Dlexstoe, 51. 3*11 1923 Die neuen Steuern und Abgaben. 'ich An !■**■« H» >«H* ftr W* Tage»«»**** *• nun 5tachmiNe- »or^« »rtti ftr 1 mm h»tz, tül gDciyne 27 mmTrctti ►tl 1200 Wh a«w4rti 1600 Wh., f.Kefcl«*«- Snjciq«" eoe 70 mm Breltt 5000Ul HEystchttsiletter »H llrraerteerrttl* itoVoUtifc 214. : verlausen ist, verdankt da« deutsche Bolk dem tatkräftig?n Singteilen der Reichrr gierung. bi: c« il) erteil« verstanden bat. die R.-gierung:-i d.-r Länder. vor adern Preusen«. mit dem gleich-'., D:.ste ju erfüllen. TDir sollten uns der Glättung bet etaai«aut)riläl, bic barin liegt, sreuen und alle Sentatian« wacher von u.i« weisen Die Entscheidung über da», was werden soll, muh dem Reichstag überlassen bleiben. Wir können zu ihm und den mastzeb ,de, Parteien da« Bertrnuen haben, das) bie S.ttfch idung die ae- ,rossen werden wird, von dem obersten Gesetz der Zufammenfafsung aller Kräfte «in- gegeben fest, wird und alle» ablehni. tra« zur neuen Entzweiung und Zersplitterung fuhrt und den nationalen Widerstand nach aufjen gefährdet Baldwin vor dem Unterhaus. London. 31 Juli lWTB > 3m Unter- bau« hagle Ramien MacdonaId ob der Picmicrminister beabsichtige, die Antworten vor der Ausfprach- am Donnerstag dem -"'Xiufe mll- utcilcn Baldwin ctnribcrtc, es ich'in: ihm seht '.wciselhast. ob ■nbettoa« vei off ml licht weiden könne, er furchte, bah e « i ich um eine Fortsetzung d. De r b a n h !u n g e n banbcln werbe Er könne ettvas best.mmte« eist nach Empfang der Antworten tag-n M a c- bonalb fragte weiter, ob bic R iierung bcab- sichtige, dem Haufe Mitteilung abc. ee !^,.>irr..ier be« Mcinung«au«tausches mit Jiankr.ich vor der Au«spiachc am Tvnneistag zu mack-en Bald- Win entgegnete, es muffe ihm etwas Zeit ge- lassen treiben bevor er etwas bciftnimie# dar- Übci sagen könne waS belannfgcgcben werden könne jedenfalls werde et aus Wunfch M Hause« sobald al« möglich eingehende 3nfor- mationen erteilen London. 30 Zull lWTB' 3m Unter- bau le teilte Premierminister Baldwin auf eine 'Anfrage mit die amerikanisch»- Regierung sci mit der Veröffentlichung ihrer Ttarthhige bctiefknb da« Duichfuchungs.-ch! auheibalh ve, Dieimeifenzonc nicht einverslande.t Auf eine weitere Anfrage erklärte Baldwin, die britische Regierung habe aus der TDarMng- tonet Konferenz milgeteilt, bah sie lick) das Recht Vorbehalte. - Si nga v ore ei nen 5 ' ol 1 •• n- stühpunkt zu errichten Da« sc> den anberen auf bet Konferenz vertreten gewesenen Machten bekannt Erkrankung des Präsidenten Harding. London. 31 3ult (WTB.I Reuter meldet au« San Francisco Präsident H a r Ö t n g habe ba« für feinen Besuch in Kalifornien ausgestellte Programm abgesagt Man h nmt an. das, dieser Entschlub durch da« Befinden de« Pro- sidenten vera.-.labt sei. da» ermier fei als zuerst angenommen wurde Der Leibarzt des Präfidenlen hat gestern abend einen KrankheilS- | bericht herau «gegeben in dem es beibt «M hätten sich ün Laufe be« Tage« neue Erscheinungen I gezeigt, Me auf Komplikationen Anbeuten. fret innervolitifchen Krise entscheiden werden einem längeren Artikel der .Ttatl Korrefp'. bei amtlichen Organ« bet deutschen Bolk«Partei, kfen wir folgende Ausführungen Seit Me Reich«Hauptstadt vor kurzem mit dnem neuen Montag«blatt beglückt worden ist. rperben dem deutschen Volke zu Beginn der Woche noch einige Sensationen mehr beschert, als al sonst der Fall war So überrascht heute diese« neue Montagsblatt die Oesfentlichkelt mit einem Bericht au« angeblich parlamentarischen Greifen, wonach in den groben Parteien des Reichs tage« Mt Ueberzeugung allgemein sei. bah ber Reichslanzler Luno mit dem ganzen Kabinett ,urücktreten müsse, und es wird hinzugefügt, bah bet Reich«tag bei seinem demnächstigen Zulam- „rvniltien bereu® eine neue Regielu 1 ig Xn>tsuide" toerbe Zur Begründung wird lediglich auf die .qrtti t, die von den Berliner sozialistischen Parteifunktionären und In einem Artikel der .Ger- manta“ an dem Kabinett Luno geübt worden ist. nerwiesen. und bann wird allerlei über ein Äa- In nett Loebe-Slresemann-Vevering nbantafiert Dielet Mitteilung, die selbswerständ- !>ch In bet üblichen sensationellen Weife aufge- machl ist. liegen keineswegs irgendwelche positiven Tatsachen zugrunde Wohl ist in bet .®er- manta“ die Passivität des Kabinett« Luno gegenüber den innerpolitischen Probleme ngetadelt wor- d-n Aber es ist bereit« festgestellt worden, bah , sich bei diesem Artikel nicht um elenn Betstoh er Zentrumspartei als solcher gegen die Regierung handelt Die .Germania' selbst nimmt in i5rer SonntagSnummer Veranlassung. zu betonen, dah es ihr im Gegensatz zu allen vpektakel- machern nur daraus ankäme, durch offene Kritik die Quellen der Unruhe zum Versiegen zu bringen und bet Reich«regterung in der Subrung be« Abwehrkampfc« den Rücken zu stärken D.ele Auslastung zeigt, das, die Schlüsie. die in ge- wissen Kreisen au« dem Artikel des 3en geplante 1 Mn n ihm n 3n blonb-.-rv erörterte er die Möglichkeiten der wertbestän- digen Anleihe, bic Anpas'ung der Reichs clnnahnwi an tne wachende D.Dentwcrtung und bie fchw.er ge ErnährungSlage Die Ber- freier brr Gewerkschaften legten sodann bar. wie he o.c uoiung der dringenden Fragen ch vot'■ stellen. S.e empfahlen Mah-iahmen. bie teils sofort durch die Mlebcnben Defetze. teil« in naher du- kunf durch neue Gesetze und Verordnungen durch- gefühit werden konnten, mit bym Ziele, ftabl e Tk-bä'tnihc un Reih ।Hoffen und damii rh Giu .d'.ag-- für eine Besterung der wirt'chast sichen Bcihält.iif'e zu crbaltm lieber die Anregungen, wie über die Mal'.'ahmen der Regierung, über deren R,ch ung d>c Rea«eiung«kunogcbuna vom letzten Sonntag Aufschlust gegeben I-at cmispann sich eine ins einzelne gehende Erörterung tu deren Beilauf u a der Reich-w,Nlcha|t«minlst^ und bei Reichsernoheung-m ni'ter sowie der Reichs- ,inan»miniftcr ®.I fl nfe:t nahmen, bte, von der Re^chrr.gierung ve,folgt: Pollik zu erörtern. 3n«bebntc e legt - ber R c 1 ch « b a n k p r ä- f iben t bic G-u.it ber b.sher von der Reichsbank verfügten Politik bar Der R e ich «ka nz- (er sch!oh bic Sitzung mit dem Wunsche^dah die Dewc 'chi'ten auch uxi.crhin in enger jublung- nnhme in bie'en schweren Z-ite.i mit ber RetchS- icg'ciung zu'ammca arbeiten möchten. iahung bei Kieinbetrieve gcioroen weiden .ferner werden eine Reihe von Blakuiahm.-n gefordert welche sich auf bic sofortige Abi- lerung der Steuer beziehen 3n dem Proaramm wird dai.> Weiler Aenderung in der Rcch»ba.isteitung und Ä:cbitgcaährung der 7l«'ch>bank nur auf Dold- bisi« gegen Doldzin« ve,langt Der weiteren Entwcuung der Mark ,)ll Dorgetx-ugt werden du ich eine , rganische Stützung- a k 11 0 ' und bic Ber^ttsie'.lung v»i Devisenfonds «Abgabe pjn Devilcn gegen Dvllaifchatzanweisurigen) in Beibindung mit einem Deklarationszioang unter eibesstattlicher Berficherung über ben Besitz an Devisen und AaSlandsgutern. Ein Aufruf des Präsidenten des deuijchen Landwirtschaftsrates. -Berlin. 30. Juli (WTB.l Der Präsident des Deutschen Landwirtschaftsrates Dr Brandes erläht folgenden Aufruf. Der Reichskanzler weist darauf hin. daf; infolge der Berfpä'.ung der Karwffelcrnte bte Städte von Kartoffeln entblötzi feien, auch mft die Grnährunqsfchwterigkeilen der grv- fzen Berbrauchermafsen wachsen. Der Reichskanzler richtet an die deutsche Landwirtschaft den dringenden Aufruf, alle Kräfte anzuspan- nen, um die Srlräge. insbesondere Jrühkar- tofseln, möglichst umgehend dem Verbrauch zuzuführen und die Lage in den Städten zu er- - leichtern. Die Unterstützung durch das ReichS- verkehrSminiflertum sei gesichert — 3ch unterstütze diese ernste Mahnung deS Reichskanzlers auf« dringendste Die ver- spätete Ernte und die Markenlwertuna verschlimmern die Lage. ES kommt fetzt darauf an, trotz dieser Schwierigkeiten den An- schluh an die neue Ernte zu erreichen, die. wenn sie gut geborgen werden kann, gut zu werden ver pricht. 3d) fordere deshalb Die deutschen Landwirte auf, ber Mahnung de« Reichskanzlers zu folgen, in besondere, soweit eS der Reifegrad der Kartoffeln irgend gestattet, die Städte möglichst ausgiebig mit Frühkartoffeln zu verfehen. voreilig waren. -Das bte Kritik selbst anlangt, h> wirb sie selbstverständlich von dem ZentrumSb'.atlc ausrecht- crbalten. Etwas Besonderes aber kann darin in feiner Weise gesehen werden, denn auch in ber Preste der Deutschen Bvlk«partei ist w le.zter Zeit I wiederholt auf einen Mangel an Aktivität bet Der .1eich«re>giervng hingewiesen worden 3n gewi fca Kreisen ber SoziaLemokratie ist jroeifello» w 1-bäderer Weife gegen ba« Äabinetl Luno Otcl- lu ig genommen worden aber irgendeine matzgev- >. <>- ?nstr^tz dieser Partei Hai noch nicht gc- 'prochen. Soweit man aber au« einem Artikel tc» Abgeordneten Mülle-Franken im schliehen kann, sind fi.h die sozialistischen Führer ber Berantwvrtung. welche die gegenwärtige Lage allen auferlegt, voll beruht und lehnen auch alle ei peri mente, welche die Unruheft Immuag nur ver- gröhern. von vornherein ab Wenn Herr ^U**5T' ä Franken tn diesem Artikel gliichzet Ig schreibt bah i auch die Sozialdemokratische Partei sich der Poh- 1 nen Mitarbeit tn ber Regierung nicht entziehen leime wenn ohne sie eine Reich«reg,erung nicht nu bilden ist. so scheint un« damit keineswegs getagt zu lein, dah d e Sozialdemokratie etwa auf c nen Wechsel in der Regierung hinarbellet So wett wir also sehen, liegt keine Tatsache vor. bte dazu berechtigt, von einem bevorstchenben Rücktritt ber Regierung L.inv zu sprechen und noch weniger liegt Beranlastung vor. sich mit ben Äobinationen zu befchäftig n ^>ic von den Sensationsblallrrn bezüglich der Zusammen- i.-tzuna eines neuen Äab nett« verbreitet weiden Der Kritik, bte gegen die Reichsregierung erhoben worden ist. ist diele inzwischen dadurch begegnet. bab 'ie eine Reihe von -M a h n a h m e n linanzieller unb steuerlicher R a u r in Angriff genommen unb beren unDerjugliaje Durchführung a ich in einer amtlichen Äunbgcla.tg ve,kündet tat Ot biese Mahnahmen genügen, um eine □öenbung in uns rer Finanz» und Steurpv-itt- detbeizuflihren. wirb der Reich»!ag zu P™'cn ben Es scheint uns auch notwendig zu fein, van biese P'üfurg giünbl ch edolg1. damit n ich > w ieder ein liehe» di icko erk gektftet mUb, bas uns möglichetweilc nach einigen Wochen wieder an bic gleich? Ste le brin gl an ber ' letzt tchen An bet öfVung bieler Aufgaben mttzuarbeiten. cvfdy'int un« auch für die Prestc wich izer als sich in Bermutungen birüter zu ergehen, welches Kabinett unb welche Pe-sonlichlctlen etwa tn k>cr Lage wären, bie Sacke 131er zu machen ais das gegenwärtige Kadtnctt D.rnn d unterliegt Iclncm 3trtif:l bah die Verantwortung für bk gegenwartige Lage bie Regierung nicht a'.leio trifft, sondern ebenso sehr die 'Parkten Ein bl h- Personenti.ch'el lringt uns Icine.i veenn nick gleichzeitig auch bie 'Jlarte en da« sachliche Programm finden, bah ti gcgnträrti- gen 'TOifjI -.-rbe von Grund au, b-feittg! Wcivt ber Reick. iag bei (einem Wicdcrzusammentreten ein neue» Kabinett Dodinben wurde, so wäre Damit noch gar ntchlo gewonnen G« ^,°^^^ unb allein daraus ankontmen. wa« der Retchstagfeivft aus dem vorgelegten Programm ^r gegenwärtigen Regierung zu machen tn der vage 11t. Wa« von denen, die sich fetzt so eifrig mit einem Kabinettswechscl beschäftigen dem deutschen Volke beschert werden soll, verrät Herr v Der- lach in seinem MontagSdlatt. tnbem er als ersten Progmmmpunki des neuen Kabinett« farbeit Derhandiungen mit ,8* an frei‘»über alte strittigen Fragen einldütehli» be« Widerstände« Da» wurde bedeuten Preisgabe des Hauptaktivum«. über daS wir in der gegenwärtigen Lage überhaupt trugen. ®tbt man bezüglich der Lage im 3nnem eine D-wtst« ^"e r Tlt ichsregierung wurden In der Sitzung nicht al« ausreichend erachtet und zur Berhinderung weiterer 3nflati n wurden daher drastische Matz», hmen geiorde t Ls wurde besch'.vffen. ber RcichSreglerung am Dienstag folgendes Programm zu unierb, esten Berdreifachte Srhöhung der doppelten Borau«zahlung der Körperschaft« st euer und ber Einkommen- (teuer und verdreifachte »rbjbunq der nm 31 Juli fälligen Vorauszahlungen auch für Um- fatzst euer Während der Dau.n der Ruhr- aktion foll von allen Unternehmungen de» Han- bei« und de» Bankgewerbe« eine Steuer in Höhe der von bie'en Unternehmungen monatlich ab- zuführenken Lohnsieuersurnme erhoben werden. Schlicblich soll die Abgabeeinc« Doppel- zentne« Roggen pro Hektar land- unk forstwinfck-aftlich benutzten Boden« unter Frei- hohen werden Zu dieser Belastung des Besitze« tritt ein Entwurf über bie Abänderu-.g einiger Verbrauch « st . u e r g e f e 0 e. Die Biersteuer fast wie c« bei eit« durch ba« Bicrsleuergefetz van 1918 vorgesehen war. auf etwa 20 vom Hundert ber Braueicipr.i'e ober 8 bi« 12 vom Hunden der Klemve-kauf«prei'e gebracht weilen, nachdem d.e vom Reichstag im Zull befchlofsene Erhöhung der Ticdlcutr al« au«reich-nd nicht angel eben werken kann Da» OJllreialuxilfedteucTgcIrh fall aulgcboben weiden, .tachdem der Reichstag die S, Höhung der Steuer abgel.-hnt hat. Di^ dier- ähn.ichen Getränte, die b «her ber Mineralwaifer- stcuer un erlagen, werden in bie B /dteuer ein. gegliedert Der Cntaturf will ferner bei her Biet- Zucker-. Salz- Zimtwaren- L uchtmittel-, Spielwaren- lind Kohlensteuer durch Verkürzung der Fälliakeit«sristen einen möglichst raschen Eingang d eser Sleu.-rn tewirkon. De» weite.en fall ber ZahlungSaii.fch ii> b i dem B anntweinauf'ch ag un'- b?t de Lts chäureitcuer b.flm-cil werden Endlich handelt c5 sich um .'in Steueizin«gesetz. durch da» der Rcrchs- finan-min stet tk S mäch lgung erhalten fall, für Verzug».inen unb Zinsen, de b i S -u-iNundun- flcn gciäbrt werde, einen wesentlich höheren Zin» al« vrshei festzuscyen. Die Entwürfe find bereit« dem ReichSrat zu» gegangen. Einführung d.r (^oldmarkrrchnunq? Berlin 30. Juli tPriv -Tel 1 Rach Mrt- teilu.rg der „3at ba» Reichskabinett »um Zw ecke ( 0 f 0 r : i g e । 2 .. ffb r i n g u n g r-° n Gelbmitteln folgende Mahnahmen genehmigt I Die nack den l iSbeingen Bestimmungen am 15. Rovember und 15 Februar fälligen Bor- auszahlung.n auf die Einkommensteuer, deren Höh da» Finan-Ministerium festfehen wird, werden au» einen früheren Termin gelegt Ferner tr.rb da» Doppelte dieser VorauSzahlu.-tgSbeträge al« R-ihiak gabc erhoben werken 2 Eine einmalige Kiaf.fahrzeugsteuer in der Höhe be< fünfzigfachen Br trage« bei bisherigen Straf tfahrfteuer 3 Sine allgemeine Gtportabgabe in bet Höhe Den 2 Prozent Der Gesetzentwurf wird In den nächsten Tagen dem Reichsrat Dorgclrgt. Io bah er dem Reichstag sofort nach dessen Zusammentritt zugehen kann Auf währungspolitischem Gebiet wird dem Bial! zufolge zunächst votaus- sichtlich innerhalb einiger Tage der Einheitskurs für Devisen aufgehoben und ber Zreiverkehr zugelassen werden Rachdem bie Reichs bank den Widerstand gegen die Goldmarkrechnung aufgabe, tratiid ig* bie Reicheecherung, alles zu tun, um die allgemeine Einführung der Gold- marlrcchnung zu vollziehen Sie düdte in dielet Hinsicht unterstützt werden u. a auch dadurch fah die Sparkassen durch die .Zeichnung auf die Golkanlethe in ber Lage lein werden, ben breiten BolkSlchichten ®olbtonten in jeder beliebigen Höhe zu eröffnen Heute vormittag traten im Reichstag die Vertreter sämtlicher Spihenorganisationen ber Ge- werklchaften zusammen und einigten sich nach längerer Aussprache auf ein kurze« Programm, ba« Nch mit ber Steuerpolitik, mit ber Währungspolitik und der angemeinen Wirtschaftspolitik beschäftigt Das sozialdemokratische Programm. Berlin. 30. 3ulL Der Bitflaitb der Sozia l b e m , kr a t i f che n Partei u«b b« Vorstand der soziaibemokratifchen Reich«- I tag«f ranton hatten gestern eine geme-.n'ame Schurz Es wurde deschkossen. be Retchstags- 1 fmition zu Dvanerstag. ben 2- August zusammea- nun ffd*«"1 '«•'**. •** Seern, inb Zefetto,, mtt VerSwitwpbeUor: gkhenedJawriflenbiatitt ÄÄffi NsSoeeiotzn^erchdieDoft 2ogoovt«rtz,e»chd Richt- „scheine» einzelner R»m- men. hdolge höherer -enfchMfe ssrtzieSchn^ lerteno 112; ftr «erla, „b ee|**W« inangene Gcschal,«- jaht entrichten Die Zahlungst.-,mine follen br gleichen fein wie bei ben physischen Personen V-i Gesellschaften, deren Geschattsjahr mit dem Ka- lenterjahr übereinftinnnt. soll die edle Rate, d.e im Auguü :,u zahlen ist. die Halste der Körper- schastSstcuce iür da« tycItiftSjabr 1922, mulli- plbiett mit 35. betragen Darüber hina 1« follen einlommenftaKHräger. bic den nick' ihoh.cn Vo.- au«Aablungcn unteiliegen, aber 1922 ein_ ®inhm- men ton mehr als einer Million Mark tejogen haben mithin auch al« Iriitungssahtg angel dm wirb.-'n können, im Äugust bas 25ta* >m -höbet und Znnuar bas 50sachc ihrer Varzablung-i auf die Einkomitiensttu.'. für bas tew.'ils ml'/ gebend. Kniendervierieljahr zahlen Weiter sollen nach dem Entwr. ' zum Rhein- und Ruhropfer auch die Personenkieil« belliagen. bte sich den bcfonbeien Aufwand eines Kraftwagen«. fei es für ihre persönlichen 3u>xf< fei es für bie Förderung ihres gewerblichen Betriebe« gestatten können Da« Opfer betragt ba« 50fache ber Kraf tfahrzeu glt e ue r nach dem Stande vom 1 September 1923 Bei Kraftfahrzeugen, bie der Lastbeförderung dienen . und daher im wefenllchen in gewerbliche Zwecke elngeüitmcl lind, soll da« Opfer In Höhe vom Fünffachen der Steuer gefordert werden Da« Rhein- unb Ruhropfer soll von den Steuerpflichtigen bie in ben besetzten Gebieten wohnen, oder ihren Ort unb ihre Leitung dort haben sowie von den Steuerpflichtigen, bte au« antaft der Besetzung ihr« Wohnsitz obtj ben Ort ber tätigkeilt ei Regierung xu fo muh bezüglich ber Außenpolitik teftgefldll weiden, baf) c« bem Kabinett G-uno gelungen ist. den Zustand zu beseitigen bah Tvuttchanb bei den Verhandlungen über ba« Reparationsproblem Immer nur Objekt gewesen ist Da« Kabinett Luno hat es -il« erste Regierung erreicht, bah hierin ein Wandel cingctretcn ist Die jetzigen Derhandlung-'n gehen bo-jm. ob Deutschland etwa» ’ut oder läb« Da« ist ein Fortschritt, ber auf ber Aktivseite ber Regierung tturto steht Es ist bet allem Unglück, in bem wir un« infolge der verfehlten Politik ber früheren Kabinette befinden, doch cm Lichtblick, der sich un« zeigt, ein aktiver Anfang auf dem steilen Weg. den wir gehen müssen, wenn wir un« die Freiheit wieder erkämpfen wollen Wenn ba« ber Hintergrund des Eifer« ist, mit bem gewisse Kreife jej’ einem Kabinett«- u-echlesi da« Wort reden, baf) wir bleie einziga Poiiiion bic wir in bem ungicich.m Spid ber Kräfte überhaupt haben, preisgeben bann muh Litze, Blatt V3. Jdfrsaxg GiehenerAnzelger General-Anzeiger für Gbnhefsen MieMDtriot: vrßhl'sch« >»b Stdeörwdtrd R. Caigt I» »leben. 5chrtMett,Ng frWftttele: 5ch»lRr«tz« 7^ Dt« RMjaMaM Stahl. 10 3u(l Unterem» 3e SrtzH* f ir—e oef «im Xif®a* trflatie fjonfon Hick«, bc merÜanifAen, brtttHben. hauyftfU IchkL. tUfleidl^e urtß belgilch»» Kegtetung Irt etn 9tnn» unter jrwt worden bei reif« ■XMerAorung taemeiltaniftfcen L « I a l- zu»,«kosten Der der .imeri ton Ischen Kegle- niee «-stehende Teiwa werde In ^wbll (tabie*. *i*bnigre erstattet »erben, dle den Keparations- Kitzln »gen entnommen werden sollen Die erbe °-Ument>(ur>a »erde noch dem 31 De*embet 1923 «SV mn Vorzugtmcht gegen aber de» ■ «llschen 8e*ilu»g«ti>ft«n «taube» Lach bleite IXitum »erde Ihnen oder ein Vorzugsrech! zu- liehe» **• l!e^errt<<^tina ter Xntwort- noten In Bonbon. ßenbctv 00 J-V (TBT'Bj »e Iren»6- 'Ische und tne belgische Knteertnote l>nd be»te le ^oveign CWte überreicht worden 61 e fllmeen »1*1 überet». Ober bü Art brr Abweichung »Iro indessen breegfte« »tillschweige« beobachtet Brüllet. «0 3ull (TB1® > Igtnrt Helft 7 heu » i « uab 3«1 Par berwtrn beute Aber bü Bewertungen TotncarH gegenüber ben belgischen Betschasler Aber Me Grunbäüg« de« ®n tourt« der belgische» Antwort. Koch der 'Beratung r-urbe der "BorUaul der belgischen Kntoon enb> aülrig sefigesqt Sie wird heute n a ch m i t - a g de« Foreign Ossi< e «ugeflellt. nnfichelich der 5rage der Kohrbesetzung hüll sich die Intoort an den früher qjrl gebe Ilten Omnb- Itr.tG, r-'4»w uei äeparammeprooten« bell* h* Nch aid der techattcheo Stadien. Nr den RabrtetN» bot OoubOT. Part« and Koe über- mIttelt wurden Ma» ist der Ansicht, bad btt bei- gische Kannen bte •nmbutige zu eiaew oasboaea- Sen Pta»« e-thdU Dori«. XX OuIL (TMK) Die belgische Kegtanang bst sich bereit erflärt, die bot Poin- öerget*ogew Beatgen Ibieberu»- u e ■ a» war Antwort Docftuaabmtn SU fron- • dl licht OTk> beigischt TUttren »erben Jwuv nach» mtttog von den beibertettigea Bvtschalstrn tm io eign Ossire übergeben werden Die Frechheit«, de» „TV. Pari«. 30 3u0 CTBTTB) Au den •rtrte- teee» e ne« ettoalgen tkobineitwechsr'« > Deatichtand Icbrelbi der .ttiijr. ®ngl deine dm Stur, Se« Äabuvtt« 4uno -nd bte "Ba- ■ung eine« aosgrsproche i ttmiM k-M'schm Mini- tlterlum« noch nicht *a wünschen Vielleicht werde dU engilsche Poliok sich ander« crtenilenen, »em Jorb b'Kbenuxm. der setzt »Uder nach "Berlin sthtenswrrt sei Seitdem vor mtHerren Monaten Ne eoollsche Siptoealk angetange» habt, do« Itabtneh Luao «u tut Urftüben um nch mil ihm zu rtrsiLadi»en habe sich die pvllttfcht Sage In Su- rotta nteht gebessert Ob diese Politik mit bem Xeichsäuizler San» enb seiaem A-tzenotinifter l ort «führt ober urtt einem anderen ÄiMnett 'Dbtbtr aatTOweuaen würden die FrtedenAsache werde bad« nicht geptnnen Deshalb erflärt der .Temps", harten wir un «erlaubt, nach neuen JJjjj: Kü—ch--- 9*t tr*“"' uni, ovezujchiagtn, bah sämtliche Gläubiger Deutsch- land« sich gemetntatn bemühten, die Bildung eine« neuen deutschen Ministerium« i u erleichtern (I) THan müllt aneebmen, das) beeartuj« Vorschläge non niemanden al« y>mtiiaeöan6n empfunden würden Wir haben auf unsere eigene Verantwortung gehandelt, und ■ i liegt infolgcöeflen teia Aniah vor. un« im Hamen der Iranzöfllchen Keglemng zu de«- .monieren. lieber bi e« brauch« man ja nur im Wert rag von Versailles zu lesen, und man wird leben, bat) Deutschland auf ®runb des § 9 Im Anhang 2 stets do« Kecht hat. sich an die Ke- laoatlomstonnniIlion zu wenden Ader noch tln- nal es mut) angenommen werden, bah dreles egitime und entgegenkommende Verfahren von temanbem al» Htnterlift empfunden wird - von temanbem, der nicht In Pari« liht. Die Ksblsozer Versammlung der Rheiuloudsverräter. «oblen8. 30. 3ulL ('»TB) In der stüdtt- 'chen Fest bolle, die von der Beiavung«behdrde für die Sonderbündler betragnaynti »eebea »«x. faeb am Svonrag nachmUuZg ctae »ot etoe 10M «hOAagrm tmb Keugiertge.i besuch« Bet - ' < WTV > Die Beuherungen der AdenddssNer zu der gestrigen JLmbgcbung der rheinischen S e p 0 r a I > st e n In Äoble.n für der »Temp«' entMlt llch einer eig-n.m Qteliungnabme weisen *- k^» !;isc Aktior.. die von den TBUlldrbebbrben unterstützt zu werden Ichten. auf wenig solider Orunblagc beruhte Di« französisch» Ktglerung legt« Wen baraul. durch eneigilche Mahn ahmen zu betonen das) Ile du'ch Mefe« Unternehmen ba« den Otndruck eines Abenteuer« erweckte, nicht kompromittiert werden trrflt« Seitdem haben untere Vertreter sich gehütet, In bu separolistilche 2thu>n llch einzz- milchtn Seldstverstckndilch hab»n wir keinerlei Stund, sie zu ersticken oder auch nur. ihr ent- ?egenzuaibeiten Wenn eines Tages die Kbein- ündei ihre "Autonomie darch'.-yen wollten und trenn es aul der Hand lügt bat bk meisten i>on ihnen auf diesem Standpunkte ständen, brauchten wir un« "her Verwirklichung eine« vollkommen der echt igtan Wunsches In dem Muhe In dem dreier Wunsch «ine kfls'ehend« Tallache wäre, nlcht zu widersetzen Aber di« Bewegung könne nur bann Au«llcht auf Srlolg haben, wenn sie völlig spon- Un sei Solang« wird fedes derartige Bemühen nur zu unnützen Komplikationen führen O« scheint, bah d lesmal Dr Dorten und seine Mttar- beiler von einer genügend groben Anzahl ihrer Landsleute unterstützt werde» Wir tonnen indessen al« völlig Kuben- stehende bk tatsächlich« Macht der Partei, die sich dem Auf .Los von "Berlin!" »ur Parole wählte, für den Augenblick nicht abschötjen Wir wollen mir ihre Bestrebungen aufmerksam verfolgen, indem wir uns sorgfältig in acht nehmen, uns dabei nicht zu kompromittieren Man darf In 8 n g la n b keinen Anlas) haben, sich oinzu- bilden, datz unsere "Regierung und chre lokalen Vertreter blefcntgen sind, dle die lepavallltisch« Politik In Szene setzen und organllkren Die Kundgebung Dr Dortens. die gerade In dem Augenblick vor sich ging, wo heikle interalliiert« Voipanölungen beginnen. Ist vielleicht nicht s,-hr opportun, denn es ist unvermeidlich, bah sie jenseits des jtinal« den ungerechtfertigten Argwohn hervorruft, den die beiden Argumente nicht zu zerstreuen in der Lage sein werden Die ,C l be r t #"" ichre bt Der Separatismus ««Iflktl ®r ist eine Mwch' ®r kann der Dache der allgemeinen Pazifizierung (') grDfce Dienste leisten D.« BerwirNichung f.'i.ies Programms tfl dazu angetan, die beängstigetd.'n Stagen unserer Sicherheit zu lösen. Ds toä c ui- verzeihlich wenn wir lernet Kus nicht beantworteten "Rehmen wir freudig diele Botschaft des Friedens und der Sm tracht auf. die wir gerade In dem Augenblick vernehme 1, wo die Diplomatie unfähig zu lein scheint, die Konflikte der Stunde zu lösen und wo bem Sg 0 i « muS der Keglerungen die Drvtz-herz 1 gkeit der Völker (!) gegenübcrgesteill werden muh Moo wird einwenben. das) da« Khemland sich durch die Annäherung nut den Keparationslasten und den Folgen de« Julommenbiuch« entziehen will. Das Ist möglich 3fl nicht da« J.tlerefk der gratze Hebel, bei Den Talen bei Sinzelaen und der Demeimchaflen? Wir wären verrückt, wein »«t unter lern Vorwaidc. daN Die jieie bei K>etnläxber nicht frei von Sgvwmus find, nicht dief« cheiegenheit ergriffen, die Frage unserer Sicherheit tnedlich zu regeln Bei Wen to llrtnet Wetzen nt Betitm. Mil Aückstch« auf tzte sortfchreitentz« Geldentwertung lst der Bezugspreis für Monat August freibleibend auf 80000 mark etaf chL LrOOerloh» feAgef echt worbe» Ger Glnzelverkaussprel« beträgt bi« aus weiteres 4000 Mark. Wir bitten höflichst darum, di« Gr- Hebung brr Bt«ug«gcb0brru durch rachlzei t igeBere l tlegu ug des Bet rag«s «u «rleichter» Vortag des (Siebener Anzeigers. Tl« E0h«c Oes Umqriffs eef den deutschru kMeschäftstrSger ie Brüssel. Part«. 30 s1uli iWTB. 1 Aacki einer Htvasm«Idunq au« Brüssel ift der Leutnant d K Mel den 2 l)» t. der den befannicn tätlichen Angriff auf den deutschen (Be- IchäftStrager Dr Köbiger beruht Hal. zu v 1 et Monaten Oefänqnis mit Straf- auffcfcub verurteilt worden Der Brüsseler Korrespondent ‘ des _T # m t> «" hemerff baiu hne llrfeif werd? stark besprochen und man sei der Ansicht, datz der Leutnant Met den Zlchrt. der mehrere Monate hindurch Gefangener der Deutschen gewesen sei und der al« erster Patroulllenosfi- zier feiner Aeglmenls fiebenmal im Armce- defehl erwähnt worden sei, In weitgehendem Matze mildernde Umstände hätten zugebllligt werden muffen Der Verurteilte lege feldst- verständlich Verwahrung ein. Ausweisungen und Misshandlungen Ludwigshafen. 30. Juli. alisten und Angehörige vatctiandifcher "Verbö"de stürmten abentx ba« Gewerkschafi«hau«. Dabei wurde ein Tleiallarbeiier |o Ichwe« verletzt, datz er noch In der Aacht starb, mehrer« andere Perlenen finö lechler verletzt worden. Diejenigen 'IWrlonen, die wegen Beteiligung an den gestrigen von der Polizei verbotenen Um- zügen und Versammlungen unter freiem Himmel von der Polizei verhaftet wurden, werden f.ch wegen Landfrledensbrachszu Der- antworten haben Hu» ßiabt und Canb. ® I «den. Öen 31 Juli 1823 -T-rr Wnr* Ü A..«.-U«J.IJ aafflrflärt. Der Mord tm Schsstenberger Wald Hal nunmehr seine Aufklärung gesunden. Der läter. besten Personalien auf Wilhelm Sauer an« Görlitz lauten, wurde am 26 b Mts In Kahl tm Kahlengntnb gegenüber Seligenstadt von einem Gendarmenewachtmelfter der Gendarmeriestation Kahl festgenommen. Die Festnahme erfolgte auf Grund der Personalbeschreibung Im Ausschreiben In "Verbindung mit der von bet Staatsanwaltschaft ermittelten Tatsache, bah am fraglichen Sonntag, dem Mordlage, ein Be "1er. auf ben ble Beschreibung patzte unb her Legitimationen auf ben Hamen Wilhelm Sauer führte, auf her Sstahe Llch Butzbach von einem Polizeibeamten angehalten worden war Der Feftgenommene würbe am verstossenen Samstag hierher übersührt und nach mehrstündigem Verhör de« Oberstaatsanwaltes Hofmann, nachdem er zuerst die Tat leugnete und beftrttt jemals In Gietzen unb Hingegenb gewesen zu sein, zu einem vollem ®eflänbnt# der- av.Iatzt. D'e Moidlui ha, yiermti ihre volle Aufklärung gefunden. Der Täter fleht feinet "Beftrafung entgegen Wiehcoer B)othe»»arktpreise am 31 Olli 1923 "Butter (56 000) dis 70 000 Mt TTbrti» 2000 Mk da« Pfund Gurken 8000 bi« 15 000 Mk ba« Stück, je nach Gröhe. Pfifferling« 15 000 Mk. Rlrtchm 16 000 Tito, H«'b«Ibeeten 15 000 Mk Stachelbeeren 5000 bis 12 000 Mk . Johannisbeeren 15 000 HO ba« Pfd. DaS Deutsche VolkSspser. 3n der Geschäftsstelle deS ,G t « h e n e r Kn- gelger«" sind für unsere bedrängten Bolls- genosfen Im Auhrgebiet unb am Khein weiter «tn- gegangen: Turnverein Leihgestern 1893 110000, Gewinn au« dem Verkauf von 6 filageler- und Kuhrpvst- farten vvn Schüler ® Habe 42500, P P 1000 Schul« zu Ober-Btlfingen 269 600, Schul« zu 6tet- bach 50000 Mk. Feuilleton. Getreue Nachbar». Dle Hoi Im deutschen "Volke Ist so grotz gewordeu, datz die Hegleruna keine Hllse mehr .elften kann und die früher so hoch entwickelt« WohlfahrtSpolittk de« Aeiche« verfagt. Desw )obere Anforderungen muffen an bi« Private lVohltätlgkeit gestellt werden, zumal e« ja "-eute viel« gibt, die ein älebermatz an dem öligen, was ben anderen fehl! Die Der- änedenen DafelnSbebingungen In den einzel- .en deutschen Gauen bringt e« mit sich, datz an nzelnen Stellen mehr geleistet wird und geleistet werden kann als an anderen. Die Gegenden mit überwiegend bäuerlicher Bevölkerung mb di« kleineren Stöbt«, in denen ein leben- -iger "Bürger,mn herrscht, sind früher zu^Avt- 11feunteraebnuingen geschritten, als di« Groh- ’äbte unb die 3nbuftriebtMrt« ®o hat man in Oldenburg den überau« glücklichen Gedan« anken der .Aachba t schas te n" gesatzl mb burchgesührl Wie -ans Schoenfeld In Aeclam« Universum" berlchsel, Hai bet oiben- urglsche Staat Leute von Hang unb Ansehen -erangezogen, die selbständig die Unterstützung tgannlercn. fielt Wochen Ift bereit« die nach» erliche Hilfe unter amtlicher Ueberwachung :.i Gang. DaS städtische Wohlfahrtsamt macht i« Pfleglinge eine« jeden "Bezirk« namhaft, mb der Wohlfahrt«psteaet oder -Pflegerin litt mit einer geeignete» Persönlichkeit ln der ?traf}< ober bem Mertel, in bem ber Pfleg- ,rfl wohni, In "Verbindung. G« wird bann in vbea Ginzels alle vereinbart, was die klein« Hotgememfchast, die sich unter Führung dieser Persönlichkeit zusarnrnentui, für den Bedurs- tigen aufmbringen Hai Der Kaufmann nimmt bann z. H. ble Zucker-, Brot- unb Gemüse- mengen In Obhut, ble sich ble Fürsoraer al« ihren "Beitrag beim eigenen Einkauf abziehen lassen. Der Gevatter Schuster nimmt die Hatenzahlungen auf ba« neue Paar Sd ufy? entgegen, ba« ber Pflegling bitter nötig braucht usw. D,e einzelnes, Geber sollen nicht wissen, wem sie ihre Hilfe zuwenden Hur bie BertrauenSpersonen.b e dle ganz« Sach? leiten, slndelngeweihi. S« liegt tari.iei.ic zarie Aück- fichmahme auf ben Unterstützten, bem man da« brüdenbe Gefühl be« B«fchenktwerbcn« ersparen will. Aber vielleicht gehl man barln zu weit. Gerabe ble persönliche Fühlungnahme mit bem Pflegling, bellen Hot ja unverschuldet unb burch ble Verhältnisse hervorgerusrn ist, bürste dem "Verhältnis erst die ^entliche Wätme und Innigkeit geben. ZeLensaflS ist der Gedanke von den .getreuen Hachbarn " bc« Katechismus, bet heute wieder, wo alle zu- lammenfteben müssen, leine besondere "Bedeutung gewinnt, möglichst weit zu verbreiten, nicht nur In den Kleinstädten und Dörfern, wo man ja dwI leichter gute Nachbarschaft hallen kann und hält, sondern auch In den Grotz» städlen „So ein« Aiesenkaserne im st.inernrn rarstandeskalten Meer . ew nni bann erst Seele unb Sinn," sagt fich.e -|eck). „Oft, ja meist weitz der eine Flurnachbar dort vom anderen nicht« al« den Hamen aus bem Türschild unb ba« Schelten heftiger Stimmen. Di« Hachbarschast liegt In bet Großstadt dem Schirmherrn, der Gute« tun will, meist viel näher al« in ben kleinen Stabten Wo« könnten ble öden, herzlosen unb erkalteten Großstädte allein durch solche Hachdarschaslen an Traulichkeit unb Beseelung gewinnen!" Shakespeare über dl« Auhrbesetzung. Di« Werke grober Dichter sind gerade Io wie bas .Buch der Bucher", die Bibel, eine ganz« Welt für fich in der sich nicht nur Vergangene«, fonbern auch Zukünftige« fpiegell Deshalb hat man öfters Dichlerworte. die lange Zeit vorher gefprvchen waren, auf Creigniffe der Gegenwart bezogen, die dadurch merkwürdig erhell! und verliest wurden Diesen Verfuch, bei einem der größten Poeten aller Zeilen Antwort auf die fchvierigen Fragen unterer Tage zu flnden. macht Smtl Ludwig bei Shakespeare, indem er foeben im Emst Howohtt-Verlag zu Berlm eine .Anthologie auf daS letzte Jahrzehnt" .Shake- fpeare über unsere Zeit" erscheinen labt Gefchickt auSgewählte Worte de« .göttlichen Will" werden Hirt zufammengestellt, um di» Vorhästnisie während de« Welttriege«, bei der Kevolution und in der adtnungflen Zeit zu beleuchten AI« dies er «igmuriigen t'tutung der Gefchehnisie unlerer Tage au« einem Dichierw.rk besten Groh» in der .ewigen Wiederkehr des Gleichen" ruht, |ei hier einige« von bem mitgeteilt, wat Ludwig bet Shakespeare über bi« Kudrb«letzung gehmbtr hat Da lt«ht am Anfang bi« Frag« aus bem .Rftnig Johann" .Von wem hast Du die groß« Vollmucht. 5rant» reich, zur Ked« mich ,u stellen auf Artikel?" Ebenfalls auS dem .Ronig Johann" stammen di« V«rs« Frankreich, hast Du mehr Blut noch zu vergeuden? Hat freien Lauf nun unirrt Kechtrt Strom? ®r wird, gehemmt burch brtnm Wiö»rflanb. ©ein Bett verlassen und in wilde, Baba Selbst Dein behchrän'end User überschwellen Wenn du fein silbeime« DeWästrr nichi Jn Frieden gleiten Iaht »um Ozean." Ernst Hingt daS Wort de« Herzog« in .Matz für Mah" an alle Uebertreter drt Kechte«' Wem Gott vertraut be« Himmel« Schwert, Der fei untadelig, ernst bewährt. Sin Muster selbst, um anzuleiten. So sestzuftohn. wie fortzuschreiten. Tltub gleiche« Matz den Fremden fehlen Sowie feinen eigenen wählen, Schande dem, der tödlich 1<6lägt Unrecht, da« er lelber hegt Au« England« Munde sind an Frankreich di« Worte Pork« in .Kichard II." gerichtet .Ich fühlte meine« Vetter« Rränfung wohl Unb strebte wa« ich könnt, ihm recht zu fchasten. Doch in fo drohenden "Dassen herzukommen. Für sich zugreisen, seinen Weg flch bahn, Aach Kecht mit Unrecht gehn e« bad nicht fein!* Von der Furchtbarkeit der Hlartecr. sprechen beredt Paulina ■ .Wintermärchen" und tSoneril im .Rönig Lear" So fragt Paulinas .Welch Martern flnnst Du jetzt. Tyrann, mir au«? Welch" Köbern? Foltern? Brennen? Schinden? Sieben 3n O«l. In Blei? Welch alt unb neue Quai Erdenkst Du mir, da jede« meiner Worte Die Kaferel Dir schürt?" Und Goneril .Fhr haltet hundert Kitter hier unb Rnappen. Sv wildes Voll, fo schwelgerisch und stech Dah unfe, Hof besteckt durch ihr« 6111 tn. Gemeiner Schenke gleicht. Schlemmen und Unzucht Stempeln ihn mehr zum Weinbau« und Bordell " .Seid Freunöe Ihr englifchen Harren,* ruft zum Schluh Bäte« in .Heinrich \ ' feinen Sno- läudern zu .veil Frtunb:, wir haben stanzostfch« Händel genug Wenn Ihr nur $u rechnen wußtet.* ft- Pb Hr V »1 UN Ultra ter N. baltm ter I e n « t o fl. reu-, RdLd- OSO 2**0 1800 2300 n« .'treten len a einer Dorf] *100 1471 ue 1123 1171 MM0«.- 4H0M.- 711163 1153 33.11 7*848 t« 1*01 1» 1M1 12S00 *'00 MX» 10500 1V50 M 1«2M ISMO V* glich« Bekanntmachung im heutigen welche Mir verweilen, tritt feiert «7*0 MM730, *4112. - 135337.0 arnvu. k — VnMpkl^aiK, ®c, ök unb Äwmlet“ unb w 3all Bori'rung dt«h«326P grlperrt Raffel,31. Juli. (DLB.) 9.30 Udr Dte ZohlberTotenbei dem »Uenbafrnunglüd hi Raienfen hatfich auf 29 erhöhe die der Tertounbelen auf 43, fron Denen 15 schwere Lerleyungen davongctra- gen haben. Die Loten find größten, teil« au» 6übbeutfd)Ianb. e«n Gebern hertzsichsten Dank! TBeQert Stabes werben in der GeIch 8 f t »Kille des ilMelteor A >»o g r« «gewimmeK I»v. Bon d«e Santzes-Aniueefitä» £etr ft pUL ftego Stint,ina. der fl<4 für da« Fach L «Witta£ tttemit unb WMM cheru rechn? , |.fini UuiDerfltät ,n habilitieren wünlchl. wird Wttwvch den 1 August 1023. mittag« 12 Ufer in k" Bei em Aale seine »Gentliche Prvbevvrlefung ^Itte über da« I^ema. »Da« natürliche 6#Rem Rassel. 31 Juli. Fug« ik letofl die Schaelldremle toanu aber nicht Der» Lindem bat) der Sug »tt g roher Geschwindigkeit auf den liehen den Zug aet- fuir S*e letzten drei Magen de« fit- Heyden Zuge« wurden ineinander geschoben unb »erfrümmert Bi« letzt morgen« 1.15 Uhr. lind 2 7 Tote, zameckt AlLn. ntr. und 25 Berichte, davon 1 1 schwer. 4500 bl« 4700. Weizen- und Aoggwckki« bi« 1900 Ml Teber» teil. ($* poetle sprechen der Zahl bi Tausenden. 1 Jt*«“-rt4t SchlachtvIehmarV. ichbeztzg» für die Iweche bei Sleuerabjugi vom dntelohn ist dor morgen ob ui seflgesetzt eorbex, ;‘3Bi ssrtcr. btt rrtnLL.gungisLtze bei $ 46 Jti. 2 «. SL ® erhSht s^lühere, siehe Xnyiy>. Bornotizen. spd. 8 t« nffetl a M. 30. ZnU. 2L11 trieb war deute wenig befriedigend Snrotoe- bellen erhielten bMc Metzger fett FlaUch **r ^rohvirhmarki war befonSer« w au«x>»rtlam Mehgern beucht, dte heben Brei« für da« Bich anlegten Dir Geldfnappheil twbteat» e« baR btc Hänger lich mit Scherf« aj fr leben stellen lallen inuMen owqegen Hortet Pcotefi e*-ben Wa.de Die Breife frieaen rapid weiter G« tpurber be. iaMt für einen .Vntner vebetchgemtcht Ochsen vollfleilchige 4V0 5000 »Nllellchige süngere 4000 bl« 4400 Bullen vvllflell füge 4200 bl« 4700. lünaere 3500 bi« 4100. gärsen a. «L he, vollficilchlge Fersen und Ruhe 4500 bis 4600 wenig gut entwickelte 84 **n unb Rühe 4000 bi« 4400. ältere Ruhe und längere wirten 4000 bU 4400 mähig genährte Rühe unb Färsen 3400 bi« 3800 gering genährt« 2500 M 3000 RA Iber feinster Qualität 5500 bi« 6000. mittlerer Quasi» tat 5000 tu« 5400 . geringerer 4200 M« 4900, Schate .3200 bi« 4600'schwel n» untre 80 Rite 5500 dte 6000 von 80 bi« 10) Rü» 6500 bi« 7000. Ober 100 Rito «800 bl« 7000 TV Preis« 0*7.0 *28925 *075*. - 6M40 18*612 fp 156*10 . *78» - *105 1835'0. , 17550. 28an so 30*23 0 1067251 1M1 ** 0 SIM.» buft rletfUen leb ja*' Der GrbchUlZoErtehr fast da« gleiche Bild wie in der twroenoen*' Loche 5>le Grundtendenz blieb b.« au' wenige Ausnahmen lest Die ^pcf-italfon fah sich Im Kmbtlck auf die wirifchaftlichc Lage veranlagt, »urückhaltend ,u lein. Bordbisltch erftreckte fich die UmluhtAitakeii auf amtlich nichtnnilerte Dar«. Bei grübe rem Gelchäfl wurden deutlche <^etrnleum mj entern Rur« mn 1600 gehandelt. Man nannte Apt. lehr lebhaft. 1300. Ben^mvior 20(K) ®ro- wag 84. Becker Stahl 1700. Becker ^phl' 1800. | juin'u x:ivpi,* 55u, rüflCTD^jüii I3W, XQnicux £vx). Uta 720. Gmelta 520, Brnwn Boveri 500 Deui'che ^txtbel«banf 290, Unterfrauten 1Q5 bU 110. Bo.i toertbefiänbiflei An leihen tnaten Ba bliche Roht.- - anleitK 4500. Dreuhilche Rai iahten »DO bi« 650 Jür Änilchwette war bte Aachfrage lehr <|r:tk Auch Scheideanstalt und Ahenanta Icharf oMie- benb Lebhalte- Delchäit war In «tehro 21®. Bergmann. Licht und Rrafl Begehrt waren L-- kvmvtivfabrck Rraufk Daggon Fuch« und PH Hofmann Auf dem Monianmn, »te fande-i alle fühlenden Pagtere «u steigenden Preisen 2tu1- nähme Berlin. 30. Juli. Börfenstimmuna»- bild Snlsprechend de« von Tag «u Taq sich stärker volttiehe.iden Alarkvertall« Pahl lich auch bei der Bewertung der v tun bet einem gleichiecktgen Anhalten der Ronnern* und Auslandsaufträge Im Droh verkehr und bet den *u «rlnheitskurlen gehand Ilen 3nbuftr cMpietm fast nur Äaufauiträee ooeiagen uw> bet wiederum stärker hervor treten de Materalmangel eine Rur*- fteiacrung In noch nie dagewesen -m Ausmgste verursachte Bei byn heutigen Katastrophen- hausfetag erster Ordnung bildeten RurssprÜngr von lODOOO bi« 1 Million bte B.-ge! und solche von 1 bi« 3 Millionen bei den schwere» Pa- Pieren keine Seltenheit, den höchsten ©tonb er- reichten sir mit 4.5 513 5.5 P.u»-nt bei Siemen« u Halste. Bochumer Suststahl und Deutfch-Lu emburger R tr fte , e u g -' u it« 103 000 Pr> A'Mt waren nur Derein^ii An'a tg- l.chc Rur«- nbuhen in eitrigen wenigen Pavteren wurden später Aumetsl wieder ourgegltchen Auch bei Balutgimvieren traten mit we"ig"n Ausnahmen grofK Rur-stetgerangen ein Heimlich- Renten traten unverändert fest Aach Drledigung be-J kosten Raufanbrangfl wurde da« Geschäft ruhiger Dte Rurle erfuhren ,edoch zumeist wettere Steigerungen wenn auch hin und w eder bte höchsten SptWm nicht aufrecht er hatten werden konnten Die Devisenpreise wurden in Anpallung an die im AuSlande eingetmcne Markverschlechteruna bei ,,emlich unveränderten Zute.lungen erneut scharf höher gesetzt Für Ra sie, ndu't neuere ergaben hdj bei häufigen Tteparlterungen glelchfall« lehr erhebliche Rurssteigerungen Stand des Dollars: sämtlich« Ttetternna d»m 30. Jnll) Stanffurt a. TH. 1 097 250 — 1 102 750. Frankfurter ♦e»ff«wm*rfL tTillgraphlsch« 2US,abl»M»» gBttter>*re**(M9 für Mittwoch Westwind. Heern, mächtg warm, n be* u*d*#tonbtyr regnerllchen reich b i e bediagung«lose Unter« stühung Belgien« verloren hab« Dtt F.age we.de jetzt auf da« Problem her ia^zr- aJlhrrten Schulden und d^r Schulden an Atzteftto her au «laufen wofür "Mflien kein Interelle habe 34 ©erbe al« sicher angenommen bah Potnrarö tu (einer Antwort an London England erluchs, end- gülUg zu sagen, welchen Betrag e« von Deutsch« tand erwarte und ob e« au« die interallUerten Schulden verzichten wolle oder nlcht Uuf«n «tnH Segelboote«. Thun. 30 3ull (TBTB I Beim Berfv^ eta Segelboot beim Heranmihen eine« Gewttchr« Au wrantei-n. kam der Mast bei Boote« mit einer übet den Set gezogenen Hochspaa. nung«le>tung in Berührung. Die drei Unionen de« B^ote« werden in pte Üuft geschleudert und fielen in der A2H« de« Ufer« rot in« Maller Acht Bergleute durch «tat Grpteftem gutttet. London. 30 3uIL (MrB > Bach einer Meldung au« Sla «aow wurden In einem Berawerk RlNyth acht Mann durch eine 3 f p Id 11 o n getötet- •en Dte »ihlreichen 3uW« fvlgl« den Inter« en- gesangvereins unter Leitung von Lehrer Trink» aus von hier bet. (3n einem Teil der Auflage wlebechott.) Su glaub dräMtzt eef luteect London 30. 3ult »er dtP^M» ,114 c- Rorrdpcnbcnt be« .Dasltz letegrapr schreib' Der französische» unb belailchcn Jteate» nrng lei zu verstehen gegeben trrorben. bad das biiltfche Ra bi ne it ihie Antwort sobald als möglich ei warte, spätestens in b:efen Tagen, bannt fic mich vor bei Parlamenisdeäatte wegen ber batu abtugebenben mtnisteriellen Dtklärutzg geprüft weiden könnten Paris. 30 (lull (MDB) Der Brülleter Beilch erfiailer ber .HeuDorf Tribüne' berichtete auf T.unb einer lorg'iltloen Aundfrage 2a all-n Rieiten der Be"öld'iung laste sch s«ll- (irJcn. txifl einem belgischen Ministerium, welches die Audi Politik ansgeoen würde, von der Menge, die aus lentinwr üe.i und politilchen Gründen den Sieg tm Auhrgeblei verlange, ebne auch nur den Beriuch zu machen, byi Merl eine« Steges *u überschlagen, a m nächst en T.agedle Fe n» fier eingelchlaaen würden, auch würde dir Mehrbelt bleiet Rabineits sofori zull umn» > brechen DaS Aelulta, des Auhrkckinpfes tzchx. baft m den ersten fünf Monate» des ^pbrer IÄ2 Belgien von Deutschland I 295OCX) Tonnen Rette. • rrrch B, au < äv hi pi erva L ten ha bc -)u M fünf Monaten der Auhrbetetzuno dagegen uex 260 QDO Tonnen 3« ":len noch gtpbe Meng« neu Waren befchlagnahml worden, aber fte taM nicht htnausgeb-acht werden aus Furch«, den W# gischen Binnen- unb Austenhandet am schädig» Die Auseinandersetzungen tuMerhald star London. 30 Zull (MTB., Dte .TtwT vermittelt bah b<« Parlamentsdebatte über bte Audi- und Aeparationssrag« am Donnerstag Itatlsindrn werd« Der Pariser Denchte?stalter der .Mornlng Post' schreibt •• e*e>trrii fließe«. t 914 30 31U- «bte Seiet von eigenem Tteta war die Wimpelweihe der h,esl- aen «vg l Mädchenvereinigung 3n rtnem Aeftavttasdieust tn ber groben Ma men sm is» 7,,che ttwrb» nach teteriichem Psalmengebe' der Dimpel am Altar tm Schmucke vieler Rer*en und Blumen von dem Leiter der Bereinigung Pfarrer Lchorlemmer. «weiht Die Festansprache hielt imhan« O«n * Die Bereinigung von Hiebet- Brisia«n. Wteseck. tzungen. »irften. Lollar. Alun- ,, vbera. Aldda. Walternhausen unb dte 2ml- uraer RlosterNnder beteiligten sich an ber Seiet Ai den Gotteüdtevsl schlod lud dn fröhliche« >m«aädchensesi an mit Liedern. Dedichtoortra- atn BoNstüvtzen und einer Ansprache be« Rrtte- terbandsvorlltzenden Pfr Beytlch-Münzen- hera. Wne Feftkvllekte im Gottesdienst und eine Sammlung beim Fest gab reiche Beiträge für d.e ikgensortche Arbeit unter den «vgl Mädchen be# Lo »dorf. 30 3uIL Unser dies jäh- -tgesMislivnsfast konnte gesteiu nich^ Bit t-rabsicht. auf dem bisherigen Platze un "Salbe aboebolten werden, sondern mufjte in der Rirche - « I c .1 nnin:.u. -m 1 r K - r .Uni. kN'» «in jo «1071, 01200 8*1*0 1007 0 Üh»mr türft“** »TUdnhail ...... Wt>b«il Wemew...... 3<0u4 Vua>« f sprich« Mnltüi...... C*mM1>nilM.......... t'.rir'1trhn;r 6l«tron ... f>*®l«r Xartnwrfr ... dklivr tk'iuno ...... 4lui|«i*iv'rk......... 6rrtr Kieper...... Tolmlrr IDototm....... Ofnfiqrnftorbi ...... ■p.raum......... . . . MriallaetrNichoti Stonthm C»utlobril 6*n <.*»rl ..... .^zOfloM »ottbel äebehaupt-11. Mai«. 2a Plata, [rxo Berim 1750 bis 1800 (left). Weizenmehl (100 RUxi 6000 bi« 6600 'fest). Aoggeamehl 1100 Rilol 4000 ins 4600 lieft). Wei^entlrie 900 bis 950 lieft). Avagcnllete 900 bis 950 lieft,. Aap« 2230 bte'2K>0 (left) BiNotiaerbl« 2300 bi« 2700. Heine Srb>eu 2000 bis 2400. Aauhfutter Weiten- unb Aoggenstroh. drahtged 87 bl- 90. Hatersttoh. diahtgepr 75 bi» 79. Stroh. firo6feUgcb 85 bte 90. Langst roh. geb 60 bte 64. Surfenbeu. gut. gesund und trocken, alte« 57 btzs 62. neu^4 52 ots 57. alle Auchmahd 52 bl« 54. (|Me Preise entsprechen der ^ibl In Taufenden u»d gelten, wo fein änderns Sewichi genanm ist, für 50 Rita.) Stenffwrter Getrelded-efe Fra n kf ur t a M. 30 Quft. Bei nur ganz gering em Angebot und äusserster ^ir^d* Haltung war die Stimmung der heutigen ®e» trmdebörie fest Die andauernde Geldknappheit hemmt den Berteht ßlärtere Aachfrage trat für Weizen hervor Aogg^n ist leichter erhältlich Gerste wl-d hoch Ui ben Forderungen aehalteo Hafer findet aus Räufe der Aährmlttellabriken lchlanle Ausnahme Start Hl txc Aachfrage nach Weizenmehl bei lehr friter Stimmung Apggen- niehl ift leichter erhältlich Futtermittel Unb begebt! Ss no-,orten ,e 100 Rite Seiten. Wetter- auei *300 bte 4500. B.oggen 3400 bi« 3600. J5rau- gerste 33D0 bte 3500. Hafer, ml 2800 bte 3100. Tn.,^»rrw4it Ulk') Shciial 0 6300 bte 6.00 bei T7 «Bit ESIK RSü fVlt ynr‘ fcflgeftellt worden Der Lolomotivfubeer unh der Heizer des aullahrenden ejuge« find mit einem Aetvenchock da von gekommen Dl« Ausräumung« atbcVcn sind in vollem Dange Zwei Hillszuqe find an Orl und 6leite Dier Aerzt« bemühen sich um bie Tterlchten Fetner ist Sanität«- petfvnal für dte Hilfeleistung?' unb Feuerwehr aus be Beilctzte,i werden tt Londer- zügen zu den RI int ten tn Döttingen überführt, wo ntl» Bo r bcrr i tun gen getroftan sind schiebt alles, um dm Bei letzten helfend Aut Sete au sleheo Die Feststelluag der Personalien der Teten ift tm Dange Der Materiallchaden ist bedeutend Der Poll- unb, Packwageo bc« D-3ug«6 sind lind gespeirt. '•. 7ru '± »««ptnBinlr r. *n»«cr.lrtlB I ,• Tkirde, N X* anülti*u«i«tri*eh Mixir 8"6 Irtwi-eenf ans« ur» WutoeolMet «unch« PibI -u ich« UertlaiMenf . i'*1 ‘awxT ,W'D' *° VniBlbret'A* Crrb'theet C«* r«ich*ich* «HWuextafi W'Udant ....., Vaäaarr •«! worum ist 5eurio aOte an*trta hau»« baltfeifen überlegen: tMI Inril M, 9*r*t »*»< «-«tt*» tmd Im Sedraach »Ul fMrfaeut ift- | la ßflllelet 2 144 067 4-' 141 063 766 MO I M6UUUOOO - Übertrag auf neue Rechnung 60 000 000 - 100000000 - 5283 641 70 «>881 645 077 67 61491) „.SD Maine 35 (öeltl Silin). Seniljt. 1171. 120000000 - 150000000 13 123042337 02 Liebigshöhe B Donnerstag, den 2. Aug, abends 8 Uhr W S«att Aorten Donnerstag, den 2. KZWUMM Verlobte locht. 05216 Gießen Staffelde | Kaufgesuche iem D Ihre Vennählung geben bekannt Gießen, 31. Jul: 1923 Ketten. 5164V Lichtspielhaus, Bahnhofstr.34 Mbl. 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Dexember 1922*) Verkäuie | 15 Weber Dld dtrn. oretStv nbzu». 3dtr. tlnfl.iL lX>23lia d B A. m. 3»ettts Blatt «ittztitu Anzeiger |Hen«aler- 6ffentlid)te 'Befanntmadiung. betr. 21 f n Ö c - rungde«tz462bs2deaEinkommen- st« ne r g « s« Y « S und die Oleubctpcr- tung der Sachbezüge ab 1.21uguft 1923 sei MksvnderS aufmerksam gemacht mit dem Hinweis, baft für die land- und sorstwirtschaft- heften Deputate besondere Wertsay? belieben, die bei den Finanzämtern zu erfahren sind Zur Erläuterung des Steuerabzuges ab 18. 1923 diene das nachstehende Beispiele Bel voller Verpflegung. einschließlich Wohnung, Hrizung und Beleuchtung, berechnet sich der Steuerabzug vom 1. August 1923 ab wie folgt a) bei einer weiblichen Hausangestellten mit einem Barlohn von monatlich 200000 ant: Barlohn im Monat 200 000 Mt Geldwert der freien Station 960 000 Mk Zusammen 1 160 000 Mk. Hiervon ab 10 v. H 116 000 Mk. Ottyonhrntex. 4 Da« gelegentlich der die«jährigen S««l- i tu gwelt bewerbe auf der Waslerkuppe ftattfin« dende volkstümliche Ahönturnen wirb nicht am 5 August wie wir ursprünglich mitteilten. fonbern am 12 August abgebalten. Die Wettkämpfe erstrecken sich für a k I i ve Tu t • ne r auf 100-Meter-vauf. 16- 12 Sek Wetv- fprung *--6 Meter. Äugelltoften 20 SDfb 5—9 Meter Ballweilwurs 46 85 Meter Jur 3 6g • linge 100-Meler-vauf 17 13 ©et. Jhigeibo- ften 10 Dfb 6.50 10.50 Meter. Weilsprung 3L0 bi« 5 50 Meter grauen 50-Meter-Lauf 9*/, bi« 7' , Sek. Rugelbohen 10 Pfd 3—7 Met«, Hochsprung 0,75-125 Meter Knaben 100 Meler-Lauf 19- 15 Sek Meitfprung 2 -4 Me. ter. Rugelftoften 5 PW V 7 Meter «Bähere Angaben erfolgen noch im Anzeigenteil unsere» BlatleS 1 Deutsche Meisterschaften he Aadsport. Born 4 bl« 12 August findet in Leipzig btt 40 Bundeftag des .Bundes Deutsch« Aabiaorer' statt Bei dieser Gelegenheit werden die .Deutschen Meisterschaflen", die ber Aad'Port zu vergeben hat ausgetragen Der (Siebener AaMahrerverein I8N c V Hal sich durch leine diesiährigen Erfolge bei den (Sau- und Sreismelsterschisten dazu qualifiziert im Mannschaftsfahren über 100 Ällo- meler. 6« Runftreigen. fowie ler Streckenfahren an den Endkümvsen um die deutsche Meisterschaft tevlnebmen zu können Die Straftenrennmaimlchaft .iDaumeister tm Mannschaftsfahren über 103 Kilometer" wirb am Samstag 4 August, in dieser Konkurrenz um die Meisterschaft von Deutschland starten. Die schäft ist gut eintrainiert, erring II ■ doch bereit« bie Gaumeillerfch-if' in der iSau-Aekordzeit von 3 Std 5 Min - n Aeisend f.kte und trotzdem ein Rohrer, als die Mannschaft nur noch mit Pier Mann zusammen war zweimal das Pedal verlor Aoch 12 Äilom.ter vor dem Ziel bekam ein anderer Fahr« 5inlerreifenMfcti und fuhr Aachdem der ötubenterdng den Mitarbeitern unb den BerwaltungsratSmilgliedern der WiN- ichast«HUfe den Dank ausgesprochen hatte, betonte Diplomingenieur ® n o ( o f f. bah die Wlrtschalt«- histe nicht Selbstzweck lein dürfe, sondern eine besondere Art der Verwirklichung eine« positiven nationalen völkischen Debattiert« lebt mü'fe. 3m Anschluh an die Quaatzfchen Au«lührungen bedauerte er die 2cilnabmlofigleit de« Staate«, ber biShe. erst 4.5 Miil acben d« Wirtschaft«hilft zur Dersügung gestellt habe, denn da« Prinzip ber Selbsthilfe und der 2lu«land^hilte darf nicht überspannt werden Sv müsse studentische Wirt- schastSarbeit keine Düte, sondern eine geistige Forderung an da« deutsche Volk fein Da« Wirtschaftliche bart niemals Mittelpunkt studentischer Arbeit fein, sonst muh der Deist notleiden S« schloh sich tdavan noch eine ausführliche Au«sprache. als deren Ärg.bni« eine enge Zusammenarbe 1 zw.sche > de Ctub?rt n'chaft unb d« Wittfchaftshilf: zu betrachten ist. Dieses Er- getnri« ist zu einem guten Teil auf ba« vermll- tifnbe Eingreifen de« Prof $) e b e m a n n-Ckna zurückzu führen In innerer Fortsetzung Meier Wirtschaft«- fragen begann Me Aachmitlagsfitzung mit ein« 2üi«eTnnnb:rfe?ung von Pro!. Brauer- Ra ls- ruhe über .Stuben! unb Arbeiter Ausgehend von ber Votwendigftft der •Sinlgkll formulierte « den Unterfch.ed zwilchen Student und Arbeiter dahin, bah der Ötubcnl gern d« Be> gangen he! luwcnd.t unb der Arbeiter ber Zukunft Dabei gib! eS Stuben ton. denen die Vergangenheit über Segen ran unb Zu'unst gehl, eine zweite iS nippe. b;e beruflich M Bergungen- ' Die hiesigen Danken herdffenf- Heften Im Inseratenteil unsere« heutigen Blat- teSeine Aufforderung an ihre .Kundschaft, festverzinsliche Wertpapiere au« den Wertparier- depots herauszunehmen, da bei der fortge- > 11 , ch ^Der ® ef Hier s V meine am vergangenen Sonniag beim Schwiminiest be« 3 » OS WeNlai 5r?h stark.-. Ronfii rcu au« Frank- h;,:. 3i:,iib.i4; ulw. rakr :Lal: 0 l?lg< ’-eigcuni Di.- Babulange betrug 1. Dieter a « ■ ■> c gcu-ami bas 2 2 ’orbnift- •ct’rimmcn 18 Bahnen . in I TM1 i 52 Sek ® a e b- I c r wurde im Zuni^r-S-- e'chr-imrnen |r Bahnen> Zweiter ,n 1.15 Ji n D . Zunfor- Zretst:i staffel 3 . 4 TSühnrn rourbe v»> be1 )!iamild>ift ® ich 'n 1 'm in. 8 Sek Am Soimxig. den 12 Aiigust 1923 ftndet ein Alub-ireifanu'i «ege u SB Mornus-offenbach in Osienöich. unb am im eiujuii ein niuujuni- famof araen Emnachl-FrankiuN in wannurt jirr Slädtekampf gegen Wetzlar»®testen am 26 August zum Auftrag heft durchforscht. Dte dritte und grdftte ®rupp* will au« ber Bergangenheit für Gegenwart und Zukunft Jtrrwn und Ätnft und Anregung unb Atchkung au« ihr schöpfen Auch bei der Arveiter- schof: enUpring; d < überwiegende Zu fünfte bet Pachtung verfchiedenen Motiven Dieser Degen-ad be- Mngt noch keine unüberbrückbare ÄluH. wie ber Weltkrieg und letzt der Auhrkamps beweisen, wo ba« überzeugende Aaticmalgesühl Nch zeigte kn« auch tm Arbeiter lebt Diele« Italtonalgefübl ist die wichtigste ®emeinsamkeit Die Jugendbewegung bat hier anknüpsend mit der beruhten Annäherung begonnen llnb wiederum ist bic Ai- b.itctjugenb hier zuerst entiegcnt mm en Fällt erst Aatlonalrckmu« und Formalismus. *D llnbci 'ich Mensch zu Mensch 3n der Studenicn'chast ist e« nächst der Zugendbcwegung ber Werkstudent, der diese menschliche Demeinlchuf: herstellt unb nach ktben öe.len vermittelt Um aMr den We,, zum Aläeuei zu iuünn. mu<> |ivx> wahrhaftige Herzensbildung an eignen Jn dem Streben da«ch liegt Me Hoftnung für den Inneren Aufbau ber Volksgemeinschaft W>r wollen die Schwätzer schwätzen lai'm wollen zu'ammen arbeiten. zusammen ichaflen' Der Xag jurbe beschlossen durch ein fein- geletzte« Äolleg über .Student und Preise' von Pros. Lic Rapp - Freiburg l Br Würzburg. 29 Juli Der letzte Tag be« Stubenlenhige« brachte Au«schuhbe- richte und eine Generaldebatte Vachdem die Wirllchaftsfvagen abge1d)lrlien waren, wurde gegen die Detmolder Dvkt orpromot i- on«beftrebungen vorzugehen beschlossen S« folgte der ®eschäfl«bericht de« Vorstande« dem u a. eine Erklärung ber Dechniichen Hochschule über Eingriffe der sachsilchen Veaierung In die «oallhon«frtibeli und HnchschuUrethei ber sächsischen Studenten sich anschlnh Der neue Vor- stand der Deutschen Studentenschaft fetzt f'ch zusammen au« den Herren Fritsch- Vreolau. Adamheit-rharlottenburg unb »ubfuh- Braunschweig Weitere Sieger ht München. Ar oldorf. 30 3uli An dem bie«iähria« 13 Deutlichen Turnfest in München beteiligte l'ch ber Strofborfer Durnverein mit 30 s ei ne r Mitglieder Die von dem Verein gestellte Musterriege am Barren wurde mii der Bote lehr gut" bewerte' Bad-Vauheim 30 3ull Von ber Turnern. Me ber lumnetein 1863 zum 13. Deut- Idjen Durnfell nach München entsandte, kehrten Albert Aichler (Fünskampft und Wilh He- ne iVeunkamvl ber Alteni al« Sieger heim 21 Al « Ield. 30 3ull. Turner Han« Thöl, ein geborener siebener jetzt Mitglied untere« Turnverein«, wurde in München im Zwölftzimpf Sieger vor dem Verteidiger de« Wanderpreise«. Tode Leun. Viedershauien und der zweiten Viannschaft v 1900 Letztere hielt 'ich. obwohl Ile fast au«- Ichliebilch au« Zuaendlichen bestand, recht wacker Die 100 Meter offen, die von 20 Mami bestritten wurden, lieft sich A Fischer, »um ersten Mate wieder startend, nicht nehmen Zell I I. Sek Dicht aul folgten fein »lubtomerab Aug Mallen- fei« und Bender Leun in totem Jtowten Auch konnten die siebener den r die 4mal hundert Meierstaffel ousgcletzlen Prei« mit noch Houle nehmen 3n der Besetzung örumer, Wallenfei«. Vanglon und '** F'schcr wurden die Gruner die bei den 3 Aahonakn be« S S 1900 ihre gute B-Älafte bewiefen. in ziemlich überlegener Manier ubqeferligt Die errungenen Preise find im Schubh-'u» Aeih auegoftrllt Sehwftnmfesl 3 « 05 Wetzl«. kftrlrtenm ®eldentwertung die Benvaltung«- 1 Unkosten zu grob getovrden Und kleine Barguthaben sollen au« demselben ®runöc und Im eigenen Interesse der Inhaber ebenfalls abgehoben tverden. Landkreis Wiegen. Ober-Befslngen. 30 3ull Für do« 1 heutige V 0 l ? « 0 pfer lammellen d>e Schuler zu Ober-Vellingen den 'Betrag von 2 69600 Mark, welcher bet Sammelstelle be« Eichener Anzeiger« übermittelt wurde ®tur!cnbnrfi und «heinhesicn. rm. Darmstadt. 29. Zul, Sieben. hundert Auhrkinder sind am Sambia,1 abend hier eing«troffen, die durch die 'S):- schäftSslelle des Bauernbunde« an Lanbwlr.e im voenmalD und Der öerglirafie zur Iter- tedung kamen Vachdem am Frefta, über 300 Eisenbahner au« Alzey und Mm» aebung hier einaelroffen lind, wurde» am Samfltag wieder 120Sisendah"er au« Mainz und Der Umgebung vorn gleicher Schick- sal getroffen 2luS Doddelau wurde au«, gewiesen. Bürgermeister Hartung, weil er die H:rau«gabe eine« Verzeichnisse« der ®cboelau wohnenden Eiseitbahner ablehnte. aus Heideshelm wurden auSgewielen Oberregterung«r 11 a. D RIop«. Zabrlkant Wegener und Fabrikant Schneider, an- scheinend al« Sanktion für angebliche Belasti. gunq ber französischen Besayiiug durch die Bevölkerung von H.'>beSheim rm. Darmstadt. 29. Zull. Schwere« Leid ist über eine Familie bcremgcbrorteii. Die j.M zur Bewachung ihre« kürzlich erworbenen 2.'nwescn« in der Klappacher Strafte einer. H 0 fhun-d anschaffte Wiederhol spielte dieser Tage da« etwa drei Zähre alte Söhn- dxn Im Hafe mit dem Hund, al« die Familie plötzlich durch furchtbare« Geschrei aufmerksam wurde und feststellen muhte, dah der Hand das Äinb durch starke Bisse am Kopf und Äftrper schwer verletzt hat, so dah wahrschein, lieft da« eine Auge verloren Ist Kreis Wetzlar. . Wiftmar. 30 Zull. Werkmeister Lud- wig Schwalb, ein geborener Wiesecker. blickt am 1 August auf eine 2 5jährige Tätig- feit in ber hiefrgen Filiale ber Firma Vinn & Tl 0 0 « zurück Hesfen'Rafiao. ' W a l b e stand weiter- äesührt trtrb. solange franzöillche Truppen da« Tkuhrgebiet besetzt halten Die deutsche Stuben tenschaft gel'bt alle« zu tun. was In ihren tkrstften stehl um den 2kdwehrlampf der rheinisch- mestfälllchen Bevölken.ng zu stützer. und zu härten Die deutsche Studentenschaft richtet an 5a« ganze deutsche Volk die dring- 11 ch« Vkatznung. in ernsterStunde Sin- I mütlflfeit z u wahren und alle Par» , | n n n 1 11 h c r /t « I I • n ^hwwi » I würde da« zunichte machen wa« durch den Opser- iinn der rheinisch-westsällfchen Bevölkerung unb be« ganzen deutschen Dolle« In einer hallnähri- aen furchtbaren 2eibm«jmt erreicht wurde" Dehe> mm t Dr O u a a tz - Offen. M d A. ging in seinem Vortrag, der ba# Thema be# ganzen Jage« .Volk Staat Student" borvnil- «eiglt. von der wirtschaftlichen Vvt au«. Me in erster Linie Me Kulturschichten trifft, unb kam ui der Forderung bah bie Faktoren, Me die Hotenprrfle und Me wirtschaftliche Potenz in ber Hand haben. Me freien Hochschulen und Mt teeien Studentenfchaslen wirtschaftlich stützen, nicht rl« Al moten sondern im Bah men der zwlvgen- ben StaalSnotwenMgkrit. die auf da« Gedeihen ber treten Wissenschaft angewiesen ist. wenn Deutschland em Aulhirftaat Meiden soll Anderer, fett« muh der Staat llch zum Träger der Ont- taätmg machen. Me Me Armut fh>U trägt unb nur rtn noch lebendigere« Pflichtgefühl weckt unb vor ayem bei der akademischen Zugenb 0« folgte der von Assessor Schairer er- stattete Bericht der W i r k l ch a f t « h i l s e der deutschen Studentenschaft. Me al« Zen- rraltmganifahDn in engster Fühlung mit allen WirtschaftSkreisen mit 43 selbständigen rechtsfähigen Wirtschaftskörpern der ge'amten Studentenschaft w>rtschasiliche Unterstützung ange- beiden läftt. Daneben steht letbflänMg bie Da r- lehnskaf fe ber brutschen Studenten'chaft Die imfal1erti)(le Arbeit ist Me Otubenlenlpei- fung, Me im vergangenen Semester täglich von 35 000 Hochfchül rn auogenüht ttnnb? bei einem um Moei Drille! hinter dem normal zurückstehenMn Prei« 3n Zusommenhang bamit stehl Me Woh- nung«füriorgc Da« »weite Hauptgebiet ist dir Bedarfsdeckung. Me belonter« bei der Bücherbeschassung auf Schwierig! iten tobt Sine umsassenbe Ausgabe ist Me Vermillelung von 8r»erb«a rbeiten. chie für runb 70 Proz aller fttubenten erforderlich ist. Veuerdlna« ist and) Me Möglich^-st ber to e r l be ft ä n b I g e n Anlage von örlpamiffen ber S udeisten geschaffen worden Der Vebner gedachte auch dankbar der Unterstützung. Me von amerikanischen, schweizerischen unb schwedischen Freunden und vom Papst gewährt wurden und der tatkräftigen Mithilfe der Landwirtschaft unb Industrie. b) Bel einem Hauslehrer mit einem Barlohn von monatlick) 3000 000 Mk Bar lohn im Monat 3 000 000 Mk Geldwert der freien Station I 600 000 Mk. Zusammen 4 600 000 Mk. Hiervon ab 10 v. H 460000 Mk. Dk Wunden oon^oppoL Roman von 2 rturBrauIcw etter. 18. Forifetzung. (aiacbbrud »erbot») Sndtich aber muhte c« bwt> fein. 2or ^-cbn. »en ber für seinen jungen rührender Weift besorgt »ar flanb ,che Minuten mu dem Badelaken und CBa mantel bereit, und trenn er au4 nijt ragte, dem ba brau’--u. ber f'ch mit fo llcfttbaran ®nt Süden in den b.-if" zulammensturzenben ötnabeln tummelte, irgendwelche 3--u£n geben 0 m-rift man ,im doch etne «ew. ft Sorge an, wenn zu weil i.n bie brodelnden wild A^ckipiteno^n Gilchlmaslen hinaus ragte und such felbst durch da« berrit« ztrei'nal gegebene Hornf.gnal nicht ab- fdji ^(ll^’crr sind beute aber ’ebr> lange drauf-en gcr'iebci’ Ä ^KiM^^TOandk Wetter haben tri. hier no* £T mal f< li cs wftft'.ch ganz gefährlich au« and oer Wachter moli.c schon ".um brüten , ,Wav bei Aichtdesolgung meine schweret « strafung leitens des a ' rengen Herrn ^detnfpek tort rrwmogl'ch meine Auewrllung aas dem Bade nach E A.cl”. würde Aber es war zu fchän drauheii. un> es tut einem fo not- c mal Me böfen Gedanken au« Herz und Htm soN gespült werden'' , , ,-, Der Herr ®r.il haben doch fern- boten De- ^"^Ach. mein Zunge, wenn du wüfttest' Böte ®eban(en und allerlei and eres , r _chn. . daft bet Her- Gras Sorgen haben, ba« höbe ich wähl gernertL C-jrtibcr 'ab den Zunge.-, an Gr hatte immer WfMgefallen an tbm geTunfccn. D ese treue Teil- nahmt, die schlichte Art. in ber er sie funbgab. taten ihm wähl- Hast du meinen alten Herrn nicht gesehen. Dor r Br wuftle. er konnte mit dem Zungen in vertraullch-gemütl chem Ton spreHcrn Der würde die Grenze me überschreiten, die Formen stet« bewahren. .Der Herr ®raf sind heute n-ch nicht hier- gewesen." ..... .Da« Weller mag ihm zu tnüfl gewe'en fein. ’ Der Herr Graf Heben sonst den Sturm am meisten B« kann ihm gar nicht toll genug fein" .Dann kommt er vielle.cht noch 2lls ich au« bem Haute ging, war alle« still bei ihm Du kannst mich in ber Zelle frottieren Btn Luftbad ist heute kein Vergnügen." AI« Dunther in fein Fr>- ' .-nheim zurück- kehrie fragte er da« ZimmermöLchm. ob fein Vater noch oben auf feiner 6uibr wäre. Das Mädchen fah ihn mit einem erstaunten Blicke an Der Herr Graf find doch verreist " ’ .Verreist r .Za. wissen denn da« der Herr Graf gar nicht? Beste in abend, e« mochte fo um halb neun sein kamen der Herr Graf mit einem Dienst- mann hier an unb liehen fern Bepack, ba« schon ft, unb fertig gepackt war. auf den Bahnsteig schäften." Da fielen die Schuppen von Buntbcr# Augen. Deshalb alte hatte er gestern so oft nach der Uhr gesehen unb war den ganzen Abend m einer b grohen Unruhe . Ader wohin konnte er gereist sein? . Unb fo plötzlich' Hab ohne bas geringste getagt zu haben .Ach ja der Herr Draf haben einen Bries an den Herrn S>bn abgegeben, der sollte ihm aber erf| le« Mittag« Überrest werden. Ich glaube, da« Fräulein hat ihn auf den Schreidnfch >ben gelegt" Dumher fing Me Treppen hinauf, fand In feinem Zimmer einen Brief feine« Baler« mit den ihm eigenen stolzen Zügen und la« .Mein lieber Zunge Du konntest deinen Vater nie alt genug machen und riebst ihm feine fechsuiidviei^ig s> beharrlich unter die Vafe, bah er Ichliestlich selber an sie glaubte Aber zum Kuckuck, so alt und lebensmüde ist er doch nicht gkworbeii. um sich begraben zu lassen - fei e« auch in ber behag'ichsten She mit der besten Frau der Well. Vein, mem Zunge, ich kann noch nicht in den qo[benen Ääfig, ich mun die Schwingen regen, so lange sie rwch ein bihchetn Schernngftaft haben .Carpe biem", da« war meine Losung. Ze älter man wird, um b mehr hat man die Pflicht, sich jung zu erhalten. Auch an Frau vm Aochow habe ich geschrieben unb mich zu rechtsenigen gesucht, wenn ba« überhaupt möglich ist. Sie wirb mich nicht verstehen. Ich verarge e« ihr nicht. Zeder muft die Folgen seine« Tun» allein tragen ich habe schon schwerere auf mich genommen unb lerne mich auch mit ihnen ab)ufinbeit Auch bu wirst meine Handlung verurteilen. Du mufrl es Aber ich habe manchmal da« Befühl, als wärst bu dem Verständnis für deinen Vater nicht fo ganz ferne orte bie anderen, wenn du auch glücklicherweise seine Anlagen nicht geerbt hast, sondern mehr deiner Muller gleichst Ich mache jetzt metec Veile mu Fräulein Flemmiiibem llek >iftoer» testen Deschövl. das mir bi«her auf meinen Wanderungen durch biete arm.- Trde begegnet ist Sie tritt ihre neue Stellung erst nach einigen Wochen an Wo ich dann bleibe, weift ch njeft nicht Zebenfalls wirst du mich fo bald nicht Wiedersehen. 21 brr wenn ch einmal flügellahm geworden, was hoffentlich n cht fo halb geschehen wird, tozift ich den Wink l, in den ich mich verkriechen kann. Dann komme ich zu dir Bi« dahin lebe wohl, mein Zuncte Denke nicht zu schlecht Din beinern Vater, dessen einzige B:ruhi- gung ist. bafj er dich auf beinern herrlichen Besitze gut gebirgen weift" Tine lange IDeile saft Gunther wie festgewurzelt auf feinem Platze Allerlei Gedanken fliegen in ihm auf und nieder, schwere traurige Der Biief war te;ncn Händen entfallen und lag auf dem 'len Perferteppich vor feinem Schreib- tllch - Dann war dir Stunde für da« Mittagessen gekommen Tr durfte Frau von Aochow und Inge nicht warten lassen, fo furchtbar ,hm auch der Gedanke war. ihnen jetzt zu begegnen. S> raffte er sich auf. kleidete sich langsam um und oegab fich in das Kurhaus ®r fand Inge allein am Tisch Frau Pm 2lochvw halte sich da« Sfsen auf ihrer Stube anrichlen lasten Cie begrüftte ihn in der alten Weile Al« wäre nscht da« geringste geschehen Sollte sie noch ahnungfto« sein? Aber sie tat ferne Frage nach feinem Vater Da war ihm Car. haft Jte aür» touftte (Fortsetzung folgt) Nachdem die gesetzlichen Bsstrmrmmgen über den Depotzwang aufgehoben find, sehen sich die unterzeichnelen Bansten infolge der fortgeschrittenen Geld- enlwektung und mit Nticksichl auf 5ie mit der Verwaltung von Wertpapieren verbundenen autzerordentlichen U.Loslea gezwungen, ihre Kundschofl zu ersuchen, festverzinsliche« TBeripcptere aus den Wertpapierdepots herausrunehmen. In denjenigen Fällen, in denen dieser Bitte nicht entsprochen wird, werden wir künftig die weniger als Mk- 100-— ausmachenden haldjnhreszinsbeträge für jede einzelne Wertpapiergat'ung nicht mehr gutschreiben, sondern auf di« Depotgebühren in Anrechnung bringen. Gleichfalls bitten wir die Inhaber kleinerer Barguthaben, diese im eigenen Interesse zur Abhebung zu bringen, da di« auflanfenben Imsen nicht mehr aus- reichen, um die Verwaltungsspesen aufzubringen. Commerz unb prlvotbawt Ä.-G. Mole Otetze, Varmftadter unö Hationalbad tto».-Ges. a. Akt. dwdytieteriafliifl Kietze« drsllche verei»5baÄ Mole Kietz« Virection btt viscont0'Ee< bei *rrfaa< grmeibet 4>V 6er Äenft retetnueuarf^ah .•ueäftti und 1 Qfletfltr Ue 6er Runftrrlgrn" trta co 'Bwttoa. & leg i» TBeulxtotrb Dl« TewiTitMti ha! in turjc 3rtt durch umu^ U*en Weid eine Mb* erreicht, auf di« der Beretn und 6er ®w .TÄrMiNati tür hm beutlch-n Duchbandel" nrttge*rilt wild llnb 120 grobe «Ilten mit etwa <0000 Thd-ib-n abg-ldX 1t worben. und efcewto fl-xb bereit« 200 Rren-bd-br uotrrwrgs. Mr für ben grot,<-n yrrnirori «u Istüi fmnei Die trfrfung*- nod« 2Luf>Mlung unb -Zurichtung Wirb Doa zwei Herren der .Deutschen G.lellfchaft fstr Aatzenbmch- btrabeT geleitel, unb d-i her •rbfTnung. an bei och Me Spitzen der HoMiutr legtrrxng Wtl- t*rtten. werben Ttertretwr be* deut Ich« Buchtzanbel« Auflvern feie • dm« Hunberkmlllivnenspend« beett-ome rlfan l|d)«r 2I«rAtt TBeb- rtr« deutsch-amerikanllche 2! er Ate haben, wie öte .Deutsche ILcdlztnisch« Wochenschrift- mlt- cef erssb «iuei Oummiung für btt not» leidenden Drotzderllner 2er-Ze zunächst 100 Millionen Mark zur Tkrfüaung gestellt Diele Summe soll der Ur.terftü«ungSkaNe der 21erAtefaxnneT. dem Komitee zur Versendung Grvtzderltner Aerztekinder in SrholungSstät» ten, der kohlen Versorgung für Aerzietoluven mb dem AushiissfondS der Aotgemeinschafk deulscher Aerzir zusiieheu. ®in anderer an. ssehnlicher De trag ist in Aussicht aeftetlt, da» rett solche Aerzre DroscheriMS. bw durch Alter. Krankheit oder fonftige Schichalsschläge eine Dforrige Mnterftütjunj brauchen, ®in#elgaben atm ’/, tmb 1 Million erhalten • Wie alt ist d e r Högel? Aus den elften Blick scheint es nicht Immer möglich, zwischen alten Hügeln und sangen za unter» scheiden Aber für den Renner ist es ganz ein» fach. Die Htt pttnerkmale sind Ropf und Führ. Bei den jungen Bügeln sind diese Diel gröber als sie im Berhültnis zum Körper sein sollten. Man HÖBE os Mr tak, Mt Me Rrckhe» aet» sdotzen, wenn man ihr Aller rrfcanzfi will. Die xinw bet jungen ’BOgtl sind viel höher als bl« der WirrTL 3mw RrLhen sind in Ibtte Flug an beholfen unb schwanken in der WU tot« wenn II« noch nt*t ganz sicher trlrtn. 51 legen alte unb sang« Bügel zusammen, bann Sben die älteren stets den Weg an. 3*ngt lare sind von schmu»igbraUner Farbe unb haben nicht die funkelnden Sichter der Mieten Xtert Im Gefieder. Di« Holztaube har, wenn sie aus«wachsen Ist, einen weiden Bing um den Hals Die Jungen, dl« ta Frühling aus» kriechen, beginnen btt« Zeichen erst Im Herbst auszuweisen. unb die Farbe der Futzc wandelt sich von einem dunklen Aosa zu einem leuch, tenben Aot Junge Sperling« untrrscheibei man durch den Schwanz, bet stumpf unb hitA Ist, sie fliegen unsicher, anb wenn fit sich aus einem Zweig niedetlassen. so wird es ihnen schwer, das Gleichgewicht zu halten. Die der älteren £iert gerundet, ihr? Teint llnb gelb, unb der Schnabel ist noch weich. So gibt es bei alle» Bügeln Merkmal«, bi« auf lhr Alter schlietzen lallen. • 16a r u m I ft ba«Se»toass«rsaI,ig? Da< verwafter unter!chribel sich Dom If jfrtpon in noie*tcr Zeit Immer mehr «ingebütgeri Wie tomnri es non. datz wir 'rlche Heid« des 6Dort«, der Ranft. Industrie vdet Pclttik gerade als .Ranon«' bezeicha«? Man d-nkt gewitz datz der Star oder B aiok unter ktne*okitten eben Mr TtnO» i"W» Wf» die Ra non.- unter den übrig« Zeurnvalhm. Aber aus Icllxn äußerlich zufällig« B Eichung« «i- f-eben f-tne Acdrnsarfcm Die .grotze Ranone" baX sich wohl eher aus einer bereite viel älteren 'Rebentwn entwickelt, bk gerade im Degenlotz datu etwas Minderweniges bezeichnet .Du» ist unter aller Ra n on«T Dieter Ausdruck finbet sich schon gegen 9nbe des 16 Iab'dunderts m der deutschen Sprach«, al» die Ranon« noch ein ziemlich e,Milche» Jnlmunenl war Lei der Un-abl von Fremdwörtern, mit jxm« damals unser Deutsch durchsetzt war. Mt es nicht verwunderlich. datz in der .Danone dieser all« Aedensari das Fremdwort Ranon' steckt, das so Diel bedeutet, wie Aegel. Deletz Ordnung. .Unter allen Ranan" bet6t also eigentlich unter allem Desetz und Aecht. unkanonisch ordnungswidrig Die .grofk Ramm«" aber ist eine Persönlichkeit. die über dem Äamxi steht, allo d« Durchschnitt weit überragt. Alelleicht man all er- dings bei dem Schlagwort von der .groy« Ra- none' auch der komisch« Doppellinn mttgetotrtt haben, zumal man bei .unter aller Ramme' den Zusammenhang onl Ramm ja längst vergess« hat. LIVIATHAM tot tot* trtoto »S tot«—to te—W» Die bflrhst« Lernenfio «■ Wn« ■erherft KipitxAnft amt Ertodangegerti *mke in cood Wod*-ticIii» itire Verkörperen Ueier riechbrbe m «fr* Deeeo Nach New York Regelmässige Verbindung roe Birma über Sa*heepuro. Qwtxwg eetb New Yerh don b d* pn< br-.otaimcrk wkA« Rnrening-xiimpkr der United Seele» Lee» »ICBHi President Flllmore Ä J all 30. Aarxt President Hsrdlag. L Aaraet 5. RepL President Arthur Unruit 1». Rwnt George Washington 16. August 10 Sept America Ä August Ä Sept President Roo »er eit SH August L Okt Abilin ree ^netXunptoo aed CWrSowrg I Te< W*-1 Proep<*t» eng SixzlArrr .UaltrwMr, fXto-xr darr* du VrrnJüfUit Mwln* Nr IM ■1**’» VortWItaft. Oeietenbsh tSr OfllerWa«*rw^ JNITED b!Al£S LINE* I BKKLIN W I OIESSEX 1 Uotn da Lwda 1 tOrclMwptatt 13 ■ < eH «ulnSnfl H«r fosptgea sicher,», fti 6t« Zwech« des St«erreb- hm eo* Urdeitsloh» mit IDtrtaing Bekanntmachung. Das Hess ÄmAamt Dietzen hat auf chinfpruch des Eietzen er Hausbesitzer- tmb des (Dietzener Mleterveeein« die Hundert» sätz« -um Aeichsmietengesetz wie folgt I4t den Arbeitnehmer |«lbst ■tonetlld)...... 24000 Wk- Jflr bl« jur Hassbaltnag b«s Arbeit» seftgesetzt 1 Steigerung der Jlnkn 1 Betrieb«kotz« iHausverwaltg 3 Laufende Tsntzandsetzungs- arbeiten au 24000 Mb. Jtr jebes jur Haushaltuna des Arbeit» uehtners zählend« mtnbtqäbrig« Älab ohne eigenes Arbeitseinkommen bzw nicht über 17 Jahr« alt« Ain» mh eigenem Arbeitseinkommen oder f6r |edeu vom Ffnanzarnt uu Bertickfichttaung jage» iaffenen Biftttilo|«n Angehöriaen monatlich 160000 Mk 4. Jur Abgeltung der nach tz 13 L St. ® zuläfsiaen Abzüge lMerdungskosien. pauschsatz monatlich 200000 Mk. Der nach Vornahme der Lrmätziqungen eitynbehaitenb« Betrag ist in allen Fällen auf volle 10 Mark nach unten adzurunben. Darmstadt, den 26. Juli 1923 Lande, tznanzamt Abtei lang für Vefitz- unb Verkehrssteitem gez. Dr Hellwig 4151V 4 Drob« Znstandletzung»arbeit 20 000*. zusammen 51 000 „ 3n den Betrtedstvtzen find nur die jtoftrn der Hausverwaltung enthalt« die übrig« Rollen (insbelorrderr Wasser» gelb, Schvrnficinf.aeraebübr«. Grund» neuern. Srandversuherungsbetträge, Ra» ualgebühren, Hattpfllchtverchcherung- ftnb um^iltflen Di« Umlage hat mit Aus» nahm« de« Wall er gelbes nach dem Der» hälmls der Drunbmittfn zu erfolg« Den Aahluuasp'ltchng« ift ein« Ad» schritt des Umlageplan«. aus dem der Sesamtdetrag, der Serie llungsmatzfiab unb die Berieilung auf sämtlich« Aah» lungspftichtig« ersichtlich flnh auszu- händige», ferner ist ihn« m angemessener Weif« Deirgenbeit zur chtuftchi in bic Unterlag« lAnforderungsze'tell zu geben. Jm günoerständnis mit den» Mieter- verein wird den Mietern, soweit bisher ‘ . sährluh« Miet-ahlung deftanb, emp- suhl« ble Miet« künftig monatlich Zu bezahl« «tM besteh«d« 1 . sährliche Rimdigungssrift« werd« hierdurch nicht berührt. Dietz« d« 30 Juli 1023. 51456 anb Beleuchtung ohne Baturalbezllg« 1 . 3 das erst« unb Zwecke Frühstüitz . '/, bat Mittagessrn ' J* auf bas Abenbeften /. Wirb nur frei« Mobnung ohne Heezung und Beleuchtung nnb ohne Baturalbezsta« aewähri, |o l|t der wert der freien Wohnung nach b«n onsllblichen MiNetoreis« anzuletzen __ Der wert der den Bttgba non gefüllten und Bergarbeitern gewähNen Hausbrand- bohle wird auf 75 v H des Grotzhandels» preisen fejtgeseht Für die Deputat« in der Land» nnb Forstwirtschaft find bi« Wert« b'sonders feftgefe^t. Dies« sind bei dem -nständig« ^vmnzaml zn erfahren. Die Wertsätze gellen nnr fta d« Steuerabzug vom Arbeitslehn Die St/n«rans» IchÜss« ftnb bei bft Iestsetzung b«s heuer» baren Linkomm«s im Beranlagnngsoer. fahren an sie nicht gebunden. Seit freie Station monatlich 1 600 000 Mb d) für bie in ber Brotzschiftohrt beschästigteu flapitänt, nautischen unb technisch« Schiftsoffiziere unb lonstigen im Offiziers» rang hebenben iVIieder ber Beiatzung monatlich . 1920 000 DU. Di« bisherigen Festsetzungen bes Wertes der lateral» unb sonstig« SaAb«}ijt treten mit fütrlrung vorn I Snguft 1923 nutzer Kraft. Mit Wirkung oom 1. August 1921 werd« tugimch bie Lrrnätztgungssätz« des | *• Ads. 2 ® 6L«. erhädi. Die Sätze, nm die ftch der oom Lrtzertslohu iBar- und Natural» ober Sachbezüge) ein»nt.«haltend« «^-4 do* 10 o R des Arbeitslohn« «mätzigt, betrag« vorn 1 August 1923 ab bei j'ber nach dem 3». Juli 1923 «rf»4g«b« 3^'«"9 van nach dem 31. Juli 1921 fäfi, gewordenen Der Ober bürg «rm eilt er I A Or. Seid "Aekanntmachung. Wit Bützftcht anf bie bei trockene» Witterung bestehend« Gefahr der entstehntza von wslbbränd« mach« ich darauf aufwereffl"-, datz jegliches Feueranzstud« im WaL« und in dessen Näh«, sowie bas wegwerf« von glimmenden Stmichhäl-ern, gigarrm^gar» retteuresten efw. lehr gefährlich und ftr«a verbot« yt. 51426 «letzen, d« 2b Just 1923- Der Oberbürgermeister 3. S slingspor. Bekanntmachung. Dt« ItmmgtKift in di« HSH« lchnell«b« Rost« des S tiah«dabnb«tnebes gestatt« es nicht mehr, die Preis« für Monats» kart« auf die Dauer eines voll« Monats iw Voraus feftzuleo« Mit sofortiger TBtrtnng werd« daper nur noch Halbmonatskart« ausgegeben, die feweils vom 1 bis 15. und vom 16 bi« ®nb« eine« Monat« gelt« Der Preis für diese Halbmonat starten beläuft ftch z 3 auf die Hälft« der in unserer Bekanntmachung vom 26 d Mts für Monatskarten angeführt« Satz«. 51558 Gtetzen. den 30. Juli 1923 Direktion ber Elektrizitätswerke, Heberlanbenlage u*b S trotzen bahn bet Stadt Gtetzen Jeden Preis suhle Ich fOr Mauser-Pistolen Prismengläser graue 08 Gläser u. Munition W. B. ■6toer4eg, Hnnnersr. Ankauf HinsB&rd?nhigen,Gießen uurm UM 141*1) Weoe ” vrehstrom motoren erfiklafftgei^obr>kaie 4D.38a refo. 38)Ml fofori Ittletbor; 3 P. 8. K. A. 30 Millionen Mark. 4 P. 8. Sch. B. 4! Millionen Mark. 5P.S. Sch B. 32 Millionen Mark. Änrl Jung @lrftr»>3ueeuttur ®ftote8rtItU2 Suche mich mit aflflMilllari an gut eingrlQbrtem. illertu, «cllür#ie. Uutrmrbetn alsKaatmoBH titiß»Ktnli»u. e*r’rrl Aua-ft nwt SiBLDa. b gtietz-An». Olrecttan derOlsconMesellschafi Berlin. Der Gtvfnnurrtriledithi Nr. 97 onserrr KommsndiQntwile wird mtt M 1500 für die Stocke von 600 Mark, M 2500 für die Stücke von 1000 Mark, M 3000 für die Stücke von 1200 Mark vo* u. Mn ie» •* in den Vormittagsstunden von 9-12 Uhr berabtl bei der Direclion der Disconto-Gesellschaft in Berfa, der Norddeutschen Bank in Hamburg oder dem A. Schaafthausen sehen Bankverein A.-GL in Köln, oder in Gießen bei der Direclion der Disconto- Gesellschaft Zweigstelle Gießen. sowie bei sinnlichen Filialen oder Zweigstellen dr- vorgenannten Bunton di anderen Pützen ■ srltu, den 24 JnU 1923 515OD Direclion der Disconto-Gesellschaft