Mittwoch, 30. Mai 1923 Erstes Blatt 173. Jahrgang nr.i2t Erscheint täglich, anher Sonn» und Feiertags, mit derSamstagsbeilage: GiehenerFamilienblätter Monatliche Seziiosvreise: 3400 Mark und 200Mark Trägerlohn,durch dieDost 3600Mark,auch beiNrcht» erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt. - Fern sprech. Anschlüsse: fürdieSchrist- leitung 112; für Derlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach- richten: Anzeiger Giehen. Postfchelttonto: Zranfsurt a. M. 11686. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigenv 27 mm Breite örtl 100 Mk.. auswärts 125MK.,-fürReklame- Anzeigen von 70 mm Breite bOOMK.DciPlah- Vorschrift 20 o/g Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein, für den Anzeigenteil: Hans Beckr, sämtlich in Dietzen. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oderhessen vrvS und Verlag: vrühl'sche Univerfitätt-Vuch- und Zteindruüerei R. Lange in Gietzrn. Schristleitunz und Geschäftsstelle: Zchnlstraße 7. Die Besprechungen in Berlin. D e r l i n. 29. Mai. (WTD.) Morgen findet unter dem Vorsitz des Reichskanzlers eine Besprechung des Auswärtigen Ausschusses des Reichsrats über die außenpolitische Lage statt. D e r l i n. 29. Mai. (WLB.) Die Vertte- ter der Landwirtschaft wurden heule nachmittag zu längerer Beratung deS Repa- rationsproblems vom Reichskanzler empfangen. 3n dieser Besprechung kam die grundsätzliche Bereitschaft der Landwirtschaft zum Ausdruck, weitgehende Opfer auf sich zu nehmen, wobei die Voraussetzung ist, datz das Reparationsproblem endgültig gelöst wird. Berlin, 30. Mai. (Priv.-Telegramme.) Lieber die Bereitschaft der Landwirtschaft, sich an einer Garantieleistung für das neue deutsche Angebot zu beteiligen, meldet das „Derl. Tagebl.", die Landwirtschaft habe ihre Zustimmung u. a. davon abhängig gemacht, das) sich der Staat jeden zwangsmähigen Eingriffs enthalte, den die Produktion behindern könnte, z. B. Enteignungen. Die Landwirtschaft sei der Auffassung, daß, wenn ihre Kräfte in den Dienst der Lösung der Reparationsfrage gestellt würden, der Produktion keinerlei Fesseln angelegt werden dürften und jede Zwangswirtschaft f o r t f a l l e n müsse. Anter diesen Voraussetzungen sei die Landwirtschaft bereit, die gleiche Summe auf sich zu nehmen wie die deutsche Industrie. Der Hauptausschuh des Reichsverbandes der deutschen Z n d u st r i e hat gestern das Schreiben des Vorstandes des Reichsverban- deS an den Reichskanzler mit überwältigender Mehrheit gebilligt. An den Beratungen des für heute morgen unter dem Vorsitz des Reichskanzlers zu- sammentretenden Auswärtigen Ausschusses des ReichSrateS wird den Blättern zufolge auch der bayerische Ministerpräsident Dr. v. Knilling teilnehmen. Dem „Vorwärts" zufolge wird der Vorstand der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion sich zur gleichen Zeit mit der politischen Gesamtlage beschäftigen. Der Allgemeine Deutsche Gewerkschaf t S b u n d wird bereits in den allernächsten Tagen eine ausführliche Denkschrift über das Angebot der Deutschen Industrie an den Reichskanzler verösfentlichen. Berlin, 29. Mai. Die Parteien der Arbeitsgemeinschaft der Mitte desReichs- tages hielten den Blättern zufolge heute vormittag im Reichstag wieder eine gemeinsame Beratung über die bevorstehende neue deutsche Deparationsnote ab. Die Abendblätter melden, datz zwischen der Regierung und den Par- leien eine Aebereinstimmung erzieht worden sei. Die politischen und finanziellen Grundzüge .ber Rote ständen im allgemeinen fest. DerLeiter der Darmstädter Bank zu Verhanldungen in London? P a r i s, 30. Mai. (WTD) Sie „Daily Mail" (Pariser Ausgabe) veröffentlicht folgende Mitteilung: Aus Verlangen des deutschen Reichs- k a n z l e rs hat sich der D ire k t o r d e r Da r nist ä d t e r Dank nach London begeben, um zu erfahren, auf welcher Grundlage die Engländer Bereit sind, über die Regelung der Rep^-a ° 1 i o n s f r a g e zu diskutieren. Dieser deutsch: Delegierte hat eine Unterredung mit der industriellen Gruppe des Anterhauses gehabt Diese war der Ansicht, bah die von Deutschland bis jetzt gemachten Vorschläge absolut unbefriedigend sind, und es scheine, dah sie dem deutschen Delegierten greifbare Vorschläge suggerierte. Der deutsche Delegierte sei bereits wieder nach Berlin abgereist. Die Gewaltpolitik in der französischen Kammer. Paris, 29. Juni. (WLB.) Die Kammer verhandelte heute zunächst über einen C-esetzent- tcu.rf. der die Regierung ermäch igt, der rumänischen Regierung Vorschüsse bis zu 100 Millionen Franken zu leisten. Der Berichterstatter Bärin erklärte, es handle sich darum. Rumänien in seiner gegenwärtigen ernsten Krise Lu helfen und darum, die den Alliierten im Kriege geleisteten Dienste anz. erkennen, außerdem auch darum, es Rumänien zu ermöglichen, sich zu bewaffnen und für die 7uf red;tcvha 1° Itung des Weltfriedens zm arbeiten. Fi- nur"Minister de Lasteyrie schloß sich dielen Ausführungen an und bemerkte noch es handle sich, darum, Rumänien ,-u Helsen, sich zu bewaffnen, um seine älnabhängiqkeit und die Un- Verletzlichkeit seiner Grenzen sicherzustellen. Die Kommunisten und die Sozialdemokraten protestierten gegen den Gesetzentwurf. Die Sozialdemokraten erklärten, sie würden gegen den Gesetzentwurf stimmen, wül die Finanzlage Frankreichs diese Ausgabe nicht gestatte und w:il die hundert Millionen dazu bestimmt seien, neue Rüstungen zu schaffen. Schließlich wurde der Gesetzentwurf mit -12 0 gegen 115 Stimmen angenommen Darauf begann die Kammer die Beratung des Dudgetzwölftels für Juni. Die Redner der Rechten übten in der Debatte scharfe Kritik an der Art, wie der Senat das Budget beraten habe. Als der Kammerpräsident den Senat in Schuh nimmt, der Redner der Rechten aber seine Äiitlf aufvech'.erhält und forscht, entsteht ein ungeheurer Lärm, in dem cs selbst dem Ministerpräsidenten nicht gelingt, zu Worte zu kommen. Schließlich wird aber das Dudgetzwölftel gegen die Sttmmen der Sozialdemokraten und der Kommunisten bewilligt. Darauf seht die Kammer di: Debatte über dir Ruhrkredite fort. Abg. Flandin billigt das Ruhrunternehmen und empfiehlt, das Pfand, das man in Händen habe, zu realisieren, erwa tmrch den Belauf des Ruhrgebiets. Von radikaler Seite wird jedoch dieser Plan als undurchführbar bezeichnet. Tardieu ist für die Bewilligung der Kredite, übt aber Kritik an der Regierung, dah sie nicht von Anbeginn der Besetzung an zur Ausbeutung des Ruhrgebiets geschritten sei und gegen Sabotage nicht streng genug vorgehe. Diese Behauptung veranlaßt P o i n c a r e, auf die soeben erfolgte Hinrichtung Schlage t e r s zu verweisen. Weiter übt Tardieu an dem „schwächlichen Vorgehen der Regierung im Ruhrgebiet" heftige Kritik und fordert weitere Gewaltmahnahmen. P o i n c a r e widerlegt den Redner auf Grund von Reden und Artikeln, die Tardieu früher veröffentlichte, ilin 10 .Uhr abends dauern feine Ausführungen noch an. Die Ruhrkredite mit grosser Mehrheit angenommen! Paris, 29. Mai. (WTD.) Die Kammer hat die Ruhrkredite mit grober Mehrheit an■ genommen, nachdem Poincar6 die Vertrauensfrage gestellt hatte. Gegen die Kredite stimmten die Sozialdemokraten und die Kommunisten. Aus der Beratung über die Ruhrkredite entnehmen wir noch folgende Einzelheiten: Abg. Flandin erklärt: Die Rebellion deS Reiches un£> feine Weigerung, den Vertrag auszuführen, mutzten zum Vorwande genommen werden, die Aktion zu verstärken. Könnte man nicht das Pfand, das man in Händen habe, rea Ist fieren? Die Skodawerke feien an eine französische Gruppe verkauft worden. Könnte man nicht (Zwischenruf links: „Die Ruhr verkaufen?), worauf der Abg. Flandin schreit: „3 a- wohII" Der sozialistische Abg. älhry tragt: „Wa rum, würdenSresiekausen?", worauf der Abg. Flandin antwortet „Ich habe nicht die Mittel dazu." Sein Standpunkt fei, dah das Privatvermögen einen Teil des Pfandes aus- nrnchr. Der radikale Führer, Akg. H e r r i o t, erklärt: Wir verlangen, dah man bei Deutschland unterscheidet zwischen denen, die keine Reparationen bezahlen wollen und jenen, die von der Rotwendig- keit, die Schäden zu reparieren, überzeugt, die Beschlagnahme realer Werte sowie die Annahme eines Gesetzes verlangen, durch das das Privatvermögen im Reich? zwecks Reparationszahlungen zur Verfügung gestellt werden soll. Tardieu: Im Gegensatz zum Abg. Lou- cheur, der zuerst die Ruhraktion mihbilligt habe, sei er von Anbeginn an für sie eingetreten. Das Ruhrgebiet s e i daS Verdun des Friedens. Die Besetzung sei vollkommen berechtigt, sie müsse aber einen doppelten Zweck erfüllen: Herr des Willens des Reiches zu werden, sowie der Herr des Ruhrbeckens I Es handle sich also einesteils um einen politischen und andernteils um einen wirtschaftlichen Erfolg, die beide voneinander untrennbar seien Poincarß habe vom 11. Januar an durch seine Reden die Aktion verlängert. Poin- care habe unrecht gehabt, auf die Zusammenarbeit mit den Deutschen und auf deren guten Willen zu zählen. Die deutsche Regierung habe unrecht gehabt, zu glauben, dah, wenn ein französischer Soldat In Essen einmarschiere, gewisse ausländische Mächte sofort einen Druck auf die französische Regierung ausüben würden. Tardi'u sagt, es sei klar, dah gewisse Erklärungen Driands im Senat die Ausgaben seiner Rachfolger nicht erleichtert hätten, woraus Br i a n d erwidert: Die, die den Feind mit seinen Fahnen und feiner* Rüstung hätten in die Heimat zurückkehren lassen, hätten die Aufgaben seiner Rachfolger nicht erleichtert. Tardieu sagt, der Führer der Armee habe die Bedingungen des Waffenstillstandes auf- gezwungen und besvricht alsdann im einzelnen die gegen die französischen Soldaten begangenen Attentate im Ruhrgebiet. Poincare behauptet, jedesmal, wenn derartige Angriffe erfolgten, würde geschossen, und allgemein seien auch die Angreifer getötet worden Diese Zwischen''emer° lang ruft auf der äutzersten Linken Proteste hervor. Tardieu setzt seine Kritik fort und wirft namentlich der Regierung vor, dah man nicht von Anbeginn der Besetzung an zur Ausbeutung des Ruhrgebiets geschritten sei. Auf die Bemerkung, dah vielleicht die Saboteure nicht streng genug bestraft seien, erwidert Poincare: „Das sagen Sic am Tage nach der Hinrichtung Schlagetcrs!" — Schließlich bespricht Tardieu die Beschlagnahme der Kohlen- und Koksvorräte, von der er behauptet, sie sei nicht gut genug vo-bereitet worden. Die Autorität im Ruhrgebiet habe keine Grundlage. Tardieu bedauert, datz General Degoutte nicht von Anfang an alle Operationen geleitet habe und betont, dah vor allem ein Einverständnis zwischen der Rheinlandkommission und Paris notwendig gewesen wäre. Gewisse Ordonnanzen , des Generals Degoutte seien wochenlang in Paris I verzögert worden. Pvincare widerspricht. Ministerpräsident P o i n c o r e ergreift das * Wogch um Tardieu in Widersprach za setzen mit seinen früheren Reden und Zeitungsartikeln. Er sagt, Tardieu habe verlangt, ma.t hätte im Ruhrgebiet im Mai den Belagerungszustand prrklamieren müssen. Tatsäch.ich bestehe dieser schon feit Beginn der Besetzung. Mm hätte nicht nötig gehabt, die Truppenmenge aufzubieten, die Tardieu verlangte. Wurde man das getan haben, hätte man eine Iahresklasse mobilisieren müssen, was 100 Millionen Kosten verursacht hätte. Schließlich erklärte Poincarö, dah die militärischen Mittel, die man im Ruhrgebiet anwende, genügend seien, und dah Tardieu selbst, wenn et die Ruhr besetzt hätte, nicht zur Mobilisierung einer Zahresklasse geschritten wäre. Eine Rede Millerands im El?ah. P a r i s, 29. Mai. (Wolfs.) Präsident Mil- I e r a n i> hat gestern seine Rundv.'is-e durch das E l s a tz begonnen. Er besuchte d e Städte Alt- kivch, Mülhausen und Colmar Bei einem Bankett das ihm zu Ehren in Mülhausen gegeben wurde, hielt er eine Rede, in der ec sich mit der französischen Ruhrpolitik beschäftigte. Er sagte, die Elsässer mühten die Lehrer u:vd Führer Frankreichs in dem Kampfe sein, den die deutsche Tliiausrichiigkeit Fiankceich frviige fort- zusetzen, bis ma.t die feierlichsten Versprochungcn und schamlos nicht auSgeführten, aber versprochenen Reparationen erhalten hab;. Keiner von den Elsässern habe äleberraschung oder D unruhigjng darüber empfunden, als die französischen Truppen, begleitet von ihren belgischen treuen Freunden nach dem Ruhrgebiet gegangen seien, um den säumigen Schuldner zu pfänden. Indem der Der- fciller Vertrag Frankreich dieses Recht gebe, verfolge er nut' den traditionellen Grundsatz des in» ternativ'.alen Rechts, und indem Frankreich von d e'en Recht Gebrauch mache, £5 ine es vo.i Sitten kaltblütiger und gutgläubiger Richter keinerlei Kritik entgegennehmen. Keine Hintergedanken seien hinter feinem Akte verborgen. Es verlange feine Schuld und es werde sie erhalten. Es habe ein Pfand genommen, weil es nicht bezahlt worden sei, und es werde dieses Pfand gegen Bezahlung aufgeben, nicht vorher. Wenn man angesichts einer so einfachen und so gerechtfertigten Geste von Militarismus oder Eroberungsobsichten spreche, so sei dies einfach lächerlich. Der französische Wille werde im Frieden siegen, wie er im Krieg gesiegt habe. ♦ f In ihren Jahrhunderte alten nachbarlichen Beziehungen, wovon Millerand spricht, lernten die Elsässer die französischen Rachbarn als Eroberer hinreichend kennen. Das Elsatz ist auch ein Beispiel für die verschiedenen Formen französischer Eroberung and für die Hartnäckigkeit, womit die Franzosen unter jedem Regime ihre territorialen Z e e txrfo'gtm. von Hein ich II. ür ec Ludwig XIV. bis zu den Männern der französischen Republik. Vielleicht wurden solche unparteiischen Elsässer Millerand auch an die nachbarlichen Beziehungen erinnern, die Ludwig XIV. beispielsweise mit der Pfalz und Rapoleon in der Rheinbundpolitik mit Deutschland gepflogen haben. Eine türkische Eiscubahukonzessiorr an Frankreich. London, 29. Mai. (Wolff.) Einer Blätter- meldung aus Konstantinopel zufolge trieb aus Angora berichtet, dah die türkische Regierung Frankreich als Kompensation für das Chester-Projekt die Konzession für die Linie Biledjik-Drussa-Balilissec-D ga-Dardanellen mit dem Bau eines Dardanellenhafens angeboten habe. Eine Reise PoinearSs nach Brüssel. Paris, 29. Mai. (WTD.) Havas meldet aus Brüssel: Pvincare teilte dem belgischen Außenminister I a s p a r mit, datz er entsprechend dem von ter belgischen Regierung ausgedrückten Wunsche bereit fei, am 6. Juni nach Brüssel zu kommen, wo die tvegen der älnpätzlichkeit Iaspars aufgcfchobene.n Verhandlungen stattsinden sollen. Ein Erfolg des Kabinetts Baldwin. L v n b o n, 29. Mai. (Wolff.) Das Unter- haus hat das Indem nitätsgesetz in zweiter Lesung mit 297 gegen 143 Stimmen angenommen. Das Gesetz besagt, datz die nach Irland deportierten Mitglieder der irischen Selbstbesttm- mungslica kein gerich liches Verfahren gegen den Staatssekretär des 3ir.iern oder die beteiligten Behörden einleiten können. Das Gesetz bestimmt, datz die Personen, die durch die Deportierung geschädigt worden jinb, eine angemessene Entschädigung erhalten sollen. London, 29. Mai. (Wolff.) „Daily Erpreß" schreibt, die Regierung Baldwin habe ihre Laufbahn gestern abend verheitzungs- voll begonnen, als die Indemnitätsbill, von der erwartet worden sei, datz sie zu einer kritischen Debatte und zu einer die ganze Rächt dauernden Sitzung im Unterbaufe führen werde, um 11 Ähr abends in zweiter Lesung mit einer Regierungsmehrheit von 154 Stimmen angenommen worden sei. Dem Blatt zufolge hat die Partei Lloyd Georges mit der Regierung gestimmt. Die französischen Gewaltstreiche. Paris, 29. Mai. (WB.) Rach einer HavaS- mcF-ning aus Düsseldorf Hit ein Posten, angeblich nach den üblichen Aufforderungen, a u f vier Deutsche geschossen, die in l ie Grube „Bonifatius" zwischen Mükh.im und Essen ein- zubringen versucht hatten. Ein Deutscher sei getötet toorben, die andern hätten die Schüsse erwidert und der Post.n sei von einer Revolverkugel an der Hand letzt worden. Wie Havas weiter metCet, ist der stellvertretende Regierungspräsident von Düsseldorf Dr. Lutterbeck, heute vormittag nach Kresclo gebracht und den belgischen Behörden übergeben worden. Er soll wegen beleidigender Aeuherungen g.gen die Belgier vor ein belgisches Kriegsgericht gestellt werden. Die Austreibung der Eisenbahner. Kvblennz. 29. Mai. (WTD) Am 24. Mai sind 30 Eisenbahner und am 25. Mai aus B i n - gen und Bingerbrück 130 Eisenbahner mit Familien ausgewiesen worden. Gestern wurden in Koblenz 15 Eisenbahner, ebenfalls mit ihren Familien, ausgrwiesen. Am Samstagabend ereignete sich bei Dach a» rach ein Eisenbahnunglück, bei dem ein Zugführer verletzt wurde. Bürgermeister Bastian aus Dacharach wurde daraufhin von den Franzosen verhaftet und in das französische Gefängnis in Koblenz verschleppt. Zur Ermordung Schlagetcrs. Berlin, 29. Mai (Wolfs.) Der Reichskanzler sandte an die Angehörigen des von den Franzosen erschossenen S ch l a g e t e r folgendes Telegramm: „Die kriegsgerichtliche Erschießung des Kauf, manns Schlageter fügt zu den bisherigen z^ahllosen Gewalttaten der Franzosen an der Ruhr eine neue, die alle bisherigen Frevel noch übertrifft. Schlageter ist das Opfer seinerDa- terlandsliebe. Das DewutztseiN. dah er fein Geben für das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes erngefetzt hat, wird Ihren grohen Schmerz Ir.idern Helsen. Ich spreche Ihnen ?.u dem schweren Verluste mein tiefstes und aufrichtigstes Beileid und die herzlichste Teilnahme der Deichs- tcgierung aus." Die Streiklage im Ruhrgebiet. Essen, 29. Mai. (WTD.) In Gelsenkirchen und D o 11 r o p wurde die Streik- parole zurückgenommen. Es ist mit der Wiederaufnahme der Arbeit für morgen zu rechnen. Auch in Hörde ist in den Rachmittagsstunden auf mehreren Zechen die Delegschafi wieder angefahren. Münster, 29. Mai. (WTD.) Die Stellungnahme der Dergarbeiterschaft zu dem neuen Lohnabkommen läßt sich zur Zeit noch nicht übersehen. In Bochum geht die Säub-erungsaktion ohne Verluste der Polizei weiter. Bisher sind 200Verhaftungen der Aufrührer gemeldet. In Wattenscheid ist die Gage zum größten Teil unverändert. Im Gandkreis Hattingen sind die Belegschaften der Zechen „Holland" und „Dalhauser Tiefbau" in den Streik getreten. Auf der Zeche „Altebecke" beschlotz heute die Belegschaft, den Streik fort* zusetzen. In Gelsenkirchen wurde in einer öffentlichen Versammlung beschlossen, morgen die Arbeit wieder aufzunehmen. Dem Deschluh sollen auch die älnionisten beigetreten sein. Im Gand- kreis Gelsenlirchen ist die Lage unverändert. In Bottrop empfahlen kommunistische Redner den Versammelten, die Arbeit wieder aufzunehmen. In Dortmund und in Hörde sowie im Landkreis Hörde ist die Gage unverändert. In Dortmund fand eine arohe öffentliche Versammlung und anschlieheno eine solche der Metallarbeiter statt. Im Essener Bezirk sind heute eine Reihe von Zechen neu in den Streik getreten. Die Verhandlungen zwischen der Stadtverwaltung von Essen und den Gewerkschaften übet die Bildung einer aewerkschaftlichen Polizei sind noch nicht zum Abschluß gelangt. Es wird geplant, eine 400 Mann starke Gewerlschafts- Polizei aufzustellen, von der 45 Proz. Mitglieder der Freien, 20 Proz. der Christlichen, 10 der Hirfch-Dunckerschrn Gewerkschaften und 15 Proz. den ilnioniften angehören sollen. In Düsseldorf liegen alle gröberen Werke, die Gas-- und Elektrizitätswerke sowie der Hauptteil der Straßenbahnen still. In Hagen sind Teilstreiks ausgebrochen. Der Stadt Vorhalle ist eine Kontributton von 20 Millionen Mark auferlegt worden. Sine beim General Degoutte wegen Veschlagnahmre von 96 Millionen Mark Erwerbs- tofcngelber vorstellig gewordene Abordnung erhielt den Bescheid, dah ihr die Antwort in dieser Angelegenheit durch das Divisionskommando in 1:r2>en<.y erteilt werden würde. Die Eisenbo,hn- strecke Essen-Süd—Hattingen-Ost ist geräumt worden. Aus dem Reicke. Di« ZusammLnstötze in Dresden. Dresden, 29. Mai. (WTD.) Rach dem Polizeibericht sind bei den gestrigen Zusammenstößen zwischen PolizeibeamtM und den demonstrierenden Erwerbslosen insgesam d r e i Beamte verletzt worden, davon einer erheblich durch einen Gungenstich Die Meldungen, dah es Tote gegeben habe, srnd unzutreffend. Abends mutzte die Polizei nochmals in der Wet- tinerstratze eingreifen, wo die Polizeiwache an- gegriffen und auf die Beamten geschossen roor- en war Ein Waffenladen wurde vollständig ausgeplündert. Auch hier konnte schlietzlich die Xeg* »wyr grfWP exttei. KM Der bretr- tortfdt* mlftBirftt 77 T«rfoo«ji trat» ben fetter irr.uw* ^Dlüntcninflrn *inh aufkr tu einem feerfirn la Öen uitz« wrgefemmrn Auch heute Doraiitlag 'anbrn rimg« Ttetlemelung*» unb Wattier flall Aus Hessen. •hi MW Erlaß M 9nMadd fit M TB'.Iba Au« 8ef heute brr Bürger, 2cbeilgebev sowohl tole Arbeitnehmer, in den man derlei Bestimmungen noch zurechrfinden Die jetziae Zamu u^g. sich Die Belanntmachungen durch Al schreibe, von irgend.tner Anschlag as?l zu ldchafsen gebt aber d?ch xu weit ES ist die» ei., A -sinnen, da» vom Publikum entschieden zurückgewiesen werden muh." DaS Deutsche VolkSopser. 3n ber VeschäftSstelle deS .•lehener Anzeiger»" wurden für unsere bedrängten Volk»genossen im Ruhrgebiet unb am Rhein weiter abgrlieseri: Realgymnasium, Schülerfammlana. 3. Rate 50500, Re nertrr» de» Hri^ren Ad-ndS am 1 Mai Im Kath Ver-In»hau» 140 325, Schvest-ern Beamte unb Angestellte der Un o-Au» n- und Kinderkll'ik 5 R> ? 99 590 x> D 10 00) Direktor Sch.f dnnnn, ch rngen. 15 000. Bürgermeisterei chunqen ro030. •zeh ner Paedagoglum 2. Rate 161003 A K 10 003. L L 5003, Schüler Kari Kurz Lich. 203 M.rrk Ten Eebern herzlichsten Dank! Weitere Spenden werden in der • e ! ch S f I S st e k l e be» .•(ebener Anzeiger»" angenommen. Das Ivorh'ctirrtrett brr Trertifeg. 3e der ahgdurfercH Woche Hal sich et*« olemUigt. rech IkiUucnag de» all- 6 tmix- Le. '»vu(:u.^eaufwanbe» vollzogen Die für H 2*v*Ouirfaif1e id täglich.n Leden» de- !<*•<:< Teu. -egrrHhirfirT bet rfuTultrir- unb chcmd llge'tWMg' Mbg tn ber Brrrchcewoche fbe- gaukn: »l traHUj. 19. und endend mit vr »- tag. 25 Mai) vom 3*50*0^-* au* kaS 42 v • tx b.n Br.kt»cgS>e,i. 1 d um 13 «raea», Ber» ktü4)kruua les fahuem 2Lxhc>mrt betrog — vn den en, prechrnl .n W. chr ndu rchfchnMen des Telkirfurfc» ».mrfien — 21 Pr znz^ Au* dirfe» Ctrl.ii ter üuhemi Xaufhan t.r Mark hadcn sich, .uch tm Klnndrnle tie brfonb r* dmi der Otn'ubr ot bürg g n 22arro>ich weiten auch Diele, mit der BUutugestaltunz wenig tm rfuf-nnmenchrng stcch.n> Jnl mteparro grrfz- PkerSft i unge auf Wieder finb es die gerade her den Ach ungsvrfttrfaufwand dotwicht g n 5ett- unb Zl. schpreifc. n. den einer Aertenerung der RteLl- unb macfrolic.ci Brot» und E.bäch peerse. Ut Ztfchp.e.se. ter Bemüfe- und 5Lx- to.frft «.ti«' t>.< etb b.it« St.igeruna be» Ernäh- tui gltofkntn^ei um 12.3 v. H auf ca» tn erster Linie ».rurfach'.n Bei der AnkcilShähe der Ernährurg»boikn nnt SO v H. der Eefauu- au»g..b.n «uh U ^f.r Steigerung »grab bei ber ®.., stänllich rwe,»e beiowter» stark Ins Eer ter Bekl rdungstoslen stUg von txÄ 6143fachen auf das TSkZsache. ba» sind 29,8 6. & — Gegenüber be m April- du rchschnit t liegt lxr VcbcnShaltung»kvskn- indeff ter letzten Woche um 41,5 v H. höher, so tob itch im Maidurchschnitt — wenn bk Schlubwcche n ch uxt-ere Verteuerungen bringt — ein im Vergleich zum Dorrn rnat mic2r?r besonders starker Teuerungsgrad ergibt Da» Wrlfrfche Bureau verbreitet heutezur Lohnfroge 14e folgen!c halbamtliche Mel- tning Die Vertreter Cer Spitzengewerkschaften tt< k i im ReichSard itSministcrfum darauf hin, laf) in 2kbcitgcberfrdkn und auch bei einem Teil der €d. 11cbtungU-.'b512en eine zu ^belt ß hmdr 3ui.u(ftx4lurg mg.nub-r berechtigten Lohnforderungen besteh:. Da- ReichkarbeitSrntri- stenum t-eftätigte demgegenüber al» Ansicht der gesamten ReichSregleruna. tatz mit Um neuen Marksturz klb'tVrrfiünd.Ich auch auf tvm ^ebkic ber Lohnpolitik eine vcränberk vx>±Iagc dngdreten ist, und datz es nurrnnbe eine drina-ende Ausgabe aller beteiligten Kveise und Bchörden fein mutz, die Löhne der gesunkenen Kaufkraft anzupgs- f e n. Dabei mutz auf das sprunghafte Anwüchse n der leuetuna. ba» In den Feststellungen des aer l:chuf e» mit Wirkung vom 1 Zuni ab für die Lanbgcmei »den be» Kreise» bk DerkautSpreise für Mehl und Brot an die Berbraucher wie folgt fefige?x*Ot worden: für Mehl: a) Wetzenbrvtmehl 680 Mk für deS Pfund au»fchl 'Beipaifung. b) Rvggenmehl 630 Mk für da» Pfund. auSfchi Derprckung. c) Eerstenmehl 640 Mk für ba» Pfu rd au»lchl Verpackung, für B r o t für den 4-Pfurd-Latb 21C0 Mark, für btn 2-Pfun^Larb 1060 Mk. Vornotizen. — Tage« kalen de r für Mittwoch ©tnnkxal der Oderreal schule: 8l*> Uhr Bortrog .D-tz es ein Weltgerfch« geben T — Eafs Am end 8 Uhr Srmdereonzerl. - Vv4X1 Prft>xi» Brhndvf- st'atze: .Alt-Heidelbera"' - Palast-V,chrfviele: Afta Rielfen tn der .Tänzerin Rav-irro" — Zu» dem ötabttbeaterbureau. Rachdem ba» letzte Gastspiel bei Kasseler Staats» tHeater» fv grotzer AnNant ae'unde, bat. wird ein wei^re» Battlpkl dieses Instituts fichTr allgemeinster Teilnahme begegn m Zür D,en»t.tg. 5. Juni, wurde deshalb mit den Kalleler Künst- kr* — wieder tnrtrr Oettueg de» Cberregfflterk Asto « Pa pe — eine 2LiHübc<*g von Kars Sxrrb tw» Schrorfpu: .Die Bar qelfe vor 3rc ir. ba» für Etestrn XeebeU ist Dernxbart Das «^rotdencktch •fcnwenbe jnb tntrvrflaitw Werf, f oeder. za gal -r BekHmng tder.be e Indz nbM 'itn. bk bee Ka'kkr Duhne befigt. ujü fv darf dem Eastfdeiuoend waber ant bobee - ewtgegenge'ebe* we ben. Karte» teftefltrage i bittet man im Bckfkästen des Ctabe- ibeakr» NiederzalOgen — Obeehefff scher EefchichtS^er- eia TH-m schreibt uni Heima:g.e» Spiegelbild des feef unb Rieder eine» ^rösteren ganzen — hm 3ii»einen mahnend, al» veronkworlliche» Mt-ö be» Ro'.kSrum- sich zu tübu- Da» gilt für bk politische Eelchtchte gilt üderchnnp« »ür alles, was Mr Kultur tm besonderen Sinne gehört •tat etwas bescheidener, langsamer, behaglicher H’arf aw Reinen Ork 'ich ahpi’p'ricn. exi« beoeh-n 'turnet und drängt Rchmoll und lobnenh ist daher taaBtr bk Betrachtung landbürgerfichrä Lebens ter Bergangen beit Sv zieht es den c^ercheR,at iS alleweil so ge.r-'. WO mvr esu e sch^ t Blümchen lind do dieiwt «er gern y-tbcl" Ar noid» aotz ber Mten ein Gi^? Dein rtn unb re chte cf Ihr bin .Meint Ihr 'Matter H»,». mann?" tagte er Sein Ge’icht bitte sich a Jg;b-4li. und er ruf Eoa er-ror bebauhmm Blick »< -Aber kz, ü*3rt noch rieft» zu bedent n Da» wäre doch n'.cht so ei.tkidb- Mutier JVju^ n.n” trank bedächtig einen tiefen Schluck .Rä." s.Zgte fit. .11 bem Kst- ab- brechen lann »er io ef? evpeS alt Eich » i n auch neren esu bään | en art- Häär M4« bat ich bei ganz erumgedoeht däan tl gar nil wth wi- bei’ucifronen Teran lebt eurr doch boat bään eu Pläsör hier I» Taat f bk Hcruptkoch" S.e trank Ibr Eli» au» u b stand auf. .Eich mutz gtebn. eich Han im Rcdktvck zu üderraschend für mich gef?mnw?.i. Ik-r- •eiten Sir mir unb lallen Sie mir et«ra» Zeit, um mich zu fallen und nach'lbenfen. Unb b-.rfen S:e < uch letber nach Ich w.itz Sl- atTed..^ auch Ihrem Bruder nicht» lagen, bi» wir d.-ide tm Baren fmb. nicht wahr?" 3rau Eva nickte Eine rfenherrfift fiel ihr vom cker»en S.e lob nun doch .inen Autzwrg. Iah. bit jti.icib» n.cht ganz starr unb anbeigfam war Btelktcht wurde noch alle» guL U» ber Bürgermeister geg^ngm war. last fit "och lange auf bem Platz unter b.m V.nbra Han» D rtttch war mit einem lluch i».-1 Ricken Ut» Ku» gckw'en. um kiee.i J‘cmit»W4gee .u boi-n Er tkf ihr ein paar Worte au. al» er de^r zurück- Um and Mit Elisabeth rach bem De m,»platze gmg. abnuugde» was eben b«er *x?rg»*. allen war S e doch e dyntll* nicht» BrfÜMMMs. Ihre ging* au' unb ad gingen « be* «owre. der jetzt einen bart* Kamp» Mst dem nx» er tür ba» R^-chw hkll. Utzd m.t M*e Grrah:,«.'. »:»»- ü> da» auchkem am- be»e» l*Ml (IA •» w-r gut. datz He noch "4--v ßwr 2hiHrn>: grtoMM.ro waren H- Gva wustoe «• Wäre »kllrfcht Mtke r**xbrn 'brr «tzlltz» unb H je 3*rtladb- hätten Heie Work "4t ba» vermocht, ana» Mutter fNauimanM X- ter»we »hcit vermocht hotte GTwitz da» wrr der rechte Weg. Auch Arnold» hatte e» schon einmal emgebeutet, freilich ohne a willen, wie nahe e» ruinn Batet unb Matter verlasse unb bem Web- an bang? Wenn Han» D rtiich wirklich ba» Mädchen vom Grunde seine» Herren» lledk. bann würde er zu dm, Opfer bereit ktn. Er konnte al» Richter sder Anwalt In einem ber teVenben ?Hc'dirAbt4>cn fein Heim aiünben. da» er sich mit sei«, grotzen Mitteln so schön unb behaglich machen f*mni< ec*t er nur wollte. Frau Eva sah über ba» sunkeinde Waller hinüber. oU Mbe f>e ba drüben schon dir treihr Billa. In ber die beiden leb.., würd-n Wenn nur Arnolds übcrUmpi mit dieser TNöglichleit rechnete, bann hatte I* gewo -n n Spiet Dann gab e» über- Haupt keine Unmöglichkit mehr Sie wutz'e nicht rochr. woher ihr bi* plötzliche Suverfich Io* Bi.-lleich aal kern BNcke den er auf lle geachtet hatte, al» er vorher bi.- Tttppt tnnrrterge^jnaro war |» strack» hinufer. al» wellte er in bi Her Minute die brfben. bk ba Io nahe beieinander iahen für immer voneinander trennen. Sie füllte ei. dch er nicht umgekehel Küre. Km sie nicht N^gekfkn bitte wenn er nicht an f»e gedacht Mite. Und He fühlre ruch. datz et rach« t^tie Auch h< konnte lich Eitlabeth Arauds kn»m verstellen in Berllu. selbst ntch: In einer hübschen Billa der “Ber r.r. unb noch vick weniger ia Um Äitii y.r- A-f> ucn Wi- tr.-*b hatte da» h*W Mäkchro Grf agrogrge-rüberaestando w> küht und etwbrrob Atzm»llx Und doch stotzd Am be noch «ul dem Gro tb u-ib B»ben Ihr?» 2x ^udanbe» viel fester, al» fte M*al» In Berlin m IIHeron Schuhe Ihre» T>ä» le», ihre» Gotten. Unb wie recht batte Mutter $au»Hnnm. ganz unbeerohil Mit bem Instinkte ber Harur hatte lle gesagt, wa» da» richtige war Han» Dirfrich inchrna' bte Sonne hobecktero bazwttchcro firtnrn tonlelgv -e lärmt« rrra schon bk Wett«» »eichen t irft» engen Hiusttaks Ein Gewitter braute sch ra'auneen. bi de tnrthen Wollen warm dte ersten Berboten. Hk lleinro grxuuei Wölkchen billltn sich reich n *#vrv non Üanb eine tchrrero graue Wa.-d vor bet Sonne unb bk ganze t* t«rr Schönhett bei Eaks war tür einen Ange» Nid wie wrggeroiicht lSnrtschung leigt) er v* \ grfer» fEtk rf ** ? 11> hr *** Wt nfc»«ee der t stn-^en 9 500 ), . -<-v- erfneei sttd rojrrrf Bstl tttt -kgr.l.'' »««> rein HcdM «r* fenSih, h*1 * Mtlrttch erf< MshImi tterrraflchil traeleai t*lk Der bei eßt NttM ke «w. arill em. tzegar nb Seiden, k-»rötlich ui brr »irigniN her. »rf kge ,-.ch tui Cun web bi tttzn, frfi Tu mchllrf r-'n Qztrwe hain sich rn Ht ft iIÜm| ro hei Maeatnn*- n €> * w Srfvähln dnue I» |, Sfsrfe M« «ttgrdri Frank Keltz Xröa^j »iä nt es« r-ad. Ültii Maus ,»e H- Möl| Ank«af | Mietgesuche Bin?. Zimm. m. 2Bett, in. Bens, i verm. «,,, ^ndwigstrake dli. Solider Türke sucht per sofort Wöll mööL WM. Schristl. Sinnebote unter O37Q4 an den (Siebener Slmetflcr. st 8: ördlicheMntz 1 WM Tut t uni vWuha MiDrslermS Prvdinzial» sbn hu m ihrer iqtW dah an ieri SevTg Äevt mchner Hemnch «i PrvvmziLÜLk fl ftimmungen g vvm 2r- s FinanM UV wütigen ‘Blauet empfehlen hielt n Aufmerksam, .genMttetjt Dai Potlamt betrieb mit dem richsiein-Schot« st noch nicht [Dttbinbung !om 31. Dai ab loegen schien» iditDeibinbunga nffmt unb Da« t-HlMvtbahchvf chlesMDch^ i. Derlin Lchlrs. >M Frankfurt- wrgenS. ;ine si»v ‘ schildern ver' wn Ort« m da, bleute, ein weg» erfflffet» ?«* worbet Df da >5 Dollars ^«.591» ■ Uenüich ba ' ^dv üb» IM zahlreich DMngM 5hm pyy**"* >J bat [W itmal ber 3er» Mächtigen LA-i, ~ Süi aH( auf dir geftagi ÄS licht "tu ßa^Tja auch Sa-' %, fc bi* «en > 2* ''«ÄS' 5 s ^iftbaU L" * S •SS L.U- jti tu, t8i ^acf: • kleine HS» «ST Jrf 25). Mat Talum 284287.50 28571250 278053,10 270-440.90 11421.35 11473*65 110*2,40 11077,00 Vermietungen Schuhputz Nigrin erhält das Leder weich. 3997,50 10902,15 9197,95 2872.15 9824,50 15689,75 1659,15 60525.» 83,20 11.53 1812,- 4074,80 11172- 9386,45 294200 9912,20 16340,75 172L80 6140:5,15 86,715 11.905 1827,55 Mauser-Pistolen Prismen- Gläser 40+3.20 11228.- 913X55 2957.40 WerkslalitnilkleiaemLaden od. Raum für ruhiges Geschäft gegen Hobe zeitgemäße Mete sofort gesucht. Umbaukosten werden ge< tragen. Seltersweg - Bahnhofstraße bevorzugt. Vermittlung erwünscht Eilangebote unter 03571 an die Geschäftsstelle des Gießener Anzeigers. H. Möllering, Hannover. Ankauf: Filiale Gießen, Asterweg 16 H. I m Suche für zwei kleine Kinder juütrlüii. A»Wt während der Nach- nüliagßstunden. «*, Sran Dr. Krüger, Gartenstrabe 12. neu, und bet Vollmond fflnrrte Mt Ausgabe, die sich bei den Tausenden von Lampen sicher auf hohe Summen beläuft, überhaupt gespart werden. Ein Landbewohner. (Belt 10770- 3930- 10800- 15625- 23440,— 83 75 60325- 276600.- 2866- 3334- 962- 1790.- 9700- 321- Antw.-Brüssel Ooüand.... Vcmbott Vari» Schwei,. .. . Spanien . .. Atollen lOüabon-Ovort» Dänemark. .. oiorivenen. .. Schweden . .. L ellinglorS... Neunork...... Deuisch'Oesterr, Budavest- . . Araa Agraiu.... :1775.50 15860,25 1(50X5 6022405 84.80 11,47 1803.- 3977.50 10847^5 9152.05 2857,85 Betel 10870,- 3970.- 1090u.— 15775.— 23860.— 84-25 60925- 279400.- 2894- 3366 — 9.87.- 1810- 9800 — 378,- MiMeer gegen gute Bezahlung für sofort gesucht. Schristl. Angebote unter «3717 an den Gietz. An», erbeten. waren Ähetntsthe BnmnLoKen und Rlebeck Montan. Unter den chemischen Aktien bemerkte man müßige Abschwächungen. Badische Anilin wurde mit 79 000 genannt. Licht und Kraft hörte man mit 50 000, Daimler 32 000, Norddeutscher Lloyd, fest, 80000. Ausländische Beriten behauptet. Bagdad II wurde mit 207 000 bis 205000 genannt, Zolltürken 102 500. Dollarschatzanweisungen 58 500 bis 59 000. Oesterreichische Kreditbank 51 000 bis 52 000. Don amtlich nicht notierten Werten bestand wieder große Nachfrage nach Api, welche auf die geftnge AufsichtSratSsiyung hin bei 78 000 gehandelt wurden. Don sonstigen Werten hörre man Benz 96 000 bis 95 000, Decker- Kohle 50 000, Drown Doweri 23 500, Emelka 17 000, Growag 2100, Hansa Lloyd 19 000, Krügershall 71500, Hammerstein und HofiuS 15 500, Gebr. Keller-Freiburg 21 000 bis 22 000. Der Schluß gestaltete sich bei un- sicherer Haltung der Devisen schwächer. Frankfurter Dedifemnartt. Laden mit anschtiebenden 8 Zimmern nebst 3-Zimmerwohnung mit Kabinett und Mädchenzimmer gegen 6-Zimmerwohnung mit eleftr. Licht im Zentrum der Stadt zu tauschen gesucht. A__„ Schrililiche Angebote unter 03727 an den (Siebener Anzeiger erbeten. Kirchlich? Nachrichten. Katholische Gemeinden. Dietzen. Mittwoch, 30. Mai. 5 und 8 Deichte. Donnerstag, 31.Mai. Fronleichnamsfest.6* .Deichte, 1 Messe, 8 Komm., 9Hochamt, Prozession. 11'/.Messe, 2 And. m. Leg. Freitag, 1. Juni. 61 t SegenSmesse. Freitag und Samstag abds. 8 Segensano. Amtl. Nofterg. (Veld 'Brief 3606.20 3623,80 24139,50 24260,50 Akltkrec Stnbent sucht sofort ■Muer gegen gute Miete. Schristl. Angeb. unt 03705 an d.Oiieh. Anzeiger erbeien. 9862.8f) 1627)9.25 1713.20 6109685 86.285 11,845 1818,45 ZabledieböclisienPreise für Banknoten. Rrnnfhtrt a. M- 29. Mat. Schweizer Noten st ran höfische Noten Dänische Noten Schwedische Noten holländische Noten Deutsch-Oesterreich?» 100 Kronen Amerikanische Noten (Englische bloten Italienische Noten Belgische Noten Ungarische Noten Tschechoslowakische Noten . Norwegische Noten ...... Nnmänische Noten Spanische Noten (Telegraphische Auszahlung.) 28. Mai Der Name Heitmann und die Schutzmarke IuckSkopf im Stern sind die Kennzeichen der weltberühmten Farben, die von allen praktischen vanssrauen »um Färben ihrer Kleider, Blusen. Gardinen ufro. benutzt werden. 3677c Heitmann'S Farbe spart den Färber. Hütchen, deren kleine Splitterchen 4 Arbeitern und einer Arbeiterin leichte Haut- und Fleisch- wunden an Deinen und Händen beibrachten. Da keine andere Transpvrtmöglichkeit von Kelsterbach nach Mainz besteht, wurden die Verletzten mit SanitäreautoS in das Mainzer städt. 5krankenhauS gebracht. Für keinen der Verletzten besteht irgeiidwelche Gefahr." (Wir hatten die dementierte Nachricht, die uns von einem Frankfurter Aachrichrenbureau mitge- teilt worden war. in der Ar. 117 vvm 22. Mai abgedruckt. D. Schriftltg.) fpd. Frankfurt a. M., 29. Mai. Während sich der Lebensmittelausschuh am Montag für einen D r v t p r e i s von etwa 1800 Mark ab 1. Juni entschieden hatte, fatzten die Bäcker in einer starkbesuchten Versammlung den Beschluß, den Magistrat um Festsetzung des Preise- auf mindestens 1960 Mark zu ersuchen. Sie begründen die Forderung mit den Gehilfenlöhnen, die ab 1. Juni wöchentlich rund 146 000 Mark betragen. fpd. Höchst a. M., 29. Mai. Die Wirt- schaftsgebäud« des Hofgutes Oberlied e r b a ch wurden am Sonntagvornnttag durch ein verheerendes Grohfeuer zerstört. Der angerichtete Schaden wird auf 250 biS 300 Millionen Mark geschäht. Wiesbaden. 29. Mai. (Wolfs) 3n einem Hause am Mi F«»g»eichens fein Endel Drs Publikum de-rigte sein Jnbercsse und tucxfle dem trefflichen Spiel der Herren 3ung, Geiches, Hennings, Kner, die die männlichen Hauptrollen vertraten, und der gastierenden Frau Hermine Sterler mit starkem CBeija(L Die Regie hielt Dr. Hos-ef Schenk in den Rahmen guten Geschmacks. — 3n Frankfurt kann man jebenfalls nicht verstehen, ditz ein solch ernsthaftes und beachtenswertes — toemt auch keineswegs vollkornrnenes — Stück, das pi- fanten Ehebruchslustspielen im Geist wirklich sehr überlegen ift, anderwärts Protestaktionen hervor- geruscn hat: dazu bietet die Behandlung des Stcsslichen durchaus keinen Anlaß. DrGevrgSchott. Kirche und Schule. tt. Die diesjährige Tagung der Gießener theologischen Konferenz, die einen alljährlich steigenden Besuch auS Pfarrer- unb Gelehrtenkreisen aufzuweisen hat, findet morgen, Donnerstag, im Gemrindesaal der Hohanneskivchr dahier statt. Vorträge werd-m halten Prof. Dr. He rm e l in k-Marburg über „Die neuen geschichtsmethodologischen (Erörterungen und ihre Bedeutung für dis Theologen" und Prof. Dr. Hans Schmidt-Gießen über .Das Problem des Leiden- im Alten Testament". ' Erledigte Schul stellen. Erledigt sind eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule zu Ober-Gleen (Kreis Alsfeld), eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Vollsschule in Wembach-Hahn (Kreis Dieburg), Dienstwohnung für einen verheirateten Lehrer ist vorhanden. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Spart Licht auf dem Lande! In einer Zeit, in der die Kohlenpreise aufs höchste gestiegen sind und zur größten Sparsamkeit auffordern, brennen in den Landgemeinden die elektrischen Straßenlampen zu einer Zeit, wo man noch bequem ohne Lrcyr lesen kann. Es wäre doch sicher zu erreichen, dav dieser Verschwendung gtzsteuert würde. Vor ,/210 Übt braucht noch keine Stvabenlainpe zu bren- hfloBenen «nsprach ton es nur ’Bet&mStanq vor dem Schöffengericht. Der als Beistand der Kaufleute ftrngierenbe Generalsekretär Zimmermann vrn der Zentrale des Hansa-Dundes wies darauf hin, daß praktisch daS in der Verordnung verlangte gar nicht durchführbar sei. Sr bezweifle die Rechtsgültigkeit der Verordnung und betonte, daß die Buntscheckig kett dieser vielen kommunalen Preisschilderverordnungen ja jetzt durch eine allgemein-gültige preußische Verordnung beseitigt fei. Rach längerer Verhandlung gab auch der Versitzende die Schwierigkeiten der übertretenen Verordnung zu, aus formalen Gründen müsse jedoch die Verurteilung erfolgen. Während die Kaufleute danach ihren Sinsprach zurückzogen, stellte sich der Geschäftsführer des Konsumvereins auf den Standpuntt, daß für Konsumvrreine ein Preisschilderzwang nicht bestehen könne, ba deren Geschäfte feine offene Derkaufsläden, sonderen Warenverteilungsstellen der trn Konsumverein organisierten Versorgungsgemeinschaft seren. Hiergegen wandte sich Im Interesse der Kaufleute Generalsekretär Zimmermann, indem er betonte, bah notwirtschaftliche Verordnungen zum Schuhe des Publikums erlassen seien ohne Unterschied, ob das Publikum hn Konsumverein ober tm Einzelhandel kaufe. Auch die Konsumvereinsmit- gheber müßten die Preise ihrer Organisation mit ixj-en anderer Geschäfte vergleichen können. Das Gericht schloß sich dem an unb beschloß gerichtliche Festsetzung der Strafe für den Konsumverein. ** Der Vogelsberger Höhenclub, über dessen Hauptversammlung in Butzbach wir gestern berichteten, hat tm abgelaufenen Geschäftsjahre rund 1500 neue Mitglieder gewonnen. so daß er jetzt etwa 8000 Mitglieder stark ist. Reue Zweigvereine und Iugendgruppen sind entstanden unb zeigen regeS Leben. Für die Wiederherstellungsarbeiten an den Klubhäusern find nod) erhebliche Aufwendungen zu machen. Erfreulicherweise haben die beiden Direktoren der Meguinwerke in Butzbach größere Stiftungen gemacht, außerdem wurde eineSonder- umlage von 100 Mark beschlossen, die an den Hauptverein abzuführen ist. Die Jugendherbergen erfreuen sich wachsender Beliebtheit und immer regeren Besuchs Der Verein will beim weiteren Ausbau dieser Einrichtungen behilflich fein. Bei den Beratungen wurde das Benehmen wilder .Wanderflegelhorden" scharf gerügt, die durch ihre Zügellosigkeit unb Unvernunft der Wander- bewegung nur schaden. " Der Oberhesfische Sängerverba nd unternahm am Sonntag, wie man uns schreibt, feine dresjährige Eäugerfahrt nach Butzbach. Rach der „Weihe des Gefangs", musterhaft vorgelragen vom Verein ^Eintracht Butzbach", be- ?rügten der Vi rsitzende des gaftgebenben VeremS Zuhbach, Herr Bender, und der Vorsitzende des Verbandes. Rettvr D. M ü l l e r - Gießen, dte zahlreich erfchienenen Sänger. Dann folgten dre Gesangsvorträge in der geräumigen Turnhalle der Oberrealfchule. Als Pflichtchor war vorn Der- baTrdschormeister, älniv.-MusiLirektor Professor Trautmann, das DolksliLb .Wenn ich ein Vöglein wär", gesetzt von G. Trautmann. auSge- wählt worden. Dem Dortrage dieses Liedes durch olle Vereine schloffen sich die selbstgewählten Lieder an, meist sehr schwierige Kunstchöre von Traut- mann, Hegar, M. Reumann, Seidel, Pauli, Hafer und Seibert. Die Leistungen der Vereine waren vorzüglich und Beugten von erstaunlichem Fleiß der Dirigenten unb der Sänger. Der Sachverständige, Musikgesanglehrer Dauer- Giehe-n, konnte denn auch zur besonderen Genugtuung der Dirr- aenten unb ber Gänger die gewaltigen Fortschritte, die gegen früher zu verzeichnen waren, seslstellen. Die anschliehendrn geschäftlrchm Verhandlungen unter Leitung des DerbandSvvrsihenden beichäf- tigten sich mit den nächsten Aufgaben des Der- oandrs. wie Dirigententage, Ausfchußfihungen, Herbstfängerfahrt, msbcfvnvere auch mit dem Anschluß an den im Entstehen begriffenen .Hessischen Sängerbund". Kreis Büdingen. gu. Gettenau, 28. Mai. Der am 13. Mai zum Bürgermeister unseres Ortes gewählte Landwirt GeorgMöbs wurde heute in fein Amt eingeführt. Starkenburg und Rbeinhessen. rm. Darmstadt, 29. Mai. Der Mörder des Polize.ux^htnrcisters Günther, der wiederholt rmsgcbcDCbene Einbrecher K Kinkel, wurde gestern von zwei (Stuttgarter Kriminalbeamten Hier tn das Untersuchungsgefängnis cingdlefert. Hessen-Nassau. Frankfurt a. M., 27. Mai. (Wolff.) Don der Munitions-Zerlegung G.m. b. H. Kelsterbach wird uns geschrieben: „Die von der Frankfurter „BolkSstimme", wie auch von verschiedenen anderen Zeitungen Deutschlands verbreitete Nachricht, daß im Betriebe der Munitions-Zerlegung G. m. b. H. Kelsterbach eine schwere Granatenex- plvsion stattgefunden habe, wodurch vier Arbeiter und eine Arbeiterin so furchtbar zu- gerichtet wurden, daß sie sterbend ins Krankenhaus gebracht werden muhten, ist unwahr. Tatsache ist vielmehr folgendes: Am genannten Tage waren mehrere Arbeiter und eine Arbeiterin damit beschäftigt, Zünderteile, bei denen sämtliche sprengkräftigen Teile bereits entfernt waren und die nur noch Zündhütchen enthielten, von einem Waggon abzu- faben Dabei explodierte eine Anzahl Zünd- Aus dem AmtsverkündigungSblatt. • Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 40 Dom 29. Mai enthält: Mehl- und Brot- Preise. Statistik des Dein- und Obftertrage» im Jahre 1923 6ti(kgung von Betrieben. Erwerbslosen fürsorge. Miete für die Dienstwohnungen ber Lehrer. Allgemeiner hessischer Zugendserertag. Wahl zum Provinzialtag. Feldberernigungrn Wieseck und Klein-Linden. Ausländer sucht gut möblierLZimmer gegen hohe Bezahlung. Schriftliche Angebote unter 03703 an den Die« ßener Anzeiger erbeten. (Stellenangebote) Ordentliches Mädchen für lagSüber sofort gesucht. El Kreuzplatz 3 L Märkte. ^iudviehknartL in Gießen. * Gießen, 29 Wai. Der heutige Diehmarkt war mit 340 Stück Großvieh unb 15 Kälbern beschickt. Durch größere Rachfrage stellten sich die Preise höher, als beim letzten Markt. Es wurden für gute und trächtige Kühe bis 61/, Millionen bezahlt, weniger gute kosteten 2—4 Millionen, Rindet 1—l'/zMillionen und Kälber 400-biS 800 000 Wk. Der Handel war durchweg flott. ———— »ii 1 ■■ ■ (In einem Teil ber Auslage wiederholt.) Kommunistische Ruhestörer in Lübeck. Lübeck. 28. Mai. (Wolff.) Anläßlich beS gestrigen D t v i f i o n «a p p e 1 l s der 43. Re- serveinfantertedivision auf dem Bargfeld kam es zu Unruhen. Kommunistische Demonstranten, ble bas Burgfeld betreten wollten, wurden von ber Schutzpolizei zurück gedrängt. Als später die Tell- nehmer des DivisionStages zurückkamen, durchbrochen die Korn munisten die Postenkette. Die ‘Beamten gingen mit Gummiknüppeln vor. Rach Verhaftung der Unruhestifter versuchten die Demlnstranten, die Polizeiwache zu stürmen. Mehrere Perstnen wurden verletzt. Kriegsgerichtsurteil gegen einen Redakteur. Witten, 29. Mai. (WTD.) Bon dem französischen Kriegsgericht in Witten wurde der Redakteur Gerling vom „Wittener Tageblatt" zu sechs Monaten Gefängnis und 10 Millionen Mark Geldstrafe berurteilt Amerika und die Türkei. L a u s a n n e, 29. Mai. (WTD.) Die tür- kifche Delegation teilte gestern abend mit, daß ISmetPascha und der amerikanische Q3er- treter Grew unter der Mitwirkung der Sachverständigen beider Abordnungen in offiziöse Besprechungen eingetteten sind, um Verhandlungen über den Abschluß neuer, auf internationalem Recht begründeter Verträge zwischen der Türkei unö den Vereinigten Staaten anzubahnen. Die künftigen Derttäge sollen die diplomattschen Beziehungen wiederherstellen, sowie die Handelsbe- ziehungen und das Niederlassungsrecht regeln. Meine schöne MhÄ* in guter Lage zu tauscheu gegen geräumige 6» oder auch 7-Zimmerwohn. Schriftliche Angebote unter 03720 an den Gießener Anzeiger erbeten. Biicherlisch. — Konrc»d Haenisch: Lassalle, Mensch und Politiker. (Franz Schneider, Verlag, Berlin, Leipzig. Wien, Dem.) — In bet R:ihe ter politischen Porträts d^rs Verlages F anz Schneider ist eine Lassalle-Monographre erschiene, als deren Verfasser der ehemalige preuhrsche Kultusminister Konrrrd Harnisch ze ichnet. Et gibt feinem Buche den Untertitel „Mensch und Politiker" unb grenzt damit eine mehr ober mtnber populär gedachte Aufgabe gegen das philosophische unb rechtswissenschaftliche Werk Lassalles ab. Harnisch verwendet Tagebuch-Rotrzen, Briefe, zeitgenössische Dokume'nte und schafft für den Erwecket und Bannerträger ter deutschen Sozialdemokr itie em so wahtheitsgetteues Bild, daß ferne Objektivität nicht davor zurückschreckt, die Schlagschatten zu zeigen, die diese ungeheure Flamme warf — ein Umstand, der dem Buch über die Partei hinaus Sympathie werben wird. — Dt. Rudolf Laemmel: Die Et- ziehungderMassen. (Thüringer Verlagsanstalt Jena Abteilung Granula Verlag.) — Diese neue Schrift des bekannten schweizetlschm Pädagogen stellt da« Erziehungsprogramm in den Mittelpunkt des staatsprlitische'.r Interesses. Der Autor hält einen „neuen Waffengang zwischen Frankreich und De^arschiand in absehbarer Zeit für unabtoertbbat" unb er lehnt den „passiven Pazifismus, die Waschlappentef .igtett" e..tfch'eden ab. ®ob;t ist fein Standpunkt tt>:it links, oblchnn keine sozialistische oder kommunistische Parterpädagrgik. Die Heimerziehung tentt er sich zunächst für die Kinder aus drn ärmeren Schichten ter Ration: allmählich soll diese Erhebung für alle eingeführt werden. Laemmel verspricht stch von dieser Erziehung in regional verwalteten Landerziehungs- heimen eine weitgehende Gesund ung ter Ratton — Hessische Köpfe, Lebensbilder vom geistigen Wirken des hessischen Volksstammes im 20. Zahrfändert. Von Will Scheller. (H.imnt- fchollen-Derlag. A. Bernecker. Melsungen.) — Eine Reihe flotter biogravhischer Skizzen, die geeignet sind, den Heimatsinn zu beleben und für lebende hels'sche Künstler tieferes Verständnis zu weck-en, find hier bereinigt: 1. Sari Danher, 2. Alfred Bock, 3. Zoh. Lewalter. 4. Heinr.Ruppel, 5. Heinz Clos, 6. Stefan George, 1. Wilh. Speck, 8. <5riete. Fennel, 9. Aler-Viktor Frhr v. Fran- fenberg und Ludwigsdorff, 10. Ernst Schmitt. Die Sannnlung. die mit 2lbbilZningen versehen ist, soll fortgesetzt werden. Handel. Berlin. 29 Mai. (Börsenbericht.) Unter dem Eindruck der recht un'icheren politischen Lage unb ter verschiedentlich ftattfintenten iln» r-uhen und Krawalle hat die bisherige starke Kauflust für ©Heften aller Art einen toefent- lichen Dämpfer erhalten, und Zur-ückhaltung machte sich heute im freien Börsenverkehr stärker bemerkbar Die genannten Kurse lauteten zumeist etwas unter dem gestrigen Stand, und nur für Schiffatetswerte erhielt sich bei höheren Kurscn die Kauflust. Am Devisenmarkt waren die 11m- sätze ebenfalls geringfügig, die Preise gaben unter Schwankungen in den Mittagsstunden bei ter amtlichen Festsetzung etwas nach, lagen jedoch später wieder etwas über diesen. Die Kurse für die Dvllarschayanweisung lagen erstmals feit längerer Zeit wieder unter den Devisennotierungen und lauteten per Kasse 58 500, per Zuni 64 000 und per Juli 70 000. Frankfurt a. M., 29. Mai. Börse n st i m m u n g S b i l d. Die Devisensteige- rung kam heute zum Stillstand. Der Dollar erreichte in den ersten Morgenstunden einen Stand von 61 775 und ging darauf auf 61 500 bis 59 000. Das Geschäft war in ausländischen Zahlungsmitteln ruhiger. Auch auf dem Effektenmarkt wickelte sich der Verkehr anfänglich still ab. Im Verlauf traten allerdings verschiedene Spezialpapiere mehr oder weniger in den Vordergrund. Die gestrigen Abschwächungen an der Rachbörse waren hauptsächlich auf Realisationen zurückzuführen. Man schritt wieder zu Rückkäufen, und es entwickelte sich im Cffektenverkehr von Bureau zu Bureau ein regeres Geschäft in Industriepapieren. Für Montanpapiere lagen von der Spekulatton Kaufaufträge vor, so daß die genannten Kurse über dem geftrigen Rive-au lagen. Gesuchter Amtl. Wolter«, ßtetb ■ ■.Briei 33X1.50 :tl98/i0 23590.8.5 23709.15 I Gklra, dt imt V> fahren U tntKirni In brttrfc. (Brirtnh bfoorximu nrducr#6 uorbmibrn uub tuirb bc»ball> In rt'irr Vlnie niif tu* iafrlt il einen SliiinrltOfii- ÄiibfübrLIdir flihie* botr. fiurt) tunnbira um. 30 HD Für alle Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres geliebten Vaters sagen wir auf diesem Wege herzlichsten Dank. nähme und bitten roe weiteren Beikideknnd- gebwftn Abetend nehmen m wellen. Prof. Dr. Walter König u. Frau. Palast-Lichtspiele Vornehmsten und grdfltee Theeter em PleUe Statt jeder besonderen Danksagung. Die große Teilnahme, die uns bei unserem schmerzlichen Verluste von allen Seiten bewiesen wurde, hat unseren Herzen wohlgetan, und sagen wir für diese, sowie für die große Begleitung unseres lieben Entschlafenen zur letzten Ruhe auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Besonders danken wir noch den Gliedern der Gemeinde Reiskirchen, die während des langen Leidens noch im Tode seiner in Liebe und Treue gedachten. Elise Grün Hermann Grün. eoiibtr »ciitaita ■en». J -b-ytinctifanei 50 .tobte, fiidn inr (Nrüiibuiin eine# t*e* schallt burchanbiitch- litte Tome nl< Allen denen, die an dem Heimgange unserer lieben Entschlafenen so herzlichen Anteil nahmen, sagen wir auf diesem Wege unseren aufrichtigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Faber. Sauberes, «yrL Mädchen für kleinen ©onbbolt per lol uff- Meiior mithrr Votzn. wafa- frau imb Büglerin roitb arbalirn W.U StvdUnrdwtaAu W)lfgang König tixcbdrtn er em 14. Mel etffl ree une gegangen wer, ter Letzten Reh« g«Uhrt. Wir denken l*r 3nn8.inäö(D?D bob bir Oanbrtl* Idjulf brfiiditbni unb Bolt iienootapbiftfn ii. nialll-inenichreid. kann, iurbt acrie- nete etrUnnfl. 2ckr Vlnorb unirr 0H7-I n. b. Wleh. Kn- »einer erb^ien. Ein Fest auf Haderslevhuus rwHadt frei nach der Ko roll* von Theodor Storm Inl VonpM u. lAktoonttidemdoatechenMitielnlter Ferner dte Forteciien< dee acht Ämeriknntochan SoRtaUeno- a-.d Aken teuer*! Im« W v 11: e 3Tage t. d. Woche ob. Inr Kalbe Tage aei. Meiner .eie lieha.. Dankaagang. Fflr die Oberem zahlreiche» Beweise herzlicher Teil nähme, •owlo Kramependen bei dem Ableben meluoe heben Manne», unteren guten Vater» Heinrich Boller tagen wir herrlichen Dank. Im Namen der trauernd Hinterbliebenem Henriette Boller geb. Weil. LkHnMlu von IRobrroorrngt- Itbn-t iolo11 ariucht eruuhl. VtnorU unt. (nriflanb. Aiirn. *ni OröEntliwre MAN lüt kleinen beste reu Onubb- per IX 3uni bei batzeni Webau ' Fridericus Rex [ ' Mw Selbständiger «wd Werkzeugmacher auf Schnitte und EtaNtrnbao sowie ein Metalldrücker gesucht, ürti ir Rrttft JE 6i„ Silidngr. 15. Lichtspielhaus,Bahnhofstr.34 ■' " -rn-rr—.---- ■■ ■ ■■ —----—— Verslumen Sie nicht! AltHeidelberg g Schauspiel Int Akten von Wllb. Weyer-VOmter. W Hauptdarsteller. KaH Hein» ..... PmI Narteann 11 e« । er un gerat Dr. JOttner . . . Hern er Kranl Kill....................... ley M Dio iUndlnnc eplrlc In drr RreidenaaUdt Kerl»- ■ berg und In Haitelbera. aut rrbaU. ,a»pl. 4. .3e6 stned Siltirt prei-weri »u orrt #1 iiau,eben von l-t und st bilde r<17?3 8 f lirrtwee st UL Herren- Fahrrad derkaniilch we I Danksagung Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgänge unserer lieben A Entschlafenen sagen wir innigsten Dank. Arnold Handloser und Angehörige. •ui rebaltenei Fahrrad An i*rtauifh |0dB8 Bayerischer tzvf. A-of •ilb«llr.68 IL Tfrfbctt nnd Riadeewaqe« Iah neu. »ii । ert o» ReuUcibrra 7. Kinötnoagen iVrrnnabori !|» A Asta Nielsen In der Tänzerin Navarro Drama in st Akten von Thomas Hall Ab Relprooe» iwe. | Kaufgesuche | Kaufe Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute morgen i I Uhr plötzlich und unerwartet unseren lieben guten Sohn, einzigen Bruder, Onkd und Schwager Heinrich Sommerkorn im 33. Lebensjahre zu sich zu rufen. Er folgt seinen vier Geschwistern in die Ewigkeit In tiefer Trauer: Karl Sommerkorn and Frau WiÄi-VxhimeSff Emst Sommerkom and Braut Oießen (Edentr. 19), 28. Mai 1923. DU glückliche Gebart eines gefunden, kräftige, Stammhalters zeigen hocherfreut cs Dr. med. Otto Wolf, probt. Arp unb Frau Elfe geb. Reifing Götzen (TBolterWr 4iX bis XL »si IS» ,, MO Die glückliche Geburt eines gesunden Mädchens zeigen hocherfreut an Ludwig Müller unb Frau geb StaMf b«w » Tie< im Für die uns anlLHNch unserer Bermählung j enviesenen Aufmerksamkeiten und Glückwünsche | danken wir beste« Willy Arnold unb Frau (Bretel geb. Alffen Tanz-Abend Erna Schumann Montag, den 4. Juni, abends 8 Uhr Liebigshöhe TÄnze von Chopin. Tachslkoweky, Grleg. Bach, Schumann. Karten Im Vorverkauf bei Chelher, Neuenweg, 2000 Mb., 1500 Mk. und 800 Mb. Altertümer 3007 D Hausrat Lindenplatz auf Kredit und gegen har SeDr.3rö"rn>flani. Brrot, öoicDfrdnf nlm. ;u taste.i gelackt «et! MSVlllMk 22. Mttaaini. Denn Gold Slibet .Blflllofl SremH.ike ka>«N iirtud'S 411 böch rcn Tirik.1 Ui. ASublM adel« e ßU * -Ti>• i"Nst s.M.« 8r>Alir. 10 - Süffleiilulmai 4 i fo> len rr eai> rin 6mkÄiitiiiiL fl Wo*lhit*l»ltrr e tui r i i i ,n,r JkMZkll0k dllidf ersvn I »^?.D tfüfhah 4« lauhtvr riachi YcDar. • ruct 2 ia r " jeder Art zu zeitgemüben Preisen von Prioaten zu kaufen gesuchL Schriftlich« Angebot« unter 03711 Briflanteu:: Ma 6olö, Silber, Ai-itz 3i8wnilf. 3»nr on) B h- , Udr PorrtanösRnucq nii den Tsru-Wt n iederrt der Z iwm- iu Eeeibeb»-lid IljüML m«d Ter CWrsinsrr. t Präsidium des Reichsverbandes der Deutschen Industrie dem Reichskanzler feinen Bc- jchluft über das Angebot einer subsidiären Garantie milgeteilt hat, hat svl- geaöen Wortlaut: Berlin W. 10, den 25. Mai 1923. Herr Reichskanzler! Im deutschen Angebot vom 2. Mai hat die Reichsregierung erklärt, dab sie bereit sei, „nach Mähgabe der noch zu treffenden Vereinbarung auch auf gesetzlichem Wege dafür zu sorgen, daft die gefamte deutsche Wirtschaft zur Sicherung des Anleihedienstes herangezvgen wird". Rochdem die Gegenseite eine Substanzierung der Garantie für die Verwirklichung eines ihr annehmbar erscheinenden Angebots fordert, haben Sie, Herr Reichskanzler, zu erkennen gegeben, dah es Ihnen wünschenswert wäre, von dem Präsidium des Reichsverbandes der deutschen In- tmslrie eine Erklärung darüber zu erhalten, in welchem Umfange und vor allem in welcher Form es die Hevanziehung der industriellen Wirtschaft als Garantie für den Anleihedienst für möglich erachtet. Diesem Ersuchen entsprechend, beehrt sich das Präsidium, das bei dem Zustandekommen der obigen Rote nicht mitgewirkt hat, nach eingehender Prüfung nachfolgende Stellungnahme zu der gestellten Frage zu übermitteln: I. Rach dem Vertrage von Versailles haften für die Repa rationen ausschlieftlich Vermögen und Einnahmequellen des Reiches und der Lä n de r. Eine Haftung des Privateigentums hat gemäh völkerrechtlichen Grundsätzen nicht stattzufinden Der Zugriff des Staates auf seine Bürger, insbesondere die Wirtschaft, ist eine rein innerdeutsche Airgelegenheit. Die unmittelbare Haftbarmachung gegenüber dem Auslande ist ausgeschlossen Im innerdeutschen Verhältnis ist der Staat Selbstschuldner für die Reparationen. Er ist deshalb gegenüber den Bürgern — wie auch gegenüber der Entente — verpflichtet, zunächst die ihm gehörenden Pfandvbjekte des Re i che s u n d de r L ä n de r im Rahmen der Möglichkeit auszuwerten. Reicht dies nicht aus. so hat er die Gesamtheit deS Volkes nach Mahgabe des Kräfteverhältnisses heranzuziehen, ehe er getrennte Volkskreise zur Tragung von Svnderlasten aufsordert. Dies gilt auch für eine etwaige Svnderbelastung der Wirtschaft, d h. insbesondere des landwirtschaftlichen und städtischen Grundbesitzes, der Industrie, des Handels und des Bankgewerbes. Die industrielle Wirtschaft bekennt sich zu der für jeden Bürger selbstverständlichen Verpflichtung, für das un Staat verkörperte Vaterland bis an die Grenze der Tragfähigkeit einzu- treten. Das Ziel aller Bemühungen ist die Wiedergewinnung der politischen und wirtschaftlichen Freiheit. Deshalb kann die Bereitschaft der Uebernahme von großen Sonderlasten auch durch die Industrie nur ausgesprochen werden, wenn gleichzeitig das Gesamtproblem der Repa^ ration sowohl nach außen wie auch innerhalb Deutschlands eine wirkliche Losung erfährt. II. 3m Rahmen des Gesamtprvblems ist vor allem zweierlei erforderlich: Erhaltun g d e r vollen Substanz der staatlichen V e r- mögensvbjekte. ohne welche eine gesunde Wirtschaft unmöglich ist, und aus dem gleichen Grunde Wahrung der Zollhoheit. Eine erfolgversprechende Haftbarmachung der .alleinigen" staallichen Pfandvbjelle kann imr vor sich gehen, wenn die Reichs- und Staatsbehörden nach privatwirtschaftlichen Grundsätzen regeneriert und dauernd betrieben werden Rach Meinung der Industrie wird es möglich sein, auf diesem Wege aus diesen Betrieben in absehbarer Zeit jährlich etwa 600 Millionen Gvldmark, bei günstiger Entwicklung der Wirtschaft eine Milliarde und mehr heraus- zuwirtschaften. Die Frage, in welchem Umfange die Pri^ll- wirtschaft nach volle. 2luswertung der staatlichen Pfänder als subsidiär haftender Bürge cmzu- treten hätte, hängt in erster Linie von der Hohe der jeweiligen Jahresleistung des Staates ab. Sie Garantie der Wirtschaft für die Erfüllung ! ihrer Zusahbiirgschaft kann — trotz größter Be- denken — nur in einer Verpfändung ihrer Sachwerte liegen. Das Präsidium des Reichsverbandes der Deutschen Industrie ist der Ansicht, daß die Wirtschaft — und zwar ländlicher und städtischer Grundbesitz, Industrie, Handels- und Bankgewerbe — unter Anspannung aller Kräfte neben sonstigen schweren Lasten und der Erfüllung einer Reiche von Voraussetzungen jährlich eine Z u s a fr- garantie b is zum Höchstmaß von 5 0 0 Millionen Gvldmark auf die Dauer bon drei Jahren übernehmen sollte. Der Kapitalweit einer derartigen Jahresleistung überschreitet die Halste des gegenwärtigen Deriaufs- wertes desjenigen gesamten privaten Immobilien- bcsibes welcher als Pfand dienen must Die industrielle Wirtschaft erklärt sich bereit, 40 Prozent der genannten Garantiesumme zunächst ohne Rücksicht auf das normale Kräfteverhältnis der Wirtschaftsgruppen zu übernehmen. Der Bewertungsmaßstab der verschiedenen Wirtschaftsgruppen must sich in Zeit- abschnitten von mehreren Jahren je nach der Veränderung der wirtschaftlichen Lage sowohl nach oben wie nach unten ändern. Insbesondere wird es erforderlich fein, den städtischen Haus besitz innerhalb angemessener Fristen zunächst durch Abbau der Zwangsmiete wieder tragfähig zu machen, ehe er entsprechend herangezogen wird. Die gleichmäßige Verteilung der zu übernehmenden Lasten innerhalb der einzelnen Wirtschaftsgnippen bedarf alsbaldiger Feststellung Als Pfand für die Erfüllung der übernommenen Verpflichtungen kann unseres Erachtens nur der Besitz an unbeweglichem Vermögen dienen. Die Haftung ist durch dingliche Eintragung auf den Fundus der einzelnen Sachvermögen in den Formen des deutschen Rechtes auszusprechen. Die Modalitäten der Verzinsung mid Amortisation hängen wesentlich von den De - bingungen für die notwendigen äu- stören Anleihen ab. Bei Unternehmungen, bie ihrem (^aralter nach über entsprechenden unbeweglichen Besitz nicht verfügen, können Titel für geeignete persönliche Haftung geschaffen wer- den. Die beschleunigte Ablösung der dmgllchen Belastung und sonstigen Titel durch steuerfreie Kapitalleistungen ist zuzulassen. Die Lasten der- । artiger Bürgschaften können von der ohnhin schon kranken Wirtschaft nur getragen werden, wenn der Staat die allgemeinen Lasten des Volkes durch äußerste Sparsamkeit im Innern möglichst verringert und wenn das gesamte deutsche Doll, insbesondere auch die gewerblichen nb landwirtschaftlichen Arbeitnehmer, ihre volle Kraft für die Abbürdung der Reparativnslast im 'Wege der Intensivierung der Arbeit (III) einsehen. Rur so kann jene Aktivität der Zahlungsbilanz wiedergewonnen werden, die zu einer Stabilität der W äh r u n g fuhrt. Dies wiederum ist die unbedingte Voraussetzung für langfristige Geldzahlungen eines verarmten Landes. III. Die unter II. genannten Verpflichtungen können nur übernommen und die daraus entspringenden Leistungen nur erfüllt werden, wenn | Deutschland durch entsprechenden Aufschub der Zahlungen die Möglichkeit erhält, feine innere Lage zu stabilisieren, und wenn der deutschen Wirtschaft die volle Bewegungsfreiheit im Verkehr mit dem Auslande und im Ausland« selbst, so wie sie allen anderen Staaten gewahrt ist, wieder zugebilligt wird. Die deutsche Wirtschaft kami ferner bei der bestehenden inneren Wirtschaftslage keinerlei Verpflichtungen übernehmen und Leistungen vollbringen und wird es niemals können, wenn nicht folgende unerlästliche Voraussetzungen mbezug auf innere Wirtschaftsreformen erfüllt werden, die auch die deutsche Regierung in ihrer am 14. Rovernber 1922 an die Repacatimskom- Mission gerichteten Rote im wesentlichen als not- | wendig bezeichnet hat: 1. grundsätzliche Fernhaltung des Staates von derprivatenGütererz e u - g u n g und -Verteilung, unbeschadet schärfster Bekämpfung wirklichen Wuchers, mithin a) Aushebung der Kriegs- und Zwangswirtschaft einschließlich des AusbauL der Außenhandels kvrrtrolle, soweit letztere nicht zur Sicherstellung einiger weniger lebenswichtiger Erzeugnisse für Volksernährung und dergleichen, erforderlich und tatst ich durchführbar ist, b) Aushebung anci Demobilmachungsvor- schriften und Beschränkung der Staatsgewalt auf das Schiedsrich'.ecamt bei Wirtschaftsstreitigkeiten von allgemeiner Bedeutung. 2. Erhaltung des Betriebskapitals und Ermöglichung angemessener Reubildung von Privatkapital zum Zwecke der Erhaltung und Ent- wicklung der Wirtschastsbetriebe, mithin ent- । sprechende Umgestaltung der heute vielfach will- kürlichen Steuergesetzgebung (zum Beispiel Gewerbesteuer), insbesondere Hebung der Steuer-- moral und Schaffung eines klaren, den Sparsinn anregenden Steuersychems. 3. Voller Einsatz der vorharchenan Arbells- krast und quantitative und qualitative Hebung der Prduftin, als Steige roo u n g de r allgemeinen Arbeitsleistung. Dies setzt voraus: bei grundsätzlicher Aufrechter ha ltung . des Achtstundentages QhiStpeitung der Tariffreiheit im Sinne der Vorarbeiten des Reichswirtschaftsrates, Schäftung eines Arbeitszeitgesetzes; ferner Ent- | laftung der Wirtschaft von unproduktiven Löhnen. Ein oftenes Bekenntnis von Regierung und Voll zu Derartigen Grundsätzen sowie s ofortige Verwirklichung derselben durch alle beteiligten Faktoren — insbesondere Regierung — ist unerläßlich. In anberem Falle werden alle Opfer des Volkes, einschließlich der Wirtschaft fruchllos fein und nur die letzte Hoffnung auf eine bessere Zukunft vernichten. Dir Mitverantwortung für einen derartigen Fehlschlag zu übernehmen, ist die Wirtschaft nicht in der Lage. Gezeichnet: Sorge. Hücher. Ernst v. 35artig. Peter Glöckner. Reuch. Fritz Thyssen. Karl Bosch. Hans Kcaemer. Riepsri. Karl Friedrich v. Siemens. Hugo Sünnes. Vogler. Dulsberg. Lammers. Silverberg. Frank. Hans Jordan. Piatscheck. Hessischer Landtag. 56. Sitzung. St Darmstadt, 28. Mai. Präsident Adelung eröffnet die Sitzung um 21/4 Mr. Das Haus setzt die Spezialdebatte zum Hauptvoranschlag fort. Zum Kapitel 68, Techn ische Hochschule, wird einstimmig der Antrag der Fraktionen (außer K. P. D.) angenommen, der Akademischen Fliegergruppe den Betrag narr 20 Millionen Mark zur Verfügung zu stellen zum Bau eines Segelflugzeuges, das Spezialzwecken dienen soll, und zwar in erster Linie des motorischen Aufstiegs von der ebenen Erde. Zum Kapitel 75, Ministerium für Arbeit und Wirts chaf t, macht Abg. Dr. Büchner (Dem.) längere Ausführungen zur allgemeinen Wirtschaftslage, besonders ter Industrie. Tatsächlich fei alles Vermögen, das viele Einzelne verloren haben, heute in Deutschland konzentriert auf einige grofje Industrie- und Finanz-Zentren. Rach dem Kriege wurden lebensnotwendige Dinge monopolisiert und das Volk muhte fein Letztes ^ergeben. Run hat die Regierung versucht, durch die Devifenanleihe konstante Verhältnisse zu schaffen durch eine wertbeständige Anleihe. Dah die größte Industrie diese Anleihe sabotiert hat, hit mich geradezu erschüttert. Die chemische Industrie allein wäre in der Lage gewesen, diese Anleihe zehnmal zu überzeichnen. (Hört, hört!) Sie hat es nicht getan. Man hat von dieser Stelle aus auch Stinnes in Schutz genommen. Ich habe vor diesem Mann, ber berufen scheint, ein europäischer Rockefeller zu werden, die grolle Hochachtung. Ich frage aber, ob es nicht eine schwere bedenlliche Sache ist, das gesamte Volksvermögen in einer Hand zusammenzubringen. Ich farm nicht verstehen, wie sich ernste Männer, ehemalige höhere Offiziere usw, vor den Pflug dieses Mannes spannen fönnen, an dessen Ernte sie nie teilnehmen werden. Angesichts der Haltung der Franzozen, die immer deutlicher "zeigen, dah es ihnen nur auf bie völlige Zerstörung Deutschlands ankommt, stehe ich auf dem Standpunkt, bah wir auch das letzte Opfer bringen müssen. Die Regierung möge in Q^rlin dahin wirken, bah die Reichsregierung in ihrem neuen Angebot so weit wie möglich gehe. Hllft auch dies nichts, dann haben wir wenigstens das moralische Plus, das uns zugute kommen wird, wenn es, was kommen muh, wieoer einmal anders ist. Bei den kommenden Lohnerhöhungen möge die Regierung bedacht fern, dah diese auch denjenigen zukommt, die es wirklich nötig haben, den verheirateten und kinderreichen Arbeitern und Beamten, nicht den Jugendlichen, die ohnehin mehr verdienen, als sie nötig haben. (Hört! Sehr richtig!) Schließlich möchte ich immer wieder auf das allgemeine Dieustpflichkjahr zurückkornmen, dessen Einführung ich dringend empfehlen möchte. Wohnungsbau. Kulti.ieiung von Oedländereien, Wiederaufbau usw., alles das würde durch baß Dienstpflichtjahr gehoben werden formen. Abg. Dr. Schlinger (Dbd.) kommt zunächst aus dieEntwäsfernnq desRiÄ)s zu sprechen, richtiger auf die Rotwendigteit der Veresterung der Wasser- und Wohnverhältnisse im Ried. Sie erforderlichen drei Pumpwerke, der Hauptgraben usw. mühten vorn Staat erbaut werden. Abg Hahn (D. Vpt.) möchte die Förderungs- mahnahmen für die Landwirtschaft tni allgemeinen besprechen. Sie Regierung hat 4 Millionen zur Förderung der Landwirtschaft eingestellt. Diese Summe ist heute schon wieder so entwertet, datz damit nicht viel anzufangen ist. Die Verordnung über bi2 Errichtung der Landwirtschaftsämter lam ber Landwirtschaft sehr überraschend: vor allem, bah diese Aemter selbständig sein sollen. Wir haben also LandwirischaftLkammer und 18 öanb- wirischaftsämter. die nebeneinander herlaufen. Hier werden sicher Differenzen entstehen und Kompetenzstreftigteiten. Anstatt zu zenf.a i'ieren, hat man zersplittert. Für die .Landwirt cha'ts- nimmer hat man die dreijährige Wahlperiode beschlossen. Diese steht aber nur auf dem Papier. In Wirilichkeft sind noch die 1911 gewählten Mitglieder im Amt. Die Finanzen der Landwirt- fchaftskammer leiden Rot, well die Finanzämter die Beiträge berechnen muhten, und bierc Arbeit sehr verzögert wurde. Abg. Mann (Soz.) bespricht die Arbeitslöhne im allgemeinen und verurteilt den Versuch der Regierung, die Stabllisierungsaition durchzuführen und dabei auf die Löhn- zu drücken. In Helsen sind nächst dem Ruhrgebiet die höchsten Teuerungszahleii zu verzeichnen. Es ist unmöglich, die Lohnentwickiung zurüdzu halten. Heut: mutz eia Arbeiter in Deutschland für das gleiche Quantum Eier 71 Stunden arbeiten, für das der Arbeiter in Belgien 3, in Frankreich 5, in England 3' ... in Amerika l1 \ Stunden arbeitet Die Preispolitik ber Industrie, besonders aber der Syndtale, trage mit Schuld an ber schlechten Entwicklung ber 03er* hältnisse in Deutschland. Weite Krefte des Mittelstandes würden von der Syndikatspolitit geradezu erdrückt Man dürfe nicht verkennen, datz es ein ilnbing sei: ungeheure Wohnungsnot auf der einen Seite, und riesige Arbeitslosigkeit auf dem I Baumarft andererseits. Dem Riedentwästerungs- prvjekt schlieste sich die Sozialdemokratie an. Er verkeime indessen nicht, dah die Kostenfrage die entscheidende Rolle spiele. Sann kommt der Redner auf die Frage der Dahnverbindmrgeu in Obsrhessrn zu sprechen. Die sog. Verbindungsbahn fei .eine Llmgehungsbahn geworden Der Redner streift bann nochmals bie Wohnungsfrage und bie wirtschaftliche Rotlage der minderbemittelten Bevölkerung. Abg. Kindt (Deutschn.) bebauert dah die Geschästövrdnung die Dringlick^eitsanttäge abge- schafst hat Für die Kriegsopfer ist lange nicht genug geschehen. Die Regierungs€r- f i tä t Dieften: Aus dem Gebiet der juristischen Fakultät: „Sic itpoSeapia in den griechischen Rechtsquellen." Aus dem Gebiet ber medizinischen Fakultät: „Hat ber Calciumgehalt des Blutserums eine Bedeutung für bie Otvsklerose?" Aus dem Gebiet der veterinärmedizinischen Fakullät: „Die Frage ber Dauer ber Immunität irach dem ileberfteften ber Maul- und Klauenseuche ist durch Versuche an Meerschweinchen näher zu prüfen." Lius dem Gebiet der philosophischen Fakultät: „Die Degegnu rgel, des Propheten bei ber Rachtreise und Himmelfahrt sind unter Zugrundelegung des Berichtes in der Propheten- biLgraphie des Halabi (Kairo 1320, Bd. I, S. 365 bis 419) darzustellen und ?u mtersuchen.„ Voraussetzung für bie Bewerbung inter II. ftt, baft die zu 1. Genannten mindestens im Sommcr- femeficr 1923 oder im Wintersemester 1923/24 an der Universität im Amte stehen, für die unter 2. Genannten, bah sie ihre Studien zu einem erheblichen Teil an ber Universität Tieften gemacht haben. Die Preisarbeiten müssen tn deutscher Sprache geschrieben fein unb dürfen mit einen Verfasser haben. Die Arbeiten sind nach Wahl der Verfasser entweder unter Rennung des Verfassers ober in ber für bie Bewerbung um bte staallichen Preis arbeiten üblichen Form vor dem 1 April 1924 beim ilnioerfitätefefretartat etnzu» reichen Frühere Studierende haben badet ben Rachweis zu liefern, baft bte Voraussetzungen der Bewerbungen erfüllt sind. Hebet die Zuerkennung ber Preise entscheidet die Pfl^schaft auf Grund von Gutachten ber Fakultäten. Die Urteile werden bei ber Jahresfeier ber Universität im Jahre 1924 verkündet. Die Preise betragen für bie Gruppe I je 2500 Mark, für die Gruppe II je 3500 Mark. Dampfer 25. Juli UNITED STATES LINES Norddeutscher Ltoyd, BERLIN W 8 Unter den Linden 1 GIESSEN Kirchenplatz 13 18. Juli 26. Juli L Aufirust 8. Anglist 59956 Br.-Reg.-Tonnen Der artercte, »rüttle aird Imriisfle Ozeantoapfar Die höchsten Leistungen von Wissenschaft, Kapitalkraft und Erfindungsgeist finden in diesem Wunderschiff ihre Verkörperung. Unvergleichliche Bequemlichkeiten in allen Klassen Erste Reise nach New York am 17. Juli 1923 dann 7. August, 28. August usw., alle drd Wochen von Southampton-Cherbourg. 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Hnai !•€« bet einer der natWbenb wer zeichneten stellen erent AnSttrOnna einer (ftntritt«tarte au hin:erieaen tn Wranffnrt a.M. bei ber Mittelbemticheii Crebitvaok. m verltw bei ber Mitteidentichen «rebitbawf ober bet her Bonk bee Berliner Waffen -Bereln«, In Buatbnra. Baben Baben. Dstffeibart. <»«en. ÄHrtfc, «Äestea. «Sttioaeu, chambnra £•* '*. »Ilbebbeim. Jtartbenhr, ASiw. HbnUibbrrn i. l)r., feivaia. Wlanbebnre. tHnta*. larbnra« ARünlbeu. Mümbera. .Weblar un Wir »habe« bet ben Filialen ber Wille» i un nitberen Gingen be^nbltmer BDechfelAmSen unb Hiebrrt.-iflnnneu «uW*t«r«t trab «*ruanb bt< onNleen Otto»bum »er neuen ?mem-nftien '»'itukaen. __ K Erwab.'a.ng de« A.rtttchtdrat« «ur Aich.iii,e4a*t «er agier unt tftmeilene be» (Omahtam al« hi tz r. be) ? 101014 eniiorechend der Dwrchkvdruna ber Be'hlOOe «u 6 uwfc 7jmb w »antaeen dadurch etwa nottnenMa werdenden Aenderunoen tu der i>ü*una des Btatwt«. eo*berit>Mf- mnna ber BarA» i" Mfiiware au den INmfrew au „reichen. I 7 «bl 2 flMtt I 37 be« Lto! " » 211 * R. hott .beftimmt die ‘Weneroi- oer lamm In na* .kann beOtram. werden*, w II iWeuau-tter.it mim otm Aktien wie.) I V> Adi 2 *ait -mehreren* .mehr*) 4 30 Kttt. 1 Amibdaoer bn T *<«rateoerrftgenben); 4 Ti itfinberufting von An»'icht'rat40vnnte" ber «u'4i*t«rei4befawnt*ttttbunaen). , 29 ittatt .Zan' ber (Mnierlerdng rftag*. ?treichon« bet « t*man*abl». 4 31 Vlbf 1 «Barst tz hi ber «enera I o» rl am ml an «t, 3ulauimni*iei)wna von 4 W «bl 4 wnb t *4 Adi. 1 tBafaiwbefnmmm von <*eneraioer Swmbwrl tCtwrtbi bntlt wnb Inlaenbe Zwar leVcablr. Es liegt im eigem tatet eines Jeden jetzt noch die günstige Gelegenheit aus- r. :: zunutzen um wirklich noch vorteilhaft und :::: billig la Offenbacher Lederwaren elnznkaufen Amana wem» aeiwtet I. V. Häuser, Giehen Aeustabt M-----Trlf>b*a Oerbr. Cek*. b««-«Ü Astcheuaeräte. 4. ■wHl*f4Tei«n>eb4ew. ff .^eurTnerHAenina der *l