ar. 29 (Er1d)rixi tägvch. a»ß« 5e*«u unb {Jeietlnge, Mit d. Semstagtbeilagt: 8KfceecT3a*idimb ibiiet Hloiott >1 «jnopiti* 2jy> Goldmark et»- schließlich Irdqerlol)*, auch bei N'chterscheimeN einzelner Nnmmern in. loloe höherer Grroall. - ^ernsprech.Lnlchlöfie: Ur bk Schrifklertun, 112; ftr Verlag »ab «elchöfieftekle 51. Lnlchdft für Vrohrnach. richten laieigerOtetze». poll^ftftonto: greeflirt a. M- UM. Montag, 4. Zedruar 1924 Erster Blatt U4 Zahrgairg GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen ürurf mb Dtrfeg: VrLhlfch« UitDerRtäts-Bi» mb Siclnbmdcrei H. tarne in «ietzei. Schnftleitrng nnb »ef^SftsWeöe: Stheltrafc 7. Ini^i« hi lijelatw füi bi« 2a-eon»«mer di» jun ^achmmag vorher rt n« sedeverbtnblichkeÜ. PttU für l mm Höhe fit vnjei««n von 27 mm Breit« örrlichk. auawLNo 10 Goldpienntg; fir Re- KIame«An eigen t> TOr m Brei«, ü »oldplennia, Plvtzvotfchrift 30" , Rnf» fchlaq. - BerantmoNltch ft-r Tebhb u 3em8eten Dr Fried r v?,lh Dange; ftr den üditqen led ErnstBlumlchein-Urde» Anjei-entei! ^anaBech. Zömtlich in Gießen. Post und Bahn auf eigenen Füßen. Heben bem AufwertungSgelcy hak das AeichSkadlnett In der vergangenen TDodx noch zwei andere, überaus wichtige Totlagen herausgebracht. nämlich den Entwurf einer Verordnung über die Verselbständigung der Veichseisenbahnen, sowie ein Pvstfinanzgesetz Die .Deutsche Reichsbahn- soll als gesondertes wirtschaftliches Unternehmen, getrennt vom Reiche, organisiert werden. Das Reich bleibt Eigentümer und Äontrollbebörbe. Vorläufiger Leiter bleibt der Reichsverlehrsmin fter. 6pa- ter übernimmt ein Generaldireltoriurn die gcfamte technische und geschäftliche Leitung des nach kaufmännischen Gesichtspunkten zu betreibenden Unternehmens, aber Immer noch unterAufsichteinerReichSin stanz. 3n ganz ähnlicher Weise und voraussichtlich zum gleichen Termin (1. April 1924) soll die Post- und Telegraphenverwaltung finanziell auf eigene Füße gestellt werden. DaS klingt sehr praktisch und amerikanisch, hat aber allerlei Haken, besonders bei der Eisenbahn. Das Reich hat jetzt nur ein Ziel und einen Gedanken: seinen Haushalt auSzu- gleichen. Dazu gehört, daß es seine teuer geworbene Tochter, die Reichsbahn, aus dem Haushalt entläßt, ihr keine Zuschüsse mehr zahlt. Leit der Ruhrbesetzung wurde die Reichsbahn durch laufende Zuschüsse (in Papiergeld) erbal.cn. Dor dem Ruh.e nbruch war ihr Etat noch ausgeglichen. Sie bedurfte keiner Hilfe des Reiches. Der Schlag der Entlassung traf die Reichsbahn, als mit der Rentenmark die Unterstützung aufhörte, in einer recht un- günstigen Lage. Die Umstellung auf die Goldmarkrechnung schob die Fahrpreise zunächst über die allgemeine Kaufkraft hinauf und brachte starke VerkchrSrückgänge. 3n Voraussicht der jetzt eintretenden Schwierigkeiten bat die Reichsbahn schon seit Monaten alle Reu- und Erweiterungsbauten auf das Mindestmaß des Allornotwendigsten eingeschränkt. Aber diesen Einschränkungen sind ®rennen gezogen, die von der Rentabilität bestimmt werden. Doch wäre eS töricht, heute von einem l^ankrott und Zwangsverkauf zu sprechen. Der Wert der deutschen Reichsbahn beträgt schät- zungS2>else v e z'g Mill arten Goldmark, denen als »Schulden- einschließlich des auS- gecebenen Notgeldes noch nicht eine halbe Mi 1 arde gegenübelstehi. D e Schwierigkeit besteht also eigentlich nur darin, eine Form zu finden, um die Reichsbahn anleihe - fähig zu machen und ihr flüssiges Geld zu beschaffen. 2ln 3nten Renten,' die die Reichsbahn einfach kaufen wollen, um sie in ein Pri- va'unternehmen zu verwandeln, fehlt eS nicht. Aber dem Reisepublikum und den Frachtkunden der Reichsbahn wäre es sehr bald und sehr schmerzlich fühlbar, trenn die Eisenbahn keine öffentliche Einrichtung mehr ist, trenn sie nicht mehr dem Verkehr dient, sondern privat- geschäftlichen Zwecken. Und da die Geld- frage leicht zur Machtfrage wird, lauern auch politische Gefahren im Hintergrund. An diesen Kllpven galt cS vorbeizusteuern. Wie sich dasRe chs a i eit d e lü f igeRech S- form der Verkehrsbetriebe denkt, ist noch nicht Bar. Man muh die Einzelheiten der Gesetzentwürfe abwarten. Ang blich soll für die Eisenbahn eine VctriebSgcsellschaft gebildet werden ähnlich der, die aus den österreichischen VundeSbahnen auf Anraten des eng. lischen Eisenbahnsachverständigen bei der Rc- paraiivnSkomm ssion. Acquorth, gebilke worden ist. 2lter außer dieser geschäftlichen TranS- alt Ion scheint uns doch auch die verwaltungstechnische Seite ter An e'egenle t sehr wichtig. Und dafür bietet 3t alten ein gutes Vorbild. Die italienischen Staatsbahnen haben unter dem Titel „Sie faszistische Regierung und die Sanierung der Ei enbahnen" eine kurze Denkschrift herauSgegcben, die für die deutschen Verhältnisse sehr viel Wissenswertes bringt. DaS mit der Sanierung betraute .Auhcrorteatliche Äomm f arial“ übernahm blc italienischen Staatsbahnen in einem fast verzweifelten Zustand. Rech einjährigem Dir- ken hat das Kommissariat sein Ziel erreicht: Die Disziplin ist wiederhergestcllt, die Der- schlvendung im Materialverbrauch unterbunden. die Auswüchse des m ßverstandenen Achtstundentages sind beseitigt, das 3ntereffe der Eisenbahner an gercgcl er, fleißiger und wirtschaftlicher Dienstleistung ist geweckt, der Abbau um rund 25 Prozent ter Gesamtbelegschaft burdjgefübrt. Alles das klingt, merkwürdig vertraut, an die Reformen an, die der deutschen Reichsbckhn nottun. Wenn dasReich feine beiden Kinder, Post und Dahn, in den freien Wlrt'chaftskampf umS Dasein entläßt, muh eS ihnen Charakter und Erziehung mit- geben« Stresemann über die politische Lage. Sowjetrussische Spekulationen in Sachsen vereitel«. — Gemischte Gefühle in England gegenüber Ruhland. Stettin. 3. Sehr (TB B » Außenminister Dr ötrefemann hielt herite im gtifycn Börten- faal gelegentlich einer -]HiiglieNr.eriammlung bet Deutschen VvlkSpanei eine Xebe über die politische Lage tinlciienb führte Dr S t res e» mann bn Hinblick aus die Rackichen t»om Krankenbett Wilson« au«, bib die THeb beii des deutschen Voltes die Waffen niebn gelegt habe, weit cA an Ne Versprechungen Wilson« geglaubt habe Mit b.m Ra men W.llon lei unter außen- politische« Schtckfal t>7rknupsl. Wir tonnen heute nur die Außenpolitik eine« waffenlosen Volte« treiben. Wir müssen un« mit allen Jträften dagegen wehren, daß man un« die moral.sehr Schuld am Weltkriege -»schiebt. In der ®cgcmnart mach.' sich doch schon eine ge- Wiste Sntlo^nnung br früher allda gegen Deuttch- lanb eingeflcll en Meinung der Welt geltend. 3n dem Zusammen:« t der Sachverständigen sehe er den Ausdruck der Sorge und der Unruhe der Well, beroorgerufen durch die Entwicklung der Dinge seit dem Frieden von Versailles. Eine der stärksten Tatsachen, vor denen die Welt heute ftebe, sei der Währung-Verfall in Frankreich. Man habe immer bebautet. Deutschland hätte den Wähl-urgisturt selbst b rbeig führt, um stch sriaen äußeren und inneren Derpflich ungen zu entziet-en Aber wie groß wäre bann Ne Schild de« Ornate«. der als Sieger aus dem Weltkrieg beroor* gegangen fei? Aufgabe der Sachverständigen wäre es. Ne Frage zu losen, wie Ne Währungen der Länder zu regeln seien, so daß sie wieder in ein feste« Ve.häl nt« zueinander lammen. Un»weifet- haft trerN sich ein Zusammenhang dieser Frage mit allen anderen Fragen ergeben, Ne darauf beruhten. daß Deutschland keinerlei Leistungen übernehmen könne, wenn seine Sinheit zerstört sei. Dr. Stresemann ging sodann auf Ne politische Lage im Inneren ein Sin Volk, da« den Krieg verloren habe, muffe sich darüber klar fein, daß e« doppelt arbeiten mäste, um für die kommende Generation wieder erträgliche Verhältnisse au schaffen 8r verteidigte dann die Haltung Nr Regierung gegenüber Sachsen. Daß der Einmarsch Nr Reichswehr in Sachsen richtig war, beweise die heutige Rümmer de« .Vorwärt«. in der eine in M o Sk a u gehaltene Rede S i n owi ew« toicNrgegeben fei. In der Nefcr sagte, daß der Vo sHew'smu« gehofft h be, von Sachsen au« in Deutschland enmarschierr« zu können. Zur WährungSsrage übergebend, betonte der Aus-enminister. daß wir zu einer festen Währung nur durch die Balancierung de« Etat« kommen fönnten. Interna ionale Strebte für Hand l, Industrie und Landw rtschaft feien no wend^ um unsere Wirtschaft w eder in Gang ?n bringen. D.e VefahungSkvsten Lunten n cht läng e mehr bezahlt werden, sollten wir nicht zu einem neuen Wahru g« ekfctt kommen. Sie seien jäher bl« jetzt getragen worden, um die Bevölkerung der Webten Gebiete nicht noch größeren Drang'alierungen auSzusefien Dr. Sttcsemann schloß, daß Ne Deutsche Volks Partei jebem die Hand reichen wolle. Nr bereit fei, am Wiederaufbau des Reiche« mitzuarbeiten Sinowjews Enthüllungen. Ne Nr gezogen werden. In Sachsen sei eine Mehr- Kt dr 6^iT*m?frrit~n und Kommun ften aut pa [am ntar: che' Gru dl>ge v rhand n Da« Srekutivkomure sei stet« gegen die Bildung einer tgakn Regienrng aut Grundlage getre en. Al« wir abcrNe öreigntfle so einschätzlen. daß die Krise nur eine Frage om wenigen Wochen fei, ___ hielten wir den Momrnt für gekommen, um unter Nflimnuen BediTigungen in Ne Regierung einzutreten, ____ damit wir un« von Sach'en au« yn» Kampf für die Macht entfallen konnten. Da« trat, al« General Müller ernannt wurde. Wir nahmen an. daß die 3eanerTegicrung bereu war. wirklich ygen da« Weiße Bayern zu tomb- ren und sofort einen bewaffneten Qbxfftanb mU 60ÖC0 Nutschen Arbeitern darchzufuhosn. Tw Dinge vrLz^gen sich aber ganz anders aU wir t'vigcfehtn batten. Dir Kommun Hat tnoer fächlrfchcn Regierung fü'lcn 'khyur alSMil- gTieNr etner gewöhn! L-n Äoaltttc«. Darauf schrieb da« •rctiUir*?Dm tec etnei vertraulichen Brief an die HP D m Km d biefj: .Wir in Moskau beurteilen, wie Such am bekannt ist, den Rach Nm Bericht bei .Vorwärts" über Gnthül ungen Sinowjew«, bat die er auf I fiten Parteito-.r r-nz Nr R. K P u a ge agt: durch die Cragn st- d2 Sommer« srt Ne Ä?ntmu- nistt ch- Pirtc in Ni Kampf etwr in Deutschland noch u cht dag:wefenen retro- Int onären Welle Eintritt Nr Kommunisten in d e sächsische Regierung lediglich al« ein mil tärisch-straiegi- sche« Manöver. Ihr habt Nefcn 3irtlr.li in eia-n politischen Block mit der Linken d-r Soziald.m-»krati- verwandelt. Ne Such Ne Hand reichte Wir stellten uni Ne Sache fo vir. daß Nr Eintritt in die sächsische Regierung nur die Eroberung eine« Kampsselde« b-deuleie, um auf ihm d.e Entfaltung der Kraft unserer Armee zu ermoglichrn. Ihr habt c« o arg-zog-n, die Bet-tl gung an der sächlichen R-girrung in eine banale parlamentarisch- Kombination zu v:r oankein Drrrau« ergab sich unsere politische Riederlage. Sch.limrner al« da« - es ergab sich bar au« beinahe em? Komöti » ne R ederlage im Kampf- Hatten wir ertragen tonnen; w-nn aber eine tevolutionäre Partei am Vorabend eine« Aufstande« sich bire.t läch-rlich macht, bann ist da« schlimmer ob eine Ri-d riage So bereitet man eine Revolution nicht vor Die Neubildung der russischen Regierung. Mo«kau. 2. Sehr. sWTB.) In Nr ersten Sitzung Nr Aliruststch-n Sowjeterekutive ttnirN Nr Rat der Volkskommissare gewählt. Nr sich folg-nNnnaßen zusammenletzt: PräliNnt R y k o w. Landwirtschaft Smirnow, (Xrnäprung Kalmanowihsch. Sx ian en W la di m jrow, 2Iib.it Bachutow. Inncr-s Delcborodow, Justiz Ker Ski. Unterricht Lunatscharski. Volk«hvgi.me Somaschlo, Wohlfahrt Iako- w e n k o. Inspektion S ch w e r n i k. Ium Vorsitzenden NS VolllwirtschaftSvat« tmirN Bogdanow gewählt. Die von ber neugebtlNten Zentralerekutive der Sowjetunion gewählte Unio ;reg erung seht stchl wie folgt zusammen Präfident de« Rate« der Volbkommis^ire^ Rykow. Stellvertreter Kamenew, gleichzeitig DorsitzenNr N« 2iate« Nr ArNit; Verteidigung Ijurupa. gleichzeitig VorsirzenNr Nr PianwirtschastSkom- Mission, ferner Orachelaschwili und Ts chu- bar; Aeußere« Tschitscherin, Krieg Trotzki. AußenhanNl Krassin, Verkehr Rudsutak, Post Smirnow. Inspektion Kujchschew. Arbeit Schmidt. Ernährung Brjuchanow, Finanzen Sokolnikow. Präsident bet Obersten DoltowirtschaftSra^S DscherschinSki Der Sowjet ko greß bat einstimmig eine Gut- fchließung angen"m.nen, in Nr zunächst mit *Be» fiiÄtgang festgestellt wird, daß die de jure-Aner!ennmtg der Sowjeir:g'erung einer Nr ersten Schritte der englischen ArNiter- regierung sei Die Einschließung wrist darauf hin. daß Ne aus der großen ruf stchen Re?olu ion ber- vo.gegangene Arboi er- und Bauern Regierung bet Sowjetunion sich von Ansrng an al« erste« Ziel den Kampf um dm Frieden gestellt und unermüdlich Ne Wi de Herstellung normaler CB? iehunaen zu sämtlichen Vollem angestrebt hat. Die engliiche 2fttKixrfdm Fragen und zur Festigung Nt wirt'chafilichm Verbind.!ngen ein eyen Werke Der Sot-jetkvr^reiNn Ländern zum Vorteil, daß Me Lage bezüglich dieser Verträge zugleich mit der Anerkennung geregelt wird Die Probleme Nr Regelung der bestehende« Anlpiüch: der Regierunttzm unb von Privatpersonen Nr bttden Part.4-n gcgene.njnNx In technischer Beziehung haben mit Nr Anerkennung nicht« zu hm. find aber offenbar von größter Bedeutue^ für beiN CänNr unb für den Wiederaufbau de« rufsischen Kredit«. Ferner ist c# offenbar, daß die freundschaftlichen Brziehungen nicht al« vollständig deze.ch!ret werden können, solange eine Partei Onmb hat. die andere Im Verdacht zu haben, daß sie gegen ihre Inteersfen Propaganda treib!. Unter die en UmfiAnNn ladet Ne brit sche Regi rung Ne russische Regierung ein. sobald wie möglich be'.rollmäch late Vertreter nach Lond-n zu entsenNn. um diese Angel .gcnh.iien zu erörtern unb einen endgültigen Der rag zur Rrg.-ltmg Nr mter- led.gten Fragen zu treffen. Inzwilchen wurN ich b;« zur Ernennung eine« Botfchafler« zum Geschäftsträger bestellt. Ich habe den Auftrag mitzuteilen, daß Seine, Majestät Regierung erfreut sein wird, gleichfalls den ru(lil±c! t'VdjiTtstrdgcr zu empfanget^ Nx die Regierung bei Union Nr Sowjetrepubliken beim englischen Hofe bertritt“ Geteilte Meinungen in England. London, 3. Febr. (WB) Reuter meldet Hier herrscht die 2lu|faffung, daß die Rote an äi glaub den Stempel diplomatischer Dorsi ch t trägt und daß sie den Bolschewisten nur d.« zum halben Weg« entgegenkommt. Die Anerkennung hat wih ode* feinen Wert für Rußland, wenn nicht Ne jetzt folgenNn Verhandlungen fo Der laufen, daß Rußland Kredit erhtllen kann Die britische Regierung wird wihl-fchinlich die ZorNrung auf- rechter halten, daß Rußland Me bestehenden Der- pflichtungen anerkennt. Wie Reuter weiter meldet, sind brit »sche HandelSkreise der Ansicht, daß Me Anerkennung der Sowie'reaierung an sich In keiner We se ben enplt ch- us Heben H inte! för ern teerte Zwar werde die A er ennung al« ein Schritt auf Nm rech en Wege b'giübi d>ch N iten die Ver- ti-eier de« Hand iS an drß die Wi-Nra s"ahme bei HanNl« in hohem Miße von Nr erfolg eichen Bändigung der Tkr'xniMungen Nzüglich der ßu- rückcrstattung deS Eigentum« und Nr Anerkennung Nr Schulden aßßängt. Der Gründer Nr Vereinigung Nr brt lichcn ©fftubiger a genüNr Ru' land. Tal bot erflärte, Me Gläuvger zerfielen in zwei Klassen; Me eine widersetze sich unier allen Umständen Nr Anerkennung Rußlands. Me andere stehe Rußland sympa hisch gegenüber. fei sich aber darüber Hat. daß c« wertlos wäre. G.ld a szuwenden. wenn e« in einen unergründlichen Abgrund falle. Der DireVor Nr Ba tu-Petroleumfelder Tweed, betont ebenfalls, daß eine Entschädigung für die Enteignung gezahlt werden müsse. Wenn Me Frb^i'en und der Privach'siy in Rußland j>urü4erftattet würden. so würden nnnde^henS 75 Prozen- Nr An- !piüch< an Rußland automatisch Nrlchwittden. Denn d^g'gen die Sowietregiet-arg nicht auf den Grundsatz Nr Gnteigrung auSländ schen Eigentum« verzick/e. werN fie keine Unterstützung fetten« Nr britischen Bankier« erhallen. Pariser Informationen. Pari«. 3 Febr (Wolff.) Der Ghes be. rustllchm HanMlS^rtoctung h London. Rakow Sktz. erklärte dem "B rich'erstatter de« .Petit Pa rillen", e« lei bemerfendttert. daß Me gestern v-rötf Separatisten gernacht hatte, wurde mit 10000 Goldmark Geldstrafe belegt Gröger, ein vermögender Dauer, weigerte sich dir Strafe zu bezahkm und wandte sich btt chwerde führend an die Rheinlandkommissron in Koblenz. In seiner Abwesenheit tarnen die Separatisten in fen Haus und rannten, Gröger hätte nicht gleich nach Koblenz zu re-fen brauchen, man hätte verhandln kö. n -n Serner verlangten sie. daß die jüngste Tochter Gröger« sich auf das 'Bezirksamt begeb?, schnnbar um aB Geisel zu dienen. In Koblenz wurde Grvger von der Rhernlandkvmraijsion erklärt, daß biefe Strafe hinfällig fei. Am 24. Januar wurde der separatiftifche Gruppenführer S s ch von der französischen Be- sahungsbebörde in Koblenz wegen Diebstahl« feftgenommen unb in das Militärgesäng- nis in Landau gebracht. Rach dem „Journal des Döbats" soll eS nicht ausgeschlossen fein, daß die Frage der pfälzischen Derwaltung von neuem die Rheinlandkommission b schöf igen werde, die verschiedene Lö!ungSmr< ick,ketten bereits in Erwägung gezogen habe. An der Verwaltung der Pfalz würden nach diese» Pläne» die deutschen Behörden unter Leitung der Rhein- Lanbtonumffton beteiligt werden. Der Vorschlag der Rheinlandkommis ron fei zur Zett Gegenstand der zwischen Paris und London schwebenden LB er Handlungen. Botschafter v. Hoesch. Gesandter v. Keller. Berlin, 2. Fsbr. ,'WTB) Der ReichSpräfi- deut hat den Geschäftsträger in Paris, Dr. Leopold v. Hoesch zum Botschafter in Paris und den bisherigen Gesandten in Belgrad, Dr. v. Keller zum Gesandten in Brüssel ernannt. Die französische Regierung hat, wie Havas mitteilt, ihre Agrement zur Ernennung des deutschen Geschäftsträgers in Paris, Botschaftsrat v. Hösch zum Botschafter erteilt Dr. v. Hoesch, der im 43. Lebensjahre steht, trat 190Z in die diplomatischr Laufbahn ein. Er war in einer Reihe von Missionen im Ausland tätig. Bora 18. Januar 1921 an war er zunächst als Legationscat der Botschaft in Paris zugeteilt, al« deren Mitglied er dann Mitte 1921 zum Botschaftsrat ernannt wurde. Seit dem Einbruch in das Ruhrgebiet und der Abberufung dc.-> Botschafters Dr. Mäher fungierte Herr v. Hoesch al« Geschäftsträger in Paris. Der neue Gesandte in Brüssel, Dr. v. Keller, stammt aus der konfulnrischen Laufbahn. Er wurde 1901 Bizekonsul in Kairo, trat dann 1918 als Hilfsarbeiter in das Auswärtige Amt ein und wurde dort 1919 zum Legationsrat ernannt Im August 1920 wurde er zum Geschäftsträger in Belgrad, Ende 1921 zum dortigen Gesandten ernannt Der Mordanschlag gegen General von Seeckt. Berlin, 3. Febr. (Priv.-Tel.) Wie das „B. X.“ mitteilt, ist die Untersuchung in der Affäre Thorman-Grandel wegen des geplanten Mordanschlages gegen General v. S e e d t nunmehr abgeschlossen. Die Untersuchung hat sich im wesentlichen auf den Tatbestand der Anstiftung zum Morde beschränkt Der hochpolitische Hintergrund der Angelegenheit wird vielleicht den Gegenstand eines besonderen Verfahrens wegen Hochverrats vor dem Staatsgerichtshof bilden. Rach dem Ergebnis der Untersuchung ist an der Ern st Hastigkeit des Mordplanes nicht zu zweifeln. Thormatm und Gran- del haben sich gegenseitig stark belastet. Beide stehen persönlich weder der nationalsozialistischen Bewegung noch der deutsch-völkischen Partei nahe. Die Behauptung, daß Thormann für eine fremde Macht gearbeitet habe, ist aus der Lust gegriffen. Das Dunkel, das über den tieferen Beweggründen und den Hintermännern des AttentatSplanS schwebt, ist durch die Untersuchung nur zum Teil gelüstet Wilson f- Washington, 3. Febr. (2Bo!H.) Der ehemalige Präsident Wilson ist heute gestorben. » Da« deutsche Boll wird diesem Männe, dem e« einst allzu viel vertraute und der es barm in der furebtbarften Weise enttäuschte, ja um die Einlösung feierlich gegebener Versprechungen betrog, keine Träne nach weinen. Wilson wurde am 28 Dezember 1856 in Staunton (Virginia) geboren. In Princebon unb Virginia studierte er Geschichte, Rechtswissenschaft und Philosophie und wurde 1879 zunächst Rechts- anwalt in Atlanta. Einige Jahre daraus wandte er sich jedoch der akademischen LMlfbahn zu und wurde Professor für Geschichte und Volkswirt- schäft in Dryn-Mawr. dann in Baltimore und zuletzt in Princeton. Hier war er auch 1902 Rektor. 3m Jahre 1911 bewogen ihn heftige akademische Kämpfe, das Katheder mit dem Sessel des Dtrwaltungsboamten zu vertauschen unb als Gouverneur von Rew°Btrsep der inneren Politik seines Landes praktisch näher zu treten. Am 7. Rovember 1912 siegte Wilson bei den Präsidentenwahlen in 40 von 48 Staaten mit 442 Elettoralstimmen. An Voltsstimmen erhielt er 6157 000 von etwa 14500000. Es mar für die Welt ein verhängnisvoller Tag. an dem gerade dieser Mairn zu dreiem Amt gewählt wurde. In Wilsons erste Amtsperiode fiel der Ausbruch des Weltkrieges. DaS Eintreten Amerikas in den Krieg war bald nur eine Frage der Zett. Schrttt für Schritt lieh Wilson sich hierzu drängen. Am 8. Rovember 1916 erfolgte seine Wiederwahl zum Präsidenten. Bald danach erfolgte das Friedensangebot der Mittelmächte vom 12. Dezember 1916. Wenige Tage danach richtete Wilton eine Rote bett. Wiederherstellung des Friedens an die Kriegführenden (22. Dezember 1916). Während Deutschland sich umgehend, nämlich am 26. Dezember 1916, zu Verhandlungen bereit erklärte, lieh die Entente sich bis zum 10. 3anaar 1917 Zett zur Antwort. Sie richtete an Willon jenes bekannte Dokument, das jede Verhandlung mit Deutschland ablehnte. Trotzdem lieb Wilson tn einer Rede, die er am 12. Januar 1917 vor feinem Senat hielt, durchblicken, daß er die Antwort der Entente, obwohl sie unerhörte Croröemngen gegen die Mittelmächte ausstellte, für befriedigender halte, als die deutsche. Die deutsche Regierung eröffnete nun den uneingeschränkten U-Brot-KKrieg zu dem sie ui» zwischen besser als früher gerüstet war. Dir bett. Rote erging am 31. Januar 1917. limgeftenb erklärte nunmehr Wilson am 4 Februar 1917 den Abbruch der Beziehungen^ am 6 Februar erlieft er an läm.licke Reutrale die Aufforderung. sich seinem Borgehe» anzusä ließen. Am 2. April 1917 erklärte er bann in einer Rote vor dem Sen rt, daß Amerika sich im Kriegszustand mit Deutschland befinde. In seiner Kongretzrede vom 8. Januar 1918 formulierte Wilson, in fernen berühmt geworbenen „14 Punktensein Prog imm des IBel ft-ieben«, das Deutschland zum DerhängnrS wurde. Am 4. März 1921 trat er als ein gebrochener Mann hör bet Weltbühne zurück um feinem Rachiolger Harding, der au« dem Lager der Republikaner kam, die Präsidentschaft zu übertaffen. Kleine politische Nachrichten. Die preußische Regierung war an das Reich mit der Forderung berangetreten, wegen der Erhöhung der Mietszuschlägc vom 1. Februar ab die Ortszufchläge der Beamten zu erhöhen Dem . B T." zufolge hat das Reich dies abgelehnt und eine Erhöhung der Ortszuschläge frühestens für den 1. April in Aussicht gestellt. Wie die .Deutsche Tageszeitung- erfährt, ist zwischen der Rentenbank und der Reichs- banf eine Vereinbarung getroffen worden. daß die Reichsbank nunmehr Rentenmarkkredite für die Landwirtschaft auf dem allerschnelllien Wege der Landwirtschaft zu führt. Die Verwa! uugsratsmttglieder der Rentenbank legten besonders darauf Wert, daß der Zinssatz, den die Landwirtschaft zahlen muh, so gering als möglich festgesetzt wird. Aus Stadt und Land. Gießen, den 4- <*M>ruar 1924. Die Stcuerkcrmine im Februar. Für die Zahlung der Reichs steuern im Februar gelten die nachstehenden Fälligkeitstermine: 5. Februar: Lohnsteuer (letzte Ianuar- dekade). Keine Schonfrifi. 10. Februar: Einkommensteuer-Vorauszahlung au« G ewerbe und Ber g- b au: 2 vH ber Ianuar-Betrieb«-(Rvh-)einnah- men abzüglich der dem Steuerabzug unterworfen gewesenen Lohn- und Gehal tsau f Wendungen. Schvnfrist: eine Woche 10. Februar: Vorauszahlung auf Körperschaft«st euer 1924 wie vorstehend. Schvnfrist: eine Woche. 10. Februar: Umsatzsteuer: Voranmeldung unb Dvraus.rahlung für Januar für Betriebe von erheblicherem Umfang (Umsatz 1922 mehr als P/2 Millionen Mark!). Erstmals 2l/> v. H. des Umsatzes. Schvnfrist: eine Woche. 15. Februar: L vhnsieuer (1. Februav» dekate). Keine Schvnfrist. 25. Februar: Lo hnsteuer (2. Februar- dekade). Keine Schvnfrist. 29. Februar: V ie rteljahr«-Ei n ko m- mensteuer-Vorauszahlung 1924 von Einkommen au« Land- und Forstwirtschaft, Wein- und Hopf en bau, Obst-- und Gemüsezucht sowie sonstiger M>denbewirtschaftung: je 1 Gvldmark für je 1000 Mark Derrn ögtnswert 31. 12. 1923 bzw. solange der Dermögensbescheid nicht vorliegt, von dem zuletzt für die Landabgabe zugrunde gelegten Wert. Bei Pachtung sind 10 v. H. der auf das Kalenderjahr entfallenden Pacht summe an ber ©teuer zu kürzen. Schvnfrist: eine Woche. 29. Februar: Vermögenssteuer für 1. und 2. Vierteljahr 1924 auf Grund ber Vermögenssteuererklärung 31. Dezember 1923. Fall« bi« 29. Februar die Erklärung nicht abgegeben ist, tritt an die Stelle der Halbjahrs-Bermögenssteuer das Dreifache, bzw. für Erw«bSgeselIschaften da« Sechsfache des al« zweite Rate der Brotversor- gangsabgabe entrichteten Betrag«. Roheres darüber bleibt abzuwarten. Vermögen von nicht über 5000 Gvldmark sind steuerfrei. Weitere Befreiungen bzw. BergüMigungen für Alte und 8c* trc bSunsähige (Kapilalbesitz ober HauSgrnnd» stüde zusammen nicht über 20 000 Goldmark. bzw. Ermäßigung ber Steuer um ein Viertel für alle physischen Personen bei nicht über 10000 DoQ>» mark Vermögen und dessen Zusammensetzung wie vorher angegeben). Schvnftist: eine Woche * Aufwandsentschädigungen nicht steuerpflichtig. In der zweiten Steuernotverordnung unterliegen nach Art. 1 § 16 Aos. 2 Ziffer 1 dem Steuerabzug auch die Aufwandsentschädigungen. Der Hansa-Bund für Gewerbe, Handel und Industrie hielt diese Bestirmnung für ungerecht und undurchführbar und hat sich deshalb an den Reichsrannfter der Finanzen mit einer entsprechenden Eingabe gewandt. Hieraus hat der Reichsftnanzminrfter in Form eines Rundschreibens an dir Landesfinanzämter geantwortet Aus der Antwort heben wir hervor: „bafo bare Auslagen von vornherein bei der Berechnung de« einz .behalttnben Steuerabzuges bann außer Ansatz Weihen, wenn sie dem Arbett- geber im einzelnen nachgewiefen oder dem Arbeitnehmer nur in einer solchen Höhe vergütet werden. daß die CBergütung unzweifelhaft nur zur Deckung barer Auslage» aus reichen Lrnn. Als typische Fälle solcher baren Auslagen füge ich an: tatsächlich entstandene Reisekosten (Eisenbahn- fahr auslag n,ÖJ lafw g nfar en. Fahr kolken xum Bahnhof und zurücks, äckeveroachtungsgelder, Koste» für Zimmerbenutzung in Gasthäusern, Auslagen für Kofferttanspvrt, bare Auslagen für Telegramme und Telephvngebühren, sowie die bei auswärtigen Arbeiten gewährten, in Tarifverträgen festgesetzten Auslosungen, sofern fie nur in einer solchen Hohe gewährt werden, daß sie ausreichen, um die Mehraufwendungen durch den auswärtigen Aufenthalt gegenüber der Haushalt« Verpflegung zu decke». Bvrausfetzung für die Freilassung der Entschädigungen für bare Auslagen vvm Steuerabzug ist also, 1 daß eS sich um Auslagen handelt, bfe mit dem Dienstverhältnis hn Hisammenhang stehen, 2. daß die Auslagen entweder im einzelne» nachgewiefen werden, ober bei ihnen Bein Zweifel darüber bestehen kann, 3. daß sie nicht bereits durch de» steuerfreie» Lohnbetrag abgegvlte» sind". ** Die Arbeitszeit tn der Metallindustrie des LahngaueS und Ob erhessenS. Man teilt ans mit: Unter dem Vorsitz eine« Vertreter« des Reichs» arbeitSministeriumS fanden nochmal« Verhandlungen über den vom Deutschen Metall- arbeiterverband abgeleßnten Schiedsspruch statt. ES wurde eine Vereinbarung erzielt, wonach die im Schiedsspruch vorgrseh«« Ar- beikS-eitverlängerung eintrttl. De ttie Streitpunkte wurden durch Verbindlich-.rklärung erledigt. Ebenso wurde ein vom Arbeitgeber« verband abgelrhuter Schiedsspruch über die Löhne für verbindlich erklärt •• Falsche Sisenbahn-Gutfcherne. Bon den Gutschein« der Rachsbahndirektto» Frankfurt a. M zu .Zeh» BiLbeten Mark' mit dem Saturn 6 Rovember 1923 ist eine Fälschung tn den Verkehr gebracht worb«. Sie ist a» dem Fetzten des Wasserzeichen« leichr ertennm, trenn die Schcüic gegen das Licht gehalten werden. Obttott dir KeTMzttch« ztner besonderen kunstgerechten H rslel.urgs^tt e Photograph^, Steindruck) deullich hervoi.treten, sind doch We Zeichnungen des älnttrgrundes sehr verschwommen und ungenau Fast gar nicht sind dre bna Verzierungen bi der M Ue nnl dem unts bea Worten Zehn und Mark liegenden Flügelrad E erfcnnen. Der kreisrunde Stempel mit dem Adler ist aut dem Falschstücke ooaL i ** Verbilligte Sonntagsfahrkarten von kleineren Orten nach größeren Städten. Die zur Förderung der VoltegTsundh:it elngefübrten Sonnlagökarten mit Sabrpr.üer.nä :igunj unterläge» bi. her der Be-' schränkung, daß sie nur an Bewohner großer Städte zum Besuch von nahegelegenen Erholung«-, orten ausgegeben würben, nicht dagegen füll' Fahrten von dem flachen Land unb von Deinen Städten nach der Großstadt. Der Reichsoe-.tehrs- mirrifter entschloß sich nunmehr. Sonntagskarten auch der berufstätigen Bevölkerung tn den kleinen Städten unb auf dem flachen Lande zugänglich zu machen und ihr dadurch Gelegenheit zu geoen. ebenfalls landschaftlich bevorzugte Gegenden auszusuchen, oder sich durch den Besuch städtischer Bildungsstätten auch adltig zu erholen und fortzubilden. Demnach sind die Reichs da hndftettionen ermächtigt worden, wenn ein Bedürfnis vor liegt und betriebliche Schwierigkeiten nicht zu erwarte» sind, auch von Deiner en Orten nach größeren Städten Sonntag i farten einznführen. Zugleich wird die bisherige Belchränkung aufgehoben, wonach Svnnlagslarten von selchen Orten nicht ausgegeben werden soll«, nach denen selbst -Sonntag starten auf liegen. 3m wir» fchas llichen Interesse der Reichsbahn sollen dort, wo ein Bedürfnis dazu vorliegt, Sonntaaskarlen auch für die -wette Wagenvasfe au «gegeben werden. •• Don der Hessischen Handwerkskammer wirb uns mitflettlh: Die Linderung der Krcditnot des Handwerks hat die Hessische Handwerkskammer mehrfach be- schüfttgt. Rach eingehenden Verhandlungen ist die Handwerkskammer nunmehr tn der Lage, für die Beschaffung von Rohstoffen, insbesondere für die Holzversorgung, Darlehen zu günstigen Bedingungen hinzugeben. •* Von der Angestelltenversiche» rung.^Die Umstellung der Angestelltenversicherung auf Rentenmark ermögl chte eS der Reichsversicherungsanstalt für Ang stellte, die bisherige Beschränkung des Heilverfahrens auf Lungenkranke fortfallen zu lassen und da« Heilverfahren wieder wie früher auch auf andersartig« Erkrankungen zu erstreden. ** Die Ortsgruppe der Mae- Regcr-Gesellfchast, zu deren Gründung schon längere Zeit Dorbereitungen Im Dange waren, ist mtt einer Zahl von mehr als 20 Sinzel- mitgücbern ins Leben getreten. In der ®rim- dungsvcrsammluna. die am 30. Januar statt» fand, suchte Dr. Heinrich Roefe unsere Einstellung auf Reger und sein Wert mtt prägnanten Worten zu skizzieren. Prof. Dr. Walther gab einen durch persönliche Erinnerungen besonder« wertvollen Rückblick auf Reger« Deziehungeis zu Gießen. Der geschäftliche Teil der Tagesorb« rrnng erbrachte den Ausblick aus ein große« tveiwerzweigte« Arbeitsfeld Der Vorstand dem die Herren Dr. Heinrich Aoese, Dr. 3. R 0 tzk 0 pf. Pros. Dr. Walther. Konzertorganist Adolf Wieder, die Damen Frau Sophie Kindt-Wiebe r, Frau Dr. L e l h - Wetzlar. Frau Dr. Spohr- Gießen an gehören, wird den weiteren Ausbau ber Ortsgruppe mtt allen Kräften fordern. Für den März ist die Einberufung der ersten groben Mitgliederversammlung geplant. Unter Förderung ber Ortsgruppe werden am 10. unb 11. Februar zwei groß» Orgelkonzerte tn bet Stadtkirche veranstaltet. Konzertorganift Adolf Wieder wird In einer aufschlußreichen Gegenüberstellung am ersten Abend Werke von Bach und am zweiten die entsprechenden Komposttionen von Reger zum» Dortrag bringen. Ruth Arndt (Alt) wird u. a. Lieder au« dem Sch-meMschen CMangbwb vm, Dach und geistliche Lieder von Reger (op. 1371 fingen. (Dgl. die Anzeige tn der heutigen Rr.) Vornotizen. — Tageskalenber für Montag. Lichtspielhaus Bahnhofstraß': .D'e Tragödie ber Liebe" unb .Chaplin« erster She^wist". — Palast- Lichtspiele: .Der Boxerkönsg von Reuhvrr' unb .Rachtstürore". — Astori-i-Lich!sbi^e: .Die Sekte ber Geheimnisvollen" unb .Das Haas des Der- gessenS". — Lichtdilber-Dortrag. Am kom- DvimerStaa abend 8 ilbc veranstaltet die Studenten Hilfe bi der Reuen Aula einen vicht- bilder-Doittrag über da« Thema: .Jenseits bet großen Mauer". Der Dortrageitde führte, wie man uns schreibt, in den Jahren 1906/07 verschiedene größere Reifen in Rorb-CWna au« unb brachte von diesen ein reichhaltige« Bildermatenal al« Ausbeute mit nach Hause. Unter den Bildern befinb'm sich Landschaf t«ausnahmen an« dem norb- chftiestschcrn Gebirgs- unb Stromgebiete, Aufnahmen von ber Dreßen MM er und au« dem nördlich ber Mauer gelegenem Teile deck IohvfkusseS. wo ftch u. a. China« interessante Bauwerke, die vom Kaller Ehien-luna errichtet« Rachbrsdirngen b?r Wohnsitze deS Dalatz» und de« Takchi-Lama, da« Potala in Lassa unb d«S Hsrngkung in Schtgatte (Tidet) be’rib*n. Außerdem besitzt ber Borttagerche eine An ah geschichtlich wertvoller Aufnahmen von der Flucht der chttiesischen Kaif:rfamiltz- im Sommer 1900. trn denen er mehrere gelegentlich feine« Vortrages im Lichtbilde verführen wird. Der gesamte Erlös an« dem Bortotge kommt restlo« ber Wtniernotz- büfe unb ber Stndentenhilse zugute. AuS diesem Grunde schon allein dürfte sich ein recht zahlreicher Besuch der Beranstzilkung empsehl« Räheres im heutig« Inseratenteil. — „et n Weg zum eigenen Heim" ist ber Titel eines Vortrags, den Diplom-Ingenieur Weisen am kommenden Mittwoch hn Kathol. BereinShau« halten wird. Der Redner ist in weiter« Kreis« als erfolgreicher Baufachmarin für zett- und raumsparende Kleirnvohnhäuler bekannt. ®r wird feint Ausführung« durch Pläne und Lichtbilder von nach feinen Gedanken bereit« ansgeführt« Bauten erläutern. (Siehe Anzeige m der SamStzag -Runnn er.) 4^rtirrvvrnn6faeTTung«-3benb luleionen 'a* tomrr wir and) b einen A « »t v - W v ch«»l o h » »xi 7.» THart Die Atchcllerwcxh n.'arS' kostet 6 90 Htt. io bab bei» Arbeiter SV P f fcbriflbC ebr». Der I.-eree QlrbciLm betrügt die AiZAgabe für bte r^che»rlche Habet Mir Ql* ft«ftärtr noch Butz- »tz ein Weyrf ache« eine« Tagelohne« 14 tst audgrichlosten. bah bebei ein Leben er rrtBwem, ofr-r aar seine Hamllte ernäh« firne *tn grober Xerf unserer DewechnerlchtN Ist aber •»tauf angetDiekn, au46xirt« A*-u *u fachen M stehl au baffen. bab bte m B-trocht kommen- be» ©teilen, an bte man lich mit einer Dar- lenung b>4 Avtstanftes gewandt hat, ein ütn- che» haben vab Abhilfe schaffen werben Kreis Wetzlar. • Wetzlar. 2. Hebe Tv Stadtverwaltung bat ein einstöckig«, ansehnliche« cham« mtt einer tzübtischen Ävtstanbsküche errichten las. m». oa« nx etnfleeeüM worbe 1er etwa 40 Tle» ter lange Dao bet erv T* te» 10 Tkeer anb eicbdU n»ci sehr ansehnliche •^eiterte*, btt eftoa 350 Persv »en ^'eich^irig Pia» gewähr«, trdbrenb bte gaiw Anlage auf Me Speisung tmm 1000 Personen täglich «ngenchi»t tfl An dem eu*» stopfend« befinden fhch Tenn»i*mdk- an bem anderen WohnrLume. 3n direkter Derbin- bang mit den Spnteräum« steht tim grobe eil ist"s Kochkesseln an» eine* Hertz auAgestatttie stüche, hinter ber Dorrar«Sw»n»rrn und tw Äle» bttabtoa« für da« Personal engerebiwt he» Dchon da« 3exbert de« Hause«, dessen Ttiebt axten an« 3rmmtbHen, rmxit an« Dip«d*e1tn bestehen, tst fne« blich H frr (Sttbrnd verNärtz 'ich aber nrch ganz enischuben. wen» man da« CTnnrrr betritt TU tn ♦mmbO*e» Farben gehaltenen Wände, bte faffetrierte Mr mit ihrem Art» braun und Weih, die stattlichen Kamine au« ZU» gessteinen sein Avvam *tr Wetzlarff. da« in lich» lern Drau gehaltene TUbiluu heimeln octem- lich an. He^en»-raiiau. fpb Frankfurt a TH. 3 Fetzr. Da« Historische QHufeuen bat soeben feinen Umbau unb eine Aeuordnuag feiner ©auaaiunaen nolUogen. D4 bietet jetzt einen klaren Ueberbtuf über die wechselovUe anb mharreiche Deichichre ber Stadt Frankfurt, so reich wie kaum tat andere deutsch« ©ajcmlung städtischer Altertümer und dnnnrrung«ftüilc Sleichzellig wurde auch ba* archttektmn ch bedeutende Aau» .dur goldenen Wage" Mu'eumazwecken dienstbar gemacht. — Tic Polizei fbuO von heute früh ab m verschärfter Alarmbereitschaft, da die Ortperbittofen für Sonntag grobe Kundgebungen rett Tr-.ionUiatiowuin-ujcn ange'aflt hatten Da« schlechte Wetter schein: aber bte Kundgebungen ucigoioetl 8u Oarxr Go nswen »regen « H ■ • sa mmlungen ffcatt. — Tie Ort«kra»kea- lasse setzte bu Tel träge vem 10 aus 9 her» ater — Der AtagMrot lehnte de» Antrag der Aertztef chas ? aus Fahrprei«- ermühiaun g aus den Stratzeadahnen ab. — infolge der Verbilligung de« Fleische« Bonn in der © chu l k l n be r f peis ung einmal in ber Woche ei» Fleischgericht ner» odtolgt werden - Die Srllw veranstaltet m btefer Woche eim An«tzel!ung der üt ber le»ie» 3et: der gestellte» Za 1 s chge 1 dkcheln e Die recht um*.ingtTtcbe Sammlung wird in den Fenstern oeddx^bmtt Danken au*gehellL • TKartenber« (Westerwald 2. Fehr TI 11 Seochrn g^ng der Xrgierung in Fran.suN a.TL treibe t*r T e ch » i f che A o t d i 1 f e am 1 tzr- braar mit 35 IHann aus Drude Aletandria bei Höhn 'W.-sterwaldj ein gefetzt. da inivlac ber Aussperrung dro Betegscha» tnc «tobten ufubr des Äralitoedr« Westerwald-Höhn ba« u a da« gesamt« Sstgerl inb mit Strom oerforgt gr ab.bet ist. TeS ifche Ttotbilfe übernimmt bi» jetzt ta« Dntlaben ber für ba* Kraftwerk bestimmten stkchienwaga n» sowie den Xran«port ber ÄPbten nach bem Kraftwerk vermittel« ©eilbabnbcineb. Ob die Bernä" nrg weiterer Tloistandearbcl en er- fmtzerlich ist häng- von der vorläufig noch ar- teilende» Delcgschast de« Kraftwerk« ab Dermifdftes. Die pommerfche» Posträitzer derhaftet. Berlin. 2 Zebr Wik die Dlättci au« Stettin melden, ist e« Lands Oger u unb Schutzpolizisten gelungen, bir Taube v fest ,uned- men. le enbb lleberfafl auf da« Wtaert tn Hebrondamnitz iProv Pommern) verübt hüben Loch einer Streife durch den Zipkower S»dl worben bte Lanver emoeei 0w fetz« stch üur Wehr und e« entspann sich ein lingett« Feuergesechl. wedel Mr Schutzpolizei auch von schcoerrn Stuertxiffm Dedro.uch mache» muhte Schließlich ergaben 'Ich btt Xäuber Teer waren durch Schüsse schwer verletzt und muhW in* Kranken hau« gebracht werden Diner brr Schwerverletztei ist bereit« gestorben Sämtliche Der haste e find Berliner Mr meisten Za- nnlUnDdter. Der den Aäudern wurde eine Ti enge TI n ■ 1111>« n»b Handgranaten br- 'chlag nahmt Lpiklplan brr ^rewherlrr Ttzrater. Opernbau«. TtmlMj. K Sehr Der Schatzgräber TkrNwvch. st 3rkibne au' ?larM Tonner«tag. 7. Dotiproch De» Arbeit*Io'e»- Hrerout Tie 3üMn Ztritag. st Atgole«» e^motog. Der 'Xolenfatxiüer Sonntag. 10. Bachm 3 Der Wass-wchmieb Abend« 7. Don- sproch .Tc» Arbeitslose»" Hieraus Der Trtw- babrur. © chauspielhaust Ticnitec tz Hebe • Borfpruch .Den Arbestslosgn' Hieraus Hamlet t» Krädwinkei DkUtwvch. st. Der Dch«- pelz. Ton» er«tag. 7.: Dorf pruch .Ten Arbeit«- loien- Atrraef Hamlet in Krahwinkel »vetU* ?^akiiTUi,ena. Sarnswg 9 Dors Pracht .Pe» Arbeitslosen" Hiernul Ter Biberpelz ©onw laa. 10 Aachen 2 , Ddy von Derliching«». Abend« 71/» Ubr: Hamlet In Äräbtrltld. tzw- /ehnpne«* eelbel ■■ Ooreltoo! "stW Wenn dl» nkw Znhnburit in Br. lnbr'n.,Xeio- pelre* Xr. II" riolnuchen. bcrwUea 8l« eieti »elbM Inec'ic nroinntieche 7.nbnpn»tn, welche dl« Zfchne blrodrnd weiü erbllt und im Gebrauch au «er cxrdeetÄrh eparaam int. — Ger* ■ nie- DfW ile beibe! Neoetadt Drowrerle H- N«4 NeeMadi 3i Kreua-Proa«'de A. Noll, Bnhnhofetmfle 6L IflBBr Der Mensch mit den 365 Krankheiten. Wir viele Akensche» gibt e« doch, bte jahraus mhrein kränNich sind, und die jeden Lag ihre besondere Krankheit haben. Heute leibe» sie an Kops, ich IN er,en morgen habe» st« keinen Appetit. Über, morgen klagen fit über Schlaflosigkeit ul» . kurz ein solcher Mensch weist nie recht, was Ihm fehlt Dieser Zustand ist weiter nicht« al« eine Solge ber Aervosttät. die heute noch viel zu ost vernachlässigt wird »nt die zu schweren, ost unheilbaren Aerven- kibee führen kann KopN chmerzen. ® lieberrti ben. Zuckungen. Xurfrn- schmerzen, Desichl«schmerzen Schmerlen in Hal«. Armen u Deienken. Auiienstimmern. D-utwallungen. Herzstopten, Schlaf lostgteit. sehr lebhafte oder schwere Träume. Beklemmungen Schwindelanfällc. Angstgefühle. übermäßige »nip(inMid>Cnt gegen Geräusch«. Aeizbarkeit, Unruh«, Launenhaftigkeit. Zersägen de« Gedächtnisse«. Klopfen in den Adern, Krämpfe 'auch Lach- Wein- und Dähnkrämpfe Gefühl von Taubheit in den Glieder». Zittern der Hände und Knie bei Erregung, blaue Ttrnge um die Augen Obren» fünfen. Jmpotm* Schreckha'iigkcit. Hc'.gunq tu Trunksucht und anderen Ausschweifungen trete» einzeln oder «ufannnm auf und sind sichert Zeichen, bab die Aerven angegriffen find. Aervenl eiben sind UXbtr»* ober Ttnrfeemarflei den enb sehr schwere Aervenlei den führen, wenn fie ihre» Sitz tm Dedirn haben, zu Geistesstörungen, zum unheilbaren Wahnsinn ober, wenn sie vom Amkenmark a»«geben z» schweren Lähmungser- toernun ie» und tn nicht allzu lannet Zeit zum Tobe. ®« ist nun gelungen, hie ebefften unb tebr teuren A er v e n n ä hr st os f e in absoluter Aeinheu zu gewinnen, und Dr med. "Robert Hahn A Eo. Magdeburg D 262. bringt ein solche« Aerven-Aährpräparat unter dem Tlawen .A er vis a n^ in den Handel Diese« Präparat ist nicht identisch mit anderen, durch grobe Reklame angepriesenen. die irgend ein Kunstprodukt von zweifelhafter Herkunft enthalten und außerdem meistens viel teurer find. Man verlange nur die Zusendung einer kostenlof en Probe, biefe erhält man sofort unb auberbem ebenfalls gau kostenlos, ein f ehr i n t e res f a n t e s B » ch über bas Aervenshstem und seine Krankdei ten . das auch f on st noch zahl- reiche, für jeden Aerven1 et denden wichtige Aufklärungen enthält. Diese menschenfreundliche Handlungsweise hat schon viel Autzen gestiftet, unb es gingen bereits unzählige Dankbriefe unaufgefordert bei Dr. med Robeit Hahn Eo. Magdeburg D 262. ein. Schreiben ©le aber unbedingt heute noch, ehe ©ic es vergessen und die Proben vielleicht vergriffen sind! 71* IU4U uw Ludvigstraße 22 Fernruf 1140 703D Werft Bochum Hamme tinzurtichen. lAietgesuchej 652B Hessische. Xiirtsgehd>L fir lnchlc Ätbkil flffatbt. «I7D KkvM. für ein 3abrtflauer und möglichst über eigene. 3uhrwerk verfügen Sicherheit tn angemessener Höhe mätzte gestellt werden. 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Äiu. erbeten Xii*ntüii’fl.-N. 9«Wf, -ssir, Srr! öieur mit ber tzM Irltißttif iif *ift ns lirtu-«. iskijnioikikki will in Biegen ei» Berbtrafsbureau für Hol,da»ftoffe eröffne» und sucht hierfür solventtn, cmgesesjeuen Vertreter Dieser muh nachweislich bei Städten, ®tmt;nb«n. Behörden und Werbe» gut etegefthrt sein. (Es wirb gebeten, Bewtrbungsfd)retben mitCid)tbilban ^irma 1? afdilnentMiu-H-»«. Baldie.Bod)nm, Zimmer teer ober mdblrert, cuiL niu Mü±eubeu» in mir en gesucht. 2*titiL Hnjebete Dflirr 01^744 nn ben (*er. Knz. er beten. Mö «l. fteiz- barcs Ziwmrr fe»wri aes»chl. 2«6t Ytmeb. umrr 01/7N a. b. Nirft »n*. erv. 3nnfle Aron, taae- übrr a-rro.. iurtzr ioi*iten mit Wirkung vorn Ist. Dezember 1923 ab aus ben Kauf, wenn August Balztr in Dietzen Iberge- gangen. Iohannea Veen ist au »geschoben. Die Protzura bea August Balzer ist erloscht», c) bezüglich ber Firma Sigmond Iorod. Wehe»: Kausmann Siegbert Iaeob tn (Riehen ist al* weiterer persönlich haftender Gestischafter in bir ^rrma eingetreten. Die offene Handelsgesellschaft hat em Ist. De* ee*btr 1923 begonnen, d) bezüglich ber Wrma 0berh«fstscher Auto- unb Fahrrad. Vertrieb Hei» ich Appel in Siesten: Die Firma ist geändert in Heinrich Appel, e) be- »tzgUch ber Firma Otzerhesstsche Olasmann- felitur, Debrtzber Wolf, Dieiztn: Die offene Hand.l*q«s«Ild>aft 'N aufgelöst, bw Ftrma ,st erloschen, f) be,«glich ber iHr»« Christian 5d)»nhal*., Dietz«» Di« Firma ist «rloscht» <) dezüalich ber Finni F H'dch Ww«. v oft ausgeschieben mb bielt erloschen. Da* Geschäft nebst 'Tir*a Ist unter Ueberaahme ber im De. ichäft*betrieb seither begrtnbelen Forde- ringen unb Berbinblichtzrnten auf Leopold Sorugäster, Gtetzeu al* Linzelkaufmann »dergegange». Sietzeu, den 30. Januar 1924. Hessische* Arntvgericht. 66OB Nach mehrjähriger Spezhlausbildung habe ich mich als Facharzt für Psychiatrie mraMieemtNieM» mi 111111111111111111111111111111 wmm h 11 ie»»»»»»M imi und Nervenkrankheiten 2 Zimmer möbliert o». unmöbliert in besserem Hause mit Küchenbeauhung sucht j. Ehepaar otqen zeityemafte Miete oder IRttDcrpflcgunq alleinfteh alteret Persönlichkeit. (Befäl. Angebote an Daubuteau der Neichsdantz,Bismarck- strghe, eoiL mündliche Dorivrache von ^—11 Uhr vormittags erbeten. Wir suchen ein Ladenlokal ■ guter Lage Zur Beaufsichtigung einer kleineren Fabrikanlage m Iiegenha i», Bezirk Kastel, b» nur |rttu>eüig in Betrieb gtnommeri wird, suchen »ft ein energisches Fränkin nutzt enter 40 Fahren, bas in ber Lage ist. bas Anwesen in Ordnung zu halten unb teieptzonifche Anfragen zu erlebten. Dir stellen eint freundlicht 2-Zrmmer WokMuug ntbh Küche unb frttem Brenb unb einen qratzen Barten pa eigenen Bewirtschaftung. Bezüge nach Bertrudarung. 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Februar, abend« 8 Uhr. spricht in der Neuen Aula der Dorsitzende des Cameraklubs Giehen, Herr H. Wagner, an Hand zahlreicher Lichtbilder nach eigenen Aufnahmen über das Thema: ZeMsMWSeiiMm iiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiii Karten zu 1.50 und 1.00 SRk. bei Challier und an der Kaffe Karten für Studierende zu 50 Pfg. beim Hausverwalter. s696O Briefmatltn nut -'Hißen aller Art verknust au billigen Preisen P. Bingel Lindenvlotz.»'"» Gasherde Kocher Oelea ul Serie Kohleaspsrherde Hane- und Küchengeräte Eperkoch- earalterea o Topfwaren aller Art, Teiler und Tassen In Bunz lauer Porzellan und Steingut, verzinkte und emaillierte Eisenwaren. H.Schön & Co. MarburgerSir.22 Küche Schrank, Anrichte, Tisch, 2 Stühle -V uil“*’ Unterrockvelour Inlett Hemdentuch Blaubaumwolltuch Blusenflanell Stuhltuch Finette, weiß Halbw. Kleiderstoff Hemdenflanelle Damast Handtuchstoff Reinw. 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Franzosen Rrpoleon lll. nonutpedrn Hne bob trtnäre Rationalitätenpvlitik habe die großen Traditionen französilcher Ge'chichte gegenüber den Dachbariündern auhcr Ach? gelallen Das ift nicht richtig Auch Rapvleon lll steht aus der Linie der traditionellen Politik, die Deutschsrnd und dem Rhein gegenüber zu einem umrand lbiren Grund- dement des nationalen Machkwitl n» leit dem 17. Hahr hundert geworden wai Auch er Ifl ein Reprüsen'-anl dieses Systems, nur daß er darin eine ganz besondere Rote vertritt. Auch er liegt immer auf der Lauer, Frankreich zu verg-ößern. aber er scheut allzu gewagte Schritte, tret! er im Grafifan seinen Thron aus» Spiel setzt. Sein' politisch« Technik heiht, gewinnen ohne wirkliches Risiko Worin sah er seine Ehancen und wie richtet« er demgemäß seine Operationsmethode ein? Es gib« kein höhere« Arion der französischen Außenpolitik als dies««: Sin deutscher Versis- firngszustand von einer solch inneren Zwirfpäl- tigkett, haß er das Land zum Angriss uniLhig, aber für französische Intervention und Durch- Mna’ing so zugänglich wie möglich macht. Die Dorbedingung solcher Kontrolle war der Besitz der Rheinfront. Auf die'e» Ziel ist di« französisch? Politik von Ludwig XIV. bl» Rapolrvn abgestimmt 3m Kriege 1866 besieht die Rolle Rapo- lerns lll. darin, den Krieg technisch, diplomatisch «nvernHeidllch zu machen und die Starten so *u »rischen. daß er selbst nach Kriegsausbruch bk* 8 ä r f fl « n Xrümbfe in die Hand b.-Pmmt 3m April 1866 schon hob Fürst Metternich In einem Telegramm hervor, daß der Kaller gewiss« Korn- pensallonen oder Garantien verlange Wenn Oesterreich «in« Reutrasisierung der Äbeinlande versprechen könnte, würde Frankreich Oesterreich und feine Freunde gerne i'eriräf'cm Diese Forderung Ifl In den Dertragsverhandluigen mit Oesterreich Im Augenblick. wo der Stnci au>- brach durchgeseft worden In dem offiziell?a Berti-g ifl das nicht erwähnt, aber es steht fest, daf. Oesterreich tatsächlich unter stärkstem fran- Etm Trud die Derpssich'uag übernahm, im feine« Sieges keinen Widerspruch zu er- wenn bk i'ifubtid. t Xheinpre- »In» a ls «in autonomer Staat neutralisiert würde. Ta« französische Kriegsziel von 1866 ist die Zerstörung ter Wiener Bert rüge ven 1815. des Deutschen Bundes wie der Or£n ing am Rhein Verdrängung Preußen» vom Rhein, es ist das alle Ossensiv-Sch-mu der sranzüsisch.n Geschichte, nut In der Detberftcii Form einer den Moment abUmemben Schieberpottlik Man spricht nicht offen von der Annefflon de« Rheinlandes, um das deutsche Rcttionalgrfühl nicht in Wallung zu bringen und dadurch alle Sympathien der preu- ßischen Seile zuzuschreiben Die'er geheime österreichisch-französische Bündnisvertrag wurde am 12. Juni 1866 geschlossen und war daraus berechnet. ba# französische Dessin für die künftige Reuordnung Deutschlands zu entfalten. Die Bedeutung des Don?rsch!ags r>on Sadowa bestand darin, bah eines der hinterlistigsten Sr- oberungsspicle tm Augenblick des Entstehen» cr- barmung-los zerrissen wurde Dem Franzosen blieb in der Folge nichts anderes übrig, als te.i Forderungen ein* andere und befch ibcnerc Richtung zu geben Die grobe Äomp;n,alton«for?c- nntfl vom 5. August, die die Grenz.» von 1814 (Saaibrücken-Landau), die baherilt< Rheinvfalz, Rheinhessen mii und 2u rem bürg am war von Rapolecn abgelehnt worden Die Snt- düllung dieser Forderungen hatte die zunächst bedrohten süddeutschen Staaten zum raschen Frie- bensfchluh und zum Abschluß des Schutz- und Trutzbündnisses mit Preußen gefügig gemacht. Darum zogen sich die Franzokn am 20 August 1866 auf die kleine Kompenfarionsforderunz zurück. die die Grenzen von 1814, Luxemburg und Belgien verlangte. Um dieses Ziel zu erreichm. das von Bismarck nicht zu erlangen war. stellte sich die französische Pelnik auf einen Umweg ein. dessen vorläufiges Ziel der norddeutsche Bund •) Einem Vortrag von der Wademischen Ar- bettsgemeinfchasl in München entnommen. und di« M a i n I I n I« UL Wenn es Rapoleon gelanL die künstlich« Spaltung Deutschland» durch die Mainlinie zu verewigen, bann war die Alöglichkeit für eine spätere Intervention offen geballtii Das Onbxfet aber blieb, bk Snt'cher- düng von 1866 wieder rückgängig zu machen Tu Schlagwort« dieser verdeckten Srobe- rungspolilik enthalten all« Bestandteile der Phraseologie von heute den Status guv (btt Main- üni«), das Gleichgewicht Europas und bas N- drohtiein Am 2i April 1867 hat Rapvleon eine Offensiv- unb Defensiv-Allianz in Wien angeboren Der Kaiser wollte bomil da» linke Rheinuser erwerben, bk baverifche Rheinpfalz unb bie preußisch« Rheinprvoim, Oesterreich hätte man es überlasten, lich in Südbeutfchlanb zu arrangieren Rur sollte hier der Borbehalt gelten, hinsichtlich br« <*rrf benogtum« Baden für besten Schicksal sich F ank:e>ch selbst interestierte. Frankreich war somit bereit, die mächtigsten Rheinbundstaaten, damit auch Bavera. restlos zu opfern. Wie mit herrenlosen Objcllen wird h?a der französischen Politik hier geschaltet Jede, Versuch auf dem Weg der Einheit deutscher Ration vorwärts zu kommen, wird unter un erhüllte französische Kriegsdrohung gestellt Dieser Aben- 1 euerer auf dem Dhron war ein Erb: der traditionellen französischen Eivberungspolltik. DieBer- banblungen zwischen Oefterreich und Frankreich zogen sich auch noch durch die Jahre 1868 und 186V fort Im Jahre 1868 schlug Rapvleon als Basis de« Deilrages vor, den Status quo in Deutschland lMainliniej' das aber fand Graf B.-ust odios, tret! man in Deutschland eine französisch- österreichische Abmachung über Deutschland als ausländische Interveniivn deuten unb weil das deutsch« Rationalgefühl sich dagegen auslehnen würde. Das hiebe allo, das Spiel Bismarcks za spielen Der eigen« Vorschlag Beusts lief darauf hinaus, mit dem Programm einer allgemrin n Adrüst u n g berüonutreten und zur Aktions- basis des zu schließenden Bündnilles zu machen. Die Abrüstung sollte als Waffe benutzt werden, um die Liebenraguna der preußischen Wehrverfassung auf den Rotbdeutschen Bund ;u erschweren uno ihre Ausdehnung auf Sübdeutsch/and xu verhindern. Rapvleon lehnte dc.i ffebanf n keineswegs ab, nur machte er zur Bedingung, bah Oesterreich sein eigenes neues Wehrge- setz durchgebracht haben müsse, ehe man mit der Abiüstungsaktivn beginne. Aus e. dem mülle aber auch Preuhen seine gan>e We|r-Erfassung a u s h e b e n und diese Aufhebung durch ein feierliches Geich im Rorddeulschen Reichstag sanktionieren. Selbst bis an die Zähne bewaffnet, wollte man an den ^lachbar heran treten, daß er sich um des Friedens willen cntblößr. Die Ab- rüstungsnelhandlungrn der Monate August b'ts Oktober 1868 sind höchst lehrreich, auch für jene Pazisisten, die da rnernen. ihre himmelblauen Schlagworte besähen in dem Munde der Mächte dieser Welt nicht ein sehr realistische- ilntcr- futter An diese Abrüstungsentwürse reihten sich dann Derhandlungen über ein offensives Grob e t u ngsbündnis zwischen Frankreich, Oesterreich und Italien vom März bis Dezember 1869 an Hier trerb die falsche Scham wieder auf- gegeben unb das Kind beim richtigen Hamen genannt. Da- französische DündniS-iel ist Deutschland in möglichst gleichgroße Staaten zu zerlegen, da- heißt die Karte von 1648. die den Fran- gofen auch heute wieder als Idealbild vvrfchwtbt, wieder herzustellen und für Frankreich selber den R Hein zu fordern Der formelle Staat-Vertrag blieb hauptsächlich wegen der Forderung, daß Italien Rom erhalten sollte, unterwegs Man begnügte sich zunächst mit dem Austausch gleichlautender Briefe zwischen den drei Monarchen im September 1869, bei denen die Grundlage und der Deist der besprochenen Verhanb- lirngen au-diückllch alS moralisch verbindlich bezeichnet wurde. Man sieht auch hier bk Kontinuität der französischen Politik, die ihrem traditionellen $r be- rungswillen in all diesen Iahic.i getreu bleibt unb bie In der Angst vor der ollendung deS deutschen Rationalftaates ihn noch im letzten Augenblick sprengen will, die um deS europäischen Gleichgewicht» willen den Rhein forbeit unb ben Weltkrieg betreibt, um der Söiberung beS Frieden- willen — eine Politik, in der Rapvleon selbst mehr und mebr der Getriebene wird, der den Drang der Ration beide- bigen muß. um seinen Dhron nicht au verlleren Für diese Politik ist die |pa n i sche Thron- fanDibatur deS Prinzen Leopold von Hohen- zollern nichts alS ein gierig ergriflener Anlaß, den man nicht mit dem tieferen Grunde des Krieges von 1870 verwechseln darf- Er ist nur eine Zünd- fläche an der äußeren Peripherie, an der Bismarck die umenrbischen Minengänge Rapvleon- zur vorzeitigen Eeplosion brachte. Es ist nicht nur eine historische Erken nwisfrage. ’onbern ein politisches B^ürfnis unlcrtr Ration geworden die wahre Beranlallunz des ^chlcBals- krieges i*on FKO. aus dem alles Spätere dis zu 1914 hin zwangsläutig unb schmal-mäßig her- vvrgeg-rngm ist, in bas schärfste Licht zu '«-p«n. benn bie Urfünbc des Friedensbruches steckt 3« find dieselben bie wir als bas Prrgramm vor. 'Domcaie unb Fvch kennen Die 5iebc von gestern sind die Diebe von heute unb morgen. Der grillige Kamps um die Schuldfrage. t-cn wir in der Welt zu befielen Haden wird fortan nicht mit 1871 einse-en, sondern die Drngc In ben gr h.n historischen Zulammen Hang rinoib- nat. m dem sie all ein objeuio zu beurteilen s,nd. Et ist en deu scher Irrtum, zu glauben, btelc Schaltf.ag- Ikfx sich allein durch Propaganta. Ot gant la denen unb ministerielle Ku lbgedunge., entsch »den. Sie wirb nut in einem larg'ame.i unb allmät-tid-*n Prozeß ter Umorientierung der W.lt bestehen können, in dem die hlstorilche Wissenschaft ebenso ihren Anteil ha', ttne der lebendige Anschauungsun erricht, ben die Berblcn- dui.g ter Fianzosen heute am Rhein der Welt erteilt. In diesem Prozeß der MnwrLmhervng werben auch die Akten der Jahre 1865 di» 1870 ihre Stelle Haden Was sollen nun diese historischen Erinnerungen heute bedeuten? Sie zeigen uns bie U n • Veränderlichkeit des französischen Eroberungswillens, der feil IV Jahren ben Rh.in unb die Sprengung der beu 'chen Ein- bell bJb.*n tnilL öle zeigen uns zugleich txc Gefahr. diesem fonxen:rillten Willen ander» als in innerer Einheit und Geschlossenheit »u begegnen. Wer die Iqhre 1867 bis 1870 au’ inner- deulschmi DHeater studiert, wird entsetzt sein, wie viele Deu.fch? damals In frktlichen Dhecrien unb in partikularer Bcrstvckuna ahnungslos bas Spiel des ErhseinteS Ipiel en. Es lit. al4 ob das Wort deS grvß.ni Rapvleon auf St. Helena noch seine Geltung hätte .Zwiespalt brauchte ich nicht zu stiften unter ihnen, denn die SmigleU war aa» ihrer Mitte längst gewichen. Rur meine Rene biauchie ich zastellen unb He liefen wie scheues Wild von selbst hinein " Gewiß, die Zei en dynastlsch-partikularistischer Eigensuch: lind vT-.bri Unb »alle deutsche» Stämme stehen heule in de-. Dillen zur Ginheri als der eri'.rn Bora^efepung untere« Leben« Aber der 2 o n d e r q . . ’i der Deu'chen ist In anderen Gestalten kS- '> j H den <> •. uun tn den Q irilchafUichen Grapixn. v a.. , n.rkolitischen Belleilälen unter tie a u ß c ' »-benibebtngun- gen unserer Ration Zede pvliti'chc Erziehzurg ba Deutschen muh zunächst von dieser Stell« ax* geben, um die Deutschen auf ein hohe» Rio«» ihres pvlililchen Zus am men Haitis zu bringen Wir haben gegen uns als Feind di« Rativm di« dk eifrigst« geschioffenst« unb Ir ihrem WilleneinheltlichstevonaN«» europä if chen ist. Wit können von Bismarck lernen, daß wir der Stunde warten müssen, bis sie kommt. Kommt sie, au» un» selbst oder wsrtz sie von außen her an un» her an getragen? DI» Antworten lauten entgrgengrsent Für mich skh» die Antwort fest Sk liegt nich! in dem einen unb nicht in dem andern allein, sie liegt In bet Kombination einet völlig vetänberte» Weltlage mit einem e n 11 chl o I f e n «n nationalen Auferstehung-Willen Für dk veränderte Weltlage bedürfen wir einer llmträlAurg der geistigen inneren Welt. An dieser Llmwabzung mögen diese Beiträge zur Sch,lld- fragc auch Ihren An:eil haben. So wirb es uns gelingen, dem Feind die Mask« vom Eksicht z» reihen, und zu zeigen, dah die Fre. »zo|e» die Feinde des Dellfriedens |md unb es von jeher waren. Linkommensteuerschuld für 1923 und Vorauszahlungen im Kalenderjahr f92§. Don Steuerinspektor Der stetig fortschreitenden Sntwertunq der Mark vermochte bie Dleuergesetzg bung sich nicht ober nur unzulänglich anzupasfen Besonders hatten sich auf bem Gebiete der Steuerzahlungen g.rad^zu ka:astropbaleDerhältnise herausgebiltet. Sv deckten vielfach die zur Dereinnahmung gelangen ben Beträge nicht immer bie Deiwallungs- feften Dem Vorgehen der Geschäftswelt folgend, wurde durch Einführung deS Gvldumoechnung»' fatzes Abhilfe zu fchassen versucht Aber auch biric Maßnahme war unvollkommen unb führte nicht zum Ziel Erst bie erfolgt« Öuibtlificninq bet Mark brachte Wanbel. so bah heut« in dieser Beziehung die Krisis alS überwuirden angesehen werden kann. Unter ben gegebenen Verhältnissen war denn auch an eine Durchsührung der Einkommen- steuerveronlagung für 192 3. bk nach Ablauf des Jahres 1923 hätte erfolge-’ müssen, nicht zu denken Da jedoch durch bie im Laufe des Stalcnb.riabreS gc.eiftc en Voraus ahlungen in den weitaus m istcn Fällen d e tat .. „ich?Steuerschuld. die sich bei Durchführung der Veranlagung ergeben hätte, nicht getilgt war, aalt es, einen MnduS zu finden, nach welchem die Feststellung der Rcstschuld erfolgen konnte. Durch die zn>eite Steuernotvervrdnung ist eine Lösung dahin gesunden worden, daß bie für 1923 ben erf>öbtcn Vorauszahlungen unterliegen ben Steuerpflichtigen eine sogenannte Abschluhzahlung zu leisten haben. Diese berechnet sich nach der Ein- lommensteuet 1922 und beträgt 40 Gold Pfennig pro 1000 Mb und erhöht sich auf da» Vierfache, wenn der Deranlrg-rng 1922 ein Geschäftsabschluß vor dem 1.3uii 1922 zu gründ: liegt Eine Erhöhung tritt außerdem cm, wenn die hiernach sich ergebende Zahlung in keinem Verhältnis zur Leistunassähigkrit einet Steuerpflichtigen stehl. Mit Erledigung der Abschlaßzahlung gilt die Steuerfchulb für 1923 als getilgt Weiterhin galt es. Bestimmungen für die Bemessung der Vorauszahlungen auf die Steuerschuld des Kalenderjahres 1 92 4 zu erlassen. Rormalerweise Hätten die Grundlagen sich aus der Veranlagung S ch ä s e r - Glefkn für 1923 ergeben, da aber deren Durchführung au» den oben erwähnten Gründen scheitert«, mußte auf anderen Unterlagen aufgebaut werden. Die zweite Cieuemotoerorbraing betritt hierzu ganz neue Wege, indem Hc bk Ctcuep- pflichtigen m drei Gruppen einteill und }« nach Einkommen Sari die Vorauszahlung auf den Bef Ich die Bruttoeinnahme oder bk jJrberfdMUk der Einkünfte über die Werbungskoskn aufbaut QM der ersten Grupp«, welch« bk land- unb foifb- wirtfchaftllchcn Betrieb« umfaßt, wirb bk Vorauszahlung nach dem Dermogkns-CDehrbettvag«») wert des fribft bewirtschafteten Besitz«« bev messen, die Gewerbetreibenden als zweite Grupp« leisten sie nach dem erzielte» ilmsach wahrend bei der dritten Gruppe, unter welche die freien Berufe unb Personen mit svnstiaem Einkommen fallen, bie UeberschüNe der Eln- künste über bie Werbungskosten als Grundlage bienen. Im einzeln« ergibt sich in großen 11m- rifsen folgendes A Einkommen a»s dem QMrith der C einmal kam die kurze Frage din ben Lippen Georg Ifenbrandts. .Wer mag si: fein?" Jetzt wandte QDcllingUm Fvff sich »rnz um .QDas hast du denn. Georg . waS ist dir?" Georg Isenbrandt stützte feint Stirn In bh? Hände .Eine Erinnerung . . aus schönen, allzu schnell vergangenen Sagen." Isenbrandt sprach Langsam und stockend, als ob ihm die Worte nur schwer v?n bei Lippen wollten , . . DieftS junge Madchrn . . . wie ich Stimme hörte . . als ob ich He hört« . . . al» ich ihre Gestalt sah . alS ob ich sie wiederläh.* . . . Maria . . . Mario Ortwin . . .1 So war sie Maria Ortwin . . so sprach sie . . . fv sah sie aus . .** Dclüngton Fvr versuchte llch bie S*ene ^u erklären Er wußte von dem kurzen Lievesgluck leine» Freundes Lodernde, brennende Liebe.. . cme Verlobung ein veich-s Glück unb bann die jähe Trennung durch ben Tob Aus blührn- dem Leben wurde Maria Ortwin in wenigen Tagen da hingerafft. Wellington For war damals tn den Qkr- einigten Staaten. Er hatte bie verstorbene 'Braut seine» Freundes nk gesehen. Aber er begriff trobt bah bkr eine täuschende a?bnlid)!eit ob- axilien müsse. SineS jener so seltenen Aaturspkle. da» Aehnlichseiten der Stimm« unb d-S Aussehens bis zum QZertprchl.ln schafft. Er fah. wk sehr Georg Jknbranbt unter dem Eindruck dieser 2kbn!i±kit stand, unter ihr litt, von ihr bewegt wurde. .Ich tliube. Georg, wir tun ein gutes Werk, trenn wir die junge Dame mitnehmen. Soll ich fi« auffvrdem?" , _ _3c wenn sk mit uns fahren will. Sprich bu mit it>r." Mit großer Geschwindigkeit giny Drl'.Lrgtnn Fvr heran, dielen 2Unrag zu vollziehen Gerrg Isenbrandt sah. wie sein Freund b.entti«. Ibra^> und lachte Wie das junge Mädchen erst erstaunt unb dann erfreut auffah. ebm^Zlls lächelte unb die Einladung m:t Dank annrhm Er fah. wie ter az4g muntere und immer gut gelaunte Wellington Fvr fofDrt in flotter llnicrbar.iriq oar, unb dachten Wie fchier ist doch dem eigene» Blut Wie scha>er trägst bu an allem, was dieser ba spielend überÜKndet . . . Lind bann stand Wellington Fv* bei ihm und machte ihn mit Maria Feodor>wn<» Witt- Husen bekannt .Ich danke Ihnen, mein Herr, daß Sk mir die Möglichkeit geben, sofort nach Fergpana wetterzukommen. .Ich bin glücklich, wenn ich Ihnen dielen Dienst erweisen kann . Er stockte und schwieg. Auch das Mädchen schw-ieg. Sine Irichte Ttote flutete über ihre Wange Wie im Traum schritt Georg 3fen- branbt an ihrer Seite. Sprunghaft überflogen feine Gedanken die letzten Jahre. W.e un Traum glaubte er an der Seide Derjenigen zu schreiten, die er einst so sehr gel ebt hatte unb bie nun schon so lange im Grabe Lag. Zu brüt bestiegen sie den Kompagniekreutzer unb nahmen in der reservierten Kabine Platz. In forcierter Fahrt schoß her Kreutzer über bie Hungersteppr dahin. Der alt« Rame holte cheute nur noch historische Bedeutung W> sich »rüher eine dürftige unb trostlose Steppe behn:«, da grünten jetzt üppige F.lber. Ern fruchtbarer Boden war es. bet unter den warmen gleichmäßig über das ganze Jahr verteilten OtegengüHen hier reiche Ernten »ab Zu 6ritt betrachteten sie das herrliche Land- schaf sbild. Maria Feodorowna, frohen Herzen», doß jede Propellerdrehunp sk ihrem QLe'kziel, bem väterlichen Hau e in Kakchgar. näher beohte. Del- lington Fvr vrllkommen in seinem Fahrwasser alS ÄaucLätt’ und Si.ervne Georg I'enbrandt nech schw-eizsamer unb nachdenklicher als es sonst seine Art war D.llington Fvr trag bie Kosten Der Unter- haltuna Bald erklärte er Die Einzelheiten Der unter ihnen lortziehmden Landschaft, bald mochte er feiner schönen R.iseoe'ährt n aller le. Kompli- rncTtc. Wädrenö er sprach ruhte Der Blick Maria Fevdormr-n rS häutig aut dem Oberingenieur. Iienbrandi faß so. daß sie ihn von Der Seite im vollen Profil erblickte Derstohlen betrachtet« sk dies« energischen, Durchgeistigten Züge. Den» natürliche Härte durch einen Anflug von Trauer gemildert schien. Georg Isenbrandt erhob sich um etn« Kart» aus Dem Reben raum zu holen Forschend schaut» ihm Maria Feodor.-wna noch Dann richtete sk eine Frage an W lli mton Fvl .Ist Ihr Freund immer so schweigsam exb traft?" .Immer Reinl . Richt hmner . . . Gewiß, sein Eharaller ist ernst SymU kommt * brfcnbcrcT Grund hintzu . Wllsan Sie. Frä»- lein Witthuscn, warum wir so schnell bereit waren Sie müzunehmen?" Sin leichte« Erstaun« glitt Über dk Züge Maria FevdorJwnas .Au» uelchem Grunde? . . Ich habe da» Über noch nich» nachgedacht Ich war so arv genehm überrascht, schnell Deitergufommesi, baß ich Ihre Ei-ladung gern angenommen habe, ohne viel über bie Gründe nachiudenßm aber ich nehm« an, Herr Fvff. daß Ihre Rilterllchkelt Sk barog. einer Dam- in der Verlegenheit befzu- sp rin gen . . . Sollte ich noch Dann täusche» V .Aber nein. Fräul in W tthus x, wir hätte» wohl in jedem Falle Io gehaicheit. In Ihrem Falle tarn aber nexch etn brionderer Grund htnM Sin Grund. Der Ihnen auch bk besonders ernste Stimmung m tx.« jjrjunbe» erklären kann." .Sie machen mich neugierig, Mr. Fox. Darf man Den Grund tinHen?" .Ich lehe nicht ein, warum ich ihn verheil» llchen sollt«. Sü gleichen ra Stimme unb Gestalt einer Frau, dir Georg Istrnboandt vor Jabo» über alle« geliebt har “ k Fortsetzung folgt) Wnd 9' ®o De Ku de Wild Mkn ^Nlne Ni Mi “Onter N, das (g alten ’fyn notior taoo M im 3 Zvd ßr. erfleh so>7- efl’b-- 6;tfe i W^-moOOi • t. mar :;.I.i "J: .'r,ts 2iou eben auch die übrigen Preise für bie ausländischen Zahlungsmittel um Klein gleiten erhöht Auch der französische Frank war eiaxri gebessert. Repartierung brauch en nur und zwar in gleicher Höhe wie gestern b.i Amsterdam, London und Deuy^rk borgenommen zu iverbcn. Die Effektenhändler zeigten autzeroroentlich große Zurückhaltung. Etwas Interesse trat für Schiffahrtsaktien, besonders für Paket fahrt, hervor. Kurse wurden aber kaum genannt ” •*- Devifemnarkl Berlm—Frankfuri a. M. lTeiegraphifche Auszahlung.) «Ohne Gewähr.) der »Kreuztragung-) Daneben tetrft R Müller saft pedantisch ruhig. Von ihm sind einige Stücke da, die wenig gezeigt werden, außer .Ziege" und »Spaniol" oefonberS bas .Aquarium". Struck, W Geiger, Paul Hermann und anbett sind mit guten Sinzeiblattern vertreten, Luigi Casimir mit schönen farbigen Drucken Iultus E, Turner sei im Vorbetgehen genannt, auch W. Ku hnertS tresfltche Tiercha- raftetifiüen Weniger von Ernst Oppler wäre vielleicht mehr. Erich W. E i rn v n lockt mit feinem aüertümdnben 6tiL Am besten scheint ihm Gebrauchsgraphik zu liegen, tme eine Mappe mit sehr gelungenen „6r libris" zeigt, die tn wohltuendem C-egenlah zu dem meisten stehen. waS man gewöhnlich auf diesem Gebiet zu sehen bekommt, Oobn Dähmke verfügt über eine beachtenswerte charaktervolle Technik Die ibhlli- schen Impressionen von Wolfgang Steuer 50 Goldmart pro Monat. Don bem hiernach verbleibenden Einkommen be ragen die Vorauszahlungen von den ersten 200 Golbmart 10 v. H. für bie wei eren Beträge 20 v. H. Ermäßigungen für Familiermngehörige gibt eS hierbei nich'. Die durch Steuerabzug bereits abgeführten Betrage kommen an den Vorauszahlungen in Abzug. Hatte z. D ein Generaldirektor im ersten Kalendervierteljähr 1924 Bezüge in Höhe von 3000 Eoldmark, fc find hiervon zunächst bie Wer- bungskvsten mit 150 Doldmark abzuziehen. Von den restlichen 2850 Goldmark hat er für bie ersten 2000 Goldmark 10 v. H., gleich 200 Goldmark, von den treiteren 850 Goldmark 20 v. H, gleich 170, jufammen 370 Goldmark als DorauSzahlung zu entrichten. 3m Steuerabzugsverfahren sind ihm bereits 285 Goldmark einbehalten, so baß noch 85 Eoldmark zu zahlen wären. 2. Beispiel: Der Leiter eineS Bankunternehmens hatte während deS aleichen Zeitraums 2500 Ulf. Gehaltsbezüge, außerdem 800 Gold- mark Spekulationsgewinn und 300 Goldmark Mieteinnahmen, insgesamt 3600 Goldmark. An den Mieteinnahmen sind bie zulässigen Abzüge bereits oorgenommen, so baß nur noch wie im vviangehenoen Beispiele 150 Goldmark an Wec- bungskosten abzuschen ftnb. Für die Berechnung ber VorauSzablungen verbleiben 3600 — 150 — 3450 Goldmark, aus denen sich ein Steuerbetrag von 490 Goldmark ergibt. Hiervon geht ab ber im Steuerabzugsversahren einbehaltene Betrag mit 235 Goldmark, sc daß die Vorauszahlung sich auf 255 Goldmark beziffert. In Fällen, in denen sich das Einkommen eines Pflichtigen aus mehreren Arten zusammen- seht und hierunter Einkommen aus sclbstbewirt- fd; aftetem Grundbesitz ober einem Gewerbebetrieb enthalten ist. hat die Berechnung ber Vorauszahlungen für den hierauf entfallenden Ginkom- menSteil stets nach den unter A und B aufgefährten Richtlinien zu erfolgen. Ist z. D. ein Arzt gleichzeitig an einem Unternehmen beteiligt, fo muß er bie Berechnung für das hieraus erzielte Einkommen nach B und hinsichtlich des Einkommens auS ber Praxis diese nach C vvrzunehmen. E. Erhöhte DorauSzahlungen. In Fallen, in denen ber sich nach A bis D ergcb.nbe Vorausza'lm'gsb.trag in keinem Verhältnis zu der im Verbrauch sich offenbaren den Leistungssähigkeit cined Dtruerpslich'igen steht, hat dieser seinen Verbrauch den Vorauszahlungen zugrunde zu legen, wenn hiernach ein höherer Stcuerbttrag sich ergibt Die Steuersätze sind gestaffelt und betragen von frn ersten angefangen en oder vcllm 2000 Goldmark 10 vom Hundert, vermindert um je 1 v. H. für anrech- nungSfähige Famil enangehörige, für die weiteren Beträge 20 v. Sy Körperschaftssteuerpfllchtige Erwerbsgesrll- schäften haben an Stelle der grundsätzlich zu leistenden DorauSzahlungon (oben unter B) eine monatliche Vorauszahlung vm 1A v. H Ihres auf den 31. Dezember 1923 festgestellten Vermögens zu entrichten, wenn sich dieser Betrag höher berechnet als die grundsätzlich zu entrichtende Vorauszahlung. Veranlagung für 1924. Rach Ablauf des Kalenderjahres 1924 erfolgt bie Veranlagung des Steuerpflichtigen mit den innerhalb dieses Zeitraum- bezogenen steuerbaren Einkommen. Auf die veranlagte Steuer werden bie auf die Steuerschuld 1924 geleisteten DorauS- zaf-lungen, wie auch die durch Steuerabzug vom Arbeitslohn einbehaltenen und abgefübrten Beträge mit ihrem Geldwert angwechnet. Steuer- pflich.ige, die Handessbüchcr nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches zu führen verpflichtet sind, haben für steuerliche Zwecke auf den 1. Januar 1924 eine Eröffnungsbilanz aufzustellen. De in ti?fer D lanz angegebenen Werte gelten als Anschaf'ungswerte bei ber Feststellung des steuerbaren Einkommens im Kalenderjahr 1924. Bei freiwilliger Buchführung gelten die gleichen De- ftirrmtungen, wenn Rechtsfolgen an diese Buchführung geknüpft werden. Löste bas Hahr 1923 infolge deS Entwertungstempos der Mark auf dem Gebiete der Einkommensbesteuerung eine geradezu vernichtende Wirkung aus, welche die Steuerreform in ihren Grundlagen zum Wanken brachte, so larfen bie getroffenen Maß nahm.n erwarten, baß auch hier allmählich wieder Stabilität eintritt. > Sl nWAÄUJuhstiSaOQOOQO , lkumaxa» yisoooe i?»07nrXXX)C 1443 -»»«» 146II»XX) tytTäuuax» Mv I -74,6711 «6 .S-7'.MKAM .9I2SWXM» ■ 9^ 6'aaaa. 6Q1 OuuuuO i -4 v,, uwuvgh_5>1jUUUU.O "nmeööööer 0149 co ooo 694.8 000000 1102231060000 läZfOISOCODOC 63 2GQC 4189500000000 '8214,3 ti )Ji(| V4563WUXXI 100748mA) rnig ooaxiu 564 5* UXXMt 26449WUUOU leeüeeie sind von weicher und farbiger Schwrngung. S. von Roux, bei dem bie Stoffe hinter Die rhyt- mitche Bewegthctt linearer und flächenhafter Kompositionen Äurücfrutreten beginnen, vermittelt einigermaßen den Anschluß an Reueftes. Höhe der Vorauszahlung unterworfen, sondern vermindert um die für Löhne und Gehalter im gsleichen Zeitraum aufgetoanbten Beträge Von dem sonach verbleibenden Betrag der BetriebS- ehmaßmen beträgt bie Dovauszahlung zwei vom Hundert. In nachstehendem Beispiel sei die Berechnung Largestellt: Ein Gewerbetreibender vereinnahmte tm Januar 1924 20 000 Goldmark. Für Löhne und Gehätter wurden für die gleiche Zeit 3000 Gold- mark verausgabt. Der Berechnung sind zugrunde au legen 20 000 — 3000 = 17 000 Goldmark, yiervon 2 vom Hundert — 340 Goldmark an Einkommensteuervorauszahlung. Dis Verordnung selbst sieht außer Lohnen und Gehältern weitere Abzüge an den Betriebseinnahmen nicht vor. Es ist jedoch dem Reichsminister ber Finanzen im Benehmen mit dem Reichswirtschaftsminister Vorbehalten, zum ^Zwecke der besseren Anpassung an daS mutmaßliche tatsächliche Einkommen über den weiteren Abzug bestimmter Arten Betriebsausgaben, wie auch die Ausscheidung bestimmter Arten von Betriebseinnahmen Anordnung zu treffen. Auch ist es ihm überlassen, für die Vorauszahlungen von Handwerkern Durch- schnittssähe festzusetzen. Bis zur Abfassung dieser Zeilen ist von ber eingeräumten Befugnis kein Gebrauch gemacht worden. Dis Steuerschuld ist jeweils binnen zehn Tagen nach Ablauf des für die ilmfaßfteuer maßgebenden Dorauszahlungsabfchnitts zu entrichten. C. Einkommen ber fie'en Berufe sowie Ein- kommen aus Verpaa rung, Vermietung imb sonst ge Einnahmen. GS bemessen sich hier bte Vorauszahlungen: «rach dem Ueberschuß ber Einkünfte über bie WerbungSkosten. den ein Steuerpflichtiger im abgelaufenen Kalenbervierteljahr erzielt hat. Aich; alle in den §§ 13 unb 22 des Einkommensteuergesetzes aufgeführten Werbungskosten dürfen an den Einkünften abgezogen werden. So beschränken sich diese bei Einkommen auS Pacht und Miete nur auf die gezahlten Srtragsteuerm, (staatliche unb kommunale Grundsteuer), sowie öffentliche Abgaben, wie Müllabfuhr, Kanalgebühren u. bgL Keinesfalls kommen Abschreibungen irgendwelcher Art, sei es an Gebäuden ober Inventar, in Frage. Solche finden erst bei der am Ende des Wahres vorzunehmenden Veranlagung Berücksichtigung. Die Höhe bet Vorauszahlungen ist gestaffelt mtb beträgt: ^.füt die ersten angefangenen ober vollen 2000 '©otbmarf des Lleberschusses im jeweils abge- toufenen Kalenbervierteljahr 10 vom Hundert, vermindert um je 1 vom Hundert für die an» rechnungsfähig"n Familienangehörigen (Ehefrau ober minderjährigen Kinder): für letz ere tritt die Ermäßigung bis zu 17 Jahren stets, bet einem höheren Aber nur dann ein. wenn diese kein eigenes Arbei seinkommen beziehen: b) für die weiteren Beträge 20 vom Hundert. Beziffern sich beispielsweise die Roheinnahmen eines verh-.irateten Re^tsanwalls mit Frau an» 2 mtndcrjährig.m Kindern im ersten Kalender- Vierteljahr aut 3000 Goldmark. denen 1200 Goldmark Ausgaben für Löhne, Gchäl er, Licht. Brand unb sonstrge Bureauunlosten gegenüberstehen, so würde sich ein steuerlicher Lieber schuß von 1800 Goldmark ergeben. Hiervon berechnet sich eine Vorauszahlung von 7 v. H. (10—3) gleich 126 Goldmark. Zweites Beispiel: Ein verh'irateter Gutsbesitzer ohne Kinder vereinnahm e aus dem verpachteten Besitz im ersten Kalenderoierteliahr 4000 Mk. Pacht. Die für den Abzug als 'ifkr- bungafoften In Frage kommenden Abgaben hat der Pächter getragen, sie dürfen somit an den Einnahmen nicht abg.'fcßt werden. Der Steuerpflichtige hätte an Vorauszahlungen zu leisten von den etilen 2000 Goldmark 10 v. Sy. gekürzt um 1 v. H. (Abzug für die Ehefrau), ml bin 9 v. H gleich 180 Goldmark, von den restlichen 2000 Goldmark 20 v. H.. gleich 400, zusammen 530 Goldmark. D. Gin kommen aus nicht selbständiger Arbeit. Allgemein wird das Einkommen auS nicht selbständiger Arbeit im Wege deS Steuerabzugs vom Arbeitslohn besteuert unb damit bie Steuerschuld als getilgt angesehen. Die Verordnung sieht daher Vorauszahlung.m nur in den Fallen vor, tn denen daS Einkommen anS Arbei slohn im abgelaufenen Kalenbervierteljahr mehr als 2000 Goldmark betrug ober Arbeitslohn unb sonstiges Einkommen zusammen diesen Betrag übersteigen. 3n diesem Falle wird ber Berechnung der Vorauszahlung nicht etwa daS überschietzende, son- W-f 7313TOQOOOI '0/»OSMXOe »i77 uoooee '.107762 utXXX) !5jä»5 OOOU« MH7UQ6 4?1 OSQQOQOUJl I 303,650 'WH i S74) nnaoot >75437000061 ioi 52.ae 1 180400000» 567413000000» 205 1 (XXX 00 534J3200000» l. ff8064,75 -2Jld|18145,#5 '.’D Md 42H>/x-> Mv I972.yjünuuui>iä»' i 1^8i75üU(X>»73is-?yxjuuU> »3m,7Uuu>x»^XKl» WUA .VrtilAYi' 5364000. l21344>W»»U’2a'. I4411»*a I37u^5u 'DJo 1383,450 Mo läto^iö 1'. D lö?4,G75 !>• c UM.VM.a <8tr77'AAAAK' lZbti77lAAAAA 715HJ1.AAXAA# Frr’ln. 1. ^.driiar Wotrn........ Ktaruwiftfif J.'ottl ...... ToitHd)' vtotrn.......... 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