m. 45 Lrschenit tüykich, mch« Sonru und (feiertags, witt berSamstagsbeitage: GtetzenerFamilienblStter M»n«tllch« Bejugspttife: 1325 Mark und 75Mark Trügerlohn,durch dieDost 1460Mark, auch beiWichl. erscheine« einzelner Wummern infolge höherer Gewalt.- siernsprech. Anschlüsse: für die Schrift» leitung 112; für Wer tag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Linti-er Otetze». pKßfcheckksnlo: Srmrftirt a. M. 11688. Donnerstag, 22. Februar 1923 Erstes Blatt 173. Jahrgang Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Wad)mittag vorher ohnejcde Verbindlichkeit Preis fdr 1 mm hohe für Anzeigen v 27 mm Breite örtlich 50 Mk., auswärts 70 Mk., für Wehl ame = Anzeigen von 70 mm Breite 240MK.BeiPlah. Vorschrift 20e/e Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz: für den übrigen Teil: Ernst Blumschein;fürden Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Dietzen. GietzeimAiMiger General-Anzeiger für Gberhessen vnlck mö Verlag: vrühlfche Univerfitätr-Vuch- und Steindruckerei H. Lange in Gießen. Zchristleitung und Geschäftsstelle: Zchulstraße 7. Die innere Goldanleihe. Dom einem Finanzmann toiri> uns geschrieben: DK Oeffentlichileit ist durch die Ankündigung der neuen dreijährigen Schahanweifungen über 50 Millionen Dollar merkwürdigerweise sehr überrascht worden. Man hatte offenbar vergessen, daß die Dor derer tu naen zu diesem Schritt schon lange schwebten und daß der Anleiheplan zu Anfang dieses Jahres 1923 ziemlich weit gediehen war. Doch unter Dr. Wirth hatte sich die Regierung im Zusammenhang mtt dem Erlast der letzten Devisenordnung durch Kabinettsbeschlust auf die Ausgabe einer inneren Goldanleihe festgelegt. Zu Beginn des Januars sollte der Schlag gesagt werden. Da kam der französisch-belgische Ruhreinfall dazu, und man mutzte abwarten, wie sich die politische Lage gestaltete. Run hat das Reichsfinanzministerium gesagt, was es will. Die technischen Einzelheiten der Anleihe Weichen durch Mc sogenannte Havenstein-Kommission in den nächsten Tagen festgestellt, nämlich die Verzinsung, Rvminalwert der Stücke (in Dollars), nutzere Form der Schrine (ähnlich den Papier-Zehntau- lendern), Ausgabetermin, Ausgabekurs usw. Dann hat das Publikum das Wort. Wie denkt dieses über die neue Finanzope- ratten? Wird es, da es nicht mit Papiergeld zahlen darf, sein Gold und feine Devisen jür die Anleihe hergeben? Der deutsche Staatsbürger hat ja im Kriege und erst recht nachher schlechte Erfahrung mit der loyalen Erfüllung der Regierungsverordnungen gemacht. Wer seine Zwanzigmarkstücke zur ReichZbank trug und dafür Kriegsanleihe zeichssrete. wer die beschlagnahmten Ausländsanleihen ablieserte, hatte grohe Verluste, während der Hamsterer von Goldstücken enorme Gewinne erzielte. Wer entgegen dem Kapitalfluchtgeseh sein Geld tn Dollars anlegte, wer beschlagnahmte Auslandspapiere zurückhielt, wer sich gegen die Drvisenvrdnung Devisen kaufte, der erzielte jedesmal beträchtliche Vortelle. Jene Erfahrungen haben in weiten Kreisen ein grohes Mißtrauen gegen alle Regierungs- mahnahmen entfacht. Wird man nun das Gold, Oie Dollars, die Franken, die Gulden leichten Herzens hergeben, um ein deutsches Goldpapier zu erwerben, für das zwar die deutsche Bankwelt haftet, aber nur zur halben Summe der Ausgabe, also mir für 25 Millionen Dollars? Das übrige liegt im Schafte des deutschen Schicksals. Wird man nach Einführung dieser neuen Experi- mentter-Gvldwährung nicht unbeirrt weiter nach Möglichkeit nur ausländische Gvlddeviseu erwerben, Exporterlöse im Ausland stehen lassen, Devisen auf Vvtvac kaufen, gehamsterte Devisen mit derselben Aengstlichkeit fcsthalten, wie gehamstertes Geld? Die Antwort auf diese bangen Fragen fxit die Reichsbank mtt ihrer Mark-Stützungsaktion gegeben. Sie unterdrückt die Beleihung der Devisen, sie benutzte die plötzlich durch den Ruhrkrieg hervorgerufeae Geldknappheit, um die Devisen aus ihren Verstecken hervorzulocken. Sie versetzte der Allmacht des Dollars durch eigene Devisena'rgabe einen empfindlichen Stoh und gab damit dem deutschen wparer, der seine Werte retten will, zu verstehen, dah das Heil auf die Dauer nicht im Auslande und nicht in der Katastrophenhausse liegt. „Drei Lage hat die Reichsbank mit ihrer Stützungsaktion haussiert, in Erwartung der Gold- anleihe. Hetzt „interveniert“ sie wieder, Gott fei Dank,“ wird jetzt jeder sprechen, der nicht zur va'crlandslosen Gilde der Devisensptzlulanten gehört. Die neuaufgenommene Intervention hat den Zweck, den Appetit des Publikums für dir deutsche Goldanleihe zu stärken. Ein weiteres Stärkungsmittel wird die Aufforderung cm die Industrie sein, mit ihren vorhandenen Devisenbeständen einen festen Anleiheposten zu über- nchmen. Diese Anregung ging von der Dcmkwelt cms, die mit ihrer Garantie in Höhe von 25 Millionen Dollars wirklich genug getan zu haben glaubt. Wie wird sich die deutsche Industrie verhalten? Don einem solchen Opfer, — denn das ist es — war schon einmal die Rede, nämlich im Herbst 1921, als es sich um die freiwillige Kredithilfe für die Wiederherstellungszahlungen handelte. Aber der Verlust Oberschlesiens, die illti- mcttumspolitik der Entente und die Aussicht au immer neue Morkentwertung liehen die Reigung zur Kredithilfe sehr zusammenschrumpfen. Hinzu kam später der Aerger über die Devisenverordnung und ihre Ausführungsbesttmmungen, die olme Anhörung industrieller S^ichverständiger erlassen wurden. Wenn die Regierung jene Versäumnisse heute wieder gut macht, indem sie sich mit der Industrie verständigt, wofür in der Person des Reichskanzlers Cuno ja volle Gewähr gegeben ist, so wird der verzinsliche, lombard- fähige und rediskontierbare „deutsche Dollar" sein Glück beim Publikum machen. Stimmungsbilder aus dem besetzten Gebiet. Aus unserem Leserkreis erhallen wir folgendes interessante Stimmungsbild vom besetzten Gebiet: „Wollen Sie nach Köln fahren?" Fast ist es ein geflügeltes Wort geworden, dort im besetzten Gebiet. An jeder Ecke stehen die Privat- und Lastkraftwagen. Die Privatwagen für den Zahlungsfähigen, die Lastautos für die Mittellosen. Heute äußert sich deutsche Einigkeit nicht in schwungvollen patriotischen Reden, sondern in kleinen Taten. Fast jeder Lastkraftwagen führt auf den Kohlen, zwischen und auf den Mehlsäcken der Bäckerinnung, in den Bremsständen der Anhängewagen, auf den Trittbrettern Menschen aller Stande. Arbeiter und Geschäftsreisende, Schäle- I rinnen und Frcmen mit Marttkörben. ilnb kostenlos. Höchstens, dah einer aus der Runde einen | „Köhrn" für den Fahrer des Wagens „ausgibt". — Die Ententetruppen bringen es nicht fertig, Kohlen aus dem besetzten Gebiet auszuführen, und die Truppen selbst müssen zu Fuh marschieren. Der Deutsche fährt nach wie vor, wohin er muh: wenn er vorurteilslos genug ist, Über und über schwarz bestaubt zu reisen, auf der Kohlenladung des Lsstkoaftwagens. An den Trittbrettern der Strahenbahnen hängen Menschen mit Koffern und Paketen. Alles schweißt di» Rot des Landes zu einer Einheit zusammen. Da gibt es keine Dame, die noch so elegant aussähe, bzr nicht ein Blusen- mann den schweren Handkoffer von einer Bahnverbindung zur anderen tragen hilft. „Wat dem eenen sin ilel is, is dem andern sin Rachtigall, die „'Lettrischsn" machen sich gesund", ein wenig Reid klingt in den Worten, aber derselbe Ma.m schiebt 5 Minuten später neben dem Herrn im Gehpelz den Anhänger an den Motorwagen der Bahn. „Bester jut jesessen als schlecht jestanden, wat saht ehr Här?" — Auch eine kleine Iobberei hier und da mtt sündhaft teueren Privatautos, die „eigentlich" von der Besatzung beschlagnahmt sind und unter französischer Rotnummer zur holländischen Grenze fahren oder „der Mama, mit dem man reben kann", der „immer was an der Hand hat", einen kleinen Güterzug ober ein Motorrad mit Soziussitz. Eisenbahn ist überhaupt das Kapitel des besetzten Gebietes. 'Tausend Geschichten, wahre und gut erfundene, kursieren. — Von Zeit zu Zett sieht man gerade auf einer Weiche eine einsame Lokomotive stehen, ein leichtes Rauchwölkchen weht in die Morgenluft. Sie steht mitten auf der Strecke, just auf der Weiche, die der Militärzug passieren sollte, der ungeduldig 200 Meter weiter auf die Beseitigung des Hindernisses tixr/tet Belgier in blauem Drilchzeug und ein paar Spahis mit rotem Fez stehen um einen kleinen, eben noch glimmenden Aschen Haufen neben dem Gleise. Was tut die Maschine so einsam auf der Strecke? Der Lokomotivführer wird wohl in der Rähe wohnen?! Die Strahenbcchn, die dicht an der Stelle vorbei^ fährt, hält einen Augenblick, damit sich jeher an der Situationskomik freuen kann. „Dat sin die französischen Inschenöre." ihtb mittags steht die Maschine noch da, es muh wohl irgend etwas an ihr nicht in Ordnung sein, auch ist die Weiche blockiert. Dafür wird der Militärzug von einer Kompagnie Spahrs bewacht, die Posten machen nicht mihzuverstehende Daftmettbewegungen, wenn jemand stehen bleibt. Von der Militärmaschine hängt traurig und zettgennäh eine schmutzige Trikolore. In den Läden. Kommt ein Ententemann herein, so multipliziert der Händler seine Preise ttn Kopf mit fünfzig und schüttelt bedauernd den Kopf, wenn das die Kaufkraft des armen Franken- nrannes "übersteigt. Die Banken im neubesehten Gebiet nehmen meist überhaupt kein westliches Geld, oder sie bieten den Friedenskurs. Truppen sieht man meist in Verbänden, linier 20 Mann plus Offiziere mit blanker Waffe tun sie's nicht mehr. Früher zogen sie, einen französischen Haft- p.sang gegen Deutschland singr.rd, wir kennen ihn alle, jeder Tanzabend brachte nur das „Sous les ponts de Paris" mehrere Male, durch die S'adt. Aber seit ein paar leicht erheiterte Arbeiter den von unseren Truppen in Belgien umgedichtslen Text mitsangen, beschränken sie sich auf ältere Volkslie^r. Die französischen Zeitungen schreiben, es könne keine Kohle transportiert werden, int Ruhrgebiet lizge ein halber Meter Schnee. Der liebe Gott hat denn auch ein Einsehen und lässt es — 3 Tage nach dieser Tlättermeldung — wirklich 5 Ztm. hoch schneien. „Sehen Si^?" triumphiert die Pariser Preste über die Dementi der neutralen Leitungen; hier sind die Photographien. Drauhen vor der Stadt knipsen die 6ntenteoffi= ziere ihre „Damen" in der Schneelandschaft, damit sich der -Dalutapelz in passender Umgebung zeigen kann. Die armen Offiziere, sie müssen bei den Barbaren frieren und aus diesem Grunde verkaufen sie ihre Kohlen, dir sie doch im Heber« schuh erhalten, für schwe c3 Geld an -b e Quartier- Wirte. Gewiß, so menschlich sind sie. Und in 5 a streich wird man Wohl demnächst auch für eine Ruhrhilfe für die Bosrimngstruppen sammeln, vorausgesetzt, dah man nichts besseres zu tun hat. Bonar Law über die Grenzberichtigung in der britischen gone. London, 21. Frbr. (WTB) Bonar Law teilte hn Unter Hause auf eine Anfrage Wedgwoods bezüglich der zwischen der britischen und französischen Regierung geiref enen Grenzberichtigung in der britischen Zone mit, keinerlei Transporte in irgendeinem Teile des britischen besetzten Gebiets feien unter französische Kontrolle gestellt worden. Wedgwood fragte den Ministerpräsident weiter, ob et der Ansicht sei, dah dieses Zugeständnis an die französische Regierung unter den Begriff strittet Neutralität falle. Bonar Law erwiderte: Jawohl. Ramsay Macdonald fragte hierauf: Ist die Lage die, dah ein Test uirseres besetzten Gebietes jetzt an Frankreich übertragen worden ist oder ist der Tett.immer noch unter britischer Kontrolle und wird von Frankreich gebraucht? Bonar Law erwiderte: Es ist ein Gebietsteil, der von uns nominell beseht ist, wo wir aber tatsächlich niemals irgendwelche Truppen gehabt haben. Wir habenihneinfachden Franzosen übergeben. Butt fragte hierauf, ob irgendeine Bestimmung in dem Versailler Vertrag bestehe, die die alliierten Regierungen er» mächtige, besetztes Gebiet auszutarschen? Donar Law erwiderte: Soviel ich we.ft. macht der Versailler Vertrag keinerlei Beschränkungen bezüglich der Besetzung durch irgendeine bestimmte Macht. Das Gebiet war einfach von den Alliierten zu besehen. Oberst Wedgwood fragte, ob es Tatsache sei, dah die deutschen Beamten aus der Nsenbahnlinie durch Franzosen erseht worden seien? Bonar Law erwiderte, er könne dies nicht sagen. Wedgwood fragte ferner, ob dir britische Regierung irgendwelche Schritte tue. 5im ein engeres Zusammenwirken mit der amerikanischen Regierung in der Frage betreffend das Ruhrgebiet zu erreichen. Donar- La w ercviderte, es sei nicht möglich, irgendeine dKitteilung über diese Frage im gegenwärtigen Augenblick abzugeben. Deutsch-französischer Notenwechsel. Derlin, 21. Febr. (WD.) Auf die deutsche Protestnote vom 27. Januar wegen der Verwundung des Arbeiters Drees in Kirchende bei Hagen antwortete die französische Regierung am 13. Februar, dah die französische Wache pflichtgemäh auf die deutsche Zivilperson geschossen habe, die trotz der Anrufe auf sie zu- gegangen fei. Die Haltung der Wache sei schon LeabaU) gerechtfertigt, weil in der Rähe der Stelle, wo die Zivilperson verwundet worden sei, ein Revolver gefunden wurde. Darauf hat die Reichsregierung in einer durch ihren Geschäftsträger in Paris ter französischen Regierung übersandten Protestnote erwidert, die französische Darstellung entspreche nicht den Tatsachen. Drees wurde vielmehr nach Feststellung der deutschen Dehörden, von der Wache und anderen französischen Soldaten aufgefordert, nach Hause zu gehen. Als er das tat, hätte die Wach? ohne Oruab von hinten auf ihn geschossen, tote die Untersuchung der Wunde später ergab. Richtig sei, dah am nächsten Morgen ein französischer Offizier einen Revolver belgischen Ursprungs mit der De- hauptung vorwies, dah die Waffe an dem Orte gefunden wurde, wo Drees verwundet worden sei. Das Eonne aber das Verhalten der Wache nicht rechtfertigen, weil diese auch nach der französischen Darstellung von Drees gar nicht bedroht war, Auherdem ist festgestellt, dah Drees keinen Revolver besah. Die Reichsregiecung hält also ihren Protest aufrecht, silebrigens ist Drees inzwischen gestorben. Derlin, 21. Sehr. (WB.) Der deutsche Geschäftsträger in Paris ist angewiesen worden, der französischen Regierung nachstehende Rote zu überteuren: Die deutsche Regierung erhält Rach- richt von neuenDluttatenfranzösischer TruppenimRuhrgebiet. Am 17. Februar vormittags erschienen fünf französische Soldaten auf 'der Zeche „Prinzregent" in Dortmund, um sich Brennholz anzueignen. Als die Belegschaft ihnen den Weg versperrte und das Zechentor verriegelte, holten sie Verstärkung. Diese sprengte das Tor und sch oh mit einem Maschinengewehr auf die deutschen Arbeiter. Der 15jährige Arbeiter Sieghard wurde schwer verletzt und ist alsbald gestorben. Der Arbeiter Schulz wurde durch einen Streifschuh am Halse verwindet. Der Markenkontrolleur Berghüserist verhaftet worden. In der Markenkontrolle sind von den französischen Soldaten Zerstörungen angeilch- tet worden. Die deutsche Regierung erhebt gegen diese Bluttaten und ©et ultatte Protest und be» hältsichvor, volleGenugtuungzufor- dern. Gelsenkirchen von den Franzosen geräumt. Gelsenkirchen, 21. Febr. (WD.) Die französischenTruppen sind heute vormittag aus der Stadt wieder abgerückt. Der Eisenbahnverkehr ist wieder ausgenommen worden, ebenso versehen die Postämter wieder ihren Dienst. Die Schutzpolizei ist wie- derindenSicherheitsdien ft eingetreten. Heute vormittag hatte Stadtbaurat Ahrends mit General Schuler eine Besprechung, in der der General in einer kurzen offiziellen Ansprache erklärte, daß die fran- zvsischen Truppen Gclsenkirchen verlassen würden, da die 100 Millionen Mark Buhe von ihnen zusammengebracht worden seien. Dieser Bettag setze sich aus 8 3 Millionen Mark städtischen Gel- desund 17MillionenMarkvonder Eisenbahn zusammen. Ahrends erhob nochmals schärfsten Protest gegen die Eingriffe der Franzosen in die Kassen der Behörden. General Schuler nahm den Protest zur Kenntnis. Ebenso verhandelte der General mit dem Kommandeur der Schupo Major Kunow, dem er auf seine Frage nach dem Derbleib der verhafteten Schupvbeamten erklärte, daß man, falls sich die von den Franzosen als schuldig bezeichneten Beamten nicht melden würden, ein gerichtliches Verfahren gegen An- bekannt einleiten und dann weiterhin die sechs Beamten als Geiseln in Haft behalten würde. Gelsenkirchen, 21. Febr. (WB.) Das von der französischen Besatzung von der Stadt Gelsenkirchen beschlagnahmte R o t g e l d des Handelskammerbezirks Bochum, Gelsenkirchen, Hattingen, Herne und Witten ist bereits abgelöst und sollte nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Vor der Annahme dieses Geldes wird gewarnt. Ein kurzfristiger Aufruf dieses Geldes erfolgt demnächst. Neue Gewalttaten. Düsseldorf,21. Febr. (WD.) ©in 11 niet* Primaner, der mit seinen Freunden über d>e Strafte ging, streifte im Gedränge den Arm -ines französischen Offiziers. Der Offizier drehte sich um und schlug mit der Reitpeitsche bem jungen Mann so ins Gesicht, daft dieser noch am andern Morgen Blut im Munde hatte. Dec Offizier ging wortlos weiter. Rach Aussage des Schülers und von Zeugen war nichts geschehen, was den Offizier herausfordem konnte. — Ein Kaufmann, der des nachts heimkehrte, wurde von französd scheu Soldaten ohne Ursache mifthandell. Der Oberbürgermeister hat gegen die Mifthand hing von Dürgern entschiedene 'Verwahrung bet dem General eingelegt und um die E r m i 11 l u n g und Destrafung der Täter ersucht. -- In der Steinstrahe wurde ein deutscher Polizeibeamter von einem belgischen Offizier grundlos mit der Reitpeitsche mißhandelt. Der Feststellung seiner Personalien entzog sich der Belgier. Die Franzosen drangen in die Druckerei Toennes ein und beschäftigten dort eine Reihe französischer Seher und Buchdrucker. Berlin, 22. Febr. Gestern früh wurde in Ried ein mehr als 60 Jahre alter Herr von einem Marokkaner ohne jede Veranlassung mit dem Gewehrkolben niedergeschlagen. — In der Rächt zum Mittwoch wurde ein Polizeiwachtmeister, der vor dem Bahnhof Oberhausen Polizeiposten stand, wie die „Deutsche Allgem. Zeitung" meldet, von den Franzosen ohneGrunderschosjen Ein anderer Polizeiwachtmeister wurde schwer verletzt und darauf von den Franzosen festgenommen. Ausgewiesen. Koblenz, 21. Febr. (WTB.) Ausgewiesen wurden: Gemeindeoberförster Quinte in Daun, Oberregierungsrat Dilg in Speyer, Lau des Hauptmann Buellin Wiesbaden, der Redakteur der „Trierischen Zettung", Fritz Hau- p r i ch in Trier. Die Familien der Ausgewiesenen, ausgenommen derjenigen Hauprichs, muffen das besetzte Gebiet ebenfalls verlassen. Die „Mayener Zeitung" ist für einer Monat verboten worden. Auch der Bildstreifen „Der Rhein" ist im besetzten Gebiet verboten worden. Der „Vorwärts" meldet aus dem Ruhrgebiet: Die Besatzungsbehörde macht die Versetzung deutscher Beamten im besetzten Gebiet von ihrer Genehmigung abhängig. Gleichzeitig wird den deutschen Behörden verboten, an Stelle der ausgewiesenen Beamten neue Kräfte zu ernennen und jede mündlich: ober schriftliche Dienstanweisung untersagt. Der Regierungspräsident König lehnte die Durchführung dieser Verfügung der Defatzungsbehörde ab. Wegen Nichtgriisteus verurteilt. Essen, 21. Febr. (WTB.) Wegen Richt« grüßens wurden vom Kriegsgericht Dredeneh verurteilt: Polizeileutnant Hermann zu 1 Monat Gefängnis und 200 000 Mark Geldstrafe, Pvlizeilcutnant Weidemann zu 3 Monaten Gefängnis und 200 000 Mark Geldstrafe, Wachtmeister Sotten zu 6 Monaten Gefängnis und 200 000 Mark Geldstrafe und fünf andere Polizeiwachtmeister zu je 8 Tagen- Gefängnis und 200 000 Mark Geldstrafe. Zur Verurteilung des Oberbürgermeisters von Duisburg. Aachen, 22. Febr. (WTB.) Der Ober* Bürgermeister von Duisburg Dr. Jarres, der von dem belgischen Kriegsgericht zu einem Monat Gefängnis verurteilt war, hat, wie bereits gemeldet, Berufung eingelegt Die neue Verhandlung vor der belgischen Berufungsinstanz ist, wie das „Echo der Gegenwart" erfährt, auf den 28. Februar in Aachen angeseht. Die Entwaffnung der Schutzpolizei in Essen. Essen, 21. ‘Sehr. (WTB.) Heute nachmittag erschien vor dem Rathaus in Rüttenscheid ein französischer General mit mehreren Offizieren und 30 Mann und Oer langte den Chef der im Rathaus liegenden Schupowache zu sprechen Als der ftellOertretenbe Masor Wagner nach den Wünschen der Franzosen fragte, wurde ihm auf getragen, die noch nicht abgelieferten Schupowaffen bis morgen mittag abzuliefern. Als Geisel für die Ausführung des Befehls wurde Wagner mitgenommen, wobei ihm gesagt wurde, dah er nicht verhaftet sei, sondern seine Gefangennahme nur als Bürgschaft für die Ausführung des Befehls dienen soll. Die Derkehrszerrüttung. Rotterdam, 22. Febr (WTB.) Der „R«o Rotterdamsche Courant" meldet aus Ma stricht: Im Transitverkehr zwischen Südholland und der Schweiz über Belgien und im Verkehr mit Belgien ist eine erhebliche Stockung zu verzeichnen Die Station Vife kann den Verkehr wegen Mangels an Lokomotiven nicht bewältigen. Die belgischen Lokomottven sind nach dem besetzten Gebiet gefahren, um die Güterzüge äbzuhvlen und kehren überhaupt nicht mehr oder mit grof}er Verspätung nach Dise zurück. Die Anhäufung auf den Eisenbahnlinien im besetzten Gebiet nimmt täglich zu. Auch die Limburgischen Kohlenbergwerke können die Abfuhr ihrer Pro- I dutte nicht regeln. Die Ausfuhr von Lebens- Thnmi« tu Paris. schreibt die BottS Partei • Kortef p on • fltfaben ewrbm konnte, und . *-*teb* «nwruten man von neuem, nur des VtOli.'d. tetrn Sachen erttetten die Struitteife «ine Kirche und Schule •cJ Carltcflcniw ‘ptrfonal hat cn Jxsrrrfk der flut»» Öcxtc für beden Xbrnb auf febt« Sonder» Schuler au» dem heft»len Gebiet. 6461er und Ctubter««fte te befetten und br. Oui» brt üxir- biet« tn» ’teUung etnrl Mxgt trur. n Üdettteß e» bsn Jtidintt öoa vkiiWc Doltoopftr! Aus Hessen. Preisaaszeichamtgea in den Läden. tehm tu. feennwirtpobnungm fhtb r’-mrrll noch nicht txnbonbm 8 MulMlrn und yrm 5 für evangelische Qrtne:. 1 für «arhoifichen Letzter. | -r- Srlft für Ihre •rflämno S*Ne Anna^ne ober Abfetznung der Schiede fdrüche. Veschlüsse der Aeparationskommisflon Vo.rl* 21 Setze CBTR) »te Ttrb Heutiger Stand des Dollars 10 Uhr vormittags Berlin 22000, Steifhirt a. TL 23 500. ^renfrnferi i* Xruborf u. London. 20 Setze 21 Fetze Aeuhrek 100 3rent ^6,09 ML, 6,14 >oIL »ondv«: 1 Pfund -m n,T5 Steel, —Stent lungen. die der betgifche Tv 'tearrdfibem X fr« u- n i t grfteni nachmittag reit Pot »ca r« und ringst frs^f.schen TH r .rte— führte, txxrtn um 6.45 Utzc beendet. TlarfMI Joch 'owte die Gtneräte Wed »and und 'Beet wohnt«« den Derarunaen bei ^ft■u^t» wird morgen bte Ttütf- reise nach Brüssel awtrrten. Bayern und das Reich. München. 21. Sebr 'WvM f Der bayerische Ministerpräsident der am Wem. Wfljn einer Buefpratr mit der Ae:chsregier^ng in Berlin weilt«*, Ift hierher zurüttzefehrl. 3» seinen Besprechungen mit dem Aeichskanzler die BeldssenUichang deachten. - Oder hessischer ÄunftDeretn 3* den Bäumen de« ÄunfiDevein« wird geyerundnig eine Ausstellung eingeräumr. die Arbeiten he» £nn xa rix i ".»‘«.tvnrr* u S^bcrtnihxir« bet QUice- Die gahl, die kein Deutscher je vergessen darf! Die Leistungen und Tetlufie de« deutschen Staate» ohne die der deutschen Bolks- wirtschaft auf Grund de« Versailler Bet- ttage« betragen bl« 30. September 1922: 56,5 Milliarden Goldmark == 282 500 Milliarden ober 282* , Billionen Papiermark bei einem Dollarstanbe von 20 000 Mk. cderhrsse». vttzurg von» 15 Februar. Dem Den eichen Bcrtehesba«^ dm Tktetrtj- few 5utm«crt»b < 6em Den GteVn und der Gte- ”r XDbiaibanMatK..: gute schlug de- Schluß t ♦ S«t-engen Wcchrr- £tr 3ubtl«te über 21 3*nm ron 23 163 der *«&e» rvm 23 ?a- nuar 1923 in demselben Berhälrats vor mit Wir- fung vorn 10 Februar 1923. Bon tenxMben tage an Wien dte Akkordsätze der Kohlenardeirer get- len. dte der Berketzrsbund beantrag: ha: Jhc Streit »eise erhielten frvfldrungtertft M» wm 17. Sebiuar 1923. mittag» 12 Uhr 3« kerAnuag^tach« brt D ut'chm Bertetr*. bunbr* gegen den Arbeilgebervertzand für Handel in>b Gewerbe in Gtestrn wegen iZotznerhtzh. ", fette ber Schltchtung»auBch«ß bat Begabten zu- nj4>’t au», weil der Antraa-aegier monaels y ‘> tivnskvmmisslon pat nach dem hon ihr beroufgegehenm amUtchen eommxntqu* gestern nachmttma beschloßen, am 28 Februar Ifertreter »er holländischen Argterunz ,n tztzrrn über StpiHe Kohlenl eferungen. bie von Denfschanb auf unb eine« von der RLparations'v-imMion ar- billigten Bertrug» mit Hol land aute * den und bet der Besetzung br« Auh Otocftri geraten sind .Ferner bat bte Der Aegierungsverlreter teilt mit. daß eine diesem Wunsch entsprechende Verordnung schon erlassen sei. die 'Regierung ist ©eiter bereit, alsbald eine Verfügung an alle in Betracht kommenden Stellen zu erlassen, da- mit die Durchführung der zwangsweisen Preisauszeichnung mit aller Snergie betrieben wird. Der Ausschuß unterstützt die Negierung die getroffenen Mahnahmen rücksichtslos burchgefuhn werden. dem Metten Gebiet nftraU ZU Die Örbententttel- »rette lmd in den fetten Tagen um 15—30 Proz tjefhegen Weae ^»llkoukrollftelle. Sranff nrt a. TL, 21 Fetze Di, fron- Btfatzungsbchörbe hat gm Oftautgang brr WerkstSktenfteb'UND 2 leb eine v « u c Zoll- Fon troll« errichte«. Mieten votznm, tckcfen 5 Irr I e r t c n f a r t e n anlä" ch bei bevorstehenden Stm.^chlufsr» und brr Dficrtevetn zur Fahr? au» und nach dem befetten Gebiet schon jetzt ohne Rücksicht auf den Tag des Schulschlusses benutzen Stu- bterenbe und Schäfer, die nachweisbar chce 2Ux- gehtzrtgrn im befetten Gebier nicht aufsuchen ton- vm. bü'fen Lchulerferteufecten nach anberen Orten benutzen, wo sie die Ferien zuzubringm be- absichtigen •• Jin« OrtSfatzong über bi« Gr Hebung eine« Zu schlag« zur Z^ wach«- Neuer rerKffentNcht bie Stadtverwaltung in en- _ ® ^tM n- tagearbeiter der Firmen Sch-rssstLdt G rn. d B und Bdvel in Steffen Dte Firmen barten den 2bfchlutz eine« solchen Tarifvertrag« abaetehnt 2n der Beratung de« SchsichtungSzra-ichust«« rr- -ad sich die Bereikwilligfait brr Firant Schafi- '^tedt. an der Ohibarbeitung einer Monteurord- nung für den Bezirk Gtetzen und Umgrbung mit Badiu« von 20 XIm. mitzuarbriten ffer SchUchtungtzmi«schütz gab daran» den Streineilen einfchlietzlich der Firma Lpvel auf. zunächst m unmittelbaren weiteren Berbanüiwtgen innerhalb 3 B)vchen eine Btontenrvedrärng 'iuf tufteflen, und stberifetz ihnen neuen Anruf Mr Gnkscheidnng der Punkte, über dte eine Grnigung etwa nicht möglich sein füllte. liche Bandarbeiten zur Bus'icl.ung 2m f mmen- den Sonntag wird dte Ausstellung eröffnet •* Die Zahl der oe r s o r g u n g« berechtigten Kriegsopfer, lieber dte Zahl ber berf?; fljng»6eretbtifltcn Kriegsopfer sstrteg»- brfch digt^ Xrieflerb nterblteben«. he.richt in ber Oeffentltchfeit vollständig llnflorttett Die wir der Ar. 1 de» .Zenwaldlatte» für Kriegsbeschädigte und Äricacrbrnterbütbene*' entnehmen, stnd insgesamt 1275 0Ö0 ^rtegsbeschädigte, 533 000 Kriegerwitwen. 1 134 000 KriegetlDotkn, 58 000 KZcgerdvdpelwai'cn. 162 000 Ä;tegertUentieiIe, 58CO3 Ärica'rvlkrn. 16 575 Pfl g ul.^g ernpfän» gcr unb 1 MO 000 Älnber von t7i lehnte fit ab weil tbrr Cbbne bdber sind, besonders in den unteren 20- ter«na«fen. als die Löhne der Illetallindutzrie Der MetaNarbeiterverbanb rief .Xbnlb der Schlichtungs.mss.chuh an Diefe- schlug al« Aus- gleichszuloge ab 1 Februar 5 Proz der Stunden- iö'mr ber Betriebsam beiter vor Dem Antrag des Metattarbeiterverdande« auf »nsubrung einer Aachtschtzchtzulage für dieselben D-indwerker gab er nicht statt, denn ber Aeichs.- l'riisnertrag ber feuetleften Fnbustrte. brr für den Betrieb gilt erklärt fetze rrgrlmöhigt Schich!arbeit, ob bei Tag oder Aacht grUbn für »u*«blautet ©er preuhlsche Kultusminister über seine Eindrücke im Ruhrgebiet. .a W (®TB.) TXrpreuM. r*« für TDin«nf4>oft, Äunfl unl> 3©ir«bflbung führte kn einer An- sprach^ bie er brate vor Vertretern ber freu hi- Presse über seine SinbrÜcke im Auhr- aeblet unter besonderer Berücksichtiauiw der k^nigcn Sckwlen hie-li. u a aus. bah durch bte Belegimg bet Sckwlchäuter und Schllröume mit srunz^sss.chm, und logischen Truppen bie Zugenb hn zli ibruchsgebiei au« den Schulslätten Hera fTh^nt,Lun6 ^rr ®rTa^f Überantwortet worden r?^t^C«n ^cr Spartaste her Lüüi Herz 1000 II- 0frettHder Herrn 2faring.-r. Oder-Hörgern 18200 fttdit^huleriTiiiei u b $5*" 5er ^ ^rfsichule 3100. Sachoerst TL 540. -czz'chubg Ho^watho 1X0 HT DrnDebern herzlichsten Dunk! Bettrr.- NN. Darmstadt, 21. Febr. 3m 91« nanzauSschuß des Landtags wurde heute u.a. der Antrag des 2lbg. Widmann be. sprochen, ber sich gegen die Bewucherung bei dem Berkaus von Lebensrnitteln und aller für den Lebensunterhalt benötigten Artikel wendet und vor allem eine Zwangsdurchführung der Preisauszeichnung aller zum Verkauf stehenden Artikel fordert. Der AegierungStxrtreter teilt mit. haft ein? Die Stimmung im Ausland. . D ras b«». 21 Febr IWolst ) Dte Mannte £4tDebta Annl« Wall, bte sich mit großem •Ure für bte Befreiung ber Lhetnfanbe von bem ^fach ber farbigen Otfttbatitnteiruppen rtnfefjt. ffeflt ben .Trrrttnwr Tleucften Aach ichton' «tn 0timt*f)rribrn be« Führer« ber ongli'chen Labovr- Partei, e n ber Ton *ur 'Berfügng. Das Schreiben fordert alle Freunbe ber üab^urDnnrt hn MMamde auf. vor allem aber in Onglanb. auch in ben kleinsten Orten bei feder Be <rate- Protokoll vom .faprv 1022 nabrr b^KtiMic:.- österreichischen Staatteinna^ men beschiostra. um fte in den Dienst ber tr- Abiferdundsvu geptamen tangfristigen An!e zu fteütix SÄW’ **raa"dni ~ D« r Svan gotisch« Arbeit«rv«r- «in bittet uns nochmals herauf hinzu wehen, bah ber geplante .Ba t erlä n bische Abenb- hrate ftottftnbet Siebe Anzeige.) Wettervoraussage Tauwetter bei südwestlichen Winden unb Äimmcl. feine erheblichen Atekerschläg« «in Borstoh warmer Luft, her durch ostwärts bordringende Depressionen veranlaßt wurde, bat I In West- und MirteloeutschüZnb Taulratter brraor- gcrufen. Wir Weihen weiter unter dem Ginsluh warmer Mrevcsluft. Landkreis stzießen. ' Großen-Buseck, 21. Fcbr. Zn unse- rer Gemeind« wurden für das Deutsch« Volks Opfer gespendet' 99 310 Mk. Bargeld, 60 Ztr. Kartoffeln und 51 Ztr Frucht, dle sogleich gemahlen wurde. Starkenbure nnd Siheinheflen. 'Offenbach, 21 Febr. Die Kreisgrupp« Offenbad) des Hessischen Bauernbund«), der Hessische Bauernverein Lorch (Bezirk Seligen- ftabt), die Vertrauensleute der Landwirtschaftskammer und der Aeformbund der Guts- Höfe haben einen Aufruf an dle Landwirte de» Kreises Offenbach derdffentllcht. in dem gebeten wird, febe Irgendwie entbehrliche Milch ab zullefern, keine entbehrlich« Milch zu verbuttern und M« Produktion nach Möglichkeit zu stei- gern, damit dle Ernährung ber Kleinkinder unb der Schwerkrankcn sicher gestellt werben künne. Der Aufruf schließt mit den Worten .Seid opferwillig wie unsere Brüder Im besetzten Gebiet!- Hesien.Nassan. fpd Frankfurt a M 21 Fck»» Än d«r iK fingen Stadtverorbnetenversamm- lung stellte brr femmuMstifch« Ofabtwrarttorte Kcnrab Gang bei 3mraa. bah man brt emrr ^»nkommen für ;rbr« Ktnb 400 000 7!« MaWra fette mch daß Lr^l« mU *™*L°\* ? Millionen ML vfabn*tntom- mm fetn Schutzelbfür ihr« Ktnbrr bewblm soll- m «o«Jen antragflHfer auf dtefen .fahlen- unnnn aufmrrnam ->.cher. vrrbrstert« er sich unb ferbrrte nun brt Hnrm Zahresetnkvmmen von •l"mc btr bayerischen Regierung mit brr Aeichsregterang xnb das Ber- traurasvrrhältnt». ba* zwischen dem bayerischen Ministerpräsidenten unb bem A«-chskanzl« besteh». üN einen sichtbar austerorbentlich günstigen *Ilr.f|uh auf bte gesamte rnnerpolltifche Politik aus Barx'rn liefere gteichzettig damit auch ben Bewcis. daß es ihm nich. um Opposition um feiten Preis gu tun fei. sondern ihm Nt Aoll« chK« eifrigen Mitarbeiters an ben Aeichsang«legenh«iten bebrütend sym» patbllcher fei Ss gefröre mit zu ben TterNenuen be» ActH^kanzler« Sune, bah er von Beginn ferner Amtszeit an hx klarer Grtennrnis der innerpolillschm Aralliäten nach bem Giundsatz l>xndeltc. daß bte geschlossen« gebtiblche Führung hrr Politik be» Aeiche» feint Sparrnungen zwilchen btr A uni> dem StliE, Km Mg «uckschtigmg der Agende tzumden, uar 1923 ah gelten •r 800 X, fffS Mitarbeiter- »ruch mr Der An- larungsfrist. rtcbMmtmä des 5 in Aieder-Flor. S gab der Schlich. kebruar Z^.dr. SÄ ^ten h»n *•0* Ofi- S X’fer * 600 ®^ '. Februar. ld beantragt« tach- »ndsentschädigungen, Zuschläge der QHon- Hftäöt @. m. b. H. Firmen h-tten den Vertrags abgelchnt. nngsausschllsses erber Airma Schass- emer Xitteunrb- nö Ihnaebung mit rikzuarbeiten. Der if den 6trmtte\\en l a^, zunächst in Lbmgm innerhalb 8 auftustellen, und ir Entscheidung der iq etwa nicht mvg- manisse Scheidhauer i den Handwerkern Oktober 4-5 Wk. rhrt als Ausgleich st eines Teiles der lord arbeitet. Eine ulogc bei den fol* te sie ab, weil ihre in den unteren Al- er Metallindustrie, rief deshalb den jr schlug als Aus« M torßtimbcn* ■ Dem Antrag des Einführung einer Handwerker gab er ubeitsveüvag der den Betrieb gilt Lob bei Lag agsfrer. ckMeineSch.^ »tung ^gnffen ilt band für Langau Mi^induftnc. Der Antrag statt mit - bis zur e-, spätestens Jf* rltcn soll. heldm 'SS* ?Sss * S.S« tt •*$ SÄ wbe- -» WL-t? st^'Lsfr- i, U.]5J Lehrer, l ^Dollars £• 0t- 61 Zehrer oder Lehrerin an der Volksschule in Of- t-en bach. Wohnungen für VerheivcUete sind in Bbsehbarer Zeit in Offenbach nicht zu beschaffen. es. Die Tagung der Dvrfkirchen- Vorsteher in Oberhessen findet nicht, iiie gestern gemeldet, am 5. März in GtchelSdors «tt. Sie ist auf Montag, 2 6. Februar, «Legt worden. ef. Ridda, 20. Febr. Heute fand hier der Äekanatstaa deS Dekanats Ridda unter dem Vorsitz des Dekanatsstellvertreters Pfarrer Scriba - Gichelsdorf statt. Heben den sonnigen Verhandlungen, Jahresbericht, Voranschlag, -ekematskrarckenpflege usw. Mar der Hauptgegen- tmb die Vornahme von Wahlen. — ZumD e k a n rurde Pfarrer Scriba- Eichelsdorf. zum De» Iimatsstellvertreter Pfarrer Strack-Wallern- f«rufen, zum 2. Stellvertreter Pfarrer 2a 11 - etba gewählt. Der vorgesehene Vortrag muhte regen allzu vorgerückter Zeit ausfallen._________ Landwirtschaft. Die Maul- und Klauenseuche. 3n Utphe ist die Seuche erloschen. Die Gemarkung iltpbe ist auS dem Sperrbezirk ausgeschieden wopden: sie ist jetzt VeobachtungSgebict. Die Gemarkung TraiS-Horlvff ist aus dem Deob- achtungsgebiet freigegeben. Gefährdetes Gebiet bleiben die Gemarkungen Trais-Horloff, Steinheim, Inheiden, Feldheim. Rabertshausen l und ll. Vermischtes. DergiverkSunglück in Westfale«. Vuer, 21. Febr. Auf der Zecke Bergmannsglück wurden durch einen Unfall in der Förderanlage 36 Bergleute mehr oder nxmiger schwer verletzt. Eine Llntersuchungskommission dec staatlichen Bergwerksdirettlvn Recklinghausen ist an der ^Inglücksstelle eingetrvfsen. 3. Klasse 8 Stück 01163 Baumeister Brückel u. Frau Fritz Schreiner jun Salzböden, den 22. Februar 1923. 01185 27 101 442 Dank. Büdingen, 19. Februar 1923. 4. 5a 5b = 9,38 Fstm. — 22,09 „ = 57,12 „ =118,79 „ = 5,60 = 14,93 = 11,52 Danksagung. ' Allen, die beim Heimgang unseres unvergeßlichen Kindes uns ihre Anteilnahme in so reichem Maße bewiesen haben, sagen wir hiermit herzlichsten Holzsubmission Die Gemeinde Treis a. d. Lda. beab« sichtigt folgendes Holz auf dem Subrnissions- weg zu vergeben: Flchten-Stämme: Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, sowie für die zahlreichen Blumenspenden beim Hinscheiden meiner lieben Frau Hedwig sage ich auf diesem Wege meinen innigsten Dank. Kiefern-Stämme: 2. Klasse 1 Stück = 1,13 Fstm. 3. „ 7 4. „ 24 5. , 24 Angebote sind nach Klassen getrennt, pro Festmeter, mit der Aufschrift „Holzsubmission", bis spätestens Mittwoch, den 28. Februar 1923, nachmittags 2 Uhr, auf hiesiger Bürgermeisterei einzureichen, wo- selbst die Eröffnung der eingegangenen Offerten stattfindet. Das Holz ist mit Rinde gemessen und wird auf Verlangen vom Forstwart Braun in Daubnngen vorge. zeigt. Die Verkaufsbedingungen werden vor dem Termin bekanntgegeben. Treis a. d. Lda, am 19. Februar 1923. ______Bürgermeisterei. Denner. [13181) Bullenverkauf. Die Gemeinde Lollar beabsichtigt einen gut genährten Simmentaler Bullen la zu verkaufen. Angebote per Zentner Lebend» gewicht sind bis zum 1. März 1923, nachm. 6 Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, woselbst auch die Bedingungen eingesehen werden können. Juschlagsstist 3 Tage. Bürgermeisterei Lollar. Schmidt. 1378D Der BrotpreiS hi Berlin. Berlin. 21. Febr. (Wolff.) Der Mar- kenbrotpreis wird ab 26. Februar auf 820 Mark erhöht. Der Preis der Ärmtmu- nalschrippe bleibt unverändert; jedoch wurde das Gewicht mit Rücksicht auf den größeren Ausbackverlust des Kleingebäcks auf 4 5 Gramm festgesetzt. Gine bronzene Schillerbüfte gestohlen. Berlin, 21. Febr. Aach einer Meldung des „Lokalanzeigers" stahlen unerkannt gebliebene Diebe im Durgerpark in Sten- dal eine wertvolle bronzene Büste Schillers. Man nimmt an, daß die Beute zerschlagen und nach Berlin geschafft worden ist. Der Stendaler Magistrat beabsichtigt, alle aus werwvllem Material bestehenden Denkmäler der Stadt in sichere Verwahrung zu bringen. devstfe»er. Stettin, 21. Febr. (Wolff.) Heute vormittag brach in der Stettiner Papier- und Pappenfabrik in der Altdamm- strahe aus unbekannter Rrsache ein Schadenfeuer aus. Sine Reihe großer Lagerschuppen ist ntedergebrannt, ebenso 180 Eisen- bahnwaggvns, die mit Lumpen und Papier ?gefüllt waren. Da der Wind die Flammen in reies Gelände trieb, blieb das Fcü>rikgebäude unversehrt. Der Betrieb ist ungestört. Kirchliche Nachrichten. 3fr. attltgirmdgemefnbt. GvtteSb. i. d. Shnag iSüdanl.). Samstag, 24. Febr. Dorabd. 5.45, morg. 9 abds. 6,05 u. 6.45. 3fr. Religionsgesellschaft. Sabbats. 24. Febr. Freitag abd. 5,30, Samstag vorm. 8,30 nachm. 3,30, SabbatauSg. 6.45, Donnerstag vorm. 6,45, abd. 6, Freitag vorm. 6,15, Wochen- gotteSdienst morgens 7. abends 5,30 Ühr. Bekanntmachung. Bon den Schuldverschreibungen der Stadt Grünberg von 1895 wurden durch Auslosung zur Rückzahlung bis zum 1. Juli 1923 bestimmt . Litr. F. zu 200 Mk.: Ar. 1, 31, 5,38, 45, 29, 21, 46,9,37, 50, 34,30, 13, 4, 27, 8. Litr. E. zu 500 Mk.: Ar. 36, 35, 14, 13, 32, 26, 27, 25, 23, 9, 31, 20, 15, 24, 57, 28, 17, 16, 41, 22, 30, 56, 46, 11, 45, 60, 59, 29, 12, 18, 47, 54, 7,5,19, 40, 43, 2. Litr. D. zu 1000 Mk.: Ar. 10, 34, 37, 36, 14, 18, 8, 5, 27, 2, 15, 32, 29, 17, 8, 21, 7, 35, 23, 24 , 28, 38, 13, 16, 3, 4, 39, 22, 40, 1, 9. Grünberg, 21. Februar 1923. [1373D Hessische Bürgermeisterei Grünberg. ___________ Ranft._____________ MeSlW M MMeilen. Jur (Erbauung eines Amtsgerichtsgebäu» des in Altenstadt sollen nach dem Ministe. rialerlaß vom 16. Juni 1893 und 24. Februar 1921 die Erd- und Maurerarbeiten im öffentlichen Wettbewerb vergeben werden. Zeichnungen, Bedingungen und Ange- botsuntcrlagen können auf unferm Amt eingesehen werden. Angebotsvordrucke werden zum Selbst- kostenpreis, solange Vorrat reicht, abgegeben. Die Angebote sind verschlossen, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum (Eröffnungstermin am Dienstag, dem 6. März ds. Zs., vormittags 11 Uhr, bei uns einzureichen. Iufchlagsfrist 10 Tage. Büdingen, den 20. Februar 1923. Hess. Hochbauamt Büdingen. Frey. 1387V FRÜHJAHRSMESSE vom 4. bis i o. März 1914 Ällgem. Mustermesse mit Technischer Messe und Baumesse Auskunft erteilen die Handelskammer in Gieren, Femspr.Nr. 147, dasMcfr- amt für die Mustermessen in Leipzig, der ehrenamtl. Vertreter des Me^amts für den Handelskammerbezirk Gießen: Hermann Fuhr, in Fa. J. H. Fuhr, Gießen, Sonnenstr. 15, Femspr. Nr. 631 und die Vertretung des Norddeutschen Lloyd, Gießen, Am Kirchenplatz. Meßabzeichen bei Voranmeldung zu Vorzugspreisen durch den ehrenamtl. Vertreter und das MESSAMT FÜR DIE MUSTERMESSEN IN LEIPZIG Bekanntmachung. Der vom Gemeinderat durchberatene Rachtragsvoranschlag der Gemeinde Grohen-Linden für Rj. 1922, der durch eine Umlage beschlossen ist, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden, liegt eine Woche lang von Donnerstag, dem 22. Februar bis Freitag, dem 2. März 1923 einschl. aus der Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Frist daselbst vorgebracht werden. 1372V Grohen-Linden, den 20. Februar 1923. Bürgermeisterei Grohen-Linden. Lang. behördliche Anzeigen Bekanntmachung. In unser Handelsregister Abt. A wurde ■i ngetragen: _ . Am 7. Februar 1923 bezüglich der SHrma Earl A. Hartmann, Giehen: Dem Kaufmann Erich Reuter in Stehen ist Prokura erteilt. _ „ t Am 13. Februar 1923 bezüglich der Firma Ludwig Weih fr., Grohen-Linden: Kaufmann Karl Seibert in Grohen-Linden fl mit Wirkung vom 30. Oktober 1922 ^geschieden. Ludwig Weih Ehefrau Margarete geb. Schmidt in Grohen-Linden st als persönlich hastende Gesellschafterin tngetreten. Die Firma ist geändert in 2)eih L Co. „ Am 14. Februar 1923 a) bezüglich der Sirma Wilhelm Atnend, Dietzen: Die vrma ist ohne llebergang der im Be- ttriebe des Geschäfts seither begründeten Änderungen und Verbindlichkeiten auf vvillh Amend in Giehen mit Wirkung vmn 1. April 1920 übergegangen: b) 6c ßjglid) der Firma Koch & Eichenauer, Diehen: Die seitherige Gesellschafterin Harte Schmitt geb. Eichenauer in Worms ist verstorben. Als weitere Teilhaber fi.nb Kaspar Schmitt und Liselotte Schmitt, b eide in Worms, eingetreten. Zum weiteren zeichnungsberechtigten Vertteter b rr Firma ist Kaspar Schmitt in Worms bestellt. 1313B Giehen, den 16. Februar 1923. ________Hessisches Amtsgericht._________ Bekanntmachung b-ttr.: Sonntagsruhe im Friseurgewerbe in der Stabt Gießen. Nachdem ein Antrag auf Sonntagsruhe ffc das Friseurgewerbe in der Stadt Gießen (ecusgenommen die ersten Oster-, Pfingst- mid Weihnachtsfeiertage, § 41b der Reichs- gtroerbeorbnung) gestellt worden ist, fordere ich alle selbständigen Handwerker, die in bum genannten Bezirk das Friseurhandwerk betreiben, auf, mir bis zum 1. März 1923 c inschl. schriftlich oder mündlich mitzuteilen, 01b sie sich für oder gegen diesen Anttag Lässprechen. Die Abgabe der mündlichen Erklärung lainn während des angegebenen Zeitraumes wochentags von 9-12 Uhr vormittags in ietn Diensträumen des Regierungsgebäudes I z.. Gießen (Zimmer Nr. 10) erfolgen. Nach Ablauf des obigen Zeitpunktes crngehende Aeußerungen, sowie solche (Er. 1 Klärungen, die nicht erkennen lassen, ob »bigern Anttag zugestimmt wird oder nicht, t-eiben unberücksichtigt. Die abgegebenen Erklärungen liegen bis zum 15. März 1923 ar der oben bezeichneten Stelle wochentags am 9-12 Uhr vormittags zur Einsicht- arhme für die Beteiligten und Erhebung e nvaiger Einsprüche aus. Nach Ablauf der Frist erhobene Einsprüche können nicht be- r icksichtigt werden. Gießen, den 12. Februar 1923. Der Kommissar. Kling. Bekanntmachung. Aus den Waldungen der Stadt Gießen sollen versteigert werden: a) Bezirk des Försters Arft, Forsthaus Hochwart, Abtlg. 83b und 90a, Montag, den 26. Febr. 1823, vorm. 91/, Uhr beginnend: 27 Rrn. Buchenscheit 161,2 „ Eichenscheit 2 „ Erlenschett 5 „ Duchenknüppel 95,8 „ Eichenknüppel 13 „ Fichtenknüppel 400 Wellen Buchcnreisig 210 „ Hainbuchenstammreisig 3410 „ Eichenreisig 7 Rm. Buchenstöcke 61 „ Eichenstöcke 1,8 „ Fichtenstöcke. Diese Versteigerung findet in der Gastwirtschaft „Zur Liebigshöhe- statt. Vorherige Besichtigung des Holzes wird empfohlen, da für etwa später vorgefundene Mängel jeglicher Art nicht gehaftet wird. b) Bezirk des Försters Brück, Rödgen« Abteilungen Id, 2a, 3 und 9a Donnerst., den 1. März 1923, vorm.S'/,Uhr beginnend: 1 Rm. Kiefernscheit 33,2 „ Fichtenscheit 163,3 „ Kiefernknüppel 1 „ Fichtenknüppel 36,6 „ Fichtenstöcke. Zusammenkunft an der Ochsenwiese. Die Abfuhrscheine sind jeweils vom 4. Tage nach den Versteigerungen ab, spätestens jedoch bis zum 7. bzw. 10. März 1923, gegen Barzahlung bei der Stadtkasse, (Barten-. sttaße 2, Eingang von der Südanlage, in (Empfang zu nehmen. 1394B Giehen, den 20. Februar 1923. Der Oberbürgermeister. 3. V.: Dr. Rosenberg. Bekanntmachung bett.: Die Iwangsinnung für das Schneiderhandwerk im Kreise Gießen. Gemäß § 28 des Statuts der Schneidermeisterzwangsinnung und der §£ 123 III und 110 der Hess. Ausführungsbestimmungen zur Gewerbeordnung berufen wir hiermit eine Mitgliederversammlung auf: Freirag, den 23. Februar 1923, vormittags 10 Uhr, in den Sitzungssaal des Regierungsgebäudes dahier, Landgraf-Philipp-Platz Nr. 3, ein. 1374B Tagesordnung: Wahl des Vorstandes. Gießen, den 14. Februar 1923. Kreisamt Gießen. I. D.: Welcker. Vorstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis. Gießen, den 21. Februar 1923. Der Oberbürgermeister. 3. D.: Dr. Frey. Vorstehende Bekanntmachung des Hess. Kreisamtes Gießen wttd hiermtt zur offen!« lihen Kenntnis gebracht. 1375B Gießen, den 21. Februar 1923. Der Oberbürgermeister. 3. D.: Dr. Frey. MMW MZ Bflnorüelten. Zur (Erbauung eines Beamtenwohnge- bäudes zu Büdingen sollen nach dem Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 und 24. Februar 1921 die Erd- und Maurerarbeiten im öffentlichen Wettbewerb ver- geben werden. Zeichnungen, Bedingungen und Angebotsunterlagen können auf unserem Amt eingesehen werden. Angebotsvordrucke werden zum Selbstkostenpreis, solange Vorrat reicht, abgegeben. Die Angebote sind verschlossen, portofrei und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum (Eröffnungstermin am Dienstag, dem 6. März ds. Zs., vormittags 12 Uhr, bei uns einzureichen. Zuschlagsftist 10 Tage. Büdingen, den 20. Februar 1923. Hess. Hochbauamt Büdingen. _____________Frey._________1386D Ortssatzung über die Erhebung eines Zuschlags zur Zuwachssteuer in der Stadt Giehen. Aus Grund des Artikels 15 der Städteordnung und des § 59 des Reichs-Zuwachs- steuergesctzes vom 14. Februar 1911 (Reichs- gesehblatt Seite 33) wird mit Zustimmung der Stadtverordneten-Dersammlung laut Beschluß vom 30. Mai 1922, nach Anhörung des Kreisausschusses und mit Genehmigung des Ministeriums des Innern vom 24.Zanuar 1923 zu Nr M. d 3.1071 für die Stadt Gießen nachstehende Ortssatzung erlassen: § 1. Die Stadt Gießen erhebt zu dem An- teil an der Iuwachssteuer, der ihr nach 8 58 des Iuwachssteuergesehes v. 14 Februar 1911 (Reichsgesetzblatt Seite 33) zufiießt, einen Zuschlag von einhundert vom Hundert des ihr zufließenden Betrages. Der Zuschlag wttd nicht erhoben, wenn der Erwerb des Grundstücks durch den steuerpflichtigen Veräußerer (§ 29 des Zu- wachssteuergesetzes vom 14. Februar 1911) vor dem 1. Januar 1916 erfolgt ist. Reichssteuer und Zuschlag dürfen zusam- men dreißig vom Hundert der Wertsteigerung nicht übersteigen. § 2. Diese Ortssatzung tritt vom Tage der Veröffentlichung in Kraft. (1395B Gießen, den 15. Februar 1923. Der Oberbürgermeister. Keller. Holzversteigerungen des Gräflichen Zorstamis zu Laubach. 1. Dienstag, den 27. l.MtS., aus Revier Gonterskirchen, 10'/« vormittags im Solmser Hof zu Laubach, Distritte: Wein» aärtnerskvpf und Forstwiese: Buche Rm.: 523 Scheiter. 171 Prügel, 88 Stöcke,50Reiser- prügel, 146Astreiser: Disttitte Scheppmals- dickung u. Hölzchen: Buche Rm.: 50 Stöcke. 428 Stammreiser (teils Hainbuche) 47 Am. Grlenstammreiser. 2 Mittwoch, den 28. l. Mts., aus Revier Iägerhaus, 10'/. Uhr vormittags im Solmser Hoi zu Laubach, Disttitte: Thomasbiegel, Schiffenberg, Seifenberg, Roth, ßangheefe: Buche Rm.: 358 Scheiter, 272 Prügel, 233 Stöcke, 72 Reiserprügel. Kohlreiser und Leseholz des letzten Reviers flächenweise. 13S4D Arbeitsvergebung. Nachstehende Arbeiten bei den Neubauten der Baugesellschaft Gemeinwohl in Bad- Nauheim sollen öffentlich vergeben werden: 1. Gas- und Wasserleitung: Verlegen von 1700 Mir. Rohr, Liefern und Mon- tieren von 1100 Fassonstücken, 800 Rohrschellen, 150 Ventilen, 44 Klosetts und Küchenausgüsse. 2. Schlosser- ^Anschlag-) Arbeiten in 8 Losen: Los l, II und III: je 92 Türen, 104 Läden, Los IV: 46 Türen, 52 Läden, Los V: 180 Türen, 168 Läden, Los VI: 120 Türen, 112 Läden, Los VII: 80 Türen, 80 Läden, Los VIII: 56 Türen, 40 Läden. 3. Tapezierarbeiten in 9 Losen: Los 1, II und III: je 368 Rollen, Los IV: 184 Rollen, Los V und VIII: je 212 Nollen, Los VI und VII: je 424 Rollen, Los IX: 296 Rollen. Rohre für die Installation, Beschläge für Schlosser und Tapeten für Tapezierer werden bauseilig geliefert. Angebotsunterlagen werden vom Iweig- bureau Bad-Nauheim, Iandersttaße 9 gegen Selbstkosten abgegeben, wo auch Pläne und Unterlagen offenliegen.- Die Angebote sind bis Dienstag, den 27. Februar 1923, vor- mittags 11" , Uhr, bei genanntem Zweig- bureau mit der Aufschrift „Angebote für..." einzureichen, wo sie im Beisein erschienener Bewerber geöffnet werden. Iuschlagsfrist 8 Tage. Auswahl unter den Unternehmern bleibt Vorbehalten. Friedberg, den 17. Februar 1923. Der Regierungsbaurat b.d.Kreisverwaltung. ____________I. E.: Haag. 1385D W-WMM Aus dem Gemeindewald der Gemeinde Borsdorf soll das nachstehend verzeichnete Nutzholz auf dem Submissionsweg ver- kaust werden: 4 Stück Lichenstämme 3. Kl. — 4,94 Fstm. 23 ,, „ 4. „ = 18,13 „ 28 „ „ 5. „ =11,42 „ 2 „ „ 6. „ = 0,70 „ Sämtliches Holz ist aufgearbeitet, ohne Rinde gemessen, und sehr gut abzufahren. Einwendungen wegen Vermessung ober Güte des Holzes werden nicht berücksichtigt. Die Bedingungen werden durch das Gebot anerkannt, welches auf den Festmeter und für jede Klasse besonders abzugeben ist. Die Zahlung hat eine Woche nach Zu- schlagserteilung zu erfolgen. Angebote sind verschlossen, mit der Aufschrift „Holz- submissionsverkauf" versehen, bis zum Mitt- woch, dem 28. Februar 1923, nachmittags 3 Uhr, bei unterzeichneter Stelle einzureichen, woselbst um diese Jett die Eröffnung der Angebote öffentlich stattfindet. Iuschlagsfrist 8 Tage. Nähere Auskunft erteilt Förster Klös, Ober-Widdersheirn oder die unterzeichnete Stelle. Borsdorf b. Nidda, den 19. Febr. 1923. Bürgermeisterei Borsdorf. Widdersheim. [1334D Die Gemeinde Salzböden hat einen zirka 10 Zentner schweren, schlachtreifen Vogelsberger Bullen zu verkaufen. Schriftliche Angebote auf Lebendgewicht sind bis zum Montag, dem 26. d. Ws., mittags, bei dem Unterzeich- neten einzureichen, woselbst auch die Der- Kaufsbedingungen eingeiehenwerden können. Salzböden, den 21. Februar 1923. Der Gemeinde-Dorsteher. Rau. 1392D Bekanntmachung. Die Keller unter dem Turmhauie am Brand sollen vom 1. April 1923 aS neu verpachtet werden. Angebote sind bis zum 5. März 1923 bei dem städtischen Steuerbureau, Stadthaus, Bergsttatze, Zimmer Nr 12, einzureichen, woselbst auch die Bedingungen und An- gebotsjormulare erhältlich sind. Besichtigung der Keller kann an jedem Wochentag erfolgen. 1393D Gießen, den 16. Februar 1923. Der Oberbürgermeister. I.D.: Klingspor. VieleTausende spiren Sie mit meiner heizbaren Kochkiste 3 Ihre ßas- ;^sQnd Kehlen- rechnung! Emil Plstor Hehl, Mlslr.lO. 3m Villenviertel größerer Villenhauplatz zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unter 13460 an den Gießener Anzeiger. ttoMiilig zu Mctti teei: Zeitungen Zeitschriften, Heber, Belte, Ita, Altpapier aller Irl sowie 01199 Metalle end Felle SonnenstraBe 32, Laden am Kreuzplatz. Such« für 1. April einen jüngeren, fachkundigen, tüchtigen 01304 •ber lucht. 1361D Siltirlr. 7»II. wollen Hi melden und Äbrr 3e nieder« lechen del Außerdem dae unerhörte Heiterkeit aud'ieend«- Rnstäüd., brutri Mädchen in gulbezohlter und selbstündiger Posi« tion, der di« dortigen Verhältnisse kennt. Vertraulich, Offert# möglichst mit Vild - Diskretion zugesichert - unter 1389c an den Biehener Anzeiger. »erio.iN. loatir. \ Seihgefteen flahadosstrai-r sucht Stellung. ®ute ienanlste vorhanden. Cfiert unu sW ott fctrio, 11. 1L*tf.«lotftr..\.lw,h irr oiite bei flirt beferen iib anlfri fenn, ■11 steten jjn|i., bei riirm Msnatst' Mn b.läoOOTiL f. |ef. ßeincht. lwL> vom Lande sucht einen Posten als loflä* für IMsprwIiWe. Schriftliche Angebote von nur ersten Firmen unter 01178 an den (Siebener __Anzeiger erbeten_________ Junger Monn aus guter Familie, arbeitsfreudig, mit enveiterten Schul- Kenntnissen, sucht zum mögl. sofortigen (Eintritt auf hiesigem Bureau tüchtige Lehrstelle in der er in allen kausm. Fächern Ausbildung erhalten kann. Schriftliche Angebote unter 13670 an den Dietz. Anzeiger erbeten.___________________ »elnrtine günstig obAuocben. wo? lagt die Wt- 'chniidit. d. «. VMttle SlevWjW ftaatee Mädchen aus guter iHmUle 1'141 etfhii •er fofori od. später ZdmhL Änaebeie unter ÖflOH an den ®iee. ifint erbeten. WiW «ee L Nortl teluch,. Oarf *Mtr II. PcOertabnf iwb •bonblmn Verkäufe | MrniSer Ferkel noch ob ne ftiacbt« 4'tschlag btele Woche au haben. 1187ID llodhrtm. Mr. t» ■ekeietreCeletble Palast-Lichtspiele Grollte» nnd lekSnsle« Theater am PI««.* Verkäufer. Schriftliche Angebote mit ßeuanis« abschriften erbeten an Adolf Plack. Hing Ehepaar sucht ■ÖH. Bimnirr m. EÄchenbenuhung gegen bohr Wetab- lang. (Liorn, Belten ind Waich, SchrtltUche Rn- eebote unter 01SDB a. d ®teb «n». erb | Kaufgesuche | 'L Hund etwa» Ichort. au raufen oefucht. Nah in d. (BeldjiiUficUe de» (lieh, «n». —„ Suche an» Vrivat« Hand Iflr verfönl üu» doI und ganz zu vertreten und noch- weiobar die nSligen Veziehungen zu den in Frage kommenden Adnehmerkreisrn unterhalten und Erfolge garantieren, wollen Bewerbung mit kffrreiijünflabe einreichen unter 0. S. 771 durch Bla -aasenstein * voqler, «in. ___1OT0A Kaufmann durchgedildet im gesamten Lohn- und Nalku. lation»wesen. sucht al» dnrchan» gewissen- Hafter, erfahrener Mz-VWimm selbständige Nertrsienestellung. Schriftliche Angebote unter 01180 an den Viehen Anz. 3mi|fr, fanarrci Hausbursche bft flil. Vobn ii. freier ffbfr los. gtf. 1383D (faft Ämend. Ordentliche Ptttzr UNd Waschfrau für sofort get l.WD Dr Haudach Leiter »weg 78IL Gebildete», nicht »u lunar» ui 128 ($rnulciit für taa»über ober nachmlttaa» au diel Stinbern von 3 bi» 10 .labten bei hohem Gebalt aemch' Vammerichlag, Bahnhofstraße 44 II. MI., ßNMS nntfli für tagsüber gt- StellenQMuche| BrrWeter möbl. Zinraier Unflfbotf an tOagucr, Meguin, 21.(0. flaebedi, «bl K. Collier, junger lÄnnn sucht 1561. ZiWkl. Bettwäsche wird ae* itefli. 2n Vroi. Dr. Olrfet, Denttöier SiMferloil auf -Vud)»* hdreih uruaiRaiillerbLaelb ml, bunflem Sa tel melaare«. irilunj gegen Porto» vergstzung und fib lobn-me an Willi ölntet Barkbardpfelde» Vor Ankauf wird gewarni. OtSW Die Erniedrigten und Beleidigten! KiUUuil»anti: Lyi Mn Die »er Film teh Udert nach Doatojewakb Vorbild da» er rr« fände J ugra dar hick aal - i nee bpr-iftl ■ au» hclndlrher l ununrh- dor naen Jahren der Not und Vrrfo'cun» durch die treue Liebe eine» liegen SchrtfUlellm »ein Glftck findet Ä Ferkel Hu billigem rage»prri» del HOolf hmrichr, h«ach,!h,im Trlrkben *17. 13701 • Großes berühmtes Orchester. NR Unteren werten Beenchem aurtrefl. Knnnt- ni«nähme, daft wir den Spielten»in iu dem aa<- kündigten groSen Acha»e»ch»brila .Fan.- Fuch»>a«d im Enk'adln* In aller K6rxe bekanntgeben Dteeer Film lieft «Ht Wochen in München vor aesrerkauhen Hlnaezu nnd wird de» grolea Erfolge» wegen von dort WM WsWIllg! Berkaife dteie vtoche 01301 prima Rindfleisch ....... 3000 Ulh. prima Kuh fleisch....... 2800 MN. Fleischhalle Walltorftr. 32. Railci Sie in (Birken, ioifterri pbon 827. 1870P Aus Stabt unb Land. Drehen, den 22. Februar 1923. Anzeigen-Annahmr. Die Entgegennahme von Anzeigen findet bis zum Abend vor dem Ansnahmetag statt; Anzeigen für die SamStagsnnmmer müssen spätestens bis Freitag mittag aufgegeben fein. Geschäftszeit von 8—I2V2 Ahr unb von 2—5'/s Uhr. * * * Die Kohlenproduktiou in Hesse». Die monoMche Statistik bei Kohlenproduktion des Dvlkssttxus Hef l^n weist für den Monat Januar 1 9 2 3 folgende Zahlen nach: An Roh- braunkohlm wurden g fördert 63 175 Tonnen, verkauft wurden davon 20 878 Tonnen; der größte Teil Leu Rohkohle wurde weiter verarbeitet oder war zur weiteren Verarbeitung bestimmt. Aus den Deracbclteten Rohkohlen wurden neben Schwelerei- produUen erzeugt: 3630 Tonnen V aunrohlenbri- ketts, 50 Tonnen Rahpreh steine. Auherdem wurden in Hessen erzeugt 1033 Tonnen Steinpreh- kvhlen. Unter Berücksichtigung der aus dem Vormonat übernommenen Bestände, sowie des Absatzes und Selbstverbrauchs verblieben am Monatsende absatzfähig: 13 333 Tonnen Rohkohlen, 895 Tonnen Rahprehsteine, zusammen 14123 Tonnen Braunkohlen und Brauntohlenprodukte im Gesamtwerte von 340 133 193 Mark. r. tag u bett 25. Februar 19« BbölioL Institut Send« ir,D Bros.vr. öfltfn Unter dem zreiheitrbcrum. Roman von Clara Diebi^. (fl. Fortsetzung. (Rachdruck v^boten.) Backenbart-Toni schlug vor. man solle in Kirchen einbrechen, und nannte gleich ein paar, in denen sicb's wohl noch verlohnen wurde. Zu Sprinaiersbach hatten bie Klost^ürüd« wenn auch die Franzosen in der Abte k.rche vieles demoliert und den Heiligen die Aasen abgeschlagen hätten, noch mancherlei beiseite geschafft und im tzemölbe unter der Krypta verborgen. Die Amte /l urti 'Wiglicdei HlSSS» A 1 .«Ä M« MW auf fuchs' hören! (ttuÄltoW mltbunnemB - entlaufen. B teilung gegen P°z- vergÄung und 8? lobnnng nn uh siofii Borkbarbsseldcit Lor Ankauf wm gewarnt.____g Gieße? 8UIIUI tl Feh. „ 8llbnffl W'Ä®" wS WinbdunballOdrt Mmeietaüil j. geiauLaold-Nmu „Pava" hörend.-: fragen a. d.T«M bnreauk.v.8.1 ohne noch auf jemand zu Horen und ohne einen anderen zu Wort kommen zu lassen, legte er klar, daß man am besten arbeiten würde in geschlossener Kolonne. Zusammenhalten war das beste Mittel, dem Auseinandergesprengtwerden zu entgehen und dadurch auch der unausbleiblichen Gefangennahme einzelner Mitglieder. Unb warum dachten sie denn immer nur an Mosel und Hunsrück? Die waren ja schon so abgegrast; auf der Eifel droben war noch etwas zu holen. Pah, die arme Eifell Wölfe und Schnee und armselige Dauern! „Unb reiche Müller," sagte Hans Bast. Er strich sich den Bart. — _ Die schöne Anne stahl sich zur Hütte hinaus; sie hatte dem Schwarzen Peter tief in die Augen gesehen, und wenn es niemand wahrnahm, hatte ihr Fuß den seinen gesucht. Immer wieder hatte die Flasche gekreist; war es der Schnaps nun, den sie getrunken hatten in langen. Zügen, oder was machte ihnen so heiß? Die schöne Anne stand draußen und fühlte die Winterkälte nicht. Würde der Peter herauskommen, würde es ihm gelingen, sich unbemerkt zu ihr zu schleichen ? Da war er! Schwarz wie der Teufel, Höllenfeuer sprühte ihm aus den Augen. Sie lief ihm entgegen und schlang die Arme um ihn, fühlte wie berauscht seine heiße Glut. Die Entwicklung deutscher Stäbte im Hinblick auf ihre geographische Lage. Städte sind, wie älniv.-Professor Dr. K l u t € in seinem vom Ober hessischen Geschichtsverein veranstalteten Dortrag über das vorstehende Thema ausführte, ein Zeichen höherer Kultur und differenzierter Wirtschaft. Sie finden sich nicht bei primitiven Völkern. Auch die Germanen hatten keine Slädle mit städtischer Kultur, tDi-nn auch bei ihnen wie den östlich benachbarten Slawen, ja schon in viel früheren Vorgeschichte lichen Zeiten, einzelne Punkte für den Handel, für Versomrnlungszwecke und als Rückzugspunkte im Kriegsfall ausgezeichnet waren. Die ersten Stadtanlagen im modernen Sinn begründeten die Römer im Südwesten Deutschlands. Sie waren an den frühesten Grenzlinien ihres Vordringens gelegen, an der linken Rheinseite und im Süden der Donau. Als militärische Schutzlage kamen Hochwassersreie Flußufer in Betracht. an denen gleichzeitig ein Uebergang über den Fluß oder die Ein Mündungsstellen von Re- benflüssin leicht möglich war. Köln, Dann Koblenz, Dingen Mainz, Worms, Sochrr u. Straßburg waren die Hauptorte am Rhein, Augsburg. Regensburg, Posiau und Linz an der D a i. Rach der Völkerwanderung ist ein Teil Meter RömcrstäMe, wie auch Trier, weam der günstigen Lage fnieber aufaeblüht; sie bilden die ersten mittelalterlichen Städte Deutschlands, in deren StaMplan das römische Laaer n ch du ch'chimmert. Im Gebiet zwischen Rhein und Elbe entwickelten sich mit dem Ausbau der Landwirtschist Städte, die jetzt als Handelsplätze besondere Rechte fr'fanv'n, als kaiserlich: Pfalzen und als Bischofssitze Bedeutung errangen. Die Lage an Flüssen wird bevorzugt, ebenso hochgelegene Punkte, dic *ur Gründung einer Burg euttadcn. Erfurt, Magdeburg, an der Küste Bremen, Hamburg an Flußübergängen. Mit Mm Einsetzen der deutschen ÄolDnifotiw im Osten vom 10. bis zum 13. Jahrhundert hebt eine 'ßt'riübc starker S'ädtegründung an: längs der Küste entstehen schon früh Lübeck, Rostock. ** Richt nach Holland! Das Rachrichtenblatt des Reichswanderungsaintes teilt eine in der „Deutschen Wochenzeitung für die Riederlaiche" kürzlich veröffentlichte dringende Warnung voe der Etnwanderung nach Holland mit Danach führt infolge der in Holland um sich greifende!!' Arueitslosigceit der Weg der deutschen Einwan- ix-rvMe nicht eine völlig gesicherte Stellung in Aussicht haben, unbedingt „ins Glend, zur Schande". 'Das gilt von deutschen Erzicharimien ebenfü wie von früheren Offizieren und stellenlosen Kaufleuten, namentlich aber auch von i?en Dienstmädchen. Die holländischen Dienstmädchen, die in die Kontore und Fabriken abgetoaixbcrt waren, kehren jetzt infolge der allgemeinen Geschäftskrise scharenweise in ihre früh:re Arbeit zurück und werden vor den deutschen Dienstmädchen bevorzugt. Reisen dies« dann nicht sofort heim, so gehen sie entweder zugrunde oder fallen den deutschen Hilssvereinen, die sie mit schweren Opfern heimbefördern müssen, zur Last. •* Unfall, Unfallverhütung und Llnfallentschädigung. Der 12. Vortrag handelte von den Schutzvorrichtungen gegen Unfälle an Dampf tesieln, Dampfleitungen, Damps- mäschinen und Gasmotoren. Ferner tarnen die bei den Methoden der Metallverarbeitung, insbesondere beim Gießen, Schweißen, Schlossern. Schmieden, Drehen und Walzen erforderlichen Schutzvorrichtungen zur Besprechung. Bei Hochspann- teitungen wurde das gefahrlose Aufsuchen beschädigter Isolatorenköpfe unter Benutzung von brennbaren Kappen für letztere sowie die Spiegel- metf-nte besonders hervorgehoben. Den Schluß bildete eine Uebersicht über Unfallschutz in der Tertilindustrie und in chemifchen Fabriken. Die auf Veranlaf'ung von Gewerkschaften h"' gestellten photographischen Aufnahmen und Merkblätter trugen daru bei, das Verständnis für die in der Unfallverhütung zur Anwendung kommenden Vorkehrungen zu fördern. ** Der Dund der technischen Angestellten und Beamten, Gau Hessen, hielt am Sonntag, den 11. ds. Mts. in Frankfurt a. M. seinen vierten ordentlichen Gautag ab. Die Tagesordnung behandelte u. a. das Thema- „Gewerkschaft und Politik', über das Ingenieur Hofmann- Berlin referierte und wobei auch die Besetzung der Ruhr durch die Franzosen eingehend behandell wurde. Die lebhafte Dislussion endete mit der einstimmigen Annahme folgender Entschließung: „Dir am 11. Februar 1923 zum 4. Gautage des Bundes der technischen Angestellten und Beamten versammelten Abgeordneten entbieten ihren im Ruhrgebiet unter der französischen Besetzung leidenden Kol- Deutscher Reichstag. 304. Sitzung, 2 Uhr nachmittags. Berlin, 21. Febr. 1923. Die 'Beratung des Haushalts des 3n » »ern wird beim Titel Gesundheitswesen fortgesetzt. Abg. Freiherr v. S t r e i t h (D. Dpt) fordert das Reichsgc.su ndheitsamt auf, angesichts der ent- setzlichen Rachrichten über den Gesundheitszustand Su retten, was zu retten ist. Wenn vielfach die lnmöglichkeii bestehe, die ‘Betriebe von gemeinnützigen Anstalten auftechizuerhallLN, müsie für eine an gerne!sine Entlohnung der Aerzte gesorgt t»erben, damit Kranke in leichteren Fällen in Prsivalhäusern unterg^b rächt werden können. Abg. Dr. Moses (Soz.) dankt dem Reichs- gesundheilsamt für die offene Darlegung der gesundheitlichen Verhältnisse, fordert aber von dem Amt eine mehr praktische Tätigkeit. Bei« spielsweise müßte für die Presse ein laufender Rachrichtendienst über die GesundhettSverhäftnisse und vermehrte hygienische Aufklärung eingerichtet v-erden. Den mittelalterlichen Zuständen im 2si)v- thekerwesen könne nur durch die Sozialisierung ab- geholfen werden. Der Redner fordert schließlich die Schaffung eines besonderen Reichsgesundheits- mrnisteriumS. Abg. Thomas (K.) betont, Krieg und Imperialismus seien gleichbedeutend mit dem Rückgang des Gesundheitswesens. Der Gesundhetts- tiidpang sei nicht erst auf den Ruhreinbrach gutüd^ufuhren, die Haapturschache sei die schlechte Ernährung. Prä.ident Dr. Dumm vom Reich ge'und- heitsamt bemerkt, die Deröilliyung des Salvarfans |et erstreben^wrrl, aber angesichts der ungeheuren Herstellungskoilen uninog.ich. Allerdings sei d e Belehrung des Volles über die Verhütung von Krankheiten ein gUes Mittel zur Hebung der Dollsgesundheit, und auch die zahlreichen Merkblätter deS Reichsgefundheitsamtz hätten gewirkt. Eine einheitliche Einrichtung sanitärer Maßnahmen durch das Reich bilde ein -n Uebelstand, da bei der einheitlichen Regelung dem Reiche alle Kosten zugeschoben würden. Der Vorschlag des Abg. Moses, infolge des Aerztemangels das ärztliche Stadium zu verkürzen, finde bei der Reichsrcgie- rung offene Ohren. Rach kurzer weiterer Debatte wird der Titel Reichsgesundheitswesen bewilligt. Zum Titel Polizei vertritt Abg. Drü- n in g Haus (D. Vp.) die Ausschaßenischließung, wo rach untersucht werden soll, ob dic sächsische Landespollzei den Vereinbarungen zwischen Reich imb den Ländern entspreche. Abg. Eichhorn (K.) sagt, die Entrüstung des Vorredners richte sich gegen die sächsische Polizei, weil diese nicht so mllitärisch-schneidig gegen die Arbeiter vorgehe. Abg. Mayer- Zwickau iS ) weist gleichfalls die Angriffe des Abg. Drüninghaus auf die sächsische Polizei als unbegrunbet zurück. Der Reichskommissar für die öffentliche Ordnung erllärt, bah er die Verwendung von Regierungskommissaren in der Schutzpolizei für zulässig !>etrachte; auch die Lcmdesregierungen hätten dieser Meinung zugestimmt. Wenn der Reichstag eine älntersuchung der Organisation der verschiedenen Landespolizeiorgane verlange, werde dem entsprochen werden. Der vom Abg. Eichhorn verlangte Abbau der Schutzpolizei lasse sich derzeitig nicht durchführen. Der Redner schließt mit einem Dank an die Schutzpolizei im Ruhrgebiet und ihren Heldenmut. STba. Darth-Ehemnih (Dtschntl.) schließt schllestt sich diesem Dank an und wendet sich gegen Oie Ausführungen des sozialistischen Abgeordneten Woher-Zwickau. Rach fernerer Debatte über die Zwickauer Vorgänge fordert Abg. H o l l e i n (Komm ) Vertagung und bezweifelt die Beschlußfähigkeit des HauseS. Dor der Abstimmung wird die Deschlußfährg- feit des Hauses fest gestellt. Sodann vertagt slch das Haus. Morgen nachmittag 2 Ahr: Haushalt des 3n- rtem unb des Reichswehrnnnisterrums. Schluß nach 6 Ahr. gab den Gästen ein Stück Wegs das Geleit. Er wußte es bald so euizurich'^n, daß er als letzter ging. Immer mehr olieb er zurück, und immer mehr auch verlangsamte die schöne Anne ihren Schritt. Run hatten sie sich Die anderen waren vorauf; sie sanken sick in die Arme und ließen sich dann hinter einem hohen Schneehaufen nieder. Iltis-Jakob war mit Hans Bast im Gespräch Sie waren sich beide klar, daß ihr H^indax rk schwieriger wurde mit jedem Tag. Den Genosi-m in FraÄrcich, die vordem goldene Tage gehabt hatten, ging es jetzt noch schlimmer. Da a>ir einer aufgetaucht, ein General, der in Aegypten Krieg geführt hatte. And der hatte unter dcm Vorwand, er wolle Ruhe und Sicherheit Im Land wiederherstellen, alle ins KrschoU geworfen, Räuber und Richträuber, alle die ihm nicht paßten. Er selber hatte sich genommen, was ihm beliebte. „Ro jo," sagte Iltis-Jakob, „bet im großem, wir im feinen!“ Die beiden waren so vertieft, daß sie ben Mann, der vor ihnen dicht auf der Straße ging, nicht beachteten; erst als ihnen eine Sau grunzend zwischen die Deine lief, erkannte Iftis-Iakob. Der beinahe zu Fall gekommen war, den Moys«^ Mohnsam „Cub verfluchter, pass' besser auf1* Jähzornig wollte er ben Händler verprügeln. Aber Mrhnsam flüfterte-. .Paßt Ihr besser auf,“ inb zupfte ihn, dah er ein wenig mit auf die Seite trete. Den Iltis-Jakob am Aermel haltend, tuschelte er ihm ins Ohr: „®ure Fra i, Eure Frau und der Schwarze Peter! And zeigte nach rückwärts. (Fortsetzung folgt) WWW MuW int Schipkap^ wXs John KlemP»o: „SibtezMtt SS-5 nen junger M ä d che n bekanirtzumachen und neue Sreunbinnen zu werben, sprach gestern hier im Gemeinde!aal vor einer zahl eichen Versammlung von Frauen unb Mädchen F rl. Drein auS Darmstadt, die neue Schriftführern des hesiischen Zwcigvereiius dieser Arbeit und Leiterin berDahn- hofsmission am Hauptbahnhof Darmstadt Sir zeigte, welchen Gefahren alleinreisende, stellungsuchende Mädchen sich aussehen, wie überall Verführung und Mädchenhandel unter heuchlerischer Maske der Freundlichkeit ihre Hände nach den Mädchen ausstreckt und wre die Organisationen der Freundinnenvereine durch Rat, Auskutzflerlrr- lang, Anter st ühung gerne jedem in die Fremde reisenden Mädchen &Jft Durch den Vortrag gewann die hieslge Ortsgruppe eine Reihe neuer Mitglieder. Erne Sammlung für die Arbeit der Freundinnen ergab 1623 Mk. — Die hresige Dezi r k s k a s s e ist jetzt nach Hungen, dem Sch des Finanzamtes, verlegt worden. Lich hat jetzt nur eine AntererHebstelle. Die dadurch frei werdenden Räume sollen, wie man hört, vorläufig nötigenfalls Ausgewicsenen auS dem besetzten Gebiet zur Verfügung gestellt werden. Kreis Schotten. * A l r i ch st e i n, 19. Febr Dü einer Sammlung durch den Dauernbunö für die R u h r h I l s e wurden gestiftet von 45 Mitgliedern 10 ^fb Speck, 12 Pfd. Wurst 435 Psd. Mehl, 2 >str. Kartoffeln und 23 500 Mk Von 113 anderen Ciinvohnern wurden gestiftet: 1 Pfd. Wurst 84 Pfd. Meht 1 Pfd. Kaffee. 1 Pfd. Reit 1 Pid Zucker, 4 Ztr. Kartoffeln, 10 (Sier, 2V3 Psd. Datier und 57 875 Wk. Am besten war es, den Juden allerorten den Zehnten abzuverlangen And so die binnen drei Tagen nicht zahlten, ihnen ein Strafgeld aufzuerlegen, das sie zu bringen hatten an einen bestimmten Ort Es gab so viele Juden rundum, an der Mosel und auf dem Hunsrück, and alle hatten sie was: Stoffe, Dänder. Hüte und Klei^r, allerlei Tand im Laden, weiß Gott was noch! Die mußte man toieber einmal ordentlich schröpfen. Jubelnd llatschten die Weiber dem Hauptmann Beifall. Die schöne Frau des Iftis-Iakob zeigte ihre Füße, die steckten ohne Strümpfe in den Schuhen, sie hatte sie mir mit alten Campen umwickelt. Alle Weiber schrien auf einmal: „Ich krieg Strümps — ich en Anterrock — ich brauch Zwllch — ich en Kleid — ich en seiden Schürz — ich Windeln!" Es war ein Geschnatter, daß die rußige Köhlerhütte zu eng dafür war, es dröhnten einem die Obren. , .Halt euer Maut" gebot Hans Bast. And dann wendete er sich gegen den Bückler. Ww zwei Feldherren saßen die zwei obenan, sich gegenüber. Rein, dafür war er nun ganz unb gar nicht, sich so zu verzetteln. Der eine bier. der andere dorthin rennen, um das Judengew einzutreiben?! Das war dumm und gefährlich, einer allein wurde viel zu leicht abgefangen. And wer stand dafür, daß er beim verhör vor dem Richter bann die anderen nicht angab? „Unter uns gibt et fernen Verräter," sagte der Bückler. t . Hans Bast lachte grimmig. .Dctt sagst du so. Menschen find schwach." Der Bückler warf sich in die Drustr „Ich — Ader der große Mann legte ihm die Hand auf ben Mund: .Verschwör dich nit“ And bann. %imie die bis dahin geschmollt batte, weil der Bückler nicht viel nach chr fragte wurde auf einmal lebhaft unb berichtete; ^hatte gut spioniert während ihres Dienstes beim Pfarrherrn. Aber Johannes Bückler war gegen Springiersbach; nicht wett von bori barie er Julie Dläsius untergebracht, er wurde sich hüten die Blicke der Polizei auf jene Gegend zu tenten Backenbart-Toni schlug toeUer vor bk Marienburg. Das wäre einmal ein Spaß, dte adligen Damen des Stifts ba oben im $5™* herumrennen zu sehen! der großen Abtei Maria-Laach? Ern fetter Dissen. Doch auch hierfür zeigte der Hoaptmcmn leine Lust; er gtna nicht weiter auf dtesi Bor schlüge ein. In seinem Innern war etwas, bas Bräubte sich gegen das Krrchenausrauben. Früher war ihm bas gleich gewesen, ob es eine Kirche war oder ein Kuhstall, aber nun. ba er Daran dachte, sich trauen und seinen .laben taufen zu taffen, kam es ihn wieder wH^J.espekt an vor geheiligter Stätte, Straßenbeleuchtung: Keine Einnahmen, Ausgaben 67 952,66 Mk. (Voranschlag 80 000 Mk.). Oesfentliche Anlagen. Einnahmen 3814,80 Mk., Ausgaben 150 929,99 Mk., mithin Zuschuß 147115,19 Mk (Voranschlag: Ein- nahmen 1630 Mk., Auegabei 120 200 Mk ). Bäche und Dadean st alten: Einnahmen 2 352,67 Mk., Ausg-uben 27 634,85 Wk.. mtthin Zuschuß 25 252,18 Mk. (Voranschlag. Ei.nrahmm 1653 Mk.. Au gaben 46 203 Mk.). Kanäle: Einnahmen 294 343,65 Mk., Ausgaben 456 069,77 Mk., mtthin Zuschuß IjI725,12 Mark (Voranschlag: Einnahmen 277 807,25 Wk.. Ausgaben 653 414-0 Mk.). Während hx s Ü e en Jahren bei diesem Titel ein Aeoerschuß zu verzeichnen war, der zur Schuldentckgung verwandt wurde, erfordert der Abschluß des 3abre3 1920 infolge der gesteigerten Betriebskosten einen Zuschuß Elektrische Straßenbahn: Der Betrieb der Straßenbahn erforderte einen Zuschuß von 237 225,54 Mk. (Voranschlag 156471,92 Mark). Der Betrag wurde zur Ausg'eichung ber besonderen Rechnung der Straßenbahn hier in Ausgabe gestellt. Feuerlöschanstalten: Einnahmen 12140 Mk., Ausgaben 114 526,60 Mk., mtthin Zuschuß 102 386,60 Mk. ,Dma schlag: Ei'uxah- men 483 Mk., Ausgaben 95 725 Mk.). Wohlsahltspfleae: Einnahmen 117 061,83 Wk.. Ausgabe i 859 728,4^ Wk. mithin Zuschuß 782 666,52 Mk. (Voranschlag: Ein- nahmcn 103250 Ml.. Aufgaben 571 66\91 Mk.). Hierunter ist ein Zuschuß von 654 183,97 Mk. zur Ausgleichung der besonders geführten Rechnung des Wohlfahrtsamtes enthalten. Auch die auf die Stadt entfallenden Anteile an den Kosten der Fürsvrgestelle für Kriegsbeschädiite u b K irgshi terjf.e ene, ber Flü ht.ing? ür vrg?, dn- Fürsorge für Lungenkranke lind hrer verrechnet. Zwecke be 8 Kreises und ber Provinz: Ausgaben 1720 511,61 Mk (Voranschlag 1 053060 Mk.). Der Betrag strlft bei auf die Stadt entfallenden Anteil an ben Kreisumlagen dar. Die Stadt hat ungefähr die Hälfte ber Kreisumlagen aufzubringen. Polizei und öffentliche Sicherheit: Einnahmen 1 119 724.51 Mk., Ausgaben 1 385 039,03 Mk.. mit in Zuschuß 265 78',52 Mk. (Voranschlag: Einnahmen 1 331 123 33 Ml., Ausgaben 1 442 575 Mk.). Auf Grund des Landes- steuergesehes wurden bis zu der mit Wirkung vom 1. Oktober 1921 erfolgten Verstaatlichung . der Polizei die persönlichen Kosten der Polizei aus der Staatskasse erseht. Die sachllchen Kosten hatte die Stadt ganz zu tragen. Arbeitsamt: Ei nahmen 14 909,19 Mk., Ausgaben 72 073,34 Mk., mithin Zuschuß 57 164,15 ML. (Voranschlag: Einnahmen 12 500 Mark, Ausgaben 46 120 Mb). Wohnungs- und Mieteinigungs- a m t: Einnahmen 10 215,15 Mk., Ausgaben 154 159,72 Mk, mithin Zuschuß 143 914,5 oarta üi hny Mr M Än Vi * :vdun 3o*tr 2 20 250 300 ■Wflieertioevfe . ? dftibe anitalt . 8 VK) ISLbO H 1VW fWtÄ 11x1a 4-16140 envv) Al LOO für tut Drti stelle auf 1134» ♦4/tmi 4344 M 81471) w« 3TVC33 o 28t. , an» 231. über 200 000 Hi 300 000 28t, über 300 000 Hi 400 000 78t. über 400 000 Hl 500 000 14VU1 4-M15 871080 11*713 4SMT> 4xniö 8i *4 je «040 Antw-• Trüffel Ovdanb Serben ♦eril....... Ir durch. . . . Spanien .... Ü'allen '.i5nbon«üpert» Tanemort. . . ^'ffTincwx ... Sdirorbm .. Celfinaleri . 7?rt:n5rf TentOCefterr. ^uba**.... 30 281. über 5000 H» 10 000 2X1 etnf<6L 40 281, übet 10 000 Mi 20 000 2X1 emschl. 60 7XL über 20 000 Hi 30 000 781 rn<4( 80 2X1. Über 30000 Hs 40000 281 etirfM 100 TBL über 40 000 Mi 50 000 73/ eief*L 120 TBL über 50 000 HZ 100000 781 etM$L 150 TXT, über 100 000 Mi 200 000 TB. «sna- M— Bt- 134. - 148LIO 44iL- 3K71M 114033 44Ü 6177.00 «Mil 31RL4) Bi ^etaktfefl 90 000 Hl 110 030 Ttt Hdcrbobnee 55000 Mi AB000 281. 7!Hii 37 030 H» 39 030 751. Trtxfri'fründ 20 Ocv Mi 21 003 TXT Tau Mutier ur» Ttoggenfirob. Mubtgtb 18 030 bl» 21000 7X1 Haterstwh. boabtuortfU 13 000 Mi 21 300 2X1, ® Ht "Hz voa 3ab.(trieaft.r-. tm b »*t Sch f » kua/o uxb Taufsertee B.l SaJU-i;a. te e.i ü.exeog.-i bte Äitr.a>5 usga £ei ilch . e 1 a we 01» gtxLlJL Te.enbzz' fei sar.n 3J u- nuLätota 415 iyxxxÄc; ock Aar tr 6,nx^ei vor über 1000.3 fltJ» Thb für *e ed.turi- 3 bvtrtdpertz, für b.z f iieei dz» ^..'Uari Wim vt zwgeraTr 2 cjujc jbv rxxft; gtgztibc. Cpiter gt _axn bi1 2a .ebne Mr Ue.eroai y tm3 brr JLt strx' «eete Hbf» wird. Der 2alrog worbe mit 2 7 3 g • g - n 167 Stimmen abgctebn r Donar QArU. He 7rg*.rrnta begreift tbve Tteronteoc tll4>fri t tw O ten tnerbei muhte Dtes let aber tehx tridX< tm taalanb habe t» TBtevpv amten 3m Lelegrav he »verkehr ftnt bu wichtigst, n ®tbüöTt» für perxleL'gramme •ninb* Hert 80 TU XRärftt, 25er Im er Produklenmerti. des ÄelXbttrngei. mindest en» aber ein Dtlrag von 1 28f. iwKbcrtiobcn > Püschen Mi 1 Äg. 200 TU. Pakete M» 3Kg Tiabumw 300 78!. (Äcnt- ?1d>e*efUwafil4e Koten . . 9 orecaifSe Wottu...... msm'^e Keren lchafl für die durch Pllne bestens rx-nrxi^uNch. 4eek6rTci4)cs iuiliibutn^» BaH Ale lei Jpwntr' stch Wb^ m regieren. T* ch c7 3 n«r loi:te»b des €• xfbrtrag», TXIndest. cxbutr 1 TU.. PtemaigbelräOe werbt» a»l volle ft Artrmr IftniL Uotieri. »et» Friel 1W*I 121X16 Prion Drens |0K7*7-Vl 100*7150 GngNsshe DrlenttwrWL London. 21 gebe CBTT ) Dai Unter* Bone »wte H n-t>*i mit den -n erst he- 'änz landen In eiruefner chenv'chen Werten Halt •tigert ALuie eetnHddioi fich tn TLatchine». und TLeiaOxfllen. 2üe •tebeitimarft mach e stch starte Rauflust feeerfbat Dcmkaktte» lagen test, ebenfo .3udcToftien Der Dollar wurde tu» 1 Uhr 24 000 844- i 1 - 12.- «Da- IflefirUiUti-Ütef 1 "XXTv— 11 V— rTtXXV- ü 0 » V-W-i -- • *<»V- -<~77<_x) ^- UlainTrafimerfe 00000.- rjXX-OnrW- -,— Dörfenkurfe. Aroifhm n. M fVrfhi W- 24SW n- 9i - 1 NdO.-non- retn'dNCeHrrrrtt | KD ffreuni »mrrtkrnifche Mote»........ u n.sti'che Moten Valtem'be Mo e» ST.rti*- 3tet*»«nlriN <*U Teraleutfii ■V/,*/, Dergleichen F» Der»! lechen LdtL- ®pnr>*ra'ivlluL 4 . tercuHIAe lioaM r. ve len (3a einem ZtU der TUflage viederholl.» Eiae neue Division nach hem Tkachv- gebfei uni er Wegs f Paris. 21 Hebe (TXTT ) Töte der vmm derbenchierftakter des .PeiU 3oumal* i» Düsseldorf meldet, spricht man von der Gntsen- düng einer neuen Division nach brm 2tubrgeb4et 9x habe aber nicht erfahren ob es sich um eine Srfach- oder um eine 6. DlHllo» handele, dte nach dem Tuhrgebirl abgehe. •U Uebemabme der Streike Türen^leeW durch die Jrantofen. Poris. 21. Aedr. (T3TT) Die von den •ngK Indern den französischen Defa du ngs truppe» abgegebene Et ten bahnst recke tn der X 6 1 n er 3 0 n e ist vorgestern dem frxnadfifchen Perfonal TEtefenbat. gut gesund und tnxtex. Dormahd 22 «0 Hi 23 000 28k. 2la4xnab6 21 000 bli 22 000 TXarf. l So weil hrtn anderes *ro*M q*~>—t_ verstechen sich bte Prerse pro 50 Allo ) ■ti der schwächeren Aiüung der Dev^enprmte ttwr bai D.f chlK. am y rzL-uhcnnaztl bei z«mlich dllfdligtr 3urütfbaL4fi<* unb eummst eftMi nach- d nbr™ Preten tU Zur ^.nct: waren ettzxii 'ibieriurrte tflener. . fOUX—ivm —IfiVTl— .patmlrr «otoren . . Bl a-L’-Wi- 1490a- 14S0O— vewüaenftaeM ------ l’lefltitn .... ftefef uonxMirekB »1 Hl 9t- Ny 50 l'TO- 11®.- »00 Tlt. für te'eZ ^ettrmgsprHt 50 TN . Pi kete ausaa begeb" dr 30 7fN. byw 15 28! Tat emnwwtpt Aadlkarien Hs 1000Ttl 20 TL. über 1000 bis 5000 TL rbtfd>( 500 Dr 120 281. über 500 Er. Hi 1 Ma. 1 über 1 bii 2 Ag (nur für einzeln verkam geleint rrudbünbe zulastig» 250 Ttl Tnsichlskarten. aus deren Toi auf)er dem Ort. dem Dalum und der llnterfd >rtft Erüste oder ähnliche chLfl ich keil sforrneln mV höchstens fünf Dorten ntederg schrieben sind. 20 281 To f ich li kart en. die Weitergaben 7« fchristliche 7HU- teUemgtn enibaiien oder bei Denen sich TTltiri- lun.jcn auf ter Tüdteite bdleben, unterliegen der Post karten gebühr.) Vefchäf tivaviere und 28ischfen- bangen bli 250 Tr 100 281. über 250 bii 500 Tr. 120 281. über 500 ®r Hi 1 Ag 150 281 TDo rtnbr oben bii 230 »r 100 281. über 230 bii 500 er 120 TU (T14X frdgenuxbie Druck- lach n. VefchLflipapleve unb TTaraiproH n teerten jedes Telegramm 40 TU. 5h c 3nlandsgtbühren für "Bei »tenDüngen. Postanteeismeaen unb Pakete gelten auch nach dem Sa ar gebiet fedvch Päck- chen nicht 511 »da ff en), fowte noch dem Gebiet der Freien Stadl Danzig und dem 28 e • melgeblet Die 3n|anbigebubren für Tdef- tenbungen gelten ferner nach ßuftmburg und Oest erreich «Päckchen nach beiden Ändern nicht pigdaffen) Die «etolloei. 3r an Hu n . 24niblabrtf Her» . . , -ichel . e-DHefl Vnldhoi . . . SuArfabr.Aranlewflr 8u*rf ei rif Sa«. «ulel It» A - 17006- Sranffeitet Delreidedcrse. • Arankfsrt a. 21. Fedr. AmMche Tstterungen. PgrikLk granffun a. TL: 2M- xen 110000 bli 112 000 2EL Roggen 106 000 oti 112 000. Sommergerste für DrmuBtdt 90000 bii 95 000 TiL -aser, inländischer 65000 bis 78 000 TBL Miete von Deinen und Toqaen 55 000 bis 60 000 Tlt, Tvaaenmeh, 145000616 150300 TZf.253eiienint6I. fübb ept- Mal 0 175000 bli 210000 Mk bei TOaggtrn- be^ug ab Tttchlenstalwa. 'Xenben^. eiDai für bamcllgt 3dl günstigen Tucht«. vor allein Hi 100 Am. einlcht. 450 TL. für jebe weiter« cm gefangenen 100 Am. mehr 180 TU. Bonaat- anMeldung 60 TU. 2'iskurrslsgebühe 60 TU Slreickungsaebühr für Gerüche auf taffemun- gen von mehr a(6 5 Am. 60 281 Ml 5 Am 30 TIL MvstübergLng« begründet Obgleich Im norddeutschen Dl. stand i’et tkr T.r.i. utr XAlcr die Mn^rrfeHen Gebiete In der TUbe der Aüste teüen "nd. bar mrn folch günstige Punkt: dich mit ffTThcm beschick au(f ntei gemoAt TH-mber* DcWwat en-rtm mich Stellen, wn der Flust sich gabelt oder w> (6 bet gelegene 3nteln He Städte- grtnH.Bg ermögNchen. tHe bei Trrftn unb . ?" dem 15 3o6rbunbr-t schltest' Me Städie- grtnbung ab Om«a: »IDt 114* Anlagen (hüten 8»r 3Hi der .i5frlulen Hürstemnacht nxh statt } D 28a»nheim hn 17. Aarttnif* Ira 18L 3abr- den. hoben es die Eifenbahner befer Strecke abae lehnt. unter den militärischen Tte» hörd« Dienst gu tun. und Mr Tkbctl ringest«M Ö4xi>creir 6a bc lagen he seien nicht zu verzeichae» Zranzösischr Aückslchtslostgkeit. Dortmund. 2i Hebe «TMTB) 3n Tenw bauer drang, wie Mr .Kölnische TWl^iung* tnefbet, eine französische Truppe In die Auche der .AmerikaHilfe" und verlangte d« Adgabe von Kochkesseln. Obwohl daraus hingewietef wurde, bah es sich um amentanilchrs Gigrnt im handele und bah banberte von Atnbrrn h mgere must:«, beschlagnahmt en bte Franzosen doch Mese Äefkl Die Streiks in Main-. Mainz. 21 Hebe (DDT ) Tri der gestrtgro Arbeitsniederlegungan b« r Post ba* beite «6 fich bekanntlich um einen Proteststreik »egen brr Verhaftung des PostdteekUrrs Um 1 Uhr mittags war Ne DtederouMaharn der Tr- bett vvrgetehen. dvch konnte der D dhenamr iw Mainz auch heute völlig mit Die Dm»er dieses -istandes lästt sich noch n cht at> lebe» Dte Tante» hoben Huie Da Dienst Dieter stimrnuugsblld. Am .'\ntenmarti «cheint Mt Tddn»-«a noch anuibaltex. Drr Dl Har werde tm .rruhn^rtehr 22 500 und Im TJertmifr 22 300 Hi 23 500 geuamu. D* 3ffeftcnb6rte zeigte bei .eilweite tehba*>m Geschäft ernt vorwiegend teste Lenden, 3m Hreiverted: ging es ledhoßt |u 2kt da variablen Märkten traten 28mua^t>anüm mit Über 5 Hi 6 Äg 600 TU (120J2XZ.). über 6 bis 7 Ag 700 TU (1400 TL), über 7 bii 8 Ag, 300 TU 11600 TU 1. über 8 Mi 9 Ag. 900 18!. (1800 2.11). über 9 bis 10 Ag 1000 28! (2000 TU), über 10 Mi 11 Kg 1150 TU «2300 28!.). über 11 bis 12 Aq_1300 TL (2600 28! ). über 12 bii 13 Ao 14.50 TU (2900 281). über 13 Hs 14 Kg. 1600 281 (3200 TL), über 14 Hs 1.5 Ko 1730 TL (3500 TU), über 15 Hi 16 Kg 1800 TU. <3800 TL), über 16 bii 17 Ag 2050 TU (4100 TU.), über 17 U* 18 Aß. 2200 28k. (4400 TL), über 18 bU 19 Kg 2350 281 (4700 TU ), über 19 bü 20 Kg. 250028k '5000 TU), ZestungsPakete Ml 5Kg. 250 78k (500 TU ) Wertsendungen (TBertbrkfe und Tßert- bofetei Ne Gebübe für eine gleichartige rinqe- 1d)rtrbenc Sendung und dte Terficherungsgebühr. b *Wnm T- tiag abgeyigcn fiür Mt llisbestc klung sind bei 23orous- h-chlung ,u rnftichken für eine Tii ftenbung mut bnm Ortlhcfl-nbniif 120 2L. nach dnn Saud besteIbeztek 330 TU . für ein Patel 220 TL Hw 450 TU Deutsche Berein»vank 4473.— .YXFl — —.— —,— r-ic-n 0 tfoeunaefcil . 15000 - IXkA- 1480Q-llODil- •iNetauOnnf........47'MiOz- A«O(Xk- — 'StifelHm. »rrtetbanf 7XO- 7HXX- 74OÜ- 7600— Cr'irrr. Lreöi au tali 700Q- Ü0O— ——,— Bochumer Guh .... MOftX- ihiberu#.........34000—3GOOa—> (X) '.—X3XXL— fore ......... 81 fla-nm- Xffloa-sono- teirfl-67^>i 63»n—Orbi— Vaxrtenrr tteraban. llj 00-11*000-Lmxn t® 0-3770 1—W000- L tvrbebirt ......470)1—40000 — 51000 —41600 — VbSnis 'Remtern.... -,s*«xy s- »tixx -5400a - fHbrinitabl........ 5400« -frJMl- 4inKi-6a»M) - ^•rbed iMonian ... UuOM- -,-il>Ä>X-lllj01- XrUuJ Berabau . . . 15on-31t)0O- -,— vambiirt'flnm. litte WflX- 4W.- elberi 1'400-250(0- ßbilivu Dol4«Lnn . . 140UO- 13U0O- 1500Q- 15000— Xna'o-Lenl ^»uano. .. —»— IVKino-lTOnnO- ReM'tbe Anilin ... »W»O—41000—:tOOOO-4iatr<- «. Ibfliuitb;.......27^M <-f7'N iv-TOOO—8000— 'üripi'beinier (Urttrvn 3NkfO— nnoo—WMV—S 060— ('sch"er .larbwerfe . 59 0O-T1 üO—JDuOO-617Vk- OoiAoerMbine . - . . Kl 1—tOüy— -z— Die wesentlichsten Debüheen. Me von, 1 283 rz 192 5 an tm pc :-. Postscheck-. Teteg »dH«- und Sernfplachoerte-r innerhalb Denlschlnnbs gelten, sind folgende: Postkarten im Ortsverkehr 20 TBL. a» Hemoertehr 40 281 Triefe (m OrtSverlebr Mi 20 Gr 40 28!. über 20 bii 100 ®r »3 TU . über 100 Ml 230 Gr. 100 28!. über 250 Hi 500 ®r. 120 TU ; Tn* u» Seinoertehr bii 20 Gr 100 TU. üb« 20 Hi 100 Gr 120 TU. über 100 Hi 230 Gr. 150 TU., über 250 bii 500 Gr 180 28k. (Für nicht oder unzurrlchend frei gemacht« Postlarten und Tarte wird dal Oütelnbafttube Del Hehlbelragi. ertn- desttns aber ein Tetrag von 1 2X1 nadxrtpbeii) Drucksache, Ms 23 Gr 20 TU. über 23 Ms 50 Gr 40 TL. über 50 Ml 100 Gr 60 281. über 100 bis 250 Gr 103 28k. über 250 bis Tor Daggonware beianbeti für Me Qcnbt’ir.Lta1! erneu! rrrfjvten Ton ben üb igtn Artikel.', «st tec-rig $u berichten. Giwal Jwtertfft bestand aber für Ipdtere Lteterunn Wrtgen. mörtifchrr 50000 Ml 60MO 23t (fteJlgX Teg.a märkiichm 30 000 Tkk stetig' fchtes schcn 30 WO 781 stetig'. Sommer rertte 47 5v0 Ml 48 000 Mark (stetig), $afer m3rv!ch« 42»? Hl 43 500 Mack -ruMj . «chrtNchm 40 MD 281 mNg). TBcwi Qa Pta:a. loev Berlin 56 000 Hs 59 000 TScrt femxil fFächer> D.4ZenmeH (100 AU») 145 X*? Ml 160 000 TL Utr.la). Toga«ronetf (ICO Kilo' 135 000 bU 145000 Ttl >stm gi. Tki- »rxflcte 30 000 Hl 32 000 TU (bebaupw). Teg- •mf.cte 34 030 Mi 35 000 78! . behauptet). Aaps 100OCX? Mi 103 000 Ttl (behaupte,). Ortr|aal 80 Mk. für Ortitetearamme und au herbem für jedes 'Dort stellung bei abjfffirxte 281. für sich 24 000 Ans lnndsged nhren betragen vom 1 28ärz 1923 an: für Postkarten 180 TU. iedoch nach Ungarn und T 1 db e- choslowaket 140 TL: für Trief r Hs 20 Gr. 300 Mk . lebe weiteren 20 Gr. (Tleiflaewicht 2 Ag.) 150 Mk, jedoch nach Ungarn uni Lfchecho- f I o to a f c t Ml 20 Gr 240 TL. lebe weiter«, 20 ®r 150 28!. für Aruckfachenfürje30Gr 60 TU; für Gefchäsklpaplere für )e 50 Gr. 60 TTL, mindestens 300 281: für TSorenpro- ben für te 50 Gr 60 Ml. minb. 120 TU; GH- deftellgebühr für T-teffentunnen 60 281; • cibgebühr S0W^; Aückfcheingo bü b c 80 281, TvrzeiaegebührfürAack^ nahmen auf Triofl Endungen vom THenber ju fTTtrt bten' 60 TU. Dewichtgebübr für Wert- kS st ch 0 un für Je 50 Gr. 122 281, müiMkni 600 1HL (ba^u S'.nfchretbAebühr von 80 TL); Tierftcherunglgedühr für TBertb riefe unb TSerilSstch-n für je 120 000 TU 200 28! ; Post- anweifongsgebühr bis 20 000 TU 200 TUrf. über 20 000 bis 40 000 Ms 400 28k. jede weiteren 40000 281 200 78t, jedoch nach tag- lond. den britischen Kolonien nnb den britischen Postanstalten Im Ausland für jede weiteren 40000 Mar! 400 Mk: Nachnahmegebühr für Paketr 200 Mk für je 20 000 Mk des Aach- aabnK betrag* Tic 3al rHgt unfcgebübr für Fer»sdr »sieben Gehöht sind dagegen vom 1. MSrx an folgende Fernsprech ledühren: ui tu ter Dees', f en de des OberheM'chen Ge- 'chichk-Svereins ji»n Ausdruck • Ton ben oeckchltestend m der Sitzung gemachten geschäs fsichen 71111 »♦ T n t <1 e n ist fw»r- Mibd-m. dost dte Aatgrnteinschafl der deutschen Dipcnichcckt dem Teran zur grrtfübrung kmer detlfctrif! einen TtUrog von 30 000 TL bcmtOiai ferner dnst hn frH-nVn taschäftsiaH- ein ^wachs «m üler 130 TBttgnebmi zu verHoichne» iß. Od er Mrtng: dte lotiagc des Museums dazu, de» trete» Gtutrite wäeren> der MfeetikMn Te- fuchistuoden auf bu Person der Mitglieder 90 boschränten - IjanbeL Börfe.ftimmungs- dUd Dte unverändert »»sichere, durch dteSchwa»- Engen der Devi'ewfurfe getennHrtchn-re Vage Ist Grbvku»i der jbide t< deckih D, de^w^i M, T^r en v k» «lor » d Tt> . t* : b-r J«n Ob 'n Tftr entre fck nvoonck t der Aet dsstm' ver'vr ch e er reUlfarttmilun a dal Pad lftw '»meist e er Umrtluftig » ckm-at Ul. tryi^ sth a», dxse' au - e nrnd-r tost über Aihtut ;»' de unrrg-inL l3 r üf>TTDi-g«5 nab v et gorthte « e -r iMlbg-7 em 7 ^-mli h uu'l her Grund iir^ «0 - 4* 36V- 271 120- 130 1«O »•//. Ceften Vf, Gesten. V. .Ruaiarten.....33D)a-*r