-WZ 'LNvM L'SV KÄtz ‘Mwl I uflaae wiederholt.) iper Sfltteerfci ai. (DTR) Die L» f l^öchsterFarb' [ Versammlung tlnrnü« I ' staWlSchen Statt, lbgrlchnt, die Arbeit fzunehmen. leises Höchst, 31m* n den AuLveisunaS- »vmittag Höchst a.K ü?^rfen Ä’totoart« JS***O4. ; J®- 340000 bis 410000 *M»ooo,*. Ä ÄMb?1 0000, mittlerer üuq. )0- geringerer vual. Reimtet 80 Äiln, ■0 000, von 80—100 000, über lOOMgr. « Darki wurde m srl m England. )TD.) Doch einer W< nld" miß Dashingkn leh BalbvinS M tm Mihen Hanfe mit rennen wv rden. • Redaktion. yrt MrndWg kmeii 8 mdimgszvecke, irr. 120 Erscheint täglich, anher Sonn, und Feiertags, mit berSamstagsbeilage: GiehenerFamilienblätler Monallichevernarpreife: 3400 Marl, und200Mark TrSgerlohn,durch diePost ISVOMark.auch beiNicht. erscheinen einzelner Hum» ment infolge höher« Gewalt. - Fernfprech. Anschlüsse: fürdieSchrist» leihing 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Amelaer Siehrn, poftschecttonto: zranlsorl a. M. 11686. 173. Jahrgang Zrettag, 25. Mai (923 GietzenerAn;eiger General-Anzeiger für Oberhessen Druck und Verlag: vrühl'sche Univerfitätr-Vuch- und Ztemdruckerel H. Lange in Sieben. 8chriftlettunz und Geschäftsstelle: 5chulftrahe 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen o. 27 mm Breite öTtL 100 Mk., auswärts 125 Mk.; für Rekl ame- Anzeiqen von 70 mm Breite öOOMK.Dei Platz- Vorschrift 20°/« Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz: für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; für den Anzeigentetl: Fans Beck, sämtlich in Gieße i. Die Ruhrfrage in der französischen Kammer. Paris. 24. Mai. (WTB.) Die fran- zös Ische Kammer seht heute nachmittag die Beratung über die Kredite für die R u h r b e s e t- zu na fort. An erster Stelle ergreift der sozialistische Abg. Binzent Auriel das Wort. Er geht auf den Verlauf der Pariser Ianuarkonfe- renz ein und sucht zu beweisen, daß die englische Regierung der Pfandnahme nicht feindlich gegen- übergestanden habe, aber weder Frankreichs Alliierte noch Frankreich selbst hatten von Deutschland Pfänder verlangt, denn es sei ja in diesem Sinne kein Ultimatum gestellt wvrden. Richt einmal das von Deutschland geforderte Moratorium sei von der Konferenz geprüft worden, noch habe die Konferenz Staatssekretär a. D. Bergmann angehört. Poincare unterbricht und erklärt, Deutschland habe der Konferenz kein Ersuchen über ein Moratorium unterbreitet. Was die angeblichen Dorschläge Bergmanns an- betreffe, so habe die dÄitsche Regierung nur unter dem energischen Druck der Sozialdemokraten gehandelt, um den Glauben zu erwecken, als habe man Dorschläge gemacht. Bergmann hatte tatsächlich verlangt, von den Alliierten während der Konfereirz von Paris gehörten werden. Es wurde ihm geantwortet, daß man eine Antwort erteilen werde, wenn sich die Alliierten über eine gewisse Anzahl von Punkten geeinigt hätten. Da diese Einigung nicht zustandegekommen ist, ist es nicht notwendig gewesen, Bergmann anzuhören. Der Abg. Auriel entwickelt sodann die verschiedenen Phasen der Ruhrbesetzung. Poincarö behaupte, die französische Regierung sei auf den deutschen Widerstand gefaßt gewesen und habe deshalb die erforderlichen Maßnahmen ergriffen. (Auriel wird wiederholt von den verschiedensten Mitgliedern der Rechten unterbrochen, was *mer- gische Proteste der Sozialisten hervorruft.) Auriel geht deS Räheren auf die Desehungskosten ein und sucht den Beweis zu erbringen, daß die Besetzung n i ch t p r o d u k t i v ist, sondern im Gegenteil drückend wirkt. Außerdem habe sie sehr ernste Nachwirkungen auf die wirtschaftliche Lage ausgeübt. Frankreich sei gezwungen worden, Kohle in England zu kaufen, was ein Steigen des Sterlings und ein Sinken des Franks hervvr- gerufen habe, also die Teuerung der Lebenshaltung begünsttge und außerdem auch Störungen der Geschäftslage zur Folge gehabt hätte. Po Incar 4 ruft dazwischen: Es fragt sich nur, ob die Ruhrbesetzung dies hervorgerufen habe. Auriel sagt, es sei überzeugend, daß dies der Fall sei, und es führe za nichts, wenn man dies ableugne. 3-t was werde man kommen, wenn man immer mehr ausgeden müsse, um die Besetzung des Ruhrgebiets durchzuführen? Man werde sicher dahin gelangen, Deutschland zu ruinie- ren, aber mit diesem Ruin würden aMe Hoffnung c n ouf Reparationen, die man Frankreich schulde, vern ichtet werden. Deutschland müsse bezahlen, aber wenn es ruiniert sei, dann könne man nicht die Hand auf die aus- ländisch'en Devisen legen, denn diese seien schon lange nach den neutralen Danken, vielleicht sogar nach den alliierten Danken abzewandert. Deshalb habe die Sozialdemokratie in Genf versucht, eine internationale Dankkontrolle zu schaffen. Rur wenn die Allii-erten eine Politik des Einverständnisses und Entgegenkommens betreiben würden, dann werde man einen Teil dessen ein kassieren können, was Deutschland an Frankreich zu zahlen habe. Auriel behauptet, daß die gegenwärtige französische Politik die deutsche nationalistische Bewegung begünsttge und den Hatz schüre. Der Abg. Taponnier erflärt, es sei skandalös und schändlich, daß derartig: Dinge auf der Tribüne der französischen Kammer gesagt würden. Die Sozialisten protestierten, so daß der Kammerpräsident eingreifen muß. Ein Sozialist nennt den Abgeordneten Taponnier einen Idioten. Der Abg. Taponnier wird zweimal zur Ordnung gerufen, worauf Auriel fort- fahrt: Als die Sozialisten im Jahre 1919 dis Fehler des Friedensvertrags von Dersailles zeigten, wurden sie in der gleichen Weise wie jetzt beleidigt, aber die Tatsachen haben uns recht gegeben. Rach dem Havasbericht bemüht sich der Redner alsdann, seinen Kollegen die Ueberzeu- gung beizubringen, daß die Ruhrbesehung zu keinem Ergebnis führen könne. Er geht dann auf die letzte deutsche Rote ein und tadelt, daß sich die französische Regierung nicht klarer über die Höhe der deutschen Schuld ausgedrückt habe. PvincarS ruft dazwischen: Das haben wir getan. Wir haben erklärt, daß die SchahbvndS der Serie C annulliert werden sollen, wenn die interalliierten Schulden annulliert werden. Auriel erwidert: Gerade das mache ich Ihnen zum Dorwurf. Sie haben die Höhe der deuttchen Schuld von Bedingungen abhängig gemacht die nichts mit ihr zu tun haben. Aach dem Londoner Zahlungsplan würden Frankreich 27 -Milliarden Goldmark zufallen, also 9o Mulla rden Papierfranken. Das macht die Summe für ten Wiederaufbau aus. Frankreich habe hierfür schon 44 Mllliarden vorgeschossen und noch ebensoviel müsse verausgabt werden. Wenn Sie, Herr Minisi erpräsident, erklären, daß Frankreich von Deutschland nichts anderes verlange, als bte gerechte Reparation für die verwüsteten Gebiete, dann werden Sie die ganje Welt auf Ihrer Seite haben. Dann wäre bewiesen, daß Frankreich Recht hat. P o i n c a r e erwidert: Wenn es genügen würde, Recht zu haben, um die ganze Welt an feiner Seite zu haben, bann würde sie schon lange mit uns fein. Auriel spricht sodann noch über den Der- teilungsschlüfsel von Spa und fordert eine Politik der internationalen Derständigung und der internationalen Versöhnung. In diesem Ton müsse auch die Antwort auf die neue deutsche Rote erfolgen. Hieraus ergreift Ministerpräsident Poincare das Wort. Die Rede des ehemaligen Vorsitzenden der Reparationskommission. Louis Dubois, sei nicht die Rede eines Buchhalters, sondern die eines Richters über Deutschland gewesen. Er habe deshalb nicht nötig, nochmals an die Verfehlungen Deutschlands zu erinnern. Er geht jedoch erneut auf die Vorgeschichte des Londoner Zahlungsplanes ein und erklärt, die Summen des Friedensvertrags von Versailles bildeten ein Minimum, unter das man gerechterweise nicht her- untergehLN föime. Trotzdem habe Frankreich in einem Gefühl von ®ntgegenk>mmal an den Vertrag gehalten. Wir werden niemals einen territorialen Vorteil gegen den Willen der Bevölkerung verlangen. Rach dem Ministerpräsidenten sprach iNn sozialistische Abgeordnete Geb a 8. Darauf ward die Debatte auf morgen vertagt. 'Der Senat als Staatsgerichtshos. Paris, 24. Mai. (WTB.) Der S e - n a t hat sich heute als StaatSgerichtö- h o f konstituiert und die Anklage des General- staatsanwaltS gegen den Abg. Each in und der übrigen mit Ihm des Komplotts gegen die Sicherheit des Staates beschuldigten Kommunisten, sowie gegen den kommunistischen ReichstagSabg. Hölle in angehört. Gegen Höllein bringt die Anklage vor, am 17. Marz 1923 durch eines der in Art. 23 des Gesetzes vom 29. Juli 1881 angeführten Mittel, insbesondere durch eine Rede in einer öffentlichen Versammlung 1. unmittelbar zu einem der in Art. 75 bis 81 des Strafgesetzbuches vorgesehenen Verbrechen und Delikte gegen die äußere Sicherheit des Staates aufgefordert zu haben, ohne daß diese Aufforderung von Erfolg begleitet gewesen wäre, 2. unmittelbar zu einem der in Art. 85 bis 101 des Strafgesetzbuches vorgesehenen Verbrechen gegen die innere Sicherheit des Staates aufgefordert zu haben. Gegen die übrigen Angeklagten macht der Staatsanwalt nicht ihre Meinungen, sondern ihre Reise ins Ruhrgebiet geltend, wo sie zu ungesetzlichen Handlungen aufgefordert und sich bemüht hätten, mit Gewalt die soziale Ordnung zu stören. Der Senat hat sich nach SVsftünbiger Beratung in der Angelegenheit als unzuständig erklärt. Dieser Beschluß ist mit etwa 30 Stimmen Mehrheit gefaßt worden. Ein Rücktrittsbeschlust des Kabinetts PoincarL. Paris, 24. Mal. (WTB.) 8.30 Uhr abends. Das Kabinett, das um 8 Uhr unter dem Vorsitz von Poincarö zusammengetteten ist, um über den Beschluß -es Senats in der Angelegenheit Eachin und Genossen zu beraten, beschloß, die Demission einzureich e n, da es in dem Senatsbeschluß ein M i ß= trauensvvtum erblickt, durch das das Kabinett außer Stande gesetzt wird, der kommunistischen Machenschaften Herr zu werden. Die Minister habeck sich sofort zum Elhsöe begeben. Der Präsident der Republik Hal die Demission abgelehnt. Paris, 25. Mai. (WTB.) Die H a - vasagentur verbreitet heute morgen ein« offenbar beeinflußte Mitteilung, in der cd u. a. heißt: Die Abstimmung des Senats könne und solle keinerlei politische Rückwirkung haben. Am Abend sei das Gerücht in Umlauf gewesen, daß Präsident Millerand beschlossen habe, seine Reise nach der Provinz und El- saß-Lothringen aufzuschieben. Das sei nicht zu- 4 treffend. Da das Kabinett im Amte bleibe, werde im Programm der Reise keinerlei AenderuNg eintreten. Die kommunistischen Unruhen im Ruhrgebiet. Man schreibt uns aus dem neu befetten Gebiet an der Ruhr: Zu dem nun schon 4'/z Monate währenden Ruhrkrieg der Franzosen gesellt sich wieder einmal der Rote Krieg, der Krieg der Kommunisten. In Mülheim, genau vor einem Monat, fing das Putschen des Lurnpenproleta- riats an. Aber schon damals war es nicht fdjteer. die niederträchtige Intriguantenrvlle aufzu- zeigen, die der französische Invasionsdespottsmue als Zuhälter der Roten Armee spielte. Mit Recht jpieä der' offizielle deutsche Arbeitslosenrat in 'Mülheim darauf hin, daß es den Franzosen, die sich unter die „Arbeitslosen" gemischt Hatten, darauf anfam, Streikbrechergarden zu schaffen lüden Fall, daß es im Ruhrkrieg zu einem Endkampf mit den Gewerkschaften in Form einen allgemeinen Arbeitsniederlegung kommen sollte. Die Gewerkschaften haben den Franzosen diesen Gefallen nicht getan, und so wurde eben weiter gewühlt und gehetzt. Vier Wochen nach der Riederschlagung des Mülheimer Putsches, am 18. Mai, brach die Streikbewegung in Dortmund aus. Die streikenden Bergarbeiter verlangten 50 v. H. Lohnerhöhung für die Zelt vom 1. bis 15. Mai und eine weitere Erhöhung vom 15. Mai. Als) scheinbar eine einfache Lohnbewegung. Aber sch)n nach wenigen Stunden tarn es zu großen Demrnstra- tionen der Arbeitslosen sowohl in D)rtmund, als auch in der Essener Gegend. Der Dortmunder Magistrat wies sofort in öffentlichen Plakaten darauf hin, daß der Lohnkampf, in dem sich ein Teil der Arbeiterschaft befinde, von gewissenlosen Elementen zu unlauteren politischen Machenschaften ausgenutzt werde. Diese gewissenlosen Elemente waren die Kommunisten und hinter ihnen treibend und drängend die französischen Agenten «o evtx Üfbrwjl *ftr Me kw urrnim-M «Mb» »'M Mhing Mr dMniMrl (Sotten bat 3rtiew6r«M* I egenden Orll4)o!lr—iA^!i’4;rr, Truppen bekir An, Iknitag. 22 Akar. &n*jn bte fiaml «in. im bu tdrbboail*«. B r leb rtoeroto hingen a:i M M trtbrn Unb am 2; Mai brach auch bi Sefk»- Ktchm brr kommunilttiche 6term los 2rt brei ^lab -lwilch» brw Aanptb *ibof mb brr Haupi- poft, an brr der fr an Ab* Wache artgefltfli war rottrim sich nachmittag unter brm Schutz brr Irantzöi Ischen Posten Mr mit Knüppeln aus- grfiatirim Äommaaifk» »«Hammen, um Ii4> auJ bk eorbdtabrmbm Autos brr Feuerwehr wnb aa» bm n« brr Bürgerschaft unb Mn orga-Ttfi---/-r Arbeitern grflrfltm CrlbWdb«! btr ötnbi au ftür» #m QU fr» weitere baf ^a.^armr-igr. bas fir«ur- gelccht. tue.bri man bis kM 6 X»k *nb 82 OkrBu®- brtr *QUt. Mr mg knrks SchtachUnars wirb ergeben. was Mr Fran- Aoten in thron AhniMras tH.«richt a ich »ir nicht Ioana, nMU» beb *>r brr Hanptpaft In Sel- 'ms.rchm rtn k rantzsslsch «pr e chrnbrr Senator «ich frrrwrlat. brr Mr OHmet art- |mf-rrtr. brr französischen Wache bas Schnhseld Irrttugebra. ba bk srantzüsUchen Vollen nicht a-’ btr .irbdlrt" schir^cn Hirten. fonbrrn mir auf bm Selbstschutz ^rt*r unb hodraaver ftm.iten sich Mr fT«nA*itlc*>-n Absichtri, bei brm neue» larn Kring im Ttnhtgebie* nicht mllnrem Sfr Frantzok. arrrU’ bürg bir nnrrbltHi* chart- nMlgldt bes passiven Biber’! anbei, führt »acht rtkitrn blutigen Krina m-gen Mr brutsche BrvSl- Irrung Wenn Iba babd Mr Vutfriganba unb bas 7k(irrtung<3r(b russischer Sradttvge unb Mr ToUWlflfrit rotrt Annie H^aftm au chill? frannl. Abgrrt er feinen Augmb'ick Mrtra Sorlrtl tu kf* System rtn*tig'ie>ero XMr brr Lag anrb ftmrmrn. an brm sich Mek Berbrüderung mit Mm Bolschewismus an Kraut reich rächt Berlin. 2^ Mai Aach QÄättrrerfbengen aus hem AnMgrbiet rwM art lönttttchra 3e*rn- anlagra Mr Betrieb Han ntarnt an. bah es sich um einen Sympathiestreik für Mr lut« narbigen bei Trrtmunbrr Bezirks hantelt Der kommunistische Sichet MiübL*nit in Velfenkirchrn Wf grftrm abmb gewaltig verstSrkt werben StuheiLpaHamen unb mit Mr Oteaten- babn h, DrNenfirchrn eintrrffrnbe AriMiM werben auf Waisen untrdnSt Drnch 'Ha*erawl ig wird Mr Vrcirfn non 10 Uhr abenM big 5 Ubr morgens arfherrt Aachtränlich wirb besannt baf) auch Mr ^elbschrank Ms VviihrtprästMuas VON .Hach- Irutrn erbrochen unb oirrAlillionenDlark geraubt würben 3n bm geftrigew Aach mit- tageftunbrn versuchte eine Abteilung Ms Selbstschutzes aus Wanne »ach chrtle^kuchrn »n loa- M. 3re tDnronxwtfHkMii >n^er!schaften irurM bir Abteilung jedoch bereits an brr Stsdtgrenze tn ein Krurrgrsecht nerwiefeh unb nach etmam irichim -kilryungrn zogen sich btt SeltzstschaMeu« wieder zurück Offen. 24 Wai. (BT3 ) H-uk nzch-nil 2g sand in Selsenkirchen un'n freiem Himmel eine Ikdawwdnng brr IrbrÜrr N.itt. In ber um Srneik o«»ftferben wurde Zwilchmfsile gaben sich, soweit bifber bekannt, dabei nicht ereignet .Srrnvr sand nachmittags In Dssen an* brm Burg via» eine Bers immf u ng Mr Bergsrbd er ttau. bir nrm 2*' Anslchud Mr Brtriebsrüte- konserrnz von Ubelnlanb unb Befflalm elnbernfcn ttxir; Mr '3er1jnim!ung war nicht sedr flirt besucht 04 sprach«i x x Arbnrr aus th'tmuirb. die Mc Bergardeiler ebenso is uh Streik ajf- ♦nrbedm An ber Bertammlung betet3«’en H* auch einige proletarische H 2 ndertsch asten 3» ©iMing-n Mr Orbnnng ilt ei nicht gekommen Dir Aewertschn«tm. unb «war Mt ftrt-n. chriftlichm unb Mr Airsch-Dunckertchm bewert- schailen, batten vor dem Besuch Mr Versammlung gewarnt Aach in B 0 ch u m fanb nachrnit ags etw Übnlichr B-r'ammluni Rott Be ite mvrpm ist es aus brm Bachswe- Marti za ,^i'chmsüklen atfrmmen. mMm "ersucht wurde, einige Stände iw plündern Die BtünMere wsrMn MMßfen vertrieben Sie De'iw» Mteb Herr Mr vage Tie rrnftr ^agr tu Mrlfenfircbeti. Delfenkirchen. 24 TUI lWolK) Sk Mutigen OreifftttH« Mt sich am M'riwoch Mer abgrtvielt beben «tnb M- 8 r I ti en be r 3er- tre Ibwno ber brutscht" Schn tzpollnri Mrrch bk Srmvakn Sie Mi' Mntnwna über bk Vrelifteteerw ng ber srvien Tage bk Nch le Qt ibrgemrt bi earfUrttnn TÄnhr bemerkbar mach' wurde von kmnMmntMschm Hetzern bvnuXl wm Mr 'Jrrtnnng tn Sekten kl rch-n Wrigem liNr ben Srk^'rschutz »um Oingrrtkn Asnenechr traten Mr »rniv11 Hunde-tichiben ans M- »rnkt^chm und Umaebang tn QDtiri Sirten Hnn- bnttch'skn Mr Rwnmu' th«^ Ichtod sich rar» brech Elches Sehnbef in greArr v4aM an Aschdem es Mn Aufruf, err tn ben AbenMMnbm oelnngen wer. Ms SdlewfltSmer D 0 lI ze i p r Ü f I b In m uw Menen, wnk twrttubt Ms OeMebe In Brand in Reden Dirt.-r Hertnch chüttt. Wrnr er voll geiungew Wirt, für bk SwM bk furch'- Mrttm Hol gen baden können M SefkwRrfr mrt 3rtt auch c*v kbm Hi. -rtch.tz itz DM Bich- röbrrr Managten ttch Mw.it Xhem- wwtertal ber Polizei Schenidmafchsne-, wnb Vr- Mnsmittei aus ben RewQem M Werten nwb as* bet IMwfWvaM an rnitzeenn. Sirtes Itnnlok Arrttdmngswert funb indeNm bei ber Irtrtter- schatt brttiam WEMrtpmch Mt (Mt BrtchtÜkk •er gtamwärtigm Vogt bret< fartka dchrtt 3n ben Mutigen AkorgentzsnMn «mfM Ms OodflMbig misgedrannke dotlkiptäsidisn, wnn bm Aufrüdiwtn noch besetzt gegolten Sf S,«M- wrrtpolnma Getfenkkchm natzm bm fMefl mrt»r an* Das Aarbass Ift noch «nMkgt 3« Mr Ssadt verrtchi «ch wie ooe gro W Drrngwn«. ha Mi Mm Fechten sicher d«flichrn AMchtmurrt Me S-rwicklurg tu ■ *—— Die französischen Soltzufea enersttr- len Ni axfititrrrJt* Tknge gerab^i ■: ffcn- twrueg Ms Poi^t^rü'tdMws «ob wösten U W ItnMrea aej Mt .jatfidrugn dcht l!*tn Hx. Wk DcrtW. fmb 2NBk « Ms vtidgschstzes ooe ben frinwD ^^BrtatzWMzMrsvvaM oert^*:*: w< Ben Dt teüonti ne*e OMrtemttw.ttc tzvn Delk Rnchw,. » WewM'ÜäM ergib Mi ben Ichen Brt«tznr g m raan«M BechWer de. BcU Swawe'« M- OeM- x-s 'anuchr'wn Mr __ätlch iigegnfferi wutMn So h.i> 4 a zwei Seoerr-r^ - fflt tzarch Bot-nrttftichs job Kol- Anschläge von sranchMch n SHbakn schwer mich- banMÜ gnd vostetzk wicMa. -em« Awch« Satz noch drt von Mn grttm schWrr Bechttztm UhM BerkgN ^ «ringen le doch sich r -r ?»e»rdaek €t Daaenstecher. XbMUr-a t>e- Ovüeia. IrtUr 3 il beim wnb «Uva brttbig Mkchatzo- Mrmüe wnb -bebwattete. Ans »rot -Seros wurde, artgtWuden Rorftrot St Autbs nab befka S-kreBr. aas Wolssketzl«, Üebtrr Knich Auch nu< Bingen wurden ort'wend ber Seiertogt wieder sechs SrttnMbnb E eii TCttt» ft tbc! am OoeUaa (27.Hai> In Aunkel an Westerwald (Ix internationale Kundgebung als Pretest gegen die HefttebnAjm Ect 6.rariWftri tm Avelnisnd tmb gaga die franrMilit: MUitLicherrschaft am Adeln unb an der Aichr tzan Aeferenl tfl der französisch- Besöffe Daul Fox re Mülheim. 24 Wai. ('M!.) ®eftem war- bet die ersten 56 Olsen dahser «ns der Äo- lonte Webdau ausgcw.rtei Sie wurden ans Axws noch Wülfrath grdrocht wnb hon dort ins unhekgte Dettrt ehg^tx^* SW Jimünt ntftfkn ihnen tn den w51 len Tagen feigen SM ALi mung brr b:IM.i OtJerMdne foleelew. wovon ertna fünfhundert Aamilien Ivtrwfru werden, wild etappenweise vor Och geb'* Sie Ausq wW'enen mej en ltzr Modttinr tzarLLafse*. Tir amrrtfanifrfirn VetichUurissoffe». Paris. 25 27lii. (T3TB.) Sei *o*i- tee Mr Te-tetgnq der amerikanischeA BeszyuNqskvften tritt hest no f*wttag wieder za emer Styunq zusammen Zwffckien ben Ae^i erunzen Ist in Mn letzten Tcgen v7i- t-inbeli worden. 7l-tdb dem „Marin' wirb in dem legt des Mlommens die Tlefett* n'.chr aufrechlerhalren, die die Iktetniqten Stea:re ablebnren anb Mt sich auf birek.e 'Berv hingen Deutsch'indS te Amerika bezog Gi«e aeitrif«iiif*e 2lnleit,e an Ceffrrtetdi. Paris. 24. Mal. (Wolff.) 9tad> einer Meldung des „Dew TYprf 55eralb“ teilt das Bankhaus Morgan mit. ba* es den 3»- sammtnschlUß eines Syndikats znr flüssig- machung einer Anleihevon r5Williv- nen Dollars für Oesterreich in die Wege zu leiten beabsichtige. Os handelt sich um einte Teil einer Irernationalea Anteche von zusammen 130 Millionen Dollars iDrgen dem Verbrauch framzOsische» EVeins. Berlin. 18 Wal. lWTB) Dir Srtchüfts- ReNe ber Dmtschrn Wrtnbanbe'srr'frtnN.Berlin, gtbt folg, nie O.k.Lrung bekannt Ser oew Mr Delchdfrsfelle ber Denfichrn WeindanMlsverdünN b.ftldiene Bovkvu frin- tzskRcher «XM-ngnlWf eeflvtdi stch wie zur Belrt- Smorrtger Xlwfiarbrtlm ausbeückkich fetz- Wirb «ach art rWÄfffkM •nn*-ptt<1e R4> ergeben hat Mü sich Firmen HwMn. Ne trotz Ms BodMrts ekMtz^mhringtsr^ elrttbmi wnb wwttt fällten B-urtchnmngm. X*e .Badischer Wrtn“ .CMmrCrr*. .Montagne“ wM hi ben Bersch r brtngen wnb für Mrte Werne Xbkr finde*, machen Mr es allen VWnNit wnb Berrtni* Ms WrtndanMfs mr Pflicht, art Ms krgM.ttgfte baruber ,u wochew. bah Mr Boy- btt tdrehtet! Wich wnb ejnr lr-kbe-r ber Sertan gegen »eben -orwgthc*. bet durch durchbrech tag des Bvtzkvtts argen die Ohre des getarnten Stan- Ms verüüdr Wir erwarten daneben art bas be- fhm*Nlie volle Unterstütz.ing vorn East- wsrtsgewerh« wnb vorn Dudliksm inb kben es rts eine velhKverstsnbNchseit an bad Wber eb-barr Ählftr des Be»nhandels«aches frtw t*vMtrtg» Angebot Mchckwdii Brt Meter Demweem e*r unteren chinwrt- art die TLx; M Hr Ms Drtgtzes Mt fmxx»'il*en Or- Kuartk >,rch italienischen Wein unb wet'cn ferner Mmef hin. dost rberto spanisch er Wein tafoige feinet hervorrngenben St xrtbrt- •en kmrchaus geetgwi ist. Mn franzö'rfchen Wein * ertew*. wnb Wr «Muhen uMn, bah gerade Ne WoMWeCenM DrtMrnrng bet MrtM Bw nMrrwng eine U«ertHg**a «rtn fofift. Wem ** Grtotz fiMWÜMch.i Mxngnt^ M» MHtchen ZIU> 4jC Iw... Ans Mm Gesetz-«hnnLs-anslchutz. rm. Darmstadt. 24. Mat. Sn ® e • «PgetztzngSMusfchutz de rvmr* zur A> je Lung brr tzids11 0 m - misse fort. Mir eietyer Jenlenutjen Uni) teen blt 'TregWrooge-.. r^ge Annadmc. Säen 6*rM in Me Bero^nz des Sefttzcs tzMr IwünXnmg brt BrsümmonzeM ibn Mt Aeiddertintgnng em ;e: teste, lad) ein- gebenden 2Iu#fuhru::.;cn von lertwkm der rerstYSLsntn «Mmic« wurden btt Ln 1 Ms 4 anx«r*ere- CMyXvN Erdrxrnngen enftpieam sich über Mt Anregung, auch die Wgidgr»«dstüde tut Ae.L.e r n ,ung Xr-insuDthe». Dic Aotttmwuaa dm «der -nrrche aber ausgefetzt. damit die einzelnen stzrskrione* nod**a Se'.e •enbdf hsben. sich mt: b.efer Ara .c zu befafftn Dir Bnatnngcn werden am Jreitaz früh forijefcS- Aus 5»aöt und Land. Sieben, ben 25 SUi !«3 Das Deutsche Voltsopser. 3* ber Defch^ftsKelle Ns .Siebt«er Anzeigers“ mürben für urttre beboÄnate* BoUsgenrtr* rC) L (359 051); Q.fen. gch 291 ^4 (275 920). Worms 326 074 l^S! «53). ttni.V. Bek etongg 42? 07 . 172 203). D . ehtn 30' 38 ( 279 906k etn.-ck Bekltldu.ia «8«S ( t5090S,. Btt Durch'dfnitts egnun^s^ghl für die fünf graten SrLbrr beträgt für Srnährnng 256 853 (2319731 Heizung unb Belcnchlung 50 702 (50 607k Wohnung 3182 (2775k für Be- ricibenfl 88 167 (75 811k znlunmgn 396904 (361 166). Die Ttnnvng a»sfchl»echllch Belleidnna ist feit dem 11. April um 16L Vroze«, einschl. Bekleidung um 18J Pro Heul. seil dem 25. April ansschlieVich Bekl?'7m-.q rnn 8L Prozent, emschl Bekleidung um 10.4 Prvz. gestiegen. — Bon ber Universität SroMfor Knrff ans RrnTHurt a TR Hit eine Bvrteiung .Bor -c'-cml bU Atetzkchc Dknswg von 4 Ms 6U6r (Abrtoal 42 •• Sine Aufnabmestelle für AnsgeDit sene und Verdrängte wird vom hiesigen Zweigverein vom Loten Kreuz im Stuvernehmen mit dem städtischen Wohlfahrtsamt Anfang nächster Woche im hiesigea Bahnhof eröffnet. •• Sin Transport von 250 Kindern aus dem Luhrgebiek hat morgen kurz nach 7 Hbr unseren Dahnhos passiert. Aas städtische Wodliahrtsamt hatte nur Erfrischung der Kleinen Kakao unb Brätchen bercilffeftclh. die Verteilun-g sollten ehrenamrlich tätige Damen bes Loren Kreuzes vornehmen. Der Zug. mit bem die Kinber reisen mußten, hatte ievoch nur toenlac Mi- nutfn Auf en.chatt, so daß die Abgabe des Zrühstüds leider nicht staafinden konnte. Die Kinber fuhren nach 'Büdingen und anderen One* Obertxften* Setter. •• Das neue chartge 1 d. Bon bem neuen «00-Bkart-chartgeld sollen insgefsmt 90 Milliarden Mart aasgeaeben werden. Bor- aussuL kl ich werden auch Lausendmark- ft ü cf < geprägt Serben. •• Fahrraddiebstahl. Snisentef werbe hier et* Fahrrad Markt ..Viktoria" mit ber Fabr.-Ar 542 079. Bor Ankauf Sirb gesamt. C3b:e*rtdx Mittellungetz nimmt die Krtminalpolizei entgegen. •• Die Preise för Braunkvölen- Heiketts find mit Ortung vorn 20 Utai ab art fltKO Hart für be* Zentner frei vager des Kodtendänbiers rthöht wvrHn Sehe amtliche Brtarnirmüchanz im heutigen Batte) •* Ue ber grobe ch e i ,e rf p a rn i s beim Kochen unb über praktisches Kochgerät ttmr.tr man gestern abmb tm che'nl Drtnz Sari einen taierrtfantrn. bbchb lobrrrtchm Boittong Hrt* Die Vortragende, ein# erfahrene chanskmu. erbrachte tn rtnwrmbfreUr Weife bm Bnchweis bad das Sa • au t heute noch das httligstr unb rattoncUM chtt>m^uet ,gm Bereiten der S;-r:kn Ist. unb Re ernvirh daher jeber chanS- frou bas Sr< tm eigenen, aber auch Im c*j(TO- UsNschrtt. ichen 3ntrreg»ng fand 3e Ln'chub an M# mierwllanf.i Tuf^evwgm Über bk ANgttchtrtmw Mr Bow»nÜ«tt- wnb t**r t Mr SrOedncmU ■erben k e peallllche Kl>chxrä dchatte 1. Mr l>g Srrenet vent-'T? u iMr ‘oyf gehegt mtb bn Se- brauch rorgefübet. Da Bort ragende -übm*.- an Mrtem Wunbertops Mr bch mit chm alle epc-kn brt rrt-c :lkb ni.-brt»-r m Si*- verbcavch als btsher üblich berx^ei.: wer dm fbnrm. l-e erklärte kA dir chru»»r_-u b-hn Se- brauch bwM Lopfes et»r rtn Drt:-ri brr bcn'lgm rtst - g, ।n . 4 - , M "1 ■ TU -f Al Tk,A, Sn4l- tFWnrS"! « "’KTTR iSWTW. -’S* prwbtw -er ber Ingen ber Fndbrer brtWiigun Me IngaMr. Mr tat vollem Qw Hnmt. web Me am Sch irtk Ms B«t»ges oer- v -v - KostvrnMe AxertMn um>Kvchen> icigwa, hast die Oyrtkn tn der verbli.'knch fuceen Kvch- bx 3i!< i völlig ttWentj je» eorr . Ser Bari rag. Mm So- WWW unb Arme br INk tHrafl kb> bähe* 3ni<:dk a^ Hl a Mr 3* Mr hober MUrtma M begrt llch ist Set Abort be ben fx_*gtmnrw mant> je* Anregung geget- die it-WH M ber Mit«nrrtcheN lUntWItb r-tztich Mr EMwtm St. BocberboMM Mr Boe- träge »inbet. erte fern 2Uw. Petersen gtbrrt. am nächtMm Montag hierher »u bann wnb an einer K » nn seren» des chvang. Dekanats Hungen teil te nehmen rl 211 # be r b «H I R g # R. 24 TTal Unter Berich» in Tx 118 vom .Dsl nastbier" hat, wie wir bbien. leider nkOadb Anlast M» sittlicher Sntrüfheng gegebm. .lleberofl »init man bk Zog nd vor brm Xlteboigenwfk .ab M« lubrr- t J'jbjer SenwinM gib« rthurtl schon ,tzrrn N«inst« n Kindern ihr ’iMingUbterr Zur Brruhlgj-g der Sanütti (ei bemertt. vast die lieberbrtlInge« Wlern selbstverständlich so vernünftig hab. bl« Kleinen bas Bier nicht trinken »1 lassen Switz aal ihr Aech» tragen Ne Klrrtei ihr Bist heim, bas L r t a I« n Msklben über- lassen sie gerne Ma Stoben und heanugen sich mit ihm not Mn FreuM an Mr allen chsngstfitte Kreis Friedberg. * Fried barg. 24 Mat. Sestern RgchmitMg verunglückte«! Mr ©trabe BaMLauhmm- Siebberg rtn Auto, wobei brt tn hnheifie Ätuwr Fritz vom •tknbabnbetrtefrt- amt Snebbcru berrasgrtchMrde- towrbr jitb eine* mehrtochen SchLbetbru ch baMwitrjg. Der Wogen der von kine* Fühmr Fritz Kramer ouü JHü:t Sambach, nach Aauk fube y>rutt<-'b:mo txrijen Somsiaa wurde in Mr Z«»rrrwn'aMik A Aedpetn SinbruchSdlehRabi au «geführt Aas dem Vagerranm. in den die 14i* durch Din drücken einer Honst ertchrtM eingadrangm U-orrn. wurden grob« Dosten Zigarren und wertvolle Tabak«, meist Dackblärmn gestohlen. T« Täler sind unbekannt. bg Ulrichstein. 21 Hal Di« PslngS tage bracht« unserem Städtchen bet leidlich gutem Wrt.er einen Ostrom von ‘Säubertet wie er wohl noch nU hier erlebt wvrdra Ist. Sarrbdukr waren überfüllt unb auch alle vertag- b»rm Privatquartiere beitat Besonders arten Jugendherbergen wie'e* einen aaMr» ordentlich starken Besuch ras 3n manchen AlchMo wurden über hundert Zungen und Hibek* onS den verrchiebensten Segenbe* Deutschtanbs auf- genctwmra was Mm ^eebeeglettet natürlich rar durch Bereitstellung von iMguartiert* mögttch war Sine ganze Anchahi von ZugrabverbänMnf hatten Trefsahitrn nach de* Ich^n'.-e-t fünften des vieren Togri ekanats Hungen „Alse wirklich! Daß hier Selbsterlebtes geschildert wird, merkte man ja sofort. Die Frage is nur, in welcher 'Verzerrung. Vielleicht denken Sie sich einmal, was aus der Welt werden würde. E?nr sch alles das verwirklichen sollte, was diele Fiau > ordert. 3a, wenn der Mensch ein Ideal- ... schön wäre, nicht nur die Frau, sondern auch d-.-r Mann natürlich! Aber wir werden Dod; nun einmal Menschen bleiben, und unsere Schwächen -—'<21 uns immer beherrschen. Immer wird der scheu, auch in der Liebe und» Che. der der i. ur.-.e ist. im Guten oder Dösen, sei es Mann L.5ranrfurl a-M.. 24. Mai. Zu der Festnahme des Einbrechers Karl Kinkel in Stuttgart äußert sich jetzt auch die Frankfurter Krtminalpolizei. Danach ist Kinkel schon früher wegen einer llnsumme von Einbrüchen — mehr als 70 — vorbestraft worden. Als die Kunde von seiner Verhaftung in Stuttgart nach hier kam, nahm die hiesige Polizei eine Durchsuchung der Kinketschen Wohnung vor, nachdem bereits Stuttgarter Beamte die Räume „gründlich" durchsucht hatten. Der Erfolg der Frank,urter war überraschend: benn die Stuttgarter Kollegen hatten nur einen Bruchteil des Einbruchsgutes gefunden. Hetzt fand man u. a.: Brillantringe, Perser-Teppiche, Tischdecken ohne Zahl, Silb^rsachen, Bronzen, Schmuckfiguren, Bettwäsche und viele andere Sachen. Diese jetzt aufge'u xbenen Dachen stammen zum größten Teile aus Frankfurter Ein- biütben und konnten teilweise ihren Besitzern wieder ausgehändigt werde.r Don vielen anderen (Gegenständen konnte jedoch der Eigentümer niicht ermittelt werden. Schlichtungsausschutz der Provinz Oberhcssen. Sitzung vvm 2 4. Mai. Die Gails che n Tonwerke bei Gießen und die T o n we rke Abend st ern und H ü t - tenberg sollen den Stundenlohn der Betriebs- Arbeiter über 21 Jahre vom 1. Mai an auf 1670 Mark und vom 21. Mai an auf 1800 Mark, und die übrigen Löhne entsprechend erhöhen. Die Streitteile erhielten Crkläruugsfrist. In der Lohnstreitigkeit des Verbandes >oer Bergarbeiter und der vberhessi- Ichen Bau x itgewinnungsunterneh- mungen schlug der Schlichtungsausschuh vor, den Mindestge'oingesah der Grubenarbeiter vom I Mai an auf 8000 Mart je Schicht zu erhöhen und den Stundenlohn der Arbeiter der Auf- beveitungSanlage Münster bei Lich auf 1200 Mark «b 1. Mai und 1400 Mark ab 15. Mai. Die Rheinische Elektrizitäts-Aktiengesellschaft soll in ihrem Baugebiet Lauter- »ach-Alsfeld vom 6. Mai an den Stunden- Mn der Monteure über 24 Jahre von bisher 1250 Mark auf 1600 Mark und die übrigen Löhne in demselben Verhältnis erhöhen, die Auslösung Der verheirateten Arbeiter von 1400 Mark je Kalendertag aus 1600 Mark und die der ledigen von 1050 Mark auf 1250 Mark. Der Lauterbacher Blechwarenfabrik gab der SchlichtungsauSfchuh auf, vvm 7. Mai an den Stundenlohn der gelernten Arbeiter über 25 Jahre auf 1600 Mark und die übrigen Lohne entsprechend zu erhöhen. Das Elektro-Installationsgeschäft L. Rohe tn Friedberg soll seine Arbeiter vom 15. Mai an nach dem jeweiligen Tarif der Oberhesfischen Metallindustrie entlohnen, bei Arbeiten In Dod- Dlauheim nach dem Tarif der dortigen Elettro- Insta llationsgeschäs te. Die letzten vier Schiedssprüche erkannten die Antragsvertreter sofort an. Die Antragsgegner erhielten Erklärungsfrist. itn, 24. Mai. Unser .Mna-bier" Hal, ach Anlaii zu sittlicher erall Dxirnt man bk emch, unb die Weber- iiziell schon ihren klein- » ierl" Zur Beruhigung- äh bie Aieberbellingn > vernünftig sinb, bi« nicht trinken zu ! W tragen bie Aiaöei nfen be-selben über- hen unb begnügen sich it ber alten Psingsisttte edbcrg. Kül Desiern nachmittag Strafe Jab-Aauheim- M bet in Dru heim om Sisenbahnbetn'ebS- dj'ifcibta wurde ini »eldruch dovvnirug. an Führer Fritz Ära- lenweise mit Licht unb Mi würbe, ist an einer Höngen geblieben, bi« nbach) nach Hause fuhr. Lagen überschlugen sich bigt Arzt unb Senchk Der Führer kam mit irenb Fritz. Drlervm mer KrmknhniS em- an feinen Verletzungen i richterMer ber >uen enzeuge war, mißt w zu- chotten. lai In der Dicht M , ;n ber Ziganensabnk »S* Itnb unbefamn. , . ZL« Sq-S ■ vielen ci ^-^ter n hier haben ihrem Dienstheron eine Parrir Kohlen entwendet. Mit Rücksicht aus den oerhälviismäßi; u.ibrdrutenden Wert nahm da- Gericht keinen Diebstahl, sondern nur eine Llebertretung an, öerurLilte aber die beiden we^en Diebstahls schon vorbestraften An- geflagfen zu Geldstrafen von 30000 und von 1 0 0 0 0 Marl. . gefährlicher, gewerbs- und gewohnheitsmäßiger Dieb scheint ein Schreiner aus dem üc-aigebitt zu fdn, der schon eine Reibe v>n ®e* ^nanidftraien wegen Betrug-, Sachbelchädigung. Diebstahls, ^Interschlagung unb Rebler ei erlitten bot. Ihm werden fünf D ebstähle im Saargedier und ein Diebstahl in Klein-Linden zur Last gelegt. 3n allen Fällen drang er in fremde Wohnungen ein und ffc:,(, was vor ihm kam: A.rzüge. Hemd-eur, andere Wäschestücke, Schuhe, Uhren mit Ketten, Uebcrzieher. ein Fahrrad, Kl/r^rftvffe, Mü.itel usw. Er gab nach anfänglichem Leugnen alle Diebstähle zu, bestritt nur, den einen Diebstahl wstlelS Einsteigen b2g r festgesetzt. Zur Versteigerung kommen 27 Fleckvieh- bullen (Simmentaler) im Alter von 10 bis 21 Monaten Sämtliche Tiere sind in dir Herdbücher des Landwirtschaftslammer-Ausschusses für dir Provinz Ober Hessen eingetragen, haben Iungvieh- nummer und Abst ammungsnachweis. Der Alsfelder Prämienmarkt wird vielen Gemeinden ttnll- kommene Gelegenheit bieten, ihren gesamten Bedarf an Fnselvieh zu d:cker, zumal auch der Kreis- Ziegenzuchtvevem Alsseld feine verkäuflichen Böcke und einige Schweinezüchter Eber im Typ des veredelten Landschwrin-es zum Verkauf bringen. (Siehe heutige Anzeige.) machte uns nun einmal der Schöpfer, die Natur läßt ihrer nicht spotten, und das alle Gorthewort wird immer wahr bleiben. Sie wissen ja: .Dirnen lerne das Weib, nach feiner Bestimmung^." Eoa lächelte. „Als er das schrieb w.rr er vielleicht mehr der Mann, als der Große." Bürgermeister Anrolds lachte, aber er wurde gleich wieder ernster. ^Jch muß immer wieder mit meinen besten Beweisen kommen" sagte er, »mit der Probe auf das Exempel, daß die befreite Frau im tiefsten Grunde ihres Herzens sich doch dir Knechtschaft wünscht: Liebe, Ehe, Mutterschast. ■Unb daß alle ihre Berufsarbeit im Grunde doch nur ein ungenügender Ersatz ist für sie. Hetzt ist die moderne Frau wir eine Krimerin, die mit Todesverachtung losftürmt auf das feindliche Bollwerk. Da vergißt sie im Kampfrsmut und Zorn ihre weiblichen Eigenschaften. Wir wollrn's ab- warten, was werden wird, wenn sie den Sieg errungen hat, wie sie ihre Errungenschaften im Frieden benutzt. Jetzt kämpft sie nicht nur um Freiheit, sondern auch um Brot. Mißverstehen Sie mich' nicht, ich gör.ne der Frau alle soziale Freiheit, wie alle Freihrtt des Geistes, nur die Schranken von Moral una Sitte wird sie niemals ungestraft niederr-eißen ... Aber im Grunde sind dies alles Wohl überflüssige Ecörteruagrn denn sicherlich sind Sie darin mit mir derselbe., Meinung. Und was die Freiheit vom Manne angeht, so wird sich diese immer von Fall zu Fall entscheiden. Kein Gesetz wird sie ordnen können, keine Gewährung... Uebrigerrs, sagten Sir nicht, daß Sie die Verfasserin fennen?" Eva bejahte und erzählte. Arnolds hörtr aufmerksam zu. Er war sehr ernst geworden. „Unb solche Bücher gehen dann In die Welt Vermischtes. Eine Räuberbande »nschädlich gemacht. Eschweiter, 24. Mai. (WTB.)Der hiesigen Polizei ist e- gelungen, eine gefährliche fünf- köPfige Räuberbande unschädlich zu machen. ES handelt sich um junge Leute von 21 bis 24 Jahren aus dem benachbarten Würselen: drei davon sind Brüder. Die Bande drang in der Uniform belgischer Offiziere und Soldaten mit Armeelarubinern In abg legene Gehöfte und zwang die Dewopner zur Herausgabe von Geld und Gut. Zahlreiche er jenen wurden dabei durch Schüsse verletzt. Im ganzen hat die Bande 27 Raubüberfälle auSgeführt. die den Banditen an Geld und Wertsachen 103 Millionen einbrachten. Ein großer Koffer mit werwollem Inhalt wurde in einem Versteck noch vorgefunden. Büchertisch. — Von der Eröffnung der Gotenburger Ausstellung bringt die soeben erschienene Nummer 4100 der Leipziger ..Illustrierten Zeitung" (I. I. Weber) sehr intereffante Aufnahmen. Aus dem überaus reichen Inhalt dieser Nummer verdienen besondere Erwähnung ein garlzseitiger Vierfarbendruck „Pause im Deutsch- Russischen Theater ,Der Blaue Vogel' tn Berlin" nach einer farbigen Zeichnung von Lutz Ehrenberger, Reproduktionen entzückender SchSpsangea des frühverstorbenen Graphikers Dietrich Wilhelm Alberts, mal.rische Abbildungen aus dem Spree- wald sowie ein ganzseitiges Stimmungsbild „Abend im Gebirge^' nach einem Gemälde von Willi Tiedjen. Hainz Alfred v. Dyerns Skizze „Die Einwanderer" wird für Iagdliebhaber von besonderem Interesse sein. In dem mit prächtigen Bildern versehenen Artikel ..Muezzin und Minarett" führt un8 Max Nentwich in die Welt des ISlams. Außer dem Gesagten finden die Tagesereignisse gebührende Berücksichtigung. — Dr. Käthe Schirmacher gibt in ihrem außerordenttich interessanten Werke „Die Geknechteten" (Diun icn-Verlag Karl Winckler. Berlin SW 11, Dernvurger Straße 24) tn lückenloser Materialsammlung ein erschütterndes Bild dessen, was Deutschland an Land unb Leuten verloren hat. Es sind hier zum ersten Male alle geraubten und bedrohten Gebiete besprochen, alle erreichbaren Za len gegeben, alle tn Betracht kommende Literatur bearbeitet, alle nöligen Hilfsmittel vereinigt, die man sonst bisher nur verstreut findet, Karren. Rechtsverwahrung, Schuh- unb Kulturvereine, Minderheitenschutz Dieses Tuch redet gerade in der heutigen Zeit eine zwingende Sprache. Doch hinter der sachlichen Kühle der Statistiken und Karten lodert das leidenschaftliche deutsche Herz, desse:'. heiliger Zorn über die uns angetane Schmach sich zum unbeugsamen Wollen steigert. So wird das Buch zum auf rüttelnden Weckruf an alle Deutschen, auf daß reichsdeutsche Irredenta den Weg zur Erlösung finde. — Der Abenteurer in Purpur. Roman von Hans Roselieb. (Verlag Joses Kösel & Friedrich Pustet, Verlagsabteilung Kempten.) — Aus dem heiteren Hintergrund des spielerischen Rokoko mit seinem Glücksrittertum entwickelt sich das märchenhafie Schicksal deS westfälischen Barons Theodor von Neuhofs. Er. der flüchtige, des Mordes schuldige Bettler, glaubt sich berufen, die Korsen aus der Knechtschaft der genuesischen Krämerrepublik zu befreien unb als ihr K^nig einen modernen Staat zu schaffen. Die Ereignisse sind mit ber düsteren Gewalt amkeit des korsischen Gebirges geschildert, mit ber Farben- inbrunft korsischer Landschaft und den herbfüßen Reizen ihrer Winkel. Ein kühner Versuch ist hier uitternommen, geschichtlich: Vergangenheit aus ber Natur ber Menschen und ihrer Landschaft zur Gegenwart zu gestalten. Das Buch fesselt in hohem Maße und verdient die beste Empfehlung. Handel. Berlin, 24. Moi.' Börsen st tmmungS- bild. Mäßige Abgaben betoiinten Im Devisen- hcmdel am Vormittag zunächst ein weiteres Nachlassen der Kurse. Dle Bewegung schlug aber sofort inS Gegenteil um, als sich ein lieberii>iegen ber Nachfrage herausstellte. Nachdem ber Dollar bis ziemlich auf 52 000 gewichen war, zog er in ummterbrochener Steigerung bis zur amllichm Feststellung auf 55 000 an. Dieser Stand, dem sich die übrigen ausländischen Zahlungsmittel an- paßten, konnte sich auch später behaupten bei Neigung zu weiterer Auswärtsbewegung. Für Effekten yerrschte im allgemeinen eine feste Stimmung, ohne daß sich jedoch besondere älnterneh- milngslust hervvrwagte. Offenbar veranlaßt das Schwanken der Devisenkurse zur Vorsicht. F r a n k f u r t a. M., 24. Mai. Börsen- stimmungsbild. Die Geschäf. Stätigkeit am Devisen» unb Notenrnarkt war in den ersten TtDrgenfhmben wesentlich ruysqer als tn letzter Zeit. Dollarnoten ermäßigten ihren Preis; Sie wurden mit 53 600 bis 54 000 gehandelt unb stellten sich bei Begitm des amtlichen Verkehrs auf 54 775. Qm Effekten verkehr war das Geschäft bei großer Zurückhaltung Luhersr still. Die Kurse fielen teilweise einer Abschwächung anheim, hervorgerufen durch Befürchtungen hinsichtlich einer neuen Versteifung des Geldmarktes. Im Verkehr von Bureau zu Bureau war die AmsatztLliqkeit ebenfalls recht bescheiden. Nachfrage bestand nur nach vereinzelten Spezialwerten. Begehrt waren Taunus-Maschinenfabrik, Elberfelder Kupfer, Baldur PianofoNefabrik: letztere wurde mit 24 000 erstmals offiziell notiert; es herrschte für diese Aktie auch heute wieder reger Begehr, fpater trat «in Umschwung ein. Mäßig erholt zeigten sich Zolltürken, Bagdad, Leere Budapester Stadtanleihe. Api, sehr gesucht, 53 500. Man hörte ferner noch Daimler auf spekulative Käufe 30 500. A. C.G. 65 000, Benz, lebhaft, 64 000, Metz Söhne 28 000. Inag, heute letzte Notiz im Freiverkehr, mit 22 500, vom 25. Mai ab gelangen diese Kurse zur amtlichen Notierung. Drown Boweri 19 000, Emelka 16000, Grvwag 2100. Der Schluß gestaltete sich auf Deckungskäufe fest. Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung.) Dalum 23. Mai 24. Mal ShntL Rollern. Amtl. Noliera. (»elb Sittel (Melo ^rie< Nntw.'Drülfet 3142.10 3157,90 3157,10 3172,90 t’-ollnnb... 216! >-5.00 21804.40 21695,60 21804.40 Vonbon ..... 256 <57 25764-2 256606.85 25789115 Baris..... 36S5.75 3704.25 3680.75 369825 Echweih. . . 9925.10 9971.90 9910,15 995885 Spanien . . 8359,05 8400,95 837M,- 8421.— Italien..... 2618,45 2631.55 2618,35 2<)61.53 ViHnbon-Opotta 10075,15 —— _■* 1027)856 Dänemark. . . 10024.85 10199,45 Siormeaen. . 8840 35 14463.75 8864,65 8778- 8822.- Schweden . . 14516,25 14'113,35 146X6,85 LetfinaforS. . 1496.25 1503.75 1611,20 1.1880 9t cut) ort..... 54737-80 55012,20 55211.60 5.54x84-' Deiufch-Oesterr. 77.305 77.695 77,öS 7.807 Budapest. . . 10.10, - 10.15, — 9,72.5 9,775 Braa..... 1651,85 1660,15 16-15.85 1654,1.5 Aaram . . 423,95 426.05 Banknote». Frankfurt a.M. . 24. Mai. Rriei Aett» 6duveiAer Roten 9950— 9850— lvranzüsifche Noten . . . 3660. 3620.— Tnniiche 9tolen . lUlOu- 109J0 - Schtvedische Noten..... 14570 - 14WI- holländische Noten..... 21G01— 21400— Deiitsclr-^eiierreich \ 100 Kronen 77 50 77— Amerikanische Noten . . . 55625 - 55125— (fnnliiebe Noten. . . . 2552:7).- ! 252750— Italienische Noten..... 2638— 2613— Belgische Noten 3140— 3110.- Unnmifdic Noten 800—. 7.7h— Tschechoslowakische Noten 1815 — 1635.- 9tvriveatsche Noten .... 8750— PJiöO— Numänische Noten..... 318- 314- Svaulsche Noten (In einem Teil der Auslage wiederholt.) Di« Truppe» hn Saargebiet. Genf, 24. Mai. (WTD.) Der Vorsitzende der Regierungskommission für das Saargebiet hat dem Völlerbundssekre- tariat mitgeteilt, daß alle Truppen, welche während des Dergarbeiterstreiks zur Unter* stützung der im Saargebiet stehenden Truppen herangezogen wurden, nach Beendigung des Ausstandes in ihre Garnisonen transportiert worden sind und daß die Zurückoeförderung heute durchgeführt ist. f Frankreich unb Belgien. PariS, 24. Mai. (WTB.) Nach einer HavaSmeldung aus Brüssel meldet die „Der- niete Heure", in belgischen politischen Kreisen nehme man an, daß Frankreich und Be I- g t e n den Alliierten ihre Forderungen in einer gemeinsamen Note mitteilen würden. Die Einführung der Sommerzeit in Frankreichs Paris, 24. Mai. fWTD.) Nach dem „Oeuvre" wird die gestern vvm Senat angenommene S o m m e r z e i t in der Nacht vom kommenden Samstag zum Sonntag eingeführt. f IX Hornhaet. Schwiel-n ** und Warne beseitigt schneit, sicher, schmerz- und cefahrfos kllbi rnl ,nvielen Millionen Fällen glänzend l\UI\ll Ui bewährt. In Apoth.u.Dr< g.erhlltl. i Brennen, Fußschweiß n. Wundlaufe KukiroU d. Drogerie G. Wallenfels, Markt 2). |<*3A hinaus, in bie Provinz, kommen in die Hände unserer Frauen und Töchter, die es nicht verstehen, das Echte vom älnechten, das Falsche vom Wahren zu sondern. Die ihr kleines ilnbcfriebtgtfetn dann on dem Maßstab dieses Buches messen. Glauben Sie mir, man möchte mit Feuer und Schwert dreinftchren. wenn man ernstlich darüber nachdenkt, welches Unheil ein einziges dieser Erzeugnis!« anrichlet. Nicht indem es feine Ideen schon verpflanzt. — Gott sei Dank, soweit sind wir noch nicht - aber doch indem es den Boden dafür vorbereitet bei unseren Frauen und Töchtern, denen diese Phrasen das gesunde Urteil trüben, die Ain» befangenheit rauben, ihnen Illusionen geben, deren Erfüllung ihr Unheil wäre." Evas Solidaritätsgefühl empörte stch. „OHfo Öie bestreiten der Frau das Recht auf Freiheit," sagte sie kühl. Arnolds hatte zuletzt sehr lebhaft gesprochen. Jetzt wurde er ruhiger. .Nicht der Frau! Dem Menschen, Mann und Frau. Nicht das Recht auf Fre.leit. sondern das Recht auf Llngebundenheit, auf Pflichtenlvsigkeit. Ist dies Recht auf Freiheit nicht nur bas Aushängeschild dafür? Dies Buch ist doch nicht der Schrei einer Gefesselten nach Freihett, eA ist doch nur ein Hymnus auf Pflichten- lostgkeir, auf Sittenlosigkeit." »Ist das nicht gar zu fdjeoff?“ sagte Eva unsicher. »Zu schroff?" Seine feste Hand strich hastig über den Bort, feine Augen bohrten sich forschend in bie ihrigen. Es fiel Eva auf, wie stahlfarben sie waren, wie unerbittllch. »Das sagen Sie, gnädige Frau? Eie könnten darüber einen Augenblick ttn unklaren sein?" »Ehrlich gesagt, nein! Aber man kann doch da nicht aus persönlicher Empfindung urteilen. Ich bin keine revolutionäre Natur. Aber ich habe auch niemals Kette-n getragen, oder sie kaum gespürt. Ich kann nicht urteilen." «Wohl Ihnen," sagte er ernst „Aber ich traue Ihnen zu, daß Sie auch dann sich selbrr treu geblieben wären. Es gibt Ketten, die man tragen muß, wenn man das bleiben will. Um bzffen*- toiÜen, on den sie fesseln, um seiner selbst willen, ttnd darum verachte ich am meisten die modernen Kettensprenger und die neuen Propheten, weil sie nicht aus Kraft handeln, sondern aus Feigheit. Well fte nicht trogen und leiden wollen w'll sie schlaffe Weichlinge sind, die mit hohen Worten Niedriges nennen. Weil sie kein Mart haben und keinen Kern. Frei kann der Mensch sein in Ketten aber fte find in ihrer falschen Freiheit nichts als Sklaven ihrer selbst." Er sprang aut und reckte seinen mächtigen Körper. ,Was wissen diese Weichlinge vom Kampfe mit sich selber und vom Hebern;ioben ? Auf jeder Seite dieses Buches lese ich vom ileber- wrnden. Aber das gilt immer nur dem ileber- tomben des anderen, dem Kampfe mit den anderen. Dem Kampf der Frau mit dem Manne und ihrem Sieg. Aber wir brauchen doch keinen Kampf, der sich ewig erneuert, dem nie ein fruchtbarer Friede folgen kann. Wir müssen uns dulden, solange wir unvollkommene Menschen sind. Das ist schwerer, ja schwerer als der Kampf. Unb wie kann überhaupt ein Mann mit einer Frau kämpfen? Das Spiel ist ungleich, gor zu ungleich." Er war wieder aufgesptnngen und ging nun langsam auf und ab. Dann nxmbte er sich plötzlich um unb stand dicht vor ihr. (Fortsetzung folgt) Im Massenschuhverkauf Gießen, Seltersweg 31 Massenschuhverkauf Emanuel & Co., Gießen, Seltersweg 31 Geöffnet ununterbrochen von 8—6 Uhr Sie suchen und finden feinste und eleganteste Rahmenschuhe für Gesellschaft und Straße, derbe, kräftige Arbeiterschuhe, Burschenstiefel aller Art, Kinderstiefel u. Halbschuhe in reicher Auswahl weit unter heutigem Herstellerpreis Hausen, Gießen, 25. Mal 1923. 03567 Die Beerdigung findet Samstag nachm. * 44 Uhr statt Todes-An zeige. Qeetrm morgen '/3 Uhr entschlief sanft nach langem schweren Iriden unser lieber Vater. Groß ntrr, Urgroßvater, Bruder, Schwager und Onkel Herr Heinrich Schäfer V. Im 79. Lebenswahr. Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Konrad Schlier UL und alle Verwandten und Bekannten. Am 1A da.Mts. vrrwchled nach schwerer Krankheit unser hochverehrter X Voreltamder Herr Heinrich Boller. Der Verband variiert tn Ihm einen Kameraden von onermüdlleher Tatkraft, seltener Herieoertta. vornehmster Gesinnung. Seiner steten Arbeit einzigstes Ziel war das Wohlergehen seiner Kameraden und seines Vater* lande« Ho stand ar als das Vorbild eines echten Deutschei. stets vor uns. so wird ar all«.seit vor nns stehen end UNS unsere Wege In des Vaterlandes Zukunft weisen. le Namen des Verbandes ehern. 116er. Llndenau. L Vorsitzender. 3M3D Miiints WM feil mit VcnHon nrocn srh ar mn»w Riete folort avincht. ?d>r Beerb, unter «flh a b Tiefe An4- 2 leert Zimmer Ifflta flite Ne- tabliag fldaiti. 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Übungen. seu Wir bitten unsere Mitglieder, sich auch an dem Umzug recht zahlreich zu beteiligen. Der Ausschuft. Elmo, Dollar DU Verlobung chrer Minter Claire-Marianne nab Günter beehren sich an Anzeigen Karl Beil, Schreinermeister, u. Frau Marg. geb. Ninn Frau Elsbeth Schröter oerw.Aug Schröter, geb. Scholl Tiefbauingenieur. Tlaire-Marianne Dell Günter Schröter Verlobte Bietzen (Dückingstratze 1) Mai 1923 tttttergal Ltzchfskb Ukbr. fe braut er bolL Wirt au verkaufen (XB64 tBaötorttrdbr <5. Aalt neues 5ahnad M flirt abangeben.** flebaboHtr. M P. aiaonmain'? nut erd. bilM» adAua- yubromhr. ä#> III. 1 Dtftirti qqO Ian gfitt ftlflOfmoifti au verkaufen 'fl.V-9 _ •*" dsibere 7. Ein flittertnheiier (< ntn)uni| Aii oert ,‘Uierlrnnni in ber ihrichaNSlt. b «irü. NnA- KWi Bcnte nnb morgen ■nenb nro:r eenduugen ViiH U billiger seesisU Hamburger gif 1. bulle Schu «kratze 10. eilhnt ^riiSt tUnbenfni nn Ber Noe denen» Perloren Vo ob« raten Ur. Nif. ^verloren em Ä h Wie eine MaPvemitSBenk notea in höherem Betrage Im «lein* baufvner.Rng ob. in •«eben oon armer fbraiL Der ehrliche 3tnber m erbeten bie Mappe «etu gute Be.abn na im Voll ze ami ateng _»v ,)d» bute bieientee Serien, welche am DennerSiaolrahnm 4 11 hr die «Heine non ber Lar 2«hupen brate N» mttaenom men Hot bd lepen eine Belob nun* oon iwwo «ark wieder ob»* rtetex da eS mein «rot Hl 3M8D Kurt Scheide Wietzen etbusentr. HIl tet Domm Kräftiger Sub angekommen Dr. med. Erich Düttmann und Frau Heidi geb. Elbs mr Giehen (Frankfurter Strafte 50), 23. Mai 1923 großes hrhd fte # He dies jährige Gras- len nnb Vätzplatien des Tlfntiej. | mittags 2 Uhr. teil** Gortentzr Uhr im Kurpark Bad ßomburg o. d. ßöhe Samstag, den 26. und Sonntag, deu 27. Mai lililWri* lern Der Od,rhüroer Mv«her < FrrwnltoWwtL frei ‘Jäger bes Nohlenhänblers ober hi Dohren ab Eisenbahn wo a en bis vor bas hass bes flilaftrs feftqeseht THe 3s'd)ldq< f&r Llefernng Ms in ben Stier ehr heb am rnnb 50‘ , trtzbte Stts nähere ift bnrch Sashanq bedangt gemedlt JS75H Gwtzenrr StaMoclMs in 17 Lasen bfeet- lich eretHbielreb PertzeigeN «"tzrn. ben 23 »öl 1923. pM*H Der vtertztzr-ermeftzer 3 v ve Apfenterg dem 'S «t.lStz». • beabd - Ubr. le Terwhabtr r^aa* Cssslsa, 17. Wat na-Hm. 3 Anrudern teruitkiMBUk In Otirl flotei yiebti «frohe Famil enabesd mit Konzert MM-chfichi« ‘Prämiierung van Sohlen, Stuten und Hengsfen ===== 4 Millionen Geldpreise ===== HoWtepsffl tzotzlentecheff obeabo i' , tibi. bet teifSerbnuagi orntton •Beginn: Nachm n । dutzerordentllcho Aencrab Versammlung Schwei des dersschrrungso Vereins 9 Bckaniitinachniig Infolge ErhShnng ber Zech enpr eile, ^rachtfäd» ^ohrtöhne anb Snstabebotzen wirb gemätz Delchlutz der ftsbttlchen *Brenn« 1. 3 Vereine !. asm L 2 Roügroöfn Prinzessin Suwarin Sßiizikkuu rod Unfrei. Udmarfch 3 Utzr reo