s Erste; Blatt 175. Jahrgang Samstag, 27. Zanuar 1925 GietzenerAnzeiger m- Geldsucht. Durch das deutsche Volk geht ein neuer Sinn der Opferwilligkeit. Jeder gibt be- und wir und ein fällig vom sehen gens einen iS. Berlin, 26. Ian. (WTB.) 3m Hauptzoll- cmtt Prüm haben der Oberzollrat Rseker svtoie sein Vertreter, der Oberzollsekretär Sommer, und ite, n|, igt> is kn. uier ufcn <'E= 27A K nen 73. sein Scherflein für die geschädigten und drohten Volksgenossen trotz Entbehrung Teuerung. Diese Volksbewegung, auf die stolz sein können, wird nicht von Reichen Reichgewordenen repräsentiert. Sie ist 5. Mai 192 1 wieder in Kraft zu sei. Die Reparatrvnskommission Habe übri- Deutschland m seinen Zahlunce^ bereits Delegierten) beschossen, dah Veranlassung besteht? die allgemeine Verfehlung Deutschlands hinsichtlich seiner- Lieferungen an Frankreich und D'laien auf Grund des § 17 feltzustellen. Dieser Beschluß werde Deutschland alsbald notifiziert werden. Die Kommission hat sich sofort entschlossen, im qegenseiti'-en Einvernehmen ein Schreiben an die deutsche R^rmevung zu richten, in dem sie diese von dem Beschluß der Able'b. nurtg des Momtoriums und der Feststellung der allgemeinen Verfehlung in Kenntnis seht. Anders als bei dem gelegentlich der früheren Entscheidungen befolgten Ve ^ab-en habe die Kommission sich darauf beschränkt. Deutschland dies of'i'i'll mihuMten, ohne irgendwelche offiziöse Zusätze zu machen. Die Beschlutzsassung des Reparalionsausschusses ____ Aufschub bis zum 31. d. M. bewilligt. Die Reparationskommisfion hat mit drei Stimmen bei einer Stimmenthaltung (die des englischen Ausnahmezustand in Bayern. München, 26. Ian. (WTV.) Den Führern der nationalsozialistischen deutschen Arbeiterpartei war von der Staatsregierung eröffnet worden, dah unter den gegenwärtigen Umständen Veranstaltungen und Festlichkeiten unter freiem Himmel anläßlich ihres Parteikaaes nicht zugelassen werden könnten. Die Führer lehnten jedoch die Beachtung dieser Verordnung ab, und drohten der Staatsgewalt Gewalt entgegen- z u s e tz e n. Daraufhin hat die bayerische Staatsregierung die Verhängung des Ausnahmezustandes beschlossen. Dem „Lokalanz." zufolge hat die Lage an Spannung verloren. Die vaterländischen Verbände haben sich hinter die Regierung gestellt, ebenso die Studentenschaft. Hitler selbst scheint einlenken zu wollen. Man arbeitet zur Zeit an einer Einigungsformel. Paris, 26. Jan. (WTV.) Havis teilt mit: Die Reparationskommisfion ist heule nachmittag 3 ilijr zusammengetreten. Die Sitzung war um 41/2 -Ufyr beendet. Rach Vorschlag der Delegierten Darthou und Delacroix hat die Kommission Kenntnis von der deutscher Rote Dem 13 Januar genommen, in der die deutsche Regierung mitteilt, dah sie die Sachlieferungen an Frankreich und Belgien e i n st e l l t. Die Reparationskommission fyai entschieden, dah das Verlangen eines Moratoriums, das am 14. Rovember 1922 gestellt wurde, hin- und infolgedessen der Zahlungsplan Hniiaqme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit Srtis für 1 mm höhe jüt nzeigen v 27 mm Breite örtlich 30 Mk, auswärts 40 Mk.; für Reklame, Anzeigen von 70 mm Breite l 50 Mk.Bei Platz. Vorschrift 20"/, Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Vlumschein; für den Anzeigenteil: Hans Leck, sämtlich in Bietzen. Die Nationalspende. Berlin, 26. Ian. (WTB.) Bei dem Reichspräsidenten sind weierhit für das Ruhrhilfswerk viele reiche Spenden jirhung vom 1. Iannar M itjung bei stäbtrschen fianil: ine ZiMagsgebühr erhoben 800 o. h. bet in §2 be$On> pl tnb bte GedührenorbM.: ubung bet städtstchen Kanäle »m 25.3anuor 1908 bestimm ben 25. Januar 1923. jerbürgermeifter. Belle r.— tauiitiimd)img. , Ichir 1923 '24 im W I anfall* ,ft U L 5ÜÄW 1923, »o*W >»j uns einzureichm., E und SiM m l61S »■* »ihm» k ben geschehen- 18. Januar w». ie LchlachlhaidircttM^—. Nr. 25 Erscheint täglich, anher Sonn, und Feiertags, mit berSamstagsbeilage: GiehenerFamilienblätter Monatliche Btjugspreife: 760 Mark und 40 Mark Träoerlohn,durch diePost 800Mark,auch bei Nicht- erscheinen einzelner Num- mern infolge höherer Gewalt.- Fernsprech. Anschlüsse: fürdieSchrist- leitung 112, für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Anzeiger Liehen. poftfchecllonto: Zranffvrt a. M. 11686. »rt am >40. Camstaa, 27.1 fbeudS 7'/, Ubr, 'm iveteinSlotal: WhiMtitiil' ittimlHu JBcfifnWflfrn P.w tOiifborbiiunj nt baS Erscheinet der affinen somit Miiiuen lllmllebet bringenb erwüM Stadttheater eatMag,27,kan. 111 SäS k ’S lOiökpiHC General-Anzeiger für Oberhessen Drnd und Verlag: Vrühl'sche Univerfitälz-vuch- und Steinöruderei R. Lange in Gießen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Zchulstrahe 7. "lö7jurotr pfr “ hobt 8 , I Anwhu • ^eutf <$en In 6 ü bafrI !a ^ugmrften der Ruhcbergleute etnceltfieten öommmng sind dem Oberbürgermeister von öffen durch eine hiesige QJarrfflnna 600 Piund Sterling tdzflri» philch zur QZersüqung gestellt morden. Die Sammlung ivird fortgesetzt. Berlin, 26. 3 t-r Ne Schüler erhoben, deren Eltern oder «haltungSpftich- tige nicht in He"en wohnen. Qlutlänb« taten einen Zuschlaa von 103 Pro«« zu zahlen. Die Üt4ichm Ecmäß.g ;ng:bächtig, letzt flogen bic Worte Säbln, wie von ein« Inneren Unruhe herausgestöberL Unb von Loschen kein Wort. 98 legte stch auf den Freier wie ein Bann. -Wie gebt es der werten Frau Gemahlin?" ES war chm ja so gleichgültig. a>ic es dec Bürger- mdflertn plna. Suschen, was ist mit Suschen? schrie es m ihm. -Danke der gütigen Rachfrage, es geht meiner Frau den Umständen nach — Sorgen — toer hätte die nicht zu jetziger Zett?" Das war der erste echte Ton. öebt fiel auch die Frage: .Und Suschen? WaS macht meine Braut?" 8in eisigez Stillschweigen Der Maire faßte llch an bk Stirn, sein frifchrvtes Gesucht, ein venia L<-b.nnannsge'ichL mürbe blaß, er zog wie im Schmerz die Brauen zusammen, und bann streckte er Vie Hand nach Adami aus Mein freund - Herr Friedensrichter - mein "lieber junger Freund, machen Sie sich (eine Hoffnungen mehr." — er stockte unb stotterte — es wird mir unendlich schwer, es Ihnen zu sagen: Sie müssen meint Tochter aufgeben.* .Warum?" Der andere sagte es ganz leise. .Susette will ins Kloster geben.* VuSchon ins Kloster, diese Zunge. Lebens- hiRige ins Kloster? Das war nicht möglich Eine 2hi#rebe. eine öüae! Heiß toallie es in dem Slntetgangenen auf .DaS glaube ich nicht. Das merts- ich nie alauben. Rvdm Sie daS einem anderen vor, aber nicht mirT Er forang auf -Lic bat einen anderen m c vvrgezogen — bo.-um schied sie jig Su e.tr blt nur*» ein- g. rtin ich bin drab^nig in sie gedrungen. Ec denkt gar nicht daran, sie zu ehelichen, st« will das auch gar nicht, sie verachtet ihn jetzt. Sie will ins Kloster Sincta virgo immaculita eintreten. So ober so wir haben unter Kintz verloren — unser einziges Kindl" Er txxUUe laut Wie Adami auS dem Haus« gekommen. wustA f er nicht. Er batte nach nichts Räherem gefragt: er wustie genug was sollte er noch weiter trage* j Ec hatte auch die Bürgerm'-isterin nich gtlebM — ängstlich hatte die hinter der Tür gelauert — er hatte nur stumm dem Vater die Hand gereicht 1 unb war dann die breite Treppe brmnterge» schritten und durch den hallenden .Flur, tote ein«. ■ der es eilig hat. Die alte Magd, die frühere Amme Suschens. ß bk et In glücklicheren Tagen oftmals gentdl hatte, versuchte kine Hand zu küssen Das arw 5ttnb — Herr Friedensrichters Er hörte ihre stammelnde Bitte gar nicht, überfah ihre Bewegung er hatte nur das einxlge Verlangen, den allenuaen Trieb nach: den Halunken fordern, tr-tr tu. 5c-. Er war sich selE sicheren Hand bewußt. Als Kapitän bAubrch b4e Hc-xrusforberTnG des Juge de p«ix F-iedrich Qlbami im Kanwa Luneoakh erhielL batte er infam gelächett. Z-oei angegebene Bürger Triers hatten fit ihm überbracht Die Herren bekamen rote Köpfe: bitte unverschämte Kerll So benahm stch ei rentllch. fein feinet Franzose, der hat mehr »voir drr* L (Zvnsrtzung folgt.) rtrrtgten sich die Streitteile vor der Verhandlung. Die Freiherrlich Riedesel'sche Ziegelei in 2Iw nu-ar an die Betriebs' orbereitungsarbeiten für der Trocken- Xwntoerfe entlo! Schliihtungsausschus; der Provinz Oberhessen. Verhandlung am 25. Januar 1923. 3n der Lohnstreit?. der Gießener Tonwerke gt, nach dem Tarif ^>er Gießener >hnen, also die Arbeiter über 21 Hxhre mit 495 Ml. Stundenlohn. In den vorher- giehenden Monaten erhielten die Arbeiter über 1194 Jahre den Gießener Spihentohn. Der Dau- n^berterverband ekannte den Schiedsspruch an. Str Riedesel'sche Verwaltung erhielt eine Woche i Saklürungsfrtst. Die Zahnfabrik Germania in Bad-Nauheim ’oJI vom 15. Januar an die Dezemberlöhne ihrer Arbeiterinnen um 60 v. H. erhöhen Die Streitteile nGalten eine Woche Erklärungsftist. Der Deutsche Metallarbeiterverband und die Miet, fe* m 1 Si’eibmreiltn 3$ Jtaa g* SMubU.bu. ». m bet 6 >l«n. 'ebener «tag ein S"'«n6^ la« SÄ » "»d ®eS b"! »°i ''NbetSL^u. haü6™ wta 8*em. Der Verstorbenen gedachte der Vorsitzende ij le ehrendem Nachruf. Die Haaptdebatte entspann sich über den n een Fahrplan. Der Fahrplan aut der Strecke Lich—Grünberg, der vom 1 Februar ab nur noch einen durchgehenden Zug t-)ilah, wurde so festgesetzt, daß morgens am 6 .Uhr ein Zug von Grünberg nach Duhbach läuft. Srieser kreuzt in Lich mit einem dort 6 Uhr ab- o^chenden Zug. der den Anschluß an den 7,17 in Krünberg nach Gießen abgehenden Zug der kktaatSbayn erreicht und um 1/28 Uhr wieder bis Autzbach zurückfähtt. Gin abends 5,10 von Dutz- d«ch abgehender Zug wird bis Grünberg durch- oirsührt. Es ist dadurcy erreicht, daß wenigstens i' t"8 Arbeiter an ihre Arbeitsstelle und die Schüler V 0 .1 den Schulott gelangen. Hoffentlich erweisen s'^tch aber diese Verkehrseinschränkutrgen, zu denen man sich entschließen mußte, als mir vorüber- glchende 'Bad-Nauheim, 26. Ian. Die Angestellten der Gutsreform e. ®. m. b. Sy, Dad- ^auheim, haben beschlossen. 2 Prozent vom Ge- Ah.ilt und Lohn an die Bedrängten im Rührst r b i e t abzuführen. Die Geschäftsleitunn hat den Betrag auf eine Million Mark erhöht und 8Jir sofortigen Verteilung bereitgestellt. W. en' von ettoa 40 m S,,e öreiternicp -aieue Äft®toenbet Sür bk Asbach soll vom 13. Ja »sinnehohe'helok.m.n! rabeiter, die sie mit l3otüt:Uuuilu0ui1 »» toirb b'e AnL. toieber eine leiltveise Notizen. ender für Samstag, r: »Wilhelm W. - heule unb morgen: lasten“ unb n6e. Cs. . - LWMlM, Dahn, d morgen: „Äonfltft“ unb ch 'nen Vater haben". - heute unb morgen: »Hm .en“. lenber für Sonntag: Uhr: „Die Hamburger Fi« MiMttmädeft - Neue aleriänbischer Wend beS imdeS DiSmarck. che Zugendbunb Di!- m morgigen ßonntaa einen b. bet emgeleitet totrb M ulsgejührt von Freu ü mn Wendel xmb Ito ihre Mwiriung zugekgt d Frau Mendeislchn-Dn- er Dichter Wgislav Selchov a ,Dvn Teuloburg bis öto- Zr.iedberger Vereinigung der Installationsfirmen »ttnigien sich für den Januar wie in den vorher- :?«angenen Monaten auf die Lohnsätze der Me- a Ölindustrie. — Turnen, Sport und Spiel. * Das diesjährige nationale bchwimmfestdesGießenerSportclub Ion 1 900 findet am 19. Juni in der Müller- I ffan Badeanstalt statt. Zunächst trägt der Club ■ ine 11. Februar einen Clubzweikampf gegen „®ln- U iucht"-Frankfurt a. M. an hiesigen Volks bad aus. Schöffengericht. Gießen, 25. Jan. 1923. Sin vielfach vorbestrafter Bildhauer aus Vunsiedel, der sich als Student ausgab, ließ sich tow einer hiesigen Witwe Essen unb Nacht- luortler verabfolgen und verschwand ohne De» zochlung. Mit ihm verschwand eine Standuhr aus Marmor im Werte von etwa 20 000 Mark, die er für 450 Mark weiterveräußerte. »Einige Zeit vorher hatte er eine Familie m Groß-Eichen besucht und dort einen Fahrradmantel nebst Schlauch mitgehen heißen. Er erhält eine Gesamt- gefängnisstrafe von 1 Jahr 3 Monaten. Glück im Unglück hatten die Frau und der Sohn eines hiesigen Arztes. Ein .Damenimitator", der mit Schreibpapier hausieren ging, klingelte zweimal an dessen Wohnung, öffnete, als niemand erschien, die nur angelehnte Dorplahtüre und entwendete zwei im Vorplatz hängende Mäntel, einen Herren- und einen Damenmantel, im Gesamtwert von etwa 70 000 bis 80 000 Mark. Glücklicherweise gelang es am gleichen Nachmittag an der Dahn den Dieb vor seiner Abreise nach Frankfurt festzunehmen und ihm seine Beute wieder afaujagen. Er muh seine freche Tat mit einem Hahr Gefängnis büßen Schlimmer erging es einem Former aus Friedensdorf, der vor Weih.iachea in einem Garten in dec Nähe der Kai?ecallee 2 Kopfbezüge und einen Bettüberzug im Werte von etwa 10 000 Mark entwendete. Beim Versuch seine Deute bei einem Althändler abzusehen, wurde er von einem Polizeibeamten erwischt und trotz seiner Flucht nach kurzer Jagd sest-'e rommen. Da er nach Auskunft seiner HeimatkLbörde ein arbeitsscheuer, unverke'serlicher Mensch ist, der scgar nicht davor -urückschreckte, seine eigenen FamilienangeHörigen zu bestehlen und den Erlös der gestohlenen »Sachen zu verprassen, wurde er mit Rücksicht daraus, daß er schon mehrfach wegen schweren Diebstahls borVVaft ist. und er sich im Desitte einer Anzahl grö^e -er und kleinerer Schlüssel und eire^ Schlagrings, die er angeblich gefunden hatte, beand. zu einem Jahr Zuchthaus unb einer W oche Haft ter- unteilt. Anfangs Denember wurde in te~ Da^nbofs- sttaße dahier nachts die E-kett<*e'be ttnes Ladens eingeschlagen und ein (5*unrmiman'cf und eine Gummiiacke im We-te von etwa 36 000 Maks entwendet Kurze Ieit vo^r waren in Ftted- fr*rn nachts auf dieselbe We'le ein Anzug. zwei Weston 3 U^to-ch^en u 2 ^e-^enhosen im 'Wette von über 70 000 Mark ne^tEen werden Mni"e Tag» fhnfer wurde in Ftt^d^e^n na-ch^^ »in.Hand- lunasa^lfe aus Konih, der sich tvdächfin »e- ma-tf)1 ‘M+t». angebalt»n und man fand ei-en in »in Tnsch»ntt,ch rfn/»cM''eTt'’n schw»^»n Stein bei ibm Nach «"fänafichmn Leuanen agb zu von K’Xinfrurt a M acTnnr^»'’ »11 sein um in Ftted- be-a ein-n Einbruchs^ßb^ahss zu re'rTen. u^6 er nestand schsteßfich auch ttn di» ^e'den ob»nee» "annt»n b»»an^e' »u baden, ^i» aestn'd'l»^en Sa^e^ bgt er anaeblich an nn- bekan"te fn F-xr^ntt a M Dg ot- m-ff 20 Jahre alt Kl. irmtrbe e- vor denn ^,ch'ha"« 'n>ch cimitaT be'nabtt und kam infol-m- dessen nH* Gel^mi/,ofangnisstrafe von 2 Jahren 3 Monaten davon. (BerirbtsfaaL Nürnberg, 26. Han. (Wolff.) Das Dolks- gericht verurteilte nach zweitägiger Verhandlung den Pvrzellandreher Lederer und den Por- zellanmaler Meusel Ir-ejen Raubmordes an dem holländischen Kaufmann Wolf, genannt Wilhelm EngÄmann, zum Tode. Beide Mörder hatten Engelmann im Oktober 1922 nach ihrer Werkstätte gelockt und dort mit einem Hammer niedergeschlagen, ihn beraubt und sodann die Leiche zerstückelt, sie teils verbrannt und teils im Walde vergraben. Canfcwirtfcbaft. " Annerod, 26. Han. Unter dem hiesigen Rindviehbestand ist der an st eckende Scheide n k a t a r r h amtlich festgestellt worben. De- hördlich» Maßnahmen zur Bekämpfung sind an- geordnet. ”■ Ulfa, 26. Han. Hier ist die Maul- und Kauenseuche amtlich festgestelll worden. Die Gemarkungen Rabertshausen I und II find De- obachtungsgebiet. Vermischtes. Bergrutsch am Lorelehfelsen. fpd. St.Goarshausen, 26. Han. Ein Teil !de^ Lorelehfelsens kam dieser Tage ins Rutschen, wobei zahlreiche Blöcke aus beträchtlicher Höhe abstürzten. Die Rheinnsttahe war st andenlang durch Blöcke im Gewicht bis zu 500 Zentnern gesperrt. Die (Jesteinsrnassen sind noch nicht ganz zur Ruhe gekommen. Wieder ein schweres Einsturzunglück. Weida, 26. Han. (WTD.) Infolge Tauwetters ist bei dem Neubau eines Kessekhausrs eine Wand eingestürzt unb hat fünf Maurer unter den Trümmern begraben. Vier bavon, sämtlich Familienväter, waren sofort tot, der fünfte ist schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht worden. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Mißstande bei der Müllabfuhr. Wiederhclt machte der lSin'eider dieser Zeilen die Wahrnehmung, daß die städtischen Arbeiter, die mit der Entleerung der die Müllabfälle enthaltenden (Defäße beauftragt sind, mit diesen Gefäßen (»Eimer, Kisten unb Kasten) öfters recht wenig pfleglich umgehen, so daß diffe, in großem «Schamnge vom Müllwagen auf den Bürgersteig zurückgewor e 1, eingebeult und zersplittert werden unb sonstigen Schäden leiden. In diesen Zeiten kec Teuerung bedeutet das für gar manchen Minderbemittelten eine geradezu unersetzliche Einbuße Das Tiefbauamt wird gut daran tun, durch eine eindringliche Delehrung der Arkeiter unb Kutscher unb buich strenge Ueberwachang biesem unsozialen Mißstand zu steuern. X. Spielplan ver frankfurter Theater. Opernhaus. Sonntag, 28. Han., nachm. 3 Uhr: Zar unb Zimmermann: abends 61/2 Uhr: Ca nnen. Montag 29. : Boccaccio. Dienstag. 30.: Königskinder. Mittwoch, 31.: Undine. Im Schu- manntheatec: Der Bajazzo: hierauf: Tanzbilder. Donnerstag. 1. Febr.: Margarethe. Freitag, 2.: Die Fledel.maus. »Samstag. 3.: Der Barbier von »Sevilla. Sonntag, 4.: Dir Meiste ffinger von NüriD- berg. Montag, 5.: 2a Tvaviata. men«tag, 0.: Doris Godunow. Mtttwoch. 7.: Die toten Ligen. 3m Saalbau: 2. Kammerkonzert. Donnerstag. 8.: Die Jüdin. Freitag, 9.: Der Troubadour. Samstag, 10.: La Traviata. Sonntag, 11.: Palestrina. — Schauspielhaus. Sonntag, 28., nachm. 31/2 älhr: Minna von Barnhelm: abends 71/2 Uhr: D.. Freier. Montag, 29.: Der ewige Traum. Dienstag, 30.: Die Freier. Mittwoch 31.: Der ewige Traum. Donnerstag, 1. Febr.: Mohrenwäsche. Freitag. 2.: Die Freier. Samstag. 3.: Ein Sommernachtstraum. Sonntag, 4., nachm. 3Vr Uhr: DaS Postamt: hierauf: Die Geschwister: abends 71/2 Uhr: Mohrenwäsche. Montag, 5.: Der ewige Traum. Dienstag, 6.: Mohrenwäsche. Mittwoch, 7.: Die Freier. Donnerstag, 8.: Die Freier. Freitag, 9.: Der ewige Traum. Samstag, 10.: Klarissas halbes Herz. Sonntag, 11., nachm. 3Vs Uhr: Das Postamt: hceraus: Die »Deschwister- abends 7y3 Uhr: Klarissas halbes Herz. AuS dem Amtsverkündigungsblatt. * Das AmtSverkündigungSblatt Vr. 8 vom 26. Januar enthält: Hagdwaffen- päffe. — Fischereikarten. — Wahl der Kreis- ausschuhmitglieder. — Errichtung einer Lackfabrik in der Gemarkung Großen-Buseck. — Polizeistunde. — Erhebung örtlicher Kirchensteuern. — Unterhaltung der Kreisstraßen. — Straßensperrung. — Baumfrevel. — Viehseuchen. — Erhöhung der Preise für Brennstoffe. — Bildung einer Wassergenossenschaft in der Gemarkung Lindenstruth. — Maßnahmen zur Beseitigung der Hochwassergefahr für die Stadt Lich. — Statistik der Faselhaltung. — Feldbereinigung Heuchelheim. — Polizeistunde in Gießen. Kirchliche Nachrichten. Evangel'sch« Gemeinden. Gießen. Sonntag, 28. Januar (Septuagestmä Stadttirche. 9/,: Pfi. Mahr, 11: Kinder!, bet Matthäusgern. Pft. Mahr. 5 :Pf arraff. Becker, Beichte u. Abendmahl f. Matthäus- und Markusgem. — Iohanneskirche.9^.:Pf.Bechtolsheimer, 11: Kinderk. f. d. Lukasgem. Pft Bechtolsheimer, 5: Psr. Ausfeld, Deichte u. Abendmahl f. Lukas- u. Iohannesgem. Kirchberg. 10. — Mainzlar. 1*,. — Wieseck. 9"/4: Kandidat Schmidt, Gießen, 11: Kinderk., 7*/,. Katholische Gemeinden. Gießen. Samstag, 27. Jan. 5 u. 8 Beicht. — Sonntag 28. Ian. Septuagestma. 6', Beicht, 7 Messe, 8 Komm., 9 Hochamt mit Pr.» 11 Messe mit Pr. 57, Christenlehre u. Andacht. - Donnerst. 1. Febr 5 Beichte. — Freitag 2. Febr. 7 Segensmesse. - jungen. 8 Uhr. - Lich. 10 unb 7,3 Uhr. Fußpflege ist wichtig! Sie muß nur richtig, und zwar mit Kukirol Fußbad, ausjzeübt werden. Kukirol-Fußbad ver hütet das Feucht werden der Füße und damit Frostbeulen und Erkaltungen. Es halt die Füße warm und trocken, kräftigt aber auch Muskeln und Sehnen. Eine Packung Kukirol-Fußbad, ausreichend für 2 Rader, kostet nur 200 Papiermark. Machen Sie bitte einen Versuch. Verkaufsstelle: Drogerie Wallen felis. 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L -ieckaeM gi d>e Ni L'chläsrige t stelle > bis aus weiteres nicht Billigung haben keine tränken und die Abgabe iter 16 Jahren ist ver- >n ist das Tabakrauchen Wen oder an anderen n Zage üter M* ls Kreisamts Tichen in jenigen, die jetzt noch dem Militarismus an« hängen. Wir kämpfen jetzt gegendenRatio- naltsmus der Franzosen, aber wir können sehr schnell einen Fwnllvschsel vornehmen, wenn uns der deutsche Äa.ionaüismus dazu nötigt. Abg. Dr. Helfferich (Dntl.) lehnt es ab, in diesem 'Augenblick den Par.eizwist au vergrößern. Alle seien Deutsche und alle protestieren mit dem gleichen Recht. Man müsse dankbar sein, bac industrielle und Arbeiter Verhandlungen unter den blinkenden französischen Bajonetten ablehnen. Abg. Korell (Dem.) bezcich ct die Angriffe Dr. Dreitscherds gegen Dr. Helfserich in dresem Augenblick für unverständlich Wir wollen nicht kühl und blind an dem Vorbeigehen, was sich 1914 in der Seele der Ruhr- und Rhein- bevöllerung geändert hat und das seinen Ausdruck findet in den Worten: Wir lassen uns nicht weiter als Sklaven behandeln! (Sürmischer Beifall.) Abg. Becker- Arnsberg (3 ) ber eitet Abg Dreitscheid das Rocht, namens der Arbeiterschaft des Ruhrgebiets zu sprechet. Ein großer Tell dieser Arbeiter stehe auf dem Boden des Zentrums und sehe den Abwehrkampf nicht als Klassenkampf, sondern als Kampf fürdas deutsche Volk an. Abg. Remmele (Korn) fordert nach einem Protest gegen die Gewaltpolitik Poincares die 6o.',tcIöenu)f’Xiten auf, sich mit den Kommunisten zu einer Einheitsfront des Proletariats zusarn- menzu schließen. Damit schließt die allaemei-e Aussprache, der Etat wird dem Hauptausschuß übectoie'ea Mcrgen nachmi tag 2 Uhr Iugendgerichtsge- seh, Kleinrentnerfürsor e. 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Die Kohlensteuer, erklärt der Minister, ist tatsächlich gestundet worden. Das Steuerg:setz sieht eine Stundung nicht vor, aber schließt nicht aus, dah eine Stundung gewährt wird, wenn zwingende Gründe dazu vvrliegen. Solche Gründe bestanden im September dc eigen Jahres, wo die Bergarbeiter ;wei Drittel ihres Lohnes vorher erhielten. 3m September erhielten die Unternehmer für die Kohle nur noch den halben Wert der Selbstkosten. Um diese augenblickliche Krise zu über- Druden, hätten entweder die Kohlenpreise e r h ö h t oder die Kohlen st euer gestun- bet werden müssen. Die Regierung hat sich zu ckner kurzfristigen Stundung entsch'.ossen. von den 21,9 Milliarden gestundeter Steuern 'rnd 1 9,1 Milliarden eingezahlt worden, ödah nur noch 2,8 Milliarden gestundet lind. Die von den Gewerkschaften geforderte Er- 'höhung der Abzüge von den Steuern konnte im Zanuar nicht durchgeführt werden, weil erst im Dezember eine Erhöhung erfolgt war. Wir werden iber im März dazu kommen. Die Steuerverwaltung arbeitet mit grösstem Eifer an der Einführung der Besitzsteuer. Redner schlieht mit einem Dank an die Beamten seiner Decwalwng für ihre rege Arbeit. Abg. Dr. Hel ff er ich (Dntl.): Der Etat.erhält seine Signatur durch den bisher in der Finanzpolllll unbelannten Begllsf „Dill.on". Wir erwarten im übrigen vom Minister im Ausschuh eine Ergänzung seiner hier recht unvollständigen Mitteilungen. Wir erwarten auch hier eine Rach- txifung, wie seit dem Londoner älltima- Dnkk SetfÄ Ache * mehr T^geii Doin ^slerei ÄS idung bt« ^rmeistnei Lich Ltzeh. -t N cm l«. xO 'äuÄnn -.-4 0)0,—1940 >,—43 .00, 275'0, - iöO )3,-2C000, - - ?.:00).-7LOa,-2s50i),- —, 240 >0,— 24M), - —, 46 KM,- —.-470J0,— —, 9)00,-15010,- -. 220,- 400 — 184,- 445, 210 - 150,- -, 3 0 - 200,- 140.- -, ?llln. Elellriziläts-Gef ll.'W—22"(P^t 100n^-215A0^- Bercrmaun....... 132.'.a—2600 ^-12000»—2"j."0 ,— Sdmrfevt......... 17000,—1 00. — hOCM>,—49000,- LiemenS L Halske. . iblcnuerte Mlcijer. . ?ahnlcr litotoren. . . ?ci)ltncnftoebt ..ienuin Meinllges. Rrnnffutt. 2dmbfabrif Herz. . . Mittel............. SeflHoff Waldbof .... 13800 -2 XXJO—1310ft- 26500, Buderfnbr.rira ifembai 7470-142)0,— ——»- Zuckerfabrik Waghäusel 7300,—UdOO,— — > -,-15 0)- 11030,- —1)000,- 12300.- 13500,- 40000,—S50:K',—lOayi^-74200^- 1500'',—287 0—15500,—2,0 0,— 17500,—330X >,—133.0,—30600,— 142TKV—3<)00).- -,—20 «»,- 11000.— ; 000,-14000.—22C0 )<- ISA 00,—280 H)r- - ,— 16500.- !8250^-l55Ca-37000,- 2800:'.-4020J.— ,— Handel. 'Berlin, 25. Han. Börsen st im mungS- bild. In dem anscheinend unaufhaltsam fortschreitenden Ilmwertungsprozeh der Dividenden» und festverzinslichen Papiere erlebt’ die Berliner ‘Börje heute einen neuen Haus.e.ag ejtcr Ordnung. Die Devisenpreise gerieten auf Grund der wenig günstigen Ausführungen über den ReichShaushall erneut in steigende Bewegung, sodah der Dollar zellweise bis nahezu 25 000 anstiea. Für Esfek en war der Kaufandrang des Publikums, das diese trotz des bereits sehr hohen Kursstandes nach wie vor für kaufenswert hält, so stark, dah sich bei der unter diesen Verhältnissen b^'reiflichen Zurückhaltung der Abgeber bereite ^lateriallnapp- hell, namentlich in schweren westlichen Montan- papieren und einigen Kali» und anderen 3nbu» Ü rietoerten, zeigt. Auch Kaufaufträge des Auslandes sollen in erheblichem Umfange vvrliegen. Bei Feststellungen der ersten Kurse muhten daher bereits verschiedentlich Repartierungen vorgenommen werden. Kurssteigerungen von mehreren Tausend bis 6300 Prozent und darüber waren wieder die Regel. Für eine ganze A.rzahl besonders gesuchter Papiere, von denen außer den vorstehend als refraräert bezeichneten namentlich noch westdeutsche Montanwerte und verschiedene Petroleumaktien heroorzuheoen sind, betrugen sie 8000 bis 20 000 Prvze t, für Harpener zellweise 25 030 Pcoz. Dalutapapiere einschliehlich der Kolonialwerte und Auslandsrenten folgten mit starken Kurssteigerungen der allgemeinen Haussebewegung. Für alle heimischen Renten, Stadianleihen und Industrieobligationen hält starker Kauflegehr a:t, sodah deren Kurse gleichfalls erheblich stiegen. In verstärktem Mähe zog natürlich auch das grobe Gebiet der zu Einheitskursen gehandellen Industriepapiere an, auf dem sich das Privat» publikum hauptsächlich betätigt, von dem allgemeinen Kansandranz Ruhen. Dah die im Frei, ec- kehr gehandelten verschiedenen Industriepapiere von dec Hausseströmung gleichfalls erheblich profitierten, sei nut noch nebenbei bemerkt. Später wurde der Verkehr zwar etwas ruhiger, doch s tz° ten die Kurserhöhllngen bei vereinzelten Schwankungen zumeist weiter fort. Berlin, 26 Ian. Trotz der erneut scharf anziehenden Deviswipceise war das Ausmah lec hierdurch bedingten Preiserhöhungen am Pro- l urcenmark e nicht erheblich, was seine Ursache darin hatte, dah geilem in den meisten Ar.ikeln bei schwacher Kauflust ziemliches Angebot hervor- getreten trat, das auch heute noch besteht. Werin auch ein Teil der Offerten zurückgezogen wurde, so genügte das Angebot bei der geringen Kauflust doch volltommwi. Dies trifft kesoiuers auf Weizen, Roggen und Gerste zu. Für Hafer besteht im KonsumgeschLft nur geringe Aachfrage, während die Forderungen für Ab.adung noch bleiben. Auch in Mais ist die Rach,rage der Verbraucher klein, lllach Mehl und Hülsenfrächten zeigte sich viel Begehr, dagegen liegen Futterstoffe ruhig. F r a n k f u r t a. M., 26. Jan. Börsen-- stimmungSbild. Der Dollar setzte ntlt 22 000 ein und bewegte sich bann auf 22 600. Devisen lagen bei bescheidenen Absätzen fest. Die Effektenbörse verkehrte bei teilweise lebhaftem Geschäft in sehr fester Haltung. 3n chemischen Aktien waren lebhaftere Umsätze zu beobachten, besonders sind Auilinwerte gesucht. Am Montanaktienmarkt fanden alle führenden Aktien bei erster Aotiz zu wesentlich höheren Kursen Aufnahme. Maschinen- und Metallwerte wurden zum Teil zu den vorgestrigen Kursen gehandelt. Der Rentenmarkt zeigte rege Umsätze für Zolltürken. Zucker- aktien wurden lebhaft gehandelt, Banken lagen ruhig. r: Koslenausschlaa xM liegt L km Dä^mmi^on vom w Kostenausschlags Aus und Lnnd. Dieben, den 27. Januar 1923. Die Beschrankntttf des Kleinhandclsvrrkanss. Die neue auherordentliche Entwertung der Mark macht eS notwendig, das kaufende Publikum vor wucherischer Uebervorteilung zu schützen. Das Ministerium des Innern emvfiehll daher in einer Verfügung den Krcisänllern und staatlichen Polizeiämtern, in enger Fü jlungnahme mll den Preisprüfungsstellen den Verkehr mit Gegen st än den des täglichen Bedarfs, namentlich mit Lebensmitteln, >u überwachen und gegen unberechtigte Preiserhöhungen rücksichtslos mtb mit aller Schüße cir^u» schreiten. Es kann erwartet werden, das, die äugen- bliekliche Wirtschaftslage auch wieder, w.e früher, vielfach dazu sührt, datz Ausländer de",'.'jch« Waren zum Schaden der einheimischen Bevölkerung in grohem Umfange a u f t a u f c n. Die Verordnung des Gesamtministeriums vom 14. November 1922 gibt den Polizeibehörden die Möglich- Ht, au10.— 4279 25 4200 75 Schweden ... 5797.95 7,8'7,05 6147.10 6177.90 Helnuaiors. . . . 548,60 55240 563.1» 566.40 Neiwork 21546.- 21654.- 23191,25 2330 4 77 Deuifch-Oesterr. 29,43 23.67 3229 3'2.45 Budaveit 83<,- 837,- 888.75 892,75 Praa........ 6O‘>.- 609,- f>37.- 641 — Agram 149,60 150.40 19350 194,50 Danknotea. Irankkurt a.M., 26. Januar. Brief Geld 5d)rnener Noten.......... 4325,— 42 >5.~ Iran^önicüe Noien 14 0 - 1440,— Tätufdie 9ioten 45 5 — 448-,- Lrliwedifche Mo cn......... —,- — Holländilcbe 9ioien 9130,— 9050,— Demfäi-Oesterreiä» L 100 Kronen 32— 31.50 Aaierik inif'üe 9iolcn........ 249 0- 53850.— Englische No en 108350,- 10787),- Iialienische No en 1075,— 1065,— Belgische Noten 1335,— lö2’>,— llnantIsche No en.......... —,— — Tschechoslowakische Noten .... 63L— 623— dioiwegische 9toien — ,— — iliiimänische Noten 11150,— 11050,- S vmiifdje Noien.......... — (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Am die Zurückziehung der cnglischeu Truppen. London, 26. Ian. (WTD.) Die Blätter melden, daß der Vollzugsausschuß der Lokomotivmaschinisten und Hclzer in einer Entschließung die Regirruag aufgeforderi hat, die unverzügliche Zurückziehung der britischen Truppen aus dem Rheinland einzuleiten, da es im Interesse der Ar» b.'itcr und der Menschllch'eit liege, daß jede Anstrengung gemach! werte die das französische oder ein anderes milit^iisches System daran hindere. England in einen neuen Kcie^ zu stürzen. London 26. Jan. (WTB.) Die Vlättei beschäftigen sich weiter eingehend mll dem französischen Plane der Lostrennung des Ruhrge- bi tes vvm übrigen Deutschfaid. Es wird darauf hingewiesen, daß man s i ch in Paris endlich den Ern st der Ausgabe vergegenwärtige, die man übernommen Hit. und daß in Frankr.ich zugegeben wird, daß die bisher versuchten Methoden sehlg'schtagen fi.rb. Donar Law hat für hmte eine Sitzung des Kabine t s einberufen, um die gesamte Ruhrfrage zu erörtern. Wir verlautet, wird die von maßgebender Seite geäußerte Ansicht, die britischen Truppen aus dem von ihnen besetzten brutschen Gebiet zurückzuziehen, zur Erörterung kommen. Ein botet britischer Beamter erllörle, wie gemeldet wird, es würde von der öffentlichen Meinung abhängen, ob die britischen Truppen zurückgezogen werden oder nicht. Die Kosten der Duhrbesetzung. Paris. 26. Ian. (WTD.) In der gestrigen Rachmillagssitzung der Senatskommission für Finanzen wurde mitgeteilt, daß Ministerpräsident Poinc a r e in allernächster Zeit der Kammer einen Gesetzentwurf über die Ausgaben für die Operationen im Ruhrgebiet vorlegen werde. Die Kosten würden auf ungefähr 4 5 Millionen für die Monate Januar und Februar veranschlagt. Der Ausnahmezustand über Kreuznach verhängt. Kreuznach, 26. Jan. (WTD.) Gestern, abend wurden Umzüge durch die Stadt veranstaltet, bei denen vaterländische Lieder gesungen wurden. In der Kurhaus- stratze fielen einige Schüsse. Ob jemand dabei verletzt worden ist, ist noch nicht bekannt. Ueber Stadt und Bezirk Kreuznach wurde der A u ö- nahmezustand verhängt. Tätliche Kundgebungen g-^gen die rheinisches Sonderbündler. Koblenz, 26. Zan. (WTB.) In der Nacht zum Donnerstag drang eine Anzahl junger Leute in das Gebäude des hier erscheinenden Dorten-Blattes „Der Rheinländer" sowie seines Ablegers „Der Republikaner" ein, zertrümmerten die Fensterscheiben und vernichteten eine große Anzahl Manuskripte. Diese Kundgebung hat sich gestern wiederholt, wobei Tische und Maschinen auf die Straße geworfen wurden. Auch bei mehreren als Dor- tenanhängern bekannten Koblenzern wurden die Fensterscheiben zertrümmert. UNITED STATES LINES GIESSEN BERLIN W8 NÄCHSTE ABFAHRTEN! America 7 Februar ll. April President Harding 14 Februar 21. März George Washington ........21 Februar 28 März President Roosevelt.........28 Februar 4. April Von Southampton und Cherbourg 1 Tag später Vtrlar.fltr. Sif Prosptkf» und Sefjsdisttn Nr 152 Regelmässige Verbindung von Bremen über Southampton, Cherbourg nach New York durch die prachtvollen amerikanischen Regierungsdampfer der United States Lines Eew<;.®5r», re 3«**” ISS - •!<&♦* (^oeejtra^ 10% tat 27 Januar 1ÖD Behördliche Anzeigen Gi«h«n (Unto.-^reucrdtlixil), be* 27. Jannor 1923. Westdeutscher Spielverband e.v Countao, bei tM. deiner 1913. Begiun t.tO Ubr. I Bereli fflt Beroeaangslplel?. Sn SpelansKM zu erreichen. 72OD ITllrr = 2 1 L. 1 I»J1 30. - Eiihen- <■« 6- u. 6. AL a 14 asFa'rbaks: TTO.- der Damen Stolt« ?a slHofl. J rnlboltrnh qüllig fflr 7 5 fl et M Steiniiro^t 9: 8 S< einige* Vreanholz. ewthaUexb gtliig Ur r e s r> 400 . isoa- Anna Drücke! Otto Nudolf Verlobte Singer- Nähmaschinen leferi nb Vn irr l(clerbnr.,e1l) ?C cinucifmif: Ott« Helt«, Olalti vinenurn H *V rvaratiircii. verlier qefaitft Pro». - Handeissch. HERMES Bahn hol strafte 60. Tri. 1097. Prosp./r Astoria-Lichtspiele Beliebtettee Kma ee Platze' "t- d»brlrileur. 1 Bäcker, rLackierer. I tfinrnbnicr. 2 Dchiniede. 2 Gärtner. 1 Odnihmacher. I Maler n B?el iunder. 1 OUafer. I lh'einer. I Buchbinder, ein Dpengler und Jiiuallateur. 2 QcQner. 1 Schneider. 2 Lchreiuer. i Lehrt Itietzer. h. bei auswärtiaei flrbeltneben: 2 lanbiuin. flurdi e. 1 oerbeir >i Rnechi mit älteren Kindern. 8 Treber, »roel Lanier und l’olitcrer, m. Hauer. Vcbillnne: 1 Steinmetz. Ort lochen Arbeit: Schriftsetzer Buch' druck, r. 2 Zel.reiner. Qauflru r. Schreiber und Neisende. Gacker. Hnnsb.irlchen und Aiistänler. Malchinenlchlosser. Bau- Idiloflrr. Tchi'bmacher. 1 Mfanfntoflener. 1 Sanier. 1 IniibiulttirfjahL Verwalter, »iädrr und Metzger, t Äedner, 1 ttrnh» fai rer, 1 Buchbinder. Mechaniker, ein Helte-, 1 Wanner, niedrere Anftreicher. 3 Nklhblnbtr. 1 Qonöhor 1 Malchinern Ingenieur. I Müller. 2 Bautechuiser. 1 Mafchinentechniker. 1 Aadniechniker. 8e6rlinae: t Äaufmnnn, 2 Lntoschloster, 2 e*lof1er, 1 Spengler. 3 Mechaniker, 8 ttletiroiuontrure, 1 Schuhmacher mit 9oft und Wohnung, 1 Schreiner desgL. 1 Schneider. Veleaenbeitsarbettei «erden ebenfalls cntarflennrnoiuuten. weiblich« «btelf wie: öt fflnnen elngeftedt werden: e. bei biefiaen Tlrbeltaebern: Mädchen für laaciibrr, Tlenfimäbcten. Kauffrauen und -niädchen für eu.Aelne Tn ne, tüchtige Alleiiniiädchen, 2 einlache Stutzen, eine Söchin.3Wnfchfraiien. 1 Zimmerinadchen, 1 Schäfteftevoerin K. del uswärtiaei Tlrbeltarbern: 3 landiv Dieniimadchen. Dienituuldchen, Hausmädchen. Zimmermädchen. Allein- Mädchen. 1 «ächtn. 1 Stütze Es lochen Arbeit: 2 Büglerinnen. Kontoristinnen. 2 Flickerinnen. 3 T^er- räulermnen, 1 HauAhälerin.einlge Vaud fronen, auch f. Rachmittaasdeichäi iauna, Mädchen für taasliber, 1 .(laHcefdcbln. Fabrikarbeiterinnen. 3 Wafchlrauen. ein Schnetderiniehruiädchen. 1 Bureautehr» Mädchen. Tic Bcnfsberatonn mb «rbeits- Bermittling für INnfifcr findet Tiens- tag, Doonerstai uub Samstag von 10 dis ^4 llbr fiatt. 78iiB NutzholzSubmission. Tie Gemeinde Albach beabstchtigt, folgendes Holz auf dem Vudmissionsweg« zu vergeben: im di hf. M Villa. Landhaus,Gut, hofreile, Gasthaus. LafL.holel m.pcnj.. Bätäerel, Metzgerei. Ladengeschäft mit und ohne hau, mSgi bedebbar, alleror-# Iür fa- vlialfralilnc- ooraeinrrfte Käufer gegen Barmts^ahiiina zu kaufen gesucht. WefL Angebote mit Beschreibung erbittet 027A Karl Schlegel. Hrankfurla.M. «Immobilien — )>inanalerunaen «töbahr.50, Tci.RSmer 1378. —_________n4D Holzversteifternng in ben Frecherrllch von Trabenauis^n Dlftribteo Mönchwalo. Duchwald o. Struth, wald Freitag, den 2. Februar. ■) 'Bud) en flämme: Klast« 2 Stück 3.00 Sefhnettr b) Eichenstämme Klast« 3 Stück 4L0 Jefhneter . 23 . 20.77 - 6 . 3A3 c) 314tenflämme; versteigert werden vutzscheiter; Liche 4 vm ; vutzbnlppel Im.: Chdx fl (24 m *9> Dache 1. Scheiter Um. Buch« 58. E'ch« 1. AI 6. 2> AL 10, Air14‘ae* 2 5«4K 1. AL 4, 1 Al 3; Anfl»p«i Nm' Duch« 56, Hainbuche ||, Elche 85, Virk- 2, C>-d«2. stiefer H>. F.chte II. ^«Istg vm Dnche IfN. Liche 303. Stäche vm : Loche IL »ich« 39, Fichi« 3l. Segntn der versteiaerumg 9* . Ubr im DU- chwald and 11' Uhr i* Stroth meld luttanft durch bi« Forstm Ksch-Veoern oob D .gner.Groyen.vAsech Canborf. 23. Janiar IV23. D04D -«kAsch« Obvrfftrflrrri Xabenax. Gäbet. denen' nnö Damen-1 Stoffe »wie Bilitöp Streif- o. iMtlliUefeo gestrickte Damenjacken I» äotzarst bi Tigen Preisen kaufen St« bei iZweks^kenW,AüeM2u^ Unerhört! Noch nie dagewefene Preise für Schlacht-Pferde befahlt Zagdverpachtung. Dienstag, den 6. Februar 1923, vor. mittag» 11 Uhr, wird auf hiesigem Val« hau» die der Gemeind« dberftabt zu- stehend« Jagd, zirka 637 Hektar Feld und Wiesen aus 6 Jahre verpachtet. Die Jagd kommt im ganzen tum Au»qedot. auf Wunsch auch In zwei Mbteilungen. Das Jagdgebiet grenzt direkt an die Bahnstation Münzenberg der Butzbach- Cicher Eisenbahn Eberstadt, den 26. Januar 1923. Hessische vürgermeisterei Eberstadt. _____CSbr ich.__7030 Holzversteigernng Dienstag, den 3U. Januar 1923, kommt im Muscheodelmer Mark- und Gemeiude- wald so gende» Holz zur Derftetgmmg: Fichten-Siämme 3^ 4. u. d. Klosse - 91 Fstm , D rbstaogen ... * 5 . Ki sern-Stämme L. 3., 4. o. 6 Kl. « 61 . laebrier-Fde Ole welBe Wüste Eia FU ä Noch täglich Aufnahme für d*e neuen Han- deis karst AasJtan l and An- ■neidung ba der Hansa- yo922 verklebten Steuer- matMenblättern ihrem Arbeitgeber, sofern dieser nicht bereit» Im Besitz der Steuerbücher und Ttarhenbläller ist. b) Die Vlrbeiiaebtr reid)en bann alsbald bi« SteuerbQd>er und Markenblätter ihrer sämtlichen Arbeitnehmer nach Gemeinden geordnet und gebündelt unter Angabe de» Gesamtbetrag» der Steuermarken an da» für ihren Wohn- ort zuständige Finanzamt ein, da» da» Weitere veranlaht. E» ist unerlählich, bah jede» einzeln« Sttuermarhenblatl In allen seinen Zeilen erbnungamäblg auegefüDt ist, ln»bt|on- de re muh sein Kopfoordruch mit der Kopslnichrist d«» Steuerbuch«» genau Uberelnltlmmen. (II HOL) Wer sein Steuerbuch mit den verklebten Steuermarhenblättern nicht abliefert, hat nad)tedige Weiterungen zu erwarten. Die Finanzämter ®leb»n, Bubba^, Qlrünberg und Hungen. Bcknnutumichnng. Da» L'rseholzs tmmctn in den im Gange befindlichen Schlägen des Siadtwalde» (ft streng verboten, was wiederholt und unter dem Anfügen bekanntnemacht wird, datz Ueberiretungen unnachsichtlich zur Anzeige gebracht werden und Entziehung der Lese. Holzkarten zur Folge haben. 6j9B Gleh-n, den 24 Januar 1923. Der Oberbürgermelster I.D.- s> Bosenberg 'Lkfnnntiimdnuifl. Dnfofge der aub«rordentNch«n Steuerung der Dretse für Kohlen, Cdhn« usw find bk Strompreis wie folgt erhäht worden: für Beleuchtung Mk. 286. - für die stwst. . K'ost . 220.- ... Dl« Fählerm eten wurden um 6O*'e erhöht. Die Strompreis« werben monatlich b«. rechnet unb veröffentlicht und kommen für den verstossenen Monat ab 1 Februar 1923 ur Erhebung. 743b (Sieben, den 27. Januar 1923. Direktion der Elektrizitätswerk« und Strabendahn der Stabt «testen. ____Stolt«. Bckantttutnchnug. Die Fahrprei« ber Strabendahn sind ab 28 Januar d I. wk folg» festgesetzte Priscilla Deau^ dir amerlk. Henny Porten ■ In dem bochdrnmA’ In* W werk lu 6 Akten Konflikt! Ort der Handlung: Im Hoch- M reblnre der Ho ky Mountalna. ■ Wunderb re L.