vahleu. (DTD.) 2i> ) Mhl.er mef)T n. Das Snd- -e AsHte ota foMrittW .b'.terpflrtei ? edifche Qk(B* misten 8 Man, iwm DeuhS- Gliche DM ij* Parts H DmnuuilN 18 r.evttbe. A Lahn. ?Mgeletlr vom 'ftllcher- vchleds^rch gemotben tat ,ich 6, rtL)6n der mit ' un 1.53 M -=Mw 'vdieOrgani- ertlQrung des .neht. an bk i4ten,sicha^ zu unter- «r'iner Zuch- i biMichkeitz u^g nehmen, ahlen. (M) U ^9 erlangter lerMiuxm 28, 'Laten 20, die Linke verlor en 1 Mandat, raten 1 Mn- Ahe. Es ist rige Koalition xn) im neuer i wird gegen : und Hzzial, W 2»t>n dem ft der q\. Ut 3ujit' U vo« Sxäe 1)rungdm£cl S'irV rt4. tuwa-e Ta- ^utoriumj ÄWe im gestellt. Krise. M) Minisler- tonbat erhalten lulöfcn und i der nächsten i den 15. Ma! ng-dekret ver» August ante l'f jenen. nenl haben. lelfe"1 durch R.F- x<$' (»intttrl mme hclt ut- u'«6 :jn.'gLsch Lidern blickte er vor sich ; in. Der Schlaf wollte hie Herrschaft über j uuuum. Rur noch undeiatlich sah er die P i... a.if den Tischen. . . weihe Flächen . . . weihe FlächL-r. . , Wege ocS Fortschritts unb des wahren Friedens voranschrciten könne. Frankreich und der Kiewer Prozeß. Moskau, 13. April. (Rufs. Telegr.-Agent.) Die im Kiewer Prozeh Verurteilten veröffentlichen in den Kiewer Blättern folgende Erklärung: „Rach Kenntnisnahme des Telegramms Po in - carös erklären wir, dah wir, obwohl bedrückt von einem harten Arteil, dennoch jede Einmischung einer Auslandsmacht in die inneren Angelegenheiten der Republik für unzulässig halten. Wir betrachten unfern Prozeh als eine ausschließlich innere Angelegenheit unseres Staates und wir erwarten die endgültige Lösung unseres Schicksals von den höheren Instanzen der Republik". Einer der Havptangeklagtea. Onitschtschenko fügte hinzu: „Die Strafe, die uns betroffen hat, haben diejenigen auf dem Gewissen, die uns in das schwere Verbrechen der Gegen- revotutionäre hineinlockten und uns zu schweren Verbrechen nicht nur vor dem werktätigen Volke, sondern auch vor unserem eigenen Gew ssen machten.' Die Ausführung des Kiewer Urteils ist auf* geschoben worden. Der Oberste Gerichtshof forderte die Akten an. Kleine politische Nachrichten. Der Rcichsminister des 3mvrn tat die „Rote Fahn e" für zwei Woche i verböte n Zn dec letzten Sonntagsnummer war eine vom Parteitag der K. P. D. gefaxte Resolution abgc» druckt worden, in der zum Sturz der geltenden Verfassung auf revolutionärem Wege, insbesondere yurch betraf n ten Ausstand und vorbereitende bewaffnete Teillämpfe, ausge- fvrdert wird. — Durch eine besondere Verordnung hat der Minister gleichzeitig jebe weitere Veröffentlichung und Verbreitung dieser Resolution verboten. ♦ Der Staatsminister Heergaard hat die-Demission des dänischen Kabinetts eingereicht, die vom König angenommen wurde. Der König beauftragte die Minister, die Geschäfte einstweilen weiterzufüh- ren. Stauning, der Führer der Sozialdemokraten, wurde zum König berufen und mit der Bildung des neuen Ministeriums betraut. * Prinz Roland Napoleon Bonaparte, Mitglied des Institut de France und Präsident der Geographischen Vereinigung von Paris, ist g e st o r b e n. Er nahm durch seine .zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten eine hervorragende Stellung in der gelehrten Welt ein. * Die Londoner hochkonservative Zeitung „M o r n i n g P o st" ist durch Verkauf aus dem Besitz der Lady Bathurst in die Hände einer Gruppe einfluhreicher Konservativer, mit denen der Herzog von Rorthumberland, wie die „Daily Rews" ihn nennt, der „König der Sic» Hards", assoziiert ist, übergegangen. Aus Stabt und Land. Gießen. den 15. April 1924. Großzügige Landarbeitersiedlung. W. T. B. Reben den Bemühungen des Reichsarbeitsministeriums, dem Mangel an einheimischen Arbeitern durch Vermittlung städtischer Erwerbsloser auf das Land abzuhelfen, gehen die Bestrebungen desselben Ministeriums dahin, landwirtschaftliche Arbeiter durch den Dau von Landarbeiterwohnungen sehhaft zu machen. Durch die Hingabe von zinslosen Darlehen für die Dauer bis zu 20 Jahren wird dem bedürftigen einheimischen Landarbeiter die Möglichkeit gegeben, sich ein Eigenheim zu errichten. Von dieser Gelegenheit ist, wie uns mitgeteilt wird, in den letzten Jahren vielfach Gebrauch gemacht worden. Bis jetzt sind zirka 14000 Landarbeiterwohnungen auf diese Weise entstanden. Durch dieses große staatliche Siedlungswerk angeregt, ist außerdem von privater Seite noch die stattliche Anzahl von mindestens 7000 Landarbeiterwohnungen in den letzten Jahren geschaffen worden. * ** Verlegung vDn Amtsräumen des Polizeiamts. Mit Wirkung von Mittwoch, dem 16.dS.MtS. ab werden die Amtsräume des Einwohnermeldeamts und des I. Polizeireviers von dem Haufe Weiden- gafse 5 nach dem Hause Senckenbergstraße 7 (frühere Bezirkstage) verlegt. Aus diesem Da . . . feine Hände umkrampften die Lehnen, fern Oberkörper beugte sich vor. Schnee! . . . Schnee? . . . Er fiel in den Sessel zurück und preßte dir Hände auf die Augen. Was war das damals am Tage des Einzuges des Kaisers? Schwerer Schnee aus lichtem Frühlingstag . . . Hatte er nicht selbst die Flocken auf seiner Hand zergehen sehen? Dis auf die eine, die am Ringe des Dschingis-Khan solange haften blieb . . . und seinen Glanz trübte. War ein Zeichen des Himmels? War alles Menschenwerl? . . . Werk dieses einen da drüben? Dann. . . Mit jähem Ruck riß er sich empor, die Augen weit geöffnet. Das Weihe vor ihm gewann feste Gestalt, es waren die weißen Papiere, die dort auf den Tischen lagen. Rervös fuhr er sich über die Augen. Hinweg mit der Furcht! . . . Menschenwerk? . . . Rein! Kein Mensch würde jemals so tief in die Geheimirisse der Ratur cinbrtngen . . . Kein Mensch jemals die Folge der Zeiten verändern können. „Zuviel habe ich gearbeitet in den letzten Wochen. . . zuviel war es, was meine Nerven spannte. Ruhe brauche ich. . . die Ruhe wird kommen. (Denn der Würfel gefallen ist.". Seme Faust schlug auf das Papier. „Weg damit! . . . Zur Tat!" Gr drückte auf den Bronzeknopf. Ein 2ld- jutant trat ein. „Die Generale!" Sie traten in den Raum. Die in so vielen Kämpfen erprobten Führer. Die Feldhrrvea des großen Kubelai-Khan. Seine Kampfgenossen. Ankiiß bkeiben die Amtsr^u-nc ve'dcr Dienst- ste lrst am Mittwoch für den Publikumverkchr geschlossen. Die Amtöräume der Hauptgc- schifrsstelle des Polizeiamts und der Krimi- nalrblellung i er11 iben zunächst weiterhin in dem alten PolizeiamtSgeväuoe Wei.engasfe 5. ** Bankenschluß am Oster- Samstag. 3m Anzeigenteil unseres heutigen Blattes geben die Geldinstitute unserer Stadt bekannt, daß sie am ©amsStai, 19. April, ihre Kassen und sämtliche Geschäftsräume geschlossen halten. '* Die vorläusige Unterbringung der Ausgewiesenen. Auf Grund der Verordnung des Reichspräsidenten über di? vorläufige Unterbringung der AuSgewie- senen vorn 14. Juni 1923 hat das Hess. Ministerium für Arbeit und Wirtschaft (Zentralstelle für Ausgewiesenenfürsorge) bestimmt, daß die Onanspruchnahme von Räumen und gegebenenfalls von Verpflegung weiter bis zum 31. Dezember 192 4 zu erfolgen hat. Eine etwaige Verlängerung der Frist erfolgt durch die oberste Landesbehörde. ** Der Rhein-Main--Gastwirte- verband hält vom 22. bis 24. April feinen 41. Verbandstag in unserer Stadt ab. 3n Verbindung damit begeht dec Der.nn ber Gastw rie von Giehen und Umgeg^nb am 23. Apr.l abends seine 40jährige Jubiläumsfeier. Dom Lesehalle-Verein wird uns geschrieben: Aus der Dücherhalle sind im Jahre 1923 insgesamt 19 610 Bände ausgeliehen worden. 3m Jahre 1922 waren es 20 221. Es ist aber zu bedenken, daß 1923 die Anstalt während des Monats September geschlossen war. Der Monatsdurchschnitt hat sich also nicht unbeträchtlich erhöht (von 1685 auf 1782). Die Benutzung der Bücherhalle ist eine beständige Größe in allem Anbestand der Zeit. Aus den Leihgebühren konnte der Verein laufende Bedürfnisse bestreiten, die Stadt hat die mögliche Beihilfe nicht derfagt, einzelne Benutzer bezeugten ihre Anhänglichkeit durch freiwillige Gaben, aber der Verein zehrt von der Substanz. Der Bücherbestand ist nicht mehr unversehrt, weil der regelmäßige Abgang den regelmäßigen Zugang übersteigt. Wer immer es vermag, der stehe dem Verein bei, der spende Geld oder Bücher. 3m Laufe des Sommers wird der Verein die alten Mitglieder um Beiträge angehen und neue hinzuwerben. Die Bücherhalle bedeutet für unsere Stadt ein Stück Tradition und einen verzinslichen Wert. Am Ausleihtisch vernimmt man die leise Sprache eines geistigen Verlangens; aus der Enge und dem Geräusch des grauen Tages heraus sehnt sich das Voll nach Stille, Weite und Schönheit. Der Postanweisungsverkehr nach dem Ausland ist vorübergehend eingeschränkt worden, und zwar ist der Meistbetrag einer Postanweisung auf den Gegenwert von 100 Rent^nmark herabgesetzt; ferner darf von einem Absender täglich nut eine Postanweisung nach dem Ausland aufgeliefert werden. " ©teuer Dort rag unb Steuerprv- test des Kaufmännischen Vereins. Am Samstag ließ der Kaufmännische Verein in seinem Veceinshaus durch ben beeidigten Bücherrevisor Th. Da übel seinen zweiten Steuervortrag halten. Vor einer zahlreichen Zuhörerschaft erläuterte der Vortragende in klarer, verständlicher Weise die Ausfüllung der Fragebogen zür Vermögensfleuererllärung, der diesmal vernünftigerweise nur wenige Antworten fordere, im Ggensatz zu dem Labyrinth von Fragen, die in den früheren Steuererklärungen, gestellt worden waren. Rach' den allgemein gegebenen Aufklärungen wurden aus dec. Versammlung viele Spezialfragen, besonders über die Bewertung der Grundstücke, Gebäude des Ir.dintvas d.s Warenlagers, der Schulden unb Hypotheken gestellt, die sämtlich von dem Referenten beantwortet unb erklärt wurden. Einen breiteren Rahmen nahm auch die Diskussion über die Höhe der Abschreibungen dec Anlagewerte ein. Die Auseinandersetzung über die Höhe der 'Bewertung der Anteile bei mehreren Teilhabern eines Unternehmens wurde ebenfalls besprochen. Sodann wurde aus der Versammlung lebhaft Klage darüber geführt, daß Handel und Gewebe immer stärker durch alle möglichen Steuern bedrückt würden, so daß die Lasten nun unerträglich wären. Besonders die am 27. März beschlossene vorläufige Gewerbesteuer, die jetzt erst bekannt gemacht worden sei und schon am 10. April fällig wäre, stelle eine rohe und. ungerechte Belastung der Wirtschaft dar. Eine grotze Angerechtigkeit liege in der Bemessung des Satzes von 160 Proz. auf die fällige Einkommensteuer für diejenigen Steuerpflichtigen, welche ihre Steuer monatlich Sie verneigten sich tief . . . vor dem Ringe des LfchingiS-Khan, der auf der Hand des Regenten gleißte. Toghvw-Khcm setzte,sich. Schweigend 'nahmen die anderen ihre Plätze ein. „Hufer großer Herr, der allmächtige Kaiser . . . die Kinder seines Reiches werden die Kunde vernehmen, daß er zu seinen Ahnen gegangen ist. Alle Herzen der Guten werden trauern unb weinen . . . und klagen." Lautlos neigten die General«! die Häupter. Der Regent fuhr fort: „Tie wenigen Bösen, sie dürfen die Trauer der Guten nicht stören. 3hre Zunge muß verstummen. 3hre Hände müssen banied-ergehalten werden . . . Habt ihr dafür gesorgt?" Sein Blick glitt prüfend über die Versammelten. „Es ist geschehen!" Tarn die Antwort. „So find unsere Hande frei, um das grobe Werk, das der Kubelai-Khan begann, zu vollenden?" „Sie sind eS!" „Das Schiedsgericht über das Zlidreieck hat gegen uns entschieden! . . . Heute nacht kam die Rachricht zu meinen Händen. Daß es so kommen würde, wußtet ihr alle. Ein teures Glied des Reiches, ein Land unserer ©tammeSgcnoffen, umstritten in tausend Kämpfen, soll von uns? gerissen werden. Wir werden das nicht dulden!" Er machte eine Pause und blickte in die Runde. Rur bas Funteln der Augen verriet rhm die Bewegung, die in allen lebte. Der Regent fuhr fort: „Tie Antwort an Europa, in der wir dem Schiedsgericht die Anerkennung verweigern, liegt bereit. Wir könnten es darauf ankommen lassen, vezahlen, tm Gegensatz solchm. wercye !ie vierteljährlich catviä?.c*i und dah:r r.ur 8) Proz. von der fälligen ErnkomrneiPeuca zu bezahlen brauchen. Da iie Amsatze im ;;anuar un’j Fed- 1 i uar nachweislich überall rertzäft-nsmäßig viel kleiner gewesen seickn,. a's im M^irz unb corauß» sichtlich auch im April und Mai. so werden alle Kaufteute und Gewerbetreibende, welche dem Staat alynonalllh <>.e (Siniommeniieuer bezahlen» für ihre Pünktlichkeit durch eine Diel höhere Gewerbesteuer bestraft. Die Versammlung faßte daher einstimmig folgende Resolution: „Die heute Dom Kaufmännischen Verein zu (Rieften ernbe- rufene ' Versammlung von Kausleuten unb Ge» wecbetrribenden bittet die Hessische Handelskammer, beim Landesfinanzamt und dem Ministerium der Finanzen mit alter Entschiedenheit vorstellig zu werden, daß die neue hessische Gewerbesteuer tung des EhormeisterS Otto Görlach zeigten den Verein auf einer ausgezeichneten künstlerischen Höhe. Die Lieder für Tenor, die pon Kurt Richter gesungen wurden, nahmen Die Zuhörer mit lebhaftem Beifall auf. Der Pianist Fritz C u j e - Frankfurt a. M. spielte die Z-Moll-Ballade von Chopin und zwei Soli von Liszt und Paganini-Liszt. Seine Darbietungen gefielen dem Publikum so sehr, dah er wiederholt hervorgerufen wurde. Eine sehr werwolle Bereicherung des Konzertes brachte der Kammermusiker H. Kruse aus Altona. Man hatte bei seiner Wahl einen besonders glücklichen Griff getan. Herr Kruse ist in Gießen kein Anbekannter; hat er doch in Friedberg und Gießen einen Teil seiner Jugend verlebt. Das, was er auf seinem vorzüglichen Cello spielte, und die Art, wie er es vortrug, gewann dem Künstler im Sturme die Herzen der Zuhörer, die ihm mit stürmischem Beifall für den Genuß dankten. Der Bauersche Gesangverein kann mit dem künstlerischen Erfolg des Konzertes sehr zuftieden sein. Bornotizen. — Tages kalcnder für Dienstag. Rundfunkhaus, Löberstr.: 81Z2 Ah-c heiterer Ab-rnö „Dom Brettl zum Aeberbcettl". — Lichtspielhaus DatznhvfstraßL: „Dec Haluntengeiger". — Palast-Lichtspiele: „Menschen unb Masten". Landkreis Gieren. D Lich, 14. April. Anläßlich' der Ruhs- siandsversetzung des Rektors dec hiesigen Volksschule Christ ian Roth fand auch im Sitzungssaals des Rathauses eine schlichte Abschieds» feier zu Ehren des verdienten' Schulmannes in Gegenwart des Kceisschulrates Fischer als Vertreter des Kreisschulamtes Gießen, des Gemeinde- rates, des Schulvorstandes unb des Lehrerkollegiums statt. Kceisschulrat Fischer zollte dem Scheidenden herzliche Worte der Anerkennung und des Dankes seitens des Kreisschulamtes. Bürgermeister Völker, dec sodana dem Zubilar den Dank der Stadtverwaltung unb des Schulvorstandes für sein segensreiches Wirken am hiesigen Platze übermittelte, überreichte ihm als äufjereS Zeichen der Anerkennung ein Diu- menongebinbe in Gestalt eines schönen Dlumen» korbes. Rektor Roth dankte in tief bewegten Worten für alle Anerkennuna, die ihm zuteil wurde. — Bei ben Landwirts cha fts - kammerwahlen wurden hier von 232 Wahlberechtigten nur 52 Stimmen abgegeben. Als Dertcauensmann für Lich mit Albacher Hof, Kolnhausen und Mühlsachsen wurde der Landwirt Christian K e 11 e r II. dahier mit 49 Stimmen gewählt. Der Wahlvorschlag 1, Kennwort Hess. Bauernbund Adolf Hensel. Landwirt aus Dortelweil, jetzt Dohelrod, erhielt 41 Stimmen der Wahlvorschlag 4, Kennwort Kleine unb nrttt- cb sie es wagen, sich ihre Beute mit Gewalt zu holen. 3d) bezweifle es sehr. Die Kompagnte- truppen wären zu schwach. Die Russen allein denken nicht daran . . . unb das vereinigte Europa?" Ein dünnes Lächeln umspielte fein» Lippen „Der große Kaiser tat diese Frage stets mit einer Handbewegung ab. Ec, der bas Ziel seines Lebens darin sah, alle verstreuten Kinder der gemeinsamen mcmgolifchen Mutter zu vereinen. Seine Pläne waren zur Entscheidung reif, als ihn die Kugel traf. Als er auf seinem Sterbebett lag und um die Zukunft des Himmlischen Reichrs bangte, da suchte er nach einem, brr stark genug wäre, sein Werk zu vollbringen. And er sprach mit mir . . . unb er gab mir den Ring . . . und ich schwur ihm, das Werk zu tun. Die Zeit ist gekommen! Morgen fällt die Entscheidung in Amerika. Sie rvrcd bas Signal fein für ben Kampf aller Rassen gegen die Weißen. Wir stehen nicht allein. Die Europäer haben es gewagt, uns eine Drchrote zu schicken, well Drüber von uns ben um ihre letzten Lebensmöglichkeiten ' kämpfenden Kirgisen zu Hilfe geeilt find. 3ch habe ihnen geantwortet, daß das Anrecht auf ihrer Sette liegt, und meinerseits gedroht, auf die ©eite ber Anterdrückten zu treten, wenn die grausamen Verfolgungen nicht sofort aufhören. Als Antwort hat man gestern über zweihundert dieser Freß heitslampser an der Grenze des Kuldschagebirges erschossen. Reuer Hohn zu altem Hohn! Ansere Geduld ist erschöpft! Wir werden! marschieren!" (Fortsetzung folgt.) Tcr> ‘Sauern, 3 Onnimen. — Infolge r<*3 '-Lus* uchs der Maul» und Klauens-ruch-e in Oppenrod ist öic Abhaltung des nm brüten Oi'tci'fe'crttig al jähil.ch siattsi-beiden Öfter schwer ne ° m a r k t e s untersagt worden. Kreis Friedberg. * Friedberg, 14. April. Der Milch- /freit zvischen den oberhessischen Milchpro- duzentcn und der Stadt Frankfurt b.zw. der Frankfurter MilchversorgmrgSgesellschaft A. G. scheint auf dem Wege der Verständigung beigelcgt zu werden, da gestern in einer Besprechung zwischen Mitgliedern des Hessischen Bauernbundes, sowie der Molkereien und der Milchversvrgungs-A. G. eine vorläufige Einigung dahin erzielt wurde, daß die Milch weitergeliefcrt wird, während über den Preis am Dienstag weitere Verhandlungen stattsinden sollen. Starkenburg und Nhemhcssen. rmk. Darmstadt, 13. April. Ein schweres Autounglück ereignete sich heute nachmittag 3 Ahr in der Kranichsteiner- Straße an der Oktroierh-ebestelle. Das auf der Rückfahrt befindliche Auto des Frankfurter Fabrikanten F. Dauwens, von dem Besitzer selbst gelenkt, fuhr infolge eines Federbruchs gegen eine Telegraph-enstange, die infolge der starken Fahrt des Wagens vom Boden abrasiert wurde. Das Auto wurde durch die Wucht um die eigene Achse geschleudert und lag schwer beschädigt auf den Rädern der linken Seite. Der Lenker flog aus dem. Wagen und trug eine schwere Gehirnerschütterung oa- von, so daß er bewußtlos nach dem Krankenhaus verbracht wurde. Zwei Begleiter kamen mit leichteren Verletzungen davon. Anscheinend liegt die Arsache des Anfalles in der unzulänglichen Reparatur eines früheren Federbruches. * Neu-Isenburg, 13. April. Von einem Hund angefallen wurde eine hiesige Frau. Sie wurde am Arm und Oberkörper so schwer gebissen, daß sie sich nach Berlin begeben mußte, da Lollwutver- dacht vorliegt. Das Tier wurde erschossen. Hessen-Nassau. ][ Marburg, 13. April. Mit Ende dieses Schuljahres ist der Direktor des Mar- bnrger Lyzeums (Clisabethschule), Geh. Studienrat Dr. Richard Seehaussen, nach 31° jähriger Wirksamkeit in den R u h e st a n d getreten. Der Scheidende hat sich große Verdienste um die Entwicklung des Marburger Schulwesens erworben. fpd. Frankfurt a. M., 14. April. Als ein von den Franzosen kriegsgerichtlich verurteilter und geflohener Kommunalpolizeibcamter Franz Heiliger mietet sich ein Junger Mann, nachdem' er sich ordnungsgemäß angemeldet hat, bei Vermietern ein. Kaum ist er allein, txmn plündert er die Zimmer aus und verschwindet aus Rimmerwiedersohen. Des Burschen konnte man noch nicht habhaft werden. Schöffengericht. Gießen, 14. April. Die Kaufleute Georg und Otio A. aus Grünberg hatten Ente Mä'-z 1923 gemeinschaftlich beim Ankäufe von Garn cu5 Holstein Zahlung in ausländischer Währung (Sterling und Dollar) geleistet und dadurch gegen dir SetHf entererbitung vom 12. Oktober 1922 verstoßen, lie b.-i Inlandsgef-chöft> n Zahlung in euslänmschem Geld verbietet. Sie standen deshalb laute vor Gericht, wurden, aber f r e i g e s p r o cben, weil ihnen ein Verschulden nicht nachzuweisen irrt. Die verkaufende Firma hatte sich als C-arngrof-handlung bezeichne' und den Anschein erweckt, da;; sie die fertigem Gar::- Fabrikate direkt aus dem Aaosland bezogen l;abe; auf aus dem Ausland eingeführte Waren fand aber die damalige Dxvisenverord.aung tcLie Anwendung. Wegen Fahnenflucht und militärischer Anter- schlagung wurde der Gefreite Schneider der 3. Kompagnie des hiesigen Ins.-Aegimertts zu 1 Jahr 1 Monaten Gefängnis und Dienstentlassung bcr/rtcilt. Er war wcch - renö des Aufenthalts des Regiments in Sachsen und Thüringen beurlaubt worben und nicht mehr zu feiner Truppe zurückgekehrt. Ein unverbesserlicher Betrüger stand in der Person des Hermann B ü ch e n 1) a g c n aus Bremen vor Gericht. Er wurde aus der Strafhast vorgeführt und bringt die meiste Zeit seines Lebens im Gefängnis oder Zuchthaus zu, eben wegen seiner fortgesetzten Betrügereien. Diesmal hatte er einen Mitknecht um 100 Ml. beschwindelt. Strafe: 1 Jahr Zuchthaus. Kunst und Wissenschaft. Der Darmstadter JnteNdantrnpofteN. Prof. Franz Ludwig H o e r t h hat einen Ruf als Generalintendant an das Hess. Landestheater in Darmstadt erhalten, welchem er mit Rücksicht auf seine Berliner Verpflichtungen nicht folgen kann. MittelrheimschL Studiengesellschnfr für Bal- neologir und Klimatologie. Bad H o m b u r g v. d. H., 14. April. (P riv - Tel.) Rach mehrjährigen Vooarbttten wurde am Sonntag im Kurhause die Mittelrheinische Gesellschaft für Balneologie und Klimatologie mit dem Sch in Wresbaden gegründet. Der Grün- dungsvLrsammlung wohnten zahlreich» Vertreter der in Fuge kommenden Bade- und Kurorte, Vertreter der Aniversitäten Frankfurt und Gießen sowie Regierungspräsident Dr. Haenisch und Landeshauptmann Dr. Woell b:i. Geheimrat Dr. von Ro orden - Frankfurt a. M. gab in knappen Umriffen das Programm der neuen Gesellschaft bekannt, die eine engere Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis auf dem Gebiete der balneologischeir und klimatologischen Forschung in den Kur- und Badeorten am Mittelrhein und den umliegenden Lanbesteilen bezwecken soll. Dr. Fresenius - Wiesbaden erörterte die Bedeutung der balneobogischen Forschung, die noch recht im argen liege und forderte die Vornahme genauer Messungen der einzelnen Quctken und, soweit es noch nich: geschehen, ihre sachgemäße Fassung. Aniverfitätsprofessor Dr. Linke- Frankfurt verbreitete sich über die noch bislang noch viel zu wenig beachtete Einwirkung des Klimas auf die einzebren Kurorte und auch der Kurgäste, wobei er in er ter Lime eine fortgesetzt genaue Beobachtung der Temperatur, der Feuchtigkeit, der Windgeschwindigkeit und le: wonnenstrohlung forderte. Lazu fei die Mitarbei^ eines jeden angeschlosfenen Badeortes und aud> die Bereitstellung von Mitteln für diete Forstungen nölig. Grhcimrat Dr. K5nig-Gi.i.en überbrachte die Grüße der Aniversttät Gienen, deren Mitarbeit cr in sichere Aussicht stellte. Auch der Di reit or des Hygienischen Aniversitätsinstituts Cietzcn. Pros. Dr. Go t schlich, begrüßte im Inter.ss» der Vollsgesundhrit das wichtige W:rk. $vr Wirkungsbereich der Gesellschaft soll sich von Münster a. St., Kreuznach, über alle Taunus- bäber in Rassau und Hessen und schließlich über die bayerischen Bäder Kissingen erstrecken. Das Reger-Fest Verschoben. Daö dritte offizielle Reger-Fest der Max Reger-Gesellschaft, das unter Leitung von Fritz Dusch in Dresden stattfinden wird, muß aus technischen Gründen auf Rovember verschoben werden. Ein ntueä Werk Hermcnm Stehrs. Im Friedr. L i n tz Verlag, Trier, erscheint in den nächsten Tagen Hermann Stehr's neuer Roman „Peter Prindeisene r". Was der Dichter in seiner Prophetie über das Leben im „Heiligenhof" als philosophische PZershttt apbo- ristisch mebergelegt hat: ist hier im Schicksal des jungen Peter Br ndeisener zum lebendigen Dasein erhoben worden. Turnen, Sport und Spiet * Der Turn-Verein von 1846 veranstaltet in seinen Vereinsräumen am 3. Mai ein größeres S Hau turnen aller Abte i- lungen. Gleichzeitig findet ein Lichtbilidervortrag über Md Münchener Turnfest statt: wo der Vortrag bis jetzt geholten wurde, hatte er sich einer außerordentlichen Beliebtheit, insbesondere durch das ausgezeichnete Brldermaterial, zu erfreuen. — Biichertrsch. — Die Reuregelu ng der Kapital- v e r k e h r st e u e r, erläutert von Oberregierungs- rnt H. Weinbach, Vorsteher des Finanzamts Frankfurt a. M.-Riedenau. Preis geh. 4, geb. 4,50 C oldmark, Industrieverlag Spaeth & Linde, Berlin C2. —, Seit dem Erscheinen des Ergänzungsbandes zum Kapitalverkehrsteuergesetz im März 1923 hat das Kapitalverkehrsteuergesetz teils durch Gesetz, teils durch Verordnungen zahlreiche umfangreiche Aenderungen erfahren. Einen gewissen Abschluß brachte die Amstellung von großen Teilen der Kapitalverkehrsteuer auf Gold durch die zweite Steuernotverordnung vom 19. Dezember 1923, durch die auch andere Bestimmungen des Gesetzes in weitem Umfang geändert wurden. Es entspricht itunmehr einem dringenden Bedürfnis, vor allem einen neuen Text des Gesetzes herauszubringen. Weiber sind die Texte der Abänderungsgesetze und der Verordnungen: toiebergegeben. In besonderen Abschnitten sind das Abrechnungsversahren bei der Börsen Umsatzsteuer, die Vorschriften über die Aufwertung, soweit sie die Kapitalverkehrsteuer betreffen, sowie der Obligationensteuer dargestellt. Endlich sind in einem letzten Abschnitt umfangreiche Erläuterungen zu den Bestimmungen des Gesetzes gegeben sowie die neuesten Entscheidung^n des Reichs;inanzhoss unö du Erla j sinanzministcus b. handelt. Das gelamte e v:>. zum KapttelorrkehrstLuergeseh i;t sonn: auf den neuesten Stand gebracht. — Steuer-- und bilauz rech! liche Studie n f alle mit praktis e . '.u n Erste Folge von Dr. Beuck, Dipl.-SreuerfaHv.rst i igr in -verlm und W. Erfurttz, Stto.. . ,n i ..u .re S 3,50 Eoldmark. Industrieveriag öpaci : Lmi . Berlin C2. — Das Werk behände t na h er et allgemeinen Einführung in die Grur begri ie dcv Zusammenhanges von „Bilanz un _ t u ‘ m- teteffanie Fälle steue.sicher Pra tts cu3 „ rtndien- fälle" bereu Darstellung den Le r a- j n soll, in ähnlichen Problems allen zu ine . u.1.4 aas Erund selbständiger Forschung -u geia. ,c A.icd ist daran gedacht, daß die Ärbei: ab L l/rduch für Steuetrechts-Praltiker an Hock.: u en H.° Wendung finden könnte. Der Vertag Hai wertere Folgen dieses Lehrbuches ins Auge gefaßt. Aus dem rtmtsverkündisruustsk latt. ' Das AmtsverkündigungSblatt Rr. 27 vlBn 11. April enthalt: Ausr U g b .Ijren^ Verordnung. — Ausstellung uno Am ausch bei Quittungskarten in der Angestellten, e. stcheeung — Toll wutverdacht. — Reichstagswahlen 1924. — Beteiligung der Schüler an der Wahlagiiattons- arbeit. — Blaut- und Klauenseuche in Opvenrod und Dingmühle (Gemarkung Lauter). — Waisen- büchsengttder. — Rothilie Hessen. — Gesuch des Muhlenbejitzers Karl Frey in Lollar — Er- weibslosenfürsorge. — Schafräude in Gießen. — Gesunden, verloren. — Dienstnachrichten. Briefkasten der Redaktion. Rach Freienseen. Sie können den Gießener Anzeiger auch nach dem 1. April noch für 21 p r 11 bei der Post bestellen. Allerdings ist bei verspäteter Bestellung eine besondere Gebühr von 20 Pf., sollte Rachlieferung vom 1. an gewünscht werden, so ist eine weitere Gebühr von 10 Pf. zu entrichten. Der Briefttäger hat kein Recht, die Entgegennahme der Bestellung vor dem 20. des betr. Monats zu verweigern. 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(letzte) mirirooHh Monnemeut-Vorst, von 7 bid gegen 9A Elüll. nr. 90 Zweiter Blatt Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) Otenstag, (5. April (924 | Kleinen umgestaltet. Rönnebrrgs Arbetter hatten I sich mit Weibern und Kindern unter seinen Schuh die eitern bekannt a>ar? welche der tlcinc Sonneberg zu trug, Gouverneurs einen weiße Haus am mit Munition gut /irrer Festung im In Polen macht sich jetzt also ein neuer Kurs bemerkbar, der sich dadurch auszeichnen wird, daß er auf dem Wege über Pilsulski und seinesgleichen noch mehr als bisher seinen Rückhalt bei Frankreich sucht, während er in einer anderen für Polen hauptsächlichen Hinsicht seinem Vorgänger ähnlich bleiben wird. Die sinnlose Hetze gegen alles Deutsche zeigte sich denn auch gleich in den ersten Maßnahmen, die unter der neuen Strömung in Polen geleistet wurden, nämlich als man die Liquidierung sämtlicher deutschen Rentengrundstücke in den Teilgebieten durchsetzte und außerdem den lange getragenen Plan der Konfiszierung allen habsburgischen Besitzes zur Tat werden ließ. Wie es scheint, ist Polen selbst der Schuldige, wenn sich seine Teilnahme an der zukünftigen europäischen Politik mehr und mehr um die Frage drehen wird, ob dieses ser Fest wird leider durch eine finstere Wolke verdunkelt. Diese Wolke ist die Rote der Bot- schasterkonferenz, welche am 16. Februar an uns Litauer gerichtet wurde. In voller Erkenntnis der Bedeutung der Freiheit aller Verkehrswege hat Litauen seinerzeit die Konvention von Barcelona unterzeichnet. Aber Litauen wird es niemals zulassen, daß ein Land wie Polen, welches mit einer Hand ungeniert den geschlossenen Vertrag von Su- walki zerreißt und mit der anderen Hand die uns gestohlenen Gebiete festhält, irgendein Privilegium im^Hafen von Memel genießt!" In den Häfen liegen überhaupt die Brennpunkte polnischer Krisen-Politik. Es ist bekannt, daß Polen es zum guten Teil selbst verschuldet hat, wenn sich die Memelfrage zu einem Konflikt auswuchs, der in Litauen das Schlagwort „Auf nach Wilna!" ausgelöst hat. Aber es ist weniger bekannt, daß Polen sich in Danzig gemüßigt sah, einen Konflikt vom Zaun zu brechen, der unter Umständen' noch ebenso gefährlich werden möchte/ In Danzig wird bekanntlich nach polnischem Zolltarif verkauft. Run hat die Regierung der Freistadt eine Verfügung erlassen, nach der die Einfuhr von Luxusgegenständen zum guten Teil verboten wurde. Da Polen bekanntlich das Land ist, in dem die adeligen Damen zum guten Teil keine Hemden, wohl aber Zobelpelze tragen, erweckte diese Verfügung lebhaften Unwillen. Der polnische Senatsmar- schal, Herr Trampezhnski, verbreitete sich daraufhin höchst selbst in der „Dezienpolski" gegen Danzig und forderte noch unter Berufung auf seine offiziellen Beziehungen den Boykott sämtlicher aus Danzig kommender Waren. Es ist also kein Wunder, daß Polen sich heute zwei Brennpunkte geschaffen hat, von denen aus seine politische Entwicklung gefährdet wird. Eine große Gefahrzone liegt außerdem an der russisches! Grenze, und endlich soll man nicht vergessen, daß in letzter Zeit auch Feindseligkeiten gegen die Tschechoslowakei bemerkbar wurden. Als Garantie für das Bestehen seines Staatswesens sieht der Pole bezeichnenderweise nicht seine wirtschaftliche Gesundung, sondern seine militärische Stärke, fast möchte man sagen: seine zahlenmäßige militärische Stärke, an. Und da ist es bezeichnend, daß gerade in diesem Augenblick die polnische Regierung die Lage für geeignet ansah, um auf diesem Gebiet auf Grund persönlicher Intrigen eine gänzliche Umstellung in der Personalbesetzung vorzunehmen. Der Kriegsminister Sosnkowski trat zurück, an seiner Stelle wurde der General Sikorski ernannt, wobei ein Versprechen in die Wagschale fiel, das er daraufhin abgab, das ohnehin schwache Budget nicht weiter als offiziell vorgesehen war, mit militärischen Ausgaben zu belasten. Neuerdings soll nun auch der Kriegsminister eistem Generalinspekteur der Armee unterstellt werden, wobei eine unglückliche Fügung dem nachgerade hinreichend berüchtigten Marschall Pilsulski zur ersten Anwartschaft verhalf. und rannte mit weiten Schritten in das Aohcfeld hinein. Der ausgeschüttete P'ad in dem Surnpsgelände war gerate so breit, daß ein Mann darau, gehen konnte, rechts und links bildeten die hohen Schäfte eine undurchdringliche Wand. Vom weißblauen Himmel floß die Hitze nieder wie ein Strom geschmolzenen Glases: flimmernd sich in dem last- lesen Engpaß verfangend. Fritz brach der Schweiß aus, lief in Bächen über die braune Haut, näßte Rücken und Aermel seines losen seidenen Hemdes. Trotz em war er von Herzen vergnügt und fühlte sich freudig als Sieger. Run mußte ec die kleine Alvaredo wohl wirklich heiraten? War ja auch heftig verliebt! Allerlei angenehme Zukunftsträume umgaukelten ihn, als er in ziemlicher Entfernung eine männliche Gestatt erblickte, die auf dem schmalen Weg daher tarn. Der Vermalter etwa? Rein — die Gestalt war schlanker, jünger, schritt elastischer aus ... Ein gelbseidenes Hemd, braune Schaftstiefel, ein Panama, der das Gesicht beschattete. Ach was — er machte nicht den Umweg über die bewachte Straße, sondern ging quer durch das Zuckerrohrfeld, das sich zwischen der Pslan- zung und dem Duschwald dehnte. Roch völlig schlaftrunken drückte er den Hut auf den Kops lichsten Wegen dem Fritz jedesmal, ehe die Bande des nachgerade vollkommen entartete Staatsleben überhaupt in irgendeiner Weise existenzbe- rechttgt sei. neuen Angriff versuchte. Da Rande des Buschwaldes war versehen und allmählich zu Wie geriet der elegante Herr auf diesen Weg, der doch nur den Arbi' Er wußte, daß er Olinda an Körperkräften weit überlegen war, aber der Kerl würde es nicht zum Ringen kommen lassen. Er mattet» nur die Distanz für den Schuß ab. i Umdrehen? Zu fliehen versuchen? Sich von hinten nieder st recken lassen? Pfui Teufel? Im Rohrfeld war jetzt nach der Regenzeit alles Sumpf und Moder, das begriff der dort ebenfalls. Er machte auch gar keinen Versuch, der Kugel von Fritz, dir er doch erwarten mußte, za ent» gehen. Vorwärts — und Gott befohlen, schone Erde) Plötzlich sah Fritz im Geist seine Mutter am Fenster sitzen, das Bild des fernen Sohnes vor sich — mit dem freundlichen Lächeln um den lieben Mund. Ein rasender Schmerz jagte durch die Brust. — Vorüber ... Rar noch gespannteste Aufmerksamkeit für jede Bewegung des Gegners. Dessen Faust war wie die seine in den Gart gekrampft, noch zuckte kein Muskel an ihr. Den Mund fest zusammengepreßt, starrte das bleiche schmale Gesicht gerade aus. Beide hatten ihren Gang ixrlangfamt, m einem Tempo, das einer am andern maß, kamen sich die beiden Männer einander näher. Und die Hitze strömte wie kochendes Glas vom weitzblauen Himmel nieder. Ihre Schritte klangen in der Stille. Wenn eine Schlange durchs Rohr schlüpfte, rauschte es hinter den graugrünen Schilfwänden. Der Moment nahte, in dem sie sich in dis Augen sehen mußten ... da schlag Don Olindo die seinen nieder und auch Fritz Rönneberg blickte seitwärts. Sie gingen aneinander vorüber — ihre glühenden Schultern streiften sich. Als sie etwa zehn Schritte Raum zwischen sich hatten, blickten sich beide gleichzettig um und zwei Paar kühne, dunkle Augen blitzten feindlich. Dann setzte ein jeder seinen Weg fort. Die Gegner wußten nun, daß sie beide waffenlos waren. — i Olindo Alvarado entkam nach Bahia unb wurde bald darauf von einem politischen Gegner erschossen Ietzt hob er den Kopf, schaute aufmerksam nach dem ihm Entgegenkommenden aus — und zugleich fuhren die Fünfte beider Männer an die Leder gurte, in denen sie die Revolver trugen. Fritz Rönneberg stockte der Herzschlag — er hatte seinen Revolver im Kakaowald vergessen ... Der Mann, der da auf dem schmalen Weg im Zuckerrohrfeld ihm entgegenschrttt, war Olindo Alvaredo. Cs hätte auch der Tod selber sein können. Sonderbar — dachte Fritz Rönneberg plötzlich ganz kühl und sachlich, vier Wochen lang habe ich jede Vorsicht geübt, um zuletzt leichtsinnig wie ein Schuljunge zu handeln ... ES ist wohl Bestimmung Arzte undKraukenkassen. Aus die Zuschrift der Aerzte in Rr. 85 des „Gieß. Anz." wird uns von der Vereinigung der Krankenkassen in Stadtund Landkreis Gießen folgendes geschrieben: „1. Richtig ist, daß Burgfrieden vereinbart war, der von den Krankenkassen unter Zuruckstellu ig der schwersten Bedenken bislang beobachtet, ab.r von den Aerzten dazu benutz! wurde, le io intensiver in Kleinarbeit gegen die Kassen zu arbeit n. welche Arbeit in dem recht ost unsachgemäßen Auftreten der Versicherten ihren Rtederschlag fand. Hierdurch veranlaßt, forderten die Kas e i- mitglieder Bericht über den Sachstand, welchem Verlangen wir nachkommen mußten 2. Tie Darstt llunq der Aerzte über ihr Vorgehen ist und bleibt einreuig. Wenn nunmehr das Vorgehen mit der Reichsverordnung vom 30. Oktober 1923 gerechte.tigt werde i soll, so vergessen die Herren dabei aber auch zu sagen, daß das hier getätigte Verhalten eine gtette Obstruktion gegen Ceseh und Ordnung darstel t. Wie würde man sich insbesondere bei den Ae zten und den diesen zugehermden Kreisen erd ern und Gewaltanwendung durch die Regierung fordern, wenn Beamte, Arbeiter und Krankenkasse i sich gegen bestehende Gee^esbestimmungen auilehnen, und sogar Vollskreis., die an dem Streit se bst unbeteiligt sind, in unzulässiger Weise belästigen? Und diese Belästigung — eine stärkere Bez ich- nung wollen wir ab lehnen — fiirden wir darin, daß die Acrzteschast vom 2. Dezembee 1923 ab die Versicherten mit erhöhten und sogar Kamps- taxen belegt und sofortige Bezahlung forderte! Warum mußten die Aermsten der Armen — ein grof:er Teil davon war und ist ohne jede Barmittel — unter diesem Vorgehen leiden? Ist dies dre in diesen Kreisen so viel gepriesene! soziale Lebensauffassung? Auch heute werden noch erhöhte Beträge erhoben Dies ist es ja, was große Kreise des Volles nicht begreifen können, denn uns wird fast täglich die Frage vorgelegt: „Gibt es denn keine Regierung, die hier eingreist unb die es unternimmt, die Aerzte auf den Weg des richtigen Gebührenbezugs zu- rückzusühren?" 3. Die Aerzte vergessen immer, der Oeffent- lichkeit zu sagen, daß sie fast über alle, aber mindestens 80 bis 85 Prozent, Kassenausgaben verfügen und es dann den Kassen überlassen, nach Außen hin die Aufwendungen zu vertreten und zu rechtfertigen, dagegen ihnen aber jedes Mitbestimmungsrecht bei ihrer Tätigkeit nehmen wollen. Ia, hier liegt des Pudels Kern: die Aerzte verbitten sich jede Kontrolle über ihre Tätigkeit, überlassen aber die Zahlung deS Honorars und die Herbeischaffung der hierzu erforderlichen Mittel gnädigst den Kassen. Daß^ die hier geforderte Freiheit ein großer Teil der Herren nicht vertragen kann, ist es gerade, was die Krankenkassen zwingt, ein Schutzmittel zu verlangen, das man aber nicht in ausreichendem Maße gewähren will. Hat die Kasse Verantwortung, dann muß ihr auch ein Recht ein- geräumt werden. Hierbei wirst sich die Frage auf, sind die Herren Aerzte allzumal gute Hausverwalter und ohne jeden Fehl? 4. Die Aerzte verschweigen, daß bei dem weitaus größten Teil der Uebereinkommen, die zustande gekommen, die Besttrnmungen, wie von uns gewünscht, wenigstens dem Prinzip nach angenommen worden sind. Daß zu dem von unserer Vereinigung gemachten Angebot, das sich übrigens im Rahmen der meisten der bereits getätigten Verträge bewegt, nicht das letzte Wort gesprochen war, ist der Aerztevertretung doch erklärt worden: dies scheint verges.en worden zu fein. Ueberdies scheint man auch nicht mehr wissen zu wollen, daß unser Derhandlungsange- bot — eine Maximalleistung der Kassen, errechnet durch eine Kopspauschale — rundweg abgelehnt, also jede Derhandlungsmöglichkeit abgeschnitten worden ist. Die Gründe, die eine Begrenzung ' der Honorare erfordern, wie wir sie unter 3 anbeuteten, wurden doch von den Aerztevertretern anerkannt — oder ist dies nicht wahr? Wir sind jeden Tag bereit, auf der Grundlage der bereits bei über 1000 Kassen getätigten Verträge zu verhandeln. In Alsfeld, Darmstadt. Bensheim. Dieburg ist man zur Einigung auf der Basis unseres Vorschlags gekommen. In hundert anderen Städten Deutschlands auch Warum nicht in Gießen? i 5. Wahr ist, daß sich die Aerzte zurlWieder- aus nähme der Arbeit meldeten. Aber unter welchen älmständen? Rachdem der Monat Dezember im Kamps verstrichen, wurde am 4. Ia- nuar 1924 vor dem Reichsarbeitsministerium erklärt, daß die Arbeit sofort ausgenommen werden solle, und wann beliebte es den Herren, dies zu tun? Am 25. Canuar lief ein Schreiben der Vertretung bei den Kassen ein, das die Wiederaufnahme anzeigt und die Entschließung hierzu von den Kassen innerhalb zwei Tagen terlangt, ttnd welche Forderung wurde gesteltt? Auf- cichten der vor dem 1. Dezember 1923 gültigen Abmachungen. Heber die Wirkungen dteser For- derung n nur kurz folgenlos: Ausweislich der Bücher einer unserer Verbandskassen wurden bei säst gleichbleibendem Mite gliederst ande an ärztlichem Honorar gezahlt: 1. Vierteljahr 1914 11 797,80 Gold mark, 1. Viertele jahc 1922 (starkes Influenzavierteljahr) 9281,— Goldmark, 1. Vierteljahr 1924 26 376,22 Gollte mark, trotz Erniedrigung der normalen Mindeste Vergütung um 25 v. H. Hinzu kommen noch d« von den Kassenmitgliedern geforderten und gezahlten Kampftaxen. Kein Wunder, wenn Qlei^te sich am Stammtisch dahin äußern, sie hätten fein Interesse an dem Ende des jetzigen Zustandes. Hier reden Zahlen und die Oefsentlichkett und insbesondere die Kassenmitglieder werden erkennen, wo der Wahrheit Zwang angetan wird. Die Kassen konnten also diese Forderung nicht zugeslehen, wollten sie, und das mit Recht, nicht als Pflichtvergessen b^eichnet werden, insbesondere in einer Zeit, wo altes nach 2llckau and bei den Kassen nach Beitrags abbau schrie and drängte. Es mutet eigenartig an, daß die Verordnung des Arbeitsministeriums vorn 30.10. 1923 für die Aerzte keine Verpflichtung haben soll, weil sie ihrem Willen zuwider pst, dagegen die Rechtsauffassung — nicht eine gesetzliche Maßnahme — derselben Stelle aber gegen die Krankenkasse zur Anwendung kommen muß, weil sie ihrem Begehren Rechnung trägt Diese Rechtsaufsassung des Reichsarbeitsministers ist von vielen Versiche- rungs- und Oberversicherungsämtern im Spruch-- verfahren verneint worden. "Die Aerzteorgani- sativn operiert als besondere StaatseinricAung im Staat, weshalb ihr Wille allein bestimmend sein soll. Wenn nun die Ster^te behaupten, daß auch im hiesigen Bezirk sich Kassen ihrem Diktat gebeugt haben, dann vergessen sie wiederum zu sagen, welche Kassen dies sind und welcher Kreis Mitglieder hierbei in Bettacht kommt. Wenn z. D. die Vetriebskrankenkasse Gail die Aufwendungen machen kann, dann ist dazu nicht viel zu sagen. Die Stimmen aus auswärtigen Kafsen- kreisen, die nach den Wünschen der Aerzte abgeschlossen haben, sind derart verzweifelt, daß es uns doppelt zur Pflicht wird, über die Detenge der Kasse zu wachen und nicht dem Leipziger Aerzteverband Vorspanndienste zu leisten. Was Frankfurt sich leistet, kann kein Maßstab für unsere Verhältnisse geben. Die Aerzte geben selbst zu, daß das Ber- Ihrer Abkommen abgelaufen ist, und trotzdem wollen sie uns nach dessen Bestimmungen behandelt wissen. Immer tote es trifft. Der Frieden, der von uns nicht gebrochen worden ist, kann von dem Teil, der das Kriegsbeil geschleudert hat — der Aerzteschaft — sofort her gestellt werden, we n n er nur einigermaßen guten Willens ist. Durch den Versuch, die Schuld an dem Fortbestehen des vertragslosen Zustandes den Kasseb zuzuschieben, wird eine feststehende Tatsache nicht ins Gegenteil verkehrt. Run zu den Beispielen, die der Aerztverband angibt, um zu beweisen, wie wett die Kassen- mitglieter kommen, wenn sie den Ratschlägen der Kassen folgen. Bei näherem Zusehen werden di? Aerzte wohl selbst zugeben müssen, daß sie besser geschwiegen hätten. Es vergeht leine Woche, toc nicht das eine oder das andere Kallemnitglied sich bei uns darüber beklagt, tote falsch und auch über das Erfordernis hinaus es von dem einen Arzt wegen seines Leidens behandelt worden sei, während der andere Arzt sein Leiden sofort erkannte und rascheste Heilung herbeiführte. Zu 1 ist zu sagen, daß, schon ehe man an einen Aerztekonflikt dachte, ja seit vielen Jahren, es schon Kassenrnitglteder gab und heute erst recht gibt, die ohne ärztliche Hilfe sich ihre Brillen Das polnische Reich. Von Otto Weber. Wenn man ein Bild sämtlicher Ostsee- Wten in Farben ausmalest wollte, so würde man Polen mit einer dunklen Farbe bezeich- nen. Man würde es vielleicht am besten ganz schwarz anstreichen, genau so schwarz wie die Franzosen in den Jahren 1871 bis 1918 EI- satz-Lochringen auf den Landkarten ihrer Schulen hervorgehoben hatten. Solange Polen noch zu den Ostseestaaten gehört, wird man nie und nimmer einen Bericht schreiben können, in dem das Wort stehen möchte: „Rings an der Ostsee herrschen geruhige Verhältnisse" Es hat in Deutschland und auch anderswo Leute gegeben, die vor fünf Jahren behaupteten, wenn erst die Absttmmungsfragen geschlichtet seien, würde der Pole sich zufriedengeben, seine zerrüttete Wirtschaft aufbauen und sich in friedlicher Nutznießung die Vorteile gefügig machen, deren er teilhaftig wurde, als er ein Stück unserer Ostseeküste bekam. Vier Jahre sind feit diesem Abstim- nmngStag durch die Lande gegangen. Vier lange Jahre, in denen jede einzelne Woche, um nicht zu sagen em jeglicher Tag, den Beweis erbracht haben, welchen entsetzlichen Fehler man auf deutscher Seite beging, als man den Polen selbständig machte. Polen ist seit 1919 Frankreichs Etappe, und Frankreich ist seit der Zeit, in der Karl der VIII. nach Italien zog, der Erreger dauernder Krank- heitSprozesse im europäischen Körper gewesen. Es war also nicht zu verwundern, daß sämtliche Ostseestaaten dem Plan einer Warschauer Konferenz zum mindesten seit dem Tage mit Mißtrauen gegenüberstanden, der sie wissen lieh, Daß der Graf Zamoisky nach Paris gefahren war, um dort seine Instruttio- nen zu holen. .Diese Warschauer Konferenz hat sehr, sehr t>(el Staub aufgewirbelt; sämt- liche Zeitungen i brachten lange Artikel, zum Teil "Mit der berühmten Aeberschrift „Was nun?"; aber darn versiegte der Strom mit einemmal, ärml che Rachrichten über Festessen und offizie le Besuche wurden laut, und dann deckte der ochleier des großen Geheimnisses alles zu.j-Das war um dieselbe Zeit, in der in der fit rischen Presse zum erstenmal ; seit den erregten Tagen der Hedenstjerna- Affäre Meldungen erschienen, welche den Anschluß Finnlands an Schweden leise befürworteten. Währechdem war Polen unvermindert an der Arbeit. Zur Zeit betreibt dort der sattsam bekannte Herr Auksuvlis den Anschluß der balttscken Staaten an Polen mit dem Gedanken einer Kowno-Konferenz, ohne daß er auf Gegenliebe gestoßen wäre. Es scheint überhaupt» so, als ob Polen seine Außenpolitik zur Zeit nur als Deckmantel für seine kommenden Eingriffe betreibt. Polen ist heute mit einen, Vulkan zu vergleichen, der ab und zu Erschütterungen gibt, leise Erschütterungen, die |an spätere Ausbrüche ge= mahnen. Eine solche Erschütterung gab es in der litauischen Ftege, als die Regierung des Herrn GrapSky efte ganze Reihe tschechischer Fletschladungen, -ic für Litauen bestimmt waren, kurzweg konfiszierte. Man wird es den Litauern nicht bedienten können, daß sie hierauf mit einem Bchkott der für Rußland le- benswichttgen Austthr von Zucker und Manufakturwaren geantwortet haben. Polen und Litauen erzürnen siv in der Regel jede Woche ein- bis zweimal, laber über die Heftigkeit einer fühlbaren Erschütterung geht man hübgn wie drüben nicht hitaus, denn der Pole weiß nur zu genau, bau Litauen nicht nur eine starke Armee nötig hat, sondern daß diese Armee bereits fix tjib fertig zur Verfügung steht. Man beschränk sich in Warschau eben auf Wutausbrüche, d'e aber der Präsident des litauischen Sejm vor ein paar Tagen anläßlich der litauischen Hnabhängigkeitsevklärung gebührend beantwort^ hat, als er sagte: „Un= hätte ... Bride Männer u/warben di» schrnal- hüstige Tochter dteser dicker Tante Christina. Sie verabscheute die Politik durch dir sie einst den Gatten verlor, wie Siilde und Hölle. Sie mißbilligte von ganzem Hcpen das revolutionäre ehrgeizige TemparameL deS Reffen. Ihr sechzehnjähriges Töchterlein il der Hut des friedlichen, wohlhabenden Deutschs zu sehen, war der Tante Lebensideal. Daher i lindoS Haß, daher auch die heimlichen Botschaft-, i, welche der kleine Reger von Dona Christrera 1 uf den abenteuergestellt dazu manche einsame Siedler, welche die Brandschatzungen der Revolutionäre fürchteten. Jede Rächt gab es heftigen Kugelwechsel, auch Verwundungen hüben und drüben, bis c3 Fritz Rönneberg gelang, dir Regi irung in Bahia energisch aufzufordern, dem älnwesen ein Ende za machen. Dies war nun durch eine Trappe regulären Militärs geschehen. 3m guckr-srrohrfeld. öfi&re von Gabriele Deuter. Es war lange vor Weltkrieg, als Deutsche noch auf allen Teilen -ter Erde ihr Glück versuchen und sich Heimstattn schaffen konnten. Fritz Rönneberg trat durch die Stacheldraht- umzäunang, die sein weifds Haus am Rande des tropischen Waldes schühtt, und schaute den blendenden Sandweg enttand der zur nächsten Ortschaft führte.. Dort hielte! in einiger Entfernung ein paar Reiter. Also tur die Straße bewacht vcn den Regierungsleuttii und man konnte es wagen, nach den jungem Kalaopflanzungen zu sehen. Auf die Däunichm, die begannen ihre ersten Ernten zu liefern, patt» Fritz Rönneberg feine Zukunft gebaut — bte mochten die Banditen sie zu gerichtet haben) Rönneberg erfuhr in Diesen letzten Wochen deutlich genug, daß der !tebellenführer Olindo Alvaredo, d:r sich jüngst?aus eigener Macht- vcllkommenheit zum Gouverneur dieses hinterwäldlerischen, bvasilianlschep Landstriches erklärt hatte, einen ganz persönlteen Haß gegen ihn hegte. Rächt für Rächt färben die Angriffe der AlvaredoschLn Lumpenbande auf seine einsam gelegene Besitzung fkiU. j Ia — trenn Olindo nidj eine Tante besessen Fritz bat den Offizier, der aus der Landstraße hielt, um Auskunft. Ia — die Gegend sei befreit, ertlärtc dieser stolz, der Anführer Alvaredo leider entflohen; aber man wisse genau, daß er sich nach der Küste gew-andt habe. Dort liege ein Segelboot bereit, um ihn in Sicherheit zu bringen; doch der Schiffer sei bestochen, sobald ec die Barke betreten würde, fei er gefangen! „Run, da bestellt nur Eueren Leuten, daß sie den Plan nicht Herumschwatzen," rief Fritz lachend, „Don Olindo ist ein schlauer Fuchs und nicht umsonst Rechtsanwalt, der weiß noch tausend Finten, Euch zu entgehen!" Dann dankte er dem Offizier für seine Hilfe und lud ihn and seine Kameraden zum Abendessen. Mit lebhafter Befriedigung erkannte Fritz Rönneberg, daß der Schadwt an den Kakaobäumchen. die er tote sein» Kinder liebte, nicht bedeutend war — augenscheinlich hatte eS Alvaredo mehr daran gelegen, ihn selbst zu beseitigen, um dann sein Eigentum von Staatswegen zu beschlagnahmen. Fritz suchte sich eine schattige Stelle und fiel, übermüdet Von den Aufregungen und Rachtwachen der letzten Zeit, in einen schweren Schlaf. Die Sonne stand schon im Westen das erste kühlere Lüftchen strich über sein Gesicht, als er erwachte. Donnerwetter — er hatte die Offiziere geladen und keinerlei Anordnungen zurüagelassen! älntec dem Wust von gröhlenden Kindern!, schmutziger Wasche, Melvnenschalen und J^rtt-onen- hülsen mußte doch etwas Ordnung geschaffen werden l In Billionen Prozent ich seinen Sßer a. M. Revarc. mgehörigkeit, die in QBi ^Roggen Dagegi Aufnahme. ©< Börsen ru?,e. (Ohne Gewahr.) Banknoten. (Otzne ©etnäbr.) voll 2 2 1 2 2 1 5 1 1 voll 2 voll Anmerkung der Deduktion: Aach- dem wir am vorigen Mittwoch der Aerzte-Organi- ftrtDTi und mit der vorstehenden Zuschrift auch der KrankenLafsenoerehrigang die Möglichkeit gc» boten haben, sich über Len schwebenden Konflikt einmal öffentlich zu Nutzern, schließen wir im Hinblick auf unsere beschränkten Aaumverhältnisse hiermit die Debatte cm dieser Stelle. stillem Geschäft blieben die Preise gegen ihren letzten offiziellen Stand ziemlich gut pre cs haltend. Weizen >var vorübergehend etwas begehrter, ien findet zu ermäßigten Preisen erste wie auch Hafe^ lag ruhig. Mehl trotz der bevorflehenden Feiertage wenig belebt- Futtermittel sind verschiedentlich gefragt, Bereinigten Staaten pra macht, angenommen, vor, daß, abgesehen von keine Ausländer nach Len zugelassen werden, wenn ungen für Erwerbung de Staatsbürgerrechti PräsentantenhauS nahm, b an, in dem das Kontinc den Bereinigten Staaten z> Die gesamte Kapitalanlage der Bank flieg in der Berichts Woche um 88,8 auf 1959,9 Trillionen MI. Die Lombardforderungen fingen zwar im Papiermarkgeschaft um 4,2 auf .fr ,2 Trillionen Mk., im Dentenmarkgeschäft um 6,7 aus 108 Millionen Rentenmark zurück, dagegen wuchs Las Portefeuille an Papiermarkwechseln tum 39,4 auf 710,5 Trillionen Mk., an Renten- rnarkwechseln um 60,4 auf 1156,7 Millionen Den- lermtarf, wobei zu bemerken ist, Laß sich Gelegen- beit bet. aus den Aentenmarkwechselbeständen der Dank während der Derichtstooche 10 Millionen DeNtLNmark zu rediskontieren. Der Da nknotenumlaus nahm nm 6,2 auf 683,7 Trillionen Mk. ab, gleichzeitig verminderte sich der -Umlauf an Dentenbankscheinen um etwa 37,6 Mill. Aentenmar^. Die fremden Gelder zeigten nach Der voraufgegangenen gro» tzen Verminderung neue Zuflüsse, die Papiermark- guLvaben stikgen um 91,4 auf 440 Mill. Renten« mal. 3m ganzen nahmen die fremden Gelder >um 110,6 auf 815,3 Trillionen Mk. zu. ^Ste Zugänge von Rentenmark im Giroverkehr ermöglichten Der Deichs bank, Len erwähnten Bedarf an Dentenmarttrediten ohne weitere Aufnahme eines Darlehens bei der Denten- b a n k zu -befriedigen. Die Destände'der Bant an Dentenbankscheinen erfuhren dabei eine Vermehrung um 37,6 auf 263 Mill. Dentenmark. Die Deflände der Dank an Darlehns- kassenscheinen gingen in gleichem Matze, in welchem sich die Ausleihungen der Darlehenskassen ermäfrigten, zurück, nämlich um 1,6 auf 2,5 Trillionen OKarf. Dem Goldbestände Wurden weitere 43000 Goldmark aus Llblieferungen auf Grund der Verordnung vom 25. August 1923 zugewiesen. fjtt der jährlich nach ftülasfenden Ausländer ^»slgeseht wird. Als S dient die Zahl der • Aus den Geschäfts beding» n gen der DeuIschen Golddiskontbant in Berlin ist folgendes bemerkenswert: Die Bank gewährt Kredite durch Diskontierung von Wechseln, und zwar nach den Grundsätzen und innerhalb des Ausmah.es der Diskontkredite Der Reichs- bank. Die zu LisLontterenden Pfundwechsel können in England, oder in Deutschland zahlbar sein. 3n letzterem Falle sollen sie bei der Deutschen Gvllddiskontbank zu Lasten eines Am derselben geführten, bestimmt bezeichneten Pfund- ttmtos domiziliert sein. Diskontkredite werden zur Förderung der Ausfuhr insbesondere zu Dem Zwecke gewährt, Rohstoffe, aber auch andere Waren im Auslände zu erwerben, durch deren Weitenderäusterung im Auslande, mit oder ohne Weiterverarbeitung, hochwertige Devisen gewonnen werden. Die ui Der Regel Lurch die Bank- sverbindung Les Kreditnehmers einzureichenden Wechsel sollen echte Geschäftswechsel sein; es kommen aber auch auf Pfund lautende Ziehungen aus Banken und Barniers in Betracht, jedoch nur unter Der Voraussetzung, Latz sie auf Handels-- üblichen Geschäften beruhen und Latz> für Die Deckung des Kredites Der Eingang von Devisen aus Exportgeschäften gesichert erscheint. 3n allen Fällen mutz durch Borlage von Bestellbriesen usw. Der Nachweis geliefert werden können, Latz vorstehend« Boraussehungen gegeben sind. Der auf zwei Prozent Grundlage Der Berechnu: Ausländer gleicher Staa v , , den Bereinigten «Staaieii^bci Der Bvlkszählung von 1890 ansässig tourend, Wirtschaft. Der Reichsbarrkarrsweis vom 7. April. Dach der cmtzerorLentlich starken Belastung Der Deichsbank zum letzten Quartalsschluh setzte sich, wie die Wochenübersicht vom 7. D. M. ergibt, die Kreditinanspcuchnahme bet der Dank in den ersten Apriltagen noch fort, so Da fr sich Die DeiÄsbaulleftung veranlatzt sah, ihre Maßnahmen zur Einschränkung des anhaltenden Kreditbegehrs •) Dom Rückzahlungswert. Devisenmarkt Berlin—Frankfurt Goldschmtot.......... Hricshcimcr Electron .... Höchster Farbwerke...... Holzverkohlung........ NütgcrSwerke Cchejdeanstalt BHa- ElektrtztiätS.Eefellfchaft Bergmann......... . Mauikrastwerkr Schürten...... ..... Siemens .t HalSk« fiblerhitrfe Kleyer Daimler Motors«. ..... Hevligcnstardt ........ Meguin...... frankfurter Armaturen . .. .tionscrvenfabrik Braun . . . Metallgesellschaft Frankfurt. Bet. Union A.-Ä....... Schuhfabrik Her» Eickel.............. Zcllsioff Waldbof Zuckcriabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Laghäusel . . . Deutsche Wert'-. Dollar-Anl dto.Doll.'Schatz.Anweisung') <*!« Zolltttrken........ 6% Volvmcrikan« ..... yrrltner Handelsgesellschaft Dommerz- und Prrvat-Bank Darmst. und Naiionalbank Deuliche Bank......... Deuische BerrlnSbank . . . DiSconto LommandU . . . MetaUbank...... PUiteldentsche Creditbank Oesterreichische Lreditanstalt Weltbank. ........ Bochumer GuS ... ... Buder.» Märkte. Berliner Produktenbörse. Derlin, 14. April, (Wolff.) Bei unverminderter starker Geschäftsstille im gesamten Pro- duktenverkeh-r zeigte sich für Weizen bei geringem Jnlandscmgebot und etwas erhöhten AuslanLs- sorderungen ziemlich feste Tendenz. 3n Doggen, Hafer und Gerste neigten Die Preise bei belanglosen Umsätzen eher nach unten. Für feine inländische Auszugsmehle zeigte sich ab und zu Begehr, fünft war aber das Mehlgeschäft ebenso unbedeutend wie für die anderen Artikel. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen märkischen 170 bis 177 (ruhig), ponimersch-.i 163 bis 168 (ruhig), Doggen märkischen 133 bis 140 (ruhig >, pommerschen "128 bis 134 (rufr'.g), wcflprcutzischen 128 bis 130 (ruhig), Braugerste 170 bis 193 (ruhig), Futtergerfls 150 bis 165 (ruhig). Hafer märkischen 125 bis 132 (ruhig), pommerschen 120 biS 128 (ruhig), Raps 310 (still). Leinsaat 410 (still); für je 100 Kilo: Weizenmehl 25 bis 26,75 . (still), Doggenmehl 20,5 bis 22,75 (still), Weizenkleie 10,7 bis 10,8 (stetig), Doggenkleie 8.6 bis j 8,2 (stetig), Biktoriaerbsen 27 bis 29, Kleine Erbsen 16 dis 17. Futtererbsen 13,5 bis 14, Peluschken 12,5 bis 14, Ackerbohnen 16 dis 18. Wicken 12 bis 14, Lupinen blau 12,5 bis 13, Seradella alt 16,5 bis 17, neu 12 bis 14, Rapskuchen 11,50, Leinkuchen 22 bis 23, Trockenschnitzel 9,5 bis 9,6. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M., 14. April. Bei äußerst London. 14. April. (WTD.) Dach' denk Drüfseler Berichterstatter der „Times" wird das belgische Kabinett den von den Reparationssachverständigen erzielten Schlüssen seine vorbehaltlose Billigung gewahren. Die belgische Regierung werde die baldige Zusammenkunft tler Häupter der alliierten Regierungen Vorschlägen, um die Frage der Festsetzung des Bettages der deutschen Schuld, die Berleilung der Zahlungen und der Sanktionen zu erwägen, die angewandt werden sollen, wenn Deutschland nach feiner Zustimmung zu den Schlüssen der Sachverständigen versuchen sollte, ich seinen Verpflichtungen zu entziehen. verzeichnen aber nur geringe PreisveränDerungen. Man notierte für 100 Kilo: Weizen (Wetrerau) 1815 bis 18,50, Doggen 16 bis 16,50 Sommergerste (für Brauzwecke) 20 bis 21. Hafer (tnlan- Disch) 15 bis 15,60. Hafer (ausländisch) —. Weizenmehl (südd. Spezial 0) 27,75 bis 28,75, Roggenmchl 23,50 bis 24, Weizen- und Roggenkleie 10 bis 11, Mais (gelb) 19,25 bis 20, Erbsen (je nach Qualität) 24 bis 35, Heu (süDD. gut) 9 bis 9 50, Weizen- und Roggenstroh 6 bis 6.50. Treber '(getrocknet) 15 bis 15,25. Tendenz: Leicht befestigt. Frankfurter Schlachtviehmarkt. fpd. Frankfurt a. M, 14. April. Dem heutigen Markt waren zugetrieben 332 Ochsen. 108 Dullen, 996 Färsen und Kühe, 570 Kälber. 48 Schafe und 1933 Schweine. Es wurden bezahlt für einen Zentner Lebendgewicht: Ochs e n (vollfleischige. ausgewachsene 54 bis 61, (juege fleischige ausgemästete) 46 bis 53, (mäßig genährte junge) 35 bis 45; Bullen: (vollst, ausgewachs.) 42 bis 48, (vollst, jüngere) 35 bis 40; Färsen und Kühe: (vollst, ausgemäst. Färsen) 52 bis 60, (oollfl. ausgemäst. Kühe) 45 bis 52, (wenig gut entwickelte Färsen) 42 bis 50, (ältere ausgemäst. Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe) 38 bis 44, (mäßig genährte Kühe und Färsen) 30 bis 36, (gering genährte Kühe und Färsen) 15 bis 25; Kälber: (feinstew-Qual.) 65 bis 70, (mittL Qual.) 58 bis 64, (gering. Qual.) 50 bis 57; Schafe: 30 bis 50; Schweine: (unter 80 Kilo) 60 bis 70, (von 80 bis 100 Kilo) 72 bis 74, (über 100 Kilo) 71 bis 73. Der Großviehmarkt wurde bei langsamem, Der Kleinvieh- unb Schweinemarkt wurden bei lebhaftem Handel geräumt. (3n ewl»m Teil Der Auslage toicberßoIL) Belgien billigt die Gutachten. Die Ruhrkohlenförderung im M fr l fr lad) vorläufigen Brrechscungen würben im Monat Marz im gesamten Ruhrgebiet 8 032 026 (Februar 7050758) Tonnen Kohle gefördert. Davon entfallen auf bas besetzte Gebiet 7 253 714 (637 451) Tonnen. Die Kokserzeugung stellte sich Im März insgesamt auf 1 639 729 (1 298 556) Tonnrn, im besetzten Gebiet auf 1 476 455 (1147 592) Tonnen. Arbritsiäglich wurden im fr iär,) insgesamt im Ruhrgebiet 1308924 Tonnen Italien und die SachveftiLrdigeu. Paris, 14. April. (WZB.) Dach einer Blättermeldung aus Rom hak gestern im Palazzo Ehigi eine RnterrHung zwischen Mussolini, dem deutschen Botschafter Freih. von Neurath, lern italienischen Botschafter in Paris Bar n Avezzano, und dem italienischen Delegierten in der Reparationskommission Ragg, stattgefunden. Frankreich protestiert gegrfri den türkischen Schrüerlaß' Paris, 14. April. (D'TD.) HavaS meldet aus Konstantinopel, frirr internationale französische Oberkommissar ^habe dem Vertreter des türkischen Auß-QministeriumS in Konstantinopel eine Rote ,Vergeben, in der im Auftrage der französisch,.n Regierung gegen die Schließung Vön 3 6 Schulen mit 12 000 Kindern pvfr)testiert wird. Die Schließung stelle eine 1 •rletzung des Abkommens von Angora andres Friedensver^ träges von Lausanne dar. Japan und die amerikanisc^r Emtvanderlmg. wc-rsäuissten, gerade tote Dies bet vielen Privawu Vit <--entliehen Zeiten gang unD gebe ist. Sollte , nmal ein Fall, tote Der höer geschilderte, vor- gekommen sein, Dann mögen sich Die Herrn Aerzte beruhigen, Doppelte Brillen brauchen Die Kasten nickt zu zahlen und zahlen sie auch nicht. Wenn fr-iefe rührcude Fürsorge für Die Kassenfinanzen von Den Herrn Aerzten nur selbst richtig angewandt würde. Zu 2. Der Asthmakranke batte ein Mittel erhalten, was jeder Laie ohne ärztliche Berord- Tiung sick in Der Apotheke holen tonnte. Gr hatte genaue Verhaltungsmaßregeln erhallen und zudem war eine Verpackung vorgeschrieben worden, aus Der Die Anwendung des Mittels stand. Wenn nun Der Apotheker das Mittel lose abgibt, aber auf Die Verpackung .Aeußerlich" schreibt und Der Kranke trinkt es als Tee. Dann kann Doch Die Krankenkasse nichts Dafür. Oder würden in Diesem Fall, Der in ähnlicher Form auch bei Behandlung Durch Aerzte Vorkommen kann unD auch vorgekvmmen ist, die Aerzte auch Die Verantwortung übernehmen? frlebrigenß war Die Drohende schwere Vergistungserscheinung so schwer, 'daß Der Patient anderen TageL wieder ganz ammter war. Zu 5. Dieser Fall ist keiner unserer Der- bandslassen bekannt geworden und gehört wohl zu Den Fällen, bei Denen erst eine genaue Fest- fr ellung erforderlich ist, was Dichtung und Wahrheit ist. Ü. E. ist dieses Dsispiel nur ein Schreck- Mittel. Wäre es wahr, Dann hätte das Mitglied schon Die Kasse bestürmt. Aber eher ist es mög- ich Daß Die erheblichen Kampftaxen, Die neben freu’ Mindesttaxen den Mitgliedern von Den Aerzten 7,ti Unrecht abgenommen werden, an Der eventuellen Verzögerung schuld ist." Gprinainürmer, (Spiitü. .tmer werden beseit, durch Wurm» mittelILeola<5elKt2* wohllchmeckende Arekaschololcde. Mit genauer Anweilfr Schachte! 80 Pf. 9hir echt vom Labor. Leo, Dresden' <, 3n allen Avotheken u. Drog. ro Paris, 13. April, (b.iwlff.) Aach einer Havasmeldung aus Washingrm hat da4 Repräsentantenhaus Die Bestimmung Des Gesetzentwurfs über Die Einwanderung, geg n die Der japanische B ock s ch a f te r p r L> eftiert hatte unD Die Den Zapanem Die Eins, cmderung nach Den L^'ifch unmöglich (frn Paragraph sieht ijenigen Ausnahmen, I Bereinigten Staaten Le nicht BorbeDing- "»amerikanischen erfüllten. Das Re» . Vorschlag Johnsons -it kommt auch zur Herstellung unD zum :r5 icin irckänDischer Waren gegen Deutsche ,.ing für den Export in Betracht. Anträge aus Eewührang von Diksonkrediten finD Durch Vermittlung Der zusiändigrn Reichsbankanstalten an die T IMislontbank zu richten. Geld 73,52 27,43 69/3 110,72 156,11 6,18 4,19 18,20 20,35 21,65 5,7-1 12,56 67,61 2,29 66,26 Brief 73,88 27,57 69,67 111,28 156,89 6,22 4,21 19,30 20,45 21,7k» 5,81 12,61 57,89 2,31 66,54 Hastigkeit Des Geschäfts in Freioerlehispapieren. Gefragt waren Vorkrieas-Ltadtanleihen, bes.in- Ders alte Frankfurter StaDtanleihen. Auch für cinzelric Gattungen Vorkriegs-Pfandbriefe stellte sich Interesse ein. Die Umsätze in Decker Stahl waren beschLiden, 8,25 bis 8,5, Decker Kohle 8,5, Api 5, Deutsche Petroleum 15 bis 14,5 dis 14, Ufa 6,5 bis 6,25, Growag 0,200 Geld, Krugers- hall 6,75, Rastatter Waggon 6,25, Hansa Lloyb 1,8, Holsatia 1,1, Union-Sprit 0,475 bis 0,500. Am OltcntanaTtienmarEt lagen fester Gelsenkirchen, Riebeck sehr gesucht, bei erhöhtem Niveau finD OberbcDarf, Phönix, Harpener anzuführen. Die meisten fuhrenDen F.iibentrerte zeigten eine festere Haltung. Für ScheiDeanstalt bestand Nachfrage. Defestigt gingen auch DütgerSwerlc um. Kali- attien gut behauptet. Von Den Elektrowerten zeioten A. E. G. etwas lebhaftere Dsweguna. Lahmeyer, Licht und Kraft ruhig. Qltainfraft etwas fester. Am Maschinenmarkt waren Daimler, auch Kleher besser. Metallgesellschast Frankfurt zogen an unD waren gefragt. Etwas gesuchter waren feiner Karlsruher, 3nag, Zul. Sichel. Lebhaftere Umsätze bemerkte man in Dpckerhoff unD Widmann. Zuckerwerte lagen befestigt. Zellstoff Aschaffenburg plus 1,4 Dillion. NorDdeutscher Lloyd und Hapag waren anfangs Gegenstand lebhafter Nachfrage bei anziehenden Kursen. Einige Danken, wie Derliner Handels- gesellschaft, fester, plus 6 Dillionen. Phil. Holz- mann, Hoch- und Tiefbau, auch Weiß & Freitag besser. Don den heimischen Anleihen hatten nur Schuhgebictsanleiyen lebhafteres Geschäft. Die 5proz. Reichsanleihe eröffnete mit 92 Milliarden. 3n ausländischen Renten war das Geschäft ruhig und lricht crbolt. I^ranffurt i M VerNn enthalten.) " Erhöhte Zinsvergütung Der Da nken. Die Derliner Stempe(vereinigu-.ig Der Banken hat, der ^Voss. Ztg." zuf)lge, beschlossen, Die Zinsvergütung für mehr als 14tägige toert- beftänDigv Einlagen auf 15 Prozent pro Zahr zu erhöhen. Die Neuregelung wird sich auch auf alle Großbanken und Die großen Danken Der Provinz erstrecken, nachdem Die.e sich damit ein- ttrflaiiDen erklärt haben. . g—' * ----- - ■ ■ • Erhöhung der Gußwarenpreise. Deutscb-LÜxemburg' Oluf GrunD der beträchtlichen Erhöhung Der Ge- Gklsenktrchcncr B-rywerks. stehungskosttn hat Die Ortruppe. Des Vereins :::: Deutscher Eisengleßeieien (Gieyererverband) de- Kaliwerk WcsicrrgeUr..... schlossen, Die zur Zeit bestehenden Gußwaren- ........... preise ab 15. April bis auf weiteres um 12 Proz. mUch Bergbau *' **** * zu erhöhen. Nt-inttabl * Berliner Handelsgesellschaft, fgjfeg«: Die Generalversammlung genehmigte emstim- *amburg.flmt?)r(1 Vateti. mig und ohne Debatte die Anträge der Ver- Norddeutscher Llovv..... Wallung, die sich bezogen auf die Genehmigung GDcrnmw Werke Nlbm .. des Jahresberichtes, der Bilanz, der Gewinn- KWWAL?7!>.::. und Verlustrechnung, der Gewinnverteilung Nnak^Com.-kNumio und auf die Entlastung der Geschäftsinhaber ynbW Anilin. .. ..... und des Verwaltungsrates. Einige turnuS- ' ?.hcm.ische,Mayrx Alapin... mäßig ausscheidende Mitglieder des Verwaltungsrates wurden durch Zuruf wiedergewählt. Anstelle deS auf eigenen Wunsch aus- geschiedenen Generaldirektors M i n o u x, der inzwischen in eine Derliner Bankfirma eingetreten ist, wurde einstimmig Herr Kal- v e r a m von der Hugo StinneS G. m. b. H. gewählt. Die Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr in Höhe von 10 Goldmark für jeden Anteil für nominell 1000 Mark ist ab 15. April zahlbar. M/ in duftiger L^hßnheit, Reinheit und Fülle — »fr. Sie es sich wünschen —z erhalten Sietanzig u. allein durch regelmäßige Kopfwaschunge mit dem millionenfach bewährten^so dafreien K®EllA zu haben: Emil Karn, Ccntrl^Drogerie, Hans Noll, Nenstadb Drofe ie Drogerie Walter -frfaldschmldt. 2903D ___ -...ni.ru ' - ----- ls.^üglLche Bekömmlichkeit HAÖTWIG o4X®G*DÄESD6N - ■" ■ - 1»— -* v»en.'Bern ii. öobut niiner; 2ttdertGoebel, Wiirlhürane 23, Fe«,:ruf 7221._______________SfrJOA —---p -y —————— Haäseiwärmer rrrlfn, 14. April Sm Noin» «•••«•»••• lisch« Sloten ........ je Noten ......... »Ische Noten vische Noten ....... ».Oesterreich, * 100 Kronen cmische Noten....... &e Noten.......... lische Noten ...... de Noten.......... Ungarilcfit Noten......... Tschechoslowakische Noten. . . • » Norwegische Noten ........ Narnäntsche 9loten.....* • • • Spanische Noten gefordert (gegen 282 030 Tonnen im ycDruar 024 I und 369 743 im Durchschnitt DeS ^lhres 1923). | 3m besetzten Gebiet stellte sich Die arbeitstäglich^ KohlenförDerung auf 278 989 (254 858 bcz 348 586) Tonnen. Die Kokserzeugung betrug arbeite täglich im März im gesamten Ruhrgebiet 52 K4 (44 798 bez. 62 718) Tonnen. 3m besetzten Gebiet stellte ------------- sich Die Kokserzeugung arbettstäglich auf 47 623 t>«ie ®ruH(Dc ReichSonieik,, (39 572 bez. 58 338) Tonnen. 3m März belief RManlcthe sich im gesamten Ruhrgebiet die WagenansorDe- 8»/'Deuksch?Me?chÄn1etbc^ rung arbeitStäglid) auf 25 235, Die ©ejicllung auf Deutsche Lvarpramirnaulethi 19 304 Wagen. 3m besetzten Gebiet wurden ar- preußische fionfo« • • bcitstäglich angeforbert 23 024, gestellt 17 085 Wa° I - - - -....... gen. (3n Den angegebenen Zahlen, auch von 1923, ist dir Forderung der von Der Regie betriebenen Drei Zechen und Die Kokserzeugung Der von Der Regie betriebenen Kokereien nicht * Aenderung Der polnischen Währung. Aus Warschau wird gemeldet: Ein aufrer» ordentlicher Ministervat nahm Den Plan einer Aenderung Der polnis^en Währung an. Der Wert eines Zloty wirb auf 1800 000 polnische Mark festgesetzt. Dis 20. Juni können alle Zahlungen in Zloty oder Mark in Lern angegebenen Verhältnis bewirkt werden. Vom 1. Zull ab ist ECS, ± I (9" °u,°.dE Sonbon. Mu. Marinoten, Cie biß 31. M^-.i 1923 Nickt uingv» I . $npani gtto be Janeiro für eine Einheit, Wien und wechselt werden, verlieren an diesem Sage ihre Budapest für 100000 Einheiten, aller übrige für 100 Einheiten.) Gültigkeit, ♦ | Telegraphische Auszahlung. * I (Ohne Gewähr.) Berliner Börse. Berlin, 14. Apttl. (Wolff.) Di- schan während Der letzten Tage der Vorwoche _ium Durchbruch" gekommene bessere Stimmung übertrug sich aud?! auf Die neue Woche. Das ent» schieDen freundlichere Aussehen Der Börse, wobei Deckungen und teilweise auch Rückkäufe eine wesentliche Rolle gespielt haben, war in Der Haultsache von Den Erwartungen bestimmt, Daß mit Der Annahme des Sachverständigengutach/ens Lurch Lie Reparationskommission Li-ReparationL- froge selbst nach voraussichtlich beDingung5lofer Zustimmung Deutschlands einer tragbaren Erledigung entgegengeht. Auch Die Einigung in den Micum-VerhanDlungen, bei welchen nach Den vorliegenden Nachrichten dem Standpunkt Der Deutschen 3nDustri- etwas mehr Rechnung getragen zu sein scheint, wurDe ebenso wie Die Erleichterung am Geldmarkt sowie Das Berstummen Der täglichen Gerüchte über ZahlungsVerleZenheitcn unD Insolvenzen als älrsache für Die feste Grund- flimmung erwähnt. Der Kursstand hob sich für DioiDenDenpapiere Durchschnittlich 1 bis 2, für fühlende Werte 3 bis vereinzell 5 Billionen Pr)-.s zent. Später ließen allerdings Die Ämsähr wieder' nach, ohne Daß aber besondere Ae.'.Derungeii eintraten. Aus Den gleichen Gründen erfolgten bei Den zu Einheitskursen gehanDellen 3nDustrie- papieren überwiegend Kurssteigerungen ungefähr im gleichen Ausmaß. Still lag Der Rentenmarkt bei ' wenig veränderten Kursen. 3m Devisengeschäft sind Die AnforDerungen etwas zurück- gegangen, so Daß in Den Notierungen und Zuteilungen Beränderungen von Bedeutung nicht eingetreten find. Frankfurter Börse. Frankfurt a. M., 14. April. Tendenz: Fester. — Die Beruhigung an Den Effektenmärkten hielt bei Beginn der Geschäftswoche an. Vorbörslich zeigte sich eine verhältnismäßige Leb- Schluh. Kurs Schluß K»-s Schluß.! fiu » | Schluß. 11. 4. 14 . '1.4. | 14. 4 0,090 0,094» 0,091 0,091 0,175 0,460 0,4i0 0,465 0,2 0 0,260 0,2C > 0,2-0 0,960 0,976 0,970 0,9 >5 — 0,15 - — 0, 00 0,270 0,276 0,270 0,270 — — 0,263 — 4,2 4,2 4,2 4,2 83 13 03 82,8 3,75 7,13 6,5 6,75 — 65 56 56 32 „ 38 93 85 4,65 "5.25 4,5 5,25 8 8,3 7.9 9 8 9,5 8,5 9,30 0,3 0.970 — — 9,75 11 9,75 10,65 16 16,5 - — 2,5 2,55 2,5 2,5 0,4625 0 475 0,435 0,425 0,526 0,525 0,65 0,87 37 — 49 38 12,73 14.75 13,3 16,25 21,5 23 20,5 22,5 c6,5 40,76 35,5 41,1 39,73 46 35,25 40,5 54,75 57,5 53,S 60 12 12,5 12,5 17 13,5 18,25 18,5 10,6 12,13 10,13 12 16,25 22 17,13 20,65 24 27,75 24,5 28,3 24,5 28 23,75 29,25 36.25 42,5 36,6 42 2,2 2.2 — •—1 23,5 26,25 23,1 25,65 6,4 6,13 5,6 6,13 3.5 3,7 — — 9,87 10,6 — — 2,6 2,8 2,6 3.25 22,25 22,25 22,5 25 15,13 16,87 15 16,87 2 1,6 —— — 11,87 13,75 12,6 18,87 12 14,5 11,87 13,13 12,26 18 75 12,13 13,76 9,25 9,5 — — 12,38 13,5 12,25 13,75 16,76 18,7 — •— 8,66 9,5 8,87 9,5 14 14,5 — 16,5 3,7 5,5 37 33 29 33,75 34 40 33,28 18 2,2 2,3 2,2 2,2 3,45 4,1 3,3 4 3,1 S.5 — — 18,75 19,5 18,5 21,5 1.15 1,01 — 1.35 1,5 1,3 1,3 15,5 17,25 — — 1,7 1,85 2,25 2,25 2,7 2,6 3,6 7,7 8 4 — •V* 9,4 10,26 9 10,5 3,3 3,7 3,9 3,25 3,4 3,7 — — iS. April 14 Avril Nepart. °0 12. 114. Amtliche 6)c(b Kotterum Brici ?lintlich: (Srlö iotier 11 < •Hri.fr Amst.-'Nott. 155,61 157,39 158,11 156,89 1 1 Brff.-Nntw. 21,25 21,35 21,65 21,75 1 1 I Chrlstiania. 57,61 57,69 57,61 57,89 1 1 .llopenhagrn 69,58 69,92 69,33 69,67 1 1 Stockholm. 110.72 111,23 110,72 111,28 1 1 I HelftngforS^ I Itolieit. , 10,47 18.55 10,53 18,65 10,47 18.85 10,53 18,75 1 1 1 1 1 Sonboti.. . 13,205 18,293 18,205 18,295 1 1 Neuporl . . I Paris. »- . 4,19 4,21 4,19 25,44 4,21 1 1 25,04 25,16 26,26 1 1 Schwriz . ■ 73,52 73,83 73,52 73,88 1 1 I Spanien . . 1 Wien in D-' 05,96 56,24 6,12 58,LS 6,08 56,75 6,12 1 1 Oest-abgeit. 6,08 1 1 I Prag.... 12,43 12,54 12,46 12,54 1 1 I Budape'1. - 6,03 Ä 6,03 1,375 ' 6,12 60 20 Buen^NireS 1,375 K 1 1 Bulganr« . Japan .. . pfrydeInn- 3,23 1,775 3,29 1,775 10 1 voll 1 8,475 1,48. 0,475 0,48j 10 1 Belarav . 5,9^ 5,97 5,63 5,67 13,04 10 25 üinaoon . - 12,96 13,04 12,93 1 1 Moltkestrafle 22 I DiAnOS^L unübertroffenen ___ ZWI Servus ' """ JKW » 8 2935a 0M m ch einet im Pa. No«. VLsMl* lotnmole em 3er* ims m , in ba Mg ze- rchnlen iittoirb. des Ab* rdensver* ch'dent “ wird Repa- Wssea g ge- rde die -ter der nm die er deut- hlungen >ie an« inb nach rrSach- :n 3er» mischen zzano. der Ae. unden. ickschw ’^u) jun*. Ulon, rs'rz' ^9en- • gut) 5 6.50, Leicht K ^albrr bezahlt 1 (Doll. K Hei. wahrte Ms.) irsen 52 bis lvenig e aus. längere )e und he und ■ üual) seine; «Kilo) ■ ®r)6* eiadich. Handel udeMg. lach em« ti Lepra* Mtwarss -japa- Mte ur-b nach den möglich caph steht usncchmen, it Staaten xrtbebing* tnischen Das Ae- Johanns dich nach j tflänött xrb. 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Putzen soll man LüallEtiS Wasch-Extrakt benutzen. Dertr.: Adolf Schmidt, Gießen, Tel. 1986. Papier- Mark 8 1 3 1 2 12 14 8 = 6,88 = 0,65 — 2,18 — 0,21 = 2,50 = 9,20 — 8,01 — 3,91 = 4,11 0,25 — 3,47 =14,34 =11,13 35,56 Fstm. 24,94 „ 147Bill. 500Mlld. 5 5485 10 384 Per Geschäftsguthabend. Mitglieder „ Grubenholz Lärchenstamm 5. Kl. Fichtenstämme 3. „ n 4. „ ,, 5a „ Die glückliche Geburt eines gesunden Jungen zeigen an TerpsMin-Se^uhpute. macht wasserdicht Chem. Werte Lubszynaki & Co. A.-6. Berlin-Lichtenberg LandWirtschastlicher Consum-Derein Oppenrod in Liguidation. 4 Monate gestundet. Angebote sind bis zum Donnerstag, den 24. 2IpriI Ifd. Is., nachmittags 3 Uhr, bei der Bürgermeisterei Wetterfeld einzureichen, woselbst auch die Oeffnung der eingelegten Gebote im Beisein der erschienenen Bieter erfolgt. 2895V Hessische Bürgermeisterei Wetterfeld. Krau 6.___________ „ 3. „ 4. Eichenstämme 4. n h Kiefernstämme 2. H 3. „ 4. „ 5. Lauter, den 11. April 1924. Bürgermeisterei Lauter. Aff- 4. Klasse = 0,97 Fstm., 5. Kl. = 0,66 Fstm. Kiefern-Grubenholz: 176,97 Fstm. Angebote sind in Goldmark, getrennt nad) Sortiment und Klassen, mit der Aus- schrift „Holzsubmission" bis spätestens Soms tag, den 19. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst auch die Verkaufsbedingungen eingesehen werden können. Iuschlagsfrist 5 Tage. Stangenrod, den 13. April 1924. Bürgermeisterei Stangenrod. Knauß. 2923V LiLsuidutions-Mlanz am 31. Dezember 1923. Konfirmations-u. Os ter gesehen ke. Armbanduhren Armbänder .Anhänger * Zigarettenetuis Manschettenknöpfe Ringe Trauringe G. Gümblein, Bruchstr. 19 II. Kein Laden! WnC Kein Laden! Wege schriftlichen Angebots: Fichten-Stammholz: 3. Klasse = 1,63 Fstm., 4. Kl. = 5a» „ — 43,01 „ 5b» „ — Kiefern-Stammholz 4. Klasse — 1,19 Fstm., 5. Kl. — Lärchen-Stammholz WWSeuMW'ANK AuMlstst'Nü Mreiuu.bteißßi>l.: Sr: ILe Uiiin.-DiuycreL H. Liinge. ' ■■ tt. 7. Zum weihen Sonntag! SiiWe- ünß Steüiteüj?, VdhWHerkesie!, fiomimlon- b!!Sek, lofeßMnje in Sch. Sliüer utft *no. WW bUer IilMWi!!. AMrUl imö Erder, W&M kulechiMUK. Bidlifiije GMAW, Statuen emsiehlea M. G-s^irori & Sohn Inh. A. Müller, Kreuzplatz 14. I. Stock. [019243] Eingang durch den Laden. „ 5b „ = 4,08 „ .. Hälfte des Kaufpreises ist nach erfolgtem Zuschlag zu zahlen, die andere Hälfte wird gegen genügende Sicherheit HolzVerkaus. Die Gemeinde Wetterfeld beabsichtigt nachverzeichnetes Holz im Wege des schriftlichen Angebotes zu vergeben. 1 Stück Duchenstamm 2. Kl.— 1,43 Fstm. für 1924 liegt von Mittwoch, den 16. ds. Mts., ab eine Woche auf der Bürgermeisterei offen. Einwendungen können während dieser Zeit vorgebracht werden. Es ist die Erhebung einer Umlage beschloffen, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. . . 2884V empfiehlt Nathan Rosenthal Frankfurterstraße 53. Schwefelsaures Ammoniakund Kalkstickstoff Wetzw-Mevm» aus den Staatswaldungen der Forst- bezirksgruppen Aidda und (Sieben am Dienstag, den 29. April d. IS. 10'/, Uhr vormittags in Gietzen tm ^Felsenkeller" (Hotel Schwab), Liebigstratze 5. 3m ganzen kommen zum Ausgebot aus den Oberförstereien Bingenheim, Düdelsheim zu Büdingen, Eichelsdorf, Feldkrücken zu Schotten, Grebenhain, Hoch-Weisel, Konradsdorf, Laubach, Aidda, Schotten zu Schotten und Treis a. d. Lda. und zwar: Schnittholz: Kiefer 120 Fstm.; Fichte 117 Fstm. Sonstiges Stammholz: Kiefer 1714 Fstm. ; Wehmuthskiefer 7 Fstm.; Fichte 7112 Fstm.; Lärche 116 Fstm.; Weibtanne 81 Fstm. DerbstaNgen: Fichte 140 Fsttm Nähere Auskunft erteilen die Ober« förstereien. 2940id Darmstadt, den 10. April 1924. Ministerium der Finanzen, Abteilung für Forst- und Kameralverwaltung. Hoizsubmission. •Die-Gemeinde Stangenrod verkauft im t Am- Btt WW-MSK zu äußerst günstigen Preisen. Albert Magner Krofdorser Straße 37. toratoren....... Emme. Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bei der Firma H. Weimer Hoch-, Tief, u.Eisenbetoubau-Gesellschaft mitbeschränkter Haftung in Gießen folgendes eingetragen: § 10 des Gesellschaftsvertrags ist dahin geändert, daß die beiden Geschäftsführer Heinrich Weimer fen. und Heinrich Weimer jun. und zwar jeder für sich, die Gesellschaft verpstichten kann. 2921B Gießen, den 9. April 1924. Hessisches Amtsgericht.___________ Der Voranschlag der Gemeinde Lauter Ausflug nach ^a lAfeilburg/L llllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllilllllllllllllllllllllllllllllllll w gute Gaststätten. Palast-Llchtsplele Ab heute ZA-m uvii&v । - - ' Wimdlafeo Bit 6 Akte aus dem Leben der (iroßsta i‘. Anfang 4 Uhr, S ÜB Sir, 8.10 ÜSir. Ls 11. Teil und Schluß: Ein ßcfJÄhrllcIies Spiel. Hawpftroiios PieS Ungeheuer Bpannewdcr asiatischer Beman in 6 Akten. Ab heute Hauptrolle: Hans ^ierens^sr , iUGUST FORSTEF r0n yai-'i-ofshasse 658 •* R «Mi» WM 019259 Die Beisetzung findet Donnerstag, den 17. April 1924 2 Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Willy Bell off Familie Hoffmann. Gießen, Sonnenstr. 13, Berlin. Palmsonntag mittag 2 Uhr, entschlief sanft nach viermonatlichem schwerem Leiden unser lieber, herzensguter, unvergeßlicher Sohn, Bruder und Schwager August Bel5off im 13. Lebensjahr. In stiller Trauer: Karl Bell off nebst Gattin Elisabeth Heinrich Beiloff nebst Braut Karl Belloff Treis a. Lda., den 15. April 1924. 2952D Die Beerdigung findet Donnerstag, den 17. April» nachm. 3 Uhr, vom Sterbehause aus statt. Heute morgen 5 Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem Leidet) mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Großvater, Schwiegervater, Schwager und Onkel Herr Jeisel Ziegelstein II. im Alter von 76 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Susanna Ziegelstein geb. Süskind. 2958 D für jeglichen Verkehr geschloffen bleiben. 2957D Vertretung yiKoösipaliöiislager in erstklassigen Gummiabsätzen und ßrahMecbte aller Art fertigt Gießen, den 12. April 1924. Schillerstr. 28. 019182 2883ss an 016190 Die schönsten Ostergeschenke iiiiinuiii^niiiniiiniiiiiiiniiHijiiiiiiiiiiiiniiiiiiiuiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiniiiHiiiiniiiiiiiiiiiiiiniiiiiijiiiuiÜniii........................................................ finden Sie im Nur Kirchenplatz 8 I. Stock, kein Laden 2938a Nur Kirchenplatz 8 H. Schön Marburger Str. Gummisohlen nur an erste Firmen oder Herren unter günstigsten Bedingungen zu vergeben. Angebote mit Referenzen an SantoG.niib.H.j FranSsfuda.l^ WMWW MW Göüimerj- M MMÜM A.-G. Filiale ©iegea DarmfiSöter iinö BeHodum Mm.-Ges. Ws Anteil MignleSerWW Gletzey ZeiilsTe BereinsUaat Zlltüle MW Offenbacher Lederwarenvertrieb Gießen Nettis« öer MMs-MMst Zlsrigsleiie Sieöea önnöels- mrä GMMebRl e.G.m.v.8. Gietze« MilleiSeiiWr Swßital M«!e ßietze« LkWsluuilslelle ©legen Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie die überaus zahlreichen Blumenspenden und besonders für die vielen liebevollen Aufmerksamkeiten während des langen Krankenlagers unserer so teuren Entschlafenen spreche ich hiermit im Namen aller so schwer Betroffenen meinen tiefgefühlten Dank aus. Frau Berta Birkenstock. oiHiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiü Vögel Gebe einen Restbestand imkerst billig von 1,50 Mk. an ab. Kanarien billigst. [019237 Krosd. Str. 42 III. iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiniiiiiiii) Danksagung. . Für die überaus vielen Beweise von Liebe und Teilnahme bei dem Heimgange meines lieben, guten Gatten, des Oberbausekretärs Georg Schmandt sagen wir allen herzlichen Dank. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Marie Schmandt, geb. Kling. Gießen (Roonstr. 22), 14. April 1924. Wir verkauf, wieder neue Pianos mit langjähriger Garantie zu den rWh ZahlMB- BediilgUHgc». LLktaMotCoJ gegr. 1864. Frlülkfürtü.Miü Zeil 104. »"ss Die unterzeichneten Geldinstitute geben hiermit bekannt - dah ihre Kassen und sämtliche Geschäftsräume 5 Samstag, 19. April 1924 Oanz plötzlich und unerwartet verschied heute morgen um 81/, Uhr meine treubesorgte Frau, unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Dorothea Bourgeois geb. Sch ran er im fast vollendeten 69. Lebensjahr. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Wilhelm Bourgeois Familie Fritz Wendel Familie Wilhelm Bourgeois jun. Gießen (Moltkestraße 28), Oberhausen (Rhld.), den 14. April 1924. Die Beerdigung findet Donnerstag, 17. April 1924, 2V, Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Mrttwoch u. Don nerStag früh ein: treffend: blutsrische Schellfische o. K. Labliau o. K. Seelachs o. K. Goldbarsch o. K. auf Verlangen Sischkottelets Ol9$67 empnehlt billigst Georg Meitt gegenüO. Engeloookh. • Akademiker, ruhiger Dauermie- Ler, sucht leite, M. Simmet in gut bürgerlichem Hause. 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