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L., Es bestättgt sich, das) in einer Wirtschaft der Besitzer bei einer Zahlungsforderung von den Aufständischen e r m o r d e t und der Sohn eines Mülheimer Stadwervrdneten so s ch w e r verletzt worden ist, das) er starb. Die gestern gemeldete Besetzung der Zechen „Julia" und „von der Hehdt" bei S-yerne durch die Franzosen bestätigt sich nicht. Duisburg, 21. April. (Wolff.) Wie der Sonderberichterstatter der „Niederrheini- schen Nachrichten" aus Mülheim (Ruhr) meldet, sollen die Kommunisten im Laufe der gesttigen Kämpfe etwa sechs bis ach t Tote und eine große Anzahl Schwerverletz- Eine Rede Loucheurs. Paris, 21. April. (WTB.) Der ehemalige französische Wiederaufbauminister L v u ch e u r hielt heute bei einem Frühstück des Derbanders der französischen Industriellen und Kaufleute eine Rede über die allgemeine Wirtschaftslage, in derer die Politik Englands, Deutschlands und Frankreichs einer vergleichenden Prüfung unterzog. England, erklärte er, habe dadurch, daß es die Wiederaufrichtung seiner Finanzen vollzogen, um das Pfund Sterling auf Pari zu erheben, etwas Wunderbares durchgeführt. Es habe aber einen großen Fehler gemacht; denn England habe eine schwere Arbeitslosigkeit durchgemacht, und die Lebenshaltung habe sich stark rxrteuert. 3m Jahre 1919 habe England es abgelehnh sich an einer wirtschaftlichen Wiederherstellung der Welt gemeinsam mit Frankreich zu beteckigen. Deutschland seinerseits habe geglaubt, seine Zahlungsfähigkeit herabzumindern, indem es seine Wahrung entwertete. Durch diese Pflück der ständigen Zahlungsverweigerung hgbe Deutschland sich ruiniert. Es werde gezwungen sein, in oller Kürze fernen Bankrott zu erklären, der vor allem seinen Mittelstark empfindlich treffen werde. Frankreich habe sich zwischen den beiden Extremen gehalten. Seit drei Zahr«i sei sem Notenumlauf in gleicher Höhe ®le Preisschwankungen seien nicht durch schwankungen, sondern durch andere wirtschaftllche Erscheinungen verursacht worden. Der entscheidende Punkt, was die Rückkehr zu em«n normalen Zustand anlange, liege im Wechselkurs. Die Wechselkursfrage sei abhängig von der m ausländischen Händen befindlichen schwebenden Schuld. Die Wechselkursfrage habe aber arch noch eine zweite Seite: die politische. So habe der Einmarsch in das Ruhrgebiet erne gewisse Hausse hervorgerufen, ohne daß die französische Wirtschaftslage sich geändert hatte. Aber es sei sicher, daß in einem sehr nahe bevorstehenden Zeitpunkt, wenn die Situation mit dem frontet gehabt haben. Zn D a t t e I n sammelte sich vor dem Rathaus ebenfalls eine große Anzahl Arbeitsloser, die Unterstützung verlangten. Da die Polizei von der französischen Militärbehörde aufgelöst wurde, hatte sich die Feuerwehr zum Schutze des Rathauses eingefunden. Auch m Vohwinkel kam es zu Demonstrationen der Arbeitslosen. Ausqewiesen. -- Höchst a. M., 22. April. Der Che- miker und Stadtverordnete Dr. Beil, Führer der Deutschen Bvlkspartei und 'Direktor der Höchster Farbwerke, und Oberstadtsekretär Lorenz wurden von der Besatzungsöehörde ausgewiesen. Der für Hochöfen unbrauchbare Koks. Paris, 23. April. (WTB.) Der Berliner Dertteter des „Matin" will aus absolut sicherer Quelle erfahren haben, daß der K v k s, der sich auf den Halden des Ruhrgebietes befindet, durch ein chemisches Produkt für Hochöfen unverwendbar gemacht worden sei. Man könne ihn 'höchstens als Hausbrand verwenden. Deutsche Kinder in der Schweiz. Bern, 21. April. (Wolff.) Am Freitag trafen 7 50 Ferienkinder aus Deutsch-- land, hauptsächlich aus dem Ruhr gebiet, in Bern ein, wo sie auf die von den Pflegeeltern der Stadt Bern, im i Mittelland, im Emmental und im Oberland zur Verfügung gestellten Ferienplätze verteilt wurden. Der Arbeitswille Deutschlands. Neu York, 19. April. (Wolfs.) Durch Funkspruch. Der bekannte Finanzmann Schwab sagte in einer Rede vor der briti- schen Handelskammer: England und Amerika sind die Werkstätten der Welt. Sie müssen auch die Verfrachter der Welt sein. Die deutsche Leistungsfähigkeit ist auf viele Jahre hinaus zerstört, aber wir müssen uns vor Augen halten, daß schließlich in den Leiden, die die Deutschen jetzt ourchmachen, die erprobte deutsche Arbeitskraft eine wichtige RvlIe m der 3ndustrie der Welt spielen wird. Wir müssen uns dies vergegenwärtigen, weil wir eines Tages damit zu rechnen haben werden, und wir müssen uns auch die Tatsache ver- gegenwärttgen, daß, obwohl Dir den flrpfoen Krieg gewonnen haben, Deutschland durch seinen tatkräftigen Arbeitswillen die wirklichen Vorteile des Krieges ernten wird. toerm es fortgesetzt die augenfälligsten Ereignisse < fälscht, daß es die Geister verwirren werde. Dar- i auf kann es nicht rechnen. ____ Poincar6 sagte weiter, der deutsche Außenminister habe behauptet, man sei ohne er istckche Lllsache ins Ruhrgebiet einmarschiert unb hätte im Zanuar ein Angebot von 30 Milliarden an ite Ge- samtheit der Alliierten zui-ückgewiesen. Dieses Angebot sei nachträglich erfunden und niemals erfolgt. Wenn man beutetie Ziffer von 30 Milliarden ausspreche so geschehe das zweifelsohne, um den deutschen Sozialdemokraten zu gefallen, die diese Zahl inzwischen genannt hätten. Aber selbst, wenn man zugeven wollte, daß Rosenberg die Wahrheit sagte, wurde sich daraus ergeben, daß, nachdem Deutschland sich im Mai 1921 formell als Schuldnerin von 132 Milliarden Goldmark bekannt und dadurch erzielte daß das Ruhrgebiet nicht besetzt werde, es nunmehr im Zanuar 1923 den Alliierten weniger als ein Viertel der versprochenen Summe anbiete, damit ihm ein Moiatormm von drei oder vier Zähren ohne Pfand und Garantien bewil- ligt würde. Wie hätte man übrigens Vertrauen haben können zu der Verpflichtung im Zähre 1923, nachdem die Verpflichtung des Zahres 1921 verletzt worden sei? Am 17. Zanuar sei das Gesetz, das der S ch u tz p o l i z e i ein ähnliches Statut wie dem Rcichsheer .gebe, erlassen worden, um die Staatspolizei zu verallgemeinern und den Austausch mit der Reichswehr möglich zu machm. Arn Tage, an dem Rosenberg im Reichstag gesprochen habe, hätten sich alle alliierten Regierungen nach verschiedenen mißlungenen Versuchen entschloßen, die Auflösung des militärischen Kaders der Schutzpolizei zu verlangen, um aus der Polizei ein Personal von Angestellten und kein militärisches Personal zu machen. Man brauche sich also nicht zu wundem, daß man im Ruhrgebiet unter dem ttn- gerischen Namen „Schutzpolizei" wahrtzaf e ^rup- penglieder, für den Kampf organisiert, vorgefun- den habe. Dort habe man sie aufgelöst und ausgewiesen. Da aber, wo Frankreich nicht sei, würden sie noch beibehalten und bedeuteten eine Herausforderung nicht nur der Ruhe der Alliierten, sondern der Ruhe der ganzen Welt. Trotzdem gebe es großmütige Seelen, die Frankreich anrieten, Deutschland mit Nachsicht zu behandeln. Das Deutsche Reich selbst erkläre, daß ohne eine Verständigung zwischen ihm und Frankreich der Wiederaufbau Europas unmöglich bleibe. Hmg es von uns ab, daß normale Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland nach Tlitterzeichnung des Friedensvertrages von Versailles wieder ausgenommen würden? Als Fvaukreichl871 die deutsch Besetzung über sich ergehen lassen mußte, hat sich Thiers nicht nur bemüht, so rasch als möglich alle Klauseln des Vertrages von Frankfurt zu erfüllen, 1 er hat auch gegenüüber dem Fürsteir Bismarck, dem Grafen Arnim und dem General von Manteuffel ' die Höflich keil s beweise verdoppelt. Wie ‘ hat Bismarck auf diese wiederholten Beweise der ' Höflichkeit geantwortet? Deutschland habe leinen ' anderen Gedanken gehabt, als uns fortgesetzt das Gewicht unserer Niederlage fühlen zu lassen. Bis- mara als getreuer Dolmetsch seines Landes habe Manteuffel als zu wohlwollend gefunden und ihm vorgeworfen, daß er Frankreich nicht genug demütige. Frankreich fei weit davon entfernt, heute diese unverschämten Manieren (?) nachzuahmen. Seit dem Frieden habe es nicht aufgehört, Beweise von Geduld und Langmut zu geben. Wie könne mau also von einer Entente sprechen, wenn man damit beginne, die Ableugnungen der Vertrage und die Derleubnung der gegebenen Nntecschrift- ten in der Praxis zu betreiben? Die wesentliche Bedingung einer Annäherung ruht in den beiden Worten, immer denselben: Reparationen und Sicherheit! Die deutschen Folgerungen aus Lord Curzons Rede. Berlin, 22. April. (WTB.) Wie wir hören, betrachtet die Reichsregierung die Rede Lord Curzons als eine wichtige politische Tatsache, die die bisherige Situation nichtunwesentlichbeeinflussen könnte. Die Reichsregierung ist in Erwägungen darüber erngetreten, welche Folgerungen sich hieraus ergeben. Erklärungen Stresemanns. Berlin, 22. April. Auf einer von der Deutschen Volkspartei veranstalteten Kundgebung hiell Abg. Dr. Stresemann eine Rede, in der er u. a. ausftchrte: D re Rede Lord Curzons in eng i che ' O erbau e schaffe eine neue politische Sachlage, die auch von der deutschen Regierung entsprechend gewertet wird. Wir ernennen mit Genugtuung an, daß Curzon anders von Deutschland spricht, als wir „gewohnt sind, es aus französischem Munde zu hören. Was die Idee Curzons anbetrifft, dem Völkerbund einen bestimmenden Einfluß auf die Verwaltung der Rheinlande zu geben, so muß demgegenüber noch einmal sestgestellt werden: Lieber die Sraqe der deutschen Reparationsanleihe wird man ilch mit Deutschland verständigen tonnen, Unter Lsoen und (Sterben hängt nicht davon ab, ob wir eine Gold- milliarde mehr oder weniger zahlen. Davon aber, daß Rhein und Ruhr deutsch bleiben, hangt unser Leben und Sterben ab. Heber Höhe und Modalte täten der deutschen Zahlungen wird man sich mi' Deutschland verständigen, aber über ein Au>- geben der deutschen Rheinlande gibt es für uns kerne Verständigung. Der „Temps" gegen Lord Curzon. Paris, 22. April. (WTB.) Der „Temps" schreibt u. a.: Talleyran d berichtete m einem Briefe an Ludwig XVIII. während des Wiener Kongresses Aeußerilngen von Lord Castle« reagh: Die Art und Weise, wie der Lord Frankreichs Kräfte einschätzte, liehen erkennen, daß er Frankreich am meisten fürchtete. Er habe getagt, Frankreich habe 25 Millionen Menschen. Wir rechnen sie aber 40 Millionen gleich Einmal habe er erklärt: Za, wenn ihr keine Aussicht auf das linke Rheinufer hättet. 51 Zähre spa n, nach dem Sieg von Sadowa habe der franzosilche Botschafter in London berichtet, Lord Stanley habe naiv zugestanden, daß unter zehn Parlamentariern sieben heute der preußische Poa.ik qünfttg gesinnt seien. Der „Temps schließt daraus, daß die britische Regiermng 1815 Preußen behilflich war, sich am linken Rheinufer festzu- setzcn und daß es 1866 der DiSmarckschen Verein- heit ichung Deut chlands zustimmte. Vie leicht unbewußt habe Lord Curzon diese verknöcherte Politik übernommen. Lord Grey über die DermMlungsfrage. der er u. a. sagte: _ ...___ . Deutschland sucht heute bve weit zurückliegenden unmittelbaren Ursachen der Katastrophe in die es die Welt gestürzt habe, vergessen zu machen. Wenn man es hört, sollen die Nationen, die sich verbündet haben, um seinem teuflich en Betz e r r s ch u n g s p l an (!) Widersttlnd zu leiswn^ einen Verleumdeten und Unfd>uB>igen t>ar sich gehabt haben. Deutschland bemüht sich b^er, nicht etwa durch Reue, sondern durch Lüge die Erinnerung an die Gewalttaten zu verwischen, die es im Laufe der Feindseligkeiten begangen habe. Wenn die Franzosen im Ruhrgebiet angegriffen werden und, um sich zu verteidigen, von der Waffe Gebrauch machen müssen, sofort entstellt die deutsche Propaganda die Tatsachen und schreibt persiderweise unseren truppen Attentate zu, die gegen sie begangen tourben. Man hofft offensichtlich, durch derartige gabeln Witter einem dichten Vorhang ba6 Dill» der ©reueltaten zu verbergen, deren sich Deutschland schuloig gemacht hat. Aber in diesem Teil des Maas- departements wissen wir, was sich ereignet hat. Wir erinnern uns der D r and st i ft u ng e n und Morde (!), der summarischen Hinrichtungen von Greisen, Frauen und Kindern. Da baß Deutsche Reich jetzt Mißbrauch nut der Leichtgläubigkeit gewisser Völker treibt, mir hier, um es zu demaskieren. Wenn ein Mitglied der deutschen Regierung den traurigen Mut (!) bat, die deutsche Bevölkerung als das unglückliche Opfer, wie er sich ausdrückt, des französischen Militarismus hinzustellen, dann genügt es, zu zeigen, was derartige Redensarten Lächerliches und Odioses an sich haben, wenn man daran erinnert, was dir Kommunen des Maasdeparte- nients in den Monaten August und Sept^nber 1914 ausgestanden haben. Als wir in baä Ruhrgebiet einmarschierten um bas Pfand für eme Forderung zu nehmen, deren sich Deutschlcuw entledigen wollte, erschienen wir nicht in feindseliger Absicht oder mit drohenden Gebärden. Wir hätten gewünscht, und wir sagten es, und an Ort und Stelle mit den Industriellen und Arbeitern zu verständigen, damit die Kohlengruben unter der Kontrolle der Alliierten zum Nutzen der Reparationen ausgebeutet werden könnten. 2lber die Order, die die deiZtsche Regierung aus- acaeben hat, ist überall der organisierte Widerstand und der systematische Streik der Beamten, die uns zwangen, der Operation einen ausgesprocheneren militäris che n Charakterzugeben, und Deutschland gegenüber eine Serie von Druckmitteln anzuwenden, um es zum Respekt des Friedensvertrages von Versailles und zur Ausführung der D«:pflichtinden, die es übernommen hat, zu zwingen. Am 14. Za- nuar verständigten uns die Industriellen des Ruhrgebietes davon, daß die deutsche Regierung sie aufgefordert habe, keine Reparationsk'hlen mehr zu liefern. Am 26. Zanuar stellte die lRepa- rationskommission, deren Machtbefugnisse Deutschland feierlichst anerkannt hat, zu Lasten des Reiches die allgemeine Verfehluiig aller letner Verpflichtungen fest. Wir waren also durch den Vertrag selbst berechtigt, alle Sanktionen zu ergreifen, die wir als notwendig erachteten, ohne daß die deutsche Regierung dies als feindselige Haltung auf fassen kann. Wenn Deutschland alle diese Wahrhriten angeblich nicht wissen will, dann | betrachtet es eben wieder einmal diplomatische Atte als einen „Fetzen Papier". Es beleidigt die I Intelligenz anderer Nationen: es bildet sich ein (I). London, 21. April.,(WTB.) Bei der Debatte hn Oberhause über die Reparationsfrage führte Lord Grey aus: Er schließe sich keineswegs irgendwe.ch-n An- grifsen auf die Regierung an wen diese nicht vorzeitig interveniert habe. Welchen ^Sert würde wohl eine Intervention in einer so heillen Lage gehabt haben? Eine vorzeittge Interven- tion üätte nur zur D-r'-Prsung der Lage juh^n tonnen. Aber natürlich könne die Zeit kommen, wo. sie als diplomatische Aktton von d«- britischen Regierung bei der Lösung der Schwierig- leiten nützlich fern könne. Er (Grey) Curzons shmpathi chm Äußerungen über Frank- ttich und seinen Ausführungen über die Notwendigkeit der Aufrechterhaltung der Entente am Wenn die Entente verschwinde, sei die Lage Europas hoffnungslos. Nur neue Verwirrung und Katastrophen könnten die Folge sein. Grey fuhr fort, man wisse, wie schwer der Kampf sei, um den britischen Kredit aufrechtzuerhalten. Man wisse, daß die französische ftnan- zielle Lage noch schwieriger als die vritifche lei. Es sei äußerst wichtig, daß Frankreich Nepara- tionszahlungen von Deutschland erhalte. wenn seine verwüsteten Gebiete wiederhergestellt und seine ftnanziellen 2nteressen gesichert werden so- len Aber was geschehe im Augenblick? Fran k° reich leiste sich sehr hohe Zahlungen |ür die Besetzung des Ruhrgebietes und zur selben Zeit verliere es das Geld das es sonst von Deutschland erhalten würde. Deutschland leiste ebenso schwere Zahlungen: aber diese gingen nicht an Frankreich, sondern zur Unterstützung der Polftck des passiven Widerstandes ins Ruhrgeb^t und zum Ankauf von Produkten deren es.durch die französische Besetzung beraubt werd-, m andere Länder. Dies förderte die Reparationsftagu. nicht. Die Kardinaltatsache der Rerarattonsfrage sei vollkommen aus den Augen verlorsi Worten Tatsache sei, daß der Kredit Frankreichs und der D^'tschlands nur aufrechterhalten wer^n wnn^ wenn Frankreich Zahlungen von Deutschland.er halte: Deutschland könne diese Zahlungen nicht leisten bevor sein Kredit wieder Hergel teilt sei. Der Kampf, der zwischen beiden Lanbern im @angc fei - aut ber -im-n und pafftwr Widerstand auf der anderen Sette, bn t a t a ftrobbal für beide Länder. bringe bic Reparationsfrage der Lösung nicht naher, denn er mach- es Deutschland unmöglich ein so gutes Angebot machen wie es vor der Besetzung hatte machen zösischen Siege liauidiert werde, der Wechselkurs toieter auf das gleiche Niveau ^rucksinken werde wie vor der Besetzung des Ruhrgebiets. Die Zahlungsbilanz sei sür Frankreichaußerorden- lich günstig, namentlich infolge des Besuches zahl reicher Ausländer und der industriellen und wirtschaftlichen Lage des Landes. Die Frage, ob der Franken sich wieder auf seinen Vorkriegsw.rt erheben werde, will Loucheur nicht beantworten Eine derartige Entwicklung würde sehr ^rns.e Folgen haben, namentlich vom sozialen cotano- punkt. Die Anstrengungen des Landes mußten auf die Rückkehr zur gesunden Währung gerichtet sem. Die Hauplqualität einer Wirtschaft sei ihre Stabilität. Loucheur hat nach dem Havasbericht oar- getan, daß Deutschland, wenn durch seinen Bankrott seiner inneren Schulden ledig fet, 'Cl)r leicht 6—8 Milliarden Goldmark für die Zahlung seiner Schulden in sein Budget einstellen könne. Was Frankreich anbetreffe, so sichere das Gleichgewicht seiner Produktion seine Zukunft. können Frankreich erhalte weniger Kohle von I Deutschland als es vor der Besetzung erhielt und es erhalte sie zu dem riesigen Preis der Be- | sahungskosten. , ,r, Ze länger b efer Zustand dauere, um fo Id)ltm- mtr müsse die Lage für beide Länder tnerben. Es sei zu hoffen, daß beide zu der Einsicht kommen würden, daß Deutschland immer weniger zahlen und Frankreich immer weniger erhalten könne. Wenn dieses die wahre wirtschaftliche Seite der Lage sei, so wäre es sicher für Deutschland Der Mühe wert,»sobald wie möglich em Angebot zu machen und für die französische Regierung dieses Angebot entgegenzunehmen und ihm erne günftige Erwägung zu widmen. Wahrend der allerletzten Wochen sei die Lage in getolltem Sinne schlimmer geworden, aber in anderer -De- Siebung habe sie sich gebessert. Gr glaube es seien Anzeichen vorhanden, daß die französische und die be lg i sch - N e g i e- ru ng einzusehen beginnen, daß Die Ausübung eines gewaltsamen Druk- les auf Deutschland allein teme Loftin g herbeiführen werde. Er glaube, sic kämen immer ntehr zu der Einsicht, daß eine Losung gefunden werden müsse, nicht allein durch ihr Sondervorgehen im Ruhrgebiet, sondern durch eine Afticn in Gemeinschaft mit ihren Alliierten. In Dcutschland frage man, weshalb Frankreich so ängstlich wegen seiner Sicherheit sei und erkläre, Deutschland sei hilflos. Der Beweis feiner Hilflosigkeit fei durch die Vorgänge im Ruhrgebiet erbracht. Dies sei währ für den gegenwärtigen Augenblick, aber bei einem V o 1 k. das so tüchtig sei, wie das deutsche, fei Die Frage der Sicherheit im Verlaufe von 10 bis 20 Zähren eine sehr reale und sehr besorgniserregende Frage für Frankreich Grey schloß, er glaube, daß die Ruyr- Politik Frankreichs keine Sicherheit für die Zukunft gebe. Sie sei vielmehr eine Saat für die Revanche. Eine neue Hetzrede Poincar^s. Paris, 22. April. (WTB.) Poincare hielt heute nachmittag in der Gemeinde Bold im Maasdepartement anläßlich der Enthüllung eines Kriegerdenkmals eine Rede, m Montag, 23. April 1923 Annahme oon Anzeigen für di« Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen v 27 mm Breite örtlich 80 Mk., auswärts lOOMK.:fürReklame- V Oefterretd)s Sanierung im VöNrerbunvsausschuh. • enf, 22 •Xfrrll «Tetra) Der Bölter 3E etftat’ru Ärrvftt über bi« I>ir1t*3ltli4x Üage bi OefterretA hu n ft aflrameirirn optt"iüfkb b«- urldUt Tunbrtltno»(«r 6eio«l gab bl« frier- lkt#r erflänraq ab. daß» er und Me 6ft?t rrUfci’tx ‘Xegirtung bi engftrr ^ulammeearbrti mit bcm ffrarraUommlfkn Mr u>' -^meran Berpllkch- tungen hut^^t^frTrn Derbe 5Vt 2lusichutz '»hie Metwraf feine Ternttmgm tmb fcunbgebvntto' K rinn 2fn^rW opn Gr-'t*''f,Ju^**ntiDürtrr zu- kinrrnm. öt? Mr TrfHmmungen 6*8 Teuft- fpro*“- tolle btft$tfterm unb u <1 iraiftrt ftrenge Spar- mafbuMwn der ,6ftcrT*«M<^m Heg Irrung vor aürm in der und Mr J)ef- atlftuno ht aflcn TVrtMfturwf- iir&HQm frvto-n ftflefc Snt14(L-'.ungen Würben m r.nei »tfnrtivfyn e^tung de« 7'dftrrfMnMpn**e am Wend thtfttmmlg .inornorrrmm. Hierbei tt**- derchvltt Tunt dlfnn^frr ö r I pc I fn felerllchrr TM’r Mr vor dem atoegebenen Tkf- !tnf t/ungm worauf Drstsldent Tbo ob In ber Schluff-spr'.ch- brlpnft öah bas eanlrrungftDfrt Mr WÄfiflfk Qfafgabe Ört T-f- ferbunbrt und hab Mtfe ötuung für bas Hilfs- Werl mtf^Hbenb frl litis dem ^teidie. ffhfr Brfprrckttntq des ArtchSkDrtzkelll mh den Spitzen oriraUllallrairn. Berlin. 21. April. iDLB-l Belm AeichSkanAler fand Ijeurt eine Aussprache mit den Berlrelern der Spltzrtzvrgatzf- s a k l v n e n statt, bk insdesondere die aeacn- uWhilgc Markfestlglltza und deren BerhSttnts AU den f! D ü n II nb greife bk Vage lh den neudektzten Gebieten betrafen. Die Besprechung lall demndchst fortgesetzt ivee- den Lchon die helft Ine Besprechung ergab lleberelnfflmmimg darüber, drift eine neuerlich* Warenpre12erhk Desamchetz der ÄMkrten dem vom bcut- chen Botk durchgesllhrten passiven Wider- tanb ein fefietz 3lei zu geben, um eine den Jh ft reifen des deutschen wie des franzt-Nschen Bolzes cm sprechende Verständigung herbei- zuflihren Deutscher Reichstag. Berlitz. 21 April 1«t3 Aus ber Tagesordnung ste^- Me ,weite rahn» des Am i|rt ber MchTheitztorttim mrt Mänrarang des S trasge s«tz du che« bsMn boft Me C t* i c neu ne von Berta mmlnn - of n mit Ee^ängnsg und Desbtzr*,'en dis rkderganq wtrv 2*kv- ecbming Uber dkAnrrag» hn bkk wtch iqen nicht in Avweknbeit io MrCrr Abgeerv- nefrr t’hbinkh t >’ki wnnen AdG Oent- bei der (< Äpt.) trVerirrt* '5H mm b*. Abfilmmung über den Antrag ^chbarn erfdatr soll. Xbg y s ch- do n die BetchtuM-dkkrn' be* IHw« po'?ident t\ t inann kni bk dm Wtk aus. mn den Abgi v dorwu Hei: ie Li'kn. Ibv BlÜtz. .•fnr.'nebwn PP«Vrr- e-tz^rk et Nt* Burrau *rt 'ch bartlbrr eint, hab bas Ba-rS lischt K'thtfihfMc M. dem- t* J»0 rar B 'rteu't dtzchni «-rkrberftdyn ‘Xbaer.btwm Mm bb.--T*' • v Ä rich ge* bei Sch-m.'m '< b 313^ Or'Ttxdfrr.i-n brr Xktfdb.lc A G faqmt noch *N i Arde ^-e«uche en tzgtzden w «n^rtWn-ng Doeen 2SS1 veetzs n de- 5 1. 5 b 20 603: Klafk Hb ber Stadt traben- Ichute 2000; 3Pu''Hkum eftz Schtuhfek. rer- rn *o t ti Am Mh n •nb.*n 3«n 'm Htfe ta e tn lSmi.'ichrn Aifumen der VkkTigShdhe ein W v H f- tÄtlflNitf f c ft ii blffc statt, das der hev 'prwng er t ch'ktztzch aas dem TreWrn*enfkr des brkfe- ?*fykrer^ c. v. > b tn ch- ' we er ttt TM?e* h*M» Wk- v^-rven Manw Mr y*‘"-S~7rT bk getz>Mknen Waren Mer und auswärts br rTfiBft _ • M. 2S. Avnl. .Hi her verfkofkaetz Woche bat HA Infolge hn MeBr bk Sage des XOe’tamütTtef suchenden nahm »mar um ^7 ra, bvx?e-* trat gegeben Betzcklungen bk schr is tlich erfolgen rrfi'len. ftnb an das Bur^u des ^fetzau?schu 'e>. Stedttheafei, tu richten Schluh bei Annahme Mittwoch abend " Bellachini. der in feiner Kunst immer wieder gern gekbcnc Meister her . Zauberei", hat unkrer S'adi wieder mal einen Bestich abgeflauet und bei starkem Zuspruch sm Saale des Äatbol. BerelnshstufeS afl seinen Gästen aufs neue etnife recht ntrnnüfilldk Stunden ktzreitrt Sowodl atif dem Gel lete Cer GefchminraakAk-Erperlmen'e. Me er fo fadeKaft velkendei mtffübri. ^atz man oft wie vor einem Aäkfei steyt. wie auch auf dem Ge- Mete der BstvhredanSuntz »Tip- et feine unb-- ftr^fHire Meiste.f-bsti Ifehinb r dirke' er noch fo Olef er kl Sach.M di' iMtzttlch ledenSWei-t fhtb. hier aber nicht Im einzelnen rtjl fricrt w-rden fbtnen Der Beifall der sehr amflfkrfcn Bef-tcher trar. tn? stets, febi fehhaft W?r den G-ir»aram des Alk- k.rgs m i[ für dh Pani Stunden loS fdn und sich an her belferen Kuntz erfretfe-i will kk auch uin Baier Hnfammen mit st-lner Dochier feben kann mrrfc fjch bett Wegweikr .B ilachi'f und gebe Mekn Weg wenn sich daHu Mc Gelegenheit wieder dielet. ^ornoti^u. — Tagestalender \ ft r Montag Vttt pkRau#. Ta n'icstziahe .Xania ' und _Bi- ror^tchen aus Strafurlaud" — Palast-Lxhtsplde .GeMs.Ue V*eb und .DaS Mädchm, ohne Ge- to skn- Atzc-da-Achtspleie: .Gras Stflenberg* vnb .Batst) oft Voffmdhrr" • Bol ktzhvchschu le Morgen adend 8 tldr erftvi Bnrtrag über da- "Xubrgebiet ASHerss stn Anneiaerrteil «ixt* Schoffoit. • Schotten. 20 Avril. Die Grrichtzrag ettzer Weist di aber-ZweugSfn nun g fft- den Krets Schottrn Ist bet wiederhvltsr Ad- fHmmtmt mit erhebliche7 Mehrheit a dUelehiet »pd ÄranFfu r t a 'M. n April Der Monteur Kari 5 chu de rt b Tteber-ib krt in ber Gold- unb Sifderfchti'Mr-Ttzalr Silber und « ndere Odulmetall'e i - gros i M.-n - gen gest otzleu vnb ron bejn Erld* ein tkben bi Sous unb Bemrs ?*• wurde er Oer- doffei. tutzemmen mst f.*l "em Grotzvater dem »'kstach nordest rotzen Ktz'oa- Bf der IMi" Ärf. krsbk-str stlstetz - Der fr- eii-em McHgen Te'chb- cntFMftt tzauMa— DSiitz bech r a»S MIM --------M - —3 — " !!rt>trlflbfrftr f*o:bnii,auft- Preis de r AeichSdanP k 2 tiagi non Gold für dos Bei- burt bk Ae«ch»bant und Post erfolgt Ws aui weiteres unverändert »nmPreik.vem 85 000 TBt. fü rein Zwanzig- m q r l ft ü < 42 500 Bll für etn Zehnmal- ftürf. jflr au-ländifchc ?r :bi ,-n‘rr. werden ent- sprechende ^rdk gr«ab(t. Der Ankau» von AeichS- ft^beTTrfin^en durch dst Ae'ch ibank und Post erfvlat Hi md welkere- rbenfaffe unve'ändeit «um 15XS- fachen Tdi-aar des AennverfeS Anlagenkonzert findet Mittwoch. 25. April, mlrtoafl 12 Xtiyt (bet günstiger Witterung) am Slevigdentmal durch bk Kapelk des l. iHefs.) Grenadkr-BataiNotts 15. ,V- fankTk--PeqimeW statt. Mtzsikfalqe l.lkwf- sche Wacht? Marsch von Kaus. 2. Otftkrftire Äür Oper „Der fliegentx Hoslünkkr" hon Aich Wagner; 3. Aarforcnmarkh mit Benut- frtino zweier Morschmelodkn a b. 15. Jahrhundert. bearbeitet htm M Kampfer,. 4 «Droste Fantaska.d.Oper „Savafkria Austicang- hotz P. Maseagtzi; 5. 3n Treue fest! Marsch von 0 Beitzk. - «lsast-Vr)theitraer--ikf^ Aks Aeiner trag de« Von Dr ^-^rich £ t ft Im Auf- trage dm .bi keea rischen Gesellschaft" feinerteit hertmfHfkftn GoetV-Ad nb-i stad ber .Ortsgruppe Gksten bef HilfSbunbe- Htr Mc <5l»af>^owdngrr im Aeich' 65 000 M .ir f Über- trdckn worden Die alktdtlgi Unterffflft*fnn bei chillswe-kr« hat man mit grobem Dank empfunden •• 3 He Oß isfendorf^ und (?u Wander, die beiden ge'chänten Mitglieder unfereft Tbeakr«, ■ t dem 2 ■ »jr SWrk^ ic an- un- ferem Bübnemferdand cruSscheibrn 6lt werden am Bonnersiag Im .MaSeostchen zum kfltenmal fluffmkn. • • Theater sch tust TPk fh den Bor- BestrcherM aner*ant> Ikber- rafchungen Meten wird Bp-a 'flDrn sind eine Ans- fübnfhn der .Spastl chm st i?x . Ko n e t Ball mt einem Taff Orte re non 22 Mu st kein u a. m. Hm sederit Be'ucher einen festen Platz «u sichern, tptrben nur Korten In be'chränkter An-adl an«- Eine Rede des Neichswirtschaftsminifters Dr. Vecker in Eietzen. Btz. Dletze». K AVrst W: Or fttften Saale bet T über die pol i tische Bagt prot Jiatner. der zweite Bottzvende der btrliptii Crteflnip^ ber IkutHen BoikS- par n. trtfhwte Ne Ter<<6nm!unfl mtt r.rem een»»en tzimdei» aif bk »chwe-r .let: unseres Tt bk er rn: "Mp eint Zei: der 'daltzpn '•anrrft, und rmt ireuoeuiWern Deutz an bk Trübe- und Schwestern Im bektzten Gebt ei , Str gedenkn der Deutschen stn bekflten Bediel. bk unte. dem Ltturk eirw« wahrhaft rülfichrslo'r.n Hemde« leiden, wir gedenken Ser Dauknde. bk Porch Mekn Ätinb mit einem wahren ’vKmrt von A-tfr unb Äo» vertrieben tferb-r sind, wir iftbenfri Sttt w ihn Psfüh'. unter schweren Opfern edütlen. Dir grdei'tn Ihre, mit Stotz und mit Dankbarkeit. W«r arüsten bk txrtrkbenen BoikS-Teewster- IPi. »eben in ihrem Seid ba« Ad- btlb ber deutschen Leiden, des deutschen Schicksals Auch ba« bcufMx Toti ist von Baus und -of vertrieben, rt tot ba« -er.stgstc und ölenwntarwe Tagen Mt Sache wieder rlnlqemoftrn tn Otbmina gebracht worden Sicher-inosn-itz- nabmen Hro berd'l In Kratt gefreten und neue M ist-ahrncn fltch n?A In AuSfiht .rwwwfl BerhältniS zwischen Öen Parteien — adgdehen von den Kvmnnmitzen unb mich im Teich«tage pflegen die cinzekncn §raktivnen ein ganz andere« Zusammenarbeiten, atz früher. G« acrvigt allein, darauf hinznwetfen. tote harmonisch bk ictztm — - — - * — ' *1 aber Mc allsten- Berhältnls -wischen den einzelnen Ländern und dem Aeiche. das immer schkechtcr geworden war. auf ebte gute Grundfant zu bringen Aach dem Tatbenaumnrb hatte man e« nHbt ocrfLinben. bk Beziehungen der cinzel -en Länder so zu geftakten. wk rt fein mutz'- Boyern trar durch mancherlei abfle- ftohen Auch 6ter ist eS ber Tegfmma Gum» gelungen, nicht ma zu einigermasten erträglichen Tkrbffffnffkn zu kommen, fonbern zu einem Ter- HÄlMiS. wie wir es früher unter ber alten Terlaf- sung gehabt hoben, und wir rt toben mftffen Die zweite Aufgabe liegt auf dem tMtl- schafl-chen Gebiet Unfert Wiffchatt Ift in Nm letzten Wahrer in eine autzerortomstche Bervir- runfl geraten, Mr H* im wekntilchen nach allsten hin kenn^lchnet durch bk Zerrüttung unserer Währuna. d e In den letz en Monaten koiastr»- pstatt Formen angenommen bat Die zweite Ausgabe der Asflkrung war es. dem fortgesetzten Marssturz •tnbaft Hierauf ergriff ber A c ichSWirstcha fsgurstrstter Dr. Betker, von Bestall bsgrüstt. das Dort. Der Aebner Witz cmMr.-nb kurz auf bk Schwicf^leitrn bei ber Ttfoung dc« über den Parteien siedenden Kabinetts Cuno hin. btt dellen vkiftarbcfornrncn der Porieiaclft nicht richtunggebend war. und hbt bann wie folgt fort: .Drei An f go den waren «S, bk das Kabinett sofort mit frischer Kraft unb Arbeitsfreude in Angrtfs nahm Tk erste unb -lischst wichngste toor. bk Besrledung l m Innern au versuchen jnb herdei-ussthren. Dem Kabinett Dirth war e« nicht gelungen, den parteipoll- tischeu Frieden im Cfnncrn zu erhallen UNS allen gellt noch der vvn Wirth auSgestostenc Auf in den Obren: .Der Feind fleht recht«', womit er die Aecht-partiien von sich sttetz, und ebenfo fbtb all b»c Tinge nicht prrgHfen. di? mit dem Gesetz Attrn Schune der Aepubkst verknüpft flnb. Solche Borfvminnlffe rillen bk parteipolitische Klutt immer mehr auf Heule besteht ein gotrz anderes til'en ra trat Die ersten Mastnahmen Mrnu Wurden hn 1k- zember getroffen, aber fk find in ihrer Aus- tr rhng gehemmt unb gestört worden durch auftfft- politische Wirkungen Immerhin tormkn totr Mt Währung W« Gnde Dezember dntaermaften stabil Im xVeruiar t^olge pc« franzbfifch- uchs In das Auh-grstwi etn neuer. g-hr sttstw ?r telltt Krtttt oStttg Terg*c - nach Part, grtchkll wu be. uge IMt kn be Konstere«- w uaterbmirm vd ÜLttb'1* n crttuicrn lh» btt SknN bc, Arhrrt »rtflr oder F ' a nfret ch lein olle« es Dr rchk in her Aeporattrn-^rage Dir waren eth k Kr>en: -»eraogra u'w etwa, im Aückstonb q . Sebe- Vrtl e, unne.j.4 war. den An'oede- rungen b vollem liahcitg g-recht -ch!?sttnhett ton recht« bt, intz. mit alleiniger Ausnahme rtirtaer kommunistischer Splitter, trtz aller beiden und Bedrückungen cm,darre. dnMi bettelt von dem festen Bnrtatz. den ttindklchen Ttn- fchlnfl der Gewalt mit der Waffe des paff Iran Widerstand«» rum Scheitern zu bringen und to- durch das -KuoraeMe* und ba, Aheinsand und mit diesen auch Da« grtamtt beut'chr- Tchrkmb vor dem Unter gang iu retten Allen teindlichrn A^stte!><7ungen pim Troh stehe dtt ae« der Be- vSltorung fefbft erstandene und rrtr»**?t*Q« von oben herab kommandierte Ad nehrtront bis heute noch feil und fk werde nach Irtnei Urheozeugang nuch we ttrhln fest Meiden Und schtl. tz^ch betonte der Minister, haft ber Ginbrach In ba» Xubrgrblet Frankreich Ms setzt nur einen ganz kläglichen Gr- folg gebracht tob« ®r sagte weiter u a. .Bor dem Smdruch haben wir Frankreich täglich eine Kohlen menge gvi'chra »0 000 bis 50 000 Tonnen geliefert, b b k> Halde Stund« ging ein 3«g mit Aeparatlvnskhhken ab Bis heute, allo noch mehr al, bett Mo-«toi. bat Franneich nur etwa 200 000 Tonnen Kohle bekommen. ln|- fltfamt allo soviel, als es vorher von uns in etwa fünf Tagen erhallen bai Unb untrer brarx- Glknbab^tr unb l^Tgar belfer. fc«r*- m- Fschense ttr haben da'ür gesorgt, boft ot. tn 3uhmft die srans-slschrn (yrtnaHunger »Ich« erfüllt werden ttldst wenn dtt .^ran^'fm auch noch weitere Kodiert ab’obren werden, wird Mrt noch kbr. sehr traft hinter ihren Bedürfnissen »uiüdblHben Dee grilntt Teil Nr HochS'en in Frankreich ist, sran^sssch unb im ebemal, brat, schtn Lothringen» «ind In dem w'tt chatt lh damit tarbunbenen Lu, em hu rg Ist stillgehegt Die war bk Wi kung aus unsere Wtrtfchatt f Wir willen alle, haft rt uns nicht gt mwnb jebt Ader brr Gf' beuch bat doch nicht bl« tth irnmra Folge« gehabt, die wir befürchteten An Kohlen- mangel leiden wie Im unbesetzt«« Gebiete bl, heute absolut nicht, »m Gegen tett. wir haben bnrtr t-n «ndettH tn TeMrt mehr KoMtzn. als mir in lrkMichrran2chi»e» gehabt hohen Auch Im besetztet» Gebiet geht bk Wirtschaft rrod) rtn’eermaftra weittr ttel'lch bart nicht ebn# gewill« •ntbrtmngrn Ader btt Tegtr- nmg ist beft-tM Mrr nach e tun Krä'trn febteyh damit Me mxfttr - wehr to rchgeha lttn werden kann Ader rtn«, rarbar fr« wir dem ttrraz-'t'cher, Dpihrach tn da« Auhrge I t re r ba n ' e n eol r e l n <• a - 6 Da l - ba, Lusflamm«ube,natienalen Willens i« brüt’ chen B r ft b« 2i lg- frtt, bk der Ginbrach In Denen Kreittn be, Bolle, brrgefteflt Hot An brr Auhr unb am Adeln ist zwar brr Partti seist nicht ra 46a>un6rn. ehr- er Ist '-..--ücktotttti Dort steh« alles eietfl ueb ge 'ch os'en zu 'ammm gegen «e Lu Heren Feind weil wir nur fv Debatte je ft*rt ftbrr deren Ber lauf wf un, tllch \2 schäme« brauchen 6k tft bi rar'ä'kn»,m H gr gtoll u-b ml* graster Würste geführt worden Sm auch M» übrtgen Portrter richt m\ errtg ging, fo da: auch dlrte Mr^ona-de'^ch e'*,"?«elt rtnrt Autzfag f1* n—x- mit herr- een »u’rtrbm Mn firra 0 tntafinb ber Aeichskag unb da, deptfche Avlk darin, bah wir einen TlTtetfr lebt r nach b te* e rr Kriege nicht mehr hinnehmen kS-nrtz iBtzwost M ---tn g'Hi -wachen be- frjr:^ Partett« unb be- Stu la Demokralle herrt che nur in Nh Stu tiger Stand dss DolarD K) Ubt toinnt'Ogs Srerffutl a. 'S. 26 IM. öfters Dalum Danknote«. W8 Welcher Reiten We lerer len waren her und blasser als die richtigen und sind der wischt. Rrief 4797.50 1727. 696250 10385,— 36.25 27125- 122350— 1297— 1492— 460— 4660— 121553,15 1734,35 4774,40 4000,— 1293,25 Bronlfurt a.M.. 20. April. Schweizer Noten....... fWnn^öHfcfte Noten...... Dänische "'toten .,....... Schwedische Nolen Holländische Noten. •••••• Dcinsch'^estcrreich ä 1Ö0 Kronen 2(nicrffdnif®e dtoten........ Cnnlifdie Nolen......... Iiniienische Noten Belgische dtoten . Ungarische Nolen ..... Tschechoslowakische Noten . 8(orwep.lsche NoleN ...... Rumänische Noten Spanische Noten Antw.-Br kiffet Holland "ondon Bari) Schweiz Cranien . .. - Italien - - - - - Vissabon-Ovorto Dänemark. . . siioriveaen. . Schweden . . . HelilimforS. . Neu!) ort...... Demsch-Oesterr. Budapest. ... Prag Agram . •. • 1517 SS 4942,35 4636,70 6979/K) 726.80 26516,15 36.96 55'.,— 786,45 Gießener Stebitheater. Mascotlchen. Operette in 3 Akten vonGcorgOkonlowski. Mufti von Walter Dornme. Gießen, 22. April 1923. chen Reiten Nimmt man bei langen Fahrten, Wählen, die bei Rennen starten? 1734,35 4774.40 4000,- 1293,25 4S4L35 4886,70 6979,90 726,80 26516,15 36,96 551,- 786,45 Geld 4727.50 1718— 6862 50 10265,- .35 75 26875— 121150— 1285— 1478— 440,- 4590— 1725,65 4750,60 3989— 12S6.75 4017*65 4663.30 6945,10 723,20 26383M 36,78 543,- 782,55 lungen. Frankreich will diktieren, bis letzt will es keine Vermittlung. Deshalb müssen wir uns noch aus eine lärmere Dau?r dieses Krieges an der Ruhr ernrich'en. Daß uns das schwere Ovser auferlegt, darüber dürfen Wir uns heute ebenso wenig tm Zweifel besinden, wie beim Degim des Krieges Aber was wir hier leiden, sind wirtschaftliche Nachteile an Geld und Gut. was dagegen unsere Volksgenossen drüben im besetzten Gebiet leidem lind nicht allein AaLteile an Geld und Gut. sondern sie sehen auch ihre g a n z e Per - son ihr Leben aufs Spiel Und wenn diese alles, auch das letzte. oDfcrnJon es uns dann so schwer werden, unteren bescheidenen Aach- teil an Geld mrd Gut auf uns zr nehmen? Wir wollen uns nicht beschämen lassen von unseren Volksgenossen an derFrvnt. Was dort drüben in der Haupt front stechst siebt treu und u n e r s chü tt e rli ch und fuhrt dm Kampf mit derselben Schärfe und Widerstandskraft wie vom ersten Tage ab. Wenn dieser Lmpf zu einem guten Ende geführi werden soll, müssen wir hinter dieser Front stehen. Auch die Etappe mutz ihre Schuldig- feit voll und ganz tun. der Weltkrieg für Deutschland mshr durch Schild der Etappe verloren worden, so mutz Berlin. 21. Avril. Devisenmarkb DK verhältnismätzig geringe Nachfrage nach DE» konnte heute leicht befriedigt w-rden. Die ^trse stellten sich durchweg etwas hoher und nachbörslich wurde der Dollarkurs bis,27 022 gemacht. Eiferten wurden besonders hir Valuta- und Montanwerte höhere Kursschahungen abgegeben. Frankfurt a. M, 21. Apnb Dorsen- stimmungsbild. Die heutige teichk Befestigung des De-oisenmarktes war -um Teil auf L .v—. , - r Olhrif X'druu= Berliner Produkten«arkt. Berlin 21 April. 3m Zusammenhang mit der leichten Befestigung am Devisenmar«^war auch am Prvdu?tenmarkt die Stimmung etwas fester. Seitens der Mühlen zeigte sichfür Weizen und Roggen inländischer Herkunft etwas mehr Nachfrage. Auch die Preise für Gerste und die Etappe diesen Krieg mit gewinnen helfen. Wir haben einen Krieg verloren, den zweiten dürfen wirnicht mehr verlieren. Wenn wir diesen Krieg verlieren, dann wird Frankreich sich nach Belieben ein Stück aus unserem Vaterlande herau s s chn e i den und das übrige wird zerfallen. Rhein und Ruhr smd das Herz der deutschen Wirtschaft. Wird uns dieses Herz aus dem Leibe gerissen, dann wird dre deutsche Wirtschaft und das deutsche Volk Dotieren sein Um das zu verhindern, wird von unseren Brüdern an der Front der Kampf mit aller Schärfe geführt, deshalb steht dort alles so trau zusammen. Darüber wundert sich die ganze Welt, und dadurch haben wir in der Welt gewaltig an Vertrauen gewonnen. LIeberall in den ausländischen Zeitungen sinden wir das ausgesprochen. Dieses Vertrauen wird uns auch noch zu kommen, wenn dieser Kampf zu einem guten Abschluß für uns kommt. Wir dürfen dieses Ver- zu erfüllen, gesanglich zur Aus-htNe emzusprrngen-. , das Streben des Künstlers, dreser Pslrcht zu entsprechen, sei mit Anerkennung bedacht. Karl Do Ick gab einen echten Grafen von Feiisenbvrg. ebenso war Luise Schubert-Hüngling als Gräfin von Eastell-Steensdorf ganz Standes- person. Die Zofe Ranette mimte Cläre u r [ mit trefflicher Kammertähchenmanier. Oskar F e i g c l. Franz D a n d i s und Heinz B e ch - stein waren feschr Seeoffiziere. WrrstlNe I Castein ein reizender kleiner Steward. Meh/ich betonte in dal Ruhrgebiet cmz täglichen ®t'= xiter u. o.: ,2or ankreich täglich 40000 biß 50 000 »albe Stunde ging m ab. Dis falle, iten, hat Frankreich hle bekommen, ins- ar von uns in etwa Jnb untere braven beiter, M die gesorgt, dah auch Erwartungen nicht die Franzosen auch । werden, wrddtes ihren Dedursnissen ►}[ der Hochöfen n d im ehemals deut- Virtschafillchdaml tillgelegl- Die var -nd geht Ab« Ar schlimmen Folgen i An Kohlen- m unbelebte» solut nicht, tm unbesetzten Geltet Gebiet gehl dte Xi-er freilich dort ’ gälten !-d-Ä, di. 2ber eines ver Trnhruch in ^2 - « ^cn vten S^ eircm ir nur los öndc rie.S 'k ne «-«Mtafl eine ’,"Ä •ÄsS- - mit W her tot auch ’i«!" dieses! E K» Hafer fttoie für Mat« und bk «nderan ArE zciawn Retgung zur Befestigung. Das Geschäft war aber allqenwin sehr gering. Wetzen, märkischen 57 000 bis 58 000 VN (still). Roggen, mar- tischen 46 500 dis 47 000 Mk.. schlesischen 4i 000 Mark (behauptet), Sommergerste, märkische 43 000 bis 45 000 Mk. (still). Hafer, märkifchen 46 000 bls 45 000 VH., pomnwrfchen 44 000 Mk.. fchtest' scheu 42 000 VN , meckleuburgifchen 42 000 Mb (behauptet). Mais. La Plata, loco Derltn 54 000 bis 56 000 Mk., waggonfrei Hamburg 49 000 vts 50 000 Mk. (behauptet). Weizenmehl (100 Kilo) 150 000 bis 170 000 Mk. (behauptet). Roggen mehl (100 Kilo) 140 000 bis 150 000 Mk. (behauptet), Weizenkleie 26 500 bis 27 500 Mk (l>etxtuptet), RoggenVeie 27 500 bis 28 000 Mk (behauptet) Raps 105 000 bis 110 000 Mk «fest). Leinsaat 105 000 bis 110 000 Mk. (fest). Viktoriaerbsen 75 000 bis 82 000 Mk, kleine Erbsen 60 000 bis 63 000 Mk.. Futtererbsen 50 000 bis 55 000 Mk.. Peluschken 60 000 bis 65 000 Mk., Ackerboden 48000 bis 52 000 M. Wicken 60 000 bl« 65 000 Mark, Lupinen, blau 60 000 bis ^0 000 Mk., g^b 85 000 bis 95 000 Ml, Seradella. alt 120 000 bis I 130000 Mk, Rapskuchen 39 000 bis 40 000 Ml.. Leinkuchen 65000 bis 70 000 VN , Trockenschnitzel 16 000 bis 17 000 Mk. Rauhfutter: Weizen- und Rvggenstrdh, drahtgÄ. 16 000 bis 18 000 Mk., Haferstroh, drahtqepretzt 13 000 bi« 15 000 Mk., Stroh, strohfeilgebündelt 17 000 bis 18 000 Md, I Wiesen Heu, gut, gesund und trocken, Vormayd 16 000 bis 18 000 Mk . Rachmahd 14 000 bis 16 000 Mark (Soweit fein anderes Gewicht genannt, verstehen sich die Preise pro 50 -Kilo.) xu einer Lösung des Kriegszustandes kommen. Wir müssen vor atteh Dingen verlangen: Unversehrtheit de« Deut'schen Rei- ches. DieRuhr-und Rhern lande müssen frei werden. (Bravo!) Wir dürfen nicht mehr fb wie bisher unsere Bevölkerung und Beamten der Willkür der Fr-anzosen und deren Besatzungsorgane aussetzen. Wir müssen auherdem verlangen, datz am Ende dieses Krieges völlige Wiederherstellung deä früheren Zu standes eintritt auch soweit es sich um die betroffenen Beamten und Privatpersonen handelt, die ihre Freiheit wiederbekommen mülfert und m ihre Heimat zurückkehren können. Das sind die «rotzen Voraussetzungen, wenn eine deutsck^ Re- qierung mit bet Sntentc zu einer ^«ftanb.guno fommen ,°n. [tefren Me toirt- schaf tlicken Forderungen. Rur noch be- stimmte Leistungen muffen wir zu erfüllen haben, unbestimmte und unerfüllbare Leistungen können wir nicht ^nehmen. Bestimmtheit und Begrenztheit auf das Matz dessen was wir leist en können. Gewaltige We-ck. sind der deutschen Wirtschaft durch den, französischen Einbruch in das Ruhrgebiet zerstört worden. Das mutz bei bet endgültigen Festsetzung unserer Leistungen mit berücksichtigt »erben. Wir wollen und müssen l e i sten, aber nicht über das Matz unserer Leistungsfähigkeit ptnaj«. Frankreich ist zu einer Verständigung auf dieser Grundlage noch nicht reif geworden, ^ch " England hat man jetzt in gewisser Weise Stellung genommen. Das Echo von französischer Seite klingt aber nicht nach Bereitschaft zu Derhand- teten auf dem Standpunkt stehen, wir muffen z u Verhandlungen bereit sein, aber wir Garen nicht mit einem formellen Vorschlag an die Franzosen be antreten, hat die Sozialdemokratie lediglich in dieser Vüance sich von den bürgerlichen Parteien unterschieden.^ datz sie auch für Verhandlungen ist, aber wir mühten bfafe Verhandlungen durch einen formellen Vorschlag Deutschlands vorbereiten. Wenn die Regierung und die bürgerlichen Parteien von dem ^Standpunkt ausgehen, datz wir einen formellen Vorschlag an Frankreich nicht machen können, so sind dafür die Erfahrungen derVe rgan - genheit mahgebend ilnferc früheren Vorschläge hat man überhaupt nicht angehört, oder man hat sie uns vor die Fühe geworfen. Zeder u n se- rerVorschlägeist von den andern noch immer als ein Zeichen unserer Schwäche ausgelegt worden und hat sie veranlatzt, nur noch ftarfer auf ihrem Standpunkt zu beharren. Sachliche älnterschiede bestehen nicht zwischen der Regierung und den bürgerlichen Parteien und werden hier auch in Zukunft nicht bestehen. Aber hat denn die deutsche Regierung nicht Vors ch I a g e gemacht? Hat denn der M in ister des Au s° wärtigen nicht in seiner groben Reichstags- rede Vorschläge gemacht? Er hat sich auf u n s e - r en Vorschlag vom Januar bezogen und gefordert, datz die Leistungsfähigkeit Deutschlandsabgeschäht werde durch eine objektive Instanz, wie der amerikanische Staats- selretär Hughes sie vorgefchfagen hatte. Wer Dören wollte, was die deutsche Regierung als Grundlage für ihre Absichten zur Behandlung der Reparationsfrage aufstellt. der konnte das aus der Rede des Ministers v. Rosenberg heranshören Wenn die Franzoseir immer tüieber auf einem formellen Vorschlag Deutschlands bestehen, dann [jähen fte nur die Absicht. Deutschland herauszulocken. um daraus zu schlietzen, datz Deutschiarid anfange schwach zu werden, und daraus bann weitere Folgen für Die Reparationsverhandlungen zu ziehen. Aber man darf bezweifeln, datz Frankreich überhaupt ernstlich Reparationsverhandlungen will. Drüben verlangt man nicht nur ein wirtfa-aftliches, sondern auch ein politisches Diktat. OK a n to i (l die Rheingrenze und nun auch die Ruhr, um nach jeder Richtung hin die französische Vorherrschaft in Europa, auch über England, aufzurichten Die von Frankreich geplante Lvslvfung der Rheinlande und der Ruhr wird aber scheitern in der Widerstandskraft unserer Volksgenossen an der Abwehrsrvnt. Da Frankreich heute noch nicht ver Hand lungs der eit ist. bleibt uns nur übrig, in dem schweren Konflikt, den wir nicht heraus beschworen haben, auszuhar- icn. Da und dort redet man von (In einem Teil der Auflage wiederholt.) ©ine Reise deS Kardinals Schulte nach Rom. Köln. 21. April. (WTB.) Aach 'der ..Köln. Stg.“ begibt sich Kardinal-Erzbischof Dr. Schulte morgen nach Rom. @in Austausch m der belgisch-französischen DesahungSzone. Paris, 21. Llpril. (WTB) Havas ^richtet aus Brüssel: Der »Soir" kündigt an, datz demnächst der- Bezirk von Buer von den Belgiern beseht werde, die den Franzosen einen kleinen Teil des Sektors Dinslaken ab- treten werden. Ein Proteststreik auf der Thyssen-Hütte Hamborn. Hamborn. 21. April. (WTB.) Der Be- tiiebsrat der Augu st-Thh s se nhü 11 e, Ge- werkschast Hamborn, etzhebt m einem Schreiben an den General Beauraid in Duisburg namens der gesamten Arbeiter- und Angeste ltenschaft schärfsten Protest gegen die Verurteilung d Mitzhandlung eines Unternehmers, eines Studenten und das Eindringen in die Pvlir e iwa ch e Das beu'e nachmittag rerlünbe'.e Urteil lautete wegen Haurftie e.is- bruchs und Körperverletzung gegen einen Angeklagten auf 6 Monate, g^gen einen weiteren auf 8 5 Tage und 75000 Mk. Geldstrafe, gegen einen dritten aus 5 M o n ate © e f än gn iä, und gegen zwei weitere Angeklagte auf j e 2 M b n a t e ober 5000 Mk Geldstrafe. Einer wurde fr.igespro- chen Äutzerdem müssen drei Angeklagte dem Studenten, der sich als Rebeniläge. a geschlos e i hatte. SO OOO Mk. Butze zahlen. 250 MtNtonen Mark aus einem ReichSbmtk- keNer gestohlen und in Bekehr gebracht. B e r l i N. 23. April. Wie die Blätter aus 5)dt t in u n b melden, lieferte dieser Tage eine für die Reichsbank tätige Buchdtuckerei 250 Millionen Mark in neuen 5000 = , Marksche inen an die Reichsbankstelle ab. Da die Ablieferung kurz vor Bankschlutz erfolgte, konnten die Scheine nicht mehr mit Kvn- trvllnummern versehen werden und wurden der Sicherheit halber im Keller des Reichsbankgebäudes untergebracht. Am näch= sten Morgen stellte sich heraus, daß der K e l - b r v ch e n und die S ch e i n e g e st v h- t ^.aren. Kurz darauf erschienen die ersten gestohlenen Scheine, die inzwischen von den Dieben mit falschen Kontrollnummern versehen waren, im öffentlichen Verkehr. Es handelt sich um eine ganze Serie. Die falschen Kontrollnummern sind grö- * Ferngespräche auf weiteEnt- fernungen. In Europa gehören die Verbindungen London—Genf mit 800 Kilometer, Brüssel-Marseille mit 900 Kilometer und Paris—Rom mit 1200 Kilometer zu den längsten Strecken, auf denen Ferngespräche durch Kabel vermittelt werden. In Amerika aber kann man, wie Geh. Rat W e r n e k k e in der „Amschau" ausführt, auf sehr viel weitere Entfernungen sprechest. Sv wurden bei bet ©roff- nung der Fernsprechverbindung Key West in I Florida mit Havanna Grüße zwischen dem amerikanischen Präsidenten und dem von Kuba auf eine Entfernung von 8800 Kilometer aus- Ää ms | fortfii&reh U>k leilh-r. mit qlcid^t Starte uni> von da nach San Franzisko auf e ne En er- Gefchlofferrheit Die Front steht fest und un- nustg von 5200 Kilometer telephonisch Wetter- erfchütterlich wirb sie bleiben, Wenn wir in der gegeben. Der zur Liebermittlung der Rede no° Etappe bafür sorgen, datz die Frvntkämpser nid)’, ^e Strom mußte unterwegs wiederholt ver- im Stiche gelassen werden." (Langanhaltenber I rtärft bxjrben, wobei Zahlen von 27 Rullen, ^rot. Eigener ÄMö dem Minister verlangte ®efmnung und Be- Fernsprecher die Worte so wieder, daß jie auf finnung in diesem Ringen um den Bestand unseres Meter Entfernung im Freien deutlich zu Vaterlandes werde hier stets zu sinden sein Dte h^ren waren. Ferngespräche auf solche Entfer-- Rrichsregierung könne sich^cruf die Unterstützung finö in Amerifa möglich, Weil fast das der Bewohner Gießens und Oberhessens fest ver- I Estland der Vereiniaten Staaten und Effi«® ifaen Abschluß. wbeln ist das 486 Kilometer lange, zwischen ---- 11 r Philadelphia und Pittsbura, das bedeutendste; es ist ein Teil der Verbindung Reuyvrk—Chj- kagv, an der gearbeitet wird und die fast 1400 Kilometer lang werden soll. »DiePest inJndien. Die Pest fordert gegenwärtig in Zndien wieder furchtbare Opfer. Rach einer Statistik registrierte man in der Woche, die mit bem 24. März endete, 9000 Falle, von denen 8000 tödlich verliefen. Die Seuche ist am schlimmsten im Punjab, den mittleren Provinzen unb den Distrckten von Dombatz unb Delhi. Bengal ist bisher frei und in Kalkuta wurden nur drei Fälle mit tödlichem Ausgang fest gestellt. Wenige Tage vor Saisvnschlutz fügte die Theaterlestung ihren man ugsaltiuen heiteren Darbietungen des letzten Halbjahrs die in der vorigen Spielzeit mit starkem Erfolg aufgciüurte Operetie „MaScottchen" noch hmiu. Die Aufsührung bereitete bem sehr stark besetzten, beinahe ausveri- kauften Hause viel Vergnügen, wobei man auch ' gerne über eine kleine gesangliche Schwäche bin» wegsah. die durch das Fehlen Kurt Richters entstanden ist. 3m ganzen betrachtet war aber die Darbietung trotzdem auf recht achtbarer 5)o.;e. L u Wanders flotte ^unb graziöse Verkörperung ber Komtesse Marion unb Rudolf G o l l. bei seinem Auftreten mit stürmischem Beifall begrüßt, in der dankbaren Rolle eines alten See- baren, haben das erste Anrecht auf die offent» liche Anerkennung. 3lfe Wissenborf gelang- u. ^., . lich unb darstellerisch vortrefflich, fehlt für bic ffftnmU'hg8bilb. Die heutige leich^ Be- von ihr vertretene Rolle der Tänzenn^Manon toftiminq des Devisenmarktes war zum Teil auf allerdings die übliche Schlankheit einer ^.anzerin. Acichsbankausweis vom 14. April zuruck- Richarb .Hellborn als Haralb von Wester- eine sehr erhebliche Steigerung der gaarb war. wie immer voll^mmen Felix Salten. 8 Akte. Mltwlrkende: Friedrlrh Zelnlk «larlÄ Wldel * 3t 0ffe,dach (TÄet»X Theotitirml Dr »nte ....................... au». Sueunhen b l Irre» - rerterpttaab- enb UnteThCeunelfahm der Otenollenschatt teviicher ftubnen- NnoedOrlaen Sintzk ne ftfteet Tte rraadste eines t-efrl lMr ran Sari e-tter bert. ■nl 7. Ende " »Utzr. Anfang 10 Uhr vormittags am Schindrasen. ' VbIHppl, Mark*elfter Am 19. April verschied nach langem, schwerem Leiden unsere gute Mutter und Großmutter Marie Hilgardtgeb.Zoll im Alter von 68 Jahren Die trauernden Hinterbliebenen. lolort gesucht. L bäte an "D August dränier, Cassel. (2 Yrri ) bratx< ehrliche« (06719 s.Vi üt>d)cii das Dauerstellung wünscht, gesucht. Mm«, :i? j. Schillenderger tV*n 1». Briefmarken k Origioi Wim e tlem Hnhrgebiel ■ R 0a» Leichen hegt ngn le der In den Kmppechen M ■ Werken erschwerten Arbeiter Die „KultartatenM der Grunde Nation. 3Mia 15 Fftm. Fichten.Stämme 3. n. 4. flL Nähere B/ftinqunq«n werden vor dem Berfteigernnastermin belianntqeqeben. ßufammenliunft Im Ort Bersrod, den 20. Ipril 1923. Hessische Bürgermeisterei Bersrod 1 gebrauchter Herdj 2 neue kleine Herde en tu hart au verk. ■ortin.5tW22 Rkik flaifirn- ■ eh gedranchteS 2'i4lifri(ri Vrtt preiswert abiuatb tifbleitrabe 51. i?tnaana sfdr Sleeth u.VNdwig kratze. Astoria-Lichtspiele Nelterawef **0 3n sehr guten bürgerlichen Hau». bah werden wegen tterbetratung der beiden Mädchen für fofort Mri fTfebme. sokwe Mädchen gesucht, wovon da» eine Sochkenntnille haben muh. Lchrt'tl flneebote mit .ieuanieadschr und Gebaitsansvr. sowie AiierSangabe unter 28K»L> an den “Mrh. Bnx. erbeten. . , 5. . . 6. Haindnchen-. 6. Aichten-Antzreisig WoBnangs- tould). Wer lauscht 7-Zimm. • Wohn, ■u «vche, wigl. parterre, fltqri herrschaftliche 8-Zimm.-Wohn, mir Suche n. ^ad in fkiaster Vage? Auaedote unter Nr. 2762 a. Herso. M A.E., Ptock« (trifte 5. 9«ih Ferner: Die amerik. Original Komödie sch als Pos'meisler. Kaufgesuche | Billa Tankinamno. .>flr die beim Hinscheiden unterer lieben tonte ftrhkii Mim fli4 Vrbrrria L Ä. erwiesenen Beweise der Teilnahme lagen wir herzlichen Tank 29D0D Tie Hinterbliebenen. Gießener Konzertverein Demretai, 26. April lltl, sdenSs 7 . Uhr, la »er L'oiveriltltuila L tnltrkiuirl. Ruth Arndt (AH) Frau Pabst-Heß (Cello) Am Klavier: Frieda Berger. Werke von Bach, Boccherini, Dvorak, Orieg, Schubert u. Brahms. llatrltlakartea Mk. 1300.-. inod-, HOO —u.MU - ; für Abonnenten die innegehabten PIAtxe tu Mk.900.-. 7TA— q. ADO.— bl« dnechl. 21. 4. bei b'.met Challler und abend« an der Kasse. 8tndentenkart.Mk.400L— nnr beim Haueverwalter der UnlvenltAt re mm Tuntm anonoo Mt ver Elite 1 mit ichmiebeeiirmew «Setzrll n. Rolltiich. 700 mm L urchmrller 430 000 t'if 1 mit OMkriiernem tSeliell und lliolltilch. 700 um» a urchmrller a zouuo . * ab Vaerr i) ran Hurt a. M JKU Die Maschinen werden auch «inaeln abaceebee. Zwischenverkauf Vorbehalten, ul Trabtwirrifabrif S.s.i.H. Äranflurt a. M., Vangehr. 3t ZrL Siümer L.1 ■te* lieber 4.SOOO Stürf mit gläiuenbem <*r|plge im (*cbraurti.-WQ «illenfchal't. Berater In allen üratb ll PerirauenAsraa: Dr. wach lUier, vrakt. Arzt. Ph. Nteuer **kn> Koneten■i’Hobenl '.Wellenbera- str.l5n7.tzpeaialsabriksanii.Art.u.Bandag. Holzversteinerung Montag, den 10. April L J., vormittags .10 Uhr, werdrn in der Gastwirtschaft de» Herrn Heinrich Erb in Belt^a- Hain au» den Forst orten Belier»hainer. wald. Slmhantf, k'aubachskops, Grauer» berg, stankhain, BSrningerberg,Hain. Lang«, buchen, f)otKtob, Iunqebuchen, Alterhaaq. Ochsen stau und Sieinweqe, Hdrfterei Bein- hotdshain, versteigert: Stämme: I Eiche --- 0,42 7v*.; 12 Erl, — 6,77 ^m ; 97 sichte «= 36.H7 ^m.; 1 Jllefer— 1,18 - 6 Lärche ■ 7,49 Timferner 8R!) ^'chle Derbftangen e- 58 etg beabllchtigt auf dem Weg« schritt, lieben Angebots einen jungen erstklassigen Aum Sprung untauglichen Vogelsberger Tutten zu verkaufen Angebote sind bis zu in Donnerstag, dem 26. April, nachmittags 6 Uhr, auf hiesiger Bürger- meistere' einzuteichen. woselbst auch die BerkausSbedlngungen eingesehen werden BrniDleiöenöt» alrid) welcher Art und (Mrdhe gdre Velden sind, br,neben 2le meinen tteTttetrt. der 3bnen mein aleicheinerichsiueiiden C'aub von unten nach oben wirkende-. Zaa u. y/atht traabnteb, nel. selch. auf seine Vanae u. Druckwirkung vr n ibh-ea einlteübnr. Universa l-Bruchband fohrnte» oorzeiaen wird am Rlttweek, Ssm 28. April, rerm. een 1—2 ls 01 »Bee. labubelebetei Lau, aed DoDieriUg dem tt. April, rere. vei8—8la Ale!» 14, Geeib. ■»liier Ist. An- erbem stehen loln nbe Mutter al» 2pctlalatbelr zur Berlug. in: .£>. ftnt), 31 qen f)