ar. 13 •rxr<»f eeH*, ci>« Sonn, rnb P rirrtec*, i«lbe bd)tift « ^erd.nsUchuu preis u I « n 4H« für .lijeig« ' aon47 mm Sr.-ue r lidrLO 10»0lbp|cnni4. |ur -in Klamc- tnzcige it>.70 -i n bueiu Jj vboibpltnnig, VI.1 »oqjjr. i -j . JU|* schlag. - ^«jniajrui, Im .-jluihn. Jeedleion; Dr. Jnebr. UlUQ.daaje: für 0» London geführt hat Dcutltchrr. Dir beiden eiegcr-Xc- gteiuag m sind sich in die Haire a raten, nachdem sich die Spannung zwischen ihnen in der letzten Zeit von Wochr zu Dach: verlchirfte. Der Dang bei Dinar - fahr wi htig für U Beobachtung vom deutsch n Standpunkt aus — war s al» genb t 8 n g 1 a n Ö, bereit» entl4> offen b.n ,r n- zöstschen Machenschaften im besetzten ®ebei genauer au* bie Finger zu s.hen gibt auf das Lttenta: von Sp yer hin fetiizm Generalkonsul in München. (Mitte», die Weisung m die lULS- rheinische bay.rischc Pfalz zu reifen und die vor igen polU sch n D rh iimistr zu wi^rsuchen unb zwar allein un> selbständig und ohne Beg e tung sianzös scher 01 i icre ober Teimt n Li össeetliche 1) grünbuni dieses Geh l ud s hl» brach e bie Lond.n r „Sinei" mit b melkenswert sch rien Werten Die Unterfud>uni ber 3ultdn>e ii der Pfalz sei bring'n > notwend g Die P a z die so merkwürdig von ihrem Mult.r taar Bayern d rch den Rhein getrennt ist. sei der Äus.n erksamk i: des grdhten Teiles Europa» während der Loten umubigt *. Jahr.' entgingen. Doch fk cntg-Oe nicht der 3uf.n rksamkeit Frankreichs, eb ns »wenig wie irgendein anderes deutsche- Gebiet westlich des Ah in v WäKrcnd and.-re Bö k r ni b? b r ws achteten, häf.en die ftitlihei De: tretet der Rhei.n- lan. kvmm.ssion sich anfch inend als besond t» aus- mrrpame Lchä c: era>i s n dir den Rveln a s die beste und < l $lge nalüt ich. Dren ze Fra nk- reichs im Nordost n b.tracht.n Die deutsch m Sondeibünbicr könnten kau n grosten Fortsch itt ohne diese buid.nde oder gar fordernde Un er- ftü .ung erreicht haben Die .Times" beschrieb bann noch .die Strolche, die in französifch.-n Lastauto» und in Eisenbahn;üg n eintrafen, die von ber französischen Regie verwaltet werden." Wie die Pfalz versuchte Frankreich ja auch das Saarg biet m.hr und mehr zu ent lationi.i i ren. war bcuUich genug. ®» war das erste Mal. baf> tie englische Diplomatie ein wenig aus sich henau-ging. Wie reagierte man In Paris? \Dlan erklärte bart noch deutlicher: Frankreich werde Englands Bestehen auf einer Son- derunterfuchung in der Pfalz als .unfreundlich Handlung ausfassen. Die'er zündende Ausdruck aus dem Völkerrecht war nicht Redakt ivn-ar'xtl iigendeines chauvinistisch m Bou evardb alt s. sandern das Dem französische Austenamt auSge- fl'bene Stichwort I W-ei'.er tturbe am Quay bOr- fvh mit der ausdrückltchm Grlnudnis ber Derös- fentlichung b merkt. Fr n're ch lehre eine emlische Sondern teisuchang k tcgor.sch ab D«r englische Konsul tö;me natürlich nicht körperlich verh'.n ert werden, nach der Pfalz zu reisen, aber man werde alles tun. um feine Tätigkeit zu stören Er werde »keinen Augenbliaalleln" b^iben. Ran. S»eneralkenful iLlives fuhr von München ab mit feiner Londoner Deisu tg zunächst in Heidelberg die aus bet Pfalz auS-ewiefenen deutschen Beamten zu vernehmen und sich dann in da» links- rheinifche Bayer., felb't zu begeb-n Die von ber fvanzös.fchen i5< an tfchaft in München angebo- tcnc offene D-g eitung französifcher Os iziere und Beamte., loh ite er ab Wahrfch-e nlich fi r> sie ihm inoffiziell nachte, h n um ist, zu belauern. .Unb jedenf.ills Hit Frantrelch bereits feine Gegenminen springen lassen. Xitarb, der sranzösUche BefavungSgewaltige im Rheinland lä,-4 in der britischen Zone durch zwei französische Offiziere eine Untersuchung anstelle:, über die angeblich in Köln tätigen dcu fchen Dehelmorganif.,tio- nen. die eine Gefahr für die interalliierten Be- satiungStiuvven seien England hat dielen Gegen- sck«lag F,a- krcichS wiederum sehr aut pariert, in- «m es halbamtlich darauf hinweist. dast in ber eng'.ischen 3tme am Rhein ein Heer französische r Agenten und Spione fitzt, die uster deutsche 8Vb imorgrinikittor.cn genügend Bescheid Wil e mühten Man hnt auf d atlcher Seite mit Recht taS Gefühl, ka' Frankreich den Streit mit Sng'and sucht /nd toeilertr. ibt, um von feiner d Sh-r.gen Haltung in der Separatistenfrage sst mlenken. Aster dies wird ihm nicht gelingen. Eeneaal be Metz bat bei bet Totenfeier in Speyer den erfchoffencm Heinz einen Freund Frankreichs genannt, der für eine .gerechte Sache" ge'korben sei Was daS für eine S,ch< wat. nämlich kie 2 Tnerlonspolitik des Generals de Metz, darüber ist man auf deutscher Seite bereit, dem Generalkonsul Clives jedes gewünschte Material zu liefern. Die Leiden der Pfalz. Mannheim. 15. Jan, (WTB) Der englische Generalkonsul Elives. der heute im Park- botcl in Mannheim einactroffen ist. bat dem Wunsche ter piLlzischen Bevölkerung entsprechend bie berufenen Vertreter der Pfalz zu einer Aussprache über die durch bie Separatisten geschaffene Lage empfangen. 2uter den Vertretern fämt ich«r wirtschaftlicher De r- bände der Pfalz, der Arbeitgeber, der Gewerkschaften, sämtlicher politischer Parteien der Pfalz einfchlies>Iich der Kommunisten und den 2krt:etcm der Presse waren das Obe, Haupt bet katholischen Kirche Bischof D r. Sebastian in Speyer und ber Präsident des protestantischen Landeskirchen- rats der P'alz, D. Fleischmann, erschienen. Tte Aussprache er-ab ein erschütterndes Bild der Qualen, bie die Pfalz unter ber Herrschaft ber Separatisten ertragen muh Die (Eröffnung des britischen Parlaments. Die Thronrede. - Macdonald begründet den Mihtrauensantrag der Arbeiterpartei. London. 15. 3an (WTB.> D r König eröffnete da» n ugewählte Unterhaus mit einer Th onrede, in der er u a laqte Meine De- zn Hungen zu den au^wär igen Mächten find nach wie vor freundschaf li-er An Ich freue mit), einen endgültig *n Fortschritt bei der Löf an; der Fragen seststellen zu können die bisher den Weg zu einem gegenseitigen Glnoerftändnis Der- verrt hab n Die R baratirn kommistisn hat zwei Ausschüsse eingesetzt, in denen Sachverständige aus den Vereinigten Staaten mit denen ®ro6- britannicnS. Fran?r.lchs. Italiens un) Belgi ns -usammenarbeiten werden, um die finanziellen Fragen zu prüfen, die mit der La?e DeutschlanbS tm Zusammenhini st hm U ber daS zukünft'g' Statut von X a n a c r. ba » seit langem Anl h zu ©thiangen gab, ist zwischen den D rtretern der nächstbeteiligten Macht: etnr Derginaarung erzielt worden, bie für die Errichtunz eines internationalen Regime- zur Fördc- tung def Derk hrswes mi und d S Handel- Do - sorge trägt Es wir) eine Derläge ernzebr.achl werden, durch die der Lausanner "Vertrag mit ber Türkei ratifiziert werden soll Dann werden die freundschaftlichen B zieh «nzen »ur Tü lei toteber b ginnen W it r sagt die Thronrede, in ber Frage des Alkoholverbots stehe mir den V re nigten St raten der Abs chl ist eines Abkomm n5 bevor, w'l cher die alüeklichcn Beziehungen zwischen den beiden Ländern urO Dö.kern noch mehr stärken tDjrbe Der Einfluh des Völkerbundes w rd' mit im Der ich der Mög'lchkeit li gmdcn Mitteln weiter ge ärkt toerben. Rach Erwähnung der Schwi riak.nten t, Afghanistan die infolgi bet an der indi- fchen Grenze verübten Morataten entstanden feien, heiht es in der Thronrede weiter: Die lebte Reichskonsereuz bat einen fehr entfcbicbcnen Fortfchritt tm Zu- semmenwirten der Glieder de- britischen Reiche- gebracht. Besonders ist Vorsorge getroffen worden. den Wünschen ber Dominion- durch eine wesentliche Ausdehnung des Grundsatzes der Rcich-vorzug-bchandlung, die von der Konferenz tm Jahre 1917 erklärt wurde und seit 1919 in Kraft ist. zu entsprechen Mit Bezug auf lie innerprlitlschen Schwierigkeiten heistt <4: Ich stelle mit Befriedigung fest, dah die Pläne zur Beschaffung von Arbeit im letzten Jahr die Wirkung gehtbl haben, die Zahl ber Arbeit-- lofenzu verringern Erne aewis'e Zahl Arbeiter ist aber immer noch au^ntanbe, Be«chästi.,un, zu finden Dies verursacht mir grobe Sorge Meine Minister Haden jüngst dem Lande "Vorschläge hinsichtlich der Schutzzölle unterbreitet, bie nach ihrer Ansicht wesentlich zur Lösung Ti.f'ü Problems beigetragen h,b n würden und zwar durch eine gröbere Sicherung der Industrie auf dem heimischen Markt und durch bessere Bedingungen für die Ausfuhr nach den Dom nions und dem AuS- lanbc Diese Dorschl'ge sind vom Landenicht angenommen toarten. Unter diesen Umständen wirb Ichre Zustimmung zur Ausdebn ina und Verbesserung der Handelsmöglichkeiten und Au-fuhrplöne erwartet werden. ferner zu den Vorschlägen der Reichskonfe- renz betreffend eine beschleunigte Durchführung und Subventionierung gewisser öffentlicher Arbeiten tm ganzen Reich, auch wenn sie unter Aufsicht der öffentlichen Behörden stehen oder von privaten GeseUlchasten vvrgenommen werden Die Thronrede erwähnt bann noch d e Pläne der Arbeit-befchafiung in der Schiffbauindustrie durch den Dau von Kreuzern und Hilfsfahrzeugen und durch eine Vergröberung ber Luftflotte zur Landesverteidigung Schliebllch wird der Plan erwähnt, eine Konferenz von landwirtschaftlichen Interessenten und Angehörigen der politischen Parteien einzuberufen, um eine bestimmte Poli.ik zu beschließen, durch bie die A n. b a u f l ä d) c England- auf ber g e.chen Höhe gehalten und den landwirtschaftlichen Arbertern ausreichende Löhne zugefichert werden 3m Laufe der auf die Thronrede im Unterbaute rol icnbt Adrehdebatte tagte Ramsay Macdonald, die Lage Surova- gl i che derjenigen vom Jahre 1912 mit rieal fierenden Arm -en, einer ritxiU- fierenben national stitchen Po.itik und ei^r.n ungeheueren Avparat Tür destruktive Vvrberei» tu gen Rat lenen die Alliierte feien, bctiab- teten dnanbt mit unverhohlener Feindseligkeit Ter S nfluf) Grchbrita tnten# mü'fe wiederhergestellt werden durch ge'chickl" Handhabung einer Poll! f der Vorau-ficht bl Beachtung der Empfindlich^ t anderer Völker, verbunden mit freundschaftli^er. aber fetter Betonung ber Interessen Grostbrltannien-S Cin europäischer 21u6blii lei erforderlich Wenn dieser gesichert s in würd^ lo zweifle er nicht an Europa. Drostbritannien hit'e ke ne entfchlvls'N', bestimmte oder wirksame Pol tik auf dem Kontinent. Ss sei Znt. berin Wandel zu schaffen. Die Regierung hätte dos V rtraue, bei HauleS und de- Landes verloren. (Lauter Bifall bei der Arbritervarl i.) Mardonal> fd> lb~r c bann die be.taien# 't*rte Lag^, die durch die Rot in Miltel- euivpa herb lg führt worden sei und erklärte: Hier muh Einhalt getan werden. Großbritannien foHte klar und deutlich erklären, daß es frier Ginhalt tun will. Es sollte bereit sein, fernen Anteil zu Übernehmen. eine Politik zu beginnen und eine Ma- fchlnerie zu schaffen, bie diese Lage wirksam beenden würde. Macdonald erklärte west er. er bearüße die In ber Thronrede enthaltene B- zugnahmc auf die au-wärtiten Ang l genhesten. Die Lane werbe in besten immer ernster. Eine entschiedenere, wirksamere Politik fei erforderlich. Die Aussichten auf eine Regierung-oeränderang in England habe mehr dazu beigetragen, den Einfluß Großbritannien» bei den Staatsmännern auf dem Kontinent zu erhöhen, al- zwölf Monate Amtsführung der letzten Regierung. Diese Regierung se, des Vertrauen» de- Haufe- nicht würdig. Dte von den Ministern auf der letzten ReichZ- konfe^enz oegebenen D'rstcher'inien bah gewisse Angeleg-mdeiten dem Parlame-,t vvr"e'egt toc'1- ben würden, würde br» auf den letzten Buch- stoben erfüllt w-rden wer auch immer im Amte fei. Die Vvrfchläge der Reich-konferenz würden dem Parlament vvrgelegt werden, welchai freie Han', habe sie anzunehmen ober zu verwerfen Macdonald legte dann dar, bah bie Wahlen da» Hau- ht einer eigenartigen Lage gelassen hätten. Keine Partei besitze die Mehrheit Da» Hmis treibe einer Lage gegenüberst eben die e» nvch nie vor sich gehabt habe. Macdonald sagte: Wir müssen suchen eine Grundlage für em gemeinsame- Abkommen zu finken, box voller Aufrechterhaltung der Unabhängigkeit unterer Partei und unserer Grundsätze WaS geschehen wird, liegt im Schol* der Götter, aber wer auch immer die Regierung unter den gegenwärtigen Verhältnissen übernimmt, hat Anspruch auf fair play. Lloyd George sagte tm Ramen der Liberalen Partei, er erhoff«, dah jede Regierung, die zur Macht gelange, die Autorität und den Einfluß sichern tt-erbe, worauf da- britische Reich durch feine Macht und durch die von ihm gebrachten Opfer Anspruch habe. E» verlautet, daß Macdonald vor Schluß der Debatte nochmal» sprechen wird. Der Antrag kcr Arbeiterpartei ber zur Antwortadreste auf die Thron ede eingebracht werden fast, stellt einunmlttelbaresMihtrauensvotum für die Regierung bar. unb zeigte wiederum deutlich, dah die Separatisten ihre Gewaltherrschaft nur dank ber Unterstützung General» d e Metz auf- rechterhaltcn können. Bfonders tie'en Eindruck machte die S,1iöi*inq eines Arbeiterführers, dah 99.9 Pro;, der pfälzischen Deröllei-un, den künstlich, tn das Land getragenen Separatismus auf- schärfste verurteilen und nie und nimmer unlautere Elemente, die sich die Rerierungsgrwalt angemaht haben, als ihre Führer anerkennen würden. Rach Beendigung der Ausle.ache erhoben jirbnet Der französische Ob erd. k -giert? für die P'alz. General d e Metz, hat ferner eine fhiie Anzahl Pfälzer zu s i ch ,geka den", jedenfalls ht der Erwartung. dah diese unter dem Druck seiner An- u efenU'tt ci en für b e ftanzöfische Poli ik gü i- ftigen Bericht über d e Zustände in der Pfal abgeben tvürden. Am Tage vorher war Genera de Metz vor die Interalliierte Rhetn- lanbtomml ffion berufen trerTen. Rachdem er übet die Luge in ber Pfalz eure Erklärung abgegeben hatte, wurde eine Anzahl von Fragen foa-ol I durch den britischen, als den belgischen ObcrtommifTar an ihr «richt n. die sich direkt auf die Untctsuchung des britisch -n Generalkonsirl- be^ogen. Die Bedeutung der Zusammenkunft der Obertommiffare erb He auS der Tastach^ dah Lord Kitmarn ock verschiedene lange Telegramme an den britischen 5oreign Office sandte. Unter der Ueberschrist „Die Pfalz will keine Autonomie!" nehmen heute die .Pfälzische Rundschau" wie auch ihr Lokalblatt .Generalanzeiger" in schärfster Weife Stellung gegen die Sonderbündler In einem ßeitar'.l'd wird die Gewaltherrschaft der Usurpatoren, die bi» zur Beschlagnahme und Stillegung von ZeitungLbeincben gehen, die Anerkennung der neuen .Regierung" von den Landgemeinden erpressen und die Ausweisung ber nicht fügsamen Beamten veranlassen vor aller Welt festgestellt und die Wieder- berftellung des Zustande» gefordert, wie ct durch das Rheinlandabkommen unb den Versailler Vertrag garantiert tst. Im Anschluh an diesen Leitartikel erfolgt die Veröffentlichung einer Reche von Protesten. An der Spitze steht ein Protest fämtltcher bfal- ifcher wirtschaftlicher und religiöser Verbände Olde schlre en sl h rückhaltlos dem Protest ber psälzifchen Devkl.erurrg gegen die Separatisten ar, der ber Rhelnlandkrmnnrlsron gestern überrcid): wurde Vie stellen folgeiibc tforberungen auf: 1. Wiederberfiellmrg der deutschen waltuno,»rechte und einer unabhängigen Gerichtspflege, 2. Derfaunnlun^s- und Pressesrrlheit. 3. Freiheit der Perfon und des Eigeu- tums, 4. Rückcäng gmachung aller feparatlsti« fchen Dewaltmaßnahmen, 5. Cnlw'sfnung der Separatisten unb Wiederbewasf lung der deutschen Polizei. Anschliestend sagt ein Protest des Stadtrats unb ber Be Entwicklu-g gblete Regierung werde das ihrige dazu beitragen, dah dir so be» aründete Ardeitsgcm inschaft länger Zusammenhalten werde, als die Regierungen der letzten Zeit. Allerdings fei versucht worden, den Bestand der Regierung dadurch in Frage zu stellen, dah die Reuwahlen auf dem Wege eines Volksbegehrens betrieben würden. Die Regerung werde hierbei pflichtgemäss nach den gesetzl chen Drsilmmun- gen verfahren. Im gegenwärtigen Äabtaett seien Atm ersten Male Vertreter aller Parteien zu- fammena?fabt, die auf dem Boden der republikanischen Verfassung stehen. Darin lege die sichere Gewähr dafür, dah die versassungsmähigen Einrichtungen Sachsens von ebiem neuen Kabinett peinlichst gewahrt und geschützt würden. Zugleich Dürfe aoh-ofst werden, dah es durch gemeinschaftliche Arbeit aller wirtschaftlichen Kreise gelingen werde, die w rtschastlichr Rot des Volkes fo weit zu lindern, we es angesichts der gegen- v-ärtigen Lage überhaupt möglich sei. Die sächsische Regierung I-ge besonders wesen ber ($ r - werbSlostgle it in Sachsen Wert darauf, von der Reich-regi erung unterstützt zu werden. Sie glaube, diese- Ziel aber besser durch mündliche Verhandlungen zu erretten, al« durch einen Federstieg Gs fei zunächst eine dringende Aufgabe, ben Staatshaushalt auf Gold- basiS umzustellen. Eine Gesundung der Finanzen würde in erster Linie davon abhängen, ob es gelingen werde, die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen und damit eine gesunde Grundlage für eine Ausgleichung des Haushalts zu schaffen. Die sächsische Regierung glaube, dah es mit dem von der R< ichSregieruna aufgezwungcnenP c r f o n a t- abbau allein nicht getan sei, sondern vielmehr damit Hand in Hand der Ab- und Umbau des DerwaltungSorganismus gehen mülle. Man könne leider nicht behaupten, bab die Beziehungen zwischen der Reichsregierung und der sächsischen Regierung im verflossenen Jahre erfreulich gewesen seien. Auch die Verhältntsse der einzelnen Landesregierungen zueinander seien vielfach durch eine allzu scharfe Betonung der parteipolitischen Gegensätze getrübt worden. Die bayrische Regierung fet soweit gegangen, dah sie zu Sachsen die Beziehungen ab- gebrochen habe DaS Kabinett könne nicht glauben, dah diese Entwicklung dem deutschen Ansehen und der deutschen Einheit förderlich sei. Sic er- Reickswehrminsiter Dr Dehler stattete dem sächsischen Mi'sitcrpräfi>nlen Heldt cin-n Besuch ob Der Ministerpräsident erklärte, dah die Stellung seiner Pirixt in b?r Koalition und damit ttc g or.e Koalition in Sachs n selbst eine wesentlich« St he erfahren werde, wenn der m i- lit5 rischc Ausnahmezustand aufgehoben werde. Der R^ichSweh.Minister versicherte Darauf, dah der milttärifche Au«nabme.zustand der r! gemildert würde, dah von cl~en Oin- g df n itr Rei Swch in di.' Der.rxx'tuni des FrcistaateS Sachsen teilte Rebe mehr sein könnte. Hessische Städtekonferenz. Darmstadt, 15. Ian (Wolfs) In Darmstadt fand eine hessische Städtekonferenz statt, um die gegenwärtige Finanzlage der Städte zu erörtern und Richttinien für die Aufstellung der Haushaltspläne zu vereinbaren. Uebeteinstim- mung herrschte darüber, dah äuh « rste Sparsamkeit auf allen Dichteten unerlästlich sei, dah aber trotzdem ohne Erschliestaag neuer Dtnnahmeguellen und vor allem Erhaltung ber bisherigen Steoergebiete bie Haushaltspläne nicht ins Gleichgewicht gebracht werden formen. Den schärfsten Widerspruch ries daher die Mitteilung hervor, dah der hessische Staat die ureigenste gemeindliche Steuerquelle, die Real steuern (Grund- und Gewerbesteuern s, für sich In Anspruch nehmen will, und zwar in einem Mähe, dah eine Ausgleichung der Haushaltspläne zur Unmöglichkeit wird, ein Zustand, tot den die hessischen Städte den Landtag und die ©taaHrcgicrung verantwortlich machen mühten. Prästoent Schacht nach Paris geladen. Daris, 15. Ian. (WTD.) Drr erste SachverständigenanSfchuh hat heute Vormittag beschlossen, ben Reichsdankprasi. benten und WährungSkommissrr Dr. Schacht anszuforderA, einer der nächst?« Sitzungen beizuwohnen, nm Auskunft übet verschiedene, auf bie Währungsfrage bezügliche Fragen zn erteilen, die noch der Aufklärung bedürfen. Kleine politische Nachrichten. Oberleutnant Ä r t e b e I. der militärisch« Leiter des Hitlerputsches ber sei: tcm 9. Rovernber flüchtig ist. wird sich dec StaatS- anwalifchast beim Volksgoricht in München stellen, damit die Verband ung geg n di: Haupt- teilnehrner des Umwälzung-verluches ein qe° schlvsseneres Bild der Vorgeschichte der Ereignisse des 8. Rovernber geben. * Rachdem die Versammlung der Vertrauens- männer der MagdcburgerMetallarbei- tc r den Schiedsspruch abgrlehnt hat, sind die Metallarbeiter ohne Abstimmung in den Streik getreten. AIS Grund für. die Ablehnung des Schiedsspruchs wird b.r unzurcich n)e Loh t und die grobe Spanne zwischm den Löhnen dec gelernten und ungelernten Arbeiter angegeben. Auch aus Halle und Dessau wird die Ab ehnu-.g des Schiedsspruchs gemeldet. Infolge von Meinungsverschiedenheiten zwischen der Regierung und dem Präsidenten der Republik in ter Frage ber Auflösung des finnischen Reichstages, ber sich Uc Regierung widersetzt hat, hat die Regierung ihr Rücktrittsgesuch eingereicht. Der frühere Ministerpräsident Talander wird mit ber Bildung eines interimistischen (Beamten tabinett» beauftragt werden. Der großbritannische Geschäftsträger Den- tinck hat Dem griechischen Außenminister erklärt, tast die grobbritannische Regierung volle- Vertrauen in die unter VeniseloS gebildete Reg eiung sehe und gern die diplomatischen Beziehungen wieder aufnehme. Drotztritan- nien hoffe, bald einen Gesandten in Athen ernennen zu können. Inzwischen bitte er die griechische Regierung, ihn als Geschäftsträger anzuer- fennen und die diplomatischen Beziehungen als vom Datum der Rote an toteberaufgenommen ansehen zu wollen. Aus Stadt und Land. Gießen, ben 16. Januar 1924. Ttadt-Theater und 18. Januar. Der 18. Januar, ber Tag der Reichsgründung, wird von ber Lantesimiversität durch einen akademischen Festakt feierlich begangen. Garnison und Kriegervereine vereinigen sich zu einem militärischen Appell. DaS Stadt-Theater seht zur Feier deS TageS eine — Operette an. Wie weiteste Kreise der Bürgerschaft über di"se eigentümlichen Dispositionen ber Thvaterdirekiion denken. geht aus zahlreichen bitteren Beschwerden hervor, von denen wir hier nur die folgende eines hochangesestenen Diebener Bürger- der Direktion zur Kenntnis bringen wollen. Das Dtadttheater hat auf den 18. Januar, der nun doch einmal der Tag der Gründung des noch immer bestehenden Deutschen Reiches ist, eine alte, abgedroschene Operette angeseht. Must sich die Dtehener Bürgerschaft das von ihrer Theaterleitung bieten lasten? Wird sich die Studentenschaft daS ohne Einspruch gefallen lasten? Man findet eS in dem bcSher so geduldigen Tbeatcrpabllkum doch mehr al« erstaunlich, dast iichl die Spielleitung die Gelegenheit eines nationalen Feiertags für die Ausführung eines ernsten, vaterländischen Stückes entgehen liest, daS wirklich bester einem Tage nationaler Erinnerung und nationaler Selbsteinkehr zu Gesicht gestanden hätte, als eine hier bereits zum ilcberbruft gehörte Operette. Die Höchstsätze der ErwrrdSlosenfürsorqe. Rach der D kcnntmachung des Reichsarbe'ts- ministcrs über die Höchstsätze In der 6r• werbSloscnfürsorge vom 11. Dezember 1923 geltrn vom 10. Dezeber 1923 ab bis auf weiteres für die Demel nden deS Kreises G ie he n (Wirtschatt.'gebiet II) folgende Höchstsätze ber GrtocrbSloscnunterstützung. in den Orten der OrtSll. ABC Du.E 1. 2. 3. Milliarden Mark 520 310 650 390 600 360 480 290 550 330 440 270 in für männliche Personen: z) über 21 Jahre 7JO b) unter21 Jahren 420 für weibliche Personen: a) über 21 Jahre 560 b) unter 21 Jahren 330 als Familienzuschläge für: a) den Ehegatten 190 180 b) die Kinder und sonstige unter» stühungSberech- tigteAngehörig 140 130 170 160 120 110 Die Familienzuschuste (Rr. 3) dürfen infc- gefatirt bie H^iuptunterstü mag (Rr. 1 und 2) nicht übersteigen Die s.'lbstänb'gen Unters ützung m bie meh'Ve in einem gemsinschas sich n Haushalt l. b nd? Fa- mtltcnmitglkber erh.r ten dürfen in ihrrSumme daS Doppelte der Uni -rftü um ntht überft Jg n die bvm höchstuntcrstü ten Mit stieb der Fimll e für seine Person zusteht. Der Vorstand be. Fr- milie gilt im Sinne dieser Bestimmung als ihr Mitglied. (Siebener Wochenmarkkpreisc am 15. Januar 1924 (Händlernreise) ES kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt- Butter 1.20 bis 1.63 Mk. Matte 16 MS 17 Pf.. Käse 0.80 biS 1 00 Mk. Eier 20 .-iS 25 Pt.. Weist- tvaut 3 Pf., Gelbe Rüben 20 Pf, Rote Rüben 30 Pf.. Sinter-Kohlrabi 6 bis 8 Pf Grünkohl 40 Pi. Lauch 10 bis 30 Pf. Meerettich 1 00 Mk.. Sellerie 40 bis 60 Pf., AepicI 15 bi« 25 Pf.. Birnen 20 bis 25 Pf.. Dörrobst 25 Pf. Honig 20 bis 25 Pf ., Gänse 1.00 Md Zum Versand von Ware« nach dem besetzten Gebiet. Bei der Versendung vv.i Waren vorn unbesetzten nach dem bt> fe.len Gebiet wurde bisorr Li per Zollsätze deS Interalliierten Zolltarifs (bei im allaemeinen dem deutschen Zolltarif entsprich!) von ber Be fatzungsbeh^rben bet Erteilung dec Zulaussgench- nilgupg erhoben. Die Handelskammer Frankfurt a. M -Hanau weist darauf hin, baf" seit 8. Januar 1924 bie vollen Zollsätze deS in: ralliiecten Zolltarifs zur Erhebung gelangen. Diese Zollsätze kommen nicht in Frage bei dem Postpaket» versand nach dem befehlen Gebiet. Die Postpakete tccr.e.i bekanntlich zu einem EinbTttsfatz verzollt, der bis um Gewicht von 5 Äg. 40 Pf . bis 10 Kg 30 Ps.. bis 15 Kg 1.20 Md. diS 20 Ka. 1.60 RL beträgt. Au^ die Liste der Waren, die nicht im Postpaketverlehr nach dem b_fcr ten Gebiet verschickt werden dürfen und bie bisher Edelmetall« n^er Erieugnisse daraus. Edelsteine. 5*>a[bebe(- steine. Kunstwerke, Seiden und Seidenfabrikate. Tabak. Zigarren Zigaretten. Pelze un> Kürsch- nertoaten, Elfenbein und feine Rachahmungen. Fell, optische und Präzisionsapparate. ülhroi und ülh.werke umfasst, find jetzt auch noch Schuhwaren gesetzt worden. •• Gefälschte norwegische Zehn- kronen-Rvien. Dom KreiSamt wird unS mitgeteilt: ES ist festgestellt worben, bast gut nach- gemachte falsche norwegische Zehnkronen-Roten im Dezember auS Deutschland in Rorweaen im ZahlungSwege «ingekvmmen sind. Kennzeichen ber betreffenden falschen Roten: Glattere- und fetteres Papier, in welchem die dunklen Fasern wenig hervortretend sind. Der fila Druck auf der Vorderseite ist stärker, mehr rötlich und grober in allen Detallen. Die falschen Roten haben 160 gelbbraune Querlinien über die Fläche anstatt 280 auf den echten Die biS jetzt gefundenen haben Litera J und 1922. Die wellenförmigen Querlinien über die Fläche auf der Vorderseite laufen in den unteren Teil wesentlich rechts ab auf den falschen, während sie auf ben eckten in die Richtung links ablaufen. Die Detailsn der Rückseite sind etwas verwischt. Die auf ber Rückseite stehenden Worte: 10 Kronen befinden sich zu nahe dem Medaillon mit dem Wappen. 2s wird die Meinung vertreten, bah das Aussehen der falschen Roten auf ein DroduktivnSversah.^n für Produktion gröberen SttlS hindeute. ■* D i e Anmeldung der Schüler für dieVvlksschule bat am Montag und Dienstag nächster Woche zu erfolgen. Räheres in der heutigen Bekanntmachung ** Die Unterstützung der Soztal- und Klcinrentner. Die Inb?xzahl zur Berechnung der ^Interstützunzen ber Äosial- und Kleinr ntner für bie zwette Ianuar-Hälite beträgt 1130 Mi liarbea "DieZahlungderMilitärrenten für die zweite Hälfte des Monats Hanuar erfolgt am Freicag. ben 18., bei den Postanstalten. Die grüne Uniform der Schutzpolizei muh auf Verlangen der Entente durch eine andere ersetzt werden. Die Anfertigung der neuen Monturen ist bereits so tocit gek dehen, bah sie voraussichtlich am 1. April in rerf Jyte- benen Bezirken aufegegeben werden können. Die neue Uniform besteht aus einem Rock auS dunkelblaumeliertem Stofs, schwarzen Tuchhosen und Ledergamaschen. Der Mantelstoff ist von blauer Farbe. In ber sonstigen Ausrüstung der Schutzpolizei treten Aenderungen nicht «in. AuS dem Stratzenbilde wird die charakteristische grüne Uniform vorläufig noch nicht verschwinden, da sie noch im Dienst auf getragen wird und die neue Delleidung zunächst nur als sogenannte erste Garnitur zur Ausgabe gelangt < Ausfallende Züge Ab Sonntag. 20. Januar, wird toegn unge rügenden Verkehrs bie Strecke Stra Hebers dach—Dillenburg—Walla i Sonn- und Feiertags ftillgelegt. Die Pz. 3166/ 3173 und 3172 3195 fallen auf bei Strecke Biedenkopf—Wallau vom gleichen Tage ab ebenfalls Sonn- und Feiertags fort ** Aus oem ©(ebener StanbeSamtS- r e g i ft c r SS starben in der Zeit vom 1—14. Januar: 1 Ian.: Jos. Gckel, Kausm., 57 Jahre alt, Rovnstr 20; Albin Robert Kaspar Keil. 2 Monate all. Schlostg. 14. 2. Jan.: IuliuS Adolf Wagner. Schlosier, 75 Jahre alt Bergstr. 22; Karl Emil Lenz, Kaufmann. 32 Jahre alt Am Riegelpfad 32. 3. Jan.: Adelihllb Dolores Klein geb Kichler, Witwe, 68 Jahre alt Ostanlage 29. 4 Ian.: Minna Schneider geb. Eimer, Witwe, 64 Jahre alt. Stephanstr. 30. 5. Ian.: Wilhelm Harnet 1 Jahr alt Am Steg 14: Peter Bruck, Pförtner. 50 Jahre alt Klinikstr. 32. 8. Ian.: Hilde Waldschmidt 1 Monat alt, Reuen Bäu« 7 7 Jan.: Georg Paul, Bäckermeister, 67 Jahre alt, Grabenstr. 3. 9. Jan. Wilhelm Barthel, Kunstmaler. 54 Jahre alt Kaiser-Allee 36; Ferdinand Biedenkopf. 2 Jahre alt Sonnenstr. 3. 10. £an.: Karl Appel, 5 Monate all. Asterweg 22; Dorothea Ritsert geb. Müller. 56 Jahre alt Licher Str. 73, 11. Jan.: Heinrich Hellmold. Privatmann. 78 Jahre all, Steinstr. 31. 13. Ian.: Friedrich Fabel, Schm ed 53 Jahre alt Reuen Baue 7. 14. Ian.: Friedrich Schächer. Portier, 65 Jahre all. Friedrickstr. 8; Minna Siem, Laborantin, 35 Jahre all. Franksurier Str. 85. •* Zur Richtigstellung. In der gestrigen Veröffentlichung über ben Maler W. Dar - t h e l must eS richtig heisten statt: .Er war ein ae- borener Giestener" — flebovener Ober Hesse. Er war ein geborener Scho ttener, kam aber schon in frühester Kindheit nach Diesten und hat sein ganzes Leben, abgesehen von den Studienjahren tn Düsseldorf, in Diesten verbracht * Sin praktische» Heftchen mit Dol- larfurö S:and der Goldmtrk, Reich«-. Drohhan- delS- und LebcnShaltungSinder in ihrer önttouf- lung während deS verflosienen InhrcS gibt die (Siebener Filiale der Direkiion derDiSconto- Gesellschaft heraus Tir'rnotizcn. — Tageskalender für Mittwoch. 5,abttbeater: 7 llbr .Die Frau vom Meere". — Amend 32 Öonbeit n ^rt — Lichtspielhaus, Brhnhrrfstrafe und Palast-Lichtspiele. .Die Königin von öaba". — Vortrag in der Llniverf i tä ts- Aula. Man schreibt uns: Der Vortrag über da» Thema .Laien und Frauen als Rich- t«r", den Prof. Rosenberg am Donnerstag ben 17. b. Mts 81 i tlhr in ber Aula brr Universität zum Besten ber Winterhilfe unb berCtu- bentenbufe hallen wird, hat ein« schn wich»ige und gerade gegenwärtig bedeutsame Frage der De- richtSversitsiung zum Gegenstand«, nämlich nach der Zusammensetzung des im Zivil- und im Siraf- prvzesie erlernenden Gerichts Schon nach geltendem Recht sind neben dem rech'.sgelehrten Bemf-- richter in gewtsien Grenzen Laien zur Rechtsprechung berufen. Soll bei der bevorstehende« Reuordnung unseres Gerichtswesens daS Latem- richterrum noch Weiler ausgedehnt ober beschränkt werden? War es zweckmähi^. dast im vorigen Jahre den Frauen der .percke Antell tote Den Männern an der Reck-'prechang einaträuml wurde? Diese grundlegenden Fragen der Gertch^- rraanisation sollen in dem angekündig'.ea Vortrag« behandelt werden; sie können nur verstanden und beantwortet werden aus der Kenntnis der 6td» luna und Tätigkeit, die ber Richter bei der Entscheidung m Zwil- oder S rafProzessen hat. Der Vortrag dürfte daher gerade in der heutigen Zell auf ein allgemeines Interesse rechnen. — Stadttheater. Die gdtrtge Ankündigung der Frei.ag-Ausiührurg .Schwarzwald rnädel" bedarf einer Richtigstellung. In der Anzeige must es richtig heisten. dast bie Dor- ftcliung außer Abonnement bei Gültigkeit von Gutscheinen gegeben wird. ' Landkreis Gtesten. • Garbenteich. 15. Jan. Der Oberfeldwebel a. D Friedrich Seng erbt dl gemäst Dertogrirg d:sReichSwehr-Minisleri. mS den e ha roller als Leutnant mit der Erlaubnis zum Tragen b.r Uniform bc« 15 Infanterie-Regimen'S • Queckborn. 15. Ian In einrm benadh barten Dörfchrn verkündete ein Fremb-r eine Schafherde auf der Durchreise nih.-« ^ch dr Ortschaft, er brauche für sie Futter und werd- j einen Zentner Heu und Stroh mir einem Schrf bezahlen. Das Geschäft schien llhnend De BÜTtde. wurden bereit gelegt, der Mann ab unb trank ich satt, meinte nach einiger Zeit, er mü'k doch einmal sehen, ob die Herde nicht ba b komme und verschwand. Auch in einem anderen unto it gelegenen Dorf sollen die Heu- un) Ctrobbänbl zum Abhottn vor den Haustüren gllegnt haben. Man glaub: in dem Schwindler ein*n f über in der hiesigen Gegend bediensteten Schsfer erkannt zu haben und hofft auf feine Festnahme. Ärcie tvticöhctfl. - Bad-Rauheim, 15. Jan Von Der Stadtverwaltung ist beabsichtigt. benGasvrei» vom 1. Januar 1924 an von 26 Pf auf 23 Pf für da» Kubikmeter Hera bzusetzen. Eine ®r- rnästigrmg der Strompreise wird in dem gleichen Ausrnaste vorgesehen, wie b:t Bad- unb Kurverwaltung die von der Stadt zu zahlenden Einkaufspreise herabletzt. Kreis Büdingen. <■ Dettz-Ridda. 15. Ian. Sin Pferde- DerficherungSverein ist hier g-gründet worden dem fast sämtlicke bieflien Pf? d be izer (etwa 40) betfletreten find. Di- Höstvrrsich-runaS summe beträgt 1200 Golbmark für b.n Kopf wofür jedoch nur erstklassige 4—6jährige Ctutei in Betracht kommen Fürs erste wird 1 Prozent bei Versicherungssumme als B.itrag erhoben Alrcio Schotten. trg. Gedern, 16. Ian. Die hi-sige durch ben Tod des Forstmeisters ÄIt*g?Ihöifer erledigte Fürstliche Oberf ör f:t rei-Stelleww de m l Wirkung hont 1. Januar dem Focstiat Kott- m eie r. bisher in Ilsenburg (Harz) übertragen. Hessen-Nassau. fpd. Frankfurt a. M, 15. Ian Di« grobe Kuppel der Frankfurter Sternwarte ist eingefroren und tes- hall> vorläusig unbenutzbar. Die Ster>rguckerei kamt erst wieder binnen, wenn warmes Detter die eingefrorenen Drehscheiben und Achsen aufgetaut hat. -lntz dem -lmtsvcrkündisinusibblatt. * Da» Amt»verkündigungShlatt Rr. 4 vom 15 Januar en hält ^rh chun, de» Uikundenstempcls. — Thr.äjfig: Unterbr ngang AuSgewicsener — Gebühr n^rdnuni d r Hck- ammen - Wertbeständige Wertzetch« i d-r Reichsbahn. — Pslegegeldsätze tn den L indes- Heil- und Pfleae-tnstalten. — Unentgcü ih Au»^ stellung von FührungZ»-ugn'sien zu.n Eintritt in bie Wchi macht. - ilnt r tü -uni von Sozi^rl- und Kleim mtnern. - Höchstsätze der Sr oe ckS- losenfüisorge — Srrichstin; einer Buchdu 1er- zwang-innung für bie Provinz Oberhesse i — Dienstnachrichten. Turnen, Sport unb Spiel. S«Wettläufe am Schisseuberg. Die selten günsttaen Schneeverhältnisie gestatteten e» dem Siebener Skiklub Wintersport. sein die»jährige» Remteo in unmittelbarer Räbe GiestenS abzuhallen Am Sonntag morgen versammelte sich eine stattlich« Schar von Läusern am Forstgarten, verstärkt durch Mitglieder der Skillubs Grünberg. Wetzlar und Mannschaften der hiesigen Garnison. Al»bald begann der Start zum Langlaus mit ber stattlichen Zahl von 29 Läufern Leider haue ber Rennleiter in letzter Stunde fein Erfchetnen zu den letzten Vorbereitungen abgesagt, so dast auf dec improvisierten Strecke sich die Mehrzahl ber Läufer verirrte unb auf einer neu abgesteck:en Strecke ber Langlaus wieberholl werben muhte Tr^tz der erh blichm 2 iftrcngungei be» eiten Lause» ftanben wieder 24 Konkurrenten am Start El» Erster ging Walker- Diesten durch» Ziel, nur zwei Sekunden später folgte Wieser-Wetzlar, al» dritter Kappe»-®vünberg. An vi-rkr. fünf;er unb sechster Stelle folgten Spring. Blum unb Wagner vom Ötulub Wetzlar ES folgte der Dame« l ruf mit ber erfreulichen Airzahl vor 13 Teilnehmerinnen. Den 1. Preis gewann F.l Libau-Dieben, den 2. Sri. Iöckel-Drun berg, den 3. 5rau E n g el - Di.-ston Den 4., 5. und 6. Platz befeftten Frl. Vaubel, Frau Pro» Toll in und Frau Schmidt, fämtl ch vom Ssisiub Dieben. Im Ventovealauf traten sechs Teilnehmer an. Erster wurde D Schmidt- Giebrn, zixiter Kuhn e - ® eben, drit er Walther» Drürb'rg, rierter Werth ei m-D ben. Im Geschicklichke tslauf gewann Walker-Die- ben den 1. Proi». D S chm i d t -Eiesten und Z e ru dt-Wetzlar bet gleicher B^vertung den 2. Preis Darauf füllte A 2« al e r - Diesten. Don allgemsi em B i all be,rübt. «tsisig ea sich auch Tarnen an dieser Konkurrenz Preisträgerinnen trurNm Frl Jäger. Libau und Rosenberg vom S.illub Dirst-n. 3m Sprunglauf e Tang Gcrster-Gi st m ?en 1., D S ch m 15 t- Diesten den 2. unh 1 Legler-^sten den 3. Preis Den 1. Platz in Kampf um boi kühnsten S rung b ^tztc -berfrer bc.\ ben 2. Schmidt-Di bm. ten 3. Kavpe »-Srün- b-rg Im Misi ärlauf war bie Reihenfolge der Preisträger: Weer th, Walther. Schmidt ahfir. ; ’W btt Qa S«fnU Wni“ Ar-n b^ch. ei* ** KZ »r ®td>', !■*«**. 9 a"b tttn* ,5."LI- bx a jQa\ ttd, l) ßttofÄhlb- fl’Nit bi«. r em >n | i-- ® ®*ife s- we 5t'tn4ai to. -S« öe Bvalbttli 51 auf 23 P» den. ®tnc®> toib tn ben b* 'Bat* u* t zu zahlttdkn P!erbr» hier g"grihbd n^bbtlyr d-n ftort.tockt Ctutn in Tt- 1 5tW btr ttfafai i bmch fiö-fer erfebtflft Ile wirbt mt arftiai Äott- rj) übertragen 15. Oan Du !ranf|urttt :c» unb td* 1 6ftmQu6tTtf Darme» TMla tb Ach! en mV Mgh-latt. igun-rdlatt ^rh>hcn^ M t llnterbr.nmwj fcimj b-i y* vertzrtZe i M in ben ßinb* iua lüntnt' In n von Softol* t ber Sroe^ -r 'Buijbmiw Oberhessen - j Spiel. enlxrg oerMM ö* Hflub Dt»' Xe men In un> SB StlKt d°°' » e“stfW*5 IÄ& M ftits ?Ä 5 rn^'K- 2ÄV* s-rx rs%r- si*. m -iS L SÄgSf 1« «’»> « «« «s e*«®» M» Oiefrer* ®w fltger We Ber DewfM.' tcnfl Iminff »ablHMr ^erbc.*trdawibtn 3o- «teuer fr.rx>Mgten bk TMtfampV n L freeBtcm •Jiüetrf«. beim e» fBtflte '.ch mal »4:6er beraui, wie fünf unb 6>?nb g tm freien ®dän3e bi? langen Bretter sind, tk aut fr.-u* noch «sicher önüxm- hvcker to?Tf fx : Inb beiratfr! t 2ve. glaubt. er <,‘< Mengen Kleiber» ftof I c aneigneten unb an einen Mainzer -hinlchünbler herfauften, »gen ben wegen schtve- er (3rfiantung nicht oerpanbell werben konnte, r.-urben von ber Straf Lämmer yi V/> 10 Monaten unb IV« Jahren OcfAngnli t*cr- urteilt Iki« Gericht nahm fori arietz len Betrug an, berücksichtigte aber ftrahndbernb. bah bk Qfngcflnglen turd> bie bei ber Bahn bamal« bestehenden Verhältnisse unb bie eintrriHme Unorb- rang yx ihrem verwerflichen Xan verführt wurden. Ihr volle Untersuchungshaft von 9 Monaten wurde Ihnen an gerechnet vermischte». Da« SanbestHeater ta Aeastrelitz nieder- gebrannt Lost och 15. San. (MTB.) Wie ber .Ro- loder Anzeiger" nrlltrtlt ist heute morgen um 450 Ubr im 2anbe«theater in Aeu- strelitz ein Brand au4g brochn Al» er be- merkt würbe, brarml- ba« (Debänbe bereit« lichterloh Da m Mill. Aenten- mad abge'en: Ter Umraufcherlös wurde ent- sprechTtch mit Trillionen Mark auf die Schah- anweisung-schald be« A iche« bei ber Aeich»bank rerrechnet bie Nch somit auf 21^ Trillionen Mark verminderte Demgegenüber triefen die privaten Kredit- anfprüche an die Bank tm Papiermarkgrichüst tm garuen eine neue Zunahme auf Tie Weri'ei- bestünde nahmen zwar um 22.9 auf 371,3 Trillionen Mark ab bagegen liegen Mr Lombardsorde» rungen um 50,7 auf 74,3 Trillionen Mark Hierin tbt sich dir Umleitung ber Kreditgewährung au’ weribeständige Va'l« zu erfemtm. für die zunüchst nur ba« £*cmbarbge<4dft aaSgestaür-. war (das Di«kvntoge'chüft krnnre erst Ende Drzember ber TS crttefiAnl iahittflaufel antertDcJr.*. werden). Die gesamte Äapttalanhge au« Paptermark- unb Aentemnarkkredlten ergab tn der Berich!»Woche eine Vermehrung um 3.3 auf 482 3 Tnlltvnen Mark. Tie Erhdhung ber sonstigen Aktiven düngt übernugenb mit Zugängen au« bem Pvstsch.-ck- verkehr unb auf ben Devisenkonten ber Bank zusammen Auf ber Passivseite erfuhren unter ber Einwirkung ber vorstehend bargelegten Deschüft«- bew?g-,ingen die fremden (Welver der Bank be- rrüchkliche Zuflüsse: sie dehnten stch insgesamt um 93.4 auf 366.7 Trillionen Mark au». Der Banknotenumlauf *eiat nach der Verminderung in der Vorwoche bieSmal wieher eine alleiMnq« verhältnt«müsüg kleine Zu nähme um 24.2 auf 414.2 Trillionen Mark. Sie erfiän sich tm wesentlichen au« der oben erwähnten Hereinnahme von Aentenmark tm Umtausch gegen Pa- Vlermarfbeträge. deren da« Reich bedurfte, und au« dem Ankauf von Devisen. 3m übriqen wird man sich zu veigegenwänigen haben, bah der nbfoluien Höhe unb ben au«gettHricr>-rt wöchentlichen Schwankungen bc« Aoienumlau's zur Zeit nicht mehr die Bebeutung zukommt, die sie noch vor einigen Wochen halten: denn nach ber Au«- Haltung be« Verkehr« mit wertbeständigen Zah- Iung«mttidn bildet ber Voieaumlauf der Reichsbank nur noch etwa ben fünften bl« sechsten Teil bc« getarnten Geldumlauf« In Deutschland, da mit der clngetretenen Stabilität ber Währung die UmlaufSgefchwinbigkeit be« Velde« abgenommen bat und ber Zablung«mittelbedarf an sich stark gewachten ist. Die Darlehn«bestände ber AetchSbarlehnS- kassen haben tlch tn ber zweiten Dezemberwoche um 2.4 auf 7,1 Trillionen Mark ermäßigt. Die AetchSdank gab den enttprechenben Vetiag in Darlehn«fassenfcheinen an bie DarUbn«flaffen zurück e SrenfTerter Börse. Franksu rt a. M^ 15. Han. Tendenz Still und schwankend. -- Die Börse eröffnete bei kleinerem Drichäft tchwächer. Besonder« die variablen Werte. In baten sich überwiegend die Börfenspekulation betätigt, lagen uneinheitlich. MontanaktlenpapiTre eröffneten niebriper, die Umsätze hielten sich in enzen Soenzen. Das Angebot, ba« In Harpener an ben Marv kam, war nicht groh, drückte aber auf ben Äur«. Schwächer lagen nuch Buberu« und Deutsch-£*iormburacr. Overichl'tische A."ti:n unterlagen mastigerem Angebot. Von chemischen Werden lind ran Holzverkohlung zu erwähnen, die etwa« gesuchter waren Matt lagen Badische Anilin Ächt unb Äraft fetter, gaben aber sehr bald wieder nach Auf ermähigtem Viveau eröffneten Schuckert unb Bergmann. Adler werke Kicher, Waggon FuchS, Hedbernhnmcr Äurfer bester Zuckern Ni en fanden au behaul'trien Äurfcm Aufnahmr. Von fonstigen Inbustrievapieren f chten Hammerien, Dhckerdoff, Rhenanin. 3nag niedriger ein. Mainkraftwerke befestigt. 3nt mrife besta td auch heute wieder für heimische A le h.n, InSbriondere für Zprvzentige Bayern. Württembrrgcr. 3' beseitige Prcusten. Bankaklien unterTa -nm mähljcn Avfch'oächungen. 3m 5reit>T>br hörte man folgende Sturf:: Chemische Andrea 1750, Cheml'ch: Remy 900 bi« 830; beide Pavirn? lasen im Arqebot. Decker Stahl 11000, Becker ÄofL' 11 503, Apl 12 500 bl« 12 000. Drvwag 400. Venz 4000. VrvtrRt Voveri 2500, Ufa 6500 bi« 7500, Hanta Llond 1500, Mez Söhne 6225. Deutsche P -troleum 27 003. Rastatter Wagevn 6000. Ribtr-ig'bürget Dvrzellan 3500, Ara" furier Handelöba k 50, (Tcnllbanf 275 M? 250. Berliner Bor'». Berlin, 15. 3an. lWolfs.) Der Mangel an Rauflust gab auch dem heutigen Börsenverkehr fein Gepräge Man erklärt sich ha» Fehlen von Käufern au« dem Streife de« Privatpublikums mit dem Geldmangel, ber durch hie Zahlung der Steuern unb durch die Minderung der Einnahmen tm Zusammenhang mit der Qfcnberung der wirtschaftlichen Derchältniffe durch die Umstellung auf Goldmark berfrrigeführt wurde Am empfindlichsten litten natürlich die hoch im Jturfe stehenden stehenden, graumelierten, schon ziemlich schäbigen Summerüb. rztcher, darunter Der. grellweiyen Kragen und bie bunte Krawatte, ben an den hohlen Backen wi: f:ft geflehten, zugef pitzt en Bari, dachte er: Ha ndlu-ig« reifen der . . Und stand einige Auacnbl cke ganz ocrioven ba. Warum bie» afie«* Warum mit schönen Worten ein schwere« Schicksal >?rl:tnem? Doch immer fühlte er. wie l:ife, welche, schmeichelnde Hände lem Herz umstrricheltco Aber er rin bie verträumten Gedank n in die W'.rllichkeit zurück, und der grelle Schein In seinen Augen verdampfte den buntem Rebel darin. Langsam schlmderie er zum Park. Doch al« er dann ben Platz um die grobe Fontäne leer fand, befiel ihn Angst, bah er sich verspätet hätte. 2Tb?r gerade begann die Uhr Don irgendeinen Kirchturm zwölf zu schlagen. Sie al’o vrispälete sich! Virile ch! batt? sie such inzwiich-n von der Unersreullchk.k: d e'er Begegnung überzeugt. Oder .... wichtigere Dinge hatten fie adgehal.en. Ohne länger zu verweilen, letzte er langsam feinen W.g bU in die auf ben Platz cinmüntende Cinbenol.e: fort Dfc Vitterkrit in ihm fräst um sich Aber dann erinnerte ihn da« langsame Fallen eine« wellen Blatte« daran, bah Annie geftem Tränen in den Augen gehabt hatte. Unb fein: Spannung schlug sofort in» Cbcgeatcil um. Schluchzen erschütterte feine Brust. Wie du rite er sic beschimpfen? Er allein trug die Schuld! Wenn er fk bamal» bei Kr eg«au»bruch nicht so grausam vcrlasten hätte, wäre wohl alle« ander» gekommen. Wievick Leid und Sarge unb Veriuchu-g machte sie »ermatkn haben, bi» ihr arme« Herz Liebe und verächtllche Abneigung nicht mehr unterscheiden konnte. ^nvustriepapie« VtoManvapfere DOhtw tn« gu S Billionen. Maichmen^briken bi« zu S unb Eick truiMtöafticn bt« zu 6 Billionen Prozent etn. Die übrigen Papiere schwächten stch je nach dem Kursstände Im g!eichen Bcrhältni« ab Vereinzelt zeigte stch 1Dibrt,;anb#,äb:gZet: Beverungen hatten zum Teil Spritaktten unb Zellstoff Papiere aufzuwellen Von Banken muhten Darmstädter unb RatronaldaTik Ihren gestrigen Dewi.no fast vollständig wieder bergeben. 3m Eegenfatz zur fonstigen Mattigtzrit trat rech feste Crtmmung für österreichische unb ungarische Remenpaplere hervor, btt sich nambah höher stellten Auch deutsche Anleihen, besonder« preuhllche Konfvl«. waren wesentlich gebefftri Da» Geschäft belebte sich tm Verlaufe nicht, die Abwart«bcwegung der Kurie kam aber zum Stillstand- vereinzelt mären auch Ansätze zu unbedeutender Erholung bemerkbar Die Devisenpreise zeigten zum Teil weiter Oletgung zur Abschwächung. Der Dollar blieb unverändert 14. 1 1100 1110 MX) 144 57.» 1 5 20 1,11 0,076 9,W 22,7- 10 S 81 U 1.» 0,3 10 0,7 2 1.0 M 10.1 10.8 n 20 10 17 17 10.00 22 07,07 0.0 1400 KO3 UO 18.8 17,71 n »5 12.1 10,8 IM 10 0.70 10,70 17 1.0 20 » 17 41,6 2Z 1,78 0.5 42 18 40 M 14 70 19 '0,70 21 20.23 24 n 24,B 17 M t.67, 0,7» 14 41 20 11,73 21 10,5 »5 44,n 45 1 M ftranftnrt i. H k>ck»«z- s^iui • 44,73 10,1 10 1^71 40 10.4 S.2 1.7 » Ti n 20 11,0 »7,0 10^0 n 37,0 17,78 07 Berlin * 71 22,6 M3 21.0 24,6 «SS n* ii 54 83 e.;s 16 60.5 08 01 21 04.8 ”A K.i 03 0 14.1. 15.1 Deutsche Wirtschaftszahlen Dollar em 15. Januar amtlich Berlin Selb 4 1 89 500 06903) . Briri 4 210 560 003 03) d.i.eine Goldmari tn. Briefs - 1002 500 000 003 Gvlbanleihe: Berlin 4 200 003 000 003 Frankfurt 4 200 003 003 003 Tollorschatzanveisungen: Berlin 4 200 000 000 060 Frankfurt — Reichsbank.Zinssätze wertbeständiger Diskontkredit . . 10 Prozent wertbeständige Lombardbariehen 12 (für bas Jahr) Papiermarkbarlehen ebne Ent- wertungsllaufel . . 90 Silberan kauf «preis der Reich« dank vom 17. Dezember ab . 400 006000060fach Gvldumrechaungssatz für Arlchssteuern (Gültig für Goidzollaufgeld, Umrechnungssatz s d Lanbabg.) bi« auf weitere« 1 000 Milliard. Gvldumrechnungssatz für hesftsche Gemeindesteuern gi. Amtsblatt be« Ministerium» bt* Innern vom 14. November 1923) für bie Zeit vom 15. bi« einschl. 17. Jan. 80 Millionen £ebm«balhing«tnbei a.7.Jan.: 1130 000 000033 ®t»bbanbel»inber am 2. Zanuar 1 197 000 000 030 Börsenkurse. (Ohne Gewähr» */. M»atflrTni ...... VS •ofbmtritan« ..... Sri HandetsarstllschaN t:y and «rli>at-t*ont. t. and Warlonallwet . bt Lank......... bt Wert la»bank .... ito Ceonmmltt ... Vit toll dank........... *V(!ttlbiut<<6t , lltn........ itzolbichmidt.......... tfritlbttmtr C-ftrtrwn .... Hlchsitr ltarvwert» . . ... totiPf-frblung ........ Nülgerswerk,......... echtt de anstatt ■na. rlekkriHliLts^esellfchatz Bergmann .......... Vio(nkra«rwer0k........ E Lucken........... Liemtns A HolSV ...... Adlenverke ...... Tatm Irr T 'orerm. ..... Hei Itgtnftartzt...... • . • y.reutn. ......... Mnarlgesettschast ffrenffert. e i:tfob7i! ....... txtbtl........... Zellstoff Valdbos ZuSenabrck tfratitrntbal . - Hotffrfebnf yaQbdnftl . ■ I'ei. Unton ....... Dlvldendeapaplere u. an»l «nleltzea In Billionen pro>. die 1rft oerstRd. deatlch.Nal. (n TOinig ben vrozent. _________________Tomin: 17. T*an»f ^eichsaaietde >'ch« -selchst 8','/. T«nfie< !)i,tch'anlelb, F/. Deuisch« Aeichlmletbe Deaitch, eparwrdeitfnenltlli A. Preußisch« Sonlol» . . F. Hessen DevksernnarV BerNn-Fr«k7»N «. (Trlegrapdische Loszuhluag) ___________(Obne Gewähr )___________ Detwar 14 fbefiwt U stanear Bt« -»an». n«Da .... r Jbajrt. . -ki rrJ rulgancn . I1KMnnmaNMP newnano-....... •ouriiRWiro lORWUikMI9|lrui.iii tsj:iwuii> 4*ltiueMU 1*98,290 M»«V4,7W U b i5*r>eno iM»en> UMNn SlSf**: ULMjUJ U ? »6.'niTuü Uisutun v78l!> tfii*mnmu*»n>n i-Liavi'u'isai nvena r.ir M UVIWa <* (!> t*rw' 0M»bwte& FrrOf», 18- yanaae öffn . leew.iM-ei ITIxSiVUD 1.843 IM HO Iffnitch- ?. etre ■W Rmti . iks im® 2'chndr'!.»oMcht Rot«* RMMtW tm ..» MuachaNch, ßloee. ... »vaattche Neun..... in«?« • ton u;k* «äm* chWedtlcht Note........ «94»blich« Noten........ *ed®-C-' irr-t, 4 iw #noe ■rrtfiHt’er Weira....... Märkte. Berliner Produktenmarkt. Berlin, 15. Zon Am Prvdustenmarkl hielt btc feste Stimmung an, wozu ber stärkere Frost beiger ragen haben mag. Rv rgcn wurde für bk Xcich^grlrvidestelle unb einige Mühlen gekauft Da« Ängxbv'. vom 3nlanbe war inäbig Für russische Ware wurden zu hohe Prelle gefordert Weizen wurde bei erhöhtEn Forderungen wenig umaesetzt. Bon Gerste bltebei gute Brau! orten verlangt. Hafer wurde d.i mähigen Umsätzen fester gehalten Da« Mehlgeschäst hat sich noch nicht belebt Es notiert en für fe 1000 Kilo tn Doldmark: Weizen, märt 162 5U 165, Roggen märt. 148 bi« 152. fromm 1K bl» 148. schlr' 14? bl« 148, Sommergerste 168 M# 175 (fester). Hafer, märt 118 bi« 121, fromm 112 bU 116. Äais. La Plata, waggvnfrri Hambuvi 172 bt« 173, Weizenmehl flOO Ktlv> 25,50 b« 28 (fllll). Rng- genmehl *100 Kilo) 23,50 H» 26 (bcbaufrti'tt. Wetzenlln' 8 b« 8,20 (still). RvgftenNek 7.Sd bi« 7,75 (still', Rap« 283 (ft ll), Rübsen 453 bi» 463 lstillf, Diftoriacrbsen 39 bl« 40, flrinc Erb en 20 bi« 24, Futtererbsen 16 bi» 17, P luschsdn 14 bi» 15. Ackerbohnen 13 bi» 15 Wicken 16 bl« 18, Lupinen, blau 15 bl« 16. gelb 16 bi« 18. Sera- hclla, alt 16 bl« 18. Rapsdrch-n 11,50 bl« 11,75 für je fO ÄUo: Wrizen- unb Roggcnssriih. draht- gcb. 0,60 bi« 0,80. Haferstrob. drahtgevr. 0,50 bis 0,70. Stroh, strohsrilgeb 0.40 bis 0,50, Lang strvh, geb 1.20 bl« 1,40, Wlesenb«u 1 bis 1,10 Frankfurter Oetreibcbörfe. Frankfurt a. M., 15. Jan. @8 notierten für se 100 Kilo: Wetteraucr Wrizen 19 M 19L0, Roggen 16,75 bi» 17LV. Sommcraerske für Brau- zw«tc 19 bis 19,50. Hafer, inlänb 14.50 di» 15. Wetzenm^l. sübd. ©bc^lal 0 29,50 b* 31. Rog- gemnedl 25,75 bl« 26L5, Wrizcn- und Roggen- Nele 8 bi« 8,75 Goldmart Tendenz: Stetig. (3n einem Teil ber Auslage wiederholt.) Der Schuh des Franken. Part«, 15. Han. (WTB) 3m heutigen Tttnlfierrat wirb der T71 n t ft e r b r ä f t b e n t Maßnahmen zum Schuhe bc« Z anken Vorschlägen. 3n ben Wanbclgängen btr Kammer wurde die Fragt bt« plötzlichen oafribtn Ziankensturzes eingehend besprochen Es wurden verschiedene Mahnahmen tn» Äuac geiaht, die man «greifen könnt, um dit Frankenkrise zu btsc.tigen. Do ist. nach Hava«, von ttntr flrengtn Kontrolle btr Dcotftn gtsprvchen worbtn. van einer .Zentralisierung de« Devifenhan- bel« durch die Dank von F.-ankretch. sowie von Einzelheiten, die ergriffen werden mühten, um die Devisen nach Frankreich zurückzusüh- ren, die die Exporteure tm Au«lande belasten haben. Die dem .Echo bc Pari«- mttgetriü wird, ist auch bte Rede davon, durch vorüber- qcbtnbe Erhöhung einiger Steuern und durch die unerbittl che ötn^i-hung der Steuern bei Fiankentiife cnt,jeaenzuarb Gießen, den 15. Januar 1924. Der Vorsitzende des Schulvorstandes. I. D : Di. Seid, Beigeordneter. Schumann-Theater Frankfurt am Main Nur noch ble Konnta;; Persönliches Gastspiel Henny Porten I. Teil: Film II. Teil: Bühne Anfang fÄgllch 8.30 l'hrahd«. Ende gegen 11 I hr Außerdem3 Fremden-Vorstcllungen MM Samslag und Sonntag Anfang n.30 Uhr nachmittags Ende gegen 8 Uhr 3>4A NaebelUaoe haken Jugenillehe Zutritt Preise der Plätze: Mk. t- bis ML 7.- Logen* und Pnrkett-PlÄtxe 1 1 sind numeriert ES Reparaturen Ersatzteile EiserneWendepflüge Universalpflüge Zweischarpflüge Kultivatoren, Walzen aller Art Acker-, Saat- u Wiesen-Eggen Wiesenhobel „Mars“ ErstkL Ausführung. biiL Preise Go. Schieferstein. Lieh Maschinenfabrik Lager aller Landmaschinen Unsere .Qttrfltnbellcn, enthaltend die täglichen Kurse für Dollar, Pfund u. holl. Gulden vom 1. Januar 1'119 bis 31. Dezember 11'23. sind lulcbet etngelrost'en und werden unseren fveschäilvfrennden und Interessenten aus Wunsch unentgeltlich aiivgchändigt. Commerz- und Privat-Vanl A.-G. 276v Filiale Giehen. Post- keNer Donnerstag, den 17. Januar WWW WwüIlM „Bwe-to« MttW“ Ltcher Strafte 57 Donnerstag, 17. Januar 1924 WWM rote Kc Handschuh M ’k-'i ;■ -1 — - F: 'M 8 M Ein gesunder Junge ist angekommen Wilhelm und Tilly Gutermuth Großen-Linden, den 11. Januar 1924. MW Vorführung unserer amtlich zugelasscnen Rundfunkempfänger (Lizenz von derTelefunken-Gesellschaft, Berlin). E. Schotts alltorstr.24' kling in dcD PsMichlspieleo: 415,6.15,8,30 Bhr 232c 1 I mit dunkler Wollfüllung von 45 Mark an mit weißer Wollfüllung i von 60 Mark an in allen modernen Farben vorrätig. Eigene Anfertigung! Daunen - Steppdecken werden in allen Farben angefertigt. lolaog im LichtspieHiaas: 4 Ohr, 6 Ohr und 8.15 Ohr Donnerstag: „Oie Königin von Saha“ Freitag: V. Rosenmontag bis Aschermittwoch UndenplRt» 1 GleBen Telephon 2077 LcheUfisch Nnblian 2crlachs 2rcbcd)f 2eeforellen qrünrHrrinqe trifft elngetroflen empneblt 012305 Georg Walleniels nenenODer Engelapotb ke Lichtspielhaus Bahnhofefr. 31 «Jieüen Telephon 2077 Die Königin von Saha, 8 Riesenakte Die Liebe einer Königin 8 Riesenakte 2fl9c Elrfimpfp »7 gestrickt. 0122MI Slenr« ueg 10 II. Xie geftern im toiffifner Anzeigei eridiicncne Bcrlobnngs anzeiqe beruht auf einen Tnmmen«3iinflrn eiieidi. Wegen beii Aufgeber der Au teige wirb ftrofre.l t lich üorqrgaiiflrn. i Brih ^rtitii. Eine iunae trächtige 3icßc ah verlausen 6ine OoöeM zu faulen gesucht. Lckrt'tL Angebote mit Vreidang. unter '‘hu -liier erdeten.__ lllllllllllllllllHIIIIIIIIIIIIIIID Perfekte Büglerin fibrrnlmmt unter Garantie Walch« zum ‘^ünrln in und anker dem Omife, fom Ltärkewäiche ;«m Waschen bei bilhnft. •, erechnuna. sicher Str. ISO. miiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin Am 13. Januar wurde uns der Direktor unserer Firma Herr Wilhelm Föhr Die Angestellten der Firma Scheidhauer & Gießing, Betr.-Ges. m. b. H., Mainzlar. 283D Man wendet sich an: Radio-Gesellschaft Behm & Co. m.b.H. Zweigniederlassung Frankfurt a. M. jetzt Kaiserstraße 31 (Entresol) Telephon: Hansa 9398 und Taunus 5293. Fachmfinnieche Vorführung, Auekunft und Montage (Antennen uew.). Gut eingeführte Vertreter mit Ladengeschäften, sowie repräsentable Akquisiteure zum Besuche der Privatkundschaft gesucht. (265A durch einen plötzlichen Tod entrissen. Unsere Trauer ist um so größer, als wir in ihm einen langjährigen und beliebten Vorgesetzten verlieren, dem wir stets ein ehrendes Gedenken bewahren werden. Gestern verschied unerwartet unser langjähriger Pförtner Herr Fritz Schächer. Durch seine Pflichttreue und Gewissenhaftigkeit hat er sich bei uns ein ehrendes Andenken gesichert Poppe & Co. Gießen, den 15. Januar 1924. 2730 | Zum sofortigen Eintritt [gesucht nrl) perfekte IM Anfängerinnen zwecklos. 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Tief erschüttert stehen wir an der Bahre unseres Mitarbeiters, der lange Jahre seine Kräfte und seine großen Kenntnisse unserem Unternehmen widmete. Wir werden sein Andenken in Ehren halten. Scheidhauer & Gießing A.-G., Bonn Scheidhauer & Gießing Betriebs-Ges. m. b. H., Mainzlar. 282V Am 13. d. M. verschied plötzlich und unerwartet unser Betriebsdirektor Herr Wilhelm Föhr Tauschwohnung Kassel - Gietzen. vorhanden: Schöne 3-Iimmerwoh- nung in bester Lage in Kastel. Gesucht: Gleichwertige Wohnung in Biegen. Schriftliche Angebote unter 012283 an den (Siebener Anzeiger erbeten. Lagerraum mit Bureau, Gröge einerlei, im Zentrum der Stadt gegen Bezahlung von Friedensmiete sofort gesucht Schriftliche Angebote unter 012288 an den Gießener Anzeiger erbeten. gesucht. |Stellengesuche| Junger Kaufmann mit allen vorkom» nicuden kanfmänn. n. Bnreitiarbriten bestens vertrant, Mt MW. tonte Zeugnisse u. ReferenzenBerf. Schritt!. 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