en schuh DAS sM *^ain hfl ■ t «? £*• UÄ AL^ lUe. töeü e •e^teinca ^X^unb [JES/« arKn h i.’Ä.UÄ °fz^ § iflniHen jJm ’H Kreises. om 6. 7. 1923 en daz nad> teimmU und S' und aus- das Reichs- irvrdnel, dah chst versuchs- ungszeugnilse ?n wird. r ermäßigten zu lallen. Rei^marine polijeilifr enst ersucht. nsein eines len noch be- einzuilrilen- deshalb das «Horden ihre eiwillige ent- t ob eine ge- 330 160 170 110 440 270 180 290 690 360 des KreiseS. gen der So- lar-Halsle be- des KreiseS. beitsministers 11 Dezember im 8. Januar teres für die II) folgende C Du. E les- -fa für die SfiS ä z 1.24 vorn «feener^amilienb LÄttrr r»4)fn kejeflsprtls Fj ®olbpfenmg ein» schltehlich Trägerlohn, t-4 iti 91id)lalL — crn prfd)-*2.n|d lufic r die Schrift euuno 112; für *1 erlag und Veschüflosleüe 61. > |d)rtt lur Drohtnoch- Anzeiger »ietzen- l»M|a ecfoelo: trcaitlKrt a. Ul 11684. ——--- Erster Blatt l?4. Jahrgang Dienstag, 15. Januar 1924 GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Vr-S mi» vrrla,: SrLHI'schr Unietrfitäu-Bn. und SkmtnMterti R. tanie in «iefctn. S^riftietteng und 6e|d)ift*ftele: SAiIWrn^t I. »•« litt gee t*r»ie )t< |e* la4)nirtag vorher b‘int ehe derbiebli^luu. Preis 4r i n n ipt< fit Snjeigen jon 21 mm Brrri.- r hd>S,au*»Aru 10®01bpfe*nig, |ut Xt- klame>.Injetgcao.70m n tbtea: X> . < jt i Sorgen des Handwerks. Die Hessische Handelskammer in 1> rmstadt bittet uns um Aufnahme folgender Ausführungen: 3n der Jett vom 3 —4. Hanuar 1924 fand In channftadt eine hessische la ndwirtfchafl siche Dcche fcü. die als eine machtvolle Kundgebung deS für Uc Vollsemährung so überaus wichtigen Beruf s- AckdeS angefprvchen werten darf. Harmonisch »ch auhen und innen Verliesen die Teran ftal tu n- Ei. Sie bewiesen, wie stark sich die aut organl- rtc Tauemfdxift fühlt und mit welcher Energie fr vorwärts strebt, alle Teuerungen sich zu eigen machen sucht, um ihrer groben Ausgabe gerecht Wichen zu kSnnen. Um so bedauerlicher aber ist eS, bah ein Zweig ötr beteiligten Organisationen, und zwar der hessische Bauernbund, sich nicht Verlagen frinte. in einer seiner "Versammlungen anderen BirtlchaftSgruppen. darunter auch dem Hand- ttt r t. den Feh'^lxindschuh hinzuwerfen Zn einer lernen Gn schlie'lung, in der gegen AbsplittcrungS- brstrebungen der Tfreintanbc, insbesondere aber gegen die Finanz- und Steuerpolitik des Teichs uiD der sozialen und berusSständischen Einrich- tirt-cn unb Innungen im Kleinen ist mit Entschiedenheit eMgegenzutreten. nötigenfalls sind bie ZwangS- innungen aufzuh den. Verminderung der Aus- tlben muh an die Stelle bei Vermehr ung der innahrnen treten.“ Vergeben- sucht man in dieser Auslassung rwb einem Verständnis für die Bedürfntsse an» 5ervr Berufe, die doch auch ein Recht zum Leben haben, viel stärker wie die Landwirte unter der Aol der Zeit und den drückenden Steuern leiden, unb sich gemeinsam mit Fragen ihreS Standes 5tfd)äftiyn müssen Eigenartig muh eS berühren, iii ter h sieche Bauernbund, da». waS er durch 'eine Organisatwu in erster Linie anstrebt, die DirischasUiche Stärkung seines Standes, anbei en Selben untersagen will. Bedauerlich ist der Tlan- jri an Einsicht, wo doch gerade in heutiger Zeit -Lwerste Rot die einzelnen WirtschastSzweige un- eigennühig zusammenarbeiten und sich bemühen lullen, gegenseitig für die jedem Beruf eigenen, tkr stets verschiedenen LebcnS- und Existenzbe- Dhgungen DerstündniS zu gewinnen. Oder &at der Bauernbund allein daS Recht, einen Beruf zu organisieren, mit allen Mitteln. Dk eine ft raffe Organisation gewährleistet, auch 3ü materielle Lage sener Mitglider zu bessern. 34 Dürfte dach auch dem Bauernbund nicht un- bckmnt fein, wie die Preispolitik der Landwirt- -chalt, an bet bie Verbände doch sicher nicht unbe- ciligt sind, bei älneingewelbten. und b.aS ist wohl x grShtc Teil der Verbrauch r, stärkstes Mih- amen und Kopsschüt.'ein erregt. Auch er wird mit dem Richtveisiehen der breiten Massen in dieser Hinsicht zu lämpsen haben Dill sich der •Bauenibunb wirllich dem Dvrwurs auSsehen. bah er daS Verständnis für seine Handlungen bei der bttiten Masse als selbstverständlich vorausseyt, während er selbst dieses Verständnis für die Belange anderer Berufe vermissen lähl? Dazu darf bemerkt nx-r en. bah man a ich Mer wieder der völlig abwegigen, wenn nicht so- erständigeaar''eit n und das Mah. in dem die Reparationskom- missivn es sich zunutze machen w:rde. um danich zu handeln, wird rielleicht -- fuhr General Dawes fort — die endgültige Antwort auf diel: Frage liefern. AlS amerikanischer Bürger kann ich tpeb-r im Rarnen der Regier ana noch im Hamen bei ameiilanischcn Do k S sondern n u r a a f meine persöntiche Verantwortung sprechen. Rehmen mit unser: gemeinsame Arbeit am mit dem eegenfeingen Her trauen. baS wir wahrend deS Kticflei zueinander hegten und mit dem Glauben, bah wir dank b:r göttliche:' Vorsehung bessere Tage erleben werden Fünf 3abre hindurch bat unter den Alliierten nicht j.n^ S n- vernehmen g herrscht, bas für bei F.ied n und den wirk.ich n Fortschritt wefent.i d i L Dir sind soweit g lommen, dah wir heute wissen: Diese Unfähisich über rin: gemeinsame Haltung zu einigen, hat ganz Europa in e'me äußerst kritische Lage geführt. rvaS haben wir zu Beginn unserer Arbeit in diesem Sachverständig:na".^ schuh norgefunben ? Zunächst ein und .rchd ing t Ijce k lois »les Durcheinander wirtschaftlicher Ansichten, beruhend auf Tatsachen, die so schnell sich geändert haben, bah die Gesamtheit der AuSgangSpuntte selbst dann nichts wert wäre, wenn sie miteinander in Einklang ständen Die Sachverständigen standen der Rotwendigleit gegenüber, stabile Schlustfolgerungea zu ziehen, wahrend es keinerlei stabile Doraueietzungen gab. Denn sie die Marl zur Grunblag: nahmen, so war die Doche darauf die Marl etwas ganz anderes ae- werden. Ha-id:ltc es sich um den Dollar, daS Pfund, den belgischen oder französischen Franken, so bc’ah jede dieser Währungen einen bestimmten Dort auf dem internationalen Dechsclmarkt und einen anderen Dort binsichtlich ihrer inneren Kaufkraft. Handelte eS sich um Berechnungen um Gold, so galt es, Goldwerte auS dem Zeit vor dem Kriege zu berücksichtigen. Während der fünf Zahre, die dazu verwendet worden sind, mühevoll jene ungeheuerlichen Bibliotheken — anders kinn man sic nicht nennen von mehr oder weniger veralteten ©tatifliCen unb wirtschaftlichen Auseinandersetzungen zusammenzubringen, find nach unb nach die wirtschaftlichen Grundlagen Deutschlandzusammengebrochen unb mit ihnen bie beutsche Produktionsfähigkeit. äleberdieS hat der Kredit sämtlicher europäischen Alliierten, als daS DirtschaftSieben Deutschlands allmählich erlosch, einen Stotz erhalten: denn die Dell begreift sehr wohl, bah Deutschland, wenn daS deutsche Volk seine Ar- beitLsähigkeit verliert, selbst seine Fähigkeit einbützt, jene Reparationen zu zahlen, die ein so wichtige- Element der europäischen Zahlungsfähigkeit barftcl'en. Die ReparationSkommislion hat bann auch begriffen, daß Feuer im Ha u se ist. und ist auf die Suche gegangen nach Dasser, um es zu löschen. Dabei will sie künftig auf bie mathema- tilgen Berechnungen der vierten Dim^n'ion verzichten. Die 3nftruMetten der Repavatlonskom- milsrcn setzen uns in den Stand, an unsere Arbeiten auf der Grundlage eines StatuS quo heran- zutreten. Man verlangt von uns nicht, bah wir uns über die Rcchtmähigkeit der Ruhr- besehung auSsprech-en. M n verlangt von unS nicht, dah wir die politischen Resultate bl s.-S oder jene- xufünft g n Mtes deS gesunden Menschenverstandes verkanben. G6 ist Sache ter ReparationSkommifston. nicht die unsrioe, sich mit den positischen Wirkungen deS Berichts zu beschäftigen, den wir ihr erstatten werden hinsichtlich eines Planes zur Stabilisierung der deutschen Wahrung und zur Herstellung deS deutschen Dudgetgleich- gewichtS. He mehr ich mit denjenigen rede, dir in unmittelbarster Ft hlung mit der Lage stehen, um so bester verstehe ich. wie klug bie Reparationskommission taran getan hat, als sie den ®egcnftanb unserer Terufurg dahin de'inierte: .Um qemäh Art. 234 des Frieden.SvertraaeS die Hilfsmittel und die Zahlurg-sähigleit Deutschland zu prüfen." 3n dem Ma'c wie die wirtlchafllichen Funktionen Deutschland- unter der Di ckung einer stabilen Däh.u^g unb eineS auigegli Jenen Bupgets sich wie>r bdeben, wird die deutsche Zah.u gssähig- für die gesetzliche Gtnführung einer ZwangS- prganifation des Handwerks ausgesprochen. ES geschah dieS in der Erkenntnis, bah nur aas diesem Dege eine Diede c.Hartung dieses groben. für unsere Vollswi .ckschaf! ebenfalls an entbehrlichen Berufes herbcig^sührt werden kaim. Diese Frrderung wird das Sanbtixr! rer.et'hgen, wie eS auch bei den Preisabbaaxrhandlunzen mit den Behörden feinen Standpunkt und feine Preispolitil trotz gebührender Rücksicht auf btc Rvtlage der Bevölkerung jederzeit zu vertreten und zu rechtfertigen wissen wird. Rückgang der Arbeitslosigkeit. Berlin. 15. Jan. sPriv.-Teb, Der .Vorwärts" meldet, die Deruhiguiag der Dahrang habe bereits einen f!ein er. Rückgang ter Qlr* beitslosigkeit herbeigeführt. Eine Gesanttül-er» fid.t fehle zwar noch, doch lägen bereits die 3r- g.bnisie der Zählung über den DeschästigunaS- g ab im Xeptilgetoerbe vom Deutschen Ter- tllarbeiteroerba.nd vor. der g-wöh'-llch ein U)Di- scher Sradmcs er unserer gesamten Dirttchaft 'ei, vom Ende Dezember vor. Dährend die Zahl der A ' itslesen und der Kurzarbeiter im Rovernber roli 73 Prozent aller Mitglled'er betragen habe, sei L-.ele Zahl auf 50 Prozent trrabgegangen Die Zahl der Brllarbeiter fei gegenüber dem Vormonat auf mehr a 1S daS Doppelte gestiegen. Die Streikbewegung im Rheinland. Köln. 14. Han (DTB.. Der .Äöln. Ztg." zufolge lehnen die sozialistischen Dewerstchaltrn an ganzen D'sten d n Generalstreik ab Die christlichen Gewerkschaften s.n) nach wie v:r weder für einen Kampf der Metallarbeiter noch für einen Generalstreik zu haben: ausgenommen einige tomige Orte, tote Ärcf.IÖ, Benrata und Hild widerit..n> die 2~- bnie fäxift bi her allm Lockungen und Drohungen der Kommanllten. Der Düsseldorfer Kampf hat so aut wie gar »ichi auf daS engere Industrie gebiet über- g-gtisfru. 3n Düsseldorf dagegen versuchtot heute leit tn Erscheinung treten Dann ipcr'cn sich zvm erstenmal grunNcgcnbc und em scheibende Jot- suchen zeigen Hel en wir zuna^> i. Deutschlands Heilung zu crl^mgen. Dte cr'ten Matz- nahmen, die wir treffen musicn. ip.tv nach meiner Ansicht ein System zur Stad.lilierung der deutschen Däh.ung C4 gilt bae Dal e, zu linden. piS die M.^hie deS tK-utldje t Budgets toeib n feil Bauen wir bie Müh^c er t bann wenn wir das Dasser gefunben hoben, baS ihre Räder drehen lann. Rach der Ansprache BarthvuS und der Er- tr-iberung deS General Da wer. haben die Mit- gÜcbci deS Ersten SachverstänblgenauslchusseS unter sich ihre ArbeitSmetdobe vereinban Es iriirbc vor allem der Vorschlag des Generul Dawes angenommen, zunächst bie Stabilisierung der Dährung In den KrelS der Deratangen zu ziehen. DaS Komitee tritt in seiner Ra-hmittags- lihung, die um 3 ilbr beginnen soll, in die lentevi F agc ein. Ferner ist noch heute vormittag beschlossen worden, bah der Presse nur in auhergewöhnlichen Fällen (Xomma- niquefl übergeben weiden sollen Die Sachverständigen haben sich verpflichtet auch piina- tim keinerlei Mitteilung über ihre Beratungen zu machen. England und der Pfälzer Separatismus. Berlin, 15. Jan. (Priv.-Tcl) 3n etiter Unterredung mit dem He b Iberger Korrrfpon- beiitcn des .‘Berliner Tageblattes" Itetonie b.*r englische Generalkonsul EliveS. bah England in der psälzisch n Angeleg nbe t durchaus unparteiisch und korrekt rorg hen werde. Er hibe bereit« am Sonntag mit D rtrttcm der Pf lzischen a r t c t c n ges rochen um iüber di: Zustände zu unterrichten: er we d> ab?r auch die Separatisten biren 3n QlLittnbd n werde ei ein: i!nt:rrrl>iinfl mit sehen Ktrche haben 3n Sp:ver werde er b.*m General de Metz einen DZuch ab Litt n LlireS b tonte. Cmlanb stch: auf dem Stand unkt bah da- separatistische Prob'em tn der Psal, eine inner pallllschc Angelegenheit Dcutsch'a bs ist und nur auf Grund b r Deimarer Decf-asfung gelöst werden kann. EliveS sch oh. England sei bereit, den wahren Dillen deS pfälzischen Volkes in respektieren, soweit ei sich auf verfasstm smätz'gnn Degr auSwirke ES lie'-.e England durchaus fern, Frankreich zu diskreditieren, aber Drostbritannien könnt dem illegalen Separatismus nicht daS Recht zuerkennen, sich als rechtmatzi^c Regierungs« gewalt aufzufpielen. Rach einer Havasmcldung hat der französische Oberkommillar in den Rl^inlanbcn, XI* rard, seinen Kabinettsches F i l l i o l zum Begleiter deS englischen ©r.wralfonlula bei seiner Enquete in der Psal,z bestimmt. Auherdem Hai Tirard den Oberstleutnant Richter ersucht, tn Köln Erkundigungen über bie angeblichen Geheimverbänd^ cttjujl b^n. auf deren Umtriebe die englische Behörde bereits aufmerffam gemacht worden sei. und deren Tätigkeit in der französischen Zone, namentlich tn Düren und Honnef, blutige Unruhen beroorgerufen habe. Das Reuterfche Bureau erfuhr hierzu, datz die britische Regierung der französischen Regierung mitgcicilt habe, bah sie f e i n er lei Einwände gegen die Entsendung von zwei französischen Beamter nach dem Kölner Gebiet zur Untersuchung bet dortigen Verhältnisse erbebe, vorausgesetzt, bah bie gleichen Erleichterungen dem britischen Generalkonsul in München gewährt würden, der sich in einer ähnlichen Mil ion nach der Pfalz begebe. Die britische Ansicht ist. bah eS bullfommei natürlich ist, bah Generalkonsul EliveS diese Mission übernimmt. da er Generalkonsul für Bayern unb die Pfalz ist und ba die per odischen 3n* formationen nur in den Rahmen seiner Psi ich- t e n fallen würden Die Franzosen Hütten ander- gemäh der wilden ®eneralftr/if,-jro-e die Arbeiter die Strahenbabncr .u .: Str.-ifm zu zwingen, was voi bi s n cbg l hat trur c Auch tn and. reu städttschen D:trirb n butt: rr.ai m.: ber Öticrlaflitatton keinen Erfolg An einer Stelle trurb.n bie Strahenbavnschienen auf- gerissen. so bah ein Stritz/nb bn vag-n entgleiste Heut: nnttag wurde di au bem Hdmwcge befindlicher Polizeibeamter to cn. Rotte junger Burschen ang grff n unb .als e. sich zur Dehr setzte, dar chzw.i Schüsse verletzt. Die Burschen entf.oh:n. 3m allgemeinen gelang es der Polizei, die Ruhe schnell Wiederherzustell^i unb die 211* beilswilli en zu schützen. Zah'reiche Erwerbs'öl ' verlud;ten in bas Derk Rheinmetall in iül tb rf-Sere box, et zu- bnng:n, um bie Arb^ttrwi.li^.'i $i rertrei «. Die Poli.z i zerstreue die Ruh.'rö-e dah haben die 3rbeiter aus Furcht vor Terrorakten den Betrieb verlassen. Aach bei der ZoenSgen A G. in Rath wurde durch AaS-tän^g un> Erwerb-lose die Arbeitsaufnahme gewattsam bet» hindert. feit« 20 bi« 80 Iwmtt tm beiGebier Slbt. 5>iefe hätten volle Gelegenheit gehabt, die e zu untersuchen und darüber zu berichten. er ber ßan- <-Verfassung zur Zeit nichi gan>, genügt ®« ist . 'tx vor der Neuwahl des Landtags nicht möglich, kreglemng hat deshalb folgende Massnahmen Ixfi/Lfen 1. Die thüringische Landesregierung wird Anstellungen, Besördirungen und Entlassungen 'Bersehungen in den Warte- ober Ruh.'stand) sowie Teifchungtn von Beamten einschitest lick der Hcchschuilehrer und Lehrer bis zur Neubiwung der Landesregierung nur mit Zustimmung eine« Ausschusses von fünf Mitgliedern vornehmen und die nach dem thüringischen Not- gesetz über die Hrrabminderuna ber BcZonal- uusgadm vom 28. Dezember 1923 (Gesetzsammlung S. 839) dem Staat-Ministerium vde> einem cln^Iiwn Ministcrium Auflefcnhcn Befugnisse nur mit Zustimmung dieses Ausschusses au-üvrn Dor- sitzender dieses Aurschusts ist der Präsident deS Oberlanbesgericht«- in Je ia. Don (Eine Fundqrube für gute Lustspiele. Di« Klage darüber, dast es in unserer Ottern tut so weniae gute Lustspi.'le gibt ist alt. und wenn man mit Schauder und Lnngw tte erlebt. waS uns gegenwärtig von den Theatern als Komödte vorg.setzt wird, so möcht.' man fist an rcc Fähigkeit ber drutschrn Dichter verzweifeln, in künstlerischei Weife von her Bühne hrab Humor und Komik zu pf egen Aber das b utsch« Schrift- fuffl ist aar nicht so arm an guten Lustspi l n und wir deslyen sehr viel mehr bTitilfl.’r Werke, als nur das immer wieder angeführte Dreiblatt von Lessina» ..Minna", K esit« . Zerbrochenem Krug" und Arrytags .Journalisten'. Der Karlsruher Literai Historiker Pros. Karl Holl, dem toi en? Inhaltrr-iche Geschichte des deutfch'n Lustspiels .verbanfen, das wir in Bälde einer eingehenden Würdigung unter^'ben tobten, mulie. t den Vorrat an älteren Lustspielen unserer Dichtung, die eine Ausführung wohl verdienen wurden, unb bringt eine gan) statt.ich« Anzahl zusammen. Dabei wird von vielgespielten W-rkm. tote den Märchenstücken Raimunds, den Possen Nest r o y s, ben Meist» rkomö bien An zenarubers «edg.-seben. Unter ben altdeutschen Fast nackt- svielen Mhxben sich so manche, bi« eine Aufführung toohl lohnen würden besonders einige ber derben Sz.men der Nürnberger Rofenplüt und Wolz oder das ergötzlich: Llu rner Fastna ,tt- spiel .Vom klugen Knecht" Auch das .Spiel von zwei ©befcuk'n" des Schaslhanf ner Maler- dtchtevs Tobias Stimmer, das Witkowski neu ben übrigen Mttgl edern des Abschusses tpetb* zwei von ber Derrrnigtrn S oz i o l de m v fr s- tischen Partei des Landes Thüringen und zwei von ben vereinigten bürgerlichen Parteien ernannt. Komm: ber Ausschuß in dte'rr Zusammensetzung nicht zustande, so werden zwri Mitglieder von der Reichsregierung, zwei von ter thüringischen Landes vegieruna e. nannt. Der Aur^ schuh saht seins Beschlüf'c imt SiM'Menrn?hrh:it. II. Das thüringisch' Finanzministerium wird beauftragt, mit Beschleunigung für die Zeit vorn 16. Januar bis 31. März 1924 «inen Bedarfsnachw«iS auszostellru und d?n ordentlichen und außerordenllichen Bedarf aller Ministerien auf eine frstbsgrsv-ts Summe zu kontingentier««. Ss wird Sorge tragen, bah ein Zugriff ber Behörden auf die öffentlichen Kassen auf die Höhe eines für die Dauer von vierzehn Taa-in im voraus zu berechnenden Beda NS begrenzt wird. Das thüringische Staatsministerium wird dem Finanzminister erweiterte Vollmachten Übertragen. Gegen den Ginspruch des Finanz- mtnlsters oder seines Beauftragten dürfen Ausgaben nicht geleistet und finanziell? Verpflichtungen nicht übernommen werden Tas thü- ringische Staal-mlnisterium wird der Reichsregie- rung über ble in Ausführung dieser Beschlüsse getrotsencn Mahnahmen Mitteilung zuz^hcn lassen und ihr ben ausgestellten Bedaifsnachw.-is 'ui Kenntnisnahme vorlegen Die Reichs reg ie^ung nimmt von ben Erklärungen drc thüringischen Landesregierung Kenntnis und steht davon db, dem RerchSpräsidenten Maßnahmen auf Grund des Artikels 48 der ReichSversasfung vvrzufchla- gen. Die thüringische Landesregierung gibt ber Erwartung Ausdruck, dah der Milttärbe- f e h l s b a b e r in Weimar durch Vernnttlnng ber Reichsiegierung veranlaht toirb, in den dem ^lamhieritoiden der Landesregierung und bei Ausschusses unter Nr. 1 vorbebaftenen Ausgaben- kceis nicht elnzugreisen. I Kieme politische Nachrichten. Der Äeichsverk.hreMinister Oeser hatte in Da.m,radt eine Besprechung mit ben QJÜtgl ebern der Mainzer Eiscnbahndirettivn. b:n Berrretern tK Beamtcnfchatt uiw d:r Arb.iter und d r hessischen Rrgi.rung wyb.i baapl'ächtp toitü^e Pe.tonal- uns Berkrhr-.fraa?n. bie sich cuts ber Besetzung emes grotzen Teiles fcti hef ische. Gebietes ergeben. Der Hitler-Prozeß soll einer dar größ- len Prozess w rken. bk feit langem in München ein Gericht beschäftigten. Der genaue Termin steht noch nid); test. Drei Staatsanwält« sollen die Anklage vertreten, ben Angeklagten werden neun Verteidiger zur 6t le Men. Schon das Studium ber geaxil'tg angewachsenen Akten stellt eine groh: Aufgabe bar. Zahlreich: auswärti g e Zournalistcn, taru.rter auch amerikanische, haben sich bereits für ben Prozeß angemdtc. Man rechnet mit ehwr mehrwdchigen Dauer der Verhandlungen. ♦ Das ,Ztntrol!omit?t für die Generalversammlung der Katholiken Deutschlands" bat b schloss n. die diesjährige Grneral- veriammlung mHunnover vom 31. August bis 2. September abzuhallen. * 3n München ist Geh. Medizinal rat Pevfessor Dr. Ernst Schtoeninger, der langjährig« Lech- arzt Bismarcks, im Alter von 73 Zähren gestorben. Der ehemalige deutsch? Botschafter in Madrid, Prinz Mar von Ratibor und Evrveh ist am Samstag in Sierz lOberbayrrn) gestorben. Sein? erfolgreiche Tätigkeit in Madrid wöhrrnd des Krieges wird unv;rgessen bleiben. Der Reichs- minister des Auswärtigen Dr. Ötrefemann bat Im Namen des Auswärtigen Amtes den Hinterbliebenen herzlichste Teilnahme ausgesprvchen. Ein italienisch-jugoslawisches Bündnis. Belgrad, 18. Jan (Prlv.-Tel) Die Belgrader Konferenz ber Kleinen Entente, dir SaniStag geschlossen wurde hat eine atobe politische Uebeuafthnnfl gebracht. Den Abschluß eines Bündnisses Atotfd-en Italien und Iugoslavien nach vottxriger Grsedigtlirg der Fiumesrage. Italien annektiert Aiume dagegen fallen Baros und daS Delta an Ougoflairien, überdies wird Zugv- slawten aus 50 Jahre das 2?nutzui,gSrecht für den Hafen von Arume haben. Drmit steht Süd* slawren seine natimralen und wirtschaftlichen Wünsche befriedigt, um so mehr als das in italienischem Besitz verbleibend« Fiume selbst feinen KrtegSwert hat. Wichtiger freilich als dieses Abkommen über Fiume ist das bevorstehende pvtttische und militärische Abkommen zwischen Italien und Sudsiawien. Dir-ses Abkommen will den heutigen Zustand In Mitteleuropa durch gegenseitige Waffenhilfe aufrechterhalten. Die Presse fpncht darüber begeistert aus: diese Festlegung des europäischen Fi.iedens verscheuche diebulgarischen und ungarischen Rachegedanken, und das Ansehen Gubssawiens werde nach innen unb aasten gesteigert St ist geplant, dast demnächst btt beiden Ministerpräsidenten. Mulfalini und P a s ch i t s ch, Äiifammentreffen sollen. Möglicher- tr-dfe werden sich auch beide Königspaare gegenseitig besuchen. In Rom toirb das Grgeb- nis als auMrotb«ntfi sich eine antiitalicnische Front von der Ostfe-r bis zum ägäischen Meer unter sranzSstscher Führung bildet Sehr richtig führt da« ^Giornase d Italia" au«: Italien wolle mit seinen Abmachungen im östlichen Mittelmeer verhindern, dast sich im westlichen Miltelmoer dauernbs Hegemonien bilden, welche Italien als Werkzeug benützen und baldige Kriege unvermeidlich machen würden. Der neue Kurs, den die Kleine Snienie nunmehr einfAlagen muß, wird hier als ein ernster Mißerfolg Poinearäs unb Beneschs an- 0«f«b«u, da mrnmehr deren Plan unausführbar wird, die durch Polen unb Griechenlanb verstärkte Kleine Gntente als östlichen Ann der französische» Zange gegen irgendtvrn anzusetzen. Die Verständigung mit Rust sand wird da« italienische System der neuen Abkommen l^ervpll- ständigen, indem der Abschlust des itukienilch- russischen Hanbeksvertrag« mit stillschweigeuber Anerkennung SowjetrustsaudS unmittelbar bevvrstehl. Zum Präsidenwn vor Memel-Kommission hat der Präsident deS VölkerbundrateS ben amerikanischen Fii'an»mann Norman Davis ernannt. Davis ha! die Ernennung angenommen. Die Memelkommiss on ist auf ber Pariser De- »emberlagung des Völlerbundrates eingesetzt worden mit der Aufgabe, die Memel betreffenden Fragen, vrr allem die Derkehrsproblemr »wischen der Botschasterkonferrnz und ber litauischen Regierung zu schlichten und im endgültigen 2b- wmmcnsentwuri das künftige Statut fürMe- met auszuarbciten. Die Pariser Warenbörse bat infolge der aufierpitentlidxn Hausse des englischen Psun- de« und des Dollars beschlossen, heule sämtliche Waren nicht zu notieren Der Durchschniltskurs dr« Dollars tietrug 22.8, der Ltzirchschnittskurs des englischen Pfundes SV, 11'/,. * Die Abstimmung der britischen Bergleute in Borlshtre und Northumberland zeigt eine überwältigende Mehrheit zu Gunsten ber Beenbigung des allgemeinen Lohnabkommens. Die Gefahr eines Lohn st reiss in der Borgbarr- industrie und eilte« Gisenbahneraus- standes berurfaAtn in den Kretlen ber Arbei- tepartei Anruhe, haben aber ben Gntschiust der Arbeiterführer, sobald wie msglich die Reglorung zu übernehmen, nicht erschüttert. Aus Stadt unb Land. Gießen, den 15. Januar 1924. Wintsrnokhilfe (Siesten 1I9S. In ber Sitzung des ArbeiksauSschusses vom 11. Januar wurde die Geschäs'sfübrung ermächtigt. die B o l k s k ü ch e in der Pr.ovinzial-Pslege- anstalt mit der in ber Braugaise zwecks Dercln- fachung und Verbilligung zu vereinigen, sobald den technischen Erfordernissen genügt ist. lieber die ged gc Verwendung der Werbemarken wird gcilagt. E« wäre erwünscht, b.rst die Käufer grösterer Gegenstände oder Warenmengen es sich nicht nehmen lassen, die kleine Steuer von l, 2 oder 5 Pfennigen bei der "Bezahlung zu en'richten. Das aefpenbe1« Schu hwerk soll durch Vermilt-lung deS städtischen Wohlfahrtsamtes nach genauer Prüfung der einzelnen Gesuche durch die Organe bei ötfcntlichen Fürsorge verteilt werden Lebhafte Entrüstung erregte In der Versammlung bi? soeben bekannt g.-tonrecne Milchpretserdöhung aus 32 'Pfennige, die nur aus die Erhöhung der Molkereispanne zurückzuführen ist. für die die Oeffentlichkeü keine strchhalitgen Gründ- sieht. Die Arbeit ber Wintemothilse toirb gern bezu In ihren Wirkungen aufgehoben, wenn so lebenSwichtiae Nahrungsmittel, mit benen der Gesundheitszustand unserer aus« schwerst, bedrohten Cnificnb eng Verbund m und deren Preis noch immer ein Vielfache« les Friedenspreise« ist, verteuert werben, anstatt Deibtlltgt, wie es die Oef- , fentlidi/elt zu erwarten etn Recht hätte IN wurde I berauflgegeben hat, dürfte in feiner fbiftfreari- läytn Iktbfnbuna von Witz und H>.rmv'- ein anspruchsvolle« Publikum b.friedigen. i£4n.- sichere Bühnenwirkung wird auch des Havnccciu« köstliche Poise .Syan« Psriem oder Meister K.ckS" au «üben. Aehnliches gilt für die erste (l b a - rakterkvmödie der deutschen Literatur, ben .Vinrentiu« Ladislaus" bei Herzogs Heinrich Julius von Braunschweig, und eb:nfo ift Ayrers .Julius rediviou«" bühnenwir-siam. D.is beste Lustspiel des 1Z. Jahrhunderts, Andreas Grvphius' .Geliebte Dvrm-l'se" ist ja schwn wiederholt mit Erfolg gegeben worden. Auch von des genialen Christian Reuter Eha- rancrposse L'honnete Femme ober die ehrliche Frau von Plisiirre" dürste eine Neuausführung Erfolg bringen. AuS der Luslfpielliteralur des 18. Iahrhunbert» vor Lessinz sind Job «t Sita« Schlegel« leine Rokvlokomöbi? .Die stumme Säiönhcit", Ioh Ehdstian Krügers .Bauer mit der Erbschatt" und B o r k e n st c i n «' prächtige Hamburger Ookalposfe .Der Bocke-beutel" au empfehlen. Unter ben Werken des Sturm und Drangs hat man bereits mit hort Dramen von V«nz, Dem Hofmeister" und den .Volbaten- einen Besuch gemacht, auch fein: .Freund« mv o .gung» fbelte (dfrrtft- liche Verwahrung ct tyi Legen. Oietze»kr -bochcnmarktpreise am 11 Januar 1924. fHänbkerpretsg,) Es kosteten auf dem heutigen Wochrnimartl Butler, tu» Pfund 120 dis 1J0, Matte 18 Ps, Käse 80 vis 8? Pf , Sier, ba« Suick 2D Pf. Wlrfing, das Pfund 20 bi« 30 Pf., Weißkraur 10 fcA 15 Pf.. Rclkrour 15 bis 40 Ps. ®elhe Rüden 15 bic 20 Pf.. Blumenkohl, bas Stück 20 Pt. bi« 2 Mk . Unter-Kohlcad, ba» Pfund 6 bis 8 Pf . ®rüntobi 25 bis 40 Pf. Roienkohl 2 Mk., Zwiebeln 30 Pf. Lauch, ba« Stück 10 bis 25 P>.. Ret ich 5 Ps Meerrettich ba« Pfund 30 Pf.. SUlerie. das Stück 20 bt« 30 Pf . Scha-arz» wurzeln, das Ptund 93 Pf. Frühäpfel unD Kall- Lpfel 15. 20. 25 Pf Birnen 20 Pf. Dürrvvst 30 Pf, Honig 25 Pf, junge Hahnen, da« Plund 1 Mk, SuMxnfübner das Plund 1 Mk.. Gänse das Pfund 1,40 Ml. ” Die 5 0. Wiederkehr bei Todestag« Hoffmann von 3all«r«lebc Am 19. Januar d. Is jährt sich zum sünsziaften Male der Totestag Hrfiniann« von Fallers lebe.». T-itfer vaterländische Dichter steht dem deutschen Volk« al« Derlasier des DeutschlanbskMfes. un feier jetzigen liatirnalbnnin:. te’onbert nak«. Das Landesamt für das Bildungswefen empfiei-lt da- her den Schulleitungen, am 19. Januar in ben Schulen in geeigneter Weise auf ben Todestag Hoffmanns von Fallersleben und seinen Ledens- gang hinzuweisen. M Di« Brotgutscheine des Kvm- munalverbandeS betrifft eine wichtige B» kanntmachung in unserem heutigen Anzeigenteil, die wir hm antercHenttn zur loigfälligen Boach- tung empfehlen. •• Willi) Barthel f. Bor einigen Tagen verstarb hier der in weiteren Kneifen als Künstler und Mensch geschützte Maler W. Barthel Der Heimgegangene war ein gebotener Gfe- lene v, ein Svhir bei vor vier Jahren im 88 Lebensjahre gestorbenen Bildhauers unb Zeichen« lehrers B, ber fünf Jahrzehnte in unserer Stabt wohnte. Willy Barthel würbe geboren am 23. Dezember 1869 in Schotten, wohin sein Bater zur Tcgiünbung ber Dvqelsberger Holzbild- hnueiei unb Kunstmöbelsabrilatbon aus fliilbbutg- hausen durch die Regierung zu Ansang der 60er Cfabr« vor. Iahrb berufen worden war Gr besuche zuerst di« Realschule unb bas Realgymnasium feiner Daierstabt, fobaim vom 18 Lebensjahr an bi« Düsseldorser Kunstakademie, wo er ben Prvsessvren P Iansew S Tu cf er unb O. 3em- bfifl näher trat. Al« Allisterschüler Pros. Eugen Dückeo« stellte Barthel seine Bilder au, den internal tonalen Kunstausstellungen In München, Berlin und London mit gutem Erfolg aut Jr suchte seine landschasllichen Motiv« h^tup'iächlich in feiner hessischen Heimat. Besonder« seine Winter- flimmungtn haben ble Ausmerksamßeit feinsinniger Kunstkenner erregt. Das erste grobe .Winterbtlb au« dem Gießener Wald", ba« seinerzeit tn ber Märzausstellung der .Freien Vereinigung" m Düsselbors ausgestellt war. hatte einen durchschlagenden Erfolg. Ebenso sanden die .Werra- Bilder" die er im Mater 1921 22 im Austrag des Lundgrafen Ehlvdtoig von Hessen Im Schloss« »u Herleshausen an ber Werra malte eine be- ftmbcri gut« Ausnahme in Kunstkreisen Seine Bilder sanden guten Absatz unb gingen Immer tn Yurjer Zeit in Privatbefih über so baß sein« besten unb -stimmungsoollsten Werke in letzter Zeit kaum noch in die große vesfentlichkeit gelangten. Willy Barthel gehörte zweisellos zu ben b deutenderon Hessischon Malern. Dr R. ** .Die Königin von Saba". Schon manches Erzeugnis ber Filminbustrie war mancherorts mit einer großen Reklame anaefünNg, worben, die es bei Licht b?f?bm eigmt ih k um in dem geleisteten Ausmaß pctbienl bitte Dagegen ist bas, was jetzt bem amerikanischen Groß- stl'N .Die Königin von Saba" — ber bis zum Donnerstag im L i ch t s p i«Iba u « Bahnhofstraße unb außerdem am Mittwoch zugleich auch in den Palast-Lichtspielen .-e^igt wird — an «mpseb lenden Worten voran«- geschickt wurde, wirklich voll berechtigt Man bat es hier In der Tat mit einer Film- schopsung zu tun, die zu den Seltenheiten gehört, hinsichtlich bet Handlung sotorhl tot n ich namentlich in hrzug au, die Au ist ittung Man glaub», oft ein .Märchen von Tauf n*> unb ein« Nacht" zu schauen, so glanzvoll ,inb die Bilde, von den beiden orientalischen Königshöfei des Altertums — ber M ber Königin dp i Saba unb bet des weisen Königs Salomo an denen die Höhepunkte bei Hanbluna sich abfDielen Dl« schauspltloiifchen Leistungen steh n bur^w-g au, sehr hoher künstlerischer öbife, nament H uxrbrn die haben Hauptrollen ble ber ÄMilgm von Saba unb bie b?s Königs Salons, l i rcch- ein- brucksvvtter Welse gespielt: brneben löst bis gofbige Sptel bei kleinen Kinde < David dn-n teaniKH. ht,lichen AnNanz au«. Inleressint «i d Oefen ausstellw, fo wurden kleine eifern« Rahmenöfen ober FüllSsen bevorzugt Heut«, wo bie Zentralheizung vielfach unerschwl igil4) teuer geworden ist und man andererseits nicht mehr leben Zentimeter Raum auszunutzen braucht schlägt wieder die Stunde be# Kackirlolcns Allerdings nicht tn der hohen, dickleibigen un- sörmltchen Gestalt, In der dielet Geselle heb un Zimmer breit machte Denn man bat erkannt baß der große Cf en durchaus kein besonders auter Heizkörper ist Ader der modern« klein«« Kachelofen besitzt Umzüge, wie lie feine ander« 'Wcrm gewährt Diese Ehrenveituna des Kachelofens bebanbeli Willi Kehl stabt in einem Aul'ah bet 'chweizerltchen Monatsschrift .Das Werk". .Trotz aller Neuerung auf allen Gebieten bet Heizungstechntk. schreibt er. .hat sich tm Bolf di« Ucbiiitdcrung toach erhalten, bah ber Kachelosen bi« Wärme lang« speichert unb langsam abgibt, bah er also 5er anncnebrafUr Wärmespendei geblieben ist Diel' UeMkffungtn b-.achten ben alten Kachelofen allgemach wt«ör zu Shren, unb es kam dazu, bah entweder alt« Oden kopiert ober umgesetzt wurden, ober aber, bah bem Raumkünstler die dankbare Aus gab/ zusiel. Neues im überlieferten ober neuem Sinne au schaffen Das Haine Handwerk und die Öfen- Hauerei erhielten mnen neuen Impuls, die neuer Aufgaben lockten iu höchster technsichen Vollendung" So entrtc.-): LlmShssch ein« neue Blüte- zesi der Kachelherstellung. bei der besonders die Schmelzfachel bevorzugt wird, die aus ge- wöhulichem. Kalkhaltigem Töpleit^n besteht unb mit opaker Glasur bedeckt Ist, bei ber Zinn alA Flußmittel verwendet wird. Palastlichtspiele Lichtspielhaus Das alte liest 246c VonRosenmontao bla Aschermlttwech Ural Nächte der Lust und de» Leides. DaeSchmugolerschlffvoaSanFranzlsko E4o Fila voller SeQ*ntlonen und alcmraubender Spannung. jedennann Ueleflmibelt zu x*hon. diesen hnposan* ton Kleeenflhn, .oime stehen tu müssen*, zu sehen, geben wir diesen gleichzeitig in beiden Theatern. Im Lichtspielhaus wie gewöhnt, um 4,6 u. 8.15 Uhr Die Königin von Saba morpen Mittwoch, den 1«. Januar, in beiden Theatern yl IchxoltlR laufen zu lassen. ..Dir Königin von Mahrn**, diene* Wunderwerk d r 1‘ilihkunet läuft am Mittwoch um l.l.l.fi.lß and n.Bu I hr auch In den Palast-Llühieploleu, Linden pjatz. Ven Denneretae hl* elnschl. flenntag: Taifun Ole Königin von Saha Die Lieh«- einer Königin Ein Film aus Geschichte u. Sag'* In 8 llicaenakton. Aus technischen Gründen ist ri uns nicht möglich, den GroBtUm »Die Königin von Baba* wir ursprünglich nnsrvtfob-n. bi» Sonntag zu spielen. fine dem ?tmtooerfunbiflun MhM Ben-Min SMellükrm Ieletiiop.1240 | Kaufgesuchej Eber gibt Telephon- anschlutz flefl. Bergütiinq aü> Tchrllti. klnaebot» un-rr 037D an den Weh. Ko», erbeten. Wir benötigen dringend aebrnudjte lautere .tritnnnen n. Leit ichristen, aueboanse aahtnänec bei lehr stobeu Preisen. Hb« boluno kann eutLer* I iolacn. ..Heree**, ’ 1- od fr..'. Tel 133.1 Bullenverhauf. Die Gemeinde Lehnheim verkauft tm TDegc der Submission einen fchlacluretsen 'Buden. Schristltch« Angebote pro Rentner Lebendgewicht sind verschlossen bi» -um Donnerstag. den 17. Januar, nachmittags 3 Uhr. hier einzureichen, woselbst die Eröffnung ftattfindet Bedingungen werden vorher bekanntgegeben. 238D Lehn beim, den 14. Januar 1924. Bürgermeisterei Lehnheim. Dickharbt. 3«i|ft ScMacier auf -Jicvariitnrcn sofort gesucht. • Carl Berg «ßusburg 4. junge» 3 Mädchenz für kleinen 4>anSbalt oef dir fNätere? ZlüMstiNkl 5naae 73.' IZufi' sofnr- Uran Eintritt! gesucht nrD perfekte tao- tjpslio. ‘ Anflmre- I rinnen iweckloe. ! Offert- n mitl Licht bild an | IfflGTE nm rtt 818IIiTöl,l u mztiffil lucht für loioit möbliertes Zimmer ©dtrlflL Angebote unter 012275 nn den (Mieh. -in», erbeten. Zimmer sofort nehictt. 2wr Jinaeb. unter 012207 nn b. Wien, fliu Boteoii (sill. ? $init) sofort zu mieten gesucht. Gchrt'il. Angebote <4tn nn den Weh. flu*. erbeten. IBrtefhflften der Redaktion. Alter Atenneat tu Aadheim a. b. D. 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Gewerbe und Industrie, bet B^höiden und Rech.» irwdl en usw kann nur jedem emps dtc i werden, lick diese schöne und nüh« litte Äunh eig.*n zu mach--n Der Hnndilduitas. lUila» brgi.int h.ute otenb um * « Uhr der Rede- totlhfur i! am Alittwech > .8 Uhr Sie Diliul- tud« lausen Alonlag und Pcnnerlida von -dis ' S bi». > - bis it10 Uhr WetfcruoriuOfAni Zunehmende B nblfuns, ?emtera!urm nahe dem wtrkrpMnn, fl tt-i He leicht? Aiededchköge Tlicht. dranchekunb. Bertöflferin die in besseren (He- schtihen tätig war u. gröhere '«enfter geschmackvoll dekor. f.. vet bald gesucht.' *h S^nriönus Mropol Skttkrsivkg 19. JougJrästo für den Berkans, sowie für Bnieait arbeiten (Tertil- brsn*e)Jir .olort gelacht. Schriftliche flngeb. unter Äiu nn den (sie>> Vln*. ZrischeZische Mittwoch früh 9 Ubr: Priiua Seelachö (finite llotbleemarc. im 4-N-ostind. >fch, einte Mögt. Kiuah 4o Psa. Itu -lusschnitt -yiunb 50 -itlg. »einher blütenbcller Nordsee-Cablian Zrische vratschellfische (Brüne fierinne :: Seehecht Ärilwe Difchkoteletts Zrische dkrteigroaren von »knarr challer, Schiile Gemilfe and Sappen Nudeln BT Marraraai *W1 ”* Zucker Ein unb grob. Ufunb 45 Vfg. I'rnnfafnthsler Würfel bMund-Vaket 1.50 «k. Gebrüder Berdox Babnbasstr, 17 Aeeafpr. 16S1 den die „'Berta. 1/23 im Liftr^ helfen tm Schlosse mailt eine bt» tnflfrtiltn Sehn gingen tamer bi er sv bah leim Deckt In ittz« Vessrntllchltii gt- rtt zwtlsellv« • dem. Sr.X n 6a6a-. SHtm nbufMe Bxir imr- •flame jnoefQnNgf it, eigenfit krna -rbienf bitte urikntltw 9ith' - der biS »um IHauS lohn- Mtlwch lUflldA [pltlen gezeigt Dorten noraul- berechtigt Man ilt einer M- Seltenheiten *• fourbl v»'^4 yiflatluftg Aon Vdi> und eint find bie Alldn stbnlgth»'« 8 inigln non W »Ito -.a« denen ich absMen. Die -n wart* der XMttgm »»' oiio, t" «4 b.mebtn IW Sn mfrnffMmiMi'ra , । en unb 012274 flreie schotten. T Auppertsburg. 13 Ian Gestern abenb ist dec Hiesig?, allgemein dell.die Bürgermeister Lehr seinei Beilevungen er- 'Sobnslmmer getreten, ausgeglitten und mit d-m ftimerfepf schwer auf die RÜHmaschine aujgc- fhkigm. seins 3inu war ^adei vor Schrecken tat i iedeigcspnkett. TOraermeiftcr Lehr stand tm 69 Cetenüiobrc; 40 Jahre hatte ec als Nachfolger seines Schwiegervaters Blei 114 Bürgermeisteramt mit grosser Umsicht und flccgfall geführt Gr galt als einer ter fähigsten Birg r- meister kes Kreis?s B.fonderz Verdienste ciH>arb er fick beim Bau der (1890 eröffneten) Eilen- dahnst'e 'e-ung n Frlgd ichsl-ütt« die h.t Gillingen ab'ae gl und der die ländlich? 5 «bi Yen lagt* all ÄisfiCr ybettnit Ht, ' Ckbrtn im « «• unb dti^, ” unserer Si«d grboren am zz vvhin sei, berg«r m ^au« Mita- ■flnlana ter Kkr "war 8rbefuge ^GdttHeater 7 Ubr . Gabiltele Dcntchen - — tchtspieLius Boh.chofstra'E .DU Äün.gin van W**. - Vcklast-etchtspiela Das alte TUfr I — Aus dem Stadttbeaterbureau »d uns fli-f ti i’tea: Gs sei aus den Spielplan im |fen, ter in Bot ist. * Hain tob, 13. 3m Bi ter teilte statt- gehabten Bürgermei st erwähl trycte Aug Bechert II. mit 221 Stimmen gewdhl: dfnrfcnbitre nnd Rl)cinhrsicn. Offenbach, 14 3an Zur Schäftung non Schrebergärten lästt die Stadtverwaltung demnächst weitere 44 Morgen Dald an ter -emteileemühlc abho 1 zen. ipoau weitere 25 Morgen am Spielplan kommen. 3m vorigen Hahre wurden schon einmal 44 Morgen für ten gleichen Zweck tereiigestelit HcffcnsNnssau. • Frankfurt a M, 14. Jan. Bon der Opernintendanz wird mltgcteilt: Die Intendanz ter Oper hat mit Frau Marie Gerhart dem früheren Mitglied ter Äranffurter Oper, >ur Zeit erste ÄiHoiaturtängeitn ter Diener Staalsoprr. ein einmaliges Gastspiel im Monat Februar teicinbart. Di: beliebte Künstlerin beginnt ihr Gastspiel am Freitag ten 1. Februar als .Boiine in .Barbiet von Sevilla-, es folgen dann Tlentag, den 4 Februar. .Constanze" in MTefnb dir tper-'ichen 'Detckämpfe am Hot Calo- -»«. Der Film ist mit seinen acht Akter zwar etwas lang g*T2|£X er ermüdet aber troyd-m eicht, weil nun bei ter Szenerie stets auf gute Leb sehr abwechl:ungsreichc Mfelu bedacht ge- efen ist 3m Rahmen ter Gefantich- funz ge- k ibrt ter sttmn en erreg enden dautech i'chen ßet- Vng ein btsonteres Dort der QliurLnn.ing Addern Film wir) nicht nur In uns Ter Stadt foltern üb rill eine sehr gute Aufnahme sicher ktn, denn seine Qualitäten heben ihn über bi» 2lt^eau des Filmterchschnttis hinaus Der all- nichtige Dollar hat eben auch hier Pale ge- anten und altes fo grohzügig gestaltet, wie .-jiau läge nur ein Amerika es kann •• Wem gehört der Hase ? Sestern gibt In einer h «-'igen Wirtschaft ein $jnb- -erksbursche festgenommen, ter einen leben- Stallhasen mit sich führte and ihn bcn lösten zum Tcrfauf anbot. SS hantelt sich um einen grauen Mutterhafen von mittlerer !>föhe ES ist bestimmt an^unehmen. baf) das |rr gestohlen warte. SiaeniumStercchtigte I eilen sich bei ter Kriminalpolizei melden. ivornotizen. Aachdem nunmehr auch die Bäcker p der Konsumverein •leben, dazu über- |t engen stnd Brote * 4 Pfund hr Bestellen, werben die Inhaber von M nicht eingelösten Brotgutfcheinen | -eit duUeforöcrt. die noch hn Belitz k i)lichrnScheine amKommunalvL-rbanb ck hen. Senckenbergstrabc 7. nachmittags len 3-y/, Uhr sur Abstempelung auf 4 Pfund gegen Nachzahlung von IOC > Harten Mark vorzulegen. 3ür die Zukunft werden sodann nut Bidgutscheine auf 4 Pfund Brot zu *.■» Preife von 4b) Mistiartzen Mark für den Schein e# gegeben. Der Backlohn für 1 Brot ist d 14. Januar auf 100 Milliarden Mart fckgesetzt so test 1 Laib Brot auf Brot. S» chein bezogen 500 Milliarden Mark Vas an die Bäcker verausgabte Mehl iß nicht mehr wie in der Zwangswirt- Hast mit ausgemahlen sondern es r*b ein 70 "Jqc# Avggenmehl unb 75 iges Weizenmehl zur.Verstellung des Grtes verausaadl. fo bah Unterschiebe 'N Graubrot nicht mehr bestehen. Dir machen nochmals barauf auf- M. too n btn cier unb 0. CVm- W«t M Cm ltisteiue. die über einen aus- nebebnien .Qimteitfrete oeristaen. wollen ild) inier fliinnbe von tsteicrenzen br- i^^es^u^I^^i^^le^^^einzel^er. Helaltteilerlslii’liflije können sofort etntzeftellt werden. Apparatebau Alt. des. •leben, Schlffenderger weg 50. Für unsere Abteilung labafcfabrtti suchen wir mehrere MUfiträeii Sg. PH. Satt A.-S.! Schiberde iofort ;n verkans'en. ctiitni j Dolmnooo-IöhF 9Tlonaie alt ?u billigsten Breifeu (255c G. S. Sleintienn Babnbosstrafie 5*. lüihüges. alleres WM a. liebst, uom fände, gesucht. Waschfrau vorhanden 0123t» 5rao6nrl(inin;frtd) 'Ulcuicrei, MVeKlar. 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Lebensjahre unser lieber Bruder, Schwager und Onkel Herr Heinrich Hellmold Unterfertigter CC. betrauert das am 13. Januar in Mainzlar erfolgte Ableben seines 1b. EAH. Wilhelm Föhr Todesanzeige. Heute vormittag ',',11 Uhr entschlief plötzlich und unerwartet mein" herzensguter Mann Fritz Schächer im 66. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Helene Schächer geb. Bötz. Gießen, Friedrichstr. 8, den 14. Januar 1924. Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 17. Januar, nachmittags */,2 Uhr, vom Neuen Friedhof aus statt. eitm Heute morgen */,7 Uhr entschlief sanft und unerwartet im 61. Lebensjahr meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter El isabethe Arnold geb. Stein. Im Namen der Hintcrbl'ebenen: Wilhelm Arnold IV., Zimmermeister. Beuern, den 14. Januar 1924. Die Beerdigung findet Mittwoch, den 16. Januar, Preisabschlag! UMMMS Moll ab Lager pro Zentner 1.20 Mark Gestern entschlief sanft nach langem,schwerem Leiden mein lieber Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater Herr Friedrich Fabel im Alter von 54. Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Lina Fabel Wwe. und Angehörige. Gießen (Neuen Baue 7), Butzbach, Frankfurt, Dülken, den 13. Januar 1924. Die Beerdigung findet Mittwoch nachm.2 Uhr statt. taS U Mi Ätede |l l) O. G. Gießen Danksagung Für die überaus vielen Beweise von Liebe und Teilnahme bei dem Heimgange meines lieben, guten Gatten, des Lehrers Heinrich Kling sagen wir allen herzlichen Dank. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Marie Kling geb. Philipp. Watzenborn-Steinberg, 14. Januar 1924. Statt besonderer Anzeige Am Sonntag, den 13. ds. Mts., entschlief sanft nach längerem Leiden mein inniggeliebter Mann, unser treusorgender, guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder und Schwager Berr SberamlDiann Richard Westernacher Großherzoglich Hessischer Oekonomierat im 78. Lebensjahre. In tiefem Schmerz: Charlotte Westernacher geb. Draudt Marie Koch geb. Westernacher Ferdinand Westernacher Richard Westernacher Forstmeister Otto Westernacher Fritz Koch Carla Westernacher geb. Relling Luise Westernacher geb. Künkele Erna Westernacher geb. Neuschäfer und 6 Enkel. Lindheim, Assenheim, Frankfurt a.M., Beerfelden, den 13. Januar 1924. Die Beerdigung erfolgt in Lindheim am Mittwoch, den 16. ds. Mts , 3 Uhr nachmittags. Jütfj Uli UliliwluUllU V'J-l 18Ui U.ilUWUUUlUÜU Dressurstunden heute wieder regelmäßig Dienstag u. Freitag, abends 8 Uhr: Reitbahn (Brandplatz). Sonntagvormittag: Trieb. Am 9. d. M. starb zu Frankfurt a. M. nach langem, schwerem, geduldig ertragenem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Marie Hansel geb.Wißner im 60. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Lina Lohfink geb. Hansel Carl Lohfink. Frankfurt a. M. (Amsburger Str. 2), 14. Januar 1924. Die Beerdigung fand im Sinne der Verstorbenen zu Gießen in aller Stille statt. | II. preiswert ge- t nimmt ii. revar. ObtrtÄ • Gletzkn.vsoM.ll l Aakaa! nbr.5Uov. | u- Harmoniums, iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Gasherd« Kocher Oefen end Herde ■ Kehleisparherde D Hnii»- und ■ Küchengeräte ■ ßperkoch- 1 liarultarea - ■ H.Schön Ä Co. I M arbunrerSl r22 ■ Verlobte Giehen, im Januar 1924. mit verstärktem Ortfester 262c' Gustel Lindenstruth Ernst Freitag In jedem Fall Diebeste Schuhcreme ist Erdal. evtlirtlität! Waagen aller Arl enwficbll und werden eitbiäbin berfltfiefli. florl50imi0l.neuenro.42 Schlachtfest iiiiiiiimmiiiiiiimmiiiiimiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Hotel Köhler. Gießener Konzertverein Sonntag, den 20. Januar 1924, nachmittags 5 Uhr, Aula das Schachtebeck-Quartett und Augusta Schachtebeck-Sorocker (Klavier) Mozart, Streichquartett G-Dur — Wetz, Rich., Streichquartett F-Moll — Brahms, Klavierquart&t O-Moll. Eintrittskarten Mk. 1.50, 1.20 und 1- einschl. Steuer bei Ernst Chai her und abends an der Kasse Die Abonnementskarten zu ermäßigten Preisen (Mk. 1.30, 1- and 0.80) imd bis spätestens Donnerstag abzuholen. Nnetsiag den oimi njgnnöt Cafe fdmend Orfittwod), den 16. ^Januar 32.♦ Januar NWM wshnhan; mögt mit Geschäftsraum zu kaufen, oder Laden zu mieten gesucht. Schriftliche Angebote unter 012279 an den Giehener Anzeiger erbeten. Hol auf Geschäftshaus au leiben gesucht. Lchrini. Angebote umer i>1220» an den Wtenenei Wnaetner , Stadttheater ' Mittwoch l«. 3aa. von 7—IO Ubr: H.milrootnUtl.-BrlL DieZlouom Meere t>reiton, 1K. dan. von 7—0'/. Ubr: i2.toi:oi-wi.-Brii Auger Abonnement ßhitfrtieme oülna gegen.Duschin«. 1*mv gairoonitiotömüöd Sonntag. ?0.3au., von 3 bis «*, Ubr? Zum leUicn Maie Gawän. von 7 bis oea. 10: linier der ülOnenöpn finde. (5in iröbliches r oiel in.(Hetnnfl o. Ibeüert. Ur. <2 Swetter Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Dderheffenj Dienstag, 15. Januar (924 Die vaterländische Arbeitnehmerbewegung. Aufbau tmb 3ufgnben ber vaterländischen 3rt>etln«'b i.^tfrrtPcgur; l gl brr BorsitzmX' b-* XalhmdtrwTtijnb.'* '«itfcher Beruf, ver ä tx b t Arichstags-lvg^^rdnei? Geisler In d v:n Artikel bar dem mit folgende GinzeibrUen ent- DU tMtcrUr.btf ,1>.n Lchulun tsar ri! an ihren Führern Unter übt un > in ihm 7R t- eliebem g-fct die Tew gun^ aus bm fi s d*> Igei Stellunaskumpse bei G tncrflbift z it ur Of c > sive auf bcr ganzen Linie über an) fca it ihre TetriedSgrupp.n zu selbständigere .Tater- ländischen Albrltervcreinn und .Tat etlänbiftfctn 2 n g ? st ? l l t e n v c r » einen** au». Dann w ed?n ble ersten Tvraus» seyungen sür bk Erreichung bei 3b ib bcr WerkSgemeinfchast auf Arbcitn hm rl ü geschaffen Urbrr die notwendig n Um le langen aus Unternehmers eile bll dn nd rmal die Hebe fein. Doch gelten nachsolg nd Alht- Unten für bie Tätigk it tiefer Bewegung auch ftaegemäh für bie Untern:hn r Der Actchsbund vaterländischer Ar eite - Öfi>. vaterländischer Angest.l ten >ere!n er,liebt e Hebung bcr wirtschaftlichen f o • tla len unb gcIsttg - n Laac bcr beut* chen Arbeitnehmerschaft Er geb', in bet TSabtnebnuni b*r Int er es in b?r deutschen Aibeitn- hne.fcha't i on dr Srkrn.it it Z au S. bist ihr Schicksal unlöslich mit dem Schicks l de> deutschen Tolles verknüpst ist. Dis deutsche Toll ist infolge seiner felbstverlchu d.t en Wehrlosir- teit wertvoller landwirtschaftliche rund ind str ell r Äobftofffltblct-* betäubt unb au'er^t-n aezruncer worden, von bem Ertrüge dis Testes se'nt Produkt ionSmittl in erster Linie Sk rverarbci fer feindliche Böller zu leisten Drsha b erstrebt der ArichLbund vaterländisch?r 2Ir.>rit r.xrti e die Befreiung Deutschlands von d.t Fremdcherrschgst unb bie TM c b c r b v r- steilung bei natürlichen Wirtschaft?- e n b Staatsgrenzen des deutschen Tolkes Dc? Bund bfImpft entfch'eden bi: Krieasschulolüge und ks egt in b?r b ätschen Ard. itnehmers tat vaterländisch Ge» finnuna, den Wilm zur deutschen Tolks- gemein schäft, sowie ben TM.len zur Wehr- Has t i g ke i t Der Tunb ist parteipolitisch und konfessionell neutral unb b kämvst al'e Bestrebungen. bie Wiederherstellunz ber Einigkel des brutschen Tolles barch Klassenkampf unb Klassenha st. sowie durch partripolitl- schen unb konsession llen Haber au verhindern Auch lehnt der Tunb jegliche internationale Terblnbung mit Arbsillr Kmeror'a .i aiionei fremder Tölfrr ab. Ton seinen Mitgliedern rer- langt der Bund bist sie keiner Organisation angehören. die mit sremdpölkifchen 2rb.itn?bmcr- vrganisattonen verbündet ist. Der Tunb erkennt, bah nur eint blühend: deutsche TolkSwlrischast der brutschen Arb it- nehmerschafk dir TT\flbleit guter wirtfch s Heber Terhältnifse und bl Gewähr für einen gsiherien Lebensseicrabend zu bieten vermag Deihal' will der Bund alle Mastnahmen. weich- di? Produktion des deusichm Tolles steigern können, tmferftünrn unb die ArbeitSze t nach den T c - dürsnisscn bcr deutschm To kswirtschast u Vor Ttrücksichtigung ber Arbcitssäiig'eit des Trett.» nehmcrS «reg lt haben Der Tunb si ht ohn; auf ben Streik gründ- sätzluch zu verzichten, Streiks unb Austver - tun gen als arbeitet- und voll'schädigend an «nd erstrebt ein friedliches Zusammenjr5elten der Unternehmer und der Arb.-itnehmtrschust innerhalb einer ehrlichen Werks- unb Te- rufsgemeinfchaft. Gr ist deshalb gegll » Bert in vaterländisch? Arbeiterverein- (bzw An» «stelltenvereinei in den einzelnen Wc l". w iche nmerchalb bes Arichsbundes vaterländischer Arbeitervereine sbzw Angstelltenvereine bcsotk'ere Berufsgruppen zum Zweck? der Pflege deS Te- ruf»gesinkens, der Bcrusslreud- und dt5 B ruf.- stolzes und zum Zweck beruf Heb-r Zusammen» •arbeit mit gleichgerichteten beruflichen Organ! fationen der Unternehner bilden Zum Zwecke der volkswirtschaftlichen un*? staatsbürgerlichen Ausklärung seiner TI r glicber richtet ber Bund entsprechende örtlich' unb zentrale Surfe ein. Der Tunb erstreb: gut: Lohn- und Arbeit s v e r h ä l t n l s s e. Der Tun) ter di’ baoel bie Forderung. bist Über die AI ndc igrenze hinaus, bie über TKinbetUei tunaca de. üit.r» nehmer und ber Arb.4 er vertrigllch in Einzel- arbeit»vertragen oier — nv diele ein» schaftlich unb ftniil angebracht erfchemcn — in Tadsveitr gen se rzulegen i t. Leiitung und berufliche Torbiibung höher z u bewerten Imb. Zu.n Zweck bcr Vertretung der Interessen der Arbeit.rschas: in T.trieb: bte.ct toi Tctrieb*rätefle1ch dn: g eignete Handhabe, jedoch erstrebt d •. Tun) ein S r to.lkommnung bei Tetr cb#ritcgdcAcS im Si n feiner vorgenunnt n Aich: inien ,jur d e Schlich tu ng von Streittglelten -wifch n lln» - nehm>.rn und Arbe tn Harem er ir.-bt de Bund H Srdttung sr.iwi.lrg r paritätischer Schied^- fteilen, sowie ben Au «ba r dee heutigen An äh: eine- Arbeitsgerichtswefens und . sei Slngliedcrung In das Sv te n der orxmt i hoi Gertchte. Als wesentliche« TH n I ber Hebung des Aca'lohn^ er Ir.-bl b r Bund die Belieferung de: Arbeiter mit Lebensmti- teln und sonftig n Gebrauchsg gen- ständen durch d.r.llen T zuz von -rzeuger, w bei b.*r ehr ich? .'auf nlnmsMill l tan • mit ie.ücksichslgt werden [ inn ft rn r er lre>l der Bund die Beteiligunz d r Arbeiter an Kapital ter Untern hnrng n d wch W e r k s p a r k u ss . unb bie weiter: Beteiligunt der Ard. ter am Wellsg winn durch soziale Werk-fürsorae- einrichtungen. '.nudesonbere für di. nvalid u unb alten A beiter Betätigung bes Srwe bssinnes zugleich als Dienst am TolksganAen, ter fr ubi\ unb mit Lieb: zur Ad it barzuvriagen it 3 i bi fern Sinne betrachtet ei der Tu ab als s in vor ehm- lich? Aufgabe, erzi dee sch a j di - deu sch Aroeit- nchmeilchist .i zuwirlen 0) eichz tti i v r ang der Tunb von ben Torjefcjt.n de Ard Iler uno v n t< > Un :ir.ebnuT.i, l ih sie ihre A.b i: in tcr- felbtn ®e! nnunj leisten und den vat rländ fch gesinnten Aide.t'r ni ht wie ein D rk,eu i ober eine Masch.n sonber.t als Tlenschen m t d irr Seele als Tolk-draber und TlitirbcitT gerecht behandeln. Der Bund bekam-st bc-hild den marfistischen und m a m m o a l it i s ch e n Geist unb ve.tritt bie Sitten!.hren deS Ghristen- t u m s. Dieser 2ulb.au der Bcaeczung zieht von unten herauf ein neues Führermaterial für die deutsch? 2ibdtrubmcrbeir .flunfl bc.an, das im Gegeniah zu dem aut-erbclb des Betriebes — also auster- hald des WiitschaflSorgantSmuS sichenden Ge» n-crNckaff-sck.ctä. mit dem Beiriede und damit der deutschen Wiilschast «nd Tolksaemeinschaft scsi t>cittiii3clt ist Du' ch Äurfe und du ch bie von bei Leitung ber Bewegung angestreble Zu- fammenarbdt ber ftühier bcr vaterländischen Arbeitervereine und bcr vaterländischen Angestellte nvet eine mit den sonstigen ebenfalls auf vaterländischem Boden stehenden n l.tschaiilichen, kulturellen oder politischen Terbänden unb in landcSLd'cn unb örtlichen Zusammenschlüssen soll bcr Blick der vaterländischen Arbeiter- und An- acftdltenföfncr citodtcrt unb antcr*rfeit6 daS übnae ratciländtsch: Deutschland mit Tersiändnis sür Die Aibelinebinc.schäft erfüllt werden. Dte Taterländischen Arbeiter- bxa-. Ange- stelltenvererne werden werksweisc und für ble Arbeitnehmer ter 5tk-inbetr.cfce auf lokaler Grundlage errichtet. Sie find Nxilgchcnd felbliänoi; mit eigenen UnterstühungSkafscn. doch gewährleisten ble vom Bund herausgegebenen unb für jeden Terein blnbenben Sahüngen für die einzelnen Teicine Ihren zentralen Zusammenhang und ben Charakter des Ganzen al- eine Bewegung. also als eine gestaltende ftopf'rtfd>e Äiaft. Gestaften soll sie ein daterländifch-völkisches Arbeitsrecht, sowie über den Parteien eine ein- f> c i t (i chk nationale A bdtnebmcrbea>eqjng> ferner zum Woblc der deutschen Arbeitnehmerschaft und des ganzen deutsche., TolkeS eine einige deutsche Wirtschaftskraft und eine ausschlaggebende Ter Härtung tx*r deutschen Wehrkraft Hypothekenauswertung. Das mit Spannung erwartete wichtige Ur- tdl des Aeichsgerichis rom 28. Tovembcr 1923 in dieser Frage wird soeben im Wortlaut in bei .Deutschen Iuiisten-Zeitung" verösfenllichi. Wir können daraus nur einen ku.zen Aus'ug bringen ind bera-eikn die zahlreichen Interessenten auf die Irrristenzeitung selbst. Der in Berlin wohndafie Kläger ist Sigen- tumer eines in Lüdeciybuch! gelegenen Drund- stnckS 1913 empfing er laut in Berlin auf genommener notarieller ilrfunbe von dem in Berlin ober London wohnenden Beklagten ein Darlehen unb trat bem Beklagten unter Hmtoanbümg in Zwei Freunde. Roman von Wilhelm Hegeier. 89 Fortsetzung (Rachdruck oerboten ) Aber was was will ich denn eigentlich? fragte Annie fid) 2b:r . das ist ja Torheit! Da« ist ja t indische Torheit s . . Ach, nxirum ging die Ubr so langsam? Warum ging ihr Hatz so schnell? .Danke" sagt: Ile zu der eirtreimben Jungfer. .Ich ged. erst flutet au> Äommen Sie m einer . . in dr.iviertel Stunden wieder." Gs hatte eben halb ess gdch!ag«i. und sie hatte sich ring.biTb:,. wenn Ne ein: Stirn de früher an ber gro^n Fv.rtäne wär so würde, durch eine Ari von ft.ma itung gcvmi uei. auch Hans eine Stunde früher dort fein. Aber bi: Folge würde nur sein, dast fic vergeblich wartete, bah sie fror unb sich ermüdete. Unb fi? muhte frisch sein, um ihm Rede unb Antwort zu stehen. Hm ihm alles zu sagen. Alle«, was sie bi dieser langen Rächt und was sie früher zu ihm gesprochen hatte. Wie oft hatte sie in dem einen Jahr mit bem Toten Zwitfvrache gehalten. Abrr rät'ethatt, wie er autgciaudbt war. war er auch immer wieder verschwunden. Hob alles. w?won fi? ihr beloben« Herz erleichtern wollt?, wur tat dies Herz zurückgello'siTi. fo bah alle befr?fr tbc Aussprache nur eure Befreiung für den Äug: iNid gewesen war. Der IZebende aber kxrnte ihr nicht fo ent» geben Gr muhte ihr Antwort geben. Gr konnte fk mit harten Wonen kränken, er konnte sie verklagen unb ihr Untreue unb Leichtsinn vor- nxrfen Dann würde fi: sich Dertribigen! Mit kinen eigenen Worten würde li? sich rcchsie. tigenl War das gestern nicht eLn ftreilpruch gewesen? Hatte es nicht g.'üungen, ale wären bi: Worte g..aba;u an sie pcrsönlich gerichtet gewesen- esir- mal käme auch im Tapfersten die arm? menschliche Kreatur mit ihrem S.lbsterbaltungstrieb zum Torschrin! Sie hatte ehrsich gekämrft ehe sie yifammengibnxt war Gr tonnt: nicht ungerecht g.gen sie lern' Av:r oielle cht würde er arrt- t-orten: ich will nicht den ftreundf hist, ich will dich! Da bu ckllaus nicht liebst, so mach dich frei Komm mit! In dem ThaoS der auf sie ein stürz«, den Se- fülle hatte sie sich gestern ab?,d <t T. te! Währungsvvrichristen und lab von Treu und Flaude oder Land, Industrie- Luge de» SÄ»ulbm?rA, rud.nden ösientllchen .. ' ich« Auf- ,nx2r s.i« i Brnkno^-n und ' i^gar dte «Mb- ganz ,i i.Vrr.n Stunde t ein JfrmlUh zwilchen ber.i ter. T.u.ib- r Io lei dem letzteren der Tonug zu geben 2}«ai1 >et nicht gleich Marl .tum gleichen chrgebni- tu . > 157 BDB Ausdrücklich unentschieden bleibe d Frage für anbcti Forderungen ?ndu. <:i Spar- kalfeitgutdaben Arrlciden des Sta>? usw.f Die txuttge S ttlchcidung de ähre nu. d-e Tufnwrtung bei Ichaldrecht'ichen Seite wührend die dingliche L-eitc unentfr ;cX*n b'.etbe namentlich die 8 age. ob dem Hytrthelenglaublge. auch hu die auf» gewertete Foidc.ung ein u'.imiitelbarc» dtnalichetz Techt zu verschusien fd und an u cher Stella, teiner ob auch ungerechtserttgte Be richeruirg Platz greise, und wie be. Perfoneawe»? el auf der einen oder anderen Ssi?e z> entfch'.den sri. Hlet lei der Jimnanb des Sch.rldue.s 'chon a«us dem Ichuldrechtlichen Ten rage begründet Ohne friche Arifweitrrng oerst.ol e der hier geltend gemachte Anlptuch bx^ Schuldners g ge l Tr--U und ®laa» ben tedenlalie heb; dem (Gläubiger an Hypo- tbelenbttcf und Lölchu.iaebbewilliaung rin Zurückbehaltungsrecht nach >i 273 BST zu Landwirtschaft und Kleingartendau. Der Verein für schwarzbuntes Niederungsvieh in Oberhessen hielt dieser Zagt in Bud-Tauhetm ferne Hauptversammlung für daS Geschäftsjahr 1923 ab Aach dem Selchästsdericht beträgt die Zahl der Tercin#mitgllctcr heute 81, wozu noch m.'btere Aetraimcldungen Ixmmen Der Desamtbestand der Heidbuchtiere bat sich auf 1110 .stopfe eiäöbt Ticu angekört wurden insgesamt 271 Tie.e nämlich 23 Bullen unb 248 stütze Ins Iungvieu- tegifter wurden 230 Jungtiere aufge.wmmeit. 39 ntännliche und 191 weibliche Die Zuckst d?s Aiederungsviehs zieht immer wttlere .str.U? t?S ist in kurzer Zeit schon gelungen, die ,^otzl bcr Herdbuchtiere fo zu erlixitcr t. dast damit daS Fundamerl für eine gedeihliche Züchtung vrr- handen ist. Zur Ergänzung unb Texb.Terunfl der Zucht sollen auch in diesem Jahre wieder Origi.ialtiei-e in OsisrieSland angekauft werden Zur Betätigung deS Ankaufs wurde eine von der Terfammlung gewählte Änmmiffio.i von drei Herren ermächtigt. Ce vetdient bcfonberc Erwähnung, dast die oder- hesilfchen Landwirte zu der Etnsicht gelangt sind, dast es mit dem Standpunkt des Züchtet^ unvereinbar ist, Zuchtmtterial vom Händler zu belieben Die DefchästSleitung des Tereins >st bereits mit ostfriesifchen Zuchtveretnigungen zwecks Tietzankaufs in UntcrbanMun) getreten und hat recht günstige Preisangebote bekommen Dir Beteiligung der Mi'glieder an dem gernei.tfamen Zuchtviehimport ist sehr zahlreich. ]o dast mit einem gröberen Tran-Port gerechnet werden darf. Wenn die Zucht des Tiederungsvtehes in Otzcthefsen die Zufuhr von Otiginaltierzn heute noch nicht entbehren kann, so dürfte dies bei verständiger Zusammenarbeit der Züchter doch in absetzbarer Zeit der Fall fein. Das deutsche lief- landlind verfügt über rin tzoheS Tlast von Akksi- matifationsfähtgkeit und wird bei fachgemäf er Haltung und Arifzucht berbältniemäf iq rasch bodenständig SS ist zu begrüben, dast dte Landwirte dem Weidegang im Intcresic der Erhaltung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit ihrer Tiere wieder mehr und mehr Beachtung schenken SS gibt keine Mehr affe, die tinc dauernde Stall- Haltung erträgt, ohne in ihrer stonstttution erheblich geschwächt zu weiden. Ferner ist eS eine unumgängliche Tottoenbigfdt, dast die Züchter den Anregungen zur Durchsützrung der LeistungS- prüfungen ausnahmslos Folge leisten und die Vrcbemclien in organisierter Weise durchführen Ohne LeistungSprüsung keine Zucht! Die Milch- konttolle, die biS jetzt in zwei Herden lückenlos durchgeführt wurde, must Gemeingut aller Züchter werden Die gefährliche Berberitze. Der Derberihenbufch erscheint unS als ein harmloser Strauch, aber die moderne Forschung bat ihn als sehr gefährlich erkannt, denn fein Torhandensein frbüiqt daS Auftreten des für die Ernte so bedenklichen Detreiderostes Der Detreidervst wird von Pilzen verursacht, die in zwei (Generationen Vorkommen: die Sommer- fporen keimen auf den Blättern und Stengeln des Tetrelbe#, die Wintersporen aber aus den Blättern der Berber ine Während man bei unS dieser Tatfache bisher keine TufmerHamfelt geschenkt hat, ist man in den Bereinigten Staaten, wie in der .Umschau' mltge:cili wird, dem schlimmen Strauch energisch au Leibe gegangen Alle Berberitzen, die in der Äähe von Detrride- seldern flehen, wurden von Staats wegen aui- gerottet. Ilm die Wirkung zu erproben, liest man nur an einer Stelle einen einzigen Busch stehen, und eS zeigte sich, dast sich von diesem aus de» Stengelrrst nach einer Richtung hin etwa 8 Äm weit auf alle Wri e ifelder ausdetz ite. 4 Quadratkilometer Weizenland, die zu 18 verschieden« ftarmen gehörten, wurden von der Äranfbeil befallen, unb dadurch betrug die Ernle nur 37 Prvz der normalen Der eine Berberilzenbulch, der die Ansteckung mit dem 'SctreiberCi veranlastte, verursachte einer Terlufi von 12 520 Dollar, der sich hätte vermelden laufen, wenn man den Strauch in einer einzigen A^ellSstunde beteiligt hätte Der Kompost und seine Zubereitung« (Aachdruck ce b ten.) In einer 3elt. wo alte Preise eine auster- ordentliche Hob? erreicht bit-en, in erster Linte auch bie Kunstdünger, gilt es für alle Kleingärtner mehr denn je. alleS zu verwerten und auSzunutzen. was irgendwie zur Ernährung der Pflan-en beitragen kann, um eine möglichst grobe Ernte zu erzielen ilnb hierbei ist der Aompoft rin vorzüglicher Helfer, im (Satten vorteilhafter als reiner Stalldung Kompost macht schweren Toben leichter bearbeitbar und bietet d« Pflanzen den Ttäbi stoss in leich'er zugänglicherer Form als bcr Stalldung Die Aährkrasl des Letzte.en kann sogar Ulu- sorisch werden, wenn er — waS gar leicht gefchicht — zu tief ei"gebrach' wird. Es ist aber nicht gteichgültlg, wie ber Kompost- Hausen angelegt und behandelt wird: sein ganzer Werl kann davon abtzäng g fein. Ton g oster Bedeutung ist. dast er an richtiger Stelle angelegt wird. Cr feil an geschützter Ötelte liegen, geschützt vor auStrocknenden Winden und geschützt vor der Sonne: aber auch eine ve, iorene Ecke mit saurem Boden ohne Licht unb Luft ist chm nicht dienlich Der Kcmposttzausen soll rcgelmäst'g ausgrietzt werden, nicht zu breit und auch nicht zu hoch, etwa 0.75 bis 1.0 Meter in der Höhe und 1.0 biS 1.5 Meter in ber Trotte wird am zuträglichsten sein. Es ist nämlich von grober Bedeutung, dast brr ftrtft von allen Seiten gut einbrinflen und srine zersetzende Wirkung auSaben tanru Tid ach hört man, dast aller möglicher Abfall für den Zomposttzauten verwendbar fei. Dem ist aber nicht so Dast Steinkohlenschlacke. Scherben. Är-nferoenbofcn und arrdereS nicht auf bei Äom- post Haufen gehören, bedarf wvbl weiter teütei Wertes, aber auch Unlraut mit reifendem Samen gehört nicht auf den Komposthausen, ebensowenig Sibien- und D.hnenran ei die mit Mc'l au ober Toft bebaf et sind AoLIitrünte sollten nicht altein ihrer harten Äonftrultur trca?n. lonbem vor allem der ihnen anhef end n Rianlhei eleime und Schmarotzer kKrtzlhemie. Kohlmade) we^en nicht aus den b?»ug auf ihr Terhältnis zu Alau? Warum hatte sie sich innerlich Io g-egen ihn versperrt ? Warum Latte sie jedesmal, wenn dn wärmeres Gefühl sich regen wollte, fo large gebohrt und gegrübelt. biS der alte Hast wieder über sie Mach hatte. War nicht im letzten Oiu.tb ein Schiüdgetühl gegen b.n Toten ter Grund gewefrr? Aber was der Tote nicht konnte, das vermochte der Lebendige Er konnte auch ÄlauÄ fr.rfprechen SS gab riel, was ihn entschuldigte D r alten ftreuntte konnten sich wieder »ufannnenfintee. Unb dadurch tt-ürbe Hans ihr (rdten, dast auch sie zu Jtlaue einen Weg fand Diese Gedanken hatten sie jedoch nur kurz und im Borbrislag beschäftigt Sie hatten nicht die Kraft gehabt, eine An-sprache mit ihrem Mann herbei,;ufühven Gestern ab^tb war sie trotz feinem ang-edntteten Wunfch gleich zu Bett gegangen unb war heute erst aufgestanken. als er das Haus verlass?n hatte. Bon HcrnS war ihr I.rneveS garz erfüllt gewesen, Aach der ersten furchtbaren Britürzung, nach dem marternd hllsios.n Mlll.td war in der Aacht das eigentliche Srwa-cher gekommen, daS Gefühl, dast sie ihm wirllich helfen fd.mte unb bast bamU Prch ihr geholfen sei. Doch waS sie jetzt erregte, waS in ihrer Brust schvokl, ihr Herz flattern unb ihr Blut klopfen liest, war. werm nicht 2i-.be, fo doch d» Angst und die Ungeduld der Liebe und über allem Schmerzlichen daS Borge fühl eines nahen Glücks, ein Sing« neuer Jugend und hingegebener Seligkeit. Sie ging ruhelos durch die Zimmer, ftragte sich, ob fte nicht SflocboMngen wegen des Mittag- effens g ob sie nicht ba« Gastzimmer Herrichten lassen sollte. Trat in ihrem grünen 3immer an ben Bücherschrank, betrachtete öle Bil'ter an den Wänden und fragte fich. ob ihm diese Ter- änkteru-ngen wohl aufgifafkn seien? B'ätterte In einem Band Goethe unb hörte wie einst feine Stimme. Schellte bann Nrtzlich unb hiest bie Au igfer auS dem G wächrhaus eben Straub Teilchm holen. Drilchen waren fdne L edilng-- Humcn. lind dann e* war «roch nicht halb zwölf softe sir ten Hut 'uf, sie' achGamasch« und Pri; anriehen, v.rlchmöhte die Gummischuhe und ging eilig zum Park HanS war noch nicht da. Weil Ihr auf dem freien Platz um di. grost? ftvntä e w-ahricheinllch Bekannt? b gegr.er r-ürLc v t ? sie in einen Settenpfad ein. von dem auS fk durch daS enl- blätterte Strauch w.rk einen 12 e b'.ick hatte. ES schlug zwösi Aber cr kam nicht, und nach jeder neue? Enttäutchung oirlänqerte sie ihre Strecke auf dem Srit-mpsad Trotzdem war er pünkllich zur Stelle gewesen. Beim grauen Erwach ' irch Nd: 3u,ammenfunft mtt Annie bevor. Was hatt.n sie einander zu tagen? Mik noch fr schönen Wor'c-n fi-.it' fi: die Tatsache nicht weg'chrtfen, dast fi? nicht einmal bi# Äinn Ende des Krieges auf istr geaxirtet hatte Sortierung folgt) ÄDmtx>n^*r-rf<3i gekmoen. ThiO) t*dkiä) en» t>foltert, Äalf auf den $tomj>oflRaufen %n ftreuer 6# darf bann aber kein Mehllalk ober Dünge/all genommen werden, denn der frisch« Äalf treibt den Stickstoff an? dem Haufen hinaus Dem gegenüber fann gemai.l nec Dips ober Mauerschuli vorteil- ya»i Verweisung finden. So oft als tunlich ist ber^014^1 mit flüssigen Abfalls, offen zu über» gieren. 3aud)e erhöht oie Eiickstosfmenge. Seifen» tnaffer ist reich an Kali. Durch Knochenmehl führt man dem Kompost Phosphorsaur- zu. MinLeiien» drei- btL viermal jährlich ift der Häufet gut um- juarbeiten und stets gut fercht zu halten, nachdem alle Stoffe gut verrottet find, ist der Kompost gebrauchel h g Bor teil hast streut man den Kompost tm IDln- txx auf die umg:gradenen Beete, im Frühjahr gräbt man ihn dann ir.ticr Danz vorzüglich? TDirfung tut der Kompost, wenn mm ihn zum Ginfüttern der Wurzeln bei neugcpflan-'en öbsl bäumen benutzt, da der junge Baum dann alle Nährstoffe tn aufnehmbarem Zustande in unmi'telbater Nähe dvrfindet Das französische Widderkaninchen. Unstreitig gehör, diese Kaninchen rasse zu unseren besten Nutzrassen Sie entwickelt bei angemessener Pflege ein ansehnliches Körpergewicht von 4 biS 6 Kg DaS Fleisch ist von fester Struktur und äußerst wohlschmeckend. DaS schöne Fell wird in dec Kürschnerei sowohl gefärbt als ungefärbt zu den mannigfachsten Pelzwerken verarbeitet. Dazu ist ba« französische Widdeckanin- chen sehr fruchtbar und nicht schwerer aufzuziehen, wie die anderen Raffen, fo das) eine weite Verbreitung dieser Rasse nur zu wünschen wäre. DaS charakteristische Merkmal aller Widder- kaninchen (wir unterscheiden französische, englische und Meißner-Widder) sind die Hängeohren, durch die sie sich von allen anderen Kaninchen rassen unterscheiden Den Namen ,Widder" verdanken sie ihrer an die NammSnase des Widders erinnernden Stirnbildung Die Kopfbildung ist darum auch für diese Nasse von größter Wichtig» teil Gin guter französischer Widder besitzt einen dicken Kopf und eine kühn gebogene Nase und Stirn Die an der Wurzel ei len Wulst bildenden Ohren sind kräftig entwickelt, gleichmäßig lang berabhängend, mit einer Spannweite von mindestens 40 Zentimeter und einer Breite von 8 Zentimeter die Schallöffnungen sollen nach vorn geneigt sein DaS französische Widderkaninchen kommt sowohl einfarbig in schwarz, weiß, grau, gelb, schieferblau als auch mehrfarbig und gescheckt: schwarzweiß. grauweitz, gelbweiß und blauweiß vor. Zur Zucht wähle man nur rein durchgezüchtete Tiere mit guten Naf^merkmalen, vollkommener Gesundheit und ansehnlicher Gröhe Aus Stadt und Land. Gießen, den 15. Januar 1924. RDD Keine Preisermäßigung für Fahrrad-Zeitkarten Nach der Herabsetzung bei Monats- und Wschenkartenpretsc der Reichsbahn, die foAtalen Erwägungen entsprach und den Berufsverkehr schonen sollte, ist die Ermäßigung auch der Zeitkartenpreife für Fahrrad- aufbewahrung beantragt worden. Dagegen ist andererseits eine Erhöhung dieser Sätze vorgeschlagen worden mit bet Begründung, bah die Aufbewahrung von Fahrrädern mehr Platz und größere Arbeit erfordere, alS die Aufbewahrung gewöhnlicher Gepäckstücke, und daß die Unter- bringungsmöglichkeiten auf vielen Stationen auberoTDentltJ- b schränkt f ien. Da die Richs- babn — als f-lbstan)iges ka if .nännifches Unternehmen unbedingt dar ruf achten mui die Gin- nachmen mit ihren Selb,trösten in Einklang zu bxlhgen, und da bereiti die Schon inj des Beruf j- verkrhrS stark? Ginnahn.aussäile b birnt, also ,zial-Lasten" barfteKt, die eig ntlich von anberen Derwaltnngen g tragen w rden mü'ten, hat sich der Reich?verkchr»mlnister für eine H?r- abfetzung der» Zei'kirt mvreis? für Fahrrad ruf- bewahrung nicht entschließ n können Jedoch foll n die Preife zunächst aich rri bt erhöht werd»n und nur im Noifall to?nt durch die Fabrradausbe- wahrung Schwierigkeiten auf einze nen Stationen entsteh n wird man hie Del'ühr f ir arößere Gepäckstücke erh'ben, die nich^ unter den Beari'f .Handgepäck" fa I n und Ze tkarten für Fahrrad- nnsbevx'.hrung nicht auSgeben. RDV. Deutscher GinwanberungS- dienst in Amr r ika. Die Bereinigten Deut- »rfen Gesellschaften In Neuyork haben beschlossen, inen ständigen Vertreter nach GlliS Island, dem AnkunftShafen der deutschen Einwanderer, zu entsenden. um d u Heimatlosen bei den G.nwande- rungSformalitäten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen BiS zur Ginsetzung eine« ständigen Beamten haben sich zwei Deutsche, Henry R. Caplan und Hans Hansen, freiwillig zur Beringung gestellt. Der Einwanderer-Ausschuß bat außerdem zwei AuSkunftSstellen für allo Sin- wander ungsf tagen eimie ichtet: in der Männer- chorballe 205 Ost 56tb Str. und eine zweite in Ä. F iedrich« Reisebureau. der Neayorker Vertretung der Deutsch-Amerikanischen ArbeitS- gemeinschast für Bäder und De icke b rs wesen. Hcncn-Najja»i. fpb. Frankfurt a. M., 14. 3 der Gebun erstick: worden und wurde noch warm auf- gesunden. Handel. Frankfurter Börse. Frankfurt a. M. 14 Han. Die Börse eröffnete b i eta,a« 'rembllhare Slimmu.rg, die allerdings nicht alle Grb rte betraf. Die Ilmsatz- täiigtdt H eb tm allgemeinen brscheiben. Kl:i..e.e Äautaufträge fk(.-n nicht n? Gewicht. Dir Spekulation nahm vercrnzelt Käufe vor. doch war eine befonbere Kursbewegung kaum wahrzu -ehmen. 3m Freiverkehr Höcks man filgrnde Kurf?: Becker Stahl 12 500, Decker Kohle 13 530, Chemische Andrea. lchhaft und fest. 1830 bi« 1933 bis 2100, Hansa t! yd 2000. Chemische Remy SO? bis 900 5iS KO', llr.terfranfe i 7C0, Grovag 425, Krü^e S- hall 13 000, Ufa 7500, Wald und Holz 525, Frankfurter Handelsbank 50. Ludwigsburger Porzellan 4'00. Am Mvntanastienmirkt zeigten sich Oberbe bars, Mansfelder eü'was höher, fy.vft finb bli Kurse eher etwa« nach uaten rrzigr-rb. 3n Maschinen- und Metallw orten lagy.i Adlarwerle ab» gefch vächt. Maschinenfabrik Eßl ngen Lisanas gc- h-aati'r. Waggon Fuchs an geboten. Dia Kurs- nerän beringen in ch mi chrn Parörran waren bescheiden: A il nwertc gut bcDauttc', Holzverkohlung, Scheibeanstalt leicht abzeschoächt. Julius Sichel gesuchter In den Glektrowerten setzten Licht und Kxast etwas fester ein. Etwas Nachfrage machte sich für Mainkrastwerke, 2L E. G gelten b. Die Auf wä rksb. wen ung tn den führenden Bankaktien kam zum S.lllstand'. Darmstädter, Dresdener, Deutsche Bank b?i Beginn noch fester. Norddeutscher Lloyd und Havag stellten sich etwas nkbrtg^. H?tm sche A ckei hen lagen ruhiger. Für Staatkarl.ihen und Hypothekenpiand- briefe b*ft bt größe es Interesse. Au.laub c tlen vernachlässigt. 4prvz. Badener und 3' »prvz. Bayern sind gesuchter. Berliner Dorfe. Berlin. 14. Jan. (Wolfs ) Die neue Woche brachte im Börsenverkehr keine Belebung. Vielfach zeigte sich mäßiges Angebot, angeblich wegen der Notwendigkeit der Kapitalbeschaffung. Hierunter litten anscheinend besonders hoch im Werte stehende Industrieunternehmungen, wie Deutsch- Lu rem burger, Gelsenkirchener. Siemen« u Halske und Gedr. Bochler, die 3 Billionen Prozent überschreitende Kursei 'büßen erfuhren. Dag gen zcich- neten sich einige elektrische Werte wie Bergmann, Elektr. Licht und Kraft, Felten u. Guilleaume und fast sämtliche Bankak kn durch eine feste Haltung aus Bevorzugt waren besonders Darmstädter und Nationalbank, die l’/t Billionen Prozent gewannen. Der Mangel an Käufern wird auf die hohen llmsatzspesen, die etwa 10 Proz deS ausmachenden Betrages umfassen, zurückgeführt, weil sie für eine spekulative Betätigung kaum AuS- sichten auf Gewinnchancen bei den geringfügigen Kursschwankungen lassen Deutsche Anleihen waren größtenteils fester im Zusammenhang mit den Hosinungen bezüglich einer Auswertung. Am Devisenmarkt neigten die Notierungen vielfach zur Schwebe Aussehen erregte ein erhebliche« Nachgeben be« französischen Frankkurses im Anschluß an ausländischen Notierungen Die Devise bheb unverändert ♦ * Sproz. Hessische Braunkohle- Roggen-Anleihe Arn 1, Februar d I. wird der Zinsschrin für das vom 1. Mai 1923 bis 30. April 1924 lauf?nde Zinssatz r fäll g Bei Einhaltung der Anleihebedingungen würden fich so geringfügige Betrag? erg-vm daß die E n- töfung der Zin rscheine undurchführbar wäre. Um aber den Gläubigern den einrr Sachwert anleihe entsprechenden Zins zu gewähren, Hal di? hes iscke Staalsschuldenv rw'ttung fü diemal unt-r Aufwertung die Zinsen für ein? Einheit auf 0,43 Go d- matf festgesetzt Da die Schuldoeickchreibungen d r Anleihe auf 1/4. */$• 1- 2 und 5 Einheiten lauten, so entfallen auf die jetzt fällig werdenden Zins- schcinc Beträge von 0,10, 0.20, 0,40, 0,80 und 2 Doldmarck Deutsche Wirtschaftszahlen Dollar am 14. Januar amtlich: Berlin Veld 4 189 500 003 003 'Brief.... 4 210 500 003 33) d. steine Doldmork (n.Briesk.) = 1002 500 000 033 Voldonleihe: Berlin 4 200 003 000 003 Frankfurt 4 200 003 003 003 Dollarschatzanweisungen: Berlin 4 200 000 003 003 Frankfurt — Reichsbank-Zin«sLtze: wertbeständiger Diskontkredit . . 10 Prozent wertbeständige Lombarddarlehen 12 (für da« Jahr) Papiermarkdarlehen ohne Ent- wertungsllaufel 90 Silberankaussprei« der Reichsdank vom 17. Dezember ad . 400 000030 030fach Voldumrechnungssatz für Reichssteuern (Gültig für Goldzollaufgeld, llmrechnungsfatz s.d. ßanbabg.) bis auf weiteres 1 000 Milliard. Gvldumrechnungssatz für hesstsche Gemeindesteuern (vgst Amtsblatt des Ministeriums des Innern vorn 14. November 1923) für die Zeit vom 15. bis einschst 17. Jan. — 80 Ollillionea Lebenshaltungstnder a.7.Jan.: 1130 000 003 033 Großhanbelsinder am 2. Januar 1 197 003 003 033 e» r» 1400 3 00 •1,71 M 17,5 •»775 74 17 ’M 22 -4 25 >4 5 44 70.» t?^3 «73 22 5 «^5 22 V.75 3.» 26 4,76 ie,i 16 M 1.1 5«.75 »3 t2.S se.5 riF 14,5 <2.5 41.75 71. S ?.O HW 27M 476 0,176 91 21 »4 5 16.5 17,75 23 13,6« 21 6746 31 «3 66 '».75 k» M 47 • « 16.75 17 ZÖ.I 77 3.« 44 66 66 64 5 22 18.9 17.2$ 66 51.6 24 -5 3 85 0^75 u 71 14,25 27 41 78 61.75 71 18,1 II 48 •ß 760 14,1 44 11 I 16.78 I tDaihtttec (Ohne Gewähr.) 86 3.7 Ä 25 Mi Kil Mi Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M» (Telegraphische Auszahlung,) (Ohne Gewähr.) 243 Ml Tran(St 97rtA*mid6e 4». DraNche ttek»*anlrite . */,»'. Trarl* culrtbe fTcurfiÄe ^H*4ra(dbc mw mnt riflMaKM 4*/- trrntif* KeuseU . . . 4* • Hetzt»........... M 44,75 18,8 16 2,675 45 66.4 +ft MennhTnr......... P4 •c(bmrrif«iet .... BfrllnfT OanbclMdefff*«^ Comn.rrt nn» Trhxit deut •J»rn”^ und «a . Trctlär Tauf Tra-fd. < is-e -msbaick . . ttkc.’io UuounanBtt . . . $4ttnUbc..r Crtrhbänf Ceftt rtt»Mi# ttrräüonÄeÜ . vochmoer Oet . 4 • .... xuder I............ 6 ar 0 ....... Tttf8 . . Oerrenrr it*trcbau...... «alnrrrft MLrrslebeii.... Kaliwerk fflettcrtgcüi 2an< JC.Ht.-........... Cbtrlxbarf ?hünir iStrobeo....... ßiotiakohl........... Ri. deck -li?oTrtati........ Schufen feitmtnl .5 Hallt» ..*>•• WMrrlwrff 'TTtDet ...... Tabuier Motoren. ..... Hevliarnftaedt....... ‘Jj.tQum. ........... Metatzarselllchaft Hrankstrrt. S'' nhsabrik Her»....... sichel............. Zf! 111 ost Waldbok...... Zuckrrlakrlk stroxkenthal . Hadtrlnbrif Bnabäufet . Pet. Union 1.-48 t(D’.bf"b«w»«prert «. «esL ti 'Bte«oweR Trt>^. d>« l«h nerjiesL beet«. 1*1 i* Ti.Sia 6#- Tro)tnt. Sreefiert a. » Perne Sun sei Äu-e Söh* ft* » Tarne 11. 1. 14 1. 11. 1. 14. 1 Tatunr 12. Januar 14. Januar ___ flmiltdx >Jiotittunj i^lkd | Brie' Anmich: n> MotUruni ■Hdtf Nmtz -M t»tt. Prl •Tlutto. ChdfHnrtla. .tzovcndnarrt Ctodbolm . f^irniafot». sttalten. . . London. . . Nri'dork . - Pari« .... 1615.9M Ll»6'lG24,n60 Md 178»?5norvy •01 > '^>000000 yr?505oonooi > 1596 Md 1604 Md i?x)6iv¥yxw>r?93ioonoon ‘BI4*5Orm0OK»7515on0000 38) 'iNWfN 7 418N06VX0 1^4,185 Md Uw.817 Md ir«73?oonono iO7»>exiy.•961000000 17955 «d Md 11*9,500 Md 1211,500 Md 1895-50000^10047^0000 6 1596,MX) Md 310tt*lm Iw 1 ftgM .......... 74-1450006* 74» 060008 Irnninliffftf 6tr* ........ 1915» 00060 7341 »«0000 11211(00 «00 158.70 GOODGO 591J20CC 4180500000000 17*55 IM Uö 19251 000900 171570000CX» irsi 76000 125191OOOÜQU 60148.CO00ÜVU ZLOtooowoo 1 „4 0000000 737V41. «0600 112501(000000 160460CM64I 59 6«0 4210500000000 1 015 11,'UO 193482060000 17243i4X»OUO 129 UMX) 1?5»?9<*XWI 3O4M 50000« 2010. ÜL0 « 6V3WWM00 Y'nulfltif 'ilöttn ......... Prfimrbifitir Ö?ntrM . . ..... HoNandilchc Noten........ D«uis«b Orstrrretch, i 100 »rentn Ürnrrifonllctr Noreu....... tznglisitx *Mntrn .......... stt lienstche Roten..... . • . vtlgifrtit Roten.......... IlnoarHAf 9?ötfn tlAcdiefieroahi* Rot»..... RumänKA« . ........ woantich« lR«ce........ . Märkte. Berliner Produktenmarkt. Berlin. 14. Ian. Der Produktemnarkl zeigte eine etwas festere Haltung cllS in der Dvr- wvche. Roggen war zu etwas er hübten Preisen zu verkaufen, weil Nach raxpe für 6te Re chsgelleidest olle bestand und das inländische Angebot zurückhaltender war. Russischer Roggen wurde ru hoch tm Preise gehalten, um Käufer zu finden. Weizen wurde wenig umgesehl. Gerste war für Brauereien gesucht, Hafer wurde nur weniger vorn Inlande angeboten. Mehl war still, Futterartikel hatten eher festere Haltung. Gs notierten für je 1000 Kilo in Gvldmark: Weizen, märt. 161 bli 163 (fester), Roggen, märt. 143 bis 146,5, pvmrn 142 biS 143 (fester), Sommergerste 165 bis 168 (stetigst Hafer, mark. 112 bt$ 118. ponnn 107 bis 111, westpreuß. 106 bis 109 (stetig), Ma s. La Plata, Waggonsrei Hamburg 170 biß 172 (stetig), Weizenmehl (100 KUv)> 24.75 b« 28 (stetig). Rvggenmehi (100 Kiloi 23 bis 26 (ftet'gl, Weizen- fleie 8,2 bis 8.4 (fester), Roggenlle e 7L bis 7.75 (stetig), Raps 280 (stetig). Leinsaat 450 bis 460. Dittoriaerbsen 39 bi« 41. kleine Srbsen 20 bÜ.24. Suttererbten 16 bis 17, Peluschlwi 14 bis 15, Ackerbvhnen 12 bi« 14. Wicken 15 bi« 16. Lupinen. Hau 14 bi« 16. gelb 15 bis 17. Sera della, ah 1« bl« 18. Ravsbrchcn 11^ bis 11.0. fttt b 50 Kilo. Wetzen. unb R^igenstroh, drcchtgev 0 60 bis 0^0. Haierstrob drahtgepr. 0^6 bis 0,70, Stroh, strohfeilg b 0,40 bu. 0L0 Langftroh. geb 1L0 bis 1,40. Wiesen Heu 1 bis 1,10. Frankfurter Detreidebörs«. Franksurta M. l4 Ian Der Gerretde- martt »elgte während ktie» ganzen Verlaute« eine ruyige Hal.uag Pa die ^u:er7«ham«MuH noch sehr tu wünschen übrig läßt, ist in den Preisen Beine größere Veränderung ui beobacht«. Weizen behauptete seinen Stand der Borwoche. Roggen ist etwas g^rnzt?r In Hafer und Gerste war die Geschäfistätigkei: sehr gering, infolge auch hier eine PretSbejxg.ung kaum zu bemerke» ist. Mehl hat »ich nur wenig ^.-rändert. Hülfen» fruchte bleiben zum Teil gesuchler Funrrmittel preishaltend. Ks notierten rür k 100 Kilo Wetterauer Weizen 19 bis 19,50, Roggen 16,73 bi« 17L0. Sommergerste für Brauzwxke 19 bt« 19^0, Hafer, tnländ 14.50 bt4 15. Wei«unehi. südd. a^ial 0 29,50 bis 31. Roggenn«hi 25.73 bis 26,25, Weizen- und Roggen le» 8 bis 8.30, Heu, südd. gut trocken 8 biS 8 25, Weizen- und Rrggenstroh 5^5 bi« 5,75 Gfldmark Tendenz stetig Frcrukfurter Schlachtviehmarkt. fpd Frankfurt a. M. 14. Ian Der Markt harte einei starken Austrieb 'n»« schreibt diese Krlch.t'.ung tkm ilmstand zu, daß die Landwirt schatt ihr B.eh nicht mehr zurückhält. Die Grvhprcise konnten b?«bafb nicht unwesenl- llch zurückgefetzt werden. Der Austrieb bestand aus 271 Ochsen, 51 Bullen. 1205 Färsen und Kühen. 317 Kälbern, 233 Schafen und 2647 Schweinen. Ks wurden bezahlt für einen Zentner Lebendgewicht (in Rentenmartn Ochsen, vvllfl. 43 bis 45, junge fleisch'ge nicht ausgemästele 33 bis 40; Bullen: vollst ausgemästete 30 bis 35. vollst- jüngere 25 bis 30; Färsen und Kühe: Vvllfl. Färsen 36 bis 42, ausgemästete Kühe 32 bis 38, wenig gut entw ckelte Färsen 28 dl« 35, ältere Kühe und wmig gut entwickelte jüngere Kühe 25 bi« 30, mäßig genährte Kühe und Färsen 20 bis 25, gering genährte Kühe und Färsen 10" bi» 15; Kälber: feinste Mastkälber 46 bi« 30. mittlere Mast kälber 30 bis 40; Schafe: Mast- lämmer und Masthämmel 3D bi« 40. geringere Ma st hä mm es und Schate 20 bis 30. S chwei ne unter 80 Kilo 55 bis 65, von 80 bl« 100 Kilr 60 bis 70, über 100 ÄU? 65 bi« 70. Der Markt hatte bei ruhigem Hande! lieberstand. Reden dem starken Biehauftri.b möchte sich aber auch ein be beutende« Angebot von Gefrierfleisch bemerkbar Epielplan der frankfurter Theater. Opernhaus Dienstag. 15. Iwmar. Margarethe. Mittwoch, 16., nochmtnaas 3 Uhr: Prinzessin Huschewrnd. Abends 7 älhr: Ienusa. Donnerstag. 17 Karmen. Freitag. 18 Mtnna von Barnhelm Samstag. 19.. nachmittags 3 Uhr: Prinzessin Hu sch nvind. Wends 7 Ilhr: ToSca Sonn ag 20 . nachmittags 3 Uhr Drtnzes'in Huschewind 3bertbe 7 Uhr: Hofmanns Gr-ählurgm. Schauspielhaus. Dienstag, 15 Januar Dasantasena Mittwoch, 16.: Nebeneinander. Donnerstag. 17.: Dasantasena Freitag. 18.: Borsvmch. Hieraus All-Frankfurt Im Opernhaus: Minna von Bornheim. Samstag 19 Die Braut von Messina Sonntag. 20. abends Z‘/j übr: Hamlet tn Krähwinkel. VlektrizitStspreise. In Ihrem Blatte vom 12.1.24. finde» wir eine Mitteilung der Direktton des Städi. K -Werkes. wo wir bezüglich der Ausführungen übet Errichtung von Kigenanlagen einiges zu erwidern uns verpsttchtet hallen. Ds durste der Direktion des Städt. E-Werkes aufgesallen sein, daß in letzter Zeil mehrere Firmen, um ihren Betrieb wirtschaftlicher zu gestalten, dazu übergegangen sind. Derbrennungskroftmafchine» aufzustellen, wo gerade unsere Neukonstruktion der verbesserte kompressorlose Benz- Dieselmotor den Vorzug erhielt. Bei diesen Dieselmotoren kostet z. Z. dis PS- Stunde ca. 2—3 Psennlae, sodaß jedes Unternehmen und aanz besonders die Mühlenbests« gezwungen sind, wenn sie sich einen wirttchastllchat Betrieb schaffen wollen, einen kompresforlosen Benz- Dieselmowr auszustellen, welchen wir jetzt schon vv» 5'/, P. S. an bauen. Selbstverständlich sind diese kompressorloseDiesel- Motoren nicht mit den von der Direktion des Städt. S.-Werkeo erwähnten veralteten Gas- oder Saug- gasmotoren zu vergleichen, denn der komprestvrlme Benz-Dieselmotor ist ebenso wie Der Elektromotor eine angenehme Betrieb «maschine, welche mi jeder Zeit sofort betriebsfertig ist Betriebsstörungen kommen ebensowenig wie bei den Elektromotoren vor und ift eine besondere Wartung der Maschine ebenfalls nicht erforderlich. Jedoch ist bei den Dieselmotoren der Vorteil gegeben, daß man bei einer günstigen Preislage des Brennstoffes, das Braunkob lenteeröl, welches tm Inland gewonnen wird und in genügenden Mengen zu haben ist, auf Vorrat beschaffen kann, was bei elektrischer Energie niemals möglich sein dürfte Auf alle Fälle finb die Betriebskostenunter. schiebe zwischen den Elektromotoren und den kvm. presserlösen Dieselmotoren derart hoch, daß Besitzer mit täglich 3 Stunden Betrieb infolge Betriebs- kostenersparntssc bas Anlagekapital für einen kvm- prefforlosen Dieselmotor in ca. 6 Monaten frei hoben Im übrigen durfte ber Direktion des Städt.E^ Werkes nicht unbekannt fein, daß tn Deutschland unzählige E.-Werke mit den betriebssicheren Dieselmotoren elektrische Energie erzeugen Awtoren-Werkc Mannheim A-E. vorm Benz Abt. stationärer Motorenbau Bertaufs-Bureau Gießen 235V I. B : Heng«. BA TSCHARI WEL TB EKA NN TE QUAUTÄ TS MA R.KEN