Donnerstag, 24. Mai 1923 Erstes Blatt 173. Jahrgang Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm hohe für Anzeigen v 27 mm Breite örtl. 100 Mk., auswärts 125MK.; für Reklame- An z e i g e n von 70 mm Breite 500 MK.BeiPlatz« Vorschrift 20°/, Aufschlag Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; fiirden Anzeigenteil: HansBek. sämtlich in Diehen. KL U9 Erscheint täglich, außer Sowiu tmb Feiertag», m tt btrScrmstegsbetlagc GiehenerFamiNend lütter MonatlicheBezuorvreis«: 3400 Mark un d200Mark Trägerlohn,durch diePost 3600Mark, auch beiRrcht. erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt.- Fernsprech. Anschlüsse: für die Schrift» leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 5L Anschrift für Drahtnach. richten: ÄNzeiaer Siehr«. Postscheckkonto: grenffnrt a. M. 11686. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen vnick und Verlag: vrilhl'sche Univerfitätr-Vuch- und 5teindruckerei R. Lange in Sietzen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: 5chlllstratze 7. Der Kampf um das polnische Visum für Danziger Staatsangehörige. Entscheidung deS Dölkerbundkomvnsfar-. Danzig wird uns geschrieben: Die dauernde Erhöhung des polnischen Visums für Reisen nach Deutschland, das zur Zeit auf 30 000 polnische Mark festgesetzt ist, ist nachgerade für die Danziger Bevölkerung, mag sie geschäftlich oder zu privaten Zwecken reisen, unerträglich geworden. Die fortschreitende Entwertung der deutschen Mark bringt zwangsläufig eine weitere Erhöhung der Disumkosten mit sich. Der private Reisende vermag das polnische Visum zu vermeiden, wenn er von Danzig zur See nach Stettin oder Pitlau fährt, indem er zunächst eine Fahrkarte von Danzig über Dirschuu nach Simons- dorf, im Gebiet der Freien Stadt, löst, dann von dort nach Marienburg fährt, um schliehlich von hier nach Ostpreußen oder mit dem Korridorzug nach dem Deutschen Reiche westlich des Korridors zu gelangen. Dem reisenden Kaufmann aber, dem Zeit Geld bedeutet, ist es meist nicht möglich, diese länger dauernde Fahrgelegenheit zu benutzen. Um hier Abhilfe zu verschaffen, hat sich die Regierung der Freien Stadt mit dem Ersuchen an den Völkerbundkommissar gewandt, zu entscheiden, dah Polen nicht berechtigt sei, von Danziger Staatsangehörigen eine Sichtvermerksgebühr bei Verlassen des polnischen Gebiets über eine andere als die Danzig-polnische Grenze zu verlangen. Die Freie Stadt hat ihren Antrag folgender- matzen begründet: 1. Ein solcher Sichtvermerk ist nur erforderlich, wenn der Danziger Staatsangehörige den Wunsch hat, polnischen Schah im Auslande zu beanspruchen. 2. Infolge des geringen Umfanges des Danziger Gebietes bildet ein Sichtvermerk eine schwere Belastung der Danziger Handelswelt, die auf Geschäftsreisen fast stets die polnische Grenze überschreiten muh, so datz Polens Vorgehen den Charakter einer wirtschaftlichen Kampf- mahnahme und eines Ausnahmegesetzes gegenüber den Danziger Staatsangehörigen trägt. 3. Durch denSichtvermerk werden dieDanziger Staatsangehörigen gezwungen, zu einer Ein- nahmequÄIe des polnischen Staates beizu- steurrn. 4. Der Zweck eines Sichtvermerks ist Ueber- wachung des Verkehrs der eigenen Staatsangehörigen, eine Ueberwachung der Danziger Slaats- ailgebörigen durch Polen aber ist nicht nur überflüssig, sondern auch ungerechtfertigt. 5. Danzig gestattet polnischen Staatsangehörigen, seine Grenzen nach jeder Richtung ohne Sichtvermerk zu überschreiten und iann daher dieselbe Vergünstigung auch für sich beanspruchen. 6. 'Den Danziger Staatsangehörigen wird ein höherer Betrag abgefordert als Angehörigen anderer Länder, statt dessen muh Danzig mindestens Meistbegünstigunq erhalten. Demgegenüber vertritt Polen den Standpunkt: 1. Datz, da Polen die auswärtigen Angelegenheiten der Freien Stadt besorgt, die Danziger Staatsangehörigen die gleiche Behandlung wie die polnischen geniehen. die den Sichtvermerk haben müssen, bevor sie polnisches Gebiet verlassen oder betreten dürfen, und datz andere Staatsangehörige weit höhere Gebühren als die polnischen Staatsangehörigen bezahlen. 2. Dah eine Ueberwachung der Danziger Pässe notwendig ist, weil falsche Pässe entdeckt worden sind. Der Völkerbundkommissar ha" bei seiner Entscheidung unter Berücksichtigung des Danziger Standpunktes zwar zugegeben, datz der Sicht- vermert eine schwere Belastung der Hanvelswelt ist, dah Danziger Staatsangehörige gezwungen werden, zu den panischen Einnahmen bci'usteuern, ohne eine Gegenleistung zu empfangen und dah Danziger Staat: angehörige einer polni'chm Ueberwachung nicht unterstellt werden dürfen. Die An'icht. dah die Danziger Staatsangehörieen einen höheren Betrag zu zahlen haben als andere, bezeichnet der Hohe Kommissar als irrig. Dem Polnischen Swndvunkt: entsprechend erklärte er es als zweifellos richtig, dah, wenn Danziger Staatsangehörige eben'? wir dir pvlni- schon und besser wie alle anderen b.'handelt würden, keine Ausnahmebehandlunt Vorlage. Dir C: llicheidung des Völkerbundkommissars lautet: schliehlich dahin, dah: 1. nichts in den Verträgen oder Abkommen Polen ausdrücklich hindert, von Danziger Staatsangehörigen eine Sichtvermerksgebühr zu verlangen, t "2. aus Grund der besonderen pollllfch:n, geo- grap:bischen und wirtschaftlichen Lage, in welcher Dan-'ig sich befindet/Danziger Staatsangehörige einen besonderen Anspruch aus ausnahmsweise und bevorzugte Behend unz seitens Polens in der Angelegenheit der Sichtvermewke haben, 3. der Fall auf Grund des Ersuchens der Freien Stadt dem Rate des Völkerbundes unterbreitet werden wird. Die Freie Stadt hatte um den Schutz des Völkerbundes gebeten für den Fall, dah der Völkerl «mdkommissar die Frage als nicht unter seine Kompetenz fallend ansehen sollte. Der Völker- hnn'orommissar hat nun, da im besonderen Polen seii.e Kompetenz in Frage gestellt hatte, eine EU'ärung dahin abgegeben, dah er sich in dieser Stag:, wie in allen, die aus dem Versailler Vertrage 'entspringen, für zuständig hatte. Wenn er gleichwohl von einer selbständigen Entscheidung Abstand genommen und zum ersten Male selbst eine Danzig-polnische Frage der Entscheidung des Völkerbundrates unterbreitet hat, während vorher nur die Parteien den Schutz des Rates anriefen, wenn sie sich der Entscheidung des Kommissars nicht ohne weite.es fügen wollten, so ist dies ein Zeichen dafür, welche Bedeutung der Dölkerbundkommisfar gerade der Frage des polnischen DjsumS für das Wirtschaftsleben der Freien Stadt Danzig beimiht. Neue Kommunisten- Kämpfe im Ruhrgebiet. Dortmund, 23. Mai. (WTB.) Gestern spät abends kam es nochmals zu Feuerkämp- f e n zwischen Polizisten und einer bewaffneten Hundertschaft auf der Zeche Scharnhorst, wo zum Teil gearbeitet tour>< Die Angreifer erö fn-rten bas F ü r auf diePoll^.i, dir es erwiderte. Von den Angreifern ectjua einer einen Brustschutz, ein anderer einen Deinschuh; daraus zog die Hundertschaft wieder ab. Auf der Zeche Tremonia war heute morgen die Belegschaft ein» gefahren. Dis gestern abend waren 24 Verwundete in die Krankenhäuser eingeliefert worden. Dortmund, 23. Mai. (MTB.) Uebec die Dortmunder Unruhen wird weiter mitgeteilt: Gestern abend fand eine Demonstration auf dein Hansoplahe statt, wobei von kommunistischer Seite stark gegen die Regierung gehetzt und der Aufbau von Hundertschaften gefordert wurde. Anschliehend an die Demonstration wurde die Polizei st ation 5 mit Steinen beworfen; auf Polizeimannschaften wurde scharf geschossen. Vier P 0 l i z e i b eam t e und der Führer eines Polizeiautos wurden schwer verletzt. Weiter wurden von der Polizeiwache zwei Beamte verwundet. Auf Seite der Angreifer sind 23 Verwundete zu melden, davon einige Auswärtige. Abends 11 Uhr war die Polizei wieder Herr der Lage. Heute früh fanden in Dortmund wieder Ansammlungen statt. Ferner find mehrere Versammlungen, darunter allein sechs kommunistische, gemeldet. Gestreikt wird auf den Eisenwerken „Union“ und „Hoesch". Auf dec Zeche „Tremonia“ arbeitet die Hälfte der Belegschaft, auf der Zeche „Minister Stein" streikt die ganze Belegschaft, auf der Zeche „Scharnhorst“ arbeiten von 970 Mann 110, auf den Zechen „Gnersenou", „Hardenberg", „Hansa" und „Dorstfeld“ ist der Streik beendet. Die augenblickliche Lage in Dortmund wird durch eine große Aktivität der Kommuni st en charakterisiert. Bei der breiten Masse selbst ist trotz der gegenwärtigen Rotlage wenig Streikneigung vorhanden. In ihrer groben Mehrzahl find die gegenwärtigen Streiks von tau Kommunisten erzwungen. Bisher ist von einem Ueberspringcn der Streikbewegung auf andere Bezirk: noch nichts zu merken. Dortmund .23 Mai. (WTB) Der Verband der Bergarbeiter Deutschlands und die Gewerk vereine d:r Fabrik- und Handarbeiter Abteilung Bergbau sowie die polnische Berufsvereinigung erfofen einen Aufruf an die Bergarbeiter, in dem es heitzt, durch die systematische Zersehungsarbeit rutfi- scherSendlinge werde versucht, di: Kraft der gewerkschaftlich:n Organifationen au schwächen. Durch d e nicht abbrechendrn Unru ,en werd: die einheitliche Kampffront der Bergarbeiter ver- hindert. Schwere Ausschreitungen in Gelsenkirchen. Gelsenkirchen, 23. Mai. (WTB.) 3m Laufe des blutigen Tages kam es hi:r zu schwe- ren.Ausschreitungen, die schliehlich in blutige K a m p s e ausarteten. Rach dem Muster des Vorgehens in einigen Ortschaften des Landkreises Essen begann beute morgen auf dem hiesigen Fleischmarkt die gewaltsam: Herabsetzung der Preise für Fleisch, Fett und Fische. Der Markt war von einer auhergewöi/nlich starken. Menge besucht. 3m Anschluß bician drangen Teile dieser Demonstranten in di: innere Stadt und versuchten die gleich: Herabsetzung in einer Anzahl von Lebe nsmittelgesch ästen durchzuführen. 3n- .zwischm hatten die meisten Geschäfts lokale ihren Betrieb geschlossen. 3n den Geschäften, in denen Ne Abordnung. die sich Kommission nannte, die Preise herabsetzte, ward: die Mare innerhalb einer Stund: verkauft. Inzwischen waren, da die Bewegung einen immer drohenderen Charakter annahm, sämtliche Feuer wehren der 6 t a s t und der 3 ndustrien sowie der Selbstschuh alarmiert worden. Gr^erMittag fügte sich sorgendes Bild: Den vereinigten Feuerwehren und dem Selbstschutz war es gelungen, die dem Polizeipräsidium anliegenben Straßen von Demonstranten zu säubern Kurz nach 3 -Ubr sammelten sich gewaltige Menschen- massen, vom Hauptbahnhof kommend, die immer mehr Zustrom aus einzelnen Stadtteilen und der Umgebung erhielten, an. Mittlerweile war be» kanntgewvrdcn, datz di: von den Kommunisten im K.-istallpalast einberufene Versammlung nicht stattfinden sollte, da die Zugangsstratzen gesperrt träien. Plötzlich drangen mehrere Hundertschaften der Kommunisten, die aus der Ringstratze kamen und mit Stöcken und anderen Massen versehen waren, vor und mischten sich unter die Menge am Hauptbahnhof. Als in diesem Augenblick ein Magen der Feuerwehr vorübcrfuhr, wurde er demoliert, ebenso ein Magen der Straßenbahn. Darauf entwickelte sich eine große Schießerei. Die Annahme, dah die Franzosen in den Kampf eingegriffen hätten, hat sich nicht bestätigt. Von wo aus die Schüsse gefallen sind. ist noch nicht fest gestellt. Der Kampf dauerte mehrere Stunden und war abends um 7 Ufa noch nicht abgeschlossen. Bisher wurden zwei Tote und über 20 Verwundete in den Krankenhäusern untergebracht. Bemerkenswert ist, dah ein: Anzahl Verletzter und einer der Toten in dem in der Hauptsache von Franzosen besetzten Hauptpostamt Aufnahme fanden. Der Stratzenbahnver- kehr wurde eingestellt. Gelsenkirchen, 23. Mai. (WTB.) Die Unruhen dauern an. Die Kommunisten haben das Polizeipräsidium beseht und auf dem Gebäude die rote Fahne gehiht. Boi dem Sturm wurde Feuer an das Polizeipräsidium gelegt. Die Kommunisten stürmen jetzt einzelne Wirtschaften und Läden. Dte Franzosen verhalten sich völlig untätig. Ruch den bisherigen 'Feststellungen wurden bei den heutigen Unruhen fünf Personen getötet und 56 verwundet. Von den kommunistischen Personen find etaxi die Hälfte der Berwurdetrn Auswärtige, die ^ur Verstärkung der proletarischen Hun- dertschasten nach Gestenkirchen frommen waren. Ausstand tu Bochum. Dortmund, 23 Mai. (DTB.) 3m Bochumer Bezirk sind die Be.cschaffen der Zechen Präsident I und il, Bruchstratze und Heinrich Gustav in den 21 u Ssta n 0 getreten. Man befürchtet für morgen, datz auch die Belegschaft deö Bochumer Vereins sich dem Streck anschlieht. --"-»ontwaaw.! - Die Umbildung des englischen Kabinetts. London, 23. Mai. (WTB.) Wir gemeldet wird, macht die Umbildung des Ministeriums Fortschritte. Baldwin erklärte heute nachmittag, er hoffe, sein Kabinett bis Freitag znsammen- gestellt zu haben. Vier endgültige Ern:nnung:n stehen fest: Cs bleiben Curzon Autzen» m in ist er, Derby K r i e g sm i n i st e r, Hoare Luftfahrtmini st er und Wilson Haupteinpeitscher. Den D'.ättern zufolge wird angenommen, dah Hot ne, der morgen in London zurückerwartet wird, Schatzkanzler werde. Cecil, dessen Rame ebenfalls im Zusammenhang mit einem ministeriellen Posten genannt wurde, hätte heute eine lange Unterredung mit Baldwin in der Downing Street. Lyndon, 23. Mai. (WB.) Der Londoner Berichterstatter des Manchester Guardian" schreibt: Unter den Personen, die Baldwin kennen, herrscht allgemein die Ansicht, dah er in der russischen Frage viel gemäßigter sei als Lord Curzon. 3n der Frage der bri!isch:n Politik gegenüber Frankreich beim Ru hraben ' euer herrscht mehr Unsicherheit. Einer der Freunde Baldwins erklärte, über diesen Punkt befragt, der Premierminister habe diese Fragen noch nich' studiert. Soweit man sehe, werde jedoch angenommen, dah Baldwins Ansichten in dieser Frage mit denen Donar Laws übereinstimmen. Tclcgranrmwechjel zwischen Baldwin nnd Poinears. Paris, 23. Mai. (WTB.) Der neue (eng- lische Premierminister Stanley Baldwin hat an den MinisterpräsiLeillen Pvincare ein Telegramm gerichtet, in dem er die Hoffnung ausspricht, datz die herzlichen Beziehungen, die zwischen Frankreich und England bestanden hätten und das gute Einvernehmen sowie die Gemeinsamkeit des Zieles der beiden Regierungen erhalten bleiben möchten. P v i n c a r 6 dankte ihm in einem Telegramm, in dem er ihm versicherte, dah die französische Regierung von ganzem Herzen mit der englischen an der Aufrechterhaltung und Entwicklung der Freundschaft und der Allianzbeziehungen zwischen beiden Regierungen mitwirken werde. (S’tnc knappe Mehrheit für Poincar^. Paris, 23. Mai. (WTB.) Senatoren gegenüber hat Ministerpräsident P 0 i n c a r e zu erkennen gegeben, dah er die Vertrauensfrage stellen werde, wenn der von der Kammer angenommene Gesetzentwurf über bi: Einführung der Sommerzeit im Senat auf eine ausgesprochene Gegnerschaft stotze 3n der Senatssitzung selbst wurde ein Kommissionsbericht ein» gebracht, der die Ablehnung der Sommerzeit verlangte. Das Haus belchloh nach Entgegennahme des Berichtes die sofortige Diskussion. Diese eröffnete Poincars; er verlangte dringend die Annahme der Reform. Schliehlich nahm der Senat mit 118 gegen 109 Stimmen die Einführung der Sommerzeit an. Belgische Minister bei Poincars. Paris. 23. Mai. (WTB.) HavaS meldet aus Brüssel: Die Minister T h e u n i s und Z a s p a r treffen am Sonntag in Paris ein, um mit dem Ministerpräsidenten P 0 i n c a r e am Rachmittag zu konferieren. Möglicherweise werden die Besprechungen am Montag fortgesetzt werden. Die bisherigen deutschen Reparationsleistungen. Paris, 23. Mai. (WTB.) Hcwas veröffentlicht zwei Berichtigungen der auf die deutschen I Reparationsleistungen an F.ankreich bezüglichen Stelle in der gestrigen Rede des ehe- | maligen Vorsitzenden der Reparationskommission Dubois. Zulammengefatzt ergeben sie folgend« Version: "Deutschland behauptet, seit dem Waffen' stillstand 45 Milliarden beazhlt zu haben. Aus den Berechnungen, die die Reparalionskonuniffion angestellt habe, ergebe sich, dah D:utschland vorn 11. Rvvember 1918 bis zum 31. Dezember 1922 im ganzen 1 882 655 030 Goldmark in bar bezahlt habe. Man müsse aber daraus Hinweisen, datz in dieser Ziffer die Beträge für Yen Unterhalt der Besahungsarmeen enthalten seien, und duh auherdem die Vorschüsse von Spa davon abgezogen werden mühten. Was die S a ch l i e fei' u n g e n anbetreffe, hätten sie sich auf 2 424 985 000 Goldman belaufen. Man i'ominc so auf etwa 4 Milliarden Goldmark für alle deutschen Zahlungen in dem erwähnten Zeitraum. Wohlgemerkt umfasse diese Summe die Leistungen an sämtliche Verbündeten. Frankreich für seinen Teil habe davon in bar und in flüssigen Aktien 143 649 000 Goldmark erhalten Aber da es an England auf Grund des Abtommens von Spa Vorschüsse in Höhe von 238 Millionen Goldmart geleistet habe, habe es 95 Millionen Goldmark mehr gezahlt, als es erhalten habe. Anmc.llung des Wolffbureaus: An der Tatsache, dah die Ziffern Dubois' nicht nur von den erst veröffentlichten offiziellen Angaben der Re- parationokvmmission zum Teil mehr oder weniger fiai'i abweichen, sondern dah Dubois aus leicht erkennbaren Gründen die deutschen Sach- licferungen auf den Anteil Frankreichs unberück- fic’aigt läht, ändert diese Berichtigung nichts. Selbst die Reparationskommission verzeichnet bei dem Anteil Frankreichs nach Abzug der Vorschüsse von Spa in Hohe von rund 239 Millionen und der Besahungskosten in Höhe von rund 1261 Millionen noch einen verfügbaren Saldo vv-n rund 291 Millionen Goldmark. Die finicriftiiiifrfjcn Forderungen ntt Deutschland. Reuhort, 22. Mai. (WTB.) Das „Journal of ®omnterce,< meldet aus Washington: 3n hohen amtlichen Kreisen wurde erklärt, die Gesamtsumme der bei der Kommission für Schadenersatz angemeldeten amerikanischen Forderungen an Deutschland in Höhe von 1479 Millionen Dollar gebe kein zuverlässiges Bild der Endjumme. Deutschland werde erst auf Grund der endgültigen Entscheidung zum Zahlen aufgefordert werden. Es verlaute, das Staatsdepartement habe noch in keiner Weise über die Höhe der Forderungen entschieden. Es werde angenommen, dah die Vereinigten Staaten zur Begleichung der Kosten für die Desahu ngs- armee am Rhein 25 544 000 Dollar ansehen. Ferner werde angenommen, dah die herabgesetzten Ansprüche mit weniger als 200 Millionen befriedigt werden können. Der Verwatter des frem-” den Eigentums glaube, dah nicht mehr als 150 Millionen zur Befriedigung dieser Forderungen erforderlich sein würden. Die amtlichen Kreise seien der Meinung, datz die Ernennung ParkerS, der Deutschland zustimmte, eine faire Haltuna der amerikanischen Regierung sei. Die französischen Ausschreitungen. Berlin, 23. Mai. Die „D. A. Z." melde, aus Münster neue Mitzhandlungen im Ruhr gebiet. Der 17jährige Oberprimaner Riedel wurde wegen Verllei'ung von plattdeutschen Flugblättern durch Faustschläge ins Gesicht und Fuhtritt: gegen den Leib mihhandelt. Auch wurde er elngcfperrt, nacktausgezogenundaus- gepeitscht. Er wurde bann zu 20 Tagen Gefängnis und 200 000 Mark Geldstrafe verurteilt. Der Referendar Dorchmeyer wurde v)r dem Theater seines Stockes durch ei'en französischen Soldaten beraubt. Darauf wurde er drrch Schläge ins Gesicht verletzt. Auf seine Deschw:rde, der wahr« he'ttswidrige Aussagen fran-öfischer Zeugen ent- gegcr.gestellt wurden, erfolgte ein Verfahren toener Beleidigung der französischen Armee beim Militärpolizeigericht. Münster, 23. Mai. (WTB.) Wie aus Recklinghausen gemeldet wird, sind die Franzosen heute nachmittag in die Hauptwerk- ftätten der Eisenbahn ein gedrungen Die Tore wurden gewaltsam geöffnet; 75 Waggons wurden aus den Hauptwerkstätten heran - geholt. Während der Pfingstfeiertage trafen in Recklinghausen zahlreich: neue Truppen ein. Eisenbahnunfälle. Oberhausen. 23. Mai. (WTB.) 3r. Oberhausen-West fliehen gestern zwei von den Franzosen geführte Züge zusam- men. Der Materialschaden ist grotz. Köln, 23. Mai. (Wottf.) Am 20. Mai stich eine von Kirberg nach Liblar sahnende Lokomo- t i v e auf einen vvrausfahrenden Militärzug Es handelt sich um einen Unfall innerhalb bei englischen Zone auf der von den Franzosen betriebenen Strecke. Bier Wagen sind e n t g l e i st. Dte Zuglvkomotive und die Leerlokomotive sind schwer beschädigt. Die Ausweisungen. Bingen, 22 Mai. (WTB.) Von der französischen Besayungsbehörde sind wiederum sieben Eisenbahnerfamilien ausgewiesen worden. Paris, 23. Mai. (WTB.) . Rach einet Havasmeldung aus Koblenz hat die 3 n t e r = alliierte Rheinlandkommisfion seit dem 18. Januar insgesamt 8222 Personen aus dem besetzten Gebiet ausgewiesen. Die Kommission glaubt daran erinnern zu müssen, dah auf Grund ihrer Verordnung Rr. 144 di» bah Und ja -**:teber 3jtfbxft« «CO ». fl e 11 e de« UM Id) «sagt, batz Dir nicht BNT foeNrr tw breittf* tnca Hambur fftb bühne. «inen Da i 900 Urte et» oenrmcwL 60 fanden auch Henle •iiitMreit Gießen. in«d«fonNes 111 tt tn tenoftSn r» Länder. ihr» eab Batxni über. t> 6. her Drunftbefitz arfhirl Die nmsomehi. ttom bei dee «netf B neUr ausHuwetzen der er btetei befragte, oft er Wre; er 2hryrige bet der pch Die folgt. I von nu Rfl Die Lausanner Konferenz. Lausanne. 23. Dal. (7BXT5.) Die wirb h'ti 1922 in öoilernboukn Sohn unb einen» 3rau Ronferea Der fl riecht bi Änlpruft Xebener Klnd neunmal für >genM Unb M etm ^!eNr!.?ge rwO J getosten latten — La 2 3etmoa muhe» stch die thga des Sportterete Haftel mtt der Liga des 2 AB Eiehen Ctwl» Äafld batte an Tage »uwr fl^en •ermanU Ta tnrtf efne Wederlag« erlitten und ttmphe kesdsfd mit «fier Energie, um b4cfc " * Hfl ifttost *t> ei» Ätrfel ber BelUmiffU» Ober bei! < » »dl einer reiche» 2Lumbt von BertiAgen und Ve'pre-chungen der bis tret tag »UlltTTt e. 28 Dai Sn der heuliaen Vrft- des internationalen Cn-altft«n- Ein Amerikaner über franzSflsche Brutalität. Der HamLurqer Internationale SorialistenNANgretz. Aus heften. X»e Sitzung des Gesetzerbnng«a»sfchnUe«. rrn. Dar mü adt. 23 Dal. Der Gesetz Hus 5.oot und Land. Gietze». den 24 Du 1923. Dos Deatiche t Ufcr halt deutschen Dünne» Gklrven zu machen der NM \ . _ ■SJett'irung für 3ugcnM- 2B Seipp. 1 mit 53« Meter 4 ^f0»Mrter-Aniüng«r-Statt«< Z tw 50 Oef ld>M«ter»7tonioren Iw Walleasels. 8 t» 12 4 Sek. *T Bieter offen Ga Grün. 8 in 50 4 Sek 200 Meter dte» X stifcher. 3 M 25 SeL Diskus ollen G Paulas T mit 38 JO Bieter derselbe im Kugel hohen 2. mit IUI BBefer. 4-100 Meier off* 1. In 40 6vt Mit der 'efttgenamrten ßetfhmg Drrbeftert« Me Mannschaft glrtch-ettig ihren Ähtbrefm* em •f., Sekunden • Der B Ä B hatte am s. Gstogstfetertn» Ne ülgoef! des Hu tzdast verein« .Boruttla" HranM, fwrt a M zu Gast Wt« »u erwarten »ar. MIfrn Ne Frankfurter den Gtehenem eine Hhrfe und gut r*rgc4r-r{‘r7ÜQrHt<;«1 groenübee Die Man», ktafl des B LB muh»« ht> »«doch aal 1» N- dauoten und formte einen Sieg von 2 1 davon» Nr frecheik and rcanfratie jt en Mt btma- fige detUsche Aeqlentng -o impfen, und es wurde uns ausdrüdlich gesagt, daß Dir nicht iseftt. DirektioaStzedÜNde det ?retchSbahnverDalt»ng Hai Im vausc der letzten Monate durch «Iwtn imhxngirlMr. Aeudaa eine erheb! »che »iDtlttr eag erfahren Das neue vterAddiOe Gadaad. schließ sich dem chaupids» m archaekwetzs^ schdnet Weile an und soll »or 2Ui»diW de- WohlfafteksadtetwMa und des?MuViGoMa -ers beeme». Dm dadurch frei lwtfte»*r Säume sollen zu Wohnungen für Flüchklio;< :mgeöa« Derben. nächsten 3 n bebet« Ne 2üefix>4«a ei feiet» matz Bon dem Bcxtrcter «toet 'pacui wirb a» Stelle der ÄtfWtme bk Aufhebang der beüebenden Äsor n*< Jrr 1 CMmiar «8 a» bannt cagt $he BI«6t btt: das Aus4chal1.-s tritt aber dem ftnttred bet Xegwnng, der da» Xitlbluiee »odUftt. K über eine Unterredung, die er a»ß dem Dampfer DoWM4. __________ _ _____ und .Das Mädel aus der chöUe" — Zirkus Strabburger. Oswaldsgarten Ty, Uhr letzte Berber von Bem SptetDub arni.-teten Räume» d» selbst Glüdsptele j«fronet habt, bah ihm aber nich ni*bgetoiefen werden fintnt bah er getxxiht habe bat) btt Kludräume btsenUiche, b. tz. jebermam *uaängfle, gcwe*.ii fssptels an geklagt waren. Die 18|dbrtge fHenfinxxib Marse VNllppbrn Patel aus Drvf>Gen>u erhielt de« 6rrrm non fteflung. Obe r hrtl I tch« r Kunftoeret» Btcrgen. gtritae. nachatvtoGs 6 Uhr bn Sioftt- baur BcrHÜrahe. 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MN-mkuog über N« 3ttlan tag. gtmeirx > bftklbr» Beflimmungen wie für di« Ort yb Zeit der Prüfung erfolgt durch di« für Ort Prüfung in Betracht hwimirnfte Direktion Meidcfchlutz am 25 3«ni Trtz nach Ablauf dieser Srt rfnladhnbt ober durch nachträgliche Bor- t eittyfntt AachMeike ergänzte Ge'uche Birnen < beriicf*ktt!qi werden - Di« Biederta l da bn erdäh» ihre Taris« mit Dukung Dom l.Quni ab im Ausmatz der Arlchsbadn-rarifrrbdbung. (Siebe Steigt.) •• Die 5000-Mark-Aarke erschienest. Tft Brlffmarfe zu 5000 Mark wird setzt aus^egeben. Sie ist blau tn breiter Form in Kupferdrurk auf Dechern Waffel» musterpapier in Bogen zu 50 Ctüd her gestellt. Auf einem Bande un;er dem Bilde der Dart- burq steh: in Bruchschrifl Deutsche« Aeich. Oben tm Himmel liest man recht« und Ilnf» vom Turme der Burg 3000 Mk. ebenfalls in Bruchschrifl. - Da 1 dGottrsö len st ber cr»ang«L G « meind« ® I « b/n Am kommenden 5onn- Da. nachmittags 4 Ubr. Detanftattel bk «vangei Gemeindc Oiebca auf dem Gelände der D a l d » Smüder der Hell- und Pstegeanstatt. Dtteäbicnft. bei dem der Posaunen- «n-StrindeDg mtttrnrftai wird Bet ungürt^igfm Detter wird diese Bcranttallung «xt- schoben, was am Sonntag Im Bormittagägotit*» Menst betonntgegeben wird aus. und es kstmpkt nicht qeaen btr deutsche Aegierung, -eqen btt rt BeschmerM.-» zu habe, behauptet, sondern fteica da« Leut.che Bolt, gegen jedes ein^-tuc deutsche *bi»i- iXfMR. es kämpf« »nfatr. iN zerstört Imnlo« alle«. Du« es »i* zua eigenen Autz^u fort- nehmen und bertoenben kann und es bri^j» lal:ert bk Debrtolc Bevölkerung eines schon arrsqeviUverten Londes tu unerhörter Weise SS nimmt den deutschen Kindern die fv schon knapp bemessene BHld) fort, verwehrt ihnen den Schulbesuch, indem es die Schulen mit Truppen belegk. und es gefährdet btt BvlkS- gesundheil durch Aequtsitton der Hospitäler. Frankreich detvmml letzt nicht den hundertsten Teil der Kohlen und des Kok», die es früher als Gunnachung von Devrichland erhielt, und dl« gegenteiligen Behauptungen der sran^Sstfchen Machchaker sind nichts »eiter akS pokikifches Blendwerk für das eigene Boll und die übrige Welt. Mm die Gut- mach un gen geht es Ar^nkreich auch gar nicht. Frankreichs Poiitik Ist daraus au«. Deutschland au zerstückeln und das Kohkenge» biet der \Rubr den lothrmgischen Sr.Aseideen dienstbar a, machen, damit es den Siahlmarkt de - Welt beherrsche» kann, womit es d.e gange Ürbe an der Surgel haben Dürde. Wenn es dieses Ziel erreicht, bann wird. Frankreich sich zufrieden erklären und nicht mehr von ©ul- machungen reden. Dann Dirb Frankreich 5neben machen, eher nicht, allerdings einen von Frankreich diktierten Fst^den. der nur solange dauert. akS es Frankreich gefällt, und 06 das ber Frieden ist. den die Welt im allgemeinen und die Bereinigten Staaten unb England im besonderen herbeisehnen, wage ich zu begDct» fein.“ Tunten, Sport unb Spiel. • Athletik-Abteilung des Gletzenet S. 6 von 1900. Der erste Start ber Lrhtttik- Adt«,innig des El«st«ner S - von 1900 am Aoxttcn i'Hngfffetertag? bei den Grlenbachtal- kampstpIelen brachte dem Klub feinen bisher gröhten Stüffdheg. indem er bi« Blannbetmer TvrngefeMchast mit dem Deichen BUiflvr A « » mann, loerte Kurbetten Kattel und den Frankfurter T B 00 einwandfrei über 4 <100 Bieter mtt ber Mannschaft W Iraner, Bug Ballet* fei«, ltz Gauius und A. Fischer nieder» kümpfte. Der Ausgang dieses 1/ninrt bedauket etne Ueberraf*mg, da man den Gtestenurn diese koivttal« Leistung nicht )utraute. Di« Uannichust errang damit den wertvollen Wanderpreis de« „3d> bin stiegt w lech« » Auhrd.strikt aeoelen unft ich verdamme Jo- wohl Ü« Bgletzung des Gebiet« f Franzosen, al« auch t t.ge» Bocr^dt eine Bcibr von Herton« weg an Italien« von •(Üxf1t?*ltn brttrxrft Das g«richt hatte »edvch aus formellen Gründ, Urte L be^üallch «ine« Bnqeflagten aus 3n der heutiger. BerHandlung wurde l richt wiederum srtigestellt, buh der Witte» «w ber TolMX ' «n , ? 1' glia»l-3ttiUen eefBrtc. bii ttattenrich- Pro- Irtottot werd« versuchen dem Fus,ismus Im «tgt- rwn Lande den Grasest V* nmchm __ Tarm wurde bi« 2> «wingen Jch^etzttch fordert der Jtrpgwef Me Arhrttelkt t" auf. den gegen bi« Tättgfett des )nt» nationalen Arbeitsamt cs unftmemmene» Anschlägen Widerstand z» leisten. Gritotomtz eimer Wetten 9wNn«twMk. y^gtr-i 01 000.’ D chlSX r.m-attkch Süd des GS ft. IW 12CC0 3Lirf De» Gebern WNit n Dankl Dettum Uns Dem Weiato der T h L- ring«r Aegierung eDifdyen Kommu- n l ft e n unb Sozialdemokraten w MelnungSverschinbenheirea gekommen. deren Klärung auf einer Konferenz in Weimar versucht »erben soll. Wie die „Boll. Ztg." anntmwt, kann eS habet leicht za einer Umbildung ber Tftürtnyt Regierung unb zu einer KoaUtivn mit ben Demolraren komm.u. Berbotene Bortrftge in Württemberg. Berlin. 24- Mai. (tBTB.i Wie der „DorwärlS- aus Siu^tgart berichtet, hat ber bärtige 'vrttzeip, Li ident ten Bor trag des Obersten Lplandervonber Ortsgruppe ber Dentschvölklschen SreihtzitSpartel verboten unb gUidi^ettij mstgereilt, bast auch eine dksentUche Borna ^.älijidi ber Herren von Graefe. Dulle unb Henning in Württemberg bis auf treuere* nicht gestattet »erbe. — Aeikeprüsungen sür Alch.'ichüler und A^ch-l.r»-»tter ' nden im Hrttzft Utt *rr m t 20 Bk rt tzemrte pfttchigxn BT.lb: Ne bei Mm tonMom Hr das mttttttfli ftw- reichen ist. sind btra^utagcr. L'«tKn»aul. iteu- Ji. Aach ^ rs des DVnnDOMtttzs^ Nr Berber« rtung Nn Knoten Die Mannschaft könnt» ttch nicht m- lanr—stnden Sportverrtn ÄafW war «s deshalb vergSrmt. einen Steg von 6:1 mit nach Haute z» nehmen Die 4 Ma mttchatt hatte «s fltßxigL mtt Mtr 'Storni Grtatz ans der 3 .ItigerS gegen Me t de« Sportvereins Schotten In Schotte» aiqtt- .....1 « ‘ gütiger Stand des Dollars 10 MN »ermttttWs. BeeNn M 606. Srtmfhrtt a. M. 53 3O< fetzt jeftt Ludwig Hunt hatte hn Ottover 1922 Kraggn Kinder do« hoeten Vf nnb Soldaten mn Aettvrttfchen Wich werde», und «bdrfeto>beit be, ibS"" 8mk iS». >L'LL Krr iut ®Wn9l «Mer. I8- Dot 1923 ■JÄ Ä Ulld her W- 6eme Smi. & der QIngeflagte tw zwar als jn» mlimgsortes (b. h. tien Räume) ö» datz ihm aber nich> K « flämi^t habe e, d.h. i^CTmom wurde daher manchen, ebenso zwei 8 gewerbsmählgra cks^^Nrts 3n 1 Eme gernies SÄL“*® Mu« ^k>ch leärmwm er eine Ein- «ner hatte daher sonen wegen Rn- Das Reichs, m Gründen dieses Marte Phiü-ptzu eÜ des öfteren «m i, in der Ostheimei ie änderte die Re> i ab und tauschte di» andere Gebrauchs- )erfvnen ein. Degen lahm die Straffem- an) und eines Wei- »elöstrafen von mbe Mannschaft. Die Schtapv« vc« 2:5 . wohl hauptsächlich auf das Fehlen der di« aktiven Spieler zurückzuführen liegen die 1. Jugend des gleichen Vereins 'vielte am felbcn Eag* in Schotten die 3. (Fugend des D. F. B. and verlor 0:1. 3n Drehen standen sich noch die L Jugend des D. A. B Tiehen und die 1. Jugend des Fuhballvereins Delbert (Rdeinland' gegen* üb«. Auch hier ist ein Resultat von 4:1 für Delbert zu verzeichnen. ',2lundumSp.ffarta»dAhö,-(27S Kilometers, ernes der schwierigsten Strahenrennen, wurde am 1. Pfingstferertag mit Start und Zrel Schweinfurt gefahren. Der Ausgang btefei Rennens wurde mit Spannung erwartet, da »um ersten Male in d^fem Jahre fast sämtliche Fahrer der besten Klasse zusammentrafen. Auch der Giehener Strahan sahrer August Derbe! vom G. R. D. 1885 nahm an diesem Rennen teil, war aber durch eine bet einer Tratningsfahrt erlittenen Knreverleyung in seiner vollen Entwicklung beeinträchtigt. Rachdem der schwierigste Teil des Rennens durchfahrest war, lag D. mit 6 Mann in der Spitze. Trotz eines Reifendefektes belegte Deibel dann noch den 9. Platz. Ergebnis: 1. Schneidenwino, Schweinfurt. 2. Hundertmark, Leipzig. 3. Schröck, Gerolzhofen, 4 Jakob. München, 5. Zeihner. Schweinfurt. 6. Rietziche, Magdeburg, 7. Schuh. Fürth, 8. Fischer, Köln, 9. Del» del, (Sieben, !0. Stroh, Frankfurt a. M. vermischtes. Die älteste arttbe Schauspielert» Berlins gestorben. Berlin, 23. Mai. (Wolff.) Helene Rietz, die LÜeste aktive Schauspielerin Berlins, ist am Samstag infolge eines Unglücte- falls im Aller von 77Z ähren gestorben. Im Rieseugebirge i» Schneegr^öe» gestürzt. H i r s ch b e r g (Schief.). 23. Mai. (WTB.) An den Pfingstfeiertagen sind im Ri es enge» ( birg« mehrere Personen in Lchueegrn« den ndgeftürtzt. Giim davon, der Ba»r» beamte Alerander Schumann aus Breslau, wurde so schwer verletzt, datz er Dald im Schrei- derhauer Krankenhaus st a r b. Handel. B»ber«s'sche (gifewwerfe Metzlar. • Weylar. 23. Mai. Die heutige ordentliche Hauptversammlung der Buder a» 'scheu Ei- s e n wer U fori) unter dem Dorfitz od« Justiz- rot Dr. jur. Kehenellenbogen stzatt. Rach dem Bericht de- Dorftandes beträgt der Rohgewimt des Jahres 1922 134 355 832.66 Bll., die Abschreibungen belaufen sich auf 18868 064.23 Mk„ so tah sich ein Reingewi nn ergibt von 115683 768.46 Ml. Es wurde vvrgeschlagen, den Reingewinn des Jahres 1922 in Höhe von 115 686 768.46 Ml. zuzüglich bei Dorttags aus dem Jahre 1921 in Höhe von 356 915.73 Mk. zus. also 116 043 634.19 M!.. wie folgt zu verteilen: 5 v. H. Gewinnanteil auf 6 000 000 Mk.. Dorzugsaktienlapital — 330 000 Mark. 100 v H- Gewinnanteil auf 103 030000 R8. Stammakri«ckapjLal = 103 000C03 Ml., insgesamt also 15 743 684.19 ML Satznng-mähige Der- gütung an den Aufsichtsrat 13 090 909 Mk. Der verbleibende Rest von 2652 775.19 Mk. soll auf neue Rechnung vorg et ragen werden Die Gewinnanteile stellen sich danach auf 1003 ML für jede Stammaktie und 50 M. für jede Vorzugsaktie. Es hecht dann u. a. weiter: Ueüer den Geschäftsgang während des Kalenderjahres ist zunächst allgemein ztr sagen, daß es uns gelungen ist, über die Feit der Zahlungsmittek- knappheiL die infolge gesteigerter Tätigkeit der Rv:eirpresfr verbältniSn,ästig schnell überwunden werden konnte, ohne Störungen hinwegzukommen. Auch von der tarieren beste -enden Ber>re:ft»az des Geldmarktes wurden wir m Gegensatz zu vielen Unternehmungen nicht be.ibrt da es uns noch stets möglich war. unsere Betriebe mit eigenen Mitteln flüssig zu halten. Die zur Aufrechterhaltung und Berbefserung unserer Betriebe ersvrder» I lichen Reu- und Umbauten konnten ohne be- sondere Schwierigkeiten erstellt werden, wenu wir | und auch in bezug auf manche wünschenswert« Bauten, die nicht unmittelbar den eigentliche» Betriedszwecken zugute kamen. Beschränkung auf- erlegen mutzten, ihrer besonderes Bestreben war es ferner, durch ma'chinelle Der beste rrnugeu unsere Anlagen leistuuGsfähigec zu gestatte« und Arbeitskräfte zu sparen. W.r tr aten zu Beginn des Berichtsjahres auf mehrere Monate mit Aufträgen versehen and der Auftrc^se.ngang blieb auch weit« befriedigend. An der vollen Ausnutznug unserer Le.stung-sähig- kert henderte« uns die bekannten Beglttmrfchei- mmgen der Rachkriegskon,anktur, in erster Linie Brennst» ,'mangel (hauptsächlich cru HxhosenkokS) und u'.genüge^e b?w unregclmaMge Wagenge- ftellung. Der Eisenbahnerstreik trn Februar 1922 verursachte ebenfalls Störungen, bertn Wirkungen noch toi ge zu spüren waren Auch das abgelaufene Geschäftsjahr war eta Jahr trügerischer Scheinblüte der deutschen Wirtschaft. Hierauf hinzu weisen ist angesichts d« falschen Meinung weiter Dolkskreise und des Auslandes über unsere tatsächliche Lage immer wieder erforderlich. Die heute in die Milliarde« gehenden Fahlen verwirre« und täuschen eine Stärk? vor, die leider nicht vorh.ro.drn ist. 3« Wirklichkeit hat das deutsche Doll auch im vergangenen (Zahr wieder mehr oder weniger von feinet Der- mögenssubstanz gelebt. Unter diesen Gefichts- punkten must auch das Ergebnis des Geschäftsjahres 1922 betrachtet werden. Der auf bi.* Aktw von 1000 Mk. vorgeschlagene Divrdeadenbetrag dieses Jahres bedeutet, gemessen am Werte des Dollars z. 3. einen Betrag von —,14 »Avldmark — 14/h>oo Proz. Dividende in alter Valuta. Heber die Arbeiter-Derhältnisfe wird berichtet: Bezüglich der Lohngestaltuna ist zu sagen, tast es erforderlich wurde, auf dem Wege der Derharchlungen von Verband zu Der- barb die Löhne und Gehä.ter 6er si-rkenden Kauf- kraft des Geldes jetreite anzupasfen. Otn gelernter Facharbeiter über 25 3kbrt erhielt z. D. am 1. Omraar 1922 «tttn ÖtaoemoOn vv» V» Mark, am 31. Dezember 1922 einen solchen nee 330 ML. daS ist dar Steigerung um 3281 Pruz. Die Leistungen hak«, auch unter Berücksichtigung des Achtstundentages die Dorkriegshöhe überwie- aend »och nicht wieder erreicht. Wenn auch überall Da, wo im Akkord gearbeitet wird, sich ein allmähliches Ansteigen der Leistungszistcrn bemerkbar macht, so bleiben dieselben bei den im Stunden- lohn stehenden ArbeikerSategorien doch noch beträchtlich gegenüber früher zurück. Ohne Anstrengung aller Kräfte wird aber eine Gesundung unseres Wirtschaftslebens nicht möglich fein. Am Iahresschlust betrug die Grfamid.lrgfchafl unser« Werke 11 329 3ngeftell:e und Arbeiter, davon 220 Frauen. Die Zahl unserer eigenen Beamten- und ArbeiterwohnunOen betrug am Schlutz des Jahres 886. Die Gesamtsumme der von uns gezahlten ®c- tälter und Löhne betrug im Jahr« 1921 153 822 745 Mark und belief sich im I-dre 1922 auf 1 883 021 459 Mk. Die vorgeschlagenen Gewinn- anteile betragen 5.3 Pros der Gesarntlohnsummc. Für gemeinnützige Zwecke wurden von t>-?:n Werke insgesamt 88 282 63: Marl im Berichts- jähre aufgebracht, gegen 11020 386 im Doriavre. Di^e Aufrvendungcn stellten hiernach 83^8 v. I. des AktlenkavitalS dar. An den ®cfanttau»gaLx-;* für Löhne öffentliche Lasten und Gewinnanteil: sind beteiligt: dir Arbeiter und M-amtrn mit 90.90 Pr».. die öffentliche« Vasten mit 4,26 Prvz und das Kapital mit 4.81 Prvö Die HauptversauvnlU'.ig ge. eburigte einstimmig sämtliche Antrag« der Derwcütung. Ss gelangt eine Dividende von 100 v. H. ouf dir Skammaktion und 5 v H aus die DvrMgsaktie.r zar Dertrilung. Generaldirektor 1ererat Dr. Gr oebler b-.nich- tote über diu Lage. Der G^chästsgang ist in den fehlen Mlnaten sehr fchlevpend gewesen, ze.gr aber feil kurzem einige Beltau ig Wieder gezahlt in den Auffichtsrcrt wurden Rentner iSart Strebel aus Frankfurt a. Main u'ü> Apochekeahrfitzei Albert S r y r t d auS WmSbaden. nou^wahll an Stelle des vcr^tvrbe»e» Direktors Gustav Deh- rhwei aus Frankfurt a. Main Baron Louis teiger aus Frankfurt a. Main. w-, ^>7Zez/»>-*'< LDie Batschari Krone U ÖHeften geborene tRbnOticoer 1922 n mehrere Jmtn« l W Rücksicht auf diebstahlS echielt er rls Strafe Der eine -ei zu 10000 Marl her Käufer von der rvchm. den Sietem diese Me Mannschaft mb Spiel. Steinet Start der ÄtMk- A C. von 1900 am n Mb fernen ovy« er die Mamihetmer |M kn *L a f I tt h, 3. A 3. bi -Dallen- ''FeM off£. x 18 2.mtt Leerte dst ^MordM x*?S1 KM MM -KM Behördliche Anzeigen Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Firma Lhemifches Laboratorium Dr. Eisenach, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Biehen, eingetragen: Die Firma ist geändert in „Chemische^ Laboratorium Dr. Eisenach 8e Co., Handels- geseiischaft mir beschränkter Haftung". Das Stammkapital wird um 75000 Mk. erhöht und beträgt jetzt 125000 Mk. Richard Glästner in Butzbach ist als GeschäsisfLhrer ausgeschieden, an feine Stelle sind Direktor Ewald Mühleisen in Effen-Nuhr und Nah- rungsmitteldyemiäer Hans Ruhl in (Biegen als Geschäftsführer bestellt Der Besell- schaftsvertrag ist dahin geändert, dah die Gesellschaft durch mehrere Geschäftsfilhrer vertreten wird. Jeder Geschäftsführer ist allein zeichnungsberechtigt. 3531B Bietzen, den 15. Mai 1923. Hessisches Amtsgericht. Bekanntmachung. Der Doranschlag der Gemeinde Burkhardsfelden für Äj. 1923 liegt vorn 25. bis 31. Mai L 3d. zur Einsicht tarSnte- reffenten auf unserem Bureau offen. Es ist Vie Erhebung einer Umlage beschlossen. au der auch die Ausmärker beizutragen haben. 3W4D Burkhardsfelden. 23. Mai 1923. Bürgermeisterei Burkhardsfelden. Schmidt. Aktiva. An aus geltebenen Kapitalien . 483 859. - „ Wertpapieren.....Ak* 93V.— „ Bankkonten.....342:158 - „ kassenvorrat..... 299Ä4.14 „ Ausständen...... 3988.05 „ Mobilien.....-_______L~ 1334 362.19 ^aiffoa. ccm?t -d - für die Oberförstereien Beerffelden. Di-> burg. Messel, Wald-.Mrchelbach-Lüö, Iagersburg, Lorsch, Diernheim nfw; 2. am 12.3»nt >• 3*-» »or»L 11 U»r tnDidda durch MeOberfürlterei Aid»» für die Oberto rsterei en SichelSdotf. Zeldkrücken, Friedberg, Konradsdarf, Laubach. Aidda. Ober-Eschbach, Ober* Rosbach und Schotten-, 3. am 19.3nni d IS- vor«. 11 lZ>r ta 2-ISfekd durch die OberfSrstertt AlSfcld Für die Oberförstereien Alsfeld, Eudmck, Grebenau, Grünberg, Homberg, Kirtorf, Romrod-Rord, Romrod-Süd, Storndmef und Wahlen. Die (Bieter erkennen die SuLmsswies» bedingungen durch Einreichung ihrer bote als rechtsverbindlich an und sind 14 Tag« an diese gebunden. Rähere Ausrunft erteilen die betreffenden Oberförstereien. Schriftliche Gebote stnd — unter Bezeichnung der Oberförsterei und der Walddistrikte mit der Aufschrift ,Grassainen-Subinijsions» verkauf" — späte!lens bis zu dem den genannten Submisstonsterminen jeweils vorhergehenden Tage bei den 3 genannte» Oberförster««» einzureichen. Darmstadt. Leu 22. Mai 1923. Sekretariat desMstttsteriums Ser Finanzen, Abteilung für Forst- und Kam eral Verwaltung. 3551D Habe laufend größere Posten Arbeitsschuhe mit Rindleder-Haidschuhe, 36-42.....Mk. 37500 FrauenfelLstiefel, schwarz, OimbL, 36-42 „ 38000 Kinderstiefel, Rindl., mit Kappe, 27-30 30000 do. 31-35 „ 32500 Fahllederstiefel ohne Kappe, 40-45 . . „ 40000 Lo. mit Kappe, 40 -46 . . „ 43500 abzugeben. Preise unverbindlich. ! i i Erich Fink, Leipzig $55 Neuenweg 42. Waagen i eflet Art lu erben Bekanntmachung. In unser Handelsregister XbL B »aräe! am 14. April 1923 eingetragen: Die Firma Wagner & Groots, GefeS chast mit beschränkter Haftung in Lietzen. Gegenstand des Unternehmens ist die kommisnonsmeife fL>«ttehm« eon industriellen Werken, sowie der Handel mn Kartofketn. H^f-r und Rauh- futter. Das®rupbhapita[btttagl500000'01. • 3um Geichästssübr« ist Hmnnch Wagner in Gietzen bestellt. Der Ges-Ht-uitsnerttag [ ist am 15. Dtücz und 10. AvrS 1923 er= ! richtet. D« Matta Waauer in «üßer rst I Prokura erteitt. Der Gefchäfrsführer, in dessen Derbiudemmg der Troherift, Mrtnrt die Gesellschaft gerichtlich und antzergettcht. lich und suhrr die Geschäfte nach Mahgabe Gesetzes und Les «eseSfchaftsovttogs Lend mehrere Geschäftsführer bestellt, fo wird b* Gesellsthast durch 2 Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer mb einen Prokuristen d er treten. Bekanntmachungen der Gesellschaft erfolgen nur in btt Frankfurter Zeitung. 35326 Gietzerr, den 18. Mai 1903. Haffifches Amtsgericht. Kleinbahn Gietzen-Bieber Mft Wirkung *wt 1. Juni d. Is. »erben tm Personen- und Güterverkrh» bte Fahr- preise und Fcach^ätze tm gleichen Ausmatz« arie b« der Reichsbabn «höht. Näh«« Auskunft etteSrndreDrenststeLen. Berlin, den IS. Mai 1923. [35»D «geeeh* Deutsche Lktnbahn Gese«chstt. Uktiengefellfchaft. Bier junge 5k8kR8M mW eymb|iOVI» en »eeteüfe» MBB StDföorfet M. 28 L Statt Karten im Mai 1923 j Empfehlungen] Gießen, 24. Mai 1923 Rafierseife, Toiletteseife Toilette-und Zahnpflege nach Karns s J. SSM. W. CDörotm- 64 Telephon 1682. [*»D Giessen SnMdrk» Farsthans Barig bei Weil^rrg Artikel, Haarnetze verkastt zu eite» Breiie» Gietzen Kordenlage 12 Die Verlobung unfern lochte* QEmmi) mit Herrn Doktor der Ltzaatsw ffensch asten und Lentnant a. D. Fritz Nsmhardt beehren »ir uns bekannt ja geben. Sttdienrat Professor Otzwald anb 5rflu Luise geb. Sellheim und Frau Liffi geb. Henkel Gietzen, Dalltorsttatze 27 Bohnen- hangen tmifiäHt Heute T>/, Uhr Zürn ietzten Male 65 Ihre Vermählung geben bekannt Wilhelm R. Fischer Jota Fischer geb. Uhl Für erwiesene Aufmerksamkeiten anläßlich ihrer Vermählung danken herzlichst Ludwig Wagner und Frau (Elijabeti) geb Habicht FSr di« mws an» Anlatz unserer Vermählung ermmftne» Anfmerbsamkeiten lagen w« eie* trnfertn herzlichsten Dank Dietz« (Hotel Schätz). 24. Mai 1923 3B»m Meine Verlobung mit Fräulein Emmy Otzwald beehre ich mich hiermit enzuzeigen Dr. Fntz -temharbt Mm iüzweiteggg Billett» nar Zirkeskaaep 1 Stunde vor Beginn. ä*D OroÄrautirr, Urffeemirtttr Billigste Bezugsquelle für für B00CNBELA6 -TISCMAUFLAH -TEPFKHt 36MD IBM TA Pf TIM • WANDSTÜfFI - UWCAUSTA statt H.S IC? Coilec* or*en ev*l wenden S< u"> Nur noch einige Tage! Herso, Plockstr. 5, Fernruf 1335. Herr Zahngebisse I,, . , i »ichi Vermietungen I au , .nae» ner gut ■ - ■ ■— * empigblenes BKüHU Verkaufe boll baden «nbtrr» •ee«n Afhaem. Vobn 3541 id 8>unfd>t. 3M6A ■Ult* Preise, hin »rileeler. au verteilten iii"22 prlndjl. 311 *A lucht bcndnfldübrtm )MID Jriuqn iebbrieu® (r.3** U S# HARDER SECKLER&C? < > ULL4. 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Diesem Schlag hat Frank- reich durch das Urteil gegen die Krupp- direktoren den nötigen Rachhall zu geben versucht, und zwar gerade in dem Augenblick, wo die deutsche Regierung »ein Friedensangebot gemacht hatte". Daß man so die deutsche Rote peoabeau als Vergehen behandelt hat, charakterisiert Llovd George als eine törichte und kurzsichtige Ungehörigkeit, wie fte die schlimmste preuhische Anmaßung niemals gewesen sei. Die Summe, die Deutschland als Reparationszahlung anbietet, sei zweifellos ungenügend. Wenn fick Frankreich und Belgien fetzt einfach über die allgemein geltende Meinung Hinwegsetzen, daß 50 Millionen Goldmark die äußerst mögliche Zahlung darstellten, wenn beide sogar den von Deutschland cmfge- nvmmenen Äughesschen Vorschlag höhnisch 'zurückwiesen — so sieht Llohd George die Erklärung für diese unnachgiebige Haltung in den beiden Sätzen der Antwortnote, die sich mit dem passiven Widerstand und mit den Möglichkeiten der Räumung des Ruhrgebiets befaßten. Er kommentiert sie kurz dahin: Sv ausgiebig ein Angebot an und für sich auch sein könne, es wird zurückgewiesen, wenn ihm nicht die völlige Unterwerfung unter die französischen Ruhrpläne vor- ausgeht. Llohd George, der sich darauf beruft, daß er wohl öfter an der Regelung industrieller Streitsvagen teilgenommen habe, als die meisten anderen Polittker, hält die von Deutschland genannte Ziffer nicht als das äußerste Angebot der Reichs- vegierung. Es sei gewissernraßen nur eine Einleitung und Grundlage zu Verhandlungen. Bei allen privaten und staatlichen Unterhandlungen viedechole sich die Beobachtung, daß solche anfänglich genannten Zahlen schnell yt verschwinden pflegten. Mit gutem Gewissen lasse sich jeder Abarund überbrücken: „Darum bildet die bloße Tatsache, daß Deutschland ein Angebot macht, das den gerechten Fviderungen nicht entspricht, keinen genügenden Grund füt die Ablehnung, mit seinen Vertretern auf einer Konferenz über die richtige ^iffer^und die beste ZahlungSmechvde zu ver- Einen zweiten, noch dringenderen Grund dafür, daß man das deutsche Angebot nicht kurzerhand adlehnen dürfte, erblickt Llohd George in dem alternativen Vorschlag Cunos, der auf den Plan deS amerckanischen Staatssekretärs Hughes ^urückgeht. Die rücksichtslose Gleichaültigkeit, mit Der die alliierten Regierungen diesen Vorschlag auch schon früher befxinbelt hätten, ist Llohd George unerllärlich. Wenigstens Großbritannien, Italien und England hätten es nicht versäumen dürfen, sich die Mitwirkung Amerikas cm der Lösung des Reparationsprvblems oder, was ebenso wichtig sei, zur finanziellen Durchführung aller kommenden Maßregeln zu sichern. Eine W>te mtt einem s o vernünftigen Vorschlag hätte nicht behandelt werden dürfen, als ob sie eine Beleidigung für die Würde Frankreichs und Belgiens darstelle. Tatsächlich würde der Vorschlag Hughes keineswegs die Aufhebung deS Vertrages von Versailles bedeuten, sondern chn im Gegenteil wieder Herstellen. Die Bestimmung der Reparationssumme dürfe nur auf diese Weise vor ein wirklich voreingenommenes Forum gebracht werden: denn die Repara- tionskvmmisfion, an der Amerika unbeteiligt war, sei als einseitig und in hohem Maße voreingenommen zu betrachten. Man müsse auch bedenken, daß die Reparativnskom- missivn jetzt nicht mehr der Ausführung des Dertragsg^ankens zu dienen habe. Ihr Charakter gäbe sich völlig gewandelt. Zur Durchführung des Vertrages von Versailles sei es un- bebtnat nvtwendrg, daß Amerika in diesem Tribunal vertreten sei. „Die deutsche Regierung", so führt Llohd George fort, „macht nun das Angebot, das Schicksal ihres Landes den unveränderten Bedingungen des im Juni 1919 unterzeichneten Vertrages zu unterwerfen. Frankrerch und Belgien haben ehrenhafterwetse kein Recht. Unterwerfung unter irgendwelche andere Bedingungen zu fordern. Weil sie darauf bestehen, etwas zu erzwingen, das gänzlich verschieden ist von dem Vertrag des 3a5re^ 1919. ist Europa tu Unruhe, und die internationalen Beziehungen sind mit dem Zündstoff der Erbitterung, des Haffes und der Rache durchsetzt." Kein Wunder, so schließt der Artikel, daß Das Msselhmrs. Roman von Luise Schulze-Brück. I 35. Fortsetzung. (Dachdruck verboten.) Eva hörte mit halbem Ohr, wie ihr Rachbar I sie ernsprach: dann fuhr sie plötzlich zusammen, v fte hatte gerade noch erfaßt, daß er sie dringend Änlud, und seine hübsche Frau unterstützte feine Bitte. Es wäre unfreundlich gewesen, aktzutehnen. , @t>a kannte nun schon diese unbeschränkte Dastlich- 5 kett und so sand sie fid) nach kurzer Zeit auf der * groben Terrasse einer hübschen Villa dicht cm der Mosel wo mit fast zauberhafter Geschwindigtett «ne Tafel für die Gäste mit guten Dingen besetzt mrd die unvermeidliche Bowle vom Hausherrn mit vieler Feierlichkeit vorbereitet wurde. Bürgermeister Arnolds faft Eva gegenüber, sie sprachen Gleichgültiges. Doch Eva fühlte, wie er r- trimer wieder aufmerksam und ein wenig besorgt | auf sie schaute Als die Tafel aufgehobcm war, • Sielt er einen Augenblick ihre Hand fest. Es war V chr ein seltsames Gefühl, als diese große Hand ' die ujre so kräftig umschloß, und sie atmete ttef. Unruhe und Zweifel schwanden einen AugEick, mi> sie fühlte nur ein ruhiges Geborgensem. Der ganze Zauber eines Huliabrnds breitete sich vrr ihr aus. Ein ganz feiner Rebel schien aus der Mosel aufzusteigen und spann einen leisen Schleier über die Stadt am jenseitigen Ufer, aus dem die Lichter wie kleine Sterne aufblitzten. SHe S Sünne der Drücke ragten in scheinbar unermeß- Qiber Höhe in den Rachthimmel. Gedämpftes Lachen mischte sich in den leisen Wellenschlag der Doset, ein starker Hasmrngeruch kam aus den anstoßenden Gärten. Marschall Foch durch Mitteleuropa reift, um die alliierten Armeen in Ordnung zu bringen. Er scheint mir der einzige Mann in Frankreich zu sein, der versteht, wozu all dieses führt. Behörden und Presse. Es wird häufig darüber geklagt, daß die deutsche Presse im Auslände nicht so zur GÄtung gelangen könne, als es im vaterländischen erntereife wünschenswert erschiene. Richt zuletzt sind an oief«: Einschätzung die Widerstände schuld, welche l>^utfche Presse im eigenen Lande ju bekämpfen hat. ES ist nicht zu verlangen, daß ein Ausländer einer deutschen Einrichtung mehr Wert beilegt, als es die Deuffchen selbst tun. Das gilt sowohl allgemein, als auch im besonderen Falle der Einstellung deutscher Behörden zur Presse. Für manche von ihnen ist die Zeitung mir ein unbequemer Mahner und Stritt- ker. anderen, die sich zwar bereits von den Vorurteilen der Vorkriegszeit lvsgerungen haben, ist sie ein notwendiges liebel, und nur die wenigsten sind mit der Zeit mitgegangen und sehen in der Presse und ihren Vertretern willige Mitarbeiter zum Wohle des Volksganzen und int Dienste des Vaterlandes. Solches Derstä.rdnis bringt auch der Oberpräsident der Provinz Westfalen, Gronowski, der <^us den Christlichen Gewerkschaften hervorgegangen ist, in besonderem Rkaße auf, wie aus einer seiner Kundgebungen her vor geht, welche die Presse aller Richtungen abdruckt. Es heißt darin: -Die Presse ist — und erregte Zeiten wie die gegenwärtigen beweisen es ohne Unterlaß — nicht nur ein hoch bedeutsamer Kulturträger, sondern einer der lebenswichtigsten ^Gegenstände des täglichen Bedarfs" dm: gesamten Bevölkerung. Die Zeitung fft nicht nur der Kanal, durch den die Wünsche, die Ansichten und Stimmungen der perschiederfften Volksteile dem Strome des Gesamtlebens der Ration zugeführt werden, sondern die Presse ist auch das Siche r- heitsventll, durch das die aufs höchste gespannten Leidenschaften und die Erregung der Bevölkerung den Weg ins Freie finden. Letzten Endes ist es der Desrnnenheit und dem Derantwortlichkeitsgefühl der deutschen Presse zu verdanken, daß der von ihr gemeinsam mit Parlament und Regierung geführte Abwehrkampf an der Ruhr und am Rhein ein wirtschaftlich.'r und moralischer Freiheitskrieg geblieben ist. Daß die Behörde — welcher Art sie auch teln möge — deshalb schon aus Gründen der Selbsterhaltung und des vaterländischen Pflichtbewußtseins die Aufgabe hat, der Presse ihren Existenzkampf zu erleichtern, sie nach Möglichkeit zu unlerslühen und unabhängig und lebertefräftig zu erhalten, liegt auf der Hand. Der Oberpräsident der Provinz Westfalen hält zwei Wege, die zu diesem Ziele führen, für gangbar. Giner-seits hat das Oberpräsidium ehren umfangreichen Rachrich t en- und Meldedienst eingerichtet, der auf schnellstem, d.h. drahtlichem Wege zuverlässige und mehrfach überprüfte Mitteilungen über alle wichtigen Geschehnisse in der Provinz und den Rachbargebieten einholt und sie sofort auf demselben Wege durch die großen Zeitungsnachrichtenstellen der Presse übermitteln läßt. Dre Zettingen werden auf diese mittelbare Weife durch das Oberpräsidvnn in die Lage verseht, sofort Meldungen veröffentlichen zu können, für deren Richtigkeit Gewähr geleistet werden kann. Ein zweiter unmittelbarer Weg zur Förderung und Unterstützung der Preffe besteht in der Zuweisung von amtlichen Anzeigen. Die gewaltigen Satz-, Druck- und Papier- kvsten und die hohen Detriebslasten des Zeitungsgewerbes fordern gebieterisch, daß behördlicherseits die bisher übliche Bttte um kostenlose Aufnahme von Mittellungen in den redaktionellen Teil der Zeitungen nur in unumgänglich notwendigen Fällen ausgesprochen wird. Rach Möglichkeit haben diese amtlichen Mitteilungen an die Bevölkerung durch bezahlte Anzeigen zu erfolgen. Denn es entspricht weder dem Wesen noch der Aufgabe der Behörde, von Steuerzahlern Geschenke ohne Gegenleistung anzunehmen, als welche Rach- richten erscheinen müssen, deren Veröffentlichung den Zeftungsbetrieben gewaltige Kosten verursacht und die in den meiften Fällen sich als zu bezahlende Anzeige eignen. So wenig es erwünscht ist, daß Behörden Sparsamkeit am fal- schenPlahe betreiben, indem sie ihre Bekanntmachungen nicht in den Zeitungen angeigen, sondern am Schwarzen Brett oder gar an Bäumen anschlagen, wo sie kaum beachtet werden, so notwendig erscheint es. alle Behörden darauf hinzuweisen, daß die engste Zufammenarbeit zwischen Behörde und Presse hn vaterläichischen Zitter esse liegt.“ Eva empfand das alles heute doppelt. Allmählich lösten sich die widerstreitenden Empfindungen in ihrer Brust zu einer träumerischen RuA, und sie hätte fast gewünscht, dieser Abend möge "nie zu Ende gehen. Aber es wurde Zeit zum Aufbruch. Als sie dann alle im Wagen sahen, der nur langsam durch die engen Straßen Trabens vorwärts kam, weil noch allenthalben reges Leben herrschte, fast wie in den italienischen Städtchen, in deren Gaffen sich an den Spätabenden das ganze Leben des Südländers abspielt, da war Coa ganz unter dem Bann einer ihr völlig unerklärlichen Weichheit. Reben ihr redete der gemütliche Weingutsbesitzer sehr lebhaft, sie antwortete manchmal ganz mechanisch. Ihr Blick ging über die sanft geschwungene Linie der Berge, die sich vom Rachthimmel scharf abhoben. Die Lichter eines Dorfes glänzten. Sie fuhren unter dem tiefen Schatten der Ruftbäume und kamen dann wieder auf die hellere Strafte, passierten das schlafende Cröv, besten Kirche weiß im Licht des ausgehenden Mondes lag. und sahen dann von der Höhe in das von lichtem Rebel wundervoll fUbria erleuchtete Mofeltol hinab. Ein frischerer Wind wehte hier. Eva fröstelte etwas. Sie fühlte, wie ein Tuch um ihre Schultern geschlungen wurde. Llun war ihr wieder warm und behaglich. Aber immer wieder hatte sie dieses traumhafte Gefühl, das sie auch nicht verlieh, als der Wagen vor dem Rebstock hielt und sie Abschied nahmen. Dom Fenster ihres Zimmers hörte ste das Rollen des weiterfahrenden Wagens, hörte, wie er nach kurzer Welle stillhielt. Liun war Arnolds mit seiner Tochter auch daheim. Kie setzte sich auf den Stuhl am Fenster und | sah hinaus in den stillen Garten, auf den füllen gur Kündigung alter Goldschulden zwecks Tilgung durch entwertetes Papier hat der Erste Zivilsenat des Oberlandes- aerichtsDarmstadt, laut .DarmstädterTag- blatt“ untenn 18. Mai 1923 in der Sache U 219/23 folgendes Urteil verkündet: Auf die Berufung der Klägerin wird das Urteil des Landgerichts Darmstadt, Zivilkammer I, vom 13. März 1923, aufgehoben und auf die Klage festgestellt: 1. Die Kündigung der beiden unter Rr. 2 genannten hypothekarischen Darlehen der Klägerin, die der Beklagte untenn 30. Rvvember 1922 für den 1. März 1923 erklärt hat, ist nichtig. 2. Die beiden im Juli und Rovember 1907 von der Klägerin gegebenen und von dem Beklagten bei dem Kaufe des verpfändeten Hauses übernommenen Darlehen von 34 800 Mk. und 19 200 Mk. kann der Beklagte nicht durch Zahlung von 54 000 Papiermart, sondern im Rahmen des llägerischen Anspruchs nur durch Zahlung eines Betrags tilgen, der die Rachtelle der Geldentwertung an- gemessen zwischen den Parteien a u s g l e i ch t. Der Beklagte trägt die Prozeßkosten beider Instanzen. Dieses Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Tatbestand: Dem Eigentümer der Hofrelle Tstratze Rr. Z. in R. gab die Klägerin am 30. Huli und 15. Rovember 1907 Darlehen von 34 800 Mk. und 19 200 Mark, zusammen 54 000 entart, und beide wurde l durch Hhpvthekeneintrag auf das bezeichnete Grundstück gesichert. Die beiden Darlehen waren drei Monate nach der jedem Teil freistehenden Kündigung nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen in Reichswährung zurückzuzahlrn. Am 20. März 1919 bat der Beklagte das verpfändete Haus gekauft. Von dem Kaufpreis von 90 000 Mk. traten 20 000 Mk. bar bei der liebet’ gäbe. 54 000 Mk. durch Uebernahmc der klägc- rischen Hypotheken und weitere 12 000 Mk. buten Uebernahmc einer ihnen nachstehenden Hypothek zu entrichten. Der Restbetrag von 4000 Mk. sollte bei pünktlicher Zinszahlung 10 Jahre lang durch den Verkäufer unkündbar sein. Der Beklagte hat die beiden Hypotheken am 30. Rovember 1922 zur Rückzahlung am j. März 1923 gekündigt und lehnte es ab, einen Anspruch auf späteren Ersatz des durch die Geldentwertung verursachte.! Schadens anzuerkennen, den sich die Klägerin d."tch Schreiben vom 22. Dezember 1922 vorbehielt. Da hiernach der Beklagte die Tllgung der beiden Hypotheken durch Zahlung von 54 000 Mk. in Papiergeld beabsichtigte, erhob Klägerin Klage mit dem Anträge, festzustellen, daß Beklagtet nicht berechtigt sei, die auf den 1. März 1923 gekündigten Hypothelcnlchul- den in Papiergeld im Betrage von 54 000 Mk. zurückzuzahlen und daß die von ihm ausgesprochene Kündigung nichtig sei. Wegen der tatsächlichen und rechtlichen Begründung des Anttags wird ebenso wie hinsichtlich der Ausführungen des Dellagten auf das angefochtene Erkenntnis verwiesen. Dem Anträge des Beklagten entsprechend hat das Landgericht die Klage abgetoiefen. Es nahm auf Grund eingehender Darlegungen an, daß die Kündigung einen Verstoß gegen die guten Sitten nicht enthalte und daß gegenüber dem Währungscharakt er der Papiermark eine Aufwertung nad) § 242 BGB. nicht verlangt werden tonne. Das Gesetz, das solche entschädigungslose Entrechtung des Gläubigers herbekfühte, sei unsittlich, aber der Richter müsse sich daran halten. Gegen dieses Urteil vom 13. 2Närz 1923 hat die Klägerin Berufung verfolgt. Sie beantragte, es aufzuheben und nach Klagantrag zu erkennen. Der Beklagte läßt Abweisung bei Berufung beantragen. Das angefochtene Urteil wurde vorgetragen und die einschlägigen Kaufakten tagen dem Gerichte vor. Die Parteivertreter haben das Streitverhältnis sachlich und rechtlich wiederholt erörtert. Die Ausführungen des klägcrischen Vertreters deckten sich sachlich mit denen seines Schriftsatzes in Dl. 11 der Akten. Er hob hervor, daß die Rückzachlung der Darlehen zur Zeit nicht verlangt und in höherem als dem siebenfachen Papiermarkbetrage überhaupt nicht beansprucht werde. Der Vertreter des Dellagten wies demgegenüber darauf hin, daß die Deschränknng des Anspruchs auf einen' Betrag unter der Revisionssumme von 500 000 Mk. wohl i im Hinblick darauf erfolge, daß die demnächstige EteÜungnahme des Reichsgerichts ungewiß, die Auffassung des Berufungsgerichts dagegen aus dem Beschuß W. 72/23 vom 29. März d. I. er* sichtlich fei. Der Vertreter des Beklagtmt führte weiter aus, daß nach einem übergebenen Presse- Fluß Der Mond ging eben unter, ein ganz leiser Lufthauch trieb die Dünnen Rebelliwlkch n auseinander. Die Turmuhr im Dorf schlug, es hallte lange nach in den Bergwänden. Ein Hnird bellte ein paarmal auf, ein Vogel regte sich mit verschlafenem kurzen Gezwitscher in feinem Rest im Birnbaum Aus Hans Dietrichs Fenster fiel der Lichtschein in den Garten, Stau Eva sah, wie sein Schatten hin und her glitt Dann wurde es dunkel. Er würde wohl glückliche träume haben in dieser Rocht Sie entkleidete sich langsam. 11 nb dabei dachte sie an Uschi Thouvenin, die mm wohl in Diekirch ankam, mtt ihrem heißen, unruhigen Herzen, das ihr allerlei Schreckbilder vorgaukellr. sie in jeder Fron eine Rebenbuhierin sehen lieft 3n jeder. Darum auch ihre Eifersucht auf sie, die doch ganz grundlos war, ganz sinnlos. Wie kam Uschi nur Darauf ? Wie wunderlich war's auch wieder, daß solche Sinnlosigkeit sie selber so verwirrt machen konnte. Was mußte Arnolds glicht haben, der allzeit Gelaffene, Ruhige? Wahrhaftig, Die Aufgeregtheit der kleinen Frau wirkte ansteckend. Eva schüttelte über sich selbst Den Kopf. Das machte die Moselluft — vielleicht gar der Moselwein? Aber sie hatte ja nur genippt davon. Gewiß, llschi Thouvenin konnte ganz ruhig sein um ihretwillen. Arme Uschi l Ob sie denn gar nicht sah, wie der geliebte Mann sich kühl von ihr abwendete? Wie er mitleidig auf ihr kindisches Gebaren blickte? Wie keine wärmere Regung seines Herzens sich an fte knüpfte? Ach. man konnte Aschi Thouvenin schon darum nichts nehmen, well fte nichts besaß Die Sünde würde das Gewissen keiner Frau beschweren, der sich Arnrllds' ßtebe zuwendete. tlnd nun wollte Frau Eva nichts mehr denken. bericht der Reichswirtschafts rat die gesetzliche Regelung der Angelegenheit abgelehnt habe, und wies darauf hin, daß eine Aufwertung Der Hypo- thekforderungen sich als llnbilligkeit gegenüber anderen Goldgläubigern Darstelle Die Frage, ob Der Beklagte auch die tocitcie Hypothek von 12 000 Mark und Den Rcisttausschilling von 4000 Marl gekündigt und getilgt habe, wurde mit Richtwissen beantwortet. Aus Stadt und Land. Gießen, den 24. Mai 1923. Die Teuerunslszahlen in Hessen. Die Teuerungszahlen geben den Betrag in Mark an. Der für einen nach Menge und Art bestimmten Kreis wichtiger Lebensbedürfnisse — zunächst nur für Ernährung, Wohnung, Heizung und Beleuchtung, Dann auch einschließlich Deklei Dung — in einer Woche von einer fünfköpfigen Familie aufzuwenden war. Sie sind berechnet auf Grund Der Preise vom 2 5. April 1923, für Den Vormonat (in Klammern beigefügt) vom 21. Mörz 1923: Starkenburg 274 576 (247 881), einschl. Bekleidung 350 659 (323 048): Oberhessen (ohne Bad-Rauheim) 268 269 (234 610), cinschl. Bekleidung 339 269 (304 277): Rheinhessen 298 443 (255 090), einschl. Delleidung 378 793 (321 907); Hessen (mit Bad-Rauyeim) 278 533 (245 595), einschließlich Bekleidung 354 344 (316 145). Die Steigerung gegenüber dem Vormonat beträgt uusschl. Bekleidung 13,4 Prozent, einschl. Bekleidung 12,1 Prozent. * Vermeidung von Staubentwicklung bei Bauten Das Polizeiamt Gießen erbmert im neuesten Amtsverründigungsblatt Daran, daß diejenigen Bestrafung zu gewärtigen haben, welche es unterlassen, bei Bauten, namentlich beim Abbruch von Gebäuden und bei Der Erneuerung des Verputzes, alle Vorkehrungen zu treffen, welche geeignet sind. Gefahren für Vor übergehende und eine belästigende Staubentwick (ung zu verhindern. Insbesondere ist dafür Sorg.' zu tragen, daß 1. der Verputz und das Mauerwer vor Dem Abschlagen und während dieser Arbeite, ausreichend benäht wird, 2. Bauschutt nicht auf die Erde abgetocrjeii, sondern abgetragen oder in Gefäßen abgelassen und hierbei ebenso wie beim Aufladen auf Wagen und Abfahren - ausreichend benäfjt wird, 3. Derartige Dauarbeiten, bei welchen eine Staubentwicklung nicht ganz zu Der- meiden ist, nur in den frühen Morgenstunden vor- genommen werden Dürfen. Die Polizeibeamten sind mit der Aeberwachung beauftragt. ** Geselligleitsverein Gleiberg. Am Samstag. 12. d. M., hielt Der Gefelligkeits- Dcrein Gleiberg im großen Saale der Burg seine diesjährige Hauptversammlung ab. Der Bor-- iihentc, Provinzialdirettor Matthias, begrüßte die 'Versammlung, besonders Den Vertreter der preußischen Aufsichtsbehörde, Geh. Reg.-Rat Dr. Sartorius, sowie die Vertreter von Gießen. Krofdorf und Gleiberg, und gab seiner Freude Darüber Ausdruck, daß die Gleibergsfreunde ttoh Der ungünstigen Witterung sich so zahlreich ein= gefunDen und so ihr Interesse am Gleiberg aufs neue bewiesen hätten. Auch Der frühere langjährige Vorsitzende, Geheimerat Dr. U f i n g e r, hatte von Mainz aus feinen Gruß entboten und bedauert, nicht persönlich anwesend fein zu können. Wie sehr der Gleiberg wieder in Der Gunst Der einheimischen Bevölkerung gestiegen ist, beweist .der UmftanD, daß sich bei Abschluß des Jahresberichtes die Zahl feiner Mitglieder um 250 auf 378 erhöht hatte, eine Zahl, die am Tage der Versammlung sogar schon auf 407 und noch höher angewachsen war. Besonderen Dank verdienest vor allem auch Diejenigen, Die im abgelaufenen Jahre dem Verein wieDer eine große Anzahl freiwilliger Zuwendungen zukvmmen ließen und so gleichzeitig auch ein nachahmenswertes Beispiel für die Zukunft gegeben haben. Rach Dem Berichte des Vorsitzenden ist die Erhaltung der Burg z. Z. ein Gegenstand großer Sorge für den Vorstand. Die Ausgaben für Reparaturen und die Unterhaltung Der Dächer, des WirtschaftSmoblliars u Dal. belaufen sich nach dem Voranschlag auf eine Million Mark Zu ihrer Deckung will der Verein daher 400 Anteilscheine zu 2500 Mk. das Stück ausgeben, die mit 5 Proz. verzinst werden sotten. Infolge Der inzwischen eingetretenen Geldentwertung wurden ferner die Jahresbeiträge auf mindestens 100 Mk. festgesetzt, ohne die Grenze nach obenhin festzulegen, um so einmal es jedem zu ermöglichen, dem Verein beizutreten, dann aber auch auf die Erhaltung Der Burg bedacht zu sein. Rach Wiederwahl des seitherigen Vorstandes, Die einstimmig erfolgte, schloß Der Vorsitzende den geschäftlichen Teil der Tagesordnung und erteilte dem Privot- dvzenten Dr. H u n; m c t das Wort, der in höchst anregenDer und anschaulicher Weise Die Run wendete sie sich von sich selber ab, mit aller Kraft, von allem, was immer wieder gegen sie an- stürmte -- loses Geda.ttengesindel. das alle Ein- zännungen Der Wiicklichkett durchbrech und sich in allerhand Phantasien erging. Sie löschte das Licht und schloß Die Augen, unD da Der Tag sie müde gemacht hatte, glitt sic ■ schnell hinüber in ein Traumreich, in Dem sich die Begebnisse des heutigen Tages wunderlich ineinander mischten. Bürgermeister Arnolds klappte ärgerlich Das Buch zu, in dem er gelesen hatte, unD legte eS ziemlich unsanft auf Den Tisch. Frau Eva lachte: „Es scheint Ihren Beifall nicht ganz zu habsi/ sagte sie ein wenig spöttisch „Sie sehen, die Ansichten der modernen Frau über das Verhältnis zum Manne gipfeln mcht ganz io Ihrer Meinung?" Er sah sie ernst unD voll an. „UnD Sie?" Sic zuckte Die Achseln. „Um meine Meinung handelt es sich jetzt- nicht," sagte sie schalkhaft. Er machte eine unwillige Bewegung. „Es ist immer dasselbe. Derselbe heftige, ungezügelte Trieb nach schrankenloser Freiheit. ilnD wenn man dies gelesen hat. so kann man doch nur empfinden, daß diese Freiheit für die Frau. Die es schrieb, wie für Die Personen des Buches dasselbe ist, axte ein scharfes Messer in den Händen eines Kindes sein wird. Mich rvenigstens bat Dies Gefühl keinen Augenbllck verlassen, und ich stelle mir vor, wie wohl diese Frau ihre eigene persönliche Freiheit gebrauchen würde. . oder mißbrauchen. Beim vesten Wlllen kann ich mir nur das letzte denken." Eva wurde ernst. „Sie hat sich .Frei vom Gatten' gelöst." (Fortsetzung folgt.) «-chtch* LM WrfbeeBe «ü> ntwi. bcdb wtr te ®WC*ra Rät «b* 'Bergru^t. twh*r» aa«5 eber Bttgaä* babee 3e T^rte* bei gtjeüig« .NtoraaeelcmÄ murbcu Mkr. a* bat (eb*- 22.'-. b« ®X>rrTbm su bem irowrwit aelgtHnorn ®4#if*e||rri om*n2x: e*b fo brr ^■rtUfcWb * Ri* ur*rteM*T 'S*«* *** 110000 TU W»f44rt ßanbtL Sa 6taxb ter Tttd^txal BUN l«i Berit*. 21 Tai »er Au- weis ber Reichs bank «*■ 19 b B. *rt«t «taw neue auberocbcattitb starte Ttngerwng ber .leanfbru* ■mJxd* ber Bank. Mr Metiealjun art berat Xdl -ttf Anfstrtch- brr t>rt»at#n Wirtschaft zuritäv»- hfcbcen tfl »te getarnte Äa p I ta Ia ■ (d g« ber Baxf nahm um 74B.4 "BKßarbee Wart «f 10 IA2.2 Tlflkirbee * eeb *ear rouchs bas • ^Unionen Mart Die Reffen beftänbe an "7!tü n.rn au« uneMem Metall erhöhten Nch um 0.8 MN» Narben Mart auf 13.8 Milliarden Mark »r Dariehn»beftb"br der 3 e i ch s dar» lehn-kaffen fti" IbQM. ÄarWb* Brrnb* 20 000, W*t> M Ä AtzM.» *>aM 10 000 u»L SchlrtNcht jUf M*Mch »000 höher waren 2 -* Arhd. Aorto Lloyb uxb äsIc->- linit Bo* .l^tch-ne^arrian wtr hoeortöchltch 3*e»em-31n*rrger Maßchrtoe Bertbs-Bn- balte Mrichtne- irb »*r "Übtet hart begehrt unb höher be^ab? 3m ’netirren Berta»«* wart* das Geschäft wesentlich rutz^er bet !ei**x 3>- 'chwachungwi. rod man Mt Daten Gntw-D/ng das BrMfewmartW abaeuim- maßte Frankfurt a. 31. 21 2-N. 3bt|<■ - nimmonflibllb. Die btirtge Börse fionb Im Zeichen etner rettocife lehr rrbeMidxn TZufr^rtfbrtDegana ber Äurle unb tebhof^r BeschälkMörlgleN. Am Devisenmarkt Tagen die ersten Motterungen unsicher. Dollarnoten stellten 'ich auf 56 002 bi- 59 000. fbätet 52 5OC, Do.IartchatzrtUvetiunaen btt erfttr Aort- 59000 Sn -rohen Umläyen kam es In Tin« kenwerten, wo die Iturtanaiiren gegenüber der lebten Aotis ganz ansehnlich ftnb. Bagdad U. Unzarifche Äronen lebhaft. 3m freien Verkehr geigte sich rege Bachfrage nach Benz. 57 000 dis M0O0. 3nag 23 000, Becker Kohle 3» 000. Man nannte ferner Smelka 15500. Ufa 36 000. Ab! 50 000. Brvtvn Boveri 13 000. Brnvng 2000 Bei groher llkachfrage - aten Moruon- pariere eine feste Tendenz. Die Kurie muhten zum Teil stark Heraufaeseht werben, da nur gerinae- Tlngebot dorlag. Laurahüue. Bube» tue, feutfA-aiiemburqer sehr fest, chapag unb Aorddeutfcher Ülohd erfuhren -rohe Kursstei» geruiwen. jn Bankaktien traten auf ber gan» -en Anie gröhere Srhöhungen hervor. Sehr fest waren Glektri-Ifätswerte. Licht unb Kraft. Ä. G D. Selten u. Guilleaume Überschritten 100 000 2htto-, llL'schinen» unb Metallartiea konnten ihr Kursniveau fast durchweg erhöhen. Kaufinrerefse befianb für Lchelbeanstalt unb Holzverkohlung, Blei- unb Sllberhütte Braubach Bon lonfligen 2vetten begegneten ßu» llu« Lichel, Zuckeraktten, Ssllstvfs Dalbhof, Aschaffenduraer. Hoch- unb Tiefbau, Kaffeier Haßfabrik beftmberem OiUertffe. Sreifturter Devifenmarkt crelsgro phifche 3» «za -lang.) Tamm fTntm.»15r61W Ouianb Vonbw . ‘Jartö . f?Aroth ßrn^ler , ,3mlten .... 1 h -.b jiti 0»rm Tune.nart. . . "lorivetie* . 2itnjeben . C^lflrqieTl Mtuuort.... Taiufch-Oesterr. Bubapelf Vraa tigram . .V/fflA.- 2» lv7-V) t57fU-_h» KOU6 *41 1-' n iio i7M) 23. inal ri»'kl. sroilers. 'Ntt ■ ■Hrte» 814t 10 8187410 tlflMMO S1WM.40 & Mal •mtf Ko lere i^eh «Arle? UXI71 - |(MM- IWM'fi PITT)- Ä- <=4UV 1IW2.W 150730 14485^1 lÜLfl 5Ä1(AÄ MBAO® M787-N0 7HX) ROJO 77ÄX60 JAtOO & 1007MS MMä 1433M6 1503.75 3M1® 776M0 IG KM) 168G15 43G0S tira- 7725 16CTA- •51701— 7 SD — Börf entarte lernet f7.&. B5 r*. Tt’A- Hei* •enl<* 12N . 13G 4*. Oe”en 186- 120 r, reraitiibm »V. rttekiern r, *«Tglft*n t*A 124a IM Itt ... 3 LS 21 1 ■ >■* - • '•Y >4". L I*l Aearttitf '. . . . ■ .QflTX) -7*>v*. -7«wxn- IMM’.- M«1 Mniktdeui. tfrrb'ibnn? I77m) Cffferr. Crest onhaU . ' 7 uOG- -r- : -14600 -185X1- I7WI WXXl-tTOiU ?benf T'lcaruo tfemmanbti T.’ruVnnr . . Berliner Otmeetlgr 1 l«w.; TW)-1 jsrw) Hjnna Tormnerv u srioaidk ?i «N-VtN- Wcaeealbael V • i -MTO- W- *4ei0- remlche wo-'k. . . . 4UXlx-Miiy>. y< em>b*n( MnM-Tiö. • 2 :4<3ii!6 Ucmvonbit . 30® /.LV» >1100 CaeiDarti-amer. Ikfr UXXÄ-irOOft- l«V4XÄ-LW10G- Nort'denNcher l'lugd. 44ÄX1- 52»a 44»u- MÜOG- «nn -i iooh-icroog iianna- UBMG-*14. • .-3750*1-2l0nnQ - iS All 3W,' k3. - 145OOG S-.xyn- »> jua-.A>*Xl WS6OG-4M0»Kk- t curab- ftt .. . Cberbebirf .. Vhsnts Berg da» rig.'ji 143...... •Jictef IXontae xtQul Versbau 8»Ommer G,.tz «flna-.WinOl- uberu#..... U-m. -040X1- VAX —4*7741 - U'are ........ 1t"x7n-ir?m-l»»XXl-l»«XXV Deulfch-eurembar» . 7?)JOV-.'-ü00-3«00n, 37700^- iMr llenii: m- r.ita o-ttotiL-Wuflne. . viaiuM e Anilin ... ®. Ibftmibt....... Wrte*idnitt ölectren r ilarbwtrfc . OohoetMluna ... •iüt«rt»roerfe..... ^*«tb*aniiaU..... -r -^ITtonMWOG- iMr,-xv-^)Mr^-^-oi—377.X1- TKrtV-* -oxri". • > v— 'n • v— i: <1— V- Seremann.......'«XXk-‘MrtDfV--*«>G-970aV- 5 bucken ........ ,1«OOG-17äJO\-iAXl—50000 —3R00G— — JfetflUgcl ArautfuTt. 74000 90*11- -»- BAabfabrif her» ... 14000 traft- -v- Sichrt............4.WX1-W- -r- HcOltaff «olbböl . . . 0«» «•»- «000-00000 .qutfrrtabr.Äranieii NelStOOG-««!- tiuMabrlMBaeirtuIrl BXXk-»«00 - —->- Startte. 5ra»rtwrtet ®«rtrt>e*ae><. • 8raaffert a BL. 21 Btet 2b b* batten 3arnbeb*rc *r ji: b sie -ich« aabrra $u aeartm wat. nru «ne 5 'rächtr still st»t!«lwit»»l :gl Mr günstiaen Maner« omsstchten ruMa W npewnee st IG? Äj Weisem IBcnrruwi 180 000-1« 300 BT? low» IT5W bU 180 300 3!. Bemewrerrtir *tr Braaarrth 190 300-138 000 Btt. Hofer. lalsnMfch»' 1*3000 bis 100000 Btt. "ÄetbrnmeM ’-ibb 0 310000-MO 000 2»., bei IBcgge-beuM ab TMMflribtiML Bugguiaiet. 219000 240 300 BB . Meisen- and Bogteaf rie 80 000-40 000 BB.. 3rt«m ftr Spefstswecke 22 000-25 000 BB. An», «udd gat gefund, tryfra 7O3OG 75 300 Btt. ötrf 5 een Mn »en und Arggen Wöö> 08000 Btt. brabtgemht T^r treber. geiredw *0 000—40 000 Mart taubem fest Sraattarter Schi «chtdiehMerft. Wb. Franks»rk a. M. ZL 3Zat 2Uf» trieb- C-Me-x, 35 Ballen. 503 »Grit* and Kühe. 223 xi tber. 902 Schweine *• war de« be,zahlt für einen Zentner Lebendgewicht Qch- len voUsl. Tlf. 430 OOO *80000. geringere Mk. 300 300-420 000. Bullen BI 3400» bis 430 000. Harfen und Kühe volltt Bk 410 000 bis 460 COO. mittlere Btt 350000 400 000. geringere Blf 200 000- 340 000. ÄÄfber feinster Dualität Btt 440 000 4-0 000, mm lerer Qualität Bk. 400000—430000. geringerer Deal BZL 350 000- 390000. Schweine unter «Jtlln- Jramm Bf 500 000- 520 000. non AO-100 Nlogr. Mk. 520 000 540 000, Ader 100 Kilo« Btt. 530 OOO 550 000. Der Bark, tnerbe bei regem Handel geräumt (3n einem Teil der Auf lagt viederhott) Der Streik in den H-chGer Hardeoerksm. Höchst a. B!.. 23. Bal. iWTllv.) DbeArbeiter nnb AngesteNten ber DSchster Harb werke haben in einer Berfammüing einmütig bst Auffvrderuna des fraiubfUdben Kreis- delegierten Sch ne decket abgelehnt, vst BrbeU in den llverken wieder oufAunebmen. »er Sandra! des Kreises Hdchfl, Alm» m e r m a n n . ber gestern ben Bu*6>etfnna*» befehl erhielt, hat heute bormittag Höchst a B. derlafsen. »er MmMerwechsel in OngUarb Paris, 23 Bat tTBTB Aach etner Mrt» btnta des . Raudart (ftmiy ans DafhtmgrTU ist Mr Omrmcjna Stanley Ba l b 8> I ■ • Mm enolstch-n VrtmlenHteiAer im BWibm Haus» mU BrgrIAerang aus genommen «vordem. SriefWaften ber Xebahtto«. A. M. in chMnge» 3hm •brienbeg fbnwew Dir nicht verwend« Ist spanam im Qabravch und billls. ALLetNioe MeQtrillcn» HINKEL ch ClO^ DUSSH DOR* Öebraucbter Heizkessel f. Damptbeizungsanlage ntrta H -10 qm' au kaufen gesucht. Sch ritt l. stnaeb. unt. WRD a. b. WeNeitet Kiueieei. M»s,»D-de w» imsim ...J- 1.^ HIN* - * Ktoew «n w4 ***** If*»*«!**.**»^***** < Um ,e fi nrlrtr 4l^Xnee ■»» HAMBURG RW NRW VOR K >W W»W> hamburg-rmsiuka um« MMMM .«ri «W«B Vwd*r te GIESSE«. S. Loeb, Zigarrenhaus Behnhofetr. SBa — ! r HAxBUUG^AHHUKA UNI1 B uwmo AbeiMCAN u*u l*C NORD-, ZENTRAL- UNO SOD- AMERIKA AFRIKA, OSTASiENuew. S. Cohen, Liegen Telephon 1188 ■m Teile meiner hiesigen Kundschaft mit, daß Ich mein Lager an der Margarethenhütte selbst weiterführe. Bestellungen und Anfragen wollen bitte direkt an mein Lager gerichtet werden. S. Cohen Frankfurt a. M. Benzin Benzol Schmieröle Säckei für afft BerwandungsHDacke. aae eet gebraucht, liefert eeb kamst M.Ly. Mühlstein, Siehe« Sartarusthbl., ealtersmrna ». Del 21«. IIMU M ■ NORD» OSTASIEN AUSTRALIEN »IM—‘ r ****** .M fr******* rl| •••••» O • m***M ****** ■•*’***• **