lat ©rein 'N 636 eiifl kn: *30 000 D|t und RolltiiL 420 000 'JJit M- 2883a Ue!n abgegrben. galten. Tel. Römer Li. sen und gute Sicher- iberstr 6-8 Wochen >en gejud)t. geböte unter 02710 iet Anzeiger erbeten. irttch ges Wohnhaus erhalten, auf Abbruch »erkaufen. g?M Atzenhain. UW MM IräiHfltt "HM Ware WD Rud. Weber ID ii. etz. D e 8. 'S J. ö u. d fe t JU* len |M. iße Trotz der wieder steigenden Preße Derfaufe äußerst billig Men-, Zchlas- md zpeisezimM' Möbel auch eins- Stücke, ebenso einige Kinberbetkti sehr billig. Krewinkel iv. hr i_L strffflsfi 2i< I Ml'öE I biffenberger Weg 18. marken mij) Nackiäßr korrelvondenren i Briese mit Mark» hoben Aatalogprerseo! VerallHen »!>kl»d hohe PtotIiJmi llnkib »um verkänser! WWM* Nr. 95 Erscheint täglich, anher Sonn- und Feiertags, mit berSamstagsbeilage: GiehenerFamilienblätter Monatliche Veznasvreise: 3400 Mark und 200Mark Trägerlohn,durch diePost 3600Mark,auchbeiNrcht. erscheinen einzelner Num- mern infolge höherer Gewalt. - Fernsprech. Anschlüsse: fürdieSchrist. leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drohtnach. richten: Anzeiger Stehen. postscheätonto: Frankfurt a. M. 11686. Dienstag, 24. April 1925 175. Zahrgang Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ahnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigern,. 27 mm Breite örtlich 80 Mk., auswärts 100 Mk.; für Reklame« Anzeigen von 70 mm Breite 400 MK.Bei Platz. Vorschrift 20°/, Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein;fürben Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in (Biegen. GietzenerAMger General-Anzeiger für Oderhefsen Druck vnd Verlag: vrühl'sche Umversltäts.vllch- und Steindruckerei R. Lange in Sieben. Schriftleitung und Seschästsftelle: Schulftrahe 7. Der erste Schritt. ®rn an maßgebender Stelle unterrichtet er Mitarbeiter schreib uns: In bürgerlichen Kreisen ist es ausgefallen, daß. der Reichskanzler die erste Aussprache über die Rede Curzons mit den — Spitzengewerkschaft- lern und nicht mit den Parteiführern des Deutschen Reichstags abgehalten hat. Aber die Aussprache mit den Vertretern der Spihenverbände ist nun einmal Tleberlieserung in der neuen deutschen Republik geworden. Man kam diesmal zusammen, um die Wirtschaftslage und den Ruyr- krieg zu besprechen. Dabe' ergab sich für den Außenminister Dr. Rosenberg die Gelegenheit, zu den englischen Forderungen Stellung zu nehmen, von selbst. Selbstverständlich wird sich die Regierung auch mit den Parteien in Verbindung sehen, und es wird nichts ohne reiflich? Erwägung innerhalb des parlamentarischen Kreises geschehen. Lord Curzon verlangt, daß Deutschland in der Auseinandersetzung mit Frankreich das erste Wort sprechen soll, weil es das Schuldnerland sei. Diese Begründung würde von deutscher Seite wohl kaum verkannt werden. Deutschland ist der an der Ruhr überfallene, vergewaltigte und gedenrütigte Teil. Sache des Angreifers wäre es, die Hand hiirzu- strecken. Statt dessen hat Poincare in seiner neuesten Rede im Meuse-Departemeifts, ohne aus Curzons Oberhausrede auch nur mit einer Silbe einzugehen, wieder Beschimpfungen gegen Deutschland gehäuft. Er spricht von deutschen Lügen, von den „unverschämten Manieren Bismarcks und den schändlichen Täu- schungSversuchen des heutigen Deutschen Gleiches. Glaubt der französische Ministerprästdent, der seine Bedingungen einer Annäherung auf die beiden Schlagworte Reparationen und Sicherheiten gründet, Deutschland das erste Wort zu erleichtern, wenn er den Ton schärfster Feindseligkeit an» schlägt? Lord Curzon hat der deutschen Regierung zu ihrem „weisen Entschluß" nicht auf der Forderung der vorangehenden Räumung des Ruhrgebiets zu bestehen, förmlich gratuliert, aber Eng- strnd und alle Alliierten können versichert sein: Einem so feindlichen Gegner wie Poincare gegenüber ist es Pflicht der deutschen Regierung, wäh- renD der Verhandlungen in der Ruhrabwehr bis zur Räumung fortzufahren. Es tritt kein Waffenstillstand ein! Sollte England deii Garan- ten eines solchen Waffenstillstandes, das heißt eines Verzichts auf den passiven Widerstand spielen wollen — Deutschland hat von den 1 4 Lü g en pun k t e n W i l f o n s gen u g. Es fällt nicht zum zweiten Male auf solche Sirenengesänge herein. Damit soll nicht gesagt fein, daß man die Curzvnschen Vorschläge an Drrlmer Amtsstellen etwa überargwöhnisch als Falle betrachte. Diese Vorschläge sind zweifellos e r n st und ehrlich gemeint. Cs fragt sich nur. wie wert Deutschland in dem verlangten ersten Schritt gehen darf, ohne sich dem Übermächtigen Einfluß Frankreichs innerhalb der Entente auszulw- fern. England will j.r nicht der Schiedsrichter im deutsch-französischen Konflikt fein, sondern es bietet nur feine guten Dienste zur Vermittlung an. England verlangt, daß die deutsche Regierung eine ganz.bestimmte Summe nenne, die gezahlt werden solle. Dr. v. Rosenberg hat andeutungsweise die Ziffer des deutschen Angebots der Pariser Konferenz, also 30 Milliarden genannt, von der man bei den Verhandlungen ausgehen könnte unter Berücksichtigung der neuen Schwächungen Deutschlands durch Den Ruhrtrisg. Die englische Auffassung hält bekanntlich einen Betrag von 40 Goldmilliarden als tragbar für Deutschland. Der letzte belgisch-fr-an- zösischr Vorschlag fordert 50 Goldmilliarden. Aber an diesen Zahlen hängt nicht der Streit, worauf auch Dr. Stresemann in seiner Rede am Sonntag in Berlin hingewiesen hat, sondern an der Garantiefrage. Deutschland soll nach britischem Wunsche alle Garantien aufzählen, die es für die Ausführung der Zahlungen geben will. Diese Garantien sollen nicht nur wirtschaftliche und finanzielle sein, sondern auch politische. Sehr wohltuend wirkte dabei auf das verbitterte deutsche Gefühl Curzons Forderung, daß die politischen Garantien „im wesentlichen auf © e g e n f e i t i g f e i t zwischen Deutschland und Frankreich aufgebaut sein müssen", und daß sie nicht in einer Zerreißung deutschen Landes bestehen Dürfen. Das klingt schön und ist unklar tote einst Wilsons Verheißung. Poincare wird eine ganz andere Sprache sprechen. Er hat in seiner Kriegerdenkmalsrede am vergangenen Sonntag wieder von „Pfändern und Garantien" geredet, ohne die für ihn ein deutsches Angebot undenkbar sei: Wie denkt sich Herr Poincare die Gegenseitigkeit der Pfänder? Deutschland verlangt als Unterpfand der Einigung mit den Franzosen (die mit der Hissung der Trikolore in Essen den denkbar schlechtesten Anfang mit der Einigung gemacht haben) die volle Wiederherstellung und Sicherung der deutschen Staatshoheit in den besetzten Gebieten an Rhein und Ruhr. Dies wird das erste und letzte Wort Deutschlands fein. Berlin, 24. April. Vor den Berliner Funktionären der Sozialdemokraten sprach gestern Reichstagsabg. Hermann Müller über die politische Lage. Er sagte, es gebe keinen Grund, .die Aufstellung eines Zahlungsplanes hinanszuzogern. Dir deutsche Regierung habe die Pflicht, diesen Plan aufzustellen. 3n der so- z alhemo iratt'che r Reich itagsfraftio i sei ro le Einmütigkeit vorhanden, daß dieser Plan von der jetzicmn Regierung ausgehen müsse. Es wäre ja leicht, Die Regierung zu stürzen. Aber damit wäre nichts gewonnen. Die Sozialdemokratie sei bereit, die Regierung Cuno zu stützen, wenn sie das 2kot- wendige tue. Sie sei aber auch bereit, die Konsequenzen zu ziehen, wenn sie sich weigere, das Rotwendige zu tun. London, 23. April. (WB.) Der deutsche Botschafter Sthamer hat heute nachmittag im Foreign Office vorgesprochen. Poincar^s Hetzrede. Berlin, 23. April. (Wolff.) Die neue Rede des französischen Ministerpräsidenten unterscheidet sich von den letzten Ausführungen so wenig, daß sie (einen Anlaß zu längeren Erörterungen gibt. Sie enthält dieselbe Häufung von Anklagen, Verleumdungen und tatsächlichen äln- richtigkeiten, mit denen er bet ähnlichen Gelegenheiten stets zu operieren pflegt. Große Teile seiner Rede sind Darauf berechnet, die Zuhörer erneut in eine Kriegspsychose zu versehen und aus ihr heraus die Zustimmung zu einer Politik zu erlangen, die Frankreich in immer tiefere Schwierigkeiten hineinführt. Poincares Rcchtsausführungen über den Einmarsch ins Ruhrgebiet sind heute geradeso unhaltbar wie am ersten Tage der Aktion, ie werden täglich aufs neue durch die Tatsachen und durch die Konsequenzen widerlegt, die Frankreich vom ersten Tlnrecht zu immer neuem Anrecht ühren. Was der französische Ministerpräsident iber das in Paris bereitgestellte deutsche Angebot agt, ist durch die inzwischen veröffentlichten Doku- mentc bis ins einzelne widerlegt. Poincare bemüht sich vergebens, die Tatsache aus der Welt zu chassen, daß er es war, der Die Mitteilung des deutschen Planes an Der Pariser Konferenz Der Ministerpräsidenten verhindert hat. Was seine Angaben über Die deutsche Schutzpolizei betrifft, so beschränken wir uns fürs erste auf Die Feststellung, daß die angekündigte Mitteilung Der Alliierten, Die Der Auflösung der militärischen Cadres der Schutzpolizei verlangen soll, bisher in Berlin nicht eingegangen ist. Der britische Reparationsplan. London, 23. April. (Wolfs.) 3m An- chluß an die letzte Rede Lord Curzons zeigt )ie Presse erneutes Interesse für den Drittel) en Reparationsplan, der den Alliierten im Januar vorgelegt wurde. Die allgemeine Auffassung ist, daß vielleicht die Form, in der er vorgelegt wurde, dazu beitrug, )ah man seine Vorzüge unbeachtet gelassen habe, obgleich Curzon andeutete, nichts berechtige zu dem Schluß, daß der Plan, wenn er erneut vorgelegt würde, eine günstigere Ausnahme finde. Er habe auch erklärt, daß die Regierung ihre Vorschläge nicht zurückgezogen habe, was aber nicht so auszufassen sei, als ob die Einzelheiten unverändert bleiben müßten. Die „Sunday Times" erklärt, der Plan Donar Laws stelle den hoffnungsvollsten und aussichtsreichsten dar, der von den-Staats- männeni seit dein Waffenstillstände vorgelegt wurde. Es wäre als das glücklichste Ereignis zu bezeichnen, wenn er erneut in Erwägung gezogen würde. Der britische Plan hatte bekanntlich vorgesehen: 1. Herabsetzung der Re- parationssumme auf 2500 Millionen Pfund; 2. Einsetzung einer internationalen Körperschaft zur Reorganisation der deutschen Finanzen; 3. ein von einer Garantie begleitetes Moratorium von vier Jahren; 4. Beteiligung Großbritanniens an einer allgemeinen Aktion zur zwangsweisen Beschlagnahme deutscher Einkünfte und Gelder, und Ausdehnung des besetzten Gebietes, falls die Garantien sich als wirkungslos erweisen sollten. Als Gegenleistung für die allgemeine Annahme eines solchen Planes hat Großbritannien den Erlaß fast der gesamten Kriegsdarlehen angeboten. Der diplomatische Berichterstatter des „Daily Telegraph" schreibt zu der Erklärung Curzons, daß England auf seinen Re- parativnsanteil iy Höhe von 11 Milliarden Goldmark nicht verzichten könne. Die Verzichtleistung würde darauf hinauslaufen, daß es auch auf seinen Anspruch verzichte, seine Stimme bei der Festsetzung Der Reparationsregelung zur Geltung zu bringen. Dem Berichterstatter zufolge werde während des Wochenendes eine wichtige Mitteilung bettef- send die Reparationsfrage aus Rom erwartet. Eine Rede des Neichsbank- präsidenten Havenstein. Berlin, 23. April (Wolff) 3n Der Sitzung Des Zcn'ralausschusses der R e i ch s b a n f wurde Der Boschluh Des RcichsdanMrektoriums. Den Diskont von 12 auf 18 Prozent zu erhöhen, von Den Mitgliedern Des Zentralausschusses einstimmig gutgeheißen. Der Vorsitzende, ReichLbankpräsident H a v e n st e i n, gab zunächst eine -liebertief)! über die Entwicklung Des Status der Reichsbank seit der letzten Zentralausschußsihung und feit der letzten Diskonterhöhung und führte Des toei eren aus: Ich brauche im Einzelnen nicht darzulegen, woraus die neuen gewaltigen Ansprüche an KreditenundZahlungsmitteln zurückzuführen find, Es sind neben den früher wiederholt dargelegtcn und weiter fortwirkenden älrsachen vor allem die weiteren Auswirkungen Des Einbruchs der Franzosen und Belgier in das Ruhrgebiet, wo die Aufrechterhaltung Der Produktion die Gewährung umfangreicher ÄreDite notwendig machte. Da Absatz nach Dem unbesetzten Deutschland und nach dem Ausland nahezu unmöglich geworden ist. Aber auch im unbesetzten Deutschland sind naturgemäß die Ansprüche außer- oibentlid) stark gewesen infolge der Störungen, Die mit der Abschnürung des Ruhrgebiets auch für das übrige Deutschland entstanden sind. Dabet hat sich Die Reichsbankleitung nach wie vor bemüht. Die Kredite auf Das geringmögliche Maß einzu- schränken, was em Gebot Der Rotwendigkett war, wetrn Die Interventionstättgkeit zur Stützung des Markkurses von Dauer und Erfolg fern sollte. Die Vorwürfe, daß dte Reichsbank zuviel Äi einte gegeben habe und gebe, berücksichtigt nicht, daß die Reichsbank natürlich ihrer ganzen Zweckbestimnrung nach darauf bedacht sein muh, der legitimen Produktion eine Stühe zu sein und jedenfalls gesunde .Unternehmungen nicht durch übermäßige Kreditbe^chrän- fung oder Kreditverweigerung zum Erliegen zu bringen. Ich habe in verschiedenen früheren Sitzungen ausgefü'hrt, daß wir Den Weg^ einer scharfen Kreditprüsung und Beschränkung für den nach Lage Der Verhältnisse am zweckmäßigsten an sehen müßten, da weitere Diskonterhöhungen Die erstrebten Beschränkungen kaum hätten Der bei» führen können, und daß die Reichsbankleitang bis auf weiteres von Diskonterhöhungen abgesehen habe, um die legitime Produktion nicht zu sehr zu erschweren. Wir haben in dieser Erwägung und auch um den infolge Der Stützungsaktion einsehenden Preisabbau nicht za stören, durch volle drei Monate von einer weiteren Erhöhung des Diskonts abgesehen, obgleich die Gestaltung der Geldmarktlage eine weiter zunehmende Verarmung und Kapitalnot eine solche an sich schon längst gerechtfertigt hätten. Wir 'halten aber nunmehr den Zeitpunkt für gekommen, diese Zurückhaltung aufzugeben, indes zugleich für geboten, die Erhöhung in einem Ausmaß vorzunehmen, das stark über die bisherige Hebung 'hinausgeht. ilnfer Volk und Land steht in einem schweren Kampf, dessen Ausgang vielleicht für lange Zeit über seine Zukunft entscheidet. Wir sind ipaffenloS, aber nicht wehrlos. Diese letzten drei Monate 'haben den Beweis geliefert, daß auchvon einem waffenlosen Volk Recht gegen Gewalt mit Erfolg verteidigt werden kann, wenn die Regierung, die Wirtschaft und alle Schichten des Volkes geschlossen und entschlossen zusammenstshen und nur das £ine Ziel sehen, durch, ihre Abwehrhaltung sich das Recht zu erkämpfen und zu wahren, wieder in Freiheit zu arbeiten und zu schaffen auf freiem Boden. Der Kampf kann noch lange dauern. Wir müssen uns daraus einrichten, ihn noch lange und mit Erfolg zu führen, find wie es heute die selbstverständliche Pflicht eines jeden Deutschen ist, sich deshalb mit in Reih und Glied zrl stellen, und wie dieser Gesichtspunkt unsere ganze innere Politik beherrscht und sich in einer Reihe positiver Maßnahmen auswirkt, die dafür in Aussicht genommen sind, so muß er auch richtunggebe.rd sein für die Politik der Reichsbank. Ihre feil bald drei Monaten geführte Stützungsaktion ist ein sehr wesentlicher Teil dieses Abwehrkampfes, und es ist notwendig, daß unser Volk, und vor allem ade Kreise der deutschen Wirtschaft auch das voll erfassen und danach bandeln, älnd hier, meine Herren, ein ernstes Wort, das große Mittel, das Reich und Reichs- bank hierfür in Anwendung gebracht haben, und dessen Zweck allen beteiligten Wirtschaftskreisen sehr ernst und klar zur Kenntnis gebracht war, die Auflegung Der Goldschahanweisungsanleihe, hat den Erwartungen, die daran geknüpft werden durften, nicht entsprochen. Wenn wir auch nie einen Zweifel daran gehabt und gelassen haben, daß Die in der ausländischen, na- rndeutlich Der französischen und belgischen Presse vielfach verbreiteten Behauptungen von einem viele Goldmilliarden betrage '.Den Devisenbesitz Der deutschen Wirtschaft nichts weiter waren, als ein und zwar nur ein bewußte Gebilde der Phantasie, so durfte doch füglich erwartet werden, daß Der größere Teil der aufgebrachten Anleihe gezeichnet werden würde. Das ist nicht geschehen, und das hat die Wirkung gehabt, daß unser Gegner De Widerstandskraft und den Widerstandswillen der deutschen Wirtschaft glaubten schwächer einschätzen zu Dürfen, als sie sind, daß. aber auch — und das war das Schiimmere in dem eigenen Lande Heber Sonderinteressen sich;un Schaden des Ganzen in stärkerem Maße betätigten und die Ansprüche an den Devisenmarkt und an die Reichsbank sich von Woche zu Woche und sch ieh'ich zu einem Umfange steigerten, der weit über Den normalen- Bedarf unserer Wirtschaft hinausging und wach die Tages- s p e f u I a t i o n sich wieder, un telümmert um das Wohl des Ganzen in stärkerem Maße hervorwagte und durch Vorverkäufe an dem einen und Eindeckung an der Börje am anderen Tage die Stützungsaktton erschwerte. Wir haben aber auch mit tiefem Bedauern und mit ernster Sorge wahrnehmen müssen, daß nicht nur jene Tagesspeku- latton ihren eigenen Acker pflügte, sondern daß in dieser Zeit des schwersten Ringens Deutschlands auch ernste Kreise unserer Wirtschaft das Recht zu haben glaubten, sich nicht nur für den zwingenden Bedarf naher Zukunft, sondern auch wci erhin auf Vorrat oder für Devisen, die sie abgestohen hatten, mit großen Beträgen einzudecken, und selbst vor Konzernaufträgen nicht zu tücksch m.'en. Das alles geht heute nicht an, denn das heißt, wenn auch nicht absichtlich, aber doch tatsächlich der großen gemeinsamen Kampffront und der Aktion, die Reich und Reichsbank im Interesse unserer Politik und Wirtschaft führeg. in den Rücken fallen. Die Mülheimer Aufrührer im französischen Dienst. Mülheim, 24. April. (WTD.) Der Ar- beiter Linner, der am Donnerstag den Oberbürgermeister Dr. Lembke beinahe erschossen hätte, in demselben Augenblick aber von einer Kugel aus dem Rathaus getroffen wurde, ist einen Verletzungen erlegen. Die Zähl Der Todesopfer ist aus sechs gestiegen. Die flüchtigen Aufrührer haben ich unter französischen Schu tz geteilt und sind am Samstag auf Die Zeche Ruhland gebracht worden, wo sie Kohlen laden müssen. Bei Der polizeilichen Vernehmung haben einige Gefangene ausgesagt, daß ie von Den Franzosen Gewehre unD Karabiner bekommen 'hätten. Demgegenüber ließ der französische Bataillvnskommandeur der Stadtverwal- tung mitteilen, daß mit seinem Wissen feine Waffen an die Aufständischen geliefert worden eien. Der durch die Zerstörung der Fenster- chttben im Rathaus verursachte Schaden wird auf 8 Millionen Mark geschäht. Köln, 23. April. (WTD.) Wie Die ..Köln. Zeitung aus zuverlässiger Quelle in Mülheim erfährt, wurden bei den älnruhen in Mülheim acht Aufrührer getötet und 28 verletzt. Etwa 45 Personen wurden verhaf - t c t, gegen die ein Verfahren wegen Landfriedens- bruchs eingeleitet wird. Die GewolLmahnahmen. Essen, 24. April. (WTD.) Am 22. April haben die Franzosen die ZecheProsper II beseht. Aus Den Halden waren 2000 Tonnen Kohle und 6000 bis 8000 Tvnnen Koks. 10 beladene Wagen stehen aus dem Anschlußgleis. Köln, 23. April. (Wolff.) Am 21. April besetzte eine französische Abteilung von 5 Mann das Gockelwerk in Beuren am Rhein, welches für Rechnung des Reiches Reichsbahn- iinb französische Deutewagen instandseht. Rach Weigerung der Delegschaft, die Arbeit fortzusehen, holten die 'Franzosen etwa 45 deutsche Reparaturund französische Deutewagen aus dem Werk und brachten sie nach dem Bahnhof Beuren. Da die Werkeingänge militärisch beseht sind, ruht der Betrieb im Werk. Weitere Verhaftungen und Ausweisungen im französisch und belgisch besetzten Teil des Kölner Bezirks sind erfolgt Lu dwig s haf e n, 23. April. (Wolfs.) Arn 20. April wurde auf Dem Kohlenumschlag- pla he Der Rheinischen Kohlen- und Brikett- werle am Ka serwörthhasen h Ludwigsha'en durch Die Franzosen ohne Verständigung und ohne Zustimmung der Firma ein dieser gehöriger Dampfkran abmontiert. Ausgewiesen wurden am 21. April der Eisenbahndiätar Otto Schneider aus Kaiserslautern und der Eisenbahnassistent Franz Gadinger mit Frau und zwei Kindern, beide Beamte zur Wertstätteniiftpettion I gehörend. Offenburg, 23. April. (WTB) Staatsanwalt Burger, der derzeitige Leiter der Staatsanwalttchaft, hat dem für Sonntag erhaltenen Ausweisungsbefehl keine Folge geleistet und ist deshalb heute ftnrh von den Franzosen verhaftet und im Auto fortgeschwft worden. Er wurde zwischen Orterch-wg und Ohisbach ausgesetzt. Ortenberg, 23. April. (WTD.) Arn Sonntag nachmittag erfolgte wiederum ein Eingriff Der Franzosen in den Post bet rieb in Ortenberg, indem sie Leitungen nach Offenburg verlangten. Postinspektor Schwarz wurde zum zweften Male verhaftet, ist aber wieder freigelassen worden. Der Fernsprechverkehr, der während des Eingrifts ruhte, funktioniert heule wieder. Prozeß gegen die Krupp'schen Direktoren wieder verschoben. Berlin, 23. April. Rach einer Meldung der „Dvssischen Zeitung" aus Essen wurde der ursprünglich auf Ende dieser Woche angesehie Termin der Anklage gegen die drei Direktoren» der Kruppwerke wieder verschoben. Der ProzÄ wird nun am 2. Mai beginnen und voraussichtlich Drei Tage Dauern. Die Behandlung der Verhafteten. Dortmund, 24. April. (WTD.) Den wiederholten Vorstellungen Der Deutschen Verteidiger ist es gelungen, im Hauptquartier in Düsseldorf zu erreichen, daß in Zukunft alle Fälle durch die froTrzösische Gefängnisaufsicht gemeldet werden müssen, in denen die Verhafteten über acht Tage ohne gerichtliche Vernehmung und ohne Mitteilung des Anklage- g r u n d e s festgehalten werden. Ferner sind die französischen Anllazevertreler angehalten worden, nicht mehr, wie es vielfach bisher gehandhabt worden ist, die Termine erst 24 Stunden vorher anzusehen, sondern so rechtzeitig, daß die Möglichkeit bleibt, die Verteidigung ausreichend vorzubereiten. Der unverwendbare Koks. Paris, 24. April. (WTD.) Wie der ,Ma- t in“ mitteilt, erklärte das Ministerium für öffentliche Arbeiten die „Matin"-Meldung aus Brrkin, daß der aus dem Ruhrgebiet abttansportiertr Koks von deutscher Seite mit Hilfe eines chemischen Produkts unverwendbar gemacht worden sei, für f a l f ch. Der abgehende Koks sei vor seinem Abtransport nach Frankreich einer chemischen Analyse unterzogen worden Dis jetzt habe man noch nichts entdecken fönnen. Weitere Eiscnbahnunfätle. Köln 23. April. (Dolft.) Am 20. Aprik gegen 9 Tlhr vormittags fuhr Der v- Zug Essen — Paris auf einen vor Dem Bahnhof trrnelbtmg 1 »8 U b r. Raden an brr Masst bei* bk Betch verübt hä :en. nun« oertdblete. uab lchlmtzttch fogar nod) weil.-re 7KJ .■ i anfiinbigle Der 7U1 cddXai: Wt« ch Mr 7i»rt*i-r‘fu«ed ün 6tar eiet unaafonuniff Ion Die Äotverorbn Düren !orrn*T2N-r *• bei bet etnMFr bi ben Bafr.bcf Kustlr che» au' teert Ürttw Dta Xrummcr flab t-iX.t4 wnö man otr** *wt an» fl< b (i twe Wulfe r on Baben ist, einer BUt Ung bleibt r ben MAler ben Helms I. Sie war die Dtnve des ^rdtzhergoas Sritbckb L 3BSS ** ber Behöbe neben b*n Schulgebäude Bdoabrrt fuitii* ftrflt »ich 6*4 £;ttaj Bvn t*rr führt rUw Terrasse gart ^vrmfrkbbc». bewi oberen Teil bei Iknbnate Aus Stabt und Land. «letzen, ben 24 Ipcfl Im •r bebaAMTr. ba* bte Xebr brt Xbg Cjnetbt W. Mr GiaheitMeom gu fröre« .__**”7*1< UHtatiet bteXsi- ®a Bearmel« oree6fafle Dechldnd wattig «rtremlla hm* TUoei- :kien und mehrere Mlcmagen Zur Bebebu.ig NM UMails tturbt ete ®ü:rttpagr von Serben Hrnrngehrlt. Die Ctiedr war am fo4gmbrn Tage noch unbe- labcbat Der Lateriallchoben ichettu nicht eu erpebi tch gu sein Dölherbunbsrat und Saar« Regierung. , ®enf, 23 April. iBW ) Der Böller- Punbsra I befähle »ich beule bi oterfbinbigex jsston anlätzüch brt Bergarbeuertzretts erlaüeae, Botperorbauag übte Brantlng eMDcbwi nachbrudllch Kritik, wührend der ftangblil^. PrLslb«! brr 2Ugir- nrnglfommtnion bi bdligen ‘Scnbungen uab stark gctcHirm. briauifor Nr rohem To« bk Avtverorb- e,~ Bom Konzer tveretn tnirb tu* gr. kbrkben lieber bk LeMftin. freu P a b st - Aeh ™» »il|«U>ort. t>,< ta ÄD.Krt am Ä Bpnl. erftrmilk] hier mulUkrt. liegen eiar «rotze Aeihe günfHgrr Se'rn.chungen aus bet der ich ahi-n tzen viddten «Beaunschwela. Barmen B>dbeün4bapei ÄM.i) vor Th? Bert leer ffrln? ttibmtan Ibeem Cpk< mit bdcrBem* Hinweis awt bk' (^rbq'dx öonaie, bir auch hier zu Gehör rD7™11- laubrre Technik «b behedt ge4chm.uk- ^« ^dobe S«u dabft-Hetz hrC Twg*i Ruberen Technik uxb Ie k» brr edlen ««.afrtmKn Ihre Brgirttertn Ut eine sugenbt ch- Vuinlftm. früutetn Frieda Berger, bk bei U>dbe(m Barfbau* und Dn*effor TeichmLllrn fcn OrtpRia hubkrt bat. Uebrr frf Bulb Arndt her vor h;rwm ta «Lachen als Orotarm- «ab auch als tie beeid ngerta grotze chrsotae balle, ift indrr Deutscher Reichstag. 340 Ciguag. r i chrnttt igS 2 Uhr Berlin. 23 Avei. 1683. •ta Antrag der Deut'chen BolkSpanei. des Zentrum« uab der Baven'chen liottorartei au’ Beu • r bn u ng 6« 8ebr«r b 11 buag ui d beoeueüN bem kn tbeUjen AuOchutz Lberw « u •* f»<1 bk ertze Betatwg des *rkMat»ur*g. ber tu Be rtedrstzeuer Derlunbert« sacht und ben J Li tritt Württembergs Baperr« ** Bereln evo ngelischer Lehrer und Cebrertnnen la Reffen. Haler bw- lern Bornen haben sich eine gonK Aasoht hetzt- '«der Lehrer unb Lkbtermnm »u1ammU geflrin na4>outi ki Utabetum eiv- Cmuna ab- g Hut teil L a; -> en eur ivöüchm Del-qleNoi haben hem ©inalolrfittar Dadswvrth neu: Dm'chlüge unk«-.breitet bi • - Bcbtnaungtn tan- 'ichk ' 1) her tat ira Bo ich dge «öllg g«nricht halten De, ;■ rtitirr der 11. reinigten Staaten wird Mr*c ergöngenhen Bvelchläg nach Dasding- l»v ibehi Bian e>wartet tue B-iUnort der «uneci- ta»U4xn Brgin ung bis Dienstag ber fünf qröftteu Städte E»effeNck auf Drunb der Preise vom 11. April 1923 (21. Marz! ausschl.ctzlich der Bekleidung betrugen für MainA 269 371 (247 282); Darm- ftabt 268 139 (262 206), einschliesslich Bekleidung 343 806 (337 373); Offenbad) 257 842 (243 261); Worms 271 669 (246 2201. einfchlieh- lich Bekleidung 338 986 (313037); Dietzen 270 145 ( 242113). einschlietzüch Bekleidung 337 645 (311 780). Die DurchschnittSteuerungS- -ahl für die fünf grötzten Städte beträgt für Lri ährung 213082 (197 661), für Heizung und Beleuchtung 51 817 ( 48 919). Wohnung 2534 (1636). für Bekleidung 70 161 (70 550). zusammen 337 594 (318 766). Die Teuerung ausschließlich Bekleidung Ift vom 7. März um 5L Prozent, einschlietzUch Bekleiduna um 1,06 Proz. und vom 21. März ausschließlich Bekleidung um 7,7 Prozent und einschließlich Bekleidung um 5.9 Prozent gestiegen. DaS Deutsche VolkSopser. 3n der Delchä'isstatte des .Di eße ne, Anzeigers" wurden für unsere bedrängten Vottsgenvtt« ün Buhrgebiet und am xjen werben ta dec Geschäftsstelle d«S Der Wiederdeoinn der Lausanner Konferenz. Lausanne. 23 BpilL < BM» > Der Montag doimutag war g eg e n s e i 11 a e n Belachen der da uptsS - | ichsi e n ttlrgati». NE n grtx ibnwi Cc landen Uih.-irebungen *ux- kbrn Clr ^oratr Bumbolb Ge,»geal Pellet uab 2)t r ii t wird vente nachmittag nuta adgehattei, iu erftm Dticgirrwn der M. rtan werko *» ö Uhr gu einer rein ofNglösen 0 Iduna *vi„uw niertrn ber auch die tur?i 4kh Delegierten bdtrclw tvrbcr 6k oxtf> rein organisatorisch trugen zum Gegenstand paben Gs bnnbclt sich um eine .Zusammenkunft abne oflULlle., »Oatiher. die daS lenotn porbereOm (eil lut bl. v**funa ber zu bepanbetaben Ä.ajrn Die eigenllich T^aeSordnung der foHfrrmj ist betzun ich durch Xioabrwr UrbatlnfDconen und di. Xui- rl Der Bll Herten auf Mr türkischen Bor*-Mögt 'etzgetaat toorben TiorUultg Hab nur Bruiiutta-’u im ber Sachverstand g«w«. ■»‘HUnen vorgesehen A. cruxlbnen Ift noch Duft Beichsw«, tschaltsminifte. Dr gegenüber früheren Budfüßiung, f^ rad'. bah seine Haltung der Haltung brt BeichSlabivetiS durchaus in «in- flang Üehe Ss fei Im ftbtigen nchtzg bah für d,e C nfubr englifcher Kohle nur ei »e bestimm e An- Tb. Körner bracht.- ben Be uHerrn etatge befonbmS beilere Minuten ''DaS V.chtfptelbaus, Bahnhof, ft ratz«, lätzt seit einig.-r l.-^nhei. «7 beim, sich durch 3naugen«chetnnahme etae n - deuckSvvll. BorftHlung von bm vielfachen Schandtaten brr fr-irw'ilXm .XuIturträger* äu machen ferner aber auch die avchehnilse sich 4u oergeum- n^rtiaen. bU unsere gonge liebevolle Aurell.-ah«- erv-ecken Sn Bann man zar Zeit eine Betör gut orüingrwr Aufnahmen vrn bat grobat Traum- feierltchkmtm für bw bt be* kruppschen Iberfer erschossenen Brbrttar körn Boruott^en. Köhnen (K.) pnxrfttart geget bta rrfachung ber B«de';rs teuer und N ta die ländllchm ua M f as icK* i chc Lchsn "ja f?vllung einer ftädi'her Wohnung to3 XV Knbtt- rxlrt umbauten Bauart ta einem burgetlLtan T: #-?x: Jk 24.8 T".; ‘a - da r..* > - Hauks von ISO 5Tu^if7wter BWltaucr. •• Keine Äiabtguea der Alkohol r e k l a m e o durch Die B« Ichsbahn. Die von einer Parlamenkskorrefpondenz gebrachte Mlnetluaa. daß die Bctchsbahn zum 1. Leptembet alle Berträgc Über AlloholreNa- men geküadlgt habe, ist nicht richtig. - " Theaterfchlutzfeier. Die geftrta.- Mitteilung über das Rünftlerfefi unseres Staduhearerpersoials auf der Ü.eöigShöh« ist dahin ruchttg zu stelle«, datz nicht das ge- 3?oi;l• zugunsten der Bubrbin« geht, sondern daß die Ginnahmen b" E a b a r e k t s der A u h r h I l f e zu f! ietz«. Der Wa rtbn rg- Ber «kn taie te am eer ben Bkl:mavlii'-ne. was vielfach die Ausfuhr behtadere Die Aus- fubtabgahe sei icdach nicht die «.nzige Bdaflung der Ausfuhr Dit Badtichm 2tr Ltaex-rta tkibe er ni4)t w verteidigen S.inrt ürahtans folle man von einer Sache die fidi auf wtri'chafUiche Abmachungen bd*nii*. nicht |o viel Bufutbcn* mack» en Besonders die Ttarireier einer Utter na'tonalen Uxii tei (edlen doch an biefent BbC.->m.ne i nicht so leUi Bnfi h nehmen Oli* Prüfung be# Borget» ens der BnÜlnux.l* kt nur möglich. we»m dies von piihatar Seite verlangt und ber Ä-utitiuinq eines auhecorbentiubrn Gerichts unterworfen werde Abg Boberr S ch m i b t «S » Gs ist gu verwerfen, buh viele Berliner Grohbanlen ihre Äon- t«n in ausländischer Währung erv'fnen denn davrnter tarnten sich viele Sprtulauten verbergen D e Gehalt und Lvön«p|unger h.eiben noch weit butter brr Snapldlung in Industrie und Land- w.i ischäft zurüd Der Preissprung ben die Koh- kn un frbtuar nach -den gemach' Haden, ist i ntajr ah rechten Igor und ging wett über ben i L olladtand b TxtM» BMr taaiden ta Deutschland n«d vcel billiger produziere, al« im 2tasland Du- Prelle im Zn land feiert nur da zurückge- gangen. wo bw Verkäufer fürchtet, datz di. Kanter lonft nepr unb mehr gutückhatter und tiurlaebedei ALckschläge au bdürchlen waren Abg Bemme le (ft) begeichnei die Alt- nll'eroede als einen 2tar'uch ber Befreitgung d^ BatertandSlwrratrt der Lnllnwerke. Dtdrr an^*x’rn3' die Bertreter diefrt Bk^rt Darum hätten Öre Bntifapitaüftan (etae «' chtllchmrSchdtte nm.-ri die ollen« ta der Dtdk «rbebenen Bn&ig« unternommen? Xetchsw«r!lchaltamtnihre Dr Becker tndfi tar Behauptung des Bsrnrbocrt. er hält? einen AachllerttgunasVedtad ’ür die Bntltawerta imter- nonmten. gurüd Das tat eine BerM*liauna die «r ün Bödmen der parlamen tarllchen Orbnuna ntcht zurtckwrll« kömne G» irnffe nicht *u öaf 5 S2S1 bergrftell: ixrbrn tat JBmn BoöltaHe aas bta® Pu!wr bergefteflt werden t*•B•«^an^ geschallt würben Io tat bas mchk anders, eta wenn Sei« ms Ausland be- »mT1 ***** art bem man Kanone,-, berftdle- **J58S**?^W !■ Brebaab deutscher «**e*^- Lehrer- nab Lehr reinnrnwer. ine 3am Bodtarabrn wurde brr Lehre- X Dragjj ta^CbertrnbrnNiO bei Bo«-rod <0berWfrr ge- e__* •*5“*u* 100 OOC-71arff*eln *■■■' «M» le ber, Betfrtw Sh< Xüdtaür ift rteberwrn «am Berwechßeta äb*' -t> mti b» b*r.- Wd*® Bed* G w Mtau^ni hg m« *u- Crrti» m* OOtumii ertt ‘c<< gtrtdar KirttaUe BturnrrWrn Ppfl S'.lln Df Onröed ftawal Per X^k u'rtöcum.-Vtr? SchneIber-Gta^ br- Brt<^6nmg w-urdr Btibbaan Cron- bard II «Oruabera betraut Krt Dir Buukoke« ftu gr^hüädrteta Brttten tzmasm vrm 27äGanl -WB) 3m Di- trfrl nggrl- .iitr ber Grube . frantenpoU" la.iöen gdirrn Belrrechungen t.ilÄ-n b.e, Präsidenten brt Aufi'chte.ais Gruöe und den Gewerk- fchafiSvertrrtarn Atoed# T?il?gunq brt Berg- grdeiterftreis« statt D-r Pr ti,>Eu: trt B-ll- ticht, us ga . tnlcilrnb eine Gr llärung . taft TZUti ddur.gni bet tzr«llendea Beigar.cdc n,chk ftattfinte,* lotter und datz die Orr«(14*4*1*1 übter nach wie vor als Vertreter brr Xrbeilfschal' an- gesehen werb« fottten Dir frirberung.-n bei Berg- tcutr feien aber für di Verwaltung et.fach gu hoch Die Verhandlungen werbe., deute fort- | fldrhi ■ Die Grube .firuntrHboU“ ,'k b*e ein- glg. P' ttatgrul^ im Sa.irg -b.rt ttxibrm2- die ftbn- ! Kbrm 'rangöfischen Staat gd)4icn Immerhin rächtet man brn Beginn bet B. rbanblungm, auf 1a r »rut • _U. luforjote“ als bv r ieüun,, I auch zu BcitwibUingrn n t Öen staatliche«. Berg- I Werke« Wetter zu erhöhen DI. Vorlaae wird gegen bir Summen brr Kommun llten Dem Ctruerau SIchuh ü erwie'rn Ort Oelbft ra*rngrfe> a fi Ce^rtz a en brr Grfdmrwertung anpatzr. wird In zwr.ter unb beider L'dunj mbgültig angcaommer Dan > wird die zweite Beratung brt Berchsbausba U brt Brichswfrt'cha'lSminlsteriume for- Ode»: Bbg Knle ft betont, feiet freunde (da durchaus für dir 'Barffiabtl ilcnrng Der Preisabbau werbe aber ge'tör: durch ben Ducher der Länder bei Ho^o-rlausrn Xbg Dr Le lchert fDutf • weift ben Vorwurf zurück, datz die 3ubuftrie durch Preistreibereien die Koa'umrntei auib.nte Dai Xenb b<- deutschen Währung crbS> die ProruktionS- koftwi derart, bad auch mit hohen Pieia h« Gewinne ber Vorkr egSze t kein sw g mricht würden. Die BegeUrn) bei Ge chäftSverk.-hrS raü Belgla und franlr ih mü:e vom artmäntien Auslchutz ta «tner Le e erfolgen die bei Boi- wen! igfeik brt AbwehrkampfeS gegen ben Luhr» if ibrus Bechnung trag. 2ldg B « mmelc >K ) MmfUd gegen den Vorredner, der für die Grotzi.rdu:ne baDrunb- fan Proklamiert babe: ttene klagen, ohne zu leiden Aizeurwis"£t’y«i3f - ,-s» $><••*= nmir n.^" • ' «-»rxa «x» -iws»-« s-ns: ?v.=i»vr~»v<.tw*ur5 IttUFl Tamm fördert. Kreis Schotten. 14000,- lOöOO- 15250,- 15500, die einer weiteren schöwrn 32900, 11 j e st, 23 QL Lenden z: fester. 11. Fortsetzung. Turnen, Sport und Spiel. Der drutsche SchwergewichLLmeister. Berlin, 22. April. 3m Kampf um 1877,80 511.7,05 »339.10 1418.05 53743)6 8107.20 7630.85 28927.55 40 40 598,50 869.50 Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische 2lu s za hluug.) (Nachdruck verboten.) 3. 1^7.20 5192.95 4300.90 142005 5400,95 5132.80 7069.15 29072,50 40410 601.50 873.50 . . . 20950,- Bakei 63900, stört wurden, in einem Augenblick, in dem die Zivilisation in Gefahr ist, vollkommen vernichtet würde. Gs wäre unerhört, wenn derartige Schäden nicht von denen repariert würden, die sie begangen haben." Driand verteidigte dann die vcn ihm während seiner Ministerpräsidentschaft betriebene Politik. Menn seine Auffassung nicht jedermann gefallen habe, so gebe es doch Leute, Fl Queckbvrn, 23 April. Dor 3 fahren leröfsnete die „Oberhessische Kalk- und Steinindustrie (Lenz & Ev. in Berlin) den Betrieb eines Steinbruchs im sog. Häll- kippel in hiesiger Gemarkung (zwischen unserem Dorfe und der Landstraße Grünberg—Hungen). T'as llnteme^men hat sich gut entwickelt. 3m Marz wurden 100 Waggons Material be° Deursche x^anf Deutsche VereinSbank DiScouio (Sommaubit . ‘.WetnUbanf........ Mittcldeul. Ercditbnuk Ceitcrr. Cretziinnstalt. .värtnu-v Farbwerke l»uerkMuus - - - 9'iirnerSwerke . . . . ?.cherdcoustcllt Brief 5265.- 1932 5435- 7725 - 11410 — 40$ 29875- 134600- 1427— 1637— 560— 870- 5185- 14650 deutsche SchwergewichtSmeister- schäft konnte am SamStag im Berliner Sportpalast der Berliner Schwergewichtsmeister Breiten st raetcr den Duisburger Hans W a g e n e r in der siebenten Runde durch Niederschlag besiegen. * * Der Gießener Radfahrer-Der- ein 1 885 konnte am Sonntag durch seinen Geld 5195— 1918— 5365— 7625 - 112! 0— 3985 29625.- 133400— 1413— 1625— 540,- 850— 5115— 143,50 ^nurahülte . . . . Cberbebarf . . . Phönix Bergbau. Aveiuslnhl..... Niebeck lUiontau TeliuS Bergbau ,4ÖT!iO,-42-^)0,-12000,-il300—12490,-11050, 4*2000, — a2000, - —— —, ■ 3650Q—35-500 -37090,- -, 47090— 42090,- —— — 11000—11000,- 16250,—15750. - — 38000—3720).- 37300.-36500, 4’/., Qoatüifen 42750—45000—41500—45500— 5°/0 Goldtnerikaner370000.—400000. —350000—395000. Nerliner Handel^gef. . 75000 - 74000.- 70000,- 67^0-- Comnierz- n. Privatbk. Daru.'t. u-Iiationalbank Beran ann Schlicke, l Siemens L Halske - ^)taitikrafllvcrte . . . Sibleriycrfe" 5,1 lener. Daimler ‘.U-vioten. . Hcultgenstaedt.... Meanl» Metaüges. 7,rankfur! Mark Roggen 100 000 bis 105 000 Mk. Sommer- «.erkte' für Brauzwecke 90 000 bis 100 000 Mk., 5>ier drlä '.öischer 50000 bis 90000 Mk.. Mgis, La Plata 12 500 bis 13 500 Mk., Mixed 12 500 bis 13 SCO Mk., Weirenrnefil, siUK>. Spezial 0 ISO 000 bis 210 000 Mk. bei Waggenderug ab MuPtenstatiion, Ro^genrnehl 140 000 bis 155 000 - und Roggenfieie 54 000 bis 56 000 Mark! (i ibsen 15000 bis 18 000 Mk. _Heu, sü^>-, aut gesund und trocken 52 000 bis 56 000 Mk-, Stt'ost oon.Weiten und Roggen 42 000 bis 44 000 Mc-ri, Dier'-.ebei, getrocknet 55000 Mk. nominell. vaatbuifl-Slnier. _____ Norddeutscher Xiloub. 2L Llvril HmtL Noiierg. (Veld -Brief Berlin, 23. April D ö r s en st im mu n g ebt 16. Zu Beginn i 2V beutigen Börse lugen zahlreiche Kaufaufträge seitens es Prrvatp.ud.rkES und anscheinend a.'.ch des Ausiandes vor. Di' Kursbewegung IM' aber ungleichmäßig, weil > - Spelulaiion mit Rü-istcht au iu be .aten»? Dis- kontechöhung der Reichsbank eher zu Adgaoen KJ f W UW IW'M^ .711. «■ y ■* reich getan Habe. Er schloß: „Der gefürchtete Kolos), der Europa und die Welt durch die Macht seiner Kanonen und seiner ungeheuren Kombinationen zum Zittern gebracht hat, der die Wissenschaft in den Dienst der Barbarei stellte, 'f>at begriffen, daß alle diese Kräfte nichts sind an der Seite der idealen Kräfte, die von Frankreich 356037IW—32alben Nachher, wenn das Band geschlungen und gefestigt war, pomn verschwand mit dem Hochzeitskleid der Aeiz der Liebesspiele, und der Alltag trat in fein Necht. Hermann Ohler war sch-Lll wieder hinunter- neftiege-H ws T.eiben des Alltags, und ste selber glitt unmerklich aus ihren u-idefttmmten Traumen m die Wii ttichteit hinein. In eine ganz friedliche und behagliche WirkliHkrit, in der freilich manches fehlte, was in tzvas Vorsiellunge^i selbstverständlich gewesen war, in der es nicht soviel 2-vsen und Konfitüren gab, weil Herr Herma im Ohler des Alltags an solide und weniger poetische Dinge zu denken pflegte-, und wo auch das Baby nicht erschien, was der jungen Frau manche heimliche Träne kostete — die aber doch im ganzen nicht zu enttäuschend war. ilnb als dieses gleichmäßige Dasein ein Ende fand mit Hermann Ohlers Krank- beit die übrigens auch ziemlich still und schnell zum letzten Ende führte, da hatte Eva chn auf- 11 j e st, 23 A. i . • DTB.) Fürst Christian Kraft von §o! V c D e - Oe b c in ge n bat für Zwecke der u i.te an?, z w e i D o m ane n im Umfang von 3033 Mor >: i u r 03 e r f ü g u n g gestellt und 6303 Morge i an kleine Landwir'e im Wege der Ani.e.^rsieolung auSgetctlt. Das Noman von L u i s c S i l z e - B r ü ck. Ec besau t sich aber erst iel):: so recht barauj, daß das doch zum He raten nicht Grund genug sei. Freilich, aus eine himmelhoch jauchzende Lisoe wartete sie nicht mehr. Ob sie deren nicht satz-lg war, ober ob ihre erste (Sfie diese MhizLeit in ihi getötet hatte? Die war nicht u-iglücklich> gewesen, diese Ehe. aber eine solche i nmslhoch jauchzende Liebe hatte sie freilich auch nicht mit iljtc.n Gatten zusanrmengesührt. Zur rech.e-i Zett hatte die Muttei ihr den entfernten Detter in den Weg geschoben — leise und unmerklich, aber ganz energisch — gerade als sie eine je-ier steinen (Enttäuschungen ei litten hatte, die das Herz junger Mädchen so empfänglich machen fü. seäen Ersatz füi das eben Berlore.ne. Gerade damals, als oer, den sie glaubte liebe i zu können, sich mit ihrer besten Freundin verlobte. Sie war nicht etwa sehr unglücklich damals gewesen, aber dech sehr l eiabge' anmt. ungleich und launisch, st: lang- weilte sich Hab da kam bei nette, schneidige Vetter, der ein klein bißchen überlegen und doch sehr zuvorkommend mit ihr war, gerade recht. Ilse, die Braut und er, der Von ihr zu teuer übe? gegangen wir. sollten doch fefien, daß es ihr auch nicht an Anbetern mangelte, daß sie sich jeden Augenblick fiert oben konnte Hnb v.rc Mutter und der Detter taten, was sie konnten, um sie in dieser Stimmung zu bestärken. Gs nxir sehr nett, sich von Detter Hermann alle Tage herrliche Rosen mitbringen zu lassen und wundervolle Konfitüren. Sie war ja noch so jung damals! Ganz genau erinnerte sie sich, daß eine Heirat ihr als etwas erschien, das mit einem entzückenden Draut- kleide begann, und mit wundervollen Hochzeits- gcschenöen, mit Rosen und Konfitüren weiterging in eilte unbestimmte Zukunft hinein, wo ein rofigeS, weißeingewickeltes und bebändertes Baby irgend- Datum: 20.4. 23.4. 89.75 89,75 neigte. AIS späterhin die Devisen werter träftig anzogen und bei der amtlichen Kursfeststellung für Devisen seitens der Reichsbank starke Repartierungen vorgenommen wurden, bewegten sich die Kurse bei befestigter Haltung aufwärts. Im allgemeinen behielt aber der Verkehr den Gbararrei der Unsicherheit, weil man die Wirkung der Diskonterhöhung auf den Markt noch nicht klar übersehen konnte. Sehr fest waren Oberschlesische Eisenbahnbedarf und Oberschlesische Eisenindustrie sovüe Zinkhütten. Dalutapapiere wurden durchweg höher bezahlt. Schifsahrtsaktien wurden zu höheren Kursen aus dem Markt genommen, namentlich Hamburger Paketfahrt, Nordd. Lloyd. Hamburg- Südamerikaner und Kosmos. Bantaktien waren eher schwächer, österreichische jedoch wesentlich gebessert. Deutsche Anleihen wiesen nur unbedeutende Aenderungen auf. Dollarschatzanweisungen wurden heute zum erstenmal im freien Verkehr zu 26 000 umgesetzt. Frankfurt a. M., 23. April. Börsen- stimmungsbild. Am Devisen- und Noten* markt machte sich eher eine Neigung zur Befestigung geltend. Der Dollar, der heute morgen miet toa 26 700 gezahlt wurde, ging später mit 26 000 bis 27 000 bis 27 500 um. Das Geschäft am Effektenmarkt war au' fester Kursbasis bei Beginn ziemlich (ebftaft. Im freien Verkehr stellten sich verschiedentlich Kurserhöhungen ein. Benz nannte man mit 22 500, Elberfelder Kupfer 18500, Metz Söhne 18 000 bis 18 500. Ufa 17 500 bis 18 500, Inak 10 250, Brown Boweri 12 000. Ausland- renten mäßig befestigt. In Oesterreichische Kredtt- anstalt vollzogen sich große Umsätze. Die führenden Montanaktien, wie Deutsch-Luxemburger, Gel- senkiichrner, Harpener, Mannesmann, würben lebhaft gehandelt. Fest lagen Phönix und Caro. Mansfelder plus 1200 Pn^. Anilinpaprere setzten vorwiegend höher ein. Zu großen ilmtalien kam es in Schuckert. sie setzten 7000 P^oz. höher ein. Felten u Guilleaume, AEG fest. Metall- und Maschinenfabriken nicht eiüheitlich. Gefragter waren Heyligenstaedt und Meguin. Auf die Erhöhung dcs Reichsbankdiskonts trat Zuruckhaltung ein. Zellstvffaktien behauptet. Zuckeraktten fanden zu enrtäftigten Kursen Aufnahme. Behauptet Norddeutscher Lloyd und Hapag. Börsenkurse. 1150'X^- ,-l2?.V'OG,-11:'OO0,- 33- .<10,—37000,—! '.-0, -37:2V,— Banknote«. ßranffurt n.M., 23. Ävrtt. Schweizer Noten ftrnmöilftfie Noten . Dänische o^oten Schtvedische Noten Lwlländilche ?koten......... Deutsch-Oe'terreich ä 100 Kronen Amerikmikche Noten -O'nfllikhc Noten Itnlieiüsche Noten Belgische 'Noten Uiwnrische dko'en T schechostowaktsche Noten ... 9ioriüeniftUe Noten Sinmnnische Noten Spanische Noten Frankfurt a. M- Berlin Schluß. Schluh. Schluh- Schluh- Kurs Sure .« Märkte. Berliner Produkternnartt. Sehr früh am anderen Morgen erwachte Eva. Eine herrliche Kühle strömte durch das offene Feaster sie brack. c be i Duft blühender Rchen und Ansen mit her ei.. Der M? e.i war blau und aolben das Laub des 2Iutz.-aumes vor ihrem Fenster noch feucht vom Sau. D e Mosel dainpstc ^i dichtem Ae Ein Fi'cher legte seine Netze aus jeder kla ^chuide Ruderschlag, mit dem sein tjunge den Kahn aufwärts trieb, klang deutlich bis zu Evas Ohr. , , .. t 3m Hause regle sich noey nichts, die beiden Herren schlief-en ü l ixod) Ds war grau Eva recht. Sie brauchte bitte stille Stunde, heute.ivch mehr als sonst. Sie muhte versuch^ sich En- stngans ivegeu 11ar ,>u iv-;i.en. Da > Jia das erst mußte, hätte ihr jr.ilich 'ch' \ 9-L.19 ?1Tn^n Qifier sie nahm die Dir?,: nicht so einfach. 3n Berlin war i'rc ci... Ztttlang der Gedanke, - an. aar nicftt fo fremd erfd>iL.,,'21 ic muft-te lächel i und ettchrak d-ann doch, indem fie -ich fagte, daß sie nahe genug daran gen-Jen sei, sich. mit Leib und Seele für ein gar.-es Leben zu br.iban an einen Mann, der ihr nach wenigen Wochen schon so fm-n gerückt war. Wie hatte das nur fern können? Während sie ihr Haar bürstete und flvchi. samt sie darüber nach. Im (grünte wo§l, weck Hnns Dietrich es gern gesr hen hätte Ihm zu ~leere, iinb weil das Alleinsein doch manches -traurige L-jib auch Lästige hatte, hätte sie wieder geheiratet. B e i l i n, 23. April. Nach sehr ruhigem V^r- mittagsverkehr wurde am Pr)duktenmarkt mittags die Haltung fester, da wegen der Devisen- steigerung und der Erhöhung des Reichsbank- diskonts die Abgeber von Waren große Zurückhaltung beobachteten. Die Umsätze hielten sich naturgemäß in ziemlich engen Grenzen. Die Forderungen für Weizen und Roggen wurden aber höher gehalten. Gerste hatte ein schwächeres Geschäft. Für Hafer waren die Pveisforderungen der Provinz erhöht. Mais stellte sich auf die Dollarsteigerung höher. Mehl und Futterstoffe hatten bei ruhigem Geschäft eine festere Haltung. Weizen, märkischen 58 500 bis 60 000 Mk. (sehr fest), Roggen, märkischen 48 500 bis 49 500 Mk. (sehr fest), Simmergerste 44 000 bis 46 000 Mk. (sehr fest). Hafer, märkischen 46 000 bis 47 000 Mk., Hommerschen 43 000 bis 46 000 Mk. (sehr fest), schlesischen 43 500 bis 44 500 Mk-, westpreußischen 43 500 bis 44 500 Mk., Mais, La Plata, loco Der- IHXUUl |lz y------------- (in 55 000 bis 57 000 Mk-, waggvnfrei Hamburg bic Schwierigkeiten verstanden hätten, denen 51000 bis 52 000 Ml. (fest), Weizenmehl (100 €t begegnete. ®r i-abe sein Bestes getan, aller- Kilo) 155 000 bis 175 000 Mk., Rvggenmehl (100 Eeine Wunder vollbracht. Er müsse jetzt ver- Kilo) 142 000 bis 152000 Mk. (sehr fest), Weizen- fl^cn Mß er Ministerpräsident war, und er fiele 27 000 Mk. (fester), Roggenkleie 28 000 bis Zürfe'nichts unternehmen, was seinem Nachfolger 29 000 Mk. (fester). Raps 105 000 bis 110 000 Mk. hie «Mchrn Schwierigkeiten bereiten könnte unter (fest), Leinsaat 105 000 bis 110 000 Mk.. Viktoria- cr glitten habe Schließlich feierte Vriand erbsen 80 000 bis 85 000 Mk., kleine Erbsen 63 000 Republik und erläuterte, was sie für Frank- bis 68 000 Mk., Futtererbsen 50 000 bis 55 000 ' ' ~ •»- Mark Peluschken 60 000 bis 65 000 Mk., Acker- bebnen 48000 bis 52 000 Akk-, Wicken 60 000 bis 65 000 Mk., Lupinen, blau 60 000 bis 70 000 Mk., Seradella, alt 125 000 bis 135 000 Mk., Rapskuchen 40 000 bis 41000 Mk., Leinkuchen 65 000 bis 70 000 Mk-, Trockenschnitzel 23 000 bis 25 000 , . Mark. Rauhfutter: Weizen- und Roggenstroh, ausgegangen sind und die sich über die ganze bra'ügeb. 16 000 bis 18 000 Mk-, Haferstrvh, draht- Melt verbreitet haben. Diese Kräfte sind es, die gepreßt 13000 bis 15000 Mk-, Stroh, strohseil- ^der gute Franzose erhalten muß. Es ist die gebündelt 17 000 bis 18 000 Mk-, Wiesenheu, gut, Republik, die dazu beigetragen hat, diese Macht g-sund und trocken, Vormahd 16000 bis ISOOOQllL, 8U geben. Die Republik und Frankreich sind un- Nachmahd 14 000 bis 16 000 Ml. (Soweit kein Lösbar miteinander verbunden. Es ist nicht mehr anderes Gewicht genannt, verstehen sich die Preise rnögstch, sie zu trennen." pro 50 Kilo.) Streik auf der Köln—Donner Strecke. Frankfurter Schlachtviehmarkt. spd. Frankfurt a. M.. 23. 2ft?riL Hauptmarit hatte einen Auftrieb von 93! Rindern, nämlich 98 Ochsen, 35 Bullen, 798 Färsen und Kühen. 286 Kälber, 30 Schafe. 1101 Schweine. Gs wurden bei erheblich gestiegenen Preisen bezahlt für einen Zentner Lebendgewicht' Ochsen, vollsleischige 280 000 bis 320 000 Mk., mäßig genährte 180 000 bis 220 000 0Nk. Bullen 200 000 bis 260 000 Mk, Färsen und Kühe, vollfleischige 280 000 bis 320 000 Mk.. ausgcmästete 250 000 bis 280 000 Mk.. wenig gut entwickelte 230 000 bis 270 000 Mk.. gering genährte 180 000 bis 230 000 Mark: Kälber bester Qualität 280 000 bis 320 000 Maik mittlerer 220 000 bis 270 000 Mk.. gerinne- ler 170 000 bis 200 000 Mk.. Schafe 180 000 bis 220 000 Mk.. Schweine unter 80 Kilo 320 000 bis 350 000 ststk., von 80 bis 100 Kilo 350 000 bis 370 000 Mk.. über 100 Kilo 370 000 bis 380 000 Mark Der Markt wurde bei lebhaftem Geschäft ge räumt (In einem Teil der Auslage wiederholt.) Erhöhnng des Zinsfußes der Reichsdank. Berlin, 23. April. (WTD.) Die R e i ch S b a n t erhöhte mit Wirkung ab heute den Wechseldiskont von 12 auf 18 Prozent und den LombardzinSfuß । von 1 3 auf 19 Prozent. Driand zum „Ruhme" der französischen 23. Avril Amtl. Noiiera. Geld Brie' 1596— 1604— 1097L50 11027,50 130049,05 130700,95 GoldschUÜöt.......v" - . ^ttttcvheiuier Eteitton '»schLSS. ^omauen-A - l .vtt zur Klemansiedlung. 20.4. 23. 4. «9,50 89.50 1150 -1145- 590— 500— 4325—4300— 294— 291— 200— 190— 12L- HOHO— 128— All«. - ttelliiäitulö'Eri ^—26750—2^00—^00,-- 510-ri—51000,— rJSi.a—OjGO— 57,000,-5120-’—- !nno— H4509— -001)0— - Snryencr Bergbau. lt!5i>00,-177oOO,-175500,-10!r.00,- S aliivcvt $( scher s le ben470ü0—45000,-45500, -47000, - .^aliiverkAesieregeln 5^)00—59000— —— —— 56000— -—74500— 54000— Antw.'Brassel 1486 25 1492,75 Holland..... 10224,35 11275,65 Vcnbon ..... 12O946,S5 21553.15 Paris...... 172X65 1.34,35 Schwei,. ... 4750,60 4774.40 Svnnien.... 3989— 40-40,— Iialien..... 12>6.75 1293.B Vissabon-Ovorto Tanemark. . . 4017,K5 4942.35 yiorwe-icn. . 4663,2tt 4680,70 Schweden . . 6!M5,10 6079L0 L'elsinaiors. . . 723.20 726,80 yteunort..... 26383,85 2651'515 Tenisch-Oesterr. 136,78 :36,9t; Buduveu. . .. 543— 551— Prä»...... 7ft2,55 78tl45 Agram.... —,— — Geilem morgen um 6 Uhr vench ed unft nach langem Leiden unser lieber Sohn und Brider Otto im 21 Lebensjahre, was vir hiermit befcannigeben. Frau Katharina Sack Wwe. nebst allen Angehörigen. Heuchelheim, 24 April 1923 Die Beerdigung f.ndet Mittwoch, den 25. April, nachmittag! 5 Uhr, statt. 2912D Tüchtige in der Buchhaltung erfahrene — Herren — pm möglich!! sofortigen Eintritt gesucht. -MC Angebote mit Zeugnisabschriften und Angabe der Geholtsansprüche find zu richten an &aii» MMMkS Mkl Mlle AMesSkskMüsl. LlltzblllV SloHe lür Herren-u. Damenbekleidung QaalJUUvare M BUligate Preis» Bauer .‘.Tuchhandlung Fernsprecher 1660 Moltkes.raße 22 I Haltestelle der titralenbabn (Bete Linie) ------------------------/ FJne Firma im besetzten Gebiet sucht In Gießen oder nJcheter Umgebung zur Einneblung eines Verkaufs-Kon ton geeignete Räumlichkeiten (Kontor mit kl. Lager) zu mieten. Schriftliche Angebote u.02721 an d.Oießener Anzeiger erb. Betnnutinnchung. 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