chouin b- Niatt te 1923 Öith,., i *’ntnöb[. ie gesagt: >ck, Aroma und Farbe tadellos' Jedem Fein, ter bereiten die hervor» n Mischungen mit IO0/» 40% Bohnenkaftee einen en Hochgenuß. Darum; nke Quieta! gesucht. Tauschwohnc Zimmern in Gießen 06 ibt bann beschafft weck Angebote unter 635D: t« •» mch aoe.5'®- iö M* »r5infl#- r, in der itbabn । To"N'1 k UW- latimelb« । in der slt Ti MM ^ndhaur.Sut.hoM, ,u$,aa|e,fjo!clm.pcni., ei, Metzgerei. LadeM t mit unö ohne hau; w'wcrwet ®A „Mineral Pa» a ^ea % blei".« vSÄrKlä O--1 menlv^^ 175. Jahrgang Donnerstag, 25. Januar 1925 MetzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vnlck vnd Verlag: Vrühl'sche Univerfität§-Vuch- und Steindruckerei H. Lange in Gießen. Schriftleitung und Geschäftrstelle: Schulstraße 7. Nr. 2t Erschrmi idglid), außer Sonn, und feiertags, mit berSamstagsbeilage: GießenerFamilienb lotter Monatlich« Sezuarprelse: 760 Mark und 40 Mark Trägerlohn.durchdiePost 800Äiark,auch bei Nicht» erscheinen einzelner Num. mern infolge höherer Gewalt. - Fernsprech. Anschlüsse: fürdieSchrist- leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten; Anzeiger Liehen. poflschecltonto: 8ron!furt o. M. 11686. Annaqme von Unjeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verdindllchkeit. Preis für 1 mm tzöhe für Anzeigeno 27 mm Breite örtlich 30 Mk, auswärts 40 Mk.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 150MK.BeiPlah> Dorfd)rift 20u/o Aufschlag. Hauplfchriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik. Aug. ®oeg; für den übrigen Teil: Ernst Blumichein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Blehen. Was geht in Frankreich vor? Einer unserer Mitarbeiter erhält aus Paris über Basel folgende Ausführungen: Mögen sich die offiziösen Hornbläser Poin- lares noch soviel Mühe geben, es zu veraschen oder umzulügen, die Tatsache besteht doch: 3n Paris ist eine Art Bürgerkrieg ausgebrochen! Er spielt sich in der Arena des Zeitungswesens ab. Aber ist die Presse nicht der deutlichste und eigentliche Ausdruck der politischen Konflikte? Unb nun das wichtigste für deutsche Ohren: Der französische Bürgerkrieg ist ausgebrochen über bem Hasardspiel Poincarss an der Ruhr! Er ist der erste Erfolg des deutschen Widerstands. Für das tödliche Attentat, das die junge Anar - chistin Germaine Derthou an dem Generalsekretär der „Aktion Francaise", Marius Plateau, verübte, läßt sich zwar ein mehr persönlicher Anlaß finden: Vergeltung für den Tod des Kabarettsängers Laufs, der kürzlich von den 'Royalisten erschlagen wurde, aber Grund und Triebfeder ist der Hab gegen den nationalen Block und seinen Henkersknecht Poincarß. Die 5 Schüsse der „Anarchistin" waren eigentlich für den bekannten chauvinistischen Hetzer Löon Daudet bestimmt. Aber Daudet lebt (wie Poincare) in sicherer Zurückgezogenheit. Er läßt sich in seiner Zei- tungsfestung von fremden Besuchern nicht sprechen, auch wenn es hübsche junge Damen sind. So muhte ein anderer Vertreter des royalistischen Blattes dran glauben. Der „anarchistischen" Tat folgte die Rache der Eamelots du Roy auf dem Fuße. Sie besetzten d i e Zeitungsgebäude des Oeuvre und der Ere Rouvelle und liehen ihr.n Zorn an den armen 2Raschinen aus. Der Einbruch in das Haus der Humanitv mißlang, weil dort schon die Polizei aufgezogen war. Hm diesen Zeitungskrieg zu verstehen, muh man sich vergewärtigen: Gegner des Ruhrfeldzuges sind die sozialistisch - radikalen Organe „Oeuvre", „Ere Reuvelle", „Rappel", „Don Soir", „Lauterne" ebenso die Blätter der Kommunisten und Sozialisten: „Humanits", „Populaire" und „Peuple". Die Zeitungen der Rechtsparteien, denen die Raubpolitck Poincarös immer noch viel zu zahm erscheint, sind: „Aktion Francaise", „Figaro" „Gaulois", „Echo de Paris", „Siberte", „Eclair". 3m Fahrwasser der Poincaroschen Politik segelt die Presse der Entente Democratique. also der „Temps" das „Journal des Debats", die „Republique Francaise" und „Bictvire". Immer mit der Regierung halten es (wegen der Informationen) die groben Rachrichtenblätter: „Malin", „Inhansigeant", aber auch „Petit Parisieu" und „Petit Journal". Endlich gehen jetzt die früher sogenannten clemencistischen Organe "Echo National'^ und „Homme Libre" mü Poincarö durch dick und dünn. Aus dieser Schlachtaufstellung ergeben sich die Kämpfe. Schüsse und ?er- ftorung jtaten des Presse-Bürgerkriegs. Den Auftakt gab die Verhaftung des Kommunisten Eachin als eines Landesverräters (weil er vor den Fol- aen des Ruhreinbruchs warnte). Es ist möglich, daß die Ermordung des Zeitungsmannes Plateau zugleich auch die Rachetat für die Verfolgung Lach ins war. Aber es ist falsch, die Attentäterin Tetthou einfach als Anarchistin auszurufen. Die sie sind heute Hunderttausende geschworene Feinde der imperialistischen Regierungs- Politik, und der Hah ist nicht etwa auf die sozialistischen Gruppen beschränkt, die dem Anarchismus nahestehen, sondern er erstreckt sich auf verschiedene Parteien. Im Rovember 1917 also noch mitten im Kriege, nannte das „Journal du Peuple" Cleme rceau ein in unfä igen Han wursten, unter dessen Fuchtel das Land zugrunde gehen Verde. Am 19. Januar 1919 vier Wochen vor dem erwähnten Attentat auf Clemenceau, schrieb Jean Hennessy im „Oeuvre" unter dem Titel „Rieder- gar.g“: „Clcm nceau repräsentiert mit seinem autokratischen Charakter öite ausgesprochene Form des absoluten Absolutismus." Don Poincare denkt man heute in weiten Kreisen des französischen Volkes ganz dasselbe. Man spricht es nur nicht so deutlich aus, weil die Spitzel der Regierung überall ihre Ohren haben, und weil mehr als je Zensur und Terror cusgerichtet sind. Aber der Bürgerkrieg der Zeitungen sagt genug, und es wird noch mehr Blut fliehen müssen, bis für die Regierungspolitik die Stunde der Umkehr gekommen ist. Die Beantwortung der deutschen Noten durch PoincarS. Berlin, 24. Jan. (WTB.) Die französische Regierung Hal die Beschwerde der deutschen Regierung über die Verordnungen der Rheinland- fommiffion mit folgender Rote an den deutschen Geschäftsträger in Paris beantwortet: Soeben erhalte ich das gestrige Schreiben, dadurch Sie namens ihrer Regierung gegen die Verordnungen der Interalliierten Rheinlandkom- mllfion protestieren, die unter Verletzung des Rechtes und der Verträge erlassen worden seien. Sie französische Regierung kann derart.ige Proteste, die offensichtlich auf Vertauschung der Rollen hinauslaufen, nicht zalassen. Sie vird dem Vertrage von Versailles, den die deutsche Regierung systematisch zu verletzen sucht, Achtung verschaffen. Anmerkung des Wolssbureaas: Poincare handelt auch in diesem Falle nach seiner nun schon sattsam bekannten Methode. Er schickt die Roten zurück, in denen die deutsche Regierung die Gewaltakte und Vertragsbrüche kennzeichnet, oder er versucht, sie mit einer kurzen Anwendung abzutun. Die französische Regierung bemühte sich in früheren Stadien der Entwicklung des Repacalionsproblems eifrig, Rechtssätze und Vertragsparagraphen zur Begründung ihrer Pläne anzuführen. Auf die ausführliche deutsche Rote, worin die Rechtswidrigkeit der Verordnungen der Rheinlandkommission nachge- tokfen wurde, weih man jedoch in Paris "offenbar ebensowenig etwas zu erwidern wie auf den Nachweis der Rechts Widrigkeit der militärischen Ruhr- besehung. Der Verzicht auf die Widerlegung des deutschen Standpunktes soll Wohl den Eindruck erwecken, dah es Frankreich nicht mehr nötig habe, die Welt von sei rem guten Rechte zu überzeugen. Tatsächlich wird der Eindruck, dem wahren Sachverhalt entsprechend, der sein, dah gegen die deutsche Auffassung nur Argumente geltend gemacht werden könnten, die selbst die französische Regierung der Öffentlichkeit nicht vorzulegen wagt. In den Schlußworten verkündet Poincare die Absicht, dem Vertrag von Versailles Achtung zu verschaffen. Deutschland will nichts aickreres als die Achtung des Vertrags. Hätten die Franzosen den Vertrag geachtet, würden jetzt weder die französischen Soldaten das Willlürregiment im Ruhrgebiet errichten, noch das deutsche Staatseigentum im Rheinland geplündert werden. Der französische Minister für öffentliche Arbeiten und General Weygand im Ruh gebiet. Paris, 25. Ian. (WLB.) Der Mi- nister für öffentliche Arbeiten1ft in Begleitung des Generals Weygand gestern abend nach dem Ruhrgeb ie t abgereist. Der „Petit Parisien" gibt zu, dah die Reise wegen der Schwierigkeiten erfolgt ist, die entstanden sind. Das Blatt muh ferner zugeben, dah die meisten Kohlenzüge, die auf Befehl der Besatzungsbehörde nach Belgien oder Frankreich gesandt werden sollten, ihr Ziel nicht erreicht haben. Rach wenigen Kilometern hätten sie wieder die Richtung nach dem unbesetzten Deutschland eingeschlagen. Der Widerstand sei noch nicht gebrochen. Da man nicht zu unnötiger Strenge greifen, aber auch nicht improvisieren wolle, so seien die Besatzungsmächte genötigt, sowohl hinsichtlich der Requisitionen, als auch hinsichtlich der Einziehung der Kohlensteuer eine gewisse Dause eintteten zu lassen. Rur ein Studium an Ort und Stelle würde es gestatten, die Mittel vorzuschlagen, durch die man zur Lösung kommen könne. Der Minister und der General wurden aber außer einem Organisationsplan die Aufgabe haben, die verschiedenen Dienste, die jetzt tätig seien, in einen einzigen überleiten zu lassen. Man habe heute drei Instanzen, die besetzende Militärbehörde, die Ingenieurkommission und den rheinischen Oberkommissar. Sehr oft seien die getroffenen Maßnahmen nicht gleichmäßig, und man müsse wieder in Paris Rückfrage halten. Es bestehe nunmehr die Aufgabe, ein Berwaltungssystem zu schufen, damit man den auftretenden Widerstand und, wenn nötig, auch den Widerstand in Deutschland brechen könne. Mussolini tib?r die Lage. Rom, 24. Jan. (Wolfs.) In einer Rede vor dem Ministerrat über.die Lage im Ruhrrevier erklärte Mussolini, dah ein regelrechles Der- mittlungsangebot nicht bestehe und auch nicht hätte gemacht werden fönnen, ohne im voraus die Sicherheit zu haben, dah das Angebot günstig ausgenommen werde. Italien wolle sich feinem Mtß- ersolg aussehen. Tatsache fei jedoch, dah die italienische Regierung niemals unterlassen habe, die deutsche Regierung auf die Gefährlichkeit der Sackgasse aufmerksam zu machen, in die sie geraten fei. Auf der anderen Seite habe die italienische Regierung in sreunoschaftlicher Weise die französische Regierung auf die Verwicklungen politischer, sozialer und wirtschaftlicher Art hingewiesen, die die Ruhrbesetzung mit sich bringen fönne. Unter diesen Umständen könne die italienische Regierung: zur Zeit ihre Haltung nicht ändern, da irgendeine Geste Italiens keinen Wechsel in die allgemeine Lage bringen und die italienische Regierung auch keinen entscheidenden Einfluß auf den Entschluß, der am meisten interessierten Regierungen haben würde. Rach (Auffassung der italienischen Regierung sei die Lage im Ruhrgebiet noch nicht aus einem toten Punkt angekommen, in welchem Frll allein sich die Lösung notwendig machen würde. In diesem Falle werde vielleicht die Arbeit der italienischen Regierung einen Einfluß auf die Lösung ausüben können. Die Haltung Japans. Tokio, 24. Ian. (WTB.) Der Außenminister Graf Uchida bedauerte in einer Rede bei Eröffnung des Parlaments, daß große europäische Probleme, wie die Reparationsfrage, bisher ungelöst seien. Der Minister erklärte weiter, dah kürzlich Frankreich in Uebereinstimmung mit Belgien es für zweckmäßig angeseh n habe, eine bestimmte Aktion im Ruhr gebiet zu unternehmen. Das Borgehen könnte z u einer schwierigen Lage führen. Die japanische Regierung, die beständig die Ueberzeugung von der Wichtigkeit der Aufrechterhaltung des Friedens hege, verfolge d i e Entwicklung der Dinge mit großer Aufmerksamkeit. Das U teil gegen die Iechenvertreter. Die Hauptschuldfrage verneint, gu Geldstrafen verurteilt. Ma i nz, 24. Jan. (WTB.) 3m Prozeß gegen die Zechenvertreter hat das franzosi - sche Kriegsgericht die Hauptschuld- frage verneint und die Rebenfrage auf Verstoß gegen eirei Requifitlonsbefehl bejaht. Die Angeklagten wurden unler Zubilligung mildernder Umstände zu Geldstrafen verurteilt in der Höhe des Doppel et der angeforderten Requisitionen, Thyssen zu 5100 Fr., Ulfe zu 224 066 Fr., Spindler zu 47 752 Fr., Kosten zu 15 632 Fr., WüsteNhofer zu 8640 Fr. und Tengelmann zu 6020 Fr. Das Urteil des Kriegsgerichts, sowohl was den Freispruch als auch was die Verurteilung anbetrifst, ist einstimmig erfolgt, die Zubilligung mildernder Umstände mit Mehrheit. Mainz, 24. Jan. (WTB.) Die verhafteten Zcchenvertre er find heute abend kurz nach 7 Uhr in Freiheit gefetzt Wörter. Sie begaben sich sofort ins Zentral Hotel, wo sich rasch eine nach Tausenden zäh.'eide, immer zahlreicher werdende Men re ansammelte, die unaufhörlich Hochrufe auf d i e Freigelassenen ausbrachte und patriotische Lieder fang. Die Kundgebungen dauer e r bis gegen 1/29 Uhr abends. Auch später noch hielten Tausende den Platz vor dem Hotel beseht. Die Freigelassenen kehren morgen vormittag nach Essen zurück, tro der Zug um 2 Uhr 54 nachmittags eintrifft. ♦ Mainz, 24. Ian. (WTB.) Bei dem Verhör gaben die Angeklagten eine Schilderung der bekannten Vorgänge. Alle betonten ihre unentwegte Entschlossenheit, von niemandem Weisungen entgegenzunehmen und zu befolgen, die den Interessen ihres Vaterlandes zuwiderliefen. Wir werden der deutschen Regierung die Treue wahren, wir handeln nie und nimmermehr gegen die Interessen unseres Vaterlandes. Richts m der Well kann uns veranlassen, gegen unser Land zu handeln. Das sind die Worte, die immer wieder ertönen und die trotz der starrenden Bajonette im Zuschauerraum mit Beifall begrüßt werden. Mainz. 24. Jan. (Wolff.) In der heutigen Rachmittagssitzung des Kriegsgericht sprozesses ergriff sofort Rechtsanwalt Dr. Grimm- Essen vas Wort zu einer groß angelegten Verteidigungsrede. in der er die Argumente des Militär» staatsanwalts ganz unbarmherzig scharf zerpflückte. Gr wies nach daß die Arsikel 63 und 267 des Mi'itärstrasg setzbuches ausdrücklich nur in feindlichem Gebiet angewendet werden bürften. Einen Feind gäbe es aber nur, wenn ein Kriegszustand bestände, was Wohl in dem fraglichen Falle niemand behaupten wolle. Die Artikel der Haager Konvention stellten ausdrücklich den Grundsatz auf, daß niemand gezwungen werden könne, gegen fein eigenes Land zu handeln. Hier warf der Verteidiger die Frage auf, was denn eigentlich die Haager Konvention sei. Sie sei eine Abmachung, die binde und verpflichte, eine vollerrechtliche Abmachung eine Abmachung die von F anrr ich unter"(fy i.ben Worte 1 f .i. Eine solche ilnterfef;rift sei ein gegebenes Wort. Diese Herren hier (auf die Angeklagten deutend), die durch ihr vorbildliches Leben durch ihre Arbeit und durch ihre wohlverdiente Ehre eine ganz besondere Stellung in Deutschland habew haben auch ganz besondere Pflichten. Sie können keine Verräter fein. Sie werden niemals Verräter sein. Sie werden, meine ich, Ihnen sagen: Hier stehen wir, wir können nicht anders handeln. Bestrafen Sie uns, wenn Sie glauben, uns verurteilen zu können. Unfer Widerstand aber wird wei e bestehen. Er wird immer und immer unerschüttert weiterbestehen bleiben. Rachdem Rechtsanwalt Dr. Grimm seine Ausführungen in wirksamer Weise damit abgeschlossen hatte, dah er erklärte, er appelliere nicht an mildernde Umstände, er wolle feine Gnade für die Angeklagten, sondern wolle den ganzen Freispruch, nahmen auch dir übrigen Verteidiger, Justizrat Dr. Friedemann aus Essen, Justizrat Wallach-Essen, Dr. Reumann-Mainz das Wort. Sie alle kamen zu dem Schluß, daß uneingeschränkter Freispruch der Angeklagten statt- finten müsse. Rechtsanwalt Leckerc (Ranch) betonte, daß er sich bei der Uebernahme der Verteidigung in einem gewissen Konflikt befunden habe, sich «aber schließlich zur Uebernahme entschlossen habe. Er betonte, das Recht Frankreichs, den absichtlichen Verfehlungen Deutschlands gegenüber, so zu handeln, wie jetzt im Ruhrgebiet gehandelt werde plädierte aber doch auf Freispruch der Angeklagten, die zweifellos unter einem moralischen Zwang gehandelt hätten, der sie straffrei mache. Rechtsanwalt Dr. Grimm betonte demgegenüber die deutsche These, daß der Einbruch in das Ruhrgebiet rechtswidrig sei, eine These, die nicht nur die Bewohner des Ruhrgebiets, sondern das ganze deutsche Voll sich zu eigen gemacht habe. Auch Fritz Thyssen betonte, dah er sich diesen Worten voll anschließe und mit der Auffassung der französischen These, wie sie Leclerc hier vertreten habe, nicht das mindeste zu tun habe. Wah-end der Verhandlungen war der Vater Fritz Thyssens. August Thyssen, auf der Tribüne als Zuschauer erschienen und zog eine Zeit lang die Aufmerksamkeit des dicht gefüllten Zuschauerraumes auf sich Mainz, 24. Ian. (WTB.) Die französische Desatzungsbehörde hat kurz nach 9 iUjr gegen die Menge, welche noch immer den Platz vor dem Zentralhotel beseht hielt, Kavallerie eingesetzt, welche den Platz säuberte. Revision eingelegt. Mainz, 24. Ian. (WTB.) Wie wir hören, wird seitens der Verurteilten gegen das Urteil des Kriegsgerichte Revision eingelegt werden. Dr. Sck lntius zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Ma in z, 24. Ian. (WTB.) Heute abend fand die kriegsgerichtliche Verhandlung gegen den Präsidenten des Dü|se dorser Finanzamts Dr. Schlu » tius statt. Dr. Schlutius wurde zu einem I^rhce Gefängnis mit Strafaufschub verurteilt und ist sofort aus der Haft entlassen worden. G heimrat Rcisscisen zu einem Jahr (yefängnis verurteilt. Mainz, 24. Ian. (WTB.) In einer weiteren Kriegsgerichtsverhandlung wurde Geheimrat Reiffeisen, Präsident der Bergwerksdirektion Recklin Hausen, zu einem Jahre Gefängnis und Strafaufschub verurteilt. Geheimrat Reiffeisen wurde sofort in Freiheit gesetzt. Neue Verhaftungen und Ausweisungen. Trier, 24. Jan. (WTB) Auf Anordnung der Interalliierten Rheinlandkommission ist die Absetzung und Ausweisung aus dem besetzten Gebiet sollenden Oberbeamten beschossen worden: Regierungspräsident Dr. Saa - , e"n, Oberregierungsrat Eichho r n. OEevregie- rungsrat Pfuhlstein, Oberregierungsr. Reff, Oberforstmeister Jansen, Fmanzamtsdirektvr Berirab, Zollrat Rebelung, Hauptzvll- amtsdirektor Riescheldorf, Oberbüx« e.meister v. Dachhausen, Lcmdrat Pohl. Die Ausweisungen sind auf den 24. Januar erfolgt; den Familien ist eine Frist von vier Tagen gewährt worden. Begründet wird die Maßnahme damit, weil sich die Beamten geweigert haben, Anordnungen der Rheinlandkommifsion Folge zu leisten und weil sie einen Gesamtprotest gegen die Anordnungen unterzeichnet Hafen. Düsseld 0 rf, 25. Jan. (WTB.) Der Leiter des Finanzamtes Reuß, Bergrat Sietmann, ist gestern von der belgischen Besahungsbehörde verhaftet und nach Krefeld gebracht worden, wall er es able^hnte, den Anordnungen der deutschen Regierung zuwiderzühandeln. Presscstimmcn über das französische Kriegsgerichtsnrteil. Berlin, 25. Ian. Zu dem Urteil des französischen Kriegsgerichts gegen die deutschen Ruhrmdustriellen schreibt der „Q 0 (a I a n 5 e i g e r“: Das Urteil, das nicht auf Gefängnis lautet, jeagt nur bafür, wie schlecht das Gewissen der Franzosen bei ihrem Vorgehen ist. Kein Mensch wird in dem Urteil den Ausfluß französischer Ge- rechtigkeitsliebe sehen, sondern einzig und allein die Antwort der eigenen Kurage. Der Mangel an Mut, der aus dem Antrag des französischen Staatsanwalts und aus dem Spruch des Mainzer Kriegsgerichts spricht, wird den Deutschen des widerrechtlich besetzten Gebietes nur eine Bestätigung dessen fein können, daß sie mit ihrem Verhalten völlig auf dem richtigen Wege sind. Das „Berliner Tageblatt" betont: Dieses Urteil ist unter klarer Verletzung aller Regeln des Völkerrechts auf Befehl der französischen Machthaber ergangen. Unter dem Eindruck der entschlossenen Haltung der Arbeiter- schäft ist man vor der Verhängung von Freiheitsstrafen zurückgeschreckt. Die Geldstrafe dürfte auch in Frankreich selbst nicht als ausreichender Ersatz für die Kohle, die man sich holen wollte, angesehen werden. Die „Voss. Ztg." stellt fest: Rach der Logik des französischen Kriegsgerichts ist jeder Einwohner des besetztet Gebiets zu jÄ>er Handlung verpflichtet, die ein französischer Befehlshaber ihm ai Ikierllgcn beliebt. Was heute den Herren Thyssen und Olse passiert, kann morgen jedem Arb i er oder Gene J a.tsfüh er pas i ren. Wenn cs heute bei einer Geldstrafe verbleibt, kann morgen dem Richter der Mut zur Verhängung einer Gesängnisstra e kommen. Genau he r schalten haben es ja nun einmal an sich, daß sie zu immer schwereren Zwangsmaßregeln scheiten, je deutlicher ihnen wird, daß sie auf dem Holzwege sind. Die Mobilisierung französischer Eisenbahner. Parts, 25. Ian. (WTB.) Das Kriegsministerium gibt gestern abend zu, daß in Anbettacht der Streikbewegung der Eisenbahner im Ruhrgebiet dieMobilisierungeines Kontingentes von Eisenbahnern für notwendig befunden worden sei. Fünf Detachements seien einberufen worden und 750 Beamte seien bereits gestern abend abgegangen. Das Kriegsministerium behauptet aber, es handele sich nicht um eine Mobilisierungs- mahnahme, sondern um eine InsttuktionS- periode von beschränkter Dauer. DuiSburg, 25. Ian. (WTB.) Auf dem hiesigen Hauptbahnhof sink) französische Eisenbahner eingettvffen. Wrt* n rt n. Sich SthnMIötr ‘-•j hin im efenlon L-degech- fbb.Ä ttitQl f( Bdteh r slo ileik 'Mi.6»? *»' n XHi K7>"k7 Sur ** k« '«M '***lf4, A^"Ü (<:rML Kchven ItrlinJ halt bd . w str Zetr y ' hut । •hhn n g)rt«6® !L|-3rr wir Zr°§ 66A “ta 1» J |r Jinl*- 1 illtr-ö® Xr, Seb t : Ste-l' *X 3d)qina Ml Kia k.*txid) u jag brnifm Danzig verladen werden von wv die Beridbihuna noch dem Ruhrgebiet crtolgL Bedangt wird volle Äennmi» der deutschen Sprache. Acuterst hohe Entlohnungen werden zagesichert. und auf Vielen Babnhösi' Düs a t h und Ham 5 ooo am. 100 Ml. 100 Ml. 1000 Ml. 1000 Ml. 50 000 Ml. 500 Ml. 2 000 Ml. 30 000 Ml 22 100 Ml. 100 000 Ml. 86 000 Ml. 15 000 Ml. 15 00) Ml 4 000 Ml. 200 Ml. 500 Ml. 1000 Ml. 500 Ml. 50 Ml. 5 000 Ml. 12 000 Ml. 20 000 Ml. 100 Ml. 1601 Ml. Meldungen zum (Eintritt in die Reichswehr. lande anbieten und um Aufnahme in dleTruppe bitten Dir uns von dr-r Reichs- tegicrung mitgctciU wird, finden audervlanmühige Stnfleüungcn In bie RcichLwehr nich: flau Dei aller Anerlennung der Molke fann daher jungen Leuten nur geraten werden, ruhig in ihren Betrieben zu bleiben. ben Angestellten. Arbeitern und Artei- terinnen der süma Hob. Svieb LLo.Dm.bHb »'""•«t 35. IP^, »«3?; nuarytMit« H Ära cm er D. Koch, Gärtner Belgien Zusammen höchstens 7 000 Tonnen Kohlen über die ReichsAus Stabt und Land. (Meßen, den 25 Iarmär 1923. Die Rnlirhilfe»Sammlung. 3n ter Geschäftsstelle des .Gießener QT n zeiaerS" gingen für unsere bedrängten Bolls genoifcn Im Ruyrgevtet bis heute vormittag weil ter ein: QL QL Familie Fayet und Emrich Qkig. Qtoll (QIo- ort) OlniKfledle der Diconto-Desellschaft Rosenthal, OHarai# u. So. Qbeanitc und Beamtinnen der Darmstädter Bank Banldireklvr Gustav Müller Bankdi vftor Emil GotlfchaU Banldioektor Theo 3acob Die Kkobleuabfuhr. 1 bei polnischen und früheren deut-s Gesamtemnisteriurn hat bie nachstehenbe Ber- ,r. ~ rn** I fch«n HeereS sich sofort durch ihre oorgelente sügung an sämtliche Qtehörben erlas en: .Durch ^Erltn, 24. Ian. (DTB.) *äM) einer , Dienstbehörde der sranzchl chen Regierung ,(.7 . idimi«tenfl«feQ vom 24. X.irj 1922 if! OHltteltuna deS ReichSkohlenkommtssarS wur- Verfügung stellen sollen, die dem Dost». Wen- । P;nr «h'Mn+c -tpi 'er den seit 15. Januar nach Frankretchund ' Ein Kaffeekränzchen 6. Fehl, Schuhmacher QL QL Fa. Otto Faber Meyer ArbeitSinvalide S. KreiSsassenrechner Quästor Kaust Technisches Personal Stadtlheatcr Fa. G. Bratfisch Rehnelt Sammelbüchse vom Polizei-Melk'camt Obe bes ischeZ 5k>rbwarenhaus, Hesiir. Heb. 1. Rate Heinr. Balser R. und M. St Otto Reu sch Ql. Ql. Der Abzug der amerikanischen Truppen aus Koblenz. Koblenz, 24. Han. (WB) Heute mittag wurde in Gegenwart des amerikanischen Generals Allen und seines Stabes fotrtc französischer, belgischer, britischer und italienisch« Vertreter der Rheinlandkommtsfion der Flaggenwechsel auf der Feste öbrenbteltltetn vollzogen QMbrenb die amenkanische Kapelle Die Marsaillelie spielle, wurde die am«rilan,sche Flagge eingezogen und darauf die französische Flagge unter den Klängen der amerikanischen Nationalhymne aufgezogen. Rach- mittaaS verliehen die amerikanischen Truppen in zwei Zügen Koblenz. Sine kleine Abteilung wird noch ungefähr zwei Monate hier bleiben, um die laufenben Geschäfte ab^utotdcln. Auf dem amerikanischen Hauptquartier weht zur Stunde noch die amerikanische Flagge. General Allen erliest an die amerikanischen Truppen eine Abschieds- funbgebung, in dei es heistt. bah die Amerikaner freundschaftliche Gefühle für die Al- liiiertenundSympathiefürdensrü- heren Gegner empfänden. Der General lobte die guten 'Belebungen »wischen te e ö ter nt and le am.r.kan schen B sa)ungs e ö de be trä'reib der vierjährigen QMetjung geherrscht habe. Die Amerikaner hätten alles getan, um an einem dauernden Frieden in Europa nutzuarbeiten . _____ 15000QUL RitNm-ister a. D. Dr. QBemer Shalons 2 500 Ml ID. QSÜrfbig 10 000 ML Fa August Struck. Diehen 20 000 Mk. Schoppen-Schmidt, von den Gästen gesammelt 4 100 ML sämtlich in Diesten. Den Gebern beglich e < L-anki Wettere Spen- den werden in der De chäfts stelle unseres Blattes sowie auf unseren Bankkonten unter der Bleich, ^ung .Ruhrhilfe" angenommen. Fern« wurden für den nationalen Zweck zur Veriu^ng gestellt: ^Bvn den Araestellten ter Oockfabrik Gedr ßoeb AG. ^Ikcfttahc. für die Dauer der Be- seyung des Ruhrgebiets 2Pnxeu ihres Einkommens. m ” 2 0 H p n a H e. Qlm 12. Januar »ürbe der Förster der Forstwartei Sennsscl- derrannc. MUpp Köhres. zu Forsthaus Apfelback brücke In gleicher Iv:enfteiqen:n Gebiets von Deutschland der beutsche Dole» girrte beim Gin- und Olusfuhoamt in Ems nach Koblenz berufen worben, wo er sich au b« Absicht der Franzosen äuhern sollte, in Düs'el- do.f eine Sammelstelle für Gin- und QluSfuijr- hctDilllgung zu errichten. D« deutsche Delegierte 6at sich geweigert, an der Q*erurfrflid)u.ia b« sranzölischm Pläne mitzuarbeiten. Es wird damit gerechnet, bat die Jranzo'en den Delegierten Ausweisen werden QTber auch sein Stellvertreter wird keinen anberen Standpunkt einnehmen und blc deutsche Beamtenschaft ist entschlossen, der Durchzuhrung der sranzösischen Pläne jeden QBt- berftanb entgeaenzu'etzen QDlc die Bldttrr berichen, stnd in Düsseldorf bereits 250 französische Zollbeamte eingetreffen. Die Abwehr. Essen. 24. 3an. (0VB.) Da« Personal des Hauptbahnhofs in Duisburg hat erneut den Betrieb eingestellt wegen der widerrechtlichen Eingriffe, und da ber Betrieb in Oberhausen gleichfalls ruht, ist d« Qkt- kehr vom widerrechtlich besetzten Gebiet in da- unbelebte unterbunden. Die Berlin—Kölner D- Zuge v«kehren über Hagen—Elbe.selb: Anschl »st hieran kann in Dortmund erreicht werden. Berlin. 24. Han. lPriv -Telegr) QDie die .Bosslfche Altung" auS Offen melde:, haben heuce die Bllegschasten sämtlicher Gruben des Ruhrgebiet« nach einem 24 stündigen Proteststreik die Arbeit wieder ausgenommen. bantU die Kohlenversor- gung des unbesetzten DeutschlandS nicht gestört tt>erbe. Rach ein« QHclbuna des ,0S«llner Lokal- anzeigers' aus München naben die von dem Boykott betroffenen französischen und belgischen Mit- altebri der Ententekommisslon einen/Protest an General Rollet gerichtet und eine Abschrift davon d« bay«ifchen Regierung zugeben lallen. Ober Haufen. 24. 3an. 1WB.) D« h,e- ftge Polizeipräsident hat an den Kons- manfanten b« belgischen Besatznngsarmee ein Schreiben gerichtet, tn dem er gegen die a u f r e l- zen de Haltung der Desahungstr-uv- p en und gegen die Verhaftung fried- licher Bürger schärfsten Einspruch «hebt und ersucht, daraus h.nzuwirken. das) Heraussorderun- ficn unkrbletixm. Auf alle Fälle müsse er es abebnen. die ihm unterstellte Schutzpolizei gegen friedliche Demonstranten einzusetzen. Essen. 24 Zan. (QVD.) DaS Personal der im Ruhraebiet auf EisenbohMvagen dem Rhein in Schlevpzügen beschlagnahmt worden sind, läht sich noch nicht über- sehen. Die so beschlagnahmten Mengen liegen aber In Deutschland fest; auher den oben- aenannten 7000 Tonnen kam bisher nichts über die Grenze. Die Leerwagenanforderung im Ruhrgebiet ist unvermindert. Daraus ist zu tchlie^en, dah dteKohlenabfuhrinSun- besetzte Gebiet normal blieb. Der französische Moraloriums- plan. Paris, 25. 3aiu (QVTB) Der .Malin" schreibt zu dem französischen Moratoriumsplan: Eta Charakteristikum des Dlcn^s 'm politisch« 'Beziehung ist. bah er die durch Frankreich und Belgien getroffenen Maßnahmen im Ruhrgebiet sanktioniert. Infolge der jüngst von ber Reparationskommission festgestelllen Berfeh- (ungen Deutschlands bleiben Die Pfänder während der ganzen Moratoriumspei-ivde als Garantien für bie von Deutschland übernommenen Berpflich- tungen in unf«en Händen. Berlin. 24. Ian. (QSTB) Q5et___ Stellen hn Rcich kaufen Meldungen junger Leute ein. bie angeNch.s ber Q^rgewaltigung beutfchen G biete« ihre Dienste dem Haler» grenze gebracht. Die entaegenstehenüen ^ranzüsifchen Meldungen sind^falsch. QDieviel Kohlen weiter finkenden Geldwerte arpzupassrn, werden die bisherigen Bergümngsfäye rückwirkend vom 1. Oktober 1922 anauf den zweieinhalbfachen Betrag erhöht. Mit CEiJung vom 1. April 1923 an wird nach dem Jorgange des Reicyes eine R-.'uberech- nung der BergütungSfütze unter Qlnkehnung an oie Vorschriften des OretchSmietengeseyes erfolgen." Die Gebühren der Bermel- sungSämtcr. Born 1. Januar ab ist der Teuerungszuschlag zu den Gebühren der Bei- melsungsämker bis auf weiteres von 2600 D.S). auf 41CO v. H. erhöht worden. •• D i e Lci'ung der Theaterqe- meinde des Bühnenvolksbunbes biltet uns. Darauf hinzuwetfen, bah die Mitglieder um» gchcnd.ihre Gutscheine einlöf-n müssen, wenn nicht di.' Arb i und tte kommende t Dorste!lunaen übe Haupt in Frage gestellt we.Den sollen. Auch Interefsenten, die Bhfqftcb werden wollen, können schon jetzt an den 'Bergünftlgungen der Thea- tnaemeinbe teUncbmen und Gutscheine sür die näoysten vier Vorstellungen «palten. (Siehe heutiges Inserat.) *• Erhöhung ber Hebammcnae- bübren. Ich einer Bekanntmachung les Hess. Mi.iisterium» des Innern vom 15. Januar find die Gäre d« Gebührenordnung für die u MHctrn Hebammen vom 9 Oluguft v. Q. um 800 vorn Hundert, bie QDeggebüfr.ei um 520 vom Hundert, rückwirkenb vom 1. Januar ab. erhöht worden. " Dom Konzertverein axrben wir gebeten, mitzuteilen, bah das hrutia« Konzert mit Rücksicht auf die Künstler, die abends noch abreisen müssen, pünktlich um 8 U b r beginnen muh. Bei dem Konzert wirkt Herr Paul Meyer aus Frankfurt a. M. als Begleiter bet Künstler mit ** Die Dorirags-Dereinigung erfreute ihre Mitglieker und Gäste am Monta.; abcnb in d« Reuen Aula der Hnh>«Üiät mit einem bciteit i Qlbenh. Sie halt: dazu den Berliner Bortragskünstler Lmil Kühne gewonnen und Tntt bieser QDavl einen febr guten Griff getan. Der Künstk« lieh bei feinen Zuhörern da« Gefühl einer gettlffti öintoniakit. bas man bei dem Alleinvortrag eines Kunslle s manchmal empfindet, nicht einen Au erblick auskommen. Mit dem .RöckergreiS" von Wilhelm Dusch führte er sich sehr vorteilhaft ein, Hermann Bahrs .Die schöne Frau", Hans Brennerls .Freillng", Ka.l Dttling«s „Der Fips' . Manfred Kyh«, Mark Twain, Zetter ström unb viele ante e folgten bann Schlag auf Schlag, gleich einem prasselnde r Hu- rno7-Feu«wert, das Die Zuhö.e: in die gehobenste Stimmung versetzte. Hatte Emil Küh e bis hierher schon den Beweis erbrach', bah er auf dem Gebiete der lustige 1 Q)v-traqskunst. dank glänzender Sprechtechnik, prachtvoll« Mimik und ferner Ausschöpfung der ihm zu Gebote stekerden QUIttel, ein trxb zu bewertender Künstler ist. so offenbarte er im zweiten Telle seines Programms, bah er auch im humoristllch-.m Singvvrtrag rur Laute ben höchst gespanntesten Erwartungen e U sprechen fann. In Emil Kühne lernten wir etre.i Künstler kennen, ben wir ben Besten seines Faches, Marcel ©aber und Josef Plaut, ebenbürtig an bie Selle stellen möchten. Die Bielleitigkeit unb bei all« Ungezwungenheit boch sorgsam gewahrte Borrehm- h:it feiner vollente en DvrtragSkunst, die den Mann bes «l'se et GeschTnacks, ber künstlerischen Delikateste verriet, bereitete ber recht zahlreiche.» Zuhörerschaft — bie Reue Aula war so gut wie au«rxrfcu|t — einen selten aenustreich'n Qlbenb. Mit starkem, bereister en B i'all banktnr dir Besucher dem Kunst!« die köslllhe Feierstunde, di,e er ihnen bereitet hatte. Diesen Dank möchten wir noch auf die Leitung d« QAvrf.agS-Br'emigung auSdehnen, die diesen ®enuh vermittelte. Bornotizen. — Tageskalender für Donnerstag. Reue Qlula. 8 Uhr: Viertes Konten des (Sithtner ÄDn^CTtrenin«. — A'loria-Lichtspiele, ab heute: .Knickerbockers Irrfahrten" und „Se. Epzellenz, ber Rev fvr". — Li ht'ptekhaus, Qöahn- bofflrahc: .Der Rhein. Deutschland« Strom in Vergangenheit unb Gegenwart . - Palast-Licht- Ibtele. ab heute: .Zum Paradies der Dumen". — Mitt) t lang aus bem 6iabttfceater- bureau. Jn Vorbereitung steht, wie schon be- Eanntgegcben. Millöckers bekannte Operette .Dasparone". Die Qhiffübrung bief« Op«ette wirb nur ermöglicht burch bie ocmfen«tpcrte Mitwirkung der Lhvrv«eintgung . A r m i n i u « " (Leiter Herr Würzburger). Die Ausführung dieser Operette dürfte sich um so wirkungsvoll« gestalten, als sich auch die Solopartien mit unseren Kräften ganz vorzüglich besetzen lasten. — Im Schauspiel steht in Q3«b«etuma Ibsens .3r(n Gabriel Bortman". — Da bie .Teil' -Vorstellung am ©ametag nachmittag bei kleinen Prei- fen im laufenden Spielvlan nicht aufacfibti ist kt auch an dies« Stell« auf dtese Brrftellung hingewiesen. ESettervoranSsage für Freitag: Unbeständiges, mildes Qvetter mit Die- verschlügen, westliche Winde. Bei Island bildet sich eine neue Druckstörung aus. die sehr scharfe Temperatur- gegensätze aufweist. Bei Urem Räherruck-.n «st mit starker wcftUck.er Luftbewegung zu rechnen. Landkreis Wirken. ri. Sich, 22. Ian. Auf einer Qkeise burch Oberhesten besuchte die hessische 3ucenbpflc- gerin Fräulein Hein auch unser Städtchen unb berichtete im evangelischen Gemcindefaal vor einer zahlreichen MLdchenschar über bie Arbeit Im he sIschen Verband der evangelischen weiblichen fugend. tt. T r e« S a. d. ßtxu 22. Jan. Der hiesige Turnverein (Deutsche Turnerschaft) hielt gestern feinen diesjährigen Familien- abend Im Turnsaale bei Gastwirt Dill ab. Qlad) einer musterhaften Uebung am Pferd durch die ASglln^riege unb einer kernigen Ansprache de« 1. Vprf tzenben, Lehrei Walter. ging das von den Turnern ganz vorzüg- Nch gespielte Theaterstück .Der Wilderer" Uber b v r n ist in ben Streik getreten, so bah der Betrieb vollkommen ruht. Für heute sind vier Militärzüge, für morgen ein Militärzug von Ehrang gemeldet. Essen. 25. Ian. (WTB) Reuerdings haben bie Bibnhöfe Webbau, Bottrop unb Dinslaken ihre Arbeit eingesteilt. so bah der gesamtewestlicheBerkehrrubt Mannheim, 24 Ian. (Wolfs) D« Transportarbeiter-Verbanb bat beschlossen. btc Schisfahrt a u f bem Rhein clnjufl eilen. Infolgebesten sinb auch hier in Mannheim fcte In der Rheinschlfsahrt beschäftigten Vvrfoncn in den Streik getreten. Jeder Schiffsverkehr auf bem Rhein ruht. Berlin. 24 Jan. (DB.) Der Hauptausschuh der Hauptgemeinschaft des deutschen Einzelhandel» hat heute befchlosten, mit allen Mitteln den Boykott französischer unb bei - glscherWaren durchzuführen. Die Boyfotkbewegnng. Rach dner Meldung des .Bert Tageblatts" baten die l h.tntsch-westfSlüchen Hüttenwerke sämt- litte Verträge mit den lothringischen Erzgruben gelöst und mit shwedi 4rn Srz. truten cln.-n Vertrag auf Lieferung von groben Mengen schwedischer Erze abgeschlossen Saut .Lokalanzeiger" wird infolge ber Sin- Heilung ber deutschen K 0 k » l lese ru n- gen Mc Lage der lothringischen Hütten tmm« irlHItter. Die Werte sind nur noch für acht big zehn Tage ein gedeckt. Das 'IHirtfrfinftWrbrn brr Nirdrrlande ist durch die französische Gewaltpolittk auf bas empfindlichste getroffen. Von einem von in leitender Stelle stehenden Herrn erhielt einer unserer Leser darüber folgende Nachricht: Während In Deutschland noch scheinbar infoloe der Markentwertung Handel und Industrie blüht, ist in Holland fast keine Qkede von einem Geschäftsgang, sondern es ist wohl eine der traurigsten Jetten, blc Holland fr mit- gemacht hat. Der Ucderfeeverkehr ruht beinahe vollständia, bie Rheinschlfsahrt ist nun durch die Ruhrpeseyung auch beinahe lahm- gelegt. Die Landwirtschaft, die ehemals ganz Deutschland als Msatzgebiet hatte, kann als Folge der Markentwertung ihre Erzeugnisse nicht mehr nach Deutschland verkaufen. Der Fischhandel ist vollständig lahmgelegk. eben- falls der älnmSallchkrit halber, Qldsatz in Deutschland zu erzielen, und so kämpst man zur Zeit auch in Holland einen schweren Kampf. Der polnische Helfer fir Frankreich. Berlin. 24. Ian. (WTB ' Rach dn« aus Warschau nantmenben Rachrichl ha.' has I . , -na”„. „ ,eK I eine erhebliche Steigerung bti vertragsmässig i vereinbarten Mictentschäbigungen für die nenertn ikrupps üb« So'nowite. ->artchru unD ■ ?on Dohnräumen f'^Etteten. Danzig t>«laben w«den, von wv btc Berichitt^.-.a j t hierauf sowie um Vie festgesetzten nach bem Ruhrgebiet rrtolgr. Okrtangt wird Dienst wohnungSv-rgüiungen dem ftandig UNITED STATES LINES Vie Bühne, bas. wie auch Vie nachfolgende« Musterrienen, dcn all.gemrinen Beifall der Zuhörer fand. Die Pausen wurden von der Kapelle Becker-Seipp ^arch Dorträge meist klassischer Srückc aur cfüiü. U- Ireiia b '-da 23 Jan Die notwendig gewordene Berftärtung des Ortsnetzes unserer elektrischen Lichtanlage ging teute ohne irgendwelche Stönutg mtb llnier- dtechnng b« Lichlztdüdrung vor sich Während gehern die Züylc. ausgewochlea worden waren, wurde heute der neu< Transformator einaeschaltei unb die neuen Birnen, we.che die Gemrinoe gegen bie alten umtauschte, ausgegeten. h bah tun 2 Ubr nachmittags jedes Aau* wieder Lichc unb Kratt hatte Die von der "Bcndnte zu tragenden Unkosten ber neuen Einrichtung belaufen sich auf etwa I14 Millionen Mart. — In kjrwr letzten Siyung hat b«r Gemeinde rot bdchlosien. das ! Hol» zu Särgen aut dem Gemeinde- walb zu stellen. Mrcie Alsscld. • Alsfeld. 24. Jan. Für den Denkmal. das auf der Herchcnhainer Höhe zur Ehrung der im Weltkriege • gefallener. D.H. E.-Brüder errichtet wird, hat der hie- fiflt Zweigverein des D.H.E. 21 200 Mark beigesteuert. — Bei der Berpachmng der städtischen Fischeretgewälser wurden 65650 Mark «löst. — Die hiesige Iu- gendherberge in der landw. QDintertd'uk und In der höheren Bürger- (Mädchen- Schule wurde im Jahre 1922 von 235 Be- suchern, unb zwar von 200 männlichen unb 35 weiblichen, benutzt. Die weitaus aröhte Zahl der Qöesucher kam aus Hessen unb aus Hessen-Nassau. Hi reis vüdinge». * Hirzenhain. 22. Jan. Die hiesige Einwohnerschaft hat, veranlatzt durch eine Protestverfammlung gegen den französischen RechlSbruch im Ruhrgebiet, eine Kund- ] gebung an den Reichskanzler gerich- tft, tn bei bas unbedingte Vertrauen zur RelchSreglerung zum QluSvruck gebracht wird. Mrct» Wetzlar. * Wetzlar. 23. Jan. Die Kraftp0st Wetzlar Hoche l he im verkehrt von jetzt ab n a ch m i t t a a s nur noch Montags, 1 Mittwochs unb Samstags, unb zwar ' nur noch zwischen Devlar unb Grotz-Rechten- 1 dach. Die Fahrzeiten bleiben unveränbert. Htssen.^attnu. fpb. Frankfurt a. QR^ 23. Ian. Die diesige Wochenschrift ,D i e F a ck e l" wird seit mehreren Monaten von einem gewissen Joses Matthes herausgegebett, der hn Januar 1922 von bem Würzburger Schwurgericht we- aen Beleidigung des Aschaffenburger Ober- bürgermeisterS zu sechs Monaten Gefängnis ’ verurteilt würbe, seinen Sttafantritt aber immer wieder htnaus-uschieben wuhte. Als er neulich In Wiesbaden von der deutschen Polizei verhaftet wurde, um nach Würzburg überführt zu werden, stellte sich Matthes unter Den Schutz ber Franzosen, ber :hm auch ge währt wurde. Seitbem ist Matthes Fran- zosenfreunb unb betätigt sich auch als solcher in der »Fackel". Die legte Nummer dieses Blattes strotzt von schweren Beleidigungen ter Deutschen und verhöhnt besonders Vie tiefe Bewegung, die jetzt durch alle Volksschichten aus Anlah der Belegung des Ruhrreviers gehr, in einem »Gedicht". Gegen dieses Blatt macht sich nun eine Bewegung In der Stadt j bemerkbar, bie darauf hlnauSgeht. es hier für immer unmöglich zu machen. In erster Linie sollen bie Händler ersucht werben, bat Blatt nicht mehr felljubleten, kurz, ihm soll auf alle 1 erbenkliche Welse ber Leb nSobem auSgebia- r fen werden. Hoffentlich hilft man auch in an» ] deren Orten, wo das Blatt auftaucht, nach bem Beispiel ber Frankfurter in gebührenber Z Weise nach. fpb. Frankfurt a. 24. Jan. De Polizei nahm in ben letzten Tagen zrhl- reiche Verhaftungen von solchen Personen vor. bie Meta11gegenstänve, HauSschttber, Dachrinnen, Torgitter. guh- eiserne Deckel ufw. gestoh'en halten. So verhaftete sie heute früh am Ostbahnhos zwei Personen, bie in ber vergangenen Qiacbt be- beutenbe Mengen von Dachrinnen gestohlen hatten. HauSvummernschilberblebe würben ihrer sieben feftgenommen. Heutiger Stand des Dollars 10 Ubr vormittags: QSerlin 20 800. Frankfurt a.M. 20 500. 18 Febrexr 18 MI11 ♦ Apnl Regelmässige Verbindung von Brennen Uber Southampton, Cherbourg nach Kew York durch die prachtvollen amerikanischen Regieninpdampfer der United States Lines 7 Fvbrvar It. Ai 14. Fcbruer ai si AtneHca........... Prrndcni Hardrng . ’«eof« WuhinftM PreaMem Rc*y»*-v«2t 011 (f) X: L'Ztdtz GZZ run9Ä uiil> yA 5S“ “Mta."'1 a c”c9^n, rn 7* 9e8en -te;«ä5 äf’sFBS ■“■•w«;.s ÜUfeft. D^Zr USL -r-iMwng b!I ft - tont. d°- tatote Ä>S° 3ü. k 1922 6 Äfe'1 * ’M Wh Jftj Tübingen. rt’ 22. 3an. D!e hiesig» bcranlafet durch Z Wn den französischen eine Kund- e chSkanzlergerich. Derttauen M Ausdruck gebracht toik Vetzlar. 3’Jn. Die Kraftpost heim verkehrt von jetzt nur noch Montags, um Stags, und ztvar slar und Groh^echien. bleiben unverändert. Nassau. t a. OH, 23. Jan. Die .DieFackel" wird seit )n einem gewissen Joses »geben, der im Januai urger Schwurgericht ve- > Aschaffenburger Ober- chS Maaten Gefängni- einen Sttafanttitt obei tzvschieben vuhte. Als e: i von der deutschen PA im nad) Würzburg üher- e sich Matthes unter den rcn, der ihm auch p n ist Matches Fran- jetatigt sich auch als |ol> )ie letzte Hummer dieses oeren Beleidigungen de, chnt besonders die tiefe durch alle AolkSschichtcr >tzung des AuhrrevM chlch Gegen dieses ‘Bktt Bewegung in der Sick if hinausgeht,es hiersui machen. 3n erster Lm r ucht werden, daö W ,r Lebensodem ausgebie- sich hilft man auch Ina* Blatt austaucht, nach des ifurter in gebührende- rt a.M 24. 3am. * >n letzten Tagen zrh ingen von olchen M Betatlgegenja.H SS fle yerbindun8 so«t'’a”p;®pStrv* /furch d|C P r- der RS -S ••••::: “"Tw*“ W'chrrbourg ,/»■)" >./ /5* <21 mö des vormittags rontfurt«-' 3790,75 3809^25 4000, Danknoten. Sandel igung liegt in den Händen der Rechts^ i Dr. Grimm-Essen, Dr. Neumann- anwälte fliirs 300, 5575,- 293 ),- 5625,- 12)00.- 101 K).- 11)00 - Ö000.-R400, 23. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Er- nur Ein den Datum: 22 1. 57.Dtscb. NetcbSanleihe 81- 72),- 440 - im- 220,- i&k- 150,- 140*- Selt Jahrzehnten die Bevorzugte Nahrung für Säugling die nicht gestillt werden oder die entwöhnt werden sollen. Unübertroffen bei allen Verdauungsstörungen, narmkatarrh. ?Innlo-Cont -oZuano. . ^nöifdie finilüt ... (9 ldschmidi Ctirte: beimer Electron Wöchner ivnrbrbcvfe . VülAuerfobhm« .... itümersiverte..... cheidecmimlt DiSconio Commaudit . 7000. Melnltbank —, Mineldeiu. Creditbnnk 3400, Ceftcrr. Credi anstnl! . 3040. C herbeb irf ..... Phönix Bergbau. . . Rheiunahl Nubeck -Jioiiinn . . TeUus Bernban . . 24.1. 109,- ‘03. 520.- 2650. - 310*— 245,- 2«.- 240 - Schlichtungsansschns; der Provinz Dberhessen. Verhandlung r>om 23. Januar 1923. Dem Deu'schen Der'e)rsbund, dem Arbett- ITcb€rt,'2rExinth *tr Hansel und Cewerbe in ©ic^ny den Bereinigten Fuhrcre cksbesihern von Gießen und dem Südaest deutschen Arbeitgeberverband für das TranspoTt-, Handels- und Derkehrsgr- lrerbe, Ortsgrupp' Dad-Na-heim und F eiberg, schlug der Schlick Ningsausschuß Erhöhung der Tronsportarbeiterlöhne um 65Pro»ent und der Zehrgelder bei Ue nrrlandfahrten um 55 Prozent ab 21. Januar 1923 vor. Hiernach kommen die Kraftfahrer auf 24192 OKI. tariflichen Woch-n- lohn, die Fuhrleute über 21 Jab < auf 23 456 Mk., die Lagerarbeiter über 23 Iahe auf 22 736Mk' und die Arbeiterinnen üre: 23 Jahre? auf 15 776 Mark. Das Zehrgeld bei Fahren bis übe? 2 Uhr nachmittags kommt auf 320 Mk. und bei Heber- nachten auf 900 Mk. Die Streitteile erhielten Er- klärungsfrist bis zum 26. Januar, mittags 12 Uhr. Dem Kündigungseinspruch eines Arkeiters der Werkzeugmaschine'.chabrik Heyligenstaedt & Eo. in Dieben auf Grund der Verordnung vom 12. Februar 1920 gab der Schlichtungsausschutz nicht statt, denn Kündigungsgrund axrr nrcht die Wsicht, die ArbeiterzaA zu vermindern. ri. L i ch, 23. Jan. Unter dem Vorsitz des Dekanstellvertreters Pfarrer Becke l° Södel fand hier im Gemeindesaal eine gut beuchte Pfarrkonferenz des Dekanates Hungen statt, auf der mancherlei amtliche Angelegenheiten besprochen wurden und Pfarrer Waldeck- Wohnbach einen Dortrag hielt Über „Die Lebenskraft des Sakraments". Metnllaes. Frankfurt. . Lchubiabrik Herz. . . Sichel......... ZoN'ioff Waldhol . . . Zucker mbr.Tvra ken Hal ZuckerinbrtkWng äufel Meld 3995.- 1375- 4180,- 8460*- 27.75 21750.- 101750,- 10!5,— 1220,- 727,— 594,- 1025k- 47o Dergleichen 3'/,°/, Dergleichen 3"/0 Dergleichen Dlsch.Sonr'Präm-Anl. 47, Preußische Konsuls 47., Hessen 3*/,7o Heffen 3e/,, Heffen .3900, 5700, 21000^ 29, 820, 590. Kirchliche Nachrichten. „ 2sr. Religionsgemeinbe. Gottesd. i. d.Synag. (Sudan!.). Samstag, 27. Jan. Dorobd. 5, morg. 9, abds-??? u 6. - 3ft. Religionsgesellschaft. Sabbats. 27. Jan. Freitag abd. 4,45, Samstag Dorrn. 8,30, nachm. 3,30, Sabbatausg. 6. Wochengottesdienst morgens 7, abends 4,30 Uhr. Vries 4055,- 1385.- 4240.- 8540*,— 2S25 218'0.- 102250,- 1025,- 123G- 733,- 602,- 10350*- Börsenkurse. Jransfurt tt. M. Berlin ’ urs 2k L ! 10.- 849.- 55 ,— 25,»,- 405*- 3690.75 5386,-.0 19800*135 27.68 748,- 548.6TI 14960 5)5 ,- 9100, Kurs 22.1. 80,50 710, - 410, - 1800,- 20.),- 190,- 130,- 120,- 13).- Antw.-Brüffel . Holland Vonbon Parts Schivetz Spanien Jialien Iffssabon-Ovorto Dänemark.... dtorivegen . . . . Scknveden .... Helffngsors. . . . 8tenvork Denlsch-Oesterr. Budapest Prag . Agram Frankfurt a. M., 24. Jan. Börsen- stimmungsbild. Dollar in erster Morgenstunde 21000, spater 20 500 genannt. Ttzvisen lvnren fest. An den Effektenbörsen herrschte vorbörslich eine feste Stimmung, besonders hatten amtlich nicht notierte Werte lebhafte Umsätze zu verzeichnen. Am Moatanaktienmarkt tvar die Tendenz nicht ga-z einheitlich Do^r chem she.r waren Anilinroerte übeproiegend fest. Der Geschäftsverkehr war im allgemeinen ruhig. Gin- hoitswerte lagen fest. Bankak im vorwiegend gut behauptet. Der Dollar wurde um 1 Uhr 21 300 genannt. 13100 - 2'0 X), 13800-2’500. -,- 12 10 - 7470 - -, - - 11500.- 7300 - -, Unter dem Hreiheitrbaum Roman von Clara Diebig. 3703 25 5413,50 19899*65 27,82 752,- 551.40 150,40 , 29260,- -, 1'50 lI),-21-090,—160 2.-)0i'0, '' 250 0,-18400,—238», .-'.emonHpeikHoidelber, 110'K), - 12500,- L'()itii»u Hulzrnann . »Da Ihr, wie es scheint, gut unterrichtet seid, so sagt mir doch: wer hat bei dem Juden Rosenblatt rn Reil eingebrochen? Der arme Kerl!" Es war Bedauern in des Richters Ton, Herz Rosenblatt mit den traurigen Augen, dieser demütige, verängstigte Me.isch, an den er sich sehr gut ylnnerte, stand plötzlich vor ihm. Hatte der ehrlia)e Mensch ihn nicht noch hastig, dringend gewarnt: „Sütel Euch — in Eurer Rahe, in Eurer Nähe" —?! Sin heftiger Unwille überkam ihn, was hatte dieser arme Kerl den Räubern getan? Um feiner Schätze willen war er sicher nicht überfallen worden. „'Der hat bei Frevel begangen, noch dazu den Mann halb zu Schanden malträtiert T‘ Hans Bast, schon im Geben, wandte sich knapp nur um, er zuckte die Achseln: „Weih niL" »Der das getan hat, den lasse ich hängen!' „Tut das, Bürger Friedensrichter." Adami sah nicht das höhnische Lächeln, bafl plötzlich ba& schöne Gesicht des sich wieder zur Tür Kehrenden verzerrte. Adami blieb in schlechter Stimmung zurück, als der Schmied von Krinkhof gegangen war. Hatte er sich da mit einem eingelassen, der nicht sauber war nicht viel sauberer als der BüÄer und seine Genossen?! Er blickte durchs Fenster dem Davonschreitenden nach. Wie war nur der Mensch hierher verschlagen worden? Und ob man wenigstens feiner Ehrlichkeit in der Unehrenhaftigkeit trauen konnte? Spiehgesellen verraten — ? Aber er war wohl nur der Hehler, vielleicht auch hatte er nur ihre Verabredungen belauscht. Dieser Nikolai hielt sich stolz, sah aus wie ein Biedermann, durchaus nicht wie der Ge- twsse von Dieben. (Fortsetzung folgt.) Frankfurt n.M., 24. Januar. Schweizer Nmen Fran wüsche Noien Dänis.Oe Noten schwedische No en Holländische Noten Deiusch-Oeiterreich ä 100 Kronen Awerik mische Noten Englische Noien Hialienische No.en Belgische Noten UnnnrifOe No en Tschechoslowakische Noten . . . . Norwegische Noten Rumänische Noten Spanische Noten (Sn einem Teil der Auflage wiederholt.) Die Industriellen und Zechendertretrr boi dem französischen Kriegsgericht. Mainz, 24. Jan. (WTD.) 8.45 Uhr vorm. Sic auf 9 Uhr vormittags anberaumte kriegsgerichtliche Verhandlung gegen die Industriellen bzw. Zechenvertreter aus dem Ruhr- revier findet im geräumigen Schwurgerichtssaal des Justizgebäudes statt, in dem eine grobe Anzahl von Pressevertretern, namentlich auch aus dem Ausland und insbesondere aus dem neutralen Ausland, eingetroffen sind, während andere vergebens auf Zutritt warten, bc der Presscraum, in dem sich eine grobe Anzahl von Pressevertretern mit Stehplätzen begnügen must, bereits überfüllt ist. Schon von 8 Uhr ab haben sich zahlreiche Zuhörer eingefunden. Ein grober Teil konnte nicht mehr zugelassen werden. Kurz nach 8 Uhr zog eine fietne Abteilung französischer Infanterie mit aufgepflanztem Seitengewehr vor dem Justizgebäude auf, vor dem sie verteilt Aufstellung nahm. Mainz, 24. Jan. 0>0.-5')9 0, 310.)),—5 ) 0 Hnrvener Bernban. . 700>0,-l.70)0,-70 M),-ll »000,- Mnliiueit2lfrt)evvleDen27i7O, -4 400. -2400 i,— 39500.- «V»nliruert Westeregeln 20000,—40)u0,-242U),— :>0)!',— Vnurnüiitie 4U,A • SdjhUi» Lchlab- Schluß- Schluh. Kurs " Berliner HandelSges. . 22000, - 43000.- 22090, 43030 - Comiuerz- u. Privnibk 4400,— 7200 — 4350.- 7700.— Dnrinu. n-Nationalbank 5500 — 10000- 5325,— 10 >' 0 - Demsche Bank IM),- 187 0.- 14000,-1900),- Denlsche BereinSbank. —,— 5900-315),— — 11009. - 703 >, - 11500.- 38000 - 2 030,- -,— 70 0.- 3100.-7100,- Mainz und Leclerc-Nancy. Kurz nach 9 Uhr erscheint der Gerichtshof im Saal, in dem nach französischer Weise Zu- schauerraum und Presse vom Gerichtshof getrennt sind. Der Vorsitzende eröffnet die Sitzung und warnt vor jeder Kundgebung, die zur sofortigen Räumung des Saales führen würde. Demonstranten würden außerdem verhaftet und vor das Kriegsgericht gestellt werden. Schweigen herrschtimSaal, alsdieAngeklagten unter militärischer Bedeckung erscheinen. Erhobenen Hauptes nehmen sie auf der Anklagebank Platz, und mit fester Stimme geben sie Antwort auf die Fragen nach ihren persönlichen Verhältnissen. In ironischer Weise verbessert Assessor O e l f e den schlecht übersetzenden '5>ol» metscher. Nachdem die von der Verteidigung geladenen Zeugen, darunter Dr. Wegener vom Essener Steinkohlenbergbau und Lübsen vom Kohlensyndikat den Saal verlassen haben, plädiert Rechtanswalt Dr. Grimm auf Unzuständigkeit des Gerichts aus den.bekannten formell juristischen Gründen. Demgegenüber ist der Militärstaatsanwalt Badin der Ansicht, dast. das Militärgericht zuständig sei. Er zieht den Versailler Vertrag heran, speziell den Teil, der über die absichtlichen Verfehlungen Deutschlands sich au«- spricht. Er ist der Ansicht, dast dadurch internationales Recht geschaffen fei, zu dessen Durchführung die Okkupa ionsmächte polizeiliche May- nahmen ergriffen hätten. Es handele sich daher nicht, wie die Verteidigung annehme, um eine Okkupation de fait, sondern um eine Okkupation' de droit. Daraus gehe hervor, dast die Anord--! nungen der Okkupationsmächte als legitim, die entgegengesetzten Anordnungen der deutschen Regierung als unter Bruch des internationalen Rechts erfolgt und deshalb als illegitim zu betrachten seien. Der Gerichtshof zieht sich um 9* 2 Uhr zur Beratung zurück. Nach einer Beratung, die genau 8 Minu - t e n dauerte, erschien der Gerichtshof wieder lind erklärte sich'für zuständig. Akigg- sichts der durch die Reparationskommission fest- gestellten absichtlichen Verfehlungen Deutschlands, die den refpektive.r Regierungen völlig freie Hand zur Ergreifung jeglicher- Mastnäkmien Deutschland gegenüber geben, sei nach dem Völlerrecht die Besetzung des RuhrLebietes eine legitime H a ndlung, die Anordnungen der Be'ahungS- mächte also gleichfalls legitim. Für iletertretun- gen solcher Anordnungen sei also das Ärieg«» «ericht zuständig. Es findet darauf das Vechör der einzelnen An^eklagterr statt, zunächst das von Fritz Thyssen. Die englische Regierung fragt die juristisches Deamlrn der Krone. London, 24. Jan. (WTD.) Der Berichterstatter des »Daily Telegraph" schreibt, die juristischen Beamten der Krone seien von der britischen Regierung um ihre Ansicht über die gesetzliche Seite der französischen Besetzung des Ruhrgebietes ersucht worden. Es ergebe sich dir Frage, ob dieser Schritt seitens der französischen Regierung innerhalb den Grenzen des Versailler Vertrags stehe. ■11500— 1327.0,— -, 170;K’r- 850 , - ,600t. Kochschulnächrichlen, .'Marburg, 23. Jan. Die philosophische FaLiltat der Wtem Universität ernannte Herro Aoritz Kvnschewsky in Hvhrnstern zum Ehrendoktor der Staatswissenschaften, ferner ^lcrbur9 in Mülheim an 2whr-Dumpten zum Ehrendoktor der Philosophie. Bei Konschewskh, der auch das neue Marburger Studenten'heim gegiftet hat, hecht es u.a., datz er sich um das Nabspinnverfahren bei ter Herstellung von Geweben aus hämischem Holz vxihrend und nach dem Kriege verdient gemacht Habe. Bei Pierburg wird gesagt, dah er sich grobe Verdienste um die Herstellung wider- standsfähiger Stähle während Deutschlands Daseins- und Wirtschaftskampf erworben habe Vermischtes. Bergrutsch am Rhein. fpd- Kestert a.Rh^ 24. Jan. Bei Ehrental fand ein Bergrutsch statt, wobei durch die herabfallenden Steinmassen mehrere Häuser stark beschädigt wurden. Auch die Bahngleise wurden erheblich in Milleiden- schast gezogen. Der Verkehr war auf mehrere Stunden gesperrt. Personen kamen nicht zu Schaden. Schweres EinsturzungWck in Berlin. Berlin. 24. Jan. (WTB.) Jrn Geschäfts- Hause des ^Berliner Tageblattes" auf das zur Zett ein neues Stockwerk aufgesetzt wird, hmd heule vorrnitteg ein folgenschwerer Zinstu r z statt. 3m vierten Stockwerk brach die Decke in einer Ausdehnung von etwa 30 Quadrat- meter ein. Die Gesteinsmassen schlugen bis in das Zidgeschvb durch. Eine Anzahl Angestellter und Arbeiter wurde mit in die Tiefe gerissen. Nach >en Angaben des Verlags sind bis jetzt 7 Toie rnd eine Anzahl Schwerverletzter geborgen wor- *n. Andere liegen noch unter den mererhohen Schuttmassen begraben. Die Feuerwehr rückte mit leben Zügen an die Unfall stelle. Das Gebäude ’nurbe in weitem Umfange abgefperrt. Dauernd erfolgen noch Nachstürze von Gesteinsmassen I® dab nur mit größter Vorsicht an die Unfallstelle fxcangegangen werden kann. Die Ursache des Unglücks steht noch nicht fest. Es scheint jedoch, ixrfc das sechste Stockwerk durch eine grobe Menge ’M»n Zementsäcken überlastet war. , Berlin 24. Jan. (WTD.) Die Zahl der ’>ä dem Deckeneinsturz im Derlagshause Mosse Getöteten oder später den Verletzungen Erlegenen beträgt nach den bis 7 Uhr abends ■florüegenben Meldungen 13 Personen. Unter i>en Getöteten befindet sich auch eine Anzahl Mädchen. Der Reichspräsident hat den Oberbürgermeister der Stadt Berlin gebeten, den Hinterbliebenen seine herzliche Teilnahme aus- Msprechen und hat ihm als erste Hilfe für die Opfer eine Million Mark überwiesen. nchter aufgeftanben: der sah nicht aus wie ein gewöhnlicher Bauer trotz des blauen Leinenkittels. Den roten Perpel (parapluie — Regenschirm) trug er unterm Arm, ganz wie ein Bauer, aber er hatte etwas Herrisches. „Ich brn Hans Bast Nikolai von Krinkhof." Aha, der Schmied von Krinkhof! Adami hatte genug von dem Mann gehört: die Dauern holten ihn zum kranken Vieh und auch für sich selber. Sogar seine Wirtscha terin die al e Lies, war neulich hingepilgert, um sich das Zahnweh besvrechen zu lassen. Es plagte sie nicht mehr seitdem. „Was will Er?" Adami reckte sich. Nun wa-en sie beide gleich grob. Dann setzte er sich wieder an den Schreibtisch er bot dem groben Mann auch keinen Stuhl an, er fühlte sich unfreundlich werden, dieses herrische Auftreten pastte ihm nicht. Hans Dast schien die Zurückhaltung des anderen nicht zu bemerken, oder er wollte sie nickt bemerken, er wurde geschmeidiger. Seine hohe Gestalt beugend, trat er dicht an den Tisch „Ich möcht Euch auf edbes aufmerksam machen, Bürger Friedensrichter. Wollt Ihr et hören?" »Run ja, was denn?" Der Beamte schnitzte an seinem Federkiel: warum tat der denn so gehermnisvoll? „Bei mir kommen viele vorbei, lassen Peerd beschlagen — herauf auf die Eifel, herunter an ble Mosel — die Durchgangsstrast St wird viel verschoben, Bürger Friedensrichter." „Das weih ich" Der sagte das ja so mit Bedeutung, warum?! Adami sah den Mann gar nicht an, ibn fable plötzlich ein Widerwille gegen diesen groben und schönen Menschen: wollte der Nachdenklich fab der Fstedensrichter an feinem Schreibtisch Ob die Fama nicht doch Ltertrleb? Gestern sollte der Bückler einem Meh- «r auf der offenen Landstrabe, nicht wett von Äosellern, dreihundert Gulden abgenommen >Gieben, LeH er ©eg g a u-Ober- breibenbad) und unter den von der Kirchenregierung berufenen 6 Mitgliedern als einziges aus Obechessen Professor D. Dr. Schian-Giesten ten Angeber spielen? Aber die Erkenntnis, ihn am Ende brauchen zu können, in ihm sich vielleicht eine gröbere Stühe zu erwerben als in hundert Rundschreiben, hieb ihn Hua sein. Er lächelte fein. „Ich sehe, Er kennt die schwierige Lage ter Justiz! Bald ist der Bückler hier, bald da, die Ueberfälle liegen nur wenig in der Zelt voneinander, oft geschehen sie sogar zu gleicher Zett. Ich glaube, es kommt nicht alles auf das Konto des Johannes Durchdenwald: es sind noch andere am Werke." Der Mann nickte ernsthaft: „So is et Wenn ter Bürger Friedensrichter mir Straflosigkeit äu» sichern würd —“ er machte eine Pause und sah ten Beamten lauernd an. «Gewist gewib," versicherte Adami hastig; er war im Jagdeifer. „Dann würd ich dem Bürger Friedensrichter jedesmal en Winl geben, bat heibt" — er schränkte ein — „jedesmal kann ich bat natürlich nit, da sind ihrer zu viele und zu weil herwn. Aber wenn't hier auf der Näh is, dann sag ich Bescheid. Dann fabt sie," — er lachte — „wenn Ihr könnt." Adami fühlte den Drang, den Angeber zu schütteln: du, Halunke, du bist auch dabei, woher kannst du es sonst wissen? Aber er bist die Zähne zusammen: kein Wort, keine Frage, sonst wäre ter ja verscheucht. Er muhte sich bezwingen, der Sache halber. Aber es wurde ihm schwer, seine Ha-nd nun in die bieder ausgestreckte Rechte tes Schmieds zu legen, die hart war wie Eisen. „Also Strafloägkeit für mich, Bürger, in jedem Fall?" Es flammte auf in den dunklen Augen. „Ich pflege mein Wort zu halten," sagte Adami trocken. Und dann fiel ihm plötzlich ein: 4o/o ZolliÜrken 23500.-240 >0,-240)0,-23)00, 5u/o Solbmcrittiner ——271000. -172500,— —, frankfurter Devisenmarkt. lTelegraphische Auszahlung.) Daium: M e u i n A.-G. Butzbach Zufolge der aus Aktionärkreisen in letzter Zeit wiederholt ergangenen Anfragen bittet uns die Verwaltung bekanntzugeben, dab ter in der G V. vom 2. Dezember 1922 gefabte TEub hinsichtlich der Höhung des Aktienkapitals voroussichtlkh zum Tett zur Ausführung gelangen wird. D^zugsrecht für die Aktionäre kommt unter obwaltenden Umständen nicht in Frage. ?I0n. Elekiriziräts-Ge! 1100',—1740 Bernmann....... 12000,-26 0 Schlicken.........18000,-3 0 Siemens & Halske. . .24o00,—1500 .'ldlenverke Mteuer Daimler lOotoren. vepünenitaeM . . . Jicnutn ....... 19401,-3150).- -,-g 000,- 26030,-31000 - 275 0,- 050 >,- 28500. -52 00. -2 001.-517 0,- 24'K)), -üuOUO, -240 )0,- 700.),- 470X),- -,-46 HX), -035 .0,- -,-13501— 9.XX),— nmbnifl Ulim v. Pak,- 2o Gießen, den 25. Januar 1923. Familie August Kreiling billigsten Prosen zu bedienen. ’D 650D Wieseck, den 23. Januar 1923. Für hiesige» BerbindungShaus per so ort il 1 , AlII Hausverwalter Vortraj. AtmungII am Sonntag, den 28. Januar <923. um 5 Uhr, im Physiologisch Inst tut, Senckenbergstr 15 659 D Prof. Dr. Bürker. Fr. Schimmel Klein-Linden, den 24, Januar 1923. Flotte । a । f v innatin e'iviiiniaurn c <»>. i 1 a || a X|a ▲▲ * kl > aa 3cbermatu» e'Ngeladen! (Eintritt frei! Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem ich auf diesem mit guten Buchführungskennt k Oleßen (Ebelstraße 26), den 24. Januar 1923. Rädere» 0624 a abend» geöffnet 670h Sirup Mo.- Katz Sahnhofsir. 14 r BDbnerjo’kstiiiDdes Tie Mitglieder 0587 BraudgasteS. 661D Lein Lichtspielhaus n. I. 1 Dir nicht ftcittfinbm **v Astoria-Lichtspiele^ Beliebtestes Kmo ae Platz» | Ab beute: tVMc *<• eralkl. Brilmtl hiirua: t *"e Uiitalnierslröfleiiz jr Der irro6e OriidnÄl-^rnejiftone. ribn ans 3an wl A • ■ W IlItL flliceftr. l&. <*. tür ordneten taub* rotrtfttafiLtkiudbnh W gelucht. 0*41 Stadttheater mit Liedern, gesungen von Herrn Kurt Richter vom Giessener Stadttheater. Nissen und Zeugnissen per bald gesucht. Sd)riftlid*e Angebote unter 660l) an den Gießener Anzeiger. werden gebeten, die für die kommenden 4 yorfteüfl gütitnen (»'uticheine von |e .v Ult umnebeiib bet Cdai'ier, Reuenwe^ etmulöl von morgen ad auch Abgabe der Uhitldirine an Nichtmitglied 'Wenn nicht aQe Sorten ob» geholt werden, tön« nen die Vorstellung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem ans so schwer betroffenen Verluste unseres teueren Entschlafenen sagen wir allen, insbesondere dem Herrn Pfarrer für die trostreichen Worte am Grabe, dem Gesangverein Jugendfreund für den erhebenden Orabgesang, und allen denen, die ihm das letzte Geleit gaben, unseren innigsten Dank. Seidene Damen- Strümpfe alle Farben -c sehr vorteilhaft Kaufhaus Für die vielen Beweise der Lebe und Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen sagen auf diesem Wege innigsten Dank Familie Seelbach Familie Bellof. 5 Aktiv Deae as fiirUiks Uitchen- mädchen nrfndit. Lohn nach larif. rcyß VstzchlolMe UnlDedltflls-filinlL Viele schon haben vor Emile Zola den K impf, den rrbar- mnnasloeon Kampf des Kle n kaufmanns e*uvn den Orott handel ireachiidert.keiner jedne eo anschaulich, «o mein blich packeud. wie Zola- gesucht, möglichst Handwerker oder sonst. Beruf. Wohnung. Licht. Brand frei. Sonstige günstige Bedingungen. Woh- nungstausch mit dem bisherigen Hausverwalter Bedingung. Wo, lagt die Deschä tSstelle de» Giestener A>i»eig. ( *'F) Vie Auflösung der Weltreiche in iUcrnaiiflfiibcit t^egknwart und Zu funkt tm Lichte brr Bibel. Vortrag. Freitag, 26. 3 nnar abendS (X A t* C a Geschästoleltung J) V l J U 'Plodtltrabe 5 Fernsprecher 890 und 1335. Schüler vor 6 Uhr Saalplatz 1OO Mk. Vorstellungen um 4, 6 und 8.15 Uhr Zagdverpachtung. Samstag, den 10. Februar l. I. nachmittag« 3 Uhr. soll die der Gemeinde Lardenbach zustebende Wald- und Selb- jaflh in der Diebischen Wirtschaft dahier, aus weitere sechs Jahre bewachtet werden. Lardenbach, am 21. Januar 1923. Bürgermeisterei Lardenbach. Am 20 Januar wurde unferm Wolfgang ein Schwesterchen geschenkt. (Es soll Ruth heißen. Dr. med. Rudolf Görlach und Frau Margot geb. Marschall von Bieberstein. Hannover, Ldolfftrahe 9, BersorgAngOkrandenchaus. «3D Karl Pohlmann Fabrik technischer Oele und Fette Seifen- und Harzproduktenfabrik Corbach i. Waldeck. AA einer verehrten Kandseha •? rar gefälligen ' Kenntnis, daß meine früheren Ressenden Herr Christian Klans und Herr Alfred D.lxei seit dem 15. Januar d. J. ans meinen Diensten ausgeschieden und. Für das meiner Firma seit so langen Jahren bewiesene Vertrauen danke ich verbindhehst und bitte, mir dasselbe auch fernerhin tu bewahrt*. In Zukunft wird Sie mein Herr Wilhelm Nispei für mein Haus besuchen, and hoffe ich gerne; dafeSie mir Ihre geschätzten Auf tröge durch genannten Herrn übermitteln werden. Ich werde es mir auch fernerhin angelegen sein lassen. Sie mit erstklassiger Wart bei 3rai Lmt Bertadi Cfarbcw 'Cb*t_o_i ........MM S»el»naee. braue» Mädchen für ton« ob. L tagsüber nef idit <&5* WortbcilraU BI I. Palasl-liclilspiiile Grtlta ii.nniflims!’! Unter am Platze Stoemeater Somsloi. 11. Jan.: edtiiltr ml 1 Sinne Brrtlf. Wilhelm Teil. im. 4,qicti , ut, Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei unseren schweren Verlu-te, sowie für die überaus zahlreichen Kranz- und Blumenspenden, und insbesondere für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer sagt auf diesem Wege herzlichen Dank 8 Ubr, im 2inafnul bei Cbrrrcalldi le. Eingang -li-marcknrane 1021 Nu er Ibonirmf* Zum treirn SiaK Stinmswi. «nl. 7, OuM*., UW- Heimgang meiner geliebten Frau sage Wege herzlichen Dank. H. Schulz. L Der beete Zelnlk-Mara-Film; StMazHeiiir Ein Abenteuer aus der roten T> Akte, alten Zeit v Akte. NAMfiWkw-Aeii*uaA UMil UNITED AMERICAN UWES INC Nach NORD-, ZENTRAL- UND SÜD- AMERIKA AFRIKA, OSTASIEN usw. Billig« Beorderung über d uteche und ■uilJndltche Hefen - Nervo-reuende III Klaue mit Speise- und heuchss'l. ErsUlseslge Snon- u Ksjüiendampfer Etwa wSchvxtliefce Abfahrten mm HAMBURG mach NEW YORK Zagdverpachtung. Montag, den 29. Januar 1923, nach- mittags 3 , Uhr. soll die diesige Hemeindc- jagd, bestehend aus xlrta 99 Hektar Wald und 500 Hektar Feld, aus dem Rathaus auf wettere 0 Jahre verpachtet werden. Garbenteich, am 23. Januar 1923. Hess. Bürgermeisterei Varbenteich Kissel. 658D Unsere Geschäftsräume mit sämtlichen Abteilungen, Handels« kontor.Annoncen-Expedition.Tneklame- verlaq, *piahatan|d)lag, Je chcnatelier, Lportzeltungsoertrieb sind ab morgen non 8imr ounhaeDenö bis 6UHt Zum Paradies der Damen nach dem rleichnaivlren Roman von Emile Zola. In den Hauptrollen: z MnmiSlen faii neu, zu verkauf. ®latftttr.8(8e'«enk «♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ ITojjjci'ik mit mit i Stühlen au verkaufen. Nab in b. «cfchä'tokt b. (M. 2L ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Kostüm für mittlere iligur oreibtuert zu et 1611 »iicoclvfnb 37 v. | Kaufgesuche | ^1«. frei w. Wohn. b. l ob Biets z. kauf. aef. 2 Rim. u. Sl. idnnrn in Lausch arreben werb., et il. Wohnung» . 3 bU 5 BI in. ohne Ha» k. Schr. Anard. it fl®6 an b. («irnener Anz. IlllllllllllllllllllllllllllllllUli leupidie Berfer und flut er- bnltrner beuiftber Teovt ch fofort nach auucrbalb ju lanftn qrfndit. Dchrtftl. E'lange- bo e unter an den QJteu. AnAelger. Hllllllllllllllllllllllllllllllllll Spreu TiAT 0626 iniuclipfii 7. 2chö m atrnbfl * Ubr: Versammlung in Cpplelb. erzielt man bei Benuvunn eines guten WAlsUllllkS der alelchreiiig der beite Aufbewahrung»' ort da» ganze 3abr binbuteti I I LtanbigeS Lager bei: ZrieÜrich L.weih, Grünberg Serurn f 10.i«D Bolerr BrQön in Roitgeölrt. 3m Interelle bet g nen L 'De re*' lofr» Erlchetnen ev» munldiL <ch, 3-4 Zim.- •IVobit. amt Vü \t. I od II ei. Bchr Ang. u.0'il5o. d W.fl, Heute zum letztenmal Der ßheieiiliD | Verkäufe Mahagonl-Konmode m. Marmorvl. zwei Svriingfedermair.. Damen'Knovf liefet i4i»l z>> verkauf. L vottitrake I 7. 1 r. jJiorinortiidi IN. 2 etübkit. 2 B Infanterie Ltirfel au uertii fen l«r. Lteinweg 14 I. ReiOz7ognWi kehpeg. für Techniker, kaum aetraa Leder» vantoff Yatf.(6ubc IViiitcrfdiubf t45l. 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