warme waren rrat! in, alle >15.00, ioj)q ben, mit °> MO. 6.50 *>,20.00,15% n >.850, 640 len > 20.00, 75.00 Mwßaloinon u-tsw v35Z2C A itnita '»Mtaqs u«Rebfto(h'i lf Telephon 2064 » jO ' <«90000®«? säS&r* 4 20^' Mivd. di- ui l'«icbcnin mnebi”cr utfllcr Sa sE «S--E uß,.SÜddeuteche e staatslotter* «‘«.Ä'S WA In »>'’"■'* ss«W 2000“ , 10000 » 5000 r t unjertn Stallung« |W« eueu leljaitNiing Telephon 862. m. 2 Crfchemt figfM), «ufw Sonn, vnd flriertoc», e UbtrSomstagslxilage. «J wfeeMTjGtntlienb Lätttt tvocheuvezu-sprei» 70 öolbpfenntg ein- |d)liehhd) Trägettohn, auch lei y.id}lerFltäu«Pn(h' nnö Slelnöruderei R. tanie in Gieren. $d)riftteinni) und Geschäftsstelle. 5chstlltratze 7. -»n W« )<■ ftrfrte läge»»»«»« »<• la .lag • *'iu|cfre Jtrfr.noU^ielL preis Ulan -pch^,nu» warte 10*Bo!bp|o.bp|u f f c s bc6 CRciebStagct'. ter mit den (Srbcbunqen über die Vorgeschichte des Weltkrieges betraut trorben ist. erstattete Bericht über die Haltung derbeutschenRegierungauf den Haager Friedenskonferenzen von 1 899 bis 1901. Del den FFedensverhandlungen in Versailles lag eine 2lote vor vom 16. Oum 1919 die behauptet da st, während die we'ttichen Nationen bestrebt waren, die Rüstungen e.ntzu chran- len, die Lenker Deutschlands unauchollich Mist- trauen und Feindschaft zwischen allen ihren Vach- bam gesät, unausgesetzt die Rüstungen Deuttch- landS vergröbert und unmittelbar nach der -lie- Verlage RustlandS durch Japan ihre Bemühungen verdoppelt hätten, die Rüstungen zu vergrößern und ihre Rachbarn unter 'Bedrohung rtut Xneg zu tyvannisieren Der wintersuchangsausschufl spricht die Llebrr- zeugang aus, tast diese Darstellung der geschichtlichen Wahrhnt nicht entspricht. Richt nur Deutschland, sondern nicht minder a u d) die anderen Grostmachte hätten an der Rechtssrage, mit der Waffe zu entschulden, rcit- gehalten, das Prinzip des Krieges alp memalS Paris. 3. Jan. (WTB.) Der diplomatische Redakteur der Hnvata-er.tnr glaubt, daß bie ihm gewordenen Andeutungen üb.r den Onfralt der gestrra am Quai d'Orsay fest- gelegten Antwort auf das deutsch-: Memorandum vom 24. Dezember cs ihm gestatten, sol- pendes über den Inhalt der Antwort mitzulci- len: Die lokalen französischen Behörden im besetzten Gebiet sind im alkzemeineu ausdruck- .ich gegen die gemeinsam« Durchführung der von der deutschen Regierung im Ruhrgebiet und in den Rheinlauden verlangten Mahnahmen. Sie seien geeignet, dem Wert des Pfandes und sogar der Sicherheit der Besatzungsmächte Abbruch zu tun. Man könne also annehmen, daß bk französisch« Re terung sich auf die Rechte beziehen werde, die sich aus dem Der- ttag« chrrteiten, und bast si: nicht verfehlen werde, die deutsch« Regierung daran zu erinnern, vast gewisse Fordrrmigen, die sie gestellt hab?, bereits weniostens teilweise, namentlich w.iS die Wieder .nnst.'llung der Eisenbahner betreffe, Befriedigung erlangt hatten. Man hab« auch Gründ zu der Annahm«, daß den anderen deutschen Dorschlä- pen keine Folge gegeben werde, bi sie die leitenden Grundsätze der srcmzös scheu Reparationspolitik, die so oft proklamiert worden seien, in Fra-;« stellen könnten. Die französische Rote sei in einem sehr gemäßigten Tone ab* gefaßt und trage lediglich technischen Eha- ratter, ja sie versperre nicht einmal den Weg zu späteren Verhandlungen, je nachdem die Umstände ble Möglichkeit dazu geben würden. Fälschungen in den Einste-lrmgSurkunde» auf die Spur geTrmmen, indem die Tin'telstnvrs- tnten ausradiert b-to verändert wurden. um dadurch ben Smdruck zu erwecken, dah bie Sirftdlungm bereits im Septemder dzw. Oktober hat gtfunben bibm. be afteibe Seiten waren aus len Akten herausgerisseu und enl- femt worien Sic Persr-nala: grl -g^nh: tten wurden vvu dem nich'/achmännlschen As'esfor A u n z e, der Deiba‘tel wurde, zusammen mit den 7Ki7iir,c*r Hermann b aib t e . Ctz Ar.g legcnh Tic nach Aeirnar entfan:-'x itomm lion der Rcick.Sreg '.ung hat nun auch die 'jk^c-nal* flr»g:'ege/beiten les Ministeriums des 3* nein einer i'rdlung unterzr^an Hierdu hat sich hcr- ausgrsteUt. dah Reueinstellungen ' Beamten bis zum 22 Dezem der send stattgefunden haben. Dabei ist man nötigen Eigenschaften durch die deutsche Jugend' bewegung in sich heranbildet. r«funbes Rat'umasgefüh^, staatsbürgerliche Destnuun', Bewußtsein der DerMtwortung vor der Gemeinschaft, soziales Mitemrf nden und nicht zuletzt die Achtung vor der Weltanschauung und der ehrlichen rieb^rzeuguug andersdenkender Dolksgenostrn. Deutsche Jugend! Wenn Du mit solche*» A)ollen die Schwelle des neuen IahreS übet» schreitest, wirft du selbst am meisten da>u beitragen. dah der Weg des deutschen Volkes allmählich wieder auswärts führt zu freudiger Arbeit in einem geeinten freien Deutschland. Der Reichspräsident an die deutsche Jugend. Berlin, 2 Jan fW lff) Der bie deutschen Iugendvereinigungen sämtlicher Parterrichtungen und Konfessionen umfassende Ausschuß der deutschen Iugendverbänbe hatte dem Reichspräsidenten im Rovember eine Kundgebung übermittelt, die das Bekenntnis und die Mahnung zur Einigkeit und Treue zum gemeinsamen Baterlandc enthielt Der Reichspräsident ha: auf diese Kundgebung in einem längeren Schreiben g antwortet. in _twm c4 nach einem Hinweis auf die Ungewistheil über daS zukünstige Geschick Deutschlands betht: Unsere Hoffnung auf eine bessere Zukunft hat ihre stärksten Wurzeln im Vertrauen auf den Willen und die Straft der deutschen Jugend Das junge Deutfchland hat erst in jüngster Feit mit erfreu- licher Einmütigkeit und Gcfchlotsenheik sich für bei Reiches Einheit und D-schlosfenh-it eingesetzt, es bat in Selbst-acht und Erkenntnis der Rot- wendiglett der Einfachheit bie Schlichtheit zum Grunds atz des persönlichen Lebens erhoben. Es hat in den letzten Wochen mit bescheidener Selbstverständlichkeit die Rot im Volle zu lindern gesucht, und es hat inmitten eigener materieller Sorgen und ak ftatt M>cn in ben_3kT- trag mit einzelnen Staaten ctn** et-ntixnau e. aufnebmen wollen. Der Unte.fachu^sau-fchuh ist zu der Heber »tag ung gekommen, oatz bie deutsch« Regierung der SchiedSidee wertvolle Dienste geleistet habe, also keine grundsätzliche Gegnenn d^ SchiedswesenS sei D-.< anderen Staaten hätten bei allen ihre" Vodchl-"^> 2o r - -ho . t t y- macht durch die eine pr-ktisch- Ausführung autzslt AKiidbalt geworden war«. -^>5»«- (anb die Weltherrschaft habe erringen wollen, sei eine unbegründete Unter- f l c U u n a. Durch die Bildung eines Rhein - und Ruhr- ausschufses im 3Utd>*labine:t ist die besondere Sewäh. b .für gd.lullen, bah die Wünsche bad b.-s.-tzten Ded -le » 1 ie tatkräftige Beach:urig finden 2lr s Ve.hind'.urge.l ml; Verirrtem b-* besetzten Gebietc-e muHcn ciefe die Ueb«ne.:ttung mLgmcmmt-n haben datz das Letzte für das besetzte Gebiet z u s a m m e n g e s cha m wird, tpae noch zur Verfügung steh. namenilld) sind eS die gerxs ungeheuerlichen Kosten der Besatzung txc nicht zu zwingen find Die Reich-orvg erging h fft. bah es bei dem d.mnächlli- gen 3ufammcn:ritt der interulliierten Sach.'elstail- dig-raussd^lffe gelingen wird, den Rachweis zu tibdngen. bah hier Unerfüllbares und Unsinniges vom deutschen Dolk DcrLmjt wird. Sowett die Verhandlungen zwischen den Vertreter:! der Rheinlande und den Beiatzu-gZ- mäd-.-cn durch die A islchü'f« der politifdren Par- tcie.i und der Wirckcha-t d.s gan-.en be etz en C?e- bictS flvfüb.t wurden, sind diese Schritte unter Fühlungnahme mit der Reichrregierung e.solg:. D^lluber besteh' allerdn gi bei der Reichsregier.ing unb den beteiligten Lände.n fei i Fw-i e! an der staaisrcchilichenFusamm^ngehörig- !c i t deS besetzten unddes unbesetzten DcbieleS darf nicht gerütteltwerden Und Mn b:cfc f . e Ucb-T.« gung im unle ch en Gebiet wie am Rhein und an der Ruhr weirer vertreten wird so können wir das Vertrauen behalten, dast trotz aller Rot unb Sorg: der heutigen Tage bessere Zeiten unS sicher sind, und bub auch an Rh.in unb Ruhr auf bie Dauer wieder bas Recht vor ber Macht gehen wird Französische IollschiKanen. Elberfeld. 2. Jan. (WTB s Der Sisen- bahnverkehr zwischen dem unbesetzten anb besetzten Gebiet hat sich in ben letzten Tagen sehr verstärkt, da ble beutsch« Sisenbahnverwal- tuna alle Gütersperren aas gehoben halte Srhebllche Schwierigket ten sind In Vohwinkel eingetreten, da hier ber Eisenbahn- verfcbi stunbenweise durch die französische Zollverwaltung unterbrochen tptrb. Zwischen 12 und 3 Uhr findet eine tägliche Mit- tagspause der Zollpvsten von 1'/, bts 2 Stunden durchschnittlich statt. Sine weitere Derkehr-s- pcuise tritt zwischen 1unb 9 Uhr abends durch die Richtanwesenheit des Zollvostens ein. 3n diesen Pausen ist die Zollkontrolle untrr- bivchen und der ausgehende ZugreSehr ruht daher vollständig. Borstellimaen sowohl von deutsch«! tote von sranzössscster Seite sind fruchtlos cebUeben, da dir französischen Zollbeamten erklären, von dem französischen Militär unb der Eisenbahnregte unabhängig zu sein. Diese Zustande sind betdcbtftörenb unb gänzlich unhaltbar. Aehnktche unerhörte Schikanen der französischen Zollbeamten neben aus Aplerbeck-Süd gemeldet. Hier ist infolge der französischm Pasten trolle für den Verkehr Gnfecke ed>nx:;1e— Hörde bie in Aplerbeck-Süd grundsätzlich nur bet Tageslicht stattfindet, bet Zugverkehr nur tn bs'chu-ie.igtziten u-egen der Al'ste.lung von F acht- and li’nuerlügen. namenttich von ÄalUugen für bie Hoch- oienbetit.be bcs Jtub gcbLie Ti.' französische Eisendahnre ie ptt allerdings versucht, auf die fcan-ösifche Zollkontrolle ein» zuwirken, baß diese den Tag- und Rachtdienst einsührt, wie es die Rottoendirk it.'n des Eisenbahnbetrieds vrr'an .'n. Ti f r Versuch ist aber ergebnislos btrloujea. Aach einer U iterbrcchung von 11 Monaten ist ber Verkehr über Offenburg setzt wieder ausgenommen u or.ei Di: bt.xdLe Verbindung fru ische i Frankfurt jf elLorf am 30. September gegen bie Sepa ra11sten ale deutsche Hoch- und Landesverräter lediglich nach deutschen De- f eben einges chr itlen bin. Dic Ntnsatzstcuer im brsetzteti Wrbirf. Berlin. 3. Han (Priv -Tel > Da bie Beratungen über bie britte ötcuemotpcrorbnung innerhalb des Reichskabinetts noch nicht abgeschloffen sind, wird sich laut .Voss Ztg" bet 15er Ausschuß be« Reichstag- in seiner heutigen Sitzung vorerst mit ber Erhöhung ber Um- labfleuer t m besetzten Gebiet beschäftigen Dem Blatte zufolge ist geplant, bic Umsatz, steuer, ble nach der zweiten Steuernotverorbnung für das ganze Reich von 2 aus 2V7 Prozent herausgefetzt worben ist. für das besetzte Gebiet auf 3 Prozent zu erhöhen Bei Versand tn einem 10 Tonnen-Wagen (10 Prv^ Zufch ag für gedeckte Wagen i t eingerechnet) von Hamm nach Hamburg nui1) jetzt an Frach' tn Goidmark gegmüder d r Voickri.g - zeit aufgebracht werden bei Draht das S.ösache, bei Draytstisten un) F^hdrähte i das S.lf ache ici Schraub n das 9 4fach', bei Seilen das 11 2fach' usw Während der Frachtanteil am V rkauss- prets früher 2'/, biS 4*/z Proz betrtg ma ht er heute 9'/, bi» 20 Proz au3; früher bi beten ble Frachten einen Bruchteil der Acbllterlöh « seit dem l.Rovcmbrr übertreffen li? bi- gesamten Lohn- und Vehalls-ahlungen um di sehr Erheb iches. Falls das P r i va t g e werbe derartige Sätze in Go dmark verlangen würde, wäre es Linen 2Ugcnblid vor bem Wucher» gericht sicher. DaS biet für die Drahtlndustrie Grsagtr g lt im groben und ganzen für bie g'Tarnte Eisenindustrie und bie gesamte deutsche Wirtschift. Besonders stark wird die A u » s u h r durch b.c hohen Frachtsätze getroffen. Der Zn'andsma t ist für «inen groben Teil aller G.w rdezwelg nur zu einem Teil aufnabmefäb 9; zur Zeck i t b r ZnlandSab atz noch bcfortb rS tl tn w II b.c Ä-uf kraft ber 'Verbraucher auf ein ger.nge» Mob berabgefunten ist und weil auch der leg time Handel nicht mehr über die erford r ichen G D- mittcl verfügt, um feine Geschäfte in dem frühere 1 Umfange betreiben zu können Während früher bas deutsche Gewerbe zur Srleicht rang seiner Absatzsähiakeit von der R gi^run, durch bl lig? 6ect>of?n-5lurnabmetar fe unterstützt wu de w r- be.. ihm I>. ute Scalibdaftungcn auferlegt bl? jede» Geschäft unmöglich mach n. 4um.1l ba.< 2!ue (ano iroch mit Frachten rechn n kann, d e von de e ber Vvrkrl gsz it kaum wesentlich . bw ich n Da u kommt noch vln anderes Mom.-nt. Als b.c bircf en Seehasen-AuSn lhmeiar f« die sich aab auf b l- glfch: und holländifcche Häsen auödchnien dut fd-erfeits ausg -hoben wurden? haben Belgien und Holland ihrerseits sofort billig' Ä u S- nahmetarife ab beutsch.n Greinstatioren nach ihren Häfen in Knf: gcf.-tzt. Alerbur 9 wir > es' einer grobm Aizahl westdeutsch r W rk er mög'llcht, billiger über ausländische Häsen alS über deutsche Häfen (<-B. über Bremen) zu v rfrachten obgleich si' näher an Bremen als an jenm ausländllchei Käse' g • legen sind Ss liegt nah: bi) bic so von be. t d> n nach ausländische Ausfuhrhafen abgebr n iten Effportin ngen m.t fremden ut) ni ht mit de itfben Dampsercknien verschifft w rxn Durh dies- t> r- kehrten Rcgierungsmastnahmm a if fracht i - em Gebiet: erleidet das R ich leib t einen echeb ichen Frachten?.u-fall, und bi deutsche Seesch ff 1 r uib bic Seehäfen werden zugunsten der aus ändischen erheblich geschädigt. Sehr w sent'.ich it bei allen diesen Dinien. datz in früheren Z it?n d-r Eisenbahnbetrieb trotz der billigen Fruchten gut. G - Winne abtoarf, während er jetzt trotz ma lofci Fvachterhöhung n Zuschustd.tii.'b ist Di llrf id1« für diesen eigenartigen Um tanb va ergründen. mü*)te dringende Sorge der Lellung des Verkehrswesens sein Die jetzigen Frachten bedrücken das Gcvrrl« schliehlich auch desh ' b noch besonders, wei es noch durch die Lohnsteuer unb bi? inb.rcft auf bem Gewerbe ruh nd? iLrw.rbslvfenhil e stark bc lastet wird Der Staat hat es jebenfal.s glän enb verstanden, bem b utschen G.w rb? in b r Rack>- kriegSzeit bas Leben so sauer wie mög.ich zu madyn Fracht Hamm- Hamburg 1914 Frachten- antdl in Fracht Hamm- Hamburg 1923 Heutiger Frachtanteil Blanker Draht 4 90 4.26 32 50 11-82*. verz. Draht 490 3d0 32 50 10.32 . Drahtstifte 4.90 3.77 39 80 15.31 . Federn 4.90 2.45 46 40 19.33. SS scheine« sich BODct weitere für Den Minister Hermann belastenden Tatsachen ergeben habe«, denn auch Dieser wurde fest- Seuovrmeu. Bei den mxh eingestellten Beamten soll es sich lediglich um sozialdemokratische Parteimitglieder gehandelt Haban. Die dem Dolfs-Bureau von unterrichteter Seite mitgetetÜ wird, wird die LeichSregie- r u n g zu den Ermittelungen der nach Weimar entfanbten Reichs beauftragter erst Stellung nehmen. nachdem das thüringische Staats- mintfterlum sich zu diesen Feststellungen ge- Suher t hat. Die 2üi6lDrad)e mit den thüringischen StaotLministern wird voraussichtlich am nächsten Samstag in Berlin stattsinden. Der Berliner Metallarbeiler- streik. Berlin, 3. Ian. (Priv.-Tel) Der Lvhn- tamxA in ber Berliner Metallindustrie, der infolge der Herabsetzung der Löhne durch die Arbeitgeber ausgc-brvchen ist, und bereits am Montag zu einigen Arbeitsniederlegungen führte. Hat sich weiter ausgedehnt, Sem .Bor- urarts' zu folg? wurden in allen Betrieben, wo die Arbeiter passive Resistenz übten, die De° tegschaflen ausgesperrt. Bisher ist bied in 20 Betrieben g^chehen. Auch bte grvh» Werke der Berliner Me'wllindastrte sind in Mllleiden- (cchast g2'J>7,en So liegen bei der X 6. G das DynvmowLrk und die CofonwtiD- und QEftumuIa- tvrcnfabrik ftifC Auch bet Bv rsig unb den Bergmaanwerkeu wird iricht gearbeitet. Dec Siemens-Konzern ist gietchsolls zum g ötzten Teil In die Bewegung einb^ogrn worden. 3m Laufe des Mittwoch nachmittag ist in der Streikbewegung eine gewisse Entspannung etn getreten. 3n einer Anzahl von Betrieben wurde die Arbeit ganz, in anderen zum Dell wieder ausgenommen. Der Schtichtungsausschuh hat Die beiden Parieren der Metallindustrie für heute nachmittag zu Verhandlungen eingeladen. Für eine bürgerliche Koalition in England. Loudon. 2. Ian. (Reuter) Die Mion der Leitung der konservativen Bereinigung der Londoner Gllh für eine Zusammenarbeit drr Äon ter- -vativen mit der Liberalen Partei g^gen die Arbeiterpartei wird fortgesetzt. Der M^schuh der Bereinig na rerösfra. licht eine Wit'ellung, in ber erklärt wird, dah die Bildung einer Ar- bet terre g t eru ng dem BolkSwillen widersprechen würde. Es würde sich als schädlich erwiesen, wenn die konservative Regier rang in den fetzigen schwierigen Zeiten ihre Arbeit Unerfahrenen üEe;lassen mühe. Der Ausschuh tritt für et e konservative Regierung ein, die von den Liberalen un.ersrützt würde, oder um- «Lehrt für eine von den Konservativen unterstützte liberale Regie.u.'.g Amerikas Wirtschaftsblüte. Paris, L Ian. (WTB.) 3n der Erkürung Des Staatssekretärs Hoover ?nm Aaqahr t:ge .heiht eS, int Jahre 1923 hatten die 3ter einigten •Staaten den höchsten Produktion s stand leit dem Kriege arrfzuwrfm gehabt Die B^- Ichüfiigung sei restlos getotf ji, di; R;al ohne hoch und die xapitallrrrsamnrümg Hub: sich vermehrt. Der Wohnungsbau H b; Fottschr tt gnnach' uid daS Eisenb-thnwtse^i habe di; stärksten B rbes'e- rangen seit dem Kriege erfahrm. Das ganz: f:t Hand in Hand gegangen mit ein m bemettras- werten Rachlassenver Spekulation und der gefährlichen Kr^ditüberspannunz Amerika Habe niemals in der Gesch'.ch.: rlnen jp hohen Standard of life trab einen so hohen Grad kourmerzteller und induftrirll-rr TLigk;ll * erlebt, wie jrtzt. Die n^rtschrft'ichm Auisthtmr für Amrika. seien glänzend und die Lag: in der De't fei hoffnungsvoll, allerdings nur auf Gr md der Aussichten, die die auf genommenen B?rhindlnn- qen über eine Regelung der deutschen Frage boten. Selbst tontr biete letzt w; Rege- Lmg zustande Eo.nme. so gchr es noch genüzend andcr? wichtige Pc blcm; im Zusamrn n an1 tri1, der Dich? h rst l imi brr int m tnymlra Hrn° delSb^i hang:n auf Zrund bea Wirderein- trittS von deutscher Kohl: und deutsche mStahlin dm Wettbiwnca auf de r Del - mä'-tten und im Zusarmu rrh:ng mit de e'waigen Rückkehr wri Kapit-all'.n ra h Turvpi. di- n ch den Bereinigten Staaten aaög führt worden Mat. Das neue amerikanische Einwnndernlrgsgesetz. Washington. 2 Ian (WTB.) Der 2r- bettsmmisler hat dem Kongreß feine Borschläge zur LuSwanderunosgetetzgeburg übermittelt. Darin wird die Entscheidung über die Zahl der zuzulastenden Einwanderer dem Konyrey überlassen. Auch der Plan der Registrierung der Ausländer ist aufgegeben worden. Die neuen Borschläge sehen eine Abän derung der EinwanderungSqtwte vor. falls stch Mangel an Arbeitskräften zeigen sollte, andererseits eine Sperrung der Einwanderung für den Fall von Arbeitslosigkeit, ferner die Verteilung von Quoten der Rationen über ein Jahr in der Weise, dah jeden Monat der zwölfte Teil der Gesamtzahl zu- gelassen wird Das bestehend« Gesetz läuft mit dem 30. Juni 1924 ab. Dis dahin muh der Kon- greh neue Bestimmungen erlassen Rußlands internationale Lage. Moskau. 2. Jan. (WTB.) Rach einer Meldung der Russischen $ctegro i? benag er. tur betonte Tschitscherin, der Dollskvmmissar für auswärtige Angelegenheiten, in einem Roujahrs- UTterrteto mit den 'Sertreiem der Moskauer Leitungen eine merkliche Festigung der inte r n at i on ale n Lage der Sowjet- uni v n. Tschllscherin wtes auf das steigende politische und wirtschaftliche Intemsst englischer Geschäftskreise a t den Sowjetrepublile.t so'aie aus di; jüngsten Erklärungen Mussolinis über die r^htllch; Atertranung und die erstarkenden ruhlandsreundlichen Tendenzen in Amerika ufa>. bin. Der Doikdkormnisfar stellte dieser Erfchednm^ jette mrveränderttch sowjrtferndliche Politik Frankreichs gegenüber, welch« die Festigung des Friedens im gesamten Osteuropa bedrohe. Tschitscherin zählte ferner Beispiele des sowjetfeindlichen Borgcchens i>;r franzoiiichru Diplomatie auf, und zwar in Polen, in den Staaten der Kleinen Sntente, im Heijingsras Qtiga und Kabul. Doraasschung für- jedes Ablo.nmcn mix Frankreich fei nach Tscüttschrains Erklräaeag der Ber- zicht auf eine solche Haadlungswna Die Einschränkung b fieber-ber Dirticha'tsderbiadun- gon mit Fraakr.ich sei auf i>zr Lagesord:rung, Des Bollskommisie-rs für Handel, Krassin, ReujahrSwünsch; sind folger^;: Konfeguente Durchführung des Auhe'ch^chelsmonopols, un- verLnderliche n5tii>? Handelsbilara-.. weitere er» fT>Igr.-id>2 Eroberung v»t europäische;' Getreide- Märkten und Steigerung der Wtsfuhr rufsischrr Rohstoffe und Hölzer. Kleine politische Nachrichten. Die dem bayerischen Landtag zugezangen-e Regierungsvorlage über die A e n d e l u n g des Landtagswahlg e setz es sieht eine Ber- Minderung der Zahl dar Abgeordnete auf 114 vor. Statt der bisherigen 8 Wahllrelse sollen mir noch. 4 Dabttreife weikerbestehen, nämlich der Wahlkreis Oberbavern-Schwaken, der Wahl- kceis Rtederbatzecn-Oberpfalz, der Dahlkrais Pfalz und der Dahlkxeis Franker. Die füv Ko - bürg bisher geltend^ Sonderregrchmq mit zwei Abgr ordnet en wurde im neuen »SnOrurf fallen gelassen. Koburg soll nur noch einen Abgeordneten bekommen. Die neue Dahllr eismntLilung entspricht der Reichstagswahtk.eL-Einteilung. Der fo-ialdemvkrattsche Parteivorstand hat beschlossen, den ^Zarteitag der Svzial- Lemakratifchen Partei auf den 30. März nach einer mitteldeutschen Stadt ernzuberusen. Der Ort der Tagung ist noch nicht befttrnmt. * Der Parteiausschuh der Demokratischen Partei tritt am Sonntag, den 27. Januar in Berlin zu einer Tagung zusammen, die sich u. a mit den Ausgaben des nächstjährigen Parteitages beschäftige wird. Am heutigen Bormittag hält der ParlLivorftanL eine' Sitzung ab. Der Bund „Öberianb" ist vom schlesischen Militärb;fc:hlshaber verbotLn und au f g? - löst teerten. Das grsnmte Derarögrn Lti Buntes ist beschlagnahmt werden. ♦ Admiral > D. Biktor von Balois ist im 63. Lebonsjah.e gestörten. Der Derstsrbenc war tev ä 11 e ft 2 Admira! de»r deutsch en Flotte. * Aus die Rachricht von dem g^en den Prinzregenteu von Japan verübten An- schktg hat der Reichspräsident an den Pcir^reyenten svlgendes Telegramm gesandt: Eurer K^r seclicheu Hoheit spreche ich anlählich der glücklichen Errettung von dem verabscheuungs° toütbgen Attentat meine aufrichtigen Glückwünsche aus. Der TaEo mpser .Wericau Eagle" ist in Tampico eingetroffen, nachdem er zuvor durch ein Kanouenl-oot der Aufständischen nach Deracruz glliracht und dort gezwungen worden war. 8000 Reichsan,zeiger" setzt die Hm- satzsteuer°-älmrechnungsfähe für Umsätze im Dezember auf 1 Billion Mark, für tlmsätze tm vierten Kalendervierteljahr 1923 auf 500 Milliarden und für Umsätze im Kalenderjahr 1923 auf 125,5 Milliarden Mark fest Di c neuen Kanal-, Strahenrei- nigungs- und Müllabfuhrgebühren toetiien im Anzeigenteile unseres heutigen Blattes ausgeschrieben. Die Bezahlung her Gebühren muh bis zum 15. Januar erfolgt fein. ” Personalien. Bett erst wurde half, und fragte nach diesem und jenem, was auf B-rkobung und Hochzeit Bezug hatte, mit zärtlicher und zugleich ctn as lüsterner Betulichkr'tt. Da aber Annie mir zerstreute Antworten gab, wvch'elke sie daS Thema und fragte, nachdem iie Tee etagegoftea. wie Annie ihre cJte Umgebtrag denn wiekersinde. Ich finde — ich fühle jetzt erst. Die glücklich ich hier gewesen bin So glücklich, tote fönst nur einmal in rneiiwm Leben." .Rein, wirklich? War es nicht doch ein bißchen schrarr?" .Das lagen alle. Aber eß toar nicht schwer. Bielleicht in den ersten Tagen. 5>a_ brannten einem die Füha, <^>er sonst — sonst lübkte man sich wunderbar leicht." -- Giehener Konzertvereln. 2tad)e ft en Sonntag nachmittags 5 lU>r in ber Aula Konzert 2lnna Hegner. (Siehe gestrige Anzeige.) Latidkrets Gictzcn. rt Rieder-Beffingen. 31. De^. Der gestrige letzte Sonntag desIahres nxxr der E i n w c i hung deS Kriegerdenkmals giwidm t das mb n dem altehrwürdigen Kirchturm st.hl. beschattet von der Luthrreichc Regierung Zbaumetster S ch n c i de r- Giehcn übergab Im Auftrag dcr Kreisbaubehörde das Drnk.ual ber Gemeinde. Rach dem Bortrag eines Gemischten Lhors unter der Leitung von Lehrer Graulich hiell der Orlsgeistfichc. Stistskfarrer Schorle rnrncr- Lich die Weiherede, die ausmündete üt die Ra- mensverlcsung der 10 Gefallenen und B?r- mieten unterer Gemeinde; währenddessen ertönten die Glocken, und Mädchen legten für jeden Gefallenen einen Kranz nieder. Bürgrr.neilter Steuernagel übeim^hm das Denkmal in der. Schih der Gemeinde und legte in bcren Hamer. einen Kranz nieder. Auherdem sprachen noch Lehrer Graulich dessen Schüler fast alle S - fallenen waren, Georg Hau als Hauptmann der Feuerwehr, Herr Petri im Ramm bc> Radfahrvereius, Gemeinderat Roth und Gemeinde rechner Pein. Den Beschllrh macht n ^nxi von Schülern tm Wechsel vvrg tragen: G.chichtc und die Ehrensalve des KriegerverrtnS. Rach einem Dank:swort des Bürgerm.-ifteoL- und dem Gesang des Seul schlandi iedrs begab sich der Trauerzug zum Friedhof, wo P ar.er Schor- Icmmcr Erinnerungswvrte an die bereits in zwischen gestorbenen Krieg zteittt?hmer und den 126. Psalm sprach Eiue D.schre bang des Denk Wals, das von einem Biedec-Bei'inger in AmerUa Herrn KlöS, gestiftet worden ist, hat der .Gieh Anz." bereits vor einigen Wochen gebracht. etartenbura uud Jil)iiui)cnc:u Mainz. 2. Jan. (Wolfs.) Heule morgen ist der von Wieddaden kommende Schnellzug vor dem Stellwerk IV in einen von Bingen kommenden Personenzug hinein- gefahren. Es werden etwa 20 Verletzte gemeldet. Das Unglück soll auf ein Richtfunktto, nieten her Signalapparate, verursacht durch di« Schneefälle und den Frost, zurückzuführen fein Hcsicu-SLasia»t. fpd. Frankfurt a. W. 2. Ian In Da Frankenallee stürzte am Reujahrsabend ein alter Mann zu Boden und starb unter Den Händen rasch hmzueilender Passanten. Es stellte sich heraus, dah der Greis an Entkräftung gestorben war. — Der stellenlose 21jährige Staub mann Grnst Otto aus Hersseld überfiel am Hippodrom einen Herrn und schlug ihn nril einem Seitengewehr nieder, um ihn bann zu berauben. Durch hinzu kommen de Passanten wurde Otto fe ft genommen. Der junge Mann gab als Beweggrund feiner Tal an, dah ihn lediglich her Hunger zu dem verzweifcllen Schritt getrtebe habe. Fulda. 2. Ian (WTB.) Auf Anordnung der Regierung in Kassel wurde die Technische R o t h i l f e auf ber Kaligrube bei Reu » bof eingesetzt, nachdem infolge von Differenzen über die Arbeitzeit der Betrieb still gelegt worden war. Die Rothilfe übernahm die 2lufr«ht- erhalluna der Kesselanlage« und deS Bettiebs- kraftwertt vermischtes. Erdbeben ie Trier. Trier, 2. Ian. (Wolff.) 3n der Rächt vorn 31. Dezember auf den 1. Januar gegen 2 llhe 45 Mw. wurde hier ein Erdbeben verspürt, kaS mehrere Sekunden andauerte. Rach einer minutenlangen Pairte wurden noch wettere Stöhe wahrgenommen. Schaden ist anher einer zersprungenen Fensterscheibe nicht angerichLet worden Hungertod eines alten ManneS. Berlin, 2. Ian. In einem Hause in 6er Kurzestoahe in Spandau fand man den 62 Jahre allen Zimmermann IohanaeS Müller tot auf, nachdem man ihn teil dem 26 Dezember nicht mehr »;sehen hatte. Sin herbe, geratener Arzt stellte fest, dah Müller den Hungertod gestorben ist. Wie die Hausbewohner erzählen, hatte der alte Mann nur noch von Küchenabsüllen besonder-S Kartoffel- fSxtfen. gelebt und Unterstützungen seiner Rach- b-arsleute abgellhnt mit Lern B;merLn. er wolle nicht betteln. Starke Dehtnderwrz der Ostsee-Schissahrt durch Treibeis. Lübeck. 2. 3m. (Priv-Tek.) Infvlgs deS anhaltenden Froster w.rd Der Schiffsverkehr nach den dmtfchen Häf.« Immer schwieriger. Das Treib.is beginnt Küsten und Häfen immer m:h. zu blockieren. Der Schiffsverkehr Schweden und Dänemark steht vor der Esilstcllung, nachdem noch am Svn ttag d nilche Diehdampfer mit fchvcrer Kruft den Lübecker Hafen erreichm konnten. „Aber das ist hübsch, dah See das sagen! Das freut mich wirklich zu hören. Das sollte sich ein gewisses jurne? Ding nur maf merfen. Wir hoben hier nämlich Sachen erlebt, Kleinchens - Aber besser spricht man gar nicht davon." .Die anderen Schwestern haben s mir schon erzählt." .Run — alles waS recht if!T begann die OkwschD?ster Plötzlich höchst energisch^ .Da mache ich entschiede» nicht mit. Wenn man schon solche Mittel anwendet —" „3a,“ unterbrach Annie sie erregt, .wenn man Wittlich raus will aus dem Geben, dann darf man aud> vor dem Sterben keine Aigst haben Dann muh man reelle Mittel an wenden. Sic hätte jo Gift nehmen ßftnea/* .Um GvtteS willen! Ducken wir Gott, bah ihr die Sünde erspart geblieben ist." .Ach. Sünde - das ist doch so 'ne Phrase." Die Oberschwester wollte schon etwas Heftiges ewidern. aber 3n ite hatte biete letzten Wott« so irtnig heransfordrrnd, lonbern eher telchthto u-ib sirr sich geäuf ert, d.»h ite, ein bihrchm sonderbar berührt, eine harmlosere Un:e"baIf»M für .mgcTTLefcner hielt und ihren Gast au) ten Königskuchen aufmerksam machte, den eia früherer Patient gespendet hatte. Annic ah ein Bröckchen, legte bann aber das abgebrochene S:üd zurück und trank gierig den Tee. Sob-old sie den P-chz adgelagt ha tt. kroe sie obgleich rS im Zimmer recht ttzmn war. Ader sie fror nicht von außen, sondern innerlich Foafetzung soigt^ Hessische landwirtschaftliche Woche en. fiaU Unwrj H< Süleax.rc .JU4Uwue . Lilinb 14.53 bt» 15. TM^en- 17 bl» 17,!0. 90 b unb un» untere a »fr 31. Tarmbrr Tamm ioni i»b iy* n?b t84yrwM»0(r» i!S4QinrfWM'i»M''Wö r«« ywow »«IW wivn» iSUflWi i!4.vart»iu iö*4'/n*'. i2*5e>nrrr,j sie Md 61)" Zeit sehr schwierig Wochen die Prelle fi ffetb IW4I»«»' I '44'IWUU I(S740rm/n r^WtxrirjQO M-MHimoihMflifK/rriO 4 189 500 003 0» ♦ 210 500 000 035 Levisenmarkt Berlia—Frankfurt a. M. I ' q 1- 1 p d i s ch e 3u*»nblung) BirfeukurfL. (Obnt Gewähr.) *0 g ib vach^ och sehr geändert. tu ba rd> tu® Fehlen Igen Düngemittel im Kriege und nach 10 PrvO«n l 12 txdböbcn f bat sich Jet der falfpal Tetlin »elf _ Priel ciwWtö Id. l. 2. 3an. 3b ta uiairiabai «h starb unter ba Wen. 8i stellte Sntltdflin. ä^eÜ) überfiel ae dnem Mim zu beraub«, tten würbe Otto *. Dann gab all Aeichsbank-Zinsfätze wertbeständiger Diskontkredit wertbeständige Lombarddarlehen (für da» Jabr) Papiermarsdarlehen ohne (?nt- Wertungsklausel . . . . . . S llderankauf «preis der Aeichsdank TnüTTST •J.otirtunj •rfb ’cr.tale Unfriede (*d W den Passiven der Deal- schen Volkswirt schäft. Di- Äachrüwaiion hat der deutschen Vollswirtfchaft eine weitere gröbere Lähmung gebracht. Erst die Zett wird diesen Stvst m ba» Herz Deutschlands zu würdigen wissen. Hierbei ist die Zerstörung nicht zu vergessen, bk Der Riedner sühne etwa folgender, au»: Die Preisfrage ist besonders m der letzten “ * " Herr, weil vor einigen anen °d° ri>. a t der g. c ätschen 2t g etun i i orge- schlagen. ba» SchIost dc » ehemaligen deutschen Kaiser» auf K r f u n rin fi»wrw* r .vn. 133*1.875 Wt '83?. T2MJ.C. r.A^rtXrt- XjO: ?. Januar ilmiu4: Polier tnj rtWib ifir uf :8%.«75 Wb 1*33Jb', Md «"O-Vnii.*. ,i7Y..xTX> 197’.,C&> Md V*7.*<1 r. r 197 Vf/' «d 1*7.W» 1«6 n« '«rwrn/n/i 47481lrtXrX. 4771 4T*e!»X*>JU 477lWM>l) nwf«AW" *»-»/...< ii^juwwuwwÄ'j V«k»tzl«. (Ohne Gewähr.) nicht , hai-r 801 w jjf bTgann N* sötte von schv" ' 1?“ s «t gerade diese Frage In den lebten fahren sehr akut geworden ist unb die tchädstchc Wirkung saurer Böden in der Prari» noch nich: genügend berud- sichtigt wird. Bei Moor- unb Hetdeböden wurde ’S» ritt Inder Dicht tm» na »beben verspürt, rte. M tiner nri- och »eiiat St» her einer PrsPrU» mgeriH^t volbrn ll QBannci mn Hauk m dv fjjti man den m 3»h-»"s nmihu^^-' cn hatte. Sm Hw ttib Mlkr de- Me die e Murr ntr 1*6 tw avMni Locheeog«. Mi Mehl toerbw fettet» brr Vrr.vxx-ü Rn «um Teil höher« Preise flvh>rben al» in Benin Fuiterstv'te uxiren «her S'hcr 3» rwumc-i für )e 10-00 Kilo in Geldmark. Weitz««, märk 167 bU IkV Roggen. m4rt 147 Core tiet wohnhafte Person, die im 25esttz ein vT 2u-wei»karle b)w Paise» Ist, kaim -wischet den besetzten Gebiet und dem uc» besetzte t Deutschland verkehren Hede über 16 Zähre alte Person, die ihren Wohnsitz im besetztet Gebiet hat ii einem Um- frei», der von der Drenze de» d'-rtzten Debiels durch'vaen wird, und di? Dera Fassung hat, sich oft in »718 unbesetzte flbebkt brj’efben Umkreise» zu begeben, [ana die Äuswekkarte oder einen Pah erhalten Die gl iche Bestimmung gilt für Perso-^n im unbeletztcn Deutschland im Umftvi» der Drcnz« de» brsetztrn Gebiet», die in einem dem bcktjten D.biet angoeruenden Umfrci» wiederholt Deschästo oder andere 2lngelegenheiten zu erledigen hat Die Gesuche um Passierkarten sind sch-istl'ch an den Oberkelmirrtei zu rechten. 31 besonder- dringendem Fällen unb ausnahmsweise können Bewohner de» b setzten D-biet-, di? dei 25eluch von im ur.beieytet D-utichla?-.d wohtenden Personen zu «Hai e? uünsch.-n, im Damen dieser Pertonen ein S 'uch bei dem Delogierten der Bh.nnl^ndkvmmtssio - ihre« Str? fe# emreichen Diese Ordomuitz tritt sofort in Straft Amerikas ^inanzabschlnft für 1923. London, 2. Jan. (WTB.i Reuter meldet au» Washington: Die Staatseinkünfte im Jahre 1923 betrugen 4 464 2HiI» linnen Dollar. D.e» bedeutet eine Vermehrung von 500 Millionen Dollar gegenüber dem Borjahrc Die Ausgaben betrugen 3888 Millionen Dollar. Das Achillcion ein zweites Monte (CnrloT Pari». 2 ?re durchgemhrt worden fmb. einer in Ar- teilgcn unb einer i;i Ernsthofen 3n bt-bci 25er- 'uch-en har btc Drlldung-ng 5te bbchtan Irtraje ergeb«. Da» Fehlen des StUL'tcff» macht sich be* r.ibci» bi bctZcr Berluchon bem^rtbar. daneben aut ban Sandboden uuch ba» Fehlen de» Stil.» febr hart Die Qtoiuibilkäl de» Kun'tbLngrr» ist ungc-sühr Nddbc uxc . c. dem St rügt, wenn die Preise für E»r:roi>? bie'clbm sind wie an Frie- den 6» wird also auch üi Zukunft die 2lnwen- düng de» Kunstdünger» vninbd blechen lel anv-- -e« > W-€ A e* ba» Qkrbängnt» vervollstLndizte. 2lm schlimmsten freilich l't die Defährrnutg unterer politischen GtnhcQ der lchten 3*rc. Zum Wiederaufbau sind im» vor allem nur bte natürlichen Grundlagen, der deutsch? Boden und anherbem die Menschen selbst tn ihrer g-sunden 23er- r erlctcht r: werden, wenn wir von dar .Knecht- »chtf:'b fr i: werden Die schwer: Prüfung kann für unser B C v7n grotzem 2vere fe n wen i wir fat dem harten Stunpfe gestihlt und gekräftigt werdrm Durch ein- streng' Ps tht rsüttan^ trirb fcbc-fTfl» tP-iTTort rr’ g schaff n wi- durch TVr- weich »ch.ng und ^ntfri tjnfl- Die Hotfn mtftrfer tnt^ nicht f.nten [affit auf dem Weg zu lichterer Hähe. 3n der sich anfbfic*knbrx Außlprache antwortet der Bertrng-nd: auf ent ai» b-r Ber- «ammtinii gest-llt Anfr g bi: D rm nd-ing • ■ec unprvd iktiv n Arb ii kr ft' erst mit de *3 - «ntiflimi ihr:r Urb IfiN.'iyi TTb i-y.?y»«in'Ai9r>i77w/»i iwt/ww iKMT.wmrxi 1 k. I va)ot. bereit j,. 4?Tc un) kl bu lrn»,;_rw wau Vurcmbutfler. Delsenkirchcnec. Harpen, r ferne: i-te 'eh. k< baft grhanrel'e Laurahütte. Ober- s^tcfi'che Oiknbib’ibeikirf. Phoen, unb Rhetn- ‘iuU t^rprr uhcben Ser »er ersteh n i>berichtefi- ke einen Dewmn um ziemlich 13 2511- l.ri.en T m «ektttzttütspavk.r-.i wurden iwment- Uch LefeU'chaft für elektrisch? Untertefrnunacn zu höheren Kurien l?bhast umgektz!. 25on Lifchinen ‘ahnten gewannen Lvewe über 10 MUbnen Deutsche An leihen wurden wiederum tn Ahnen- tu: g einer Au'Wertung zu aesteiger:en Preisen au» den. Hart gerwmmen Dat .Geschäft lentte ach 25csrhdigung der an lang» vorliegenden Kau,- auf trage tn ruhigere Bach »en ein. eine freunb- Udbece Stimmung tonnte sich aber voll behaapien Die Kurse »ogen meist weiter an. Devi'cn Hieben im ue Demeindeh Lonostr. 4 Sam-taq. den 5 Zanuo: 25orabb. 4.30 morg. 9.00, Predigt, obd». 4.50 unb 5 30. — Oft. ReligionSaesellscvaft. vabbakfeier b. 5. Januar Freitag abb 4 15. Samstag dann. 8.30, Preb . nachm. 3 30, eabbatau»g.5 30. Wochengoilesh : Morg. 7j06, abb». 4.00 •471 rH»0»I) 4d)sunrynoc»74'*7iXX«>m 11)1 .?!?> Md >na.7«Md II)»,' 10 «MIIN.-W Md • *'*• 4 1 v ' * . 11 4 1 J • k l* I \ l*'1** >x weiipveutz 122 bc» 124 atfen eü*e isnt'ch.i- bung getroffen wirb, beabsichtigt man in JlUen, DeniscloS um 2ai zu fragea dom 17. Dezember ab . 400 000000090faH Doldumrechnungssatz für Aeichslleuern bullig für g)olvzr»llausgeld. ihnre-hniiMtleb s d Lanbabg.» bl» auf weitere» 1 000 TllllUrb. Colvumrechnungssatz für hessische Demei»besteuern ogl. Amtsblatt dea Akiiüsieriums be» 3nncrn vom 14 JloDembcr 1923) für Vie Zell vom 1 bis einfchl. 4 Ian 80 Millionen £eben»balhing»lnber a. 29. De». 1147 000 000 003 Ervtzhanbelsinber am 27.Dezbr 1 200 000 000 0)0 Wochenbe-ugsgedührsürden Siebener Anzeiger iOöolbDfcnnig# 700 Milliarden Papiermark lUmrechnung-prei» für 2. Januar). Auowariige Aoigeldscheine tonnen nicht mein angenommen werden, dagegen bi» auf weitere» da» Notgeld der Neich»bahn. der Stadl Giehen und die wert beständigen De.dmliiel her Siebener Industrie. Pia rite. Berliner Produktenbörse. Berlin. 2. Ian. D-r Prohukteimaekt zeigte haute nstdaurrnd feste Stimmung infolge bßyret Prrisforderuiaen der Prvvlnz Di-: hie- flgm Käufer ater veryirlten sich jbier.tb und fo konnten bk Forderur^-n nicht überall durchgesetzt werden Für Wei.-,:", unb Doggen yrig'.c sich 2l>chfrc:ge festen» schl.sifch-r 2llühlen Das 2Lt gebot '.-on Derreidc war gering, «um Dell weil bie tchwkrtgen Berühr»hält.iiste de Labung "j-tbem Derste mutzt: bd überwkgendem Begehr teurer bezahlt werden. Auch für Hafer zeigte d.i eine»oldmark ln.Brie't > 1 002 500 000 00? •clbanletbe: Berlin 4 200 000 000 000 SranNun 4200 000 000003 Dollarschatzanwelsungen: Berlin 4 200 000 000OX 3ronnuri4 200 000 000 000 Dr Paul Mayer. Lyckertr ' Sehr gducht Puiicl- laärtt Aumberg De: ÄüHamarft de. Industrie- Papiere kstr Hostur^g oudcralrien feste- Berliner Börse. Berlin. 2 I»n Die Börse beomn ba» neue V\1D fischemend in hr"nungsveUoer Stirn- mu:ig d.nstcht.ich bei fcuun.flj .g de po irischen und wirr'chaltlichen Berh^lmiste 3* regte 'ich einige llntc:n.-b rungllj;: btt aus allen Umsatz- getteten ai -.estwerie ansehnlichen Kurodesterungen tübne CRnc we e Ulchr i2r»eichterung bei fretb- inüktie». so btt Zinssätze sich unre: , Pr.'^en'. 1 cnxgtcn bet ziemlich andern 2Ingebet, unterstützte die Jbirfbdlerungcn 31 r :<^mXt» gestiegen sind wn Monianwerten Bxtzumer Dun. Deatich- Phosphorsäurryaltig- Dü.-gemi:tei sind *e‘r knapp und im Preise am meisten g-stiegen Deshalb wäre t# jn sich lehr angenehm, wenn Berechne recht hätte, dast Phoepdoi'ä re duich Anwendung von säurehalt.g.n Düngemitteln. T*e Qünm»ma!. t» Boden slüi'ig gemach treiben kann ur.b dast sich die PhrSphvrsäuredüng^^ng in dem Falle e übrige. Diese Theoiie vo • 21er.be c ha: v>ei Aufsehen erreg;. Aber in^irstfchen ist i>ie*c F aae geklärt. dr wir durch biete Methode lau re Böden erhalten, bk im flhlruge a^hervrtzentUch zurück- gehen Zu ßcg-mu’cfcn hat sich nach t«-.\ Derluchen der Versuchsstation eine starke Ctüfftofroingung nick '- al» rentabel erwiesen, wohl aber eine 'chwachc Uebci Me Stlckstoffdüngung ter Diesen sind die 2lnsickuen seh-. verlchiLen. Aach den Berluchs- ergebniffen bet Tkrlu^ftatien bat die Stickstoffdüngung auf Wiesen feine grchen Mehterträge gebrach: Da» Bild tn einem Stickstoslbmiaui gs- versuch auf Wiesen täuscht oft sehr well bei den Gräsern sich zum Dell die Halme lehr hoch entwickeln. so datz der Betrag ein lehr grober zu werden verspricht. Spätere Untersuchungen auf den Gesamtertrag an Ao beiweist ergeben in der Tiegel fedoch nur einen geringen Meyrertrag unb gerate auf den Ertrag an iitoeib kommt ea heute noch mehr an al» je zuvor. Ander» lieal die Frage bei der StickstoisDüngung auf Weiden Auf Weiden ist ei tu Düngung mit Stickstoff sehr zu emplehlen. da e» bi:r besonder» darauf ankvmmt. den jungen DraSwuchS zu fördern Der Ttcbncr geh: dann in ausführlicher Weise auf bk Säure-Reaktion de Böden ein. da schon verhältniSmähig fiüh eine äln eriuchuaa auf Säure vvrgenommen. dagegen waren f-.turt Mine» noch verhälmiSmästig feiten. Die» Die Reihe der Borträge eröffnete Oer be- t an nie Aationalökonom Prof Dr Arndt- Frankfurt übet die Möglichkeit eines Wieder aufbaue» der deutsche« Volkswirtschaft Er ging tn feinen Ausführangen von dem früheren Aufbau der Be>ll»wirtschast aus. bei dem sich bis zum Kriege Me Industrie in glanzender Weise entwickelt fxrbc. hinzu (am der hervorragende Aufstieg des StrebU- und Bankwesen», wenn auch damals schrei mancherlei Kritik geübt mürbe. Deutschland harte sich sogar zu einen der Gläubigerlander der Grde entwickelt. Alles m der kurzen Zell von 1870 Ms 1914. Dan natly lurldüniomiichem Staudpunkt aus betrachtet, gehörte Deulfchtand zu den von der Aatur oe- günfttgftcn Stellen der 3rbc. der Boden kann ausgezeichnet ausgorützt werden, wozu bie großartigen Bubensck^rtzc kommen K>hle, Ä^e, Salze. Kalk und andere Aohstosse. Klima und Wasserversorgung passen sich vvtzügllch an. Die Sage Deutschlands ist in wirtschaftlicher Hinsicht üatzerst günstig, wenn dieser llmflanb auch In politischer veziehung ein Nachteil ist Der Bau der deut- schon Dollswirtschast war solide. — Dur dadurch war es uns möglich, den Stampf gegen Me ganze Dell so lange du rchzus uhren. wie jedenfalls kein Doll ter Welt vor un«. In der Delchtchte werden wohl die Zeiten von 1914 bis 1918 Cie Duhmes- blätler ter deutschen Defchichte bleiben. (Beifall.) Demgegenüber müssen wir jetzt vor allem die arrfjen Deriuste an geistigen und körperlichen Kräften, an Land und Stapitallen aller Art beringen. Die Sach-. Land- und Stapllalverluste sind für uns am verhängnisvollsten, am härtesten wohl Me im Auoland. Kolonien usw.. Hinzu famen die Verluste tn der Dachkriegszell an Geld. Stöhlen. Wafchknen. Wetzlief«ungen an unsere Feinde. Auch der Konsum an entbehrlichen Lurusgegensiändan, der leider nicht aufgehört hat, brachte uns grob« Schaden. Der Vparsinn hat Nmii-Non. *ttro. »Dp-nbAiffl etoefhötm . tvlfinefor». Jtr.lten. . . tonben. . . Tflrt».... Schwei, . . S r-anien . . Btrn te X.- nbapdl. . 9tun-T.nl Bb(01 ftapca •. . 5,io m stau, tkljraö . . rtnaboa - - Amk Darmstadt, 2 3an Die Heffi. f ch e Landwlrilchafiliche Woche wurde heute bei out cm Besuche durch den stellverireten- den Pra!ioeriten der Landwirtschaf lskamrncr Bähr- Rohrbach mit einer Begrünung»- anfprache eröffnet. 8r hletz besonder» miUlommen den Vertreter bet Ttegicrung, Minister o c n Brentano, den Präfidenten llebei und die Vertreter der verschiedenen Ministerien, den Landtagspräfidenten Adelung, die Landtagsabgeordneten, die Vertreter der Provnn. de» Streife», der Stadt Darmstadt, der Handelstam met, der Lanbw Genossenschaften unb der freien Organisationen ®r drückt feine Freude au» über den jetzt erfolgten Zufammenschluh der landwirt- ickx^tllchen Organisationen, da wir ,eyt noch schweren Zetten entgegengeben, gegen die wir gewappnet sein mühten Hierzu fei vor allem tröbte Einigkeit nötig Aur dann kann die Land- oi.tfchaft sich durchsetzen. Er fchlvb mit dem Aus Seid einig, «ntg. eitrig r (Beifall ) Minister v Brentano danlle im Hamen r-er Regierung und aller Gäste für Me freundlichen Worte. Er erwähnte feine guten Be- s Hungen zur Landwirtschaft, druckte seine Freude ju» über das inhaltreiche geistige Programm rer Landwirifchaftlichen Woche und schlleyt 'ich dem Wunsch des Vorredners nach Einigkeit aller Landwirte aus vollem Herzen an Er erhofft von der Tagung besten Erfolg (Beifall ) dem Kriege bie Säuerung der Böden ungeheuer zugenommen hat. Die von der VEisuchsstatii-n vor» genommenen zahlreichen iln ersuch^ngen auf Säure bei Böden von ganz verschiedene: Herkunft ergaben erschreckende Resul:ate Sine sehr grrbc Zahl von sämtlichen einge and'.en Dohechrrbvi war tauer. Dieser Frag: her Säuerung d:r DöMm muh in Zukunft noch mehr Aufme.ksamkeit al» bisher gewidmet werden. Die Zeslst:llung, cb der Dolen sauer ist, erfolg', am einfachsten durch Aufgicsten von Salzsäure. Braust der Boden auf. fo ist er nicht fauer; braust er dagegen nicht auf. so must der Boden näher auf Säure untersucht werden. Saure Böden, geben feinen haben Ertrag, da der Pflanzenbestand zu sehr geschädirn wird Es verhallen sutz nun die einzelnen Pslaizzen gegen die Säure febr verschieden. So find z B Wicken und Mais sehr empfindlich gegen Säure. Etwas weniger empfindlich der Aotklee unb am besten scheint Hafer die Säure za vertragen. Luzerne dagegen, eine der wichtigsten Futterpflanzen, verträgt Säure durchaus nicht, sondern liebt viel Kalk im Boden. An Hand von verschiedenen sehr interessanten Abbildungen werden diese Schädigungen bei Pflanzen durch faure Böden deutlich dargestellt Auster diesen Pflanzen schädigungcn wirb ein saurer Boden auch sonst noch minderwertig, da er bie, Nährstoffe nicht mehr festhalirn kann und d e nützlichen TakteriLi eingehen usw. usw. Die Derbcsscru.ig der sauren Böden kann nur durch eine entsprechende kräftige Kalkdüngung erfolgen. Dagegen find bei derartigen Böden fauie Düngemittel zu terme.ben, wie z. B schweselsaule» Ammoniak und kalihaltige Düngemittel. 3» find hier hie kalkhaltiaen Düngemittel, wie Kalkslickstosf und Thomasmehl, zu bevorzugen Zum Schlisse führte der 2tebner au», in welcher Weise fetzt die Unterfudjungen der Böden aus ihren Vöhrstosfgehalt. insbesondere an Kali und Phosphorsäure. vereinfacht und sicher vor- genommcn werden. Prof Heubauer in Bonn hat eine Methode herausgefunden, nach we!ch7r der lllährsioffgehalt te» Bvdrn» ie:haltnismästig rasch und sicher feflgeftdh wird De Methode besteht darin, dast man 100 AoggenLrner 14 bis 18 Tage lang keimen und wachstm lästt und Mcfc jungen 2L>ggcnoflanÄcn bann untersucht auf ihren Dehalt an Kali unb Phosphorsäure 2lus biefem De- hall ber jungen Pflanzen an Stolt unb Phosphor» feire kann man bann mit Sicherheit auf den Aährstof'gehalt des Boden« an Stall und Phospho rsäure fchlicsten Der sehr lehnelche Vortrag fand lebhaftesten QSäfall, da er alle vaiaelllichen F.agen de» Dün- guogswefenS emgeheno bc.eachtete Hande!. Frankfurter Börse. Frankfurt a. M. 2. 3an. Tendenz: Fest. — De Börse »eigte zum (VobreStoütn -ine vor- wie^rnd trstere Holzung. A 7 ibu derSt«er- Laftcs, die sich in Me'.-m Monat besonder» fühlbar machen, war allerdings Mc Spekulation wenig unterrr-hmungslustig. Am freien ULrrft fcmtcn u. o. Beckre Kohle bri lebhafteren Um- sötzon ein Der Kurs st.l'tr sich auf 12 503 bU 13000 Decker S:oh! 12 030 bis 12225 Man normte ferner Benz 4250 ®romag 525. junge 400 Hansa Lloyd 2100 2lpi 9500. M» Sohne 5500. Ufo 5000. Frankfurter Handelsbank 65. Krügers holl 12 775 dis 13 000 Durnmt Neckar getr^x Russen wert: begehrt, 1902er JUf’fci 5 Billivnen Xm Qtoicnmarft erörineten die Werte de» Anilinkoa^rn» we'enUich erbost, böher auch Schrideanstalt und Holwerkoblung Slektri- AitätSoäic i gesuchter, b.fonters Lahmeyer. 32-L'r‘jx-rfe, Daimler fanden au beferen Sturiat Aufnahme. Von Montan allren vberschl?llche Werte. Delkenkirchen, Deut'ch-Lurerrchurger g?» suchter und teiLrcVe erheblich höher Schir'ahr'.^- eftien ruhiger, aber mästlt an i.hFtd. U'Ucr ba -ganten yaribcu sämtÜche Jrvtzbanken grö,» ’ dre ........ Jletm ...... kldwrk-»Irttn........ eeflanbt'-tt vi : rrn ....... l,u'<*-C*<*tTr,A 4 100 Äranra em-n!e-l,rt-* 51etm....... eng(K»t rNrtrn . . ....... fit 9Zetre . . . nrrvcn<*t Herrn...... • . • 1'* 9te«e..... Xertocet^f Vrrrn...... • F Houn eo*n:'ec «Mts......... ruf gehört, Me mit ber SnOnertimfl zusawma»- be KapllalMldurrg nahm ein Ende und uns die ungünstigen Bei-bällnlffe. Auch der !*■»!,ö Ob iw, 75 Md «d IH945//I >ed i^.yxi Md^ric»>,. «v «>—.v> Md Md tu»'oow J '*>!*>» •> 74lKtwv,'Äi;7'.(W»j rr, Trnfi®, Wf«t«en!e1. 11 1t 1.1 000 680 600 600 3M 5 J0 4Oj KO res reo 2» 12 KO 1 S-i 1250 neu IM 16'-J —— 300 «0 428 *0, - — — 4 V) — — — • ii» i4.e ii.n 12,25 u • 85 tb "7 _ M.i 70 S 75 6.3 1 0.5 70 6 13.5 11.1 16 11,8 17 19,9 11 1,4 1.7 — 70 re 20.1 23.76 74 5 29.8 ■— w M 4 V 1.75 o.r?o 0.875 o.e: 0,800 0,700 0,770 0.9W 1 68 — 71,3 83 »,2S 29.S 26 12 re 8? 5 30.1 34 64 70 62.25 65.5 60 71.8 61 9 71.75 78,S W2 64 T> 74 21 74,7» 29.8 35 34,5 >0 27.76 23 303 23 S 29 0.8 23 7» 42 48 43 11 4« 48 82 6 70 75 78 /8 4.8 1 8 — — 46 «75 44,8 «.res 11,8 11,25 11,75 ii,ii 11 «.» 3.3 33 2.8 IJK7 85 « 40 48 28 81 n. 78 91.75 21.5 235 25 18,6 21 1» 0,75 ?0 P2 19.3 23 10,?5 i 17,78 — 10 19 23 32 I 369 — 1 - 11 1 11.0 IM 17 19 15 6 20 13 4,5 4,5 - 64 58 M 58 48 I 81 M 54 8 8 8,3 1.11 4,2 8,6 4 8.11 4,1 6 — — 24 | 29 28 27 24 1 31 — 4 1.1 — 31 1 1,67 *• 14 14 5 134 11.1 7.6 0 - 7 8 8/ U 12 2 I 1,13 7MM2mrtr- TXW 000000 yirov* tnc 21854 -«<« 7U1J uomx) 111271 " ".»» 111’7' 0M40 iuüs; ocoocc ’614C'.IOOW 59 ' -i -U0 4v ,nox ’-r i-AJor?//) 161 j 6 1'245 50 io 1#_<-31>OÜ> 00 IWVQDOOO 1'9 «-«JUO 11» «' >J0 IBM' '*'-ua 123SS -caoo El « VJ>, U ;i'sraouxxio 211*7^*41» t.SCi.twN S «387300 «) [012035 Großen-Lin den, 3. Januar 1924. 32D Mücke, den 2. Januar 1924. 26D Paket gesucht. 012020 AUcestratze 19 l-Psd.' Pater /»-Pfd. Paket l-Psd. Paket '/--Pfund Paket Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen Frieda Wittich und Kinder im Namen der trauernden Hinterbliebenen Frau Else Lenz geb. Deibel und Kind NurkMeoollerArr l efrrt in itotr geemnldTten •Auftftattnnq prttsecrt hie TSrilfl'fAe UnlorrRtiti. •Drudierei, H. Gange. Beerdigum? findet Freitag, den 4. Januar, nachmittags 2■/< Uhr statt inj 33. Lebensjahr. Um stille Teilnahme bitten llpute letzter Tag: Eine Brautfahrt mit Hindernissen mit Pat und Patachon, Haupt- darstell. v. Er, Sie und II amlet. Lachen ohne Ende! Axtaai 4.M, 6.10 end 8.16 Uhr. (29c Bekanntmachung betr.Errichtung einerBuchdrucker-Zwangs- innung für die Provinz Oberhessen. Wir verweisen auf die Bekanntmachung an. den Anschlagtafeln. 21B Giehen, den 28. Dezember 1923. Der Oberbürgermeister. 3.03.: Dr. Frey. Ein- oder Mehrfamilienhaus Giehenod.Umgegend sofort zu Kaufen gesucht. Bedingung: Freiwerdende beschlagnahmefreie Wohnung. Schriftliche Angebote unter 012027 an den Gießener Anzeiger erbeten. Gießen, Riegelpfad 32, den 2. Januar 1924. Die Beisetzung erfolgt am Samstag, 5. Januar, nachmittags l1/, Uhr auf dem Neuen Friedhof. und «eine Vertretungen in GieBen:Theod.Lö03, Kirchanplatz 13 G.Teil u.Schluß: Endkampf Ferner: Zwischen Flammen und Fluten Sensationsfilm in 1 Vorspiel und ö Akten. 31c ist bestes Attttcl gegen Zuckerkrankheit, Magen ,Darm leiden usw.ist wied.erhältl. b« Georg Wallenfels, Glichen, gegenüber der Cngelavotheke. Saubere- Mädchen für die Kaffttkuche sofort gesucht, sbd Cafe Amend.l Palast-Lichtspiele Größtes und vornehmstes Mer am Platze Bandnudcli w 28^ Ertrafeine Q,uaii- 10 « töt Pfd. ßicrbfiitönuötln 51h 5üMtnnniitIa.Blb.41^ Ertrafeine Quakt- Kß « tnt Pfd. etangtnmaHironi-,. „ la Kernseife *®s Danksagung. Für die uns in so reichem Maße erwiesene Teilnahme bei dem uns betroffenen schweren Verluste durch das Hinscheiden meines lieben unvergeßlichen Mannes, unseres treuen Vaters, Sohnes, Schwagers und Onkels Herrn Heinrich Wittich Sägewerksbesitzer sagen wir allen, insbesondere dem Herrn Pfarrer für die tröstenden Worte am Grabe, allen denen, die dem Entschlafenen ehrende Worte an seiner letzten Ruhestätte gewidmet haben, sowie für die zahlreichen Kranzspenden unseren herzlichsten Dank. Säcke i für alle Verwendungszwecke, neu und gebraucht, liefert und kauft m. LH. Mühlstein, Gießen Sackgrvfrhdl., Diezstratze 4, Tel. 2132. preiswerte Handschuhe Ein Posten warme Trikot-Herren- oder Damen-Handschuhe, teils gestrickt, teils mit Flausch)utter, gute Qualität. 1 tZf) in allen Größen...........Paar Goldmark * t/ QT/odchaiJS \a/omon __ Todesanzeige. Am 2. Januar verschied nach kurzem Leiden unser liebes Töchterchen Hedwig Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Ludwig Luh IX. Ro-clschlittcn wieder eingetroffen. Aenherste Preise. Friedr. A Rnd. Gödirke Soeztalgesch. der Zeitzer Kinderwagen- Holzwaren-Zndnstrie u. Revaraturwerkst. Wieste» ygp Neuenweg 50. Gestern abend 5*/t Uhr entschlief nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann, der gute Vater seines Kindes, mein lieber Sohn und Bruder, unser Schwiegersohn, Schwager und Onkel Karl Lenz Nachruf. Am 1. Januar verschied nach langem Leiden mein Vergolder Herr Johannes Euler aus Wieseck. Wahrend 54 Jahren war er in seltener Treue und vorbildlicher Pflichterfüllung in meinem Geschäft tätig. Ich werde ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Carl Ludwig Leib. Gute und billige Lebensrnittel Tüchtiges, gut empfohlenes 012024 MW baldigst gesucht. LikbW. 47 j. f Mietgesuche | Zimmer mit Bett zu mieten gesucht. LchrislL Angeb. um. 012081 o.b.@icb.ani. MiKiiMMl MMeMM für Geschäftszwecke in Geschäftslage zu mieten gesucht. 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Auf Beschluß der Stadtverordnetenversammlung und mit Genehmigung das Ministeriums des Innern bzw. des Kreisamts Dietzeln werden für das letzte Ziel des Rechnungsjahres 1923 (Januar-März 1924) folgende Gebühren erhoben: a) Die Kanalgebühren betragen das 1 rnllll- ardenfache des auf den Gebührenzetieln 1923 für das H.—IV. Ziel angegebenen Beträge. b) Die Gebühren der Stratzenreinigung und der Müllabfuhr betragen je das 15» • mikliardenfache der auf den Gebührenzetteln für 1923 angegebenen Zielbeträge. Die Bezahlung dieser Gebühren hat bis jjam 15. Januar 1924 an die Stadlkaffe |u erfolgen. 22B Giehen, den 2. Januar 1924. Der Oberbürgermeister. 3. V.: Krenzien. (Gemahlener Zuckeryft.,4 8 L z-Malzfaffte,:X IUM ERIKA OSTASIEN AUSTRALIEN RegelmAßiger Personen- und Frachtverkehr mit eigenen Dampfern. Anerkannt vorzOgliohe Unterbringung und Verpflegung für Releende aller Klaeeen. 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