= c = 7?? HW? 2^e 23« s?Hf q-:.i fKJ Hvs 8SsM 5 :2-&^y Nr. 24 Erscheint täglich, außer Sonn, und Feiertag«, mH derSamstagsbeilage: GietzenerFamilienblätter Monatliche Beuigspreife: 760 Mark und 40 Mark Trägerlohn,durch diePost 800Mark,auch bei Nicht- erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt.- Fernsprech. Anschlüsse: fürdieSchrift. leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Lineiger Liehen. poftschecttonto: grantfurt a. M. 11686. 175. Jahrgang Montag, 29. Januar 1923 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrvhl'fche UniversitStr-Vuch' und Zteindruckerei R. Lange in Gießen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schulstrahe 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmiltag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen o 27 mm Breite artlich 30 Mk., auswärts 40 Mk.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 150 Mk.Bei Platzvorschrift 20"/, Aufschlag. Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Blumichein; für Öen Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Biegen. Die Lage im Ruhrrevirr. “Be rlin, 29. Can. Rach einer Meldung der Montagspost au8 Essen ist im Laufe des Sonn- llrgs die militärische Einkreisung des Industriegebiets vollendet teorben. Eine Absperrung ist allerdings noch nicht vollzogen, >^uch ist eine Zollgrenze nicht errichtet worden. Die Franzosen lassen die nach dem Osten gehenden Kohlenwagen zwar die Sperre passieren, konttol- 1 ieren aber Ort und Herkunft der Kohlen, die KMensorte und die Kohlenmenge. Mit der ®in- nichtung eines Zugverkehrs mit französischem Per- s mal haben die Franzosen auch weiterhin keinen Erfolg erzielt. Dis gestern hatten sie sieben Zugentgleisungen zu verzeichnen. Dei Heisingen wurde d>urch eine von ftanzösischen Eisenbah..ern ge° führte Lokomotive ein Mädchen überfahren und Igp tötet. Paris, 28. Can. Wie die Havasagentur meldet, begaben sich General W e h g a n d und Minister Le Trocvuer heute abend iviederum nach dem Ruhrgebiet, um eine enge Verbindung mit den DesahungsbeHvrden zaets Ausführung der in den letzten Tagen einstimmig beschlossenen Mahnahmen sicherzustellen. Essen, 27. Can. (WTD.) Der französische General hat nritgeteilt, dah er iveitere Kundgebungen mit W a s f e n g e tva l t und mit gjöftter Schärfe unterdrücken wQ.be. Er warne die Bevölket-ung bavor, sich den Folgen eines bewaff» incten Einschreitens der Truppen auszusehen. Die Bewegung der Eisenbahner. P a r i s, 29. Can. (WTD.) Havas meldet aus Düsseldorf, wenn die deutschen Eisenbahner bei Sabotageakten angetrossen würden, würden sie fest genommen und ausgecoiesen. Wenn die Sabotageakte andauerten, werden man bald sämtliche Beamte aus dem rheinischen Eisenbahnnetz herausziehen müssen. Belagerungszustand im Rheinland? Paris, 29. Can. (WTD.) Aach einer Havas- mÄdung soll die Interalliierte Aheinlandkommis- < |ion als Antwort auf die Zwischenfälle, dre sich gestern in der belgischen Zone infolge der Aus» tocifung deutscher Beamten ereignet haben, den .Belagerungszustand erllärt haben. Der englische Delegierte K t l m a n o ck habe stch bet der Abstimmung der Stimme enthalten. Boppard, 27. Can. (Wolfs) 3n der Stadt herrscht sehr grobe Erregung. Die Strahen baten gestern bis in die späte Aachtstunde von Lemsetrden von Menschen belebt. Vaterländische »Lieder wurden gesungen. Die französischen Posten buchen durch e ne marrk anische Maschinengeroehr- .^vmpagnie verstärkt. Cm Laufe der Aacht wurden ^dret verhaftete Bopparder Bürger mit unbekanntem Ziel weggebracht. Kurz vor Ster Wegführung wurde die Straße durch stark be- baffnete Patrouillen rücksichtslos gesäubert. Hm 16 Ähr morgens wurde der Bürgermeister mit unbekanntem Ziel fort geschafft. Zur Zeit ziehen starke bewaffnete Streifen durch die Stadt und dulden ktne Ansammlungen. Die Beamten und Angestellten der Stadt sind heute wegen der Verhaftung des Bürgermeisters in den Streik gelte1 en. Cn einer Kundgebung erklärten sie sich mit dessen Verhalten solidarisch. M a i n z, 27. Can (WB ) Ein Maueranschlag bei Interalliierten Aheinlandkommission »erbietet jedwede Zusammenrottung und K u n d» eeb u n g unter Androhung der evtl. Sperrung te4 Aachtverkehrs. Mehr als 5 Personen dürfen richt beisammen stehen. Reue Gewattmatznahmen. Düsseldorf, 28. Jan. (WTB.) Die französische BesatzungsbeArde hat den Bür- qe rmeifter Schmid und den Regierungsrat Oexle ausgewiesen; beide wurden sofort in das unbesetzte Gebiet abtransportiert. Der Oberbürgermeister hat die Vorsitzenden der btadtverordnetenfraktionen auf Montag vor- nittag zusammenberufen, um die cus derAus- deisung sich ergebenden Maßregeln zu bera-- len. Bemerkenswert ist, dah General Simon te n Deamtenorganisationen, deren Vertreter sei ihm waren, zuerst erklärt hat, die Be» ßtzungSbehörde könne in das Verfahren nicht rehr eingreifen, da es bereits beim Kriegsbericht anhängig sei; trotzdem wurde aber fetzt io n der Desatzungsbehörde kurzerhand die Ausweisung verfügt. Koblenz. 28. Can. (Wolff) DieRhein» landkommission verfügte die sofortige Mus Weisung fo’genfcec Beamten: Cen ne» 1 i ch, Zollrat; Weingärtner, Oberforstsekre- tir; Offenbäche r, Zolldirektor in Mainz; Hill, Bürgermeister in Alzey; v. Bro11a, f (abrat im Untertaunus kreis; Aithgener, k-advat im Kreise Goarshausen; D i ft r a m, t«ii>tfefretär der Gemeinde Rheinbach und Dom- ois, Regierungsassessor im Landratsamt Kreuz- »ch. — Zur Begründung wird angegeben, dah liefe Beamten sich weigerten, den Bestimmungen icc neuen von der Rheinlandkommif ion erlasse» ren Ordonnanzen zu folgen. Die Familie der 2n?gewiesenen haben das besetzte Gebiet inner- atb vier Tagen zu verlassen. Die Rheinland- nrimission verfügte ferner die sofortige Ausübung des Hauptschriftleiters der „Wiesbadener Altung", Gorrenz, mit der Begründung, daß aufreizende QlrtiM geschrieben habe; seine janilie hat innerhalb vier Tagen das besetzte Miet zu Verb Jen. Aachen, 27. Can. (Wolff.) Der hiesige Polizeipräsident, Freiherr v. K o r f f, hat heute mit ag den Ausweisungsbefehl erhalten. Er wurde bereits um 4 Hör nachmittags von fünf Belgiern aus dem Polizeipräsidium geholt und im Kraftwagen mit unbekanntem Ziele fortgeschafft. Der hiesige Regierungspräsident Dr. Rombach und sein Stellvertreter, Oberregie» rungsrat v. Goer schen. lind h.mte nachmittag von drei belgischen Gendarmen im Regierungsgebäude verhaftet und im Auto fortgeschafft worden. Aachen, 27. Can. (Wolff) Heute vormittag wurden Zolldirektor Cordes und Zollrat Platt von der Besatzungsbehörde verhaftet. Wie verlautet, soll noch heute durch den hiesigen französischen Kreisdelegierten bis zum 25. Februar der Belagerungszustand verhängt werden. Da der hiesige Regierungspräsident und sein Vertreter trotz der Ausweisung noch Im Dienste waren, rechnet man mit Gewaltanwendung. Oberbürgermeister Külb aus dem Krankeuhause sortgeschirppt. M a i n z, 27. Can. (Wolff) Oberbürgermeister Dr. Külb, der seit zwei Tagen im Krankenhause war, hat gestern nachmittag den Ausweisungsbefehl erhalten und ist heute mittag 2 Uhr tm Auto, tn dem auch der Chefarzt des Krankenhauses Platz genommen hatte, eskortiert von zwei anderen Autos mit ftanzösischen Offizieren bzw. Kommissionsmitglie^em, nach der Grenze des unbesetzten Gebie es Verb acht worden. Das Krankenhaus war in weitem Umfange durch deutsche Polizei abgesperrt; ebenso war dort eine Abteilung Kavallerie ausgestellt, die erst abrückte, nachdem das Automobil mit dem aus gewiesenen Oberbürgermeister abgefahren war. (Eine neue französische Bluttat. Berlin, 27. Jan. (WTB.) Der deutsche Geschäftsträger in Paris ist beauftragt worden, der französischen Regierung folgende Rote zu überreichen: Die französischen Truppen begingen im Ruhrgebiet eine neue Bluttat. Am 23. Januar abends wurde der Arbeiter Rudolf Drees in Kirchende bei Hagen durch französische Soldaten ohne jede Veranlassung mit einer Schußwaffe schwer verletzt. Obwohl die französische Regierung sich in ihren Antworten auf frühere Proteste wegen der Bluttaten in Bochum und Langendreer weder auf eine sachliche Erörterung eingelassen, noch zu Worten des Bedauerns verstand, erhrbt die deutsche Regierung auch wegen des neuen Anrechts Protest. S i e b e h ä l t sich vor, volle Sühne dafür zu fordern. Brutale Knebelung der rheinischen Presse. Cn der ftanzösischen und belgischen Zone haben die einzelnen Delegierten der Presse ihres Bezirks Mitteilungen zugehen lassen, die einer vollständigen Beseitigung der schon an sich geringen Pressefreiheit tm besetzten Gebiet gleich» kommen. Die Schreiben besagen im einzelnen, daß 1. alle mittelbaren oder unmittelbaren Angriffe in der Presse gegen die Rheinlandkommission verboten seien, 2. daß scharfe und gehässige deut sch e Proteste u. dgl., auch amtliche Roten gegen die Ruhrbesetzung, nicht abgedruckt werden dürfen, 3. scharfe Kommentare (Reden von Abgeordneten, Pressestimmen usw.) zu Maßnahmen der Desatzungsbehörden und der Rheinlandkom» missivn untersagt seien, 4. mißfällige Bemerkungen zur Ruhr- besetzung zu unterbleiben hätten, 5. Zuwiderhandlungen außer den in den Verordnungen der Rheinlandkommission vorgesehenen Maßnahmen des Verbots und der Beschlagnahme wegen der besonderen Zeitumstände eine sofortige Anklage des verantwortlichen Redakteurs vor dem zuständigen Kriegsgericht nach sich zögen. Zeitungsverbote. Mainz. 27. Can. (Wolff.) Der „Oltain- zer Anzeiger' und tt: ,M ainzer Volkszeitung1 find mit Wirkung vom Montag ab auf zehn Tage verboten worden; ein Grund ist nicht angegeben worden. Die „M a i n z e r Tageszeitung" wurde auf drei Tage verboten und zwar wegen Veröffentlichung einer Entschließung der Stadtverordnelen-Dersammlung gegen die Gewaltmaßnahmen der Franzosen. Der tapfere Eisenbahn- direklionsprastdent in Trier. Wie wir zuverlässig erfahren, hat aus Anlaß der Maßregelung des Regierungspräsidenten und anderer Beamten der Regierung in Trier durch die Besatzungsbehörde der Präsident der Reichsbahndirektion Trier, Lohse, folgendes Schreiben an die bei der Reich: bahn" btreftion Frankfurt a. M. bestehende f ranzösi- sche Unterkommission gerichtet: Trier, den 26. Canuar 1923. Herr Präsident I Mit Bezug auf unsere gestrige Besprechung teile ich Chnen mit, daß bis jetzt Chr Dffehl, die Schnellzüge und Militärtranspvrte in Gang zu bringen, bei den Eisenbahnern nicht zur Durchführung gebracht werden konnte. Cch entwickele Cbnen die näheren Timstände in einem besonderen Schreiben. Cch empfinde es als meine Pflicht, mit gegenwärtigem Brief die ernsten Fragen, die uns jetzt bewegen, allgemein zu erörtern. Die Eisenbahner sind ein integrierender Bestandteil des ganzen Volkes; deshalb muß ich auf die Gesamtlage eingehen. 1. Die Ausweisung von 9 höheren Beamten empfindet das Volk als einen Dolchstoß in seine Ehre. Die gestrigen Kundgebungen werden Chnen gezeigt haben, daß die liebedienerischen Sonderbündler» unb Abtrennungsbestrebungen ei el Lug und Trug sind. Die bisherige 4 jährige Gelassenheit war vielmehr eine heldenhafte Selbstzucht, die auf Befehl der eigenen Regierung in Ausführung einer vollkommenen Ersüllungspolitik das i b -in sche Voll freiwillig auf sich genommen hatte mit allen dazu gehörigen riesigen Lasten unb Opfern. Durch bie neuerlichen Gewaltmaßnahmen wächst die Entschlossenhett zum seelischen Widerstand, der heilige Wille, in der Welt nicht ehrlos dazustehen. Cch erhebe daher die Forderung an Sie, einzustehen dafür, dah die Ausweisung der 9 höheren Beamten wieder aufgehoben wird, unb erkläre, daß, wenn Sie dies nicht wollen oder können, die Verantwortung für die Folgen hinsichtlich der Aufrechterhaltung des ordnungsmäßigen Eisenbahnbetriebes auf Chnen liegt. 2. Sollten aus dem Umstande der erfolgten Störung des Betriebes, deren Ursache also allein von den Desatzungsbehörden zu vertreten ist, von Chnen die Folgerung gezogen werden, dah Sie nunmehr berechtigt seien, den Betrieb selbst in die Hand zu nehmen und sollten Sie sich dazu entschließen, so erhebe ich meine warnende Stimme mit,dem Hinweis darauf, bah ich, wie ich Chnen bereits mitgeteUt habe, auf Befehl des Reichsverkehrsministeriums dem gesamten Eisenbahn- personal verboten habe, an der Durchführung von Zügen mitzuwirken, die von französischem ober belgischem Personal gefahren werden, unb daß mir die Gewerkschaften unb Personalvertretungen einschließlich aller höheren Beamten (trifte erklärt haben, der Gesamtwille der Eisenbahner nicht nur hier, sondern im ganzen .Rheinlande sei, eifern und geschlossen tn der Verweigerung von Dienstleistungen unter militärischem Zwang. Cch führe Chnen baßer hiermit die ganze giwße T agw tt> C .rer ^ntsch ießun e i vor 2'u en und lehne jede Verantwortung rneinersetts ab, wenn der Dogen überspannt wird. Bier Todesurteile. Aachen. 27. Can. (Wolff.) Cm Prozeß wegen Ermordung des belgischen Leutnants Graff ist heute nachmittag das Urteil gesprochen worden. Die Angeklagten Reinhardt, Riebke, Grabert und Klein wurden zum Tode, die Angeklagten Termeulen unb Doehmlanb zu 20 bVw. 15 Cahren Zwangsarbeit v rurtcilt. G gen bie Witwe Heckmann, bie sich auf freiem Fuß befand und zur Verhandlung nicht erschienen war, ist auf fünf Cah^e Zuchthaus erkannt worden. Die An- gefiagten Claus unb Rowack haben Gefängnis» strafen von je drei Cahren erhalten, ebenso der abwesende Angeklagte Gutmacher. Der Klein- bahnschafsner van der Derck ist freigesprochen worden. Den Verurteilten ist eine Frist Dort zwei Tagen zur Einlegung der Berufung gewährt worben. Die Stimmung in Frankreich. Paris, 27. Can. (Wolff.) Eine Abordn ing von Abgeordneten der Kammer, der Rechtsrepublikaner, Radikale, Vertreter der Mittelbar- teten und solche der Sozialisten angeboren, erhielt den Auftrag, sich zu Poincar 6 zu begeben, um seine Aufmerksamkeit auf die immer stärker werdende Drohung der royalistischen Aktion zu lenken. Poineckr^ und die Kammer. Paris, 29. Can. (WTB) Das „Echo be Paris" schreibt: Bekanntlich hat sich Pvincar6 bereit erflärt, am ersten Freitag im Februar, d. h. also am fommenben Freitag, dem 2. Februar, bie Cnterpellation in der Kammer zu beantworten. Unter den obwaltenden Umständen wirb Ministerpräsident Poincarä möglicherweise nach einer kurzen Erklärung einen neuen Aufschub verlangen. Es ist so gut wie sicher, dah bie Kammer ihm vorbehaltlos ihr Vertrauen gewähren wird. Die „Times" gegen das Vorgehen des Reparationsausschusses. London, 27. Can. (Wolff.) Sn einem Artikel der „Time s" heißt es: der Mehrheitsbeschluß der Reparationskvmmisfion sei in jedem Falle nur der Vorwand für eine weitere französische Aktion tm Ruhrgebiet. Das bedeute, daß die Franzosen öfyne Zusttmmung der Engländer die Durchführung von Maßnahmen, bie nach ihrer Auslegung im Versailler Te trag vorgesehen seien, in ?hre eigene Hanb genommen hätten. Cn Anbetracht der letzten Entscheidung der Repara- tionskommission sei jetzt sicher bie Zeit gekommen, sich zu fragen, was bie wirklichen Ziele der Franzosen seien. Es würden systematische Vorbereitungen für eine längere Besetzung des Cn» dustriegebietes an der Ruhr getroffen und für dessen- Trennung vom übrigen Deutschland. Cn demselben Augenblick, wo das reichste Gebiet Deutschlands abgetrennt tre-be, erfolge ein Ultimatum, daß Deutschland fern Zahlungsplan stattgeben solle, der feit Cabren von Finanzautoritäten aller Rationen, einschließlich der Franzosen selbst, als undurchführbar erkannt worden fei. Dies fei eine Frage, bie In sehr unmittelbarer Weife bie britische Regierung berühre. Die Enalänber seien Mit u n ter» zeichner des Versailler Vertrages, der jetzt als Deckung für eine Politik gebraucht werbe, der di« britische Regierung nicht zustimme. Diese Poltti' gehe außerdem jeden Tag weiter unb weiter vor der Absicht ab, Reparationen von Deutschland in Cnteresse aller Alliierten zu erhalten, unb recht fertige immer mehr bie Ansicht derer, bie bahintei einen Plan sähen, von Deutschlanb im Cntereff« Frankreichs ein reiches deutsches Cnbuftriegebic abzusonbern. Die Entwickelung der französische! Politik bedeute bie Bedrohung des Frie dens in Europa. Die Franzosen schlössen bU Tür_ für bie Reparationen ab unb hanbellen unabhängig in Verfolgung ihrer eigenen, separaten Ziele. Man könne nur hoffen, daß sie die Gefahren isolierter Aktionen einsehen und ihren Beschluß genau erwägen würden, bevor es zu spät sei. Aus diesem Grunde mülle die britische Regierung zwar die riesig refährlichen Möglichkeiten der neuen Lage, bie Frankreich schaffe, sehr sorgfältig abwägen, aber so lange wie möglich bie Stellung beibcfyaPen, durch die sie einen mäßigenden Einlluß ausüben könne. Die Schwierigkeiten am Rh'in nähmen zu. aber es sei klug, bie britischen Truppen in Köln bis zur äußerst möglichen Grenze zu belassen. Die Nationalspende. Hamburg, 26. Jan. (WTB.) Aus der von einer deutschen Zeitung in Sao Paul für die Ruhrbilfe veranstalteten Sammlung sind der Rorddeu^scben Bank in Hamburg als vorläufiges Ergebnis 55 000 Milreis (etwa 1 00 Millionen Mark) zur Verfügung gestellt worden. Der Bettag ist dem Reicbskanzler von der Dank telegraphisch überwiesen worden. Der Parteitag der bayerischen Nationalsozialisten. Berlin, 27. Can. Die Blätter melden aus Gera, dah gestern dort 500 Rvßbachleute, die sich auf Dem Wege nach München befanden, aus dem Zuge heraus von starken Polizeikräften verhaftet worden seien. Sie wurden als Gefangene in einer Kaserne untergebracht. Unter den Verhafteten sollen sich nach dem „Vorwärts" 40 Offiziere zum Teil in Uniform befinden. Die Gefangenen verbleiben zunächst tn der Kaserne, bis von der sofort verständigten thüringischen Landesregierung nähe e Weisungen eingehen. Einer Kvrrespvndenzmeldu'ng zufolge begab sich der Abgeordnete v. Graefe heute vormittag zum Reichskanzler, um gegen bie Festhaltung seiner Parteifreunde in Gera und auch in Berlin Protest zu erheben. Rürnberg, 27. Can. (Wolff.) Heute nachmittag gegen brei Uhr lief ein Zug nach München hier ein, ber einen Trupp Rationalsozialisten mit sich führte. Die Eisenbahner bes Rürnberger Bahnhofs weigerten sich, den Zug weiterzuführen. Die Rationaffozialislen mußten ben Zug verlassen. Eine Klärung ist inzwischen noch nicht eingetreten. Mü nchen, 28. Canuar. (WTB.) Die von ben Rationalsozialisten abgehaltenen Massenversammlungen sind störungslos verlaufen. Die Polizei brauchte nirgends einzuschretten. Die Versammlungen lösten sich nach Beendigung ber Veranstaltungen in einzelne Trupps auf. Gera, 28. C?n- (WTD.) Ueber Gera, Stabt- und Landkreis, wurde der Ausnahmezustand verhängt. Der in Gera angehaltene Trupp ber Roßbachleute war ein geschlossener Transport von 343 jüngeren Männern mit 40 Offizieren. Eine Anzahl dieser Leute war mit Revolvern und anderen Waffen ausgerüstet. Auf Anordnung des Reichskornmissars für bie öffentliche Ordnung werden sie sich einer eingehenden Vernehmung zu unterziehen haben. Die neuen Gegensätze auf der Lausanner Konferenz. 2 a u f a n n e, 27. Can. (WTB ) Cn der heutigen Sitzurrg des ersten Hauptausschusses ist es in ber Frage der Kriegsgräber auf Gallipoli zu einem lebhaften Zusammenstoß zwr- schen Lord Curzon und C s m e t Pascha gekommen. Lord Curzon hat feierlichst dargelegt, welch großen Wert das englische Voll auf die Ehrung der Toten lege, woraus Csmet Pascha ironisch erwiderte, daß man die Totenehrung nicht mit strategischen Cnteressen verbinden sollte, und es ein seltsamer Zufall sei, wenn bie von England geforderten Friedhöfe sich gerade an den Landungsstellen von Gallipoli befänden. Lord Curzon, der diese Bemerkung aufs schärfste zurückwies, hat erklärt, bah die Türken wieder einmal bedauerlicherweise eine Gelegenheit versäumt hätten, chr menschliches Gefühl zu zeigen. Rach diesen Auseinandersetzungen, die einen sehr peinlichen Eindruck hinter lassen haben, ist die Sitzung geschlossen worden. Eine neue amerikanische Senatsdebatte. London, 28. Can. Reuter meldet aus Washington: Bei ber Wiederaufnahme derSenats- deoa11e über die Stellung Amerikas zur Reparationsfrage verlang'e Owen (Dem.) bie Vereinigten Staaten sollten sich an einen Sicherstellung der Rechte des deuffchen Volles beteiligen. Der Republikaner Reed protestierte gegen jedes Einschreiten gegen Frankreich Der Republikaner O d d i e sagte, Frankreich wünsche nur seine berechtigten Ansprüche zu befriebigen. Paris. 29. Januar (TMT6) Aach einer Hava-Meldung oui Oauknuw soll P otncar- Ismet Pascha den Aal gegeben haben, den 5 r le» densvertragsentwurf zu uLterzeichnen. Die Völkerbundstaqoug. Paris, 29 Oon (WLB.) Der Tötler- tu n b 6 r a l artrb beute tTomrÜlnq 11 Ufrr tm ßurembu cq-Palast 511 larmnentreten 2M D t a n l tt4ib bei der Laguna, die zehn Lage dauern wird, den Bmfltz führen 5n der ersten Sitzung wird die Frage der Aekdensvlge der Arbeiten geregelt. Der W Ablkerdund-rai-sitzung hier etngetrof'enc schwebstche MlMsterprüsldent Granting Hai gestern PvlncarH einen Tehid) abgeflattet ?(rbeitrrfunbflfbnnqen in Wie«. 1B len, 28 Jan. (TBoffl) Dem Aufruf der Aeichsgewerkschastskommistion entsprechend, veranstaltete die Arbeiterschaft Wiens am 27. (Zanuar nachmittags einen Demonstra» tionszug über die Ringstraße am Parlament vorbei. Die Kundgebung galt vor allem der Forderung nach Arbeitslosenunterstützung. Aach der Kundgebung Kam es. wie es Heidt anläßlich einer De Haltung zu einem Zusamm-mstoß zwilchen Demonstranten und der Polizei, der eS nach einiger Zeit gelang, die Au he wiederherzustellen. Deutscher Reichstag. 292. Sitzung, 2 Uhr nachmittags Berlin. 27. Ian. 1923. Zweite Deratunq des Iugeadgerichtsgefetzes. Der Ldrsschutz hat die Regierungsvorlage verschiedentlich qeündert. Sv bestimmt er in 8 7 alle xulälftgen Grztehungsmatz'eaeln: Uebertrelfung In DU 3uruar 1923 in Kraft treten. Sine l esontere Resolution ersucht die Regelung, für tas Amt der Jugendrichter gerate die lcstsübigsten Richter heranzuziehwi. Reich ijistttministrr Dr. Heinze betont, der leitende Gedanke des DrfeveZ sei der, die Iuge.id- lichen, ble gcüc.i das O?icn verstoßen haben, nicht zu bestrafen, sondern auf den Weg ber Besserung ^urfideufani g äkhr nachmittags. Zur ersten Beratung steht der Gefetzentwuri über Kriegsrrutaerfürsorge. Danach soll die Fürsorge den Cbemetnhen überlassen werden und das Reich SO Prozent der autgtircnbctcn Mittel erftatten Auf Antrag ber Ada Leuifch (Z.) und Frau Schröder (3.) geht ble Borlage an ben Sozialpolitischen Ausschuß Dir Novelle zur Detreidemnlage. welch: d--.ii (ctite 1 Termin für ble Ablleferung bei Uinlagegctttilteli tt>m IS. April auf ben 15.OOIbi* 1 rvbatk cn crttl, wird vhte Aussprache in allen drei Lesungen angenommen. Oldccftc Sitzung Mittwoch 2 ilftr nachmittag- Ans rag in und Anträge üb*r die Störung bt-Ä Schuldetriebes tm beseh ten Ruhrgebiet und eventuell Aussprache über die füngsten baherilche r Vorgänge, falls ble Regierung eine Grklürnna darüber abiugeben hat. Schluß gegen 5 Uhr. Aus Hessen. 70. Geburtstag b<5 Staatspräsident« Ulrich, nn. Darmstadt. 38. San. Zum 7 0. Geburtstag de- Staatspräsidenten MI- r t cd hat das Präsidium des Hessischen Land- tage fchon gestern dem Subllar die Glück- wünsche tm Namen des Landtage ausgesprochen und ihm Dabei einen FrühstückSkorb mit Anhalt überbracht. Im Auft-agc des Reich-kanzlers überreichte ber hiesige Reicher ertretcr Minister a. D. Dr «David ein Handschreiben des Reichskanzlers Dr. du n o, in dem es hecht: Das hessische Land, bas sinttZeitige Rhein- geblet mit dem .echtste.tigen eben'o r-entammemb I arie bas deutsche DeS-er <übö tllch und nördlich des Mains, bilder einen Gckvfeller ün beutldyn Stoatengtfüge. Darauf berühr eint hervorragende Bedeulung für ble U^veriehrierbaltung und Festigung der Reich^eiTcheit gegen jede Dedrv- bung. Datz SU sich der daraus eNoochUnden hohen Aufgabe voll bewutzt lind und ihr in dieser ge- sahrbrrhenden Zeit mit aller Kraft bienen. Dafür Ivlll Ihnen Die Reichsre^e^ung und mit ihr dadeutsche Doll aufrichtigen Tank. Möge ei Ihnen veraLnnt fein, noch ein« lange Reihe von 3abrm In bester Gesundheit Dem 'ÄUerfanbe zu bienen. Unter ben überaus zahlreichen Glückwunsch- hmbgebungen, die auszufüoren uns nur der Raum fehlt, befinden «Ich auch solche des Oberbürgermeisters Keller von Dietzen und des Provinz ial- btreftor* Matthias, welcher u. a. schrieb: .Sie erleben diesen Tag in einer Frische, die nichts von dem arbeit-- und sicher gerade in ber letzten Zeit recht sorgenreichen Leden erkennen läßt, das Sie hinter sich haben Auch Die kommenden Sorgen mögen, das ist mein Geburt stagswunfch, in Ihnen die Frische und Gntschlutzkvaft finden, die jeder empfand, ber mit Ihnen zusammen arbeitete.“ HervvrzuHeden ist noch, bah auch die Volk-Partei- ltchen Abgeordneten Osann und D i n g e l d e tz herzliche Glückwünsche sandten. Eine Erklärung der Zentrumssraktioa zur Regier«ng-rri,e. Die Zentrumsfraktion berufentltdn Im .Mainzer Journal" eine Darstellung der Doc- adngc wachend der hesfifchen Minister- Ir i f e bi» zum 16. Januar, btt folgendermaf^.i lautet: Die interfraktionelle Sitzung trat heute, den 19 Januar, 1 Uhr, zusammen, um ble Fvaktionsbcschluife bei de.i von be.i 2krtretern der Sozialdemokratie, des Zentrums und der Deutsche., BollspaNei vvrgesch.a e ien Richllinien der zu bildenden Koalition zu bera ri. Stau dessen legte Adg Kaul dem gleichfalls anwesenden Finanzmrnifter H e n r t ch die Frage vor, ob er In Würdigung der erschwerten politische, Derhält» ni.se das Fmanzmintsterium wieder üLe.ncgmen wolle. Diese Frage bähe ohne Dorwissen der beiden anderen In eceflievten Fraktionen nich! gestellt werden dürfen. Mir haben Im Dezember dem He,im Finanzminister Henrich nach seinem Rücktritt unser De,trauen befunte! und uns der Ditte, sein Gesuch zuruckzunehme 1. ehrlich an- geschlossen. Wi sind auch wüte noch Anhänger Der großen Koalition. Nachdem aber d.e demokratisch: Fraktion jedes Ersuchen. le, Jina.izmmister- prsten wieder zu Überr.e/men, wiederholt und entschieden zurückgewie e, hot, hat der Staatspräsident am 10. Januar dem Abg. Köhler das Finanzmini st erium angeboten Am 15. Januar sand eine Desvvvtztng tc’jn Staatspräsidenten statt, wodurch die Deryandlun^e-, mit ber Deutschen Dollspartei elngcl eitel wurden. Die Richtlinien wurden auf Grund der Abmachungen vom 15. Januar entworfen. Die Zen- trumssraktivn kann sich nicht damit einverstanden erklären, datz jetzt die Drundtaset ber Abmachungen beim Staatspräsidenten re-[affen werden sollen, und erklärt, dazu Beine Mitwirkung feisten zu können, weil das ganze Dorgehen nach ihrer Auf- fasfung den Grundsätzen ernster politischer Ber- handlungen widerstreitet." Diese örflärung ist am 24. Januar schriftlich dem Staatspräsidenten mit folgendem Schreiben übersandt worden. Die Fraktion der Zentrums Partei bedarf sich dem Herrn Staatspräsidenten ih e Grklä'-ung vom 19. Januar 1923 zu überreichen, und erklärt, datz sie mit der .Lösung" der Reg'« ungskrisis, wie ste von ber Sozialdemokratischen Partei tm Öintt-- ständnis mit den Demokraten beschlos'en wurde (vgl. .Bostische" vom 18. d M). aus keinen Fall einverstanden Hn kann Un'e- Minister wird mit unserem Dinverständnis die Geschäfte mit Rücksicht auf die Lage nur n»* für kurze Zeit weitersüh en, wenn nicht alsbald eine Lösung, die die Drwriterung der Koalition in sich schlietzt, gesunden wird. Das Darmstadter Lanktestheafer und die Opernvorstelluugen in Gießen. Di^ Deutsche Bolkspartei bat In der Hell Volkskammer folgende Anfrage ein- gebracht: Ta’ Landes hsa'er in Darmstadt bat früher r g'm hi 13b t*' m b er? Op-rn-Dor' ellunaen in Dietzen gegeben In der letzten Zeit hat cs den Wünschen auf Einrichtung folcber Dm> ftellungen grvtze Schwierinkelten bereitet Wir fragen an. ob die Regierung geneigt ist. das Landes'hcatcr anzuwclfen. datz es wie früher auch durch Opernvorstellungen in ®te**n s bc Bestimmung für da- ganze Land zum Ausdruck bringt. Aus 5»abt und Land. Dietzen, ben 29. Januar 1923. Dir Ruhrhilfr-Lammlunq. In ber Geschäftsstelle des .(Siebener 2NH« igers" gingen *ür unsere bedrängten Dvlksgcncssen Im Rubraedi« tneiier ein: D. Sch. ICO, Fr. Simon 200, Beamte des Versorgunusamtes 50000. Georg Malier 1000, August Doll 500, Dr. Stein 10002 Beamte und Angestellte der Allgem. Orts kranke Elaste und der QanbfnnfrnMfTe des Landkreises Dietzen 12 800. K H 0. K 1200, Lola und Sv2 Scheel 2002, Arwed Sundheim 1000. A. I. 3000. Männer sta.ion der ObrenCintl 1668 Mitllere Iu:lz- beamten der St D. 14 700, Gäste des P'äluer HoEes 12 400. Georg Schubecker 100?. Pros. L»r. Leuten 100 000. August Kill» naer 5022. General Mohr 3000, Hauptmann Moor 320C R. R. 50 000. Schwestern der Ldirurgifchen Krinik 16 000, Beamte Angestellte und Arbeiter des Heeres- untcrkunftarnte- 10 800. & H 10 003. P 2. 1000, Unterprima der Obrereallchule 3300. Lehrer- folleglutn des Rea'gynmaslums 75 3002, Erweiterte Mädchenschule 3600 «Kialse 1 b2). Dr H. Buchinger 3000, Bavnscher Hof von der. Güsten gesammelt 25 450. v)ohs. Gärtner 500 R. R. 3020 D, F. Schön 1020 Sarl Berkenlw'» 10 000, Dugen Dürr u. So. 100 000, 01 OL 1000, Frau 2 Brandl und Pensionsgäste 15 003. Dartdurg» verein 3755. Heinrich Reuiing 1000. ®ef. von den Gästen und Angestellten des Safös Astorra 130 500, Prof. Dr. Hedderich 2000. Plärrer W. Köhler. Billingen 1003. B 5000. Schuhmacher- meister Daubertshäuler 2000. GmU Karn 5000, Beamte und Beamtinnen der Fa. Poppe u. So. 50 020, Fabrikant Julius Rosenbaum. Dilhelm- st ratze 10000. Sa. Friedrich Xetpel 20 000. X De- nus, Telegr.-Direkt 5003. Direktion, Beamte und Beamtinnen der Handels- und Gewerbebank 111000, F G. 10 000. Frl. Glisabeth Ritter 2000, A M. 1000, Deutscher Zugendbund Bismarck, gef. am Baterländ. Abend am 28 Jan. 26 , 90. .Zum Burggrafen" genannt Bentllchen". von ben Güsten gesammelt 16 030, S. L. 1500, K G. und 0. M. 200, La7ll>sn»annschaster-Stammttsch auf der Wellersburg 4600. Mathilde Ost 1000, August Köhn. Obergärtner l R 200, QL QL 200, Rentamtmann L QL Weiner 500, 2. Rosenzweig 5000 Qllark. Den Gebern herzlichsten Dank! 'Weitere Spenden werden in der Geschäfts st elle des .Gietzener Anzeigers" angenonnnen. • Für das nationale Hilfswerk stellten ferner zur Qkrfüflung: Die Angestellten der Firma W GaUfche Ton- werke 2 Prozent des Ianuargehalts. die Qlr- beiter einen Stundenlohn. Die Beamten der Sommerz- und Privat- Dant A.-D. Dietzen 61 5000 Mark. Zuqeinschränkung. Zwecks Srsparung von Kohlen fallen vom 29. Januar ab folgende Züge auS. Strecke 5 r a n t f u r t—Ä affet: Gilzug 80, Gletzen ab 9.50 v. nach Frankfurt, Gilzug 77, Dietzen ab 9.00 n. nach ÄaffeL Strecke Dietzen — Hagen: V-Zug 81, Dietzen ab 8.41 v nach Hagen, l>Zug 82, Dietzen ab 10.00 n. nach Frankfurt. Strecke Dietzen —Gelnhausen-. Perf.- Zug 504. Dietzen ab 5.40 v. bl« QUbba, Pers.-Zug 505, Dietzen an 3.30 n. ab Ridda Strecke R l d da — S ch 0 11 en: Zug 4183, Nidda ab 9.35 v., Zug 4184, Schotten ab 7.40 v. Strecke Hungen— Friedberg: Zua 4256, Hungen ab 11.07 v., Zug 4257, Friedberg ab 1.51 n. Strecke Dietzen—-Fu lda: Zug 567 (W), Dietzen ab 10.20 v. (bis Grünberg). Zug 566 (W), Grün berg ab 1.37 n. Strecke Grünberg —Londorf: Zug 2555, Drünberg ab 9.18 tx, Zug 2556, Londorf ab 10.20 v Weitere Sinschränkungen sollen ab Donnerstag, 1. Februar, eintreten. Verdoppelung der Postgebühren in Licht. Wie die Berliner Blätter erfahren, steht zum 1. Mörz eine Grhöhung der Postgebühren auf ungefähr das Doppelte bevor. Ornannt wurde am 19 Januar der Milltärancvärter Paulus Schneider aus Steinbach. Kreis Gietzen, zum AmtsgchLlse.' bet dem Amtsgericht Dietzen. Der Zuckerpreis für Qanuar, Die Hess Landesvers0vgungsstelle hat den Preis für den Zucker (gemavfe e. Zucker und Kristallzucker), der aut Grund der ReichLzuwellung für den Monat Januar zur Derteilung kommt, auf 410 Mark für da- Pfund festgesetzt. Für WürfelUnter dem Zreiheitrbaum. Roman von Slara B lebig. 26. Fonsehung (Nachdruck verboten.) Die Herausforderung war scharf: auf Pistolen, zehn Schritt Distanz Kuge.wechfei bis zur völligen Äanu 'unfSblg eit. d'Audm überlegte: wen sollte er ersuchen, ihm zu sekunoieren- <8r wutzte es nicht, er stand sich schlecht mit den Kameraden Sollten die Mltztrauen gegen ibn hegen? Ss trat ihm schon mehr als einmal vorgekommen, als flüsterten sie hinter ihm. Aber nicht ax-gen der Bürgermeisterslochter. der dummen San»; jeder vv-> ihnen hatte mehr oder weniger Liai- fons In ter Stabt Unb warum hatte ihn der neue Be xa 11 bi. -rüttfi ud ■r^in donnerte und blitzte unb der Revtensturz übtf* schwemmte bte Skratzen, aber mitten im U» Wetter raten Kapitän d'Aubry und fein Bursch» aus Das waren einmal ein paar u-ternehnwaw Gefeller.! Unb junge P erde ritten 'ie. bte lollwi wohl gleich an alles gewähnt werden, fk ftystM bei jeden Blitz. Schimpf Worte. Und wie marnches batte er nd! anoefeben. von dem ihm fein Instinkt Jagte das war nicht rech». Und der wollte ein seins- Offizier fein aus tfcnwbraem Haus?! Selbst vwae» Staubet Ginfättigkett glaubte das nicht riebe Abei nun würde er dem ja doch gern gehorch» unb aufs Wort folgen, er sollte ja nach Hans kommen, zur Mutter an den Kamin — scho^i hörte «t die Drillen zirpen. Oh. dafür tat er alles! .Patz gut auf T Der Kapitän zog ihn immer niber zu stch heran. .Also, ich bin der Marqeis de la Ferrtere unb reite in geheimem Auf wog — Wie beitu dein Herr? Wiederhole!" Unb vtean-Staubt wiederholte .Mein HeS ist der Marquis de la Jerriöre und rettet tu gr Heimern 2uftrag." — 'Illi 'Biiiiiti ^c!b fern bi« bkl ■:sf ttvml. k* die 1 t-. i «ibdai 11 ! ' :• m tJT.' « ß '.sidte ■ rrcrtti B dirwbr er >] Tttteifit - (flti Tr 5 »tu E : ori Nuhrhilsespende stakt Vergnüg en. Dinen nachahmenswerten Beschluh hat die Marburger Schmyenaesellschaft 1897 gefaßt. Sie hat einstimmig beschlossen, infolge der räuberischen Besetzung des Ruhraebiets ihr 25jähriaeS Wintervergnügen auSfallen ge lassen und den hierfür geseichneten Betraa der Scl-ützendrüder in Höhe von 10 000 Mark den kämpfenden deutschen Brüdern Im Ruhraebirt zu überweisen. Bravo! Wer macht'- nach? •• Der Mandolinen- und Ditarrea« Deretn .Neatzoltta" und der Wart bürg- Herein veranstalteten gestern abend für ble Patienten der Hess Rervenyellstätte iMedi- Ätna trat Wagner- unb geladene Däste Im Markus- faal einen Äontcrt- und Theaterabend, der einen sehr schönen Verlauf nahm. Die am Ausgang zum Besten der Ruhrhilfe gesammelte Spende erreichte ben Betrag von 3755 ML Wettervoraussage für Dienstag: Trüb und Regenfälle, Westwind, mlld. Das Biskaya-Hoch wird von den Depres- ftonen tm Norden zurückgedrängt. Vornotize«. — Tageskalender für Montag. MatchüuSsaal, 8 Llhr: Hauptversammlung der Männer- und Frauenverelntguna der Mal- chäuSgemelnde. — Aftoria-Lichtsptele, ab heute. »Der glühende Kristall". 1. unb 2. Teil, und .Fany als Brandstister". — Llchtspiel- hauS, Bahnhofstraße, ad heute: .Bdlkerria- gen" und nUeber den hohen Bergen". — Pa- last-Ltchtsptele, ab heute: „Die weiße Wüste" und «Das orientalische Kraftpuloer". — DieTheatergemeind« desBüh« nenvolksdundes hat am Samstag. 3. Fe» druar ihre erste Borstellung her nächsten Reibe» Die Mitglieder feien hier auf das Inferat uw heutigen Anzeiger au’merffam gemacht, wonach nicht pünktlich adgehvtte Karten freihändig verkauft werden. — Literarische DesellscLaftDie« ßen. Professor Kahl« hat bei seinem wiederholten Aufenthalt In Aegypten neben feinen übrigen Forschungen über daS arabische Aegypten feine Aufmerksamkeit dem tm Orient In Hochblüte stehenden Schanentheater unb Zucker erhöbt stch der Preis um 30 Mark, für Griehvaflinade um 10 Mark für das Pfund Dtefe Preise find Htzchttpr.-k«, e" Der Allgemeine Studentenausschuß derUniversität Gießenfatzte in feiner Sitzung som 22. Januar fvigerrde *u- schlichung: .Der Xlgcm Stuben:e Umsicht.d Gte- ten gedenkt in Deutfchlunhs ktac/ter Stunde deS b ldenmüiigen Kampfes. 2er br besetzten Rheinland neben der ChrZni m< .e'vnders bte deut' chrn Bergarbeiter und fenbafrx: gegen fvkmzöstfche Wilttür und Tyrannei aüsfvchten Gr entbötet feinen deutschen Brüdern herzlichste Grütze und hvstt. datz es ihnen gelingen möge durch ihren Widerstand sämtlich« frambHMxn Raubplänezum Scheitern zu bringen." • • Unfall. Sin Fräulein geriet geften abend gegen ' ,2 Uhr In der Marburger Straße unter einen Wagen der Glektrtscken und wurde ein Stück geschleift. Sie trug Ber- letzungen davon unb wurde In das Krankenhaus überführt. Di« Ursache des Unfalles steht noch nicht fest. * * DI n b r u ch. In der Nach^ zum Sonn» tag wurde In ein Lebensmittelgeschäft tm Asterweg ein Gtnbruch verübt und Butter und Käse entwendet. Dor Ankauf wird gewarnt. Sachdienliche Mitteilung nimmt die Kriminal» abtellung entgegen. D t n ungetreuer Fuhrmann auS Butzbach, ber von seinem Dicnskherrn mit einem größeren Geldbetrag nach Lich geschickt worden war, um dort Ferkel zu holen, ließ sein Fuhrwerk In Lich stehen und begab sic- per Bahn nach Dießen. Hier sand er genügend Freunde, mit denen er den größten Teil deS Geldes verjubelte, bis er schließlich sinnlos betrunken In Hast genommen wurde. Dabei stellte sich dann die Unterschlagung heraus. • • Baumfrevel. Die das Krcl-anu befanntglbt, ist zwischen dem 12. und 15. ds. Mts. an der Rodheimer Straße ein Bäumchen durch Abbrechen ber Krone beschädigt worden. Wer den Täter so bezeichnet, daß ei gerichtlich festgestellt wird, erhält ein« Belohnung von 5000 Mark. '■ $me|ne iWssuS °»E"b°rz di, Jfar, ton,^a£ SvK" ■*"*S5a ^WuÄ* I» " SlntM Jj,?“""* °^SZ EM? 7-LL SE? Me das Kreise ichen dem 12. imb 15 m «XmJ? tin $*“«• SJ ?onc beschädig ^tolrt», erhält eine Deich ^spende statt Lei, rcyahmenÄverten Deschkh .cchüPengeWQft 1891 ’mmi9 beschlossen, tnfch Setzung des Achrgebiett ewergnügen auss allen n « gezeichneten Dettag bv öhe von 10000 Mark bei n Brüdern im Achroeble >0! Der macht's nach? linen» und Gltarrei' >lita" und der Marl- crmstalteten gestern abend ffc »ess. Dervenheilstätte (leb? d geladene Gäste im Marku- und Theaterabend, dec eine ls nahm. Die am Ausgirc rhilse gesammelte Spende c? on 3755 M Voraussage Vlenätag: ifLlle, Westwind, M och wird vvn den Depreh twcktzedrängt. notizen. lender für Monta; )t: Hauptversammlung de uenvereinigung der M . Astvria.LlchtsPiele, c. de Kristall'. 1. und 2. Li .raMster'- -LM he, ab heute: „Dolles «n hohen Bergen".- K heute: .Die weihe WO ische Kraftpulver''- lergemeindedeSLilb «W» m hier auf das -ömerm^ S;K1S Aä"S» stt»5 ihr vormittags «I,»* Der /Vf(0 ich hin en mit 60 ebenfalls die äleberzahl, von großen Gelehrten mit 64. äleberhaupt Ist In jedem Beruf die Zahl der großen Männer, die der Süden her- vocgebracht hat, großer. Diese äleberlegenheit des Südens ist wohl zum großen Tell darauf zurück- zuführen, daß London in dieser Gegend Englands liegt London ist wie jede Großstadt seit Jahrhunderten ein Magnet für tüchtige Menschen gewesen, und solche hervorragende Leute haben auch wieder begabte Kinder gehabt, so daß die Londoner Im Geistes- und Wirtschaftsleben Großbritanniens eine hervorragende Rolle spielen. * Pflanzenkultur mit künstlichem Licht. Reue Versuche über das Wachstum der Pflanzen unter dem Einfluß von künstlichem Licht sind von Höstermann angestellt worden, und Dörries berichtet darüber in den renbe Antwort: „Dies zu deuten bin erbötig!" Glühend und stürmisch befiel uns die lodernde Leidenschaft Suleikas: „Hochbeglückt in deiner Liebe", hiese feurige Zuneigung eines großen Herzens, in welcher Marianne ganz in Goethes Zungen redet. Gern hätten wir auch den voraus- gehenden Gesang Hatems gehört, um ganz der freien Symbolik vertraut zu werden, mit der Wolf dieses innig verknüpfte Liederpaar aus ein und demselben Motiv herauswachsen läßt Qlber auch ohnedies blieb der ce'^altige Eindruck der großen Steigerung, der Forttsiirnospannung im Klaviervorspiel, auf deren Wogen Suleikas beschwingte Seligkeit schwebt, um dann dem fast symphonisch gestalteten RachLpiel erst den ganzen lieber ft rom cer Empfindung zu überlassen, den die verhaltene Liebe der großen deutschen Frau nicht so gestehen darf. Dor dieser Zwiesprache zwischen der innerlich, schwärmerisch bewegten Fvaueiseele Su- leika-Mariannens und dem leidenschaftlich auf- flammenden und männlich starken Geist Goethe- Hatems fang Herr Dr. Rosenthal drei Romanzen aus Tiecks Mazelvne. Er brach e diese Lieder aus dem Drahmsschen Lie.e.zyklus, dem einzigen, welchen der Meister außer den „Vier ernsten Gesängen" komponiert hat, mit eü ec so intensiven Einfühlung zu Gehör, daß vielleicht auch Hugo Wolf aufgehorcht hätte, dem sicherlich ob der PcogtXimmnachbarschaft eine sarkastische De- mertung entschlüpft wäre. Mit einer anS Wunder- „Naturwissenschaften". SS wurden in einem Treibhaus elektrische Lampen in 60 Zentimeter Höhr über einem Versuchsbeet angebracht. Die Beleuchtungsstärke der Pflanzen betrug 300 bis 900 ßuj, und zwar senkrecht unter den Lampen 900 und dann zum Deettand hin abnehmend bis auf 300 Lux. Die Lampen brannten regelmäßig von der Abenddämmerung an sechs Stunden. Der Erfolg der künstlichen Beleuchtung war bei Treibsträuchern, Treiberdbeeren und Kopfsalat durchaus günstig Kopfsalat, der von Mitte November ab beleuchtet wurde, war bereits nach 18 Tagen so weit, wie nur bei natürlichem Licht wachsender Salat erst nach 4—6 Wochen. Erdbeeren brachten Mitte Mär^ große, süße, aromatische Früchte. Die Beleuchtung während der Treibperiode von November bis Januar brachte Blumen und Sttäucher sehr frühzeitig zum blühen, so Flieder, Rosen, Schneeball, Mandelbäumchen, Zierapfel. Handel. Berlin, 27. Ian. Bst recht nervöser Stimmung nahm die verhängnisvolle Steigerung der Devisenpreise auch heute ihren Fortgang. Gegenüber der verhältnismäßig ftar.'e.i Nachfrage bestand aber nur wenig Verkaussiieigung, so daß für die wichtigsten Importdevisen der Begehr nur teilweise be,rledigt w.mden konnte. In Rück« wi.kung hi-rvon lagen die im Gffek.ensreivrrkehr für die führenden Bergwerks-, Schiffahrts-, Eleltrizitäts- und anderen Industrieattien genannten Kurse wesentlich über den gestrigen. Derkaussneigung bestand aber nirgends. Frankfurt a. M^ 27. Ian. Dörsen- stimmungsbild. Unter dem Eindruck der politischen Nachrichten trat in ausländischen Zahlungsmitteln eine erneute Aufwärtsbewegung ein. Der Dollar fetzte mit 25 500 ein and bewegte sich auf 26 000 bis 27 300. Auf den Effektenmarkt blieben die politischen Nachrichten ohne Einfluß. Im freien Verkehr herrschte feste Stimmung. Im Handel von Bureau zu Bureau machte sich für Industrieaktien große Nachfrage bemerkbar. Gefragt waren besonders Spezialwerte. Chemische Aktien fanden weiter Beachtung. Die Umsätze blieben im allgemeinen bescheiden. Um 1 Uhr wurde der Dollar 27 200 genannt. Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung.) Dalum: 26. Januar 27. Januar Amtl. No fern. SlmiL Noliera. treuer Anwalt und überraschte durch die voll« endete Kultur des 2lnschlags, die AuSgeglichenhett und Anpassungsfähigkeit seines Spieles. Dr. H. R. iHl M 708« Zur Zeit auf Lager: NsueundQebr I 3“ Ort JeMf twi fl* Gießen, den 27. Januar 1923. Ml« Strammer JUTigC angekommen Staatsanwalt Ludwig Fischer und Frau Gießen, den 27. Januar 1923 na WM! fn |M 11,24 (Ebirurgii.trRlinif. billigsten Preisen tu bedienen. -'O Zusammenkunft mittag- 1' Uhr im Distriklvchwarzwald(Schwarzwaldschneise) bei Ab-ählung-nummer 1. 76OD Zurückgekehrt I782D ersetzt ®alhna 'u Ä D . verka >si 0007 h Mac : Nutzholz Submission.! Holzsubrnission Ai« uh.« Hifa..n11.«t — — Die Demeinde Albach beabsichtigt. 3. 3. r 5. II MAMBURG MACH NEW YORK MAMBURG-AMERIKA UNI1 714V Brief 7 Bahnhof. da Film bU •(■MhlleOl.lhfwMh: ► Dazu: is.BimtBe-üi.-frt Xff. 736D 4GGI SUF-th 20.77 3.53 7,56 1,49 23 6 17 16 G B- 6'- eitbtn ■biyttt et 3. 4. 5.20 1.96 1.58 0.85 3.72 6.49 Metallbctte» 2mbl nnir. fltnN* betten, dir. an -UdA 31N Im Else i ■»>l!«>r »UILTV Schmiedcherde Ventilatoren Blasebälge Zylindergebläse Schmiedefeuer jku Die a M? den. ei ».• pdal W- > Nf S H. Schön & do Zeleobon 2074. . da- btt uttm v bi# Iran Izaipor fir te folgendes Hol- auf dem Submisston-wcge zu vergeben versteigert: 2 Ktefernstümme 2. AL 2.75 Fstm. Feldschmieden Biegmaschinen Stauchmaschinen Richt-u.Lochplaiten Blechscheren Stanzen Abkantmaschinen Bandsägen Fräsmaschinen Kreissägen Bindsägen, Feil-und Sc; rinkmaschinen Bandsägenlötappar. Hobelbänke Holzdrehbänke Naben bohrmaschin. Leimöfen Pieitt?Rienelpfab4i titfeiibobn-Weben- luecfftälir. a) Duchenstämme: Klasse 2 Ctud 3.06 Festmeier b) Bichenstamme. Klasse 3 6tüd 4,20 Festmeter Stotwer Record and Ideal sofort lieferbar. । Rundmaschinen Sickenmaschinen Wulstmaschmen r ich Drohen-Linden, den 27. Januar 1923. Bürgermeisterei Drohen-Linden. Lang. wird gebeten. V» selben Io ort geses Betobn aiu ifltk"*D Wtlb«(wSr. SI L Vereine Ambosse Schlossenchraubst • Parallelschraubst. Bohrmasch f Hand-, Fuß-u.Kraftbelneh bekanntgegeben Al doch, den 25. Januar 1923. Bürgermeisterei Albach. Arnold Leitspindeldrehbänk Mechaniker bänke Shapingmaschinen Schnei Ibohrmaschin. 'Spindelpressen Bügel kalt sagen Schmirgrl)eschäsiSiieUe d. (fliehen r tint w iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiih !$rrik VMklle mit Mitlitzc zu ucrfnulrn 0601 UlarDufQer Stt. 111. Einige Zentner Heu :rikrü Mrio Wt (■ .iahtuna ar nomauli da«, 1. jede Finirtti-» kar e IstOMk. n'ck»» »abL L Ht» Beel«! mhiöfl nicht etw» Stadttheatcr >rf, den 27. Januar 1923. Bürgermeisterei Londors 3 u mann. 17B4D M: -täten (1 ■r r H o d c' E -l* s ■'.i: Pir?. ■ ,'7 -NUfd fcernd ja maggi Suppen helfen Kohlen und Gas sparen. Denn je nach Sorte geben sie io 10 bis 20 Minuten mühelos, ohne weitere Zutat, wohlschmeckende, nahrhafte Suppen. Viele Sorten wie: Eiernudeln. Eiersternchen. Erbs. Erbs mit Speck, Ochsenschwanz. Reis, Pilz usw. tragen jedem Geschmack Rechnung. Man achte auf den Namen MAGGI und die gelbrote Packung. ® * fl tum ««Ci, « Sc Wd rei«! er :f ra: Ich erkläre hiermit, datz die im .(Biebener Anzeiger" in Nr 22 vom 26. Januar unter Strafkammer gebrachte Notis auf meine Person nicht zutrifft. Alle Bekannten und Geschäftsfreunde bitte ich, hiervon gefl Kenntnis nehmen zu wollen und mir auch fernerhin das bisher be« miefene Wohlwollen und Vertrauest entgegenzubringen. tzeimiE SWeiUri Riegelpfad 18a. ucr r um >Der glühende® = Kristall = 1 Ctiinncr Mehrer such' für 1. Mär» l ob. 2 nut möbl. Zimmer tn schöner Vage. Lchr.Anaed u 0 08 an d. (Mich. 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Is., vormittag» 11 Uhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzu'eichen, wo- f. tdst alsdann die Eröffnung der Angebote erfolgt. Da» Holz ist gefällt, mit Kind« gemessen, und wird auf Verlangen von Förster Tvihner oorgeieigL Die Derkauf^dedingunqen liegen auf der Bürgermeisterei offen und werden im Eröffnung»termin bekanntgegeben. | Bessere-, süchtige» MWS gesucht. 7581) Frau Direktor Winheim Friedberg .^uckcriabrif. Brave-, ordentl. Mlidchen für flemeii \'on6b. nach Bad Ranbeim ges.'cht- ttorA uiflien ^"iontnn ii. Tlfn.'tofl tfiruioftr. 17 v. n» Junge perfekte Sta^islio and guter »eamilie iucht BnsangSfteL lung. ?d)tihL Angebote unter 6 1 an den t^ien. ÄN4- erb. 'dielt, ^rau sucht Steile rür mittaa- Aiim ©Dillen, und ein iunn Mädchen nnut Sieihmnf. tagsüber. 2ch . Angeb. u. 1601) an den (.Mtfiy Auz. Fräulein 29 IL ka b. oeif. im Han»b-. in 11 Lt Ue in srauenLHandball tn (Btehen oder llnn. Witwer ni.Ätndnichi aii^gei i i. Lchriitl Angeb. nnierOOlL an de» stlten. 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