unb unb c »tenborf Q b fit »t„, « ***«•* %itin9en ib Nr. I\ Erich eint lägt ich. «nrher Sonn» unb Feierlags, mit berSamstagsbeilage GiehenerFamilienblätter Monatliche Vezvorpreife: 2S5OMark unb ISOMark Zrögerlobn.burd) biePost 3000Ulark,aud) beiNicht» erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt - Ferniprech- Anschlüsse: sürdieSchrist- lei'.nng 112; für Verlag unb Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: rlnreiger Giebea. poltscheälonto: Frankfurt t. M. 11686. Erster Blatt 173. Jahrgang Samstag, 24. März 1923 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen VrvS rmd Verlag: Vrlihl'sche llniverfilölr-vuch- und §teindruckerei B. tanze in Gießen. Zchrlftleltrmg und Geschästrstelle: §chnlftraße 7. Annahme von Anzeigen für bie Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejebe DerbmdlichKeit. Dreis für 1 mm höhe für Anzeigeno 27 mm Breite örtlich 80 Ulk., auswärts 100Ulk.; für Kehl amr- Anzeigen von 70 mm Breit« 400Mk.DeiPlatz» Vorschrift 20'/. Aufschlag, fiauptfdjriftleiter: Aug. boetz. Verantwortlich ür Politik: Aug. Goetz; ür ben übrigen Teil: Ernst Blumschein; für ben Anzeigentetl: Fans Beck, sämtlich in Dtehen. r&e. !*> mini. k bor aus 11 it. e des Kreises. 'Februar 1923 - Sjp «n um» 'Anschläge an die er. aumchen an der eis Giehen. e Klein-Linden- >ie Beschädigung Krone). renze ein Apfel» gerichtliche Fest» ^232 Mari. er. , Decheii 1923. und die Bürger, Kreises. . wurde beim Beseht: schlechter De° terium für Arbeit Stutenbesiher, die Haupt keinen Hafer ■einigter Gerste er» reiben vom 20. v. ihnen, die Stuten» da.) übt Tierarzt r hch. Michel VI. er, öchastäude ausge- e( des Standortes untersagt. :er.__ Z efobel. lü Uvr 1 ;n<** eite grobe iflunsv bönet- egenS' ar, 8U ivaer, :rem s ter i bote ben eien. 6,r. «WM» d" T rtfl'ii- 6-V 'M ’ib rasch' tiSÄ Moden-Albön*- Ck«^^ wtWrtÄ MtN und W 1*Ä$1 "SÄ* 'S« Vereine Wochenrückblick. Die Münchener Rede des Reichskanzlers Dr. Cuno bedeutete eine Enthüllung der Lage. Dem „Gerede von Verhandlungen" zog er nun entschiedener und bestimmter zu Leibe. Wir hören da mit einigem Erstaunen, das) die Franzosen es waren, die das Bedürfnis hatten, die Frucht zu befühlen, ob sie reis sei, die Welt mit DerhandlungSgerüchten zu erfüllen, um dann mit dem Brustton unerschütterter Kraft fremde Vermittlungsversuche abzuweisen und auf direkte deutsche Schritte hinzudrängen. Der Reichskanzler hat in der Richtigstellung der verwirrenden Meldungen keine diplomatische Aengstlichkeit verraten. Erstellte fest: „Die Re ich S regle rung hat niemand um Vermittlung gebeten, dagegen aber manche Fühler empfangen, nicht, wie Herr Herbette vom Quai d'Orsay behauptet, täglich drei, wohl aber jede Woche einen." Wir können aus dieser Feststellung die Schlußfolgerung ziehen, daß die Eisenfresser im Westen von einiger Hngeduld, wenn nicht von Aengstlichkeit, ergriffen sind. Ohre „Fühler", denen unsere Regierung nachgegangen ist, waren freilich keine Eingebungen wirklicher Vernunft und Erkenntnis, sondern täppische und dreiste Griffe. Dr. Euno erwähnte die Rede Lvucheurs und wandte sich gegen die Odeen vom Pufferstaat, die wohl auch die „Befreiung" der Pfalz von Bayern und Rheinhessens von Hessen einschlössen. On diesem Punkte war des Reichskanzlers Rede eine unbedingte und unaufschiebbare Rotwen- bigkeit. Rach der Brüsseler Konferenz sprechen gewisse Kreise der Entente ja wieder beharrlicher von der notwendigen „Sicherung" Frankreichs. Wir müssen dem zuvorkvmmen und, wie Dr. Cuno, fragen, ob die Welt nicht lieber ein Verständnis dafür habe, daß das entwaffnete und gemarterte Deutschland einer Sicherung und eines Schützes vor fremder Willkür dringend bedürfe? Zwischen Paris und London schwebt ein Meinungsaustausch über militärische Kontrollfragen in Deutschland. Herr Poin- carö möchte in dieser Zeit ttefster deutscher Erregung seine militärischen Handlanger auch ins unbesetzte Deutschland auf RuhmeSfahrten aussenden, und seine Anregung neuer Beschnüffelungen deS Reiches findet anscheinend in London eine rücksichtsvolle Behandlung. Ein englisches Blatt umspann diese Art eines französischen Fühlers schon mit einer Erneuerung deS Friedensvertrages überhaupt, freilich nicht in dem Sinne, daß wir endlich zu einer möglichen und durchführbaren Friedensverständigung gelangten, sondern eben in den Bahnen einer Aeutralisierung der Rheinlande. Die englische Kompromißgeneigtheit zeigte sich beängstigend auch in den letzten Reden, die im Oberhaus gehalten wurden. Wir wissen allerdings nicht, Vie weit die Londoner Regierungskreise der augenblicklich zutage tretenden innerlichen Bangigkeit der Franzosen, ihren „Fühlern", die sie vielleicht auch in London auf mancherlei Weise spielen lassen, durch ein be- mhigendes Klopfen auf die Schultern entgegenkommen wollen. An der Themse wartet man geduldiger als an der Seine auf die Reife der Frucht. Das deutsche Volk kann keinen Sonnenschein dazu liefern. Der energische Ton des Reichskanzlers, seine scharf umrittenen Ziele, bedeuten einen zerschmetternden Hagelschlag in die belgisch-französischen Blü- tenträume — aber der Frühling ist kaum noch sehr ferne, das Eis mutz bersten, und bersten müssen vor allem die Ketten, die an der R u h r „ein ehrliebendes Volk bis aufs Blut quälen und Peinigen". Vorbehaltlose Räumung des Einbruchsgebietes — das ist nach Cunos wiederholtem Wort die Vorbedingung aller weiteren Erörterungen, auch derjenigen, die sich um die gegenwärtig in Berlin vorsprechenden Bemühungen der sozialistischen Onternationale drehen mögen. Wir gewinnen nach dieser Rede des Kanzlers die Heberzeugung, daß es um unseren Abwehr- ikampf gut und aussichtsreich steht. Am so wirksamer müssen auch die Vorhaltungen sein, mit denen der Reichskanzler auf ia£ Herz unserer inneren Polittk hinwies. Er verlangte die Einstellung alles Tuns und aller Gedanken des deutschen Volkes auf das -rohe und wichtigste Außenziel: auf die Befreiung von fremder Willkür und Barbarei. Ans dünkt, er sagte zu diesem Punkte nichts anderes, als was auch wir vor einigen Tagen bei einer Betrachtung grundsätzlicher Meinungsverschiedenheiten unter den Parteien hier ausgesprochen haben: Wir müssen uns alle mit vollem Herren zum h e u t i g e n Staat bekennen, ihn in seinem schweren Existenzkampf mit allen Kräften unterstützen und ihn vor allen Anfechtungen, sowohl von Links wie von Rechts, schützen. ES war ein vortreffliches Wort des Herrn Dr. Cuno, mit bem er die politische Feuerprobe der Parteien tmtüntiigte: Diejenige Gruppe, die durch Auf- Cunos Rede in München. On der Rede des Reichskanzlers, die er bei dem Empfang im Alten Rathaus zu München gehalten hat, sind folgende Abschnitte von besonderer Bedeutung: Jede Diskussion über die Beendigung des g g^nwärttgen Konfliktes muh da'er von der vorbehaltlosen Räumung des Einbruchsgebietes au ge en Solan,e daZ Regime der DeWalt und dec Rechtlosigkeit nicht endgültig aufgegeben worden ist, ist ein Regime vertragsmähiger Erfüllung undenkbar. Darum faim ich auch in dem Brüsseler Communiquz nicht irgendwie einen Fortschritt erblicken, und ich verstehe insbesondere nicht, wie diese Verlautbarung ein Zeugnis dafür sein könnte, dah Frankreich sich von dem Gedanken der Annexionen, unter welchem Wort er sich auch immer verbergen mag, abgewendet hätte. Wir haben vielmehr gerade in den letzten Tagen Auslegungen der uns nicht bekannten Brüsseler Beschlüsse gehört, die einen völligen Hmsturz des Versailler Vertrages bedeuten würden. Herr Loucheur — und er muh wohl im Geheimnis sein — hat in Grenoble angekündigt, dah es auf nichts weniger abge- fetjen sei, als auf die Loslösung der Rheinlands von der deutschen Souveränität. Solchen Plänen gegenüber gibt es nur ein unbeugsames Rein. Daran vermag das Gesumme von der angeblichen deutschen Dermittlungsbitten und Derhand u g3- fühlern, mit denen von Paris aus die Lust erfüllt wird, nichts zu ändern. Kein Wort i st wahrdaran. DieReichsregierung hat niemanden um Vermittlung gebeten, dagegen gar manchen Fühler empfangen. Richt, wie Herr Herbette vom Quai d'Orsay behauptet, täglich drei, woU aber jede Woche einen. Wir sind allen nachgegangen. Aber immer waren die Vermittler schlecht legitimiert oder die Vorschläge Attentate auf Ehre und Vernunft. Bei aller Bereitwilligkeit zu einer vernünftigen und ehrenhaften Verständigung konnten und können wir uns auf derartige Fühler nicht einlassen. Das sind wir unserem Volke, sind wir dem Gedanken des Rechts, dessen Gesätz nun Deutschland In Händen trägt, sind wir auch den Tausenden schuldig, die für die Erfüllung ihrer treuen Pflicht im Rhein- und Ruhr- plan ausgewiesen, verhaftet und verurteilt sind, den Toten, die für Deutschland in einem Kampfe fielen, dessen Ehre nicht geringer ist als die des ehrenvollsten Soldatentodes. Der Reichskanzler gedachte dann der Opfer der französischen Gewalt und mahnte, dem französischen Genie du Rhin nun einen wahren deutschen Geist vom Rhein entgegen-usetzen, den Geist wühlung politischen Haders bei dem entscheidenden Abwehrkampf versagt, wird in der Zukunft von der DolkSmeinung gerichtet und verfehmt sein! Heute herrschen noch mancherorts Kurzsichtigkeit und Verblendung; später wird Klarheit und Wahrheit herrschen, und für Dolchstöße auf die heutige Kampffront wird es bei künftigen Volksabstimmungen kein Verzeihen geben. Die Kanzlerrede ist auch in diesem Kapitel höchst aktuell. Die Zeitungen sind voll von beunruhigenden Berichten Über Putschpläne rechtsradikaler Clemente und von Verhaftungen einer Reihe von deutsch-völkisch-freiheitlichen Wortführern. Wir müssen abwarten, was die weitere Untersuchung ergibt. Mit der aufgedeckten Münchener Verschwörung, deren Schuldige, Fuchs, Machhaus und Konsorten, glücklicherweise nicht allzu ernst genommen zu werden brauchen, haben die neuen Verhaftungen anscheinend nichts zu tun. Ohre Frankfurter Sendboten, die von den französischen Militärbehörden als „politische Kinder" fort- geschickt wurden, haben das Reich gleichfalls nicht erschüttert. Aber die Rede, die der preußische Minister des Onnern, Severing, am gestrigen Freitag im preußischen Landtag hielt, als er die sozialdemokratische Interpellation über die Tätigkeit der S elbstschutzver- bände beantwortete, wirst ernstere Heber- legungen auf. Er will geheime Fäden gefunden haben, die sich zwischen den verhafteten Personen und gewissen Führern der äußersten Rechten angeblich entspannen und nannte die Organisation Roßbach sowie die Namen Wulle, Hitler und ßubenborff. Hm welche Putschabsichten oder Gewaltpläne es sich hierbei handelte, wurde von dem sozial- demokrattschen Minister nicht gesagt. Er will das Endurleil der Zuständigkeit der Gerichte überlassen. Warten wir also weiter ab! Vielleicht stellen sich die Zusammenhänge harmloser heraus, als der von rechts stark befehdete Minister sie jetzt hinstellt. Herr Severing hat sich übrigens gehütet, etwa die berüchtigte Parole Wirths: Der Feind steht rechts! zu wiederholen. Er versprach, gegen jede Selbstschutzorganisation, sei es auf der rechten oder auf der linken Seite, mit aller Energie vor- zugehen. Es ist sein gutes Recht, ja, seine Pflicht, staatsfeindliche Organisationen auözurotten, aber auch der Minister Severing wird beherzigen müssen, daß jetzt alles auf die Gesichtspunkte unseres großen Außenzieles eingestellt werden muß, damit der Feino sich nicht freut, wenn der innere Zwiespalt bei uns sich vergrößert. der festesten innerlichen Geschlossenheit. Dieser Geist vom Rhein ist es, den wir den Kämpfern an Rhein und Ruhr schulden. Och wiederhole es hier als meine Heberzeugung und als ernste Mahnung, daß die Zukunft Parteien und Männer einst danach werten wird, wieviel sie in dieser Zeit für die Einheit und Erhaltung unseres Volkes gewirkt haben. Wie an der Ruhr und am Rhein, so ist auch jetzt in unserem Volke keine Zeit zu Hader und Zwiespalt, sondern es ist die Zeit, Anschauungsgegensähe zurückzustellen und auch im gegnerischen Parteilager die Gemeinschaft deutscher Brüder zu achten, die in einem Kampfe stehen. Lind sollte es wirllich so schwer sein, über den Kamps der Staatsform nun diesen Staat, wie er ist, nicht allein mit der Kraft der Hände zu verteidigen, sondern auch mit der Wärme des Herzens zu erfüllen, da wir sehen, wie für diesen Staat, der nun unser deutscher Staat ist, an Ruhr und Rhein die Menschen stehen, kämpfen, leiden und zu sterben bereit sind? Zeder Kampf hat seine Ehre. Auch die Ehre dieses Kampfes heißt Tapferkeit und Disziplin. Wehe dem, der die selb st gewollte einträchtige Disziplin stört oder zerstört. Der Schaden, den er tut, die Schuld, die auf ihn fällt, ist nicht geringer als die des Versagens der Tapferkeit. Hnd ein anderes gehört dazu: Vertrauen zu den Führern, die jetzt die drückende Aufgabe haben, unser Voll zu führen. Wir sind doch eins im Ziele, im Ziele der deutschen Freiheit. Heute liegt die Bewahrung der nationalen Einheit wieder ausschließlich in der Hand des Volkes, aus dem sie erwuchs. Wir wollen sie in treuen Händen halten. Der Reichskanzler in Stuttgart. München, 23. März (Wolff.) Der Reichs-, kanzler fuhr heute früh in Begleitung des Reichspostministers Slingl und des Staatssekretärs Hamm nach Stuttgart weiter. Zur Verabschiedung hatten sich u. a. Ministerpräsident Knilling und der Minister des Onnern Schweyer auf dem Bahnhof einaesunden. Stuttgart, 23. März. (WTD.) Zu Ehren des Reichskanzlers fand heute abend auf Einladung ber S^aatsregierung und der Stadt Stuttgart ein geselliges Zusammensein statt, zu dem an die Vertreter des Landtages und der Stadtverwaltung, der Ondustrie und des Handels, der Arbeiter unb Angestellten, der Landwirtschaft, des Handwerks, der Dsamtenschaft, der Presse sowie der staatlichen und kirchlich«! Behörden zahlreiche Einladungen ergangen waren. Der Staatspräsident Dr. H i e b e r bewillkommnete den Reichskanzler namens der Staatsregierung und des württembergischen Volles mit herzlichen Worten. Hierauf nahm der Reichskanzler das Wort zu einer Ansprache, in der er betonte, dah er wie In Bayern so auch in Württemberg die Einstellung auf das große Ziel der Befreiung unseres Volkes und Vaterlandes von fremdem Joch gefunden habe. Das habe ihn nicht überrascht und gebe der Reichsrcgierung neue Kraft unb Entschlossenheit, den eingeschlageuen Weg weiter zu gehen. Man müsse sich in dem unbesetzten Gebiet zu demselben Opfermut und derselben Btterlandsliebe bekennen, die an der Front herrsche. Der Reichskanzler erinnerte sodann an das, was geschehen ist, um abzuwenden, was sich nun an der Ruhr abspielt. Er erwähnte das Angebot zu der Konferenz in London, durch das Frankreich sofort zu Geld gekommen wäre. Ferner erwähnte er die Ankündigung eines neuen Vorschlags an die Pariser Konferenz unb das Anerbieten eines Zusammenwirkens mit der französischen Ondustrie. Die Antwort auf alle Angebote war jedoch, fuhr der Kanzler fort, nicht nur em Rein, sondern der rechtswidrige Ernbruch. Jedenfalls konnte unsererselts nicht mehr geschehen, um die Franzosen davon abzuhalten, als geschehen ist. Natürlich kann einem Volle nicht mehr zugemutet werden, als mit der Aufrechterhaltung der Souveränität unb Freiheit vereinbar ist. Der passive Widerstand ist unüberwind- 1 i ch, wenn die Voraussetzungen über seine Weiterführung so wie heute gesichert bleiben. Wer die innere Front stört unb unbesonnen handelt, von welcher Seite es immer kommen mag, vergeht sich am Vaterlande. Der Reichskanzler sagte bann, daß htan ihn vielleicht fragen werde, ob bald ein glückliches Ende kommen werde. Die Antwort sei sehr einfach Wenn wir den bisherigen Weg verlassen und uns unterwerfen werden, so sei es um Deutschland, das deutsche Doll und seine Freiheit geschehen. Em Angebot, das die Souvemäni- tät des Reiches, die Unan taftbarfeit der Lande am Rhein und an der Ruhr, die Hnabhängigkeit und Freiheit des deutschen Volkes zum Opfer bringe, werde das Kabinett nicht machen. Verhandlungen nrübten von der vorbehaltlosen Räumung der Ruhr ausgehen. Was uns aber von der Gegenseite entgegenftinge, sei nicht so, als ob man bald darauf rechnen könne. Der Reichskanzler betonte zum Schluß, daß, wenn eine Verständigung zustande komme, diese niemals leicht tragbar sein werde. — Mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf Deutschland schloß der Kanzler seine häufig von stürmischen Beifallskundgebungen unterbrochene Rede. Ramsey Maedonald über die Vermittlungsmöglichkeil. London, 23. März. (Wolff.) Ramsah Macdonald hielt gestern vor der Vereinigung der ausländischen Presse eine R ede, in der er sagte, FrankreichundEng- land müßten Freunde bleiben. Die schwebenden Probleme könnten nicht durch Gewalt ober durch eine Allianz gelöst werden, sondern ausschlleßllch durch die moralische Heberzeugung der Rationen. Dies sei der große Grundsatz, nach dessen Verwirllichung die Arbeiterpartei in der auswärtigen Politik strebe. Die Albeiterpartei billige die Aktion im Ruhrgebiet nicht. Man könne sich fragen, ob Frankreich seiner Sache sicher fei. Die Regierungen könnten sich zuweilen ui e.nc Lage bringen, aus der sie sich nur schwer wieder herausfinden könnten. Der allgemeinen Wohlfahrt könne kein größerer Dienst erwiesen werden, als wenn einer solchen Regierung geholfen werde, aus den Schwierigkeiten Herauszugelwigen und den Weg neuer Verhandlungen zu eröffnen. Dies habe die Arbeiterpartei, die die offizielle Opposition im Parlament sei, bei den jüngst im Unterhaus stattgehabten Erörterungen sich ,;um Ziele gesetzt. Die Arbeiterpartei habe, wie erinnerlich, vorgeschlagen, daß die Vertreter der britischen, französischen, italienischen und belgischen Parlamente gemeinsam einen Ausweg aus der gegenwärtigen Schwierigkeit suchen sollten, die infolge des französisch-belgischen Vorgehens im Ruhrgebiet entstanden sei. Er und einige seiner Kollegen hätten darüber vor einigen Tagen in Paris mit französischen, italienischen und bei» gischen sozialistischen Parlamentsmitgliedern gesprochen. Man habe dort beschlossen, eine Abordnung nach Deutschland zu schicken, um die deutsche Partei zu fragen, was sie für die Reparationen und die Sicherheit Frankreichs zu tun gedenke. Diese Abordnung komme heut-« inDerlinan. On der folgenden Woche würden die sozialistischen Vertreter der vier genannten Parlamente von neuem zusammenkommen, uni) bann über vollständigere Mittellungen verfügen. Wenn diese zweite Zusammenkunft zu einem Erfolge führe, sei zu hoffen, daß etwas getan oder vorgeschlagen werden könne, was den beteiligten Regierungen die Möglichkeit gebe, sich aus der schwierigen Lage herauszuhelfen. Der li n, 23. März. Der „Vorwärts" berichtet: Die sozialdemokratische ReichZtagsfraltton richtete an den Vorsitzenden des A u s w ä r -- tigen Ausschusses des Reichstages Abg. Stresemann das Ersuchen, eine Sitzung des Ausschusses in den allernächsten Tagen stattfinden zu lassen. Zu dem Ersuchen gab dem Blatt zufolge die Münchener Rede des Reichskanzlers und die daran geknüpften Aeußerungen der Rechtspressc den Qlniafj. Berlin, 24. März. Wie der »Vorwärts" mitteilt, tritt der Auswärtige Ausschuß des Reichstags auf das Ersuchen der sozialdemokratischen Reichstagsfraktion heute nachmittag 5 Hhr zusammen. Das nichtgehörig Angebot. Aus der amerikanischen Hearstpresse erfährt man jetzt den Wortlaut des deutschen Angebots, das seinerzeit auf der Pariser Konferenz gemacht werden sollte, von Poincars aber (im Januar) hinteririeben wurde. Die Hauptpunkte der Vorschläge Bergmanns waren folgende: Zahlung von 30 Milliarden Sold - mark; die Summe sollte mittels dreier internationaler Anleihen aufgebracht werden. Die erste Anleihe sollte 20 Milliarden betragen, die sofort auf das Reparattonskvnto bezahlt werden sollten, damit Frankreich bares Geld erhielte. Die zweite Anleihe nach 5 Jahren sollte 5 Milliarden, die drite nach weiteren 5 Jahren ebenfalls 5 Milliarden betragen. Die deutsche Ondustrie und die Banken sollten dem internationalen Bankenkonsvrtium die nötigen Garantten und Sicherheiten für die drei Anleihen gewähren. Drei Bedingungen waren daran geknüpft: Onternattvnale Handelsfreiheit für Deutschland auf der Grundlage der Gleichheit mit anderen Rattonen, schrittweiser Abbau der Rheinlandbeset- zung, um die ungeheuren Kosten zu vermindern, völliger Rückzug der Besatzungstruppen von Düsseldorf bis Ruhrort. Der amerikanische und der britische Botschafter waren zu jener Zeit nichtamtlich über den Onhalt der neuen Reparationsvorschläge unterrichtet. Verhaftungen in Mainz. Mainz, 23. März. (Wolff.) Von der De» sahungsbehörde wurden heute nach vorhergegangenen Hmissuch ungen verhaftet: Direktor Will vom „Mainzer Anzeiger", der Direktor des naturhistorischen Museums Professor Dr. S ch rn i d t g e n und Rechtsan wall S ch w ö r e r Ma inz, 23. März. (Wolfs.) Wie das »Echo du Rhin" meldet, hat der Ober delegierte der Rheinlandkommisfion für Rhein Hessen den Auto- mobilverkehr über die Brücken von Mainz und Kostheim von 8 Hhr abends bis 5 Hhr morgen- untersagt. Ausweisungen. Worms. 23. März. (Wolfs.) Aus gewiesen wurden heute nachmittag Zollsekretär Weber und die Oberzollasslstenten Verlach Gönner und Kissel. Gestern wurden aus- gewiesen Oberzollinspektor Stefan, Zollinspektor Marquardt und Zollsekretär M i' s ch k a. Die Familien der Ausgewiesenen müssen innerhalb vier Tagen das besetzte Gebiet verlassen haben. Die Kulturuation. Berlin, 23. März. Das „B. T." meldet aus Oberhausen: Der dorttge Haupt- bahnhof, der bereits zweimal von den uwb Sott wurde auf den wir morgen feiern. Die Geistlichen aen zu erörtern und D:« Gemcinde- Den sich zu fragen Haden, woran n mor< glieder toeri *»»|«eUitg und .Das Ende des Ihm teurert" — LW’Mei» Derjitftrge- stehe. DasL»aus Vertagte sich Darauf auf bestimmte Zeit. un- Gegen rückständige Steuerzahler. chen statt. tz»rm «lltrm, k?rvr. Mi» *> dlh x fung den Ausbau des Botksltaatas fyr't den Äteiilaul der ötaatfacaxili m iemall Wirkungen von ihm auSgehen. D- B. b >^es Bilanj an ttePungsnote in der Han baute r len DvllkE. non einer Verfahren und aut der 'at stufen niedenverfen. sie vergegenwürtt einsame JtlcfLreellen, in de.ien sich abge iss 'end sind a «p e i dringenden t a fl wer gestern kmb in unterer ödXHt d,e leserliche Entlassung von | 9 Knaben und LS 23 <5 t>» n sich Innie eeb mist 6« $) jj tti M-h i Das Abe 1 Akt« ist 1*2** Bild ein Ortgtnalwarf. >rt ist wieder täglich. *N Ausnahme des Samstag» von 1 | bi« I U b r und am 2ll 11- woch nachmittag voa I bl« S U | r gtAltnet Sie Wahl Der Versicherung«. Vertreter als Velsttz« bre Verst ch«. e:r..!r-« <<' 3* ßv lMM « dn V r l-r-. Recht und euer Volkstum durch eu>rob< seid, werdet - davon ist Berlin. 23 Bäry ;n a bert. Reichspräsident. auswäi! grn 3 Stelle getötet Die Meine hatte, als man fke tot unter dem Wagen hervorzog. das Schul.,«ug- nts noch tn bar Hand Tie lliiterfiid)iinq deck Anschlags atif Tmeeks. glieder drs Schuivorstandes u/O tx-.t TTltgfleb des Koc slchuiamts. Uebvtr Söller runb der 7Wr*af« ’ ter der tu ««tiw B ! mik d-'V* hildunghschUte gxbt «tue Belstnrmach tag des bruiigen 3n>r-.gmuiU allen Oaiendlauai 3ufCA ur.^ btetungen rechtfertig« um toanxu dieses Programms Vorvoiizen. tragen und dunklen tchniit-nl mit der Unac.egenbett Smoets ©eitere Pers onen tragen des Der dacht« der MitläleckchaN bzw Dollar« Schatzanwcisungen der Deutschen Reicher 6aiauitrt von der Rtltbsbanf Habet nicht statt, da von den ArbellgedekU unD den Terh r-crcn mir je eine Dorschlagz- liste eingereicht wurde, di« ohne, weiteres a..‘ gewühlt gelten. * • i: <«r »e. Heutiger Stand des Dollars 10 Uhr oormltlag«: QSetfln 20 950. Sranffud a. ZL 20 950. 3 i y r v. t»wen Mlegen. Diele X-n'ikrgruppe. btt f«Ü Otioörr 1Ä1 bettete bat teil ihren Äue'tsxr'en wiederholt in vielen groben SAVteo mi: Sdvig ans» gestellt Sämtliche Hol.i'chn»tre sind nach eigenen Entwürfen m Hol, grschniUMt. eigenhändig von den »4-' r—. und jntt7Kiäx**t allo ■ V» e Aadelarbeilen in neuen C ü fm und StUarbdzee au,grt>Tut. Mit dem T) innig einiger dicht« «nd e.ner Ansprache fand btt «Vierli unter l>ren Abschluh. Mit Beginn des neuen L-chnllahres am 1? April werben 18 Knuden und II TH kteben in bte Olementarflafk au»gen?mmen Zur helft- Ichen Ho I bi II r ha en uniert Schü er im Laufe des Dinars 35 000 All. beigdtcuert. Hcsten.^nsiau. fpb Frankfurt a TH, 21 Alärn. In der hlks,grn Wold» und Silber ich elde» anstatt kam man rlelenbaflen Diebstählen VON Schmrichlen. Sch-N , eg/in und an- Derrn Schmllzeinnchtu gen aJ 6*. tpur Die Diebstähle teil reden |,ch aus einen Zeitraum von mehr als 10 3abren Als Houpitäter kamen An» gestellte in Frage, die schon länger als 30 Zahre bei der Firma tätig waren und grobes Vertraue» genossen 3n Die Dteb^hiSassärr Ist eine ganze Reibe kleinerer Sch-ne'.. - > Anker *< v. er. per- wickelt - Aus Dem Lager der I e r l i l g Handlung von Rofentwtla s So dui Den in einer der legten Aäche 3aunvo|| waren und Hemden im TBerle voa I 5 All! Honen Al a c k g I fl o b I e n fpb Frankfurt a Al. 25 März 3n Der vchloststoade wurde heute vormittag ein acht» ning • Bertengt. auch de» fremden Umtrieben, t*e in Dir4en lagen Der Deutsche» Aot tu Eurer Herma: ouhrrtm, gegen über in alter Irou 'lanbhallen Tfcu untere Souder am Ahern und Auhe werbet auch ihr ’e'if:rben her Aecht und Freiheit, geftira xaf Die grshe» geschrchrllckx-n UeLertteferongen und fr -merungen eurer fx'r :: Allen Gewalten lum Trotz sich erhalle». ruM Den — TageskalenDer f 0 r Samstag. Astoria-Ltchlfpiele .Sei an gen in TkerWtiefe* Fra nzosen beseht und t» vblHg der - wüstetem Zustande qurückgeloN^n wor- den mar, soll neuerlich durch Belgier beseht werden. BtlgHdx ClfU*rt kündigten bei Der Lisenbahndirekiilm Offen die Besetzung für heute an und skaaller Dem Oberbürgermeister Ira Aathause einen Besuch ab. Beschlüsse de« Aeichswirischaf1«rates. Berlin. 23. Mürz. sDTB.) In der heutigen Siyung de« Asli'lrtlchaftorat« wurde der Oeseyentwurf über dieArbeit« » zeit derAngestellten en bloc angenommen, ebenso der önttourf über die Einführung einer Arveit«losen - Versicherung, nachdem Arbeltgebervertreier der Landwirt» schäft erklärt hatten, dah sie die Verantwortung Dafür nickt übernehmen könnten, der Landwinschaft diese Lasten aufzubürden. mit denen diese an sich nicht« zu tun habe, da tn der Landwirtschaft keine Arbeitslosigkeit be» gebenden Aach)ortchungen Der Kbwer Polizei sell- oestelU worden, bah Der Täter. Der sich Den Tarnen Karl Kalber« zu gelegt hatte, richtig JLirl Deuhmann bei bi. Er ist am 2 April l®rt hi ONigO geboren. 3m Jahre 1920 wohnte er einige Akonate in Kdln und verzog bann nach Tleuenabr 3m 3abt* 1921 ist er aus Dem ®e- sänanis Dies Dort ausgichrvchen, wo er eine 6träte nerbufi e E» w.rd noch wegen verschiedener Ctrahaten geluch Hebei leine Personalien kann noch lolgendes mitge f.lt werden 130 Meter grnlk sch a st mager, glatt rasiert, nodictxnb« Ba.tentnoch n, bun.'e blontel. fast schaxrrze« chaar, bas er zuiuckgetomml tragt Am Tage nach Der Tat tru*i er einen Ounfien. wabrlch i ilich neuen Anzug, gtnurn 6d)'ü?ler mit schwur-em Pelz- ß. U Zum Ehrendoktor ernannt An unserer Landes-Universität würbe Der Der» lagsbuch -änbler AliredTövelmannzuDe- ben. Der verständnisvolle Fbcherer w I en14)a|l» sicher Uiuernebmungen, Der ums chige Derieger. Der bewäbre F tu nb ber tianbefa nuxrfllä l. ehrenbalber zum br phil ernannt •• Ernannt wurde am 19. Mürz ber Vandwinschaswassessor Dr. Leo Kbnig zu Lich mit Wirkung vom t. April 1923 ab zum Landwinschafttrat an einer hessischen Land- wiNscdefUichen Schule. •• Morgen abend keineTheater- Aufführung. Da« Stadttheaterbure« teilt uns mit önfolgt einer Verfügung des Hess. Ministerium« des 3m»ern dürfen am kommenden Sonntag keine Theateraufführungen statt- finden. Das Stadnheater bleibt daher am Balmsonntag geschloffen. Die gelbsten Karren werden an der Kaste zurückaenommen. Die EislauffEhrung von Prabde« .Don 3uax und Faust' findet daher am Dienstag, dem 27. Mürz, statt. ** Oberhefsischer Kunstverei». Die Freie Bereinigung Deutscher - olzlchnitt- ksustler. welche morgen. Sonntag, ü» Kunst, verein Um Ausstellung crbMnet bei«t des .Ewigen Schnees' O^ierrlkmie Jettlupen» ausnahmen zeigen über welche Ee'chicklich^it urb Geistesgegenwart ber Skiläufer oertuge» m^st. - ferner steh« auf Dem Programm .Dee Ahö>» l egels lu g' Dder Film geigt zuerst tm Xn» Kammer bat In ihrer heutigen Alc>iarnsttzung De« Drs- fullion über Dir aux-i provilorilchen BuD- tr t » m 6 11111 für DI« Monate April unb Mal gönnen Aach Beginn Der Beratungen beantragte Der loiikiltlltlche Abg Bracke Die Vertagung Der Beratung, bi« Der Flnanzunsschuh feinen Bericht über Die ÄreDite I ü r Die Auhrbeletzung horgtlegt habe Pvlncars antwortet Die Regierung In vollkommen bereit, sich vor Der Kammer über Die Rudrheletzung auSzu- • ül!r oeieivit ba! e, kt rt deshalb, well er bei ür Al et hab«, e s könnten unvorsichtige Dörte ge- Ivrochen werben. Ss entsteht hieraus ein ungeheurer Tu- m u 11 Di D«r fommu 'Istllche 2 -g Birthon erklärt ’d.l. V. in otr Ict ber 0^>''angene non D NI- t Dx-lch Jrprd’ung e r- übt er flegln Den MintsterprästDenten? — Der Thntftei prähDcnt Der nerftanben haben will. Ter- tbon babc von Akten a-n wird. Dell ihnen gelchichtl'.ches Vecständnt« Ldgebt. so sind ihnen bl«1« Erscheinungen nur beflaaenswert« Verirrungen, den Ernst und di« Tiefe, dle sich tn der Idtlünen Aülk bergen, finden si« nicht heraus Andere Denken, wenn sie von Butze hären, an Prediger. Di« mit hekttgen 2llts- drucken gegen D* Sunden ihrrc e t eifern, den all« B«rderbnis end,g«nd«n ^elnuUCT» gang als nach« bevorst.be nb verkünde», bi« 1«*. Dt« deschald yfürtht noch mehr Dcrlpotm werben. Tas Tonische Volfsopfee. In der Geschäslsstell« bt« ,® 1 e f) t n e r Anzeigers- gingen für unser« bebräng’tn Volks- g«nost«n Im Ruorgeolet unb am Adeln weiter ein Sammlung ber Samstagsian.zstunDe Vällk« 10000: Angeslesti« unb Arbeiter ber Fa. S Bock u. To . G m d H. G eben (2. Ra:e> 45 00.\ Schult Daubringen 4400; LeateNnnen ber Astrefchik bt, Dominik, Äel'.nrr unb Henlei-i (2 .v.c:c> 15 500; Ungenannt 4.XX). H Braun. Daubringen 3*00, Brezel-He nrich von ben Gälten bei Frau Peer Berg 3000. im Xguanum 5X). Sühnegelder des Pollze.amis 20 »30; Schveltern. Beamte unb Augcsiellle Der Unio.-Aagvn- und ÄlnberfllnU (4. Rar«) 68820; O D K XXX) Blachetta- VollSlpitl« E eben 20 000. Iulstölnspcktor Schmalz (2. Rate» 5000 Mark Den Gebern berzlichsten Dan kl Deitert Spenden werden in der Eelchältslitll« des .G letze ne r Anzeigers- angenommen. schwer verletzt. Die Eigtnan feines Echarak- ters. ft 3 Temperament, seine Gemürsrichtung lassen manchen eit feinen Mitrnenschen hef- ■ .lameenstotzen. 0m - Ehr« und Macht geht nicht feder neraD« Dege. ZesuS hat in feiner Bergpredigt das Dort ge» frrod'cn. Alles nun, das ihr wollt, datz euch die Leute tun, da« tut ihr ihnen auch!' Der kann die Behauptung wagen, datz er allezeit Prediger, sogenannte »P.tlisten-, seien, di« zur i‘u*5« rufen, ist ganz otrftbn. Dichter, bi« f^e-nbar gar nichts vom Moralisten an sich betten, haben sechr elnbrlnglich Butze gepredigt. Ferdinand Freiligrath spricht von den unbedachten Dotten unb fügt an: ..der andere aber geht und Ragf. Ergreifend filngt es, wenn David Friedrich Sttautz auf seinem Sterbebette, sein eigene« Leben überschauend, sagt: „Richt war. was ich geschafft, allloege gut. ach bald gebrach « an Jaaft unb bald an Mut." Da« für ben einzelnen gilt, gilt auch für ein ganze« Volk. E« ist der Lande«butz- Vermietungen Passiva abschmecken, 20 Minuten kochen und 10 Minuten auf heißem Herd ziehen lassen. 2179c Kleinere IFV'V'VW ^Astoria-Lichtspiele neiteüt 2171D im unbesetzten Zu 01985 gesucht. 2108h flratze 8. 6 Akte 5 Akte zu pachten gesucht Schristl. 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H.. tiieüen Der Vorstand: gez. W. Bach. gez. A. Metzger. Der beeid. Bücherrevisor: gez. Th Vanbel, Gienen. [21S4D wohnnngstausch Wer tauscht seine Wohnung in Dietzen oder andrer Stadt gegen eine Wohnung auf dem Lande (Bahnstation) Oberhessens. Günstige Lage vorzügl. geeignet f. Gewerbetreibende. Näheres bei Herfo, M. A.-E., Plock- ^Lichtspielhaus^ Aü Bahnhofstraße 34 ’1McW Wohnungstausch. Gesucht werden: 2—3 Zimuier und Küche, gleich welcher Lage. Geboten werden: 1 arobeS Zimmer mit grober Küche inmitten der Stadt. Vergütet werden: UmzugSkosten. Schristl. Angebote unter 01975 an den Gtetzener Anzeiger. Wohnungslauscb. Geboten in Wiekeck LZiinincru. Stürbe, Alleinwobnung, mit Stallung. (besucht solche in Dieben. Schristl. Angebote nrtier 02006 an den Gieg. Anz. erbeten. Bllaiij am 1. Zanuar 1925 Aktiva ndeUleie. Diumenjarle, lugendfrische Gesichlshaut, rosigen, klaren Tein« durch die gesundbeit. dienliche Aok-see>and-Mandelkleie. Ueberau erhällltch w lUflöncv »viiiici Hvßcn Fabrikanlage zgEkO« Erdsarbenfabrik im unbesetzten Gebiet zu kaufen oder vLz Vermischtes. Giu Doppelmord. Leipzig, 23. März. (WTB) 3n Leipzig- Stötteritz wurde eine 53jährige Frau und ihr AZtz hn„ „«ne $„* Vlne' . Äar 1 Stiel mt. 6q*S Whn. O^im^naaxi9* . Herrlich. des Schauer 3ni'?reffanlt^ll?/g üor: Alt- Heidelberg; abends 7>/, ühr: Helden. Dienstag, 3.: GiD bon Derllch.ngen. Mittwoch, 4.: Der ewige Traum. Donnerstag. 5.: König Richard 1U. Freitag, 6.: Götz von Derlichmgen. Samstag, 7.: Iphigenie auf Tauris. Sonntag, 8 , nachm. 3Vi ühr: Tanzgastspiel von Valeska Gerl; abends 71/2 Ähr: Der ewige Traum. Schöffenqcrtchr. G ietzen, 23. März 1923. Zwei Arbeiter von hier besuch en Anfangs (Januar zahlreiche Bierlokale und sprachen dem Alkohol in reichem Matze zu. 3n der letzten Wirtschaft zog der eine von ihnen ein langes feilst eben des Messer, stach damit mehrmals in den Tisch und rief: „Wer will hier Krach?" Gleich darauf versetzte er einem in seiner Rahe befindlichen Bauzeichner einen Schlag und stürzte mit gezücktem Dolch auf ihn los. Gin Bureaudiener sprang dazwischen und hielt ihn am Arm fest, beide kamen zu Fall, und letzterer erhielt dabei mehrere tiefgehende Stichwunden, darunter auch einen Stich in die Lunge, so dah er in die Chirurgische Klinik gebracht und dort mehrere Wochen behandelt werden muhte. Der andere Arbeiter schlug auf den Bureaudiener mit einem Gummiknüppel ein. Später schlug der Messerheld noch die Scheiben der Tür ein. Gr erhielt eine Ge - samtgefängnisstrafe von sechs M 0 - nateundeinerWoche. während der andere Arbeiter zu sechs Wochen Gefängnis verurteilt wurde. Derselbe Messerheld mihhandelle in der Reujahrsnacht zusammen mit einem Arbeiter gelegentlich einer Schlägerei einen Schuhpolizeibeamten aus Friedberg mittelst Stockschlägen asw. Wegen Körperverletzung wurden die beiden mit Geldstrafen von 15 0 0 0 und 10 0 0 0 M k. bestraft. Ein Musiker und ein Volontär von hier waren an geklagt, nachts in betrunkenem Zustand die Scheiben zweier auf der Straße liegenden Photv- graphenkasten zertrümmert zu haben. Wer die beiden Kästen abgehängt und auf die Straße gelegt hat, war nicht fest zu stellen, ebenso nicht, ob die beiden Angeklagten die Scheiben absichtlich zertrümmert haben. Es ist nickt ausgeschlossen, datz fie unabsichtlich in die Scheiben hi.reingetreten sind, weshalb sie mangels ausreichenden Beweises freigesprochen wurden. Zwei junge Burschen von hier chatten sich Rachts durch die offenstehende Tür in das frühere Hotel Etnhvrn einge!chlichea, verschiedene Kellerräume erbrochen und 48 Flaschen Weinbrand, sowie sonstige Kleinigkeiten gestohlen. Den Weinbrand hatten sie an einen Dureaugehilfen und an mehrere Wirte, sowie einen Geschäftsführer 6422.63 718.95 20339.58 Starke gebrauchte M,,D WMW kaust Arthur Graefe «fc Co.« Wilbclmstr. 45. Televb. 2028. Mafien ulMt 'S yi5Haiwng mirele u.preidroen Ole örWiaie Urln.-DnicfereL H. Lllüge, Siegen. Sdiuntr. 7. moiuitliche Llbrechnung eingerichtet, im besonderen überlaste die beantragte Aenderung die Lohnbuchhaltung; sie sei aber bereit zu einer Verständigung über die Beträge, die wöchentlich stehen bleiben sollen, und zur Abstellung von Mitzständen und Berichtigung von Versehen aus Beschwerden im einzelnen Fall. Der Schlichtungsausschutz ent- lprach dem grundsätzlichen Antrag des Detriebs- ata nicht, gab aber der Betriebsleitung auf, qemäb ihrer Zusage die wöchentlichen Abschlags- ahlungen möglichst so entsprechend dem Arbeits» ,erdienst zu bemessen, datz nur geringe Beträge vis zur Monatsabrechnung stehen bleiben. Die Streit teile erhielten Erklärungssrist. Am 22. Januar 1923 war in Butzbach Gene- rnlversammlung der Ortsgmlppe des Deutschen Metallarbeiterverbandes. Morgens beantragte ber 'Betriebsrat der Meguin A. G.. den Betrieb i>eshalb eine Stunde srüher zu schlietzen. Die Betriebsleitung lehnte dies ab. Die ünruhe der Belegschaft hierüber veranlatzte nun den De- iiiebsratsvorsihenden, aus die 2. Hälfte der halbstündigen Mittagspause eine DÄriebsversamm» lung anzuberaumen. Kurz vor Beginn der Versammlung erfuhr die Betriebsleitung davon und Keilte den Detriebsratsvorsitzenden zur Rede, denn sie war der Ansicht, nur mit ihrer Zustimmung dürfe eine Betriebsversammlung in der Mittags- txiuse abgehalten werden. Dadurch verzögerte sich die Betriebsversammlung, und die .Belegschaft kam erst 20 Minuten nach der Pause wieder an die Arbeit. Die Betriebsleitung zog deshalb allen Arbeitern eine halbe Stunde Lohn ab. Der Betriebsrat beantragte nun beim Schlichtungsausschutz als vorläufigem Dezirkswirtschastsrat die Entscheidungen, datz der Detriebsvatsvvrsihende IQr die Abhaltung einer Betriebsversammlung in ber Mittagspause keine Genehmigung der ^Betriebsleitung brauche und ^itz die Det,-iebslei- tung ben Lv nabz >g vom 22. Zamiar rückgä ngig srachen müsse. Dem ersteren Antrag gab der schlichtungsausschutz statt, denn nach § 46 des Betriebsrätege etzes ist nur für Betriebsversamm- lungen in der Arbeitszeit die Zustimmung der Betriebsvertretung nötig. Für die Versäumnis ein 22. Januar erklärte er nach den besonderen Umständen des Falles die zweite Viertelstunde Lohnabzug für nicht berechtigt und gab der Be- j. t'iebsleitung auf, der Belegschaft Gelegenheit zu geben, die erste Viertelstunde nach;uarbei.en. Die Ättscheidungen sind endgültig nach § 93 des Betriebs rätegesetzes. Zur Schlichtungsverhandlung am 22. Februar 1923 gemäß § 29, Absatz 3 des Betriebsrätegesetzes über die gesamte umfangreiche Tagesorch» nung einer Detriebsratssitzung ent andte der Betriebsrat ber Meguin A. G. 9 Mitglieder. Für alle verlangte er von der Arbeitgeberin den - Drsay ihres Verdienstausfalles, des Fahrgeldes und des Zehrgeldes. Der Schlichtungsausschuh als Bezirkswirtschafts rat erkannte wegen der Wichtigkeit des Der Handlungsgegenstandes vom 22. 2. die Arbeitszeitversäumnis und die Kosten des Betriebsra'.svoriihenden. seines Stellvertreters und eines toe teren Mitg iedeZ a(3 nötig Im Si me dec §§ 35 und 36 des Betrtebsrätegesetze-, an. Die 22jähriger Sohn von dem Schwiegersohn bet Frau durch mehrere Revolverschülse getötet Der Täter lebte m Scheidung mit seiner Frau. Polizeibeamte fanden In der Wohnung ber Ermordeten alle Möbel kurz und klein geschlagen und am Boden liegend Die Leichen der Frau und ihre- Sohnes. Der Täter wurde fest- genommen. Schweizer Rothilfe für deutsch« Grenzorle. Freiburg, 23.März. (WTB.) Berschte- bene an ber beutsch-schweizerischen Grenze gelegene s chweizer is che 6täbtc unb Gernem- ben haben zur ßinberung ber Rotlage in ben deutschen Grenzorten in ber letzten Zeit Sammlungen in die Wege geleitet. Das Erträgnis derselben ist für Speisungen und Lieferung von Schweizer Milch an Kinder, Kranke usw. bestimmt. Bisher haben diese Sammlungen allein für die Orte Konstanz und Lörrach einen Betrag von annähernd 150 Millionen Mark ergeben Eine Diebesbande verhaftet. Berlin. 23. März. 1WTB ) Den Schrecken des Berliner Westens bildete eine dreiköpfige Bande von Fassadenkletterern, bereu Verhaftung der Kriminalpolizei gelungen ist. Den Verbrechern, die sämtlich aut ausgestattete Wohnungen besahen und ben Anschein zu erwecken wussten, als ob sie reichlichen Lebensunterhalt aus redlicher Arbeit bestritten, war im Lause der Zeit eine auherordentlich grobe Deute In die Hände gesallen, von der die Polizei bisher nur einen verhältnisrnähig geringen Teil ausfinden konnte. Die Einbrecher weigerten sich, die Romen ihrer Hehler zu nennen. Ein fetter Konkurs. Hamburg, 23. März. (WTB.) Der Kaufmann Philipp Weitzenthal aus Hamburg ist wegen Konkursvergehens flüchtig Er betrieb hier ein Exportgeschäft, hauptsächlich in Chemikalien. Den buchmätzigen Aktiven von 2 5 Millionen stehen Passiven von 9 4 Millionen gegenüber. Das Konkursverfahren ist eröffnet worden. Milch, Zucker unb Malz sind für Läualiuac sehr wichtige Nährstoffe, denn diese tragen wesentlich zur Gewichts- und Kräfteznnahme bei. Neben tclnflcm Wetzenzwiebackonlver enthält Nestle ö Kmderniehl diese hochwertigen Bestandteile in sehr leicht verdaulicher Form unb braucht deshalb nur mit Wasser gekocht au werden, 11m eine vollständige Nahrung für Säuglinge au ergeben. Dabei tst Nestle'S Kinder- mehl bei weitem noch nicht in dem Ni aste teurer geworden wie die erwähnten Natnrvrodukte; eS tst a io in Anbetracht deo hohen Nährwertes unb der Ergiebigkeit noch verhalinicniä ig billig zu bezeichnen. Eine illustrierte Broschüre über die Pflege deS Kindes ist kostenlos erhältlich bei „Vinda"-Gesesl- schäft tu. b. 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OH aroetrnnl netr. au oerk 03)17 bleuen Böne 1 i L Todes-Anzeige Oott dem Allmächtigen hat es grillen, beute vtxm-trag um II Uhr umere liebe Schwester, Schwi- genfl und Tante Vicktvurz unb 5ptiftlirtoatln adnigeben Mubmlg Zeige Weitz- n. Wo waren - c» "leiiur . e Fuchtige». AuecrlflU Mädchen •Ur Ullche unb Q u» für so'ort ob l April gegen hohen Vob« gel.'cht (3 erwachiene Per Ionen, •* «broa Hirinaer Blockurahe K 1 St. laojtiflre -p MWe» lir leiert ßtiicht. Stil,Int 31D (ttiag. Wtiinlgßci N'' • ■ .7.7- AM äh .1)cn nicht unter 3» 3ebt- I I 2 u ort wagen mit Aerbeck. 1 flinbrr fdrbrtrn teil iDfi i-iiot^ mit Bor- hängst.,nge 8 Ma t anen Mir Wagen »nd Möibeben, alle, vrima Äu»füjruii4 u. sehr gif erhalten «tiAukb. von 5 Uhr ab ii. Sonntag von 10-12 Uhr. 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Als er dem einsamen Häuschen zuritt, das, fern allen anderen Behausungen, w.e ein Schwalbennest zusammengckleistert und dreck.g, an einem Rasenhang klebte, ging schon der Mond auf. Er war noch n'cht ganz herauf, sein Licht zitterte nrxf) im Streit mit Wollen und Daumen and machte alles wesenlos und ungreifbar. Ein unheimlich dämmerndes Licht und eine ©timte, in der es nicht gut tut, wenn man ganz allein ist. Adami fühl'e das, er hätte do-ch vielleicht nicht so vvrausretten sollen. Im Hui fielen allerlei trübe Gedanken über ihn her. Gr dachte plötzlich auch an die einstige Braut. Wenn Susanne jetzt seine Frau wäre, würde er sich gewist nicht so rücksichtslos allem aussetzen, was nun kommen konnte. Gr gab sich keinen Illusionen darüber hin. Aber s" hatte er ja kein Glück zu verlieren. Er Pfisl tem Hund, der eine Katze jagte: QKiro, hierstrr! Du bleibst bei mir, Miro. Pass auf!" Er füblte nach seiner Waffe. Run wor er am Haus. Durch das einzige gensterchen, hinter dem trüber Lichtstrahl blinzle, Mitteln und die Herabsetzung deS Zuckerpreises. Die Sozialisten beantvagen ferner Vergünstigungen für die Einfuhr von Gefrier- und Kühlfleisch, weitere Beibehaltung der ©etreiteumlage und Festsetzung derselben auf 4,5 Millionen Tonnen. Ein deutschnationaler Antrag verlangt Aufhebung der fächsischen Höchstpreisverordnung für Milch. Abg. Jansen (D. Vp.) empfiehlt als Berichterstatter die Annahme ter Ausschuhteschlüsse. Abg. Schmidt- Köp. (S.) hält auch im kommenden Jahr eine Getreideumlage für unbedingt notwendig. Den Landwirten müsse Gelegenheit gegeben werden, durch Austausch von Stickstoff gegen Getreide sich in bequemer Weise in den Besitz billiger Düngemittel zu sehen. Der Zucker- und Milchpreis müsse herabgesetzt werden. Dor allem aber müsse für billigeres Drot Sorge getragen werten. Abg. Pennemann (Ztr.) erinnert daran, dah die deutschen Landwirte 1 330 030 Kinder von ter Ruhr ausgenommen hätten. Die Landwirtschaft werte das Vertrauen der Eltern rechtfertigen. Eine Wiederholung der Getreideumlage sei unmöglich. Mit Hilfe der landwirtschaftlichen Organisationen werte eine ausreichende Drotgetreite- rcserve gesichert werten. Die im besetzten Gebiete lagernden groben Kleiemengen sollten den dortigen Landwirten zur Hebung der Milcherzeugung zugeführt werten. Darauf wird die Deratung unterbrochen und die namentliche Abstimmung über den Gesetzentwurf zur Erhaltung leistungsfähiger Krankenkassen vorgenommen. Das Gesetz wird mit 383 gegen 35 Stimmen (Kommunisten und einige Deutsch- nationale) bei zwei Stimmenthaltungen angenommen. In Fortsetzung der Aussprache über den Etat des Ernährungsministeriums betont 2T6g. Schiele (Dtschntl.), in den angelsächsischen Ländern, wo ileterflub herrsche, bäte man durch einen dreifachen Friedenspreis ter Produkte die Anbaufläche gesteigert. Dei uns, die wir notleiden, habe man das eine Rettungsmittel, die Steigerung ter heimischen Produktion. Die Regierung träte aus Furcht und aus politischen Kuhhandelsgrünten immer noch eine falsche Preispolitik. Die Zwangswirtschaft habe die Ernteergebnisse verringert. Wenn man den Landwirten nicht einmal die Gestehungskosten zubillige, müsse die rückläufige 'Belegung eintreten. 'Beim ersten Drittel des Um- lagegetreiteS habe die Landwirtschaft einen Verlust von 400 Milliarden gehabt, beim dritten Sechstel von 70 Milliarden usw. Das erste Dättel sei den Landwirten erst im Februar bezahlt worden. Da können die Landwirte nicht rechtzeitig bUlige Stickstoffs einfaufen. Zur Frage der Getreideumlage ist inzwischen ein Antrag ter bürgerlichen Arbeitsgemeinschaft eingegangen, in dem festgestellt wird, dah von einer weiteren Getreideumlage abgesehen werten müsse. Eine Reserve an Brotgetreide müsse unter Mitwirkung ter in Fraae kommenden Organisationen sichergestellt werten. Für Mintertemit- telte soll das Brot verbilligt werten. Die erforderlichen Mittel sollen durch Belastung des Besitzes aufgebracht werten. In einer Entschliehung Herbst (Dintl.) wird ebenfalls die Aushebung der Getreideumlage verlangt, sowie die Auflösung ter Reichsgetreite- stelle bis zum 1. Oktober d. I., ferner die Schaffung einer Drotreserve, die Verbilligung des Drotpreifes für Minderbemittelte. Die Kosten ter Drotverbilligung sollen durch Steuern aufgebracht werten, die den leistungsfähigen Devölkerangs- fchichten aufzuerlegen find. Ein kvimnunistischer Antrag fordert Beibehaltung der Brotgetreiteumlage und Erhöhung ihres Ertrages auf 4,5 Millionen Tonnen. Die Sozial- demokraten fordern die Aufbringung ter Mittel für die Brotverbilligung durch Zuschläge auf die Reichsvermögenssteuer. ReichLernährungsminister Luther gibt einen Ueterblick über den Ernährungsstand des deutschen Volkes. Der Fleischverbrauch ist von 52 Kilogramm auf den Kops der Bevölkerung der Vorkriegszeit auf 26 Kilogramm gesunken, die Milcherzeugung von 330 Liter auf 175 Liter. Wir haben die zulässige Grenze in ter Ernährungsfrage überschritten. Dazu kommt die mangelnde Kaufkraft, die uns verhindert, Lebensmittel aus dem Auslände in beschränktem Mähe einzuführen. Der Minister stellt fest, dah die Br Ölversorgung bis mitten in den Sommer hinein gesichert ist. Wegen ter Kartoffeln brauchen wir ebenfalls keine Sorge zu haben. Beim Fett besteht die Gefahr, dah wegen der mangelnden Kaufkraft die Vorräte zurückgehen. Zur Verbilligung ter Milch sind elf Millionen eingestellt. Die Reichsregierung legt das gröhte Gewicht auf die Verbilligung des Brotes. Chilisalpeter können wir wegen des hohen Preises nicht einführen. Dei ter ‘Brotfrage müssen drei Gesichtspunkte beachtet werten: 1. Förderung ter Erzeugung, 2. Sicherung einer Reserve In der Hand ter Re- im—I schaute er in die Stute. Er konnte nichts sehen. Otter er horte drin Stimmen. In der Stute von Julie Dläsius lag das Hänneschen in Krämpfen. Die starren Augen in dem dicken Kopf blickten noch starrer zur Decke; der Heine Körper wurde hin und her geworfen, die Fühchen waren zum Leib hinaufgezvgen, die Händchen so fest zusammengeballt dah man sie nicht hätte aufmachen können, ohne sie zu zerbrechen. Als Julie ihren Hannes angesch'eppt hatte, war es schon später Abend gewesen; da die französischen Reiter umherstreiften, hatten sie für Stunden versteckt im Dusch liegen müssen. Als sie endlich nach Haus gelangten, schlief ter Knabe ncch immer, schlief so fest, wie ihn die Julie beim Morgengrauen verlassen hatte. Die Alle war sehr stolz: „Esu hat han geschlof den ganzen Dag!" Dah sie ihm immer wieder and wieder sein Lutschteutelchen in Mohntee getunft hatte, das sagte sie nicht. In ter Rächt wachte ter Vater auf von einem gellenden Schrei. Im nächsten Augenblick war er schon an ter Wiege. 11 nb nun wankte auch Zulle verschlafen heran. Krämpfe schleuderten das Kindchen fast aus dem Kissen. Sie stauten entsetzt. .Dat fern eweil die Gicher," tröstete die Alte, ^die Han mein Könter als oft gehatt, die gehn vorüwer I" Aber sie gingen nicht vorüber. Die Eltern standen dabei, von Schrecken ganz starr. Stunde auf Stunde verrann. „6t micht als die Zähn," tröstete wieder die Alte. Ater ihr fetter war es nicht geheuer, selbst gicrung, 3. Verbilligung. Eine grobe Drotver- forgung muh auf jeden Fall gesichert sein. Die Regierung rechnet damit, dah sie zwei Millionen Tonnen aus dem Auslante einführen muh und dah anderthalb Millionen Tonnen aus tem Inlaute aufgebracht werten können. Eine Viertel- Million will sie im freien Markte kaufen. Das übrige muh von ter Landwirtschaft, den Genossenschaften und dem Handel aufgebracht werden. Sollte ein solches Abkommen nicht zustande kommen, so mühte trotz aller Bedenken dieser Teil wieder umgelegt werten. Hoffentlich wird es aber gelingen, zu einer Vereinbarung mit der Landwirtschaft zu kommen. Dann kann auch die Getreideumlage fallen. Dezüglich der Verbilligung steht die Regierung auf tem ‘Boten des Antrages der bürgerlichen Mittelparteien. Die Frage ter Kredithilfe für die Landwirtschaft wird geprüft. Wird das Ziel ter freien Getreidewirtschaft für die Landwirtschaft erreicht, dann wird und muh diese auch ihr Versprechen einlösen, dah bei einer freien Wirtschaft das deutsche Volk besser zu ernähren ist. (‘Beifall.) Um 71/2 Uhr abends schlägt Präsident Löbe Vertagung vor, während Abg. Schulz- Brom- terg (Dntl.) Weiterbecatung wünscht, damit das Haus noch heute in i>ie Ferien gehen kann. Bor der Abstimmung verlassen die Sozialdemokraten den Saal, um das Haus teschluhunfähig z 1 mach-en. Der Präsident stellt die Deschluhunfahig- (eit fest, beruft ater, um noch eine Verständigung der Parteien zu ermöglichen, eine neue Sitzung für zehn Minuten später an. Schluh 1/28 Uyr. * (Aben d s i h u n g.) In ter neuen Sitzung protestierte Abg. Schulz- Dromberg (Dntl.) gegen die Feststellung ter Beschlustunfähigkeit des Hauses durch das 'Bureau. Dei ter Anzweiflung sei das Haus noch beschluhsähig gewesen. Die Feststellung des Dureaus sei verzögert worden, weil zwei Schriftführer, Schmidt- Sachsen und Frau Agnes (Soz.) auf die Frage des Präsidenten die Antwort verweigert hätten. Das sei unerhört und dagegen müsse eingeschritten werten. Die Frage sei im Aelteslenrat behandelt worden. Abg. von Guerard (Ztr.) gibt die Erklärung ab, dah die bürgerlichen Parteien bereit seien, am Samstag noch zu verhandeln. Rach Erledigung einer kleinen Vorlage vertagt sich das Haus auf Samstag vormittag 9 Uhr. Schluh nach 8 Uhr. Die Biebertalbahn. In den Gemeinten des Diebertales herrscht schon seit längerer Zeit eine tiefgehende Mist- fttmmung über die Personenbeförderung auf der Diebertalbahn. Richtete sich die Unzufriedenheit bis in die ersten Wochen dieses Jahres hinein gegen die Unzulänglichkeiten in ter Fahrzeit ter Züge und gegen den Ausfall ter Sonntagszüge, so erhöhte sich die Opposition gegen Ente Januar in sehr starker Weise, als bekannt wurde, dah die Diebertalbahn ihren ohnehin schon kümmerlichen Werktagsfahrplan noch Wetter, auf nur zwei Zugpaare am Tage, einzuschränken beabsichtige. Diele Deschränkung trat tatsächlich am 1. Februar in Straft Justiz rat Grünewald- G leben und (Bürgern»elfter Dender-Rrchheim haben daraufhin im „Siebener Anzeiger" die Verkehrpolitik ter Biebertalbahnverwaltung einer eingehenden und sehr abfälligen Äritlf unterzogen. Die (Siebener Handelskammer und ter Siebener Detaillisten-Deretn haben sich gleichfalls mit Entschiedenhett gegen die Dahn gewandt. Steiner ter sachlich gut begründeten Proteste hatte bisher Erfolg. Run hat sich auch die (Siebener Stadtverwaltung ter Sache ter Beschwerdeführer mit Rachd.-uck angenommen, und da unsere Stadt hier ein sehr gewichtiges Wort in die Erörterung zu werfen hat, darf wohl erwartet teerten, dab die Klagen gegen die Diebertalbahn von ter Bahnverwaltung jetzt etwas ernstlicher beachtet werten. Es geht bei diesem Kampfe bekanntlich um die Einhaltung des den allerdringendsten Er- forterniffen gerecht wertenden Fahrplans. Wer den Streit objektiv betrachtet, tobt?) zu ier Aulfassung kommen, dab die Anlieaergemeinden ter Dahn bei ter Wahrnehmung ihrer 'Belange die Unterstützung aller Behörden und ter breitesten Oeffentlichkett verdienen. Es kann nicht dem geringsten Zweifel unterliegen, dab die Dahnver- toaltung ihre vertraglichen Verpflichtungen, die sie bei ter Inanspruchnahme des Geländes zum Dahn bau eingegangen ist, und ferner mabgebente Anordnungen einer Denstau.sichtsbehörte in krasser Weise mibachtet hat. Sie hatte sich femer- jeit auf eine bestimmte Mintestzugtesorterang an jedem Tag als Gegenleistung für die kostenlose Ueberlaffung des BahngelänteS festgelegt. Die jetzt gefahrenen Züge bleiben aber weit hinter . 1 m-rar ihrer Gleichgültigkeit hämmerte etwas. Das Kind tourte ganz blau. »Hältst du et nit allein gelassen, toär et eweil nit eso krank," stöhnte Bückler vorwurfsvoll. „Warum biste mir auch nachgerannt?“ Er hob die Faust gegen Julie. „Weil du keine andre bei dir haben sollst, tocil ich allein zu dir gehör, ich, immer und ewiglich!" Sie sah ihn starr-trotzig an. Da liest er die Faust sinken. Sie hatte recht, beite gehörten zusammen, dies war ihrer beiter Kind. Und er hielt ihr die Hand hin: „Sei mir nit böö!“ Als ter Tag weiter vorschritt unt» keine Besserung eintrat, verlangte Julie nach einem Doktor. Aber fie trauten sich nicht, einen zu holen; ter könnte sie ja erkennen. Julie jammerte laut; nun fie sich mit tem Hannes ausgeföhnt hatte, erwachte auch toicter ihr Gefühl für das Ha Mieschen. Sie gab sich gar nicht zufrieden. „En Dokter, en Dc kter, wenn mir doch nur en Dokter hätten I" Da, m der höchsten Rot, fiel dem Hannes ter Krinkhofer ein. Alles was wahr war, ter kurierte gut, ter tat mehr Wunder als ein gelernter Doktor! Er machte sich auf nach Krinkhof. Der Weg war weit, er rannte durch den Kontel, ter Schweiß, lief ihm in Strömen. Wenn er den Krinkhofer nur zu Hause antraf! Wäre es noch wie vordem gewesen, so hätte er leicht einen von ter Bande nach Krinkhof hinaus schicken können und selber beim Hä Mieschen hieben. Aber wo waren die alle hin? Wie in die Winde zerstoben. Er runzelte noch besorgter sein heute ohnehin kümmerliches Gesicht: Der schwarze Peter und Ätis-Iakc-b scheuen verloren. DackenbaN- Toni und Placken-Klas hatten sich auch noch nicht dieser Mintestz'iffer zurück. Die Bahn ist weiter durch eine Anordnung ter Aufsicht» behörte verpflichtet, jede Zahrplan-Aenterui^ von ter Zusttmmung ter Gemeinten abhängig zu machen. Dis auf ^Inen Fall, in tem die Daanverwaltung die Stadt Gieben um ihr Einverstä>«bnis gebeten und es auch für diesen Fall als oorübergebenb erhalten hatte, ist fie, wie man utd versicherte, ter behördlichen Anordnung in keine. Weise nachgekommen ; insbesondere hat fie dik jüngste sehr einschneidende Deschränkung des Fahrplans vollständig auf eiaene Faust vorgenomn en. Das Unrecht ter Dahn liegt also klar zu-age, und fie selbst wird sich dessen auch tewubi fein. Die Dahnverwaltung begrünter die Drosselung des Perfonenzugverkehrs mit Kohlenmangel und mit Unrentierlichkeit ter Personenbeförderung. Wenn auch zuzugeben ist, das» die Kohlen- verforgung in dieser Zeit auf grolwe Schwie ttg- feiten stöbt, so darf daraus aber nicht geschlossen werten, test die Dahnverwaltung einen Freispruch von Schuld beanspruchen kann. S-e hätte sich, wie so viele andere Unternehmungen auch eben rechtzeitig mit Kohle einteefen müss«n. Wenn sie unmittelbar nach tem feindlichen Einbruch in das Ruhrgebiet, als die gesamte Koilenförteiung ter Rührrechen nach tem unbelebten Gebiet rollte, deutsche Kohle nicht erlangen konnte — was die Dahn erst noch bettelten mühteI — so hätte fie sich damals schon auf den Bezug englischer Kohle,» einstellen müssen. Seit jener Zeit ist die englische Kohlenförderung in steigendem Mabe ter deutschen Wirtschaft nutzbar gemacht worden. Ruür- lich konnte damit ter Ausfall der Ruhrkohle nicht ganz wettgemacht werten, aber immerhin wurde es doch ermöglicht, toenigflens den dringendsten Bedürfnissen Genüge zu leisten. Ql ter auch bei dieser Gelegenheit ist die Diebertalbahn wieder im Rückstand geblieben, denn ihr Kohlenvorrat ist nach glaubwürdigen Delundungen auch jetzt noch überaus ärmlich Ganz offensichtlich hat die Dahn bis heute noch nicht an ten Dezug englischer Kohlen gedacht, und obendrein btt sie dieser Tage einem Industriewerk des Dirtertals, das ihr einen Waggon englischer Kohlen zur Beste-- nmg ter Betriebs Verhältnisse anbot, einen ablehnenden Bescheid gegeben, weil diese Kohlen (ter Zentner zirka 18 000 Marl) zu teuer seien. Angesichts dieser Sachlage must man mit den An l leger gemeinten die bedauerliche Tatsache feflftellen, dah die B.ebertalbaim aus eigener Schuld der Bahngesellschaft unter Kohlenmangel leitet. Geht man zur Betrachtung der Wirtschaftlichkeit des Dahnun vernehmens über, so ist zunächst daran zu erinnern, dah dir Dahnverwaltung ter von tem Bürgermeister Bender- Rodheim in Rr. 39 des „Giest. Anz." aufgestelllen Rentabilitätsberechnung über den Betrieb ter Diebertalbahn, in ter an Hand von gutem Ma terial bargelegt wurde, da st die Dahn allein an dem Güterverkehr im Januar dS. Is einen Reingewinn von 12 Millionen Mark erzielte, bis heute noch nicht widersprochen hat. Dieses Schweinen ter Dahn darf man wohl als Anerkennung ter Richtigkeit jener Berechnung deuten. Weiter ist darauf hinzu weisen, da st die Olltien ter Bahnunternehmerin, ter Deutschen Kleinbahngesellschaft, heute noch an der ‘Berliner Börse trotz der Baisse nut 12 250 (amtliche ‘Rotterang vom 21. März) notiert werten. Gin Unternehmen, dessen Aktienpapier in schwieriger Zett noch so gut bewertet wird, kann nicht als notleitend angesehen werten. Die Dahnverwaltung steht aus tem Standpunkt, die Personenbeförderung sei nicht rentierlich, nur ter Güterverkehr bringe ihr den Gewinn, also mülle ter Personenverkehr als unrentabel gerasselt werten. Justiziar Grünewald hat in Rr. 35 des »Giest Olnz." diesen Standpunkt der Dahn mit Recht als total abwegig bezeichnet. Es kommt in ter Tat nicht auf das Ergebnis eines einzelnen Tetri.bszo«eiges, fentern lediglich auf ten Ertrag des Gesam lunternehmens an. Dieser ist ater bei ter Diebrtalbahn noch immer so gut, test die Bahn ihren Verpflichtungen gegenüber den Denragskontrahent»dwo i auch Einwendun ei ge en die Zu ässigfelt ber S d Hzu t» er-oben oxiren. so Ist i^ch einem zweite t Urteil bte Deschwerdoeni- Mx.buea bei V nb «'li>m amtel er!atz »5 au!»u- beS tt. bamtl z .nuch t das BeruiungsDeriahien abgJcftt werben lann " Baumfreoek undDiebKahl eines Obftbäumchens 5trei amt gl t be’anni 3m 14 HUri 1823 wurde auf ber Kreisttrahe Xle-tt-Xhnben 3llmbort. kurz vor bem Xlen- borter Däldchxm bte Mjübtgjnj die« Aofrl- bäumxchens feftgx-MU lAd euch ber Frone», ferner taube 2b) B.ir doi ber Oanbe«grvnte ein A:>'elbäumchen . uSgrrifen u rb entweidet Mer T«iter so tmm*>i|i ueicht. dih eine aerlchtliche ülellung erfolgen kann. erhäU eint Belohnung voa 5000 Hart • • Frühere Zahlung der Mllltär- Dtrf orauna# gebübrnlf fc für April, thc für ben JHxxit April Ul'.tgen Hllttin»er- forgungsgebüdm f<- werben durch bas Poltamt bereite am 2? März In der Zrit von 7' , Uhr Donntitug« bis I Uhr nach n.twgS unb poich |.an*bl.i4tebr.e;tf^-T Tr zdvun tote lUbtgekti hxroo.^eru e c» C^-mgen im E.'c^dol.« «rftkh' 1(0'49 b < Cf 'tm Köln—Her- belUal—!i“a ber früher über buk Dege beförderten Pali ift daurfcherterts DeranlafU dorben 'obalb St6ainget aus bte I« Delcach, kommenbe- E»k chahaftre^en hervvr- tmex Doch had n b ete Um te. rangen, tat bei ber 54tt»2r'b '.i-A» ka'»!• 751^1*13- acn derart bdörben. ba, ber Lilchluh an bte In Bdtetchi (om.ienben Stampfer ce ichrrl ifl Dte 11 be ftcDo'i nach Deutschl and und Danch>rngs- ländern cxrb dagegen sowohl über T?’jLn;ri — Lidenizalal als auch über Hork van cholland— cXdimtzaat geleitet Dw deutsche ‘Poftneroolhrag Ift dauernd bem atzt, ben Berte k mil Enal and tat überhaupt nri dem Auslande, Io rasch wte es unter ben gegenatarttgen 3ertxMtniHen möglich ifl. ab|L taadn unb nkb vOxchundenr Mängel in der Abte»tung der 6tnbun.,e.i zu beseitigen. Landkreis l^ieften. • Gründer g. 23 März S>ct auf nächten reitaj. 33 März, anberaumte Zahltag der rei«fafft Ifl wegen de« Kars re Nag« auf Donnerstag. 23 März, verlegt worben. -lu» dem Amtsverkündigungützlatt. “ Das 3 ■ t« Dt r f ü n big u n g « b (a 11 Ar 24 vom 23 Marz enthält Mahl Der Bte- sicherungsoertreter als B.isift:' des Berliche- rung«ami8 beim Krtisamt Eichen. — Gebühren für amt«liträrchiche S>icnflocr.tbtjngen Ge- führen der echo.nsteinlx'grr. - ®rä nk ita.lf der Genoffenschas« fut die AeichsunsaUoer Ich rung der Hahrzeug- unb Aeitlierhalrungen — Zahltage der Kreiskaffe. — Aussühruag bte CanbeSfeetr- Idschordnung — Ausfall ber Gefchä tSstu ben. — Qknbcrung des 4 4S 3M. 2 de- Sinfommen- steuergesehes. — Mah- u *.b Gewichtspoll^ei u ib bie Durchführung der Aacheichung im Krcife Giehm. — Bekämpf un a übertrltotntn Aufwand« — Kirchen- und Stiftungsvoranfchläge für 1923 und 1923/25. — Baumfrevel. — Stea- gelb — Fleischbeschau zu Altendorf (ßba.). — Schafräube. Kirchliche Nachrichten. ®banqer,t< Gemeinden. Gieften. Sonntag. 25 Marz Palmannn. Vandes- Buh- und Bettag). Stabtlicche. ü Profeftor I) Schlan. II: Kinderk. f d. Matthäusgem. Dir. Mahr. 6: Psr. Berttr. ZohanntSklrche 9 ,: ®fr. BechtolShelmer, 11: Kinderk 1. d. Lukasgem.. Pfr. Btchtolsheimer. 6: Bfr Ausfeld. Beichte u. Feier d hell Abendmahl« f. Lukas- u. Zohanncsgemeinde. — Kirchberg. 10: lheil. Abendmahl s.Lollar). 211hr. — Wieselt. 91.. 1 /, Kinderkirche. 8 llhr KakhoNsche öemehtbt«. Gletzen, vamstaa. 24. März. 5 u. 8 Beicht. — Sonntag. 25. März. 8^, Beicht. 7 Meftt. S Komm.. 9 Hochamt m. Pr^ 11 Messe m. Pr.. 8* , Palmweihe. 5', Andacht. — jungen. S llhr. - Sich. 10 und '/,s llhr. vückierttsch. — X rohbem. Ein bitt cheS Spiel tn fünf Dildern von chansGuftav Magner Verlag ber 3. E. Eottafchen Buchhandlung Aachfot.ier In Stuktaart und Bte tn - D e es .deutsch.' Sptet" au« bem Steelhigjlbrigen Kriege zeigt uns Im Spiegel ber Her icngeibeit bic gegenutarit ;e Aot u stets tn rebteiri un) g knechteten To I.*« und feine Entfchlos enhe.t. fich barch bie IDilKür unb TarCxtr.i le.ner FeinX' nicht z:ra echt.» aj talf.n. Was hier bte B'trg'r einer we isälifchen Stabt ron lolge a f mer fchw difcher Svlbateska an Drang al erbulben müssen und wie fie tron bei UebeimaD « kdrpeNtch.te unb feel scher Qu 1 e t unbeu ;fam und aufrecht in ©lau ah u »b IVol en blei en bas ifl 6btd al von unterem heutigen Schi k al uib Harrs Guftau Wagner hat es in jünf emfachen. aber oot Anfang bis Ende wuchtigen unb fefldnben Dilbern zu einem Frei he. t Ibrama ge talt . t. besten erschütternde unb aufraUelnbt naiiouile Kraft bei ber Uoauffübrung In Kaf fei Begeisterung erweiche. — .6 0 0 L Die Suche nach bem Süb - la n b". Der 3 Band ber neuen Sammlung .Alte 3e.len unb 3b.mltuer" (CeiDeig. 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Derrtn^el: cu^ trüber, für Mebed-BLonrae 8000, An^p«Euano 13000 Am Darve ber feftverzrnslichen TBerte Hellten sich «Ianbrenteu. namentlich enganldje, nach den Rüdgüig« ber letzten Zeit etwas HÜ her. Heimifche Arnren -emetft unt*etänberl Die freundliche Gnnhsrimmung konnte sich auch weiterhin behaupten. Etwas regeres Interesse bestand am Äontamnarft seirwette für die "Sene des Aheii-ElbekonzernS. Jei alt gemeinen herrschte aber wieder Gvfck^frs- Die -0 Cinbciiesretkn gehandelten 3n» ditltriepapiere waren bei geringer ISrieiltgung des Publikums überwiegend gebe fiert 5 ra ■ f f u r t a 3t. 23. März Böefei- ftimmunglbllb Denn bi. .bf ,ü>-lg et dd bet Banken keinen ft arten Ein» lud au- bte E fei- tenfude auszuuoen vermag, fo bdngt bi« bumü zutawmen. bab man voe dem Uliluw ke « grobe- ien Aof ch ü, unretnebmen w lt. Die Ctcmmu -g kiM " die Kude in ber Hauptfach« Erhoteig. Am Illontanmarkt logen vedch ebene Derte lebt fett 3n ber chemischen Gruppe falben w ebrr einige Derr« lebhaft« Buchung Zettsiofta!ti«n »r^e» oortaegend an. Skr Renten markt laa ruhig, fer Kaitamurkt ze gte e.n freundliches Aussehen. Der S>cllac dielt sich erroerlnOcrt aal 20 925. Tirfenhirle. nranflurt a. Tt Verkln 5** MU»». SAh* »♦'* Mn Ian «»n »»w Totem 51 1 El H 5* . Ttf*. Metchkanlelhs 4-, Ter »leimen 1*UX Iftilntben T. Ler,,lochen Ttlt-Ti-er. yrnnu-flnl < , *tf;ir.Htbe Kuiiiol« V. <*n«n......... 3* (eiten........ Tl. Cte”> n ....... 11.1 n 1 8P73 «75 1' -2r<7lxXl 2iXD । 2^.a - tkrliner ('nnlei.'ne! ÄVU- 43* ■ > Sten «(t Viirembnrt . n-WM—-.mm->oo 1 — Oselfenkirchener B-mm -5-43 a-*. nrwx-Säm- i nroenrr »ternbnii. 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ÖD» r- A m—k-Oi ,- AiXV- $ialufrüliivei(e . . . öuuu— 5.011— — «bieriuerfe Mieter. . T^viO- 7701- TDOi-flooi— Tnimler Dieteren. . . 7.V41— 7*01— TLOl-TlC«!- v'eohaenhnrbi.....jf/n t- ?3 #)»- —-— iHeauin.........ii>*) 1 - «1 ^i-um -3D0ua- WeiaDaeL il ran ff an . . 4*1X1- Schiiblabiik Herz ... 67/) 1- 70X) — — Ltch» l...........10'4X1-IVxn— —.— .‘IrflHofl Walbdof ... 10 •» hl 3ii.« 12 000 Äanaiftln. weh« 1330 ML. rote 1800 Mk. g«:bt 2100 ML Jta4^u::ee IDcatt und R^zge^roh. bre3!geb 13 00C bte 15OX ttf . ftctedt.cb. btibk aernb! 10 X^' b.s 12 XV Mr. Cttjs. ftr^bkib gtbü ibdl 13 500 bte 14 KÜ Ml. Jt’nx«. gut. gtfu '.b un. krochen. Dcrmahb 15 53? btt 17 000 Mark. Aachmahd 13003 b s 15 000 ML iSoweri fern anderes Getachr genannt ve.lte-« sich bk Pre k po 50 Äd®.) (31 einem Steil ber Auflage rleberMLJ Das Urteil gegen bk Bergwe^ksbireklOr« bot dem Kollationsgerkhtshos. Paris, 23 2H3c* C35TB) Der Kafka- tivnsgerichlshof ldchäfligv sich ae'te-n nachmlkiag mit ber Prüfung bet vom Kriegs- St icht In Main, gegen bte 7 Stergwertsdirek- toten Fritz Sb offen und Gen ,ff«n gdättten Urteile. Rach »ux.'tü biger Beratmg würbe bie Kassation verworfen Ster Gerlchshvf er- klärte, bab das Kriegsgericht zuftlnbzg fei nnb bab bk Requisition von Kohlen zu • BerteibigMng der foanzsstschen Interdf en als berecht gi an- gdehen weckten mü’le She Frage, ob das Borgehen als eine Brrieyung des B.rtailler Frk» de.^S veil vages angdeten tat den (bunte, beanl» wartete ber Kattailonsgerichtshok nicht Er erklärte sich für btde Austegung n»ch: lu'tünbia. Der Protest für bte deutschen Bergwertsbitek toten tairbe vom Ad00laten TXonmrb oertreten. Gin Beweis fit bte irreführende Bericht- trflatteng bet franzöfifchen Preffe. Pari«. 23. März. iDTB.) Die bte frcn.yMtfd)« öffentliche Meinung informiert wird, dafür liegt heute vormirtag wieder ein eklatanter Beweis vor. Dte 5>at>a«iacnrur übermittelte gestern abend noch bor 6 Uhr der gesamten Presse die offizielle Auskunft der engltschen Regierung, die gestern im Unterhaus über die deutsche 21truftung erteilt wurde. In dieser Auskunft wird im besonderen sestgcstellt. bab der britische Dertre- ter in der Militärkonirollkom- mission in Berlin die Entwaffnung Deutschland« sowohl htnf chtlich der Mannschaften als auch de« Kriegsmaterials für effektiv erklärt. Tveder der ..Ma- tln“, noch das..Gchv de Paris', noch ber ..Petit PariNen' und das ..Petit Journal', also die melftflelelenen Blätter, fühlen sich verpflichtet. diese Feststellung ihrem Ve’cmete zu unterbreiten. Hierdurch werden Millionen der Aufklärung, der man Im jeftlJkK Augenblick besonders oebarf, wo General Aol'.et dk Dte- deraufnahme der KontrollgLnge verlangt hat. beraubt Terbafteng Dentsch-vöMschet Personen. Berlin. 22. Mär». (Dolfs.) Die pvN- -eiNche Durchsuchung, die am Swnnerstag vormittag von Beamten der 'Berliner politischen Pol jei In ben Geschäfts Lumen der Deutsch- völkischen Freiheitspartei und bei verschiedenen Führern dieser Panel In Berlin, zugleich aber auch in anderen preutzlschen Städten wie Kassel. Grsurt, Halber- skadt. Hannover, Kosen. Magdeburg. Merseburg. Minden. Raumburg und S I 0 l p In Pommern vor genommen wurde, ist wegen dringenden Berdachis hochverräterischer Umtriebe erfolgt, ferner wegen Berslohes gegen die Beiordnung des Reichspräsidenten vom 24 Mui 1921 Die Durchsuchung hat ein erdrückende« Material gegen die Deutschvdlkische Freiheitspartei au tage gefordert Dte Im Anfchluft an die Durchfuchung vorläufig feftge n Perlo-e". tourten nach » Berhdr te.ls wieder entlassen, während der andere Teil dem zuständigen Richter vorgeführt wird. §5/ GOLD-ORANGE Einmal versudTt Irrmer bevorzugt 3ee leta ezs am »eia Regelmässige Verbindung voo Bremen über Southampton. Cherbourf nach New York durch die prectauollrn emenkamxheo Rrmemnpdamplar der L’mted Suua ünea »Äcnere Aarane ree. « 11 Ard » AM ta WM 21 WM M WM Om>|| VbNUr**C . UNITED STATES LINES 7^ Billigste Bezugsquelle für für BODENBELAG »TISCHAUFLAGE »TEPPICHE I*-. TAPETEN • WANDSTOFFE • LINCRUSTA Behördliche Anzeigen Bedingungen auf Wunfdil Becker. 2187 preis. (02002 tobcr ds 3s. 2207 B 25. März Elberfeld Gießen 1923 Statt Karten | 2 Steinbach 2202D Gießen (Bahnhofstr. 18), den 26. März 1923 IV. i. Gießen, 22. März 1923. 2169V r Vermählte Offenbach Gießen Statt Karten Rosemarie Durch- 221 TD DELMENHORST^ UNOLEUM „SCHLÜSSEL MARKE ► NEUZEITLICHE WANDBEKLEIDUNG Verlangen Sie ausdrücklich von Dhrem Tapezierer unsere H.S.LC? Collectionen evtl, wenden Sie sich an uns. Dr. med. Felix Manko Friedel Manko geb. Loeb Erich Hoffmann Diplom-Landwirt Lina Hahn Otto Petri Verlobte Die Verlobung unserer Tochter Erna mit Herrn Diplom-Landwirt Erich Hoffmann beehren wir uns ergebens! anzuzeigen Meine Verlobung mit Fräulein Erna Espenschied, Tochter des Herrn Telegr. - Ober - Bauführers L. Espenschied und dessen Frau Gemahlin Marie geb. Balser beehre ich mich ergebenst anzuzeigen Mtthprtienhj rt*unifit* traffrner U/ascfikraft. lo'/.fettgehalt 3flammiger Gasmesser 5 , 10 20 7,zölliger Wassermesser Chaiselongnes PIDscbsofas Pafeutairata iyllepalrata weit unter Tages- tiuuus cHiMiiaii rwowrnrti fUlUMT » M. Tel.-Ober-Dauführer L. Espenschied und Frau Marie geb. Balser nächst Cid): 1. 3,49 Fstm. Rüster-Nutzholz, im Messer von 30 — 40 Itm. 2. 97,4 Nm. Scheit- und Knüppel. 3. 91,7 Nm. Stockholz. 4. 253,5 Nm. Reiser. Gießen, am 21. März 1923. Die glückliche Geburt eines gesunden Töchterchens zeigen an Dr. iur. Jos. Kübel und Frau Kläre geb. Märzhäuser Berlin» Wilmers dorf, Barstraße 28 Ihre Vermählung beehren sich anzuzeigen Ludwig Weber Aenne Weber geb. Engelhardt 100 Mk. 150 „ 220 , 300 , <00 „ 240 , 300 , 380 „ 480 , Bekanntmachung. 3n unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Firma Karl Herm. Walter, Jndustrie-Bedarfs-Handelsgesell- schäft mit beschränkter Haftung, Gießen, eingetragen: Die Gesellschaft ist durch Be- schluh der Gesellschafter vom 14. Febr. 1923 aufgelöst. Bücherrevisor Theodor Daubel In Gießen ist zum Liquidator bestellt. Gießen, den 16. März 1923. Hessisches Amtsgericht. 2182B e Der Reaierungsbaurat b.d Kreisverwaltung (Hilarius. 2173B SelniiOloeBerflelgmiig. Dienstag, den 27. März 1923, nachmittags 3 Uhr, werden in der Hofreite der verstorbenen Philipp Hammel Ehe- leute zu Bersrod S junge Fahrkühe, eine frischmelkend, die andere tragend öffentlich meistbietend versteigert. Die Be- dingungen werden vor dem Termin bekanntgegeben. Bersrod, den 23. März 1923. Der Ortsgerichtsvorsteher. Holzversteigerung im Gräflichen Revier Arnsburg bei Lich. 2185D Mittwoch, den 28. März, im Thörner- schen Saale zu Arnsburg, 107« Uhr beginnend, aus den Distrikten: Hard, Kalkofen, Große Seife, Pfaffenstein, Eolnhäuser- Kopf, Seeberg, Secwald und Feuerstätt. 1. Brennholz: Scheiter Rm.: 190Buche, 20 Eiche,' Knüppel Rm : 113 Buche, 22 Eiche, 26 Radel- und Weichholz; Stöcke Rm.: 13 Buche, 45 Eiche, 43 Radel ufro.; Stamm» reifer Rrn.: 120 Buche, 680 (Eite; Astreister Rrn.: 300 Buche, 174 Eiche, 65 Radel usw. 2. Nutzholz: Stämme Fstm.: 0,50 Akazie 6. Kl., 0,60 Fichte 5b-Kl.; 54 Fstm Fichten» Derbstangen 1.-3. Kl., 30 Fstm. Fichten» Re sstangen, 490 Stück Bohnenstangen; Ruhscheiter Rm.: 2 Buche, 2 Eiche 2. Kl., 2,4 Birkennutzknüppel Die Versteigerung beginnt mit dem Nutzholz, diejenige des Brennholzes gegen 11 Uhr. Blau unter» strichene Nummern werden nicht ausgeboten. Käufer belieben das Holz vorher einzusehen. nicht verkauft. Das Holz ist mit Rinde gemessen. Angebote, nach Klaffen getrennt, törtncn bis zum Donnerstag, den 29. d. M., nachmittags 2*, Uhr, auf der Bürgermeisterei eingereicht werden, wo deren Eröffnung und Bekanntgabe der De- Oelmdustrie Siegfried Stern Fernruf 1478. Bureau Gießen: Seltersweg 50, Ecke Wolkengasse Lager mit Anschlußgleis: Margaretenhütte. 21930 Bullenverkauf. Dienstag, den 27. März, nachmittags 2 Uhr, wird ein abgängiger Gemeindebulle im Submissionswege verkauft. Angebote sind versct lösten, mit der Aufschrift versehen, bis zum Termin pro Zentner Lebendgewicht auf hiesiger Bürgermeisterei einzureichen. Nähere Bedingungen werden vor dem Termin behannlgegeben. Bersrod, den 24. März 1923. [2186 Hessische Bürgermeisterei Bersrod. Becker. Eine Scnbimo preiswerter la M dnnetronen. Nur für Wiederverkäufe r. Heinrich Klahdz Tabakwaren en ff'03 Bleichste.»! Ul. Mein Ladern. Herde weiß n. nrfin emailliert sowie schwarz, noch febr vorieilh 'ft AWkoSJstseö Tel. 107». 2178D K. Behling Kaplansgasss 14. Bekanntmachung. sanOigung Siebener 5taöta leiötn. Auf Grund der Anleihebedingungen und zufolge Beschlusses der Stadtverordneten- Bersammlung nom 15. März 1923 werden hiermit nachs «hende noch im Umlauf be» findliche Gi ßener Stabtanleihen zur Rückzahlung gekündigt: 37,°/eige Anleihe von 1890 zur Rückzahlung auf 1 Oktober 1923 37s"Z«’9e Anleihe von 1892 zur Rückzahlung auf 1. Oktober 1923 3V,6/oige Anleihe von 1893 zur Rückzahlung auf 1. Juli 1923 37,"Zeigt Anleihe von 1894 zur Rückzahlung auf 1. Juli 1923 37."/oige Anleihe von 1895 zur Rückzahlung auf 1. Juli 1923 37,"Zeigt Anleihe von 1896 zur Rückzahlung auf 15. November 1923 27,"Z°i9t Anleihe von 1897 zur Rückzahlung auf 15. November 1923 4°/oige Anleihe von 1901 zur Rückzahlung auf 1. September 1923 37,oZoigt Anleihe von 1903 zur Rückzahlung auf 1. November 1923. Die Rückzahlung erfolgt gegen Rückgabe der Schuldurkunde und der Iinsscheinbogen leinschl. Erneuerungsschein) zum Nennwert bei der Stadtkaste Gießen und den auf den Schuldverschreibungen verzeichneten Einlöfungsstellen. Mit den vorstehend angegebenen Rück- zahlungsterminen hört die Verzinsung auf. Gießen, den 20. März 1923. [2176B Der Oberbürgermeister. dingungen stattstndet. Hausen, den 23. März 1923. Der Bürgermeister: Happel. Motoren - Tetralit - Benzol zu dem von der Deutschen Benzoloereinigung festgesetzten Tagespreis. Benzin zu den billigsten Tagespreisen, je nach Qualität. — Ferner empfehle ich meine la Automobil - Motorenöle L\ FRANKFURTER TAPETEN - MANUFAKTUR HARDER SECKLER &C9 > FRANKFURT* M Brennholz in größeren und kleineren Mengen bat abzugeben Carl Haas jr. Frankfurter Str. 59. Deleo!,. 1682. [2081c BenWeonöWfllmmnaflani ja EauöaOj. Anmeldungen neuer Schüler und Schülerinnen werden schriftlich jederzeit, mündlich an den Wochentagen von 12-1 Uhr ent- aegengenommen. Dorzulegen sind: Impf, schein, Geburtsschein und Abgangszeugnis der zuletzt besuchten Schule. An Ostern 1923 können Kinder aus Volks- und Privat- schulen zum letztenmal noch nach drei Schul» pflichtjahren in die unterste Klasse ausgenommen werden. Aufnahmeprüfung: Montag, den 16. April, vormittags 9 Uhr. Laubach, den 23. März 1923. [2164D Dlretllon öet HealftDnle und des vmeolgiMtWnts. Dr. Hainer. w 3. , (Bauholz) 7 „ = 8,40 „ „ 4. w „ 14 „ =10,09 „ „ 5a „ „ 13 „ = 5,43 „ „ 5b „ . 60 „ =10,44 „ Dirnbaum-Abfchnitte, 65 und 56 Zentimeter Durchmesser, = 0,79 Fstm. Die blau gekreuzten Stämme werden beachte das große I 3 DOLLAR V und 5 Millionen- omai. 10, April Beginn neuer Kurse in allen Handelsfächern undFretnd- sprachen. Halbjahres kl ässe, höh. Handelsklasse Auskunft und Anmeldung bei der Hansa - 22,3c v.„ Schule J. Kunzeimann Selters weg 73 Telephon 821 oder Vogt sehen Handelsschule Goethestraße 32 Telephon 2064. Prospekt frei Bekanntmachung. Durch Beschluß der Stadtverordneten- Versammlung vom 15. ds. Mts. ist das Schulgeld der höheren Mädchenschule auf jährlich 6000 Mk. und für die erweiterte Mädchenschule auf jährlich 4500 Mk. mit Wirkung vom 1. April 1923 an festgesetzt worden. (Eine etwa notwendig werdende Er- Höhung des Schulgeldes bleibt Vorbehalten. Für Schülerinnen beider Schulgruppen, deren (Eltern oder sonstige Unterhaltungspflichtige nicht in Gießen, aber in Hessen wohnen, wird ein Schulgeldzuschlag von 50" 0 und für Schülerinnen, deren (Eltern pp. nicht in Hessen wohnen, ein solcher von I00°/n erhoben. Ausländer zahlen den 20fachen Grundbetrag wie Inländer. Die seither geltenden Ermäßigungen für Geschwister bleiben in Kraft. Das Schulgeld kommt in 2 Zielen zur Erhebung, und zwar das erste im Monat April und das andere Ziel im Monat Ok- Städtisches Gas- und Wasserwerk. Bekanntmachung. 3n unser Handelsregister Abt. B wurde beute bezüglich der Firma Lackfabrik Gebrüder Löb, Aktiengesellschaft in Gießen, eingetragen: Dem Kaufmann Josef Wohl in Gießen ist Prokura derart erteilt, daß et mit einem Dorstandsmitglied oder stell- vertretendenDorstandsmitglied oder einem anderen Prokuristen die Firma rechts- gültig zeichnen und vertreten kann. Gießen, den 20. März 1923. Hessisches Amtsgericht. 2181B Nieder-Bessingen März 1923 Gießen, den 20. März 1923. Der Oberbürgermeister. 3. V.: Dr. Seid. Bekanntmachung. kcMrnng freier Lernmittel an 6er Batts- uni Fortbildungsschule. Auf Beschluß der Stadtverordneten-Der» fammlung vorn 15. d. M. ist die (Einhorn- mensgrente für die Gewährung freier Lern- mittel an der Volks- und Fortbildungsschule mit Beginn des Schuljahres 1923 auf jährlich 400000 Mk. bei einem schulpflichtigen Kinde festgesetzt worden. Für jedes weitere Kind unter 18 Jahren erhöht sich die Einkommensgrenze um 100000 Mk. Kinder mit eigenem Einkommen über 72000 Mk. jährlich bleiben bei der Ki.tderzahl unberücksichtigt. Anträge find bei Beginn des Schuljahres durch die (Eltern oder die Kinder bei den Klassenlehrern vorzubringen. Gießen, den 20. März 1923. 1,08B Der Oberbürgermeister. 3. D.: Dr. Seib. Bekanntmachung. Abzählgas- und Adzählwaffermeffer können der hohen Anschaffungskosten halber künftig nur für Rechnung der Antragsteller beschafft werden. 30fIammige und größere Gasmesser, sowie 2" und größere Wastermester müssen käuflich erworben werden. Die Miete für bereits eingebaute größere Mester wird erhöht und ist aus der Rechnung ersichtlich. Für 20flammige und kleinere Gasmesser und 1'/," und kleinere Wastermester wird, wie bisher, Miete nicht erhoben. Für jedes Grundstück wird nur 1 Wastermester bis l1mietfrei geliefert. » Für die bereits eingebautenAbzählmeffer beträgt vom 1. April d. F. bis auf Weiteres die monatliche Miete: M Nervöse Jetten nervMenßften. Die Enfbeb- rangen der Nadikricgaeif fordern Opfer Ober Opfer. Dos beweifen <ße vielen unter emAhrfen Kinder and Frauen und das Heer der abgefponnten nervöfen Minner. Lectferrin behebt rafft die mangelhafte Befthaffenheit des Blute» and bewirkt bei Abgemagerten wieder Fletfhanfats. Ml. MellsM Men Liebigftraße 16. Teleph. 2054. Kostenlose Arbeitsvermittlung und Berufsberatung illr beiderlei Geschlecht, u. a. auch für ShicaerruatPii und Kriegs- beichädiatenklnder. CS können eingestellt werden: n. bei diesigen Arbeitgebern: Lehrlinge: 1 Friseur. 1 Bäcker, 2?ackierer, 1 Cinrahmer, 2 Schmiede, 2 Gärtner, 1 Dinier und Weit;btnder, 1 Glaser, 2 Buchbinder, 2 Spengler und Installateure, 2 Kellner, 1 Schrittsetzer. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: 1 lanbiutrt. Knech, 1 verheirat. .Knecht, 3 Dreiter, 1 älterer Bauschloffer, Maschinenschlosser über 30 Jahre alt Lehrlinge: 1 Steinmetz, 1 Spengler und Jnuallatenr. ES suchen Arbeit: Schriftsetzer, Buchdrucker, 2 Sritreiner, Kaufleute, Schreiber und Reisende, Backer, HanSburschen und Ausläufer, Maschinenschlosser, Bausch loste r, Schuhmacher, 1 strankeuvfleger, 1 Sattler, 2 lanbtotrtfcbaftl. Benvalier, Bäcker und Metzger, 2 .Kellner, 1 Straft» fahrcr, 1 Buchbinder, 'Mechaniker, ein Heire-, 1 Wagner, mehrere Anstreicher, 3 Weistbiuder, 1 Konditor, 2 Bautech- nlfcr, ein Miiiler. 1 Maschtnenba ",rak- tiknnt, ein Zahntechniker, 3 Schneid.-r. Lehrlinge: 1 Kaufmann, 2 Autoschlosser, 2 Sdilorter, 1 Spengler, 3 'Mechaniker, 3 Elektro noiitenre, 2 Schnhutacher mit Kost und Wohnung, 1 Schreiner deSgl-, 1 Schneider. Gelegenheitsarbeiten werden ebenfalls entgegengenlltumen. Weibliche 'Abteilung: ÖP können eingestellt werden: a. bei hiesigen QlrbcHaebern: Mädchen fflr taavtiber, Dienstmädchen,Lauffratten und «mädchen snr ctt.AClne Tage, tüchtige Aiieinmädchen, 2 einfache Stützen, mehr. Wnlchsrauen. b. bei auswärtigen Nrbeitgebern: 3 landw. Dienstiuädchen, Dienstmädchen, Hausmädchen. Btmmermädchen, Allem- mädcheu, 1 Köchin, 1 Stlltze, 1 Hotel- köchin, 1 Küchenmädchcn. Es suchen Arbeit: 1 Büglerin. Kon- toriitiniu-n, 1 Flickerin, 3 Berfäuserinnen, 1 Haudhälierin. einige Vaitifratien. auch f.NachiuiitagSbeschäf igung, Mädchen für tnatfüber, ftabvtfarbeiterinncn. 1 SBahij- frau, 1. Schneiderinlehrtuäd.lten, 3 Bu- reaulehrtnädcheu, 1 GutShauöhälterin. Die Berufsberatung und ArbeitS- Vermittluug für Musiker finbet Dienstag, DonnrrStag und Samstag von 10 biö Vl Hür statt.______________219713 Holzverfteigeruug Mittwoch, den 28. März I. Fs., kommen an der Kreisstroße Lich - Steinbach folgende Holzmengen zur Versteigerung, Anfang vormittags am 97« Uhr am Waldeingang Bekanntmachung. Fn unser Genoffenschaftsregister wurde heute bezüglich des Landwirtschaftlichen Konsumvereins, eingetragene Genoffenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht, Leihgestern, eingetragen: An Stelle des aus- geschiedenen Wilhelm Jäger zu Leihgestern ist Heinrich Haas daselbst zum Vorstandsmitglied gewählt. Karl Pauli II. ist wiedergewählt. Gießen, den 17. März 1923. _________Hessisches Amtsgericht. 2183B Der Plan über die Herstellung einer oberirdischen Tclegraphenlinie in der Hintergaste in Geilshausen liegt bei dem Postamt in Londorf (Oberh.) von heute ab 4 Wochen aus. Gießen, den 23. März 1923. Telepraphen-Dauarnt. [2214D Holzsubiuission. Die Gemeinde Hausen vergibt folgendes Holz auf dem Submisfionswege: Fichtenst. 2.ÄL (Schnitth.) 16L= 1,54 Fstm. Achtung für Automobil - Motorenbesitzer! Bevor Sie Ihren Bedarf an Betriebsstoffen decken, rufen Sie Gießen 1478 an m.r brach».' griteen ***■ d«SHi [Ä ve Son AU teerte bc Vrw ^*»*6 Rt< !e S» *»» » o—,lu »40^ ’ Qm । tWJUUUL^UvU.UlUUtu.UVUkkVkkUik (bleibend. 8119er pr. Gramm 130—380 Uhren, Ketten, Ringe, Bestecke Io Form und Bruch kauft hAchsliahland und gegen Autwen Goldzentrale Noll - Mlaehwnr 15 Gießen Teleph. IMS 1 »loste 30 MllMlkl SlllüelislöHe flbiugeben. "* M Werner. IBltfti. iBiliigsäiötalileii Prima Steppdecken —7 — Steppdeckchei —— ~ für K1 ndirwyn in — nendue» len rar den s 2 vtartug - = Wa!ltorst24l E Schütt Kein Laden «Re BAD Wirt „Triumpf »ar S fiTohe rsole. Nil Bretelee mb Öeiher • fWeRcr- t •’ ' - -• •reNm B st^'launa wree tertenet. **D 3. B. fjönftr KeeAdi 5r. Cvib- un» CkuWslIm Metallbcttcn keatzimaie- Kinder- britrn. der m *rio- •et 31N hrt Kiiit- •Mala i.L LTk Ney Angmekfn imTrefti Bequem *eRen< Keine Dauen<öao”;vl*ihri'ibcf>dJimpfcr „■unshuria* Deppel»ihra-ibcnxUmpler nFI*la*dM Dept^eluhri ibendampfrr nWo*goliau Dre »chriub