Dienstag, 27. Zebruar 1923 173. Jahrgang t zu Der* Regiment nur blieben. ig entlassen (!) sein soll. Die Warenkontrolle im Einbruchsgebiet. Essen. 26. gebt. (WTD.) Die Kontrolle, die im Einbruchsgebiet ausgeübt roird, soll sich nunmehr nach Besohlen der Desahungsbehörden nicht nur auf Kohlen und deren Rebenpvvdukte sowie metallurgische Maren beschränken. Seit zwei Tagen kontrollieren die Franzosen a_(le Magen und lassen keinen Waren durch. Selbst ilm» zugsgut ist heute festgehalten worden, weil sich ein Küchenherd darunter befand. Die Mahnah- men stehen im schärfsten Widerspruch zu den anfangs angeorbneten Maßnahmen der französi- chen Eisenbahnkommission. Dortmund, 26. Febr. (WTD.) Die französischen Soldaten ziehen Gräben durch die Strafen, um die Führwerke anzuhalten und iflage toieberM) Vorschläge zur rrtvuPNL. Der Mde " teid dvn einer ho- Die Lügenpropaganda des - Ministeriums Poincar6. Paris, 27. Febr. (WTD.) Ein Dericht- erstatter des .Scho de Paris" meldet, in gut unterrichteten politischen Kreisen erkläre man, daß sowohl in der Kannner als auch im Senat sich die Lage des Ministeriums Poincarö womöglich noch verstärkt habe, fettbem der passive Widerstand der deutschen Regierung dazu gekommen sei, die Rückkehr zum nationalistischen und alldeutschen Regime vorzubereiten. Die 'Sr» mutigungen, die man den militaristischen Gesellschaften gebe, die gehrirnen Rüstungen, die Häufung der Defehle zur Sabotage und Auflehnung gegen die französische Autorität int Ruhrgebiet und in den Rheinlanden seien ebenso viele Syrnp- tome, die, wie man es auch vorausgesehen habe, die französische Regierung dazu fichten könnten, unerläßliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Man habe sich höheren Orts deshalb in den. letzten Tagen mit der Entlassung eines Telles der Iahresllasse 1922 beschäftigt, die erfolgen nmsse. Es sei noch keine Entseherdung getroffen ax>tben. Die Regierung werde, man könne davon überzeugt sein, und das Land werde sie auch billigen, jebe Maßnr^me treffen, nicht nur um die Truppen im R, h . ebieft und in dm Rh-inlan^en zu erhalten. sondern auch, wenn es möglich sei, sie zu verstärken. Eine besonders über die Frage unterrichtete Persönlichkeit 'habe erklärt, die Industriellen. die für die Verschlungen Deutschlands verantwortlich seien, müßten ebenso wie die deutsche Regierung Sicherheiten geben, die die Zahlungen gewährleisten, auf die Frankreich ein 2ln- recht habe. Poincare habe gesagt Frankreich werbe bis zum Schluß g^hen. Man könne dem die fünf Worte hinzufügen: Koste es, axrs es wolle Schwarze Truppen. Paris, 26. Febr. (WTD) Havas widerspricht der englischen Rachricht, der zufolge schwarze Truppen als Verstärkung nach dem Ruhrgebiet geschickt worden seien. Der Effektivbestand der französischen Truppen sei immer der gleiche: fünf Divisionen seien seit Beginn der Aktion im Ruhrgebiet. Jüngst sei eine dieser Divisionen durch eine andere erseht worden. Unter dieser Division habe sich ein Regiment befunden, das 200 Soldaten aus Martinique, also Kreolen, enthalten habe. Die Bewohner von Martinique seien heute, wie sie es gestern gewesen seien, französische Bürger. 3m übrigen sei dieses untersuchen. Die Tat eines betrunkenen Marokkaners. Die Ausweisungen genügen nicht. Paris. 26. Febr. (WTD.) Rach einer Havasmeldung aus Koblenz hat die 3nteralliierte Rh . inlandkummission unter dem Dorfitz des fran- zösischrn Oberkommissars Tirard beschlossen, eine Ordonnanz zu erlassen, wonach jeder bisher und künftii ausgewiesene bratsche Deamte mit der Ausw.isung auch gleichzeitig rechtskräf- 'sch. Lto emr Freundin ,, mit zwei M den der R Oahrzednt Höhnten jungen Gellen We Md ts, recht ^ehr und Dafseu Verlag.) - M ^udes Hegen die Sr. Preuh. Äriegimlnl. en vor. Damit ist jfc wn deutscher Ürbciti» Ilonsfähjgkeit zur Unterstände, wenn oer Fabien die weit- njerer Lindesgenvss.il 'Mgegenüber alle JU? ieges und nach seiner ist persönlicher ZmÄl> nixiitiing erhoben vor» : mit Hochachiunz zu istung aufbliM Itr. 49 Erscheint tägH Dk X jÄBom X Die Franzosenherrschaft in Bochum. Bochum, 26. Febr. (WTD.) Rach einer Verordnung des französischen Generals müssen alle öffentlichen Lokale ab 8 LI h r abends geschlossen sein. Innerhalb, eines bestimmten Bezirkes der Stadt, wahrscheinlich der Innenstadt, ist jeder Verkehr verboten. Rur die dort wohnenden und solche Personen, die sich als Angestellte der öffentlichen Verwaltung von Bochum ausweisen können, dürfen sich hier bewegen. 3n mehreren Geschäften von Bochum ist der Verkauf von Waren durch die Franzosen verboten worden. Rach Berichten von Reisenden, die heute früh von Bochum kamen, ist die Stadt seit heute vormittag von allen ©eiten durch französische Truppen abgefperrt. Die Mehrzahl der vom Freitag zum Samstag festgenom- menen Personen ist wieder freigelassen worden. Das Schloß Berge bei Buer ist von einer Eskadron frcmzösiscfer Häger belegt worden. Auf der Strecke Dortmund-Heng st ei sind die Postsäcke und Postpakete aus dem Postwagen geholt und die Reisenden auf Zigarren und Zigaretten untersucht worben. Die ernste Lage. Essen, 26. Febr. (WTD) Gestern besetzten die Franzosen den Dahnhof Schee in der Rähe von Hatting. Die Lage ist aufeerorbent» lich gespannt. Die Personen- und Güterzüge erleiden große Verspätungen. Amsterdam, 25. Febr. (Wolff.) Der Sonderberichterstatter des „Rieuwe Rotter- damsche Courant" veröffentlicht einen Aufsatz über seine Deobachtungen bei seiner Reise in das Ruhrgebiet. Was auf ihn den tiefsten Eindruck gemacht, sei die in den Kreisen der Arbeiterbevölkerung gegen die Franzosen entstandene ungeheure Erbitterung, die sich bis auf die Führer erstrecke. Die Grohindu- striellen seien eher zum Rachgebeii geneigt. Der Mittelstand scheine die meisten Besorgnisse zu haben. Die Arbeiter aber seien unerschütterlich und rücksichtslos in ihrem Hast. Dieser Eindruck bestehe bei den meisten Beobachtern der Lage, auch bei den französischen. Die Arbeiter feien anscheinend schon über den Punkt hinaus, wo sie sich durch Entbehrungen noch zermürben lassen würden. Solche würden sie eher zu Ausbrüchen der Verzweiflung treiben. An der Haltung der Franzosen, besonders der Soldaten, sei zu beinerken, dah sie sich über die Lage klar seien. Man schaudere bei dem Gedanken, was alles geschehen könne, wenn es zu Zusammenstößen käme. Die größte Sorge Öer noch vorhandenen deutschen Behörden sei, wie man die Leidenschaften der Bevölkerung zügeln könne. Es sei die bedenklichste Seite, dah durch das französisch-belgische Verhaftungs- und Ausweisungssystem die Zahl der Männer, die Autorität genug besitzen, um die Erregung zu zügeln, immer geringer werde. Die Franzosen wagen noch nicht, fährt der Berichterstatter fort, dem Hah der Fabrik- und Bergarbeiter zu trotzen, das ist praktisch auch kaum möglich, da die Dergarbeiterkolonien sich über das ganze flache Land verbreiten. Alles ist solidarisch, einschließlich der Polen, letztere teils aus Furcht, teils aus Tleberze-ugung. Diesem Strom kann gegenwärtig niemand widerstehen. Von einer Uneinigkeit unter Arbeitern ist nichts bemerkbar. Die unter den gegenwärtigen Timständen unvermeidlichen Zwischenfälle, die sich mit der wachsendeii Nervosität der französischen Truppen vermehren, erhöben noch die Erbitterung. Die Ausdrücke sozialistischer Führer sind so scharf, wie ich sie niemals von anderer deutscher Seite gehört habe. Es ist eine neue Erscheinung, dah das Deutschlandlied in den Fabriken populär geworden ist. Ich habe zur Zeit des Krieges Hunderte besetzten Städte besucht, rt mals aber habe ich eine Stimmung vorgefunden, wie sie beispielsweise in E s s e n herrscht. In Bochum wird sie ständig angespornt, weil dort immer wieder Gelegenheit gegeben ist, um die Schlachtopfer der Besetzung zu beklagen. Das beste, was man wünschen könne, sei, dah die Lage solange wie möglich stationär bleibe. Der kritische Punkt sei die Ernährungslage. Die Mahregeln der Franzosen könnten in dieser Beziehung eine Stockung herbeiführen; das würde aber nicht zur Kapitulation, sondern zu einer Katastrophe führen. Es sehe so I aus, als ob man noch am Beginn des Kampfes stehe, wie auch der Ausgang sein werde, Geld werde Frankreich nicht erhalten. werde man iiichl an» fische Plan entM nächst üxrit man w f es Otimung in ferne ^Kontrolle des lkM nberen internationalen « Beispiel Oester» m diese-EL [0 werde man W» die t allmählichen > uncen aussichre. 5“* e bereit n Plan gebe es nw r Sachlieferungen, von ■er Truppen aus, T «ick! schon Bi 9» SSsS spiest neu. dav nlT^r > Jet Der' nbli.ck [pnime” baf> na-d/'" Mio- •2 Quelle Sn sich§LrsM einmische« R# n In Witten wurden vier Arbeiter verhaftet, weil sie einer deutschen Frauensperson, die mit Franzosen umgegangen war, die Haare abgeschnitten hatten. In Wetter wurden der stellvertretende Amtsvvrsteher und der Postinspektor verhaftet. In den letzten Tagen werden in größerem Umfange als bisher Koh len Vorräte in Witten, Oberhausen und Wanne weggenommen. Außerdem liegen zahlreiche Meldungen über Koh- lenfentrungen, die Auf der Bahn fortgenommen und verschoben wurden, vor. Berlin, 26. Febr. (Wolff.) Die französische Eisenbahnkontrolle in Scharnhorst vor Hamm holte den R?ichstagsabgeord- neten Dr. Hugo bei seiner Ausreise aus dem Ginbruchsgebiet aus dem V-Zug. Die Festnahme erfolgte auf Grund des französischen Befehls, wonach deutsche Abgeordnete anscheinend als agents provocatcurs behandelt werden sollen. Rach eifrigster Durchsuchung des Gepäcks und ergebnisloser Vernehmung wurde Dr. Hugo nach dreistündiger Sistierung gestattet, die Reise ins unbesetzte Gebiet fvrtzusehen. Anmerkung des Wolffbureaus: Die Frawo» fen bestätigen also, dah farbige Truppen im Ruhrgebiet verwendet wurden. Die Angabe, dah die aus farbigen französischen Bürgern bestehende Truppe nach 48 Stunden wieder zurückgezogen wurde, bekundet das schlechte Gewissen der fran- zössichen Regierung. Scharfe englische Kritik. • London, 26. Febr. (Wolff.) Der „Daily C h r o n i c l e" schreibt in einem „ Französische Gewalt! — Soll Großbritannien untätig bleiben ?“ überschriebenen Leitartikel, die Erregung im Ruhrgebiet steige. Die Franzosen schienen es so zu wollen. Wie anders könne man sonst die Tatsache erflären, dah sie schwarze Truppen ins Ruhrgebiet schickten, oder wie anders die Abscheulichkeiten erklären, wie sie aus Bochum berichtet würden. Dies sei nicht eine Politik, die beruhigen, sondern eine sieche, die herausfordern wolle. Schwarze Truppen würden feit langem von Frankreich im Rheinland benutzt. Dies sei eine widerlicheMahnahme, die von der öffentlichen Meinung aller zivilisierten Völker ver- urteilt werden müsse. Mit Rücksicht darauf hätten die Franzosen bei dem Vormarsch ins Ruhrgebiet angekündigt, dah sie nur weihe Truppen benutzen würden; nunmehr werde dieser letzte Rest von Anständigkeit wieder aufgegeben. Afrikanische Truppen, davon etwa die Hälfte Vollblutneger, seien in drei Ortschaften untergebracht, und es sei der gemeine Plan angenommen worden, sie nicht in Kasernen oder öffentliche Gebäude zu legen, sondern in Privathäusern unterzubrmge.i. Der „Daily Chrvnicle" fragt, ob Donar Laws wohlwollende Reutralltät die England verpflichte, Frankreich am Rhein gewähren zu lassen so wett gehe, dah einer derartigen Grausam'eit Vorschub geleistet werden müsse. Die Rachrichten über die Politik der ülmzingekung, der Provokationen, der Einschüchterung und des Raubes, die in Esten, Bochum und anderswo mttwiderlicherBru- t a 11 tä t ausgeübt werde, mühten auf die Engländer einen peinlichen Eindruck machen. Sei es nicht ein furchtbarer Gedanke, dah der Dienst, krcfft dessen die englischen Soldaten ihr Geben dahin gegeben hätten, von P o i n c a r 6 heute in einer Weise ausgenuht werde, die mit Sicherheit neue Kriege Hervorrufen werden?! Die Beschlagnahme deutschen Gel» des, das für die Kölner Zweigstelle der Deutschen Dcichsbcmk und für die wirllchafllichen Rot- wendig leiten des britischen Gebietes bestimmt gewesen, sei vom Standpunkt der britischen Behörde aus, die die Aufgabe habe, dieses Gebiet ruhig zu hallen, ein unfreundlicher Akt und müsse die britische Behörde in der Ausübung ihrer Pflichten behindern. Wünsche Poincare sie zu behindern? Die Zeit werde sicherlich kominen, wo Grohbritaimien bem französischen Vorgehen nicht länger mehr eine Art von Zustimmung gewähren werde, die sich in Stillschweigen ausdrücke. (^isenbahnnnsätte. Koblenz, 26 Febr. (WTB.) Heute nacht zwischen 11 und 12 älhr ereignete sich auf der militarisierten Strecke von Kobken; bei dem Bahnhof K ö n i g s b a ch ein Unfall, wobei die Lokomotive und sieben Wagen eines Zuges ent- Eine neue deutsche Protestnote. Berlin, 26. Febr. (WTD.) Der deuffche Geschäftsträger w Paris ist angewiesen worden, der französischen Regierung folgende Rote nebst Anlagen zu überreichr.r: Die Gewalttätigkeiten der französischen und belgischen Truppen gegen die Bevölkerung des R'ihrgebiets häufen sich in erschreckender Weise. Wenn es in erster Zett nach dem Einmarsch zunächst noch den Anschein haben konnte, als ob es sich bei den Gewalttätigkeiten um Ausschreitungen von einzelnen Angehörigen der Besatzungsarmee handelte, so zeigt sich in den letzten Wochen immer deutlicher, dah die milttärischen Befehlshaber selbst systematisch darauf ausgehen, die Bevölkerung zu terrorisieren. Die neuerdings vor gekommenen Fälle, die Wegnahme von Privateigentum, Ausweisung und Verhaftung von Beamten. Strasmahnahmen gegen ganze Städte sowie die Mihhanolung und Tötung von Privatpersonen sind so zahlreich, dah es der deutsch«r Regierung schlechterdings nicht mehr möglich ist, jeden Einzelfall, feiner Bedeutung entsprechend, gesondert zu behandeln. Sie muh sich deshalb einstweilen daraus beschränken, einzelne Fälle herauszugreifen. Eine Liste solcher Fälle, die das Vorgehen der Besä tzungstruppen hinreichmd kemizeichnen, ist beigefügt. Rach der Behandlung, die den deutschen Protesten bisher zuteil geworden ist, kann die deutsche Regierung nicht darauf rechnen, dah ihre Mitteilungen die französische Regierung jetzt zu einem Einschreiten gegen die Gewal akte ih er Truppen veranlassen werden. Sie hält es gleichwohl für ihre Pflicht, der französischen Regierung durch die Darstellung einzelner Beispiele das unerhörte Vorgehen der Truppen immer wieder otr Obigen zu führen und so die Verantwortlichkeit für dieses Vorgehen festzustellen. Dabei ist sie keineswegs gewillt, mit der Auswahl solcher Beispiele die übrigen Fälle der Vergessenheit prei sz u ge be n. Vielmehr behält sie sich auf Grund des von ihr fortlaufend gesammelten Materials vor, für jedes begangene Unrecht volle Genugtuung zu fordern. In der umfangreichen Oknlage, welche die deutsche Regierung dieser Olote beigesügl hat, werden die Bluttaten der framöfifdjen Einbruchstruppen in Oberhausen und Bochum, ferner die Gewalttaten gegen die Bevölkerung von Recklinghausen, die Vorfälle auf dem Bahnhof von Wanne und weitere Fälle von Mihhandlung, Qkrbaftung und Ausweisung zur Kenntnis der französischen Regierung gebracht. Die neuen Gewalttaten. Ober stein, 26. Febr. (WTB.) Am Sonntagabend kam es in den ©trafen Obersteins zu schweren Ausschreitungen derBesat- zungstruppen. Soldaten mit ausgepslanztem Bajonett gingen auf die wehrlose Menge vor und schlugen blindlings auf sie ein. Eine Zivilperson wurde durch Bajonettstiche erheblich verletzt, andere Personen wurden mtt dem Gewehrkolben niedergeschlagen. Die Erregung der Bevölkerung ist ungeheuer. — In der Rähe der Stadt wurde ein junges Mädchen von Marokkanern überfallenunb vergewaltigt. — Heute mittag wurden der Bürgermeister der Stadt, Berg 6, und der städtische Syndikus Schwarz ausgewiesen, weil sie angeblich nicht genügend dafür gesorgt hätten, diese Vorgänge in den Strafen zu unterbinden. Eine gewaltige Menschenmenge umzäunte die Strafen am Bahnhof und brachte dem scheidenden Bürgermeister Ovationen dar. Die städtischen Beamten sind als Zeichen des Protestes in einen 2 4 stündigen Proteststreik eingetreten. — Zwischen Ober» flein und Idar ist eine militärische Kontrollstelle eingerichtet worden. Die vorbeifährenden Autos und Strafenbahnen werden angehalten und durchsucht. Den Passanten werden ohne Grund gröbere Geldbeträge abgenommen. Essen, 26. Febr. (WTB.) In der vergangenen Samstag-Racht wurde ein Herr in der Wellingstraße von einem französischen Soldaten überfallen und ihm seine älhr mit Kette ab» genommen. Außerdem wurde ein Ingenieur über faden und ihm 60 000 Mark geraubt Als er sich zur Wehr setzte, wurde er auferbem blutig geschlagen. Kupferdreh, 27. Febr. (WTD.) Sämtliche Räume des hiesigen Polizeireviers wurden von den Franzosen besetzt und resllos aufgeräumt Die Bilder und Spiegel wurden zerschlagen und die Schreibtische aufgebrochen. Hierauf wurden die Beamten ent- lan<0terfrabe. 27. Febr. (WTD.) Bürgermeister Dr H e u b e r ist am Samstag in seinem Amtshause verhaftetundim Auto nach Wesel geschafft worden. _ E s s e n, 26. Febr. (WTB.) Im Zucht- Haus zu Werden befinden sich -'ur Zeit in Atoci groben Sälen etwa 40 von den Franzosen festgesetzte Gefangene. 3m Amtsgerichtsgesängms befinden sich 28 Gefangene, darunter Regierungsrat Riederhof, Polizeiwachtmeister Rterhoff, Polizeimajor Wagener und Oberstaatsanwalt Ettel- Ötn9@'ffen, 26. Febr. (WTB.) _In Herdeke haben die Franzosen die Olusgange der Stadt besetzt Eisenbahner in Uniformen werden nicht durchgelassen. - In Osterfeld wurde gestern nachmittag em französischer Offizier, der infolge äln- Vorsichtigkeit dem elettrischen Leitungsdraht zu nahe kam, getötet Ein Einspruch Bonar Laws gegen die Verhaftungen in der Kölner gone. London, 27. Febr. (WTD.) Im Unter- Hause sagte Donar Sato, den französische Behörden sei angebaitet worden, sie möchten im britischen Teile des besetzten Gebietes keine weiteren Verhaftungen vornehmen, ohne sich vorher mit der britischen Regierung beraten zu haben. London, 27. Febr. (WTD.) Im Unterbaufe fragte Ramsay Macdonald, welches der gegenwärtige Stand der englisch-französischen Verhandlungen betreffend die Desehung des Ruhrgebietes sei oder ob etwa erwogen werde, die englischen Truppen von Köln fortzunehmen. Donar Cato erwiderte, di e Lage weise keine Veränderung auf. Die angeblichen Dermittlungs- pläne. Paris, 26. Febr. (WD.) Der Haager De- richterstat:er der „Chicago Tribüne" meldet seinem Blatt, er sei in der Lage, das von Berlin ausge- cangenc Gerücht, Holland sei im Begriff, durch die Person des Ministers von Karnebeck in der Ruhrfrage zu vermitteln, entschieden zu dementieren. sei indessen richtig, dah Verhandlungen stattgefunden batten zwischeu drei skandinavischen Ländern, die feit einiger Zeit den Wunsch hegten, gemeinsam in der Angelegenheit Vorzug hen. Der Ministe prä'i'ent Dranting hätte Lirzlich eine lange Unterredung hierüber mit Kar n ebeck im Haag gehabt. Die allgemeine Meinung gehe dahin, dah der psycho- logffche Augenblick für einen derartigen Schritt, insbesondere nach den letzten Reden im französischen Senat, in keiner Weise gekommen sei. Es bestehe ie^ch kein Zweifel, dah drei von den neutralen Mächten zu vermitteln bereit seien, sobald sich eine günftige Gelegenheit bie'e Vorher mußte jedoch notwendigerweise bei der französischen Regierung sondiert werden, was, wie er von zuständiger Seite erfahren habe, noch nicht geschehen sei. Anmerkung des Wolff bureaus: Das Gerücht, gegen das sich der Haager Korrespondent ter „Chicago Tribüne" wendet, ist von dem Berliner ÄDrreTbrnv n 'n demselben Blat es auf g 'gangm Daß das G r cht rich du s-Hen älr- sprungs war, haben wir sofort festgestellt. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberheffen vnlck und Verlag: Vrühl'sche UniverfitSl§-vuch- und Stemdruckerei R. Lange in Gießen. Schnftleituntz und Geschäflrstelle: Schnlstratze 7. mitiogi. am Pie6tgr4>mfHxcI durch bi« Kapelle M l.i^eW.» ®rrnflMer»3cttl 15. 3nfantrnr»3fffimfÄtl ftcil IhBfWft: 1. Deutsch« Lattoualmarsch. 9. Rhein töchkr aus Ur : .Di« 'Sönerbduaaeniag*. X Segnet. 3. n Goto; ‘ Vieb au* Ur Peer Gvn C’attt IC G Gneg. d, „Crurni" . Gedicht Vui tpig -m 2aim, Tleftf. TD. 2c der 4 Tor imuftf aus der Cpmufs Er liest im Stadt - tHeater das Grlllparzeckchc Xcauedptel .Des Meeres und der Liebe Wellen' zur Aufführung bringen Di« Darstellung In der die U'emnten S htrusple kräfte uni . re» T aters i re Rollen in bester Weise durchsü rten. stand auf der geowdnt hv'ren künstle.lschTN Stufe un) sand den levhasten Deisall des au«oertaulten Hauses. Kukirol aletsten Deide Gleit« warb mehr«» Stunden hindurch gesperrt. Mich dem ein Gleis für den Verkehr wieder frei geworden war. ereignete sich heule mittag etn neuer Unfall, wobei die Lokomotive und fünf Waggons entgleisten unb erheblich beschädigt wurden Ob Personen habet zu Schaden gekommen find, ist nicht betont. Die innere Goldanleihe. Der Entwurf des Gesetzes über dir Aufnahme emrr 50-Mllltonen-Dvllar-Anlelhe ist ün Wortlaut fertiggefteUt worben unb dem Reichs rat 411 gegangen Den Blättern zufolge lrt bamu zu rechnen, dast der Entwurf spätestens DtxmcTJUq den Reichstag beschäftigen und noch im Qaufe dieser Woche verabfch «bei werden wird Rach «in« Mitteilung de» .Ddrfenkurters' find auch dl« Borbereitungen für di« Ausführungs- bestimmungcn des Gesetzes bereits g Icüfjea. unb ein Prospekt gibt Auffchlust üb« die Möglich- fehlen des Erwerbs der Anteilschein« unb ihrer Garantie Die Schatzanwelfuigen lausen von 1923 bis 1926 und werden zum jeweiligen Dvllarkur« etngclärt, und zwar 1926 einfchliestllch der Ztn'en zu etwa 118 bis 120 Prozent M'.i den Haupk- etnzahlungen wird nicht vor Anfang oder THttie April zu rechnen sein. Wie di« Blätter weit« erfahren, tft bi« Unterbringung einet Teiles d« Anteilschein« auf dem Schweizer unb dem bollän- bischer! Geldmarkt gekichert Es soll beabsichtigt lebt, ein? Reichsan leih« AG zu gründen, deren Aktionäre sämtliche Danken find, die sich xur Uebemabm« der Anleihe bertlterflÄ.1 haben. Disher hätten ble Danken die D«pflichtung übernommen, für 25 Millionen Dollar, also für die -List« des Anleihebetraaes, Anteile zu üb«- nehmen Durch das Publikum Handel and Industrie. wären also noch 25 Millionen Dollar zu zeichnen. Ein politischer Sensations- prozeh in Saarbrücken. Saarbrücken, 28 Sehr iWolff.) In d« brütigen Sitzung de* Beleldigungspro- zesfet des faarländifchen Mitgl'.edes der 2U- ili«ntnfl*fr,mmilft©n Minist« Dr Rector ge ei den pelifikchen Redakteur Franke von ber ..Soardrück« Zeitung" lieh t\d) Dr Hertor auf Grund lines ärztlichm Attel'e- wegen Krankheit -r.tfchul. ->;en Dr-r DvckitzenU teilte mit, baf* bl« am Samstag abtnb In den städtischen Arch.om, von Saarlouis heranflallctc Durch'uchung ba« von Dr Hector in Abrede gesellte rigent'inbiqe 64> x i^cn mit Akten,e)chen zutage qefbrUti cibe. Das . l en ist in dm Händen del> Vockttzen- ben. D« Verteidiger Dr Hectors legt« daiaus die D-^rteidiaung des Minne» nieder ^•er Oberstaatsanwalt Deantragte Te laaung, wo- gegen der Verteidiger des angeklagten Redakteurs Protest «hob unb beantragte 1 Verhaftung des Ministers wegm Meineids und Fluchtverdachts. 2 . Beschlagnahme ber Prtvatkorrefpon- denz Dr Hectors in feüwr Wobmina. ba der Verdacht vorliege. dah noch weit« belastendes Material Oorqtfunben werden Birne. Rach 1 > »stündiger Beiatuna wurde folgenber De schlust verkündet 1. Der Antrag auf Durchsuchung der Wohnung Hecwrs wird a b ge le bitt, ha Dr Hector hn Hinblick auf die Bestimmungen des 'BerfaUI« Vertrages unb bes Saarstakuts in •vterritorialitöt als Minister ist. 2 Da dem Nebenkläger nach ben Bestimmungen ber Prozest- ornnung das Wort zu einem Schiustwort erteilt werben muh. Ist feine Anwesenheit unentbehrlich bet der WeiterU^ atung Er soll deshalb durch einen beamteten Arzt in fetn« Wohnung unter- lucht werden, um festzustellen, ob sein Erscheinen vor Gericht unmdglich ist. D« Minister hätte als Mi gl,cd ler A^ierungstorm fion an sich keine M vfltchtuna gehabt, vor Le icht zu cr- sch-inen, ab« « habe durch sein Erscheinen am Samst rg zu crkennm gegeben, bah er auf diele« R»>ch( verzichtet, unb er müsse nun ,.se feder ander« «rschri en Die Weiterverhandlung wurde daraus auf Mittwoch v«tagt Der französische Soldat — der schlechteste Gerichtsvollzieher. 58,5 Milliarden Goldmark - 2S2 , DiMoaea Papiermark (bei einem Dvllarftand hon 20C00 Mk) betragen die Leistungen und Derluste des deutschen Staates auf Grund des Versailler Friedensvertrages dis 30. September 1922. 2Z M'llfarden Goldmark betragen davon die Kosten für Kohlen- und Diederaufbau- leiftunaen. 3,4 MiNiardea Goldmark ober (bei einem Dvl» larftanb von 20 000 Mk) 1Z000 Vi.ll.ar. den Pap ermark betragen aber die De - sayungskosten bereits d'.s zum April 1922. dassind eoOMiHio- neu Mark mehr als die lausenden Sachleistungen. Don den von Deutschland getätigten Sachleistungen haben demnach das zer- Giestener Konzertverein. G letzen, 25. Fede 1823. D«l'n« Dokal-Der-ett. ckire erfreulich.' Durchbrechung brr Kette b« ^rnchmlich brt Kunstkomposttlon gewidmeten DeranHaltungen des Kon^ertvereins bot b« aus 7M«a*.l|cn und Madrigalen buntfarbig gewundene Straub, den uns das hervorragende T«ytt der drei Berlin« Sängern icn Elfe Knüttel, Käthe Aulich Elisabeth Dbhm barreichte. Gerade In d« mit ihren moder- sten Richtungen der Lre>'-> nv l . r-n die allzu- häufig an seglicher Melodik gefühlskalt vorbei- schreiten oder mit epigonenhafter Klügelei unb konstruktiv« UfbxTlabung stark belastet «-scheinen, kann «btt li>b«volle Pflege des Dolksliedes wegen ihrer kulturellen Bedeutung unb wegen ihr« künstlet tschen Auswirkungen nicht hoch genug bewertet werden Das Volkslied ist nicht nur bt« Outü< des Volksliedes überhaupt sondern oft genug ist dieses auch web« verjüngt aus dem un, rfchbpflich»-r. lltbcni «mporgrftiegi- *4 Dollslledes auf die Romantiker unb bw n«»cheut'che Mustk f5 uu< nun ein aufschlußreiches KapiM für sich schrechen. st braaf gegaxgen für bes fraiift^oi Militt ilarismas trab 3m« in dieser Sache gegebenen Wortes befähigen. SN Ein Ruhrhtlse-Abend im Caf^ Astoria, bei dem die Damen Lu Wander, Elär« Türk vom hiestgen Ctaöilbeai«. sowie Frau ® aff ton vom Lübeck« Stadllyeai«. fern« di« Herren Kurt Richtet, Georg He ding und H«ri>«N Kem lein vom hiestgen Stadiih«at« in dai.k,nsv«t« Weis« mltotrütn, ergab den sehr stattlichen Ertrag von 125550 Mark. stSrte Gebiet Frankreichs unb ber französische Renmer b J heute noch keiae. perialismas. Für ble Summe von 3,4 Milliarden Goldmark — 17 (XX) Milliarden. Papier- mark, die hauptsächlich der kraaHösilche Soldat auf deutschem Toben verzehrt hat, träte Aord-Frankreich moderner und besser als vor dem Kriege längst wiederher gestellt worden. Der brssisch« Dauernbund fordert in einem Aufruf feine Mitglied« auf. Kindern aus dem Ruhrgebiet Unterkunft und Pflege zu gewähren Der Reichelanddund hat in fetn« Hsupi- txr'ammlunfl in Frankfurt a. M. befchlosten, bis zu 50C000 Kinder au« vem Xubrgcbiet unentgeltlich im unbckWen®tblet auf demLand«unt«zubringen.Rach Te1d)luf) de« Vorstandes foll der Hefstfche 3au«n- bunö — die Landesorganisaiion be« Reichslandbundes — bis zu 8000 Kinder aller Verufsstände und Schichten d« Ruhrbevöiierung im AU« von 7 dis 15 Jahren aufnebmen. Die Aufnahme der Kind« im unbesetzten Gebiet foll den Zweck haben, die Ruhrfrvnt zu erleichtern. In dem Aufruf wird dem desstfchen Landvolk -uaerufcn: .Keiner Verlage stchf Jeder helfe den Drudern und Schwestern an der Ruhr! Sie geben ihre Kind« h« für« Vaterland, wir müssen ste aufnebmen fürs Vaterlands Reicht Euere Hand ben Ruhrkärnpfern htnüb«, hesstsche Dauern und Dürg«! linkte Kind« werden den Segen Eur« Taten ernten unb Ihr werdet sorgen dürfen, bah Ihr an d« Errettung Deutschlands mitgeholfen habt!' Wer Kind« auf- nehmen will, soll sich fosort bei dem örtlichen Der« trauensmann de« hessischen Bauernbundes melden. Den Kindern ist Kost und Unterkunft unrnl« geltlich zur Verfügung zu stellen. Die fonfligen durch den Aufenthalt der Kind« entstehenden Kosten fürDe- kleiduna, vchuibefuch. ärzllich« Dehandlung, elfen- bahnfahrgelb, und dergl. w«den durch die die Kinder avgebenden Stellen getragen. D« Vorstand de« Hefsischen Dauernbunde« erwartet von den Dundesmiigliedern. dah sie ihn zur Eintösung feine« Aus S^adt und Land. Giahen, den 27 Februar 1923. Das Deutsche Bolksopser. Ja b« Geschäftsstelle des .«iedener Anzeigers" gingen für die bedrängten Volksgenosten im Rubrged et und aei Rhein w.tlet ein: Stammgäste vom belasten 10000. Kl. IVc Stadtknabenschule 800; Elternabend d« Dauklast« b« Gew«beschule Gtetzen im Hotel Schwab 10675; Georg Eb«: 1000; Kl. VI» SiadtknabTn'chule 3300; Dars 1000. Kl. Vlk Stabtknabenschule 2^0; Gemeinde Beuern 100000; Im Ort Beuern gesammelt 30430. Sammlung ber Taschule Döulke 53750. Lehrerkollegium der Bezirksschule (2. Rate) 100000; Kn.^«verein Grotzen-Lind«. Thealerauk- fubning 3000C W. 5. 600. Xumo«etn Allen dock a. d Lab" 11260 De Gebern herzlichsten Dank! Weitere Spenden werden in der Geschäftsstelle bes .Giehener Anzeigers" angenommen. Pfennig erhalten, ebenso weatg Ur tag- fische und amertfani che Gläubiger Alles — die Stärkung Gegen wucherisches Geschäfts» gebaren. Da» Ministerium des Innern hat an die Fkretsämier und staatlichen Poli- zeiämler folgcnbe Veckügung gerichtet: E« ist allgemein beobach «i und in wollen Ktei'en d« Tci bUerung mU ö.bUlerung sesige- ftcllt wi rden. bah die Pt«is« Ur wichligllen L< ben« b^dü rfniss« bei sinkenbem Ö c l b • wette rasch zu steigen pslegen, wäh.end H« nicht oUr nur wenig fallen, wenn sich der Geldwert bessert. Dies« Udau«rliche EckcUinung kann mit Pott-etlichen Mastnahm^n alUln nicht bekämpft wer m Prelsprüsuagsst eilen, kn e n ,«ch bet berufenen wirtschaftlichen Ber- irelungt n b ben n rbin n Ge e > E enen e '4 hurch wuch« ich. P «i forUiung unb Zutuck- Iwltung von Darw, bi« Rot Ue Bol'es steigern, um iJ) kl. ft ui bereichere, muh rück Ich slos vrr- g-gangen ttvrUn. Die iwlUMrben müssen Uch torüb« Dar fein, Uh die Ütxnn-.-n Sttafbe- fttmmungen ler Preist eibeteioerordnung unb vetwcu,^ «t Gesetz« zwecklos s|n> wenn |h- e Be- fvlgung mcht durch «ine oufmr. t an « und gdptHen- ts ftl rmr Johannes Brahms genannt, um die mannlgtachen Bezkbungen Wenigsten« mit einem 3^m«n und nach ein« Richtung zu erhellen Ganz befonbers aber hat sich btc Pvlpphonl« Ur Weder länder .Franzosen unb Deutschen des 11 inb 16 Jabebunbett« in Ur Bearbeitung von Volks- weifen erschöpft; viele dieser mehrstimmigen Lle- Ur könm« nui trotz ihrer Harmvnif:«u ng ae- al« ToMuAt bwiinex. ju ktaninnlgen unb veitführenUn Derrachtunaen mubie ÖeUr Ue l'arbkrung Ur vl« Madrigal« veranlagen, welche doch w,-hi abNchtllch als Pro- Un se^-s ernsten KunstlieUs des 16 Zahr-an- Urts Ur Donragsfolge elngereiht waten, auf ^^Es «st nach 1640 Ur u-fp.ü--;;'ch lür ble Kirchenmusik befttmnue durch- anitkrtt ' capcl *€ttl übmragen trurU Di« 11 'Z** Gahr.ei-Svü:«4 <*!• vonUm tmScnl- fchtn Mabckga! st , Rad y * dt R «U llnure Iac. Reg - - r « tstz wl« Ue Kua l Ur Barenm» Ur.anao Lotio ui® ■Itarttr auch gaaz oUr MlMft lastrumeata >cr »bvtra würbe - ewigem« veiattpiell w- mich Btt ber Zoom Ur lyrischen f d« Ua. N«1fch« ÄatfST(toxM 9erutra \ Heutiger Stand des Dollars 10 Uhr vormittags: D«lln 22 750, Frankfurt a. M. 23 000. Frankenkvrs in Neudorf n. London. 24. Febr. 26 Febr. Reuyook: 100 Frank. — 6,06 DoL, 6,lOSo1L London: 1 Pfund - 7k,S2Frank^ kk.S 1 Frank. Drogerie G. WeilenMe, Merkt 21. |>4U In vielen Mlli.o*ra Pillen «ll.irr^ bewlhrt. le Apedi.eO « wUU. 1 Mei ■ü JtenKie« Nr t. te all« durch etn Das Nnb Pretidewl Afthar . . . P-eeident Hlhnore . . . Prwdewi Merdlee. . . George Weefcingian . . UNITED STATES LINES {BERLIN Wf GIESSEN W Unter de» Lutden 1 Th. Lew, tUdneliii ■ Regelmässige Verbindung von Bremen Uber Southampton, Cherbourg nach New York durch die prachtvollen amerikanischen Rqreningsdampier der United States Lines Im leicht« Trübungen überschattet wurde, lleine Krtt/tlen. bt« bei ün auUxorUnt- llchen Schwieckakcur.n bes a-Opella-Ge^nges wäabar 'Inb Dr.H>A. auf. so etwa bas .Minnelleb- Ur LvchUim« bxnb'trtft (1460). _D« letzte Tanz' inach W w Iuccalrmrallo). _D« 31g« unb bteTire“ W bi Ur nächsten Wob« (lauf bi bei 3i8 und Schule au Im Hreiie ihrer Eltmi f und frohe Stunden l|? 8u vermitteln. Nne e’n Hans-Sochs^plei Rezitationen bildeten ltun9 den Inhalt des r!S .^.^uhrgrbiet lblchluh des Abends rg veranstaltet, deren lehef, ksbund vermittelte abend wieder einen ®r lieh im Stadt- K Trauerspiel .Des Ilen" zur Ausführung m der die betannlen eaters ihre Avisen in itanb auf der gewöhn! md sand den lebhaften Qaufti. ■ 14. März ■ . 21. Märt ' . 28. Mi« ! des Dollars mittags: ffurio. SB, 23000. »York u. London. !4. Febr. 28. Febr. 6,06 Soll, 6,10M front, 7t,51 front. Verbindung hampton, Cherbourg :h die prachtvollen •rungsdampfer der herbourg ' Tag ’Piler Prospfp '-'giessen Th.U.^K-rchenplate letzte s Aste 2^--s r Perl-n ur- tes wur^, durch mmer8ienen»ücfe,liK-^m inter meinem ÄS #s. WO ^^kaiun jäÄ^SS? (WW Schwielen und Wiras jeher, schmerz-und gefahrlos den Millionen Pillen glliml ihrt. In Apoth. u.Drog.erhUÜ. „weiß o. Wundlaufe: Kakiro'- Wallenfels, Markt 21. |963A es Lines fabrteni .-»•ä* its -- 71 ■- 18.Aprfl 25. Apnl 2. Mai — Palast-Lichtspiele. Sin mnf attigeS Mmlustspiel ist immerhin eine Seltenheit, aber Wie Gefahr etwaiger Ermüdung ist bei dem Merk Hranz Rauchs „D er b l r nde P a s s a g i e r" vvl- Dtfl gebannt. Eine große Schar komischer Gestalten Tbelebt dre in stetigem raschen Wechsel aufeinanderfolgenden heiteren Episoden, die sich zu einer ge- 'chrckt aufgebauten und abgerundeten Handlung er» .änzen. Durch baß geheimnisvolle Wirken des schalkhaften Gottes Amor — denn kein anderer als dieser ist der .blinde Passagier" — entstehen aus •einer kleinen Ursache, einer Telegrammverwechs- llung, die folgenschwersten Wirkungen, nämlich aus •dnem hartgesottenen Junggesellen wird ein glück- i icher Ehemann. Der Film wird durch seinen ge- ünden Humor jeden Besucher erfreuen. Landkreis Gießen. X Wieseck, 26. Febr. Einen vaterlän- wischen Abend, den .Gin feste 'Burg“ eröffnete und das Deutschlandlied schloß, hatte ,^stern unsere Gemeinde in der dicht befehlen Kirche gestern unsere Gemeinde in der dichtbefeh- ixm Kirche. Die Liga zum Schuhe der ku»3 der Industrie des Ruhrgebiets, die Dr. aSchissmacher -Gießen erläuterte und wozu der Ortsgeistliche eine Andacht aus Friedrich Rau- riannS „Gvtteshilfe": .3m Eisenwerk" (1. Mos. 28, 16) las. Mil gespannter Aufmerksamkeit folgten die Zuhörer der lebendigen Schilderung beS (ebner-, eines geborenen Mainzers, von der Rächt am Rhein"; nur die Rücksicht auf den Ort verhinderte, daß die Gemeinde in Zurufen ihren lÄnpftndungen Ausdruck gab, die Pfarrer S a 11 • Ile r in einem Schlußwort zusammenfaßte. Er unterstrich dabei den Aufruf des Hauptredner- *ur Beteiligung der Gemeinde an der Ruhr» 1inderhilse. Die bei freiem Eintritt am Schlüsse gesammelten Gaben von über 9203 Mark ffließen dem Dvlksopfeo zu: ein Vortrag über die ILuhrbergwerke wird folgen. * Beuern, 26. Febr. Die Gemeinde hat für «as Deu t iche Volksopfer 100 000 Mark qgcfliftet, aus einer Sammlung im Orte gingen ,'ß 430 Mark ein. Der Betrag wurde an die tSammelftelle des .Gießener Anzeigers" abgeführt. * Grohen-Linden, 26. Februar. Dor einigen Lagen wurde in der hiesigen Turnhalle von dem Krieger-Verein das Theaterstück .Andreas Jofer“ ausgeführt. Der Reinertrag des Abends in W>öhe von 30000 Mark wurde zu Gunsten der Ruhr- Hilfe an die Sammelstelle des .Gießener Anzeigers" abgefübrt. ♦ Odenhausen, 24. Febr. 3n unserer «Gemeinde wurden für das Deutsche Volks» » pf er 66 000 Mark in bar und 6 Zentner Drot- s nicht, 3 /> Ztr. Mehl und 36 Zentner Kartoffeln aufgebracht. * Lumda, 24. Febr. Die Sammlung für asDeutscheVolksopfer ergab hier 36 915 Mark und 83/4 Ztr. Frucht. Kreis Büdingen. * Aidda, 24. Febr. Die Ruhrhilfe- 0a mmlung ergab hier an Bargeld 1 701 469 'Mark und Raturalien-Stiftungen (Frucht, Kar- tafftfn und Räucher waren) im Werte von 1 415 704 Mark. Kreis Friedberg. • Buh ba ch 26 Febr. Die hiesige land- »irtschaftliche Schule sammelte für die Luhrhilfe von ihren Lehrern und Schülern 1 19 000 Wart. Starkenburg und Rheinhessen. vm. Darmstadt, 26. Febr. Der Senrorchef brr hiesigen Wellfirma E. Merck, Chemische Fco- bsrif, Geheime Medizinalrat Dc. Phil. Dr. med. h. c. °Pr. 3ng. h. c. Emanuel August Merck, ist Ö.'ute nacht nach längerem Leiden im Alter von 63 Jahren gestorben. Er war in weiten Ärei- m, auch aus wissenschaftlichem Gebiet eine hoch- h«htete Persönlichkeit. Hessen-Nassau. fpd. Frankfurt a. M., 26. Febr. An der (5de der Hohenzollemsiroße und Rheinstrahe ucuvbe einem Droschkenkutscher, als er sich einige Augenblicke von seinem Gefährt entfernt hatte, bte Droschke samt dem Gaul gestohlen. Glücklicherweise konnte dem Dieb später die Herr- li.chkeit wieder abgejagt werden. — Aus dem hielten Amtsgericht wurde während der Dien st st un den eine Schreibmaschine gestohlen. — ilnb schließlich betten die Diebe i i einer der letzten Rächte von zwei hohen Fab» ritfeborn ft einen die Platin spitzen der Älihableiter herunter. Kirche und Schule. • Erledigte Schul st eilen. Erledigt Ftnb: eine Lchrerstelle für einen evangelischen llehrer an der Volksschule in Arheilgen, zuständiges Kreisschulamt Groß-Gerau (Wohnung M schver zu beschaffen): zwei Lehrerstellen für z-vri evangelische Lesbrer an der Volksschule in □J i € fe d, Kreis Gießen (eine Dienstwohnung für einen verheirateten Lehrer ist vorhanden, aber zur Zeit nicht frei, eine weitere Familienwoh- rung kann zunächst nicht beschafft werden); zwei Schulstellen an der Volksschule zu Heuchel- 1 tze i m, Kreis Dießen; hiervon ist eine mit einem a>. Lehrer und eine mit einer ev. Lehrerin zu tief eben (eine Dienstwohnung für einen verheira» ; Urten Lehrer ist vorhanden, aber zur Zeit nicht i für eine alleinstee'hende Lehrerin kann eine Mietwohnung beschafft werden). i. Aus dem Kirchspiel Ettings- tzausen-Hattenrvd, 25. Febr. Heute sprach - wohl zum ersten Male — eine Frau in un- ; sscrer Kirche. Frl. Steiner aus Ehringshausen, I früher Missionarin in 3ndien, erzählte morgens in i .Hattenrod und nachmittags und abends in Et- ckugshausen von der indischen Frauen- Mission. Die GvtteSdiemfe waren ausgezeichnet besucht, und die Rednerin verstand meisterhaft, die Hörer zu fesseln. Die Missionskollekte ergab rund 14 000 Mark. Gerichtssaal. Berlin, 26. Febr. (Wolff.) Heute hat der Prozeß Mvrvilius begonnen, in dem sich 16 Personen wegen gemeinschaftlichen schweren Diebstahls. Beihilfe, Begünstigung und Hehlerei zu verantworten haben. 3m Dezember 1921 führte eine Haussuchung in der Wohnung der bei einem Ladendiebstahl ertappten Frau Dora R v e b e r zur Entdeckung eines ganzen gestohlenen Warenlagers. Weitere Ermittlungen deckten die Spur der ganzen Gesellschaft auf, die aus dem Ladendiebstahl eine Spezialität gemacht 'haben soll. Besonderes Aufsehen erregte, daß auch die Tochter der Frau Rveber, Frau M o r v i l i u s, und ihr Mann, der bis dähin Direktor der ReichS-Treuhand- gesellschaft gewesen war und als wohlhabend galt, in die Angelegenheit verwickelt fein soll. Frau Rveber, die als die Hauptschuldige und eigentliche Urheberin angesehen wird, soll im Verlauf von zehn Jahren annähernd 3000 Diebstähle bei etwa 70 Firmen verübt und zeitweise am Kurfürsten dämm e.ncn Spre lklub unterhalten haben, in dem die zahlungsfähige Gesellschaft von Berlin W verkehrte. Die Verteidigung behauptet, daß Frau Roeber schon in ihrer Jugend kleptomanisch veranlagt gewesen fei. Turnen, Sport und Spiel. • Das Dezirks-Gerätewetturnen des 2. Bezirks findet am 4. März, vormittags, in Dießen in der Turnhalle des Turnvereins von 1846 statt. Vermischtes. Dine Köpenickiade auf dem Westerwald. fpd. Aus dem Westerwald, 26. Febr. 3n der kleinen Gemeinde Marzhausen erschien dieser Tage ein Herr, der den Gemeinderäten erklärte, das Ortsnetz der Lieberland» zentrale sei zu dünn und müsse durch einen stärkeren Kupserdraht ersetzt werden, wobei allerdings der Ort einen Tag ohne Licht sein müsse. Selbstverständlich erklärte man sich mit dieser Verbesserung einverstanden. Kurz darauf erschienen auch einige Monteure, die im Handumdrehen beinahe 1000 Meter der Hauptleitung abschnitten, einrollten, auf ein Fuhrwerk luden und damit nach der nächsten Bahnstation Hattert fuhren. Von hier dampften die Herrschaften mit unbekanntem Ziel ab. Die Gemeinde Marzhausen sitzt nun feit einigen Tagen im Dunklen und wartet sehnsüchtig auf den Ersahdraht. Der Gemeinderat war Gaunern ersten Ranges in die Hände gefallen. Oelexploston in den Oppauer Werken. Ludwigshafen, 26. Febr. (Wolff.) Am Sonntag abend gegen 9 Uhr erfolgte in den Oppauer Werken in einer auf Probegang laufenden, der Fabrikation noch nicht übergebenen Maschine eine Oelexplosion, die durch Heißlaufen eines Maschinenteils veranlaßt worden war. Vier in der Rä'he befindliche Arbeiter wurden durch Brandwunden verletzt. Die Fensterscheiben des Gebäudes wurden zertrümmert. Sonst wurde kein Schaden angerichtet. Gin neuer Flughafen. Berlin, 26. Febr. Rach einer Mitteilung der Blätter soll der östliche Teil des Tempel- hofer Feldes zu einem großen Flughafen für Berlin ausgestaltet werden. Sämtliche Fluglinien, sowohl die lokalen Rundfahrten, als auch die inländischen und Internationalen Luftverkehrslinien, sollen in dem Hafen Tempelhofer Feld zusammengefaßt werden. Ein Hamburger Dampfer gesunken. Hamburg, 26. Febr. (WTD.) Der Hamburger Dampfer „Otto Fischer" ist vor Kap Villanv gesunken. Wie dem „Hamburger Echo" aus Gibraltar telegraphiert wird, hat der norwegisch? Dampfer „Older" den ersten Offizier und 13 Mann des „Otto Fischer" in Gibraltar gelandet. Die gesamte Besatzung des Dampfers zählte 42 Mann. Wieviel Personen von dem Dampfer „Hakvzaki Maru", der dem Dampfer „Otto Fischer" ebenfalls zu Hilfe geeilt war, gerettet wurden, ist nicht bekannt. Handel. CBer IIn, 26. Febr. Börsen st immungS- bild. Die Widerstandskraft der Devisenpreise gegen eine weitere Abschwächung ermutigte die Spekulation und das Pridatpublikurn zu Rückkäufen am Effektenmärkte. Hierdurch erfolgten vorwiegend Besserungen, die aber bei mäßigen Umsätzen sich meist nur zwischen 1000 bis 3000 Prozent bewegten. Bevorzugt schienen Braunkohlenwerie zu fein. Riebeck Montan gewannen 10 000 Prozent und erreichten 100 000. Mich Erledigung dec vorliegenden Kaufaufträge wurde das Geschäft sehr still, da vielfach Zurückhaltung wegen der ungeklärten Geldmarktverhältnisse und wegen der Möglichkeit weitere Beeinflussung des Devisenmarktes beobachtet wurde. Don Maschinenaktien erfuhren Ludwig Löwe und Berlin-Karlsruher Maschinen besonders namhafte Erhöhungen. .Recht fest lagen Bankaktien; namentlich Berliner Handelsgesellschaft und Deutsche Bank zogen im Kurse an. Valutapapiere stellten sich höher. 3m Verlaufe veranlaßte die Geschäftsstille teilweise leichtes Abbröckeln der Kurse. Deutsche Anleihen waren behauptet. Für Schutzgebiets anleihe zeigte sich lebhaftes 3ntereffe. Frankfurt a. M. 26. Seht. Börsen - ftimmungsbild. Del kaum verändertem Devisengeschäft stellte sich der Dollar im Vormittags- verkehr auf 23 500, später nannte man ihn 23 000. Devisen lagen sehr still. 3m Zusammenhang damit war die Kursbewegung der AuslandSrentrn äußerst ruhig. 3m Freiverkehr traten teilweise mäßige Befestigungen ein. Man suchte hauptsächlich stärker im Kurse reduzierte Papiere, welche zum Teil lebhaft umgesetzt wurden. Höher nannte man Decker-Stahl 16 000, Deutsche Petroleum 30 000. Die sich anbabnenbe Befestigung der amtlich nicht notierten Werte wurde von der Spekulation mit Aufmerksamkeit verfolgt. Erholte Kurs? zeigten verschiedene Montanpapiere. Weniger einheitlich, aber freundlich ist die Stimmung für chemische und Elektropapiece. Die Aktien der Maschinen- und Metallindustrie lagen ruhiger Gesucht waren Zuckerfabrikaktien. Danken anziehend. Um 1 Uhr nannte man den Dollar 23 000. Börsenkurse. Frankfurt a. M. Berlin Schlutz» Schiob- Schluß. Schluß. Äun Sur» Kur» Kur» Datum: 23.2. 26.2. 23.2. 26. L S'/.Dtfch Reichsanleihe «X- 90.- 90 - 4°/0 Dergleichen 1100,— 1160. - 1170,— 1176.— 3'/,°/» Dergleichen 660.— 670.— 6<0,— 6/0,— 3'7O Dergleichen 4.100,- 4-100.- 4500,- 4400.- Disck.Si>ar--Lräm.-Anl. 400,- 301,- 329,- 300,- 47, Preußische Stonfol» 285»— 260.— 285,— 270.— 47„ Hessen 144,- 149,- 135,- 37,70 Hellen 170,- 160,— -,- -.- 87,. Hellen........ 144 - 185.- 200 - 116,- 4«/0 Zolllürken 29250,-29-.01-27250,-295m- K^Goldmerikaner —-317500 -310000.-31500;).- Bertmer HandelSnes. . XdOO.- 35<:00. - 35000, 390 K),- Gommer,",- u. Privaibk 7300.— TÖK),— 7500.— 8000,— Dnriiiu.u.Nanonalbank 8500.— 8800,—8.5(X— 9000,— Deutsche Bank 20000.- 22000,- 20000,-2400k- Deulsche VeveinSbank. 4810.— 4000 — —.— —— DiSccmiv (Sonunonbit . 11600 - 12000»- 10600,-12040,- Metallbank 38000,- 42-500, - -,- Miiletdeut. Creditbank 5500.— 6500,— 5650.— 6750,— Cetterr. Trediianstalt. 7100,- 7300,— 6780 — 6200,— Bochumer Guß .... —, —46009, —500*^0.—55000,— BuderuS 26000,-29noo,—275Oa—3O.iOa— (£nro 24500,-29800,- 2 >50 >,—31000,— Deuilch-Lurembura. . 53500,—53500,—51500,—56500,— GelsenkirchenerBergiv50500,—54300,- 50250,—55*250,— Harvener Bernbau. 125 00,-113000,- ,—12OoO(X- 5lat»verkAschersleben3l500,-37oO'),- -,-36250, - Kaliwerk Weiteregeln 320JO.—4IMO0,— —,—3^000,— Vnuratiülte 2850 >,-36010,-31009,-31000,— Eberbcönrf 3:3000,-40000 -36000,-40000,- Pliönir Bergbau. . .. 46000, —500O5,—485<)0,—512"0. — flibciniiabl 43000, -49000,- 402'10,-41000.- »iicbccf Moinan . . . 87009, - -,-9uOOO,—97000.- reUuü Bergbau . . . 15000,-15020,- -,- -,- vambnr« '4mer. Pake 41000,— 41300,- 40000.-39750,- Rorddeuischer Vioob . 250,0,- 26500.- 24000.- 25250,- ZeuientwerkHeidelberi 15100,-1> "M - —,— Phillvv Holzmann . . 10100,- 12000,- —.— 12000.— Slnglo-Cont.-Muano. . . -,-137000,-!3500a-14100a- Babische Anilin .... 2W,-35500—2'.000,-34509,— (9. ldfchiuidl 23009,-27090^- 6000,-26'00,— Grte>5bet>uer Electron 26Oost—2 000,-2500(^—27750,— Höchiier Narbwerke . 24000,-2-500,— -,—29309,— Holzverkohlung .... 2ki0 >,—24500,— —,— —,— ilfülnerdiuerfe 28 0a-3u50a-2950a—3200Ü— cheideauualt.....2900t\—XtCO11,— —— .— Allg. Eleklrtzität--Ges 15000,—t;o0'^-1500a—16700^— Bergmann.......3oOO(v—3200 >-31000—30000— Schuckert......... 30000—' 16000,—’.OOO—36000.— Siemens & Halske. . . —,—54001 ^—46000—53000.- Mainkraftwerke. . . 8590,— 7900,— —,— — Adlerwerke STleper. . 10500—11500, - 9000,-12000— Daimler Motoren. . . 103 0,-11000,-10100-11800,— Hepligenitaedt 25750-30000,- —,— — 4)ieguin 21*00—27iOuO,- 22250—21600,— Metallgei. fvrankfurk. 40500,— 48000.- —,— —,— Lchubiabrtk Herz. . . 10100 — 10000,- —,— —,— Sichel 10900,- 11300.- Zell »oll Walühos . . . 2:4000- 26000-22090,-25000,- Biitfcrfnbr.?\rn:iFentötii 14000,— 15000,- — ZuckersabrikWaa ausel13000,— 14400- —,— —,— Berliner Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung.) Taium 24. Februar 8lmtl. No lern. (Meld Brief 2<1. Aebrunr Amtl. Notierg. Geld Bries -sntw.-Rrllssel . Holland London Paris Schweiz Spanien.... fallen Villabon-Ovorto Dänemark . . . diorweaen. . Schweden . . HelllngsorS. . . Neunork Deuisch-Oesterr^ Budapest. . .. Prag Agram 1197,- 1203,- 9077 25 9122,75 107211,25 107768.75 1361.60 1368 40 4264,30 42x5.70 3.528.(0 3546.35 1092,25 1097,75 44CÄ95 443LO5 4189,50 4210.50 6009,95 6040,05 60S 50 611,50 22643,25 22756 75 31,92 32,08 698 - 702,- 674,50 677,50 Banknoten. 1197,- 1203.— 8927,60 8962,40 10.5235,- 106265,- 1366.55 1373,45 4226,90 4246,10 :1528S5 3546,25 1077,30 1082,70 4376.55 4898,45 4139.60 4160,40 5960,05 5989,95 22493,60 22606,40 31 29 31,45 748.- 752,— 666.- 669,- ^■ronHurt a.M., 26. Februar. Schweizer Noten k>ranwüsche Noten Dänische Noten Schwedische Noten Holländische Noten Deutsch'Desterreich ä 100 Kronen Amerikinifche Noten Englische Noten Italienische Noten 23clnif(be Noten Ungarische No en Tschechoslowakische Noten .... Norwegische Naien Rumänische Noten Spanische Noten Bries Geld 4245 - 4175.- 1360- 1354.- 4335 - 4265,- 6000 - 5900 — 8970.- 8850,— 3137 30.87 22950 - 22700.- 107100,- 10(3 XX— 1066,- 10,4- 1206.— 1194.— 510 - 490.- 665- 645 — 110,50 107,50 Markte. Sraitffttrter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 26. Febr. (Amtllch.) Marktverlauf: 3n allen Drehgattungen schleppender 3>anbcL Schweine hinterlassen Uebersianv. ym übrigen ist zu bemerken: Ausgetrieben waren 821 Rinder, darunter 104 Ochsen. 67 Dullen und 650 Färsen und Kühe. Ferner 122 Kälber, 65 Schafe und 720 Schweine An Preisen wurden angelegt per Zentner Lebendgewicht: Ochsen von 150 000 bis 260 000 Mk , Dullen von 160 000 biS 230 000 Mk.. Färsen und Kühe von 210 000 bis 260 000 Ml., für beste Färsen, Färsen und Kühe von 100 000 bis 220 000 Mk., für geringe Färsen, Kälber, beste Qualitäten, von 230 000 bis 270 000 Mk., Kälber, geringere Qualitäten, 190 000 bis 220 000 Mk., Schafe von 200 000 bis 260 000 Mk. Schweine unter 80 Kg. Lebendgewicht von 250 000 bis 280 000 Mk., von 80 bis 100 Kg 280 000 bi« 310 000 Mk.. von 100 bis 120 Kg. 300 000 bis 320 003 Mk . von 120 biS 150 Kg. 300 000 bis 320 000 Mk., Fettschweine über 150 Kg. 320 000 bis 330 000 Mk, Sauen und Eber von 280 000 bis 320 000 Mk. Die Preise liegen um so viel über den Stallpretsen. als sie die nicht unerheblichen Gewichtsverluste, Spesen und Händlergewinn in sich schließen. fpd. Frankfurt a. M., 26. Febr. Di« Wucherpolizei schaffte heute unter der Händlerschaft reine Dahn und verwte« ihrer 33 aus dem Schlacht- und Diehhof, da sie sich als sogenannte „wilde" betätigten. Das im Besitz dieser Leute, die übrigens der Staatsanwaltschast zur Anzeige tarnen, befindliche Vieh wurde durch die Wucherpolizei freihändia verkauft, Frankfurter Getreidebörse. • Frankfurt a. M., 26. Febr. Der De» schäftsverköhr bleibt weiter ruhig, da die Zurück» Haltung der Käufer und Verkäufer anhält. Billigeres Angebot würde schlank Aufnahme finden, wozu sich aber die Verkäufer nicht verstehen können, da vielfach Material zu hohen Preisen in ihren Händen ist. Zu größeren Abschlüssen kam eS in keinem Artikel, da die Geldbeschaffung zur Zeit schwierig ist. Ausländische ZahlungsmittÄ vermögen ebenfalls feine Anregung zu bieten. Die Preisbewegung im Vormittagsveickehr zeigt gegen den letzten Kursstand nur ganz geringe Veränderungen. Weizen und Roggeit behauptet. Für die übrigen Gctreidearten, sowie für Mehl und Hülsenfrüchte zeigte sich nur wenig Kauflust. Chr Suttcrartifcl war das Geschäft unbedeutend. ES notierten: Alsbaldige Lieferung, Parität Frankfurt a.M., Preis je 100 Kg.: Weizen 95 000 biS 98 000 Ml., Roggen 90 000 bis 93 000 Mi.. Sommergerste für Brauzwecke 90 000 bis 92 000 Mk., Hafer (inländischer) 62 000 bis 75 000 Mk., südd. Weizenmehl, Spez. 0 160 000 bis 200 000 Mk. bei Waggrnbezug ab MÜhlenstativn, Roggenmehl 130 000 bis 140 000 Mk., Weizen- und Roggen- flcie 50 000 bis 54 000 Mk., Speiseerbsen jc nach Qualität 140 000 bis 170 000 Mk. Tendenz: matt (3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Verschiebung der britischen DesatzungS- truvpen? London, 26. Febr. (WTD.) Der Kölner Sonderberichterstatter des „Daily Ehro- niete" schreibt zu der Frage der Besetzung der Zwischenräume zwischen den Brückenköpfen von Mainz, Koblettz und Köln durch die Franzosen, durch diese Besetzung werde gerade eine Front von 30 Kilometer östlicher geschaffen. Die Folge dieser Besetzung würde sein, daß daS britische Gebiet isolierter werde alS je. Der britische Brückenkopf Köln werde vom nicht besetzten Deutschland durch die französischen Truppen und Zollbeamten so gut wie abgeschnitten. London, 26. Febr. (WTD.) Dem Pariser Derichtersta-tter der „Westminster Gazette" zu folge besteht Grund zu der Annahme, daß ebne Verschie bung der britischen Tru ppen nach ebner weiter stromabwärts gelegenen Stelle erfolgen werde. Der Gedanke finde in maßgebenden Kreisen viel Anllang, da durch die Entfernung der britischen Truppen aus Köln England nicht nur aufhören würde, die Franzosen zu behindern, sondern die britischen Truppen weniger als bisher Gefahr laufen, in einen .Konflikt verwickelt zu werden. Die Aussichten für eine Vermittlung . nach französischer Auffassung. Paris, 26. Febr. (WTD.) Der Derichb» erflatter des „Echo de Paris" erfährt, es sei ihm von autorisierter Seite mitgeteilt worden, daß die in den letzten Tagen lancierten Rachrichten über eine angebliche Intervention der englischen, amerikanischen oder holländischen Regierung erfunden seien. Eine Persönlichkeit der Regierung habe ihm erklärt, bis jetzt bleibe die deutsche Regierung dabei, die vitalen Interessen Deutschlands nicht zu verstehen. Die französische Regierung gehe ihren Weg weiter. Der Augenblick werde kommen, in dem das Reich und die Magnaten nachgeben mühten. Dann werden wir endgültig unser Konto begleichen, indem wir die Pfänder solange aufrechterhalten, bis unsere Sache gewonnen ist. Aber wenn Derlin verhandeln wolle, mühte sich Reichskanzler Dr. Cuno oder sein Rachfolaer auf diplomatischem Wege an Poincarö oder die Reparationskommrssion weg- den. Man sehe feinen anderen Weg. Neue Willkürakte der Franzosen. Duisburg, 26. Febr. (WTD.) Von der Desahungsbehörde ist gestern die Telegraphen- gehilsin Frieda Horn verhaftet worden. Der Grund der Verhaftung ist unbekannt. Duisburg, 26. Febr. lWTB.) Die im Verlage des „Ech> vom Riederrhein" erscheinenden Zeitungen „Echo vom Riederrhein", „Volkszeitung für Ruhwrt - Meiderich", „Hamborner Volkszeitung" und „Mühlheimer Tageblatt" sind gestern von der Desahungsbehörde während des Druckes beschlagnahmt und ihre Ausgabe bis zum 13. März verboten worden. ntc/fe Wissen Sie den Unterschieö zwischen Kernseife und Feurio 1 Zeurio verbraucht sich viel sparsamer, schott die Wäsche and verleiht ihr frischen Duft Zeurio Haushaltseife enthält 80®/» Zett. Vereinigte Seifenfabriken Stuttgart L-G. Soldat. Lichtspielhaus Bahnhofstraße 34 (“«v Hemte DerRheinfilm Dazu ein glänzendes Lustspiel Ventollaacra: 4. «. Ml. lülltrnrinr taaipiatg IN flatternd verboten- 50. Forts etzurrg Modewarenhaus Carl Ncwack Gardinen •aleeeaSeWeUlr. Filiale Otto Poh’O, Gießen Das iulerslelmngsspiel am ffd k pur IT I n 4 a* I t 11 rt <4 * * * > Mk Telephon 1021 1520D 21 •ufführen. Eintritt: 400 und ) Mk.. Inteil der Verficherten Ar.-A. 3.43. rundlohn 576 3100 X. über 3100 Die Herren Arbeitgeber Landkrankenkasse des Landkreises Glühen. trau. 1518D 1 Stück 2,12 Fm. gefudtt 1521 b an d <*iel 01 «7 Nasen Stadttheater Palast-Lichtspiele 1000 3600 1440 1728 3»inecinnirrin je kaufen g«|u<$t. Lckr Ana u. 15160 768 960 1152 TIctne 0bi 11 nh tpo IH ■tk» Holz: Aiefem.Sd)nittboU AL 1 320 Mk. 320 . 320 . 3 Uhr. sind die am 28 Februar ® Die Gemeinde Getl»hausen verbaust tm ®«ie |d)riftlid>en Angebot» nachoerzeich- Wmun zu verlausen. -lühered durch ***B Verwaltung der 'Belennärfltnlfen. In einer Zeit bie f© arm an Begrtflerung*- ndglichtrtten war wir die Jetzige. Halle sich Adami Wochen beitrag Är.A 3.-V. ii.BinBie-to.'M kNhutafrM MnL 7, ol,subm,lfion' bi» zum 1 Mürz, nachmittag» 3 Uhr, aus der unter- leichneten Vürgermetfierei einzureichen, wo« (clbli in Anwesenhert der erschienenen Bieter die Lrdffnunq erfolgt Die Berbausube- bingunqen werden vor der Erüffnung heben ntgegeben Angebote mit zusammen, gezogenen Kiaflen «erden nicht berückt,chNgt. Nähere Auobunst erteilt Fürst er Wallenfei» Geilahavsen, den 22. Februar 1923. -ess. Vürgerwelperei Beilohausen. Wagner. 1430V neu au vertäuten Zchr. An Ille Bücher ■ BWietlffn, W. Gletchzeitiq werden die Arbeitgeber ersucht, die Verficherunqebeitrüge bestimmt bi» zum 6. eine» Jeden Monat» an bw zustündiqe Ort»stelle abjuführen, andernfalls Der« zugszinsen - 1, •. A. - über den Aeichsdanbdisbont in Ansatz gebracht werden müssen Um unseren Vertragepflichten nachbommen zu können, find wir zu dieser Mah. nähme gezwungen. 1522D Unter dem Zrechettrbcmm Qtomxm von • 161 a *31 < b 1 k- Die Marburger Spielschar Ur D. C. » V. wird am Freita«. dem 2. Mitra, pünktlich 8 Uhr abend», im Kathol. Vereineh»um HrKinngeboie r ♦•c’-hrelbu.-1 u» IVA! > n - « R tteoun teil fflt’M kratze Arn-ff verl. Artekrtchfir^a Vereine Bekanntmachung. Vom 28 Februar 1923 find in den Lobnstufen und Veitragesätzen unserer Katzen folgende Aenderungen - die Stufen 1-VI bleiben unberührt - eingetreten: Ich «n die Btelo,- Tagte fte riahidk Bast let-.e Tochter au* ÄnrfM."__ 2ha. nun rvutzte er. an wen die ihm erbmert harte Han* Bast — und doch nicht ganz Hans Dasti In dem MLdchengrticht war viel mehr Düte und Sdrttchllett. Er fragte Ke. ob ihr Baier zu Hau* tei? .Weitz ntt" sagte sie da plötzlich kurz anb ablehnend grübte mit einem ftummtn Ricken und ging In* Hau*. Adami war ciiigrrmabrn befremdet so bereitwillig Mirrft mit der 2u*kunft und dann so abweitend? Trr Tochter schien nicht gut freund mit dem Baler Sie patten wohl nicht zu- lammen. Adami ärgerte sich: er bitte sie »u- traulicher machen rrünen. vieUerchl hätte er durch ste auch manche* erfahren können ör war erst eine kurze Streck» von der Mühl- schlacht über den Steg nach Krinkhof bergauf- wärt* gegangen, al* der Ttülkr hinter ihm drein- ttef Der alle Mann leuchte vor Slle. Der Müller grüble kaum, er berichtete sofort atemlr* eben war er in Bertrich gewesen, da halte man gerade den Theodor Mangel gefunden — eine Stau beim Holzlammekn in der Linnich — er lag da in einem Xaimengeftrüpp. ganz nackt, hie Kleider halten he ihm auch genommenI Der Metmüder war ganz au her sich er fahle immer an leinen Kopf so etwa*, so etwa* hier nn Tal! Sv lang er denken konnte, war so etwa* hier noch nicht Dorgdommen. Bor des Richter* Bugen flimmerte die Luft, sie tanzte in roten Punkten da* war sein Blut, da* der Zorn ihm zum Kopf getrieben halte. S* sauste ihm in den Ohren .ßafu den Mangel liegen in der Linnich |o tote er siegt,- sagte er rasch Sin Ende, ob nur ein ®nbe dieser schrecklicher 3Hlf Ader tote foffte sie ander* werden? «n bitterer 3ug grub sich etn um den Mmd de* Länderer* ®r blieb stehen und wendete sich nach Westen. Westwind, von Frankreich her' War der unternehmende Abenteurer, der dort das Diret- torterm gestürzt und sich au* eigener TKad^poU- kommenheii an die Spitze gestellt hatr«. vielleicht derjenige, der bä*! berufen war. eine au* den Augen gegangene Welt wieder rurzu richten 7 »in Mann, ein 'Mann' Der Schatten diele* Bonaparte fiel schon aus Rhein- und Moselland: die einen sprachen von ihm mit Furcht und Untot (len, die anderen voller Bewunderung unb boJtnjnq*Po(I ,-rud) für Deutschland Kam er zum Unheil, kam er zum Segen? Dott weist! Der Nachdenkliche teuf AK. Ader, wo* auch von ihm zu furchten oder zu ho'fen war. er war dn Mann, und man spürte ihn schon. Adami war vor kurzem mit französischen Soldaten in etn DrtprLch gekommen, die Leute er- Ahlten von Bonaparte; und mit ltznihusla*mu* Sie rühmten schon war e* ganz ander* in der Bekanntmachung. Am Mittwoch, dem 28. Februar 1923, nachmittag» 3 Uhr, wird in der Turnhalle der StabtmLbchenfchul«, Schilerstrahe 8, ein öffentlicher Impftermin abgeballen, in dem diejenigen Angehörigen von 3mpfpf!id)tiqen, die Ausiorderung er» halten haben, ihre Kinder kostenlos impfen lassen bftnnen Zu dem Termin haben nur solche impfpflichNge Kinder zu erscheinen, die im Fahre 1921 und früher geboren find Rückständige 3mpfpflid)hqe, deren Zurückstellung au» aesundheitiichen Gründen gewünscht etrb, können in dem Termin dem Dmpfarjt vorqestell» werden. Die Kinder müssen rein gewaschen ober gebadet und mit fnlcher Ceiba>4|d>e versehen, zur llmpfung gebracht werden. 3n dem darauffolgenden Termin Mitt an den Leuten gefrort, ihre Zähme battet geblitzt, ihre Augen geleuchtet Wie ein» freundliche Bisiom W teV «u4 pldtzlich etn toentg Sonne am araitea Februar» aus Da lag bie Uestmühte ihm Ersten. In die tiefe Schlucht h.neingeaurtscht. hob sich schmal und hoch da* Hau*, an dem unt ftj”.bigem Rauschen und schäumenden Gischt die wilde Uetz vorbeisaust«. Schwarz staute da* Frtsenha^pt einer hoben Lay an deren steiler Lavawand lein Schern« baftem blieb, auf Mühle und Grind nirber Und doch toar bie Mühle rraul.ch Augenblicklich stand dm Mühle still, e* aab Land kaum Korn mehr gu mahiwr Hier schien doch noch emige* vorhanden. Adami fak tote «i» Mädchen vor bie Hau*tür trat und die Hühner lcckte. die aus dem rotngefegten Hof sich über die Körner hermochten. Wich ein ganzer Schwarm Tauben liest sich nieder und umflatterte den Kcpf der Fuller Streuenden. Adami fühlte tote ein» Erheiterung diese* Bild einer behagltchen Wohnstülte Und wer war biete* hübsch: MLdrchn? Der Müller hatte keine Tochter, nur drei Söhne Adami trat durch* Tor in den Hot An wen erinnerte ihn da* ernsthafte Gesicht dieser Jungen Perlon dyrt? Au* grasten tiefdunklen 2lugen Iah sie ihn an. Gr fragte sie nach dem Müller Sie gab ihm Brtcheid der Muller war in* Dorf gegangen, bk Söhne waren auch nicht zu Hau* und btt Müllerin, die war karrt Adami der sonst nur seine alte Magd sah und die flachsblonden Dorfmädchen, die sich tret- schämt kichernd anfliehen, wenn der Herr Arte- den*richter an ihnen vvrbetging. war überrascht von bkkm schönen und stolzen Gesicht: wo hatte er da* nur schon einmal gesehen? »Wer ist Sie?" I Cfrn, 2 flni erbillcne Nädcr, 1 ftarlt Achse und verftrllbor. jRum- mrt ja bert. am L'ieniaflr 18 i rÄ MW Inlt neu. 2 gestreifte Serreubembeu 6Meh. Hnx |0t»8 | Mietgesuche | Fttng. Ubcmar sucht mödl. Zimmer mit Sottiae legen beit gegen Hove Miete, tihienc Seiten unb Wniche. ^christliche Angel), unter 0l3K a. d. «sieh. Wnv erb b. gutem ®eball nach Münster In tUeh laleo. Meldungen an Mobr, «leben. CeWenurahe K _*3) feefterra.eilairtne* Dhibrljcii tu iwet «vertonen in onaenebme, aut be xablte eieUnna für San« ober für tag*- der gesucht. Zu erwerben gebeten, die hiernach notwendigen Lohnum. melbungen tn»besonbere für bie neu gebildeten Vohnlturen bi» zum 5. März Ifb I» zu machen, andernfalls bie Einstufung durch bie stakse oorgenommen wird. Die hiernach etwa zu hoch angesetzten Beiträge zahlt bie Kaste auf Grund gesetzlicher Bestimmung nicht mehr zurück. in. 01M Anzrttz Zu orrt verschied Dem Dollar entsprechend sind meine Preise ab heute: Der blinde Passagier Lustiptel in 5 Akten mit O«al Qewelde Sparherde tu i*uhelfen u. Bieck vftn u Doovelkocher Edgar 8ermw. 61* Diese Woche treffen wieder t*e. frilcke u. nerneri Seefische feroie gi ob» Ee» düngen grüne Heringe au lebt gflnftiin »reifen ein. * A Hamboni.Fischhh 1 leeb lutlft BAujttr. il. T»L1P1 | Verschiedene» StrrrtfiltÄrif Irin 6nt|*(i ul Sirttiiiilltq' Uitrrridt? Schrtlti. Hngelef linier «>1313 an bei CBteU. flnt erbebt« Räheri« acht gut», .lli/n u. «tuabcnaii ,*N arbeiten. Io 81 rif:l. Angebote unter i*i3is an den «lekt. An», erbeten. [ Verkäufe | 10 Monate alte* leichte? ."elaier Zuchsstulen- sohlen hebt vreiOroert au oerfnukn btt "r’l> fVtlbclm Mourab OIh.iiiu bet Von dort Haus mit 2 warten tu kt Ackerland, groben Stnllnnaen. Wdbe mit en», fof. au ver- ■ i -dSD an st « Aast Wut erhalt, eiieruer tjinterpflug ■ a verkaufen. Echr Angest unt 01917 an st <*. An*. Unwilfitnrrau sucht O1«Ä filteren £ehrllnfl. Babnbosstraste 8L. Suche Mädchen bei hohem Vobn i*35M>uton. C - »ne .Tentfch emeritenrr' a. Ala. Fraiktart e. H. 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