173. Jahrgang Druck vnd Verlag: Srühl'sche llniverfitäts-vuch' und Steinbruderei H. Lange in Giehen. Schriftleitung und Gefchäftzftelle: Schulftratze 7. Gewalt abgenvmmen. Wiederaufbau dem altem militärischen Brauch eine Plch)pattone so Las) kein Schütze wühle, ob er einen scharfen Schuh abgegeben habe ober nicht. Als der Feldwebel den Säbel senkte, krachten die Schüsse. Schlageter war sofort tot. Die Kugeln, die den Körper durch, bohrten, lösten auch die Fesseln, so dah der Körper vornüber sank. Der Luftdruck der Salve wir so stark, dah sich auch die Augenfri de löste. Zur Beraubung der (Offener Neichsbank. Essen. 30. Mai. (Wolff.) Anläßlich der Wegnahme von 92 Milliarden aus den Beständen der Essener Reichsbank- Ha u p t st e l l e durch die Franzosen veröffentlicht die Reichsbank folgende Erklärung: Aus dem Cetebe. Kundgebungen der Dresdener Arbeiterschaft. Dresden, 30. Mai. (WTB.) Heute nachmittag fanden unter gewaltiger Beteiligung De - monstrationsumzüge der Dresdener Arbeiterschaft gegen Teuerung und Wucher statt, wozu die Parteien der Linken und die Gewerlschaften im Berem mit dem Erwerbs- losenrat auf gerufen hatten. Unter Borantrag ung roter Fahnen und unter Abtragung von Arbeiterliedern bewegten sich die Massen vom, Wiener Platz aus in drei geschlossenen Zügen in guter Ordnung begleitet von Radfahrern nach den ver- schiedenen Richtungen der Stadt. Die Demonstration verlief ohne Zwischenfall. Die Züge lösten sich in Ruhe und Ordnung an den vorher festgesetzten vier Punkten auf. 125MK.; für Reklame, Anzeigen von 70 mm Breite 500 Mk.Bei Platz. Vorschrift 20°/, Aufschlag. Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz: für den übrigen Teil: Ernst Blumschein: für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Giehen. fügen Zölle vereinbaren. Die Denkschrift der belgischen Regierung. Paris, 31. Mai. (WTB.) Rach einer Meldung des „Petit Parifien", die vom „Echo de Paris" bestätigt wird, hat die belgische Regierung durch ihre diplomatischen Vertreter allen alliierten Regierungen die Denkschrift in der R e p a r a t i o n s - frage überreichen lassen, die sie in der vorigen Woche der französischen Regierung übermittelt hat und die in der am 6. Iuni in BrüsselzwischenPoincareundden belgischen Ministern stattfinden- den Konferenz erörtert werden soll. Rach dem gleichen Blatte werden auf der Tagesordnung der Konferenz gewisse Fragen bezügl. der Ruhrbesetzung stehen, namentlich die Mittel, den französisch-belgischen Druck zu verschärfen, um den deutschen Widerstand gegen den Abtransport der Kohlen, den Eingang der Steuern und die Beschlagnahme der metallurgischen Produkte zu brechen. Die Abstimmung in der französische» Kammer. Paris, 30. Mai. (Wolff.) Rach dem „Journal Officiell" vollzog sich die Annahme der Ruhrkredite in der gestrigen Kammersihung mit 4 81 gegen 73 Stimmen. Der Abbruch des Streiks im Ruhrgebiet. Essen, 30. Mai. (WTB.) Das Lohn ab- kommen im Bergbau verfehlte, trotzdem es sich bei dem jüngsten Borkommniisen im Ruhrgebiet nicht um eine allgemeine Lohnbewegung im Bergbau hantelte, seine Wirkung im Ruhrgebiet nicht. Auf den meisten Zechen ist die 21 r freit toteber ftufgenommen, auf den übrigen die Wiederaufnahme in kurzer Frist zu erwarten. Die Zen- tralstreikleitung. in der sich nach-den Feststellungen der Gewerkschaften, kein Mitglied der großen Bergarbeiterverbände befand, fordert selbst, dem allgemeinen Druck nachgebend, in einem Aufruf zum Afrbru chdes Streiks und zur Wiederaufnahme der Arbeit auf. Gleichzeitig mit der Arbeitswiederaufnahme trat eine allgemeine Beruhigung im Industrie geb-et ein, wenn auch noch nicht überall die gesetzmäßigen Zustände in vollem Umfange wiederhergestellt werden konnten. Die Gefahr eines Wiederaufflackerns der 21 jfrufrrfce- wegung besteht indessen immer noch, ebenso die Gefahr, die durch die widerrechtliche Vernichtung des polizeilichen Schutzes in ten Groftstäfr'en hervorgerufen worden ist. In einer Reihe von Städten des Ruhrgebietes wird zur Zeit über die Bildung eines Selbstschutzes verhandelt, an lern alle Bevvlkerungsschich en beteiligt sein sollen. Durch die Unruhen der letzten Tage, deren Ausdehnung in her Hauptsache an der ablehnenden Haltung ber Bevölkerung ui d insbesondere der organisier.en Arbeiterschaft scheiterte, ist zweifellos erheblicher materieller Schaden verursacht worden, die Front des passiven Widerst andes konnte aber dadurch nicht erschüttert werden. In einer Meldung aus Essen stellt die „Boss. Zeitung" fest, dah bei den kommunistischen Unruhen im Ruhrgebiet etwa 40 Tote zu beklagen sind. In den Krankenhäusern lägen 300 mehr ober weniger Schwer verletzte. m. 125 Erscheint täglich, außer Sonn« und Feiertags, mitderSamstagsbeilage: GießenerFamilienblätter Monatlichevezuorpreise: 3400 Mark und 200Mark Trägerlohn,durch diePost 3600Mark,auchbeiNicht« erscheinen einzelner Rum« mern infolge höherer Gewalt.- Fernsprech« Anschlüsse: für dieSchrift« leitung 112; für Derlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Blutiger Sirtzen. poftscheälonto: SraRlfurt a. M. 11686. Kohlenpreiserhöhungen. Berlin, 30. Mai. (WTB.) In einer ge- meinschaft'ichen Sitzung des Reichskohlenv.r'mndes und der großen Ausschüsse des Reichskohlenrats wurde über die Kohlenpreiserhöhungen verhandelt, die im Hinblick auf die eingetretenen: Mate-rialpreise und- Lohnerhöhungen notwendig geworden seien. Es wurde beschlossen, die Kohlen- preise ab 1. Juni um etwa dense.ben Pro-eat atz zu erhöhen, um den in den einzelnen Revieren die Bergarbeiterlöhne ab 1. Juni erhöht toürben, das ist um rund 5 0 fris 5 9 Prvzent. Außerdem wurde die Erhöhung des in den Kohlenpr.isen enthaltenen Beitrages für Bergarbeiterwohnungs- bauten von 600 auf 2100 Mark je Tonne ab« gesetzter Steinkohle beschlossen. Im einzelnen stellen sich die Preiserhöhungen für die einzelnen Reviere netto, also ohne die noch hinzukommen^ Steuern usw. je Tonne für Ruhrfellförderkohls auf 86 210 Mk., oberschlesische durchschnittlich 46 500 Mk., Riederschlesien durchschnittlich 56240 Maik, Riedersach'en-Talsinghau en durchch n tllch 58 782 Mk., Riebe rsachsen-Ibbenoüren durchs schnittlich 53 774 Mk., 2lachen-Rvrdstern durch-- schnittlich 74 208 M., Aachen-Eschweiler dura^ schnittlich 65 399 Mk., Rheinische Rohbraunkohle durchschnittlich 9930 0E!., Rheinische Briketts durchschnittlich 34 520 Mk. Die Beschlüsse erfolgten einstimmig. Demgemäß wird sich beispielsweise die Ruhrsettförbeckofrle brutto von den jetzigen 143 510 Mk. auf 228 200 Mk. erhöhen. Mr das Mitteldeutsche und Ostelbische Braunkohlensyndikat stehen die Preise noch nicht seit, da eine Einigung zwischen den Syndikaten und dem Reichswirtschaftsministerium nicht erzielt werden konnte. Donnerstag, 3s. Mi 1925 Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen o. 27 mm Breite örtt 100 Mk., auswärts GietzenerAnMer General-Anzeiger für Oberhessen last verschont blieben. Werm man bedenkt, daß es dem Verfasser dieser Broschüre nur gelungen ist, einen kleinen Seil der französischen Verschwendungssucht aus eigener Anschauung fennenya lernen, wi'viel größer muß erst die Verschleuderung deutscher Guthaben sein, wenn man einmal einen Einblick tn die französischen Hauptbücher gewinnen wurde, dae der deutschen Regierung zur Verrechnung Nicht pvrgeleqt werden. In dieser Werfe verfahrt man im Rheinland nun schon feit vier Jahren, wahrend man gleichzeitig die eiserne Stirn hat, Deutschland wegen seiner Reparationsleistungen die allergrößten Vorwürfe zu machen. Es Ware höchste Zeit, daß sich vor einer Regelung dieses für den Weltfrieden so wesentlichen Problems eine international? Unter suchunqskommission mit den Ausgaben ter Rheinland'omvittion beschäftigt Tausende von. Millionen werden für eine Te^atzungsarmee verausgabt, duen Vornan- denl'ein infolge der völlige r Entwaffnung Deutschlands geradezu unsinnig geworde r i-t. Milliarden f<Ölucft die französische Rheinlandbeatzung, Milliarden geben dem Wiede' verloren. Wann wird dieser unsinnigen Verschwendung Einhalt getan werden ? W. S. rod stillgelegt. ,CE., Ludwigshafen, 30. Mat. (Wolff.) Gestern nachmittag explodierte zwischen Landau Und Insheim der Kessel einer Lokomotive eines Perfonenzuges. Die Strecke ist gesperrt. Ob Verletzungen von Personen vor- gekvmmen sind, formte nicht festgestellt werden. Von den Franzosen sind aus Frankenthal Landau und 21 e u ft a fr t a. fr. H. wiederum 20 Eisenbahnbedienstete mit Familien ausgewiesen worden. Von dem Kriegsgericht in Landau wurde der Dahnschlosser Philipp Krämer aus Kaiserslautern zu 2 Jahren Gefängnis und einer Million Mark Geldstrafe verurteilt, weil er einem bei den Franzosen arbeitenden freut- chen Eisenbahner Dorhaltungen gemacht hatte. Verkchrsspcrre in Ludwigshafen. Ludwigshafen, 30. Mai. (WTB.) Don heute Mittwoch abends 8 tihr an wird bis em- ch/.ießlich 7. Juni abends 8 ilfrr jeder Ver- k e h r über die Rheinbrücke zwischen Mannheim und Ludwigshafen und die Altriper Fähre gesperrt. Außerdem wird im Bezirk Ludwigshafen bis auf weiteres jeder Verkehr mit Kraftwagen ober Rädern aller Art vollkommen unterlagt Für die Ortschaften Mutterstadt und Rheingönnheim ist ein Rachtverkehrsverbot von abends 8 41frr bis morgens 5 tihr angeordnet worden. Diese außerordentlich schweren Eingriffe der französischen Behörden in das Verkehrsleben werden auf angebliche Sabotageakte zurückgeführt, die in den (elften Tagen gegen die Eisenbahnen in der Pfalz verübt worden fein sollen. (£hie neue Verkchrsverorduung der Rheinlaudkommisfiou. Kc fr lenz, 30. Mai. (Wolff.) Die Rhein- landkommisfion hat eine neue Verkehrsver- vrdnung (179) erlassen, nach der 21ut->sahrz^ge einschließlich der Motorräder eine vom zuständigen Kreisd elegierten ausgestellte Aatogenehmigung haben müssen. Die Verordnung tritt sofort in Kraft. Die Genehmigungen werden afr 10. Iuni gefertert. Ferner wurde eine weitere Verkehrs- Verordnung erlassen, nach der Autofrroschken und Personenautos, die mehrere Personen verschiedener Familien befördern, als gewerbsmäßige Transportmittel zu betrachten sind. Ihre Fahrer müssen mit einer vorgeschriebenen Bescheinigung versehen fein. Der Krupp-Prozeft vor dem Kassationshof. Paris, 31. Mai. (WTB.) Wie der „Matin" berichtet, wird jedenfalls heute die Strafkammer des Kassa tionshvfes unter dem Borsitz des Richters Bard sich mit dem Prozeß gegen Krupp von Bohlen und Halbach und die mit ihm angeklagien Direktoren der Kruppschen Werke beschäftigen. Zur Hinrichtung Schlaqeters. Düsseldorf, 30. Mai. (Wclff.) Heber frie Hinrichtung Schlageters erfährt die „Düsseldorfer Zeitung" noch folgende Einzelheiten: Schlageter wurde in einem Kraftwggen zur Golzheimer Heide gefahren. Beim Verlassen les Wagens umarmte er die ihn begleitenden Geistlichen, bann kniete er vor dem Pfahl nieder und lieft sich in dieser Haltung, die Hände auf dem Rücken, am Pfahl festbinden. Die Augen wurden ihm verbunden. Auf der Brust trug er ein Kreuz. In einer Entfernung von etwa sechs Metern hatten sich zwölf Soldaten nebeneinander unter dem Befehl eines Feldwebels ausgestellt. Die Gewehre waren vorher mit je ei-rer scharfen Patrone geloben und unter die Soldaten verteilt toorfren. In dem Lauf des zwölften Gewehres frefanfr sich nach Die Verschleuderung deutscher Gelder. Angesichts der internationalen Debatte über die deutsche Reporationsschulb sowie bet deutschen Angebote an die Alliierten ist es nötig, die Öffentlichkeit aller Länder noch einmal daran zu erinnern. fraß Frankreich im - besetzten Rheinland nicht nur ein außerordentlich starkes Heer, sondern auch einen stattlichen Beamten- und Propa- ganda-2lpparat unterhält, die ganz ungeheure Summen verschlingen, die von Deutschland aufgebracht werden müssen. Zunächst jene Kosten, die das von der interalliierten Kommission herausgegebene Blatt „Echo du Rhin" verursacht. Einen genauen Einblick in die Verhältnisse dieses Blattes, besonders in die finanziellen, hat der Verfasser der soeben im Vertage von Scherl erschienenen interessanten Broschüre „Französische Spionage und Propaganda am Rhein und an der Saar", Hans Mayer- Gwensen gewonnen, da er selbst längere 3?it als Mitarbeiter an diesem Blatte tätig war. Schon der Gründer des Blattes gehört zu jenen Groß- und Kleinschiebern, die ncch 2ll>schluft des Waffenstillstandes das Rheinland zu Hunderten überschwemmten, um ihre minderwertige Ware frei der ausgehungerten deutschen Bevölkerung abzusehen, tirsprünglich diente das „Echo" nur dazu, die Fettvorräte seines Besitzers os.rzupr eisen, dann aber nahmen Degoutte und Tirard, die beiden französischen Militärgewaltigen im Rheinland, sich dieses Blättchens an, begannen es finanziell zu unterstützen und auf breiter Basis aufzubauen, fr. h. der Fettschieber wurde Administrator des tin- ternefrmens und erhielt für die Zukunft pekuniäre Konzessionen. Es wurden sofort Redaktionsräume beschlagnahmt - ein Anwalt mußte foaar seine Wohnung räumen — und auf das eleganteste eingerichtet. Der wahre Besitzer des »Echo du Rhin" von diesem Tage ab, so erflärt Mayer-Gwensen in seiner Broschüre, der alle Kosten fr e ft ritt und bis heute viele hundert Millionen zugeschvs- fen hat, ist Deutschland! Da der Absatz dieses Blattes überaus kläglich war unfr niemand inserierte, so muftte das Unternehmen fortgesetzt Zuschüsse erhalten, was für 1920 ungefähr 1200 000 Mark ausmachte. In der folgenden Zeit verteuerte sich die Herstellung des Blattes wie bei allen Zeitungen um ein Vielfaches, so daß es freute jährlich einige hundert Millionen Mark kosten dürfte. Die 2Iufbringung dieser Summen ist den Franzosen um so leichter, als Paris den Vorschuß leistet, der Betrag dann auf Besatzungs- kosten verbucht unfr von Deut schlanfr zurückerstattet wird. Das gleiche Terfafr- ren besteht auch frei dec Bezahlung des Personals: die Redaktionsmitgliefrer werden als Mitglieder der Bcsahungs truppen geführt, fr oben infolgetef.en inn Empfang ihrer Gehälter auf militärischen Ver° rechnungsbogen zu quittieren, die dann wieder als Unterlagen für die Besahungskosten zu dienen haben Diese Schiebung ging sogar srnveit, fr a ft d a s Refraktionspersonal im August 1920 plötzlich zu Mitgliedern der Rhern- lanfrkommission gemacht wurde, alle Vor rechtes ran zösischerOffizierege- n c>ß unfr vollen Anspruch auf beschlagnahmte Wohnungen und Möbel, Wäsche und fonftiaem Gerät erhielt. Ratürlich zahlte unter diesen tim« ständen das „Echo fru Rhin" auch keine Steuern, wie überhaupt die Angestellten als Mitglieder der Rheinlandkommission von jeder deutschen SteuerDie Beratungen in Berlin. De r 1 i n. 31. Mai. lieber die gestrige Sitzung fred Auswärtigen Ausschusses des Reichsrate's melden die Blatter, daß neben fren Reichsministern fast sämtliche Mmisterprasr- frenten der Länder persönlich erschienen waren. Reichskanzler frabe über frie ©runölmun pes beabsichtigten deutschen ochrtttes m der Reparationsfrage berichtet £er Hauptvvritand der Gewerkschaft deutscher R e ich s fr a fr n b e a m t c n erklärt au den Plänen des. Auslandes über frie Verwaltung der deutschen Eisenbahnen in einer Ent- ^’ieftung mit Rachdruck, daß unter allen Umständen die Reichsbahnen im Besitz und 'Behieb Lg Reiches bleiben müßten. Die deutsche an ftem Beruf sbeamtentum unerschütterlich feit» baltenfre Beamtenschaft würde es nicht eti rag en, Irgendwie gearteten ausländischen Instanzen, „Die Reichsbank hat die Pflicht, mit allen Mitteln dafür zu sorgen, daft die zur Aufrechterhaltung des gesamten wirtschaftlich-.m Verkehrs nötigen Zahlungsmittel herbeigeschafft und insbesondere die L v h n g e l d e r rechtzeitig bereitgestellt werden. Silit welcher Mühe und Gefahr diese Bereitstellung der Lvhngelder unter den heutigen Verhältnissen verbunden ist, davon machen sich nur die wenigsten einen richtigen Begriff. Handelt es sich doch bei der heutigen Entwertung der Mark und den ständig steigenden Löhnen und Preisen um ganz gewaltige Summen. Zur Befriedigung eines zehntägigen Bedarfs braucht die Reichsbank etwa 50 Milliarden Mark. Wenn nun im ganzen ungefähr 92 Milliarden in den Tresoren der Reichsbank vorhanden waren, worunter sich 30 Milliarden in Banknoten und Kassenscheinen über kleinere Beträge befanden, die heute bei dem Lohngeschäft gar nicht mehr in Frage kommen, aus dem Verkehr aber zurückflossen und von der Reichsbank aufbewahrt werden müssen, so ist es klar, datz Die vorhandene Reserve gewiß nicht zu hoch gewesen ist. Eine Reserve muß aber stets bereitgehalten werden, da in ^Anbetracht der wiederholt borgekommenen Eingriffe bei Geldtransporten der Reichsbank niemand mit Sicherheit sagen kann, ob es gelingen wird, die Gelder für die nächste Löhnung zu beschaffen. Gegen eine Beschlagnahme wie die am Samstag vvrgekommene gibt eß überhaupt keinen Schutz. Der vor der Reichsbank am Haupteingang stehende P o st e n wurde so chnell von ftanzösischen Zivilpersonen überwältigt, dah es ihm nicht gelang, eine eigens zu diesem Zweck angebrachte Alarmglocke in Tätigkeit zu setzen. Die S ch l ü s s e! wurden sofort den verhafteten schlüsselführenden Beamten unter Vorhalten des Revolversmit feien es internationale Svndikate ober sonstige mit frei Souveränität des Reiches unvereinbaren Instanzen unterstellt zu sein. Dec Vorstand der sozialdemokra 11- chen Reichstagsfraktion befaßte sich laut „Vorwärts" gestern mit der politischen Lage. Er billigte frie Schritte bet fozialbemokratischm tinterfränbier, bie Reichslegierung zu veranlassen, ein konkretes unb fubftantielleß Angebot zu machen, das Deatschlanb den "IBeg zu internationalen Derhanblangen offnen solle. Der Vorstanb ersuchte seine Vertreter, in ten entscheidenben nächsten Tagen nachdrücklich in bemselben Sinne zu wirken. Weiter befaßte sich bec Fcaktionsoorftanb mit bem Angebot ber de u tschen Inbu strie unb lehnte es aufs entschiebenste ab, baft bie selbstverstänbliche Erfüllung von Staatsbürgerpflichten von itgenfr- welchen Voraussetzungen ober Debin - gungen abhängig gemacht werde, tiefrer bie Inanspruchnahme der Wirtschaft habe bie ®e» Begebung zu entschnben. Der Fcaktionsvorstanb wendet sich insbesonbere gegen ben Vorstoß ber Inbustrie zum Zweck bes Abbaus ber Errungenschaften der Arbeiterklasse. Er wisse sich in biesem Punkte mit ben Gewerkschaften vollkommen einer Meinung. --- Vorschläge der britischen Handelskammern. Lonbon, 30. 2Rai. (WTB.) „Evenrng Stan- txirb“ zufolge werben bie brei Delegierten des Verbandes der britischen Hanbelskarn- m e r n auf bem geplanten internationalen Handels karnmerkongr eß in London clgenbe Vorschläge unterbreiten: Gewährung eines Moratoriums für Deutschland für eine verabredete Zahl von 3afrren; Feftsehung der Reparationssumme, die Deutschland innerhalb einer angemessenen Zahl von Zähren ohne Schaden für den Handel ber alliierten Qlationen zahlen kann: eine Form internationaler Anleihen für Deutschland und Sicherheit für Zinsen unb Amortisationen. Mit Bezug auf den letzteren Punkt werbe vorgeschlagen werben, baft bie Abgabe in Golb auf bie Ein- unb Ausfuhr gelegt werden könne. Dazu müßten bie Alliierten eine internationale Kontrolle der deutschen See- infr son- Die französischen Gewallstreiche. Düsseldorf 30. Mai. (WTB) Geheimer Degierungsrat Dr. Becke rat fr. La brat des Kre.ses Düsselbarf, wurde gestern am spaten Aach- mittag von ben Franzosen verhaftet. Dte Weiterführung bes La.rdratsamtes hat der deputierte Melles übernommen. Beckeratfr wurde in das Milltärgefängnis übergeführt. Düsselborf, 30. Mai. (WTB) In ber Rächt zum 1. Mai wurde in ber Kölnerstrafte eine Fernsprechleitung zerstört. Dec Täter wurde noch nicht entdeckt. 2kunmefrr haben bie Franzosen der Stabt Düsseldorf abermals eine Geldstrafe von 25 Millionen Mark auferlegt. Wegen der Zerstöru ig der Fecnsprech- leitung ordneten die Franzosen die Verhaftung von zwei beliebigen Eisenbahn- beamten an. Da f;e dieser Beamten nicht habhaft werden konnten, wurden jetzt zwei andere als Ersah verhaftet. Düsseldorf, 30. Mai. (Wwlff.) $?ute morgen 7 tifrr wurde Oberregierungscat Hent- z e n. der Stellvertreter des ausgewiesenen Regierungspräsidenten, in seiner Wohnung verhaftet. Den Grund ber Verhaftung bildet, ein an den französischen General wegen der Verhaftung des Oberregierungsrats Lutterbeck gerichteter Einspruch. An Stelle von Hentzen wurde als Vertreter Oberregieiungsrat Tiemann bestellt. Mülheim, 30. Mai. (Wolff.) Die fran° zösisck:n Tesahungstruppen haben gestern, wie die „RheinischrWestfälische Zeitung" meldet, bx Zechen bes Mülheimer Dergwerks- vereinsbeseht. Mainz 30. Mai. (WTB.) Aus dem Eisen- bahnbezirk Marn; sind von der französischen De- sahungsbehörde freute 203 Eisenbahner mit Familien ausgewiesen worb en. Frankfurt a. M., 30. Mai. (WTB.) Dre Franzosen haben heute den Betrieb auf ben DahnhöfenMontabaurfrisWa Urnen- 3T Mat "»TB) WhetaM bewegte* A* ne* b* ftroitmlii •er-- tu»* unter Vifr-ieng tert ftammsntften ‘BrOmonr •rtorrfx^ft ne* tarn C r,L trieftet v* 1Wj brr breletarlf*e C«tbHI*u& II* auher- ft <1 * b r rrtUnr. bte leone ort ber Miaut* Ate» loiemüma •** Abzug znbe wegrxtfcern* ^tdUMt Mr lMpemiae W*e Mr TRaHo tenrijfhg wb «iwrnbrr Dte Umgebung bei Wollte'”* Barbr rlsrmAblfl geräumt Debet mMr *r ber 'iiraev Stobt lern M ’trtt abends biu beton*:, in lenen Me Tkteitfte(Iung von JtrcMten oerlangt wirb __ 3n VrffcMna bet etxitatteratung M aetde feine* *NhdNt eft Arbeit- ntbroer uab 2k beitete«. •c^coger unb Bra- brau*.i an einem lisch AM|a**c*t»**ea W Wied «onlt jyi Ml bei bet ttotaung her Prets- b ! MOOtn viel *bm hu was M ir hob'* Tret'« entringt bk VrobufT'-wltottm unb ber fpib.I Den bet 3rtahn«t)mrrtd-aifcnt> libet aber fribc* ^»s but 3 IrrUAl Darum txrki ff"* Wit schärf ff- Haftnahmen gegen Ttdltr^dtervl unb MuchTt Wir fttbem Me Einsubruna bet Die nich'chrisilichen »ee*ttkfc >4t-n I .kämpfen bat zwar trotzdem bilte* wir bat SozreNohnshstem fir bete grtw«btHlc Es mnh n»r fo aufgeteiut wetten bah *,cht Decke,»atete unb Äinbcrrci*e benotenUtgt etrlt* Das g.iteicte an, b durch r,|Tung hon 2tasglrick>*tas1^ limcibilb ber etnArlnen G werde- nnb 3nbuItri ranütee*. au« ter.en bk €rttaUuIa()cn grHabli w?rbe*. an- abhängig pwn Voh* Heut« een* Ult* wir in ben mrtSe* Gewerben Me Untetf betbang zwischen f lernte* nnb ungefcrnten Arbeitern Die Dachender. Arbeiter. Mn vier Cidbrv Stebtyti buben, tonten früber an vierter bullt, barte stehen fk en 34 ©leite ber ßobeftata. t*ng bet Jtebaflea Dies ttt haste nicht meta richtig 3w 3*«i twr 3*rl Hauben bte Dnch- brüder an 14 Sielte, ihm tautigr Gage tft Mvch nicht frllfeftefll ^o* tfl «ne ante to*U* lingrr'te’InMt Ungd<^N»7 Arbeiter suhr* er erster Steve Pringeob notwendig ist bte Erhöhung der Vbbnc f*r Arbeiterinnen. bte adeln hdxm Auch bte Bezüge der Angestellten bebürfvn dringend der 3r Höhung namentlich In ben btlcfkn Gebieten Abg Dingeldeh Dir Witkschstskrg.- un- lerer engeren fidmat ist Me am meisten gefäbr- kete. ungünfHgfle Unter üunt> ist von bei -illa*- meinen Entwicklung am fchirssten betraten Der aeichste. rritagttt*flv Teil #>dteirt Ist betetit. nnb In Mete* beteüte Gebiet falle, auch bte mWen inluftrlclkn Derf- Wa5 btete zu IHbcv k b n. ist bvtmnt Ganz tretilgen Firmen nur Srprrt möglich 3n ber deNiichrn Can Ist v* nicht viel anbett, b-fontr-ri hn AkhnNch groh ist di« Itot ober auch Im to-t.n Gebiet auch hn fyanUptTf lter hessisch ©tait „Nein kann wenig bH-n Darum atrr müften wir bte wenig m Mdglis-k lie«. da wo wir b ften f6nn:n. noch Ärtfljn aatbau?*. Da er ftffnd sich in erster Sini - auf b-m Gebiet der AiMitsl s.-nsürforge erb bddr un> tmtbare Gelegenheit Dir mutten bte Arditti^icckdt ein- bämmtn schon in ^üd1,*t auf die ar h*n sttt- Rd> n unb war*IH*cn JMihren, bte längere Ar- 6.11*1:4,gleit mit sich bringt. 9t gilt pioduk ive Artetislosenfüria ge zu trriten Orwähnl wurde «ben bte Entwässrung bet Atodt der *»abnur e* bau ufw mäste* di« Kredite aufg— tovht e*tbe*. bte crfcrb.rhd) sind 3* M-1c* 3*1*Hmrnbang1- muh bte lliwltcff b f tafhingt- stelk bd Vreden werde* Sie beb Ml alt «ine der w«ch igsten Siesten wm Wodan*U»dau. dringend bei Unterhüfeng Ctn ber »ttferge für bte Kl in- trntrsr Mitt* wir baHr zu terg m k>ist de fchsr- fv* Ülohnatmm brr Siädtr I* brr >vfa*dnabme brr TUbbel wie« rüdg.f* ;«a gemach« wrrdnn Die Wachte In,gung*-in,»rr ar4x4t.-n zu langsam hter ist Iviraenl Addiste nHtj .nbte Tvjv* >j* was Srrr Fr Dbchner getagt hat. habe ich bte elbr- «nrtee* l\t nie* E* ist g., ,z unverständlich, bo* rin Lian* wir Dr Döchner d Haupte* ftmntr. d-ch tut be*(H> Delktvermöge* in dte chände weniger 3nbuhvte- und StnanAwntre* uS-,x- fübu worden ist tach er f > eiM «her acht lasten konnte, wat das Denstch« Aich an Avparati'ns- Icistungen doch an* dem Bo tsvrrmdg n g wMt hat unb t«it sich -ach dm fegten Ter*fk*tli*ein- gen der Ictirf, jteru*g «i 42 lÄtllkirtv* b^-lb- nart M**h Ekmi» ungtouMl* ist bte De- bGurtung tust die chemisch« rindnstrte in bet V«h>< gx treten wäre. dr< >?Un Mn Fr ->!,"ri•*-*• W*rt nichk vcrbwite* wer wris Nie W-rte m>cht verkauft werdb* tonnten? A> ist Arrr Tr Dich, nrr nicht, dost nach ben a*Mlich-n X-rNtont- II bangen der Aermögmtstand der brüt'*- 1T- th*ji4 fl-nt unb >stimm rng I let*,h t> wie t* der chemischen 3n- batrte Ist es mit der SchwerutbZstriL bte in gb icher Welk unter den Schanerigkvte* ber De» kstuna her d«pr rNndglichkcitv* Dr Tudnicc non de* >**en »mch. dtedari* lu gm, tob et* grvhrr Teil bet WvEEvemEgrAs tn der tu* ypigr Stemmt toa^u«teer wurde, fo stimm r ich bfte zi unkt »st sich ä Es tonrat nur tox an. tote biete R?stst-nte artwOm. W.-an. toi« m Sttnnetkvnz m. brr SreSItto»* p.c»«G In einer -and htr.-trngt und |» l* wr- rf Tteb. fo Iteg bat stech durchaus tm ^r, teufte bet bESch-* »rtf*ni Was «w*- t' h*i tourte p. ben 21 rb« 11« r llb nee und < H Ittta, war v, .fach rt*: < Di? tou*>- *m, ckche rdaeuMdteru nrt, bet I««ru4g edo mi t- Ec, «rf ober : stund Ist uuaee*« f*mierta Ach' , ist - beb!** tx* bk *«*tr motwing. Me Stern lUhcnmg ber grfmum unb engrliinkn 21t bei ter lebt ungefunb ist unb dringend tat 2ß>btllu*g b-borf 2Drs dm Ansiüch- ivngm n* e* 21 «gara 11 * r «tnf « b» t en b-techto. to todten toir M*r t* btri-m .^au'< nicht 8*rt>iruvWr* in Hefte* allein nicht «tn- führen 2L'g Din * k (3tt.): Bei gutem AMNen unb btnhknf iger Wirischa»ispv itik wird es gefbi. eni. nufer Brill wieder gri mbr* zu taffen Dabei mit- »ubrlRn. ist vornehmste Gfltch» auch der Oonb- w'rUchaft Dost Mrk löte H l cht fl^genüber dem Bolte grion bat. beweist bk stän>g>? Zunahme de Produktion, bie mit ber stinchm^ der Bevölkerung Schritt hielt, fit sogar noch ubctlrof TS-mn fk weiter fo produzieren toll, nvist fte ganz srri werden Aach't.- Sistung nachmittags 3 Uhr 3h der toty* Aachmit tagsfihu ng wurde die odgciTtehee Besprechung des Ministeriums für Arbeit und 2Btttfd>>1 s origes rin 3*r Debatte, bte nichts wefeittliches mehr ergab, sprachen noch fünf 2tebner Fortfestung Mittwoch 9 Uhr Aus Stabt unb ßanb. Stehen, dun 11. Hat 1921 Tarif das Rrichskanzlcrs «i bte Vvlfsopfrr Lvr»drr. Aus unserer Sammlung für bat Deutsch« Dvlksepsei babeA wir der ,>ntralst«!l- eine weiter« Xato von 10 '»tUloiwn DHar! uurruteeren. 3n ber EmptangtbestätlguaG bittet uns der Herr Aeichskanzler al en Oeber* letnen bet»- lichsten Dank ftr di« vatilotifch« opierwUlig- krit zum Ausdruck au bringen. Bei bief«, ®«rh.- Ave, er wütet mit aeiichksicheu Schr«s?rtur!ellen g?oei aufrechte leutfdv Männer und entzieht damit den Familien bei B k*ung*erbeiten unb 6300 Grrz «f grehe 3a- standiehunaSarbelten Daneben Hab geeifk Kustrn, die in der Beß««n>tachuag tat heutigen Aestrigea- teil bezeichnet N*d. au* bi« Meter unizule.^-n Der ^Viusbriiber-Dtori* bittet uni. bei bi.e*et Eetegenbml «s eine* Ersah des Reichs- ardeitsministers vom 16 April d 3 Mn- eumetku der der 2U»swiriu*g bei Reichsente «m- getef gtUKbaw: ist. 3* btete* Ertast beteet der Ttteiher als rnkscheidriibe Gestchispuak-« .dah nach 4 3 AM 2 S-ag 1 Tt» bte ^'ch ägr für bte Betriebskosten und Mr Koste* hr taufende 3nhanbteg*ng'arheiie* ber ferne tilge* Mb« vieler Kotten Rechnung trag«* mü"tt. Es tHb.-drnbt Metern 14) ausgefoeoch«- ne*, besonders wichitge* >ru*\Kbanfm ^es 2*«- tefrr*. wenn. We es Hrttadb gdchieht dre 3e- 'ch wdöchtich ntedriarr be-*-<1e* toerSm Ufa brraitigert Deriahre* gibt aach vom wo»>nungs- Vvstt'chr" Sto-dvunki *u be* fchweritei De» be*fe* Anlast Eines be chmvchiete be» Arichs- mitwngr'rte« ist bteErhaltung der Häuser. Diete» fow.3- tm riwtrrdte be« Deruu r r wte dar Miet.< liegenhr Stet ist nur zu rr.richen renn dem 3tnutetet ««reichend. 2S.t* zur Itertoguw« grftaUt anb bte 3 * f ♦ I • • < 11 r 3nsts*hfetzuvgsarb«tte* ge*t ge b doch b« mess «u werben 6b-n o mä"«* vte 'vv- sttatn Sa'chläg» t* ber nach - chi't ichrn Ee- itMfudta Wr totoMÜf M wtochtanbea Höbe r«-; rte?i werden 3hit tr.ebtigerv HestteNMNU bet' i-.» •-^erbe-v auch *>eich» -totale-D^ dstden **l wirt' chäf tiiche Etlichtspunrm «ntßchridend sein." Die ®rta*te> i auf bas <034tatet ober um 221 Grngent. U< Snbwltotcftafk do* dem V24fachen auf das 12 774süche ober um 12.i Grs«, tte SulJnttt iren PC* 51 «fach * «1 das 7741- fach- ober um 25.7 Grozent. dte Etafuhrwao«* tx* N «Stachen aul das 15 443tate -ber nm II Pir Mitt Die GrhAhnnst her Vise«hahn'^achrDreise. < Ab l 3mil werden bte Jahrpreis« auf ber Aaichsb« hn um «reu 100 Prozent erhebt Dte Etaheitstave für I Kilometer betragen in 4 K aste 13 Ttt. tn 1 JQ. 90 tn iKl. 100 AN in 1. ÄL 200 TI! Der Preis der SchnettataMvIchiagkrrien btetäai I. 3w 1. XL 4000 IRL. 1 ÄL 2000 M. 3 Kl 1300 Mk. 1 State 1 JU. 8000 M.. 2.Ä W» AN . 1 Ä 3000 All . 1 rient 1. ÄL 12 000 AN- 2 XL 6000 AN. 1 KL 3000 2». - Bahnsteigkarten tosten 200 DN gabr rablarten 700 AN Uetar bi« Erhöhn« ber Dettiartan- ptetk steht bte latlcheidung npch ans. Die Gepäcks rächt kostet S M ftr 10 Kg. unb 1 Km unter Aulnmdung auf 100 AN Mindestfracht 800 Mk Dte Trdrestgutlrocht wird um 50 Dom Hundert «rhöhL Der Bezugspreis des Giehener Anzeigers für ben Monat Juni muhte auf <500 Mark nebst 750 Mark für Trägerlob* felgefebt werben. Damit ist bar Geldentwertung bar letzten Machen not SU einem bescheiden en Teil Rechnung getragen. Die eingelnummer tatet 300 Hart. Bei den Giehener Ab- holettellen bezieht man ben Giehener Anzeiger zu 11 SC Mark wöchentlich. D«r Gostöetzugtdreis beträgt T6r 3**1 <750 Mark Wovon 4250 IXecf bereift erhoben wurden. Die Aach- Höhlung beträgt somit B00 Mark unb Wirtz »weckmähig batte Meber- weisung auf unser Postscheckkonto SranfTurt«.®. Ur. 11680 beglichen Strlag des (Biebener Anzeigers. Wfr mit den ^rnUzosenzüqen fährt. seht sein V.brn in frevelhast-r TBcik süss Spiel! An den B^hnbötai en 6ffenttWben Xikbtag- steNen unb in de* Stern »entern zzhlr-ich-r G^- kbältt kann man photographische Au'nahmen ran 25«tr etrtunfAllen auf ben oo* ben 3»a*zoten betriebenen tethnbobuftre** tm b-satztsn Gebiet leben Weit über hundert, meist schare Unfälle bat der sranDös.sch? •ifenbabnbetrteb ber .Reg.«" in knapp zw«l Monaten gezetkia:. Cbrr« Stewädr ftr vchtohcll. ohne »ri* für Schäden an Orib und v-bc* M gewähren, will M: feindliche Elte hihn-.Aegi«' hn bri.rttrn Erbtet deutschen Re senden Ihr« g«s ä hrl i cheu Dienst* wilieta* während fte bte dtotsch.-* Eil-nbahner mit Weib und XV* <*’ dte Strub? wirft Dte aukerordentllch hohe UnfeTUlfNr uxb Nr lehr be^chkt.iswerten 2v>d.ldu*ga* der M.- Im mm Der- wüstungm reden «ine eindrucksvolle Sprach« der Warn**« dte niemand überhören sollt«! DZ der fctrxb den Berich« auf dm Üandst ruhen auherordenUich erschve.t hat. um bas Publikum aus dte vo* ihm de tri -bene* Batowa zu -wrnaen. sollte feder Deutsche nich- «r aus nationalen dritter sondern auch feiner eigenen Sicher heil eegm Äriten in das lektte Gebiet so lang* «rutschtet«. Mi der Eiten- babnbetntb dort Di teer tn den »unerläf 11» t« n deutschen Hände* liegt, bte Gnvähr für e Sichert tt der Wbrberang gteen Wer fich be* f ra*z4slste«* 3if<" «verte« *t dte wtldsh*«ViO*äl'*»»bStr«ckendienst fahren, mache noeber fein Te tam tt und Bterra auch de 'Berlxgu ig Mur Angehörigen be« bte Aeichsbabtovera alturg kommt ftr (einerlei Schade* auf. be* «in Bernsher ber Hennv*»rashge bei yuWk* rite« bet LU Avn ber Landes-U * iverf t tä I 2Bibemt« in über wird an nt) igung des rtityäk t HnebenSWcrtos sprechen 6 ona l «acht schien Ernannt Pa* Cwnmlb Schürer zum Steatanstiltsober» retetotetbr. i»t der Orftor 3shn S ns. Tihjfteb der Grieststeast der s Quäker ber vo* ftnri Ätete aus wurde* Am 1* 2Uxt( HardM Sick.- rUung »einer Gesi-odhsif nut W4o *s m* kjäuabe- KJ «b u.itar AnerteMMMU* •mm dem €-.<41 geki,trter. Diensw. — Dm Ee- nesmung des Cbtrer* glitte Alah ta Grshiu- kiu*en mu. VUbier a* I x w tetebri - erb« inttedgre'semrr. ebenso J . öef vtettrrt ter-end Müilrr 3r** bc-tou Kr Alsteld. gen Leerer an der Deirslchate zu Ober- Cteen. Jbr.l A.steld •* DenWerlderAatural-undse«- stlgen Setebeiij« für bte .3swd< bei i*n*n Sienerabzugs Nrn Artoirt^bn Dringt des Oar- drs'tna .za-r.l Im 2biw>mtrl. «kree hr* igrr Blattes zur Mfmtliter- ^r-nttch* Äür dz. lanb- unb totfte irtltedhllte«* Tttaltt betaebttx. vm es uns mitfeilL besondere L -tz«. bm bei den Za>o*z- Lintern zu «-»ahrrn find — Der Klein verfaufsprels fit Bollrnilch ist I2X Mark fü. be« Vber mi: Wtedung vom 1 3«rt ab ’/*. j-k-' ' wertes-. Rötere* ist aus der heurigen Dekan* raute weg toi A*> irtgenieil rrfttethte " Ei« •Utiriiit4 Ibbreif« werte• für be* Monat TRav auf 1400 lüarf für bte Xt<* Ultet unb 1080 Mart ftr bte Atoll Kraft frftgrtm. (Stete 2Man*tm«teung . * DI« Dahrpreis« ber Simsen bahn rrtabrr- rw* morgen ab eine Erhöh» ng Tte biütaste Sahn tostet daun 250 Mart HeW- tterintefttee* uw»ben fünftig nt* metzr a**gc- ****^ »i< aUueeHlieteHeee ber neu« 6t«uercb|u* Dm rillchsEmwi Seiten ist bei uns angefraat worben, «b ter mmi ab 1. 3« arikente* **-' « ich döbere* Stone«- ad rüge auch schon bei bem Grbalt für den Mraal Mai in Adzug g- it> werte* Bunten Wte baden m* daraus ha, an »eftanMger Stelle et- tanNgt unb bort «-rtabeen Wem bas Maigehalt auf Grund freier berrinbMtung eher durch einen Schtobs- ete ^ch.ich^ng«lpeuch noch am 31 Tai toflgefey und damit Cä Illg urtr* so find dte alten Strwer*b*taT w irechnm Wirb das Ate«gebalt durch eine Dereinbarunn ober durch einen Schteds- ober Sch^scheungstvench aber erst nach de« 31 2Hat r*te*ftrtfiN feftgeiert und dadurch erst fällig und bann au/gezahlt, fo kommen schon dte neuen, bbbeten Slracrabgiige zur Anwe-tean*. unb zwar für bte gesamte Höte des TKaigeM't* Etwaige Bor- schiihMbtantze* aus Me JÄal.-e^ugt Iptelen dabei leine Rolle — Den Jlrtettaetem möchte* wir ■■ m letztere* Fall« anuaten. In ben Bebnttte ragtftem der Buchhaltung einen Deruterk an*e- bnngen. hast N« Fälligkeit des Tlalgebalrt erst nach bem 31. M a I entstanden ist (tmrte Sch ebSpruch Ste ichtengssprnch ober dg s dah bemoemüh gute tee 2ta*zaMuug nach bet» 31 21ai erfolgt- unb Infolgebeffen bte neem Adzuassstze aagewr-chr exirben D ate Ttacfltetb- nvtiz dürfte bei ratl Ipätere* Rückfragen von ber SlcnerteHörde fir M« schnelle Klärung des 6ateuer b*’« lehr bedeut* ngöooil ktn "Di« Gehal tsverbandlunnen mit Industrie unb Kleinhandel Man teilt uns mit 3n .Industrie and Kleinhandel Unb bte GebaltsverHandlungen ,w «chm bei Arp itg-ber- verbänden und den Anufmannsgedlkfen- und Ate- «e stellten-Gewerkstearie^ grichritert Mr ben Kle'ndamtel entscheite' dte Sta-tesstM« am Brauer* tag. dem 31 Mal nachmittags und ftr bw Industrie am Samtaag tarn 2 3*ut vvemi tOOs •• E t wa I 50 ausaewiesene Eisen- ba b* e r aus ber Gegenb van Aachen traten aeftern abend hier ein D,« meist in ben erirttrrrn riadren stehenden Männer ans alte* Swelgen des WI«ndahn befrte 1ms waren von L pabis i*üi«menget rieben und bann nach bem unhefehtea Geste'. Gebracht worden Die ütute waren an ber nrarn Äalerne untergebratet worden unb «ritzen Heu c früh In nbrb.i ix» Richt«, weiter Beim Anblick der nach dem Dahn Hose marach «renben Htneer hart« man ben Eindruck, als ob es sich um zur Hebung einrückende Uanbwebrmänner handelte tiornotiicti. — Tageskalen der s i r Donnerstag Vite'srl-lfxlus. Bihrhofsttatz« .Akt-Hmdrt- berg'* - Palast-VKdripteie .Ein Hest «1 fta- derslerchuus' und.®mt der ^urchilote* — 1h»- ria-Vichfvtei« Der Wlrbriwinö Giehener S t u de * t« * d i i f e. Es sei nicht unterlasse* unsere te-'rr auf das Ärawert der Ei ebener Studmtenbilte am tommrabea Samstag L 3**1 abend« 7 30 11 br . pünktlich 1 l* der Heven 2tota au’rarfla« z* machen TNcht nur. dost es gilt, bi« 'chw- mit der erirtfchsfi- titeen 0i>7« fämHmbe Mirilchaiisoeganiiattea unterer Universität zu unter tüM*. viel mehr Meten bte Personen der MlNmrtratau und da« torgWfta »utammengrftedle Programm Gewähr ftr etaea betender« graust- tee* Tbrnb Iran Dr ^endloser w^che tn Giehe* durch ihre mm'lkaiischen LV stungen sich rinen Rrauen gemacht bat. wirb Leder von Schubert S'rnitz B-e-draen. 2teukms uite Psttzner totale T T.bm u-te Meverömr «am Ttarimge bringen Dir B^rijung bat cawb pd'l Aart Roller ubrmemmen frrr Eta b-irb Delp au« Da-«stabt beste* taettenftee Betern tu be* Ärritai der Gtetenrr Krapms- freunde mit Rech: tatet liufcnmmg artenb* tari e* *>frct* Wtd|f*. • Erosten-Sinden. « Atai Mer wurde «tat zweit« Sammlung für d^ Belkssvf«« ratgen raumen, wotar ber Beivag we 2»0*0 ÄL gu^mmra.gebeacht Wurde • Rödgen. 30 Msi- Am Rtahfte* eomnog wad-mittag ftabti bter rl* 6 4 ■ g e r- 1 a a unter der Vktlivg des VrlgeMeR Kvorsr R I c o I»I« PrvHei-risfeck sta tt Räheres M aus der heiligen A»»eige erfichtttch.- Zeitiger Stand des Dollars 10 Uta «aeurtttagi: Berkin 45 5E4 SwilTwrt •.«- 45 »OO. Streit Artedderg. • Rauh« tm, ZV. TRat ctrezr om OHontag abgefraltenen Grundstück» »erst« t g e r u n g trmrben bter noch nte bagerocfenc Phantas iepreise geboten, so z. D für 267 Quadratmeter hinter der Mühle 1 760 000 Mk.. 381 Quadratmeter in Sichler 4 850 000 IRL, 655 Quadratmeter hx Sichler 6400 000 ML Da» gibt teures Obst und Gemüse. Kreis Büdingen. * Nidda, 30. Mai. Der „Niddaer Anzeiger" berichtet: Aufsehen erre-gende Verhaftungen wurden am Samstag in einer Cocain - Schieber-Angelegenheit vorgenommen, die in Nidda ihren Mittelpunkt hat. GS wurden von hier verhaftet ein Agent und sein Sohn, sowie ein junger Mann, in dessen Wohnung eine Kiste mit Cocain, Morphium und Salvarsan im Wert von mehreren Millionen gefunden wurde. Weiter wurden ein Händler von Effolderbach und zwei Personen aus Büdingen verhaftet, darunter ein höherer Beamter, der die Medikamente um einen geringen Preis abnahm. Teilweise wurden die Verhafteten wieder auf freien Futz gesetzt. Ein Niddaer Zahnarzt, dem die Schieber Cocain anboien, und der zum Schein auf den Handel einging, lieferte die Hauptmftspieler der Polizei in die Hände. Die Kiste mit den Medikamenten, worunter sich solche befinden, die noch die Originalpackung der Höchster Farbwerke tragen, will der Inhaber s. Z. von einem Feldwebel zur Aufbewahrung erhalten haben. Nach diesem Feldwebel, der sich jetzt in Mainz befinden soll, wird gesucht. Hessen-Nassau. ][ Marburg, 30. Mai. Die Stadtverordnetenversammlung erlebigtc gestern in einerDaurr- sihung den Haushaltsvoranschlag, der mit 1 679 255 600 Mark obschlietzt. Die Gewerbesteuer beträgt 750 unb die Grundsteuer 125 Prozent. Das Stadtfürsorgeamt sieht 74 510 000 Mark Einnahme und 118 760 000 Mk. Ausgaben vor und erfordert einen Zuschutz von 44 250 000 Mark, die Armenlasten erfordern 30 565 000 Mk. und machen einen Zuschuh von 24 935 OOO Mk.nötig. Auf den Titel Dildungsanstatten entfallen 313 071 000 Mk. Einnahmen und 589 204 350 Mk. Ausgaben. fpd. Frankfurt a. M, 30 Mai. Am Qpernplah steht seit Monaten ein Bettler, item jeder gern ein Scherflein gab. Dieser Tage interessierte sich nun die Polizei für den Mann unb nahm ihn mit auf die Mache. Hier mutzte er sich einer Leibesuntersuchung unter» ziehen lasten. And da erlebte man sein blaues Wunder. Denn der Bettler schwamm buchstäblich in Papiexscheinen. 3n zwölf Streichholzschachteln bewahrte er seine Tausendmarkscheine auf, aus dem Klotzen Leibe, unter den Strümpfen ungezählte Hundertmarkscheine bis herab zum lumpigen Einmarkschein. 3m Rock- und Hosenfutter führten weitere Geldscheine ein beschauliches Dasein. 3n zwei Brotbeuteln, die schwer am Leibe herunterhxngen, hatte der Mann etwa drei Pfund Münzen: 50-Pfennia-Alu- minrumftüde und ein ganzes Heer von eisernen Zehnpfennkgstücken. 3m Revier zählte man stundenlang, ehe der Schatz gesichtet war. Gr. ergab ins gesamt- rund 100 000 Mark. ZNrche und Schule. △ Die Kreislehrerversammlung des KreiseS Gietzen fand gestern unter dem Vorsitze deS Stadtschulrats Prof. Dr. Alles im .Phi los ophenwald" statt. Der Vorsitzende widmete den beiden im Laufe deS letzten Schuljahres verstorbenen Lehrern, Reumann - Gr.» Duseck und K n ö p pe r - Queckb^re, c nen warmen Rach ruf. Schularzt Dr. Schuppers - Gietzen hielt einen Vortrag über „Das Züchtigungs- red)t in der Schule". Schulrat Fischer erstattete oen Jahresbericht über das abge aufene Schuljahr 1922 23. Aus der Statistik ergibt sich, datz die Schülerzahl um mehrere Hunde t ;uvüdgegangcn ist Die Zahl der Schulkinder beläuft sich auf 8887, davon sind 4839 Knaben und 3998 Mädchen. Reu etngetreten sind an Öftere 339 Knaben und 275 Mädchen. Es bestehen 216 Lehrerstcllen gegen 214 tm Vorjahr, der Druck der Rot dec Zeit gestattete feine nxitete Stellenvermehrung. Die Zahl der Lehrkräfte betrug 218, davon sind 224 mäanlich, 14 weiblich: 2 sind Fortbildu.rgsschullehrer im Hauptamt. 3m Sommer finde: eine erdku:xdliche Studienreise durch den Vogelsberg und die Wet- terau statt, an der die Lehrer teilnehmen können. — 3n der anschlietzredre nichtamtlichen Öebrer- versammlung wurde zum Obmann der Kreis» Lehrerschaft Lehrer Michel aus Ettingshausen aewählt Dem ausscheidend«n bisherigen Obmann Weftfal, der nach Gietzen versetzt ist, wurde von mehreren Red::ere unter dem Beifall der Versammlung für feine rege Tätigkeit der Dank der Lehrerschaft des Kreises ausgesprochm. Das Moselhaus. Roman von Luise Schulze-Brück. 41. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Aber die Konturen der Wolke glänzten tote ton c -.em gleitzrnden Sllb-xbaixd umwogen. Frau Era sprach unwillkürlich laut vor sich hin, was ihr einmnl in einer grauen Stunde zum starken Tröste cz: ordcn war, als sie's zufällig aus ihrem Ab» i - -.fenber gesunden hatte: ..(äede Wolke hat ei«n sibrnre Rand" älnd „Hi iter jeder Wolle i i- ch cäc Son-re", ging s ihr durch den Sinn. S-e ;;asm cS als ein Vorzeichen, datz just in diesem A-.aenblicke di.' Woltenbank zerrist und durch den Rist ein Sonnenpfeil hindurchsch '.ellte. auf der ■‘i-äeL golden aufprallte und einen lichten Schein über den Eichenwald am Dergesufer drüben warf, ehe er wieder verschwand. Adar das. das wohl Hans Dietrich aus Zwang und nur notgedrungen tun würde nicht zugleich tx>8 beste, das einzige für ihn? Wie batte doch Mutter HauSmann gefaxt: Hään is en acmz annerer Mensch geetoe-x, hään mötzt eso bleitoen fein Lewen lang, nit miren en paar Wochen." Die Alte satz auf der Dank vor der Tur und schalte Kartoffeln. Sie totntte Eva schon von Weilern zu. „6(0 seid 3hr jo! Daat is schien. Eich Han bcxrl gedenkt, 3hr kärn't heut irrt. 3hr habt eso te» drövt ausgesiehn, etoen im QtebftocEgaarten. 3hr hot sicher met unfern Büraermeschter eppes gebot 3©, die Mannsleut, die Mannsleut! Allezeit w)l» len' fe mit dem Kopp durch die Wand rennen, all» foü alles gähn, tote fei boot aus spekuliert hamr. Zürnen, Sport und Spiel. 20. Gießener Regatta. — 13. Regatta des LahA»Negaua-L«rha»des. Zu der am 16. und 17. 3uni stattsindenden Regatta haben folgende 24 Vereine 611 Ruderer und 124 Boote zu den 15 Rennen gemeldet: Mannheimer Ruderklub, Frankfurter Äuixroerexn 1865, Frankfurter Rud.rgesellfchasi Sachie>chaulen, Frankfurter Ruderllub, Frankfurter Rudergefell- schast Oberrad, Ruderoerein Fechenheim, Offen- bacher Ruderverein 1874, Offenbacher Rudergesellschaft -Andine", Ostenbacher Ruderveretn .Hellas", Ruderveretn Kassel, Ruderklub Kur Hessen Kassel, Limburger Ruderverem 1895, Limburger Rudergesellschaft 1920, Limburger Ruderilud 1907, Weilburger Ruderverem, Wetzlarer Ruderklub 1880, Marburger Ruderverein 1911, Atad Ruder- klub R he.ru s Bonn, Kasteler Rudrrgeselstchaft 1880, Wassersporlverein Bonn, Hanauer Ruder- acsellschaft 1879, Hanauer Ruderklub Hassia, Rudersport Dietzen, Gxetzener Ruder-Gesellschaft 1877. Vermischtes. Dom deutschen Segelslug. Königsberg, 30. Mai. (Wolff.) Bei der Verteilung der Preise für die Teilnehmer des er st en deutschen Küstensegelfluges wurde dem Ostpreutzen Schulz die Prämie von 500 000 Mark für den Streckenflug von Predien- berg bi» Pillkoppen zuerkannt. Don der tm 2üx- schlutz an die Preisverteilung gemachten Stiftung in Höhe von einer Million Mark wurde die eine Hälfte für die Rhönsegelflüge, die andere Halste den Deranstaltungen auf der Nehrung zu gesprochen. Eingesandt. (Für Form und 3nhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Die diesjährige Ferienordnung. Da» Landesamt für das DildungSwefen hatte auf Antrag der Stadtverwaltung die vergangenen Osterferien um 8 Tage verlängert, angeblich am Kohlen zu sparen. Ob dazu wirklich die De.- hältnisse zwangen — die Schulen hatten noch genug Kohlen — oder ob es der Stadfoertoal- hing nicht um die Ersparnis von Geld zu tun war, soll hier nicht untersucht werden. Die Der» längeiung der Osterferien ist erfolgt gegen den Dillen der Schulleitungen. Hm nun zu verhüten, datz die Ettern mit einer Verkürzung der Sommerferien ebenso überrascht werden, wie die Schulen mit der Verlängerung der Öfter- ferien, möchte ich auf einen Befchlutz des öan- vesamteS Hinweisen, wonach die diesjährigen Sommerferien um eine Woche ja verkürzen sind. 3ch enthalte mich jeder noch so nabellegcnbcn kritischen Bemerkung über diese Matznahme, möchte aber doch wünschen, datz man sich aus Elterekreisen mal zu dieser Sache äatzert. Gin Schüler Vater. Sandel. Berlin, 30. Mai. Börsen st im- mungSbilb. 3n Rückwirkung der unsicheren politischen Lage ist in der AuswärtSbewegung der Devisenpreise zur Zeit eine Swckunq bzw. ein leichter Rückschlag eingetreten. DteS förderte auch am Effektenmärkte das Aufkommen einer RealisattonSneigung, von der die namentlich in letzter Zeit so außerordentlich gestiegenen Montanwerte betroffen wurden, so datz für diese Rückgänge von 10 000 bis 30000 und für Bochumer von 60 000 Prozent eintraten. Für die anderen Ondustriepapiere einschließlich der Bankaktien waren die Kurseinbußen erheblich geringer, durchschnittlich 3000 bis 10 000 Prozent, nur vereinzelt 15 000 bis 20 000 Prozent. Auch Baluiapapiere. namentlich Türkenwerte. mit Aufnahme von Lückenlosen, erfuhren überwiegend mäßige Rückgänge. Feste Haltung zeigten durchweg alle Schiffahrtsaktien bei Steigerungen von 8000 bis 25 000 Prozent. Als die Devisenpreise später wieder Neigung zur Befestigung verrieten, befestigte sich im Verlaufe die Stimmung am Effektenmarkt, so daß ein Teil der Anfangs- einbutzen, namentlich bei den Montanwerten, wieder hereingebracht werden tonnte und einige Papiere, wie LH. Goldschmidt, Ludwig Löwe, Hugo Schneider, Schuckert, Siemens u. Halske zum Teil erhebliche Kursaufbesserungen erfuhren. Das Geschäft ist im allgemeinen etwas ruhiger geworden. Für Einheits- kurS-3ndustriewerte ' bestand gleichfalls einiges Angebot, so daß die Kursbildung hierfür uneinheitlich ist. Frankfurt mci-irnner87rOOOO.-84-JOOO. -890000.-895000.- Perltncr HandelStzei- . !7.Vj(X).-18*009.-1 ÜOOOO.-100030.- (? 0 — Deutsche X'iant 5K»00.- 55000,- 53000,- 50000.- Deutstz-r Dcrein»bank. M»00,- 8500— —.— — Disconio «eornnmixbit 31 KM))-40000.- 39/uO.- Metallban? 103000,- 95G00 - - Mikteldeiir. 0'.rrbitbnnl23000 - 23009,-220.39- Ceitcrt. Credlmmmll . 52000,- 49000-4<0i)0,- 55000.- Bochnmer Guh.... —5;2fj00,—n00m-W>000,- BnderuS......... 1650fi0, -140:m -16S0:)o, -142750, - Onro 19W.90,-l 70000,-17 lOOO,-2HKMO,- Denisch.Liirembura. . 4IO:X)0-400-X)\-10000o,-10 00a- iHelsenkirchenerBergw 160090,-470090,-500 kjo.-TjOWix- Harpener Jkrabixtt. ffV»00,-675000,-7200>)a-6700öa- Slnliiöext 2lfct)crr.lebenlBOOOO.-135000,-1t:O09G -131000,- R altmerk Aefteregeln 175f)00.-170000,-1750)0.-165003.- i'au vaUütte...... 11X)3O;),-170000,-181A)K)-iew,- Cbprbcbnrf 180900,-155000.-L82750.-153030, - Phtlnir Bergbau.. .. 378009,-333900,-340000,-32(5030,- II. deinsiahl 460000,-420000,-480030,-4401 WX- Ricbeck Dtontnn . . . —.-700900,-629000.-650.XX).- rellu» Bergbau ... -,- 40090- Cambii meiner. Pake! 1790»).-193000, -185300,-19000a- Norddeutscher Vlovb . 750'30-70.7)0,- 70090,-77000,— ZemcmwerkHeidelber- 40909,-45000,- — Pdillpv Hol-iucmn . 29000.-2200^- 30300,-23000,- «nglo-Lont.-Guano. . ,200065 — Dänische ?koten 111*J — 11070 — schwedische Otoien ...... 15X75 — 15725 — .swltändische 2(v)en 235(/) - 2344-1- Deiuscl>Oesterreich 1100 Streiten 84 75 84 25 2lwerikonische Noten 606« ) — 60975 — ^tmlische .'boten 28-)P').- 277r>09.- Zmlienische Noten 2884 — 2856 — Belchsche Noten 3376 - 3344 - ttimarische No^en 9.13- 9.87 - T schechosloivakische Noten . . 1805.— 1785 — Norwegische Noten 9950 — 9850 — Nllinnnische Noten 365 — 360.— Svanlsche Noten 6t is nuten gut. daat armer Leut auch net so of den Kopp gefoalcix sin." Sie kicherte tn sich hinein. Immer. Mit Frau Gva bteS heimliche, vergnügte Kich2re hörte, wutzie sie. datz Mutier Hausmann nun mit dem Ergab» nis irgendeiner langen und scharfen Brodachtu-lg herauskam. Aber sie fiel niemals mit der Tür ins Haxrs, auch bie»ma( nicht, obsch)n sie vor Eifer ganz rote Bäckchen bekommen hatte. Rein, Mutter Hausmann war eine grotze Diplomatin. Unb so begann sie auch diesmal ganz vorsichtig: .Wenn nvu die jung' HLären aat schassen fe bann elo?“ Sie sah, datz Frau Eva sie nicht gart» verstand, und erklärte: »Tich meinen, ttxxrrn se für sich selwer so rare müssen, wann fe ihrem Daader net mich auf der Tasch liegen oder ihrer Mudder net miet) am Schürzenbändel häxxken T Run verstand Frau Eva unb lachte. »Nun. dasselbe, was sie hier auch tun.“ Aber Frau HauZmann schüttelte den Kopf. nä! Glv in dem Berlin, da gilt et doch fein Wingerten, da wächst keinen Lrauwenstvck. On baat däht avch goar net zu dem Häär Ohler passen. nee, nee.“ Run hatte sie den llebergang gefaiibcn und sah Frau Eva mit gespannter Erwartung an. .Waat schafft bann dLLn HLär Ohler? Elo in dem Berlin?" Frau Eva erklärte. Befriedigt nickte Mutter Hausmann. „Aha! Glv kavn häan doch ütoetxtd Friedensrlchaer ge» wen, vdder Affekaat otoer NotSr. Och hei? Odder zu Trarbach, vdder zu Barkesseln (Dernkastel). Wo häan will, üwerall, net nuten bei bennen Preutzen." „Aber Mutter HomSmann, Ihr selb doch auch eixxe Preutziix." Die alte Frau schüttelte abfefynenb den Kopf: „Ree, nee. Mir sein kein Preutzen, mir sein Muf- felaner.“ „Aber Mutter Hausmann! Hnb alle eure Enkel bienten doch bei der Garde, bienten dem Könige von Preutzen. Hetzt gerade noch der letzte." Mutter Hausmänn nickte Überiegen. „Ho, jo! Hään is beim Preuh On unfen König, dän Halden mir hoch! Au wer Preutzrn sein mir net. Daat e» eppes ganz anneres. Bei uns wachsen die Staute en, un in dem Pteutzre. do wachsen die ®ram» bieten (Kartcfseln). Mir fein en anner S)tt Landskinner." Hnb dabei blieb sie. Aber nicht lange. Lean wieder kam sie auf Hans Dietrich zurück. „Hään könnt' on der Müsset wohnen?" De» sp.'-.r.7t beugte sie sich vorwärts, mit offenem Munde wartete sie auf Evas Antwort. „Könnt hään? Oach, bat wär schien." Sie atmete tief auf und sah sehr befriedigt aus. „Daat wär et Rich» tigt. Do könnt mer sich die Sach zusammen kla» toieren." „Welche Sache, Mutter Hausmann?" „Och. eich hcxan nuten eso gemeint. Ess, weil bään Häär Ohler doch hei ess gesund is geetoen. Do wär boat ihm v.leicht noch gesunder, wann bään immer do gebliew wär." Sie machte eine Pause Dann sagte sie mit ihrem spitzbübischsten Altweiberblick: .Hään könnt sich jv hei beftoaben“ (verheiraten). Unb als Frau Eva sie lächelnd an» sah, fügte sie eifrig hinzu: ,Ho, jo, brstaaden mutz hään süh jv doch uff die Letzt. Qlirtoer met mit einer trelegraphtfche 3«4«ab<»vg.) Dumm 29. Wat 80. llTnt Märkte. 8mtL Xoifeta. HmtL Nolierg. Geld Brie» V'eld Brief Untw-'Drilftet 33si^0 3398,50 8381.50 3398.50 JC'oHfinb. . . '33590.85 23709,15 23640,73 23759.25 London ... . 278053,10 27)1446,90 27)4451,85 279948.15 9?nri» .... 3977A) 3997,50 3960,05 3979-95 Schwel,. . . 10847.85 10902,15 10822« 10877,15 konnten . . 9152.05 9197.95 9127,19 9172,90 Italien..... 2857^5 2872.15 2882,80 2877.20 yifinbon«Oport8 — — — M » . — Dänemark. .. 11022.40 11077,60 11122.10 11177,90 «ionvenen. . uTTB.fiO 9824.50 9900,20 9949,SO Schweden . . . 15800.25 15939,75 159o0— 16040,- C'elnnixforS. . 1650.8.5 1659.15 1665.80 1674.20 Stennork...... 60224.05 60525.95 60348-75 60651,2". Deulfch'Oefterr. S44S0 85,20 85162 86,588 Budapest. . . 11,47 11,53 10,225 1Ü275 Vrag....... 1803.- 1812,- 1803,- 1812,- Agram..... •>** Schweinemarkt m Gietzen. * Gietzen, 30. Mai. Ser h«ttgr Schweinemarkt, der sehr unter dem schlechten Weper zu leiden hatte, war mit nur 40 Ferkeln und Läufern beschickt, unb zwar nur von Selbstzüchtere. Händler fehlten gany Befahlt wüt' den für schwere Läufer 850 000 Mk., Ferkel, 6—8 Wochen, 225 000 Ml., ältere 240 000 bi« 270 000 Mk. Der Handel ging flott, so datz bl« Marktschlutz bet ganze Auftrieb verkauft war. Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M, 30. Mai. Es notierten je 100 Klg.: Weizen, Wetterauer. 205 000 bl# 210000 Mk., Roggen 190 000 bis 195 000 Ml. Gerste für Brau^veck? 160 000 bis 170 000 Mk.. Hafer-, intänb., 140 000 518 160 000 Mk., Weizenmehl, südd. Spezial 0 360 000 bis 400 000 Mk. bei Waggonbezug ab Müfftenstation, Roggenmehl 225 000 bis 240 000 Mk.. Weizen- uab Roggen- fiele 85 000 bis 90 000 Mk. Tendenz: stetig. (3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Die Kommimistenbewegung im Ruhrgebiet. Buer, 30. Mai. (MTB.) Die k o m m u » nlstische Bewegung hat feit Sonntag auch in Buer eingesetzt. Bis jetzt Ist es zu gröberen Unruhen nicht gekommen. DaS neue polnische Kabinett. Warschau, 28. Mal. (Wolff.) DaS neue polnische Kabinett setzt sich folgenber- matzen jufammen: Präsident Witos, Anneres Klereik, Aeutzeres Seyda, Finanzen Grabsii, Justiz Rowodworski, Llnterrichi Glabinski, Landwirtschaft Eosclcki, Handel Wucharski, Eisenbahnwesen Karlinskl, Post Roszczenski und öffentlich: Arbeiten Lopuszauskl. Die Geschäfte be8 Kriegs- Ministeriums werden von General Osinsll, von Tatvwski unb von Dujalski geführt werden. Türkisch-griechische Greuzfestsetzuvg. Lausanne, 29. Mai. (Dolft.) Der Hach» verständlgenau-schutz für die G r e n z f e st s e t » z u n g einigte sich heute vormittag über die neue türkisch-griechische Grenze westlich von Karagatfch. Sie bildet eine 11 Kilometer lange Linie zwischen dem Ardaslusse unb der Mariha von dem Dorfe Dohixakeu bis zu dem Dorfe Denir-Desch, die beide türkisch werden. DaS neue Gebiet umfatzr 25 Quadratkilometer. Die Türken unb die Griechen nehmen diese neue Grenzlinie on. Schweres Erdbeben in Persien. Tausende von Menschen getötet. London, 30. Mal. (WTD.) Reuter meldet auS Allahabad: Rach Rachrichten alte Teheran sind bei einem Erdbeben In der Rähe von Meschhed viele Dörfer zerstört worden. Tausende von Menschen sind umgekommen. Continen kür Dirnen, BTOB elo her, von denen Grumbieren her." Sie deutete nach einer Richtung, nach der sie wohl das Land der Grumbieren hinversehte. Frau Eva tat beleidigt: „Aber, Mutter Haus- marnx, ich bin ja selber eine von da oben.“ „Ree, nee,“ sagte Mutter Hausmann eigensinnig. „Äch kennen die von elv owen. Die mit bään Ringen in den Ohren, die Zigeunern, die elo exumgeschwänzelt is, tote en Dachstriz, daat woar en EchteI Un zu Trarbach elo sein bet auch alle Summer. Ihr selb kein G^e.“ . Frau Eva mutzte lachen. „Die Zigeunenx mit den Ringen in den Ohren", das war Mercedes Wellsheirn. „Ree, nee, fein von beiten. Ein von der Musse! mutz daat sein. Mn dann mutz hään elo Herkommen! Hään leid net, boat bat Könd elo in bat Grumbierenland gieht." Eie beutete nach dem Moselhaus. Aber bann lieft sie schnell bie Hand sinken unb sah verstohlen unter blinzelnden Lidern nach Frau Eva hin. Die tat aber ganz harmlos: „Meinen Sie beim, datz eine Moselanerin meinen Bruder wellte?“ Mutter Hausmann zog den Kops tief in die Schultere unb spitzte den Mund. Das sah so drollig aus, datz Frau Eva wieder lachte. Mnb frc sagte bedeutsam: „Wään weist daat! Awwer hään is alleweil en schienen Dorsch! On wann hään elo bleitet on net miehr en daat Berlin gieht, toenix hään sich hei mäntenören kann, daat hään hei däht wchnen, elo kam daat schonst in be Richt." (Fortsetzung folgt.) Ist sparsam Im Gebrauch und billig. ALLEINIGE MEQBTELLEQ. HfNKtL 1 CiL, DUSSfLDOflf Brno, der Furcht ose. V. Teil (5. Epitode) Angesichts des Todes < Akt«. Brno Uoollo in der EUupCrollA Sle'aein MenleWlse KRZlll igmsliiq.OfiZJonl.atitnOsT H6t In Oft Benn! Bnln. 171 Ul Brautpaar sucht per sofort ober später be» fchtagnahmfreie ULüimMms gegen zettgemähe Miete Eott. als Untermieter Schrist! Anqeb unter 03677 an den Gieh. Anz. Bdtenhiin, den 29. Mai 1023. Die Beerdigung findet Freitag, den 1. Juni, nachmittags 2 Uhr, statt 3710V Behördliche Anzeigen iwir I i'SHafrf. teiienaer- mn i Inno, *2 onnenlt 6 tNttkuan her fUatrv|rt*tswrbe m b Srtstzendast« bet Stabt G-tzrn. Beleuchtungskörper all. Art • Elektr.Koch- undHeizapparate • Ausführung sämtlicher Reparaturen und Neuanlagen in Stark- und Schwachstrom • Kost.ml. Beratung jedorz. Tl« ßdblermk’tn 1 Vtai b. 3 um |0ü Aach Vubwlsabelen a. XU Reu ei« Plrt.atX IHtriebiloften lastende anflanMebungi- orbeiten Bekaitiitmachititg TU Terasele^ewge« |tr den A«»schluh een der oGenilichen BrorverforgNng find 140 400 , peiN WWW Kaufgesuchfi | Felnilqlche Sti6ri ttirtLltr Siftiiili« IdeL Veiituna 3D t*, leiste utsfce (36OI> imtlifil. Mf in kaufen orfndit Bäi Drirr Bolen Dntr. C e. i 0. «n 11250 ?lu5fübr!id)« Offerten unter ^Lilepu", । ec|ud>t werden 4 5 Altere tüchtige, nur aaigefprodyene Vie Geburt eines gesunden jungen zeigen hocherfreut an Dr. Putte und Frau Anny geb. Nowack ettfttL 3a DUi 1823 flrtdie* Da» «-« hüll............. . k Ä...... Kv» Wey Die Handlung tpirlt in der TCr»iden*« betr Derord- ■■«g ist in bew Sush4«g«kaK « angdd)lag<«. Vietze«, den 30. Mai 1923. 37038 Der Oberbirgerweiltr. 3 v.: Dr. Seih ^KebegeroanDter »o WII4N WklNllklkl Bekanntmachnng. Der Herr Netchimimstrr der Finanzen bat durch Erlatz vom 17. Mai 1923 - III C HOTO - den Werl der Aakural «nb feeftlgen Sachbezüge für die ßtoe*, bei SUurrabiugt vom flrbritsfohn mN Wirkung oom 1. 3unl 1923 ab wie folgt festgesetzt Solle freie Station (einschl. Wohnung, Heizung und *ß,kud)tuna): a)für weibliche Hausangestellte. Cebrlmge, Lehrmädchen und ionstig« gering dezahtle tseib« tich« srbeitflhrdfte (|. V Mägde» monatlich..... 80000 0k. b)für männl, tzau-angeftellte. Knechte, männl und weidl Vewerdegehilfen und für Derfonen.die derAnoestellte«- Versicherung unterliegen, sowie für die in ber Vrotzschist- fahrt, b. h auf Fracht- und Dafiagier schiffen über 100 Brutto Register.Tonnen be* schädigten Personen, soweit sie nicht unter d bezeichnet Telephon 172 Gielew PlsckstnSe 2 und Beleuchtang und c gewährt, so ist ber Wei ertierld tiariteQiinabtetlf tu. br*'i Ji. .lu eilt I« b^ '-»elcha'i-stelle bei Wej ThLL 2®*^ MeläfdTtbuinim fnät eine choraktervalle Veilen tm Klier oes io bt» 40 Aatzre« alt eilet auf............ «sur Dechung der besonderen Unkosten, bie durch den Bezug von Milch aue aue«>4itig«n Molkereien entstehen, wird von jedem an Verbraucher abae- qebenee Cher Milch ein Zuschlag erhoben von ...... lDieter 3uid)lag ist von dem M'lchoerkänfer an bae stbdt. 4 grvtze 3nflanMe|unfl4arheii 6000 •/. zusammen 15 540 Diese flAhe treten am 1. Juni 1923 ht Kraft 3n den Betriebskosten find mir bie «osten ber Bausvertonltung enthalten; Die übrigen Kosten 'insbesondere 7Valler, gelb, vetzomsteinfegeraeduhren. Oninb- neuem, Brandverlickerungsbei träge, na (gebühren . Daltpstlchtverstchemnai find auf die Mieter um^ulegen 3O68H Den Zahlungspflichtigen find die 'Xnforbeningioettel und Per Bertel- iungsplan ber»ulegen. Gietzen. den 30. Mai 1923 HcTvor-igendeT AnsilaltangtfHm in 5 Akte» mit Pol« Ncgrl 'n der Mnuptml’e Ferner Das Mädel mit der Maske \ Qrofies Laststwel m 5 Aktes mit Es hot Oott dem Allmächtigen gefallen, unsem lieben treusnrgenden Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Bürgermeister Lodwig Zimmer Im Aller von 55 Jahren nach kurzem, schwerem Leiden zu sich in die Ewigkeit zu rufen. Die tteftrauernden Hinterbliebenen. 1. Darrell, deeicn toll* Motorrad fahrt <*u Ihm d<*n Ifainnin," ..N*r^S lrb*-livln«f vlner'en^ nhfli^»n, Cktrlis ■ateeküneau le lei Creylea, 8ÄH1 Teeriea. ■irtlle Ceralev, ein Mann auf Mk ttir die Nwst Tao Mona« jbomMswt de. trägt für Rmbn. vchäter Ab Mente bU eleeebL koanla«: , J Ein Fest aut Haderslevhuus VrrfaS.^rei nach der NoreU* rou Theodor Sion» inl Vonptd« 4 Akten au» dem deatflch an Mittelalter •* vollendet 14 Ü«d.n»,abr, bä» . FabrscheinHeftche« -«lange« nicht «k*t tu.- T*«rau«,gabong. Pk im 'üerkehi k |e'’lid>«n ^abrichemhesich,« b*wa#a noch benetzt werden 37038 Vermietungen] ■Sb . Beeer «. Pim »a« t'rrnHiS tsrterw Stiraclsleb Jie c) ftr Angestellte Hdherer Orb- n«ng, soweit fi« nicht unter d bezeichnet finb (1 B. Äerzte. Apotheker,Hauolfhrer,5>auo. bamen, VeschastosuHler, Werkmeister, «Sutoinspek- körens monatlich......100000 IRk. 6)für die in ber GrohschifiaHrt beschäftigten Kapitäne, nautischen und technischen Schiffe, ofsiziere und sonstigen im Offniererang stehenden ©lieber der Besatzung monatlich 120000Mb Äon dm angegebenen Sätzen entfallen auf freie Wohnung einschlietzlich Heizung und Beleuchtung ohne Naturalbezüge 1 auf da» erst, und zweite frühstück . . 1 , auf bas Mittagessen..........'. auf das Abend,sseu.......... Wird nur freie Wohnung ohne Heizung jtoealaM Model chreiner z**ya* | für nur festere funriertr, poltert« •nnb-! r~----x~ 1 iAiitHaAhtt 9« »offen itA nur leldur 11U«.. nung nach den ortsüblichen Mstkefpreste« anzusetzen. Der Wert ber den Bergbauangestellten und Bergarbeitern gewährte« Hausbrand- kohle mitb auf 75 v h. bes ©rosthanbels- prell,» festgesetzt. 3ür die Deputate in brr Vowb* und 7-orstwirtschaft sind die Wert, besondere tzt Diese sind bei bem zuständigen Ainauzamt iu erfahren Tie Wertsätz< gelten nur für ben Steuerabzug vom Arbeitslohn Die Steuer- aueschüste sind bei ber Aeftsetzung bes steuerbaren Einkommen» im Veranlagung»- verfahren u« fie nicht gebunden. Ti« bfeherfgen bei Werte» der Batural- und sonstigen SachdeJÜgo treten mit Wirkung oom 1. Juni IV21 aufirr Kraft. 371IB Darmstadt, den 25 Mai 1933- L'a«b«»anen tarnt Abteilung für Vesta u. Jr.kehr»Neaem. Bckanntinaistttng. Jm XintspertüwMouf^plblefi Qlr 39 vom 25 Tllat 1923 ist etiu Affannt- madninc betr Jrb.'buaj der Gebühren für Xc Tilgung ber Schornsteine betSfleet- ucht. an« die blerrr.it fmjetpirtei wird. «Ziehen, den 25 I?lat 1923 3694B Ter CtxTburgcrar.Uet 3 21 , Krenzle d Freiwillige Versteigerung. Weqen Umzug» -erste,aert ch Areitag, bei 2. isni. nachmittag» 2 Uhr, Bahn, hofaratz' J9 pari. •♦!««-b« chrqenstände 2 gfetJx en. t Mk>-rid)t. ik. rmen Küchen schrank 1 Sofa. 4 Stuhle, 3 lisch«. Bettwäsche KopflaGen. sänni«che» Küche» eeftbltT, JU|,elerwiee. IfC*n ster» lebet eegerbi Kn734 fiterMreke 78 «knieib I. ©«_ L | Vereine | kbertz. Biesen itnen|udtT Ml eiwnrtri'*m trp feite Brno Im , k mn ba .j ter*. Are« Mim er 2t. idaed :«erben Hivilidas dankbare 1 Al IU ScjifeiipulveF