D. 75 Erlcheml täglich, außer Sonn» und Feiertags, mit derSamstaysbeilage: GiebenerFamilienbiätter Monatliche veruarpreife: 28^0 Mark und 150Mark Trägerlohn,durch dieDost 8000Mark,auchbeiNicht- erscheinen einzelner Nummern infame höherer Bemalt - s^ernsprech- Anschlüsse: fürdieSchrist- leitung 112; für Verlag und iöelchäflssielle 51. Anschrist für Drahtnachrichten: Anzeiger Liehen. poftscheälonto: grantfurt a. M. 11686. 173. Jahrgang Donnerstag, 29. März 1923 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Drutf »nd Verlag: vrühl'sche Univerfitat§.vvch- und Zteindruckerei B. Lange in Gießen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schnlstrahe 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bi, zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit, vreir für 1 mm höhe für Anzeigern» 27 mm 'Breite örtlich 80 Mk., ausmärt« 100 Mk..- für Re kl ame> Anzeigen von 70 mm Breite 400MK.Dei Platz- Vorschrift 20°/, Aufschlag Hauptschriftleiter: Aug. (öoetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst'Blumschein, für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Biegen. Stinnes' Romfahrt. Unser Berliner Mitarbeiter schreibt uns: Der ReichstagSabgevrdnele und Groh- industrielle Hugo Stinnes ist wieder auf heimatlichem Boden angelangt und dürfte wohl selbst am meisten erstaunt darüber sein, welch starken Wellenschlag seine Romreise in der politischen Welt hervorgerufen hat. Diese Reise diente allerdings nicht rein privaten Geschäften, sondern war, wenn auch nicht amtlich, von Absichten der Politik geleitet. Herr Sttnnes sprach am Montag vor dem in Rom tagenden Kongreß der Handelskammern, einem Weltparlament der Kaufleute, das als eine Art zweiter Auflage der vorjährigen Morgankonferenz die Ansicht der internationalen Finanzwelt über die Ruhr- und Repara- tionsfrage in einer für Frankreich wenig schmeichelhaften Entschließung kund gab. Stinnes tat bei diesen Verhandlungen, was et als Deutscher tun konnte, er berichtete über den Standpunkt der Berliner Regierung zu der Reparations- und Wiederaufbaufrage. Aber dies war es nicht allein, was ein so mächtiges Rauschen im internationalen Blätterwald erzeugte. Stinnes hatte auch noch lange, intime Unterredungen mit dem amerikanischen Delegierten Kent, der den Reparationsplan der amerikanischen Kaufmannschaft dem Kongreß vorgelegt hatte, sowie mit dem „Richter" Gary, der als Präsident des Nordamerika mischen Stahltrustes der wirkliche König der amerika- nischen Schwerindustrie ist. E. A. ©ajri; aber, der noch 1920 ganz profranzösisch war Und auf den Schlachtfeldern ententistische Propaganda- reden hielt, hat sich jetzt vollkommen dem amerikanischen Geschäftsstandpunkt angcschlossen und die Entschließung Kent nachdrücklich unterstützt. Dieser Umschwung hat natürlich seine Folgen. Die Londoner Weltblätter bringen bereits spaltenlange Betrachtungen über die denkwürdige Zusammenkunft Gary—Stinnes, man munkelt, daß die Amerikaner ein Drittel der Interessen in der Ruhrindusttie erhalten werden, und an britischer Amtsstelle sollen gegen diese Verteilung eines noch gar nicht erlegten Bärenfells angeblich keine Einwendungen erhoben sein, wenn das englische Geschäft dabei ebenfalls nicht zu kurz kommt. Man fürchtet nur, daß die eigentlichen „Eroberer" des Ruhrgebietes, Frankreich und Belgien, sich eine derartige Einmischung nicht gefallen lassen. Wenn das Ruhrdrama, vom deutschen Standpunkt aus gesehen, nicht eine so tief erschütternde Tragödie wäre, könnte man über diesen Andrang ftemder Verdiener und Gewinnler herzlich lachen. Welche Empfindungen hat aber Stinnes' Rvmfahrt in Paris ausgelöst? Herr Stinnes wurde, was wirklich niemand vorausgesehen hatte, auch im italienischen Außenministerium empfangen. Zwar nicht von Mussolini selbst. Das wäre ja, vom alliierten Standpunkt aus, „zuviel. Gunst dem Knaben" gewesen. Aber Eontarini, der Generalsekretär des italienischen Auswärttgen Amts, hat sich doch eine Ehre daraus gemacht, den deutschen Wirtschaftsführer zu begrüßen. Eontarini aber — und nun beginnen die Kombinationen — führte das Gespräch mit Sttnnes im Aufttage Mussolinis, den er auf der Reise nach Mailand — wo Mussolini mit dem belgischen Außenminister Zaspar und dem österreichischen Bundeskanzler Seipel zusammentrifft — ausführlich über die Unterredung informieren sollte. So ergab sich alles zwanglos. Mussolini konnte Sttnnes nicht sprechen, weil er nach Mailand mußte. Aber Sttnnes konnte alles Wesentliche Vorbringen, und Zaspar wird es in Mailand schon zu hören bekommen. Darüber soll man in Paris nicht ein wenig nervös werden? Am Quai d'Orsay spielt Poincarö natürlich den Sieger mit der dreifach gepanzerten Brust. Für den Augenblick. so läßt er verkünden, sei eine Regelung der internationalen Lage weder zu erhoffen noch zu befürchten, der gegenwärttge Zustand des Abwarlens werde vielleicht noch wochenlang andauern; Ja es sei ausgeschlossen, daß Stinnes irgendwelche italienische oder amerikanische Erfolge erzielen könne. Man fürchte keine italienisch-belgische Sonderver^tändi- gung. Diese gespielte Zuversicht wird von der Pariser Presse doch nicht mehr so ganz geteilt. Man kennt Herrn Stinnes von Spaa her. Man weiß, daß er in diplomattschen Aufgaben ein jäher und geschickter Unterhändler ist und daß er sich auch bei seinen internationalen Geschäften nie dem Einfluß der deutschen Interessen und des vaterländischen Gefühls entzieht. Cs ist also durchaus zu verstehen, wenn seine Rvmreise in Frankreich eine gewisse Anruhe und Spannung aufkommen lieh. Dazu gesellen sich noch andere Ämstände: Die Ankunft des päpstlichen Delegaten Monsignore Testa im ^Kriegsgebiet" an Rhein und Ruhr und die Levorstehende ReparattnSdebatte im englischen Unterhaus. Wenn die Franzosen unterdessen in ihrem lächerlichen Kriegsterror fori- fahren, deutsche Schüler, die für ihre Lehrer eintteten, ausweisen, und Dienstmädchen, die nicht bei Franzosen dienen wollen, auf den Schub bringen, so machen sie die Stimmung nur reif, die zu einem für Deutschland vielleicht gar nicht so ungünstigen Kriegsende führen wird. _ _________ Kundgebungen im Ruhrgebiet. Rach einer Meldung der „Boss. Ztg." aus Essen erlasfen die Bergarbeitergewerkschaften aller Richtungen einschließlich der polnischen Derufsvereinigung einen Aufruf an die Ruhrbergleute, worin vor den französischen Versprechungen und Lockungen gewarnt wird: Der französische Imperialismus und Militaris- mufr seien und bleiben arbeiterfeindlich. Der Bergarbeiterstreik im Saargeb.et sei der schlagendste Beweis dafür. Der Versuch der Franzosen, die Bestände von den Halden abzufahren, werde ein Mißerfolg bleiben. Die Kundgebung schließt: Kameraden! Wir bleiben fest im Abwehrkampf für unser Recht und unsere Freiheit. Der Widerstand wird wie bisher mit Ruhe und Entschlossenheit fortgesetzt, bis Frankreich von der Gewaltpolitik Abstand nimmt. Dortmund, 28. März. (WTB.) In Dortmund, Köln und Elberfeld fanden gestern große Kundgebungen sozialdemokratischer Frauenorganisationen statt, die insbesondere aus allen Teilen des besetzten Rheinlandes und des neubesehten Ruhrgebietes beschickt waren. In den Kundgebungen richteten die deutschen Frauen einen Aufruf an die Frauen aller Kulturvölker, worin sie namens des Rechts, der guten Sitten und der Menschenwürde feierlich protestieren gegen die französisch-belgische Invasion. Sie erheben ferner Einspruch gegen die einseitige Beeinflussung des Auslandes, die den Eindruck wach ruft, als sei Deutschland ein Barbarenstaat, der politisch und wirtschaftlich vernichtet werden müsse. Die Frauen weisen darauf hin, daß Deutschland und besonders die deutschen Bergleute stets zu brüderlicher Hilfe bereit waren, wenn es galt, im Auslände l>ei Lnglücksfallen rettend einzugreifen (Courtieres), bei Hungersund Wassersnot, bei Epidemien, um das Leid und Elend unter den Bedrückten, der Rot preisgegÄie- nen Menschen zu lindern. Heute schicken Millionen unterernährter deutscher Kinder, unzählige dahinsiechende Frauen un^> Mädchen T-ru sende von K anken und Cr.isen durh die deutschen F auen einen lauten Hil,^u> an die fui>e.roen Frauen der gaiyen Welt, ihre Stimme zu erheben, auf daß den Schrecknissen der Invasion Einhalt getan werde. Die deutschen Frauen wollen keinen neuen Krieg und keine Revanche, sie wollen in Frieden und ernster Arbeit mit allen Rationen der Welt wieder aufbauen und gut machen, was zerstört wurde, wollen in innerer und äußerer Freiheit am Werke des Friedens und der Menschenliebe wirken. Das objektiv urteilende Ausland müsse an Deutschlands Seite stehen, solle nicht bie Rachwelt bis zum Ende der Menschengeschichte davon berichten, daß die Frauen ganzer deutscher Industriestriche samt ihren Kleinen in unseren Tagen zugrunde gerichtet werden konnten, ohne daß der Zeitgenossinnen Herz und Hand sich regten. Die Kundgebungen hinterllehen einen gewaltigen Eindruck. Berlin, 29. März. Wie den Blättern aus dem Ruhrbezirk gemeldet wird, wird auf allen Zechen, die von den Franzosen oder den Belgiern beseht gehalten werden, gestreikt. Die Zechenbeamten und die Arbeiter wollen die Arbell erst dann wieder aufnehmen, wenn sich kein Soldat mehr auf den Zechenanlagen blicken läßt. * fpd. Rüdes heim. 28. März. Dor der Wohnung des französischen Kreisdelegier- t e n fanden in den letzten Rächten wiederholt D e- monstrationen statt, bei denen von bisher nicht ermittelten Tätern das Deutschland- Lied gelungen wurde. Neichswirtschaftsmnnster Dr. Becker über die vorläufige Unmöglichkeit von Verhandlungen. London, 28. März. ' (Wolff.) Reichs- wirtschaftSminister Dr. Becker erklärte in einer Anterredung mit dem Berliner Berichterstatter des „Daily Telegraph" über die Ruhrlage, Verhandlungen könnten nicht eingeleitet werden, solange Frankreich nicht bereit sei, zu verhandeln, solange es auf dem Wunsche bestehe, Deutschland seine Bedingungen zu diktteren und solange es die Absicht verkünde, das, was es besetzt habe, zu behalten.. Man werde keinerlei Verhandlungen erreichen, bevor Frankreich auf die eine oder andere Weise seiner Bereitschaft,zuverhandeln,Ausdruck gegeben habe. Damit meine er natürlich nicht, daß Deutschland von Frankreich die Eröffnung von Verhandlungen erwarte. Aber wenn man bereit sei, zu verhandeln, so beständen immer Mittel und Wege, diese Bereitschaft bekanntzugeben. Augenblicklich könne daher Deutschland nur das tun, was eS bereits getan habe. Die deutsche Regierung müsse und werde die Politik fortsetzen, die sie nach dem Einbruch in Eine bedeutsame Aussprache im englischen Unterhaus. London, 23. März. (WTB.) Im Unter- Hause fand heute nachmittag die mit großer Spannung erwartete Aussprache über die Ruhrfrage statt. Auf der Potschaftergalerie waren der oeutsche Botlchafter Sthamer und der französische Botschafter Graf St. Au- c l a i r e, auf der Lordgalerie der brittsche Geschäftsträger in Berlin, Lord d'Abernon anwesend. Sir Edward Grigg, der frühere Privatsekretär Lloyd Georges, eröffnete die Aussprache, die sich in den Bahnen der früheren Debatten bewegte. Grigg betonte, daß, trenn die Reparationen nur eine Meinungsverschiedenheit zwischen der französischen und der englischen Politik darstellten, er an einer Verständigung nicht zweifeln wurde. Aber wenn der Sinn Frankreichs wirklich auf Reparationen gerichtet wäre, so würde es eine andere Haltung; angenommen haben gegenüber den praktischen und geschäftsmäßigen Vorschlägen, die von der gegenwärtigen und der früheren Regierung vorgebracht wurden. Er sei aber der Ansicht, daß die Reparationen nicht mehr den Mittelpunkt des französischen Gedankenkreises bildeten. Der Haupt- beweggrund Frankreichs sei nicht Sicherheit oder Reparationen in der alten Form, sondern Sicherheit unter einer neuen Begriffsbestimmung. Wenn England diese Politik unterstütze, so würde es die Verpflichtung auf sich nehmen, sich in die inneren Angelegenheiten Deutschlands einzürn i s ch e n und die deutsche Souveränität für alle Zeiten zu beschränken. Das waro.' in lom-neuoen Iahren zu einer unvermeidlichen Explosion führen. Diese Politik sei den britischen Kriegszielen und dem Vertrag von Versailles entgegengesetzt. Er bitte die Regierung, auch die Dominions in dieser Angelegenheit zu befragen. London, 29. März. (WTB.) Hinterhaus. Als weiterer Redner lenkte Asquith ine Aufmerksamkeit auf die bedeutsame Rede des deutschenAußenministersvonRosen- b e r g, die nicht die gebührende Beachtung in der britischen Presse gefunden habe. Er fragte, ob die von Minister Rosenberg ausgedrückte Ansicht der britischen Regierung vorgelegt worden sei. Wenn dies so wäre, wann es geschehen sei und in welcher Mitteilungsform? Sei die britische Regierung schon seit einiger Zeit im Besitz dieser Mittellung gewesen und habe sie irgendweche Schritte unternommen, um sich mit anderen Mächten zu verständigen, oder überlasse sie sich immer noch derHaltung eines ohnmächtigen, wohlwollenden Beiseite stehens? Wenn diese Vorschläge von Deutschland gemacht worden seien und zur Erörterung sreiständrn, sd könnte er nicht umhin, sich zu fragen, warum die Dinge ihren gegenwärtigen Verlauf nehmen und welche Absicht und welche Forderungen Frankreich zwängen, die Ruhrbesetzung fortzusehen und sie zu erweitern. Geschehe es deswegen, um den Betrag von 6600 Millionen Pfund zu erhalten, von dem jetzt jedermann wisse, daß er nicht ge^ihlt toeritm könne? Habe die britische Reglern ig jemals daran gedacht, von Frankreich eine bestimmte Mitteilung über seine Politik zu erhalten? Asquith betonte die Gefahr für die E n- I e n t e und gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Regierung werde erklären können, daß die Lage nicht so ernst sei, wie es den Anschein habe. Schatzkanzler Baldwin erwiderte namens der Regierung. Er verglich die europäische Lage mit der Lage eines äußerst ausgedehnten Streiks. Wie bei einem Streik, so mache sich auch in der gegenwärtigen europäischen Lage eine Gesinnung geltend, die von einer Einigung nichts wissen wolle. Eine Vermittlung werde von beiden Parteien erst im richtigen Augenblick begrüßt und trage dann dazu bei, eine Verständigung herbeizuführen. Baldwin betonte dann die Gefahr einer voreiligen Intervention, die den Streik nur verlängere, und gab seiner Meinung dahin Aasdruck, daß der Augenblick kommen werde, in dem die Dienste Englands gegenüber seinen Alliierten und Deutschland von unschätzbarem Wert sein würden. Wenn England seine Besprechungen mit seinen Alliierten derart führe, daß sie ihr Vertrauen verloren und daß sie mit Gefühlen erfüllt würden, daß England ihnen gegenüber eine feindselige Haltung einnehme, würden alle Mittel Englands zur Ohnmacht verurteilt sein. Baldwin schloß, die Regierung sei in naher Berührung mit oen alliierten und den anderen in Betracht kommenden Regierungen. Die Regierung hoffe immer noch, daß die Zeit kommen w^rde, wo man durch irgendeine Anregung oder Intervention Englands einen Schriki vorwärts kommen werde, um den Frieden näher zu bringen. Aber die Regierung sei fest überzeugt, daß sie den für England richtigen Weg verfolgen werde. Gr teilt dann unter B?z ig ■ nähme auf die Erklärungen Dr. Rosenbergs noch mit, er sei durch ein Reutertelegramm benachrichtigt worden, das einen vollständigeren und angemesseneren Eindruck gebe, als er durch ein anderes Telegramm in der englischen Presse erhalten habe. ^Interstaatssekretär MacReill erklärte zu der Rede des deutschen Außenministers, der Vorschlag, daß ein Ausschuß von internationalen Wirtschaftlern, den Reparationsbetrag festsetzen solle, sei tatsächlich derselbe Vorschlag, den Hughes einige Monate vorher in Amerika gemacht habe. Es sei aber eine sehr wichtige Einschränkung dem Vorschlag beigefügt; denn die deutsche Regierung habe ausdrücklich erllärt, daß die Vorbedingung für ein derartiges Vorgehen die vollständige Räumung des Ruhrgebietes durch die Franzosen sein müsse. Iedermann wisse, daß Frrnkieich nicht die leiseste Absicht habe, eine völlige Räumung des Ruhrgebietes als Vorbedingung für die Erörterung dec Reparationsfrage anzunehmen, and daher sei in der Rede Rosenbergs in keiner Welse irgend ein Fortschritt zu erblicken. Die englische Regierung habe tatsächlich gewußt, daß solch ein Vorschlag wahrscheinlich von der deutschen Regierung gemacht werde. Letztere sei damals benachrichtigt worden, wenn derDor- schlag nicht ein gut Teil weiter gehe, wie er skizziert sei, die englische Regierung den Vorschlag für nicht sehr fruchtbar oder gewinnbringend für den gegenwärtigen Augenblick halte Ramsah Macdonald erklärte, die Regierung dürfe nicht gestatten, daß dieser wilde Kampf solange weiter gehe, bis die eine oder andere Partei unterlegen sei. Seines Erachtens sollte die Regierung Frankreich in bestimmter Weise fragen, welches seine Politik sei und was es mtt der Fortsetzung der Besetzung zu erlangen hoffe. In seiner namens der Regierung abgegebenen Erklärung sagte Schahkanzler Baldwin, die Wurzel des Hebels liege darin, daß während der letzten 2 Monate eine tiefe. offenkundige Meinungsverschiedenheit zwischen den Alliierten Englands und England selbst über die angewandte Politik bestanden habe. Die Fortdauer des Kampfes würde für Europa und die ganze Wett verhänxmisvoll sein. Rur dadurch, daß man sich mit beiden Parteien in enger, freundschaftlicher, direkter Fühlung halte, habe ein Außenstehender die Macht, später zu helfen, dem Streit em Ende zu bereiten und eme Regelung herbeizuführen. Wenn er sich dagegen ernmische, bevor das psychologische Moment gekommen sei und bevor die geeignete Stimmung herrsche, so werde er vielleicht den Kampf verlängern. Dies gelte in hohem Maße von der Lage, in der sich Frankreich und Deutschland gegenüberftänben. C r glaube, der Augenblick werde kommen, wo Englands Dienste für seine Alliierten und für Deutschland von unschätzbarem Wert sein könnten. Wenn wir in dieser Weise zu unseren Alliierten sprechen würden, so entstehe der Eindruck, wir begännen etwas , was sie als eine feindselige Handlung auffassen würden. Dann würde unser ganzer Einfluß, der, wie ich glaube, in einiger Zeit sehr groß sein wird, eingeschränkt werden. Die Regierung befindet sich in enger Fühlung mit der Lage sowohl gegenüber unseren Alliierten als auch gegenüber Deutschland. Wenn der Augenblick kommt, wo wir durch irgend eine Art von Vorschlägen, Intervention oder irgendetwas anderes einen Schritt vorwärts kommen können, wird die englische Regierung dies tun und sich bemühen, den Frieden, auf den die Welt seit so langer Zeit wartet, näher zu bringen und m der Frage der Schulden und der Reparationen eine Regelung herbeizu ühren, ohne die es keine Besserung der internationalen Beziehungen geben kann. Wir hoffen noch immer, daß die Zeit kommen wird, wo wir das tun können. Wir sind fest überzeugt, daß wir bisher und besonders in den letzten Wochen den einzigen Weg verfolgten, auf dem England vorwärts gehen konnte. Wir haben das Vertrauen und die Freundschaft unserer Alliierten aufrecht erhalten, und i cb glaube, Deutschland wird unS als einen ehrlichen Makler annehmen, wenn die Zeit kommt. Ich sehe im Augenblick nicht, was uns veranlassen Dnnte, von unserem Wege abzuweichen. das Ruhrgebiet beschlossen habe. Die Fortsetzung der deutschen Politik werde ermöglicht durch die Tatsache, daß die durch die Ruhrbesetzung in Deutschland verursachten Wirkungen keineswegs so ernst seien, wie man anfänglich befürchtet habe. Unerhörte Kriegsgerichtsurteile. Landau, 28. März. (Wolfs.) Rachdem das französische Kriegsgericht gestern den stellvertretenden Vorstand der Betriebsinspektion II in Ludwigshafen, Gottfried, wegen angeblichen Verstoßes gegen die sogenannte Sabotageverordnung zu 20 Iahren Zwangsarbeit verurteilt hatte, ist von demselben Gericht ein weiteres ungeheuerliches Tlrteil gefällt worden. Der Drehscheibenwärter L ö ch n e r wurde zu 1 0 Iah° ren Zwangsarbeit verurteilt, weil er angeblich verschuldet habe, daß eine französische Lokomotive im Bahnhof Ludwigshafen in die Drehscheibe fiel. Zu diesen drakonischen Urteilen ist zu bemerken, daß sich die den Verurteilten zur Last gelegten Handlungen am 2. März, also ehe die Franzosen den Betrieb übernommen und ehe sie das Personal offiziell benachrichtigt hatten, ereignet haben. Ebensowenig war die in Frage kommende Verordnung Rr. 147 (Ge- fä-rbona Txm ®’,ck,u»qe«. Buer. 28 März. I7VTB) Heftern tuch- Mittag würbe ber Bergmann Klein von Iran» ibhf4>en Öen barmen aus ber Dohnuna verhafte' unb nach Tledlinpbaulen abgeführt Klein t'l In Bergarbeiterfreite» als Führer ber deutschr-dlkischen Bewegung bekannt. Der Ber- Haltung ging eine längere -ausfuchung voran Buch L"Ut*a,t vieler ,w l e Gnt» toed sieht eine Grhödnng der Adfindungsbei- träge liir t4e füdbeutlchen Staaten vor d»e feiner- <»Ü in die Bierfteuergemein'chilt eing treten lind 3* edlen chnkwud hatte die Reichsregierung ar» spr Ünal ich eine ^r Doppelung der gelleeben Bier- htwJäV beantruat während der Der rtungen in den Auslchälfen des ReichArates aber am letzten Freicksg ene Verbund rtfachmna ber Sätze Mrianqt 3n ber benttgen Nitzun^ des Re chl- nams doankragte der tviry-r1-bt Vertreter von Tßolf '«mens Bayerns. Dürttemdergs .mb Badens Der taaung der Bcrahing da es nicht mög'.lch geDdcn fei Ml dem letzten Fed«g Die natehmbtaen Bdpeechung,-« mit den Jniertlleiitea berbetaufubrea Gin Zkttrrtrr bei Xn**lmany- mlnistenums erwiderte bah bte Rnlchsregieung eck auherr-rbenllich bedauern würde, wenn bie Bor fuge fetzt «ch« verabschiedet werden könnte Gs hänge lehr viel davon ab. bah Die Borlage noch«geirig #in den Reichstag gelange, denn es ma4K inonakllch 6 bis » aRiIlUrbm aus. wen» btt fetzige niedrige Steuer die kaum nivch die Beiuu.rungsko t.n be.fr. he behalten werd. Denn der Reichs rat die Borlage deute verabschiede. Io evrbe Ne vieileichl 'ch^ i am 1 3ani tu Kraft adetzt werden können Gi 'eie- um*« rstche Au^tu^runasdehlmmnngen edorde 'ach Werde bai Gesetz heute noch nicht vrradlchiedm. fv tofatx es frühelrns am 1. 3efi tx XmTT treten können das bedeute eine» 3cmclratcn angenommen, wonach ein Mttb«ft immungSrecht der Beamte n r L t e nicht bestehen soll: a) bei Gntlassun» aen. die auf einer gesetzlichen oder vertraglichen oder durch Schiedsspruch vereinbarten Verpflichtung beruhen oder die durch straf» fltriditLd)« oder Disziplinargerichts-Urteil ausgesprochen sind, b) bei Entlassungen, die durch Ai'.flbsung oder Umbildung von Behdr» den oder durch gänzlich« ober teilweise Stilllegung des Betriebes erforderlich werden, c) bei fristlosen Kündigungen aus einem Grunde, der nach dem Gesetz zur Kündigung eines dienstlichen Verhällniffes ohne Einhal- tung der Kündigungsfrist berechtigt. Ferner wurden zur Schichtung und Entscheidung von Streitigkeiten eingehende Bestimmungen über die Bildung von SchlichtungSauSschü'sen getroffen. Die weiteren Beratungen des Ausschusses wurden bis nach Ostern txrtagt Die Untersuchung des Anschlages auf Smeets. Berlin. 28. März. Die bte ..Vossische Zeitung- aus Kdln meldet, hat die Untersuchung desAnschlagesausSmeekS bestätigt. baß ber - a u p 1 t ä 1 e r Teuymann unb «In mü ihm Verhafteter namens Babrtnskp bis vor kurzem Mitglieder des Rheinischen Volksbundcs. einer mit der Smeets- gruppe konkurrieren den Separatistischen Gegengründung, waren. ganten sind bis l«tzk acht '^rfonen im Zusammenhang mit dem Attentat auf Smrets verhaftet worden. Aus Hessen^ Aus dem Zmanza»ösch»st. rm. Darmstadt. 28. Mär». Der Fiaanzausschuß des Landtags erledigte heut« ein« wettere Zahl von Kapiteln des Hauptvoranschlags. Bet Kap. 65, Dc-lksbil- dung. entstand eine längere Aussprache über die Landeswanberbühn«. Von allen Sellen wird bte kulturelle Bedeutung unb der große Erfolg der dtshertgen Tätigkeit anerkannt unb aeforden. daß im JnitrtHe des ganzen Landes die Aufführungen sobald wie möglich wieder ausgenommen werken. Zwei mm beffift* reichst»Libelficher« Sta»tsa«leih<» beab'ichttgi die bestUche Utaterunj a»h»'.egeiL Der ^van.irniilst-r - e » rlch teilt* banl’*e- in Der Sitzung Del J nmraa fuk) bet >,a ktais Iolgrr.bri mit Die erste Anleise gut als ..la r k- «»leibe, bie ett 2 Praz unter Dem Xe! tzs» ban£b(ihm:<jger fett- gdetzr werbe» Ter .telbnurfliprd« berrbn«: >'.ch •er Zeit au! 44 003 W Hr etn Ctärf De Au'- Legung Der Anlcihe bei bri -in?«- a O Sehen- 'Zellen her Darmstäbte Bank Di DeBink, Landeshyprrhekrahont, .‘er t-mNe'c- d i‘i<- hanf unb allen wettere 7 Banstri .alr» < dolgt t* Der Zell txxn 1—15 April b J Aus Stahl und Land. • leben. Den v Därz 1021 Äarfrriteifl. Als Ietes an wat FrühlingslaM Des Jahres 33 »»Mwr Zeitrrchanng Dee farchlbare» und nach Der darnal gen Ln'cha» ing angemein mp-i.chen Kvcn^eS-wb ' arb mag keiner von t: haben, daß das Das grsh e aid fsigea» ' X-cx v c Gvetgms Der I^teeich ch»e lei. Dte J-<44.4>:e von deteahe zwei Iahnaatende-i Del D.e alles übe .-ragende Debra lang des Tagte von Golgatha immer beetlichcr herausgettelll Ttertgt Zadzehnte nach D dem Tage durchzog Paul ti De Länder. Die em das DUltellLedische Harr gelagert lieb, er predig re mit Dterafcmbrr Be- g;Jlerung. mit Dialektischer Schärfe, mit dich- :e: .U'xm Pathos, aber auch m.l ei.id'.ikiglicher lieberweyngthaH. datz tn 3dl lob Das -ell De; Xa.i!n'en formte Gs stirbt der Bringer des Gottesmches. kor Brtn- aer Der Ciebe. Der Bergeouna. Des Friedens, es stirbt Der. in Dem Gott lebenSlg unter Die Menschen getreten ist. Jesus ist weit mehr als Märtyrer, der seine Uet.rrugung mit seinem Tode be- l c.xlt. D.e Lbrtstenhcil In ihren geistvollsten unD ite»ci'ünd gstcn Zeugen bekennt mit Martin Luther, daß Idus ShrisiuS fei Der -e r. Der Den .her- [oicnen unb tirbammten Menschen erlöst ha», geworben unD gewonnen von allen Süide». vom Tob unD von Der Gewalt DeS Teufels, nich' mit Goll» ober Silber. lonDern mit feinem bdllj?» teuren Bllit mb Itlnem anlch Ubtgen Leid'» inb Sterben" Unter jeder Generation flnb MlMvnen. die unter der Last eines fchulböeladenen Gewissens In dem Glaube», baß Zefus birch fein bitteres Leibe» für Ihre Sünde» genug getan habt, zum Frieden gekommen finb Leidende, nngenbe unb kämv'ende Menschen habe» im Blick auf das Kreuz Rute unb Festigtet» gefunden So oft Deshalb in ber Zeit. Da Der mild« F üh- Ungdonncnldto» über Dem Deutschen Lande steht. Der Kart:«.tag ».eberfebrt, oedammdn lich in den Kirchen große Mähen andächtig gestimmter ähriste». und fit arü^en Den Gefrmiztgien mit c-nvm alten late.ni'chm Cobge'ang Gvre 1d Dir. Lhristo. Der Du littdi Rot an Dem Stamm Des Kreuzes für uns kliera ToD. herrfchest mit Dem Vater in Der ®3> gfdl; hist uns armen Sündern zu Der SeUgkeltf - B * • e Dos Deutsch« Volksopsetz. In Der Gdchäftsstelle des .Gießener An- zeiaers^ dnwn für untere bedrängte» Volls- genelten bn Ruhrgebiet unb am Rhein weiter ein Bon Angestellte» unb Arbeitern Der Fa Ludwig Georgi in Gie-« <2 Rate» 60 300 tMammet? im -omt Kobel von Den Gäste» Ducch ? Tewtnbe Rtederbdlinge» 28 288. Ssalk.uv Gäricke Garbentzeich i2 Rui,» 1800. Boltstchute ^m^Göms 2 «alle 1310. Schale Röthges 900. 3s --f r.be Röldge.« K COC Frau O A 3000. Frau G 9 1000 »rna • 100; Gertrud • IOC Unaena-ad 10 000. Pro» -eddertch 2000 - M 4000 Mart. Den Gebern herzstchsten Dank! Weitere Spenden werbe» t» DerGefchäftsstellebes .Gießener Anzeigers" angenommen Eisch«» Beamten unb Beamt «»-A nw ä r t e r hab», Dem Oberbürger- «erster er Ad ü^ung a* Dte . rständig« Stelle Ur dte Wchrh-kte als 3 Rate Den B-rrag vrn 428 8® Wart msgetem, bis jetzt | 417 187 Mart» «t Bcrtigung gestellt * «»•«•■! wurde am 23 Mär, Der ve» Nntai Gr Zistus Richter ai Der Cberreal- t» Gieße» zum Srabirarar an bet Lud- wiOs-Osterrckallchule tc Tumftabc adi Wirtuna vorn 9 April IC3 ah. •* Bom Postamt wirb «ns Btteetedt: Bom 1 Apnl ab werbe» bte Schal;crbtenfltnrabea bei Den Dtdtgen Postämtern ar. Werktage-, auf Dte 3«t vo» 8 bte 12 Ute vormittags aito 2 bis 7 Ub« »uchmittags testgdrtzs Die Puteran'^hmo- «chalter werbe» me teilet, um 6 Uhr auchmtu^s ge chlore». Im P»st|chal:erbte»st an Sonn» unb ge tel-tee -emr.agen tritt eine QUuberjag Richt tl • • Reue Schlachthofgebühretz fl«lm vom 1. April ab la hiesige« Schlacht- brf. Räprres über dte neuen Säye tf: aus der Bekanntmackruna In unsere» heutigen Anzeigenteil erficht! ich. " Vberheffifcher Xunstverei». Auch morgen, am Karfreitag ist d e Ausstellung von 11 dis 1 Uhr geöffnet • • Die Gießener Schaumeffe findet in diese» Jahre vom 2.—10. April stall. Zahlreiche Schau- und Aahrgefchäf» habe« aus dem Oswaldsgarten ^u'slcllung genom- men. (Siehe heutige Anzeige.) Bornoktzca. — lagellalenbet für DvAnerstag. Astvrur-Lich.sr «.<. ab heute .Bon Frinboa um- ringt" .Di« Bride brr Frau von Romde.g' unb .Der neue -und" — Lich'vie.haus .Das Mädchen von Aan^tz" unb .Unser« Brüder an ber Ruhr" — Patast-Liche;e ab he«»e: .Dcr lallche Dtmitry " unD .vmle ber PI lange»' web .Orblübenbc Btarne»" — eint on leien,tri Am nähst« Donnerstag 5 April, 'm bet im tedigen Stabte lHeater ein 6in|tmkfoagert des gda alte Frankfurter Sinfonieorchesters unter Le-ku j Des Kapellmeisters Karl KoüDel vom etabttbratrr statt Aäheres wirD aus Dem Anzetg«id1 unterer Samstagausgabe zu rrtehe» fein tLcttcrvoraussage lür Freitag Meist heiter, »rocken, mdb Die Bte'lrrtagr zeigt wieder Aussicht md größere Bestäntegkeit Landkreis Kirsten. * A) l e f« ck. 23 Märtz Di, Gtmrtnbtdeamte» unb -Bediensteten Ipentete» für bas Deutschs Bolksopfer als erst« Rate 24 500 TU Der Betrag wurde en Den .Gieß Avtz" abgefubet lt Treis a b Lba 28 Mära Mts bi einige» anderen Gerneinden unseres Krtlles. bat Im Laufe Der letzten Machen bl« hsl 111 chs Zentrale für Muttsr fchu tz unD Sä u g- llngüfürlorge auch in uidritm Ort bunf Der Izac.iu- Uiglctt unseras Or'ckvvrstanbes nur Bertilm'.u'ig Der nöt.gon Geldmittel einen fechs- f:ü b'cf' Lehrgang über Pt lege unb Ornäfcrung des gefunden Säuglings neranlkfl.ei. Der von i.aum unb Aäddrn fehr gut besuch» war Dte ‘Bortragetbe. ©4>®»’t«r Marie Ragei-Gieße» ve. stand es vorzüglich ihren Zuhörerinnen alles Atellenswerte in bLler Nietung auteina nderz utetze». unb gab ein- ?e.‘>enbe -inweise über B rhükuna von Äranb cilcn heim Äinbc. Gefadrsn Durch Xahertuldc. allerlei Ud.lten bei Der BehanDkung unb Grnäh- rung Der Säuglinge unb warnte enkfchsden vor allerhanb Aberglaube» Dabei Als Grgänsung unb .iulamfnenMl'rawi Des Borgen.iamen teefl sts geltem abenb ra Der Schu r einen Lichtbilder- Dort rag. Der außer Dem besprochenen St »iss lich noch Über Die Otm^ümg gdunber Atete nungen, Tvohnungsdha en. , ansteckende Kroate le.ttn. GdLiech'.slra ilhe tev. rrteltee Schädigungen Durch Ül>erm2ß gen Alkv'wlge uiß. Tube;fjlo Di« Gllendastm- Verwaltung beschlagnahmte ad brm 6c- ligen Bahnhof einen aus 30 Gütsr wa gen be- stehenden .6 1 r 0 6 au g" Das Stroh tollte an die Franzvf«» b bas bd etzie Gebtet gelte- tert werden IpD Frankfurt a 78.. Ä März Aus einem Abteil 1. Klalle des l>Zuges Frankfurt- Tvürzburg warben m Der Rähe von Strtmich zwei -anDtsschen geraubt, bte fami ihrem Inkalt drei Ater? von »inksst ras 2 8 M l l- Honen Mark Dorftrllten. Die 7Mt»bte*n Imb hollärchtsche S aatsar^ehörige Turnen, Sport und Spiet • Fußball 11 De» Derben Oll erlöge» sVielt Der Sportrlnb 1900 gegen Sport-Tterei» 3 z Liga and de» Kötn-Aiillle mer Spor.-Berds 06. (teiultgo OU iH in leinen Kreis rtn Mr jc*ür< ttter Gegner Bot Der lptelt bi« erste -lr’^nn'Ä jf: Der CltentkidDer Kickers gegen bte gleiche Maodchaf» s GVS 1900. Im Oternwnteg «chrarltsa r-tb Der terfanntt Köln- 7Xllt . 2 «HR. ’.-abe .^ri «alt1 ktti «stellte n hll auf Je Lt" le W 'r*: la "bac.K •** y*t H rat d" ? 2L1Q .' \b> b B- ItetMl teeb n ttauUgtr i MHw K-nri' • «ton xrter: IlW Bork ir« ^«»13 r V.- Wk tir mj«1 Wvn E">« Grf Di? erhall r (Nachdruck verboten.) ?6. Fortsetzung. Unter dem Zreiheitsbaum Roman von Elara Diebi^. Eine Erklärung Prof. Dr. Ebels. Wir erhalten folgende Zuschrift: 3n Rr. 73 des „Giestener Anzeiger" sind bie Ausführungen des Herrn Rechtsanwalts bischer im Prehprozest Lenz — Vetters diedergegeben, worin darauf verwiesen wird, dah üuch die Universitätsbibliothek am Tage der ^athenautrauecfeier nicht geflaggt habe, und das) bisse Unterlassung wegen meiner Zugehörigkeit jur Demokratischen Partei nicht beanstandet worben sei. Hierzu habe ich folgendes sestzustellen: Ob die Richtbeflaggung der Hniversitäts- bibliothek von ber Vorgesetz en Behörde unbemerkt «blieben ist. weih ich nicht. Jedenfalls aber ist fern Landesamt für das Bildungswesen feit September 1921 durch mehrere Berichte bekannt ge- desen, dah die ätniversitätsbibliothet sich nicht rn Besitze vorschriftsmähiger, seit Juli 1922 über- feupt irgendwelcher Flaggen befindet. Das Lan° besamt hatte also selbst im Falle einer Anzeige Das Herz stand ihr still: Ahnte er etwas? .tarnen die gleichen Gedanken auch ihm, Gedanken, tie sie verfolgten bei Tag und bei Rächt, die sie b ruhelos umtrieben, als hätte sie selber Böses tctan? ..Ich geh nii nach Krinkhof," sagte sie kcinlaut, den Blick no^ch immer niedergeschlagen, >ich geh zum Fr.edensrich'er nach Lützerath, Kack," - sie zog einen Laubtaler aus der Tasche , »den hat er mir gegeben, als er letzthin hier lvar. Lch soll bei ihm Magd sein — nur für en Weil," schle sie rasch hinzu, als Martin auffahren wollte. Rem, das war ihm doch gar nicht recht, dann hätte er noch lieber gesehen, sie bliebe solange fei ihrem Vater: das hatte sie doch nicht nötig, elS ferne Braut noch als Magd zu gehen. Er dar unmutig. „Ich leid dat nit!“ „Rur für’n Weil, für en ganz kleine Weil, slgte sie bittend, „et is ja nit lang mehr. .DiS zur Hoch-eit," ergänzte er. .Morgen kch ich zu unserm Pastor, bestell dat erste Auf- cebot? worauf sotten wir dann noch wartend 6r stieb einen Seufzer aus. „Weih Gott, mir dird jeder Tag zu lang. Ach, Maria —" « trat stohlich neben sie und rih sie an sich dah ihr der Atem verging — „ich hab' dich ja so lieb, so lieb! Uni) wenn ich dran denk, dah du bald mein Zrau bist, dann wird mir der Kopf ganz schwin- felig, ich hör nit, ich seh nit, ich hab nix im Sinn nchr als dich dich allein!" Sie konnte sich nicht sträuben, sie lag ihm im Stan, eine wehrlose Deute von Glück und Schmerz. ’SgÄ - UNI 6 Uh, Stete i,em -«Ltz. ^MUie3T,eilt W) ,18er“®' 'tijcn. ■rau hon L 11 um« MelhuiS: Unsere a6 heute: sü? btMheuter raussage tellag: >, miß». igt wieder Aussicht aus s Gießen. Die GemeindckeMta etai für des Deutsche < ?ale 24 500 M Der Siet). Anz." abgchchrt 28. Mn. Wie ta den unseres Kreises, hat Lochen die hessische lerschuh und Laug» ) in unserem Ort dank eres Orlsvvrsiandes xut m Geldmittel einen sechs« l über Pflege und esunden Säuglings trauen und Möhen sehr Dorlragende, Schwester Jen verstand es vorzüglich es Mssensverte in Meier rzusehen, und gab ein« : Verhütung von Krank, fahren durch Tuberkulose, : Behandlung und Ernüh« id warnte entsch.eden vor dabei. Als örgämung CBotgdragenen hielt sie leeimnCliitbilber* dem besprochenen Stoffe tzesunder Dvh- iene, ansiräende Krank« eiten, erbliche Schädigun« Mkoholgenub, Tubeckulo'e verbreitete Den Schluv er Behandlung mit Höhen« !ungenheilslätten u. a. Dte d ^Hörerinnen waren von friedigt und werden der ung der gegebenen Wr tankbar sein. , Der alte Stein ^eres Dorfes wird werter h Anz' weitergeleüet. Alsfeld« , 97 Mrz. Aus der urg. *;• hiesigen ä&äs# Das Urteil tm Prozeh Lenz-Detters. Dieben, 28. März 1923. In der Privatbeleidigungsklage des Studien- rctÄ Dr. Lenz gegen den Redakteur Vetters mm der „Oberh. Volksztg", über die wir in unseren Ausgaben vom Montag und Dienstag berichteten, wurde heute vormittag von dem Schöffengericht unter dem Vorsitz des Amtsgerichtsrats Steinberger das Urteil verkündet. Der Angeklagte Vetters wurde wegen Beleidigung durch die Presse zu einer Deld- |strafe von hunderttausend Mark, an deren Stelle im Richtbeitreibungsfalle für je Bl50 Mark em Tag Gefängnis tritt, verurteilt. Au herbem wurden dem Verurteilten die K o st e n des Verfahrens einschliehttch der notwendigen Auslagen des Privatllägers auferlezt and dem Kläger, Studienrat Dr. Lenz, das Recht .^gesprochen, das Urteil in der „Obrrhessischen Volkszeitung" an derselben Stelle, die die beleidigenden Artikel einnahmen, zum Abdruck bringen zu lassen. Aus der Urteilsbegründung ist hervorzuheben, dab das Gericht im Hinblick auf die Aufrechterhaltung des Schweigegebots der 2tegie- rung an die als Zeugen genannten Beamten Ilion deren Ladung aus rein praktischen Erwägungen abgesehen hat. Ueber das Schweigegebot selbst zu befinden, stehe dem Gericht nicht zu. Das Gericht erachte als festgestellt, dah Dr. Lenz nccht strafversetzt, sondern tatsächlich im Interesse des Dienstes verseht wurde. Die in den infrlmi- n.erien Artikeln aufgestellten gegenteiligen Be- . Hauptungen enthielten eine Beleidigung des Privatllägers, denn ein disziplinierter Beamter werde allgemein als ein gemahregekter Beamter angesehen. Das bedeute einen Makel, der ben Privatkläger in der öffentlichen Meinung herabgewürdigt hätte. In den Artikeln sei unvorsichtig, um nicht zu sagen leichtfertig mit der Lhre des andern umgegangen worden. Um das festzustellen habe es nicht erst noch J der Beweisaufnahme bedurft, es gehe zur Genüge schon aus den Zeitungsartikeln Hervar. die nur die Fortsetzung einer ganzen Reihe von Artikeln dieser Art seien. Zuungunsten des An- ocklagten spreche auch die Tatsache, dab die Aus- diucksweise in den Artikeln nicht als in der Er- regung des augenblicklichen politischen Kampfes geschehen anzusehen fei. Der Privatkläger werde immer in feiner Eigenschaft als Jagenderzieher unb als Privatmann angegriffen und damit 1 leine politische Gesinnung verquickt. Zu- miaunften des Angeklagten spreche weiter, ./fein er wegen gleicher Prehvergehen : Id/on vorbestraft sei, das letzte Mal mit ■ 1000 Mark. Das Gericht habe auf der andern Seite aber anerkannt, dab der Angeklagte als Lebakteur einer Zeitung, deren Aufgabe es sei. sich mit den öffentlichen Vorgängen zu befassen, das Recht gehabt habe, sich mit den Ereignissen in der Oberrcalfchule zu beschäftigen: er habe dabei in Wahrung berechtigter Interessen gehandelt. Hierbei sei er jedoch in bezug auf den Privatkläger über die zulässige Form des politischen Kampfes weit hinausgegangen. Es handle sich in den Artikeln nicht um unbedachte Aeuhe- tungen, sondern um wohlbedachte Wendungen. Die Absicht der Artikel fei unverkennbar. Bei der Strafzumessung fei vom Gericht berücksichtigt worden, dab es sich hier um einen politischen Krmps handle. Von einer Gefängnisstrafe habe das Gericht abgesehen, da die frühere Freiheits- ftafe des Angeklagten schon 17 Jahre zurück- liege. In bezug auf die Höhe der Geldstrafe habe das Gericht sich vergegenwärtigt, dah die letzte Geldstrafe auf 1000 Mark lautete, und weiter Hube es die mittlerweile ein getretene Geldent- vettung berücksich.igt. Daher sei auf 100 000 Mark Geldstrafe und Tragung der Kosten erkannt vorder,. 8. K Ina^-Lrü>agen^ zbODuterw » btt samt sÄgfeSB eilten. gehörige- '«rt "*»«»•»• flS'SFs unsere Stö des öott°r öfter Beschweiche keinen Grund gern Nn schreiten gegen die Direktion gehabt. Giehen, den 28. März 1923. Pros. Dr. Ebel, Direktor der Universitätsbibliothek. ... * Sachbeschädigung am Hause des Rechtsanwalts Fischer. Von Rechtsanwalt Fischer erhalten wir folgende Mitteilung: „In der Ihrem Bericht über die Deleidigungs- fache Dr. Lenz gegen .Ober Hess. Volkszeitung" folgenden Rächt wurde mein am Eingang in das Haus befindliches grobes Anwaltsschild, das lange Jahre unbehelligt geblieben war, mit einem mitgeb rächten schweren Werkzeug völlig demoliert, insbesondere der Rame unkenntlich gemacht." @erid)tsfaal. Elbing, 28. März. (Wolff.) Der frühere Redakteur der „Marienburger Zeitung", Joseph Herbert Reis, der beschuldigt war, in der Rächt zum 11. Juli v. Is. seine Frau getötet zu haben, ist gestern nach fiebeatägiger Verhandlung vom Schwurgericht freigesprochen worden. --------- Vermischtes. Grobe Liebe rfchwemmrmgen in Mesopotamien. London, 28. März. (Wolff.) Rach der „Times" stehen infolge einer Hebers chwem - mung am Sigrid 300 Quadratmeilen in Mesopotamien unterWasser. Bagdad sei fast ganz von Wasser umgeben. Kirchliche Nachrichten. Oft. Religionsgemeinde. Gottesd. t d. Synag. (Südanl.). Samstag, 31. März. Dorabd. 6.30, morg. 6.30, nachm. 4.00, abds. 7.45. — Isr. Religions- gesellschafl. Sabbats. 31. März. Jreitag abd. 6.25, Samstag Dorrn. 6.00, nachm. 3.30, Sonntag, 1. April, u. Montag, 2. April, Passah.Fest. 1. Tag: Vorabd. 7.40, vorm. 8.00 Predigt, nachm. 4.00. 2. Tag: Dorabd. 7.40, vorm. 8.00, nachm. 4.00, Festesausg. 7.45. Wochengottesdienst morgens 6.30, abends 6.00 Ubr. handel. B e r l i n, 28. März. Börsen st immungs- bild. Die grobe Deldflüssigkeit begünstigte am Effektenmärkte eine weitere Aufwärtsbewegung. Zu Beginn lagen seitens der Spekulation und des Privatpublikums recht erhebliche Kaufaufträge, die bei fehlendem Angebot namentlich für Industrie- werte bedeutende Kurserhöhungen bewirk.en. Bes- ferungen um 2000 bis 7000 Proz. bildeten die Regel: vereinzelt waren auch bedeutend höhere Gewinne zu verzeichnen, so Riebeck Montan um 31 000 höher. Von Maschinenfabrikaktien erzielten Auasburg-Rürnberger Maschinen und Berlin-Karlsruher Industrie Gewinne um e.toaSOOO. Stettiner Vulkan setzten ihre Aufwärtsbewegung kräftig fori und besserten sich um über 10 000. Rorddeutsche Wolle gewannen weitere 7000 Proz. Am Dankaktienmarkt hatte Berliner Handelsgesellschaft die Führung: der Kurs stieg in raschen Sprüngen auf 85 000. Die übrigen Dankenwerte waren gleichfalls gebessert. Auch Echiff- fahrtsaktien wurden um 3000 bis 4000 Prvz. höher bezahlt. Hamburg-Südamerikanische Dampfschifffahrt stellten sich um 7000 höher, Dalutapapiere gleichfalls fest. (Sanaba Pacific stiegen um etwa 19 000 Proz. Deutsche Anleihen im allgemeinen, gut behauptet. Das Geschäft wurde im Verlaufe etwas ruhiger: gelegentlich übten Gewinnreali- fierungen einen unbedeutenden Druck aus, im allgemeinen blieb bie feste zuversichtliche Stimmung unvermindert erhalten. Frankfurt a. M., 28. März. Börsen- st i m m u n g s b i l b. D ottamoten unverändert 20 900. Der letzte offizielle Dorsentag vor dem Osterfest zeigte eine feste Tendenz bei lebhafterem Geschäft. Für einzelne Werte machte sich rege Kauflust bemerkbar, fo namentlich in Industrie- papieren, in denen auf erheblich erhöhter Basis namhafte Umsätze zustande tarnen. Verschiedentlich nahm man Käufe von feiten des Publikums wahr, fo dah die ersten Kurse eine stärkere Befestigung erfuhren. Im freien Efsellmverke-r war das Geschäft bei festem Grundton äußerst lebhaft. Von Montanpapieren bewegten sich bei groben Umsätzen Mannesmann, Dcutsch-Lurem'urg und Caro nach oben. Zuckeraktien traten fest in den Verkehr. Banken lagen vorwiegend ruhig, aber fest. Auslandsrenten lagen ruhiger. Dec Devisenmarkt zeigte keine Veränderung. Devise Paris stärker schwankend. Frankfurt a. M., 28. März. Der Dörsen- vorstand teilt mit: In der Woche von Montag den 2. April bis Samstag den 7. April findet d e Wertpapierbörse am Mittwoch, 4. und Freitag, 6. April, statt. Von Montag, 9. April, bis Monatsende findet die Wertpapierbörse jeweils Montags, Dienstags, Donnerstags und Freitags statt. Dörfen'turfe. .yranksurt tu M- Berlin Schlub- Schluß- Schlich. Schlutz. fcurs Kur» Kurs Kur» Datum: 26.3. 28-3. 26.3. 28. 3. 57.$>tfcb. fftddrfanlciUe 89 75 89.75 8950 89.50 i°/6 Dergleichen 1170.—1170. - 1175.— 1175— 3'/»% Dergleichen 670 — 670 — 67V— 675— 3’/c Derjileichen 4400 -455).- 440a- 4400.- Dlsch-Spcir-8rani..Anl. 320.— 305.— 30).— 310 — 4°/, VreuKische Konsol» 20>. — —205 — 200,— 4°/o Hessen 12«.- 123,- 120,- 31///» Hessen 110- 119.- — 3*/o Hessen 126- 125.- 121- 130 - 4,/0 Zolliürken 32500.-32875,-32501-33500,- ^Goldincxikaner -.-292000, -29250). -2925U0. - Berliner HandelSaes. . 50000.- 84000.- 550)0,- 8450).- GommetA: u. Privnibk. 6900.— 850o — ZiOO — 8751.— Dlirnni.u.Naiionalbank 8201.— 1 4)0,-821)0.— 10250.- De„lsche Bank 22500 - 2)950.-2220),- 24500,- Demsche BereinSbank. 32m) — 3500— —.— —— DiSeonio Gonimanbit . 9nül— 112)0 -11600 -13006,- MeiaUbank 39000,- 397.)0.- Tbiitelbeiif. Credltbank 5100.- 6200,- 5250,- 6600,- Ceüerr. Crediianstalt. 8700,— —8701— 9751— Bochumer Guh .... ——,—61001,—667^0.— Buderus 31201—34500,—325 »1—349'1- t£nro 41)01- 42450,-40u00,-417".0,— Deuisch-Lnremburn 66500,-08001—68501-71001— GelsenkirchenerBergw64000,—6^751—62001—67 X)0.— Hnrvener Bcrabau. 143'100,-146001-1:18001-149001- jr all werk 2l schersleben35700, -410 )0,—380)0. -45000,— 51 alimerk Westeregeln Bsooi—4C>oO,— —,— — VauraDiilte . ... 3100).—36750,-34010.-36600,- Cberbcbnrf 45251—45001—45001—4i;000,— 1'bönir Bergbau.. .. 55001—59500,-53500.-59751— Nheiustahl 5071)0-53K)1),-52101 - 56>K).— »iicberf Hiontnn . . . 1350>1-1500)0,-1290)1-170 00,- TelluS Bergbau .. . 120to,—neOO,— —,— vambiitn:24mer. Pake 44000,- 41000,— 434u0,- 46000,- Norddcuischer Vloöb . 26100,- 28110,— 25400,- 28750,- ZementwerkHeidelbert 151)01-16601- —,— -.- Philtov Hvlzmann .. —10500,- —13501- 2lnglo-Cont.»lAuano. . 8900u,—87000,—89501—97,001— Badische Anilin .... 27501—3 '001—27800^-3211- (4k ldschmidt 26!KlO^340Jl—277.0»,—32900,- Grle--bcinier (Electron .23001—28400,—240 0,-26501— höchster r>arbwerke . 23501—27001-2)3001-280.0,— Holzverkoblung 22.0 >,—2700).— —,— —,— !)i iilgerswerre 34000,-37250,-33001—38000.— ; cheideanitalt 33001—:1401>,— —,— —.— «On. Elekiri»itäts«Gef 1->75^18900,—162nn^-wo,'r- Bergiuann....... 39751—41501—10000,—>27)01— Schlickert 3800',—12t»),—3 00 .—41751— Siemens & Halske. . .57501—7^001—56000,—57751— Diainkraftiverke. . . —,— 6360,— ——,— Sldleriverke Ml euer. . -,- 10000,- 9100,-11000,- Dalniler Diototen. . . . 9500.— 1070),— 9511—10.00.- Heultgenstaedt..... 2401—:8v>0,— —,— —.— iliemihi 23! 00.-26001-22500,-27000,- MetaNgei. Frankfurt. . 42001-46510.- -,- Schnbfabrik Herz.... 79)0.—9c>00 — — Sichel 12200,-13950,- -.- Zelluoff Waldhol .... 240» -2 >500,-259u0,-30300,- Ziickerf^hr.Fra »kenibal 12101-15010.— ——,— ZuckerfabrikWaa äufel 13)00,-15000.— —,— — Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung.) Datum 27. März Amll. No lern. 28. März Amtl. Gei> Noiern. '-Brief tzield Bries Anttv.'BrÜssek . 1177,25 1182-75 1169,55 1177145 .^oflnnb...... 8228 40 R2*:9,60 823185 8273,15 Vonbon ..... 977«,- 98245, - 97994.60 98395,40 Paris....... 1366.55 1373.45 1366,55 1373,45 Sdtmch..... 384b. 35 3865.85 385,35 3875.65 Spanien .... 3201.97) 3218.05 3*211.95 322 ,05 Italien...... 10-22,45 1027,55 103240 1037,60 Vlfinbon-Dvorto —- — ----- Dänemark. . . 3970 05 3989.95 3990,- 4O;o,- Norrvenen.... 3765.55 3784,45 37'15,55 3784.15 Schweden . . . 5515,10 5563,90 5548,60 5576,40 ^elsinchorS. . . 5'13,60 566.10 566,10 568.90 Neunork...... 20847,75 20>7,L25 20885,15 20089,85 Denlsch-Oestern 29,18 29,32 29,33 29,47 Ludaveit. . .. 448,85 451,15 486.30 488.70 Prag...... 61.8.70 621,80 620,- 623, - Agram .... 21050 2'1,50 2)Ü5O 210,50 Danknotea. Frankfurt o.TL 28. März. Bries Geld Eckiwei^er Nmen........ 3895,— 3825 — ftrninöfHdic Oborcn....... 13ip<*t fm. Amktal« S Gielen (W all tont r. Wei. den Ä MArc tflffl Die Beerdigung findet am Samstag, dem 31. Marx, mittags 1 Ubr, von der Kapelle des Neuen Fried- Hausbesitzer! Vir brrrdif iVlntr lirRlrtniiiinir im. Bftneemri ? Butfiinh fohmlee. 6c- Raikre «. 2. otfrtrtntn arob chovueu ,2*tuU«-r. Grolmutler. Srau« lein Sl W- nrbmc Ich mh brm grstzten Bedauern und als ofltlia unwitzr luiurf Vlnhrrbrrn oer> bliichie ich mich, für die tRnbrUH'« 150 000 Mark tu geben und alle ■ii Eddie Polo in loo Feinden umringt 8. Epieode. 6 Akte. Die Briefe der Frau voiRomhem 5 Akte aus dem Tagebuch eines Oer neue Hund 1 usUplel la 1 Akt Qerren Tourchtank» bum — 0»». • t'ulr< NI ma.'ch | Ubc Siebt tim. BeMlet Selöflrt L Saatmal» la BKüDonlaaen 6rcsiam?n flr Melks l «arm zu äußersten Preisen. BaomroüM Rüfflü BofI HotosHrtae Nosenpfahle SükltzMslVkS damentjaus •lefin. VI. 641 tinönnlae. Inlanleri^liefel neu, beepelloblla. ‘drdhr 3eH » ,n oetl „ . Vebmigiir. 46. Bssssre eehwerea e. krasse lerrasekske a Balde leb (11 44). It«binle|ikri|ai (11-41) » bin u orrt 3. 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