Montag. 28. Mai 1923 175. Mrgang Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis -,um Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen v. 27 mm Breite örtL 100 Mk., auswärts '.25 Mk.; für Reklame» Anzeigen von 70 mm Breite 500 MK.Bei Platz- Vorschrift 20Aufschlag. Hauptschristleiter: Aug. ^oet}. Verantwortlich sür Politik: Aug. Goetz; -,ür den übrigen Teil: ü-rnst Blumichein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Bietzen. Rr. 122 Erfchetnt tflgtid), euhee Sow- und mit derSamstagsbeilagM GietzenerFamilicnblLtA» Monatliche Vezuarpreifv 3ivOMark und 200Mard Trögerlohn,durch dieDeP S^OOMark.auchbeiNlH^ erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt.- Fernsprech. Anschlüsse: sürdieSchrist. leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Siehe«. vostschecltonto: 5ra»ksurt a. M. 11686. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vruck und Verlag: vrilhl'sche Univerfitcttr-Vuch- und Zteindruckerei K Lange in Sietzen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Zchulstratze 7. gur Beantwortung der Entente-Noten. Und) Blättermeldungen haben die Verhandlungen innerhalb desReichs Verbandes der deutschen Industrie zu einem bestimmten Ergebnis geführt. Der Reichsverbcr.id war in der Loge, der Regierung konkrete Vorschläge in der Qknxmtiefrage zu rnachen. Die Parteiführer er- kairnten durchaus die Opfer an, welche dir Industrie auf sich zu nehmen bereit ist. In parlamentarischen Kreisen rechne man damit, da ßdie Beantwortung der Lenden Ende kommender Woche erfasst kann. Derlin. 27. Mai. Den Blattern zufolge empfing der Reichskanzler gestern zuerst die Fühver der sozialdemokratischen Fraktion, dann bte bet Arbeitsgemeinschaft der Mitte, schließlich die der Deutschnationalen, um sie gemeinsam mit dem Außenminister v. Rosenberg über die Grundlinien der deutschen Antwort auf die Roden der Alliierten zu unterrichten. Die Besprechungen sollen in der kommenden Woche fortgesetzt werden. Am Rachmitlag empfing der Reichskanzler in Gegenwart des Außenministers und des Reichswirtschaftsministers Vertreter des Reichsverbandes der deutschen Industrie, der der Reichsregierung mitgeteilt hatte, daß die Industrie bereit sei, die Iusatzgarantie für die Reparationsanleihe zu übernehmen. Bei dem Empfang wurde besonders die Frage der praktischen Durchführung der Garantieleistung besprochen. Die Reichsregierung dürfte, wenn es zu einer Vereinbarung kommt, den Weg der Gesetzgebung beschreiten. Die Konferenz mit den Ministerpräsidenten der Länder, die nach Berlin eingelabcn werden sollen, sobald die Besprechungen mit den Führern der Reichstagsfoaktion beendet sein werden, dürfte spätestens in der Mitte der kommenden Woche stattfinden. Ob die nächste Reichstagssihung an dem vor der Pfiiigst- pause auf den 5. Juni angesehten Dermin ftatt- finden kann, steht noch nicht endgültig fest; falls nicht unvorhergesehene Ereignisse eintreten, soll an dem genannten Termin festgehalten werden. Ob eine allgemeine politische Aussprache im Reichstagsplenum stattfinden wird, steht gleichfalls noch nicht fest. Berlin, 28. Mai. Wie die Morgenblätter melden, wurden die Besprechungen des Besprechungen des Reichskanzlers mit den Parteiführern am Sonnaz sort- geseht, und zwar wurden die Deutschnationalen empfangen. Auch ihnen machte der Kanzler Mitteilung von den Vorschlägen, die der Reichsverband der deutschen. Industrie für eine Garantieleistung der deutschen Wirtschaft unterbreitet hat. Der „ Loka ^anzeig er" will wissen, das) der Reichskanzler heute Besprechungen mit den Vertretern der Landwirtschaft urcd deS mobilen Kapitals über die Frage der Garantieleistung führen werde. Die „Times" über die europäische Not. London, 26. Mai. (WTD) Bezugnehmend auf die in Europa augenblicklich herrschende Rot „schreibt die „Times", es bestehe kein Zweifel, das) die Lage Europas schlimmer werde. Eine neue akute Krise fei in Sicht in der Entwicklung der Beziehungen zwischen den siegreichen Alliierten und Deutschland, eine Krise, die die Beziehungen Großbritanniens zu Frankreich tief berührte. Die französische Regierung sei ent chlotscn, in ihrer Verfolgung der separalen Politik, die sie im Ruhrgebiet angenommen, zu verharren. Unter Hinweis auf die letzte franzögsche Regierungskrise schreibt die „Times", soweit die Ruhr-Frage in Betracht komme, zeige die französische öffentliche Meinung für den Augenblick keinerlei Zeichen von Schwache. Augenblicklich s.r es wesentlich, daß nicht gestattet werde, das) die Uno Innung in Deutschland sich ausbreite. Es gäbe fein beunruhigenderes Symptom als die Ausbreitung der t vm m u n i st i s chen Unruhen im Ruhrgebiet. Die Besetzung Gelsenkirchens durch die Kommunisten und lu Ausschreitungen in Dortmwid und Bochum se en ernste Ereignisse, die die Franzosen in dem Gebiet, das sich unter ihrer starben militärischen Kontrolle befinde, und das sie des Polizeischutzes beraubt hätten, nicht hätten gestatten dürfen. Eine interalliierte Konferenz? P r, r i s, 27. Mai. t in Frage kommen. Dic Ernennung Mac Kennas zum britischen Schatzkanzler. London, 26. Mai. (Wolfs.) Reuter meldet: Ma cK e n n a. der unter Asquith Schahkanz» (e r war, hat denselben Posten im Kabinett Bal- n-iii angenommen. Indessen wird er mit Rücksicht auf die kürzlich durchgemacht schwere Kranr- hcit sein Amt erst übernehmen, wenn er vollständig genesen ist. Insalgedessen wird Baldwin feine Tätigkcii fortsehen, bis die Frnanzbill endgültig angenommen ist. Paris, 26. Mai. (WD.) Jacques Dain- Ville erklärt über die Ernennung Mac Kennas zum Schahkanzler im Kabinett Baldwin in der „Liberte": Man habe mit einem gewissen Erstaunen erfahren, dah Stanley Bild- wni Ma cKenna, der ein befreundeter Liberaler von Asquith sei, angeboten habe, Schatzkanzler zu werden, das heiyt den zweiten Posten in einer I stockkonservativen Regierung anzunehmen. Wir sehen darin weder eine Intrigue, noch ein politisches Kalkül. Wir erinnern uns nut daran, dah man ihm ben Reparationsplan, den Donar LL aw i m Jan uar in Paris unterbreitet bat, zuschreibt. Man muh sich also fragen, ob dieser für Frankreich annehmbare Plan von neuem vorgebracht werden wolle. England und Frankreich. P a r i s, 26. Mai. (Wolff.) Anläßlich des „Empire Dah" haben der Präsident mit der Republik und König Georg von England in herzlichem Tone gehaltene Telegramme ausgeiauscht. Millerand sagte, er spreche die aufrichtigsten Wünsche für das Gedeihen des vereinigten Königreichs, der Dominions und Indiens aus. Der König von England dankte ihm und sagte, er erneute bei diesem Anlaß den Ausdruck seiner Hochachtung und der herzlichen Wünsche für die Gesundheit des Präsidenten und das Gedeihen des französischen Volkes, das mit dem Imperium durch Bande der Freundschaft und gemeinsame Beziehungen verbunden sei. Warschau, 27. Mai (Wohf.) Das „Journal" schreibt, r technische und Bureaupersonal vertrieben. Die beio.n gro'Ben Wochenmärkte in Bochum sind : Morgen wird überall in großen Ve. a,iimlun^e.n zu der Lage Stellung genommen werden. Berlin, 26. Mc>i. (Wolfs.) Wi: ?ei Blotem von zuständiger Seite mitgeteilt wird, ist die gesamte grüne Schutzpoliz i aus . e n Rubrgcb'et a u s g e w i e s e n u. d di ■ 5urüagc» bliebe ne blaue Polizei ist durch 2l isweii jn- gen auf die Hälfte geschwächt und ungenügend dewafsnet. Ober-präsuteni G 0nowsli auf Anord.ung des preuhllchen Mi..inertnäsieeil- ten von der Besahungsbchörde Wi derzulas- sung der Schutzpolizei gefordert. Die Aoiehnung französischerseits steht noch nicht ?>?:. In gieichec We se fordert der Oberpräsident die geseuntr friedliebende Bevölkerung zur Teilnahme an dem Selbstschutz auf. Rach Dlättermcldungen hat die Deutsche Volkspartei im preuhisch.n Landtags eine grche Anfrage eingebracht, in der gefragt wird, was die Staatsregieru.ig getan habe, um dcm Ausbruch der Ruhrunrahen verzubeugen, und was sie zu tun gedenke, um ähnliche Tlnruhen unmöglich zu machen. Die „Neutralität" der Besatzuugs- bchvrdcn. Paris, 27. Mai. (WTB.) Die Hav.e - agentur veröffentlicht folgende offenbar beeinflußte Depesche aus Düsseldorf: Man habe angekündigt, die Besatzungsbehörden wollten um jeden Preis bei oen jetzigen Zwischenfällen im Ruhrgebiet neutral bleiben. ES sei gut, festzustellen, daß die Ruhrbesetzung niemals den Zweck gehabt habe, die Verwaltung deutschen Gebiets zu übernehmen. Die französischen Truppen Härten sich bis jetzt abseits gehalten, weil es nicht in der Absicht der alliierten Regierungen liege, sich in Die i n- nerdeutschen Angelegen hei ten einzumischen. Sie seien der Ansicht, daß der deutschen Polizei allein die Aufgabe zufalle, die Ordnung wiederherzuslellen, aber njan müsse hinzufugen, daß es sich nicht um eine Neutralität um jeden Preis handle, und daß die Truppen eingreisen würden, wenn ihre Sicherheit bedroht wird. Lcbensttirtteluttruhen in Essen. Essen, 26. Mai. (Wolff.) Auch hier fanden heute L e b e n s m i t r e l u r^r u h e n auf dem Kvppstadlplatz und dem Gänsemarktstatt. Das Pfund Fleisch mußte mit 3000 Mark verkauft werden. Zwei Autos überfallen und beschossen. Münster, 27. Mai. (WTD.) In Dorr- m u n b wurde gestern nachmittag ein von Hörde kommendes mit Polizeimanwchasten besetz'es Auto von den Aufrührern aus Häusern und Höfen überfallen und beschossen. Ein P 0 l i z e i 0 b e r wa ch t m e i st e r wurde getötet und sieben andere durch Schüsse schwer verletzt. Zwei zur H i l f e t) c r a e i - eilende Autos mit Polizisten tau.cea ebenfalls überfallen. Die am Tleberfall beteiligten Kommunisten waren mi. den modernsten Waffen, besonders mit Handgranaten, au."geriliie . Ein für die Rächt geplanter allgemeiner Angriff gegen die Polizei unterblieb, an cheinend wegen des Richtcintreffens anderer au gcijo.ener Hundertschaften. — Im Landkreise Dortmund ist es heute morgen ruhig geblieben. Im Lause des Tages finden überall Versammlungen der Streikenden statt. Gegen den Wucher. Berlin, 26. Mai. (Wolff.) Im Hinblick auf das Steigen des Dollars wurden, wie der wnt- lichr Preußische Pressedienst berichtet, alle Polizeibehörden erneut angewiesen, ter Bekämpfung des Wuchers ihre ganze Kraft zu triamen. Die Polizeibehörden werden besonders ta auf aufmerksam gemacht, daß der W i e d e r b e s cha s f u n g s' preis als M a ß st a b für cie Angemes sei heck des GeLllr,.s abzulehnen ift. B.a vielen, für die Versorgung ter Bevölkerung wich.igstenWaren bchsteht die Rotmarktlage, w.lche die Verläufer verpflichtet, ihre Pre'isfordernng auf der Gruiidlage der individuellen Gest e h u n g s k 0 st e n zu er red;. e 1 Bei dem Verdacht der Wark-nzurückhalln g s. l en tb- Poli e".- behörden Lage.kontr ll. . rne mm ' - > e- die Polizeiverwclltungen Angü.anse -e > utJi- kums und W-arenham'icrn, so so len i e Kl in- händ-ler nnahelegen, die Waren in ge-.>tze: ee ll.den- gen nicht mehr abzugeben. Die Poii> i.eböroen wurden ferner erlucht, ihre Ausmerkfam.eii auf die Erzeugerpreise zu lenken, die etwa 25 bis 30 Prozent unter dem im Absatzgebiet notierten Markt» p :eis liegen müssen. Ramentlich in ländlichen Gebieten soll dieser Standpunkt mit allem Nachdruck vertreten und t ar auf aufmerksam gemacht werden, Laß es ganz gleichgüllig ist, ob der Erzeuge diese hohen Preise fordert oder ob der Händler sie an* bietet und der Erzeuger sie annimmt. moralische 8*b*t*ge* lisch und schwer 7» t t T»me* schule ab Die G rfidgugeb t ab ex 3n Äonlr- S 5. Schoen, 11 1923 ab br. vrdenMche BnMVw 5 Jahre (flrfänqni« lorprn Beleidtqnna. gerben. 27 Mat (Dvllf f 1)a« Ä*g.' Mas ist AedeV Die 3trr ich will sie nicht von den Menschen fern- dollen, blt |lr doch Ee. men lernen tnufc Unb barm, unser- jungen * alle ziemlich s und ich Ixche tnes andren d.stimm m wollen cher mich bot man bdltmix! und gelenkt, baß ich« nicht merkte, und ge^ß in bester Ansicht Meine ,weite Hetier wor s die hat lat D:eüeich» Ist H mir niemals so klar ae merbtn. waS fle damit tat. al« te diesem A-aen- bUd, wo ich k!x bot ein anderer ba« leibe will -$*reArx aa« tbrem fertmarWOT • . .Uab»«*»** Mtow. be- sie Ueta. nutz de* pe wieder liebt, et* Man* aas «an« anbrrtn Das Tretfrfir Balksopfrst. 3n btt Geschäft«steile bei .Gießener Anzeiger«- wurden für unsere dedr i i '.len Bollsgenossen im Ruhrgebiet und am Rhein Weller abgrlidert: Durch Herrn Recht«arwalt Qeun In einer Beleidigung« lache 10000; Otto, Seminaristin, 445: Sparverein Dcftnung Gesten. 1000 Mark Den Gedern der,llchsten Dank' Meliere Spenden werden in der GeschÜslsstelle des .Giestener Anzeigers^ angenommen Aus dem Neiche. XewreqelttRg ber 05tamteibetlge. Berlin. 27 Mat Mie da« .Berliner Tagt- blatt“ ertd&rt. sind die Spltzenorganisa- llonen der Beamtenschaft gestern m die Beratvng über die gegentniftg-n w,r schatlllchen Berdültnihe crrgtlrct-n und lal-en b schko"en. am Montag beim Re.ch4fmanim>nis'e.runi neue 'Ber- banNungen »weck« Reuregekung der Be- zöge der Beamten. Angestellten und 12.5. - 158 19. 5. =313 mitte kcho« Demi:: 301 10 Udr gesperrt werden und bfteb de* gen 3* ber Jkage der Schaffung des Amte« eine« bayerischen StaatSchrcksldenten ist ein weiterer Schritt erfolgt; die b^yertfche ©taatere :iemng hat einen Gesetzentwurf In der Angelegenheit aitfaeatfccbet, der in der nächsten Zett dem bayerischen Landtag zugehen wird. Meist heiler, mir stttchwei'e legen Tempo» rat»rm wenig rvrdnbert wechselnd- Minbo W morgen wrrden wir eil meist deitetw* Die Lausanner Konferenz. Der griechisch»tiivkifche Konftikl beigelegt. Lausanne. 26 Mal sMTB.» 3n brr bcu- tlgen Sitzung ber Aonfrren.) über den griegiich- türkis che n Rrnflikt. die drei Stunden bantrie, unb an ber die ersten TtovoGmäötigtrn aller brtcUlgten Staaten leilnabmt*. würd' eine Der stdnbtgung zwilchen den Griechen und Xütkn erzielt Der Brud ist vermiel-.-n irortxn Al« Deni'rlo« t«i Äenitrrn^laal verliest, rrHärte et den Journalisten .Der yriebe ist c-bal’xn gtiktben C t nerlautet, bah die heutigen Tr- gednistt der Si'nmg sich nur auf dto grobe i Vinte* der iuikis^-zrlechiich^n Probleme bmben unb die ou4>n'. unter Jtoerf*n*meg ktarr dem fffeew K .4 steten Den sie DrtJ Dl Rutd«»et'ch volle*- «bi Arven»der M 3«. tot* 45 Lebeoatatze Seit I Oberer 1913 »st er ChrbtwrN« a» ber bH'tge* ’J-.iverfhdt, erster war er toll 1W4. OrbuwrtM« ar. der UnUxrllUx Marburg and vo. Meter TArigfrtt teOrtv er et* 3abr lang tn Tübingen. •• 3* be* A*bestanb T» Keill a dai der Qutdeauntvers». IM I» «Die: AnrrtrmMng Ictntr öcm Staate eel erliefe* Dirn iw w ein Groß- Spvrttaa gab gdtom den Straßer» unterer Stadt ein besondere« Ge efwee 7 rtUn» a «bgtbtMr* werbe* i* der sie betonen, tast Ne Bor^chNge der Kommun, st en tn Be.d, Buvg uni ter Orftirang der Äoemuntin- scheu Dar .et von de* SoyalNnnr brate* d oOl- li.jc SeLsta^Igade ihrer Pan« xriing -n Die V> iiflß-nwtft«*n#< ffrllr.tag stellt settst tost dost die KeMTnuoiste* nicht de* ernste* Mille* gefaxt habe*, «tt btn C:«trtbemofratm zu einer Der» ftbnNgv-g zu frmmm 3rOe;t«lo sich nicht inner hold zweier lagt dar franzäsischen Ollenbabaregte zu» Verfügung stelle*, a u« g r • wiesen werden. Tir Höchster Farbwerke wieder frei. höchst. 27 Stal (Xfl) Die mlCIU- rlsche Beietzu ng der Farbwerke ist aufgehoben warben 3* dem feil dem 15. Mai fHIkr kgtm Brirteb wird dto Arbeit am Montag wieder auf genommen werden. und ihre in gleicher Skjrung arbeitenden Bruderverein« ber 11 n gegen 5 Zeigten am Sa Dort trag ba' den Staffel tauf-Bergnstaltunge*. daß auch tn tbrtn Seihen bester ffr*nct»ortfl eine gute Psieg^iä e hat unb erfreuliche Sdunate vor Sie OrtfentHtfrtt bringt OUten Bericht über dtzrte Beranstaltnna boften wir morgen zu bringen. Den Bericht Aber da« Gaufravenwetturne* ftnbe* unsere Derer auf der deinen Seite Beide Ber- hatte an Genera! Tegcutic rtnen schrrfen P ro- test gerichtet mortn er sich über die der Stadl Äetttoia a*ferfegt8 djepg franzdsischeu De rachem em von 50 Mann au« dem Sescknqn t auf ber Ulmer Hbhe In Düsseldorf nach dem Gferziergebaude in Gvl«- heide gebracht und dort erschossen worden Die Laiche wurde von den Aran-osen heute in den frühen Morgenstunden auf dem Dstsseldvrter Aordfrtedhof in aller Heimlich- ftzlit. 4 Griechrn u t> Dürfen erstatten rtaanber Vie seit dem Btafsenssi.l'tand von Mu rM. d. h seit Abschluß bei ICeiL'. ie, eS, b ch.ag -a'm en Schisse zurück. Dabei ist zu beme- fen, daß dto Zeigen sie -och immer wieder den alten ungebrochenen Mui bei Groß und Klein de*Bo«- betten bet Feinde« zum Trotz der guten Sache treu ui Metben. komme, wo« kommen mag Um doi der Gröde bei ÖS ter« auf feien ber deutscher. 8ifcnbabne unb von der ffru.ieüoten Demalttltiatelt der sranzolsichen M.ichtbuder eine Vcrtiellun^ zu ttbrn. feien die nachfolgenden 3oUen angeführt, dto die Au«wetlungen von Gcfendahnarn au« dem Trierer Gebiet tn den letzten vier Dochen »eigen G« wurde* vertriebe*: in der Woche vvm 28. 4 bi« 5 5. xs 18 Aamilie* mit zuf 62 Personen Aus Stadt und Land. Glasten, 28. Mai 1623. Von her (*ifrnbahnrr»'Xlfid|tltoqO ffirförqr iw jü tij rar auch auf gestanden. Sie fühlte eine* deftige* Aidertpruch in sich erstehen bo« ux>« Arnold« f, selbst aersta »dlIch vorbrachte ©it »utte «« ia taugst sie selber war bamal« um ihrer St les mutter dirigte.' worden, gon« sachte !AW- $*•* doch ganz uelbmht In ihre Obe dmeingeschoden und gezogen .ttnb Sie fürchten sich nicht vor bei Beroni- WWttuM i* Obrer T>chter Schicksal 1« hditmmenb ** 200 000 Papiermark für «In 20« Markstück Der Ankauf von Grlb für bete Seich durch die Aeich«bank und Post rrtrlgt vom 29 b Mt«. ab M« auf tpdtere« zum Prrife von 270 000 Mark für ein 27-Ma "'uck. 100 000 Mk für ein 10-MarsiDck Für auelöndifche Gol7n*ün»en werden entere VnSe Pretsr gepoft Dr A'kckuf oo* Aetch«filbermünzev durch Nt Setchtzban« und Post erfolgt bi« auf weitere« zum «cOOfucheu Betrag« be# Nennwerte« " DieMitarbeit ImelterkichenGe» schäft. Dbufig sind Kinder sabre'ang im väterlichen Geschäft tätig, ohne baß sie blerttr rtm Bergütung erhalten Darum bat sich in letzter Feit mehr unb mehr der Brauch HngrSirgeTt, daß Nrtr Ähtber nachträglich für ihre Arbrtt «tne größere Summe erhalten Dir Stoarvtbebbrbe* pflege* Mete tn ber A-g k al« Schenkung avfzu- I :”m. weil Kinder zur Ml arbei: ^ervstichtet sinh hat aber der Artchrtinanzhof bestätigt b^ist frlch< nachträgliche* Gntfohnungen nicht *a rw-. ftrue-n sind wenn birte nach der Auffaffung Herder Telle keine Schenkungen waren. Älritte Mtttrtfutestrn * Die bie«lä hrIge öffentlich« 3m bf «na findet am 6 . 13. und 20 Juni st an - UrberS«rlenfonbertfig« soll A-,- fang n.U te* M?nat« eine amtliche Msilm'nng versffentsicht werden Vornotize«. — Tageskalender für Montag. Aaturheilverri i, 8 Ubr I* der Tunt balle am OtTr-iibtaü tm äffentlicher Ttortrng fü' Jzuna* über ba« Thema .Bon der f-unten Stum". — feit ein gescharrt. Düsseldorf. 26. Mai (2BTD.) Der Stellverneiende Aeg'.erunq-präittent Dr Dntlerbeck hat gegen be ToUftredung bet’ Xobeaunell« an Schlageter beim General DtnDlane« P r o tesl eingelegt. 3n dem Schreiben Heists es: Diese Archt hat die fron- Astslfche 'Uft.'luir|ufrt^ ba« von ihr in anerflir- kicher Deife auägesptochene Todeäurlell an Schlageter dollntehen lassen. Dieser 3 u ft 14m dr b an einem Vaterland«- liebenden Manne wird nicht nur die deutsche Bevällernng. sondern auch die übrige Welt mit A d s ch e u unb Erbitterung er» füllen unb Im Aheinlind unvergeßlich bleiben Ss gibt kein Aecht der I^elt, da« einer frckrnden Mich vef: Jtie*. über 2ebf n ünb Sein eine« Angehö. t^e. einer anderen Aarion Im Hoheitsgebiete dieser Nation zu richten. Segen diele vSlkerrechtswIdrtge (?t- schießung Schlageter« erhebe Ich diermil nachdrücklich Protesi mrb beb ilte meiner Regierung alle weiteren Schritte in dieser Angelegenheit vor. Be r l in, 26 Mai. (Wolff.) Amtlich. Die Aacbrlcht von der Bvllftreckung des To- beJur.cU« an dem Kaufmann Schlageter wird ln ganz Ttoutschtans unb darüber siinau« bei allen mcnichlich Tenftnbe.t und Fuhl-.n- den rtef<. I di m e r • I i cb e (Empörung per- borrufen Deichc ?rrueben der französische Anlläger dem Srlchsssc-ien auch .zur V-rft gelegt habe* mag. Schlageter hat nicht au« unedlen Motiven gehandelt unb desh^rlb gilt von Ihm dasselbe wie von der langen Aeihe der Opfer des französischen Einbruchs Auch er ist ein Martyrer für die deutsche Sache, versuche, durch Gif Wirkung auf die franzstssiche Aegierung bas Peben Schlag- ekers zu retten, sind vergeblich geblieben und mußten per ebllch bleiben, weil die Fran- nosen bemüht daraus ausgehen, durch brutale Anwendung des krleasgcrichsiichen Berfah- rens die Bevölferunq In den des-ßten Geboten elnzuschüchtern und auf blt Knie zu zwingen Aber weil bldet System der Bru'alisie- «ng einer aufrechten Tv ^llerunz so deutlich lll. müssen alle diese kriegsgetlchtl'chen Verfahren unb Be. ur ei tunken «'erade die ent- gegengefegte Wirkung haben Sto fAnnen bic Bedb'.kcruna ber belegten Gtobk-te nur i» dem SlDfiftanb .itjtn einen Ccgner be- Hörten, der Im Mlhbrauchc seiner Macht keine Grenzen kennt. Au* war Gvu doch sehr ertchrvcke*. .Tie. Sie rflrbr t tna blich er vor Ihr stchem .Btalleicht bm get< ich eine* frbtet. indem ich «>' Lerd fsv-.-i und »ranglr« *U sirnge* (testen twrNbm leite Nr fchunn.« nibi« be* Ksv» .Ste mißver- "2* liegt mir tehr ter-. «1itab.-th« Gr- 1-4:d i* bestimmte Sa5nru testen w roOcn etwa :br eine* Ata** ^ngen ober a* «iltje* zu »«»Sri* .tr fto rnrpt’A ,u;Gf.*>vte- emr* ich tobe/m sie br«wn .st unb bat andere blond? Die einen wchl- auf gezwirbelte* Schnurrbart sieden, «in Paar blaue oder bra*w Xigen. eine schtauke Taille' Dto a-tetianbrr et* Sprühten- entzünde*, ba« be4! 4 twfftadert und ebenso 'chnell -^-rt siche, wen* rbr Hnbrt Da« nennt man ge> *«e Liebe gar Siede auf _te Pilaiu« grtrrgl bar .Ma« ist Wahrheil?- fo tonnrn bi« mrt'len 7Senf M Kchniittaa austaltunger? "WH * W Achllate vvr 1 Eich! über b^e >rgen zu bringen -"vetturmi finden Seite. Jeibe Der- «rSentÜch grobe t lebhafter Span- rungcn folgte, rkfür ein 20. Zvidiür das Mch erfolgt vvm 28. d Preife von 200 0C0 X)000 M. für ein ? Goldmünzen ton- lt. Der Qmfaif ovn irch dir Reichsbank !res zum Machen elterlichenDe' jahrelang im trätet» ib sie hierfür eim hat sich in lebtet ch eingebürgert, bah ihre Arbeit eine He Knanzbehörben ! Schenkung auftu- it verpflichtet finfr zhos bestätigt, daß igen nicht zu txt* -er Auffasiung bet» «rtn. tttigcn. ge ösfeniiicht und 20. Duni statt derzüge soll An» Mtlichc Mitteilung N. für Montag, der Turnhalle am fortrag für Fmu«, kranken Frau - - Att-^eibelierg - Jrin Aavarro" und i«.CiWe:.W ,Der heilige W ssage eise Aegen. Meinte Dmte- ^tmeist teiW ni anderen rnvvndemWM „ gewaltsam «» ji#E Ms ist L^. w us Ä Menschs WZ inbuw ben den ^rtLpegin^ ®? ch efTt WK ;A?S LÄ- f iS? )C5 Donars !tagt tta.1l L 61 500. LSivkreiS Gieße«. d. ßt^, 27. Mai. Sine Stunde edlen Äunft- VnnsseS tmb stärkender Erbauung gab die Spielschar der deu t sch - ch r i svl i che n ictubenten»3ereinigung Mo rb» rg D^rch die Dorführung eines deutschen Mysterien- sdiels aus dem Mittelalter, des ,Paradeisspiels". Das Spiel stellte in liturgischen, arärdigen Forcen, bei Kerzenschrin im Chorraum der altehrwürdigen Kirche gespielt, die Geschichte von der Erschaffung und dem Sündenfall der Menschen dar und machte auf die zahlreich erschienenen 'Zuhörer einen tiefen Eindruck. Der Reinertrag war für die Studentenhilfe Marburg bestimmt. ri. Rieder-Des singen, 27. Mui. Das Fest der goldenen Hochzeit feierten heute Landwirt Heinrich Steuernagel I. und seine Ehefrau Marie Katharine geb. Roth, die Eltern unseres Bürgermeisters. Beide gehören alten Rieder-Dessinger Familien an. Der Jubilar ist seit vielen Jahren Mitglied des Kirchenvvrstands • Lauter, 27. Mai. Unter grober Beteiligung wurde heute die Gedächtnis ft ölte für unsere Gefallenen getyeiht. Ganz aus dem Platz heraus entwickelt, baut sich die Qfctfagc in Terrassen und Treppen von der Strafte her nach dem Schulhaus hin auf, um oben in die Stille eines Ehrenhofes auSzuclingen. — Wer den an und für sich früher unansehnlichen Platz gekannt hat, wird erstaunt sein ob der Veredelung. dte er erfahren hat. Es ist, als ob Stein und Holz, dte doch letzten Endes die spröden Grundbegriffe der Anlage sind, zu einem Akkord des Trostes zusam- mengefaf)t waren, schwer in seinen Tiefen — in dem ernsten, steingehauenen Mahnwerk am Fuhr der Anlage, leicht und befreiend in seinen Höben — in dem sich licht gegen den Hinnnel abhebenden Spalierwerk des EhrenhofS. — Manche müde Mutter wird sich die Treppe hinaus schleppen unb vor dem Kreuz, das dort oben bei den Ramen der Gefallenen Wache hält, Trost und . Erleichterung finden. — Es braucht nicht besonders erwähnt zu werden, dah die Feier, bei der alle Beteiligten ihr Bestes gaben, vor einem solchen Hintergründe Würde und Gröhe bekam. Dem Kreisbauamt, dem wir den Entwurf der Anlage verdanken, und seinen Helfern, den Steinmetzen, Maurern und Zimmerleuten, gebührt hohe Anerkennung. * Muschenheim, 27. Mai. Heute fand unter zahlreicher Beteiligung aus nah .inb fern die Einweihung unseres Gefallenen- Denkmals statt. Dort, wo die Kirchgasse auf die KirchhofSmauer stotzl. ist es in srnsten, wuchtigen Formen errichtet worden, ein mächtiger, sich auf bäumender Löwe im Mittelfeld, rechts und links davon auf Einzelplatten die Ramen der Gefallenen. — Wer Muschenheim und die umliegenden Orte der Wetterau kennt, weih dah hier ein paar Kirchen stehen, die die Ortsbilder ausschlaggebend bestimmen. Die Alten haben es hier besonder» gut verstanden, die Kirchen an die Stellen äu sehen, die beherrschend und charakteristisch für die Orte wirken. Llnd nun sollen Denkmäler für die Gefallenen errichtet werden. Bon selbst kommen die meisten Gemeinden darauf, diesen gegebenen ortseigentümlichen Rahmen aus- zuiruhen. Altes mit Reuem und Neues mit Altem zu durchsetzen. Tlird der Erfolg ist loh.rend. Das Muschenheimer Denkmal brixxift das. Sn den alten Rahmen ist ein Bild modernen Geistes gesetzt, ein Bild aber, daS die Vergangenheit seiner .Umgebung nicht verleugnet, boä ihr vielmehr eine nicht unerhebliche StLigei^ing seiner Schönheit und Eigenart verdankt. Dem Drukmalsausschust gebührt volle Anerlemrung, dah er hier den Dor- schlagen der Kreisbau -ei Wallung folgte und deren Derwncklichung ermöglichte, bei der ausführend Dildl-auer Huber. Offenbach, und Steinmetz- meister Werner, Hungen, beteiligt tnoren. — (Sine würdige, ernste Feier übersetzte die 'steisterne Sprache des Ehrenmais in zu Herzen gehende Gedächtnis- und Mahnwvrte. * Mainzlar, 27 Mai. Auch in unserer Gemeinde konnte heute bad Denkmal für die Gefallenen geweiht werden. Auf dem alten Friedhof ist ein wrihewl^r Ehrenplatz abgetrennt worden, auf dem, gruppiert um einen hochragenden, kreuztragenden Schaft 17 Sin-elfldn? un'ere.i Gefallenen e ne dauernde Gedächttiisstatt sichern. Die Lage des Platzes und die durch das Kreiö-- ibauamt geleitete Ausführung, die, der Schablone entratend, echtes und vertieftes lrandwerkliches Können in den Vordergrund stellt, haben ein Werk entstehen lassen, von dem eine einzigartige Stimmung und Wirkung auSgeht und das der Gemeinde zur Ehre gereicht. Würdig und erhebend verlief die Feier, in bereu Mittelpunkt, umrahm' ,vvn Gesängen und Bortrigen, eine zu Herzen gehende Gedächtnisrede des Dekans D u h m a n n stand. Kreis Friedberg. ch. Münzenberg. 26. Mcn. Unter starker Anteilnahme der ganzen Gemeinde wurde da» Denkmal für die Gefallenen unseres Ortes etngetodbt Es wurde von Architekt Burk und Bildhauer Ködding von Gießen geschaffen und vor der Kirche aufgestellt. Es erhebt sich, S Meter hoch, auf wenigen Srnfen als eine viereckige Säule, die im oberen Teile etwa» abgeseht ist und in einer flachen Spitze endigt. Die Seiten des unteren Teiles tragen auf Hellen Marmor tafeln die Ramen der dreihig gefallenen und vermieten Krieger unfe.er Gemeinde, während oben zwei symbolische Reliefbilder: die Trauer" und die .Hoffnung", auf Der Border- und Rückseite sichtbar si:rd. Die Trauer ist dar- gestellt als eine still weinende Frau und die Hoff- nur.g als ein auferstehender Jüngling. DaS Säu« lend-enkmal ist ganz den gviischrn Formen unserer Kirche angepatzt. Sn der Weiherede mit dem ge- f i't'oika Weihespruch erläuterte Pfarrer Dey- r: i) die Sinnbilder, indem er betonte, batz unsere ‘-I iT.icr um die gefallenen Helden stets getragen und gemildert werden solle von unserer tiefen Dankbarkeit für sie, unsere Hoif-mng aber erfüllt st-in möge von der Kraft der Auferstehung. Mit einer stillen Feier an den drei Kriegergräbern auf dem Friedhof schloß die Denkmalsweihe, die für alle Teilnehmer in wertvoller Erinnerung bleiben wird. Hessen-Nassau. fpd. Frankfurt, 27. Mai. Obgleich Vie Wucherpolizei in dieser verflossenen Woche bereits zweimal in der Markthalle und aus den offenen Märkten in schärfster Weise gegen wucherische Standinhaber vorgegangen ist, ist von einer Besserung der Marktverhältnissc boch noch ntcytS zu spüren 3m Gegenteil! Die Händler lehnen sich offen gegen die Polizei auf, drohen mit Gegenmahregeln und treiben die ^.eife fac alle Gemüs«rrten lustig weiter ht die Höhe. Rurmrehr will die Polizei die Händler, die sich nicht fügen wollen, durch Handelsverbote von den Märkten ausschliehen. — Die Zahl der Arbeitfuchenden hat fitb in der Berichts- wvche abermals etwa» vermindert, und zwar um 203 gegen die Vorwoche. Dagegen ist das Angebot an offenen Stellen um 141 zurückgeblieben. Insgesamt waren 7338 Arbeitsgesuche gemeibei. 4674 Personen besonder! sich in Erwerbslofen- unterstützung, und zwar 4125 männliche und 549 weibliche Personen. — Mit grobem Erfolg bestahl die al» diebisches Dienstmädchen bereits bekannte Angelika Kirsamer au# Runningen In Köln, Düsseldorf, Bonn, Koblenz, Stuttgart und zahlreichen arideren Städten ihre Herrschaften. Hetzt gab die Angelika auch ia Frankfurt eine grobe Gastrolle Sie verdingte sich unter falschem Ramen bei einer Familie in Sachsenhausen und war alter Gewohnheit gemäu schon am nächsten Tage verschwunden. Mitgenommen hatte sie für zwei Millionen Mark Wertsachen. Dann pvellte sie am tzpchstcn Taae eine Herrschaft In der Altstadt um sechs Millionen und am folgenden Tage eine andere Familie der Altstadt um sieben Millionen. Das Frauenzimmer ist flüchtig. — Zuerst war er Möbelträger, bei Josef Frey au» Frankfurt, dann handelte er mit Brillanten. Damals lebte et in den bescheidensten Verhältnissen, jetzt wohnte er in einet Prunkwohnung, deren Wert auf viele Millionen geschätzt wird. Ehedem kleidete er sich schlicht, jetzt läuft er in der modernsten Shimmy- Hose durch Frankfurt. Ehedem war er ebn ehrlicher Kerl, jetzt sperrte ihn die Kriminalpolizei ein, weil et sich über die Herkunft der bei ihm vorgefundenen vielen Brillanten und Gvldsachen nicht auSweisen farm. Turnen, Sport und Spiel. Turngau Hessen (®. T.). —v— Dieben, 27. Mai. Tuxb dem besonders regenreichen SamSlag schenkte cec Mai für Den heutigen Sonntag herrlichstes Turrrwetter zum 3. G e» u- F r a.t e n w e 11- turnen, das die (Siebener Turnerschaft mit grober Sorgfalt vorbereitet hatte. 3m schönen Hofiaum der Höheren und Epcoeiterten Mädchen- jd)ule, den die Direktion zur Verfügung gestellt hatte, begrüßte Lehrer und Stadto. Georg .Kling, der 1. Sprscher des Mtv. Gieftsn, im Ramen der (Siebener Turnerschaft die Schar der jugendlichen Weckkämpserinnen mit marlicen Worten. Unter Leitung des Gauobertutnwarts W. Will (Sieben) rvickelte sich das Turnen flvtl ab. 3n 10 Riegen wurde an Reck, Barren, Pferd geturnt, dazu kamen Hochsprung, c.ne Freiübung und in der Rordanlage der 100-Meter- S3auf. Es beteiligten sich 160 Turnerinnen aus 13 Vereinen: Alsfeld, Bad-Rau heim Tv. und Mtv., Butzbach, Frankenberg, Ftledbri-g, (Sieben Tv. und Mtv., Grohen-Lrnden, Marburg Tgde und T. u Sp. V.. Treis o. d Lda. und, Wetzlar. 3n der Rot der Zeit ist es als ein Zeichen echter Turnbruderlichkeit dantbar anzuerkennen. dah die fremden Turnerinnen als Gäste in Giehenei Familien velpilegt wurden. Rach d ieni Umzug durch die gastliche Stadt ble!.i auf Oswalds ©arten der 1. Gauvertreter Arthur Pfeiffer (Wetzlar) eine kernige Ansp.a-.he. Daraus folgten in guter Ausführung nach Musik die F r e i ü b u n- gen des Deuts chen Turnfestes in München. 3m Hofraum der Höheren Mädchenschule schlossen sich Sordervorführi'.ngen von Giehen Tv. an Schwebekante und Barren, ©leben Mtv. und Butzbach je an zwei Pferden an; besonders her-- vorzuhebea sind die rhythmischen Darbietungen des Universitätsturnlehrers Hermann F i s che r (Marburg). Gegen 6 älhr nahm Gauvberturnwart W i l l die Preisverteilu ng vvr und übergab gleichzeitig das Amt eines Gau-Frauenturn- wartes, das er drei Jahre lang mitverwaltet hatte, an Turnlehrer Hermann Fischer (Marburg). 3n seinen Händen wird sich daS Frauenturnen im Gau Hessen erfolgreich weiterentwickeln können und zwar, wie seine ausgezeichneten Sondervorführungen gezeigt Haden, nach der Richtung der Anmut tm rhythmischen Ausdruck htn, worin zugleich bte Grundlage für das Geräteturnen gegeben ist. Aus der Sieger liste lassen wir die ersten drei Siegerinnen in jeder Stufe folgen: Turnerinnen Oberstufe Im 8- Kampf. Ehrenpreis: Paula Hofmann Mtv. ©leben; 1. Sieg: Frieda Schmidt, T. u. Sp. B. Marburg 2 (Sieg: Anneliese He ltelmoirn, T. u. Sp. B. Butzbach; 3. Sieg: Mimia Straub, T. u Sp. D. Marburg. Desgleichen im 6-Kampf: 1. Sieg: Paula Hofmann, Mtv. ®leben; 2.Sieg: Luise Steinei, Mtv. Dad-Rauheim; 3. Sieg: Martha Kroll, T.u. Sp. B. Marburg. Turnerninen Unterstufe Im 3»Kampf: 1. Sieg: Martha Cmich, Tgde. Fri^>berg, Käthe Decker, Mtv. © leben; 2. Sieg: Gretel Dechert, Mtv. Giehen; 3. Sieg: Else Füller, Tgde. Sriebb^rg. Turnriinnen Unter ft ufe 6 - Kampf: 1. Sieg: Käthe Becker, Mtv. ® leben; 2 Sieg: Dina Schneid:r, Tv. Bad-Rauhsim; 3. Sieg: Bertel Herget, Tv. AlSseld. Iugendturnerinnen Oberstufe: 1. Sieg: Gretel Woldfchmidt, Tv. Bad-Rauhetm, Käthe Ziegler Tv. Gießen, SM Hunger. Tv. Wetzlar; 2. Sieg: Anna Mörler, Tv. Bad-Rau- heim; 3. Sieg: Berta Schmidt, T. u. Sp. B. Marburg. Zugendturnerinnen Unterstufe: 1. Sieg: Else Faatz. Tv. Bad-Okauheim, Erna Wiedermann, Tv. Bad-Rauheim; 2. Sieg: Milli Schultheib. Tv. Bad-Rau heim; 3. Sieg: Zohanna Kröck, T v. G ie hen. ♦ Radrrn««. Der Gau 9a Sieg-Lahn des Deutschen Radfahrer-Bundes veranstaltete geltem seine 100-Kilvmeter-Fernfahrt auf ter Strecke Dieben- Marburg— Kirchhain und zurück. 3nfc4ge des am Samstag niedergegangenen Regens stellten sich von 72 Gemelkten nur 49 Fahrer dem Starter, Dausahrwart Marr- (Sieben und mir 21 Fahrer erreichten das Ziel in der vor- geschriebenen Zeit. Biele aussichtsreiche Fahrer mutzten, durch Defekte gezwungen, das Rennen aufgeben. Den Sieg errang mit 13 Min-lten Bor- sprung der in diesem Zahre schon so oft siegreich gewesene Fahrer 21 u g Deibel-Dietzen. Dir Ergebnisse sind: Junioren: !. A. Deibel, 1885 Dieben. 3 Std 21,45 Min.; 2. E. Roll. Kirchhain. 3 S:d. 35 Mm.; 3 E Evr- hardt, Kirchhain, 3 Std. 35,1 Min.; 4. W Kornmann, Kirchhatn. 3 Std. 35,2 Miw; 5. S. R:it» beiger, Germania-Gietzsn, 3 Std. 3833 Min.; 6. K. Möller, Wetzlar, 3 Stunden 38,35 Min.; 7 Sa Zintzer, 1885 ©leben, 3 Std. 52 Min.; 8' W ' Rinker. Wetzlar, 3 Std. 52,1 Min., S. H. Paulch, Kirchhain,3 Std. 53 Min; 10. W. Klein. Siegen, 3 Std. 55 Mm.; 11. S. Reichet», Siegen. 4 Std 1 Min.i 12. H. Scholl Kirchham. 4 Std. 1,3 Mn; 13. Fr Serdtg, Marburg. 4 6Ä 2 Mm., 14. K Pfund, Germania G»eben, 4 Std. 3 Min.; 15. W. Haseiuner. Weylar, 4 Std 32 Minuten; 16. O. Hetz, Dieben, 4 Std. 7 Mm.; 17. A. Rehm Wetzlar, 4 Std. 10 Mn. — Senioren I 1 2 Wittig, Fortuna Dieben, 3 Std 43,50 Win.; 2. Fc Möller. Wetzlar 3 Std. 59 Min.; 3. K Sehrt, Germania Dietzen, 4 Std. 6 Min. — Senioren II. 1. Gg. Sauer. Fortuna Dietzen, 3 Std. 55 Min. Landwirtschaft. * Bad-Selters. 28 Mai. Etwa 8 0 2 ü r- germeister des Kreises Lauterbachs unter Führung des Kreis di rektor» und des Bürgerrncisters 31> ft (Bermutshatn) besichtigten gestern die Staatsdomäne Konrad » d o r f (Kreis Büdingen). 3n mehrstündigem Rundgang konnten den H-.rren der Stand der Felder, Der neuzeitlich: Weideoetrieb und die sort- schiittlichen Einrichtungen des Dutshoses gezeigt werden. Besonderes Öntercffe fanden eine von den Siemcns-Schuckert-W:rkcn gebaute dreihig- pfcrdige AckerfiäIe (diele ncuariig? Maschine macht den Boden besser saatfertig als die Pflugschar) und eine Mistvcrgäiungsanlage. Diese ist die erste in Deutschland und dient der Derbe! serung des Stallmistes, dessen Dünae-vert dadurch Der Doppelt toirD. Die Teilnehmer äutzerten sich sehr befriedigt über diesen lehrreichen Defuch auf einem Rkusterhof. Vermischtes. Diu Segelflvg über 5 bi» 6 Kilometer. Rosfitten, 26. Mai. (WTB.) Beim ersten deutschen Küstensegelflug auf der Kurischen Rehrung vollführte heute früh der Ostpreutze Schulz vom Pre- dienberge aus auf seinem Rhönflugzeug einen Streckenflug von etwa f ü n f b i s s e ch » Kilometer die Haffküste entlang bi» Pill- koppen, wo er glatt landete. Treibende Gisberte im Atlantischen Ozean. Berlin, 26. Mai. Die Abendblätter melden, dah die Schiffahrt im Atlantischen Ozean durch treibende Eisberge schwer gefährdet sei. Der Dampfer ..Minnesota" habe unter größter Gefahr ein Eisbergfeld von einer Ausdehnung von 35 Kilometer passiert. Eine freche Leichenschändung. Berlin. 26. Mai. Rach der „Germania" wurde auf dem katholischen Michael- kirchhvf die Leiche der 21jährigen Tochter eines Fabrikanten in Halle abgestellt. Die Tote war mit einem iveihen Svi.tzenkletd im Wert von 302000.Mark bekleidet. Als am Tage vor der Beerdigung die Mutter die Tochter noch einmal sehen wollte, entdeckte sie beim Oesfnen des Sarges, daß die Leiche sämtlicher Sachen beraubt war. DerhäntzniSvoller Sprung au» einem fahrenden Zuge. Berlin, 26. Mai. Das „Berliner Sägeblatt“ meldet aus Greifsenberg: Ein Ehepaar sprang cmS einem bereit» in Bewegung befindlichen Zuge. Der Ehemann wurde überfahren und getötet. Die Frau geriet zwischen die Geleise und unter den Zug, blieb aber völlig unverletzt, obgleich der ganze Zug über sie wegging. ___ Büchcrtisch. — Einführung in die moderne Re- ligivnspsychologie. Bon D. Dr. Geora Wunder le. (Verlag Zosef Kofel & Friedrich Pustet, K-G. Vectagsabteilung Kempten. — Wundetles Einführung in die moderne Religions- Psychologie hat darin ihre Desonderhelt datz sie in einer giwftzügiaen geschichUichep Perspektive die Punkte kenntlich macht, an benen auch die nicht-- experimentelle Religionspshchologie früherer Fähr- Hunderte unvergängliche Erfolge aufzuweisen hat. Die Würdigung des Mittelalters von biefem Standorte aus ist jedenfalls.für die meisten modernen Religion-Psychologen neu. Mit besonderem Bedacht ist stets darauf gesehen, dem Heiligtum des religiösen Erlebens nicht durch die Zudringlichkeit wissenschaftlicher Behandlung nahezulreten. — Die „M eggendorfer Blätter" (Verlag München, Refidenzstr, 10) erheitern und belustigen jede Famllie und fedeS einzelne Fa- mittemnitglied vrächentlich auf» neue mit Humor, Satire und fröhlichen Erzählungrn, guten Witzen, treffenden B-mierkungen zur Zeit und Zeitgeschichte und formvollendeten Gedichten lyrischen und heiteren Inhalts. Den Augen de» Beschauers bietet jede Rümmer eine reiche Fülle ernster Bilder, künstlerischer Zeichnungen und zielsicherer Karikaturen und Grotesken. — Da s Geheimnis de» Znders Praschna. Roman von Friedrich Freksa. (Verlag von Ernst Keils Rachf., Leipzig.) — Dieses Buch schleudert den Leser in eine Sturzflut von Spannungen. Hypnose, Fernwirkung, eine wissenschaftliche Erfindung seltsamster Art, Astro- lrgie, indische Philosophie und sonstige mystische Phantasmen mengen sich In eigentümlicher Weise mit realen Geschehnissen. Eine doppelt und dreisach verschlungene Zch-Erzäblung. in der Träume, Pl-antasien und Erlebnisse ineinanderspielen, ver- lekendigt den Stoff und erhöht die Spannung. Ein ganz eigenartige» Buch, dessen Inhalt sich nicht oder nur schwer umschreiben läßt — Die Abenteuer de» Grafen Mellenheim. Ronum von Gerv.-ud v.Drock- dvrff (Verlag von Emst Keils Rachf. sAugust Scherlf ®. in. b. H , Leipzig.) — Gin packende» Ro- mantoerf. Die Geschichte eine» jungen österreichischen Aristokraten, der durch den unglückseligen Ausgang des Kriege» jäh aus seiner Offizier»- lauf bahn geworfen wurde. Zu stolz, von der Gn.c»de reicher Verwandten zu leben und diese» Leben mit dem Verzicht auf seine Liebe zu erkaufen, sucht er seinen Lebensunterhalt als Arbeiter unb Hotelpvrtier. Gleichwohl bleibt et, nxt3 er ist, bleibt er sich selber treu bis zu dem Augenblick, in dem sich fein eigene» Abenteuerschicksal mit dem nicht minder abenteuerlichen Sck-lcksal einer russischen Gräfin kreuzt und ihn in einen schweren Konflikt der Pflichten verwickelt, ©ine Reihe abenteuerlich«. Geschehnisse, die sich an die Bekanntschaft knüpfen, ' endigt mit tief- tragischem Ausgange, latzt aber den Helden endlich sich selbst und seiner Liebe tmebergettmtnen. Der besondere Wert des BrcheS besteht in seinem seinen Strrmmmgsgehall. — Hau» juchhe. Rvntan von Adelheid Weber. (Benag von Ernst Keils Rachfolger (August Scherl) G. m. b. H., Leipzig.) — Die Verfasserin steift eine Fülle gut gesehener Gestalten auf die Beine und versteht es meisterlich. Die Gegensätze ernsten norddeutschen Wesens and süddeutscher älngebundenhelt hevauszuarbciten. Die Szenerie ist immer lebendig, reich und b^n? in der Farbengebung. Eine Fülle wechselnder Situationskomik erheitert den Leser, macht ihn aber die tiefere Symbolik dieses München-Schwa- hinget Dvhömeromans nicht vergessen, die darin besteht, datz da» »Haus Juchhe" gleichsam als die moderne, durch den Krieg von ihren guten Geist tv. verlassene Fugend erscheint, die sich aus allerlei Verirrungen erst den Weg zu unwandeibarei, Sittengesetzen suchen mutz. Handel. ♦ Diebprozentige Kohlenwertan- leihe de- Elektro - Z w edoerbonbeö Mitteldeutschland Man teilt un» mit: Obwohl der ReichSkohlenverbcrnb kürzlich den Preis für Förderbraunkvhle de» Easfeler Reviers auf 37 540 Mk. pro Tonne festgesetzt bat. ist eine Heraufsetzung des bisherigen De>'laufspwi'es her bprvzentige Kohlenwertanleihe des kommunalen G1 e k t r o - Zwe ckve r ba n- des Mitteldeutschland .ächt erfolgt. Wie bekannt, haften für d.efe Anleihe 4 Städte, 26 Landkreise und bad Waldecksch? Dvmanium. Die Bezahlung der halbjährigen Zins- und Tilgungsraten ist bekanntlich dadurch gesichert, datz auf über 5000 Hektar Wald eine Reallast auf Girierung einer dem jeweiligen Kohlenwerte entsprechenden Menge Holz eingetragen ist. Frankfurt a. M., 26. Mai. Börsen- stimmungSbild. Am Devisen- und Roten- markt war die Tendenz mäßig nach oben gerichtet. Der Dollar setzte vormittags mit etwa 55 000 bis 55 500 ein und zog späterhin auf 56 500 an. Die Umsätze gcftalteten sich etwas ruhiger. Am freien Effektenmarkt machte die Aufwärtsbewegung weitere Fortschritte, da die Spekulation größere Kaufneigung in verschiedenen Spezialpapieren zeigte. Am Mon» tanaktienmarkt waren Gelsenkircheiier, Deutsch- Luxemburger und Buderus gesuchter. 3m Effektenverkehr von Bureau zu Bureau herrschte eine günstige Stimmung, und es wurden durchweg höhere Kurse g-boten. Für SchiffahrtSaktien bestand besonders große Nachfrage. Für Paketfahrt wurde ein Kurs von 170 000 geboten. Sehr fest waren auch Rorddeutscher Lloyd. Größeres 3nterefse bestand für Holzverkohlung. Badische Anilin waren sehr gesucht, 70 000 bis 71 000 bis 73000. Höchster nannte man mit 59 000 bis 60 000. Theodor Goldschmidt 110 000. Man hörte ferner A. E. G. 72 0C0, Licht und Kraft 50 000, Neckarsulmer 42 000, Deutsche Bank 53000 Geld. Freiverkehrüwert« hatten durchweg höhere Kurse inne. Es wurden genannt: Becker-Stahl 62 000, Becker-Kohle 48 000 bis 49 000, Hansa Lloyd 18 500, Benz 97 000, Krügershall 70 000 bis 71000. Bon Auslandsrenten stellten sich Zolltürken 205 000, Bagdad I 275 000 bi» 280 000, Bagdad II 210 000. Dollarschatzanweisuugen ca. 56 000 bi» 57 000. 3n der letzten Maiwoche findet die Wertpapierbörse am Montag, Mittwoch und Freitag statt. An den übrigen Tagen werden nur Devisen und Noten notiert. Berlin, 26. Mai. Börsenbericht. Dis CBeunrubigtmg über die tmierpolitische Unsicherheit trug bazu bei' ben Devisenmarkt weiter za befestigen. Bei mäßigen älmsätzen stieg ber Dollar im Bormfttagsverkehr bis ziemlich auf 56000. Bei ber amtlichen Kursfestsetzung trat nur eine geringe Abschwächung ein. Später bewegten sich die Kurse von neuem aufwärts; ber Dollar überschritt 57 000. Für Effekten herrschte im Anschluß an ben Devisenmartt und in Lluswirtung ber Flucht vor ber Mark durchweg eine feste Stimmung. Namentlich für Schiffahrtswerte zeigte sich großes Interesse. Banknote«. Frankfurt 4.50 54355,50 55710,12 56(b9^8 76.68 77,057 78.68 79,08 10.59K 10,652 10,10 10,15 162195 16iW» 1670,81 1679,19 (3n einem Teil der Auslage wiederholt.) Sin Prvtestzng gegen die Teuerung in Mannheim. Mannheim ,25. Mai. (Wolss.) Die Arbeiter ber beiden größten hiesigen Betriebe, Lanz unb Benz, verließen heute kurz vor ber MUtags- stunbe überraschend die Detrrebe unb zogen in ge» orbnetem Zuge in die innere Stabt. Dem gewaltigen Zuge würbe eine rote Fahne unb bas Bub von Karl Marx borangetragen. Gegen 2 Ähr kehrte bie Masse wieder in die Fabriken zurück, ohne daß es zu einem Zwischenfall gekommen wäre. Der Zweck ber Kundgebung war ein Protest gegen die Teuerung und gegen das Verhaften ber Unternehmer bei ben zur Zeit schwebenden Lohnverhanblimgen. ,r ,1 Ihre Verlobung beehren fich an^izeigen le Nmm dar trauere4en Hlatnrbäobeoea: Ludwig Fuchs I Ml Hautn, den Ä Mal WHL 3ma! aitgeben MOD Gttfinr. 14 Hl. rfdfi. Mietgesuche flefndU I1M2D 3. GmU Müller. Laden Seif »leie 5. cm CntfcUMie* 5i**- e. Klein $ Slielel fdmrftr >- nritiagi 4 Uhr, auf dem Neuen Friedhof Katt. Palast-Lichtspiele Vornehmste« und grOWos Theater am Platte Dte Beerdigung findet Dien «tag. den Ä M«L udmluaai 3'» Uhr. «tatt. Wil „Stops und Stange“ Heute morgen entsrhHef wrft nach tangere, mrt zroöer Oed»Id ertragen em Loden mein lieber Mann, unser guter Vater. Bruder, Schviger. Sdmegenohn und Onkel Georg Horst, Bahnvorarbeiter Samstag, den 9. Juni 1923 findet die orötntl.MntrülömMliinfl der Spar- und BorschubkaNe zu Kessel- dach bei Daftwlrt Höchst mit folgender Tagesordnung Han 36341 * 1. Aechnungsablage und Bericht des chtsrates nach H 63 derStoluren 2. Beschluhlassong der Verwendung des "Reingewinns. Jeftsetzungi a) der Kreditaren-e. b) der Gr Höhung des Geschäft »an. teils, c) der Vergütung für den Oluf- stchtsrat. Dahl t>on 3 Mitgliedern des Tef- slchtsrates. Auszahlung bet "XnNiLibde". . . Kari Wuaer . tielnnch Peer Cafe Am end Mittwoch, den 30. Mai Sonder-Konzert mh verstärktem Orchester 12 Herren Anfang 8 Ubr mtc Anfang 8 UW NB- Die Sonder Kon irrte mit vrr»tarkt*cn Orchealer finden loder» Mittwoch atait NORD-. ZENTRAL- UND SOD- AMERIKA AFRIKA, OSTASIEN uiw. BlUle« fier wi HAMBURG nach NEW YORK 4aiMa/t> ■ «4 DrwtitfUl dh4- bau» n irt) in11 ii tzaaseu nesiichi. Vobn SO— 25 IM» IW. monnil. 3ii erlraneu l. b. rnn kvcheii fnint x'inbiucifrr ob Vtn- nchrOirr brooiAHfli. 2dir. «na u. 38401) an den «Mtrhrnrr «n- «ctflrr erdeien. Tüchtiger Schreioergeselle Btlelilgnogoö.Hntfliil aon gutgeh. erttklass. loiüslrieiinliioehoiüafl leffl Mipltun kwiiedtcaten Schausptekrtn. ul Huld RI Lio GH i»er dk Hiuptmlte rugete'' Ah S<-rn unter Sternen tritt tie i, CzrmenoU S'itArrn. Spaniern bertr Tlnrena. ab' Ihr rrx'rks Üene Li Bl Probleme zur Voflhnrnmeiihnt auf Herrlich- kufnad- Joe«*ph Rüder .................Kram GroS Iran Rüder.................Paula Eb-rtv 1 rau Ihrffd............... Adel- Sandrock Kail................... ... Fern Wey Dio Hzndtunr «vielt In der icneetadt Kart» bunr und la Hei ielber«- Gesangseinlagenv Studentenliedern durch ein hiesiges Herren-Quartett Fridericus Rex! ‘•tWTÄnJsi immer offen Kesseldach, den 25 THat 1923. Für den Ausffchisrat Schomber II.Vorlltzender. ÄLZimiw mit • Setten von mltheaaor oer lolert gesucht aeaen rteaahlnne «nelnfiebtnDrTnme wird mitDetpfiem. 2*rthl llnerbefe unter «WlO an den Girtz. Hin1, rrbeien. ........... men führen utn für einige Zeit hinweg und laaarn umert Augen fett gebannt einem großen Ücschehuto folgen. f-Ä Adele Sa ad rech. Ham Walmaaa. Aleiaader Qraaach V I und Svefialav PetrwwitK* reiben dch in würdiger folge ,, .MiNpeetcr an rN Ab Beiprogramm 3641c fr* ^iiönoeilsiofloge 7500 kg Traufrelt. la# neu, acaen <*»d>Hnrbot nbtaeeben vläizislv-tzesWk £anööQamol(l)lnfti3rt?lllilifllt moöß (oifii.) iei. 55 niööQ ©ui möblierte^ Zimmer ■ für belferen Herrn p I. Juni gesucht Offtdtn an frtwfl ViiblüKi bet TDöriirr. 5%Kohlenwertanleihe dee Anzug für Hfirfrre rtlanr A» oerfanfen «fififi üabiwieHr. M IL (Bremer Psffeu preistverter Zigaretten, verfnns Liensfaa. ®cbraa*trü H57 Batnen- aal 9f[[falfl|:ral au verfaulen Nr. 2fru:n>rn 14t Gebrauchter WeMS Ju verfaulen Wo> nat die (UeldMHtffL ein Ausnahme-Doppelprogramm: .MrlMashalfeeiT Drama au« den Roten Waldern In 5 Akten. „Der heilige M der Ehe“ Geo«Zr>cik*rt«fitm. 4 Ak tu PlMId» and »aerwartet eeUehllW ImU h»fol«8 duoa bcLi»s|elle beo ©iesiener Anzeigers Geübte Zchneider und Näherinnen flr Heimarbeit and Tritleb, »cd)* la Ihn. ticher Srand)« schon gearbdcl Haden, werden bei flwtem Derblenste gesucht «Genaue Rui- •ekpapier# sind mlr,ubr,nqen.) (3837D Mech. 'Btrufsklflbcrfabrlh H. k ff. Ubier Frankfurt n. M.. .Tahrgasse 144 Vor d b V.k äsd-Si ♦*** oer tnta) bu wreinM der bnidd -er Matfd mxö Lsd Sitz t(V Irr ftt«b *■ -