Nr. 9 ErNe.fi tmfrr Sonn, tnb ß eiert eoi, * hbetSomstogsbrilngr. Wieferntx 5c mdienb lähtr Wochen.Ve,ne,prei» 70 ®olt>pfennig e n- schließlich TrLgerlohn, auch td Tiid)tclL - <}ern prech.NnfL löst«-, für di« Schrift tiiung 112: für 7 erlog und «efchüftofieL. 51. fln|«■*«« ) » I»r l3d)».!tiig sartz« o6m;cM yerbmblK*iieit Preis t«r 1 r»,tze für Xnjrtwn oon 27 mn Dreier >r hd>S,üu,i»4iti lOGoldpfenneg, ftr ?io> Klame- Injeigeno TOn n Drc.er L» ^oldplenmg. Via ioon^rqi 2 J . -i*r schlag - uieranieoriltch für Votiiiün. 5*nUhlen: Or.Frietzr. WUh.i!on»e ftu »en übrigen IrtU Ernst 6l»«chem; ar de» ün) fin) wollen wir nicht zu viel geben. Aber unbeschadet der Kritik derer, die über dem brennenden Verlangen nach dem „Besseren- das bescheidene, aber doch schließlich entscheidende „Gute" nicht sehen, darf festgestellr n>ert>en: Das Jahr des Ruhrkampfes hat em Ende gebracht in der bedingungslosen Hinnahme aller außenpolitischen Diktate; das ist heute auch federn klar, der zunächst uoch so scharf über Den nicht mehr aufzuh-alienden Abbruch der passiven Resistenz urteilte. Ta5 Zahr des Ruhrkampfes hat weiter, troyoem die Mark gerade in den vergangenen Almcften ins fast Grundlose gesunken ist, endlich den Dillen gebracht, die Staatsfinanzen Ein Jahr Ruhrkampf. (Eine Botschaft des Reichskanzlers: Rhein und Ruhr sind deutsch und müssen deutsch bleiben! Berkin, 10. Za» fWTB.) Der Reichs- langer erläßt anläßlich der Wiederkehr deS Jahrestage- de- Rnhreinbruch- folgende Kundgebung: Am 11. Zannar jährt sich der Tag, an dem französische und de! gische Truppen unter Verletzung des Versailler Frieden-Vertrages deutsch«- Land an der Ruhr mit IDaffen* 62< unbesetzte Dru sch'cmd hat unter den Auswirkungen des an Rhein und Ruhr «-«führten Kampfes schwer geulter. Die Abschnürung der Herzkammer unserer Wirtschaft schwächte unsere Hilfsquellen bi- zur völligen Erschöpfung. Aber diese Opfer wa- ren gering, gemessen an dem, was Rheinland und Westfalen tagtäglich um D«uifchlands tviiten hatten auf sich nehmen müssen. Freudig wird jeder Deutsche auch zukünftig das Letzte mit den Brüdern im be- s tzten Gebiet teilen. Rhein und Ruhr sind deutsch und müssen deutsch bleiben? Als Kanzler des Deutschen Reiches und alS Sohn unserer geliebten rheinisch n Heimat danke ich heute den Schwestern und Brüdern an Rhein und Ruhr, in der Pfalz und an der Saar für ihr treues AnSharren und entbiete ihnen meine heißen Segenswünsche in der Hoff nun a, daß der Tag der Befreiung von fremder Besetzung und der endgültigen Wied« «Vereinigung mit durch Sparsamkeit um jeden Preis zu ordnen. Gß hat schließlich über doktrinären Wahn nach jahrelaneem Kampf die Aebcrzeugurg siegen lassen, daß Währung und Wir schaft verloren sind, wenn nicht der Wille zur Mehrarbeit an der ganzen Front vvrhan- bCn Diese Ernte ist doch wohl nicht so karg, wie sie zunächst auSschauen mag. Mehren wir sie! Keine Arbeit sei uns zu schwer, kein Opfer zu groß, um Rhein und Ruhr Dem Deutschen Reich zu erhalten. Sie gehören auf ewig zusammen. Die französisch-belgische Antwort. PartS. 11. 3an. lWTB) Di« ftmrM^ AntLrl auf die deutsche über the Herstestung eine# moduS rnvenlst in den .. cM'm Gebieten wird nach dem .Matcn efL'ebant dem deutschen Ge«chäftstrazer überreich,: tDerbcn Rach dem gleiche Matte die ge,ingc Meldung des .Temvs". datz am Vermittag der französische Botschafter Herbette ftb mv d-m^- ailchen Außemniri nr Zafpar m ^rukiuberben Jnbalt der Antwortnote g.ermgt habe n^chr den Tatsachen, denn gelten ab^d längerer Wetnungsauswu ch -wzschen den beiden dem unbesetzten Deutschland nicht mehr fern sei! Kein Opfer wird zu groß sein, um dieses Ziel zu erreichen. Es lebe das einig«, unteilbar« Deutschland! (ffej.) Der Reichskanzler Marff. Der Minister für die besetzten Gebiete Dr. Höste dielt b«utc abend auf drahtlosem Wege in der Radio Stunde A G.. im Verbaust über den Delephoniestnder der Reich-telegraphenverwal- lung folgende Ansprache: Der 10 3anuar ist ein schwarzer Tag in der Geschichte unsere- deutschTN Volkes, insbesondere für da« beichte Rhein- und Ruhrgebiet. Wenn auch mit diesem Tag durch das Inkrafttreten des Bei saill« r Vertrages formell die fürchterliche Katastrophe de« Weltklteges al« beendet galt, so kennt da« deutsche Voiksernpfindeu dielen Tag nicht al« erlösen den behfienben F ieden«bringcr. weil unter den er- drückenden Lasten und erwürgenden Ft'seln des Derfailler Diktates ein wirklicher wa brer Friede in Deutschland, ja in Europa nicht cinlreten konnte So gebar bei 10. Zanuar 1920 al« den Tag des Anheil« den 10. Zan. 1923, den Tag des Ruhreinbruch-, der über Recht und Vertrag hinwegschrsitend den Arm des auf* bauenden deutschen Volkes lahmt: und matt: Hoffnungsschimmer eines friedlichen Aus- wärtöstrebens hinter den düst er :a Wolken neuen Glends und unsagbaren Leides ersterben ließ. Al« Sohn meines so schwer beimgefuchlen Psäl- Aertanbe« spreche ich allen lieben deutschen Schweißern und Brüdern im besetzten Gebiet«, dst im Dulden, örtixiflcn und Entsagen für das gestirnte deutsche Bolt so unendlich Großes und Heroische geleistet und vollbracht haben, meinen a.rS tleist em Mitempfinden und innigster Herzlichkeit ait- guestenden Dank au» Wenn mir eine Sorge quälend Her, und Hirn zernagt, so ist es der beklemmende Gedanke. nicht die Macht und die Mittel zu besitzen. um all die Leiden und Röte im befepfen Gebiete, wie auch tnt übrigen deutschen Vaterlande zu bannen und dem fleißigen und ftreb- famen deutschen Volke wieder im milden Glanze der Friedenssonne Arbeit und Brot und damit Zufriedenheit und Glück zu bringen Air dürfen unsere Brüder und Schwestern an Rhein und Ruhr den Eindruck haben, daß sie von dec Reichrregierui'g preiSge^eben und einen» un- gewifstn Schicksal ül^rlafsei werden. Keine menschliche Macht tx- nufl mit dauerndem Erfolg taufenbi b-ige Blutsverwandtschaft au« dem Stammbuch der Völker auSzulöfchen Hier gilt das Wort Wa« Gott verbunden, sollen und können Menschen nicht trennen Di« Reichsregiemng strebt nach dauerhaft ten, tragbaren Rechtsverhältniffen und sieht ihre wichtigsten Aufgaben darin, die Leiden der Bevölkerung in den besetzten Gebieten zu mildern, di« Gefundenen zu b-.freien, die Rück, kehr der Ausgewiesenen herbeizusühren, und das normale Wirtschastsleb« in Gang zu bringen. Sie ist aber auch ernsthaft bemüht, die Repa- r ation«pvlitik auf einen brauchbaren Weg zu bringen. 3m Hinblick auf die großen Opfer und Leiden an Rhein und Ruhr, welche dort um die Gesamtheit beA deutschen Volke« willen gebracht werden, darf ich auch an alle Deutschen Persönlichkeiten statt^efunden. Heute sei man einig über da«, wa« man annehmen und n?a« man a b (e 6 n c n solle. Man sei sogar einig, daß die Antwort nicht die Verhandlungen mit bem Dcutfchen Reiche schließen toerbe. Tie fron'öfische und die belgische Regierang wollen die Tür für neu« Verhandlungen weit rffen losten. 2lber die eine Regierung hält dafür, die» 8 u sagen, die andere wül such damit begnügen, c# nicht z a sagen. Die Differenz fei astv fast keine Disteren^ Hetzt bestehe fte nur in der Form und werde vielleicht geregelt werden. Das Parlament zum Hrankenftnrz. Paris. 10. Jan. lWTB.i Der wied.r- gew:b te PrArdent b:r ftrnz-fischen Kammer. Raock Peret er^f n t* bi? heuttg? Rach Itta *- fjtzung durch bk üb iche An'prach« Er er.lärlz u a Da« Pari rm:m könne nicht ungestraft bie Teuerung arrwachstn und bi: Spekulativ i sich entwickeln lasten. Die moralisch: Verurteilung a- nüge mcht n» hr es fei.m .mderr Straf Maßnahmen geboten. 3m übrig n werd« es nlcm ?nb gelingen den Kredit Frankreichs zu etfbuttern, der auf fe nrm R'ichtam seiner Dt-urrft ft und ter üt^r'.i ficken Tr u' berube mit brr es seine ^Inerichriftrn ein'f-fi. 2s s i Höcht bebnier.ii). daß Frankreich befchuchigt werd n bür'e ei tr.-^b Mißbrauch mü s rnem Gut während eS um mcht m den Verdacht der Gesetzrdunz de» Friede« unbesttzten Gebietes die Bitte richten, tbra- • at« nicht zu erlahmen in Arbeit und Opfern für die Freiheit und Grtbfung de» deutfchen Volkes, um dadurch würdig zu sein im Vilde deutscher Treue und opferbereiten GerneInlchaft». aciflc» der Ruchwelt al« Vorbild zi dienen Soweit es an dem Willen und in bei Möglichkeit bei deutschen Regierung und bei deutschen Volkes liegt, sind mir bereu, alle Schritte zu tun. um dem bdhedebnten Ziel« bei wahren Völkersriedens «ntgege.izii- streben Gegen die „autonome" Pfalz. Speyer. 10 3an. (WTB.l Die kaffholstchen Dekane, als die berufenen O.rtrder der latho Illeben Gesamtgeistlichkeit bei V ilz erlassen unt.rm 6 Januar zur Fr >g b.. Bild «n^ einer sogenannten .autonomen Psalz" im Benehmen und EinxrftändntS mit bm Bischof der Diözese Speyer so gend: Ä.mb.rbnua die b i Regierungen sämtlicher Sta icn. dm Der- tretet des Heiligen Stuhle» sowie den Delegierten der Rheinlandkommission zugeftellt wurde .Wir katbo'ischen Priester der Pfalz chtben c» seit Eintritt b.*« F i denszustande t ^w ch n lern Deutschen R ich and der allil rt *n Mäch en al« unsere Pflicht betrachtet mit den Des i ung -- behörden al« cln.T auf gesetzmäßigm 2kct äg n beruhenden cklnrichlunz in loh iler Uklfe jufim- menzua bZt.n. sow.it unser Amt un bi> Wo'l der Bevölkerung es erforderten Wir leb tten e< und lehnen es auch heute ab. trgen-welch- rein politischen Ziele, besonder« |otn t! ft einen unchrtstlichcn Vblkerhaß und , esährlich^ Revancheideen verfolgen zu untersttitz-n. weil die Pflichten unseres Amte«, die Mahnungen de« Oberhauptes der Kirche und das eigene wohlverstandene >ftrteress unseres Volkes bie# verbieten Die gleichen grmrdfätzftch n Erwägungen legen unS jedoch auch die Pfli ht aus a>g m- übet den Bestrebungen zur Schis uni einer so genannten .autonomen Pfalz" da» Folgende zu erklären: 1. Eine gegen den Willen der ps'ilbischer Bevölkerung, de« Reiches und Baherns vollzogene Trennung der Pfalz von Reich und B" «rn wird nicht dem wthren Frtedrn un * der Völker- Versöhnung dienen sondm hidm hr die Veziehun en zwischen dem deutschen unk dem französischen Volke der giften und ständig die Gefahr nationaler Krmvfr und kriegerischer Verwickelungen hrraufbeschwören. 2. Die s^amannte .Regierung der autonomen Pfalz" steht hinsichtlich ihrer Eristenz und lhier Maßnahmen im Widerspruch tut Willensmeinung de r weitaus überwiegenden Mehrheit de« Pfälzer Volke« Diese .Realecung" hat Macht auf revolutionärem und hochverrät lischem, d. h durch da« christliche Siftengesetz verbotenem Wege und mit perwrrstichan Mitteln zu erlanaen ver- suck>l und sie kann chve SteUung nur behaupten, weil das tl asten lose Pfälzer Volk nicht in brr Lage ist. gegenüber den bewaffneten Trupp« der Separatisten d.m Recht der legitimen Gewalt und ferner Ucb.ryiugung Geltung zu verschaffen 3. Wir sehen ganz davon ab. daß weder ihre Herftinft. noch ihr Vo leb-n. ober fvüx-it ste b*e R< lie-ungsst l ei tot Uch u'ur k t haben, ihre Verdienste, bi? autonome .Regierung" ber Pfalz und ihre Anhänger berechtigen, Im Ramen des Pfälzer Volkes zu sprschen. Umfo nachdrück- Ucher aber betonen wir unseren grundsätzlichen Standpunkt: das Gebit Gottes. mJ uns den Gehorsam gcgenülen der rechtmäßig« Obi ig- keit verschreibt, di: Pfl cht der Donkbarkeit gcflenüIzT hem Staate Bayern, der feit rneßr den« zu gerat?n, ferne Zustimmung zur Herab- fetzung feiner Forderungen a:be fth aus bü Erörterung aller Äompromjlle ein gelosten habt und sich noch heute bereit crTäre. die vorgeschla- genen Abmachungen zu treffen rnen : ihnen wirk- bune Garantien beigegeben feien Der Senat bat mit 216 b i 2:8 Abstimmen- den Gaston Doumergu« wiederum zum Präsidenten gewählt. Die Militarkontrolle. Berlin, 11. Zan. (Prtv.-Tel) Di: tnietaffl- ierten Militä rko nftolllommistionen, die größ'en- teil« unter Führung englischer Offizier« standen und ebenso wie die beig^q-bme" deutsche« Derbindungsestiziere ihre Tätigkeit in Zivil au«übm biben gestern in Berlin. München, Frankfurt a. M. und Rostock Kontrollen ausgeübt 3n Berlin unterrichteten sich die En- te^t.Vertreter bei bet im Pr u 'ch?n VNnistmium deS Innern unterg^'rrchtei L'c.tung der Schuh- p ii',ei über Orptrritotbn und Stärke bet Poli- c truppen, in München crtuiüxaten sie sich im Wb kreiskomman^o nach der Stärke der Der- schieden« i Truppen'.eile, in Fvcrnck art a. M galt ihr Besuch tv Schutzpolizei, in Rostock erschiene» l c fri leschä^t-'immer de« dort ytmUnricrenöe« Bataillon« des Ivbmtene-ReatMQtl« Ar. h <Ä8 etwm TySfrdyiÄibert ebx tn^DnoOenber ed£it- jer unb Förderer kirchlicbreligiüsen Lebens in Der Pfalz getDdei ist. und die Treue zum Reich zwingen un», Die sog. autonome Regierung der Pfalz als für un« nicht existieren d zu betrachten und diesen unseren Standpunkt auch dem Volke gegenüber zu vertreten. Dir sehen auS der gegenwärtigen unhaltbaren Lage keinen anderen Ausweg als den, es der rechtmäßigen Regierung au ermöglichen, ihre Tätigkeit baldigst in vollem Umfange wieder aufzurieymen. Eine entsprechende Kundgevrcng haben auch die protestantischen Geistlichen beschlossen. Das Attentat von Speyer. Speher, 10. Jan. (Dolfs.) Zu dem 6c- paoatistenanschlag in Speher erfahren wir noch folgendes: Heinz-Orbis wurde in dem Augenblick von der Kugel getroffen, als er aus den Ruf: „Hände hoch!" von feinem Platz auf- stehen und die Hände erheben wollte. Die Kugel traf ihn in den Hinterkopf. Don den anderen Getöteten hat einer drei Kopfschüsse erhalten, von denen jedoch keiner den sofortigen Tod herbei- führte. Die vier außer Heinz-Orins umgekommenen Personen starben erst im Krankenhaus. Siner der Hotelgäste, ein Kaufmann auS Krefeld, wurde durch- einen Schuh in den Mund verletzt, jedoch nicht lebensgefährlich. Gin anderer Gast, der, ohne zu wisien, wem die Schüsse galten, durch das Fenster entkommen wollte, erhielt einen Schuh, dec glücklicherweise nur seinen Rock durchlöcherte. Das Dorgehen der Attentäter kam außerordentlich überraschend. GS wird erzählt, dah Atoei von ihnen sich schon vorher an den Tisch gesetzt hätten, an dem Hein- Platz genommen hatte, und dah sie sich mit ihm eine zeitlang unterhielten. Kaum hatten sie sich aus dem Saal zurückgezogen, öffnete sich die Tür, und vier oder fünf junge Männer riesen „Hände hoch!" und gaben sofort Schüsse ab. Diner ih.er Mitheiser schaltete unmittelbar nach Abgabe der Schüsse den elektrischen Schalter aus, worauf die Täter enttarnen. Die Augenzeugen erzählen, dah die Täter keinen Mantel oder Kopfbedeckungen trugen. Unter den Gästen befand sich auch ein französischer Offizier und ein englischer Pressevertreter. Kurz nach der Tat kamen einige weitere Führer ter Sonderbündler in den DittelS- bacher Hof. darunter Bley und Schmitzeppel. Diese nahmen sofort die Untersuchung auf und verhörten die Anwesenden. Auch wurden die französische Gendarmerie und die deutsche Polizei verständigt, die sofort mit den Ermittelungen begannen. Aach dem vorstehenden Bericht deS Gewährsmannes des DTB., der sich auf die Aussagen von Augenzeugen stützt, ist die Darstellung ter separatistischen Pressestelle, wonach die Täter im Hausflur noch weitere Unbeteiligte niedergeschos» sen bitten, nicht zutreffend. Der obenerwähnte Sonderberichterstatter der „TimeS" in Speyer gibt eine eingehende Schilderung der Tat, die sich in seiner Gog nvart ab- spielte. Danach fielen gestern abond 6 Uhc 15 Minuten, als der Berichterstatter mit etwa dreih'g anderen Personen in einem Zimmer des »Dittels- bacher HoseS" fpeiste, plötzlich eine Anzahl Schüsse. Drei Personen, die an einem Tische genau gegenüber dem Berichterstatter saßen, sanken, durch den Kopf getroffen, zu Boden. Diejenigen, die geschossen hatten, riefen den Gästen zu, daß fie unbesorgt sein könnten, das Hotel aber nicht vor Ablauf einer Viertelstunde verlassen dürften und daß die Aktton sich nur sahen, gelotet worden Der Dritte, ein HandlungS- retsender, der erst gestern abend angenommen war, mürbe verwundet. Aach kurzer Zeit trafen Gendarmen, deutsche Polizei. Deparatistentrupps und fvänzösisch-afritanisches Militär in Ho e' ein und nahmen eine Untersuchung aller Gäste vor. GS ist zu keiner wetteren Störung g komm n. 3n der Stadt herrscht Ruhe. Bisher sink» keine Verhaftungen vorgenommen worden. Auch vor dem Hotel wurden drei Verletzte gefunben. Die Erschießung von Heinz-Orbis wird in der Berliner Presse lebhaft besprochen. Der „Vorwärts" schreibt: Allein schuldig sei die französische Regierung mit ihrer in der Pfalz betriebenen unehrlichen, den AriedenSvertrag und dem Rhein landabkommen bvhnsprechendon Politik. Aur die D ieder- berftellung deS Rechts ßnrre weiteres Unheil verhüten. Die .Germania" sagt, das Tveiben der Separatisten sei nichts anderes als Hochverrat. Gut fei, daß die gestrigen Schüsse die Aufmerksamkeit der Welt auf die skandalösen Zustände richteten, dk sich in der Pfalz unter den Auge^i der atzungSbehörde entwickeln. Die .Dossische Z t g." nennt den Vorfall einen Akt der VolkSjustiz gegenüber den geradezu ungeheuerlichen Ausschreitungen unb HecmlSfor- beningen, die sich die Separatisten, begünstigt von General de Vletz, zuschulden kommen ließen. Das .Berliner Tageblatt" sieht nur in einer Beseitigung der die De'ehe imb das Selbstbestimmung^ recht der Bevölkerung verletzenden Willkürherrschaft eine Gewähr gegen Dieder- hollmgen von (Stufen, die sich gegen das Treiben deS s^varatistischm Gesindels richten. Die.Zeit" schreibt: Die Pfalz lasse sich nicht durch Terror nieberzwtngm Man gebe der Bevölkerung ihr Recht, um die Gefahr neuer Explosionen zu verhüten. Die die Blätter ferner melden, ist baS Reichskabinett gestern abend au einer Beratung der Vorkommnisse in der Pfalz zusammen- getreten. DaS am Sonntag, entsprechend einem Beschluß des Gemeinderats, von Den Separatisten gesäuberte RathauS Von Arheilgen ist am Montag von den Franzosen beseht worden. Während die Bevölkerung von abends a nicht crnzunehmen ist, daß man bei ber vorigen Preisfestsetzung bie Molkereien au kurz gehalten hat, wird man ber Oesfentlichkeit wohl auch sagen müssen, welche Gründe jetzt dazu geführt haben, den Molkereien toettere fünf Prozen t zuzubilligen. Die LandeSver- svrgungS stelle wirb nicht umhin Dnnen. auf diese Frage eine klare und erschöpfende Antwort zu geben, auf die die milchverbrauchende Bevölkerung ein Recht hat. Dtalleicht wird auch — da Darmstadt sich ja meist tn Schweigen hüllt wenn bie Dinge nicht angenehm sink) — unser Städtisches Lebensnrittelamt einige Aufklärung« zu dieser Sache geben können. •• Hilfe für die K r i e g S beschä di g- ten unb Kriegerhinterbliebenen. Man schreibt unS: Wie im vergangenen Jahre bedachte der Reichsbund jüdischer Frontsoldaten. Ortsgruppe Gießen, die Wirtschaftliche Vereinigung der Kriegsbeschädigten und -Hinterbliebenen, Ortsgruppe Gießen, mit einer größeren Gabe Größere Zuwendungen machten auch noch einzelne Kameraden deS R j. F., so dah eS bet Wirtschaftlichen Vereinigung möglich war, ihre bedürftigsten Kameradinnen und Kameraden mit Lebensrnitteln zu unterstützen. RDV. Wieder .GefellschaftS-Son- derzüge". Während der letzten Monate deS bedenllichsten Kvh'enmangels hatte daS ReichS- verkehrSministerium die Führung von Sonderzü- g*n allgemein ablebnen müssen, um die getarnte eistungsfähigkeit ocr Reichsbahn dem lebenswichtigen Verkehr vvrzubehalten. Jetzt, nach einet Heinen Entspannung ber Lage, hat ber Reichs- verkchrSminister geftattet, daß von Gesellschaften ober Vereinen beantragte Svnderzüge zu den im Taris vorgesebenen Bedingungen wieder befördert werden: jedoch muh auch bet diesen Defell- schoftS-SonVerzügen nach dem Grundsatz versah» ren werden, daß tm Personenzugverb hr keine Leistung unter den Selbstkosten auführt werden darf. Die Entscheidung bleibt den Reichsbahn- dicektivnen überlassen. Bornottzen. — TageSkalender für Freitag. Deutsche BolkSpaitei: 8 älhr In der TurTihalle öffentliche Versammlung. Redr«r ReichstagSabg Dr. Luther und LandtagSaba. Prof Dr Schian. Stadttheater, 7 älhr: ^Gebildete Menschen". — LichttPielhauS, Bahnhofstraße .Der Iustizmscd von Venedig". — Palgsr-Lichtspiel«: .Das alte Nest". — Astvria-Lichtspiele .Im Kamps mit den Bergen". — AuS dem Stadttheaterbureaa wird uns geschrieben: Um vielfachen Wünschen auswärtiger Besucher entgegenzukommen ist der Anfang der Icfttcn Aufrührung deSKtndermärcheii- .Aschenbrödel oder .Der gläserne Pantoffel am Samstag, dem 12., auf 3 Uhr fest gelegt worden X M tn et* 3* Ur. 5 des eDtef IMIAW Mb MV ünermxjuu äimhooüooc 21/, Prozent Umfogfttuer nyxxxxxx:; wmwarMci iyr*/mo 47WXXJÜÜÜU 4S1WXÄXAJC W Brrfhi, 10. 3 an not 17041000 00 crbhibuna, der ihnen die De- ■SHtettori verriet N6^bi«x», iuG7®onnooo thjen Omtenb.-r* treibe und M 1M> Md IMMM 1MUM iKteMUOM H6*S6000UU0U IMMOMMOO &4WMMM0 die Störung geratene Po- Ms 2.40 . 2,25 . 0.2S . 0,18 . 0.18 Lebe»»baltungSiader a.7.Ja».: 1130OSS OS) 00) , ^evtzhanbelsiaber am 2.Januar 1 197000 000003 I Urchiger. Md i x-tEfmno'x; »» 9Q*xvi rxi wrtmax». twjmoouo IW. Md «005 Md iptz SranTfurt a. TL. 10 Oin. Xaftnc» 83 ochsen. 1 Dalle, 23 Slrte-n imb 5kÜhe. toi Kälber. 273 Schote und 380 Schweine. Ss irerb* bc zahlt har riuen lew Qualität 35 bU 45. Schafe 20 bis 45. Sch w e » a c unter 80 Jtg 75 tn» SO no* 80 bis 100 Xa 80 ins 85 über 100 Kg. So tes 85 Da 2Eartl wurde geräumt vermischtes. lleberfan auf einen Bankdttektor. S0M7000 8115»« IMMOK* 1>31-VXX) Eingesandt. (Jür Form und Inhal» aller unter dieser Rubrik sichenden Artikel übernimmt die Redaktion de» Publikum fleomtiher keinerlei Bernniwr>rtuug) n®enne tfl bas Brot so teuer T* JlngtkinN unter der ltebed4>nft .'Darum ist das 'Tnvt so teuer" erschienen, welches jertgnrl tft. ba# Publikum irre zu fuhren. Das. was der Artikrischreider vom Bä cke r ha n dwe r t sagt bedarf der QUfBärung und RichtigsteUung 3u bei Tbl Inen 1 und 2 des Sin^sanbes sei zunächst erwidert, bah es nicht Sache des beu- sich eine andere Stelle wohl berufen fubicn fbc- merkt wird jedoch bah nwra vor dem Xriffle keine Mmfanfteuer kannte, während heute mit einer solchen von 10 Prozent vom Erzeuger bis »äi Dicker zu rechnen ist. Arbeitslohn p Sack. SSt. i 40 Pf l Heizmaterial : riebt und Kraft 3 Pfund ÖaU !>/j Pfund Streumehl Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. TL (Xclegtapblldie Auszahlung) (Ohne Gewähr.) auhervrden »sich lebhaftes Dä n betlat- schen trab ®rft nach Unserer Jnt konnte sich der Öi'Mktier unb t»r allem ber Aaurtba Jtriler 1 Frank ®rfbn Gehör verschallen, die Heidt unter lebhaften» Beifall des Haares Ginspruch erhoben Die loftrt II-, n stellte als Ruhestörer jugend l i che Mitglieder eines ultramontanen Vereins fest. Nachdem biete enTc-rrt iraren. komme das Stück in Tube zu Gnde fllvielt »erben. Der im Haufe anwesende Dichter wurde uim Schlich lebhaft verlangt unb bei feinem Grscheinen auf ber Bühne gteeiert Gs Ift lief bedauerlich, bah die Opposition aeqen tnt fremde Ücbcrwuguni unb ge.zen das Stuck. daS sei der Uraufführung von den anwesenden Kathcsißrn durchaus DofeftiD «würdig» unb büiflenrnrnrum wurde, unter bera Dvrantrlu unverantwortlicher Hugenbiicher so beschämende unb ber Stätte unwürdige Formen annehmen Tonnte. Frankfurt a. M. 10. CVrrr Ss notierten für je 100 Kilo Detter Weizen 19,25 bis 19,50. Boa gen 17 bis 17.50. Sommergerste für Brauzwecke 19,25 fr» 19.75 Hafer Inland 14L0 bis 15 Dei^enrnchl füdd. Spezial 0 SO bis 31L5. Rogaenmevl 26 L5 bis 26.75 Deinen- und Rog- genSete SL5 bis 8.75. Syru füdd . gut. gefunb unb trocken 8 bis 8,25. D i »en- und Rr^o-nftroh. drabtgepr 525 bis 5.75 ®o(bmart Zenbo^: Wetrn...... thioartf6f fRetrn .... üA'dr irmcfi-ax Foto» V?omwet<»t Wett* ... natnäntl* ?.’otce. • • > Bp«* ritte Kota..... ®nt «ettschrs ilntcrfeeboot unkerg eg äugen. London. 10. Han. (WTB.) D e Ab-ninlltät gibt bekannt, dah ll. 1 1 2 4 auf der Höhe von Portland u n t e r g e a a n g c n ist Man be- «rchtet. bah die gesamte Besatzung den 2 ob gefunden hat Das Unterseebovi 1124 bat c geriTkr Lillenthal befindet sich unter den Schwer- verletzten Bis Geiseln für die Ermordung deS Setters der sog. »Regierung der autonomen Pfalz" Heinz-Orbis, wurden heute nacht in Zwei- brücken fettgenotnmen. CberTeaitnrafl4rat Dr. Pöllmann. D rtftor Dr. Lehmann. Oberland, sgerich ^rat Dr P i l a» b c l Staatsanwalt König Büriecmeister Doc- ring. 2lmtsgerichtSrat Müller unb Iulti-- affeffor Pilabel. Heute mU wurde von den Separatisten in Zwribaückm emr strenge Stra- henkontrolle ausgeübt. In Speyer wird angenommen dast Vt 2Utm- tätet früher« Separa tisten sind bir brs 2toentat aus Rache wegen ihrer •ntkxflutg •^.rübt batev Märkte. Berliner Prodnklenmarki Berlin. 10. 3an. 2m Produktemnarll hat das in ben letzten Tagen preisdrückendc Angebot nachgelassen und die Tendenz und Preisg«stallung waren stetiger Roggen ist nicht mehr in dem Umfange als bisher angeboten und da die Reichs- geirrt tief teile heute etwas Ware aufnahm, formten dir gelingen Preise im Durchschnitt tmeber toTl erreicht werden. Für Wetzen bekundeten hmtpisächllch bie Mühlen Ontcrefte unb bie vorliegenden Offerten fanden hauplsächltch nach bi^ fer Seite Unterkvmmrn Für Gerste erhielt sich die biSderlne Rachfrage. Hafer lag aber bei behaupteten Pvrtsen febr ruhig. L-rS auch von Medl und Futterstoffen qckt Gs notierten für fr 1000 Kilo in GoldmarkDet»rn, märt 186 bis 169. Roggen, märt 140 bis 143. pomm. 138 bis 140. S-nrnreiverste 165 bis 168 sruhig). Hcrser. märt 111 bi- 118. vomm. 106 bis HO. westprruh. 105 bie 106, MaiS. La Plata, waggvnfrei Hamb -a 170 bis 171 da» Ledensmittete amt welche lange genug mit Mehl handeln bzw. handelten, burftc dem 5)erm Professor bestätiget, dast, diese Preisspanne besteh«. Die zweite Behaupt uig. dast 100 Äg Mehl 142 Kg. Brot ergebe, stimmt ebensalls nicht Richtig ist dagegen, dast ein Sack Biehl 134 Kg Brot ergibt. Jn nachstehender .Kalkulatiorr geben wir etn genaues Bild, wie Jnfer BrvtpreiS erreckütet ist. Handel. Krankfurier Börse. Frankfurt a. TL. 10 3an. Tendenz, ruhig, vorwiegend behauptet. — Di? Börse stand auch f*Jtc im ,3eichen gröberer Geschäftsstille. Gs machte sich zwar verschiedentlich eine freundliche Stimmung bemerkbar, welche aber nur in einzelnen Sonderpavteren zum Ru»druck Lim. Man eröffnete bei tuftfofer Haltung Der Frecverk.hr lag zwar unsicher, aber auch hier zeigte sich verschieden Uich etwas grdstere Kauflust als an den Vortagen. Man hotte folgende Kurse Becker Stahl 11 500. Becker Kr>hte 12 500, Kabelwerk Rhevdt 13 000. Hansa Lloyd 1775. Frankfurter Hvtclbetrieb lebhaft. 1650 bis 1750. Drvwag 450 Äs 425. Ufa 6225. Slektro llntersranken 650, Chemische Andrea ßOO. Remy 700, Krögershall 12 500, Frankfurter Handelsbank 55. Deutsche Pe- trolcum 28 000 bi» 27 000. Chemische Aktien eröffneten bei geringen KurSver mderungen ®lcf- trowcrte traten durchschnittlich gut gehalten. I A 'S» V lebhafter, Bergmann, auch Licht und I Äinft. lagen Mcftigt Zucker werte teilweise fester. Zellftvfs Daldh^s behauptet. Äm Montanaktien- markt bemerkte man in einzelnen Werten wieder etwa- Kurserholung, doch find die llrnfätze eng begrenzt. Oberbebatf plus 3 Prvz., Destereqeln schwächten fich etwa» ab. Maschinenfabrik ObUn- gen fest. Adlerwerke, Daimler, Lokomotivfabrll I Äixnif) unverändert, Gkderselder Kupter an geboten ^lorddeullcher Lloyd und Hapag erfuhren in ästige KurSbesesngunqen. Stwas fester zeigten fich Bankpapiere. Am Rentenmarkt war das Geschäft still. Die Tendenz tn Bundesstaatsanleiben befestigt Türken still. Bei einiger Rachsrage erfuhren Sinhertswerte mästige Kursaufbesserungen. Berliner Börse. Berlin, 10. Am. Rachöem ber gefürchtete Steuertermin, auf ven hin vi.'lfach Verkäufe in den letzten Tagen vvrgcnommen wurden, mit dem heutigen vorüdergeht Haden die Abgaben der austerhalb der Börse stehenden Streife eitoa» n.ich- gelasscn so dast der Markt eine etwas freundlichere Devanlagung zeigte. Die Stapit.ilknaprh'ii, | die bei den hohen Zinsen und Provisionen für Darlehen seitens der Bankwelt eS vielfach geraten erscheinen lästt, l'eber Wertpapiere abzu- | st osten als die hohen Zinsbelastungen yu tragen. , bleibt aber unverändert besteh n un) ist der ®r- hvlung des Kur-standeS zu dem heute bereits An'ätze Vorhand-n waren noch immer hindertich Die Kursoeränderungen selb i waren unded.ulend und betrugen nach unten kaum über eine Billion Prozent hti>iu- imb nach oben bei den meisten schweren Papieren, die in der letzten Zeit stärker rückgängig g wesen waren etwas mrdr bis vereinzelt 8 Billionen Prozent. Die Umsätze hielten sich auf allen Märkten wieder in «nien Grenzen. Die Versuche der Vörsenspekulation für das ein« oder andere Papier durch Käufe (Interesse zu erwecken hatten zumeist keinen oder nur vorübergehenden örfo'g Fcstver^nsllch-- Werte -umeist unoetänber: bis aui alt? Preuhisch- Stoniol4 und Reichsanleihen die von den Gewinnen der letzten Zeit etwas vergeben muhten, da die Aus- wertungsf.age. die für di- Kurssteigerungen bisher in» Feld geführt wurde, wieder einmal einer ungünstigen Verurtellung unsterkog D r ®eTbmarfi war unverändert flüssig die Devllen- preise waren zumeist wie gestern festgelent Bei Reunvrf trurben infolge stärkerer Vachsvage der bisherige ZuteilungSsay etwa- herabgesetzt Deutsche Wirtschaftszahlen Dollar am 10. Januar amtlich: Berlin Geld......... ...... 4 210 500 000 003 d.i.ei'neGoldmark'sn.Briefs ) - 1 002 530 000 000 Gvldanleih«: Berlin....... Frankfurt..... 4 203 003 003 033 Dollarschatzanweis ungen: Berlin 4 200 000 000 000 Frankfurt — Reichsbank.Zinssä^: «««„• wertbeständiger Diskontkredit . . 10 Prozent wertbeständige Lombarddarlehen 12 . (für das Jahrs Papiermorkdarlehen ohne Gnl- wertungsklaufel ........ » eiNxrankausSpreis der ReichSbank texn 17. Dezember ab . 400 000000 003 fa$ OoldumrechnungSsatz für Reichssteuern (»ültig für Goldzollaufgeld. Jmrerfmun 14'33 f.d. Landsbg.) bis auf weiteres 1 000 Milliard. Goldumrechnungssatz für hesstsch« ^^inde- steuern vgl. Amtsblatt des Mmistemnns des Innern vom 14. Rovernber 1923) für die 3«1 vom 11. bi» einfchl. 14. Jan. = SO Millionen H37,160 1Rt lU1.>en MV KÄTeooooodineeaynoooc iFÄManaKxXMKiiCTorrrtn letMaonaiD i «7 ««7000000 i*2M^6 lÄ» et: «d »m*/«» Md i!«e,y» -i'/d Md ÄMTjmOÖir.-UtrtWlfl !l1«OÜO(nP.l»WMW :6M07ooooov7M3Worooc TBQiuooooonq j uyunnw» .4 --------1 Mioflcriftrfxwwunoo Berlin, 10. Jan. Sin Ueberfall auf einen Bankdirekto r ist heute vormittag U der Oägcrflrabc verübt worden. Der Letter H des Bankgeschäfts Pflegte teben Abeitd die TageS- i e-fse. dte Devisen- und Rvtettbeslände mit nach Saufe zu nehmen, um sie nicht dte Rach' über Im j Sddhäft tzu lassen. D» er beute f^b 4 ffhäftsgebäude kam und unten auf den Fahrstuhl 1 exirtetv, um hin auf zu fahren, wurde er von zwei 1 Männern in ben Fahrstuhl gedrängt, die ihn zu i Otebeln versuchten. Ss gelang ihm, nach Hllfe ? au rufen. Sr formte aus dem Fahrstuhl befreit werden, während dte Täter flüchteten. Die Der- Holgung wurde unverzüglich aufg.itommcti uiw I Führte zur Verhaftung des einen, während es der ArimincÜvolize. fväter gelang, auch den anderen ei verhallen Wie sich herausstellte, stcmden die Täter, zwei Bcüd-r, ein Monteur und ein Konditor. mit dem Hausdiener des Bankgeschäfts in Verbindung, der ihnen dte Gepflogenheiten dcS Direktors verriet ^raniMä* Wett* ........ MnJfttftDtcn.......... schwedstch« Voten........ »llLvd'lche Voten . . . ... - • :tet1(t).CTfirnfU». A 106 Iheem mtrifani'Ac Alta....... Allgemeine Unkosten 25 Prozent vom Mehlpreis (Miete, 'Iterftdxru ngiIx-!t r-i.^t. Abtragen deS Mehls, Gewerbesteuer. Abschreibung an Maschinen und Geräten. Verkaufsspesen. Derzln'un« M Betriebskapitals, soziale Lasten. Verswubimg. Wäsch«. Reinigung. Buchführung. Schornsteinfeger gebühr usw.) fM.-flnnr. ebdfHnirto Srrrnt tera eiNfbnün . Aelfinafori. tltnlkn. . - tenbim . . gtnyrt - - S§wei» .. epenkn .. ®irx tn D-- CfftebertL free .... gebetet!. . Boen^A»«« pulaark« . yatxm .. . Nio «x Dan. Belgrad . . itiuben . . ______ ... tTbbOUXXKV 4MmüÜO0Q lvanlnoke». (Ohne Gewähr.) ?1H37*O«)e 7S78V UOUÜUO HSTtrpOOOM 'IMF70* * eOoMUQO l - 'UUzJ 1 K345.7-L !IS 1W4*U*XK)0 iWteoeoeue 18531«* 7MH0***0 ii»*3«oooe 1«?»? 400000 W34900C 4100000000000 IMM JSIMUB 10. Januar______ Hmtii't»? •'/oturunj 0»«-,d I 16-', 0M-34,"7'> Md :*74ü70i I frr Ka ttu la t Ion 1 Sack Mehl kostet i®edger" bertchtetea Mnnerungen eines Alt- Gtevovers folgender Stntrag tn ®rlnnerang ge- bmbcht: .Der Winter von 1 87 9,80 war na» »»WWttllch in ben Msnaten Dezember unb Hanuar rto sehr kalter *öq dte Hällle der htellgen Obst» [bflame erfror total, von den nicht gänzlich er- Ifortnen zeigten viele im Sommer 1880 ein krank- lHaftes Aussehen Den Winlersaaten hat dte Kälte IHegen der vorhandenen Schneedecke nicht viel ge- Ischadet^ — Unsere Standesamtsregister •623 schlossen ab mll Einträgen von Geburten- 59 ,-1922 : 79), Sheschtietzungcn 36 (38), Todesfällen < (46); die Personal st atiftikder Svan - joelischen Pfarrei weist auf Getaufte 56 1718), Konfirmierte 78 (85), Abendmahisgäslc: (1253). Getraute: 35 (38), Beerdigte 40 (44). pH Trais-Hvrlvff. 10 Han. Bei der iBürgermeifterwahl, bte am Sonntag hier ♦äxitgcfu.'iben Hal. entfielen aaf Land- unb Gastwirt Heinrich Rudlvf 148 Stimmen und auf 2artn>irt Adolf Berg 109 Stimmen Die Wghi- knLgunq war »ehr stark, sogar von auswar.s ,url«en die Wahtbeoechtcgten mit Schlitten Herrn geholt Kreitz Schotten. B. Burkhards, 10 Jan Beim Futter- -*ta» stürzte ber Mjäbrigc Landwirt Hein ich -kkambach vom Gerüst frtner Scheuer ab »h zog fich einen Schädelbruch zu. an ■«ffen Folgen er bald nachher verstarb Kreitz Büdingen. X Glauber g. 10. 3an. ®nen unliebsamen Lbschlub fand eine hiesige Verlobung s - Itter für viele Teilnehmer von hier und aas- UZärts. Eine grabe Anzahl derselben erkrankte an Da ra typ hus, der bei einigen Patienten fo Vchtt^re Formen annahm hast sie tagelang zwischen lob und Geben schlredlen. Glücklicheiweise fernen aber schließlich alle mit dem Leben davon Sie Ursache dieser (Sifian*!ng soll auf den Ge- «ust von nicht einwandfreiem Fleisch zbrücktzusühren fein. Starkenburg und Nhctuhe^e». rm. Darmstadt, 10 Onr Die Stadt» 4 verordneten befdb'ollen in ihrer heutigen ' Sitzung nach l.bhafter Aussprach: and trotz st irk -n ' Widerspruches d-r Verwaltung die Erhebung rtne» Sinheits-Gas- und Wasser- Preises von 23 Goldpfennigen je cbm. ®e Skadtverwalkuni hatte 25 Gvld.fennig? Der- langt Gin sozialdemokratischer Antrag Hatto ein: CMlfcluni von 21 Dpf für dir erftm 50 un> von 2 4 Gpf. für die weiteren Kubikmeter heaMragt. Hencn-Nattau. • Marburg, 10. Han. Hier können bis auf ' «eitere» dte Postpakete nicht mehr in» Hau« ge- fohren werden, well aus Mangel an Mitteln ber Postfu hrbetried einstweilen r j- &t n must. Die Paketempfänger erstallen tediglich t Paketkarten wgeheilt, bie Pakete müsten sie rxm ber Post adholen. Auch dn Zeichen unserer Zeitl fpd. Frankfurt a..TL, 10. Jan. Beim Beintgen von Gaskesseln in der Das- fcbrtT tn der Schtelesttaste erlltt eine graste Anzahl Arbeiter Leuchtgas vergiftangen. Sechs Arbeiter muhten erheblich vergiftet dem Mliggetflbokntal Angeführt werben. — Mnes t ragifchen Todes verstarb am Mittwoch cite-nb in der Schwälmer Strafte das m hohem Aller stehende Ghepaar Robert Diener. Die brüten Leute halten tn der Küche chr Abendellen brrdtet. Dabei ist vermutlich der alte Mann rrlt dem Stlcnbogcn an den Gas Hahn geftoben itib bat diesen geöffnet. Da« aas strömende Gas betäubte bas Paar. Als man, durch den Geruch aufmerksam geworden, in btt Wohnung drang, fand man die Frau unb ben Wann erstickt vor Uelrttei tn Tn). teexFxr Brrtta Me MMTtetL t#en*.«nL x -•* Ob . ' «. Ter» 6.1. 10 1 0 1. | 10 1 n, Trwr-ite r». irr«» *t»«e*euLr<>* MO W MO tt MO en 0 ■/.. T — • 1 A <*r»ueecrtt..... 117 17,75 24 5 1t.7 . '7.75 74 5 ni ii 73« 74 K — »Na eirffru»i4**1cai*«h 1 Brr amen ............ •‘.'amtro-QWTfi........ 13.« r.» 31 13^» n 4,1 13 M.t 'S» n tA 55 61 »i M 1 61.» •i.i 3,7 3.8 4 I 4 Tannirr mieten*....... 4 4 4 1 Brnhecifteite ....... I - .**•••*••••* 5,7» 40 M 40 40 r?rtnn»rtfn’4«ft Wreifhin I € »bfol-nt tzcr,....... M 5 3 75 17 »t 4,76 M vtb*l............. I Srllftefl »Uilbbef..... • • 11.» '»7t ii Modrriatnf granfcirttel - • I Hodrriobr.r fenobankl 5» 5JI v> 1.5 — 1 Vit. Union 1^0....... 1,7» 1 's t Tr^ Iwei Freunde. 2tomon von Wilhelm Hegeier se. Fortsetzung. (Nachdruck vrichvten.) ^Ach ja! — UnD du ... du bist nun die Frau ton Klau-S —“ Dorade kam dieser zurück, mit ihm Lärm grauenhafte Lustigkit. Der Diener brachte bec. Wern Hans muhte anftohen. Aber dann gönnt man ihm einen Augenblick Ruhe, und er vergah alles über einem Schinkenbrot und fühlte nur. erst, wie hungrig und erschöpft er war. Die Fragen nach seinen Erlebnissen beantwortete er kurz und zerstreut. Bald war es totere Klaus, der bas Gespräch writerschleppsn muhte. Er sprach laut, blechern. Immer hatte er das Defühl und lauerte, dah etwas Unsichtbares ihn an die Kehle packen und erdrosseln würde. Degen dies Unsichtbare schrie er an, verscheuchte es mit der Klapper seiner Stimme. Die Linierhaltung war aus die jüngsten Ereignisse gekommen. Klaus suchte sein „Glück" hinter lumpignr Worten zu Derbergei, aber um so greller brach es daraus hervor. Er erwähnte, dah er nicht mehr bei Meusinger sei, sondern bei der Firma Groftmeyer und Quandt. Ob die Stellung angenehm fei, fragte Hans zerstreut. Gewiß, ja, recht angenehm. Natürlich gab es sehr viel Aerger und Sorgen. Der Antiquitätenhand ?l ging ja im Augenblick noch gut, aber das Risiko wurde täglich groher. Ob er denn geschäftlich beteiligt fei? „Jawohl, ja — wenigstens —“ „Das Geschäft gehört ihm >ey: allem, jagte Annie obenhin. Sie war aufg^iunben. Und gerade im Augenblick, wo sie sich erhob, hing Hansens Blick wieder an ihrem Profil, an der ichlanken Biegung der Wanp.it und des Kinns, an ocn noch immer von lang-n Wimpern umfriedeten Äugen, an ihrem Mu-.rdu inlel. . . Die Zeit hatte aus diesen Zügen eine neue übersinnliche Schönheit hervvrgcholt, doch sein Blut unkcckheih begehrte. Lind wieder stürzte eine Welle schmerzlicher Gefühle gegen sein Herz, dah er einen Moment die Augen schloß. Llnd da rih eine Erinnerung ihn fort: sie sitzen . . . irgendwo in Flandern ... in einer Soldatenstube beim Kaffeetrinken. Ein Marr ihm gegenüber, ein bei allen beliebter Karne-ed, hat gerade einen Brief bekommen, öffnet ihn, nimmt ein Spitzen» krägelchrn u.rd einen Ze. ...marlichein hervor und liest die mit Bleistift geschriebenen Bemerkungen auf der letzten Seite. WähvT-.id Hans sich fragt, was da wohl stehen mag, u rd dann an anderes denkt, sitzt der Mann noch einige Augenblicke nachdenklich, geht darauf an den Stander, arbeitet, den Kameraden den Rücken drehend, an seinem Gewehr herum, auf einmal kracht ein Schuh, und in den Mund getroffen, liegt er mit zerschmettertem Schädel da. Der Inhalt d.r Dlristiftnottz lautete, dah der Llnterzeicheete jetzt der Bräutigam des Mädchens sei u.tb in dessen Auftrag, Brief. Geld und Spitzenkragen zurückschicke. Hans sah die Kameraden, wi: sie auf breiter» nen Bänken um lange Tisch? hockten, auf Pritschen sich räkelten, roch den Geruch von Fett, Lederzeug und driftendem Tabak. Selbst die Rückkehr Annies vermochte ihn diesem Zustand nicht zu entreißen. 'prompt yarre Der Kerl gehandelt! Es muhte ein Genuß gewesen fein, sich den Schädel zu zertrümmern, m dem solche Schmerzen tobten . . . Ob er's xu irgendeinem Zeitpunkt auch fv gemacht hätte? Vielleicht anfangs . . . damals, als er verwundet lag. Er hörte sprechen. Don seiner Mutter war die Red:. Aui einmal ftanb Klaus vor ihm, streckte ihm feine Hand entgegen und sagte: „Jedenfalls ist sie ganz sanft eingeschlafen. Das muh dir doch ein Trost feix“ Zerstreut nahm er Die Hand und reichte sie auch Annie und war eilten Augenblick versucht, nach den letzten Lebenslagen feiner Muller zu fragen, unterlieft es aber und horte ohne tiefere Erschütterung, dah Rudi gefallen sei und baft Frau Dewerth im Sterben liege, und dachte, hat er eigentlich gemein gegen mich gehandelt oder nicht! Damals, als das Sterben in Flandern doch zu den alltäglichsten Lebensgewohnheiten gehört hatte, waren alle Kameraden furchtbar aufgeregt über das Ereignis gewesen und hatten ihrer Wut über das „Mensch', das einem braven Soldaten untreu geworden war, in einem gemeinsamen Brief voller Beschimpfungen Lust gemacht. Aber dieser Dorsal! hatte ja ferne, auch nicht die geringste Aehnlichkeit mit seinem Schicksal. Wem wollte er einen Vorwurf machen? So war das Leben, das unbegreifliche, bas auf dem Schachbrett der Möglichkeiten gerade den Zug tat, den man am wenigsten erwartete. Aber würgen muhte er an diesem Dissen! Gott touftte, wann er ihn hinunterbrachte! Da weder Hans noch Annie mehr als das Notwendig? sagten, lag es weiter auf Klaus, das Gespenst der Stille zu verscheuchen. Gehetzt t» eifersüchtiger Angst, flogen seine Augen hin unj her, von Hans zu Annie, von Annie zu Hans. Einmal quoll, wehmütig, töricht em altcÄ Gefühl in ihm auf, rih ab . . Der Freund war jetzt der Feind! Nie durfte er wieder ins Haus! Wenn der wühte! . . . Die Augen standen plötzlich still, wie auf- gespieht, der offene Mund verstummte, als bräche lein geklumpter Schr:i heraus. Wenn der von feinem Jammer wühle! . . . Aber gleich lärmt# die Klapper weiter. Nur einmal wurde der Gast lebhaft, als Klaus nach einigen scharfen Bemerkungen über die Revolution behauptete, auch der Armee teert* ewig der Makel anhäng en, dah sie im letzten Augenblick feige die Flinte ins Korn geworfen hätte. Da fuhr HanL auf: was der Frontsoldat durchgemacht und ausgestanden hätte, darüber dürfe nur der mitsprechen, der fdbft im Schützengraben gewesen sei. Einmal fei auch die Widerstandskraft Les ©tärfften erschöpft, ilnb selbst im Tapfersten käme einmal die arme Kreatur mit ihrem Selbsterhaltungstrieb zum Dorschcin. Klaus Lab sofort klein bei, versicherte, Hans dürfe seine Worte nicht mihverstehen, und benutzte die Gelegenheit, um auf die unbesiegten Helden zu trinken. Als Hans mit ihm und Annie anstieh, sah er zu seinem Erstaunen, dah deren Augen mit Tränen gefüllt waren. Gleich Darauf tarn der Diener und meldete, dah-das Abendessen bereit fei 4Fortsetzung folgt) Gießen, den 9. Januar 1924. 012188 Gießen (Lieber Straße 73), den 10. Januar 1924. Die Beerdigung findet Montag, den 14. ds. Mts. nachm. 1*/M Uhr auf dem Neuen Friedhof statt. 012193 Die Beerdigung findet Samstag, den 12. Januar, nachm. 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. [ Mietgesuche | Gut möbl. Zimmer gen. zeilnemähe Vergil unn und Theaier- Nbonnenienl gesucht. Schrift!. Angebote unter l73v nn den Gien. Sinz, erbeten. Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, meine liebe, treubesorgte Gattin, unsere herzensgute, über alles geliebte Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante Frau Dorothea Ritsert geb. Müller nach kurzem, schwerem Leiden, im Alter von 56 Jahren, durch einen sanften Tod zu erlösen. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Jacob Ritsert. Statt besonderer Anzeige. Heute abend entschlief plötzlich und unerwartet mein herzensguter Mann Kunstmaler Willy Barthel im kaum vollendeten 54. Lebensjahr. In tiefer Trauer: Lina Barthel geb. Schultheß. Laden mit Siebenraum in nur gute» Luge baldmöglichst gesuchi. Hobe Miete, evtl. Abundungc-iiimme. Schrift!. Singebote unter 012177 a den (Oie st. Ain. erbeicn feteilenangebotej MM WllM SousviMemiW Samstag, Öen l^tiitarunli Sonntag Damenfrisieren, Shampoonieren sowie elektr. 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Zu Grunde gelegt wird die Iahres- summe, die der Steuerzahler an Landeskirchensteuer zu entrichten hat. Diese in Papiermark festgesetzte Summe wird zu- nächst durch 4, sodann durch 10 geteilt und endlich nach unten in eine durch 5 teilbare Zahl abgerundet. Diese so gewonnene Zahl stellt in Goldpfennigen die jetzt angeforderte Landeskirchensteuer dar, die örtliche Steuer beträgt das Doppelte. Der Zahresbetrag der Landcskirchensteuer beträgt beispielsweise 5040 Mk., der 4. Teil 1260, die Teilung durch 10 ergibt 126, nach unten abgerundet 125. Demnach sind an Landeskirchensteuer 125, an örtlicher Kirchensteuer 250 Goldpfennige zu bezahlen. (Es wird gebeten, bei der Zahlung unter allen Umständen den Kirchensteuer, oder Etnkommensteuerbescheid mitzubringen. Die Zahlungen sind in den beiden nächsten Wochen, jedesmal Montags, Dienstags, Donnerstags und Freitags, oorm. 9-12 Uhr, im Gemeindehaus (Kirchstr. 9) zu leisten. - Aus Mangel an Heizmaterialien findet am 13. und am 27. Januar nur in der Fohanneskirche, am 20. Januar und am 3. Februar nur in der Stadtkirche Gottes- dienst statt. 172V Giehen, den 10. Januar 1924. Der evang. Gesamtkirchenvorstand. Bechtolsheim« r. WM mit guter Schul« btlbitnn für tauf* männliches Bureau gesucht. Schrif'.l Angebote unter 012183 nn den Gier. Anz. erbeten. MW mit guter Schulbildung von hics Großhandlung zu Client gesucht. Schriftl. Angebote unter 012186 an den Äiest Anz. erbeten. Tüchtig., ehrliches Mädchen MiitSitnöe I nut emowbleit, für kleinen Han Sb. ftrvei Personen» per sofort o)er bald gesucht. Zeitgemäßer Lohn, gute Berpstegnng. Babnbofftr. 481. [Stellengesuche! Suche für meinen Lobt,. Schreiner- lebilinn, 1'/, Fahre ne lernt. 012181 Stelle Bel ifidjilgeni meiner. für meine Tochter, 15 Jahre alt. MMUe Bei tßfl- liget Sfimeiöerin. 3. Kick, Oberwachtmcister Rodheim a. d. 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Ich werde diejenige Person gerichtlich belangen, die behauptet, mein Hans Gert Durch die Geburt eines strammen Jungen wurden hocherfreut Ioh. Müller und Frau Frieda geb. Faber Schottstrahe 2,1 eine» Lohn habe ein Motorrad gestohlen Weber, 011175 Lich. Gebrauchte NkskNU.M zu verkaufen 012182 Bleichstranc 18, v Zuverlässiges Mädchen zum 1. Februar oder früher in gute Dauers'elung gesucht. 17*D Marbnrqer Straste 681. Hotel Schwab (Felsenkeller) Samstag, den 12. Januar, abends 7 Uhr, Konzert anlählich der Eröffnung des drisiüol MiiMklikk 5poWtön-Älifi«nl hell und dunkel. Reichhaltige Abendkarte zu mäftigen Preisen. omM ES labet höflichst ein Josef Schwab. IWIIfconferrltN in all. acheru einer Reolschliie erteilt Ltubcnt, früher Absolvent diesig. !Dber= Real fünfte. 0)esl.An-1 geböte unter 2978 nn llsrao, ^Iock ir.5. n*h taweio von 1846. Sonnfaq, 13 3an. 24. naGmükogs 4 Uhr tazlräcta (Turnhalle). Nur Mitglieder haben Zutritt. ..im* SUMM <■ kßen Sonatag, i. 13. 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Aber dc rrine Fcende l dem Gcfüftl, o M vorliegend Tatet ihres Dinder, tappe uni bjäaen, Mton nach! haltloser Dcrz So hört n die Dark slab übet. Zeht g< hinter uns. 6e §aS Schicksal mhr: Schon ftabenfiein in deutschen §cvi cs unS bamab ritftiqen Mai ningskvmmissa md das Dis isl. Das dvn daS Qkrtrau zuletzt tesilvS ist geicheyer.. Mißgriffen ' lich ein lvaisi unb durchqe Staat bepris Art der Fir haben muh. Politik, er ha die Einnahm Erfolg gehab Lachkcnnern Ol lernten W« ' Dickungen fg 2ollsfreise^ srsgs S -usdrang' HL W S -Btrtttdfl E bedauern oocr Unrecht. ve"N Schicksal sei. W Alcichwohl Üb« Politik re nächste Zutuns jHerelctncn 5 LÄ1"’ U')7'S ein5 Röterer ® wKdj.» 112M ft