M.1 Lrsche nt fflgffA, oif>et Sonn, unb Feierloo,, i itberSarrstogsbttlaof «te&ener Jcmilierb lütter mo'd?t*:Beji*iprct$ 70 Golbpsenmq ein- schltetzbch Träger lohn, auch bei 91 i4terfr.Zriedr.20.ih.i!a*ge; «ur de* übrigen -rS in seiner Finanznot dem sranzöfi- schen Sinstuh langsam entgleite und für Paris ein unzuverlässiger Bundesg. nolse werbe. 2LIxr eS wäre bedauerlich wenn die englische Regierung über diesen nebensächlichen Punkt hinaus nicht merkte was sich zum 3abre£enbc im tiefsten Pariser .(Geheimnis" abqcfpicÜ bat und bah die neue kontinentale Gruppierung. de der kleine Benesch einleitet, vom grehen Pomrars zu einem Schachzug gegen England ausgrnützt werden farm Ist man in Downing Street immer noch blind und unschlüssig? Frankreichs Botschafter in Berlin beim Reichskanzler. Berlin. 1. £an. Die die Blätter meßen, fanb am Montag nachnrit ag eine längere Besprechung zwilche r Ivm Reichskanzler und dem französischen Dotfchal ter i n Berlin statt, in der bic schwebenden polnischen Fragen erörtert wurden. Der Reichskanzler wres besonders aus das Düsseldorfer Urteil hin. dessen Ungerechtigkeit im ganze i Nut eben Bolle auherrrdentlich ' Erregung fervor^eru .n habe und das umso bedauerlicher fei. als Retchs- regicrung durch ihre lebten Schritte in Parrs^ n - Brüssel ihren aufrichtigen Dillen zu der Ber- ftänNgung über bic Berhäl.n sie t» den Latenten ©e&eten ju erkennen gegeben habe. Politische NeujahrsKundgebunyen. Empfänge beim Reichspräsidenten. Berlin. 1. Jan (Dolfs » Beim Reichs- präftdenten fand am Reujahrslage der übliche Tmpfaug des diplomatischen Korps fdatt. zu dem sich die Botschafter, die Gesandten und die Geschäftsträger sämtlicher in Deutschland vertretenen fremden Mächte emgefunben hatten, und bei dem auch der Reichskanzler zugegen war. Als Doyen des diplomatischen Korps hielt der apostolische Runtius Monsignore P a c e l l i eine Ansprache, in der er u, a tagte: Das soeben verflossene 3abr ist nicht ohne schwere Schmerzen und Leiden für bic Menschheit babingegangen. aber besonders an diesem Tag?, den man gewöhn- lich mit Freude und Fröhlichtzkit feiert, richten sich unfete Blicke mit einer um so innigeren Teilnahme auf gewisse unglückliche Klaffen des DolkrS, in dessen Mitte wir leben. DaS sind bic werktätigen Stänbe ebenso wie dir Geistesarbeiter. DaS ist der Mittelstanb. daS finb Krank'. Greise, Frauen und Äinber. benen ort daS Alte.nötigite zum Leben fehlt. Dir Iprc-ten den edlen Hct.zcn unseren Beifall aus, die sich bemühen, ein fo erschütternde- Glend zu lindern, und wir wünschen glühend, bah alle Rationen sich jener gcfuiiX^i unb ruhigen Wohlfahrt erfreu«! mögen, die auf Gerechtigkeit, aus friedlicher Arbeit und auf brüderlicher Liebe beruht. Das ist es. Herr ReichS- präfident, waS ich. der ich jetzt wiederum die Shrc habe, bei dieser Gelegen heil im Rarnen des beim Reich beglaubigten diplomatischen .Korp» an Vie daS Dort zu richten, mit ganzem Herzen von der göttlich-cn Dorfehuirg, der höchsten Genterin der menschlichen Geschicke, erflehe. Reich-Präsident G d e r t erwiderte hieraus u. a.: Dankbaren Herzens begrübe ich die Worte deS Mitgefühls, mit denen Sie der Rot des deutschen Boltes und derjenigen unserer Bolksgenosfen gedacht haben, bic in diesem schweren Winter unter bitterer BebränaniS lpib«m Mit ausnchttzwr Genugtuung stellen wir fest, bah weite Kreise der fremden Rationen sich der in Deutschland herrschenden Rot betouht geworben finb. und. vorn Geiste wahrer Menschlichkeit beseelt, uns Hufe und Beistand geleistet haben: manche- Leiden ist dadurch gemildert, und vielen ist auf diesem Wege wirksam geholfen worden. ES ist bei Beginn dieses neuen Jahres der sehnlichste Wunsch des deutschen Volkes in seinem harten und duldenden Ringen um fein Leben und feine Zukunft, bah auch ihm bald da- hohe Gut ruhiger Arbeit und friedlichen Lebens im Kreise der Völler beschieden sei. Mit der Hoffnung, bah der von Ihnen so warmen Herzen- gewürdigte Geist der wahren Menschlichkeit im neuen Jahre sich weiter ausbreiten und immer tiefere Wurzeln fallen möge, verbinde ich. Herr RuntiuS. meine Herren, die Bitte, Ihren Staatsoberhäuptern. Regierungen und Völkern meine herzlichsten und aufrichtigsten Wünsche für ein glückliches und friedliches neue- Jahr zu übermitteln. Im Anschluh daran empfing der Reichspräsident den Reichskanzler, die Reichsminister und die Staatssekretäre. Hierbei hielt der Reichskanzler eine Ansprache, in der er u.a sagte: .Das Jahr 1923 hat betonter* barte Sck icksalSschläge unterem Volk und Vateriand befch-ieben. Ich brauch? nur auf bic Besetzung der reichsten unb betriebsamsten 3nbuftriegegenb an der Ruhr hinzuweisen unb alle bic ungebcucrlid.cn Fv lgec richnnungen. de sich daran geknüpft haben Die schwere Beeinträchtigung untere# 5im.tv unb Wirtschaftslebens, bic Niburd) verursacht worben ist, zwingt uns jetzt, geiadezu brutale Mahnabmen zu tret'm. um wenigstens Ne notdürftigen Bedürf niste unseres StaatelcbcnS zu beftre tcn. Dunkel liegt la» ?abv 1923 hinter uns. GS 5. hört der gan-e ötarf- mut der deutschen Ration dazu, dem Jahr? 1924 und der pol'tischen Gniwickl'wg tn ihm getrost ent- gegenzusebe t 2£ber btc edlen Siaenlch^ften des deutschen Volles, die in her Zeit ber Rot be?n- ders he.l zutog? treten, lasten unS die ^ff-ning schöpfen, bah es unS trotz aller 'N-g^a stehend n Hindernisse möglich fein wird, da- beuttche Voll und Vateriand einer besseren Zukunft cntgeg-nzufuhrm Die Männer, bic Sie, hochverehrter Syrr R ichs- präfident. mit Ihrem Vertrauen beehrt tmb an verantwortu' g-volle Regiorunt-l eüen beravr habn. füllen sich beute g-n» kev - r- ven dem ernsten unb bc lig.-i Psttd-t.te adl ^rchdrangen, von neuem teieriichst zu erflanm, hih fie -bre ganze Kraft daranfeyen werben, um unter tc5 deutsches Vateriand bn kommenden .aärc aus feinem Hefei Verfall herauSzusuhren und b c wirisch«ttllchc i unb s rnonz ei en Verbal mitte nach Möa'.ichteit ?u qefurber Sntwtcklung -u bringen. Dies Ihnen. Herr Reichipr s.den- am lxuttaen Tage zum Ausdruck zu brrrgen. ist uns ein He^ zensbedürfnis Gin- Üteg-crunq. die est tn ftd) vereint unb entschlc-fen auf daS gemein ame ouL das deutsche Daferland zu rett«, ihre Kraft unb Anstrengung einsetzt, wird in rin- mü'ig m Zu'ammenw ken wt 3onen, Derr 2Ud- :v »t c :. en- - dr iUr hl r >aS Jahr 1924 ein eriv.g: cid>=c rii w" . r den Wiedcaiufstieg untere» Doriee -J- -X a.. Der Reich- Präsident enpibertc daraus u. PsliLtg.f lh letra- gene Versicherung der f lbftloregicrung muhte zu tiefcinschneidenbe.i Qllat*nahmen tieffcn. zu Ulahi.abmca, den einzelne a schwer treffen, .'der doch nvtwendig find, um die LcbmsfähiUleit deS Lande- za erhalten. Bei allen Anftrengungen des Reiche- ist fr?m schlimmsten Glend aber nur -u steuern, wenn jeder Einzelne nach heften Kräften mtthilft. Mit Befriedigung kann man feststen en. da > bi uns wie im Auslände fich viele menfchensreund- lichc Herzen und Hände regen Ab'r noch find unter un» viele, bi., unberührt von der Rot des Dolle- abseits stehen! An sic richtet sich unser bringtnber Appell zur Menschenpslich!; Auch bi: Zukunft wird von un -allen schwere Opfer fordern, wenn wir unfer; nationale Sristenz erhalten und fichern wollen Zur 6r- reichung biefe,* Zieles ist mehr deni je g:rdbc heute der Will' des ganzen deutschii Volkes zur Zufammcngchörigkeit notwendig Richt in dem Widerstreit der Interessen und ^decn nicht in dem täglichen Betonen ber bestehenden Gegen- säye liegt ber Weg zur Zukunft unsere- Volke-, sondern im Hervordeben des Gemeinschaftlichen unb im ^.tien Mir ^ottt»zn5.eyorigteit. die unserer aller Schicksal-Gemeinschaft ist. biefer Wille unb dieser Deist der Sammlung da» deutsche Volk im neuen Jahre mehr of» bisher leiten möge, ist mein herzlichster Wunsch an heutigen Tage Hü-r^u nach Mten Kräften brizutragen, ist bic aufrichtige Ditte, bic ich an Sie, mrin-: Herren, richte! Hiernach empfing der Reichspräfident den Reichstag-Präsidenten Lobe und den Dize- Präsidenten Riessrr, welche ihm Glückwünsä)e des Reichstages über- mittdten unb bi? Hofft nung «rassprachen, dah das neue (Zahr durch ein? Srteichterung ber anhen- politischen ßog? wie durch cb\? inner? Sanierung bem dcutschrn Vclke sca-nSreich werben möge Jcr Reichsprä'ident erwiderte die Wünsche mit Worten des unb gab ber Erwartung AnS- druck bah ber Reichstag beffen Tätigten! durch die brtigmbe Rot der finanziellen ßanc zur Zett etwa» Li bei Hiit rgrund getreten tst. 1x4b wieder i, feine vollen Rechte unb seine ganze Arbr it ei ^gesetzt werde # , Darauf sprach ein? Abordnunq deS Reich»- rot < bem Reich»rrä'teeri-m die Glückwü.itch- dc» Rcichsvat» au». Später üb-rmittelten btc Vertreter b?» Heeres und t^r Ul ort ne- Icitung bem RrichSpräsidenten dw Wunsch? be» RrichSherreS unb ber RcichSrnarine zum neuen Jahr. Deutsch-österreichische Bruder- grüste. Berlin. 31 Dez. (Wolst ) Der Reichs- Präsident bat dem österreichischen Bundc-präfidenten f.lgmdeS Id-gramm ^^Bnn'deSprällbent Hainisch. Dien Zum Job- reSwcch'cl sprech? ich Ihnen und dem ftammes- nerwandten österreichischen Volke herzltchsten Glückwunsch au» Deutschl md r edenkt in aufrichtiger Dankbarkeit der vielen Dewrisr f)rllf»5crciter Anteilnahme des Brudervolkes. Möge da» neue Jahr untere Länder fördern eu'r lom Dege ber ®cf.i tbang. bat Oesterreich au unterer Freude bereit» mit gutem Eriolge brichn'-en hat Sbcrt, Reichspräsident Sem Reichspräsidenten ist vom ö ste rr c t ch l- fchen Bundespräsidenten folgendes Telegramm zugegangen: .Anläßlich des neuen 3abte» bitte ich nebst wärmsten Glückwünschen für Ihr persönliches Wohlergehen die Versicherung ent gegen Aunebmen. bah aanz Oesterreich in herzlichster Sympathie des schwer-eprüslen deutschrn Volk » gedenkt unb die beste Hossnung hegt, bah auch für Deasfchlanb blld bellere und glücklichere 3cuen kommen möchten. Hainisch Reichswehrminifter Gehler an die Wehrmacht. Derki t, 31.Da» 'WTD ) An die Wehrmacht! Auch b i- dirsjährigon Iahrrswechsll drängt c» mich, olle i AnAehörig m von Syrrr urb Marinr m- n rärmh^n Tatck und X-xr.fC’nung für ihre Ira« PstichterlällunL a schwerer Zeil auszufprechen Berufen zum Schutz der deutschen Heimat, bat die Rrichsuxdr voll ii.-v Schuldigkeit und sich Iki nlt in we testen Äm*en bei Dolles neues Vertrauen und A'tteve t e’rocben. Mir das (Mnmcnbe Jahr vereinigen wir un# zu an Gelübde, bah bi. Acichs^ivhe allez Schwierigsten zum Trotz bläht eiserne Klammer der Einheit des Reiches und unerschütterlicher Grundstein der verfassunzs» mahigen Ordnung, auf der sich unser Vaterland au ff baut zu Orftbt unb Freiheit Dr. Gehler, Reich-wehrnchlistur. An das Reichsheer. Berlin. 31. Dez (DTB > Dem deutschen Reichsheer Glück zum neuen Jahre! Hinter un» liegt ein Jahr angestrengter und erfolgreicher Qlrbdt Das Heer schreitet vorwärts aus bem Dege der Ausbildung und der Festigung zum Wohle des Vaterlandes. Warme Anerkennung gilt allen Kommandeuren unb Truppen, welche für die Aufrechterhaltung ber Rude unb Ordnung im Reich eingefetzt waren unb finb. In musterhafter Disziplin haben fie oft unter den schwierigsten Verhältnissen ihre Schuldigkeit getan und bewiesen, bah in der jungen Wehrmacht die alten Soldateneigenschaftcn lebendig sind Befonberer Dank gebührt allen Bestrebungen, welche daraus abzielen, durch dir in un» liegende Kraft der Ordnung und Selbstlosigkeit in den wirtschaftlichen Röten des Dolles au helfen Wenn un» bte Möglichkeit belassen bleibt, auf Metern Dege vorwärt» zu fchreiten. so wirb die Reichswehr immer mehr zu einem segensreichen und ausschlaggebenden Teil der Reichsgewalt werden. Da» Heer gebt einem nicht leichten Jahr entgegen. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten be» Lande» lasten schwer auch auf ber Reichswehr Don ihr wirb Aufopferung und felbsl- lofe Hingabe neben dem stillen Tragen von Entbehrungen verlangt Ich vertraue darauf, bah die Reichswehr auch diesen Forderungen gewachten fein und feststehen wird in Treue. In Veh' r s.' m. In <* .-r. ; |tz t * f * """ Einigkeit von Seeckt, General der Infanterie unb Thes der Heeresleitung An die Reichsmnrine. Berlin, 31. Dez. Verordnung vb*r die Abanb ning t Au -oahme- -uftanLc» Dem 23 De^-nbcr 1923. Aus Grund des Ari 48 der Rrichivct as'u g wird p /nbe» verordnet Artikel 1. Hinter §5 ber Vero dnun, des IchSprSsi- benten ru* G'vn d^s Art 4M 2b1 2 d r Re ch»- t-e teri’ung bett ?ent dc zur W c «rierstrilung ;<■- -ss ntlick«' Lichcrheit tatb Orbimg für das Rrick^^ b ct nitgci Maftnihme' "o n 26 September '923, Walt 1 Seite 935 werben folacnb'* Paragraph«» 5i unb 5b ci^Mbatet erscheine den <$>ru -f f d>ri < t c n Cte- Bc- tchweri^ an . cn L-aat»a«-richt^bof zum Lch 'fe bc-r Rcprbiik ist 'uü fftg Die Bo'^ w-rd- ha* frin- auftchi--bnrb: Wirku-g Der 6mn 1. August 1923. Re-.ch.^ Mali J Sexte 675 A-rw-' ung Die (Srtfdzibung.m deS fitaategcrich--bo'S rmb schriftlich >,u begründen und bem T**t Ttgten zuzusteklen § 5b Aus die Beschränkungen bet persönlichen Freihei' sm t b-s Grietz j vete Verhaftung und Aujmttrxlltsbefch-ränk^-^ ! auf Glun - bc» Kriegs unb 'Belegt ncZustande» Itxxr. 4 Tcembcr 1916 Re,ch 2 t.L'i" 2 1329 Anwendung An bt? Stelle i>-i nilitär- fgend)tf tritt ber SraatsgerichtShof zum Schutz» der TUfrtftol Für ’Btfäjng unb Verftrhren gelten bie (Befttnenunflen deS § 5a. Artikel 2. Diese Qkrorbmtng tritt dem dem Soge ihrer OSerfiinbimg in Ärott. Sie findet auch Anwen- bieng, soweit an diesem Tage, auf Drunb der Verordnung des Reichsvräii2x.-üen Dom 26. September 1923 regelmäßig erscheinende Druckschriften Verboten ober Personen in ihrer persönlichen Freiheit beschrä'E sind. Personen, die sich am Tage der Verbündung dieser Veoordrrung auf Grund der Verordnung des Reichspräsidenten vom 26 September 1923 in Haft befinden, find alsbald darüber $u belehren, daß ihnen gegen ihre Verhaftung jederzeit das Rechtsmittel der Beschwerde an den SlaatSgerichtshvf zum Schuh der Republik zu steht. Der Reichspräsident: Ebert. Der 2eichSkan-/er: Marx. Der Reichsnrinis!er des Innern: Dr. Jarres. • Die der „Berliner Lvkalanzriger" au» parlamentarischen Kreisen erfahren haben toilL werden bk Verordnungen der ReichSreg ierung über die 2lbän derung des Ausnahmezustandes in linksgerichteten politischen Kreisen als nicht ausreichend angesehen. Vertreter der VSPD hätten deshalb gestern mit Mitgliedern der bürgerlichen K»alitisnsparteien Fühlung genommen, inwieweit im bürgerlichen 5Zager für eine restlvse Beseitigung des Ausnahmezustandes Reigunq vorhanden wäre. Die Sozialdemokraten seien für eine sofortige Einberufung des Reichstages einge- tveten Auf bürgerlicher Seite sei man indessen der Meürung, daß schon aus außenpolitischen Gründen eine restlose Aufhebung des Ausnahmezustandes gegenwärtig nicht möglich wäre. Französische Berhandlungs- ausflüchte. Berlin. 1. Han (WTB) Die AgmceHavaS hat am 29. Dezember folgende M'ldung veröffentlicht: „Während die Regierungen von Frankreich und Belgien im Einverständnis mit der deutschen Regierung es füi zweckmässig gehalten halten, das am QHontag überreichte Memorandum der Oeffentlichkeit nccht zu übergeben. um so die angebahnten Verhandlungen möglichst zu erleichtern, ist heute erstaunlicherweise der Wortlaut des Memorandums in der englischen Presse zu lesen. Obgleich die Rot: sich den Lharakter eines im wesentlichen technischen Schriftstückes gibt zeigt ste vrrl deutlicher, als man annehmen konnte, das andere Ziel, das viel weniger darin besteht, an Ruhr und Rhein einen wirtschaftlichen modus vivendi zu schaffen, als darin, die politische und administrative Souveränität Berlins wieder herzustellen Aut allen Gebieten verlangt Berlin einfach bie Rückkehr zum Status vor dem 11. Januar Für Berlin ist der Augenblick noch nicht da, die Bedingungen für die Erneuerung der Micum-Berträg' zu erörtern, noch weniger der Augenblick dafür eine allgemeine Regelung der Reparationen zu besprechen. So handelt es sich für das Reich nicht darum, eine Anpassung an die durch die Besetzung geschossene neue Lage zu finden. ES zielt einzig und allein darauf ab die französischen und belgischen Behörden jeder rinierhcmdlimgSf reichert hn besetzten Gebiet zu berauben und die Ergreifung des rhsinisch-westfälischen Pfandes illusorisch und ergebnislos zu machen Es ist leicht begreiflich, daß unter diesen Umständen die ersten von den französischen D:rtretern an Ort und'Stelle eingegangenen Gutachten sich über die Gkfamtfait der von Berlin ins Auge gefassten Maßnahmen ungiiniüg aussprechen. Die leitenden Kn Persönlichkeiten irren sich und fetzen andsleute schweren Enttäuschungen aus, totnn sie sich einbild?n. bah man in Paris wie in Brüssel so leicht eine Beeinträchtigung der Ergebnisse hinnehmen wird, die durch die französisch- belgcfche Politik gezeitigt worden sind. ' Zu dieser Meldung wird von unterrichteter Seite folgendes mitgeteilt: Die vorzeitige Veröffentlichung des deutschen Memorandums, die der bei den Besprechungen in Paris und Brüssel getroffenen Verabredung zuwidcrläuft, wird auch deutscherseits bedauert, zumal sie einen Teil der französischen Presse zu Aeuherungen Der- anlafst hat, die kaum geeignet sind, den im Dange befindlichen Austausch zwischen den Regierungen zu fördern. Der deutschen Regierung wird darin vorgeworfen, bah es ihr nicht auf ein modus vivendi in den besetzten Gebieten, sondern bar- auf ankomme, dort die politische mtb administrative Souveränität des Reiches und schlechthin den Zustand vor dem 11. Januar 1923 wiederherzustellen. Dieser Vorwurf ist nicht recht verständlich. Die Reich-regierung hat bei Den von ihr eingeleiteten Besprechungen nicht die endgültige Lösung der Ruhr- und Rhrinfrage zur Diskussion gestellt. Sie hat ihre Anregung vielmehr ganz unzweideutig auf eine provisorische Regelung abgestellt. die es ermöglichen würde, schon vor der endgültigen Lösung das Wirtschaftsleben in den besetzten Gebieten wieder in Gang zu bringen und für die Bevölkerung cinigermahen erträgliche Lebensbedingungen zu schaffen Gerade nach französischer Auffassung sollten die Formen, die das Besatzungsregime im Laufe des letzten Jahres angenommen hat, lediglich das Mittel sein, den passiven Widerstand der Bevölkerung zu brechen. Wenn die französisch« Regierung ihre wiederholten früheren Erklärungen m dieser Hinsicht nicht verleugnen will, wird ste jetzt nach völll- cer Beseitigung deS Widerstandes gegen eine Aenderung deS Regimes, wir sie in dem deutschen Memorandum vorgeschlagen wird, nichtmehr einwenden können. Sn der Tat ist eS ohne Regelung der in dem deutschen Memorandum angeschnittenen Verwaltung^.-, Verkehrs- und Finanzfragen undenkbar, in den besetzten Gebieten auch nur provisorisch zu faltbaren Zuständen zu kommen. Dem Memocan- dum liegt also nicht, wie die Havasmeldung anzudeuten scheint, irgendeine versteckte Absicht, sondern lediglich die offen ausgesprochene Absicht zugrunde, einen modus vivendi zu schaffen. Diejenigen Kreise in Frankreich, die zur Deurtei- । fang ba: deutschen Vorschläge nicht auf die Londoner Snbtötretwnen angewiesen sind, sondern das > deutsche Memorandum lennen, werde.» L-espalb nicht im Zweifel darüber fein, dah die Auslegung bei 21ger.ee Syaras den Kern der deutschen Anre- gungen nicht trifft und deren Absichten nicht gerecht wird. Das rote Thüringen. Berlin, 31. Dez. «WTB.) Der Reiche» mini st er des Innern, der sich am Sonntag in Weimar aufhielt, hat dort zunächst ben^ Vortrag der zu bei thüringischen Landes.rntralbehör» den entsandten ReichSbeaust. agten e,.tgege.igenom° men, alsdann die Vertreter des Thüringer De- amtenbunbeä angehört, sowie der Bürgerlichen Parteien und der sozialdemokratischen Partei und im Anschluß daran noch eine Besprechung mit dem thüringischen Staats Ministerium gehabt. Aus Grund der Feststellungen der Reichs- beaufiragten, die zu einer Anzeige an die Staatsanwaltschaft in Weimar geführt haben, ist, wie uns aus Weimar mitge-eilt wird, von der dortigen Staatsanwaltschaft Regierungsatsessor Kunze vom thüringischen Ministerium des Innern wegen des dringenden Verdachtes der Urkundenfälschung und Akteabeseitiguag verhaftet worden. Kunze, der die Vorbildung für den mittleren Gemeindebeamten- dienst besitzt, wurde im April 1922 als Assistent im Ministerium des Inneren eingestellt und am 10. 4. 1923 zum Regierungsassessor ernannt. Wie die „Thüringer Allgemeine Zeitung" aus Weimar meldet, beschlossen die gesamten bürger lichen Parteien und Verbände Thüringens am Montag nachmittag in Weimar die Gründung eines bürgerlichen Ordnungs- Hundes. Zur Aufstellung einer bürgerlichen Einheitsliste wurde eine Entschließung g faßt. in der als Ziel der Einheitsliste bezeichnet wird, die Wiederkehr einer einseitigen Klaffenregierung zu verhindern und die in den letz en Zähren dem Thüringer StaatSw-cfen durch die sozialistisch kommunistische Regierung zugefügten Schäden zu heilen. DcrS Presseamt für Thüringen teilt unter der Lieberschrift „Weiteres StrebQi ter bürgerlichen Parteien nach Dem Rcichslommifsar für Thüringen" mit; Rachdem feit dem 28. Dezember die Kommissare der RcichLragieru.ig unter Führung bed Rsichskommissars für die Ll eberwachung der öffentlichen Ordnung, Herrn Künz er, fx>i der Thüringer Regierung gemäß Artitel 13 der Reichsverfasiung dir Aussicht über die Durchführung der ReichSges.tze vorgenommen haben, wobei die Kommissare nach Auffassung der Thü- ringtr Stvatsregierung bi; ihnen veriasfu-ngs- rechtlich und laut Vollmacht d-es Rei-chska-izl?rs verlrehLien Befug nisse weit überschritten hatten, hat anschließend die Thüringer Lan- desvegiermtg den Reichsmiaisler des Innern Dr. Jarres am 30. De?,ember über die Beanstandungen in mündlicher AuSfprach: in Kenntnis gesetzt. Zuvor hat der ReichSmmister am gleichen Tage mit bcii Vertretern der Thüringer Parteien Besprechungen abgehaltan. Die Thüringer Landes- regienmg wird Die erhoben«: Beanstandungen auf ihre Haltbarkeit hin prüfen und alSbalb mit der Rcichsvegierung weitere 'Derhoindlungen auf- nehmen. Anm. des WDB.: Wfe uns< von, der ReichS- regierung mitgeteilt wird, ist die Behauptung, daß die Reichsbeauftragten ihre Befugnisse überschritten hätten, unzutreffend. Kommunistische Sprengkommandos inHannover Hannover, 31. Dez. (WTB) Zu der vor einiger Zeit vor den Toren der Stadt erfolgten Sprengstoffexplosion und dem krrz bar» vU| gegen das Regierungsgebä ube verübten Bo m be n n t t en t a t teilt das Polizeipräsidium mit: Die Bombenattentate sind von Mitgliedern der Kommunistischen Par- t e i ausgeführt worden. Die Zentralleitung in Berlin und die Dezirks- Iritung Hannover hatten Anweisung ergehen lassen, Sprengstoffe und Sprengkörper zu beschaffen und ein besonderes Kommando zu bilden, um die Bevölkerung, dir Behörden und mißliebige Personen und Beamte zu beunruhigen. Es ist gelungen, einen Teil der Sprengstoffe zu beschlagnahmen und eine Anzahl Personen fest- ,*.uiu bnten, die als Mittäter in Frage kommen. Elstern abend ist ein Mann verhaftet worden, der im Besitz einer fertigen Bombe war. Kleine politische Nachrichten. Der auf dem Boden der Hirsch-Dunckerschen Orgenifationen stehende Gewerkschaftsbund der Qlnge ft eilten ist, wie die „Dvss. Ztg." meldet, aus der Arbeitsgemeinschaft ausgetreten. Der Schritt wird begründet mit bim Hinweis auf das Vorgehen bei- in der Arbeitsgemeinschaft vertretenen Arbeitgeberschaft, das jeglichen Verständigungswillen mft ben Arbeitnehmern vermissen lasse. * Wie die sozialdemokrctt ifche Frankfurter „Volks st im rne" mitteilte, erhielt ihr Redakteur Quint am 27. Dezember eine Vorladung zum Frankfurter Amtsgericht, wo man ihm mitteilte, daß der Oberreichsanwalt geg ?n ihn auf Antrag ber bayerischen R'gierung ein Verfahren wegen Landesverrats chtgefcitct habe ES handelt sich Um einen schon am 29. Jun; in ber „Volksstimme" veröffentlichten Artikel, wvri > n.ich Mitteilungen aus Aschaftmburg genaue Ang ib n gemacht waren über di. Vorbereitung m bet Hitlerleutc zu einem bevorstehender Putsch. Der Artikel soll „einer fremden bewaffneten Macht Mitteilungen zugänglich gemacht haben, die im Interesse Deutschlands gcheimgehalten werden muhten". Zu der Mitteilung der Frankfurter „Volksstimme" wird von zuständiger Seite der ReichSregicrunp bemerkt Dem Rcichsjustizmim- ftcrium ist die Angelegenheit des Rch.ckt'nrs Quint lediglich durch den Bericht des Oberreichs-- cmwaltS vom September dieses Wahres bekannt geworden. Eine endgültige Entschließung ist damals in der Dache nicht getroffen worden Seitdem bat die Führung der Untersuchung ausschließlich in der Hand Des Oberreichsanwalts gelegen. Dieser hat inzwischen wegen der drohenden Verjährung Me gerichtliche Vernehmung QuintS veranlaßt. Eine Entschließung über bu Erhebung bet Anklage liegt überhaupt noch nicht vor. AUS stabt urib vanb. Gießen, den 2. Januar 1924. Tie Dienstzeit der Beamten. Der in säm'.si^ea Dcamttntrei en mit Spannung erwartete Erlaß der Reichsr^ierung über die Reuregelung ber Dienstzeit der Beamten l egt jetzc vor. Der Erlaß, ber für die Zeit bis zum 3 1. Dezember 192 5 Gültigkeit besitzt, hat folgenden Wortlaut. 1. Jeder Beamte ist ^erpslichtet, feine volle Arbeitskraft in den Die.st oes Reiches zu (teilen. Er hat die ihm übertragenen Arbeiten rechtzeitig ohne Rücksicht auf eine festgesetzte Dien st stundenzahl zu erledigen. 2. Der Dienst ist in der Regel in der Dienststelle und innerhalb der ovrgrschnebenen Tages- dienstzeit zu erledigen. Die Dir,ist-,eit betragt wöchentlich mindestens 5 4 Stunden. Regelmäßige Mehrleistungen können innerhalb eines Kalenderjahres durch regelmäßige Minder- leistu.-ge' cusgrglich:n werden u:id umgelehrt 3 Soweit der Dienst in bloßer Dienst- berei t scha st besteht, ist die Dienstzeit entsprechend zu erhöhen. Dem Dienst in den Dirnstst.llen und innerhalb der vorgeschriebene:« Lag^sdfenslzeit ist bw Teilnahme an Sitzungen, Besichtigu .gen und dergleichen gleich zustcllen Sew-eit die ©rtebigung des Di nsles in der Dienststelle und in der vorgeschriebenen Tcgesdi-rnstzeit aus dienstlichen GründLi unzulässig ist, kann eine anderweitige Regelung stattfinden. 4. Die Tages dien st zeit wird von jeder Behörde nach Anhörung der Beamtenvertretung festgesetzt Die TagcSdienstz»it ist grundsätzlich in Dor» undRachmittagsdie n st zu teilen Rur dort, wo aus zwingÄttxm örtlichen oder sachlichen Gründen eine solche Einteilung unmöglich crlchsint, kann mit Zustimmung ber obersten Reichsbehörde und Rcichsministers des Innern durchgehend gearbsitet werden. Diese regeln die Bewilligung ber Ausnahme in der Dienstzeit. Hierbei ik-rf die Wvchendienstzrit nicht aus unter 51 Stunden festgesetzt werden. Für eine älrberschreitung derkehr mit den Regiebahnen im besetzten Gebiet ausgenommen tft, werden Die im e.z. 5)as Ergebnis der hiesigen Bü rge rm« i ster wa h l beweist einen kräftigen Ruck nachrechts ®e wurde auf beiden Seiten gan.) gewaltig gearbeitet. Biele vernünftige Wähler, die ben ooäali»mu# und Kommunisten falt hatte n. gaben ihr« Stimme dem bürgerlichen Kandidaten Michel, so baß der Gegner, Maurer Spies, nur 129 Stimmen erhielt und Michel mit 279 Stimmen gewählt wurde. Einige Otafauluftige konnten, ber Friedberger .Reue Tageszeitung" zufolge, die i,QAt6utean klein, »Lkhm. Ja ober Dunsch ae,- IBP w lemw .tteinen 6^,' > Tutschttne Sül- lebt n- M«. ii&lll ■"äSt CÄ: M ^äS rrtz Kr, rH-°r \ Io bafi «J. ft1 ?3»' y** M len. der öemehbt- utbtn dir Uw» Wändrrung dcr Hrthm, nur loätr M für ein fcb- erben. - f),D lnschluh an dir Wer trägt bic — 2lb, 5etf t r gröberen IKenat mehmigung, alt inspännrr. 3 OB! t. - Dir Darr' und Tot- M der Trund- a bei beiden 3n- ruht, erfolgt dir Heuer für 1924 enet Äabitd. 6it zloeiten Hund 6e d 10 W zu ent- c muh feRgeftclli debesitzer für den ikl, betreffend dir chm Abteilungen i wurde vertagt )ie Erhebung der teuer für 1923 irgermeiftcr gegen tion unö Bein die usschuh nachdrück- :cn Ausführung« ftanbcfommen der i, den der Zinaiu- ir 2e!ch!uh'afsung ki von der Taten dem ^ei'pu-m mb der Zahlung »e Ärifc im e Md)äftigimfli' ' diesem Lvrfchlog gszetlel zuK' > ßicl auch das 3. vier Dnattrat« rill eingeMv^ lÄ ®UI^' «n «’«®Ä in ** irt nun eben- onnl{' ' ‘ erhalt fbef^f^' *> at nx, um Äff.«' KL- »ch»-u tctfl- .... ein« ieutefÄi' Uer®UtrIon- Der neccHetunf ’^clb Xbr ®>f ' Dahn^°hrrU" der n-ue tritt Srge> •S-%5 AD Otz 1 >n',t $ fopnie11' L, faffung k Gewätze.) «’IM»« hl Tineeew Tni. »rswFwtl a M Mm »" test WTiteiL tren* WeL »■ Dt -i« tre vr»,«»' ^4- • ■r» • irre •er» Twreec n it 3> 1t M 1t 31 13 V*. Teer«*- *trt»M*wrN *■. teei'e» *■ w «te Ml .* . tTTxtt-Or X -niete . . e , ( rfm......... m W) *g tu MO » -t. Acfre.......... e »JK, NH ii n 11 itn Fw 8 -11 Birrttaerr...... n 11 IS ^rtlt.-wr bantefidefiaef». Ml «t • 4.71 M.' «temr-i u t friert srs • Tenne, mir t^iM-ilbcef 11 ii.i " • 11,T» Hl 1.4 12 7S 11 l ItiKAt Frrrutebaef ... 1.1 '• M 1 T li tr1* 3 ttnurM . . re 11.73 VctlC >3Xf........ ns M s «titrnwut tr 6jr»ttWef . t 4 lÄ tl 3.« t-f trl^il* a :rt lan'UI! e r $ IM •6«' e reo • Ml Fr« un- - '•■*...... «W» M 75 73 1 Fnbrr <........... ns nn rei M • :r ....... r re M.i M,1 2"'ich t«rrrei»Hra ...... arl'nrhntfT-rr r-rjwnfc . cs «7 M M 6«tt^ re..... 11 113 114 ".73 3rmt ' p.Of ider, . . II 11 VMhro OrUmaue...... J 3.3 f .7 tl Knot.- ffe-i «luane .... » 31 37 41 Fcbtl* WntHe........ choidlchmidt.......... n.rs n 71 4 ».75 ».» 71.5 231 •r:r01 11 11.4 11.1 17.5 17 II IS 4 " ’otuha'nwrfr........ 4 1 chf(...... Ä 3.4 drfijltfl fPatbbrf...... Hndfr>ab;tt Örfluftetkil . Hndnfflhri? Sefibantfl 1t 14 —■ U.< 1 7 1 V*. — %'et. Unten ft . Tfltmt: Ä». Trvmb-r SI.Tfwmbrr Antilti^.' •Jehrram !fnttli-t): .'jjttTuni i^d» v*r ttl Wmft.-'noit Nnliv. Ibrlfttmrta. Aoprntea-Ti «ttetfbolnt . Cflhnotor». ntalun. . l'nnbon . . Neunort . . Parte.... Lcdivett . . 'Zpnnien . . inT - $rae .... “•nbapeft. . Puen^H rtl (stulaarien . jfoven .. . «to de Jan. Belarab . . rthabon . i.'Wi 11/0 «aru Mv 1111. 1.1T7Mn«.7>* 1-/0 h-a'4.‘.5 «HTb IKM3.T5 ".o HHn/yin i7k» i?io>>i Mb 737 t .VXUX1/' 74OU7.,, 13M40OXm>> IUMOOhm 1338,675 Wt>il233..r?5 U/bl «74'M/«> IS45.I2Ü «d 1954,875 Md ■ 47WOUUÜW 4771», 14»/-7 L«JUU?14Xr Aiuuwa Markte. 1596 Md 1-VH MV i- •>*/• ••)<>.»uooo iM.'.om., -i.Yifwflnnrxi 471X7» nrr-'tikT^XXX»») 1111,71'» 1vk>lI16.7<, U/h ,74...,,,, 1 4 IWMWIW IMKnWtn 1-351.2 JT/6-1X345,75 Md ilhÖ.W »Wb ■tw>70tf»iA> ,■ i ^nxxxrxju "JUibOUKlUi*. UHUWJUU» ,17IKHOUUUV- '007*300JUU »4510» Ml'e'XO ttieori» •2X651107 13M.675 Md I W,:« Md 197',.050 Md 1W7.W1 Md BICMUUr .A?-«rOVXAf IZifUUUWJU 47;tl»AlUV.V 14W!T7UUUUV? II WSJUUIAO Berliner Produklenbörfe. Berlin, 31. Dez Die Geschäftslage am P robusten mm kr hat sich gegen brsi Schluß der Vvrn-vche kaum geändert. Die Nachfrage nach Roggen formte nicht voll befriedig! Merken, da mime.it lich sächsische OHübten sich rauHuftig a"taten, träbrenb nom 3n(aribe daS A rgrb^t gering- fitgig blk-b Dir Preist erfuhren >oer mr vei- einzrk Ar-lderungen. 3n Weizen brfteht ruhiueS Geschäft öri dntger Nachfrage für inländisch.' Müdtrn Für Gerstr und Hafer zeigt" sich Mn brf'.iidereS o.itcrrff« Ntehk lrar fest aus Begehr für den Konsum unb zum Verland, sonst trat ber '2krM>r ruhig Gs notierten für je 1003 Kilo in G.ldmarf Weiten, märf 166 bi» 168. Rogpen. märf 143 bi» 147. Sommergerste 163 bi* 168. Wer. märf 128 bi» 134, vo.mn 120 bi8 122. Weizenmehl (1OD Kilo 25,60 bi» 28.50 (fest-. Rs-rgemnehl f 100 Kilo» 24 bU 26.50 lieft- Drn- Mrfi k- 8 (stetig 1, Rogge Ul i - 7,60 sstetig) Rav» 265 (still 1. Vistoriaerbstn 38 bi» 40. fie v Orblen 19 bis 72. 'Mufd>?ax 14 bis 15. Ackerbsstnvu 12 bt» 14. Wich«, 15 bi» 16 ßuphurt. blau 13 bi» 15. oJb 14 bi» 16 Seradella alt 16,5 bis 18 Rav»- kuchs, 11,50 bl» 11,75; lür je 50 Kilo W-izen- unb Roggenttroh. brobtg?b 0.60 bi» 0.70. Hafer- Zwei Freunde. Roman von Wilhelm Hegeler. 58. Forlfetzung (Nachdtuck jzrbJten.) Glaub doch an dich' mahnt er .Glaub an deinen Stol.-. an deine Li.-be' Du hast au» Wahn und tfrennn dir Schuld ergrübclt. bk gar mcht erifrtert Du denkst, hätte ich meinen Vater Nicht bcfTPkkn, so wäre ich nie mit ÄLmx» wfanunea- q^fommen. und er trare nie in diele Letdenichoft verfallen Ab.-r das ist ja WabuIinnSgetpinst! Cb-nfrgut könntest du dich beschuldigen, weil ich in dro Krieg gyncren und gefallen bin und du f ernr gcnvr>cn bist Deiner Schwach? -md Atif- IdHqteit bist du criegen und tobst nun tn iwtfofer Q .l Aber da» bist ja gar 'ncht du' Du - trobrßaft du - lebst hier in bfcien wici . . . And sie sieht sich selbst a-idKt, wie er He Snt, gedeutet, geformt mtlf, ruim»kraft und -tunst 3br ist, al» hielt« er seinen Arm um sie geschlungen, imb wahrend fic au»ruht In Q^boryn-eia. glaubt fi? an se.ner Brust zu liegen, riecht leisen,Tabak»geruch und wird nen warmem Atem umfächelt. Weifit du noch, Anaic? . ^im«st du dich noch. Annie? . viel« Sähe in den Briefen beginnen fo. Za, sie weif' eS noch! Za. sie «rinnen sich! Mit einemmol ist alle» wieder da. ber Mond glänzt, silbern steht ber g«rolbke Baum, in gebändigter Srreginig fließen ferne Nforte in ihr Ohr. und au» dem Dutrkel senkt sem JHtunb hd> zu ihrem hinab . 3m linden Feuer der Herbst- forwie- glühen die Blumen, inmitten prangender An diesem Abend schien Annie offener unb teilnehmender als je in ber lebten Zeit, unb höchst erfreut über biete Wandlung, be- nutzt« di. De leg nheit. bo? Gespräch auf die Bor- bereitungen für die Hochzrf' §u banger Auf feinen Wunsch nannte Annte rf* Reche ihrer Aepfel sitzen sie beide auf bem Hafen unb indes er ihr einen 3axia aus d.m Haar streicht, sind sie von ihrer Liebe Wohlgrfühl um strömt Und sie ft(j?n. von einem abendlichen Gang beim- kebrend, auf einer Bark im Hofganen. sehen im Zwielicht Menschen vorüberg.-uen. afwien ihre neugieriger. Blicke und sehen <:? nicht, hören ihre Schritt« und vernehmen !L* nch' bw dieser Mensch--n'iähr nach mehr entrückt In ihre »infam- feit und Grn'igkeit. Alle» ist wieder da. reist' lu1 empvr. baß fk glaubt, sie müsse wie eine Wolke ergehen, unb liegt d-ech zu ihren Fünen al» d« schöne, twrf- lich« Weit Al» endlich dos Mädchn poebee unb fie -um Wendesten riet, xaren Stunden vergangen. Lte antwortet:, sie käme fvfori. L»: sprang auf unb verschloß bie Briefe Sie macht: ein -rvnia Toilette Sie .fühlt« (ich so l.ichf. fo fl«f! Wie uin- gürtet mit einer a imdersamon Rüstu tp Sie freute sich auf dir Nacht! Auf bte lange stille Nacht Sic würde an ihn beiten. Unb feien mürbe sie Sie sehnt? stch nach -B^cher-r Wi? betäubt und verdüstert war fte gewrfea. baß fie nicht trüber an fi? gedacht batte? Und wenn fie mübe vom Leien war. mürbe sie von ihm träumen. Bon nun. dem Lebendigen Bekaml'en. die ihre Muster noch ergän.^ti’ unb brr A[au» einige Herren seine» Bekanntenkreise» beifügte. Beim Adsckürb dankte er ihr. baß sie so rciicnb gewesen fei unb meinte l icheinb, sie würde sehen, bah er doch noch recht behielte Aber fic hatte nun da» Mitlei gefunden, durch da» sie ihrer verhaßten Umgebung entfloh. Sie brauchte sich ,^ur brfllnunien Stund? nur tn ihrem Zimmer cin^ufchltesten, fo war ein geheimnisvoller Kontakt hergestellt, unb ihr innere» trurbe vom Stnrn der danneru-igen durchflutet au» jener glücklichen Zeit, da sie den rrubtlng eine» n -u m. ganz von Liebe erfüllten Dasein» genossen halte. Aber in bemfetbeu Mast, wie dieser Strom fie mir gr> nzenlv^n Glück durchraufchtc. verehrte er auch ihre Kräfte und riß fie fort vorn Boden be» nüchternen Uth.m» In dunkle, gefährliche Weiten Immerhin vermoch-e sie ihre Ati^barkeit besser al» frührf zu verbergen Klau» selbst merkte am wenigsten davon Zhre überfchlanke GeftaU. ihre Züge waren in dicker Zeit von einer fo vornehmen und zugleich rührenden Schönheit, baß er einmal **i ihr sagte, er hälfe ja, daß fte nach ber Hochzeil rundere Backm bekäme, aber falt möchte er wnnschm. dost fie so Mtebe. wir fie «ei. Seine Leidenschast war beißbungnger und fein- (chmeckeriger al» je, und feil einiger Zeit trieb er einen wahnen Kult mit ihren Händen. 3r brachte ihr Himer neue Qttno? unb kannst fein größere» Glück, oi» die eisküdie Znneni lache ihrer Hand an feine Lippen zu pressen. Sie wehrie ihm nicht Mochte er ihre Hände nehmen, ihre Lippen, mochte er sich aller ihrer Glieder be- nichtigen, da wa» in ihr lebte, doch nur dem Geliebten gehörte' «heb. rwaötgerr 030 tn» 0^0. vreoh. RreWetig* 0.40. Langst n»d geb 0.40, Wittenhea, Bormahd 1.3 bi» 1A ^achmadd 1.10 M» Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a M. 31 Ptx Der 3taÄ betitel heute in ruhiger Haltung Die Preise »eigen tggen 1625 bi» 16 50. Sommergerste hir Bruu^wäckk 1625 bi» 16.75. Haser. inländischer 14.> bi» 14.75, lübdeutfche» Weteenmchl Lpez 0 28.50 bt» 2925 Noggenreeh! 25 bl» 25 75 Wei»«»- und Noggrnsiete 175 bi» 825. 3rbfen fe nach Qualität 35 bi» 45. lubb Heu. gut, aefond unb trocken 10. Weizen- und Aoggenstroh 8 All Tendenz fester Deutsche Wirtfchaftszahlen Dollar am 31. Dezember amtlich: Berlin Ofelb.........4 16» 500 000000 Brief......... 4 210 500 0« 003 d.i-eine Geibmorf m.Brfrfk » - l 002 5« 000 >30 •olbanleib«: Berlin....... 4 203 0« 000 >00 Frankfurt 4 200 000 003 0« Dollarschatzanweifungen:Berlin 4 200 000 C»3«0 Frankfurt 4 2«0«0«0« Reichsbank-Zinsfätze: wertbeständiger Tfokontkredit . . 10 Pr»»e«» wertdetzändige Vombarbbarleben 12 (für da» Zahri Bapiermarkdarlehen ohne Ent- wertung»llaufel 90 , Silberankaut drei« bet Neich»da«k vom 17. Dezember ab . 400 000 000 000such Golbum rech nun g»satz für Neichsst euero (» feit fein Al« f e ihre Bvauttoilette cinprvbirren sollt", sagt.- fte, die Schneiderin hab? ja ihr Grfdll, banad) möge sie sie zu pc>' inach.-n Unb auf alle Vorstellungen ihrer Titulier r-lDibertf fk mit böfem und gehässigem Blick, fte walle nicht länger geauSlt fein, da» Kleid solle sofort bbiauAgebtadX werdm Frau TetixTtb war manchmal in schroerM» öotger. aber fchlirf ich stimmt auch ft* mit dem Ar-.t üfxrdn, toß bi^e duftänb? mit der Braut- zeit lufamnumftinqen und sich nach der Hochzeit verlieren würde" 3n der legten Zeit schwelgte Älm« darin ein großordge« Menu für bic Hschzrit»tafel zu entwerten, und halb im Scher- äußerte er. ba» Nichtigste würde wohl fein, ■xx-nn er selbst noch Brullel führe und Stürfcotb. I Schrift!. Xlnncbotc Asterweg 17. I u. 012004 a. d.G. An-. Ta Die Beerdigung findet am Donnerstag, dem 3. Januar, nachmittags 4 Uhr, in Krofdorf statt 1*46000 8 I 000 42000 *41000 8 100 4 200 *4 100 1050 4*40 *410 146 Morgen verkaufe von grob- Sendung Else Wilser geb. Meyer Kurt Wilser. to-talrale Marktlaube Am 27. d. M. verschied nach kurzem, schwerem Leiden unser verehrter Chef Ordentliches M ädchen für natu oder tags- über defudH. (U2O16 •40 000 10000 5 000 2 000 1000 500 250 100 50 30 [Stellengesuche| Fräulein kaiismänn. geb.sucht vass. Stelle nur Bureau. .ieuau. tiorb. und Mütze)..... Verkauf im 1. Stock, in der Wollwaren-Abteilung Herzlichen Dank sage ich, auch im Namen der Familie, für die aufrichtige Teilnahme an dem Tode meines geliebten Mannes. im 58. Lebensjahr. Um stille Teilnahme bitten Die Angestellten und Arbeiter derFa.Dampfsägewerk Mücke 4D 1 „ 2 n r> „ io „ 30 „ 50 „ 100 „ 300 „ 500 „ 1000 Die Beerdigung fand in der Stille statt. 012002 Jagdhiindin zugelaufen. HD Helnr. Forrohali, Baumaterialien Alllcndors Vumbn. in seinem besten Mannesalter. Sein offener Charakter, Gerechtigkeitssinn und seine stets bewiesene Hilfsbereitschaft allen gegenüber sichern ihm ein ehrendes Andenken. Am 31. Dezember 1923 nachmittags entschlief sanft nach langem, geduldig ertragenem Leiden im Alter von 62 Jahren unser guter Vater Herr Hubert Freund Gastwirt und ehemalig Preuß. Forstkassenrendant. Fritz Freund Elisabeth Bender geb. Freund Maria Freund August Bender. Krofdorf, den 2. Januar 1924. WM nnö finäpnel nnö Mien SloMlz bei hohem Lohn und guter Verpflegung für dauernde, angenehme Sielt, ina per fof. gesucht. U,WI1 Stcvbanltr. 26 I. Gestern früh um 4’/, Uhr entschlief sanft nach langem, in Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater u. Großvater Herr Joseph Eckel Ltadtlick geprüfter Kammerjäger Herm.Lobinat alter erfahren. ad)’ maun kommt wieder nach tileOcn und Umgebung und ver tilgt radikal unter sehrlltlleh. Barentle Matten, Mäuse und sämtlichem Ungeziefer auch bei gefüllten Scheunen Bestellungen erbitte unter 012009 sofort n. die (^eschästSsteUe des (Mienen. Anzeig. Referenzen aus ganz Tentichl. Neue Handelskurse beginnen am 14. Januar. A npieldungen und Auskünfte: 7208D Vogt sehe Gießen Goethestraße 32 Telephon 2064 CJJJbdehaus Qalomory v ! kr1 cmo5j~Vz3<7iuzw.-ivfi« !D 6000 , 84 „ _ «0 „ nooo(Mcid i.(Mefnnnbeir.u. 18900000s in Snicken der wertbeständigen UieichS» (Moldanleihe ohne jeden Abzug. VoS 4*4 (M'JllU. VoS 21 (MAM. V,o Vos 4.20 «M^lM. (GD Diese Lose sind ah beziehen durch die Siaatl. VoUerie-Einnehmer in (Ziehen: ^iuchadcr aUinini Dealer NeiienBänell. Watllorstr.iN. Süd-Anl.-'k 5-HH1. gegen la Sicherheit von Änufmnnn zn leihen gesucht. Schrift!. Angeb. unter 012008 an den Gieß.Anz. erb. Mni «8 WWkl möglichst bald beziehbar. ZU mieten gesucht. 3n Betracht kommt nur beste Hauptverkehrslage. Zeitgemäße Bezahlung. Gest. Angebote unter 491 an Annoncen-Erpedition Imke, Frankfurt a. M. Am 29. Dezember verschied nach längerem, schwerem Leiden im 66. Lebensjahre unsere treubesorgte liebe Mutter Frau Elise Meyer geb. Plock. V.H.C. Gießan Freilag Besichtigen Sie unser Spezial- Qalnmon Fenster mit diesen Artikeln! ftZ/v- L'35SZÄ Herr Heinrich Wittich Sägewerksbesitzer Frau Auguste Eckel und Kinder. Gießen (Roonstraße 20), den 2. Januar 1924. Die Beerdigung findet am Freitag, 4. Januar, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt Danksagung. Für die überreichen Beweise der Liebe und Teilnahme beim Begräbnis meines lieben herzensguten Gatten Rudolf Theiß meinen innigsten Dank. Vielen Dank dem Herrn Pfarrer für die trostreichen Worte am Grabe, sowie dem Lokomotivführerverein für den schönen Trauergesang und allen die den Sarg mit Blumen und Kränzen schmückten. Frau Lina Theiß geb. Zorn. zu210 000GAM50000Dollap ------- 30000 „ Heute morgen 4'/, Uhr verschied nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden mein lieber Mann, mein guter Vater, Schwiegervater und Großvater Johannes Euler II Vergolder jm morgen vollendeten 71. Lebenjahre. Die trauernden Hinterbliebenen: Wwe. Elisa Euler geb. Thörner Ludwig Reuter und Frau Willi Keller und Frau. Wieseck, den 1. Januar 1924. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 3. Januar 1924, nachm. 3 Uhr vom Sterbehause, Alicestraße 31, aus statt. 8D ZumRodeln*ä? Rodel-Schals.........M. 5.50 4.50 3.50 Rodel-Mützen........M. 3.50 250 2.00 Rodel-Garnituren (Sweater, Al ätze und Schal) . . . M. 35.00 25.00 12.50 Rodel-Garnituren (Schal WMa. Sdunilt Schellnhof Poft Schotten. Tel. 216 Btuffloffien eilet Mrt liefert in jeher oeuün| Seelachs v. 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Januar, nachmittags 4 Uhr, bei Kollege Lamm im „Rebstock" Freunde und (Bonner sind herzlichst eingeladen. 7D