Erster Blot! Donnerstag, |0. Zanuar 1924 U4 Jahrgang ttd)enf «6,sich, eifer ■ er*#«1»« 1 • 'w, ■■ü” Mr»* __ 5e*iu eib 3*n*9s, J@hMf V M W GietzenerAnzeiger 12; für lerlag tnb lyragcn vorerst quna - r» schon Frankreich eHreiie Me.si«wal }roAid)cn 10, Inda- ist. langt TUgictung anj. Arbeitslos । zu ci spräche hatte die belgische Rgi^r 3cpaiah^nbtommlfrion ang^m:'.d t erunt bei dr die sie bei r die Wirtschaft frei t den künftigen Tkv Geschäftistell« 51. Lllchrist für Drahtnach- ichten: Anzeiger Oietze». l otild tcloeio: Itiehurt 4. Di. 11686. Belgische ^ntschädignngsklage. Paris. 10 3an lDTV.) Dor den deutschbelgischen Schiedsgericht wird ein Prozeh v?r- !?53af)Itn ■ ■}9?°00 000tot tah*W>ow“’S portier! worden waren, um dort in 3nb iftric und Lan>w.r schäft Derw ndun ^ zu f nten. 5).t F L- tenSvertrag dot Versal. lrS macht das Deutsche Reich sür die gefundh illich n unb matrrttil n Schäden verantwortlich. die die Deputierdrn erlitten haben Dir herru» sich ergebmten 3n- Der Pfalzer Separatistensührer erschossen. Dach einer HavaSnr^dlMg soll der Mord in Kpeyer erfolgt fein. Die Meldung ^tct• fS1 Präsident der separatistischen Dc-ivgung der Piat; ttnrte gestern abend 9 Übr in eir^em Re'raurant in Speyer ermordet, a!3 er das Essen ein nehmen tcefite. Drei Mann erschienen in dem -Restaurant and riefen .Hände hoch" und feuerten. Heinz Mrzte tot zu Boden, einer seiner Beglerter f leicht verletzt worden. Dir Leute haben hu Flucht leogriffen, ihre Persönlichsten ton;len bis jetzt iwch nicht ftstgestZft iTcrtcn. Du Police und du Desatzungstruppen hab.m in der ganzen <>taDt Haussuchungen vorgenommen. Die -ZuiUe, die hk Stadt verlassen, werdet von Patrouillen wsischon Bor Herr schäft dienen. ; Frankr.-ichZ Bestreben gebt dahin, unter AuS- ibtKTfl grössten Druckes möglichst bald durch fo- eananntc .Beneinbarungert" vollendere wirtschaft- pche Tatsachen im besetzten Gebiet ui schaffen, um ti« Reparalst-mskvmmi f on aueschalten zu können. Ziir die Weltwirtschaft bedeute! das, das; Frank- ».-ich bann 65 Prozent der europäischen Slsen- tacugunq kontrollieren und damit für den Lisenmarkt der ganzen Welt ausschlaggebend würde. e. die nach Deutschland Lan6- bis 112 (matter), 1» iß 29 (mattet). 2? (matterd. Ätz» . ÄogMÜeie S (■» Qeinfad 430 bif «fi Rerr Sr6kn 23 b» Wfifrn 14 bis v Sen 15 bis 16. Luv«, tcre Ä Entgegenkommen mürbe machen fcitb. DaS andere Mom?nt liegt darin, dah der handelt, den zehn Belgier «eam d.: deutsche .-strengt haben ES hrntelt stch um Je tz aller D r'cg« : te: Reste und trch a’.'e: KuschÜlsc lässt Fl.a...reich vrm dem Prinzip der Regiebahn nicht ab, ist trdncbr noch bemüht. et< (beslXtderS auf dem linken Rheinuser) noch beiter auszubau.w Tmrch eite Internationalisierung der Regiebahn würde an Mn sra^ösischen System nichts geändert; Frank- r ich behi lle ti diesem Fall je nen überragenden sSmslus) auf daS DerlehrSw-sen nach wie vor bei, »ährond es daS finanzielle Risiko auf andere kSchultern ablüde Etwas ähnliches gilt von der 3 ol I i n i c. !^ür Frankl-eich bat sich hier d-e Frage erhvten, cs im Intereste der Erhöhung seiner Sin- nahmen und im Interesse der politischen Abschnürung der besetzten und den unbesetztem Oe- wiete die Zollgre.rze beibebalten oder rb eS sie, strm die Rückkehr zu normalen Derhältnissen zu In leicht.-rn. fallen lassen soll. Frankreich hat trotz [dter damit für das besetzte (Gebiet verbundenen Gefahren d n e r st e n Weg gewählt. Auch die [trage der Errichtung einer besondere-^ r b e i n i - Ische n Währungsbank gehört hirher; auch «ia soll nur der B.-rdrängung des deutschen Ein- fstusses und damit der Stabilisierung der fran- iesfivcken 18 bi» 18J0 ad Roggensirvh. örabr rftroh. drahlgepr O.V 5.0,40 bis 0,50. ÜBj- Diesenheu. Domab» I bis 1,10. ung der OHiaunabtonunen die Wirtschaft ordentlich schwäch! und daher für w e i - immer gebieterischer geiörtert werten, birst« et de Lasteyrie kaum glücken, den Sturz des französischen Franken auszuhalten. Die Antwort auf das deutsche Memorandum. Pari», 9. Jan (HavaS.) Der belgisch« Botschafter hat heut« nachmittag den Antworientwurf der belgischen Regierung auf di« deutsche Dentschr ft vom 24. Dezember 1923 dem Quai d'Orsay übermittelt. Die Rot« an die deutsch« Regierung wird dem Geschäftsträger jedenfalls am Freit a g über geben werden. Der deutsch« Geschäfksträ» r«r, Botschaftsrat v Hoesch, wird zur D«. richterstattnng über die Lage nach Berlin reisen sobald er in den Besitz der französischen Antwort auf die deutsche Rote ge- die Leiden und das Elend in der Pfalz durch immer n?u2 rütfichtSloso Forderungm Ss wird neuerdings t>oi der Intrralliierten Rh tnlarb- kommission l Forstkommissim in Kob cn auf Der- lanflcn ter französisch n R gierung bis «um 15 Januar 192t im Sinn.» eln?r AuSb-mtun, ter Pfänder ein Holzhieb von 600 003 Äubifmetcr Derbholz im tefcrtcn Gebiet verlangt, wovon auf den Pfälzer Wald allein zw.i Dr ttcl d eler Menge fall n Welche txrh.erende Wirkun, solch- Waldaus rot tung auf die Fruchtbarkeit und Wasferverlorgung tes ohnehin wallerarmer Pfälzer Dal.es auSü.-t ist jedermann k tr. WaS getenkr bte R-stchergierun, im Benehmen mit ter baver.schen Lande>r.-gierun i zu tun, um wicd.r geordnete Delhältnisse und Schatz der Menschenrechte in ter Pfa^z herb.izusühren. zahlenten Reparatior.en aufflebiut. Solange also chl ändert und nicht Das Verkehrshindernis der Regie. Ein neutrales Urteil: Fachunkcnntnis und Bürokratismus Finanzierung der französischen Regie aus den Besahungskosten Unmöglichkeit eines wirtschaftlichen Wiederaufbaues. piel au erhalten. Ramhafter französischer Kapitalbesttz tn ter Vheinisch-Westfälitchen Industrie wäre natürlich fseichteteutend mit einer noch weiteren 2 b- ,au»0>atl» lOGoldp'cnnig. fit nt» kiAne.injfi9« io.7O.ti n vtc.ie 3u u>o^p|ennift, Pli .»sn^nii 2.J . X4j- schlag. - .•tränt»Jtuii |ui . jüukn. JeatOtton; Dr. Fnedt. ID u^. x!aa je; lux oci ujn^ea *-.u Ernst öUm htm. utöcn Sln^«igtnttü jan* 4«x, ter Festseoung ter Swfchäd g mgssamm: In Höhe von 132 Milliarden terüiftätigte Trotten t ttt ter Vertreter dieser belgishen Arteit^loen für weitereAnsprüchecin Die Fvrterrng wi d mit dem BürgerliH-n Vesrtzbuch bearänd t Der Anwalt des Deu s chrn Reich's. Re chts^^nw-l: I l l ch plädierte für ti älnzuständigkeits- erflärung des DerichtshofcH. L.ib Deutschland in wirtschaftlichen D ngen «teUufübccn, wvtei unter Einigung natürlich uir eine möglichst restlose Des riedigung französischer Ansprüche verstehen ist. Das für Frankreich wichtigste Erg>ch.xlS ter irphraktion Hal darin bestante.t. dah die bisher truf der deutschen Bvlksgesamtteit Iiegenten R e* ?«rativnSverpslichtungen ytiünfiij txjn ter Devölkenntg ter besetzten Debtele und texen Industrie getragen werten müssen Aus b-r staatlichen Haftung teS Berfa stier Bertrages tft eine privat« geworden. Trotz allen soge- r^tmitcn Entgegenkvmmeirs in unwesentliche Din- •1t hat Frcnstkreich die Stärke seiner Position ther vorzüglich auSzumxi^n verstanden. Sein 2^stv^»m, sei e wirtscha t ich.' und politisste Macht tu besetzten Gebiet m>ch mehr zu verankern, sucht e» auf verschieter-e Weise zu erreichen Zunächst osl ihm dazu Dienen die Erneuerung der im 2lprtl ablaufenten sogenannten Micumver- träge, bei deren Äeuregelung es beftrcfit sein Pird, daS System ter Raturallieferungen ’««m. • • ■ • • 90 * ftSLfa 000 SB fW4K •ewtabe, t bei Tlinifterittnu bes 80 ■H:lU7000000Ml inu« 1224 0000000» t. ulknmartL $ inlänötTAe ö^iler Äiph Frankreich seine Dvlitik nl zu anderen Methoden ütexgehi. wie sie den Erfordernissen brr FrietenSzest entsprechen und von ter öffentlichen Meinung ter Well Französische und deutsche Wirtschaft. Die pvlltischen Derhandlungen zwischen Frankreich imb Deutschland ergaben immer irtzter, Hat) Frankreichs Taktik daraus einacfldli ist, un- et Ausschaltung ter grundl.-gentea politischen Ablieferung von Ausfuhrdevisen. Berlin. 9 Ian. lWTB) In ter Verorte nung über Ausfuhrtevisen vom 2 Rovember ist festaefetzi. bah mindestens 30 Prozent bei Ausfuhrwerts an die Reichsbank ober an die Devisetrbank mit ter Aufgabe ter Weiterleitung an die Art i.sbank abzu'ühren sind Der Reichswirtschoftsminister kann gemdh 64 bet Verordnung ten Hunterllah anders sestfetzen Hierüber wird die Verordnung an Hand ter einzelnen Hummern des statistischen Warenver- ich- nilles in diesen Tagen im .Reichsanzeiger" veröffentlicht. Dir abgabepflichtigen Sätze sind «vier Be- rüLkstchticmng des Bedarfs für di« unbedingt uofwendic;« Einfuhr anf ein für die Wirtschaft tragbare« Wah frstgesetzt worden, so dah Ausnahmen von diesen Sätzen nur in «cheüD Lob»«' S°ldb^ Sethes FSZ ÄS , 8. >■ 8^ «tiaW - ir{: ‘Seliaaua Dch* >j 7.50 bis 1'75. SoE 0 bis 20. SM »J»| mehl 25.50 bis 2‘. J4** 1 g. TenlvtzE Mim | zser-emarlt. ■« A. 8. Oä!L$er“*i 0 ? Kit iLweir ' ??&.•«■ SdK W» 1203 , mW Reparationen und Frankensturz. Berlin, 9 Ian für d.e schwere Beunruhigung bt in Franko ich durch ten undtisyallsamen ßUn tes Fronten Herr rger sen to.rXm ist te 124 i ort: süh 1 a.» Srünte deutsche Propaganda an und Mahn chmen. die in dn : Versammlung deutscher Bankier» In Fr inkf.irt beschlossen Worten sein k>llcn >nb'ich d c Tat- suche. test D.uis.!and sein Repara- tionsvel pslichtungen nl .1 erfüll! bäte Dir Dorwürfe über an übliche deutsch-! Probe anda f:bren In jeder fran'ösifchen Mi- nistrrrede wieder und müssen für alles bet* ten, was in Frankreich selber oder tn der Welt für Frankreich unan enehmcs passiert Die B.-Hauptung, test ein.- Versammlu,g deutscher Kinfu r# in Franklur b | , 0 s n ha e te Franken zu stürzen, ist vollständig unsinnig. Eine solche Mrsammlun 1 hu niemals fiattgcfunten und aub-rte 11 ist b;c wl.t- sä astlichr V..g? D.-utschl.inte ni j: io bah von hier aus ein Einfluss aus ten Frankelkurs aus- geübt werten Liren Was die Behmpt mg an» langt, test Deutschland seine Reparitlcnsrr.- pfüchtungen nicht criuHt habe, so lan 1 Immer nur mietet darauf dingewirse 1 ne b n test Deutschland nach dem llrt-d drs ame.ltanilchen n i's.n'chastliche!! Instituts of S cnTv.iics teirit# über 25 Milliarden E ol dmark bezahlt bat. Der französisch« Finanzminister bat wodl weislich vermieden, auf die wirklichen Ur lachen einzugehen, die zum Sturz tes Sranfct bcigetragcTT haben und seinen werteren Sturherbeiführen können. Sie liegen einmal in der psychologischen Tatsache, daß die mllitarisftschi Politik Frankreichs von Tag zu Tag mehr die Abueiaunq weiter Kreise, insbesondere aller geschäftliche 1» Interessrnkreis« tn allen Ländern hervor ruft. DS braucht ja mir auf die Tatsache blngetmesen XU werden, test tes angeblich wirtschaftlich so schwer leitende Frankreich eine Anleihe von 800 Millionen Franken z u Rüstun a «- zwecken an die Kleine Öntente qeg?6en hau Der wirtschaftliche Hauptgrund für den Rückgang des Fianken Hegt aber in ter Zerstörung seines Hauptsch uldners. tes Deutschen Reiches Die r-erfchlcierte AnnerlonSpplitik. bk F.ankieich an »Rhein unb Ruhr betreibt unb -Fcutflt zurückwrrken Solange eine solche Politik anteuert, kann Deuischlanb in nennenswertem Umfang keine 2U- a rtonen leisten. Das französische Budget must mit eurem unpebeurcn immer stärker werbenden Defizit ab- schftesten, denn im Gegensatz zu allen anderen Landern hat es Frankreich versäumt, seine eigenen 0 t c u e.r quellen au e schliesten unb es bat feinen 2:al auf die von Deaisch'and zu Basel, 9 Jan (Wolfs 1 Die , '2laiinn.il- Acttung ' terrch et über die unhal'.teren Iustände, Dcrlehrswesen eing.-gitffen sind. Rach ter Wider- legung sranzösifchrr Beschönig.madverluchc heistl es in tem Artikel: die wirklichen Ursachen dieses Verlage,rs liegen ganz eins ich i n der Regie selbst. Die F.a.rAvsen ueigem sich, die Verwaltung aus den Hantem zu geben u.rd wollen »richt zugebm. test sie diefen Ichivierigen Apparat nicht über den Rot verkehr hinaus bewältigen können: darum haben sie die teutsche-.r Eisentehner nur zu einem sehr geringen Teil wieder eingestellt. Zur Fachunkenutnis kommt noch der Bureau» kratismus. Die deutschen Beamten, die in jahrelanger Arbeit gcrateau Spezialisten dieses komplinetien Betriebes geworterr sind, müssen ost ftuntenlang warten, bis ihr Eh.f l'mcn einen Besehl a bl, iwn tem, was sie für rich ig hallen, das — Gegenteil zu tun. Genau so ater setzen sich BureaukraHsmus u. Fachunke.mtnis bütn b c ob.illen 2)erwaUungs- instanzen ter Regie fort. Die örtlichen Stellen haben nicht etwa die Defugiris e und Dcllmachtcn, wie sie in ter deutschen Verwaltung üblich sind. Alles wird von brr obersten Behörde In Vlainz verfüg! und vom grünen Tisch können diese ganzen Zustände natürlich nicht tmmber- nehmen, unb erst rech: nicht die Tatsache, test bereits drei ®ef«afd)iften an drr Reg:« Pleite gemacht haben, weh end die vierte nur durch das Versprechen Porncar.'s geha.trn toerben soll, dast bi2 Lerwaltungstosten ter R:gi.' zu den Besahuneskosten zu rechnen und tah-.r von der Reichsregierung zu ersetzen fzien. Ds tft darchgesickerl. dah die Ausgaben ter Regie nur zu einem Fünftel durch die Einnahmen gedeckt sind. Das Dasein ter deutschen Eisenbahner tm Dienste ter Regie tft em Martyrium. Die Regie selbst ist sr»a»!)l für diese II glücklichen wie für daS ganze Ruhrnchiet etn Ung.ud. W.mn im Ruhrgebiet wieder eriräg- liche Zustände kommen sollen, muh die ßeiiung des DertehrSwesens wieder in deutsche Hände gelegt werten. Eine Bestätigung erfährt diese scharfe Kritik aus neutralem Munde durch folgende Meldung auS dem Reichsverlehrsministerium: Die Leerwagen, die die französisch-belgische Eisenbahnregie zur Beladung im Ruhrgebiet bei der deutschen Eisenbahn sortlausend anfordert, werden an der Grenze des besetzten unb unbesetzten Gebietes von ter Regle nur Suherst schlev - b e n b unb unzureichenb abgenommen. Die Folge bavon ist. batz einerseits tem unbesetzten Deutschland dir verfügbaren Leertvagen entzogen werden, andererseits aber ter Industrie des Ruhrzebie- tes zur Abfuhr ihrer Produkte, bortoitqenb Kohle, die erforderlichen Lcerwageu nicht zur Derfugung stehen. Bei orbnungSrnästigem Betrieb mühte blc Zahl ter In daS Regi-gebiet h.nerngrsanbten Wiacn ebenso grob sein wie die Zahl ter belaten auz- ihm herauSkommenten Wagen Die unterrichteleit Stellen geben dagegen die Zahl der von ter Regie seit Wiederaufnahme des Verkehr- z u durchsuä-t. Angeblick> sollen Mc Mörter l m Auftrage einer nationalen Organisation gehcmteit haben Rach einer Manitteimer Meldung hatte ter Erste Staa tSanwalt brim Dvlksg-n-icht in Würzburg gegen die 19 .Führer" ter pfälülchan öcbaraiiftci Steck briefe wegen Landesverratsverbrechens crlaffca. das von den neuen bayc rischen iKror baungen mit bem ■v. o b c bestraft wird. Die Haftbefehle richcen sich tn erster Lin-e gegen ten nun erichollenen .Präsidenten-, Franz Iol.s Heinz-Orbls. fCTncr g.nren ten WirtschaitSmimster Bley. Kirch- teimbotanten. May-Schi-ferftadt. Rickle» und Kastmann aus Kaiser- lauUrn. Stech-Mamcherm. Detzel-Herfheim unb Schpab-Pirmafens. Zentrum und Pfalz. Berlin, 9. Ian (Priv -Tel 1 Die Reich»- tagsfraktion tes Zentrums befch ob so.gmde Interpellation an bie Rnch^rTgin-un, zu rchtrn Die in ter bryerisch.n Rheinp alz terch te; De- raratiftenb:to gum g sHass n.n Zu unte drängoi mit Gewalt zur Katastrophe on einer ‘Sanbt verräterischen Gesindels in bru ta le Weise gequält trxi» nar dadurch nwg.ch ist. dah bi? französische Befatz»^teties schändliche Treiben in kaum verhüllter Offenheit fördert. Mit Senehmigima ter fremden Machthaber heben LanteRverröter dir Dertvaltungen zerschlagen, Ruhr und Ordnung gestört und mrt aneemastter Gewalt bis 1. Icmuar 1924 ms. gesamt 10Z pflichttreue Pfäl^r aus ihrer Hev» mat vertrieben. Steuern und Abgaben wrrdm von> dm Sevara- tisten erpreht. D.e freie MemungSäuherung ter einheimischen Presse wird ^^'^wrter- drückt, und dazu steigert die Desayungstehorte wenig ter Eisenbahn Aurüdgcgcbenen Wagen auf über 3X 000 an Trotz diele» Wagen- Überflusses im Otegicgcbtct konnten von ihr an einem einzigen Tage 35^3 Wagen nicht gestellt werten. Durch solche Derkehrsverdultnille wird ter Wiederaufbau des Dirt - schaftslcbens im b.setztenGebiet fast unmöglich gemacht In Hcrdeckc lasten die französischen Kontra llposten ten Güterverkehr nach keiner Richtung mehr durch unb verlangen bie VorfuhrungallerFrachien in Hörte ober Dartmund In Vohwinkel werben die Züge durch das französische Zollorgan, das selbst gegenüber der französischen Regle jedes Entgegenkommen ablchnt. ftu nbcnlang nus- gehalten. Von 7 Uhr abends bis 7 Uor morgen- werten dort überhaupt keine Zrachtenzüge durchgelassen. Der Verkehr im Kölner Brückenkopf. Köln, S. Ian. tWTD.) Die .Köln Ztg." teilt über die Vilenbahnen im Brückenkopf Köln mit: Am 14 Dezember wurde ron ter Regle tinb ten drttischen Behörden ein Abkommen in Koblenz unterzeichnet, dah sich tem englischen Standpunkt anpahie. Die brftilch a Behörten seien bemüht gewe en. auf ter Grund- vage dieses Abkommens ten Sisenbahnverke >r möglichst schnell wieder tn normalen Bahnen zu leiten unb seien sogar so well gegangen einen englischen Sachverständigen für die Eisenbahnen alS MiUelS.nann zirllchen der Regierung ter Reichsbahn zu bestellen. Dieser Eisenbahnsachverständige welle zur Zeit in Köln. Rach dem Koblentzer Abkommen tväre der Personen» und Güterverkehr in der englischen Zone von und nach tem französisch« belgisch-besetzten Gebiet und dem unbesetzte« Deutschland vollkommen reibungslos vor sich gegangen. Sämtliche liebergang#friftlettwng und »eschäfktskele: Schnlltratze T. x8 1Z, embeöfl. aO , ______ ____ __ ?,50, 1920er 25 bi» 2t bängigkelt der besetzten Gebiete von ........... Frankreich Diese wird j r b letzten Gebietes ko.rnen bd bru fungen zwei Momente auferortentlkb te- iH S j?*61 ch werten. DaS eine testeht darin, dah die 18 ^äuier teute ai :i1 bisher Io kmtrfcni. ^erkausstz wirv. -ess tonen rücksichtslos auSgenuht wird. Unter ftc Ito vis 111 (flai) diesem Gesichtspunkt betrachtet, köirne.n die fünf- Islaus, pvmm. 110 tigen Wirtrmverhandlungen sehr leicht dahin füh- ms M (ftan), 2HnH r n, daS Frankreich grobe Sachlieferungsansprüche llt, um bisse bann durch Kapitalabfin- bung bzw. durch Mit beteiligung an ter Rhelliisch-westfälischsn Industrie (besonders am Dergbau) abgelten zu lasten. GS ist schon immer trimzösifche Taktik gatocfcis t*d zu fordern, um SufW viederM^ *en Antvorl Ser Drüsig! bdjt* I ic?" 55- «SW s&sä mit ^^iedcrL--?' Speyer, 10. Jan. (WTB.) Gestern 1. »tend 9 Achr wurde ter Sichrer der Psalzf at Separatisten, Gu stesltzcr Heinz-Or. !^Si! 4U.Z2 diS, in Kirchheimbolanden tm Hotel „Wtt. ‘"tt fcaif lelsbacher Hof" von einem Aubekannteu ge- Äti-E KN si“- ül-et-a" mq frtfenbert gdttotrttn FMtt Bd&fiÜQt toe$> Een können. Der 'Berot&mtng ist insofern rütf- Lirkenbe Kraft beigele^t worden, als sie ruch Anwerrdung Habet, soweit für die vor ihrem Inkrafttreten bereits erfolgte Ausfuhr auslän- bifd>e Zahlungsmittel noch nicht abgeführt finb. Zahlreiche Anträge, die in den letzten Wochen wegen Befreiung von der DevisenablieferungS- pflicht gestellt worden sind, dürften sich durch bte neue Verordnung erledigen. Die Streikbewegung im besetzten Gebiet. Köln, 9. Jan. (WB.) Die Vereiniming der Kölner Arbeitgeberverbände teilt mit: Bei der Motvrenfabrik Deutz hatte die Arbeiterschaft ohne das Ergebnis der Lohnverhandlungen für die to-famte Metallindustrie beim Schlich tun gs- auSschuy abzuwarten, beio n ber e Lohnsvr» deru ngen gestellt. Telle der Arbeiterschaft ver- oTrstalteten eine Kundgebung vor der Betriebsleitung und stellten die Arbeit ein. Anschläge der Firma, die zur Wiederaufnahme der Arbeit auf- forderten, wurden abgerissen unb mit der Bieder legung der Arbeit überhaupt beantwortet. Infolge des Verhallens der Arbeiterschaft sah sich die Firma gezwungen, da- Werk zu schließen und die ArbÄier zu entlassen. Von der Aussperrung werden 3000 Arbeiter betroffen. — Die Vereinigten Stahlwerke Dan Zhpen und Wissemer Eisenhütten AG. hatten, weil der Betrieb nicht mehr produktiv arbeiten konnte, die Genehmigung zur Stillegung beim Demvbilmachungsrommissar beantragt. Die Wiedereröffnung des Betriebes ist in Aussicht genommen, sobald auf Grund einer anderweitigen Regelung der Arbeitszeit und der Lohnverhäl.nisse eine ProduktionSmogllchkeit wieder gegeben erscheint. Laut „QberL Lok-Anz." ist für den Bereich deS Arbeitgeberverbandes der rheinisch- weftfälischenZementinduftrie nach langen Verhandlungen der lieberg suchungSrichter beim Landgericht hat die Haft- befehle, und zwar wegen schwerer Urkundenfälschung, bestätigt (§§ 348 und 349 des Strafgesetzbuches). Als neue Auswirkung der Kontroll» i tätigfeit des Reiches in Thüringen wird bekannt, bah Regierungsrat Worch und Major Etscheit ; von der Landespolizei vom Dien st suspen- I d t e r t worden sind, und daß Ministerialrat Dr. Rockher als Regierungsrat von Weimar weg- versetzt worden ist. Dach einer Meldung des „Tag" aus Weimar ist eine Einheitsliste der bürgerlichen Parteien (mit Ausnahme der Völkischen) zustande gekommen. Die Vorberellungen für die Einheitsliste deS Bürgerbundes, des sogenannten Ordnungsbundes, sind in den vier Wahllrelsen völlig beendet. Sozialdemokratie und Thüringen. Berlin, 10. San. (Priv.^Tel.) Laut „Vorwärts" beschloß der Vorstand der sozialdemokratischen AeichstagSsraktion, der Reichsregierung neuerdings bk schleunige Beseitigung deS militärischen Ausnahmezustandes nahezulegen. Hinsichtlich der Vorgänge in Thüringen wurde emhellig Die Auffassung vertreten, bah der Kampf gegen die thüringische Regierung als ein parteipolitisches Manöver zur Erzielung einer bürgerlichen Mehr- i hell bei den bevorstehenden Landtagswahlen zu ^.betrachten sei. Die gegen den verhafteten Mi- ' ntftec Hermann erhobenen Beschuldigungen , rechtfertigten seine Verhaftung nicht, da weder ' Verdunkelung noch Fluchtverdacht vorliege. Die Klage des Abg. Kindt. Darmstadt, 10. Ian (Priv.-Tel.) Bei der ®r6rterung der sog. „Hessischen Frage" Halle der deutschnationale hessische Landtagsabgeordnete Kindt auch in einer Gießener Versammlung In Aussicht gestellt, zur Klärung feiner Anschuldi- digungen gegen den „Hessische, Vvlksfreund" auf Dem Klagewege vorzugehen. Die „Hessische Lan- deSzeitung" veröffentlicht hierzu folgende Dottz: Der Abg. Kindt hat wegen eines Artikels, der die Vorgänge im Sonderausschuß de» Hessische» Landtages am 11. und 12. Dezember behandelte und zur beleidigenden Krillk seines Vor Hillens benutzt wurde, gegen die in Gießen erscheinende „Ober- bess i sche Volkszeitung" das Verfahren der Privatllage einlellen lassen. Wenn möglich wird auch gegen den „Hessischen Volksfreund" und daS .Offenbacher Abend- -Ein neues Drama KarMeuraths. Dr. Karl Deurath der den Gießenern durch seine langjährige Tätigkeit am .Gießener Anzeiger" sowohl tote durch fein dichterisches Schaffen der letzten Jahve wohlbekannt ist, hat mit der Uraufführung seines neuen Dramas „Der Darr von Do la" einen starken Erfolg erzielt. Un» tolrb hierüber au» Bremen berichtet: Die dramatifche Wucht des .'Bundschuh", der vor Jahresfrist hier aufgeführt wurde, besitzt dieses Werk freilich nicht, dafür aber einen groben Reichtum an lyrischer Schönheit. Sine Fülle edler Gedanken ist hier in ein kostbares Gewand gekleidet. und die Schönheit der Sprache gemahnt an Schiller» festliche Dichtung. Im Mittelpuntt diese» dramatischen Gedichtes steht die Gestalt G i v r- oane Brunos, um dessen heroisches Schicksal Karl Deurath eine starkbewegte Handlung geschrieben hat. Der Konflikt de» freien weltumfassenden Geiste» mit der starren Tradition der römischen Kirche ist hier menschlich vertieft und in ein dramatisches Erlebnis von Iranischem Ernst umgewandelt worden. Wenn auch dieser Feuer- kovf Bruno an sich nicht eigentlich eine dramatische Gestalt geworden ist, so wirkt doch die menschliche Gröhe seine» Denkens und Handelns packend und erhaben, und der voll dahmströmende Fluh der Derse ist von hinreißender Kraft. Dramatisch scharf umrissen sind die übrigen Gestalten, vor allem der fanatische Dominikanermönch Bonifacio und die Gräfin Beatrice, die sich an Brunos geistiger Grütze zu ekelstem Menschentum lautert. Gerade au» den Bestehungen Bruno» zu Beatrice hat Deurath Szenen von wundersamen lyrischen Lei- erschaut. Die Handlung ist für ein Blatt“ Klage erhoben werden, die beide den gleichen Artikel zum Abdruck gebracht bähen. Leider ist dieser beim „Volksfreund“ im politischen Teil als Leitartikel erschienen und deshalb vermutlich durch die Inununllät des Reichstags- ahgecrbneten Qu essel gedeckt und im .Oft.n- bacher Abendblatt" durch die gleiche angenehme Eigenschaft des Herrn Landtagsabgeordnete x Kaul. Die 11 nmoral eines Gesetzes, das den Abgeordneten gestattet, ungestraft infame Lhrab- schneibecei zu begehen, tritt hier wieder einmal glänzend in Ellchm menschlichen Standpunkt, nicht vom r.-inen 2»bn- ciüxrbeftanitounh betrachten. Sin wesentlicher Tell im Programm der Arbeiterpartei sei der Wohnungsmangel. Wenn e» sich herauSstelle, daß für dir hauptsächlch'ten Baustoffe Mon )- pole beständen, so würden diese beseitigt werden. Macdonald schloß mll der Erklärung, seine Anspruch.' sei keine Programmrede, sondern nur der Versuch, öarjulcgen, m welchem Geiste bk Arb.iterregierung hre Arbeit verrichten würbe. Clynes, bet nach Macdonald sprach sagte, die Arbeiter würden sich von ferner anderen Rücksicht als von der auf die nationale Wohlfahrt leiten lassen. Ende der holländischen Regierung-» krise. Amsterdam, 8. Ian. (WTB.) Dach einer amtlichen Meldung dürfte das Kabinett Huh» de Deerenbrouck, dessen sell Ende Oktober schwebendes Rücktrittsgesuch gestern von der Königin endgültig abgelehnt worden ist, m seiner frubiren Zusammensetzung im Aitlle bleiben. Der »Dieuwe Rotterbamsc^ Couranf findet eS sehr bedenllich, daß die Köniain eine solche Verantwortung übernommen habe. „Allgemen Handclöblad" sagte: Dach 25 Jahren eines rein parlamentarischen Regimes Ist de Macht im Staate infolge be» Zusammenbruch» deS parlamentarischen Mechanismus wieder dom Parlament auf bie Krone übergegangen. Dieser Ruck nach recht» wurde aber der Königin aufgezwirigen, nachdem sich das Parlament während mehr al» zweier Monate unfähig erwiesen hat, ein neue» Kabinett zu bilden. Kleine politische Nachrichten. Im frmtzösischen Ministerrat ist unter dem Vorsitz des Präsidenten der Republik der Divisionsgeneral Debeney, der dem Obersten Kriegsrat angehört, auf Vorschlag des Kriegsministers zum Dachfolger des cerftorbenen Generals Buat zam Ehef be» General stab» ernannt worden, e Die interalliierte Rhemlandkvmnnssion hat durch Rote vorn 5. Januar Dr. 12 959 die Anwendung der Verordnung des Reiche» vom 27. Oktober 1923 über den Abbau der Beamten und Angestellten im besetzten Gebiet grundsätzlich zugelassen. * Infolge der starten Oppvsllion gegen den Baron Fuhimara hat Baron Statomi daS Amt be» j apanischen Außenminister» übernommen. Ferner sind folgende Veränderungen zu verzeichnen: Algafi wird Kriegsminister, General Hurakami Marineminister. Aus Stadt und Land. Dießen, den 10. Januar 1924. Die Reichs-Teuerungsziffer. Die Reichsinbexzifser für bie Lebenshaltungskost en (Ernährung, Wohnung, Heizmtg, Beleuchtung und Dekleibung) beläuft sich nach den Feststellungen deS Statistischen Reichsamts für den 7. Januar auf bas 1,130- billionenfache ber Vorkriegszeit. Gegenüber dem 29. Dezember (1,147 Billionen) ist bem- nach eine Abnahme von 1,5 Prozent zu verzeichnen. •* Die neue ftäbt. Vergnügungssteuer-Ordnung liegt bis einschl. 16. Januar im Stadthause, Bergstraße, zur Ginftcht offen. (Siehe Bekanntmachung.) "Desitzwechselim GießenerKino« getoerbe. Die Palast-Lichtspiele am ßinben- plap sind in den Besitz be» Lichtspielhauses Bahnhofstraße Übergebungen und werden unter dessen Leitung wellergefühct werden. Die Lellung des Unternehmens kündigt im heutigen Anzeigenteil bie Vorführung zweier großer Filmwerte an. unserer Landwirtschaft und damit unserer Ernährung bedeuten. An dem Gedeihen ber bentschen Decker und Wälder ist in erster Linie das Grund- toaffer beteiligt, das zwar in der Hauptsache von der Menge ber Diedetschläge abhängt, aber durchaus nicht vollkommen. Daß noch andere Faktoren für die Menge des Grundwasfers wichtig sein müssen, geht schon daraus hervor, daß der Grund- wasserstand seit Beginn der historischen Uebcr- tieferung in ^lorbbeutkyanb erheblich gesunken ist, obwohl die Dieders<5.l^gsmengen selbst kaum merklich rchgenommen haben. Linser Grundwasser- borrat flammt z. T. noch aus der Eiszeit vor etwa 7000 Hahlen, als sich grölte Stromsysteme bildeten, in benea das säünelzende Eis abfloß. AnS den namenllich m Mecklenburg gefundenen Wasfen und Geräten ergibt sich, daß dieses Land zur Bronzezeit, also 2000 Jahre vor unserer Zeitrechnung. noch auS einzelnen Inseln be tanb. Damals führten unsere Flüsse nrindestenS 3—5mat mehr Wasser al» heutzutage. Dieser Wasserreichtum nahm allmählich ab, aber noch vor etwa 1000 Jahren waren viele norbdeutsche Stäbte Wasserburgen, und der Seeräuber Störte- becker konnte mit seinen Gallonen tief in die Flüsse Vorpommers büretnfabren, die heute schon längst nicht mehr schiffbar sind. Mit diesem seit ^xihl tausend aufgv.speicherten Drundwasserschatz ist nun seit etwa ll. 7 Jahrhundert durch Entwässerungen. Umwandlung der Ströme in Kanäle usw. ein Raubbau größten Stil» getrieben worden, ber dazu führen muß, daß ber Vorrat sich in sehr viel kürzerer Zell erschöpft, al» unter natürlichen Verhältnissen nötig wäre. Wir wären dann lebig- lich aus die Wasteczufuhr durch die Diederschläge angewiesen, und bei längerer Trockenheit würde un- •* Verhaftung etne^ Mdrder». »er von ber Staatsanwaltschaft Essen wegen Morde« steckbrieflich gesuchte Zimmermann Di ko laus Kiefer, geb. am 9. 4. 95 zu Metz, wurde gestern auf dem hiesiaen Bahnhofe durch die Polizei festgenommen und dem Gericht -ugeführt. < Ausfallende Züge. Dom Svnntaa 13 Januar, an fallen die Perfonenzüge auch zwischen Bad Salzschlirf und Schlitz wegen ungenügender Besetzung an Sonn» und Feiertagen au». Bornotize«. — Tageskalender für Sonnet«» tag: Stadttheater. 8 Ubr cntmallg?« Gastspiel der Münchener Tanzgruppe. — Ächtspi IhauS, Dahnhosstraße: „Königin Carvlllw von tfngLinb“. — Astoria-Lichtspiele: ,3m Kampf mll den L K entn czinÄi! önbe ■r *'0inbc )rf Bergen" und „ßueifer". — Aus dem Stabttheaterbureau. In letzter Stunbe sei nochmal» aus daS heutig* Gastspiel der Münchener Tanzgruppe hingewiesen baS ausnahmsweise um 8 11 6 r beginnt. — Die Deutsche BvlkSpartei bittet un». nochmals auf bie morgen abend statt- findende öffentliche Versammlung hinzuwetfen. in der Reichstagsabg. Dr. Luther und Landtags- abgeorbneter Prob Dr. S ch i a n sprechen werden. 3m Hinblick auf den rapiden Fall be» Frank und die RegierungSblldung in England dürfte die morgige Betrachtung unserer Gesamtpollttscheo Verhältnisse von besonderem ■ 3elereffc fein Dähere» in der gestrigen Anzeige. • Landkreis Gtesten. • Grünberg. 9. Ian. Da» am Sonntag vom hiesigen Skiklub oecanftaltete Skirennen vereinigte etwa 60 Sllläufer und -läaferinnen von hier und auswärts- besonder» stark war auch die Dachbarstadt Dießen vertreten. Die stärkste Beteiligung hatte ber Langlauf (24 Säufer), mit dem ber Militär- unb Volks lauf verbunden war. Heber kürzere Strecken ging ber Iugendlaus, Alle Herrenlauf und Damen lauf. Hervorragendes wurde im Sprung- und Kunstlauf geleistet, ein Grünberger sprang 11,40, ein Gießener 11,50 Meter weit. Kreis Friedberg. • Bad-Dauheim, 9 Han. Die Gesamt- frequenz unseres Bade» im Jahre 1923 betrug 27 502 Kurgäste, wovon 17 850 Reichsdeutsche und 9652 Ausländer waren. Don letzteren toaren folgend» Staaten am stärksten vertreten: Dordamerika 591 (1922: 1059). Dänemark 260 (285). Finnland 348 ( 367), England 323 (465), Holland 663 (1334). Oesterreich 1266 (681). Polen 1325 (1354), Rumänien 464 (406), Rußland 19? (199). Schweden 529 (891), Schweiz 414 (1033) Tschechoilow-akei 1003 (822). Ungarn 568 (617). Bäder wurden insgesamt 227194 abgegeben Die höchste Zahl der gleichzeitig anwesenden Kurgäste betrug am 26. Juli 5958 Personen. Kreis Schotten. wg Gedern, 8. Han. 1 i- au* dem Jahresbericht der hiesigen Diakonissenstativn hervorgeht, wurden im Jahre 1923 von unserer Gemeindeschwester in 257 verschiedenen Familien 6630 Kranken-- und 8 Intevessenbesuche gemacht: außerdem erlebigte fte noch 8 Tagpflegen und 20 R achtwachen. KreiS Wetzlar. Passiva. . » < r »e der $> e d u u g. die n^ich ben vvrbande- a her Rvhellenpreii« um 4.7 aus 140,2: Steinbach, den 9 Januar 1924. 151D 012167 ; dabüfiDaren - Großhandlung | ZMglkiell flDft AN “SSÄ'mK Indjt per fofert tüdjhgen a.jrriStDfrt tfrWW < I Btlletfl H. Cimet. Sltto. 5W6.7. Reifenden taubere», nur qm rmofoblniee wD Wur empfohlenes. tüchtiges 13t'D Zimmer Zimmer B m.Äüit)cn benutz .Qu±enbenuyurtfl. Gute Bezaklnnn. ft 3it(anbSu>aren um 3,1 auf 111,7. htö Einfuhrwaren um 1,2 Prozen! auf für Herrn gesucht. Dchrifrl. Vlnaebote unter 012164 an den Gies- ÄNL. erbeten. 9. Jan (TM7B.) Ob bet An- iftrie tfl c* pldtzlich au 3rbrit0- . 4 205 CK» 000 0» . 4 200 000 003 0» Lchrt'il flnaebote unter 012173 an den (Dieb. Än* erbeten. leite** eienfl** »Starrt . Tie des M das Watzenborn-Steinberg, den 9. Januar 1924. DieBeerdigung findet statt: Freitag, 1 l.Jan. nachm. 3Vt Uhr :en -tim Für die trauernd Hinterbliebenen. Marie Kling geb. Philipp etzlar. Sie ®ri6t hat ihren Utitlif che Arbeiter tourfe fetber Xe einfteüuni tung“ ba | Mietgesiche | Möbliertes VrJeskasten der Redaktion. (Rechtsgu suchten find nbne 2VrbinNi4teit der Deutsche Wirtschaftszahlen ♦»Cor am 9. Januar onUUchc Die Großhandelspreise. auf >en Lllchbag. 8 Januar 1924. hrrctb» ro- t> int.el»int>c<8tffer be^ Statt- OUüVantt* crßil't iiegcuübt*r bem Stande Oaminr (122,1) einen 2t ü d g a n g um auf 119 7 2h*t den Ha up gruppen b-ni mittel (tn Ori'bbanM) u:n auf 106.9. davern bk Gruppe Gto reibe ein um 2L auf 34L, 3 n b u ft r i e • ft um 2,9 auf 143,6. davon Oie Snwfc ÄDhk Gfen unter Brrückttck^igung der am 4. Ja- •»[banletbe: Berlin . 3ranflet ÄMtheiM krürabc 7IL Lchnstc- mnrfjcr per sofort nefnM 5ffiul)faörtf MIL tiieipr Ha®. Butzbach. wn ten ®eb iete* in bk OUnteranaravr- brrngen würde. Cann erst nach 3ulapung Dcbmmg durch bk 2t&HnlanMt>mmipicm tnerbtn. Diese 3ulaffung wurde be» Uten. Tb zur 3etfüauiq gc-rcil'. Ucber bkieni- Brnjge bk die Aeich>drnk. sei es aur; lirtübn- wrb auf die Wvchenausvx-ise der Acichsbank !»,32. Passiva. Drtnrb«apital All 2 400 000 000 1400 000 000, Drund-rucklage ML POOOüOOOO Et 800 000 000. uetimiknX QUntiirl» nll tcint 767 905 000 - TH. 1 241 999 85.3kdavon ' - en auf den Attchskrrd- t All 1 200 000 000. L-tanfcn MI 3.3 995 000, 3tafe".n,-chga-g 9 004 15328. umlcnifenbe Aenicn *r eie m *yj 'QL 16000. sonstige Passiva All. 5.16 — nichts. Der Aorstand der Aentenbanf macht zu dem -«ts-rusweis nnch/i«?hende Alstüb un^e.^ Star »da «tu zur «ufwarkung ftr Dormittage von 8 dis 11 Übt gesucht. TBlIbelrnftr. 161 «na e^:ruit4n*fcerea rer 5Mj.Ni |to Stütze oder TM) iritrtS Rätin da koche» u. nabe» kann, kffucht. .Beug- oder empfrb- lenqrn Bedinqnaa. Woior o. v. Cinto« vofmannftratir fk. gzMM rür kleinen Can: batt gegen amen Vo!?n oct Lk 1. ober 1 11 gefncht. NodereS WtldelmüraHe 1L VNWkllWM ewb |eiigern. Einkommen (Fix u. Proo.) Wird flaufma»» aus der Hamr- und wichengerstebranch« geboten Aurführ- Gdx fd)riftftd)e Angebote unter 012169 an bei Giehener Snjeiger erdeten. Danksagung. Fftr die überau» zahlreiche Anteilnahme bei dem Begräbnis unseres lieben Entschlafenen, für die troeueichen Worte des Herrn Pfarrers, den erhebenden Grabgesang des Gesangvereins Eintracht, die Ehrung des Kirchen Vorstandes herrlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. L d. Namen; Katharine Walb geb. Haas. .sr' flci »efbSef....... 3»rffr nfrrif äranteaftaf . . flarfri obnf bo itwatel i «. Urnen 1^0....... ar-mr. ’ • rXD? to, unb ÜJN Verbund» a!! P1!- StnorTagata Lnlifaul »berg. 9 3®. tn 3ahr» iw ♦»IäH chatza«wets uegen: Bersin 4 200000 000 000 3ron!*urt — Aefchsdank.AinssLtze; toeribdtdnbifltT Disfontfredit . 10 Prvoeat wertbeständige PwibarbNiriebat U iftr das Iahe ^artrrmaTfbadeNn »hne •nt» toertungifidufel ..... . . 90 e LUderankanssprels der Aelchsbank r»M 17. T«x«btt ab . 400 0000X000!«4 Goldumrech»»nassatz für Aeichssteaern (Gültig für ^oldzollaufgeld. UmreNnungsfatz f.d. kenbabg.) bis auf weiteres 1 000 Stllarb wvldumrechnungssatz fit hessische cheme In besteuern »gl Ämtsbta« des ’lhntIrrtum# des Innern vom 14 Aovernber 1923’ *ur die 3dl vorn 8 dis einschE 10. Ian. - bO Millionen kedensdaltungsinder a.7. Ian.: 1130 000 000 009 »rvßhandeisInder am 2.Januar 1 197 000000 009 (3n einem Teil der Auflage wiederhoikr Anruven hi der Aenchofer KaN-Indnstrs«. Fulda, 9 Jan (WT'B) Infolge der Aus' fperrunq der Arbeiter In der Neuhofer Kaliindustrie find dort grdstere Unruhen ausge- brvchen Arbeitswillige und hie technische Aoi- hilfe wurden an der Arbeit gehmdert vchlletz- Uch wurden auch die Landjäger von de» AuhestLrern enl maff »et Daraufhin ist dnt Abteilung Aeichswehr nach Aeuhof entsandt worden, die beute durch Schuh- und Landesvolisei abgelöst werden soll. Aach den letzten Meldungen soll eine Beruhigung etngetroten fein. Streik in bet Krefelder TestMndnftrie. RBäid &^2sA ir& KÄr fünft; fÄjfeg1 *#53^82 s^S Ich bistzer nicht ausg-'fp^.'chen. 5he zum rt 's der mn 15 Aovember 1923 voichnrüen gr* Aeichsschidanweifurmnn nach den Mildes Aeiche» und 'der Aeich^banf tmn der end) mit Buchführung vertraut ist, aus der Branche bevorzugt: sowie zu Oft em einen Lehrling mit guter Schulbildung. Sd)nftL SngtbeN unter 012136 an den ebener »nzeitzer. iÄi** •^5 L, Y. Im. Ser IwS irche, Jullul Der« ängetem Änntolui» erstorben. Ser Irr- neremese-r gklchäy!» (4 tmi er ati Mv n Partei ehebon start k - luf ttm 2vr- miltofl fltflCA 10 Uhe etcr 3«mcntbeatl chtcs mehrere and ^rlrümmcrtt bd» t Der Unfall Ist MBi« verursachten 2ohr tfeten yr'Tjlai) um Ne* «liiM W” ™d". ibruifer §erbinanb Wtarflpwncn, aW t ist b ■ ' ije-i S c1 ab 1 Ia>ruor gül ' fälsche Soi'W^-tii; a ft I Rn >i • .*, <• um 47 mit hrtl DOuIC. xJ»1 , »."M Markte. Berliner PrvdnkleRmarkE Berlin. 9. Ian Aachdern sich -leflrm natsrubrik steht Ss bedeute, da« Zeichen: tftr Januar — Dafferrnann, für 'ld erschrvtbungen a ugjr.fi cn te- Aen.ea- •nti Sicherheit vorhanden ist Um towriei ÄtnhefrgrenAc schon hn unbesetz eit Dekret schritten wird, wird die tm Dange bc* technische Durchführung der Belastung '*---"ämtcr eryben Der weitere er- an Deckung für die 2ten*enbrtde, Schriftleitung ) SrtuaM M$ *i im« * «nBnau>4raiimi r—------- «MK7u> > • muii vi mm ■ v-tji lyoeoea <*«!>■■■>« .-ISoUU) mittag der Vrctatüdgang an Detr ilkmjrfL1 noch fräftt3 fvrtgds f h t. j doch nicht an toettervm Angebot von au »Wirts, so bah bie BerkaufSlust die Ae gung zu Käufen wieder üb.r- traf. In Aoggcn sch men die AuskLuf e der AeichS- getreidesteUe ausgehört zu Haden, wodurch die Pr-erofentung ihre itrfiärung findet. Das Mehl# gddaäft ist schwieriger geworden Die erste und »weite Hand sind in ziemlichem Umfange Verkäufer, so bah die Preise weiter zurückgingen Weizen blieb still und wurde noch btl tger als gestern g handelt, was auch für Hafer Autrifft <5ü.' ®etfte zeigte sich bei behaupteten Preisen zu Zunerzwecken und für Rösterei en und ‘Brauereien einige Kauflust. — Weizen, märt 156 b;4 158, mevfienburq matt. Roggen, märt 140 bis 142 l'oinm 138 bis 139 Mecklenburg mitt westvr 137 biS 138. Sommergerste 185 bis 168 lbe- dauptet l ^aser. nuht 112 b s 115. pernm 1C8 bis HO (flau), Vkais. 9a Plata. Wigg fr. Hamburg 169 biS 171 »behauptet) Weizemnei'l (100 5tg.) 24 75 bis 23 25. WeizenVeie 7.80 bis 8.00 (mnii), Roggentei' 7 60 bis 7 80 (matt). Raps 280 (matt). Rübsen 450 biS 463 (flUI), Vikroriaerbsen 38 bi» 40. klein 3rb|en 20 bU 24. Futtererbsen 18 bis 17, Peluschken 14 bi» 15, Ackerblchnen 12 bis 14. Wicken 15 bis 16. Lupinen bi au 14 bis 16. xcib 15 bis 17. 6erJÖcCa. aU. 1> biS 18, RcwSkuchen 11 50. Wei.vn- u Roggen- sllvh. tnitrtyb 0 60 518 0.80, Haferstroh, brabt- gepr 0 50 biS 0.70 Strrch. frr>(Hdlgeb 0.40 bis 0.50, Langstroh, gebündeltes 1.20 bis 1.40 Wiesenheu. gut. gesund und trodet Bormadd ICO biS 110 Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a M.. 9. Ian SS notierten für je 100 Kg, in Glldnrark: Weizen ('S« ter au) 19’, bis 20. Roggen 17'/.. bis 17' >, Sommergerste für Brau zwecke 19’? bt< 20. Hafer (inldnb.) 14 t bi» 15iIDciwttmebl (füöb Lpe^ial 0) 30 /, knS 31%. Roggeuae.'s 26 » bis 27> <. Wei »en- und Rrgaensteie Q'1, bis 9. Heu (südd.. gut. trocken) 8 bis 81 i. Weizen# und Log-zenstroh 5>, bis 51'«. Tendenz^ ruhig. und die mtiÄm Utarflg birte Jtctqten cm rupiae» 2blsfehen Die Sprkülation beteil g-e sich nur in ter hu It® Parieren etwas reger, tonst war die Untern, hmungslust recht ger'iig‘u^ig. Daneben 1 hi ton Staufaufträge drs Pul?!,strms fast gan*. Av’ Mo.nanmartt b(teb 6u Haltung nie all- arnwin lustlose öinigt Werte traten allerdings dadurch hervor, dast lidb die Äon#- rrlaitn behaupten formten. Di?s güt insbe -i ibere v).i Har- fener. Rhtnifchc Braurüv let tt b e ib Bude^^s. Lb^rfd^efIsche W?rte. Deutf-v»ist»re nburger Aur*- cinhuhen erlitten Bon öd<)fahrt»aniei find lllorddeutscher £l3hb tmd Haoaa -in- Äletnigfcft Ich.’ ächer. Ban,st>ktlen v.-rfehrten b.i stillem ®c- fchüft au schach ren Kursen Di? führend i Banken ft.l’t m sich bei erster Rvti, 1 b.» 2. Metall# betf 5 Bill’nwen nitifr^ r Unter den chemischen Aktien z'igwn sich Anvlln".>erte IchM^cher. be- sonk^rs Badische Anistn und Höchst r Scheide- mtftall an geboten L S. G ^rö) hüten .wber niedriaei , rniiiu.' 1 Prozent 2L I^irerfe. Daim- lcr. Lvsvntotir» Kraust. Waggon Fuchj ^aLgeh-nd 3n ßudcrartk’n laar eine bdonbr/c Betoenung nicht zu beobachten Irans n'dalcr Jucker, H.nl- donner gaben nach Zellstoff Waldhzs gingen auf behauptetem ckttveau um. Sonst lagen noch vwcckicht Gummi. Badenia. Lutz Mafchnenfabrik schtrücher Am R^ibmmarfr zeigten 'ich. wie auf bat übrigen Debilen, dir U.nfätze be'cheiden. b* Haltung imetnfctuicb Der $r?irerfebr lag sehr still Man nannte folgende ÄuHe Apl 12 250. Decker Stadl 11.500. Becker Rohle 12,500. Drrxoag 400 bis 425, Hai fa Lloyd 1775 Irmrkfurter Han# bdL'banT 55, Ufa 6500 Unionbtron i Äefft 550, Chmtitch? R.-mn 700. Andrm 825. Wronher. fest, 1225 bis 1300, Krügershall 13,5, Deutsche Petrv^ Tcinn 28 000. Berliner Börse. Berlin. 9. Jan. tWolfs) Die Unter# nehntui.gs^usl an ber Dblie ivar leutc toterer so ficrtngfügtfl. batz die Deschästsstille auf allen Tllarftgcbicttn gegen bi; Dnrtaae noch Auge- nnmmeu hat Di nif>en des ÜlriiMtbatLfumei aur Dründcn d.r Xapi- talfra"pheit sich uom Ö>efchau coy aller ge» leoenillchen 2tnläufe zur Hetbeifühnmg eines belferen Dvr'enwetters cku1atu>n zumr^st au stch selbst an-ie- triefen. Unter diesen B>" !)äiinfffen trat bei Ser rorberrfdrenben Unlust eine roeiicie mastige S:n» Cung des 5tui4ftanbe» In. di? aber baj gestrige 2lltsmast «ficht allacmeii; en eichten, für 3nbu- strie». Batck- unb Sch. ff ah« Aktien datchschaitiüch 1 bis 3 Dillivnen Prozent und nur für einige schwere Werte hai-über bis acrciiueft 13 P o^. betrug Der Markt der unrutiei ‘e« Aktien mib daS qrcrc D biet der zu Sln^etkunen gebandelten Industriepapiere boten b?i ^umei f ntä' ig rach# siebenden Äuilen das gleiche Bild der Olesch^! ts- stille. Bei den feftr»; i Derlen hielten sich die Zkuisverfchiebanae« wiede« um in «nijeu Srenzen. 3m fpdlrven Ierlouse bibdelten bk Adrrfe zumeist roet-er ab D?r Geldmarkt blleb bei Sätzen von 1/i biS Prozent unverändert flüssig tu enoato »U»« 3BS-SWTO '•.*n-*rh iSAW iT> Vr\ne der grflhieir !ri nmacf lubb. Molz n. florn- fafft efabrifen tvrgibt f.d. tHeg.» Set-toielienibre Gea. - Vertrwtiae z- El lief an erkauf tbr. Fabrik raolft ift auch verschtedentlich aus dem Kran# »tzause entwichen »r mutzte, da er schwer k tourö<« dann wieder aus der Has: 2. Wien teerten, nahm aber bann rcgefwra'±i totc- J das einlrus ^ -andwerk der Salkbmunyrei •'i~ «ine deutsche 0 tz« rng esel lscha s E • 0er *0*4» mehrere Milgllede. der htesigen Oper • a. Frau Gentner- Fischer, garten, F* stn Herbst 1923 «u entern üng-ren chaftsp d • 1 Amerika Anfangs h,rte mm. da st tml »ttroehmen gerudetzu g.ä^nde f-nangielle Gr- Up hatte 3#nt kommt bte ü Herrn scheid? Kunde ■ dem Dblllgen finanziellen Zu# U-»menbruch der Gesellschaft. Dte B-rbinh- U?ltem werden auf 85000 Dollar schätzt Handel G^er M»»aks«tswet- der Dewtsche« Rente», bank U rrovember Dezember 1923 Die ersten Iahten Gehen sich auf den 30. Rsvemder. Die zweiten auf den 31. Dezember I Aktiva Belastung der Wirtschaft znguU- U der Rentenbauk Mark 3 200 000 000 — Wlark C 000 000. Bestand an Aentenhrieten am JO ■trabt: Mk 1560 Millionen, am 31 De^emie 2400. Darb hen an das Reich un3crwi4lid> 200 000 COO — Ml 200 000 000. verzinslich 565000000 — Mk I 000 002 000. Darlehen T bie Wirtschaft an bie Reichs dank nichts — an bte Qletmtxxnf nichis — Mark ! '35 000. vorübergehend bei der Reichsbank l 1) unb Post (20). für In^nabringung des ■» und P srtcheckverkehr- irichts — Mark 1300 000. Kasse. ®tro-, Passtdreck- unb Bunk- x> 000 — W4 o»4 • — 'M li 1KB 14J ** * $4 40.75 • » «0 •1 1» 0 15 tn 7 75 14 H.1 UM 'M 17 'M <1 M IM 7 i.l B.« M "L na • । 13 » 15 4.14 1 •.* M e^* 4.7* 4.4 — — 1 71 74 V F4 n » 71 n.n * 5 H M M M S 74 M ■ U M 1 M 77.1 n M n.n » 5 M n — 14 s 74 5 77» tJ 77 .4 41 5 <7 5 ■o» U’ 44 45 » 5 4» 5 75 74 5 II 4.1 — 47 44 • 1 «an 11 14^3 11.14 >0 76 10 7.4 t.l 7.74 4.» 45 — 41 * 5 K n s 77,7$ 45 n 14 75 205 18.75 n w».s 77 re na 14.7 14.5 17 5 IS 17.75 — ft 14.1 77 u» 34 t M - — ’til ii n 14.7 14 r j 21 71,1 6/ 38 •1.8 S5 M 51 M.5 55 SM * 37 4 1 4 4.1 4 4.11 4 S.75 — ■— » 40 <8 40 n MO - 4,r- • 75 3 7$ 1 4,7» 9 -* -— 11.8 11.5 11.5 10,? 1,75 M b.6 M 4 5 1.74 4.1 4 f I e t t i t « I t t i r I fflt 1.00 M 4 WO- BfllkPlS {Ziehung cnwlderrofficb 18. a. 19. Januarj—v Wertheständige I Pren6.tolsloöerie mit 28°/. 149a Limburger Käse Pfund 1.10.* Gießen 156D Seltersweg 81. 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Die Zeichnungen für die Gesell- Idjaft erfolgen in der Weise, dah der handschriftlich, mit Maschinenschrift oder mechanisch wiedergegebenen Firmenbezeichnung die persönliche Aamensunter» Spezialität! Wogen nöet All empfiehlt und werden eictrnbia hergebellr. fiori5d)miö(.Deuenre.42 Einl»li)iil® bei guter Anzahlung von Selbstverkäufer 511 faiifen gesucht. Tauschwohnung vorhanden. Schrift!. Angebote unter 012174 an den Gieß Anzeiger erbeten. Beginn der Weißen Woche: Montag, den 14. Januar 2 M. SMfliMMn n. 1 Bld. Bonreis 1.00 Oll. 1 Bland Saßet andBfnnd fioffee fflt LOO Ulf. 2 51. fietnfeife n. 2 B. Seiienpnloet fflt LOO m. Wir empfehlen außerdem unsere Spezialarttbel: Gebr. und Roh-Kaffees, Tee, Kakao und Tafelschokolade. „,IW Hamburger Kaffee-Lager Thams & Gavfs Telephon 829 Mäusburg 3 Wir suchen njoe für unsere Kaffe und Buchhaltung eine mit den einschlägigen Arbeiten vertraute, newissenbile, nicht zu junge Dame. Rücksprache a d. Kaffe von1 .4 Uhr ab erbeten. 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Unsere Geschäftsräume und Stadtlager befinden sich Alicestr. 28 Hochachtungsvoll Wr T5 4 ‘'Ä=52a Ä 30 S & F-Malzkaffee Pfund-Paket 30 A Pfund-Paket 16 A 5 & F-KaKao »/«-Psb.-Pak. 48 u. 36 Große schwere (ElCt Stück 21 J Auch in diesem Jahre veranstalten wir eine Me VuA Durch Großeinkäufe und infolge schärfster Kalkulation ist es uns möglich geworden hochwertige Waren zu billigsten Preisen zum Verkauf zu stellen. Wiederbeginn des 012160 MMellMMW. Damen können ihre Aussteuer unter Anleitung selbst anfertigen. Anmeldung jederzeit. Stau Felber, ssionkfurtcr StrajjtüUL Bazielor 17« PS, au v rkaufen MarburgerLtr.2» ^Verschiedenes^ Bekanntmachung. Vetr.: Vergnügungssteuer. Die aufGrundderDerordnungdesAeichs- ministers der Finanzen vom 21. 6. 1923 mit Genehmigung des Ministeriums des Innern für die Stadt Giehen neu erlaffene Vergnügungssteuer-Ordnung, liegt in der Zeit vom 8. bis einscht. 16. 1. 1924 im Stadthause Bergstrahe 20, Zimmer Ar. 13, zu jedermanns Einsicht offen. 1638 Giehen, den 7. Januar 1924. Der Oberbürgermeister; Keller. SlMANlMM WW nfU5ilatt"ng stilrein v.oreismerl die BrOhi W Unio.-Draierel. H. fange, (Sieden, Slhulstr. 7. Schmalz ....$fUn6 90a Äokosfett' M 80^ Ä 7(U ^. Margarine 65 Allerfeinste Tafel'Maraarinc Moenus extra i-Pfd-Würfei 75 lllllllllllllll!l!llllllllll!llllllll!lllllllllllllllllllllllllllllllllllll Zimmer von jungem selbständigem Kaufmann gesucht. Zeitgemähe Miete wird bezahlt. Schriftliche Angebote unter 152D an den Giess Anzeiger. schrift des zeichnenden Geschäftsführers handschriftlich beigefügt wird. 1548 y Gtehen, den 28. Dezember 1923. Hessisches Amtsgericht. fr SOOOGewinneim Betrageiodeus. 450000Dollar Goldanleihe • 50 000 r Goldanleihe. \ 30000 $ Goldanleihe ■ •20000 r Goldanleilie ° - 10000 $Boldanleilie: Preis (Qr Los 43 Rentetun-, für Los 21 Rentemn.. für Loo 8 40 Rententn-, für ’/tn Los 4.20 Rentenmart« und Porto, j Bekanntmachung. 3n unser Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen: Die Firma Johannes Aeitschmidt, Watzenborn. Inhaber ist der Kaufmann Johannes Aeitschmidt V. in Watzenborn. Dem Kaufmann Karl Aeitschmidt in Watzenborn ist Prokura erteilt. 1538 Giehen, den 4. Januar 1924. Hessisches Amtsgericht. Astoria Lichtspiele k Achtung! Achtung! Ein Ereignis für Bleien! Vom 10. bis 13. Januar 1924 der neue große Monumental-Sportfilm In Kan$ mit den Sergen in 6 Riesen-Akten Ein Kolossal-Filmwerk über den Alpinismus Ein Denkmal den Gletschern u. ihren Bezwingern Die Besteigung des Matterhorn. Außerdem der Sensations- und Abenteurerfilm Lucifer Ein neues Abenteuer des Detektivs Nobody in 5 Akten. 155D Zehn Zehntel-Lose sortiert au. verschiedenen Tausenden 42 Rentenmark. Erbsen gelbe, halbe........Pfund 32 -v, Erbsen grün, mit Schale.....Pfund 34 H Söhnen weihe, Rangoon .... Pfund 24 H Grünkern gemahlen.......Pfund 56 H haserflocken l°,«.........Mund 26 § Magnet-Yaferflocken I.Psund-Pal-t 36 -5, '/^Pfund-Pakel 20 4 Blütenmehl Nr.0......Mund 20 Äi Blütenmehl Ur. 00 Pfund 23 a herauf für rin Märchen. Anni? eriri^ert?, er feile lidb bet f< b't überymgci Gr.eft auf und ab gehend und die Xra biafeS Gre gnt srs übcrL-ffonb. karr er trr-tj aller Versicherung en fetrer Stau zu ter il.fre. veugu xq. bah der freche Versuch eine) Sch^t rdl r» rorllegc Er »rille allein binuntergeS n, aber Xi ie. d'.e th:e Foig- hrit bereute, bestand darauf. Ij.t zu brgl.iten Gewvfrch ttsmößig. rur etwa» r*er{,lieber ali sonst. brd)t< Klaus bet fcticm Wn treten die Kerzen im Ära. laicht er an irib musterte dann, roi kalten Schauern fortaäbre.tb üfr revsen, je- tech mit berau-Sforlernter dr.ister Mir.»r b ei ober tn-er Sekunden lang den jetzl H bei'm Licht vor ihm Siehe ibc.t. M hr noch aU die Xchnltch- frit b [ brt tn ter hi s.o^ e ich ocksre Ausdruck in diesem Ge icht, bah es wir! ch Syaxv* Iri. und sofort auf feiner Xtgft sich be:au»bafpr I tb. begann er den Freund mit einem Wvrklch-oaft zu überschütten. Während er seine Rechte ergriff und sie immer wieder schüttelte und ihm mit ter Crtfen auf den nassen Mantel klopfte, schrie er ihm Willkomm xu. tagte, ihm wirb.lte ct tfach der Kops und er habe es erst für ein Märchen, ja. um gaiu ttxibr >u sein — trobet er lachte — für Schwindel gehalten. erflärte. dies sei seit OB-xnaten »eher der erste froa* Aug-ertbiick, orriichert? — mit einem Blick aus Xnnie — Hans sehe giönzand auf. Sin Held! Die 21a rbe! Donnenetter! Hans blickte finster-stumm auf ihn hinunter und dachte: Fünf OHinuten! 2lch fünf Minuten! Nur fünf QHinuten sei still, banal ich alles begreifen kann. Xette kam ihm zu Hilfe. .Man sollte Hans doch erst mal zu Ruhe kommen lassen Qeg-? doch überbauet erst mal ab!“ Da raffte sich dir er zusammen. .Nein, gnätije Frau Tery l u-g! Ich muh geben Ich nullte mich nur nab Mr erkundigen ' .Du bkribst. Hans.“ erwidenc st: mit einfacher Herrlichkeit. .Wir lassen dich fr nicht fort “ .Tas wäre ja noch schöner!“ siel Klaus dn. »Mas ist das üfrerbauM für eine 2Hanür. bei alten Freunden nicht einmal abzuiegen! Wir müllen das Dieders, hen doch fetern 11 nb selbst, verständlich wohnst du bei uns Du hast doch nicht etwa schon ein Hotel?“ Hans lieh ei sich gefallen, bah Klaus ihm brn Uehcr^ieber aulftwpfte. er Orte aber, unter keinen Umiiänbei im Haus wohnen zu können. hätte eine wtch.ige öufaronenfunfi mit einem alten Freund .Ha. ich benfe, hier ist auch ein alter Freund, bet vfellcicht noch gröbere Xtfprü4r hat.“ folterte Klaus. Der Dferxer trug Mamri und Hut hinaus, mdes Klaus forteilte, um fr.it .richt gen' Drin und die .richtigen“ Z'garren zu hvl.it. Die b.iben waren allein. Xmc fah wieder auf dem Sofa, Hans ihr grqetüb r auf dem Sestel Leise fnaW>:r5en tm Ofen die Flammen. Xante tat. bas Buch schtichend. rtofr einen raschen Blick btirin. Hab bk Worte, die fk vorhin gelten halte, gcrabe als Ha^ eintrat. briarten, fo glrichnültxg fh traten, j.cht etwas Sch ckalchaftes und Unvergängliches Sein Xuge streifte ihr Deicht Das ist der Mund' dachte er Der Mund, frrn ich so ost ge- fühl habe Und hätte vor Schmerz auf- heulen mögen Sie hob den Kops .Warum hast du nie grfchriede'?" .Ich hab? geschrieben, murmelte er, vH« % 'Trxd'f 5~n ist nie ein Br es ang-fommen “ Wieder trat Schveigen ri t und crirajmtefle ettllc. rnbes die Kohstm tm Ofen knackten und barften. .6.ti wann seid ihr perhriratetT .Weichnachlen wird es dn 3abr “ -Dor einem Jahr gerade jetzt vor einem Iachr traten wir unsere Flucht an.“ i Bor ihr aber stieg der bunl* Ttonentberabenb am. an dem sie zum erst-irmal wieder »eine Briefe q t.-fen, an dem feine Arrtb sie au! brr strrchlerlichen Oeb? emrorgri>)6et und feine Clnune ihr jene andere Welt gewiefen hatte, bb licht unb -rann unb nut ihnen frnfe-i »chSrig jenseits des Lebens voll C.ual und Wirrms lag T>as war auch gerade ein Jahr her nur em 3ibr! ,6s i ft nie rin Brief von dir angriommen," wiri-rrhritr sie. .Alle fugten, du wärst gefallen.“ -3d) tag auch nah am Tode “ .T«u hast viel durchgemacht ' .Ach ja.“ .Warum hat man dich nicht frngdananT* .Wenn ich - nur ab^mrta hätte! - Unfer Griany «öliger lag im Or -nbur.e. Bezirk, baren rschkhi'chn Xruy-ei b-letzt war Dte llch» U7fe nicht frei Schll.-hl ch brachen w r aus, mein Freund uno ich und gingen nach Sid rfen. La waren wir von aller Verbindung abqridbnltte« und lebten so bei den Bauern “ .Wie HHem ist bas alles!“ Fortsetzung folgt) M. 8 Zweiter Vlatt Das neue britische Parlament. Am Dienstag, an dem Ramsay TRac- bonalb, der kommende Mann In England, feine tn der Fraktionsfitzung der Arbclterpar-' tei toc^Dorbereitete Programmrede hielt, ist auch das neugewühlte britische Parlament zu- fammengetreten. Aus den Beginn der V:r- handlangen wird man aber noch mindestens eine Woche warten müffen. Die Zwischenz:it wird aitSgefüllt mit jenen umständlichen, aus dem OH Ittelalter stammenden Förmlichkeiten bie dem Engländer fo lieb sind und an denen er sesthLlt, auch wenn einmal eine radikal? Partei an das Xegierungsruder gelangt. Da wird am ersten Tage der Session mit grober Ausmachung der Sprecher gewählt (Die- derwochl des Herrn Whitley). Dann be- aibt sich ein en Wahlen so siegreiche Labo-ir Party, die etzt zur Herrschaft drängt, wird in der kon- ervativen Presse entweder als Organ der von Deutschland beherrschten zweiten Internationale oder als der Dorspann der von russischenIuden geleiteten dritten Moskauer Internationale dargestellt. Man sucht den Äbnffl, ber dem Parlamentarismus gegenüber Id wenig zu sagen hat, davon zu Überzeugen, bah die Arbeiterpartei es nicht ixr- blcnt, als eine gleichwertige grobe pvli- Usche Partei gewertet zu werden, well sie nur ein Marionettenspiel ausländischer Drahtzieher darstelle, weil sie u n e n g I i s ch sei und unfähig, die heiligsten Güter der englischen Aation zu wahren. Wer den organisierten britischen Arbeiter und seine hochintelligenten Führer kennt, der lacht über solche Hebert reib ungen. Nam- say Macdvnald wird seinen Weg unbeirrt Sehen. Gr soll, wie eS heibt. die Referenten des Schatzamtes, denen di? Aufstellung des neuen Staatshaushalts obliegt, bereits davon verständigt haben, daß der Finanzkurs der alte bleibe. Er denke nicht daran, bolschewistische Versuche zu machen. Die Londoner Hochfinanz brauche nicht zu zittern. Die Zett sei nicht reif für einen Umsturz. DaS Problem der Kapitalabgabe will Mac- donald durch einen Sachverstandigenausschub prüfen lassen, bei dem eS vorläufig gut aufgehoben ist. Sogar vor Steuer-Erh öhun- g e n schreckt Macdvnald zurück, obwohl das Baldwinsche Finanzjahr eine Zunahme des Defizits um rund 70 Millionen Pfund Ster- Ting Uber den Voranschlag des Haushalts hinaus zu verzeichnen hat. Macdonalds Ueberrafd) ungen werden ganz anderer Art fein. Sie lauten: Einschränkung der Ausgaben für die Armee, Verringerung der Flotte. Keine Schiffsneubau- ten. Abstellung aller unproduktiven Ausgaben. Aur über die Fortsetzung der Luft- rüstungen wird diplomatisch geschwiegen. Im übrigen: Keine Flottenbasis in Singapore. «Rückzug der britischen Truppen aus Mesopotamien und Palästina. — Aückzug auch aus dem Aheingebiet ? Der Pariser„TempS“ hatte sich schon darauf gefreut. Er meldete, Baldwin und Eurzon hätten die Absicht, das engltscheMitg'ied aus terR- paia ionskomm.s- sion abzuderusen und die englische Besatzung auS dem Rheinland zurückzunehmen, wenn sie im Ami bleiben würden. Dieser fuchsschlaue Versuchsballon wird von der gesamten englischen Presse für alle Fälle, also auch für den Zwei Freunde. Vornan von Wilhelm Hegeler. 65 Fortsetzung (Olabbrud verboten.) Gr fetzte sich wieder und blickte jerftreut ins Zimmer - Hau. stch bter nicht allerhand ge- inbert? Wo jetzt die Dicht.rporträts bl i;en, ter Herbenbc Ai.tzfche. Dvl toi. da batte, iich d>ch früher Kurf.ri'tich.- b unter Unb d,?r dar»n . . . einer hatte ri? Er i bu.tg Achill-» dar- gcflriJ Auch der Schrank, ot tt?r bepien GlaS sch.ibrn Bück, rrück n tu iftiten. trar fiü^.'r nicht bagdrefen. Verheiratet?! Wo war bc.m eigentlich fein SSui ' är luchte ißn ir.iter tr.n Tisch, auf brn Sessel.t und entdeckte ibn endlich in dem Halbtornl-ri nab? b.i der Tür. Sr iübltc lich otbrxtlid) erleichtert, al« er int batte 2lun fritte er geben. Ralch und ichn?r^los da.'onfchleichen. Seine Mutter lot - Xini' verhriratet - er schüttelte nur den Kopf. Was^ wollte er hier noch? Warum war er nur so törich' gervefen und hatte nicht zuerst Klaus aufge uch , um vor frem alles zu erlabren Xb.r das würde ia ettfetzlrch unangenebm werden, trenn j.yt diefer fremde Mensch erfchi^.t und er mü ihm e .rr Unterhaltung führen feilte . Ad?r zur Ausführung dieses E-llchlu'feS gehörte mehr Kraft, als er b?ian. . Unterdes batte Xini: ihren Mann von ber Rückkehr des Totgeglaubten u.ter»icht-l. Klaus war kurz vor Haas nach Haufe gekommen unb gerade im Vezrllf, f.i :? Anzug zu wechseln. Erschrocken von ?em Aussehen feiner Frau, fragte er, axtS los fei. X3 er dann böcte, worum Es sich handellc, erklärte er die OHitteilung rund Lietzener An^iger «Benerc 5aII einer Macdvnaldsrhen Xegtcrung dahin beantwortet, daß kein Xückzug au» Eu - 'Opa, wie das französische Blatt meinte, sondern eine erhöhteengltsche Aktiv i- tät in den europäischen Fragen in der näch- tten Zeit zu erwarten ist. Dieser Vormarsch der englischen Diplomatie wird allerdings tr-enig von rein menschlichen und kosmopolitischen Erwägungen wie etwa von Mitle,d mit Temschland bestimmt sein, sondern allein von brm Gesichtspunkt, das englische Ansehen unb Die englischen DinschastSinreressen aus dem Festland zur Geltung zu bringen Das ist echt englisch. Aber die deutsche Diplomatie, soweit eine solche wieder vorhanden ist, kann damit schon etwas anfangen. Drei Jahre polnische Wirtschaft. Dem Versailler Vertrag verdankt Polen be- kanr.ckich feine ttrifteru 0bnc den verioi..er .Frieden“ wäre Deutschlands Osten nicht Acrrvfcn tnorben Drsbalb toirb in Paten ber Inbrestag keß Inkrafttretens dieses Dchanb.vertrnaes", der 10 Zanuor. festlich begangen SS wird das Schlagwort von ber .geschichtlichen Mission“ ber edlen Polen, die nie verloren sind, neu ertönen laffen, und es werden nationalistische Kundgebungen stattfinden — Feste werden gefeiert mit einer Begeisterung, die der edle Pole eben nur aufbringt. wenn es gilt. Feste zu feiern - oder h einer Luruslrile tn her Ofilee. anstatt btt Industrie friedlicher Wie- berautbtiuatbeit zuzufuhren, ging es an die Umstellung zu Mumnons- und Eassabriken. wäh- renh das Volk hungert und verelendet feier! Polen Feste über Feste, verschwendet WUwnen für Paraden und Emptänge Konnte Polen überhaupt Neues schaffen, wo 'dm jede Neigung fehlt, da« Vorhin- bene a u erhalten? Posen und Westptciriien reden eine beuttiche Sprache' Das deutsche fttah unb Zähigkeit au« dem Sumps und Sand in IahrHunderten schufen bat Polen in einigen Zähren um der äusteren Zeichen willen vernichte' DaS deutsche Werl muhte ^etftört werden da« Zeichen der .Kreuzritter" rauhte verschwinden Polen unterhält jetzt ein Heer tn Starte von 600 000 Mann, Polen »abnuert au* Geheiß * Kriegsmaterial, während der Bek iri an Industrleerzeugnissen durch eine Ne Handel«- bilanz ungünstig beeinlluflenhc Einsuhr gedeckt txxrbcn muß. hie lanbwirtschaftltche Produktion behnhet sich trotz vermehner Anbausläche tm Rückgang, unb trotzbem wird k»e Kornkammer bc« Lande«. Westpreußen und Posen, durch b'c Austreibung der Deutschen 1 einer Stutzt beraub» Da» Land befindet sich im Niedergang, aber die nationalistische Delle gebt unentwegt über ha« Land Triumphbogen unb auifierbenbe Städte ein trauriger Kontrast Unb trotz Me'er Zeichen, ober vletteicht deshalb. um ben Blick be« betrogenen Volles von dem Zerfall abzulenken. hie Forherung nach weiteren Teilen he« Deutschen Reiche« In Polen sowohl al« auch in Deutschland, i'omcbmlicb in den östlichen Grenzbezirken, ist eine skrupellose polnische Propaganda für die Vorbereitung weiterer Raubzüge tätig Ostpreußen, hie Grenzmaick Oberichleften bi« zur Oder da« ilt das polnische Ziel, dem sich die Polen zu nähern glauben, trenn sie von ben Fortschritten ber Pvlonisicrung ber Posener Lande sprechen 5retibenfeucr. Deklamationen unb Triumphbogen - die Polonisierung ber geraubten Grenzmarken schreitet fort unb hinterläßt al« Spuren aussterben he Stähle, unfruchtbare Fluren Daran wirb man erinnert werden, wenn am 10 Zanuar Polen den 3abre*tag der Unterzeichnung he« Versailler Schanhvertrages feiert Aus Stadt und Land. ® i e h t n. ben 10 Ianuar 1924. Tie tlndfübrunfl be# (YrunbschulGesetzes in Hessen. Das vand-esaml für das Bilhungöwrien bat an sämtliche Schulleitungen Heften 1 einen Erlaß üb.r Ute Ausführung be e Giundfchul- gefetzes gerichtet, in tvm es u. a. fr.i>u Qlad) dem Reichsgiuntschulgrietz vom 2S April 1920 ist Dicnäfrriger Briuch ber Grundschule Dor- aufcfer.ung für ten itebertritt in b:c böHeren öiiulen x3u Ostern 1922 und 1923 Haben wir in Heften durch unsere Verfügung vom 3. 3aauar 1922 al« Uebei^angSmat nähme noch den Uebcr» tritt nach dreijährigem Besuch der Grundsch.llonen wäre, wenn tiefe Kinder vcrzeuig mit ben mci:ergvbrnb«* Anforderung-n les Lehrplanes der köderen Sch», ten belastet würden Für dte nach dem 31 März 1915 gebotene» Schüler unb ad Ostern 1925 wird tn Hellen das Rnspat.i r?n Urfunb n ckerälf *a ten, Kleidungsstücki n. Xautioiu-c und fr-rgleiten, welche aus An'aß des Arb ttsve»ha.tniffes übergeb.n worden sind 4. über Ansprüche auf Schad-nscrfatz ober auf Zahlung einer Vertragsltmse nejen Nftzs- ettülluna ober nicht gbirig r Crfallung der Verpflichtungen w Ich.- d e uiter Nr ! btl i bezeichneten Deg nstände betreffen footc gegm Ssenwidrigar oder u.irich iicr -intngu iflei m tb itLbüch r Zeugnis:, Lohnb ich-r Arbeitszeit.I. ’^ahlunq bü.-rr Krank nkasfen-ückar ober Quittungskarten fr r Ang 'ste.lt n und Invali^enverftcherung fit:uerfjrt',n un> äb v liebe Urkunden, ferner wegen Einholung. Er- SkWlelMMMMMI! tettimg. 'Bcrtot >o^ al7emo7ratisch? 3gl- um jahvrlang por- Etwas Aehnliches hat Gießen noch nicht gesehen! t dem tng des •fr । Ab Montag: Die Königin von Saba erhoben toerteit; fl. über die Qlnfprüdfr? aul dntr Tkretn5anmg, durch Me ter Arbeiter für bi« Zeit nach Beendigung te5 2lite tsterhlltmsse; In fettet ge- wecteichen XätlgMi bescheäntt wird. Streitigkeiten übei eine Äonwnttonalftraf'e, thtldy? für den 5-111 bedungen ist, bif) her Arbeiter nach B<- n tigung b.» Arb.lt»verhiltnlstoS ein solches bei antern Artettg.'b rn eing-cht o:tr ein eigene Geschäft erricht.t gehören nt4>'. zur Zuständige it te^ G w rteg-ri-ts Zur 3uftänbtgteit te4 Gew rbeg-richt? gehören ferner Streitigkeiten ober oben unter Ar. 1 bis 4 bezeichneten Art zwischen Per o i, welche für bestimmte Gew rtetreitente aufjer alb der Arbeitsstätte der le>teren mit Anfertigung gctnecblid^r Gr-eugnisse b fAäfttjt fin > (^etm- arbeitet. HauSg w. rb.tr ib nbei un> ihren Ar- teitgetern. einerlei o') die Beschäft gun, aul die Tcrarbcitung ober Bearbe t mz te ben Heimarbeitern von ben Arbeitg b?r.r gelieferten Rohstoffe ober Ha b abrikate b schränkt ist ober ob diese Personen die Rohstoff: oter Halb abrikate. melche sie bearbeiten oder ver.rrb.-it -n se bst beschaffen. DaS Gleiche gilt von 6tieit gteito t b t oben unter Ar. 3 beteichneten Art zwischen solchen Hau-gewertett'identen unteveinanter. 5od)id)Ulnad)rid>ten- Akademische Ghrmtg. Die philosophische Fakultät der llnfberfltät (Srtangen verlieb Herrn Paul Schumann, tem älteren Teilhaber der Derlaasbuch Handlung 3. Engelhorn- Aachs, in Stuttgart, die all besonderen Zweig Deographie pflegt, in Würdigung seiner teicerragenbcn Terblcnfle um diese Wissenschaft und auS Anlah de- 40jührigen Jubiläum- der _F.'tschungcn zur deutschen Landes- und Volkskunde" die Würde ein«- Doktor der Philosophie ehrenhalber. (Ehre deine Mutter) Ein tiefargreifende» Drama In 7 Kapiteln aus dem Leben einer Mutter. In den Hauptrollen Amerikas bedeutendste Künstlerschaft Dio stillen Tragödien sind die schwersten. Ihr Schauplatz Ist die Man sehen bimst, ihr Opfer ein ulüok beraubtes Her». Darum sind diese TrngMIen so ergreifend, well Ihre Hauptakteur« duld«'n ohne zu klagen, well sich Ihr Weh nicht In Stürmen austobt, well es keunch verschlossen niemand »u Zeugen und Helfern aufruft, weil das reuer eines bchmerzes Jaut'os In rieh verbrennt. Nur Güte und der U Ule zur Meuscheukenntni» öffnen dem teilnehmenden l’llcke In diese sorgsam gehüteten wehen Gehehnnlue der Seele, und In thrfurcht steht er vor der Passion eines Harzen*. Keine der siillen Tragödien aber kann so sehr ergreifen, wie das Leid einer Mutter Der Anblick mütterlichen Leidens swingt In das härteste Auge die veredelnde Trine, erweckt in der verlorensten Natur den erloschenen Funken reinster Menschlichkeit zu neuer strahlender \\ Anne. Halten wir nicht alle einst ein Heim, In dem FUernSorgfalt, in dem Mutterliebe unk.umb. -te. umfriedete, beglückte? Und sind nicht die gerade die Aermsten, die nie den streichelnden Segen einer Mutterhand auf Ihrem Scheitel fühlten? Ist aber nicht die Mutter die AllerAnnste. die nach tausend Mühen, Sorgen und Hoffnungen ihre Kinder verliert? Mag sie ihr der frühe Tod entreißen, mag sie das harte Leben der Muttor entführen, dem mütterlichen Herzen entfremden ... Wie Zeitungen über diesen Film urteilen: Aieerlkis: Tausend*, welche eich vom Elternhanse los gesagt hatten, sind wieder Ins Elternhaus zurückgekehrt oder hatten die Korrespondent wieder mit dem Elternhaus ausgenommen. Es gibt Fllmwunder. aber auch Wunder-Filme. Berlin: Das Publikum stand im Banne, etwas Große», etwas Gewaltiges erlebt zu haben und Tausende gingen gesenkten Hauptes den Ausgingen des Theaters zu ... . Wir bitten höflichst um den Besuch der Nachmittags-Vorstellungen. In Vorbereitung: Der Boxerkönig von Neuyork Der Film unerhörtester Sensationen. Ab morgen Freitag der Original amerikanische G -»Ofilm, welcher monatelang Im .Capitol* en Neuyork mit dem geboten Erfolge vorgeführt wurde: Das alte Nest gezaubert haben. •• Ädtfre Otte, bk irt* In Dieh-en während zuxrter Di U r mit ihrer Ku rst all Soubrette In zahlreichen Operetten erfreut hat, fhielt in diesem Dinier im Jrvi.tg Pl^ce Th.'a'er in Teu- york Aus der Aeuvorter Presse ist ersichtlich, dah die ÄünM.rln aus ter Bühnr grohe Erfolge zu verzeichnen hat und im G.'^llschastsloben sich alsenthalb.n besonderer Beliebtheit erfreut. «icsscncr Lerastammcr. Diehen, 8 Ian Der trotz seiner 20 Jahre toegen Diebsiabls wiederholt vorbestrafte und nunmehr rückfällige Willy S e h te°. l d aus München wurde wegen Beihilfe zum Pserdedieb- stahl zu einer Gefängnisstrafe vo n 17.> Iahren und -u fünf Iahren Ehrverlust verurteilt. Sr hat Wache gestanden, al- einige De- nossen von Ihm - die deshalb bereit» bestraft worden sind — nach gemeinsamer Verabredung In Rodhetm v d H in die Hofreite eines Vast- Wirts einbrachen und zwei Pferde mit Gescwrr stahlen. SctzboldS Iugend wegen nahm das Gericht mildernde Umstände an. die es ermdglichten, Ihn noch einmal vor dem Zuchthaus zu bewahren; die bei der Lat bewiesene ehrlose Gesinnung rechtfertigte inde» die Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte. Freigesprochen wurde ein Zuchthaus- sträfltng von Rockenberg. der vom Schöffengericht wegen DtebsiahlS zu zwei Monaten DesänaniS verurteilt worden war und Berufung verfolgte. Die Beweisaufnahme machte es einigermaßen glaubhaft, daß ein Paar bei einer plötzlichen Durchsuchung seiner Zelle in seinem Veit gefundene Pantoffeln, wie sie im Zuchthaus für eine Frankfurter Fabrik angefertigt werden au» persönlicher Feindschaft von einem Mitstrafling dahin f,ebracht worden waren, wahrscheinlich von dem- elben, der kurz zuvor einen Aufseher vor bem Angellagien gewarnt hatte. Sin Dienstmädchen, das einer Kollegin ein Kleid gestohlen hatte, vom Schöffengericht aber irrigerweise sreigespr-ochen worden war. erhielt auf Pie Berufung der Staatsanwaltschaft eine Gefängnisstrafe von fünf Tagen, an deren Stelle eine Geldstrafe von zehn Goldmark tritt. Das Gericht lieb äuherste Milde walten, da die Angeklagte noch jung ist und unbestraft war: in der Urteilsbegründung wie» der Vorsitzende sie inde» darauf hin. bah sie im Wiederholungsfall eine empfindliche Freiheitsstrafe zu erwarten habe. _____________________ Kunst und Wissenschaft. Die Mae Reaer-Gesellfchaft bkQ am 20 De,-,«mter in Leipzig ent auterortentluje Mitglkk-ervrrsammlung ab Der Sch.istsülnur Dr. Adolf Spemann tonnte über die überauS günflige önlir-idlung berichten, de die 2U4hnd- tu-g der Re E richen Kunst und die (Mtvt Zungen der Reg r-G.s llschaft in die'em Zahr geiwmmen hab.-n. Trotz bet Ungunst der Zeiten ist die Mil- glllderzahl auf etwa 1500 an gewachsen. SS be- ftebm n un Ortsgruppen, die Gründung von sechs tv.it eren Ist im Gang. Die Aussprache mit bem Vertreter der foeten Im Entstehen begriffenen Ortsgruppe Berlin, Dr. Georg Stern, ergab vollstes Sinveriv.hnren und fru^tfogve Gesicht S- punlte für das Zusammenwirken von Haupt- ges llschast und Ortsgruppen. Die Vermögenslage ist durch den Marto.rsall stark in Mitleidenschaft ar so dah ter Ge ellschaft hauptsächlich durch autläntisch' Freunde über ten kritischen Zeitpunkt hinweggeh, lkm tourte. Dir Versammlung setzte ten Zahresteitrag für 1924 auf drei Goldmart fest und genehmigte den vorläufigen Geschäfts- b.-richt. Das nächste Arger-Fest wird im Srüfr ling 1924 in Dresden unter ter Leitung ton Fritz Bus ch stattfrndon. — 2luch in Giebe» ist ehre Ortsgruppe ter Reger-Gesellschaft im Entstehen begriffen. Geh. Zuftizrat Professor GmN 6ctM. ter berühmte Lehrer des römischen und büooev- (tdjen Aechts an ter Berliner Universität, t>ouen- tet am 10. Oanuat fein 60. LebenLiahr. 3n ter biitorischen Rechtswissenschaft, ter sich Seckel von ten Anfängen seiner Lauchahn an mit gründlicher, vielseitiger Arbeit gewidmet Hal. ist er heute ter erste Vertreter tes römischen und des kanoni- fdten Zweiges Deckels Dontergebiet in ter rdmb scheu Rechtsgeschichte sind da d.nS llasfische und teS justinianische Privat- und Prozessrecht. ferner und ganz besonders die Quellen des römischen Rechts. Leit ten Dagen Mommsen» hatte die rfr mtfdie Rechtswissenschaft, Inste entere unter Füh- lun.g von Seckels Vorgänger Alfred Pernice. bk Oluigxte ergriffen, das klassische römische Recht, das uns ja hauptsächlich in seiner Ausgestaltung durch bk Gedankenwelt des justinianischen Byzanz vor Augen steht, durch Kritik dieser Unterliefe rung von ten byzantinischen liebe rmalungcn, ten sogenannten Anter Polat tonen zu befreien und aul ten gereinigten Quellen das llasfische Recht ter Römer in seiner herben Schönhell, in seiner trotz mancher Unfcrtigfelt vollendeten Gestalt al» eines ter betounterndnxtteften Denkmäler menschlich« Denk-' und Gestaltungskraft wieder erstehea laften. ____________________________ Igrrmrg. Fvrm ehe 3Wbatt d*a Auskunft des Aich.itgeberS über ten Arbeiter. 5. üter die Anspruch-:, w-lch- auf Grün) ter ileternafm»? einer g;m?infam*n Arbeit toi Arbeitern desselh.n Arbeitgebers gegeneinander h» test svtziallftischem Sachsen und Thüringen endllch das Mah von Zucht und Ordnung wiederhergestellt wird, das die sozialistischen .B.-glücker" «im schweren Scha- den jener Länder und seiner Bewohn^ in kurzer Zeit zerstört und durch ein durch und durch kor- ruptrt Parteircgiment ersetzt haben. Zum Schlutz gab Löte feinen Anhängern den Rat, mit den Verhältnissen zu rechnen, die man nun einmal vor fich fehe. und danach sein Verhalten Linzurichten, auch wenn el vielen zu langsam gehr. Dieser Rat war u. «. da» Beste an der ganzen Rete, te.in er trägt ter Datsache Rechnung, dah wir allesamt vi.d ärmer grworten sind und heute weniger denn jr d i Luftschlvsser Peruir.llchet lönnei, ki: soz al^ tatoren einem gläubigen Pub'.i * Die Reiseqeldfparkass«. Das Landesamt für baß Bildung-Wesen weist auf die von der Reichsbahn geschaffene Reise- geldsparkasse hin. GS hat folgenden Grlah an sämtliche Schulleitungen Hessens herausgege- bcn: Mehrfach ist der Wunsch laut geworden, es möchte der Schuljugend Gelegenheit gegeben werden, das Fahrgeld für Schul- und Sommerausflüge, insbesondere für längere Wanderfahrten, nach und nach aufzusparen. Diesem Wunsch Ist jetzt von der Reichsbahn insofern Rechnung getragen worden, als von ihr wertbeständige Dertzcichen über Beträge von 2 und 5 Goldmark eingesührt sind, die an sämtlichen Fahrkarten- und Gepäckschaltern der Reichsbahn bei Lösung von Fahrkarten aller Art an Zahlungsstatt angenommen werden, also auch bei Turner- und Schülerfahr- ten, für welche die Fahrpreise «rmäftigt sind. Die Wertzeichen sind kein gesetzliches Zahlungsmittel und werden in bar nicht eingelöst. Auf die Neuerung ist zwar durch die Presse und durch öffentlichen AüShang aus den Bahnhöfen schon allgemein aufmerksam gemacht worden, gleichwohl wurden wir es begrüben, wenn die Schuljugend noch besonders in den Lehranstalten auf die Ginrichtuna hin- gewiesen würde, da es in ihrem eigenen Interesse liegt, von den neuen Reisesparautscheinen nach Möglichkeit Gebrauch zu machen. Wir empfehlen, die Schüler auf die Ginrichtung Allen Freunden der Lichtspielkunst hiermit tur gefl. Kenntnis, daß die Palastlichtspiele in den Ersitz des Lichtspielhauses. Bahnhofstraße 34, übergegangen sind and künftig unter Leitung des letztgenannten Theaters stehen. Den Reigen unserer in Zukunft nur erstklassigen Darbietungen eröffnen wir mit der obigen Darbietung. Man mache sich auf etwas Außergewöhnliches gefaßt iboc leitenden Zollausschuftes fallen Pakete mit Schuhwaren. küns.lichen Farbstoffen mrd chmii^b-phar- mazeulischen örscugniffen bei ter AuSiutzr aus dem besetz ton ®ebtot nach bem unbelebten ^utsch- lanb nicht mehr untet die «rnhritszollgebhüren Tür Postpakete. Das gl-.dch- gllt für Pakrte mU Schuhwaren auS tem mrb lrtzton Deutschtand na«t» dem tesvtzton Gebiet. Dieie Senbunae.t bedürfen von fobrt ab einer Sinftchr- bzw Lussuhrbewil- Ugung. Derartige S.erdungen können nur bann »ur Postbrförteruna angcnomme' werden, wenn bk Stifubr* bjto. LuSfuhrtewtll'gmrg ber Sendung teigefügt ist. Der Ctelrill gungAoorbrud muh entweder haltbar an dem Patot tefeftigt. oter In das Paket 4n«padt kln. 3m letzteren Falle muh bk Aufschrift ten teutltch«' Bern'erk tragen: Aktin Zulaufs- bzw. AusfuhrbeimlI.' gang" Gebären m-chrere Pakete zu einer Bewilligung. so muh jede Sendung mit tem Dri- merk te-rseh-n feki: .Gehört zur Lln- bM Aus- fuhrb.u illtgung Ar. . ., ausgestellt in (Ort ter auSstellend n Behörte) am . . (Datum) 3itf allen ö.-nbunym muh als Leitvermerk ter Ort ang-grb-.il fein, über den die Einfuhr oter Ausfuhr nad-, Angabe ter Bewllligung erfoljen soll •• Reichstag-Präsident Löbc. ebter ter terporragenten TDortfühier ter deutschen Se'ialtemokratft. sprach am Sinntag nachmfttag In dner stark b.-suchten ösfentlichr-t Versammlung auf ter Liebigshöb? über dir Stellung fdner Partei zu ten politischen Fvag-n ber dr b-schäftigte fidb zunächst mit der AuhmpMillk und schrieb dabei seinem Parteifreund Hermann Müller das Verdienst zu. dah während feiner Kanzlerschaft die von ben Kranzo^n tesetzten Städte Frankfurt a. M. unb Darmstadt bald wieder ftetgtgeben Worten leien, oäbrenb unter Kehrenbach Düsseldorf. Duisburg unb Ruhrort unb unter Turro das ganze Ruhrgebiet besetzt worden sei. Dah bic Franzosen granffurt und Darmstadt fedoch lediglich auf ten bekannten eng- lischcn Protest hm wieder räumten, nicht ab-r der Kanzlerschaft Müllers zuliebe, die.e Tat- sacke b.'steht für ten Redner nicht! die Hauptsache ist eben, das) ein Erfolg einer soz.altem)- fratilcten Kanzlers tonftrulcrt wird, ter gar nicht besteht. Bemerkenswert war bei der Orörterung ber innerpolitischen Fragen das offene Eingeständnis. dah die Sozialdemokrat'.e n>h nicht stark gvi'ug sei. allein zu regieren. Dergleichen Wahrheiten hbrt man aus jener polltischen Gegend nicht oft. fierrn LöteS Rete wird aber auch nickt bewirken, bah seine Partei nun etn Wachstum ohnegleichen erlebt. Denn was er hinsichtlich der St.u rgesetze, die n'.cht das brächten, was die Sozial dem okraten füttern, und hinsichtlich ter SachMertcersassung sagte, war wirllich nicht gcctgn.t. f>d dem kritisch gestimmten Hörer ten Sindruck zu erwecken, dah di-? Partei alle Hände v <1 Srfolgc hab^.': in Wirklichke'.t ist die sachlich.' Artest di.-ser Partei reichlich von nega- tlrcn 'HejuHatcn gefolgt g«i^ton. Dah ter militärische Ausnahmezustand keine Gnade vor ten Augen Redners fand, ist selbstverständlich. Das Gesühl d-S Unbehagens, welches Löbe und feine politischen Freunde beherrscht, hat feinen Grund vor allem darin, dah mit Hilfe teS AuS- Lichtspielhaus Bahnhofstraße 34 Gießen Telephon 2077 Nur noch heute: Königin Caroline von England Bis einschließlich Sonntag: Der lustizmord Palastlichtspiele Lindenplatz 1 Gießen Telephon 2077 von Venedig Altrenetlanisches Drama in B Akten. Vor uns steigt die düstere Romantik des alten Venedig auf. Die lautlos «lebenden schwanen Gondeln und glucksenden dunklen Kannlwasser geben den l ildern einen schweren Hintergrund, auf dem sich desto greller die prunkvollen Feste der Fürsten und Machthaber abheben. An Realistik kann das Drama nicht übertroffen werden. Die Aufnahmen sind In Venedig hergestellt Hervorragende Italienische Schauspieler verkörpern mit Temperament und heißem Blut die Tragik des Geschehens. Der Film lief Im Alhambrathealor Berlin wochenlang vor ausverkauftem Hause und wird auch in Gießen allen Besuchern einen tiefen Eindruck hinterlassen. Hinweisen zu lassen. •* Zum P besetzten Ge