Montag, 26. Zedruar 1923 173. Jahrgang Erster Blatt und verlangte die sofortige Herausgabe des Kompasses. Als der Arbeiter seine Unschuld beteuerte. lieh ihn der Offizier eine Stunde Lang in der Ecke stehen, worauf er ihn mit der Wei- sung fortschickte, innerhalb einer halben Stunde den Kompaß herbeizuschaf en. andernfalls ec verhaftet und vor ein Kriegsgericht gestellt werden würde. Am andern Tage stellte sich heraus, daß ein zwölfjähriger Knabe, der zufällig in das Zimmer gekommen war. den Diebstahl aus- g.fü rt lalle. Der Oberbürgermeister hat wegen des Vorfalls beim Kommandeur Protest erhoben, die Bestrafung des Täters gefordert und Genugtuung für den vergewaltigten Arbeiter verlangt. Eine Kritik Londoner Blätter an Englands Politik. London, 26. Febr. (WTD.) Die beiden bedeutendsten Sonntag b'ätter ^Sunday Times" und „Observer" üben heute Kritik an der unklaren Haltung der britischen Regierung gegenüber dem Ruhrkonflikt. Die „Sunday Times" schreibt in ihrem Leitartikel, die Regierung würde einen großen Fehler begehen, wenn sie sich einbilde, dah die Mehrheit, die sich im Unterhause über das französische Ruhrunternehmen ausspricht, die wahre Ansicht sowohl des Hauses als auch des Landes darstelle. Vlan sei nicht befriedigt von der Rolle, die Grohbritannien in dieser Frage spiele. Wenn die Regierung der Ansicht sei, dah man im gegenwärtigen Augenblick nicht wirksam intervenieren könne entweder direkt oder durch den Völkerbund, so könne sie wenigstens eines tun, sie könne herausfinden, worauf die Franzosen aus seien und könne ein freundliches Gr uchen um Information über die Pläne und Absichten der französischen Regierung nach Paris richten. Das Blatt fährt fort: Seien die Reparationen der wahre und der einzige Grund dieser allmählichen Invasion und bilde sich die französische Regierung ein, dah sie damit Sicherheiten erreiche, oder sei sie darauf aus. Deutschland zu schwächen, verarmen zu lassen und zu zerstückeln? Wie stellten sich die Franzosen das endgültige Schia al des Ruhrgebietes vor, französisch oder deutsch oder eine Reutralisierung des entmilitarisierten Gebietes unter internationaler oder französisch- Amerikarrnd her internationale Gerichtshof. Paris, 25. Febr. (Wolff.) Nach einer Havas-Meldung aus Washington verlangte Präsident Harding vom Senat die Ermächtigung für die Teilnahme der Vereinigten Staaten am internationalen Gerichtshof des Völkerbundes. Er beziehe sich dabei auf den Vorschlag von Staatssekretär Hughes, der der Ansicht sei, dah die Vereinigten Staaten unter gewissen Vorbehalten sich an diesem internationalen Gerichtshof beteiligen könnten, ohne von ihrer traditionellen Politik abzuweichen. Einer der amerikanischen Vorbehalte wäre der. daß die Beteiligung am Gerichtshof keine Annäherung der Vereinigten Staaten an den Völkerbund kämme fr in Bochum ist letzte Rächt von französischem Militär demoliert wvrdrn. Die städtischen Betriebe bleiben heute ganz geschlossen. Die Gewerkschaften Haden von 12 bis 5 Uhr chten Proteststreik angesagt. Der Oberbürgermeister und ein Teil der Stadtverordneten sind letz!« Rächt wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Die übrigen verhafteten S ch-tverordnelen befinden sich noch in französischem Gewahrsam. Wanne, 24. Febr. (Wolff.) Heule morgen gegen 8 Uhr zogen französische Kavallerie, Infanterie, eine technische Cisenbahnabteilung und eine Anzahl Tanks von Herne und Recklinghausen kommend, in die S.adt ein und beseh ten sofort den Bahnhof. Die Beamten, Arbeiter und Fahrgäste wurden gezwungen, ihn zu verlassen, sodaß der ganze Delriebruht. Weitere Truppen stehen in der Umgebung des Bahnhofs bis zum Amtshaus in Bereitschaft. Ess en, 25. Febr. (WB.) Die grenzten gehen nunmehr dazu über, die Strahenba h n - wagen anzuha l ten und von den Fahrgästen A u s w e i s e zu verlangen btto, alle diejenigen zu verhof en, die größere 3 Gepäck mit sich führen. Gestern abend zwischen 10 und 11 Uhr wurde ein Straßenbahnwagen der Linie 16 von einem französischen Kommando mit ausgepflanztem Bajonett an gehalten. Nachdem die Fahrgäste ihre Ausweise vorgezeigt hatten, wurden mehrere Damen und Herren, die größeres Gepäck bei sich führten, auf die Wache gebracht. Ein Gewerkschaftssckretär verhaftet und mißhandelt. Berlin, 24. Febr. (Wolff.) Aus Düsseldorf erfährt der Gewerkschaftsbund der Angestellten, dah der Gewerkschaftssekretär des Bundes der Angestellten, Arthur Georg, am Sonntag von den Franzosen verhaftet und bei seiner Verhaftung bis zur Be i i u igslc s grell mißhandelt wurde. Er befindet sich noch in Haft. Ein weiterer Mitarbeiter des Gewerkschaftsbundes wurde verhaftet und nach einer bei ihm vorgenommenen Haussuchung toieber freigelassen Essen ohne Zeitungen. @ffen. 24. Febr. (Wolff.) Der „Essener A n z e i g e r" ist heute für 15 Tage verboten worden. Damit muß auch die letzte bürgerliche Zeitung Essens ihr Erscheinen vorübergehend einstellen. Zeitnnqsverbote. fpd. Höchst a. M.. 25. Febr. Die in Frankfurt erscheinenden sozialdemokratischen Organe , Freie Presse" und ..Volksstimme" wurden von der Besahungsbehörde mit Wirkung vom Samstag ab auf weitere sechs Tage für das besetzte Gebiet verboten. Ein empörender Vorfall in Offenburg. Offenburg. 24. Few. (WTD.) Ueber folgenden Vorfall herrscht zur Zeit unter der hiesigen Bevölkerung große Empörung. Der Adjutant-Chef Vergeade, der in einer Privatwob- nung einquartiert ist, vermißte dieser Tage sein n Kompaß. Er erfuhr zufällig, dah während seiner Abwe enheit ein Arbeiter in seinem Zimmer e was ausgeführt hatte. Darauf begab er sich an die Arbeitsstätte des Maines, erklärte ihn für verhaftet und führte ihn auf sein Zimmer, stellte ihn dort in eine Ecke, hielt ihm seinen Revolver vor die Brust und beschuldigte ihn des Diebstahls Die angebliche Vermittlung einer neutralen Macht. B'-rltn. 25. Febr. (WTD.) DI- ,EH!rrg° Srtbune“ bringt aus Berlin eine Meldung über eine unmittel a bevorstehende Verml t t l u n g s- aktion einer neutralen Macht, über einen ungeheuren Wechsel in der Berliner offiziellen Meinung während der letzten 24 Stunden und über eine Kabinettskrise. Das Blatt nennt als angebliche Vermittler emen holländischen Staatsmann und als Kandida.en für ein neues deutsches Kabinett mehrere Ramen yr Auswahl. Gleichzeitig bnidEt bas W-att eme Londoner Meldung ab, wonach das Foreign Office keine Kenntnis von Derrntttlungsbemuhungen habe Dies können toir unsererseits für Bertm bestätigen. Weder ist hier etwas ufcr eine neutrale Vermittlung bekannt, noch haben die Anschauungen der Reichsregierung emen irgendwie gearteten Wandel erfahren. Auch hegt fein Aniah vor, sich mit Kombinattonen über einen Kabinettswechsel zu befassen. Dreizehn Milliarden von den Franzosen beschlagnahmt. Köln, 24. Febr. (Wvlff.) Wie wir er- fahren, beschlagnahmten die Franzosen heute vormittag in dem Schnellzug Berlin— Köln Rr. 38 einen großen Geldtrans- pvrt der Reichsbank in Höhe von dreizehn Milliarden Papiermark und den dazu gehörigen Druckplatten auf dem Bahnhofe Hengstei. Die Besetzung von Königstvinter. Königswinter, 25. Febr. (WB.) Heute nachmittag gegen halb 4 Uhr wurde Konigs- Winter von den Franzosen, und zwar von Marokkanern, beseht. Von Obeckassel kamen etwa 40 Mann Kavallerie und 60 Mann Infanterie an; gleichzeitig landete der Dampfer „Rhei - stein' noch etwa hundert Mann. Sie besetzten das Rathaus, das Zollamt und die Zugänge zum Bahnhof. Dec Bürgermeister protestierte gegen die Besetzung des neutralen Ortes. Rach halb 6 Uhr zog sich die französische Kavallerie wieder nach Oberkassel zuruck belgischer Kontrolle? Diese Fragen, die von großer Bedeutung für England und für ganz Europa eien, dürften, wenn es in der Macht der britischen Regierung liege, nicht einen Tag länger im unklaren gelassen werden. Der .Observer" schreibt, die britische Ehre und die britischen Interessen ständen am Rhein auf dem Spiel. Das Äabinct. Bonar Lato sei verpflichtet, zu handeln. England dürfe nicht hoffnungslos sein in einer Sage, wie sie Großbritannien nie zuvor gesehen habe Frankreich habe nicht den Schatten eines Rechtes darauf, nach Belieben über das Ergebnis des gemeinsamen Sieges ohne Rück sicht auf Großbritannien und Amerika zu verfügen. Ohne die Anstrengungen und Opfer Grost- britannieng und Amer.kas wäre Frankreich, statt am Rheine zu stehen, im Kriege vernichtet worden. Poincares Politik sei eine direkte Verrohung des Erwerbslebens unb dyc kommerziellen Wieder- herslellunng Englands und ein Hohn auf jede Moral und jedes Ideal. England sei immer noch bereit, Frankreichs Wünschen nach wirklicher. Sicherheiten stattzugeben und einer Vereinbar.,ng mit Frankreich nicht entgegenzustehen zur Erzwingung gerechter Reparationen, die durch einen unparteiischen Gerichtshof festgesetzt werden müßten. Wenn die Atternative, die in ernster Form in Paris unterbreitet werden müßte, nicht annehmbar sei, dann müßte England ebenso entschieden tote Frankreich seine Freiheit zu einer besonderen Unternehmung geltend machen. Das Blatt ist der Ansicht, daß der Ruhrkonflikt nur durch eine amerikanisch- englische Vermittlung gelöst werden könne, und fordert, daß die britische Regierung hierüber in eine vertrauliche Erörterung mit den Vereinigten Staaten eintrete. Die versteckte Annexion. London, 24. Febr. (Wolff.) Der gut unterrichtete diplomatische Berichts stat'er des -Daily Telegraph" schreibt, die brttische Regierung habe keine offizielle Kenntnis von dem in einslußreichim Organen dec französischen Presse vorgeschlagenen Plane, einen ständigen interalliierten Ausschuß zur Kontrolle der Rhein- undRuhrfrage zu schaffen, der eine Garantie für die militärische Sicherheit Frankreichs biete. Ein derartiger Plan würde, wie klar ersichtlich sei. in vollkommenem Widerspruch zu den von der französischen und belgischen Regierung wieder- hwlt ergebenen Versicherung stel-en, daß keine Annexion beabsichtigt sei. Em Organismus b-ie'ev Art würde vielmehr nichts anderes bedeuten als eine versteckteAnnexion. In amtlichen bri- tischen Kreisen werde auch von der von denselben französischen Blättern der französischen und belgischen Regierung zu geschriebenen Absicht, mit Deutschland einen neuen Vertrug, unabhängig von Großbritannien, abzuschließen bzto. ihn Annahme von Anzeigen für die lagesmimmer bte zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit preis für 1 mm hohe für Anzeigeno 27 mm Breit« örtlich 50 Mk., auswärts 70 MN.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 240 Mk.Dei Platz. Vorschrift 20 "/.Außchlag. Hauplschristleiter: Aug. tdoetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sä mtlich in Gießen. Deutschland aufzuzwing?n, fein Glauber gescheit:. Ein solcher neuer Vertrag würde den Versailler Vertrag nicht ergänzen, sondern ihn zerstören: denn nach dem Versailler Vertrag könne leine all- allgemeine und endgültige Reparationsregelung erfolgen, außer durch eine einstimmigeVer- einbarung der in der Repara.t ionslvni- rn iss io n frertretenen Mächte, zu denen Groß bütonnten gehöre. Es sei auch völlig unbegründet, daß die augenblickliche italienische Regierung mit einem Scp ratvertcag dieser Art in Verbindung gebracht treibe. Mussolini habe niemals in seinem Widerstand gegen die Ausdehnung ber militärischen Belebung beS Rubrgebi"ts geschwankt und die Ergebnis^ dieser Des hung bis zum heutigen Tage hätten ihn nur in fernem Widerstand bestückt. Der Gedanke einer toiri - lieben Trennung des Rheinland es front Rckche und eine Annetten, direkter oder tnbiretter Art würde Italien vollkommen zuwider sein. Der Berichterstatter erklärt, er wisse, daß die verantwortlich71 Staatsmänner Belgiens derselben Ansicht feien. Der Köniq von CPnqfanb an die Witwe D"lcass^s. Paris, 24. Febr. (WTB.) Der englische Botschafter in Paris hat vom König von England den Auftrag erhalten, der Witwe Delcasses die königliche Anteilnahme an dem Tode ihres Mannes auszu- sprechen und ihr mitzuteilen, England werde sich stets danlöar Delcasses erinnern als demjenigen Staatsmannes, der mit den Anfängen der englisch-französischen Entente aufs engste verbunden sei. Die kostbaren Dienste, die er durch die Herstellung dieses Einvernehmens den beiden Ländern erwiesen habe, seien vofn König Eduard stets anerkannt und geschätzt worden. Mannheim wird nicht besetzt. Paris, 25. Febr. (Wolff.) Das Ministerium desAuswäcttgen dementiert durch 2arai d.e I Behauptung, »xrh vte fvcrn^ösi che Reglung beabsichtige, Mannheim zu besetzen. Wettere Gewalttaten. Berlin, 24. Febr. Die .Deutsche Allgem. Zeitung" meldet: Französische Polizisten schos- f e n auf eine durch Riederlahnstein fahrende Lokomotive, die auf ihr Haltesignal nicht anhielt und verletzten den Heiner durch einen Knieschuh schwer sowie den Lotomo.iosührer durch einen Schuh in die Hand. Trotz dec Verwundungen brachten die pflichttreuen Deam.e.t den Zug an den Bestimmungsort Ehrenbceitstein. Rach einer weiteren Meldung bewerben Blattes überfiel n frier französische Polizist« l in Ziml in Moselweih bei Koblenz in einem Restaurant deutsche Eisenbahn beamte, die an die von den Franzosen von den Bahnanlagen vertrre- benen Eisenbahner Löhne und Gehälter auszahlten, und nahmen ihnen 65 Millionen Mark ab. Essen, 24. Febr. (WB.) Heute früh wurde das Haus des Beigeordneten Dvlsdor ff von etwa 30 französischen Soldaten umftellt Die Leute drangen mit Gewalt durch die hintere Haustür und erklärten Frau Bolsdorsf für verhaftet. Der Grund für dte Verhaftung ist folgender: Seit mehr als 14 Tagen versuch en die Franzosen sechsmal in das Haus des Deigeord- neten einzudringen, um an dem Telephongestänge auf dem Dache zu arbeiten. Trotz starrender Bajonette und ausgestohener Drohungen verweigerte Frau Bolsdorsf den Eintritt, bis heute die Franzosen sich den Weg in das Haus gewaltsam bahnten. Der Beigeordnete Bolsdorsf verlangte, seine Gattin in das Gefängnis begleiten zu dürfen, was nach wiederholter Verweigerung gestattet wurde. In B r e d e n e h wurde nach der Aufnahme eines Protokolls erklärt, die Dame könne gehen, aber der Herr müsse da bleiben. Herr Bolsdorsf wurde zunächst ins Dredeneher Rathaus und von dort nach dem Zuchthaus Werden gebracht, wo neuerdings Räume für die Gefangenen sceigemacht werden. Bochu m, 24. Febr. (Wvlff.) Die Handels- Die Derkehrslaye. Paris, 24. Febr. (WTD) Havas meldet aus Düsseldorf, gestern feten 16 Kohlenzüge nach Italien, nach der Schweiz und nach Holland gegangen. Fünf aufgcgrt|{ene Zu^e seien nach Weddau geleitet worden und drei davon auch Frankreich abgegangen. Zusammen habe man in den letzten 14 Tagen in Weddau 40 000 tonnen Ä£’6^,n3t’& aus Düss-ldortt Die Militär- und Personenzuge erreichen jetzt eine völlig normale Verkehc szcffer. Im Lause von 24 Stunden verkehrten zwischen Köln und Aachen in jeder Richtung heben Zuge und zwischen Mainz und Düsseldorf bin und zurück je sieben Züge. Dte Cßerffrätungen gingen durchschnittlich über eine Stunde nicht hinaus. Von'Trier nach Düsseldorf verkehrten täglich drei Züge. Die Düsseldorf-Berliner Strecke sei letzt wieder in Betrieb und werde demnächst völlig ncrmal funktionieren. r. , ., Eine weitere Meldung aus Düsseldorf schreibt über dte Frage der Regie der Eisenbahnen im Rheinlande und im Ruhrgebiet, dah die Frage zu Beginn dec kommenden Woche von der belgischen und französischen Regierung geregelt toerben stille. Gelsenkirchen, 25. Febr. (WTB.) Die Bahnhöfe Wanne undR eckl i n g h au se n. dte gestern von den Franzosen besetzt toorben sind, wurden heute wieder geräumt Dte Franzosen haben bei ihrem Abzug 14 Lokomotiven, . 40 Personenwagen, 46 Packwagen und 160 mit Kohle und Eisen beladene Güterwagen wrggefuhrt — In Drakel wurde von den Franzosen von gestern abend 7 Uhr bis heute früh 7 Uhr der gesamte Eisenbahnverkehr gesperrt. Etee Begründung dieser Maßnahme liegt nicht vor. Französische Kriegsqerichtsurteile. ORain», 25. 5.5t. Der Obetkchn- meister Johann Schüler aus Gonsenheim hatte sich vor dem französischen Kriegsgericht zu Der- antworten, weil er Cisenbahnarberter am zage des Beginns des Eisenbahner st reiks zur R i e d e fr- legung der Arbeit auf gefordert und den Befehl erteilt haben soll, vier Telephondrähte zwischen dem Bahnhof Gonsen'erm und Büdesheim zu durchschneiden. Der Angeklagte bestritt die ihm zur Last gelegten Vorgang^ wurde aber trotzdem zu fünf Monaten Gefängnis verurteilt. r Außerdem hatten sich wieder 9 E i s e n b ahnde a m t e und der Direttor dec Diskontobank in Wiesbaden, Wolpert, zu verantworten, well sie 50 Millionen Mark Gevatter und Löhne für die streikendenGisenbahnerzur Auszahlung gebracht und den Streit dadurch begünstigt haben sollen. Acht Beamte erhielten je drei Monate unb der neunte 20 Tage Gefängnis: ter DirektorW o I- frert erhält zwei Monate Gefängnis. Wegen des gleichen Berge-ens, wöbe- es sich um dte Auszahlung von 200 Millionen handelte, wurden verurteilt der Direktor der Reichsbankfiliale Trier, August Piel, zu zwei Monaten, der Bahnhofskassierer Johann Langenbach und der Lokomotivführer Josef E l s f e l d aus Gerolstein zu sechs Monaten und der Hotelier Jakob Fritsch in Gerolstein, der sein Auto zum Transport des Geldes zur Verfügung gestellt hatte, zu einem Monat Gefängnis. Erscheint täglich, außer Sonn- unb feiertags, mit berSamstagsbeilagc: GiehenerFamilienblätter Monatliche Sezuarpreise: 1325 Mark und 75 Mark Trägerlohn,durch diepost 1400Mark,auch beiNlcht- erscheinen einzelner Nummern infolge höherer (Beoelt- Fernsprech. Anschlüsse: für dieSchrist. leüung 112; für Verlag unb Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Hmeiatr Stehet», poftfchealonto: 8r--itfda«un:et- Haltung, die man als etwas ? I .,g!-ches mit- nahm ror Anforde- rungx • Ui reicht kein Durchtchoi.: bin. da ift ganice Können erforderlich tin'err dat erfreu 14kei'«Je in ihrem Iktban?* tftn'iler die ba* KüfU-u4 iur tw l-nbeten ffr ü I >«g de-' von von fetzt ab fast- auf Welchen 11: prang fte Aurüd$uk*i.en war Der weiter etr fte die n des .Gtetzener Anzeigers' abgefül ' Hungen 26 Feor fieret ü: hernach »dien Seit Hai dte Besatzun unb we ben konn apparats wird durch gute ^ach geruftte bn Würben. Unsere Dürgermei* besetzten Gebiet derekngefchleppt. sie berget bk ?Xihe ber au4grtrtcfenen ke-ifchen D amten. Bei bem überaus fl arten Der(etr auf diesen Oanb- f traben sind Unfälle an de- Lagos Ordnung, nicht minder aber auch Diebstähle alter An. Am (SreiLag Würben einer Dame aus ber Tasche beet Millionen Mark unb die Papier- Strebe unb Schule. «■ irwr Bildrmgstoeq für Vierte hm jühriGe. er. Wenn sie sich zu biflem Zwecke eine eben‘oll* neu geordnete iadh ten |dgte fto auch diesmal ben Aniorderungon völlig gewachsen Das kl breit o Hans A 3er- bet t s sehl sich in ber Hanpk'ache au» erprobten Aus Stabt unb Land. Gietzen. den 26 ,Februar 1923. Das Trelfcbe Volksovter. 3n ber Geschäftsstelle bet .Gießener zeigers^ gtcaen für entere bedrängten nur in S chtoelm unb tu Remscheid bajb! ber Streif "och an. In Däffelborf droh» ebenfalls et» De4btudera i e’- ar.b infolge des 2:-greif«s des XegKrug»prof.tenten erklärte» sich die Buchdrucker jedoch betett. »ich noch ach» Tage zu gebalben Ausf nhrKratzen «eichen Srxsdhrrt chöchä genau geregeü. bem Deutschen Dolf« Opfer 255 000 Mart. Der Betrag wurde durch bw Sammel stelle des .©tefjener Dtzeigers" weüer- gdeiiet jr :ge Imnhra Mheftter nur tourij Gnegenheit S.jTl1 bmwcKUeten Doch boten SScSSssrÄ'SÄ Den Gebern herzlichsten Dank! Deitete Spenden werden in der G e s chL f t s ft el l e des wirkende Lhorrereinlaung ÄnniniuB beginnen. Gs sei auf diesen späteren Anfang ausdrücklich hingetviesen. da der Wochenspielplan schm Situationen Werb noch Hefig ^Oi, klefs in Ber bi "düng mit lÄn^m gtei4xn 4 ha- ÜÜSi* ÄS” von Otta Olblni recht einhubtert war«, autzerfl wirkungsvoll fo daß sich aus buten verlchzebcne» Be- Nandteilen rtn Ganzes ergibt, das sich in bat k-rrg^vte Dort zuiammenfasfen lä^t unb bas von bem aas verkrusten ha* mit eft otfaear-iger »rterttot auiftwrt würbe. Iten BellallSk urm darf tu edier filme ber verständnisvolle Spielleiter TUbob Goll auf W" 1Crtw Donmam War grfitigert werben und durch ge'chiD«- Titeltoicrueg »um Schlutsr eine befdebtgenbr Lösung finden IJU cffrtllubcTtr Beherr1cha.au ber bübnentech- ntsche- Borna«legungen DerbtrKi bas S Ück eine ÄtHigteü des Dullogs. dte aus sich MbH heraus etn flottes Demve im Sptef schafft Dte psychologische Gfaudhafttgkett bes geringe» Per^o-^m- ge» des Dorteagcrean fcljie, et". we.-woCer 3e» trlrnt Tu Hörer gaben tbrtm Danke für Ne «ehr intereffar trn IHtUetlunaen Prof ä Ms ber* starken Bei all Ausdreck, «te Wer>- biden Dank bem lannt tfl Das OrMer dessen V Utungen ttnler Äarl Ä »fl bei f 0Jlcr offen sieht also auch Bolksschull ' - - r Henen--Lafia«. fpd Sranffurt a. M. 25 Jebr. Durch Ne Lahmlegung des Gisenbahnvertedr« zwischen Frankfurt und allen Orten de« besetzten Gebiete« Hal ber Verkehr völlig neue So r men angenommen Hunderte von Fuhr- werten ftnb täglich unterwegs und Dermliteln ^Wischen dem de'ey en und dem unde'etzten Gebiet Handel unb Wandel. Denn sich m ben ersten la- gen Nefer eisenbahnlosen Zeil. Ne nun bereits kwei Wochen dauert, der gesamte Drrtebr in etwa« uferfofen Bahnen bewegte, so ist jetzt System unbOrbnung hin dra f nrnten Die Personen- Möröerung grtchiehl nach einem beftlmmlwi Fahr- plan, fast pünk lich auf Ne Minute Die gewissen- lofen Autvbesitzer. d.e Ne Aotlage au «nun te.i und ihre Volksgenossen gründlich bewucher en, llnd aänzlich auSgeschal'ei. Freilich ist eine Fahrt nach Wiesbaden ober Mainz nich, billig «ie kostet setzt 15 000 Mark, mit Aücksohrtarten 25 000 Mart. Beben den amtlichen Fahrneleaenheiten benutzen viele Personen Ne unaezä l en Last au vs zu einer Artfe. Ne meistens nur ein angemessenes Trink- stell» kostet. Difür bars man aber stehen ober hoch oben auf Kisten unb Karten thronend fitzen Seit einigen Tagen Werben grobe Möbel wagen vvm diesem MarioneNenda'ein ergeben stch nnr Fülle scheinbarer ÄpeiNifatienen — mit fürstlichen Augen gesehen. Amtsmitzbnauch —, Ne durch ruraHellauh-nN amoureule 2lngelegenh Um noch Nrtem Gang durch Ne Geschichte unterer StaN vertiefte und dauernde Liebe zur Herrn ar pi y warnen unb «u Le Vorstellung Des Meeres anb ber filebe Wellen^ - Koch Ver-tnsd-uö 8 Uhr Mltglicberre<'ammlang des Hau sbef itzerpereins — Astor-a-Lichtspieie. ab Nute: .Das gilbe Tkcietf*. 2 Teil ,$He Wasser sprechen", und .Tte Augen ber Weif — Licht- foul bau <<. BahnN'ftvatze: .Der Ahein in Der- gengenbeu und ®*grntoart". Palast-Lichtspteie, ab heute Der blinde Passagier" — Aus dem Stadttheater- Bare au. Die Dtenstag-Wonnemems-Auf- führung von ^Gasparone" kann diesmal erst um ' >S Uhr mit 7Midfid)t auf die mit» Meiae 5rae, das 5rS»letn. Operette in 3 Akten von Hans H. 3er bet L Musik von Hermann Dealten. Dietzen. 26 Fetze 1923. .Tlchingtara". - mit Nefem Dort, das in dem Stück eine nicht erringe Bedeutung hat läßt sich »euch die aanxe Operette kur, unb treffend charakterisieren oNw datz in irgend einer Hinsicht ein crgänzenNr Ansatz zu machen wäre. Die Musik -derrnann Benttens verzichtet ttoar tn allAugroher Befckx-idenh.it auf gehaltvolle und nlgtaeUi Pan »en. trifft aber autzerordenrNch fUber tenes flotte anb fchmiffige Tempo dessen bet ^iblune; Meter Summen betreu, wenn he ihre OrtennungsHa rtt t>ondgcn tbrneR. fpd Frankfurt a. TL. 25. Fetze Das Obersanbesgericht hat Nr Beschwerde Nr Staat#- M-tooltichaft gegen ben Stra ikorn meetzefchtutz aus Ha^er,t!a'«ang ber beiden Oberurseler Mehl f älscher Abt und Messer als ge- techter.igt anertanm. 3nfolgebebten wurden Ne Detbrn am letztem Donnerstag aNrneaU m cheen Wohmengen verhaftet und bem Neigen Un- UrewfTflbtxng i')N ferner ber Staat Im 2lnstalks- Otbäube trete Wohnung unb zu niedrigem Preise auch bte Kost Der öintntl. bellen Anmeldung tn ben nächsten 14 Sagen zu geschehen bat ist ohne besondere Dcrrberettung möal'ch küchk.ge Bv'ks- schullmmtnille reichen aus Sehr Begabte werben logar schon nach sieben Dolfs'chiilsahren aufgenw men. Damit ist ben «lern Ne Dvdllat erwies«, bab fte nicht schon Un 10. Üehen4|abrt über bei Kindes Zukunft entscheiden müssen. ja. am Schluffe ber Oberschule, alfo im 19. ober 20 Zahrr ist 4»r Berufswahl noch Zeit s geringen Per^vveW- . _ Milleuteichnang MOte kräftig Unterstrichen, fo Hatz ber fiepte.'4aratter totrfiam in tnC Gelegen t llche Mängel des ISanufTrtpt« toutzte bte ’cnj'dittjje »inftuNe- nraa durch Intendant Bogeler au-znmerzen. Bel vornüg icher Aotlenue«etzun, fand bas Stück beim BnMterr emr durchaus frvunNl Aufnahme. Der Autor Wurde ' Großen.Baseck. 24 fltbr. Die bie- flge evangelische P f a r r ft e l le lst zur D ie - derbes etzung ausgeschrieben. Heutiger Stand des Dollars 10 Ubr vormittags Berlin 22 600, Stanffurt a. BL 23 000-23 500. Arankenkurs in Neuhork n. London. 23 3 i. en- teils mit Wirkung vvm 1 März n.u seftuel tzt — Bilder aus dem alten gteften. Die Vortvags-Veretntgung hat am Donnerstag <^vnb ihren MUglie>7rn unb 8tvuni>.-n ®kx«r mal einen ganz ixtdoberen Genutz geboten. Sxe ba te ben Direktor ter ilniPetlitüiibui.» hek Pros. $r Obel zu einem Ci‘.biKvrro.1cog über tas ölte (Weben gebeten unb damit eine sehr gute Wahl getroffen Die PersönlichL-it des Doitra^cn- ben versprach von vvrnhernn recht tmcrdlrutle Ausschlüsse man weiter Ne Aeslung ®leben mit ihrer starten timwallung. ihren trrtllichei Ga'sen und reizenden Häuschen Uh man fobann Ne Stadt der Gntfestigung. Ms man schiietzllch bei ber neueren Zeit an langte, b e dem B rtrigenben An- tah zu berbem Tadel bot ör rügte datz man bet ber Erweiterung Gleitens vielfach nicht Ne erfor- derUche Pietät gegenüber bem Mtehrwürl lgen be- obajtet. datz man vielmehr oft mit einer wahren Zerstörungswut Ne L-thrzeichen der alten Zelt beteiligt habe; er wünschte hier datz nach Nefer Aichtung hm dte Zukunft bessere Sanbümgen brw- gen möge Kleben der Bekanntschaft mit ben äuhe- (bewanben AU-Gvrtzens vermittelte uns ber fte rechts rtlgte t d.e bobgefpannttn Erwartungen hi vollem Matze Adolf Deleky gab ben Dlann tn bester ffbaraftcrifIrrung, er traf den qudlntbMi. to-hleidigen Ton NKränNlchen unb Schwachen, des .Krippen piels". so leiten»wahr jei^nrtt bte Listigkeit bc5 sehr schlauen Hehlers so eindrucksvoll und tvirtte in Nm Dingen um ^^des fo ergreifend, datz man bte Nlricb genN A:ftstellung tr.-ffen konnte hier und kem r.l^elchen zu Wenig! r ^6ein l'«tz alle Ae- gister ihrer reifen Kunst spielen Sie machte ba» antemg# aufmerksam unb selbstlos bem Manne ’5ine »rauenehre dastehende L?°iLU’S *UVJ S'-^bdaft, tote lie in WtM* Weik be- bi« Stimmung des zwi- VirN und Pflicht bin- und deraeichl.- .der-en 2? ichiietz ch In scharf steigendem Tcmpc 2*^ «ewdten bösen Geist auf» 1 lste derau ar.tettete Ctnen tiefen «Li- Oskar Selgel» Dar- a' ™ tt/'i traf ben bartchcn ■Hm be» Am« menschen gaubMf- gab die ui ™ "*** " «lob enä ®cfuM»Mrä Ncunq oegenuN dem SeL> wuch- tlg und uNr ^gend fand eNelo echt Na herben *” ** *«"•’*ru± n« la. 'der Gewordenen erschüttern^ mm An brock ^VXeeb2n» ui ber Dar- M, vote teuimg Karl 2-°1 ® der erteile volle ffr Ng ber Auf- Jübning m-tilrtlch eine SelbstverstänNlchkeit So ^b; wtr hter bem künft'enfchen ««er N- Dar» K. An-rtennirag btrbrir ie». fo leN ba|t möchten wir aber doch toiwkbfn kih bi, StM!l»le«te sich künftig etwas mehr M<:st gung aeterlegt ~ - ... ®rT des PabiikumH war start turnen*- Schult. Eesfr*’ m 5 ^len besieh^ hnb, weich» -ut baden und nu?£ .«uls-en Ober- lS^»" E« flmonnt: '“wm und Srieh. Lageryaus- Bauden der Lehrer. Ä^t; denn Wr Ätuim frei, weil 'lung die Seminare T mtslehendsi Ober- tminorc mit nur an- ere lechsllassige 3n- ' Verden können, was ofsen sieht, also auch ch )U diesem Zwecke neu geordnete Fach. 4" wird jene Ober- he Sprache und Se- * DvÜ, deutsche Kunst ergründe stehen, wäh- 1 zurückgedrängt,ind Kindern aller öchrch. -in Schulgeldver- fsfalle eine erkleckliche Älzeh, Densherm uns er Staat im Anstalts- d zu niedngem Preise dessen Anmeldung in eschepen hat, ist ohne tfid); tüdjtigt DoG- ehr Begabte werden huljahren aa^genvni> ie Dvhllat erwiesen, iebenSlahre über bei üflm; jo, am Schlüsse oder 20. Jahre, ist X, 25 ,Qi ton X| ' KD DZK onnen. w lle ihre Wfjt f l tot lag 1,24. Febr. Die hie« stelle ist zmWle« ; schrieben. des Dollars nittags: O.22L 23000-23500. itiorf u. London. 3. Sek 24. 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Ein Land- und Gastwirt von Oppenrod hatte einem Bewohner von dort nachgesagt, er und ein Zeuge batten in einem Rechtsstreit falsch geschworen, letzterer habe von dem Sohne be£ ersteren Geld dafür bekvnrmen. Der Angeklagte nahm heute seine Behauptungen mit Bedauern zurück, übernahm sämtliche Kosten in beiden Privatklagen und verpflichtete sich, drei Zentner Brotgetreide zugunsten der Ruhrhilse unentgeltlich abzuliefern. Eine Witwe aus Wieseck steht schon längere Zeit mit ihrer Mieterin in ^lnterhandlungen, um vetannlmachung. Auf Grund des § 1 der Verordnung «m 15. Februar 1923 (Beichsgesetzbl. I S. 118) wirb folgendes bestimmt: 1. Vom Arbestslohn, der auf die letzten fftchs vollen Arbeitstage des Monats Fe- Fruar 1923 entfällt, wird ein Steuerabzug nächt vorgenommen. 2. Al» volle Arbeitstage im Sinne der i gelten die Arbeitstage, an denen der Arbeitnehmer während der nach dem Tarif, vertrag ober den sonstigen Vereinbarungen bestimmten Zeitdauer arbeitet Soweit hier. ( ad) nicht» anderes bestimmt ist, gilt als »olle sechs Arbeitstage der Zeitraum von 8 Arbeitsstunden. Für die Kurzarbeiter ist die unter III getroffene Regelung. 3. Rach Rr. 1 und 2 findet grundsätzlich ein Steuerabzug von dem Arbeitslohn, der jir die am 22., 23., 24., 26., 27. und 28. „-ebruar 1923 geleistete Arbeit gezahlt wird, s icht statt. Dies gilt insbesondere für die .alle, in denen die letzte Lohnwoche des Monats Februar 1923 die letzten sechs vollen Irbeitstage des Monats Februar umfaßt 'Zerrichtet ein Arbeitnehmer am 25. Fe. fcruar 1923 (Sonntag) eine volle Tages- scrbeitslefttung, so tritt der 25. Februar an ic Stelle des 22. Februar, es fei denn, ?aß ein anderer Tag in der Zeit vom 22. Lis zum 28. Februar arbeitsfrei ist. n. Zur Angleichung an eine von den unter I lr 1 und 3 bezeichneten Fällen abweichende Lohnzahlungsperiode gilt folgendes: I. Erfolgt die Lohnzahlung nach Lohnwochen, so ist der Steuerabzug von dem Arbeit», lohn nicht vorzunehmen, der auf die letzte im Monat Februar 1923 beginnende Lohnwoche entfällt. Beispiel. Erfolgt die Lohnzahlung am Sonn, abend einer jeden Woche für die Zeit vom Sonnabend der vorhergehenden bis uim Freitag der laufenden Woche, so ist der Arbeitslohn für den 24., 26., 27. und 28 Februar sowie für den 1. und 2. März 1923 vom Steuerabzug frei 2. Erfolgt die Lohnzahlung nach Monaten, Altertum. Komme von auswärts. Ankauf zu hohen Preisen. Möbel, Tische, Schränke usro., Bilder, Porzellan, Vasen, Oelgemälde, Tep. piche, Japan- u. Chinagegenstände Auch defekte Gegenstände. Antite SilbergegenstSnür, auf welcheje nach Kunstwett bedeutend höhere Greife als der Silberwett bezahlt werden Schriftliche Angebote unter „Altertum" (1478A) an den Gießener Anzeiger. NB. Habe Luxussteuer-Descheinigung. Angebote sind getrennt, nach Sortiment I Bekanntmachung. nnh Klaffen per Festmeter, bis zum < 2400 0 Mk. = 10 v. H. von 180000 Mk^ — 18000Mk. - (800 + 800 + 2 x 4000 + 4000 —) 13 600 — 4400 Mk. 3 Erfolgt die Lohnzahlung nach Diettel» jähren, so bleibt a) bei einer nachttäglichen Zahlung des Arbeitslohns V,, des Arbeitslohns, der auf das Lohnzahlungsvietteliatzr entfällt, zu dem der 28. Februar 1923 aehört, . , , b) bei einer Zahlung des Arbeitslohns im voraus % des Arbeitslohns, ber auf das erste nach dem 28. Fe- Holzversteigerung. L Dersteigctt werden Freitag, 2. März l.I., Abtlg. 13, 22, 28^Los 8: 5Wcne aus den Distrikten Fliegenstall 2b und c, I stämme 4. KL 42 StuÄ — 30,43 Fstm. 10b und 12b, Seewald 7a und b des Mark- Sfttlg. 13, 22, Los 9: Fichtenstämme walds Grüningen-Dorf-Güll: I 5a KL 52 Stück — 13,67 Fstm. Stämme, Schnittholz: Kiefer 3 Kl 8 St. -3,50 Fstm., Fichte 3.KL 1 St. =0,77 Fstm.: Bauholz: Kiefer 3. KL 5 St. = 3,82 Fstm., | 4. kl. 41 St. = 20,06 Fstm., 5. KL 51 St. I — 19,04 Fstm., Fichte 4. Kl. 3 St = 1,75 Fstm., 5a-KL 3 St. = 1,78 Fstm, 5d-Kl. 22 St = 4,68 Fstm.; Derbstangen: Fichte 21 St = 1,56 Fstm.: Nutzscheiter: Kiefer 80 Rm. (3 Mtt. lang); Nutzknüppel: Elche 2 Rm. (2,2 Mtt. lang), Kiefer 11 Rm. (3 Mtt. lang); Nutzreifig: Esche 6 Rm., «Suche 0,5 Rm., Fichte 66,5 Rm.; ferner Brennholz, Scheiter: 0,9 Rm. Buche, 45,4 Rm. Kiefer, 2 Rm. Fichte; Astreisig, Rm: 2 Buche, 20 Fichte, Hundett-Wellen: 20 1 Kiefer, 0,53 Fichte; Durchforstungs- reisig, Rm.: 15 Hainbuche, 51,7 Eiche und bruar 1923 beginnende Lohnzahlungsvierteljahr entfällt, vom Steuerabzug fr et Beispiele. 1. Lin Arbeitnehmer wird viettel- jährlich im voraus am 31. Dezember, 31. März, 30. Juni und am 30. September entlohnt. Bei der am 31. März 1923 für die Zeit vorn 1. April bis zum 30. Juni 1923 erfolgenden Lohnzahlung ist der Steuerabzug nur von u/n des Gesamtarbeitslohns zu berechnen. 2. (Ein Arbeitnehmer wird vierteljährlich nachttäglich am - 31. März, 30. Juni, 30. September und am 31. Dezember entlohnt. Bei der am 31. März 1923 für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 1923 erfolgenden Lohnzahlung ist der Steuerabzug nur von "/„ des Gesamtarbeitslohns zu berechnen. 4. Erfolgt die Lohnzahlung nach bestimmten Zeiträumen, und werden während dieser Zeiträume Iwischenzahlungen (Abschlagszahlungen) auf den Arbeitslohn geleistet, so ist bei der endgültigen Lohnabrechnung der auf die letzten sechs vollen Arbeitstage des Monats Februar 1923 anteilig entfallende Arbeitslohn vom Steuerabzug frei zu lassen. III. Wird ein Arbeitnehmer wegen Betriebseinschränkung nur während einer gegenüber der üblichen Arbeitszeit verkürzten Zeitdauer deschäfttat (Kurzarbeiter), so ist der Arbeitslohn für den Zeitraum vom Steuerabzug frei zu lassen, der einer wöchentlichen Arbeitszeit von 48 Stunden ent- spricht. Dieser Zeitraum wird vom 28. Februar 1923 ab gerechnet. (Ergibt sich am Schluß dieses Zeitraums, daß die Frei- laffung nur eines Bruchteils des arbeite- lohns des letzten Arbeitstags in Frage kommt, so ist der Arbeitslohn dieses ganzen Arbeitstags vom Steuerabzug frei zu lassen. a) 1. Frühstück b) 2. Frühstück c) Mittagessen d) Vesperbrot e) Abendessen — ---- ,, _ , . 8. Für sonstige Sachbezüge gilt der (Schnittholz). Kleinhandelspreis. abtlg. 7, Los 2. Eichenstämme 3. KL Die vorstehende Festsetzung ist als Durch- 1268, 1272,1273, 3 Stück = 2,55 Fstm. schnittssatz zu betrachten. Der Wett anderer (Schnittholz). Sachbezüge wird von Fall zu Fall fest-1 ^{btlq 7, Los 3: Eichenstämme 4. KL gesetzt, ebenso können auch Abweichungen 1234 1235, 1244, 4 Stück — von den obigen Festsetzungen Zugelaffen ’ (Schnittholz). werden, ®enn bies nach Lage des Linzeb M V Eichenstämme 4. KL alles gerechtfertigt erscheint. I . «r. -ncc i oßi 1959 4 Stück — Die in unserer Bekanntmachung °ont Mir. 1254, 1Ä5,, 1%1., Ub», 24. Dezember 1922 enthaltenen Sätze treten 3,13 Fstm. (Schnittholz). mit Wirkung vom l.März 1923 außer kraft. Abtla. 7, Los 5: Eichenstamme 4. KL Gießen, den 22. Februar 1923. 20 Stück = 10,58 Fstm. Dersicherungsamt der Stabt Gießen. Abtlg. 7, Los 6: Eichenstämme 5.. KL Dr. Frey 1486B 7 stück = 3,16 Fstm. ......... _____ , . . ‘ Abtlg. 19b, Los 17: Fichtenderbstgn. Hainbuche, 1,5 Fichte,Hdt.-Wellen: 8,8Liche, 2. Al 354 Stück = 26,39 Fstm. 3 Kiefer, 2 Fichte: Stöcke, Rm.: 0,9 Eiche, ^as col3 jst mit Rinde gemeffen, der 34,9 Kiefer, 4,7 Fichte. Kaufpreis ist pro Fstm. anzugeben, die Ge- Dorgezeigt wird nur das Holz in Fliegen- „^ch Losen und Klaffen getrennt stall 10b und 12b. Die blau unterftr^enen galten da keine Iusammenrechnung statt- Nummern werden nicht versteigett. Beginn ° ^au|bebingungen können vorher 9 Uhr vormittags am Waldemgang der ' verzeichneter Bürgermeisterei einge- Kreisstraße Garbenteich - Dorf-Güll. ' roerbeIl| auch werden dieselben vor Gießen, 22. Februar 1923. 1484D Oeffnung der Offerten bekannt gegeben. Der Markvorstand. ^ie Offerten sind verschloffen m t paffender Trautwein, Geh. Forsttat. m,.ssch^ift bis zum 2. März 1923 mittags < £ I 2 Uhr auf der Bürgermeisterei Annerod Hol^sUvrNlntoN. einzureichen, wo in Gegenwatt erschienener 2lüs ben TDalbungen der Gemeinde Bieter die Oeffnung stattfindet. Dorh«nge 14 ” 3. „ = 13,72 . Annerod, den 23. Februar 1923. — — A __ j A 47 I ' " b) Duchenstärnme: " Hessische Bürgermeisterei Annerods 2 Stück 2. Klaffe = 3,02 Fstm.H°rn.14bbL) 1 MAGGI8 Nur Suppen ersparen Suppenfleisch | mit Wasser nach Anweisung gekocht, schmecken sie ebenso kräftig wie mit ^bstge^hter Fleischbrühe zubereitete Suppen. Eiernudeln, Eiersternchen, Erbs, Erbs mit Speck, Ochsenschwanz, Pilz und andere beliebte Sorten. Man achte auf den Namen IWAGGI und die gelbrote Packung. 1+41c^J 1166401 uiifli°nsroege verkauft werden: 567 2430 29160 Abtlg. 7, Los 1: Eichenstämme 3. KL 1701 7290 87480 Nr. 1238, 1239, 1252, 3 Stück --- 2,99 Fstm. Wt Dr ttlfreb# Harns«, Uvt Michael Stern im Alter von 88 Jahren fttanticrgnät geeignet. le-en Wieseck, Gießen, Frankfurt a. AL, Würzburg, Dransfeld, Breslau, Neuyork, den 26. Februar 1923. 15O6D Die Beerdigung findet am 28. Februar um 2 Uhr statt im Nemdraudtür. 27. Saufe Wieseck 24. Februar 1923. 1452h faofr«. oise Salz Handelsgesellschaft sucht (1501* Das gelbe Dreieck j Abenteuerfilm In 4 Akten. Führung wenden. Erforderlich M eine Mindesibeteiliguw wwi 400 ScMIem pro Vorstellung. - Pro Kind ML MX -. HM 1505c Vertreterbesuch auf Wunsch. 9?'- Gebrauchte Dezimal- wage Lehrling { mflgL ntt bdbertr Zchaibildun^ erf. Astoria-Lichtspiele BeliobtMtes Kim am Platz«! Heute nacht entschlief nach kurzem Krankenlager unser innigstgdiebter Vater, Schwiegervater, Großvater und Urgroßvater 1 ttaar prima neue iourenftiefcl 'Mahardei«' «r. 41 kbr d Februar 1923. Die Beerdigung findet Dienstag, den 27. da. Mta, nachmittags 3 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt 1 «,,i, für fchlanke <>tgur Gr. 172. au kauten gesucht. Gchr. «na» öl» an b. ÜL «na ISeoeifll-Berltttet von führender deutscher Likörfirma für die Pro- oinz Oberhessen für sofort gesucht. Schriftliche Angebote unter 1496D an den «lehener Anzeiger. ■n6 vameaNrlder, Wäsche, tzchstze 1^ •ie RSdri aler Sri aal zahle lie WslNlSlklst. Wilhelm SdimöK Klrche,platz 15. _____tIM Badndo'trratze « U, 8ehau4in, em erhaltener Kinder* wagen K. Philippi, Mücke iHrsien) Einfaches Mikroskop meu) itt verf „71 SeiicraQrc <4 1. WohnungsEsiisch-Ringtach besucht wirb: für sofort möglichst grobe Wohnung in guter Lage Giehens. Geboten wird 5»Zimmertovhnung mit aOem Zubehör «Dad in bester Vage In ÄieL Defeler»Aüee Um^ugitoften- beitrag wird in Aussicht gestellt Angebote an AmtSgerichlSral Gros, ____________Cübanlage.________01296 Der Rhein in Vergangenheit undGegenwart. Ein Film für das deutsche Volk Der Strom mit den rebenumkrlurten Hügeln, seinen Burgen die SHdte mh den hochragenden Domen, die Gestellen aus Sage und Dichtung nkht zuletzt die riesigen Anlagen der rheinischen Industrie, der Verkehr, aber auch die harte Gegen wir der Besatzungen) pprn all« dies vereinigt sich zu einem unvergeßlichen Eindruck Wir bringen den Film euf vielfachen Wunsch nochmals 4 Tage, vom 26. Febr. bis elnschl. 1. Mlrz 1923 zur Auftöhrung. Anfang täglich 4, 6 und 615 Uhr G esangwvortrtge aus dem uner-^höpflichc- Rom rhem»scher Lieder werden den Fihn umrahmen Heute morgen entschlief sanft nach kurzem, schwerem Krankenlager unser heißgeliebtes Töchterchen, Schwesterchen und Enkelchen Lieselotte Im zarten Alter von 8 Monaten. In tiefer Trauer: Familie Friedrich Maus nebst allen Angehörigen. Gießen (Neustadt 59), den 24 Februar 1923. Die Beerdigung findet Dienstag, den 27. Februar, nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus statt. 01293 BuchHdL gütranL 4 ■ trau per lolert ^rniikiii gesucht. Vertrauend stellunn. Bedingung retten in Ltenoaravvie u. Bewerberinnen nur mit prima Steteren* »en werden beruef- t iqt e<6tril tln- ctebote unter 14*D an den iwiek Änj^ (ftn ie F ball and ie «ochen Dcrftftr#, darchaa» indkrläisigk» 611M Mädchen m gaikNZkagnisska neben Tteier ia Ntine Sills arfadji. 8rni Srnffil- oirrnoc widq m Sranffurt a. H. 3n wklldil« io. tonn ialart au bermieteu als Wohn-, Bureauoder Fabrikräume «>str mein Trogen-. Ifbemifallen- und Aarbroarrngelcbäf: suche zu Cftern einen Wllg mit nuten Schul« kenntnisten. li>!) Heinrich Boreen £ao(rröad)i'Men) Telephon 38. Lohn achtbarer Eltern al» 01278 Siiteiiiti- Srhrlin «tsiitt. Äirma Ctt» Otner anb. 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Iimrettoe-Hl.-lriL - ,N flbr: (fitrtparoo? Ende nach in Uhr. Der blinde Passagier Lustspiel in 5 Akten mit Ossi Oswald». intei?*\i^S!er^',On Fran7 R,uch ** oh* Zweifel eins der besten Lust'pielf \Xas beenden sympathisch berührt, ist die arnUndi« At- lustige Idee lebendig wird. Ein ™?X£nd<£ d5J5*r ,urch,bi' nm Von heute bi* eleeohlielllch Mittwoch Palast-Lichtspiele Wenn er den Schmied von Krinkhof nur einmal wieder sprechen könnte! Wie er hörte, sah man ihn öfter bei dem Bruttig in Bertrich einkehren. Ader Hans Bast lieft sich bei ihm nicht sehen. 3n vergangener Rächt freilich sah er ihn in seinen quälenden Träumen Am Morgen wühle er nicht mehr, was ihn so beunruhigt hatte. Wenn der Schmied nicht zu ihm nach Lutzerath kam, muhte er ihn m Krinkhof auffuchen. Es dämmerte bereits. Der Friedensrichter zündete sein Lämpchen an und setzte sich an den Schreibtisch ®r hatte den Laden nicht vorgefegt: moche sein bescheidenes Licht hinausschimmern in die Dunkelheit als ein Stern für einsame Wanderer. Er senkte den Kopf über ein Aktenheft: wie unendlich viel Papier wurde verschmiert ohne jedes Resultat! UeberaU Diebstähle — oft nur ein Huhn die Beute unb deswegen Einbruch und deswegen Totschlag! Mord, Mord! schrie es aus den Akten zu ihm auf. Wo war Theodor Mangel geblieben? Btelleicht auch tvtgeschlagen, des GÄdes wegen, das er für fein Kalb erlöst hatte. Der Wind schnob ums Haus, drauhen düsterte jetzt bleich» Schneenacht. Des einsamen Mannes Kopf im Zimmer war hell beschienen, deutlich hoben sich' ferne von vollem Haar hochumbuschte Stirn, sein ernstes Gesicht und die Schaltern, die sich ein wenig nach vorn neigten beim Lesen, hinterm Fens erglas ab. Er warf einen großen Schalten hina >s auf den Schnee. Oder war da ein anderer Schatten? Jemand duckte sich der drauhen gespäht hatfe. Es schob sich ein Flintenlauf vorsichtig übers Fensterbrett. Der Mann brinnen hatte das Gefühl: da drauhen, da lauert etwas. Er a>endete den Kopf, warf einen scharfen Blick durchs Fenster - nichts, niemand! Ei- sprang auf und rief nach der 'ilagd, dah sie jetzt den Laden vorfege; Aacht und Wind waren zu ungetrvst. Unb dann ging er unablässig im Zimmer auf und nieder, die Hände auf den Rücken gefegt Wenn es ihm nur gelänge, den Hans Bast zum Sprechen zu bringen! Wenn er ihm verriet wo der berüchtigte Bückler, der Hauptmann aller Banden, sich aufhielt, dann muhte es ihm ja gelingen, den zu fangen. Seiner geistigen lieber» legcnheit war er sich bewahr, denn auf wessen Seite das Recht ist, der ist geistig immer der Stärkere. Und was die Körperkraft anbelangte, nun: Mann gegen Mann. —-----— Der Wind hatte sich über Rächt gelegt, es war kein Stöhnen der Stämme, kein Brausen wildbewegter Wipfel mehr, nur ein seufzendes Wehen, als der Friedensrichter nach Krinkhof wanderte. Es war ein weiter Weg und fchver zu gehen bei der tauenden Glätte. Die Luft, die noch die ganze Härle des Eises hatte, schritt ins Gesicht Oh, es muhte ein Höllenleben fein, jetzt in verlassenen Köhlerhütten der Wälder Unterschlupf zu suchen! Ob mancher von denen im Wald, der nicht gerade das Allerfchlimmstc auf dem Gewissen hatte, nun nicht gern der Räuberei Balet sagen und lieber im Zuchthaus Wolle spinnen würde? Das freie Leben, das zur Sommerszeit manchem herrlich bünfen mochte, war jetzt ein Hundeleben — schlimmer, ein Hund hat eine Hütte unb Stroh. Kein Halm auf der Flur, fein trockenes Plätzchen, Stürme, die den Wald unb die Knochen durchpusten, das Brot immer teurer! Jetzt war die beste Zeit, am hmgrige» Wild zur Strecke zu bringen 3n dem Richter brannte es wie Zagdeifer, und doch tarn ihm eine grobe Trauen Diese graue feuchtkalle Last, die sich schwer auf die Brust legte, machte trostlos. MenschenjagdI Er fühlte die ganze Schwere seines Berufes, eines Berufes, der- in dieser Zeit doppelt schwer war. Wenn er die Stützen des Himmels fassen würde und daran rütteln, nichts würde die Sonne heller glänzen machen auf diese verruchte Erde. Was war aus dem Mosellanb geworden, diesem lachenden Land der Schöihrit?! Die Göttin der Ver- nunfi hatte nicht Vernunft gelehrt nur Unvernunft Die Republik, die bei Freiheitsbaum aaf- aepflanzt, hatte Altes urnaerisfen, aber das Reue das sie dafür hingesfellt, hatte nur lose Wurzeln. Herr Gott — Adami fühlte, wie es ihm Heist zu Kopf schotz — käme nur ein Sturmwind und bliese den wurzellockeren Freiheitsbaum um! Auch hier- zuland hatten sie ihn umtanzt — Freiheits bäume au allen Märkten, junge schlanke Eichen von Ei!elhöhen. Freiheit, Gleichheit. Brüderlichkeitl Ium Älchen. Rie waren Menschen unfreier gewesen. Aber noch in Jahrhunderten würde das Volk ja das große Wort „Freiheit" nicht verstehen. Unb Gleichheit? Einer wie der andere trieb dahin in der Gier nach Genießen — nur darin war Gleichheit Und Brüderlichkeit? Kaia schlug den Abel tot — der Besitzlose griff ^brüderlich" nach dem, was der Besitzende sich durch fleißige Arbeit erworben hatte. (Fortsetzung folgt) Kali. ien rer •b _4 V- ä%„6oi! ML Nute r, Stub.h, ! Dezimale wage “nSy-6 Koe? löitf^cn ®o6n6oiiftabetoii 5 „S^ierTto * erhaltener Kinder« lut en: lick- Sn. 80 ni. U8= Ills W ;.Scl].V?5592blei6r- Sä 'mim in it 01 L wagen auögii,em Hansen Sanfen »esneht «naeb. umr. M0 an d. G An, Z :öd im 8b, inb. na. mb. 299 nz. 3 6, getragene Benn unb vatnenückn, Wäsche, Staubt [: I wie Möbel alln 3rt unb zahle bk MW» MW Ukchenplah 15. 01294 £ !i|H :ad für schlanke ftum Gr. 172, zu kam gesucht. Schr. An« > Ql-2% an b. G. «n- I® F Vereine li Vauerscher Btr-- Oes'angverem 1256 Ji, _L •ne 42, >12*1 Dienstag, 27, fr brnar: Sin^tiitbe. Nollzäbliger Seiui Stadttheater Tienstag'27'Fcbr. */,8 Ubr: w» Ende »achtO^t Nr. 48 Zweites vlan Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)Montag, 2b. Februar (923 Die neue Landesbank. Don dem Presfsamt der hessischen Regierung wird uns geschrieben: Der Fmanzausschutz des Landtags hat dem Entwurf eines Gesetzes zur Errichtung einer Dankanstalt öffentlichen Rechts, ohne zunächst in die Sinzelberatung einzutreten, vorbehaltlich der Stellungnahme der Fiktionen grundsätzlich zug stimmt E 2 i t an unejmen, dah der Landtag in «einer nächsten Tagung das Gesetz verabschieden wird. Rach dem Entwurf soll die Regierung ermächtigt werden, eine H e s s i sche Landesbank zu errichten oder sich an der Gründung einer solchen Bank in Gemeinschaft mit hessischen Gerne nden und Gem inbeveriä.ide.i ober mit hessischen öffentlichen Sparkassen zu beteiligen. Die Bank soll dazu bienen, die Kreditbeschaffung für Staat, Provinzen, Kreise und Gemeinden zu erleichtern. Diese Ausgabe kann bei dem derzeitigen starken Kreditbedürfnis dieser Körperschaften die Im Jahre 1903 unter Beteiligung des Staates gegründete Hessische Landes- Hypothekenbank nicht mehr in ausreichendem Matze erfüllen, weil sie durch die einschränkende i To schri ten des Reichshypot e?en an gef tzes in ihrem Geschäftsgebaren zu stark eingeengt ist Die unter Mitwirkung der hessischen <3 partaffen gegründete Hessische Girozentrale und die von einer Anzahl von Gemeinden unb Gemeindener- bänden ins Leben gerufene Kommunale Landesbank haben in der Beschaffung von Geldern für den Staat und die Kommunen wertvolle Dienste geleistet. Diese Tätigkeit wird aber auch ihnen durch den Kredit einschränkenden Maßnahmen der zentralen Geldinstitute (Reichsbank und Reichsdarlehnskassen) immer erschwert. Es soll deshalb et te neue kapitalkräftige Danlanstalt mit eigenem Grundvermögen von mindestens 500 Millionen Mark unb einer weit darüber hinaus- gehenden wertbeständigen Haftung gegründet werden, die für Staat und Kommunen mit Aussicht auf ausreichenden Erfolg die Kreditbeschaffung übernehmen kann. , Das Grundvermögen soll dadurch beschafft werden, datz der Staat den Erlös von 20 000 Fstm. Rutzholz, mindestens aber 520 003 000 Mark zur Verfügung stellt. Bei den derzeitigen Hvlzprcisen würde das gesamte Grundvermögen mehr als eine Milliarde Mark betragen können, zumal wenn sich die Gemeinden unb Gemeindeverbände sowie die Spm-trssen in dem erwarteten Umfange beteiligen. Die Kreditwürdig'eit der Anstalt foll aber noch dadurch we'entlich erhöht werden, datz der Staat für die Berbindlichkriten der Bank als Gesamtschuldner bis zur Höhe eines Betrages häftet, der dem Werte von 50 000 Fstm. Rutzholz unb 50 000 Fstm. Brennholz entspricht Der Mert dieser Haftung ist heute aus mehrere Milliarden Mark zu veranschlagen Gin! betonterer Vorzug dieser Art der Haftung besteht aber darin, datz ihr Wert mit fortschreitender Geldentwertung steigen würde. Für den Fall der Beteiligung vrn Gemeinden und Gemeindeverbänden würden auch diese eine — soweit möglich wertbeständige — Haftung übernehmen müssen. Für diesen Fall ist in Aussicht genommen, datz für die aus dieser Haftung sich ergebenden Verpflichtungen dieser Körperschaften der Staat gesamt- schttdnerisch mit feinem ganzen Vermögen und seiner ganzen Steuerkraft einzustehen hat. Eine Beteiligung vieler Cemeinden wird nur dann zu erreichen fein, weim die bestehende Kommunale Landesbank mit der neu zu errichtenden Anstalt verschmolzen wird. Für diesen Fall soll in der Satzung die Bildung von Ausschüssen vorgesehen werden, denen auch Vertreter der beteiligten Gemeinden usw. als Mitglieder angeboren sollen. Diese Vertreter sollen auch bei der Bestellung des Mitglieds des Direktoriums mit- wi Km, dem die Bearbeitung des Kommunalkredits übertragen wird. Auf diese Weise soll das Tert rau en der Kommunen in die Leitung der Dank gestärkt werben. Auch ein ~ Zusammenarbeiten der Bank mit ten öffentlichen Sparkassen des Lairdes wird angestrebt. Das wird in vollem Umfange nur möglich sein, wenn die Anstalt auch die Tätigkeit dec Hessischen Girozentrale übernimmt. Auch hier ist bann den Sparkassen ein Mitw:rkungsrechi einzuräumen. Einer Derschm [;ung der Hessischen Landes-Hypothekenbank mit dec neuen Dank stehen zunächst noch r-echlliche Schwierigkeiten entgegen. Olcan hofft, auch diese demnächst über- winderr zu können. Die Verschmelzung würde erleichtert, wenn der Staat, der bereits jetzt über 90 Prozent der Attien ter Laufes-Hypothe^enbank besitzt, auch noch den Rest der Aktien erwerben würde. Der Gesetzentwurf enthält eine entsprechende Ermächtigung für die Regierung. Die Satzung dec Bank soll vom Gesamtministerium erlassen unb vom Finanzausichutz des Landtags bestätigt werden. Sie kann erst ausgestellt werden, wenn seh steht, in welchem Umfang sich Gemeinden Gemeinbeverbänbe, sowie Sparkassen beteiligen. Von bem letzteren llmflanb wird auch der Umfang des Aufgabenkreises der neuen Landesbank abhängen. Aus Stabt und Land. (Sieben, den 26. Februar 1923. Die Deuerunstsznhlen in Hessen. Die Teuerungszahlen find berechnet auf Grand der Preise vom 24. Oanuar 1923, für den Vormonat (in Klammern beigefügt) vom 20. Dezember 1922: Mainz 126 596 (60 450), Darmstadt 122 338 (59 784), einschliehlich Belleidung 156 530 (83 626); Offenbach 122 644 (58 737). Worms 125 868 (61 745). einschliehlich Bekleidung 164 701 (84 956); Gietzen 110 745 (56 353). einschliehlich Bekleidung 157 530 (81 307); Reu-Isenburg 125 4S6 (57 993). Friedberg 127 033 (57 950), Lampertheim 121 257 (59 274), Bad-Rau heim 130 987 (61 565), Viernheim 124 306 (64 931), Bensheim 131251 (64 235), Dingen 116 843 (60 662), Alzey 113 019 (51 684), Rüsselsheim 126 071 (55 993), Heppenheim 120 961 (60 357), Dieburg 107 078 (53 262), Groh- Gerau 116 940 (56 972). A l s f e l d 93 286 (56 264), Butzbach 125 923 (58 995), L a u t e r b a ch!12 719 (51 419), Oppenheim 116 450 (59 327), ‘Bübingen 103 073 (52 304), Erbach 114 450 (53 143), Schotten 113 841 (53 310); Durchschnitt der 24 Gemeinden ausschliehlich Beeidung 118 715 (58196) unb einschliehlich der Bekleidung 154 607 (80 089). Die Teuerung ausschliehlich Bekleidung ist vom Dezember auf Januar um 1 04 Prozent und einschliehlich CBeffeibung um 93 Prozent gestiegen. Krediterhöhung für den Ankauf von Domanialerzeugnifsen. Infolge der weiter gestiegenen Holz- unb GraSpceise hat das Finanzministerium, Abteilung für Forst- und Komecalverwaltung, unterm 2. Februar d. 3. beschlossen, die nachstehenden Kredite wie folgt zu erhöhen: 1. (feder Familie und jeder selbständigen einzelnen Person, die im Volksstaate Hessen wohnt, wird gegen Stellung sicherer Bürgschaft für den Ankauf von Domaniaferzeugnissen aller Act (Holz, Gras, Obst, Waldstreu, Holz" unb Grassamen usw.) ein Kredit von zusammen 300 000 Mark bewilligt. 2. Im Volksstaat Hessen wohnenden Gewerbetreibenden (auch Holzhändfern unb Holzschneibe- telen) unb solchen Käufern, bis Reübauten und bauliche Herstellungen beabsichtigen, wird neben dem Kredit unter 1. für Ankauf brs zu ihrem Gewerbe bzw. ihren Bauten erforderlichen Holzes ein weiterer Kedit von 900 000 2ka-rk gegen Stellung sicherer Dürgschaft bewilligt. Darüber, dah diese Steigerer das Holz zum Betriebe ihres Gewerbes bzw. zu Bauzwecken nötig haben, muh Bescheinigung der Bürgermeisterei bei den einschlägigen Kassestellen hinterlegt werden. •• Unfall, Unfallverhütung unb Unfallentschäbigung. Der letzte Vortrag im Semester brachte Vergleiche über die Zeit der Entstehung von Unfällen in Beziehung zur Ermüdung der Arbeiter. Kurven zeigten, dah mit Hrnahme der experimentell fest- gestellten (Srmübung die Zahl der Unfälle wächst. Rach dec Schilderung verschiebe riet Einflüsse welche die Ermüdung und Unfälle zu vermehren cber vermindern vermögen und nach Ablehnung des sogenannten Taylorsystems, durch welches beide gesteigert werden, gab der Vortragende tabellarischen Ueberblick über Unfall unb Unfall- rodesfälle unter 1003 Versicherten einer Metall- berufsgenossenschaft und besprach dann die reichsgesetzliche Unfallentschädigung. Mrtz- gebend für letztere ist nicht die nach dem Unfall verbliebene Erwerbsfähigkeit, sondern der Verlust an solcher. Eine Tabelle zeigte die Entschädigungssumme in Prozenten des Jahreseinkommens für alle durch Unfälle in gewerblichen Betrieben hervorgerufenen Beschädigungen oder Verluste von Körperteilen sowie für Funktionsbeeinträchtigung innerer Organe. Landkreis Gießen. □ Münster, 23. Febr. Geradezu ungeheuerliche Holzpreise wurden auf der gestrigen Versteigerung im hiesigen Domanialwald, Distrikt „Iudeneiche", erzielt. Eichenknüppel tafferen im Durchschnitt per Raummeter 42 000 Mk.; Kies em knüppel per Am. 25 000 Mk.; Dichmreittg per Rm. 2500 Mk; Kiefernstöcke per Rm. 30 030 Mark; Dachenstöcke per Rm. 30 000 Mk. * Eberstadt, 24. Febr. Die hiesige Ortsgruppe des Hessischen Bauernbundes hat für die Ruhrhilfe 210 Zentner Kartof- Der Gregener Arbettsmarkt im Januar. (Eigene Information b< 3m Januar hat der Arbeitsmark, gegenüber den Dvrmona.en eine weitere Decschlechterung erfahren, die sich in Betriebseinschräntu.igen, namentlich In der Tabaklndustrie, äufterte. Die Landwirtschaft suchte, ebenfo wie hn Dezember, auch in diesem Derichtsmonat nur Arbeiter und Knechte für dauernde Beschäftigung. Gelegenheitsarbeiter wurden nicht begehrt. 23 offenen Stellen standen 26 Arbeitsuchende gegenüber, 15 Stellen wurden beseht. Bergbau: Das Giehener Braunsteinbergwerk hat durch Uebemahme von Arbeitern der Firma Krupp, die ih.e Bergwerke b?i Bieber zum Teil stillgelegt hat. seine Arbeiterzahl von 100 im Dezember auf 140 im 3anuar erhöht. Wie sich die Detriebsverhältnille weiter gestallen werden, ist natürlich fraglich. Ein grober Teil der Arbeiterschaft wird an den Kalköfen beschäftig,. Als Absatzgebiet für Kall kommt hauptsächlich das besetzte Gebiet in Betracht, unb ba dort die Gestaltung der Lage ganz ungewih ist, mutz unter Umständen mit einer Absatzstockung gerechnet werden, die natürlich auch die Arbeitstage beeinflußen würde. Industrie der Steine und Erde: In der Tonindustrie tonnte im Januar noch in derselben Detriebsloge wie im Dezember gearbeitet werden. Ob die beschränkte Arbeit in derselben Weise weiter beibehalten werken lärm, ist eine Frage. Die Fabrikation der feuerfesten S feine hat Im Januar voll gearbeitet, aber auch hier ist neuerdings mit gew f;cn Schwierigkeiten zu rechnen. In der Metallindustrie wurde im De- richtsmonat gleichfalls noch voll gearbeitet. Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten nach den Ereignissen der jüngsten Zeit werden voraussichtlich auch diese Industrie nicht ganz unberührt lassen. 20 offenen Stellen standen im Januar 74 Arbeitsuchende gegenüber, besetzt wurden 6 Stellen. Die Holzindustrie hatte im ersten Monat dieses Jahres eine weitere Verschlechterung zu verzeichnen. 8 offene Stellen, 19 Arbeitsuchende, 4 Stellen wurden beseht. Der Rückgang m der Holzindustrie ist hauptsächlich mit dem Darniederliegen der Bautätigkeit zu erklären. Im Baugewerbe sind offene Stellen nicht vorhanden, aber 44 Leute suchen Arbeit. Rahtungs- und Genuhmittel- gewerbe: In der Tabakbranche hat sich die Situation im Vergleich zum Dezember noch mehr verschlechtert. Weitere _ Betriebsbeschränkunaen kennzeichneten die Deschäftigungslage. Von der s Giehener Anzeiger-.) Erwerbslosensürsorge werden aber nur verhält» nismähig wenig Tabakarbeiter unterstützt, da die meisten auf Grund des Tabaksteuergefehes ihr» Unterstützung beim Hauptsteueramt ausge>ahst erhalten. In Beratungen sind Mittel und Wege erörtert worden, die vielleicht zu einer Besserung führen könnten, zum mindesten aber wohl eine weitere Verschlechterung vermeiden liehen. Mit den mahgebenden Stellen in Berlin sollte in dieser Angelegenheit Fühlung genommen werden. Im Bäckereigewerbe waren 10 stellenlose Bäcker gemeldet, offene Stellen aber nicht vvrhanoen. Im Drauereigewerbe ist die Lage durch die Steueimahnahmen des Reiches schwieriger geworden. Die Lage im Bekleidungsgewerbe hat sich gleichfalls verschlechtert. 4 offene Stellen, 29 Arbeitsuchend*, eine Stelle besetzt. Dem Buchdruckereigewerbe hat der Berichtsmonat eine Besserung der schwieriaen Detriebslage nicht gebracht. Offene Stellen sind nicht vor^mden, dagegen jpurben 10 Stellen- suchende gezählt. Im Gast- und SchankwirtschaftS- gewerbe standen 3 offenen Stellen 12 Stellen suchende gegenüber. Zwei Stellen wurden besetzt Für ungelernte Arbeiter und freie Berufe hat sich die Lage gegenüber dem Dezember fühlbar verschlechtert. Es wurden im Januar gemeldet: 418 offene Stellen, 572 Arbeitsuchende. 404 Stellen wurden beseht. Ende Januar wurden von der Stadtverwaltung Hilfs- mahnahmen in Gestalt von Rotstandsarbeiten in Aussicht genommen. Kaufmännische Angestellte: 7 offene Stellen, 16 Stellenfuchende. Zwei Stellen wurden besetzt. W e i b l i ch e A r b e i t s k r ä s t e: 103 offene Stellen, 153 Arbeitsuchende, 59 Stellen besetzt. In der Hauptsache wurden gesucht: Putzfrauen, Waschfrauen, Tabakarbeiterinnen. Schneiderinnen und kaufmännisches Personal. Stellenvermittlungstätlgkeit des Arbeitsamtes: Männliche Personen Offene Stetten einschl. der Reste des Vormonats 490, Arbeitsuchende einschl. Vormvnatsresfe 820 besetzte Stetten 440. Die entsprechenden Ziffern für weibliche Arbeitskräfte sind im vorstehenden Absatz genannt. Die Zahl der unterstützten Erwerbs losen bezifferte sich Ende Januar auf 41, gegen 10 am Ende des Monats Dezember. fein, 34 Zentner Brotgetreide und 23 000 Mk. gespendet. Kreis Schotten. □ ßr- u ba, 13 Felfe. G fte n re aufte Mer, ein Schwein «Händler aus Friedberg eine g:öftere Anzahl Ferkel. Solche von 10—12 Wochen tasteten 140—145 000 Mk., solche von 8—9 Wochm 120—135 000 Mk.. solche von 6—7 Wochen 110—115 000 Mk. Anstelle von Glld wurde auch Holz angenommen (so z. B. 1,5 Rm. Buchenscheit für ein Ferkel von 10—12 W-vchen). Auch die Ladenware eines hiesigen Spenglermeisters wurde an Zahlungsstatt angenommen. □ Laubach, 25. Febr. Der Stenographen-Verein und der Gesangverein Harmonie haben zum Besten der Ruhr- Hilfe mus k l sch? und thcatral sche Dorsiellungen gegeben. Rach Abzug aller Kosten konnte der StenographM-Verein 15 000 Mk., die Harmonie 18 000 Mk. überweisen. 51 Oberseibertenrvd, 24. Febr. ' Mit ussührung der Ehrentafel zur Erinnerung an den Heldentod unserer Im Weltkriege gefallenen Ävieger ist Bildhauer Leonhard in Grünberg betraut worden. Man hofft, noch in diesem Sommer das Denkmal, das auf den Friedhof kommt, weihen zu können. □ We11erfeld, 25. Febr, In unserem Dorfe tritt gegenwärtig die Grippe sehr häufig auf. Jedoch nimmt die Krankheit eine leichte Form an. Kreis Friedberg. sf. F r i e d b e r g, 23. Febr. In der geftrtaen Stadtverordnetensihung wurde den Schuldienem eine entsprechende Erhöhung ihrer' Bezüge bewilligt; für den Schuldiener Baumann an der Gewerbeschule übernimmt die Stadt 80 Proz. der Mehrkosten, die übrigen 20 Proz. übernimmt der Gewerbeverein — Die städrscheu Beamten treten der Hessischen Beamten Krankenkasse bei, und zwar zu denselben Bedingungen wie die Staatsbeamten. — Heber den Punkt » Festsetzung des Preises für Kleingartenland" ent- fpinnt sich eine lange Debatte, da die Sozialdemokraten beantragen, daft die Pachtpreise unverändert bleiben sollen; mit 13 gegen 11 Stimmen wird schließlich der Preis auf das Hundertfache erhöht, so dah er cä. 8000 Mk. für den Morgen beträgt — Die Errichtung eines 'De- dürfnishäuschMs auf dem ftäbt Sportplätze, der Seewiese, wird genehmigt; da dieses einen Kostenaufwand von 1200 000 Mk. verursacht, sott für die Folge keinem Verein mehr der Sportplatz überlassen werden, der nicht ein entsprechendes Pachtgeld befahlt — Für die Oberrealschule werden die angeforberten Mittel für den Unterricht in der Chemie genehmigt; wegen der Herrichtung der benötigten Räumlichkeiten soll noch einmal ein Augenschein genommen werden. Dem Bürgermeister wird aber die Genehmigung erteilt, die Sache ohne nochmalige Anhörung der Versammlung abzuschliehen. — Das Gesuch dec städtischen Arbeiter um Austritt der Stadt aus dem Hettisch-21assauischen Wirtschaftsverbxrnd wird mit 15 gegen 7 Stimmen abgelehnt — De Anschaffung von Mobiliar für die Fortbildungsfchufe wird genehmigt, ebenfo die Erhöhung des Marktgeldes; das Auftriebgeld für Ferkel wird auf 300 Mk. festgesetzt. Kreis Wetzlar. 'Wetzlar, 24. Febr. Die Sammlung für die R u h'r h i l s e unter den Eisenbahnbeamten und Arbeitern im Bezirke des D e » triebsamts Wetzlar hat 1 875 138 Ml. ergeben. Schlichtungsartsschuh der Provinz Oberhesscn, Sitzung vom 22 Februar. Dem Deutschen Derkehrsbund and dem Ar- bvitgcberoerbanb für Handel und Gewerbe schlug d^r Schsichtungsaasschatz durch Schiedsspruch Erhöhung des Wochmlohnes des Fuhrmanns über 21 Jahre von bisher, seit dein 21. Januar 1923. 23 460 auf 50 000 Mk. ab 16. Februar 1923 vor und Erhöhung der übrigen T ansportarbeiter- löhne Hi demselben Verhältnis, ferner Erhöhung des Zehrgeldes bei Ueberlandfahrten bis über 2 Uhr nachmittags von bisher 300 auf 600 Mk 1 ein uck- u ,nff'0’23 'ch-i-i-cd- Ude S*' ia«s 34. Unter dem Zrelheitrbcrum. Roman von Clara Biebi^. Fortsetzung. (Rachdruck owboten.) Von seinem Festster aus sah Adami die lange Reihe der Ebereschen, die daö Band der Landstrafte säumten. Sie standen heute geduckt rnd alle nach einer Seite geweht, demütige Däumchen, die froh waren, nicht entwurzelt äu werden. Der -Wind nahm gan^e Hände voll Schnee und schleuderte sie gegen das Fenster; der Schnee war nicht trocken mehr, er löste sich in wässerige Eiskristalle, die wie Tränen am GlaS hinunterflofsen. Heute würde man nicht, reiten können. Adami empfand es peinlich, beim gerade heute wäre es nötig gewesen an Kanton Manderscheid bei dem Kollegen vorzusprechm. Die alte Lies hatte seinen Manlelsack schon gepackt. Adami mutzte über Rächt foitbleiben. Theodor Mangel, ein Händler ans Mandersch.nd, wurde vermiftt. und zwar war der zuletzt gesehen worden auf dem Weg hinter Doist Bertrich Bei dem Metzger Bruttig in Bertrich hatte er ein Kalb verkauft. Die näheren Umstande waren noch sestzustelfen. Es war zu ärgerlich, daft das Wetter heute doch stärker war als der menschliche Wille! Hetzt hätte es einer Hand bedurft, die glättend über die Stirn des Mani.'es strich, der am Fenster stand und unmutig in das wilde Wetter hinans- sah. Adami war unruhig und unzufrieden: in den fetzten Monaten so ausfallend viele De"''fechen und noch kein Täter entdeckt! Er hatte die Empfindung, datz das moralische Elend der Zeit jetzt vtchl mehr zu übertrumpfen war. 10 Uug er durch tetn unmurtnae* Boxbarrrt. durch 4ine (eibrnidfdtf die Raueftoa mit Zeuriol Wäsche ist htalt untrftfbar. Das 6tßi Ifl barte ftr fa Ift 61» hefte frmthaüftift tat ^egsuwart. fAötrt feurtbf t — ■ — - --- UOOO M ®000 TDMfenhm. gut 22 000 bU 23 3ung des ftetrti und Id na I e aeüende ilmerftuöung unklar Lund übersteht. Io Dcrtummen demgegenüber mr rf.schmi 41 300 crgtrM. wärtvch. : unter y=** mr äomM wch 19 500 M* 21 003 «L 18 500 bU 20 000 TIt. 18 000 M* 19 000 HL. und rrrxirn. 2k>rmnbb TU^mibb 21 000 Ml alle Zellen tefti kraft und bculf« bultung und 4 23art. 2Wet6oMten 40000 Mi <3 000 TIt TMda TO 000 bt4 9DOCO 3t ScabeÜa. alt IX 000 bi* 180 000 3ft Xei Don Sv ü*lax n. Hase (Ä 3L JtoMerl Ter lag, ftllvzla.) — Siel er mit »Wei Bildrullem guten t Trier wechsel, den der greife C\cx»t Kiccheadi^vrller im letzten ^aß riebet ferne* Orhan/ am einer hochgef tunten rungm Same geführt hat erinnert an leuchtende öetten der deutschen Literaturgeschichte und tfl recht lesenswert. — » Trübe rg. Mehr and Tef fee 1914, 13 (&uwg. Ä. L Äoeiicri Terlag) - 3U .-scheinen bic ei dritten Bandei Hegen die ®t» tmcrungtn au* dem Kgl Preuch Ädegimtel* fiert um nunmehr abgelchivsen oct Damit tfl fix gelegt, an/ von deutscher Arbeit** cher Or.;antaiion<il ab tMifenb *» nm bellen beahiuMtge mU AmLlich» batxuj*. dad HranLrrich >201x11, les int ma* lich « «W* berartige, toaHtf: nicht eMmilche, bürH (3» einem Zeil bet Auflage vlcberholl.) IramtzLstsch-belgische Borschläqe znt Lösung de* AuchrkoaUitt*. Pari*. 24. Hebt. nMTÄ) De» BrtzsMMr Berichterstatter de* CeuDrr"* will Don elfter hoch stechenden Verlört idle tt -rfabren haben. man werde erst barm b« grohm Limen de* lranj|bflkf> belgischen Via ne* befanni. eben. wenn die deu 1 sche »eglerung leI bft BvrIchläge mache 3üw Jxrvmrfung werde man nchk an- n«Mnm Der Iraniölilch-Mlglche Vian enthalte foifftnbe AauPUninJtt -iunächi' werde man do, Deutschland vor langen, daß es Ordnung in Mm 3 1 n a t » e n brtnoe und die Kontrolle bös Ootjiv Hetomitee* oder einer anderen Internationllem Otgamfaiion anneftme. Dai Bei Idiel Oeft e » reich! beweis« wa! Ich In dieser Hinficht nut lalle. Sei dal geschoben. Io werde man $VulkM «■in Mocawi-ni n für Mr A: rräbren und fich bann mxi der all«'»blichen iu- ructMdrung der Be'atzunratruvver. au» bem Auhr- ffebift dnhetftanben erllärtn in dem 3-aL, In dem Deutschland die Sach!fderunce- auifüMt. Du* sei der Plan, den Pomrar« tx-reit* auseinander» Handel. ein. Wenn e* auch nicht zu Umsätzen kam. Haiam 1O'.> ia-.TtfiL7r. 107? I.J5 MT7^75 Bau Mo lew Betel tilQ.- ’26l- «4ü- 80.71 *wa- Wntm.»15rülW Coflnnb.... Vonbon . Vari*..... ■?*tüdK . . . Loen len . .. 3iallrn .... ytRabon-rt>ea« Tentmorr... 9ioTivrifn . . Lkinveden . . CtlflnaloT* . tzteunort...... TeiultMCcftern IbubaiXM- . . ftraa .... Äaraia .. so waren doch vielfach ®dbfar1c genannt worden. Balluavapiece wurden vernachlässigt. 3rr. 5er- kechr von Bureau zu Bureau wurden vereinzelt chemische 2Ptien höher genannt Hinntmxxiptert wurden wenig beachtet Waichtnen- und Wetall- aftten, sowie IfeltTmtäteDerfenott.ien teUtnrtk besser Kassa- 3nbuflrtejxU)»ere ruhig Dortxne- genb bebauet et liruetne Svezialwerte er doller. Da! Geschäft blieb füll, e* kam nur in wenigen ZLllen zu Umsätzen. Der Dollar wurde gegen Schluh der Börse mü 23 250 genannt. Berliner Dedisemnarft (T« lagravhi scha 3u 6>a b tu e^; & tVebrutte flnitL llo itr«. 'Vflb Brei 1172,-15 1177.95 »17Ä5 »NM Cttrre urt llmen llrnniö'i'kde ^oren...... Tanihbe flöten »dlipebii*e fto-en....... ^cUnnä.ht« Sott*......... Tein tret* 4 100 Straara e^rnf-'niflje Urne*....... itn*lil
b bafi für «nen u a 10 r vom sSJici Zustdallüub MaU eilte* Fianllurter ,8üv Irfan ein ließen mufitai. Auster. zwischen thr. dem Dorlitzcudeu unb einem wertercn Mllfllted del Betneblratl vvrgelchlagen Bor dem Schlichtungiausschuh führte die Aussprache zur Stiebtgunaber Xageiorbnuna bi* auf einen Antrag bei Betriebsrat* auf Wnhibrung der wö- rwng unb Au »Zahlung des Ge- unb bet fabele» mV Hellenrnchten vam 966 aaf IflOO ML Jur stbwehr der fr-ulzostscheu fstuauoea . itühnti to DutJit BoiKanftt! zelne: Vorlagen unb »trgieiAcn. 3n -Ulen brai Sachs' erhielten die Parteien Frist für Ihre 6rflöruu-i über Annahme ober Ablehnung bet Schiedssprüche nach Sertm qe^ommene ftauftexie var es durch Beftechttvä vva 5)111 lanatfttnien bei ^ollpallhises unb von Angell<'UM» fto» Spe- Dttcu.er. gdnnfltn, mü iplfe von 2 bevikligungslchetnea, Me DcndHiffi waren, 3u 1 e 1 aller Art ins Ausland ui Iptbuitit». Der dem Staat a- tvachieLL öabei loll in die 3Hll*r• bec gehen. Bisher sind etwa 14 'perle* ne, verhafte' worden Em GilHMebllaht ie ein>l»»*pteft inllfcttäxL Berltn, 26. Fsor Der Berllaer Ärimmal- poU*f - ift e* geßwea. cuwi im Simvlvn- i 1 p c s 1 a^iacfu^t.« Golddiebfiadl m Hb-. mh\ 570 Millltznen Mart a^ zu-ürwr und jach 5 29 Ads 3 des BetnebsrLiege'etzer Öen Schl ch- tur-sausschust an Hur Gntfcheidung über Me ar- famie umfangreiche Tagesordnung einer Bmrreos- olZtlsltzung. an der Leu* nehmen Me Berrte^ilei- tun* abgeltbnt batte. Sm hatte txc Ected^ ig der -lufgetDcrfmen Fragen durch eine Befpr-chu.ig 'amlDctbimflrt an Stelle der bilterUTtn monatlichen Abrechnung nut wöchentlich«! Abfchlagi- zahl-mgerr Hierüber war ein Sch edslvruch r.ian- gcli genügender Unterlagen noch nich' möglich, tx-r S-chiih'-ngOausIchust gab daher ten 3trmt- teile» zunächst Klärung befer Angelegen he" d-irch irrmütelbare Tk bmblung auf. Gruudiätz ich er- flärt der Schiebcklpruch . Der Qkbeitgebei tonn nicht verlangen, dal) da. wo der gesamte 'Betrieb*- tat gefenl-b zuständig ist. er nur mit einem Seü bc* Beiricbscati zu verhandeln braucht. ^Vdoch <-rnps ehli e» sich zur Berei 'sachung der Berhaich. lung. etwaig« norbexrlttiibe Bckpiechungen mit dem BerrirbSrotsvorfitzenden oder nut etuem Beil bei Betitebs ati zu «lebigen, ohne bah hiectzurch her .lltständiglell bei cekuntm Betriebsräte tr- gaCwtc voroegrist n tD.rb Oi ««pstetzit lich nxitex. bah öm Beti i >bs'0t sich im Sinne des > 34 über len».' velchöf »iührung in einer Ge- 6a[omonif 3cUten in Höhe oo»< 50 ÄUlicnei Marl, fowte einen Ausweis, »ach bem er auf b« Baal ein Guthaben von über 100 23 Humen hatte Beide Be al.je wurden de ch ngna-mt 5.»er i» einem 'Bttliwet Kino. 3 e c l i n. 26. §ebr. Wie die ..2Lontags- post" rr Ijcu brach am Sonntag nachmittag In eurem Kirrokhsater in Der Bähe de* Gdrliste 1 Bahnhof* während einer Borstel» (ung für 3ugeniXt4c im Borsüvrerraum Feuer au& Der ^uschauerraum verqualmte in kurzer Zeit unb eine Panik bemächtigte fici der aiuDelcnben Kinder, von denen etwa 20 Verlegungen bavomtugen, taiunici jedoch giüillichcrw ' nur vier ernsterer 2U* tue. Da* Sätet selbst wurde ohne grobe -<2cf)B»ietigltittrt von der Feuerwehr gelöscht. Pkotin im Werte von i£0 Millionen MarL gestohlen. Hamborn, 24. .stebr «MTB.) Am Samstag uchmittag wurde au* dem Dabova- turtum der Aug u ft L^yssen werke eine gtefkte Meng.' Platin an Serie von etwa 180 Millionen Mark gelrohlen. Der im tzabvvawrtuiu anwesende 9ete. wurde gefesselt und mit einem Bewlver bebrvhtz. Al* $ät«.i tvmmt ein etwa 2Ljähria« QBasir in Frare. Mr mit den örtlichen BeryLrinllea anicheuiend vertraut war. 2hir die Herootlcha/fung b*J Platin* ift eine Bl ohnu ng von acht Millionen Mark ausgesetzt worden. 5üt 50—60 Millionen Wart Stoffe geftohlLtt. Karlsruhe. 24. Jede. lWLB.) 3n der vergangenen 2lacht ist in einem Herrendellci- dunglgeschaft ein gebrochen worden. GS sind Herren st offetm flMfam ttoerte von insgesamt 50 bi* 60 Millionen Mark ge- st 0 h l e n worden. Die Täter konnten bi* jetzt noch nicht ermittelt werden. Gin Oberpostinspektor, der Milliardemverte stiehlt. München, 24. Jebr. (Dvlff.) Die bc- reUti gemeldete ‘Verhaftung desOber- postinspektor* Pfaffinger, der aus ausländischen Briefen Beträge nn Gesamtwerte von mehreren Milliarden entwendete, erfolgte nach der Festnahme seiner D e l i e b t e n. die ttu« Wertsachen von Vfaffinger erhalten haben will. Pensioosbrand M Amerika. — 13 loN. London. 24» Fcbr. (Dolfs.) Wie au* Kansa* Lith gemeldet wird, sind bei einem 5 euer in einer Pens ion 13 Personen um gekommen. Man glaubt, bah noch drei Tote unter den Trümmern liegen. einig geworden bt* auf Me Frage, welche Be- kbdlltgungebaucr all vvrübergehwid atilcn loll. Der Schl'-t^nflSausl^A schlug folgende Hall durch ^-».^l.'rut uw. .Soweit nicht nur 4 fv£Ling unter Tkianöiftxng etmr Proben" 0 Splefhüllte mit mir 10 TRann ben fchDere^' Kamps MtetK-n muk.te. Unb ftc tat dies mit Gcsvlg. Drnn nachdem Cnibb:-utM}!-inb durch ^wei l-birle Dchüll' von HiaNA >md Ar schor l fH Halb- Mil nut 2:0 gesütz i Ixilte, ’ ermr*4> en bte BMft- bcMtkixn m der u2Bart werk Um die Ce ür verlangt, die. m deutsche lich oft Zwilchen *tnei- anb schule beOrtbetei die Predigt halten Tie Orgel, die damals von VNir* G. gdUMÜ wurde, ist nxst völlig unpedebet in der § . ist-chen Xlertümrr- kKirniJ-g zu llaubach aertiae^eu — 01 n eftn 1 fche 1 Preisa,«schreiben ^sr die U< herfu■g deutscher Literatur werk«. Aus üfLanb wird uae geschrieben Sa* Berllndei* der ellni'ch-n B-ntztte- fir etn ciaug «Otemaiw Dicheung rech: kennen gebildete, Stzich'-en de* bestimmte Merke eigenen Sprache Berte g«anftaU fordert guten lle.'vr'ttung Der- 3* sollen übersetzt werden G J. A Hofmanns .Meister Tltartin. der Äumcr. und fern Sohn": Cefling* .Lathan Mir Beile“: Kl «st* . Prinz oon Homburg . 'S. Kellers Aovellenauswadl: Heine! .HarArt-lle": Tb Manus 2lpveüemuiswadl und Hauptmann* .Weber". zu fernem, besteht in eftnischca Bolles Co» der biulfdX' 2tteoaXur ♦u .** *nt erhukM da -er ö f enuich zu einer Goar flau