Erstes Blatt Samstag, 12. Januar 1924 K4- Jahrgang InjM «Ried: 94 Millungdld: igen Xe.-aia io h*|4>ulb» lin Vlx& trtrb der Hanföl tl4>M 'Xc- 1Dlrt|»#t fit Iwjtiyn oee 2< mm $ reu: jr lt4)\4u»®4nt I0Gotdp|eRmg. fir 4ie- hlame-Jliyrtgtno.Ti) n » 'Stellt 3j «*ü.öp|cnnig Vta i»on^r«|i -J . *•*(' ^Ug. - ucrjm»Jtiu4 |ux iJjtmiiiL .reuiQeton; Dr.IJntbr. Illdtz. ilangt; f*r o<» Hörigen *«Ui trw|i dlum 4>ein; ur&er rammen Zungen freut er ieb. Fabel txrftoptt unb bk bcutfae ®ln| . ner »erben Gin Vl4u mir Qierung durch das Linken bei Kranken |a auf- gcfiedi Auch sie ahnt, bah das XueUnb bk sraniöstsche Valuta tx»r allem bei bald täglich schlechter bcnxrttl, mell Krandeich sich Ibflema* tisch die üudlcn für Tcraraiip.wn. m:t denen ei seinen Ue derbe bars zu ftiwnic.ei gedvslt bat. i,sn> tbetfl de"'' ge- ltiiir- ila"'- r"E Sllbt 112199 isol'ie eriinfl "der iflUtb iti* glänzenden ^Diffcrenzgefchäftes. Oluf bic.c —- fennten mir durch Verschenken erneS Teiles des „Nachdem die Interalliierte Rhein - landkommissian die Verordnungen der Regierung der autonomen Pfalz, die ihr von dieser zur Genehmigung unterbreitet wurden, am 2. (Januar amtlich eingetragen hat, muß Vie Bekanntmachung bei Delegierten von Zweibrücken vom 4. (Januar an die dortigen bayerischen Behörden als null und nichtig betrachtet werden. g«-. Sofort“ dieses Grlb mctri völlig entwertet erst wieder ini Inland zurückltrönue MU dieser Art her Bezahlung unserer Ginfubr tffi vorüber, wohl für immer. Was wir im Lande produzieren, reicht nicht aus. uni vhv Lk-benimittdeinhibr *u cmäbr.m. was di« Industrtr auiütbrt reicht nicht aus. untere Sintubr zu bezadlm Dann bk ©Jbxlcrigf.-ik’n, bk uns Frankreich im Ruhr- gedkt bereitet, nicht alsbald behoben werden, (önnen mir Ne Wirtfchaft nicht voll lausen lallen, »rod trkberum Derminberte Stcuerkrast. allo auch des ilmVufdbc^ in die effektiv in Genehmigt Frankreich unserer Wirtschaft, sch »ieber zu enNottln, kann Deutschland gründen klammen hänge, allo aus feinem eigenen Interesse heraus. Krankteich sich entschl eyrn wirb, die Aanb von unserer Gurgel tnejvu.'onen und den TSSca sreizugeden. aus dem wir und zunächst wirt- schastlich kon'olidieren können. Die Antwort. Paris, 11. (Jan. (TDTQ5.) Der deutsche Geschäftsträger, Do.sch sidrat von Hoeft. ist heute nachmittag 5 Ufrr vom politischen Direktor des Ministeriums des Auswärtigen Peretti d« la Rvcca empfangen worden, da Poincar^ durch die Kammersitzmtg über die auswärtig« Politik verhindert war Peretti de la Rocca hat dem deutschen Geschäftsträger als Antwort ans die deutsche Rote vom 24. Dezember ein Memorandum im Umfang von 14 Serien überreicht. Dieses Memorandum geht Punkt für Punkt auf die deutschen Ausführungen vom 24. Dezember rbt, um den französischen Standpunkt, der, wie man nach den Aeußerungen der Presse in den fetz» ten Tagen annehmen konnte, tm wesentlichen ablehnend ist, zu begründen. Cd entstand hierauf zwischen dem deutschen Geschef Stta- C«r und de la Roeca «ine sehr ausgedehnte Unterhaltung, die sich auf alle Fragen über die Lage des besetzten Gebiets bezog. Peretti de la Rocca erklärt«, dir sehr technische Antwort, di« die französisch« Regierung auf die deutsche Denkschrift erteilt habe, wolle di« Fra^e nicht erschöpfen; sie bedeute keinen Ab- fchkutz. Wie Poincarc- bereits am 15. Dezember erklärt hab«, sei die französische Regierung jederzeit bereit, deutsche Anregungen entgegen« zunehmen und sie sachlich zu diskutieren. Die trockene Antwort, die erteilt worden sei, verpflichte daher keineswe^ für die zukünftigen Verhandlungen. — Die Unterredung hat 50 Minuten gedauert. Der deutsche Geschäftsträger wird am Sonnabend noch Berlin reisen. nr. IO ttrctr.i so lick', «mf'« Sonn, tnb Cieienoa«, «e tlbfT5dmstoq»betIagf: GlebenerFamiliendlötter wochen'bezvonpret, 70 Golöpfennig em* schlietzlich Trägerlohn, auch bei Sichler,a einen einzelner Nummern m« folge höherer Gewalt.— y em Ipr ech-Lnsa lüsse: für die öchrisr eaung 112; ttr 2 erlag und Gelchöftostelle 51. Anschrlst für Drohtnach. :dvten: 2In jtiger Aiefeen. postschec-lonto: fueflirt a. Uu liess. 'SS mlt\utfilcn, bah eine Uebetuxi4xmfl der Brücken u Rachsorfchungm nach den Tälern nicht mehr nötig sind Mit Gottes ftiHt ifi dklen schänd- lichen Rlenlchen Gerechtigkeit mlberfabven Der Delegier e kann seine Spießgesellen betchunen. Inic er will, sie werden Oberländern nicht entgehen Dir haben den Schwur abgelegt, nicht zu rohen, bis der lebt« dieser Räuber unb Verräter am Boden liegt. Mein Oberland." ment ave B:bingun ^cn erfüllt werden, wenn von bvute an ein Aufsch-iung datieren soll: Ausgl.ich des Ctaatcf-uhg-t# und ®eir ’.bn i-i • lanb-anleihen. Beides liegt in FraikreichZ Hand zuletzt restlos verscherzt hatten, wicderbe-zustellcn. ist geschehen Rach Den vielen Halbheiten und Mifnrissen staatlicher Wirtschaftspolitik ist end- lich ein lvaischer StabilisierunaSplan aaSgearbeitrt und durchaeführl worden. Dor allem hat de* Staat beg'-iffen, dah cd mit der seither geübte-' Art der Finanzieimng seines Bedarfs ein Tn de haben muh. Gr treibt wieder ehrliche Steuerpolitik. er hat die Ausladen mehr and nkfor an die Annahmen angegll-hen und bat dabei mehr Gi-fvlq gehabt, als auch die Optimisten unter den Sachkennern in solcher Kürze erwartet hätten Wie die Agence Beige meldet, bat der Bel* gische Minister des Aeuhern heute dem deutschen Geschäftsträger Ne Antwort der belgischen Regierung auf das Aide Memii e vvw 24 Dezenrber über geben Die An wort erklärt, die belgisch: Regierung sei bereit, aus dem leit der Einstellung und Bendigun, deS Pas ive i Wiker- siondes eingeschlagenen Weg fonzuf ahren, es mühte aber daran fest gehalten werden, dah die Diskullion über einen ModuS vivendi mir Ne Modalitäten der Derwaltung der Pfänder behandeln könne, ohne amDrundsatzder Psän- der etwas zu ändern, und dah der Grsolg von Der Handlungen in hohem Mähe von der loyalen Ausführung des Deriailler Dertrages durch Deutschland ab hänge. Reparationsdebatte in der französischen Kammer. Paris 11. Ctan. IW B ) In der Kammer erklärte der Führer der radikalen Partei. A c r r l D t, er wolle nicht über die Dergangenh.il sprechen 'm einem Augenblick, in dem b.e Konferenz der Lach- verständigen znsamnvntre.e, auS der doch Ich'i -H- Uch ein baucroaf er Friede entstehen könnte. Selbst Ncienigcn. bis die Ruhrvperation für notwendig erklär! hätten, konnten ll« heute nicht mehr als befriedigend ansehen. Die Greta- nille hätten bewiesen, dah Ne auswärtig' Politik. Nc sich auf ein Gleichgewicht und auf Allianzen stütze, überleb* sei. Die Räsonen muhten in der Zukunft deS DölkerbundeS das Hell fud;en Frankreich das vor bt Ruhrvp^ra Ion nich: von feinem vollen Recht auf Lachlieferungen G.brauch g -nmcht habe, werde immer nur 72 Prozent der Sach!leferun^?n «rhal'en. und davon tnü'le man noch alle Ärhcn abziehen. DaS Ruhrgebiet Id allo nicht allein genügend produktiv^ um Ne ReparallvTien sicherzustellen. Di« komisch« Folge davv» fei, dah ti« Alliierten «ine Qt_ kx bei Lage. Gs sind nicht gemn Dwllen vorrätig, mu denen t-ir n^twenbi" Gi ifubr stnanzi-7rt werd-n | könnte. Gini ien grofr-ren Firmen m't alten Ge- fchäftsb?nirbung^n im Ausland mag eS gelunr*~ii fein und weiterhin geFitgen, sich auf privatem Wege An l mdSkredit zu b-schaffen Für die gesamte Wirtschaft kommt dideS Mit nicht m Frage, und aetafrrfo8 ist eS.zudem nur dort, wo mit cini c- 0 d> r1?ert auf zullrnfck-?n A^atz ge- rcd>net w rden kann, vor allem bei der OHlDCfT- düng eingeführt-r Rohstof'e zur D-rgrdntimg und Derf nn -rung für Grvortzwecke. Wir brauchen die grob? AuSlandanleihe in chohe von Milliarden Mar'', und solanas un5 nicht die Möglichst gibt, dafür eVte erftftelluc Garantie zu Idwlfrt solang werden vir den Ablauf des Schicksal- über unS ergeben lallen muffen, ohne aus Sigtrm eine Wertung wm B:llerm b'rbrtfübren zü förven Wir leben eigentlich autark, d. h der Import aus dem 2lusland ist auf das Allei-oNvendigst? unb in der /Jau lllache auf Q'bendmittd etna-r chrankt. Sin grohrt rar her Wirtschaft verz-ch et we-en Mang l an Rohstoffen auf Bdchlltigung^ Olur fo können wir uns kreditfähig.srbal^ De un- aebemmtc Freigabe Devisenmarkts wurde die Pavi-rmarl alsbald ind Dodeilvs. oblinken lallen, zum andern nbet au^ fetne mah- gebenden Dal ut ende stände auf ^n Markt locken Für die Pavwrmark besteht ün ^uslandeleine Aufnahmefähigkeit mehr, unb Ren EM-k wollen wir vorerst, um ihren ^arS »u drücken, nicht ins Ausland ^bt allo mir eine Ausländsanleihe, mag tchst in der S^m der Dereinbarung mit prtva'en Bankiers Tarn; gar nicht anders gebt, müssen wir schltehlich au» bi den sauren Apfel einer Abmachung rwn flierung zu Regierung untereinander beih^. was die mindestens teilweise Aufgabe unserer Sinam Hoheit zur Folge haben wurde. Lt auch nicht zu erreichen, dann bleiben dustere Mi sichten: Entweder wir müllen rm Ausland Mn tcnmart anbieten. Dann wurde daSAuSland ab- hxirten. fic möglich' bdhfl 8U M»™*» ** Zum DerständnlS dieser Brkanntmachu.ag mag bemerkt werden, dah die in der vorstehenden Bekanntmachung widerruf mc Derlautbarung des KreiSdelegierten d,'.n ging, dah di« Regieimng der autonomen Pi^lz nicht offiziell anerkannt sei, und dah deshalb die Interalliierte Rheinlandkoinmislion ihre Verordnungen nicht -egistriert habe Es steht allo fest, dah die Inter» alitierte Rheinlandkommillion die Anführer deS hochverräterischen Un.ernebmenS in der Pfalz i n aller Form als legitime, gesetz- daS Gebäude der .Reuen LandeSzeitung" von den fetzt wurde Der Haup'fchriftleiter der ebenf .US verhafte', werbet follle. war abwe'end 5enm ist von den Franzosen eine nächtliche Der- kehrSf per re von S Uhr abends bis b Uyr morgend verhängt worden Der Derkehr zwilchen Mannheim und Ludwigshafen beschrankte llch auf ben Gilcnbahnvertehr Die Zage konnten den ungeheuren Andrang taum bewältigen Dor dem Bah-Hof Ludwigshafen warte:en vom Rachmittag bis in die späten Abendstunden Tausende auf bie Möglichkeit einer Rückkehr Sine Pahkontrolle fand nicht statt. In Pirmasens sind die Separatisten feit einigen Tagen dazu über gegangen, ihre Gefangenen vielfach zu mihbanbcln, anscheinend nach franzö'ilchem Dorblld. wovon zahlreiche Fälle, namentlich aus Ma inz. be- kann', lind Sine besonders unmenschliche Behandlung widerfuhr in der Rocht vom 6 zum 7 Jan. dem Pi -malender Bürger Maste, der gegen die Mihhandlung rtned KriegSinvaliten Seebach, der den rechten Arm verloren hat, Sinfpruch erhoben hatte Or wurde von den Separatisten verhaftet und derart zugerichtet, dast er in hoffnungslosem Zustande ins Krankenhaus überführt werden muhte Die mutmaßlichen Täter. Paris. 12. (Jan. (DB.) Roch einer Meldung deS .Marin" aus Speyer hat der Delegierte der Rbei: l rndkommillton in Ludwigshafen eenen Dries erhal en, der am Brhnhof in Frankfurt a Main auf gegeben worden unb der von .fünf Oberländern' mit ben Anfangsbuchstaben ihrer Romen un cnei-,net fein soll. In dem Briefe | heih! eS: .Wir sind auf deutichem Boden in | Sicherheit angenommen und haben die Shre, Ihnen aller Form alS legitime, gefeti- qebende Gewalt anerkennt. Die deutsche Regierung legt gegen diesen unerhörten Dor ang Derwahrung ein und fordert, dal) die dortige Regierung sofort dagegen einschre11et Aach einer amllichen M rtclluni bat daS Reichskabinett tk tfälzifch: Anielegm'eit erörtert. Durch die Ermordung des 6e xintiftcn» anfübttrt cheinz-Orbis i l d.e durch d.' Leva- rotistenputschr und ihr- Degünstigun; durch di.- Besahungsb hörten geschissene unhaltbare Lage blitzartig b.leuchtet worden Seit Wochen ist «ine wehrlose Bevölkerung auf Gnade und Ungnade dem uugechtmmv'N Terror einer skrupellosen Baude auS rtiesert, die sich als unbeschränkte Herren tm Lande auf- sitzen In Speyer empfing General de Metz die Vertreter der pfälzische Städte. Der Vertreter der Stadt Spev.r drückte im Ramen der pfälzi- schm Städte fvin Bedauer-.i über die in Speyer l orgefommenc Mordtat auS unb wiederholte fa- dann feinen in Koblenz vvrgetragencn Protest der Städte gegen die nach ihrer Aufastung zu Unrecht bestehende autonome Regierung der Pfalz. • Hierauf wurden die Dertreter der pfälzifchen Verbände unb Korporationen von General de Metz empfang-n (Verband pfälzische Industrt?l- [er. Arbeitgeberverband. HantelSiammer. Han- delvschutzverdand. Ha ndweristammer, KreiS- bauemfamm-r, Weithandel. Tantetocreinigung, Verein pfälzischer ZeltungScerlee.Se. Landesverein Pfalz im Reichs verband der deutschen Prelle. 2ll othe lenkamm'-r. AmTzteverband. AnwaltSkam- mer.> 0k erhoben in feierlicher Weise ebenfalls Q l n f t r u erer 'Ltantate handelt, ist nicht zu erfahren. Rach M tteilung der Rhein» land.ommistivn ist bie 6t«rre bis auf axrtlertf txrtüat worden. Der Güter- und öetxmdmitiel- verkehr soll während einer bestimmten Tageszeit nicht behindert w.rden. D S zur Rvttagstunde war auch der Per' men^ug ersehr von Mannheim nach Ludwigshafen mö lich Ais weitere Repressalie wird gemeldet, bah M still. toi 1 ab 'N ,6«d auf S01* N k folgt) Plünderung'N Vertreibungen Fo ih:llSbm:7ubu-'- aen. Raub und Erpressung s n) an d?r Tageso d- nung. Di: rechtmähiz? Po izei wird drrch fru Desatzungsb.Herden auf Schritt und Trtt g e- b e m m t vo.i ihren gesetz ichrn Mitteln Gebrauch ?U nrnfr-n Sa» fran»M.I»: Hi it.ir. bi» fonft in jedem harm'.osnr Vor al fof^rt cm: 0^^.061:113 der Sicherheit brt Besatzung rtruppen u d der öffentlichen Ordnung erbhdt nc»)t nich: nur tn.cn- lo- diesem Treiben zu 1onl>cm begunsttgt in jeder Beziehung Die neueste ^t^ gs- Phase ist bah den Gewa takten her 0e p!der Ph.aseo'.ogi: der Belanm^bcherden der Anschein der Leg r nrität geg b n wrc> Aaub heiht ntcht mehr eia ib. sondern Konfiskation Dieser bie Krone aufgefent. wewr letzt drr ve brechert- Akte bi kr Banden, die das D.g utetl von Recht und Gesetz sind. alS Verordnungen und Gesetze behandelt unb genau so wie die Gesetze d-s^R-iheS und ber Länder vom Bureau der Rheinlandkommission rcgiftnert wer)D -e. s-r ntögltofl billifl zu I Q^Sr^xiT'än'ibr Ä M nicht nehmen. Durch bie Mogltchkett fl Absichren c n s fletnen chm'enr v.a oes arnrrauiches in bk cffrttm in ®iwin^ AZp^tern d- erdrückenden MehrhÄt nie baren Rentenbriefe ergibt sich Chance ern^ Z^mmng aafg n tg: w rd. der h. nt I - - ----51 — Aus otc.v -an I widerstrebt. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen ümd mib Verlag: vrühl'sche Untverfstärs-Vvch. eib SltiRöruderet R. Lange in Netzen. SchriftlettuRg ueh GeschZslsRelle: Sckfastkrahe 7. weniger SlaalSvi'künfk. gröbere Schürfer gleiten bed DudgetausglctchZ zur Folge hat tf-med hängt am jirfbcrci. Dor allem aver müllen zwei dc- Wo stehen wir? ichtzypothekarisch für bie Reinen bank belasteten) * “ I ®ninb und Dvdend den zunächst unumgänglichen Sin Blatt sagte kürzlich wir Deutschen seien Importbedarf decken Aber das uxirr feine gewissermatzen 1c£on Altmeister der Inflation. I Dauerlölung Ein ?luyen wäre unter den hier während die Franzosen noch Lehrlinge seien, gemachten Boraudseyungen nur denkbar unter Das war vor allem in dem Sinne gemeint, wir Umstellung der gesamten Volk»wirtschaft aul willen um die Inflation, jeder einzelne wir die Landwirtschaft, d h Rückkehr vom In- lernten ihre Zusammenhänge kennen bis in die dustrie - zum 2 grarstaat. fvsern wir nicht allerletzten Feinheiten: wir spürten ihre AuS- einfach verhungern wollen Die Tragweite dies.S Wirkungen furchtbar am eigenen Leibe. In alle Schrilles Iaht sich von hier auch nicht annähernd DollSkreife ist im Lau'e der letzten (Jahre ein ubcikbcn. aber um die Hälfte des Dolle« vor Derslehen dec Derkettunge.r des Wirtschaftsleben- dem Hungertod zu bewahren, wäre ed die letzte hineingedrungen, wie dteS nur in einem Lande Möglichkeit mit nachhaltigster Inflation auch dem Aermsten I Die (Jahre hindurch haben wir davon gelebt, fut. aufdrängen kann Aach über Politik kann I bah daS ArtSland durch fpekülasiven Aufkauf nrcht mehr biskatiert werden unter Absehen von I der Reichsmark in der Hoffnung auf beren Dert- bet Wirtschaft, heran wo fic nicht Zweck steigerung uns dauernd ungeheuere Kredite gr- tft. Ist sie zum wenigsten Mirtel. Die geben hat, geschenkt hat zum grössten Teil, da Wirtschaft ist Trumpf geworven, man mag ixus I giÄÄÄ» Die Vergewaltigung der Pfalz. 7.^ dnLaHfillunfl.^btr dn,?TC röte Reichsreaieruna protestiert gegen bie Anerkennung der „autonomen Pfalz". - Die Tätet d^allerel^elitarstc^wirtschaft'ichOn Zusammen- bcs Speyerer Attentats. - Unerhörte französische Repressalien in Mannheim-Lubwigshasen. hänge har zu fein. Soweit he Optimisten Haft, I wird man sich freuen dürfen über daS Dertrauen, I 'Berlin, ll (Jan (WTD ) Die Votschrst bad sie in die deutschen DolkS- and Wirtschaft-- I in Paris unb die Desanbtschaft in Brüssel srrad fräste setzen unb wird wünschen, datz solcher I angctoiclen worden, folgende Protest nvte zu Glaube in unterem ganzen Dvlke Wurzel schicen I überreichen: möge. Wer der Tropfen von Wermut, der diese I Es mehren sich die Anzeichen, bah die Inter- reine Freude trübt: fic urteilen auolchlietzlich mit I alliierte Rheinlanrkomm s ion in immer forllchrei- bem Gefühl, ohne Kenntnis und Dcrücksichtiqanz I trnbem Matze die fogenanntc Regierung bet auto- beS vorliegenden Sachverhalts, der Wunsch ist der I nomen Pfalz als Inhaberin der legi- Dater ihreS Gedankens. ahnungslos wie ein I timen Regierungsgewalt in btt baye- BlInder tappen sie in die Gefahren hinein, bie I cifd>cn Pfalz ancrlcmtl So wurde her deutschen unS tz^äaen. anb cS ist zu fürchten, dah die «^Regierung bekannt, bah b.e Interalliierte Rhein- Reaktion nachher um so stärker werde, dah fic von | lanblommlfllon bie Derordnung diefer logcmnn- ten Regierung am 2. 1. amtlich registriert hat. DieS wird bestätigt burch eine Bekanntmachung des französischen Äreidbdcgterlcn in Zweibrücken, Oberstleutnant Dcs 0 rt, die in ben psälzischeii Blättern veröffentlicht wirb unb folgenden Wortlaut hat: Sten b ^Äiu | rid)tMcl ue|)rniitt(L 3 ciiiidjl lh^:nbtrn AnnirldAgriL Sä VS«et< ln8bfl“ 190c Ör wünsche, datz Fraickrrtch sich endgültig mtt England verständige und dabei auch nicht die wirtschaftlichen rSagen auf)er Acht lasse. Aach seiner Ansicht forme man sich mit der englischen Arbeiterpartei, deren Führer Macdvnald ein aufrichtiger und kluger Idealist sei, ebenfo leicht verständigen tote mtt den Konservativen Das tragische und verbrecherische Mihverständnis, das gegenwärtig Frankreich und England trenne, müsse endlich beseitigt werden. Wenn man den Plan Rechbergs annehine, der daraus ausgehe, die deutschen Industriellen durch die fron- zösischen Industriellen schützen zu lassen, werde man sich mit England veruneinigen, ja, man gehe einem neuen Kriege entgegen, da die deutschen Industriellen sicher nichts anderes zu tun hätten, als sich der Vormundschaft der französischen Industriellen zu entziehen. Herriot spracht über LoolsonS Vorschläge von einer grohen i n ■ ternattvnalen Anleihe. Poincarö entgegnet. Eoolson fetie aber eine Herabsetzung der deutschen Schuld alS Kompensation für die interalliierten Schulden voraus. Alle Bemühungen nach dieser Richtung seien jedoch zwecklos gewesen. Zur Frage der Sachverständigenausschüsse bemerkte Herriot schließlich. sollten diese erfolgreich rabeiten können, so mühten sie mit ungebundenen Händen arbeiten können. Das sei keine Gefahr für Frankreich, da ihm der Versailler Vertrag und die Repko alle Garantien gäben. Einzelhandel und neue Steuern. Derlin, 11. Han. (Priv.-Tel.) Der Haupt- auSschtah des deutschen Einzelhandels, der einzigen Spihenvrganisation des gesamten Berufs- standeS, nahm zu den wichtigsten Tagesfragen Stellung. Nne lebhafte DiSkassivn riefen die neuen Steueiwerordnungen hervor, darunter besonders die Bestimmungen über die Vorauszahlungen zur Einkommensteuer. Trotz Anerkennung der Rotwendigkeit des Ausb'ingens des Steuerbedarfs des Revchs und der Bereitwilligkeit. nach Kräften zur Sanierung der Staatsfinanzen beizutragen. wurden die s ch e m a- tischc Relation zum Umsatz, die die besonderen Verhältnisse der einzelnen DirtschaftS- gruppen unberücksichtigt läht, und die Höhe Les Satzes, der in keinem angemessenen Verhältnis zur Derdienstspanne sieht, einmütig von -der Versammlung als für den Einzelhandel untragbar befunden. Die Durchführung dieser bisher erfolgten generellen Regelung tourt» aufjertxm einen wesentlichen Anreiz zur Steuerhinterziehung bieten and die in erheblichem Umfange gegenüber der auf 2l/s Proz. erhöhten Um- sahsteuer bestehende von der Steuer ni-cht zu kontrollierende Versorgung unter Ausschaltung deS legalen Einzelhandels be- trächllich vermehren. Die neue Verordnung gegen denMitzbrauch wirtschaft lrcher Machtstellung wurde auf das lebhafteste begrübt. zumal in ihr sinngemäh ein bedeutsames Mittel zur Verbilligung der Preise, ton ran der Einzelhandel das gröstte Interesse hat, gesehen wird. Die persönliche Vorstellung beim DeichstoirtschaftSminister gab den Delegierten Veranlassung, ihre besonderen Wünsche darzulegen, die unter den augenblicklichen Verhältnissen der Einzelhandel alS im wirtschaftlichen Interesse liegend zu fordern sich für berechtigt erachtet. Der rheinische Metallarbeiter- streiN. Köln, 11. Hin. (WTB.) Hebet den Kamps kn der Metallindustrie wird der .Köln. Zta" au8 dem Ruhrgebiet u. a. geschrieben: Die endgültige Entscheidung liegt nunnrhr in den Einzelbetrieben. Der Christliche Metallaicheiter» verband wolle an dem Kämpf: teil nehmen. Stic Konferenz des Ortsausschusses des Allgemeinen Deutsch.m Gewertschastsbundes mit baren b:r frettn Gewerkschaft der Metallarbeiter wurde nrch Elberfeld dnbtrufcn. Tag und Stunde der Verhandlungen seien noch unbekannt. In München-Gladbach wird in sechs Betrieben der Metallindustrie mit 450 Arbeite n und in 14 Betrieben der Textilindustrie geftrei't. Die städtischen Strahenbahner haben sich dem Streik- angeschlossen, während in den übrigen städtischen Betrieben nur einzelne Leute von der Arbeit fortblieben. Die öffentliche Ruhe und Ordnung wurde bisher nicht gestört. Ein von der freien Gewerkschaft im Lause deS Rachmittags herausg^gedTnes F.agblatt forderte zum Gesamtausstand auf, ohne dah der Aufforderung bis jetzt irgendwie nennenswerte Folge geleistet wurde. Der belgische StreiSbefc- gierte verbot alle Dersamm ungm auf denen die Besprechung der Frage der Arbeitszeit erfolgen könnte. Im Düsseldorfer Bezirk einigten sich die Kampfleitungen d-S sozialdemokratischen Zwei Freunde. Roman von Wilhelm Hegeler. 67 Fortsetzung (Rachdruck verboten.) Aber nun bestand Hans darauf, auszubrechrn. Hnb alle Vorstellungen, alles Beleidigtspielen von Klaus vermochten ihn nicht umzustimmen. Aber als dieser schon verstummte, da war Annie es. da war es der to?id>.' Aufblick ihrer Augen mehr als ihre kurze Bitte, die ihn plötzlich fühlen lieh, bah dieses widerst.rn ge, quälende und demütigende Beisammensein dennoch ein Glück in sich beschloh. ein unentrinnbares, wehes und sühes Glück, die letzte linde Gabe des LebenS vor der grohon Gebe des Rimmerwtedersehcns. Aber kaum Hatton die drei das Speisezimmer betreten, als seine Rachgiebigkeit ihn reute. Der strahlend erhellte Raum, der weih gedeckte Tisch mit den dreierlei Gläsern, dem blitzenden Silber, der feierlich bi der einem Stuhl harrende Diener. Klaus selbst, mit äuherster Eleganz geödbet und ihm mit der Handbewegung des Hausherrn den Platz anweisend — das alles entfacht- seine Wut. Zuerst gab eS eine scharf gewürzte Mokturtle- Suppe, darnach Hummer mit Watzonnaisensaucr. Hnb Hans, ganz dem Gedanken verfallen, bah es tr'tz allem emc Gemeinheit sei. eine freche Schamlosigkeit, dah dieser Mann, bet einmal fern Freund gowesen. ihm hier gegenüber sah, statt sich in Scham und Schani« zu verkrisch'n — Hans, aus diesem ©ebanfcn auftauchend, merkte plötzlich, bah er statt deS Fischbestecks mit gewöhnlichem Messer und Gabel seinen Hummer verzehrte, und einen Augenblick ungetoih. ob er tauschen sollte, sah er. wie von der weihen Sauce etwas in fernen Bart Metallardefterverbandes unb bic komm cuftstr scheu Betriebsräte. Die örtliche Kampftottung würbe durch 6 Mitglieder des Aktionsausschusses verstärkt unter der Voraussetzung, dah b efer seine Tätigkeit in jeder Form einstellt Im Bezirk Benrath-AeiSholz und in Denrath selbst ist der Aus standallgemein. Auch in Hilden liegen alle industriellen Betriebe mit Ausnahme eines TeMlwerkes still. Der Beamtenabban in Prentzcn. Berlin. 11. Han. (WTB.) Der Unteraus« schuh des preußischen Landtags (Beamtenabbau) erledigte den Abschnitt über die Ve r sehung in den einstweiligen Ruhestand. Die Vorlage wurde mit der Abweichung angenommen, dah bei Berücksichtigung der Famrlienverhäl.n sie in erster Linie die verheirateten weiblichen Beamten in Betracht kommen fallen. Das bei der Versetzung in den einstweiligen Ruhestand zu gewährende W a r t e g e l b soll solange ruhen, als die wirtschaftliche Versorgung gesichert ist. Zur Sicherung einer möglichst gerechten Durchführung des Personalabbaus soll nach Antrag der Koalitronsparteien. welchem auch die Deutschnativnalen zustimmten, in jeder Provinz ein Schiedsgericht mit einem unabhängigen Richter an ber Spitze gebildet werden. Daneben soll noch bezüglich ter allgemeinen Durchführung des Abbaues eine Art Heberwachungsaus- schuh des Landtages gebildet werden Bei der Verminderung deS Personals sind die Arbeitnehmer vor den Beamten bann auszuscheiden. wenn sie im wesentlichen gleichartige Aufgaben erfüllen. Kleine politische Nachrichten. Reuter meldet, daß die in Scapa Flow versenkte deutsche Kriegsflotte demnächst gehoben werden soll. Die Kontrakte feien zwischen der Admiralität unb einer Bergungsaesell- schaft unterzeichnet worden. Es handelt sich um 68 Schiffe, von denen eine grobe Anzahl zum Abbruch verkauft und eine kleinere Anzahl für Hebungszwecke als Ziele Verwendung finden dürsten Wie mehrere Blätter melden, ist im Reichsministerium des Innern ber Entwurf einer ReichSdienststrafordnung ausgearbertet worden, über den in nächster Zeit mit den Beamtenvertretern Besprechungen geführt werben sollen. In ber Berli ner S tad tvervrd- netenberfammlung legte ber gestern gewühlte Vorsteher Dr. Caspari fein Amt nieder, weit die Deutschnationalen und Demokraten es abgelehnt hatten, an der Wahl des Vorstandes teilzunebmen. Die Sitzung, die sehr unruhig ver- Üef, mutzte vorzeitig geschlossen werden. Die Wahl deS Vorstehers wurde verschoben. * Rach dem .Vorwärts" wird Landtagsabg. M ü l l e r - Leipzig, Redakteur der .Leftrziger Volkszeitung", am Montag zum sächsischen Wirtschaf t S mini ft er ernannt werden Aus Stabt und Land. Sieben, bat 12. Januar 1924. Die Elektrizitätspreise. Die Direktion deS städtischen ElektrizitätS- werkes bittet unS um den Abdruck der nach- flebenben Mitteilung: Angesichts des auf einigen Gebieten wenn auch noch geringfügig eingetretenen Abbaues ber Goldpreise wird auch oft die Forderung nach Abbau der Goldpreise für elektrische Energie erhoben. Hierbei ist in Betracht zu ziehen, dah der bisher erfolgte Abbau der Preise Wohl lediglich in dem Herabsetzen der infolge ber Papiermarkenttoertung oft bis auf mehrere hundert Prozent gesteigerten Risikozuschläge bei dem Verlauf elektrischer Energie nie emkalkuliert waren, entfällt also zunächst der Anlah zum Preisabbau durch Herabsetzung derartiger Zuschläge bei den Strompreisen. Dab derartige Zuschläge in den Strompreisen tatsächlich nicht enthalten finb, geht auch daraus hervor, dah die Steigerung des Licht st rompreises beispielsweise von 45 Pf. vor dem Kriege auf z. Z. 55 Pf. wesentlich unter der allgemem eingetretenen durchschnittlichen Erhöhung ber Goldpreise gegenüber dem Stand von 1914 liegt. Bei den Kraftstrompreisen ist die Steigerung gegenüber den VorkriegSfätzen etwas erheblicher. Hier wird es auch jedenfalls möglich fein, unter Annahme des Fortbestehens der derzeitigen Wirt- schaftlichen Verhältnisse, noch in diesem Monat an eine Herabfetzung der Preise zu denken. Da gerade in ber letzten Zeit einige kleinere Krastabnehmer dazu übergegangen sind, ihren Bedarf an elektrischer (Energie durch die Aufstellung einer eigenen Kraftanlage selbst zu erzeugen, let Darauf hingewiefen, dah auf bte Dauer für kleine Anlagen die Erzeugung elektrischer Energie nie so wirtschaftlich und daher fo billig erfolgen kann, wie der Bezug der Energie von gröberen Werken zu stehen kommt Insbesondere muh als hauptsächlichster Mihstand bei kleineren ßigenanlagcii beachtet werden, dah die erzeugenden Kraftmaschinen, sofern es sich nicht um Turbinen handelt, du.ch die selbstverständliche erhebliche Abnutzung ihrer htn- und hergehenden Teile weit bedeutenderen und kostspieligeren Reparaturen ausgesetzt sind, als elektrische Motore mit lediglich umlaufenden Teilen. Hierzu tritt als weiterer Rachteil der Eigenanlage die stete Möglichleit. bei Störungen doch auf den Bcgug der Energie angewiesen zu sein, sofern nicht eine gänzlich unwirtschaftliche Reserve gehalten wird. Werter sind auch noch die Beschaffung der Betriebsstoffe und die wesentlich schwierigere Wartung solcher Anlagen gegenüber den rein elektrischen Derbrauchsanlagen zu berücksichtigen. Hnter diesen Hmftänben ist wohl anzunehmen, dah die derzeitige Aufstellung eigener kleiner Krasterzeugungsanlagen über kurz ober lang dasselbe Schicksal erleiden wird, das um bic Mitte des ersten Jahrzehnts unseres Jahrhunderts die damals mit groben Hoffnungen und in groher Anzahl aufgestellten Gasmaschinen getroffen hat, über die der Elektromotor in seiner einfachen Handhabung und hohen Betriebssicherheit einen restlosen Sieg davongetragen hat. ♦ " Aus dem Staatsdienste entlassen wurde am 2. Januar ber ordentliche Professor in der juristischen Fakultät der Landes- Universität Giehen Dr. Leo Rosenberg auf fern Rachsuchen mit Wirkung vorn 1. April 1924 an. — (Prof. Dr. Rosenberg, geboren am 7. Jan. 1879 zu Fraustadt t Posen, studierte Rechtswissenschaft in Freiburg, München und B-eslau. Er promovierte am 7. Dezember 1900 bei der juristischen Fakultät der Universität Breslau und legte die grohe juristische Staatsprüfung am 19. März 1904 in Berlin ab. Am 22 Januar 1906 habilitierte er sich an der Universität Göttingen für bürgerliches, römisches unb Zioil- prozehrecht. Dort erhielt er ab 1. April 1911 einen Lehrauftrag für soziales Recht, insbesondere Arbeiterversicherungsrecht. Am 23. März 1912 kam er als auherordentlicher Professor für Zivilprozehrecht. römisches und bürgerllches Recht an unsere Landesuniversität. Seine Ernennung zum ordentlichen Professor erfolgte am 1. Oft. 1916.) " Der Tag der Reichsgründung. Das 15. Inf.-Regt. schreibt uns: Am 18. Januar. 10 Hhr Dorrn., wird zur Erinnerung an den Tag der Reichsgründung für die im Standort befindlichen Teile des 15. Infanterie-Regiments (Regts.-Stab. Maschinengewehr-Kompagnis und Sicherheitskommando) ein Appell auf dem Hvw ber Zeughauskaferne stattfinden. Hierzu sind die Vertreter ber Behörden, sowie alle vaterländisch Denkenden, ganz gleichgültig, welcher Partei sie angehören, als Zuschauer eingelaben. " Zum Preisabbau in Dietzen. Man schreibt uns: »Das Verlangen nach einem weiteren Abbau der Fleisch- unö Wurstpreise hat zu Verhandlungen geführt, die am 10. Jan. beim Städtischen OebensmiLtelamt ftattfanben. Auf der einen Seite standen die Verbraucher, vertreten durch die Führer der Berufsorganisationen ber Beamten und Angestellten, sowie ber Gewerkschaften, auf ber anderen bte Vertreter ber Metzgerinnung. Zwar hatten die Metzger schon am Tage vorher die Fleischpreise etwa» herabgesetzt, doch bestand auf der Gegenseite die Ansicht, dah dieser Abbau dem Sintern der Löhne und Gehälter auch im entferntesten nicht entspräche. Obwohl die Innung sich bereit erklärte, auch die Wurstpreise zu senken, unb obwohl man sich der schwierigen Lage deS Handwerks zwischen viel fordernden Erzntgern unb Händlern unb wenig kaufkräftigen Verbrauchern fei.te®S verschätz, kam man zu ber einmütigen Ansicht, dah trotz alledem Wurst und Fleisch noch viel billiger werden müssen, wenn für die Gesamtheit auch nur einigermaßen erträgliche Verhältnisse geschaffen werben sollen. Rur burch Erhöhung de? Angebot» scheint zunächst eine Preissenkung möallch Die Metzger versprachen tatkräftige Mitarbeit. Es soll zunächst einmal wieder hochwertiges Geftierfletsch herbeigeschafft werden. Die Verbraucherschaft muh aber bann mit dem Vorurteil gegen b eseZ Nahrungsmittel In ihrem ureigensten Interesse brechen, denn nur dadurch, dah sich der Verbraucher an Gefrierfl üsch hält und damit die Rachfrage nach frischem Fleisch verringert, kann eine Preissenkung zustande kommen." < Der Persvnenzugverkehr auf ber Strecke Frankfurt — Darmstadt. Auf der Strecke Frankfurt a. M.—Darmstadt verkehren nunmehr auch Personenzüge, die auf den Hnterwegsstativnen Reu-Is nburg Sprendlingen- Buchschlag. Langen (Hessen), Egelsbach, Erzhausen, Wixhausen und Arheilgen anhallen. Pah- und Zollkontrolle findet in Reu- Isenburg unb Arheilgen statt. Diese Züge dürfen nur von solchen Reisenden benutzt werden, bic träufelte, und ihm fiel ein, wie 2bmk' einstmals über diese Gerrnavenbärte, diese Speisclammem für Suppen- und Saucereste gescherzt halte. Gequält ah er weiter. Sein Kopf war von dem genossenen schweren Wein ganz dumpf. Da Klaus sich wieder einmal nach feinqi KriegSabenteuern ertunbigte, erzählte er, wie fein Kamerad und ec. als sie beide vor Hunger schcur beinahe dcckirierten, auf dem Feld ein vers-cdete» und bereits ziemlich aufgett ebenes Rind entdeckt unb nach Verjagung der Krähen unb Hunde auS dessen bleckendem Maul die hartgefrorene Zunge herauSgemeihelt und in etwm Dlechtopf gekocht hätten. Sie hatte fo herrlich geschmeckt, dah sie, trotz allen Besürchtungen. davon krank zu werden, nach und nach die ganze Zunge vers OaibnXne rt gewünscht batten Aamrottich In ben v bet gelegenen Gelänbe lück n unb an ben übrigen troden geb tebenen Ct L en sind bte unanpen hnen Kläger ungestört g b.ieden unb hort f^aben fle in ben Garten unb an bei Dtn.c laaien Icbr groben Schaben an gerichtet Ban ber jetzt e.n- tretenben Schneeschmel^e tarn man ja alledet Hebel für bas graue Ung fieser erwarten man muh aber auch damit rechnen bah bic Schüblinge nun mehr benn je in die Geholte ufm. flüchten Da ist e« 'Zu'g’.b-' bei Landwirt» unb Gärtners, hier einen kräftigen Feldzug gegen die Mäuseplage zu führen vor a lern in Strohmieten <2 cheun. n ® arte n b litten. reichlich berg steten 2D u n ouImj- legen, um sie so i n ihren letzten 34>lupf> winkeln z u vernichten Da» Gct.Ud i't »ur Zett verhältnismähtg bil ig tu ha en un'' e» ist deshalb bringend »u wünschen, bah Apot>« er unb Drogerien Gistweizcn ber fi eilen. 3m kommenben Frühjahr werben b;e lähi ei Bager noch mit bem Maulettrphu» tu b-kärnviro sein, damit ihre Bernibtuni rn'-g i ch't r idikal durchgeführt wirb. Bei all dielen Mitnahmen muh natürlich daraus geacht ! werd n bib die Gljlstosse ohne Gefahr für bic Haustiere verwandt werben Das Schweinefutter. sAachdrock netto ten) Auch bei ber Zubereitung bes Schweinefutters Ml es nötig, aus AeinHaltung ber flMäfw zu achten, damit In diesen nicht eine falsch? Säurebildung vor sich gebt Die Hauptw rfung des Futters wird durch Bildung von Milchläure er- »i U; darum sollen die Schwei.« da» .Futter im Zustand ber Bülchsäuvebildung aufnebmen. Das Futter soll also nicht g a n a f risch R+i; keineswegs ist aber unter der Milchsäurebildung die lal'che Säure, b b bte MNgtäuro. au verladen. ?s emviiehlt Nch. die Hauptd.-itandteUe des .7u:ter», alto AartDMkm, Schrot ober Akte mit taf)fln Matter bti zu 55 Grab ciizubrühen unb 't-’cn eite Portion ©aucrtdfl bbttu^i’tigeft Das ■Vutter wird barm gut durchrübr:. bamh ein ?l.ichmähiger Brei cniftebt S? die bt das Futter s Stunden lang gut zugrdekr barmt c» In eine 'chwache Gärung üb.r e-; unb et« seine, rach AepRl i Ichmetttnde Saure e^ttridelt Es lind immer *ivt Bebälter nötig- ein Bottich, worin das irisch« .Futter gemilcht unb ein» Gei äh aus wdch?m gehiltcrt wird Da» Futter iür die Zuchtsauen unb die 'Maftich r^ern: muh verlchirdro sein und darum besonders tu bereitet toerbev Zuchtsauen vertragei rän Nch da» Schrvt'uuer nicht: sie werde.i habt au >*tt u ib dieser Um- ltcrnb doeinträchria» dir M lchibivnberung. Auch tragenden Schweinen (Jt ’dyrere# Futter nil)i dienlich Die Ferkel erhallen ein besondere» Suiter: sie bürten h ber erftei Ztit. nachdem sic von der Sau abgt’cltt irrrben. weder Schrot fvch Kl Tie bekomm-n Bete Milch, »üb oder lauer, wird mit frilchen und warme, ÄartofHrln unb b.'ibem avalier n ctiem lrich.'n Brei an- gerührt, unb diese Äartotf-Tuwx Ifl für die Feröei da» Belle Al» Aach'utter bekommen fit ettra» roh? Gerste, auf wb' Serfrf etwa fünf Handvoll Gante Körner Bat unb n ich grd: man bann zu kräftig rocm Falter über, nach ehn Tagen kommt r-liIIdM etwa» D< z-nschale in tt: Kar- tofselsupt-e später auch Br-gicnRe c, unb im Alter von vier Monaten können die Schweinchen schon la» übliche Mastfutter bekomme^ Di? K? r- nerbeigabe frrrm nrNa noch vi:r bs fünf Machen noch dem Abieyen deibehrNen werden. 2» Hal sich auch alt vorzüglich etuN.'en, toem man einen HviAkaslen In den .Fedelraum stellt unb in diesen täglich ein Quantum Holzkshlei oder cu4> Kohlennsche schüttet Die ficrfcl nehmen h c'e Stoffe gern auf und zeigen d durch bah ihnen folJX Mineralien notwen.ig sind. P lieber bte Ernährung ber Schweine mit Äar- tosscln unb Büben leien tmr In Beumann» . Allg. Landwtttschaftlichen Anzeiger' bic folgen den mteitflanten Ausführungen Os mag zeitgemäß fein, auf frühere Fütterungsverfuchc hinzuweisen. durch btt etntoanbttvt le*lgttaflt to?rbee tft. bah rmt auslchl ieiätche Bet Fütterung von Karte ttein unb Rüben ohne ent anX-re# rtDe.hretchcs Futter eine wahre Berfchwenbu-, i fl benn die Kartoffetn und Aüden aerben hicidel nur tum fleinfttr Teile Lisgroätzt. und die Stärke wanden tum grbhten Teil in den 'Älh, dem fic auch nicht» nüfrt Die Tterv nehmen bei reiner Karwifei- füttetanfl kaum an Gewicht zu werden zulcvrod» schmäler and mageret und ihre Aiut immer faltiger Der Fuit.ltoetl der an kl dochoerdau- lit-ro. aber eiwe. armen Karwfsei intt erft bann in Orfcheiming. trenn da» erforderliche Gweid »ugegeden wird, sei es nun in Form von Grün- futter rcher Gersienschrot ober Fischmehl, ZleiIchmehl oder anderen eiweißreichen Futtermittoln. Die Frage ber zwechmäbig- fiea Ernährung unserer Aaujtierc zur Grzieluag ausreichender Milch- und Fleischlei-ungcn ist demnach im wesentlichen eine Eiweibfrage Durch Bcrbeffmmg der Die'en du-ch vermehrten Klee- unb Luzerne-Anbau und ber Trocknung des Futters aut Jticicurrrn. durch brn vermehrten Anbau van Lein und Rap», die tu ihren Aumständen wertvolle Qelkuchen »eben, durch ben Anbau ber eiweib?^chstrn >t>llanAen ber 3ib*en. Bohnen unb Lupinen du ch alle diele Mittel hnb wir allein unter ben heutigen Verhältnissen imstande, ben dauernden Eiweißmangel zu beheben unb da» Bieh rationell zu ernähren Sz Geflügelzüchters Arbeit im Januar. Der 3anuar ifl unser eigentilcher 'Sinter- menat; er tft ber Monat, der Gl» und Schnee um- b rflr-uL Darum hrbrn die Geflügelzüchter auch in diesem Monat gmz b Ivnd.r» für den Schutz ih er Tiere zu toigen Di? S.allung.m linb fnrg- fälrtg g gen Kälte, Sch'ecw>h n und ctftgc Di ite zu verwahvrn Durch Anbringuna von Strohmatten läf.t fich schon ein behaglicher Aachtraum schaffen, in dem tic Temperatur n'cht unter vier bi» fünf ff> a Tclstus satten se-llte Hier ausgestelltes Dufser darf niifl gefrieren Man her- wchee aber nicht der frischen Lust den Eintritt. Tagsüber lasse man sein? Tiere möglichst ins Freie- nur M Schneelieiden unb Aegenwetter sollen sie drinr.e.r gehrlicn werden. Dam» f'tcge man für Beschäftigung Im Scharraum durch ^ir- b-irfen von kleinen Sämereien in die Einstreu *210* etnem Schratt,tfun rrhngr man gleich einen möglichst groben Dtatz vor den Bu#läj»m 3n fornendeschiraenen geichünton Echrn erricht, man Sivviätze — einige btnaclegtc Jfc'tc. Vartcv ober dergleichen genügen beer sonnen sich bi, Tiere gern in Mittage runde-. Steh« ch Düngerchaufen zur Berlügun' ,o mache man diesen unbedingt den Huhvro "rganglich Um de. Gefahr bei •drimn» l orzubeuaen. find grobkamm.gen Aasten y.um.ne und Kediütt». pro mit Bafdine ober ungv»al»e ,e . Fett, ad: ni« mit Glvzertn etnjumb.n Auch den Futte, ist bdcabeie Beachru ,g zuzuwroxn A umaltsche Stosse dürfen nicht »cd .n Fr.fch g rahlcne K r- che, sind un rbeitrefflich Lde'chi rt'er wie aihb DrinkwaNer i't hei» ang wärmt au ^e ch n Grft-'- tuttcr Kohl. Böhen. Bl obren und ähnliche»» muh den Tieren fiel» zur Benag mj flexn 21Vr fi t einen 3o:Tat g*trodheter "ren,.ssein gesichcr bat. tft tchön betau»; kurz geschnitten unter Ki? Ibcitfutte; gemilcht. er*eoe, Ile da» teuer»'. Kraftfutter jeriger Zett Kleine Gaben von pH" phoisaurem Kalk sind auch sehr von Borteil D> Gier find, der Frostgefahr wegen, mogttchst oft elniutammeln Der rech' trühe Bautet mache' tollt der hat j Legen Denn es auch icgcn Kälte faft iirnnrh-- sich tft verlangt es doch zum guten Gedelhro f > eine reichliche, trodene Ornftreu Tauben meibri schon hier und da mit der Brut beginnen Dill man da» noch de meiXn trennt Sl'lag mbglichli wann und vor allem zugtret zu ballen * Sch iflllfflftrriitiq brr Zirgrn. Bei der Stallfütterung der Ziegen sei man reichliche Schrotgaben giv.lfn den Darm an .in? roten Kolik hervor. Cfbcntalli verursacht reicht t» Schrotfötten-ng fchlcimigen AusNu'. am Bftc Se bslvcrsiändl'ch i't cs. dad durch »olche gesund- heitttchc Schädigung auch der O’.tUtbntta.t abnimmt Btan reich allo gering. Blenjttn voe Getrcibeschrvt. Macho, sich d-nnoch oben angc führte Folgen bcme.faai. Io lii lofvrl die Fütterung mit Getreideschrol etnzufteilen. Boonftrabe 14 Stetn|trobe 53 Dieben, 10. Januar 1924 ^222. Statt Karten (Sieben (Lindenplatz 1), Januar 1924 Hermes“ Alzey (Sieben, den 12. Januar 1923 chalhjahrklasse ;;.i ;.w.f C^dlotünnOfUn I dm Ib |r*#T feetalAt#* vauplatz zur Verfügung. 197c Ausführlich« Druckt sch risten unb Anmelb scheine k oft en los. 800—1000 qm möglichst Nähe Wisplillhp hausstanduhren, Aurzieh- übllllllöbllllllö tjjche,Registraturkchränfe, ÄÄ' unö Schreibtische st-Z » -20 fMbriknene p'-D 800—1000 qM M0gllky|l BUö)Cnfu)tlt Dahnhof in freier Lage >ie anberes iSart* unb 2Beid)brenn' /YiOlOlC <. • . zu kaufen gesucht wieder elngetroff. ‘"D I v'ühl IO«Unterrflieti. Tni»rrrt X. 8«ft. Einfach« unb boppclte Buchführung Kaufmännisches Rechnen ßanbelskunbe, Wechsel- unb Scheckelehre mit Schrift, verkehr Kurzschrift Maschinenschreiben Schönschreiben Deutsch Wirtschaftsgeographie zn verkaufen, gut« Arbeit, billig« Preise- Krerointel, Riegelpsaü 50. Die Anstatt entspricht bezüglich ihrer Lehrkräfte unb Ein- rid)tungen m jeder Beziehung ben dehörblichen Vorschriften Für die Ausbildung im Maschinenschreiben stehen 30 Schreibmaschinen der verschiedensten Systeme Edoar Sornnonn, (filtnbnnblunn rrfteven VAL) sowie anberes Hart- und Weichdrenn- Holz in IBaggcnlabungen sowie ofenfertig ab Lager in kleineren Mengen Zah'BEperlÖdrtRnnS I Schriftliche Angebote unter212t) CarlSchunck|an den Vieh. Anzeiger erbeten. Berthold Rothschild Grete Rothschild geb. Rosenthal banken herzlich für die ihnen zur Dermühlung erwiesenen Aufmerksamkeiten. Für die zahlreichen anlützlich unserer Verlobung erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir Allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank Albert Duchardt Johanna Haller Für die uns anläblid) unserer Vermahlung erwiesenen Aufmerksomkeiten sagen wir herzlichen Dank Regierungsrat Ludwig Grünheit und Frau Lene geb. Hettler bis 90 P. S. mit 60 , Hebst«. fi IcOen BttihlitrülN 14. Jadbat Beginn neuer Handelt- kurwe. Anmelder tAgl. Prosp. frei Carl Haas jr. Frankfurter Str. 59, Telephon 1682. Glückauf Ofen O.R.P .an. ÖO’/eErspamis. Großer HelselTrkt! H.Schön,Marburg.Str.22 Wie werden billig und dauerhaft geflochten K.Hohl Vinbeno6flel*2* ■■■■■ Bureau• möbel inerstklM>lg»t Ausführung wegen Vereinheitlichung des Lager* 179A wettunterTazes- preis abzugeben Angebote unter P. T. Illi ai »la- HiaacBitela n. Vogler fraiklert >a Hell. ■■■■■ Schleuder-Woche SSÖ zu Friedenspreisen 100 IVlaiermänlcI. Hilter. VnlrtoM und Irlbnr. MSntrl '6 Li« -i lOOWinterlopyrn, ftlbar, burd>gelüiii:i. UMf 7.'•1. «rbrltoidiubr. nnr Mlmb’lcber buoocltpblt.i Wr. :kir6l 4<* 40 l’lt 11— bi» 14.71 nmrrif. ürt ubr loiurii 'mrit reut l'il.ilrb«it»brmb«n l’it ATS. I lonr. Tuchdol.-n *i’ IMIrf- nn> 3tt>irnbolcn Dit K—. iiritc ÜNAÜac ’l’lt M— ^vortboicu 'Uit ft — bl» 10.— blaue Lllilosfcranzliae Mk ÄM. Vlueivdri. Slunöcn cibnlt. niibripriniUima. U77h Arbeit erdekleidungshaus K.Grünewald, (kieken, Lriengasselk liflniimD Wtwie UllglsM 6ie6toä:ss Goethestrafte 32, Fernsprecher 2064 Seit Jahren bekannt gute Busbilbungsftälte für Damen unb Herren als Duchballer, Korrespondenten, Stenotypisten, Prioatsekretüre. Beginn öer neuen öanöe'slnrle am 14. Jon. 1924 Unterrichtsfächer: Ab Honieit: 178c Die Königin von Saha Etwas Aehnliches hat Gießen noch nicht gesehen Lichtspielhaus Behnhefetr. 31 «JleOen .Telephon <077 Bevor Sie = einen neuen Ofen kaufen, »eben = = Sie sich den nD = Wir bitten hflfl. um den Besuch der Nachmittage-Vorstellungen. In Vorbereitung: Der Boxerkönig von Neuyork Der Film unerhörtester bensei Ionen. Höher« ßonbelshlen« Dauer */, « 1 Jahr Einfache, bopp. unb omtrik. Buchführung Nauftnännisches Rechnen Hanbelskunb«, Wechsel, unb Scheckl-mit Schriftverkehr Kurzschrift Maschinenschreiben Schönschreiben Dürqersunbe tzonbelsrecht Volkswirtschaft Englischer Briefwechsel Französischer Briefwechsel Xur noch heute und morgen: Ber Marit von Venedig Altvenetlanliches Drama in B Akten Ferner: Der Ehemann als Hausmädchen Groteske in 1 Akt. Dick bei der Wahrsagerin Groteske In 1 Akt Verlegte meine Wohnung nach fctalr. 70 II. Ttock. . Maria Schneider Hebtnnme. llandvisBchuie Palastlichtspiele I.lndenplete 1 OleBen Telephon 2077 Hie rlnMchl. Mittwoch der Ortglnnl amerik- tiroüflhn, welcher monatelnng Im «Capitol" au Neuyork mit dem größten Erfolge vorgeführt wurde: Das alte Nest (Ehre deine Mutter) Ein tiefergreifendoe Drama In 7 Kapiteln aus dem Leben einer Mutter. IndeuIIauptrollen Amerika« bedeutendste Cudrviq Gutmann Jreitcsa-ßüro-tlnrlditunGShaus Frankfurt a. M. 44 Kaiserstrasse 44 Sonntag, den 13. 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Die pfälzische Be- vüllerung. die mit dem blutigen Äusgantz dieses Dramas nichts zu tun haben will, lehnt die „provisorisch« Regierung der autonomen Pfalz" nach wie vor als eine erschlichene Gewaltherrschaft ab Dem General de Metz sind aber wohl endlich die Augen darüber aufgegangen, wohin seine Politik führt. Deutsche Schule - Deutsche Zukunft. Zum Abbau im Schulwesen nimmt der Zeitungsdrenst des Deutschen Lehrer Vereins in Ausführungen Stellung, die naturgemäß dem Sinne nach genau so für die höheren Schulen zutreffen. wie sie hier für die Volksschulen gemacht sind. G» heißt frort: Wir müssen abbauen, unzweifelhaft. Aber bürfen w4r unsere StaatSverwottu.rg und StnatS- w-lltfchasi auf ein gelinge res Matz von LeistunaS- sähigkeit hei'untedchrauben? Wäre das nicht frer Anfang vorn Ende? Mutz nicht der Staat beute mehr und besser verwaltet werden als je ? Matz er nicht alles, was er aus sich genommen hat. so vollkommen als möglit aussühren, wenn er überhaupt bestehen will? Sind nicht seiner Feinde so viele, dast er sich nur durch ein Höchstmatz von Leistungen Achtung verschafsen und seiner Gegner erwehren kann? Wird er daS können, wenn er einfach jeden vierten Wann aus seinen Betrieben aus die ©trabe setzt? Abbauen heitzt nicht abrüsten. Abbauen soll man alles Ueberslüssige, alles Hemmende, alles Veraltete. Unser Staat kann gewiß freut»? nicht einen einzigen Mann spazieren gehen laften. kann noch w.ntger Zehn- taufende halb beschäftigt frcrumlungern lassen und andere Zehntautende frei gänzlich wertlosen Arbeiten sitzen lassen. Unser Staat mutz wirtschaften lernen wie ieber Geschäftsinhaber. Ttcjcniqcn Taschen, die ihm und seinen Steuer- Maßnahmen zugänglich sind, sind nicht gefüllt genug, um sich eine kostspielige Verwaltung zu leisten Dah man alles das Zahr hindurch nicht genügend bedacht hat. ist unzweifelhaft unv hat nicht wenig zu unserem jetzigen wirtschaftlichen Zusammenbruch beigetragen (Sbcnfo ist sicher, daß diejenigen, frte in den Staatsdienst hi nein gezogen worden sind ober sich den Zugang zu einer teilweise recht wenig anstrengenden Beamtcmtätigkeit erzwungen haben, rocht schwer- zu entfernen sind. Sie Hammern sich an ihr Amt und ihre Stellung tt-ie der Schiffbrüchige an ein Wrack. Daß die Staatsregierung also vor einer unendlich schweren Wisgabe steht, ist auch dem Fermstehenden klar. Aber daS entbindet nicht von der Pflicht, die Ausgabe steht, ist auch dem Fernerstehenden klar, sch östliche Last des Staates zu rermindern. so gelöst wird, fraß der Staat selbst nicht darüber Augrunbe geht. Abgebaut kann nur Heber flüssiges. Entbehrliches. Hinderliches werden. Wo findet sich so etwas in den Schulhäusern? Die StaatS- umwälzung hat hier keine Vermehrung gebracht. 3m Gegenteil Preußen, das nach anscheinend zuverlässigen Mifeilungen in der Abbauarbeit auf dem Schulgebiete vvrangehen will, hatte 1922 über 5000 Lehrer weniger alS 1911, allerdings ebenso viele Lehrerinnen mehr. Der Lehrkörper der preußischen Volksschulen ist 1911 gegenüber nicht vergrößert. Allerdings ist daS Staatsgebiet verkleinert und die Kinderzahl hat sich vermindert. Würde man aber die Zahlen für 1914 zum Vergleich her anziehen können — sie liegen nicht vor —, so würde auch die verhältnismäßige Besserung in den jetzt den Staat bildenden Landes teilen nicht erheblich sein. Wenn man in Betracht zieht, daß der alte Staat un ihr Beste». Karl Z u h n k e alS vermittelnder Hausfreund bewies sich wieder in allen Sätteln gerecht. Auch Lambertins Bildhauer war frisch und voll guten Willens. Carla 2a rnegg veilockte die Rolle zu einem bedauerlichen Rück- faU in ast dje llnrrträgfi Stehen. die wir bei ifr;em ersten Auftreten b.*3nittmben mußten. Wir haben es frier schon mehrfach an freuten müssen, was wir an dem Svielvlan frer diesjährigen Spielzeit auSzuseten fr'tbcn D» scheint ein c rch itlichcs grrf3 g geZ rünUehfXel P vg.amm, ein hvchgcsteatcs Ztcl zu fcfrlai. ohne las nun einmal ein Theater in einer immerhin g-ftij an- spruch-vollen Stadt wie (Sieben seine kulturellen Llusa .ben nicht durchführen bann. Wenn wir recht unterrichtet sind, befrt da« ötafrttbealcr seit Be- gmn der Spielzeit einen Dramaturgen. Blauer- licherweisc hatten wir noch keine G:Ir»mfreu, einen positiven Erfolg feines künstlerischen Srn- flusieS xu spüren. Es scheint unS vielmehr. alS ob zwei Richtungen sich frei der Deltalt^ig des Spielvlans zum Schaden kes Ganzen fortdauernd lurck.'kreuzen Das Programm der einen w-ü> gekennzeichnet durch die 'Hamen Grillparzer, schiller. Shtkesveare. Zbfen. Björnivn. Shiw. etn« frucht- bare Auswahl bester bramatt< u n fr e n e Zetten bedeutet Q^nn in Zukunft statt der 116OTO Lehrer u ib Lcbrertnnci in Preußen mir 8Z 00? oorHänden teuren. so tamrr. auf jeden Lehrer nicht mehr 47. fordern bJ bi» 64 Schüler, fr h rm Cmscifalle 90- 100. Dis ist vchulzerstörung. ist Abrüstung desGei st es und der sittlichen Kraft Preußen und Deutschland sind nicht zuletzt geworden wa# fte waren, durch ihre Schulen, öi 1 Schulafrbruch bedeute: etn Aufgeden aller wirtlichen Aufbau ziele Der» soll geschehen? Die Regierung kam, die folgenschweren Maßnahmen nicht vom grünen Tifchc aus treffen S,e rufe die Vertrauensmänner der Lehrerschaft. die besten Kenne» der tatsächlichen Zustände in jedem Kreise, in jeder Provinz und kfram an der Haupistelle zusammen Sie wird dann au# dem Schul leben heraus erfahren. ob und was abgebaut Verden Linn. ofme daß unübersehbares Ihbell angerich et wird uird unersetzliche Güter vernichtet werden Wir haben nicht mehr viel zu verlieren Dielleicht blieb uns aber von dem besten noch manches erhalten Soll und darf eine ipofr!gemeinte, aber in ihrer Ausführung ungemein schweige und in ihren Folgen ganz unberechenbare Matznahme auch die noch zerstören? Un# ist bei aller Liebe zu unserem Berufe da# Schulhaus nicht der Staat, steht der Staat. das Volkshaus, höher als jedes feiner Bestandteil« Aber gerade deswegen warnen wir vor den in Aussicht stehenden Maßnahmen Wer Hirn und Herz in einem Körper trifft, greift dem Körper an# Leben DaS wollen die verantwortlichen Leiter untere# Staatsweien# gewiß nicht, aber ihre Vlaßnahmen bedeuten da# Schon in wenigen Zähren steht daS Geschlecht. daS jetzt auf den Schulbänken fitzt, in den Werkstätten, in der Arbeit de# Volkes, und freute vermeintlich ersparte Summen bedeuten al# mangelndes geistiges und fitllicheS Vermögen bann vielleicht unfern endgültigen Untergang Wir hätten einen zweiten Krieg verloren und nochmals einen VerfaUler .Friedenaus unS genommen Das können unsere Schultern nicht tragen, auch wenn wir dann — 25—30 000 oder auch 50 000 DoUsschullehrei weniger zu besolden hätten. Unsere Gefangenen am Rhein und an der Ruhr. Der für die Befreiung frer letz en Kriegsgefangenen und die Zi silgefangcnen au# frer KriegSzeit wie für die Freilassung unserer anderen Gefangenen unerntüdllch tätige bekannte Der eifriger in den Krupp-Prr^esien. A gleit und k^n tierische Fortentwicklung k.'trn aber auch von ihnen nur verlangt tecrLen tee n die Scftaltung de- Spielplan- ihnen tnc Mcg ickkeit für Bewälttgung ~rnftbaftrr tünft- lerischer Aufgaben gibt — Gin Stück wie .De- h.l'ete Menschen" überlaste man aber ruhig dem seligen Strick* und feinen ehrenwerten Zunftge- nosien. e- Tanzabend Jutta von Collande. Die Tanz? der Münchmer Tan gruvpe g ben trotz frer Reichhalligkeit ihrer Folg? nur ein cm- fertiges Bild d.r mod rnen Taazkun't utfr toiren nicht gceigiri. dir groß- Bedeutung T-anzeS für eine neue Wertung be» Körper» in unfe.er Kultur zu zeigen. Die Absichten der Drupre scheinen mehr auf gut geformte Unterhaltung auszugehen al# auf bie Herausstellung des Tanze» alS Kunstwerk. Bom Standpunkte der älnterbaltung au# gesehen, war ein Teil d^s Pub immS oefriebigt wa» au# dem freut» gen Beifall hervorging, der den fretterm Tänzen gezollt wurde. Unfr tatfäch'ich hat ei b.efe 'ä ze, bt der Ach wie sie ohn: Ueb rtrHbuni geboten wurden. Humor. DaS .G'hüpft wi? g'prungen" war Grete Zu ng etg nJ zag schrieben uäX vaßte vortr.-fssich zu ihrem Thtrall r Es koTnck stellenweise nicht b.sier getankt werden. ®r.t: 3un 1 war überhaupt die Lebendtgste und am m itten mit der Natur verbundeil. Zutta von Lolland« verrät zwar unstreitig fra» größ er Können und bie gröberen Ansprüche auf einen Stil, aber vielleich» beides auf Kosten frer Natur Wertzoll als Rokokotanz war ihr Paffepied und Court nach der Musik von GrStry einem allen fran- zöfischen Meist.-r. Hier b-wies fie fri- von Han« Brandenburg an ihr gerühnte Auftas unz u >fr Wetterführung alt r Tradition. Srw^ t muß werden, daß die Klavierbegle tung fefrr hinter dem Könnm d'r Tänzer zurükb ie'. Zr bebau?rn ist es. daß sich nicht mefrr Publikum u n die moderne Tanzkunst tümr.ert 5hm stund.- es bester um sie. Denn nur au» einrr a lgem fnrn Anteilnahme heraus kann em: Kunst zur Blüt- kommen und unserer Äultar wertvolle Früchte, wie sie frer Tanz zu geben hat. bringen Zu der Auftastung der Münch-ner Tanzgruppe ist zu sag-n daß selbst W ich r te Pantomimische Ausgestaltung ber Musik bei noch so guter körper sicher 7$ unlaguni zur Artisti' noch fein Tanz ist G# fehlt der eigent'lb: Urgrund .fr e Liebe und Ehrfurcht vor dem Äurxr u ifr s sinm Gesetzen. Pantomimik ist nur tote ein: vo 1 außen herangetragen- Z l chen'pvach: yi b:roer en bie den Körper deS Zuschauer» nicht m tscha-lng-n läßt. Der Tänzer muh bewußt di: K »rpergeseye erleben, den RhtzthmuS von Atnun, oifr Bewegung. d h ihr natürsich^ und frarmonisches Dahinf'ießen und hieraus ein• Fv' n g ftalten. 3n diesen Dingen wurde durchweg a le) toi noch bei den meist-n der heutigen Xinvr und Iän*<- rinnen vermißt. Don di fern Standaunlle war auch der Wrdersvruch aal den Zu'cha erranm, der einmal lautbar wurde, zu ver tehen W r ohne Verständnis und Anwendung der Körper- geseye arbeitet, schadet dem Taaz btrch will- Kxrlidr Mache und treibt Tiaubba 1 » tl b ’elbfL Nervosität und Derbrauch ist bie F)'g: Wa» ’üt den Tanz gift, gilt auch für hbz Art von 3*eü und B:w gung Sm- Ton tu ift bie nifrt ihr letzte? im Kärp^ und feinen Ges Yen iuch. b.ingt a-tartuna statt der von ich.' erfrort-cn geistig-leiblichen Wiedergeburt. Dr. —e. 3 uns, der ferne Zugend zur Zett der Reich-grün^ innig erlebt hat, empfindet nicht den ungeheuren Gegensatz zwischen drift ttnb jetzt? Zehn Zähre sind jetzt Krieg, der 11. Januar erinnert uns daran, dast wir auch im Zahre 1923 «ne Niederlage erlitten Haden. Wir haben schweren Herzens den passiven Widerstand aufgeben müssen. Ss ist nicht fo, dast da ein Verrat am Bat«- lande, ober ein Verrat an VH ein und Ruhr vorlag. 8s gibt für uns keine Rhein- und Ruhr- frage, sondern mir den einen Gedanken haben fr-ir, dast Rhein urrd Ruhr deutsch sind und deutsch bleiben. Lad es auf ewige Zeiten keine LvSlösang dieser kostbaren Gebiete von der deutschen Heimat geben kann Es war auch keine nationale Schwache, die den Ruhrkamps abbrach, sondern einfach die un- austr-eichliche finanzielle Rotwendigkeit im 3nter- esse des Reichsganzen. Don vielen Seiten ist ein anderer Wege empfohlen worden, um mit aller Bitterkeit und Schmach und Schande aufzuräumen. Es ging das Wort, Last ein entschlossener Wider- stand, der Appell an die eiserne Faust jetzt kom- men müsse 3d) habe ein auberordentliches Verständnis für diese Stimmung und must doch sagen, dast ich es für Torheit und ein Verbrechen halte, mit diesem Gedanken zu spielen. Es ist für das deutsche Doll eine bare Unmöglichkeit, jetzt diesen Appell an die eiserne Faust zu richten. Wohl mag er mal in der Zukunft kommen, denn letzten Endes ist ja die Macht daS ausschlaggebende. Wie kann denn ein Volk Krieg führen, das über kein Geld verfügt, das nicht die moderne Waffen- technrk benutzen kann das bis jetzt noch kerne Freunde in der Welt hat? Aber in unseren Kreisen und auch bei Stresemann ist der Gedanke eine Selbstverständlichkeit, daß nicht-, aber auch gar nicht- aufgegeben werden darf von den deutschen Rechten und Ansprüchen. Wir und Stresemann glauben fest an eine deutsche Zukunft. Für diese Zeit must aber erst die seelische Dereitschaft des Volke- geschaffen werden. Für diese Auffassung deutschen politischen Lebens danken wir unserem Führer Stresemann. Man glaube doch auch nicht, dast unser Schicksal von uns allein entschieden wird. Wir leben mitten in der Welt und unser Wohl und Wehe ist sehr verknüpft mit dem. was um uns ist, von dem Vertrauen oder Misttrauen der Welt. Gs ist aber auch nicht so, wie die kindlichen pazifistischen Träumer meinen, dast ein Kongreh oder die Leitsätze des Völkerbundes die Beruhigung der Völker h«beisühren. Seit Monaten haben wir sehen können, wie die Gegensätze wachsen unter den 26 Hunden (den feindlichen Mächten), die den einen Hasen (Deutschland) totjagen wollten. Eine neue Konstellation der Mächte am uns steigt langsam heraus. Klar und vorsichtig, aber Schritt für Schritt sich wieder zur Geltung zu bringen in der Völkergemeinde, dazu gehört ein grostes staatsmännische- Geschick. Wenn man unsere wirtschaftliche und politische Lage betrachtet, muh man ehrlich davon sprechen, dast wir tatsächlich ein verarmtes Land sind. Unb doch ist Melancholie kein Losungswort auch in bezug auf unsere beutsche Wirtschaft. Dast jetzt eine gröbere Beruhigung und Sicherheit tm Wirt- schastsl-ben Deutschlands eingetreten ist, ist letzten Endes die Frucht der Arbeit, Ne geleistet wurde, als Stresemann das Regiment in Deutschland gehabt hat. Hetzt rinnt neues Blut durch unsre Adern, es ist wieder Freude an der Arbeit, am Sparen da, kurz alle guten Tugenden des Deutschen werden wieder lebendig. Zeder, der für sein deutsche- Volk zu denken gelernt hat und Liebe für das deutsche Land in sich trägt, muh sich freuen, dah man jetzt endlich mit den törichten WirtschaftSexperimenten gebroch»» ^hat, dah man auf der alten Disis, die bewährt ist. eine neue Wirtschaft aufbaut 3n dieser Zeit ^müssen natürlich alle Komplikationen mög'ichst hintangehalten werden, denn im eigenen Hause -darf jetzt kein Zwist sein. Das ist auch der tiefere Grund, warum die deutsche Volkspartei die Grohe Koalition einzing. Dir deutsch» Volk?- partei hat Verständnis für alle Schichten und Berufe in Deutschland, für uns ist es nvcht so, dah der Sozialdemok at kein Bruder ist. sondern für unS sind alle, die im deutschen Lande atmen, Kinder des gleichen Hauses, ilnferer inneren Einstellung nach muhten wir mit der Sozialdemokratie zusammenarbeiten, falls dort der alle Wille dazu vorhandrn war: auch aus politischen Gründen war daS notwendig, denn wenn man vorwärts will, muh man alle Kräfte zusa nmenfassen und jedem ein Stück Verantwortung auferlegen. Deshalb ist man durchaus nicht dem Marxismus erlegen. Wenn das HauS brennt, kann ich mit meinem Bruder nicht zürnen und streiten. Die Grohe Koalition ist bann burch die Schuld der Sozialdemokratie tn die Brüche gegangen, sie hat die Arbeitsgemeinschaft gebroch n Dast die Probe auf das Exempel nicht umsonst war, bewrist Ne grohe Unruhe innerhalb der Sozialdemokoaiie, tn der eine innere Zersetzung statifindet. V el- leicht kommt der Dag. wo grohe Teile der Arbeiter sich dort loslösen und sich zu einer nationalen Arbeiterpartei zufammenschltchen. Für uns war die Drohe Koalition nia politischer Grundsatz, sondern nur taktisches Mittel. Wir sind bereit. Ne Torheiten, die bic Revolution gebracht hat, wieder gut zu machen. Unsere Einstellun; zu Bayern und zum Föderalismus ergibt sich auS unserer Einstellung zum gesamtdeutschen Leben. Wir sind der Ueoerzeugnng, dah jedem Bundesstaat seine Eigenart gelassen werden muh. Zch stehe nicht mit Pessimismus dem deutschen Schicksal gegenüber. Ich sehe leiseS Morgenrot über Deutschland, aber daS kann nur gröber werden. wenn wir alle in Deutschland «wisse innere Bedingungen erfüllen, von denen deS deutschen Volkes 2lufftieg abhängig ist. Dor allem ersehne ich, dah die Flamme deS nationalen BewuhtseinS weiter wachsen möge. Gs kann für daS deutsckr DoN ein Existenz- recht in der Welt nur dann geben, wenn es sich darauf besinnt, dah es national sein muß bi< in- Lebensmark. Zeht must in Deutschland endlich Schluh gemacht werden mit allen demokratisch-pazifistischen 3 de en. Zetzt müssen wir wieder unseren größten Stolz darin sehen, deutsch zu fein. (Lebhafter Beifall.) Erst kommt mein Voll, bann die andern, erst meine Heimat, dann die übrige Welt! Manche Wirtschaft-Verbindung zu uns ist abgebrochen worden und viel Qkrtrauen des Auslandes ist unS verloren gegangen, weil das Ausland den deutschen Stolz und das Der- trauen de- Deutschen auf seine Heimat nicht hat entdecken Genen. Rur die Völker werden in der Dell geschätzt, die von eigener Art nicht weichen. Die sich de» Geist nicht nehmen lassen, der entstanden ist au- ihrer Kraft. Das ist eint grohe Aufgabe für die deutsche Gegenwart und für den Lebensaufstieg des deutschen Dolles. Alle Gedanken und alle Kräfte müssen wir eintet*en für deutsches Wesen. Bis in das letzte Haus und den letzten Kopf hinein muh bic Sehnsucht entstehen, deutsche Art zu wahren und deutsches Wesen lieb zu haben, denn nur dann kann eine gute Zukunft für uns erstehen. 3n dem Augenblick, wo wir wieder den nationalen Gedanken in den Vorder- gründ stellen, wird auch der Klassenkampf, der elende, jämmerliche Parteizwist verschwinden. Zum Wiederaufstieg unsere- Dolles brauchen wir auch eine tiefiuuerliche sittliche Erneuerung. DaS tausendfache ünglüd unsere- DolkeS liegt letzten Endes in dem wahnwitzigen Materialismus. der unter uns herrscht. Der 'Aufstieg unseres Volles nach 1806 ist glommen aus dem kleinen LebenSkreis reiner, stürmender Idealisten, Deutschlands Aufstieg in der Gegenwart kann auch nur aus dem reinen, stürmenden Idealismus kommen. Wenn wir b.e sittliche Erneuerung unseres Volkes erleben, wird alles andere schließlich von selbst kommen. Bismarck ruht im Sachsenwalde, aber Di-marcks Geist soll in tm- leben. Lassen Sie uns dafür sorgen, dab wir alle reihen an unseren Ketten und den Tag vorbereiten, an dem diese Ketten zerbrechen werden. Dor uns liegt bic grohe deutsche Zeit, ilnfere Aufgabe Ist es, mit ganzer Seele daran zu glauben, und untere Pflicht ist es. für fte zu arbeiten. Zeht sind nicht die Tage des Aus- ruhens. Kampf ist die Parole für uns Deutsche. Wie einst bic preußische l Generäle in der schwersten Äriegäbebrängni3, die auf Preuhens groben König lastete, erklärten: „n Einzelheiten deS Verkehrs wäre zu berichten, dab sich am Montanaktienmarkt *u Beginn die Kurse gut behaupteten, die Umsätze bescheiden sind. Als fester zu erwähnen sind Car), Buderus, Westeregeln. Das 3ntercHe für Bankaktien hielt an. Dresdener Dank wurden bevorzugt, auch Deutsche Druck'. Darmstädter gesuchter. Auf den Industriemärkten war die Haltung unregelmäßig. Anillnparinx zunächst behauptet. Th. Goldschmidt fester. Sch.ldeanstall, RütgerSwerke sind mäbig hoher. Am Slektromarkt waren zu Degstm A S. G. zurückgedrängt Degehrter find etwa Bergmann. Schuckert buhten 3 Prozent ein. Klnnere Werte, wie Daimler, f-DtDtc auch Adlerwerke bester. Maschinenfabrik Karlsruhe uraxränöert Metall- getellschaft Frankfurt abgeschwächt. Devrr^ogter zeigten sich Brockhus, Gebr. Fahr angeoown. Havag und Rorddeutscher Lloyd bei stillem Geschäft preishaltend. Don Auslandsrenden waren Türken eher etwas bester. Wertbeständige Anleihen lagen stiller. Heimische Anleihen unterlagen Schränkungen, Bayern und Kriegsanleihe behauptet. Julius Sichel. Mainkraftwerke Mönus lagen bester. Zuckerattien geigten ein recht lustloses Aussehm. Frankfurter Dank iraven Gegenstand lebhafter Nachfrage. Am Markte der amtlich nicht notierten Werte war die Haltung bc: regerem Geschäft geteilt, jedoch konnten sich die Kurse vorwiegend behaupten. Becker Stahl 11 500. Decker Koich- 12003 bis 12 225, Growag 425. junge 375, Deutsche Petroleum 28 000, Hansa Lloyd 1700, Chemische Andrea 950 biS 1 Dillion, Ufa 7003, Unionbrennerci Kehl 625, Chemische Remy 775 bis 800. Frankfurter Handelsbank 55, Eontibank 300, Api 13 500. Berliner Börse. Berlin. 11. Zan (Wolff.) Die Börse bot heute das gleiche Bild ausgesprochener Geschäftsstille und Lustlosigkeit wie an den Dortagen. Es ist aber sestzustetten, dah die Verkäufe erheblich nachgelassen haben und die bereits gestern ber- toigctretene Reigung zu Rückkäufen tn mäßigen Kurserholungen weiteren Ausdruck fand. Im allgemeinen war der Kursstand ter Industrie-, Dank- und SchiffahrtSaklien g:gen gestern nur wenig verändert Wo Erhöhungen eintraten, hielt sie sich tm Rahmen von 1 bis 4 Dill. Rur Anglo-Guano, Obericl-lesische Kols werke und Ackumuli:oren stiegen bis 9 Dill. Ab und zu flackerte für das eine oder andere Papier von der berufsmähigen Spekulation geschürtes Interesse auf, was namentlich für Bankaktien gilt Doch war diesen Dersuchen zur Unterbrechung der gcckchäfllichen Eintönigkeit kein Erfolg beschieden, und bic Märkte fielen wieder in die alte Lethargie zurück. Die gleiche GeschäftS- ftille wie für Aktienpapiere bestand bei zumeist unveränderten Kursen aud> für Rentenwerte. In der Flüssigkeit des Geldmark.es und der Festsetzung der Devisenpreise hat sich gegen gestern nichts toc- sentlich verändert, nur die Zuteilung für London muhte etwas eingeschränkt werden. Börsenkurse. (Ohne Gewähr.) ■Diotbenbenpapfere tu ausL Anleihen In Billionen Proz. tue fest verzins!. deutsch.Unl. In Millla den Prozent. Datum: 5% Deutlcde NetkyScinleihe . <70 Deutsche Rcicdsanlrthe . 8’/.•/« Deutsche auleifie S»/n Deutsche NeichSnilcive . Deutsche Sparprcuntcnaulctbe 4e/o preußische «onsol» . . . Hessen........... mfr:::::::::: */. BoHtürten......... 6*/e (Solbmeritaner Berliner HaudelSaesellschaN Cetrnneri- and Pttvat-Bank. Darmst. uod Naltonatduok - Deutsche Bank......... Deuische BecetnSdank .... Di »conto Conunanbit .... Metallbant........... Mitteldeutsche Treditbank. . Oefteeretchische ltreditaoftalt Westbaak............ Bochumer Saß ... ... Buder S............ Caro Deutsch Luxembarq Gelsenkirchener Bergwerk». . Sarveiier Bergbau...... aUroede Ascher4leb«u. • . . »aktiverk Westeregeln..... Laurahütte ........... Cbecbebarf . . Phönix Bergbau..... . flneimtabt...... ksii'bect Montan Tellur! Bergbau Hamburg.«merika Tatet. . . -rorddeutscher Lloyd..... tenneerf Heidelberg . . . VV Holzmana...... «ngko Tant.-Suauo ..... Badische Nnilstt........ Goldschmidt.......... Srielbcimer Tlectro» «... Höchster Farbwerke »oltveiloylung ....... Siutger»werte......... kcheideanstalt ... «llg- Eleltrizitrlt8.«ese0schast Bergmann........... Main trostwerte........ Schultert...... ..... Siemen» 2044; 786106 ■ > ’JKO lG6732ÜOOOr» 1 OT-ßWXXX» 211470600000 21250000000 04087000» Pari«. . e*n>eii epantc-n 4 Wien in D.l 1588 Berlin. 11.3emnoz »efb Brtr' 70761 EtNXXOe 7S5*R6eXXX* Amtliche Dotierung (Seit» | Brie' 1e»45J5'WUö 191477000000 1624x5000000 124059*0000 3110440000000 2IS54OC0 00 643355000000 IM'iJSlMllo 190523000000 1b1S45DOOuOO 130174000 123441000000 oisq-zaxxxx» 21746000006 540645000600 «1904000 12831500000-) isaworo 388,4112 T?b S117800Ü0IKJ .•>16750000001 3135800fJUOO '> Md ‘2005 M c> Daukuok«. (Ohne Gewähr.) Ceft.abaeil Prag .... Budapest. . Buen^Nirr« vukgarteu . Japan .. . Rio öe (Jan. Belgrad - . Lissabon - - I8®83000000il8746700nmo 18254,25 Mdll8345,75 Mk- I1N9,5OO Md!4210^00 Md 75012CMX)0000 753880000000 M36SSÜUÜW) Nmst-'Nott. Brff-Untw. Tdristiania. Kopenbagen tztockdolm . HelsingforS. Italien. . > Hondon.. . fRentiort . . «•tm ....... k 'Dorrn ...... Roten ........ Bchwedische Noten HollLndlsche Roten Dea'sch-Qefterrcich, i 100 Kron«, Nmertkanilche Roien....... Gn,tische Roten.......... Italienische Roten ...... Belgische Roten .......... Unaarische Roten..... • . • rlchcchollowatische Roten- . . . Rorweatiche Roten Rumantlche Roten Spanische {Roma. ......... 105735000000' 106705000000 180533000000' 187467000000 1^/51,25 Md 18S4ö,75 Md 4180,MO 11/b 421O^TK) Md 60847000 6115» OO 11. st'annar Lmistch: Ron^riin Qseld I Bries 1381,538 Wb'1388,462 Md 1381,5 '8 ------1 ---3 gionnrxxx isyoiy-o 7MOOOOO 7365000000 I«568yxyxmi263ir4y»nno i 1 >568yw. wo| I!K, Md 2005 Mo 1045.I1L Md>k^»4^7k Mo i.5s»nooiY)no46ii5nnnnnoo 4611.50000000 47880/0000, .8120000000 4837*100000 486S20fkjü>X) U865äUUUUUU 1838480ÜUOOO|l3Sj6200N0^6«547000000 .^M)50nQWY75989ftOnnOOO 75311500000^ WWXW 1136,153 MV 1141.847 Md 1135,155 Md U40.845 Md 61 Markte. Berliner Produktenbörse. Berlin, 11. Zan. L?ustlvsigkett und Ge» ichätts stille sind m den Börsen räumen allgemein geworden. Am Produkt nmarkt war die Reichs- getreidestelle heute nicht Käufer. DaS Angebot von auherhalb ist zwar Heiner geworden, es befindet sich aber im Markte mehr als genügend Material von Wetzen und Roggen, um die geringe Rachfrage zu befriedigen. Für Hafer werden vom Konsum Preise geboten, zu denen aber Inlandswaren nicht zu beziehen ist. Für Weizenmehl ist die Tendenz andauernd still und schwach. Bei Dtzug von Roggenmehk zeigen sich die Mühlen aber weniger nachgiebig. 63 notierten für je 1003 Kilo in Goldmark. Weizen, märt 158 bis 162, Roggen, märt 141 bis 144. Sommer gerfie 165 biS 168 (behauptet), Hafer, märt 112 bis 118. pvmm. 107 bis 111, wrstpreuh. 106 bis 109, Mais. La Plata, trag gen frei Hamburg 171 biS 172 (behauptet), Weizenmehl (103 Kilo) 24,75 bis 28 (still). Roggenmehl (103 Kilo) 23 bü 26 (ruhig). Weizenll.-ie 8 bS 8,10 (fester), Rvggen- kleie 7.50 bis 7,75 (stetig). RapS 280 (still). Rübsen 450 bis 460 (still), Dikwriaerbsen 39 biS 41, Ä2inc Erbssi 20 bis 21, Futtererbsen 16 bis 17, Pcckuschken 14 bis 15, Ackerbohnen 12 bis 14, Wicken 15 bis 16, Lupinen, blau 14 bis 16, gelb 15 bis 17, Seradella. alt 16 bis 18. Rapskuchen 11,30 bis 11,50: für je 50 Kilo: Weizen- und Roggenstroh, drahtgeb. 0,60 hiÄO.SO. Hafrr- strvh, drahtgepr. 0,50 bis 0,70, Strvy^strohseilg^. 0,40 bis 0,50, Langstrvh, geb. 1L0 bis 1,40 Wiefenheu 1 bis 1,10. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M., 11. Zan. Ss notierten für je 100 Kilo. Wetterauer Weizen 19,25 biS 19,50, Roggen 17 bis 17,50, Sommergerste für Brauzwecke 19,25 bis 19.50, Hafer, inländ. 14,50 biS 15, Weiten mehl, südd. Spesial 0 29,50 biS 31, Roggenmehl 26 bis 26,50, Weizen- und Roggen- Lleie 8 bis 8,50 Goldmart Tcmdenz: Ruhig. Deutsche Wirtschastszahlen Dollar am 11. Januar amtlich: Berlin Geld 4 189 500 000033 „ Brief. ..... 4210 500 00503) d.i.eine Soldmark (w Driefk.) = 1 002 500 000 000 Gvlbanleibe: Berlin 4 200 000 000 000 Frankfurt 4 200 003 000 000 Dollarschatzanweisungen: Berlin 4 200 000 000 000 Frankfurt — Reichsbank-ZinSsätze: wertbeständiger Diskontkredit . . 10 Prozent wertbeständige Lombarddarlehen 12 . (für daS Jahr) Papiermarkdarlehen ohne Gnt- wertungsklaufel 90 e SilberankausSpreiS der ReichSbank tom 17. Dezember ab . 400 000030000fach GoldurnrechnungSsatz für ReichSsteuem (Gültig für Goldzollaufgeld, llmrechnungSfatz f.d. Landabg.) bis auf weiteres 1 000 Milllarb. SvldumrechnungSsah für hessische Gemeindesteuern (vgt Amtsblatt des Ministeriums des Innem vom 14. Rovemb« 1923) »üt die Zeit vom 11. bis einschl. 14. Jan. — 80 Millionen LebenShaltungsinber a.7. Jan.: 1130 000 000 000 GrohhanbelSinder am 2. Januar 1197 000 000 030 (In einem Teil der Auflage wiederhoU.1 Reichstag und Personalabbau. Berlin, 10. Zan. (WTD) Dem Vorschlag« des 15er-Ausschusses deS Reichstags entsprechend erachtete daS Reichskabinett eS für unbÄ>eallich wenn der Reichstag mit der Wahrnehmung der ihm zustehenden Rechte bei der Durchführung der Personalabbauverordnung einen S p a r - a u s s ch u h beauftragt, doch hält daS Äablnett es nicht für angängig, die Mitwirkung des ReichStagSauSschusseS durch Verordnung der Reichsregierung festzulegen, vielmehr sollen dem Reichstag die erforderlichen Schritte überlassen bleiben. — Laut .Lokalanz." wurden bisher rund 54 000 Beamte auf Warlegeld gesetzt. Die Ersparnisse an Personalansardcil werden auf 83 Millionen Goldmark geschätzt. Frankreich, England und die Pfalz. Pari», 11. Zan. (WTD.) In engllschen politischen Kreisen in DariS wird dis Aachrichi der HavaSagentur, dah die Frage einer Enquete über die fvnderbündlerifch« Bewegung tn der Pfalz bereits behandelt werde, bestritten. Rach den Einzelheiten über den französisch-belgischcm Konstist, die daS ,Echo de Paris" und der ^Matin" mittet len, darf man annchmen, dast tatsächlich London und Pari» über die Durchführung der von Lord Eurzon verlangten Enquete sich noch nicht verständigt haben. Lord Eurzon habe vorgestern sogar für sich das Recht in Anspruch genommen, den britischen Konsul In Mün chen nach Speyer zu entsenden. Rach einer ,Ma- tin"-Meldung auS London hat gestern der französische Botschafter wiederum eine Unterrtbung mit Lord Curzon über die pfälzische Angelegenheit gehabt. Lord Eurzon habe erneut eine Enquete an Ort und Stelle verlangt, und man behauptet sogar, er habe die Absicht, die Angelegenheit dem Völkerbund in Genf gu übermitteln. SMubhg Mtrhni •frtbil .. 10 ®ttwt bbarltN 12 :) Mtznt, ...... * . leichsblNlk b . 400000M30Cftt LeichSsteurn, fgell», Untre4)mmgi|y oeiterti 1000 UUHlcl t hessische DemetuK tt des THinlfttriumi da mbet 1923) für bu Ze k 3 die Pfah. t ........ 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Langsdorf, den 11. Januar 1924 Bürgermeisterei Langsdorf. Bender. 205V Bekanntmachung. 3w infer Handelsregister Abt. R wurde am 10. November 1923 eingetragen: Die Firma Montama, Bergbau- und Handel», gesellschaft mit beschränkter Haftung in (Bicjfn Gegenstand de» Unternehmens ist bieAfötnneng undBufderei:una von Erzen. Mineralien und Brennstoffen aller Art uno Handel mit solchen, auch die Bete>ligung an ähnlichen Unternehmungen ober Erwerb solcher. Da» Stammkapital beträgt 20000 Mark. Geschäftsführer ist der Bergwerk», direktoe Hermann Bach in Wietzen. Der Gelell|chast»oertiag ist am 28 Januar 1922 errichtet. Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen im Deutschen Reichsanzeiger. Gießen, den 8. Januar 1921. (18913 Hessisches Amtsgericht. PreislistettoBriefmarken sebst lüitg flk. letgeie, reich iltuetriert. ca 08 Seiten versendet keKtenloi Heina P*pe «. m. b. II. Hamburg 2] Hofwes 86- St Iss le starke Pillisavabkikli emuftcbli 012lfm mro.floDlrnntiiiniv. Bletchsrraste 12. 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Jan. 1924 wieder | Musik- Unterricht erteile. °>wi. | \ W Ltib,ttrabkilslr.6I. . ! ^i!niläIMUlIMW«llMIllflWMl!M Zehn Zehntel-Lose 42 Rentcnnirk. PreuS.General Lotterie Direktion Berlin V G, Murkgrefenstr. 39. Lose zu haben bil allen staatlichen Lottsrin-Elanehmern Briketts liefert zu erneut ermAblgtem Preise in 5 l.rr eie in einjrlnem Zentnern frei >wut 5rlebrld)-Tlrthctls füib lehr sparsam, bequem im (Gebrauch, haben starken Hrnw.rt. da ste mit langer Flamme brennen, daher der balligste Hau»- und üüchendrand. , D H.Abel,Wetzsteinstr.l9,Tet.86S. ROOOGrwinar im IletrascloD ins. 450000Dollai Goldanleihe : 50 OOO $ GcMl d . ' SO OOO r IkldiDleilia: 20 OOO $ üoidaiileiüe ° • 10 OOO $ ßüliiatieiiie ° Wertftestänflijfe Prenli.Slaalsloflarie Wir benachrichtigen Sie hierdurch ergebene! daß wir unsere beiden Firmen zusammengelegt haben, und daß dieselben in Zukunft unter der Firma Joh. Fischer Kohlenhandelsgesellschaft m. h. H, GleOen weitergeführt werden. 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