** «ernt Ä’ÄSs« d°- e&J&H ht ^*j l®3® ®t S? "* DHQt Hi, 1Z ®®H 'S*! ymiete S^Zr k‘««> ^tet&la,,e ich JSJ '*’* 144 & lshsltuna 2J? X 31 L^.Sdei, -- °ukSL4- Arbeit iehill? »nt -vS^L äbÄ teRÄia S"bS«“*Ä «ÄÄ; Ms® KwArirn Mitb “ M» yDA III HL Kl mH* AAR Donnerstag, 26. April 1925 173. Jahrgang Erstes Blatt Grenzen zu blicken und zu beobachten, wie die Laufe des gestrigen Vormittags find die An- schluhbahnen der Hüttenzechen „Gute Hoffnungshütte", „Rheinhafen" und „Walzum" durchdie Franzosen beseht worden, desgleichen die der Zeche Altstaaten-Mülherm. Die Franzosen haben für die Namhaftmachung von Kriminalbeamten, die Waffen besitzen, eine Belohnung von einer Million Mark ausgesetzt. Der Verkehr auf dem Rhein. Mannheim, 25. April. (WB.) Die Köln- Düsseldorfer Rheindampf schiff- fahrtsgesellschaft hat ihre Person en- führten nach Worms, Biebrich, Wiesbaden, Mainz, Koblenz, Köln, Düsseldorf und Krefeld wieder ausgenommen. Die Schiff« fahren täglich um 3 Llhr von Ludwigshafen ab. Die Verbindung mit Koblenz. fpd L l m b u r g, 25. April. Die Verbindung mit Koblenz, die durch Po stau tos Limburg — Ems — Koblenz aufwchtephalten worden war mutzte eingestellt werden, da die Franzosen dieAutosnicht mehrausdembesetzten Gebiet herausliehen. Ein Aufruf der Dercrarbeilerverbände. Dortmund, 25. April. (WB.) Die vier Dergarbeiterverbände er'afen einen Aufruf, worin es heißt: 3n großem Umfange werden von den Franzosen und Drlgiern Zechen beseht, um den gelagerten Koks abzuttanspov- tieren. Kommunisten, Unionisten und Syndikalisten versuchen, ihre Generalstreikparole zu verwirklichen, indem sie in den Delegschaftsversammlungen und in ihrer Presse verlangen, dah. wenn auf einer Zeche die Koks- und Kohlenhalden abgesperrt würden, die -Belegschaften in den Streck treten mühten, da unter den Bajonetten nicht gearbeitet werden dürfe. Die Absicht dieser Parteien ist eine andere. Sie wollen den passiven Abwehrkamvf zu einen) aktiven machen: die Vorgänge in Mülheim und Essen beweisen es. Der Abwehrkampf war bisher nur deshalb so erfolgreich, weil er mit Ruhe und Besonnenheit geführt wurde. Er ist verloren in dem Augenblick, wo der Generalstreik oder gewalt- tragte und bewilligte Freizeit ist den Beamten und Angestellten auf den Erholungsurlauban-- zurechnen. Das gleiche kann auf Wunsch bei den Arbeitern geschehen. Wird von den Arbeitern nicht ausdrücklich um Anrechnung auf den Erholungsurlaub nachgesucht, so wird für die Dauer der Arbeitsversäumnis ein Lohn nicht gewährt. Bon einer Anrechnung auf den Erholungsurlaub oder von einer Lohnkürzung kann abgesehen werden, wenn die Nachholung der versäumten Arbeitsstunden anderweitig sichergestellt ist. 3n Betrieben, wo eine Dienstbefreiung zur Befriedigung religiöser Bedürf uise an staatlich nicht anerkannten Feiertagen ohne Anrechnung von Erholungsurlaub und ohne Lohnkürzung gewährt wird, gilt das gleiche auch für Dienst' befreiungen am 1. Mai. Der 1. Mai in Hessen. Darmstadt. 24. April. Das Gesamt- mintsterium hat beschloßen: Allen Lehrerinnen und Lehrern im Volksstaate Hessen, die den 1. Mai feiern wollen, ist auf Ersuchen Urlaub zu erteilen. Das Gleiche gilt für alle Schüler und Schülerinnen. Wo die Durchführung dieser Anordnung technische Schwierigkeiten Hervorrufen sollte, sind die Schulleiter ermächtigt, die Schule für den Tag zu schließen. Für Beamte, Angestellte und A r - beiter des Staates gilt analog das im Absatz 1 Sah 1 Gesagte, soweit es die geordnete Fortführung der Staatsbetriebe gestattet. Nr. 97 Erscheint täglich, außer Sonn» und Feiertags, mit derSamstagsbeilage: GietzenerFamilienblätter MonatttcheSeznarvrelse: 34OO9Jlarh und2VVMark Trägerlohn,durch diePost 3600Mark,auch beiNrcht« erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt.- Fernsprech. Anschlüsse: für dieSchrist- leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Anzeiger Stehen. postscheälonto: Frankfurt a. HL 11686. Die Stimmung in Amerika. 3m gemarterten Deutschland streiten sich die Leute herum, wer an den letzten Deviseneinbruch die Schuld trägt, ob di« Berliner Grotzspekulotion oder trie AuSfuhrrndu strie oder etwa eine falsche Taktik der Reichsbank oder gar Herr Hugo Stin- nes. Aber den wenigsten fallt es ein. über die Annahme von Anjeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm hohe für Anzeigen o 27 mm ‘Breite örtlich 80 Mk., auswärts 100MK.;fürReklame- Anzeigen von 70 mm Breite 400 MK.Bei Platz- Vorschrift 20", § Aufjchlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz: für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; sürden Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Bietzen. Auseinandersetzungen im englischen Unterlaufe. London, 25. April. (WTD.) Unterhaus. Das Parlamentsmitglied Lambert (Arbeiterpartei) fragte den Premierminister, ob irgendein derantwort.iches Angebot, annehmbare Kriegs- reparativnen zahlen zu wollen, von der deutschen Regierung gemacht wurde und wenn ja, welche Summe angeboten wurde und welches die Summe sei, die die britische Regierung als innerhalb der Leistungsfähigkeit Deutschlands liegend ansehe. Ein Regierungsvertreter erwiderte, der Premierminister sei sich keines Ange- bytes bewuht, das nicht bereits veröffentlicht wurde und sehe keinen Zweck in den Erwägung, ob die Angebote, die im März und April 1921 gemacht wurden, zu der Zeit, als sie gemacht wurden, angemessen waren. Sir seien zwei Iabre alt und Bedingungen unterworfen gewesen, z. D. Oberschlesien. die jetzt nicht erfüllt werden könnten. Der deutsche Plan vom Dezember 19 2 2 und die Antwort darauf, dah er als unbefriedigend angesehen werden könne, sei veröffentlicht worden. Was den dritten Teil der Frage betreffe, so sei die Summe, die in* Januar als innerhalb der deutschen Zahlungsfähigkeit liegend angesehen wurde, 2503 Millionen Pfund gewesen. Ob Cie darauf folgenden Ereignisse diese Summe vermindert hätten, sei eine Frage, die der Premierminister gründlich durch Sachverständige würde geprüft sehen wollen, bevor er zu irgendeinem Schritte käme. Der Unterftaatefefretär Mac Neill erklärte in Erwiderung auf die Anfragen betreffend die Beschlagnahme eines britischen Fischdampfers und die Hinrichtung des Engländers Davison durch die Bolschewisten, diese Akte hätten tiefe Empörung bei der britischen Regierung wie im ganzen Lande hervorgerufen. (Beifall.) Die Lage erheische bie ganze Aufmerksamkeit der britischen Regierung. Die Akte könnten nicht jeder für sich erwogen und behandelt werden, sondern sie seien Teile eines Ganzen und berührten direkt die Beziehungen zwischen der britischen und der Sowjetregierung. Es sei beabsichtigt, ohne Verzug eine ernste Mitteilung in dieser Frage an die russische Regierung zu richten. 3nzwischen werde der britische Vertreter in Moskau nicht aufhören, seinen Einfluh in der stärtstmöglichsten Weise im Falle des Fischdamvfers geltend zu machen. Das Arb it rmtg(e' W odgewood fragte, ob Mac Neill sich bewuht sei, dah der englischen Nation nichts an einem neuen Kriege Jiege. Mac Neill erwiderte, das sei ihm bekannt und deshalb habe die Regierung diese Haltung eingenommen. Eine deutsche Verwahrung gegen die Verletzung der deutschen Iustizhoheit. Berlin, 25. April. (Wolff.) Den Regierungen in Parts, London und Brüssel wurde folgende Note überreicht: Die 3nteralliierte Rheinlandkommissivn hat unter dem 22. März die Verordnung 156 erlassen, die diedeutsche 3 u st i z h o h e i t völlig durchbricht und allen Anschauungen über eine geordnete Rcchtsvrcchung zuwiderlauft. . Zweck der Verordnung ist in erster ßmte der Schutz aller jener Elemente, die sich gegenüber den französ sch-belai chen Eevaltmaßnahmen gefügig erwiesen haben. Sie erstreckt sich daher nicht nur auf alle Staatsangehörigen der Besatzungsmächte, sondern auch ohne Rücksicht auf die Staatsangehörigkeit auf alle Personen, die Die Lausanner Konferenz. Lausanne, 25. April. (Wolff.) Das äußere Bild der Konferenz ist ziemlich farblos. An Stelle der großen Kommissionen, die vom November vergangenen Hahres bis zum Februar dieses Jahres der Schauplatz oft großer politischer Kämpfe waren, sind verschiedene Komitees für die politischen, wirtschaftlichen und finanziellen Fragen getreten. Die Zahl der Delegationen sowohl wie die Mitgli^erzahl der einzelnen Delegationen ist viel kleiner geworden. Aber der engere Rahmen und die äußere Ruhe dürfen nicht darüber Hinwegtäuschen, dah die D e r Handlungen zum mindesten ebenso bewegt sein werden, wie vor der Tlnterbrechung der Konferenz, und dah die Gegensätze, die sich seit dem Februar noch verschärft haben, noch zu den heftigsten Auseinandersetzungen führen können. Die türkisch-französischen Meinungsverschiedenheiten, die das Chester-Abkommen vertieft hat, zeigten sich sogleich in der ersten Sitzung des politischen Komitees. Auch heule wird in französisch orientierten Kreisen der Konferenz die türkische Forderung nach Einreihung des türkisch-französischen Angora- Ablommens mit seinen Anlagen in den Friedensvertrag, über die gestern kurz berichtet wurde, Der erste Mai. Berlin, 25. April. (Wolff.) Die Re ich s- regierung hat hinsichtlich des Dien st es der Beamten, Ange st eilten und Arbeiter bet Reichsbehörden und Reichs betriebe am 1. Mai folgende Regelung getroffen: 3n den L ä n de r n, wo der 1. Mai als gesetzlicher Feiertag landesrechtlich anerkannt ist, ist auch in den Reichsbehörden und -Betrieben auf die Landesgesehgebung Rücksicht zu nehmen. 3n den Ländern, wo der 1. Mai nicht als gesetzlicher Feiertag gilt, haben Beamte, Angestellte und Arbeiter, welche zwecks Teilnahme an der Feier am 1. Mai dem Dienst oder der Arbeit fern bleiben wollen, rechtzeitig bei den Drenftvorgesehten um De f r e i » u n g vom Dienst nachzusuchen. Solchen 2ln- trägen ist grundsätzlich überall soweit zu entsprechen, als dadurch die notwendige Fortführung des Dienstbetrrebes nicht in Frage gestellt wird. Bei der Entscheidung über derartige Gesuche soll nicht engherzig verfahren werden. Die hiernach bem- GietzeimAnzeiger General-Anzeiger für Gberheffen Druck und Verlag: vrlihl'sche Universllatt-Vuch' und Stdnöruderei K Lange in Gießen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Zchulstratze 7. mittelbar oder unmittelbar von der 3nteralliierten I tätiges Vorgehen einsetzen. Unter -Bajonetten soll Rheinlandkommi sion, von den Befahungsarmeen und wird nicht gearbeitet werden Wenn nun die und deren Dienststellen angestellt sind. r Kohlen-und KokUager abgesperrt, aber die ubn- D.e Aburteilungen von Bedrohungen, tätlichen gen Zechenanlagen von Militär frei sind, .kann von Beleidigungen und sonstigen Gewalttätigkeiten Arbeite^nter Dajonetten kstne Redeseur. Aus- gegen Personen, die unter den Schuh dieser Der-- schlaggebend bet jeder Maßnahme muh sein. Ruht ordnung gestellt sind, soll der deutschen Ge- oder schadet sie dem Gegner ober bet eigenen richtsbarkeit entzogen und aussch ieß ich Sache? Generalstreik oder gewalttätiges Vorgehen der Gerichtsbarkeit der alliierten Militärgerichte nutzt aber nui dem französischen 3mperialismus zugewiesen werden, wenn hinreichende Anhalts- undMilitartemus.Weist das AnslnnenderKom- punkte dafür vorliegen, dah die geschützten Per- mumften und Syndikalisten zurück und folgt nach , sonen den strafbaren Handlungen nur wegen ihrer wie vor nur den Weisungen der Bergarbeiter- französische Propaganda im Auslande an dem Staatsangehörigkeit, wegen wirklicher oder ver- OrganisationenI Steigen deS Dvllarkurses gegen Deutschland ar- memtlicher Dienste und -Beziehungen ober wegen dn beitete. Die deutschfeindlichen Pressebureaus In tatsächlicher -Befolgung der Gebote ober Verbote « -ts Nordamerika, die neuerdings nicht mehr wie im der 3nteralliierten Rheinlandkommission ausgesetzt I tyenerm -4. cquune. Weltkriege aus englischen, sondern nur noch aus gewesen sind. E s s e n, 25. April. (Wolfs.) Die Blätter mel- französischen Geldquellen gespeist werden, ver- Die 3nterollüette Rhernlandkommissivn be- den aus Dortmund: Die Gewerkschaften breiten feil Wochen mit Hochdruck die schwärze- I gnügt sich nicht damit, ihren Schützlingen aus aller Richtungen sandten an General De g o u 11 e ften Voraussagen über den kommenden Zusammen- I strafrechtlichem Gebiet eine Sonderstellung einzu- ein Schreiben, in dem gegen die Verkehrs de- bruch Deutschlands. Sie warnen jeden amerika- räumen, sondern erleichtert ihnen auch die Der- Hinderungen im Ruhrgebiet protestiert wird. Nischen Geschäftsmann, der deutsche Beziehungen I fvlgung zivil rechtlicher Ansprüche, tote yn bem Protest h-riht es u. a.: Durch die Dehin- hat, vor drohendem Schaden und verweisen I fie sich selbst als erste und letzte 3nstanz bestellt betung des Verkehrs im besetzten Gebiet erhält I frohlockend auf die letzte Rede Loucheurs, der als für die Entscheidung über Entschädigungsansprüche ^ie Bevölkerung im besetzten Gebiet, die im unbe- Großindustrieller und früherer Aufbauminister doch gegenüber dem Täter der oben charakterisierten satten Teile Deutschlands Verwandte hat, die etwas davon verstehe und der die deutsche Wirt- I strafbaren Handlung. Soweit die geschützten Per- ihnen zugesandten Lebensrnittel und Dedarfs- schaftekatastrophe als unvermeidlich bezeichne. Und fanen Schaden infolge von öffentlichen ülnruhen Q titel nicht mehr. Die Ernährung wird baba soll der Wert der Mark in den Augen der oder von sttafbaren Handlungen einer zusammen- durch erheblich erschwert, die Not wird gröher Neuyorker Finanzleute nicht von neuem sinken, der gerotteten Menge erlitten haben, wird die be» unj> große Sterben nimmt zu, da auch der Dollarkurs also steigen? Zum Glück bringt nach treffende Gemeinde, unter ilmftänben der betref- Berühr mit Heilmittelpaketen nicht erlaubt ist. einem bekannten (franz.) Sprichwort jedes hxhae» senl.'e Landkreis zur vorläufigen Zahlung des von familiären und gcfallschastlichen Beziehungen ftiegene ülebel fein eigenes Heilmittel mit sich. Die der 3nteralliierten Rhrinland.'ommission sestge- sind durch das kultuvwidr'.ge Verbot unte- brvchen. | französische Propaganda in den Vereinigten Staa° setzten Sch.^dmersahes für verpflichtet erklärt. Gegen diese Eingriffe in den Vertehr erheben wir j ten hat sich überschlagen. Sie trat wie ein ver- Diese Verordnung st-.ht in schroffem W i- schärfsten Protest und erwarten sofortige Auf- wöhntes Frauenzimmer allzu keck auf und macht derspruch zu tarn Artikel 3 des Rheinlandab- h.pung dieser Maßnahme. sich dadurch allmählich unmöglich. Wenn bei Vor- kommens, der grundsätzlich bestimmt, daß d e deut- „n. . m führung von französischen Ruhrkriegfilms die ame- scheu Gerichte in bürgerlichen und in Strafsachen Die fsraNZ0)ifÜ)eN iDCwuUluien. rikanischen Franzosenfreunde aus schlechter Ge- die Gerichtsbarkeit ausüben und hiervon nur zwei SS e r n e 25 April (WB) 3nfolqe der Be- wohnheit jede auf tauchende französische Uniform Ausnahmen zu Gunsten der Militärgerichtsbar- fcb„na h^r Schachtanlagen Lothringen 1 .mit Beifall begrüßen, kann man neuerdings jedes- kstt der interalliierten Truppen zulaßt Dies sind 4 ^rcß Franzosen hat die gesamte Beleg- mal eine durchschlagende Gegendemonstra- in personeller Hinsicht die Streitkräfte der alliier- Arbeit mebergelegt. Dadurch ist Herne ti on der Mehrheit des Publikums erleben. Der ten und assoziierten Mächte und die ihnen zuge- un& ß-n $^1 der umliegenden Orte, die französische Kriegsverbündete hat beim amerifani- teilten Personen und in materieller Hinsicht Qin(aaen Gas erhalten, ohne Gas scheu Publikum ausgespielt, und wer die Macht der oife Verbrechen und Vergehen gegen Personen und Straßenbeleuchtung Die Fra z sei öffenckichen Meinung der „allgemeinen Ueberzeu- und Eigentum der Streitkräfte der alliierten und «^Mngten daraufhin über diese Orte von 9 ilßr gung“ in den Vereinigten Staaten kennt, der wird affoziierteu Mächte. Abgesehen hiervon kann aßen^ 5 ü^r morgens die Der kehrs- mit Recht auch einen Tlmschwung in der Haltung nur als ein Zerrbild einer Justiz bezeichnet sperre Nur Aerzte Hebammen und Priester der Regierungspolitik erwarten. teerten, teenn die Abgrenzung der Zuständigkeit Arbeiter zur Arbeit gehen ober von der Der Hmfcßtoung ist bereits deutlich zu be- verschiedener Gerichtsbarkeiten nicht nach festen, Arbeit kommen dürfen tu dieser Zeit die Straßen merken I Aus amerikanischen Dankkreisen kommt objektiven Merkmalen vorgmommen wird, sondern treten Hede' einzelne Person muß eine bren- die Nachricht, daß die vom Völkerbund genehmigte vagen Vermutungen über die inneren Motive des nen^ Sterne bei sich tragen, da sonst geschossen Anleihe für Oesterreich auch auf bem Neu- Llrhebers der abzuurteilenden Tat. Yorker Finanzmarkt aufgelegt und dort zu 25 Während zahlreiche Witwen und Wai- Düsseldorf 25 April (WD.) Neuerdings bis 50 Prozent des Gesamtbettages gezeichnet fen der von den Angehörigen der Desahungs- j^ieder zahlreiche Meldungen vor, daß frau- teerdeu wttd. Man hat also in Amerika Meinung truppen getöteten Personen vergsblich auf und belgische Soldaten bei der Vornahme für den mitteleuropäischen Wiederaufbau. Ja, yfa ihnen nach Völkerrecht und Dilligkeit zukom- Paßrevisirnen ober angeblicher Paß- die offiziöse Mitteilung aus W a l st r e e t besagt menbe Entschädigung der Besatzungsmächte war- r e v i s i 0 n e n die Revidierten ihres Geldes weiter, man erwarte, daß auch aus den anderen I ten, andere deutsche Staatsbürger aus Gnade syr-er W e r t sa chen b e r a u b en. Zahlreiche der früher feindlichen Länder sehr bald Anleihen mit unverhältnismäßig gerinnen Summen für Einzelfälle smd den zuständigen örtlichen Dein Neuhvrk mit gutem Erfolg aufgelegt toerben schweren körperlichen und seelischen durch die De- fahungsbehörden zur Kenntnis gebracht worden, dürften. Das geht auf Deu tschland. Man fanungsttuppen verursachten Schaden abgefunden ^hne daß bisher eine merkliche Abnahme dieser will der Regierung Cuno in ihren schweren der- werden, wird durch die Verordnung den Sch ü h- Vorgänge zu verzeichnen wäre. zeitigen Sorgen entgegenkommen. Man will sie fangen der 3nteralliicr ten Rhein- spy Wiesbaden, 25. April. Der Gewerk- zu ihrem bevorstehenden Reparationsan- landkommission ein Anspruch auf die Mu- fdfaftgfefretär Demmer wurde von der französi- gebo t an die Entente ermuntern. 3nteressant ist nisizenz der Rheinlandkvmmission aus der Tasche r$cn Desatzungsbehörde ausgewiesen, wahrschein- auch die neueste Kundgebung des Präsidenten I {>2r Staatsbürger und Gemeinden gewährt. Es er seinerzeit den E^fannten Aufruf der Har ding. Er hat am Dienstag in Neuyork I fann nur als ein Hohn bezeichnet werden, daß die hiesigen Parteien gegen die neuen Ordonnanzen beim Hahresbankett der Preß Association zu- I Verordnung gegen Gemeinden, zu deren Lasten unterschrieben bitte. gunften einer Teilnahme Amerikas am Welt- s^ ihre Schützlinge entschädigen will, die angeb- Bochum 26. April. (WTD.) Die Zeche schiedsgericht im Haag gesprochen. Amerikanische sickien Erstattungsansprüche gegen das Deutsche Prosper II in Bottrop ist von den Franzosen Sxeun&e des Völkerbundes haben den V^ich offen hält. wieder geräumt worden. Vorschlag, in den Weltschiedshof em- Die deutsche Regierung hot gegen diese rechts- Oberhausen, 26. April. (WTD.) 3m zutreten, als eine Annäherung an den Genfer und vertragswidrige Verordnung der 3nterasliier- £aufe des gestrigen Vormittags sind die An- Völlerbund ausgelegb Hardrng tritt dieser (3t- ten Rheinlandkommission Verwahrung eingelegt. - . - - ~ ' '“ i- klärung mit größter Entschiedenheit entgegen. Er erinnerte an das Wahlversprechen der Republl- Eine französische llebertretung faner: „Wir haben weder die Absicht, durch eine bet LustVerkchrAordnilNsf. Seitentür noch durch eine Hintertür oder Keller- « f> 9c nrhril ) Nach Blätter- £l>eUItem &matrbber Regterung^und dem Meldungen überfliegen die Flugzeuge der f^inzösi- b?be di^ dem Senat der Regierung 0 (te Luftverkehrsgesellschaft ..Compagnie Franco- T^^derhM erklär^ Kein Entschluv tt^ge ^^ine de Navigation AerieE", die den regel- deutlicher den Stempel der mäßigen Flugverkehr Paris-Prag unterhält. Am Tage vor fterJRete Är aFer^n Länder däue.^d deutsches Gebiet, obwohl nach Arrtikel 320 ^^Äkaner auf Vorschlag der anderen Danaer ^tersailler Diktats ab 1. Januar 1923 fämt- . zum Mitglied dieses Hard.ng Vorrechte für die zivilen Luftfahr--uge der nimmt diese Ernenunng zum Anlaß.um aue^eine I nUctten Mächte in Deutschland erloschen sind 2lm^cki„ tu und von deutscher Seite die Do t schäft er - hvf die konferen^ zur Vermeidung von Zwischenerwarten. Der Etench^hoß so ch.ost fäUen auf bU veränderte Rechtslage aufmerksam könne einer Weltkoistettnz der Volker ^ir^rten ift bie f^nzösische ßuftöer- bie Aufga^ hatte emm Ko^x des R^ts ^^sellschaft die erforderliche Genehmigung der Recbt^Damit t^re aber deutschen Regierung weiter nachgesucht noch er- des Frieds durch das R^t Damit ^^ aver ^t, forderte, wie die Dlätter berichen, zugleich 9für 'einander die deutsche Regierung bei der französischen Re- Sä* clBai9e 3toi[^n” aber sie gehört immerhin zu den erfreulichen Taue, z. -»• vvi Symptomen der Zeit. -- ten Jtl fcnfom ar^eimaM einer tem Publikum von der Ctrabt aui sicht- in AM TUlbc «in iw Leben sind I« r L. te« >;c" je Schutt 014. Aächtes CtiN Mrt> cif einet rtt nichts mir dem Tkrnug pj _ _ ... bedien lutetna nterttn im jen fbib nun öoHAdHg Aus Stabt und Land. Gleben, den 26 April 1923. PreiSbeschilderuiig von (Orqriiftäntcn dcS nolrtirnbiqen LrbenSdedarfS. Das Helf. Ullrufttrrum des 3nnem und das Jtt’f TT : t icrtum ,ür QCrb.il und Dlii'chasi rcr- bf «nilichrn im Regierungsblatt eine Der 0 rd - fota .ktN en t*q* Seboulchkr- S^tellm«. die M> aa runden, fwtm/n 2. Edeer »irhieg et» wenig a, die h*ter* h,V" rtöefrfaO« in der etjw.jtr der diefetde Birch.»- hervor Ern« OKI. die sich aejen die Jnftwjt'a LL Kim etfreniiflje Bo W ksmac» Dir unsere, Leser» »n erdreiten. Der Berta« des ^Gtttze»er A^ei«rs^ hat sich -rotz der unsicher D.rkschzftslaze da-u ent. schtofs-m, den AtzrtldeznGspreissSr wu rr« 3 einmal Gutscheine. Ine rau* auebru^ix btnaew.de. let «tt Auf- küdnmg dar durch Duc tdUrn* Gindchrung 'owtt e^-nart^ schöne Bühnentelter Xrittte* erregt Tjcnanb lotfie bt* ktu Gdegenheu Derit unten. IW bas Überaus fdten gr^berw Derk aruu'eben. shochschule. Der -weite Dor- trag über die volkswirtschaftliche Bedeutung des Ruhrgebiets findet am nächsten Freitaa. abends 8 Uhr, t« grotzen Ddrsual der Uni- versitLt statt 'Stthe Qln^ctge.) — Deutschnationaler Han dlnngs- aehilsen-Berbanb Tlerwn, Freitag, den 27 Qlvril. abends 8 Ude. sprich« im Äxuf*. BerninSdrus. Torbanlagv das Tt ijlttb des Ba- bischen Landiaoes Acer Schneider- Mannchtim über .Di« Umwälzung bi der Äranfentwr- * •*»<*• i«oren uif ote gtgenbir« tlfl«« 3ttaj abend 8 Uhr tm Katdoli'chen Bere ins Haus tn t mm ösfenpichen Bort rag JWrr B Str uw« »Kastel. Kardinal von ZVattlhabcr in sstkewyork. Paris. 26. QlprtL (DLB-i Kardinal v. F a u l ha d e r hat in Ql e u h 0 r k in der Le- Itngon-Orero bet einem Smpf nt ihm zu Sh- rtn nach dem ..Qleuhork Hetald" u. a. er- klärt, er let (ein deutscher Propagandist, fon- bet« er fei aekommen. um Amerika für feine ftilfe bei der Grnährung deutscher st in der in den lepien Iahten seinen Dank auszufprechen. Die kaiserliche Regierung habe viele schwere Fehler gemacht, so den schrecklichen Einmarsch In 'Belgien und die Bersen- kung der ..Vufitan 1“ Er hab« während des Krieges offen gegen die lästerliche Aegierung gesprochen. Di« einzige Anspielung auf die - aiiache des Kuh re in braches durch die Ftan-osen bestand nach dem Blatte darin, daß der Kardinal Jagte, einige werktätige Männer hätten ihm erklärt, dast es dan fei. unter Bajonetten zu arbeiten. Der stardinal appelliene nochmals an die Mildtättgkeit der Qkrelnlgten Staaten zugunsten der Kinder in Deutschland und fdflrtxnc die gr 0 he Armut in seinem Daterlande. noch Sust«st l«66an beSmvd. TU» «rlört dost da» C»'XM«*mtR* fei bas dadurch birrfälltj werde, und bah auf jeden Fall die Türken nicht mehr ^ordern dürften, für btt Ihnen günstig« Teile des Qldkommens im endaüttize« Fr> -txn»- vertoag emr ddsodere Bestätigng zu «rb-Uttn. nachdem sie btt im A-gora-Abkvm-^- dtarka:- 1 senbahntonzestlva nee Camfum-i'T-ib im «Heller-Abkommen bei QLnmtanem zu^Zefp rächen hätten In türkischen Kretten crfldrt man brm- Gleichseitig werden die von den euudnet Krri «n und StLdten auf Grund der H 12. 15 der Berorbnung über die Ercihiung von Prdsprü» fungsstetlen und di« Der.org-ngsr^elu^g und aur Grund der Verordnung über Den JhanNrf mü Ce.-cn*- und Futtermitteln er.a f«n«n Borlchdttea über ^reittx'rzeichnlfs« und Pretsschuder auf- gehoben DaS Tmtirfie ivolksopfer. In der Geschäftsstelle des .G testen er Anzeiger s" wurden für unsere bedrängten Bvlksgene'fen im Auhrgebiet und am Adeln weiter obgelidrrt Urvgr-umil 5000; F. S 5000; Ton Fvdfral Onfltl, B.rkiar. gdammdt bd der Hochzeit Gngd- Tlanf, Obcrflabt, 10000 Mark. Den Gebern herzNchlten Ddterr Sren><7i werden tn der Gelchäst» stell« des .G testen«« Anzeigers" angenommen bc*r Äeryn^enun 7 Ub«. tx üer UZuoedi- rätsaaia. Erstes bwkV’.uot — Ltchttvzddous Bohnh^straste .taxfa- — Astr-ei--i?tchrsi8ett - '"kus ^r a.-)'. 6 Teil «mb .Qkach ten Gettch brr ©war. -- ip^:si»i.ich« du rea u: »tt btteidbdo« srirtidt «chlttte am ■txxneva ?rvn'.ag mit einer Auttüheung van GrrrbbM gc- toaUioR Xcua5M« ,froa en ^en Gelalnivreis zu enthalten kat in der Dei'c aiuubrtn^en. datz es mit einem der Stück« verbunden wird § 2 Daren tm Sinne des 1 sind Brot- waren und Zwi« >ack. ,^ri!ch. Z.«?ch- und Durit- -3uj 415m: der Lu»usva rt, unb Aäucherwar>-n «ml icher Art. Kanr'tt.'n und Kuil?"el,-r «ugnickc. frl'teJ u b getnxfhctrt Gemü'e. Mi ch und '.'l üch^ä^rate. Butter Margarine und sonstig« e.'dtttt t« und C*tt lvriam-. Sola- Grdnust- Kübdle uhr k Ääle deutscher fttrfuirit. 41 r SivrLoara'«. sowie »rr-Orkiiirwit «. Mevl G , tz Grau en. chattr- flocken Büpenirüchtt. ^rd^l*it etirodr.il. -vonig. Kunsthontg Obftmu« Marmeladen und •«ter. mit Ausnahme dm Daren Hz«'er An In Lurusoackungen. Surtennü* aller Art. Ac-U. ÄpW«. Kols Briketts Tori Karbid B-nzt.1. Bmrzol. Pctrrieum Brennipirttus Kerzen « n- facher 3rt Strcichd^zer B«ru'ssteidu»a4stück, «ir.'achcr An. für den notewbtgen Aenr-uch beftUmrt« einfach« Männer- Frauen- und beflfibwiia« U.*r nn«a*e *1^. Ua:ee- Bk- und ^usLx.'ch« nedst etcittn aul bm«e »i hergestdlt werden. Zu-tl. Serickwo^ie wxb Aabaarn «in- ^7 :uen- u.-b »der Müsen lü. den wendig« Gebrauch bdllMmh Schuhzna e.ib ihr« .Aa- ttlrn rittach« 0»deew< - *»> L^ber»e 'fcrderur.g tm Srnn« ber Berorbnung geg« Preistreiberei vmn 8 2Kat 191& Wahlergebnisse in Bulgarien. ® 0f la. 25 April. tDTB ) DisPre^ebur au verdssentilcht r.achstrhmd« Mitt.-ilung. Sie «nb- ®ü II Inen Dahl e rg « bnIsse lassen folgende Berteilung der Mandate zu; Argicrings- panei 215 von insgesamt 24V Kommunisten 16, Dlock der Opposition 14, Sozialisten ei.t Mandat, da» auch noch zweifelhaft ist 2Nle Minister wa.«7, in mehreren Wahlkreisen grwäblt. Ministerpräsident Stambul.nskt in 13 B^i.tm Beachtenswert ist di« Tatiach«, bah Die Dahlen Im ganzen Land« in völliger Buhe und Oronang verliefen. Die neu; Karnmrr spiegelt das Bild der politischen Kräfte des Uanbe# wider Di« Ai«- derlage der Kommunisten und das Verschwinden der Blockparteien snd dem gefunden Sinn ber bäuerlichen Dählerichatt in Bulgarien zuzaichrriden. deren Znt.reflen allen utoplstischen und kommunistifchen Xbeorten ab- geneigt sind und di« d»e ^loiUKnbtgf-it an- «ilennt. den neuen Bebü'fnzs««n Tiechnung zu tragen, die den Vertretern ber allen Parteien fremd waten 3m Kampf gegen all« anderen Parte,en war di« Bauernpartei angttichts des Systems der VeihältniAwahl allein imstande, dem Land« eine einheitlich« Aeglerung zu geben. Gestüm auf das allfeitiae liefe Vertrauen wird bi« Regierung Ihre Politik sorlfehen. di« Ordnung und S,chrrheit Im Innern und Frieden und Freundschaft nach au den gewährleisten. zu nennen. jj 6 lautet Dies« Verordnung tritt m l dem Tage Ihrer Verüffenritchung tm Regttrungsdtatt Vin Ausstand in den Vereinigte» Staaten. dort. 25 April. ,DTB) Der Oetre- lür Der Marin«-Transportarbeiter- bi« b» den Bereuttg'.en Staaten 1MCW Mi ;.l« b««t14«e Th»«, rattoMsvorschleg. Bsrlin. 2« April. Di« btt Blätter fstalden, dsschäfttgl sich M« deutsch« Reichs- tegteiun j ttwlttr mit bet Frag« der Beantwortung her A« de » ur - 0 ns. Auch der Ae,chsverdand Der Deutschen Induftitt hielt gestern «In« prüllbttrtnDc Sitzung ab. btt sich mit der Fraae defastte. In welchem Umfinjt Di« deutsche JnDuftrk bereu und In Der Lag« fein wurde, dl« Garantie rang «irres deutschen An^dots zu übernehmen. Sebald Die Bord«, vehungen de« AeichskadinettS über die Aus- ardeliung «Ines Aevarationsangedotes be«a- btt sind, wird der Aelchskanäler di« Partv-- führte zu einer Besprechung empf t rgen. Mit 28 Ctj'rr.' Dieder uufgeromow-.x Unttr bm Stü'en» kxb 17 hri'ttch: Sttatsbtt-chanwärmr. während ber X«ft aus .Horfttthrimgen hritt'ch- und - . rVejt'br Prwattvrstve uaktut^W, ttwtt emijBi an.: . .ii'ch« 5 taattbttn*k. - rxm tx* stete Auch aus bem Ausland Imb X-iwmn der Auinahnie von Schsttrn an btt Jor cL :r Urne gdangt. dtttt Birnen aber lur tttt ntrf?: ja.' . x r2< De: UAttrrichk brr etx» noch in der ügudvs:.tch -'.sch»-tt wich, wird rercust chrlich mit bem 11 3Ui ut btt aettrbr Hbrstr^Hu'e verl g taerben Deftu-tnb. um OiuriUDttbcI über der Anedtte beetnflute In den nächsten lojm unser Detter. Landkreiü «ief,en. ri. KlvfterArnsdurg.24. Aprll. 25 Jahre lang ohne Unterbrechung Ist $«« Schwester Wilhelmine Malfemus an dem hiesi gen Aetrungshaus für Mädchen tätig Aus diesem Anlaß wurde eine Feter abgehalten, zu der sich auch btt Oberin des Glisa- dethenst.f's als des Mutterhauses der Zudi. larin elngefunben hatte 3m Aamen des Bor- st^ndes richtete Stiftsdechant Lenz-Sich herzliche Dort« an btt Schwester Die Kinder des Klosters trugen Gedicht« und Ghorgefäng« a. jA1! Der Zweiaverein 2 I ♦ des M hielt am Samstag rirwn Vortragsabend ab. in dem Dr Kunkel-Gttden über bte heidnisch« Vorgeschichte unserer Heimat forach Znsbefonderr bel«n4>ttl« er bte Bieder- laHungen von Kslnbauten und Gberstadi in der 6:etn*ril Mit sichtlich hvi«n J-tevritt folgten bte riudörer den durch sehr schbne Ltchtbilder Unterstützten Aussübrun'sen des Bort ragen.'en Zur * Deckung der Kosten des VottragSaoends wurde «me Sammlung veranstaltet, deren Uebertchust Dr. Kunkel für Ausgrabungen In 'II«- der-Mockstadt übenp efen wurda ri. Aieder-Besslngen. 24. April. Aus der Schule entlassen wurden In bte- fem Zahre 10 Kinder, und zwar merkwürdigerweise lauter Zungen; dagegen sind bte neu in bte Schute aufgenommenen 2BG- Schützen lauterMäbchen! ' Trais-HorlvN. 25 April. 3n bei lehren Aacht wurden de oerheira.ee Arbeiter GevraAldert und der ltzjävrg« Arbeiter brtn- rch Müller, beide von Audingshain, h, Der b e igen Grube an ihrer 2 beitsstätte verschüttet. Als man 1.« bdm Schicht wechsel tw m bie und nachsuchte, sand man guter: bereits toi. während TKüJer etwas später aul tem Ber- gtechalis letnn Verletz» ngen erlag. Alten bmwrUhz Frau ur2> Äbtbi «reis Alsfeld. • Alsfeld 25 April ;tn einer Aachbar- gemeinde X«leite wurde am L-.mStag d» br elfter Schwindel Wrftbt Zn ter 9m mente machte In unverirvrenster Delle «in Hamsterer 'angeblich aus Ka'ttif btt Aunde, ter Vebensmlttri aller An rinioufw. zugleich ater anaab ter Orisaelstllche lalle di« Gin- wahner bitten, ihm - da er in lehr tebdrfttter 0ag« fei — die tete billiger m lallen und» renn -^ljch zu schenken Der Schw'nbler hat mit tt«rK 1 D-»-geben gan, ansih-lichen Griolg gehabt und auch .Vti gefunden 'Ich bei Zeiten unaullälllg au -tetbufttn. S« bftverständllch war an ter Sache mit ter Gmptthln ng lei Niti M 0r»sgelstlIchen M* mate-S Dntt und ter Geprellten baten das Aachs chen. «reis Lchoiie». •• Genannt wurde am ls Avril ter ömMenral t. 2 Karl Bökzin, m Giesten mit Dlrckung vvm 9. 2vril ab zum veudttnrat am 2caiflnmnallum m Giesten. •• Das für fl e ft c r n angesetzke Militärkonzert am Viebiibenkmal muhte wegen pldtzsicher blenfll d)eT Behindentna der Grenadier.Kapelle unterbleiben. Der Behln- terungsarund wurde erst so spät bekannt, dah eine Benachrichtigung des Publikums nicht mehr mbnlld) war. •• Landwirtschaftlicher chaus- staltunaskurfus De Vandwfn'chafts- fammtr Darmstadt eröffnet am 2 Zull Den ztvelttn. fünfm»nnttaen chausstaltuniskurttrs für Das Jahr 1923 an ihren ^aushaltunis. schulen zu Langen und 2 i n b h e i m. Der praktische unb rheore^i'che chaueha'tunaSunter- richt erstreckt sich auf btt Anleitttna im selb- stänbigen Kochen mit Rücklicht auf btt Bedürfnisse bes ländlichen unb bürgerlichen Tisches, die Zudeteltung und Aufbewahrung der Speisen, die Käleöereicunq. Federvtedpsiege, ear- tenwirtsch-aft. Waschen unb Bügeln, Reinhalten b«S lhautts, Buchführung Da In biefem Kurse auch «in sehr grünbllcher -andarbeits- unterricht vorgesehen ift m welchem bas Stricken. Däsche-Schnttrteichnen. Däschezu- schneiden. $d«D- unb Da^chrnennnähen, Aus- bessern erlernt wirb, da ferner auch allgemein bildende Fächer, wie Aufsatz, Rechnen, Singen, Gesundhestslehre unb Krankenpf eg« m- lebrt werben, ist btt Trilnahmr an bem Ja- •enkht nicht nur Tächtern von LanbwiNen. sondern auch denen des Mitteistandes sehr tu empfehlen ch nzuweisen Ist noch auf die gründ- litte Ausbüduna In den laufenden Arbeiten tm Cbfl- und Gemüsebau, speziell die Konsetole- rung und das Grnmach«n des Obstes und der Gemüse. Gtenso werden der Grnte und Win- 1 ttraufbetrabrunq de.' Obstes und der Gemüie ?-rt,<Ü^fagr7>st< e*d- dem Ärxmter «njpgt: worden und bilden ten Gegenstand uanrtttdterer Verbannungen zwi- lchnn General Pellt und OsmetPascha. Roch lchürier zeigten Heb dtt GegcnfLtz« In den Debatten über bi« Konsolidierung der Garantien für btt o t tomanisch« Schuld. Dl« Türken verlangen u a. hast di« vvm Olt»- manischen Aeich losgelösten Provinzen sich an der Zurückztthu'P des vom allen Aegirn > Gu«a«aetenen papl«rg«1tes beteiligen, was birie «mrglich DtTDrigcm. Auch hier wurde ber ZoN- ganfl Der Berhandlunaen dadurch gesichert, datz man das einschlägig« Komitee, das -Ttnan^fomiu.1. von bt«f«r Krag« entlastet« und einem telonteren Aus'Lust überwies 3n ber heuttgen Visung deS Diit'Laftskomttees endlich, in der das alliiert.' Beriraasprofekt besprochen wurde, zeigten sich ebenfalls ernste tteflcn'dhe zwischen ter alliierten et-w ttze ' 6ent AMer atv^txttn. btt aa i« St>.-ittn auslauttn Dtt Siu!- md am ^mdgejeaf mit 3raten Jt etne Sch.ritt |ien ten Km? • eU. und tbt-.'? *vxb btt Gn"< ' a’-ter. mir .‘en tn 2*tlr Ju‘ ten -uren trrumphtttt btt n*. 4 ’• yvM | OT r <<* i*li< > ! Itlitr M"i’i v. tte ‘ H 1 xM lNT? MÄ <: 1 T -ss w I Tu Ni 2*1 ine 9tt< ■Im Mi Va tir ^«9 l Itt ■ W vor btt ted d« Be 1 5om »Uhr,7 d®3 IBirtt tttttil, Brini Wlip ____e »flts ■sä LrK 4 Quh 5 an IVFeSlul. ' «tat ZWu 0 falb hu leisen AN; n triu^en, W* Lagen l^7 ynter de" 3*213135 SÄ rsW ilern Ö"?|ö"«5 abekL>n?ch ächt. ®*jT sird Ä>12 ii inwe SjIfAi age r. ib, SültoeR* und beeinflußt Detter, chcn. r 9,24. April. 25 rechuna ist jetzt Aalkemus an ür Mädchen tätig. ie Feier abgehlu- Dbertn des Silja» faufes der Juki- Aamen des Dorfant Lenz-Lich efter. Sie Kinder int) ßfrrgefänge Zveigderein nätag einen Dor- Puntel» Sieben le unterer Heimat ie er die Dieder- > Eberstadt in der Interelfe folgten die : Lichtbilder unter» lortragenben. Zur ^ragsabends wurde deren llebrrlchutz jngen in Die» wurde gen, 24.April. i n wurden in die» >or merkwürdiger- dagegen sind die ummenen ADC- il „ . > April. 6" der heiratete Arbiter i« Arbeiter Hern- öingsbain. m rrbeiUM?!^ bchichlteechfalv^' an Aibrrt^M iter auf dem Sa* ■ [epngetter inb Kind. »ita; n 6a”W ± bt 3n ta ‘ Ich b-di>M? xzSS ”*Ä M-» >et|IÄ 'S * * UI der \xw @le= 2ch tp-j, Aphele. ;r?nd 504p 9? Sä ^zweite Dor. r ^anblunai. Mitglied des " »Mannheim 061 Krankender» )ai Sortrag $err t bat: stellen. dem I m sparsam sm Gebrauch a,md billig WÜNKE5, & Lis., C'MSSELÖORF 0®f© u. O 2061D Sciieten-EnseniBle Billigste Preise Qualitätsware ULWUjW8.8MMs.Z4 Heute letzter Tag: von heute bis einschheßl. Sonntag 29ß3c bei uns gezeigt wird. 29450 Kirche unb Schule. DekanatSlag Gießen. x Gießen. 25. April 1923. ;eater am Platze Beide Filmwerke sind von ersten Künstlern besetzt und wunderbar in Ausstattung. Lin großer Teil dor letzteren Ist in der Adria aufgenommen. Bestes Künstler-Konzert AM- Mäßige Preise! "396$ Kirchliche Nachrichten. Oft. ReligtvnSgesellschaft. Sabbatfeier 28. April. Freitag abend 7.10, Samstag Dorrn. S, nachm. 4. SabbatauSgang 8.30, WochengoUeSdienst morg. 6.30, abds. 7. Ferner spannende 5 Akte zu Wasser und zu Lande von Hans Gans, nämlich« Gießener Strafkammer. Gießen, 24. April 1923. Der vielfach wegen Diebstahls, auch wegen SittlichkeitsverbrechenS und Ex-regung von öffcnt- Schlichtungsausschus; der Provinz Oberheffen. Sitzung vom 2 5. April. 3n der Lohnstrettxgkeit in der Metall- ndustriedesLahngebietesundOber- Dr.Szubinski vonderReisezurück Sandwirtschcsfi. Berlin, 25. April. lWTB.) Unter Bauer .».Tuchhandlung Fernsprecher 1669 Moltkestraße 22 I Haltestelle der Straßenbahn (Rote Linie» von Lich und Unmegend tauschenam vorxeilhaftesten 295oh bestes Salat- u. Kallschlagöl geg. Samen, Gerste, Korn u-Weisen im LetamllteltosBaiiOiLicli, Oberstadt?. Gerichtssaal. Harburg, 25. April. Einer der gefährlichsten Güterräuber, der Rangterm.nstrr Heinrich Stendal aus Langenbeck, Kreis Harburg. ist vom Schöffengericht zu vier Jahren Gefängnis und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt worden. Der Angeklagte, der einen Vertrauensposten versah, mißbrauchte diesen grbb- sich und hat seit Jahren systematisch Waren und Deine stW emgetton. Seelachs verWnü 1330 Ult Schellfische ohne fiodf J,iJc ptrüw noo mt. W. Ws« Lieviüftr.71 xel.i68ä Turnen, Sport und Spiel. ^Wiederneueanerkanntedeu t schc Rekorde im Schwimmen. Rücken 200 Mir. 2:50,4 B. Skamper, Rhenus Köln, am 23. 3. 23 in Magdeburg. Beliebig 400 Mir. 5:26,6 H. Heinrich. Poseidon Leipzig. 23. 3. 23 in Magdeburg. Beliebig 200 Mtr. 2:26,8 Hein- r i ch, Poseidon Leipzig, am 24. 3. 23 in Magdeburg. Hessen erging folgender Schiedsspruch: 1. Mit Wirkung vom 23. 4. 1923 beträgt der Slundenlvhn der gelernten Arbriter über25Hahre 1500 Mari. D.« übrigen Löhn« erhöhen sich in dem entsprechenden Verhältnis. Hierbei ftnb 5 Mk. und mehr in der letzten Stelle auf 10 Mk. nach oben, weniger als 5 Mk. auf Aull nach unten abzurunden. 2. Die Arbeiterinnen erhalten 75 Prozent der Arbeiterlöhne derselben Gruppe und Altersklasse. 3. Die Sozialzulagen bleiben wie tm Schiedsspruch vom 28. 3. 1923 bestimmt bestehen. 4. Die Löhne der Wetzlarer optischen und mechanischen Industrie erhöhen sich ab 23. 4. 1923 in demselben Verhältnis und mit derselben Abrundung wie unter Ziffer 1. 5. Für die Zeit vom 1.—22. 4. 1923 besteht die Lohnregelung gemäß dem Schiedsspruch vom 28. 3. 1923 weiter. Die bisherigen Löhne (Spitzenlohn 1420 Mk.) gelten seit dem 15. 2. 1923. Die Streit teile erhielten Frist für ihre Erklärung über Annahme oder Ablehnung des Schiedsspruches bis zum 30. 4. 1923. Material aller Art gestohlen, die einen Wert von wenigstens sechs bis zehn Millionen rnnrnrnnrrrrnnmnn der Sioux Amerikanische Erlebnisse. 5 Akte. l^c) 5 Akte. Samstag, 28. April, nachm. 5 Uhr, versteigere ich in meinem Saale öffentlich gegen Barzahlung etwa 15 Wirtstische, zwanzig Wirtsbänke, 5 eiserne Gartentische,12 Gartsnstühle.eine Wringmaschine usrv. Philipp Walther, Wieseck Ludwigstratze 11. 2v47v mit Lia Mara Ab morgen bl* elnschl. Sonnta» der große zweiteilige Sittenfilm: Im Glutrausch der Sinne 1 .Teil: DieEheirrungen d.PrinzessinChimay 2.Teil: Die geschminkte Frau. 2012c Beide Teile werden zusammen in einem abendfüllenden Programm gespielt Anlaag 4, 6, 8.15 Uhr. Die Geburt eines Sohnes zeigen in dankbarer Freude an Dr. Heuberger und Frau Luise geb. Schirmer Bremen, Sielwall 67 Kreis Friedberg. ♦ Da d-Ra u heim, 24. April. Die Stadt- VErvrdneten-Derfammlung stimmte gestern der Verpachtung unserer Laternen u Reklamezwecken an die Firmen L. Tenzel und Koch, Lauteren & Co. zu. Die Firmen zahlen als Pachtpreis den Markw e r t von 4 0 D 0 l l a r. Hessen-Nassau. fpd. Frankfurt a. M., 24. April. Der als vermißt gemeldete Viehhändler Ha hum aus Rückertshausen hat sich wieder ein gefunden. ®r war von Frankfurt nach Kreuznoch zu einem Pferdekaus gefahren. — In einem hiesigen'ersten Huwelengeschäft ließen sich am Montag zwei Ungarn, etwa 30 bis 35 Hähre alt, Dchmuck- sachen vorlegen. Dabei stahlen steeine Per- l e n k e t t e mit 85 Perlen im Werte von 6 0 6x8 8 0 Millionen Mark. Erst nach ihrem Fortgehen bemerkte man den Verlust, doch blieb bis seht jede Fahndung nach den beiden Dieben ohne Erfolg. — Aus Furcht, daß während ihrer Ab- wrferiheit die Wohnung ausgeplündert werden könne, trug eine hiesige Dame, wenn sie ausging, bk Schmuckstücke stets in der Handtasche bei sich. Das tzzurde ihr zum Verhängnis. Denn am D-ienstag wurde ihr die H a n d t a s ch e in einem Obstgeschäft auf der Kaiserstraße von einem Gauner gestohlen. Der Schaden, den die allzu besorgte Dame erlitten hat, beläuft sich auf rund 20 Millionen Mark. zu gestalten. Grngehende Verhandlungen ergaben weitgehende Liebereinstimmung in dem Urteil über die Notwendigkeit der Futtersilage, von deren Durchführung die Förderung der Grünlandwirtschaft zu seinem vollen Erfolge abhängig ist. Alan einigte sich aus Vorschlag des Ministers dahin, unter Führung des Reiches und unter Beteiligung der an der Silagefrage interessierten Länder und Organisationen einen Verein zur Förderung der Futtersilage zu bilden, der die in Betracht kommenden Ausgaben übernimmt. Das Reichsministerxum für Ernährung und Landwirtschaft soll die Gründung des Vereins nunmehr in Einzelverhandlungen vorbereiten, die sofort ausgenommen werden. Man darf erwarten, daß auf dem hier eingeschiagenen Wege einer Förderung der Grünlandfrage erfolgt, dis der Produklions- uxrd Ernährungswirtschaf t und belonders auch der Mllchverforgung zugute kommen wird. lichrm Aergernis bestrafte Heizer Wilhelm Bar- g e t aus Ortenberg ist Anfang März in Glauberg und Lindheim in drei landwirtschaftliche Gehöfte eingebrochen und hat gestohlen, was ihm in die Hände fiel: Männerhemden, Frauenhemden, Schürzen, Tischdecken. Brot, Schuhwichse, neun Flaschen Liköx u. a. m. Mildernde Umstände lagen nicht vor. Wegen dreier schweren Rückfalldiebstähle erhielt er eine Gesamtzuchthaus- strafe von 3 Jahren 6 Monaten. Ein Teil der älntersuchungshaft wurde angerechnet Der ebenfalls mehrfach vorbestrafte Heinrich Rau von Gießen war angeklagt, in einer hiesigen Pension gemeinschaftlich mit einem dort wohnenden Genossen, der deshalb bereits bestraft worden ist, mittels Erbrechens von Behältnissen einen erheblichen Geldbetrag gestohlen zu haben. Er leugnete, wurde aber für überführt erachtet und zu 1 Hahr 6 Monaten Gefängnis verurteilt. Wegen Untreue erhielt ein Dahnarbeiter eine Geldstrafe von 20 000 Mark, weil er als Vertreter des Materialienverwalters einem Kameraden mehrere Pakete Drahtstifte ausgehändigt hatte. Das Schöffengericht hatte ihn freigesprochen. Dxe Gefängnisstrafe des Hehlers wurde auf dessen Berufung in eine Geldstrafe von 50 000 Mars umgewandelt. Eine grobe Sache wegen Preistreiberex wurde vertagt, um einen weiteren Sachverständigen zu hören, da die Ansichten des Vertreters der Preisprüfungsstelle und eines als Sachverständigen veimommenen Bücherrevisors sich unvereinbar gegenüberstanden. Eine Reihe von weiteren Sachen ist ohne größeres Allgemeinlnterefse. ' Erledigte Schul stelle. Stieb igt ist eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer an der Volksschule zu S t 0 r n d 0 r f, Kreis Alsfeld Dienstwohnung ist vorhanden. * Wetzlar, 24. April. Die Stadtverordnetenversammlung genehmigte gestern mit einer Stimmenthaltung den Vertrag mit dem FtSkus betr. Errichtung einer Aufbauschule in Wetzlar. Bürgermeister Dr. Kühn äußerte in längerem Vortrag schwere Bedenken gegen die großen Lasten, die der Vertrag der Stadt entgegen früherer Zusicherungen aufbürde: das Kollegium war jedoch überwiegend der Ansicht, daß das finanzielle Moment vor dem kulturell«, zurücktreten müsse. Vorsitz des Retchsministers Dr. Luther hat im Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft eine Sitzung zur Förderung der sog. ®rün» suttersllage (Glünütterkon'errie ung) stattgefunden, an. der Vertreter der landwirtschaftlichen Organisationen, industriellen Verbände, S'.lage- finnen sowie Vertreter der Landwirtichaftswissen- schäft, der Technik und der Länder tcilnahmen. Die Aussprache sollte einen Weg weisen, der dazu führt, dxe bisher gemachten wissenschaftlichen und praktischen Erfahrungen auf dem Gebiete der Futtersilage z »«sammeln und den Interessenten zugänglich zu machen, sowie die weiterhin notwendigen Forschungen einheitlich und planmäßig such deS Festes des KreiSverbandS Oberhessen in Münzenberg am 6. Mai. Ueber den Eva na. Bund berichtete Pfarrer B ö ch n e r - TreiS a. 0. Lumda, über Innere Mission, besonders den Erziehungsverein, Pfarrer Groth- Rödgen, über Aeußexe Mission Dekan G u ß xn a n n. Bei dem Bericht über die Dekanatskrankenpflege mit einem Rückblick auf ihre 33jährrge Geschichte wurde mitgeteilt, daß die Dekanatskrankenpflege am 1. Apxil d. 3. aufgehoben werden mußte aus wirtschaftlichen Vrürxden, aber auch weil fast alle Gemeinden versorgt sind unb die Schwestern nicht mehr außerhalb xhr-es Wohnsitzes Verwendung fanden. Die von den Gemeinden übernommenen Schwestern sollen weiter in Konferenzen verbunden bleiben. Sn Dankbarkeit gedachte man der Begründer der Arbeit: Pfarrer Schwabe (t), Gehrimevat D. Schlosser, Kirchenrat Strack. Der Voranschlag der Dekanats- kassö 1923 und 1924 wurde gutgeheißen. Für die Wahl der weltlichen Mitglieder lag ein Wahlvorschlag vor: es gelten als gewählt : Landgerichtsdirektor Reuenhagen- Gießen, Sparkasserechuer Gerhard -Steinbach. Professor Weimar- Gießen, Altbürgermeister Leun- Grvßen-Linden. Stellvertreter: Fabrikant E. Horst- Gießen, Altbürgermeifter Schwalb- Großen-Buseck, Reallehrer Haber Gießen, Bürgermeister- Schmidt- Lollar. Wiedergewählt wurden für 6 Sabre als Dekan Pfarrer G u v - mann- Kirchberg, als DvlanstellvertreterPfarrer Groth-Rödgen, als Stellvertreter beider Pfarrer Sattler-Wieseck. Ein Vortrag von lrandgerichtsdirektor Reuen'Hagen behandelte die wichtigftax Bestimmungen der neuen Kirchenoerfassung. bei deren Werden er selbst mitgewirkt hat. Für Aenderungen des Wahlgesetzes, für die eine Resolution aus Pfarroexeinskrrisen ebxge- laufen war, vermochte man sich noch nicht za erwärmen. Der Dekanatstag. der jährlich zusammentreten soll, wurde um 1 ilfyr mit dem ersten und letzten Vers von „Ach bleib mit deiner Gnade" geschlossen. Der Dekanatstag Gießen begann heute i/29 älhr seine Verhandlungen im Hohannessaal mit drei Versen des Liedes ..Morgenglanz der (5to:gMt" und erbaulicher Ansprache ü er Röm. 15, 29 und 30 von Pfarrer Decker-Gießen. Die Begrüßung der 51 Abgeordneten durch den Vorsitzenden, Dekan Guß mann, wies auf die Aufgaben der Kirch: in dieser Zeit hin und gedachte der seit der letzten Tagung verstorbenen Abgeordneten, deren Andenken in der üblichen Weise geehrt wurde: Altbürgermeister- D 0 lk- Allendorf (Lahn), Geb. Rat Prof. Dr. Wimme- u a u -2 r- - Gießen, Pfarrer Ba r t h und Hohannes Müller = Groi'LN-Duseck, Altbürgermeister Germer- Klein-Linden. S ch m a n ö t - Hausen, Bürgermeister Rompf- Lang-Göns, Johannes H a n a d ll.-Kirch-Göns, Pfarrer Köhler- Steinbach, Psaxrex- Lic. G 0 nx b e l-Reislirchen. Sch iftf»ihrer wurden Pfarrverwalter Luft- Großen-Buseck und Bürgermeister Schmidt- Lollar. Aach Genehmigung der Wahlen trug Pfarrer Groth- Rödgen den Bericht über den religiös-kirchlichen Zu st and des De- xanats 1921 vor, der statistisch ein Stehenbleiben und zum Teil eine Hebung der Ziffern von Kirchenbesuch und Abendmahlsbesuch! feststellte. Als trübe Zeichen der Zeit wurden in einzelnen Gemeinden mehr als die unehelichen Geburten die Geburtenverhinderungen und 2Ibtrel- bungen gebrandmarkt. Bei der Besprechung empfahl Pfarrer D i i t ma r - Hausen den Verband der wex'blichen Jugend und ermunterte zmn Be- Astoria-Lichtspiele Selterswe« ar Ab beute, bi« Sonntag: ►Zirkus Gray < k 6. Teil: W Die Insel des Schreckens. Ferner: 0 T7O4 Heute nacht entschlief nach langem schweren Leiden mein lieber Mann, unser treuer Vater, Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel Karl Reiber Res.-Maschinenmeister im Alter von 47 Jahren, Im Namen der trauernden Hinterbliebenen! Helene Reiber geb. Wagner u. Kinder. Gießen (Klinikstr. 121)» Alsleben (Saale), Wien, Rödelheim, den 26. April 1923. Die Beerdigung findet Samstag nachmittag 3 Uhr von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. Am 22. April starb nach schwerem Gelenk* rheumatixmux am Herzschlag zu Delmenhorst bei Bremen mein geliebter zweiter Sohn, unser treuer Bruder, Enkel und Neffe Hans Großmann kaufm. Angestellter der Nordd. Wollkämmerei im Alter von 20 Jahren. Anna Großmann geb. Gullmann. Gießen (Südanlage 16), den 25. April 1923. Beileidsbesuche dankend verbeten. 2H60D Gießen, den 26. April 1923. (USB Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden bei dem Heimgänge unseres geliebten Sohnes Hermann sagen wir hiermit |llen, auch den Kameraden und Mitschülern für das letzte Geleit unsem innigsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Herrn. Weicker u. Familie. Vetere aurgewlefene Kaufmanwsfamllit lucht möblierte 2-4-3immerwohn»ng mit Küchenbenutzung in gutem Hause gegen gute Bezahlung ober eventuell ha»; ZU taufen. Schriftliche Angebote unter 0279t an den Lietzener Anzeiger. [Stellenangebote] Stenotypistin DorläufiA nur Itir nnctmlMaa», lofort flcL cti. a ftefrif Mnmh Babnbeiwrotze 36 I. Ä*r ben Vertrieb einer erften deutschen r>chketda.«lcht„ wir» |tr den Eichener dextrb eint WUt Betiöulsholi Vchochß I |HhM|t...... hA gute Cfftfaj; bet »»'nedeiieLeader Cr«ftan4 werben nach andere IRon.-pel. an bei tbetURer Öf ■Her L. 2244 en 3Sronflutter Str 1. «daN nemes Tvnhrrnb tu verfaulen «773 •r. Cteietwe« HL 'ine am erbflltrne Miitlt luoetf .Hu er fronen In b. WfhtoliMtrae b. Wich. An* 10 7» •dtitaieitire!! 11010. PameiüBt 1 SermiM l Goiaroon üoiai 1 »ashero. m 2 B8qflfl»'ch* Schr An« e. tie75he.Kewb.Aa4. Volks- J hochschule Giessen Das Ruhrgebiet 2 Vortrag ***w Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Ruhrgebietes. Dr M. Q uarck- Fran kfurt *. M. Freitag, 27. Apnl, abends 8 Uhr, im Großen Hörsaal d. Unhrmitit Karten 500 MM im Vonrerk (Schnekkrtd* Ruchhandl ^NnienBchi Gest Aaged mH Ar an Vebree Schadcl, cheachelbeim. Stadttheater Zeeitaa. 17. Avril: o tGijBonnOtnol Art? enbe . .Uv, tw der SüftxC' Der Weg tu rascher aad btllgtr bei aet u e*tihl Anoedot» »et UEZAS * b V<:r- 1 «4fi -ff CTT- '< HIfcr.br 6nili|\tc 11 ■ ' • 1 rrlorr«, Ao** -aabbarea». .Uuetra. 6«toba,w Fmellllrr-r« ZI c * r r v n ■ c h 11 «I öop; e',1. * tm b. -lab L d MeichaltOs«. brieif«. An.riflftK ffifir. Herrei' and Tnecuflribrr prriam. »u vertäu 1 «7.i7aNetn»lael 1 Meine Preise 5E£ herabgesetzt! Hl. Seel« lag. 17 IV. • 66K st tlbr len In'Bla* Veretiekeite : Dortrag b Cvtvn Gchoeibew Manadoim. IRhel bfi Bad Sand--,,4 Uder ' Mw, - f eeeei n m Wir!! m bei mir alle Arten intesten. ihalbschuhe schuhens«. en Kinder- leiterschuh cb! 2057a hier Mott. 39 ■kHM Volks- lochschule Giessen uhrgebiet Ito1 fl8 ich. j?n‘e i-e"' K Saftig es Ruhrgebiet» k-f^ÄdsSUIJ APn'... Universität frrel1 MO- 87.1f-, gbdö- »SS7 »«IS« b Serrn^i« srsg-g •SÄ5 h£Es W mären. (Nachdruck verboten.) 13. Fortsetzung. arbeitern, unrichtige von uns für unter Nach längerer Geschäftsordnung sdebatte über die Frage, oo in bleiern Falle eine namentliche Abstimmung zulässig sei, zieht Abg. Dittmann seinen ersten Antrag zurück und beantragt Schluv Wie den vberhelsischen Landwirten bekannt, unterhält der Landwirt'chaftekammer-Ausschuh vier Iungviehweiden in der Provinz, uab zwar im Göringer Grund bei Zell, Wemings bei Wenings, Tiergarten bei Hungen und Lauterbach. Zweck derselben ist, Landwirten, die über eigene Weide nicht oder in zu geringem Umfange verfügen, Gelegenheit zu geben, ihr Jungvieh wahrend der Sommermonate di: Vorzüge des Weide- ganges geniesten zu lassen. Als solche waren vorzugsweise zu nennen; Befriedigung des hohen Eiweihbedarfs der jungen, wachsenden Tiere. Stärkung der 'Widerstandsfähigkeit gegen jvranl- heilen. CßerbeHei-ung mangelhafter Körperformen, insbesondere Kräftigung des Duckens. Ausdehnen des Deckens, Stärkung des Knvchen^ues der Sehnen und Muskeln. Förderung der Gangtgleit, Teuerung und Deamtenbesoldung. Wir erhalten von der Ortsgruppe Diesten des Deutschen Deamtenbundes folge: b? Zuschrift, zu ber wir lediglich bemerken, daß in unserem Aussatz Ursache und Wirkung in Sachen ber Teuerung keineswegs so einsach beurteilt worben sind, als es ber Schlustsah der vorliegenden Zuschrift, die wir im übrigen als sachlich berechtigt anerkennen, a u s l e g t. Die hiesige Ortsgruppe des Deutschen Deamtenbundes glaubte aus eine Erwiderung der Ausführungen im Leitaufsatz Ihres D.attes vom 18. d. Mts. verzichten zu können, nachdem bereits am 20. d. Mts. von Deamlenseite in zutreffender Weise doppelte Gegenäuherung erfolgt ist. Ein hierbei unberührt gebliebener PuE veranlaßt uns jedoch zur nachträglichen Stellungnahme, um deren Veröffentlichung wir Sie hier- Deutscher Reichstag. 343. Sitzung, 2 Uhr nachmittags. 'Berlin, 25. April 1923. Aus der Tagesordnung steht der Gesetzentwurf auf verstärkten Dersammlungs- Das Msftthaus. Roman von LuiseSchulze-Drück. Landwirtschaft. Die oberhessischen Iungviehweidea. Dom Landwirts chaftskammer-Ausschuh für Oberhessen wird uns geschrieben: auch eine wesentlich: Gewichtszunahme, insbelandere bei solchen Tieren, die für den Werdegang Um V26 Uhr eröffnet Präsident Löbe die neue Sitzung. _ Auf der Tagesordnung steht bte zweite 'Beratung des 1 2. Nachtragsetats (4 Vs-Dil- llonen-Anleihe) in Verbindung mit der Novelle der Erwe r b s lv sen f ü rs 0 rge, wonach die Krankenversicherungsrechte den Erwerbslosen erhalten bleiben. Mit dem Nachtragsetat soll das Reich unter bestimmten Voraussetzungen Garantien zur Defriedigung unabweisbarer, durch den Ruhrernbruch hervorgerufener Bedürfnisse übernehmen. Ferner sollen weitere 400 Milliarden zur Sicherung ber Volksernährung ausgegeben werden. *_ Der Jachtragsetat unb die Novelle zur Er- werbslosenfürforge werden debattelos in zweiter unb dritter Lesung angenommen. Um 3/46 Uhr vertagt sich das Haus auf den 3 Mal 2 Uhr nachmittags: Interpellation über die Auflösung ber Deutschvölkischen Freiheitspartei, Dersamnllungsschuhvorlage. iim ■■iw—— 1 mg*” 111,11111_____________ - — des edlen Saftes und der Lohn für alle Müha unb Arbeit." Er hob das Glas gegen Frau Eva: Ihr Wohl, gnädige Frau, und dah Ihnen unsevi Mosel gefalle!" Frau Eva neigte ernst den Kopf. Hans Dietrichs hingeworfene ‘Bemerkung hatt» sie peinlich berührt Manchmal war er doch geradezu ungezogen! Sie wollte es ihm auch nachher sagen Sie nippte an dem Glase: ber Wein ttxa mild unb doch sehr tfari. Gewiß, er war ein Krnr seiner Erde, sie konnte es begreifen, dah man mehr in dein edlen Getränk sah, als nur einer Gaumenkitzel. Und sie freute sich, dah ber Mann, ber ihr gut gefiel, mehr bann sah. Ensingen hatte wortlos dabeigesessen Nur hob er sein Glas gegen sie: „In so edlem Stofs Ihr Wohl mit besonderer Begeisterung!" sagte er. Es sollte scherzhaft klingen, doch ein gröberer Ernst drang durch, seine Augen suchten die ihren. Frau Eva errötete unwillig unb sah, tme ei in fernen Augen aufblihte. Aber das war ihr gleich, mochte er fa>h^3Uq glauben, was er wollte. Morgen ging er ja doch bis dahin würde sie sein Gehabe ja noch ertragen Der Kellermeister tarn mit der Ankundiguni eines Geschästsbesuches. So brach man aus, nach dem Frau Eva ihr Glas andächtig geteert hatte Es war schon zwölf Uhr getoorben. Dl» Mittagsglocke läutete, als sie aus ber Kellere heraustraten. _ —, ,, Vom Durghause her kam Tante Rachen, ell- fertig schob sich die Reine Gestalt nahen höre ich, bah Sie da find . . . ich lade Sw feteo llch für heut: nachmittag zum Kaffee ein Uni wenn die Herren auch einmal unsere Moselam- Rahmwafseln probieren wollen . . (Fortsetzung folgt.) Bürgermeister Arnolds erriet wohl feinen Gedankengang Er lachte: „Ja, sehen Sie, das ist bei uns nun einmal nicht anders! Die Leu^ aum Arbeiten habe ich ja. Unb für gewöhnlich bin ich auch nur der Herr. Aber wenn es ehtmti eilt ober wenn man eine besonders stark Hand anleaen muh, bann bin ich doch habet. Unb das STrnU sogar Freude. regia* ein Halb- fuderfah wie eine öeber. Das macht mrr krner meiner Leute nach. Und das rmponrert ihnen! Er reckte seine Hünengestalt auf unb schüttelte die Hänbe. Sie waren freilich q&uq - aber gut geformt und gut gepflegt- Das bemerke Gva heute wieder, wie es ihr schon gestern auf- gefallen war. Ensingen warf einen raschen vers^lsnm Dlick auf fie ünb verzog den Mui^ ^ertn^bxg. LLJr wieder brad) das bei den Frauen durch, dah ihnen die rein physische Kraft imboruerte. Unb gerade bei diesen zarten sensiblen Frauen. Darin glichen sie sich alle. Hans Dietrich Ohler sah auf den kraftvoll gesunden Mann. „Halbsudersasser reg^° ■reu“ wäre freilich nicht seine Pasiion gewesen, ^per etwas von dieser Frische wünschte er fid? SdA Unb dabei war ber Mann mrnMtenä SSebn siebzehn Jahre älter als er. Er rechnrte nacbAchtzehu Jahre war Elisabeth Arnolds alt, ftrufunkAwanzlg muhte bxh Arnolds wohlmia- LN gewekn sein, als ihm bte Tochter geboren nicht einmal die 230 Stimmen Zusammenhalten können, die zur Deschlustsähigtelt des Hanfes gehören. Wir haben keinen Anlah, mit unserer Hille die Annahme einer Vorlage zu ermöglichen, bk wir für arbeiterfeindlich halten Ich beantrage deshalb Absetzung des G^e-.rstandes von ber Tagesordnung unb bezweifle gleichzeitig die De- schluhfähigleit des Hames. (D.e menten Abgeordneten ber Linken verlassen nunmehr den Saal.) Abg S ch u l h - Dromberg (Dntl.) beantragt namentliche Abstimmung über den Antrag Ditt- kurz folgendes gesagt sei: Als im Februar d. I. gelegentlich ber sogenannten Gehaltssta'.i ifte ar gire;efung seitens ber Reichsreglerung eine Deroesserung ber Gesamtbezüge von Mitte Februar ab um 75 Proz. zugesprochen würbe, veröffentlichte gleichzeitig das Statt, tische Reichsamt ben Duichichnitt der Reichs- I indexziffer für Monat Februar gegenüber dem Monat Januar als um 133 Proz. geringen. Also Deamtenbesoldung 75 Proz. und Reichöi idex (an- erkannt nicht alle Lebenshaltungskosten ein» schliehend) 133 Prvz. Die Beamten erhielten somit 61 Proz. Wender zugesprochen, als die Kosten für Lebenshaltung gestiegen waren. Dieses Verfahren ist bei jeder Desolbungsregullerung bzw. bei jeder Erhöhung ber Teuerungszuschläge zu beobachten, so dah die Dezüge ber 'Beamten beute weit hinter der wirklichen Teuerung zuruckstehen. Weiter sei auf die Denkschrift der hessischen Regierung über die Entwicklung der 'Beamten- be-üge verwiesen, die sie dem Staatsvoranschlag für 1923 bei gibt. Zunächst wird darin sestgesteltt, dah nach dem Stande der Dezemberbezüge die ! Steigerung ber Desoldungsauf Wendungen für diesen Zeitpunkt aus durchschnittlich bas 350fache festzustellen ist. Tatsächlich betrugen Ende Dezember 1922 (bei 232 v. H. Teuerungszulage) die mittleren Bezüge bei einem verheirateten ‘Beamten | mit ber durchschnittlichen Anzahl von Kindern (16) einschl. Orts-, Teuerungs-, Frauen- unb Kinderzuschlag das 356-256fache des^Friedens- standes, demgegenüber die Lebenshaltungskosten durchschnittlich das 685fache, die Grohhandels- preise das 2054fache betrugen; für Monat Februar stellen sich die Zahlen auf: Besoldungsgruppe 3 das 1387fache, Besoldungsgruppe 7—8 das 1055fache, Besoldungsgruppe 10 das 913iache, Besoldungsgruppe 12 das 805fache des Friedens- standes, die durchschnitUichen Kleinhandelspreise für diesen Monat aus das rund 3000sache. Aus diesen amtlichen Angaben dürste auch für ben Auhenstehenben ohne weiteres die jedem Beamten leider zu bekannte Tatsache erkennbar sein dah die Besolbungssähe stets nur mit grohem Qlbftanb hinter dem jeweiligen Teuerungsstand herhinken, unb, da sich der Abstand, wie bereits oben bemerkt, bei jeder Erhöhung der Zuschläge vergröhert hat, eine fortgesetzte Verschlechterung in ben Existenzbedingungen ber Beamtenschaft Keller," Tagte er fast andächtig. „93er. Das ist fein Wein in aller Morgenfrühe, gnädige Frau, bas ist eine Gottesgabe, ein Tropfen, ben man nicht trinkt, den man genießt, der nicht schabet, ber nur erfreut, erheitert, bas Herz leicht Echt. Hans Dietrich verzog leicht ben Mund: Schade, dah wir dafür so wenig Verständnis haben. Ein gutes Glas Wein ist getoih eme ganz angenehme Sache, aber mehr für uns doch raum. Dazu muh man schon ein enragierter Weintrrnker unb Kenner fein!“ „Bin Weintrinker unb Kenner? CBurger- meifter Arnolds schüttelte ernsthaft den Köpft „Nein, das muh man nicht. Aber vielleicht etwas anderes. Ein Moselaner vielleicht, em Kind des Bodens, auf dem die Rebe wächst und blüht, unb die Traube reift. Unb vielleicht muh man die saure Arbeit mitgetan haben, bie Hoffnung und Furcht miterlebt haben, wenn bie Gescheine blühen wollen, unb es droht Kälte und Regen d:e Blute zu verzögern und bie Hoffnungen zu vernichten. Oder später, teeren bte Traube schwillt, muh man den blauen Himmel um Regen an gefleht haben, unb bann bte grauen Regenwolken um Sonne. Unb jeder Tag muh seine Sorge gehabt haben, bis zu ber Zeit, wo die Lese nahe ist, und drei, vier Regentage den ganzen Segen, ^bie ganze Mutze langer Monate vernichten können. Er hatte sehr ernst gesprochen. Hans Dietrich blh sich auf die Lippen. Aber als er bann bie Flasche entkorkte und sorgfältig unb umständlich ben Flaschenhals säuberte, da sah er schon wieder gleichmütig aus. Als er bann das eble Traubenblut in bie Gläser goh, unb ein tounberfemer würziger Duft plötzlich bas gan^e Stübchen füllte, da lächelte er. , , „Merken Sie baS Bukett? Das ist ber Dank vorbereitet sind. Die oberhessischen Iungviehweiben haben unter dem Einfluh ber für ben GraswuchS günstigen Winter- unb Frühjahrswitterung g u t an- gesetzt unb versprechen nach zweckentsprechender Düngung unb Pflege cin reichliches Fu t ter- wachstu m, tote wir eS ja in diesem Jahre erfreulichertoeise allgemein beobachten können. Leider sind die Anmeldungen zu den Weiden, sicherlich mitbeblngt durch die guten SutterauÄ- sichten im allgemeinen, nicht in genügender Zahl erfolgt. Insbesondere ist bie Anmeldung von Rindern noch erwünscht. Die Mehrzahl der Landwirte steht auf dem Standpunkt, dah die Weiden dazu da sind, in futterarmen Jahren ihr Vieh auf den Iungviehweiden durchzuhalten; sie verkennen, dah bie Hauptoorzüge bes Weide- ganges jedoch aus anbereit, bereits obenerwähnten Gebieten liegen. Alljährlich kann man diese Beobachtung machen. In Jahren mit schlechten Futteraussichten herrscht ein wahrer Sturm zu ben Weiden unb der Vorstand des Landwirtschasts- kammer-Ausschufses ist vor die wenig angenehme Ausgabe gestellt, Qlnnietbungen in groster Zahl 1 zurückzuteeifen, in anderen Jahren dagegen halt es schwer, die für die Weiden erforderlichen Tiere zusammenzubringen. Freilich hält in bieiem Jahre auch noch ein anderer Umstand bte Viehzüchter von der Weidebeschickung ab, das ist das ber Geldentwertung einigermaßen angepastte, vielen Derufsgenosfen zu hoch er;d> inende Weide- gelb. Um dieses mit ber ‘Beitecung oder Verschüchterung ber Mark in Einklang zu br ngen, ist es in ähnlicher Weise, tote bei Pachtverträgen ber Wert einer beftimmten Meitge Frucht als Pachtpreis ausgemacht wird, so bemessen, dast füreinRinbderWertvonnuröOPfb. Lebendgewicht zu zahlen ist. Dieter Betrag bleibt m den meisten Fällen weit hinter dem Zuwachs, der durch den Wtt^gang er sielt wirb, I zurück, ganz abgesehen von ben bereits erwähnten Vorzügen, bie ber Weidegang mit sich bringt. das Weidegeld, an dem der Vorkriegszeit gemessen, nicht zu hoch ist. mögen einige I Zählen als Beweis belegen: Gs kostete ein Waggon Torf in ber Vorkriegszeit 200 Mck beute 2 000 000 Mk., also bas lOOOcfache, das Kiloprozent citri. Phosphorsäure 24,5 M. beate 1100 Mk., bas Kilopratzent Stickstoff im schnell. Ammoniak 1,35 Mk., heute 60(X) Mk.. das Ki^> Prozent Kali im Kainit 10 Pf., heute 286 M. 3n welchem Verhältnis Holz unb Eisen gegenüber ber Vorkriegszeit gestiegen sind, ist bekannt. Sehen Dir so, wie bie wichtigsten Betriebsmittel der Weidewirtschaft.um durchschnittlich das 5OOOfache gestiegen sinb, so beträgt andererseits das Weide- qclb für cin Rind bei gleichbleibenden Fleisch- breiten das 3OOOfache ber Vorkriegszeit, ebenfo das Weidegeld für Fohlen, für welche der doppelte Betrag tote für ein Rind erhoben wird. Die Rentabilität des Weideganges ist also Heute noch in höherem Maste gewährleistet wie in der Vorkriegszeit, trotz der scheinbar hohen Weidegelder, da tatsächlich diese acute weniger bedeuten tote die in ber Vorkriegszeit ohne Aw stand gezahlten. Die Landwirte ber Pro'rtnz haben also keine Ursache, mit ihren Anmeldungen, bu noch angenommen werben, zu zögern. Es ist selbstverständlich, daß die Landwirte, die die Weiden in diesem Jahre, dem ersten, das eine wesentliche Erhöhung des Weidegeldes notgedrungen bringt, beschicken, in der Zulassung ihrer Tiere zum Weidegang auch in kommende» Jahren bevorzugt werden. Anzeigen-Annahme. Die Entgegennahme von Anzeigen findet dis znm Abend vor dem Aufnahmelag statt; Anzeigen für die Samstagsnmnmer müssen spa- testens bis Freitag mittag anfgegeben fein. Geschäftszeit von 8—121/« Ahr nnd von 2—SVs wurde, fünfunbzrvanzig, — fünfunbbretfiig, dreiundvierzig. Drei- bis fünsundvierzig Jahre hatte der Bürgermeister wenigstens. Er seufzte. Solche Naturen hatten doch etwas voraus. Er fühlte sich oft so müde, er war so nervoS, so schnell ermattete sein Interesse, wenn es wirklich einmal aufflackerte. Gestern hatte ihn diese Elisabeth Arnolds wirllich einen Moment gefesselt Schon dah sie sich so abweisend oermclt — Hans Dietrich Ohler war eine solche Behandlung nicht gewöhnt — hatte ihn gereizt. 5>as toar keiner der unter den jungen Damen manchmal beliebten Tricks gewesen, bie er alle kannte unb belächelte, bas war eine ganz ehrliche Abneigung aus irgendwelchem Grunde, bte ihn fogar inter- essierte. Unb bgnn toar sie auch wirllich entzücken b frisch und reizend — nicht von „empörender Gesunbheit", fonbern von sehr lieblicher Frische. Sie besahen nun bte ganze Kellerei, gingen durch lange Gewölbe, in benen Fast an Fast peinlich ausgerichtet lagerte, baren durch andere Kelterräume. wo auf Gestellen Taufende von Flaschen aufgestapelt waren. Ein Trinkstübchen toar in einer Ecke eingebaut, lauschig unb behaglich mit festen schweren Eichenmöbeln, mit grasten Humpen auf massiven Borten. Em Fastreifen als Kronleuchter trug dicke Wachslichter, sie leuchteten mit dem weihen Glanze, der dem Wachslicht eigen ist. Aus einem Schränkchen nahm Arnolds köstliche Gläser, auf gani dünnen Stengeln, fein und zart wie Blumenkelche. Der Kellermeister tarn herein, eine bestaubte Flasche wichtig tragend. . „Um Gottes willen," rief Eva lachend, ^Wem in aller Morgenfrühe! Danz unmöglich!" 2£bet Bürgermeister Arnolds hielt feierlich die Flasche ans Licht: „Das Edelste aus meinem mit dringend bitten. steigerung^^iter Kremte von Arbeitnehmern hatte I Steigern der Fruchtbarkeit und schliehllch zuletzt noch jebeSmal ein ruckweifes Hinaufschnellen der ' »tn» wfontfiA^ Gewichtszunahme, insbeson Warenpreise zur Folge. Wie soll nun ber Gefahr einer neuen Teuerung begegnet werden? Hiernach soll also die Ausbefierung.der Bezüge ber Beamten und Staatsarbeiter jedesmal eine neue, bie Allgemeinheit treffende b. h. Preissteigerung, zur Folge haben. In Wirtlichkeit verhält es sich bamit ganz anders, wozu Worten. Abg. An dr 6 (3J: Ueber bte sozialdemokratische Entdeckung, dast es sich hier um ein Ausnahmegesetz gegen die Arbeiterschaft handele, lachen nicht nur hier im Hause die Leute, darüber lachen sogar die Tiere. Die Linke faren heute das Haus vielleicht beschlustunfähig machen, aber sich darüber feinem Zweifel bingeben, dast die breiten Massen des Volkes brausten für eine solche Tätigkeit kein Derstänbnis haben 2Bg. Behrens (Deutschntl.) bestreitet ebenfalls den Sozialdemokrateii das Recht, im Namen der Ruhrarbeiter zu sprechen. In nmnentlicher Abstimmung wird nunmehr mit 200 gegen 144 Stimmen der Antrag Dittmann auf Zurückverweisung an ben Aussch ist abgelehnt. Abg. Dittmann (S.): Die burgerlrche Mehrheit, die über 269 Abgeordnete verfugt, hat stattfindet. Die neuesten, für April unb Mar bestimmten Zulagen muhten ein treten, weil bie Besoldung nach dem Stande vom Februar fiir die mittlerweile geltenden Lebenshaltungskosten bei wertem nicht mehr ausreichte. Entbehrlich hätten biete Zulagen werden können, wenn der von ber Reichs- regierung angekündigte und angestrebte Preisabbau eingetreten wäre. Wenn statt dessen die Teuerung weiter zugenommen hat, so sind bie Grimde hierfür in anderen Kreisen, als m ber Beamtenschaft zu suchen. Mit entsprechendem Material könnte hier gebient werden. Ihr Artikel Neue Teuerung" hätte Sie deshalb zu derSchlnh- folgerung führen sollen, dah die Aufbesserung der De'zi.ge der Beamten unb Staatsarbeiter nicht bte „Ursache", sondern das „Opfer“ neuer Teuerungen barstelst. (Sieben, ben 23. April 1923. Ortsgruppe Giesten des Deutschen Deamtenbundes. schuh. Abg. Dittmann (6.) gibt vor ber"Beratung zur Geschäftsordnung eine Erklärung ab, In Der es heisst: In dem Augenblick, wo die deutsche Arbeiterschaft im schwersten Abwehrkampf an der Ruhr steht, schickt sich bie Mehrheit bes Reichs- .'tags an, ein Gesetz gegen bie Arbeiterschaft anzu- nehmen. bas ein Ausnahmegesetz gegen Die 2tr- .beiterschaft barstellt. Der ursprüngliche Antrag ------ — ------o v------ - , ibat im Ausschust eine Aenberung erfahren, bie ber Debatte. auch andere Zwischenfälle in Versammlungen, Abg. Koch- Weser (Dem.) nimmt ben ersten welche als ein Versuch zur Sprengung ausgelegt Eintrag Dittmann wieber auf. toerben können mtt Strafe bedroht. Untoiberlegt Als Dte 30 Abgeordneten ber Linken, bie zur ist unsere Feststellung geblieben, dast in Bayern Unterftütjung des Antrags Dittmann im Saale der Dertammlungsterror planmähig organisiert bleiben wollten, bissen nun auch verlassen wollen, wirb Wir beantragen, ben Gesetzentwurf an ben erklärt Abg Hergt (Dntl.) bteses Dmfahren Ausschuh zurückzuweisen unb beantragen gleich- nach Anzweiflung ber Beschlustfähigkeit für Unfalls über diesen Antrag namentliche Abstim- zuläsiig. . munq. (Sofenber Lärm auf allen Seiten bes Präsident Loebe schlichtet ben Streit, in- 5Saufe^ der bie folgenden Redner kaum verständ- I dem er ben Schlllhantrag Dittmann als un- fich werben läht. I genügenb unterstützt falten läht unb ben ne ien i Abg. Schultz- Dromberg (Dretft) stellt gegen» Dertagungsantrag Koch zur Abstimmung brin- über ber Behauptung des Vorredners, bah der gen will. _ , r , I l€tefel)enttourf sich gegen bie Arbeiterschaft richte. Nunmehr zieht Abg. K och-Weser (Dem.) 'fest dah ber Entwurf (eMglM? diejenigen bedroht, seinen Antrag zurück, der aber sofort von Dem dte' mit Gewalt Dersammlunaen verhindern oder Abg. M ü 11 e r - Franken wieder ausgenommen sprengen wollen. Wir schließen uns dem Antrag wird. auf namentliche Abstimmung an. Tie namentliche Abstimmung P^^enb beren i Abg. Dr. Dell (Ztr.) legt nicht nur als Mit- die Linke wieder ben Saal betritt, ergibt Die «lieb der Zentrumsfraktion, (onfrrrn als Angehori- Ablehnung des Vertagungsantrags mit 20U raer beS Ruhrgebiets schärfste Verwahrung gegen gegen 139 Stimmen _ '©te Worte des Abg Mttmann ein. Der Abwehr- Nunmehr wird die sachliche Aussprache über kämpf im Ruhrgebiet wird durch den Entwurf nicht den Gesetzentwurf fortgesetzt. aeftört wohl aber durch solche Erllärungen im Reichsinnenminister Dr. O ef er: Zu wrtn- Neichstag bie uns unterstellen, dah wir em Gesetz schen wäre, dah bet Reichstag nicht unter Dem I gegen die' Arbeiterschaft schaffen wollen. (Lärm Eindruck ber Dinge auseinandergeht Die wir j uick> Proteste auf der Linken. Beifallskundgebungen fgeben erlebt haben. Wenn es einen Weg gäbe, bei ben bürgerlichen Parteien.) Der systematischen die Parteien zusammenzuführen, so wurde Die Sabotierung eines Mehrheitsbeschlusses trat er mit Regierung ihn gern beschreiten. Die auf geregten aller Entschieden heft entgegen. Szenen bieser Sitzung werden doch hoftentticy Abg Leutheuser (D. Vp.) weift im Na- bald einer versöhnlichen Stimmung weichen. Wir men seiner Fraktion ebenfalls die schwere Belerbi- haben doch noch andere wichtige Gegenstände zu auna zurück die in den Worten des Abg. Dittmann erledigen, vor allem den 12. Nachtra.gsrtft fiir die deutsche Arbeiterschaft liege. Abg. R e m m e l e (Komm ): Was will der Abg Koch- Weser (Dem ) bedauert, dah die Minister dagegen tun, wenn in Bayern bestimmten Vorlage zu einem innerpolitischen Konflikt zu füh- Parteien überhaupt keine Versammlungen erlaubt ren drohe und konstatiert, dah noch gestern im werden. Aeltestenausschuh Abg. Müller-Franken erllärt Minister Dr. Oeser: Wenn der Versamm- babe, seine Partei werde der Verabschiedung des lungsschutz gewährleistet ist, werden wir auch aus Gesetzes obstruktionsmähige Mittel nicht entgegen- die Durchführung der derfassungsmähigen Rechte sehen, sondern das Gesetz rein sachlich bekämpfen, dringen. .. „ Damals stand der Wortlaut in der Kommissions- Bei der Abstimmung, die zunächst über len (o- sassung bereits fest. , r zialdemckrattschen Antrag auf Milderung d:r De- 2lbg Müller - Franken (Evz ): Wir haben stimmungen zu erfolgen hat. verlaßt Die Linke aufb ben Versuch einer Verständigung gemacht, indem neue den Saal. Der Antrag wird nut 190 gegen toir die Aufhebung der von ber Kommission be- 2 Stimmen abgelehnt. schlossen en Verschlechterung anregten. Wir geben Präsident Löbe stellt die Deschluhunfä^gkett Ibnen auch setzt noch die Möglichkeit einer Dec- des Hauses fest und beraumt auf 5 Mr nachmit- ftänbigung durch die von uns beantragte Zurück- tags eine neue Sitzung an mit der früheren Tages- Verweisung an ben Ausschuß. Keine Partei hat otbnung ausschliehlich der gefchefterten Versarnrn- bisher den Kampf gegen den Versammlungsterror lungsschuhvorlage. ernster geführt als bie Sozialdemokratie. | Schluh 4Vs Mr. Abg. Remmele (Komm.) schließt sich Dein Antrag der Sozialdemokraten an. Abg. Leicht (Bayer. Vp.) bedauert die G» flärung des Abg. Dittmann, deren Form nicht geeignet sei. einem Ausgleich ober Entgegenkommen Jettend der anderen Parteien den Weg zu ebnen. Der Redner weist namens seiner Freunde die ausgesprochenen Verdächtigungen zurück. Abg. Kahl (D. Vp.): Durch die Ausführungen des Abg. Dittmann hat sich die Lage ganz ungewöhnlich verschärfft Wenn er diese Angelegenheit in Verbindung bringt mit ben Ruhr- so ist das eine derart unglückliche und Auffassung, dah ich es gegenüber ben abgegebenen Versicherungen geradezu meiner Würde halten, darauf zu ant« Schvebyche «ab dänisch« rMd>cx^«xb«* ftt big dearsche Berlin,25. 2lprU. (®o kam», so führt Daudet eine THenge Gründe an. die das Äichtvorhantan- sein dieser tveittragenden Geschütze erklärlich machen sollen 6o behauptet er, ban bte Deutsch« tt-erm sie txxrflkb imstande gewesen .pdren, eine ilrfa 130 Km weittragende Kanone bauen, sicherlich ntele Batterien erbaut hätten Davon bube man aber nichts gehäri. Gr nimmt an. bad das Bombardement von Paris mit einem neuen Typus einer elektrischen Kano» erfolgte, die in einer ctnlamen Fabrik ober etaer oertaJknen Billa wenige Meilen von Paris vervsrgen gehalten worden sei. Daraus erkläre sich die Selten- te-ti der Schüsse unb die Tatsache bah nur eine einzige Kanrne beruht worben sei Daudet teilt auch mit, bah er eOrige Aachsorschungen nach bitte™ angeblichen versteck der Äanone ange- stellt habe. • Gin russisches medizinis che « Werk über ben Wei «krieg Als bte erste Aegrerung aller am Kriege beteiligten *J4nber hat bte russische ein amtliche« Werk über bte Wirkungen des Weltkriege« aus die Dvlksgesund- I Wt! erichetaem krfter Wte • IMt w fier i .tw-arVtxT. Medtett tschw» Dacheuichritt" emsfst^t. 'etzte bas ra^iichr BvlLsLoursri^arteu für Grivta heitsweten eü* befoebrre Stadt rrrkom» if ion ei*, um ar ber äbnZ der soch v^chandenen 73a - :malten ben Gtafta* des Kriege« auf bte 7WÜ- aefundhett ta Autzßand v untertache*. Der erste Band, ber crtetan-- **:, enthält Abhandlungen über bei Gtafteb des Krieges au* da« Wachs tu-n >r Bevötkeruug. gereute Angaben über bte Kriegs Verluste, ötatifli'^« über Beramnbuug«. Xcarf>. i’cn unb Jmxilibüül u. a. 3n den Bün- oen, b,< folgen tollen, werden u. a. Themen be» banhett tetn wie Ke# Itederstcht über die GtH- dem »en m Ttubianb. bte Aendetangen tat Sani- tätswrten während be« Kriege«, das Fleck- unb AücktaÜ'teber. bet Änflub des Krieges auf den Des undhrlts^u stand bei Bevölkerung be« Moskauer Gouvernements • Der fromme Hanswurst. Als Wle- land ÄtxQletburftoe tn Biberach war. wollte er bte freiwtpotbene Stell« eraes Peetagcr« einem jungen Harm namens Brecht er verschalten ber sich später als Schriftsteller dnen Samen gemacht bat Bet der Protapredig: er eignete sich ein merkwürdiger 3ufalL G« war nämlich ein Marktschreier. der auf ben Jahrmarkt seine Salben und Tränkt ein anpries, ta die Kirche gehxxmen und weinte während ber Predigt bitterlich Als man Ihn nach dem Grund fragte, sagte er: .Ach ber Herr auf der Kan-el war ehemals mein Hanswurst, unb einen so guten bekomme ich in meinem Leden nicht wieder." Diese lobende Anerkennung des ehemaligen Prinzipals schadete aber dem nunmehrigen Geistlichen so. bab ein allgemeiner 3uffkin ■ gegen die Besetzung der S elle mit ihm erfolgte und Wieland die geübten Hagel eg en- beiten hatte. Gr hat sich später für diese Unduldsam lei' ta seinen .Abderit«" aerächt. in denen verlchtedene Typen au« Biberach verewigt sind • Der Ahabarber-Puddlng Sie stad jung verheiratet, und das Frauchen Ist nicht wenig st oh, aus Ihre Kochkünste, bte ber Warm gehörig bewundern must G4ne« Tage« kommt ein Pudding von angebeuvei Dimenftonen für die beiden Leutchen au» den Tisch .Wa« ist denn NxS?" fragt er .Ahabarberpuddtag." antwortet sie stolz .Unb warum ift er so lang?" .Du bist aber dumm." logt sie ta überlegenem Ion .Gr ist nur so lang, wie ber Ahabarber war " Lande!. Baarilwerke A. O. Giestea. PL Da« dritte Gedtsjahr 1922 schllehi mit einem Retagewtan von 4 295 145 Mk ab. Die in F .anfturt abgcbalicne Generaloersannnla na genehmigte den Erichütt«bericht und setzte die Dividende auf 25 Pro» für die Aktionäre und 10 Pro- wnt für bte Germ st!chn nuryaber fest. Auf neue Rechnung werden 402 338 Mk. twaetrager Dem Ais. rvefond« wurden etaschliestlich der gesetzlichen Aucklagen 514 75k Ml zu gewiesen Die Gewinn- imt> Beriufttechnung fchlleht mit 36 1*4 995 ML ab Die Gesell schasl war im abgdaufenen Oahr n>inb 11-.7L- 11«»- 11s* er» * 1 ’7jjB Pcnben . Wif7^e 13f-V J0 13 h*A - 14CB7A- Veit!..... JKA- ?rja*O am o E ch nei». . . ^.T» 747 V« 74-UB 54-L7N kennten . . *111« V<»Vß ^11« *TWUA siiniten..... l*tt.75 1*^70 iNtzndon-Ooorta ■■ —E Tänrmnrt. . . 587X33 STD LTD mit.*) WAÄ 9/oTwr'ifn . . 733 aD ^3.1.) SzteLTS 531135 Echweben . . «in» RH7»A5 7X1- 'OJX- OelN"n'ortz. ■■ Nenoort..... 3H2LS-, »'TH.— ST77MT, 2V'4>n reuisch-Lekterr. 4.« *110 41® 41-0 Budapeg. . . 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