Stettag, 25. November 1923 173. Jahrgang GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen tfnd ww6 Dtrl«|: vriihl'sch« Unlotrf tflis-Bed). und $ttt*6radrrel R. tnv In «letzen. Lchrttlleltnn, und «eschüft,stelle: Schnlsttatze I. laie»et oe* Injti«" t träte lageteemmnb.* p« nad)m IdmiL tz m < J« * Bt. 276 fneeiei logisch, ew|«t »nb geierlege, wttbn. auch einzeln. Hemmern infolge Vbterer •rmolL- ll ern prech. »»schltss» ftir bieLchrist» Itüeng >|2, für % er log eeb «eschüsi,Helle 61. Helchrffl für Drahlnoch. ichien. Lizelger »letzen. PHKtrdUnte: frnfTed n. Di. 1188t. Die Kanzlerrede im Reichstag. Strefemann fordert Entscheidung. — Die Rheinlandpolitik der Reichsregierung. — Währungsreform und Arbeitszeit. Der Hitler-Putfch. — Sachsen und Thüringen. — Des Kanzlers Antwort an Hergt.— Mihtrauensanträge der Opposition. Berlin. 22 Hob CTD'B) Der Heicbdtag ,fi beute bunt) et» Harte« spoliictauf • gebot gefiebert. Mehren PoNale lind gddilol- len. unb an ben offenen tpirb eine strenge Hartrn- ton trolle geübt Der in bet letten 6it)ung au«. geichlolleve fonrrnunUtlldx 2ldgevrdnete 2em- m e I e versuchte zwar ba« öebäube zu betreten. n fügte sich aber, al« tbm ber ainiritt Der- to e i g e r t würbe Um halb zwei Uhr eröffnete DräsiLent Loebe bie Sitzung mit ber Mitteilung. bah ber Abg Kemmcle für bie Dau-c oon 20 ©Hjungetagcn. auch uun ber« Auckfch:''- lihungen, au«geld>loflen sei De, Prä'r- bent teilte weiter mit. bah er oon ben fd>a i'• (len Bestimmungen bet Geschäftsordnung De- brauch machen werbe gegen solche Abgeordnete, bie burtb Schreien, forlgelchte Unterbrechungen ober ®etoalttätifl(eiten die Amtshandlungen bc« Präsidenten stören ober die Redner binbern. l'd) ncrflänMtd) zu machen «Aule der Kommunisten 'Jcinert (bet sozialdemokratische Präsident bc« Pceuhifchen Landtag« D Red , ist übertrumpft X« in ber Fortsetzung ber poliliichen Aussprache Reichskanzler Strefemann ba« Wort ergreift, rufen bie Kommunisten .Der Rrichszert rum merer! Der ©epaia utenfanAler Der "Reichskanzlei weist zunächst bie Meinung zurück, bah bie Regierung bie Absicht bähe, sich ber Uettrauendfrage im Parlament zu entziehen Sie wünsche im Gegenteil möglichst bald eine Sn tscheidu ng Der jetzige Träger ber französischen Politik. Pvinrarö, bat e« fertianebracht. in foitaelcntcr Konsequenz bi’ ©runbtagen für bi? getarnte pvlitlsch? uirb fo la e .Zertrümmerung be» Reiche« zu schaffen ir« >lt erklärlich wenn btt Entwicklung in Deutschland den Extremen »utreibt Der KommuniS- mu« zieht seine besten Stützen au« dem allgemeinen Eiend, die eriremen Rechröp >>- tnen au« ben uni fortgelebt jugefügteu n a • llonalcn Demütigungen, benen bk her jede beutsche Regierung auSgefetzt worben > t 1 u ue >z n gezogen werben f'nnt’n Der Versuch, d, Sachwerte zu Reparationen h.ranzuz h.-n i t gesch tert an bem WidTrstonde der französisch?:, Po- litlL Vielleicht 11 ber Ver uch noch cm ncl möglich, wenn e» zu *ciner internationalen S a ck>- verstänbigenkonferenz kommt ü'-er ii- 7Utxirntnm«frage. Di? Erhöhung der Kaufk alt der deutschen TcoöUerunt ist nicht nur eine deutsche Sorge, sondern e.ne Angel gen*y:it b r Aufrechterhaltung normaler Beziehung > ber Weltwirtschaft (Rule ber Kommunisten Sünne,!: Mit Herrn St inne« müssen Sie sich schon persönlich unterhalten. Die .Deutsche 2llienci>e Zeitung" schüni bi rüber anderer Ansicht zu lern. (Heiterkeit > Wir wollen der Well ni tzt bi« deutsche Sl.-nd verschle ern (Abi M Itzahn. Komm., erhält wegen ein-« unpir ame st irischen Zurufe« einen Crbnung«ruf.> Wir hebe , b e charitat ive Hilfe bc« 21 u »Ian öc« . n- gerufen und wir sprechen den He.fern den wärm- fien Dank au» vor allem b?n Deutsch,me ikane n unb ben Brüdern au« Österreich (Rufe ber Kommunisten Die Arb iterhil e und da» rul'ilche Brot erwähnt er nicht ) Da» D.rlprechen 24 «tunben nach 2lbb uch be« passiven Wlde flaibe« mit un« zu verhandeln. Ift g: b ro «ben worden. 0« hat sich der w ltgeschicht iche Skandal ereignet. bah Jrantrr b bie D rhanb ungei mit der verantwortlichen deutsch-n Regl.runz ab lehnte. ,o bah tmr e l n 8 e l n e Ä r e i! b i Vevo k u g mit den Verhandlungen beauftrage, mußten. Heber aCe Ei zeihe tm ber V rtzand un-.en m t den Industriellen werden wr Sem'ätzt 'en Aelchsütg in einem Weitzduch unterrichte^ Sollen wir durch irgendeine Erklärung auch noch den Ruhreinbruch legaltsieren? Würbe» wir anerkenn en, batz bk Xohle»llefe» nage» abgerechnet werde» solle» »icht a»s bk Reparationen, sondern ans Beza Hirn, st de« nnhretndrucye«. bann würde ich be» brach legaltfieren, und ba« ist ausgeschlossen. (Lebhafter Befall bei der llNehrhelt > Da» wäre auch em- Illoyalität gegenüber ®läub;g,-m D« gilt heute die Dsu.'d»^ '7,* »ulegen für eine q.nize Zukunft au! die wir alle unsere Kraft hinuch en werden Dir kvanen Du □JTrttel für die Srwerbslofenfurforge nicht länger aufbringen. Die Politik ist In einem so geschlauchten Lnike wie D.utldtand abhängig von der Wirtlchali und Ernährung Der Vorliond der Rentenbank hat fei ie Wünsche bet 2ieg erung cben'o rerg.traten mt • andere WirtIchaslsgruppen Ich bin in allen Punkten mit ihni ctnurflanbeu gewrsc' Der Tle.nung bm ich allerdi.ig« bad eine Eesun- dung der Wirtschaft ohne eine baldige Lösung der Arbeit«zeitfrage unmöglich Ist 'Zurufe der Kommuni(en.) E« •" ein? qua tavertzatie i,olk«MirtschalIlich. An- Ich >uura dad eine Ve lan.ierunq der Arbeitszeit b.e 21'oeileloligteil vermehrt > Abg Ledebour Ws» Die lagen ist hvch' en» Quinta ) Wenn der Deisa Iler Beitrag ^eniilen ift. Io gesche ht da« von den Mächten d.e un« nicht cininU die wenigen Reck c lubilllgen wollen, die un« dieser 2>ertrg gewahrt. Wir too.len lerne ßoittemnin) bet 27ch. i»la»de. Tie Politik, die zu m.iner grotzten Entlüftung im .Vviwärl« al« Forderung sepirati|t>|ch-7r Be- ftiebungcn aueg.kgt loorXm ist. hat tic volle Untirltutiung bc« pr utzistz n et iauminilleiIum« un e Zi h ung bc« Irz a!d m.-kiatilch n Miniftei» piälilenle.i Braun g funken In bem Au-',en- blick in lem die Da rau» im Sinne un|cr.-r 3n- ftiuftionen er?, g n.-cn Beibanl iungen im Rheinland untn 21t-!d>.uh fini.n, ter dort wieder 21 i - beitSmoglichkcitcn schaflt. in Dein Augenblick wird auch wieder eine völlig gleiche Behandlung ter Srwerbslolen Im ganzen Reich: cintrvtcn Im besetzten ®e- bid mutz mehr g.arbeitet werden al« bisher Senil lehnt t ie Pr't-uktion die Kosten Nitzt (Erttze Unruh: l.i den Kommunisten Ruse etinnröli Das geht mit t c ie bereitgestellte 2kich»wehi war übrigen ■ (ent Qbeislächlichleit Da« In trum nt der Reich weh zerbrich: aber, wrnn da: 2ut? itit bei Lefe la» g.uxil: fich nicht durch'eh n ka in vdei wenn die ReichSw-hr zu politischen Zwecken mlhbraucht wird Bei de» bepvrfkhenden Vorchandl»n(»en zwi- sehen Bah-rn nnd dem Rettchr wird die Vrnnd» laA- für dir Reichtrrgiernng di: Rückkehr z» Versasfnn^Smähigen Zuständen bilden tn bezug ans die Retch«weht and bie unbebbi ;tc Unter, stellmng der RrützSw-hr unter die Befehl«. gewalt be« Reiche« Iirnerhall» ber Reichsr'gkrung haben 2krtzanh- hing.-n ha rüder ftattg 1 anben. Inwiew lt Aenbe- rungi-n ber jetzigen JVr- ii'ung gegenü >cr den Ländern — denn da» ift nicht nur eine bayerisch« Frage — möglich find. (Unruhe link» i Auch Bi«moick bat es »'tagt bei ei it 2erfalli'-q zwilchen verschiedenen beutf ben Stämmen mü se man llch a u f ba« Demeinsame beschränken ba« auch imbebin Y bi« ®emetir< im • en mülle. Unter grober Unruhe ber Kommunisten verteidigt bann ber Reichskanzler bie Reich«» ereku11ve gegen Sachsen und Thüringen S« sei notwendig g.-ire cn den dort ..-mgelommenen Terrorakten mit bie'en T.*ittc n au begegnen Der Reichskanzler betonte bann . I Rotwendigkelt ausländischer F i» nanzhilse für baS R Ich un' z- leutcn beim Von inen den de» ReichSgrun^h i tz - verbände» eingegangen für einen Wah>u igelretzi' von einer Voldm lliarde 3« i I nl bl mein Sd.ulb. bah diese« 2lngebo: die Klausel enthält der 5>rc»it würde nur der gegenwärtigen Reich«- rcgierung g wahrt (Hori, hört!) Aach einem ciucnben Jia4) af für den i’tr- fio benen ReichSdankpräfidenten H a - ve nst ein fuhr der Kanzler fort Wir sind erst jch: eigentlich in die Liguidal on bc« oc.lorcnen Fiiede iz und KiiegeS cinge.retcn (Zustimmung > Deutschland cilicgt dem Druck seiner Degner Unsere einzige Waffe ist bk Solidarität bc« deutschen Volke« Da darf (eine Sck^idung künstlich zwilchen logt- nannten nationalen und nichtna.ioi>alen Pai leien g-madit werden Hetzt gebt ei nicht um Reitau- ratitn Oder Revolution lonbem um Evolution. unb Zusammensassung Machtpvlitik kann auch im Innern nicht dauernd gciriebe i tpciben Ich lag: eilen, bah ich den Zusammenbruch der g.chcn Kcaiiiion bcbaueie Darin stimme ich überein mit Herrn von Kahr, der ja auch sein Be- tauein ausgesprochen hat darüber, bah er bei der Bildung seiner siuheven 2kgierung nicht bie Beteiligung ber Srzlaldemokraten fand Der Parla- mentaii«mu» leidet getoih unter den Kinderlrank- tzeitcn eine» neuen System», aber wenn nach dem Vor schlag des 2Ibg Helgtan die Stelle derP ir- leien bie Wirts chaslSverbände träten, dann würde der reine Materialismus Herr werden unb nicht da« Interelle de« deutschen Volker truhprn hn« einzelnrr Fachgruppe? mch- gebend sein Zu der Kritik, die Herr Hergt. der vfrei ber neuen Regierung (Heiterkeit> an der allen geübt bat. kann ich nur lagrn. bah ich da» Programm dieser neuen Regierung noch immer vermisse DaS neue Kabinen de» Vertrauens i'l ja noch gar nicht da. Wir wünschen die fchlcuaige Entsch:idntrg der VertrauenSfra ,e Schliehltch ent- scheidll txi« Dewillen Wir haben die Ucbeizeu- gung, bah wir gewissenhaft unsere P s l i ch t g c t a tt b ib.-n (Lebh.as er Beifall In der Milte und Händeklatschen auf den Tribünen.) Von der deutschnationalen Fraktion ilt st Ig.-nber MihtrauenSantrag ein- gegangen Der Reichstag entzieht der ReichSreiie- iiing da» Vertrauen dessen sie nach Artiiel 54 der Reichsverfallung bedarf Reichsfinanzminister Dr Luther schildert bann, während die melflcn ^ffbgeorbneten den Saal verhallen, die ungeheure Finaiiznol d.» Reiche«, die zur ä u b c t |t e n Sparsamkeit zwinge Die Stillegung der Rotenpresse ist nicht au« fiel.-m Willen, sondern unter dem Druck bei Tatsache geschehen, ba bi: Markwährung ib en letzten Leb. nStzauch herg- gebe t hat Wenn e» nicht g lingt, bie 2tu«qabcn h: abzuletz t unb b e Sinn ihm n zu e höben, dann gibt e» für da« brutsch: Volk ke.ne L d:n»möglichk lt metzi. Die Rentenmark kann nicht auSgewcilet werden, denn dann mühte he auch der Inflation bei lallen. Wir wer en genötigt fein, eine neue energische Steuerpolitik aus Grund be« 21 titel« 48 der Reich«vers.»llu tg burchzusetz.-n. D.efe 6true'forbeninq:n w r'en in keiner Weile nie' tger lein o(« bie meine« AmtSvorgängerS H i e. ding Selbst tie’e Steuern w rden zur Dek- fung bei ReichSauSgatze t nicht auSreitzen Wir weiden bi« zum 30 Se tember 1924 zu einer eil- mäh Ich en Heraufsetzung ber Mieten kommen Rack dem jetzt Anze chen einer fortl j>r:l- tenben ©tob lilie.ung unsere« ®clbe« erkennbar sinb. werden wir mit äu her ft er Energie gegen bie Ue bersch re itung ber Dold- moifprtile vvrgetzen Da« deutsche Volk b aucht jetzt den Willen zur 2ü?belt und zur Atmut 2lbg. Mai, fZtr > 2lu« vaterländischen Stürzen trrb Itch da« Zentrum hinter die Regierung Strefemann stellrn Trch Ddu Be fiten auhen.olitifch r und innerpo'.i- tifcher Art billigt ba» Zentrum durchaus die Haltung bc« ReichSkanzle s ®« billigt auch ba« To gib.n gegen Sach'en unb Thüringen und erwartet bah ba« Verhältnis zwilchen Bayern tmb bem Reich in versollungSmätzlge Bahnen geleitet wirb 21hg Dr Scholz fD B I Die Vorgänge der letzten Tage Gaben da« Ansehen de« Parlament« nicht gefteigexl. Für meine Person erkläre Ich. bah wir bie OrfiArimg her R"girrur.g ui*ti da« besetzte Gebiet vollauf billigen. Batz - (tn ist nach unserer Ueberzeugung durchau« reich«treu Der Wiederherstellung der Ordnung tn Sachsen und Thüringen konnte sich die Regierung nicht entziehen Sie hat mit bemer- ken«wer(er Cnergie gehandelt Sine vorzeitige Aushebung be« Au«n-,hmezustanbe« .steht nicht m Frage Wir begrüben die In Angriff genommene Währungsreform Vollen Beifall wird keine Regierung finden Die Deutsche Volk«partel will datz do« jetzige Kabinett mit Energie seine 2hi'gaben erledigt In den hoffnungsvollen 2ki Handlungen mit a u « I ä n b i • > chen Kreditgebern darf da« Kabinett nicht geftöit werden Die Deutsche Bolk«pariei wird fich jedem Versuch, die gegenwärtig? R:gi:runq zu befehlen, auf« enkschiedsnst.' widersetzen. 211 g von Gräfe sdeuischvolk .Rrrib it«p t J i< Oxfl. nuxirtinr "tt-gi-rung vri'Hthl i-G iiichi in Sckiond.it zu fkrb.it. Die Hosfn ingen aut bae Auel.ind hiben .in« noch immer b.tragen Der Äander frlb't h>t erhält bah wir un« nur aus nn3 selbst verlass,n dürften D:> R:ich;kanzler feil ft wirb nicht bestreiten können, f jfj wir leider mit der ErsüllungSpolilif z u weit gegangen sind Von e fein Innen- 1- sttisch sind i ie 2llib> rfolge d.-S Kal>,n:tt« 5tre- f m >N!t g.rab au ungeh.u rlich Da« ift ein merk- U-uriige» Regieren, nach'ern b.i« auf die gri tze Koalition Aug.ldyniltcn: EinnächtigiingSgefetz gefallen Ift Alan lagt, die n.-ue n> c r t b c ft ä u • big. Währung werd: der 2lot dc« Boik>-S a: b llrn Die Botfchift hör ich wohl, allein <« fehlt der Glaub: Troy genug.nber Goldbeck.ing ist unferc alte Mark durch Börsenspekulationen entwertet worlen v, b irflc e« auch ter Rentenmark ergeh n Rur da« Tkrtrauen ter ganzen B.völkerung kann un« eine gesund« Wahiung schaffen Zu dem Parlamentarismus dieser Regierung haben gerade die gefunden Stände unserer Wirtschaft kein Dort rauen Der Reichskanzler irrt sich, wenn er mein: Freunde, tie 2l a t i o n a l s o z i a 11 st e n, für rechtsradikal hält Roch viel sastcher Ist es. von einem Se parat! ft enputfch in München zu sprech-'n Herr von Kahr hat erklärt, er fei an sich 1-" tt? i^ifiruung i»i> Bl »ma mutzen Föderativflaatc« unter Preuhen« Führung Wenn ober Pveuben durch die Trennung bc« Rhemlonde« ober anderer Gebiete auMnanber- friHen follte, dann Jod Baheru b.e Führung übernehmen Kohi w 11 allo unter u 11 r a m o u • tanem 3 i n 11 u h ein Römische , Reid) b e u t f <6 e r Ration unter ein:i Wittel«- bacher Kaiserkrone (Hört! Hort! link«» Auf der Gegenseite st-)l bie s ch iv a r z - w e i h - rote Politik In B rlln Di: 2k.itionaisozlo- listen sind N>6 ftjitflc Gegengewicht gegen die feva.atiftifch.'n 23er.rebungen k:i H-ir:n von Kahr unb Loslow llnleie Freunde in Sübdcutfchland frnb ber 2Inlid t. bah. roerri wirklich Preuhen zcisoll.n sollie bie» nicht geschieht au« innerer Meisch hell. sondern vu - Einfluh oon ouhen. unb bc«balb befolgen f e bie Ichwarz - weif-ivte Politik Der Reick»Skan.zser unb b'e Ttcgiei ung irrt sich, wenn sic mei in. bah sie d : vollüchc Bewegung mit Moschi len-iewehien oei- m4ten könnten nach unle er Auffassung muh der Re chStag dahin geschickt ire.ben, wohin er gehört Thüringischer Ministerpräsibenf Frölich: In keinem Lande der Welt hat foviek Ruhe geherrscht al« in Thnringen. (Unruhe recht« > Unsere Lande«pvdzel ist gut Aber w r finb der Auffallung bah Richtrepublikaner darin nicht« zu suchen haben (Unruhe recht« > Die ReichSregierung bat 1i f) mit ber thüringischen Canbc«i. q erung dahin verständigt, bah Reich«, wehr in Thüringen einrucken tolle zurWIebei » Herstellung versa|fung«mähiger Zu stände an der hatzrifch-thürlngi- fchen Grenze Leiber haben aber bieienlgrr. Recht behalten, bie erhärten, der Einmarsch richte sich geg n Thüiineen General Reinharbt hat m . rflart er würde mich sozusagen al« stn,(. kvmmiffar betrachten Trotzdem hat die Reichswehr ade ihre Mahnahmen ohne jede Be ständi- gang mit der Landesregierung b r'g.finri Br-n der Reichsregierung, von dem ^R'ichSw t rmlnl- fterium ist ber thüringlltchen Regierung versprochen worden, sie würde die Unterlagen von dem Verdacht de« Bestehen« verbotener Hundertschaften erhaben Bi« jetzt finb unS diele Unterlagen nicht jugegangen Aul eine Rückfrage öurZK- erwidert, bi: Unterlagen seien bei der Post geflöhten worb.-n (Hört, bot 11 linf« ) AIS ber thüringische Innenminister die 2b' altung be« schon verbotenen vom 2111- republikanischen 23erbanb veranstalteten Deutschen Tage« verbot, wurde diele« Verbot durch den MilitärbefechlShaber aufgehoben 'Hort, hört! link» ( Der General hat die getarnten, tur die hungernden Bergleute von der Thüringischer SlaatSbank und Getreidebank Kredit-2-G ange schafften LebenSmittelvorräte unter nichtigen Vorwänden beschlagnahmt Aus Grund vor schmutzigen Denunziationen werden r’ rhaftckb:anrtz la Otiujocfi geeommen Da« Schicksal monatelanger Schuhhast trifft vor allem auch die Denierndevorstehe- and Beigeordneten. die lut in Thüringen ausdrücklich mit der Wohlfahrtspflege beschäftigen Diefe,Mat> nahmen gefährden geradezu dl Verforgang bei bungemben 2)er-vlkeiung 'Ho.1" Hartl links > Die to-nmunistllche unb st^wlbemo'vattfche P. :ffe wird verboten während die recht Sa erich tetr Prefk ungehindert die 2kpublik schmähe» darf, »e »I«(b«mefre tte, bte bte 4j«rfantan* Blüht Orr kM(U Ist (Mnl frört! llnt« Xbg C«be- 6c JT .Ott errbee c*UÖ eben le du bte fächsitchen ■ÄWlItt abotfüfrrt erröt« ", Tbgen fk tommte, t* rAd» Richt au« Ich muh birst 344nbt tx>r dem ^Xrt44tae boanbmarten, narben ich aHt ®* V b<" Stellen bl« 4 u m lelOepräflbtnitn gegangen büi (t»brt, bbrtl btt btn Äsaununlfien ) Ser tntlllArtlÄt 3a«Mbmaananb Ift gtrabe^u etnt ®efafrr für btt Aecwbllf geworben ®r muh mlnbcftati bwr4 btn erlebt awrtten 9« gefrt länger an, bah bte ber tfrürtnglfSen Reg,e- ' Versprechen unerfüllt b Irl btn (T link« I beut (USV l beantragt zur ®d*4|t*>rbnung. brr Relch«kanzle r möge aufgeforbert axrbtn, Hb' b (einigen Tallachen txtcjut rageit au« bennt brr De Del« frervorgcht bah Irin Staatsstreich in Sachsen gerecht, irrtlgt sei Reld)»roebrminifter Dr. Gehler: Ich werbe erfl morgen auf bte Mitteilungen be# Minister« Frölich antnortcn ba b r tbüringt- sch« ®efanbtc mir leltvr fein Material nicht tror- per mit geteilt bat (Härt, frört rech»« i Ich ix- nupe btefe ®dcgcnfreit. am Ichärsft en Pro - ! eft za erbeben gegen bte hrckverr Ölcrllche Acuhe- nmg be« Xbg. oen®racfe lAbem er erttärte. leine Vartri wisse lebe Wohl bah Ne ihre um- ftftrzlrrifchen Versuche nur mit Hilfe bet Leich« koe fr r machen tbnne. Der 3bg-t>tbnete habe nicht ba« Recht au bet 3 mabtne, bah bic Mibtatbt terelt sei, Ihren -rschworenen 31 b zu brechen (Gelächter unb Rufe .Lossow. Lrssvw'" > 3m Sollt Lvsfow baden die mllltärtlchen Stellen nicht« unterlassen, von LoN>w ift ent- lassen worben 31 LH andere liegt auf politischem ®ebiett, unb dafür ift nicht ber Reich«weh>mln,ster verantwortlich lonbern Der Reichskanzler Deren ber 3bger>rbiKte von ®rnefe ferne 3blich« durch- tubcwc fBrrnte, barm würbe zu bem Sag b.r Schmach von Münchm noch ein Tag g r > h ? t bt » l ! che r Schmach trrnmen tun dem sich unser Vaterland nie wieder erbeten wurde ('M- fall tu der Mitte I Der sächsische M i n t N e r p r ä s l de n t Fel- lisch dringt hieraus zah reiche De Ich re b*n vor Aber grundlose Verba Hungen, QHihtxntb njrn unb 3u«pettschungen I«chsilcher Bürger Aibrlüht- ttnge unb Knegsb schabt tler du r b Reichzwehr- angebörtge Die VettöUenmg Sa bfen« se ar Seit durch die Mahrsahmen der Reich»rtgerung ber Rechte beraubt, di- nicht nur In brr Reichs- versaNan« verbürgt, sond-m bk au b in e nem bnaokratischen 6tait«to.kn selb vri n III n mühten. 3m SH-n Mag bat bet TOilitärbrlcbl - hader ade foglalbenr. trat f bei un"> te n fr t. chen Beamten bc« PotizeiprUidium« Dreiba eit- lassen mit ber Vegrünbung bah bi« Prä l i m überparteilich organiflcrt ne b n «Alle. Da« find Giagrtsfe in Mr Hoheit be üin- be«ctglenmg. bte rechtswidrig un) unerträ i ich ftnb (Lebhafte Zaftimmuaz lütfl.) D r haben bem RetchSwehemin,sier unb bem R-ichs^rü l- beeten Unsere Beschwerde» vorgebracht aber w r ITnmin nicht wochenlang toartm bi« end i h ber sächsisch« *M>dfleiimj ihre 3echte wieMrgegeb.n werben. (Lebhafter Detsall Hat*) 3*i bem Antrag fitbebout, bet ReidN- tonxler möge fein Boraehon gegen Sachfen —d)l- fertigen, erftärt bet 3bg. ® 111 m o n n (Doz ), er Halle bkfen 3ntrng für überflüssig. Der vObe ürii jwiSk r7unijtJ 1 ütxri Sachten fchoo gezeigt, baff öle Gründe für die ReichSevekuttve ganz unzureichend feien. D> Sozialdemokraten würben ihre Haltung ba- na4> etrr r i chim Aach weiteren Verner hingen bc« 3bg Oebe- btnrr eriUrl Vi^epräfltent Dietrich ber Reich«- tag Onne bett Äan-ler nicht z u einer Hebt zwingen, bie einen Inhalt habe. (Grobe Hetterleit.) Aba. Vrüninghau« (5>. Vrt) wendet sich gegen bie Darstellung be* Miniiterprüflbcnten Still kb Die gesamte Vürgerlcha» unb weite Äreife ber Sozi-ckdemokraiie Hünen e« begrübt, bäh bte 3et1ttU>"^xirtei«- eXn^SethaUni« der MdllhnuAg, verfallen. Mehrere Blätter führen bereit« ^binattmvn für »U «Dm be« neuen Kabinett« Jtuerebnmgm StnHmamrt Stellung, do« Tage» blatt stimmt ln«befvndere ber AußenpoütU Stress mann« zu. kommen aber zu feinem abf tolle- henöen Urteil über bie 3ebe D« Dorvärt« fnttflert bie Ortlärungen Strrfemann« in ber Stage bH besetzten Gebiet«, tn ber da herrschen Angelegenheit unb die Ausführungen bH Kanzler« Über den mUitärtkben V«Ugenaig«juftanb unb erflärt, baß bi» Mitteilungen Btreftmann« über diese drei Ira- gen nicht betriebIgen konnten Die Tusgatx der Rentenmark. "Berlin, 22. QUoember. Da« Wolfs, sch« Telegraphenbureau gibt bekannt Seil dem 15. 11., an bem mit ber Ausgabe bet Aentmrmark begonnen wurde, (tnb bl* zum 22. 11. txnb 300 Millionen Mark VtBten- bau scheine von den Drotkerelln «bgelleferl und soweit w i e möglich in den Der« kehr gebracht worden XU Ausgabe ist sv erfolgt, dah spekulatlder Handel ber. mieten werden konnte Die Bestände sind votWg«welse denseuigen St?I1 -n zur Der- fügeng gestellt worden, bte sie unmittelbar zur Bewegung der Ernte und znr Herauschas. fung von S e b e u « w 111 e (n In die Stadt sowie für Gehalt«, und Sohuzahlun. gen gebrauchen. Bon der Abgabe fron 3- n- teunrarf im besetzten Gebiet war unter den vorltegeuden polttischeu BerhölM'ss.-u ab zu. s e b e n Der fortschreitend? Druck dir Aenlen» bankscheine wird bie Möglichkeit geben, tu den nächsten Toorn r a s ch e r mit der Ausgabe der Aeuteurnurk »erpigebe». Die durch die *Dreffe veiöfsenllichie Aachncht. bah bie 3 eich « bank wm 22 November an ihren Kasten Vctgelb nicht mehr annimmt. ist in der Seadlkr>ung dahin verstanden worden, daß ba« 7lc g ld minbe rwer11g fei unb kein Vertrauen verdiene D'mgeaenühei wild arnilich erfldrt, daß bie'e 3 ilfalfung fallch Ist Der Vi-fdrl ih der AeichSda >k ,e. ab ml in- neicn Gründen »nd steh' mit der Düte des Tloi- g idc« in feinem .lulammmb-inn Ao gelb, tue rvn A isdr ick trügt: .3 isg.geh n mit Genehmigung bei 3i t '«minuic « be nanze t" ist durch Go.danlrih-' und Goidsch ißanweisuugen m voller Höh^ ceberft. Die Deckung ist bei ter 2Ui t«b in' bin e legt unb tm J eiven Spr reermerk zug in ft en des Finanz- mtrif.eüum« fick ei gestellt Diele.' 3lr geia wird rad t.m 3 b f mit den Deckungsmitteln eingclöl. Ls beliebt leine Vf..inlaf- fung bem mit Genehmig ng I es Vci.* «Hna-n- mi isteii ms a «ge^.b ne 11 o gel? i g d:x(-i « Mist taue? enigeq» n^ub jngc i 3m ü.rigci muh ba« Tic g ld bei Lä be md ©emiinber naJ" et irr Dervidnung des Inhaheis ier vvll-nburg veröl «illichl folgente Kundgebung Ich t>-fl i te t cf bah >?uische von gie ch t Bnerlanb«!iede be .elte Brüter lich In München f n^lich gejenfibrrtro «n unb damit zur Freude unerxrr Gegaer einenVlfjlmVolf«- lebcn geick-asfen haben Re cht Such wie wir 31 en es 1866 iruch ge an haben, übet b e Gräber der auf beiten Seiten im festen Glauben an ihr ?utc« Rocht Gefallenen h n neg zu. V-r’öbnung jt Hocrdl Unter arme! Vaterland bedarf in der größten Rot doppelt der Sinigkelt! Industrleadkommen im altbesetzlen Gebiet. Pari«. 22 Tlov ClbTV) Hava« fasst in einer Meldung au« Düsseldorf die M jetzt zwi- fdien den V~tehungfbcb?r'vn und der Industrie nn allbesetzten Gebiet zuitandeaekvmmencn 3b- madumgtn jiMammen G« haben hiernach die r b c l n f 1 die n Färbst off- Fabriken un- gstähr 50 000 3rbeiter> mit der Rh-inischen Ober- frmminion ein 3bkrnnmen g'lchtolfcn in der *ic bic Rcoarattt»n«li.feruna-n in Farm vm Fard- stoffen lufichem. unb ?ie Rh-nnlandkammistim vvrübergth ndc Ormähtaungen der Ausfuhrtarife zugesteht Den Melken soll ermöglicht werden durch bk Ausfuhr da« ihnen zur Zeit fehlende Betrieb «kapital toietcr- lugeoinnen Die Ausfuhr ist ie>>ch in m-nitlich:n Kontingenten auf dem vor Jfanuar 1923 »uletz! erreichten TU o na t «Ian beschränkt Au heitern Haden nach der Haoasnr Qxmg Schuhlabrl- (en der Pirmasenser ®eynb mit etwa 30 000 Arbeitern unb Lederfabriken mit der Rh.inkrrtbfrmumrüm Abmachu gen getr affen. An- derc Indostrkgruppen verhanh-stn auch Hava« glaubt versichern zu können dah daraufhin ba« Dirtschastslehen im alt befehlen Gebiet nach und nach wieder anfleben werde Blutiger Kampf um die Kohle. 22.3== (MB! 3=f ber. 6-ch«. platze der Zeche .Ich berg" bei Dinslaken versuchte eine vieitausendköpfige Menge sich mit Gewalt in den Belitz von Kohlen zu letzen, die von der Bef atu ngsbehörbe beschlagnahmt waren. 31« ste von Zechen beamten unb Landjägern daran verhindert wurde, siel sie m i t Hackenftielen und Spaten über bie Landjäger her unb zerschmetterte dem vandlägerrneiNer Jöaö mit einer vpihtzaa.- den Schädel und mlhbanbelte bte ooberen Solliel beamten z u Tode Grst nach bem tn treffen erheblicher Verstärkung konnte der Platz geräumt werden D«'-' Arfteitsaufnahme bei bet Neflie. Part«. 22 Tlov (TVTB) Hava« stellt in einer Äobl.rve- Meldung fest ba* 'Ich seil dem 17 Oteber 126 057 deutsche «itenbchner bei der frrmzölstch-betgilch«' 3cgi# zur Wiederaufnahme der Arbeit gernelb*t haben Diese bat leb.xt bl« letzt erst 43 529 Gi'enduhner eingestellt 3u« btr Tage«*tlfcr bei Gtnstelluiigen van 640 ergibt sich ba1- die i>-tprocheH Annahme i>t>n 00 000 deutschen Si'enbabneNi bl« zum 10 Ssoemb-r In den tatsächlich.n DcrhOlt- ni'fen keln.rielernft« 11 nt< »lagen hatte Die mündlichen Veibanbiungcm zwischen den han- 'Ölifchen 1.börbin u.iö den Ikitirkr.i des d.-al- Ichcn Veiichrsminiliciium« dauern in Mainz noch an ^retlassanq brr Krovpblrekkoren. Glien 23 Tlov । Tbelf । Aachdem Kiuvp von Bohlen und Haibach u n .> . i • in Haf t befindlich, n Direttoren Hartwig C c ft e r l c und Bruhn sowie da« Vetri b r t«mitg te> Mülle, wie schon gem.-lbet Str ifau Ichu6 erhalten hatten lind je3t au h die and re i Krupp- tit.ltoicn, die b.n be n Krupp-Pre>ze i in Abwesenheit teil* zu noch höherer .zr.nh ii.»strafe als b.e vorgenannten Herren d rurtei.t waren nämlich Geh.imral ® u n n Geh -imrat Bauer unb Schröblci unbehcliigt von den I^r.nzosen zurück gelehrt Die ,ira izofen muh c i de es Jugeftänbni« ma chen damit die Firvia K u p da« mU der THuum gefch.osfene 3blom nen durchführen tarn. Die liniierten unb eine französische Sonberahtion. London. 22 Aov (TJV ) 3-,ter pereffent- licht einen AaSzug aus bem Vciia)t des amerikanischen Bötfchalter« in Paris Herrick, über bie Zufammenkunlt bet Bo schallerkonfercnz am Mvntaa Der Bericht mol bei v-nrb 15 r-tr*- habe den Bc-tfchaf'em erklär!. ®rohbiitanniea hvife. dah Frankreich die lehr ernsten Solge, einer weiterhin isolierten Aktion ei agen weide, die bat in bestehen werben, bah bic S n • tente in Gefahr käme (Stcax 'ügte hinzu, trenn die Faanzolen entgegen den bii i chen TDun- lch.n eine solche Politik buidjleiycn werden, weide Gioftbrilannien sich aenötigl leben seine Vertreter au« den verschiedenen interalliierten Kommissionen zuruckzuzlchcn Der Italien Botschafter unlcrftuntc die d ilitche Haltung, wäh- irnb ber belgische mitteilte, bah er sich ber iranzölischen Xiflaliung nicht anlchliesten könne, ebne zuvor in Brusiel anjufragr.i, ^ambon habe hierauf die erste bedeutsame Ro.t*e ion gemacht, »idem er erklärte, Frankreich deabachttge nicht, territoriale Sanktionen zur Anwendung zu bringen. Kleine politische Nachrichten. 2Im 16. November beschlagnahmten die Franzosen bei der TrelchSbankstelle Düsseldorf 35000 Billionen. Die (Kelamtsumme der von den Franzosen und Belgiern seit dem Einbruch m da« Tkuhrgebiel sortgenvm- menen TreichSbankgelber hat damit die Ziffer von 200 000 Billionen überschritten Die Bogtländische Maschinenfabrik In Plauen, die 6000 Arbeiter und Angeftellle beschäftigt, hat wegen der Schwierigkeit, LohnzahlungSmittel zu beschaffen, ihren Betrieb st i l l g e l e g t. TBic in der Reichsbahn Verwaltung selbst, so sollen auch auf dem Gebiet der Privat- b a h r u u f s i cht zur Entlastung des Ministeriums die Geschäfte möglichst dezentralisiert werden. Auch für Privatbahnen de« allgemeinen BerkehrS in Preuhen feilen deshalb künftig Auf ichtSgefchäfte noch in weiterem Umfang als bisher von Eifenbahnkom- miffaren selbständig und endgültig erledigt werden. Ihnen fä.lt die gesamte Ueberwachung der Finanzgebarung wie des Tarifwesens der Pttvatbahnen zu. Premierminister Baldwin sagte in einer Rede tn Aeoüing, er hoffe. In England die Zuckerinduftrie entwickeln zu können. ES feien setzt rund 10000 Acres mit Zuckerrüben bepflanzt. Diese Fläche könne seine« Erachten« auf eine halbe Million Acre« gebracht werden. Zur Berarbritung mühten bann Zuckerfabriken in den ländlichen Bezirken errichtet werden. Die« würde vielen ErwerbSkreilen neue Arbeitsgelegenheit gewähren. Aus Stadt und Land. ® l e he n. ben 23 Tlooember 1923. Publikum nnb öffentliche Kaffen. Au« unserem Delerfmfe erhalten wir die nack>- siehenbe Zulchritt Ein Ueb.l tanb. btr .zum Himmel Ichrtit" unb tn bem Orgin ber Ölsmlli-er Me.ming nachdrücstichsi zur Sprache gebricht wrnben muh. ift ba« c n b l 01 c Martenmü 'len an den Öffentlichen Kaffen. 53. 100 Menschen, meist Kinder unb alt’ Frauen aber auch oi'le Erwachsene bringen sich hier ber Baum ist tn« an bie Tuet gefüllt, meist überheizt Viege! für Ablegen f n5 nicht ober nur uazuretchen) vor- banben. man wag', e« auch nicht, etwas au« ber Hand zu gebm hallen schon fb wie |o bte Taschendiebe im Gedränge ihre Ernte Klagen hört man freilich genug . I-ch Witte schon eine Stunde 1' . Stunden noch länger" .Ich aai (dyo 1 gestern vergeblich da ^mmt man endlich a 1 die Kalle, h> tonn man nicht einmal nihJn -»echzehlm. Hat man z Cteu’rjrtteL s> wird man an eine zweite Kalle gewiesen unb hier muh man lich hinten anreihen unb ba« Elend beginnt au « neue Dazu wird wohl gefragt .TVirum br ng ba« ntemanb zur Sptache T" Xefigmert antwor et der Tlachbar .34 h ltt doch mchlt. Di ■ Kat en- beatnlen sehen doch ben Haufen stch drängender Mensche«!" 3ber wo bi eiben die Vorgesetzten. wo bte etabtbebörben. warum wird nicht Der Wochcn-Dezugopreis be« Mischen er Anzeiger« für bie Moch, n» 26. Aovember bl« etttschl 1. *Mc«ön betxüg« 60 (Bolbpfenntg einschliechlich Trägerlohn. Die M«rt«Sne*g geschieht auf »rund be« eet» Uchen »eBanelttelhrrle« von heute, »een bi« Sonntag Zahlung in Papiermark erfolgt ift. Zahlungen vom Montag ab unterliegen einer Aufwertung enttprechenb ben etwa erhöhten Kursen vom Vertage ber Zahlung Die tim rech. nurg«»reife werben täglich unter „Deutsche Wirtschaft«,ahlen" Im ® leben er Anzeiger bt- könnt gegeben. 94 empfiehlt sich bringend blt sofortige 2-bkührung be« W»chenbtMg«gelbe« an ba« Trägerpersonal, wobei Im Hinblick au! glatte Abfertigung um die Veretthaltung nut groher Papiergeldschttne gebeten wirb Verlag des Gtehener Anzeigers. in ber Staöl&crorbnftcnptrfannn'ung au! ba« Energischste aul Adhtlfe bestanden f Da« für cm Kapital an Vrbcitöfraft an Aeraen gehl bc. diesem TDartm verlar n Aechncl man nu , Da- cm Strahenkehrcr die Slunbc erhtli. fa flcb: man wa« hier an Tlationai vermög en verschwend, wild von der Gelundheii gan, abg'febm Da u tthal! man nicht einmal einen richtigen Steuer zettel, lerne beul >che Vckinntmachun, tn ber ^«1- tung Hal man sein Geld !ch>n ibg zihlt wa« vnan stets tun lall . so sind plÖNlich bic Abgaben durch eine Zw Ich nv.r üg mz ge n ert TDU m um nicht allzuoit kommen zu mü f m alle Zie e aul einmal zahlen so wirb du« meist mch' angenommen Da« mag ja oft an bei ilngunlt unfern unglücklichen Gesamtverh iltnif e liegen ab um Io mehr muh man fotb.-m bah mog the Abhil c geschaffen wirb Sic IN Io einfach Man muh mehr Kaffen cinrtchten' TUurn ist Aberai: reichlich da ober muh geschaf en werden Dah Beamte genug vorhanden s nd Ich 1 ein B Ick hinter den Kassenraun Für lchvlcr>gc Bivh- nungen ,st der eigenr idc Kassier f'jr 5 er.: lüiexpenbe Zahl Hi.fekräfte zu unlerflüien, wie doch auch an e.nj li-n Kill n aber meist unzureichend unb verspälei gelchieht Dabei müllen an jeder Kasfe Zahlungen für die verschiedenen Stzuerarten angenommen werden Länge, wie eine Vtertciitunb. fo He nlem tnb warten müssen. Dah auherdem durch deutlich lesbare Anschläge da» Pub htm zurechttewielen wird, ist schon an dielrr Stie Betont worden Dielleichl würde auch b?l1en dah jeder Ankommende einen Zettel mit Hummer unb die Zeit lc ne« Sintresien» erhält Muh er über eine Viertelstunde wirten so gib: er den Zettel al« Milliarde in Zahlung Jedenfalls wir- ei eine wirksame Konterlle Geld, wai im Htufe erhob n werd n kann muh auch in Htuf' erhoben werden G« ist doch g n» wi >ersinn g dah z B dir Ori«krankenka|fe je6t im Hiute A n sorderungSzettel abgeben lätzt unb man barm noch selbst nach der Kiff' lmfen muh unb in dem engen Vorraum ftundcnlant leine Zeil verschwendet Der Ueb tbrlngn bei Atsocdcrung- zcttol« muh eben da« Geld cinra,fieren Dann hat auch die B^rvhang eine Berechtiguni. dah der Säumige für bic Selbentnx-rtun j aa|- kommt, jedenfalls muh auf da« Publiram. die Allgemelnheil mehrAückfichr gtramm-o und das lange Tvartenmüssen mit a l:n Mitteln beteiligt nerben Da« ift um so mehr n5tig da de 'V/nnf.-n ilhfiinnon nl 4»l — »wwnchen Hinweis bah bisher von der Reichjbank nur zwei Arter von RcichSbanknvlen ausge^eben worden lind, br durch Ueberbrud einen vom Tert der Rote a' weichenden Utert erhallen haben ($» sind diee wie kürzlich schon mitgetetlt, die Reich«banknoten bobt teile Xbnang "* Iwei Freunde. (Roman von Wilhelm H « gel « r 3n Nm melften Häufeln. in beten 2tnnle xrfcbrte herrsch:« eine rage unb äuherft lutu- ö!e ®c'elligfeit. SS kostete immer einen Äampf. unb gelegentlich muhten Listen unb Notlügen 1 e untcrftüben ehr lir bie Erlaubnis zum Aus- Srhen bekam 2Iber beste berausch-nber Dar bann toi Vergnügen. Unb toa# chre Erfolge angtng. '» jotten ibn. Traume sie nicht belogen. Sic X'fQf;, inte Olga Blaß sagte. baS was bir Männer nm meisten reizt t sic lprüht« Lu kl erlich Feuer unb cor innerlich kühl Wie tb-nte man anher« fein, badytc Annic $':e Männer sink' Io wahnsinnig arrogant DaS *‘'3tgc Mittel, lich gegen He zu behaupten, belicht Harrn noch arroganter zu sein 3br Herz schiics tief unb traumlv« in dieser 3c:t. unb nut seien in einer leer hin dämmer oben €:unbe reg e eS sich ein wrmg. feiner leibst noch •ium betonfy und mehr verwundert aU (ebn- '44tig. WaS in dieser an der Oberfläche alinemb>n -~v Hein IDrubcnten Welt in Annre lebt-, war oud> nur ihre Öberiliche Freud« an ihrer Schön- 1 KräftZpiel ihrer fugend unb ein unbifferen» ’r trg Vergnügen am Monte. Lieber der jungm '*rrcn hatte etwa« Lnz.ehende». jeder wurde *<>r mit der Zeit loigaxilig Ta eS sie auf die Dauer bedrückte, bad sic ' 4> Io oft von ihren Frcunbinner einl.iben lieh. It« aneber tmlabcn zu können. Hail: sie einige ^tal« tn einer Äonblrorei eint kleine Gasterei te- .Otrte unb Vurgel —“ .Äcrunn doch nicht immer siehst ja. wohin « geführt hat. - übtihaupt gegeben?” .Saimen ‘ Ueber die Erledigung der kleineren werden iHr morgen beriorau#iafle denken, bah manche Leute bie man lüt wohl- um ihr« Eristenz ringen müllen ohne auhen hin erkennbar .oerben zu lallen Tie Vorlage wird nach einigen kurzen Veden einstimmig angenommen feft, dah von der Landwirtschaft bisher ____ 18 Wagavns Kartoffeln unentgeltlich tn unsere Ctabt gekchicht wurden, wähnend ein bemofre- junger V«kblvm>e0 begeben. vqMeverwaren. oi« txm hier au« nach bem befeyten Gebiet verbracht on(faltet, unb auf einmal war eine Rechnung ausgelaufen. b-e sie mit ihrem knappen Talch.-ngrlb nicht bezahlen koernte. ®d)pn mehi mal« hatte die Veliberin gefragt, ob sie die Rechnung an grau Dewerth Ictuden sollte. 3imte, die Voiwürfe von ihrer Mutter befüichtete erwidert« jede«mol. Iie würde lie selbst bezahle, Doch von Mal zu Mal Lang die 5roge fpitzcr O ne« Rachmittag« sahen Mutier unb Tochter om Kaffect sch - an einem lehr kläglich gebebten Kaf'eetilch der statt der Äudxmonramibe ou« schönen allen Zeil ein scheut üch-s Äran- fengebJd für Frau De oerth unb siMvi-S Weid- unb Schwarzbrot mit iheintlchem Äraut für Antic oufa> e« e< b auchte nur noch ba» Tischtuch ju sehlcn bann wäre e« genau wie in der Auch:, bach-te diese Sie hatte eben eine schrecklich? Szene mit ihrem Toter gehabt, der ihr beinah einen zu helfen Watumein auf bie Füße , worsen unb sie eine bumme Trine gescholten hotte em barte« Wort für eine junge Dame, die noch kürzlich .ein au« dem Rahnen gefllrjenc« Porträt von GainSbvrougd genannt worden war m?/yvivi * *>-4 K--« 1.4 - vun CLAV UIU Ohne zu suchnn. ergriff sie btc brd obersten Blätter Zusammengervll! unb in einer anftän- b aen Papte.Umhüllung konnten sie für Roten blätter gelten Cie wollte ein unscheinbare« Mützchen auf- fiüLpen. um mögt chst wenig aufzufallen, bebcchv exmn aber, baf sic gerade recht großartig auf- treten müfüe, und wählte etnm brcltranbigen pelzbcsehten Feibelhut und ihre SkunkSgar-itur oo begab sie sich zu dem Xttigultätcngeih Jlieufingci« 2fi« bie Uobttuür sich mit gedämpftem Tril- lein öffnete sah s>« au« der halbbunklen Eck« ia>,, giünlich« Rügen schUlern Sin« fielne Gestalt eibob sich rasch und fragte dienernd nach Ihren Wünschen Gleichzeitig flammte Licht auf ^E>ol" -t hell gewviden war erkannte Älau» bie öingenetene Vor ihrer PcnfivnSj.-it war ei Aimic einige Mal« begegnet und ff* batte für seinen tief«, Druh mit dem kurzen Ricken ge- bonft. mit dem eine jungt Dame den ®ruh eine« Ladenlehrling« erwidert .3* habe da ein paar englische Stiche, bt« t4 Derfoufen möchte." sagte fie, ihren Worin, unwillkürlich den breiten enalifrfim ODy-.« «-5--* Or öffnete btt Papierhulle unb" betrachtet» stumm die Vlätter Werm sie echt waren, besahen fie hohen Tert Buf wessen Se.anlalfung kam Taue9 .Da« wollen Sie bezahlen7~ .9t ist bei un« Ufu«. daß der Verkäufer Mn ben Wucher da« Handwerk gdegt werden Dr 8 r « 0 tagt weiicnaehend, Verückslchllgung der Kurzarbeiter unb stärker« Bemühungen um bie Vronnstoffvedorguna zu. bet man sich setzt, nachdem bt« ÄartofMoetlorgung n^t mehr (o Im Vvtderarund« ldch« eingehender widmen könne $Hv Dankeswvri« an ba« Wohl- fahrtSomi gebe er allen feinen 'Beamten unb Tngcfttllkn weiter, bie sich mit vollst«, Hingabe •n den Dienst der gurforge geftdli hätten unb ouch weiterhin opferfreudig auf dem Pvkcen bleiben würden Ton einem beutfchnaiivnalen Redner weiden btt kommunistischen 3ngrtffe gegen bi« Lanbwirtfchaft mit Entfchitdenh it zurückgcwitfen unb LxtofU. mit solchem T>ra ben mache man bie CaubbeDÖHrrung wirklich nicht llcfcdreubig Die girhe Mehthen btr LanbtoiNIchaft habe ihre VHI tocitcrer kurze, AuSsproch« erteilt bat Hau« der Trdage bie erbeten« Genehmigung Bewilligung von Mitteln für bt« Toire,ptlfung Zunehmend«, Frost, morgen« nebitg. sonst z,itwvife aufdarenb. durchweg trochen vereinzelt leichter Schneefall Ein Beamtenproteft in Darmstadt rm Darmslabl, 22 Rov Zu einet starken Protesivcrsammiung hatten sich heute nachmit- tag bie Beamten unb Angestellten sämtlicher städtischen Betriebe unb der Verwaltung Im Hofe de« Stadthauses in h»r Rhrinlkral,« ünvinigt ve muroe Verwahrung dagegen eingelegt, daß 1 'rotz der ungünstigen Zelt grob« Abzüge gegen angeblicher Hueiablung Don Rentenmark erfolge. oh»« bah biete Auszahlung erfolgt. 2 gegen bie allgemeine Svarpolift de« Reiche« in der wert- beständigen Zahlung und 3 gegen 61« von Gelten ber GelchästSwelt erfolgte ^eftfehung der Grundpreise. die zu Preisen fuhrt, die nur ein ganz ge. nnger Teil der Bevölkerung tragen kann Vie Vorwürfe richten sich vor allem gegen da« Reich, banr gegen den Personalreferenten de« Finanz Ministerium« Zinanzrat Lipperi sowie gegen ben Ha> vtstaat«kassendeamt«n Burk, der bei der Auszahlung d«S Gelbe« angeblich in willkürlicher unk einseitiger Weise vorgehe S« müsse hier unter aller Umständen Ordnung geschaffen werden, ba 61« Beamten,d>aft sich bie« nicht mehr bieten last« Ober» burgermeiffer Dr Vlässlng erklärte, datz er bi« Aussuhrungen bt« Rrbner« voll unb ganz unter- Hüben tönn« Trotz all«r Vorstellungen bei oen maftgebenben Stellen flnbe bi« Stadt- Verwaltung kein Gehör Man sei beinah« ben österreichischen Zustänben naht. Vie Aushebung ber Zwangswirtschaft sei vor allem schuld, bann die Zurückhaltung ber wen beständigen Zahlung Al« Zeichen de« allgemeinen Wirrwarr« führte er an, das, der Stadt |elner»eit btt Androhung ml Zuchthausstrafen bie HerauSgab« von Rotgeld verweigert würbe, währenb einige Tage später von 6«it«n ber HauptstaatSkaste bei der Stadt anarfraot wuive. vv fie ihr nicpt zur Bezahlung Ihrer Staat«, beamten mit städtischem Rotgcld auShelfen könne Di« Stadtverwaltung geh« jetzt auch mit der enet» ü'schen Prüfung der Grundpreise vor, di« bi« gum zehnfachen gegen ben Friedenspreis höher find ba Don Seiten der Regierung nicht« geschehe Es, weiterer Beamter stellte u a. sest, bah man nicht gegen bi« Verwaltung gehe, sondern ihr den 71 uden stärken müsse S« wurde ein« Kommission bestimmt, die am Freitag bet dem Staatspräsidenten vorstellig wird, um persönlich lür unbedingt« baldig« Aufhebung dieser Mihftänd« Hn- zutretcn ---- «iffcener etraf!ammcr. G i e h e n. 20. Rov Bei dem Zuchthau«g«fan» genen QL C tn Marienschlokj waren tn btr Zell« «ine Anzahl Blätter, Ne au« einem ihm von ber Anstaltsleitung zum Lesen übergebenen Buche ber- au«geschnitten n-aren. gerunben worben Sein« rulun ggegen bat Urteil des SchSssengericht«. bat wegen Sachbeschädigung au| eine ® e , a n g n i «- fl rafevvneinerWoche erkannt halte, wurde verworfen, ba er Ne Sachbeschädigung gegenüber dem Direktor der Anstalt zugegeben batte unb feine nachträgliche Angabe, bah ihm N« Blätte non anbertn Gefangenen zugtsteckt worben feien "ach Loge ber Sache 'einen Glauben fanden Der Bruchmeiste, 2 B in Zell war beschul- bigt. ernt Anzahl Glühlampen unb eint Äopitr- pieHe. Ne «in bet ber Anlage de« elektrischen SUonrnctze« länger 3ngenteur in einem vedchlosse- nen Baum einer Wirtschaft verwahrt hatte, nach Oeffnung de« Raumes mittel« RachschlüNet« ober 3 ^tunuir 2öü ipoibmark zusammen 1000 Doid- marf. bewilligt." Ter Rcse.cnt bemcikt. dieser Bel rag stellc nui di« B. lncbSkosten für die hon privater Seit« eingei-ichteten unb vedoiat m Volt«küchen bar Bei der Beratung dieser Vorlage mach! Stabil, und Oberimistcr ber Bädcrinnang Lo- ber interessante 3uö,Übungen über die Brot- frage ®r sagt u. a Tast bie B> okvedorgung brr GrweibSloscn jüngst einmal eiwa« kriiische ffcflalt annahm, war dai-aus zu, üdz.ifubrcn. bah die Innung ben Badauftrag nicht rechtzeitig bekam. Wie schwierig die Lage btt BädergewerbeS ifl. gebt darau« heioor. bah e« In be, vergangenen Woche bat Papiergeld zum M.-Hlkauf beicit hie aber dafür ,n>, einer hie- ligen Liese stelle kein M. hl bekomm-n konnte Tie Bäder sollten da« Mehl haben, aenn sie e« in fremder Wahrung tn Dollar bezahlen würden Ob« bürgermeister Heller und Beigeordneter Tr Seid haben sich bann ber öardo- njl« »a verantworten - Rn den Prozcst rrgen der Grmordung be« Staatsanwalt« Dr -aal, ber wahrscheinlich am Sam«tag ,rtn »nb« finden wird, schstestt sich aller Borou«stcht ein weiterer Pro,«st In der gleichen Sache an. 3n bet lebten Sitzung be« Schwur- ;ri id>t« wurde ein« Zeugin. Frou 8 b e r t. Der- a.’ ! * *' ^*e -llw ^n*at>l rorilerer Personen nam- t**t gemach« Hai, die gleich!all« an ber Grmordung nlgenommen Haden sollen Degen dies« Pedoncn di lorort eine neue Untersuchung tingeletiei ax>r- Am Buhtag gerieten P o l I z « I bea m t c .m Bfrowald mit Holzbieben in schwere endtlafciten. welch« schliestlich In ein Feuer- aelf 4) tmi«arteten Hierbei wurde ein Röbel- brmet Arbeitet burch einen Schuh verwundet i If che r Redner hervorhebl. bah bie ortsansässige Oondwirstchalt unb bie Bauern tn ber Umgebung schon bet ber Versorgung unterer Stadt mit Frühkartoffeln in tveltgcbonbster Weif« geliefert haben OesfentlIch« Aversennung wird in bleiern Zusammenhang den Gut «Pächtern 5*011 mann u.tb von Hammacher ausgesprochen Beigeordneter Dr Freh unterstreicht bie Richtigkeit dieser Behauptungen unb hebt habet mit Anerkennung die grobe Opfersrendig- felt ber Bauernschaften von Leihgestern unb Watzenborn hervor, die unserer städtisch-" Svzialsürivrge ou,gez ichnet-- Hist, .«bracht haben S'tr Wortführer der Deutschen Toir#- P artet veroNcil, gleichfoll« blejenlgen, die irotz ihrer Leisiung«sähtgke|t der VolkSküchencindch- lung keine Hilfe gewähren, er gibt aber zu bc- habend hält, e« heute nicht mehr find und bitter txn tonnten, unb dast ote Zaytonaaveoingun- aen bleie« Werke« nach mancher Richtung hin stehe scharf sind. Hosfeniltch hat diese Kritik ben tttfolg, bast tDtitlafteM ben ätaften Be- anflanLangtn durch schleunige Reform ber Boden entzogen wirb. Anwesend Oberbürgermeister Seiler. Bür- Grenzten, di« Beigeortmclen Dr Selb, Dr Freh, Dr. Rosenberg und Kom- werziencat X 11 n g | p o t unb 38 »tabtDerorbnete Der 3ub6terramn ist von »rw«rb«losen usw sehr stark bcletzt Beschaffung de« TD l n t« t b« ba r f • für Tllnberbemitlelte Au« ben örflärungcn de« Dezernenten be« Wohltahn«amlc«, Beigr. rdneten Dr Freh. geht beroor da!) e« sich herbei um bi« nachträglich.- Zustimmung be« Plenum« au dcm bereit« früher vom Finonzauöfchuh gcnchmigten Fudutgcpro- fliünun trt«p'l gc auch m Zukunft auherrrdentlichc Vod -rglichkcit unb Weitherzigtzeit Bei den Untrrftuntcn dürfe '*>ch> da« iMubl «ine« Almosencmpfang« ent- fteben Ze länger Ne Arbeitslosigkeit bauer.-, Nftr gröber werde die Rot und des!) mehr Fürsorge fei nötig Man werde dem Wohlfahrtsamt inbcAug auf die Geldmittel gewicht.c,« Grmächti- gungtn geb n müssen, kamlt c« sch iell und prci«. trert rinkauscn t-nne. sobald sich Ne Gelege.'heilcn ta«u Net. n Auch an N« Vanbe«rtgicrung und bie Reich tt.gi. rung muffe mit Anträgen zum Ausbau "ft" **r-**■“ Jt.“ virange, vor allem muffe eine Verlängerung ber Bez>igöz«it ber »nrirbölrfcn-Unt ftüpung einti.ten Alle Äräfte mühten für bitfc 5-irl'rgi für unsere noUeibcn- ien Mi biirger zu'amm ig.-safst werden Denn bisher in unterer Stadt alle« in Ruhe unb Orb- pu g b :be g leistet Bxrbcn können, fo oebuhr- Nr Tank dafür len verantwortlichen Behörden in«- N'ont.-re dem städtischen Wohlfahrt«amt unb b.-m Provinzialdirektor MalIhIo « t t g!eichful|z in großzügiger und verständnisvollster Wei' mit- g arbeitet habe, auch di« verantwortlichen Äörper- fe'aflen hätten ihre Pflicht in vollem Mahc getan. Seine Partei wolle keine bestimmten Anträge fteilen, ba man fte Gn Wicklung nitt vorau«tehen fonn«, b r a« T'-cbliahttöamt muffe weitg. N nde Tel ma len b k. mm n no.t -em >m akratischen Redner werden die anerkennenden Werte de« Torrebnert unterstrichen un • kabei zum Auodcud gebracht, baf) ta« Wohsfahrttzamt da« volle Vertrauen st wer Fraktion Hude, cbmlo auch lrlfamke I sei jetzt bei 5iag< der i?a«-T; ibilligung für Me Minderbe- niittelten zuzutKnd n Tntweber muffe da? Vas- werk au einem Zistchuistü «rieb g-macht werden ebtr die sozialen Zahlung n auf^IaHnd 51.N 'r;ität seien zu erweitern Ten einer Stillegung tcö Gaswerke« bude feine Rede sein Gs sei höch- ftv Zeit, iah hier Toddfiägc ter Verwaltung gemacht werden Te Wortführer der D c u t s ch n Volks- pa r te t weist barauf hin. kak) Nob:r seitens her C at! alles gefch hrn lei. was rforderlich war. Ter F,nanzauv|chuh habe bi*[mg immer qroh- <ügtg letoilligt und dr« n>-ro - er auch in Zuk inst tun Da fei ein brfon' r.» Erm-ichtig ingsge'ctz mchst notwendig Hinsichtlich der 3 i«o rbilstgung fei der G.»danke zu erwägen ibm wir in Ar 250 tz» -Giehener Änzeig re erm 24 Oktober schm angeregt baden D Beb), bie wegen mangelnder ZaNungskroft von itn TlinNrt mitieltcn nicht Nglichenen Gasrechnungen vom Wohlfahrtsamt au« zu bezahlen. Sin kommunistischer Redn r weist aus dre steigrndc Rot der Äur>,arK*itcr bin und bittet, für t ;ele Familien noch m-hr toK- bisher zu tun, fi« vor allem mit Taturalun d snnNr« mit Ä)N len oder Brikett« zu beliefern Ton einem anderen Redner biefer Partei wird gdaqt. 60 000 Gold- marf etschlerren ihm zu wenig Un'er Tortourien gegen die Landwirtschaft foKert er die deut'ch- nationalen Mitglieder de« Hause« auf. disur zu forgen, bah Ne Bauern kräftiger zur Linderung ter Rot in der Stadt bdröagen Die stommunisten hätten kein 3 nie reff« daran, bah den (leinen Geschäftsleuten Ne Läden au«g<-räumt wurden, e« büdtahet auch nicht Vorkommen, bah Leute au« Antrag be« Finanzausschusses lautet Tuichiühiung der Tolfe,Peilungen wer- - »w Goldmark. da« ist für die ^-it rem 1 To rem ber 1923 bi« 3nbe März 1924 qln* Sitzung ber Stadtverordneten. Dießen, 22. Rov 1923. Plenarsitzungen de« Stadtparlament« find bei den heutigen hohen Heizung«, und Beleuchtungskosten eine rnfttpi.rig. tung. 3n dieser Tatsache, die Rnlah genug ist tum Sparen, ist wohl auch der Grund für di« lange Arbeitspause de« Stadtverordneten- Plenum« zu erblicken. An Stelle der Bollver- 'ammlung hat aber der Finanzausschuss in ben verflossenen Wochen und Monaten andauernd an der Lösung unserer koinrnunalpoiitlschen Aufgaben miigearbeitel. seine Bewllligungrn, .'Inregungen und Ärilit haben der Entwicklung ber Dinge unserer Stadt bi« heute Richtung unö Form gegeben, soweit da« von hier au« zu bewerkstelligen war Die heutige Sitzung brachte al« besonders wichtigen Punkt die Entscheidung über zwei Vorlagen, die zur Linderung der Rot bei f'elen unserer Mitbürger beitragen sollen Cimnütlg genehmigte da« Hau« die Vorschläge ber Verwaltung, und e« gab erfreulicherweise flar und bestimmt zu erkennen, dah e« auch n den kommenden Monaten ftetfl bereit sein Dirb, alles zur Bekämpfung der Rot zu tun. ll'aS in fernen Prüften steht. Da« Fürsorge- Programm der Verwaltung ist so umfangreich unb seine Durchführung geschieht in so grob- vigiger und hingebender Weise, dah man bamtt vollkommen zufrieden sein kann. 3n Gr- aanAimg der Mahnnhmen h»r Stadtperwal- lung kann der bisher schon oft und stets glän- ienb bewährte Opsersinn weiter Kreis« der Vürgerschast auch künftig sehr viel mit bei- 'lagen zur Linderung der schwersten Bedräng- niffe m zahlreichen Familien Gelegenheit zur Betätigung m diesem Sinne ist bei den Veld- unb Raturaliensammlungen für das private Winternothilfewerk in grobem Ausmaße gegeben. Einen schmerzlichen Entschluß mußte das 5)au« hinsichtlich der VolkSlelehalle fassen, die ber Rot der Zeit zum Opfer fiel. Auch w.r bedauern diesen Verlust der Allgemeinheit, der bem Lesehalleverein und den städtischen Etel- len eine schwere Aeberwindunq gekostet hat Mit dem Hause möchten wir hoffen, daß sich bald die Möglichkeiten finden mögen, die die Wiedereröffnung dieser Einrichtung, in der so Piek Mitbürger ihre tägliche geistige Rührung bezogen haben, gestatten. Den weitverbreiteten Klagen der Bürgerschaft über die ElektrizitätS» und Gaspreise und über bie Zahlungsbedingungen des Elektrizitätswerkes gaben mehrere Stabkverord- nele nachdrücklich Ausdruck. Besonders und mit Recht rüzten sie. daß ZahlungSwillig« in den Rachmittagsstunden mehrfach keinen Zu» trirt zu der Kasse deS Elektrizitätswerkes fin- raue ourmgroonm toertxn unb all« peele noch IrtflengOämaen 'TKUfrdrgcr fodlen baren artt- tmrfen HkäLZU babe^ 9x b*m»Ki. bn *™»**dwi Hnbefcneten, t* bei brr Xiloge der ”*<**to*n8 title »ttofftn flnb, getauft xubaben €« faHcWIt. t* sich tm Oauk UmZ- fe*™e bei ihm unter den, Boden Derfitrfi flrfun- ^J”f^,|a^LeT,,ln ®**t>en ®rtau*‘ baden Do ^E^?°^^-^^uchune über den Ortotrb dergeftohlenen Sachen sich widersprechende Xi- e,ner 'Poerf unmdglich Einrichtungen zu treffen, die für in gleiche, Jcil verbrauchte ®a«mengcn tuch 0 1 * 1 Virile schaffen? Meines Erachten« n*ch wäre es Pflicht der In Betrach: kommenden 7k r- »altung, hier für Devechtigkeit zu sorgen, zumal Kräfte zum Adlelen genügend vvrhaapen inn dürften, die gern Arbeit nehmen 3 •> ber Frrtherrirch A > edesels che n Ziegelei in Xrgersboch ertomtie bet Schlichtungsauss-Iwh für btr Woch. ooen 11 bt« 17 Tlooember 1923 250 Milliarden Maik Stundenlohn za Dm D-chenei Aohprodur»enhandlung A >- i Heuberger soll vom 10 Arvember an 225 Militär den Mark Stunden lohn zckglen Dom 17 AoveMber an soll der Stundenl>hn zunächst wi eure uogruDoax od Wüioptenmge vertagen m Popiermars umzurechnen na» dem amtlichen Berliner Dollmbneffur« des Jage« vor der Zahlung Den G > e ffe ne r und Bad- Tlauhelmer Bä cke r g e h 11 s e n sprach der vchlichtungsau«- Ichust für b* Woch. vorn 18 bi« 24 Aooemder 1 Bill tonen JUarf baren Schieherwvchenlihn neben freier Kost und Wohnung zu Der Jeigmacher soll 95 und der Letztgehilfe 85 Prozent des 54*terborlohne« erhalten Heber wertbeständige ohotegelang ab 25 Hoocmber wollen tne Strnt- seile demnächst verhandeln Der vchi.-dsfpruch Blättermeldungen bei Brunsbüttel zusammengestoben Da« deutsche Schiff wurde nach Löschung der für Sng and b ft nun en Ladung in ^Reparatur genommen Das russische konnte nach hehrtssmähiger Dichtung den Ham- bürget Hasen erreichen Der Potarsorfcher Gook eil Betrüger »enrrteffL London. 22 Aov (W 3.1 Aeuter meldet au« Fort Aorth in Zera« Der bekannte Polarforscher Dr. Gook ift wegen Betrug« zu einer hohen Gefängnisstrafe und einer Geldbuße von 12000 Dollar verurteilt worden Berliner Börse. Beilt n. 22 Aoo «Dolfs ) Der Versuch zu, Grlüllung der noch rückständigen ßiekiung«- verpllichungen für die auf Aeichsmark lautende i r— . ~J I. ----- cn •- . . » -X • ■ die Masse' M# Kurte feklzustrilen. fltcf! genau ouf die gleichen Schwlei (gleiten tH • ö.e« bietrr vethinden hatten, nämlich be.t vollständigem Ma- teiialmangel (yür die meisten Papier, konnte, soweit die« zu übeisehen ist. wieder nur eine gan* geimge Anzahl Kurte und dies zumeist noch unter Beihilfe der Kommissa c festgestellt werden Gs scheint daher. haf" man Irht» , um ote Tiormtening von 3axwig«hirfe.i >icht wird heiumkommen tonnen Für 3nbuflrieobliga:i>nen winden die Kurie ganz erheblich hoher gerechnet. Für Devisen zeigte sich wie gewöhnlich n<»ch Feiertagen. etwa« mehr Aachsrage fo dak diese für einige Plätze bei zumeist unoeiänderten Zuteilung etwas Höher al« am Dienstag sestgest.llt wurden Mehrfach hat sich hier auch um ci.K Angleichung der Kurse an bie Paritäten der führenden Plätze gehandelt Am Geldmarkt wurden heute vormittag für täglich kündbare« Geld 5 Pre-en' verlangt so hab für Effekten weiter höhere Kurie zu hören waren 21« am Mittag während der Börse tne Geldsätze aul 8 bi# 12 Prozent einzogen, wurden btc hohen Schätzungen nicht mehr überall aufrecht erhalten Devisenmarkt Berlm—Frankfurt a. Al. iTelegraphlsche Auszahlung) (Ohne Gewähr ) w jtooanba_____| rt ‘floermbrr EE ilorirruna ] ftmni®r kjrürunj Oflb rnn 0Ut> ’HrizI Vltnoerf er-onkn . Strn in D - Crft obgrü Trio fubaprti Vorn -flirre ftalaortrn Jnncr 9 murioxxni nu7>nuv«i i'.rvoixx) |u»7.e)ri -JM6 IIO!.7W Md 11 iTsiaxuo i t*rMonnixi i •yäonooaxi ikxwnmi I7W, Mlld 1*045 Mlld «itnjioa WNttoXi Md rz3**xronrm4aajmnnr>i 7 XX I »AMA-V 7 -Xlt-IMIIII J ........ .. ........... wöwonoo «M7i«mi i?i63yn»m irawimu eiitvwni ruoivi 1Z76X» Md tSki/'C U!Öl vuwiun wjuiui l»® Md ■005 Md hi ii onamsHwram tr-SMUnaru UMOWnl iM6iaxxxvi ll'«6 Md i«O4 Md f,t64Wxiinr;i‘iM»nin M!i«nr>ni?WMrm»> . .11H—XIUVI 5406X0X0*1 >4 '.'3; (oorxxrj 5«5?oam W4snmnoo iJiovaiOT»- ifno-am» rt.ua»> rftwnrn l««.7-4) -Md l®.l.r5«i Md MH4awio „440.»aov 1995 Md «> , Md tK/>|ixvi»*i TOrnix»»») 47'iXil,»,», 477|'UM><) IMIUMUmWaW) kBernknoie«. (Ohne Gewahr.) Brrtw Ti Mddemdrr fr?» Fritt Mwürr Vom.......... WranifnlAr 9?trre........ täntl*« ktoixn.......... ssirnrditsx Herrn...... tzekltndti» «Jotrn ....... trnrt«-CrftrrTr-4. 4 160 trrrvn ■mrrtferrtKr 'Retcn . CngldäM Uetrn........ gtjlknilÄr Wotre . . ..... ürletHw Wotm.......... UapatlAr Jlettn......... tf*<*egl. Amtsblatt de« Ministerium« de« Innern vom 14 Aovember 1923) für die Zeit t>~n 23 bi« einschl 26. Aov = 80 Millionen Lebenshaltung« Inder a. 17. Aov. 831 000 000 000 Grotzhandrlslnder am 20.Aovbr 1 413 000 000 000 •*» GrotzhUNhakspeeffe. Die auf den Stichtag, 20 Aovember berechnete Grohhandelginderzisser de« Statistischen Aeich«amt« ergibt bei dem amtlichen Dollar kurte von 4^ Billionen Mark da« 1413mlllloröen- fach» des Frieden« st an de« und ist gegenüber dem ötanbe vom 13 Aovember 1265,6 milliardenfach) um 432.1 v H. gestiegen Da« Goldniveau der Grohhandelsinderzifker H913 - 10 hat stch gleichzeitig von 132.8 auf 141,3 oder um 6,4 v H gehoben Bon den tzauptgruppen stiegen die Lebensmittel (im Grohhandel) um 449,3 v, H auf da« 1333milliardenfache <133,3 Gold), davon ble Gruppe Getreide und Kartoffeln um 431 7 v H auf da« 1008.8milliardenfache (100.9 Gold., Industriestof fe um 406,8 v H auf da« 1563 5milliardenfache -156.4 Gold davon die Gruppe K o h I e n und S i s e n um 395 5 v H auf da« 1592,6 mllltardenfache (159,3 Gold), ferner Olnfubrtoaren um 427,4 v H auf da« ISOS 8milliardenfache < ISO SGold) und Inlandswaren um 433,2 v H auf das 1374 «milliardenfache (137,4 Gold SRärffe. Berliner Produkleubörse B < r 11 n. 22 Aoo Im Getmdehrndel fehlt: e« wcht an Angebot von Ware und auch richt an Avchftagc Da» Geschäft kann aber ax-i.n Jllar.- fiel« an meitbcflänbigen Zahlu tqsmittrln nicht in Flust kommen. Unter bte’e.i Verhillntifen d t- ringern (ich die Umfätze imrne- mehr In den P4genstrih Draht- geb 0 80 bi« 1. Haserstroh. drahtgrvr 0.70 bi« 0.90. Langstroh. geb 1,10 bi« 1.25. Dirtenheu 0.80 bi# 0.90. Baherrsche Hänieversteigernng. fvd Franksurl a M. 22 Aov Zu 'Beginn De. (Mite hier staltfindenden Versteigerung bayerischer Häute und Felle gab bei Letter Direktor König- Nürnberg, bekannt, dost die auf den Listen ausgediucktrn Verkauf«- be Dingungen au her Kraft gesetzt feien, und dah neue in Geltung treten würden Danach tollen die Häute in wahiungsbeständiten Zahlungsmitteln in ganz kurzer Frist beiahlt werden Hierüber entspann sich eine stundenlange Auseinandersetzung. in bei die Fabrikanten von Oberleder und technilchem Leder sich für fo-onige Bezahlung in Devisen ausspiachen. während die Fabrikanten von Unterleder der Meinung waren ixif) eine vollständige Zahlung mit wertoeständigen Mitteln nicht durchführbar sei. Kurz nach 1 Uhr konnte die Versteigerung beginnen Der erste Posten Kuhhaul mit Kopf bi« zu 49 Pfund wurde mil 76> 4 Doldpfennig bezahlt Schwervemarkt in Jriebberg. * Friedberg, 22 Aov Der gestrige Schweinemarkt war. dem .Oberbefl Anz " zufolge mit 271 Ferkeln beschickt ®e kosteten bi« 6 Wochen alte 15 hi« 20 'Tlitfinnen Mart. 6 bi« 8 Wochen alte 20 bis 30 Billionen Mark^ 8 bi# 13 Wochen alte 30 bis 40 Billionen Mart Der Absatz war mäftig. Büchcrktsch. Andrea«. ® c i ft und Staat (bei A Olbenbourg, München) Da« Lrich Mark«, dem Meister des histoiifchen Essai«, geanbmele Buch ist eine Sammlung historischer Porträt« aus vier Jahrhunderten neuetci Geschichte Mit Aecht stellt Andrea« an die Spitze feiner Sammlung zwei Bildnisse au« der Aenatllar.ee, der Blütezei' der Staatskunsi Caftiglione, dep schöngeistige Literat und al« apostolischer Tlunhu« am Hofe Karl« V praktifcher Staatsmann, wird in einer eingehenden Darlegung feine« literarischen Haupt.rerk« de« Evitegiano gefchlldert Der aaS- gekenden Aenaissanre gehört auch Bacon, der Srt)f>c Staatsmann der grohen biitifchen Ellsa- eth. dellen politilche« und wiflenlchaftltche# Lebenswerk mit Aecht al« die Grundlage de« modernen biitilchen ImporialiSmu« and der Staats- Philosophie eines Hebbe« und Locke bezeichnet wird Tleuf^erfl interessant ist da« dem Gehillen Aichelieus. Pater Z ) ke v h. gewidmete Essai, ein Bild au« den Kämpfen der Degenreformativn in Fiankteich Die beiden nächsten Porträt« haben die beiden Drohen de« au'geklärten 2lblo- luh#mu« in Deutsch'and zum ®.'genfta.t6, Maria Theresia und Friedrich den Drohen, in dellen Geist auch noch Marwitz, einer der grohen militärischen Aeformer nach dem Zusammenbruch von 1806 an feine Aufgabe berantritt Da# letzte Ellat lchliehlich führt in die modernste Zeit, an die Wiege des SoiialtSmus Die Zagend Friedrich Engel« erfährt hier eine fetn,innige Darstellung. Die Lektüre diese« Porträts bietet in der klaren Auffassung und schönen, künstlerischen Darstellung de« Verfasser« einen grohen Gewinn Georg Brandes .Hella« einst und jetzt" (Brosch Drdz. 0,90) Siena Vott- fchalk-Derlag, Berlin W 30 — Der grvhe bäni- lckc Gelehrte Hot al« nlt»r Mann da« Land seiner Ce.'.nfuift. Hcl a«. f sucht Da« Ergebnis ist ein Auch au« tem tie cc.ttie Homer« strahlt Und wirklich 'eit Aenau gal rf wohl kaum einen Mann, der mit so tief i innerer Verbundenheit in die Antike verwurzelt ist wie Brande# Um ko tiefet ist her Schmerz bWe» IJtauiea, bar Ka Zugrnd aus gu Athene gebetet, über Ma lltät eurrpätscher Machtpolitik. t*e aus Grle. chenland ein Trümmerfeld machte n-2 ber Achtzigjährige schildert mit eigenartiger Ttv tualitäl die Katastrophen der letzten Jahre. Bktz nistermorde und Verschwörungen. Aevoluttm^a und Knegsgreuel Mil dem Blick de# Sehers fl**, Brandes den Konflikt Griechenland- Irallen vvt» > us. lr ist diele# Werk die aktuellste Schrfft drohenden Kriege zwischen Giiechenland unk Italien. Waldemar Bonseks. Aarre, und Helden (bei Aütten 6 Loentng. Jranf, lurt o M ) Der neue Band .Aotizen eines Vagabunden" ist ein weiterer Schritt aus heu IDrge liefet Vergeistigung von Bonfels literori. lchrm Schaffen Durch wenige, nur In verschwor, menen Konturen gezeichnete Pertönlichkritrn kün. dct der Dch:ei und Philosoph In reiner, allen Wortkünfteleien abholden Sprache die ernste Le- brn#auffallung eines aufiechten. suchenden Men. 'chen Das erste statistische Material überSowjetruhland Der bekannte dänkl^ Publizist Anker Kirtebtz Äe'aneur an .Pvliiiten' • gib: in seinen umfaflenben Werten .Aussischez Tagebuch" das in den nächsten Xig.-a in ten Bc 17g.' Elena Gottschalk. Berlin. ,r- scheint, eine statistische genau• Zusammenstell,,"» allrr Veränherung-n die m Autzland bei lei en Zahrzehnt« vor sich gegangen lind Politisteiun^ ber Malle, da« neue Wirtschaftsstzstem, der ®r. ncffenlchaftsgedanke. da« Agrarpr b em die Glek. trilizierung Auhlnnds Der Delun7heit«,ustank 'TVxJf T3n f h IS»i n/i mrS Rart Ur M» «w» .» Kunst, die Wirkung d«s Umsturzes aul alle Voller alle Vvllslchichten b.>z we tax Beiche> die besondere St l ung der Frau und der neuen Zugend werden scharf und mit der kritischen Ob- jef iDität des Aeutralen beleuchtet, die Person- lichk. ten der n uen Machthaber eingehend ge- würdigt, der l'.'cnin, Kallinm. Tschitlchertn Trotzki. L-tnaschgtrt'v ' 5>.i« wert tun» k n An'pruch erh ben da« wichtigste Malerai iü>er das neue Weltreich al« erste» zusammen- gebracht zu Haden Otto Flake schrieb eint Qnkitung dazu, in der er die Erfolge des iun.1d/?.i MarimaliSmu« würdigt ab.T die beut- fchen Rommumften vor einer Aachahmung bei rtilfifchen Aezepte« warnt da e« nicht d,nr deutschen Derhültnillen entspräche. (In einem Teil der Auslage wiederholt,» Die Instrnkkivnen der KonkrvNkonrmffslo». Pari«. 22 Aov (WTB) In einer von Hava« ausgegebenen offiziösen Mitteilung über bo» gelinge Ergebnis der Bolschafterkonsereni heifxt es Entgegen gewissen Londoner Aachrichten tnut ben die Vollmachten der Interalliierten M litär-Kontrvlllommiflion in keiner Weif« eingeschränkt Die noch heute von der B>t- f-taHcdonkreru General Ao11eI zugehenbee 3nftiult onen bicü:n den bisherigen Zustand auf- >echt Die Kommisfion werde den Zeitpunkt füi die Wiederaufnahme ihrer Arbeiten wählen sie weide über ihr Vorgehen in voller U n - abhängtgkeit entscheiden unb ihre Beschlüfst würden weiter auf Grund von Stimmenmehrheit oder Einmütigkeit gefafcx, je nach I Lage de« Falle« und voibehalllich der Inan- I sptuchnahme der Dvtfchaflertonferenz. falls stch I Gegerrsähe Herausstellen Aber es müsse MU Be- I fiicbigung unterstrichen werden, bah in den lämt- f iichen Mitttarilchen «ontrollkommtlfioren. vd sie in Berlin, im Aheinland oder in Versailles ihren Sitz haben, vollkommene HaimTvie bestehe 5« sei zu wünschen dast die Verständigung ber Alliierten die Deutschen zum Aachdenken veranlasse und es lei wohl wahrscheinlich, dah diese Verständigung sie dazu bestimmen werde, diesen die Wiedeiausnahme der Kontrolle zu erleichtern 3m gcgenwärtifien Falle hätte man sich aufs neu. übci die notwendigen Sanktionen zu verständigen ZianLölischerseits hätte man erst vorgezogen liefe Sanktionen für alle Fälle im voraus zu bestimmen, aber die feanzöli'che Aealrrung ha!^ kann, um eine Verständigung zu erleichtern, aul diele EigänzungSgarantien verzichtet. Safi gen habe ter iranzösische Der.gierte dreimal irr Lause der Verhandlungen und erst gestern noch daran erinnert, dah Frankreich, fall# fein« Sicherheit bedroht würde, z B. durch einen bayerifchen Putsch gegen bie Pfalz, sich ovrlehnlte. die durch seinen Anspruch auf legi- timeVerteidigung gebotenen Mahnahmen und zwar wenn nötig allein zu treffen Diese sei übrigens eine der grundlegenden Prävv g. tiven b.r nationalen Souveränität der Staaten und niemand habe natürlich auch nur daran gedacht. die# zu beftr.iten In dieser Beziehung stelle bie Besetzung des linken Ahein- ufer# «ine solide Gewä hr dar Sein« Aäurnung in Etappen von fünf zu fünf Zähren könne ausgeschvben werben, wenn nicht sämtlich« Bedingungen be# Fn edensvert rage# tat« fachlich eingcbalten seien, und Poincar« toerb^ wie kinr OVnrgänger demnächst im Parlament er- Hären, fcjf) nach französischer Auffassung bit Aäumungsfristen zur Zeit nicht laufen. Die Kleine Gntente als Schützer bei Versailler Vertrag# Pari 6, 22. Aov. (WTD.) Der ‘Berirhf erstattet de# „Ulatin“ in Delgrad will auf politischen Kreisen erfahren haben, di« Ver- freier der Kleinen Entente in London hältrn mehrere Demarchen bei der englischen Aegic- rung zugunsten der Aufrechterhaltung der alliierten Einheit und gugunften einer gemeinsamen Aktion alle« Alliierten, um den Aespcki vor dem Fric- densverirag sicherzustellen, unternommen. Ihre Vermählung geben bekannt Kegicrungs-Medizinalrcu Dr. Gustav Scharff Gertrud Scharff geb Schwan «letzen. 21 K-nx",der 1923 _________ mJML £aöen mii 2 onliblieftenhen Räumen ab*uaebea vchristl. Snaeb. nnt. 08664 a. b «lest Sn* Perfekter Korrefpopöent für deuische, französische und englische Sprache von hiesigem Melallwerk ges. Gefl. schrifll. Angebote mit Zeugnisabschriften u. 6635D an den Gieß. Anz. | Mietgetuche | Vefferes Zimmer gesucht von *wei [una Gaarlänbem. «äiche rotrb gestellt. Zahlung in Jranken. CÄrfftL Hngebote unter 6697 an ben Glitz. Sn*, erbeten. 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Die Verordnung selbst ist verollentlicht in der Darm, flöhtet Zeitung Ar 258 vom 3 Aovember 1923. sie ist in den Anlchlagkäften au«, zugsweise ausgehängt unb auf dem ftäbt. Lebensmittelamt Afterweg 9. zur Einsicht offengelegt 66998 Giehen. den 22. Aovember 1923. Der Oberbürgermeister J. B Dr. Selb Drucksachen allerArt hrfm te jeder rrw»mc*ini Aauonut xtilrH» uH 4x CrMr» »"D o b « en Nn*e'aer Klavier an« Priontbanb *u mteien aelucht. 8tvri>il ffngebe t u fHfffl a- d «. ffn > Stadttheater ffMllBt S br bc« 7k- Olote - reich irr am Ik latr-r der 2 da« b durch dOrla fpc X. bc." An Die A Aegr'i manch« ttgung muffen Ich en .’ Tinten solche# au« ? die Pt dclsod • gegebe de« K Dortun stehend, sie au.' men be tung zi ber Al »ulaf- Itanf be. be- land b« spricht, sich im ihie A nie Dr