Samstag, 24. Zebruar 1925 175. Jahrgang Erster Blatt Wenn diese Bemerkuw bann würde am ,s> lvilh auf . Mrz en Kaufleute lerrz kerne Abhilfe erfolgt. Uschlag. 3. März 1923 'Mission vom nachträglichen AuSschliW i Brimingen »'Beendigung iehung hesii- ilunz für $r- 129. Januar gungs-Teleli- Die Reichstreue der Postbeamten. Berlin, 23. Febr. (Wolff.) Der Reichs p o st m i n i st e r veröffentlicht im Aachrichtenblatt des Reichsposlmmisteriurns folgenden Erlaß. In dem schweren Abwehriampf, den Bolk und Regierung nunmehr schon seit länger als einem Monat gegen die Vertrags- und völkeriechrswidri gen Lleberg'iffe der Desahungsorgane in Lei Em- bruchSgebieten wie tm altbesehten Gebiet führen, stehen die Angehörigen der Reichspost- und Telegraphenverwaltung mit in der ersten Reihe und haben in vorbildlicher Werse die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt. Durchzähen Widerstand ist es ihnen bisher gelungen, die ferndlichen rechts- widrrgen Zumutungen und Absichten u n w i r t - sa m zu machen und einen, wenn auch eingeschrärisi ten Verkehr für die Bevölkerung ausrechtzuerhalten. Kerne Versprechungen oder Drohungen der Fttnd-e, kerne Leiden und Entbehrungen und selbst nicht die Rücksicht auf Leben und Gesundheit oder der drohende Verlust der Heimat für sich und ihre Familie haben diesen Widerstand zu erschüttern vermocht. Bei der zunehmenden Zahl derjerrigen, die ihre treue Pflichterfüllung mit schwerem Leid besiegeln müssen, ist es mir nicht mehr möglich, ihnen wie bisher in jedem Falle den Dank und die Anerkennung dec Vc waltung auszusprechen; ihre Hamen sollen aber zum Zeichen meines Dankes und als Ehrung ihrer Pflichttreu« als Vorbild für alle Angehörigen der Reichspost- und Telegraphenverwaltung nach den hier eingehenden Meldungen im Rachrich anblatt des Reichspostministeriums fortlaufend bekanntgegeben werden. es. W ist die ""Ohmen 'gehoben und chlungsgebiel ©eincinbcn 6 Appen- ) Gemarkung eilt. Die Gelingen Gichels- >em Deobach- Verfassung in die Hände geben! Wie hoffnungslos dieser Mann unter feinen eigenen Vorurteilen verschüttet ist, beweist besonders dieser Satz, den er niederschrieb: „Das schwerste Hindernis aber für eine Verständigung Deutschlands mit Amerika liegt nach tote vor darin, daß auch das neue Deutschland immer noch nicht nachdrücklich genug die Verantwortung für die kaiserliche Politik von sich abschüttelt." ilr. v wundert es nur, das) Herr Dr. Sttecker nicht auch besonders der jetzt die Lage beherrschenden grinsenden RützlichkeitS- politik des offiziellen England einige dampfende Fletschfetzen Altdeutschlands zwischen die bleckenden Zähne schiebt! Die Massen unseres Volkes haben heute doch wohl etwas anderes zu fühlen und zu denken! Die Wirklichkeiten am Rhein und an der Ruhr sind doch nicht umzuträumen! ES sind doch französische Gewehrkolben, die auf menschliche Köpfe niedersausen, es ist doch der welsche Erbfeind, der die Rheinlande brandschatzt und den Segen friedlicher Arbeit geißelt und vernichtet. Der Gegner will Geld und Besitz — was fragt er nach unserer Staatsverfassung! Za, solche Zwiettachtssaat, tote toir sie in den Ausstreuungen Streckers erblicken müssen, r;*. >- auch aus Pvincares und Millerands Händen. Roch von dem verstümmelten und geschundenen Deutschland fühlen die französischen Staatsmänner ihre nationale Sicherheit bedroht. Herr Miller and hat in seiner gestern gemeldeten Rede die Wahrheit und die Tatsachen gleichsam mit der Reitpeitsche geschlagen. Die Vorgänge an der Ruhr hätten den Augen der Welt die Hintergedanken verraten, die Deutschland hege! Er wird mit solchen Dreistigkeiten an der Meinung der Welt nicht viel ändern. EttoaS anderes aber sollten sich alle deutschen Parteien gründlich merken, nämlich das, was er über die französische Beharrlichkeit sagte: .Das eng vereinte Frankreich wird bn Frieden standhalten, wie es im Kriege ohne Wanken durchgehallen hat. Kein Volk in der Welt hat einen gröberen Beweis von moralischer Gesundheit und innerem Gleichgewicht gegeben als das französische." Mit so gepanzerter Ruhmredigkeit legt es der Franzose darauf an, die gequälten Deutschen in ihrem Widerstand zu entmutigen. Aber die großen Worte klingen hohl. WaS ist „moralische Gesundheit"? Mit Moral hat, tote wohl auch sehr viele Franzosen wissen, die Praxis im Ruhrgebiet verflucht wenig zu tun. Und sollten darum die Garantien für inneres Gleichgewicht nicht eher auf der deutschen Seite zu finden sein? Müssen jene deutschen Politiker, die nach Vischers grimmigem Wort als „Zerser und Zänker um einen Spahn" ihr Deutschtum kennzeichnen, bei Millerands Sätzen nicht ein wenig schamrot werden? Auch die Franzosen sind in ihren politischen Meinungen nicht über einen Kamm geschoren. Jedoch, sie verlieren nicht leicht das innere, das nationale, Gleichgewicht. Ihr Pa- ttiotismus ist, wie die neueste Zeitgeschichte immer deutlicher zeigt, von einer unedlen, berauschten, höchst rücksichtslosen Art, während der Deutsche in feinen außenpolitischen Überlegungen nach Klopstok oft „allzu gerecht" vorgeht. Die klare Fragestellung ist heute die, ob toir unter die ausgesprochene, unser Land auSpotoernde Vorherrschaft Frankreichs gehen wollen. Da muß sich'S zeigen, daß der Germane wohl beträchtliche politische Fehler, aber keinen Sklavensinn besitzt. 11 "«6 »ch lich belaufen habe. Das .Echo de Paris" glaubt hinzufugen zu können, daß di« erzielten Abmachungen sich auf den Verkehr auf einer der drei längs des Rheins laufenden Strecken beziehe, wahrscheinlich auf diejenige, die Köln umgehe and nicht über den Kölner Hauptbahnhvf führe. London, 23. Febr. (WTB.) Reuter berichtet aus Köln: Eine Abordnung der in Köln ansässigen Abteilung der britischen Handelskammer in Deutschland hat sich nach Koblenz begeben, um bei dem Oberkommissar für die Rheinland« gegen die unbesriedi» die ‘Bürgen eises. ott ortsüblich Neue Gewalttaten der Franzosen. Essen, 23. Febr. (WTB) Heute nachmitiag wurde das Dareau derDeutschen Volk Partei von einem französischen Kommando, da 's aus 16 Militär- und zwei Zivilpersonen bestand, besetzt. Die anwesenden sieben Personen' wurden verhaftet und in einem Lastauto weg- gebracht. Herne, 23. Febr. (WTB.) Heute mittag gegen 2 Uhr wurde das Rathaus m i l i t c. • risch beseht. Die Beamten haben sich geweigert, französische Befehle auszuführen. Massenvcrhaftungen in Bochum. Bochum, 23. Febr. (WTB.) Heute abend 6 Uhr wurde von den Franzosen unter Aus wen- düng von 10 Tanks und zwei Lastkraftwagen bi? Stadtverordnetenversammlung fr. Bochum aufgehoben. Fe st genommen wurden der Oberbürgermeister, vier besoldete Stadlrate und 18 6 t a b t o ererb n « t €. Bei ben Stadtverordneten handelt es sich mir um solche, die nicht Vertreter der Arbeit- nehtner sind. Ein Offizier trat an jeden der anwesenden Herren mit der Anfrage heran, ob sie sich verpflichteten, alles das zu liefern, was die Franzosen durch Requisitionen nicht erreichen fönnten. — Die Gewerkschaften beraten augenblicklich über einen etwaigen General streik, der am 24. Februar mittags beginnen soll. Berlin, 24. Febr. Zu dem französischen Vorgehen in Bochum berichten die Blätter, daß in den Straßen gegen 600 Personen verhas t e t wurden. Die beiden noch erscheinenden Zeitungen, das sozialdemokratisch'? Organ uub das Zentrumsblatt, wurden unter schärfste Kon- trolle gestellt. 15 Fortbildungsschüler. die verhaftet worden roaren, wurden stündlich mit der Reitpeitsche geschlagen. Zurückziehung der Kolonialtruppen aus dem Ruhrgebiet? Essen, 23. Febr. (WB.) Die Kolonial truppenin Velbert und Kupferdreh sind wieder abtransportiert toorben. Ein weiteres Kriegsgericht-Urteil. Berlin, 24. Febr. Rach dem „D. T.' ist der Pvstinspektvr T u b e s i n g in Hattinger zu 6 Monaten Gefängnis und 500 000 Mark Geldstrafe verurteilt. Aus dem polizeilosen Essen meldet die „Voss. Ztg.", daß durch das Fehlen jedes polizeilichen Schutzes die öffentliche Sicherheit der Stadt gefährdet und das Treiben verbrecherischer Elemente erleichtert wurde. 3n einzelnen Fällen wurden durch das Eingreifen der städtischen Feuerwehr größere Gewaltakte verhindert. Sweelfme »«« Hwjdqen für tue Tagesnummer bis jnm 1tad)mutag vorher ohnejede 'Berbinblid)keil Preis für 1 mm höhe für Anzeigeno 27mmSreiic örtlich 50 Mk., auswärts 70 Mb., für «ekl ame = Anzeigen von 70 mm Breite 240 Mh.Bei 'Platz- Vorschrift 20'/, Aufschlag. Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für 'Politik: Aug. Goetz: ftlr den übrigen Teil: Ernst Blumlchein: für den Anzeigenteil: Hans Bedt, sämtlich in Bietzen 1922 s-ä ^el der A^sene, Ersah- OnflWnen : der des r Drei- noch Aus Offenburg. Karlsruhe, 24. Febr. (WTB) Aus Offenburg wirb gemeldet: Gestern mittag wurde von ben Franzosen der Getrbcrrmeriewachtmeister K e i v e r verhaftet und ins Amtsgettchtsgcfäng- nis geführt. Im AmtZgerichtsgefängnis beschlag- nahmten die Franzosen vor einigen Ta^en g. waltsam eine Zelle, womit bi« bekannte Auswtt fung des Amtsrichters Heuß zusammen hängt. Eine „Tcll"-Aufktihrnng im Freiburger Stadtthcater. F r e i b u r g L Dr., 24. Febr. (WTB.) Die „Teil"-Aufführung im Stadt'.Heater bot gestern der Bevölkerung Freiburgs Gelegenheit, ihrer Stimmung gegenüber bem französischen Einbruch in das Gebiet von Offenburg und Appenweier machwollen Ausdruck zu geben. Das vollbesetzte Haus sang am Schluß das Deutschlandlied und beendete damit, daß auch die Bevölkerung des ständig be* drohten Gebietes fest und treu zum Reich hält. Un.u , 3 Vän Eine Rede des französischen Senalsvorfltzenden. Paris, 23. Febr. (WTB.) In der heutigen Sitzung des Senats führte sich der neugewählte Vorsitzende, Senator Doumergue, mit einer Rede ein, in der er in außenpolitischer Hinsicht erklärte, Frankreich hatte bis in die letzte Zeit hinein, um sein« friedlichen Empfindungen zu beweisen und um Deutschland nach Möglichkeit zur Erfüllung des Vertrages von Versailles zu veranlassen, nureinePolitikbesEntgegen- kornmens un b der Geduld gezeigt. Kürzlich habe es bann bemerkt, bah diese Politik ihm selbst zum Schaden gSreiche. Da habe es sie durch eine andere, energischere, ersehen müssen. Wenn diese Politik wirksam sein solle, bedürfe sie der energischen Unterstützung. Es handle sich um die Verteidigung der französischen Lebensinteressen und des fra.izösischen Rechts. Dieses im Friedensverttag verkündete Recht sei deutlich gekennzeichnet und müsse dem Aufbau der immer noch verwüsteten und mit Ruinen bedeckten Rord- und Ostdepartements Frankreichs dienern Wäre es denkbar, daß Deutschland heute nicht mehr die einzige Ration ist, die däsRecht Frankreichs mit Füßen treten nachte, und daß der geheiligte Charakter dieses Rechts von einigen der Freunde Frankreichs verkannt würde, die während des Krieges an feiner Seite gekämpft und gelitten haben, um der an Belgien und Frankreich von Deutschland vergewaltigten Gerechtigkeit den Sieg zu sichern und Die englisch-französischen Verhandlungen über die Kölner Jone. Paris, 23. Febr. (Wolsi.) Havas berichtet aus London, über die Ergebnisse der Verhandlungen zwischen General Godley und General Pahvtin Köln sei nichts mitgeteilt worden, ebensowenig über die diesbezüglichen endgültigen Absichten der englischen und der französischen Regierung. Indessen gaben die in London eingetrvffenen Rachrichten Grund zu der An- nabme, daß die Bemühungen der unmittelbar an der Frage interessierten Mächte zu einer Ql n • näherun"g zwischen der französischen Forderung und dem englischen Vorschlag geführt hätten. Havas gibt jedoch diese Information nur unter Vorbehalt wieder Cs werde hinzugefügt, daß die Qkibanbtur.gen ziemlich weit fortgeschritten seien und daß man sogar daran denke, in die endgültigen Abmachungen zwischen bet Pariser unb der Londoner Regierung erst feste Garantien für Frankreich mit aufzunehmen. Eine ber Bestimmungen dieser Abmachungen solle z. B. vorsehen, daß, falls deutsche militärische K r ä f t e die Sicherheit der französ.schen Truppen im Ruhrgebiet in Gefahr brächten — sei es nun dadurch, daß sie sie von ihren Verbindungslinien abschnitten, sei es durch einen offenen Angriff — die Benutzung der Kölner Eisenbahnstrecken durch die Franzosen eine weitere Ausdehnung erfahren könnte. Mit einem Wort: die englische Regierung würde der fraiyösischen Qtegierung größere Erleichterungen gewähren, die ber Lag« entsprechen würben, wenn gewiffe Besorgnisse sich verwirklichen sollten. Dis jetzt habe man noch keine Angaben über bie Zahl ber französischen Züge, bie über Köln geleitet werden könnten and ebenfetoenig über die Einzelheiten des französischen Verkehrs auf diesen Strecken. Man erinnere nur daran, bah vor der Besetzung des Ruhrgebiets die Zahl der Züge sich auf 42 wöchent- bi« Freiheit ber Zivilisation ber Welt zu retten, über bie der deutsche Angriff tödliche Gefahren heraufbeschworen habe? Daran wolle man in Frankreich nicht glauben unb man zähle darauf, daß bie Erinnerung an bie gemeinsam überstanden«, noch frische Rot unb die Stimme des Gewissens die materiellen Interessen zum Schweigen bringen unb daß die edelmütigen Qlationen auch denen den rechten Weg weisen werden, die aus ber Suche nach ihm unsicher werden könnten. Gäbe es eine größer« älngerechtigkeit, als wenn Frankreich auch der Reparationen beraubt würde, bie ihm feierlichst versprochen worden seien unb auf bie es nicht verzichten könne? Die „Times" über die wahren Pläne Frankreichs. London, 23. Febr. (WTB.) Der Bericht- er fiat ter der „Time s" schreibt, das wichtigste Ergebnis ber französisch - belgischen Konferenz sei bie teilweise Enthüllung des wahrscheinlichen Verfahrens Frankreichs zu der Zeit, wo ber beutsche Widerstanb endgültig niebergebrvchen fein werde. Durch einen vollkommen logischen Prozeß werde es klar, daß die Ruhroperationen, bie, wie Frankreich behaupte, Dr. Förster, herbe abkanzeln, weil seine fOtirnalistischeu Ergüsse, womit er den Repa- Mionsgelüsten der Franzosen Genugtuung zuteil werden lieh, gar zu schmachvoll der beut» fejen Sache in den Rücken fielen. Richt weniger Kopfschütteln erregt die Lebensarbeit eines anderen pazifistischen Einspänners, un» (eres Landsmannes Dr. Reinhard Strecker, o-rr gegenwärtig in Amerika weilt und den dortigen Deutschen neue Bußpredigten halten möchte. Er schreibt im „Vorwärts" über „Amerikanische Stimmungen und isst über den dort herrschenden Geht, über die Folgerungen, die dort allenthalben aus^dem Schicksal Deutschlands gezogen werden, höchst unzufrieden. Mangelnde Anerkennung der iLpublikanischen Verfassung — Hand in HanD famtt wohl auch ungenügender Ruhm der eigenen Ministertätigkejt — veranlassen ihn, üier den „alten Manchester-Liberalismus zu Felde zu ziehen. Er kann deshalb, wie er schreibt, „den offiziellen Vertretern der neuen deutschen Republik im Auslände hie schwersten Vorwürfe nicht ersparen . Zedent Deutschamerikaner müßte man nach seiner Ansicht einen Qlbdruck unserer neuen. für bie Rheinland« gegen bie gen be Lage der oritis ch infolge ber Ruhrbesehung zu protestieren. Di« wichtigsten Fragen, auf bie hingewiesen würbe, betrafen bie Em- unb Ausfuhrbewilligrügen unb bie Rechte ber Engländer. Sie sind der Ansicht, daß sie Anspruch auf dieselbe Behandlung wie die Franzosen unb Belgier erheben können, statt mit ben Deutschen auf gleichem Fuße behandett werden. Wie verlautet, werden Schritte bei ber britischen Regierung unternommen, wenn in Kob- ben " 9eeig= HK inimSt »««Le«*11 kraft bes Versailler Vertrages unternommen worben seien, ben Beginn von Derhanblungen bedeuten könnten, bie zu einem neuen Verfahren führen könnten. Dieses neue Verfahren würde bie Schäden des alten Vertrages revidieren. emerfungen gerechtfertigt seien, ______________Schluß der augenblicklichen Operation zwischen Frankreich unb Deutschland mit Belgien unb wahrscheinlich auch mit Italien als Mitunterzeichner das diplomatische Instrument abgeschlossen werden, durch bas Frankreich bas erhielte, was ihm in früheren Verträgen vorenthalten worben sei (also bie Einverleibung ber Rheinlande). Der Berichterstatter erklärt, obgleich eine solche Möglichkeit von Anfang an ziemlich deutlich gewesen sei, würde er als auswärtiger Beobachter nicht gewagt haben, eine solche vitale Tatsache bezüglich ber französischen Politik mitzuteilen, wenn nicht der Besuch des belgischen Premierministers Aeuherungen in der französischen Press« auSgelvst hätte, die diese Ansicht unterstützten. Der Korrespondent findet em« Bestätigung seiner Ansicht vor allem in dem gestrigen Artikel von Pertinax im „Echo be Patts", dem er bie größte Bedeutung beimißt. Wochenrückblick. Die Verrückten im Reiche sollen zahlreich M, die Unbesonnenen, die in blinder Leiden- I; fxxft zu gewaltsamer Auflehnung gegen den sl^ind auffordern? — Der ReichSwehrminister | i gte es im Re ichstag und wollte damit 'l en Llebertreibungen der Kommunisten begegnen, die schon eine heimliche Mobilmachung jüttern und die Steckenpferde ihrer Opposition «gegen tummeln möchten. Wir haben von der mgeblich so verbreiteten Verrücktheit glück- ' iccherweise wenig oder nichts wahrgenommen, mb sahen In unserem Umkreise 'nur aleichblei- st itde Trauer und Scham ob der Knechtung ira(erer Landsleute an Rhein und Ruhr. Daß inle Fäuste sich ballen, mancher Fluch nur h«lb unterdrückt wird, das ist natürlich und ve rständllch, wie es auch nicht mißverständlich ist, wenn einige Abgeordnete im Reichstag zur kilvähnung angeblicher Mobilisierung ihr .hoffentlich!" hervorstießen. Mobilisieren wir ii nationalen Abwehrwillen! Bleiben wir |e(t und unerschütterlich im Glauben und buffen auf den endlichen Sieg in diesem Wirt- !tzvaftskrieg! Lassen wir auch immerhin, wie !S der Großadmiral v. T i r p i tz in der „Deut- Wen Allgemeinen Zeitung" will, den Haß c gen die Franzosen bis zur Weißglut wach- .-m, denn Ungeheures geschieht ja dort im ge- g achteten Gebiet, Taten, die sich nie vergeben A llmb vergessen! Wie man sich auch die Ab- !ltr«hnung denken mag: eigentlich müßte in die- ijhs Zeit jede Kundgebung irgendeiner deut- wen Gemeinschaft mit der gleichen Formel Meßen, die am Schlüsse der zahlreichen Pro- unserer Regierung steht: man behält sich tor, volle Genugtuung zu verlangen. — Der volle Ernst unserer Lage ist noch nicht |it alle Gemüter eingedrungen. Die Hoch- joennung des nationalen Willens erstreckt sich ioitf gewisse Element« unseres Dolkskörpers rixf) gar wenig. Das ist eine ganz andere, st^eSwegS kttegerische, Gefahr, tn der wir Wveben. Solange man noch leichtfertige oder ivole Gesänge jugendlicher Kneipanten in e t vollen Oefsentlichkeit, schwankende Gestal- : | um schon vor der frühen Polizeiswnde wahr- rinrmt, solange die Programme unserer Sweater und KinoS noch die schlüpfrigen Der» 9xtiitgungen geschmackloser Genußmenschen be- lwrzugen — hat die nationale Glocke noch nicht sttvölf geschlagen. Die PassionSzeit Deutsch- I^ds drängt viel Armseligkeit an die Ober- stoche. Wir möchten gewiß nicht die Allein- irrrschaft der Trübsal und Leidensmiene. 3m '-genteil, ein herzhafter Spaß tut auch jetzt I ?u veilen eine ganz gute Wirkung, und dem }] ?fm)hsein der Menschen sollen keine Ketten an« A st-lett sei-t. 2’11 in tec ilbemächtige Strom mail iemellen Begehrens und AuS.tutzens der Röte le ißt die gesunden Triebe brutal hinweg. Die «Misten nehmen sich nichts mehr übel, und fin- > ben sich auf den stillen Wegen echter Muse lumb Erhebung gar nicht mehr zurecht. ES ist Majim zu verwundern, daß die Sttaßen ver- 8 buinfeln, da man die Lichter der Geistigkeit, !>CS künstlerischen und wissenschaftlichen Eifers, v nu6 Sparsamkeit und in dem Wahn, daß sie bl oß Luxus seien, mehr und mehr abblendet oder verlöschen läßt. Rur die groben Bedürf- : nülse läßt man gelten. Die sonnige Heiterkeit ‘ besserer Tage kann da nicht gedeihen. Wir löennen diesen seligen Schein aber kaum entbehren, der uns das Leid verschönte und er- i tt äglicher machte, wenn unter ihm ein trösten- dsS Mitfühlen, ein verbindender heiliger Wille heu Tisch bereitete im Angesicht unserer 5 tinbe . . . Herrscht keine Kriegshetze unter uns, so ii»cht es fieilich auf den Beeten des Pazifismus öde und greulich aus. Muhte doch selbst die „Frankfurter Zeitung" jüngst ihren alten Liebling, den Pazifistenführer Professor GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhessen Tut« mr» Verlag: VrLhl'sche Unioerfiläls-Yllch- und Steinöniderei N. Lange in Slehen. Schrkftlelvm- und Seschästrstelle: rchnssttaße 7. Mtn^iOöttn werden umjW; unter "J ecb. GienewMk^5- r*VereSJ «r. 47 1 Ittscheinl ISglich, cufjcr S »hu. wnb 3-eitrtegs, int berSametagsbeüage: »etzenerFamilienbiätter lfi»natlid}t Be juatpreife: L25Mark und 75 Mark r si!ägerlohn,durch diePost 400Mark,auchbeiNicht- rischeinen eingelner Ylum« rvm infolge höherer UtwalL- Aernsprech- tpsrhlüsse: für dieSchrist- rtung 112; für Verlag und Geschüftsstelle 51. !ä,schttst für Drahtnach. achten: LnzeioerStetze». poftfd}edtento: jHtuflart a. M. 11688. Robert (tedl für Ueberoeffung der deutschen Frage an den Völkerbund. Doebon. 23 3«bt (TbeCM ) Robert 8ectC bat all TJojfUKnbt: be* BoiI^ugtau«1 V-r* brr •Silftcbenbl Der« t n t g u ■ g row Üttlrt- Lung über b* PclltWGnr ‘Bmnttg-"g tmt Ttexag auf bte ßage Im Refirgebtei 9ertfftn??t fach», bah btt gttoaUknrtf Refetung ber brunchen (tefnete durch bi« französtschen Heere eine unmittelbare Gefahr für ter ^rieben • u r •- Dal unb bat wirifchallliche Wvhifabrt *ablm4>rr tiänber bat Nelle, fotrx« ber Xal’adx bah de über- vül: tuende Mefrhell bei brirtffrn 3 ( «J f ch stet« für ernt Regelung Internationaler fragen durch den 3b(lrrbunb rrfton habe, habe ber ÄoUzug«- ausfchuß bet 3ö(lerbvnbtDereuuguna den lebhaften Wunsch, die Rom*nbigfrtt su terr.MUgcm bah ber getarnte Jtompfer internationaler fra- r -tnh twe Re pa r a 11 o n8- a g e bilbe. fo bafl> tote möglich vor den TkVter- bunMrai ober die BolIeibunbeDerfamm u t, ge- f> acht werde, wowbalich mit Unterfl «hung De u t f chla n bs unb ber bereinigten Staaten Dw Ttemnigung ertrrme an bch Me Wahl des Augenblicks unb cne Wahl te* Ortes noitpentegertoefre ber "Regierung Darbe alt en fern muffe, tpeife ftboA naihbrürfliA darauf bin, bah lebe mch« notwendig« TV-^rrung Derbdrgntl» volle Folgen haben Ebn ne. unb bolle, bah die vfnwtgfietrn des Verbandes ihr Aeußerstrt tun würben, am das Parlament unb die Ttraierung xu unterstützen, energisch etne Politik auf Meter Grundlage zu verfolgen Xk Sirqrlunq brr BrsatzunqSkoftr». Paris. 23. Febr. fDB.) Au der Da- fblngtontT Meldung englischer Blätter, dah die 'Regierung ber 03erelnlgten Staaten Im Mürz 1923 in Paris von neuem die Grftauung ihrer B e f a h u n g s a u S a a d e n Im Übeln- land fordern merbe, bemerkt Havas. In Wirklichkeit handele es sich nicht um eine neue Aor- befung ber amerlkanifchen Regierung, es solle bielmehr Im Mürz In Paris eine Interalliierte Konferenz zur Regelung ber Besatzungskosten ftaitfinben. Eine Proteflversammlung in Washington. Washington, 23 frbr. s Wolfs ) (Durch Fimstpruch» 3m Madison ©quarr ®arten wurde etne 'Berfammlung von OH Armem unb fr au en - tnlgdu»e golgetDlrfuncen des DerfaUler Berit tes, fo b 'st' es in der Ga^chl- Huna feien nach Tfrid>» haben unb Gei ft ber Mich« Amerikas entgegen- ari. die es klar verkündete, all es mit Dem ausgesprochenen diele in den Krieg etntnai. jedem System des Miliwetsmus und Imperial Ismus ein • n b« au setzen Di» Washingtoner Regierung wirb gebeten, ihr« guten Dient» aeuuMeten. um ein« hrun:i4xVtlie, das 6teigen unb Sollen des Dollars, Lohn- unb Gebot Istra gen nehmen sie so In Anspruchs daß das Gelles- unb Gemüts leben In ihnen verödet, zum mindesten an Diese unb 3nnigfeii verliert. Ärgere meinen, man fvll« der Rlenlchhett. die ein tatenfrohes Ltzrister»- tum brauche, nicht Immer Diebe: Aimmer- unb Schrerkensbtlder entrollen, ihr nicht tannrr wieder von Kreu^i unb trübt»! reden, die Delk lei doch k> ■.tlte überschaut, fo findet nan überall «m'le Schi Dai«, chweren Druck tchrnnrzlich- Berluste Das braucht mm dnr- * durch ben furchtbarste» aller Kriege bm^n^ge^ingen ist, da» brauch« man emcui Ur, «rs ut « uüUtuanw fo*eet Todesleibe seufzt, nicht mehr w fogtit Trost tm Ortbm nr*y*n1l*v- Bilchen u aTcn leiten gefunden, wenn sie Zefu ßeit#n be- tro-f lrt unb zu Hertzcn grfoßt hab n Sie flnb hm, (Werben, daß sich in dem Lribe be- gbrillche Wille au-wirft ber ben Menschen reifer bester, reiner, Ikhroofier unb tüchtiger machm will. Sie sind htne geworden, daß Aefo Tob eine Delten- wnnde bedeutet unb b-n . >,tz es lUb tn 3efu Pallion um ein belangtvfos Gcfchehni« aus aiicr xjcu panate, ooa ku>.. uagin. unb bte Gr- lennwls steigt auf, dah lut hier taten zugnragen haben, die für alle Zcnen Bedeutung habest Dank des Reichskaiszlers an die Volksopfrr'Lprnder. Aus der BollSopfersammluna des .G I e st. Anzeigers* Haden wir am 16 Februar als erste Rate 10 Millionen Mark an die Zen- tralsammelst.-lle üderwieken. Daraufhin ist uns aus der Reichskanzlei in Berlin das folgend« Schreiben vom 20. Febr. zugegangen: ,Die freundlich« Miuellung der Spend« für unsere notleidend«» Bolksgeno'sen im besetzten Ruhrgebiet hat dercherrReichskanzler mit herzlicher Freude erhalten unb läßt allen Beteiligten seinen aufrichtigen Dank übermitteln. 3m Auftrage: Dr. Offtrmann, Oberregierungsrat.' Das Deutsche Volksopfer. 3n der Geschäftsstelle des .Gießener Anzeiger-" ginger für unser« bedrängten DvlkSgenofsen an der Ruhr unb am Rhein weiter ein Dom Bretzel-Heinrich gefammdt: 3m .Schvp- Ptn^*nibt“ 1200 Jn der .Stadt KaffeC 1700, 3n der .Otabt Köln' 300 von den ®3rlen. yu- fammen .3206, Skatklub Blaue Dolle 1345. Gärtneret Gg Koch 5OX). X Jt R. 5000. Ludwig Weder 1000. Dr Schön s2- Gabe. 2000. D Doll- tarbt 1000. Ottilie Schmidt 1000. TL R 5000. Ä G W. Kiein-Linden 900. -Zur Oabnluft", aesammell von den Gästen 4100. Klass« 7 d 6labt- foolenfchule (2 Rate) 2000. Ktifk 8h Mäbchrn- BezicckSfchule >2 Rate) 5485. Untertertia 2 Renl- gtjmnafbjm 4000. Adam Rmenb, Stevhanstr 2000. von Münchvw u. Sohn 4000, 3m Aomilienkretle gcfanrrnell 10 000. Sch" ei nerverein igung des Ge- verbeverems Gteßon 50OX). Za. Oebr Berber 20 000 Mark. Den Gebern herzlichsten Dank! Weitere 6 Den ben werden in der Geschält« st eile des .Gießener Anzeigers^ angenommen « Das rel«graphen-Bauamt Gehen hat gestern 123 003 Mk als zweite Rate für die Rubrbllfe abgeführt Die Truppenteile Im Wehrkreis V haben bisher für die Rubrfpenbe 7 344 431 Mark gesammelt • • • Weitere Beitritte zur Gemetnwirtschaft Qberhefte«. Der Gemeinwirt schäft Vberhes- s e n, dem von der Prvvinzlaldenvaltung angeregten großen sozialen Hilfswerk zur Bekümp- ung der Skrvphulofe und Tuderkulose. sirrd außer den schon gemeldeten Gemetttden weiter beige treten: Sich. Hungen, Lang- Göns. Utphe. Rieder-Bessinqen, Oder-Bessin- aen, GttfngsHausen, Weirrrshain unb Londorf. Zahlreiche weitere Bettritte stehen in stcherer Aussicht. 'dFedruar^FahrkartenimMärz. Die Gültigkeit der Fahrkarten mit viertägiger Geltungsdauer wird bet der Tariferhöhung der Reichsbahn am 1. März wiederum nicht defchränkt. Dre Jahn muß mnerhalb der viertägigen Geltungsdauer beendet sein. Auch die mit .Rücksahn" aekennzetchneten Fahrkanen lnd so denutzbar. Mit Fahrkarten von länae- rer Geltunasdauer. 6te an einem Xaa des §<• »ruar abgcstempelt sind, muß die 5ahr: späte- tens am 3. Mürz angetreten werden Mtt Fahrscheinen des Mitteleurnpäi'chen Reise- burraus mit einem Tag vor dem 1. Mürz muß di« Reise spätestens am 3. Mürz an getreten werden: b«i Scheinen für Hin- und Rucks ahn braucht nur bie Hinreise am 3. Mürz ange- treten zu werben. ** Baumfrevel an bar Straße G t e- en — Robbele. 3n ber Rach» *um Montag. 5. Äthruar. tmb am freitig. 10. 3«6ruar abmM bib auf ber Siraßenßrocke Giest«—Heuchelhetm abermals Bäumchen durch Abbrechen Der Kronen betätig: worben Das Kreisamt hu: auf bte des Däters eine Belohnung von 5000 IujH - Michtli für Biebhünbler »,b Metzger. Am fe frbroar 1M3 lief; bte Z-st ab. bis M welchem ?-'ror ;.ibre wr ’^Hrtwen fte£« aus Da Reu—v efw Gete»musstet!ung aller Arbeiten rirtliM GxtfNrn am Sonntag 4 MÜr, in den 3chickW räumen Serinstraße 13 und Gurrenstroße die deren Arbeiten des techntfchen LehreriTwrt'rnM •art unb des frrtbefleeteart JuigeririlL DM Ausstellung im Kun frieretn Ist Samsags 23t w wvch« unb Sonntag« von II —I und 3 5 UM. an ben anderen W c» Pen tagen von 11 — I 11 br ge* öffnet Pw Aus stell ungro in Den Schul räumM sfod am Somsiag 4 » von 11—1 unb 3^ Ubc tugänglich >lei*wmg tei aal eine f'^Huna von Handarbeiten tn ber Stadl» Mädchenschule an De» leiben vonn.ng 5<*3 gesneten. bte nom Stand des HaaXi 7 berrtuntertl richte an tert« Schul« Zaugnte ateeyt 3oll an ötr Rühr öurdißtljoKtn iDtrßtn, dann jtldintt öaa Deutldie Doltaopftr! "Lichtspielhaus Wohl selten Ist das Problem des krankhaften Shrgelees In fo ein- vrucksvoller Welse dramatisch behandelt worden vir in dem Film .Der brennende Acker^. 3n scharfem Kontrast Heden sich hte bäuerlich« Umgebung, aus ber der Held bei Stückes entstammt, unb das gräflich« Milien, in das ihn feine Leidenschaft drängt, voneinander ab. Getragen von durchaus l«d«ns- wahren Gestalten schreitet b.r Handlung, bte der erschütternden Moment« eine Fülle birgt, fort, bis der Brand des Teufrlsackers, symbolisch für dir ferlischr Läuterung drs 3rre*l geleiteten, blr ktefrrlrndr Lösung dringt: Der Reuevolle kehrt in fein Barerhaus zurück, wo Ihm dir Aussicht auf wahres Glück winkt. Vornotize». — Lageskalender f i r Samstag Mrlaal des Phollkal. Institute. 8 Hör Licht- btldervvrirag über .RAmllcbc Weh flauten Deutschlarid . — Oberreal 1^0.» 8 Uhr M,tgiiee«r» oeriammlung das Vereins B^ttSdochichu.» Giesten Safe Astnria. WvdUÜttatmtSabenb uim Balten Der Rubi hilft. — Asloriu-Llchllpiel« beute and morgen .Die OrniebtigteP unb Beleiteg en' unb. Dal unbvtcbbnnal be Grtichr" — Vi4) fotelteiu«, Bahnhot^raße heute unb moeg« .Der brenn«,ch« Acker" unb -Gr macht ein« Ausstug' Licht spiele, heute unb mrrpen 3m TVtnter auf dem Großglockner-, .Zell ist teeßr unb .Der tag ber Bergeltuna- Lagesrnlenber f lr Sonntag Saote charmr. »'/, Ubr Der 7 Ufr .Rietne frau. tert frrdutet*- - ürw Rukx 5 Ufr Secks te« Kontert De« Twbewr Ke» teriuetenrt — ^bunnerfuxfr. 5 Ubt Tfortiug . Die Btdrt und Dte ruanfr rche frmrtnbe* 'p ->ri' er: c-j 1 «-cfoerf- 3nftthU. 5 Ufr. Bonr eu 6 b* Atmung IV. — Aus dem Stobtthea lerb« re an. Gs sei ntxbnwii« nachdrücklich auf bte 'nnrvkjr «tm malige Aufführung von Äni vchönherrs bochnterostmtem Schau'ptel .Der We , bs teuft l" btngeöteten $Nrt Derk, do« früher bter mit au der») r deutlichem Befall aufgHi?mmen morden ist, wird de-'-eil wieder an einer Rette m Bü dnen wte Siri rin. Broslau. Ba.rnrn-GU>erfelb gegeben. -Goethe-Abend Die Vl tera ritcht Drfrllfchaft wranflolief am 1 Mär, etn« brttmbert rrichhalng« Abend Gegeben orrten Die Geschwister" unb .Die Laune brt frr- Itebten“. in Dem letzlaenanaten Vu tlptel Ml frt Glüro Türk vom Stzrbliteoter bte Hativteoll« übevrromnwn. wübrond Nch für b>« grkinjUfrm Darbietung« (Cöodbrtiebcr 1 frL 31fr B 1 f f < n- borf vom Stodttheoter zur Ber1:igunti gritrOl bat Tr friadrich L i st wirb im Aafchluß an bte .Geschockter" über .Friederike 3rlon“ sprechen Der Rrinerttna wird ten Tt# • ifbrnee Gifoß-Lvthringern lr Giefrn sbenoteten, insbesondere ben,enlgro. dte aus dem nmm • | ■ - bruchsgediete vertrieben und nur uit ,trete ten Mate Ihm efrn erfJaipf?« Iti-m^mbgiKfr Ml btraute wurden. Nnor tfr - noch ber Schab« ersetzt Ist, ten fit em ft tn Gl last-Lor ^rmg« er» (Uten haben - Der Hausbrfltzerv« rein hüf, nAfr st« Tl'-tag atenbs 8 Ubr m Kd jodlfrn Ber» etirttenrt «fne Hita|lebei»erlamm|ong ab. X 4i# für kbro Hausbesitzer Dringtn5 rartas fetn sich über bte Dori zur Beratung steten- \ ten fruger. bie im Zusammenhang mll dem Reich«mtetei'grtrtz steten. ,u orientie.« B-etiervoraossage I ft r Sonntag TBetBg bis teilet, trocken eilte küdstchn Winde. 3n ter Wetterlage ist trtnr Ranbtnma et*- geriet« Landkreis Giießr«. L Wlekeck. 24 Hebe 3n ter Ge melnbetatlUBung am •mnwrttag »arte etne Umlage test grient, am das im Refriangfr fafr 1922 tbee« Defizit ,u decken Rach ten 3or< tLider des frnan»duefcustes wird Dte Steuer gestaffrti erhoben, unb zwar für GeLäute unb Bauplätze 23 Mark, für das Rnlag. • ntz Berrtedstapttal 32 Mari und für lanb- imb Forstwirt'chatt! ich M1?M •rtdnte 48 Mark au* te 100 Dark tes AblchÜyungswer es — Um den Heutiger Stand de» Dollar« 10 Uhr vormittag« Srmmkfurt a. BL 23 250. Zrankrnkurs in Neodsek n. London. 22 3ebr. 23 3«br. Heitert: 100 KrankDvll^ 8,0 T DoL. London: 1 Pfund = 7T^5Staet,;T,5 2 5r aal MA Tag apälter Von Southampton und Cherbourg I und Segrllisten Nr. 152 NITED STATES LINES Hw in alter bewährter Güte! 1480V ES ladet freundlichst ein März April Mai USWa 4. April 11. April 16. April 25. April 2. Mai President Roosevelt President Arthur. . President Fillmore . President Harding . George Washington tfaapallerirl™^- Mia berneftellt. Karl Schmidt Neuenweg 42. [ulv6S 28. Februar 7. März 14. März 21. März 28. März Wohnungstausch. Zahle Ml. 200 000 - Abfindung und vergüte LImzug bei Tausch meiner 2 Zimmer und Küche gegen hübsch geL 3—4-Zimmer.Wvhnung mit elektr. Licht. Schristl. Angebote unt 01248 a. d. Giehener Anzeiger. Verlangen Sie Prospekte und Segellisten Nr. 152 Regelmässige Verbindung von Bremen über Southampton, Cherbourg nach New York durch die prachtvollen amerikanischen Regierungsdampfer der United States Lines NÄCHSTE ABFAHRTEN) Literarische 'Gesellschaft Donnerstag, len 1. Mlrx, ebenda 71/» ühr, im Ka bollscMen Vcro nshaus Goethe-Abend AaffUhrungon. Gesang, Vortrag. Vorverkauf. Challier und Buchhandlung Dr. Meyer. Preise: 400, 300. 200, 100 Mk. Mitglieder 50 Mk. Prel-ermftßigung Im V rverkauf auf vord. Reifen. (U4lv llllllllllllllllllllllllllllllilllll Wer erteilt abends Fortgeschrittenem englisihen Unterricht? Schr. Angeb. u. 01254 an den Metz. Anz. fiiiiiiiiiiiniiiiiiiniiiiiiiiiiiii Auskunft erteilen: American Line, Hamburg, Börsenbrücke 2 Vertreter! Wilhelm Julimann, Gießen, Bahnhofstr.65 7)61 A preiswert' Montag zum Verkauf. Rodheimer Stratze 6 neben Millers Mühle. Gegen Vergütung der Bankziulen wird Kredit acwäbrt. 1487V vo0SwtrtfchafMchen totae oevave unserer Zeit zu wünschen, dah möglichst toe Gelände für btt unproduktiven 5riebtx>f*mki< der anderweitigen Derwendong ent-ogen wür 2. ®. Drucksachen aller Art ItefM fn jeder gewünschten Ausstattung stilrein und preiswert die Brüll’sehe Univ.-Druckerei, R. Lange. ummi Suche 6 bis 8-Jimmerwohnung mit (Barten oder entsprechendes Haus zum Alleinbewohnen gegen 7 - Iinnnerr wohnung in gutem Zustande, Klinikviertel. SchriftbAngebote u.01264 sofort an den Giehener Anzeiger erbeten. American Line RegelmäBige Passagier- und Fraohtdampfer Hamburg ■ Newyork Mntotion.MfliMs* Klinikstrabe 21 Sonntag, SS.Februar, ab Bitte nachm. gur Giehener Krematoriumsrage. Deranlaht durch die Beratung dieser Angelegenheit im Giehener Stadtparla- ment, über die wir in unserer 'Hummer 41 vorn 17. Februar berichteten, geht uns die nachstehende Zuschrift auS den Kreisen der Feuerbestattungsfreunde zu. D. Schrift!. Die Anregung der Dtadtv. Schwieder und Schmidt zur Erbauung eines Krematoriums oder zur Beschaffung eine« Leichen- Hochschulnachrichten. •• Die StudentenauSschshwahlen an der Universität Giehen ergaben, Vie man uns schreibt, einen voLllogunenen Sieg des Deutschen Hochschulrrngs. Die gegen ihn aufge- stellte Liste des Freien HochschulbttxkS verewigte 4 Prozent der Stimmen auf sich Die massen- studentischen ÄDTporationen haben mit 54 Pro- zent aller Sitze die absolute Mehrheit im neuen Studentenparlament. Altertum. Komme von auswärts. Ankauf zu hohen Preisen. Möbel, Tische, Schränke usw., Bilder, Porzellan, Vasen, OelgemLlde, Teppiche, Japan- u. Lhinagegenstände. Auch defekte Gegenstände. Antike Silbergegenftände, auf welche je nach Kunstwert bedeutend höhere Preise als der Silberwett bezahlt werden. Schriftliche Angebote unter „Altertum" (1478A) an den Giehener Anzeiger. NB. Habe Lurussteuer-Bescheinigung. dez » ützZr 's. Hef? ’n. in lei üf’Ä' IMS 6ir 'gniS^ntef Mechanikermeister Oltu Liebigstratze 63 führt sämtliche ^Reparaturen an allen Bureau- u. Haushaltungsmaschinen sowie Kontrollkassen fachmännisch aus. (Ditte Adresse merken.) . . - >*.' ■. m ■". ». *v w bleibt Ein gutes, mittelschweres Pferd kl Alter von 6-7 Jahren, weil itnrzShlig, zu verkaufen. Schristl IlriAeü. uut. 1445L) an b. töieh. Anz. Ausstellung von Fröbel und Hausarbeits-Seminar- arbeiten der Alice-Schule in den Räumen des Kunstvereins. Geöffnet von Sonntag, den 25. Februar bis Sonntag, den 4. März, am Sonntag den 4. März gleichzeitig Aus« stellungen in den Alice-Schulräumen und im Fröbelseminar. 1473D ■ • • V.' . •..i6Sl w •• • A" ■ MM MM Persil Goetz & Co., Herborn > Fernsprecher Nr. 211 [1459D J MHs»MiM.WM - lorole iHflliöinen, fieflei, Beltköseintliötangen1 • jeder Art zum Selbstabbruch. 1-2 sein möblierte Simmet In gut. Hause fmönL Einsamilien- bauö) von reickSdeutfchem Herrn (Stfm.i gegen -eitgem. Sc», gesucht. Schriftliche Angebote unter 01247 nn den Giehener Anzeiger. Setoniundode^?i^. geeignet für alle Arten von Wäsche, Alleinige Mersieller: HENKEL & CIE., DÜSSELDORF, auch der altbewährten „HENKO“ (Henkels Wasen- und Bleien - Soda). Aus dem AmtsverkÄndignngSblatt - Da« AmtSverkündigunaSblati Dr. 16 vmn 23. Februar enthält: Gewährung von Unterfl Übung in Krankheitsfällen. Sinkommen steueranteile der Gemeinden für das Rj. 1921 Abrechnung der Samenklenge Gammersbach für 1921. Vergütung für den nebenamtlichen Unter richt an den öffentlichen Schulen, Deisekvstenver ordnung. DaumtvärtcrfurfuS an der Landwirt schaftlichen Schule Lich. Errichtung einer Bat- unternehmer-Dlaurermeister-Zwangsimrtng für den Landkreis (Sieben. Baumfrevel. Viehseuchen Das Deckgeld für Bedecken von Stuten. Einsendung der K reiSabdeckereiVerzeichnisse. Regelung des Verkehrs mit Getreide Dienstnachttchten Feldbereinigungen Vrüningen und Geilshausen.__ Wohnungstausch Schöne grobe LHinimr-Mn. gegen (01262 3-3iaatfSi6n. zu tauschen gesucht. Satserallee 65 L • Stau fenber a, 22 Febr 3n unterer Gemeinde wurden für da« Deu tsche DvlkS - Opfer 100 000 Mark aufgebracht. • Grünberg, 21. Febr. Die zweite Verpachtung der Waldjagd ergab gegenüber 1 300 000 Mk. bei der ersten Verpachtung jetzt 3 Millionen Mark. Pächter sind die Herren Pauly aus Friedrichsdorf LS. und Hebel aus Bad-Nauheim. Kreis Schotten. * Laubach, 21. Febr. Der Gemeinderat beschloß, den Bürgern das HolzfürSärge kostenlos aus dem Gemeindewald zu liefern. • Gedern, 19. Sehr. Am Samstag abend sprach hier im Saale .Zum Löwen" Herr Dr. Kunkel-Dietzen im Auftrage des Oberyessischen Museums und des Oberhessischen Geschichtsvereins über die .Vorgeschichte unserer Heimat". Mit hohem Interesse folgten die Zuhörer den durch ptÄchtige Lichtbilder unterstützten Ausführungen des Vortragenden, der ja Fachmann auf diesem Forschungsgebiete ist und unmittelbar aus den reichen Dodenfunden unserer Provinz und den Schätzen des Oberhessischen Museums schöpfen kann. Besonderer 5>ant gebührt dem V. H ®- Gedern, der durch Uebernayme der Vorbereitungen die Veranstaltung erst ermöglichte, Starkenbure und Rheinhessen. * Darmstadt, 22. Febr. Hier verstarb heute im 70. Lebensjahr der Geheime Schulrat Dr. Theodor Walter, der lange Jahre Direktor in Mainz, Worms und Dingen, in den 80er Jahren auch am Gymnasium in Büdingen tätig war. Hessen-Nassau. fpd Frankfurt a. M, 23 Febr. Unter recht seltsamen Umständen wurden aus den Räumen der wirtschaftlichen Vereinigung der Schutzpolizei in der Gutleutkaserne, also inmitten strengster und reichster Bewachung, eine Million Mark bares Geld gestohlen. fpb. Frankfurt a. M., 23. Febr. Wegen verzögerter Veranlagung zur Kirchensteuer ist ote et>gL Kirchengemeinde Docken heim in eine derartige Rotlage geraten, dah sie die wohlhabenden Gemeindemitglieder des Stadtteils um Dorf chüsseaus die Kirchen st euer ersuchen muhte. — Der Magistrat setzte den Preis für ein Markenbrot ab Samstag von 600 auf 720 Mk. hinauf. Markenfreies Brot wurde im Preise nicht erhöht. Dohl ststm Iftfa ln l°ek ''ch behandelt (dpi. 9er brennends W heben sich bi. der der Held s Milche QEilkit ift drängt, vonein, durchaus lebens, die Handlung, dir e eine Fülle birgt, ^eufelsaclers, fym. Gerung des Orte- Lösung bringt: De, äerhaus zurück, tue ces Glück tvlnkt. en. für Samitai ituta, 8 ilhr Licht, che Dehrtomlm i- le,8llhr Mgli^ Mhochlchulr Gikhei abend uim Asien dc fiele, heute und mo? beleidigten' und.Dd - Lichispielhani 'gen:,Der brennent« Xuifftig". - Palast' t: ,3m Dinker atrl Wb“ und.Der Tag lt Vvunia» .Der DMieostl" Fräulein". - M rt der Meheaer M chc, 8 ilbv: Tcrtrag wische Sandtiie“. - Mr: Dortvy übe tbeaterbureat । auf die msryige ein- farl Schönherri Der DeibSleu ^s, das früher hie [1 aufgenofnmen voran einer Aeihe wj u, Damen-ölbechlo Die Literarischc am 1 März einen Tb. Gegeben verdtit e Laune des en Lustspiel hatA »ter die HauMM für die ** 5rL Ae D. len. r Jkifügung gmeiU 5» 'Äg EwW** ■ »ur tnlt d«n nninenhE orientiert IlSsl^ X * ließ«?; w ®<- daS Mch ßeT®ollat5 VOWSIM! Anbieten 3 nette freundliche kleinere gimmer, Küche, mit Umzugsvergütung und zeitentsprechender Ablösung, suchen4Jimmer, Küche in schöner Lage. Angebote an 1479V LommerZ' voll grioofflflnf, Veflanlage. Wohnungstausch Lieh—Gießen. Meine 4-Zimmerwohnung mit allem Zubehör, Dalkon, elektt. Licht und 300 qm Land in Lich gegen 3 oder mehr Zimmer in Dietzen zu tauschen gesucht. LlmzugS- kosten nach Vereinbarung, vchttstl. Angebote unt. 01220 an den Giehener Anzeiger. BERLIN W 8 GIESSEN Unter den Linden 1 Th. Loos, Kirchenplatz Verbrennungsofens wird mm den Anhängern der Feuerbestattung mit autzeoordenllicher Genugtuung auf genommen. DaS derzeitige Stadtverordneten kollegium scheint Weitblick genug zu haben, um einzusehen, datz es im eigensten Interesse der Stadt liegt, den vor Jahren bereits einmal erwogenen Gedanken in die Tat umzusehen. Damals schreckte man vor einem Aeubau der groben Kosten wegen zurück. Ein Anbau an der Ostseite der Kapelle kam aber nicht zustande, teils well man darin eine Verunzierung des Kapellenbaues erblickte, teils weil man mit einigen baulichen Schwierigkeiten (Untermauerung, Kaminführung usw.) zu rechnen hatte. Ist man ernstlich gewillt, dem Projekt näher zu treten, dann werden sich die für einen Anbau erhobenen Bedenken sicherlich beseitigen lassen. Die finanziellen Bedenken aber gegenüber einer Bausumme von 100 Millionen Mark werden schgoinden, wenn man die Ersparnisse für die Stadt ins 2Iuge saht, die eine Verwirklichung d«S Planes bringen wird. Von den im Jahre 1903 in Benutzt»« genommenen 80 000 qm des Fttedhof^s am Aodberg sind bereits ca. 55 000 qm belegt. Die Frage der Beschaffung eines neuen FriedhofeS wird in wenigen Jahren aufgeworfen werden müssen und dürfte u. U. eine Quelle grober Verlegenheit werden. Eine Wiederbelegung des alten Friedhofes kommt wohl nicht in Betucht. Es mühte also nach anderem Gelände Umschau gehalten werden. Man weih, zu welch unglaublicher Höhe die Boden- preise in nächster Bähe der Statt getrieben werden sei eS durch die Wohnungsnot, sei es durch Anlage industrieller Werke oder durch Spekulation. 'Dazu kommt, dah unter Beachtung der hygienischen Vorschriften nur ganz bestimmte Geländeteile für einen etwaigen Ankauf geeignet sind, deren Preise dann natürlich in die Höhe schnellen. Der Erwerb bvn neuem Friedhofsgeläiche wird ein Kapital beanspruchen, das gewih ein Vielfaches der oben angeführten Bausumme bar- stellt Es liegt deswegen im Interesse der Stadt, diesen Anlauf nwglichst hinauszuschieben, oder doch die Atlsnuhung des noch vorhandenen Geländes zu steigern. Die Erbauung eineS KrematvrrumS oder emes Verbrennungsofens wird nun die Zahl der Feuerbestattungen um ein Beträchtliches erhöhen und eine häufigere Beisetzung der Aschenreste in Bischen über ürnengräbem, deren AuSmrrhe viel kleiner sind als die Erdbogräbnisstätten, mit sich bringen. Würde man auherdem in weitsichtiger Weise die Beisetzung von Aschenurnen auch in Reihengräbern des neuen (und ölten) Friedhofes gestatten, so könnte die Ausnutzung deS Friedhvssterrains um daS 10- bis 20fache gesteigert werden. Franlfutt a. M. hat eine CBegräb- nisordnung, nach der in einem Grabe bis zehn Aschenurnen beigesetzt werden dürfen. Gin mit einer erd bestatteten Leiche belegtes Grab kann nach 20 Jahren in derselben Weise für Aschenurnen benutzt werden. Obererdig können ober sofort jederzeit 9 Aschenkrpseln ausgestellt werden. Auch der Gedanke, dah der geringe Mann für verhältniSrnähig wenig Geld sich ein „Erbbegräbnis" erstehen kann, wirkt anziehend. Dom Persil \ Mietgesuche"| 2—3 unmöblierte Zimmer m. Küchenbenutznng gegen Hobe Abstand- summe gesucht. Schrift!. Angeb. u. 01177 a. d. ^ien.Anz. Assistenzarzt ran ebrr Hruch« «a »o leuftbm. t*r fle erbot« eilt •rrt» » I47BL> an b » "iu ÜTiSätüTad acHrrfiet Jagdhund tnerleelen. *tibn in bet vMk«, eleg. (ol und qnnj zu vertreten und nach, t ’fiabar ble nütigeu Veziehungen zu den in 3mge Kommenden Abnehmerkreisen unterboten und Erfolge garantieren, wollen Be- Werbung mit TMermanqabe rinreichen unter 0. S. 771 durch Ala-Haasenslein k Vogler, dbln. 1360A 3 starke Ferkel zu verkaufea. f*“1 ^>nmmftrafir 1. rttitüri« airn irerben um Vebrn». »eiche« * um > .4 .lJ5f>e4t'n-„in ■•Uiee ■. IAr leer* 1 Paar fall neue taslieM 7, bmu, Jtaadbtrd e 9i E'che. tt* tzaberlluch zu verkaufen. Siüimtr. 17. Gonniag newn □oft dem All mich ti gen Kat es gefallen, meinen lieben Mann, unseren lieben Vater Gottlieb Geller im Alter von 69 Jahren nach kurzem, ich verein Leiden zu sich zu rufen. In befer Trauer: Familie Geller. Weiche ebelbenfrnbe Ottern nu Tochter, bieber.etrona2ieno' nraublc erlernt bat imh über lebt tute 2jcth luverläsirgeir) Dame oder Herr luch« ich per I. oder 15 April aus mein Aureal», welcheir) perfekt Schreibmaschine bedienen kann Schriftl Anaebote unt. 2699 an Herfa, Mitteldeutsche Annoncen Espe, dition, LUochstratze 5 ,o<> gut erb- za kanten aefucht. Lchr. Änaeu u 01271 a. b. ÜL Ans. nimuiiuiuiiniinnaniioii Wut etbaliener (iiderkljppwaqea au kauten ae lacht. Lchr. «naeboie unu OI» O.K. iffteh. Wru, <6nl trbnlleiser Klapp« Kinderwaaen telnchi Vrei Hier, VPt’erUrane 31 .. ffflfleifn. ffene ®olb* Sinn .Dlatlni efinffdiir fnuft 'miitnj au tdebilen Bretten 6.6hinöl?la iLdel m« all Handlung Vrnchffe. !• II. llad luruilieuer- Irrt *r verlor ich mein lolöniM fieltpnnnotjflil antcheineud Schaff llrake und deriä» aeriina. Der ehrlich, r rvird herp li v ' aebeten, da fl» benken kl blae, je- Jen lehr tute flr odN'iNO im ^uoff bnreaa abeeben u »Uta. OchW Äamtlie Br. feuu. yoöbetmer 2tr. M ........... 5i6a»nn. meoen als t?rhr> unb Vnnfinäbdirn e*acu totonige Skr* Bnllantnno »4»r Nteli tul Arioathand b*lb au kauten aetnchi. Ingenieur Eaqdmin ^aaptvolllaaerab. 5<1flflQin. Bfrin (Boi ö» SUöer.ClaflM •farnfttiN teuft au bobtn Greifen Corl BiM Jiofiin flmuuioi l. <>ür nu in rofleit-, öbemiralten- und i«QrbroorenflfI(bdft suche zu Ottern einen feöiliflo mit fluten Lchiil» kenntnisien. 14XD Heinrich Boreen ciMkkrd0lVi'>ffrll» __Teleodon 36. _ Sadic für ällnrz tuchnaed. durchau» Aitoerlässiged 0i2Ni fiaösmätieii aeaen nuten Vobn u. eure Behandlune. PiirSülOdi« OKM, 2ted1(blofv Hiornkaooe u. Kauf- 1.6: rite, wen la ge- • Hört neaeu Hffchit- gebot »u verkaufen Ylnaeb. unt. 27ül an llcr«o. M fL-tf.. Vloch tr ake ü. 1461h Viola D-^löte dnriolöi Serailfls zu verkaufen oi‘*T> Gcholtiteglhe 7. Einiae neu« friuiltloeolieiln aufs Torf zu verkaufen An erfrae f-reit*g nacht 1 Uhr verschied sanft nach langem leiden man lieber Mann, unser lieber Vater, Schrieger- raler, Großvater und L'rgroövata i Johann Gottfried Bohrmann Weichensteller L P. Im Alter von 82 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Katharine Bohrmann geb. Eiff, I Gießen (Lieber Str. 157), den 24. Februar 1023. Die Beerdigung findet Montag, den 26. d. Mt*. nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Fnedhof statt. l lausmänn. Lehrling \ Zeichen-Lehrling mit guter Schulbildung und Zeugnissen per Ostern gesucht. 1447D Arthur Graefe & Co. Kunstgewerbliche Werkstätten für Metallarbeiten ___Wirken, «ilbrlnrstrake 43. Ium 1 April ober früher perfekte Stenotypistin (keine Anfängerin) auf Anwallsboreau gefuchL Schriftliche Angebote unter 14040 an den (Siebener Anzeiger erbeten. kriar neue Lchlafztmmee- (^inridifnnq Au verkaufen. 1474)1) «Zieierk. •lettener Sir. IQI. MitSPlWtll ui 2 etftl zu verkaufen Uoouftrnhr SA v. , wirklich in gleich hohem Mähe interessiert sind, ; mögen einige Zahlen beweisen: sie berichten zwar über Preußen, — die Ziffern unserer engeren Heimat sind uns im Augenblick nicht greifbar —, ihre Lehren sind aber im großen und ganzen auch für Oberhessen mahgebend und müssen das Gosch des Handelns diktieren. Im Staate P r e u h e n starben 1913 von je 10 000 Menschen an Tuberkulose tn den Städten 15,81, auf dem Lande 11,65, im Jahre 1919 in den Städten 21,16, auf dem Lande 16,84. Die Gesamtzahl der Tuberkulose- slerbefäUe betrug 1913: Städte 31653, Land 25 208; 1919: Städte 51 965, Land 34 031; 1920: Städte 35 315, Land 24 275; 1921: Stadt und Land zusammen 52 098; im ersten Halbjahr des Jahres 1922 aber schon wieder 30 273. Bei diesen Ziffern ist zu beachten, dah der preußische Staat von 1919 erheblich kleiner ist als der von 1913, dah mithin die erschreckende Tuberkulosesterblichkeit in einem verringerten Staatsgebiet eintrat. Im Regierungsbezirk Kas° e l slaxben an Tuberkulose von je 10 000 Menschen 1913 in den Städten 14,35, aus dem Lande 11,88: 1919: Städte 23,24, Land 13,68. Die Gesamtzahl der Tuberkulofetvdesfälle betrug 1913: Städte 589, Land 749; 1919: Städte 934, Land 878; 1920: Städte 694, Land 777; 1921: Städte und Land zusammen 1196; im ersten Halbjahr 1922 aber bereits 692. Im Regierungsbezirk Wiesbaden starben an Tuberkulose von je 10 000 Menschen 1913 in den Städten 14,57, auf dem Lande 14,99; 1919: Städte 27,94, Land 19,33. Die Gesamtzahl der Tuberkulosetodesfälle betrug 1913: Städte 1149, Land 788; 1919: Städte 2009, Land 987: 1920: Städte 1440, Land 841; 1921: Städte und Land zusammen 1862; 1922 aber im ersten Halbjahr schon wieder 1105. Die Senkung in dem Ziffernbild von 1920 gegenüber 1919 ist wohl darauf zuruchzuführen, dah in jener Zeit die Lebenshaltung infolge b.Iligerer Kaufmoglich- teiten sich etwas besserte. Seit dieser Zeit ist aber eine so ungeheuerliche Verteuerung aller Lebensrnittel eingetreten, dah die Kaufkraft der breiten Devölkerungsschichten damit immer weniger Schritt halten kann. Die hievaus entstehende Unterernährung ergreift immer weitere Dolksmasten und hat natürlich ein starkes Anwachsen der Tuberkulose zur Folge. Mit grober Besorgnis sieht man namentlich auch in den Kreisen der Aerzte der drohenden schweren Gefahr für die Gesundheit unseres Dolles entgegen. Sin Arzt schreibt uns auf unsere Anfrage nach seiner Meinung in dieser Angelegenheit u. a.: „Die durch die enorme Geldentwertung bedingte Erschverung der Ernährungslage, besonders die Schwierigkeit der Beschaffung von Fett für die Minderbemittelten, hat eine Zunahme der Unterernährung zur Folge, wodurch die Leistungsfähigkeit und Widerstandskraft des Körpers gegen (Srhxm Fungen aller Art, vor allem auch Srtäl- tungskrcmcheiten, herabgesetzt wird. Ss ist zu befürchten, dah die Folgen dieser Verhältnisse bald in erhöhtem Matze bei den Kirchern und der Heranwachsenden Jugend sich zeigen werden. Leider geht schon jetzt aus den neuesten statistischen Berichten hervor, dah die Tuberkulose seit dem letzten Jahr wieder im Steigen begriffen ist; so ist die Zahl der tn Preuhen bis zum 1. Oktober 1922. also in den ersten drei Vierteln vorigen Jahres eingetretenen Todesfälle an Tuberkulose höher als die Gesamtsumme der Todesfälle an dieser verheerenden Krankheit im ganzen Jahre 1921. Besonders bedenklich erscheint die gesundhettliche Zukunft unseres Nachwuchses; der Mangel an Milch für die Kleinkinder führt zu bedrohlichen Erscheinungen, und über die Zunahme von Skrophulose. Drüsenanschwellungen und Rachitis wird aus allen Teilen des Reiches bereits berichtet. Die Folgen der Einschränkung oder gor des völligen Nlangels der Milchnahrung werden und müssen für die Kinder geradezu vernichtend wirken, da es im Kindesalter fetne Ersatznahrung für dieses für die Entwicklung beg kindlichen Körpers unentbehrliche Nahrungsmittel gibt Besonders gefahrdrohend wird dieser ernste llmftaiw noch dadurch, dah unter unseren Schulkindern sich eine grvhe Menge befindet, die schon einmal während des Krieges unter den Folgen der Hungerblockade gelitten haben." Diese ernste Bettachtung eines Arztes und die oben- stehenden eindrucksvollen Ziffern werden alle Personen, die verantwortlich an der Spitze eines Gemeinwesens zu wirken berufen sind, beherzigen und bei ihrer Entscheidung richtunggebend sein | lasten müssen. Gewiß wäre es wohl das beste benutzt toerben, die feit dem 1. Februar 1919 au« dem Osten tn das Reichsgebiet eingewandert sind." Abg. Krätzig (S.) sieht in der Vorlage keine wirksame Maßnahme gegen die Not. Durchgreifende QHafrnafxmen seien nötig, vor allem auf böm Gebiet der Steuerpolitik unb durch Erfassung der Sachwerte. Die Hauptschuld bei der Preistreiberei liege bei den Produzenten, den Landwirten. Auf die moralische Beeinflussung der landwirtschaftlichen Spitzen verbände dürfe man sich nicht Oerlafen. ®me Regierung, die nicht für eine ausreichende Volksernährung zu angemefle- neu Preisen sorge, zerstöre die Widerstandskraft des Volkes. So sei es nicht zu erklären, dah die Regierung die Genehmigung zur Ausfuhr von 10 Prozent unseres wertvollen Viehes erteilt habe und noch dazu an dasjenige Ausland, das man im Augenblick als feindlich bezeichnen könnte. Wenn Viehhändler den Vvehhvf in Berlin wegen der Preiskontrolle boykottieren, mühte diesen Leuten rücksichtslos die Handelserfaubnis entzogen werden Gr beantrage deshalb das Verbot der 2Iufr ttoneii lebenswichtiger Waren. Mrt der an sich nötigen Bekämpfung der Schlemmerlokale und Den erhöhten Strafen für Wucher werde der Not des Volkes nicht gesteuert, solange nicht die Stabilisierung der Mark durchgeführt werde. Aber nmn wolle merkwürdigerweise dem größten Spitzbubm unb Preistreiber, dem Devisenspekulanten, nicht zuleibe gehen. Wir stimmen der QJorlage zu, wol- Unter öemMheitrbtMM. Roman von Clara Liebig. Wohnungsfrage handelt, will man fein Augenmerk auch auf die Schaffung gefunber Wohnmöglichkeit richten, denn eine Luberkulche-- heilung würde wohl nicht von Dauer fein, wenn der Patient nach seiner Wiederherstellung in ungesunden Wohnräumen Hausen mühte Es ist be- grühenswert, dah die Provinzialverwaltung auch diese Seite des Problems von vomherein mit ins Auge gefaßt hat. Bettachtet man da« Unternehmen vom Wirtschaftsstandpunkt der Gemeinden aus. so ist auch hier nicht zu verkennen, dah die Gemeinden, und zwar alle miteinander, Stadt und Land, ein eigenes Interesse an der Bekämpfung ber Tuberkulose, an der Vermeidung einer verbreiteten Kindersterblichkeit, an der Schaffung gesunden Wohnraums, kurzum, an allen Fragen dec Dollö- gesundheit haben Nicht nur in der Stadt gibt es tn dieser Hinsicht sehr viel Elend, sondern auch in den Landgemeinden ist die Not groh. Nicht jedes Kind, bas braufoen mit roten Pausbacken herum- springt, ist gesund; gar manches, bas man lediglich auf Grund des blühenden Aussehens für gesund hält, ist schon leidend. Geht man nun zur Prüfung der finanziellen Seite der Frage über, so ist ja nicht zu beftreiten, dah den ohnehin schwer belasteten Gemeinden hier eine ziffernmähig nicht unbeträchtliche Beitragszahlung zur Gemeinwirt- schäft zugemutet wird. Jedoch ist zu beachten, dah dieses Geld nur als einmaliges Darlehen gegeben wird und dah es Zinsen einbringt, bah es in Yen meisten Fällen nicht aus ben laufenden Einnahmen genommen werden soll, sondern b< i ben waldbesitzenden Gemeinden aus dem Erlitt für einen Extra-Holzeinschlag, der nur für diesen Zweck genehmigt wird, sonst aber nicht gestattet würde, und bei den waldlosen Gemeinden aus einer Sonderbeisteuer, über deren Act in Der Vorlage der Provinzialverwaltung zwar nichts Näheres gesagt ist, von der man aber wohl annehmen darf, dah sie nicht allzu drückend gehalten sein wird. Ein weiterer Einwand, der virlieicht erhoben werden konnte, wäre der, dah man Geldwerte der Zukunft heute schon für diesen Zweck mobilisieren soll. Da wäre aber die Frage am Platze: Ist es denn ein Anrecht. diese Geldwerte der Zukunft heute mobil zu machen zum Nutzen der Zukunft, zum gesundheitlichen Vorteil der künftigen Generation? Diese Frage muh doch Wohl jeder verneinen, ülebrigens muh man sich in den Gemeinden, die heute noch Wald besitzen, vor Augen halten, welchen Wert der Wald früher gehabt hat. Diese Gemeinden, die infolge der höhen Holzpreise jetzt vielfach Im Gelbe schw.mmen, sind früher nichts weniger als glücklich in ihren Finanzverhältnissen gewesen. Jetzt haben diese Gemeinden von der Entwertung deS Geldes Nutzen. Sie sind daher auch moralisch verpflichtet, den anderen Gemeinden, die weniger glücklich dran sind, helfend beizustehen. Auf das moralische Sichverpflichtetsühlen ber gutgestellten Gemeinden bauend, hat man wohl mit gutem Grund davon abgesehen, einen Zwang zum Deittitt au^nüben. In sehr richtiger Weise hat man sich an den Grundsatz der Freiwilligkeit, cm die erneute Bewährung des gesunden Gemeinsinns gehalten. Dom eigenwirtschastlichLN Standpunkt aus wird sich also jede Gemeinde, auch die finanziell am übelsten gestellte, sagen müssen, dah ihr der. Beitritt zu diesem großzügigen Gemeinschaftswerk immerhin verhältnismähig leicht gemacht wird, und dah es sich dabei um ein Werk handelt, dessen Kräfte auch in irgendeiner Form der eigenen Gemeinde zugute kommen werden. Die Gemeinwirtschaft Obere Hessen soll ja, wie schon gesagt, nicht nur eine soziale Aufgabe erfüllen, sondern sie hat auch die Bestimmung, mit ihren Geldmitteln die ihr angeschlossenen Gemeinden zu unterstützen bei den Aufgaben, die diese im Interesse ihrer Ein- wohner auf wirtschaftlichem Gebiete zu erfüllen haben, ilnb diese Art der Betätigung dürfte wohl auch nicht in letzter Reihe zu suchen sein. Die Gelder werden ja übrigens auch nicht etwa für einen großen Derwaltungsappacat in starkem Ausmaß beansprucht werden; nach der Dcrlage der Provinzialverwaltung soll vielmehr die Vec- waltungstätigkeit der Gemeinwirtschast bei der Provinzialdirektion selbst mit erledigt winden. Mittel, wenn man vorbeugend gegen die Erkrankungen wirken würde. Aber das kann leider nicht ausschlaggebend und überall ermöglicht werden, denn dazu sind die Fälle der Hilfsbedürftigleit viel zu groß und die verfügbaren Geldmittel leider viel zu nein, üllan wird sich notgedmngen zunächst darauf beschränken müssen, die Möglichkeit zur Heilung zu schaffen, und da hierzu das einzelne Gemeinwesen finanziell nicht leistungsfähig genug ist, bleibt, wenn unser Volk, unsere Kinder nicht dezimiert werden sollen, nur der Weg einer gemeinschas tl ichen Heilu ngsbef chaf- f u n g übrig. Diese Vlöglichkett will die Gemein- wirtschast Oberhesten schaffen. In der richtigen Erkenntnis, daß es sich hier aber auch um eine Deutscher Reichstag. 306. Sitzung, 2 Uhr. Der! in. 23. Februar 1923. Die zweite Beratung deS Reichswehretats wird fortgesetzt. Abg Frölich (Äotrun.) sieht in der offiziösen Mitteilung zur Angelegenheit der .Roten Fahne" ben Beweis dafür, daß zwischen dem Reichswehrministerium und den illegalen Schuhverbänden Derttäge unb Vereinbarungen bestehen. die erst zum 31. März d I. gekündigt seien. Dachgewiesen sei, daß hohe Offiziere der Reichs- I wehr für die Bewaffnung der Orgesch-Verbände I gewirkt hätten Verwalter solcher Orgesch-Waffen- fciger seien ofstttell bei der Aufdeckung entdeckt worden. Vielfach seien sie rechtzettig gewarnt und zum Teil von ber Reichswehr direkt geschützt worden. General von Sveckt trete Gesetz und Recht mit Füßen. So werde die Reichswehr der Republik zu einer Zuchtanstall für monarchistische Verschwörer. Herr Severing habe die Oberpräsidenten zur Vorbereitung einer Art Mobilmachung aufgefordert. WaS hat man mit dem bayer. Minister- piäsidenten verhandelt? Zeitfreiwillige Truppen reisen jetzt im Lande umher mit Ausweisen hoher Beamten der politischen Polizei unb mit Unter- stützung der Reichswehr Das ist nicht der Weg | zur Abwehr des französischen Militarismus. Das ist der Weg zum Bürgerkrieg. Redner beantragt Annahme einer Entschließung, welche die Entfernung des Generals Sseckt aus der Reichswehr und seine Stellung dot «einen neuen Staatsgerichts- Hof verlangt. Aus Ansuchen des Präsidenten wird die Weiterberatung des Reichswehretats unterbrochen, um erst das Notgesetz zu erledigen. Der Ausschuß, über dessen Verhandlungen Abg. Dr. B e l l (Z.) berichtet, hat die Bestimmungen der Drrlage, welch- Beschränkungen für das Gastwirtsgewerbe enthält, auch auf Klub» und andere geschlossene Gesellschaften ausgedehnt. Dranntoxin darf nicht an Personen unter 18 Jahren verabfolgt werden, ebensowenig Nikotin» haltige Tabakwaren. Mit Gefängnis bis zu zwei Jahren und Geldstrafen bis zu 100 000 Mark wird bestraft, wer in selbstverschuldetem Rausch strafbare Handlungen begeht. Die Veröffentlichungen bctreffenb Verurteilungen wegen Preistreiberei sollen durch Anschlag an deutlich sichtbarer Stelle erfolgen. Die Mindeststvafe für schwere Fälle von Schleichhandel und Wucher wird von 20 000 auf 100 000 Mark erhöht. Durch Beschlagnahme fteigowordene Räunte verbotener Schanklokale usw. feiten den aus dem besetzten Gebiet 01.18- gewiesenen zugeteilt werden. Das allgemeine Ermächtigungsgesetz ist beschränkt auf Vorschriften zur Abwehr fremder Einwirkungen auf bie deutsche Gerichtsbarkeit oder auf die deutschen Finanzen zur Fürsorge für Sozialrentner, Kleinrentner und andere notleidende Personen unb Anstalten. Weiter wirb die Regierung ermächtigt, neue Der- Das Madchm war erschrocken: der Vater? W<^ wollte der hier? Der wollte sie doch nicht holen f! Hans Bast mußte eine Lüge erfinnen, und das wurde ihm ja nicht schwer: drei Wochen schon war seine Tochter nicht mehr oben bei ihm gewesen, er sehnte sich riach ihr. , Maria war gerührt. Ste schämte sich daß der Anblick des Vaters ihr Schrecken eingefagt hatte. Eie wurde rot. Jetzt sah man erst, wie schon dies bräunliche Gesicht war. die Waagen waren weich gerundet, die Augen leuchteten b ank von Glanz. ^Muß ich beim?" fragte sie und zaghaftz Neto nein, sie konnte noch bleiben. Man sah es ihr ja an, wie gut es shr ging. Hier gab es wohl noch viel zu elfen? ..... Hatte der Vater Hunger? Sie rannte ins Haus und kam nach kurzer Wette toebö, em (rito duftendes Brot unterm Arm. in ber Schurze Wurst und Käse unb ein Das hatte die Müllerin ihr f^r den Vater; sie drängte es ihm auf. Aber lud ihn picht ein, ins Haus zu treten. Sie war froh, als er wieder ging. Früher wäre das fcretoelen, aber jetzt -?! Frnster zog jie dte Stirn Zusammen: die Gestalt des Vater» stand chr Lon übergenug hier in alten ©cteit ®Afam Bein kAnnenschcin auf ihr Gesicht den ganzen Tag H^ns Bast fühlte es, daß die Tochter sich von lhm wandte. Sollte er ste zu sich zwingen? Et brauchte ihr nur zu befehlen, wieder nach Haus yt kommen, sie nicht mehr dort hinunter zu lassen, len aber unser Doll nicht tn den Glauben versehen, als könne ihm dadurch geholfen werden, ©teilen Sie unser Volk auf keine zu harte Geduldsprobe. Sie spielen mit Sein oder Nichtsein Deutschlands. Abg. Bruhn (Dtnl.) ftimmt den verschärften Bestimmungen gegen ben Wucher zu, warnt aber davor, jede wirtschaftlich gebotene große Preissteigerung ohne weiteres als Wucher zu bezeichnen. Kartoffeln z. B. seien nur um das Achtfache gestiegen, während der Dollar um das Fünfzehnfache gestiegen sei. Die Eisenbahn müffe den Anfang mit dem Preisabbau machen. Redner begründet bann den beutschnationaten Antrag und bezeichnet die Ostjuden als eine Gefahr für Deutschland. Aba. Dr. Bell (3fr.) verweist auf die groben Auswüchse des SchanMättengewerbes auch in den Mittel- unb Kleinstädten unb bedauert, daß die Rechtspflege von ben strengen Straf» beftimmungen gegen Wucher und Preistreiberei xu wenig Gebrauch mache. Die Bekämpfung der Preistreiberei dürfe sich aber nicht auf die Kleinhändler beschränken, sondern müsse die ülrhebm freffen. Der deutschnationale Antrag sei nach Form und Inhalt unannehmbar. Ein Antrag Groth fuß (Dem.) enthalt die gleichen Forderungen wie der deutschnationale Anttag, will sie aber gegen alte Ausländer an- gewendet sehen. Ein Antrag 6 tref emann (D. Vp ) bringt die gleiche Forderung in Form einer Entschließung. Minister O e s e r lehnt den Anfrag Bruhn als zu weitgehend und zr einseitig ab and bittet, die Angelegenheit der Regierung in Form der Sfresemannschen Entschließung zu überlassen. Die Regierung werde sich übrigens tn dieser Frage nicht von dem Boden des Rechts entfernen und da nicht eingreifen, wo eine einwandfreie Rechtslage vorliege. Wo keine rechtsmäßigen Verträge vor liegen, werden die Interessen des deutschen Volkes und vor allem die der Ausgewiesenen ! dem Anspruch der Ausländer vorgehen. Qlbg. Leutheuser (D.Vp.) stimmt den Ausschußbeschlüssen zu. Sodann wird die Entschließung Stresemann an genommen, ebenso die Restvorlage nach den Ausschlußbeschlüssen. — Eine Gntschltehung der Kommunisten auf Erfassung der Sachwerte wttd dem Ausschuß überwiesen. Dienstag 2 älhr Weiterberatung des Reichs- wehretatS. — S«chluß 7 Ubr. Die Gemeinwirtschast Oberhessen. Dor wenigen Tagen ist ein Plan der Provinzialverwaltung zur öffentlichen Kennwis gekommen, der die Lösung einer brennenden Gegen- warts- und auhervrdmtlich wichtigen Zukunftsaufgabe in grofeügiger Art erstrebt. Es handett sich um die Gemeinwirtschaft Ober- Hessen, deren Zwecke und Grundsätze im „Gieß. Anzeiger" Nr. 35 vom 10. Februar ausführlich mit geteilt wurden. Drei Ausgaben sind eS, die auf dem Wege der freiwilligen Zusammenarbeit der oberhessischen Selbstverwaltungskörper (Stadtqemeinden. Landgemeinden, Kreis« und Provinz) zur Lösung gebracht werden sollen: 1. Die Mittel für die einheitliche Bekämpfung der Skrvphu- lose und Tuberkulose bei Kindern zur Verfügung zu stellen, 2. den Selb st Verwaltungskörpern der Provinz Q5e t r i e beim 11 e l auf kurze Frist bereitzuhalten, und 3. den Selbstverwaltungskörpern der Provinz Darlehen in erster Linie für werbende Anlagen und, soweit noch Mittel vorhanden, für Wohnungsbauten zu gewähren Für die Finanzierung des gemeinwirtschaftlichen Unternehmens sind zwei Wege in Aussicht genommen. Die waldbesihenden Städte und Landgemeinden sollen in den Rechnungsjahren 1922 und 1923 je ein Zwölftel aus den Erträgen ihrer Waldungen, die Städte und Gemeinden ohne Wald einen entsprechenden Betrag aus anderen Mitteln an die Kasse der Gemeinwirtschaft ab- führen. Diese Gelder sollen als Darlehen gegeben und verzinst werden. Man hofit, auf diese Weise ein Kapital zu erlangen, dessen wirtschaftliche Ausnutzung so hohe Erträge abwerfen kann, daß etwa 1000 kranke ober hessische Kinder jahraus, jahrein in Fürsorge genommen werden können. Die wirtschaftliche Ausnutzung des Kapitals soll vor allem in der Hergabe von Darlehen an die Gemeinden zur Durchführung tnerbemer Anlagen usw. bestehen, wobei ein entsprechender Zinssatz für die Gememwirtschastskasse heraus- springen soll. Prüft man den Plan der Provinzialverwaltung vom Etandpuntte der Voltsgesundheitsfür- svrge, vom Jnteressengesichtspunkt der breitesten Allgemeinheit aus, so ist das Dor- Haben als ein glücklicher Ausweg aus einer schlim- untertoetfen. In jedem Ort wurden Hauptlette ernannt, die die Wehren befehligten, für Manneszucht sorgten und auch dafür, daß die kostbare Munttion nicht unnütz verknallt wurde. So hatte es nur eines einzigen starken Willens beburft, um eine Organisation, die wenigstens doch einigermaßen Schuh und Sicherheit versprach erstehen zu lasten. Adami wurde oftmals gewarnt — wenn ihn ein Schuß aus dem Hinterhalt träfe?! Er ritt meistens allein. ,Mich kann ein Schuh treffen,“ sagte er ernst, „aber ich glaube es nicht. Leute wie ich werden alt, denn sie werden gebraucht." Er fühlte tief innen, ganz ohne Eitelkeit, die LleberzeuFung von der Motwendigkeit feines Daseins, ilnb dieses Gefühl gab ihm den Mut, den er zeigte, unb die nötige Ausdauer. Schon mehr als einmal war es dem Richter gewesen, als habe man es auf ihn abgesehen. Männer, die ihm begegneten, im Kittel des Dauern, sahen ihn oft so eigentümlich an, dah es ihn umerlto zwang, sich dann rasch und unversehens nach ihnen umzuwenden. Sie waren darin jedesmal im Gebüsch am Wege verschwun^ den, oder er sah hinter einem dicken Baum noch gerade einen Streifen ihres Kittels. Zuweilen fiel auch ein Schuß. Liber er ritt unbekümmert Wetter. ’ * n 3 Cü’S-H 2 Evn 9 5 3 LV MU #9« S3C= » iMi - 0 üJn 3 Ulm OU vMS i e co y W v 5 rA? ' ? 2 D v & Uj, sMh && "y *3’ O B G > •■ 0 2.1» , Cr— X - ti 2 n 53Z-? 5 9V; aWU o'o-k-nz' 2 3 5'5 öi ” P <» C« g . 5 k> ö e rw 2 II EH Gß 3 fr 3> T*r!hKT >»frf!nneerff. wendet hatte Der Täter r wrt auherdalb L « Klauenseuche-Bevdochtungsgebiei au«. fltWxcbm worden fak« «•ne . ■Knet gr-Heee» ihn‘arg an. dar weiten 2UI gemein tenfe«'* ■M " M Tfliri*rn rgletchen EM- U«A73 Tantootrn. 11 Jeotuar BM) tac ja ÖM.Ö 4214.» •22X10 11.1 7«S- BiOnQ- 1V00- 140 u- s*/. rtfi C<6m. ßeMMÜ.... -..«1 B ■H7- C.43 Bt 1»L- C2M9) iiioia 44-«i-:er>e- ,— -. n-w > v -ema -ston >. 4001» -^n-4i»d-Mm X*.. t) KJ*71 4TC.Ä Oüv—MXH—Tß2&<-0 uv— Berliner franbelHtt ffommfTÄ' u Vrioatbt rnrni'i. u Nn ionnlbank Denilche v nnt . .. 4OV»l - -^- -.- l')!00- -,- l'«a- —.— »m-Moa-m 14-01 - i»A- -,- rHrn . Ff. tvPfn . Börfenkurfe. OrmifhiTt a. W. Berlin Landwirtschaft. 'In Malnzlartsl die SchakrSude erloschen Dia Sperrmastnahmen itnb aufgehoben Geltz t*tie( 12t ino 121 vfl *•77 -X- '«*22. X wr* io vrsrjo tvw 10-^1-12-411- flnoa- isoai-re a-iiaxi- loion.- 2V)#\ *T Hier ih ein Postbeamter verhaftet e*orben, der frh län- ger« -wjt au« den oom Ausland eingehenden ^"iefen Be t r6 gc Im Werte non mehreren Hierdurch bürttet dte Sfafxwbunge* fftr b*e Ter- toalrung sicherlich aal ein gant bescheidene Mah brtchräickt bletben Der Jetamumeklxib. der bu TBertoaltung führen foQ, Jtirb na.*6:111, so iu- lammen gefegt werden mühen, daß aBe jfrei’e der OtootTM In ihm ernt gleichmckhiaeBertretung haben Bon zahlreiche- Gemeinden tH bereit« der Beitritt ,e dirtern Dunwtiwirtichtttll iy- Unternehmen trtlätl ' dm. Tßtr glauben »u^erl J'-g zu wissen, bah -.a» eui) In bet grbstlen Oe- eietnbe unterer proohp, in bet mit grobem Waid- befitz au «gebauten ^rbotjqtaOxaupt tabf Oie'ien b*e -iru;a der Pe»vi.izalverwallung mit Synwolhie Mxmbdn und in alter Kürze einen demen «sprechenden Betchiuh der ,a- fldnMgen Körperschaften herbei führen toirb. Möge da« mentchmf-eundlich und mm tnarmer Fürsorge für btt Ox-melnden biflltrie Derk überall tn der Provinz eine betf-Uhge Aufnahme finden imb alle Oemeinden gefchloffen tn oksem 36*ft»0- 3n00 - 4^ i-ß.* 0a—5"20l— Hnroener rtrrabau IfOOG-Lfi-OX-LOCia- flolironf .1ktcrvMtoeB43 4JU-HIOOO.—4J»«JM. - — Vnlhuert lüenertgeln Vauramiiie L Ufrbcb icl ...... fianbeL Berlin, 23. F«br B ö rfen ff f mm u n g «- bild. Die ungeflärte politische und ungünfllg werbende wirtschaftliche Lage haben in den Kreisen der BSrfe und de« Publikum« eine recht nervbf«. unsichere Stimmung bervorgerufen. Mu Rücklicht auf die noch nicht übertrunbene Dcsdanspannung hielt daher ein grober Teil der OffekienbesiNer Ont- laslungSvertaufe für angebracht Bei ber Spetu- lalion beflanb unter den geschilderten Berhälinif- fen nur geringe Aufnohmelusl. so bah überall tell- tnelfe recht empfindliche Kurüeinduben etnlraten. Bon diesen wurden ziemlich gleichmübig alle Industrie- sowte auch die Bank- und Schlsfabn«- aktten im durchschnittlichen Ausmah von 3300 bi« 8000. für einige Papiere auch von 10000 und darüber betroffen Hummersen. Rorddeutsche Wolle und Aarpcner fiellien sich 17000 bU 20 000. Aamburg-eubamertfaner und Anglo 27 000 40 003 niedriger Auch Balula- und Fr hirger ^egen* ein Auge geworfm bitten. Run * ch m sie m t der Grw-t-f.mz d'S K hl r Brücken» kop'e« villkommen Del^nhrt' ertx>'?:n, auch die Kroenbh fer der Ortenau in .Sanktion- zu nehmen. Kieen ist eine f-tn-ibcrrb schalle Kost manche werden dabei zu Tränen gerührt Kirchliche Nachrichten. Gdanoel'sche ®emefnbeiL Giesten. Sonntag. 25. Februar «Reminifzere)- eiabikirche. 9' : Piarrstift Becker. 11: Kinderk. f b. Matthüusgem. Pfarrafstst Becker. 4 Pkr. Becker. — Iohanne«kirche.ü .P'r.Bechtolsheimer.l I Kinderk. f. d Lulosgem Dfr Bechtolsbeimer. S: Pfr. Au«selb. —Mittw, 28.5ebr., 6: Pafston«gotte«d. Pfr Bechtolg. Heimer. — Wieseck. 9* .. 11 Kinderkirche. S. Kakhol'sch« Gemeindeti. Giesten. Samstag, 24. Sehr.. 5 u. 8 Beicht. — Sonntag 25. Iebr. 6 . Beicht. 7 Meste. 8 Komm., 0 Hlxbamt m Pr . 11 Messe m. Pr.. 5' , Cbristrnl u. And. Donnerstag, l.Marz.5Beicht Freitag. 2.M2rz. 6' Segensmefse. — Hungen. S Uhr. — Sich. 10 und */,3 Uhr. V, Zolliarken.....ST«fpruch an. Dein Einspruch d. « Arb ‘•errate der Buderus- schm Esten werke In Hirzenhain gegen die frt'ibfe Entlassung eine« Arbeiter« wegen Diebstahl« gab der Schl,chtung«au«schuh nicht statt Pari«. 23 Febr - WTB) Bet einem Festmahl, das bas Äomüer Maipiro ff), da« Vertreter m Handel« der Industrie unb Vand- wirkichakt umfaht veranstaltete hielt Präsident M i l l e t a n b anlädttch des 25iähngen Bestehen« be« Komitee« dnt Rebe. Er sagte, bl e Vorgänge a n ber Ruhr hätten den Augen ber Weil bie Hm'ergebanst-n verraten, bte $Vut'4^ land hege Iran!reich ki von s, dem Gedanken ber Eroberung und Unnerlon entfernt, fei aber test entfchtoisen, die Sicher heil zu greäbrteilim. Um die nach den Bertr3gen zu t^anforschenden Reparationen ficherzusteilen weiche s>ck» Frankreich durch nichts von s-tnem 3ieie abi»r-ngen lasten. Das In Gefahc befindliche Baterland habe gestern von seinen Ktndera sogar das Opfer ihres Geben« Per langt. Durch Ifrrv Hi l- tn ber Weit 90.- 117K- 67a- 4»n- 8M- »- na- soso im- iino.- 'Vr- f*n.— IW- 43>JÜ- 40u- 8A— Ml- Äl — 144.- 128- 17a- --- 14*- t*a- ftlmmeng« btlb Die Börte zeigte ernt nicht einheitliche matte Tenden* Am Devttenrnarkl Wc* bU Kurte nhbdaer Der Dollar wurde In den ersten Morgenstunden 22 750 gebarbeü. DM Svekutation zeiFte sich zu Abgaben »neigt. Itzn Frnt-rerlehe zeigte ttch vertchiedentlich Angebot. Am Markte der auslänbrfchen Renten waren Der* wllgend 2ld«chwächungen tu vertzeichren. Bank- aktien wurden teilwette zu höheren Kurten gesucht. Edemttche Werte lagen en regel mäb g Ma'chinen- aktten verzeichneten teilweste Kurseinbusten Bon sonstiger Inbustrisattien unterlagen Fuker- aflten Schwankungen Der Kosta-Mark: lag rufeige; al« an txn JXertagen Verschiedentlich tret < ambiir« «nie* Bake 487TÜ 4VOO- VBOO.- 400rn - Norddeutscher Vtoeb . SintXl YOA- Z7j0ül- 24000- ?ien,enttverkDeldelber, TjOA.-moa- — ‘VbUlop (’ohmann . . ISfütt 1010U- 15000 - — stn«lo-Lonl.'«uans. . . ——»—1700ax-t®ea- Snhlldie stnilin .... 41001—*r*uV—4100v—?TrO»X- Ibfdiinlbt.......TT- u-W V—XX*l—MX_ höchster Aarbroerfe . 33 441X1—3175a— OoUoerfefelung .... «M>v—2NJ0i— —,— —r 'tÜlirerswerke.....SOOch—> t>\ —37>1XV-29XH_ cheidraniail.....S>0k-2On- —.— flQfl. Slekirtsltäts-Ges rma—tOXXV—iffjüa—fVXXV— 1 krnmeun.......z— tuei— —Aii.a— toiletbe. dee be 4 70 000 a-U9oer Für xn 3n‘u t terap-ee TMw freien «chwedttche Ke en He6ä>tz«iche Wette......... xeuiltb-Cf irrrft« * 100 ffTJOfB nn enk nitve Koten :...... 1 Iknaiifche Meten . >-allen,«^e e Ko en . Unaaittt»e Wo en rfchechotlowakt've Koten ... War wenttche Werew 5/un:..n,sche Koten grnnP^ '-o^e; (3n einem Teil der Aastage wiedervott) Eine Rebe Millerand« Wnef e|ene Preise für Schlacht-Pferde txzohlt Fritz Kehler Pferdemetzqer, (Bitten. Sei UnglüAsfäDen komme sofort auf lelcpbonruf 1640. ttod PhMoyfarih ±C9 Ä»ör.> AytOMNtA •fa.tAi/Wi fronkturfaM. M Dtfftntl meistbietender Verkauf von 2 Kaltblut- Hengsten I 12» und 19*jäbriq, Rn bet am T>lens> tag. ben 27. Februar, nachmittags 2 Uhr Im TteU^mfe bes Ltmdgefrüks Dillenburg gegen Var;Ll>lung statt «rstSlülttttion Dmewbirg. ■VXv'Vro V*' •• w* Mr *•* «•<*' ***** * feu* o* 5m*»« *• o- —-** •** t* « -***«• eee O* *» ckatzB « ROM- «*iM4 - *«e _ ***••■** A Gräbeinlassonfa Röhm, üinnei IreppE* Zefflrtiareu MO«>| Wl HMD iiiB.dfienitte. 8188-8 vebördnqe Anzeigen' Betiehiinitoirttttni. • * I Zur Erbauung einer Amtsgenchtsgebäu^ bl,« sich 01177 N',. fil. Kl. ÄL St. 1 Stück 2,12 Fm. Geilshausen, den 22. Februar 1923. ?y*,.esy 3 6 37 1098 €rt. St. St. St. 6 12 3 47 64 Lch.lelvcn von Odsl- und iveeren- sträuchern, sowie Instandsetzung von (Märten empfiehlt Hatweia- unö fiognat- Äen..... Hloii69olörfln«iro.-3I.. ßfö« Wg-Wenz-Zl.. s. WJeltunosp* Heinr. JoogermaDD ^.'andichaslS gärtner Wcserstr 'ßc 10 III. Nur echt > Mm »to* •*■**■*• 99.- M 30/ 151 9 4 156 4 622 30 117 470 - 180.- 121 912.30 4 530.- 229 470. - 234 000.- 1923. u.geiitoriff. p.filio 120/ Gebe. Berdux Babnbofttratze 27. iWr 2. Mittwoch, den 28. l. WtS., aus Re. vier Jägerhaus, 10'-. Uhr Vormittage im Solmser Hof zu Laubach, Distrikte Thomasbiegel, Schiffenberg, Seisenberg 'Roth, Langhecke: Buche 21m.: 358 Scheiter 272 Prügel, 233 Stöcke, 72 Reiserprügel. des in Altenstadt sollen nach dem Ministe- rialerlah vom 16. Juni 1893 und 24. Februar 1921 die (Erb- und Maurerarbeiten Bekanntmachung. Gin Rachttagö-Bvranschlag b:r Ge-» melnde BZiescck für 1922 liegt von Sam»- tag, den 24 ds. Mts. ab eine Woche lang bet uns zur Ginstcht offen. Es ist die Erhebung einer Umlage beschloffen, zu der auch die AuSmärker herangezogen werden. 1448V Wieseck, den 23. Februar 1923. Hessische Bürgermeisterei Wieseck Schomber. Schnittholz). Abtlg. 7, Los 3: Eichenstämme 4. Nr. 1231, 1234, 1235, 1244, 4 Stück 2,35 Fstm. (Schnittholz). Abtlg. 7, Los 4: Eichenstämme 4. Nr. 1254, 1255, 1261, 1269, 4 Stück 3,13 Fstm. (Schnittholz). Abtlg. 7, Los 5: Eichenstämme 4. 20 Stück — 10,58 Fstm. Ä, »elb 4240.. Wt.- 5a Kl. = 27,89 Fstm. 5b Kl. = 293,31 Fstm. b) Derbstangen: 1. Kl. = 63,63 Fstm. kttsummm Stfinbrrg k. 8. m. b.H. ». Häuser XIV. B.Maid. Gg. Häuser XVI. Mey’s Ttoffkragen mit Wäfehest off überzogen wieder lieferbar troff HK' W«s**r«ft loXfettiehilt Aktiva. Warenvorrat . . . . Kassenbestand . . . . Ausstände..... Sparkassenguthaben . . W -ibrand lOOOOfflLBtW demjenigen, der mir meine am 15. Februar am Lager Südanlage 10 liegen aelaffene wasserdichte Wagendecke mit Firma wieder beschafft. 1469 h. Christ, holzmühle, Lollar. Passiva. GeschSftsguthaben der Genoffen Einttittsgeld...... Reservefonds...... Warenvorschuhfonds.... Lieferanten- und Derwaltungs- schulden Umsatzsteuer für 1922, Rest . Brillanten, Gold, Silber, Platin, Perlen, Bestecke, Tafel- gera'te,AlteMnnzen, SchmnckjeglicherSlrt, Brennftifte, Gebisse, kauft zu den höchst. Kursen ™ Edelmetall- = u. Edelstein-Zenttale Inh.: Qtatufe, Bad-Kreu-nach, Fil.Diehen, AotelSenz, Tel. 1S1. Geöffnet v.SUHr vorm. —7Ui-r abdS. 1434 Angenehm im Tragen Bequem für die Reise Keine Dauerwäsdie Ito kühlend wie (wmniknm Deganlala(hLcmcm<«dw VoröWiibfliaer^dia Kerne WtidiuWasto flSchenw«!,-. 13840« Magnet. ItMU Holzsubmission. Die Gemeinde Geilshausen verkauft tm Wege schriftlichen Angebots nachverzeich« Aus den Waldungen der Gemeinde Annerod soll folgendes Holz auf dem Sub- missionswege verkauft werden: Abtlg. 7, Los 1: Eichenstämme 3. Kl. Nr. 1238, 1239, 1252, 3 Stück = 2,99 Fstm. । Schnittholz). Abtlg. 7, Los 2: Eichenstämme 3. Kl. Rr. 1268, 1272, 1273, 3 Stück = 2,55 Fstm. Flaschen! Wir suchen zu kaufen und zahlen für meltoeln-Slafdien Bit. 120.- Mey& Edhch 5toffwdschefabrik leipzig-Plagwitz Aj velgkvllilli non Bunatlienen. Jur Erbauung eines Beamtenwohngebäudes zu Büdingen sollen nach dem Ministerialerlah vom 16. Juni 1893 und 24. Februar 1921 die Erd- und Maurer, arbeite« im öffentlichen Wettbewerb vergeben werden. Zeichnungen, Bedingungen und Angebotsunterlagen können auf unserem Amt eingesehen werden. Angebotsvordrucke werden zum Selbst- kostenpreis, solange Vorrat reicht, abgegeben. Die Angebote sind verschlossen, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum Eröffnungstermin am Dienstag, dem 6. März ds. Zs., vormittags 12 Uhr, bei uns einzureichen. Iuschlagsfrist 10 Tage. Büdingen, den 20. Februar 1923 Hess. Hochbauamt Büdingen. Frey.1386V Vrennholzversteigerung. Donnerstag, den 1. März l. Is. mittags 12 Uhr, werden in der Gottwals'schen Gastwirtschaft zu Ulfa aus den Distt. Langeloh 8 der Försterei Ulfa und Dörrenbcrg 7 der Försterei Stornfels versteige«: Scheiter Rm.: 14 Buche 2. kl. Stammreistg Rm.: 1225 Buche und Eiche. Das Holz beliebe man sich vorher an- zusehen. Das Reisig im Dörrenberg fitzt unmittelbar an der Hungen-Schottener Str. Nähere Auskunft durch die Herren Förster Zimmer in Ulfa, Jacob in Stornfels und die unterzeichnete Stelle. 1427V Eichelsdorf, den 22. Februar 1923. Hess. Oberförsterei Eichelsdorf. Bechtel. MmHsij-Tubmissm. Aus dem Gemeindewald der Gemeinde Mainzlar soll das nachstehend verzeichnete Nutzholz auf dem Submtssionsweg verkauft werden: ä , 4 Eichenstämme 2.Kl. 5V-59Dchm. m. 6,64fm 16 „ 3. „ 40 49 „ „11,41 „ 19 „ 4. , 30 39 „ „ 9,80 „ 39 „ 4. u. 5.KI Schwellenholz 16,16 „ 23 5. „ „ 10,65 „ 2'8 „ 6. „ 10,03 „ Sämtliches Holz ist aufgearbeitet, mit Rinde gemessen und gut abfahren. Die Derkaufsbedingungen werden durch das Gebot anerkannt, welches auf den Festmeter und für jede Klasse besondere abzu- geben ist. Die Zahlung hat eine Woche nach Iuschlagserteiiung zu erfolgen. Angebote sind verschloffen, mit der Aufschrift „Holzsubmissionsverkauf" versehen, bis zum Freitag, dem 2. März 1923, nachmittags um 4'1, Uhr, bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst die Eröffnung der Angebote öffentlich stattfindet. Zuschlag»- frist 8 Tage. Nähere Auskunft erteilt Herr Forstwirt Zech er-Staufenberg. Mainzlar, den 24. Februar 1923. Bürgermeisterei Mainzlar. D o g el. 1453V Moz ih das ganze Hohr hindurch dauert: 3000 Mk., b) sofern er nach dem 1. Januar, aber vor dem 1. April beginnt: 2250 Mk. c) sofern er nach dem 1. April, aber vor dem 1. Juli beginnt: 1500 Mk., d) sofern er nach dem 1. 3uli, aber vor dem 1. November beginnt: 750 Mk. für jeden Hund Der mehrfache Hundebesih wird mit folgenden Zuschlägen belegt: für den zweiten Hund 1500 Mk., für den dritten Hund 3000 Mk. usw., so bab für jeden weiteren Hund her Zuschlag sich um 1500 Mk. erhöht. Sieben, dm 20. Febr. 1923. 14646 Der Oberbürgermeister. Keller. ^ekinnitmachttug. Der durchberatene GemeindVoranschlag für 1922 liegt vom 26. Februar d. I. ab eine Mochr lang auf der Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Zu der vorgesehenen Umlage haben auch die Ausmärker bei- Anträgen. 1470V Ruttershausen, den 23. Februar 1923. Hess. Bürgermeisterei Ruttershausen. Klinke!. ________ im öffentlichen Wettbewerb vergeben werden Zeichnungen, Bedingungen und Ange, botsunterlagen können auf unserm Amt eingesehen werden. Angebotsvordrucke werden zum Selbstkostenpreis, solange Dor rat reicht, abgegeben Die Angebote sind versckloffen, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum Eröffnungstermm am Dienstag, dem 6. März ds. Fs., vormtttag» 11 Uhr, bei uns einzureichen. Zuschlagsftist 10 Tage. Büdingen, den 20. Februar 1923. Heff. Hochbauamt Büdingen. Frey.1387V 565 017.42 55 110.03 28 891.07 3 419.62 652 438.14 Mk. 121 912.30 3.- 8 210.88 3 17330 Abtlg. 7, Los 6: Eichenstämme 5. Kl. 7 Stück = 3,16 Fstm. Abtlg. 8, 22, 28, Los 7: Fichtenstämme 3. kl. 5 Stück — 5,07 Fstm. Abtlg. 7, 8, 13, 22, 28, Los 8: Fichtenstämme 4. kl. 42 Stück = 30,43 Fstm. Abtlg. 13, 22, Los 9: Fichtenstämme 5a kl. 52 Stück - 13,67 Fstm. Abtlg. 7, 8, 28, Los 10: Fichtenstämme 5a Kl. 75 Stück --- 38,29 Fstm. Abtlg. 13, Los 11: Fichtenstämme 5b Kl. 176 Stück — 40,66 Fstm. Abtlg. 7, 8, Los 12: Fichtenstämme 5b Kl. 172 Stück = 45,20 Fstm. Abtlg. 19, 22, 28, Los 13: Fichten- stLnime 5b Kl. 100 Stück = 22,56 Fstm. Abtlg. 28, Los 14: Eschestämme 6. Kl. 23 Stück — 4,03 Fstm. Abtlg. 8, 13, Los 15: Fichtenderbstgn. 1. Al. 190 Stück — 22,54 Fstm. Abtlg. 19b, Los 16: Fichtenderbstgn 1. Kl. 183 Stück = 20,02 Fstm. Abtlg. 19 b, Los 17. Fichtenderbstgn. 2. Kl. 354 Stück — 26,39 Fstm. Das Holz ist mit Rinde gemeffen, der Kaufpreis ist pro Fstm. anzugeben, die Gebote find nach Losen und Klaffen getrennt zu halten da keine Iusammenrechnung statt- findet Die kaufbedinqungen können vorher auf unterzeichneter Bürgermeisterei eingesehen werden, auch werden dieselben vor der Oeffnung der Offerten bekannt gegeben. Die Offerten find verschloffen m-t paffender Aufschrift bis zum 2. März 1923 mittags 2 Uhr auf der Bürgermeisterei Annerod einzureichen, wo in Gegenwart erschienener Bieter die Oeffnung stattfindet. Vorherige Besichtigung des Holzes wrrd empfohlen, da spätere Einsprüche nicht berückfichttgt werden. Die blau unterstrichenen Nummern sind nicht in der Submission einbegriffen Annerod, den 23. Februar 1923. Hessische Bürgermeisterei Annerod Horn. 1468V Prüfen Sie Ihre Gas- iniG Knhlenrechnnng! Viele!ausende sparen Sie mit meiner heizbaren Kochkiste Emil Pistor Nchf, Marktstr. 10. Holzfubmission. Qlud den Waldungen bet Gemeinde Beuern kommt folgendes Holz zum Verkauf: a) Eichenstämme: 4 St. 1. Kl. = 5,45 Fm. 18 St. 2. Kl.- 24,74 Fm. 14 St. 3. Kl. = 13,72 Fm. 20 et. 4. Kl. --- 14,42 Fm. b) Duchenstämme: 2 St 2. Kl. = 32 Fm. 5 St 3. Kl. = 6,63 Fm. Angebote sind getrennt nach Sortiment und Klasse per Festmeter bis zum Freitag, dem 2. März d 3-, nachm. 2 Uhr, an unterzeichnete Bürgermeisterei einzureichen, wo alsdann die Beröftentlichung erfolgt. Die Ber- kaufsbedingungen, denen sich die Käufer mit der Einreichung ihrer Gebote unterwerfen, werden im Termin bekannt- gegeben. Vorherige Desichttgung des Holzes erwünscht, da spätere Rerlama- tiv-en keine Berücksichtigung finden. Angebote mit zusammengezogenen Klassen oder mit Bemerkungen versehen rverden auher Beloacht gelassen. Beuern, den 23. Februar 1923. - Bürgermeisterei Deuem. Malt her.1456V M Pf "üiM 287 382 84 33 570.- Reingewinn......• 198 185j2 652 438.14 Mitglieder unb Geschäftsanteile 485 ______ Angebote sind nach Klassen getrennt, pro Fstm.. mit der Auf chrift »Holzsub* Mission" biS spätestens Montag. 5. Marz 19">3 nachm 2 Ähr. auf unterzeichneter Bü'-germttsterei e'nrzureichen, woselbst rx V* -n i der €tnfenwald 19 Fort- bachseck 16, Alteunner 8 u 14 Heege 1, Scheid 4 u. 5, Himberg 17 und Hatn- bud> 3 versteigert: Stämme G che: 1. Kl. 1,75 Fm.. 5. Kl. 2,49 Fm. 6 Kl. 8 56 Fm.: Buche: 3. Kl. («chntttbolz) 2,79 Fm.. 4 Kl. 2.74 Fm.: Kiefer: 3. Kl. (Schnitthvlzl 4,28 Fm.: Derb- stanaen: 057 Fm. Eiche 1 Kl.: 1R.18 Fm. Fichte l.ÄL 18 80 Fm Fi chte 2 K-.: Reisslängen: 6,47 F-n. Fichte 1 Kl.. 3 85 Fm Fichte 2 Kl.: Auhschei ter: 1 Am. Eiche 2. Kl. Ferner an Brenn- bolz: R m. Scheiter: 20 Buche. 3 Eiche, 4 Kiefer (rundl: Am. Knü fitz el: 31 Buche. 18 Eiche, 1 Asfie, 44 Kiefer, 3 Fichte: Am. Knüppel- > e i s i g: 13 Kiefer. 6 Fichte: A m g e w. Reisig: 429 Buche. 198 Eiche 35 Fichte: Am S t o ck e: 8 Buche, 5 Eiche 21 Kiefer. 15 Fichte. GS wird vorherige Deftchttg-m-i deS 5>o^zes empfoblen Ho^z^änd'er sind vvm Mftdielen au°g sch olsen Medr alS4Am. Scheiter und Knüppel werben an den einzelnen Steigerer nicht abgegeben. Die Iqelb burchsirichenen Aumme m werden | nicht ausgeboten. Weitere Auskunft erteilen auf Wunsch Herr Förster Ding tu Treis und die UTtterzeichnele Stelle. Treis a. Lda.. 23. Febr 1923. 1471V Oberförsterei Treis. Schneider. s^olzversteigerungen des Gräflichen Sorftamts zu Laubach. I 1. Dienstag, den 27. l.MtS., aus Revier | Gonterskirchen, 107, LIHr vormittags im I Solmser Hof zu Laubach, Distritte: Wein- aärtnerskvpf und Fvrstwiese: Buche Rm.: I 523 Scheiter, 171Prügel.88Stöcke,50Reifer- nrügel,146Astreiser: Distrikte Scheppmals- i dickung u. Hölzchen: Buche Rm.: 50 Stöcke. I 428 Stammreifer (teils Hainbuche) 47 Rm Erlenstammreifer. Arbeitsvergebung. Die nachstehenden Arbeiten zur Erbauung von Wohndaracken in der Kaiserallee sollen I Freitag, den 2. März d. I., vorm. 10 Uhr öffentlich vergeben werden. 1. Dachdeckerarbeiten, 2. Spenglerarbeiten, 3. Herstellung von Zementdielenwänden. | Arbeitsbeschreibung und Bedingungen I liegen bei uns zur Einsicht offen, und find I Angebote rechtzettig abzugeben. ZuschlagSsrist 3 Wochen. 1437B (Bieben, den 22 Februar 1923. Stadtbauamt (Bietzen. Braubach. I Bekanntmachung. Am Mittwoch, dem 28. Februar 1923, nachmittags 3 Uhr, wird in der Turnhalle der Stadtmädchenschule, Schrllerstratze 8, ein öffentlicher Impftermin, abgehalten, in dem diejenigen Angehörigen von Impspflichttgen, die Aufforderung erhalten haben, ihre Kinder kostenlos impfen lassen können Zu dem Termin haben nur solche impfpflichtige Kinder zu erscheinen, die im Jahre 1921 und früher geboren sind. Rückständige Impfpflichtige, deren Zurückstellung aus gesundheitlichen Gründen gewünscht wird, können in dem Termin dem Impfarzt vorgestellt werden. Die Kinder müssen rein gewaschen oder gebadet unb mit frischer Leibwäsche versehen, zur Impfung gebracht werden. In dem darauffolgenden Termin Mittwoch, bett 7. März 1923, nachmittags 8 Uhr, find die am 28. Februar Geimpften zur gesetzlichen Nachschau wieder vorzustellen. Giehen, den 22. Februar 1923. [1435B Der Oberbürgermeister. 3. B.: Krenzien Holzsnbmission Die Gemeinde Staufenberg be* absichttgt nachverzeichnetes Holz auf dem Submifsionsweze zu vergeben: a) Fichtenstämme: " 3. ÄL = 6 02 Fstm. 90(0,~ :: «v XX^ w Nutzholzverkanf. Die Kreisstrahenverwaltunq Dietzen beabsichtigt im Wege des öffentlichen Angebots folgendes Holz zu vergeben: l.An der kreissttatze Londorf - Allertshausen 14 Lindenstämme mit 7,08 Fstm. Inhalt: 2. An der Kreissttatze Giehen - Lollar: 11 Pappelstümme mit 19,02 Fstm. Inhalt: 3. An der Kreissttatze Lich - Steinbach, nächst der Stadt Lich: 4 Nuhbaumstämme mit 1,58 Fstm. Inhalt; 4. An der kreissttatze Lich-Nieder-Besstngcn, nächst Bahnhof Rieder-Bessingen: 8 Ahornstämme mit 3,36 Fstm. Inhalt, 3 Eschenstämme , 1,98 „ „ 5. An der Kreissttatze Rieder-Bessingen- Münster: 17 Lindenstämme mit 7,95 Fstm. Inhalt, 13 Ahornstämme „ 8,38 „ „ 4 Kirschbaumst. „ 3,07 „ 6. An der Kreissttatze Münster-Wetterfeld: 15 Lindenstämme mit 11,55 Fstm. Inhalt, 1 Eschenstamm „ 0,76 „ Das Holz ist mit der Rinde gemeffen. Angebote sind pro Festmeter, nach Holzarten und Stratzenstrecken getrennt, mit der Aufschrift „Rutzholzverkauf" bis spätestens Dienstag, den 6. März d. Is., vormittags 10Uhr, im Kreisamtsgebäude Zimmer Rr.20 einzure chen, woselbst die (Eröffnung der eingegangenen Offerten erfolgt. Die Derkaufsbedingungen werden im Termin bekanntgegeben. Giehen, den 20 Februar 1923. Der Regierungsbaurat der Kreisverwaltung. Cellartus. 14406 6,22 „ 8,63 „ 4,47 „ 58,58 „ 59,35 „ ", ;; 5 7 „ 3,94 „ Angebote sind verschloffen, nach Klaffen, mit der Aufschrift „Holzsubmisfion" bis zum l März, nachmittags 3 Uhr, auf der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, wo- selbst in Anwesenheit der erschienenen Bieter rie Eröffnung erfolgt. Die Derkaufsbe- rinqungen werden vor der Eröffnung be- Aanntgegeben Angebote mit zusammen- leioqenen klaffen werden nicht berücksichtigt, llähere Auskunft erteilt Förster Wallenfels. «»»■fr Mwwwg v«/ Kurs# Stenogr., Mer sch/nensc/tr-, Buchführung, Schön schreib. •*d Sprüchen Prn. - Henddssdu HERMES BehnhafUreh# 60 ' TtL 1007. Prcip.jr , »::?■■■■■!■ ---LL- 31) rt Vermählung beehren sich an zu zeigen Fusti Inspektor Wilhelm Stetter und Frau Lina geb. Merboth Steyn Urnenhain, 34 ^ebr-ior 1923 Erstklassige Herrenstiefel nicht Mk. 100 00000 . . 68000.00 Fraaen-Feldhalbschohe sondern eer Mk. Ist, daß nicht Mk. 100 00000 eondem die a'lerbesten »er Mk. _____________________________. ............................................................................................ Statt Karten Konsumverein GleOen 8 Umg 3e Jabruar 1923 Voranzeige! Ab Montag Gardinen !•!•**. Mtietr. 4 Schöbe o. Stiefel Si Wetzlar Srounf. Str. 34a (Biegen ÄrtM^pla^ 2 Irene Veling Paul Rinsland verlobte Astoria-Lichtspiele Bailebteetse Kia« am Platze! sondern zwischen Mk. 32 und Oamen-Lackhalhschahe ausgezeichnet sind, und dal wir eef diese Preise noch Die Verlobung ihrer fiinber Gertrude und Max beehren sich anzuzeigen Bncbönuhereibeft^er Tarl Stephany Auguste Stephany geb. Waldschmibi Spotbekenbefi^er Hermann Dornberger Hedwig Dornberger geb. Rollfch Gertrude Stephany Apotheker Max Dornberger ßfn. b. % ÜB clKBL ^ab-flrt.ÄgL 3 Verlobte Sonntag, den 4. März 1923, nachmittags I1/, Uhr, findet im geheizten Saale des Geroerkschaftshauses die Halbjahres-Generalversammlung statt, wozu wir unsere verehrlichen Mitglieder freundlichst einladen. Tagesordnung: 1. Bericht über das abgelaufene 1. Geschäftshalbjahr 1922/23. 2. Statutenänderung: 8 10 Ziffer 1 soll folgende Fassung erhalten: Nach erfolgter Aufnahme ein Eintrittsgeld von 300 MK statt seither 50 Mk., § 42 Ziffer 1: Der Geschäftsanteil, d h. der Betrag, mit welchem stch jeder Genosse zu beteiligen hat, wird auf 10000 Mk festgesetzt, statt seither 2000 Mk. 3. Beratung und Beschluhfafsung etwaiger einlaufenden Anträge. Für den Aufftchtsrat: Vetter«. Das gelbe Dreieck II. Abenteuer: 33900.00 58000.00 •■f«Hs UH — E- L a PighliLgaaaa möge nicht denselben Fehler begehen und bei Scheh-Ciiekßsfee sich 1482a UaS nialiriCIlwiv I UUllKUin unbedingt dort orientieren, wo man am bestes und billigsten kauft, im Massen-Schuhverkauf Gießen, Seltersweg 31 l Ole Erniedrigten) r und Beleidigten!" Firner 1483c Dai ooMrioglicbe Gßicil DelekUvgroCeeke In 1 Vorspiel und 4 Aktes. Was vermag der gesunkene Dollar? Am Samstag brachte der Frankfurter General-Anzeiger einen Artikel mit obigem Titel. RAF _ C^Uaalt--- n n Ankttl ammA '•! derselbe mcht ganz richtig, d. h. der Schreiber des Artikels hat sich nicht Ober unsere Preise Informiert n dz> OvllUllWal en dliuuiclliy IWIn er ZU uns gekommen, so hAtten wir ihn 0 »erzeugt, daß bei uns die benannten Artikel wie Massen-Schuhverkauf Gießen, Seltersweg 31 Verkauf an jedermann l Geöffnet von 8 bis 6 Uhr ununterbrochen I Verkauf an jedermann! kosten, daß der Preis fOr nicht Mk 4800000............ vertreterdesuch auf Wunsch. I 1452h kaAlSse« und koAlüMe in jeder Ausführung, Grütze und Farbe vorrätig. verlangen Sie ausführliches Angebot. Aufstellung erfolgt durch eigene Ofensetzer. Kaiser & Roth Adi. ttachelofendau Marburg (Lahn) Palast-Lichtspiele GroOlos und schönstes Theater am Platze. Wach brate and w«rf«i ImteiitaGröigta I lt*rr und Acbwrneohwbei* In 5 Akten. I Dn FUra. der ane mit drm winterlichen Hoch ■ tfrb'rrfr und all «rlaru Schönheiten bekannt macht. I Per Ahn let ftlr Jaurendllche au»■ Statt Korten Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Anna Ohly Heinrich Jung Lang-Ebn, ^o(jl>ete Februar 1923 Statt Marten Philipp Ruths Annie Ruths geb. Kuchltr vermählte Feanbfnrt e. TL »letzen Trauung am 28 Februar 1923, nachattttage 2 Uhr. in her SladtMrche hi Sietzen