ltt. 4 Clie nt tägH», ee^tt Sonn, tnb JTdtnogs. ■rilbrrSomstagebrilagr efefecner^amdicnb lütter Woche«.vezgarprei» 70 Goldpsennlg ein- »chlteblich T-Lgerlohn, aid) Lei 91 i^ltria einen einzelner Nummern iw« folgt t,öt ertr CttrolL- 3em|pred)-ln|d,lünt; |tt die Schrift eilung 112; für l erlag tnb EelchLfioslelle 51. Zridriu für Drahlnach- ik4hn;3«jelget€Ufce»- rttlteclouto: (rntlirt *. U.. 11688. Erster Blatt Samstag, 5. Januar 1924 U4- Jahrgang GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen üred mb vnl°r: Bribl’fdie Uni-erftlilr^uch. »nd Steintnidtrtl R. £«n?e in Sieben. Sdirifileltintg und 6efd)5fts»e8e Schnltenb« T- 3iii>wt Ml litt gti | ia4)m iug »«b«1 ebnt fM derd.n-llchnrtt Prell if 1 mm Q>|t |8c Snjfig»n aon 2T mn Srrtu jc hd>8,a»*»ari« lOMbpftamg; |Är -^e* fclamc- .1 iri4#i o-7O n n Beeilt X> ibolbplennig, pia ,yor> Hnft 2J . *«M- schlag. - Jerani»3rih$ suk palinMn. Jeeilelon: Dr. Jeiebr. iBilb.ilanit; für den nortgt« XtiU (tml! 3lam d)cm; urbte Injeiacnlcd; >)ano 4tX ch 14 »• < j: । Aussöhnung? 2m heiligen TTbcnb beS vergan zerren Jahres (ft (n Parts unb Brüssel der zweite deutsche Schritt erfolgt, um in den besetzten Gebieten mir den SinbluchZmächlen w einem nroduS vivendi zu kommen, der eine Wirderaufrichlung de« gehlen teutschen Winschattszentrums zuläht 0la4> Par fer Dlättermeldung-m ist die f r a n z ö - fische Antwort am Quap d'Orsay festgestellt, vom Ministerpräsidenten untertekbr-d und zur Kennt« rSnahme dem Brüsseler Äabinclt zu gestellt worden. Wo« bisher über den Inhall der 2Lit- tPortnDle verlautet, klingt bei aller Derwarrerr- heit der geäuhertrn Meinung m Im ganzen wenig hoffnungsvoll. Es i t aber immerhin an-u- nehmen, dah die Bote mit Rücksicht auf die für Focrnkrxich wenig freundlich: Stimmung in Eng- land. Amerika und 3tollen, in dec Form wenigstens von der bisher üblichen brüsken Tonart ab- weichen wird und damit die Tür für weitere Verhandlungen offen labt. Aber in der Dache selbst wird - soweit die Andeutungen der offiziösen Havasagentur schon Schlüsse zulassen — schwerlich ein Erfolg zu buchen sein. Frankr-ich wird betonen dah eine Reihe deutscher Wünsche b.reit$ vorweg durch die ’JHicum -ertrage u id das Ar- kornmen mit der Regle ihre Erfüllung gefunden haben, im übrigen sich aber hinter sein angebliches Recht aus dem Versailler Vertrag Vorschau- zen und erklären. MB die In der deutschen Rote angebotenc Mitarbeit der deutschen Regierung bei der Wieder Herstellung des normalen Wirt- fchastS lebens in den besetzten Gebieten den Wert des PsandeS herabmindern und die Sicherheit der Besatzungsmächte gefährden könne. Man werde also nicht verlangen können, dah Frankreich durch Annahme der deutscher Boischläge die leitenden Grundsätze der französischen Rrpavationspolllik über den Haufen toerfe. Sollte die französische Antwortnote diesen mit grober Bestimmtheit kund- gegebenen Verlautbarung cm der Havasagentuc entsprochen, woran feinen Augenblick zu zweifeln ist so würde sie ein neues Glied in der endlosen BeweiSk tte dafür f?tn, bah F an reich gar nichts an der Schassung eine« moduS Viroioi an Rhein tmb Ruhr liegt, bah cs keine Reparationen will, fonbern die An ne Livn. Ginfühtige französische Wirtschaftskreis« wissen. baf) das normale Wirtschaftsleben in den besetzten Gebieten nur in engster Verbindung mit den anderen Reichsteilen w.ederhccrgestellt werden Tarnt, bah baxu alle bisherigen VerkrhrS- schranken zwischen dem besetzten und unbesetzten Deutschland fallen müssen, wie die deutsche Rote eS vor allem forderte. Sie wissen auch, dah ohne diese Beseitigung der Der kehrsschwierig- Tciten und ohne Lösung der Währungsfrage, dev zweiten überragenden Problems für die rheinisch- trestfälische Wirtschaft, man niemals daran denken kann, die Pfänder produktiv zu ge st alten, wie es PvincareS angebliches Reixirations- Programm Vorsicht. 211 lein die Durchführung de. minirnixiträflc — au.f. daS wer-den die fvanzösi- lchcn WirtschastSpv'it k r zug b?n müsse t — ist für die rheitrilch-westfätische Industrie unmöglich solange der Qkilauf in das unbesetzte Deutschland mb in das Ausland durch die Sin- und Aus- iu(nlUen?en und andere untragbare Abgaben völlig abgedrvsselt ist. Hätte man sich also am Quay d'Orsay entschließen können, die deutschen Dvrschläge. die ja die rein wirtschaftliche Seite des Rrrhrproblems zur Diskussion gestellt haben, vor allen Dingen auch von wirtschaftlichem Standpunkt aus zu prüfen, und nicht wieder, toic nun schon die ganzen fünf 3abrc hindurch, rein politische und militärische Interessen in den Vordergrund zu rücken, dann hätte sich aus Grund der deutschen Vorschläge unschwer ein nwdus vivendi finden lassen. Dah auch in Frankreich gewisse Kreise den Wunsch nach einem Einvernehmen haben, dafür fprechcn die verschiedensten Anz.ichen Das tritt besonders traf) in Erscheinung, wenn man die Reujahrsbotich.ft des sranz-fischen Etuatsoler- Hauptes an das Pariser dtp o nat.fche KvroS intb die Kundgebung -mit der QHinift rpr.ifibcn 'Pri car£ daS amerikanisch? Voll zum Jahreswechsel beglückte, in bkfem Zusammenhang b trachtet. Mille rand erklärte in s inet 2Int vo.t an den apostolischen Runtius M r Eeretti. cs fckei'.e, dah man jetzt die Morgenröte der Versöhnung und des endgültig-.-n 5 r i c - denv begrüben dürfe und in einen rv:n,Matir" veröffentlichten Kommentar zu di.s n Wort n di? im Aus and gräbt? D acht ing gefunden haben cr- rärt der Präsident der Republik Frankreich wünsche ein? .Aussöhnung" lebhaft... cä fei natürlich und nützlich datz Franke eich nach dem R"hrerftln und angeftchts der deutsch-n Kav-tn- tition crllär?. birt es feine Anficht». n gewechselt hab? und dah c« als unerläßliche Ve- Nngung für die wir schaft.iche Wied rhertcllung der W?lr die Rückk.hr der beiden Länder zu normalen Bedingungen ansehe Es sei bereit dabei nritjuarbeiten. Auch Pvincar^ betont In fcn*r Dotschrf: an die Amerikaner. Frankreich werde nunmehr nach dem Sieg an der Ruhr auch semersetts zum wirtschaftlichen Wiederaufbau Europas d rch praktische Mittel und versöhnlich' Mastnahr en beitragen. Er begrübt die Teiln'hme h-rwr- ragender amerikanischer Bürger an den Arb.llen der Eachverstündigenausschüfle und meint, das Urteil dieser M nner werd? für Fre.nkreiib äure st wertvoll sein 2lber — Hand weg von? V er - failler Vertrag! 21 ir wenn di- c Po tik aber auch MiUcrand tr.'ttxm mege man müsse wo,! ober übel ann hrnen. dah bi f? Pali.i! verschieden genug t-on d rj mig n Poincar4s fein müf c di der Präfidertt d r R pub i drs Be)ürfnis empfunden bibc si.' s e l bst zu i Au druck u bringe i, ohn: sich d?sjenigcn m.nilter!?Il?n Eprachr:-. rs zu brbicncn, bau d:c Verfassung ihm vvr'chreibc. Hierzu ist noch die Meldung der dem £oraitA des Forges nahestchenben Wochenschrift .1? Dpi- nion' interessant, wonach Poincarö am 29 De- schaster in 2Lom. Baron Reu rath hier einge» troften. der die Gelegenheit benutzt, um sich auf halbem Wege zwischen 2Um und Beriin mit bem Aufumminister zu treffen, dem er zweifellos über die Lage in Italien *SeAti erstatten wird, wobei er die Bedeutung Italiens im europäischen MächteL»nzclN berrerbeben und dem deuIschen Allfenminister den itaftenifchen Standpunkt in bcuifl auf die Probleme, die Deuischland Inter- cUtcrcn. au-cinanderfeyen wird. Der deutsch« 'Bätsch aller ist vor feiner Reife nach Lugano von Ministerpräsidenten M u f s v l l n i e npfangen worden. Tr Stresemann ist heute nach Berlin zurückgekcbrt Die Umorganifation der Reichs» bank. Berlin, 5. 3nn lPriv -T'l> Zu den in den letzten Tagm o rbr..t t. i Ovrü < n di' R i s- bnnk habe wi'drr e.nen crh blich n Tel' ihres Goloe» nach Am-rika erporti rt crfl j t bi? .D ff. Zig.". nrittetlCTi zu tönn n bah bl: R ich bmk übe Haupt lei i Gold nach Amerika geschi t ha e 3utr ffcnb fei nur. Sah Ans m D ze ub r zw? Millionen Vo'.b.mark auS D tfchkan ntch 2 t- rill abgegaTig:n fe en, aber ni > au den R IM- bankdestand Dte bas Blat' üb.-r d ii ber Beratung b fin^lichr n ue Acn »erung bei R ichs- baukg fe. es härt, b.treff ’ bi s - bte Amt b uer des Prüf d nten des Vizepr sdmtn un) b i Mitglieder des Reich b inld re turtum Der R ich.'btnkprLlldm! soll nicht me ir le n Nrg- lich fond rn nur für fi b n ,>rhr ern inni w rdeu An b?r Ait^nomi' der R i >.banr n>: b ab’t dadurch in kem r W?is' geritt ll 3 n V gnttcil würden bk B fugnisf: d-s PristdmtTN nr> > in« sofern erweitert.. als ihm mchgeben^er Einfluf' auf die Ernenn ing des Viz-pr ll-derki ui*» b*i Dlrektion-mitglud'r g llcher! wertz n s ll b r n Bestellung auch weiterhin auf Leden-zeU gelten soll. ' Licht d-r Versöhnung und des Frieden; erstrahlen zu lass m Dah er tu W i'rbck U'it entf rn! i i durch c i taftallllck-5 6inlnt!n auf bi: Bahn einer v-rnünfrlgrn Rege- [u g dcr Reparattonsfrage und d.rs Ruhrpro- kllems ci :<• Grfund^ a Mitteleurovas und damit eine wahrhafte B friedang b:r Welt zu ermbg- hd .betpeift s llne Halttmg zur deutschen Rete vollauf. . , , . Diefe hat in Brüssel einen wesentt'w freundlicheren Widerhall gefunden, als am Qual b Odat). wie ja übrrfKmbt in der Halvang Bei- gienS trohl unter «glifch-m Sinfluh und dem g lindem Druck wirtschaftlicher Rvtwendigkeiten sich leit mehreren Wochen schor eine bemerkens- r>*rt ' AendTrung heraus-?eb ldet hat. die dte Solidarität der Ei nbruchsmäch^ n-ch mehr ganz [üdmfo.t crt'frAn -' läht. Man fch-rtt ii Bru'sal geneigt, trotz be* mrg g mst h nden Gutachten der k Ii idy*r ftrnrntkr i, Ao l n> und Düf e^dod. Deulfckllan^ die Wie^ -raukahme ker wirt chaft- llchcn zachen ton besetzten unb un» Lebhafte Sorg: macht der Pariser P esse aller Schattierungen der ftarT: Franken- «Finanzm nistei de stürz, der b?reit8 den ... La st ehrie veranlatzte mit 'Vertretern b* frun- zösifchen Finanzweli .^üh'uni zu suchen. Di Bbt- ter sind bemüht, das Publikum von der groben Während bei Mtllerand her all: Gegensatz ru Pvincare und fetaer Politik vermutlich stark müfldt-rota- bat. aU er Wr ra t; tr'rtm Auditorium, wt: es daS divlomnt'.sch trörvs darstcll t feine t>:röbnlidf> k'^oende >2 ub:- lal in in Poincarc-s Fried^»kchalmet. ETttSi fL nicht durch ihren Ra-Vatz odnehtn widerrufen wurde, das takti'ch: Manor« unv«- ^uch^Pvincarö batte eSm innen, toi' au^mpvlllische ne^ionspolltik m-.t dem Mantesa-cn des nungsrrille'S »u vedchlet'rn. sind bi« fch?! b?ret:Ä hmlärullich ^rgct.gt d« Frage d« am«ikanisch'n Schuld, d: d-ohen^ torrSc od« gar Labourr:gt«ung tn Nü Zusammen rücken fallens und ^pantras^ %n-mtvl;iifd) rrt-a-n dir am morgtg'n Sonntag «utra dl.-n r-r IIS ter 214 & -at-.-n b^mTi^k'crrräfi^xtm. de - rorrehmk chen Grn.-o N ™er »um vollgiil rgr« Bundes st aal der f.üi.eren Rr-i t^versafsung zurückgekehrt wird, wieder he-.-zustellen. Gefahr zu überzeugen und zur „«nerk,isch«n Derleibigung- des französischen Franken aufjuforbern. Die Ansichten über bit wrhv n Urfad)cn doS Frankensturzes und beste M tt l zum Schutz des F».air- ,Rö[n. 3tg “ greift mit Recht den tn der b lchscher Pr/fe laut getoricri Wunfch au* bah an £! I'.e der biSheritzrr Methode Lebst l^matikben RvtenLech'ei« bie k,nt rabik- torische Berhan dluna zwi'cher d-utlchen, d Igischen und frar ö ikchei Sach^-r tän'i en trete. möge, die am erfle i einen für alle Trlle ga’-’bjrai W g ök^ner Ist c vci Straf«- kitrrn brr franz- s fchen Re.rnbllk ernst ml ihren Brr'öh'V^ ' t e . dienen t r- ir ertschab mden zur Iakresa>.-n*e nicht allein dazu, bew Hall franrüsifcher R-zinetter zu üdertöft ist ifmen hier g-Tugkam D l-arxbe't geboten, ihren Aussöh-rungSanllen tn M? Prari« -im'u'etzr« unb den Bew-iS »u erfyrtnTm, bah ISnen alles an ben Reparationen, richt« an ber mllltä- rifchen Hegemon i e und «V-r: fchl ^hllchrn Ann« r ton ter deutschen LanLe an Rhein unh Ruhr gelegen ist. Die Frage einer beutfch-franzöfischen Wrn- fchaftsverstänbrgung wirb in ber Pariser Presse lebhaft erörtert. DaS .Journal de« DebatS" macht unter ber Ueberlchrrst .Die Politik be« Auf baue«" folgende Ausführungen: ES fet un höchsten Grade wünschenswert, bah in den ersten Monaten deS Januar 1924 zur Wiederherstellung bei früheren Inbu st neun b Handelstätigkeit in den besetzten Gebieten unter ständiger französischer und belgischer Kontrolle komme. Die Wiederausföhnung deren Morgenröte der Präsident ber Republck am 1. Januar begrübt habe, sehe eine Entwicklung in den Gemütern voraus, auf deren Wirckung man nicht im voraus rechnen dürfe. Einige französische Blätter erteilten den Kabinetten von Pari« unb Brüssel den Rat. sich in ihrer Ant- wo ist an Berlin auf tfz Erklärung zu beziehen, bah sie bereits gewisse, den deutschen Boifchlägrn entsprech rnde Mahuuhmen getroffen hätten, unb was das übrige anbelange, nicht in ber Lage seien, bic Ergebnisse ber Politik vom 11. Januar zu gefährden. 'Das Blatt erklärt, gegenteiliger Ansicht zu sein. Die Politik vorn 11. Jan. habe die Beschlagnahme ber sog. Produktion Pfänder zum ®eqcnftanb gehabt. Der passive Widerstand habe diese Pfänder unproduktiv gemacht. Die Einstellung dieses llbiderst-nnde« müsse ste dauerhaft unbunprvduktiver geftaltch. LS handle sich also für Frankreich darum, die Handels- und Industrietätigkeit, auS der «S feine Eingänge für die ReparationSkaffe zieh«, mit aller Kraft zu erleichtern. Man wende dagegen ein, bah das System ber Ausfuhrpolitik erhalten werden müsse. Gut! Aber bic Ausführung dieser Methode sei keineswegs unvereinbar mit der Wiederaufnahme normaler Arbeit und ber Wiedereinführung eines regelmähigen Tran«pvriverk?brS. Im gewe.kschaftlicken .Oeuvre" bespricht Robert b? Iouvenel im Zusammenhang mit ber Ruhrfrag? bi; vom „QKatin ‘ O2r5ffentlidbte Erläuterung zu b?r Re ujahrSansp rache beS Präslbcnten Millerand an da« diplomatischr Korps unb f gt: G« f*i unmögltb, nicht em? Parallele zu ziehet zwischm ber H l» tung P oinear6s, b r d irch fei i A nt . er- pslichtet, mit Deuischlanb zu rerhandeln sth b?- rnühe, Me Verhandlungen auf daS kleinste Ausrnah einzufchränkca un> erk.ärc rast er sich weder bereit finden w.rd:, diefe Gegenstand' zu berühren, noch jene auch nur zu streifen noch vor allem das Kapitel der R^>arat onen an\u- fchneiden, unb auf b?r anderen Seit ? d r Ha.tung Millerand«. der für fc.nm Tei na. verpflichtet fei stillzufchw.'igcn der aber näht zog.re eine Grlrciterung der Dcrh^ndlung >n bi« zu einem all emeinen Wirtschaf'Sadkommen, und eine restlose Aussöhnung vorzusch'agcn Don mancher Seit.' werde allerdings unterstellt, dah. wenn Mi lerand fich auf tiefe Weife in das Getü.nmri stürze, b 1 Vorschläge Rechberg« «des deutschen Halitnbj- strietten. ber in P.ns kürzlich perhan>elte d-r. as nicht ohne G-inluh g'W-esm seien An>ere fugten tinzu bah Mi I r n>. wenn ec auch französischer sozial'ist.scher Minister gewesen f i r.ich.sdesto- toeniger einer srzial.stischen R gi runt ki England mit B sürchtuna (ntgeg.nl h unb m dem ©ebanfm b:f ng.n fei eme Icgenannte .Umgruppierung ber A 11 ianzen ber? t u- führen, solange öS noch Zeit fet. Er wurde ntch dieser Annahme eine Annäherung u u ftbenten geschritt-m. 75tm foitdtbemytratrid)«: Sette tourbe bcr frühere JftnorcimhTtfter Heldt vvrgrichlagen. Die Vertreter dec Deutschen Vollspartei und der Demokraten stimmten diesem Vorschlag ml Der Abg. Schwartz erklärte im Vamen der so ialdemokratischen Minderheit, dah sie Gegner einer Koalition mit der 93 ? I f » - Partei sei und den Abgeordneten Heldt nicht Wahlen würde. Bei dem Wahlakt wurden 79 Stimmen abgegeben. 14 Abgeordnete enthielten sich der Stimme. 05vn den abgegebenen Stimmen entsi?ten 52 auf Heldt (So;.), 17 auf Hoffmann (Drill.) und 10 auf Boettcher (Komm.). Heldt ist somit gewählt. Er erklärte sich bereit, die Wahl anzunehmen. Darauf erfolgte die Vereidigung des neugewählten Mir.isterpräsiderrteir. — Vach der 05erridiAung wurde der kommunistische Antrag auf Auflösung des Landtages gegen die Dnrtschnationalen, Kommunisten und wenige linksstehende Sv^.ialdemokraten abgelehnt. Der Landtag bleibt demnach zusammen. Die nächste Sitzung findet daher am 15. Oanuar statt. Aus der Tagesordnung steht die Regierungserklärung. Das bayerische Ermächtigungsgesetz. München. 4. 3an. (DB) Der DerfasfungS- auSschust gab mit den Stimmen der Bürgerlichen gegen die Glimmen der Linken seine Zustimmung zu dem Antrag dec Bayrischen DollSpartei, der die Regierung ermächtigt, Abgeltung des Staatshaushaltes und dec öifent- ltchen OZerbände möglichst schnell die erforderlichen Mäftnahmen zu treffen. Ferner erklärte sich der Ausschuß damit einverstanden, bah die Regierung gewisse Behörden oder Stellen ändert oder a u f- gibt, die Verfassung der Derneindeverbände än- vert und wirtschaftliche (Betriebe des Staate- in Gesellschaftsfv-m überführt. Ferner wurde ein Gr- gänzungsanrrag der Demo'ra eir angenommen, wonach die Regierung über die zum Zrmäch igungS- geseh angernxmmmm Anträge und Gntsch.iehun- gen nicht hillau-gehen barf Di^ der StaatSrcgie- nmg gegebene Ermächtigung ist bis zum 31. März befristet. Der Berliner Metallarbeiter- streib. Berlin, S. Ian. (Priv.-Tel.) Zu bet gestern nachmittag vom Schlichter Dissell anberaum- ten Sitzung des SchiebsgerichtS im Berliner Mc- tallarbriterstreik waren die Arbeitgeber Nicht erschienen. Dissell erklärte, er wolle noch einen letzten (versuch der Verständigung machen und setzte deshalb die nächste Sitzung deS SchiedSgerichtS auf Samstag vormittag 10 ilbr an. Aach der gestrigen Sitzung teilte einer der Arbeltgeberbeisiher den Vertretern dec Arbeitnehmer mit, die Unternehmer seien bereit, p e r s ö n» ltchmll ihnen zu verhandeln. GS wurde barauf- hin vereinbart, bah die Verhandlungen zwischen den (Bcriretern der Parteien heute vormittag 8 Mr ftatlfinbcn. Falls sich die Parteien in dieser Sitzung nicht einigen, tritt daS Schiedsgericht um 10 älhr wieder zusammen und wird, wenn die Unternehmer nicht erscheinen, einen Schiedsspruch fällen. Aerzte und Krankenkassen. Berlin, 4. Jan. (DTD.) Olm 4. Januar haben im ReichSarbeitsministerium neue Verhandlungen mit den Aerzten und Krankenkassen wegen der vertraglichen Regelung der ärztlichen Versorgung stattgefunden. Der Vorschlag der Aerzte, die gekündigten Aerzteveriräge ohne weitere- wiederherzusicllen, ist von den Kassenver» bänden abgelehnt worden. Darauf wies der Vertreter des ReichsarbeitsministeriumS auf die beiderseitigen Pflichten aus dem mit Gesetzeskraft'ausgestatteten Berliner Abkommen vom 23. Dezember 1913 hin. Danach dauern auch bei ^Beendigung deS Acrztevertcages die bisherigen Bedingungen solange fort, bis ein neuer Aerztevertrag geschlossen ist. Die Vertreter der Aerzte traten dieser Auffassung im allgemeinen bei. Die Kassenverbände b e st r i 11 e n die Verpflichtung der Krankenkassen, die Aerzte unter den früheren Bedingungen wieder zuzulasfen. Das ReichsarbeitSmimsterium wird seine Rech^s- auffaffung als allgemeine Richtlinien bei den Krankenkasfen durch die Aufsichtsbehörden zur Geltung bringen. Kleine politische Nachrichten. Die die Blatter auS Essen melden, haben die Besatzungsbehörden den Stadtverwaltungen mltgetcUl, bar? mit dem heutigen Tage die P a tz- abferttgungs st eilen im besetzten ©ebitet rhre Tätigkeit einftellen. Die Gin- und AuSrerfe aas dem besetzten Debret und zwar sowohl altbesetzte» wie auch neubesetztes Gebiet wird somit von heute ab ohne Pad gefiottet. Lediglich der deutsche Personalausweis ist zur persönlichen Legitimation erforderlich Die römischen Blätter bringen ein Londoner Telegramm, nach welchem Reichsbankpräsident Dr. Schacht, der gegenwärtig in London wellt, höchstwahrscheinlich auch nach Rom kommen werde, um den italieni!ch«n Finanzminister und den Direktor der (Banca d'Italür kennen zu lernen. t Degen die Begründer der ovm Minister des Inneren Gevering verbotenen grostdeutschen Arbeiterpartei, den gegenwärtig in München wohnhaften Oberleutnant a, D. R o h b a ch und den deutschvölkischen Führer Fahr en - bsrst, ist daS Hauptveriahren wegen Begründung einer verbotenen Bereinigung eröffnet worden. Aus Stadt und Land. Diesten, den 5. Januar 1924. Epiphanias. In unseren Kalendern wird der 6. Januar als der Epiphanias oter Dreikönigstag mit roter Farbe angemerkt und somit als Feiertag gekenweichnet. Im DollSbewubtsein lebt dieser Feiertag taum noch weiter, auch auf kirchliche Kreise übt er keine besondere Anziehungskraft mehr aus. DaS mag damit zusammenhängcn. dah er unmittelbar aus Weihnachten und Aeujahr folgt, also in eine Zeit fallt, in der man der Festtage etwa- müde geworden ist, auch mag Mitwirken, dah am 6. Januar in dec Regel grobe Kälte herrscht, die nicht jedem den Aufenthalt in tti Kirche, zumal wenn diese ungeheizt ist, ermöglicht. Es ist schade, dah dieses Fest heute so wenig gewürdigt wird. Ginsr waren finnige Volks- bräucte mit ihm verbunden, junge Männer gingen alS die heiligen drei Könige verkleidet txn Hau- zu Haus und fangen alte Lieder. Hat doch die DolkSpoefie den Zug der drei Dei'en oder der drei Könige aus dem Morgenlamd sinnig ausgestaltet. Gehaltvoll sind auch die Kirchenlieder, die man in den Gesangbüchern unter d?r (Jfippe »Darstellung und Grschemung Zesu Christi" findet. In der Gegenwart feiert man in den evangelischen Kirchen Deutschlands am Spiphanias- tagc das HeidrnmifsionSfest, indem man von der Feststellung ausgeht. baf> die drei Weisen aud dem Morgenland die ersten Heiden Warrn, die zu Jesus fernen. Die Heidenmissivn ist in Deutschland noch nicht recht populär geworden, im wesentlichen ist sie eine Sache der Kveife. die sich am kirchlichen Leben beteilig.m. Jahrzehntelang hat sie um Anerkennung kämpfen muffen. Als im Jahre 1900 in China Auf stände g:gen die Europäer erfolgt waren, hat man diese bei Mission ?,ur Last gelegt, die ungerufen in ein Land einbringe und die Einwohner durch unangebrachte Dekehiungsversuche erbittere. Die Gunst der im Kolonialwesen Führenden ist der Heidenmifsion niemals ungeteilt zugewcnd'ot worden, gelegentlich« Qlnetfennung lieh turchb licken, dah man immer noch ernste Bedenken gegen diese Sache habe. Auch an Spott hat eS nicht gefehlt, lächelnd sprach man von Fr-auen, die im MissionSkranze Strumpfe für Acgerkinder stricken. Es mag zugegeben werden, dast MissionSschriften nicht immer auf Leser mit selbständigem Urteile überzeugend ein gewirkt haben. Man darf einem Aeubekehcten, der kurz zuvor noch auf einer sehr primitiven Stufe der Gottes Verehrung gestanden hat mti> aller Kultur fern war, nicht Aarsterungen in den Mund legen, wie man sie von einem frommen Manne in Duri- temberg oder in Hessen hört, dem die Vorfahren doch ein wertvolles Erbe an christlicher Gleichung übermittelt haben. Die Heidenmisfion ist eine notwendige Le- bensäuherung der Christenheit. Eine Christenheit, bte nicht mehr das Bestreben bekundet, sich aas- zubreiten, ist innerlich tot. Lebt der Christ der llek-erzeugang. dah ihm durch Jesus bas Heil also ba& einzig wahre und den Srdeniag über- bauernbe Gat, anvertraut ist. so darf er nicht davon ablassen, denen, die fern von diesem Heile sind, die Hand zu reichen, dah auch sie c8 erlangen. Heidenmission muh deshalb von emem gefunden Enthusiasmus und von unv^rtilgbarem Idealismus getragen sein. Dieser G.ist weht durch manches Lied hindurch, das auf Missionsfesten gefunden Wird, in klassischer Form ist das in dem Liede des frommen Dogatzky ausgeprägt, das mit den Dorten beginnt: „Dach auf. du Geist der ersten Zeugen!". Aber der Enthusiasmus muh mit nüchternem Urteile verbunden fein. Die Mis- sionsgesellschasten und Missionare dürfen nicht auf daS Geratewohl eine Arbeit in irgendeinem fremden Lande beginnen, sondern erst nach kluger Erwägung aller in Betracht tommencen Lim stände. Eie müssen das Organisieren verstehen und müssen. la die Mission grober Geldmittel bedarf, grüble Rechner fein. Der die Berichte liest, die Der geweihte Mörder. Reue Forschungen über die Familie Borgia. Don Frank Thieh 1. Dir Deutschen pflegen uns immer ein wenig zu wundern, wenn be^ .u e.ide wisienntzas.tiche nunacn wo anders als bei unS. dem klastischen Lande der eratten Forschung, vollbracht werden. DaS änbert nichts daran, datz vor kurzem in Italien ein Derk erschien, daS um feiner ronfeguenten Äaltung, mit dec es alten Ucber^eugungen an den Leib ging und um feiner Sicherhell willen, mit der es sogenannte erhärtete Wahrheiten umsticst, beträchtliches A fsehen erregte. Ich meine G. PortiglivttiS _ '5>f c Familie Borgia-, m deutscher iteberjdtung von Rina Knvdl ich bei Julius Hoffmann in S.uttgart erschienen. Ein Buch, trotz seiner 291 Seiten, von schwer überbietbarer Fülle der Beweise. Dabri spannend geschrieben wie ein Roman Dostojewskis. Di?, wissenschaf liche Forsch mg übe" die Borgia stand seit dem rielbändigen Dmcke Pastors und den Arbeiten älterer italienischer Historiker auf dem Standpunkt, bah dem Spanier Rodrigo Boccia. fbäicrem Papste Aleeandec VI., von der ®e- sch-ichie Unrecht getan fei, indem man ihm und ebenso feinen Kindern Cäsar und Lukrezia viele Untaten ,)ugroben habe, an denen sie gar nicht ober nur un Zusammenhangs ml: den gewaltsamen Gcwvbnheiien ihrer Zeit schuldig gewesen seien. Diese mehr oder treniger feststehenden Mei- ftungen Hai Portigliot'.i teils durch überzeugende, g ist reiche In e pretationen briarn c• Dokumente teils durch Entdeckung neuer umqeRcbcn. Das Bild, welches er von der Famllie Borgia entwirft, mutz als unantastbar angesehen werden. 2. In einer Reihe von Kapiteln (ich nenne die interessantesten: „Statthalter Christi", „Der Erotiker", „Die privaten Verbrechen'. „Der Fa- mlliensanatiker", „Die OhnmachtSanfalle", „Ist Alexander VI. an Gift gestorben?") baut Porti- gliottt vorsichtig Stück für Stück das Standbild i dieseS ungeheuerlichen Menschen vor uns auf. Dir können uns Dem Eindruck nicht entziehen, dah ein Verbrecher gröhten Formats vor uns steht, der doch kein „großer" oder, wie man jetzt so gern wieder sagt, „dämonischer" Mensch gewesen ist. Alexander VI., der mll Bestechung und Betrug den Stuhl Petri usurpierte, blendete nur kurze Zeit durch die Schönheit und Ritterlichkeit seines Aeuhern. Bald muhte Rom, was für ein Scheusal die Tiara trug, bald touhtc cs die Dell. Doch weil feine Macht schon bis in die dunkelsten Dinkel deS Privatlebens drang und er mit Gift und Dolch und Bestechung wie ein brillanter Taschenspieler arbeitete, wagten nuc wenige Männer feiner Zeit, ihm Widerstand zu leisten. Wir sehen um 1500 den Siebzigjährigen durch eine Politik schrankenloser Gewalt und geschickter Bündnisse in seiner Macht gefestigt. gehabt, gefürchtet, aber unbesiegr ja, unbesiegbar. im Mittelpunkt eineS mablofcn und unsittlichen Lebens, die billigen Epigramme b r Welt, alle Predigten des Hasses (Savvnarv a^ t^eriachen. Sein? Hand reich: so n>?U alZ er wi l. Dec florentm sche Mönch wird ihm cire? TageS unbequem und er läfjt ih^ kurz:rhand t> r. r:N7ten. ®in Diploinai. der über ell Mittel ver- tüat. -äh. schlau, überleben >>-> c glä,rzende:t, ein fchm--ichrinden Gab n. Gr ist die w-abce Stütze der IT.’taten seines natürlich -n S'-b«A Cäsar, der nach dem Tod? deS Vaters HUtloS zufamnreirbricht. Alle Arbrit gilt nur einem Z.el: 'ich und feiner Familie höchsten Sinfluh und Reichtum zu ver- cheute von Den deutschen Mtffionsgefetllchaften herauSgegoben werden, sieht, bah Die deutsche Mission immer noch von Enthusiasmus getragen, aber auch von gesundem Urteil geleitet wirb. Deutlich wirb auf die Schwierigkeiten hin gewiesen. die heute der Wiffwn erwachsen. Da die An- g härigen fremder Völker längst nicht mehr barm- lose, gutmütige Qlaturfinber, sondern mit den europäischen Zuständen wohl vertraut sind und von ben Europäern gekrr.t haben, wie man demonstriert und einen Widerstand organisiert. Durch den AuSgang des Krieges ist die deutsche Mission in ihrer Tätigkeit sehr gehemmt, weite Debiete, in denen sie früher erfolgreich gearbeüct hat. sind ih. heute verschlossen, und ihre E-eld- miitel find unzureichend. Unter solchen Umständen ist cS dir Aufgabe aller AUssionsfreunde, ben Missionsaröankät recht zu pflegen, ihn gewissermaßen über ten Drnter Hinwegzubringen, bis ein neuer Frühling zu regem Schaffen tust. H. D. •* Saison- und Inventurausverkäufe. Dom Polizriamt Gieh.-i 'wird uns geschrieben: Rach bet Brian.itmachung des Kreis- amtS Gichen vom 2. Februar 1910 Dürfen Saison- und Inven^urauSveriäufe nur in der Zeit vom 2. Januar bis 15. Februar und ovm 1. Juli bis 15. August jeden Jahres, jedoch nur auf bk Dauer von je 14 Taget, ab^cbalten werden. AuS- tetiäufe, die auherhalb dieser Zrit ftattfinben sollen, finb unter genauer Argabe des Grundes und unter Einreichung eineS Verzeichnisses der aus'ur er laufen den Waren sieben Tage vor ter Ankündigung bei der HandelLkamm w Äehen an» zu'/igen 3m Zuwiderhandlu.tgSfalle mühten Strafanzeigen erhoben werken. *• Diebstahk Vor einigen Tagen wurde einem hiesigen Geschäftsmann ein mittelschwerer Handletterw-agen, der im Hofe stand, entwendet. Dec Wagen war braun gestrichen, die Färb' ist schon zi mllch abg b.aht, ta' Quert an ter Deichsel ist durch ein gewöhnliches Stuck rauhes Holz ersetzt. Vor Ankauf -ritb gewarnt. SackÄienliche Mitteilungen erbittet die K>iminalvolizei. ** Zur Unterbringung der Ausgewi esen en hat das Ministerium für Arbrit und Wirtschaft (Zentralstelle für A'isgewieenenfür- sorge) eine neue Verordnung erlassen, in brr bestimmt wirb: Die Inanspruchnahme von Räumen und.gegebenenfalls von Verpflegung hat treuer bis zum 31. Marz 1924 zu erfolgen. ®int etwaige Verlängerung der Frist erfolgt durch die oberste Landesbehbrde. Bornoti;cn. — TageSkalender für Sonntag. (Siebener Konzertverein 5 llhr in drr Aula: Konzert von Anna Hegn>r. - VSPD.. 3 Uhr „Liebigshöhe". Oeffentlich. Dersamm.ung Vortrag des Rcichstagsorästdenten Lobe — St.rdt- theater, Z ^Ihr: „Sie Uein? Sünderin" — Lichtspielhaus Dahnhosstvahe: „Dec Leidensweg der Era GrunÄ-ald" und „Er u'ricr 'Zinbrochscn". — Palast-Lichtspiele: „Im Rausche der Mi.liarden- und „Fix un) Fax". — Konzertverein Es sei daraus hin» gewiesen, bah für das Konzert Regner wieder aebrudte Programme ausg?geben toerben. Es ist dabei besonders berücksichtigt worden, bah die Sonaten aus den Mysterien von Biber, eine in ihrer Art originale Schöpfunz nähere Erläuterungen verlangen, die in den Händen der Hörer zu wissen wünschenswert ist. — Die Deutsche VolkSpartei veranstaltet am nächsten Freitag (11. Ianarar,. abends 8 Uhr in der Turnhalle eine öffentliche Versammlung. Reichstagsabgeocdnetrr Dr. Luther, ein glän.«möer Redner, hat lange Zeit an der Spitze deS ReichS-Bürgerausschuises gestanden und ist feit Jahren be'onders in der nationalen Jugendbewegung bervoraetreten. Er wird die Fragen dec Reichspvlitik behandeln, während Landtaasabgevrdneter Pros. Dr. Schi an über „Hessische Fragen", zu benen insbrso-idere „Die hessische Frage" unb „Beamtetabbau" gehören, sprechen wirb. (Siehe Anzeige.) — Stenographie. Der Öabel8berger- Stenographen-Verein von 1861 und der Damen- verein „Babelsberger" eröffnen am Montag den 14. d. M., abends 7 Ähr, in der Bezirksschule (Destanlage) einen Anfängerlehrgang für Damen und Herren. Der Fortbildungsunterricht beginnt am gleichen Tage um 8 il&r, während die Diktat- abenbe am Mittwoch, 16. d. M, ihren Anfang nehmen. AähereS siehe Anzeige in bcr heutigen Rümmer. Henen»Nassau. fpd. Frankfurt a. 4. Jan. Die Kriminalpolizei wurde im Monat Dz» zember in Anspruch genommen wegen Mordes in zwei Fällen, wegen Raubes zweimal und wegen Hehlerei vierzig- mal. Einfache Diebstähle wurden 261, und schaffen. Zu diesem Zwecke erfindet er das berühmte Gift der Borgia, dessen Wirkung sich auf bestimmte Dmrcr bcnrri e r läyt. Zu diesem Zwecke raubt er, mordet er, verleumdet er, verrät er. betrügt er. vergiftet er mit unbekümmerter Routine. Kaum eine der sieben Todsünde'r, welche er nicht begangen hat. Freunde und Gegner gehen ihm gleichviel, lächelnd vergiftet er (ebte Gäste, sobald er sich Gewinn davon verspricht oder sein Säckel sich dadurch füllt. DaS finsterste Kapitel stellt zweifellos die Gesct icht: fernes hemmungslosen Tr eb e cti"5 d-ir. Der Erotiker kennt trotz keines hohen A.'t:rs auf diesem ®•'biete to:b?r Scham noch Schranken. D.e Orgien im Vatikan, b-enen — man denk? an drS berüchtigte „Kastanienfestf — stet? sein Sohn und manchmal sogar sein? Tochter Lukrezia bri- wohnen, würden der Phantasie eines Aretino Ghre machen. 3. Cäsar Borgia bleibt der Ruhm, br. Kriegführung seiner Zeit aus oi.vcr solchen der Tapferkeit in eine solche des Drirugs verwandelt zu baben. Macckiavriü vreist ibn alS rinen dec her- rcn.igrnbftcn Heerführer seines IahrhunderiS. Tatsache ist, dah er keine aniängllchen unleugbaren Stfolgc nir dieser neuen Methode einer Kriegführukm hinter dem Schachtflld ban'L Schstehlich hatte er es soweit gebracht, tah in Italien keiner mehr recht dem anb'trt traute, jeder jÄ>en für bestochen hielt, h:s di-ses trostlose strategische Mittel sich gewillermaß a durch sich selbst zersetzte. DaS nun Cäsar» Privatleben angebt, so findet Pomigllotti keinen Aniah. hier irgend etwas zu beschönigen oder mll dem oielbenuatcn Mantel der „grohtn Renaissaneenatur" schamhaft zuzudecken. Man könnte sogar sagen, bah Cäkar Unserer Leserschaft zur gefl. Kenntnisnahme, daß die heutig« Hammer deS Giehener Anzeigers infolge von DetriebSfchwierigkeilen nicht rechtzeitig herauSgebracht werden konnte. Die Zustellung in der Stadt und in den umliegenden Ortschaften erfolgt am Sonntag früh, in den anderen Orten zusammen mit der Montags- nurnmer Verlag des Giehener Anzeigers. CinbruchSbiebstähle 335 gemeldet. An kleineren Elgentumsvergehen kamen nicht weniger als 521 Falle zur Anzeige. Betrugsfälle tonr- den bei der Polizei 150, und Unterschlagungen 93 zur Anzeige gebracht. Mit Mün,zvcr- gehen beschäftigte sich die Polizei in 20 Fchl- len. Die Wucherpolizei bearbeitete 1320 Fälle. AahrungSmittelfälschungen kamen 59 Fälle. Selbstmorde 15 vor. Hestgenommcn wurden 887 Personen. — DaS Maineis ist an den verschiedensten Stellen zum Stillstand gekommen und hat den Strom in seiner ganzen Breite überbrückt. Das seit Donnerstag cingetretene Tauwettcr »-bat ein Steigen des WasserstandeS noch nicht bewirkt. Hessische landwirtschaftliche Woche. • Darmstadt, 4. Ian. Bei girier Beteiligung sprach heute früh, am drillen Tag des Dvr- tragskuries der Landwirtschaftskammer, Pros. Dr. Münzinger-Smit art über.WirtschastS- lage uno Landwirtschaft". Dec Redner gab zunächst eine turws A.'bersichl über den Wohl stand des deutschen Dolles, ktibeftribcre über bk günstige Ernährungslage vor dem Kriege und im Änfchluh hieran e:ctwarf er ein Bild bcr heutigen trostlosen Wirischasts-, insbesondere bcr Sruah- rungskage des deutschen Volkes. Wollen wir daS beutschr Volk der Hungersnot nicht prriSgeben, ober auf die Mildtätigleit dpi Auslandes allein an gelt1 Men sein lassen, so gibt es mir ben Weg bcr landwirtschaftlichen Produkts o v S st e ig e r u n g, um bi.* ®r*äbrung des nach dem Krieg? tn f-.-bven beengten, aber dichter bevölkerten Deutschen Reiches sicherzustellen. Der Redner gab alSbann eine Anzahl Fvrderurgsmahtzahm:' 'ur ©'.dgcrung der lanb- wirtschaftlichen Prrduktivn an, unter denen er b?sonderS die vermehrte 5>ü tgcranti-enbung her- vor hob. Der Staat soll nur durch d/te v-irnünftige Wirtschaftspolitik auf diesem ®cbic‘e fördernd eingreifen. Referent richtete an die Besucher die Crmahnung. die Srsahru rgen der Wissenschaft sich anzueignen und nutzbar zu machen und für Inienkivi.'rung ihrer Drir ebe besorgt zu sein. GS darf nicht rnrionunen, bah die Mehrproduktion einiger führender Landwirte durch die Minb^rprobuktion dec grohm Masse rütfftftnbiger bäuerlicher Wirtschaften aufgehoben wird. 3m Anschluh hieran sprach Geh. Hof rat Prof. Dr. GifeviuS über „Samenbeizc mit Beizmitteln zur Erhöhung der Bodenerträge und Zellstimulation in ihrer Bedeutung fürunserehessi sche Landwirtschaft". Der Vortrag behändste eine neue Forschung, die grobe? Aufsehen erregte und von verschiedenen wisfenschaftlichen Instituten zur Zeit einer Nachprüfung imterfegt Der Referent sprach eingehend über praktische Versuche, die von Prof. Bvpoff in Bulgarien mit verschiedenen Deizmitteln verschiedener Zusammensetzung an verschiedenen Kulturpflanzen mit grobem, ertragsteigerndem Erfolge durchge- führt wurden. Er empfahl den hessischen Landwirten, ebenfalls derartige Versuche mll diesen reiz- und wachstumbeschleunigenden DräparateTi, unter denen er besonders das Magnesium-Chlorid nannte, für die kommende Ernte an^uftdlen, nm festzustellen, ob die erprobten Beizmillel auch für die hiesigen Verhältnisse von dieser grober Bedeutung feien. Beide Referenten ernteten für ihre lehrreichen Ausführungen groben Beifall. 3m An- schlub an diese Vorträge sand eine sehr rege Diskussion statt. Am Aachmittag hielten der Reform- bu n b. her Gutsh 5 se - Bad-Aauheim unk der Verein zur M r d e r u n g b e r 0 r un- lanbwirtschaft in Hessen ihre Tagungen ab. Gö waren hierfür zwei Vorträge vorgesehen, Dr. Kranz über: „Die nächste Zukunft unseres staatlichen und wirtschaftlichen LebenS und die Landwirifchast", Pros. Dr. Bornemann über „Ergebnisse intensiver Weidewirtschaft-. den Renaissancetypus grotesk barstellt, bah er in sich eine Obutrierung alter Eigenschaften ferner groben Zeitgenossen gibt, nur nicht der groben Künstler, denn von Kunst hat Weber sein Vater noch er jemals daS geringste verstanden. Dafür kochte in ihm um so wilder daS Blut der Lewen- schäft. Cäsar lebte im Schatten seines VaterS. Der grobe Schatten verschwindet, und Cäsar läbt sich, unsicher und ängstlich geworden, rasch von der feinen Diplomatie IulluS II. etnfangen. Unb wie malt Poctiglivttl Suhcita? Er lässt ihren Zügen alle füben unb bestrickenden Rei^e die ihr zeitgenössisch« Mater gegeben haben, läßt ihr die -ilnfäulb des Blicks, die Anmut der Be- nxaungen, die Schönheit bcr E-este. Aber « spcick.t ihr — unb belegt dies Schrill für Schrill — jedes echte 0efübl ab. läbt fle als pathologischen Sprost des Borgiablute« aufwachsen: gc- wisseickos amoralisch, ein Serualgeschöps ohne Stolz und ohne Ziele. Meisterhaft ist ihr lächelnd- ruhiges Leben in Ferrara geschllderi. ante- dessen stiller Oberfläche die nach neuen Abenteuern lüsterne Frau ihre Beinen and groben Treulosigkeiten mit Desch.ck verbirgt. ®r zeigt sie al» Buge und gebilbete görberin der Künstler, al» liebenswürdige Mutier ja, als immer noch bien- benb schönes Modell Tizian. Pvctigliolli bt> schliebl ihr glän^enbe» historisches Porträt mll den Worten: „Hätte dec Vater nicht ben avostoli- schm Stuhl bestiegen, wäre ftc wabricheinlich ben nämlichen Weg gegangen wie Tullia von Aragonien. Die politisch? 7 Dlücksfälle bewahrten sie ir>t der QZottoenbfgfrit und der Qual, auf der Jagd nach Huldigungen, galanten 2ibav nern unb Reichtümern von Stadt zu Stadt vilgero f,u müllen. Ihr sicherte jtrabe die A^wrralltät ihrer Umgebung rin rahiaeroS Dateiu unb gleichzeitig ein für die Befriedigung ihrer Instinkte nicht weniger geeignetes Feld. Tefxw anrcgrnb. U11 ♦*JUDUUU6411 WdüLMA ■ flMUTnm «IIMOf» «s MöM inuiuii.' ocniuiu) (OGewähr.) rn«P :*i ao ustMsitn? I ^imnOTim —s —- Güter mann5 IdesMähseide Frankfurt am Main OoelhesiraOe 9-11 • U • 11 i**t- IUM 1 ...... i*6i.T*WMMen -ivt -rL4.s -nr reo • • • - ■ ■£ zeigen : augenblicklieb unsere 8Sdiauftnsfor feno. ■ Hchwei, Lohte Nachrichten. Küdfebr französischer Regimenter vom Adetnf Part«. 4. Ian. (DTD.) Der „Malm' will wissen, dost feil dem 28. Dezember fitbc* OnfOTtcdc-Hcflimcntcr au« dem besetz, len Gebiet zurückgezogen wurden und nach Frankreich zurückgekchn seien. ms. MrMWi/ • n-» i vv» M3LVID«) Handel. Frankfurter Dorfe. Frankfurt a. M. 4 3?n. Höhere Fvrtoru »gen kr»orten nur zum Teil hurAvHeftt Werder. Weizen war lücht>-r v.-rkäuslich, Schlesien zahU für D.vt- getveibe v rglrichga.i • hohe Preise. J«rfte trurbt trotz ben*trtrctenöer Kauflust nur wenig u ng setzt Hafer war reichlicher c.^jcboccn. brr Ksnfum raufte ab*r sehr vorsichtig Mehl aar ruhig. Futteraritlel behaupteten ihren PrriSst<«d bei anfdbcitN-nb rennebrtet Aachfrage 3* nptlfrtc.» für je 1000 Kilo in G>ldmork: Weizen, mdrf. 172 bi« 175, Roggen, märt 147 bis 151. pomnr 145 diS 148, westprcuh. 144 bl« 140. Övmm.Tgerfte 169 b»Z 174. Hafer, mir' 128 bi« 133. l»mm. 120 bi« 125, Mai«. La Plata Wagg . »frei Hamburg 173 bis 175 fester». Weizenmetl (100 Kilo) 26 bi« 29,75 (behauptet-, A>ggerm-;hl (100 Milo) 25 bi« 27.25 (bchauvtel >. D.-iv nltri - 8,40 (fester). Aoggenklet- 8,10 li« 6.25 (jesier». AapS 283 (be- festigt), Leinsaat 450 Ft« 460 (seit). D ktvria-Trvlen 40 bi» 4,?. kleine Grbsrn 25 biS 23. Futterrrb Special 0 29,25 bi# 29.75, Ht>;--nnre 1 25,50 bis 2v W-i.; u»d Aoggen- llcte 8 Li« 8,50 Goldmark. Teidoaz: Stetig •* , Orftrn........... »7. Heamrfm......... F/. »r lfcnifrifewfT..... I0«e b1! 'gdrfMdn. I mb *PrlM1-F<>n* un" ^atlonolbant . tieif. ....... <*«rrm bi« auf weitere« 1 000 IHlBUtK Golk Umrechnung «fotz für hessische Gemeindesteuern pgl Amtsblatt 0c4 2’liniflertum< bc) 3nnem vom 14. Aovember 1923) für die Zeit vom 4. di« einfchi. 7. Ian. 80 Millionen Lebenshaltung«Inder a.29. 147 000 000 03) CrvtzhondelSinber am 2. Januar 1 224 000 0030)3 Dochenbe»ugSgedützrfürdenGietzener ünieloa «eGoidpteimiq - ZOOlHilItatben'yablenBati tllmrechnungSprei« für 4 Januar). Auswärtige Rolgeldscheine ktnncn nicht meh» angenommen werden, dagegen di« auf weitere« kaS Aotgeid der ALtchSdahn. der Stabt Vieheo und die wertbeständigen Geldmittel der Gietzener Industrie. •#lifnftr*r:wr -i-rowerU. O«Tl*rcr ^ergben...... Äcltiorrff T!i-txr »ei*br äuherst unregelmäbifl ab, er ist kiltreii? ganz zum Stillstand gekommen. Die Bahnverbindung mit Obres Glesien ist unterbrochen. 2lu« Br om - nWUQOJ «♦aWuW95ie».v.'.u4i,ac • w. UKMtuuvj !Es sind u. a ausgestellt !/ . Gabardine. Velour IxOStUrne. etc. mod formen Mk 29 - 39 - 48.- 69- 78 - § • \ A •• . 1 prima Velour. Flausch. IVIdntCI, teile m. Pelz besä Mk. : 14»o 24** 28*> 39 - 64 -65 - Vvn denen besonder« 3 9 ® Harpener Bergbau bervrr traten. Die letzteren halten einen G^wmn von 6 Btüionen gegen gestern au verzeichnen 3m übrigen bröckelten die Kurte oei trägem -Geschäft eher ab j. i IM ffrenrn Imrnfanl-ftrf »»itn . - Gn«U'!-< Wrrrw..... m t»»tre.... lUieifft« Rm ..... Deesrn*r ÜMi .... 2<» ^r'!r*rc*■*« <)••«■ 9tc-r>rgOt und Kraft, Schuckml zu besseren . Kursen Aufnahme. 6 lernen «bet riebe gesucht. Zuckeraktien und Zellsivsswerte nur wenig verändert. Heimische Anleihen hatten lebhafteren CBcrfcbr 5proz. Ktieg«anLibe sehr fest. ’A-I---1------—Ul—•—L — JJS . iiL"12_L_ ■ l ■ 1;: ,-.xe> 1VM te>.i n#7tU5»OW r»’fonwie i-i ir» ** .1?',»- MM eexvec Berkiwr B^rf^ Berlin. 4 Jan (DoM ) An her Börie rnadjtc stch ba« Getühk der Unstcherheu in oer- Uärlitm Ma' c berrrrlbat Berstim^.-nk wirkten ^Ede" der unerfreu.lchen aasten- und innenpo'-t- tiften Lage die niedrigere Bewertung der Mark tm Au-umde und bet Metallarben erstreck Gleichwohl wieder aber ktze eriien am Huber Kurie meist Erhöhungen allerding« wenig er- fraulichen 31msavg« auf. R^rbdeutsche Dolle tonnu jedoch 9 B Ilion en gewinnen Gröbere« Imeref e bestand für Peteolruma.'tien die 4 Bill. DSrfenkM«. (Ohne Gewähr.) llDlbewfcdpapkT« e. «e»L Islftlew tn liefewen Trot. M< 1ii ................. *5'*® •"* wm<> rttn»K*>- —• • । v 1 »*si wb isan,»«' ivt ix.tt» .......... in>kuu (Cbnt Gervähr )__________ L Qixeer L (Huw oa 1 nmom ..... • *.xi y:?nji»r.'6*wwo ■ivs 10 .1/3 M>m:.RT y»b or :i *V.Iin« 1 «t-yemo ^rant'un n. Y? Fmte Kore •■i • * t. 1. 4.1. 3 1. 4. 1 wo 1100 850 iete t 0 xc WXD 650 IW IX. 300 471 1500 V£0 1?O0 1710 2060 185» uw 550 b« 600 575 — • 100 17 •6 17 16 16.5 V 61 — 63.50 Tt 7« 71 74 an 8.3 8 6,73 17 15,75 16.23 1587 118 17175 b 18^5 17,73 W 25 24.5 74. D 30 28 • 4.4 3.9 3.8-5 4 1 i.tir 0-00 1,15 0,830 0,815 1 1.13 82 ec 34 *0 34 5 3U 38.7 38 3) 13 3>? 76 15 M 67.75 7*. 5 76 72,13 73 50 W 8B 6175 *9,25 24 1 23 24.75 23,75 33 41 Ki 6 6 54 31 31 21 5 32 5 30 .0 31 8? 14 50 41 4, — 4$ 0 5 5 53,74 U 2,50 12.75 12,38 20 19 _ r« 1,4 3,11 2.75 _ »t 51 57,50 r» LS Y. 30,50 12 23.8 24 » 24 r. 23.8 73 22 ?3 19 3 16,75 — rs 25 25 77 «J »,1 — 15 14,25 14,75 14,75 ?5 25 25,5 27,75 5.5 5,60 - V' 85 51 63 58 58 55 17, ro 8 1 5 6 1,25 1.7 4.8 6,5 »,2S 7 6 — 3? 33 27 33 30.9 36,75 — 3.7# 4.75 35 4 75 9 8 1.3! — U 14 11,75 13 75 8.75 8.5 — — »75 9 — 2.05 *.75 2.50 Jedes Röllchen trägt den Hamen sowie Angabe des Maßes von 50 Meter und^der Fadenstärke 100/3fach. 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Leistung bann g.*tpoq-n und »v teil, b funben dann geht b.c Lach- für un/ in'tnfen ter Oliven Süxtn airt grauem 5*ürict aut die wrihlich ».r^ämmemte SlädK war rot« bai augenfälligste Zcich^i von 2ct*n. welche» e# in brr weiten Xunbc gab. wo überall ?ob unb „bsiiarisMkrg 1fl#ifferkrtn,llbr: WIM Wh. jienfMit» *• d»n. jg.WW-M.-Ltt. l,o i 7 bio ocfl. I<>: jlejraBOOmmeen gdjnnfpirl in5Mtu von ventik ilM Mittworti. 9. M von 7-10 Hör • Gawan. $ü die x»n .nfprubnabm? überholten Steuersvstcms muh .in mb.rc t ? c. ta» den Bcd nzun, n der dir i-be.u Dirtlchstt enttpüft un) b..- ßeiftanq ftelger- X mm: das nichl, fo läuft toder Optimisma- 1» 2 er.-, unb die 2Dirtfd;j t lommt nicht tn 611114 U' b man ater den richtigen Dog fa kvinm« sie in <5Ling. unb bann g.'landen wir. — nicht von auhen nach innen, wie to Viole erhofften, sondern von innen nad>auf)cn durch ehrliche Wirtschaft jemand zum Gauben an diese G nchang zi verpflichten. 3n befer W il de. Tatlachi i't nä n- lich 2x2—4, unb Lin* Verordn.n; !.;n : die Mensch.n dazu biinq.n ;u glau.c 1. 2 Marl 2 Mark seien gleich 4 Marl mem b : erften 2 THar* den W r 10.1 einen Hun ei t't *1 Tolar und die zweiten in der G.eichung den Wert von einem Tausendstel Dollar babex Sehr schön und hofsnungsweckend. bxh dies alles H ute Binfenwrhrleite 1 sind db• '• n> de Torbd-iiigung m dafür dih es nan fj blüht b.xtt die Preise wriler fa.L-n und sich dauernd auf der durch di: wirtschaftliche Lag: gc ebenen i)öUc halten, auch Binsenwahrheit n ' 3d q aub.- iaÄ nicht. Die Pr.Ue fa.l.n, w i das R sito wer- gefallen ist, das in dem Ann hmrx vvx 'Papic. • matt liegt, weil in steigendem tMtaf)? in wer - bestündigenden Zahlung>.nitt lbeyib wird c'c beute so und marg.n nicht an )cr 5 au siede 1. weil die Gegenleistung wieder b r ßeiitung en tpnchi Wird das denn auch so bleiben? - ..2bei- sich r, denn wir Haden ja ein w:rtdeständire» v^ah- lungsnnttelDas ist ein Optimismus, t>t>i dem nicht genug gewarnt werden kann Man kann eine WÄbinng nich! schassni, man kann sie nur 11 • arbeiten und ersparen. Di? Währung i't nichts .an sich", sie ist nur der (Sen.*ral-Ae nee. auf den die Tausch-*rcd ist? der Wirtschaft aobrach werden. Die Welt-Währunt ist das Dold Gold erwirbt man mit Arbeit, mit Leistung. Unb dc. TDcltmarfi ist sehr genau in der Beachtung des Defehes von Leistung unb Gegenleistung. .Glaube ich nicht an Deine Leisi :ng f) bewert * ich Dein Geld niedriger, als Du eS mSchtest." Eine Währung muh erarbeitet werden. Das bedeutet in uns:rer Lage d-ast wir saniel arbeitet müssen, dass unsere 3 a b l u n g » b 11 a n a t.i Ordnung kommt und unser Haushalt dazu Und foiDeit fntb wir noch nicht Aach s-'dlt uns tas klare, für jeden durchschaubar Steuerln':en dis den Slcihigm Tücht ig n Span amen Ehrlichen vorwärts treibt und nicht wie bisher fa->utt, las aber dem Schieber und Derlchtocnder das Leben schwer nracht. Noch liegen die tigmtlich'n Anstrengung n mr uns mdj'cn uns die Wäh rung di? An'.aussmögstchke t geschass n bat Roch find wir der Welt geg näher Äaufleutc die unter dem W.ederb Ich af ungJpreif - ixrfiuien, denn, solang* wir lein* ?u?g a ich-n* Zublung:- bilanv leinen im Gleichgewi? t : .*f ndlichenStaats- dansbalt haben kb n w.r nicht von unteren Sinn ahmen, sondern oon den Hoffnungen auf eine bessere Zukunft unb b.r e b ft a n a Das tönnen wir uns nur noch kurze Zeit Ici >c Wir find auf dem nichtigen Wege wenn b.cf*r nötige Weg auch m t iren 1 t wmoa-ierte 1 Mil t ln zu finden war Aber b.n W.*r :t*rgebcn kann nur der. der die Bein* zu bew*gen verlebt unb in unserem Ka'l: die Arme, unb der auher- dem den Kopf anrtrtngt ____ WßüöllibmM »en ha» S° ' ? -lUolbDirnnindLkrt öranjinrter ;lt Empfang »eh men. KL ycibneilent ,5D < yan.i!ti4 r.u breiten Schirnnnüh 1 » HU? tte Äokrrbe. Der ein* BX>- fefrr gra'i bumt>die ein wenig und trug in den auf be-n Rücken Mi'arunengrfegtm Händen einen Wrich'elstsck. Der athcrc ttxn im Berchältnis >ai Tdgl.itrr ausfallend fl in. hatte etxen mächtieihm fast bis an t* Hüfte icichend', Sick/? -l ^üppek unb machte Uon der S^mhcl«antmer Gicsten wird uni geschrieben Die H a n de l s ka m m e r hat in Gemeinfch f: mtl der Tertr.tung des oberhelsi'chcn Handwerks unb den @ t e f? c n c t 3 n • waltsveretn die Cittsetziwg eines Schiedsgerichts Gewad, tung^f: Ur tn rb.n Seb ul re erhod.n. b c mer- Sihungen auch auitvörts abd > t n. wen 1 b.c eicilc losten gedeckt s n.v Zur Deckung b Ko ter des BcrsahrenS werd n Gedü ren »rho n die nach dem Wert des Llreitg g.n tandes l* mcifen t.x mabiaen Grenren g halte > mer \-i. Sc n ,-occk eine schnelle unb b.ll g; Erledig m, vo . tech' - strcitiglc ten aust rha 0 d-s ord n ii 1 dcz:r- weges. kann dos Schiedsgericht nur b.n? erreichen, wenn cs in den w.-itei'en Interessenten- gem , ^/aschrruuC» tis«n? , M8frnal* 581 « kfl W eine Handv Ii nach der anderen bi die Ofenahit. iln) während sie mit dem Schür i’ct um rührte, bamt! tch Hr.sterifch bin ich! Weiter rnchts Zch tnci’jc ja gar nicht ficrbrn. 3ch war ja viel zu »dgr. 0a, b.-v-.w mir! Brenne! ül.xt^-vm sic ihre furchtbare 2L:bcU bis zu ffpb: .•*m±trt ba*t.-. fechte sie sich zu Tode er- schö. st tiuf cin^n Stuhl, Di xjt't-* noch inrr Dri e nach dem R^U-chm unb befahl -hm. ?ine Wärm- |LA* u bruxgea. Sie wvll: ins Bett Als fii tch auÄffefldbct bat:e kam ihre Mull: 'ch eimnnl und p.inigte Ii* in.. Fragen. Sie g ■ aber :er* - Aafrvrt. Schch über- uq .i mühte, hast sie noch kbtn. U.xb jedesmal, n-il-rrnb bleierne Trnu.n^eit sich au* v: warf, durchstrvmte (i* »ugleich - in ÜJb.'r* enxe-'. we ch-s W-? -Igrtübl b i dem Gecken, bah am. WMtMN siiwÄ •sC gonnln.^Vl'^r: 58JÄ »!S§ itiCll5fiiäu *or belae!rt 6&ninin' itcQllrf1?niaa'öon XV?ffikW_S- frci’cn 3er trauen gewinn- und bte vertrag- schlicstcndcn Banken IrcxwiUtg lerne ” Spr. che lich un:ertr»?d n Ss bür.t Naber Au'g d d r kaufmänn fchen _n) handw rf ich.« CtganH .:tonen fein. ihr. Muzii d . über 1< f: n*uc äi? ichrung zu unter, t^t n unb ihn:» zu empfeh m. b.l Bcttragsadfchlüfsen den Tord ball au machm. bah zum Aus-.rag r-oi Streit gk a:n da» Jt- hem r Sch.cdsg rich Mstän>g lc: 1 so l ?ri e müssen di.- Allstch. f: .Schi dSgcrtht f.ir Ha bd 2s waren Hans Br 'elmanr. und Hermann Al:, sein Freund und S-ickialsgefährt.-, ber fett Hahr und lag alles mit ihm geteilt hatte, Go ta'.ren, Wundfieber, Hurg^r unb Läufe, aber auch manche köstlich dampfende Kohlsuppe. Pt» rrxym und Kwas. Zorasetzung toLgQ ckwerbe“ > 1 ff.c»kn Lvny tral-x 7. trigri ferner hat die Handelskammer d. 3r- Die Butzbach—Licher Dahn und die hessische Staatsregienmg. Don einer sehr gut unterrichteten Persönlichkeit wird une geschriebene Die Zustande, die bei ber Butzbach — Licher Eisenbahn Herrschan, sind vom .Gic- st.-ner Anzeiger" schon öfter besprochen worden. S;r Sacblenncr weist, bah bterfe öffentlichen Hiix- w ise aul bi? Art unb Weise, w.e ber Betrieb her Bahn geleitet wird, nicht ganz vergebens traten. Der stete Kampf gegen die beTtcbenbcn TTif hänh: hat einerseits de Bevölkerung ber a.i her Bah i lleg. xXn ®emeLxbcix zur besseren Wahrung ihrer Interessen aufgerüttelt, anderseits bat bi? Dahnl.itung sich cigeie T**d stelz rtne Siatxvn ter Datzdach Lich r J 'eahabn stck. nannte Dre SL-üler der Ora.xhcrger Xuil» 14,-1 und der brnigc -. Ackerbau'chu.c jxinbcti<* Ick. »«■ fx* Dahngl.-. es aü» den Orten der Jim» gog h *u ihrer BU. ungsstLU-, wer bk Arbeit« fvr Grü id.rgcr gabiitvn beiklhcn mach« muhten. Run Hane tn der Generalversammlung her ffisend.idngestlllchaft am 18 Dez v 3^ N'r Ber- trci.r ter Sirma Lenz, btt den Betrieb bw fftirnbabci bn Auftrag her Akxi mze ellfchufx ’ubrt Regierunasbaum.ister Semke k^xs tv v.nrmtc Beesprech.*ri getfebjn. die TRlhl-^ ibe fU -fettig-n In ber G. ralrvrlatnmlujig feiNl ll ar u ter i.i-tct Mxtard.it eine Oimau-ig übo Ne laxmNgOe 1 ZÜ« ustande gekommen. » feldst tjtK* bte 2u;*.irb 1 ung des Anwurfs des <; U’irob-.ir-i Aahxilans. ber MiAr nicht alle, at.r doch bie dritgendsten Wunsche b.n ffx meinen b.rückfich igi*. in Auftrag **geben x? .. .IT v.*rak ied.*t ue.b-n. noch wr ^Vi ' msschluh di. -.*n Sliiu urf cirxr :*.*n be: G* ttiali^rsamm lu g gurablKm Äo nmifiton tatiu qpm. Nimlt et ;n 1 Januar 1924 a.- > 1 Kraft treten komm Tic .Stnna Lenz trcllte Idbft bk Äx>mmjfi>to* fltu ’g nach T JhL'ad; U b rufen und ix ihr txr« trvtvn f.-m All Ne» a:1diab aber nicht, so bef her Ber itz-nde d-» Lustick:sra:es de. B.iNdach' Lich: -2-. : dj' -i-A n: g elJcfea t. Me 4 i a'.rat Tr Dog! in Butzbach von sich aus die Ärm- mstif. smitol eder zu Slftun.« i-n 81 c txibnnei iraltu *g :g.-b !ube am 31 Dezember zu'crnmenric» fr r: . rfubr bte Kommif'ion mit ffrftaunen. bad tl • Zirn-.i Len. gc ”.1 di: 3 Uübrung des mH ttr.nn t . '.lmSch'ig .* 1 T* rtne er tx-:ab.ebclen Zal ril ins Bedc 1 kcn habe und behaupte, bah s.-r Zai rplaoentwurl nicht be. Abrede e-xiiprüch: JV.r ebr err.-gte es das Miemben der Kom im1'! smügleder, bi? fümtlich an der Jk-ncral- rcrfatnrilurg am 18. Sk-cubcr teilgcnnmmai Haiti.n. - st br Zusage der (ilrma S-7xz. tvi bei K?-nmsts .'»sitzung ivrtietc zu kxn, nicht gebal- .1 :rben wai Die S tzif-Ü mMgte mit dem ci.imütiglichm Rui ren des 6ttx tiansgebäudes, mit tei ri ter gebrannten unb zu- famm mgrhrvchrn m Bauernhüt fei unb den aus dem Dchace ragenden Skeletfen vva Riadern unb Pferden Aber t> nn man '2her "Hab. fv wimmelte e* eigentlich von Leben, mir dost dieses sich u.'lcr die Kt ichc d*s TodeS ! schei bcüM Da und dort ballten sich bunf? Haufe? zwische« b t Trümmer 1 um ein ^*uer ohne Hkrnme unb Glut, befer Rauch .ne R b? schräget über bet Bo^e? kroch unb dort zertlost <*? Jxr.tn Soldat en. N? dort feit - fei. feit ^»511. feit tfeerunb» ’tronMg Stunden auf ter iuj uxirtct. 1. von beo ba: Gerücht ging, hast er hier etniräfe — doch trübte niemand, warn und ab e wtrMch fdtne Au» einem Pfa*> im Sch e: zwischm S atiomfe gcbäu?\ und L ? idstrust? a q ic Geg nd bi r fei ja auch für ein« Mann nicht geheuer. Ab.r nun sei s ja eh Gluck, bah er diesen Weg g.^ä.'l Labe »ixe» Re.>olrer belüste er übrigens g. : nicht Xlnb dast er tntt dMtz grsprockon, fei auch nur i 1 Trick Unb N? 2nm: itre Sch ill: ivtobcr HZchlcuntgte. blieb er Pustend stehen und fazte 3a, Sic babn» gut, inu obren a-c - ? Beinen! Ach. wem ich Ihr- rtr;- Sir* qnö.'tg; Srmt bann könnte ich Greste Ict'tv.-i in m:i ctx Beruf Ta ist ct e reprä e tabfe ffeichimr-.g ein* qr-h: Hcrnrnfache Ich H.a nämlich Ge- schaftSrei ender. G.-sto.'-rn Sie übri^fe. Caure.it ist mein Rome/ Ta er aber mit feiner XlitcroaUu-g fetnea Anklang fand, taptl: er schtestlich feumm und beleidigt neben A'-t? her. bi«. Le wieder an em; b:baute Strast: g langten Don b.a kl Annie sich für fei e Begi.itung unb peroN*tt,et: ’ 4). Zu Haus angelommen, ging sie gl ich in ihr Zimmer und verschlost es Ihrer Mutier. Ne fragte, wo sie so lange g:steckt. unb sagte, dast die Ob.*r1chvest:r mach i .r televhonieN hälfe crwideN: |fe durch die Tür. sie hatte einen Gesuch gemocht, wäre ganz troll nur total nah unb müsste sich umziehen. . ,, Dann bm N: str.i c ;b:i PartZen le n • Zuständigkeit v r ind n ! abm unb Mtoar sowohl b.t 6tre t.gleit:n zwif t< 1 Mt.gli • bem b.r beteiligten Wirts haltiorgan.ian nea unUrctnnib'1 ob r »wfsck en iinc n Mtt tl. b d - feben uni auhentteb nd n P.rsvn<-n al • auch bi ^mtigteUen zw.sch n Pan . n bi? b tb n:a>: Mitglieder der Orgmtfat ca sind Ife- An' .ü : n au» Wechseln. Schecks an ei.alich 1 L-totrer* re Brief .na n Urfunb.m d r 1 bi er, b c feine Tat gl t Auch ist der Dor'tan> bcrc q . allgcm.i.i un) im äm- II ; lock» fei: • gliebrr von der Erleb gun; d.-rch da.» Sch b - geriett auszaschliehen l i • c für ein ■ brr c Sch ich'.ung für ung -eign.! h .1: Das Sck» cd - S‘ '< hat aus g eichen Grand: da.» Rech., dc be eines Lch.edssoruchs ab-a.ehn.-r' fea» 1-sgerich! wirck j. naj) B d r au m b c c?i Kammern best h n bi: in B. f: un j m ten Vorsitzenden un) zwei B tlio.ecn c.ntfchcd n c.- lann nach Bedarf and feinem ffrm.-L-i le c den nach der Höh.- d.s Anlage- und^G tritbe- kapl als. zu welcher die betre lend: Zlrn-u g*- t. !.ue. ick i«-.anlagt ist. bc.neKen ? * Leitung der Stelle ist dem von der Handclskarnm r becibigicn und öffentlich angcftcLtcn feücher- v. Stcu rtondikus Hermann Will -N ffic‘ : . übertragen worden. Tri. t trre 1 die ’3u • i t i .Steuer- urd Bachfu' un;«-B-!a- lu-'c?helle lci Handc.skamm*. V'i 1 c t" in G e- ben. Lfennfnahe I. tragen. Die ctell: hat ihre Tätigkeit am 2. I»xmia- ausgenommen Ehrliche Wirtschaft! Bon Dr. Kulenkamps. M. d. R. EHrlich: Wirtschaft im i.cucn I hr! Was is: Erliche WirtschaftDarüber eine lurz.- Ter länb - ^ung. Gs ist noch nicht solange her. als ter- jaiine. ber die absolute Aotwcnd gl.it. dah b < Rechtsprechung bm Wiederbeschassungs- preis als zulässig an:rl ixn:, in ber Ocff n - lichkerr betonte, crb.ttcrto Angr f^e au g?wär igen hatte. Die yragestellunz wa bam xU so. W irum soll der Besitzer von Ware berechtigt fein fich 0 n der Gleichang Mar! Mark to zalefe i un. fi c Ware au demj nigm Pr ise verkaufe i türf n be 1 er bei Der Diederh.schas unz anlege 1 muh ' (Ifen einem Gewinn-Aufschlag aus bi.f:n Preis z: reden, konnte man kaum wagen, unb d <5rag-. wovon btt Verkäufer solcher Dar d.ma ' b n solle, war dern?nckprech-nd legal nich: za b antworten.) Die Antwori lautete; Man nuth d n Wiederbeschaffung-preis anerkenn n w.i bi: ®: letze der ehrlichen Wirtschaft, bte sich noch ft.t» uiü> übeoafl durchgefetzt hao*n es v dang n tre;l es unertaub*. und unrnor ilisch ist e'm'm Mamac für feine War: einen Preis au be a len ber <3 ihm nicht gestattet, die gleiche M*nge War: wieder kaufen, weil es un.xwralisch ist sich unter ber Waske des vom Staat: und seiner Rechtsprechung erzwungenen Tertaul;n3 unter Preis «was teilweise schenken zu lassen roi d tem Wanne, der nichts zu versch;nken, unter Umflän- den kaum etwas zu leben bat Aber daS Schlagwort .Substanz" wurde dem so Sprechenden entgegen gehalte a. »Wie Ivm : t ber Verkäufer dazu, sich seine Sudianz za er- ballen, wenn ich der Käufer, durch d.e Mar e;t- vertung täglich an Substanz verliere fe' Di- Antwort lautete lohaxe bah sie damals von all n Veiten verstanden wurde): .w.i r? ,in a s gelegte DunnnheU ist. wenn scho i vom M 1 alif 1 ei Nicht geredet werden soll, b-r Wirtschaft ei es Landes ihre Substanz zu schmälern d.na de Substanz bringt diejenigen Erträge, au 3 denen allem btt Staat sich erhalten kann. Der 't iwand Ilegen den Wiedelh.schasfungs. rei. aber, de an chwttsten zu entkräften war. laittic .Je t erb-ilt ich die Wirtschaft ihre Substanz, jetz! macht f e Gewinne, während alle andern verlieren. Unb Venn ber Umschwung kommt, tn n 1 die Mu k einmal steigt, bann denkt fic ii gir nicht dir n nunmehr wiederum be i Wi.d.-rb schassu g .^preis |u nehmen, das heiht. bei fallenden Pr:if n billiger zu verkaufen, da ja bi: Wi d.ro.schafsung banai w^aiger tollet. Ls wurd* deaa .iafach ,iij-.t geglaubt, ber damals zur Antwort gad, glaub doch nur nicht, dah die Wlrtschaf: b KIub ist. d:r i n entscheidend n Momente die Preise so .sestseyf. bah er sich immer noch glänzend dabei steht und unter gar lc nen Umständen der Leidtragende ist. — dl: Wirtschaft wird, wenn es einmal bah n kommt be 1 i >r innewohnenden Defetzen folgen, weil sie ihnen Kgen muh. unb die Preis« werden fallen ob Wirtschaft mag ober nicht: Die Hölle selbst hat ihre Rechte. Denn .die Wirtschaft" und .Hölle" waren damals Worte von verzweifelt ähnlichem Klang. Die, die damals fo sprachen, haben Recht behalten unb müssen, falls sie die Sach: zu Ende gedacht haben, immer Recht behalten. Ueb.rall ba. tro bai Gesetz von Leistung u.xb Gegenleistung nicht gestört wird, überall da. wo ehrli che Wirtschaft gilt, wirkt sich Angebot und Rachfrage aus. und ber Erfolg ist, bah vernünftige Preise entsteh*n Richt billig, nicht teuer, ordentlich! Preise, die eine anständige Gcg nleistung für etn? anständige Leisten z bedeuten. Ss ist und bleibt ein: glatt: l'n nög'ich- fett, bah irgendwelche Leute sich auf die Dauer heimlich verabreden und lagen .Wir fetzen be und die an sich zu hohm Pre.s: fest", g nxu fo wies eine Kinderei ist. auf bi: Dauer (rorüb rgcfce b geht es zum Schaden a!I:r B?t iligt.'N» etaxi ro 1 einer Behörde zu erwarten sie förm? .einePrei:- nchtung cm:r Steuer» nnb Bnchf«drnnsts»Beratnngsftell: be'chlo'len. die l.diglich fü* bi: d zirfx nzc^e fe- nm xirm:n bestimm, i l Die Stell: ert * l mü?b- Il.i,: un 'chr ftllch 3u»tonfL- ub r ,>nl>ala and 3i * gang b.r Steu rgelc c ovi: üb r b : z eck- r-.j tge ffinracktung b.r Buchführung Auv wird sie b>- Ontcrcnen von Han ael und Industrie im Rahmen brr geLnuchm Bc timnung n gegenüber ben Steuer.' d r>:n auf b:to:xb r • Wu Ich wahrn dmen Pi Ltelle trag: die Venn: vonung für ibic Tätigkeit selbst, die Handel ckamm.r übemtnnnt für Beratuni und 3u-t m : k :ncr i BOWI5O9.1O-j”-. /vonbbh’ Ottbr. / spiel ber i 5.»»^ * S^inoiun der €toettencntucßCT noch ntchr zum : 502 Milliarden. 5. Rach dem n:a:n $ 3? des älmsatzsteaer- gcsetzes hat der Steuer f tätige inner Hub zehn Tagen nach Ab aut jeb.» Kalendirm rte jahres bzw. nach Ablauf chted j.ben Mon'.ts (soweit zu monatlichen Zahlungen verpflicht ti eine Voranmeldung abzag:ten und gleichzeitig die ent- sprechende Vorauszahlung zu leisten. Di^ Dor- anmelbung gilt als cLuei:rtärang bie Vonue- Zahlung ist 0tea:r im Sinne b:r Rmchsabgabc- crcnung. Die V2ranm l)ung:n mässen m-. ter Versicherung, dah die '2ing be i nach bestem Wissen un) Gewissen gemacht wbrten siid ocr- seben sein Die Derwrnduni der Zihlt artenabschnitte als Voranmeldung ist somit mich, mehr möglich. 6. Für das Kalenderjahr 1923 finde' eine älmfatzsteuerverrnlag ing im al gemeinen mtt statt. Die Defchrfsung und A:S ü lang fron Erklärung-Vordrucken erübrigt sich also Die Veranlagung erstreckt sich nur auf solche Unter- nehmen, die seitens de? Finnn^unts besond rs hierzu aufgefortert werten Landwirtschaft. Pferderäude. Die .Zllustrirrste Landwirtsck aftliche 3cltung,‘ in Berlin ist aus ihrem Lese>.ireiU gefragt toortcit, was zur Bekämpfung der öfer beraube zu tun sei „Regovon" vertreibe bie Krankheit r-terslächlich, so test sie ganz verschwunden scheine: (eiter kehre sie aber immer wieder. Zur Beantwortung der Frage gibt das Blatt einem erfahrenen Veterinär das Wort, in dessen Ausführungen u. a. zu lesen ist: Wäh.end des Feldzuges habe ich als Stabsveterinär sehr viel mit Raute zu tun gehabt. In meiner Kommai'd.ntur Solcsme5 hatte ii mir sogar i eigenes klsines Räudelazarett für leicht erkrankte Pferde eingerichtet: schwer erfranltc Pferde tourten den RäudelaKaretten überwiesen. Zur Behandlung frtemc metften* ec-ne Gmalftv» fron Rohöl und Kalkwasser om frisch gebranntem Kalk. Statt Rohöl tourte später Petroleum verwendet. Man kann auch etens? gut reines Petroleum nehmen. Von diesem g.nügt ein haLes Liter für ein mittelgroßes Pferd. Man nimmt einen Lappen und feuchtet ihn mit Petroleum an; nimmt man zu viel von letzterem, dann können Enstzrm düngen der Haut. besonders ter ilntcrbnift, und selbst Deigiftungserscheinungen die Folge sein Das Petroleum wird über ten ganzen Körper sein verrieben; recht sorgfältig sind alle verkrusteten Stellen zu bemänteln. Sehr empfindliche und feinblütige Uferte sind, statt ganz ernzuretbeu. an drei auseinander folg;:iten Lagen zu behanteln, und zwar jeteSmai ein Drittel Körperoberfläche. Rach sechs Lagen ist das Gin reiben zu tote» terba(en, damit auch die iirztoischen aaS ten Eiern welche durch die 'Behandlung ncht abgelötet wer- dstm. gekrochenen Larven vernichtet werte». Während ter ziemlich angreifenten De Handlung müssen die Pferde im S.all gehalten und gut gefüttert werden. Eine Behandlung hat nur bann Aus sicht auf Erfolg, wenn es sich tatsächlich um Räude handelt. Ein solcher Rachweis ist nicht immer (eia,: zu erbring:«, da die Milben, wenigstens bk Weibchen, in Ingen unter ter Haut leben unb habet schwierig auf^ufinten sind. Die Räutemll- ben sind recht widerstandsfähig. Em einfaches Auskalken des Stalles wirst nicht gen >g«'.d. ba bie Milten von dem Kal? nicht getötet werten. Am besten h lft eine gründliche Reinigung tes Stalles mit hristem Solawasser, wobei alle Ritzen und- Fugrn auszug'