Vctik, ll(Ä5 SS -r «ti. ^lei 3^-4 K'M 23 tM < ^Ld- i?i MM "fSte tzsAZ ^ebotje. T(U182SÄ »lirff iü»'Ä; “rt“?Ä iü i^bu!^ DlehmarK. '•, 5t6t di. fqt. tl9ttunaeB u h? 5 w* W W jUt tt»rt billig Ntcung u tun. "°k vledrrhvlU ihrngti '53.) Drr Artige m l groben 3iutt- »bau'« tokbIHec- rd Haldan, t* im- Aach der .L- zrt Stell dnt iß. lchränkunM aa tu 2t>rb Par,)vr k .Corning P/l' öt präl bmi 8oo» ir Erörterung ttae üslunM KMn. itabemtldx 4rJnt- einer 2Li|ld)t yroei b.’t bk vvrartlicht- intilierta Däch» W jormlttenl löUbi . 2,^uubod) i.C*. jtunn bt'itbtirt üiii ie?nL |«dot nur mti b nu9 WlklbtW* '# SdjlnhimmfL 'n: . 1 Nlindkie.rl in' I ilnu(t)ui(U I Sfi1 Mlber, I 11; 2 -eilkn. loneL jerldilcbene» onltrt Ikrilcifltrnie. tionator. eilt» ttt. 38 Erscheint tLgstch, a>b«e feen*, enb ^iertaqi, ■V I. Samttaqtbetlaqe: G.«^e»eeZu»'l"ndlLiler <5«<einen fieylner Huewern tN- felge b»betet flk»alt. - 31 r n|pteAflsfteOe 51. gnld>ri't fit Drahtnach- nch"n ImdjerEitleu. P^tfdfrtffontJ: fraitfnrt a. Bl. iiStt. 174. Jahrgang z Donnerstag, 14. Sebrnar 1924 vietzenerAnjeiger General-Anzeiger für Oberhessen tmfl wnb De riet: vrLHI'fche Unlbtrf;tälS‘Bed>- v«d Slcinbniderei R. Ctnje in Gieren. S^riftlelhin) un) 5chi1Rraße Z. laaabae Injelgr« (fit bt< lüQteniiRWfr b<» pur Ta^mitiay vorher •lee)eteTetbinbfid’h«tL >u( I mm !^b< ftr Hr)t«<-rn re* 27 mm Pre:1< 0ilt,S8.au»wLrtH 11' Poltpfcnrig, für Ne» Atome Nn eigen r 7V m Preile T5 V clbpfennio, TLbDoikbdlrM- 7t «s. fiblaa. - PrlanrwmiUch jur ToMib «. 7> euiDrton: l>r 3rtrbr IPilb Van«ie; für .en tbtqen 3 ed: ttrflPluirtorfn dftr brn Injeiqenfeil f anete*, fimihd) in Sieben. Die bürgerlichen Siege. Die oorläufigen Ergebnisse der Wahlen ta ß übe d und Thüringen lassen keinen Zweifel darüber, daß sowohl in Lübeck wie in Küi Ingen die sozialdemokratische Dorherr- khaft endlich gebrochen ist. 3n Thüringen hauen sich die bürgerlichen Parteien der Mitte einschliebllch der Deutschnationalen zu einem VrdnungSbund zusamnengesch'ossen,von dem sich nur die Völkischen fernhicl.en. Etwas anders lagen die Verhältnisse in Lübeck, wo nicht nur die Völkischen. sondern auch die Demokraten gesondert vorgingen. Betrachtet man nun die be'onderS lehrreichen Wahlen in Thüringen näher, so ergibt sich folgendes: Die Parteien des Ordnungsbundes: Deutsche VolkSpar.ei, Deutschnarionale Volkspartei, Wirt cha'tZgruppe, Landbund. ZenrtumSpar- tei und Demokratische Partei erzielten nach den bis jetzt vorliegenden Ergebnissen 333 937 Stimmen gegen 337 134 Stimmen bei den letzten thüringischen Landtagswahlen im Jahre 1921.Der Gewinn des Ordnungsbundes beträgt also rund 47 000 Stimmen gegen damals. Dazu kommen 76000 Stimmen der Völkischen, so baß der bürgerliche Gesamtgewinn auf rund 127 000 Stimmen steigt. Die Vereinigte Sozialdemokratische Partei erreichte eine Stirn» menzahl von 183243, wozu noch 6196 gesondert für die 11. S. P D. abgegebene Stimmen kommen, so daß die Gesamtzahl der abgegebenen sozialdemokratischen Stimmen 189 439 beträgt. Die S. P. D. und M. S. P. D. hatten 1921 bei den thüringischen Landtagswahlen 265 566 Stimmen auf sich vereinigt. GS ist also ein Rückgang von rund 76 000 sozialdemokratischen Stimmen sc st zu stellen. Wohin sind diese gefallen? Die kommunistischen Stimmen sind genau um 76 746 Stimmen gewachsen. Sie sind von 73 709 im Jahre 1921 auf 149 255 gestiegen. Oft das nur ein Zahlenspiel? Oder ist es ein Ausdruck der oft behaupteten und oft bestätigten Radikalisierung der sozialdemokratischen Wählerschaft? Die thüringische Sozialdemokratie glaubte sich vor dem erwachenden Bürgertum dadurch schützen zu können, daß sie mit den Äommu» Bl Ren en Bündnis eing.ng. Von den Kommunisten Immer weiter nach links gedrängt, trieb die sozialistische Regierung Thüringens eine Politik, die das Glend des Landes wurde und zum Zusammenbruch der sozialistischen Partei- und Vorherrschaft führte. Richt ihren, sondern nur den kommunistischen Zielen und Zwecken hat die radikale Politik der so- nialdcmokratischen Partei Thüringens gebient. Das Ergebnis sehen die thüringischen Sozialisten vor sich in dem Verlust von 76 000 Stimmen, der anscheinend fast restlos der kommunistischen Partei zugutegekommen ist. Ob die Sozialdemokratie daraus die erforderlichen Konsequenzen ziehen und zu der Erkenntnis kommen wird, dah d e Bejahung von Staatsnotwendigkeiten auf die Dauer keiner Partei schaden kann? Woher aber kommt der bürgerliche Zuwachs, wenn er nicht von den Sozialdemokraten stammt? Ganz zweifellos aus eigener Kraft! Es dürfte auch zutreffen, daß die weitaus überwiegende Mehrzahl der völkischen Stimmen aus bürgerlichen Kreisen kommt. Genaueren Ausschluß darüber könnte allerdings erst eine Betrachtung der Stimmenabgaben in den einzelnen kleinen Dahlbe-irken ergeben. Eine solche Beobachtung hat z.B. in Bremen bestätigt, daß die bei den lltz en Wahlen in Bremen abgegebenen S.immen aus bürgerlichen und gut- bürgerlichen Wahlbezirken kommen. Da aber die Völkischen nur eine „Bewegung" sein wollen, bleibt abzuwarten, wie sich die völkische Politik im thüringischen Landtag auS- wirken wird. lieber die mögliche Zusammense t - tung der kommenden Regierung in Thüringen lassen sich überhaupt nur Vermutungen anstellen; der Ordnungsbund der bürgerlichen Parteien ist ja auf ausdrückliches Verlangen der Demokraten zunächst nur für die Wahlen abgeschlossen worden. D e aber auch immer die kommende thüringische Regierung auSsehen mag, die sozialdemokratische Vorherrschaft ist gebrochen. DaS Bürgertum darf an seine Kraft glauben! D e Sozialdemokratie muh zu der Erkenntnis kommen, daß sie sich durch eine radikale Politik nur selbst schädigt und lediglich den Kommunisten HUft. Das Ende der Steuerverhandlungen. Berlin, 14. frebr. (Priv.-Tel.) 'Lieber die gtfl rigen abschli.henben Besprechungen »wichen oct ReichSr^ erung und dem ^ln erauSsch^ß des Fünftednerausschuise« über die b i :e Steuernotverordnung ei fährt der .Lokal-3ir>cifler“ auS parlamentarische Ärci en. dah wenigsten» zwilchen den bürgerlichen Mittelparteien Das Pfälzer Strafgericht. Der Befreiungskampf in Pirmasens und Kaiserslautern. Die Rolle der Franzosen. K a l s< r« k a u te rn. 14. Sehr lWo'fs.f Der furchtbare Äamv# vor dem Bezirksamt, über den wir in einem Teil bei geflrtjei Auflage bereit« bericht-ten, entstand dadurch, bah zwei Separa- Hfkn einen TL ni verprügeln ipofltex D e S pavatislen 1 chc> ssen auf die Odr-iH*ute. bie diesem Mann -u Hille kamen unb verleiten brei von ihnen durch Schülle I.i'.wschm sammel!? sich unter dem Sturmgeiäut der Glocken eine immer grSH/re TTeng? an, de tm’berholt von den Geba rat Kien beschossen und sch! ehlich von französischem Militär auiemanber- re trieben fr-urbe. 3n ©oltcnfiiafe i lammdte sie sich wieder und zog v>r da« EvIdilU eine« S?paiatisten nam—S Rinsche, w> all 'S kurz und klein O-f/il ’-oen tturbe Rach den bereit« geschilderten Vorgängen tr-urbe über die Stadt b'.e DerkehrS- IpTrr? von 7 Uhr abmb« bi« 5 Uhr morgen« verhängt Ztrischenfälle babm sich un Lau'r he« Rackimittag» nicht mehr ereignet. Die Zahl der txertnjnbrt-m Schutzle-N^ de rigt 5; ein Separatist und yw.-i R'.chtkcheratisten wurden gelötet SS steht auch fest, dah Schüsse au« französischen Infantorirgcwehrcn abgegeben trorben sind Wäre bie Besatzung wirklich neutral gewesen, so wären die Separatisten auch au« Kaiserslautern vertrieben troriei. Run aber stden sie noch in ihren DureauS. Marokko ne r b ten die Slralren im 3nroern der Stadt besetzt Auch die Rächt ist ruhig trrlTufen. Die französisch? Garn bn fleht aeiter U De v tlchaft Dah Die S'varatttten w-iter ten franzö isch p Schutz gm'ehe^. b w st ’cHgenbcr Vorsatt: Der fera a- 'i t sch Dürz^rmck e Kvenlger von Kaiscr^- but rn fuhr getern in einem Auto nach dem Markt'latz, um den dort befindlichen Separatisten Rinlche ab'^rhclen und n da« BezirkSamt«- g biudr zu bringen. Auf dem H u- und Rückweg war da« Auto mit sranzesischeu bewaffneten Soldaten beseht. 3n den pefirlym Rachen ttao«slund«n wurden von einem Tal jv g^r Leu e ki W hnung-n der fetxv ratistilchm Anhänger aufgeiucht, um dieselben au« diesen zu vertreiben. Die Gesuchten waren aber bereit« getttchcn Der verprügelte Separatist Lutz ist seinen Verletzungen erlegen. lieber die Stadt Pirmasen« ist der Belagerungszustand verhängt worden. Der Dele- glertc der Rhetnlandkommission bat da« scheinen der .Pirmasenser Zntung" bi« auf weiteres verboten. Die Zahl der Toten In der Stadt Pirmasens beträgt 17 oder 18 Personen, darunter di-ei Pirmasenser Bürger. Von den im Krankenhaus liegenden Schwe.re-, letzten sind zwi Separatisten und ein deutscher Bürger noch gestorben, drei schweben noch in LebmS- gefahr Sin angeschlagener Ausrus sagt, dah e« sich bei dem Putsch um .rechtsrheinische« Gesindel" banNlte. Dagenoi spracht aber bk Tatsache, dah sich unter den Vmivundeten nicht ein einziger Rechtsrheinischer befindet. 3n den übrigen Gebieten der Pfalz herrscht gegenwärtig Ruhe. — Rach einer chavaS-Meldunq au« Koblenz bat der KretSdelegie-ne der interalliierten Rheinlandkommiffion. da Pirmasens nur über einige Gendarmen verfügte, zwei Kompagnien Infanterie dorthin entsandt. Dre Interalliierte Rbeinlandkommlssion bat unter dem Vorsitz von Tlrard einstimmig beschlosten, den Belagerungszustand über den Kreis PirmasenS zu verhängen und die Turnvereine der Stadt auf zu lösen Die Militärbehörde wird der Rbeinlandkvmmisslon über die getroffenen Anordnungen Bericht erstatten. Außerdem wird der Oberdelegierte der Rbeinlandkommlssion Spezialmahnabmen bezüglich te« Verkehr« an- cine E int g u n g ins^w.-s e -fit werden konnte, al« nunmehr von die'en Par eien ei i Wi erstand ccxn bie Siegel mg der SLf rer ungef üge i-ncr- kOb der D7r)rdnung n icht mehr zu erwrrten Ist. Der den gestrigen Besprechungen zugrunde Ite- aenb’ ön tpuif regelt sowohl die 3 frertung«- frva' al« auch die Srage der Mie-'i '-«steuer. Wie .Dorwär.S" unb .Dosfisch- 3d;ung wlsten wollen, soll bie AufwertmngSgmote für Hhpctxke, doa 10 auf 15 Pro^ert eihoht worden fein. Die Frage der Auswertung der Reich«- Saat»- unb Gemeinde a n l e i he n sei dahin geregelt worden, dah eine 2_fvertuna aTUndsäflich nicht verboten wird, ohne dah posistve Argrben über die Höhe ter 2 f Ortung g'macht werden. Rach dem Ergebnis ber geTtri- gen D sprech inzen w.rd ang-en>mmer. dah. falls im RrtLS:ag«parlament der W mich nach Auf- bebu ng ber Verordnung geäuhr.t werden loOte. eine Mebcheit dafür nicht zustande kommen würde. Die Dererdiung werde beu e der Doll- nnura des Für.f»r lDZslff ) Der SparaaS- schuh de« Reich« ags ertuchee bie ReichSregi^ru-g. bie Gehälter ber Beamten unb bie Löhne bet ordnen, wobei er ben Bedürfnissen ber Bevölkerung und den wirtschaftlichen Inteoesten Rechnung tragen soll Insbesondere sollen bie Interessen der Arbeiterschaft berücksichtigt werben. (Pine interalliierte Londermission für die Pfalz. Koblenz, 13. Sehr. (Agence Belqe.) Mit Rücksicht auf bie Unruhen h bet Pfalz bat bie Rbeinlanbkommiss-on eiten an« einem französischen, belgischen tmb englischen Osfiz'er bestehenden Sonbrran-'chriß beauftragt, sich nach bet Pfalz zu begehen, um die zur Wiederherst-Nung ber Orbn mg zu ergreifen ben Mahnabmen zu erwägen und zu treffen. Dieser AuSschuh soll gleichzeitig zur Erfüllung feiner Aufgabe m t dem pfälzischen Kreistag unb der militärischen Oberbehörde in Verbindung bleiben. An die Bevölkerung des besetzten hessischen Gebiets Die fep ar at ist ifche Bewegung, bie im Oktober vorigen Zähre« Mbradx bat nunmehr ihr Enbc gefunben; b'e rrchtmäh g^m De- hotben f'mb triebet in sämtlich? h.ssischrn AmtSgeb rüde ei tgezogen. Tatsächlich? Etfclqc waren dieser Bewegung nicht beschieden. Mit stärkster Kraft trat Ihr die Bevölkerung entgegen. Die Tatsache, dah nach Zabten schwersten Dulden« unb Ringen-, nach den Monaten de« passiven Wibrrstanbes mit seinen fast übermenschlichen Anforderungen an j b n Einzelnen, biefe Widerstanbskraft noch vorhanden war, zeigt, wie im innersten deutsch die Bevölkerung de« besetzten Gebiete« ist und wie fest ber Gedanke der Zugehörigkeit zu Hessen in jedem Einzelnen wurzelt. B e t h a h t ist die separatistische Idee, die von auhrn in die Bevölkerung thteingetragen wurde; deutsch will da- Land se'm und bleiben. Die Hessische Regierung unb mit ihr bann besetzte Gebiet haben mit Stolz und Dewunberung gesehen, wir die DcvcOe- rung be« besetzten Gebiete« unter der Führung pflichttreuer und verantwortungsfreudiger Männer den schweren Kampf gekämpft und bestanden hat. Dank und Anerkennung hierfür Allen! Die Bevölkerung de- ke'ehten Gebiet« soll die Mebcr cugnng haben, beb die Hessische Regierung auch weiterhin alle-, waS in ihren Kräften strht, tun wird, um die Leiden de- besetzt.'n Gebiete« zu lin- bern, wie sie e- nach bester liebet engung seither getan Hit. Sie ist sich aber ber zur Zeit unabänderlichen Tatsacke bewußt, baß ihre Kraft beschränkt ist durch Umstände, die In ben bekannten außenpolitischen unb finanziellen Verhältnissen de- Reiche« wurzeln. Aber wenn wir einig sind kn Äam bf e um die deutsche Sacht, einig in der Abwehr verhaßter ober niefct ze tgemäßer Bestrebungen, einig in der L i e b e zur Heimat, zum engeren unb weiteren deutschen Vaterland-, für die schwerste Opfer ?u bringen der Stolz jede- Deuts^en sein muß, bann werben Hessen unb ba« Reich einer guten Zukunft entgegengehen! Darmstadt, den 12. Sebruar 1924. Hessisches Wefamtmiinfteriuni. Ulrich, von ‘Brentano, Henrich, Raab. ReichLarbei er sobald wie möglich zu erhöhen. Ebenso ersuch e der Au-schuh bi? RTichS-^gierung, d.e Anstellung«» und Dcf S'btrunjt» sperre für Dram er mindesten« l ifoieli aus» jubeben, dah wahrend der Dauer de« Personalabbau- jede zwel.e freiwerdende Stelle wieder besetzt wird. Ter Hitlerprozeft. München. 13 Fedr lWTB) GegSTrüber dcn wiB-r^olt in der Ort'irrtli *>!nl geäußerten Be orgnillea, dah in dem H ichvrr-atSverfah en a gen Hille- und Geno's'"« öte unbefangene Wahrb^ltS'orschung ka^u-ch brernträch» ti't f t dah derGeneralftaalSkommrssar fili Inhab^ b't vvllzlch-nden Ge valt auch D ) r » gesetzter bet Zustizbehörden fn, wird brr Kor elpmdraz Sy^Ymann von dem Justiz- ndrtrt-tium m’tx'tfft, dah dick? Be'orqrri« unbegründet sck Erne Etrw'rkunr de) General- staatSkomml'sar) fn »w wnbe’- ii auS^echlo'- stm. da durch die vom Ge7vral'la^«kommcksartar c-lrllm» Vcrrrdiun^ die U«lecktcklsoq der Gert /'l'b b't'en ucker dm Ebenercl'laat-kommi'sm ausdrücklich ausgenommen wurde Don der v-ck.lichen Mögli-ch'ckt. der Staa-sanw-ülfchafi W i'unaen zu ert -il-n, haste der GeneralstaeUS- fomnti'far nur einmal Gebrauch gemocht, unb yDar b i drr Haflerrtlallung Ladendorff- gcgen Ehrenwort. Das Ende der Berliner Konferenz. Berlin. 13. Sehr. lWTB ) Die BeraNingen ber Sach?estüud«enau-schü!fr gehen heute mittag zu Ende Die Ausgabe der Auefchüsse wir 11 Verfolg ihre« Aus raae« von der TteMratlon«* komir.i ftvn dieMöi.it)k llen be^ deullchenBu^aet- auSgleichz und der deutschen Wädrunazstadili'ie» rung an Ort und Stelle zu brü en. Der zweitH AuSschuh unter Mac Kmna sollte untersuchen, abzuschätzen und zu untersuchen, welche Wege zu ihrer Rücksübrung offen ständen. Die Regierung hat getreu ihrem Versprechen ihre Bücher effengelcgt, unb in zahl reichen münblid en Besprechuna n, elrem umsangreichen scheistlichen Verkehr unb In Beantwortung von Fragebogen ber Gegenseite da- Materlal nach allen Richtungen zur Verfügung gestellt. Ein Teil ber schriftlich gestellten Fragen ber letzten Tage wird erft von Berlin nach PackS l>eanttDOrtet werden Am 18. Februar werdm, die Kommisstonen da» Material vollständig in Händen bab.n. Wichtig war der Geist, la dem die Arbeiten von der Gegenteile geführt wurden. Sämtliche Mitglieder der Kommissionen Haden h 14 Tagen angestrengter Arbeit aus-jede mögliche Weise ihren ernstesten Willen bekund'!, ctncrfell» ihre Aufgabe w lösen. anberersck'Z auch den deutschen Sch viertgkeilen in jeder Weite gerech' zu werden. Di kgat des ganzen Takte« ter Gegen'eite beburft, um ohae SchDierig- keiten durch ukommen. Da« posit'vste örgebnl« Ift b’e Klärung der Frage ber Golbnotenbank. Jede« Orakel aber über weitere Ergebnisse, alber RelchSpläsident sie geschildert bat. Ist gänzlich übertlüssig Endgültige Ergebnisse werden hier kaum vor Mitte März erwartet. Die TUnlerung ist im Inland und Ausland in dieser Zeit an- gegrtssen worben, weil man glaubte, bah hinter Den Kulissen Heimlick keilen vor sich gingen. Wi« rrenig die Regierung wirklich zu verheimlichen bat, ergibt süch banau«, dah man ba« gesamte Unterlagenmatterial benmächst In einem umfangreichen Weißbuch veröffentlichen wird Die Mannte Denkschrift virb In diesen Tagen im Zentralvertag herauSkommen Der Vorfttzenbe be- Ersten Sachverstänbigen- auSsckntsfe-, General Dawe-, hat heute mittag anläßlich ber Abre'se be- Au schusseS ben Reich-kanzler besucht, um auf Wunsch feiner Mitarbeiter ben Dank auS uspreck-mr für die wirksame Unterstützung, welche bie beutschc Regierung ben hiesig?n Arbeiten be-Aus- I schusse- habe zuteil werben lassen. Der General führte au«, bie deutsche Regierung habe alle Auskünfte erteilt, nelche ba« Stomliec erbeten habe. Er wünsche hierfür m bauten, sowie für bie aufmerksame und freundliche Ausnahme, welche der Ausschuh erfahren habe Der Reichskanzler dankte »em General für den Besuch und bat ihn. auch ben Übrigen Mitgliedern be« Ausschüsse« seine Genugtuung darüber wm Au«, druck zu bringen, dah die Mitarbeit ber deutschen Regierung in dieser Weile gewürdigt worben sei Er danke ihnen ferner namen« der deutschen Regierung für da« eingehende Interesse, da« sie der ihnen übertragenen, überau- schwierigen Ausgabe gemibmet hätten. Arn Mittwoch fand in der B e r l l n e r H a n- delSkammer unter starker Beteilig «ng bet 5>anbel«kammervertreter au- allen Teilen M Reiche« die erste Hauptau-schitßsitzung be- Devtschcu Oubufhie- unb HanbelStag« in diesem Jahre statt. Der Dorfitzende. Franr von Meldelfohn, forber e in feiner Be- giühungSansprache u. a. völlige Wiedeiherstel- Hng ber Souveränität der ReichSregrerung über bie Wirtschaf«kräste de« be'etz ei Gebiet«. Fort- srhung unterer Retrara'lon-lckstungen auf ein an» gmcfeie« Mah. Brtvsllig- ng dre« Moia o tum« und einer ä. Irren Ans ihe. ferner f-sor sge Bl- landerung be« staa litzen Budne « a’Val he Gründ-mg rtner Srldno enbank und schliehl ch freie Dreirblldirg für Waren unb Arhei Ceiflung. Reick^mirister Hamm fetz e flch in einer Reo- gteief^n« für bie Freiheit der Wirtschaft ein. 3m Rnfchl' h daran mach e R^chSst^n'v ä ident Dr. Schacht Ausführungen üb~r f 4 e Verhandlun- gm mit dem SachveckländiaenauStch h i r«beiandere über bie Frage ber Schaffung einer Goldwährung. Zu den l tz en bedauerllchen Dorgängen am Devisenmarkt erllärte Dr Schacht, rt müsse von Zeit zu Zeit ein Signal gegeben werden, durch welche« ba« Derantwortung«- betou b t f e in In jedem einzelnen gestärkt werde. Xie saarländischen Landesrat5wichlen. Saarbrücken. 13. Febr. iWTB) Da- Ergebni« der LandeSratSwahlen liegt nunmehr in einer amtlichen MitteUung te« Wahlau«. schuf »e« vor. Demnach haben er haften: Zentrum 14 Sitz? bei 3 491 170 Stimmen. Sozia ldem o- kratilck-k Parte» 6 Sitze bei 1 398935 Stimmen, Kommunisten 5 Sitze brt 1 270 405 Stirn» men^ Deutsch-Saarländische Doll«» Partei. Vereinigte Demokraten und Liberale 4 Sitze bei 1 126 452 Stimmen. .Saar- Hund" 210 168 Stimmen, teilen Sil, Deutsch- nationale 90975 Stimmen, feinen Sitz Dio alten Führer, bie bisher im LanoeSrat latzen, darunter ÄDrmner#,icniat Röchling, sind durchweg wieder gewählt. und rn dem Glauben, tönne die »uZünf-ige Schulung Tuen des Berufsbearnten- oay England feine Forderungen an Ruhlond in grobem Mahftnbe PreiSgeben werde. Das sofort von jebcm Land, welches England Geld schulde, diesem rwrgehalten würde. Damit würde jede Hoffnung beseitigt, dab England von anderen europäischen Schuldnern geschuldete Beträge eintreiben könnte. Bevor man nicht in Rustland kommerzielles Recht erhalte, und bevor nicht eine Atmosphäre des Vertrauens wiederhergest'.llt werde, werde es leine Geschäfte geben, welche Schritte auch unternommen werden mögen. Rach einer Havasmeldung aus Rom wird in vatikamschen Kreisen der Aöschluh des Konkordat- mitBahernalS nahe bevorstehend be-eichnet. Mfgr. Pacekli. der brkannntlrch mit der Ausarbeitung dieses Konkordats betraut gewesen sei, habe deshalb seinen Wohnsitz noch nicht in Berlin genommen, obwohl er dort zum RuntruS ernannt worden ist. Kleine politische Nachrichten. Die geplanten Kommuniftendemon- ftratlonen sind im ganzen Reiche bereits in den ersten Anfängen von der Polizei unterdrückt worden. 3m rheinisch-westfälischen Industriegebiet hat der christliche Textilarbeiterverband beschlossen, den Ausstand abzubrechen. Die Arbeit wird morgen wieder ausgenommen. Bei der erneuten Urabstimmung unter den QHe ta II- a r b 111 e r n hat sich dagegen wiederum «geben, day über 75 Prozent für die Weiterführung des Streiks gestimmt haben. Der AuSstand bauert also an. Asquith drückte seine 'Befriedigung über die de jure-Anerkeanung Rußlands aus, welche die Regelung zahlreicher aussteh«ider Fragen gestalten werde. Clynes erklärte, die Arbeiterpartei fet tn reiner Weise in bezug auf bte poli ische Auffassung. Methode oder poluiichen Grundsätze mit der Eowjetregterung verwandt. England könne es sich jedoch nicht leisten, Rustland als etwas Fremdes zu behandeln, England müsse Rußland unter den gleichen Bedingungen wie andere Länder behandeln ** Zur Beachtung bei der Berufswahl. Das Kreisschulamt (Sieben weist im neuesten Amtsverkündigungsblatt daraus hin, dast die Befugnis zur Ausbildung von Lehrlingen nach den jetzt geltenden Bestimmungen nicht mehr allen Handwertem zusteht. Ieder Handwe.ck«. der künftig Lehrlinge anleiten will, mutz sich im Besitze eines schriftlichen Ausweises hierüber befinden. Als solche gelten bei abgelegter Meisterprüfung die ausgestellten Meisterbriefe, in allen anderen Fällen die von der Verwaltungsbehörde ausgestellten Bescheinigungen über die Beiuznis zum Anleiten von Lehrlingen. Das Kreisschulamt rät den Eltern der aus der Schule zur Entlassung kommenden Schüler, sich vor Eingehung eines Lehrverhältnisses erst darüber zu vergewissern, ob der in Aussicht genommene Lehrmeister auch tatsächlich die Befugnis zum Anleiten von Lehrlingen besitzt. ** Der gestrige kommunistis che DemvnstrationStag, der im ganzen Reiche durch geführt toirben tollte, warf in der dritten RachMittagsstunde auch geringe Schatten in un,e.e Stadt, die in einem lebhaften Strasten bet. leb im Stadtzentrum ihren Au druck sanden. Heber den Berlaus des Rachmittags teilt das Polizeiam: folgendes mit: Zeitungenotizen zufolge waren für den gestrigen Tag aus den Kreisen der verbotenen kommunistischen Partei Demonstrationen für den Achistund.ntag geplant. Aach Anzeichen aus der letzten Zeit muhte damit gerechnet werden, dah solche auch für Gi?hrn nicht auZbleiven würden. Es farr.m l ei sich d n i auch gehe n nachmittag am vsnxHD^garten eine Anzahl radauluftiger Elemente, die durch polizeiliches Einschreiten zerstreut wurden. Erneut versuchte Ansammlungen in der Walltorstrahe, in der Reuen Baue und am Wohlfahrtsamt wurden ebenfalls auseinan- betgetneben. Die Teilnehmer zogen sich dann in der Liebigstrahe in der Rahe der Heyhligenstädt- fchen Fabrik zusammen und versuchten einen Demonstrationszug zu bilden. Di.'ser Versuch wurde jedoch durch sofortiges Eingreifen der Polizei im Keime erstickt. Eine Anzahl Plakate aufreizenden Inhalts wurde beschlagnahmt und mehrere Anzeigen erhoben. Auch wurden verschiedene Fest- i nahmen vorgenommen. M Die statistischen Gebü hren. Die Reichsregierung ttreifen l ch. im .Reichran erger^ eine auf Grund des Ermächttgungsge'etzeZ vom 8. De.ember 1923 erlassene Verordnung über die statistischen Gebühren. M t Rücksicht auf die Geldentwertung waren die Eebühr.n rn den letzten l1/» Jahren nach dem Werte bet Wa.en erhoben worden. Rach den neuen Bestimmungen sind sie weder wir früher nach der Menge der Warm zu entrichten, und zwar durchweg durch 2u?!l ben statisii chw 6 emt>clmar*en auf dm An- m I!.-papieren. Die Marken sind auf wertbeständige Grundlage gestellt und in Beträgen von 5. 10. 50 Pfennig, sowie 1 und 5 Mark bei den Anm ldeslellei. Zollstellen unb Postanstalten zu erhalten. Auch bei bei vorigen Reuregelung der Gebühren vor genommene Einschränkung der Befreiung von bet Gebührenpslicht bleibt bestehen. •• D ie Deutsche Frieden-gesell- schaft hatte zu Diens ag abend eine össenss.che Versammlung in das Kath. DerriishouZ ernbe- rufm, die recht gut besucht war. Als Redner des Ab mds sprach der Sekretär der Friedensgesell- schaft Seger aus Berlin über das Thema »De- fr.iungsk.irg oder Bereunassrede?" Er liest von vornh.-rem l.inen Zvessel darüber, dah d.ese De.fammlung eine Antwort auf die acht Tage vorher stattgehabte Kundgebung der Liga zum Schuhc der deutschen Kultur sein stylte. Der R -ferent wandte sich natürlich mit Gierg« gegen alle diejenigen, d'.e n^cht so vhie weiteres aus die Par.km _Rie wieder Ärk}" und .Fs eben um jeten Preis" hören, die eben aus der feindlich m Haltung der gröhe^en Länder um unS herum die entsprechonke Folgerung für unS zehen: AU di- fen vom Redner bckämpstei Kreisen gehören m erster Link die in den DcUertändischen Verbänden zusammengeschsos eiv-n ra'irna ei Crgonl- sationen, fern-r die D.atschvc loschen und die Deutschnational.n: alle diese Kre.se überschüttete der Redner mit einer solchen Sturmflut von Ira- nk, daS demgegenüber de streng sachliche Wür- bigttng der vaterländischen Deweggrünt« jener Organisationen cin schieden zu kurz kam. D-nh dieser Herr auS Berlin, der In unfe.rr Stadt eine auf wenige Stunden be chrä.nkte Gast- nvlle gab, sich für kompetent anfafc, ben »Eiest. Anz." anzuzapsen. wozu aber — um mit dem Redner fxibil zu spreche i — .Gründlichkeit des Wissens" gehört hätte, die er jedoch nicht I offenbarte, konnte auf te.i kritisch zuhöre ntea Be ucher natürlich nur grotesk wrden: freilich, t> nn man sich nicht zu selten seiner .mehr als 60 Dvrträge" selber rühmt, so kämmt es schliehckich auch auf ein paar rhetorische Kunstftück- d>-n mel-r gar nicht an. Drr Redner polemisierte zunächst gegen die .albernen irib durnmen Schlag- teortv“, die gegen den Paz sismuS s.e^rauch! würden. In ben m isten Fällen würden die Pazifisten — und di.-ses Urte l reiche hinaus bis zum Ehes der Herrertritung General v. Seeckt — als Vom 15. Februar an bezieht man ben Gießener Anzeiger durch die Trägerinnen und Bertel» lungSstellen in Gietzen, sowie durch die Zweigstellen auf dem Lande zum HglbmonatSbezugSpreiS von Goldmark 1.15 nebst lOGoldpfennig für Träger lohn Verlag des Giehener Anzeigers Der norwegische Arbefgeberverband hat bw qwette Aussperrung, die 11703 Manm umfast' angekündigt. Die Aussperrung, die am M. Februar in Kraft tritt, erstreckt sich auf die Baumbuftri:. die Schokoladen industrie, bk elektro- ch mische Grrhmdustne mit AuSnähme der Rettungen. Auglmblicklich finden unter der Cei- tunfl deS st«tlichen Schlichtungskommissars Eins- gungSverhanblungen statt. Lord E u r z o n erklärte, die Rede Haldanes habe viel gesunben Menschenverstand offenbart unb nicht die entfernteste Spur von Sozialismus. Ocbcr Engländer werbe damit übe.einftimmen, was Haldai-e bezüglich Frankreichs gesagt t'abe, denn alle in England wünsch en, dah es mit seinem g.rhm Rach'arn in Beziehungen der engsten Freundschaft lebe. Das sei auch die Politik ber früheren Regierung gewesen, und nur auf dieser Grundlage könne die zukünf.ige Erholung Eu- ttpaä erreicht werden. DaS.Arbeiterblatt", das Organ der roca>«n- schm Arbeitervarter. t.ih mit, dah Rvr wegen bcschl s en habe. Ruh land de jure anzuerkennen. SS bedürfe nur noch der Unterzeichnung bet bloten Die Aberkennung falle auf den gleichen Prinzipien bcruhrn, axe dir englische, derart, dah nach bet formclen QLxrfamung van beiden Re- ci ru -gen ecu g.mischte Korn missi an zur Regelung der zwischen bei Mächten schabenden Der in Begleitung des Ministers Hirt- srefer aus Berlin nach Riederüsterreich abgegangene Kinderzug würbe bei seinem Eintreten in dem festlich geschnückten 6l Pölten fron dem entgegenjeieiffen ßanbeibauptmann Buresch, dem Generalkonsul von Bivenet als Vertreter des deutschen Gesandten, und anderen offiziellen Persönlichkei'en empfangen. In Jeincr QLittoort auf die BegrühungZreden sprach Minister Hirssief« den herzlichsten Dank der deutschen Regierung unb des Reichspräsidenten für das unermüdlich? und von Herzen kommende Hilfswerk des österreichischen Brudervolkes an den deutschen Kindern aus. Bei der Beratung der Verordnung über das Unternehmen .Deutsche Reichsbahn" im FünfzehnerauSschust des Reichs ags erklärte ber Reichsv« kehrsminister zu ber Frage der Stellung der Beamten ausdrücklich, Last die im Dienste der Reichsbahnverwaltung stehenden Beamten, schon weil die Verordnung nichts Gegenteilig-^ bestimmt, selbstverständlich Reichsbeamte bleiben. Die Besorgnisse wegen des Berufsbeamtentums sind also unbegründet. Baldwin betonte die große Wichtigkeit deS Schuhes bet Interessen Grvstbritanniens zur See. Man müsse zusehen, dah fein Vorrecht dieser Art einem anderen San ix gegeben werde, ohne dah England daran teilnehme. Baldwin fragte ob die Kriegsschulden RuhlandS für sich behandelt würden ober als Teil ber g-samten internationalen Schulden. Man müsse bedenken, dast alle Länder auf dem Kontinent, welche England Geld schuldeten, darauf achten würden, w.e sich England gegenüber Rußland verhalte, und zwar dies in ber Hoffnung un* dah England ferne Fordern Land sr-rrätzet ang-ric'ei, die n>ch schärfer zu Mämrfen seien, als die Marriste.i. Das sei na:ü.l ch unsinnig. Hl raus -gchnete ber Redner recht ausführlich bk S.eLLung de Paziüsten zur - - - - _ -----— --------— . Äii.g3f;ag? unb zur F-age der Aastragunz der ^ag.n ernannt üxrde. Amtllcher.ettS liegt noch G-geniätz? unter den V l em. Dm Krier verwirft keme Bestätigung vor. * 1 der Vortragende mit aller Entschiedenheit, für ihn | unb Tür die von ihm vertretene GeseMchaft kommt ausschließlich die Austragung der Gegensätze auf dem Wege der internationalen RechlSanwendung in Betracht. Das; Deutschland mit diesem internationalen Rech.- (3. 3. im Falle Obe.schletien) bis , jetzt recht betrübliche Erfahrungen gemacht hat, ; erkannte der Redner ohne weiteres an, dennoch glaubt er fest daran, dah auch unS in 3ufun{t , Gerechtialeit widerfahren werde, wenn wir uns nm endlich mal enischliesten wollten, dem Döl» , kerbund beUutrren, ben ber Redner mann verteil igte. Dap deutsche Reigungen zu diesem Beitritt bisher noch immer durch Frankreichs Feindseligkeit gegen uns und der übrigen Döl.'er- bündler Schlappheit gegenüber Frankreich erstickt woiden sind, vergast d-r Redner seinen Zuhörern I mitzuteilen Der .Militarismus", ganz gleich I tvelcher Rationalität, hat in ihm natürlich einen entschiedenen Widerlacher. Wenn man di- Politik des französischen M litar.Sinus Im be etzten Geriet gesehen und am ßetbe gespürt habe, bann wisse I man, dast die Brutalität des sranzösischen unb I bclgifch-n DtlitariSmuS der Angst vor dem beut- I fchcn Ehauvinismus entsprungen sei. Dast diese feindliche Brutali.ät im besetzten Gebiet sich in sehr vielen Fällen ohne Hemmungen auch gegen I wthrlose Frauen und Kinder und alle, gebrechliche Leute richtete, unb zwar ,chon lange vor der aktiveren deutschen Gegenwehr, bekam die Versammlung vom Redner auch nicht zu hören. Die Redner dec FnedenSgesellschast hatten im Ruhrgebiet im vorigen Fahre ben beul« lchen Standpunkt vertreten, und viele leien deswegen von den Franzosen wegen Beleidigung ber französischen Armee eingesperr! worden. Der französische Militarismus im Ruhrgebiet habe sich ber Pazifisten gegenüber keinen Deut anders benommen, als Herr von Seeckt und seine Reichswehr sich gegenüber den Pazifisten zeigten Zeder Militarismus sei eben gegen jeden Pazifismus 3m AuSlande seien die Pazifisten kräftig am Wersi jetzt müsse man sich auch in Deutschland kräftig tm pazifistischen Sinne regen. Deutschland müsse heb an die Seite der gegenwärtigen englischen Re- gterung stellen, deren Ehef Wacdonald ein fühlen« der Vertreter des PazistsmuS sei. und mit England gemeinsam müsse es konsequente Dölker- bundpolitik treiben, also neue Methoden in der Politik anwenden. Rur ein auf das Recht gegrun- betei DZlriungsfriede könne Deutschland Helsen. Da die Gcsinnungsgenos en des Redners die starke Mehrheit in cer Versammlung hatten, fanden I fkinc Worte natürlich lebhafte Zustl.nmung, jedoch I wachte sich auch beach'enSwerter Widerspruch geltend. Die anschließende Aussprache brachte reichlich bewegte Situationen. Ein grober Teil der Versammlung zeigte dabei, dast der s r i e b f e r • | t i g e Geist . den der Vortragende in beredten I und manchmal auch reichlich gegen die andern zu gespitzten Worten propagiert hatte, bei vielen noch nicht vorhanden war, denn die Ktl> I net, die gegen den Referenten sprachen, sahen I sich häufig den lärmendsten Unterbrechungen gegenüber, so dast sie entweder gar nicht oder nui I sehr mühsam ihre Gedanken voll und ganz t*er- I stündlich entwickeln konnten, auch an verschiedenen I wenig liebenswürdigen ,SchmcicheIe'en" voi di sei I Seite her sehlte eS nicht. Man konnte sich de« Sin- I drucks nicht erwehren, dast die BersammlungS- leitung in der Handhabung der Aussprache nicht auf ber erforderlichen Höhe war. ja, dast ssi verschiedentlich glatt versagte Die Geister .hüben' und .drüben" waren bei Schlust der Versammlung merklich „angeregt“, und die eine Seite machte ja dann auch ihrem geprestten Herzen Last durch । einen mitternächtigen Chorgesang in der Frank« furter Straste unb im Sel'erSweg. für ben. wi, tote gestern berichteten, aber nicht nur die An- tovhner, sondern auch die Polizei gar kein D«- ständniS hatten. Vornoklzen. — TageSkalender für Donner«« tag. Dnrtschnat.oral? D»kkS^vrtei: 8 tlhr na Statt). VttTrinShaus öffentliche' Bortran des Generals Graf v. d Go'tz „De- Deist von Ptt Zdam''. — In der Aula bet Universität 8V« Uhr Vortrag von G'h'imral Prof. St. König über .The drah lose Telegraphie und i'e'epbom?". — Licht« svirihauS, Bah hos st raste. .Dre Tragödie da Liebe". - Palast-Lrchtspiefe: _D.-r Do-erkSnig von Reuyork“. — Astoria-Lichtspiele: .Der rot.» Handschuh". — AuS de m St a btt bea terb u rean wird uns geschrieben. Für die bedrängt Pfalz I tixtben am kommenden Sonntag überall Kund- i g -bunfl?n stattfinden Im Stadttb a er w rd jo* I wvsl der Rachmit'agS', w'e der Abeidvorstesiung rin der Bedeutung des Ta^e? entsprechmder Prolog t>-'rang*frn. Dieser Prolog, au« der Feder ton Dir ktor Steingoetter, wird jerre.lS von Frv-Ya SturmfelS ges'»rvch?n wrr'ei. — Die Veranstaltung der Vaterländischen Verbände, tw am nächsten Srmriagab.-nd ZV2 Uhr zu Gunsten ber Winter- noch sic der Stadt Ln S la b 11 6 e a t ei stattfinden wird, veridricht. a>lc man unS mit» trift, cm deutscher Abend Im besten Sinne be£ Dvrt-S zu werden. In 15 Bildern urebt die beub sch' Bergangrnhrit in ihrrn Höhepunkten und ie ihrer Rot an unserem Auge vorüber. Darauf feilt die Aufführung keS RU!t'chwurS au« .Wil, h lm Teil". Der grmrinfame Gefani deS Rieder- län^i'chen Dankgebetes wird d n Abend b schrie st 'N Die Gerüchte über eine Fortsetzunz der Ber» anstal.ung In d n Gängen be« Theaters entbehre» jeder Grundlage. — Einen Volk-Unterhaltungs- abend zum Besten der Winternothilfe veranstaltet der Eoang. Arbeiterverein am Sonntag. 24. d. M. in t^r Turnhalle am Oswaldsgarten. Die Mitwirkung hervorragender Kräfte ist grsichert. Rähere- wird in einigen Tagen im Anzeigenteil unseres Blattes befanai» gegeben werden. Landkreis «ieße«. * Lindenftrutb. 13. Febr. Der Oe* sangverein Germania berciete am Sonntag ab nb dem aus Meriko rn>ch ber zurück- g kehrten Lehrer Dvlp eine he gliche Beanll- kommnuig in der Heimat. Rach e -iem Ständchen daS unt r b?r Geltung des Dirig.m ei Ric olai von Gvohrn-Dufeck dem Heim gekehrten bargebracht wurde, fand eine kleine ge'criflie Rachteier statt, die auf den Ton ber herzlichsten Freund- schntt gestimmt war. Lehrer D ol p ha: sich früher aust.rordentlich um den Deren bemüht. Er war u. a. auch in Allendorf a. d Lnhn und in . Lollar ^tlS L.chrer tätig. Dor zwölf Jahren Trifte er nach Mer.ko aus, ansiLigs dieses Monat- kehrte er hierher zurück. «reis Alsfeld. * Alsfeld, 13. Fri»r. In dankenswert« Weise haben zahlreiche Gemernde» unseres Kreises Regierung «schweren könnten. Man wolle mcytS sagen, was die geringste Reibung mit den Alliierten verursachen könnte. Mit Defriedigung sehe er jedoch, bat} die augenblickliche Regierung seine Politik foitfeije — er hoffe, mit gutem Erfolge Daldwin beschäftigte sich hierauf eingehend mit der russischen Frage. Dieses Problem sei sehr schwierig. 3etermann wünsche friedliche Beziehungen zu Rustland unb bie Entwicklung des Handels mit Ruhland Die grobe Schwierigkeit fei ledoch, dah man versuchen müsse, friedliche Beziehungen zu einem Lande herzustellen, dessen Ideale denen Englands vollkommen entgegen- gefegt seien. Daldwin erinnerte an die Aruhe^ung Sinowjews: ^Wir werden Macdonald unterstützen, wie daS Seil den Gehentten unterstützt." England habe seine Verhandlungen gerade in einem Augenblick begonnen, wo es vollkommen möglich war, dast in nicht allzulanger Zeit überhaupt keineRegierung zu Verhandlungen da sein werde. Inzwischen hätten die Italieneriuei-ft ihre Konzessionen e.halten, bevor sie die Anerkennung ausgesprochen hätten. Gs würde sehr inter-essant sein, wenn der Vertrag zwischen Rustland und Italien veröffentlicht werben könnte. England wolle wissen, was IkaNen erhalten habe, und ob die Berichte fHmmteii, dast ben Italienern besondere Konzessionen mit Dezug aus die Schiffahrt im Schwarzen Meer erteilt worden seien. Aus Stadt und Land. Glest en, den 14. Februar 1924. Die Rcrichs-Deuernngsziffer. Die Relchsindeezifser für die Lebenshaltungskosten (Zmährung Wo> nung, H.izung, D.l.ncht n] unb Desiridung) beläuft sich nach den Fritstcliuuzen des Statistischen RcichsamtS für den 11. Februar auf daS l,02billioi>enfache ber Vorkriegszeit. Gegenäoev ber Vorwoche sl,04billionenfache) ist bemuach eiae Abnahme von 1,0 Prozent zu verzeichnen. Die englische Ansicht, dah Frankreichs Ruhr- Politik salsch sei und die von ihm gewünschten Ergebnisse nicht zeitigen werde, werde in Frankreich immer allgemeiner. Wenn nun die neue Regierung eine wirkliche freundschaf liche Regelung der Ruhrfrage ftnben könnte, toürbe sie sich ben Dank Vnglanbs unb ferner Freunde jenseits des Kanals verdienen. Englands Halturig über die Zulassung Deutschlands -um Völkerbund sei stets dahin gegangen, dah ber Völkerbund niemals seine wirtliche Funktion ausüben könne, wenn nicht Deutschland ein geschlossen werde. Eurzon, der in diesem Zusammenhang die Anerterarung der Sowjetregie- rung ohne Sicherheit .als den grobten Fehler der □Belt” bezeichnet, schloh, die neue Regierung forme, soweit Jie im Geiste der Rede HaldaneS sich den beiden grostm Problemen des europäischen Friedens und der Erhal'ung der industriellen und wirtschaftlichen Wohlfahrt Englands zuwende, auf Unterstützung rechnen, aber die Art und daS Mast bt -fer Unterstützung werde von den H rtzn bl u n g en ber gegenwärtigen M i - nister a b h ä n g e n. Lord Grey erklärte, ohne Zusammenwirken /wijchen Gi'vhbritannien und Frankreich könnten die europäischen Schwierigkeiten nicht behoben werden. Die nächste Ausgabe sei, die englische und die französische Aufsassung der Lage miteinander zu versöhnen. Das kann nur geschelxm durch gröstteS Wohlwollen, Einsicht und QHäf tgung auf beiden Seiten. Grey kam dann auf die Döller- bundfrage zu sprechen und führt« auS, vie Aufgabe der neuen Regierung sei, den DölkerbunV zu einer Wirklichkeit zu machen, so dast er daS Gefühl allgemeiner Slch«f>eit erzeuge, dessen Fehlen die Rationen zum Ausbau ihrer militärischen Rüstungen veranlasse. SS sei sehr wünschenswert, dast keine Gelegenheit ber» j säumt wird, den anderen Rationen zum Ausdruck zu bringen, dast nur durch Annahme der Völkerbundspolitik ein wirkliche« herzliche« Zusamme rwirten zwischen ihnen und der britischen Regierung möglich sein werde Die An?rkn'.nung der Sowjetregierung dürfe nicht einseitig sein, es müsse auch die dr jure-Aner- fcnnung ber britischen Regierung burch tte Sow- jctregicrung erfolgen, bie Sowielregierunz müsse sich gegenüber ber britischen Regierung ber Propaganda urb Einmischung enthalten. Es müsse klar sein. bist, wenn nach ber bc sure-Anerkennung die Propaganda fortbauern sollte, und ein etwa in Si'gland befinbllcher Votschaster sich an Hanb- Tungen gegen bie britische Verfassung beteiligen sollte, er bas Land blimm 24 Stunden zu verlassen haben werde. WaS bie Ermutigung des Handels betreffe, die einer ber für bie Anerkennung genannten Gründe fei, so könne nur die Wiederherstellung der ErzeugungIkraft tn Ruh» land oorge iominen werden. Wenn nun bie Regierung bealsich igen sollte. Rustland Krebi te zu erteilen, so werde sie sich hosfenllich, bevor sie einen derartigen Vorschlag dorbereite. Sicherheit verschissen, dast alle Unterstützungen für I bk Entwicklung deS Handels gewährt werden Die britische Unterhausdebatte. London, 13. Febr. (WTB) Dk älnter- bauSdebatle über dk Rede des Premierministers I wurde von dem früheren konservativen Premier- I Minister und jetzigen Führer der Opposttion I Daldwin ehiqekritet Er erllärte, Macdonald habe keinerlei A lSkunst darüber gegeb-en. ob ge- I plant sei. die 6 ärtc des Heeres, ber Flotte unb ber Luftstreitkräfte auf dem augenblicklichen Stande zu belassen ober ob eint dieser Truppen ©bet alle tn ihrer Stärke vermehrt oder vermin- I bert werden A iS den Aeusterungen Macdonald« über die Beziehungen zu Frankreich gehe hervor, vast man mit Frankreich verbandele. In ein« I solchen Zeit werte keine Opposstton willens sein, neue Fragen aufzuwerfen, die die Ausgabe ber I Das Oberhaus zur Polittk Macdonalds. London, 13. Frbr. (Wolff.) Im Oberhaus l:gk ber Lordkanzler Lard Hal d»ne das RrgieimngS.rog.amm bar. Er bezeichnete bie Lage Europas, insvrsandere Mittel- und Westeuropas, als bellagenSwert. Die britische Re- gi.-runfl sei überzeugt, bevor in diesen Ländern nicht industri llc, lvir.schasilichr und soziale Der- hältnisse wieder hergestellt würden, die denen dort vor dem Kriege bestehenden glichen, sei es nicht mögl ch, eine allgemeine Erholung EuropaS au «rhvsfen Die Reg erung wisse, bar) sie diese Lage nicht sehr a>esentl ch von autzen her ändern könm2. T e u t s ch l a n d und Rustland mühten sich ihr ci genes Heil erarbeiten Was die Regierung mit ber A Erlernung Ruhlands getan frabi, sei nur der erste Schritt, um Ruh- land zu gestatten, Fortschritte zu machen. Deutschland sei in ein« anderen Situation ES beginne bereits seine Währung zu flabüi» fiten und Fortschritte zu machen. Dir Frage, was es in der Lage fri zu zahlm, bilde augenblicklich den Gegenstand von Untersuchung?n, die, wie « hoffe, mehr Kenntnis davon als bisher geben werden. Wenn wieder wie vor dem Kriege gerüstet werde, würde die Katastrophe unvermeidlich sein. 8« sei ab« klar, dah, bevor nicht andere Länder ihre Rüstungen verminderten, England sich nicht in ein2 schwache Stellung bringen könne. Die Regierung glaube an den ©ebanten ein« j groben Entente ober europäischen Konzertes ob« | wie man es sonst nennen wolle. Man könne sogar von einem Dölkerbunb sprechen, bemDeutsch» land und Ruhlumd. ebenso wie die anderenMächte beilreten mühten. Was die britische Verteidigung betreffe, so werd« man keinerlei Aende- rung ber Kontinuität Vorschlägen, durch die England feit Jahren seine Berteidigung auf einer vecbesf«ten Grundlage ausgearbeitet habe. (Ohm ®r.) erworbene« ©eQ banbeW aneatbecfi fr?nflnne* Pcrin Odortw. ben Aach«4» M re4tmähiT-r ®r- irenen m D.ri If Skmwer T*i trw HS , .xinn* i»iv»wnifl.w»HniW|iii> ■ ■ • Ml • tt» Ml -5 IV» »M «uu> I «1 W3 1 rt «V OffpMM .1 !»♦•***• <,1 Mil «SB fc » 1V5 il e IM 11. e,75 M M 5ran Ff tretet Börse. tEenbrny I «tifineraugen (UrahMt, SeMv*e*ee ■*« Werre* SXSSä: Hukirol l'l M MM «,r 174 17F nj •/*» •M! M.8 H M 87 Ä Ml 87.4 n 44.1 tHUree t h«*M 71.81 M il 17 11 Tin tj.t ».h DohMteC (Ohne Cbrtndör.) tl 1 • •,7» ’ M 714 » K UJ 17 P 11* re 474 774 «F» IM njs » 814 81 184 B.T5 Ml <.» 4i.S 8*4 Drorerle H. Soll. Xrnitndt 2H. Drogerie M InlerbofT. kreuplal« 9/10» 3 ........ ffflo nd«n 'Beamten wird von ginna selbst trorgegangcn" 8^4 Kirchliche Nachrichten. Ist. AeNg Ion «gemeinde. Vottesö. I. d Synago« (Süd-Anlage) Somslaa. den 16 Februar. Q3nrabb. 5 30 morg. 9 03. abt) < 5 50 u. 6 30 Isr. Religion«, gefeüf<* oft. Sabbatfeier den 16. Februar. Freitag add 5 15 CamtMag form. 8JO, nachm. 3 30, Cabfat* auig. 6.30. Wochcngolte-b.: Alorg. 7X0, abbi. 5.03 (In e'--m $tB der 2'Uilarnftacet*f*6dr«19e,t - ■ ►•re* ub» 1t« i»uei»a*l Handel. Ser Zaun ar-Abschluß der Aeichsbauk. Aach dem ReichSbankau«wei« vom 31 3 a n u a r bat Me priyiU Kred tinanspruch- nab»’ bl der Bank w-ilrr zugenommm. De g-fimte Kavttal.nlage stieg um 129 .S.aas 108^4 Trilionrn Mart, der Aeu^gan« »«r in bet Drichts woche « was g'mfl'r al» in der Sor trYtr sich aut 159? X"tU >nen Mart be- ■ , avV-it T i de Äre3 t? wurde nr.-'be-um Tn mart irt Ul Wäh.eid sich« Papier- marfg.Wtt bxt TBnld am 39J und daS 'JombarMentD am 4.2 aus 133 7 ^rZ.b- nc.i Wart Krr.cbrin. wach'« bk BrstSnbe an R ntemnarkuechl l i unb 6d)td6 am 79 aus 387.5. 7k Aente-mark-LvmbardtrrreTungen um 7L aus 19’J M l l «en 1tcrt nm art 3m Zu'aTmmnichang mUbLfrn Är:6 tgetr hnm'ei SH7«r 0^>en ra ganz n um 72.4 aus 774 3 InTbvi Mark »uriM, ?nd zwa- nminberten ltch >e P^ierma^rul. haben allen um 79 8 aus 390.6 Indttm« Ärt troa gen sich bk TeaUnmcrf jutbo^*i g’najtiflia -5n 7.4 au» 383.7 M l Aent«nnark - au»d hnwn- Dir A.irsdarl.fen«kas •« fiebert in bet (fiten Oamianpodbr O^ TnUijnen Mark neu aus Demgernütz toben sich ti?Summen der bei ihnen aus thmbrn r»arl hei unb ent-rrt^ib ber A.Nand der AeichSbank an Tarlehnskassrnscheiuen aus 9,3 XriHwnen Mark. Markte. Berstner Produkleubörfe. Berlin. 13 Frbr. 2lm Probuktemnarst wurde G ti.ide wenig um^e'cfil Zür Av^gen seltte Aach'rai« s.-itens bec A ^.chiaetrrldeNesle. und die Mühlen verhiellrn sich s«5r vorsichtig. Das Angebot in Ttoggcn sch en bk Aachs tags »u übtrfttlgen. Meißen war nur niüftlg an zehrten. Die Müllrn marei veve nirlt als Küuser am Markt. Bon Gerste war gute Brouwarn t' iter gesucht. Haser errnat et« bei reichlichem Ang-boL Für Aull konnten die Prcissirderun- gm nicht burchgrkdt ivetben. Häl e isrüchlc und Futt'-rartik l (a'tm ruhi^el Gelchäsk OS notierten sür je 100? Kilo (In Goldinark). Weizen. mSrt 158 bis 162 (bebaupkt), Aoz»' i. märk 130 bis 137 (schräch?r>. r-omm 127 bi« 129 sschtv^ch-r). rv-stpr»?ust. 126 fs3ch?r). Braugerste 151 bis 161 (mWg\ 8ntt vg?rste 135 bis 142 lruhig). Haser, m3rt 103 bl« 109 (tuhigs. pomm. 100 bis 105 (rudinl. AnpS 243 bl« 215 (st-t^s. ÜHnlaat 420 bi« 433 (fl.tig); sür je 100 Kilo Dikwrla» eibien 25 bi« 26. kl-ine 3r5Lm 18 bi3 19^50. Futtertblen 13 bis 15, Plaschken 13 bi« 14, ■2t.kiL>Lih-en 13 bi« 15. Wilken 13 bl« 15. Lupinen. blau 14 bl« 14,50. gelb 15 bis 16. Sera- M'a, alt 14 bis 14.» AaoSkuchrn 13 bi« 10.50, Leinkuchen 22 b « 23, Troteaschn fiel 7.80 bis 7I3 Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a HL. 13 Sehr. GS notierten für se 100 K'gr (In Sollnviit) W^i eii'Weiterau) 18.25 M 18 53. Arggen 16 70 bi« 17 03, Sommer- g*rfle sür Biauzwecke 18.75 bi« 19 25 chist (In- iü-.bifcht 1403 bi« 1425. W'i,mm'h( (tu b 6r<- »kl 0) 28.25 bi« 29 00. A gzenm h' 24 53 bi« 25 00. T3ci»en- und AvggenUeie 7 75 bis 8.75, Mals l Laplata 1830 bl« 19.00. Tenchmz stetig. ie.nl W.1 1 87 1 14 r ung um 1.3 aJ 115 4 ^rv» Don den $aupt- atuFTen stiegen Vcbcn«mi::ei von 98 3 um 1.4 Piczent au» 99.7 rezent, davon bk ®nippe Ge- tietbc und Äartc4 dn oon 77L um 1.7 P»o« "s 70.8 Pio.i. JnbMh-.ufk-Ve von 1*3.2 um U Jtcj auf 144.9 SOia* > Kotüc und (3den mit 137.3 yxo* Mbti urflic in den letzten «ebn Ckibrtn; Ckbdmrat ü 11 n e r-Beslaii über Bluttran-fuilon und Professor 5 in Ä o "*9/ Würrl^rg über Blutige Beh-ndtung der Srar- tumv Dorslyender für das ->»br 1924 ist heimrat Braun- Zwickau. Hesten-2rasfa«. fpd. Frankfurt a Al. 12 Febr^ Der -Magistrat Hai in seiner Gntwa s b-* neuen H«u- haltsr ane - raten und wir) IVn bereit« b-r « ».r'tbnctenücrlammlu'ifl ® r Pan siebt In Cimabm n und Au-gaben ninb 80 Ui^ .en Goldmark vor Der ^ftrat M ausserordentlich g roste 2 bdl r ich e an al n ©k'l'.ei Porgn.'omm t a M . 13. Fe^r. D.e eran- aolisch-lu b 'i ch S adtchivde bdr lllg e heute als erflc Daurre für die Srrich'ung neuen evangelisch - lut herlschen Kirche im 3n*-uf die Mittel im Anknul «^»l«ln'ete rür eine ."^1 s-7'merwobn'mg der- 5>!' üb Ig'n Mse-r st5dtl'cher Wokm'm- P^rhcn aller WahrschrinlichkeU nach btefem Beispiel folgen. (ticfccnrr Straff (immer. S»,esten 12 F-br Die Arbeiter F. « Bnb O « 5» von A-F waren an^eklaat worden im Mal st'.w D'ifi 1923 gemeinlchaNlich mittels ffi"bm(MM.’bnab(e an« her 'De'ckstatt rtne« 64reiner« In A-Fl. eine Äy.aM Schrefner- handwe k^”S-t von L einen ©<*.:cbeto*Ten ae- stoblen *u baden N war an^^^nn deschalbint. ei-em 3hmnenn elfter xu A- Fl fünf Tre™^ gestoblen zu haf-m Anch^em « vor Mn CcMt- fe-"-e-icht Mo 'Meifigung an dem tmnnru»«- I dbdst-bl Sy Mrientne an dem Diebstahl he« Ö4kbefnrrm best-ffen bafe. waren nur wegen Dicbstnbl« be« Änrvenl und der Bretter, ch mir w^-^n de« 8lnb-u45*'i*bfiab(« ,n, ^e” sLngn'-strnfen verurtei l vn üd-in-n s-ei-!e'"ro. chen -.ror^en Die ©teatSanwaltschnst batte bi't- gegen Beru'un-i C— folgt, da die Anoekkaiten Im Dorversastren Mt acmHn’ame Ausfubrung der beiden e-fterr^hnten DirbstLstse *uneoeven Ratten und die T^'er do« ch Meten belast't batte Obwohl Mete in der bcuftnen Dauvt- verbandkuna die Auslage remri'e^ batte^ wurden beide Angeklagte auf Gnmd Ihre» früberen TeNändniste- und gegenseitigen 'Mnltong unö i der ilrnfaufitaftlafclt ihrer spLteren Anoaden sür übe;1"ibrt pachtet unb ö e f a m t g c f ä n g- nisst rasen von 5 Monaten b«w. 6 M o- naten und 3 Woche» verurteilt. Die ®feefrau D D von hier war w^aen Abtreibung angeflagt. die von der glei«alls anaeftagten bereits we-en desselben De.id.S v bestraften Sf^srau C D von hier vorgennmmen sein sollte. Da die die Anteklagten belastender Au-lagen von Mitbewohnern des von der v. bewohnten Hauses gegenüber dem Bestreiten der An-eNagten Mne genügende celaubwürdialeit sanden, erfolgte Fretspre- ch u n o beider Ann^ngten wwgetf Beweis Die früheren X-brltet 8 S und S. 3 Frankfurt.Denames hat^n im ^Eabr v ein gemeinsam geführte« Hokbandelsge^" «> gründet. Da e« an dem nötigen -Kapital und der erforderlichen Lste'chäst-e^abrung keblt^ae- ritten sie bald in ©chwieriakri-en bei der ®nm* hmg der von ihnen abgeschlostenen chol«lwt^ ruugsverträ^. Bon einem Abnehmer aufVKK rung gebrän-qt. entschlossen sie sich, da ihnen rein andere« chol^' jur 'Verfügung stand, im Aoo- heiiner Wald zwei F-ihren ©tammboli zu Uebien und diese« bei einem ©Ünew-erkSbesitzer gegen das benötigte Werkhvlz um'u'autchen. Dem eage- werkSbesider hatten sie durch 3 «irgemegHt. dast lie eigene« Holz im Aodbedner Wald batten und ihn veranlagt, den $auf4^crtrag mit ihnen abiukUulxn. Aachdem bU Lbsuhr eine« Wagens Frankfurt a. OIL. 13. Frbr. Bortr-iegend schwach.!. - Am ^i'ektenmarkt war ein w lterr« Aachlrssen der Kauflust sestzustrN^i. Wie in den letzten Dagm körnte auch die »xb* Marktlage keinen b.l'.bentKn Dirsluh ausüben, obtuodl sie sich auch writer al» flüs ig lenn-tichnel. Di: Spekulation zeigte weniz Aeigwrg au Unter- iKbmungen und ist eher grnelgl. Ongagemcnt« abzubauen, bü während d.r letzter Zage Infolge 2r.flationsb.fürchtungen cinge^angm warer. D.r» gestern g^moldrte Borgeher b.*r AeichSbank ge^en ^anMungei entgegen drn Bestimmung'N der De- Visenvrdnuig labt einen normalen Devierver- kehr erwarten Die A.tienirecie tendierten schwä» ch.-r In folge des Se'^ns dxi Äau lauf träten. D,r Monlanaktiermar.t eröffnete üke.rri gend gc- d rückt. Unl?t den schweren Papieren laieit D -ut ch-Lu - rnburg^ r. Mann smann im Angcb?t. D.'chästSst le herrlchle In ©hissahrtrakNcn. se kr.tm nied ixr tbt Der Bnn'a'tienma kl mache k.-in.-rl.i Aus rahmc GlaaS belfer schien West- b'nk und O sterrelchi'ch« Lrrditbank e.n. Auf den übrigen D bl ter könntrn sich 5)immerfen durch f.stere Haltung aus^.ichren. © i irtrd »ttluige.i schwach. Die W r;e des AnUinkouern« wa e i um IL bis 2 Bill onen niDiijer Auch 2chr>d?- anstal, Aütg.-rs.t>.r.'e schwächTr Bor den 2.1 en rii Uli Laxirvt- und Maschinonf «brilee waren 2 l rwerte. Daimler, Karlsruher auf e.mähittcm Aivrau angeboter. fester la,e i W.chb u Freiing. Lahm yer matter. Auch A (3 ® mlnu« 1 Billion. Die übtijni Werte «e gten keine nmnenswerien B ründerunr»en. Zuckerwerte b hau tct. Wag- bjuKI an geboten. Zellst 'fs Waldh)s scha^ch.-r. 3m Fv.iv rkehr blieb da« De'chstN belcheiden. Stwa« l bla fier wurken Kai'er Woigon ge» Hand li, 11 700. kann 11 225 Becker Stahl 11 225. Drrler Kohle 11 225 Be^SbOO. Tiag 3530. Hansa Ll yd 2500, Krüg rsha l 14 225. M^z v^hne 7d>). ©rmixig 350 bi« 375. Deutsch: Petroleum, schwä- chrr. 27 003. Lvl 9300. Eheliche Andrea 1450. Keller 2033 dis 2025. Acmy 1175 bi« 1150. Ufa 10225 Unitr brcitrer i Kehl etwa 1100. 5prvz. Aeichckarl.ihe 142^ Milliaedea. selbst entworfen und mit bet Unterschrift eines tattächslch rx*)t ertbiermben Ob Klöst durch einen Usbefasnten hatte versehen lassen. Die Angeklagten lind an wesentlichen geständig. Unter weitgehender ZnbiMcM'M von mllbe-n- hen Um’- - rdnis. der bi*- beigen Unbeflrattbeit dem Borilegen etnrr gewissen Aotlage un*> der Tatsache dast es sich um ©chwe ckriensbeschükizte bandelt, erblickt wurden. ertieltrr F tonen Diebstahl« an ©teilt an sich verwirkter O's ün anisst rase von 4 Woch-n 1 00 Doldmark »eldst rase, wegen schtve- ree Urkundenfüsschunq 1 2 Lage O e f Ä n g n I «. wegen Betruq« 30 Poldmark Geldstrase: 3 wegen Dubstadl« 3 Wochen ® e 1 fl n g n I« und weaen Bet ug« 100 tboldmark »elb- fltaff Tw cm «gesprochenen F eibei tsftrasen wurden durch die erlittene Unlersuchungshast für verdutzt erachtet vermischte». Große U»terschla^a»ge» bei ber Deutsche» Siro-ertrale. Berlin. 14 Sebt We dem .Lokal.nn^- grr'" zufolg? verlautet, wurden bei der Deutsche n Girozentrale durch e neu Beamten grobe Unterschlag ungen terübt Der Brarnte hatte für einen Freund, der bei einer Prlvatf rrna an gestefit ipjt. ein grab'« ®utbab» <-ingerichtet, da« von Me em allmah i h abjeb>beu tMtrbc. Tu D r-zentrale soll, dem Batt «ut">l0<. um zwe i bl« drei Mlllio nen Dvld- mark geschädigt sein. Die »»lautete» Devise»-Machenschafle». eereimM ae»rwM®ri t IKftelM hiesige dedürs, Ige ©chulkinder u.-rtedtüU Gs spendeten Bocken rode 15 Laib Brot. •/. Pfd © »eck, P t Psd. Wurst, eine Schüttel Wo«. Elbenrod: 34 P u ib Brot. 2 Psd Speck 57. Psd Wurst. 1 Doal Ma« Aainrvb 18 Laib Brot. •/• PEb Sxch V, PB Wwrst. 2 Oimer Mu«. 31 Mn, 1 Pib Butter Liebet- hach: 3 ßalb Brot. '/. Psb. Speck. Pid Butter. »/, Pfd. 5?tt Sadors 4 Oalb Brot, 1/ Pfd Wurst. Aeibeeteurob 15 Laib Drot. ©chmabentob: 10 Laib Brot, 2 P'b Wutft. 1 Siner Tlal, 2 P'b. Fttfi Hergers- hVr, 18 Oalb Brot. 2 Psb ©peck. 31/. Psd ODurli 2 Döpse Ma«, 8 «tr */, Psb Bu'.tee Brauerschwend 35 ßaib Brot D/. Psb ©reck. 3 Pld Wurst, 20 «er. 1 Psb Butter 1 Pfd Se t. Dir Frstbstücklvertetlung konnte seit hSM 28. Avvemder ununterbrochen barchgesühti Verden. Täglich konnte man 65 Schüler damit bebedtik flreii Friedberg. • Butzbach 13 Fede In ber gestrigen Semeinderat«sitzuna sttmmte man dem Antrag ber Dltek Ion ber Aeal schule aus flr- Dichtung einer On.erprbna nach längerer anae- regier Debatte mit gto« er Mehrheit zu. und »war ml* allen g g:n die sozialdemokratischen ©ttmm.-n. Au6> dem Borschlni des Schul- und Bildunas- ausschusses. einen 2 b da u an der hiesigen ©tabl- cfc»!, möalicdst zu verhindern, trat man bei. bfe ölnlübmng ber© .ä d Uo r b - n u n a beantragt werden. — Den Preis sür tief t r Strom setzte man sür Kraft aus 35 Ps^. sür Licht auf 50 Ps lest unter .d«r Voraussicht, bah auch biet eine PteUsenkung In Kurze eintdtt. Man beschlofl weiter zur Verhinderung von grb- rtm ©tromverbrauch die 2L44>af’ung einet Hob' s^nnung«schaltclniichtung im hiesigen Slektrizl- Ul,tfvb. Bad-Aaobelm. 13. Hebt. Drr Dankbeamte Konrad Walter aus Frank- furt. der bei einer diesigen Bank onatficllt war. bat sür zodlreicde Drivatpersonen Esse k- len verkauft und angekauft. Cr aahm für den Ankauf von seinen Kunden wodi das Veld an, lieferte aber keine Papiere. Die Deschadtgten haben jeot Anzeige erstattet. t'uOaprt. . t-»(n>Rrti rve Berlin. 13 Lebr Die U n t« t s u ch v »g gegen bkjenigen Bantsitmen. bw a-gen ble Devlsenvetordnung te lto e i hab n wub mit ön.-rgie fu g? etzt. In Brli.i tri^b di» Untersuchung von Devisrnkvmmifiat Sell l n ge r geführt. während im Aeich bl? AeichsbankanftUten oder die örtlichen Smanzämier die Angelegenhut verfolgen. Der Beikreter der Aeichsbanl machte an ber heutigen Borke inoffiziell wettere Mitteilungen über len ötanb der Untersuchung Danach wurde über ba« seit IBM bestehende Ban lha u« Beit 4 Homburger in Ä a 11« • ruhe die Ditosperre verdängt und Ihm der Wechselkredit entzogen Auch über da« Berliner Bankhaus I. Dreysu«L2o. da« Mitglied der Berliner ©tempelvereinigung ist. wurde die Devisensperre verhängt. Di« gleiche ©trafmahnahme wurde gegen zwei weitere Berliner Banks tr men etgnflen. Später wurde di? Devisensperre übet di?se Berliner Firmen jedoch wieder a u s g e h oben, da die Untersuchung ergeben bat datz eS sich bei diesen Firmen nur um geringe Berstötz« g gen die Forderung der Aeichsbanl aus Bardeckung der Devisenaufträge handelt. Die .Kölnische Fettung- verössentllcht sol- genbe ihr vom Bankhaus Leopold ©e- U g m a n n in Köln »ugeganoene ttrflärung: -Bei dem gern Ibct-.m D-ek^mrnnk« hancke l es sich lediglich darum, bah ein Devisenbeamter der gilial- firrnn In Koblenz in Abwesenheit des trnrant- wvitlichen Leiters eigenmächtig gegen die ausdrückliche Weisung di- telegtavbisch an die Berliner Börse zu gebenden Devisenvrdr?« erhöhte, sür die nicht die von der Aeichsbanl vvrgeschcke- bene Bankdeckung vvrlng 3in Berstotz gegen die Devisenordnung liegt hier nicht vor. eben pnxnig eine Inanspruchnahme keS Aentenmarklredits. tv-n hctrcfienben Beamten wird von der Berliner Bors«. Berlin. 13. F br OBa gell H nbrrtr An- tvgung. bi? bi8 S.-Ichäll ai oer «flet.enadrfe »u bcl:be» imftanbc wäre, eröffn?:« bie Börse im Zeichn afigtmd-»er Lustlostg'eit. Das Angebot fand trotz seiner ömngfügigld: saft ausnahmslo» nur zu etwas cmähijtea Kurken Aufnahme. Die Rückgänge hi lken slh meist iu Rahmen von '/. bi« Prvzen- B^>eulenbr Kursänderungen erfolgten am Montnn-narlt. wo Kattowiyer 6 Billionen, Köln-Aruessen Z7.BiIll2nen. Olei1*:tll ch? Siseumdustrie l’A BlUtvn n. ©tollberger ^ink 2*/» SchUifcher Zink ll,2 Billionen Prozent ein- bützten. wogegen Harven?r bei anfänglicher Kursnotierung IV. BilNonm und Klocknrrwerke »/. 2 Ui tonen Prozent gewannen. Bon Äalitoeten öertorm Deutsche Kali 5 Billionen. Don Obeml- f•»»»• ir«t>ev U-37UM« ♦O4 WI 1X»'|411..*»| Ute I|M1 ***** I» »***Mi Khan. Ctn Roman au- bem 21. Jahrhundert von Han- Dominik. 21. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) Ein junge- Mädel, das er um den Weg fragte, hatte ihn dorthin geführt. Als ec ihr. hingerissen ovn ihrer jugenL-l.chTN Schönheit und ihrem natürlichen Plaudern, allzu [eb^Mfi feinen Dank ausdrücken wollte, da h^tte das Mädel überraschend plötzlich di? Allüren einer grotzen Dame angenommen, die ihn mit gespielter Hoheit darauf aufmerksam machte, dah er sich im Parke ihre- Raters befände . . Lind sie würde gleich die Diener rufen und ihn hirrausspedieren lassen. Der Schalk, der dabei aus ihren Augen blitzte, verriet ihm -war, daß das nicht bitterer Ernst war. aber . . Seitdem kannte er Helen Darvtn. Allein war er damals in das Labyrinth gegangen. Durch Kreuz- und Quergänze, bis ec den Mittelbau ecr.ichte. Ein mächtiges, elliptisches Gewölbe. Sine reiche Sammlung aztekischer Altertümer war hier ausgestellt. Interessiert hatte -rr die Sachen betrachtet, ohne auf andere Besucher zu achten. Da hatten aus einer Dank zwei Männer gesessen und Izife miteinander gesprochen. Als er weit fron ihnen entfernt vor einer Maske des Mexikl stand und vergnügt die scheußlichen Züge des alten Gatzen musterte, waren plötzlich gut verständliche Worte an sein Ohr gedrungen. Worte, die ihn lange und gespannt lauschen liehen. »Das Ohr des Dionysos!" ... Eine halbvergessene SchulTrininerung kam ihm wieder. Das eMptische Gewölbe, daS dis Laune deS Milliardärs hier in den Fels getrieben hatte, lieh ihn in einem Brennpunkte verblüffend deutlich hören, was in der Dähe des anderen viele Mcter von ihm geflühert wurde. So hatte er hier d.i-ch den Zufall mit Leichtigkeit alles das gehört, um deisentwillen er sa-on seit Wochen in o.usts suchte. Dort stand er. Mit dem Fleih eines For- schungsr?ifenden z.ichntte er die greuliche Maske des M^-iki in sein Rotizbuch und hörte . . . von Plänen . . . Verschwörungen. . . Organisationen . . . Hörte, bis das Flüstern erstarb... sah dann . . . und sah zwei Gesichter. Seitdem kannte er Sol in Cameron. Das ferne Donnern einer zu Tal gehenden Lawine rih ihn aus seinen Träumen. Mit einem Sah stand er auf beiden Deinen. .Verdammt! Sagt ich'S nicht? . . . Lawinenwetter . . .“ Er schickte sich an, die Veranda zu verlassen. An der groben Flügeltür stieb er auf Wilhelm Knöpft?, den Leiter des Kozarthauses. Der hatte die Schneeberge vor Davos mit denen von Fer- ghana vertauscht, c4s der Wintersport hier oben in Mittelasien Mode wurde. Die Begegnung gab Wcllingtm Fox Veranlassung, seinem Herzen Luft hi machen. .Schlechtes Wetter, Herr! Die Luft gefällt mir nicht. Ich fürchte, es w rd nach Sonnenuntergang noch mehr Lawinenschlage geben. Einig« Leute hier hätten iho? Lintsrnehmungslust zügeln und besser Haus? blttbrn sollen." Der Direktor zuckte kaum merklich mit den Achseln. .Drinnen ist die Luft auch nicht besonders. Dewitlerspannung. Eine Atmosphäre, gelten mit allerlei Mißtrauen und fr.rborge.iec Feindschaft." W.-lttngton Fox warf ihm euren fragenden Blick zu. »Sind neue Nachrichten aus Peking da?" »Immer noch das alte Lird. Di? verhüllte Weisheit befindet sich auf dem Wege zur vollen Genesung . . Jetzt war es an Wellington Fox, mit den Achscl i zu zacken. .Ter Weg scheint sich in di? Länge zu ziehen. Ich mache mir meinen V.-rs auf d'e Sach? . . ." „Gehen Sie tn d-n G? ellschoftssaal, Mr. Fox. Sie trer.'en .i en nt re santen ^ünführte? iite.i!" Wellington Fox betrat den groben, prunkvoll ausgestatteten <3jo', in dem eil? kaukasische Kapcll? ihr? W.i en ertönen l eb- Man war hier im asiatischen Davos. In zweitausend Meter Höhe an den Hängen der Kogartbsrge gelegen, bot das Haus seinen Gästen bi3 tief in den Frühling hinein Gele; nh.ttt zu allem alpinen Sport. Während unten b i Ani-i chrn schon di? Wiesen geschnitten wurden uni) ti? Obstbäume abgeblüht hatten, lug hier oben noch di? dicht? weihe Decke über den Hängen und bot den Skiläufern gute Wege. Aus allen Enden der Welt kamen die Gäste hier zusammen. Aus Europa und Amerika waren sie da. Reben Mongolen und Tataren, Turkmenen und Persern sahen Inder und Japaner. Die Tage waren dem S?ort grwidm t, d'e Abende dem gesellschaftlichen D.rgnü^en. Längst war der Schneesport interna'io. xil im wtt.estgehenden Sinne des Wortes. Di) Angrhör'gen der gelben und braunen Rasse pflegten ihn ebenso leidenschaftlich TZftb mit gleicher Vollkommenheit S* die Weihen. Alle Farben waren hier oertreten, aber auf den cr'ien Blick war es kaum au bemerken. Der Cl?tfch:rbrand hatte all? di s? Ge'ich.er noch em- mal gefärbt, hatte ihnen bi? besondere rötlich» bräunliche Tönung g?gcb.~n, unter der die ur- sprün Leb? Ha ul färb? fast verfchrond. An il.'inen Ti chm sahm di? Gäste tn dem groben Saal. Erfrischungen aller Act wurden gereicht, und die Kapelle übertönte die Unter- paliung der einz ln.n Gruppen. Wcl ingtvn Fox fand ci »en leeren Tisch in einer Ecke. Er b.-gann s in? Musterunz und sank die Dunerkung des Ho..l>irektorZ bc'tät.gt. Sie Sonderung der Farben war heute stärker ausgeprägt als an anderen Togen. Es fehlten die G m.'pTN. in denen w i")e, gcfäc und 6 tune Mit- gli der d r groh.n Sport^emciode früher Wehl zusammenfahen. W lärtüton Fox tr-itterte h er. tote er drauben auf der Dallustrade gefrittert hatte. Von Tisch zu Tisch wanderten bi? scharf bl ckenden Augen, und mit der chnrakt?ilstische.i Bewegung sog er die Luit ein. Er hätte darauf wetten mögen, daß die G lben hier allerlei mehr wuhten als er. Die Instinkte des IägerS und deS Bericht« erstatters wurden in ihm wach Zum Teufel . . . weg mit diesen Gedanken . . . "Dte Sorge um Helen Garvin nahm ihn wieder gefangen. Wellington Fox erh)b sich und schritt durch den Seal. Irgendwie muhte er sich Gewihhett verschefien. Tel^phanieren . . . Rundfragen . . . Er trat in die Kanzlei und starrte auf die stummen Apparate ... Da .. ein Ruf eines dec I xit- sprechenden Telephone. (Forts, folgt.) Bekanntmachung über monatliche Einkommensteuer- und KörperschastSsteuer • Vorauszahlungen für 1924. Rach Artikel 1 8 5 der zweiten Steuer- Notverordnung vom 19. Dezember 1923 haben alle Gewerbetreibende (natürliche Personen und körperschastssteuerpsiichtige Erwerbsgesellschaften). die zu monatlichen Vorauszahlungen aus die Umsatzsteuer verpflichtet sind, auch monatliche Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer und KörperschaflSsteuer für 1924 zu leisten und zwar binnen 10 Tagen nach Ablauf des für die Umsahsteuervoraus- zahlungen mahgebenden Abschnitts. Es sind dies insbesondere diejenigen Steuerpflichtigen, die im Kalenderjahr 1922 einen Umsatz von mehr wie 1,5 Millionen Mark hatten, wobei auch die umsatzsteuer- freien Geschäfte mitzuberücksichtigen sind. Die hiernach erstmals am 10. Februar 1924 fälligen monatlichen Vorauszahlungen auf Einkommen- und Körperfchaf ts- ftcuer sind ohne Rechtsnachteile und Kosten bis spätestens 18. Februar 1924 bei den zuständigen Fina-zkasien einzuzahlen. Gleichzeitig mit der Zahlung sind Voranmeldungen auf vorgefchriebenen Vordrucken bei den zuständigen Finanzämtern einzureichen. Die Vordrucke werden von den Finanzämtern kostenlos aufAnsordern abgegeben. Wegen der Berechnung der Vorauszahlungen im einzelnen wird auf die im redaktionellen Teil der Tageszeitungen erschienene Presienotiz verwiesen. Gewerbetreibende und körperschaftssteuerpflichtige Erwerbsgesellschaften, die nicht zu monatlichen Umsahsteuervoraus- zahlungen verpflichtet sind, haben viertel- ^jährliche Vorauszahlungen auf die Einkommen- bzw. Körperschastssteuer zu entrichten, die erstmals am 10. 4. 1924 fällig .sind. Hierüber wird noch besondere QHlt- stetlung ergehen. Jede weitere Auskunft erteilt daS zuständige Finanzamt. 1007O Die Finanzämter: Gieben, Butzbach, Gcünderg, Hungen. Holzversteigerung des (9räflid)cu ss-orstauttS zu Ländlich Dienstag, den 19. ds. Mts., vormittags 10*/4 Uhr, im „Solmjcr Hof- zu Laubach aus den Distrikten Lenzesberq u. Hubberg des Reviers Ruppertsburg: Scheiter Nm.: 614 Buche, 22 Eiche; Knüppel Nm.: 515 Buche, 136 Eiche, 20 Nadel- u. We chholz; Stöcke Nm.: 85 Buche, 16 Eiche, 4 Fichte; 820 Nm. Duchenzopfreifer. Blau unterstrichene Nummern weiden nicht ausgeboten. Auskunft erteilen Förster K o ch zu Nupperts- burg und Forstgehilfe Becker zu Laubach. Bekanntmachung. Beim Stadtbauamt liegen Verdingungsunterlagen für Anstreicherarbeiten offen. Räheres siehe Aushängekästen. Derdingungstermin: Montag, den 18. Februar, vorm. 9 Uhr. 999B Gießen, den 11. Februar 1924. Stadtbauamt Giehen. Braubach. Strickwaren für Wiederverkäufer! SlMvie.soaen.ZWm.sml- wellen uns -Skrüniole. mönner- laüen ufra. in fiammgarn unö f irtidigarn n d. («lefv Anzelg. Jagen^icirlftin, 1 Bl dmippei, Lieier- \ blcher u. a. au rerf. äLlolkengosse <7 11.. • Ecke iöaUnbv,itt.*,D' Pstilelöcliii unb 1>82D lEemäicta gegen fluten Lohn gesucht. FrauHosch Butzbach lHrssen), van» Walbirieden. Sleliere. elnkacke Stütze tu Klicke u. 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