Mittwoch, 24. Januar 1923 spende. aBes 5t!*Koiizei vruck und Verlag: vrilhl'sche Universitäfs-Vuch- und Steinbruderei R. Lange in Giehen. Zchriftleltung und Geschäftsstelle: Zchulstratze 7. schlagnahme der Kohlensteuer heben die Teilnahme I (?»• , eines Vertreters der königlich italienischen |mtl3Öfifd)e £>Cfjredienst)err: Regierung bei der Beschlußfassung der tnterolli- | fdlOft ierten Rheinlandkommisswn hervor. Die Teilnahme r, ,. ’ 7 „„ dieses Vertreters, wenn sie wirklich erfolgt sein , , '"rltn, Oan. Wie die Blatter inelven, au-| 1 n..11 . Debiet, wo die Ausübung der deutschen PP« Ifl lediglich durch das Rheinlanüab- IUIIUI UU!IUIWforinretl eingeschränkt ist, keine über dieses Ab» lohllllNg Ä; *S>;j Verordnungen mit Ausnahme der Ver- ien über die Kohlenverteilung und der Be- *1). - W dieses Vertreters, wenn sie wirklich erfolgt sein sollte, würde schon an sich rechtswidrig fein. Deutschland Hal das Rheinlandabkommen nur mit Frankreich, Großbritannien und Aus dem Reiche. Der ReichSlandbundtag. Berlin, 23. Jan. (Privattneld.) Laut „Deutscher Tagesztg." findet der 3. Reichs- landbundtag am 17. Februar in Frankfurt am Main statt. Die Lohnfragen. Essen, 23. Jan. (WTB.) Zwischen den Zechenverbänden und den vier Berg- arbeiterverbänden ist heute eine Einigung über die neuen Löhne zustande- gekommen. Iimz geregelt und die Beschlagnahme der Haifleuer, Zölle, Ein- und Ausfuhrabgaben, der Einkünfte aus den fiskalischen und malen Waldungen angeordnet wird. Dir wabnung über die Kohlensteuer stützt sich t!.' Ansührung des Artikels 3 des Rheinland- !:nmen8 darauf, daß die ordnungsmäßige Koh- :■ teilung in den besetzten Gebieten unmittel- >! Bedeutung für die öf'entlihe Ordnung habe l f ir die Bedürfnisse dec Armeen, sowie für ifrtstenz der Bevölkerung notwendig sei. Sn annaQine von Mnieigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede berbinüllchkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen v 27 mm Breit, örtlich 30 Mk, auswärts 40 Mk.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite l 50 Mk.Bei Platz Vorschrift20" „Aufschlag. Haupischriftleiter: Aug. ldoetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goey; für den übrigen Teil: Ernst Blumichein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Giegen, »ri)0O"n"r ngstr uppen getroffen worden, sondern iracke. die völlig außerhalb der Auf- der interalliierten Rhein- t: mmifsion liegen. Die dabei angeord- Hnterflellung deutscher Behörden unter den telbaren Befehl der interalliierten Rhein» ihm unterstehenben Zollämter In Mainz und Gustavsburg haben heute vormittag ihrr Dienststellen verlassen. Der französische Gesandte in München. Berlin, 23. Jan. (WTB.) Die bayerische Regierung hat der Reichsregierung milgeteilt, daß sie alles in ihrer Macht stehende tat und tun wird, um den französischen Gesandten Dard und die Mitglieder s iner Gesandtschaft zu schützen. Gleichzeitig hat sie jedoch darauf hingewiesen, daß sie angesichts der Er- regung der Devöllerung über den französischen Einmarsch in das Ruhrgebiet eine Verantwortung für den Schuh des Gesandten ablehnen müsse, dies um so mehr, als in weiten Kreisen bekannt ist, daß die bayerische Regierung schon vor geraumer Zeit in Paris durch die Reichsregierung ihren Wunsch hat zum Ausdruck bringen lassen, daß Dard von seinem Posten abbecufen werden möchte. Die bayerische Regierung hat die Reichsregierung ersucht, in diesem Siine erneut bei der französischen Regierung vorstellig zu werden. Darmstadt. 23. Jan. 1923. Der Hessische Lcr.idtag war für heute zu einer besonderen Sitzung eingeladen. Einziger Gegenstand war „Die politische Lage". Dns Haus war voll beseht, die Tribünen nur mittelmäßig besucht. Die Sitzung gestaltete sich $u einer eindrucksvollen Kundgebung des Protestes der berufenen Vertretung des hessischen Volkes gegen d n Raubzug der Franzosen ins Ruhrgebiet und gleichzeitig zu einer Sympathiekundgebung für die durch die neueste Vergewaltigung betroffenen Volksgenossen. Schwache Versuche der beiden Kommunisten, den starken Eindruck der einmütigen Kundgebung ab- zuschwächen, blieben erfolglos. Sowohl Präsident Adelung wie Staatspräsident Tllrich fanden zur Abwehr die rechten Worte. Präsident Adelung eröffnet die Sitzung um 11.25 Ahr und richtet, während die Abgeordneten sich von den Plätzen erheben, (nur die beiden Kommunisten bleiben sitzen), eine Ansprache an das Haus, in der er das Vorgehen der Franzosen eine Tat von namenloser politischer Verblendung nannte, deren Folgen nicht nur für Deutschland katastrophal seien, sondern für den Frieden und die Entwicklung der ganzen Welt. (Lebhafte Rufe: Sehr richtigI) Dis aber diese Erkenntnis den Völkern dämmert und bis sie ihren Gewalthabern in den Arm fallen, durchleben unsere Landsleute unter dem Joch der Fremdherrschaft entsetzliche Stunden. Deutsche Staatsbürger, deutsche Beamte, werden in den Kerker gelegt oder mit ihren Familien, Frauen und Kindern aus der Heimat vertrieben, nur deshalb, weil sie die Pflichten gegen ihr Volk und gegen ihre Regierung nicht verleugnen wollen; deutsche Staatsbürger, Beamte und Arbeiter, die seit Zähren bemüht waren, unter den schweiften Opfern den unerträglichen Bedingungen des Vertrages von Versailles nach- Eine Protestkundgebung des Hessischen Landtags. —z —V** *-* -' • »z.v**zv. unJ töO9 Berweltungen nach öen deutschen @c* 1 toben ifen um BlW eilet HOP- , 1S70. W BnOonlen, jjciin Gold- MeiHU . (SegeDflflüöe lauft itaübig zu böchiten Prellen MWi gbflmeiallbanb- hinfl Brvchlir. 1911 Verläufe annW sind turne neuer;; Die Arbeit in den Tbyssen-Werken. Hamborn, 23. Zan. (WTB) Da die Bemühungen der Thyssen-Betriebsräte um sofortige Freilassung Fritz Thyssens ergebnislos geblieben sind, ist heute früh die gesamte Arbeiter- und Beamtenschaft der Thyssenwerke in den Streik getreten Hamborn, 24. Jan. (WTB) Die Belegschaft der Thyssenwerke hat einstimmig den Beschluß gefaßt, heute früh um 6 Tihr die Arbeit wieder aufzunehmen, wie sie sie gestern morgen niedergelegt hat. Sie fordert nacy wie vor die Freilassung Thyssens und der anderen Verhafteten und ist weiterhin bereit, in den Kampf für unsere deutschen Volksgenossen einzugreifen, auch mit den äußersten Mittelln. Die BoykotLbewegung. Berlin, 24. Jan. Die Hauptgemeinschaft der Hotel-, Gast- und Schank- wirtsorganisationen Deutschlands hat sich mit dem Borgehen der Berliner Hotelbesitzer und Gastwirte solidarisch erklärt und ist fest entschlossen, einen Boykott französischer und belgischer Waren durchzuführen, weder Franzosen noch Belgier aufzunehmen und keine Zahlungen in den Währungen beider Länder entgegenzunehmen. Gegen die französische Zollpolitik. Mainz, 23. Zan. (WTB.) Die Reichsbahndirektion Mainz hat gestern an die Handelskammern in Dingen, Darmstadt, Mainz, Wiesbaden, Worms, Frankfurt a. M.» Koblenz, Mannheim und Heidelberg sowie die Handelskammerpereinigung Oppenheim ein Schreiben gerichtet, in dem fie erklärt, daß sie die in Widerspruch zu den Bestimmungen des Rbeinlandab- kommens erlassene Verordnung 136 über die Errichtung einer ftleberwachungslinie an der Ost grenze des besetzten Gebiets von der Eisenbahnverwaltung gemäß Weisung der Reichsregierung als rechtsungültig nicht beachten werde. Es sei in die Wege geleitet worden, daß Sendungen aus öem besetzten Gebiet nach dem unbesetzten Gebiet, die bisher durch das unbe- septe Gebiet geleitet wurden, künftig nur innerhalb des besetzten Gebiets befördert würden und daß Sendungen vom unbesetzten Gebiet nach dem unbesetzten Gebiet, die bisher durch das besetzte Gebiet geleitet wurden, künftig nur innerhalb des unbesetzten Gebiets befördert würden. Für den Verkehr zwischen dem Mainzer und dem Frankfurter De-.irk treten die Maßnahmen mü dem heutigen Tage in Kraft. Mainz, 23. Can. (WTB) Sämtliche Beamten des Hauptzollamtes und der ml ®V 11” 51! M g M pingen hat die R h e i n la n d k 0 m m 1 s- fi);n Rechtsboden, auf dem ihre Stel- - -r * r T e n. Sie hat sich unter e: Verlegung 1er Verwaltung s- und Fi- fl!) eit des Deutschen Reiches und der belei- sehen die Franzosen und Belgier die rechtswidrigen Verhaftungen im Rheinland und im Ruhrgebiet fort. So wurde in Speyer auch der Stellvertreter des erst gestern ausgewie» senen Regierungspräsidenten der baherischenPfalz, Regierungsdirektor Mattheurs, gestern abend verhaftet. Ferner wurde der Leiter bed Finanzamtes in Zell an der Mosel, Regierungsrat Dr. Reuerburg, von der französischen Militärbehörde fest genommen und nach Kreuznach geschleppt. Der Reichskommissar für die besetzten Rheinlande hat dec , einen Protest gegen die Verhaftung und die Ausweisung von Beamten und deren Familien überreicht. ire infolge höherer malt - Fernjprech. Flüsse: für dieSchrift, lumg 112; für Vertag t Befchäftsstelle 51. ictrift für Drahtnach. st-m: Anzeiger Sichen. Poftfdfedlonlo: nirflurt a. Ni. 11686. tidjeint läglid), außer !:iri- und Feiertags, Fl ÄerSamstagsbeilage: f ^enerFamiliendlatter tcnatlicheöezugrpreise: Tu Mark und 40 Mark kJ?lch mein* 1 verlohn,durch diePost .. h K'Mark.auch bei Ruht. NilHin r lmnen einzelner Rum. zukommen. (Hört! Hört! rechts.) Wir danken den Männern aus vollem Herzen (Lebhaftes BravoI), die im besetzten Gebiet für das Recht und für ihr Vaterland leiden (Lebhafte Rufe: Bravo!); wir sind stolz auf sie. (Bravo!) ilnb es hieße den Glauben an die Menschheit verleugnen, wenn wir nicht annehmen dürsten, daß die Treue und die Aufopferung unserer deutschen Brüder im besetzten Gebiet nicht auch die Hochachtung bei allen Völkern auslösen würde, auch bei dem französischen Volke, das doch auf seine Geschichte so stolz ist. Weder feige ilntertoürfigfeit noch iln» besonn en heit dürfen uns anwandeln. Die Be- völlerung des besetzten Gebietes, Arbeiter, Arbeitgeber und Beamte, geben dafür ein erhebendes Beispiel. Hier zerschellt jede Hoffnung auf Zersplitterung und Entzweiung 3n dem einen Gedanken an die Abwehr sind alle Herzen einig. (Lebhafter Beifall!) Meine Damcn und Herren, wir wollen uns, unseren Aachkom- men und allen Völkern den Beweis liefern, daß Einigkeit und Recht und Freiheit des Glückes Tlnterpfand jedes Volkes find und bleiben müssen. (Lebhafter Beifall.) Der Präsident gibt sodann Kenntnis von einem Schreiben des Abgeordneten Obenauec (Dem.), in dem dieser von feiner Mandatsniederlegung Mitteilung macht. An seine Stelle ist der Abgeordnete Schreiber, Ober- Ingelheim, in das Haus eingetreten. Abgeordneter Schreiber war bereits Mitglied tnä Landtages. Abgeordneter Ebner (K. P.D.) bittet wiederholt ums Wort, während der Präsident spricht. Präsident Adelung erteUt jedoch zunächst daS Wort dem Staatspräsidenten Tl l r i ch. Abgeordneter Ebner ruft: „älnverschämtheitl" (Große Erreccunn Rufe aus deo Reibrv d-r Pw der französischen und belgischen I rang auf Grund der §§ 17 and 18 Anlage 2 IV’III des Versailler Vertrags erteilt worden Englische Blätter über die Lage. London, 24. Jan. (WTB.) Die Spät* abendb.'ätter veröfentlichen an hervorragender Stelle, daß 100 000 Ruhrarbeiter in den Aus stand getreten sind. Diese Meldung wird den Erklärungen Poincares und der anderen französischen Minister entgegengestellt, die behaupten, daß alles gut gehe. „Star" will wissen, in der Downing-Street neige man der Ansicht zu, daß vor Ende des Monats eine Intervention im Ruhrkonfllkt stattfinden werde. Der Berichterstatter des Blattes weist auf die verschiedenen Besuche hin, die der italienische Geschäftsträger in den letzten Tagen im Foreign Ofice gemacht habe, und stellt fest, daß man hier der Ansicht s ' d'ß Deutschland der Zn e.Lertt.on ircen e ner SaJ t nicht zustimmen werde, bevor fye französischen Truppen nicht zurückgezogen seien. Ein Umschwung in Amerika? London, 23. Zan. (Wolff ) Reuter meldet aus Washington: Senator D 0 r a h, Mitglied des Auswärtigen Ausschusses, bezeichnet in einer Erklärung den Vormarsch Frankreichs als einen Akt unbarmhe zigren Militarismus', der eine Verletzung des Waffenstillstandes und des Versailler Vertrages, sowie ein Vergehen gegen die Menschheit barstelle. Dorah tadell die Politik des Staatsdeparte» ments, das sich schweigend und untätig verhalte. Er tritt dafür ein, daß die Vereinigten Staaten ihre Haltung durch einen formellen Protest bekunden. Belgien abgeschlossen, aber nicht mit 3 t a - lien. Art. 2 des Abkommens bestimmt, daß die interalliierte Rheinlandkommission aus Vertretern Belgiens, Frankreichs, Großbritanniens und der Bereinigten Staaten besteht. Demgemäß wäre für die Mitwirkung emes italienischen Vertreters fein Raum vorhanden. 3m Auftrage meiner Regierung habe ich gegen diesen Rechts- und Vertragsbruch Verwahrung einzulegen. Der interalliierten Rhemlandkommission in Koblenz ist eine Abschrift der Protestnote übergeben worden. Die deutsche Auffassung über Vermittlungsversuche. Berlin, 23. Zan (WTB.) Zu den Meldungen über Vermittlungsversuche in der Syage der Ruhrbesehung und der Reparationen wird uns von zuständiger Seite mitgeteilt: Der deutschen Regierung ist bekannt, daß man an den verschiedensten S'eilen der Welt bemüht ist, den durch den französisch- belgffchen Einmarsch ins Ruhrgebiet geschaffenen, sich täglich verschärfenden Zuständen des ttnrechts und der Gewalt ein Ende zu bereiten. Die dutsche Regierung verfolgt mit Aufmerksamkeit d'ese Bemühungen und ist bereit, alles, was an ihr liegt, zu tun, um ihnen zur Erfolge zu verhelfen. Alle Stellen, die sich mit dem das Schicksal Europas einschliehenden Problem beschäftigen, sind von der Auffassung der deuffchen Regierung unterrichtet. Wie wiederhvll erklärt worden ist, war und ist Deutschland jederzeitzuDerhand- langen über eine vernünftige Bereinigung der Reparatüvnsfrage bereit 3m Augenblick aber, wo französisch-belgische Timppen mitten im wirtschaftlichen £ebenZentrum Deutschlands stehen und die in Ruhrgebiet getroffenen vcrtragl widrigen Maßnahmen, wiederum im Wider sprach mit den Verträgen, auf das Rheinland ausgedehnt werden, erscheint ein V r- haadeln über künftige Repara'ionslei stunden schon aus technischen Gründen unmrg ich. Vien and weiß, welches Trümmerfeld Deutschland am Ende der französischen 11 ternehmung dar "teilen wird. Deshalb ist heute jede Möglichkeit und Abschätzung der uns dan i noch verbleibenden Reste unserer geschwächten Leistung Fähigkeit ausaeschalte'. Auch können nach Ansicht der deutschen Regierung Verhandlungen unter militärischem Druck niemals zu Ergebnissen führen die wirtschaftlich gesund, für das deutsche Bolt annehmbar und zur wirklichen Befriedung Europas geeignet sind. Die Reparationsverhandlungen versprechen nach der ileberzeugung der deutschen Regierung nur dann Erfolg, wenn auf jede Sanktions- und P änderpolitik endgültig verzichtet u -.b Dmtschlani Gelegenheit g gebm wi d, seine Pläne für die Lösunz des Probiens frei zu entwickeln und mit der Gegenseite gleichberech'ift und unbehindert zu diskutieren. Diesen Grundsätzen gemäß begegnet die deutsche Regierung allen Versuchen, die aus der Erkenntnis der ernsten Lage auf Abhilfe gerichtet sind, mit wärmstem 3nteresse. Wir tonnen nur wünschen, daß es gelingen möge, Frankreich und Belgien rechtzeitig zur Aufgabe von Unternehmungen zu veranlassen, die dielen Ländern niemals Sicherheiten oder Werte verschaffen, beiden Ländern aber zwecklose Kosten ausbürden, Deutschlands Leistungsfähigkeit b'V zur Vernichtung hernbsrhen und Europa in eine immer ernstere Wirtschaftskatastrophe hineinziehen. (Eine weitere deutsche Note an Frankreich. Berlin, 23. Zan. (WTB.) Verdeutsche Geschäftsträger in Paris ist b.auftragt, der französischen Regierung folgende Rote zu überreichen: Die französifchen Befehlshaber im Ruhrgebiet haben tie verhafteten Personen, die ich in meinem gestriger Protest genannt habe, zum Teil nach Mainz gebracht, um sie dort vor ein französisches Kriegsgericht zu stellen. Di: Einlri ung eines Verfahrens vor französ.schen Militärgerichten würde jeder Rechtsg undlagc entbch'en und in feiner Weife geeignet fein, der .Verhaftung den Charakter der Rechtswidrigkeit und Willkür zu nehmen. Die deutsche Regierung stelll deshalb die Forderung, daß ein solches Verfahren nicht statffirdet und daß die Verhafteten vielmehr sofort in Freiheit gesetzt werden. 3m Ruhrgebiet sind übrigens inzwischen noch weitere Beamte verhaftet worden. Es handell sich um den Oberpostdirektor Jünger, den Tele- graphendireftor Zehme, den Präsidenten der Eiscnbahndi ektion Zahn den Oberbaurat Pusch, sämtlich in Essen. Die Verhaftungen sind erfolgt. toeU die Beamten sich der von den französischen Befehlshabern an sie gestellten Zumutung widersetzten. den vom Reichsverkehrsminister erteilten Befehl zu widerrufen. Die deutsche Regierung erhebt auch gegen diesen Gewaltakt Protest, sie verlangt die sofortige Freilassung der Verhafteten, so'ern sie nicht inzwischen erfolgt sein sollte, und behält sich vor, volle Genugtuung zu fordern. fl! M ei,X M«1™' 173. Jahrgang 7 /. „ GiehenerAnzeiger General-Anzeiger für Gberhessen bei chrävke, nbubttn etblaf: Röbel »11 den. inkel iDfnb_19a. -MM teu getrogen, in Dfrt ERSO. i. 6llb VUjUlJllUuUl esBi friffz der Besatzungsarmee an. Dies zuEngroSftrnU jedoch zu unrecht. Die deutsche Re- empnebll hat niemals die Absicht gehabt oder kund- W kirM^ch^ die für die B.sa-ungsarmee nötige Kohle > d Zeigern. Tatsächlich geht der Zweck der S’I . w..l ^M»ung ausschließlich dahin, dem zur Förde- MdervmaftL-Eg d»er Ruhraltion vertragswidrig in HatiLW»liW-rr-Gtt enngelertcn Organ die Betätigung im n c 1 ! 6 n Rheinland unter dem Schutz der MWrgerichtsbarkeit zu ermöglichen. Mir üb.igen Verordnungen, in denen nicht öcl e r f u einer Begrün- tD0 ilnitrridit " m den 3e)timmungen des Rheinland- sfinrfenniniife e?g gemacht wird, verfolgt den Zweck, banben.Sd>ri?iny.b Glichen Reichs-, Staats- und Gemeinde- y4,2 anö£!L®-^* ,,nc.T. dem legi amen Gläubiger zugunsten n T7TL.1 - i2tüiigten alliierten Mächte zu entziehen. ll^NMvII^eWMaß.'.ahmen smd also zuges'. ande.ier- vV»1 _a arÜ2Hi nicht für die Bedürfnisse der Be- n' lkme deutsche P rotestnote fi^A*** J Ie8l,'ien die Gewalt im Rheinland. IVUDtM* § Berlin, 22. 3an. (WTB.) Die deutschen ' y V ^LU^naiischen Vertreter in Paris. Brüssel. ® Ü t n $ t,,. Olm b 0 n und Rom sind angewiesen worden, ^ubroiniitht 0 I E dM di«i Iregierungen, bei denen sie beglaubigt sind, *10«il!ÄC8Mf^lermbe Rote zu Überreichen: 1Qß,n • 2ie interalliierte Rheinland- _. sMn n i s s i 0 n hat unterm 13. und 18. Januar »rbnungen für das besetzte . ' llUtRe blLft Inland erlassen, worin die Kohlenver- Irn »ul ab in d-1 d. G. A. Mar- H(6Xä7i, nlßierteS iklk'lAX inbbetlel- 1 (Barten- schrcib- l »11 vert lefdjäiioft n»e,g- P1* tiefe! oerkoiistk ritr. 70 L juche] igtiucht: junge M nhahn *9$ ■ Dorlar ueglatb i perlen ld- w» ——-7i kmüen nei»:-orrtrkN hinausgehenden Maßnahmen der Qllllter* thDUlt 'LCäff*9 ,ln£>: Diese vertraglich sestgelegten werden durch die erlassenen Derordnun- ^er80bi8ll8Ilch«» chlxrschritten. st Sie Verordnung über die Kohlenvertei- 2 uini tvelche die Zuständigkeit der neuerdings in 5 LlIIlI* 'ingcs.-tzten interalliierten Kohlenkommis,ion , . besetzte Rheinland ausdehnt, fuhrt zur 8toar auch die Sicherstellung der 'r |$ nü sesVertragesvonVersaillesbe- j.jDnnfll: Ariern fc>irb. Die an die deutschen Beamten und ->kNe^-deWi«n unter Androhung schwerster S rasen er- "<7^ H OTSpie Anweisung zur Mitwirkung bei diesen A^V''Ratz«mhinen bilden eine unerhörte Zumutung. ^EstVbelbt - tu Kriege ilt es als unabänderlicher I ^xctiltä^v daß die im Okkupationsgebiet befind- ' a^chen! 2«ndesbehörden nicht zur Mitwirkung bet 55^ b'i'er Durchführung von Maßnahmen gezwungen bürlen, die gegen die eigene Regierung ■ --timt sind. Daher haben die Regierungen e s! 2e i che s und der beteiligten Länder thre Äeoiinten daraus hingewiesen, daß jene Be- »ehlr,« iieil sie im Widerspruch zu dem Rheinland- tblonmen stehen, rechtsunwirksam sind und »aß ihiLi keine Folge gegeben werden I> a t ff ii beigen Verordnungen werden dagegen als DaTa*****.m, Grundlage ledig ich 3nstruktionen •>UlVlvQQP|1 -' Wit, die einige Oberkommissare in unb Pin «OA Dc " t>er von der Revarationskommission sest- . 24 {(OppiUlcn vorlättichen Ver ehlungen Deut,ch'a ds 'HplPrntlfiCniflflOtl r"1 '6rcn Regierungen erhalten haben. Damit die 3nstruktionen gemeint, d e. ebenso billig abzugeben. VchriMjW^ Befehl zum Einmarsch in das Ruhrgebiet. mt 618 V an d. Giehen. tlnzch^ Sie deutsche Regierung hat bereits in ihrem rifl gegen den Eilmarsch ins Ruhrgebiet fest- d't. daß die angeblichen Bemehlungen Deutsche tt fc i den Holz- und Kohll n i fe .u gen nur d e tkc-ung einer Barzahlung, aber nicht .st«Wendung anderweitiger Maßnahmen k>rund der §§ 17 und 18 rechtfertiget toür- Sie hat ferner festgestellt, daß selbst bei idbigcr Anwendung der §§ 17 und 18 nur Mitnahmen getroffen werden dürften, die von bea Alliierten in ihrem eigenen H 0 - h 0.118 gebiet durchgeführt we den könnten. frei. ":jDa»kaaS ergibt sich, daß auch im besetzten rheini- Vahnhofstr-^a R wengaße 1 l^r Hand- aQi j ........................ ankialt:! DlM^ui.M„nission und das Verbot ihrer 3nstru- mit schwär? uen< ^ur deutsch' Behö-' en außerhu-b des be- UItb §^hi« i?.bie es verstößt ü er dies regen die aus- 2e?pfi hohe Bestimmung des Art. ö des Rhein- < Inuna auf 1 Abkommen s, wonach die Zivllveraml- , «hhuteau l1111®Provinzen, Regierungsbezirke usw. in mUnM>lamt6 deutschen Behörden b.eibt und (facto !>ese Verwaltungen nach den deutschen geben^^tzcin umd unter Leitung der deutschen Zentral- # II feflitfiting weiterbestehen. Durch den Erlaß der 70U"tl^K/,KcnMs -1 " ________________ 25. st""'', 140b»gtemlxutschen Länder auf das Gebiet der iin ttär i scheu Aktion gestellt, die gc- raLk-, r temrötig von der französischen und belgischen Re- L herJienWB unter Bruch des Völkerrechts arlv> 1®?'5 nK ieisVertragesvonVersaillesbe- i|tt.».kieken toirb. Die an die deutlcben Benrnteri mz nicht DerbunXn von alkoholischen die ■ho trat« im I *■- \ rt** ""Ul I ETj^^rui 65*5- Z-trti •* k" «mf bildet da- nicht mehr wrfl *2laltrmafbctt>u6tfttn und na •der mit dem Dolchmelser 22. Forts,hunA. (Nachdruck verboten.) legier leien mit da- fteren formte. fr* Cifck iihren, Mfltt Mr 1 ütrwaeti k M llfra in K*4klii!d! uri t: iber l<® «j verderbe I baS-aktei2L M anfxti; M ftr mehr über Mw Laftein , M BaMidx AaLi F. Tnael H. Lochner tunaen, einschltetzlich der logen analen Ä o ft u m f e ft c . auch soweit sie mit Xai .Äu dtoyeo le jugr de peTx i Lutzerath! ^rger Friedensrichter. Ich muh Ofrw | ■Uteilen. datz gestern (am der örumhlert»- I itaTbemDfreien. Nau- mit dem AKmmlk, lau-- bubenhafte« Benehmen u. bergt) Staat-Präsident Ulrich weist zunächst äu Herst scharf den Versuch de« Ad- geoebneten Ebner, die Einmütigkeit des Haulein dieser Stunde zu fforen, unter dem Beifall des Haufe« zurück. In Anknüpfung an die Rede des Präsidenten Adelung verbreitet sich der ^t»roU!ul or gtiad । «MtcgtlrcBl: Dem V* .14 eingebt V«r W tafo*. br verdien k') c?l Mer IfS dt d« q La ramti tmu Den Spendern herzlichen Dank! Wellere Gaben werden in der Geschäftsstelle de« ,®ie- fjener Anzeiger«" angenommen. «ferner haben für die bedrängten Volksgenossen im Ruhrgebiet zur Verfügung gestellt: Die dem Verband dec Diebrner Tabakindustriellen anaeschlosse;en Firmen ein Prozent Ihre« älmsayeS ab 1. Januar Wie un« hierzu mit- geteilt wird, sind hierdurch in die Millionen gebenbe Beträge bereit« verfügbar geworden. Die Sinnen haben sich in einem Ausruf an ihre Angestellten und Arbeiter getoanbt mit der Aufforderung, an dieser Opfer gäbe tatkräftig mlt- zuwlrken. Vereinigte Stemrelfabriken I. Bergeon und 3. xreuler zwei Prozent der Gehälter und Löhne Die Beamten und Beamtinnen der Gummi- Warenfabrik Poppe u. Co zwei Prozent de« Oanuargehalte«. Dec Jude sah Im ^ackelllcht seine Tochter ft,1” langen .Zöpfe peitschten den Rücken, da« Henw flattecte ihr um die nackten Beine, he babin wir ein Pfell. Gott der De rechne, was konnte die rennen, die lieh sich nicht fangen. .Lauf, lauf I * Schwarze schlug an auf sie. der Vater warf stch auf den. ite stürzten beide zu poven. der Starke und der Schwache Ader Her, Roseinbl«t war heute auch stark, und während er f*? Räuber der unter ihm lag. zu würgen versuchte - feine mageren Hände krallte er in bie b.haarte Kehle — flatterten Gedanken durch feinen verwirrten Sir« Rachtvögeln gleich dir man auf gescheucht hatte 9x mehre der Bande an- ttxi« ihnen nicht wert genug war. Da« Federbett schll.^tr der Ichwarze auf. .öl schniet (14)- (Oegnt die Suftbarfeiten. Da« Ministerium de« 3nnern hat an die Ärei«- ämtcr und ftaailUben Poltzeiämter folgende Verfügung gerrchtet. Jm Hinblick auf die Rot des Volle« und im Anschluh an das Rundschreiben des Herrn Reichskanzler« vom 16. d. M. wird folgende« angr- ordnet: 1 Die Polizeistunde ist allgemein und ausnahmslc« auf 11 Uhr abend« felzufetzen, soweit sie bisher nicht ichon auf eine frühere Stund« festgesetzt war G« ist dafür zu sorgen, dah die Anordnung nicht nur aus dem Pur»ter steht, sondern die Pol^estunde streng eingehalten wird. Die Polt.',eistunde gilt bi« aus weiteres auch für geschlossene Gesellschaften, Vereine usw Th.atrultsche Vorstellungen. Vorstellungen in den Lichtspidtbeafom, Festlichkellen und ßu ft barfeiten aller 2 ct müssen bis fpä:e'ten« 11 Ubt abend« bce.ibet lein. 2. Alle karnevalistischen Ve.anstal- weh. Moyse« Mohnfam! Girre jähe OrfcnntnU. Sie lähmte ihn, seine sich emkrallenden Finger wurden schwach Mohse« Mohnsam hatte gelauscht. nun nahmen die Rache. Rach.- für jede« einzige IDort, da« fie verraten formteI Bereit« hatte der Räuber bk Oberhand: die Franke, ich« Brutalität in« Gefängnis warf und ihre Familien beimalfo« machte, der warm- Ocn vtzmpatdk de« h.lsischen Volke« Da« Frankreich tat, war nicht« andere« al« konzessionierter Raub G« ist nicht mehr Frieden«- sondern Kliegszustand. Meine Hochachtung, da« sei von dieser Stelle aesagt, den Männern, die sich für ihre Ileberzeugung in« Ge- sänani« stecken lieben. Hochachung und Vereiirung den Männern, die al« Opfer der gemeinsamen Front von 2Irb?i:em und Unterneb- mem in dec Gesängnl-zelle sitzen. (Slürmilchec Beifall.) V)a « die e ch e n be s i tze r getan haben, wird, so wird mir au« Ar- beiterkreisen versichert, jederzeit auch jeder deutsche Arbeiter tun. Die Verstlche der «^anzofen, die Arbeiterschaft für tbre Pläne zu aewlnnen. Gold und immer wieder ®olb au« dem deutschen Voll zu ecpre sen. können schon jetzt al« ge'ch itert angesehen werden (Lebhafter Beifall.) Da« haben wohl die Franzosen selbst schon gemerkt, dah sie eine ungeheuere G sei ei gemacht haben. Sie haben vergessen, dah feU 1671 da- deutsche Volk ein einigeSAeich bildet da« nicht mehr »erftört werden kann Dah Rattvnalbewuvtsein und nationale« Fühlen heute alle Schichten de« deutschen Volle« eint, dah jeder Versuch, der vielleicht noch kommen wirb durch Besetzung der Matnil n l e. Tforb- und Süddeutschland zu trennen unter allen älmständen scheitern wird. Man ♦* Vom Provinzialtag. Die Provinzialwahlkommission hat in ihrer Sitzung vom 19. dS. Mts. festgestellt, dah der Fabri- kunt Friedrich Freitag zu Butzbach an Stell« des auSgeschledenen BauratS Otto H a u ck zu Friedberg in den Provinzialtag der Provinz Oberhessen berufen ist. •• Der Betrat der städtischen Fürsorgestelle Giehen soll neu gebildet werden. 3u berufen sind je zwei Vertreter der Ä i gzbesch'digten, berÄricgerbinterbllcb.nen, ber Unternehmer und der Arbeitnehmer Dorschlaa«- llsten sinb bl« zum 15. Februar bei ber städtischen Fürforgestelle. Gartenstrahe 2. einzureichen. Dor- geschlagen werden können Männer wie Fra ten, die da« 21. Lebensjahr vollendet haben Nähere« ist au« der amtlichen Bekanntmachung in unserem gestrigen Blatte ersichtlich. ** Schutz ber Wasserleitungen gegen Frostschäden. G« erscheint angebracht, die Vermieter und Mirter an d e Sicherung ber WasscrllitunaSanlagen gegen Frostschäden zu erinnern. Wer sich vor schweren Verlusten schützen will, sehe beizeiten nach dem rech en. ♦* Die Zahltage der Kreiskasse Giehen sind bis auf weiteres wie folgt festgesetzt worden: für Hungen auf den letzten Montag jeden Monat«, von nachmittags 2Vt dis 6 Ahr, in der Wirtschaft „3ur auten Quelle" von August Vogt, Bahnhofsttahe 8; für L i ch auf den letzten Mittwoch jeden Monat«, von nachmittags 2V, di« 6 Uhr Im Rathaus; für Gründe rg auf den letzten Freitag jeden Monats, von vormittags 9‘/, bis 1 Uhr nachmittags im Rathaus. Die seitherigen Zahltage am Anfang eine« jeden Monat« fallen dagegen au«. ** Die Schüleranmeldung zur Volksschule betrifft eine Bekanntmachung in unserem heutigen Anzeigenteil, die hiermll ------..vielt), et schniet!" Unter wil- bem Gelächter lieh er die Federn Herumfliegen. ®« wurde alle« zunichte gemacht. Die Räuber mit den gescha>ärzten Gelichtern den Hut tief in blc Bugen gedrückt, taten gründliche Arbeit. 3n odnmäch'.igec Wut, in zitterndem Schmerz Iah Rosenblatt da« bistchen. da« er belah, den nn langer Mühsal verloren GS war alle« bin. Aber wenn fle nur die Rinder verschonen wollten! Oben war Blümchen verstummt, sie sch. le nicht mehr nach den Rachdam. Glner von der Bande hatte die Falltür zum Speicher gefunden — war er hrnaufgelleitert zu ihr? Gewalt! Bllt einem einzigen Satz war ber Baler an ber Da kam von auhen ein Rus. Der Zunge, ber briuhtn vor ber Tür Posten Hand, 14)^ auf einmal mit Heller Weiberstimme: 15” Schickse läuft weg! Da läuft sei Haltet se. haltet feT Vornotizen. — LageSkalenber für-Mittvoch. Stadttheater, 7 älhr. .Brüderlein fein" und -Die schöne Galachee". — Lichtspielhau^f Bahnhofsttahe: .Der Rhein. DeutschlandM Sttom in Vergangenheit und Gegenwart". —| Palast-Lichtsviele: .Da« Kind de« Harne-, val«" und ^Der verfluchte Hunger nach Gold".^ rSettcrvoraussage für Donnerstag. Wollig bi« heiter, vorwiegend trocken. Temperaturen um 0 Grad, nacht« Frost, westlich« Winde. Morgen wird bet zunehmendem Lustd zeitweise« Ausheltern eintreten. Landkreis Mieten. ' Grunbera. 23. Zan. Die hiesige Gendarmerie verhaftete den Baumsrevier, ber In ber Rächt zum 7. Zanuar an der Äret«- strahe Beltershain—Grünbera Heben junge Obst- bäume abbrach und fünf andere beschädigte. M handelt sich um einen au« Danzig aebürtigäj Knecht vom Wartbos, der auf dem llachhausew«, von einer Änelberei feiner Roheit btt schiechen liech. Kreis Friedberg. ' Bad-Rauheirn. 23 Zan. Herr Zulws Fischer au« Reuyork stistete zur Unta* stützung notlelbenberBaubeimer Bürger 100ODO Mk. — 3m 6af# Röntg würbe» für bte bebrängten Deutschen Tm Ruhr- gebiet 47 563 Mk., bei einer 21bcn t> unlerballung de« bicligvm Bankbeamtenoeceln« für Zweck 60 000 Bll gesammelt. • Steinfurth, 23. ^an. Unfrre Gemeinde hat für die Bedrängten im R u b r g e d i e t eine Sammlung veranstaltet, die folgende« Ergebnis hatte: über 120 000 Mark Bargeld, über 100 Zentner Karlos einige 20 Zentner Getreide, mehrere Zer Mehl und einige Zenmer Gemüse. Hesicn-Nasian. fpd. Frankfurt a. M., 23. Jan. Di« Hilfsaktion für da« bedrängte Ruhrgebiet nimmt In Frankfurt machtvolle Formen an. 3n allen Werken und auf alle« Bureaus wird eifrig gesammelt. 3n den meisten Fällen verpflichteten sich die Angestellten, monatlich zwei Prozent ihre« Gehalte« den Kämpfern zur Verfuguna zu stellen. Heule nachmittag fand in der Handelskammer eine von Vertretern de« Handel«, der Zndustri«, des Handwerks und de« Gewerbe« unter Beteiligung der Arbeitnchmerverbände stark besuchte Sitzung statt, in der eine grochzügige Organisation zur tätigen Unterstützung emgeleitd wurde. Auch Rosenblatt xitterte. Gr war ein ehrlicher Mann, hatte nich' viel verborgene Schätze, und doch zitterte er. Denn die Tur nur noch hielt, bi« da« Geschrei ber Ätnber oben bie Rach- bain aufmerksam gemacht hatte! Die mutzten « doch hören. Laut gellte jetzt Blümch-n« Stimme au« bei Dachluke .Zu HIN. zu HUf^ Drautzen ein Auch und dann wieder ein Stotz, unter dem da« gan*e Häu«chen erbebte: .Zud. verfluchter, mach auf, sonst schneiden wir deiner Schickse den Hal« durch!" Herz Rosenbtatt ritz sich fo« von dem Weib, da« ihn festhlelt: sein Blümchen, sein Blümchen, sein Augentrost I 3m blotzen Hemd sprang er hin. um zu öffnen da fiel die Tür auch schon fn den Hau«sluc bin ein mit furchtbarem Krachen Sie hatten sic elngcrannt mit emem schweren Balten, bie Bande strömte InS Hau«. Glner hielt den Rosenblatt am Hemde gepackt .Zud. dein Geld!" Unö fle zerrten ibn In der Verkaufsraum. Andere stürmten in bk Stube dahinter. Vrennmde Kienspäne schneiten, fle leuchteten überall mit ihnen hin da« dunkle Hau« war auf einmal hell. Da« Weib war zu Boden gefallen, ohnmächtig vor Schreck. Rosenb.att mutzte alle« aufschlle««, »Kister und Kasten und Truhen: toenn st ine zUtLrn- den Hände nicht gleich öffnen konnten ball ein flachender 2 tbicb nach Blümchen« Mitgift war willkommene Beute, ihr Leinen wurde au! den Buckel geloben, ihre Louisdor« In den Säckel gefledt Auf den Boden geschüttet, «etramiwU, hader haben da« Ruhrgebiet besetzt, haben deutsche« Gigentum geraubt, deutsche Menschenleben vernichtet, und haben noch bie Stirne, diese rechtswidrigen Gewaltakte aU eine rechtliche Aotwen- bigfeil zu bezeichnen. 8me berattige Handlung verdient vor aller Welt llargelegt und von aller Welt verurteilt zu werden i betfall). Den Versuchen dec Franzosen gegenüber, e« so daczu- stellen, al« ob Deutschland den BcrfalUcr Vertrag abflchlllch nicht erfüllt habe. mutz daran erinnert werden, welch übermenschlichen Versuche die deutsch- Regierung und da« deutsche Bolk gemacht haben, bte furchtbaren Hebara- ttcm»tx-r., 11,:ung?n zu erfüllen. Mit ber beut- schen Regierung waren und sinb bU heute sämtliche Qanbeöregierungen einig. G« ist wichtig, diese OtnmutigMt festzustellen evll. wetteren Versuchst der Franzosen gegenüber, bat Reich zu zertrümmern. Gin Vrtsuch, den schon die einmütige Haltung der deutschen Arbeiterschaft die Grtüllung stet« versagen wird. An Hrnd von aftemnäfjfgcn Daten erörtert der StaatspräsIdent sodann alle«, wa« da« D-wische Reich getan hat. um seine Reparationölasten abzutragen und alle Versuche, die die deutsche Retchsregierung unternommen hat, um Frankreich au befriedigen. Mit besonderer Gntrüstung wurde die Feststellung bin» genommen, dah Deutschland den Franzofen an- geboten bat, zur Erfüllung der Kohlenlleferun- gen englische Kohlen zu kaufen, da die deutsche Arbeiterschaft physisch nicht in der Lage war, mehr zu fördern, was Frankreich jedoch ab- lernte. Frankreich glaube mit seiner Militärmacht das entnnffnete brutsche Volk dauernd unterjochen zu fönnen. Aber Frankreich werde sich Irren. Wir glauben an die Gere - igkeit und E' en une.lchütterllch an unsere Zukunft. (Leb- I Bravo.) Runmebr hat Frankreich seiner lt- und Raubpolttik die Krone aufgesetzt. G« hat nicht nur die Koblenschäyc be« Reich.;, sonbem auch private ,Zech.-1 beschlagnahmt, e« bat bie AoMälluagm nicht nur bei Reich-S, sondern auch der Lander und Gemeinden beschlagnahmt, und e« hat schliesslich die Zölle und Kohlensteuern beschlrgnabrnt. Diese Forderungen sind nicht nur eine Verletzung be« Versailler Ber- trage« und de« RheinlanbabkommenS. sondern auch eine solch: ber Haager Konvention, und die Mächte, bk mU Frankreich gemeinsam ben Versailler Vertrag unterzeichnet haben, stehcn tatenlos bettelte. England au« Angst vor Frankreich und Amerika, weil es nicht weitz, wa« e« tun soll. (Hört! hört«) 3cd untersch. ide Immer zwischen den Bcaici unqcn unb den Völkern Ich halte e« für unmöglich bah die Völker e« auf die Dauer ruhig hin- nehmen werken, datz der preutzische Militarismus vernichtet wurde, nur um dafür einen anderen Militarismus aufzurichten Der Staat-Präsident kommt sodann auf die jüngsten (Jiririi'lc zu sprechen und versichert hleroei. den Männern. " D r e s s u r st u n d e n f ü r H u n d e find« Mon:ag» unb Donner«»ag- abend« ht der llnch- ' Reabahn ftoti. Aähere« enthatt der freuiige Ae ' »eiflenteiL kann mich au« meiner Wohn eng in ber Aeckac st ratze In« Gefängnis absüh - r< n, man Bann meine BZiiarbeiter unb meine Beamten verhaften, erreichen wird man damit nicht« Wir stehen fest zum Reich Unter lebhaftem Beifall de« HauseS stellt ber Staatspräsident sodann fefi, datz bie Reichs regiert! ng fo voller dinmütigtai mit allen ßänber- cegterunflen beschlol'en hat, datz allen, bte unter den neuen Gewalttaten der Franrolen zu leiden haben, von Reichs wegen volle G.tt chädigung zuteil werden wird. Broeitnebmem sowie Arbeit- S Aach wir erachten e« für unsere heiligste den Widerstand nut all.n zur Verfügung en Mitteln zu stützen. Wir vertrauen darauf, dah ein bO-Millronen-Boll nicht zu knechten ist, solange e3 den Willen zur Freiheit hat. Diesen Willen müssen vir un« bewahren. Recht und Fceihett sind nur möglich, wenn tiz Gewalt- mafruibmcn verschwinden. (Lebhafter Beifall ) Präsident Adela na ruf. sodann ten Abg. öbner wegen be« Ruse« buwecschämthett zur Ordnung. Abg. Ebne c zur GeschlltSord.iung: Wir haben die Absicht gehab:, zur Desch^slSordnung eine Erklärung abzugeve i, verzichten jedoch jetzt darauf und treten in der Debatte das Aoiwendige sagen. Abg Brauer: Al« älteste« Mitgtted be« Hause« beantrage ich für bie Sozialdemokrat l s ch c Partei, für bie Zentrum«- Partei, für bie Deutsche Volk«partei, ben Hessischen Bauernbund unb bie Deutschnationale Partei s owie die DemokratischePartei: Zum Zeich^.t de« schärfsten Proteste« gegen bie cecht«widcige Gewalttat ber f anzösllchen und belgischen Gegner und zum Zeichen teilen, dah In diesem Abwcbrkcnmf ter Landtag die Reich«- unb Landesregierungen mit grötztem Nachdruck unterstützt, von einer Besprechung der Regierungserklärung Abstand zu nehmen und die Sitzung zu schlietzen. Abg. Ebner: Wir protestieren entschieden gegen diesen Antrag unb verlangen unter allen Ilmständen eine Au-sprache. (Unruhe) Die Abstimmung ergibt Annahme be« Antrag« Brauer gegen 2 Stimmen (K.P D.) Präsident Adelung schlietzt hierauf bie Sitzung und vertagt da« Hrn« auf unbestimmte Zeit, er bittet jedoch die Abgeordne!en, sich auf eine schnelle Einberufung deS Canbtag« einzustellen. KlaS au« Hellemhal bei Reil In unfein Qaöei wo war Ichon am Morgen schicker ScirunfoB 2D« wir ihn fragten, ob er nicht« nis- bat von dem Unglück, wo Ist zu^c':? --n chen Rosenblatt, wollte er nichi« davon r- '< Wollte Kleider verkaufen, bv waren schädig Nachher lacht er unb tagt da« fei dem Role» blatt recht geschehen 2 ifon'tm war ihm aber nicht« bewutzt Er sei an selbigen- Tag nicht vor feine Tür gekommen. Lieber und bester Bürger Frtedensrtchkrt da« ist ein »ihrer Betret«, datz er ist mit der Bande unter - ettrxm. sondern da wir wissen, wie nak 3h-ten die Sicherde.t der ganwn Gegend geht, tiifc Rettung ball» in Vollziehung zu bringet Mit wabrer Hochachtung und vieler Düs' fagung unb rtpi^c Verpflichtung Birom Me All a. d Mosel Leb Sützlind. ebenda." Die Juden schienen ja grobe Angst zu baden, unb so mochte es doch wohl wahr fein, va« tnaa sich erzählte, datz Ile dem Bj-f.f- t-gebetet hätten, ihm eine Steuer zu zahlen, damit er fo ungeschoren Hetze, wenn fie auf bte Märkte zogen ES taten sich ohnehin immer ihrer ■* rfrrt jeft zusammen Eine all gern rtne Panik hatt> um sich gegriffen nicht mir bei den Hüben <4 bei den Eyrtsten Wie war dieser «u fieuero» (Fortsetzung folgt) fpd. Frankfurt a M^ 23. Ian. Dte Deutsche Gold - und Silberscheide- a n st a l t feiert am nächsten 6am«tag Ihr g o te bene« Jubiläum. Au« diesem 2Inlcch übcrtolc« die Verwaltung jedem AngesieLM und Pensionär eine besondere Zuwendung ooe je 60 000 Mark. * Höchst a. QHn 23. Ian. Der auf de« hiesigen Landrat «amt al« 21nqeftelUn tätioe Srnst Rotter, der eine führende Stell» tg in der hiesigen Sozialdemokratie bekleidete, ist au« der Sozialdemokratischen Partei ausgeschlossen werde«. '•f'.ilw® Elchen e«4 * 5 1 Dampfers „Molveen", den er sinkend antraf. Dalum: ihren Mienen bis 32 500 Mk. (still), Weizenmehl (100 Kilo) Sommergerste, märkische 29 000 bis 30 SCO Hafer, märkischen 26 000 bis 27 500 ML, 2a Plata, waggonfrei Hamburg 32 000 4239'35 42G065 3790'75 3809'25 4103,70 4130, D BGfO?') 3709 25 30.04 828,- 614.45 149,60 wenig 39000 Mark. Mark, Mais, Geld 379.5.- 12 5.- Antw.'Brlissel . Holland Vonöon Paris Schweiz Spanien IinUen . 2isfabon«Oporto Dänemare.... 9ineDiensteöenFra»cgosenange- beten habe in Briefen, deren Unterwur- | gfeit kaum zu überbieten sei. tragöbte „Oedipus" tn moderne Verhältnisse mutel die^ überaus tragische und ergreifende Familiengeschichte an. Von unheilvollen Irrwegen des Eros erzählt der Roman eines unftreitig hochbegabten Verfassers. — Oskar Gluth, Der IanuSkopf. Deduka-Verlag, Dlllingen a. d. Donau. — Ein Menschenkenner zeichnet in diesen kurzen Novellen scharf umrissene Charakterbilder, die In ihrer buuten Mannigfaltigkeit ein Gesamtgemälde bes menichlichen Lebens ergeben. Auch der fesselnde Stil verrät ein starkes Talent. — Karl Widmaier: Der Erbe von Herrenroda. D-duka-Verlag, Dillingen an der Donau. — Der neuerdings sehr bekannt gewordene Autor entrollt hier ein Familienbild, das auf grellste Gegensätze abgetönt ist. Doch im Grunde genommen handell es sich nicht um persönliche Differenzen, sondern um verschiedene Welt- und Staatsanschauungen, die zu gewaltsamer Auseinandersetzung drängen. 1172.05 8154.55 95011.85 1:301,75 3755 i.O 31.37 15 942,65 27,82 752,- 55140 150,40 7835,- 27.37 19950,- 93750,- 905,- 1130,- 6'7,- 533,- 1025a - Bries 3855,- 1275.- 5)60- 5990,— 2214-1'50 2225550 27,68 748.- 54-8,6(1 14960 3020 832,- 617,55 150.40 22. Januar Anul. No ierg. (Veld Brief 1276 SO 1283,20 8877,75 8922,25 104248 7.51047.1,2.5 7915.- 27.87 209 0,- 942.0,- 915,- 1140,- 613,- 547,- 10350,'- 14*1,0.5 4160.40 3458,65 10.77,65 - Ulrich Südamerika. (Sammlung „Alte Reisen und Abenteuer", Verlag von F.A.Drockhaus, Leipzig.) Der bayerische Patriziersohn Ulrich Schmidel aus Straubing hatte das Geschick, im Verlaufe ereignisreicher 20 Jahre einen Teil des inneren Süd- 5386,70 5413.50 19800’35 19899'65 Märkte. Derliner Produttenmarkt. Berlin, 23. Jan. Am Prvduktenmarkt war das Geschäft außerordentlich ftilL Für Weizen war etwas billiger als gestern anzukommen, und für Roggen wurden nur teilweise dte letzten hohen Kalte Füße-Schhflosigkeit Wenn Sie im Bette kalte Füße haben, so können Sie stundenlang nicht schlafen und haben ain andern Tag«* Kopfschmerzen. Sie können dieses vermeiden, indem Sie vor dem Schlafengt-heu ein Kukirol-Fußbad nehmen. Es hillt die Füße warm und trocken, verhütet Erkaltungen und vorzeitiges Ermüden. Eine Packung Kukirol- Fußbad kostet nur 200 Papiennark. das sind genau ■ 20 Vorkriegspfennige. Machen Sie bitte einen Versuch. Verkaufsstellen: Drogerie Wallenfels, > arkt 21. Handel. Berlin, 23. Jan. Am Devisenmarkt trat nach festem Beginn bereits im Verlaufe des Vormittags und etwas ausgeprägter bei Festsetzung der amtlichen Kurse Abgabeneigung hervor. die mit Pressenotizen zusammenhing, wonach die englische oberste Justizbehörde das einseitige Vorgehen Frankreichs im Ruhrrevier als einen Bruch des Versailler Frirdensvertrages bezeichnet habe. Der Dollarkurs senkte sich von 21 500 bis auf 20 000. Für Effekten erhielt sich die außerordentlich feste Stimmung im freien Verkehr und starker Begehr trat wiederum für Westdeutsche Montan- sowie ei lige industrielle Sp^ial» Papiere hervor, von denen nur Zarpener, Mannesmann, Stöhn, Hammersen und A. E. G. genannt seien. Kriegsanleihen stiegen sprunghaft weiter, und es soll darin bei 105 und für Spar- Prämienanleihen bei 700 zu gröberen Abschlüssen gekommen sein. F r a n k f u r t a. M., 23. Han. D ö r s e n st immun g s b i l d. Am Devisenmarkt machte sich eine leichte Abschwächung bemerkbar. Der Dollar setzte vormittags mit 21 750 ein und ging dann auf 21 000, später 20 750 und an der Börse auf 19 800 zurück. 3m Effektenverkehr von Bureau zu Bureau entwickelte sich ein ruhiges Geschäft. Die genannten Kurse lagen größtenteils über den gestrigen Schlußkursen. Deutsche Anleihen, Bankaktien und chemische Aktien fanden größere Beachtung. Auslandsrenten blieben behauptet. Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung.) Briefkasten der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) K. G. Oeslerreichisches Generalkonsulat in Frankfurt a. M. H. §. in L. Von einer Herabsetzung der älmsahsteuer für Genossenschaften von 2 Prozent auf IV2 Prozent ist beim hiesigen Finanzamt nichts bekannt. Betriebskosten sind nicht abzugsfähig. Rur der den Mitgliedern gewährte Rabatt kann abgezogen werden. Dtter Achim. Mit kindlicher Einfalt paarte sich frvnrme Redlichkeit zu dem sympathischen Cha- Mterbild eines ehrlick^n Mannes, der zu seiner «stmten Umgebung in wohltuendstem Gegen- M steht. Als Anissa verstand es Rose R u b - ne r, dem Sieg des Bösen in dieser irregeleiteten Zmu glaubhaften Ausdruck zu verleihen, Ihr gesellte sich ebenbürtig die unheilvolle CßerfüJjrerin Datrjona (Qlugufte Marcks) zu. ohne jedoch in ■' n Mienen die abgrundtiefe Gemeinheit dieses Billig verderbten Menschen klar wiederzuspiegeln. Oorc Schatte (Akulina) war in den ersten Akten Hamburg, 22. Han. (WTD.) Der Hamburger Dampfer „Nordschleswig" rettete auf der Ausreise nach Mexiko etwac.00 Meilen östlich von Abaco (Florida) die Besatzung des kanadischen r ' " " ' amerikas kennenzulernen, der später in das Dunkel der Sage zurücksank und erst unter großen Opfern im 19. Jahrhundert wieder neu entdeckt werden mußte. Es war der Krieg in seiner abschreckendsten Form, der zwischen den nach Gold lüsternen Weißen und den ihre Heimat verteidigenden Indianern entbrannte. Wenn Schmidel nicht gerade als Forschungsreisender erstenRanges anzusprechen ist, so hat er doch durch seinen wahrheitsgetreuen Bericht der Wissenschaft einen wertvollen Dienst geleistet, und es ist darum zu begrüßen, daß sein Leben weiteren Kreisen bekannt wird. — Rupprecht, Kronprinz von Bayern, Reiseerinnerungen aus Indien. (Verlag Josef Kösel und Friedr. Pustet, Kempten.) — Auch wenn man den Autor nicht kennte, würde man dieses Reisebuch als ebenso lehrreich, wie unterhaltsam und sympathisch bezeichnen müssen. Es wird außerordentlich viel klares Anschauungsmaterial gegeben, übrigens auch durch feine Abbildungen unterstützt. Der fürstliche Reisende hat sich zwar offensichtlich durch gründliche Studien auf seine Indienfahrt vorbereitet, aber er teilt seinem Wissen die Lebendigkeit aller Eigenerlebnisse und intimer Einblicke in das Wunderreich mit Richts Bedeutsames gibt es in diesem interessantesten der Länder, das seinem Blick entginge, nichts, das er nicht bis auf den letzten Grund zu erforschen sich bemühte. Der eigentliche Reisebericht umfaßt die nordischen Reiche, Birma, Südindien und Ceylon: nur die Westküste mußte, der dort herrschenden Pest wegen, gemieden weiten. — Die Volksschule, ein Sorgenkind. Eine Kritik des deutschen Volksschulwesens in pädagogischer, finanzieller, politischer unb religiöser Beziehung, verbunden mit Vorschlägen zur Schaffung eines neuen Volksschullehrerstandes von Prof. Dr. P 0 s s e l t (Dr. Eccartus). Leipzig, Theodor Weicher. — Ernst Lothar: Macht über alle Menschen. Verlag Georg Müller, München. — Schon in diesem ersten Teile eines Romanzyklus verrät der Autor eine reiche Begabung zur Charakterzeichnung und Spvachgewalt In ungeteilter Spannung folgt man dem ungewöhnlichen Schicksal und Streben eines — Henkers, der Macht über Menschen als Ziel seines Ehrgeizes erstrebt, aber in tiefster Enttäuschung den eingeschlagenen Weg als verfehlt erkennen muß. — QL E. Weirauch: Agonie der LeidenschafL Verlag Dr. Eysler & Co., Berlin. — Mit feltener Meisterschaft versteht es die begnadete Dichterin in diesem Roman, den Leser zum restlosen Miterleben zu zwingen. In atemloser Spannung verfolgt man die schweren Konflikte innerhalb einer aussterbenden, ehemals hochstehenden Familie und fühlt die furchtbare Tragik des Ausgangs mit geradezu körperlichem Schmerz. — KarlDorromäusHeinrich: Florian. Verlag O. C. Recht, München. — Fast wie eine Hebertragung der antiken Schicksals- Aus dem Amtsverkündigungsblatt. ’ Das Amtsverkündigungsblatt Sir. f vom 23. Januar enthält: Wahlen zum Movinzialtag. — Verlängerung der Schuß» tfet für Hasen. — SchulauSslüge. — Tage- Mlder und Reisekosten der OrtsvorstandSpec- fitonen in den Landgemeinden. — Aufstellung Me Gemeindevoranschläge für 1923. — Auf- flMirilg der Gemeindevoranschläge; hier Dsituzderhaltnisse. — Aenderung des ReichS- 23. Jnnimr Limit! Notierq. @elb " ’ ‘ elnkommensteuergeseyes. — Bildung und Zusammensetzung der Schulvorstände. — Abänderung des Hundesteuergefetzes. — Neufestsetzung der Dienstwohnungsvergütungen. — Zahltage der KreiSkafse. — Einsendung der Kirchenrechnungen. Vermischtes. Der Mörder seines KindeS. Berlin, 22. Ian. (Priv.-TeL) Im Dirchow- Krankenhaufe wurde der Kutscher Karl Lehmann verhaftet, der vor Dicr Wochen fein einjähriges Söhnchen ermordet und in Mückenberg bet Elsterwerda, wo ec früher beschäftigt war, hinter einen Zaun geworfen hatte, wo das Kind mit einem Knebel im Munde tot aufgefunden wurde. Der Mörder, Seifen Frau im Frühjahr gestorben ist, gab an, es habe thrn der Mut gefehlt, sich nach dec Tat selbst zu töten. Sträflings-Revolte. Hamburg, 22. Ian. (WTD.) Auf dem Hofe des Poltzeigefär'ga.s^es überf.elen heute morgen drei Uhr OreiSträflinge einen P osten, schlugen ihn nieder, knebelten ihn, nahmen ihm die Waffen ab, flohen über die Mauer und enttarnen. AuS Seenot gerettet. Banknoten. I-ranksurt a.M., 23. Januar. Schweizer Noten ftrnniöüfdje Noien Danis.be Noten Schwedische No en Holländische Noten Deutsch«Oe0erreich ä 100 Kronen Amerikanische Noten Englische No:en Iialieuische Noien Netchsche Noten llnanrtfdie No en Tschechoslowakische Noten .... Norweaische Noien Numäntsche Noten Spanische Noten noch etwas unfrei; erst in der Schlußszene ge- Dann sie mehr überzeugende Wärme, während 36rifirne Castein als 10jährige Anjutka durch kindliche Natürlichkeit sehr ansprach. Eine Mchtjge Figur, voll erquicfenSen Humors, schuf -Heinz De ch st e i n in dem alten Mitritsch. Karla Keller überschritt beim ersten Auftreten als ■■Marina in ihren Gefühlsausbrüchen die Grenze Les Natürlichen und Erträglichen: im letzten Auf- ug dagegen fand sie den rechten Ton schlichten Mgefühls. Die übrigen zahlreichen Nebenpersonen traten im Rahmen des Ganzen zu meng hervor, um ein eingehenderes Urteil bean- sEpnchen zu können. Sie boten durchweg Befrie- QigenLes. Erfreulicherweise kann auch diesmal die Be- refrmg des Hauses gut genannt werden. Es ist hoffen, daß man diese Feststellung auch bei den folgenden Aufführungen des Werkes machen tann. Meich starke Anerkennung wie gestern wird man i-« vortrefflichen Aufführung getrost Voraussagen Ebnen. tr. = $te6p »Ild hin? 6 ? - SKÄ ZDTß ^tizcn. ASjvr L$kin-2®Ä<"S heil unbL07nu*^ '”n«r«iQg Ä. ^vst, befliß Gießen. d om Daumsredlei . oanuar cm der «ÄN se-ner Roheit fricdberg. Oan. Herr 3M '^k stiftete zur Ile €r Rauheimer Sir tn Cafe König tourten |i "utschen im Rujv einer Atmtunterhalmi ntelwereinL für densrl!« mrnelt h. 23. llcm. Unsere fc te Bedrängten li Sammlung ttianfit gebnis hatte: über 12005 r 100 Zentner KartM öetteide, mehrere Zenac ntner Gemüse. u-Nasiau. irt a. L, 23 Zan. & ■ bas bedrängte Ruht franffurt machtvolle 'S» Werken und aus M ' gesammelt. 3n den uiti eien sich die Angeslcll» ;ent ihres Gehaltes te ägung zu stellen. Her der 5MdelSkammer «r Handels, der Onbufte des Gewerbes unter > mhmerverbände stark bt , in der eine grohzW u I MterslüMg mM ' nta.X.Ö.pan. ^ i -undSilberscheih nächsten SMStaM» ' am. Aus diesem Ä ; altung jedem Ana M i besondere Zuwendung l? 7 90 otQn. üus k ter, der eine M gen Sozialdemck Sonia demoki^ Vchl°I'°^ md des ■ vomittags: ) lagt, :<|g a!< ÄnsonM. n3 kl an \« )m"iaLhai W *• 'S n ’S? bat eln01s »T * hinein, ungM * *&T* * ’l11 99 000 bis 106 000 Mk ffttID, RvggenmelA (100 Kg.» 87 000 bis 93 000 Ml. (still), Weizenllere 19 000 bis 20 000 Mk. (stetig), Roggenlleie 19 000 b»S 20 000 Mk. (stetig), Raps 52 000 bis 55 000 Mk. (fest), Dikloriaerbsen 57 000 bis 60 000 Mk., kleine Erbsen 48 000 bis 51 000 Mk., Lupinen, blau 23 000 bis 25 000 Mk.. öeraöella, alt 70 000 bis 75 000 Mk., Rapskuchen 21 000 bis 22 000 Mk., Trockenschnitzel 10 500 bis 11 500 Mk. Rauh- f uttcr: Weizen- und Roggenstroh, braßt geb. 10 800 bis 11 903 Mk., Haser-stroh. drahtgepreßt 10 800 bis 11 903 Mk., Stroh, strohseilgeoündelt 10 600 bis 11 000 Mk., Wiesen Heu, gut, gesund und trocken, Vormahd 10 000 bis 10 700 Mt., Rach- mahd 9800 bis 10 000 Mk. (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen sich alle Preise pro 50 Kilo.) (3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Erklärungen des Reichskanzlers. Köln, 23. Ian. (WTD.) In einer Unterredung, die der Derliner Vertreter der .Kölnischen Z itung“ mit dem Reichßkanzler Dr. Cuno hatte, führte dieser u. a. aus: Wir haben das Schicksal nicht herausgefordert, aber nun sind wir entschlossen, es durch- z u f ü b r e n, mannhaft und zielbewußt. Denn wir wissen heute, daß durch nichts die Besetzung des Ruhrgebietes abzaweh- ren war, Wohl aber hätten wir, wenn wir uns dem Gewaltatt gebeugt hätten, das Selbstverwaltungsrecht Deutschlands unrettbar verloren. Die Welt hätte uns nicht verstanden. Isolierung und Verachtung wären die Antwort gewesen, während wir heute überzeugt sind, das Recht auf unserer Seite zu haben. Die Franzosen mögen mit ihrer Politik fortfahren, sie mögen neues älnrecht zum alten fügen. Die Politik der Ausweisung hoher Beamten aus dem Rheinland wird die deutsche Beamtenschaft nicht in ihrer Pflichttreue beirren. Das ist ja selbstverständlich. Sollte der französische Oberkommandierende die Fortführung dieser Politik durchsetzen und den Gewallplan ve.wirklichen, daß der recht- mäßige undgesetzmäßigeWider st and der Beamten durch Massenausweisungen zu brechen sei. so würde, ganz abgesehen von der Reck)tlosigkeit eines derartigen Vorgehens, auch dies nur dazu führen, das ganze französische älnternehmen ad absurdum zu führen. Es ist die Vermutung aufgetaucht, daß die französische Politik sich mit der Ruhrbesetzung für später ein Glacis oder Pfand schaffen möchte, um damit bei der Räumung Bedingungen za erzwingen, die das Band zwischen dem Rheinland und dem übrigen R e i che lockern sollen. Eine solche Absicht liegt als Eventualabsicht durchaus im Rahmen dessen, was wir von Frankreich nach dem Gang der Geschichte zu gewärtigen haben. Auch solchen 'Versuchen gegenüber bleibt es bei dem. was ich bei der Uebernabme der Regierung aussprach, daß fürkeinedeutsche Regierung es irgend etwas gebe, wofür sie ausschließlich die unmittelbare und untrennbare Einheit mit dem Rheinland preisgebe. Die Gedanken des nationalen Staates uni> der nationalen Freiheit, die von unfern Gegnern als Ziel ihrer Kriegführung und die uns in den Vorfriedensverhandlungen als Grundlagen des Friedens bezeichnet mürben, sind zu stark, als daß sie nicht siegen müßten. Die rheinische Bevölkerung und die Ruhrbevöllenng kämpfen heute für dieses Recht und das ganze deutsche Volk kämpft mit ihnen. Die Franzosen mögen gegen diese stärksten und ehrwürdigsten Rechte jeder Nation anrennen, aber jeder neue gewalttätige Angriff härtet aufs neue alle Beschlüsse der deutschen Regierung, die Einigkeit unseres Volkes und die Treue des Reiches zum Rheinland. Notierungen bezahlt. Gerste inländischer Herkunft hat nur geringen Verkehr, dagegen wird Donaugerste für den Norden in rumänischer Cis- Ware stark gehandelt. Für die Übrigen Artikel war die Preisbildung bei geringem Interesse verändert. Weizen, märkischen 38 000 bis Mk., Roggen, märkischen 34 500 bis 36 000 Gießener Stadtthealer. Macht der Finsternis. Drama in 5 Aufzügen von Leo Tolstoi. Gießen, 24. Januar 1923. Noch heute hat das anfangs der 80er Jahre cä vorigen Jahrhunderts geschriebene Werk des coabten russischen Dichters seine volle Lebens- sche nicht eingebüßt. Man darf dies weniger inem naturalistischen Charakter, der dem heutigen t.'.schmack entgegentommt, zusch e.ben, als Diel- iet>r seinem unb.rgäng ichen Grundgedanken, daß H alle Schuld aus Erden rächt So wächst das ama über seine typisch russische Umrahmung > mus zu allg.mc.in mens hliche.- Bedeutung. In i'l allzu greller Beleuchtung toben sich in der Nacht der F i n st e r n i s" Leidenschiften, die »>s dem Dunkel des Herzens geboren werden is, und eine böse Tat gebärt fortzeugend immer cjc Ve br d;en. Der c raue wo le Reigen furckt- afler Geschehnisse stellt an des Zuschauers Nerven ie schwersten Anforderungen, und darum kann ic Losung, die Tolstoi bietet, nicht volle Ent- ■ammng und Befreiung bringen. Der sittlichen Zeltordnung wird nicht Genüge geleistet durch ic Sühne eines einzelnen, der nicht einmal der puptschutdige ist. Der Abschluß des Dramas ruß unbefriedigend wirken, weil die rächende lemesis nicht alle Beteiligten an den ©reueltaten fcr verdienten Strafe zuführt. Ansere Künstler hatten gestern wieder einen gwsscn Tag. Die Wiedergabe des Dramas wurde linier Adolf Telekys Leitung zu einer weit über den Durchschnitt hinausragenden künst- Kuschen Tat. Vor allem sei auch der stilvollen Monierung gedacht, die das russische Baiern- »i.teu naturgetreu traf und somit tul.urgeschichtl. Dcrt errang. Wenn man auf die Einzelheiten der $aStellung eingeht, so läßt sich auch hier fesl- siktlen, daß manche gerabeau hervorragende Pro- foi wahren Könnens geboten werden. So sei »nächst der verdienstvolle Spielleiter Adolf T e» !< k h als Dauer Peter genannt. Die letzten Ligenblicke des qualvoll sterbenden, unglück- Tdm Mannes wurden wohl für jeden der Zu- sctouer zu ergreifender Wirklichkeit. Nicht min- &r überzeugend wußte Georg H e d i n g den Hncht Nikita in seiner Leichtfertigkeit, feiner Hchnapsseligkc.it und dann in seinen furchtbaren -twissensqualen, die ihn schließlich zur läutern» tn Sühne führen, zu verkörpern. Eine lebenswahre Gestalt war auch Karl Volck als Nilltas !tt Om.Mii 1 {Stellenangebote! Zum DermähUe Bietzen AMn 24. 3anxar 1923 3«itrliiN|t iintHfs oeaen WS ZiinmerwßhDiiflg r> iiut 0410 Empfehlungen] oehidH. fMIK WD L • -’t i'. 0 40 pflennni. 3ran Boaral v'off fflnrtcnitrane 20. 0496 3. A.: Der Obermeister. stimmt. 64)D (?inmittelfd)u)crc6, ( Verkäufe 647D EüBlüs UNITED STATES LINES ® ontTum. 639D 637D Irautwein, Geh Forstrat, Vorsitzender. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße 34 Der Rhein Deutschi mde Strom ia Vergangenheit und Gegenwart ***8etll 7 Akte. 7 Akte. vom hiesigen Ntaditheater. 046c onö BollnlhanO- m Ol We» Sie Wolle? Schneider, Neuenweg 6 Bestellungen werden pünkllid) abgeholt. 0608 Soortwla Sieben 1922. Warbt niier Minder <»iinb qi l Jebaiiea 8c l’er 111., Fellers- heim bei tirüiibcrn. Trchurünnbr* nahen ha t iNonatp und Tonnrtotnn#. abend» M tl r In der Ueit». • rheitbabe rtttonheloU'. 2v"n- ton» vor ar M , Uöi Trieb. Nenanmetd. ii. fluet mli In her Aelchaltsnelle Markivlan Iä. llthiiMn ^flEOfar 0. STTTt. 3I<. igg kleinen Ha» «alt e.Vatb.’baunuofnt. nnrU Mannheim fut America........ Pr eektenl Hardlng . George W iihInglon 7. Febr. II. April 14. Feb .21 Mlri 21. Febr. 28 Mlrr Fay*! Achte Sodener Mineral Pastillen * It t de jiiiastitiiit. |V| Ter *te- bruar «rfucbi. (fMflH «». Vublinefi Dainmitrahe 41 o. V.H.C. Gießen PV ' ' BftFifl IN Dtcnae । saifirhunoe. 5.-B. < I j 0. ®„ eno 5d)0B- ' nnh flnlhrlhnnft. Die Bedingungen werden Pachtung behanntgegeben. villmqen, am 20. Januar rei intrii .au1 p. Laufmaschen ttüchen- mäbchen grlndit. Vobn noch iflrif* 634 B Pfnmiairlfdie Unioernmrg-fiilnir. Villa, Landhaus,Gut, hofreitt, ck>asthaur,Lafe,hoicl m.pcns., Bäckerei, Metzgerei, tadenge» schäft mit und ohne hau» müll' behebbar, alleror » für fn* vi alfTafnar. oor reuierkte Sanier ne,nn j>aioiiOAnblimn *u fanka gesucht. Weil Angebote mit 2 e» Ichreibnng erbittet 8?7A Karl Schlegel,frill furia.m. iinniobillen — AmnnUerunnen Ridbaftr.66. Xel.Mömer 1373. 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Je., vormittags 10 Uhr, |oU auf brm Not. boule dahier die der Gemeinde DiNingen zustebende Jagd, zirka 600 h* ^eld und 300 ha Wald, auf weitere 6 Oütjrc oer* pachtet werden. Bemerkt wird, dah auch Hochwild vor* homnu. ferner die Vabnstation Villingen in der Mitte des 3°9t'benrks gelegen und von Frankfurt aus in 2 Stunden zu er* reichen ist. Säcke aQ’r All sowie *D m mS.lichst mit Geschirr unb Wagen. au taufen gesuchi. 6trl & 3d. Ettii Elimbach I Hiesige Gro^bankfiltme sucht möglichst sofortigen Eintritt jüngere Rostock, Hof Paustenbach, Hof Albach, 22 Jan. 1923. Die Beerdigung findet in Gießen Freitag, den 26. Januar, nachmittags 3 Uhr, von der Kapelle des Neuen Fnedhoh aus statt. „ , Frankiert a. ST. gtbulurnfoe 2fl Frlaelie [615 Seefische treffen beute unb folgende Tage ein Au mast g. Urcileu G.ß. flkin6tnn iHabiibolitraht 59 Telep >on 66. §lhiikisser.Z!vllilB-Zllllllllg Giehen. Wir fordern alle in Dietzen selbständige Schneiderinnen dringend auf. -u der am Donnerstag abend 8 Utzr tm Eisen- babnhotel Dopfeld staltstndenben Versammlung erscheinen zu wollen. Fernbleiben ohne triftigen Drund wird bestraft. Auch alle Vorstandsmitglieder wollen erscheinen. Jünger SobImdo mit Buchführung und allen Bureau- arbeiten vollkommen vertraut, sucht sich nach Giesien oder nähere Umgebung zu verändern Schrift! An- gebo'eunt 0499and GiehenerAnzeig. kauft ***0 H. Schön & Co. Marburg. Str. 2/. Ankauf von WNM alten <5olJ» und Silber- gegenpänöen au Taac^vreiieu 5taniöralit-niarrabfn s. icc'r ^teit'ielle nach Mak an lebermann. ei I ■nellabr. SahI L TM. Ycbcnbi-iitte 5eelachse Kübliau Zchellfische Qarbonaörnjiidtr ^ückillqr, Eprottev und HrrillstSjalat empfiehlt “c Stan SiOtnielt gtefwlibcr 8ngriapoi|f fr Grlestknheit! Ar. Dosten 8f narren, Ziaa- r tten u. Tabake lMarken- fachen! aus,erii günstig abftu geben. **id |Verschiedenes| WerDrlonb SM-Hüleirlöl? 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Bei der Anmeldung ist der Impfschein und bei auswärts geborenen Bindern auch der Geburtsschein vorzulegen. 3n besonderen Ausnahmefällen können p derselben Zeit auch solche geistig und leiblich genügend entwickelte Kinder an* gemeldet werden, die bis zum 30 September 1923 das 6. Lebensjahr vollenden. Dietzen, den 23. Januar 1923 Der Borstk>cnde des Schulvorstandes. 9. A.: Dr. Selb, Beigeordneter Holzventeigerung Dienstag, 30. Ifd. Mts . aus Dem Diiuiht Flieqenstall 12' be»Tlarh®alöe irrmfi. elr. 11.