(rrjtes Blatt 17$. Jahrgang Mittwoch, 6. Februar <924 1111 s Die Befreiung der Pfalz in Sicht Die Psalzsrage ist eine innerdeutsche Angelegenheit. durch 743D irchrnr an lWwi924. nn. der drs millel fortschafste. Ti* Deute wurde auf Last den Separatisten 721D WW neue ist wor- in Haute- abgebedt, »vorauf die Menge in die Geschäftsräume clnbrang und eine Wenge Lebensfinget 9erfimifen 4 k Der Briefwechsel Macdonald - PoincarL Sport 'el tagstisch Dor dem Ende der Berliner Sachverständigenarbeit. D e r l i n. 5 Febr (WTD.) »Hfer Sachver- ßLndigena islchutt. Der UnterauSschuh fut Wa h- rungSfrngen hat zunächst die Beratungen rrii Reichsfinanzminister Dr Luther sona« etzt Der Plan der neuen Goldnotenbanl kam hierbei wiederum in grvtten Zügen *ur Erörterung Der Ziveite Un:erausschutt beschäftigte sich weiterhin mi: den fragen deS deutschen Budgets Für morgen ifi hauptsächlich bte Prüfung der in den ReichSbauSbalt für 1924 eingelegten Einnahmeposten vorgesehen. Dcrde Unterausschüsse vereinigten sich zu einet Plenar- sitzunq. ^ci Zweite Ausschutt verbmdelte auf Grund des deutscher ei's gelieferten Materials mit dem deutschen Statistiker Dr. Kuczynski und bc- durch die Separatisten und einen Teil von ihnen aufgeh.tzi n Erwerbslosen Plünderungen flatt. Del der Firma Kling wurde da- Dteh Erscheint täglich, auher Bonn, und Feiertag,, mt» b Samitaqsbrdaqe. E ebenerFomiliendlLtter Bio»ati-t ende 8 Chr, iedlss,te. den ausschlaggebenden Grund für diese Willkür ansieht. suchungen vollendet t>.ib n Don einer unmittelbar brr» rfteh ndenZusa mm e n- kunft zwilchen dem englisch n und dem französischen Prcmirrm.mfter in London >bet Paris sei nicht- bekannt Der englische Geschäftsträger in Paris während der Adwe'e.nhelt Lord ErrweS, Eric P h i p p S . hat heute vormittag dem politischen Direktor am Quai d'Orsay, P e r e 11 i de la Rocca. einen Desuch abgestattet HavaS bemerkt dazu, es herrsche jcö» In snrnzölifchen Kreisen der Eindruck vor. datt die Lösung der f ra nz ö s i s ch - en g l i s ch e n Kontroverse in der Pfalz aus gutem Wege sei ringhanien: en Heim i Bauen) I Ist gebellt. gesucht werden, wurde In die Wohnung ringe- orochen und bereu Frauen durch die Androhung von Strafrnattnahmen verängstigt. Trotzdem fron- zösisches Mil.tär und französische (^ntarntnie sich am Platze befindet, sehen die Franzos« n doch ruhig diesem schandv?Nen Treiben zu. Di.' F'mo Dley in Kirchheimbolanden (daS Geschäft gehört zur Zdt dem Präfi- denken der .autonomen Pfalz-) bat von der neuen Regierung den Auftrag erhalten, 400 000 Formulare für Personalausweis e anzu- scrtigen. Man vermutet, datt bei der “Bevölkerung der Psalz andere Personalausweise als bisher cingesührl werden sollen. Die Separatisten verfolgen damit offenbar den Zweck, einmal die “Bo völkeiung zu tzwingen, auf den Afterbürgermeister- ämtern um dte Ausstellung neuer Pässe nachzusuchen und zweiten-, durch die Erhebung von Pah- gebühren ihre Regierung zu finanzieren. Man wird nicht fcbfgeben, wenn man das letztere alS IV ?! te n iv jetzt der Presse zur Kenntnis gebracht den. SS lautet der iar wert '.stet nimmt nodi Svndni nnauhtr dkmHauIe. flltirtjftraitt !•«. II. 2toi (?in läiMliM Untctnebnt-n'-t für luTAt Seit ata« ©eiteilunfl Sidjrtbeiien unb Süiflidmhm. w« bei SJergüiun i si«2 .. , Kapital in Höhr von 300 Mrl in leihe«. »'''"Ä'm eieRtnjE^— lunineM , I14I «»lil'l “ ABßKikl' Lunudme »H lajelgei fü, bi< 2ag«»"»W»rr m» !*■ tCadimtaj rorhri otn< j«r »2 ,i dn dltärtzdt- Pttn ter 1 mm hstze lii lr)«tcrn von 27 mm treu« t lid S, ou*m4rt> 10 Eoldpseu-'g, tui No» Klarn«-71' r:q0ftPH. Vf 3ne6r ll-tlb Vawqr. £r den ebtiarw Tnl oft ftr her >u)«'4«nleit a ♦ sSmissch in Entzen. Separatistische Plünderungen. PtrmasenS, 5. Febr. (Wolfs.) Der vom Stad trat gestern gesah'.e Delchlutt, von der DesatzungSbe Hörde für bk Wiederherst d- fung der öffentlichen Orbnung und gegen die Wiederholung von Unruhen, wie sie zur Zeit in der Stadt durch die unhaltbaren Zustände sich ereignen, (Garantien zu verlangen, wurde von ben sranzölsschn De irko-D legierten a b gelehnt. 3m Laufe de» gestrigen Tage- |anben biete Weife wird die DerstänN;-ng vid mehr fein alS ein Dort, und Droftbr.tannten unb Frankreich können zutaimnengehen. u n den Frieden und die Sicherheit flkip.xU aufrechtzuerdal- ten. 34) bitte Sie, die Derficherung meiner ausgezeichnet« n Hochachtung entgegen unehmen. Aamsah Macdonafdi* Die Antwort Poincar. S: .Ich bin sehr gerührt von dem ti.'s'en-würdigen Dries, mit dem Sie mir die älchemabme IhteS Amtes mitznkilen die Düte hatten unf in dem Sie mir persönlich Ihren (foult entbricn haben Ich wünsche von ganzem Aerv?n. Nih 3 bre Dernühungen um daS gröhtm >g'i t ■ Wohl Ihres Datersandes von Erfolg gekrönt sein wc-iden Die Dande, bk untere beiden Länder miiclnanb-’t verknüpsen. sind, wie Sie unS inS Gedächtnis rufen, in gemeinsamen Piiifungen und Opfern geknüpft worden Die Erinnerung an jene Zeil wird, beiten bürfen Si? ’ldvT fein, mir wie Ihnen unaufhörlich gegenwärtig fein Damit habe ich bereit- ausgesprochen, datt auch ich lebhaft bedauere, datt mehrere für unsere beid n Länder wichtige Fragen noch nicht geregelt sind Wie Sie. so ttn,tti- cyrsrocht zu erhalten. Mein Freimut wird stets dem Ihrigen entspreche, und trenn ich die sran- zös'tschen Intereklen mit dem gleichen Eifer vev leidigen werbe, wie Sie die englifchm Io wirb nichtdeslrweniger, dessen dürfen Sie sicher lein, niemals ettvaS die Eterzlichkeit meiner Smpsin- bungen beeinträchtigen Es itt nicht unmö^ilich, datt wir. wenn wir beiderseits von derartigen Empfindungen beseelt sind, die Entente wieder effeftin gestalten, und datt eS unS gelingt, ihr die Früchte abzugewinnen, die sie t a r*n kann und mutt, wenn Europa endlich den F leben, bie Sicherheit und die Freiheit der Arbrtt trlcber- flnben soll Empfangen Sie den LtSbrttck meiner ausgezeichneten Hochachtung! PoincarS" Dries MacdonaldS: .Untere beiden Länder haben Seite an Sefte solche Zeilen und Krisen durchlebt und haben gemehrtem solche Opfer gebracht, datt in dem Augenblick, in dem ich die Regierung übern rhme, i-ch Ihnen einen persönlichen Dries übermittele, nicht nur um Sie von dem Wechsel bei Kabinett- zu unterrichten, sondern auch um Ihnen meine Drütte und meine guten Wünsche zu übermitteln. Es ifl mir unangenehm, so viele unerledigte Fragen vvrzusinden, die untere Sorgen und Desürch- tungen erregen, und ich versich re Sie, bah ei meine tägliche Sorge sein wirb, habet mitju- wirken. sie zu unserem gemem amen Ruhen zu regeln. Sic haben Ihre öffentlich: Meinung unb ich habe bie meinige Sie haben Ihre nrbnalen Inte reffen sicherzustellen und zu '•erteibigen unb ich bie meinigen. Auf ben ersten Dlick könnten sie manchmal in Wiberfpruch zudnander stehen, aber ich bin sicher, bah durch eine ä u h c r ft c 2 n - ftrtngung guten Willen- biete Konflikte geregelt werden können, und datt ei möglich fein' wird, die poltiifchen Mittel zu ftiben, die ei Frankreich und Drohbritan im geftallcm werden, cm freundschaftliche- Zu'ammen wirken m;t- einander aufrechtzuerhalten. Dir können offen sein ohne Feindseligkeit unb bie Interessen unterer Länder ohne Feindschaft verteidigen. Auf Stadt»“1; Rykow, Lenins Nachfolger. Der in ‘Berlin lebende russische Emigrünt Dr.-3ng. F. Radtnowitsch schreibt unS. Rykow ist zum 1. Dorfitzenden des Rates der DollSkommiltere, also zum Aachfolger Lenin-, aewählt worden. Diese Wahl war die glücklichste, la vielleicht die einzig mögliche Lösung deS schwierigen RachsolgeproblemS. Sonst Wäre die Sowtetherckchast kaum iortzu'üb.en. Stenn Rykow. tx-her schon S'.ell vertret er Lenin-, Im Rate der Dolkekommissare, ist derjenige Sow- fetmintster, der Centn» Rückzug vom KommunlS- U-.uS z«m Staat-kapitali-rnuS dewuh: Mitgemacht und in bn Oessentlichkel: vertreten bat Rykow und Mssjutln waren die beiden Leiter deS oberen Wirtschaftsrate- al- Lenln-SaufuS lu einem Lenin-Paulu- wurde Mein ehemaliger Derufskollege Rylow — et Ist akademisch gebildeter Ingenieur — gab mir häufig Gelegenheit. seinen au Heben erregen ben Ansprachen während der gefährlichen Uebevgang8*nt In grobem und kleinem Kreife au lauschen 3^ habe mir die wichtigsten Wendungen aufge.;erchnet^ .Vier Jahr« lang.** so sprach er auf einem Do-kauer Kongrett der DolkSwirtschaftSräte. -muhten wir bc, jeder Ernte die erschreckende Dermtnderung der Saatsläche und daS säst Vollständige Derschwin«>en einiger für die Industrie. für die Landwirtfch^ift und für den di- Port wichtiger Erzeugnisse, wie Flachs. Hanf und andere- mehr, beoiachten. DaS geschah nämlich darum, weil dte Dauern bei der Politik gewaltsamer Requistlionen von 05rot kein Interesse an der Erweiterung einer Saatfläche hatten ' Damit gab Rykow al» erster unter ben Sowjetherren zu, bah bie Ernährung-Politik der Bolschewisten von Fehlern war, die da» fom- oeiche Ruhland einer noch nie da gewesenen Hiinger-not au-geliefert haben Tausende von Menschen wurden hingerichtet ober satten noch bi- vor kurzer Zelt in ben Gesängnisfen. nur be-halb, weil sie .fpthincrt**. b h Lebensrnittel ober Induslrieerzcugnisse tm Treten Handel verlaust hatten Heber die neue Politik ber Sowjet regle rung auf bem Gebiete ber Industrie sagte Rykow folitend.s: .Wenn ber freie Hanbel wieder erlaubt wird. Ist eS klar, bah wir genötigt sind, eine Reihe von ilntcmebmungcn, bie still stehen ober schlecht arbeiten, einzelnen Getellschasten, De- nossenschaflen oder Privatpersonen zur Ausbeutung zu übergeben. Wenn irgendein« Fabrik unter einem Privatunternehmer arbeiten kann, während sic bei unS Polisskern still steht, so wäre «S ein Berbreären. sic einem Privatunternehmer nicht zu geben." In einer anderen Versammlung erklärte Rykow: .Früher haben wir unsere Äon- kurrenten getötet unb erschlagen aus bem Wege von Requisitionen unb Konsl "kationen, fetzt aber müssen wir nicht auf bem Wege der Dewalt. fonbern burch eine bessere Arbeitsrnethobe siegen. Sv fam, durch Lenin dekretiert und durch Rtzfo'v össentsich begründet, die Reue ökonomische Politik (nbqcfürM .Rev" genannt) inS heilig« Ruttland Rosig ist die allgemeine Wirtschaftslage beim 2brt»antrttt RvkvwS durckuu» nicht. Liest man die sehr verwickelten Dilan^en der Trust» und Staatsunternehmungen, so sieht man keine Spur von wirklichem Gewinn. Die ungeheuren TetriebSkosten, die Abnutzung der seit langem nicht mehr erneuerten Maschinen, der Mangel an DclricbSkapllal. die Immer noch un.^nügende Arbeitsleistung, die drückende Steu -rlaft, alle- daS wacht die Erzeugung un'avirtschastlich Man zehrt noch am Grundkapital Rykow- Verdienst war e-, auch auf bieten KrebSfchaden hinqewieien zu haben Al- Lenker deS weiteren russischen Echicktal- I wird er sich bemühen müssen, da-telbe zu tun. W^iS in bürge,lichas jeyt dem Bosschewi-mu- im guten entgegen- -ebracht wird. auto- forlgctebtcn. Au- dem Rathaus wurden ganze Aktcnftöhe fortgeschleppt. Del verschiedenen städtischen ‘Beamten, die von (Eine Rede des Reichsministers Jarres. Harburg 5. F:br (Wosss ) D-r A.lchs- mtnifter des Innern Jarre» bei flerfcrn abenh hier eine polt ische Red« Man h ibe. to sag e der Minttter. auch im Ausland' lx-u e ia» Gefühl, datt die gegentoartigen 3ufi mse 5t w >i?r befielen hülfen, foll die Well niJ:. i rammen* geh n Die Arbel en d.r Sach r landigenauS- fchusse In “Berlin dürfe mm mit Ietter Hoffnung befetten. Ödyid krliisserle b?r Redner bte Fvl- gen des Versailler Vertrages. Ton 65 TBiH onen Deuffchtt würden 17,3 dou den Defohvngr > Weitere 2-Sführung.-n bei Mi i'terS galten kv separatistischen “Bestrebungen am Rüetn 3m Zufamm nhmg bimlt erwähnte Jarre». datt er den Gedanken, die Abtrennung westlicher Gebiete von Preutten könne zu einer befrleblgenbenßöfunqber2e» p^rationSfrage l-eitragen für eine Uto- J>»e halte. 3nnerpolitlfch müsse bie (3 hiltunq der Wäh u:ig unb bad Gleiche wich bei S aatefinan- ze » bie Haupssorge fein Es Heist- jetzt, au» der Misere heiaaSzukommen mit der Paiote Den Dilleu zur Armut und Arbeit. Der Au«nahmezastand fdtn: fotengc irichk autgehoben weichen, al» noch Um riebe von ber äust-rsten Rech en oder ber äuherrtcn Lin km zu befürchten feien. Rur während de» Wahlkamps ks dürfte die Aufhd»ung edolgen. Zu den Abtreuuu»gSbeskr:buuaen ber Deutsch« Hannoveraner führte 3arre# au», man habe ihm anlästlich leteus Glückwunschtelegramms an ben .Hannovedchen Kuder- ben Vonvud ber Partel.'ichtelt gemacht. ncret'i'i abend Berlin ocrfal’cn Die £' Mitglieder ber Zwetten Kommis ton beabsichtigen, am Freitag abzureisen. E» wirb nur stoch ein RevUionSsachverstänbiger in Bedir zurückdtetben, um eine Reifte von Fragen zr Prüfer. Die Mitglieder bei Zweiten 2 iSlchuffeS benen bie Kornmifkion DaweS wahrtd/einlutz in Äüne folgen wirb, werden in ParnS den Bericht über ihre Untersuchungen In “Berlin fertigsten Der Berichterstatter deS .Echo de Paris'* glaubt au- guter Quelle mitteilen zu können, hast be* Plan EarpenlierS zur Gründung emer deutschtu Goldnv'eubau. von b*n Sachverttändigen angenommen worden fei. DS fei wahrscheinlich, dast chn auch die deutsche Regierung akzeptieren werbe GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Ürnd »uh Verlag. VrühlFche Uilper1ittir.v»ch' egö Sicinbmdfrei R. £«ii)e le Alelitn. Schriftleiteng oeb Gksch^ftrUele: Zchesskraste 7. r'VereSe^J uw* Englands Standpunkt seht sich P a r l S. 5 Feb- (WTD ) Dte Ha va Sa gen tu r glaubt zu wissen, hast bte Verhandlungen, die zwischen der englischen unb ber fran- zöfischen Regierung in ber Psalzange- l e g e n h « i t gdührl werden, höchstwahdchetn- lich eine Lösung bringen werben, und zwar aus ber Grundlage deS SlatuS quo vor bet Einsetzung der Separatistenrcgierung Da die Separatistenregierung nicht anerkannt sei, tonnten alle Deamten. bte von i h r au»- gewiesen seten. zurückkehren “DaS bie von den Desatzung-behörden ausgesprochenen 2u*toet- sungen anbetresse, so werde man jeden fass» jeden einzelnen Punkt besonders prüfen. Die französische Regierung hatte durch ihren Dvtschaster in London ber englischen Regierung einen Vorschlag unterbreitet, nach bem die „rhemifche Regierung" emer neutralen Partei andrritaut werden solle, In der weder Separatisten noch Rationalisten vertreten wären Dies« Regierung würde der Kontrolle ber Rhetnlanbkonnnission unterstellt werben. Die englische Regierung beharrte indessen nach wie vor aus ihrrin Standpunkt, bah bie rhei nis chen “Beamten ohne weiteres ihre Tätigkeit wieder aufzunehmen hätten, und bah bie Meinungsverschieben heiten zwischen Pari» unb London dem Haager Schiedsgericht, mindestens aber dem Völkerbund unterbreitet werden mühten Dem biplo- matileben “Berichterstatter ber .“Destminister Gazette" zufolge steht bie britische Regierung auf bem Standpunkt, bah bie 5tay bet Verwaltung bet Pfalz eine nutete Angelegenste t des Reiches fei, unb bah die Errichtung einer neuen Regierung auf “Befehl der Votschafterkvnferenz, bie nach ben Wünschen der deutschen Regierung und der groben Mehrheit ber pfälzischen “Bevölkerung lein würde, eine Verletzung dcS Rhein- landabkommen» unb ber Weimarer Verfassung darstellen würde. Der .Petit Paristen" schreibt vssiziöS. man habe in London unb Pari» von einer nahen Zusammenkunft zwischen Macdonald und Poincar^ gdprochen. 3n dieser Firm scheint die Rachricht ein wenig btt Möglichkeit im Augenblick zu übertreiben. Dte beiden Ministerpräsidenten tonnten keine Vorteile auS einer Zu. famrnenfynft ziehen. Ne tm Augenblick, wo die SachverständtaenauSschüsse noch in Deuiickland ihre Arbeiten forttehen, flaltftnbe Man begehe asso ein Llnvecht. Ne Zusammenkunst der beiden Staatsmänner als bevvritebend hinzustellen, e» fei aber nicht weniger wahr, datt sie in französischen diplomatischen Kreisen gewünscht werd«. DaS Reuterbureau erfährt zu dem Dduch Lord ^reweS in ßonbyn, ei bestehe kein Grund zu der Annahme, datt er sich auf etwas andere» beziehe al» auf eine allgemeine Erörterung und den natürlichen Wun'ch deS öd'sschm Datscha fier» in Pari», ben neuen bri isch« Mmisterpräsidenten zu sehen Wo» die Meldungen über Vorschläge anbei reffe, könne man sagen, bah nicht vte< vor- zzi'chlaaen zu fein scheine 3n ber Pfalzfrage beif?t Uroeik habe Frankreich gewsste Vadchlö«^ gemacht. Tie Engländer hätten ihrer Ansicht Ausdruck gegeben, dah die Rhemlandkommissston keine politische Wacht sei. Dezüglich der Eisenbahn bettehe Seine MeinungS- pedche durchzu- führen, fort. RamenS der Radikalen Partei erklärte Herriot, eS sei durch die gestrige Debatte bewiesen, dah daS Ermächtigungsgesetz rechtlich unzulässig sei. Sr habe sich gefragt, wie der Ministerpräsident einen derartigen Gesetzentwurf habe vvrlegen können. Er denke, dah PoincarS, der seit zwei Jahren durch die auswärtige Politik fast absorbiert sei, sich geweigert habe, sich mit der inneren Politik zu befassen, und dah er deshalb dem Drängen seiner Mitarbeiter nachgebe und, überrascht durch die Frankenkrise, einen improvisierten Gesetzentwurf eingebracht habe, in dem schkiehlich finanzielle Mastnahmen enthalten seien. Die gefchgebcrtlcbe Gewalt könne nicht übertragen werden. Aufrichtige Republikaner hätten also nicht das Recht, Artikel 1 des Gesetze- anzunehmen -3t geb: wohl zu, dah die Regierung sich verpflichte, die Dekrete, die sie erlasse, in einem Zeitraum von sechs Monaten durch das Parlament ratifizieren zu lassen. Etwas Aehnliches habe unter dem ersten Kaiserreich nicht die Gefahr beseitigt, und diese Tatsache allein beweise schon, dah die Dekretr gegen die Derfasfung verstoßen. Auch dem Staatsrat könne die Kammer keine gesetzgeberischen Befugni'se zuer'eanen. Herriot beschwerte sich darüber, dih die Verwaltungreform, die man schon 1923 durch ein Gesetz angenommen habe, nicht durchgeführl ist. Er habe das größte Vertrauen zu dem Ministerpräsidenten, aber er glaube, dah seine BureauS absolut unfähig feien, einen derartigen Wechsel durchzuführen. In sechs Monaten werde man vielleicht die Kammer vor eine Verwnl ungsrckrm stellen. Man könne aber nicht sechs oder acht Monate unter einem suspensiven Regime leben. Zum Schluß feinet Rede warnte Herriot Poincarö, dieses Gesetz ohne die Mitard.it der gesamten öffentlichen Meinung durchzusehen. Es sei unklug, ein derartiges Regime kurz nach dem Kriege durchdrücken zu wollen. Aber den zweiten Paragravhen. der daS Recht zuerkenne, aus dem Weg? der Erlasse gesetzwidrige Mahnahmen zu tr.-^fen, aoerioc er niemals annehmen, bmm eine derartige Zustimmung werde die Grenzen der revublikanifchen Barter beschränken. Selbst ein mähiger Republikaner könne der offenkundigen Verletzung Mr Verfassung und deS republikanischen RechleS nicht zustimmen. Poiriear6 ergreift darauf das Wort, um sich für den AuS- schluh auS der republikanischen Mehrheit bei Hcrrtvt zu bedanken. Der Artikel 1 nehme dem Parlament keine- seiner Rechte. Die Mmister gehörten nicht zu denen, hi? daS Regime mit Ungeduld ertrügen. Sie seien ihm tm Gegenteil ergeben. Sie dächten nicht an die Diktatur. Die Auffassung und der Wille Frankreichs verlangen Ersparnisse. Gr wolle nicht untersuchen, ob am Anfang das Wort oder die Tat wor. Aber bei dem Regime Frankreichs gehe das Wort der Tat voraus. Das Gesetz, daS die Regierung verlcmge, erwarte sie nur von dem Vertrauen deS Parlaments. DaS Ministerium habe tn der letzten Woche bewiesen, dah es dir parlamentarisch» Mitarbeit nicht fürchte, rm Gegenteil, dah es sie suche. Der Abg Paul B o n c o u r t habe gestern b*c Regierung vorgeworfen, dah sre daS Geld nicht bei den Kri?gsg?w nnlrm suche. Aber gerade um bei diesen neuen Reichen das neue Geld einzukassieren, verlange die Rez'erung daS Ermächtigungsgesetz. In den befreiten Gebieten könne niemand die Höhe der mihbräuchlich ausbezahlten Summen beziffern, bevor nicht ein kompetenter AuSschuh gesprochen habe. Ter vorliegende Paragraph fordere von der Regierung Gripa misse. Der Abg. Herriot habe aufgefvrdert, ihn anzunehm^m aber im übrigen das Ermächtigungsgesetz abzulehren. Folge man ihm, dann könne die Regierung eine gaiue Reihe von Ersparnissen durchführen. Das müsse rasch geschehen, wenn es einen Zweck haben solle. Die Regierung verlange nur das Recht und die Mittel, provisorisch eine Initiative zu ergreifen. Jedes- mal. wenn die erlassene« Dekrete den bestehenden Gesetzen widersprächen, werde man ihre Ratifizierung verlangen. Die Regierung wolle unter der Autorität und unter der äleberwachung deS Parlaments Vorgehen. Sie sei also in diesem Falle der Vollstrecker des WillenS des Parlaments und des Landes. Sie konzentriere den Willen, ihn nicht zersliehen zu lassen. Während des Kriege- und nach dem Kriege habe weder bn# Parlament noch irgendein Republikaner irgendeine Gesahr in diesem Doraehen erblickt. Die öffentliche Mei- nung werde sehr enttäuscht sein, wenn das Parlament jetzt nicht rasch zu einer Lösung gelange. Gr erklärt, dah diejenigen lhn beleidigten, die ihm inkonstitutionelle Hintergedanken unterstellten ober die darauf ihre Hoffnung setzten. @t habe nicht daran gedacht, ein Regime der Dekrete einzusehen. Gr habe nicht medergeschrieben, dah der Präsident der Republik das Recht habe, so lange im Ministerrat Dekrete zu erlassen, die gesetzliche Kraft erlangen sollten. DaS fei der Mann gewesen, der den Rubikon habe überschreiten wollen (Caillau f). Der Abg. Her r io t verlangt das Wort, aber Pvincars fährt fort und erklärt, er wundere sich«, dah man darüber erstaunt sei, dah er einen Politiker in die Debatte ziehe, der an der Schwelle gewisser Kongresse zu erscheinen pflege. Der Abg. Sperrte-1 ruft dazwischen: „®ine Partei, wie die meinige, muh nach ihren politischen Akten beurteilt werden." Gin Abgeordneter erklärt, Herriot habe sich jüngst mit Eaillau x besprochen, der seine politischer. Umtriebe fortsetzte. Der Abg Herriot er- widerst: „Mit allen meinen Kräften widersetze ich mich einem derartigen Spionieren, das sich mit meinen persönlichen Schritten beschäftigt. (D'.e Linke applaudiert, auS den Reihen des Rationalen Blocks ertönen ironische Zwischenrufe.) GS erfolgt ein heftiger Zusammenstoß zwischen dem Kriegsminister Mag »not und den kommunistischen Abgeordneten L a f o n t und Vailant-Cou tarier. Der erstere fragt, welche Tätigkeit der Krieg8minifter abend» uuS- übe Der Krieg-Minister fragt: .WaS wollen Sie damit sagen?" Lasoni antwortet: .In gewissen politischen Kreisen schreibt man Ihnen btc Absicht zu. Sie wollten noch viel weiter gehen." Krieg-Minister Maginot antwortet: .Das sind dumme Redensarten." Der kommunistische Abgeordnete Daiilant-Touturier unterstützt den Abgeordneten Lafont, worauf Minister Magrnot ruft: .Sie sind em Elender Ich werde daS beweisen und erflären, welch schmutziges Handwerk Sie vollbringen." P v i n c a r 4 versucht den Krieg-minister zu beruhigen. Kammerpräsident Peret fordert den Abg Lafont auf. stillzuschweigen, und den Kriegsminister, diesen persönlichen Zwischenfall nicht zu verlängern. Der Ministerpräsident woNe in seiner Rede fortfahren. Poincarö erklärt angesick's diese- Zwischenfalls. die Regierung den'e nicht daran, weder zu Fuß noch hoch zu Roh irgendeinen symbolischen Fluh zu überf«treten. DaS Ge'etz. das die Kammer jetzt bet duftige, habe auch Brianb bereit- ein- gebracht Pokcare beruft sich zugunsten des Er- mächttaimasgesetze- auf einen Präzedenzfall von 1897, bei Dein da- Parlament die Regierung zur Durchführung der Meiallzö'.lo ermächttgte. 1913 seien ähnliche Maßnahmen gc:i offen worden. Der Ginwanb. dah man damals im Kriege gestanden habe, lasse sich damit beantworten, dah diese Mahnahmen vtS in oaS Iayr 1922 nmetn bet- behalten worden seien. Selbst heute noch habe die Regierung das Recht, gewisse Zölle durch eine Verordnung abzuändern un er dem Vorbehalt, dah sie kiesen Entschluh alsdann in einem Gesetzentwurf einbringe. Bei dem vorliegenden Fall handele eS sich lediglich darum. Der Regierung unter gewissen Bedingungen eine Ermächtigung zu erteilen. Die -Regierung loeabsichnge mit den gcplmten Ersparnisse« nur ein von der Finanzkrmmiflion begonnenes Werk fvrtzu'eyen. Sie wolle auch in teiner Weife bte wirtschaftliche Erholung deS Lande- beeinträchtigen. Es handele sich nicht darum, den Beamten ihre wohlerworbenen Rechte zu entziehen, 'ondern vielmehr darum, den nationalen Aufschwung nicht durch eine rückständige Verwaltung die mit zu viel Beamten arbei:e, zu hemmen. Poincare spricht im weiteren Verlauf von den Ersparnissen, die noch gemacht werden könnten, und erklärt, als er die Regier ung übernommen habe, feien bereit- ein Ministerium und mehrere plnterstaatssekretariute aufgehoben gewesen. Er iperbe die Frage prüfen, was sich in dieser Hinsicht noch weiter tun liehe. Es wunder« ihn, fährt Poincare fort, datz Herriot und Don-- court die Republik für gefährdet hielten, und erklärt, kein Republikaner könne der Regierung die Gefolgschaft verweigern. Wenn Herriot getagt hätte, keiner von meinen Parteifreunden kann, sofern er meine Auffassung teilt, für die Regierung stimmen, so hätte er das begriffen. Er sei überzeugt, dah Herrtot und Boncourt sicher ausgezeichnete Republikaner seien, aber es käme ihnen nicht das Monopol de- RepublikaniS- mu8 zu. Der Abgeordnete Isaac unterstützt die Forderung der Regierung und erklärt, die Kammer handele i.n Geiste der französischen Revolution, wenn sie der Regierung die Waffen in die Hand gebe, um den Wicken deS Lande- durchzuführen. Hierauf wird Schluß der Debatte über Art. 1 mit 335 gegen 18 Stimmen angenommen und schlich sich auf Verlangen PoincarSS mit 325 gegen 218 Stimmen btc Vertagung auf morgen vormittag beschlossen. Aus Stadt und Land. Gießen, den 6. Februar 1924. Die Beisitzer beim Lchlichtungs- ansschuft. Vom SchlichtungsauSschuh der Provinz Oberhessen in Giehen wird un- mfigeieilt: Durch die Verordnung über bat Schlichtung-» wesen vom 30. Oktober 1923, die seit dem 1. Januar 1924 gilt, treten an die Stelle der bisherigen Schlichtungsausschüsse neue Schlichtung-- a u s s ch ü s s e. Das Hessische Ministerium für Arbeit und Wirtschaft hat durch Bekanntmachung vom 22. Januar 1924 die Errichtung de- Schlichtungsausschufse« Gießen für die Provinz Oberhessen mit dem Sitz tn Giehen bestimmt. In den Angelegenheiten, die die eigenlliche Aufgabe de- Dchlichtuag-ausschusfe- bilben, nämlich in den Schlichtungsfachen (De» samtstreitigkeiten), teilt sich da- Verfahren in ein Vorverfahren vor dem unparteiischen Vorsitzenden, und in die Verhandlung vor der Schlich» rungsausschuhkammer, wenn in dem Vorverfahren der Abschluh einer Gesamtvereinbarung nicht her- keigeführi worden ist. Die Schlichtung-auSschutz- Fammer besteht aus dem unparteiischen Vorsitzenden und je zwei Beisitzern der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer. In den Angelegenheiten, die dem Schllch- tungsauSschuh als Ersatzstelle de- Arbe'cksgerichie- in bestimmten Fallen des Detrieb-rätegrsetzes, der Landarbcitsordnunz und des ReichSvcrsorgungS- gesetzes überwiesen sind, und in denen zum Tell ein Llrteilsversahren, zum Teil ein Deschluhver- fuhren eingeführt ist, wird da, wo der Vor- Rtzende nicht allein tätig toitb, je ein Beisitzer :r Arbeitgeber und Arbeitnehmer zugrzogcn. Die Beisitzer werden durch die oberste 2an- beSbehörde, in Hessen bas Ministerium für Arbeit und Wirtschaft, aus drei Jahre berusen. Beisitzer fonnen nur deutsche Reich-angehörige sein, die das 24. Lebensjahr vollendet haben und im Bezirk deS SchlichtungsauSschusses ihren Betrieb-- sitz, ober mangels eine- solchen ihren Wohrisitz Huben ober beschäftigt sind. Arbeitgeberbeisiher bürfen nur Arbeitgeber sein.. Den Arbeitgebern stehen gleich VvrstanbS- mitglieber und gesetzliche Vertreter von juristischen Personen und von Personengesamtbeiten de- öfscntlichen und deS privaten Rechte-, AussichtS- ratsmitglieder mit Ausnahme der vom Betnebs- rat entsandten, öffentliche Beamte nach näheer Anordnung der zuständigen obersten Reichs- oder Landesbehörde, Geschäftsführer und Betriebsleiter, soweit sie selbständig zur Einstellung von Arbeitnehmern in den Betrieb ober bte Betriebsabteilung berechtigt sink», ober soweit ihnen Prokura, Handlungsvollmachr ober Generalvollmacht erteilt ist, und satzungSmähige Vertreter ober bevollmächtigte Angestellte wirtschaftlicher Dereind- gungen von Arbeitgebern. Arbeitnehmerbeisitzer dürfen nur Arbeitnehmer sein. Den Arbeitnehmern stehen sahungSmä- tzige Vertreter oder bevollmächtigte Angestellte wirtschaftlicher Vereinigungen von Arbeitnehmern gleich. Die Berufung der Beisitzer geschieht auf Vorschlag der wirtschaftlichen Ver- eintgungen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer des Bezirke-. Bei bet Berufung sollen bte verschiedenen Teile und die hauptsächlichen DewerbSzwetae, Berus-arten und DetriebsaNen des Bezirkes oerücksichckgt werben. Die Vorschlagslisten ber wirtschaftlichen Vereinigungen ber Arbeitgeber und ber Arbeitnehmer fallen Metern Erfordernis Rechnung tragen. Es sind bei den Arbeitnehmern getrennte Vorschlagslisten für Arbeiter und für QtagcftdUe aufzu stellen. Die Hcbemabme deS Bris tzeramteS kann ablehnen: 1. wer daS 65 Lebensjahr vollendet hat: 2. wer durch Krankheit oder Gebrechen verhindert ist, daS Amt ordnung-mähjg zu führen; 3. wer durch andere ehrenamckichs Tätigkeit für btt Allgemeinheit fo in Anspruch genommen tft. dass ihm die llebemabme deS Amtes nicht zugrmutri werden kann; 4. wer in ben letzten brei Jabern vor der Berufung alS Beisitzer eine- Schlich- tungsausschutfe- tätig getre'cn ist; 5. ösfentl'chr Beamte auf Verlangen ihrer vorgesetzten Dienstbehörde. Die Beisitzer erhalten für bte Teilnahme an Sitzungen eine Entschädigung, außerdem bei Reisen Tagegelder und Fahrkofterr. Die Sckürchtung-au-schüsse haben fei: etwa 5 Jahren bk wichtige Au»gäbe ber Erhaltung de- Wirtschaftsfricbcurs er.ültt unb auch auf der neuen ®ru.if(age, auf die sie nun gesellt sind, dienen sie in der Huuvtsache dazu, ben u '.eestbnrn Fortgang deS Win chaftsfrirke'S zu fördern, indem sie zum Abschluh von Gesamtvereir.bartmgen lTarifveNrägen und Betck.b-vervinbarungen) Hckfe leisten. Hierbei kommt den Beilihern ber Sa lichtung-ruSschüsse ei e beteuttingsvolle Stellung in der ilnterirühun3 bei Vor i-enden zu, und c- ist für alle beteiligten Kreise nötig, als Beisitzer geeignete Personen vorzufchlagen, bte genügend Kc.ntnisse und Erfahrung in vslk-Din- schoftlichen Angelegenpeiten haben und auch bereit sind, in verontworlungsvoller Sdlung tätig mitzuarbeiten. Die w.rtschaf lichen Deret-tigurigen der Arbeitgeber und ber Arb.it nehmet haben Gelegen Hit, durch Vorschlagslisten ihre Wünsche zum Ausdruck zu bringen. Es sei in btefem Zusammenhang auf die QJela-uttmabuJwg MS Schlich» tungsau:schu!ses der Provinz 0berufen tn unserer Ausgabe vom Samstag verwiesen. ♦ * Ernannt tourben: bte Rotare Geh Justiz rat Otto Hallwachs tn Dannstabt, Iu- stizrat Dr Heinrich Rehm Alsfeld und Iusü;- rat Dr. Otto Bing in Mainz zu Mttgliedera, deS Tiszi 'l narhofes für Rotare; bte Rotare Iustizrat Dr Artur Osann in Darmstabt, Iu- stizrat It. Ernst Rose nberg in Gehen und St. Franz Kirstcin in Mainz zu stt-llvertretenden Mitgliedern Ms DtsziplinarhofeS für Rotare., die Rotare Dr. Siegsr.ed Guagenheim in' Offenbach und Eduard S t ä d 11 in Darmstadt zu Mitgliedern ber Difzrplinarkammer für bte Olotare der Provinz Starkenburg; bk Rotare Theodor Kleinschmidt in Darmstadt unb Hermann Schollmaher m Groh-Gerau zu stellvertretenden Mitgliedern ber Diszipliuarkammer für Rotare ber Provinz Starkenburg; die Tlotane Iustizrat Hermann Katz in Giehen unb Theodor Bcilstein in Grimberg zu Witglirbern ber Disziplinarkammer rür Rotare ber Provinz Ober» Hessen, die Rotare Artur Stahl in Lab-Ruu- tzeim unb Otto Iöckel tn Friedberg zu stellvertretenden Mttgli bern ber Äszipltnrirkammer für Rotare ber Provinz Ober Hessen; bk Rotare Iustizrat Dr. Johann Reinharbt in Mainz unb Karl Jost in Alzey zu Mitgliedern der Diszi- plinarkammer für Rotare bet Provinz Rheinhessen und bte Rotare Iustizrat August Scheuermann in Worms imb Dr. Karl Braden tn Vinnen zu stellvertretenden Mitgliedern der Dis-iplinarkammcr für Rotare ber Provinz Rheinhessen, alle für die Jahre 1924, 1925 unb 1926. ** Au - dem (Siebener Stande-- amtStegister. SS verstarben in unscrerStadt: 15. Januar Margarete Ranft, g b Stillen dach, Witwe, 60 Ittzrc alt, Lanbnann krähe 16. Marie Kum, ohn? B:tuf, 71 Jahre alt. Lichrt ©trabe 74. 16. Luise Wabenofuhl. geb. Hofmann, 76 Jahre alt, Dleichstvabe 3 t. 17. Wilhrim Bergen, Dreher 50 Jahre alt, Löberstrahc 7. Frieda Habicht, 7 Monate all, Teufel-lustgärtchen 5 18 Auguste Müller, geb. Kohl ermann, 65 Iahte alt. Wil- belmftrabc 8. 19. Helmut Wteler 2 Monate alt, Licher ©trabe 65. 20. Philipp ©chomber. Dach- becket, 24 Iahte alt, Löweagasse 19. 21. Gerhard Leib, Krankenwärter, 19 Jahre all. Ksinck- strabe 32. Emma Kohlhcher, ohne Beruf, 63Jahre alt, Lubwigstrahe 12. August Hofmann, ohne Beruf, 67 Jahre alt, Lichcr ©trabe 74. 22. Mar- $ trete Schmidt, geb. Gerhard. 69 Jahre alt, rofbotfer ©trabe 13. 23. Berta Br obreich, ohne Beruf, 76 Jahre alt, Licher ©trabe 74. 24 Amie- marie Thibaut. 2 Monate alt, Bahnhofslrabe 73. ©ufanne Weller, geb. Hahn, 74 Jahre alt. Reustabt 4. 25. Henriette Kitz, geb. Murr. 65 Jahre alt, Marburger ©trabe 77. Marie Fischer, geb. Fohl, Witwe, 70 Jahre alt, Wolfstrabe 20. Marie Lenz, geb. Roll, Räherin, 80 Jahre alt. Branbgasse 6. Apollonia Zinner, geb.Meiethöfer, Witwe, 66 Jahre alt. Dleichstrahe 6. 26, Adolf Dechert, ohne Beruf, 67 Jahre alt. Licher Str. 74. 27. Gustav Pfuhl, 2 Jahre alt, Selter«weg 36. Paula Müller, Dienstmädchen, 26 Jahn ult, Licker Strabo 103. 29 August Rausch. Arbeiter, 30 Iahte alt, ßtcbtgftrabe 17. Wilhelm Wievrecht, Schäfternacher, 57 Jahre alt. Sonnenstrube 11. 30. Ludwig Walther, Kaufmann, 72 Jahre alt, Walltorstrube 2. Anna Köhler, geb. Polllka, 51 Iahte alt, Plvckstrabe 5. Vornoti.zen. — Tage-kalender für Mittwoch: ©tabttbeatei: 7 Uhr .Menschikow und Katharina". — Kath Dorein-Hau- 8 Uhr Licht bi lder-Bortrag . Sin Weg zum eigenen Heim". — D H B : 8 Mbt im Kaufrn Derei »shuu- Vortrag Über .Weg und Wille de- D. H D in Politik unb Wirtschaft". — R.-S. Germania: 8 llhr Hauptversammlung. — Lichtfvielhau-, Buhnhofstrabe: .Die Xragöbte der Liebe" unb .EHawlinS erster Shezwist". — Palast-Lichtspiele: .Der D^fferkönig von Reuyork^ unb .Der Herr ber Berge". — Eine Kundgebung für die besetzten Gebiete veranstaltet da- Rheinlund- amt der (Siebener Studentenschaft am nächsten Sonntag nachmittag in der Reuen Aula il a. wird der B,"ichsminister des Innern Dr Jarre- sprechen. Starke- Interesse dürfte dieser Kundgebung überall gewib sein. — Bereinigung der Gießener Kunstfreunde Am nächsten Sam-tag. 9. Februar, 8'/, übt abends, wird der Kunsthistoriker Profekfot Dr. Habicht von der Technischen Hochschule in Hannover tm großen Höf saal der Univer'i ät einen Lichtbildorvorirag über .Srprefsive Plastik de- Mittelalter»" hallen. Da- Th-ma entspricht in besonderer Weise dem Zeitgefühl, da- fich zutückwenMt zu den Gestalten einer verschollenen Welt, um aus der gewaltigen Ausdruckskunst der Vergangenheit Trost zu empfangen für eine zerrissene Gegenwart. (Siehe Anzeigenteil.) — Die Deutsche Vvlk-partet t» U MB SSt fe.* A,«^ ^nnflebttoh»- rD5'®ttau z, fe, Nt ixt* 5-Ä ÄaxÄc entr Ctanbti» wn In urftrtreiabf 'lt. 0. Cllllretui »in trabt 16.ait( alt. Lichn Strobe A §9fnufin. Z6 jjfct Hm Demen. frtbrr ' l Sritba AiM^ lchen 5 I8. $Lq i*'e 55 Fihn alt. Di!- lie'tt 2 Mviult alt, vv Lchombn. M 19. 21. Iihre all. ÄW- o(yne Jenil.fiöol’re juft Hofmann, vH« Slmhe U. 22 Dar. nb. 69 Jibtr alt, erta "brodlrih. oh« Ltrohe 14.24 3rt« lt, MnbofftrabfTl . 14 3abrt alt, 3tj« geb Man, 65 Iaht Marte sicher, geb. alt Dolfllmhe 20. ibertn, 80 JW < mcr, gcb.Meterbbler. chstnlhe 6. 2i Äbr I jre all, Li her 8ir. 'A. » alt, Srltersveg 36. hcn. 25 Dabn alt, ust Arbeltn. MlbelrnMvwK (t ßonnaflrabt H. mann, 8» ** löhler. geb. PolUla, >en- . . fflr DtttvoS ij/otp jnb rtragübtr »-JK3£ trabe: erster pänlg von ■■••ü’mÜiIK tenlchat' «. u j. 'SÄ"*4 Mirfte aitb««»’ &*■ n aus u rr jCTbcli 1 "skK ? Seg«»°^ rE? * 0ie6e#\ tf^ an’SSt <2’3tuen. Satz et BerMbe in, bet ualAngff (tote bet .•** Qüi*- Meldet«, an bet TDe'.ter bet Oder- Best In • ■ en beobacht« wurde Ws Ih ein befenberl Grobes ■ftmblar, aber febr abgem.igert Kreis Schotten. Laubach 5 Fest. Gestern hat »lebet tn altgewohnter IBdfe ün .Soimler Hof" die La u ba ch- B a u m k t r che r ober *Bla< Gef el l schaf t gemm Ms bandelt sich em ein OUiiw'iecWm. da» tlch aei dnn Ultteialter bis tn bie Öeaenwart gerrtui imb fibtf volle 3abr- ♦uwberte überdauert hat Geyen bas Aifrr 1400. de Laubad «ich ,ur Stabt enfwldeltt. gingen verschiedene Dors'chu'ten in den T^lem bet TBel- ier und des Seenbads ein. Die Bewohner bleiet Dörfer flebeltrn nab Oaubab übet, freiwillig, ohne lebe Rötigung. bah ein Adi von Hu.'da oder em Graf zu Solms Ile »erfiört habe, Ift eine Hobt Sage ohne lebe Begründung Ebensowenig find Ne ün DreebiglShrigen Krieg Bertdbtmifiben. Sie find über zwei Iahrhunderie früher tut- gegangen. Sie Grafe« tu Solms aber waren um 1400 noch gar nicht tn unterer Gegend 3a jenen au»geganacmn Dörfern geddn auch Baume nf eh en ober Baumkltchen. Qh Hebet- rercr letzten Seftfenung auf das Ckibr 1201 zurückgeht. wird da» Gelände all- sähilich auf St. Blafius-Tag (3 Februar) in 15 Voten wechselnd unter den Anlcilb. nnchiicNen durch einen besonderen Schult bei tz verlost Da» Gelände umfaßt zusammen gegen 30 Morgen firftber fand eine feierliche Mahlzeit auf dem R a I ba u » statt. Um 10 Uhr begann geltem dir Tagung. Erster Schalt--ih war Landwirt Heinrich Röder, zweiter Schultheih Landwirt Karl ?ra n z, Ehrenschultheih der Veteran Konrad alzmann. der leit 52 Iahet« ist äum erstenmal seit dem Weltkrieg fand wieder g«.meinlchaltliche Mittags- und Abendmahlzeit statt. Qm: straffe Ordnung wird bei der Tagung beobachtet, wer dagegen fehlt, wird mit schwerer Geldstrafe belegt, tote tn diesem Jahre wieder scharf durchgelührt wurde. Um 9 Uhr bewegte sich ein Fackelzug der Mitglieder vom Volmser Hof" nach dem Hause be» Ersten Jdw'th'Iben, wo bte Schlußsitzung unter fr-h- lichen Gelängen stattland. Bi» tn da» 18 IaHr- bunbert hinein wurde noch an der Stätte der Kirche zu Baumenseen aus Himmelsahrt ein e'nitCL-bienft durch den Pfarrer von Gonterskirchen abgcbalten. Handel. Berliner Börse. Berlin, 5. Febr. (TDolft) Da bie Sbeku- Urtion zu Bötfenbeainn in einer Anzahl «stern nerchäitnismästlg geltiegenrr Papier« Realisationen Dornabm, war die Rursbildung »unächst un- finMllkb Tie Steigerungen und Rückgänge In Ausmahe von ungefähr cm bis drei Billionen dielten sich ungdabr bie Daae Die Grund- ‘tlmmung war aber trotzdem als fest zu beHkichnen. teil das Publikum Infolge der bei der Beleihung ton TDcrtbabieien letten» der Bandseil lugcftan- denen Erleichterungen mit Älu’en tn bitten vor- »ehmllch aber zu Ginbeitskurfen gehandelten 3n- dustrievapieren vorsichtig forlfubr. Dies bewirkte, bah die feste Grundstimmung sich später um so merklicher durchsetzte, al» gleichzeitig dir Börsen- Ipihilation, die vom Binlen- und Schiffahrt»- «ai1t aus den noch räumlich benachbanen Moa- tanmartt abgetoanbert war. aus diesem in Ober- schlesischen Papieren und Harpenern ziemlich umfangreiche Käufe vvrnahm. Io datz diel« ziemlich an^ehnsiche Äurggetoomt er,»eisen, bie hei den Führern der Bewe>gu'm »äm1»ch Hohenlohe und Harpenern 5 bi» 7 BtuioncB Profit betragen Auch fbr Elektro- Ehemtlch« |»ax. für eine Anzahl MafchtnrafadrU- jnb Xefttial**. ferner für Balutapapiere erhielt sich das JnierwHe bei mässigen toei irren Ru sstef gerange« Das Geschäft war zwar im Dergle-.ch zu gestern etwas geringer, in den zu gehandeUrn 3n- bufin«2>at>invn aber infolge der dort au demerstm- ben stärke.en 'Seiet.tjung de» Publikum» gröber. In heimischen Renten hat da» Angebot etwas nachgelatt.m «v hab leichte Erholungen etntraten AnslönN L-- Renten betxiu; te'rn t» aNgeincinen Ihren Kursstand 3« der Süssigkeit des Geid- marktes leane am Deoilenmarst hat sich nichts von Bedeutung verändert. Frankfurter Börse. Frankfurt a M, 5 Febr. rentzonz Gut behauptet — Dorbörslich begegneten 5pr?wut Kraegsarl ih« timger Rach»rag«. wodurch der Kurs sich etwas erchokte Oer Kurs bewegte sich Jwisch en IVO gnb 125 THIIl arben. Auch rawine lteve Anleihcn waren wieder etwas gesuchter, wie vveufstche Konlols. »peng Baden schwach Ta» SesHäN in amtlich n-ch« netwrtei Werten war Nein Hammonir A-G bis iu 24 503 au hören Becker Stadl 11 800. Becker Kohle 12 063, Adi 11000, Uta 11 500. lug 3033. Höl'alta »006. Untertrenfen 630. Hanta Vtonb 3000. Rastatter Waggon 8X0 Kob,U»erk Rheydt 12 000 Aut den variablen Märkten hrrrlchte teil weste wieder gröbere Zurückhaltung Tetm'.e. behauptet. Ad- lertocrfle f.-fkr Maschinen »ab.U •OlUac« waren zunächst gefragter, dann schwächer Auch Moenus angeb^eiL Etwas Intereste trat für Bogt u. Hacstner ein, w.lche höher ein legten Oie Werfe des Antliiko-v-ern» lagen gientiid) fest Badische Anilin lebhaffer. Meter befestigt waren Iell- stost Alchasfrnburg und Waldhsi. Bankaktien unterlagen mlhtgee Schwankungc« Hapag und Rorbdrutich-r Ll t>b kaum verändert. Sbantuna- bahn abg« chwächt Montanpapiere erSffneten in be*vlitfller Haltung TL oberfchlelIschen Werte neiden bei m nimalm Um'dbrt zu nütltgen Befestigungen Bevorzugt stnd Itzaro Für einzeln« audertoerte wurden leicht erhöhte Prri e angelegt Für die Bauattien hat dne Rachsrag« nachgelasten. Ünionbreimet.l Kel-l 11 500. Spinnerei Ham- werfen fester BaukroleA. (Ohne Gewähr.) Devisenmarkt Berlin—Fra»kf»rt a. HL (Xelegrapbt( ' -7", -«z Md U«6.W. Md Frfl -Wnrrn I7VO»iih IV4ii>ÖiO i7v/. o«i»4»ru t oi.fii (rbTlfftantn. Ä'.'xpnn *117 010 z flcprnbaafn Jwr.TMiX»' «HlTf «in» 7 , ...... toau) ^icftelm . iiiz..T»i «rMiiv,:ro y?» me.rv- »b in».:*» M» Ä#lhnaierL |(*7xenrrn. i.r.; Vfti 1» |<Ö" .»inpitHWim») ,\frllf n . . IKVA.iM-JU IXltf/UXi* lM7t7lxv-*< lk'i.rK,»,mu t-OBbon . . IKIM.'W -Wb'lMMfl.a. Mb UM.ye) Mb 4?K',.W> Mb 1-0 4,76 «biM145 -5«b UVb4:Md •JJfiinpt! . . Tart« .. - IWeef-t-M-iilS»1 IW» tUJOW IXWXM »; r.i-vuxxi* • .ah/UAA»».- .37-*»vüux) tzp«iueö . . ■hffljii f • j3LtitiuuuAjL>jjbö46uuuuui »KUMM! «MlÜW Tuuuuuu Crfl-ebetfi. eot'.ioji GM'.töOO f!3neimin^i37ii 1451W l4X8ä>f U937M00 Furn^Jlirtl N7.^L>" Mb Mo un»u*v | j7fi,VO Md । Ät,47Ni Md JriuljarUn . » 174 »«»' SiIWHjuuu stapan . . Md k-74,fl75 Mb i 5^7.»M^> « ,0t IRb *to t* Jan. 1*77 *»mxi .»IL? üwh 1-7. '.MXM ' WlTS XWJ t^ljrab . M74UIA1K» ,’»j..4UUHA 60| 4 mxm 504 »W UI t ttaboa . LMdbtMA*' .» 1 »»«ufll Vrv'tt«. 6. Kettrrt............ e.fnunl M tJib...... ÜS'rrrerrfr fflrW ...... 1 oimtrr ' ...... . Bf eiter öl*«......... tauf i ...... aranfiunrr flrmaturrn . . . tRttaDod2773 an den wfeft Anz. erbeten. Verkauf eines größeren Postens Anzüge und Paletots in Herren- und Jünglings-Größen (einzelne Teile aus letzter Saison) zu bedeutend ermäßigten Preisen! lll Imd fallflg«ericcM?m|! H. Böhringer Bückingstraße 5 11 bei der Marburger Str. \ । ■ ' ■'’i J Verkäufe Garten nabe Cbreafltnil zu oerkau'en. Lchrtitl flnfleb. unter '15776 an den ^reh. Lu». Bücher iStorms eel. Werke Fdda, Säten, ytlbmapp'n u. a. zu orrtairfen 564D Wolkeutaffe 27 II Livischeu 1 u. 3 Uhr- 2 ers-.klassige spninylätiio. Eber vered Vnnbftbroeln, zu »erlaufen bei m Heinrich LlöS III., Ltanaeurod» -wachsamer benrscher SMtM in oerL bei <<2o eaib, Schallte. Ift SltWt ond graue Uniformen, pelzsiefutterle (Gummistiefel zu verkaufen aim Lckneitzrrfnkifltr Carl Bickel. Sonnenürahe 31. 80 bis 40 Zentner gutes MWH netten M-tiftpebot tu »erfnuftn. 012772 ^riedr. Neal, ^auttsbach. WWlMUlW» Xeaar Sclbftfpanntr- Drilling Pal 16. Ift 13 Olreenrr C.ner riearlverichluh. ' entern. Vt üer. Varr. Menaziu. OornbiflclbclcbL, bodjf. xlaebftürf- «raune bttl *u cert 9laL ab»H. d. «ie'i. Hn». 7®Ü FntieWel Danatratai Irlb •iatrallM«: 8rabchel!Ilsch.lH2:Pl $diellh8Ctejroj.„48„ Sertcchl „55„ Machs o.bpL 30. Grüae Heftige .28. Bflcinei . 7-nt-fole 24rJ. 1ttrt.ig Unu PiLMH. Mnl^kchm. 28. Reh. Kalbfleisch -iebUftrahe 71. TeL Itrtk (757c Seehklüt e. L Sfltnion o. 8. Seelocös o. 8. (äolööiiMM. tn ganzen Hischen und Im Ausschnitt emnfteblt **■* Georg WM MttLeflyejrMete Au» täglich Irisch elntreflenben Zufuhren errpieble alle Arten ..... .......... Seefische zu enorm bi Ü la en v reifen. (77 ic Baisl). Fiscbbao'ig. e. tt-ch 9iad)f. Schul sttckft Lei. 1L1L Zigamnmacher u. Wickelmacher gesucht. e. S WM mZ Metzelsuppe ZUeiue» U Friedr. Teipel. 746V Donnerstag, den 7. Februar, 8 Uhr bedeutend verstärktes Orchester Eintritt frei! Eintritt frei! 749c Kauf Verkauf Junger A'llhmawehlne, Qiirllffmfltt 15ncu' *” verkauf, {junjiqnyn Nhb. t. b.WekOÖfiSit. Roll. Alt verkaufen. d. ©ieh. ?l,?r Lchifseub. LvegL4. I Lichtspielhaus sähe, fähige Orangen, 3 Stück 25; Ja! gurt Sov Die trauernden Hinterbliebenen: Marie Neidei geb. Langsdorf Familie Jakob Neidei II. Familie Wilh. Langsdorf I. M. 5< &n$ »ichei baren bi Mr bet ' bitte 6ettl 6titi Mto ter flrönercr Sluzablung sofort au verkaufen. HanSbcs. Verein. Nähere- °*«M GeschäflSs. Recker Lanbar.-Pb-Vl. 101. | Kaufgesuche | Hunde zu kaufen gesucht. Mediz. Klinif. Deutsche Bolkopartei. Mitglieder» wer sammlg. Freitag. H. n«111 Vf» Versammlung mit Vortrag. Bollrabl. (*tf(trinen erwünscht. 011771. Hessischer Hof. Morgen Donners, tag I für Metzger und Bäcker geeignet, zu verkaufen. 012786 Fr.ftovv-Tchuitede' meister, Va ubach. 1 fcisewp mit abnehin» barem Bock zu taufen gcfudit Schrisil. Angebote unter 012778 an den übe«. Sinz, erberen. fange imZ) 1 E* Cie D Müller -,n7oi Marburger Str. 40. ®i1 er pjr Ä & «cfli bcn • s»» S>d • Es werden sprechen: Herr Reichsminister d.Innern Dr. Jarres Herr Rechtsanwalt Schönberg, Kassel. Aorten im Vorverkauf beim Hausverwalter Ritter und an bei Kasse zum Preise von 50 Pfennig. 7470 Der Vorsitzende: lerbrüggen, stud. med. vet. Aimj vir n Dogd Qcir aui toitb 2m 2nr vir! »it Die fron; Ztn! Doch -ar und r «flUrf «leh « l( (Küchenkohlen) sowie alle anderenBrennstoffeaufLager Kohlenhandlung Fritz Schott, Loberstrahe 3 012802 Telephon 1226. der W Mi' tter in s .«i Ben faar buri lan hier dietS, Äiche triuT limif Toloi boten 400 Verkäuferin Suche per sofort oder 1. März bis April tüchtige, gewandte und branche- kundige DerkSuferln. Nur solche, die schon längere Jett in derselben oder ver. wandten Branchen tätig gewesen, wollen sich melden. Fräulein tüchtig in Buchführung, Maschinen, schreiben, Stenographie und Korrespondenz zum sofort. (Eintritt gesucht. Schriftliche Eilangebote mit Gehalts- ansprüchen u. 768V an den Gietzener Anzeiger erbeten. Motai Cafe „Ernst Ludwig mit etwas 11 “ - - ■ L-ÜM-KöMML Stadtkirche, Sonntag, 10. Februar, abends 8 Uhr Joh.-Seb.-Bach-Aloend Stadtkirche, Montag, 11. Februar,abends7*/, Uhr Max-Reger-Abend Adolf Wieber, Halle a. S. (Orgel) unter Mitwirkung von Ruth Arndt, Frankfurt a. M. (Alt) Karten bei Ernst Challier Einzelpreise: 1. PI. 2 Mk., 2 PI. 1.50 Mk, 3. PL 1 ML, Studentenkarten 0.50 ML Karten für beide Konz-rte: 1. PI. 3 ML, 2. PL 2 ML, 3. PL 1.50 ML, Studentenkarten 0.75 ML Studentenkarten nur bei Hausverwalter Ritter. 300 Bll. von gutem Unter* nehmen gegen ante 2id)crbeii und hohe Zinsen hi kififi itMt bktzrlktl Angebote nnier 012774 an den 1 Qhefj. Anz. erbeten. Dienstag morgen verschied sanft nach schwerem Leiden In guter Mann, unser treusorgeuder Vater und Bruder Ludwig Sack V. im 55. Lebensjahre. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen ; FJleabethe Kack ccb. Hahn nebwt Kindern und Ange hörigen. Heuchelheim, den 6. Februar 1924. 1775D Die Beerdigung findet Donnerstag nachmittag 2'/, Uhr von Gießener Straße 83 aus statt. Ulttf ausgiebig, reinschmeck, bewährte -) ift Qualität Pfd. . Z.4U extrafeine Mischungen 2.10 und 1.70 sLzW>zlllffkpf20^ in Original-Packung Nheinlandamt der Studentenschaft • Gietzen Sonntag, den 10. Februar, 5 Uhr, in der Neuen Aula der Universität: Srlld) elngetrolftn! 11 WlNtt SiVkMEk emvnehlt I.M. Schulhof TeL 119 Marktitr.4 Bestellung, werden aui Wunsch sretHauS geliefert.7ß9c Winternothilse' und Studentenhilfe Giehen Arn 7. Februar, abends 8 Uhr, spricht in der Neuen Aula der Dorsitzende des (Tamerahlubs Dietzen, Herr H. Wagner, an Hand zahlreicher Lichtbilder nach eigenen Aufnahmen über das Thema: Jenfeils oer siegen lllann I iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiuiiiiiiiiiiiiii Karten zu 1.50 und 1.00 Mk. bei Thallier und an der Kaffe Karten für Studierende zu 50 Pfg. beim Hausverwalter. [696D I Gestern entschlief sanft nach schwerem Leiden mein innigstgeliebter Gatte, unser lieber Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager und Onkel Hermann Neidei im 28. Lebensjahre. Stenograph. ■ Gesdl#K *' ..Gabdibergef ond raneD2h:ei:ngllTJ EaniStaa, 9. T» r bn. abends b llbr MklMkgN- Seöurlsldflltln flaufm. Brrrinsgoit an 34. 750D Akademiker (Student ober abgebauter jüngerer Staatsanwärter) flotter Arbeiter, der sich für alle Tages» fragen interessiert und gut belesen ist, von Tageszeitung als Korrektor gesucht Schriftliche Bewerbungen mit An» gäbe per Eintrittszeit und der Gehalts» forderung unter .R. M. B. 7789 (692ss) an den Gietzener Anzeiger. Gewissenhafte Sortiererinnen und Kiftenma^erinnen von hiesiger gigarrenfabrik gesucht. Schriftliche Angebote unter 76OD an den Gietzener Anzeiger, worauf Bescheid erfolgt. S.1!®.. großes Konzert §chr Anaeb. unter 012743 a. b. (Empfehlungen | Witwer, 54 ^ghre alt, wünscht älteres Hräulcili,auchWw. mit flinb nicht ausgeschlossen, zwecks loiletet ßtirat kennen zu lernen. Schr. Ang. u. 012785 a.d.o)ief?. An», erbet. DlllcksachenollelM litftrt t- |<»tT qfe^ ||< lutf-ofo -q d « VrShl |che UnlüfTfttat«. Druckerei, «. Lang». f HölDlag: A (Bemifebte Bifl[mei(iöe'Pfö.46jl Reimte 6infr.-niflrm?loöe Heidtldeer, Rntt. CO . I Stadt- Ib u «tpfelVi 30^ Usklgklll.°ivM^ Ein Fiilletieii 2«, 3- ob 4ieilig. au kaufen gesucht. 770D Wilh. Debhuth, Robheimer Str. 58. T elcpbon 1206. Xur noch heute n. morgen: Oie Tragi« Oer liebe II. Teil mit Mia May. Emil Jannings, Erika Giaßner. Charlotte Ander, Wladimir Gaidarow. Ferner: Chaplins erster Ebezwis! _____Groteske in 2 Akten. Filialen in allen Stadtteilen. Böglerin nimmt noch Runbrn i an für Herren wasche 21 ft fr ter ci 19 a. Herren- 2tärkewäschc zum Bügeln wirh/ noch anae» nommen 012745 Tnmmftrahe 44 1. I. Hypothek 4000 Gm. vrima Ticherbeit. Tnr. 40000 Mk. in 2 Sloten tnblbnr. gesucht. Schristl Angebote un er 0127:0 an den Gien, an» Metallbcttcn Stabl'nair.. Kinderbetten. dir. nn Bria, fint. 31N hreu Elm- ■Ihlldr.Sihl LTL Vereinigung der Gießener Kunstfreunde Samstag, 9.Februar, abends 81 . Uhr pünktlich im großen Hörsaal der Universität Vortrag (mit Lichtbildern) des Herrn Dr. Habicht, Professor der Kunstgeschichte an der Technischen Hochschule Hannover: Expressive Plastik des MiHelallers Eintritt für Mitglieder frei. Nichtmitglieder zahlen 50 Pfg., Studierende 20 Pfg. Karten bei Challier oder Film •Vorträge 1 Huhrec naude und 766c Theodor Körner. g i rhck |Mt « Stil 6» M W« ltdoi 22 21 .Fül Mb dck ab! bcb. Prerswerle Lebensmittel PalastLIchtsplele Heute letater Tag: DertartogionMrk I. Teil. Dazu Harry Piel In Der Herr der Berge Ab morgen bi« efaecbl. Sonntag: ßerBoxerköniuvonNew-York II. Teil Iler Kamp! 01 die Wel meislerscball) Ferner Reinhold Nchüneel IN dem großen Sittenfilm: DieTochter der Verführten 5 Akte. Anfang 6 und 8.10 übr. Vereine Volkshochschule. .Lesen u. Erleben' morgen nicht. ci»* Garantiert reines saimiz Vf».... 70^ Deutsche HlBrgntlneivfb.m,, Marke „Ptirna" 54^ laieimarflaflne^eo^ 2lllerfeinsteTafelmargarine Wem eil.»85-, BatfÖl Eiter . . . 1.06 ,< Gonieö Dethof.Tf.724 »P ' "11 335 Ä lTt°ngl.70 das Bild, einen bel- fpschen Soldaten darstellend, versteckt h'ntcr einem ylalat, das zur .Volksabstimmung c-inläti. Mit der Rechten lubrt ein belgischer Dolch durch daS Plakat, die ßlnle hält Frankenscheine und Ausweisungsbefehle (? If a I - Lothringen annektierten die Franzosen Wie sagte man doch früher in Pari«, wenn man es für zweckmäsäg hielt? — .Sllafi-Lot bringe den Elsah-Lvthringern'. Den- trn wir baran, wenn heute der vor Rkonaten als saarländische .Gewerkschaft' gegründete .Saar- bunir mit der Parole austritt .Da« Saarland den Saarländern!" Handelt es sich hier um 800 000 deutsche Bewohner des Saargebiets, welche der französische Preptqandamafor Richert auf seine Weife für den .sr:.n,ösischen Danius" begeistert, fo ift sein De>zrn pieler auf italienischer Seite der Derwelschungsaposte! tSttore Tolornei. detselbe, da« den Qtamen Tirol verboten hat und durch seinen neuesten Spracherlaft 400 deutsche Schulen zum Erliegen bringt. 3tallen forderte in jabrzehntelangem Kampf Triest, die ®ehirt«ftabt Dantes — sollten vir nicht Bozen, die Heimat Diller« von der Bogelweide mit demselben Rechte zu lückrerlangen? Lauri ns Rosengarten wird kein .FrledenSrerlrag" aus deutscher Seele reiben könnr» und cixmTo Wird es für alle« was deutsch Ift, niemals ein Brunlko über Bipiteno, sondern immer nur ein Bruneck und ein Sterling geben. Die in Südtirol vird auch in Jugoslawien und Rumänien schärsstens um deutsches Volkstum gekämpft. Die sollte es auch anders in Staaten sein, die mit französischen Rüstungskrediten ausaehalten werden! Leider liegen n uertings auch brunruhigende Aachrichtcn ü6?r die Miirderh.ulenpvlitik Ungarns vor, obwohl doch zwischen ungarischen und deutschen Minderheiten eine w.iigeh.nde Interessengemeinschaft besieht Schamlos aber ift das, was man «ich in Bezug auf die deutschen Minder- beiten in der Tschechoslowakei leihet, wie hier durch t-ie . Friedens Verträge angeblich Der- büigtc Rechte der Minderheiten auf btituiellem, wtrifchastllchem und pr-luhchen Gebiet m,t Fützen getreten werden, ist ein Dellskmdal. Das den Staat anh:langt, doh tem Benesch schon vor Monaten sagte, bat Frankreich hä) in guten wie in bösen Tagen au! die Tich-chollowakei verlasse» könne (ber Atichtutz der fran'o-t'chechllchen Allianz beweist esj, so sei mir daran ermnert, wie man 1500 deutsche Lehrer auf die ©trabe »art, mit Hilfe bet .Bodenreform" deutschen Grund und Boden enteignet oder planmätig die gtfamte Berwaltunz in rein deutschen Gebieten ttd>cd)iiKTt Richt anders ift es in Polen. Unb vxih'nd man bort ben Deutschtumsbund verfolgt und der p In sche Teft- marfenbunb gierig nach der polnischen .Irre» benta" in Oftj,reuten greift, .arbeitet auf seine Deife der Bund ber Polen in Deutschland zusamt feiner Presse. Rapoleon sagte einmal von ben Bourbonen, sie hätten alles vergessen und nichts hinzugelernt, llns dünkt, bah bieses Dort b-utc wie etrbem noch besser anwendbar ist auf die Deutschen, die. wie es scheint, gamicht davon berührt werden, dab das Deutschtum in Oft-Oberschlesien aus alle Dei e brangfa- liert tojrb; ober dab eine Staatsbeihilfe für das Dänentum südlich ber Gren-e eriftiert — eingestellt beim 8tat des Dänischen Kultusministeriums versteht sich — natürlich um desto besser politischen Zwecken dienen zu können. Speck und Kronen sollen es in Schleswig machen. 3n Danzig billige polnische Kartoffeln. Kohlen und Zucker Das sagt man aber vollends dazu, dab kürzlich in Dien ein Gastspiel der Lonudie Fianca.'c ftattfanb und dab ebenfalls in Dien Monsieur Pa tret, der Schneider der Pariser Halbwelt, mit feinen Marrneauins aufwartete und sogar ein Strafenfieib jjit zwei Trauerfloren behangen zeigte, .Rhein' genannt. Die 3erreihung deutschen Volks» tum« nach tem Weltkriege ist ein Anschauungsunterricht von UN erhört er Ducht. Sin Staat, der, im ganzen, jeden dritten Dolksgen osten in Fremde und Vereinsamung lieb, dem Millionen und Abermillionen au« seinem Leibe gerissen wurden, kann nicht letzter Sinn deutschen Volkserleben« fein. ®ott fei Dank, ahnen wir heute, das) unser Schicksal mit denen der Deutschen aufierfralb unserer Reichs grenzen In Rähe und Ferne aufs engste verknüpft ist, dab ohne ihr Diedererstarken und unsere Zusammenarbeit ber Aushau ter deutschen Stellung in ber Dell nicht möglich fein wird. Zielstreben der besten Deut- fdec diesige Gesangverein Gin tracht iDtr.gcn. Lehrer Herder) umrahmte die Tagung mit mehreivn vortrefflich vcrgetragenen Ghörcn Ten-. Voikssangerbund tfhcutia gehören datier dem diesigen noch 10 weitere Gesangvereine au» der Umg.-gend an. An Stelle des au» dem hiesigen Bezirk Icheibendeo Lehrer» Michel wurde ^vhs r)p per V (W- tuig«txiu)en) um Dunrespräsidenten gewähll Der Bund besch!o'>, mit feinem b.esiädelgen Bun- d^sseste, da« Snde 3uni in Münster bei Lich statt- fmben soll, ein W e r t u n gs f l ngen zu verbinden. Mrci# Wctzlar. ' Detzlar. 5 Febr Unsere Bokksspei* f u n g bat in den lebten Tagen recht erfreulich, Verteilungen r riehm.-n können. Die Sammlung ber vier Gen, Hben 5k nz nrbach Dorkar. Garbenheim und Atzbdch an r.'ebLrsmitt^sn aller Art ist so reich! ch au«.]-'allen, bah es möglich wirb, damit 560 Gra^rbsio en k eine Zuwendung zv machen. Durch die aus Süd-Amerika dem 3avig- Verein vom Roten Kreuz übersandten Liebesgaben 16 Zentner Schmal, und 8 Zentner Lomed-Beaf, ist es möglich, an jeden Sra>.rb»losen 1 Pfund Schmalz und 1 Piund Fleisch abzugeben. Hesfen-Rasfau. fpb. Frankfurt a. M. 5. Febr T*e Ziffern ter Unter st ützunasberechtigten des Arbeitsamtes sind in ber letzten Woche weit« zurückgegangen Die Zahl der männlichen Unkrfiühtcn betrug 13 242 gegenüber 14935 in ber Vorwoche, ble Zahl ber iveiblichen Unterstützten 819 gegenüber 1078. Das eingetretene wärmere Detter hat zur Folge, bah die Ba u- täkigkeit überall wieder a u f leb t, so bah In tiefer Woche mit einem weiteren nicht »rn- erheblichen Rückgang ber Arleitslosenziffern zP rechnen ist. — Die Wartesäle de« Hauptbahn- Hofs bildeten schon seit Monaten ben Aufenthalts- raum für allerlei Gesindel und solche Personen, die nach Schluh der Polizeistunde Ihre nächt- lichen Delage In den IBartcfälen fortsetzten 3n der Rocht zum Dienstag säuberte nun ein grobes Aufgebot von ÄrlmLiafbeümten und Schutzpolizisten ben Babnhvs und seine Umgebung in gründlicher Weise S» wurden nicht weniger al« 125 Personen, Männer und Frauen, sistiert und dem Poli^eipr-äsidium zugesührt. 45 von diesen Personen iDurbcn. ba sie Polizei- lich gesucht wurden, in Haft behalten. spd Hersseld. 5. Febr. Sämtliche bürgerlichen Mitglieder des Kreistages des Kreises Hersseld haben an do« StaatSminist^ rium und an den Oberbrflflbcnten ein Schreiben gerichtet, in dem sie es a b l e h n e n. mit dem sozialdemokratischen Land rat Hauschlld, bei gegen ben Dillen bei Bevölkerung zum kommissarischen Landrat vom Minister be« 3nnete Severing ernannt wurde, zusammeozu- zuarbeiten Dcrmifchtes. Zehn Arbeiter erstickt. Breslau. 5. Febr lWollf.) Gestern frül ereignete sich auf einer Zeche zu Hau sborf (Kreis Rcurodel beim liegen von Kohlenflözen ein unerwarteter Kohlensäureausbruch, durch ben zehn Mann den Grstik» k u n g s t o b fanden. Der Unfall wirb daraus zu rückgeführt, bah ble zum Absperren des Schieft- orte» vorgesehene Tür vor dem Schieben nicht geschlossen wurbr. Aus dem Hangar neben dem Snbbahnhos ber Strecke Antilchan—Osch—Kaschgar landete baS Kornpagnieschifs. Grft die Technik des Dynot Herms hatte es ermögllcht. in kurzer Z.-tt unb mit a rin gen Baukosten ben groben üunnrf durch ba« gewaltige Terekmassiv au bohren unb die neue Linie bi« Kaschqar durchzuführen. Georg 3(enbranbt und Wellington Fsr begleiteten Maria Witthusen zum Zug. Sic ftanben dort, bis ba« Absahrtzeichen gegeben wurde und der Zug sich in Bewegung setzte Wellington F?r zog ein seidenes Tuch unb w.nkte. Georg 3fen- branbt sprang mit plötzlichem Gntschlust auf dc>s Trittbrett des rollenden Zuges, ör beugte sich zu Maria Zeodvrgwna, flüsterte ihr wemge Worte au unb war mit einem Sprunge wieder neben seinem Freunde. Dort stand er unb blickte dem ausfahren den Zuge noch lange nach • • • Ter Knall des Schalles, ber ben Kaiser des Himmlischen Reiches auf da- SchmerAenSlager warf, war bl« in bie letzten SrbeMvmkel ge- brunqcn. Immer noch, bald schwächer, bald stärker. hallte sein Scho wider. Millionen Herzen erbebten . . . bcbten . tote immer, wenn das Schicksal einen ganz Groben unter ben Menschen trat, von bellen Sein oder Richtse.n basjenige v)n Millionen Kleiner abhing, ilnb je länger die Zeit des Dar-ens. desto unerträglicher wurde die Spannung. Dann cnkllch Dewibheit? Würde er sterben . . der Grobe, nber leben bleiben unb sein grobes Werk vollenden? Tie Bulletins ber Arrzte waren dunkel wie die Sprüch? bes dclphisch n Orakels. Sin drei- faches enge« Gitter von Bafvnetten umgab jetzt, nachdem baS Unheil gesch:ksn war. bi.- 2Ulngen von Schehvl. dem chlnesischTN Sanss'uil. Wie alljährlich, hatte sich ber Herrscher auch diesmal zu Wintersausgang nach Lche!,ol begeben, um hier Erholung von ber Last der Rk-gierur^s- geschäfte zu suchen. Hier, wo ble strenge Bo- Tr-a±jn3 feiner Person nicht so Id^arf wie h) Peking durchgcführt wurde, l-atte ihn die Äugd eine- als Zager bursche verkleideten Republlka7«B getroffen. Ter Schub toar tödllch So lautete ber Bericht der Aerzte für die wenigen Vertrauten ber näckstm Umgebung. 2lb-r bk Lage des Reiches verbot eine Veröffentlichung dieses Berichtes. Kaum zwanzig Zahre wrren vergangen, seitdem ber junge, tatkräftige Mongolengeneral Ku- belal die Herrschaft dcs Riesenreiches an sich gerilsen chatte. Di« dahin war Thina eine Tb» publik, deren beste Kräfte durch nie zur Ruhe kommende Wirren aufgezehrt ixirben Qlrw Riesenfarm, bi? von drn V?lt7rn des Abendlandes nach Möglichkeit ausgenutzt wurde Auf schneller, blutiger Bahn war ber Mongolen 5ha n an bie Spitze d:S R esenreiches geeilt, alles nlebsrtoerhmb, wa« sich ihm in ben Weg stellte. Tann hatte er ba« Spiel gespielt, berf von jeher jeb-jn Usurpator geläufig war Ihn feine Herrschaft zu festigen, wurde da« chntesrsche Rationalbewuhtsltn mit allen Mitteln einer 9» schickten Sirbmatie aufget>;itf4)t, bis alle Augen gegen ben äubeten Feind gerichtet toaren (Fortsetzung folgt) WEL TB EKA NN TE QUAUTATSMAR.KEN Landwirtschaft und Kleingartenbau. Grundzüge der künstlichen Düngung. 5km ISandwirischaftSrat 5>r. Schad, Landwirt- schaftltche Schule Dutzbo-ch. Allgemeine-. Wir düngen, um dem Boden die Nährstoffe, Vie die Pflanzen ihm entziehen und die durch die Srnten dem Arier verloren gehen, teilweise wieder zu ersehen, damit der Boden nicht an Nähr- ftoffen verarmt und die Erträge zurückgehen: wir düngen um die Erträge zu steigern, und um die oft njcht in genügender Menge im Boden tnr- handenen Nährfwffe zu ergänzen. Wir düngen nur mit Stickstoff, Kali, PhvS- phorsäure und Kalk, alle übrigen von der Pflanze benötigten Nährstoffe sind gewöhnlich in genügender Menge im Boden vorhanden. Alle/Nährstoffe müssen in genügender Menge und in ausnchmbarcr Form vorhanden sein, fehlt einer, so können alle übrigen, selbst wenn sie im Heber,lub vorhanden sind, nicht zur Geltung kommen; Düngung mit nur einem Nährstoff hat deshalb keinen Zweck. Es muh Dolldüngung gegeben, d. b mit Kali, Phosphorsäure, Stickstoff und Kalk gedüngt werden. Allgemein gültige Düngerrezepte kennen nicht gegeben werden, der Nährstoffgehalt deS Bodens und daS Aährstvffbedürfnis der einzelnen Pslan- -en sind zu verschieden. Die natürlichen oder Wirtschaftsdünger (ötcdlmlft, Kompost, Jauche, Gründung) sind die Grundlage der Düngung, sie enthalten alle Pflan- »ennährswffe, wirken bodenlockernd und reichern den Boden mit Humus an. aber ihr Nährstoffgehalt ist allein für die Kulturpflanzen nicht ausreichend, sie müssen durch Kunst- oder Deidünger ergänzt werden. Kunstdünaer können einen (entweder Stickstoff, Kali, Phosphorsäure oder Kalk), zwei oder mehrere Nährstoffe enthalten. Man kaufe und streue die Kunstdünger nie nach Menge und Gewicht, sondern stets nach Prozentgehalte, denn er gibt die Menge des wirksamen Pflanzermährstof',es an, den wir im Kunstdüngc' oezohten. Man lasse sich stets den Prozentgehart an wasser- und zitratlöslicher Phosphorsäure, den Gehalt an Kali, Stickstoff und Kalk garan ieren unb lasse zur Kontrolle bei der Dersuchsstalion untersuchen. Man beziehe nur von reellen Firmen. Sv übt z. B. ein Zentner 40zroz. Kalisalz dieselbe Wirkung aus wie zirke drei Zentner 13- prozentiges Kainit, weil 40pro§. Kalisalz 40 Pr,z. Kali, Kainit nur 13 Proz. Kali enthält. Ein Zentner 18proz. Thomasmehl übt dieselbe Wirkung aus wie drei Zentner 6proz. Eermaniaphisphat, weil Thomasmehl 18 Prvz., Germaniaph)sphcck 6Prvz. Phvsphorsüure enthält. Ein Beniner 16- prozentiger Natronsalpeter übt d.e'elbe Wirkung aus wie 78 Pfund schwcselsaures Ammoniak, weil ein ZenMer Natronsalpeter 16 Proz., ein Zentner schwefelsaures Ammoniak 20,5 Proz. Stickstoff enthält Gute Bodenbearbeitung, llnfrautDertilgung und Schädlingsbekämpfung, Derwendung guten Saatgutes und zweckmäßige Fruchtfolge müssen bet der Erzielung von Höchstrenten die Kunftdün- ge van Wendung unterstützen. Die PhoSphorsäure-Dünger. Die Phosphorsäure kommt in den Kunstdüngern in leichter, d. h. wasserlöslicher, unb in langsamer, d. h zitronensäurelöslicher Form dde. Die bekanntesten Phosphorsäure-Dünger sind: SuperphoSphat 11 bis 18 Proz. < wasserlöslich), ThvmaSmehl 14 bis 16 Proz (zitronensäurelöslich) und 40prvz. Kalk. Nhrnan.aphosphat 12 biS 20 Proz. (zitronensäurelöslich), 25proz. Kalk, 2- pcvz. Kali, Germaniaphosphat 6 Proz. (zitronen- säurelöSlich), 6prvz. Kaki 3n den sog. No hp Hosp baten ist die PhoS- phorfaure meist in schwer löslicher Form vorhanden, sie sind deshalb zur Düngung ungeeignet, weil die Pflanzenwurzeln die Phospyorfäure nur schlecht aufnehmen können. Man kaufe deshalb die Phosphorsäuredünger stets nach wasser- oder zitronensäurelöslichem Prozenaehalt. Superphosphat eignet sich am besten auf guten Boden und zu Pilanzen, die viel leichtlösliche Phosphorsäure benötigen, wie Rüben, besonders Zuckerrüben. Weizen und Gerste. Superphosphat wird am besten vor der Saat gegeben, im Notfall auch als Kopfdünger, man vermische es stets mit dem "Beben. Auswaschungsgefahr, wie besonders bei Salpeterslickstoff, besteht bei Phosphorfäuredüngern nicht, da die Phosphorsäure im Boden festgehalten wird unb, im Mcbcrmdft gegeben, den Boden anreichert. Superphosphat darf nicht mit Kalk und kalkhaltigen Düngemitteln, wie Thomasmehl, Rhena- nia- und DcrmaniaphvSphat, mit Kalksalpeter und Kalkstickstcff, mit Rohphosphaten und Knochenmehl gemischt werden weil sonst die leicht- und wasserlösliche Phosphorsäure in schwerlösliche und -aufnehmbare Form übergebt. 3m Thcmasmehl und RheiraniaphoSphat wirkt die Phosphorsäure langsamer, aber nachhaltiger als im Superphosphat. Thomasmehl enthält 40 bis 50 Proz. Kalk, Rhenaniaphosphat 25 Proz. Kalk und 2 Proz. Kali. Kalk unb Kali wirken also noch neben dem Phosphorsäuregehalt. Da aber Kalk Ammoniak austreibt, Lars Thomasmehl und Rhenaniaphos- phat nicht mit Ammoniak und arnmoniakhaltigen Düngern (auch Kaliammon- und Ammonsulfatsalpeter) gemischt werden. Mit Kalisalzen, Natronsalpeter, Kalkstickstoff milche man nur kurz vorm Streuen, weil sich die Masse fqnst verhärtet. Thomasmehl und Rhenc.n.aphosphat müssen zeitig gestreut, mit dem Boden vermischt werden. Tye-masmehl unb Rhenaniaphosvhat kann mit Erfrlg zu £.Uen Kulturpflanzen, besonders auch zu Wiesen, Weiden, mehrjährigen Futterschlägen angewandt werben, aber zeitig, damit es für bie Ernte noch in Erscheinung tritt. Als Kopfdün zer g?be man es mit Ausnahme von Wiesen, Weiden und mehriährigen Futterschlagen nur hn Notfall. Phosphor äuredüt u -t t wieK^ ibm'ung äußerlich wenig in Erscheinung, sie wirkt besonders auf gesundes, fruftige^ -aXMvtain um) auf gute Kornentwicklung. Alle Boden sind mehr ober weniger arm an Phosphorsäure, die meisten Pflanzen bedürfen ihrer aber als wichtigen BflanzennShrstofs, deshalb führe man jedem Boden Phosphorsaur* zu. (Fortsetzung folgt.) Schrebergärtners Arbeiten im Februar. Wenn auch m diesem Monat Feld unb ©arten zumeist noch in Sri unb Schnee erstarrt sind, gibt es doch mancherlei Arbeiten, sowohl im Obfi- als auch im ©emüfegarten. die sich letzt schon vornehmen lasten. Wan schiebe ja nichts auf. denn halb häufen sich die Arbeiten, unb bann ist Versäumtes zum eigenen Schaben oft nicht mehr nachzuholcn 3m Obstgarten wird das AuSputzen und Auslichien der älteren Bäume, sowir das Aus- schneiben der Beerensträucher fortgesetzt. Beini Schnitt der Obst bäume beginnt man mit i>:n Steinobstsorten, bam folgen Birnen unb zuletzt Aepsel. Bei den Pfirsichen unb Aprikosen warte man lieber noch etwas, schütze sie aber vor ber Sonne, um em zu frühes Austreiben zu verhindern. Von Stachel- unb Zohannesbeeren Brauen noch Stecklinge geschnitten werden, die man im Freien an schattiger Stelle in Sand ober lockere Erde einschlägt. Auf rascherem Wege kommt man zu bald tragend m Sträuchern, wenn inan Ableger macht, wozu jetzt die Zeit gekommen ist. Mm den abzulegendrn Strauch zieht man einen ©rohen von 15—20 Zentimeter Tiefe. Die Zweige, die man oblegen will, biegt man in Bogen quer durch d.n Graben und steckt sie mit aus Astgabeln grschnittcnm Haken fest. Den Graben füllt man bann wieder mit nahrhafter, lockerer Erde, die leicht angetreten wird. 3m nächsten Herbst können diese Ableger von der Mutterpflanze getrennt und an ihren Platz gepflanzt werden. Auch für den Weinstock ist ein möglichst zeitiger Schnitt geboten, weil er jetzt noch wenig Mutet. Mit dem Mm- unb Neuverebeln ist der Anfang zu machen. Die Srbbecrbeetc belegt man mit kurzem Dünger, beachtet dabei aber, bah die Herzblätter frei bleiben. Die Hagb auf Naupen- nefter, Schilbläuse unb sonstiges Mngeziefer ist eifrig fortzusehen. Der Gemüsegarten bringt uns schon die ersten Aussaaten, weswegen die Saatbeete rechtzeitig herzurichten sind. Bei offenem ICptter kann in der zwecken Monatshälfte schon mit ber Aussaat von Mohren, Petersilie. Schwarzwurzeln. Spinat, Kresse unb sonstigen Küchenkräutern begonnen werben, denen Ende des Monats bann an geschützter Stelle bie ersten Erbsen unb Puffbohnen folgen. Bei Eintritt rauheren Wetters mit Frost sinb diese Aussaaten mit einer leichten Torfmullbecke zu schützen. Mit ber Anlage der ersten Frühbeete befasse man sich nicht zu zeitig, ba sie viel Arbeit unb Aufmerksamkeit ersorbern unb für ben Kleingärtner boch nur vor geringerer Bedeutung sind. Für ihn kommt es boch vor allem darauf an, die nötigen Setz pflanzen ber verschiedenen Kohlarten, Sellerie, Tomaten usw. heranzuziehen, und das gelingt ihm viel besser unb immer noch zeitig genug, wenn er mit der Herrichtung des Warmbeetes bis in den März wartet. Die Mieten und Gemüsekeller sind bei geeigneter Witterung auszudecken bzw. zu lüften und die Vorräte durchzusehen unb auszulesen. Fragettasten. Frage 4: Während des an-alt enden Frost- Wetters war mir Gelegenheit geboten, meines */< Hektar groben Obst- unb Gemüsegarten mit Klärveckenschlamm auf billige An unb Weise zu düngen. Welchen Wert besitzt dieser Dünger? Antwort: Klärbeckenschtamm enthält neben 20 bis 25 Proz. organischer Stoffe, welche den Boden verbessern, etwa 1 Proz. Stickstoff, sowie geringe Mengen von Phosphorsäure, Kali und Spuren von Kalk. Es ist also ein einseitiger Stickstoffdünger, der durch ‘2lad)büngung mit Phosphaten, Kali und Kalk vollwertiger toitibi Trotzdem mochten wir von der Verwendung beS Klärbeckenschlamm-, sowie des Adortsdung« überhaupt in Obst- und Gemüsegärten abraten, und zwar aus folgenden Gründen.- 1. Es tritt leicht eine einseitige Meberbüngung deS Boden- ein, welche dazu führt, M Gemüse und Äat* löffeln wohl grobe BlLttermengen. aber wenig Köpfe und Knollen ameoen; 2. leidet die Halp. barfeit der Gemüse unb des Obstes in bedenklichem Mähe bei Anwendung dieser Düngemittel- Selbst fterilifiert halten sich die Erzeugnisse solcher Gürten nicht. Besonder- eingemachte Erbsen verderben leicht: 3. ber Geschmack aller Gemüse, Kartoffeln unb de- Obstes ist meist oauh und unangenehm: 4. und nicht zuletzt sollte*"man au- Gesundheitsrücksichten diesen Dünger niemals im Garten verwenden, am allerweni^ten In solchem, wo Erdbeeren, Salat, Nadieschen u. bgl. gezogen werben, also Erzeugnisse, welche ungekocht genossen werden. Die Gefahr ist zu grob, bah man sich selbst oder seinen Nebenmenschen du och jahrelanges Siechtum schädigt. Es sei daran erinnert, dah die Sier menschlicher Parasiten (Oryuren), welche millionenweise In ben Abwässern einer Stadt vorhanden sind, sich iahre- lang im Erdboden lebensfähig erhalten können und nur aiff die Gelegenheit zum Beginn Ihrer verderblichen Tätigkeit im menschlichen Organismus warten. Die Möglichkeiten der McbcrtTagung ber KrankheiiSkeime aus einem verseuchten Gar- tenboben durch Schmutz und Staub ist gröber, als man annimmt, unb der Schaden, ben man mit solchem Dünger anrichten kann, weit gröber, alber zweifelhafte Vorteil. Man.lasse die Hände von ihm. Er gehört auf da- freie Feld ber landwirtschaftlichen Betriebe, aber nicht in den Garten Geschäftliches. Äatmt i ft heute billiger al- vor beit Kriege. Daher sollte kem Landwirt um erlassen, ferne Wielen unb Weiden mit diesem so wertvollen unb nutzbringenden Kalidüngemittel reichlich zu versorgen. Viele Versuche haben bewiesen, dah Karnit auf Wiesen und Weiden in Verbindung mit Thomasmehl ganz bedeutende Ertragssteigerung herbeizuführen vermag. Ausier- bem wirb aber auch burch eine Kalidüngung bet Pflanzenbestand der Wiesen günstig beeinflubt dahingehend, bab bie Kleearten in ihrer Anzahl unb in ihrer Menge an Erntesubstanz zunehmen und somit nicht nur mehr, sondern auch ein gehaltreicheres Heu mit hohem Futrennen liefern. 2—3 Zentner Kainck unb 1 Zentner Thoma-mehl je Morgen werben in ber Regel eine empfehlenswerte Wiefenbüngung sein. |2lufeergeroöl?nlidies Angebot! »le für tat Mi Itato-MHe । Qualitätsware zu billigsten Preisen Reichhaltige Auswahl 665D Lubwigsplatz 13 I. 012780 2. Kl. 25 Fstm.); Romrod-5üd (Du. 06 1 KchMW IS Reparaturen Ersatzteile 752V Telephon 2057 Harburger StraBe 68. Lein. 756D Anker-Neu und -Umwicklungen aller Systeme und Spannungen verstärkte Fersen, Sohlen und Spitzen in allen mod. Farben mit kl. Fleckchen Eiserne Wendepflüge Universalpflüge Zweischarpflüge ELEKTROMOTORE FABRIKATION - REPARATUREN Mittwoch, den 13. Februar 1924, vormittags 11 Mhr, wirb die der Ge- mtinbe TQenborf a. b. Lumda zu stehend« Wald- unb Felbjagb, zirka 2300 Morgen Wald unb 3600 Morgen Felb, auf hiesiger Bürgermeisterei auf 0 Jahre verpachtet. Allendorf a. b Lba , ben Februar 1924. - ^esi.Vürgermeisterei Allenbors a.bJBum ba. AuBsrst vorteilhaftes Angebot Damenstrümpfe Herren-Socken la Qualität, in allen modernen Farben mit kleinen Fleckchen prima Mako..........95 Pfg. Baumwolle...........75 Pfg. Wegen teilweiser Lagerräumung gebe ich sehr billig ab: Breitbrescher Deutsche Werke, bis 14 gtr. die Stunde,Antrieb 5—7 P. S. IBOgCtl für Motoren und Transformatoren Dreschkabel aller Querschnitte Drehstrommotoren von 1—25 P. S. Ein Posten Damenstrümpfe, prima Seidenflor und prima Mako, prima Qualität Mk. 2.50 Ein Posten moderne Damenhandschuhe in allen Farben Mk. 2.20 Phantasie - Damenstrümpfe und Herren-Socken in großer Auswahl sehr preiswert Sei fers weg 61 E. Greb Selters weg 61 Bauer, Toctatag, Gießen Moltkestraße 22 LSt, Telephon 1609 Besonders preiswert: Stolle für Konfirmanden-Bekleidung . Mk. 1.90 . Mk. 1.50 . Mk. 0.95 Kultivatoren, Walzen aller Art Acker-, Saat- u Wiesen-Eggen Wiesenhobel „Mars“ Erstkl. Ausführung. bilL Preieo Gg. Schieferstein, Lieh Maschinenfabrik Lager aller Landmaschinen prima Seidenflor pnma Mako . . . Baumwolle . . . öeij- null MR für Ticiefmotore u. Cclfcnerunocn liefern kriselwagen- u. fefiroeife zu ben billig en Xaaefiurellen Steinberger & Graeff Heizöl und Troiböl-Mrotzbanbluna Mannheim X 4, 16. ZcL 8928 ii. lelenr.-Äbr : QraftiL Bel der Industrie brfteinaeftibrte Vertreter an allen nröNeten Plätzen gesucht. 65 Fstm., Los 3: 1. AL 60 Fstm.); «Rom. rod-Nord «Du. Los 1: 1. ÄL 120 Treibriemen, Riemenscheiben, Wellen, Lager, Isolierrohre, Peschelrohre, Rohrdrähte, Drähte allerArt,Schalter,Dosen Isolatoren, Beleuchtungskörper Wl.-M.MMM» Geih-Mdda 745D Fernsprecher Nidda 53. Rundfunk- Empfangsapparate bester deutscher Großürmen und Antennenbau durch Ingenieurbüro Dipl.-lng.Schwab tieiü-Xldda. Fern-pr. Nidda 53 Vertreter für Gießen. Alsfeld. Luuterbnch, Schotten, Bü-iincen, Friedberg ue-ucht. 731D ___________Lang.__________ Zagdverpachtung Behördliche Anzeigen MwelleoMz-teleigeroiig »IIS ben Eiflatdroalönntten LbtthtWg Dienstag, den 19. Februar b. I,.. 11 Uhr vormittags, im .Felsenkeller- (Hotel Schwab), Lleblgsttahe 5 In (Sieben. Aus den Oberförstereien: Alsfeld ((EL Los 1: 1. Kl. 230 Fftm., 2. NI. 70 Fstm., Los 2. 1. AL 200 Fslm., 2. AL 60 Fstm.): Bad Salzhausen (El. Los 1: l.fll. 32 «Htm. x, 2. stl. 10 Fstrn. x, Los 2: 1. AL 29 Fstm. x, 2. PL 9 Fstm. x); Burg-Gemünden (Du. 130 5ftm.); Ei