Donnerstag, 17. Januar 1924 17$. Jahrgang Erstes Blatt ,a*a. 4 14 4>. 4 J4 r bce der allgemeinen logen chmer in groben Scharen tnberten tm Verein mit >i« ©trafjenbabnen nicht in der zoten erflärten____ , . würden dem britischen H?rtreter ein-m fran,öll schen Offizier zu attachi?ren 3n dem von britischen 5tupfen besetzten Gedi -1 aber gin;ei französische Offiziere in beliebiger Zahl etn und aus. denen die Gnglänb.'r jede Erleichterung genährten, die sie gewähren könnten. Die Lage Schluß einer politischen Versammlung Atx gcflcrri abend die Teilnehmer in großen Scha ourch die Stadt. Sie bi anderen Ruhestörern di richt geben würden, der zu einem Schritt vorwärts in der Lösung des Reparation-Problems führen 3m)wt litt »" 1ür>i< £4ge»*e*"«»^ in laDnauj »sktze «-«jede Jet6L«)U4)MrU Preis -ir l »<■ $->$e |ir »o» 27 m;t St.u- r f»chti.au»wLrt» lOJloltiplennig, Ptk hiamc-.lnjeige'19.70 n n Ixem 3j u>tfibp| r bereit, ihn auszunehmen" und mit Der Mitteilung, daß die Kon- fervattven keine von Parteiinteressen dik.i it- Opp fition gegen e ne nichtkoniervatii'e Regi ung leabsichü ten, velmehr bei de. ßo unq Der sbeelenden Probleme wie z. D. der 2lrbeip»losigteit, Mitarbeiten wollten. 3m Oberhaus erklärte Lord Curzon, die Schwierigkeiten, denen man g-g-nübcrgcftelh wvit>en fei. leien aus Der Ruhrbesetzung entstanden Die britische Regierung hibe e-4 bekanntlich abgelehnt, irgendeine Berantworu'g La für zu übernehmen. und sei auch beit' nicht bereit, daran tcilzunehmen Die Voraussagen die sie seiner eit üb.r die Ergebnisse der Besetzung machle, bitten sich, wie zu befürchten war mehr al.* erfüllt. Trotzdem sei die britische Regierung der Ansicht, daß man zu einer Regelurra dee europäischen Frage kommen könne, nur vei A u s - rechterhaltung Der Entente, und während Der letzten (Jahre habe sie standhafte und peyer, 16 3in 'WTB.I Aus Dan'ch _ englischen Gcnerallon ul». Votierst, rat» Slive waren bei feinen ^eitrigen Besuch tn Speyer Vertreter b r pfälzischen Stabte und Gemeinden, der Geist ichleit und der Wirtschaft von dem Bürgermeister Dr V o 11 m c r in Speyer geladen, um über die darch Di: Separa- tistenHerrschaft in der Pfalz geschaffene Lage werde. Ucbcr die sehr beuaruhioendc Lage in der bähe» rischen Pfalz führte Lord Eurzon auS, er fei der Ansicht, daß die Schaffung von künstlichen Staaten aus dem Körper des Deutschen Reiches nicht von den Alliierten ermutigt werden dürfe, außer wenn eine solche Deweg-mg wirklich die Stimmung der fraglichen Bevölkerung darstelle und die allgemeine Tendenz, d e von der zuständigen Regierung selbst gebilligt ttxrte. Die Geschichte Der feparatvit ch'n Vew?guua könne in einigen Sätzen z sammengelaht wer dm. ®? tm Schl ß " ei Sommers s i eine Rei ? von fbür.ib fd; n Mrs ichen un ern mrnen worden, kleine örtliche Republiken zu errrchten. Sö habe sich größtenteils um von Unruhen begleitete Aktionen einer Gruppe Abenteurer ohne Autorität gehandelt die nicht die Bevölkerung vertraten und ihren Willen zum Ausdruck brach en. Alle diese Pläne, gegen die sich die britische Regierung gewandt und die sie mit allen tn ihrer Mack - befindlichen Mitteln entm tigt bibe. feien allmählich zusammen g bi ochen Ma i hide schon gcglaub:, daß die ^tmosphne rtar.T tvr.le. als ma i plötzlich hn Rovember von einer neuen Bewegung bi dec von französisch-n Truppen besetzten Pfalz gehört habe. (Informationen der britischen R-gisrung seiet aber Dahing gingen, daß Dort kein rlei Stimmung füv die Lo^t.ennuntz vom Reich befrani-en habe Die Häupier sowohl der römischen als der Pro eftariü chen Kirche in bet Pfc-l' bitten den alliierten Ob.r^omm.fiaren mit» geteilt, daß die Bewegung dem Geist der Devölleruug vollkonnnen fremd sei und Unterschriften unter die Unabh^ngigke tS- erklärung b^ri Dreh nzen erzielt würden Lord Ätlnanuxf habe Laber nicht grzöart. r.fxri Vorschlag abjulehn a der auf die Anerk mung eines neuen Staates hinausgelauf"n wär- der so gut wie keine Gr ndlag-e g h rbt bitte. Außer- 7em vertrete die br.t.sche R gi arung d e An'ich daß d-e Rhein and.'omm skion mr die Si hrrd.it Der alliicrten Truopen im bes yten Gebe zur Aufgab? und sich nicht mit Po.itik zu bcfchästi en habe. Die Regierung habe es tonter für notwendig angefch.n. g nau feskzustelleTi. was vor ere Zeit der OKifk rerständn sse mit den Francosen entstanden, die aber, wir er hoffe, beigelegt werden kannte Die Regierung habe Kilmarnot auf gegeben, einen s-incr Lsltziere zur Untersuchung der Lage in b.e Pfalz zu entsenden. Da Die Franzosen Da~egen aus technischen Gründen Einspruch erhoben, habe man den britischen Generalkonsul in München angew'esrn. die Pfilz zu besuchen. Miederum argeftrengte Bemühungen in bi der Richtung unternommen Eurzon gib weiter Der Hoffnung und Zuveisicht Ausdruck, daß Die beiden von der Re- parationSkornmissi on gebildeten Ausschüsse eine weise und staatsmännische Prüfung der allgemeinen Lage vornehmen und einen Bericht geben würden. Der zu einem Schritt vorwärts aber habe die fraraöf Jd>? R gi rum eine Haltung eingenommen. t>:e er. wie er brennen mü 'e. Lage lei. zu verstehen. Die Fran- n daß sie es für ihre Pflibt ha tea Bericht zu erstatten. Auch diese Besprechung ergab einwandfrei, daß die gesamte pfälzisch« Bevölkerung Den Separat sten schroff ab.ehuend grgrnübrrst-h', unD daß die separatistische Bewegung in die Pfalz nur dadurch gebracht werden konnte, daß dir französischen Desahunk'Sbehörden Die Bewegung der Separatisten in jeder Weise unterstützten. Linen großen Raum in Der Besprech mg nahm Die Frage der von verschiedenen Lindbürg.'r- meistein unter Anlroha, g r-on Gewalt .■ r • preßten LotzalitätserklSrungen für Die separatistische R gierung ein 2S wurd? die Art und Weise g< schiert, wie diese Lvtz itttäts- ci ttärungm erpreßt wurden, und mitgcteilt. diß Die meisten ßanDbürgermet'ter ,so z. D im Bezirk Zweibrücken, die unter Androhung von Gewalt abgegebenen Erklärung n widerrufen b'.bm. QBie gewalttätig und Herrschsuchtig die Separatisten vorqchen, zeigt das in dec Sitzung bc- LinnlgcgtLcnc Borg hen der Separatisteii pegen Die fKjlannte Papierfabrik Knöckel. Schmidt u. Lo. in Lindenberg, die von den Separatisten ruiniert wurde. weil em dort vorher beschäftigter Separatist entlassen worden ist. Sehr interessant war auch die Schilderung Der Pl'inderungSfzene auf Dein -uvtvost- amt b im Einzug der Separatist n in Speyer /'ie Leparatisttn verjagten die Po bea nten .,.o p ü i- Dcrtcn Dann sämtlichr Pakete, während fran- zöfische Pc st en vor dem Bostgebäude Wache standen und didurch die Plünderer schützten. Der Generalkonsul Glive bat heute seine 3nforma- tionSreise durch die Pfalz fortgesetzt. Der Generalkonsul Clive hatte auch eia-c UntcrreDung mit einem Redakteur Der »Reuen Badischen Landes Zeitung", bevor er am Mittwoch früh vom Parkhotel in Mannheim wieder i in Die Psali fuhr. Cl oe bestätigte, daß die Aussprache, welche Die berufenen Vertreter der Pfalz am Montag mit ihm im Parkhotel gehabt haben, eine große Kundgebung gewesen sei. Er betaute D^ibei, daß er ganz neutra dia DerhättniNe zu un erfatei wünsche. Gr iverde bemüht sein, mit allen Sch.chlen Der Bevölkerung zu sprochan. Gr fahre jetzt nach Landau, noch einmal nach Speyer, werde sich also in Den nächsten Tagen in der Pfalz auf- halten, um am Freitag In Koblenz Dan britischen Delegierten tn Der Rheinlandkommilsion I über seine Untersuchung Bericht zu erstatten. Die Adreßdebatte im Parlament. London. 16. Jan (Priv.-Tel.) 3m Unterbau» sprach nach MacdonalD, wie gestern schon I kurz berichtet, Lloyd George für dr? Liberalen, Der seine Re>e mit einem heftigen Angriff gegen Die g genJ>lr t c Reg eraig bcgacLu, und im I belonDcren ihrr Haltung in Der RepatationSfrage I branstandet', sprach vor allem über Dir besetzten I deutschen Gebiete. iS-ine Atfra^ei an die Re- I gierung über DaS dortige Auftreten Der Fran- I zvlen wird Mac Rcil veraussichtlich beute bc- I antworten.« Rach Erörterung De: ka astiophal: i I Mö 1 chkeilen, D e sich aus der B' etzung des Ruhrgebietes ergeben könnten, kam Lloyd George auf Die feparatist fche Bewegung zu sprechen und sagte, warn einer Der Mi enen sie cmtutiKn würde, wäre dies ein ichi-idlicher B^tch des B i ailer Vertrages. Gr eri inerte m I Diesem 3uiammenoanq ta an. Daß cr lich im I Haßre 1919, aU? Die franzö i chen M litärb sebls- bab?r im Ph i land auch ver achten, e ne lepara- I tistijche B gung einzul.iie i, unverzüglich an I Die französische Reg.erung gewandt hab? mit Dem I I k. daß man nichts mehr von der Sache I gc!"ört hab', da Mlllcrand und B.-iand f4> seiner ©tcKungnal nie a^g-^fch'oss n hätten. — Vöas die I Aussichten d er Ar? leneiieru g arlin e. sagte I Lloyd George schließlich. MacDanaiD werde es I nicht leicht gelingen, feine 3deale in die Tat I umzusehen. Rach Lloyd George sprach Baldwin, Der Das vergangene Hahr al5 nicht erfolgreich für Die Förderung der Sache des Friedens und Der Dvhl ahrt in Europa bezeichnete, aber gleich- zeitig D e neuerlichr Ernl.-tzung von Sachv-erstän- digenauSschü ser. zur P.üfu-g Der deutschen Zi- | nan-lage als Den ersten Schritt vorwärts begrüßte Baldwin sagte weiter. e3 tonne fern. Daß I die französi che Regierung in Dem gegenwärtigen Stande Der Paris« Devifa Charles G. Dawes. SharleS v. DawcS, Der amerikanische Vorsitzende des interalliierten Mnte.fud)un;6- au-schufses für Die deutsck-en Finanzen, ist Durch Die Pariser ReDe. mit Der cr fein neues Amt übernahm. Der vo.ksmmlichste Äann Der politischen Oeffentlrchkeit fletrorDcn. Bisher war er in Europa nur Dunkel bekannt als Der „General hell anD Maria", Der so schrecklich fluchen kann. Daß cr auch sehr Diplomatisch Vorgehen kann unD ein feiner Psychologe ist, hat er jetzt bewiesen. Denn Die kluge Zurückhaltung unD Neutralität, mit Der er sprach, soll bedeuten. Daß cr sich nicht als Vertreter Des amerikanischen Volkes sühlt unD auch nicht im Auftrag seiner Regierung gekommen ist (was tn Washington immer wieDer betont wirD). Die ösfentliche Meinung in Deutschland tut gut. tn General DaweS nun nicht gleich den Lohengrin -u sehen, der über das große Wasser gekommen ist, um a!S Kämpfer unD Retter für Die deutsche BedrananiS auf- zutreten. Gleichwohl sind Die ersten Schritte, Die dieser Mann Der Tat aus europäischem Boden tut, hocherfreulich unD werden mit Recht als Der Beginn einer energischen Reinigungsaktion begrüßt. Wer ist eigenUich dieser DaweS? Als Har Ding, Der Vorgänger Eoo- liDgeS, Die Präsidentschaft Der Vereinigten Staaten übernahm, herrschte tn Der Staatsverwaltung mit ihrem BuDgrt von mehreren MUUarden Dollar eine heillose Lotterwirtschaft von Wilson her. Jedes Staatsamt trachtete Darnach, vom Kongreß so viel Geld als nur möglich bewilligt zu erhalten, ohne genau mitzuteilen, wofür es benötigt werde. IeDes Departement wachte eifersüchtig Darüber. Daß es im GelDauSgeben nicht hinter den anderen zurückbleibe. Dazu kam, daß Die Kompetenzen Der einzelnen Aemter meist sehr ungenau ab- gegrenzt waren, wodurch mehrere Dienstzweige von mehreren verschiedenen Stellen aus geleitet unD auf Diese Weise Daö Personal unD Die Ausgaben unnötig vergrößert wurden. Also ganz ähnlich, wie eS. in AachkriegS- Deutschland auSsehen soll. Das wurde aber | tn Amerika plötzlich anders. Ein frischer Wind, eigentlich schon ein tüchtiger Sturm seyte ein, als man Herrn DaweS, gerade Präsident einer Großbank in Illinois, als Chef des BudgetbureouS zum Spardirek- t o r der Dereinigten Staaten machte. Don Rang eines Generalleutnants hatte DaweS tm Kriege erhallen. Er hatte damals die D c r • kaufsbureaus aller Alliierten zu einem einheitlichen Wirtschaftskörper vereinigt und war als Präsident dieses „Allies Purchasiug and Liquidation Board" teils angenehm, teils aber auch gewissen Leuten sehr unangenehm ausgefallen. Don dem Augenblick an, da DaweS im Amte eines Spardiktators saß, Durfte kein De- | partement mehr auf eigene Faust etwas an- schaffen, bestellen oder verkaufen. Denn das KrtegSministerium Schreibtische brauchte, trat Dem Bureauchef untersagt, zu einem Möbel- fabrifanten zu gehen unD sich auSzvsuchen, was tbm gefiel, sondern er mußte den Bedarf dem Herrn DaweS Mitteilen. Mnb dieser schaffte dann Die Tische aus einem (von ihm abccbau- ten) anDcrcn Bureau heran. Der Kontrolle des Herrn DaweS unterftanDen insgesamt 43 Re- gicrungsämter 3n Diesen Aemtcrn mußte wochenlang hin- unD herftudiert werden, was sich an Den letzten Etataufstellungen noch streichen ließe. MnD Dann erst setzte DaweS noch einmal seinen Blaustift in Bewegung. General DaweS kennt kein Ansehen Der Person unD nimmt kein Blatt vor den MunD, wenn cr seine Meinung sagen will. Man erzählt sich. Daß hohe Beamte, sogar Generalsekretäre, totenbleich unD zitternd sein Bureau verlassen haben. Er seyte selbst Den „höchsten Tieren" sehr deutlich auseinander, daß sie in Dem großen Staatsbetrieb nur ein Stäubchen und nicht etwa die Allgewaltigen sind, die sie sich zu sein einbilden, lieber sich selbst sagte cr gelegentlich: ..3d) bin ein einfacher Geschäftsmann. 3 t larbeiter einstimm g be> fdiUf en hbe. den Kampf a u f der ganzen Linie aufzunehmen Der Ghri'tli5e $eriilarbel- tertxrbmb v isucht fcrr» gen die Ve hrn^lunn«' mit ten Albügebern fer zus-tz-n Der Lbristlich, Arbeiterverband in MünHen-Gtabbach Hal bc- scki'vslm, in den AuSstand zu treten 3n einer g ö‘.-.-ren Anzahl trn Betrieben wird weiter gearbeitet und tellwe.se fogir Mehrarbeit geleistet Die bayerische Denkschrift. Berlin. 16 Han lWTB.) Der Reichs- kanzlei Hit an den bayerisch n 0*finMen von Pieg -r am 15 Zanuar ein Schreiben gerichtet, worin es h."1ht: . ,r ,,, .Di« mit am 5. (Januar d. J überreichte Denkschrift der bayerischen Regierung habe ich inzwischen mit 2 ifmerklimkeil gelesen und sie fobalb ich in dm Belitz einer ausreichenden Zah' von Abdracken gelangt war allen beteiligten Reichrstellen zugelei et Die bayerische Regierung wird es ver'trndich finD-n, die ReichZress.e.-uig -onaelicht; d r w.ii- reichenden Bedeutung der in der Denklchr^t erörterten Prib'eme eine abschließende Stellung heute nvh nicht einn?hmrn kann. Schot jetzt aber möchte ich meiner lebhaften Genugtuung GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen üntd mb Derlei: vrühl'fchs Untecrfit4t$'BH(b- unD Sleinbruderei R. £an3C in Gießen. Sdiriftleitung un) Sesch^ftrftelle: Schnllkraße 7 England und die Pfalz. Tlives Untersuchungen in Speyer. - Die 2ldrehdebatte im Unterhaus. - Lord Curzon gege». Frankreich und die Separatisten. Hansa- Ha.ndelischolt /. Kunulmann Gießrn, Blachstr. Beginn neuer Kur Prospekt Jra. ; »kk ‘ mnNün ) nicr) ' ii, prri’irrrt nr ; Mmmt «• rtwt. : iBfTtÄ I S!k8Nl.v'l>M.ll i Aikie! nbr.Ulaa u. yntmonitunK l^lne innot irtW ßiefle Alt We WM 12290 nn btn W gjäiiuiiw* Prricstt, Bmlerin ßbcrtilwnU -JSJJ sS»; 1 sss^r io |i. , (\ikiitntr tiidiicn^ ° a«z"g° 511^^2, in «SfiS ®at6tlaub{ SS RigiHi ToniifrJtau frib M etntrenrnö JnüHjik, j «alnt31 p Vir. J.«w Audöt Dt.Vit. Iji 0,fii),6,tnbfdlti: SifkS-.Kiure banbfair, grcit. W'fifb.MUttttV Kalbfleisch Vitbmlirir.t 7i tcleobor. iw Jtte »«Th tn« ^lkaus. Moi, Ms aa$ jp Wun, J^UiOr nock e 5 Darüber Ausdruck geben, bah Der tn sachlich ge- SaHener Form batgdegte Ctanbpunft, den Die ba^errftbe Olegierunj der QUt^txrrl-aflung gegenüber einnimmt, von Dem Gedanken getragen ist, bat Leich im Ganzen wie « seinen Teile« stark imb feftgefügt zu erhalten. Jdfr Derfmne nicht, bah die Denkschrift sowohl tn ihren geschichtlichen Darlegungen wie in den Bor- schlügen für die Zukunft Gegenstand lebhafter, vielleicht heftiger Weinungskämpfe fein Di cd, die jedoch, wie ich bestimmt Haffe, ftch in den Grenzen halten werden, die ihnen die Tatsache zieht, dah deutsche Gedanken und ©riufae der bayerischen Legierung die Feder geführt haben. Die RetchSregierung ist gern: bereit, zunächst mit der bayerischen Legierung unter Zu- qrundelegung der überreichten D^mkschrift in einen Meinungsaustausch einzutreten, wobei fte mit der bayerischen Regierung darüber einig ist, dah die einzelnen in der Denkschrift erörterten Fragen einer eingehenSen fach ichen und vorurteilslosen Prüfung bedürfen. Erst nach dem Ergebnis dieser Erörterungen wird sich die Frage beantworten lassen, inwieweit von sntm der RcichSregierung und der bayerischen Legierung die Initiative zu g e f e t> g ebe r t- schen Mahnahmen zu ergreifen fern ward. Die dritte Steuernotverordnung. Berlin, 16. Jan (Priv.-Tel) Der @nt- Durf der dritten Steuemotverordnung, die Inner- )ifb bestimmter Grenzen die Auswertung s- a g c regeln und eine Mietzins st euer ein- »hren sollte, ist jetzt soweit sertiggestellt. dah | > hns Äabinett damit befassen kann Der ur- ^rüngliche Entwurf hatte eine zehnprozentige Besteuerung des Geldentwertungsgewinnes bei Industrteobligationen und eine bis zu 50 Prozent der Friedensmiete steigende Belastung der Miet- linfe vorgesehen. Gegen diesen Entwurf hatte sich /licht nur bei den politischen Parteien und ver- 'chiebenen Interessentengruppen, sondern auch bei einer Leihe von ßanbeßtegkntnflen erheblicher Widerstand geltend gemacht, zumal da in der Verordnung gleichzeitig auch eine Neuregelung des Finanzausgle ich s zwischen dem Reich und den Ländern geplant war. Auch zwischen den verschiedenen Ressorts der Reichsregierung bestanden erhebliche Meinungsverschiedenheiten sowohl in der Aufwer- -ung wie In der Mietsteuerfrage. Die Derhandlungen zwischen den Leichs- ressvrts aus der einen und zwischen dem Finanz- mmifter und den Landesregierungen auf der an« deren Seite buben geraume Zeit in Anspruch genommen. Sie sind jetzt abgeschlossen, und daS Finanzministerium hat. soviel wir wissen, heute den Entwurf einer neuen Verordnung fertiggestellt. In der Auswertungsfrage hat man. dem Vernehmen nach, das ursprünglich geplante generelle Aufwertuygsverbvt fallengelassen. Dagegen scheint noch an eine steuerliche Erfassung von Deldentwer- tungSgewinnen gedacht zu sein. Das Leichs- labinett wird sich vermutlich noch in dieser Woche mit dem Entwurf beschäftigen. In der nächsten Doch« wird er an den Reichs rat gehen. Der Attentatsplan gegen Seecftt. Berlin, 16 3an. (Priv.-Tel) Die Blätter teilen noch folgende Einzelheiten über die Ber- Haftung des früheren Offiziers Thvrmann mit, der beschuldigt wird, einen Anschlag auf Geichral v. S e e ck t Dorbereitet zu haben Thor- .p.auB tarn vor einigen Tagen nach Berlin und beg4b sich in das Bureau der Deutsch-völkische.! Frelhcitspartei. Er verlangte und erhielt dort die 'Adresse eines Herrn D, den er von früher her zu kennen behauptete ®r suchte D. auf, Icgttimici te sich durch Ausweis des Wiking- bundeS, der Kapitän Ehrhardt nahesteht, und crDärtc im Laufe der Unterhaltung, er sei Mit der Absicht nach Berlin gekommen, v. Geeckt zu erledigen. D. ging zum Schein auf den Mordplan ein und versprach Thormann einen geeigneten Mann zu Wintersport unserer Klassiker. Don Dr. Friedrich Spreen. Die Freude an Leibesübungen in Frost und Schnee,-das ganze weite Reich deS Wintersports, da« heute, so zahllose Anhänger besitzt, konnte erst entstehen, als die Schönheit bei Winters entdeckt war. Solange der Mensch in Kälte und Eis seine grimmigsten Feinde sah und nichts mehr fürchtete als die Zahrc-szeit des eintönigen Dunkels und bev tauben Winde, fehlte es ihm an der Ruhe des Gemütes, an der HerzeuSheiterkeit, um sich mit Genust tn der winterlichen Ratur zu betoegen. Die Vorläufer unseres Sports, das Schlittschuhlaufen der Hclländer und Engländer, das Schnee- schuhlaufen der Skandinaven, dienen dem praktischen Verkehr, der die Menschen zwang, sich auf ui gefrorenen Flüssen und weiten Schnoefeldern möglichst rasch und bequem fortzubewegen Man lief Schlittschuhe und Schneeschuhe. man fuhr aus Schlitten, ohne dabei irgendwie sportliche Interessen zu haben. Frellich. allmählich wurden diele winterlichen Forttx-w gmgSmittel zur Lustbarkeit der Kinder und der einfachen Leute, aber noch im 17. Jahrhundert. wo wir fa viele holländische Schlittschuh- und Schlittenbilder besitzen, war höchsten- der Schlitten Mote, der jedoch nur An last zu bunten Festen und Maskeraden gab. Die Freude am Winter erst weckte Ne Freude am Wintersport, und auch die Ersten, die den Sauber der fallen Iahreszeit besingen, tun dies noch lieber von der warmen Stube aus. wie z. V der feine Raturbeobachter Brockes Roch 1735 schrieb die Frau Gottsched, die sich. cEenfo tote ihr Mann. alS Statthalter des guten Tons tn Deutschland fühlte, über die Leute, die auf der Plritze Säüittlchud und Schlitten fuhren: .Ich sehe der Wut dieser Menschen ginz g. lassen aus meinem Fenster zu. setze mich an «vriii n Schveibtisch and ergäbe mi.f In meinem g:bei'ten 3immer und mit nie.ren T :d rn m br als all? Schiittcnfahrer mit ihrer frostigen Lustdrrkeit." E c st u-s^rc K'astikrr haben den Wintersport für Teust. land entleckt. und ’trar ist es Klopft ?, 6, * ciftc unserer Qiniftcn Dichter, der auc uglcich ter erste Klassiker des Wintersports wurde. Der Dichter des .Messias" war ein Id- stellen, der die Tat ausführen sollte. Rach oct ilntetrebunq machte D. sofort dem Reichskom- mtlfar für öffentliche Sicherheit, Oberft Künzer. tn>.i dem Mordplan Mitteilung. Künzer, der auch die Hintermänner Thormanns fassen wollte, beauftragte D, auf den Plan zum Schein etiv zugehen und auch den .geeigneten Mann' zu stellen Als nun bei einer neuerlichen Unter- redung Herr D dem Thvrmann den verlangten Helfer vorstellte, entwickelte Thoimann seinen Plan. Seeckt, der jeden Morgen vor Antritt seines Dienstes im Tattersall;n reiten pflegt, foIU-i dort von dem Helfer, der znr selben Zeit in dem Tattersall reiten sollte, b:hn Dorbeireitrn ans unmittelbarer Rahe durch mehrere Revol- verschüsse getötet werden. D. und fein Helfer gingen zum Schein auf den Plan Thormanns ein, verabredeten mit diesem, dah man sich nach Vollendung der Tat am Montag vormittag im Eaf6 Zosti treffen sollte Zur bcrabrebeten Zeit waren dann auch Thor- mann. Herr D und dessen Frau im Cafe anwesend An Stelle des Täters erschienen jedoch Polizeibeamte und nahmen sowohl Thvrmann als auch D. und dessen Frau fest. Diese beiden letzten sind natürlich f cf ort wieder auf freien Zutz gefetzt worden, wahrend Thvrmann i n blntersuchungshaft genommen wurde. Die Untersuchung erstreckt ftch auch vor allem auf die Hintermänner ThormannS. da nicht anzunehmen ist, dah der Mordplan mir dem Willen eines einzelnen entsprungen ist. Ueberschuh in der Rcichshauptkasse. Berlin 16. Jan. sPiiv.-Tel.s Dine lieber- ficht über die Veldbewegung bei der Reichshauptkasse vom 1. bis 10. Januar zeigt, dah in dieser Dekade zum eisten Male seit langer Seit wieder em lleberschuh der Einzahlungen über die Auszahlungen bestand, und zwar in Höhe von 36 Trillionen Papiermark. Der tägliche Ueberschuf) beträgt 4,5 gegenüber einem täglichen Zuschutzbedarf von 10,5 Trillionen Papiermark in der Dordekade. Der in der Brrichts- dekade nachgewiesene Liebe -schuh stellt etwa den Dritten Teil der in der folgenden Dekade fällig werdenden Befvldungszahlungen und Steuerüberweisungen an die Länder dar. Die Lage in Mexiko. Berlin, 16. San. (Wolff.» Bei der hiesigen mexikanischen Gesandtschaft ist folgendes Telegramm aus Mexiko eingegangen: Die Vorbereitungen zum Angriff an den F.onlen von Ialisco und Veracruz stehen vor dem Abschluß. Die Aufständischen find durch die Beschlagnahme der ton ihnen in den Vereinigten Staaten angekauften Waffen infolge der Verordnung der amerttani- schen Regierung demoralisiert. Die mexikanische R gierung empfängt bereits Sendungen von Waffen undKriegsmaterial. das sie in den Vereinigten Staaten angefauft hat. Hierdurch ist die Durchführung der unmittelbar bevorstehenden Aktion zur endgültigen Unterdrückung des Aufstandes sicher- gefttltt. Im übrigen Lande herrscht vollkommene Ruhe und alle Derlehrsverbindungen funktionieren normal. Die Besserung des Frankenknrses. Paris, 16. (tun. (Priv.-Tel.) Der durch die Ankündigung des finanziellen Sanierungsprogramms auf dem Devis rn- Für den Rest des Monats Januar bezieht man den Diestener Anzeiger vom 19. Januar an durch die Trägerinnen in der Stadt und durch die Zweigstellen in den Landorten zu 1,10 Goldmark einschließlich Trägerlohr» Verlag des (Siebener Anzeigers. denschaftlicher Freund aller Leibesübungen, daher lockte ihn nudj die von den Holländern geübte Kunst des Schlittschuhs, und er schreibt einmal: .Die Holländer liebe ich vor allen, well sie ihre Tyiannen verjagt haben und die besten Disläufer find, von denen wir diese Kunst gelernt haben." Gr kam aber erst verhältnismäßig spät zu diesem von ihm so begeistert gefeierten Sport. Datz er in Dänemark, das seine zweite Hrinrat g?wordm, die alte Tradition noch vorfand, ist w-rhrschern- lich. aber die Kopenhagener Gesellschaft hat sich erst durch sein Vorbild zmn longverge ' nen Eislauf bekehren lassen. Den entscheide irden Aastost boten wohl zunächst die Gestatten l er altnordi- fd.cn ©öttertoclt, in die sich der Dichter damals leiben fdra ft lid) vertiefte und durch die er eine germanische Renaissance der Poesie in Dichtung und Leben heraufzubeschwören hoffte. Seinem Oüngcr und Freunle. dem Wiener DeniS. dem er vom .Schrittfchuh.'aufen" vorschwärmt, mutz er erst erklären, wovon tie Rede ist weil dieser feine Ahnung hat, worum es sich dabei handelt. Hub da nennt er voll Stolz als das Evangelium drS OiSlaufes die von den Bard:n »o hochr-.-rehrle Gdda: ..Also buben Die auch (wie bedauere ich Sie?) nicht verstanden, wenn Die in der Edda, diesem ältesten Denkmal unterer nördlicheren Dor» fabern. gelesen haben, bah der elfte der keltischen Götter vornehmlich im Begmschul und im Schlitt- schublaufe vortrefflich getoJen fei; bah dem Tial' i ur ter Geist teS Riesenkönigs, dem dieser einen Körper angezaubert hatte, in diesem edl.n Wettlaufe hätte zuvvrkommen können, und d ri' es König Harald seiner schönen unerbittlichen Glisfif unter feinen vorzrigiden Geschicklichkeiten genennt habe, bah er stark in dieser Kunst sei. Ich hoffe, Sie werden endlich einkben. wie lehr Sie zu bedauern sind!" Ss steckt m diesem Hohn ein Kem von Wahrheit: der Dichter glaubte, baf nur der seine 61» oben und feine teutonisch: Kun 'er neue- rung ganz verstehen könne, der in bei Kunst Tialfs bewandert fei Klopstock ist wohl der erste Deutsch« gewesen, der den Winter mit ganzer Deere [lebte, und die .Seele der Wintrtffreuden" fad er im Eislauf öebr hübsch hat Peter Helfe» rid Sturz uns den Schlittfchahläuser Klopstock gJdUt.'it .Kaum baf. der Reif sichtbar wird, so ift ei Pflicht, der Zeit zu gemet-ei und eine morn verursachte Jludiajwg hat heute eine fcharse Fortsetzung erfahren. Dav P f u n o ist von 94,81 aui 90,90. bei Dollar aon 22.32 auf 21,34 zurückgegangen In den politischen 5C«:eilen glaubt man, datz das neue Steuer Programm der Regierung in der Kammer kaum ernsthaften Widerstand finden wird. Aus Stadt und Land. Giesten. den 17. Iannar 1924. (Siu eigenartiges Verbot bei Uniform« tragens. Am Tage vor der letzten Gedenkfeier für unsere gefallenen Krieger, die in Greben am Totensonntag t Qe auf dem Reuen Friedhof flaUfanb, wurde hier rine Anordnung bekannt, die recht seltsam beruhrie. 'Beigeordnetei Dr. Frey als Vorsitzender der Oitsgiuppe Dieben des Votksbundes für deutsche ÄricgÄgiöbcrfüriorgc teilte nämlich mit. dab ihm am Samstag — also 24 Stunden vor dem Zeit» vunti der Feier — durch das Polizera m t G leben eine Verfügung zug^gan^en fei, nach der die Genehmigung bet Frier an die Bedingung g.-knüpft wurde, dah btc ehemaligen Offiziere, denen d.i-> Rechi zum Tragen der Uniform veckiehen tourb?, nicht i n Uniform b i der Feier zugegen fein dürften Aus den Vorverh.ind ingei war anzunetzmen, dah die V-nehm'.g'lng der 5'riiur- feier von der Militärbehörde gegeben werde, und auf Grund dieses Eindrucks hat denn auch jedermann angenommen. dab das briremdlich^ Verbot _ auf eine militärische Stelle zurück-uführen sei. Beigeordneter Dr. Frey bemühte sich nach den Weisungen der V^riügung, die in Betracht kommenden Persönlichkeiten schleunigst za unterrichten, er konnte aber bei der Kürze drr Zeit nicht allen Herren die Rachricht rechtzeitig übeimitteln. So kam es. dah verschiedene ehemalige Offiziere in Uniform am Portal deS Friedhvses von Polizeibeamten in sicherlich höflicher, aber nach Lage der Sache doch peinlich wirkender Art angehalten wurden: in einem Falle soll em ehemaliger Offizier es vorgez.igen haben, auf die Teilnahme an der Feier zu verzichten uno vom Friedhofsportal aus sogleich ben Rückweg anzutreten, da ja an der Uniform, dem Ehrenkleide des Soldaten. Anstob genommen worden war. Die Lbigelegenheit erregte natürlich nicht nur in den direkt betroffenen Kreisen, sondern auch darüber hinaus in breiten Schichten der Bürgerschaft unangenehmes Auf. sehen, und das um so mehr, als ja zwei Äorrt- pagnien unserer Garnison mit dem Oftizierkorps, an der Spitze der Kommandeur Oberst Bethcke, an der Gedenkfeier teilnahmen und der Tiitppen- kommandeur im (Hamen der Truppe und aller beteiligten Vereine einen Kranz zur Ehrung der Helden niederlegte Aus arundsählichen Erwägungen gingen die betroffenen Äreife b?r Sache nach und erzielten dabei eine Q(ufflärjnq, die recht überraschend war. Es stellte sich nämlich heraus, dah die Militärbehörde ein Verbot des Tragen« der Uniform durch die dazu berechtigten früheren Offizier' bei dieser Feier gar nicht erlassen hatte. Diese Ermittlung, dir uns gestern berichtet wurde, hat man uns auf Anfrage an verantwortlicher milttärischer Stelle al« richtig bestätigt: weder das Wehrkr^iskommandv. noch das 15. Inf.-Regt, in (Stehen haben jenes Verbot ausgesprochen. Da zur Zeit nur zwei ößfentliche Gewalten tm Lande in Frage kommen, nämlich die Militärbehörde und die S taatsregierung. die Militärbehörde aber bk Verantwortung für den erstaunlichen Ukas ablehnt, bleibt nur die Schluh- folgcrung übrig, dah die ® taa t « re g ier u n g das Tragen der Uniform durch die dazu berechtigten früheren Offiziere bet dieser Feier verboten hat. Dah die Regierung mit ihrer Anordnung ein Recht verletzte, daS die damit ausgezeichneten Staatsbürger in langjähnzer treuer Dienstzeit für da« Vaterland daheim dzw. an bet Front sich erworben haben, bai auch die neue Aera anerkannt hat und selbst noch weiter verleiht, steht unAtoetfelbaft fest. Man darf wohl erwarten, dah eine Darlegung der Gründe für dieses merkwürdige Verbot alsbald gegeben wird. Rach bereu Bahn ober ein Bühn le in aufzuspüren. Ihm waren in Kopenhagen tiKc kleinen Wasseransammlungen bekannt, un. er liebte sie nach der Ordnung, wie sie später oder früher zufroven. Aus die Verächter der Eisbahn sieht er mit hohem Stolze herab. Eine Riondnacht auf dem Eis" ist ihm eine Fest- racht der Götter. In dem Eisläufe entdeckte sein Sä-arfsinn alle Geheimnisse der Schönheit. Schlan- g-nlinien, gefälliger als Rvgarihs. Schwebungen wie des pythisä-en Apoll." So leilei'.schastlich wie Klopstock selbst für die .Bahn des Kristalls" schwärmte, war auch sein Wunsch, andere dafür zu gewinnen. .Eislauf predigt er mit der Salbung eineS Hsidrnbekeh- icrS", erzählt Sturz, .und nicht ahn; Wunder zu tollten; dem auch mich. !er ich nicht -um Schwe- ler gebaut bin. hat er auf daS Eis argumentiert." Ein giotcr Teil ter Männer und Hünallnge. die dann als seine jünger den .Tanz auf dem Was- serkothurn" in Deutschland verbreitrien. haben Den ihm tas Schlittschuhlaufen gelernt. Den un- garisch-en Grafen Batt hyani möchte er als den Sendboten des Schlittschuh aufes nach seiner Heimat entlassen. Mit Mathias Claudius, £e:i Stolbergs, dem jüngeren Cramer to a. läuft er zusammen Mehr aber noch als fein Tun und R^den wirkt sein Gelang. Lichts bat den Beflügelungen des Stahls ft> viel h?geiftcale An» bärget erworben als feine damals so hochge- feteric Dichtung; die Eisoden hatte i*er auf ben Lippen. Auch Herder ergötzte sich an Klov- stocks .Schlitttchuhsilbenmatz" und .Wintermov- gaimufir, aber der etwas verzärtel e Hofpvedt- gcr br-achte es nicht zur Ausübung dieses männlichen Sperl«. Dagegen wurde Goethe der Fori- fchcr und eigentliche Vollender der von Klopstock ins Leben gerufenen Bewegung Der junge De et he. der in Wetzlar wegen feines Schlillschuhlaufens bereits Aufsehen erregte. brachte biefe Kunst auch nach Darmstadt und Frankfurt und ritz durch fein Feuer die ankern mit Wo er hinkommt. tn Mainz und dann in Weimar, schnallt er die Stähle unter die Sohlen: überall wirbt er Anhänger für den Sport, fr Klinger und Bote, an ben er schreibt: .Es ist wieder Eisbahn: adieu ihr Musen oder mü htnauo auf die Bahn, wohin ihm ÄLobftoden folflct." Zum Sis-Hochizettlag fliegt er hinaus Bekannttverden wirb zu dem Vorfall ®opi noch einiges zu tagen fein. Tie Reichs TeuernrrgSziffer. Tie Reichsinbe rzif sec für die Lebenshaltungskosten (Ernährung. Wohnung, Heilung. Beleuchtung unb Deklridungs beläuft sich nach den Feftstellunaen des Statistisch« Reichsamtes für den 14. Januar auf das l.llbillionenfachc der Vorkriegszeit. Gegenüber der Vorwoche (1,13 Billionen) ist demnach eine Abnahme von 1,8 Proz zu verzeichnen. Pornotize». — Ta g eS kalen der für Donners - t a g. Öffentlicher Vortrag in der Aula der llmoeriträt. 81 < Ubr spricht Prof. Dr Rosen' berg über das Tkrema .Laien und Stauen all Richteri - Ao:|e um bk 5p nb gctabc In ngebmcht Den Trier imkrrr nnc unb ültr lalerlanb n au« wärt» und 64 au» Darmstadt Gegenüber dem 3abre 1822 mit 105 Einäscherungen ist «n erheblicher Rückgang iu dervichnen, der indel'en nur aut die Tatsache untückZufuhren ist. hab der Walds riedhof in der besetzten Avne si'gt. Nachdem nut d-r Derf'dr »ach dem Ovaldhos unge'rmmt »onftaiten g?r-?ri kann, wird auch dir B lutzimg bti) Krematorium» wohl wieder dn« stärkere Hencu'Rassau. fpd Frankfurta.M. 16. 3an. 2m Mon- lao trat auf dem Bi« hrnarkt ei.ie nicht uner- kblich Preis senku ng ein. namen lich für Schweinefleisch. Die Holge war eine Herabsetzung der Fleisch- und Durst- preise durch die am lich PreiSnolierunaslorn- »ission Aber viele Metzger kehrten sich nicht an dies« Oko ierungen Heute früh nahm nun die Ducherpolizei in fast alL-n Schw.lnemehger- lätxm der Stadt eine scharf« Nachprüfung der Fleisch und Durflpreile h^r. G» kam zu mancher- lei Beanstand ingrn und vielfach we'en lichen Her- adsetzung n her Preise. 3n einzelnen Fällen er» folgte 3nzeige der Metzger wegen üi'ermähiger Preiäforderung. 3n den nächst« Tagen beginnt «hic umfassende Durchprüfung der P ei'e in den Kolonialwaren- und L benSmi tesge'chsten der Stadt. 3m Hause Gnb Itibcrg'rirah? 46 wurde am Tienfafl d r Odertclegraph nselretär Genau mit seiner Ghefrauinschwervergistetem Zustande aufg frmde.i. D!e Sie' u e wurden Ws Krankend^ >« gebracht und befinden sich jetzt auster S? -5e sges ihr. D'.e Un'erfud ung der Behörden eriptb. d.rh e» stch tr»,hrsch7inlich um eine Verat|< U nfl na$b mOcn Iib von 5t robben handelt. — 3n Sachsen Hausen erkrankte ein junges Mädchen nach b?m Denust von Bück- (Ingen in (ebeneg südlicher D i e. Da» Mäd- sten konnte nur durch soforiig" energisch: är-tliche •i"a iffc vor dem Tode bewahrt werden Am Diens'.ag ab?nd löste die Schutzpnliid ein: K v m- «unistenversammlung auf. die im Löwenbräu in der Grvstm Gallu-straste un‘er nationalem Deckman tel i''atc. Go kam yi ver- kchiedentlichn Zusammenstöst'n, wobei d'.e Poll ,ei von ihren Dummlknü teln Gebrauch machen M"st'e. Die Teilnehmer such en auf dem Dege um Rrh- iwrft unter dem «Besang b.-r 3ntcma*tonalc und Atxtrvfen auf Svwjet-Äustland e nen Drm nstra- " 7 n a' er mit «Dewall auA- *'r.Tx>rv getrieben Die Polizei stand den gan*en tttgüber In Alarrnbrvd!schf!. di man ml« Jom- »unlstischn ilm ri b.m tr'fle i del Tvb'srag S von Dilddm Lichkr.ech: und N sa 5?uxenbuig rechnete. Drmq« ztvstchn ddehtem und unbesetztem Gebier passieren darf Für btc Gmrnfhn 7 ooe E nz- bC5icf.n, d'« beruf ich ober geschäftlich im d c.t n Gebiet, zu tun haben ist eine bdonbere 4i- jdubnt» bet zuständig er QKi itartjma. ndant r notwendig Bew hae^ des übrigen unbeUn: n Deutschland b Our en j-dach »ach ®u t»' t uet besonderen V.leitscheine» auf den nur p.r tet werden kann wen t t' sich um eine Durchr vorn unbesetzten Deutschland »ach dem waren, das ädebergewich: übet die Al'fchnächnnaen Namentlich für Mr-n- tarrsoerte blicce*. Ne Rückkäufe nicht chne einen bessernden öinfluh 5o tonr.cn Bochumer ®i.h 4 Billionen und Glöckner über 6 Billionen Prozent gewinnen Srnst behauptete stch der Kursstand der 3nbuftricii>crte im allgemeinen gut. Jes»« Half r.r bestand totebnum für österreicht ch< und ungarische Rsntenpapiere während deutsche S'aat^inlerhen weit«-, anzogen, w.r» darauf zu- vüdAufübrcn fein dürfte, bist die Richter be» Reichsgericht» sich gegen «ine eventuell, gesetzliche Verordnung, die eine Aufwertung von cor- k iegOzetstiche.i Sttzulker vei bietet, .rueg.fprvchen haben Am Devife!ima»kt verbesserte.' sich die Kur'e für die Devi'e Brüssel und Pari» etwas, wählend sc.ist eher Neigung zur Abschwächung bestand Die Devise Neuyork blieb unverändert. Frankfurter Börse. Frankfurt a. M. 16. 3an. Tendenz: Still bf i z emlich behauvtctrr Tendrn». - 3n den Orörtetun-c-. d i Bärs.- fpidtei beule die hohen Steil^rlotz dre grnstere Rolle, welchen man viellach ti' schuld an dem lustlos?n Deschäst beinrif t. S.-r Deldmarlt a>ar seh flüssig, blieb aber cinHuffov • Sfftti'numfitz: xaren daher nach Begii- i still und zurü^vane id. Der Arei- verlehc lag schrächer. ilhemist- Remy konnten in Reaktion aut die n. Hadag büstie t drei ^v-vent ein. Nerdt.ut'ch r £11)7' 1 ich: anstehend Suderalticn «mästi7t‘b«!M,y»i Md <. ii?b iWoJULW .tL^U.UJi 4'UJMMMMU:JUUUÜ '»i.vnoo 60MWW l iftvrrnn i2WI4 v«Wi t*S*»r*IZ4- 4 Frrfm. )*- Jtannar on> 73«roeoee 1MS1 wrre u-KMioeeBoc i 100 firnes ttktjrah ttnaßon 7SS Md MM 20’S lOüTtoflOÜU luTM'-T«** !< 6 ■*«>«•. I •, 15Mm>V> V 1XN3A(V> Md 14CK 31u’ii*UL»j 31! |R7 .30 lVbl*4.7if iSM’VÄrV.' IRb lH64,«iti 1*4b MKXU)UiU)«.'17<»W<^- 17'Otiüw 1SVW«»j 16 .tenam — Ft -. imro. ütrifriinta. bMÜNM einrfbctm . Jfliru. . . London . . ??f"n»rt . . Tart«. .. . €±wti - • Cr Md IH’HL Md . ......... X6 Vraa .... Vnbflt*^ - • t»ucn..'.1 rel neu . UGuJuuuuw U7MWU1 ««57WWW 13u2XUMu (Babulcs. (Oboe DewShr.) C.-.\WXXM) »O>J J /Z>1U«AJ> . 74< r*A«XX*U MttTwfjrr Wem . •runie-iftte -X»tni l.v-l .<. -VI> I Md 7..Y.-w»«i«. ; 74* < HX.'nV - iJT7.i’iiiIM jvM*»<> UlMMOM 170-4-WUd 11045« UD B6rs«Mkur1«. tMeittwfcrwMpftrt ■. imL •wirren tu S'3t»eee Vn, M< kti cri-'xu. Wnrtie 1*1. te ■'tle-ftri: ^rief-wrl e. M Frmi A: » xtl«>- 6» • len» IS. 1. 1« 1. 11 1 10 1 ÜiiliiHii» --WMMNMW-ilM 14W 6 V. **. 18»4 X*>3 m «6 11 M U I.7S 11 II 11 S » s.? SJ75 0,121 nn tt 14 'M Ä ri.s v* 4 40 M 14 rr n w 19 17 17 SV/. M.1 1f,3 19.5 4,5 u> 41,6 ?• 1.75 6.5 41 15 4 8.3 9,6 8 M 1.8 14» SÄ •o- x*x M s» 11.0 u s? »7 IM» 1*,» 1,7 1« U 1.1 o.ers X so M *.S a n n 10 n » 3,0 V • 10 1,45 i/s 19 “(5 16.4 .0 Kl 11,7 :o.i 4 5 45 3.1 8,5 0 r 14,75 4 *,K S 6 6 1.1 mo s* K* IW kW 11.5 30 97 es X! 15 5 16 3,13 C ti>. 0.9 A7.» N 1 IM» S3.76 M.U 71 19 30 10.?» a 37.5 37.75 67 37.87 M I »1 137' 10 '5 18 . •6.9 20.« 11.1 19.5 44 75 41 3 3.3 V 2 IW w 4*1 14» M »1 ■4 f i 1MB 11 9 10.87 3.13 0.B7V 0,72 08.5 :<-,5 M 53 e.is tv 10.63 W.7I. 72 3B 8 ,13 a m u «7? 19.» 16 15 16 75 a.n 11.13 70 45 45.5 9 39 3,5 •J 1.0 Deutsche Wirtschaftszahlen Dollar am 16. Januar amtlich: Berlin Teld......... 4 189 5030300)) „ Trie*. ........ 4210533 003))) d.i.eine Voldmark : Dehzen- unb Roggsnstroh, brabtgeb 0,60 bi» 0.80 Ho'erst roh dradtgper 0,50 bi« 0,70 Stroh, strvhferlgd» 0.40 M» 0,50. Langstroh, geb 12C Ldi« 1.40 Miefen Heu 1 bi« 1,10 Vüchertiscki. x Gogol« Werke in .Metzer« Klassiker- Ausgaben- (Biblivgvaph. 3wfntut. Leipzig Zwei Bände. Leinen Mk 13.30, Halbleber Mk 24.-.) Der kürzlich hrer besprochenen Puschkm-AuSgabe lästt ber Bering nun eine zweibändige Auswahl au» Gogol» Dick tuigen folgen die ebenfalls Arthur Luther mit bekanntem Gdchick und grober älmficht beiorgl bat Die Auswah. enthalt in ihrem zweiten Tanbr G^sel# gro^ n Ronurn .Dia toten Seele"", ein gianbir* r Der'uch . in?» all um- fassenden Gesellschaft«- und Bolksbilde« seine« Rustkmd. Der erste Band bietet in Auswahl .avDatnrtche Ae'chich^-', ,P«ers PeterSbuoML Roveller „nb Komödien" baiun:«r den bdanrnen .Revisor", den Gogol vor allem in Westeuropa al» klunge Satire auf da» autokrattsch« Zarentum um.- dessen nrnrnete Äan.:< xi.tnnt gemacht bat Leider hat .Tara« Bulb-i kni? Ausnahn.« ge'unden Bla» trirb da» im Jmrr.4if eines um- avenden S.adruck» Gc>g. lscher Dich r. :q vcdauern Tie Auog rb« dringt muflergüitig« "rdrrlrtzifiass« und werd bdc-nZxrt wenvoll durch .me ein- g hei l« ltogr.rp: 'che Dorste! u g le» Dichter« L-n> seine« Scharten^ wie brra> sorgrä'.t ; Korn- mtatare zu den einzelnen Dichrwerl.n Die fuirfc Betonung der romantischen THomen.« jn Gogol« dbaiuhcr und ltzchterifch. n dLo.len wird un es Srächten# dem hurt reaUviichen Jug. tvm scharfen Blick te» Dichter» für da» Lach.r!lch< btt 5Tarilatur Nicht g.inj gerech' erh? a.vr durch birft Lbwcickung i*tn bet altern :" r''ung da» xtntercrt« für di« liter.iihistvri' r S>. rd.gung Die . eue Lusg.b reiht fick) cHnbirtia b?r Besamt sammlui g ruisifcher Kl,'sfiker an un? b’.etet einen ne.t.ie.i 21 eg für da» Derstünln » russtfchen TDe- fen» aus ferner Kunst 5 e st ?|e w « k i D i < Dämonen , R Piper & Sv. Müiche«) Der bc.'annre Plversch« Berlag hat et sich zu ei ter seiner vornehmsten 3nfg it» ■ g mack de i; ged Ute en Deut ch and die Äf.-n ■ rastllchen Dick '.erfirrten M v. rig n vXabrl nb*ri«. Fjodvi Dvstoj a«' » b rd i i Hera, og v i e. an i-«r- ncl mrr äuhercr 2fitefiailung !G:n leinen unt Du ndruckpari-n 1 h . a- I r J i i? . .ri Ich, Be arbei'.ung gnich m iftergültig n .. samt »u» iahe zu nrtftant.nen .Dämonen in be n D sich ans ber üvkle.en Grund', g 7 be. s.-incr- i grc’c Au-seien ei 0? :b n Neca.n. ir , s «> mit b: n Ni !i»mu» auSdnandersetzt ,'ü. v- •. al» te i n ;? ale i Optimisten kann « hi t Zwdfel l i i b ist bei Riol- liemu» Dtrra! an bei rus'i chen Sach leb«uteL CH ne f r it eräne A tffafsung von ine * licher Mil- lentzfoeihel von dem rob' ä'igen 3K»ana uv Moral iaffeii ihn die rc?.-|fi mären llmideb? scharf rerurieile. D m lei(fc:fcrtl jen und e.e ris enlofen, in seinem betrug.ri'ch.m Handiv.rl f.Vt gerii l an- mutenbin Pick Der ckorremtti g It g' es. bie schwache, und iin cnfsch > enden Auaendlick topf- h ’c Regieru.ig zu läus n und fich in Sicherheit zu hrlegen al» er feinen An?!' ig mifulüdt 'i.t: Gier gleich vernich .ide Be»:ii -’ung aü ber '2UI Ulst fIntel b i s'eiii.rle .Wes«! t". btr vor de. droh .'.den Re. 'lutfon seine fofibare Person in# Ausland i. t.t Die wahren gelben lind Sck.owff und Klroloff. die beiden Gotllucher. Trvh aller Dirzw.ig ' it der Handl ing und der Dtr- wirrenden Biel i. ber üharaktere, wie sie den meistcn (einti girf>cn Romane i ertümltch ist. hlnirrläfi: Dostoj h i a.ick mit seinen -Dämonen'* sowohl b.-ick- te i ..nlo» frxin enden Au b tu ber Sr eign iss« wie v?r allem dir.st bu tiefe Religiös- tat |dwr Gedanken einen groben Eindruck. (3n einem Teil ber A illoae ivicbcrbolU Dr. Schachts Pariser Reise. Pari», 16 3an (DTB) Aach bem .New Pork Herold" b.ablibtl.'.t der Sache^rsländtgen- auild.uf, den Rr ichshankpr äs identen Dr. Schacht, d«n er gestern nach 'Park gebeten hat über den gegenwärtigen Devisenbestand ber Rcich » bank Zu befragen tm Hinblick auf bie Gründung einer neuen Notenbank, bie völlig unabhängig von bei Regierung bafteben soll. Tiese Gründung lei voige'chlagtn worden al» erster Schritt xur Stabilisierung der deutschen Mahrung Der Dorschlag werd« wahrscheinlich mit Dr. Schacht erörtert ir'rbcn. Beim Dekannlwerben der an den Reich«- bankpiäsidenten gerichteten Ausforderung. nach Pari» zu kommen, hat .eine der sinan zielten Dertreter Deutschland» in Pari»" einem Bericht- cifiattcr her Baue« erklärt er ixrtraae daraus, bat Dr. Schacht ohne weiterer bereit sei, in Begleitung de» Staat»! l irr o D Beram an n und mehrerer Sahoerstandigen nach Pari» zu kommen Deutsch'and halte all« Fnsormotionen für b«n Sa ; > i«n.i i»schast bereit und wart.» nur aut ein« 2u'l?rderunq. lie der RepaiationSko r.mission od- iigcnbcincm 21nterauk<'chast zu übeige en 2»b al sihtiiie nicht» zu verhehlen, lonbem alles . denkliche zu tun, um die flcgcntr-ärtiflen Schw|c> t -l?iten einer erfolgreichen Lösung entgegenaufü'! cn Staatshaushalt und Frankensturz. Pari», 16. Jan. (DTB ) 3v den berät» mltflet«il:cn 25kzlü!g?sHösi;sle!ie Sranifmt M Müh Platt der Republik 1 I. ^ss 8lisskIIlliff3l!l kür großem tiefcUdit und flioffühfiiitirmf Eisen, feuersicher, innen IS5bocl).fNibri . .■>' lief, billig aii ui'r• taufen, schriftliche Angeb. unter 2N isi an den Glien. An,. Junges Mädchen gesucht. oi? t* 6>rabcnftras-c 11. Brrä bt:|"n^lrM 0.68 Püü8;:liet ^""Sürfe. 0.64 Kslsssell 1-Pfund-Tafel 0.70 Mnillß la .... P„md 0.84 ßjffee gebt, -.s» 2.80 NiMMMtzel« Lustspiel in i Auszügen von Lessing. Bereite« siir ^Schwarzwaldmädcl" ne löste Marlen werd n Auviirf ncitoinmcn. Gestern früh um 2 Uhr entschlief sanft nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden meine l;et>e hrau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter Frau Luise Wadenpfuhl im 77. Lebensjahre. Um stille Teilnahme bitten: Melchior Wadenpfuhl Familie Karl Wadenpfuhl Familie W. Wadenpfuhl. Gießen, (Bleichstraße 34), 17. Januar 1924. Die Beerdigung findet Freitag, den 18. Januar, nachm- 3 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. linM Die oufierordenMch große Beteiligung jb unserem .MM'AkMvNS" läßt eine Prüfung 6rr Eingänge in der vorgcsehenrn 3dt nicht ja. Die Veröffentlichung Her Hamen der Preisträger Canu cr|l In der zwcllen Hälfte dr, IHonato 3*ruar erfolgen. Stück ri.-G. Hanou-LerUa-Köla Iür hiesige bedeutende GroKhandlung sacke ich einen nichtigen. bilaiuncbercu und mit der doopclten Äuchsührung durch- ativ vertrauten Buchhalter möglichst Ttenogravb. Anfangs30er,)abre. - edtnaunm einaeliende mündliche u. schriftliche Prüfung durch den Unterzeichneten. .'4»nachst nur schriftliche Angebote. Gleich- »ciiin suche ich »tclberounicn Lageristen unt längerer Praris in der jlolonialwaren- brauche; ebenfalls zunächst nur schriftliche Angebote an 2U8D Th. Daube!, beeid. Bücherrevisor Cchillerttr. 11. Spezialist fürPampen alS Vertreter von einem bedeutenden kontern aeincht. 201U Benin nun a: Vanniäbrinc vrariS. Beziehung zi,»i Kunden tret 5. Chert nm. P. 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Angebote, getrennt nach Losen, erbitte je Festmeter in G.-Mark bis 28. Januar ös. Mts., 12 Uhr mittags, an mich. Zuschlag bleibt vorbchalien. Zahlung mit 1 , sofort nach Zuschlag. Der Rest nach 14lagen. Auskunft erteilt Herr Förster Lucas in Wi jmar. Krofdorf(Kr. Wetzlar), den 16. Fan. 1924. __________Der Bürgermeister.______310D (Eberoerhauf?- Montag, den 21.Januar 1924, nachmittags 2 Uhr, soll auf hiesiger Bürgermeisterei ein gut genährter abgängiger Eber öffentlich meistbietend versteigert werden. Bedingungen werden vor dem Termin bekanntgegeben. Bersrod, den 15. Ianuar 1924. Bürgermeisterei Bersrod. Kaufgesuche | 1—2 Wanr« W Sen zu kaufen besucht. Möbl, blicken. mim Babnbofftr. 5. | Empfehlungen ......Miet, an Bahnstation bei Gießen, gleichzeitig Geschäftshaus, in vorzüglicher Lage, mit noch vorhandener Metzgerei- einricht ung, wegen Aufgabe der Landwirtschaft getrennt oder zusammen zu verpachten. Wohnung kann frei gemacht werden. 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Januar (924 Ur. |4 Zweites Blatt Reichsgericht und Reichsfinanzministerium. Der Präsident des Hetfichen OixclonTe^je- rchchtF Dr De li D.-nni: 12H gibt der OeHcnt- lichten ein Schreiben des Richterverein« beimRcichsgerichk belannt. da», das Reichs- ftnammhiihe:iu n vor d.r Au'rechtcrl al- tung des verfafsungSwi: rigen Auftoert ingsver- bot» warn! 2£ir e nehmen dem Schreiben folgende Ausführungen Aach Zeitung Nachrichten erwägt die Reichs- teglrrunfl eine 2.'la’ n >me. durch Die eine 2Lri- rertung von Hnpcsthrien iund wohl auch anderer Oeldanspruche oerboten wer en fall. Der unterzeichnete Dorstand des Richterverein» des RetchSgencht» toürX* glauben, »ejen fern: Pflicht zu verstehen, wenn er untcrliebe. seine warnende Stimme t>'-gegen zu er!/ b.m Rlemand wird bem Reich Ig. richt den Dor- wurt machen, das, er vorschnell rn > unüberlegt d e Gleichung Mark gleich Mark aufgegeden habe Langsam und vorsichtig du cs zunachit auf einzelne« Rechrtg Ihetcn die Rotwendigkeit einer Aufwertung anerkan it. Aber immer entschlossener und allgemeiner hat sich die neue Austastung leirchgeset : Don bekni- rcr Drdc.i- tung ijt die Ent schlang deS 5. Zivilsenats vorn 28. Rovern der 1923. i u im Gegensatz tem Schuldner die Delugnis abspricht eine bt besserem Geld begründete Schuld in entwerteter Papiermarkabzutragen und l t? Löschung der 5^- pvthek zu fordern Die zurückhaltende Art, wle diZes Urteil b.-grünbet ist, ist ein Zeugnis davon, wie sechr sich ler Senat iciner Deran.wcrtung an- «-s»chis der Tragweite der Entscheidung beim bl gewesen ift Wenn der höchste GerKhtShvs des Reiches nach forgfältiger Erwägung des Für und Wider Mi einer solchen ®r ist, so glaubt er vor der Reichs re giertmg er* •»arten zu dürfen, dast die von ihm tr:rtrctene Anpassung nicht durch einen Machtspruch des Eesetz.ebe r s uw gestoßen w'r d. Gestützt ift die Entscheidung aus den groben fcebmfen von Treu und Glauben, der unser Rechtsieben beb rrscht, gestutzt aus die 3r- lenntniS, dah ein fcm:i ■» Ze teilten an ter Darstellung. Mark sei gleich Mark, zu einem h chsten Mabe des Unrecht» führen würde, unerträg- ktch in ei' .m (en war aber zugleich Uc Aufsas u ig dos Gerichts über das Mas; ter gebotenen Aus wert unz getragen wonach die Folgen der Geldentwertung angemcflen auf Gläud g t und Schalk-ner zu verteilen sind, dem Gläubiger also toenl.ift.ii6 für die Regel feine volle Umwertung auf dem Goldsukle zukommt. Diestr Gedanke von Treu und ®Iaub*n steht anterbilb des einzelnen T-csches. auhrrhalb einer einzelnen positiv-rechtlichen Bestimmung. Keine Rechtsordnung, die diesen Ehrennamen verdient, flann ohne jenen (Grundsatz bestehen. Darum darf der Gesetzgeber nicht ein Ergeb* nü, das Trou und Dauben -rbirtarisch for* bent, durch fein Machtwort vereiteln. Das ist der Dednnkengang, der für das weite Gebiet der DeBentwcrtung-srage beim Reichsgericht immer al (gemeiner Eingang gesunden hat. Darum ist die Kunde von der geplanten geietz- geberischen Maimahme in den Streifen les Reichsgerichts mit Des remden auf genommen worden Auch in der Tages- und Fachpresse ift scharfer Widerspruch erhoben worden. zu:n Teil gestützt auf die Behauptung, starke Einflüsse eigensüchtiger Art seien die treibenden Kräfte. E» ist dem unterzeichneten Vorstand eine ernste Sorge, die Rcichevegietung möchte, solch n Einflüssen nachgebend, eine Rechtslage oerbet- füh en, die gegen Treu und Glauben ver- stiehe. 6rne gesetzgeberische Matznahme. die die "Betroffenen schad gi kann sich vom Standpunkte des Ioit mehrfach und etndring.ich tie Frage etötlert worden. ob nicht der geplrake Gmgriff selbst alS ein Derstotz regen Treu und Glauben, als unfitl* lich ferner unsittlichen Jol'.en weg.u, alS eine verfassun swidrigr Gnseigurmq, oder als ein?, dem Vetfa'sun7smätz:q geträtzrlristl'a Grund* satz der A.l ^rmemtzert dar Besteuerung ^>ahu* sprechende 6:euer, richlsunwirkf nn Ware. Die crnfle GZahe einer solchen o! er ähnlichrn richterlichen Bruricilung der geplanten Dahnähme — audurch »a» höchste Gericht - besteht, und sie besteh' auch dann, wenn d e Regierung, unter dem Tnid ie au'g-teetenei Wider,tönde die ur- spiüng.ich geplante Schroffheit mtlbeiiO, die im Recht begründete Austoertung nur zum Teil verbieten sollte. Der unter>eichnete Dvrstand bittet, dieses Bild vcn .ter Stimmung beim Reich-gericht so ernst, wie es g^-schildert ist, zu toärbiycn. Aus Stadt und Land. Sieben, den 17. Mannar 1924. Molkercibctrieb inib Milchpreis. Die jüngste Srhöhung des Klein Verkaufs Preises sü r Milch auf 32 Pf. für dar Liter, die infolge der Her lulseyun; der Molkereispanne von 23 auf 25 Prozent eingetreten ist, hat in den weitesten "Bürger- (teilen anseier Stadt Erstaunen und Mioer- spruch auSgelöst. In der Zeit der Preisabbaues and der erhrbiich gesrnklen Lahne und Grhälter wurde hier ein PreiSausbau vor- genommen, der für viele kleine K nder und alle schwäet'.iche Leute von den schw.rwiegendst-m Rachleilen gclDl.jt s.m Dis LandeS- DerNiflungeamt taS bt fer fünf razerti^m Erhöhung b'r Molk.reispaime zustimmle Ixil e> bis jetzt ebensowenig wie tir Molkereien für nötig g^halt'n, der OsfentlichLei! eine Aus- kl'irung über d i e Grunde des PreiS- aufbaueS zu geben. Diele» Schweig n tft geeignet, die M inang der Verbraucher aj bekräftigen. die dahin gebt, ditz die M alter eien in ihrer PreiSk i.kalalian wohl manhm Poften haben, der da» Licht der Oeffcnt nUX vertrage. Datz solche Uritile nibl gan; unbegründet sind, ersehen wir heute an3 der Zuschrift eine» unfercr Mllarb iter im Kreise Dietzen, in der unS mllgcteilt wird, datz In dem Dorfe des Derichlerftallers der Aufkauf und die Bezahlung der Milch durch zwei verschiedene Leute geschieht, von denen natürlich jeder feine Pro i an Wifitcc Unser Mitarberter betont mit Recht, dah durch d'.esrn doppelten Deschäslsgang die Belriebsunkosten der Molkereien ganz unnötig verteuert würden und datz der Aufkäufer der Milch diese doch sogleich auch bezahlen könne, wodurch man eine Verbilligung erziele. Gs ist unS natürlich nicht bekan tt. ob der Lmdes- reesorgnngZfl.l e vor ihrer b sremdlichen Snl- schliduna di: hier berichtete Geschäftsgepflogenheit im Mvlkereice re»b? gc enttnLtig wae. Sollte das nicht der Fall gewesen fein, so möge diese Mitteilung sie veranlassen, alsba d ein* Aende- rung ihrer milchvert u rnlien Enlschli tzunz vv'- zunehmen und den Molk.reien nahezu'.egen. durch rationellere Gestaltung ihres Geschütz s- betrirdes tne Unkosten herabzumiadem <5# geht wirklich nicht an, datz eine gewiife Grsch ut^- zoiflgkeir bet einem Io üoeraus wichtigen Rah- rungsmittet wie dre Milch eins ach auf He Verbraucher aasgcfchlagen wird Der Kleinbandclspre,» für Milch ist nach einer ergänzenden Tk-ri-biunj des Ministeriums für Xbeit und Dintchaft. die tn der heutigen .Darmstüdter Zeitung veew tentlicht wird, auf den Höchstpreis von 2 8 GoldPfennigen testge ert worden. Städte und Gemeinden können mit Genehmigung der Ministerialabteil ing für Omäbrung und Landwirtschaft aus betonbcicn Gründen einen höheren PmS betoilli^ri Bei unmittelbarer Abgabe von Vollmilch an den Verbraucher darf von dem Sr-eagcr der Preis 23 Goldpfennige nicht über steifen. Die Aöch st preise für Land- und Mvlkereibulter sind aafgehoden. •• D i e Staatsbeamten L R ulw werden da.auf aufmerffam gemach'., datz die Bezüge für bte 2. Ianuarhälsle Ipäteften» bis 19 Januar bei der Lande^-Est>bvIh^k-tbank ab- gehoben stein müssen 2lach di^em Tage sind einzige Rü^stände bei her Hauptsta-atskaNe zu erheben. Landkreis dienen. 'Lich. 16 Jan 3m Jahre 1910 hatte sich hier aut Anregung des fürstlichen ForltratS Dr Dieffenbach ein Verein für Volksbildung gegründet, der dann der Rot der Zeil zum Opfer fiel. Der Verein hat vor dem Kriege eine rege und segensreiche Tätigkeit entfaltet Besonder» sei die reichdaltige Viblivthek ecwahnt, die ein Merk de» ehemaligen Vorsitzenden des Vereins ist 3n dankbarer An- cJcnnnna seiner Verdienste um den cbemalt.pn Vc.ein hat der jetzt ncugegrünbete Verein beschlossen. Zotstral Dr Dieffenbach zum Ghren Vorsitzenden zu ernennen Per neu- gegründete Verein für Volksbildung zählt bi» jetzt 130 Mitglieder au» allen Ständen der Bevölkerung 3m Lause dr» Minters werden einige Vollsunlerhal ungfabenbe stalistnden. G» find ein Hans-Tbvma-Abend, em Schubert- Abend. ein chans-Sachs-Aoend und ein Lacht- bilbert-ortiag über Entstehung und Entwicklung des Weltall» vorgesehen. Der Dorirage.rde ist der Studienral Dr. Z l ö r ck e aus Dietzen. Giehener Strafkammer. Diesten, 11. 3an 3n einer für den 22. August 1923 in Vilbel vom dortigen @c- Werkschaf tska r lell etrdrrufen n Veisamm- lung war einstimmig beschlossen worden, in dcn sogenannten Schulstreik zu treten, d. h die Dllern auszusordem. ihre Ä.nt'er nicht mehr in die Schule zu schicken, bl» d e Schulbehörde die Verfügung, durchweiche ein den po'itisch link» ftcfr.mtKn Kreisen nicht genehmer Lehrer zum RekUr ter Vilb.ner Vollsschale er- nar.ni worden war. rückgängig mache und eine den Manschen dieser Kreise cnlsprcch.-nder Lehr r zum Rektor ernenne. Der Mitangeklagte Arb.i ersekre- tär 3. R batte als Vorsitzender des Dewerk- sckxastskarlell» und Leiter der Versammlung, in der der Mitangeklagte 3- Ä. und andere als Redner erklärt hatte, alle übrigen Mittel seien erschöpft. eS Weibe eventuell nur der Streik, die Anregung, in den Streik ein’utreten, zur Abstimmung gelt acht. Am folgenden Tage wurde dieser Beschlust durch Anschläge zur Äemtni» der Einwohnerschaft geb acht. Troy einer noch am gleichen Tage bei der Bürgermeisterei elngetroffencn Verfügung de» Kreisamte» Friedberg, die am 24. Aug ist vo mittags bekannt gemacht wurde, hat der mil- ar g;flagtc Arbeiter F. S„ der bereits am 23. August den Streikbeschlust in den ©traben Vilbels bcLanntgemacht hatte, während die Bekannt- machung der krciSeunt'.teben Verfügung noch im Gang war. in B.g.citl n *. lei mitangcliagten VX P . Lcr Trcmtxte 1 g id'.c gab, I t in.itge.na4M. ta‘ ter Streik ur ? .< !t.j uli Ve»b?'S ve^ch^r't tocikifcuur; Arn le l er Tage lamef fie an Ler Schule vor.er. wrd. :en b)i: vor Be- ginn de» Unierrichte oerfamme. e ib.lking*- fch. lcr auf. nach S'yau’e *.i g he Streik M unt trar.g.n toraui in te i Lchri faast in dem er» k\b er Ferih.ldungZunterr.ch: t cl1.. ein. ib en tu» Eintreten in 2*-i Schalfaal nicht ae- flauet toi ttei nxir E. forderte tn der Älalfc VW Schüler nrchmal» auf. nach 5>aufe ru gehen und alt- Prvletaric.kinder nicht th.en Eltern in den Rücken u kille i Die vie An ^.klagten tnateii der An f. rd.rung »um Ung d am gejen OVetw und Anordnungen von chk-harden. E und Pf . u’-eilem les g m,t schasttich b ging.m.m ^.t»- friebensbruchs ang.-fitgt Aa> Q'r.m?' bet Betvets- aufnabme wurde t ö unb Pf nxg.n Art,sorde- ru:*g zur Begehung einer sttaflxaren Handlung g gen lai VolkSichulge'ev zu V e l d 't r a \ c n von zweimal je einer Goldmark bzw einer T c 1 d m a r k und w ge t ein'ach.-n chausfrre^enS- b.uchi zu zwei Vövchen bzw einer Doche Gefängni » verurteilt K und X wurden freigefp rochen mangel» etuireich-rnden Be- trei'e» und genügender <>e tltellung. ball Ite sich 1 j i*:r von toten In der Ikriammlung entfalteten Tä'.iglest kewustt waren, dadurch zu einer ftraf- l-Jten Handlung aufzuscrdem Zu einer sch au»g -.biten Verbandiung. die rach einer »westägig n U iterorechung eilt am Ticnsiag. dc.i 15 3stnuar zu Ende g.fah.: werket tu. nie. g.stta tcte sich d Vcrhtirdlung gegen i en Cpliki Z Sch. tvn Schuhmacher K 2L and dessen Vater Th R. au« Schotten wegen qualifizierten 5orfltoibrrflanbei und gewerbsmäßigen Wildern s. Sic waren am 22. 3ull 1923 nach der Feststellung ter Strafkammer in Demeinschaft M £b F von Schotten in ben Kirchl'crgZuxrld gcfkiugen, um toct »u wildem Mindesten» ein Gewehr und eine Pistole sich teu sie mit sich Aus ihrem Purschaang siiest ter Dräsl. Laubachlchc Förster M auf sie. forderte sie zweimal auf. die Hande hoch zu Helen. woraus die drei A tg klagten Deckung nahmen. wäh end F. mit fertigjema&em sichen blieb. Der Förster, bei b f.irchtcn muhte, von 5. über den .Kaufen ^sch-»Uc t *u werden. <1 b r aufgeregt. Ich hatte ja eben die Todesnachricht mc ner Mutter bekommen. Hoffentlich hast bu meine 2tufr?gung nicht mttz- verstanden. Ich hörte, e» ginge dir gut Du wärst verheiratet. Ich war rinen 2Romcnt über- ratcht, bah r» gerade Klaus war 2venn ich mich recht entftzure, konntest bu ihn früher nicht befonber» ( iben. 2lber M? Gefühl ändern sich. Auch ich habe mich verändert Vier Jahre — Krieg, Rot. 2lbent'u:r. brutalster Lebenskampf, ein schreckliches Leben aber ich läge bir. c3 springen da ander- G fühle heran#. als ich früher gekannt bahrt Vi-rklricht bri ich ixrrrobt. 2lber — ich kann da» nicht mehr emt>finben, was ich früher empfunden habe — Ach. verdammtd' Er war bei ken let-trn Worten mit bem Arm durch die Lust gefahren, und der Stock war feiner Hand entglitten unb in ben Schmutz geflogen. Fortsetzung folgt) QUA UTA TSMARKEN fl ch Palast-Lichtspiele Lichtspielhaus Ab beute: faifun 3QSc Die Tragödie der Liebe mit Mia May. Vertreter gesucht 285D = mit verstärktem Orchester ------- VAD Prima I grüne Erbsen I GlückaufOfen (nut kochend» = D.R.P.an. 80% Ersparnis. Agnesgasse. öime Wwg 8!, Nähe Bahnboi Stürm. Lacherfolg Ab JIontB*: p. Psü. @mtaS5 emvnehlr Sameniiaus Hahn Babuhofstrastc Telephon 1403. Großer HelxclTektt H.Schön,Marburg.Str.22 Hau*- und Küchengeräte. Gaiherde. äoeher Oefea nai Korde Hohleasparherfle Hau»- und Küche-ifferflte ßparkooli ozraitereu q IF.SchönÄCo. MarburfrnrStr.22 Die Mitglieder des! Vereins ehern. 116 er werden zu der am 18 ds.Ms.vor-! mittags 10 Uhr! stattfindenden |lllllllllllllllllllllillilllllllll!llllllllllilll!lllllllilill|||||| Bevor 8 e == einen neuen Ofen kaufen, sehen = == Sie sich den 7,D == die beiden l nachnlrlnlBmmrr in einer tollen Groteske 2 .Akte. Anfang 4, 6, 8.10 Uhr. Cafe Amend Freitag, den 18. Januar 1924 aus Anlaß der Reichsgründungsfeier Vaterländisches Konzert -NllsWlllMcRl "SK 'li'sitaffviifl mireln u.orrlsivm Oie Brütiifdir b i -Drndttel B. Conge. «Liesen, Sflmlftr. z. AWllkl BftHetiei Bekanntmachung. Die Strompreise für Äraftatptde find ab 15. d. MtS. von 40 Pfg. auf 35 Pfg für die Ätoft. ermahigt worden. 313D Gl eben, den 16 Januar 1924 Städtisches GleltrizitätSvxert. Otolte. Holzverfteisterung beti (OräfL ^orstnmtS Laubach. Dienstag, den 22. d. The., vormittag» 10' Uhr, im Solmfer Hof zu Laubach. 1 Aus den Distrikten Nasserwalb, Peters, roafb, Sd)omberg, Di*trbu|th bet Reviere Altcnhain: Scheiter Nm.: 205 Buche, 5 Esche. Knüppel Nm : 150 Buche, 90 Esche, ISEiche, 19 Nadel» und Weichhol;: 29 Nm Buchen stocke, Stammreiserknüppel Nm : 80 Buche, 84 Esche. 2. Aus den Distrikten: Eichel- garten, Kreuzseenerbcrq, Hoherain, Stcia bieget, Ziegenberg, Jmsenhau des Revier. Freienieen: Scheiter Nm.: 85 Buche, 8Eiche 5 Weichholz; Knüppel Nm. 190 Buche 68 Eiche, 56 Nadel» und Weichholz, 8 Nm Duchenstöcke; Sfammretferhnüppel Nm 115 Buche, 42 Eiche; 14 Nm. Fichtenstamm» reifer (zu Bohnenstangen geeignet). Auskunft erteilen Förster Schreiner zu Altenhain für Nevier Altenhain, FSrster Ärautrourft zu Glashütte bei Freienseen für Nevier Freicnseen. 2950 Säcke? für alle Verwendungszwecke, neu und gebraucht, liefert und kauft m. LH. Mühlstein, Gießen Sackgrohhdl., Diezstrahe 4, Tel. 2132. Bauholz Versteigerung der Aiirftl. Obersörftcrci Lich. 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