/ Mmvocy. 14» Mai 192$ ®rn I scheidungen zu treffen, so habe das jur Zeit noch seines Amtes waltende alle Kabinett auch bte Pflicht, die Lösungen nach besten Kräften vorzubereiten. — Als Kandidaten für die PrasÄentschaft der olnUnqai«ai oeuai, |Lay^ ----- Kammer werden nach dem Echo de Paris m mcem[€r Baldwin unter lautem Bei» erster Linie Franklm Douillon Iustm Gothard ' Ö€t Opposition, ob die Aufhebung der Ab» und der ehemalige Ministerpräsident Painlev« ge- L2n gegen die Arbeitslosigkeit Hel» nannt, sämtlich Radikalsozialisten. » tt>?tbe otcc nl$t und weshalb Snowden beab» 111___- ... sichtige, die Abgaben zu beseitigen Er gab 1 " ' ' " der Befürchtung Ausdruck, daß die Arbeitstagig» fett in einem Jahre größer sein w^:de Wenn chie Regierung zeigen könne, daß diese Pöllttk dia Lage bessere, werde die Opposition fcute für Jw stimmen. Die Regierung sei durch die Arbells- tafenfragc zur Macht gelangt und habe in die» fer Frage nichts getan. Dre 216)^^03 der Mac-Kenna-Abgaben sei eine der torichsten Maßnahmen, die je getroffen worden seien. ,2tach Baldwin, dessen Rede großen Beifall bei beti Opposition fand, ergriff der Schahkanzler Snowden das Wort. Als er Baldwins Mißtrauensvotum erwähnte, wurde er von Baldwin unterbrochen, der erklärte, sein Antrag könne kaum als ein Mißtrauensvotum bezeichnet werden Snowden führte weiter aus, alle Hoffnungen der- Opposition, Stimmen von anderen Parteien zu erhalten ,seien zur Enttäuschung verurteilt Seine Vorgänger 'batten wiederholt den vor» läufigen Eha ratter der Abgaben betont Er schloß unter großem Beifall der Anhänger der Regierung indem er sagte, die Auftieoung der Abgaben sei eine Ghrenfrage. Es könne kein Kompromiß geben. Die Regierung stche und falle mit ihrer Politik, aber sie werde nicht falle^ Die Mehrheit des Hauses werde ihre Politik Der deutsch-russische Iwischensall Berlin, 13. Mai. (Wolff.) Heber den bekannten Zwischenfall in der H a nbei sve rtre- tung der Union S. S. R. sind, wie das Wolf - bureau erfährt, die der Ratur der Sache nach zeitraubenden Ermittelungen und Verhandlungen inzwischen weiter fortgeschritten. Zur Vermeidung uner-wünschter Verzögerungen wurde das bisher vorliegende Untersuch ungse rgebn i s der russischen Botschaft vom Auswärtigen Amt über- mittelt Soweit, wenigstens in objeftioerHinsicht Verletzungen von Vorrechten solcher Mitarbeiter der Handelsvertretung stattgefunden haben, welche das Recht persönlicher Exterritorialität genießen kann das Auswärtige Amt solche Vorgänge selbstverständlich mir bedauern. Zur Beilegung des Zwischenfalles find der russischen Botschaft entsprechens Erklärungen und Vorschläge zugegangen, welche den Gegenstand weiterer diplomatischer Verhandlungen bilden werden. Kommunistische Ueberhedlichkeiten. Berlin, 13. Mai. (WTB.) Die kommunistische Fraktion des Preußischen Landtages hat einen Urantrag eingebracht, der in schärfster Weise gegen die Vorgänge bei der Einweihung des neuen M o ltkedenkma ls in Halle Stellung nimmt und den Landtag auffordert, zu beschließen: Die Angehörigen der erschossenen und verwundeten Arbeiter sind aus der Staatskasse zu unterstützen; die verhafteten Arbeiter sind sofort frei zu lassen und für die erlittene Haft zu entschädigen; die Schuldigen an dem Blutbad, insbesondere Oberpräsident H ö r s i n g, Polizeipräsident Runge und die Polizeioffiziere sind sofort ihres Amtes zu entheben und zu bestrafen; der Minister des Innern Seve- Erstes Blatt 174- Jahrgang GietzenerMMer General-Anzeiger für Oherhesten gen 1. Linie außerhalb Frankreichs. Das ergibt eine Luftflotte von rd. 1300 Flugzeugen^. Linie, wozu ebensoviele Flugzeuge der bereits lagernden Kriegsreserve kommen. Außerdem stehen für einen Uebersall auf Deutschland etwa 1000 Zivilflugzeuge, die sofort zu schwersten Bombenflugzeugen eingerichtet werden können, zur Verfügung. Rechnet man noch mit einigen Hundert Schul- und Sportflugzeugen (die ebenfalls zu Ausbildungszwecken verwendbar sind), so ergibt sich zur Zeit eine Luftflotte von rund 4000 Flugzeugen. Für die weitere Entwicklung der französischen Luftstreitkräfte ist ein Programm ausgearbeitet, das folgende Friedensstärke Vorsicht: 140 Kampfstaffeln mit 1400 Flugzeugen 1. Linie als reine Angriffs- Waffe, darunter^ 10 Nachtbombenstaffeln mit 160 Riesenflugzeugen 1. Linie und 48 Lagbombenstaffeln mit 84 Bombenflugzeugen 1. Linie. Ferner 80 Beobachtungs staffeln mit 800 Flugzeugen 1. Linie. Insgesamt also 220 Staffeln mit 2200 FlugPUgen 1. Linie, wozu wiederum eine gleichstarke Kriegsreserve und eine wachsende Zähl von militärisch sofort verwendbaren Zivilflugzeugen tritt, so daß also in etwa 3—5 Jahren mit einer Luftflotte von etwa 5000 Flugzeugen zu rechnen ist. Für die industrielle Mobilmachung stehen in Frankreich 37 Flugzeugfabriken und 13 Motorfabriken zur Verfügung, die in kürzester Zeit die gleiche Leistungsfähigkeit erzielen werden, wie zu Ende des Weltkrieges wo alle 15 Minuten ein vollständiges Flugzeug und alle 10 Minten ein neuer M- wr abgeliefert werden konnte. GS kosteten: Butter 1,90 Mk., Käse 50 (5ine Brückenausstellung Kampf getobt, hat verströmtes Menschenblit die in Frankfurt. nehmen entgegen in Gießen die Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers und die Trägerinnen, in den Landorten die Zweigstellen-Inhaber. Der neue Roman wird neuen Beziehern des Gießener Anzeigers von Beginn an kostenlos nachgeliefert. ** Militärperfvnalie. Oberleutnant Äa r st beim Stabe bes 1. (Hess.) Datl. Jnf.-Rgts. Ar. 15 ist durch Verfügung des Reichspräsidenten mit Wirkung vom 1. Mat zam Hauptmann befördert worden. Hauptmann Karst bleibt beim hiesigen Stabe " Ausgewlesene und Rückkehrer in Hessen. 3n Hessen wurden von den Fran- -osen insgesamt 10 653 Personen mit 23 587 Angehörigen, also 34242 Personen ausgewiesen. Da- stnd 7225 Eisenbahnerfamilien der Direktion Mainz (zusammen mit den Angehörigen 25125 Personen), 430 Beamte des hessischen Staates, der Reichsfinanz- und Postverwaltung (mit ihren Familien 1117 Personen) und rund 3000 Angehörige anderer Berufe (einschließlich der Steine rot gefärbt. Die erste Mainbrücke, man crmeffe daran die große Bedeutung, welche fte im IV »verkehr h^tte. 3n leider verloren gegangenen! Urkunden des Jahres 1035 und 1192 wird der Een Brücke schon Erwähnung getan. Um 1222 stellt bereits der Stoma die Hälfte der Einkünfte aus der Münze für dieses .wichtige Derkehrs- nttttel , das durch Hochwasser schwer gelitten batte, zur Verfügung. Wer die .Brückenfreiheit" •?' "Drücke Streit anfing, wurde fterer Strafe belegt, auf der Brücke waren Opferstöcke ausgestellt, die von der Bürgerschaft ^rben. Ebenso wie im Jahre 1311 .Burgergeld" gezahll werden mußte, so wurde von den .Frauenbürgern" (d. h. denjenigen welche eine Dürgerwitwe ehelichten) eine bestimmte Summe erhoben, die aur Bestreitung des Hinterhaltes für die Brücke diente. Auch muhte ein kAer, der die Brücke passierte, für sich und seine Ware Brückengeld zahlen. Durch Hochwasser ist die alte Drücke oftmals schwer beschädigt, 1306 riß eine gewalltge Ueberschwemmung die alte Mainbrücke ein. und am Magdalenentag 1342 ftürate i>ur(J> das furchtbare Hochwasser die Brücke samt der kleinen prächtigen Brückentapelle ein, und zur Erinnerung an dieses grausige Geschehen wurde alljährlich am Magdelenentag bis zur Reformation eme große feierliche Prozession abgehalten. Unter den Belagerungen hatte die Drücke sehr zu leiden und wurde von Freund und Feind 3" friedlichen Zeiten spielte sich bei Festlichkeiten das .Gänserupfen" unter der Drücke ab, eine Belustigung, an der alt und jung, retd) unb arm mit Vergnügen teilnahm. 1740 mußte die Brücke neu gebaut werden, der I ®tne außerordentlich sehenswerte Ausstellung vehertergen letzt die Römerhallen, eine Ausstel- Umg, die em Stück große, glanzvolle Vergangen- ^t versinnbildet. Es ist die Ausstellung des Druckenbauvereins .Die alte Drücke", welche fo bewegte Vergangenheit der allesten Drucke Frankfurts in Bild und Schriften wiedergibt. Welch reichhaltiges Material ist hier ^isammengetragen, von den ersten primitiven Darstellungen der alten Kaiser-Karlbrücke oder Elc der Franffurter sagt, der .alte Brick", bis zu den Plenen und Entwürfen für die seht endlich tn Angriff genommene neue Alte Drücke, deren Fertigstellung mit einem lobenswerten Eifer be- kTteben wird Sie ist sozusagen eine Angelegenheit Bürgerschaft geworden, ein besonderer »Druckenbauverein' hat die Angelegenheit in die Hand genommen, um die Alte Drücke getreu der alten welche die schönste Drücke Frankfurts war, und die nur allzu blinder Elfer kurz vor Ausbruch brüderlich für die Mfahrt erklärte, möglichst bald aufzubauen. Das schönste und stolzeste Denkmal von Frankfurts historischer Vergangenheit sank, die alle Drücke von der Goethe sagte: „Man tarnt sagen, daß die Malnbrucke das einzige schöne und einer so groben ©tobt würdige Monument aus früheren Zeiten ist " Und ein aller deutscher Spruch führt sie unter den vier berühmten Drücken des Reiches also auf- jjhe Dresdener ist die längste und schönste, die Prager ist die breiteste und frömmste, die Regens- purger die stärkste, die Sachsenhäuser die rötestes" Wahrlich die .röteste": oftmals hat hier der langen mehr oder weniger ftoengen Stubenhaft nun frohgestimmt hinauswandern odrr auf flinkem Aad dahinflitzen zu können durch Berg und Tal, Wald und Feld, und die Lungen zu baden in der lauen, erquickenden Maienluft. Fürwahr, wenn der Mai für den Rest seiner Herrschaft getreulich das hält, was er nun feit einigen Tagen verspricht und was er als Wonnemonat uns doch eigentlich schuldig ist. dann tonnen wir noch mit ihm zufrieden sein und aus ehrlichem Herzen bekennen: .Alles neu, macht der Mai, macht die Seele frisch und Uei" — auch wenn wir die Legitimation zu diesem Bekenntnis erst reichlich verspätet um die Mitte des Monats herum in die Hand bekamen. * Gießener Wochenrnarktpretse am 13. Wal 1924 (Händlerpreise). Aus Stadt und Land. Dießen, den 14. Mai 1924. Endlich Mai! Ds mag manchem vielleicht etwas kurios er» fOKinen, heute, da das fällige Kalenderblatt den 14. Ma i ansagt, von einem .endlich M a i" sprechen zu 'hören. Und doch ist dieser Ausspruch gar nicht unzutteffend, wenn man sich dabei nicht auf das Schema des Kalenders, sondern auf das lebendige Werden und Geschehen in der Ratac beruft. Was für ein Wetter a?ar uns denn bis etlichen Tagen beschert? Cs war doch wirklich nut April-, ja mitunter sogar Rovern- verwettet, wenn auch nicht gerade der Schnee durch die Straßen stob und die Quecksilbersäule des Außenthermometers unterhalb des Nullpunktes spazieren lletterte. Aber diese andauernden Regenfälle und die empfindlich e Kuhle gegen die sogar der wettenwendi- sche April ein Muster von Wohlanständig leit warl Wahrhaftig, da war vom Wonne monat Mai so gut wie nichts zu spüren, und mehrfach wurde einem erst barm behaglich zumute, wenn tm Ofen das Feuer wieder bullerte. Run endlich — und ausgerechnet in den Tagen der gefürchteten Eis - heillgenk — seht der Mai sein freundlichstes Gesicht auf und offenbart, daß er doch nicht ganz fv schlimm fein will, wie manche es schon glaubten. Hellachend schaut Frau Somie auf uns hrrab. unter ihrem belebenden Impuls sproßt und grünt es jetzt kräftig im Garten. Feld und Wald, und gar manche frohe Hoffnung auf eine günstige Ernte knüpft sich an das ausgezeichnete Wachswetter. Welche Lust ist es, nach der Wochen- freunden eifrig gesammelt, um zu Hause einen 2lb- glanz der Frühlingspracht' zu verbreiten. Aber tote 'Kell wetten diese der freien Natur entrisse- nen Blüten dahin, wenn man sie nicht mit der notigen Sorgfalt abgepflückt und zu Hause te- toabrt. Auch das Blumenpflücken, das so viele achtlos betreiben, ist eine Kunst, die gelernt werden will. Wenn man Blumen pflücken will, so nehme man ein Körbchen mit, das mit Moos au8ge£°Iftcrt ist: außerdem soll man eine Flasche mit Wasser bei sich führen, um die abgepflückten Dlumen zu besprengen. Samt kann man den Korb «anz voll Pflücken: nur dürfen sich die Blumen nicht drücken, und danach breitet man ein nasses Tuch über diesen blühenden Schah. Zu Hause hat man bereits Schalen mit nicht zu kaltem Wasser bereitgestellt, bevor man die Blumen auspackt, und zwar große tiefe Schalen, die am besten eine grünliche Färbun^baten. Die Blumen leben länger in grünen «Halen, tote wenn sie dadurch an die freie Natur erinnert würden. Man sammelt die Blumen zu Bündeln, mischt aber nicht verschiedene Arten durcheinander und schneidet die gtiete so kurz, daß sie nicht den Boden der Schale berühren. Man stelle sie nicht nahe an ern Feuer noch in einen Raum, wo Gas benutzt wird. Am Tage offne man die Fenster weit, damit Luft und Sonne die gefangenen Kinder bar Statur erreichen und gieße täglich neues Walser in die Schalen, da die Blumen sehr durstig sind. Behandelt man wilde Blumen die man im Freien gepflückt hat, auf diese Weise. "w" sie fast ebenso lange lebend und l^nen> tole lte tn der Statur selbst sich ihres Daseins erfreut hätten. ersicyruch, unter Prof. Traurman ns Ceitund wrd unter Mitwirkung des Akademischen Gesangvereins, des Frankfurter Symphonie-Orchesters und eines bewährten r h c i n i s che n S o l o q u a r t e 11 s am Mitt- woch, 21. Mal, in der Stadtkirche mit einer am Sltontag, dem 19. SHai, vorhergehenden Hauptprobe. Tie Missa, das Höchste aus dem ganzeir unerschöpflichen Reichtum Deeihovenscher Kunst und deutscher Musik überhaupt, ist bereits zweimal hier aufgeführt worden. Zuerst im Jahre 1909 und weiterhin 1913 in Gemeinschaft mit der damals unter Max Reger stehenden Meininger Hofkapelle, die bei dieser Gelegenheit In den »Gießener Musiktagen", wie sie hießen, auch Regers Chor .Die Nonnen" begleitete, und bh Siidyarb Wagner gewidmete 3. Drucknersche Shm^ Phonie In Gießen erstmalig zu Gehör brachte Die bevorstehende Aufführung der Missa solem- nis ist zugleich ein IubiläurnSkonzert, denn 1824 also genau vor 100 Jahren, erklang tn Wien das weihevolle SDert, an das Beethoven, tote tn keinem anderen, seine innerste Seele Mnqeaebn hat, zum ersten Sltafe. fz5 0 m Naturheilverein wird uns ge chneben: „Wesen und Wert der Gymnastik" heim das Thema eines Vortrags vom Statur- Heilverein am Freitag abend im Felsenkeller. Die ic* ^rad Grna Schumann von hier .Kralen bereits als vorzügliche Gym- nasttklehrerin betaratt Gesundheitspflege ohn< Gymnastik ist nicht recht denkbar. Gymnastik ist harmovtsche Ausbildung von Körper, Seele und ®runsur Gesundhmtsghmnasttk Hnb Gntftxmnung, Anspannung und Atmung Das Ziel dieser Gymnastik ist. tewuhte'Ausbll- Muskelgruppen zu unbewußter Beherrschung des Körpers. Gymnastik bildet ein Bindeglied zwischen Gesundheitspflege Erziehung. Jeder, dem feine eigene Gesundheit am Herze-n liegt, sollte diesen Dortraa besuchen. : -U6bcr 1x16 Zustände am Rhein ter vor einigen Tagen von den Franzosen aus Mainz vertriebene evangel. Pfarrer Haupt auf Veranlassung des Evangel. Bundes morgen übend 8 älhr tn der Stadtkirche sprechen Der ^^.^dient die besondere Beachtung der Oesfentlichkeit. Landkreis Gießen. * Grvßen-Duseck, 13. SNai. Stegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten in Drohen. Duseck wird die Kreisstrahe Grvhen- ^U«Unen »'S« * le einen > eiten. M hir entrtfk’ cht mit der Haufe be- aj so viele «[ernt werken will, st mü W eine Aas^ foepfM” in den Korb riC 'SlumCT ein naW Aiafe Hai MDcflrr n ansM bestens sie^rch Ian fannneu 5& V ä* Hoi'! bereit > w °en Sw oenn Igo/ "Wbn a?tb Un* S Vhm. le8« °h„. M^ist ®^C und "fltonafKf EMUng * w. ÄSS® en 2orträg ySetn /ranzosen Haupt der letzten D seiner Wohnstätte anlegen matzte, um den tRiefcn- Amtsgericht. Rihofa . Zigarettenfabrik • Frankfurt/M. reine Wolle, helle und dunkle 3945a Rationelle Fußpflege Dr.Diehl Stiefeln Acker 3960a awwt Gut erhalt. 8929h Karia" — neu Bolt LeihMteiL Gartenftr. 11. ist nur möglich beim Tragen von Damen- Sport- H. Schön Marburger Str. an d. Lethgesterner Weg, w verkaufen. Schr. At" ‘ Heute nur noch 6 Tage unser Ausnahme- Verkauf Meten 107. Kaufhaus 9 Jahre alt, da über- zäblig, su verkaufen. H. Vrückmann Neuhof, Wettervoraussage Fortdauernd heiter, warm, trocken. ii. 1 Muttttlmm ! (6 Wochen alt) zu verkaufen. Ltoeos ! Reiskirchen Ein Stiefel, der nicht drückt, Ein Stiefel, der beglückt.1 Neuer, blauer Anzug für mittlere Maur, zu verkaufen. 1020155 Sonncnstr. 12 IL zu seinem Heim, um sich heilen zu lassen. Allmählich wurde der Zuzug so stark, datz die Regie- tjormoä roe nuyt entfernen. Darauf bereue und fastete Ratana mehrere Tage. biS die Radel von treffen von beute an täglich frisch tn strammer Eis- vackung zu billigsten Preisen ein. Hamburger Fischhandlung A. Koch Nachf. Schulstraste 10 SÄr. Ana? u. 020188 an den Gtest. Ans. Thema: Wesen u. WeH der Gymnastik Frau Erna Schumann, Gymnastiklehrerin, Gießen Zur Deckung der Unkosten wird ein Eintrittsgeld erhoben, und zwar für Mitglieder 60 Pfff.. Nichtmitglieder 1 Mark. 3988c Frische Ziichc heute und morgen eintreffend: Kabeljau. ohneKovs per Pfund 30 Pfg. SeelarbS.ohne Kopf per Pfund 30 Pfg. Seehecht *”c per Pfund 25 Pfg. Rüb öl. Kaltschlag per Liter 85 Pfg- Salatöl per Liter 1.10 Mk. Handkäse. perKtste (60 Stück) 1.90 Mk. Limburg StanM- käse. v. 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Unter geschickter Anwendung dieser Angaben gelang es dem Gauner in fast allen Fällen sehr bedeutende Gelder zu erschwindeln. Jetzt gelang es der Kriminalpolizei, den Schwindler auf frischer Tat f e st z a nehmen. Es handelt fkb um den 1898 in AeuorleanS geborenen Otto datz er eines Tages auf seiner Veranda gesessen habe, als er aus denr See vor seinem Hause eine Wolke aufsteigen sah: die Wolle barst, und aus ihr trat ein göttliches Wesen hervor, das' ihm die Macht gab, das Maorivolk zu heilen. Seitdem hat Ratana nicht nur Tausende von Maoris geheilt, sondern auch einige Weihe, die sich in seine Behandlung begaben. Biele seiner Fälle sind von Aerzten nachher untersucht worden, und es trug nicht wenig zu seinem Ruhm bei, dah europäische Aerzte das Wunder seiner Heilungen anerkannten. Ratana hat sich von jeder Reklame ferngehalten: er ist ein schlichter Mann, der Berichterstatter und Photographen vermeidet. „Ich habe ganze Züge voll von Ma)ris gesehen, die zu seinem Heim bei Wanganui kamen," erzählt ein Besucher. „Sie alle verliehen ihn, von ihren Leiden befreit. Dor der Tür seines Hauses war ein großer Hügel aus Krücken und Stöcken, die die geheilten Lahmen weggeworfen hatten, Und dazwischen lagen Hunderte von Drillen, deren sich Augenkranke nach der Wiedererlangung iher Sehkraft entledigt." Dietzen, 9. Mai. Wegen gewerbsmäßiger Anzucht wurden zwei Mädchen von hier und von EoeSfeld durch Strafbefehle zu zwei und drei Wochen Haft verurteilt. Ihre Einsprüche da- gegen wurden verworfen, da sie in der Hauptverhandlung trotz ordnungsmähiger Ladung nicht erschienen waren Eine Händlerin von hier hatte Felle den bestehenden Dorschristen zuwider gelagert and aufbewahrt und erhielt deshalb eine Geldstrafe von fünf Goldmark. Als die elektrische Stratzenbahn noch im Betrieb war, kam es an der Ecke der Frankfurter Und der Alicestratze zwischen einem Strahenbahn- und einem Lastkraftwagen zu einem Zusammen- stoh. Der Führer des letzteren erhielt einen Strafbefehl, weil er den Zusammenstoh fahrlässigerweise verursacht habe. Auf seinen Einspruch hin wurde die Sache in der heutigen Sitzung verhandelt. Dabei kam das .Gericht zu der Aeberzeugung, dah dem Angeklagten eine Fahrlässigkeit nicht nachgewiesen sei, und sprach ihn deshalb frei. Ein Schüler von hier stahl seinem Vater Kleider und warf sie einem im Hof stehenden Mädchen zu. Dieses gab die Sachen an seinen j Bruder, einem Bergmann, der dem Vorgang von dem Fenster seiner Wohnung aus zugesehen, hatte, weiter Wegen Hehlerei erhielt dieser zweiMo- nate Gefängnis. Die übrigen Beteiligten sind schon früher abgeurteilt worden Wegen tätlicher Beleidigung wurde eine Frau von hier zu einer Geldstrafe von 15 Gold- mark verurteilt. Sie hatte einem jungen Mädchen, mit dem sie verfeindet war, auf der Straffe I eine Ohrfeige gegeben.___________________________ 27710 Die feine Zigarette Schloß Amerongen Großformat Stück 5 Pfg. Natnrheilverein Freitag, den 16. Mal 1924, abends 8 Uhr, Im Saale v. Feleenkcller, Bahnhofstraße: Vortrag WM» WS Neubau in bester Lage mit 7—8'Ztmmer-Wohn- nug, September beziehbar, zn verlausen. Schrift!. Angebote unter 3914V ar» den Giehener Anzeiger Streik ÄKdtten. * Schotten, 12. Mai. Die Wiederauf° Nähme des Au topostverkehrs Ulrich- st e i n—S ch o t t e n wurde heute in einer Versammlung im hiesigen Rathaus )aal, die die Düv- germeister der interessierten Gemeinden und die Vertreter der Postämter und ie8 Schottener Gewerbes und Handels unter dem Vorsitz des Regierungsrats Weber als Vertreter drS KretseS 'vereinigte, beschlossen. Falls die Autoverbindung sich nicht rentiert, leisten die beteiligten Gemeinden einen Zuschuh von 150 Mark monatlich. Die Anregung, die Linie Schot ten—Gedern wieder aufleben zu lassen, muhte fallen gelassen werden, da diese Linie schon einnml wegen Un- Rentabilität abgebaut werden mutzte. Bezüglich des Fahrplans wurde in Aussicht geiwmmen, datz das Auto früh um VsS älhr xn Schotten eintreten wird und im Anschluh an den ll'^Or Zug wieder ab fährt, so dah Anschluh nach Lauterbach vorhanden wäre. Wemr der Antrag bei per Cisenbahndirektton Frankfurt durchg.hrn sollte, dah der seither nur Samstags verkehrende 3-llhr- 3ua täglich verkehren wird, dann soll dieser An- jchluh abgewartet werden. Man hofft, dah der Betrieb bereits zum 1. Juni ausgenommen wird. Kreis Friedberg. Sf Friedberg, 12. Mai. Sn den letzten Tagen wurde hier eine Fülle von Vevanstäl- tungen geboten. Die Au g u st in ers chu l e gab seither auf Veranlassung und unter Leitung von Prof. Karl Schmidt für die Angehörigen der Schule in dem Raume der Turnhalle Schüler- konzerte, die sich des allgemeinen Beifalls er- i freuen. Dieses Mal war aber der Rahmen weiter gespannt und das Konzert war für a l le S chu - len Friedbergs xn der Stadtkirche an» «setzt, so dah mehr wie 1500 Schüler den Pracht» vollen Raum unseres schönen Gotteshauses füllten. Das Konzert bot reiche Abwechslung von Orgel», Gesang- und Diolinvorträgen. — Am Donnerstag sprach Direktor Dr. Schäfer im Volksbilbungsverem über das Lebenswerk Kants. Der Redner verstand es in vorzüglicher Weise, den Erschienenen ein klares Bild über die Bedeutung des großen Philosophen auch für die Jetztzeit zu geben. — Emen vollen Erfolg aber ! erzielte der D. D. A. (DereinderAusland- 'deutschen) mit eurer Aufführung von Humperdincks reizender Oper »Hänsel und Gretel'', eine Ausführung, die sich würdig an die vor einigen» Wochen von demselben Vevern veranstaltete Aufführung von Goethes „Arfaust" anschloh. Der Erfolg der Aufführung war so groh, dah die Vorstellung noch einmal wiederholt wird. Atarkenburg und Rheinhessen. • Darmstadt, 13. Mai. Die vor drei Monaten über den Kreis Darmstadt verhängte H u n- -desperre ist wegen Fortbestehens des Tollwut verdachtes bis auf weiteres verlängert toor&en. Hessen-Nassau. fpd. Franks urt a. M., 13. Mai. Sn dec Riddastvahe lieh ein Herr sein Auto enttgs Augenblicke unbeaufsichtigt. Zwei pinge Burschen auS Offenbach schwangen sich im nächsten Augenblick auf den Führersitz und jagten davon. Glücklich kamen sie mit ihrem Raub bis Rudes- heim, wo sie bereits von der Polizei erwartet und fest genommen wurden. Die beiden 'Burschen kommen auch für die anderen Auwdiebstähle der letzten Tage in Frage. — Sn Frankfurt und in fast allen Städten der näheren und weiteoen GelegenMM Eine sehr gut erhaltene, moderne Stoito* m. sichtbarer Schrift für Mk. 120.— und ein groster 39101) Füllofen System Wittekind, zu Mk. 35.- zu verk. LveMN.lklelttKMs- Gesellfchasl m. 0.0. Die Privatklage zwischen einem Hauseigen- fastete 'utatana meyrere -uigc, vis me 4iauei w« i ttar und seinem ^eter einem selbst aus dem Knie des KindeS kam. Snnerhalb hier, wurde nach längererBewe^fnahmezwecks seiner Wohnstätte anlegen muhte, um den Riesen» ihnen wurde Zügels ausrelchenden^^weis^ verkehr bewältigen zu können. Die »Erleuchtung" f^eigesprvchen, wahrend der and^e unter des WundermanneS wird von ihm so erzählt, Annahme - - • — • 1 strafe von 20 Goldmark verurteilt touroe Christian Berges. Gießener SLadttheaLer. Hopwood: Der Mustergatte. Das Dud-Rauheimer Kurhaus-Theater hatte sich zum Debüt seiner diesjährigen Gastspielreihe einen offenbar englischen Schwank ausgesucht, I der in seiner Harmlosigkeit schwerlich von einem deutschen Konkurrenten überboten werden kann. Es ist jedenfalls kaum zweifelhaft, datzi die Mühe der Uebersehung einer besseren Sache würdig gewesen wäre. Smmerhin garantterte der Schwank trotz plattester Komik, unter Adolf Telekys Lei- I tun« flott gelpielt, einen heiteren Abend, zu dessen Gelingen die Herren Schüler, Lambertrn, Marlitz Stichel und Linkmann und die Damen Basedow, Kalmar und Engel nach Kräften beitrugen. Ein mcht sehr zahlreiches Publikum zeigte sich für die amüsante Unterhaltung lebhaft dankbar. Kunst und Wissenschaft. Hartung, Kölner Schauspielmtendant. Darmstadt. 13. Mai. (Eigener Bericht.) Der Generalintendant des Hess. Landestheaters, Gustav Hartung, der am 1.Juli Darmstadt verläht, ist zum Schauspiel-Sntendanten des Kölner Stadttheaters ernannt worden. Hartung hat das Hess. Landestheater seit der Spielzeit 1920/21 geleitet ________ Vermischtes. Der neue Weltrekord-Segelflieger. Berlin, 13. Mat Der preuhische Kultusminister Dr. Dölitz hat an den Lehrer Schulz in Rositten, der mit einem fast neunstün- diaen Segelflug einen neuen Weltrekord aufgestellt hat, ein Glückwunschtelegramm gesandt. Der Wundermann der Maort Die englische Reichsausstellung in Wembley wird auch einen besonders interessanten Gast begrüßen können, nämlich Ratana, den Wunder- mann der Maori, der aus Reuseeland kommt, um die Antipoden von der Emzigartigkeit seiner Heilungen zu überzeugen. Ratana, den seine Stam- mesgenossen wie einen Gott verehren und von dessen Taten auch schon viel Merkwürdiges nach Europa gedrungen ist, ist ein Dollblut-Maott, der ganz zufällig die Kvast der Wunderheilung, an sich entdeckte. Er ist ein Farmer, und eines seiner Kinder jagte sich eine Radel ins Dein. Ein Arzt MoW. U ____________«QM N Große Auswahl in Sandalen,Turn- u. Sportstiefeln, sowieWeißleinen-Damen-u. Kmder- —— schuhen zu billigen Preisen —— Gießener Konzertverein Mittwoch, 21. Mal 1924, abends 7 Ohr, in derStadlklrche, mit einer öllenllichen flauplprnbe Moolag, 19. Mal 1924, abends 6‘/, Obr: Beethoven Missa solemnls für Soli, Chor und Orchester. Ausiahreuüe: H. Wo» (Sopran) — J. Kuhl-DahliMM (Alt) — A. Sehilbaoh (Tenor) — J- Schmier (ßaß) Der Akademische Gesangverein — Das Frankfurter Symphonie-Orchester. Leitung: Pro!, v. Trautmann. Eintrittskarten: 6, 5 und 4 Mk.. Studentenkarten 2 Mk., für die Hauptprobe 2 Mkn Studenten und Schüler 1 Mk. bei Ernst Challler und abends an der Kasse. Studentenkarten nur im Vorverkauf beim Hausverwalter der Universität. 3940v Büchertisch. — Die klingende Schelle. Roman von Felix Sutten (Ullstein, Preis 1 Goldmarkb Die Haupigestatt von Felix Saltens neuem Roman ist der sänge, reid>e Georg Erbacher, ein verwöhnter Geniester, der nichts kennt, als die schm.n- kenlose Entfaltung seiner Persönlichkeit. Das Problem einer Zeitwende ist in diesem mit geistvoller Schärfe iund nicht ohne 3r)nie hevuis- gearbeiteten Charakter dargestellt. Voll dicht»- rischer Feinheit ist der Roman in seinem ball» tragisch-dunklen, bald frühlingShellen und sanft verklingenden Stimmungen. Die liebliche Anmut der Gärten und Hügel um Wien verleiht den Landschaftsbildern den fützen, zarten Ton Schw Kertscher Melodien. , , , , . T. , — Dr. Emil Hu na, Die geschichtliche Persönlichkeit Hesu. 4,50 Goldmark. Mün» chen 1924. Deutschland-Verlag. DaS Duch ist eine deutsch-völkische Tendenzschrift, die am Dau einer deutsch-katholischen Kirche mithelfen soll, um unser deutsches Volk auch kirchlich z» einigen. .Denn ohne einige Kirche gibt es kein einiges Volk . Don dieser Absicht aus sind auch die historischen Ausstellungen des Verfassers zu werten. Deshalb möchte man das Duch nur in die Hand solcher Leser empfehlen, die über das nötige May von Kritik verfügen, und die die oft recht gewagten Resultate der in ihm niedergelegten Forschung auf ihr richtiges Mast zu beschränken wissen. Autzer- I halb dieses Kreises dürfte das Werk mehr zur Verwirrung als zur Einigung beittagen. Datz die ernschafte Leben-Hesu» Forschung durch daS Duch bereichert worden wäre, kann man nicht behaupten. gucht- stute ‘"macht d le Wäsche blendend weiss. Alleinverkauf für Giessen: Schuhhaus L. Bernhardt Telephon 1485 Schulstraße 10 Fisch - Zentrale Markttaube. Morgen trifft in fester Etspackung groste Sendung frischer SMk ein. [020207 I. & A. Vcrbev. niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii Belgier Zweijährige Dobermannhündm zu verknusen. Wo? sagt die EeschäslSst. d. Gtest. Llnz. Möge “t«» Kostüm preiswert au wr; kaufen 020^ JLö^eratf. lÄJk färben, gute Qualitäten, zu dem ganz besonders billigen Westen Preise von Mk.20.00 und Von heute ab blutfrischen LMWIMim SttliM EeeheA ßoldbarst, Soles frisch geräucherte Bölkinge, 6$rot- kn, glnnöttn Seehasen •*“ sehr billig bet Georg Wallenfels gegenüb.Enaelapolv Kammerjäger Herm. Lobiaat alter erfahren. Fachmann,kommt wieder nach Gieffen und Umgebung und vertilgt radikal unter IStlftlld). ffiarantie Hatten. 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Die trauernden Hinterbliebenen: Christiane Damm geb. Wolf Ludwig Damm Schreinermeister Marie Damm geb. Launspach Heini Damm 1 F . , Mariechen Damm j EnKe Heute morgen entschlief sanft nach langem schweren Leiden, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Fri. Mathilde Bauer im 57. Lebensjahre. SM Telegramm! Zum fünften Male in Gießen Aufnach Gießen, BaMofsMe31 Dort verkaufe ich auf dem Hofe und im Nebengebäude 1 Waggon Emaille t eine große Partie Zink waren ' AiumBniumgeschärr. Es sind wieder sämtliche Artikel in allen Größen und Farben vorhanden. Der Verkauf dauert von Donnerstag, den 15. Mai, bis Mittwoch, 21. Mai. Hochachtend 020190 Frau Carl Dorp aus Elberfeld. i la Grauguss für alle Verwendungszwecke nach Modell und Zeichnung, Handformstücke bis 1200 kg Stückgewicht, Maschinenformstücke — auch komplizierter Art — Spezialität: Feuer- und säurebeständiger Guss, Hartguss, Metallguss in Messing, Rotguss und Phosphorbronce, sofort lieferbar. 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Die Tagesordnung wird in der Ber- sammlung bekannt- gegeben. 8“*D Her Vorstand. ~ JT1 ,*** T» .w-JjP, ” _laL__La?_.TaZ- nP HP, •XL,” * 4k 4k 4k 4k 4k 4k 4k * 4k * Den Triumph der ScMteehnlk Pneuma-Stlefel finden Sie im Schuhhaus Magnus Seltersweg 81 Außerdem offeriere ich große Auswahl in: ^k 4e| Tourenstiefel aller Art Haferl-Schuhe in allen Größen Turn- und Tennisschuhe in allen Größen Straßen-Schuhwerk in jeder Qualität und Ausführung Damen- und Herren-Luxusschuhe in allen Ausführungen, Kinderschuhe in allen Luxusausführungen VG Biete Restbestände in Straßenschuhen zu äußerst billigen Preisen an __3958D 8 * * & K* * * & & %• * & * I* * * * I* Spezialverkauf in Korsetten Besonders günstig! 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Ferner die ersten Aufnahmen: Das Eisenbahnunglück bei Belinzona Ab Freitagi II Auto uud Kamera zwischen afrikanischen] Großwild Mit Vortrag des Afrikaners Herrn Paul Plage, ehemaliger Offizier der Burenarmee. 3955c '■ ■■ A- Sektvertreter für den dortigen Bezirk, bei großzügiger Reklameunterstützung, von bestrenommierter Sektkellerei gesucht. Rur branchekundige Herren mit tadellosem Ruf kommen in Frage. Ausführliche Angebote mit Referenzen und möglichst mit Lichtbild erbeten unter N. G. K. 367 an 2l!a- Haasenstetn & Vogler, Nürnberg. 3909A WM i. g. Lage m. sämtl. Inventar zu verpachten. Schristl. Ang. unter 020178 a. d.Gieß.Anz. 5:uäfa(tienaterM liefert in jeder gewünschten Ausstattun, preiswert di« BrühlscheUniverfitilts. Druckerei, R. Lange. Ullllilllllilllllllllllllllllllllll Bohnenstangen empfiehlt zu billigst. Preisen [3238c Barl Haas jr. Frankfurter Str. 69, Telefon 1682. Illlllllllllllllllllllllllllllllllll Der heutigen Gelaim-Auflage liegt ein Prospekt der »virwa Baucr-Wülriua über Kalrau bet. [3941D Ml bei rein e« sollte, fi 8F® belvndei antwort einige 1 carös A noch in Engi, verlangt, lichkeit b Dasis benühm" Einfälle Deutschl jtontrol eile dtv barS iet es seine Heere stehen hat, dessen industrielles Leben es parolisiert, dessen Bevölkerung durch seine politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen ruiniert wird. Das Ist keine ernste Politik. 3st es politischer Wahnsinn? 3st es ein ungeheuerer Bluff, dessen sich sein eigenes Volk nicht bewußt ist, sicherlich aber seine Regierung? ein schwacher, aber von den traditionellen Bestrebungen beseelter Bonapartes widersetzen — vergeblich. Wir Reutralen wagen es, England heute zu sagen: Mache diesem demoralisierenden und verdummenden Spiel mit Geschichtsfälschungen ein Ende, solangees nichtzu spätist! Seine furchtbaren Folgen bedrohen Europa. England, 7a selbst das Volk Frankreichs, de.sen Beherrscher heute noch die Mentalität einer entschwundenen Epoche bewahren. 3ch wiederhole: Sicherheit für Frankreich ist ein falscher Friedensruf. Er gleicht dem Ruf der Sirenen, der die Seeleu'.e in die Vernichtung lockt. Die öffentliche Meinung sollte überall wissen, warum der Rus „Sicherheit für Frankreich" keinen Frieden bringen k nn, warum er, nach den Worten des englischen P^' miers, ersetzt werden muß, durch den Rus „Sicherheit für Europa" — ein Europa, in b.m Berlin, 13. Mai. (Wolfs.) , Anschein, als ob am Geldmarkt eine gewisse Entspannung sich anbahnen wolle, zumal auch die Reichsbank sich neuerdings in der Kreditgewährung etwas entgegenkommender verhalten soll. Da auch infolge der Wahlniederlage des nationalen Blocks in Frankreich die Aussichten für eine raschere Behandlung der Reparationsfrage eiwas hoffnungsvoller beurteilt wird, außerdem von neuen Zahlungsstockungen nichts verlautete und zur Beilegung des Streiks im Ruhrbergbau aus beiden Seiten Verhandlungsbereitschaft vorhanden ist vollzog sich an der Börse ein gewisser (Stirn- müngsumschwung Die bisherigen Verkäufe hörten auf und die Spekulation versuchte zu Deckungen überzugehen. Da sich bei dem fast allgemein als unterwertet bezeichneten Kursstände Materialknappheit bemerkbar machte, erfuhren die Kurse ItStoeritt Norm ........ ranzSslsche Sloten ..... äniktie Noten ........ chwebische Noten ........ olländilche Noten eMfcknOeslerretch, i 100 Kronen mcrtkantsche Noten • ngllsche Noten lalieinlche Noten......... elglfthe Noten..... Ungarische Noten Tlchkchollowasische Not«..... Norwegische Noten ....... Rumänische Noten. ........ «vantlche Noten- • verhältnismäßig kräftige Erholungen. Für die Mehrzahl der Montan- und Znduftriepapiere betragen diese 1—3, vereinzelt auch 4, bei Berlin- Karlsruher 3nbuftrie sogar bis 1 Billionen Prozent. Das Geschäft zeigte allgemein Ansätze zur Belebung. Wirklich feststellbar ist diese in Schifffahrtsaktien, die unter Führung von Hamburg- Südamerikanern gestern begonnene Steigerung tiäftig fortsehten, ferner bei Hochbahn, Erdöl, Deutschem Petroleum und einigen Montanpapieren. Die nach oben gehende Kursbewegung blieb unter leichten Schwankungen weiterhin bestehen Tas gleiche Bild der Kursentwicklung zeigte auch der Einheilsindustriemarkt. Am Devisenmarkt sind die Anforderungen gegen geslern überwiegend unverändert geblieben; vereinzelt waren sie etwas niedriger. Der Frankenrurs wurde aus London mit 80,70 gegen gestern 77,25 gemeldet. Märkte. Berliner Produktenbörse. Berlin, 13. Mai. (Wolff.) Am Produktenmarkt liegt das Geschäft nach wie vor, aus den bekannten Ursachen darnieder. Die Tätigkeit der Weizenmühlen wird durch die Einfuhr von Auslandsmehlen, die billiger als die aus inländischem Weizen hcrgestellten sind, unterbunden. Die 3n= landsmühlen haben daher keinen Weizenverbrauch, o daß auch die anhaltenden Offerten Sachsens nicht unterzubringen sind. 3m Roggengeschäft be= teht gegenüber dem sehr mäßigen Inlandsangebot einige Rachfrage seitens der Provinzmühlen. Hafer war etwas zu Ausfuhrzwecken gesucht. Die übrigen Artikel waren bei wenig veränderten Preisen still. Weizen, märf., 159 bis 163 (matter), Roggen, märt., 127 bis 131 (matter), Sommergerste, Braugerste, 170 bis 184 (still), Wintergerste, Fttter- gerfte 154 bis 160 (still), Hafer, märt., 125 bis 132 (behauptet): für je 100 Kg : Weizenmehl 22.50 bis 25 (matter), Roggenmehl 19 bis 21.50 (matter); für je 50 Kg.: Weizenkleie 10 (fest), Roggenkleie 9.30 bis 9.50 (fest), Raps 300 (still), Leinsaat 400 (still), Bittoriaerbsen 24 bis 26, kleine Erbsen 13 bis 15, Futtererbsen 12 bis 13, Peluschken 11 bis 12, Wicken 12, Lupinen, blau, 11 bis 11.50, Sera- della, alt, 15 bis 15.50, Rapskuchen 11.75, Trockenschnitzel 9.20, Weizen- und Roggenstroh, drahtgeb., 1.25 bis 1.45, Haferstroh, drahtgepreßt, 1.10 bis 1.25, Gerstenstrvh 1.10 bis 1.25, Häcksel 1.55 bis 1.75, Wiesenheu, gut, gesund und trocken, 2.50 bis 2.85, handelsübliches Heu 1.80 bis 2.10, Mielitzheu 1.20 bis 1.50. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M., 13. Mai. Es notierter, je 100 Kg.: Weizen (Wetterau) 17.25 bis 17.50, Roggen 15 bis 15.50, Sommergerste für Drauzwecke 17.75 bis 18.50, Hafer, inländisch, 14.25 bis 14.50, Weizenmehl, südd. Spezial 0, 26 50 bis 28.25, Roggenmehl 22.50 bis 23.25, Weizen- und Roggenkleie 9.25 bis 9.75. Daß Frankreich das Sicherheitsproblem dem Übrigen (Europa clls ein spezifisch französisches Problem gufzudrängen verstand, verdankt esder Fabel von dem „un p r o v o z i er t e n An- grtf f“, als dessen Opfer es der Versailler Vertrag hinstellt. Diese Fabel ist die üble Erbschaft I des Krieges. Alles Unglück, das sich seither auf- türmte, ist darauf zurückzuführen. Sie war die Begründung des beabsichtigten Garantievertrages für Frankreich, der dem Vertrag angeschlossen werden sollte, so wie sie die Begründung für die fetzt vvrgeschlagenen Verträge gegenseitiger Hilselei- ist, durch welche die französische Diplomatie Mißlingen ihres ersten Versuches wettzumachen trachtet, Frankreichs Zukunft auf eine besondere Stufe stellt, und zwar auf Kosten jener angelsächsischen Welt, deren Entzweiung die französische Diplomatie gegenwärtig bezweckt. Sie ist die Begründung für die einseitige Entwaffnung Deutschlands und die fortdauernden militärischen Kontrollmaßnahmen, die Deutschland im 3nter- esse eines bis zu den Zähnen bewaffneten Rachbars aufgezwungen werden, ilnb diese abwechselnden Maßnahmen sind der Ausgangspuntt für das Wiederaufleben der Vorkrlegspshchologie in Deutschland. Können wir über ein solches Wiederaufleben erstaunt sein, da die Psychologie unter Deutschlands Rachbarn niemals aufgehört hat, obgleich der Hauptteil der Deutschen bereit war, die aufzugeben? Beklagenswert und, mit neutralen Augen gesehen, rätselhaft erscheint die Hartnäckigkeit, mit der man in England die Lebensdauer einer Lüge verlängerte, über die alle verantwortlichen Staatsmänner lachen und von der einige sich öffentlich losgefagt haben. 3hr Bestehen ist heute die Hauptursache aller englischen Schwierigkeiten, der Stein des Anstoß e s für die aufrichtigen Friedensbemühungen des englischen Premiers. Erstaunlich sind folgende Angaben in Poin- oareS Antwort an den englischen Premierminister, noch erstaunlicher deren anscheinende Annahme in England. „Wir haben," sagt Poincare, „nur verlangt, daß Deutschland nicht länger die Möglichkeit besitzt, den Rhein als militärische Basis für neue Angriffe auf Frankreich zu benützen" und: „Wir haben oft genug feindliche Einfälle erlitten, so daß wir gezwungen sind, uns im voraus dagegen zu sichern.' legung des Bergarbetterstreiks, nachdem nun die Verhandlungen beginnen sollen, und die leichte Geldmarktlage taten das ihrige. Auf allen Gebieten eröffnete der Markt sehr lebhaft. Das 3nteresse der Käufer erstreckte sich auf alle Gebiete, besonders aber auf die variablen Werte, während der Einheitsmarkt, wenn er auch erhebliche Kursgewinne zu verzeichnen hatte, dagegen etwas im Hintergründe blieb. Die Kursgewinne bewegten sich zwischen 1 und 4 Billionen Prozent. Ganz ähnlich lagen die Verhältnisse im freien Verkehr. Auch hier waren die Umsätze, besonders zu Beginn des Geschäfts, weit über das Maß der letzten Wochen hinausgehend groß. Api 33/i, Becker Kohle 7, Becker Stahl 5l/8, Entreprise 34, Hansa Lloyd 1,2, Krügershall 43/8, Deutsche Petroleum ll1/*, ilfa 5. Börsenkurse. (Ohne Gewähr.) Diese Frage behandelt in ausführlicher, sachlicher Weise ein neutraler Staatsmann in der bekannten englischen Zeitschrift Affairs". Er knüpft an einen Aufsatz an, den der Herausgeber der „Foreign Affairs", M o r e Wer die Sicherheitsforderung Frankreichs veröffentlicht hat und stellt die Hebereinflimmung Morels und Mac Donalds in der These fest: Die Frage der Sicherheit ist kein rein französisches, sondern ein rein europäisches Problem. Der genannte Staatsmann untersucht nun weiter die Frage, ob Frankreich auf Grund der geschichtlichen Tatsachen berechtigt ist, eine besondere Sicherheit gegen Deutschland zu fordern. Er sagt hierzu u. a.: Die Leiter der französischen Politik verlangen eine bevorzugte Stellung in Europa. Das ist die ' “ — -. — - foie fie dafür KesslerKaffeeBsenz Amg.-No«. Brsl-Antw. Cbrifttanla- Kopenhagen Stockholm - HelsingforZ. Italien. . ■ London . - ■ Neupork .. Pari» .... Schwei, . ■ Spanten . • Wien in D.« Ceft.aboeit Prag..«■ Budapest. . Buen^AtreS Bulgarien ■ Japan .. . Li io ve Jan. Belgrad - Listadon • Zum neuen Frankenfturz. Varls, 13. Mai. (WB.) Rach dem „Temps" hat der heutige Ministerrat den Finanzminister Francis M a r s a l beauftragt, alle zweckent- Briet 74,79 21,’ 1 71,93 112,28 157,99 5,93 4,21 18,45 19,05 19,65 4,31 10,58 68,90 2,26 1-8,25 S7o DenNchc Nrlcheanlrld, . 4*/o Deutsche NclchSanlclhe . Deutsche Relch^anleihr Deutsche NeichSaiilelbe . Deutsche Svarprnmtcnanlethr retchisqe Treditonstalt. Weltbank........... Bochumer ®nt ... .... Subern! ........... Taro .......... Deulsch-Lurembnrg Gelsenkirchener Bergwert» . . Harpeucr Bergban...... Kaliwerk« AschcrSleben. .. . Kaliwerk Westeregelu. .... Lanrahütte...... Oberbedarf ...... PHÜnir Bergbau ....... Rheinstabl....... • • • Ricbeck Montan Lellu» Bergbau Hamburg-Amerika Pater. .. Norddeutscher Llovd..... Cleramische Werke Albin .. 8ementwerk Heidelberg ... bilipp Holzmanu..... Analo-Tont.-Kuano Badische Anilin........ Chemische Mayer Alapin. . . (Goldschmidt.......... Griesheimer Electron .... Höchster Farbwerke...... Holzverkohlung........ Hintgerswerke Scheidcanstalt eng. Elektr,»ttät!-»esellschatt Bergmann........... Mamlraftwerte .. Schlickert............ Siemen! & HalNa ..... Adlerwerke Kley« Daimler Moton». ..... Heyligenstaedt......... Megutn. ...... frankfurter Armaturen ... Konservenfabrik Braun . . . MctallgeseNIchaft Frankfurt. Pet. Union A-S....... Schuhfabrik Herz Sichel.............. Zellstoff Waldhof Zockcrkabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel .. - •) Dom Rückzahlungswert. Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M. (In Billionen Mark ausgedrückt. Bueno!-«ireS, London, Neu« York. Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest für 100000 Einheiten, alle! übrige für 100 Einheiten.) Telegraphische Auszahlung. 12. Mai Amtliche Notierung Meine h-vhe Einschätzung des französischen sprechenden Maßnahmen zu treffen, um etwaigen Verstandes läßt mich schließen, daß diese und Manövern gegen den Franken vorzuähnliche Angaben in Poincares Antwort nut bor- beugen. ( gebracht werden, weil die ftanzöslsche Mentalität * sich überzeugt hat, daß das Märchen von dem 'Steigerung der deutschen Zuckerunprovozierten Angriff" in die Geschichte über- ausfu hr. Wie dem „Deutschen Handelsdienst" gegangen ist. Aber das wäre die gefährlichste von zuständiger Seite mitgeteilt wird, hat sich aller 3llufionen. Mir fällt hier eine Begeben- die Regierung entschlossen, für das laufende Hahr heft ein, über die ich einmal als Richter zu ur- (1923/24) noch eine Menge von 2 Millionen Zent- teilen hatte. Ein Fischerwrib hatte jahrelang die ner Zucker nachträglich zur Ausfuhr freizugeben. Mißhandlungen ihres Gatten erduldet. Er prü- Wie bereits bekannt ist, betragt die bis jetzt gegelte sie in brutalster Weise. Eines Tages hörte nehmigte Ausfuhrmenge für das nächste Jahr die arme Frau, die Rehe ihres Mannes seien bereits 4 Millionen Zentner. durch einen allzu großen Fischfang zerrissen wor- ' Beseitigung der Krise bei der den und da sie wußte, sie würde für den Aus- Man s f e l d ° A.-G. Die Gefahr der Still- gang mit der üblichen Tracht Prügel zu büßen legung der Mansfeld-A.°G. kann als beseitigt haben, bewaffnete sie sich mit einem schweren angesehen werden. Rach Verhandlungen zwischen Holzscheit, und als ihr Mann mit drohender Ge- der Direktion und der Reichsregierung wird leh- bärde auf sie losging, kam sie ihm zuvor und tere über folgende Maßnahmen beschließen: 1. Der ftbiug so wild zu, dast er hors de ombat war. Mansfeld-A.-D. wird ein Frachtnachlaß für ihren Der Wann verklagte sein Weid als die Angreiferin. Koksbezug gewährt. 2. Die ^P^ozentige Um- Wenn das morgige Europa gleich dem h:u- satzsteuer vom Erstprodukt, die auf importiertem tiaen aus falschen historischen P r ä - Kupfer nicht liegt, wird in Zukunft bei der Mans- misfen wieder aufgebaut werden soll, feld-A.-G. nicht mehr erhoben. 3. Das Reich gibt bann ist der Fall Frankreichs und Deutschlands I der Mansfeld-A.-D. einen Kredit von zusammen der Fall meines Fischers und seiner Frau. Aber 1,5 Millionen Mark in drei Raten, verzinslich Frankreich ist nicht die Frau, sondern der Gatte! mit mir 8 Prozent pro Jahr. Von unterrichteter Während mehr als 200 Hahre vor dem Kriege Seite wird versichert, daß die Regierung die von 1914 war Deutschland der Haupttummelplatz Vorarbeiten bereits erledigt hat. für frte französischen Heere, die es zu wiederholten ' Sächsische Waggonfabrik Wer- SfafeJ'SeinerSBÜfte machten. Wer will das da u 21.-®., Werdau i. Sa. Die Gesellschaft bestreiten? Der Dreißigjährige Krieg 1618—48; hat in Bulgarien eine Zweigfabrck errichtet, st.e die grauenhaften Verheerungen an Mittel- und bereits in Betrieb gesetzt ist und mit berJiulga- Obenrßein durch Turenne 1674; die noch schauer- rischen Staatsbahn einen Vertrag.auf 700 Reichere Verwüstung der Pfalz 1688—97; der spa- paratur-Eisenbahnwagen abgeschlofen hat. nische, polnische, der österreichische Erbfolgekmeg, * die bis zum Jahre 1748 reichen; der zweite schle- Frankfurter Börse. 8r«n,Hrt a. K 13 Mm. T-nd-n,: ML WMPnfSen Fiank^ich aefesselt schien: Diese heute kräftig erholt bei sichtlich befestigten Kursen. fanX Wtote U dm- Volk- solche £ef>r günftig tourbe bZr 2Iu»gang Ser fMnjDftfdym - y ro.4.1.—« I Wahlen ausgenommen. Rachdem nun das Gesamtergebnis derselben vorliegt, gibt man sich gern der Hoffnung bm, daß man nunmehr auf gütlichem Wege zu einer vernünftigen Regelung der Repa- ratlvnsfrage gelangen kann, bzw. daß der Dawes- plan ohne Vorbehalte von alliierter Seite zur Ncpart. «/» 10 voll 2 B 1 voll 13 Mai Amtlich: Notieraa, Frankfurt». M Berlin Schluh-i llur» j Schlui» fturs schlich- Kus Schlich- 12.5. 13.5. 12. 5. 13. 5 0,073 0,080 0,0755 0,076 0 43ü 0,420 0,4'5 0,435 0,200 0,201 6,215 0,861 0,900 — 0,076 0,110 — — 0,230 0..2S 0,215 — — — — — — — — 0,200 — — — 4,2 4,2 4,2 4.2 78,63 78,30 78,6 78,3 1 4-25l 4,63 4,13 | 4,75 1 -1 .— 47.5 | 47 24,75 28,5 23,5 24,6 4,26 3,4 4 3,63 6.30 7 6,28 7,25 7.6 8,5 7,63 8,25 0,655 0,62> — — 7,6 8,5 7,63 8,25 11,7= 13, <5 — — 1,7 1.8 1,63 1,7 0,400 0,425 0,1 0/25 0.3CO 0,350 0,325 0,4.5 — — 38,26 42,37 8,75 11,25 9 10,37 13,5 • 14,5 12,6 3? 39 34,25 39 29,5 45.5 38,5 44 59 53,5 48,75 54 9 9 8,1 9,25 12,5 13,75 12,13 Id,26 7,63 8.5 7,75 8,25 11,25 13,23 11,63 13.25 20,5 23 2« 23,76 — 24 23 24,75 34 37 33 36,25 1,4 1,6 — — 19,75 21,75 19,5 21,75 4,5 5,1 4.7 5,2 35 39 — 8,25 8,75 — — 2,75 3,25 3 3.87 16 18 — • 13 14,13 12,87 18,5 1,1 1,2 —• — 9 10,37 9.5 10,5 9.6 11 9,63 10,8? 10,13 11,13 9,87 10,87 6,1 7 — w 10,5 12 10,87 12 11,8 12,75 — — 7,87 8,4 7,64 9,87 9,5 10,25 9,5 9,87 4,8 — * 24,25 2S 24,5 29,4 — 38 32,5 kl 1,45 1,6 1.4 — 2,75 2.S 2,6 2,67 9,7 2,4 • — 12,5 15,5 12 12 0,5 0,650 — — — «WM 11,7 12 — — 1,2 1.4 1,1 187 2,8 2,5 2,25 2,5 6,6 6,95 —- — 6.5 7,25 6,25 7,5 3,3 ?,5 4 8,1 2,5 2,65 — (Selb Brief (Selb Brief 12. 13. 157,36 158,14 157,21 167,99 1 1 20,05 20,15 19,95 '0,05 soll lioll 58,91 69,25 58,60 58,98 12 12 71,62 71,98 71,62 71,98 2 2 111,47 112,03 111,72 112,28 4 6 10,62 10,es 10,62 10,68 60 voll 18,95 19,05 18.85 18,95 4 4 18,355 18,445 18,355 18,445 1 1 4,19 4,21 4,19 4,21 1 1 24,14 24,26 23,65 23,75 20 25 74,51 74,69 74,41 74,79 2 2 68,10 68,40 68,10 18,40 60 10 5,93 6,02 6,08 6,12 voll voll 12,46 12,54 12,46 12,54 10 10 4,48 4,52 4,48 4,52 voll voll 1,385 1,395 1,385 1,195 10 voll 3,04 d,03 3,03 8,11 OOtl voll 1,695 1,705 1,685 1,695 Dol voll 1,465 1,495 0,475 0,485 DOÜ voll 5,265 6,295 6,255 6,295 Del voll 12,65 12,74 12,68 12,74 voll voll W§ •ti . - WW UHM MM M ctte moderne OFEN POLITUR. CTtun" st»: und Lus den es» Deutschs äS steuer ausgeai nicht derseW aktron ein. il toarfen Borg Ungeheure $ den Mch. ^esterung ?eder denken! kunfliiche wiEich vor Wahrungen, v^ilsglei^ d>L ®rftmi schuld jm tung der fta auf mindeste 5* beloL N?nzen m Drittens die an England Schuldenberg, Urd°». SÄ lösen. Aus de, ^tenim° Sramm für . Wicklung SL '3unwt fei1« (IdL Lu ,ei^ ?"bik EVto» S*. S .■neuen ÖrflnIj. S.euererh gegebenen den Sieg der^ römische 2k* sieg erst r> Fronkensturz Mn kann cn führen, und ' schehen. dah Srohbanken 1 zöfilche W trete" fini> D üben, werde, Inti) der M Erfparnismal durchsehen. '< Man kann at Handelsredak warnt vor ! jseiner Ausfas bewußt sind finanzpolitisch kann. Der L dicht darum, Stabilisierung welche Sch tragen hä Liese Erk< Nagel aus der die Spitze bei tritt, ob Dr anderer, seine »reich vor dem und dabei dc Vernichten. Ä Zahlen der Fi NMnMahr brennend am Poincarö sich nur mit vergleichen 1 jedem Satze wurde: „lln Diesmal laui steht. auf 9i Driand hi Unterbrechung Zeiten am liei der ein toSna Pvincars Sparer, die 3 die Eeldenwe sender Zahl , am Dersalllag deren Auszc Sur Katastrvpl Dmsdetreso ■Kleinsparer. 1 der bankrott u rn.O L7s> om««T 2®ol«< Pfrfw C«?ei^Iner von info'9 F& “®eT Arameister auS dem Wagen stieg, wat Agnes Dantiger aus der Dorhalle des Hauses. Gräne Linoenschatten rannen über ihre rotitcpe Haarkrone und schlugen goldene Funken mrs den straff um die Stirn gewundenen Flechten. Jn ihrem weihen schmalen Gesicht lebte kein kacheln. Dur die gespannten Brauen und der 9^k>rehte Mund verrieten, dah sie auf die Heimkehr des Vaters gewartet hatte- Eine verhaltene Frage brannte in den dunklen Augen, die sich unter schönen, schwarzgesäumten ßiöern verbar» 9€n- ®in einziger voller Aufschlag lieh die Sterne goldbraun aufglänzen, dann tauchten sie wieder m den Schatten der gebogenen Wimpern. Stumm stützte sich das Mädchen auf das schwergefchmie- dete Geländer und wartete auf die Anrede des Vaters. Er war gewohnt, stumm empfangen zu werden, wuhte, dah sie ihm nicht entgegenflog, dah sie schon als Kind nicht den Mund geöffnet hatte, um ihn zu begrüben, und erstieg langsam, jeden Schritt auskostend, die breitausladende Treppe. Erst als er dicht vor ihr stand, müde von zweitägigen Verhandlungen und zwei durchwachten Dächten, aber den Kopf voll aufpeitschender Ent- würfe, holte er Atem und grüble sie mit den Worten: „SS ist in Ordnung. Och hab' sie gezwungen!" Ein Lächeln löste den strengen Mund und das Gesicht ward das eines fröhlichen Mädchens aber dann schürzten sich plötzlich ihre Brauen und es klang beinahe wie bebauernb und ein | , Tel. 2188 it. 2169 Handelsschule Hermes Gießen Bahnhofstr. 60 Noch täglich Aufnahme fürd. neuen Handelskurse. 01,876 Prospekt u. Aufnahmeschein fr. 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Er hatte den alten Ith von dem letzten, fern im Ausland lebenden vprotz der Freiherren von Runs vor dreiund- öivrrmstg Hahren um einen Batzen gekauft, und sein Werb war gern mit seinen zwei Buben hinein- gezogen. Sie hatte sich darin wohl gesuhlt, bis die Geburt des dritten Kindes ihr zum Siechtum geworden war. Das Kind gedieh und zählte heute einundzwanzig Jahre, die Mutter aber neigte sich dem Grave zu und lag nun schon fünf vhuyro am Hang des Schlohbergs auf dem alten Kapellenfriedhof im roten Steingrund begraben ©te hatte keinen Teil seines Wesens besessen, war gekommen und gegangen und hatte ihm nichts gegeben, nichts genommen. Er zählte weder die Mrtgift noch die Kinder als von ihr empfangen. Sein war alles von Anbeginn. So wollte eS seine unbekümmert schaltende Datur. Er war Mann, war Eroberer in allem, was er tat und dachte, sie war zu schwach, zu wenig Werb gewesen, um ihn au fesseln und zu halten. Dichts war von ihr auf die Kinder übergegangen frte nöhne trugen zwar das dunkle Haar der tomtg geringschätzig, als ste ihm die Hände gterch- fam abwehrend entgegenstreckte und die kurze Fvage Hervorst ich: 0 »Gezwungen? Alle?" lachte Gottfried Dantiger laut auf, er- griff öie schlanken Handgelenke und zog dös Mädchen an sich, indem er sagte: „Vetn, nichi alle, aber die grobe Mehrheit, und das genügt I Hätte der Scharf von Schar- fenegg nicht feinen Kopf aufgesetzt und die von Eggstetten und Gehringen mit sich gezogen, um die Zerschneidung ihrer Feldmarken zu verhindern und die (Strafte in die sumpfigen Gründe der Leberau zu verweisen und dadurch den Kostenvoranschlag umzustürzen, so wäre kaum eine einzige Stimme dagegen gefallen." »Aber das war doch sein Aecht," trotzte Agnes, als stünde sie auf der anderen Seite und entzog sich dem Griff des Vaters. »Dechtl Der Teufel hol sein Dechtl" brauste Dantiger auf, „mein Recht ist stärker, denn es lauft mit dem allgemeinen Vorteil." Die letzten Worte warf er schon über die Schulter, als er in den hallenden Flur trat, der baö Haus von der Vortreppe bis zur Dergseite durchzog und erst hart an der Felswand von der Stützmauer des alten Steinwürfels auf gefangen wurde. Agnes blickte ihm nach, ohne sich vom Fleck zu rühren. Ihre Lippen ruhten wieder fest aufeinander. Er wandte sich nach ihr um und sah sie in grünlichem Daumschatten, vom dunklen Türrahmen umfangen, wie ein Bild vor sich stehen. Bronze- töne funtelten im Haar, nachtschwarz, von einem Goldfunken erhellt schienen die Augen, hart«, kantet trotzte das starke Kinn. Unruhiger Atem bewegte die lose gegürteten Brüste. Und wiedevum erfaftte ihn das eigentümliche Gefühl, das ihn seit einiger Zeit mit seltsamen Ahnungen überfiel, wiedeimm war ihm, als stände sie ihm abwehrend, feindlich, mcht wie seine eigene Tochter, sondern als ern fremdes Weib gegenüber. Aber er er- flickte diese Anwandlung, umfaftte ihre Gestalt mit streichelnden, eifersüchtigen Blicken, fühlte sich als der Vater, der Herr über das Schicksal dieses starken, fremden Geschöpfes und rief: „Komm mit mir, ich brauch dich zur Dieder- schrift, sonst laufen mir die Gedanken schneller als die Feder. Wir wollen aus der Strafte eine Eisenbahn machen. Ich will ihnen eine neue Ader einspannen, die von Runs bis zum Bodensee schlägtl Komm und hilf!" Da löste sich der starre feindliche 3itg ihres .'fnö’?nb auf einmal war sie wieder die rasch zufahrende, von der herrischen Art des Vater- unwiderstehlich ungezogene Magd. „Ich komme!" rief sie und flog hinter ihn drein, erreichte ihn vor der Tür des graften Arbeitszimmers, das den halben Unterstock füllte und warf sich ihm wild an die Brust. „Ich hab' dich ja noch gar nicht begrübt ‘ flüsterte sie aufter Atem und drückte die Wanäe an seine Brust. .... »Gus," antwortete er zärtlich, ihr den ver- stummelten Damen gebend, den sie sich als Kind selbst beigelegt hatte. Seine Lippen lagen auf iftvenx lose gesteckten Haar, und er preftte sie einen Augenblick fest an sich. (Fortsetzung folgt.)