Nr. 56 »Lgsich, ffilj« Soriu unb 5tiert«0, ■ii d Sawslaqsb^tlaqt: (B-efeener^cr'liM't.tttrt »jicsrrrle 2.60 (Bolbmarh ein« ch IiäqetU^ auch b«i 7hd)t»rld)»tn»* tin}eln«r Hummern in. folg* Wßerrr Qkvait - 3df1»h»0t 51. Anschrift für Drohinach. richten Heiell»r*lt|ci. polfchkckfsnt«: freiffirt a. M. 11668. Erster Blatt 17|. Zahrgang Dienstag, 12. Zebruar 1924 GietzenerAWM General-Anzeiger für Oberhessen thrd witb Pcrlog: VrLHNsche UnlüerfitätS'Bnd'* nnö Sleinärndcrti R. tanie in Gießen. Sdfriftleitiing unb Akfch.iftrstelle: SAnUfraM L Iwebet »oe Inielotn fti btr 3aq<*niiwiimfl bi* il* d achmmaq votb<- o(n» t»beVc Grenzfrage 1>*qenftanb einer groben Anfrage Im Preu. M.^en Landtag Dar. Damals handelte es sich um das Vorbringen der dänischen Agitation nach Lübschleswtg und um die Mechodcn, mit denen dieses Vorbringen ermöglicht wurde. Aufgeworfen war diese Frage durch den „Fall Schrader". einen offenbaren dänischen Vc- stechungSversuch. In dem ein dänischer Pastor einer deut'chen Frau mit Namen Schrader Hilfe verhetz, wenn ihre Kinder die dänischen Schulen besuchen würden, oder wenn sie selbst Mltalied eines dänischen Vereins würde. Vei der Debatte, die vor einigen Tagen den Preu- hischen Landtag beschäftigt^ standen größere Dinge zur Verhandlung. Es handelte sich um die erneute Stellungnahme der Staatsregierung unb ber Parteien zur beutfch-bänischen Grenze Überhaupt. Seitdem am 25. November des Voriah- res in der nördlichen Grenzstadt Flensburg das bekannte Abkommen zwischen der deutschen und der dänischen Sozialdemokratie ab- aeschlosien wurde, hatte sich die Erregung über Die darin enthaltene Anerkennung der deutsch-dänischen Grenze mit jedem Tage gesteigert. Diese kam vor allem zum Ausbruch auf einer großen Volksversammlung in der Stadt Schleswig, wo der Führer der dänischen Sozialdemokratie, Herr ©tau« ning, das Gren-abkommen zu verteidigen suchte. Seelenruhig erklärte er. die deutsch- dänische Grenzfrage sei nach Unterzeichnung des Abkommens gelöst. — Daß dem nicht so ist, das hat die preußische Landtagsdebatte am 1. Februar klar erwiesen. NegierungSveNreter und bürgerliche Parteien (es sprachen bekanntlich Ministerpräsident Braun, Dr. S ch w e • ring- Köln, M i l b e r g - Quarnbek (Holstein), Frau Voigt -Flensburg und H o f f - Kiel) stimmten in ihrer Stellungnahme darin Überein, daß die Grenzziehung tm Norden ebenso wie die territorialen Aenderungen an den anderen Grenzen, die Deutschland durch den Versailler Vertrag aufgezwungen sind, ein Unrecht bedeuten, das wir niemals als V e cb t anerkennen können. Daß auch die Sozialdemokratie (als ihre Vertreter sprachen die Abgeordneten Bartels und Jürgensen aus Schleswig-Holstein) stark diesem Urteil zuneigen, zeigte s.ch in der allgemeinen Ablehnung des Wor:es „vereinbart-, das auf die deutsch-dänische Grenze bezüglich, in der deutschen Fassung des Grenz- abkvmmens zu lesen war. Es solle heißen, so erklärten dir sozialdemokratischen Vertreter, die Grenze sei „fest gelegt". Außerdem wurde von sozialdemokratischer Seite gesagt, daß dle Gre.nzfraLe „vorläufig" erledigt sei. Sehr interessant war die Feststellung des Onnenminiftc S Severing, daß berfraif- zösische Einfluß in Dänemark Im Wachsen begriffen fei. Damit wurde auf eine Tatsache von größter Tragweite hingewlesen, die in Deutschland die genaueste Beachtung verdient, da sie von größ'cm Einfluß sein wird für die xutünfrlge Gestaltung deS deutsch-dänischen Verhältnisses. Das Ergebnis dieser Debatte wird in ganz Deutschland mit lebhafter Genugtuung begrüßt werden. Zeigt sie doch, daß der weitaus größte Teil des deutschen Volkes nicht daran denkt, sich mit der augenblicklichen Nordgrenze abzufinden sondern dafür eintritt, daß die ab- Setrenntcn deutschen Brüder und ©d'Uxftern in lordsch eswig e nmal w cder zum alten Vater- lande zurückkehren können. Vor allem wird diese Debatte auch in Nordschleswig, in dem abgetretenen Gebiet selbst, mit Zufriedenheit aufgenommen werden. DaS d 2 nIsche Echo ttufdie Landtags- Debatte ist sehr verschieden ausgefallen Die meisten Blätter sehen in den hier gehaltenen Neben eine offene Kriegserklärung an Dänemark und betonen, daß die deutschen Aeuße- rungen im dänischen Volk große Erbitterung auSgelöst hätten, r^gar eine liberale Zeitung wie „Politilei" n tüte aus dieser Debatte erkennen wie sehr b.e , Nev-mchelust" im deutschen Volke verbrci et sei. Wenn sie bei einer so kleinen Grenze wie der scl l tSwigschen schon in solcher Stärke zum Ausbruch komme, wie stark müsse sie sich bann erst an den übrigen Grenzen auSwirken. Mäßiger in ihrem Urteil war Die ..BerlingSke-Titende". die erklärte, daß nur die Deutschnationalen an ber Dieder- Herste ^ung der alten KönigSaugrenze festhel- ten unb baß alle übrigen Parteien eine Grenzverlegung dem Wunsche der Dcvclkerung überlassen wollten Wie recht Minister ©evering tat, als er auf den zunehmenden französ.scheu Einfluß in Dänemark h.nwieS. ergibt s.ch auS ztvei kleinen Beispielen. Am 5. Februar wurde in ganz Dänemark zugunste i her no.leidenden Kinder jn den vom Kriege betroffenen Ländern eine Die Sachverständigenberatungen. Die Lage der deutschen Landwirtschast. — Botschafter von Hoesch bei Polncar^. Paris, 12. Febr. (DDB.) Dem ,Pc« t'.t Par.siea" wird au- Brüssel berichtet, daß ra einem grstrm nadßmitlag unter dem Vorsitz von The unis abg fra tuen ficbircit** rat Vußetmin fier 3 aspar längere Ausführungen über b.e Auß npol.ttk unb eine wich» t ge Mitteilung über die Arbeit der Sachdcr« standigenkom tees gemacht habe. — Der Ter» l'mer Storrefponbcnt deS „Petit Parisien" schreibt, für Dr. Echachtsei jetzt dreierlei geboten: 1. D e Kreditpolitik der Neichsbank gegenüber der Privatwirtschaft zu enbem, 2. lei Zinssatz ter NeichSbank von 10 auf mintestenS 15 «Jrojent heraufzusetzen (WaS übrigens ba*u be tragen würde, die noch im Ansiante kefindl.chen deutschen Kapitalien heranznzieheu), 3. schleunigst e n: Goldkreditbank;n schaffen, um in zuverläfs.ger Weife die Gewährung von Kred.trn zu regulieren, deren Nück aflung in ©cDtrtrtcn zu regulieren unb auf diese W< f: jede Gefährdung der Texüen« mark auszuschl eßen. Dach Ars cht des ÄorrcfponDcnkn stell ein schwerer Kampf ?w fck> n Dr. Schacht unb den k erusSm ß g n Kr d tne^inern auS Anlaß dieser Neformrn in Aussicht. — Vor tem Ersten veistand g n auS ch-tz wir gestern der 1. Dors tzende deS NeicheauSschus- seS bet deutschen Landwirtschaft, Freiherr von Wangenheim, erschienen. Er legte den Vlottern zufolge ausführlich dir Lage der deutschen Landwirtschaft dar und führte auS, daß die Kred.IfÄH igk-it der Landwirtschaft durch die ungehe^r: €t?uerbclaftung und daS erhöhte Nisiko deS Betriebes außer- ordentlich gesunken sei. Nachdem die De- pcs len ter lanbtrnrt{m G.nvssenschaf« ten infolge der Dcnttocrtunq verfchei-und .n feien, falle die gan*e Krrd.tb fchafsung für die Landwirtschaft auf die N e i ch S b a n k, die dieser Aufgabe nicht ganz gewachsen sei. Am Nachmittag wurde der 2. Vorsitzende deS All« geremen D:u schon Gew r scha'tSdrmdeS, ©taßmann, von tem Scchve ständigen« komitce gehört. Für heute find als Vertretet ber Industrie Herr v. Siemens, unb als Vertreter der Banken ber Bankier von Mendelssohn geladen. Die deutsch-französische Unterhaltung. Paris, 11. Febr. (WTB.) Der neuernannte deutsche Botschafter in Paris Herr von Hösch hat heute nachmittag 2 Uhr 15 Minuten dem Ministerpräsidenten P o i n - c ar6 die Abschrift seines Beglaubigungsschreibens Überreicht. Die anschließende Unterredung bauerte brttf.r t:l Stunden, in deren Verlauf der deutsche Botschafter einige Mitteilungen seiner Ncg erung machte, die sch auf die Wiederherstellung deS moduS vivendi in den besetzten Gebieten bezogen. Der Botschafter legte daS Memorandum der franzos schen Negierung vom 11.3a- nuat zugrunde, um die Argumente und die Forderungen der deutsche Neg'emng zu entwickeln. Er überreichte Poincani- ein Memorandum, in dem die Argumente unb Wünsche ter deutschen N?g enmg nie&erge’eJ s nd. 3m weiteren Verlauf der Unterredung wurden Sammlung veranstaltet. AuS biercm Anlaß rerüf'C tiich e die „National i.ende" ben Br .rretCT . tl l ch im KrNSamt zu halten suchten, obwohl ihnen van S:tlen der Sun-jO en weitere Unle.rtu*um versagt trurbe, durch »wei oaderc Schn Lnite aut bu Straß- gef.nt wurden Die b:i>m S cherheitö- beamten begaben sich in daS G>chäude unb Däh- anch die Fragen zur Sprache gebracht, die sich auf daS Neparationsproblern all solche! beziehen. renb ber eine Wach' hlekt, betrat ber andere die .Diensträume", um dl? H rren in mch sehr Höf- ü^>er W.t e xum Vrrlaffen deS LokaleS auszu- sordern. Fünf davon gaben schleunigst Fers en- q {> und verschwanden, wähe?nd ber ©echte sich in- tT.i tcr Weise W d?rslanb zu H'ten versuchte. Unter G.-ftt^Swächt.-r machte aber nicht lange d sehr bald war die rein, alierding! sollen bk zurückg bsieb-ren Svuren. wie auch anderwärts, nicht so lech zu b;fettigen sein. Auch bi? Fahtten sind überall befettigt. die Vtarnten sind imnm-.br wieder in ber Lage, ihren DI mH auf zunehm n Vor allem w rd aber die Brvilkcrung wi der ausatmen, baß d e'er schwere Druck von ihr genommen Ist. Dankbar muß die Stanbhasiigle t und Treue deS ganz-n Volkes anerkannt wrrd-n. die daS harte Opfer entschlossen auf sich nahm. Separatisten und Völkerbund. Vern," 11 Febr. (Schwei.;. Drre'chmagen- tur.) Zu der von HavaS verbreiteten Meldung, daß ber Liga für bi? rheinisch-westfälische Unab- hänaigkrrt, deren Führer Matthes ist. AechtS» an,al Pau! Ä rauS Senf), mit der Vertretung der b e rh In scheu Fragen berührenden P^o- H mc beim Völk rbundSrat betraut bade, schreibt die Züricher Post: Der .TempS" wach In feinem Leitartikel dem dwtsch.m Reichskanzler auf dessen Erklärungen an dm Vertreter deS Schwedischen Roten KreuzeS hin den Vorwurf, er bednt.e den Sach- Derftanbiflcnfomitce», waS sie auf die ihm gestellten Fragen ;,r. üntöorten hätten. Der NeichSkanler st?l'1e den Gläubigern Teutft^laadS fe ne Bedingungen, die darauf hinauSlie'en, die von Frankr ich unb Belgien in den besetzten Gebieten erzielten Einnahmen zum Versiegen zu bringen, daS beste Zwangsmittel Frankreichs unb Belgiens gegen bie deutschen ®roßInbuftrielLm auf- zuaeben. die Düsieldvrser LieleiungSverträge zu beseitigen unb fchlie.sich Deutschland ein Moratorium ohne Pfänder zu verschallen Ais Gegenleistung für alle diese Zugeständnisse biete ber Reichskanzler, ab^e'ehen von einer Elaschränkung, dasselbe, waS Reichskanzler Cuno am 25. Zuni 1923 vorgeschlagen habe Aufer vielleicht in Deutschland selbst, werde niemand zugeben, baß eine derartige Politik bie Grundlage für eine Verständigung abgebe. Die Haltung der deutschen Regierung, die eS riskiere, ihre Bedingungen zu stellen, gebe wohl ber französischen Regierung bai Recht, ihrerseits ihre Bedingungen au S zu sprechen. ES erscheint dem .TempS" ebensowenig redlich, ohne w i r-reS al'.eS auS der Hand zu geben, als überhaupt (eins Konzessionen machen zu wollen Die Klugheit gebiete, daß man französischerseits versuche, für daS, waS man aufgebe. Gegenleistungen zu erzielen SS fei von interalliierter oder internationaler Kontrolle die Rede Sine Kontrolle kl aber immer nut ein Mittel DaS wesentliche fei das Ziel, daS die französische Pölttik anftrtbe. Ze nach An dieses Ziele- fei der Wert der Mittel zu beurteilen. DaS Ziel der fvanzöfifchrn Politik sollte nach A i icht des .TernvS" darin bestehen, kein Gebiet, kein Pfand, kein Zwang--. Kon'roll- und Vcitreibungsmi’tel au« der Hand zu geben, es fei denn tm Austausch gegen bör’cnfähl^e Schuldverschreibungen, die tatsächlich Zahlungen darstellten Wenn bie Garantien, mit deren Ausarbeitung bie Sach- verstänbigen beschäftigt sei n. unb die die Repa- ration-kommlsiwn sanktionieren werbe, tatsächlich wirksam seien, so dürfe es nicht unmöglich sein, derartige Schuldverschreibungen zu schaffen, die einen bestimmten Teil der wirksam garantierten künftigen Zahlungen Deutschlands dar» stellten. Bedingung sei jedoch, daß sie die Möglichkeit schüfen, die polillsche Schuld In eine Der divlomasifch? Redakteur der HavaS- agentur glaubt zu willen, daß die Ausführungen des deutschen Botschafter- sehr allgemeinen Charakter hätten. @3 scheine nicht, daß Herr von Hösch ernzechendere und neue Vorschläge zur Re- Slung gemacht habe. Es bestehe Geuid zu der nnabme, baß er seinerseits auf die Srklä.ungen angespielt habe, die der Reichskan zier Marr gestern Idem Delegietten des schwedischen Roten KreuzeS gegeben hat. Zu bemerken ist. daß k-as ostizielle Eomrnunigaä folgende Punkte enthält: Wiebcrherstesiung der wirtschastitchcii unb finanziell.n Souveränität beS Reiches Im Ruhrgebiet, ein zwei- bis dreijähriges Moratorium unb nach besten Gewähr u ig die Eisenbahn, den gesamten unbeweglichen Besitz des Reiche-, durch Verträge. Zollabgaben und Monopole garantiert werden soll. Poincarö hat die Möglichkeit der Fortsetzung des Dlskustion dieses Problems zwischen Frankreich und Deutschla. d keineswegs abgelehni unb Herrn von Hösch im Gegenteil gebeten, ihm die Einzelheiten der Vorsch.äge, die er der französischen Regierung zu machen gedenke, schriftlich zu unterbreiten, damit er sie eingehend prüfen könne. Handelsschuld, die f urnzösische Repan»- ttonfforberung in eine Forderung umzuwanOeln. die sich auf Staatsangehörige aller Länder verteile Die Micumverträqe. Berlin, H Febr iWolff) Havas meldete unter dem 9 Februar aus Paris, daß zwischen den Grube ndefttzern unb bei Vlif L»n 3n- tciallice de Eon:rose deS ^stineS et des VTinaS IM icum> in Düsseldorf Ixschlosten wurde, daß die Kodlenlieserungen der deutschen Zechen vom 1 Marz ab nicht mehr prozentual von der Förderung erfolgen, sondern von der vollen, von der ReparationSkommistton borge« schlagenen Tonnenzahl Okach den uns zugegangenen Mitteilungen trifft bie HavaSmelbung nicht zu Richtig ist nur. daß zwischen der Sechserkommifsion unb der Micum neue Veibanblungen über die Kohlensiefe- rungen unb die Äoblenfteuer nach dem 15 .Seht uar stattfanden Bei diesen Verhandlungen hat die Micum allerdings verlangt, daß in Zrtkrmfl die Kohlrnlieferungen der deul- f ufammen 4 123 303 Tonnen nach F ansieich unb Lu emburg per'' acht ob-r, wenn man 4 Tonnen Kohle mit 3 Tonnen KokS gleichste lt, zusammen 4 883 100 Tonnen B ennstoll 3m Zahre 1922 waren eS insgesamt 12 6 32 265 Ton- nen, bie geliefert wurden. Das von der Reva- tativrSkomml firn ausgestellte Programm sah eine jährliche Gesamtliesetung in Höbe von 14 918 830 Tonnen vor Die von Deutschland gelieferte ( o\r dort erfaßten Mengen betrugen Im Zähre 1923 allo nur ungefähr 20 Prozent der KommlsfionSforderung. Neue kommunistische Pulsch- pläne. Stuttgart, 11. Febr. (WTB.) Nach einer Vefannhnad'img d S Min strriumS deS Innern gelang eS dir Land-?Spol':^ei durch die Verhaftungelneskommunist'schen Kuriers unb die Bescßlagnaßmr deS von ihm m llgeführlen Materials einwandfrei den Nachweis zu erhaltm, d ß d'.e Kommun'.ften planten, am 13. Februar im gen en Beicht e ine Demonstration M de a^ st alten mit tem ausre'prochenen Zweck, blutige Zu» fammenftbße mit der Polizei ßerbehefü^ ren. Die Erwerbslosen und die au8 den Bett eben geholt n Arbe t'r solllm in gewissenlosester We fr h er-u m ßdraucht werden, während die e g:ntsich7N Anstifter sich tm Hinter- ,Man wird a.nnehmm dürfen, daß die In- stan-m des Völkerbundes nicht zögern werden, auf diese Anmaßung ber rhei lisch n Separat st en die richt gc Antwort zu geben. R emanb kann natürlich bat rhesitllchrn S.parattsten verwehren. daß sie einen Advokaten beantragen, den Völkerbund mit S in gaben, Protesten unb der gl sichen zu bestürmen, aber Sache deS VölkerbundrS ist eS, zu erkläre«, daß dl« rheinisch«» Separatisten beim Völkerbund nicht- zu fachen haben. Sine andere Halsimg würde den Völkerbund unheilvoll kompromittieren: ft? tr-äre eln Affront gegenüber Deutschland, wie ein Allrvil gegenüb t England, da- feine Meinung über daS Treiben der rhsirnlchen 6e- pavitisten asi derhcsi zum Ausdruck gebracht Hobe. Schließlich läßt ja auch Poincare erklären, Frankreich habe Lire Absicht, such In die inneren Ana ( ge ch iten Drullchlanbs d z^rn schen, e ne Erll^rung. die zwar mit den gechchtluchm Tatsachen und Vorgängen am Rhdn tm starken Widerfrruch steh', di- aber doch verhindern sollte, baß etwa unter stanzösischem Pcotckwr'rt di- rhei- nilch-n ©ejxirati tea einen Sttz in Genf auhua können. gnmb hatten woktt«. — »et Mmisterttnu mb 3nnttn Ke st » B?v5lke mig fctmräf hin, daß die Poli-ei «ttgawiefrn ist, verbolze Ter» semmlu^gea « t Letsch edenhrtt uib mit cl?:n Mitteln -» berhäe-ern. DTet.) Das ®<* ßamtergebnis der Wahl zum ßanbtag von tag von Shu [Ingen ergibt folgendes Bild: 1 Wahttreis (Weimar): V S.P D 36 200, Freie Wirifchastsgrappe 420, U S P. D. 175, Atmmtdnlflen 36 600, Vereinigte Dölllsche Liste n 300, Bereinigter OrLnungsbloct lT.utscheVocks- Partei Deutsch nationale Volkspartei, Landbund und Demofratisch-e Partei) 110 800. 2 Wahlkreis (Gera-Altenbnrg): B. V.P D 60011 Freie Wirlfchaftsarupve 1711, U S P D 3'-26, Jtornmuniffcn 298(6, Tetefntgk Döllisch« 24 662. Ordnungsbund 91 966. 3 Wahlkreis (Eisenach-Meiningen): DSP D. 46 220, $ieie Wjrlschof Sgruppe 303, 11 6. P. D. 2 95, Kommunist«« 32 558, Bereinigte Völkische 13 582, OrdnungSbu rd 93500. 4. Wnhlki eis (G v t ha - Ar n st a 01): B S P.D 40683, Fr:ie Wirlschnftsgruppe 892, Jtom- munlslen 50 171 Te einigte Völkische 21 249 und Ordnungstand 88 3®. Die Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen betrag für dir B S. P D. demnach 183 0-4, Freie Wirtschaftsgruppe 3326, 11. <3. P D. 6196, Kommunisten 149 205, Bercinigte VöMsch? Par- teien 76 793, Ort)mingBbufTb 384 601. DaS ent- spvSche insgesamt 15 stx)ialdemokratisch?n Kbgc- vrdneken (gegen 13 Im Zahne 1921), 12 Kommunisten (gegen 6), 6 völkischen und 32 vom Orb- mmg^bund (gegen 26 im Jahre 1921). 3u verzeichnen ist der CbrsAtvn von 12 Sitzen fftr die Bürgerlichen: dir Kommunisten gewannen 6 Sitz«, die Unabhängigen verloren ihre sämt- M.tn 9 Sitz*. Die Wahl ist ruhig verlausen, die "Betel i,jung war, tote s-hon geneset, außerordentlich gut. Sie betrug 84 bU 100 Prozent gegen 70 Prozent im Hahre 1921. Die Steuerberatungen. Ber(l n, 12. Febr, (Priv -Tel) Der Unter- aosschust des Fünszehneraurschufses, brr sich aus allen Fraktionen mit Ausnahme der Kommunisten zufammensekt, setzte gestern nachmiitag in Gegenwart der Reichs^incmzmuristerS Dr. Lu- ther, des RcichSjusltt,Ministers 5*r. Emminger und des Aeichswtrtsch.istSminlsters Hamm seine Beratungen über dir dritte Steurraorver- itbnung fort. Die Verhandlungen bmchtrn noch tei-l Ergebnis, Bei einigen Pustkte 1 der Auf- wrrtungsfrage soll eine Giaizuna erzielt wordm sein, und auch in der Fra 12 des Fi^ranza uv gle icht und der Mteizinsstruer soll sich er.ie A-mäheru rg der Meirmnan angebahnt habr-r. Dec „tiMal* Anzeiger" will wissen, daß ein Kompromiß dir F age der dritten Steuernotverordnuna wahrscheinlich in der Weise lösen würde, daß der erste Teil der Verordnung über die Aufwertung herausgeirvmmen und auf den Weg der öe'er.gebuna gebracht wird, während dir übrigen Teile durch ote Verordnung geregelt werden rvlleu. Die Beratungen werden heute fortgesetzt. Rrchtsprechnttq nnd Nnf^^qnstskra«fel. Berlin, 11. F?br. Sin ZivilknIenieur hatte fein Haus (in Stuttgart im September 1918 um 95 000 Mart vellmfl und 45 000 Mark als Hypo- thek stehen lassen. Der Rachsolger des Käufers kündigte die Hypothek auf April 1923 uib bot die 45 000 Mari d'm HtzpothekenglLudiger in Aa p t e r g e I b an. Da st? zu ückgewirsn wu de klagte er auf Löschung. Das Landgericht fl«D der Klag? statt. Das StuttgarterOber- landesaericht machte b.i gegen 11? Löschung von der von 1 5 000 'S 0 l d m a rk abhängig. Gs erklärte, daß ein V?fchistshiuS mit 10 Wohnungen h.'ute dem VerkehrStoert in Höhe des dritten Teils des Frie- den-wertes wieder erreichte. Dem Eigentümer stehe *4 frei, b-ssere Zeiten abzuwarten und bann mit 15 000 Solb.nark bi? Löschung Durch'u- &DaS Gericht geht also aber die in brr 61 eu emotberor kiung vorgesehene Grenze ber Hypothekenauftoertung von zehn Prozent weit hinaus. D e Aendcrnnq deS Wahlrechts. Berlin, 11. Febr. (Wolff.) Wie den Dlät. trrn von unterrichteter Seile mitgctcilt wird, ist die Dlattermclduna, wonach infolge der gestrigen Besprechung des ReichStanllers mit den Parteiführern eine Qlentenina deS Wahlrechts nicht mehr vor den Beu wählen erfolgen tiyüvbe, in btefer Form unrichtig Da« Reichs kabinett habe bisher das Ziel verfolgt, die Arbeiten des Dit8pnröt»l)|ifi(noia-fif)an. Tin Boman aus dem 21. Jahrhundert von Hans Dominik. IS. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) Da kommt gerade der Ingenieur. Der sagt Snz harmlos: .Ra, Leute, ihr habt ja schon ganz toten Dampfdruck.' .Hal' sage ich. »Aber den Kessel hat ber Deubrl gehetzt.' .Wieso?' fragt ber 3ngznlnir. Ich gebe langsam an den ÄefM ran, m^ch? die Feuertür auf und zeige Ihm Dte labten Rostr. Mit dnan e.nzigrn Satz ist er an der Tür und verschwindet, ohne nch ein Dort zu sagen. 3n fünf Minuten war er mit dem Dir«tor wieder da. lind wir brr D rrktor dir Bescherung licht, da stellt ec sich hin und lacht. Gelacht hat der ... Och sage 3b:ien, tomlgften) fünf Miauten hat er gelacht, oah das ganze Krlfelhau» nxidelle. Dann fprana er plötzlich zu und schaltete den unheimlichen Kessel auf dte Maschinen. Ss war aber auch nachgerade Zeit, dent der Druck war Inzuri^chen auf fün undgran ig Atmosphären gestiegen, und noch fünf Atmosphären ro.iter. da wären wir wohl alle in die Luft geflogen Da kam der Direktor zurück und sagte nur ganz trxken: »Der Doktor Zrowein toll mal kommen.' Und als der Iain, da auckte er icht bloh an und sagte .Aa, weiht du, Karl, das ist mal wieder ein echter Frowrin! Hange. Ounac. dah dir das gclungcn ist!' Und dann f;d brr Direktor bem Doktor Lr)weln um den Hals, und dte Dränen kugc-lten ihm aus du, Augen. 2ls er Ibn wirdrr loslted, da sägte er zu uns: ^Kinder, merkt euch den Tag. Der 13. Februar Der deutsch-amerikanische Handelsvertrag. Berlin, 11. Arbr (Wolfs.) Der am S Dezember in Washington «ntr'-e.ch^cte deutsch-ame- rrkani ch7 Handelsrer:ra i, von d.fscm Be-.öf'ent- lichuna nach kinrr 2ter?fcibaruna zvtschen dem deutschen Botschafter und G aatlf fr tär Hughes vish r abges-b-.-n fr:<7en war, wurde nunmehr im Wortlaut o?kanr'tgegebrn. Den Kernpunkt des Vertrages bildet Artltel 7, der die unbeh'.ngtr Meistbegünstigung im wrch'. l rrtigen Warenaustausch pe-l-gf. D^b t sollm Waren, die aut Schiffen bs8 anderen D?iles e'ngeführt werden, fcrren anderen oder höheren Abeabe t unterworfen sein, als we-rn ft: nlviy.r Qlebenabia'-en sicheraestel't. Aue bzüg'ih der Küstrnfchiffahrt gilt der Drundfah br- M.istb-gü-Tstigu.'g Ar- tif.l '0 bestimmt, dah etwa ge RechLr dtze den Bereinigten Staaten aus d^m Friedensabkommen vom 25 August 1923 zustehen, durch diesen Vertrag nicht berührt werden. Der Vertrag, der noch nicht rattt zirrt wurde, wurde aus zestn 3a6re abgescl/ossrn. Aach Ablauf 6er z^hn Öobte gilt einjährige Kündigungsfrist. Die llnrerzrichnung des flalWNisch-russischra Vertrages soll Im Dotikan einen rrr)g^erchEtm Eindruck hervor gerufen hnb.n G Z b.*ab- flüri man schm die Sekanken der Bniifsance, dte hdsifchrn Formalismus gepaart mit bürgerlichem Materialismus bringen. Zu Cnre des Mitt.'lalters erleben wir nochmals einen gewaltigen Aufschwung in der Sondergotik: tgr größter Mci ter ist Grünewald. Zahlreiche LichwildTr erläuterten und be- schlus en die ebenso packen.-en wie interessanten Aussuh.-angrn des Re^n.rs, ** Zwei Richtigstellungen 3n dem Artikel „Die Bevölkerungsbetoegung tn Giesten im Jahre 1923* tn unterer Samstaasausgabe hat sich bei der Angabe der Sterbeziffer des letzten Jahrzehnts ein Satzfehler inscsrrn eingrschlichen, als an Stelle der Worte „pro Mille" daS Dort „Prozent* gefetzt wurde 3m 3nterd,e einer einwandfreirn Meinungsbildung fri dieser Fehlet hiermit ausdrücklich berichtigt. — Der lokale Teil unseres Sam-tagblattcr enthält dte Rachricht, der Oberhesfische Äünftiemrna eröffne am nächsten Sonntag eine Ausstellung Die Beretnsbe^etchnung ist ebenfalls infolge eines Seytehlers unrichtig angegeben worden. Ra- über dte Stepprn aefahren sind, dann haben Sie ja was davon gesehen. Zw izig Mlllionrn Leute aus Suropa a-ohnen jetzt hier tn bestem Wohlstand, wo früher ein paar Hunderttaus «5 Kirgisen kümmerlich hausten. Aber komn^n Ste! 3ch will Sie zu unserer Schmit stelle bringen.* Gespannt hatte Wetlington For der Grzäh- lung des alten Schmelzrn ifters gelauscht, wShr.-id der Magnetograph tn seiner Tasche f’.e Wvri für Wort nieder!ch leb. Hetzt sollte er dem Alten, der ihn au» einem neuen Pfade tne’let bergan führte Die Lust war hier vrrhältnism?stig klar und fichtig. da ein fAirter Südostwrnd die Rebel- schaaden vrririeb. Roch eint kurze Wendung, und vor ihnen lag ei 1 mächtige Gletscher Wohl mehrere Kilometer breit und in «nrr Mäch'.i rkeil von hundert Meter schob der gi^Mische Ms^N-vm zu Tal. Wie ein bündiger Schleier lag es auf dem Gtse. Wo der Windstrm» tbn fafjte unb zernst, sch mmert? ctafig grün daS Gismas iv hervor. An solchen Stellen konnte Wellington For hier unb da schwarze Punkte rote Fliegen ftber die Fläche kriechen sehrn. Er nahm fein gutes Glas zu Hilfe und sah nun, dah ei grvhe tankarttge Fahr- z-nige waren. Rirllgr Matirwaoen, die hier daS Cl.'tlchTreis Mutirai und gletchmäst g mit dem Dynot Herrn bestreuten, ähnlich wte etwa cn Sämann Die Getreidesaat ftber das F lo verteilt. Während feine Augen aa Dem intere'fanten Schauspiel hingen, nahm drr Schmrizmritter ferne Grilärungen wieder auf; .Sehen Ste, Herr, wie der Strom des er* schm: l enen Wallers rwa ttngerhxh über ter Gl t cheinläche zu Tal läuft M ifenw.nt über das Eis 1 ult unb dabri immer Heister wird.* Wcllineton F)r liest tem Glas Iinten. m. . . Und wie lange häll der Gletscher aus?* au»«? muv » ria>ig yeiyen, oay ote fragttche Ausstellung von Oberhessischen Kunst- verein veranstaltet wird. *’ Fahrradd/ebstahl Aus ei «n wn- dct4<[ ffmen Schärpen Der btellgc* vok?moe nicht weniger als sieben Diebinum auf frischet Tat festgo- nommen. ®in: der Diebinnen trug ein in einem langen Trogmaniei gehl Utes Xinb, unter Dem Mantel aber eine fackinigr Tasche, in dte sfe all« erteich''aren Waten bnrinbugfterte. Als man dte Frau genau untersuchte. Holle man aus ber Tasche sticht weniger als 12 Hr» iucher, vier Aachijucken, meh.ete H«ml.en, Slricktovlle unb zahlreichen Kleinkram h rvvr Auf Der Polizei stellte es sich zudem noch heraus, dast Die Frau steckbrieflich gesucht wird. — Sell feiner Entlassung vor zwei fahren vvm öttenbabntl nfi l dte Der 24jährigV Curirtg ®berle nur von Gtfenbahn- unb Postwa ge n bera a b u ngen Am Samsing wurde er von Schapvb-camten aus dem Gitterbala- hos überrascht, als er abermals einen Post beiwagen au,gebrochen hatte und gerade Un Begriff .3a . . eigentlich sollte der Gletscher längst verbcaucht sein, trenn nicht . . . idcwi nicht . . . .Wenn was nicht?* „3a . . die G.'lehrten behaupten, dost bter überhaupt viel mehr Regen unb Schnee füllt, seitdem dir Schm lzevei un Gange ist Trotzdem könnten Vie Glelschcr hier bald zu Gnde gehen, wenn wir nicht sparsam schmelzen mühten . . . Ja, wenn wir da oben im Queflgefref des 311 schmel-^n Dnnten . . . aber das gehört ja den verdammten G lb-n . . . mrd dte lassen uns nicht ran, obgleich sir auch BorteU Dabei hätten. Reine Bosheit trm Der Bande! Unb Dabei könnten wir noch h vtel Wall« gebrauten, da doch Der Balk^'chlee mtt dem Pulver nächstens zum Dampfen g-bracht werden sott. Sie wi'ten, tert, damit dir Wolkenbildmiq nnb Die Ri derschl igt vrichllcher tortbrn. Ste machen Da unten schon grobe Borbe^ettungen für dte grvsten Keterii chsriten, dte bri ber Gelegenheit vom Slavrl gelassen wtrden. Ra, totoon habe ich nichts. Aber Ich torrde Dann h er obm abgelöst und tnime runter an den See Das ist mir auch viel lieber. Die alten Knochen willen nicht mehr so recht. Warme Buden haben wir ja afcrt Dte feuchte Lvtt der ewige Re5-k ere bi einem Wasch Haufe... Das H^z wlll nicht mehr Mir i t s l eher unten am Sv Da bin ich unter lauter aUen Lmnartn. Di unten auf Dem Leunaer Kirchhof will ich auch mal begrnbea ntrfrm, wenn'S auch nicht Dal alte Leuna meinet Heimat ist . . ." Der Zunge mischte sich ein: „Ra, Grostvoler. erst ttvl.trft Du gar nich s taten, und fetzt kannst du kein Gndr fti>» Der Herr muh jetzt fori" lFvrisetzung folgt.) gra; • « w n- er S-A t“ Ä। 1JÜ5 61-1 S«sJf a.jMf M fragtet. und sich »r & D^stlVrr l CÄ fcirtatl» iTitW 1 Gruppe W fetoie Lsngt "ledar'ufrwt um Ctitnl < austrägt lag bdmer Tterfi Derrn tuHgx TL anLife vuck 3«rlii wrft fei W vgtn, nachdc lljiwripctfo! Urte rietet |4kh ha», tarnen D s-rch-rn 6i< tltrt, tui> Werte en 1 rnfl ging Die» fceffi gdmflt, ans LnsLngftch z Mirommen, ybtmli, Xi ttmdfl bi mir fehlen Iwteien K Äui fbtnga Okigine zo Stellenanj ÜIHITO «ttidi hit uni Umg. II Sfrlrr Crnndjfl tfnrn rooll. Bnitb il !» ttn (»H flr 'ftoiilL tlita en sä ä,»"" j§a LÄ' '""'»et, k?:! Ä 5?r) 1 itchhchie < kan u. vifa w Cffrn dlmufrmfl KL **?’'• *101 !»' Itond. Mefre «ewCWtTR WwtV Mfte ne* ftehiym IBHbvrfinn) feftgerrornrr^fl — Der von »a Hirschen THmwebetÄr 'K^ctbe« r»?g n pulet 5t i r 64>lo6einbrüc ar» 1uoU*n » « r | • f 111. Handel. 5rch nicht alles über»u/i!>e* in. m «"Srcit*. rfe'j. sanden Äai'er Waggon m t 16:0 ar öftere Dach'an^ Auch sür Lchrmische X.-mn Dcfianb Ontrrtife, 1125. Ulan nranke unter den ftf/r-eren Pavlerrn Decket Stahl 12 000 Becker Ko! le 12 22V Api 11223. Ku beiweck Aheydt 15 773 bi» 16 003, Krüger,hall 16 000, Prowag 425, Hansa LL<>t» 3003, SranfiurUr Haabel^banl 120, Kackladt 4500, Mner XertU 1125 HL* Söhne 7000, Sbemllche Sl, 350 bi) 430. UiUer- üanfem 603 bis 625, Ufa 11 003. Luktii,»bürget Po-ick'an 6303, Den, 7750 2bi 7R>ntm b^ber: %Jr.i»|^benri die Mühlen boten für W-ioen iuib Aiggm höhere Preise DU Lei den» war aber Rt 'twxk unenckchtcdai. T n Ocrfu war nach wir bn bckte B.luware gefacht. Ha'er anirft: vom Kmcknm m.br qJauft und na 1, der Käsl: zur Ginlabajig für rüh.re Mär^abfchlüs'e vccka^gl Fult.-rfiofse hatten ziemlich k*fk Lradeip Go not eilen für je 100? Kilo (in DMbmarft. GBdjen, märt 157 bi» 162 lickt». Aoggen mlrf 136 bij 140 (fefl). pomm Ul bi» 1» (Hl), 129 bi» 131 liest». Braugersir 151 bis 181 l. er). Juck«- flerfte 135 bis 142 (sefter», Haser. mlrf. 105 bU 111 (fittig), pcv.nm 100 viS 138 (stetig). AapS 200 bi» 30? (fester). Leinsaat 420 b » 41? (fleita); für h 10? it ( . W.nmmcl l 25 b i 29,50 (feit), Regg.mnuyl 22 bi» 24 (fefl», D izenkte'e 8 bi» 8LV (fest), A»4Zckillre 6.70 bi» 6.5? 1MD. Birio-.i ierbskn 23 b.s 26. Int Grbt*? 18 50 bis 20. 5-utlcrabfen 13 bis 15. Peluscht n 13 bi» 14, QUntvbnen 13 Ml 15. Wicken 13 bi» 15. (hipinen blrni 14 bi» 15. zckb 15 bt.i 16. Aavskuchon 10,50 bi» 11, Lcknlachen 22 bis 23. Lrvck-nschmtzol 7,80 bis 7L0 lObne Gewähr.) f >?>r*»T »Nch* njfttu noM< Vefrn faW1 1.16'',— *ÜL an« Frankfucker Schlachiviehnarli. fpd. Srantfw rt a. DL, 11. Jebr 94 waren aufgetckeben 295 Dd) KLHe. 233 Kälber, 12 Schafe und 1847 eerihn- G» wurden bezahl! ftr W «*** ^«nroer Lebendgewicht schien. rolTfl auSg wachs n 4J bU 50. puaac fleiichtge 36 bto 42. ma 4g gc uibrk 30 bi» 3d, Bullen. vv.lN 13 bU 34. tzärse» und KIde, nellil AZcken 40 bi# 48. vvMl Kühe 38 ml 43. wenig jui entwickelte Säd.m 30 bU JB, ältere anzgar^chiene Kahe und r.coy 10 h# UTV W.-t^nmebi. ssdd CixualO 26.25 bi# 2^ Aoggnmehs 24 50 btJ V. WckZen- icib AogarnNck.- 7^0 bi» 175. oidrl. 2a Plata 18.«0 d'S 19 Grbfen. Je nach Qnaltk.1t 23 bis » Hm. iüdd gut trocken 7,50 Hs 825. Wewen- und Xoggcnfir?b 4^0 dis 5. Biertreber gelrochv 13 !0 bis 14 Tendenz. Sckcht anglet».nO (klnqesandt. (Für Sorrn nnb Inhalt aller unter dieser Otubrtl fttbenten Ackilei übernimm» die Aedaltivn dem Publikum gegenüber keinerlei BerantwortURg) Di« Sebensm ll.Ipr.'.s«. Berglich en mit dem § i edcnlü aab. ist der Ltand bei entenmack von allen eurol*6if on den iMieft. Kn, eint. WM i Lchitch'e eirtn- Surr 11. Vtfflre ae jdu. Cffer rn an ßlmnermann. Srnnf nrf 1. 1R.. gnutfliiont. 75. nf- fln nnneftibri» iücht. Aeife-Berlreler tzerP'nvrnnche bal«e der. vedack nnikel bei 20'/. *töa nb luorb n CflcTI "Ni 1. T. III! nn A b laassnitoli&Voi er. tzraohlarl M» |'H7A 3un,rr Sim au# rrrbteh. Hnm. lirgistiä’lteiitMargafiie-llifie lllfletlteM® einw i>MMI Landdu Lrd« Loda Lada Bistin Wir suchen tüchtigen Fachmann als Beutelet Herren mit eigenen Lagerräumen und Gespann bevorzugt. Angebote an unser Elberfelder Haus erbeten. 9220 sndei »ul JOlWoTn Irohtm Gute Etel« nm all Eleve. CtbriitL Vlnarboit ■■irr 9*40 an dtn Gieh. 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Meine Firma, mit eine der ersten und le stungsfähigsten Deutschlands, unterhält außer ihren Kellereien in Neunkirchen-Saar noch solche an der Mosel sowie in der Pfalz, wodurch sie in den Stand gesetzt ist, jederzeit jede gewünschte Menge von den einfachsten Konsum- bis zu den edelsten Spitzenweinen dieser Gebiete, zu den vorteilhaftesten Preisen wie Bezugsbedingungen liefe, n zu können. Ich bitte meine verehrten Geschäftsfreunde bei Bedarf meine Angebote einzufordern, wie ich auch Veranlassung nehmen werde, gelegentlich bei jedem E.nzelnen vorzusprechen. Hochachtungsvoll JAKOB BICKHARDT Bismarckstraße 7. Mm. ZM SMllM Rlutifitrafor 21. Mittwoch, den 13. «tebruar Laden ober kl. Werkstatt »U mieten gesucht. Tchrii l Angebote unter 012971 an den <9iei,. An,, erbeien. Bereinigte Boten. Bern. Mitt Samstag, den 16. Februar 1924 im Stadttheater: Zwecks Einführung unserer Fabrikate suchen wir für Gießen und Umgegend einen bei den Detaillisten gut eingesührten Vertreter. Angebote mit genauer Angabe des in Frage kommenden Bezirkes unter Aufgabe von Referenzen usw. erbeten an 9.6. MWss & Go, SdjotolflOenroaren-Soöiil Hannover, Halkettstrahe 43. [oha jStauch| Bölling in Frankfurt flcßcn eine solche in (Hießen zu la s-cu gksM Cchristl. Äugeb. unter 844D an den (Micft. Anz. erb. | Empfehlungen | Mittwoch iciiü ein« treffend (012972 ttilM o. K. Kabeljau o. K. lee'achs o. I Goldbarsch o. K. Grüne Berioge cmpficblt a.billi„ften Tagespreisen KkarltWaSkuks flpgenflb. Gnselapott], NWllimg i. bellen Der Wintetnotnilfe. Karlen für Mitglieder nur bei Ehallier; die ousgegebenen Iwischenscheine müssen bis Mittwoch abend bei Challier gegen Eintrittskarten ä 3, 2 oder 1 Mk. eingetauscht sein. Ab Donnerstag Verkauf an jedermann. eiveW Ml. MM! ohne Bemv. z vertu, (tirabcnflr. 4 I, L I Mietgesuche | Montag morgen verschied sanft nach kurzem Leiden mein guter Mann, mein treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater und Schwager Hermann Haferkorn im 69. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Margarethe Haferkorn geb. Jünger nebst Angehörigen. Annerod, den 11. Februar 1924. *me Die Beerdigung findet Mittwoch nachm. 3 Uhr statt. Lichtspielhaus Bin einschließlich Donnerstag;: DleTraoödle der Liehe IV. Teil und Schluß Mia May, Emil Jannlngi, Erika Giäöner, Wladimir Gaidarow. Dazu: Die Brautfahrt mit Hindernissen Großes Lustspiel mit Pa? und Putnchon, den beiden unverwüstlichen Komikern, bekannt aus Er, Sie und Hamlet. Anfans 4 Ihr, 6 Uhr und 8.10 Uhr. Verdruss schafft oft der langeSki, Der Kaffee aus.Quiefa ‘nie / =z:Quieta — Köstliche Mischungen mit Bohnenkaffee Schwere, fast neue Bauholzkreissäge vchm. 800 (Hannibal) mit eisernem Unterbau und Laufschlitten Besäumkreissäge Dchm 450 mit Lausschlitten Bandsäge wenig gebraucht, 600 Dchm. wegen Detriebsumstellung billigst und günstig zu verkaufen. Die Sägen können im it verstärkter Hauskapello, ittwoch, den 13. Februar V । •fff urd t*'“ «Je ouD11 daaülun^ von mir S siebe" ben besey! Dil'öhe^ die crflinl ten bei t nnb 2!il| nrtm La tunj Ämtsgeri Siebter i «eorbnett von der Bxtbcn, l Kamme rr besteh! den beiix 5e darking, «nirnkid Wartung fei HoNl Crfo(g gc bcbynflt o m dieser Regis wit kfi 311 etbrrung 1. Äpm Darn Ctnifflcrii richte ( die Sch lHoch. un ©«btimnil und bai scheibm al Verden m Demnächst nähme der ter V. 4 ( der Der richte enlfi richte unb icdoch ante 1. 5ie alle Ucfcerti Dabrechen, Strafiamme gm-r Iny noch dis S Ss Jin 3erbred juurleilen: a) alle zis oder ; Haus ton oder m An Aebcnlolgr ReichSgerii 2«b«ch« §§ 153 bis vchwurg« b) bi« 4119. der 149. bet') die bsta §§ 249. 2 unb der §§ 252 in 250 zu enl nachtz2SI verleb clDi Diehstc betrüg 244 der A «ung s Der a) be b)b< Privat tat mit | LL «Jf? t'on cuf dj??ne XV, aeschofsen« 51? tu« Jvrnic &Maen ^bnrschi jc.fi nn r Ä« & Dienstag, 12. Februar (924 Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhesfen) Jur Strafgerichtsreform Für die Frau her örncnitunfl eines Direktors abgelegen m. wenn der Prüf ident bei Vorsitz In den von werden, tneim der tonn, 3n diesen Fällen Äonunem allein fül für feit des die Basis sind mit einem 2Xiuer eines Geschäftsjahres beftimml wird. 3. Die Schwu rgerichte sind »uftänbig die Derbrechen, die nicht zur Zu lünbig- lichen Mitgk eder d?s Schwu rzriichr». auherbalb der Tagung dir 5uotfa.-n.ner des Landgerichts Nr. 5b Zweiter Blatt Cleuncnvetem können auch d.r im B zi r ke des Lcha urgerich 1 s ang fi l«r Amtsrichter befuLi rre.ben. Cine Ablehnung ter © schvorrnrn In der ssttherig^n De f; sinder nichi n. c b r statt. Ile tonn uklmebr nu. unter DeWeCbem Vv aus- letzunMM und in bcm’dxn Berfahcen wie bd dem Schäften erfolget Xil bkk flnb? i '? c Dar- l X .-'jnu.Tg der Gerichts e i nen Xi-- ntung. Dl? b e_>b ag- lichrn Lrtlch k-ungc» w rden bei dn ©.- ,'j_ e- nen durch die richterlichen Mitglieder des Sch. urg richts gc rot -n. 4 Die Oberland, sgerlchlc e.n cheidrn über dir Jt t p 11 i o n i) geg.*n die Uri de der Keinen viril komme-, wenn alt» In der ersten Instanz der XitArt^cr allein g.-utieili f>al. b) gegen die Urt.Ue der großen Skrastommrr. die mehr als schmückendes Verwerf gedach war. bot Hnlaf) zu intimeren Schilderungen d?s alltäglichen Lebens, zu ebne reicheren Ortoblenr Lun ft und zu einer besonderen ©efchlostenbei! der C5c- Italtui g Diese So.rd. r lellun z be'.4 Derd, Hoben- tD a l b t. der in Quiekei noch a.roergef etc trutcr' Ordinarius der Archäologie an unkrer ßanteA- univerfttät, jetzt ord Pros, an ber Unipcrldät "Berlin, in k*nem schönen Derk .Da -Heiles bei den Griechen" hervor, das Mr turirm bei Schoen Ä Parrhysius In QSrrl i erschirne^r Ist Der beroorraaenbe Archäologe bittet in sein-m Ueberbltck über bk Entwicklung deS Helles- d e vom 2In ang bl4 zum ®n>e in au?g-zcichn-i wiedergegebenen Originalen genießen können, zugleich eine Geschichte der griechischen Äun't und berücktick 4afn! und di- Tafelmalerei betrachtet, aber die freiere Form des Heliefs. nicht nur ein Direktor, sondern auch ein Mitglied Landgericht- führen, da- vom Prüfidiuin für wie eS fönst nur noch auf Hafen der Fall ist. Di- Helles- bienten zum Schmuck zweier Bafcn von Staruen. und j-d? ist auf drei Seiten mit Hefen Darstellungen geschmückt bk ‘irt so 1 i'ch find, wie sie aus der De kstat: des Mttsters hervorgingen. Die Vorderseite der einen Da'i» führt uns in bte Palästra' In brr Mille steh: ein Äämpferp- Iü-gling- stand Für bas fchmückends Deiweri lon : man keinen I böneren Stoss finden als die Schild tun? des früh ichen Spor:lebens, lern ftch di- ritterliche Jugend Me'e^ hochgemute» Zeit g gen Gnde des 6 vorchrist ichrn Zahrhun- kertS bmgab. 3in? Glgentü nli t.'eit dicker neu» aefunbmen He i k ist bte ist ft? gleichzeitigen Dasengemälden f; sehr gltitf/n. als ob fie von bemlelöcn M'if'er enllvorien wären. Detvachtrien bod) bk Dafemma'e bk'e Schilde- nmg de- 6po.1i fü- uc b fond-re- ©cblel und haben immer wied, ' rt lcrr und heiteren Zünglrmge jcn ? A ',en q: ? >et d e bann als reik Män in d - grost i i n 'chriburg?tomvs um die gri . i'ch. 5
    ll-ines Lich' i t Sckl'.fz mm?r bt nr c i. so wird da- Kind sich sürcht-n. a>?i't >'ri grnttllch dieses Licht fehlt. Man h t - sich af . ttne natüri ch rwris- allen 5t nbcrii l I 11 '• Zurch! i< ’ c !- i-lrzupflanzen. Das g-fchi-ht l aber oft. indem man Äinbei er schreckt, oder ih ei sch ckhafte © f ,1 hten erzählt, ihnen mit bösen ®e st-rn droht unb wa- berat tige Unrtuügf?uri m hr sind. Kindermädchen balle man In kn ser D zkhung unter Aufsicht, ober noch belfer, man klär- sie auf Drrkehrt und be- auerlich ist eS auch, wenn man m l dem Schornsteinfeger droht oder gar ben Arzt als Schreck- gdt»enfl hinstellt, ber d-m Kinde m t seiner groben besteht das Piäsldium au6 dem Präsidenten unb ben beiden ältesten Mitgliedern. IV. Alle übrigen Vorschriften ber 75er- •tbnung vom 4 Januar 1924 treten erst am 1. Hptil 1924 In Straft Darnach sind in Zukunft erstinstanzliche Strafgerichic in der chauptfache Nc Amtsgerichte (Amtsrichter und Schössengerich'e) unb die Schwurgerichte, sowie vereinzelt lHoch- unb Landesverrat unb Derrat militärischer ö.lximnlfle) auch bk Obersandesgerichte unb das Heichsgerichi Die Lmdg-richk scheiden als erfHnftcn lich- Gericht- völlig a iS u.ch werden nur noch als Terufimg.$gciid)lc tätig sein. Demnächst sind im ©egn ir, zi jetzt mit Ausnahme der Urteile ber Schwa geeichte unb der unter V. 4 erwähnten Fälle alle Urteile mit ber Berufung anfechtbar. AIS HeDlficnSge- richte entscheiden wie seiiher die Ob?r!an7esge- richle und da- Helchegerichl, die Zuständigkeit ist jedoch ander- geregelt. 1. Die Amtsgerichte sind zuständig für alle Hebertreturgen unb Dergeh.n sowie für alle Derbreä/en. die jetzt noch zur Zustänbigck-it der Stcaftommcr gehören, unb austerdem für eine Oanjc Anzahl vm Tkrbredym. für die zur Zeit noch Schwurgericht zuständig ist. ©s Jlnb demnach in Zukunft folgende Verbrechen durch die Amtsgerichte ab- zuurteilen' □ ) alle Verbrechen, die mit Gefängnis oder Festungshaft oder mit Zuchthaus von höchstens zehn 0a b ren allein oder in Verbindung mit anderen Strafen oder mit Hel>-nfolgen bebr. h' sind, foweit für fie nicht das Heichsg-rchl zuslünd g ist Ausgenomm'N sind die 7krbeerben deS Meineid- tn tzen Fällen ber tztz 153 bis 155 St G.D. für die auch weiterhin das Schwurgericht zuständig bleibt. b) die 75erbre4)cn des Tviderstanbs nach 5 119. ber Falschmünzerei nach §§ 146. 147. 149. derVvtzucht nach § 177. d-s Hücksalls- b i e b st a h l S nach § 244. deS Haube- nach §§ 249. 250. des räuberischen DiebstahIs unb der räuberischen Erpressung nach §§ 252 unb 255. wenn die ©träfe au- den §§249. 250 zu entnehmen ist,derHückfallshehlerel nach § 261 Ads 1 und der-s chweren Äörper- Verletzung Im Amt nach § 340 Ads 2 St © D. c) Die Verbrechen des militärischen Diebstahls nach § 138 Abs 2 M St.G D. deS betrügerischen Bankerott - nach §§239. 244 der Rrnturtorbnung und der Hntersch la - gung fremder Wertpapiere. Der Amtsrichter entscheidet allein i) bet allen Uebertret ungen. b) bei Vergehen, wenn fie Im Wege der Prtvatklagc verfolgt werden, oder wenn die $ai mit keiner höheren Strafe alS Gefängnis gericht- und bre 6icL».Tire.c.- ne.bei für :ebc Xaju-Tg vor 7kjInn brt ©e chäft-ja^r-s ernannt. 3um Dor thcnben kann auch cta im B zlM Oberlandesgerichts a g fiel.lei Amts - Kultur der Frauenbekleiduny. 7km Liesbel Dill. Ss war bei einem Dee in Beil n im Lyce.rm- fiub. vier westliche Sch rittsteile rrnien hatten iid) h er zulammeng-tund.n L Schll-.e-Vr ick. !1 L'.rialfe. Hermine o. Pv-ulck.« i un ich Wir iv Cen von westllcher un > östUchrr kuUur und ich stellte bte Behauptung auf. da') je weiter man nach Weste i kommt, je mjl«er m ■ »armer da- Älima. desto dunlle. unb e.n acher man > ch a.it u.*r Stia' e kleidet, je weiter man nach n kommt, ie ro bunt?r 3m CUef:en g.bt es für die ©trabe nur eine Hnlsorm. laS ^xidenCctb oder ben Mantel, nur d-r h.ih- Sommer macht ei e kurze 2lusi ahrn- ixi» von. Titon ist Lori vorsichtig in ber W.hl bet Farben, man sieh: fast nur schwarze, dankelchlaue ober sog. englische Kostüme 3m Hör aen bi gegen beherrscht di) Dirndl- ll-id. da- t£ig;ntklD bl- S;.a < Sin erzählt mir. aus Antwerpen kommen), er sei von dem Geschmack der dortigen Dame., enttäuscht gewesen, sie Hillen alle nur dunkle Zack.nlostume g trugen, von dems-ld-n Schnitt, er sah das als ein Zeichen von Mang-I an eigenem Geschmack an Er kam auS dem Tlorl-en. ber Heimat d-S Ei^en- llci.eS. deS Heformg-wandeS. deS buntg-stickt-n Mieder-, des 7Dollb'.umenbufe:t6. De i Tiroler mit Edeiweif? haben wir ja glücklich abgelegt, an dem man unsere Ttolicitililal im Ausland feft- Auftcllen pflegte. Die Ausländer erkannten un- bereits auf zehn Meter an ten h ll-.-n Mänteln. 3ch sah kürzlich in einem philharmrn schon Konzert vier junge Tllädchen ig lleldet. mm muh Gefühl für Gelegenheiten haixn . . . Man braucht nicht unbedingt zum Gummimantel, einen Trauerh-n mit langen Schleie n zu tragen, eine bunte Wolljacke zu Besuchien. einen Fed-rhut auf lern Markt. DaS Dirndllleid g-hört aufs Land. In ber Landschaft wirkt eS jreüenb. frisch, lebhas!. dagegen wi cken dort seid-ne Kleider, schmelzgestickte .Doi- !> t:cn wi- Cb eigen 3ch besuchte an einem Winke rodend mit Frau von Preuschen in Berlin ein Kino, ler .Dunitel" von Kclleimtann wurde gegeben: als wir an der ©ar'erob.- standen, wurden Trauerh ll- mit mc- tcrlargei schwarzcn Kr ppschle ern hrrau^grreicht. sie wallten an un) vorbei in Schir-n ... Ob man wahrend der 5rauer e n Kino besucht. Ist Gefühlssache 3ch gehöre nicht zu beun die oie Z auer mit der Kleidung vermengm aber wenn man schon in5 Kino geht, dann mag man auch den schwarzen Krepp für Hefe Stund- zu Haufe las! n Sobald es kahl und grau wird im Herbst, kein Sebetfoa mehr, kein- w ist n Kl ib«?.. t i.r Tlufe i auf P.rS ri’jc, fi- erweke i dräG-lühl deä F.ierenS. der Pelzmantel <.n warmen Fruhling^- I tagen Lic ©rim.rung an 2llpllenpulver Die Mode ber bunten Wollblümchen hm sich wie eine K ankhell au-gebreitet, eine ansteckende vptbcmie. an jeder well-en Blufe prangt ein bun- tce IVol.l .u - e . ukell. auf lebet Ktnderwagen- d.cke. an lea Hat-n d-n Tltoickllaschrba4 Hund- c-n trägt sogar ein- am Halst-.n> Unb doch sind fie qk. :r zweckmü^g n.^ch sch>n WoUrefte verwendet man besser zu nützlicheren Dingen, nicht als Schmuck. Auf Heilen keine gri>’ n Hüte, mit denen man überall anfio’.i, keine bun.c t H^rlsketten, |e ein- * rcher und dezenter, d ;o belfer Der felben« He- g mantel ist cm Lurusstuck, .aS man nur In sehr idienen Fällen gebrauchen kann. 3fl es Heid, so trägt man keinen Mantel, uird rcgnel«. Io ist's g-weh^ilich kühl, man Inert bann, und elegant wirft er loch nie. es i t immer ein Regenmantel, wo man auch damit auftritt. Die Lunte 2?:lljadc. Ne im Gebirge, an ber See auf em Land? zum M-rg-nanzug bet Dame unentbehrlick ist. .me fr-*unb:i ckrganzung des weiLe, »uh ielc.1 Äleit :8. fällt unvig; tebm aul In den flaut g n me ischenvollen Gefchastsstrahen der Stadt, sie palst nicht ber l> n. Don dem Handsck lh Hit man sich saft ganz emanzipiert. Man tiagt tl n kaum noch Im Sommer. bod) sobald eS kalt wird, erweckt ber Anblick unkellelbelei w iblicher Hände-um Sttasteiranzug ein K. l eg s ihl. m in friert. Der leiden- Hand- fchuh gl-icht dem sei -men Heg n.nantcl 8r ist ein Zw.ller und erfül.t leinen Zweck Immer nur halb, er wirkt toll auf der Struste u.ib Im Tboater nur als Auehilfe. Den feib nen Strumpf auf der ©träte sicht man an der Ikime nut noch selten, man bat ihn der Halbwelt übcrtoHen, die sich den Lutus leisten kann jeden Tag neue Strümpfe anzuziehcm Die Zeiten sind vorboi. da e- hiest. am Handschuh und Schuhwerk erkennt man bir Die Dame erkenni. man an Dingen, die sich nicht laufen (affeif. ate bi der Besetzung von nur drei Mitglied-m einschließlich des Vorsitzen den 2. Die Heichsgerichlss-natv sind jetzt noch mit sieben Mitgliedern einfchlie' !ich b-8 Vorsitzen- ben besetzt In Zukunft wird diese Zahl auf fünf Mitglieder herabgesetzt Bei dem S:rassenat, dem die erstinstanzlichen Sache" zugewi -sen sind, wir- ton bei Sntschcidungen außerhalb der Hauptper- handiung nur drei Mitglieder mit. 3 cktzn Hlchier tarn zugleich Amtsrichter xmb Mitglied ober Direftor bei dem übergexb- nrten Landgericht sein Die LandeSjustizverwal- tung tairn tae allgemeine Dienstaullicht über ein Amtsgericht, die z. l. dem bicnstaullichtsüh-enden Hichter zusteht, auch dem Präsidenten drt über- flrorbnelen Landgerichts übertragen. 4 Bei kleinen Lanbgerichten tonn Hessisches Landestheater. Hartungs Heutnfgenlerung des »König Lear". Die seit langem mit Spannung erwarkete Heu- inszenierung deS .König üea r‘ durch Gustav Hartung ist nunmehr zur Tatsache geworden, unb kit a>iilung alS Hcgifleur einen saft beispiellosen tzriolg gebracht Deifpi-Uos ins-sern. als, wie un- ded-.ng: anerkannt werden mufr, Gultao Hartung tn dieser neuen Inszenierung nicht au-schliet-lich den Hcgifleur in den VvrXrarund stellte, sondern mit bestem Griolge bemüh: wrr. bet Dichtung gerecht zu werden und daS Jtt: reHe k>-r X boot er- befuier auf die Trag d.e zum mindesten im gleichen Mähe zu konzentrieren, wie auf bte von ihm geschaffenen Bühnenbilder. Dellen unbeachtet wa- ren es diese Bühnenbilder, die den starken @;folg kes AbendZ begründet n In feinem Streben nach höchst mögliche - ©in'achbeit und Klarheit der Formen in der B. I:n?narchi:ekiar ist Hartung hier einen Schrill weite- gelingen; im Grunde beherrscht tos geom-trifche 'pitzwinktliae Dreieck di- gesamten OjenenbiDer Haus unb Palast, Hütte, Berg unb Felf-n werd-n durch HMenbrtl- ecke in verfchred-nen Variation-n plaiti'ch darg-- srellt unb b.erburdb eine Dridwtrckina erreicht. Die. wenn fie auch stark an die erpre komftikben Aniäng- :ei Buln-.'.kuast erinnert schlechterdings kaum üb-nroll-n werden kann. Sehr wertgehend {ft allerdings die far?ige Fläche unb die Teleuch- tungSkunst zur Erzielung tiefer Wirkung heran- gezogen worben Im ilebrigen treten nur n>ch Vorhangr unb g N' wenige Model. SePcl Stühle, Hocker in Erschrin^mg Wie im Xofcngarten lädt Hartung den AuSstat . ngswechlel fast auS'chlie')- lich bei offenem Vorhang vor fich geben und erreicht dat-urch ganz merkwürdirer De.fe das Gegenteil von dem, was man an nehmen sollte: eine Geschlossenheit unb enge Verbindung ber verich.c- beren S-cne" Hartungs Hauvlln c cr"< halle ich auf iic Herausardeitung der Sturmnachl ton- jentrieri, d-.e in ihrer eigenartigen Ausgestaltung allerdings biS an die ©renw des ©rfaubten ging, aber von grandioser Wirkung war Hartung ging hierin so weit, tast er den Vorhang und Zwischen- vorhang vom Sturm bewegen lie’k auch wenn S cnen vor diesem Vorhrnz llch abrpieli2n_ Der Zulä-auer stand hierdurch auch während der Sze- r en. die nicht in dieser Sturm nacht tm Frei- n spielen im Dann tes Bildes, das ihm den Äontg in ter furchtbaren Aacht umberirrenb zeigte. Das AnsangSl.-ild biefer grandiosen ©wn« umwog cn vom Sturm g pcitschte bizarre Wolk-ngebllde. b.t Hartung durch lange graue Schleiei fetz m auf die der PrvjeftirnSapparat ziehende Wollen warf, ständig auf und nieder unb seitwärts bewegte, wodurch Hachtbilder von fast spukhafter Wirkuna erzeug: wurden Der Inszem e.mmg entspr-ch^nd war Ltc Aufführung ganz realistisch -mgestellt. Auch iie Darsteller gingen, bri n\rt in den W lic lyilsch weich gebrachten S enen «Lear e k n u Cordelia und die Schlustszen«' von ollenftchkich llefer«m Eindruck auf d.e Mehrheit ber Theaterbesucher waren Ehrlicher, wiberipruchslo'er D-r- fall rief die Künstler und den Onienbanicn Hartung vielfach vor die Hampc. War Streefe wenn üi erst-r Instanz da- Schbfi-ngerecht in b« B- -tzung mu einem Richter und zwei vchbft fen geurk-tli bat. c) gegen tz - Urteile der grosten Straftomme, üb-rh:u. i unb ber S '}en bk- Urte.L der Schwurgericht, und der großen Strafkammern. Ti? Staatsanwaltschaft hat es also, je «ochdttN fie bei der Zzn.e.ch dei Anllage- sch l- ,'-u\ xbang ..'S z wetten Amts- r iL er- b.antragi o e. nicht, »w »imbcrelo in ber Aanf. di- Sack a Ikt Hevi'ion-Instanz i x das Reich gcricht aber das Ob. itondesgerich» zu bringen. D e H .flnn g gen bie Ur alt des Schwav- gerick t." und d-r S-rafka nmen i idet hi bemlribee Umfang all. tn dem 'ie b -xr gegenüber Ur- , l -n c C.r • kamm.r 11 erst-r I>i tanz zulässig na D - .1 • ä Je b o r e n e n. Die Hichter unb Geschworenen entscheiden nicht mehr, we leitber. über die Schuld- unb bie ©iraffragc getrennt, sondern gemeinschaftlich Während der Haupt- oerbanblung Ösen die Geschvoren-?n da- Hichleraml im gleichen Umfang wi? die Schössen auS. Sie werden Im Wesentl chen in derselben Weise gewählt unb für die einzelnen Tagungen auSgclost wie die Schöffen der Schöfteng-rchk und ber Strafkammern unb find In Wirklichkeit Schöffen wie kiek-, mit dem «rzizea UIllerich ed. bat) fie ben Hamen Ge fch vo re ne" führen. Auberhalb der Hauptv«rhandlung enNcheiden wäbrvnb der Tagung bie richter- von höchstens sechs Monaten, allein pber in 'Berttnbtina mit anderen Strofen oder mit Hebenfolgen bedroh: UL ober wenn es die Staatsanwalt schäft bei Sinreichuag der Anklageschrift od?r. falls es er-er solchen nicht bedarf, bei ber mrndttchen Srhebu rg der Anktog- beantragt Dre Staatsanschäft soll Inden Antrag nur stellen, wenn zu c.aixiticn ist. dah aus fei re fd> o-'vrre S.'vafr all ©e äng-'is von h chstens - n-m ^ah e. allein oder in Äer- drndung mti :n ren Sirasen oder mit Hebenfolgen ctta.n werke-.i wird cl bet en Verbrechen des schweren Diebstahls und ter Hehlerei sowie bei solchen strafbaren Han-lungen. die nur wegen Huck'alls Der', rechen sind «Drebstahl. Hehlerei, Betrug,, trenn Ite Staaisanwaltschalt es bei Oinreid. jng der An lägetchnst oder falls es einer ftUsich deS Vorsitzenden und zwei Schössen, wenn sich die Berufung gegen ein Urteil tv3 Dchössenge- richts richtet, einerlei ob tu bei e i n ober zwei Hichter miLgeöirft haben, sog. grobe ötral- hmmtrn. Den Vorsitz In der kleinen Strafkammer tonn Mkilch ilen. ttt Ifibei rti lz Greilich. bit c«9t9*w ti Ma yyt lauscht fein. nann. end He. *o 8fiOÖIIllB5 t 21. 3. tltbrw w ,K6tkr®d iaren ä» pleJUnon- :oDoöimW m millgnra Pmn Hansa■ Handel^ j'KunidfMOfi ifbreriiu^, ßij. 114 1954 Wunm Um’' '{„..u, O.UOl m&Co. .6. ^d.Lahn Sinieniitaht 1 itre Prei-liilk! ?);itt»#A Irl» 0 11 >r inm «* ronc Seni’iinfl iw und Scheue die Ohren abschr»ell>en werbe. Die Mimt erzeugte Furcht tonn für baä Ätnb verhängnisvoll werden, toenn eS wirklich erfratth und sich nun, Don seinem Stanöpuatt auä mit Recht, gegen jede ärztLiche älnierluchung sträubt. Diel rich'tzer i't eS, in jedem Kinde das Gefühl erwecken, dah der .Onkel Doktor" unter allen llmslä.iden sein bester Freund ist. Also nrchmalS, Furcht ist iedem Kinde vom Hause aus sremd und stet- nur da- Produkt einer falichen Grzichung. D.eS erkannt zu haben und zu wissen, ist gerade in der heutigen Zeit der älnt^rernährung unterer Kinder von besonderer Bedeutung. Dr. S. Kleine Winke. 6t Laufen und Spielen kleiner Kinder. Kleine K'.nder muh man beim Lausen- lernen auf beiden Seiten gl-eichmähig unterstützen, und zwar entweder, indem man die Hände von hinten an beiden Seiten des Rumpfes unter die Achselhöhlen legt oder i-idrm man vor dem Kinde riuftoärtS gehmd seine beibm Hände gefaht hält Aienulls darf di? Un erstützu ig des Kindes bloff mit einem Arme geschehen, weil dadurch un ehllar dessen Rückgrat verbogen und sehr leicht beim Fallen der festgehultene Arm aus dem Delenk gedreht wird. Sogenannte Laufbänder und Laus- torbe sind ganz verwerflich, erstere, wrll s-ie die Brust einengen und die noch weichen Ripren ein» btüden, letzte«, weil sie die Schultern in die Höhe drängen und nicht erkennen lassen, wenn daS Kind müde wird. Keinerlei Hebungen dürfen in diesem zarten Alter bis zur Ermüdung fortgesetzt werden. Wenn die Kinder selbständig lau>ei und spielen, hat man zu beobachten. Sah sie nicht einen Arm oder ein Bein vorzugsweise benutzen, K D. beim Oefsnen der Türen, beim Treppensteigen usw. Werden die Kinder von fügend auf an die gleichmätzige Benutzung beider Hände gewöhnt, so behalt«, sie diese gute Gewohnhebr auch später bet v. Gehäkelte- Kindermützchen. Bo« roter Zephyrwolle häkelt man. mit 3 Waschen beginnend, immer in festen Waschen eine runde Fläche, man muh beim Zu nehmen daraus achtel», dah dieselbe glatt bleibt Hat man ungefähr 30 Zentimeter im Durchmesse, so häkell man ein hübsches Scitzchen herum, auch aenügen einige Wal Dogen. Run teilt man sich diese runde Fläche in 3 Teile. Zwei Drill«! davon legt man in füns gleichmähige Falten und aaentert sie mit einer Schleife. Das letzte Drittel biet5t glatt und umschlicht den Hinteickopf des Korbes. Birdebänir«: in der Farbe der Schleife vervollständigen da- Wützchen. Sehr hübsch mach: es sich in weih und blau; will man es praktischer Haden, so wäre rot au empfehlen. f. Flecken-Apotheke. Die in jedem aeordnrten Haushalt eine Hausapotheke vorhanden ist, so sollte auch eine Fleckenapotheke für die Reinigung der Kleider vorhanden fein. Sie ist sehr einfach zusammen ^stellen Am besten enthält sie ebu Flasche Den zur. eine Flasche Alkohol (SZprvzentig), eine Flasche Terpentinöl, eine Flasche Fleckenwasser, eine deute Schachtel OuU- wria rinde. f. Dorsicht mit gekeimten Kartoffeln! Kartoffeln, die gekeimt haben, enthalten einen giftigen Stoff, das Solanin. Zwar enthalten auch keimfreie Kartoffeln Solanin, aber längst nicht in der Wenge, als aekeimte. SS sei jetzt daraus hingewiesen, dah die Keime, die namentlich tDährcnb der Frühlingszeit bei allen ÄartofMfortcn vorhanden sind, forgfäl.lg vor dem Schälen entfernt werden müssen, da die ftälitten Giftstoffmengen sich in den rankenden Keimen befinden Schäle rech', dick ab und bringe jetzt nur noch Salzkartosseln, die man am besten zweimal abkocht, auf den Tisch und keine Kartoffeln in ter Schale mehr Das Keim n ter Knollen, rächte verhütet man übrig.ns vollia, trenn man sie rechtzeitig mit einer Sage Steinkohlengru- bedcckt. Kirche und Schule. - I5e lein wird. Elemens Brentano dem Mittelpunkt des früh.vman.i'.chen Kreises, sind die ersten Bände gewidmet. Seine C h r o - nika des fahrenden Schülers Ist in der in dem elsässischen Trappistenklosber Olenbcrg aufbewahrten Utfaffung* hier zum erfterrmal KD» offentlicht. Es sind die ergreifenden ortbttbefennl# ntlfe des Dichters aus der glücklichen Zeit feiner tiefen, leidenschastllchen Liede zu Sophie Weocau, die damals fein ganzes Wesen, Sinnen und Dichten er ürtte und fein Seelenleben durchfonnte. .Sin Bild alteret, unschuldiger Zeiten und Zustände will er in frommer, mittelalterlicher Stimmung zeichnen, literarisch den Zauber jenes vergangenen Lebens in das moderne Ledensgesühl einschmerzen und seines Herzens Sehnsucht nach gläubiger Sinsalt hinemversenken. Liebevolles Derständni» für die fromme Demut, Einfall und EinsachhZt mittelallerlicher Menschen und Men- fchenwerte führt ihm dic Feder, und all« Seligkeiten des Herzens strömen ihm dabei aufs Papier." Die mit der ganzen Liede und dem vollendeten De schmuck des Bücherfreundes gewählte Ausstattung fügt das aaive zu einem Kunstwerk von wunle.voll künstle ischer Drschlossenhett. Handkolorierte Initialen und Bilder F.anz Poc- crS. Faksimiles, Bildnisse und Ansichten des Fundortes der Handschriften vollenden den romantischen Zauber, der dem Buche entströmt und dem sich so leicht keiner entziehen werd. Geschäftliche-. — Zur Leipziger Frühjahrsmesse, beten Termin am Samstag in bleiern Blatte mti- geteUt wurde, bemerkt das Wehamt für die Mustermessen in CeiMig, dah jede gewünschte Auskunft über die Messe erteilen: der ehrenamtlich« Vertreter des Wehamts für den Handels- kammerbezirk Diehen, Hermann Fuhr, in Firma 3- Ä Fahr, Diehen, Sonnenstrahe 25, und die Handelskammer in Diesten. Du rch bet ehrenamtlich nachstehendes Dau. und Nutzholz versteigert: 25 Lichenk'ämme = f ‘ ' verein I Beuern, eingetragenen Genossenschaft mit beschrankter Haftpflicht zu Beuern, eingetragen: Durch Deschluff Der Generalversammlungen vom 18 Dezember 1923 und 31 Januar 1924 ist die Genossenschaft ausgelöst und in Liquidation getreten. Zu Liquidatoren hnD bestellt. Georg Stein, Kaspar Walther und Daniel Ludwig Sommerlad, sämtlich in Beuern. 932 B Giehen, den 7. Februar 1924. Hessisches Amtsgericht. Etagengeschäft Offenbacher Lederwarenvertrieb nur Kirchenplatz 8 Gießen nur Kirchenplatz 8 Achtang-EeiiEiihändler! Best llen Sie in llbrem Zntereffe ein flemifdtie* thobeuafci bei der Vampfseifenfabrik w.LouirSchütle Leipzig damit tVnrn die r ch iae Beziias- fluetle bekannt wird. x'vare ntdi' *11 f mt tragt otruia lämt- Zusammenkunft vormittags 9 Uhr an । der Straffe Holzheim - Cang.fBöns am Pfahlgraben 950D Dürgermeisterei Holzheim Wetz. ailllllllllllllllllllllllllllllllü !»l!M liefern MUlftft ab Vnaer und wraaon- lueife ob tverk in beiter — norbiveit- beutfdter — ttfnve Gebr. Kahl Gieherc. 700D Diinninniiiiiminiininiiin Bckanntinachnng. An unser Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Am 30 3anuar 1924 bezüglich der Firma Wilh. Ragel, Giehen: Die Firma ist, erloschen. Xm 4 Februar 1924 bezüglich der Firma Wagner & Dolk, Grohen-Linden: Äckhannes Wagner ist aus der offenen Hankxcksgescllschäft mit Wirkung vom L Hanuar 1924 auSgeschieden und diese erloschen. Das Geschäft wird von dem Wilhelm Dolk, jetzt in Orotten-i?tnbm unter der seitherigen Firma fortgeführt. Am 6 Februar 1924 a) bezüglich bcr Firma Siegfried Stern In ®letten: Die Firma ist geändert in Odlnbuttvte Siegfried Stern, Gietten Dem Kaufmann Heinrich l)oh tn ©letten ist Prokum erteilt, b) Di« Firma Dikmeier & Lveb, ©letten. Desellschafier sind die Kaufleute Friedrich ©ifmeier und Sally Loeb, beide in ©tetten. Die offene Handcls- gefellfchaft bat am 1 Februar begonnen. Am 7. Februar 1924 bezüglich der Firma Otto ©corq vormals Heinrich Kühn in ©letten: Der Otto Georg ©he- fvau, Helene geb. Aickel in ©tetten ist Prokura erteilt. 928B ©leben, den 8 Februar 1924 _________HefsifcheS Amtsgericht. 644 ftid)ttn«'Dfrbftawgfit 572 ll-'chtrn.Reisftangen Friedberg, den 9. Februar 1924. Hnchbauamt Haag. Bon» und Nntzholz-Bersteigernng. Freitag, den 15. Februar, wird im Holiheimer Martz, und (BemelnbetDalb easherie. Kether Delta aal Herde Kültimrkerli llnue- und Kücboi xorüte Sparhoch- gerattert! o Tagtwarta aller Ar*. Ttlltr und Teeeta in Bunzlauer Porzellan und Steinrai, und ,‘mAlllierte Kleenwarei H.Schön 1 Co. MarburtrerStrÄ Bcknniitmnchnug. Der Voranschlag der Gemeinde Trais- Horloff für 1923 Ds liegt vom 14. Februar 1924 ab eine Woche lang auf dem Amtszimmer des Dürgermeisiers zur Einsicht offen, woselbst fnaerhalb dieser Frist (Ein. Wendungen schriftlich oder zu Protokoll öorgebrud)t werden können Zu der Umlage haben auch die Ausmäiker beizutragen. Trais-Horloff, den 9. Februar 1924. Dürgermeisterei Trais-Horloff. BrelTöHtianetllrl l t. B wurde heute bezüglich der Bank für Handel und Industrie, Riederlafsung Giehen, eingetragen: Die Firma ist erloschen. 929 B ©tetten, den 6 Februar 1924. _________Hessische- Amtsgericht._________ Beknnntiiinckinng. In unser Handelsregister Qbt. B wurde heute bezüglich der Firma Gie- Vener Od- und Feüfabrik Ackiengesell- schaft in Giehen eingetragen: Die Prokura des Eugen Deyerle in Giehen ist erloschen. 930 B Giehen, den 6. Februar 1924. Hessisches Amtsgericht. Bekanntmachung. In Unser Handelsregister Abt. B ttxjrbe heute bei der Firma Baufilwerke, Aktiengesellschaft, ©testen eingetragen: Durch Beschluß der Generalversammlung vom 28. November 1923 ist das Grundkapital um 3 700 000 Mark erhöht und beträgt nun 14 200 000 Mark. Die KapitalSerHöhung ist burdbgcfübrt. GS find 2700 neue Stamm- und 1000 Vorzugsaktien ausgegeben, und zwar zum Aennwert. § 7 und 23 Abs 2 und § 29 der Satzung ist geändert. Die Vorzugsaktien haben bei allen Abstimmungen über die Besetzung des Aus'ichtsratS. der 2Icnbcrung der Satzungen und die Auflösung der Gesellschaft zehnfaches, in allen übrigen Fällen einfaches Stimmrecht, fowte Recht auf DorzugSdividende. ©tetten, den 8. Februar 1924. Hessisches Amtsgericht. 927B In unser Handelsregister Abt. R Wurde heute bei der Firma Qaerfahrt! ©d> rüber Löb. Aktiengesellschaft in ©letten, eingetragen: D«n Kaufmann Hohn ©anS zu ©letten ist Prokura derart erteilt, dah er mit ct icm Vorstandsmitglied ober stellvertretenden De»r- standsmitylied ober einem anderen Prokuristen bie Firma rechtsgültig zeiebnen und vertreten kann. 931B ©letten, den 7. Februar 1924. HefsifcheS AmtSgertcht Behördliche Anzeigen! Bekanutmachnug. * • w v In unser ©enosfenschaf tSregister wurde —• heute bei dem Spar- und Vorfchuff- Zusammenkunft an der Wegkreuzung Licher Straffe. 1. Schneise. Aäheres siehe Anschlagtafeln, ©teffen, den 8. Februar 1924. DerQberbürgermeister 3 CBjDr Rosenberg. Holzsnbmission. Aus den Waldungen der Gemeinde Annerod soll fö nendes Hs'lz auf dem Sub. missionsw<-g verkauft werden: Fich*enftämme3. Kl 2 Stück--1,88 Fstm^ 6 Stück 4. Kl. -- 3,42 Fslm., 35 Smck ba.ftl = 12,79 Fstm., 89 Stück 5b-Äl =5 17,98 Fstm. Das Holz *ft mit Rinde gemeffen, der Kaufpreis ist pro Festmeter nach Goldmark an. 18 ^ebtuat ,924- nachmittags 2 Uhr, ^itucifeucrßcunttn«, verschlossen auf unterzeichneter Bürger-' Die Schreiner- und Schlofferarbeiten des meisteret eingereicht sein, wo in Gegenwart Dirckiorendopp. lhauses in Wöl'ersheim erschienener Bieter die (Eröffnung ftattflnbet. Die stausbedingungen werden vor der (Er. öffnuna oekanntgegeben. s 8- sr*5 ä Sä'SS 5 STä d