ar. 32 td^riiu täglich, nftct Soin, und ^mrtaqe, wv ‘ 5a*slog»b#tlagt: G - Zttet i ar' -i qefitiets 2. ol mark ein» y Irägersohn, ei ., . klichterscheme, ri .. Nummern tiu fc • -«rr Gewalt. - Hr. .ch.GnlchlüN«: für O‘< S4)nftleitMne 112» fir Verlag uni ,ad)d|ttfulk 51. lnid)rift für Drahtnach- richien Hnifigrr*;fi5ta. petzschecktonto: traitlurl a. Bl. litte. 174. Jahrgang Donnerstag, 7. Zebruar 1924 GießenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Crud imb Derlei: vrühl'sche nnt Steinönitferci R. £en>je in Kietzen. Sdf riftlciteng mb) ÄeldfäftstteHr 7. leief-wie »ob Anzeigen fii die Togeonnmmee d»» zum Tedimitieg vorher ot*# piris ttr 1 mm hohe fir«nzeiaen von 27 N M Sirte PtlhdS, au»irlrU 10 Goldpiennig; für St» Klome-Än eigen v 70a m Stell» 35 V olbpUnnig, TL tzoorschiift 20* .«uf- htlog. - VeraniworUi^ sür Tc-l-tili m. aeuiOeton t>r Ariedr Di sh L'onq»; fir den übrigen 2eil fErnfl Blumschon. f fir den «nze genieil < o- t T'tdi lämihth m (Buben. Ruhiger Fortgang der Arbeiten. Berlin. 6. Febr. (WTB.) Der Uitorau«- schuh des Ersten Ausschusses fir ?ub- g e t f r a q c n Hal heule wiederum mit Staatssekretär Mischer und Mini rerioldir^k or Po» p t tz gearbeitet. Es wurde eine eingehende Prü- 'fung des Voranschlages der deutschen Einnahmen Die ausländische Sensationspresse. Sin an mahgeb.-nder Stelle unter- richtete 'Berliner QHi arbeüer schreibt uns zu dem gestern bereifen!litten (tnm uns gestern auf der ersten Seite abgedruckten) ttommuilquS des Zweiten Sach- verständigenaueschufses: Die 'Berliner Vertreter ausländischer Blätter haben wie immer bei politische , Sen atIonen so auch jetzt während der Tagung der S«.enle-AuS- fchufse t«n Auftrag. möglichst viel und möglichst Jntereffant“ zu berichten Da aber die offiziellen Mitteilungen der beiden Ausschüsse sehr langwellig sind und die Sachverständigen wie mit rer- Kbioflenen Mundschlössern umh rgehen, mub der unflludfcliflc LuSland^korresp ndent eben etwa« erfinden. Alan nennt das auch schonend: 5tom- dinier en Was in der Lust liegt, wa« vermutet oder »ar. was gewünscht wird, drahkt der Jour» aalist al« fertige Weisheit feiner »Zeitung za Solange Me|er Stofs barmio« ist, mag er hin- (Fbcn Was sich aber die ausländische und merk- den lebten Tag n geleistet Mt, ist leider nicht mehr harmlos. So behauptete zu *B. der ßanbo- ner .Daily Effpreh". ter Zweite AuSschuh. der die deutsche Kapitalflucht untersucht, werde Berlin demnächst fluchtartig verlassen weil k-ie Reichs- reg.erung die Bankier- un) .industriellen nicht »um Re! en bringe llnb ein sonst so keutschfreund- lidK« Viatt wie der .Manchester ®uarbian" stellt die deutschen AuSkunstspersonrn al« Puppen hin, die gehorsam nach geheimen Instruktionen der Regierung tanzen. Die'e. d. fr die AuS- kunstsPersonen — gemeint Ist offenbar vor allem Dr Schacht — Hutten sich in 'iVirid viel unbefangener gegeben. als jetzt in Berlin unter der unmittelbaren Aufsicht der amtlichen Steilem. Mit anderen Ibvriin Dio befragten Deutschen sagen nur au«, tixie ihnen von ihrer Regierung vorgeschrieben werde. So ganz und gar unerklärlich sind solche Derösfen'lichungen üv IgenS nid)t, denn schon vor Beginn dcrSachverständigenarbeit. ja schon vor der Linberufung der Ausschüste sitch gewisse Einflüsse am Werke gewesen, um die Berliner Tagung zu bintertreiben, oder doch da« Ergebnis der Arbeit in ein trübes Lich' zu setzen. Wir meinen damit in erster Linie ausländische, also französische Einflüsse. Möglich ist aber auch daf) törichte Furcht aus deutscher Seite den ausländischen Quertreibereien in die Hand arbeiten wollte. Genug. wie steht es mit der Wahrheit? WaS ist Wahre« an diesen Gerüchten? Die Antwort dann ruhig lauten: RjchtS. soweit e« die Mitglieder der beiden Ausschüsse und die deutschen Regierung-Personen angeht Die Sachverständigen haben sich verschworen, ihre Verhandln,-.gen bi« zum restlosen Abschluß ihrer Tätigkeit voUstänbig ».'beim zu halten und nur ganz unverdächtige Auskünste zur Grundlage ihrer Gutachten zu machen. Diese Gutachten s nd noch lange nicht fertig, ja noch nicht einmal in ihren Grundlinien ausgestellt. Wenn die .Chicago Tridune" bereit« von der Absicht der Sachverständigen spricht, die Rück- gche aller deutschen Betriebsmittel in den beichten Gebieten, die volle Wiederherstellung der Souveränität Deutschland« an Rhein und Ruhr zu fordern, so klingt da« im deutschen Ohr recht angenehm und erfreulich es eilt aber dem Dang der Dinge weit voraus. Soweit sind die Vachvcr- ständigen noch nicht, und wenn sie sich auf Grund ihrer Berliner Untersuchungen ein Urteil gebildet hoben, toerivn sie es in Pari« aus den Tisch ihrer Auftraggeberin, der Repkv. legen, aber nicht in Berlin einem scn'uttonshungrigen Bkllblatltor- respondenten in« Ohr flüstern. Wa« die verdächtigten deutschen AuSkunfts- personen betrifft, so ist zu unterscheiden zwischen den Regterungsbeamten und bei Privatleuten (Bankier«. Firn nzkundigen usw ). Die Rcgierunas- boamten, die mit den Aussch Hfcn verhandeln, haben die einzige ftrvnje Instruktion, alle« zu sagen und alle« aufzuweisen, was zur Förderung der Ausgabe ter Sachverständigen dient. Do das deutsche Interesse Vorschläge verlang:, die von den Plänen des Au-lands abweichen, wird mit aller Energie an den deutschen Forderungen sestgehul- len, ohne bah man irgend etwa« verschweigt oder verschleiert. Die« gilt auch von den Derhundlun- gen Dr Schacht« über die Errichtung der Goldnotenbank. Reichsbankpräsident Dr. Schacht und Reichssinanzmmister Dr. Luther vertreten vor dem UnteviuSschus'. her Daweswanni s' ion. der sich mit der Währungsfvage beschäftigt, selbstverständlich nur da« Interesse der deutschen Regierung. Etwa« andere« ist c« mit privaten Banr,ad kuten, die von der Kapitalfluchtkvmnnssi^n. dem Mac Zkenna-Ausschuh befragt werben Diese deutschen .Zeugen" haben da« Bankgeheimnis und da« Interesse ihrer stunden zu wahren. Sie Bnnen nicht ohne weitere« alle Karten aufbettn Sie sind aber nicht etwa instruiert von der Regierung, fonbern von ihrem geschästlichen Gewissen. Das ttnfen die _ Richt ef der '2lusschüsse g ny genau. Sie machen keiner Privatbrron einen Vorwurf. wenn sie vorsichtig unb z trudchallend au«- sagt, Unb sie werden daraus auch der deutschen Regierung keinen politischen Strick drehen wollen. Die Trübungen geh n nur von der ausländischen Sensationspc^se aus. Lloyd George enthüllt. Wie die feindliche Besetzung des Rheinlandes zustande Kam. Wilson dem ,,Tiger“ Llemenceau ins (Born gegangen. Pari«. 6. Frbr (WB IHaoaS meldet au« Marseille: Der befann.c Abgecrdneie der englischen 2. l^i er Partei. Braibsforb. cer an dem sozialistjschm Parteitag tctlgtnommen hat. hat dem in Marseille erscheinenden Blatte .Pe.it Provenceal" eine Erklärung abgegeben, in der es Da« neue euglifchr Ministerium fei, wa« den Vertrag von Versailles an belange, mit den französ.schen Sozialisten einig, und die englische Dourgevi'ie würde künftig auf derselben ©die stehen, weil sie zu begreifen anfangs. dah die Politik LloydGeo rat S für England vor allem jene grauenhafte Arbeitslosigkeit zur Folge gehabt hat. unter der das Land so sehr leide. Im InleressedeS Weltfrieden« müsse auf die Auffassung von (\uire« zurückgegriffen werden, die auch die Ausitfuag Ramfah M a c bo n a l ds sei. Da« Prol.'arial in Frankreich, in Engl rnd und in Deu scb'and müh e von sich au« dm Boden für eine Versttn- .dig.i-g ausfindig machen Rur da- Prrl.ua. urt der drei Länder könne einen bauerbaf en Frieden gewährleisten d-adurch. hab e« in Wahrheit tn den Völkerbund ein trete und ihm seinen Stempel aufdrücke. (Enthüllungen Lloyd (HcorgeS. Reuter meldet: In einer der .Reutzork World' abgegebenen Erklärung oer telbi g t sich b George gegen die ^griffe, die gegen ihn im Zusammenhang mit den Bedingungen de« Friedensvertrages betr die militärische Besetzung der Rhemgreuze durch die Alliierten gerichtet sind. Er erklärt, als er tnäbrenb der FriebenSverhandlungen nach einem dringenden Aufenthalt in London nach Pari« zurückgekehrt fei, habe eS sich gezeigt, dah Wilson in diesem Punlle während seiner Abwesenheit vor den Franzosen kapituliert habe. Er habe jetzt kürzlich entberft, bah Elemenceau und Wilson während seiner Abwesenheit hierüber ein geheimes Abkommen unterzeichnet batten Dem Berichterstatter des .Evening Standard" zufolge sei die Aufmerksamkeit Macdonalds auf die tn der .Reuyork World" veröffentlichte Mitteilung Lloyd George« gelenkt worden, und er habe um einen sofortigen Bericht über die ganze Angelegenheit ersucht, der jetzt vorberertet werde. Unter der Ueberschrift: „Wie der Präsident für die Rheinbesetznng gewonnen wurde'* veröffentlicht der .Evening Standard" folgende Mitteilungen: W i l s o n S T ) d habe Enthüllungen gezeitigt, die nrcht gut währmd seiner Lebenszeit hatten gemacht werben können. Al- Lloyd George sich wegen einer bedrohlichen Parlamentslage nach London begeben habe und wieder nach Paris zurückgekehrt sei, habe er gefunden, dab Wilson znm Standpunkt Elemenceau« Über die I Besetzung deutschen Gebiet«, der fxf) Lloyd | George widersetzt hab?, umgestimmt worden sei. Lloyd George hab? erst jetzt erfahren, hab während seiner 2dwesenh.it en bindende« Uebereinkommcn zustande gekommen sei und dab die Abwesenheit Lloyd Geor- ae«auSPari« auSgenutzt worden fei. um den wa nkenden Wilson unyuftimmen. Während der Lebcnszeit deS vormaligen Präsidenten Wil on sei ein? Vcröffentlichuiig axibr- scheinlich durch ein V.rsproch?n gebinbcrt gewesen In der Unterredung mit dem Vertreter de« .Rew Bork World" bat Lloyd George crBärt, er sei gegen die lSjabr'gr misitär'sch« Besatzung der Rhemgrenze durch die Alliierten gewesen. Sr ha Ix? vorau«gefeden, dab. wenn die Franzosen ein nal die Grenze besetzt bitten, sie diese nicht wieder verlassen würden Diese Annahme sei bereit« durch die Er igniise gerechtfertigt werden. Sr sei jedoch in dem kritischen Augenbilck wäh.end dieser Verl.andlungen durch len berück tigten W r. al n n-.. besetzen, das schließlich im FriedeirSvertrag eingesetzt worden sei. Die Franzosen leugnen. Havas meldet bezüglich der von Lloyd George der .Rew Bork World" gemachten Erklärungen folgende Rote de« Ministerium« deS Auswärtigen: Die französische Regierung behalte sich vor, aus die Behauptungen Lloyd George« zu antworten. Für den Augenblick beschränke sie sich aus die Erklärung: E« sei nl$t ihr Standpunkt, den Tod Wilsons abgewartet zu haben, um die Zustimmung der britischen Regierung zu der Verössentlickmng des Gelbbuches zu verlangen, welches di? Schriftstücke der Au-arbeitungen der Bestimmungen de« FricdenSvertra^e« bezüglich der Hauptfragen und den Garantiepakt enthält. Die französische Regierung kennt kein Geheimabkommen, auf das sich die Unt-^stelluug Lloyd Georges beziehen könnt«. E« Ist Tein Geheimabkommen zwischen Ele- maiccau und Wilson abgeschlossen worden. Wenn Unterredungen zwischen ihnen während der 2b- wesenh?it Lloyd ®cor?eS stattgesunden haben, so ist dieser bei seiner Rückkehr davon-unterrichte« worden, und hat am 22. April 1919 seine Zustimmung erteilt. Der Berichterstatter der HavaS-Agentur la- Tardte '»tu da- Londoner Telegramm vor. welches die Erklärungen an die .Rew TVrT World" ttnebergibt. üarbi-uu, der bekanntlich den tätigsten Anteil an der Ausarbeitung des Ber- saisier Vertrages genommen hat. beschränkte sich darauf, dem HavaS-Vertreter folgende kurze Erklärung zu geben: ,DaS ist eine Lüge. SS hat kein Dehc-imabkommen zwischen Wilson und (Sterncnceau gegeben Lloyd George ist von unseren Besprcchuagen nicht« unbekmurl geHicben.“ vor genommen lieber die Tätigkeit de« Ausschüsse« für Währung«fragen wurden keine Mitteilungen gemacht. In den Abendstunden trat der gesamte Erste 2u«schuh zu einer Vollsitzung zusammen, in deren Berkaus die Berichte der Eitenbahnsachverständigen Sir Wrlliam 2cwortd und Le Verve entgegengenommen worden sind Ucbcr die 2rbeiten des Zwei t en 2 u « 1 ch u s s e « sind ebensall« keinerlei Veröffentlichungen au «gegeben worden Die Mitglieder de« Zweiten Ausschusses verlasien voraussichtlich Freitag früh Berlin wieder Man rechnet innerhalb diese« Au-schusse« mit dem baldigen Eingang der Ergebnisse einiger noch ausstehender Untersuchungen, um demnächst die Sitzungen wieder in PrriS aufnehmen zu können. Wie den Blättern mit geteilt wird, hat der AuSfchuh Tatrd heute feine Besprechungen mit tem Reichsfinanzminister fortgesetzt, nährend der Ausschuß Mac Äenna eine interne Besprechung abhielt. \ Weitere Wirtschastsmatznahmen des Reichskabinetts. Berlin, 6 Febr lWTBf DaS Reichs- Tabin ett genehmigte in krter heutigen Sitzung den Enttrurf einer BcrorNtang zur Aenderuag der Beroi tmungen über die Erwerbslosen- f ü r fo r g c und über die Aufbringung der Mittel für kre Erw.-rbslosmfürkorg?. drn Gnt- tourt zur Äenderung der V.mrdnun>en über da« ArbeitSnachwerSgesey unb auch den Entwurf einer Verordnung über di? Arbeit«zert i n den Krankenpflegcan st alten, tue m der Regel 10 Stundrn am Tage nicht überschreiten darf und durch angemdtere Paulen unterbrochen sein soll, fotr-ir den Entwurf einer Verordnung über die Eoldmarkrechnung im Konkur«. Weiter fanden Annahme brr Entwurf einer Verordnung über da« Inkrafttreten des Reich-g f tz^ für Iugendwoblfahrt, dner Vercrdnung über de Entschädigungen aus dem BranrckweiTi-Mrmop- lgcsetz und der Entwurf einer Reichsschulden ordnan-. Schutz der KleinaKtionäre. Berlin, 6. Febr. (WTB) Aus dem RR e i ch «j u st i z m i n i st e r i u m wird mitge- teilt. Aach ben D^rschrifen der Verordnung über Ooldb lanzeu vom 28 Dezember 1923 'Reichsgesetzblatt 1 S. 1253) ist Me Zusammenlegung von Aktien oder Geschäftsanteilen au« Anlah der Umstellung einer Ak'iengd^lfchast. einer Kommandit ee'el'f chatt auf Al!ten -der einer Ges.l schatt m. b H. erfl dann zulSslig, arrntt ohne Verminderung der Zalk der Aklisn uf der vvr- aeschriebtnv Mlndostbrtrag der Akt en oder Stamm ein la gen nicht eing: halten rverdrn könnte. Durch diese Regelung soll der Gefahr eineS Verlustes des Anteilrechts der Ge'ell- schastm aus Arlah der Umstellung txad) Möglichkeit vor gebeugt und f> ein w.rlsamer Schutz zugunsten bet Kirinoktioväre geschaffen itag Beiptechungea über die Verordnung statt Die Demokiaten stellten sich ebenso wie die Sozialdemokraten auf den Standpunkt, dah die Hypotl^kenauswerknng n'cht d rch thie Verordnung, son-.rn nur durch ein Gesetz gescheh«« kann In einer FraktionSsitzung der Demokratischen Partei wurde bc schlossen, einen Antrag lin Flns- »ehnelauSschuh eincubringen. tn welchen die Fraktion unter allen Umstanden eine ges eylichc Regelung sowchl der Frage der Hypotheken- auswertung al« auch der Frage de« Finanzausgleich« fordert. 3m .Darmstädter Tageblatt" veröffentlicht der bekannte Vorkämpfer in der H y p o l h e f e n - aufwertungSfrage, Oberlaa des gerächt«- Präsident Dr Best, eine scharfe Ärit'J an dem Entwurf der drittefi Steuernotverordnung. Der Aufsatz stellt die leitenden Grundsätz« deS Entwurf« über Auswertung unb Auswertungssteuer dar. bespricht sie im Hinblick auf ihre Gültigkeit und stellt In Übersicht sicher Zusammenstellung dem Entwurf einen Gegen- entwurs gegenüber. Der Gegenenlwurs verfolg. baS Ziel, die gegen Gesetz, Treu und Gfauben und Verfassung verstohenden und deshalb nichligco DuswertullgS^uschläg« des Entwurf« zu beseitigen, bk Aufwertung un Einklang mit dem Gesetz und dem Spruch des Reich«- g e r i ch t « zu regeln und zugleich durch fach- gemähe Vorschläge zur ®tcuerfrag? den Vorwand zu beseitigen, dah da- Flnanzb dürfnrs de« Reiches, der Staaten unb Gemeinben burch Enteignung der Gläubiger des iedlgk werden könnte. Im einzelnen beseitigt der Bestsche Dntwurs da« Verbot jeder Auswertung der vor dem 31 Dezember 1 92 3 getilgten Ansprüche, bringt tie Höhe bei Aufwer'ung mit ben Grunbsätzen beS Reichsgerichts in Einllang, beugt der ungeheuerlichen Gntrecktung der Lp2r?cssnigl5ub'grr, Pfand- br'.efinhaber und Vers chrrungsnehmer vor. die der Entwurf beabsichtigt, stellt unten Einschaltung eines rrottDCibigen vorgängigen Eüteversahrens den vom Entwurf ausgeschalteten Rechtsweg w'eder her und führt die weltgebende Entrechtung der öffentlichen Anleihen durch den Entwurf auf ba« durch die Verhältnisse gebotene Mah zurück. Die Aenderungen. die bet Bestlche Entwurf an ben Steuervod^ rihen vor. nimmt, find bezüglich der Reichssteuern für SchuIdverschreibungen wekenllich durch die geänderten Aiifwer'ungsvorschrck'en bedingt Bezüglich der Besteuerung des Grundbesitzes durch Länder unb Gemeinden trifft zum Teil dasselbe zu. ES wird aber zugleich bte unwahre und sachlich unmögliche Bcrqulcfjng mit der MietzinSsteuer beseitigt, de wihlttx-isc Zulassung einer besonderen Steuer auSgrichaltet und aus eine reine Auswertung« st euer abgestellt. Nock) Keine Aushebung des Ausnahmezustandes. Berlin, 6. Febr. (WTB) 3n der heutige» Sitzung der Reich«tagSfvaktion der Deutschen Demokratischen Partei erklärte Reichswehrminister Dr D c h l e r. dah tn diesem Augen blick Me Möglichkeit zur Aufhebung de« Ausn^hmezostaudes «och nicht gegeben sei. doch fei eine Entscheidung de« 'XdMtahhaeül noch nicht getroffen worden. Der SeparalistensKandal in der Pfalz. Pitmas ens. 6. Febr. iWr^ff ) Die Kommun i st e n haben sich de« Rathauses be> mächtig! und dasselbe besetzt. In der Rächt oor vorgestern auf gestern wurden in PirmalenS acht Ginbr uchs dieb sw hie begangen. Die Anarch e dauert fort. Bcn dem separatistischen Beri-kskommissoL Schwaab ist, um dem Ganzen dir Krone auf- zusetzen, ein vielfach mit Zuchthaus vor- bestrafter Gelegenheit-arbetter Schindel o eck zmn .Diktator von Dirmasens^ ernannt worden. Bet der Plünderung einer Lebens- mitlelgrohhanülung wurde der Besitzer, dec sich ,u verteidigen suchte, indem er auf die Plünderer Sfliafäure gvh und Pfeffer schüttete, von den Eindringlingen fitertoältigt und unter schweren Mißhandlungen und Messerstichen vor das Bathaus geschleppt. Der Schwerverletzte konnte schließlich von der empörten Menge aus den Händen der Separatisten befreit werden. Während sich die französische Gendarmerie wie immer bei diesem skandalösen Auftritt völlig passiv verhilt. nahm sie in der Wohnung KlingS eine Haussuchung vor. um fest- zustellen, mit welchen Waffen (!) er sich verteidigt habe Tretz bet in der Stadt unhaltbaren Zustände hat General d e M e tz dem Stadtrat von Pirmasens den Befehl erteilt (!), er möge einen Beschluß fassen, daß die von den Separatisten vertriebenen städtischen Beamten sofort zurück» zukehren und die Arbeit wieder aufzunehmen hätten, auch wenn di« ordnungsmäßige Pol^i noch nicht wieder in ^Tätigkeit sei. Die Polizei bleibt nach Anordnung deS Generals weiter entwaffnet, so daß die städtischen Beamten keinerlei Schuh gegen die Uebergrifse der Separat.st« haben. Aach einer Mitteilung des französischen Delegierten will General de Mch auf die Freilassung der im RegierungSgebäude von Speyer feftgefraüenen Polizeibeamten von Pirmasens keinen Ginfluh haben. Fritz Thyssen über die Reparationsfrage. Paris. 6. Febr. (WTD.) Frih Thyssen bat dem Sonderberichtersiatter des .Journal deS DöbatS" im Ruhrgebiet, der tü-zlich eine Untern;bung mit Hugo StinneS verbfsent- lichte, ebenfalls ein 3ntcrtric*a> gewährt, in dem er sich über die künftigen Beziehungen zwischen Frankreich u n d D eu t s ch la nd and die Regelung der ReparativnS- frage aussprach. Thyssen erklärte, die äugen» bliclliche Politik scheine ihm nicht geeignet, um eine Regelung und Verständigung zu erzielen. Zwischen Frankreich und Deutschland stehe die Ruhrbesehu-'g. die immer trennen werde und di« Deutschland niemals «mnehmen könne. Ratürlich sei der Krieg verloren und Deutschland müsse die Folgen tragen. Deutschland wolle Reparationen zahlen,- aber es fei notwendig, daß man ihm hierzu die Mittel lasse. Stinnes habe ja bereits erttärt, daß die Verträge mit der Micum nicht bestehen könnten, da man Privatpersonen Schulden aujhalsen wolle, die durch den Staat getragen werden müßten. Im Ruhrgebiet wisse man nicht, wer regiere. Frankreich regiere, Belgien regiere, Beilin regiere und alle Welt befehle. Die Be» völkerung befinde sich nicht nur in einer sehr schwierigen materiellen, sondern auch in einer sehr schwierigen moralischen Lage. Wenn man «ine Entscheidung treffe, müsse man sich erst fragen, ob man sich nicht zu weit vom naiionalen Standpunkt entferne. In D e u ts ch la n d sei das Kapital verschwunden. Daraus erklärten sich die ungeheuren Schwierigkeiten, Geld zu erlangen. Das wirtschaftliche Leben sei so beschwert, daß, wenn man morgen im Ruhrgebiet alle Pro- dntt'onSm't «l Teutschland zurückg br« würde, noch lange Zeit notwendig wäre, bis «s sein Gleichgewicht und seine Prosperität wieder- siude. Thyssen sprach sich alsdann noch über die deutsche Kapitalflucht aus und erDärte, wem» es ein Mittel gtbc. die von Deutschen im Ausland« unt-rgebrachten Kapitalien zurück- zu führen, dann werde man sehr enttäuscht sein Der Betrag der deutschen Auslandsguthaben werd« nach seiner Ansicht stark überschätzt. Thyssen wandte sich von neuem gegen die französische Auffassung in der R e p a r a t i v n S- frage. Daß man in der heutigen Zeit, so er- Carte er, ein Volk noch mit Mitteln regieren könne, die einer vergangenen Epoche an- gehörten, das bedeut« nicht, daß derartige Regierungen im Einklang mit den Anforderungen Der Gegenwart ständ n oder daß sie eine gute Politik nu.chten. Frankreich fd eine siegreiche Ration. Es habe die Macht Der xcaffei für sich. Ab« es stelle sich heraus, daß seine Nahrung an Wert verliere. In Frankreich müsse man sich fragen, ob das nicht zum Teil von der französischen Politik heroühre. Thyssen tritt entschieden für die Regelung der interalliierten Schulden durch Warenlieferungen em. Die Forderung, in bar zu bezahlen, erfahrne im höchsten Grabe widerspruchsvoll. Aus teDartigen Widersprüchen erklärten sich auch alle Schwier-gkeiten Der Repa- uxticn«frage. Zum Bezahlen sei >Seld notwendig: um es zu verdienen, müTie prv>uzi >rt werden, und f ie Pivduttion setze Kred.t und Sicherh.it voraus. Diese seien in Deutschland nicht vc ^nden Darüber hinaus aber müsse das deutsche Doll, um seine Derpilichtungcn abzutragen, mehr arbeiten denn je. Es sei emer der schwersten Fehler des republikanischen Regimes gewesen, das den Versailler Vertrag unterzeichne: habe, die Arbeiter nicht Darüber aufzullärcn. daß Arbeiten eine nationale Pfticht sei, die sich gebieterischer denn je aufdränge. Thyssen nimmt offen gegen die Demokratie in Deutschland Stellung. Rach feiner Ansicht wäre es im Interesse der Reparationen bester gewesen, wenn Deutschland eine Rechts regierung gehabt hätte. Es sei Unsinn, zu behaupten, daß sie an Krieg gedacht haben wurde. Sie allein wäre imstande gewesen, die auf allen Seiten notwendigen Opfer durchzusehen. Aus Hessen. RMK. Darmstadt, 6 gebt. Der Sonder» auSschuß deS Landtags begann heute z machst mit Der Beratung der seinerzeit zurückgestellten Tarifverträge mit Dem Personal der Kliniken und Heilanstalten. Der Antrag der Koalittonsparieieii, im allgemeinen den Grundsatz des Achtstundentags festzuhalten und nur in besonderen Fällen, wenn die Dienstverhältnisse es benötigen und Dienst» bereitschaft vorliegt, die 54flünbige Arbeitszeit in Betracht zu ziehen, wurde angenommen. Auch der Wunsch der Regierung, grundsätzlich die Personalverträge zu kündigen, damit auf neuer Grundlage die Verträge aufgebaut werden können, wurde genehmigt. Die von der Regierung vorgelegten Vorschläge über die Reureglung der Dienstze't der Beamten wurde erneut beraten, aber Dann doch bis zur Schaffung festerer Unterlagen nochmals zurückgestellt. Es bleibt danach zunächst bei den staatlichen und Gemeindebehörden in Hessen bei der bisherigen 48ftünbigcn Arbeitszeit für die Beamten, bis der Ausschuß eine bestimmte Aenderunz genehmigt hat. Der Ausschuß fuhr dann in der Beratung über die Grundsätze des Abbaues der Beamten und Anwärter fort und erledigte diese bis auf ine hierzu vor- lieqcndcn verschiedenen Vorstellungen. Die Vorschläge der Regierung, dir Zahl der entlassenen Angestellten auf die Zahl der auszuscheidenden Beamten anzuvechncn, fand Annahme, doch soll dieser Grundsatz nicht dahin führen, daß Beamte überhaupt nicht abgebaut bzw. nicht ausscheiden. Sin weiterer Antrag der Koalittonsparleien, wonach Beamt« einer höheren Gruppe nicht in eine Dienststelle einer niedereren Gruppe eingereiht werden sollen, fand mit dem Zusatz Annahme, daß Ausnahmen gelten müssen, wenn sich dies aus der Praxis «gibt Ein sozrnDemokratischer Antrag, wonach abgebaute Kanzleigehllfen wieder für frei werdende Kanzleigehilferstellen in erster Linie vorzusehen sind, fand Zustimmung, wenn auch der Regierung hierin freie Hand gelassen werden soll. Sin weiterer Regierungsvorschlag, wonach ausgeschiedene Beamte vei freiwerdenden Stellen in erster Linie wieder Verwendung finden sollen, fand den Beifall des Ausschusses, ebenso der Antrag der Sozialdemokratie, daß bei der Verminderung ter Lehrerstellen auf daS besonder« geartete Bedürfnis der Schule besondere Rücksicht genommen werden soll. Anzeigen für die Samstagsnummer bitten wir bis spätesiens Freitag mittag aufzugeben. Derloq des (Siebener Anzeigers. Aus Stadt und Land. Gießen, den 7. Februar 1924. Die hessischen Dollnrschnsanweisungrn, Tollaraulcthe nttdLandesbauk'Äotgeld sind gültig! Vom Presseamt des Staatsministeriums werd un« mitgeteilt. Durch Bekanntmachung des Reichsministers der Finanzen vom I. Febmar 1924 ist das wertbeständig« (auf Gvldmark lautende) Rotgeld, dessen Aussteller in der Provinz Hessen-Rassau und in den Ländern Baden. Hessen und Schaumburg-Lippe ihren Sitz haben, zum 10 Februar 1924 aufgerufen. Die GinlöfungSfrist läuft bis 10. März 1924 Dicht aufgerufen ttnd hi-nmach — und demgemäß wie seither im Verkehr als Zahlungsmittel anzunehmen — die vom Volksstaate H«slen ausgegebenen Dollarschatzanweisung e n und Stücke der Dollaranleihe, sowie das auf Papiermark lautende Rotgeld der Hessischen Landesbank, das auf Drund eines Beschlusses des Hessischen Gefamt- ministeriums nach emgeholter Zustimmung des Reichsfinanzministcriums ausgegeben worden ist. ♦ Die Reichs'Denerungsziffer. Die Reichsinderzifserfür Lebenshaltungskosten (Eimährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung und Bekleidung)' beläuft sich nach den Feststellungen des Statistischen Reichs- amlS für Den 4. Februar auf da- 1.04-billiv- nenfach « Der Vorkriegszeit. Gegenüber der Vorwoche (1,06 Billionen) ist demnach eine Abnahme von 1,9 Proz. zu verzeichnen. ** Der Höchstpreis für Vollmilch ist auf 29 Pf. für daS Liter festgesetzt worden. ** Tine Mahnung zur Beitrags- bezahlung veröffentlicht die Allg. Ortskrankenkasse Dießen-Dladt in unserem heutigen An- aeigentcil. • Bornotizen. — Ta geSkalen der für Donnerstag. Für die Winternothilfe und Stubcntenbilfe: 8 llbr in der geheizten Reuen Aula Lichtbilder» Vortrag über das Thema ,Jenseits Der großen Mauer" (Ehina). — Gase Ernst Ludwig: 8 tthr großes Konzert. — Ast)ria-Lichtsp ele: .Der rote' Handschuh". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: .Die Tragödie ter Liebe". — Palast-Lichtspiele. „Der Borerkönig von Reutz)r5'. — Vereinigung ehemaliger 118er. Man schreibt uns: Rach längerer Pause, welche durch Die unsicheren wirtschaftlichen Verhältnisse bedingt war, soll heute abend im ,P o st - feiler" wieder eine Versammlung, z igseich satzungsmäßige Hauptversammlung, stattfinden. Rach Erledigung des gefchäfllichen Teiles wird Dcmkdiiektvr Gr ießbauer auf Grund eigener Erfahrungen und an Hand eines reichen Materials einen Vortrag über .Feindliche Propaganda vor und tn dem Kriege" hallen. (Siehe Anzeige.) — Alldeutscher Verband. Am Freitag abend spricht Herr Earl Grube auS Berlin über das Thema: .Von Ludwig XIV. bi« Pvin- car£u. Grube ist hier als guter Redner bekannt. — Der Zirkus Malve eröffnet morgen abend in der Turnhalle am Oswald «garten fein hiesige« Gastspiel. (Siehe Anzeige.) Wettervoraussage Zeitweise auf klärend, Temperaturen nahe Rull, geringe Diederschlage. KreiS Schotten. wg. Gedern, 7. Febr. In welch rigoroser Weise man in der Gegenwart den schönsten Ratur- denkmäleen zu Leibe geht, sieht man an dem Plan der Siedlungskvmmission des hessischen Staate«, welche den in nächster Räte gelegenen sogen. Großen See, Eigentum des Fürsten zu StoDerg-Wernig.rode-Gcdern trockenlegen und als Ackerland urbar machen will. Allein- halben regt sich schon der schärfste Protest gegen diese Absicht, die allen Heimatfreunden und den zahllosen Wanderern, die alljährlich diese« wundervolle Raturdenkmal zum Ziel ihrer Ausslüge machen und darum von nah und fern herbeieilen, völlig unverständlich und zwecklos erscheint. Bei Verwirilichung dieses Planes würde ein« der prächtigsten LandschaftsbUder des Engels berget erbarmungslos zerstört und auch unserem 5täot» chen großer wirtschaftlicher Schaden erwachsen, da bann der Fremden;ustrom erheblich Nachlassen würde. Da der 6cc auch als vielbesuchter Badeplatz in volkshygienischer Hinsicht einen au betörten lich werwvl.en Faktor darstellt, muh mit aller Entschiedenheit gegen die Absicht ter Sredlungskemmis ion Stel.ung genommen werten Die erforderlichen Schritte sind bereit« von vielen Sriren eingeleitet worden. Möge ihnen ein guter Erfolg beschieden sein? Hcsscn-Nasiau. fpd. Frankfurt a. M. 6 Febr. Die Drei großen Bauplätze auf Den Gelände deS St^u- rnanirtheat:rs au) Dem DahnhosSplatz sollen im Lause dieses Somm rs bebaut tocr?ltzrilichen Gründen muh die eingestürzte Rotbrücke so rasch als möglich abgebrochen werden. DaS geschieht, intern zuerst die eisernen Brückenteile von besonders dazu eingerichteten Schilfen abm.-mhert and abgefahren werten. Die Arten^n geben rafch und ohne bisher nennenswerte Unfälle bRabatten. Hönisch über „bas geistige Deutschland und Die Republik". Heber dieses Thema sprach am Dienstag abend in einer stark besuchten, von dem Republikanischen Reichsbund einberusenen öffentlichen Versammlung in ter Turnhalle am Oswaldsgarien ter frühere preuhische Kultus» Minister und jetzige Regierung svräHdenl von Wiesbaden Konrad Hänisch Rach den kurzen Begrüßungsworien des Versammlungsleiter- Rektor Loo - führte ter Redner u. a. auS: -2ch hab« von vornherein gewußt. daß ich mit diesem Thema den Finger lege in eine der schmerz- llchft brennenden Wunden am Körper ter deutschen Republik. Die breite Masse de« Volkes steht ohne Zweifel mit Herz und Hirn treu zuo Republik, und die Spitze d«S Reiche«, vertreten durch den Reichspräsidenten, ist gleichfalls echt republikanisch, aber am die Stellung ter Zwischenschicht des sog geifrigen Deutschland zur Republik ist es einigermaßen zweifelhaft bestellt. Was ich damit meine, sind im wesentlichen die großen Dcbich'en der akademisch Gebildeten, die großen Massen unserer Oberlehrer, Rechtsanwälte, weite Kreise unseres hohen Be- anUentums und di« akademisch« 3ua?nS. Zwar gibt es auch zahlreich« geiftiae Männer, die sich zur Republik bekennen, eoenso wie republikanische Studentenblocks auf Hochschulen, aber im Verhältnis zur Gesamtheit des aetfriqen Deutschland machen diese wenigen Schwalben immer noch keinen Sommer. Bei den studentischen Wahlen bat die völkische Liste immer noch die überragende Mehrheit, und die republlkaniscch- demokratische Studentenschift ist in ter hoffnungslosen Minderheit. Das ist (ein Wunder, denn wie die Alten sungen, so zwitschern die CVungen So Tiegen die Ding«. Für diesen Zustand gibt e« zwei Erklärungen. Zu-rst die Grittide materieller Art. die am besten umritten tnerbit durch das Wort .Rot ter geiftigni Arbeit" und .Rot ter geistigen Arbeiter". Diese Rot ist in der Tat in den letten Jahren so furchtbar gew-tm. test man ihre vsychofvgttcte Wii-*u"g hoPfemmm verstehen kann." Der Redner fd>,tber*e in die'em Zusammenbang kurz die attaemrin beknnn'e sehr ungünstige Lane .mfeier säm'ttcten Bildung- anftalten nnd -Einiich'ung^n .Die Rot d^ser In ftttute und bei geizigen Männer M- an ihnen wirken, s-nner die bc1- freien S^-^il ßelle' bei Privatg-l^hrten. der Anwälte uHr ist fo fcblimm, dah Darüber ta*>m <*in zu Harfe* Wart g-’aat werten kann." Bei birier G'se-eobeit mm1-!? 'ich ter Röterer u. a mit Rach druck gegen ch'n sche- matifchen Schulabbau. vor tem er ctnbrinq'uf warnte. .WaS man Da ietzt schonte- an Leßr fräften spart, die bann auch ter furVbiren Rv antehnfafien. wild auf der antem Sri e taufente fach schädigend wirken durch die schlech en Unter- licktSresultnte. S^enlo ist da^r zu warnen, ietzt duick, unser Drl'stech'ch'.ilw^sen hincri-aib ef-cn Stiich zu matften. Wis wir freute in unsere Bildung al« Kapital hineinfre^en. tH weibentes Ka- Vital, da« einst vieltausendfach Früchte tragen wird Angesich'S ter vielen Bedrängnisse der gelpiger Menschikow und Katharina. Schauspiel In 5 Allen vonHellmuthUnger. Wir sind e« in Deutschland sv nach und nach gewohnt, dah man aus unteren Bühnen Werke fremder, ausländischer Dichter spielt, die weder ter Form noch dem Inhalt nach Kunstwerke find: die sittlich nicht nur Anstößiges, sondern geradezu Verderbliches bieten, während unsere deutschen Dichter ausgeschlossen bleiben. Die Folge davon ist, dah nur wenige Deutsche tn die heutige deutsche dramatische Dichtkunst einen Einblick haben und die Mehrheit selbst ter Gebildeten von tem Schassen und dem Ringen des jungen deutschen Dichtergeschlechts wenig weih. Um so mehr ist es zu begrüßen, dah unsere Tbeatei> leitung einen dieser jungen Dichter, Hellmuth Unger, hat zu Worte kommen lassen. Sein Schauspiel .Menschikow und Katharina" zeugt von ernstem künstlerischem Wollen und reifem Können. Freilich, ein Drama tm althergebrachten Sinn ist es nicht. Dazu fehlt ihm Die einheitliche Handlung. Der Dichter fühlt sich von der Gestalt Katharinas angezogen, btt, als Leibeigene geboren, zur Kaiserin von Rußland aufstieg, und er sucht ihre PersönltcVeit zu begrünten In vier Bildern stellt « die Hauptpunkte ihres LebenS dar. Reben sie treten die großen Persönlichkeiten Peter der Grvhe und sein Günstling Menschikow, die w»e ferne Urzetlmenschen rinherschretten. Alle drei sind WMcnSmcnschen, Mach mcnichen, von Lcidtn- schaften beherrscht, aber Katharina ist Me grvhte unter ihnen. Im ersten Bild, da« die beiden ersten Aufzüge umfaßt, sehen wir zunächst Katharina als Geliebte Menschikows. Sie ist. wie getagt, die Tochter eine# leibeigenen Dauern, die an emen schwedischen Dra- armer verheiratet worden war. Der General Schmeretew hat diesen Dragoner erichiehen lallen und die unglückliche Wi'we gegen thron Willen zu cig~n gemacht. Später Hal sie den Für» ft en Menschikow kennengelernt, und sie liebt ibn mit der ganzen Leidemchrst ihrer so leitenschast- lidjen Seele. AuS politischer Berechnung aber verschenkt er sie an den 3ircn Peter tert Großen, der sie um ihrer Schönheit willen begehrt. Und Menschikow fügt der ehrlosen Handlungsweise noch den Hohn hinzu. Katharina ist tn ihrem Innersten getroffen — und damit beginnt das Ringen der beiden, die sich heben und nicht mehr zueinander können. DaS Leben ist ihr nichts mehr — und so wagt sie das Aussichtslos:. Sie tritt dem gewalttätigen Zaren als PeZönlich'eit gegenüber und zwingt ihn eben dadurch, als Weib und als Mensch, sie zu feiner Frau zu machen. Ihre erste Rache an Menschikow ist die: Aus ihre Verwendung hin wird er zum Befehlshaber ter Garte ernannt, wonach er strebt Sie hat ihren seit- berigen Herrn und Meister in fernem Streben nach Macht im Augenblick überflügelt und weiß, tote sehr sie ihn demütigt, daß er aus ihrer Hand an- nehmen muh, was er auS eigener Kraft nicht erreicht hätte. — Reben diesem Persönlichen läuft daS Geschichtliche, der Gegensatz zwischen West- und Osteuropa, vertreten durch Peter und Menschikow. Mit festem Griff g-etft der Dichter in das Leben und stellt eS greifbar vor unsere Augen und unsere Herzen. Das zweite Bild zeigt Katharina auf der gebe ihrer Macht. Im Türkenkriege hat sich die Lage gegen Peter gewandt: Er ist am Prutd mit feinem Heer eingeschlotten Mit großer Klugheit greift Katharina in da« Weltgescheten ein. Sie fd’iift Boten an ten Großwesir und ersucht um akifrmbhnflCTi. Richt für sich selbst sorgt He, fon- ärn.^lr großes russisches Reich und feinen Herrscher. Menschikow, ter so Großes will mb fo sinkt tief und tiefer. Er trämdt Da« Cntt ter Verleumdung in Peter« Ohr: Gcgcn Prei«gade ihrer Person an Den Großwesir, tem seine hundert Weiber nicht genügten, wolle die Zarin ten Frieden erkaufen Peter hHt sich groß, er kann'« nicht glauben; aber ein Zweifel bleibt dv 'gl D-m C4yilb<•.b'fampl müssen afle R pu- blifaner wieder für bk deutsche Einheit unb deutsche Frei heil ein tret en "Rus diesem "Dahl- lampt imib eine rrpubllstanlsch' Mehrheit b*r- t-vrgehen. bk entttkbener unb sester ist. als bie jetzige im Reichstage Dk Republik muf, aus einer blosten Arrmlachk zu einem Stück unserer Seele, aus einem Oippenb-ttenntni* zu einer Sache unseres Herzens werden" (Skbbafter 'M fad ) In der anschliessenden Aussprache erklärte Pros Günther, er vermiss.' in dem "Borlracc eine genügen^ Srflinng dafür, warum das geistige Leuttchland ablcbncnb gegen die Republik, gen auer bezrick.net geq-m b i e Republik, sich Der- belle Dr bat ben Re e enitn um eine Xcuberung nach dieser Richtung bin Der R «seren t ant- tno riete, er glaube in kinem Dor:rage die er- beten« Erklärung schon hinreichend gegeben zu haben, als er von her schweren geistigen, seelischen und materiellen Rot bei geistigen Krcks« gripro» Im übrigen trage da# bie Hauptschuld an den Elendszuständen, womit er jedot keineswegs alle Schuld auf jene Macht- habcl allein werfen wolle, derm auch Im RuSlande fckn sehr viek Schuldige am Ärkge Die Ursache liege ferner in dem grollen Irrtum derer, die glaubten, bah Demokratie unb nationaler Dakr- landsgedank unvereinbar seien, weiter in bem mangelnden gegenseitigen "Vertrauen Er erkenne d,e schweren 3-hlcr in der Politik der Republik an, aber er greif? deshalb die Republik nicht an, lenbem kritisiere nur. damit bk Republik non dielen Fehlern genekn unb stttlich gröber unb ernster werden fofle. Da eine weitere Russproche nicht beliebt wurde, schloß der Vorsitzende bk Versammlung nach «tttu 1'/»stündiger Dauer. Kirchlich" Nachrichten. 3fr. Religionsgesestschast. Sabbatfeier den 9. Stbniar. Freitag abb. 5 05 Samstag vorm. 8.30. nach,». 3 30, Labdatausg. 6.20. Dochrogottesb Morg. 7.00. abb*. 5.0^ DermischteEL Sturmflut tot Hamburg. Hamburg. 6 Febr. IDolfs.I 3nfNfle des heftigen Rordweststarmes, der gestern nachmittag einfente unb b< r g-gen 11 11 hr abends eine Stärke bis über 25 S.-kandenmeter erreichte, trat in der vergangenen flacht eine Sturmflut ein. Der höchst« Dasteritand wurde morgen* 6 Uhr mit lllt Metern über QluU erreiche The Landungsanlagen bei Reumühien wurden vom Daster überflutet, so bah die Dampfer nicht mehr anlegen tetrtien. Am St. Pauli-Fischmarkt und an ten Dörfchen drang das Daster über bie Ufcrmauern und überflutete die Strafendahn- Ichienen An ten Dorsehen stand das Daster fast bi# an den Hochbahn staduki. Di« Kellerbewohner hatten unter dem e n>rmynbcn Dasser schwer zu leiben Del Eintritt der Ebbe flaute der Sturm ab und das Dasser und Ei* floss« nach der Un- tcreibe ab. ArbetHer von einer Lokomotive IM» gesaheeu Darschau. s Febr «Dosts ) In der Räh« von Tzen stoch» u ereignek sich gestern «In schwerer 3 11 e n ba b n u n f a l L Gtne Art«:- tergruppe, bk mit Schneefchippeu beschäftigt war. wurde von einer Lokomotive überrasche. Fünf von de» txetybn Arbeitern fanden aus der Serik den rob Landwirtschaft. w Don bet Lamdwirttchastskam- ■ er für Hessen v>rd uni geschrieben Der "Xieberaang unkrer Dirifchaft in der Lachknegs- sett. besoaders der Dährungszertall hat auch die Pkodukt on unb bie Betriebsre HS ltnille unterer Lanbwenfchaf: stark beeinträchtigt Roch Immer muff« wir, ohne gem-genb Tauschgüter zu haben, grobe Mengen Leo en, Mitt«! «insuhren Der Diederaufbau unkrrr Dirckchafr ist für jeden B-ruts- stand mit großen Scheie.,'kn ten verbunden Dies gilt auch insbriondere für btt Landwirtschaft Rur derjenige Landwirt axrb wirklich am D eber- aut bau teil nehmen unb seinen "Betrieb auf bet Höhe halten und beheben können, ber sich auch die neuesten praktischen unb wissenschaftlichen Erfahrungen a- nufre macht 3* sollte daher jede bestrebt sein, sich für fein« Beruf we 'tch öfter* ® denen bett. so für unkre Landwirte in dem von ber Landwirtsch stskammer m Ulrichstein am Sietlag. 15 Februar, vormittags 9 Uhr. veranstaltet« Dortragskurs. deisen Besuch nur empfohlen werden (atm. (S. heutige Anzeige.) Handel. Frankfurter Dorfe. Frankfurt a. M. 6 Febr Tendenz: Fester - Ter Drundzug d.r Bö r e war bei Err-js- nung fester Die ®dt'ift*tätl:rte.t mar in ver- schirinnen Industrieakt en zkmiich lebbrtt. tn.'nn auch nach Festlegung ber amtlich ni Rotierumg-'N ber Bert-br rublg?im.-r. ter* Rüt- gerswrrle fest. Sch. ideanstalt gut behaupte: Lebhaft wurden auch Rhenanin geba ikiL Inag sind gefragter. Erwähnt seien ferner tflrftro. A E E. Fcl.'en u. Euilleaun»? unb Lahmrper bei fester Tendenz Em l!a im Kurse höher Für hof bei erster Rvtlz 1' ,. 21-duffen- bürg 2 Dif ionen höher. Rorbdeutschrr Llrhb unb Ha vag tonnten sich mäbU befolgen. Etwas Interesse erstreckte sich auf einige 25antün: höher trurben Weltbank. Deut'ch Sank. Mittclbeulsche umgefebt 5prvz. Kriegsanl ihe 121.5 W liiarden. 4prvz. Baden minus. 3m FrviveriLbr hörte man fragende Äurfe; Becker Stahl 12 030, Decker Kohl? 12 225. 2lvi 11 225. Benz 7125. Brown Bvveri 3000. Ufa 12 000. KrügerShall 14 000. Chemische Andrea 1500. Harnmonia-Versicherung 23 500. Unronbiemutei Kehl 1100 b s 1125, Meyer Teriil. lebhatt. 1100. Ehemische 2Ump 925. Xiag 3000 bis 3225, Frankfurter Handel bank 120. Ermvag 400 bis 425. Untertran Ben 800 Berliner Börse. Berlin. 6. Fsbr. Da zu Beginn des Der- kehrs die Börienspriulation in einigen Papieren Realisakttmen vornrhm. war die ZlurSlbilLung anfang*. we n auch überwiegend nach oben gerichtet, so doch uneinheillich Bald daraus kam aber die der Börse imiewahn nde Fe'ttgkeit in wel'eren Kurssteigerungen fcharfe'r zum Ausdruck, als die Aufwänsbrw^g tng in Obersck'lLu'chen und Montanwerten m vig? von ftärtere.i Käutcn van Droh- banfleite sich fr>riknte. wodei Oderfch'.eNfcher Oisenbahrbedarl m> obcrsch'elifche Eisenindustrie- ahien bei Kurssteig.rungcn von 8 bis 8 Billionen Prozent die Führung lelttcn. Das Kaafiuteresle g.ifs namentlich am Mlntan- unb Kalimarkt und in etwas geringer em 2Rade auch auf chemische. Elektro» und Maschinrnsabrikakf.en über, wo d.e 2Ui;1d4ägc 2 bie vereinzelt 5 Mllisncn Prozent lei rüge:,. Schittahris- und Bankaktien waren durchweg wie ».-rum vernachlässigi. Die 2kteUl- gung des Publikums. He in vorficheiger 2veife tefpnber* in den zu Einheitskurfen gehandelten Industriewerten erfolgt, ist im Zunehmen begriffen. so daß die Auswärisbcwegung allmählich weitere Kreise zog. In heirnfschen R ixten war das "Angebot auch chntte geringer, so hast sich 14c Kurs- erch. langen in mäf.igem Umfange ssrtseben kannten. Ausländif^-e R.nten hatten bei behauptetem Kursstand geringe* Deschäst. ®röf)er war diries KieSpmöesWWs-khM. Ein Roman aus dem 21. Jahrhundert von Hans Dominik 15. Sortierung. Rachdruck verboten.» Und wieder hatte ihm das Glück zur Seit« gestanden. Ja zähem Rin^n hatte er ben Europäern eine Po it.on »ach der anderen entnfkix. bi* er das ßa^ib von den .Bedrückern", den Blutfaugern befreit hatte. 3n ber turnen Zeit von zehn Jahren hatte er dkks Ile! erreicht Mit der gleichen Energie und Tatkratt widme« er sich bann brn Ausbau der Jwuct» »irtf*at!- Vch.-n Krätte feines LanbvS^ Dohi schufen chm bie Reformen, bie er Dtr« Rücksicht aus H« all« Sitten unb Sewoch h-cktm burchriihrk. mde Wegner Doch bie muhten sich beugen, enb in einem halben Menschenalter war ein Derck vvlldr.acht, irm MM rüOren5c «titln ti» MWwilitrtefan« vergeblich bemühten, das Kexwer des Landes für unmöglich gehalten hatten. Mit feinen Errol gen wuchs kin Sdrgeiz ins Unermeßliche Träume wurHn tn rastlo'er De- Mcnarbcd geformt, bis sie al* erreichbare Dög- lichkecken vor feinem Auge standen, und dann schuf er die Pläne zu ihrer Berw rklichung Schon b.-vor die Eurovättche Siedlungsgrietl- schatt itrre Tätigkeit in Tu.ckestan begann, batte sich sein Auge aut diese Miete gerichtet die »a gtbhtcr.uil^ von morgrii dxn Brudern bewovat raren T.s^. damals schien ihm der mögliche Gewinn den Preis der hoben Cpfet nicht wert. Erst al* die Pläne der Siediungsgcfellschatt bekannt n-urben. Plane, die dort ein grobe*, weihe* Kulturland zu schatten versprachen, erschienen ihm jene Länder begehrenswert. Um so begebrcn*a*:rter. je gröber die Eriolge ber Siedlungsgesellfchast wurden Ein neues S^lagwori war bald gefunden: Pannwng'l smu^' Tkv i-. auni aller Gelben mit dem groben Himmll'chen A^ch Schnell wurde es auf gen "«nm m Bald war die rege Irredenta in den bi- dahin politisch völlig indifferenten ®egtnben im Gange. Die gelben Emmi'färe fanden einen Boden, dessen Bearbef.ung Ionen bk S':e" Äiechmn a M Tentnr im in 440 1? 11.1 11,71 IP » Xt.b n.s »1.17 DM WntrlNtif'tfct *rrPttbenf e.771 W 71 Mrt ryi 47 1 M.1»l e,h CO H.M h n,n n 51,71 *75 e.R 41 10,375 ' 14.71 Ä M e.TM »,«70 113« «.** Börienkurl«. (Obnt GewObr.) 40 3/- 2« 51 n.5 *75 11.5 ! fZT 775 175| tt 45 47 7t I 10,r5 14 77.W 74.71 47.1 ie 10.1 'M IM H , 14 lt 9 21,75 31 15.9« a.s 1« .9 ?5 ff! , ront »WW ^rKMew rk« ♦. T#eH<< tWri't*4elrl5r • ,5. X-e6. M i*t«n|rltw Fr. *Wrl*4'nUt6r T*e’l*#»er>rimirnealrtN <•. Onutrdx Ä6ulell f . heO-n ....... w 7, io ne «.» »iir'-nnirr 6-lrrtr* .rarbroett« blung . MtarrfTOrrft . . O. Tu im Irr M»l»rtN. ...... CKbliernftarbt ......... Rranffwrtrr «rmnturra . .. WtctonerirnfdKift tfrenffun. E' nb'r.brtf 6en...... Mrl............ rirnftofl Befbbef • .. - Hu'frT'obrtf Ur nfenttel . Bwfrrfabrif Sagt>aul- »opeutviwa €i*n>c.un . fsrlfrngtorl. 3«olUn .. renboe . . 'Meun-nt .. ftMrn tn T-- C-i ubgr* yuküirt. . rum.-Uttel fnieerteu . Oek>»«»» KleiUU4W iMUWU' 4*#rXJiM *Mj l‘JG5ilüUU»f»iW7. 3 |-,UViUi>';*K47iMUW3tl| >1 1-0 4,75 «b .1*145,«» 7Vb Wb t*-45>» w» Mv4rU'>" Ufb 4Wb < !">»' Wb ----- "r74»»*»N)W1977u'**0 I .7*,,'4”> Wb'll»,«A Mvs>57*/'4'. Wbl'^'s*«- Wb iTWymuiJUSOrtan I7ijüy»xnr>,l744 -«n .«wwyviexr "N7 »**. ühx.j<«üi »otecxif we'.i«« i y W 7 “*>«>< f,llT7 «UW 1l'0ivt )4^«7i>!iU Vt'Mb Wv^a,<7^ Mb ?ü Wb l ü.."l. fli. !MM»i 'M 4MA*A Ml <1«U»A MS ** 7 ‘kxam , 4 - UUMUIA, . .5 1 «JUJU ip 4 .-7*aaa*-!.sM maamO (Ohne Eewäbrri kre», < Hrt« 1S5.*J* Vt.HOBMN Tunwuai mneww Markte. • r? mm aeJWOMI IM -CM ft Berliner Produkt en börfe. Berlin. 6 Febr. Nachdem gestern nachmittag bei stärkerem 2Ligcbo und etwas mehr Kau'neigung zu acrtngai Preisen in allen De- trciNxiren Umsätze flattariu*iN*n halsen, jelat« fich drote Mr T.-ndenz niprixr und «s warm bei meth tr.-iterct Aachg^bigkrit der Derkäuwr nut mähige i^« chättsabfchlüs« gu criklen An De!- zen rar wenig Xtgebcx am Markt Dk THorft- preis« iüi Tloggen dickten sich bei einiger Rach- frage des Hand i - unter den gestrigen amtliche« Rotterungen. (KtÜ« blieb in guten Brausart« begehrt Dk Hattrpreik zeigten bei vermehrtem Angebot nach unten In nirbl unb Sutter* arttfcln war das t^efchätt weniger belebt. Es notierten für fe 10X) Kilo (ta •>lbmarf): TMjtit märt 152 bis 156. Roggen, märt 132 bi* 13S (rubig), pomm 130 lruhig), schltt 130 (ruhig), Braugerste 130 bis 160 ilxrijauput). Futtergerite 130 bi* 140 fbehauptet), Htsre. märt .103 bi* 108 (stilli. pontm 103 bis 104 (still). Raps 280 (gc- schaf.elos), Vcin’aat 420. für fe 100 Kilo Dei- »enm«chl 23.50 dis 26 23 irubla). Roggenmehl 21 bi* 23 (rubli), DriZenllei- 7L0 (stlll). Roggen- fieie 6,20 (stUi), Drstorwerbkn 26 bi5 28. fieiiw Erbsen 17 bie 18. Futtererbsen 13 bl* 15. Peluschken 13 bis 15. XtcebaOncn 13 bis 15. Dicken 13 bi« 15. Lupinen, blau 13 bl* 14. gelb 14.50 bi* 15.50. ScraMla. alt 14 bi» 15. Raplkuchen 10 bt« 11. Leinkuchen 22 bi* 23, Trockenschniyel 7.70 bi* 7.83 Die Rot Irrungen für Rauhfutter Hoben nur noch Dienstag* und Frellags statt Frarrksurter ©tfrtibtbörf«. Frankfurt a. M, 6 Febr Es notiert« füe je 100 K lo tin ®plbm irf>: Jikttcrauer Deinen 17.50 bk 17.75. Roggen 15.75 bi3 16.25. Sammer» g erste für Brauiweckr 17,50 bis 18. Ha fei, inländ 1325 bis 13.75. DriAcnmeick. lüdd ®mlal 0 27 50 bi* 28 50. Rongennrehl 23.50 bU 24.50. TBe’jrn- unb Roggenfieie 7,50 bis 8,50. Tendenz Ruhitz (3n -n Teil der Austane wiederholt) Beschlüsse bei Refchskabmetis. Berlin, S. Febr pällch' Sck?dlungsg^cllschatt tn Ru slsch-Turttttsn betrieb, doch war immrrhin ein viel verhabender Arnang gemadöt Aber würde Toghan-Khan auch der gewall eigen Ausg.ab? gewacht cn l xx bk ihm dk Regent, schatt über das gan*? RiekTTreckch bring« muhte? . . Dürdc er bem schrreren Kamps mit dem Abentla dr aus dem D-ge geh«? . . . Dürd? er ihn annrimen unb . . . untrrlka«? Dieder llrst brr Kaikr «tau Kugel In die Hingen bt Sch lr fallen. Tie seidenen Dor hänge raufet-m autzri "ander, und ein Haitn tn ®en?* ratAmirirrm tret auf di- Terrosfe. Ein mar kant es Seicht Ter la: I? Schädel lud in eine niedere, vrrtpringendc St rn aus. Dl.? dunst« strinen Augen rcklt-a U ttmen. aelb« Höhlen Um die Brauen war Hz Hau! in ein Dewebi tiefer. DertDtrrUr Rurreckn gefaltet Das ganze »eugtc für etn glutvolles unb leidenschaftliche* Temperament. (Fortfe-ung folgt) MWWlM Bekanntmachung . * o I 1 Am Freitag, den 15. Februar 1924. tjoreiittan^ o 1H 3, tn apartesten Mustern zu billigstem Preis« 7WD Astoria-Licatspiele Laden Werk Bochum-Hamme einzureichen. 703D Rundfunk- V.Teil: Urkundenfälscher sowie 791c das vortreffliche Beiprogramm!! Seltersweg 81, Nähe Bahnhof Verkäufe ) furt am Main. 790c erhallen 2 le un 535 D Reformhaus, llreuzplatz 5 (icfudjt. 801D Frankfurt a. M. 70488 01181* men gesucht. 012S31 Volk. Ostanlage3l L Palast Lichtspiele Lichtspielhaus 5 Akte. fiORc Anfang 6 u. 8.10 Uhr geliefert. 8Be n n itger-NähmascbiDen Auf Teilzahlung! Kleinst.Monatsratcn! Otto Iteita, Gießen Tel. 1250. AbterweK 44. mit Bureau u. Lagerräumen in bester Geschäftslage gesucht. Schriftliche Angebote unkr 7990 an den Gieß. Anzeiger. wohnungs Tausch A. Braun Marburger Dir. 08. Für das kaufmännische Bureau einer hiesigen Fabrik wird per sofort oder per Ostern ein Vornehme Derlobungsbriefe und -Karten mit guter Schulbildung gesucht. 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I.lie noch rückständigen Beiträge zur Krankenkaste, Invaliden- und Erwerbslosen- -ersicherung' für den Monat Dezember 1923 Können noch bis zum 15. Februar 1924 öhne Kosten bezahlt werden. Nach Ablauf diese» Termin» erfolgt Beitreibung und Kostenberechnung. Die Einzahlung kann Dienstags von 8-1 Uhr bei unserer Kaste oder auf unser Postscheckkonto 10833 erfolgen Gießen, den 6. Februar 1924. Allgemeine Ortskrankenkasse Gießen-Stadt. I. A.: H. Hinkler. 781 für Gießen und angrenzende Gebiete zum Besuch der Landwirte und Industrie in Deien, Fetten und Seifen !K(KH hch ProHon MA. Ehem Beamte und Herren aus der Branche bevorzugt. Schriftliche Angebote unter 012823 an den Gießener Anzeiger erbeten. vMoMsmMdMUMooiM statt. — Es werben sprechen: Direktor Cef.ctlnt Er. €»nmamrTarmftabl über: Der Bogtlsherg und f Jne Bedeutung als laadro. fiullatlaud. Generalsekretär Wagner Gienen über: Die Beöeatang öes Bogeleöerges ols vietzznlvlgediel und Ole ZM für tiefes Getikl geeioneler Bietiaflen. Dr. Notbert-Dariuitadt über: Weinte erfrogfteig roden fflahnaltnien für Wrland, wiese und Beiden tommen für den Bogelsüetg in Stage ? Kultur-Znsoeklor Kunz-Lauterbach über: SaröifflOtung non Meliorationen jum 3mede Oer Steigerung Oer Boöenertrüge. Nachmittags Diskussion! Wir laden die Landwirte des dortigen Bezirks »u recht zahlreichem Besuch ein. 7U2D Landwirtschaftskammer für Hessen. FlÄp werden angenom» vrennholzversteigerung. Mittwoch, den 13.'Februar lfd. Is., vormittags 11 Uhr, werden in der Gastwirtschaft von Nonthaler in Langd aus den Staatswalddistrikten Eisenkaute 1 u. 2 und Heegwald 4 der Försterei Langd versteigert: Brennholz: Scheiter Nm.: 292 Buche, 1 Hainbuche, 6 Eiche, 1 Kiefer. Knüppel Nm.: 158 Buche, 43 Eiche, 14Aspe, 27 Kiefer. Stammreisig Rm.: 670 Buche, 354 Eiche. Astreisig Rm.: 71 Eiche, 56 Kiefer. Stöcke Rm.: 64 Buche, 14 Eiche, 15 Kiefer. Das Holz sitzt sämtlich an und in ber Nähe von chauffierten Straßen unb gut zu Abfuhr. 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Zahlungsbedingungen werden daselbst bekannt- gegeben^_______________________________ Brennholz - Versteigerung Oberförsterei tBraiibobrntborf. Freitag, den 15. Februar, vormittags 10 Uhr, im Gasthof „Deutsches Haus-, vrandoberndorf: I. Försterei Weiperfelden: Distrikte 52 Gönsrod, 47 Sankhardsberg, 41 Diebsgraben, 5 Grubenwald: kichen: Scheit 32 Rm., Knüppel 44 Rm., Reifer Wellen 28,70 Hdt. Buchen: Scheit 45 Rm, Knüppel 226 Rm., Reifer Wellen 112,40 Hdt. II. Försterei Eleeberg: Distrikte 17 Cichech, 24 Eleebaum, 29 Kl.- Dombergerstein: 795 D Lichen Reiser 1. Kl. 350 Rm., Buchen, 20 Rm. Nadelholz 35 Nm.