Mittwoch, 51. Januar 1923 5r. ge «) ifen. ! m m i n 9 e n. emminge^ setzungsttuppen in Duisburg und Düsseldorf seit heute Personenautos beschlagnahmt. Nr. 26 Erschein! lüglich, außer Sonn» und Feiertags, mit derSamstagsbeilage: GießenerFamilienbtätter Monatliche vezuarpreife: 760 Mark und 40 Mark Trügerlohn,durch diePost 800Mark,auch bei Nicht- erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt. - Fernsprech. Anschlüsse: für die Schrift- leilung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach- richten: Anzeiger Stehen. Poftschecltonto: Kranksurt a. HL 11686. i ÄöIn, 30. Ian. (WTB.) Die Eisen- jHpp "Betriebs läge ist im allgemeinen DiewahrenAbstchtenPoincares. Aus Daris [legen zwei Meldungen vor, die übet die Absichten und Ziele der französischen Politik Eeinen Zweifel mehr lassen. Die eine Meldung findet sich im „Daily Chro- n ic le“, die von der Feststellung ausgeht, daß man in Paris das Fehlerhafte der Ruhr- besehung einzusehen beginne und daran die Annahme knüpft, daß Frankreich zu Verhandlungen bereit sei, wenn Deutschland den ersten Schritt hierzu tue. Diese Feststellung entspricht leider nicht der Tatsache, im ©egenteil, die Stimmen häufen sich, die die französische Regierung auffordern, auf dem betretenen Wege toeitel-zuschveiten. Ganz im Einklang mit der französischen Presse hat nun Poincare selbst — wir haben die Meldung in einem Teil unsrer gefl eigen Auflage bereits gebracht — in seiner Erklärung amerikanischen Ptessevertre- tern gegenüber jeden Gedanken an Verhandlungen äu Boden geschlagen. Unter völliger Preisgabe seiner Rote über die Ingenieurkommi sion läßt er jetzt wissen, daß diefranzösischenTrup- Pen im Ruhrgebiet bleiben werden, nicht um die Fehlmengen an Holz und Kohlen einzubringen, sondern um die Durchsetzung des ganzen sranzösi chen Reparationsplanes sicher;ustellen. Er will mit der Räumung des Ruhrgebtetes erst beginnen, wenn Deutschland durch die Regelung seines Finanzsystems eine Basis für die Erfüllung der Reparationsschuld geschiften, wenn es mit den Zahlungen begonnen und die vereinbarten Lieferungen betoirtt hat. Diese Voraussetzungen sind so zweideutig formuliert, daß Poincare ste interpretieren tonnte, wie es ihm beliebt. Er nimmt schon heute für Jnpfandnahme eine Dauer von fünf Jahren in Aussicht. Zugleich betont er, daß die 15- jährige Desehungsperiode für das Rheinland noch gar nicht begonnen habe. Dies ist der Kem der Poincaräschen Erllärungen. Sie zeigen deutlich, wie es gemeint ist, wenn man in Frankreich die Berrits $r- Behörden. Jede Straßenkundgebung oder Zu- fimmenrctturrg ist verboten, nötigenfalls werden die Semonflra ten mit Waffengewalt auseinandergesprengt wer.en. — 3. Versammlungen. Ohne vorherige E laJibniS des Ortif .mmanbauten bars keine Versammlung abgehalten werden. — 1. P r e s! e. 'Verboten smd a le Zeitungen, Fug- blätter oder Broschüren, die Artikel oder Biller enthalten, welche geeignet sind, d.e Würde der Be- sahungstr uppen zu verletzen, ilnrute stif en or erbte Sicherheit der Truppen gefährden. Die Ortskommandanten sind befugt, alle E.emplare, die obiger Vvrsch ist tolde.sp.echen, zu bcf Hlagna^men sowie den Verleger und die Verkäufe: beriel yen ju verhaften . D e Kommand ereude i Ge e a e können in den ihnen unterstehenden Adlch'illtel die betreffenden Veröffentlichungen zeitwris.- ve bieten dieselben Bestimmungen gelten für T.,ea er und Kinovorstellungen. — 5. Waffen und Munition. Waffen oder Munition jeder Art, die sich noch im Besitze der Bevölkerung befinden sollten, sind innerhalb von 2 Tagen den örtlichen deutschen Behörden abzuliefern und durch diese den mili- larischen Behörden zu übergeben. Die örtlichen Militärbehörden sind befugt, jede Unterfudjung unb Haussuchung vornehmen zu la7m, die sie für nötig erach en. — 6 Strafmahnahmen. Zu- diderhandelnde werden von den Militärgerichten pir Verantwortung gezogen und formen zu Ge- lärignisstrasen bis zu 5 Jahren zuzüglich Geldstrafen bis zu 10 Millionen Mari oder zu einer tiefer Strafen verurteilt werden. D e Bestimmun- zen der französischen Strafgesetze können bei schwellen Vergehen an gewendet werden, falls die dort vorgesehenen Strafen höher sind als die in der Erliegenden Verordnung angeführten. — 7. Die Dest immungen der Verordnung des Komm visierenden Generals vom 11. Januar bleiben bis au| weiteres in Kraft, insofern sie nicht durch die gegenwärtige. Verordnung geändert werden. — K Vorliegende Verordnung tritt mit ihrer Der» 21niiat}me von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen v 27 mm‘Beeilt örtlich 30 Mk, auswärts 40 Mk.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 150 MK.Bei Platz» Vorschrift 20 "/o Anschlag Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Blumchein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Biegen. VW* verl^ nidt. spätestens !^angeben. "Ausländ sucht eine ' Dame -ieih«d^ Unterricht teilen k esäamt die Einstellung jeglichen Detri.-bes. Der Eisenbahnverkehr ruht seit etwa 2 Tkhi7 nachmittags vollständig. Vor dem Bahnhof hat sich eine nach Tausenden zählende Menschenmenge angesammelt. Es scheint sich ein Autoverkehr in die llmgogenb zu entwickeln. Inzwischen mühen sich auf dem Hauptbahn Hof französische Militär- eiscnbahner ab, um wenigstens einigen Betrieb in Gang zu bringen. Bisher sind diese Versuche aber vergeblich gewesen. In der Stadt sind die tollsten und wide.sprechendsten Gerüchte verbreitet, ein ilmflanb, der durch das Verbot der meisten Zeitungen verschärft wird. Die Eiseubnhnen tu der Pfalz unter militärischer Gewalt D e r l i n, 30. Ian. (WTB.) Die E i s e n° bahnen in der Pfalz stehen unter militärischer Gewalt. Die Reichsbahndirektion Ludwigshafen ist von Franzosen be* ÄbL gebiet der verschärfte Delagerungs- L zustand verhängt wird, hat folgenden Wort- 1 laut: In Anbetracht der systematischen Hindernisse, die von gewissen Reichsbeamten der Tä ig eit der alliierten Ingenteuriommission in den Weg gelegt r wurden, werden zur Dei'schäi-fung des Dllage- rungszustandes im ganzen Gebiet, in welchem fran» M zösisch-belgische Truppen sich befinden, folgende M Maßnahmen getroffen: 1. Aufrech erhaltung der ■ öffentlichen Ordnung. Jeder Sabotageakt wird ß fi rengftend bestraft werden. Die Truppen ha" en te Befehl erhalten, mit Waffengewalt gegen je'en ' vvrzugehen, der Eisenbahn-, Telephon- oder Te'.e- graphenlinien sowie jede Einrichtung zur Ver- f. provimrtierung oder Versorgung der Truppen zu sabotieren versucht. 2. V e r k e h r. a) Arn Tage vollständige Delreanngsfreiheit; b) von 10 älhr abends an bis 6 ilhr morgens ist der Straßen- verttehr untersagt. Befreiungen hiervon erte il der Ortskommandeur durch Ve mittelung der Leutsckten SfS RS -r Belob->^ ■|v. ncyriuzx -wlull |i|fentlicbung in Kraft. ziü-t-ergtl'kll Ulfen gefu^' W tfl Äte? An». Gold- iei,M ,.u iu bohr" fllli* X15- Jahrgang ; GletzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Orna »n!» Verlag: vrühl'sche llnIverfirtre-\in Hellas Darmstädter -Aau« 2873, Karl Vurhenn. Darmstädter Hau« ®CO. 0*a>n- doline Dv.dvn 10000. Dr Steinreich 2000 Steng- ter Olvnoft. Kesteldach 3000. Quarta bH 2«rnb- £-Ludwig-^vmn.1 st um« 12 ©chüker. I8X1. Gemalt im bmel-Xc4teurawt Hintenduog N rt Dm Gebern berzNchstm Dank' Tfrttrrr Spenden werden in ber fZ«t chä f tsstell« bes .Giehenrr Anzeiger« cingriwnucen Weitere ^ahrplan-(^inschrä''kanqen treten von morgen, 1 Febraar. ab te Kraft. CNi unk rem Bezirk fallen aus Storch Fr ankfurt — Kassel O-Zug Z5 Gllstm ab 11,32 abend« nach Hamburg. V-Z^g 76 Gieten ab 8j03 dvrm nach F a kfnd Am L Febr. txrfebn ler,lerer noch bU MeL ^edonenzug 773 Gllstrn ab 12 32 mtttag« nach Kaf d. Pertvnenzug 776 Giesten ab 2 45 nadyn nach Fraälfttt. ©taufe Gtestea- Fnlda Z^g 557 Gtehen ab 3.40 nachrn. bU Fulda, an 6J0. Zag 562 ab Lauterbach 2,14 nachrn. bi« Diesten, an 4.27 Die Mittag«züg« der Biebertal- bahn fallen von morgen ab bi« auf weiteres gleichfall« aus • • • Din« Pr0dinzialtag«sitz»ng ist voa bem Provinsulldireltvr Matthias auf Samstag, 10. Februar, vormittags 10 Uhr, In das Regterunqsgebäute zu Gietzeo einberufen. D.e Tagesordnung lau et: 1. Äonfliiu.e- runfl des ProvinzialtagS. 2 Sntscheidung über bte Gültigkeit bei Wahl ber Mitglieder bes Provinzial:agS. 3. Fest Atzung ber Taaegeldei unb Reisekosten ber Mitglieder bes Provin- Munb des ProvinzialauSsd-usseS, sowie atzmanner. Hiernach findet bte Wahl bes Provinzialausschusses statt. Aach ftattg.- hadter Wahl 4 Dntscheibung über bie Gültigkeit der Wahl der Mitglieder anb Lrsatzmän- ncr bes ProvinzialauSschusfes. • • Die Sifenbahnsahrpretse erfahren von morgen ab eine hund«rtpiozentige Erhöhung. Sine kürzlich von Darmstadt aus Derb reitete Meldung, bie ReichSbahnverwal- tuna wolle anaestchts der ungünstigen Zeit- veichälwtss« auf bte Verteuerung der Fahrpreise verzichten, entbehrt danach bei Begründung. Die Sinrichtung von Hauökvn- ten. Auf bte ta unterem vtutvgee -ÖUiUe ocr- ötltnUwtec Ortssatzung über bte Einrichtung von HauskoniLn vom 27. Januar 1923 fei V-^r bo- ’onbert (nngeiDieten — W ift cei ber Einrichtung der Hausto.uen der Zwei.al au|getaucht, ob ber Hausbesitzer verpfliche ist. dir vorgetch.ie- benen B:irag* auch bans auegdübit werden müsss» oi«r ausgesührt sind. Di. D.rtfcheibung wird dahin zu treffen fein, dast mit Zustimmung der Mieter üver die auf da- Hauskonw abzufühcenden groston 3n- flanbf?rungszufchiäqe verfügt werter farm, und bafe llch dadurch eine Abl.Gerung dte'er Brtrage erübrigt. 9i ist jedost not würdig, dast die Zustimmung bei Mieter zur Derwe rdang des Del- dc« der ©tabtfaffe schlftlich mit x'ellt wirb, um den Zailungspflichttgen entsprecherd entlasten zu tomtvn. Di« Hunbertfähe zum Xeichs- mtetengefetz find vom Kreisamt für die Stabt Diesten auf 2850 Prozent mit Wirkung vom 1. Februar ab festgeletzt tnorben. Das Wastergeld. bie ©d^cnfldnfcfl-taeHkbren unb bie nachtrüälich K zahlenden B andverlich^rungSt- »rüge find in es cm Zuschläge nicht enthalten. * • Der Kleinverkaufspreis sür Milch ist für unser« Stadt mit Wirkung von morgen ab auf 334 Mark für das Liter festgesetzt worden. • • Zunächst keine zeitliche Beschränkung Der Arbeitslosenunterstützung. Die Anordnung der Hessischen Ministeriums für Arbell unb Wirtschaft vom 15. Juni 1922, durch welche bte Dauer ter Drverbslofen- unterstühung entsprechend ter Verordnung über Srwerbslclenfürforge auf 13 Wochen beschränkt wurde, ist bis auf weiteres aufgehoben. *♦ Die Schornsteinfegergebühren. Die TeuerunaSzuschläge zu den Gebühren der Sckwrnste.nfe er sind mit Wirkung Dom 25. Januar 1923 ab bis auf toeiteita wie folgt festgesetzt worden: für die Kehrbesirke der Städte Darmstadt, Mainz, Offenvach und Diesten auf 10 300 Prozent, für bte übrigen Kehrbeztrke b«s Landes auf 14 400 Prozent. Die Gebühren einfchliestlich Teuernngszu'chlag betragen bemnad) ab I. Januar 1923 in den städtischen Kehrbcsirken das 104fache, in den Übrigen Kehrbeztrken des Landes baS 145fache ber Grundgebührensätze der Bekanntmachung vom 8. Mai 1922. * Dreieinhalb bis vier Milliv- ncn Mark für eine Dreizimmerwohnung. Aus einer RegierunaSvvrlage des Landtags gebt hervor, hast Im Früdiabr eine Drei- llmmerwvhnung 3*/, dis 4 Millionen Mark an Baukosten erfordert. *• Anlaflenkonzert fbito morgen. Mittwoch. mittag» 12 Ute. bei aü.cstiger Wilierung durch die Kapelle des I. lHess.) ®renaMtT'3a taillrm» am Liebigdenkmal statt. MusiN olge: 1. Karfrritaa?zauber aus .Parstval". R. Wagner: 2. Paraphväte über bte .ßorcleo". Jos T'ftpabb.; 3. .250 Jahre deutschen Lebens'. Potpourri, A. Ad mann; 4 VcHonalfe Xr 6. F. Shopta: 5- Für Deukfchtanbs Ghr«! Marsch, K Friedemann. • e Din« Richtigstellung. 3u bem Bericht über tas Dchl ä tgkeitsseft in S i b b 0 ,Finnlands, ben vir in unserer Samstag- Xummer brachten, wirb uns berichtigend mll» geteilt, dast der RUnenrag ber Veranstaltung nicht 2000 sinntsch« Mark unb 468 355 Reichsmark betrug, sondern sich auf 2000 finnisch« Mark ober 468 356 Reichsmark belt.s. Dir bringen btef« Erklärung gern« zur Kenntnis unfern Leser, bemerken aber, hast der Irrtam auf letten bes Ginsrnders jener Information liegt. In dem uns übermittelten Schriftsatz heistt es wörtlich: .2000 finnisch« Mark unb beinahe 468355 Reichsmark.' Vorustize«. — Xatzes kalender für Mittwoch ©ttibtttentrr 7 Uhr . Rlucht der tzta iernis" — Vichtt.i ltaus Vab'dolstiaste , 3»Lt.-ri igti end Tränen der Heimo: und .Hinte- den hob«* Veram,' — Palast-Li chrfviele Jfrw ex Ute Wüste- wnb Vas orteniattsche Ärattimker- - Die LNerar Iche G«l«llschast rxronfialtel am Dewrrtrttafl ta der Reue- Alla ♦hie Xaftibnina «ttarakn ch- Schulens Diele Pro- teffor K hl« ber frrenbft bl «b en ägyv- "’ter ¥a«r«n *tr Mt XitibnuNi fhd allen Schattenspleies zur Veriügung gestellt hat, wird gegate la« ber bk laufuifl p {■beuiffrn 1 I Pächter. Weindera (Frankfurt a Die ÜtfTtäbter Jagd erfinerft sich ta sw zhli-tei wurden hier mir ta gertnicr Za offenen Steüw' standen 21 6:ell über. 13 Stellen wurden besetzt. au bem • tat 2 3r.9 vom 31 t.DClni* Gr.ürmmelist Äestetenuig der Tmschu cfcnten rrfi > bn i W tbtahrei G 5 NT*°_ bauprsachlich auf der Suche nach landwirrfchast- lichen Verufsarbeitern "Schweizer. Knechte, 2c- bellcr auf IadresveMsagi urchlschnitt0ch 00000 M 70 000 Mart bezahl Kreis Wetzlar. k. K r 0 s d 0 r s. 29. Jan. Sin« vom hiesigen Ortskartell des Deutschen Beamtenbundes durch Schulkinder einq«lettM Haussammlung für die Aothilse i» Ruhrgebiet brachte 21 500 Mk.: btt H* qlieber des Ortskartells spenbeten weite« 21 000 Mk , so dast ber Zentralstelle 42 500X3 überwiesen werden konnten. Hesseu-«assa». dte zu in Lett durch bte ungeheure hr lsst verursacht wurden, ein Drennofe« stillae1> den. Dte für dtefen Ofen haupt'äch'.ich für gebende Arbeit eingefteHtan 13 ß-ute tarnen zur Sntlassunfl. Man hvsft jedoch, dast bieter Betrieos- teti im Früd.ai-r wieder in Dang gesetzt werten lärm. 3m Hindiill auf bte hohen Preise unb dte wirtschaftlich« Unsicherheit kann nicht auf Vorrat In (Griebel 70. der Butzbacher 30 und btt Pohlgönser 40 Zentner im Wert voa etwa I r° *• 90000 Mk.: bie Waren ber KolonialwaretzB j Kun Gemälb fvd Ira IßlfVang, !• d,:nligur gearbeitet werten. InterMetalllnbuftrie war im Dezember ein fühlbarer Rückgang zu bemerken, ter m ter allgemeinen WirtschastSIage seinen Drund hatte. Lroytem man sich nicht oerhehlte, bah auf dem deutschen Aasatzmarki infolge der politifchen Sntwicklung mit Schwierigketten bes Absatzes zu rechnen ist, wurde im Dezecnber noch voll gearbeitet Dte Arbeit stöhne in der Mtuillinduftrie batten im Dezember zum Teil den Tbelimarflfianb erreicht, ober auch schon etwas überschritten. In- foloebel ei machten »ich für «men Teil der 3nbufrrte Atzatzschwicrigtetten im Ausland« b«merkbar, dte a. B. dahin führten, dast sich di« einschlägifl« Produktion eines Xachbarlantes auf Kosten ter deutschen Grzeugung box Dadurch sind kn Deutschland Quifträgc ausgeblteben. Die Holzindustrie bot schwaches Ar- betUange5oL 5 offenen Stellen standcn 10 ©teilen- suchende gegenüber. 2 ©teilen warten besetzt. Rahrungs- und Denustmlttelge- werbe. Hier wurden Im Dezember 11 stellenlose Bäcker unb Konditoren armechet. jedoch war nur eine offene Stelle norlkinten, die auch beseht tourte Die Zigarrenindustrie arbeitete im De- aeschäft« im Betrag« von runb 100 000 ML, j Der Manufakturenwarenhandlungen heran# " schlagt rnästig zu 120 000 Mk. und schlichltch Mt bis jetzt erfolgten Schuhreparaturen 50 Pack» I je 1500 Mk. niedrig berechnet 75 000 Mk. In Selb berechnet beläuft sich bas Vcsamtergsbe e nis ber Sammlung auf 825 552 Mk. 4 Ba b-Rauheim, 30 Jan. QM ter heutigen Verpachtung ber Ockstädter Jagst Deien fdtbertger Pacht preis 4000 Mark betn* 1 tourte bie »üt>*'.ba’u Summe von 5 700 300 Mall erzielt. Der l-i Herr.,« Päch «r .Fabrikant X o ba ch (9rtebbern blieb mrt lebwm letzten Debet , nur um ettoa 100 000 Mark hinter dem Rett bs Hungen, 2» Jan Di« Arbeiter dar benachbarten Grube .Friedrich" Huken be- schkossrn, für di« Xuhrhilie äleberschich- ttn ju machen Bravo? rt Sich 29 Jan In dem von Männern und Frauen aller Stände und Parteien bis auf ben lernen Platz teilten qrvstrn Saal von .Steins Dartm" fanb grhern ab.mb «ine Volksversammlung statt als Protest gegen ble Besetzung bes Ruhrgebiets Dir Redner tes AbTnds. Vüroermeister Völker, ta testen Händen M« Leitung ter Verdammtunfl laz. Sti.tsbechant Lenz Sttktsp*arrer Schor- j e m m « r unb Stad'rechne? Heuser schilderten anfchrulich die Xot bes Vat- lmdes unb rieten mit «inbrinfllicken Monen aal zur Ginigkeit, Ovierwilllzkeit und -Dotkeskurcht. Di« ®tii^a.b t'er toar Im De» frtmber immer noch Veschäftiflunflsmöglichkeir vor» Händen trotzdem auch hier eine Verschlechterung der Xttettemadtlage teullich zu bemevfen war 515 offene Stellen. 609 Stellen suchende. <24 Stel» Len wurden besetzt. Zur weibliche Arbeitskräfte waren 117 offene 6teilen vorhanden 33 SteUmckuchende bewarben sich. 25 Stellen wurden besetzt. Hauptsächlich wurden Puvfuaaen, Waschfrauen und Dienstmädchen gesucht Stellen • Dermitilungstäiiakeit des Arbeitsamtes Im Dezember mim» [ 14>e Pe.sonen: offene Stellen «tafchb Reste des Vormonat« '.SO Arb itfuchente 821. bdatzt- Steilen 539. weibliche Per fönen: offene ©teile 117. Arb itlLatente 33. bdeftte ©teilen 25. Die , abl ter unter stützten Gr werb«, loten belief fich am Iahresente auf 10. * Grünberg.31. Jan Oer Gern. >«. rat hat au« stadtllchen Mitteln 100000 ML für bte Xu hrhilf e zur Vedügung gestallt. • Queckborn, 30. Jan. In «in«r Tti» fammlung ber hiesigen Ortsgruppe tes Hess. Batiernbunde« wurden von ben anwesenden Mitgliedern 38 Zentner Brot- g e l r e I b e unb 7 0 0 0 Mark in bar sür dl« Ruhr Hilfe gespendet. Kreis Lauterbach. • Lauterbach, 30. Ian. Di« Brüter« schaff Lauterbach tesIungbeutschenOr- benS hat 300 000 Mark für ble Ruhr- Hilfe gespendet. Krei4 Vüdingen. • Dübelshelm, 29. 3an. Bel ter Sammlung für bi« vebrängteu Ruhrbeutschen gingen hier ein: 580 000 Mark Bargeld. 43 Zentner Frucht, 170 Zentner Kartoffeln, 1 Sack Roggenmehl und vieles ander«. • Stockheim, 29. QaiL In unserer Gemeind« wurden für di« deutschen Brüder an der Ruhr gespendet: 167 345 Mark bar, 72 Zentner Kartoffeln, 16 Zentner Frucht und 1 Zentner Mchl. Kreitz nriedderst. • Butzbach, 30. Ian. Die Sammluatz für die Wlnternothilse kann letzt In ter Hauptsache als abgeschlossen angesehen werten. Der Eingang an Bargeld beläuft sich auf 440 552 Mk. Dazu kommen an Gaten In Aa- tura unb Waren: die Kartoffeln ber Landwirt« 3r^ & 1922. ’9 WriL’J’fe bU|e e?* UW MK i r b e ripni ., L91arkitetti,bT* "LL° >» *Ärt™**S $3%n& yteut.ä machende fJS ?oct»nbtn, IjttÄ&Ä ^Ä^aWeit Don SÄ! 38 blellmsuchende. 424 6td, eArbeitSkrSsttvara *^ 53 fj® wurden besetz!. Ha^! tzkauen, NisGmen ^d ?rmmiung8tätiflteit tee tm Dezembers mann, ne Steden emschl. Reste bei -"suchende 821, besetzte Siel- e Pechnen. offene Slcka 3. beiqte Stellen 25. terstüyten Erioerbs' Jahresende auf 10, N.Jcn. Der ©emelnbt* M Mitteln 100000 Al t M 'Verfügung geftefll i, 30. Jan. 3n einer Der. gen Ortsgruppe des §e||. s wurden von den UM. n 38 Zentner Drost OOOSarf in bar für tu »endet. Lauterbach. ich, 30. Can. Die Dnidei« »sIllngdeutlchenOt« 0 2Barf für bit Luhr> Vübtntzcn. Im, 29. Jan. Del bet h die bebränglei i gingen hier ein: 580 003 Zentner Frucht, 170 Zenl. iad Roggenmhl und vieles t,29.3ai3n*!W It)ieteut|*en3>fc iKt gespendet. 1673« tne, Wffeln.16 3.nl" mer Wchl. 9 30*''m®. 6™* S?ss ».srwtfS- ss*äs» S&41,Ä r8^fi»^®,|anU“^ ä; »>, )ach!prels ^".?o0o00 M ^Äbtntö dem SfeÄ! F^bezahlt- 'V;«.“'(* rf®1 PL? 21500ftten i’Ä<’ Oaatenmarfte bezahlten Dotierungen bctrd^iTi^ höher al8 gestern. Bei Weiten, Roggen sowie Gerste überwog die Dachfrage das 2üigebot bedeutend. Don Hafer wird hauptsächlich zur Saat brauchbare Ware begehrt, die aber nur schwach Angeboten ist. MalS wurde in Februar- und Marzlieferung bei erheblichen Aufgeldern gegen die Locrware gebandelt. Wehl wurde namentlich aus zweiter Hand mehr gehandelt. Kleie. Hülsenfrüchte und Futterartilel erfuhren starte Pceis- sieigerungen. Weizen, märkischen 61OOO blS 63 000 Mk., Roggen, märkischen 56 000 btS 57 500 Mark, Sommergerste 53 000 bis 55 000 OHL, Hafer, märkischen 48 000 bis 49 000 Mk., pommerschen 47 000 bis 49 000 DU.. Weizenmehl (100 Kilo) 165 000 bis 180 000 DU., Roggenmehl (100 Kilo) 140 000 bis 155 000 Mk.. Weizen- und Roggen- tete 33 800 bis 40 000 Wk.. Dittoriaerbsen 85 000 bis 90 000 DU., kleine Erbsen 75 000 bis 82 000 Mark, Futtererbsen 53 000 bis 60 000 DU, D^- luschken 100 000 bis 135 000 DU., Ackerbohne« 70 000 bis 90 000 DU., Wicken 100 000 bis 120 000 Mark. Lupinen, blau 40 000 bis 60 000 Wk. gelb 60 000 bis 80 000 DU, Seradella, alt 145 000 bis 170 000 Mk., Rapskuchen 40 000 bis 44 000 Mark. Trockenschnitzel 20 000 bis 21 000 Mk.. Kartoffeln, weihe und rote 1200 bis 1500 Ml. (Erzeugerpreis). Rauhfutter: Weizen- und Rog- genslroh. dvahtgeb. 15 502 bis 17 000 DU., Hafer» strvh. dvahtgepreht 15 500 bis 17 000 Wt„ Stroh, strvhseilgebündelt 16 400 bis 16 700 DU.. Wiesen- Heu, gut, gesund und trocken, Dormahd 16 502 bis 16 700 Mk. (Soweit kein anderes Gewicht genannt verstehen sich alle Preise pro 50 Kilo.) «qtftx empor und versuchten auch gestern wieder Vie gleichen Manöver. Dagegen schritt die Polizei etn und nahm einigen der fremden ^ndter das bereits gekaufte Dieh wieder fort. Den Aufkäufern wurde nur der Erwerb des eigenen nötigen Bedarfs gestattet. Gegen die wucherischen Händler wurde Anzeige erstattet. fpd. F r a n k f u r t a. M., 30. Han. Der Kauf- tncmn Max Tarlowsky wurde wegen Hinterziehung des ReichSnotopfers »j einer Geldstrafe von 2 575 320 Mark verurteilt. — Gemeinsam stahlen dec 34jährige Architekt Fritz Teatmeier und der 23iährtgc Kaufmann Alfred Rieck aas Krantturt, sowie der 26jährige Gärtner F r a n z T h e i s aus Deu- Isenburg bei einem Wohnungseinbruch in der Sschershetmer Landstrahe für 500 000 Mark Wäsche, in einer Wohnung der Doeitengasse für die gleiche Summe Kleider und in einer Dilla wertvolle Haushaltungsgegenständ«. Dann betätigte sich das Trio als v-Zugdiebe in den Zügen zwischen Frankfurt und Koblenz. Hier bestahlen die Kerle die Mitreisenden in gründlicher Weise, wobei ste alles, was ihnen in die Finger geriet, nahmen. Am Montag wurde das Trio auf frischer Tat erwischt und verhaftet. Schlichtungsausschutz der Provinz Obcrhessen. Verhandlung vom 30. Januar 1923. 3n der Antragssache des Deutschen Tadak- rrbeiterverbandes gegen die Firmr Dg. PH. Gail 21. G. in Gießen wegen Lohnregelung in der Kau° abakfabrik (Angleichung an den Nordhäuser Tarif für Dezember und Januar) vertagte der Schlich» tungsausschuh die Verhandlung, um einen Fach- bcisttzer aus der Kautabakherstellung zuzuziehen. Dem Antragsteller gab er auf, zum neuen Termin eine Erklärung der beteiligten Arbeitnehmer vor- zulegen, dast ste auf Weiterführung des Der- Hahrens bestehen, denn die Antragsgegnerin behauptete. die Arbeitnehmer hätten sich mit der Lohnregelung, die ste vorgenommen yabe, einverstanden erklärt. 3n den übrigen DerhandlungSaegenständen (drei Lohnstreittgtei en der Metallindustrie) kam «S nicht zur Deschlustfassung. denn eine Deletdl- gung deS unparteiischen Vorsitzenden durch den Dtestener Vertreter des Metallacbeiterverbandes lerankifrte die Arbeilgeberbeisitzer, ihre weitere Ditwirkung zu verweigern. Aus dem Amtsverkündigungsblatt. * Das Amtsverkündigungsblatt f Dr. 9 vom 30. Januar enthalt: Sitzung des H ProvinzialtagS. — Gemeindeumlagengesetz. — Ginkommensteuergesetz; hier: die vereinfachte » "Besteuerung des Arbeitslohnes. — Verteilung ff der Tierschutzkalender. — Aeifekostenverord- nung. — Gebühren der AuHauer. — Ileisch- s? beschau. — Vertilgung der Raben und raben- - artigen Vögel. — Gebühren der Bauschätzer | in Drandversicherungsanaelegenhetten. — Höchstdauer der Erwerbslosen Unterstützung. — SrwerbSlosenfürsorge. — Dienstnachrichten. — Benutzung der Gemeindeviehwage der Ge- ineinde Odenhausen. — Gebührenordnung für die Dtenstmänner. — HausiererlaubntSschein- pflicht für Dietzen. Kunst und Wissenschaft. Gemälde Versteigerung in Frankfurt. fpd Frankfurts M., 30 Jan. Bei R u - bvlfVangel wurden am Montag unter stärkster Beteiligung der Kunsthändlerschaft etwa 280 Meisterwerke dec Malerei des 19. Orhrhunderts aus sechs deutschen Gemäldegalerien und Museen versteigert. Auch wenn wir im Zeichen der Geldentwertung stehen, so verdienen doch die dabei angelegten Preise Erwähnung. Die höchsten Preise erzielten französische Maler. So kam Renoirs .Mädchenbildnis" auf 44 Millionen Mark, Cour- betS „Felsental" auf 29 Millionen Mark. Don den deutschen Meistern wurde ein Grützner „Wein- probe" am höchsten mit 13 Millionen Mark bezahlt. Für dr.i Lenbachs wurden 1,7 2,8 und 6 Millionen angelegt. Das Monumentalgemälde Bauers .Iteberfüchrung der Leiche Ottos Hl." erzielte nur MO 000 Mark. — Insgesamt hat die Versteigerung nad) unseren Informationen eine B-uttoeinnahme von rund 300 Millionen Mark erbracht. Ob die Werke in das Ausland gehen oder in deutschem Vrivatbesih verbleiben, konnte nicht feflgeftellt werten. Es ist aber zu befürchten, dah die hervorragendsten Arbeiten, namentlich die Franzosen und italienischen Meister, Deutschland verloren gehen. Vermischtes. Sttfümge» für den Segelflug. Berlin, 30. Jan. Die Stiftungen für bat Segelflug. die aus dem 3n- und Auslände eingegangen sind, haben nach Mitteilung .Dosttschen Zeitung" den 'Bewag von 3ü Millionen Mark veretts überschritten. Den krnalfchäudrmgen. Berlin, 30. 3an. (WB.) Dom Denkmal des Kurfürsten Hohann Georg in der (Siege*» alte* ist eine auf der ihnfasiungsmauer stehende Macmorkronr zertrümmert worden. Ferner ist vom Denkmal Joachims II. ein Marmorbildnis entwendet worden. 3n beiden Fällen konnten bte Täter nicht ermittelt werden. Bandit?« in Oberfchlefisch-Pstev. K a 11 o w i tz. 30. 3an. (Wolff.) Gestern verfolgten auf dec Sttahe zwei Banditen den Dtehhändlec Steinig, der kurz vorher sechs Millionen deutsche Mark für geliefertes Dieh erhalten hatte. Die Banditen drangen in seine Wohnung und raubten aufter den sechs Millionen noch weitere zweihundert- tausenb Mark, einen Pelz im Werte von dreihundertteusend Mark und Wäschestücke. Darauf txrllefeai die Räuber die Wohnung, verfolgt von Dteiniy und feiner Frau. Ein Arbeiter, der die Brnditen aufzuhalten versuchte, wurde durch einen Schuh ins Herz getötet. Die Täter entkamen. * Eine Lampe für Briefmarken- fammler. Der Briefmarkensammler, der nach des Tages Last und Müden sich seiner Liebhaberei widmet, hat nur die Abendstunden für diesen Zweck zur Verfügung und ist deshalb in den langen Wintermonaten auf künstliche Beleuchtung angewiesen. Dun ist aber das ilnter- suchen und Einordnen von Briefmarken bei künstlichem Licht sehr schwierig, denn die Farben werden unter ilmftänben dadurch verändert. Das hängt mit dem grvhen Lieberschuh an roten und gelben Lichtstrahlen zusammen, die die künstlichen Beleuchtungen aufweifen. Würde man ein und dieselbe Marke bei Tageslicht und bei künstlichem Licht miteinander vergleichen können, so dürste der Sammler in manchen Fällen sehr über- vascht sein, wie verschieden die Marke aussieht. Deshalb konnten aenaue Farbenbestimmungrn, die für die älntersucyung und die Echtheit mancher Marken so notwendig sind, bisher nur am Tage vvrgenommen werden. Wie die „Illustrierte Zeitung für Philatelie" berichtet, wird diesem älebel- stand nun dadurch abgeholfen, dah eine besondere Lampe für phllatelistische Zwecke geschaffen worden ist, die sowohl als Schreibtischlampe wie auch als älntersuchungslampe dienen kann. Die Lampe wird elettrisch betrieben und kann jeder Lichtleitung sofort abgeschlossen werden, filtert aber das Licht so, dah sie eine dem Tageslicht ziemlich gleichwertige Beleuchtung liefert. Bücktertisch. — „DaS Deutschtum in der Tschechoslowakei" betitelt sich die soeben 'm hervorragender Ausstattung erschienene Sondernummer 4092 der „Lei pz i ger Illustrierten Zeitung" (I. I. Weber). Domhaste sudetendeutschr Periön- lichkeiten behandeln darin die Dedeuteng des Deutschtums bi der Tschechoslowakei. Diese Dummer wird dazu beitragen, dah dem Reichsdeutschen die Schickfalsgemeinschaft mit feinen deutschen Brüdern m Böhmen, Mähren und Schlesien, die so zähe an ihrem Deutschtum festhaltm, zum Be- wuhtfetn kommt. Zahlreiche, sorgfältig gewählle Illustrationen, darunter wertvolle Kunstbeilagen, schmücken das Heft, das au Herdern noch viel Interessantes enthält. Damentlich finiten auch die Tagesereignisse eine eingehende, bildliche Berücksichtigung. — Rheinischer Beobachter. Wochenschrift. E^rausgegeben von Dr. Wolfgang Scheide w i n. 2. Iahrg. Potsdam 1923. Verlag Edm. Stein. — In unermüdlicher Arbeit hat es der verdienstvolle Herausgeber verstanden, von Woche zu Woche die Zeitschri t wieder aukzukauea, führende Persönlichkeiten aller pvlttischen Parteien und Stände, sowie ausgezeichnete Politiker und Wirtfchaftsführer des Auslandes als Mitarbeiter zu gewinnen und ein Organ zu schaffen, das in vornehmer Sachlichkeit, dabei aber mutig und unerschrocken den Kampf um den deutschen Rhe'm und das Selbstbestimmungsrecht des deutschen Dolles führt. Kenntnisreiche politische Aufsätze, ausgezeichnete wirtschaftliche Abhandlungen, wertvolle kulturgeschichlliche Aufzeichnungen enthüll in gut gewählter Zusammenstellung jedes dieser Hefte und jedes wird durch anregend« feuilletonistifche Beiträge, interessante polttische Dachrichten und Glossen und viele Deine Berichte und Dotizen aus den verschiedensten Wissensgebieten vervollständigt. Handel. Der Stand der DeichSbank. Berlin, 30. Ian. Wie vv auszusehen war, hat der gewaltsame und widerrechtliche S'mbruch Frankreichs und Belgiens in das Ruhrgebiet die wirtschaftliche Lage erheblich tte-schlechtert und auch in einer neuen verhängnisvollen Steigerung der von der ReichSdaok zu befcted^enve» Kredit- und ZahlungsmitteLanfprüche seine Aus- Jylrfung gefunden. Dach dem Ausweis der Bank vom 23. d. M. hat — im wesentlichen tm Zusammenhang mit diesen Vorgängen - die Zunahme der Anlagekonten und ces Bankrwten- umlauss in der dritten Januarwoche neue Höchst- Sstsecn ergeben. Die gesamte Kapitalanlage ist um 272,5 Milliarden Mark auf 1 9 2 2,2 Milliarden Mark angeschwvllen. Dvn d'.e'er De^ mehrung entfallen 184,3 Milliarden OKarf auf Reichsschatzanweifungsn, 85,8 Milliarden Mark auf Handelswechsel und 2,4 Milliarden auf Lom- baibrorberungen. Von den neu beanspruchten Kre- ditbeträgen verblteben der Bank 84,1 Milliarden Mark auf den Konten der fremden Gelder, deren B.-stand sich danach auf 611 Milliarden Mark beziffert. Der Danknotenumlauf hat sich um ben vccher in einer Bankwoche auch nicht an- nätwnb erreichten T« rag von 216,8 Milliarden Mark auf 1 654,6 Milliarden Mark er- böht. Der Umlauf an Darlehenskassen- scheinen ging wieder re-ingfünia, nämlich um 241.5 Millionen Mark, auf 13.1 Milliarden Mark zurück Die Darlehensbestände der Darlehenskassen des Reichs sind in der Berichtswoche Wetter um 35 Milliarden Mark auf 385 9 Milliarden Mark gestiegen Die Darlehenskassen führten einen diesen D nauSteigungen entsp^ehenden Betrag an Dar- tebenskassenschrriren an die Reichsbank ab, so dah si^ch deren Bestände an solchen Scheinen unter Be- rückfichtlaung der erwährtten au« dem Deriehr aufgenvmmenen Summe um 35.2 Milliarden Mark auf 372,7 Milliarden Mark gehoben haben. * Dmunu 64ia - 7406 45 15700,- 55.- 207L30 6309,20 51K7,— 1517,05 Brief 745ü- 2420.— 7450,- ®elb 7350— 240Ü- 7360,- Antw.-Braffel . Holland Vonbon Pari« Schwei, Spanien Iialien Ltssabon-Ovorto Dänemark.... di'oriveaen.... Schweben .... Heliinasor«. ... Neunork Deulsch'Oesterr. Bubapeg Prag Agram 6165 40 8822,- 859,60 33283— 46,10 1314,50 96240 280,70 7182,- 10473.75 987,50 39650.60 5641 1496— 1137,15 339,15 29. Januar Annl. No ferfl. Geld Bries 15900,- 55,50 7443L5 7218,— 10526,25 992.ro 39849,40 56M 1504,- 114285 340,85 Banknoten. Irankfurt a.M., 30. Januar. Schweizer Noren.......... Hranchsische Noten Dänische Noten Schwedische No en Holländische Noten Deiusch-Oe'terreich ä 100 Kronen Aiuerik milche Noten Englische Noien Jiaiieuische Noien Belgische 9?oten Unnnrifrhe No en Tschechoslowakische Note» .... Norwegische Noten Rumänische Noten Spanische Noten 6384— 6134.60 8778- 835 40 33117— 45.9Y 120 ,50 957,60 279,30 Märkte. Berliner Produktemnarkl. 208270 24'>3.!<5 2416,05 6340.80 7231,85 72>8.1i 5213.— 5985,— 6915,- 1578,95 1855,35 1864,65 Berlin, 30. Icm. Devisenmarkt. Die Dachrichten aus dem Ruhrgebiet und bie niedrige Warib Wertung aus dem Auslande liehen eine freundlichere Stimmung am Devisenmarkt »licht aufkvmmen. Dec fiarie Begehr nach Devisen hielt an, während es an Angebot vollkommen fehlte. Es wurden dahrr durchweg nur Deine Beträge umgesetzt, die aber bei der gespannten Geschäftslage die Preise sprunghaft weiter in die Höhe Lüben. Im DormittagSverkehr wurde der Dollar zeitweise mtt 43 503 befahlt, das englisch: Pfund mit 200 000 Mark. Gegen mittag gaben die Kurse etwas nach, und der amtlich» KurS für Deuyork stellte sich unter 40 000 Mark, aber nur bet starker Rationierung. Angeblich hat die ReichS- banf etwas aus ihren Beständen gegeben. S r a n f f u r t a. 30. Jan. Dörsen- ftimmungSbllb. Am offiziellen Devisewund Notenmarkt hielt die Devisenhausse im Frühverkehr an. Der Dollar überschritt 40 000 und wurde 42 000, im Verlaufe 43 000, später schwankend 41000 genannt. Die Nachfrage nach Effekten war von Bureau zu Bureau wieder groß. Die Spekulation belelligte sich auch stärker. Gefragt waren neben Valuta- papieren besonders Kassa-Industrieaktien. Hm 1 Hhr wurde der Dollar 40 000 bis 39 000 gehandelt. Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung.) 30. Januar Amts. Notier«, ----- Geld Bries 1845,35 1851.6o 2117,70 2130,30 13167,- 1S233,— 15561— 15639- 1546125015X337.50180 >48,75180591,25 40875— 406 5— 186900,- 186103,- 1860— 1810— 2132.50 2112,50 1260- 1240,- 1145— 1125— 13450— 1315a- Berlin. 30. Jan. Arn Produkten- markt herrschte auf die weitere Devisenhaasfe naturgemäß eine sehr feste Stimmung. Die Preise stellten sich in Hebereinftimmung mtt dem am (3n einem Teil der Auslage wiederholt.) Poincar^ vor amerikanischen Journalisten über die Ruhrbesetzung. Paris. 30. Jan. lWTD.) Ministerpräsl- dent Polncar6 ecflärte gestern amerikanischen Pressevertretern gegenüber, entgegen den deutsche Behauptungen habe Frankreich nicht die Absicht, das Ruhrgebiet zu annektieren, um die notwendigen Kohlen für die Eisenbahn, die Industrie und Lothringen herauS- zuholen. Gr unterstreiche jedoch die Tatsache, dah die französische Armee solange deutsches Gebiet besehen werde, bis das Reich seine Reparations- Verpflichtungen gemäh den Klauseln des Versailler Vertrages erfüllt habe. Frankreich, so erklärte Pomcars, ist fest entschlossen, nicht die Garantien aufzugeben, die feine Truppen In Händen haben, bevor die Zahlungen erfolgt sind. A u f diese Weise verhindern wir im voraus jedes fremde Manöver, In die- Problem einzugreifen. Die Ruhr ist ein weiteres Pfand von der gleichen Art wie die Rheinlande. Wenn Deutschland das tut, wozu es nicht geneigt ist, seine Derpflichtunaen durchzuführen, wenn es mit Zahlungen beginnt und die Lieferungen ausführt, wie sie ausgemacht wurden, so werden die französischen und die belgischen Truppen sich aus dem Ruhrgebiet zurückziehen, und 15 Jahre, nachdem mit der Ausführung der Vertragsbestimmungen begonnen wurde, wird auch das linke Rhettrusec geräumt werden. Dach dem Kriege von 1870 haben die Preußen ihre Garnisonen in Frankreich gelassen, bis der letzte Centime bezahlt war. Die Pfanbnahme wirb allo solange dauern, bis Deutschland bezahlt hat. ES Kranen 5 Lahre vergehen, bevor genügend Beweise der Aufricbtigkeit, Repaoatwnen zu zahlen, seitens der deutschen Regierung gegeben worden find. Aber das Deutsche Reich rann das Ruhrgebiet befreien, wenn es sein Finanzshstem vorher reorganisiert und eine solide Basis schafft, um eine internationale Anleihe zu sichern, deren Ertrag für den Wiederaufk«u bestimmt ist. Aber Frankreich Ist einmütig darin, die Garantie, die das Ruhrgebiet darstellt, vor diesem Tage nicht auszugeben. Potticars fühlte sich auch noch berufen, die Korrespondenten vor der deutschen Propaganda zu warnen, die behaupte, Frankreich vergeude ungeheure Summen für dir militärische Besetzung des RuhrgebieteL. Das sei vollkommen falsch. Frankreich habe nicht einen einzigen Soldaten mobilisiert. Es habe nur über die Soldaten verfügt, die schon unter den Wasfen standen. Die älnterhaltungskosten im Ruhrgebiet seien kaum höher als die in Frankreich: denn die Kosten der Lebensmittel und der sonstigen Gebrauchsgegen- stä de fd.n nicht sehr beträchtlich Schweißfaß im Winter ist noch unangenehmer als im Sommer, denn die feuchte Ausdünstung schlägt sich immer an dem kalten, undurchlässigen Leder des Schuh werke nieder, durchfeuchtet die Strümpfe und verursacht außer Frostbeulen auch Erkältungen. Das Kukirol-Fußbad verhütet dieses. 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Die Führung der tzauskonten erfolgt önrch die Stadtkasie. S 2. I. Für jedes Haus wirb ein HauSkonto geführt, soweit nicht Befreiung auf Drund des Beschlusies der Stadt- verordneten-BersammIung vom 1. De- Mnbtt 1922 eintritt TL Die Dinzahlung der Zuschläge für arvsteInstandselzungsarbeiten hal durch den Vermieter, der die Beträge von den einzelnen Mietern einzuziehen hat. bei der Stadtkasie in den ersten lOTagen der Monate Zanuar, April. Juli und Oktober zu erfolgen; dies gilt auch bei monatlicher Mietzuhlung. 8 3. Anträge auf Auszahlungen aus dem Hauskonto für grvste Znstandsetzungs- arbeiten sind von dem Vermieter bei d>m städtischen Wohnungsamt zu stellen. Die gesehlichen Voraussetzungen für die Auszahlung (schriftliche Zustimmung der Mieter beim Mietervertretung oder Entscheidung der ^nstandsehungsstellel sind hierbei nachzuweisen. Die Auszahlung aus dem Hauskonto durch die Stadtkasie erfolgt auf Entscheidung des Wohnungs. amte«. Ortssntznng über die Ginridjhinfl von Hau-koaten. Vom 27. Januar 1923. Auf Grund der Vorschriften des Reichs- «ietengesetzes vorn 24 März 1922 und der Hessischen Ausführungsverordnung vom 13. Juni 1922 wird auf Beschlust der Stadwertrelung mit Genehmigung des Ministeriums des Innern und des Ministeriums für Arbeit und Wirtschaft Au Ar.M.A.W. 1020 vom 15. Januar 1923 für den Bezirk der Stadt Giesten folgende- bestimmt : sie nicht; sie hatte drinnen eine Maus gefangen, die trug sie im Maul. Maria sah. tote die scharfen Zähne des Tiere- das Mäu-chen jetzt Zerfleisch» ten das hatte sie hundertmal gesehen, aber heute durchschauerte es sie. So grausam, fo grausam — ob ihr Vater auch grausam war? Ttetn. das nicht; grausam niemals' Unb sie stellte lich vor, dah er nur den Bedrückten half — warum kamen denn die Männer des Dorfes immer zu ihm? ®r nahm mir den Leichen, um den Armen zu geben O nein, der Vater, den sie liebte, der toar nicht grausam, es war unrecht von ihr, mir das geringste Schte cht- von ihm zu denken! Ties atmete sie auf unb schüttelte sich al- schüttle sie so alle bösen Gedanken ab. Sie setzte sich tote vorbem beim Aosenbusch «lieber unb schloh bk Augen Die Sonne kühte ihren braunen Backen, ber TDlnb streichelte ihre nackten Arme, nun kamen ihr sanftere ©ebanfen. Gedanken sanft unb zärtlich gleich Seide, Gedanken tote ein junges Mädchen sie wohl hat, da- nicht tote Maria Aikvlal durch den Schmutz gegangen ist. da- nicht In einer Zeit lebt, die in Trümmer gegangen ist, bat. allem fern, auf einem hohen Berg sitzt in reiner Luft und in der Himmelsbläue lich sein Leben austräumt. Maria dachte an den Müllerssohn. Was war gefühlt. Diele- ver t rauensvoll Sich-auf-teine- Hand-Lchnen hatte ihn stolz gemacht — er fühlte sich ganz als Mann — unb gerührt Augleicch Darum toar dieses Mädchen unglücklich' schritten toar trotz aller SrfchSpfung. wie tapfer sie die Tränen unterdrück! hatte Danz gegen ihren Dillen waren ab unb zi nur schwer ein paar Trvp'en über dte blas en Dangen geflossen. Da- Mitleid hielt ihn noch Tage und Tage im Bann. Unb aus dem Mitleid wuchs Liebe. Do er ging, was er tat. immer sah er der Maria Gesicht. Dar das schön? 3n den Büchern toar ba£ Mädchen, da- geliebt tourbe. immer lehr schön — ihm war das Gesicht Marias sehr schön. .Bei Gott." sagte bie Mutter, .unser Martin hat sich eweil ganz getoih überleben. $r träumt ja mit wachen Augen. St taugt doch ntt, wann btc Jungens efu lang in bie Schul geben.“ Sie meinte, in bai Studium zu dem Herrn Pastor. Aber recht hatte sie ihr Jüngster toar fo verträumt, dast er stundenlang oben beim Taubenschlag sah unb auS den Felswänden ber Mühl- schluch'. sehnsüch ig hinaufstarrte au jener fernen Höhe auf der Krinkhof lag. Um di.fe Höhe wob sich all z ii ein blauer Duft. Und in dem blauen Duft stand die Maria, und auS ihren dunsten Augen tropften Dränen, von benen er nicht wühle, warum sie geweint. Diese Tränen, schwere kristallene Tropfen, tote sie gemalt sind auf dem bolbf.Iigcn Madonnenantli.) des Altars, hatten'- walltsrstr. 45. 0AÖ8 MStzMUSlSW Geboten: 2 Zimmer und Küche, 3 Jahre mietefrei Gejucht 3—5 Zimmer in beliebiger Gegend. Umzug wird vergulet öchriftliche Angebote un er 0669 an den Giegener Anzeiger. Jüngere fcifflim für Vcbenömiiiel* acfdmh acfitdii. 2i-uriiti 9ln«trb> in" (Me laliSnnfnr. unter 7»2D .t, d. (Sieg, «n» flurn 1. MärA 3W n b d) e n ober Frau die lelbstanü n kocht NNd die Haudnrbeu versteh', z.i 2 tter» fonrn ncfndjl. KK)I> ‘Jiorba'ilnnc 3 1 I Zusammen 2850 • , Diele Sätze treten am 1. Februar 1923 in Kraft Die in § 3 Abs. 2 der Anordnungen dom 1». Klovernber 1922 aufgcfubrten Leistungen, insbesondere Wafsergeld unb Schornsteinsegergebübren.sind in obigen Sätzen nicht enthalten Das Dasiergeld wird nach der Kopfzahl und der Zahl der Dohnräume. die Vchomsieinfeger- aebübrtn werden entsprechend der Höhe Der örunbmieten der einzelnenDohnungen auf die Hausparteien umgelegt Ferner sind In obigen Sätzen nicht enthalten die für bas Jahr 1921 nachträglich 8u zahlenden Brandverstcherungs- beiträge in Hdhe des zweifachen Bettags des für das Zadr 1921 berechneten Brand- Versicherungsbeitrags nebst Retchsstempel- abgabe. Dieser Aachttagsbettag ist ent- sprechend der Höhe der Drunbmieten auf bie Hauspa rieten umzu legen. 806 B Dietzen, den 30. Januar 1923. Der Oberbürgcrm e i Qer. 9. B Vr Seib trieben werden. §e. Diese Ortssatzung tritt mit ihrer Veröffentlichung In Krast 802 B Dietzen, den 27. Januar 1923. Der Oberbürgermeister 3. 2.: Dr. Selb. WMr-MMM , Tonne »Ina. den I. sif bmar. »•■■I ‘ 10 Uhr ab, ucrfiernrre 'di itArnnbanffe 3: ftfU2'u 'tt-einginfer. s.toi AeIlan. Tllchiilch«-r, ">c>bv 6,01 iarf n Dninenkirider, de st. x^errenkteiver. "kiipeseyeSa; 2 la OerrenonAilne. lleorrAteber. idrcm Unter dem Zreihettsbanm. Roman von Llara Liebig. 28. Fortsetzung. (Aachdruck verböte», j Da toar ste schon wieder bei dem Gedanken, der ste quälte. Dte lachende Sonne eddym ihr !■ BraeascMea Baals za Wisassk: Konzert Mltwlrkande: Herr Ebel mann, t rank fort n. X. iBarltonl und ein aus be«t«u Slunikeru zasniummtrpSötztM Or< bester ■Bahnhofstraße 34 i»*r ■ Aal elsltasksa Weascb ' bla •IssebL Doaasrsiai wsrllaisrt: j Völkerringen J Tränen der Heimat^ Ä Akte. A I Mit wunderbare , Wlntcriand- ■ ■ schäften nu« d»-n Karpathen und H ' der Schlacht bei Arras. Ferner. aÄ x Mer den Heg Bergen j I Schwe- nrbrit In kl Hnuo» bah flcincüi. ?Mh Diara. Hirz Selieroeoeq 22 IIL CrtOdorf. lieber« Airhcr. freien.tiL-b rock. > nr. .>ig.. au oeik. Nab in b tile« 'dmir S't. b Ql. «. «m Aafl neuer I.sattgetttclli'. ynnfmd)O''.aröü. .Inin firleunternebmrn bei oia- Uriim na Litern 2dir. 2lnneb unt-iMifll a. b tü.AnA. | V rkäufe Jrlma “D 6fln.ioo?[ün?i Ferkel wieder eimeiroffen. tHobheiiner 2tr. ll. neu Möier» IRüble Men' ! laesttr.B sa- u. Seklebstlr, aebi.. ii. neucKibs! ueit"'1 V. Weil, Ma h-railee. in ’Üaav Wchnreechnhe mit Störten ah oerf. iheif ihms) 4),atf. dtab. i. d. lltefchafi^n. b Wien «nc. OHOO Zirka 6 d.iitner nopntroh ifrandbrusch) ab >d)euer (Hlehen Au verkaufen. Gebote iin) ah richien an Paul Mainzer, Brandgaste tt. Von e nein Ad- btiidj werden Bauholz Nutzholz Backsteine Brenn holz verkamt. tflTU Asterweq 7. Mt bnrJbrlrn Veisgr für Tsutzbsvm unb Tlläx H. Öochftattfr Gießkn Srettalbaas für Taotten.Ttrriche unb ifnelme Branbvlatz 7k.! Von Mk. 334.— für bas Liter Vollmilch in Ära ft. Dietzen, den 31. Januar 1923. Der Oberbürgermeister. tLebenSmittelamt). '-Bcfniiiitiiinrfjuiig. Jastdvcrpachtnng. Freitag, den 2. Februar 1923, nachmittag» 2 , Uhr, soll auf dem Rathaus dahier die ber (Bemeinbc Wctzenborn Steinberg zuftehende 3agb, 800 Hektar Wald unb Selb auf weitere 6 Jahre ver> pachtet ®erben, unter ben bei ber Aerpach. tung bekanntzua'benben Bedingungen. Da» Jagdgebiet beginnt an der Bahnstation Schiffenberg und ist auch von ber Station Grohen-Linben in 26 Minuten zu erreichen. 6961) Watzenborn-Steinberg,ben24 Jan. 1923. Hessische Bürgermeisterei. ____ __________Sch ä f er. Eberversteigerung. Die Gemeinde Hattenrod bei Reiskirchen beabsichtigt SamStag, 3. Februar, nachmittags um 2 llhr, einen abgängigen 6ber meistbietend zu versteigern. Bedingungen können bei der Bürgermeisterei daselbst eingesehen werden. 809 > ®tn diensttauglicher Eber wird ange- kauft. Rähere Angaben sind zu richten an Bürgermeisterei Hattenrod. _____________R eeb._______________ JikWkWUlW erzielt mau bei Benutzung eines guten MMWM der nleicvceiiig ber bene AusbewabiungS- ort bas flanAe Zabr ninbnrd) I i. 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