lk. 3Z ®r1$dnt tägstch, Sowa» und girrte**, mit d Som »tag* bet lagt: dit^efitT^mihnibiAltet cjtcintii 2_5<") (Solbwarb eie» Wiefchd) Irdqfrlol)*, •ad) bei 51id)Urt* nnJ» Sleinömdcrc! R. £anie in Kietzen. 5chrlf1leit»n- un) t5efd)if!$te1r rch«M«tze t- Baarta« »« >■)rcn. Zwei wichtig« Uebcicinfommen mühten rat ii ziert weiden, nämlich der Lausanner Vertrag mit der Türkei und der Vertrag mit Frankreich und Spanien bezüglich Tanger, ör sagte zur Arbeitslolenfrage die Regierung werde sich zuallererst auf die Mieder Herstellung des Handel» konzentrieren. Sie werde nicht das Industriekapital vermindern, um Unter- st Übung?n zu schaffen Sie beabiich ige, diePerrode für Ausfuhrkredite auszudehnen, öine ter groben Schwierigst en hn Zusammenhang mit ter Ausdehnung des Handel- sei die finanzielle Lage deS Landes. 3nfolg? der Staatsschuld England» seien die Erzeugerkosten hoch Infolge de» ungeregelten Zustandes von Europa seien die interna tioTkitoi Wechselst rse g^gen die ehrlichen Länder gerichtet, die ihre Schuld bezahlten und Ihre Budgets ausglichen England zahle seine Schulden und gleiche seine Budgets au» Infolgedessen werde die englische Industrie dadurch betroffen. ba!) die Währungen In gewissen Ländern »Demi sie auf den Märkten de» Lande» selbst au»- peqebc >. von eine bötertn A sind, als wenn sie In» 2"»land grsandt würden und in gründe Währungen übertragen werten DaS Kabinett müsse^die grämte Frage derS aatS- fchuld erwägm. — Zur auswärtigen Politik erklärte Mactenald. er sei S'.aats'elcetär deZ 2u6- wä tilgen aeworten um da» Gewicht s i e» 2mtc4 al» Premierminister der auSwär igen Politik der Regierung zu geben, bi» die Aussich en kesser seien. Di« Sowjetregiernng hab« die britisch« Anerkennung sofort angenommen, die anscheinende Verzögerung sei auf die Post zurückzusühren Sine vollständige Darlegung aller ausstehenden Punk e zwischen den beiden Ländern werde nach Rill land gesandt werden. Siner der wichtigsten Pinkte sei die P r 0 p a g a n d a ge^cn England Während er sicher sei. bah ein beträchtlicher Ansporn für ben Handel erfolgen werde, sobald die Anerkennung Rußland» voll- stänbig gemacht w-rde durch gewisse Ueberetn- kvmmen wirtschaftlichen ffbaratter», dürfe man aber nicht alliu ungeduldig sein bei der Einbringung der Srrnte Sr bedauere sehr, bah man bl» Februar 1924 habe warten müssen, um ben ersten Schritt In einer Politik iu tun. die unbedingt wesentlich für da» WieVrausleben de» englischen Außenhandel» sei. — Dir Buchungen zwischen ffngfan** und Frankreich s len unter bet uirionistischen Reg erung aNesandereal» angenehme geworden Ueterafi habe ein Gefühl der Unsicherheit geherrscht Man habe sich bedauerlicherweise um Bündnisse geritkn, um irgendwo einen möglichen Alliierten für eine ettoaioe Zeit von Gefahr zu finden Ulan habe instinktiv gefühlt, bah, wenn nicht eine durchgreifende Aenderung fial:finte, man in eine vollkommen hoffnungslose Lage geraten werde, die nur zum Ausbruch eines europäischen Kriege» führen werde S» bestehe eine Lage im Ruhrgebiet mit Dutzenden von verworrenen Problemen, davon keine» wirklich verwirrend kür Vic Vernunft, aber lehr beunruhigend für da« Gemüt liebst die unmi»lesbaren Schwieriakerten. die durch die Pfalz mit ebnem Separatismus und die Sifenbabnpolitik der Regie um Ä5ln herum entstanden seien, könne er teut« keine vcllc ötfläiung abgeben, aber er freue sich, lagen au können, bah. wenn nicht itgcnb etwa» febr al nvor her gesehene» geschehe — und er glaub: nicht, bah ba» geschehe —, ein vollständige» Uederein kommen in ben allernächsten Tagen m der Pfal'frage erz'elt tret?« Mazdonald sagte: Ich muh die erste Gelegenheit ergt'.l vn. um meine Arerke-mung der sofortigen und h . r i chan Mtta-trkunz P > i n - carö» b:i der Annäherrrnq. bi: ich rr der Frara gcmacht hab:. auSzulprechei. Moire crle Aus- gote rrar. eine ge untere Annofphäre zu f hatten. Ich muhte eine G:sl: machet, und i-ch muhte ab- ttari n ilnfcr Dorgehe i muh volck:mm n gerade, durchaus offen und mitfühlend fein, um eine gleiche Erwiderung auf der anbc.cn Seite zu Rheinlandnot, deutsche Rot! (Ein deutscher Pfalz, und Rheintay. — Ein Verzweiflungsakt der gepeinigten Pirmasenser Bevölkerung: Vertreibung der Separatisten aus Pirmasens. finden. Frankr ich bat n cht» zu befurchen von irgendeiner Pol Hl die wir ve folgen. Wir erwart m nicht, da'- » untere Wün'chc eifüllt. aber nid)'« bür’tc zwi chen un» entheben — und ich bin sich r. nicht» a> rb zwis.ch'i un« ent stehen al» eSr- Ich-s Hansel-, und Aufrichtiakeil. Wir mü len Prvbl me a-ic tas Ruhrgebiet vom Standpunkt Frankr.ich). Grohb.ftann cn» und Europa» erwägen und alle» tun. um eine bef t iebi- genbe Vereinbarung zu finden Vor al ei Dingen müssen wir b: he daran denken, dah die Ze i t ein sehr tragische» Rennen gegen un» reimt Der frühere Staats'ekretär be» A-rufzern Mac Reill fragt* Macdon^b. was 1 ine PI i.' von der der früheren 2tej enrnj untcr- sch.ibe. Ma:donald erwiderte, er wvNe lieber keine Auslegung g.bcn, weil er nicht versucht habe, einen Un erfchieb zwilchen sich und der frairzösi» scheu Regierung zu tonftruieren, sondern eine Srk.ärung abgeben, um die britische Poli^k der We'.t fiar zu mnchnr Weber PorncarS noch er |cbft hätten ine.idweich: I.lusion ü er de Aufgabe der Versöhnung und der 5 rf »Innung. Gr totrr.e nicht» tun. bi« er die Berichte der Xettira- tionsaurschülfe erhalten chibe. die in Berlin und Pari» eifrig an bet Arbeit feien. D.« <2?cparat‘oa6*ommirf'on b Ide de» stärkst« §inb«;a J für cji« a-lgemcjir 2:gcleng. Sobald die Reparatisn»auSfchüsse ihre Gntfchel- dunren mitteilcn ßnnten und die Reparationskommission sich ihr Urteil gebildet haben werde, glaube er, dah die Zeit getommen fei für ein« völlig neue Prüfung aller Probleme der Schulden Frankreich» und aller anderen Fragen mit der Ab icht, sie im einzelnen in An- gri.f zu neh nen und durch Vereinbarung au» dem Wege zu schaffen. Macdvnald erklärte weiter, e» müsse ein Abkommen übet b i c Rüstungen gefunden werden. Sr werde feine ganze Energie auf- wenten. um ben repräfentati en Sharatter und bic Autorität des Völkerbünde» zu ver- mehren. Sobald Amerika teile, wie biete F age ausgelegt werde, werde man — ba» glaube er zuoertrchtlich. — nicht mehr länger an Amerika heran! ce:en. die Müpe in t-er Hand, sondern es werde von selbst einireien. um die schweben- ten Fragen lösen zu Helsen. Da» endgültige Ziel eine» SlaatStekrrtär» te» Aeuhern müsse fern, zu einem Hebe einfommen über die Rüstungen • u gelangen. Dies sei die grate F rrge für den Grfolg eines Staatsfek ctärs de» Aeutern. Sr sei vvllfommen sicher dah. wmm die Dinge richtig angefatt würben Frankreich und die anderer Rationen L ro nS- und Ehrensache deS ganzen deutschen Volke» ist. Da» immer geschehen mag, wir flehen nur umso fester zusammen. ES lebe die deutsch: Pfalz! ES lebe ba» Rhein- lanb, c» lebe ba» Vaterland! Verein der Psälzer. Reich »verband der Rheinländer. Saarvereii. West^alenimnd 2Irt-eiti?aa5- schutz dculsckr'r Verbände. Bayerische Volksvartei. Deutlchrr Dühnerrvercin. Duld der AuSlands- drtitschrn. Deuische Demokratische Partei. Deutlch- natio.-.ale Dolkspartei. Deutsche Srudentenschaft. Deutsch-evang -kicher 5Nrchenau zschuh. Deitlche Voib»partci Deutscher Bcamtendurd. Deutscher Gewercklä-aitLbund. Deutscher 3 biftrie- un' Han- delStag. Deutscher Reichslriegerbu^ch Ky shäu'er. Deutscher Oisi.iersbund. Teu.'cher Schiydu d. Deutscher CtäMetag. Zürstbichvsliche Dele^a ur. V« kin. Geno's njchast deut'cher Vührenangebö- ri(te.-. Gewertschastöring deutscher 2.beiter-, 2i- SrtiUtcn- und Beamten ervände. H-rnlabard lür Zwecke. Handel und Jniu'trte Haavtgewssen- schast des deutschen Stn elhandel». Liga zum Scinide der deutschen Kultur. Prc.ltzischer ßanbe»- ve band jüdischer Gemei rderr Reich ausschutz der deutschen La boirikhnft. Reich band höherer Be- am cn. R ich.städtcbu d Rheinische Fmaenliza. ReichSver'aand deutscher Pres e Verband der deut- schen Landkreise. Verein dmtscher Ceitung»- verbände. Zentral verband des deutschen Großhandel». Zentramspartei. Zen pal verband des deutschen Bank- und Dankiergewerbe». Ein Verzweiflungskampf in Pirmasens. Pirmasens, 13.Febr., 6.45 vormittag» (W.T.D.). Seit gestern vormittag 11 Ahr ballen sich vor dem Regierungsgebäube, dem Sitz der Separatisten, ungeheure Menschenmengen zusammerr. Die Separatisten würben wiederholt aufgefordert,da»Gebäude zu verlassen und In Unterhandlungen mit einer Abordnung Pirmasenser Bürger zu treten. Diese Einigung-Versuche wurden selten» der Separatisten abgelehnt, die ba» Gebäude nunmehr verbarrikadierten. Darauf bemächtigte sich der Menge eine ungeheure Erregung Gegen abend setzte selten- be» organisierten Selbstschutzes der Sturm auf da« RcgierungSgebäude ein, in dem sich schätzungsweise 40 Separatisten unter der Führung des bekannten „"Hegte* rungSkommissarS" Schwab befanden. Die Separatisten schossen darauf auf die De- böPerung und muhten daher auf feiten der Bevölkerung leider auch die erften Verluste an Toten unb Verwundeten festgestellt werben. Trotz der fchweren Verluste wurde der Sturm immer und immer wieder fort- gefetzt. Da an daS Gebäude infolge der Verbarrikadierung nicht anders heranzukommen war, wurde die Feuerwehr herbeigerufen, aber auch dieser Versuch mih- lang, worauf man sich entschloß, da» ganz« Gebäude mit Benzin z u übergießen und anzuzünden. Als der Unterteil des Gebäudes lichterloh brannte, stellten die Separatisten endlich ba» Heuer en und baten um Gnade, die ihnen aber n cht gewährt wurde. Die auS dem Gebäude jetzt herauskommenden Separatisten wurden von der erregten THeme ergriffen und buchst i blich in Stücke gerissen. Gleichzeitig war es mehreren Männern mit ßei:em gelungen, in da» Gebäude einjubringen, wo sich jetzt ein Kampf Mann gegen Mann entspann. Unter den Erschlagenen befindet fich auch der ^ReqierunqSkom nissar" Schwab, ferner seine Adjutanten und viele andere Separatisten, die e ne besondere Rolle gespielt batten Den Schwab warf die Menge zum Schluß noch in da» Feuer. Don den ungefähr 40 Separa i en, bl« sich in bem Gedäub« befanden, bürsten nicht biete mit dem Leben davongekommen sein Vor demD ?- bäude spielten sich fürchterliche Szenen ab. Da» Feuer, das sich mittlerweile auf da» ganze RegierungSgebände ausgedehnt hatte, konnte bisher noch nicht gelöscht werden und hält noch an. Wie man an» nimmt, betragen die Der'ust« der Bevölkerung 3 Toke und 20 Verwundete. Die Franzosen verthiellen sich während des ganzen Kampfes völlig neutral Die rechlmähi^e Pfalzreqieruny. Mannheim. 12 frbr (WTB) Wählend die pfälzische Ä r e 1» r e o t e r u n a Mc nuA ber aewall a irnn Vereidung urt. B■amten durch bi frortT4>- 2^rt^hunasb Hörde und durch d e Separatisten au* der Pfalz zur Zeit oorübfn geh nd HeiXberg Ibrei Sch hat. van allen au«jnbil schen Kriisixegie- rung in H Idelberg den amtliche Verkehr sort- seht, b'bauptct die s ranzölische Prelle, bk* t>tvl ,i 4/- Ärci»r'giex-ung bcft?he nicht mtbr. ts> il bt? p,ä'z schm Beamten fveiwittlg das Land txdaflen hätten. Den pfälzischen Beamten dürfe die Rückkehr in die Pfalz nicht mehr gefUttzt werden, weil sie nafonalifii’d) und der frontet schen De« sahungvleh.rde se'.ndl ch g s nnt seien. 5Km#ftdnbe und lämilich-r politischer Parteien ter Pfalz bei den verschiedensten Anlässen die Rückkehr der pfälzischen Beamtenschaft verlangt, weil nur bann verfassungs- mäfjige Zustände In her Pfalz wedertergestellt unb da» Wirtschaftsleben wieder in Gang gebracht werten können Die pfäl.cksche Beamiem schalt ist bereit, auf Grund deS Verta l!cr Der trage» und des R hei n landab komm-irt bnal mit ten BesahungsbeHörden zufammenzuarbe,ten, wie sie es bi» zum Rhein- und Ruhveutbtuch getan hat. Sachverständige und Goldbank. Berlin. 12. F?bu (WTB.) Vom Ersten Dachre'-ständ'gerauSschust sind In ein^r von 107; bis 2 Ubr dauernd u Sihung die deu schen Sach- redtänbigen v. Siemens für die Industrie unb v. Menbelfohn für oie Banken gehört worben. Der Unteraufür Wäh ung»- fragen wird morgen vormittag zu fein?- letzten Cif’ung «ufammenirrten. Autzerben geteilt der Vortihenbe te» Au fäii fe» de n Reichskanz- ler einen Ablchiebsbesuch abiurtatteit — Der Reichsbankpräsident äufterte sich über seine Besprechungen mit ben Si^-ständige.r dahin, test biefe sich in ben angenehmsten Formen abgewickelt hätten und datz ben Jdi.gaebem der Ausschüsse grober sachlicher Ernst, uiermüd'iche Albrttskrast unb d?r bringende Wunsch nach einer vernünftigen Lösung Ih'er 2urgate nachg?rühmt werben mützte Diese Ausgabe war. bte deutsche Währung einer endgültigen Sanierung zuzuführen. Er selbst batte immer die Errich'.ung einer Goldbank hn Auge, w Ichr da» totliegende De)lseikapital für die Wi te-rausrtchtang der Wirtschaft nutzbar machen könnte. Em« solch« Dank sollte nie eine Währung»« dank sein. Aller diruts sollte fU Ban kni ten au »geben, um dadurch die D vi e?» oder Dilbverpflichtangen für bi? Dank Ü4ck>er h reinzabekamm^n. .Diese Gild- noten foüten niemals Währungsgeld w-r^en. Die Sachverständigen wvlen die ' - -------- Sr hoffe, daß der Völkerbund immer mehr benutzt werde al» eine internationale Körperschaft zur Regelung von Fragen, deren Lösung zwei Dat.onen selbst unmöglich finden. Deutschland muffe dem Völkerbund be treten, und er hoffe, daß auch Rußland chsn betreten werde. Alle Rationen muffen Im Völkerbund fein. AlS er Rutzland ohne Verzug anerkann! habe, habe er beabsich igt, alle ausstehenden Punkte zwilchen Rutzland unb Großbritannien zu r .-se definitive WährungSoank. fotoet! fie den techn schen Aufgaben des Repa- ralionSprogrammS dienstbar gemacht Verden srll, totrb die Hilfe von auhen nicht entbehren können. Die Sachverständigen hoffen, daß die Repa- ralionSkommissioa in wenigen Wochen die Zustimmung der beteiligten "Regierungen zur Durchführung diefeS Planes werde erlangen können. Wenn doS nicht möglich wäre, so haben die Sachverständigen doch volles Verständnis dafür geyrigt, dah der Plan der vorläufigen G)ld- bank rreitergeführt werde, so'ern dadurch der end- ßüliipe Währungsolan nicht verhindert wird. Die Einfügung der vorläufigen Dank in die definitive ’a-ürbe fbatet leicht möglich fein. Am 18. Februar sollen die Besprechungen in Paris fortgesetzt werden und lassen einen sachlich befriedigenden Verlauf erhoffen. Die Renten mark genügt für den lägrichen Bedarf vollkommen. Keine Einigung über die Tteuer- notvrrordnnng. Berlin. 12. Febr. (Wolff.) Der Fünf- zehner-Au-schuß im Reichstage hat seine Beratungen über die dritte Steuernvtverordnung tm wesentlichen abgeschlossen. Wie in bartamenla- rischen Streifen verlautet, ist eine Einigung der Parteien gerade über die wichtigsten Probleme der SteuernLlverordnung, namentlich bezüglich der Auswertung der Hypotheken nicht zu- standegekommen. Es bestehe keine Aussicht, dah in dem Reichstage eine Zweidrittelmehrheit in dieser Frage zu finden ist. — Der Ausschuh ersuchte ferner die Reichsregierung, die Verordnung über die Krankenversicherung, die sie im Wege deS Ermächtigungsgesetzes veröffentlichcn woMe. der Beratung im Rahmen der ordentlichen Gesetzgebung vorzubehalten. Die ReichSregierung hat ferner die Vorlage e n?r Verordnung über die Renten - undPersvnal- abfindung in der Unfallversicherung zurückgezogen, nachdem sich größere Unstimmigkeiten in threr Beurteilung im AuSfchuh ergaben. Die Beamtengehälter. Berlin, 13. Febr. (Priv.-Tel.) In einer Aussprache im Reich^finanzministerium nut Vertretern der Spitzenorganisationen ter Beamten wrirde von der Regierung erffört, dah nicht beabsichtigt sei, die auf Grund der Persvnalabbau- oererbnuna auSgeschlebenen Beamten von einer etwaigen künftigen Erhöhung der Gehälter auSzuschliehen. Eine weitere Herab- sehu n g der Bezüge der Beamten sei niemals ertragen worden. Vielmehr sei eS der ernste Wille der Reich zregierung, sobald es die Finanzlage deS Reiches gestatte, die Grundgehälter und den Ortszuschlag xu erhöhen und an dieser Ausbesserung auch die Frauen- und Ätn- derzuschläge teil nehmen lassen. Für die Be- 'Deamten im einstweiligen und im dauernden Ruhestand würden Die Bezüge entsprechend erhöht werden. Dchliehlich wurde nochmals betont, dah die Gerüchte über eine Erhöhung der Quote deS DeamtenabbaueS auf 35Proz. jeder Grundlage entbehren. Dihkommuniftischen Putschpläne Berlin. 13 Febr. sPriv.-Tel.) D'e Blätter berechnen Meldungen aus allen Trilen des Reiches über kommunistische Putschabsichtrn für den yeutigen Tag. Der ^Lokal-Anqri-'er" erfährt kxuu von der Berliner Politischen Pllizei. dah e3 sich um Putsche handelt, dir ursprünglich für den 3. Februar geplant waren, dann aber auf den 13. Februar und schließlich auS versch'edenen Gründen auf Anfang März verschoben worden seien. Es feien trotzdem für heute überall im Reiche umfangreiche Sicherungen -getroffen worden. In Königsberg gelang es der politischen Abte'lung des Polt-eipräfidiums zusammen mit der Schutzpolizei, eine Versammlung von K o m m u n i ft c n f ü b re r n bei einer Besprechung der für den 13. Februar geplanten gewaltsamen Demonstra'ion zu überraschen und auSzuheben. 33 Teilnehmer warten verhaftet. Es ist zu hoffen, dah durch diesen Zugriff die geplante Demonstration im wese itl chen vereitelt wird. Trotzdem sind alle Vorsichtsmaßregeln getroffen. In der Angelegenheit der September- Kommuni st en unruhen in Lörrach und im Wiesental, die seinerzeit die Sin'etzung DMpurMDWHtiail Ein Roman aus dem 21. Jahrhundert von Hans Dominik. 20. Fortsetzung. (□locbDrud verboten.) Eine halbe Stunde später sahen die beidsn Freunde wieder im Flugzeug, daS sie nach Wiernh 8urüdbringen sollte. ..Ra, alter Fox, hat unsere Arbeit deinen Beifall gefunden?^ „SEber gewiß, Georg! Interessant war mir auch die Erzählung des alten Schmriz Meisters: .Als der Kessel kochte." Lebt eigentlich Fr)- wein noch?"' .Aber ja! Der alte Herr sitzt doch ehrenhalber im AufsichtSrat unserer Gesellschaft." „Sage mal, Georg, wie ist denn der damals darauf gekommen?" _ Alter Fvr, du fragst verkehrt! Ich bin ja mit Ftvwcin bekannt und über die Entstehung der Erfindung orientiert Aber um dir das zu er- pl'zieren. müßte ich dir tagelange Vorträge halten, die du . . . deinen Hellen Kopf in Ehren . . . doch nicht begreifen würdest." _Ra, dann versuch mal in der Zeit, bis wir in Wicrny landen, mir die Sache in ihren Grund- Rügen zu erklären. Ich weih nur. dah euer Dyno- t Herrn ein künstlich her Gestell ter radioaktiver Stoff ist, der. mit Wasser zusammengebracht, unbändige Wärme entwickelt." .Damit hast du den Kern der Sache getroffen. Die Erfindung entstand ungefähr in sollender Weise: Frowern hatte jahrelang mit natürlichen radioaktiven Substanzen gearbeitet. Ihm als von Schupo tn Lörrach und Verhängung des Bo lagerungszustandeS üoer ganz Baden zur Folge hatten, wurde vom Freiburger Landgericht das Urteil gesprochen. Dir Anklage lautete auf Vergehen gegen das Sprengstoifgeseh, Aufruhr und Landfcieoensbruch. Es erbielt.it: der Hauptangeklagte Ritzau 2 Iahre Zuchthaus, ein weiterer Angeklagter 1 Jahr 8 Monate, zwei weitere je 1 Hahr 3 Monate, ein Angeklagter 1 Jahr Zuchthaus. Die übrigen etwa 15 Angeklagten erhielten Gefängnisstrafen von 4 Monaten bis zu P/t Hahven. Die Stickftoffverforguny. Berlin. 12. Febr. (WTD) Das Stickstoff- shndikat ist in der Lage, nach Vereinbarung mit der Reichsbank der deutschm Landwirtschaft einen Wechselkredit einzuräumen, der aber nur gewährt wird, wenn Bestellungen für prompte Lieferung umgehend dem Stickstoffsyndikat erteilt werden. Die landwirtfchastlichen Organi- fatronen, der Handel, die Düngerfabriken und das Stickstofsfhndskat nehmen Bestellungen entgegen und erteilen über die näheren Bedingungen Auskunft. Die Landwirtschaft tut gut, unter diesen erleichterten Bedingungen den für die Fcühjahrsbüngungen benötigten Stickstoff fofort zu bestellen, da nur dann die rechtzeitige Lieferung gewährleistet werden kann, was bei Zu- sammendrängung der Bestellungen auf eine kurze Zeit nicht der Fall fein kann. Eine Ermäßigung der Goldpreise für Stickstoff kommt innerhalb des laufenden Düngejahres für daS Stickstoffshndikat nicht in Betracht. Die Pro- buktivnSkosten der Stickstoffindustrie find auch heute noch weit hoher als in der Vorkriegszeit, während die Stickstoffpreise erheblich unter den Vorkriegszeiten liegen. Sv liegt der Stickstoff- Preis in schwefellaurem Ammomak rund 13 Proz. unter dem Preise vor dem Kriege und mindestens 25 Proz. unter dem heutigen StickstoffpreiS bei Chilesalpeter. Die Steuerdebatte in der Pariser Kammer. Paris, 11. Febr. (WTB) Die französische Kammer beschäftigte sich mit einer Entschließung deS sozialistischen Abgeordneten Baron, die wiederum die Tätigkeit der Kommission für Kriegsgewinne und Kr t e g s v kk u pa t i vn betrifft. Der Berichterstatter verlangt, daß dieser Kommission bie Befugnis erteilt werde. Unter- suchungen durchzuführen. Hierüber entspinnt sich eine heftige Debatte, in deren Verlauf Ministerpräsident P o i n c a r 6 erklärt, die Regierung denke nicht daran, einer parlamentarischen Kommission rechtliche Befugnisse zu erteilen. Es handle sich hier einfach um die Erlaubnis, Untersuchungen durchzuführen, daS heißt, der Speku- latiorrskommission das Recht zu geben, Zeugen zu vernehmen. Weigere sich ein Zeuge, zu erscheinen ober gebe er ein falsches Zeugnis ab, bann könne bie Justizbehörde mit ber Angelegenheit befaßt werden. Der Vorsitzende ber Speku- lativnskommissivn, LvuiS Darin, erklärt bie Kommission verlange Befugnisse, bie Untersuchung durchzuführen unb Aufklärung zu schaffen, oa bie Regierung, obzwar sie dazu tn ber Lage gewesen wäre, bem Skanbal kein Snbe bereitet habe. Auch ber sozialistische Abg. Ing helS verlangt ausdrücklich, daß man Aufklärung über die Tatsachen schasse, tue er vor gebracht habe. Die Kammer beschließt schlleßlich. daß die Kommission, die in den befreiten Gebieten eine Untersuchung einleitete, die Befugnisse besitzt, die früher von der Kammer bestimmt worden sind. Darauf wird bie Generaldebatte über Artikel 3 des Steuergesehes. der die Erhöhung der Steuern auf 20 Prozent verlangt, fortgesetzt. Abg. T a r b i c u weist auf ben Ernst einer solchen Maßnahme hin. Man habe sich noch nicht über bie Unterdrückung der Steuerhinterziehungen ausgesprochen. Die 20prozentige Steuererhöhung habe in ber Kammer nicht einen einzigen Verteidiger gefunden, treffe sie doch die Kleinen unb ben Mittelstand viel härter als die Reichen. Die Linke der Kammer habe oft bie Theorie vertreten, baß diese Erhöhung besonders hart für die weniger Bemittelten fei, weil sie sich nicht nur auf bie direkten, fondern auch auf die indirekten Steuern beziehe. Die Regierung behaupte, daß durchs diese Maßnahme daS Gleichgewicht deS recvurablen Budgets wiederhergesteltt werden könne. Richts sei weniger sicher, denn am dieses Budget auSzugseichen. habe man 6 Milliarden nötig. Aber die Regierung selbst rechne den Ertrag der Steuererhöhung nur auf 3V. Milliarden. Abg. Tardieu glaubt auch nicht, daß der Franken notwendigerweise steigen müsse, wenn daS Budget ausgeglichen sei. Wie könne man eine Sanierung der Währung vom AuSlande erwarten, wenn man im Inneren die Kaufkraft des Franken verringere? Die Sanierung deS F unken sei nur zu erzielen, wenn die erstem war eS endlich gelungen, ben Zerfall btefer Stoffe, ber bis dahin unwandelbar an bestimmte Zeiten gebunden zu fdn sch en, zu brernflus'e.i, nach Blieben zu verzögern oder zu beschleunigen. Von da Ivar cs nur noch ein Schritt, bas Verfahren auch an Stoffen zu versuchte, die man bis dahin nur als nicht mehr radioaktiv kannte. Fro- wein hat diesen Schritt getan, unb seine Folgen siehst du hier vierzig Jahre später." .Sehr schön! Sehr gut! Der Mann hat meine volle Hochachtung! Tie Kohlenznt Damals muß schauderhaft getreten fein. Ich erinnere mich noch an Bilder, wo Städte, in denen Menschen wohnten, mit Schornsteinen besteckt waren wie der Igel mit Stacheln. Aber du! Was hast Du nun jetzt Daran verbessert?" Isenbranbt kniff die Lippen zusammen, lieber feine eigenen Leistungen sprach er wenig und ungern. Aus seiner Tasche zog er zwei klei.re Zinntuben. .Ta sind je zehn Gramm des neuen, nach meinem Verfahren her gestellten Dynotferms. Sie wirken wie zwei Zentner das älteren Präparates." Begieria griff Wellington Fvr nach Den winzigen Röhrch?n .Alle Achtung, Georg! Soviel mein dummer Schädcl im Augenblick überschlagen kann, muß daS |a kolossale Bedeutung haben. Ich kann mir jetzt schon Fälle Denken, wo man Das Pülverchen gut verwenden kann, ohne gerade Schnee zu schmcl.en." Isenbranbt sah ihn nachdenklich an. .Du konntest recht traben, Fox! Behalte sie, wenn Du willst. Aber vergiß nicht, Daß in jeder dieser wtnz'.gcn Röhren ein Vullan schlummert. Regierung au5er den un Gesetz vorgeschlagenen M-ß.nahmectre Devisenpolitik, eine St re- bttpvlltik, eine Konsolidierungspoli- tiund eine große allgemeine Politi- tit betreibe. Der Sturz des Franken sei nicht auf daS Wiederau chaugefey zurüctzusühren. (Deine Ursachen sei der Sturz der franzöfifchen Rente und die beben Deldsähc Die Steuermaßnahm.n, die die Regierung Vorschläge, feien nicht dazu abgetan. Die Kapital.sten zur Anlegung rhrer Gelder in Fronkrerch zu ermuntern Der Reg erungsentwurf sehe auch keine Maßnahme zur Äonfolibierung der 70 Milliarden hc hen schwebenden Schuld vor. Ohne diese Stonfolibierimg nütze alles nichts. Schließlich sei auch die a!to?mei.ie Politik Frankreichs nicht geeignet. Den Franken zu heben. Dicht de Besetzung de» Ruhrgebiets sei der Grund für das 6inten deS Franken. Dieser Grund liege tn Der negativen allgemeinen Politik, die Frankreich im Ruhrgebiet betrieben habe. Man habe gut Daran getan, das Ruhrgebiet zu besetzen. Ader Die öffentlich? Meinung der Welt habe von Diefcm entscheidenden Instrument etwas anderes erwartet, Dean Frankreich habe mit bet Besetzung Die Hand auf einen ber Drei großen Bergwerksbezirke Der Welt gelegt. Die 20prozen- tige Steuererhöhung habe zunächst einmal bie Folge, die Preise zu treiben, noch benor fte ange- nemmen sei. Die von der Regierung geforderten Maß- nahmen litten Darunter, daß ihr Entwurf durch ein I m p r o v i sv r i u m zustande gekommen feu Den Beweis Dafür liefere ber Umstand, daß noch im Dezember 1923 Die Regierung irgend eine der auß rvrdentllche.n Maßnahmen ebensowenig vorgesehen hatte wie vorher. Damals sei von keiner steuerlichen Mehrbelastung Die Rede gewesen. Wenn Die Regierung jetzt d rse Ceiftimg für daS Wiederaufbau gebiet verlange, so erschwere sie nach Die Dache. Denn man könnte an eine Revistvn b-s Versailler Vertrages auf budgetärem Wege glauben. Tardieu erinnert spöttisch daran, baß die Regierung vor einigen Monaten einen Le - benSmitteldiktator eingrietzt habe, ber sich al3 völlig ohnmächtig erwesen habe Er bc- sch.inigte bem Finanzminister seine ftänbVge gute Saune, die sich besonders im Lause De3 letzten Iahres belundet habe, wo er Die vom General- berichterstatter vvrgeschlageren Steuern ab - lehnte. Tardieu erklärt, er begr.ife nicht die Heber ff ürgung, mit ber Die Reg erung die Annahme ber von ihr vorgeschlagenen Maßnrch- men verlange, bloß weil es am 14. Januar in Amsterdam zu einem Dörsencvup gekommen sei. Heber dergleichen müsse ber Kredit Frankreichs erhaben sein Zwei Jahre ministerieller Dernachlass'igung ließen sich nicht mit einrr Stunde starker Aufregung wiedergutmachru. Der Redner macht bem Minister für die befreiten Gebiete zum Vorwurf, baß er sich aus bie Debatte über bie Kriegsentschädigungen eingelassen habe. Man habe nur von 446 Fällen ber ilebertrorteilung gesprochen, also nur von einem Zehntel Prozent. Derartige Anklagen hätte man übergehen müssen. Rach Tarbieu besitzt die Regierung überhaupt keine Finanzpolitik. Er wolle nicht, so erklärte ber Rebner, daß bie Regierung die Mehrheit zwinge, Hals über Kopf und unter dem Druck ber Presse nunmehr die Sanierungsentwürfe zu beschließen. Zu wessen Gunsten würden denn eigentlich der Kammer derartige Opfer ab verlangt, zugunsten deS Landes, ober auch nur zugunsten ber Mehrheit? Die einzigen Rutznießer dieser unwirksamen Maßnahmen würden die Herren Kapitalisten sein. Ich beschwöre die Kammer, so schließt Tardieu, sich auf diese Politik der Panik nicht ein- zulasfen. Abgeordneter Klotz sagt, am 19. Januar habe die Finanzkommission ber Kammer ein Schreiben an ben Ministerpräsibenten gerichtet, in bem sie anftug, welche Maßnahmen die Regierung zur Einschränkung ber Teuerung zu treffen gedenke. Die Ereignisse hätten ber Kommission Recht gegeben. Die 20prozentige 0teuererßöbung sei noch nicht angenommen, unb schon fliegen bie Preise. Selbst wenn man bie Steuern von heute auf morgen verboppele, würbe baS noch keinen Einfluß auf die Krise am Devisenmarkt haben. DieS habe mehrere Gründe. Der erste bestehe darin, daß im AuSlande ein ausaefprrochener Aktions- Wille gegen Frankreich vorhanden fei. UebcrbteS gebe eS einen sehr umfangreichen ausländischen Frankenbesih. für ben man 10 Milliarden ansehen dürfe. Dem Frankenbesitz im AuSlande müsse eine entsprechende Menge ausländischer Devisen in französischer Hand» aegcnübcrgeftellt werden. Der Rechner schlägt vor. Die hierfür erforderlichen 10 Milliarden mit Hilfe einer Derlosunasanleihe auszubringen,die in ausländischen Devisen zahlbar sei, unb zu der diejenigen Franzosen hevanzuziehen wären, btt lolche Devisen besitzen. Um ber zügellosem Spekulation in Frankreich selbst Herr zu werben, verlangt er von Der Regierung, ben Zusammenschluß von Industriellen und D^nliers zu erzwingen Das Sicuerprogramm bet Regierung könne nichts anderes als eine Verteuerung bet Lebenshaltung zur Foloe^ haben. Der Redner weilt nach, Daß die bloße Ankündigung einer Steuercryötzung In einigen Tagen die Kosten ber Lebenshaltung durchweg um 20 bis 30 Prozent in die Höhe getrieben hätte. Wenn dieser Zustand anhal'e, gehe man einer Katastrophe entgegen. Sä dürfe leine Steuer- erhohuna bewilligt werden mit dem Hintergedanken, Daß ber große K a p i t a l d e s i tz. Der über Auslandskonten verfüge, doch ungeschoren bleiben würbe. Klotz erllärt. fneben erfaßten zu haben, baß bie noch in Berlin tätigen Sachverständigen komiteeS sich auf Den Standpunkt stellten, daß ber beutsche Steuerzahler mindestens ebenso belastet werden müsie wie die Staatsangehörigen ber am stärksten besteuerten Ententeländer, unb die Sachverständigen zögen bementsptechenb neue deutsche Steuern in Erwägung. Wenn aber die Kammer bie von der Regierung vorgesch'.agene Steuererhöhung bewillige. Io werbe morgen ber franzÖIif ch-e ^ZsiaalS- bütger bie stärksten Steuern zahlen. Die stanrö- sischr Regierung würde bann zu der Forde tuns berechtigt fein. Daß bei deutsche Steuerzahler zum mindesten ebenso stark belastet werbe wie der französische. Der Derfassungskampf in Griechenland. Athen. 12. Febt (Wolff) Hava». Die Wiederaufnahme der Arbeiten des Parlaments findet großes Intereffe. Eine bedeutende Menschenmenge füllte daS HauS. Ministerpräsident EafantariS verlas bie Regierungserklärung und wies daraus hin, daß der Rücktritt von DeniseloS, bei auS Gesundheitsrücksichten erfolgt sei. in L-tner Weise baS Programm beeinslusien würde, da» er im voraus aufgestellt hätte. Die RegierungSerllä- rung betont die Notwendigkeit, da» Schicksal Der Flüchtlinge zu bessern, und sagt, baß bie Verantwortung für die moralischen und materiellen Leiden der Ration ber Dynastie zur Last falle. Die Dynastie habe sich stets deS Vaterlandes unwürdig erwiesen. Sie habe immer bie Interessen Griechenlands ihren eigener Zwecken untergeordnet und auS Dem Königtum ein Wahrzeichen der nationalen Uneinigkeit gemacht. Für baS ganze Unglück Drie- chenlanbs sei die Dynasti eallein verantwortlich: ihre Rückkehr würde bie Interessen unb den Bestand des CanbeS von neuem in Gefahr bringen Die Rationalverfamrnlung Jet der uimrschütte» lichen äckeber eug nz, daß die republikanische D e t f a f f u n g bem Charakter deS griechischen Volkes durchaus angemessen sei. Da aber nur eine Kundgebung des nationalen Willens im- stände sei, irgendeiner Entscheidung über btefe grundlegende Frage unbestreitbare Autorität zu verleihen unb den inneren Frieden zu festig«, so beschließe die Rationalversammlung. eine Volksabstimmung vorzunehmen, in ber siL bi eRation über bte Absetzung ober bie Erhaltung ber Dynastie unb bie angemessene Verfassung»- form auszusprechen habe. Kleine politische Nachrichten. Rach ben bis Dienstag nachmittag 5 11 ßr vor» liegenben amtlichen Feststellungen des Abstim- mungZergebnisieS der Thüringer Landtagswahlen werben auf Den Orbnungtbunb 34, auf die V. S. P. D. 16, auf die Kommunisten 13 unb bte DeutfchvölNschm 6 Lanbtagsabgeord- nete en fillen. Einige Wahlresultate au» Neine- ren Wahlcrten stehen zur Zeit noch aus. ♦ Die Hauptverwaltung der DariehnSkasien hat beschlossen, die DarlehnSkasfen abzubauen. Es sollen keine neuen Darlehen mehr erteilt werden. Die Abwicklung ber noch laufen- ben Darlehen soll in angemessenen Fristen erfolgen. SS ist in Aussicht genommen, benen verrieten Acrger und Besorgnis. .Verfluchter Leichtsinn f Bei solchem Firn- Win D rine Sk tour zu unternehmen. Richt einmal einen vernünftigen Führer haben sie mitgenommen . . . Auf Die Renommtereveien Dtefe8 Mar Gornick sind sie retngesallen. Aus purem Trotz mit Dem alten Trotiel losgegangen. Möchte er nur das Genick brechen . . . und bt? edle Gräfin Toresani nKir.ettoegen auch Aber Helen Garvin." Daß sie mit bei Der Tour war, Das verursachte frine Unruße. Wäre er doch so vernünftig getreten und auch mitgegangm. Feyt waren sie irgendwo auf Den unsichwm Sch»e eldern, und er stanD hier und machte sich V>rwürfe. Helm Garvin. Die'-r firine Trotzkopf! Vm Der Tou und vor der Äontieffc di Zorjam hatte er fte gevarnt . . . Er ließ sich in einen St siel fallen. Sein Auge haftete auf Den Anhän^m Der Äogartberge. Ihm selbst kaum m'rksich v-rschwammen Die schneeigen Konturen al'mäblich un) nahmen di« Grstali Der Sierra Rwada b i FriSko an Oirotni Park auf San Matteo tauchte vor ihm auf. Wie er Damals Helen Garvin zum erstenmal sah. . . Mißmutig war er Durch Den prächtigen Park gefchlmdert, in dem die Launen des Besitzers neben Den h.rrlich n Gartenanla^en auch aller!« Merkwürdigkeiten grschaf'en harten. DaS L.^tz- rinth wellte er seb-n, jene- wunder siche Bauwerk, daS der Milliardär dort tn die Festen von San Matteo sprengen ließ. (Fortsetzung folgt.) Jungks liMrlosts Khtpaiir- (Akademiker) |ud)t W 2-3 Ml», oder Vertreter T» kommen nur J^erran tu Frage, »eiche Wie 9ÄD gr'üchu Bebeutenbe Dresdner Figarrttenfabritz sucht für Dietzen a. angrenzenden Bezirk ittf. - B Tkrcinttxui Wahres Bt. Schwalb Arzt. Dad^Aauheiur. dez «ht man ben ®lefeentt Injclaet durch bie trägerlmen ueb Beriet» lungifttJen in •itMn, fnwle durch die dwieHtaen auf dem Wanbt gum ftaldmonatsdezugtprai« von Goldmark 1.15 nebfl 10®olbpfennig fütSrigerlobn Verlag des Siebener Anzeigers bei ber «ln|d)lägtgen stundlchaft gut eingefübrt und an eine intensive Bear« beitung ihre» Bejahe» gewöhnt sind. Luasührliche Mngebote nebfl Angaben von Befervnjen. unter E 915 an ha, Haasenftein * Bögler, Bresben. (MIA — TageeTalcnber für Mittwoch ötabttbenter 7 Uhr .Äatja. die länwrUT - «auhndroHtber D-rrtn 8« Ubc Un 'BertinffraU Bonraa über .•olbbUanyn unb 6tcue*1 ragen ^o-toül 44 der U tiixr UAi: ä* < Upc Bortrag von Br. Martin Buber über .Bk Dn.'tehing bei - B.: 8‘, Uh Im Xaufm apttx. lammlung. — Safe frische v. g «rauch Seefische ui blUia iea grellen ein in ber Oambtirqtt ^ischhandtung «. fto* «•*!. Lch.'l'trlft Zft lfl'2 suchen wir rrprälentablen, rebegetoonb» ttn, geielsastlich gut eingesührten Herrn zur Uebernahme ber sehr aas« sichturtichen fmcm»! Lonnerc'tan früh elniiefienb **< Seelachs o.ft. per Blb. » Bfa Mrtine C»crtnne per ti'b. 2"i Wft. BratichcUfiiche otr tili, 2 -Vlft «enotfnrtr ZcliLle :Htu,ie laulcl per Bit). IL3 Bla Myrifolcn, calll. per B'd. l'iOBfa. Bfirfl*e, calll. per Btb. 1W Bla. Birnen, Cfllll. per Blb. 1.7) Bfg. litt, erftlrenei fflööto für ^ssS u. fifldjt ßksikn bohrn Yobn noch FrsflkfiN/M. ßksnchf. 9läbcrcl zu erfahr« 977D OrtUTlIt 3L Erfahrene Modellschreiner mbtrileh«t unverhniratet. zum tofort^en Eintritt irr Bucht. Aiitreboic erbeten unter r. T. •iMah A ■•Eaeiinte.iAViiler Frankl art a. K. 94NA 2—3 tüchtige tot-ferlreltr für Gieren und Umgegend zum De- such der Landwirte und Industrie in Oden, Fetten und Seifen Stgtg W Provisioll gkslljt Ehemalige Beamte und Herren aus der Branche bevorzugt. Schriftliche Augedole unt. 01299/ a. b. Giegener Anzeiger erdeten. LvaUtorttr. 2« v. s ud)f »um I. Bidet ein ael ndeö, ificpu ^0' emolotjlene» Mädchen fflr »üche u. HnuS« arbeit. ina^i Frau Geheimrat Glseviu«. Mol kenrane 4. aber I:brrd4> n ber m chtiflsten Gr- cigrllk unt AuUutabMxi tte VOA den Feil« der D<»rgdchichtt bt4 jur Orgenwart Farn _4£ulK’ wurden vcrtchicdelv asrrtrrl e Funde 0» AmS« aradüngen un> trrf'vche An'tchtra von Liter» iumm, 0-ra.Miai J er SC-xr Ottiae" etwaige Fvcunix von QQkttumem. •*' “l.e- rtt 5rt. tem ObcrbcHH*«" JMuJeum. IntMcmberv den bct-cutenben Siern Ära* m e c. ft < l m l e. Äuntcl In ®W>cn zuzusenbrn. Irische SllW Tdolidj 10 llbl treffen grobe ben« Küchrusran ober «mähdirn gesucht. 012HH0 1 S udent nheim, Bnraaraben ft ciubtrt Xniiran oört *näbfbrn - für mornenS 2 bis 3 Ctiinben nes -.«*■ 1000 6ml. lucht äft4mnnB au leihen genea (flnmbbdin. ?luc a SelbUgeoer. Ber* minier oerbeten. 2cbrif L Bnnebott r O128k< an ben iMiefeeucr Hnteiger löromaniflif unb HmmIWmni werben atr be en dtnch tonahlableiten beboben. toaa Irb^tbet bie Onxndure auo unb gehl b her biieli aiiv «i'rACl beo liebel». «11011(0 f,TP’°obL.?n<£S!J tlpotbeten B«i m,i* . And. b«l tu*-. o,W/. Chhu^ ,r,»»< Uihfwm id IOQ A*yl—■__________ —* >3). tiiibflriit Llü'n'r 71. T.llll ^Für den Bertrüb von Radio-Eüipja^-lnlogen Imenb: BodMmibrnb - Bvrtrüge »ür die Diniernot» bilte und die Stadentendilte. Aan schreibt uns Morgen, Bonnett tag. wird der vierte ber von der Untt>edUAt zugunuen der Dlniernotbilse unb brr Student en» bitte veranstalteten BortrLge in der groben Aula ber Universität stantlnbrn. Pros «önig wird über ein i^t besonder» aktuelle« Thema, über dir -nttvicklung dre Aadiotechnik, sorechrn. Ba der Frankfurter HunMun! nech nicht in “Betrieb ist, tonnen dessen Leistungen leider noch nicht vovgetüdrt werden. 2der es muh überhaupt tm voraus daraus bIngew bm Tttcnb zu einer Quelle nationaler Begeisterung und Hofs» nung zu gdiüUcn (24 ist Bankespslicht aller Vater« ländisch gdlrnien UIÄnner unb Frauen, durch zahlreichen ftesuch dem Heiden von Finnland za zeigen, bah die Taten ber Daltikumer iin bratschen Doikc fortleben. Rechtzeitige Drschasjung von Eintrittskarten wird anempsohien. (Siede heutige Anzeige.» — Sine Dersammlung ber Diebe» ner Grund st ücksverpüchter Wirb in unserem heuigen Llnzelgenieil auf nächsten Freitag abenb einberufcn. Ääheres in der Anzeige. fDcttcrütirrtuoiainc DvMg bis trübes Frvstwetter mit genügen Schneesäldm Kreis Schotten. (•) Laubach 10 Febr. (Bestem tagte hier ber Besirks-Lehrerverein La ubach unb ilmgegenb. (Ber Xix*i» Hal naher Lau- bach noch drei solcher Tkrcirf.gung-it. Schuten. Gedern. Ulrichstein.) Be Dersammlung wurde durch Lektor 5 S l l geleitet. 2uf des andere Sin« Ladung hielt zunächst Proseff^r Dr .Röschen ehren Dortrag: .Heimatkunde von Lauboch und Mmgcg.'nb unb ihre Denv.rtung tm Unlcrrichl'. Er führte vorerst das Wesen ber XperMbtbn aus und zeigte sodann, wu au« ber OitAgd b ww Mir allgemeinen, zur Landes- unb “Deltgdchrchte ubereuQtbcn sei. Or gab bamu einen knappen. Lchaeldersa ««• nimmt Kunden an •flnlertiflen von Kleidern. «na'>en • Hn- AÜflcn und,1 licken in u. flu*»er dem Oank. KailrraUec GJU. Wer nimmt dniahr. Shö (Mel) in flute Briefle ober a. eiaen an. Lchrtitl. flnoeb- unter UPJIß an bea Wü» Mn* Meuli! schwarz und weist, 0 ne Haledand. von Barbenteich nul entlaufen» Wiederdr. Belob» Tdome. toicHca, &CÜ4MU.»!! mr^ örbann wurde die Deiprechung ber Drrfra xn zur 2nfmtqu’iQ der neuen Lehrpläne für bl« Arbeitsgcmeinf chaf t abgehoben B^e io- gxmg war febr gut besucht — In dieser D>oche I wurde die bM* Demeindeia g d von den fterran Gensel tDa>Aauhdml unb Schunk 1 trieben) für die Summe von S'O) Gdkdmark gesteigert. Bide Herren haben bera t« bie (N- mctnNiagb des K-nabbaren B?d«4 Wetter seid Ber bisherige Pächter. Fabrikant «dnen von Obenfintcn (ZtrtnUnb. hatte die Jagd schon Idt mehreren ^obrvbnäm. Die summe ist sehr hoch trotz der D'rzÜge l»r Jagd (ft-lanlb. rutrge Destände ufw). - »m ver« hltnismüsttfl f diener Do»l nistet Vier bei Lau- ki4> In verschiedenen Horsten: ein meister D u s- sard fäll^>, gefftMert Wirt ®r bat eine Spamuoeite der Flügel von 60 bi« 70 Zentimeter , w _ wg Gedern. 12. Febr 2lm Sonntag veranstaltet« ber hidlie Zweig verein des Evangelischen Dunbes einen au' erorbent- lich stark kxsuchten Gemein b« • Sam 11 ten- abenb. bei welchem der bekannte Dolksradner | Ko>s Iooste einen einbrucksvollen unb mit l bbafte' em D.i'all ausgrnmnmenvn Mrtrxi bleit über bas Thema .Des deutschen Dol>S Dot und -Kcttunq“. Ber Abenb wurde verfchdnt durch mu'ikali'ch? Barb etunaen kei Gva ge.isteu Jtlr- ch ngelangoerdn«, ctneÄ Schulerchors und des Ddangverdns LiTdcrkranz. D:n Konfirmanden wurden ansprechende Gedichte vorgetragen. Artie Lauterbach. -Lauterbach. 12. Febr. DerStabtvvr» stand beschäftigte sich in seinrr tüngsten Sihung u. a. mit ber Frage ber Abtragung ber städtischen Dor kriegsschulden du r ch älter« Psandbri«!e. Um die ^üdtischen Gläubiger vor dem brrhenden gm-lichen Verlust ib-er Gisparnlsse zu bewibren. hat die Stadt mun» b.lsichere Dorkrleg-p'anbb ief« erwerben unb versucht damit ihre Barlehnsgeber ab^utlnben. Ba mit ziemlicher Sicherheit zu erwarten ist-tastbese Äckuldversch^ibungen aus gewertet Werken, hat sich ein aroster Teil ber städtischen Gläubiger auf eine Nes taugliche Vach richt bereit erklärt, diese ftt)- pothekensorderung.n als Llblösung anzunehmen. Ber Gemeinde rat bdchloh deshalb, benicntgcn Gläubigern, die sich mit dieser Lösung einverstanden erklären, bi« enlsprechmden Psandbricse bal- big tau«’.ubänb:gen; den übitgen Tarlclea^ebem soU eine Frist gewährt werden, bis die 3. öteuer- nolverord runa L-eieVeskrast a_ Die Str 0 mV reife von 53 G -Pf für dr« ^w aus Stadt und Land. • l«e«n. bei Ik Februar l«4. ivteßeurr UvochsamsrktPreise am 12 Februar 1924- Os kosteten Dultzer IJO bis I.® •».. • 18 OHL. Ääk 0 ® HL das be* S-stch, Didin, OK THf TfrAtfrnut 020 kn« 525 THL. Aot.'raui 0J3 bi« 0.15 Mk. gelbe Auben OJO Wk.. rote Ruben 025 Dk das P'd Vlumen- ft*( 0 40 bi« 1 AU. da« 6(üd. Unter-Kohlrabi 00d THL Gränkoot 025 Alk_ Mert »bl 0® M 1 DU. F-Ib alal 2 Alk. 3a*bdn 0.30781 ba« mit) Lauch 0 10 b'J 020 THt ba« Snuk. Atuer» rat’tab 0.40 bt« I THL das Pfd. MIent OJO bts 0*0 Akk das Stück. Schwarzwurzeln 0.® Akk 'Xtptel 0 15 Alk Dirnen 0.15 AU. Dörrobst 025 Mark, lange ftah«n 1 AU das Pfd — Ben Imvfängern von UefaH- renten mit Zulage ist für die zweit« drua« Hälfte ber gleich« Detrag zu ben bi« Dezieher lur die edU Februarhälfl« erhalten haben. Tk Zahlung beginnt am Samstag, 16 Februar. •• Ortsgruppe G testen des Süd« westdeutschen Aabioklubs. Am Samstag land im Pbofikalifchen Institut der Unbedttät eine Zusammenkunfi der bi tilgen, am Andros vorn Interast irrten statt. Alan beschisst, sich zu einer Ortsgruppe des S A3 B Aabiokl^bs zusammen- zufchiiechkn In den Dorstand wurden gewhblt Gebim at Pro«. Br Kbnig (1 Dors ). etubtrn- rat Br. cheustel (2 Dod ) Br Müller. Assistent am PhhsU. Institut (vchdftf). und Dsnk- devvllmäch iger Gänger ich (Aechnsrl. Ber neue Derein beabllchiigt. in Dälde mit «infüh- MkIU8 mit brflerer Ettml« bilbnng von bicl. Troqcadaodlvnß ;n Chen gesucht. Lchrlk'l. flnnebote un ct «71D an ben Gleh. flnu et beten. Keltere errfshrrnr« Mädchen tin« enter szamille. bne ko-vrn kann nn» leben in Her.lcv^its- üa.i’ern ivar. zum I. Diäri nach auswärts in aut«» Sau« gesucht. ?.wri zoob- chrn vorhanden. «äberee bet «■" «traa Lchmibt. sicher Sira t S? a lütbu zuverlässige- Mädchen m. gnten ?,eugn>stea, dar koch n kann. renden Kursen für feine QHl•glleber zu beginnen •• Auhestdrender Lärm würbe In ber legten Aachl kurz nach 12 Uhr i» ber Fransturier St raste unb tm Seiler «weg von einem groften Trupo von Leuten voll'ührt. bie mit dem lauten Gelang brr Internationale au« ber Dersammlung ber Beutfchen Friedens« elllchaf 1 im Kath. Derein«laus kamen unb dem ©tabtlnnertn zu- marschierien. Im Selterßweg. in der Aähe ber Do ken taffe, artif die Polizei ein und »cdtreu e die Ansammlung, worauf aleba d bie Auhe Wieder einfebrx Derhaltungen fanden nicht flott •• Brr Xlnterbaltungflabcnb z u Gunsten der Glestener Studenten- stilie. ber am 3 Februar Im Geellfcha'tshaus statiiand. bat mit d «em recht erfreustchen ftnan- ziellen Orgtbnl« abgdchloflen. Bie Gewinner ber Los« 365, 514 648. 935. 93» unb 938 haben dis fegt ihr« Gewinn« noch nicht abgehdt, die Im Studentenheim am Turggraben in Gmpsang genommen Wetben tonnen •• Die Wohliätlgkeitssamm» tungtn Im Ssa dtthea ier. bie von der Ortsgruppe Dlcsten ber Genossenschaft Deutscher DühnenangehSria'.n zum Dessen der Glestener Win lern othilfe und der Pensions» lasse der Genossenschast borgenommen wurden, haben insgesamt 1030.38 Goldmark er» drachi. Davon wurden 515.38 Mark der siebener Winiernothllse und 515 Marl der Ge- nossenschasis-Pensionskasse sugesührt. •• Ber doang Arbeiterverein hielt am Sam-tag Im Derainslokal leine Jahresoer- ammlung ab Aach dem De richt des Dodltzen- öen bat sich der Derain auch Im letzten Jahre günstig mtwideU Bic F,nanzverhaltnis«e sind bdtlfbtpcnb Die vterdekasse, welche durch vbli- .tatorilche Ginsührung unb Anwendung des Um- it'.geveifahren« auf neue Gtundlag« gefldlt wurde. Miblt bei Todesfällen setzt wesentlich höheres Sterbegeld au«. Auch die Unterstuhungskal'e des Bereins kann nach Gintrilt stabiler Derhällnisse wieder fegensraich wirken Del der Aeuwahl des Vorstandes wurden sämtliche Ausfcheidenden tvie- dergelvahlt. neu gewählt wurden T 3 u lauf und Frau Drockmüller. •• Gin Abendkursus In Plakat» ichrist wirb von der ft>rnsa-ftanddefchul« Im Anzeigenteil unseres leutlg-n Dlatles angefün- biqt Interafsentei feien btermü auf btt An- tünblgurg b f .mdcrs auimcrffam gemacht PerletiiB und A82D gegen guten ikaha gesucht. FrauHosch DutzbachlHrsskv), Paos Waldtrieden da»trldine«-’ l*-* Mädchen für taasiider eefndrt- Lotzerdratze X6 L «SWeile Z.mmei gegen höchste Bezahlung. Schriftlich« Angebote unter 012989 an den Giestener Anzeiger NNMMiMiMMMUi uiiütimiuiiiiiiimiiiiiimuiuwiiwti Laden m guter verbehrHrdcher Strafe« für ein 5ierren.«rt>l.rl Geschaft al. Itliale gesucht Offerten mn Angabe be. Mietpreise, and d« Schaufensterzahl erbeten an Herren-Modehaus Otto Pohle, Fulda. moo iiiiiiBRWiiiimiiiunmmn»nni»imnmi>iiiiimniiniu>ia Kaffee, gebr. adetlhr. Cunlhdt per «lb. :A) lil* stakao.-vlk» 1-3) 1*1. Tee» «bin 14(41111 •ÜoUherinfle 10 LtÜck 80 Pfa 2aucr f raut per 11 b. >5 Oerute, marin. 4-V’r »^olr 4 i'i f- ^cbrocuerfdie per l^tc». »JO'Via Koanak 1. l-erfchn. ./.-Ilalche-TOAf 51 orbbduirr '/.-IlalLeLOPs erlnbäter inr. rtruflDOVi 1 rrkBuf (Jin fprimsldbiaer Eber hebt ziim Verkauf del S. Prcitz. Wietzen. Wcolnrar Weg w. I'il-Wi Maistbes •”** 34Zimmerhaii$ und Mansarde, In ii-iter Vaar, für nur lutvJ «uit. bei Dlt Süuft— VtnA.bhma au verkaufen durch Sctaombtrger 4 Sohn radivlgstr. 80. la Warmer Tchlnpser saft neu. tür gefetzte atflur. blute odzu- .eben. «Hu erfraien In ver GelLäf «steur b. «iek tln^VKlD lot terf«. Bie Iirhung der ersten Rlafk be- fltrmi am 7. Akärz. Alan brachte bte brütig« An- 4«fl« •• Diebstahl dvm AollwagetuAm porigen Freitag vonninag Dutbc auf dem De« vom Güterschuppen dis zur ^^yohos- skraste von dem Wagen einer hiesigen Spedi» tlonsfirma ein Neines K.stchen mit Kaffee- Essenz. Fabrikat Puffer u. Diller. entwendet. Sachdienlich« Angaben hi«r-u erbittet die Kr.mlnalpolizei. Soreo7 4cil — — e _____ I Licht UNV 40 Pt Hr Me Äo Kraft wurde» «U Dom 15. Februar an | «kr? ” 85 51 — Ihn ber noch immer umtichard^nden Arbeitslosigkeit zu Heveen, befchiost der (ycmcinbezat. Aotstandsarbelten »«r- richlen zu lallen In Aussicht genommen werden in erster Lira« EhaufUerung der S^dt^hnbof- und Schoberst raste. Dertegung der Lauter untcrbalb M SaldhaUe« unb Umlegung der Pf«»trappe. Bie In diefer Angelegenheit vom 2>od»d«nden bereits unternommenen Borberritungen trs-rb.m genehmigl. — Im Betlauf der weiteren Sitzana rthattet der Doditzende Derich« von den kürzlich mit de« Deich«vcriehrsministerium flattadunbe xen Der Handlungen über bte Aufhebung des Süd- [Verschiedenes | Xib i. flllifrii Uüiitutjrti. Scbtif'.L Unaeb. hol 0U*fco.b.(»K».aa4. Platz - Vertretung. dtlangebote an 969nz .Hinthror 6.m.B.6..Blf$tit!öen £ui enftrafee 4 Xeleobon 4518 mit voller l^nflan f. lofort k oerm VubiDiaitrahc 4 4 I 8ilaidl.Zm.kk mit elrfir. ViWi unb voller ttenhon olort ah i et mieten 9721) 3io.tiüra>e 1*1. | k.ietqe»uche Gin dis zwei «II« mit floAfldeaenbft» «pfort ob für ipraer a.i mieten pefatüt. Cd^TthL «naebo e unter 013*74 an ben (Biei. Kmz erdeten, fettes 3lnnnet • üt ältere. aQeiniL .>dchli- vetficheiuitgssumme wurde auf 1002 AN iA«nlm». mark) und bk Iahresprämie, mit Aucklichl dar» auf. bab «in besonderer Äopltallonb« zur Zeit nicht Mir Tkrfucung steht, auf 3 Prozent bd balbläbtlger Jeilublung festgesetzt Auch bU Fortsetzung der Leldesfruchtverflcherang Wurde b^ schlvffen ftbchst Versicherungssumme 200 TH art (Rentenmark) unb 20 Prozent grämte. Scrmtfcbte»« Gegen unlautere Ded senansordervtgr«. Derlin. 12 Febr (Prtv -Tel) Bie Atelountz einiger Dertiner Dlcktter. bafe «ine bekannte rbd- nifche Danlfltma «n:gegen den Destirnmungen der Bevifenveiordn^ng Bevisen in hohem De» trage zum Kauf« angemeld«! ttzive. für welch« w«d«r Bedarf nechBeckung iwrUfl und bah die Reich^dank der Firma ba« Girokonto I entzogen unb den $tieblt aesperrt hibe. Wurde an ber b-uIlgen 'Berliner DLrf« vom Vertreter brr Reich «bank dahin eiflänM bab es sich um die fest 1811 beftebenb« Dankfirma Leopold So- ligmann in Koblenz handelt. Ferner wuibe mltgeteilt, bah Ne gleichen Alabnahmen auch gegen eine Kövenicker Dank ergriffen Würben. Äufkrdnn fäxrebt ein 3rmtitlunga?et1obetn ge- (Ien AWd ttvt erv Berliner Danlltrmen. von ben« dn« sogar Ali gliod bei Berliner Siempelveretni» g* jng ist. Del ber bruitgen Bevilenzu eilung wir- -n die Antoiberungen der Firmen, gegen die «In I Gimittlungsveifakncn enNreder ncch schn>hl ober bereit« abgeschtostrn ist. nicht beruckfichngt. ®rofeer Güterraub In Hamburg. Hamburg. 12 &br. (ODi») Ber Poktzrt ist e* gelungen, eine grob« ® ü t« r r ä “ b er* banbe unschädlich au machen, die feit Rovern der ihr Untrjcii trüb Zwei Erwerbsvs« hatten ein« Olvlbe Äutld^r hiesiger ©raOUcure verlei.«t ihn«n Frachtbiicfe auszudänblgen. auf bte bribe die Sn düngen von den Dahnhäfen abholten, in «tn Geheimlager brachten unb dort ihres Inhalt«« beraubten. Bie Kisten ufw wurb« bann mit ftolzwrile >btr Kohl« gefüllt den Kutschern wieder übergeben, die fie nun an ihm Firmen abli-ferten. Droste Dirräta aller Art wurden In Bcbdmlagern besch'a-^iahint Disher sinh 15 Personen verhaftet w>rdor. 13 wertvolle Gemälde gestohlen. Derlin. 12- Srbr ^(Wolfs.) Ib.brfcw* Sind rechrr haben Schl ob ^rensbura deS Fürsten Schaumburg-Lipp «bei Dad Sillen h i.ngesucht unb dort -nf r anderem 13 »«rtvolie Gemälde vrn unbetomtm THtV flcm, die TU in ber Baletw fachfu-idiz auosuchte«. gestohlen. Für die Wi«berle^chdlu,tzi der go- ftobknen Gegenständ« ist eine DeDhnung bis zu 5CO3 Goldmark au«flikfet Fiscti-Zenlrale Marktlaube nitrore tonnfttiei iberfaui von Nordsee- Fischen i 3, a. ft Ulcrbrth C»inlamilitaban«, 11 Zimmer, m «an. Gelnchi: Etancnwo^nanO. 7-8 Rimmer. Lchrif L «naedore unter "’2977 an ben Sieh. Ära. erbeten. geltes Schwein au faulen gefndjL Lclnlfit. «nnetk mit «nlaue de» Uretle« für rchlachtflcwicht unter MM a-K « Brillii'H.toli- o. UUkskskMie kauft wC G. Gümblein Bruchatr. 18. Trauringe prtiftrt I Vermietungen | ^tellenangeuote) ÄOI. 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Haag. 976D , fHe ItM", LS sowohl" such. ,*K UI121 ;zer 1. Klaffe Los 2: Fernewald (Abt. 22a, 26, 27 u. 29b) = 59,41 Fstrn. Eichenschwellenhölzer 1. Kl Los 3: Sladtwald (Avt. 95 und 97) z rka 20 Fstrn. Eichenschwellenhölzer 1. Klaffe Abt. 44b u. 46) = 19,28 Fstrn. Eichen- schwellenhölzer 1. Klaffe. (Die 20 Fstrn. sind noch nicht fertig aufgearbeitet.) Die Zahlungs - Bedingungen sind die gleichen wie bei der Versteigerung aus den Staatswaldungen. 992B Gietzen, den 13. Februar 1924. Der Oberbürgermeister. 3.V.:l)r Bosenberg. mit Rohhaarpolsterung und echtem Gobelinbezug H. Kreiling, Frankfurter 5trabe 34. Polsterwerkstätte- Zahlungserleichterung! Mmann & Schneider Kaiser-Allee 45 Kanlmänniiicber Verein, GieBen iiiiiiiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiimiuiiiiiiimiiiiHiiiiiiiiiiuuiiiiiiii Am Mittwoch, 13.Fedruar,abends8' ,Uhr, findet in unterem Dereinshause ein WmteBsmtalMel vereidigter Bücherrevisor über: Gollbilanzei und tafcp statt mit anschl eßender Aussprache. Wer besondere Fragen zu stellen hat, möge d e|e vorher schriftlich bei dem Vorstand, eoentL auch ohne Namen einreichen. Zu dem Dortrage laden wir alle unjere Mitglieder und son liae 3nt?r ffenten ein. Der Dorltand. | WlllMW l fflarmotroareafaöfll 1 BuBüflUlötfien.amDiiöaijnäof D Sdileiferel. öolltterel | 5fflnelöecelu.3röfetel fix Anfertigung von r Slvreidzbvgen. Sdirelüülöiohren Sdjfl ei. Simmetiöülen. Somlien Zx WanDüelleiöungen sowie sämt- 8P iliiieaniarmoraiüeiien (6 Infolge guter maschineller Ein- |f) richtung und groher Material- aw Vorräte billigste, beste und schnellste fll Ausführung und Lieferung IDleocröertäufer erh.vorzugsvreffe! 3d) suche meinen GesWslsoiileil den id) an einem hiestaen gutgehenden industriellen Uizternehmen habe, abzusehen. Schriftliche Angebote unter 964 D an den (Siebener Anzeiger erbeten. Güte alte Betannte Ak« LMM! Die erste Klasse der 23.M.-5Ä8l*l-fÄir beginnt wieder am 7. März. Nur Renten-(Gold.)Mark.Gewinne von 500000. 300003, 200030.150000. 100000 WIWNIM des Herrn GMIKl W0.3.M N «Mottl Donnerstag, 14. Februar, 8 Uhr abends, im Kath. Dereinshaus Eintrittskarten zu 1 Mk. (1. Platz), 80 Pfg. (2. Platz) u. 50 Pfg. (Stehplatz) bei E. allier, Neuenweg, und an der Kasse, ov Mittwoch, 15. Scbruar J92jf Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Dberhefsen) ni Die s.ÄchW L Februar 1924. «bauen trurcc. ^rogoem dic si-m anuiuuny solcher M.fzzrtffe für das kommende Jahr einen Rückgang im Holkrpon -eigen wird, hoffte man we entlich durch d e orrnle dir- , ses (Beitrage» auf einen leidlichen Abschlub > WE L TB EKA NN TE Q.UAUTÄTSMAR.KEN $ 5ohnes ’tn uar,8Uhr reinshaus MSOPfg. ei E.T^allier, er Ka»e. Aach einer Hava»meldung au» "Xwn tpirb In vatclanischen Äreikn bet 2 ichlah bei Äon» f o r ba t e mit Bayern al» nabe bcrcrltebenb bezeichnet TTIgi Pacellt. der bckuinnüti mit bei Abarbeitung bldrt Konkordat» betraut ge- 6>den lei. habe des bald feinen Wohn'itz noch nicht in Berlin genommen. obax*bl er bot! zum Qiuntiul ernannt worden ist. Ueber \\,x nächstes beschick wird vor allem die bevorstehende R inbftaatentonfe» renz zu entscheiden haben. E» ist im höchsten Maste bedauerlich, dast bie für die nächsten Tage unter dem Kennwort ^russisch-balt.sch" ,ad) Riga einberufene Konferenz bi« zur Beendigung der Warschauer Verhandlungen verschoben wurde. Die Bedeutung b;ejer Warschauer Verhandlungen ist dadurch nur noch leichtern möchte. Auch die R a n d st a a t e n. in denen diesmal nicht Li t tauen, sondern Lettland ble entscheidende Rolle übernommen hat, sind an der Schwelle grost.'n Ge^cheh-.-nS. DaS estnisch-lettisch« Bündnis wird, umsomehr, wo eS nicht im geringsten aggressiv 1c n kann, anteilig Beifall finden. Lettland ha: im verfangenen Jahr eine sehr schlechte Ernt? gehabt, die eS nur zum Schein durch c.n sehr gu eS Holz- aeschäft ausgleichen konnte, da in fast sämtlichen Forsten über den normalen Zuwachs 9ebauen wurde. Trotzdem die Einschränkung llr. dz Swetttt Blatt ^ereine öoiiT hochj^ aU6fle«biLtotdbtlg ist natüTitl bk kommend? Gestaltunz der Kaufkraft brr BevS.k.-ru g Lio ift iur 3ett äuherst gertnj. DaS Gewerbe tarn flU-c Äauftraft nihl entwickeln weil ihn da» nö'ige BctricbSkarita, kblL Dte Devolke-u-g belbt info'.ge ihrer gering» ainlonummbeulit - teilweise Darren auch not) grohe de« Verzehr? - eine grM^eJtaurfäb«jtett eben- fall« nicht. SS kommt zur Bchebu-.g der gcwei.- gesteigert. Man wird mit Recht behaupten, dast in der polnischen Hauptstadt die br.nncnbften Fragen ter Oft'cJtaa enlonfereru entschieden werden. Man wird b.cfl umsomehr behaup.en. wo die hauptsächliäen DerhandlungSpunlte reit« bekannt sind. Es handelt sich hier wieder um einen Versuch, die Aust.npoli.ik der beteiligten sechs Machte irgendwie zu k o o r dinieren. nenn auch wohl jener Passus des estnifch-le.tischen Abkommens, der gegenüber den deutschen Ereignissen 'Neutralität vorschlägt, kaum wieder auf da« Tapet gebrach: wird. Littauens Versuch, au« einem Pa- rallelabkornmen zum lettisch-estn.sch.n Vertrag entsprechenden WlrtfchastSooneil zu ziehen, erscheint interessant. Welt mehr Interesse aber wird Ruhland verdienen, das hier zum erstenmal seit der Konferenz Rapallo am Scheidewege sein wird. Es wird cew st ten Be- weis erbringen, dast es viel bünoniSsäh ger ist. als man im allgemeinen wohl glaubt; aber troydem ist auch h er eine schwere Gefahr im Lichtkreis erschienen: Warschau ist schl.cstl.ch die Hauptstadt von Polen. Bon Polen nach Paris ist es nicht weit, und eine Berührung mit der französischen Politik hat immer übelsten Krisen bedingt des kommenden ZahreSgeschäftS. Man hofft In Lettland augenbi.dild) überhaupt sehr viel; berechtigte Hoffnungen auf groste Konferenzen, die ihre Wirkung vor allem auch in Deutschland au^u.en werden. GS ist einmal gesagt. Riederdeutlchland sei nur der Teil eines Kreises, ter sich durch die beiden german.schen Meere bis hoch in die nordischen Grenzlande schwingt. 3n diesen „nird^rgermani chen Kreis" hat man zwe: groste Sekanten gelegt, die sich in dem Treffpunkt .Hamburg" begegnen, und von denen die erste d.e clbe tangiert, um Triest mit Euxhaoen verbinden zu können, während die andere aus dem Ruhrgebiet über Lübeck nach den Randstaaten weist. Die tschechoslowakisch und mitteldeutschen Schw'ierigleuen Haden den Handel aus der ersten Sekante erheblich beh.ndert; umsomehr kommt es jetzt auf die zweite an. Aus Stobt und Land. 9 leben, den 13. Februar 1924 Nnchvernnfa nn«z zur (Einkommen- steuer» Fidschi nst zahl uttfl 1923. Born Han'abunb für 9rretbe, Handel unb Industrie airb uns grlchr eben Durch bk zweite Ct •uerrTOloerorbnunq werben blr Finanzämter ermächtigt, bk 2 bfchluh - zahlungen a u I Einkommen- und Ä & r - perfchaitSsteuer Dom 10 3aiuar 1924 a n - derweil lefhufeb’n. lall« M*'< Abt hluhzad- (ungen au her Verhältnis zur L istunq»'ähigke'.t bw Struer' ilich i l-n flehen H er bei sollte zum erstenmal bk nu» Brstlnmuna 2iTxnba;u linden dast auch Der Berdrauch zu bTÜi’i st'igen ist. Zu dieser V.'rschrift hat brr R'ich>tinanz- mirl'let am 3 Januar 1921 einen Tri <1 brrau«- q.-flh n. In drm er ail »drückst ch da rau' d 'w?ist. tast bl de Rachveranlagung nur In Au »- nahmei allen borgen nmm n werden f >1! und HncttP?«« llac p~cr [ e Rachveranlaiu^a d>» mit gnn ilf ist. Der ^dib bflrnmt krne dast 0 b< liegen b r Ab />lu''zablu^' nitbi or -» nommen werden sollen wo Buch- und Bet.iebS- nrühinacn 1922 flattqefunten bad n und von den 33.i und 33st kein Gebrauch gemacht warben Ist. Ferner tollen di? freien Berufe - Rerzie und ResttSanw l'.e — durchweg au»- scheiden. Di Rachv na 1 iflirvi foll höchsten? bl« zu 1 20 Gvllmark für 10)3 Mark deS Steuer- fvlls von 1922 k»',r> 1921 bi? 1922 unter Berück- Ud\ l ung ber br? i« gelüsteten Ab'chlustzahlung geben. ., Trotib-m geben Finanz^mt-r dazu ub?r. den Steun l chti en g-r-rell Des che be »uxul b dm. w durch bk Abschlu'Zahlungen w-s.mt i h erbebt irerb n. und zwar in der R?^?l bi? auf den vom Rech? i^a m ister etgtferten Höchst bei rag von 1.20 Goldmirk Dirfe Be'ch -ist? gc en nicht nur den B:Nret ri d?r freien Beru'e zu. sondern in«bdonbert bcnjeniqen F rmen. die von ben 33a und 33b d?S »intDmmenftcucrgefet^ Gebrauch gemacht haben. Ohne Zn^elfrl li-qt h'er eine Berkennunn deS Sinne» b r S eu-riot e orbnung und der Absicht deS RelchSNnan^-n nistcrS vor. 5)le Fülle, in denen von ten §S 33i und 33b Gebrauch nemachl trorben ist. wrrden vom Rer-Sfinanzmlnllter tn feinem Erlast vom 3 Januar höchsten« al« besonders beach'.en-wert b-zeichnet. Unter feinen Umständen bart aber in bielcti J^len die Rach- t-erarligung zu einer generellen Mahn"yme führen, sondern e« must auch hier dir Leistungsfähigkeit besonders berüaNchtigt werden. . ., 5)io 2Sera-lagung-bdch^ste f nst schon treten ihrer Form zu bemängeln, da fast in feinem Falle ana'fl ben wird, to rnuf da? Fii^izamt die Br- rech'i'u-'g zur Rachr>?ia'laiunn ftült Rich der ständigen Re^'prehuni d^ ReichSflnanz- hofeS ist jede formelle Sch3"unn. di? b er vo li g'. unzulässig D r Ha sa-Bund emn- W bl! vor allem da. u>o da? Fin -nzamt b.c B - g-ünTu-g b r Rachfnrsterimg nicht anglbt. gegen M'k D fchw rds civukgen und zunächst vorn Fina-^amt Nr ihm obli^id? Drodi^fllcht für H? B? vst igung d r Tk-a-lnuig nebft Angabe der B stm ringSrnrrkm l' »u relanrei. E? toi-b auSd'-ü I ch b m-rkt. dast b i 2Til bnung d?r Be- schverde eine w it.-re Befch'^e?>? an b^n Rr ch?- fina-^of mbgli *) :ft 3n einer Ei i^ an den Reich?d'a-zm r.ister hat der Ha if -Bund auf Md.’ Miststand- bng'd-icfen mi‘ den dringenden E 'u st n. die Fi-a-zämt r amu'v i'ni die Der- a Iiiung zur crdöbtrn Abich u'. astkn i nu'? im Sinne d r R:tv v rdnuni und d?S Rund' laNes vom 3 Januar 1924 durchzuführen Gl-ichzeitig Lat der Han'a-Bu^d gebet-n. die Fin-.n-ämter zu ermächtigen, gencc V. i i ben SlH-m in denen be- grünb-t? De ch- tx* gezen b e De a ligunz zur erbebten 2'dchlustze.h ung eäng-'e t *lrX bte an- grfrrber'en D trüg? bis zur Gdadlzung be? B?- sch^rdeverfahrenS zulchlagS- und zlnSsrrl zu stunden. Wil zsK '4s •• Oberhefslfcher G e fch l ch t » v e re i n. Rm Donnerstag sp ach der Literarbistorl.'er unserer Univer Ität, Professor Dc. K 2 r f f. vor ung-nr-öb l ± z hfr ich" De' arnm'ung über daS beut'chc Humanität-ideal 3' Vaie* form lautet da? Problem WaS ist der höhere M-nfch' waS daS Ideal höherer Menfchlichfeit? Die Antwort ist nur aui gefch chtlichrr Be'rach- tung zu gewinnen- wie Iah da- Ideal diefeS Mensch n in den verfchiedenen Svochm au»? Zwei D isteS'trbme entfrrtngei fern 15. 16 Iahrhun- b?rt Renal lance und Re^orma Ion 3m 17. Jahr- (rnnbTt wird der Renai lance-Mentch zum auf- geklärten Mer.fchen. der veriunftbeherrsch'e Menfch ist da- Jb.mL Der prote'tantische Men'ch ter Reformation verfällt dem ch-lstlick-en Dogmatismus. Dadurch erweitert sich bie K uft zwiichm Heiden Geistesströmungen. Doch da» letzte Drittel 4lgften6 dazu herbcigelafsen b>a:, dem regel- mäftia von außerhalb hergeleiteten ßinien- oeikehr keine Lchwierigkeit madytn zu wollen. Runmehr hat die norwegi'ch.' R-.'gieiung sich genötigt fle eben, durch stärkste Einschränkung ihrer sonstigen Ausgaben, die zur Besserung bet wirtschaftlichen Lage des Arbeitedtandes nötigen Gelder oufzubringen. König Haakon, der etwa zur gleichen Zeit wie der König von England seine programmatische Thronrede hielt, kündigt verständigerw.ik eine bedeutsame Einschränkung der militärischen Ausgaben an. Man fragt lieh dabei unwillkürlich, warum er das nicht langst getan hat, denn, was soll Rorwegen mit Militär? — Schlich- sich soll auch hier noch einmal an die finanziellen Hoffnungen erinnert werden, die Ror- tvegen an die Ausl, 'bung seines Alkoholoer» öots steilweise erfolgt) geknüpft hat. Dee wei- tcrc Kronenfall Ist eins der ungünstigsten Ehrnptorne. denen man h.ute auf dem Gebiet .wrwegi'cher DolkSwirtschast begegnen kann. Für Sch weben ;ft d c Lage zum mindesten cbcnfo schwierig. Der noch immer nicht aaSgetragene Sundvallstrclk hat gerade in den letzten Tagen wieder eine Derschirfung erfahren, als die Polizei sich genötigt sah. mit blanker Waffe gegen die Demonstranten zu reiten. Dafür hat Schweden auf anderen Ge- bic:cn ein: fühlbare Erleichterung zu verzeichnen. Trotz des erheblichen Einfuhrüberschusses im Vorjahre ist es gelungen, die Valuta aus Dollarpariläi zu hallen. Die übrigen Besserungsanzeichen Haden sich eigentlich nur in der Drofz.nduslr.e seifend gemacht. D.e vieljähri- gen nord'chwedischen Erzunter uchunsen haben ja endlich größere praktische Erfolge gezeigt; auch die Wiedereröffnung des Halm- stüdter Stahlwerks wird h er als ein gutes Zeick«n angef'len werden können. De eigentlich durchgreifende Wirtschaftsausbesserung wird aber auch in Schweden erst dann ein- treten können, wenn die politischen Verh-llt- visse des übrigen Europa einlgcrmahcn stab.liste rt wurden. Was Finnland anbetrifft, so wirb man fagen müs en, daß solch eine AuSficht dort einstveilen noch nicht d.steht. Die ReichStngs- auflöfung und die damit verbundene R-.uw.ahl werden dem Zuschauer zeigen, in welchem Maste die Veränderung der allsten- und Inn .n- pvlitlscheii Tert l misse auf die innere Einstellung des finnischen Volkes cingewlrk: haben. Vom Regierungswechsel selbst braucht man anscheinend nur wenig zu furch en. da der mit der Kadine.tSbildunq bcauftrag.e Staatsmini- per Eajander schon seit den guten Tagen eines vvinhufvud mehgebl'.chen E.n'last auSübcn konn'e. Eine der Hoffnungen des Regierungswechsels moch e es immerhin sein, dast d-is bedauerlich finnifch-schwcdi ch . ü crtäl n S sich wenigstens von feiten der Finnen fühlbar er- Die Lage in den Nord- ftaaten. Die Besprechung der jüngsten nordpolitischen Geschehnisse ergibt die augenfällige Tatsache. dast jedes einzelne der an der Ostsee be- leiligten Länder in den ersten Taaen diese« Jahre« mit besonderen einschneidenden poliri» scheu Tatsach-en aufwarten kann. Deutschland sowohl wie Dänemark unternehmen den Versuch, ihre Taluia zu stabilisieren. 3n Deutschland ist dieser Versuch, soweit man sehen kann, geglückt, in Dänemark artete er zum Gegenteil au« Die dänische Krone ist w eder gefallen. Dänemark hat auch sonst mit Schw.e- ngkeiten zu kämpsen. Die Arbeitslv enfrage ift, wie In den nordischen Ländern überhaupt, so auch don eine Kri iS geblieben. — Ader dafür hat Dänemark schliestlich noch seine Landwirtschaft. bie sich gerade setzt anschiEt. eine ungewöhnlich starke, nach Deutschland gerichtete Ausfuhr vorzuberclten. Rorwegen, da« ebenfalls unter Arbeitslosenschwierigkelten zu le ten hat. ist auf innerpoluischem Gebiet beträchll ch.n Hemmungen begegnet. Die Hafenarbeiter. 4030 an der Zahh sind In den Streik cingetreten. Alle bisher geführten Verhandlungen haben nur das eine Ergebnis gezeitigt, day man sich we- Termifcbtes. Ein alte» Ehepaar verbrannt. Ho l b ns' a b t 11 Frbr fWostf » ®t« achtzigjährigtr 8 ! f l e <3 v e I r 4 u fl-.ri e t g ftern abeav nach- p-m H- ihr: Ä t t' zu Silierung D»n Rheuma- ilSmv fchmT^en mit G.str.tu» eingell ben hatten, b m übechlhtrn, Heed zu nahe uib standen bald in bellen Flammen. Die Rachbarn erstickten bk Flammen Di: Eheleute fmd nacht» an ben schweren Tianbnnmben gestorben. -sntz dem Tlmttzvrrlttnbt^ttngbblatt. • Da» Amt»verkündlg«ng»blatt Rr 11 vom 12 F.blaar enthält D.terlnäcpoll- lellidfe Baallichügung bei Zuch!Hengste. - Erhebung von Deckgvld *üt bu- Bedeckung der 6tuten — Enteignung von Gelände in BUlingen. — 3jt ®ntta'’ung fornmente Schüler, bu ein Hand- nett erlernen ipollen 2 >» uh ung be» An 20 bei BollS'ch alaesetze» st « ung be» WeNe» ber 6aon Deckgcld für da» Bedecken von Stute» «Dechvii 19241. - DienstnachLichten — Feld- be.einigung Harbach _____________________ Probleme der Preisbildung. Veit Anfang Dezember weifen die Preise eine ständig rüdlduf enbe Bewegung auf. Am meisten Hab gefallen Mehl und andere r flanzliche Erzeugnisse, mit Ausnahme von Gemüse, weiter sind sehr zurückg-gangen die Fleisch- und teilweise auch bie Fe:tWarenpreise (nHerbrig? mit Ausnahme von Butter und Milch)' nicht viel verloren von ihrer früheren Höhe haben aller- bingS im allgemeinen noch bie Preise für Xep ti.len. . «... K Die Pr iSbildunz ist jetzt zur Zeit eine andere al» im Frieden da für fir eine An.ahl neuer Moment - mastg be rle. die Glück» wünsche und Tn.ikennung sur lein verdienstvolles Wirken ramm., ter Stadt Frledderg au» Ei» Gesuch der Schutzpolizei uni Erweiterung bei südlichen, an ble Kaserne angrenzenden Wingert»- g fle wurde abflclcb.it, ba eine Beipflichtung hierzu nicht voiliegt ES wurde der Schupo anl-eim- gestellt, bic Erweiterung entweder felbft ober durch La» RelchSbauamt aui^ufübren. da? erforderlich» Gelände soll zur Dertugung gestellt werten Die En ichtung einer amtl ch n Gold- und 6 11 b e r • anlauioftelle wurde einstimmig aboelebnt Die Kino st euer wurde von 33', Proz. auf 25 Prvz ermäßigt und somit bei übrigen Ber» giüflu igSsteuern < leichgeste'.lt. Die Eintrittspreise sur das Museum und Archiv wurden wie folgt scstg'setzt 50 Ps für Erwachsene. 25 Pf für Kinder. Schalen be« Äreife« 5 ie'-terg biben fre c i Ein'.itt. für andere Sch«' I n ;c 10 Pf Die E.h'chu ig Lcr Ein rittSpreise für AuSlan er tnurTc ta nicht mehr zeitgemäst gistiichcn 3n t-er M in er Toranlige 'wettlicher Vc I) sollen zwei Reiben Buume entfernt w r en. doch sol en vorher die Anwohner larüb?r besiog werd n: tr-e n d e Mchrzabl dafür ist. f. Il 'i? S-iferm n; f fort vorgenommen tner- b?n, and-ein all« kommt die Sach nochmal» zur Beiatung Stadtverordneter Repp regte noch die Anlass eine» Freibake» In der llvet- ter an. c» I llen mit b n ^emeiuden Dorchei« i be. Schwalb im Te hindiung n wegen lieber- lassung eine» geeigneten Gelände» eingeleiiet weraen bH 11 Zahrchund.-rr» vereinigt ideal. In der Beribhnung von Goll atb Welt. Diese gre-w HeilSbolschaft !at un> drr kla'il'chr Goethe av- kiach Faust. L.l'.'elm M i 'er. 3. btacnle XaHo. Aci nan i und Dorrt >a Al» klarste» Beispiel wird Wildelm J2LUcr ante'ührt. erfüllt von einem rxd-itDcmmcim 3b*al. tki» erin den Künsten Ikbt. trtt: er In? praktische Leben, obnt dabei inierllch lein Jbeal au'zageben: der wenderi'che Mensch wird zur Entsagung erzogen bu aber gepaart ist mit einer idaali tischen Kraft der e* ar >n,t. zu einer synbolischen B^-r- Hurun wi cklich i Leben» zu gelangen Alle» Bergang^che ist nur cm Gleichni»". — WklJI» Som; und klarer Au>d.nick der GedankenlüN» zeichneten ben BoNraa au». Er förderte daduvch auf* glücklichste da» Streben de» Obe r de s I I- fchen Geschicht»verein*. bei feinen Mlt- glieb.m u b Sr.un^<-il»er1tän «i< zu u^ecken und zu vfleg.m auch für F.aae i die über den enge ree Degrick be» IDovte* .Geschichte" hinausstreden. •• Tic beiden Kirchenkonzerte, bk am Sonn lag und JUonMfl abend In der ötabt- kirche unter bei SbrL'crung ber Reger-Ge- sclllchaft stattfanden, wurden von einer lehr gro’ cn Gem inbe vr>' Ttuhlfreunben al« auher- videnilich . künstle i'ch« S eignilfc gewertet Man batte ben Eindruck. M jetzt schon die Zeit ge- Icmme: Ist. in der bi- grosten Werke Aeaer« auch auf lueitere Mafien eine lehr starke Wirkung aueuben Ruth 3 r nbt unb Adolf ID lebet bewährten erneut ihre schon oft an dieser oielle gewürdigte ai>*g zeichnete Künstlerschaft. Mon- bet® stand Ttuth 21 r n b t mit der Wiedergabe der geistlichen Lieber von Bach und Roger weit über dom Durchschnitt oft gehörter guter Vciltunflen. 3m Hinblick auf bie Tatsache, bah unser Mus.k- ijerent dem Vorstände der bleflg?n Ortsgruppe ber Mar Regei-Gesllllchast angetzört. sei e« bei oiefet Registiieiung der beiden Voranftaltunge» Darum: 18. ru ar iinmiJj.' Jtöiurttj . 9 ,¥*) Mb S.,2 0 M 9 rv’1*. 18. febril«? 56<58'LO0UAa. 56741600000» IMMHH 1)73» aus meinem Gießen Bahnhofstraße Telephon 1403 onto-WM M für flßiren- und Damsa-Bekleidnng QuÄliiatswnre tu billigten Preisen UelcLhaltixe Auswahl 665 D 3 billige Tage O (int mott er HHHMK 13 Dkrmm. I -6LU<6 y-c -1554OMMJU v83^3 000000 M44«Oi«uuv 5336631M/U» IMermme. (Ohne Gteödbt.) 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Äovtitbaatn etodholm . frrlfmaforl. atohen. .. London . . 9/ei'Hort . . Pari« ... ednvth . . € paniert . . Wien in D- Cfftabgeft. Praa . . yubaveft. . t5uen.«airt3 fulgarkfl . Japan ihiü De Jan. ibtUrao . t naovu 19? ernt.......... |t ‘.i'ottn ...... Noten .......... b? Noten ..... 6e Noten ofa, 1 Amueb iKU I Waudiotea I mit klnssntz. I Nähtisch, i i>lura irberobe, 1 -llauchttich. 1 Wenn Inipr. 4 Stühle. 1 Blumeuitsch. Filier, 1 Bunlamoe 1 AmneL 2 Stehlampen, alle» fast neu: 2 Betten, fo iidL ebenfalls nut erhaltet), sowie noch verschiedenes andere Handel. Di« Ernten banf am 31. OannaE. 2!ach dem Ausweis der Rentenbank dom 31. Januar bat sich auf der Aktivseite die Belastung der Wirtschaft mit 3 200 000 000 aeamüber dem Stand vom 31 12 23 nicht ae- ändert. Der Bestand an Rentenbriefen hat sich von 7tm. 2 399 934 000 am 31 De-ember auf Ttm. «rmähigt. Die unverzinslichen Darlehen an daS Deich sind mit 200 000 000 gegenüber dem 31. 12. 1923 unverändert geblieben, die verzinslichen haben sich durch die 2üdyiblung von 100 Millionen verringert. Die Reichsbank hat tm 31- nuar 200 Millionen Rentenmark auS den zur Verfügung gestellten 600 Millionen abgeforbert. Die darüber hinaus gewährten Kredite hat fie auS eigenen Rentenmarkbeständen gegeben. Die Post hat im Januar 10 Millionen -urückgezahlt, wodurch sich die Belastung der Post auf 210 Mill, berabmlnberte. Die Kasse, Giro-, Postscheck- mb Bankguthaben werden mit 4 083 799 61 Rm. gegen 11 268 754,40 Rm. auSgewiesen. Aus derPassiv- seite sind daS Grundkapital mit 2 400 030 030 und die Grundrücklage mit 803 Millionen unverändert gebucht. Der Umlauf an Rentenbankscheinen hat sich von 1 241 999 853 Rm. auf 1 374 084 422 Rm., die umlaufenden Rentenbriefe von 16000 Rm. auf 128 000 Rm. erhöht. Berliner Börse. Berlin. 12. Febr. (Wolff ) Ste Spcku. »ation setzte an der Gffettenbörse bte Realisierung fort; sie wurde dazu durch die Bersleisung des Geldmärkte«, an dem Sätze von V* bis ’/4 Prozent genannt wurden, veranlagt. Das Privat. Publikum lässt sich offenbar in dieser Zeit der geringen Schwankungen durch bic hohen Spesen bon einer stärkeren Beteiligung am Börsengeschäft ab halten, und so Ihm es, dast dem keineswegs umfangreichen Angebot eine genügende 2uf- nahmefähigkelt nicht daS Gegengewicht hielt. Die E>lge war ein Kursdruck, der sich aber in engem Rahmen bewegte und meist nur Bruchteile von Billionen ausmachte und nur für schwere Mon- tanpaptece bis an 3 Billionen hrranwichte. Lebhafteres Interesse machte sich für Harpener, Poege-Glccktrizitätsaktien gdtenb. aber auch für diese Papiere war die Auswirkung auf den Kursstand nur von verhältnismässtg geringer Besserung. Om Verlaufe blieben die ychwankun. stcn 9«'lngfügig, eS herrschte Reibung zu weiteren Abbröckelungen vor. Dalutapapiere wurden vor- trlcgend etwas niedriger bewertet. Bon deutsch-n Anleihen schwächten sich 5- und 3proz. ReichS- anlcthe ab. Am Devisenmarkt ist die Entspannung treuer fortgeschritten. Dic Kurie tru^btn im tresentlichen unverändert gelassen, für einige Rebendevisen konnten die Zuteilungen erhöht herben. Frankfurter Dors«. ffranffutt a M. 12. 3eBr. Tendenz: Schwacher. — Die Börse stand im Zeichen emes allgemein ruhigen Gr'chäftS bei unft^erer Hal- hing. Die im allgemeinen gut gehaltenen 3n- dust riebe richte vermochten nur vdrübergehrnd an den letzten Dörsentagen Im Publikum Kauflust »u H>eoneru-ir CMh I w z e nltch gut g.chalren. Daimler, Kletzcr und Re la.suimrr aifängltch behau,-t.t. E t prcche-:de Haltung zeigten ch.mlsche Akü.n. Sch i jeanflaü trare.i besser. 3n den Ani- linti- rten waren laichte Abschwächungen au be- vbach: n. Elektri^ltätspap ere zeigten t ilwelte sch7täch:rr Haltung. A. S. G eröffneten gut bebau k-t Lichr und Kraft abgeschw^cht. Fcl en u. ®uilkaum v ^1 uszahlung.- :> ?<>>««’ .')0!2.'iO»iUUU> ■ dl.^JAAA- l--M>37lAAA'L-. .5.1 KUMM , Detfiofea. 7291 »TW* ue o oo wo 87*91 000000 11012 0J10000 157 0 -OCtiüCC &U3 luUS irtMOoooüooo 18031,7.0 jj/u 19251 000000 1j75tOOQüuW 877dJtiOU v-ieifooouüti - ------ 90 , 7 0 juio '' " -M-MA 'A) - Ö-VAX) ■OS72 »AMA .,lli»AAJUUU IAAAAA.), Jk,1JUUUU U Blalroam Vf*. 90>| Ils'ktzlovs Vst». 1.49 ^1 5 9 ?.ß(iRgp nuonirbin iTln«rtjmc* *n .IVX>XX)O hZiiioxKioni tO6,7»'Md lufVrtKMXM» lOi-^WKiTJUO IM5 »*« >»I It>XJQ 10*1.75 Mo :8>^5,.'5Md • l-9/A> iWoj4xln/rx) .y#b i'J1.7.-(KXK>AJIM9j4S HXIXJU . 1*17314*0»z. 32 27'iOUUUÜ 36 3'uuuuuu 1571 n; i lNb'157 ,^7 Mo I 71.Ü Most571^,37 Md HÄ»5.'y'r»wn igi.vowoia gsi onnonoo BJ?l]eniD?hlW6.5 Blüteniathl^fblSA AsterteiiistkS BWlenmeOI^ZO^ 9af?rM?n ™.22^ lllogiikl'tzliseksloikeii in ^rigtnal-Vicknnn b-Vfb in ' ,-Vfd la Vak. OUä Pak. 10^ Snppenrels b BoOtels. . Vst». 23» Wels ,w 30., bi flrtä cherte bieibtnbewpeplfTe tu eusZT «»leihen in »lütenen Vraj. Ärantfurt a » BertM dl« feh oer|le»L6eetf<6.U*L ba».ue 5^1 - d*1h6 __in Miilla den Prozent. s> » An • An • ___ Damm: II.i. 11 ?. 11 8. 12.2 JVortÄK UrttS^en'dbe 9>• rr»meLik«rM» ... 14 I 17,97 ”£ 1 12,9 1 45.9 6J 1 ‘-M Prrftnrr Hn,ibel43 7 ?4 2 5 23,75 22,5 püchsier ^arbrotrft . ... «7,13 22,25 2, >5 kl coht* 'obluno........ 17,23 '7 Diutflrreiwrff ....... 289 :e.2b 27,9 28 Echrideonslalt ........ 30,1 «na EielttUULtS-ckesellf»«« rrrgmann ........ Moitilrattwerte . ....... 16,75 to,5 5,1 6» i 'i 14J 27 e<6ihlm ........ Siemen« * Hal»k>..... 61 57 E4,5 54 23,25 53 «dlenvert» «frtwt . . . . 4.3 4,76 lalmlfr P'otorai. ..... 7,25 e.s 7,13 6,6 tzenNaenftaed« ....... 7.9 7 — *!' rauin ..... 41 39 38.5 W Rranffurtcr Armaturen . . . 3,4 2.9 MekaklarteNtchat, *ren(iurt 29 27.4 _ _ S nbfnbrll Her, 8,5 8,5 6 _ 12,63 16.75 11,9 15. Waldbof..... 17 15,4 HuifrrrabTtf Franfent-al . ^u-tertat-rn Wnabaufel 7,73 1 7.1 7,38 ■ 8 'l'et. Union ....... 3.9 4 3,8 4,1 tzonserveufadrik Braun . . . 3 2,6 Inag.............. — ■—