Kr die wir recht nen wichtigen Teil ? Staaten bilden. Zauber der Tropen, i.and M in dem ^ebenen Buch. M reten im Mtags- men und, wir beob« cen in ihrer nicht ■ Auch dieser Zand n und Karten reich früher erschienenen :vckhcwL-tzaiMlung Land? Auf der AM bqkL ■ eSF' dn uns ■ Sudkmfeln durch kUhllNgsu dgz kannten ömmnlim/i ^n. die vvn° m uge dieser äh? i"ssfil JffisES 1L Monaten ZL S-i-N Ä ta “* ^,e länget i.t sÄÖ "der, F Hakt und Zn?k mmer der Wo- farf. Der Ihn, inb am 27. 3ufi b Gelt, hat die im en Druckerei L-G. jene Monatsschrift Uten Belange nicht «ch der ©raygänete tritt, girr Demnlas. Ln Heft üwk Lr- zu schenken. 3tne Offenbach, die ehe. als tzeMadi oder >t auf dem Gebtew rungSwesenS gerecht, strikter Abhandlmv- der Zertfchrist We- it! Entfärber iulene Farteo jr u. weißer Wäsche StoHe ÄEneweb* ^ag 10 *;.. pSpe firt "VfÄ lassen- Ml \*s& ^oen und hendem HE „pd ^Schlimmes 4°> L müM^es J rollt; 5f jub®°^£ leiw.Jr welter- solgU J ■ Rotwein, Kaffee. id dergl. iheloseAnweS uchskopt 'm SWn ■ ainschl. Geschäften- Nr. 190 Erscheint täglich, außer Sonn- und Feiertags, mit d. Samstagsbeilage: GießenerFamilienblütter WonatL-vezugspreir: 2 Goldmark u. 20 Gold- Pfennig für Trägerlohn, auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt. Fernsprech-AnschlSss«: für die Schriftleitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: AnzeigerSietzeir. Postscheckkonto: Snnrffurt a. M. 1168«. Erstes Blatt 174. Jahrgang Donnerstag, 14. August 1924 SiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Ortitf und Verlag: vrühl'sche Universitäts-Such- und ZLeindruckerei R. Lange in Sietzen. Zchristleitnng und Geschäftsstelle: Zchulftratze 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohne jedeDerbindlichkeit. Preis für l mm höhe für Anzeigen von 27 mm Breite örllichS, auswärts 10 Goldpfennig; für Ne. Klamc-Anzcigen u.TOnur Breite 35 Goldpfennig Platzvorfchrist 20“ „ Auf- schlag. - Verantwortlich für Politik u. Feuilleton: Dr. Friedr. Will). Lange: für den übrigen Teil Ernst Blumschein; für den Anzeigenteil: Hans AOk, sämtlich in Gießern Eine neue Krise der Konferenz. Herriot besteht aus Nuhrbesetzung bis zum August 1925. — Der Reichskanzler macht auf die ernste Lage aufmerksam. • Als am Montag Herr Herriot mit den in Paris im Ministerrat einstimmig beschlossenen Bedingungen für die von Deutschland und den Alliierten geforderte Ruhrräumung in der Tasche nach London zurückkehrte und als am Dienstag das Barometer der offiziösen Stimmungsmacher das schönste Derständigungswetter prophezeite, glaubten deutsche Publrtisten ihre schon seit dem Wonnemonat Mai bereitgehaltenen Hymnen auf die Verständigung und Verbrüderung der französisch-deutschen Demokratie nicht mehr länger im Tischkasten liegen lassen zu dürfen. Anstatt den deutschen Vertretern in London auf alle nur erdenkbare Weise den Rücken zu stärken, wurde der Flug in das Wölkenkuckucksheim der Illusionisten unternommen und durch mehr oder weniger begeisterte -Zustimmung zu dem französischen Entgegenkommen, dessen Art und Umfang man gar nicht kannte, und zu den deutschen Erfolgen der Gegenseite erwünschte Gelegenheit für neue taktische Manöver gegeben. Man konnte, wenn man die mit allen sprachtechnischen Mitteln betonte Genugtuung über die in der Gewährung der Gleichberechtigung an die deutsche Delegation liegenden „Fortschritte" der europäischen Kultur las, die Ansicht gewinnen, als ob wir Deutschen tatsächlich em Bedientenvolk seien, dem die fabelhafte Gnade zuteil toirt), am Tische der alliierten Herrschaften scheu, mitieden und mitessen zu dürfen. Selbst die unverdaulichen Dissen, die der großmächtige Herr Herriot als Beweis seines Derständigungs willens den Deutschen hinwarf, damit auch fte öffentlich den Beweis lieferten daß sie der Verständigung jedes Opfer, selbst das neuer Demütigungen und einer unheilbaren Magenverstimmung zu bringen bereit seien, selbst diese „menschen- und friedensj reund- lichen" Handlungen brachten unsere Illusionisten nicht zur Besinnung. Sie haben anscheinend vergessen. daß es sich in London um die Inkraftsetzung eines Vertrages handelt, der als solcher von allen Beteiligten in ferner Gesamtheit angenommen ist, und zwar von fetten Deutschlands, dem mit dem Abschluß neue gewaltige und über das Versailler Diktat weit hinausgehende Lasten auf gebürdet werden, unter selbstverständlichen, klar umrissenen Bedingungen und Voraussetzungen. An Frankreich lag es, gegenüber dem erneuten* Beweise der deutschen Bereitwilligkeit zur Llebernahme einer in der Geschichte unerhörten Folge von Verpflichtungen und Leistungen die billigen Phrasen von dem Werden einer neuen, auf Friedenswillen und Verstärtt>igung beruhenden Zeit in die Tat zu übersetzen. Dazu bedurfte es nur einer Wiedergutmachung des himmelschreienden ülnrechts, das von der größten Militärmacht der Welt im Siegerwahn in den letzten Jahren an dem wehrlosen deutschen Volke verübt wurde. Der Weg ist der französischen Regierung durch den Sachverständigenbericht vorgezeichnet, durch Aeuherungen der englischen Regierungsmänner und prominenter Persönlichkeiten in allen Ländern näher beschrieben und durch die deutschen Bedingungen eingehend ausgebaut worden. Aber Herr Herriot konnte irrib farm ihn nicht finden, sondern bewegt sich in den Geleisen, die der Marsch Poincares und der französischen Militaristen ausgesahren hat und die zu Raub, Erpressungen und sonstigen Heldentaten führen. Alle Hilfsmittel der Pariser Gewaltpolitiker — von der imaginären bedrohten „Sicherheit" Frankreichs, das sett Jahr und Tag die Sicherheit, den Frieden und die Freiheit Deutschlands vergewaltigt, bis zu den handgreiflicheren Wünschen der französischen Schwerindustrie — werden hervorgesucht, um das Selbstverständliche nicht ausführen zu müssen: die Freigabe der widerrechtlich zu durchsichtigen Zwecken besetzten deutschen Gebiete. Darüber hinaus sucht der Verständig ungspolttiker Herriot noch eine Reihe von wirtschaftlichen Abmachungen mit Deutschland heimzutragen, die den Zorn derer beschwichtigen sollen, die in der dauernden Riederhaltung der Arbeitskraft und Arbeitsfähigkeit Deutschlands ihren Vorteil sehen. Was nützt es der Konferenz, was Deutschland und dem Frieden, wenn Herriot in einer „ergreifenden" Rede — wie der Pariser „Matin" sie nennt — gestern die zukünftigen deutsch-fvanzösischen Beziehungen schilfert und fein: persönliche Friedensliebe betritt und wenn er der Gegenwart nicht Rechnung zu tragen vermag. ^Befreiung der widerrechtlich besetzten Gebiete, rascheste und v)llkvm- menste Widerherstellung der durch das Versailler Diktat und das Rhernlandabkommen Deutschland gewährleisteten Autorität und Souveränität auch im altbesetzten Gebiet, Sicherheit gegen einen neuen Rtecht- und Siegerkoller: das sind nicht nur die fundamentalen deutschen Bedingungen, sondern auch die Voraussetzungen des Sachverständigenberichts selbst. Die von Herriot gestern als äußerstes „Entgegenkommen" bezeichnete Räumung der Ruhr bis zum August 1925 ist eine glatte Erkennung und Ablehnung dieser Tatsachen. älnd die Krise, in die diese Haltung der Franzosen die Konferenz erneut gebracht hat, dürfte, wenn überhaupt, nur durch Macdvnald zu lösen sein. England hat es in der Hand, durch die Erklärung, daß es bestimmt am 10. Januar 1925 die Kö l ° ner Zone räumen wird und daß eine etwaige neue Besetzung dieses Gebietes durch Franzosen vertragswidrig ist, den .Unbelehrbaren den n Finanzbeam. n dm lehten Tageni cht interessante 6,= am L Qluguft (taff der umfangreichen llmmeft Am Lvr- ine Mchtigmg der in Pfungstadt statt rstrebt der Verband, ja doch aus alleit Eigen ist, Dermitt- n Volksschichten sein and seinen Mtglie- en emöglichen, em- Sissen zu erweitern, Berufsarbeit ander« tte der Technik und 31 MU. I 13 2ug. Der an« alaschwlli aus TW Mich btWJ. g arettenetuis, die um us, daß ine Hempel ürlk konnte mH mchl iadfahver aus W Orten, dw am ehspihe ssuhm, wrkenv^ g^tpeifefem r^eN01; ., M er ausgefcha^ ’ nvflte. Änd Mer. 2^ 7MS rSZ ir d^r -Saiti j durstig- . Msteu sich -EZ AtzH ü Hütt u- Dhrtsn, ntuTJten autzerdem 25 'Jltart ,,€tmTe*' faytfrfen. Die abgenrmrmcnen Räder können nach AuSsage der Franzosen in Mainz gegen Erlegung einer besonderen Dube wieder in Empfang genommen werden. Turnen, Sport und Spiel. Deutsche Fußballändersplele. Folgende Länderspiele im Fußball sind für Deutschland in der neuen Spielzeit 1924/25 festgesetzt und genehmigt worden: Deutschland— Schweden am 31. August in Berlin; Deutschland—Ungarn am 21. September in Budapest; Deutschland—H ollandim Mai 1925. Diese Liste ist aber nur vorläufig, sie erfährt zweifellos noch eine Bereicherung. Beabsichtigt ist, Deutschland— Italien am 23. Rovember in Duisburg und Deutschland—S ch w e i z am 14. Dezember in Stuttgart. 1 Deutsche Schwimm-Meisterschaften. Bei trübem Wetter begannen Samstag nachmittag die Deutschen Schwimm-Meisterschaften. Bevor jedoch in die Abwicklung der Wettbewerbe eingetreten wurde, fand in feierlicher Weise dre Enthüllung einer Gedenktafel für die im Krieg gefallenen Schwimmer statt. Dr. G e i s o w, der 1. Vorsitzende des D.S.V. hielt die Gedenkrede. Er erinnerte daran, daß die Gefallenen im Dienst des Vaterlandes ihr Blut vergossen hätten. Dieser Wllle zum Dienst am Vaterland erfülle Such heute noch die deutschen Schwimmer. Alles gelte dem Vaterland und mit Stolz nenne sich der D.S.V. Deutscher Schwimmverband. Im Sinne der Toten solle weiter gedient und gewirkt werden. Dann fiel die Hülle von der Gedenktafel. Mit dem DemtschlaEied schloß dieser eindrucksvolle Auftakt. Bald daraus ertönte der erste Startschuh zur 3 X20O-Met er-Staffel. Im vorigen Iahrwar Hellas- Magdeburg im Alleingang Sieger geblieben. Diesmal stellten sich Poseidon- Köln. Hellas- Magdeburg, Iungdeutschland- Darmstadt, Rhenus- Köln, Magdeburg 96 und S.S.C. 8 9 - Berlin. Bei 180 Meter ging Rademacher in Front und gab Dittmann beim Wechsel 3 Meter Vorsprung mit auf den Weg. Poseidon lag an zweiter Stelle, wendet aber gleichzeitig bei 300 Meter mit Hellas und kommt bei 400 Meter mit 4 Meter Vorsprung an. Bene ck e holt wieder auf, nun liefern sich Hellas und Poseidon einen scharfen Endkampf. Plötzlich geht ganz auhen bei 180 Meter Eicker für Rhenus in Front und schlägt knaplp ials Erstqr an, dicht gefolgt von Poseidon urrd Hellas. Die Mannschaft von Rhenus bestarrd aus Wahmann, Skanrper und Eicker. Zeit 7:57; Hellas Zweiter in 7:58,2; Poseidon Dritter 7:58,8. Ein ebenso schönes Rennen, war die Staffel über 3x100 bel. Rach einem aufregenden Rennen siegte die gleichmähige Mannschaft von Poseidon- Köln. Vierkötter, Mart mti> TreiS brauchten 3 Min. 24 Sek. Eine fünftel Sekunde später schlug Hellas an, eine weitere fünftel Sekunde später Rhenus. Bei der Staffel 3X100 Meter Brust gab Hellas schon nach 10 Meter auf, und so schwamm Rhenus das Rennen unangefochten nach Hause. Zeit 1:13,8. Mit groher Erwartung sah man dann der Meisterschaft über die mittlere Strecke 100 Meter entgegen. Heinrich verteidigt seinen Titel. Erführt bis 100 Meter und wendet gleichzeitig mit Berges. Dahlem gibt hier bereits auf. Aus der zweiten Dahn geht Berges vor, vergröbert seinen Vorsprung und siegt in 5:29,4. Heinrich 10 Meter zurück. Zweiter in 5: 37,3. Kopf-an-Kopfrennen waren die Rückenrneister- Meisterschaft über die mittlere Strecke 400 Meter für Herren. In der ersten kämpften Dahlem- Breslau und E i t n e r - Bremen um den Sieg. Dahlem schlug zuerst an. Zeit 1:16,8; Zweiter Eit- ner 1:17. Knapp war der Sieg von Cramer-Breslau über Benecke Hellas in der Soitenlage. Zeit des Siegers 1:13,4, von Benecke 1:13,5. Den Mehrkampf der aus 100 Meter bel. Schwimmen, Springen und Streckentauchen besteht, gewann Luber- Berlin, vor Plumarrns-Rhenus. Die Damen brachten am ersten Tag die 100-Meter-Rückenmeister- schaft die die ZxlOO-Meter-Druststaffel und das Springen zur Entscheidung. 100 Meter Rücken sicherte sich die vorjährige Meisterin Re h b o rn- Dochum wieder in 1:32,2 vor Simon Hamburg und, wie schon kurz gemeldet, Arndt-Giehen. Ebenso sicher war der Sieg von Dille- Hamburg in der 3X100 Meter-Bruststaffel. Zeit 5:02. An zweiter und dritter Stelle Germania- Derlin unb Spandau 0 4. Dagegen muhte Frl. Hermes-Bonn die Meisterschaft im Springen abgeben an Frl. Söh n che n - Bremen, die mit 62,8 Punkten Meisterin wurde vor Hermes 54,6, Rosenthal - Düsseldorf 53, D i k i n g - Düsseldorf und F e n k - München. Der erste Kampf des Sonntagnachmittag war die 4X100-Meter- Lagen staffel. Hellas oder Rhenus hieh hier die Lösung. Rur S.S.C. 89-Berlrn beteiligte sich als dritte Mannschaft. Die ersten 100 Meter Brust schwimmen Rademacher und Sommer Kopf an Kopf. Rademacher erringt einen kleinen Vorteil und kann Benecke einen kleinen Vorsprung mit auf den Weg geben. De- necke vergröbert ihn auf 4—5 Meter, doch geht dem dritten Mann von Hellas, Amann, in der Rückenlage gegen S k a m p e r-Rhenus fast alles wieder verloren. Hillmar und- Eiker kämpfen nun um den Sieg, den Eiker durch glänzendenSchluh- fpvrt für Rhenus herausschwimmt. Hellas legt jedoch P r o t e st ein, weil Eiker zu früh abge- sprungen ist. Der Protest wird anerkannt und Hellas ist somit Sieger. Zeit 5:10,2; Zweiter S.S.C. 89-Berlin. Dann kämpften die Kunstspringer um die Meisterschaft. Dr. L e ch n i r - Dessau kann seinen Titel erfolgreich berteSAgen und mit 103,4 Punkten Luder, der 101,2 Punkte erzielte, auf den 2. Platz verweisen. Dann treten die Damen zur Meisterschaft über 100 Meter bel. an. Frl. Rehborn, die vorjährige Meisterin, geht mit 70 Meter vor und siegt unangefochten in der neuen Rekordzeit von 1:20. Dann treten Dahlem, Treis, Heinrich, Drop- per und Heitmann, der „Quer durch Derlin"- Sieger über 100 Meter bel. an. Alles ist in höchster Spannung, wird Heinrich wieder Meister, oder muh er seinen Titel an Dahlem abgeben? Rach ausgezeichnetem Start übernimmt Heinrich sofort die Führung, dichtauf Dahlem und Treis. Im Endspurt kann er seinen Vorsprung auf etwa P/3 Meter vergrößern und schlägt in 1:3,9 auch in diesem Iahr wieder als Meister über die kurze Strecke an. Zweiter Dahlem, Breslau, 1: 4,4. Dritter Treis 1: 4,8. Wieder folgen die Damen, lieber 100 Meter Brust übernimmt die Meisterin Frl. Murray, Leipzig, bald nach dem Start die Führung, welche sie über die ganze Strecke nicht abgibt Sie siegt in neuer deutscher Rekordzeit 1:31. Zweite, wie ebenfalls schon gemeldet, Arndt, Gießen, 1:33,6. Dritte Simon, Halle. Die Meisterschaft über die lange Strecke 1500 Meter bei. war nur ein Rennen zwischen dem Verteidiger Dierkötter, Poseidon, Köln, und Berges, Darmstadt Berges übernahm sofort die Mihrung und behielt sie durch das ganze Rennen. Berges 22:56. Zweiter Vierkötter 23:04. Das Turmspringen gewann L u b e r überlegen mit 111,45 Punkten vor Plumanns, Rhenus, 95,9 und Schümm, Rhenus. Ebenso gewann Laber den Mehrkampf vor Plumanns. Den Vereins- mehrhinipf gewann Rhenus, Köln, mit 121,4 Punkten vor R. S. V.-Dreslau mit 116,6 Punkten. Mit großer Spannung sieht man dann dem Start zur 100--Meter°Druftmeisterschaft für Herren entgegen. Rademacher ober Sommer ist bie Frage. Bis 90 Meter liegen beibe Kopf an Kopf, bann geht Rabemacher zum Endspurt vor und siegt mit P/3 Meter. Zeit 1:18,8. Sommer 1:20,4. Dritter Weiß, Bayern 07. Die letzte Entscheidung des Tages ist die Staffelmeisterschaft 3 mal 100 Meter bel. für Damen. Mit 10 Meter Vorsprung gewinnt Poseidon- Dresden diese Staffel m 4:57,2 vor Spandau 04. Hiermit schlossen bie diesjährigen deutschen Schimm-Meisterschafen. Im Anschluß an die Meisterschaften wurden zwei Zwischenspiele um die Wasserball-Meisterschaft ausgetragen. Im ersten standen sich Hellas- Magdeburg und Spanbau 04 gegenüber. Hellas war vollkommen überlegen unb siegte mit 8:1. — Das zweite Spiel lieferten sich Abts. Bremen und Wasserfreunde Hannover. Bremen spielte ziemlich körperlich. Bei gleicher Torenzahl mutzte 2 mal 3 Minuten verlängert werden. Dann siegte Hannover mit 6:4 Toren. Hornhaut, Schwiele« nnb Warzen Ä’Ä-Kukirol uno gefahrlos Aerzuich empfohlen. Millionenfach bewährt. — Zn Apotbeken und Drogerien erbältlich. - (Segen Futzschwetß, Brennen und Wundlausen ÄuHeouSußbab. Drogerie H. Noll, Nenstadt 28. Drogerie Winterhoff, Krenzplatz 9/10 Central-Drogerie E. Karn. SchulatraQ« Aus aller Welt. UnwetterschLden ohne Ende. Immen st abt (Allgäu), 13. Aug. Gestern abend ist ül^r Bad Oberdorf bei Hindelang ein Wolkenbruch mebergegangen Die Wassermassen eines Wildbaches führten zentnerschwere Steine mit sich. Im oberen Dorf drang das Wasser in die Häuser ein unb verwüstete die Gärten. Die Feuerwehren der Umgebung und die Sommergäste, die bereits eine Sammlung für die Schwergeschädigten eingeleitet httlen, beteiligten sich an den AufräunrungsarbettLN. Die Ortschaft Oberjvch bei Hindelang wurde von einem schweren Hagelwetter hnmge'ucht Die Hagel- schwssen, die stellenweise zwei Qlteler hoch bg.-n richteten einen erheblichen Schaden an. Aehn- liche Rachrichten liegen aus Unterjoch und Sattwald bor. Ein feuersicherer Waldteppich Fvrslsachverständige in Algier haben ein eigenartiges Mittel gefunden, um Waldbrände zu verhüten. Eie pflanzen auf dem Boden eine besondere Art von Efeu an, bie unter ben Daumen wuchert unb die Erbe mit einem grünen Teppich überzieht. Diese saftreichen Pflanzen trocknen nicht aus unb sind daher sehr schwer endzund- lich. Sie erhalten auherdem dem Boden ferne Feuchtigkeit, und auf diese Weise wird die größte Gefahr des Waldbrandes in den heiben Ländern vernrieden, denn bei der stets vorhandenen Rässe kann sich bas Feuer nicht ausbreiten. Menschenhaare als Kleiderbesah. Die neueste Mode ist, daß Damen, die deS bisher so beliebten Pelzbesatzes überdrüssig sind, die Kragen unb Manschetten ihrer Mäntel und sogar ihre Blusen mit Menschenhaar verzieren. So sah man bieser Tage in Bonbon einige Damen, bie lange schwarze Mäntel trugen, Deren Kragen mit goldblondem Frauenhaar garniert) waren. Die Manschetten zeigten eine ähnliche Verzierung, unb Haarflechten dienten auch zum Besah der cremefarbigen Blusen. — Ob die Damen vielleicht auf diese Weise das abgeschnittene Haar ihrer Dubenköpfe verwenden wollen? Verantwortlich für Politik und Feuilleton: I. B.: Heinz Gvrrenz. s. MAGGI8 Suppen enthalten die natürlichen Bestandteile hausgemachter Suppen und schmecken ebenso gut wie die besten mit Fleischbrühe zubereiteten Suppen. Sie brauchen nur noch kurze Zeit lediglich mit Wasser gekocht zu werden. Mehr als 20 Sorten, wie Eiernudeln, Erbs, Königin, Pilz, Reis, Ochsenschwanzart, Tapioka echt usw. bieten reiche Abwechslung. Man achte auf den Namen MAGGI und die gelb-rote Würfel-Packung. ■ Schaferhündin 2 I., fckw. m. gelb, s. wachsam, andressiert, in g. Hände abzugeben. 022531 Babnbofstr. 26 H. | Verkäufe ] 2 gut erb. HandkoHer, 2 neue Fahnen lschw.- iveiß-rot) vrw. z. vk. o»L»o floethestr. 40. Kocher 4, H. Schön 6 Str. Heute nacht entschlief sanft nach längerem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Fräulein Maria Majewski im 43. Lebensjahre. In tiefem Schmerz: Franz Mayer und Frau Luise geb. Majewski Albert Majewski. Gießen, den 13. August 1924. Die Beerdigung findet Freitag nachmittag 2 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. 022548 Statt besonderer Anzeige. •Mittwoch mittag P/2 Uhr entschlief sanft nach langem, schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden meine herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Fraii fart Knlil Ute geb. Henkel im 62. Lebensjahr. Im Namen der Hinterbliebenen: Ernst Kuhl, Betriebs-Inspektor. Friedberg, Gießen (Grabenstr. 6), 13. August 1924. Die Beerdigung findet Freitag nachmittag 21/, Uhr auf dem Neuen Friedhof in Gießen statt. 022546 €in Radiofunk ist einpassierl Uom 6ngel, der den Mond poliert Ala-Sendung besten Dank. Jetzt putzt et sich noch mal so blanko Ata pufcf alles 6tos6tanf! foJAgus. 6309c Drucksachen allerAtt stattung stilrein und^preirweri die vrühl'sche UniverfilSlL-Vruckerei, R. Lange, Sieben. Schulstr. 7. %j. 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Dei weil 140 ? 9er i> Runter m ßadf bs. tv iflt tn cd. geistigen Qafl ungen anderer Völker, als diese am die wringen. Allem kein deutscher Dichter und Künstler ist dem Auslande auch heute noch so wichtig, wie Richard Wagner. Man hat oft und gern über die ausländischen Besucher in Bayreuth gespöttelt, ©ofttc wirklich unter ihnen nicht der eine oder der andere sein, den es inner» lich nach Bayreuth zieht? Jedenfalls muh festgestellt werden, dah Wagner im Ausland einen durch keinen andern Deutschen überbotenen Kulturerfolg davonge- tvagen hat. Wie der Deutsche heute Wagners Wotan, Drunhilde, Siegfried als die lebendigen Bilder seiner germanischen Götterwelt empfindet, so auch der Amerikaner, Engländer, Franzose, Russe, Pole. Menso geht es mit den Gestalten der mittelalteriichen Sage, die durch Wagner unvergängliche Form gewonnen haben. Das ehrliche Ausland schätzt das Werk Richard Wagners als eine national-deutsche Kunst von weltumspannender Bedeutung. Die Aufführungen setzten bald nach Kriegsende wieder ein. Ich entnehme dem Festspielführer darüber folgend^: In Paris waren es zuerst Konzertauffühiamgen, bald aber nahmen die Pariser Opernbühnen die Werke Wagners trrieSer in den Spielplan auf. Die Revue musicale brachte das Oktoberhest 1923 als geschlossenes Wagnerheft heraus. In Rordamerika sind die beiden einzigen ständigen Opernbühnen in Reuyork und Chicago bei Wagneraufführungen auäoertauft so mancher altbewährte Bekannte, aber — und das sei besonders betont — auch eine Anzahl neuer, jugendlicher Erscheinungen taucht aif, von denen indes einzelne in Bayreuth ihre erste Dühnenausbildung genossen haben. Chor und Orchester unter Führung weltbekannter Leiter bilden mit ihrer Masse ein wuchtiges Fundament für die Einzelspieler. Wir überschätzen zu oft die Bedeutung, die GMtz. geringen Stück 0^ füllgrabe Einen kleinen Begriff von der Summe der Kräfte, die wirksam geworden ist, um nach einem Jahrzehnt vollkommenen Schweigens die gegenwärtigen Festspiele zu ermöglichen, gibt der offizielle Festspielführer 1924, den der bekannte Verleger Georg Riehrenheim m Bayreuth durch Dr. Karl Grunsky aus Stuttgart hat herausgeben lassen. Er bringt auf seinen 350 Textseiten so ziemlich alles, was sich an alten und neuen Problemen im letzten Jahrzehnt um Bayreuth gruppiert und angehäuft hat. Wie immer unterstützt ein reiches Dildermaterial das Wort. Der toten Getreuen wird gedacht, alte und junge Mitarbeiter am Werke kommen zu Wort, die Gedankenwelt der diesjährigen Aufführungen wird abgehandelt. Aus der Dilderveihe der Mtttoirienden grüßt gegeben, er hat dem deutschen Volke die deutsche Kunst gerettet. Wir schauen zu ihm auf als zu dem Vollender dessen was die griechischen Tragiker erstrebten, was Schillers und Goethes, wie Herders und Lessings Verlangen war, was Dach Gluck, Beethoven zu erbauen begonnen hatten, wir sehen m ihm den Schöpfer des Worttondvamas, dieses immer wieder gesuchten Vereinigung von Wort, Ton und Gebärde, die Richard Wagner als rein deutsches Kunstwerk geschaffen hat. Unbestritten bleibt, daß von Bayreuth Ströme künstlerischen Segens ausgegangen sind, Last eine Fülle von Anregungen für alle Zweige der Kunst von dort gekommen ist. Man mache den Versuch und streiche die Werie Wagners aus dem Dühnenspielplan fort Was bleibt dann übrig? Wer einmal auf dem Festspielhügel erlebt hat, wie alle Desucher sich zu jener großen Gemeinschaft zusammenfinden, in der auch der Einsame im Genuß vor dem großen Kunstwerk ungestört bleibt, den wird dies Erlebnis durch das ganze Leben begleiten. n v- t* lN \t kurz bemessenen Zeit über alle wichtigen Fragen der Bienenzucht in ausgiebiger Weise Aufschluß zu geben. Die lautlose Stille in dem dichtgefüllten Stadtsaal waren Zeugnis ferner interessanten Ausführungen und die vielen Anfragen bei der Aussprache zeigten die hohe Bedeutung seiner Darbietungen. Mit einem gemeinsamen Festessen mit Konzert schloß die Hauptversammlung, ihn 8 llhr fand in der Rordschule die Preisverteilung und anschließend die Verlosung statt. J* 0225^t‘CQ9t tli. Lobers trJ2 —— g,«i« »bend 8 0v: Stunde der :rankf* Ztg- 8.80 Vlir: lu, |U Ju -ST* 9,30 . 10 ov- MF 9 n8beod HifM 6267»^ Wirtschaft. Fiskus, Reichsbank und Krcditnot. Don Dr. Rudolf Schneider, M. d. R. Die Grundursache der Kreditnot, die Vernichtung oder Immobilisierung aller flüssigen Mittel während der Geldentwertung ist schon oft erörtert worden. Aber nach der Stabilisierung der Mark und besonders nach den ersten Monaten mit umfangreicher Schaffung neuer Zahlungsmittel, also etwa vom 'April 1924 an, haben auch Maßnahmen der Finanz- und Wirtschaftspolittk erheblich zur dauernden Vermindeiung der flüssigen Mittel in der deutschem Volkswirischaf! bei- getragen. Um das zu belegen, seien die folgenden drei Tatsachen kurz aufgezählt: 1. Vom Rovernber 1923 bis Juli 1921 hat das Reich aus den eingchnrden Steuern nicht toe- niger als 563 Millionen Rlark Geldanleihe zurückgekauft. Im Rkonai Mai wurden über 20 Prozent der Einnahmen dafür verwendet, in einzelnen Dekaden noch erheblich mehr. 2. Darüber hinaus war es dem Reiche und den Ländern möglich, sich bei der Reich chanl sehr hohe Guthaben anzusammeln. Diele Guthaben betrugen Ende Juni 493 Mill tonen Marl, Mi'.ie Juli bereits 598 Millionen Mark und am 23. Juli waren sie auf 677 Millionen 'Mar! angewachsen. Dazu kommen noch tonte re, erhebliche Guthaben, welche die Länder bei ihren Staatsbanken ange= sammelt haben, deren Höhe leider nicht öffentlich ausgewiesen wird. Ina gleichen loinne sind die großen aufgespeicherten ileberschüsse der Eisenbahnverwaltung und zahlreicher Gemeindeverwaltungen zu nennen. 3. In den letzten Monaten konnte die Reichsbank bei verminderter Rachfrage nach Devisen aus den pflichtmähigen Devisenablicsrrungeu unv durch freien Ankauf von Devisen sich einen Devisenfonds von etwa 500 Millionen Gold- mtrrf ansammeln. Wenn im März durch Die Verhandlungen des Reichsbankpräsidenten Schacht in London mit der Begründung der Golddistt irttaick „der deutschen Wirtschaft" ein Devisenkredit von 200 Millionen G-vldmark zugesühr« wurde, so ist im Ergebnis wohl die Reichsbank, aber nicht die deutsche Privatwirtschaft mit diesem Devisenbe- trage reichlicher ausgestattet worden, fonbctu letztere hat in Wirklichkeit jetzt um 300 Millionen Goldmark Devisen weniger zur Verfügung. Die hier aufgezählten 3 Tatsachen bedeuten in ihrer Summe, daß der deutschen Wirtschaft, d. h. der P r i v a t w i r t s cha ft, im Laufe der leisten Monate insgesamt etwa eine Milliarde Goldmark und 300 Millionen Mark Devisen an Betriebskapital entzogen worden sind. Erne Fortsetzung biefer Politik ist ganz unmöglich Wie wir erfahren, hat die Reichsbank Endlich darauf verzichtet, ihren Devisenvorrat weite zu erhöhen. Aber im Sinne der Wirtschaft muh auch die andere Forderung nunmehr erfüllt werden, dah der Fiskus angesichts seiner großen flüssigen Mittel Rücksicht auf die Steuerzahler nimmt, die infobgc ihres Mangels an flüssigen Mitteln zu erliegen drohen. * • DerGoldpreis. Laut Bekanntmachung im „Reichsanzeiger" beträgt der Londoner Goldpreis für die llnze Feingold 90/8 Schilling, für das Gramm Feingold demnach 34,98 Pence. • Aktienversteigerung. Am Freitag, den 15. Aug. er., werden im Sitzungszimmer des Börsenvorstandes in Frankfurt a. M. 50 Millionen Aktien der Deutscher Kupfer A. G„ 4,10 Millionen Aktien der Chemischen Fabrik Flörsheim Dr. H. Rördlin- ger A. G., 8,844 Millionen Aktien der Che - mischen Fabrik R. Jakobi 21.®., 200 000 Vorzugsaktien der Falcvnwerke AG. sowie 552000 Aktien der Frankfurter Han» delsbank A. G. meistbietend für Rechnung uno im Auftrag der (Beteiligten versteigert werden. fpd. DieLageder SiegerländerJn- d u st r i e. Die Lage des Bergbaues und der Industrie im Dillbezirk und tm Siegener Lande hat sich in den letzten Tagen geradezu katastrophal gestaltet. Die Gesamtzahl der 2h> beitslosen ist im lleinen Dillenburger Revier von 1300 auf 3000 hinaufgeschnellt. Um der dringenden Rot zu steuern, ist die Kreisbehörde an die Regierung herangetreten und hat diese um Bereitstellung von Mitteln und die Vornahme von Rotstandsarbeiten ersuche. Entsprechende Vorschläge wurden dabei den zuständige I den unterbreitet. Es sollen vor allem Vi MW ü**- ' Steiubuti fische leine verbürgt *i6 ^ohDdn, VÄT1” khmr küße 27. Jin musikalisch etwas kühler veranlagten England hat man Wagner während der ganzen Krieg^eit gegeben. In der Schweiz, -wenigstens der deutsche sprechenden, hat besonders Tannhäuser und Lohengrin dauernd volle Häuser gemacht. In Italien hat Mascagni in Rom irn Frühjahr dieses Jahres das Meistersingervorspiel geboten. Auch in den andern großen musttalt- schen Mittelpunkten, wie der Scala in Mailand, erscheinen Wagners Werke von neuem oder zum erstenmal. Das sind Tatsachen und 'Erfolge, die auch dann unvergessen bleiben werden, wenn die Heranwachsende Generation etnxi glaubt, von sich aus den Meister als erledigt ansehen zu müssen. Bayreuth 1924. Don Dr. Richard Schröder. Das Festspielhaus Richard Wagners auf dem grünen-Hügel bei Bayreuth hat nach lOjähriger. erschütterungsvoller Pause seine Pforten wieder eröffnet und einer andachtsvoll lauschenden Gemeinde den reinen, ungestörten Genuß ewiger Kunstwerke vermittelt. Das ist und bleibt eine bedeutungsvolle Tat. Der Dayreuthgedanke hat alle Hindernisse, alle Hemmungen der Gegenwart siegreich übewunben. Es gibt eben doch eine Gemeinschaft, die diesen Gedanken unter Opfern mit Leben erfüllt: Loslösung aus dem Gewöhnlichen, Befreiung aus dem Alltäglichen, Heraushebung über alle Schablone, mit einem Worte: Festtaglichkeit. Unsere öffentliche Kunst hat die Festtäg- lichkeit und damit das Beste längst verloren. Hofer ganzer Thea ter betrieb und die ganze Art dcS Theatergcnusses ist geschäftsmäßiger Werkeltag. Bayreuth dagegen bringt für die Leitung, für die Besucher, für die Künstler die Loslösung vom Alltag. 2Iber das ist nicht das allein Entscheidende für den Erfolg der Festspiele. iXnfere heutige Zeit ist durchzittert von der Sehnsucht nach nationaler Gebundenheit: Sie hat unser geeinigtes Reich geschaffen und es durch fünfzig Jahre zu ungeahnter Höhe geführt. Die vaterländische Gefühls- und Ideenwelt verlangt heute nach schwerem Riederbruch erneute Stärkung und Vertiefung. Mehr denn je sind wir heute darauf angewiesen, in der Beschäftigung mit deutscher Vergangenheit, deutscher Geschichte und Sage, der Einengung, die wir von fremder Bedrückung zu erfahren haben, entgegenzuwirken, deutsche Art zu pflegen und deutschen Geistern 2iaum und Gehör zu verschaffen. Wagner ist und bleibt einer der berufensten dazu. Man mag gegen ihn sagen, was man will. &£ hat der deutschen Bühne ihre Ma sprachen. Einer gewissen Gruppe bleibt Bayreuth nach wie vor unbequem. Früher waren es gewisse Musiker, heute sind es gewisse QtegiHeure. An dem Marmorblock Wagnerscher Werke läßt sich eben schwer herummeiheln. „Ohne Zweifel sind in diesen Festspielen Uneben beiten vorgekommen," schreibt mir einet der Mitwirkenden, „aber auch die Zeitverhältnisse und Geldmangel haben Bayreuth mitgenommen. Bayreuth kennt aber seine diesjährigen Mängel und kann und wird sie bcheben. Im übrigen ist das Bild das alle! Feststimmung aller Orten, es ist ein müßiges Beginnen, dies zu leugnen.“ Das ist der richtige Ton, auf den Bayreuth gestimmt werden muh. Wir aber wollen uns an die Schlußworte eines imbefanrrten Gerichts von Gustav Mahler, dem großen Occh^lerdiri- genten und Komponisten hallen, die da lauten: Dein Geist wirkt fort! Deutschland vergiht dich nicht Unb wird sich ewig stolz an dir erheben. Solange deutsch die Sprache beincS Volks, Wirft, großer Meister, du im Volke leben! ist, so versichert jedenfalls der „Ezeskh Ich“, der I meint, daß sich der traurigen Parclllelen eine ganze Reche anführen ließe. 3a, ja: die Tschechoslowakei läßt sich chre Auslandsprvpaganda halt etwas kosten. Wan hats ja dazu. Dringt doch die drangsalierte deutsche Mrnderhett in der Tschechei für sich allein die Hälfte aller Steuergelder auf, die bann wesentlich dazu dienen, dem tschechischen Mitt- tarismus und der tschechischen Auslandsprvpaganda aufzuhelfen — auf deutsche Kosten, wie gesagt!! Wie Frankreich die Lothringer beglückt. Aus (Saarburg in Lothringen wird uns geschrieben: Mtt Unwillen und Entrüstung hat die Saarburger Bevölkerung durch Zerttrngsnachnch- ten erfahren, daß in Saarburg die Eröffnung eines öffentlichen Hauses geplant ist. Die Erregung spiegelt sich in einem Auftatz der „Lothringer Volkszeitung" vom 29. Juli wieder. Interessant ist es, zu erfahren, dah dieses öffentliche Haus eröffnet wird — um den lieber- griffen gegen bte Sittlichkeit von Seiten der marokkanischen Soldaten zu steuern! Ranu, wir meinten immer, es gäbe keine „Schwarze Schmach" I! ? Man redet bei uns im Städtchen viel davon, dah einst zu deutscher Zeit diese Brutstätte des Lasters von der deutsches Regierung geschlossen wurde, weil bte Saarburger Bevölkerung es verlangte. Damals lagen bei uns fast zehnmal soviel Soldaten in Garnison wie heute. Allen ehrlichen Leuten drängen sich diese Vergleiche zwischen einst und jetzt auf, und man will die Tatsache nicht begreifen, daß die Einführung eines so schlimmen Giftes hier nottoenbig ist. Wir guten Lothringer haben's halt immer noch nicht begriffen, dah wir nichts zu sagen haben, und dah Frankreich unfehlbar ist in seinen Methoden der Beglückung. Kommunistische Manöver Von Otto Adams, M. d. R. Seit einigen Monaten macht sich in unserem Vaterlande die internationale Arbeiterhilfe (J.A.H.) bemerkbar. Besonders stark trat sie während des letzten Ruhrbergarbeiterstreiks in Erscheinung. lleberall wurden von dieser „Arbeiterhilfe" Veranstaltungen abgehalten, besonders Eoirnte man an Sonntagen deobachien, wie an den Ausflugsorten und Sportplätzen diese Gesellschaft musikalische Darbietungen gab, denen eine Rede eines „Genossen" folgte und daran anschließend wurdendannSammlungenveran stallet, die angeblich für die streiken de Ruhrbergarbeiterschaft Verwendung finden sollten. Schon damals habe ich alle wahrhaft vaterländischen und nationalen Kreise vor der llnterstützung dieser internationalen Arbeiterhilfe (J.A.H.) gewarnt, da sie gar nichts anderes als eine kommunistische Einrichtung ist, zur Vorbereitung der sogenannten „Welt- revolution". Ganz abgesehen davon weih kein Mensch, wozu die gesammelten Beträge Verwendung ftnben. Sehr vielen deutschen Dollsgenosfe.r, welchen die „Internationale Arbetterhilfe" ihr Tun und Treiben unbekannt war, haben aus Mitgefühl für die streikenden Ruhrbergarbeiter diese unterstützt. Es steht jedoch heute einwandfrei fest, dah, wenn schon Dergarvetter aus diesen zusammengekommenen Geldern unterstützt worden sind, solche llnterstützngen nur die kommunistischen Mitglieder erhalten haben. Die Sammlungen dieser sogenannten „Arbeiterhilfe" werden aber weiter fortgefeijt. Heberall da, wo sich ihnen Gelegenheit bietet, wird geschnorrt. Dor wenigen Tagen veranstaltete die sog. Arbeiterhilfe in Berlin im Saalbau Friedrichshain einen Abend zu Ehren des französischen Schriftstellers Henry Barbusse. Auf diesem Abend haben die anwesenden internattonalen kommunistischen Brüder etwas aus der Schule geplaudert. Wie aus Pressemeldungen zu ersehen ist, hat der Kommunist Barbusse dort eine große Rede gehalten, welche (man höre und staune) von deutschen Volksgenossen von ungeheurem Beifall begleitet worden sein soll. Darbufte Predigte den Kampf gegen das Kapital und gegen die Arbeitgeber. (Gemeint sind natürlich die deuftchen Arbeitgeber.) Der Kanrpf gegen das Kapital werde „mit erhöhter Wucht" in allen europäischen Ländern losbrechen. Die internationale Arbeiterhllfe (I. A. H.) sei die Proviantkolonire des intematto- I nalen Proletariats. Hoffentlich werden diese Reden überall ihre Deachtung finden und den deuftchen Volksgenossen über den wahren Charakter der internationalen Arbeiterhilfe (I. A H.) die Augen offnen. Cs muß daher die Parole herausgegeben werden: Taschen z u! Vor einigen Wochen versuchte die internationale Arbeiterhilfe 3CK) kommunistische Arbeiter- ttnder aus dem besetzten Gebiet bei französischen Kommunisten unteren bringen. Die Regierung hat die Genehmigung dazu versagt. Die Kommunisten brachten deshalb eine Interpellation im Reichstage ein, um mit Zustimmung des Reichstages die Genehmigung zur Versendung der Kinder zu erhalten. Die Inter- pellatton der Kommunisten wurde jedoch von der Mehrheit des Reichstages abgelehnt. Wie sich nachträglich herausgestellt hat, ist der internationalen Friedensgesellschaft, hinter welche sich die Arbetterhilfe versteckt, später die Genehmigung zur Versendung von Kindern erteilt worden. Auch aus diesem Manöver kann man klar und deutlich erkennen, wohin die Reise gehen soll. Cs ist daher auf der ganzen Linie äußerste Vorsicht geboten, und es muß alles getan werden, um der überhandnehmenden kommunistischen Propaganda wirksam entgegenzu- treten. Die kommunistische Gefahr ist noch nicht vorüber. In Zeiten wirtschaftlichen Riederganges ftt für dem Kommunismus ein guter Rährboden vorhanden. Cs muh daher an alle Kreise die bringenbe Mahnung gerichtet werden, überall da, wo sich,die Möglichkeit bietet, dafür Sorge zu tragen, daß den Kommunisten der Wind aus den Segeln genommen wird. Aufllärung über ihre Bestrebungen, insbesondere über die der sog. internationalen Arbetterhilfe in die breitesten Kreise der deuftchen Volksschichten zu tragen, muh die Pflicht und Aufgabe eines jeden Deutschen sein. Hessische Imkertagung. In den ersten Augusttagen fand in M a r - bürg die Dienenausstellung und gemeinsame Ta- gtmg des Kurhessischen und Oberhessi- schen Dienenzüchtervereins statt. Die gut beschickte Ausstellung boten dem Desucher viel Interessantes auf dem Gebiete der Dienenzucht, llnzähsige Bauten der verschiedensten Systeme waren aufgestapelt und praktische Erläuterungen seitens der Aussteller führten dem Desucher Reue' timgen auf dem Gebiete der Dienenzucht vor Augen. Reben den reichhaltigen Ausstellungen von Honig und Wachs bemerkte man eine reichhaltige Sammlung wissenschaftlicher Präparate eines Herrn Krenz aus Schweinherm, die Bau, Leben, Entwicklung, greunbe und Feinde der Diene zeigten. Sonntag, den 3. August, um 10y2 ^Ihr, eröffnete der Vorsitzende des Kurhesfftchen Dienenzüchtervereins, Schulrat K i m p e l, Kassel, die Ausstellung in der Rordschule. Er betonte ine hohe Bedeutung der Bienei^ucht für das Wirtschaftsleben unseres Dolles und schloß mit einem dreifachen Hoch auf unser Vateftland, das in das Deutschlandlied aus klang. Der' Vorsitzende des Oberhessischen Dienen- züchtervereins, Lehrer Duh. Leihgestern, wies auf die gemeinsame Ackert der kurhessftchen unb oberhessischen Imker hin. Sie gehörten zusammen und seien torrtschaftlich ein Ganzes. Als Dor- siherDer der deutschen Jmkerverbände sprach Rektor Dreihvlz, Reumünster, und zeichnete die Ausstellung als einen Markstein in der Geschichte der Jmkerausstellungen. Besonders die reichliche Beschickung der Ausstellung mit Imkergerät- schaften sei als ein Erfolg der hessischen Imker zu buchen. Am Morttag um 10 Uhr eröffnete der Vorsitzende des Verbandes Hessischer Imker, Schulrat Kimpel, die Hauptversammlung. Rach Erledigung der reichhalttgen Tagesordnung fanden die Vorträge statt. Amtsanwaltschastsrat W e n k e - bach, Kassel, führte in fernem interessanten Vortrag „Biene und Bauer" die engen Beziehungen der Bienenzucht zur Landwirftchaft aus. — Der Schriftleiter „Der Diene", Herr Hensel, 6300b altungen Kirchenvlatz 9 wieder allabendlich onzerte endieust statt. -Habe, ArchenvlatzS. ührige 63040 chtstute bchwer-Fuhrwerk ict, hat abzugeben i Zehn, Mn ffTtwlfarter 21 G.ynifTT r ■ Derttei •) Dom Rückzahlungswert. 9lur noch 3 Tage Einzelpaare spottbillig Versäumen Sie nicht, von dieser Gelegenheit Gebrauch zu machen SfeAuAAaus Verkaufsstelle: Gießen, Seltersweg 91 (vormals „Romeo“) 6S89V amtl iche Wortlaut der U< einander nicht untoef entlief) der von n fron» Banknoten. (Ohne Gewähr.) worden. Die Geldmarkt läge ist untierdnbert. 3m De Visenverkehr zeigt sich in Anbetracht der Londoner Schwierigketen eine gewisse Abschwächung der Daluten des Kontinents Börsenkurse. (Ohne Gewähr.) zosischen urcd englischen Texte ist für die Auslegung und für die Durchführung der Gutachten maßgebend. Die rn der Reichsdruckerei gedruckte, als graphisches Werk dem hohen Ansehen des Verlags für Politik und Geschichte Rechnung tragende würdige Ausgabe dürfte für alle di^enigen unentbehrlich sein, die sich zweifelsfrei über die Sachverständigen-Gutachten unterrichten wollen, oder bte mit ihren Einzelbeftim- mungen zu tun haben. Gießener vcywe ln emarn. Gießen. 14. Aug. Auf dem gestrig« Schwernemarkt wurden bei schwachem Geschick und einem Angebot von 83 Stück folgende Preise erzielt: für 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 18 bis 24 Mark, für 8 bis 13 Wochen alle 24 bis 35 Mark, für 5 bis 6 Monate alle bis zu 75 Mark. verbessert, Wasserläufe gereinigt und Wiesen- und Wegebauten vorgenommen werden. * Hambur g—A merika - Linie. Die Hapag, der gleichfalls eine Anleihe, wie sie den Äordd. Lloyd in Höhe von 1 Million Pfund ausgenommen hat, angeboten wurde, hat diese ab • gelehnt mit der Begründung, dah der Zinsfuß von 9 Proz. auf die Dauer von 10 Jahren zu hoch ist. Die Kölnische Zeitung nimmt für die tatsächlichen Gründe der Ablehnung an, dah die Gesellschaft einerseits beabsichtigt hatte, einen größeren Kredit aufzunehmen, daß andererseits tatsächlich in den hinter der Hapag stehenden Bankkreisen eine optimistischere Stimmung hinsichtlich der Kreditfähigkeit der nächsten Zukunft sich behauptet, so daß man schneller geneigt ist, eine Anleihe zu 9 Proz. abzulehnen. Frankfurter Börse. Frankfurt a. M., 13. Aug. (Drahtbericht des „Gieß. Anz.") Die Börsenhaltung ist auch heute als s/s, Krügershall 3V®, Entreprise 27. 3m weiteren Verlauf prägte sich die schwächere Haltung sthärfer aus. Die Kurse gaben teilweise mehr oder weniger nach Berliner Börse. Berlin, 13. Aug. (Dvahtbericht des „Gieß. Anz.") SMe Schwierigkeiten, die sich seit gestern bei den Londoner Verhandlungen im verstärkten Maße zeigten, wirken nachhaltig auf die Unternehmungslust der Börse zurück. Die Spekulation zeigt beute auf allen Gebieten eine besonders be- meÄenswerte Zurückhaltung. Auch aus dem Publikum liegen nur verhältnismäßig wenige Kaufaufträge vor. Obwohl man im Hinblick auf den etwas schleppenden Gang der Verhandlungen mit einer längeren Dauer der Konferenz rechnet, waren jedoch nach wie vor, in der Meinung, daß sie zu einem positiven Ergebnis kommen wird, die Geschäfte am Aktienmarkt gut bei größtenteils gut gehaltenen Kursen. 3m Vordergründe des 3nter- esses stehen rroch immer Petroleumwerte. Am Anleihemarkt ist das Geschäft ziemlich ruhig ge- dauertunser Sfaisonausierkauf i Sie sind überrascht, wenn Sie unser Angebot lesen! Süddeutfchbcmb. Roggen kommt gelegeuMch zum Export, der auch sonst durch die Besserung des holländischen Gulden begünstigt wirb. Braugerste weiter gesucht, well noch knapp. Vorjähriger Weizen gefragt, aber auch die neuen Proben! sollen ein gutes Aussehen zeigen. Es notierten: Weizen, märk. 191 bis 196, Roggen, märk. 141 bis 146, Gerste, märk. 195 bis 205, neue 179 bis 185, Hafer, märk. 159 bis 169, Weizenmehl 25,75 bis 28,75, Roggenmehl 21,50 bis 23,75, Weizenkleie 10,90 bis 11, Roggenkleie 10,60, Raps 290 bis 295, Leinsaat 400 bis 410, Diktomaerbsen 25 bis 30, kleine Erbsen 16 bis 18, Futtererbsen. 14 bis 16, Peluschken 13 bis 14,50, Ackerbohnen 13,50 bis 15,50, Wicken 14 bis 16, Ackerbohnen: 9 bis 10, gelb 17 bis 18, Seradella, alt 8 bis 10, neu 12, Raps tuchen 9,80 bis 10, Leinkuchen 20 bis 21, Tvockenschnitzsl 7,50 Mark. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M., 13. Aug. (Drahtbericht des Gießener Anzeigers.) Es wurden notiert: Wetterauer We^en 20,75 bis 21,25, Ro^en, tntönb. 17,50 bis 17,75, Braugerste 21 bis 21,50, Hafer, inländ. 18,25 bis 18,75, Mais, gelb 17,40 bis 17,75, Weizenmehl, inländ., Spezial 0 32 bis 33, Roggenmehl 26 bis 26,50, Weizen- und Rvg- genkleie 10,75 bis 11,25. Tendenz: fest. Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M. (In Billionen Mark auSgedrückl. Buenos-Aires, London. Neu« S Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und avest für 100000 Einheiten, alles übrige kür 100 Einheiten.) Telegraphische Auszahlung. (Ohne Gewähr.) Berliner Produktenbörse. Berlin, 13. Aug. Am Produktenmarkt bestand etwas Rachfrage nach Roggenmehl aus Büchertisch. — Hans von Heutig. Rob.eshierre. Studien zur Psychologie des Machttriebes. Mit 12 Abbildungen. Geh. 5 Gm.» Ganzleinen 7 Gm. (Verlag von 3ul. Hoffmann, Stuttgart.) — Viele Bücher sind geschrieben worden, um dieses psychologische Rätsel zu lösen, doch ist wohl keines in so scharfsinniger Weise und mit so unerbittlicher Logik an die Aufgabe herangetreten, wie das neue Buch des Münchener Kriminal-Psychologen Hans von Hentig. Allen Quellen hat der Verfasser nachgespürt. Das Ergebnis seiner Untersuchungen ist ein Charakterbild des Vollstribunen von unvergleichlicher Lebendigkeit und Plastik. Hans von Hentig zeigt uns, gestützt auf 12 Bildnisse seines „Helden" und dessen Umgebung, die ganze geistige Entwicklung des Mannes, deckt seine geheimsten Gedankengänge und Schwächen auf und enthüllt seine letzten Absichten. Niemand wird das Buch aus der Hand legen können, ohne von der ersten bis zur letzten Zeile gefesselt zu sein. — Die Sachverständigen-Gutachte n. Die Berichte nebst allen Anlagen. Einzige autorisierte Ausgabe im Auftrage des 2bts° wärtigen Amtes. Deutsche Derlagsge- sellschaft für Politik und Geschichte. Berlin. Preis broschiert 8 Mk. Es bedarf kaum der besonderen Betonung, daß diese Deröffenllichung des Sachverstäudigen- Gutachtens, die neben dem englischen und f«m- zösischen Text der Aepaoationskommission die amtliche deutsche Uebertragung enthält, die einzige Ausgabe ist, die als nach jeder Richtung' hin zuverlässig anzusprechen ist. Denn mir der Gerichtssaal. Darmstadt, 11. Aug. (Cig. Bericht.) Das Bezirksschöffengericht verurteilte den 52jährigen verheirateten Lehrer Wilhelm Betsch aus Wimpfen wegen Verbrechens nach § 176 Abs. 3 des Strafgesetzbuchs (unzüchtige Handlungen an Minderjährigen) zu 3 3ahren Gefängnis: 3 Monate, und 3 Wochen der Untersuchungshaft wurden auf die Strafe angerechnet. Dasselbe Gericht verurteilte wegen des gleichen Verbrechens den 36- jährigen verheirateten Zimmermann Scheuermann aus Lorsch zu 8 Monaten Gefängnis. 3n beiden Fällen wurden mildernde Umstände angenommen, weil nach dem Gutachten des Gerichtsarztes verminderte Zurechnungsfähigkeit vorliegt. Un •Btntonen Prozent Frankfurt a. M. Berlin Schluß Kur» Schluh- Kur» Schluh- Kur» Schlutz. Kur« Datum: 12. 8. >3.8. 12. 8. 13. 8. 6% Deutsche ReichSanleHe . 4% Deutsche Reichs an leihe . Deutsche Reichsanleihe 3°/„ Deutsche Rctchsanlcthe . Deutsche Sparprämtenan leihe 4% Preußische «onsolS . . . 4% Hessen........... 0,720 1.1 U ’iil 0,900 85*8 11,12 6J6 9,90 11,25 0.445 13,12 Z 0,376 13,50 14^5 51 54,75 66,75 12^0 18,76 8.40 12,75 30,75 27,25 33,26 2,1 30,90 7,85 2,75 12,50 4,60 15 19,13 1,45 15 18,50 15,65 8 20,45 17 10,40 16,875 9,50 39 45 2,60 3,40 3,40 13,25 0,8 1,2 14 1,7 3 5,45 11,25 4,7 S 4,25 0,665 1,075 1,540 0,450 1,1 0,910 - 32 6.25 9,40 10,625 0,445 £8 0,370 52,5 12,5 14,4 51,5 53,5 66,75 11,75 18,25 8 12 39,75 27 38 2,3 30 7,40 8 14 18,50 1,65 13,75 17 15 8,25 18,75 16,60 te,41 16,50 9,25 37,5 43,25 2,50 2,90 3 13,25 0,78 1.1 13,75 1,75 3,35 5,40 10.9 4,60 3,95 0,690 1.1 1,6 1,35 1.2 0,990 853 10,75 47 34 6,50 9,5 11,2 13 2.4 0,5 0,4 51 13,90 ’W 53,90 65,5 .13.80 16.75 8,25 "« 28 39,7 29,90 7,76 i 14.25 19.75 14,90 18,65 15,90 19 10,5 17,75 29 45,75 2,30 3,40 133 1,2 1,65 2.8 5,75 11,13 3,75 0,665 0,975 0,975 1,200 0,975 4,2 84,5 10,75 47 31,5 6,25 95 10,75 12,40 2,3 0,475 0,425 50,5 12,5 13,9 51 63 59,75 12,90 17,4 7,9 12,30 29,00 27,10 37,5 29,30 7,60 4,13 13,70 18,40 13 75 16,13 15,25 18,25 9,90 15,75 37,50 44,50 2,50 3 13,5 1.1 1,65 3,6 5,25 10,65 3,9 3‘/«°/n Hessen.......... 8°/o öttlen........... Deutsche Wertb. Dollar-Anl. dto. Doll-Schatz-Anwetsug.') 4% Zolltürken......... 5% Äoldmexikaner..... Berliner HandclSacsellschaft. Commerz- und Privat-Bank. Darmft. und Nattonalbank . Deutsche Bank......... Deutsche Vereins bank .... DiSconto Lommandtt .... Metalldank........... Mitteldeutsche Credttbcmk. . Oesterreichtsche Creditanstalt. IBnrfpmtCT (Änft ....... Caro.............. Deutsch-Luxemburg...... Gelsenkirchener Bergwerk. . Harpen er Bergbau...... Kaliwerke ÄscherSleben.... Kalttvcrk Westeregeln. .... Laurahiitte........... Dberbedarf...... • • • • Phönix Bergbau....... Rheinstahl........... Riebest Montan........ Tellus Bergbau........ Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Lloyd..... Cheramtsch« Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann...... Anglo-CoM-Guano ..... Badische Anilin........ Chemische Mayer Alapdr . . Goldschmidt.......... Griesdeimer Electron .... Höchster Farbwerke...... Holzverkohlung........ Rütgcrswerke......... Echeidcanstalt ........ SlNa. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann........... Mainkraftwerke........ Schuckert............ Siemens & Halske...... Adlcrwerke Klcyer ...... Daimler Motoren. ...... Hchligenstacdt......... Mcguin............. frankfurter Armaturen . . . .Konservenfabrik Braun . . . Melallgcsell'chaft Frankfurt. Tct. Union A. G....... Schnhmbrik Herz...... Eichel.............. Zellstoff Waldhof....... Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . . 12. Aug. 13 Aug. Repart. Amtliche Notierung Amtlich: D Geld iotieruai -Brief Geld Brief V. 13. Amst.-Rott 161,19 165,01 163,74 164,66 voll voll Brff.-Antw 21,94 22,06 21,70 21,80 voll voll Chriftinnia. 58,55 68,85 58,10 58,40 voll voll Kopenhagen 67,95 68,15 67,53 67,67 voll voll Stockholm . 111,62 112,18 111,47 112,03 voll voll HclsingforS. Italien. . . London. . . 10,47 19,00 10,53 19,10 10,47 18,95 10,53 19,05 voll voll voll voll 19,10 19,20 19,01 19,11 voll voll Neuyork . . 4,19 4,21 4,13 4,21 voll voll Paris. . . . Schweiz . . 23,98 24,02 23,44 23,56 voll voll 79,20 79,60 79,20 79,50 voll voll Spanien. . Wien in D-- 66,36 66,64 16,26 66,54 voll voll £?cft- abgest 5,94 5,96 5,94 12,49 5,96 voll voll Prag . . . 12,49 12,55 12,55 6.57 voll voll Budape't. . Buen-Aires 6,60 5,55 voll voll 1,415 1,405 1,415 voll voll Bulgarien 3,08 3,10 3,03 3,10 voll voll Japan . . . 1,72 1,73 1,72 1,73 voll voll 'Hio de Ian 0,41 0,42 0,41 0,42 voll voll Bclzrad . . 5,27 5,29 5,27 ’ 5,29 voll voll L'llabon . . 11,62 11,58 11,52 11,66 voll voll Berlin. 13. Aug. (Selb Priel Reparl. °/n Amerikanische Noten ..... 4,1) 4,21 voll Belgische Noten........ Dänische Noten ........ 21,65 67,23 21,75 67,57 voll Englische Noten........ 19,01 15.11 voll Französische Noten ...... 23,S4 23/6 voll Holländische Noten...... 163,6 1 134,46 Italienische Noten...... 19^05 19,15 voll Norwegische Noten...... 53,10 58,40 voll Deutsch-Ocsterr, 2100 Kronen 5,98 6,02 voll Numänische Noten...... 1,91 1 91 voll Schwedische Noten...... 111,41 112,09 voll Schweizer Noten....... 79 10 79 60 Spanische Noten....... 5^21 50'43 Tschechoslowakische Noten . . 1239 12,56 voll Ungarische Noten . . ... 5,51 5,53 voll H er ren - Ri n dboxstief el 0 Eß breite Form, extra stark.....Oe V U Herren-Halbschuh ß gß spitze und breite Form.....Wo00 Damen-Spangenschuh ß IE bequeme Form.......... Ul IV Damen-Schnürschuh E Qß schwarz, bequeme Form .... UlUU Herrenstiefel 4ß Eß schöne moderne Form .... lUeUU Herren-Halbschuh ßß spitze Form, braun...... lUoWll Damen-Spangenschuh 7 Eß mit Schiebeschnalle, braun ... I oWU Damen-Schnürschuh 4ß Qß moderne Form, braun.....IOoOO Herrenstiefel *tt Eß Rahmenarbeit..........■■»eUO Herrenhalbschuh Eß breit und spitz, Rahmenarbeit IsdoWW Dam.-Spangenschuh ja pft mit Schiebeschnalle, | 1 ßll hochmoderne Form......ImVU Damen-Schnürschuh 4t) Eß braun, Rahmenarbeit......IbiUU flrX,, 2®0,ftrlrä! Ä- iM As Vor Wtato zu Recht uni ist. Echvn i des Wvlffbr rigen Dcspr Weise, m ix schalt MeArech 0*3 teck diplomklchen • Deutschland an< nebensächlichen Kitsvillen den und in der ° Denn vir ÖÄß Ä* lvpas W- . zweideutig bi Herrivt seine chung der Ei tiver Form i Irren einjähr! versähen Vers herigen,Crfo und angesichti denen und h Belgier versti in französisch muh ein güns kaum mög allenfalls - n lnvch durch die Räumung bei aines anderer We Englände geführt werde fcie der Der Macdonalds der Wilitarko Argument zu ^och die Ha! % der Wilit, Ankunft der, gründ getret, von ihnen ab Manschen Dcu vald erweisen. _ ^edensa'l- Deutschland jr Drängt, die Geist der benscht nach h ^ngen von D A,Kiedensb k^^andn? E i"">vrg hr Zwei deut p d, 'er W dem sich die der von Leu