llr.5 Erscheint f8gH*, on^tt Sonn, und 3 ei erleg«, lilberSomstagsbetlage: diefeener^omihenblätttt wocheNvezUAApreir 70 (Äolbpfennig ein- fd)heblidj Trägrrlohe, auch bei Nichterscheinen einzelner Nummern hu folge höherer ®alL - Fern sprech-Anschlüße: für bie Schrift leilung 112; für Verlag und (ße|d)äfts|tene 61. Anschrift für Drahtnach. :id)ttn 3nieiger6ie(jnd UM- Verlag: vrühl'fche Ueiütrfitäi$«Be* und SIciHbrudcrti R. tanze in Kietzen. Zchriftlett»- und Geschäflstzelle: 5chnlRratze 7. Ml 31$t i«B für bie läge» na**« btt ;nm Nachmittag varhe» öbne;ebe verdiRdiichtert Preis lshe für Snjeigenoon2? mm Brette. n lichri.au »«»srr« 10 Gold Pfennig; für Äe» trlame»An »eigen o 70m r Brette tk> U>oibp|e*mg, lXagaarlchn!» -D schlag. - tera>tt»onUch lu: Dolitibu. «Teuileton: vr.FnedrW.ih. Lange,- fit ben übrigen IciU Ernst lllnmschem; urixn Injeigenicd. |**tU ch U M>.e jtn. Der Weg zur Goldnotenbank. Cttoai spärlich laufen die Nachrichten üb?i bk 'BJerbetcifc bc* neuen Xei4}8banlrrärib nten Dr. Schacht ein Die« ist aber in der Sertrau- lichkctt begründet, mit der er die Verhandlung rn mit den privaten Sinaneilen des Auslandes führen muh. Diele 7k rt).in? langen wurden noch Ende des allen Wahres fchristlich gepH»gcn und f e ergaben, bah sich Amerika. Holland und die Schweiz an der kommenden deutscheGold- ntxtcnbaid ganz sicher beteiligen, während England. Schweden. Dänemark tmb auch Frankreich ihre "Beteiligung .in Aussicht gestellt" haben TKan hört aber jetzt tu- London, dach Dr Schacht sich mit sührrnten Persönlichkeiten der Dank von England und der Finanz well besprochen hat. Bei dieser Gelegenheit erfährt man auch, bah der deutsch: Unterhändler von der Berliner Regierung mit zwei verschiedenen Aufgaben betraut wurde. Einmal mit der Werbung für die G vldk re d i tda n k und sodann mit bei Propaganda für eine RahrungSmittel- an leibe Heber letztere herrsch-t noch völlig: Unklarheit Frankreich löstet gegen di' Pr.o- ritat dieses Ärebit« vor den deutschen Drrpslich- tungen au« dem Tkdailler Vertrag Widerstand Di: ReparativnSkomnsiftion zögert mit ihrem Vlachtspi. ch und ist geneigt, dir Entsch idang den unter sich durchaus uneinigen Mächten zu überlassen 7vas Wunder, daN die Londoner D.ttz- kreise sich in diesem Punkte sehr »urüdbi tei l» zeigen Tim wird ihn vorläufig von der Tagesordnung ab setzen müssen. Um so hartnäckiger verfolgt Dr Schacht seinen Plan, bie kommende deutsche Golbnotc nit -Ilse ausländischen Kapitals unbedingt sicher wertbeständig und namentlich auch international umlauf «fähig zu machen Die Rentenmark ist ja ebenfo wie die Goldanleide nur zwischenzeitliches Zahlungsmittel und nicht für den ausländischen Geldbedarf bestimmt Schacht liebt diese« von Hclsferich stammende Rotprodukt nicht. Aber er hat e« an KindeSstaN angenommen. Nachdem Staat und Publikum sich für die Rentenmark eingesetzt haben, muh diese unter allen Umständen in ihrer Solidität gestützt werden Sie dem Devisenmarkt möglichst fern zubalten, tft eine Hauptsorge des neuen Reichs- bantpräsidenten Aber Dr Schacht ist auch zu der Ueberzeugung gekommen, bah die deutsche Wirtschaft angesichts der erschreckend zufammen- erschrumpften Produktion sofort ein Goldzah- t u n g « m 111 e I für den internationalen Verkehr braucht, um Rohstoffe zu beschaffen und den Austen Han del zu finanzieren. Und wie soll der Staat feinen HauSdalt in Ordnung bringen, ohne dast vorher die Produktion wieder in Gang kommt? , _ Dr. Schlicht bat in seinen biSheriaen Ver Handlungen mit deutschen Bank» und Industrie- freifen kein Hehl aus seiner Absicht trnnacht. dast die Gelet g.bung der Inslaü ns-.eit der Produktion schwere Fefteln angelegt bit, die jetzt Schlag aus Sastlag gelöst werden müssen. Darunter fällt tnSbefrnterc die »m c Devifengef etzge- bung und ba« Kapitalfluchtgesetz, die beut- längst übirbolt sind und nur noch zu einem Druck auf die Gelpissen und zur Lähm ing produk- tiver Unternehmungen führen. Dr. Schuht hat in seinen neuesten Untersuchungen fcftgeft.llt. i ih immer noch eine ausreichende Me.g> von Doll» und Devisen m den Händen der de ttschen Wirtschaft liegt, um aus eigener Kraft heraus ten Weg zur Selbsthilfe wenigstens einmal tx-r- suä «weis: zu beschreiten Zeigt sich die deutsche Wirtschaft fähig jür die Goldnotenbank einen giundkegenden Fonds aufzubringen s-> kann mit ber ganzen überh.ltcn Deviscnges.tzgebung em Ende gemacht und der freie Devisenvork hc wio- terterg stellt Werben Durch cinm solchen Akt der Selbsthilfe würde bie d utsche Wirtschaft nicht nur die ul'! brach liegenden Kapitalien für eine G^te kiebitb.rnk mobilisieren, sendern auch dem Aus- land jeher Widersp.uch und jeden Tiorwand nehmen. mit ber Deteiliguna zu zögern Aul der letzten Tagung deS Hauptnusschuftes des Deutschen 3ntuftiie- imb Hindelstag-'s wurde auf Dvisch'ag Dr Schachts em Ausschuß zur Prüfung t iefer Frage aus Handelskammervertretern der deutschen Börsenplätze und au« Vertretern ber Haitlstammertesirke Kiel Halle und Gb:m- nitz aebiltct. Was bat ber Ausschub, zu Tage ge- fördert? Eine Tciöhcntlidüing der Ergebnis J e seines Ctubiume würde die jetzige Tver^reise Dr. Schachts im In- und Ausland wesentlich unterstützen. Keine neue Inflation. Berlin. 5. 3äft«L?fdl6 ten Kur« anschlagcn. zu t«m sie Devisen kaufen uirb verlaufen Die Vercrdnung erstrecht sich auch auf den Brückenkopf von Ke hl. Die französischen Senalswahlen. P a r i «, 7. 3an. (WTB.) Da« Cnberpeb- nis der Sen atswahlen liegt di« aui ba« Resultat von Martinique vor. Es haben erhalten: Konservative und Liberale 17 Sitze »ogen werden Verschiede'2 jedoch feien äugen- blicklich unannehmbar Das Blatt meint, fo bestätige sich alles, was man leicht hätte vor- ausfag.n können, ne-in man di: Dtskuftion auf Verwaltungs-. Steuer- und Zdlisragen besch anke, könne sie nicht vera-agebracht werde i. Frankr.ich bäte bann ten Eindruck, man woUe ihm Iet ne Pfänder entwenden, oha? tbm eine dap- tengssicherheit zu Lieben, und Deutschland bäte ben Eindruck, man wolle es zwing n. ein? vollendete Tatsache an-uerkennet, ohne ihm die Per- Ivektive der Befreiung zu erof ien. Es wäre also besser, die Debatte zu erweitern, ober sie von einer and.ren Site anzusaften. Wer verbiete es Frankreich oder Belgien, wii Deutschland bie mit bet Bezahlung der Re- Durationen in Zusammenhang stehenden Ata. een zu erörtern? Habe Deutschland darüber nicht mit GnMud gesprochen. □Denn Frankreich über diese Fragen mit ber deutschen Regierung verhandelte ^^^e immer bat auf bedacht sein-di-Rech'e tec ubt^en Mitglieder zu wahren, and sS nxiite teuw @nt fcheidung ander« als in ten vom j rieben« vertrag vorgesehenen Formen ^^kften werden D-uftchtand könnte auch mit Starrt^Jte wisse Fragen erörtern, die tee tejen Länder uustchliestlich angingen betfpid«ceiL ba« Problem der Handelsbe^i - b » n 0 e u Sch sich! ich müffc man au-ch »4 3e*I™”3®n über einen französilL-tert wrnH an bei sve r - trag kommen. Das »ranzofifche Antwvnmemo- ranbum würde natürlich keine von all diesen fo wünschensirerten Be: a*t tnqen a u«f lUii c- f en Es würbe franrösilch-teutlchen De schänd- langen nicht die Tür . erfperren. S« tonnt.' met- leicht sogar von mündlichen oder ILrrttUwen sr- f!ä tungen abgeleitet sei. bie die francosi'che aievung gegen jeben D^twu sicherten ui. beatmen R.e.ie.ung alle Verhandlung«mogltch- keiten gewährten. Der telgische Ausenminister Za spar begann Samstag mit den zuständigen Ministettal- abteilungen die endgültige Abfassung ter belgischen Antwort auf bie deutsche Rote vom 24 Dezember Die Note wird in ten Haupt- fiagc.i, die das eigentliche Besetzungstsgime betreff» n, fjitie hinsichtlich der Ausfuhr, ter Der- fcmöbewisiigungen und Zollablvellung eine sehr feste Haltung ciimehmen. Frankreich und Belgien beabsichtigen, die gegenwärtige Lage energisch aufrechtzuerhalten. Die deutsche Hungersnot. Washington. 5. 3an < Wolff, j Prozessor Emerson von ber Unit>:rsität Golumbia, ter /uLnmncn mit Prksiesior Patterson von tet Universität Pcnlylvnnia von General Allen i.ach Duftchlanü entsandt wurde, um festzustellen, in welchem Maste tatsächlich Rot herrsche, tvabtete folgtnu*-.- Meldung nach Amerika Nach viertägigem Siud.um 'er Bersiner K.rnkenhäuler. Säua- liogsteinte Äinteroorte. Waisenhäuser und 06- i ncl l'stnnsnle finde ich dir Berichte über bi? AuStchnun^ und Zu- nähme der Unterernährwt o durchaus bestätigt. Di'. Milchversorgung B.rsins beträgt nur noch e r ,-kb t. der NerlriegSm.nge. Stn Viertel b:r Bevöllcrung Berlins ist auf private anb ftaatlid Unttrhürung angewiesen. Der Mangel c 7L>b:urgsmittdn. Ko len unb Licht und die 2Itl •'urg-n?i tm Verein mit dem Schlief rn von Mia.'fcnbüufcrn unb ter geringen Znanspruch- t abmc är'tlichcr Hilfe tet eine starke Zu- nähme von Krankheiten zur Folge. Vie'e Kinder leiten großen Mangel an Schuhe-' und Untersici^ung Die deutsche Selbsthilfe svw->ki wir Ne Em ^unterstütz ung bilden einen wichtigen Fattor in dem Hilsswerk Für die Äinberernäb- tur.g fehlt c« hauptsächlich an Milch. Butter, Fett und Lebertran. Rach emer Meldung au« Kopenhagen erhielt ba« feit mehreren Iahren teftetente .Dänische (Scfamtfcmitce für Hilfeleistung an vom Kriege heimgesuchte Länder" vom ^Zuftizminister die G^trhmigang. am 5 Februar im canjcn Laude eine ®eibfammüinq zur Ab- hifte bet Rot iu Mitteleuropa, namentlich in Deutschland, -u oe: an halten. Zar Durchführana ter Sammlung tat sich ein SammelaaSfchu^ gebildet m tem tic teste hegten philan tropischen Organisationen, alle p 4>t>sche7 P. viyt. di: sirchlichen Berbänd:. teS Rrte Krcu - w n:dTi!M sind B?im Sm- I 'arnmeln sollea 20COD v t r e'rtefti^' wer- | ten, Lu von den dänrlchc i P interv^rbanden. I Sport- und Iugenbver-emen gestellt werden. Das außenpolitische Programm derLabourParty. Pari«, 6. ßan. (WTB.f Der^Temp«- melbet: 3m Foreigu Office wurde ben au#- länbifdm Diplomaten erklärt, ba« s o - «ialistische Kabinett we.te sich ledig- 1 i ch so verhalten, wie da« Kabinett ' Baldwin. Baldwin und Lord Curzon seien entschloften gewesen, die englischen Truppen aus Körn zurüchznziehen, keinen Delegierten mehr in der Rheinlandlommisfion zn belasten und keinen Vertreter mehr in die Bot» schafterkonsereuA zu schicken. Rarnsah Maedo- nalb und seine Kollegen würden zunächst diese« Programm durchführen,nicht mehr und nicht weniger. — Dir wissen nicht fügt der „Temps^ hinzu, ob diese vertraulichen Aeutzerun^en der Wahrheit entsprechen authentisch sind sie jedenfalls. - Der bekannte link-konservative Politike» G a v v in. ter Llond George nrhestedt besaht sich Im .Observer" mit ter Poutlk ter komme te" Ar teitcrregicru.g Er schreibt, mit ten G^fchäfwr keiner e.nz.gen Rat.on sei ein? derartige M>h- wirt schalt getricten Worten, wi inst ben n (broftbiitanni ns fe.t tem Krieg- Al« te-i Äneg zu Ente ging, seien bie Möglichkeiten In ter Hand Grostblftanisi'MS gröber g.wefe i als di« irgendeiner anderen Ration oL* leien jedoch weggewvrsen Worten Die Pr tsg ib te-s Wirte rausbaue« durch die Koasittonareg>er-np sei eine der schlimmsten Katastrophen tn ten X.nalcn Grohbrst nnienS gemcf.n Ti K aiition bäte die wunderbare br tische Lu f t st reit- macht bis zur Bcdeutungüvsigk it h*r ibgef-(H während Frankreich sich ter Lust in üb rwiltigea ter Ucbeilcgcnteil bemächtigte. Poincar. habe begonnen, Guntond als «ine Rull zu behandeln. Di« fran* ifche Beherrschung de« gesamten Kontinents sei erreicht worden. Garvin wendet sich dann gegen bie Verbindung des Premieimlnisteramte« uni) des Auf) nmbtiftcr amte« in ten Händen X a m f a n Ma < do nalb«. Die Ausgabe ter kommende - Arteiter- tegicrung fei. die Ehre Drohbritzamn nS aufrecht zuerhalten und ten England zukoinmente' Ein- fluh wieterherzustellen Die französische Vorherrsch ast mit Ibiei Lnstst>« bmrcht unb ihrem weitreichenden System subventionierter Mlianzen sei mächtiger a I« j ? fdl ben Tagen Napoleons und in mancher Hinsicht noch mächtiger als bamil«. Z-ahrelang mürb min unter ihr leben müssen Frankreich w rte weder ablüften noch bie Einkreisung Deutschlands odem Garvin gibt der Hofftrung Ausdruck dih te Regierung Ramsay Macdon-ilds uni' rzügiich tiefem Zustand volle Anerkennung gewährt und danach über dir Schul tenfrage ie,hanteln wrrde D.-r zweit.- Schritt müht' die G.lnTetti ng einer ruh g n unb entsch vftene> Politik sein, die Deutfchlanb in den Völker- b u n b « r a t bringe. Der dritte Schrt mühte bei Abfi-luh eines endgültigen Abkommen« mit Italien und Spanien fein, äusser- tem müsse England Im gemeinsamen Interesse bie Beziehu ngen - u Holland unb b n skandinavischen Ländern f ti> rn 8e mühte endlich den Verlach unternehmen bi Entente aasrechtzueih lt n j doch nur aus ber Grundlage de« Gleichgewicht« e selbstmcrd.r sch: Unterwürl'gkeit ^'.ngl inds müll« rushören. Em: ro'ltomm i gm'ii «b* L u s > streitrnacht fe» für die Bedeutung Groh- Imtannien« wesentlich. D e Spaliung uer sächsischen Sozialdemokraten Dre«d«n. 7. ?an. cPrlv-Tel, Der ßan be«pa".eitag ber S laltemvkrasilten Parte' Sachterhat nach Cn . nahrnc ter Re'elNte ter 21; fl'crtncten F . llisch una Müller Leipzig mit 77 ncgen lb Stimme i n: ®-.i;tl)lie f ung angen mm a in ter er le tsteftt, bih sich tec 25 Sc-'-altem t-ater' die sich an ter A: tim- mung für die g r c h c Koalition beteiligten c.r.es groben Bruches t er Pacteidl« i pli n schuldig gern bitten «2ne levn vet antw'.rtlich für L c Spaltung in te;- Zraksiot' Str PaNeiwg fordert ten Rücktritt dc« Mt nifterprä’tbenten k«n Appell an daS Volk unb ersuch« sämtliche lozbisi - n-krttilchen Minister, aus tem Kabinett nu«uittcten Stelle i ie Van:ug«auflnfung n Nt twr- ten. Io In ter VolkSentfche - durch', r- führen Fern.", wurde ein Antrag Liv i n «ki- Le-p-itz angenommen, wonach die 25 icoionett au« ter 'jlartei aaszuschliesten fe^ea. Me Spaltung ter QRgerrbnetm. die sich an ter Abstimmung für das K bme'.t Held nicht bcteUlgt hatten, wurde gebilligt fiommmiiftifAe Parlamentarter als Zechpreller. Berlin. 6. 3an (WTV) Heut.: nacht warten i Prionen, die rn einet Konbitorei dir De - ahlung der Zeche verweigerte, zat P7>si'e>!iache abgefühtt unb leifleten hie deihef- t i q e r Widerstand unb brttünohen die Posi eibcamt n. De F figenommenen warten feft- Iaeftvllt als dir Lommunist 'che Landta^sabg. Paul Reumann unb der kommuniftllche Reich «tagSci bg. Heinrich Ma lza h u. Sn Stuttgart wurden am Samstag der kommunistische ReichstagSobgeordnete Da r h und der württembergische 5ZandtagSabgeordne1e Karl Müller nebst weiteren vier e^rnaligen Mitgliedern der kommunistischen Partei von der Kriminalpolizei verhaftet und in das QT?de Schloß gebracht. Don den 5eftgenommenen wurden alle mit Ausnahme des AeichstagSabgeord- neten Bartz, der im Besitz von belastendem Material gewesen sein soll, wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Schiedsspruch im Bergbau. Köln, 4 San. (MTB.) Die .Köln. 3tg“ meldet aus Essen: Bachdem über das Abkommen über die Arbeitszeit für die Heber- tagearbeiter vom 19 Dezember 1923 ein: Einigurrg nicht erzielt worden war, Hut heute der Schlichtungsausschuh unter dem Vorsitz des Reichs- und Staat skommissars M e h l i ch folgenden Schiedsspruch gefällt: 1. Die Arbeitszeit fLr die an den Koksofen beschäftigten Arbeiter beträgt insgesamt hn Wochendurchschnitt 65 Stunden bei einer chöchstfchich^zeit von 74 Stunden einschließlich Sonntag. Sofern in die Sonntagsschicht eine Pause eingelegt wird, liegt sie außerhalb der Schichtzeit, wird aber brfondcrs bezahlt. 2. Die Arbeit-zeit in den übrigen durchgehenden Betrieben beträgt hn Wochendurchschnitt 75 Stunden bei einer chöchstschichtdaucr von 78 Stunden die Woche einschlirtzllch Sonntag. 3. Die EhwerftändniSerklärnng ist bi- DienStag den 8. Qamrar 1924 zu geben. Der Schiedsspruch wurde gegen die Stirn- men der Arbeitnehmer Vertreter cc fällt. Dia Gewerkschaften werden voraussichtlich gegen die verlängerte Arbeitszeit Stellung nehmen Sn der Lohnfrage für dieselbe Aroeiier gruppe wurde ebenfalls unter dem Dorsitz deS Rc-ichskornmissarZ Mehlich der Schiedsspruch gefällt, der bis auf weiteres am 1. Januar d. 3. einen GesamtdurchschnitkKsohn von 4,2) Goldmark vorsieht. Der am 29. Dezember gefällte Schiedsspruch der für den Mansselder Kupfer und Schieferbau die Wiedereiusührung b:r Dvr- kriegsarbeitSzeit vorli?ht. wurde von den Arbeitnrhmerverbänden angenommen. Einigung im Berliner Metallarbeiter streik. Berlin, 7. Jan (Priv-Tlri Das zwischen dem De. band Berliner Metrllindastriel'e r und dem Deutschen Metallarbriterverban') getroffene Abkommen wurde gestern von einer Konferenz der Betriebs- un") Aroeilemtsoorsitzendei des Deutschen Mct illarbe'teroerbande^ mit großer Mehrheit angenommen, und eS wurde beschlossen, daß die Arbeit sofort wieder aufzunehmen sei. Die Nachfolge des Kohlensyndikats. Essen, 6. Sun. (Pmv.-Tel.) Die Zechen- Vesitzerversammlung beschloß einflimmig die Gründung einer Berteilungs- undDerkaufS- verernigung für bie Ruhrkohle als Nachfolgerin deS Rheinisch-Westfälischen Kohlen- lyndrkatS, die vom 16. Sanuar bis 31. Dezember 1924 Geltung haben soll. Unter ganz besonderen Hmständen ist auch die Kündigung mit besow deren Kautelen vom 1. Mai bis 1. August möglich. Eine weitere Herabsetzung der Kohlenpreise ist im allgemeinen nicht beabsichtigt. Rur die Brikettpreife sollen um etwa 3 Mark her- unte rgesetzt werden. t Demokratrsche Dreikönigs-Parade. Stuttgart, 7. Zan (Pr.v.-Lel.) Hier fanb -gestern die sogenannt: Dcoilönigs-Parade der schwäbischen Demolraten statt, ;u der Mitglieder und Führe.- ber Parteien aus dem ganzin Lande wie auch von außerhalb Württembergg einq;:- troffen waren Staat.'Profiten1 v Hiebe r .tr iste in seiner Red: auch die neueste bayerische Denkschrift für Revision der Weimar: Der- fassung. Wenn er dazu auch nicht endgültig Stellung nehmen könne, so müsse er doch sagen, daß, wenn die einzelnen deutschen Staaten uab Länder wieder die Rechte bekämen, die fte vor l?70 hatten dies übe > die Grenzen eines berechtigten Föderalismus hinaus- gehe. ®r möchte alö Leitgedanken bei dem Problem Reich und 5öb'ra(iftcn das Wort des Freiherrn v. Stein aufstellen - Sch kenn? nur ein Vaterland, und das ist Deutschland! Rach dem Staatspräsidenten sprach Reichswehrminister G e ß l e r über die innere und auswärtige Politik des Reiches. --------- “ttf Hessischer Bauernbund und Nothilfe. Darmstadt, 4. San. Anläßlich der im Rahmen der hessischen landwirtschaftlichen Woche ftattgehabten Landesvrrsamm- lung des Hessischen Bauernbundes, über die hier bereits berichtet wurde, wurde einhellig folgende Entschließung für die Technische Bothilfe angenommen: Die Landes Versammlung des .Hessischen Bauernbundes" erachtet es als Ehrenpflicht eines jeden Staatsbürgers, das Werk bet technischen Beihilfe, die in den vier Zähren ihres Bestehens über 3000mal in lebenswichtigen Betrieben Hilfe leisten mußte, durch freiwillige Mitarbeit in der Botstunde zu unterstützen. Gerade die deutsche Landwirtschaft mußte im verflossenen Jahre insrlg'. -ahlreicher wild.r 21’. 5cTtgnie>?rL"gunqcn in gehäuftem Make Technische Bothllfe in An- sp-uch nehmen, weswegen eine enge Fühlungnahme der Landwirtschaft mit der Technischen Beihilfe ganz besonders wichtig erscheint Die Mitglieder werden gebeten. sich der Technischen Bothllfe als freiwillige Helfer anzuschließen md t-e; Streiks in lebenswichtigen Betrieben als Bothellrr bei der Verrichtung der erforderlichen Botstcurdsar- be.ten mitzuwirken. Sc entschlossener und hilfsbereiter unser Volk in der Abwehr gegen rücksichtslose Lahmlegung der gerneinnützigen T-etriebe zusammensteht, leftr eher werden derartig" ver- härgnisvolle Störungen der deutschen Wirtschaft gebrannt werden." Der Lübecker Volksentscheid. Lübeck. 6 San (W.D) Bai dem heutigen Volksentscheid übe'- die Frage ob der Senat zurücktreten soll, wurden von 84 462 Wahl- berr 73 747 Stimmen abgegeben Hiervon entfielen auf Bein (für das Verbleiben deS Senats) 44 151. auf Sa (für den Rücktritt des Senats» 29 596 Stimmen. Bach diesem Ergebnis wird der Senat bie Bürgerschaft auflösen und Beuwahlen ausschreiben, die innerhalb 45 Tagen stattfinden müssen. Der Bcamtenabban im besetzten (Gebiet. Koblenz, 6 San (Havasri Die Rhein- landkommission hat sich mit der Berard- nurg der Reich Sregi'rung vom 27. Oktober 1923 üb.-r die Einschränkung ber Beamte t- und Ancie- stelltenzahl befaßt und beschlossen, dir Durchführung der Verordnung im Sparsam keits- i n t e r e f f e zuzu lassen, sie jedoch zu kontrollieren. Es wird behauptet, daß g"wiN" deutsche Behörden sich ansch'ickwn, bi2 bevorstehen-- den Entlassungen im politischen Sinne gegen dir rheinische i Beamten ;,u Gunsten der aus 7em und setzten Deutschland stammend en vor^unshmen. Die Rheinlandkommission habe ihrer S>2l»gier» ten die notigen Anweisungen erteilt, um das zu verhindern, iaasbesondere, um Repressalien gegen diejenigen Beamten vvrzunehmen, die während des passiven Widerstandcs sich den alliierten Behörden gegenüber ^korrekt" verhalten hatten. Deniselos Kammerpräsident. Athen, 6. San. (Wolff.) Deniselos mürbe, als er sich zur Karnnrer begab, und beim Eintritt in bie Kammer, begeiflcrt begrüßt. Auch als er den Abgeordn?teneid ablegte, bereitete man ihm stürmische Huldigungen. Sm Anschluß daran schritt bie Kammer zur Präsidentenwahl Der Republikaner Papanasiaiiu erklärte, er und feine Partei seien der Ansicht, niemand sei geeigneter, die Geschäfte des Parlaments zu leiten, als Deniselos. Bach weiterer Aussprache wurde Deniselos einstimmig zum Präsidenten gewählt. •----------------------- *i (£in deutsch-türkischer Frenndschafts« vertrug. Berlin, 5. San. (Wolfs.) Wie die Leitungen von zuständiger Seite erfahren, hat eine Fühlungnahme zwischen der deutschen und der türfi- schen Regierung in der Absicht der Aufnahme von Verhandlungen wegen eines künftigen Freundschaf tsvertrages ftattgefunben. ^iu neues Attentat in Tokio. Tokio, 6. Qan. (Priv.-Tel.) Vor dem kaiserlichen Palast fand in Abwesenheit der kaiserlichen Familie eine Kundgebung statt, in b'= von Verlauf ein Koreaner eine Bombe schlenderte, die jedoch nicht explodierte Sn seinem Besitz sollen drei weitere Bomben gefunden worden fein. Aus Staat und xianö. Gießen, den 7. Sanuar 1924. Der Verkehr mit den Regiebahnen. Wie bereits kurz berichtet, dürfen Fahrkarten für Stationen, die die franzöNsch-bel- gische Regie in Betrieb genommen hat, nicht ausgegeben werden, sondern bet Reitende muß auf der „Grenzstation' neue Fahrkarcen für die Weiterreise lösen, vaS zweifellos schwere 11 n- beguemlichkeiten und Zugversäumnisse mit sich bringen wird Auch Rellegepäck kann nicht durchgehend nach Stationen der Regiebahn abgefertigt werden. Besonders hart wird der Güterverkehr getroffen. Die Vorbereitungen für die Ausnahme deS llebergabeverkehrs smd seitens der Reichsbahn ko gcförberl. daß die bisher bestehenden Sperren des Güterverkehrs nach dem besetzten Gebiet — mit einzelnen örtlichen Ausnahmen — aufgehoben und die 2Tbfertigung von Gütern wieder ausgenommen werden soll. Eilgut. Frachtgut und Tiere für Stationen im Regiebetrieb dürfen nur angenommen werden, wenn jeder Sendung ein deutscher Frachtbrief mitgegeben wird, der als Bestimmungsstation den Tarifübergangspunkt (zwischen Regie und Reichsbahn) und den Vermerk »zur Weiterbeförderung im Regiebetrieb nach ." enthält,- die gleiche Aufschrift muh ter Wagen- oder Dtückgut-Be- gleitzettel enthalten. Bet .zollfreien" Gütern tst der Frachtbrief mit dem Vermerk zu versehen „Bach Br. . . . des Snteralüicrten Zolltarifs vom März 1923 zollfrei', oder bei Lebensmitteln „Als Lebensmittel zollfrei". Bei zollpflichtigen Gütern muß die Einfuhrbewilligung der interalliierten Zollbehörde dem Frachtbrief angeheftet sein. Aehnlich ist der Verkehr von Regiestationen nach dem unbesetzten Deutschland geregelt und ebenso der Verkehr von und nach dem Ausland, der über Regiestrecken führt. Tarifübergangspunkte bzw „Grenzstationen" sind: W:s'l, Dorsten Sinsen Lün n- Bord, Lünen-Süd. Scharnhorst Dortmund- Hauptbahnhos, Dortmund-Ost, Dortmund-Süd. Hoerde, Löttringhausen. Vorhalle Hattingen (Ruhr), Kupserdrh. Ratingen-West. Dillsridorf» Hauptbahnhos, Düss.-ldorf-Derendors. Troisd rf, Flammersfeld, Montabaur. Staffel Eschhofen. Höchst. Goldstein Darmstadt-Hauptbahntzef Kranichstein. Groß-Gerau, Worms. Mannheim Luh- hof, Reinsholm. Maxau Da ein llebeagangsverkehr gtoifdx’n den im Reichsbahnbetriebe lefindllchrn Stitionm der Reichsb.nhnditett'on Köln un) Stationen im Regiebetrieb nicht vereinbart ist, bobar bte ausnahmsweise Urberführung von ö nbungea wie bisher der örtlichen Regelung durch br Rnchs- bahnbirektivn Köln. Die Einsch-ebung der französisch-belgischen Regie in b.-n Verkehr zwischen Deutschland und Holland, Belgien Frankreich bedeutet tot1 auch in der ausländischen Press1 schon w ed^rhol' betont wurde, ein? „Balkanisierung" b - s Verkehrs, bi? das wirtschaft ich? Gleichgewicht Europas bauernd stören muß. Wi: in dm Protokollen der Mainzer und Düsseldorfer Derband- lungen zwischen Regie und Reichsbahn ausdrücklich hervor gehoben ist, ist etne Anerkennuna der Regie durch die Reichsbahn d? jure nicht erfolgt; man har sich unter dem Zwang der volitischen, wirtschaftlichen und finanziellen Verhaltnffse nur zur Schaffung eines mobuS vivendi verstehen müssen, eines Zustaordes, dem viele Schwächen unb Bachteile anhaften, die man aber in Kauf nehmen zu müssen glaubte, um überhaupt einen Botverkehr mit den abgeschnürten Gebieten zu ermöglichen. Sn nächster Zukcknft wird sich zeigen, daß nicht nur Deutschland unter diesem Zustand zu leiden hat. sondern gan; Europa: „Balkanisierung" des Verkehrs! * Bornotizen. — Tageskalender für Montag. Lichtipiolhaus, Bahnhofstraße: .Königin Caroline von England" und „Er und die Stenotypisten". — Palast-Lichtspiele: „Der Herr aus dem Zuchthaus" und „Fix und Fax". — Aus dem Stadttheaterbureau wirb »ms geschrieben: Alf baS Gastspiel der Münchener Tanzgruppe am Dorn re-tag, dem 10. Januar, sei ganz besonders hingewiesen. Die Tan-grupve besteht aus fünf Persoirn (drei Damen, cia Herr und der Kapellineister) unter Leitung der bckannten Tan'Künstlerin Sutta von Coll an de Den Gästen geht ein vorzüglicher Ruf voraus, wie vorftegenbe Pressestimmen aus Hamburg, Hannover, Kafscl und Karlsruhe, wo die Tanzgruppe in letzter Zeit auftrat, bezeugen. - Skiklub Gießen. Dom 8. bis 11. So* nuat lcstenloser Skikui'sus. Bähercs im An,zeigen teil. Winter in Tirol. Au-5 Tirol wird uns geschriebLn: Wer Tirol im Winter nicht gesehen i>at, der kennt nicht feine Schönheit. Unb die richtigen, herrlichen weif':Wint r sind so selten geworden, auch in Timl Die W ater, wo von den höchsten Firnen bis .um tiefsten Talwinkel nur eine Farbe sich breitet, strahl.mdr:in: weiß, weiß nur weiß. Wo alles tote ein Märchen scheint, ein Märchen von Glanz, Geflimmer, Gegliher. ein Märchenland, über das gütige Feen oerschwen- drrisch aus ihrem Fülkhorn Zucker gestreut, die 'Berge t r’uckrnb, een Wald, das Bauernhaus, die Dörfer unb Städte. So sch.int die Zuckerwelt an heiteren Sonnentagen, trenn aus italienisch- tiefblauem Himmel der TageSster.n wiederstrahlt. Dann erlebt inan Farbenn under, die erst die modernste Malerei nach.uschassen wagte, stahlblaue Schneefelker im Schattrn, grüne Schnee- ränber, rvtvioletlsn Beha ig an ben Zweigen. Doch die Sonnentage sind gewählt. Tagelang schon schneit es fast ohne Ülnterlaß. Selbst in den Straßen der Städte stehen in mehr als Mannrs- hohe bi? Sch re mauern, zwischen denen man mühsam für Menschen unb Tier? Weg? gebahnt. Für ricrundzwanzig Stunden vielleicht, denn morgen liegen wohl die mühsam gebahnten Wege unter neuen weißen Massen begraben und die Hausfrau kann nur noch mit Skiern zum Bäcker oder Metzger fahren. Die Skier, sie sind das universelle Verkehrsmittel geworden: mit ihnen fährt der Bauer in die Stadt, auf ihnen jagt der Grenzer den Sbnmgglcrn nach, auf ihnen rudert die Sechs- jährige zur Schule, pfeift der Hochtourist über Die cifigcn Höhen. Der Fußgänger scheint mit dem Winter gestorben oder fristet nur unten in Dör- —III■■ I IMIIBMI—II L I IIHIII ■ ! IHM im fern unb Stätten ein klägliches Dasein, d-'r Winter gehört dem Ski-bewehrten Menschi« Biesenkräfte der Infekten. Der Dichter H. G. Wells hat in seinem geistvollen Raman „Die Zeitmaschine" eine Zu- iünft geschildert, in der bar Mensch aus feiner Herrschaft über unt ren Plan.ten durch die Sn- feften verdrängt to'-rd. So merftourbig das klingt, so besitzen doch diese Neinen und unscheinbaren Tiere Kräfte, um die wir sie beneiden können. Die Ameise z. B. hat feine Augen unb feine Ohren, aber sie findet trotzdem ihren Weg von dem Best zur Bahrung unb wieder zurück: sie erk.nnt ihre Artgenossen und kann ihre eigenen Gier unb Hungen von denen anderer Familien unterscheiden. Shre Stärk? ist so gewaltig, daß der Mensch, wenn er im Verhältnis über ebenso große Kräfte verfügte, zwei Eisenbahnlokomotiven auf seine Schultern nehmen und frrttragen könnte. Ameisen können 100 Tage ohne jede Bahrung leben. Sin anderes Beispiel für die Riesenkräfte der Sn- selten bild-ri die gewöhnliche Käse milbe. die weniger als ' i Zoll lang ist unb doch aus einem 6 Zoll tiefen Gefäß heranSspringen kann. Sin Mensch, der über ebenso starke Beinmusfeln ver- fügte. würbe sich auS einem 114 Fuß liefen Brun- ren hrrausschncllen können Der Ohrwurm ist ein wahrer Herkules. Man hat ein solches Tierchen an einen kleinen Karren gespannt, der 46mal sein eigenes Gewicht schwer war unb mit einem 200 mal so großen Gewicht wie dem des Tierchens betaftet wurde Der Ohrwurm zog diese Last: ein verhältnismäßig ebenso kräftiges Pferd mühte dann gleich eine Last vvu 200 Tonnen fort- zich.n. Fast alle Käfer besitzen unglaubliche Kräfte. Der stärkste unter ihnen ist der nur 5 Zoll lange Goliathkäfer, der in Südamerika lebt. Er ist weder giftig noch «jährlich, aber er hat zwischen feinem HUS unb den Schultern eine Stelle, die tote ein Schraubstock wirkt. Ein ge- " Steuern uno I on fttge <5 ü r Gerungen des Hessischen Staates, soweit sie auf Goldbasis gestellt find, können durch Hingabe von Stücken der Heffifchen Dottaranleihe (Dvllarschayanweisungen) in Höhe ihres Dennwertes bez-ahlt werden. Das Landesfmanzamt Darmstadt hat den ihm unterstellten Finanzämtern und Finanzkaffen entsprechende Weisung zugehen lassen. " Baufparscheine der staatlich hessischen Baustossbeschafsungs - und Beratungsstelle. Di.' Festigung d«.- Wckh- rungsverhältniste läßt eine Sparmöglichleit wieder zu. Die Reichseisenbahn hat durch die Herausgabe von Reifespargutscheinen jedem GelegLt- hcit geboten, feine Sommerreise >chon jetzt >u- sammeTtzusparen. Sn gleiche Welle kommt die staatlich hessische Baustvsfbefcha;fangöstelle auch den ÄlcimrDbnungsbaucnben bu-.d; Jlu-gabc von Bauftofsmarken entgegen. Ditse Baustof' marken lauten auf 1, 5. 10 unb mehr wertbeständige Gvldmark Sie wurden abftchtlich nicht aus eine begrenzte Menge bestimmter Bauswsse feit gefetzt, vielmehr soll bem Snbaber bk freie Möglichkeit bleiben, bei Beginn der Bautätigkei. bie für seinen Bau bau jeweils nötigen Baust eise nach eigener Wahl zu be-iehen Der Svaie. trägt mithin nicht die Gefahren (Diebsta'ni Feucrsgefahr. Brichädigung. Zerfall u dgl ) und Unbcqu emlich feiten (Ca^cmrietc, Deaulsichtiguna sachgemäße Znstandhainina u. ähnlri, die da» Aufsammeln der Materialien sKtsf-i>'rUrsachen Bei Zahlung der Baustoffe mit Baustoffma wird außerdem 5 Proz. Rabatt gewährt. Seb Baustofsmark ist durch den resthhaltigen Lage, bestand doppelt gedeckt, die eingcbc'Kkn Spargelder werden f^wrt wieder in OHatcrialien angelegt. so daß für ihre Wertbeständigkett volle Sicherheit besteht. Den gemeinnützigen Bau- genossenschasten und Sigenhandbauenden ist somit die Mögltchkeit geboten, durch Sparfarnkell der Wohnungsnot erfolgreich entgcqenjatrcfen unb ihr Ziel bes Eigenheimes greifbar zu ver- wirflichrn. " Die Beuwahlen zur Landwirt- schaftsfammer sollen noch in diesem Frühjahr stattfinden. Wie wir erfahren, werben soeben die neuen Wählerlisten ausgestellt. ** Bon der Feuerwehr. Sn letzter Zeit wurde die Feuerwache auf Oswaldsgavten öfters in Anspruch genommen. Sv aalt es in einem Falle eine durch ein Fuhrwerk beschädigte Gas- laternc abzudichten, um ein werteres Ausströmen von Gas zu beseitigen. Sn anderen Fullen waren Dalkenbrände in öfteren Fach wer? Häusern zu löschen, die dadurch entstanden, daß Holzteile in die alten, jetzt stark beheizten Kamine eingo- mauert waren. Samstag morgen 6 Uhr 17 Mia. wurde die Feuerwache durch den Feuemelder am Teuselslustgärtch^n nach de Löw:ngasse gerufen, wo im Hause Br. 9 ein kleiner Dachstuhl- brand entstanden war. der in kurzer Zeit ab« gelöscht wurde. B.i dieser Kriege1)eil sei nochmals auf die böswilligen Afarmte unqen bet Feuerwehr hingewiesen, bie in Gießen fort- laufend im Gange sind Leider ist es noch nicht gelungen, einen Tater so zu fassen, daß er einer exemplarischen Bestrafung cntgcgengcriibrt um den kann, bie in einem Falle in Schweidnitz zwei S«brc Gefängnis betrug. Für die Bamhaft mad.ung eines Täters derart, daß er der geriet liehen Bestrafung zugeführt werden kann, wir" seitens des Oberbürgermeisters eine angemessen- Belohnung zugesichert. ** Die Za hlu ngsbedigungen be städtischen Werke trerben in unserem heu tigen Anzeigenteil zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Gs empfiehlt sich, der wichtigen Bekann: maefjung volle Beachtung zu schrnl.m. •* Oeffentliche Bücherhalle ' n Dezember wurden 1261 Bänd- ausa.-Iicl,'.- Daron kommen auf: Grzähle.ide ßitcrntnr 760 Zeitschriften 115, Sugendschriften 129. Literatur, gekchtchte 5. Gedichte und Dramen 13, Länd,n- und Dölkeickunde 66, Kulturgeschichte 14. Geschieh'? und Drvgraphien 60. Kunstgeschichte 8. Bo u wissenschnft und Technologie 45. Herr- und Gewesen 6, Haus- und Landwirtschaft 2. Gesund- heitslehre 2, Religion unb Philosophie 18. Staats- Wissenschaft 8, Sprachwifsensch>all 7. Fremdsprachliches 3 Bände. Bach auswirls kamen 28 Bände. *'WichtigfürBordamerika- Auswanderer! Wie daS Amerikanische Konsulat in Stuttgart dem Deutschen Ausland-Snstitu: mitteilt, fallen nunmehr auch in Deutschland gebt renc Ehegattinnen, Eltern und Drsckwister amerikanischer Bürger unter die Quotcbcftlmmungen Obgleich sie zu den bevorzugten Einwanderer- klassen gehören, fallen sie trotzdem unter die Quotenzahl DaS bedeutet eine weitere Verschär- fung der Einwandei ungsbestimmungen. Lediglich in Deutschland geborene Kinder amerikanischer Bürger, die weniger als 18 Sabre alt sind, sind von dieser Beschränkung ausgenommen. wöhnlicher Türschlüssel, der leicht gegen dies« Stelle gedrückt wird, wird mit einer solchen Krast gepackt, daß das Metall sich biegt Ein Finger, der dagegen gelegt würde, wäre sofort gebrochen Der Hornkäjer hebt leicht das 20lache feines eigenen Gewicht- empor Besäßen Menschen solche Kräfte, bann könnte eine junge Dame aus dem Klavierunterricht ihren Flügel auf der Schulter nach Hause tragen. Raupen sind imstande, das 80sache ihres Gewichtes zu heben. Die Arbeitsleistungen mancher Snfettcn müssen unser größtes Erstaunen Hervorrufen. Ameisen bauen Hügel die mehr als das 1000sache ihres Gewichtes betragen. Südamerikanische Amrilen bauen Tunnel bis zu 5 Ähn. Länge. Obgleich der Fleiß bet Diene sprichwörtlich ist, vergegenwärtigt man sich doch kaum, was sie vollbringen. Man hat beobachtet, daß eine Biene 27 Blumen in einer Minute besucht. Bimmt man einen durchschnittlichen Besuch von nur je 15 in der Minute an. so lind daS 900 Besuche in der Stunde, und da die Biene wenigstens 8 Stunden täglich arbeitet, so b.sucht sie am Tage 7200 Blüten 125 Blütenköpfe des roten Klees enthalten etwa 9 Zentigramm Honig, 125 000 Köpfe etwa 2 Pfund Da jeber Kopf gegen 60 einzelner Blütchen enthält, so müssen 7'/. Mil- lirnen verschiedener Blüten besucht werden, um 2 Pfund Honig zu erhalten Die beladene Biene bringt zu ihrem Stock eine Honiglast, die etwa das zweifache ihres Gewichtes ausmacht Was die Schnelligkeit einzelner Insekten anlangt so hat der französische Raturfor eher de C SMe beobachtet. daß ein llcines Snteft 6 Zoll in der BN- nute läuft. Wenn wir so schnell laufen könnten, fo würden wir mehr als 30 Km. in einer Minute zurücklegen können. , fok $rar i Wer '&i> fcll g I Künstler, dem j ^ulcn, VrissZ S..T ÄS' A Döl Arbeiter t <«t der Tvepf tu Sait (ei «rt den 6tem br unö am < Sehimerschütz^ ' Butzbc vuchers tinu lsn der Polizc tontmen Aur , «rikhmende *j JSSHU" Msten Tetlrr > Itmm A i 5* m w «crtcn das ® , £ berföi «kbtni M, * dmtschcn 'an'li4mu3. j i kbem M in b>r W bahc a *._beL ehern T?61 2rand ö«'6ra IS vollst. 3 Nmb(i VezU^ 2,5 ewst k-rtzM I rr W^bcfud r $4* i; 2?4.»S : Ä’S rifk rc&jm «r durch 6ti LÄsSolen ' [jg in bat y*3 AflrfUÄfwöl trurben.“ — B-wcr ha»« . 191314. 3m 0 ddin und bei fTcn. und Lv drmls auf otc Lt a, Rieh «shtoeren öer!unbiflung*blatt Ttr. 1 Mim 4 3anuar enthält: ®ctoer6egerti:i eiMune Gewähr.) yeeyxxjou» »u w«!« fJ66 SR6 X*»»6 ■ 4AtT^X>*ii (K»T>U< 3. Januar ..i.v1 ™ 1 ■ Mi Wdh »Priff Evtrlvinn der ^rnnffurtrr Ibcatrr. O p e t n ba u e. Di ms tag 8. Arn De einzige Mann Mtttwoch. 9 Mona Lisa Sterner#- tafl. 10.. Aida Freitag 11 Seemann# Gr^ih- langen Samstag. 12.. nachin 3 Uhr Printell>n Hufchewind Abends 7 Uhr. Der einzig Man,. Sonntag. 13 Siegs ried - Schauspiel- haus Dienstag. 8. Ian: Äatn. Mittwoch 9 IVafantafena Donnerstag. 10.: Nebeneinander. Stettag. 11.: Macbeth Samstag 12 : Dasanw- fena Sonntag 13 nächar 3* Uhr Dorspruch. I Herauf: Alt-Frankfurt Abends 7l/r Uhr Nebeneinander Deutsche Wirtschastszahlen Dollar am 5. Januar amtliche Berlin Geld 4 188100000OW . Brie' 4210500 000 030 d.i eine Gelbmark 'n Bttell ' - 1 002 500 000 000 Dvlbanleide: Berlin 4200 000 000 000 Stanlhal ... 4200 000000000 Dovarlchatzanweisungen: Berlin 4 200 300 000 030 SranfhiTl 4 200 000 000 000 Das Flugzeug als Helfer m der Rat. Hamburg. 5. Ian. CMtU »g* £ larfcn Eisganges war da« JMinc viv ymber au) bem Xertiu^anbe JJ®* ÄmtlidK -ijoticru'u t-y.1 jüfXKx»«.fsanooonoo 4«y^eOOÜOOO öcrabeUa. all 16 M 16. Harsch« UJ. !«***• schnitzt 25 bt* 2e sstr je bO Kilo Ive^en- und Roggens,roh, Drubegeb 0.60 bis 0I2. Haferstroh. btahigcrr OLO bis 0.70, Stroh. itrohsrÄged ?,40 bis 0J» Langst->d ged 1.33 bis 1.5C Dieten- t*i 1.10 bis 120 eran.-‘Hott Tr<1 tzntn> CbnfMnnla. Kovtndaarn Stockholm . bflfmafor«. ntnflfii . - London - - fknued . - ?ari«. .. - chivet, . ■ Ceanirn . . tikn hiX ■ Cdt-eboeii- froa . - - iPub«teft. - ■MH-fltrr« fnloirtrn . rtapen . . R,o kt tklgrafc . • Lissabon . Handel. Berliner Börse Berlin, 5. Ian (TPoCff) Unter dem ®tn- flufr des andauernd slüssigen Geldstandes zeigte sich heute im freien Gssektenc*rfehr eine ziemlich feste Stimmung für säst alle ißapiere, so dast ziemlich allgemein für die genannten Werte die gestrigen Schluß- und Nachbörsennotterungen überschritten wurden. Dies gilt besonder« von Petroleum und ÄalhDcrten. Für Devisen war die Nachfrage für die Hanytr>lat»,e etwa« gröber Die Notierungen und Zuleitungen entsprachen bet geringfügigen Abweichungen für einige N«t*n- plätze den gestrigen. Dvllarfchah« und Gvldantethe trurben wiederum mit 4200 Milliarden notiert. Bet ersteren erhielten Aufträge unter 250 Dollar nichss, darüber 2 Proz. Devisenmarkt Berlin-Franksnrt a. M. (Telegraphische Auszahlung.) (Ohne Gewähr.) .IHM " ^ner . bieat Snt J'nffT' das Mlache^L hAL ■’S».*5'' MS'’»* >«*•%* Si ilten dur^ , finfc s^Stopfe.’ . Die ,^i W flufmo®*- . so ha< Mrs 1 Md 16S4.075 Md 1 oro.ro V. v.iuoia iwramnr WM.ymM uwdBMnnioiaMT: ;i .uKMXxxnur. t rza?« wno -1 no/wr« x > an .wxxjoooo -yiisxn «tw । ‘»«Kmon 75s 1 < jQonooorr?« n yootnoooo 113 • 143 Md 1I37.KT7 Md H17.1ZX, Md I142.M0 Md IGlX'TXXIXW' !(#*&'»mm 144 bis 14« axApreub 144 bi» 146. Hafer. ioefUneub 120 biS 123 schwäch'. Mai». La Plata, traggonfvd S^mbimi 1<3 Ws 175 (bebaupb't'. Weizceunedl -100 Ätt»)26 2925 . Nogaenmebl ' 103 ÄUo) 25 bis 2725 «still). IMK-rflek 8.5 (teft) ^a^klxne S20 bis 8.25 (ftctigi. Aaps 285 bis 295 Tat ) An araea- defriersleisch werden nach der M " im Grssthandrl Berlins täglich awa 1200 big 1500 .Rentner obgrHy 1\K 'täbttiche «rndbrung«anit hat eine gr?hchgi^c Berloegung m die Weg» gdrttrt. 3n alle 1 Marfthalsen f:nb bon der Stadt Berfaufsstessen eingerichtet worden. Man bezahlt bet diesen 5o Pfennig für das Pfund. Oie Ladentchiüchier nehmen etwa 80 bis 70 Ps ‘5>er harte Konsum an Gchrierfteilch dürfte tim Cvntung der Preis« des Iniandstetiches oeran» lallen Der „Dtemnibe- durch Blitzschlag vernichtet? Paris. 7. Ian B ) Wie der .Mattn- aus Tvulvn meldet, hat die Leichenschau des getöteten Kommandanten de» .Dir« m u l be“ g.'ftem normt tag ftdtta.'funben Sie soll ergeben haben dast bi» L^sischlf! durch Bits- schlag vernich.et wurde Der Leichnam sei nach ein getretenem Tode au» der Kabine geschleudert Worben Hessische landwirtschaftliche Woche. AL K Darmstadt. 5 Ian. Der letzte Tag wurde durch einen sehr lehrreichen BoNrag non Prof Dr Kling- Spetz< r über.Fütterungs- lebre.Caucr-unb©ühPreh!uiter‘ ein- geleitet. Sr besprach die rationelle Anwendung und richtig? Ausnünung der eigenen Futtermittel. 3m Anschlutz daran sanden m den Bäumen des Union-Thöaters sehr lehrreich* Filmvorführungen der Badischen Anilin- und Soda- fabrif und des Deutschen Kali'hndila'es statt Nachmittag? um 2 Uhr begann tm Marstakl bie Bvr- fühnmg der Hengste De? Half Ischen Landes- g c ft ü t » durch Landstallmeister Fr Schbrke Al» Adlchiah de: Landwirtschaftlich n Wcxde sand noch eine gaibesuchte Ueriammlimg bet rheinhessischen Bauernschaft statt, zu der sich auch Vertreter der Negierung sowie der Präsident dr Lan^-w r schaflskamnw dngrlünbcn hatten Nach gegenseitiger Begrüstung wie» ein Vertreter der Bauernschaft in zündender An spräche auf die Nöte der Laudwirrschaft hin. die mit aller Energie zu einem engen Iusammenschlust der gangen Bauernschaft ohne Unterschied der Organisation im besetzten und unbesetzten Gebiet führen müste. wenn der Landwirt nicht untergeben solle 3n der lebhaften Aussprache kamen die gleichen Wünsch? und .Forderungen, wie bei dem Bauern- bunb zur Sprache Man einigte sich zu gemeinsamem geschloffenem Vorgehen. Büchertisch. - Doet heka lender auf das Jahr 192 4. Begründet von Otto IuliuS Qlterbaum. fortgesetzt von 6arf Schüddekops. herausgegeben von Dr Karl Heinemorrn (Mit 8 Tafeln Ged Mk. 2 - Leipzig. Dieterichsche VerlogSburtchanb- lung) Trotz der groben Ungunst der (-teil stellt sich der Goel besä lender auch in diesem Jahre bet seinen Freunden ein. so recht dazu geschaffen, durch seinen vielseitigen und packenden Inhalt den Leier von den Sorgen und Nöten des Alltages in den Bann des Gewaltige von Wrimar zu ziehen DaS Hauptstuck des Kalendeis bildet eine fesselnde Sammlung von Aussprüchen Goethes über die Schauspieler seines Theaters und anderer Kunst- ler. Al« Oi iginaIbcitrüge seien hier noch bie fern- sinnigen Aufsätze Heinemanns über .Goethe als Srzieher" und Bopps .»in Gvethefches Leitmottv ' genannt, während eine wertvolle Ucbersicht und kritische Würdigung über tie neuesten Grschemun- Sbcr Goetheliteratur wiederum den Beschluss Kalenders bilden Die mit feinem Geschmack ausgewählten Kunstbeilagen enthalten zum Teil | noch nicht bebannte« ®ut — Das gesamt« Arbei tsrech t Deutschland« unter Berücksichtigung der Nechttvrechung, Derwaltungsprari« und Literatur von Dr. Iadesvhn. «Geh IlLV Mk.. geb 12,80 Nlork Inbustrtcverlag Spaeth il L4ndc. Berlin 6 2.1- Sine systematische Darstellung des ganzen deutschen Arbeit-recht« fehlt« bisher Sie liegt jetzt i.t dem Buche vor Dr. Jadesohn Das gesamte Arbeit-recht Deutschland« vor Ss gibt den neuefhn Stand der Gesetzgebung wieder. Alle «in-einen Teile sind streng wissenschaftlich auf historischer Grundlage aufgebaut, bic Literatur ist anqtgeben, die Nechlsprecha.rg und V-aoal- tungSprari« berücksichtt N Keine iveie ttlich: Streitfrage bat der Berfa per unbeachtet gelassen Das ganze Werk ist volkstümlich gehalten Da heutzutage in Deutschland der grSytr Teil der Bevöltenmg sich aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern zusammen setzt, must her Interessen kreis für dieses Buch sehr arvst fein Alle einzei -en Arbeitgeber und Arbeitnehmer soivi? ihre Ber- bänbe ti-erben cs bc mtzen müssen Allen Behörden. bi: fich mit den Arbritsstreitigtetter.. der Svzialvrrfichrrurg, der SrwerbslotensÜ!sorge ufw zu b'faffm haben, wird eS erwünscht fein Linen betonbrren Der! erhält «s dadurch dast «S durch die Anlag? vor B.naltung g fchützi ist D-r Verfasser wird in kurzen Zwischenräumen Nachträge brrausgebrn. di: unter Bezugnobm« auf das Buch die getarnte Gcfetzaebung. Literatur. Nechifprr- chung und Ver.raltungspraris zur Darstellung bringen Auf diese A^ife werden btt Besitzer des Buche« cs mit Hilfe der Nachträge immer wieder benutzen fbinm. Das verbreitetste wissenschaftliche Literaturblatt, das .Literarische ctentralblatt für Deutschlands" lVerlag Ed Ave- nariu«, Leipzig), tritt mit dem neuen Jahre in feinen 75 Jahrgang ein. Infolge engen 3u(am- men arbeiten« mit dem wissenschaftlichen Kollegium bet Deutschen Bücherei in Leipzig, die feit 1913 lückenlos das gesamte in deutscher Sprach« ersch«inende Sbrifttton sammelt, ist da« .Literarische ,>Ealdiatt" nuraeepT zum schnell. rünftlid) uitb umsaftend btrich- tenben ßileralurblati au*ybltniche Bedeutung Sctgrteg: wirb, gibt Ä Art dar Di» bi der soeben rrschienenen Leipziger .Illustrierte« 3 e 11 u n gr (I. xX Atei*r> einen diftrritchen Ueberblick über bte Probleme der IlitUrlmerrptüinf Aus dem adrigen Inhalt des Hettes Ist t*sonders erwähnenswert der UUiftrtertt Beitrag über .Öaurtrr-Oirriunbr einer amerikanischen »rpe>!to* m der Mongolei' von Rudolf $ninr< übet die wir unsere Veter bereits unterrichteten Die gr-iten Illustrationen durften daher lesendeto ba« Intevrlle jd** tPehtlbettn erregen Da heute Wirtschastltche Fbrgen mehr als je Im Brrkeigrund stehen, hat es die ,31Uiftrta1e Jet- tung" untciurmmen. ihren Lesern die Süperr der deutschen Wirtschaft mit einiger Angaben Über den Adeln- und Auhr-Industriellen eröffnet. G-intgt fchone Hunde-.Porttäts" nach Gemälden von wntf TE> au denen Dr Mar Illshriiner c.nen Artikel .Der Hund als Modell" geschriokxrn hat, werden Tier- wie Kunstfreunden gleich willkommen fein InterefsaMe Bilder zur Vsller- »TISMOOtX«* Z2JC3'U*W< 550312*10* Bezugspreis-Abbau bei •i4attr Anzeigers für den Monat Januar durch chrHebung von 2,20 (Bolbmarh dwWlefclüfc Trägerloh» für den Best des Monats. Di« Zahlung kann In zwei Raten von i« UO Gold mark erfolgen. Fälligkeitstag« 7. bzw 16. Januar. Oerlag des (Biebener Anzeigers l)Zb 1393,475 Mv t vr..5?5 LT«.475 «d ------v,l_._1„xy,J 3]„tWirxjuo unb inu ■ b(t tl ‘ KSr nen kfiS* ie» töt s."s£sf •aS- •"■ide?1- OK: ^6? SÄ "Ä115=-. . bunt 6Mdcmld: lt Mdtflatuiww, i 4 «EYrS I »Jt fianbtoirt. K.Mdm jrub- 1ören, Derben lwt»r igoitdlt - ltVa Kr ^öalöiflünin itett ' E e< in ein« -ff schädigte ®aj. "*>'««« luiHtimet ^ren gjiim lachvttsyäulmt u daf) -olzikilt in ilzn Äaninr emgt- y» eiibt h ®t d) ten Satttnelbt’ ter Lvü^gass, y in kleincr Dachswbl. r in kurzer Zej, ab Megeitteil sei noch- Darmiertinga bc: > in Clebet sortier ift e- noch nicht '' lassen, dah et einn I nlMknge'ährl ur i in KchDeidnitz ^trr Für bk Aainhal! | t, bah er der gchch teerten kann, vir' us eine angemessen Silberankauf«preis der Reichsdank vom 17. Dezember ad . 400 000000000fa* Gvldumrechnungsfotz für Reichssteuern Gültia für Gvldzollaufgeid. Umrechnunatfaz f b Vonbabg ' bis auf weiteres 1 000 Milliard Gvldumrechnungsfatz für hefstsch« Gemeindesteuern vgl Amtsblatt des Ministeriums de« Innern vom 14 November 1M3i für die Zeit vom 4 di« einschl. 7. Ian. - «0 Millionen Ledenshaltnngslnber a.29. »«*.1 147 000 000 003 ErotzhandelsindeU am 2. Januar 1 224 000 000 0)0 Eingesandt. «Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel üvernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Berantworinng) Darmn ist bas Brvt so teert? Der Brotpreis wird vom ÖanbCNtl. Müllet und Bäcker l*sttmmtt je nachdem tm« diese drei Beruf »gruppen als Arbeitslohn und Gewinn für sich beanspruchen, werden wir mehr ober weniger für unser tägliche» Brot bejahten Vergleichen wir nun die Preise In den letzten drei Friedens» jähren 1911 dis 1913 mit ten jetzigen Piest«. fe ko steten in Frankfurt 100 Kg ItoMn vor vem Krieg 18 06 Mk. jetzt nur 15.5 dis 16 Mk, Wei- xen damals 21,17 Mk. beute mir 18 bis 18.5 Mk Das Korn ist also heute 12 bi# 15 Prvtz billiger al« vor iem Krieg. Per Landwirt ist offenbar ganz unschuldig an der Brot verleugn ung Di« lt«bt es nun mit dem Müller? Sinem RoggenprclS von 18,06 Mk. ftand vor dem Krieg in Frankfurt em Mehiprei« von 26.33 NN gegenüber. einem Weisenpreis von 21.17 Mk. ein solcher von 30.67 Mk Gs verh eilen sich also K>m Au Mebl bei Roggen wie 103 146. bei Deinen wie 100 145 Heute ftebt txigp\)en in Frankfurt einem Roggenpreto von 15,5 bis 16 Mk c4n Mrbl- pieis von 25 bis 27,5 Mk gegenüber, einem Weizenprvis von 18 bis 18.50 Mk ein Mehipruis von 28.50 bis 29.25 Mk.. b h Korn zu Mehl verhalten sich heule bei Roggen wie 100: 161 bis 171 Mk. bei Bteizen wie 100: 158. statt 45 bis 46 Prozent Aufschlag nimmt brr Müller heute 58 bis 71 Prozent für feine Leistung oder 30 bis 50 Prozent mehr als früher Denn der Landwirt heute bat Korn billiger verkauft al# früher so haben die Konsumenten säst nichts davrn, sondern t*n Gewinn steckt etnsach bet Müller ein, bet ba« Mehl aut dem billigeren Korn heute säst genau fo teuer verkauft wie früher aus dem taiit- len Korst Mit kommen zum Bäcker! Dir tonnen annehmen, bah Ne Frankfurter Mehipretsc auch für Oicben gelten vx-ntasten« ist kein Grund einzusehen, warum da« vHet/ tn Giesten teirtr fein sollte al« in Frankfurt Für Ne Brotpveise willen wir aber nicht Frankfurt z^m Vergleich her- anziehen, weil in bet Groh stad: die Verkxlltttifse ettoa» anders liegen das Brot gewöhnlich btill- Sr, Ne Brötchen aber teurer find al« In bei ittelftubt. Dir wollen deshalb von ben Prei- I sen In den prcuhifd;en Städten zwischen 20 00C unb 100 000 Sinw:bnern aitgn. tn benen die Verdältnisse tmhldKbil'd) ähnlf.b l'eg^-n wie bei uns. Jn den 27 prcjhi,4K» Mittelstädten, von denen mir bie Brvtpretse bekannt sind kostete nun vor dem Kriege bas Kg Roageimeh'. 25.21 Pf, bi* Kg Graul rot 31,37 Ps. Mehi zi Vrvt verhielten sich also wie 100: 121.3; 1 Kg Deizen- meht kostete 31.02 Ps unb 1 Kg Brötchen 52.52 Ps. oder Mehl au Brot wie 100 170 Denn sich itt Giestener Bäcker mit demsellx-n Aufschlag begnügten, den vor dem Kriege Ne Bäcker in der PrtubHdyrn MitteistäNen nahmen, sc» dürste bei einem Mehlpreis von 25 bi« 27,50 Mk und einem Backlvhn non 243 Prrx da« Graubrot 31.08 bl« 34,18 Pf testen da» S-Pfunb-Drot als, 47 bi« 51 Ps . in Diiklichkeit koste« aber ha« 3-Pfund» Brot noch 58 Ps.. ist «ckf, um 7 bis 11 Pf aa teuer Bei einem Deizenmeb'preis von 28 50 H« 2925 Pf und 70 Pro, Bacll hn dürfte bas Kg Brötchen nur 18.45 bis 49,73 Pi kosten es kostet I über unter Zugrundelegung r -*# Gewicht« non 35 Gr für ba* Z-Pfennig-Brötchen 85.71 Pf I ist also fast noch einmal s> teuer Nehmen wir mit I Baar, die Kalkulation de» Bäckers an. bah aus 100 Kg Mehl 142 Äg Brot unb 150 Äg. Brot- I dien rrfnden werben so nahm her Bäcker früher für 7>as Verbacken von 100 Ka Rognenmehi einer Aufschlag von 20 Mk. deute doonfpiucht her Gie- hencr Bäcker dagegen 30 dis 31 Mk, ober 50 bis 55 Brvtz mehr beim Deihdrvt begnügte er 'ich I IrfrtKr mit 57,50 Mt, heute ty.Lmg- er 99 bis 100 V'k ober test 80 Proz m h tls m Friede«. Fallen wir da« (Brach.nr noch einmal zu- I fäarmen. fo sehen wir, dast 7-us K^>rn heute 12 bis 15 Pro» billiger ist als frühe Denn Müller unb Bäcker dieses billige Koro »mau so billig ner- I mahlen Und verbacken würden wie fruf>-r. fo dürfte da« Äg Brot statt 38,67 Ps nur 28.13 bis 29 02 Pf kosten, ba« Kg Brötchen statt 85 7 nur 44 37 Ns 45.6 Pf. d h da« 3-Pund-Brvt dürfte statt 5b Pf nur 42 bi« 43 Pf kosten, sür 50 Pf. mühten 3'/. Pfund Brot gcgeb^i werden; das Deihbrötchen aber mühte statt 35 Gr. mmMten« I 80 Gr mugen. also saft doppelt 1> schwer sei». Denn Nm Kg Boot brüte ftatt 28 bis 29 Ps 38 67 Pf testet, fo lammen von dem Mehr «toa Z Pf aut do« Konto des Müllers und 7*/, Pf auf dos Äontti de« Bäcker« Rehmen wir für Giehen einen Brotverbmuch von wöchentlich 70 000 Kg an. fo vihlt die Giehener Bevölkerung jede Doch« etwa 2100 Mk mehr als früher an bte Müller und 5250 Mk. mehr an bic Bäcker. 64 wär« ganz interessant, einmal von bm Vertretern des Müller- und Böckerg«w«rbeS zu hö- I reu womit lie btefen Ausschlag auf ba« wichtigst« Nod-vgSmittel rechtfertigen Emnen in einer Jett, in ter jeber von uns sich mil einem oicl kleineren Gewinn unb Sin kommen als früher begn ügen nrifc, •Mgungen dt m in unsemn te'J licheu Ätrntni? ge- iv'chliM Manr.: schrnl.ti i d) erhalle 3m Mute aitsgtlitte (titte Citerahir 760 -iffen 1^. 2i'va!ri gramen 13, eschtchle M. sMch'k S. X13U- 45 Hcf unb &'• vtrlschtsl 2, ee!unb Msvvhik 1?.6tea* hi'i 7, gicmMH®' iti tarnen 28 Tönte. )fltnerila-2u<* reritanilcte :n QUi'.ante3nfHtu ) in Deutschland gt und M'vister arne ouotetefHmmungen .unten Sinteüntertr' ttvytem unter & ine vrl'e" itimnwngcn Lediglich hinter a-'nenvn'scher Oahte all s^> j ^flTpmmen. JteM»iXXXJil<»»7ZNlOOIJOO l 1H5MJ5 Md IKUI,,:.') JJ.'f tob'lhSty./i Wb Md 42lO2jfln Md 41WJ0I) Md-«2I Nd • 16*'M*XK»«• ’1 IM'iXO> ■"! IS' SIkKIXW* -'14.'kk>JxriA) .•.l)18DuaN»7L4»«njnuO(*J ;5< I |Wn»v;5WiÄ»JÜ muiuunxjüjoxtuuui Lss^uiaxu 2t(t-® lebener«. Man schreibt uns .Der ttijftfrrtjr Winter erinnert sowohl wegen ber , tengm Kälte, wie der Begleiterscheinungen an fei Dtttter 1879 80 Da« Thermometer £igte ranaU hn botanischen Garten bi« —26 ®iab Ute Dasterläute waren zugesroren. sogar ber chetn »eigte eine Gisst arte bis 50 Zentimeter *b war für bte schwersten Fuhrwerke pallterbar >' Kälte hatte auch Not unb CMcnb im ®etolg?. kg« stark auf tretende Rekurrensfieber forderte iipter an MonschenlLden Die tatkräftige (Siehe- t er Ginwohnerschatt fand indes halb Mittei unb fj gesetzlich > rgeschriccheae CebcTT^altcr (25 Itzhre> noch nicht zurückgelegt hat Gs finbrt halb am 2 7. Januar eine Neuwahl statt. Mrci» ^riebberfl. A Dölfersheim. 6 Jan ötr 30jähr Arbeiter von bter kam infolge Glatteises auf bet Treppe vor f.-tnem Haufe fo unglücklich zv Fall, (er fchteg mit dem Hrn.^-rkovf scharf out den Stein auf), bah er daZ Bewuhts.in verlor und am anderen Morgen an ber schweren Gehitwerschütteriii»g verstarb • Bu tzba ch, 5 Jan. Degen Preis- Wuchers wurde gestern ein hiesiges Ge f chä f t von ber Polizei geschloffen. Hcidcn-Nasiau. fpd Franks urt a M. 6. Jan Der Gr- [äfcr Tod Hal gestern bem Nestor ber Franksutter Künstler, dem greifen Wilhelm Stein- baufen. Geissel und Pinsel aus der -Md ge- nommen Nur wenige Wochen hat der ^"stler 1dne Lebensgcsühittcn. bic ihn alle,teil froh? und teilitehmende Degebereiterin bet se.n m lunft- lenschen Schelfs«" war. überlebt. 3n etem^iufcn verliert bic d.-utsch- MUcrei einen ihrer ^beu- i tcnbften Ttettr tcr Steinh-tusens religiöse Silber * haben seinen Namen wett in bi? Lunde getragen. Selbst tld religiös veranlagt, gad er feinen Deiken ba# (fxprage des Svenen. das^Be. n.tt- n|» des persönlich in qlmben^ftarTcr duneriD klebten Wilhelm Steinhauset war bm1 Maler brt brutschen evangelischen Kirche, bes Pro- tsltantismus. Di- Äunft bes Gesiaften«. tie tbm in hohem Mähe eigen war. Hai «auch im P Pvrkrät in b r Lmdschrs' bewahrt ®t? firo«- • M!hr bah am« ötim#taa aiifciPri'enUH: zu ♦in. Sie löscht, mit zwei Zügen einen Brand C der ehemaligen A r t i 11« r i e ka s e rn «, einen Brand im Völkern, useu m cnen Zimmerbrand in der Schw^crstrc.hc und IflteftHch einen Simmerbranb m ber rgilf- .--ter hatte cm Bube, il« er bm ^bnfthium an- Pckcn wollte den Baum und ^.ehlich Ne jimmcrcinriftunfl in Brand s2. Fortsetzung. (Nachdruck orrboten.) Stock u.id haue . . . den Kerl, bic Frau, das uitetr Gießen (Marburgerstr. 56), den 4. Januar 1924. Die Beerdigung fand am 3. Januar in der Stille statt. 90c Wieseck, den 6. Januar 1924. 101D Bekanntmachung. | 3n unser Handelsregister Abt. A wurde I vom Sterbehause, Marktstraße 19, aus statt. 98D bestehenden 97 A bei Gießen, den 5. Januar 1924. 94V 7078v einen Stillt. MlllWlsMle. Staat. Ar- «nö moiiemml. Mietgesuche und Auskünfte: 7208 D Lotterie cinzulösen. 107V günstig 93D junges für baldigen Ein Anfang 4, 6 und 8.15 I hr. gesucht. 012105 Ab. auf Charle* Willy Hayner Ericii Kaymer-Titz Sonntaff nachmittag 4V, Uhr entschlief sanft nach langem, mit großer Geduld getragenem Leiden, unser lieber, treusor- gender, Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Haarschweis verloren y Lchinenba -Gießen- >rankfurier2traste. Hohn, Rillergasse. Einem Jcchcukonzern nahestehendes Unternehmen sucht Verbindung bzw. Beteiligung an einer Neue Handelskurse beginnen am 14. Januar. Anmeldungen Heuchelheim, 7. Januar 1924. Die Beerdigung findet Mittwoch, 9. Januar, nachm. ‘/i3 Uhr, Höh. Beamter sucht für sofort 1 bis 2 gut möblierte Zimmer in mir besf. Hanfe. Schrift!. Angeb. uni. 012107 nn d. G.Anz. der Zahlung - hinzugerechnet und miterhoben. 3. Wird die Zahlung nicht binnen 10 Tagen nach der lesung bzw. Rechnungsstellung geleistet, so kann Mahnung Kosten des Zahlungspflichtigen erfolgen. 4. Bei Zahlung im Giro- oder Postscheckverkehr sowie Banküberweisungen gilt die Zahlung als an dem Tage geleistet, an dem die Gutschriftsanzeige der Bank oder des Postscheckamtes bei dem Werk eingehl. 5. Für Verbraucher, mit denen besondere Verträge abgeschlossen sind, haben vorstehende Zahlungsbedingungen keine Gültigkeit. Stenograph. - Gesellschaft „Gabelsberger und Daroeuableilng (L f.) Wir eröffnen nm Dionalai, d. 15. Jea. 1924, abends 7- Uhr, In der Siadttnaben- schule (Nordanlaaes Hotel Prinz Earl, öichcit. Zwei Freunde. Roman von Wilhelm Hegeler. mit Dem .Denket aut Dem Arm. SymS, Äamerao, stell dir vvr, ich habe einen Jungen, einen Dengel von drei Qafjren, der schon Papa tagen kann und den ich nie gesehen habe Also wenn ich den sehe, ich — ich brülle jo, als Wenn s auf die Peuses ginge, ilnb der Bengel, der brüllt natürlich auch, wenn ich so auf ihr und feine Mutter lvsstürze. Unö mein oller Schwiegervater — meine Schwiegermutter ist zu Hch erfüllt, an der wir Gott weist wie oft verzweifelten: wir sind wieder zu Haus." „Das sind wir. Za. Aber es kann doch auch anders kommen, als wir u.rs das ausgemalt herben. Ich will nichts Böses gegen meine Frau sagen. Aber wir waren doch erst ein halbes Hahr verheiratet, und sie ist jung und hübsch und . . . Weiber sind Weiber. O Gott verdamm mich, Hans, wenn das passiert ist — ich nehme meinen Zungeö Mädel. AZ alt, evana., wünscht . bic Bekanntschaft eines neuen, jungen Herrn in sicherer Stellung u. mit gut. Charakter zw. spät. Heirat kennen au lernen. Schriftliche Ang. rnögl. inst Bild, welch, zurückgefandt luirb um. 012069 an den Gieß. An*. erbet. ' ,;b\ 7"fr''r-t Am 29. Dezember verschied sanft unsere liebe, besorgte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Elise Zutt Wwe geb. Barth im 89. Lebensjahre. 1 Posten Etamine-Stores mit breiten Einsätzen M.7.5O, 6.50 1 Posten Engi. Tüll-Stores m. u.ohne Volants M. 1O.OO, 5.00 1 Posten hoc/ieleg.Tüllstores m. br. Fileteinsalz, 20.00,15.00 1 Posten 3teiL Madrasgarnituren, hellgrundig, 20.00,15.00 Ein Posten Gardinen-Reste besonders preiswert! Ab heute bis einschliess?. Donnerstag: ■Der Herr aus dem Zuchthaus Sensation-*- Abenteuer-Film In H Akt. von Siegfried Philippi Spannung von Anfang bis Ende Fabelhafte Ausstattung Hierzu: Statt besonderer Anzeige. Es hat Gott dem Allmächtigen gefallen, unser innigstgeliebtes Söhnchen, Brüderchen und Enkelchen Hellmut, Adolf im Alter von 4 Monaten infolge eines Ungüc ks- falles zu sich in die Ewigkeit abzurufen. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Adolf Jung Familie Philipp Jung XVI. Familie Chr. Scheid III. Klein-Linden, Großen-Buseck, den 7. Januar 1924. Die Beerdigung findet Dienstag, 8. Januar, nachm. 3 Uhr, vom Sterbehaus, Kirchstr. 14, aus statt. 013106 fließt) -MN Ks jjs» f^inncit, S « lasten. 3nW SchMchen? ^Mistihen St ftro^’ entZ ntülk, um ml kurzsi-lig°E Heim Dort« gcs>M ci etnml he ist tn W überseyl hew muö sich abk vo die 6mi ritzten, um besonderen ei Dieser s] ten Bersich^ wenn man Lttzecheil bi für das Äeic Me eine 3 Ine Dersllchu öbzubrechen Stich ZU last unb daraus t Qkrantwtur Katastrophe 1 Midbn gcUK die Wtüd recht unchristl dast, was da roif) Die bah dieser Stimm eine Äussöhr »uflihren, um tn entern P radikale SW zum Föd< flaatl 3t Vater der Preuh fd seinem Veh tende Sed., Deutschen Ä zu stellen, o d>mg ganz E sein Ziel ei T'iederung! Einheitsstaat' der Sinn dr fassungsentw: hm Vertrete) S'erungen der entwarf den Rechnung. A Politiker non lischm Aid , Dera oacat was du selbst in —“ ,Hör blob auf! Erinnere mich jetzt dar« nicht!" Jeder fernen Gedanken nachhängend, gingen sie die Straße hinunter Zn einem Laden kaufte Hans einige Karten, auf die er seine.t Damen schrieb. Als sie ober dann der Kreuzung sich näherten, wo ihre Wege sich trennten, schob AU seinen Arm unter den des Freundes und sagte, seine Schritte verlangsamend: ..Du, Hans, wir hoben doch nun drei Jahre zusammen gelebt, man kann wvbl sagen, wie Bruder und Bruder, fast tote ein Ehepaar Nun müssen wir uns ja wohl irgendwie trennen. Aber, nicht wahr, ganz auseinanderkvmmen wollen wir nicht?" .Soviel an mir liegt, nicht. Denn — ich muh es dir sagen: dah ich dich getroffen habe, einen treuen und gütigen Menschen wie dich einen Menschen, der die schönste (Skibe befity, den anderen reicher, freier unb tdbftbeäxibtcr zu machen, das betrachte ich als ein unverlierbares G>ut für mein Leben, ilnb was jetzt auch kommen mag, ganz schwarz kann's nich werden, da ei Mcnkchm tote dich gibt.“ »Das hast du gut gesagt," erwiderte Alt mit einem Mal fröhlich. ,Das hast du einfach glänzend gesagt! So was läßt sich eben nur sagen Malen kann man das nicht. -- Aber da wir uns also nicht trennen wollen, soltten wir gleich heute ein Wiedersehen ausmachen. WiL's auch ablau ren mag, tot oder lebendig — auf alle^Fälte treffen wir uns noch." 1 Fortsetzung folgt) Mitt wod», 9.1. 1024 abends > ;9 Ubr hn slnuf Vereinsda«- Monalsversammlung. Stadttheater DicnStaa, h. Jan. IV.DIkN'iMg'Ab.-vrsk. von 7 bis nrn. 10: DieSrmommrere Schauspiel inSrtften von Henrik Ibsen. G- m. b. H. Groteske in 2 Akten. 102c In der Hauptrolle: Sid Smith. 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