2>r Dr. Hoefle ~lc TJcHud»? bcr Reich«.egicruug die SliKrqung br« ICibcrflonb^ au i-crbinbcn mit 1ran,)bftfd>' bcigifcten THaf-nahmen zur Ttüdlübrang dec Bcr» .•ricbcn.m. Befreiung k-ei befangenen ufj> feien HKgcn der Haltung de» ‘r.iniöfildjen Winifter- ptähbcnlen < r f o l g I d « geblieben So muhte her Ruhikampf aus irmerbeurieben wie aubenpoüti» (4cn TFomen'en aufgcgcb.'.i werden. a—J beflcn Duichführung zweifellos zu einem vollkommenen 9k vollziehende ©etoalt gehl anf den 2Nchslo*hrmimste7 über, der sie auf Militär- besehlShaber übertragen kann. 3m Einpernehmen mit dem Reichsminister dcS 3tmern kann der ReichSwehrminister zur 7)Rii. Wirkung und zur Ausübung der vollziehenden Gewalt auf dem Gebiete der Zivilverwaltun- ge i Regierungskommissare ernennen, i'ür Zuwiderhandlungen gegen die im 3nter- ife der öffentlichen Sicherheit erlallenen An Ordnungen des Reichswehrministerö oder des Militärbefehlshabers werden f ch w e re Frei - heits» und Geldstrafen angedroht. Wenn die Zuwiderhandlung den Tod eines Menschen verursacht, wird der Tater mit dem Tode, bei mildernden Umständen mit Zuchthaus nicht unter zwei Jahren bestraft. Die im Strafgesetzbuch mit lebenslänglichem Zucht- Haus bedrohten Handlungen werden m i t 6 e m Tobebestraft, wenn sie nach der Derkün- digung der Verordnung begangen sind Auf Ansuchen des 3nhabers der vollziehenden Ge» walt find durch den Reichsjustizminister außerordentliche Gerichte zu bilden Die Verordnung tritt mit der Verkündigung in Kraft. Spannung in Bayern. München, 28. Sept. (Korrresp. Hos- mann.) Amtlich Hai daS bayerisch« Gesamt- ministernnn eine Verordnung über einstweilige Maßnahmen znm Schuhe der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in Bayern erlassen und biS auf weiteres den oberbayerifchen Re. gierungSpräfidenlen Dr. v Kahr alS Gene, lalstaatSkounnifsar bestellt, an den die voll, ziehende Gewalt sofort übergeht Sämtliche Behörden des Reiches, d«S Landes und der Gemeinden bleiben in chrer Tätigkeit, haben aber, mit Ausnahme der Gerichts- und Mi- litärbehörden, den Anordnungen der Verfügungen deS GeneralstaatSkommifsarS Folge zu leisten. Er ist berechtigt, jederzeit an ihrer Stelle Amtshandlungen vorzunehmen und befugt, d i e Hilfe der Wehr macht anzufordern. Seine Anordnungen gehen den Anordnungen aller anderen Behörden, mit Ausnahme der Gerichte und der Militärbehörden, vor. Der Generalstaatskommissar ist berechtigt, Schutzhaft und AufenthaltSbeschränkun- gen zu verhängen. Durch diese Verordnung sind auch B e s ch r ä n k u n g e n der persöu- lichen Freiheit, der Preisefreiheit, de« Ver- ein«- und DersammlnngSrecht« und deS Post- geheimnis'eS sowie Haussuchungen und Beschlagnahmen zulässig. GeneralstaatSkommissar Dr. v.Kahr hat be» reit« eine Kundgebung erlassen, in der er v«r° sichert, daß seine Amtshandlungen von heißer Siebe zur bayerischen Heimat, zum deutschen Volke und zum großen deutschen Vaterlande getragen fein werden. Gegen alle Vaterland«- s.indischen Handlungen und gegen jeden Widerstand gegenüber feinen Anordnungen werde er rücksichtslos auftreten . Januar haben französische und belgische Truppen wider Recht und Vertrag da« deut- sch« Ruhrgrbiet besetzt Seit dieser Zeit hatten ^cuhrgeb.kl und Rheinland schwerste B.- druckung zu erleiden. Heber 180 000 deutsche Frauen, Greise und Kmder sind von Hau« und Hof vertrieben worden,für Millionen Deutsch« gibt es den Begriff der persönkxhen Freiheit nicht mehr. Gewalttaten ohne Zahl haben den Weg der Okkupation be- gleitet. Mehr al« 100 Volksgenossen haben ihr Leben dahingeben müssen, hun. berte schmachten noch in Gefängnissen Gegen dieHnrechtmäßig'e't deSEmbrach« erhobensich RechtSgesüZundviterl n bische G.snnung Die Dkvolkerungwe.gerte sich, unt.rfremdenBajo- netten zu arbeiten. Für diese, dem Deutschen Reiche in schwerster Zeit bewiesene Treue und Standhaftigkeit dankt da« ssanz: deutfch« Volk Die ReichSregierung hat e« übernommen, nach ihren Kräften für die leidenden Volksgenossen zu sorgen. In immer steigendem Maß? sind die Mittel de« Reiches dadurch in Anspruch genommen worden. In der abgelaufen m Woche erreichten die Unterstützung -n für Rhein und Ruhr die Summe von 3500 Bil- f.onen Mark In der laufen ben Woche ist mm. bestens die Verdoppelung dieser Summe zu erwarten. Die einstige Produktion de« Rhein, lande« und de« Ruhrgebiet« hat aufgehort. Da« Wirtschaftsleben im besetzten und unbesetzten Deutschland ist z e r r ü 11 e t Mit furcht- barem Ernst droht die Gefahr, daß bei Fest- ballen an dem bisherigen Verfahren di- Schaffung einer geordneten W^rung, die Aufrechterhaltung de« Wirtschaftsleben« und damit die Sicherung der nackten Sristeuz für unser Volk unmöglich wird. Diese Gefahr muß, im Interesse her Zu- fünft Deutschland«, ebenso wie im Interesse von Rhein und Ruhr abgewendet werden. Am da« Leben von Volk und Staat zu erhalten, stehen wir heute vor der bitteren Dotwendigkeit, den Kampf abzubrechen. Wir wissen. daß wir damit von den Bewohnern der besetzten Gebiete noch groß.-re seelische Opfer al« bisher verlangen. Heroisch war ihr Kampf, beispiellos ihre Selbstbe- herrfchung. Wir werden niemals ver- >n»oh«k von HnjtiatB für öl» lag«neem« Die |um Nachmittag vorher ob"« |« tx Derdindstchüist Srel» für 1 mm HSbr für njeigen o 27 mm Breit« SrN Grundzahl 55 Mb., au .a>.70JJL, • 'Reklame« Anzeigen o 70m n Brette 225 Mlrx Schlüsselzahl. Plaqoor|d)ri|t 20' .Ausschlag. - üeronNoorUtch für 'Politik u. Feuilleton Dr Friebr.'wilh. Lauge, für den übrigen Zeil Itrnfl "Blum1 ±,«in; für ben Anzeigenteil Han« Beck, Berlin. 26 Sept rtsetzung deck | Reichswehr, wobei er, ohne irgendwelche nette etrefemarm, Schmidt, Dr. Geßler, Dr.DraunS, v Raumer, Dr Radbruch, Oeser, Dr. Luther, Sollmamt. Dr. Hilserding, Fuchs, Dtc herrschende politische Hochspannung kommt ln den Veröffentlichungen bcr Blätter zum Ausdruck Die .Münchener Post' erklärt, die Meldungen über Vorbereitungen der Mtcr- 'änd'schen Karnpfver bände bewiesen, dah schon tüi die nächste Zeit ein Gewaltstreich gegen den verfafsungSmäfzigen Zustand de- Rc'che« und der Länder geplant sei Da« Blatt tnat) < die Arbeiter zur grünten Selbstbeherrschung Wie ha« Blatt weiter erfahrt, hat der Verband Ober- and den Beseht ausgegeben, am Freitag srüh n 4 Ahr mit TBiffen auf dem Alarmplrn zu ' 'N 3n einem ir*-.irren vertraulichen Befehl fei den Mitgliedern des Verbände« die Abreise von .''lunchen ftrenqftcne verboten worden 3m .Völ» ' ' Yen B>'ob-.ich!er" lichtet Fürst Karl Wrede die ebrmaligen Äapcillmficu einen Appell ,ur ■ c r c i t ft e l lu n g in das ReiterkorpS der f?rurmabtci(una Die Vollversammlung der Be- cbSräle von Münch... hat dte Ginberufung •tc« bayerischen BetriebSrate-Kon- esse« beschlolten Die Ernennung Dr v Kahr« zum Dcneral- .uüSkomntifsar für Bechern wird vom .Bert An das deutsche Volk! Der Aufruf der Neichsregierung: Die Freiheit deutscher Volksgenossen und deutscher Erde kein Objekt für Verhandlungen. »rsch« ni iSglich, a"xtxn IDibcr- stände« m all den 'Bciatonge.i der I.-yten Tage mcht txm einer emzigen Seite aaSgesprocheri worden fei, bah man sich von einer Der Kanzler im Auswärtigen Ausschuh. Berli n, 2" Srpt 1WTB. > 3m Auswärtigen 2lu?it;uh dr« Rctwel igcs erklärte am Donnerstag Der R ichslonzier. die Reichsregierung werde zur Auihrbung de« passiven IDibcrftanbc« bic c rotdiiungenzurückziehen. die sich aus feine Durchführung bezögen Rach den Angaben bei berufensten Berttelei aus ben besetzten »e- f-.eten hotte bei posstve D. der stand nur noch eine gen iffc Fei! aus recht er halt en werden können ohne ihn der ®cfah: eine« Iu'ztnrnenbruch^« in sich se.bst auszufetzen Der Reichsk.-nzler legte da« «kibältniö der Ruhrausg iben zu der Finanzl ige ves Reiches bar. b.i« in Bälde den schwersten finanziellen, in seinen Folgen ni bl zu uber’eficn- bot Zusammenbruch zu bringen drohte 2r wandle 'ich t >bc: an diejc ngen, die heute di i d>ä r ‘ - ft e n 4.1 e u t r m n fl n ibtn Verhandlungen zu rümpfen fei Die >Xn in c ilbnLe ien tirfläiung-'ii würden die feilen Grundl>»gen bringen, n»rch denen bic Rxchsrngie ung verhandeln werde 3n der nachfolgenden DiSknNion billigten bic Q3eitiefer der Demokraten, de. Dozialdemo- kraien. de« 3ent >im« unb bcr Denlfchen Dolk«- boviei bic AuSiiidiungen be» Re ch.ckanzl-r« unb stellten sich ointcr bic Politik bet RcichSregietung Dr He! fserich iDr fotbcrtc. Nin Nr pallive Widcrst.ind durch den B r t, ch ni 11 F > ankrcich n5qc;rl: werd. Rach einer Mistd.HigunaSetstärung be« sommunisufch,.^ Rbg Äocnen billigte der soziildemoliatilch< Ab,i 0)1 ü 11 c r - Fiankcn ausdrücklich jebc-s Won be« 2lufiu’« bei Reichsregiening B.schlülfe würben nicht gefastt Rach bem .BorwärtS" hat bic Reich«regte- rung bic notwendigen Vorbereitungen zuni schnellen Ablxtu der Ruhrsiont getroffen ij«. werde u a geplant, einen besonderen ftom- miliar mit der Abwicklung zu betrauen Die Politischen Parteien de» Rl.einlan- des planen am Sonntag eine g toste ?)( 11 f c n funbgebung im ©rrmberger Wäldckcn b. Köln Die Äiitibgcbuna werde c-n J r c u c g c löbnis bcr Rheinländer gegenüber den jüngsten Plänen bcr Sonderbündler darstellen An die Eisenbahner! Berlin. 2ti Sept rkschastsrnngc« ei nilchen Kumvses bei iriedstchen Arbeit gegr n fiaiuAfjldx militärischr ’.r btiimtn müfQn 'odunkcn irir von g.in, > Herzen allen BoikS- gcncsten in bcr Westm:.! nAbefonberc aber unseren Ärllcger. den Arl. ilet-i Angestellten und Beamten im Gewcicksch-iltsring für alle Cpfci bic f:c durch Ihre Slandhastigk it für Reich und Bvlk gebracht h.ibcn Keine deutsche Regierung kann zu irgendwelchen Vereinbarungen mit Frankreich kommen, ohne die Freiheit und Unabhängigkeit de« deutschen Lande« zu sichern und all den Op fern de« Rl-ein° und Ruhrkampfe« Rückkehr in Heimat, und Freiheit zu gewährleisten. 3n schwerster Stunde der Gelchicht- unserer deut schen Ration hoffen wir. bast über alle Drüblai bcr Gegenwart hinweg daS bcutldx D- [f i(t dennoch feinen Weg i :i bic Freihei ' bahnen Bub Fest ruf bem Boden der Bcit.iflun - stehend, wenden toir u..fc gegen alle Storer fr- inneren Fucd.n» und gegen jebe# Attentat auf bic Einheit unb Freiheit beS Reiches. Die Linksschwenkung der Berliner Sozialdemokratie. irr. Zahrgang Donnerstag, 27. September 1923 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Vberhessen t>n< ii» Verla,: Brffrl sche Univerßlät, Sich- und Steiwörnderct R. lange In Gießen. 8chriftlettnng und Geschäftsstelle? Zchulstratz« r. Lokalanz" als eine Allion bcr baycrifchen Regierung bezeichnet, die sich nicht etwa gegen die Einheit be« Reiche« richte, sondern an« Sorge um ihre Aufrecht- erhaltung auch in diesen sturm bewegten Tagen hervorgegangen sei. Da« Berliner Tageblatt lästt sich aus München melden, bast kurch *• ic Ernennung v. Kahrs bic baperift-- Staitsregierung bcr Ausrufung Hit- lerS zum Diktator von cig -nzn Dnader zu vorzukommen sucht, indem sie ihrerseits einen Diktator bestellt und ban :: ten regierungstreuen Tunb .Bayern u n d R e i ch" dclfcn l?-hrcnvor!iy.'iidv r r Kahr ist. gegen den .Deutsche-. -Kampfhund" Hitlers ausipi it Auch der .BorwärtS" urteilt über di.- Rkast. ahmen der bayerifcheo Regierung in äl>nli f»T Weise. Die Regierung v Knilling n.chme einen letzten unb aukeroideutlich gc.uag'cn Rettungsversuch rar, indem sie dem Führer der .Baterländtich.-n Berbände" bic Aufiechterbalt ing be Ürb. ung übertrag', bie 'on feiten Hulers und Ludm torff» auf# schwerste g sährbet »ei 3®ifd)c.i 0. Kahr auf irr einen Seite unb H tler a^l b.-r andern Seite beständen Begeulätzc. b:e in letzter ,-kit mit wechselnder Stärke zu.n Ausdruck g?- kommen seien Die Smtnnun-i v Kahrs zum (?-c:.r- ralstaatskommisliii könne sie noch weiter au.- cinanberbringcn; aber trenn sie 'ich einigen sollte . bann gebe c« allerdings feine Staatsmacht in Tanern mehr, auf die bei Abwehr eine« Rechts- put'cheS zu rechnen wäre Der . Borw.irt«' tch.iestt feine AuSfüh-ungen mit dcn Worten Bayern must wissen, bast es ein Teil bei Reiches ist und bast c« noch eine RcichSgewalt gibt Neue Unruhen in Zitknu Zittau. 26 Sept IWolf t Geste nach- mittag gegen 6 Uhr sammelten sich auf bem Marktplan vor dem Rathau'c etwa 600 bi« 800 Demonstranten an. bic da« zui Sichern ig be« T.itbau’c« aulgebotcne Poti.eitrmmando tätlich c.-tgriffen. D e Menge war mit D.'tfch''gern, teilweife mit Gummiknüppeln i.nb Steinen bewaffn et Auch hatten eiiügc Demo.tstiante.i ein Waffengeschäft geplündert Au' die Poluetwachtstubc wurdet drei Revolrerfchülfe abgegeben. Durch Steinwürfe mut b-n v er Beamic verletzt, eine; davon fchwei Iniolae der bedrohlichen Lage gebrauchten fre Pollzeiveamtcn in bcr Rotwehr ihre Schustwr>'fe Bsh^r wurden 14 Berletzte unb zwei i ole auf festen der Demonstranten ‘cltgcflelk. Durch Dinwirken der Parteiführer wurde später der Marktplatz geräumt imb die Ruhe wieder bergcftcflt. Siebener Anzeigers» I 9«ff t n, wa« diejenigen erlitten, bk im | besetzten Gebiet duldeten Wir werden nie» mal« vergeflen, wo« diejenigen aufgaben, di« lieber die Heimat verließen, al« bem Vaterland bie Treue zu brechen Dafür zu sorgen, daß die Gefangenen freigegeben werden, daß bie Verstoßenen zurückkehren, bleibt bie vornehmste Auf- gäbe der ReichSregierung. Vor allen wirtschaftlichen und materiellen Sorgen steht der Kampf um diese elementaren Menschenrechte. Deutschland hat sich bereit erklärt, die schwersten materiellen Opfer für die Freiheit der deutschen VolkSgenosien und deutscher Erde auf sich zu nehmen Diese Freiheit ist aber kein Objekt für "Ber- Handlungen ober für Tauschgeschäfte. Reichspräsident unb ReichSregierung versichern hterburch feierlich vor dem deutschen Volke und vor der Welt, daß sie sich zu keiner Abmachung verstehen werden, bie auch nur daS kleinste Stück deutscher Erde vom Deutschen Reiche loSlöst Iu der Hund bcr Einbruchsmächte und ihrer Verbündeten siezt e«, ob sic durch An- erkennung dieser Auffassung Deutschland den Frieden wiedergeben, oder mit der Verweigerung diese« Frieden« alle die Folgen herbei- führen wollen, die daran« für die Beziehungen der Völker entftebm müssen Da« deutsche Volk fordern wir auf, in den bevorstehenden Zeiten härtester, seelifcher Prüfung und materieller Rot treu zufnmmenzustehen. Rur fo werden wir alle Abfichten «ruf Zertrümmerung de« Reiche« zunichte machen. Rur so werden wir der Ration Ehreund Le den erhalten, unr so chr die Freiheit wie- dergewiuuen, die unser unveräußerliche« Recht ist. Berlin, den 26. September 1923. Der Reichspräsident Ebert. Die ReichSregierung: tj* bereit# Marotten mb Ober fdne perfbn, oet ItWi oamaRflen Unter- n »egeiübci der 16» erneut etner tMze *ti bam »u etner («Haften Ruäfpraäx fl* t*e metficn^eörwr fyntrr ben 5^*5*" TThdfletpräflbeiten (teilten, tnäbrenb Me. jtrtHf. bte Mten* einiger Vertreter des Tk- bem TJorgeben Seignert geübt toirte. mtt lebhaften 211 b | a 11 e n « r u n b g e - b u n g e n au 1 gentxronen tourbt Widerspruch«los fct fchllechlich eine Resolution angenommen, bte ocrt den früheren Unabhängige 6 rif ple n . Künstler unb 3 u f bä u f e r ein gebracht nx>r- Den nxxr unb tn ber erflän wirb, bab bi« Regierung brr groben Ätxillrton bw In fit gefetzten 8c- toartungen bisher nlch« erfüllt habe 3« würbe ** Äefbe vvn wirtschaft«- unb tDährung*po(iti- tten Fvrberungen darin ausgestellt, die gleichzeitig *« »tewHdb MxrT« Ärtfif 014^ Regierung unb dem mintfterp rxMibe.it en Seigrer die Srufte be» 'Bmtrttparteitage« cntbic- tel und sie aufforbert, tn ihrem Kamps gegen ble.reaftionäte^Relxbetoebrleltung sort-usahren I ber Tagesordnung stand au herbem cm« anjaM von Anträgen, die dem Bezlottvoritzand daS mibtruuen auSsprechen unb eine Reu- b e I e b u n g der .Dorwärl«-. Redaktion verlangten Rochdem Ehesredakleur Stampfer betont baUe, bah man zunächst doch einmal die Verteidigung der -Vor-värt«"-Redaktion hären Mühle, touroe die Abstimmung über diese An- träge aus die demnächst ItatMinbenbe Fortsetzung beS Re^rf« Partei tage« versagt trte Regierungshrifis ht Thüringen. Weimar. 26 Sepl. (Priv.-Tel ) Die schrlftltche Anfrage ber sozialistischen Land- tagsfraktlon, „ob Vie K D D. bereit Ist, auf Grand beS Programms ber D S. P. D mit tn die Regierung einzutreten ober eine Minder heltSregi« rung, die von der T. 6. P D zu stellen wäre, zu unter- stü tze n". hat die Bezirksleitung ber Kommu tttftischen Partei Drohthüringen in einem län- ^eten Schreiben beantwortet, in bem rt u. a. Der etntritt ber K. P. p. tn die Regierung n den Stea Poincars« al« einen Pyrrhussieg betrachten Da« Bst>lt drückt Ne ernste Horsnung ou«. dast die französische Regierung mit gerumft- möglicher Berzöaerung die lonstruktive Seite deS Reparattvn«problem« tn Angriff nehmen wird ®>< britische Regierung könne nicht« Beff?rr« tun, al« sich tu Gemeiufchaft mit den Alliierten an die Aufgabe der Srzielung von Reparationen zu machen Die Schanengkeiten auf dem Wegs zur Grzielung vrx, Reparationen feien durch die franzöfilch- belgifchen Riakpuihmen fe.ncia-ega beseitigt, Ion- bern eher vermehrt worden Si_- ba-kn jedoch ein tr-t er al liierte« Zusamm 'Nwirse < I ich'er gemocht Der vjulommcntiitt zwischen chaldwm und P.->i rare müstte bald eine Versammlung aller Alliierten folgen Sa s., von q o'icv Bedeutung. dcch, biete bald ein. n Plnn z.n R.-gc- lung dr« Rcpvrntivn-Zpreble n« r. '*■ r‘ Der Führer der enaltschen Ai r-.'i'ervirtri. Ramien ?7k o : d o n a l d erhärte e» 'rev.'x getagt bie französische Ruhrpolitn stelle einen grosten Erfolg dar. weil lich Deutlchland ergeben nabe, aabei bedeute die« nicht« andere«. aI3 dnh ein gut bttraffnefe« und mächtige« Land ein Land, da« gebrochen unb entwaffnet wurde, mu gte und ftrang, zuzugeben, dah e« gelchlagen worden sei Die« sei nicht eine sehr grobe heroi'che Tat. Sie bedeute, dah Frankreich nicht eine einzige Mark mehr von Deutschland al« da« Srgebni« seine« Triumphe« erhalten werde, als e« erhalten hätte, wenn e« niemals Soldaten in« Ruhrgebiet gefanbt hätte Der Erfolg Frankreich« bedeute, daß di« Wit. tel zur Erzielung von Reparationen großen, teil« zerstört wurden und daß Frankreich« eigene Schuld sich erhöhte. Frankreich sabotierte den Handel. Unter her Regierung Baldwin fei der Ruf Snglanb« derartig, dast Niemand sich um Snglmd kümmere Keine Wach', in Europa schenke den englischen Wünschen irgendwelche Beachtung Man könne den Mann nicht verstehen der sich rühm«, dast er England in jeder Hinsicht grost machen werde, der doch zulasse. bist alle Bedeutung und aller Einslust England« unter den Rationen verringert werde. Denn dies sei die Lage, in die die jetzige britisch« Regierung da« Land geraten liest F'ied» serligkeit besteh« nicht im RichtStun Der einzige PazisiSmu«, der Ersvlg haben könne. lei der des moralischen Rechte«, der ebenso viel Mut er- ferberte, wie militärisch« Macht E« sei dringend notwendig, unverzüglich die gesamte Frage der Reparationen neuerlich auszu- werfen. Die Entscheidung in der Korfu- frage. Pari«. 26 Sept iWTB) Die Botfchaster- fonfcien« verossenllichl den Donlaut de« Beschlusses ihrer heutigen Bormittag«f>tzung über den italienisch-gnechifchen Zwischensall in RI- banien. Hiernach werden den griechischen Behörden einig« Rachlässigkeit cn bei der Durchführung der ilntcrludning und der Rn*, findlgmachang der Schuldigen forgeworsen wie der BenchI der eingeleyien Unterfuf>unq«tom- milsion seslstellt Die von der Bostchaste-rkonseoenz am 8 September gestellten Bedingungen leien allo nicht re ft Io« erfüllt worden, re« halb die griechifcht Regierung der itafenifchen Regierung die Summ« von 50 Million«n Lire zu zahlen habe Die Botfchafterkonserenz und Me italienifck« Regierung verzichlen darauf, den Streitfall vor den internationalen Derichtshof im Haag xu bringen und betrachten br.i Zwiftenlall al« erledigt 3tollen räumt am 27 Sept Koefu Hinfichtilch der Befetzung«kosten kann der International« Derlcht-hof im Haag angerafen werden. Xzr Arbeit-plan des ReichStagS. Berlin. 26 Sept IWTB ) 3m Reichstag wirb bie grohe pvllttfch« Au«fprache. wie ber Aeltestenrai trotte befchlösfen hat erst am Dienstag nächster Woche katthnben E* wird angenommen. dast der Reichskanzler selbst in dieser Sitzung sprechen wird Die für morc । angeletzte Plenarfltzung wird mit bei bereit« befanntgeq.-- Venen Tagesordnung abgehalten Am z.eitag wird lich ber Reichst.ig mit einer Abänderung deS Bankgefeye« und am Mittwoch nächiier Woche mit dem WährungSgefetz beschäftigen (Cornelius von Heyl f. Worm «. 27 Sept fPriv -Tel.j Freiherr Sorneftu« v Hetzt zu Henn«Helm ist au* lern em Schweizer Fideisommistgui PfauenmooS tm Aller von 60 Zähren nach längerem Leiden am Dienstag geftorbr.i Der Beritvnvene ist 1343 zu Wv.m« geboren, trat schon Irühzeitig al« leitende Persönlichkeit tn die Fabrik keine« Bater« du und verstand e«, Ne aut die heu'e weltbekam-'- ypge zu bringen Auch in ber Polini natxb er an hervorragender Stelle er war jahrelang Mitglied der Ersten Kammer und hat die von ihm verfolgten g.of.eii Ziele mit grShicr Srnqie vertreten. Seine Heimatstadt tiauc.t ebenfalls um ihren o-rdienten Ehrendu.ger der auch in kin.-m mächtigen Betriebe soziale Wvhlfahi tSelnrlchtunaen lchul bie beute noch weit und breit al« vvibildllch gelten. Die ste, blichen Urterreftc werden nach Worm« übetgtlubrl und In der dortigen fiamilicngi uh bei» gesetzt werde i Sine eingehende Würdigung de« Leben«werks de« Verstorbnen behalten wir uns vor (Biefoener Dersorqungs» und Finanzprodleme. ii. D>c ungeheuerliche Verschlechterung unterer WlrtlchasiSIage hat auch hier da« Wohl- sakitsomt zu einem der ersten jnb bcbcu- tungeno iften Teile ber Stadtverwalt,ng gemacht Der Ärci« der auf die Wohlfahrtspflege angewiesenen Perlenen hat sich in den letzten Monaten erheblich eiweiieii und er wird sich in Nr kommenden Zeit ficherli.st noch mehr au 7 waren am I Januar 130. am I September 315 Per'cnen zu veizeichnen Die Quafer- (Peilung wurde zuteil am 1 Januar 820 Personen llOO Kinder von 2 bis 6 Jahren 650 Kinder vvn 6 bis 14 Jahren. 70 Mütter), am 1 April 1240 Personen 1150 bzw 1020. bzw 70). am 1 Juli 1270 (163 bzw. 1040 bzw 70 >, am 1 September 1270 (263 bjtr 040 bzw 70) Perion.-n Taa Bedürfnis nach Speisung stillender und trcrbrnb.'i Mutter ist weit grober, als bcfricblgt werden (mn R.b.-n dielen Tatigfe tSgebicten Der- urfachen noch die S t a d t a i ni e n p s ) e g e und die Vermundschost«. und Pslro'3>ast»lach«n deS Fugen da mte« nicht nur erheblich Arbeit, sondern auch grobe sinanzi l: Liste., Dast der 'Aeldbeiiag der Gclamtaiis , eiidungen für jeden einzelnen unterer hils -bedürftigen Mitbürger im Laufe der letzten Rtonalc stark gewachmn ist. versteht sich natürlich oon selbst. Diele wenigen Ct.tpcrbcn au« d m reichen Arbeitsleid liniere« WohllahriSamtes dürsten die au sterordentliche Dröst« der zu lösenden Sürforgeau,gaben deutlich erkennbar machen Ti« großzügigsten it da« Wohlfahrtsdezeroal um- faflenbc Vorsorge für die Kartoffel- und Brenn- stosfbeliefs, ung getroffen, di« sich hossentlich ganz erfüllen wird Daneben Ist auch man unS versichert, nach verschiedenen anderen Richtungen hin daS Griorderlichr in die Wege geleitet wvtden Hiernach darf aaohl gewist sein, dast rin erheblicher Teil der Fürsorgenotwendlg- friten in wchau«greisender Teile sichergeftellt >st Trotzdem ist noch mancherlei zu tun Wir denken z B an die technische Lösung des Spei- sungSproblem« Zwei Anschauungen find «S. bie hier zur Erörterung stehen Di« «Ine geht dahin. den DersorgungSverochtigten bie Rnh- iunge!mit;e( in angemcHenen Zwischenräumen z.im Srlbstkochen auszuhändigen und auch die ent- spiechenden (BrcnnftoHmengcn zu lirfcrn Die anbei!, auch von an« vertretene Meinung ist. eine allgemeine Dpeifungsanstalt, eine sog VolkSksiche, zu schassen. Aus dem ciftflenannten Wege per- spricht man sich eine rein auf die persönliche Ge- schmaikäiichtung und Zubereitungsart eingestellte 6pcifcnb«ieitung, di« Schonung gewißer Emp- finblichkeit«n von Leuten, di« in dem Rahrungs- bcAuj aus einer Speiseanstalt ganz unzutroifen» derweise ein« Demütigung erblicken, und av.b't- dem die Eisparni« der Kosten, di« für d.c Arbeitsleistung m einer ©peifeanflaft entstehen Diele Anlichten mögen zum Teil rm« getollte Berechtigung haben, belangvoller fcheinen un« aber doch die Gedanken zu lein, Nc man gegen da« Linzeikochen geltend macht ®8 ist eine alle Erfahrung, dast da« Kochen größter Rab- rungemiiieln, engen mit «ntlprechend grö heran AuSmast bei Fleisch- oder Fcdquantitäten tn einem Topl bie Portion des einzelnen kräftige, gestaltet Dast da« Kochen in dem groben Kellel natürlich mit gröstter Sorgfalt und gediegener Sachkenntnis bei rationellster Vertoen- düng ber Kochmaterlallen geschehen must und nicht etwa als wenig belangvolle Tätigkeit ausgefastt werden dars, ist eine Forderung, die peinlichst genau erfüllt werden muh Bei voller Beachtung diele« Grunblatze« dürlte «in schmackhaltes Ellen lehr wohl im groben Kellel heriustellen sein Wir meinen, toa« in der Küch« ber St udentenspeile- anftalt ober bei der gemeinsamen Mittagtisich- bcreitung verschiedener studentischer Zirkel möglich und annehmbar ist, follle auch hier nicht zu den Unmöglichkeit,n unb Unerträglichkeiten gehören, Die Rot der Zeit ist mittlerweile fo grob geworden, bah sicherlich viele Hil,sb«düritig« qetrille Ge*chmack«iiebhab«reren gern: zuiückstellrn ■" Jun'kn c ' i Ernihruna Durch die Zeitverhaltnjsse veraniastt, wird iroM aud. manchei hier in B.nacht f.-mmeuöe Rlit- bürger jetzt gerne bereit fein die im vorigen Zahie nr-t gehegten Empstndli ix' ।len hinsichtlich de« 6peifenb€xug« au« einer gemeinsamen Küche beifeitc zu lassen, zumal bie VDrgria*,'. Meinung, btefc Speiluna bebenic «Ine He a5würdigung, burchau« sallch ist- im Gegenieil Handelt es sich h,ei doch nur um die Erfüllung einer felb'b- oeriiändlrchen Psiichr nach dem Gebot« der christlichen Nächstenliebe Tie Kofteneilpa.n,^ für die Stadl könnt« sicherlich auch aus d«m Wege bc- Bolk«süch< eroeicht werden wenn man abgesehen von der eigentlichen Kochtätigkeii. eh-enamtiich lä- tiflt Hille, z B von bem Roten Kreuz, für die Witarbrit tn der Küche erbitten würde Für die Einrichtung einer Be|k«küche wären unter umstände-, gar nicht allzu g.ostr Mittel auszuwenden. Wir haben in dem Artikel in Rr 116 be» .Giest -anz - metxvre Aorichläg« gemacht Der -MsaihtzO und vielleicht auch billigst« baoon wäre xäjL bet, von ber Militärbehörde bi« leihweise Uelx lasiung non ein oder zwei Feldküchen zu erbitten, diese mit Holz au« unserem Walde zu beiten und In -'nem gelchüyten Raume so auszustellen. bah do- 1 an moalichst auch ein Spriseraum angrenzen könnt« Der Smdtv W I n N hat tn ber jüngsten Stabtvervidneten-Sitzung nach dleker Richtung hin eine Anregung gegeben, bie sehi beachienStoert er- tcheint, bi« toii hier aber nicht näher prämiieren inöch'en, um in da« Stadium der Erwägungen feine llnrulx hinein,nb>ingen Jüan glaube nicht, dast für rmrn solchem 0peiklaal Sri!eck« unb Tisch- qefjjirr ange«cha»N werden muhten beide« Dinge. >i« heutzutage lehr viel Geld sollen wurden ttbrö- •o wie in anderen ©labten, kann doch auch hier Kbci der ©peilenden sein Geschirr mubrlngen und Niiin an Ort und ©teile reinigen, wozu ja feine öIIaii fofifpuligcn Einrichtungen notmenbig sind Ta bie Verhältnisse immer drängende, werden 7arl mai wohl damit rechnen, dast Ne berufenen Stellen unserer Stadt in aller Kür^e nun zur ent- scheidenden Beschlustlalsung kommen atiden. Das AuSmast des Sifolge« da« man aus dem lieblet« der Volksspeisung wie auch in allen an- bei en Bereichen der Wvl iahrispslege erreichen kann, bangt natürlich ganz ab von der Grvste der zur Tcrfügung stehenden Geldmittel D,e Zlnanz- krait der ©ladt, die man für Ne Lösung der sozialen Ausgaben in weitestmöglicher An anspan- rrn must, wird allein nicht hin reichen, um eine vollkommene Befriedigung ber Roitoenblgfclten lich. rzustellen Di« preustische Regierung hat, wie man au« der nachstehenden Rlelbunq entnehmen l»nn. für die fvziafen Zweck« .ftafltlidx' Hill«mitt«l in giösttmöglichem Umfang' vorgefehen Bon der hefflfcheu Regierung hat man bisher eine gleich- fau.eiide llaiung nicht gehört Unter der un- zulänglichen Finanzkraft der Stabt unb der Unge- toistheit staatlicher Hilfeleistung können wir aber ba< Hilfsweri an unteren bedürftigen Mitbürgern nicht verkümmern lasten Au« der Bürger- fd'-ift leibst müllen die Histsmittel strömen, die biei noitoendig lind Industrie Handel und Gewerbe. Banken und Landtoii lsä>ilt einerfeit«. Reamle^ Aiigestelli« und Arbeuerichast auf ber anberen Seile haben be i cif« im r-onqen Dinier sehr lai- fräftige Beihilfe zur L'inbenmg der Rot in unterer Stabt geleistet Zahlreiche Betrieb« tafxtn in schöner Bereinigung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern, die Beamten duixy ihre norgekhtc Bchörde bzw durch ihr« Organisation laufend« Beitrage zu den Kosten Oe, h«*'ilchen Rothilse unb Ipäter zu bem Rhein- unb Ruhropfer geleistet und lich Niburd) Arfpi uch aus Ne dankbar« Anerkennung der BolkSqcsamtheit erworben Wir möchten im Hln- l-lirf auf die b.’-oJbrte Opiertoillig'cif unserer Riifh tige den Voijchlag machen, s.ir bie kommenden Wintermonale ein faufenbe« Unter- flununprotrl | ü r bie hilf«bcbür(. tigen Mitbürger unserer Stabt z u organilicicn Nigcftah, N,st wöchenllich odet vicrzehntagiq sreitoillig sestgeleyt« lausenbc prozentuale Abzug« vom Arbeitslohn bzw entsprechend« Anteile von den Geschäft «rin nahmen -in das Wohlsahrtsamt zum Reflcn der Rotleidenden unterer Stabt abgeführt werden Unfer. Wohlfahrtspflege fämc auf bitte Weife tausend in den Beiitz von Geldmitteln. Ne den Verhältnissen entsprechende Äau*lra|t hätten Die prozentualen Abzüge Dom Arbeitslohn bzw Ne An- teile von den Gelchaftscinnahmen könnten ja so bemes'en werben, dah sie bie einzelne Ceiftung«- ftxift, die auch einen schweren Daseinskampf zu fuhren hat, nicht allzu sehr Mafien, tn ihrer Vesamlheit aber doch eine starke Beihilfe werden könnten Betriebe, die ihre Hilst in Ratumlitn leisten könnten, wurden sie am besten auf diesem Wege bringen Da« ®an/)t soll natürlich nicht etwa ein Ersatz, sondern eine Ergänzung her städtischen Finanzanspannuuq sein, damit im Zusammenwirken beider bie weitestmögliche Vollkommenheit der Hilfeieiflung erreicht toird Wit hegen die Zuversicht, dast diejenigen Mitbürger, die im Bc'iye von Ail< tsei.,kommen sind, gern bereit fein werden, nach RLifjgabe ihrer Kräfte den notleidenden Mitbürgern in der fchweren Winterzeit beizustehen Baldige Fühlungnahme der (.t ligten AiniSstelle mit den in Betracht kommenden B.'tri«.>en bzw Organisationen dürfte wohl keine Entlaufchung bringen ©chlitstlich sei noch kurz aus eint Ausgabt hingewiefen die der Einwirkung de« städlilchen Wohlfahrt«aml«s bedarf. Wir meinen die pünktlich« Auszahlung der Bezüge btr 2 I i- penfionär« Die Roilagt biefn Mitbürger wird dem Wohlfahrtsamt bekannt fein Alle Rot- schreit au« diesen Kreisen, toi« auch der vor- aeftrig« In unterem Blatte wieher, lassen erkennen wie grost da« Elend der um die Allgemeinheit verdienten Vcute ist Die oberen Behörden stellen lich den öffentlichen Rot rufen gegenüber taub Da erschein es un« al« Aufgabe d«S Wohlfahrtsamtes in lm«r amtlichen Gigcn- fchaft gegen bie .Taubheit der oberen Regionen voizugehen damit auch den Alt Pensionär en das erforderliche Mast von pflichtgemäster behördlicher Furiorge zuteil wird da« man anberen Rotleidenden z B den Arbeitslosen unb Kurzarbeitern, lchvn längst aiigebeihcn lästt Die Altpensionäre haben ein Recht darauf, dast auch ihnen gegenüber die durch Psl > cht und Gewissen der Regieren den gebotene menschlich« Ant«stnahmc nicht nur in schönen Reden, sondern auch in ausreichenden Taten sich auSwirkt Di« preuftisch« Regierung für Volk«fprifmigra Der Amtlich« Preustisch« Prtfseb en*t feilt unter der Ueberichrift .Drostzugig« VsllSj; .i sunuSaktconPreustens" mit Dos preustilch 6t -it< • m.ni c ium b sastte ltl> In einer au'ierordentiichc i Sitzung am Dicnsiig ab mb in eingehenden Beratungen mit btr pol.iifchen Lage Sei ber Berat, n_- vvn Wtrlschaftssragen wurde b-r ’iär :< Allchbruck . die Diskustiv I der Mr-qiipl ■ - einer Verbesserung der Ernähr unq . frag« pflegt llebeeeinstimmend wuck» d.- F.»t- wend gleit anrrfjn.it. durch Ichteunigc rgoni'l rung oon Volksfpestungcn tr:tteficr .Imlmigc« ben ncLcibniben Kreisen der Bev" kerung in ihre, i immer fchw.eriger oxroenOcn Eriftenzkamp! nach Rkoglichllit hilsreich zur ©eite zu treten Alle irgendwie zur Durchführung dieser Vvlks- speilungSaktion geeigneten kommunalen und pr.txren Organisation-n lotoi« icchnilchen Mittel tollen nut ft a a t I i d> < j i 11 » m i i- tcln in grösttmöglichem Umfang «in» 0 trerben Da» pr.nstjifche ©t .nt-nr.ni(t#riunt rr vb fich in Ku xc an bie Ih*'u ig»|j.)ig«i Ärrife tx r Bevölkerung nri einem Aufruf wenden. Ne bevorstehende Aktion durch grost« Speibcn an Geld und Lebensrnitteln zu starken ftauptncr- imittjfl in | Drdisrnmarkt. sich »crurtciU Die Schlüsselzahl für 3nfcrat< ist bi dieser Woche auf 30 000 festgesetzt. 87V571 epanlrn iam tatBHOL Srenfhm e W, M ®t»lrmbrr e#rb Fra, Tetra . lannlanllflx üetni . «MtH* betn . . auch von der Bcsse- Verhältnifse zu er- Mwljn 5 Ke« fcttrorbilÄr 6eC4ubtl*< liDlleCrfl nun m «ne.ii «an em «7i tawrn inxnee P1437I nexeri rawoooe »«« »e*>, narr ®6c Tieubautätigfell, tonbem rung der lvirtschaflitchen warten. wuno «Txrtw Nnno MM7K0 70441710 MO. *0 BMKi tmteoe Per- Der- ■»«ww «7w*iee «H7M- MW» MHI IM 45Q»nc noum wnw Bin eozwe ■ rum -Bru'lri oUoub 36*1 Privatklagen zwilchen mehreren form - renft die Preise nometulick«s ®in Toiengräber von Trat« a d Oda hat aus dem alten Fnedhos bulelbft eine Anzahl aller eiserner ©rabfreuic entwend t jnö an eine Alihändlerin in Giessen verkau'I Mit Aückslchr au* seine Vorstvasen erhält er eine ®cf änq» ni « strase von vier Monaten Die Lhe- srau eine« Alchänbler» von hier Wirde mangel« ausreichenden Beweises von der Anklage der Hehlerei Ireigesprochen Gleichsail« sreigesprochen wurde eine Srau aa« Lssenbach a M. die ein Zimmermann von hier wegen Beleidigung seiner Sfx-frtru verklagt halte ^,oa»skalender sür Donners- ' " , «rnfi Oudwig Ad 8 Uhr Konzert Lichtspielhaus, Bahnhosstraß« .Altz Brv" Astvria-Otchtspiel« .Hauch Piel" Der ® i e f) e n e r «««verein benilt in unserem heutigen Anzeigenteil eine Kxmrnlunfl au* nächsten Montag nachmittag ,n ^r,®Tr^el)aue eln U a wird man itch mit Ber Be chlusssaflung über den TDinterbetrieb oder _lrKTU ^,Ur>fl *** Ärein« zu belasten haben, da es dem Bvrstand nach dem ablehnenden Beschluss der Stadtverordneten an Mitteln zur Aulrecht- «r Haltung des Betrieb« sehlt 3m 3nlervf1e der Au'rechterhaltung des krältigenden Eissports mochten wir wün'chen. das, ein Weg gesunden Wrb. der dem Verein die Iortsührung seiner Ausgabe ermdglicht B r r l t n. 26 Sept Am Piodukieninarkt hielt . bei bei Unl, heihctl der politischen Verhält- nisse das Gelchält wiederum in engen Grenzer Durch die iu<1lau*ige Devisen-Preisbeivegung sinh die Au»ta.idnotieiungen nahe a i die inländischen Preise betanyfommen, wodurch di,- Marktlage etwas eiieichteit worden ist W.izenmehl ließ sich aus zweiter Hand etwa« billige' ein kau sm. oliS es die Mühlen au* Grund bet Forderungen *ur Weiten ab geben können Die Ttoggr ipreife beh»upteten *ich uni. i ®«l)irxinfungen u igesähr au* kern gestrigen 2:an.K. D* übrigen Preise flelllcn sich zumeist etnxi» niedriger Welzen, mark 230 bl« 240. Aoggen mäik 2*2 bl« 215. Sommergerste 225 bi« 230 ruhig,. H»fer mdrf 205 bis 215. pomm 205 bl« 215 schiel 210 Wei- Schösscngrricht ® i e f) e n. 25 Sept 1923 äin Dachdecker von hier hat einem hiesigen ÄrbkngünUcr nacht« einen Sack Weizen gc- Oohlen und erhält deshalb mit Rücksicht aus '«ine Borstiasen wegen Diebstahl« 5 M o n a t e ® e - sängn > «. Da« Dienstmädchen des Bestohlenen halte dem Dieb den Schlußes zu dem Tor und bem Boden, auf dem der Weizen lag übergeben ©le konnte nicht mit abgeurteilt werben weil ihr Ausenihalt nicht b-kannt ift 3n den Listen des hiesigen Wvhnungg» amts sind aber zur Zeit noch 822 Familien mit Wohnungen verzeichnet, die aus verschiedenen Gründen die Zuweisung anderer Wohnungen beantragt haben. 3n vielen dieser Falle ‘ ist eine Wohnung mit gröberer Zirnmerzahl rwt» wendig, weil die herangewachsenen Kinder be» sonderer Schlasräurne bedürfen. Andererseits gibt es zweifellos Familien in nicht geringer >^nhl, bei welchen Infolge Aenderung der per» fönllchen Berhältniffe, fei es durch Tod des FaniilienhauptS. Versetzung in den Auhestanb, Verheiratung der Kinder uff. ein geringerer Anspruch an Wohnraum besteht, ohne daß die früher gemietete gröbere Wohnung aufgegeben wird. SS farm nicht bestritten werden, daß bei vielen Familien mit herangewachsenen Kln» bern eine sehr fühlbare Wohnungsnot herrscht, obwohl raum eine neue Wohnung erforderlich ist. Denn In normalen Zeiten hätten sich diese Fälle im Wege des AuStauschS erledigt, dem heute unüberwindliche, in unseren der» zeitigen wirtschaftlichen Verhältnissen begrün» bete Schwierigkeiten (UmzugSkosien. Verrichtung ber Wohnung usw > entgegenstehen. und für den meistens auch der Anreiz fehlt Die weiteren Gesuche um Zuteilung anderer Woh» mm gen werden hauptsächlich damit begründet, dah In der gemieteten Wohnung seit Zähren jede Herstellung unterblieben fei, oder dah aus diesem oder einem anderen Grund zwischen Hausbesitzer und Mieter Unstimmigkeiten bestünden Auch die Fälle mehren sich, In wel» chen wegen erheblicher Mängel der Wohnungen die Hauser sür baufällig erklärt werden müssen. Dah diese Wohnungen gesundheitsschädlich und lebensgefährlich sind, ist ebenfalls nicht zu bestreiten. Auch hier handelt es sich weniger um die Schaffung neuer, als um die Erhaltung der vorhandenen Wohnungen ES kann keinem Zweifel unterliegen, datz. wie anderwärts, so auch hier eine außerordentliche, durch die Aeubaulätigkelt der Stadt und des Staates nicht gemilderte Wohnungsnot be» steht Wie sie aber nicht nur In dem zahlenmäßigen Mangel an Wohnungen, sondern auch In der mangelhaften Beschaffenheit und der geringeren Eignung eines großen Teils der be» stehenden Wohnungen in Erscheinung tritt, so ist eine wirksame Abhilfe nicht allein von der Stand des Dollar»: amtlich» Votierung Bote 20. September Sranffurt a. TU. 1 49625000 150375000 Verlioi 125 685 000 — 12631 5000 <>errfd)t in GMrforw Wohnungsnot? ■Bon Derw -Obertnspektor Aothamel. n 2" 3*** sieben verschtedent- "ch ölf Srage aufgeworfen worben, woraus sich die hier angeblich herrschende Wohnungs» not erkläre, da sich doch die Einwohnerzahl Der Stabt gegen die Vorkriegszeit nicht wesentlich erhöht habe, bei KrlegSbeginn aber Wohnun- flen leer geftanben hätten Die wegen ihrer finanziellen Auswirkung und volkswinschaft» Itch wichtige Frage soll nachstehend einer Prüfung unterzogen werden. Es ist richtig, baß Gießen gegen 1914 nur um etwa 3000 Einwohner zuaenommen hat, und daß es Wohnungen, für die keine Mieter zu finden sind, nicht mehr gibt Für den Bedarf einer Stadt an Wohnungen ist aber nicht blc Sinwohnerzlsfer, sondern die Zahl ber selb- ständigen Haushaltungen maßgebend Die er- ftere ist durch die Opfer deS Krieges an Men» fchenleben und den Geburtenausfall gefun» Jen, die letztere hat dadurch keine merkliche 21b» na^me, aber durch den Zuzug von Flüchtlingen, Vertriebenen, versetzten Beamten und vor allem durch die größere Zahl ber Eheschllc- Hungen eine starre Zunahme erfahren Die Zahreszisfern ber von 1910 bis 1922 in Gie» ben geschlossenen Ehen sind ble folgenden 184 212, 212, 208. 226. 122, 132, 163. 210. 388. 491, 360, 328. So erklärt eS sich, daß heute hier 1032 Wohnungsuchenbe vorhanden sind die keine Wohnung haben, sondern bei Eltern, Schwiegereltern, In möbl. Zimmern, Pensionen und Gasthäusern wohnen müssen ' Der Mittelkur« des Aeich«bonk» bvtlar« om 26 Sept 126 'm Ul Linen ‘ ® i b o r t b t o I * en sind nur an bl« Aelch«bankstellen abzulühren WTB meldet 3n letzter Zelt werden häud^ au« »iport- bevllen herrübrende der 2lbHelerunu«plllchi un- tetlKyeTTbe Detnlen In Form von Schecks ober Tloten an den ÄommlfTcr für DehUwrfaffuno •iborlifIrrt 0« tmrb darauf cuchner^am gemacht baß nach wie vor bie alleinige Ablieferung « 0 , l f » für foich» S »Port bevifen bi» Aeichtzbank st eilen fln» De Weiterleitung fvlcher iirtümlich an das Äommlftartat gtiangen- ben Orportbenlfcn an Nr Aeichsbank erfolgt ju- fünhlg nur a-.-l Kosten und Drtabr ber Zlbtender 'H«Vl,l«ntzaebt u do, Dieben Die o o ®-7) genehmigt« bu Aückzabtung ber 9000 Denuvlchcine auf ben 31 Dezember ds Zs, HvrmalUäten und Ausfübrung aiurben dem Tor- ftonb Überla ff en Der Antrag au* KapitalSer- böpung um 5 MUI Mk imirbr zurückgezogen tnurnen bet .iumc.it voll., Zuteilung ciMO« l>6l>er al« grlt.i n frftgrlirlli Frankfurt a M. 26 Sevt Börsen- nimmuiig«bl(b Tendenz Bei stillem Dr- 'chält untmbe.tlilx Die «Kkulalion nahm tm Hinblick aus hie Beichtüss« der Aelchsle>perung. betrehenb 2D>b.iu fk« .<10Inen Wider staades. e.n« obuxirtenb« .'Haltung ein unb au*Krbcin war N« Unternehmt',tatlufl in Anbetracht des betror- ftebenben Ultimos seitens ber Svckulat on sehr bescheiden Arn Dr"Icmaift Idüi öt.-selbe Ur- fcheiniing tvohrzunedmen obgleich tägdches Selb leichter erbältlich tixn Dollarnoten bewegten sich auf 133 bis 140 btS 150, fVäter wieder I3J MU- honen 3m ^rewerschr tarn es zu keinen gröberen Umsätzen Die Kurse neigten vorwiegend noch unten Becker 0tobl schtvinkte zwi'che t 325 und 375 bin und her Schwabe lojen i!deut.sch,- Aemy Hoifatia 17 f>i« 20, uwn nannte feruei Brawn Bvven mit 15 bis 40, D-owag 13 5 bl« 14 Elektro Untci Irankn 25, Hansa Lloyd 35. Metz Evhnc 60. Ilia ei.va RS Millionen, firmAurtcr H.'ndclsbouk 6 bi« 5 5. Tfcrfai-Dummi 9 5. Avi 325 bi« 375. Siemens Scrtit 4. Metall dlarfeii- bürg 6 Mill onen Am Meittanaktic-miarkt lagen o. D. i:t|d)-l.-iircmbuiger etPaS IjrVwr sonst Ut bin Kuisl jKjuni 1 bl descheideti Auf dein Vebleic kve Jnbulli irafcenmarnc» stand t«cr- schiedemlich ruri» nt.bt Mate ^al »ur h riujung. indessen zeigten '-ck y iichung« - M Im Hl» gemclrci t-doch ke n-.t ginbc.en ilmfaiq annab- men Anldnakticu bei erster Aotiz abü'-lchw'icht Sl-ktrlzitaisw« t.- loaen echt lultloe Lah.iieyer. 3 3® sch wach.-1 Bon Mafchlnenakten hatten ...ehe:. Waggva ,^u# Auckgaiw zu Der- "'chnen Avi ddeui'd > Lloyd letzte niedriger etn Hamersen 40 Millionen Banfaftlen unglelch- mdtlg. Zellstoff W-ildbol erfuhr cm'- mäßige 21b- schwachuvg Zuckerwei le ich.i>ckchei. Waghanfel a.-grboten Bafuiaweite so tuicki'che unt. ringen b«r Otntnirfung bei .wslaitdckchen .3ab!ung«mli- td schwächet Dollarschatzanwelsungen wurden bet erster Aotiz 124 Millionen genannt Am Sinheitsrnarki z« ale sich die Haltuna get-tli. teil- Kurse Höhungen ftn»zen, sowie Snlanbtoaren vorn 33.3mU- Honen fachen auf da« 34.7 millionenfache ober um 4 Prozent anzogen Äts SWfct unb e«li Die Anklage Perl rat Staatsanwalt <5H4>er bte Verteidigung führten die Aechts- amralle Leun unb Schllnk , -3*4* ^nflfriagte bitten sich im März b Zs In ben Vogelsberg begeben, um dort bei einem Defannten Arbeit zu suchen Da dieser inzwischen fdn Geschält aufgegeben hatte, konnte er fle nicht einstellen Mittellos faßten fle den Sntschluß. ben erften Ihnen begegnenden Aadfahrer vom Äab zu reinen unb vieles zu verkaufen Als dann am 27. 3 23 ein Landwirt Kdhler i»on Holzmühl auf jehten Aad auf ber St>ecke Frelen-Steinau Schlüchtern an ihnen vvrbe.suhr rissen sie ihn gemeinschaftlich vom Aad herunter unb nahmen bem "ch dZtig wehrenden Köhler ba« Aad mit ®c- ttwlt ab, wobei Ihm tasbefondere Daitzfch den Mund zuhielt und ihn bann in ben Straßengraben warf Die Angeklagten fuhren bann auf dem ? f ch e r bat die Deschwo enen, bie Frage nach Straßenraub und mit Aucksicht auf bie Zugenb unb bas Geständnis der Ange- klagten auf die Frage nach mildernden Umstanden zu deiahen, die Veiieidiger der beiden Ichlofl-n sich dem an Der Spruch der Geschworenen lautete diesen Anträgen entsprechend Da» Gericht ver- urteUte Zanke und Gaihsch zu ,e 2 fahren 3 Monaten Gesängn iS Staatsanwal, und Angeklagte erkannter, das Urteil alsbald an Äici# ,3nrbbcrfl. 1 3 r i e t> b t r g. 26 Sept Der Klein ver» »»t«a Itimmbar, •«lfrnnr* rkündig.ingsblatt e'scheinen " Hundert Millionen Marl Haden wir aus unserer Volksvpfer-Sammlung weiter an die xientiatlainmelstelle abgeführt Der Staat»- IctreUii dc. Aeichskanzlet bestätigt den Smpsang mit beul id^en Dankes Worten de« Aeichswnzlers an die Spender ’• Die Entrichtung der Wo hnungs» bauabgal-e haben zwei Bekanntmachungen zum Gegenst ind. die in unserem heutigen Anzeigenteil enth>il>en sind Interessenten mögen ben Veröffentlichungen ihre Aufmerksamkeit schenken "Die Alk g 2rt»krankenkasse®ie- ßen-Land gibt In unterem heutigen Anzeigen- tri! weitere Loßnstusen befarntL zenmeht (ICO Äiloi 750 bi» 825 i ruhig«. Aoggen- medi (100 Kilo' 600 b » 725 truhigi Weizenst.ie 115 bi» 120 schwächen AoggenNele 120 bl« 125 lschwacher > Aaps 325 bl« 350 tiubiqi. Vikiorla- »rbien 550 bis 650. kleine Eiben 450 bi« 550. Aap«kucheii 150 bi« 160. 3 iü Ma, t off ei n 40 b « 13 Weizen- und Aoggenstroh. dxzhtgeb 15 b e l< Hosrrßtvh dradtgrpr 14 bi» 15 Stroh. ffioMeil- gebündelt 11 bi» 13, Lang st roh geb 1ö bie 20, Wiesen Heu gut. gesund und trocken Vonnihd 15 bl» 16 (Die Preis« ent'p echeu der Z>»hl ,.i Mil- lioaeo und gelten, wo kein anderes Gewicht ge- normt ist. sür 50 Kilo» Frankfurter Getreidemarkt Jronksurta M 26 Sept Es notierten auf dem heurigen Getreidemarkt ,e 100 Kilo Weizen. Weiterauei 540 bi» 560 Aoggcn 450 btfl 470 Sonm-ergerkt« 500 bt» 530. 5>,fcr inlänb 450 bt« 5ü0, Weizenmehl südd Spcziok 0 950 bis 1000 bet Waggon bezug ab Muhtenktativn, Aoggenmehl 850 bl« 700. Klei, 200 bis 210 Tendenz ftetig bet kleinem Gelchäit 'Die Prelle mtlprechen der .-jahi in Millionen , (3n einem Teil ber Auflage wird rholt- TPiebereafve^in« der Arbeit Wiesbaden, 2b. Sept. (WTV.t Dal btellae Telegraphenamk wirb heule den Dienst wieder aufnehmen. Frauzöftsch« WAhrmrg axf ber Aegiebah» Mainz, 26. Sept. (DTB.) Durch An» schlag gibt bte Aegte der Stsenbah- n e n bekannt, baß ab 25. September alle Geldbeträge für ben Personen- unb Güterverkehr ausschließlich In französische« ober belgischen Franken zu leisten find. ** Znlassung 6b«rtl«bler Post- D°«ar»en Knb f«* von »•*edan*T’ eortun fowechl über- “**n «* totritabu *rechi- de^ttÄn« Xarfw ähnlicher An Di« Ikfcer- 9b't *• ber Sen- vnnd all Poktton» rrütW aufhrtw-n Tin* Papier wr (Srt»n' ^äch- nach auf»«n«bt lein Dann bart di« Wart« nach der UeberttMmg höchstens 8 Gramm wiegen Di, Au'scheifckeit« muß. wir ,0 ♦tnd^VtW letn. daß bta Gütlich Ntedrogekchickeden werden iann un6 St«mpelabdrück<. rwstdienNIich. Vermerk«, fv- wi« das Aukkl«b«n der Freiomrkn nicht bertn- >rOch»igt rrwrben vornottze«. ?6 k'VI'Mier Mmtl'4>: 'Jtrltrrun bild Do sch die Auswirkungen der Ausgabe des passiven Widerstandes in inner» und außenpolitischer Hinslchi noch nicht ermessen l»H,n. bi eil sich das Gcschift bei der dadurch entstan- deren Unslcheihv it der L-»ge wiederum In ziemlich eng«" ®ren*n Aus allen Gebiete.i überwog daher die Perkaussluß. so daß sich der K°ur»stand mit grnngen. nich' Ins Gew chi sallendei Au», vahmeii mäl ig senkt« Da# 2lngebot sand glatte Auß>»hme Die Einbußen hielten sich für M# Mehrzahl bei Papiere am ,6rf>u1tric-, Bank.-n- unb Schissahri-markt weit unter hundert Mil- (Irmcn Prozent und überlchritten dielen Satz nur bei wewgen |chwr>c t Urnton- und Industrie- «»fricn bi» verein,"ii zu 605 Millionen Aus ,r- indfigirm Sta ide bekundeten di' Kurs« dann ein« ziemliche W derkta ibskia't Di.- PcrdnEningen waren jedensall» mcht meht cvh ’bli b Auch festverzinslich- in- und <'u#(anbifbr Weit« wurden von der ollgcineinrn 2b,chr>-ick.ing in mäßigem Umlo.'gr getrosten Am Devisenmaokt txr.-inlglc Iib die >oe laus geiinaei gewordene Aachsrage aus .-ir omütch? Kursfestll.llung. so daß de dmldt)c im 3 - verkehr bela.zs,>, waren Di3e Kui!<- B’sgssei nb WiHanatbast Petit . **rrtn Paris Oitnwli wtn i**yso ?I7I4111> 7 TMur.,, mi.wo 71IV«i> P tvintm l'nn lnT«u yuboprfl . .""tnoi fl rr* ei«, «o-ixril •214, tnsoirii) inrrio, - S-M.IX1. J®*S, «717,' «tlOfVXÄ- - **utgarirn 91lo M Clonrfro na? re, IK»97S - VV14I. i MV. I47MT»., - ivör«x «firsoo,- Ki'tabon •>9Wiy, ■013*60,- «9W71U'. äs*»'" Die Not her »ntoältt. . *" *» Ot»»ng*kMl bet Ober- j—b^tcn^H ■»annftatx ber Hessische Tlot- f4*cte ^*4tlanlwü ®e» lat^a ITtoa*«. Obttocfcnb waren au bei MN- QU»dIten der OufttaintntfkT v Dren- *«" d« ObakmbMoertitniprdnbenl 5>r CB « fi v^te^Aichter und etnly Räte des OufHjmirtfle- Das rrfte Arsenal erfiatfete Aechlsanwol» Dr Ma i nzer-Dormstad! sodann sprachen bte A^amoült, Dr Ä n öpfel-Darmstatzt, Butz- »onnftahl nnb Spohr, »sehen Ot würbe mit- rin» gröber» QLr^aN auÄxJrtlger 2*™? "** bade erscheinen Bnntn. weil Ihnen Ne Arisekvsten zu Koch waren Heber die Im Anwalt« stand ear« aügetnHn herrschende schwere T«"♦ S"mme Die Berichterstatter gaben ein» JnjaM »rradequ gnxrtfer Des spleiß BM Jlntoollleebubren. aus welchen hervorging dav der AnwalI manchmal au« der Arbeit ganzer Xö(j» weniger Reineinnahme eateile, als ein AanbatMter In einer Slunde Ls herrsche Im AnwaUsstand nlch, Mange! an arbeit, sondern fernbe auch der voll, und der überbefchäfttgte Anwalt habe nach XbRua der In viele Milliarden flebenben CBureauteflen selbst kaum das Ttßtlaflc »um Oeben Man übertreibe nicht, wenn man tage, bat) in vteten anmalMfamllten heute buchstäblich ©unoer herrsche die Versammlung den Bericht- «flattern »ugefHmmt und eine ®nrtd)hef)una mit Besseruna«Vorschlägen angenovmren hatte, schloh der Bveslchenbe mit einem Appell an öufty- mtwtftertum und aichterkollegium bte Versammlung Kirch« unß Schul«. ®e Schotten, 27 Sept Die kürzlich hier taflenbe T 1 a r r f o n 1 e r e n 4 der Geistlichem des «rxwgelilchen Dekanat« Schonen sprach sich mit überwältigender Mehrheit gegen da anscheinend beaattchugt^ Verlegung de« Prediger- lemiaar« von Friedberg nach Darmstadt aus and beschloß, eine diesbezügliche Olrtgobe an das uandesklrchenamt und an Den Vorstand des Hertl- schen Pfarrvereins zu richten w, Darmstadt, 27 Sept Unter veuung ferne« 2 Vorabenden Direttor Mendelssohn- Var t b t> I b t) -»leben land dieser .Tage bter d,e die«,ührtge Ha uptversammiung des Verbandes der freien «privaten, Crbulen und Erzlehungsan st allen in Hellen flott Aus Diund eines von dem Versammlungsleiter erstatteten Äefcratß beschäftigte man sich eingehend mit der tut Zeit Io lchane- rigen wiNschastlichen und ftnarutcllcte 2age der Dr.vatschulen und belchlod einstimmig, in 3u- fünft das Schulgeld nach Gvldmark zu erheben, halbamtliche Gablung etnzuführen unb ben Tag der Einzahlung bei En,iich,uag bc# Schulgelde« maklgebend Irin zu lallen Da der bisherige I Vorsitzende Pfarrer Lucius- Rrichea- berg Hellen verla'fea und der 2 Vorsitzende einen anberen Beivs erwählt hat. wurde Hofpr^diaer V> l d man n - Gedern zum I Vorsitzenden des Verbände« gewühlt DieFranKfurlerHerbstmeffel 923 spd Frankfurt a. M, 2v S-pt Die ®e- lchüllslage ist kaum veründeri lieber all bewahrt man angesichts der unsicheren politifchen Lage die grotzte d u r ü d ba 11 u i. g ater Sttvm bet Vefucher und Ointauter verebbt bereits jluf der Te »tilmesse bildet zur Zeit der ftudtoeife 3er- kbus die Reget während der eine Verkäufer sich feine IDa.-e In Papier mark bezahlen 1461, beifchi der andere die Doldmarlbafis Dadurch entflebt ziemliche Verwirrung unter der Räuferlchasi Jn Herrenarlikeln tarnen t-nlge Abschlüsse >u- fianbe Die Lchu hmef f e haue cmigermahcn Ge'chäsl. der Absatz in Lu »uswaren war sehr schwach Deutschland tra’ als Ääulcr gar nicht aut Auch Luruspapiere fanden keinen Ab- satz 2Ln irofilolriten schnitt der Bü^erm u Ii ab Die toben Indeiziifcin ichrecken jeben ab Das deutsche Juch wird leider immer mehr »u einem LuniSariilel Vlil dem heutigen Tage darf das diesjährige Vke segefchäfl als beendet angciebcn werden Iva« nun noch gehandelt wird, sind Jtactr züglet, die tut die allgemeine Beurteilung der Lage gar nicht mehr in Frage kommen Viele Au«- stellcr padten heute bereits >re Ißaren und räumten Ihre Stünde (Eingefanbt. ' Für Form und Inhalt alter unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Pi-l'Iiki'm gegenüber 'einerlei V> rnnnnnrtung > ®hte Frage an da« ßeben«nrtttel » ist mit Tiifung von beute auf 10 600 000 Mi für bte stüdtt-chen Ab- nebtner fcflgeler,! tDorbe.. Vis geltet n kost.'te der Liter Milch in bei Stadt 5 600 000 Ml Sv hat mit anderen Morten eine Herausietzunq um falt 100 Pro;, flattgefunben Dies in eine. Dir Baöefungtn von Joppot. Qtowan von 21 r t u t *B r a u f t to e 11 e r 08 Sortierung IRachdruck verboten ) Damit hatte bte Unterredung Ihr önbe er- reicht Am nächst en Morgen pachte die schwarze Mletze ihre Rösser Aus« tiefste enttäuscht und ohne ihre Erbitterung zu verbergen, vertief) sie da« Schtost am Meer, in dem sie die schönste and sorgenloseste Seit ihres Lebens oet brachl Rur als sie Tor Tehnzen zum letzten Male die Hand deuchte, halte es weich und warm in ihren Augen geschimmert Mil ihr zusammen fuhr die blonde Äätbe Cie hatte ihren Entschluss dem Schwesternberusc «■ entsagen, zur Tal gemach und eine An stellt! tg Beim Magistrat in Zoppol erhalten, die sie bereits in den nächsten Tagen a.tlrcten sollte Die Rickebusch aber, der bte kurzem Mitteilungen Dunther« eine nicht minder schw.-ve Snltäu- schaag gebrach! hatten, zumal sie alt und nicht lange mehr arbeitsfähig war, offenbarte in ihrer fiaoe bte ganze Anständigkeit ihrer Seel7 Sic hatte Ihren allen Herrn zu sehr gelt:6t, sich au «eg mit Ihm verwachsen gefühlt, als haft ihr gegen den Schnerz der Trennung von ihm der tiGent Vorteil in bte VZagschal.' Hütte fallen Betern Und als Gunther sie bat. so lange in Hochkelplin ausharren zu wollen, bis der bi«- herige Hausstand aus gelöst und neue Derhältnlste «gebahnt wären, sagte sie gerne zu. •* war Abend geworden Hinter den Dünen tauchte die Sonne In einen Vcrg w.lchrr TBcU-n wie In ein Federbett voller behaglicher Müdigkeit ynter Von der See der zog eine frisch Bnlc herauf, ein Spiel von Hauen Farben ganz dunklen, dann wieder helleren, ward am Horizont sicht bar, ob und zu stieg einige« Gold aus ihm hervor und ducchwirktc die blauen Schleier mit purDumen Fäden. Voller Srbbufl war die Luft, cs war der reche Vorfrühllngsr.tg Dunthei hatst das Bedürfnis, nach all den langen Zimntersltzungcn einen G.r..g ins Freie zu tun Er batte unter dem dusaminenlein und den Aussprachen mit Frau Julie förmlich gc- litten. Ric war ibm etwas so schwer geworden, al« der allen Rickebusch und der hiihschn .Kleinen", die ihre ganze .julunft auf das vornehme Vermächtnis des Onkel Tasfllo gebaut, die niederschmetternde Botschaft »tf überbringen. Den ganzen Tag balle er sich mit dem Gedanken getragen. 5rau Hülle feine Stellung zu kündigen, und mir die Erwägung, dah er damit unrecht gegen den alten Hochkelplin er handeln würde, hatte ihn davon abgcbalten .Gras Gunihrrl" Danz leise vernahm er eS hinter sich, als er eben auS dem Hostor getreten war Dora P,-r- kappen stand neben ihm .34) hätte Sie gerne auf einen Augenblick gesprochen, unb da wir morgen in der Frühe abreifen —" Er war wenig angenehm berührt Aber die fast schücherne Art. mit der sie ihn bat. fhmintc ihn sofort versöhnlich Auch da« gefiel ihm. baf" sie ihn bei der entfernten Verwandtschaft nicht gleich, wir ihre Mutter, mit dem v.rlr.ralichen Du überfiel, sondera ihn .Gras" und „Sic" na.urte .Menn Si. Lust Ixrben. Io machen w:r be dem schönen Abend einen Spaziergang. Barorei'e Sie kennen un,civ herrlich. Gegend gewih noch wenig " .Fast gar nicht, ich war selten in H.xhkelpiin Aber Sie mären gewist gerne allein gewesen Er war offen genug, nicht zu widerlprecheii .3d> kann c- 3hnen nachniblen Solch ein Begräbnis mit rill (einen grielllchafilich-n Former. die einen angesichts des Todes mit |o wehmutsvoller Komik anmuten, das ewige Hin und Her von Menschen Die gar ni t>: da ,u sein brauchteii und doch da sein nni'fen Sie sprach aus. was er in bieten Tagen empfunden. und tat cs in ihrer schlichten, leiten Art. die ihm mobigefiel .Unb bann diese entsetzlichen AuSeinandcr- feyungcn Sie hielt eine Sekunde inne und fuhr noch zaghafier fort! .Sehen Sie. Gras Gunther, da« ist es. weshalb ich Sie sprechen wollte sprechen muffte 3ch sah es 3hnen an, wie wir Sie peinigten " »Sie haben da« Möglichste versucht. Daro- nesse, mir meine Aufgab. zu eii.'ichtcm" .Es ist ritterlich vor 3bnen, d>h Sie mir diesen Trost gönnen wollen Freilich io nieder- drückend wie für mich, kann das alles nicht für Sie gewesen fein. D.nn Sie standen grob unb rein von jeder Armseligkeit bo 3ui Illustration d<« heutigen Milchprette« fc> nur noch kurz auf iolgendco hingewtesen In der Vorkr ieg«zeil bezahlte der städtische Be-iehe. für trnen Liter Milch 0.15 bi« 0.20 Mk Die damalige T v 11 a r b a r 11 d t war 4 20 Mk Legen wir einen heutigen Trilarstand von 120 Mlliivnen Vlark zugrunde, so ergäbe sich nn BI i l ch p i e i « aa| Friede nSbafi« von 0.15 Jlf bzw 020 Mk mal 30 Millionen Mark, unb man käme deinentspiechenb auf einen heutigen Preis von 1.5 bis 6 Millionen Mark Melche Erklärung ha' das städtische Sebent- mlttelamt für die neue autzerordentilche Milch- Preiserhöhung? Mir erklärt es Im besonderen die Heraufsetzung brt) MllchpoeiseS um zirka 100 Prozent gerade im icyigen Augenblick? Ewer für viele «csibästlicht». ID 11 f ft b u sparen. Io lx-deicke. dal) nid: mmer 2er niebrige Preis die Billigen kennzeichnet Güte Wirkung unb Ausgiebigkei' sind cntld>cibcnb Für dein Rind ist deshalb ..teufe? e" di« w rllich billige Rahrung Qe ift nahrhaft unb leicht verdaulich kräftigt und beugt Rr rnkheiten vor Die Rinder nehmen es jc.i unb gedeihen vortteffllch dabei Jede er- fahiene Mutier unb Pflegerin kennt bte glänzenden Erfolge des altbewähiien .Ruseke"! .Ich bitte Sie, liebe Baroneste" .Gras Dum her. ich glaube, wir verstehen uns zu gut. um miteinander Äomöbic zu spielenT .Romödie?" Sic blieb flehen und |jb ihn mit ihren Augen, die jetzt voller Leben unb Ausdruck waren, in big an. .Al» meine Mutter mir daS Rotizbuch von Onkel Tafsilo «eichte, verfchlug fich eine Seite Da laS ich Ihren Ramen. klarer und deutlicher geschrieben als die anderen. Unb neben ihm stand in wenigen Zifsem ein Vermächtnis von dem Heimgegangenen, dreimal so gross al« für die anderen Er war so bestürmt, dast er fern TD ort zu erwidern vermochte. .Sie haben es nicht einmal der Mutter fleA.'igt ?“ .Hätten C~ic e« getan?" cif zauderte .Rein," sagte sie bann, ,ich hätte e« nicht gei n " .Sehen Sie. ich wuhte, bah Sie mir ba« antworten würden " Es war ganz still um sie, nur von drüben her hörte man die Stimme des M eies, dem sie näheigekvmmen waren, unb den gehelmnisvolleii Ton _qärenben Schlammes, bann und wann auch einen Möwenrus, der einsam verhallte .Drei Menschen, denen der alle Tiani in seiner Herzensgüte den Weg ebnen wollte unb bie um das ihnen Gehörige betrogen sind glauben Sie, bah ich diese« Erbes je frob werden könnte?" l Fortsetzung folgt.) 3>rtma rein« Kernleöerfofykn sd jtki 6*i| jifeii, rrio Strjliitt pro Bo ar «O, 25. 35 ■. 40 Mlllioueu franko unter «achnahme oerfendet solange WD Borrat reicht Warovin - Vertrieb. ®. m. b. H Fulda, Schühenstrahe 4 Vertreter uf eigene Nechnuua gelacht. vehörbliche Anzeigen Sb 24. September 1923 tteten weiter» Lahuftufen hinzu Lohn- Tage»- Grund- Wochen- Aniell stufen verdienst lohn bertrag der Vers. 84 bis 141 135 94,5 63,- 85 . 153 147 102,9 68,6 86 . 165 159 111,3 74,2 87 . 177 171 119,7 79,8 88 . 195 186 130,2 86,8 89 , 211 203 142,2 94,8 90 . 227 219 153,3 102,2 91 . 241 234 163,8 109,2 Bie Beträge find 1000 000sach zu Itftn. Gletzen, 26. September 1923. 6095D Ill> VrlskrttlellW Siebenen-. Bekanntmachung. Betr.: Den Gemeinderufchlag zur staatlichen Mohnungsbauabgav« für da» Rech- n,ng»jahr 1923. vernäh Artikel 8 bes Lande.gesetze» über bte öobnungsbauabgabt oom 21. Juni 1923 bat die Stabtoerorbnetenoer|ammlung mit 6wt)mlgung btt Ministerium» für Arbeit und wittschaft vom 2. August 1923 zu Rr W JL HB. 20696 befchlofsen, den ,eweilig«n dreifachen Betrag der staatlichen Sätze für eigene Rechnung zu erheben Rach § 15 bet Serorbnu er Stabe d.r Nobdeniiei Siratze ijehoäinichiBedlnli.) SdirereSBoBplniiQ Miels fiofhDOBD. Bobd . lueiaiiteüerlafsiing Wicärn mee 'Wobbftmfr 2it 3H Gut möbl. Zimmer gegen kehr oute Be- tablung für sofort gelacht. -2dn- Snaeb unter an den Ätefe. Srz. erbeten Iwei Ieltdecken für Dreschwagen geeignet, sowie 2 Hebewinden zu kaufen gesucht. Moivao- kikffkff, Stfinftrofit 76, X Englische X Kohlen u.Kof$ i für Induiirie u. Hau brand ab Harn- j burn äiitzerit oreiötoeri lieferbar Serö. Schmidt, ttohlen ffronffnrl a. M. Olm Ziernnrieit 18 6007«» Wir suchen sofort btanchefiundigkn, iüchngen Vertreter. ÄineiönUKtie KMöslsbüldMlivm o. riDlInanflall, MngksellUgsl, Gefiel lliiriurlienstrake 10. iXM>D | Mietgesuche | Gesucht 2 3-3lmffln- Wotnrnng mit Rüche I'. nutzer' neioötznlichertteznb- | Inna. Aelrere Taine ober Herr kann mir beköstig! werden. 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