1?3. Zahrgaug Mittwoch, 2J. Februar 1925 :orbnung erneut iflen. ’lijeiamt Sieben n Amtsverkün- Kvpf davrmgetrngen. am güQ* res Kreises sowie schlitten ist ver« D.UJ- Mitt' tvock, 21.11. 1923. Kämpfen. Gestützt auf sein Recht und seine Entschlossenheit sei sich daä deutsche Volk bewußt, daß ihnn schließlich der Sieg beschieden sein müsse. Mesen Sieg, schloß dev Kanzler, wolle Deutschland aber nicht so gedeutet wissen, als ob es sich dann der Mitarbeit an dem Wiederaufbau entziehen wolle uni) als ob es Verpflichtungen, die gerecht und erträglich seien, ablehnen würde. end. vvinzialordnung Kreirausschusses linisteriums des > verordnet, was chen dürfen nur seht sind, benuht ■ Ebenso ist das Bhasler Dvdel- lettung 112; für Vertag unb Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten. Lineiaer Sittzeiu Postscheckkonto: 5rankfnrt a. M. 11686. Ortschaften des n, Wegen und ich verboten, sten werden, so- i höhere Strafe aft. Desgleichen i, deren Aufsicht d des Artikels 44 viderhandlungen ;en, falls sie es ' Tage der Der- Annahme »an Anzeigen für die Tagesnummer vis zum Nachmittag vorher ohne jede Berdindlichkett. Preis für 1 mm Höhe für Anzeigenv. 27 mm »rette örtlich 50 Mk., auswärts 70 Mk.; für Rekl ame- Anzeigen von 70 mm Breite 240 MK.Dei Platzvorschrift 20"/. Aufschlag. Hauptfchriftleiter: Aug. Goetz. Berantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil. Ernst Blnmschein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Gießen. Erscheint täglich, außer Sonn, und Feiertags, mit derSamstogsbeilage: GießenerFamilienb lütter MonaMch« vezugopreise: 1325 Mark und 75 Mark Trägerlohn,durch diePvst 1400Mark^ruch beiNicht- erscheinen einzelner Nummern infolge höherer zung den Zwischenfall vom 12. Februar nur als neue Gelegenheit, die Bevölkerung die militärische Aebermacht suhlen zu lassen, in dem Glauben, sie dadurch ihren Absichten gefügig machen zu können. Das Verhalten der örtlichen Befehlshaber wird anscheinend von der französischen Regierung gebilligt, da nach den letzten Rachrichten die Befehlshaber sich nicht gehindert sehen, die Vergewaltigungen gegen die Stadt Gelsenkirchen fvrtzusetzen. Nachdem die Stadt mit Recht die Zahlung der geforderten Geldbuße ablehnte, versuchen die Befehlshaber, den Betrag dadurch beizutreiben, daß sie die erreichbaren Geldbestände fortnehmen ohne Rücksicht, ob es sich um öffentliches oder privates Eigentum handelt; letzthin gingen die Befehlshaber sogar zur F e st n a h m e von Geiseln über. Die deutsche Regierung p r o t e st i e r t gegen die geschilderten Gewaltakte und behält sich vor, volle Genugtuung zu verlangen. Schon jetzt fordert sie, daß die Verhafteten, die immer noch festgehalten werden und zur Bemäntelung der ihnen angetanen Willkür vor ein Kriegsgericht gestellt werden sollen, sofort in Freiheit gesetzt werden. Ein neuer Zwang. Gelsenkirchen, 20. Februar. (Wolff.) Nachdem die gestrige Stadtvervrdneten-Ver- sammlung wiederum die Bezahlung von 1 0 0 Millionen Mark abgelehnt hatte, erfolgten heute neue Maßnahmen der Franzosen. So sollten die Geschäfte gezwungen werden, Waren abzugeben. Da das größte Kaufhaus in Gelsenkirchen, Alsberg, den Warenverkauf a b g e l e h n t hat, erfolgte die Schließung und gewaltsame Hinaustreibung der Käufer aus den Räumen. Zwei Abteilungschefs wurden verhaftet, und in dem Geschäft ein Posten zurückgelassen. Hierauf stellten sämtliche Geschäfte Gelsenkirchens die Verkaufstätigkeit ein. Weiler ordneten die Besatzungsbehörden an, daß, falls neue Zwischenfälle vvrkämen, die verantwortlichen deutschen Beamten sofort verhaftet und die Ortschaften, in denen solche Zwischenfälle vorgekommen seien, mit einer entsprechenden Geldbuße belegt würden. Die Derkehrslage. Frankfurt a. M., 20. Febr. (WTD.) 3m Bezirk der Reichsbahndirektwn Frankfurt ist in Eschbvi-n, Strecke Frankfurt-Crvnbevg, leit heute eine französische Zollkontrolle eingerichtet worden. Der Personenzugverkehr Limburg — Niederlahn st ein ist heute toieber ausgenommen worden. Der Güterverkehr wird von morgen ab auf der Strecke Limburg—Obsrlahn- stein in beschränktem Umfange wieder ausgenommen werden. — 3m Bezirk der Reichsbahndirektion Mainz ist der Personenzugverkehr heute wieder ab Rüdesheirn über Riederlahnstein nach Köln eingerichtet worden; von morgen ab soll aus der gleichen Strecke auch dec O-Zugverkehr wieder stattfinden. — 3m Bezirk Ludwigshafen find die Zollämter Zweibrücken unb Schönenberg mit französischen Zollbeamten besetzt worden. Äm 16. und 17. Februar haben die Franzosen in Mannheim zwei im offenen Neckar liegende uirbeladene Kähne beschlagnahmt und weggeschleppt. Es handelt sich hier um Privateigentum. Gin Kahn war unbemannt, der andere wurde mit der Besatzung weggebracht. Auflösung der Schutzpolizei in Essen. Berlin, 21. Febr. Nach dem „Vorwärts" ift laut Befehl des französischen Kommandeurs in Essen die gestern entwaffnete Schupo als aufgelöst zu betrachten Jedes Mitglied, das Dienst tut, soll vor ein Kriegsgericht gestellt werden. Es kann eine rein örtliche Polizei in Stärke von 600 Mann gebildet werden, die em vor acht Tagen der Verleger der „Em se r Zeitung", Fritz Sommer, und der Schriftleiter Bruchhäuser ausgewiesen worden sind, wurde gestern der Bruder des Verlegers Dr. med. Sommer nebst Familie ausgewiesen. Es liegt nach sicheren Quellen die Vermutung nahe, daß noch weitere Ausweisungen folgen werden, was mit den in Bad Ems besonders zahlreichen Sonderbündlern rn Verbindung zu bringen ist. Wiesbaden, 20. Febr. (WB.) Die Beamten des hiesigen Hauptzollamts sowie deren Nebenstelle wurden gestern von den Franzosen schriftlich benachrichtigt, daß sie von heute ab en t» lassen seien; sie könnten sich aber innerhalb 24 Stunden melden, falls sie gewillt seien, unter fran- zösischer Aufsicht weiterzuarbeilen, andernfalls würden sie zu gewärtigen haben, mit ihren Familien ausgewiesen zu werden. Diese Beamten, etwa 24, erschienen heute früh auf der Dienststelle und warteten die Umstände ab, unter denen die Amtsübernahme durch die Franzosen erfolgen werde. — Direktor Wolpergon der hiesigen Dis- kornogesellschaft ist von den Franzosen verhaftet worden wegen Auszahlung von Geldern an die streikenden Eisenbahner. Eine Anzahl Eisenbahnbeamten smd gestern desgleichen verhaftet toor&en. Urteile gegen Koblenzer Redakteure. Koblenz, 20. Febr. (Wvlft.) Vom frcm- zösischen Polizeigericht wurden die verantwortlichen Schriftleiter der „Rheinischen Warte", dec „Koblenzer Zeitung", des „Koblenzer Generalanzeigers" unb der „Koblenzer Volkszeitung" zu je 40 000 Mark Geldstrafe ober zwei Monaten Gefängnis verurteilt, weil sie es abgelehnt halten, eine Bekanntmachung der Rheinlandkommission in dem politischen Teil ihrer Blätter aufzunehmen. Der Militärstaatsanwalt hatte 50 000 Mark Geldstrafe beantragt. Freiheitsberaubung eines holländischen Journalisten. Amsterdam, 21. Febr. (WTB) Der Berliner Korrespondent des „Algemeen Handelsblad" meldet seinem Blatts aus Elberfeld vom 20. Februar folgendes: Ich hatte am Sonntag abc-nd in Gelsenkirchen Gelegenheit, mit 2 Filmoperateuren, die ich speziell zwecks Feststellung der wahren Tatsachen in das Ruhrgebiet mitgenommen hatte, Filmaufnahmen zu machen an Straßenecken in der Nähe des Rathauses, die ich brieflich noch einzeln beschreiben werde. Ich schicke voraus, daß ich für Filmaufnahmen im ganzen besetzten Gebiet, auch im Ruhrgebiet, die Genehmigung des Generals D e g o u 11 e hatte, und daß ich die Aufnahmen in Gelsenkirchen erst an» gefangen hatte, nachdem ich den zuständigen Offt- zieren meine Erlaubnis ausdrücklich gezeigt hatte. So war ich zufällig in der Lage, einige kinemato- graphische Bilder aufzunehmen von der voll- s g in jttn V'"' kommen nutzlosen und provozierenden Haltung der französischen Trup- Pen, die mit aufgepflanztem Bajonett in schnellem Schritt unaufhörlich die ruhige Bevölkerung vor sich hertrieben und die Deutschen mit Rippenstößen vorwärts schoben, so daß es nur der un begreiflichen Ruhe der Passanten zu verdanken war, daß keine Ilnglücksfälle passierten. Als ich darauf am nächsten Tag mit 2 Operateuren durch Gelsenkirchen fuhr, um Recklinghausen zu erreichen, wurde ich verhaftet und unter militärischer Bedeckung zum Obersten in das Hotel „Zur Post" in der Nähe des Rathauses geführt, wo man meine Aufnahmen beschlagnahmte. Man gab mir die Erklärung ab, ich hätte Filmaufnahmen machen lassen, deren Vorführung für Frankreich eine nachträgliche Bedeutung haben würde. Nach zwei Stunden erklärten mir die Offiziere, man gebe mir die Freiheit zurück, der Film aber werde sofort zur Entwicklung nach Düsseldorf geschickt. Am Dienstag nachmittag solle ich mich in Düsseldorf bei General D e g o u 11 e melden Mir wurden außerdem meine französischen Papiere angenommen. Erst nach wiederholtem Drängen gelang es mir, wenigstens einen Pcch nach ©Ibeifclb zu bekommen. Wenn man französischerseits der Meinung ist, daß man durch dieses Auftreten gegen die objektiven, der Wahrheit dienenden, nur die tatsächlichen Ereignisse in den kinema kographischen Aufnahmen festhaltenden neutralen Journalisten der französischen Propaganda dienen könne, müßte sich das als ein Irrtum Herausstellen. Ich werde brieflich noch Gelegenheit haben, ernste Einzelheiten meiner Aufnahmen und meiner Freiheitsberaubung zu veröffentlichen. Belgischer Autounfug. Mors, 2o' Febr. (WTB.) Ein b e l g i s ch e s Sanitätsauto stieß auf der Straße Düssel- dorf-Mörs mit einem Fuhrwerk zusammen. Der Kutscher wurde überfahren und liegt mit schweren Verletzungen und mit einer Gehirn crfdjütterung im Krankenhaus. Der Kraft- wagen raste weiter, ohne sich um den üeßer- fahrenen zu kümmern. Derselbe Kraftwagen fuhr dann mit großer Geschwindigkeit in die Stadt Mörs und überfuhr an der Kurve beim „Königlichen Hvs" 5 Personen. Zwei Männer und zwei Frauen wurden mit schweren Verletzungen davongetragen. Eine weitere Person kam mit leichteren Verletzungen davon. Der Führer, ein belgischer Soldat, wurde aurt1fhuno (XK^Öted Dwbotnt) te Vrvwn ,n treten, Bnr d für Ba* fall Hal«? kÄif er bann an .3*6 MF 4* et«/ to®Mofentelnt<’to (M ki aber hn Hgmew "Trrter- efk Frankreich« «»rtnenbia. datz C^rttte getan tofttiien, -rn die QUoarartPTrOrooe rom Felde bei tbttxdt unb her ©anfticmen mH BeratunQi* < immer M BeHegnt Loudon. 20 ^efn- (TBotff j Die Btttter &e- •^toat^rfeetÄr e rnt*br al« feAk bdm Wald in den sie abbogen. OKoOk« IKobnfam au« Brtbri benier ttxwn drein. fcu Oer Bor trog be« «r Arbeiterverein «- fefrvtdr« Läufer au« Dam fbabt flni^ nicht flott ISieche Anzeige ) Wettervoraussage für Donner«t ag Trübes 'Setter mit leichten 5 bneefärien. Xantoetter. nachts leichter Frost südliche und 'üd- westliche Slnbe 3n der 'Betterlagr I» htm Xmbenmg eingetreten. ve »es mh grauen Aotetchen. LachdknNchg BZ i nedüngen nimmt die 5kriunnalpoltsei ent- gegen. * Sc»genpmme« unb bi Unter- luchungshaft abgtfübr? wurde« drei Burschen von au?tixl; t«. de in v rsheim bet Dcnnftabt c.ntn schweren <3tabrud>i ."tebflabl aus^e'ührt unb für eine OB Ilten ZHarf Daren entwendet hatten Die Deute konnte ihnen zum grdchren Teil wieder abgenommen werben. ’* ^ÄUberung de« Rauchverbot« Bom 1. wbnear ab ist. toie die . XrtnfU61 3k*m Itubkrenben 2Li«Wnber per» an stattete am kn den Aftorta-Ütchilpteten etnen tnerreflanien über das r>-*, .Hnpavfe tn ber £ri Frauenzimmer kreischten ael ber alte __.2* Nr oerbarb etnem ben gamirn Humor? Oie worsen Nch über ben Hannes unb bedien und fühlen ich, ab Heutiger Stand des Dollars 10 Ubr vormittag« 'Berlin 22250, Frankfurt a. BL 23 500. Zrankrnknrs in Ärntjorf n. London 10 Sehr. 20. 3ebr Beuborf: 100 5rnnf. 6,03 DoCL, 6,09 Tod. London: 1 Pfund 77,95 SranL, 7 7,755rant et Dk cfilge Äi bk groben Hofbauern hotten - wenn man « auch nicht achtel,, bah Nr ihre Söhne unb Knechte nacht« a«l bewaffn,? Dachen liehen - damit an- Unter dem Zreiheikbaum Buman von Ölera Btt big. vergewissern, ob ber in Aussicht genommene Lehr^ mciftor auch die Befugnis zum Anlern?n t*an Lchrlinpen besitzt Diese OMugnil siebt nach ten fehl geltenden Bestimmungen nicht mehr allen Handwerlern zu. Oder HanNoerler. der künftig Ü,-tyrltng< anlettm will, muh sich im Besitze eine« schriftlichen Ausweises bkrüber befinden. 21« solche gelten bei abarfegter THeiflrrprüfung Ne au«g» rtfn:en Meisterbriefe, in allen anderen Fül- toogen plündern, fo war meiden« nicht« bnn Br.knbr machten sich jegi nidU anf ben Seg bei der kalten Mintorszetr: 2-s'ichtrn für ben Oo’fruub gab « erst anrter »u Clten:. wenn Nt HLndtor bk grohtn Märkte beretnen. iSnetsetzung folgt.) Movies Mohnsarn schüttette «ich Ck spottete feiner ohne Urtarmen. fk war •»«geldfL ner denn |c. Beim Schwarzen Peter mar heute Berlamai- bmg Um fl ' a fk kin Kind 6.Ute. ging es lb^ doch etwa« argen ben Strich andere Mädchen .u hätscheln wr würde bk 3j!k betraten, kbalb er mir einen Pfarrer au«gekuad«ch^ket belle, ber fk traute 3r Ntdk nachknkl-ch bah er « rrdn wnhk. hatte a-ch ihm Han« Baff« Bemerfurq Ne Laune verdorben Dar etwa brr Kerl oben ju Lutzerath Ne verchammte <£''**’'* '*" * »r ^ht dach in feiner 3W Bring ihn doch auch nach dem Aeiler fH4r Betoturui^rbr-rrbc hat an ba« . amt etn Sch« ei Nm gn ichrei. in dem Ne in der S«aN um-nden Gerüchte über bk Grrich- • wng einer Zollgrenze dementiert Werben. Auch Sarendeschlagnadme t>eün Berkehr be« besetzten mit dem unbesetzten Gebiet finde nicht flnrt Der franchfische Oberft bat. dies her Han. brfefammer zur Beruhigung der ÄaufmarrJdxift mügu teilen. gttragmen gdrigen Unterbau*-Äebe Lloyd George« hervor Der .Seflmmflrr frodet d>> Jl* des vormal gen Sprenter- ■tatfter« Ne allgemeine 3ufttnuKung bei ben Ö- bezakn. es werde »edvch bedauert, bah Lloyd George Nek Aede nicht bereit« vor zwei Ja b re n gehalten habe Der ,DaUn Tlews" yufoCge verlautet von uni- oalflt1d>-r Seim, bah Ne 'Mtflefrr 'owvi.l Ibam- berfatn« al« auch Home« auf Ne Minister bank bevvrftehe. da Ne Xegkrung in diesem Augenblick bk Unterstützung ber vormaligen Minister «ehr brauche. Auch für Lord Hoben l«il werde Ne Uebertra^ung eines Aegmrungsamls allgemein DocaeOgrtefxn Deutscher Reichstag. 303 Sitzung. 2 Uhr nachmittags Berlin. 20 3R6r. 1923. Tk Beratung des Hausdalls des Mini» fier Ium« be« 3nnern wird fortgesetzt im ber »tn.wbeiütu'ig wendet Itch Abg. Pb n l> ein 'S.) gegen eine Ikrm mbeiunq ber Büttel für Bildung«- unb Unterrichtsza>ike •arye 10 Millionen im »tat tewen beschämend wenig Der Aed'wr fordert schleunige Ginbrin- jWng dnee Lehrer bi [Nrngegefer e«. damit dem 7U14> tn Nefer Äulturlrage nicht Ne Führ ing Don ben Centern au« der Hand geiwmiixn werde. Buberbcm beantragt er eint Aachrragsbewill'gung »on 5 Mi lton« zur Unterstützung der Leipziger Lehrerbücherei 2bg Stau Dt. Ma i (D Apt ) fordert die Misbr ikimg unseres Schulwesen« Im Sinne ben- f4x*r boN-nfldnNger Kultur •e Die Ginführung ber Sonntagsruhe im Siebener 8 r 1 f eu rge we r be ist beim Kreisamt beantragt worden. Bon ben in Betracht kommenden fdbftänbi mal ber Schwarze Beter mit feinen Herrnraugra Waren bafür. burch Brand und THoA mit allem mihurAumen. wa« sich ihne- hmdemd tn ben Wra stellte Han« Baff und 3Tti«.3alb6 be- flanben bagegen auf Bor sicht ^b»ch Buckler hatte feine Heftigstt bereit» vergessen bksmol hatte ber Mkolai re*. Gr ”4)hig ich wenn auch ungern auf betten Sette G« hafue bem $5nt] ber Dkbe lonfl gor mcht datz etner au brr ihm Ich eine Hauptltimme heran« nabe, er er allein hatte zu kommandieren in seinem Reich Aber wie nun z» etwa« wahebatt Ginträg. Ikbrm kommen ?' Gs lohnte sich ton ter Hand alles nicht recht Die fleinen Bäuerle n denen fk für da« Uebertreten des Xnketteci pwi 60 auf 3» ZZarf erbbN worben auch Nefer Betrug erscheint al« .Ordnungsstrafe- gering im 2krbdlt- nis zur Geldentwertung 3n der ^Vriugung bk bk neue Grhddung bdhnmgiN. wird darauf hto »Wiesen, bah bei Gründung bet Buhe tn Hüllen unbeabsichtigter Uebertretung ber Vorschrift NN ge Aucksich: zu nctxm-n kl. d^egr - Ml bei vorsätzlicher Uebrrraetung mit olkr Schär« nor gegangen werden Del ter fei darauf btnge- Riefen, bah dos Rauchen In ben Gängen bet fr*3ugtr«agen. bk ner AouchepaNeile fu> rr”; gebartet unb nur in ben Dogen grundsätzlich oertoton ift. Ne ganz ober teilweise au« Aichr- raucheradreilen begehen Do« Bobeln. 3m neuesten Amlsver- kündigungsbiott mach: da« Polizeiamt G eben auf Nc pvii«eilichen Borfchrificn über das Rodeln im Kreise Bietzen aufmerksam Danach dürfen auf allen Aodelbihnen nur A>Hschlittai benutzt werden. Ne mit höchsten« zwei Personen besetzt sind Bobflelflb« find unbedingt ausgeschlossen. Verboten fink : das Aneina ide^hängen mehrerer unb kos Benutzen schadhafter Aodeifchlitten. das Ao dein auf den Ärei«ftrabcn des Kreise«. f)wm Nw Kreuz ' cheuf iertrr Tahibuhn.-n mit Rodelschlitten JnncHolb der StaN Gi-tzen und der Ortschaften des Kreife« ift da« Rodeln auf öffentlichen Strotzen. B>egen und Plätzen, insbesondere auf den fiubftoigtn. gänzlich verboten Weitere Berbvte können vom Kreisamt und Poltzeiamt noch Bedarf erlaffen werben Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften find mit 6trafen bedroht. *• Zur Berufswahl Da« K eisfchulamt 6at Ne Schulvorstände angewiesen Ne zur Gnt- loffung tommenten Schüler. Nc ein Handwerk ev- lernen wollen, fvwie die »Item Nefer Schüler uarauf aufmerksam zu machen, datz sie s,ch vor Eingehung eine« LehrverhättNisse« erst darüber Monses Mohnsam wollte eine Sau holen geben, die er erhandelt hatte bei einem Bauern für ben Metzger tn Brtbel Sto sollte aeschlachtet Werden auf bas »bdflkft. Die Anne empfing ihn mit .Hepp hepp" •Bar bas nicht, um sich frumft zu lachen ber 3 ib bolte etn Schwein f Di« war doch mch, koscher .Alt desto Stück bervon. bat kriegt 3bc dann gu elfen k" muht» sich doch beraten »« fehlte vielen an Meiern, manchem von ihnen an allem Ma« man nijNfo sich beschaffen konnte da« war un- 'Tr?,,। .ii.„K ■ . battr da« nD «rtinni Und überall tn der rt Sleich teuer Die 3rany>fen die vv- 'Part« famen^ erxdblten da fielen Ne Menschen BLn?fU nLÜarben Dor da« Biul<- gejvrbe-t - Nr ^e fchiöpk Waren tbne-i allen fen, nicht mehr fe uofi — Mtrnbere Sorge um feine **r *'bKvre« K nddef gebe*'* fk nngrm vf,. einer Hram in ® Mto Äonbel Al Mvhare n< rmfeenttogen, er kmrato ’te ost besuchen unb Wenn »mbahrag beohte schnell m N— Gondel soll bis zum 1 Mär, einfchl letz sich schriftlich ober mündlich dem 5tre.«am! erklärt werden, ob fie sich für oder gegen den Antrag au-sprechen Die Ab- gobe ber mündlichen Grklä ung farm wnchrmiags von 9—12 Uhr rvriirittags im Regierung«gebäude 1 Zimmer 10) erfolgen. Bon ber Sonntags uhe au«, frnommtn bleiben Ne ersten Öfter-, '^fingst- unb Meidnachtsfeiertage. •e Die Schornsteinfegergebühren Die Teuerungszufchläge zu den Gebühren der Schornsteinfeger find mit BMrfunq -wrn 15 Februar ab wie Mat festgesetzt worden für Ne Äctrbeiirfe der Städte Darmstadt, Mainz. Offen- b«h unb ©leben auf 22 000 Proz. für Ne übrigen Kcbrbezirke de« Qmdrs auf 29 000 Pro«. " Kellereinbruch 3n der Rocht zum Dienstag wurden aus dem Keller etner TBtrt- schäft entwendet eine Kitze mit 25 Krügen .Stein- bäger”. Marke .KSntq ötetnbaaen“. 80 ila'chen B5eihtoetn (1920er .»lütterother Brüderschaft-s. 20 Flaschen Bfeihöein (1920er . FreinSheimer RofenNihl-Riesling-), und 8 Minschiftstzühle imt durchlöcherten Sttzbrettern. Bor Ankauf wird brtn- gmb gewarnt SachNenNche Mitteilungen nimmt bk Krrminalpoltzet entgegen ee önitpenbtt wurden hier zwei wert- volle Zuchtkanlnchen. ein fltbergraue« unb ein Aus S^abt unb ßanb. Dieben, ben 21 Sebruor 1923 Da« Deutsche Dolksopfer. 3n ber Geschäftsstelle des .Gietzener gingen für unsere bedrängten Bon «genoffen am Rhein und an ber Ruhr weiter ein Krofdvrfer unb »Idberger Mitglieder bes Dleibergveveins. .^amUknabenb am 17 Sebruar 21050. Klaffe VI a M, Bezirkslchule 4280 Ar belfer unb Anoeltollte ber Fa Zoh Batth. Roll £3 877. M Sch 500. Grich Weidig au« feiner Sparkaffe 100, Brücker u Sohn. Roftervinoen. KbldfcTei 2000. öfefnnundi in ber Eferneinde Allen- borf a. b Lbo. 26 000. 3ngeflelltc ber Ha Hey. ü tenftaebt u Q o A D 83 460. Sammlung der Dcinemde Daubrtngrn 139 020 A A 3000. Kanzlei- unb B. gtfir it.irbeamk de« Landgericht« Dte- f)en fZBate) 12 50). gebrich B-rkeribeul. Lvko- mvtlvführer L Bube 1030 Burkb'nlcbaft Ger- manta 21000, Stadtknabenfchule Klaffe VIII b 3250 Mark Den Gebern herzlichsten Dank! Weitere e^*.n < 171 der Geschäftsstelle bes .Gietzener Anzeigers" angenommen. Bon bm Angehörigen bes Stabes 15 3nt-Begt« warben für Ne RahrNlle 60 876 Mark gesammelt Die Sammlung ber Bereinigung ber Arbeltaeberverbänbe bes Lahn- $l2J«,• »1*1 s unb Cberbeffen für Ne ^!mbUk ^,brT Betrag von etwa 30 Millionen Mark ergeben Dre Sammlung wirb tort gesetzt Die Ärebitüorlage für das Ruhrunternehmen in der französischen Kammer. Part«.» Hebe (WB) Der Minister- fei hat heute ben Gesetzentwurf betreffend ben Kredit für Ne Besetzung be« Ruhrgebiet« angenommen Der Gnuvurf Wirb heute nachmittag in der Kammer verhandelt 3« handelt sich - wie fltwdbet um einen Kredit von 1 | 5 Mrl - II d nen, von denen jedoch 15 Mcklumen durch Streichung Im Budget be« Kriegsminif!enums ^n BechälnMsfe leiste! Danfba.-e Bnxrftnnung grdüchri n»ch dem AlwrW- Ltchtfpkkhaus. da.- sich bem Unten*** be- mtoXlhaft zur Verfügung gestellt üut* Bornokijk». — Tageskalen der für Mittwoch Stadttheater, 7 Uhr: „(Dafparone* Grotzer Mrfaal des Untverfitä Gebäudes, 8 Uht Ocffcntliche Ttctblfft-Bcrfemmlung. — Licht, spielhaus (Bahnhofst.-ahc) ^lieflonb* und -3lu-31tfue. — Palast-Llchtsplele: „Der Graf von Esser". Aus dem Stadttheaterbureau Aus bk Aufführung von Karl Sckänhms Schau- fbiri .Der Weibskufel" am nächsten Sonntag lei gintj besonders Nngewtelen. Diese Austüheul* mit Frau Ruhner und den Herren X e l e f o unb Zeige! m ben Bxmbertxx gezierteren Ge- fta(tm von TBarm unb Weib unb Grenz»ägrr und Derrn Bold als Spielleiter Hai immer als eine bc Besten unserer Buhne gegolten, und dürste fkber auch am tomnwnben Srnutag bie oltve- wäbrte Anzfehungskraft au«üben Gine Wtoder- NHung Neses Derfe« ift nicht vorgefehen fln« Amerika. Ghicagv. 20 Hebr (TdoM ) Dto ameri- nwuM>' Zederatlon of ßabour in Ghicagv **n gestern eine TLefofutfon an. Ne Nc franzö- IM* 3n vaftvn Im Ruhrgebiet vcru r. t e I f t unb Ne Vermittlung der Bercinigtm Stau- . kn forhe t Dk Resolution erklärt, datz das mahn- llentgc mit t nkfcc Unternehmen >mmorali!ch und uugctHchi fertigt sei. Lpevdrn fir das Deutsche Volks« opser Heuer frei? Der Deichsfittanzminister ordnete an, daß duTPcnbutifl« an Hilfsorgan i- lat Ionen aalahttch Der Besetzung de« Ruhrgebtetes von der Schenkung«, fltuer befreit sind Weiterhin sind alle Beihage »mn Deutschen Bolf«opfer bei her Einkommen ft euer und btt der KSrperschaft«fteuer tn voller Hdhe abzugsf ckhtg Der Arbeitslohn, der anläßlich der Besetzung des Ruhrgebiets den Hllfsorgantsationeu zur Berfuqung gestellt wird, ift vom Steuerabzug und von der Cm» kommen st euer befreit. Die Teuernnqszahsea der fünf grrtzrrn Städte Helfens auf Grand der P reffe vom 7 Zebruar 1923 <24 3mräar) betrugen für THahy 223 284 (126 598). DarmffeN 19: 2S3 (122 138., einfchl Bk.ci-unz 247 253 <156 530-. Ott mdach 224 806 122 844' Worms 211 »55 (125 888). einfchl Belle,du 282 372 (164 701). Gietzen 1S3253 (110745 em'cht Be- fltiNing 280 736 (145 295). Di Durch chmN-teue- rungA^N für Ne finit grotztm Stadtc beträgt für Griäörung 187 550 1107 483'. für Heizung und Beleuchtung 20 598 (13 58S . Wornung 758 (566). für Bcf.ciöung 64 633 (35 882'. zusammen 273 539 (157 530). Dk Teuerung auSfchtietzlich Bell ei dang ist vom 10 Oanuar um 18) Prozent, einfchl Befie,- Nmg um 176 Prozent und vom 24 xXin^arauM* ZefleiNxng um 72 Prozent und «nicht Bestechung um 74 Prozent gestiegen '7-gefetzt werden 2bg Dr Luther P Bt*, betont, datz Nc ilaNmtsche OngtrO m,t Recht an Nelem gute* Allen f ft feite, und bedauert, datz die Soz oldem o- hxxtw grraN- bm gr-tztrn .Idealismus zeigen Abg Meier- .stoickau ■ S - wünscht ein etn» hettliche» Reichswohtta-5rck«gefey temü in ben 3ü.1otfeaAac:cgmQe Nt Ko noet,Lzstr«tig- fetten zwischen .timen- und Arvett«mmiite: um aufhänrn Staat-»f.ckratär o Welfer erklärt. Ne Regierung arbeite bereits an einer Vereinheitlichung Ada Mumm (Drut) fchlldert Nt Rot löge ber Peinlichen, von denen nur ein Viertel das Lthrtremkommen bätte, und fordert Gingrerfm des Reiche« Abg Grfing (Z.. wünscht schleunige Ber- ernheirltthung aller Zweige ber Wo^l'ahrtSvflege. Mlrckttr Otftr betont, datz an der bcrcll« von bem früheren Zinun,mmster Samisch tmge- letteton Beretnfadbung ber BerTMÜung weit.r- gearbeitet werde. Dabei rnerN georalt werben, ob Ne Verwaltung ber Wo.-Kahrt«pflege neu zu ordnen sei Das Reich erfüllte eine ®bmpfll<6t, werni es Ne Rotgemeinschift ber Wifmlchaft stärker unterstütze und eine Aotgemeinlchtft der Äunft fbrber.* Die Gnrschsktzungen de« Ausschusses zum Zitel BilOun-Mvefen werben txeruuf angenommen, ebenso Nt Gntschltotzung ber Svzurl^em)- ' füllen, bei L«nrnius-Bücherei In Leipzig 5Mil- Honen Mark zu gewähren Beim Xitel G-fundheitsWesen weist Direktor Bumm vom Refeh^gelunl-h-tttsamt darauf hin, boh cs auf Grund einer Umfrage mit dem beut- feben Gefunkcheitswefen von neuem aowärts gehe Die Neuerung verhindere febc gdunbe Lebeito- boltung. bdcn'er) bchn Mittelstand, bm Älctn- rentneni. Pensivnäroi. ©tuOmten ufw Allerlei Kvanstxi m unb befvn.es N Sau gl i.ig sterblich, feit vermehre sich Weil oft mfolg? L.Idm^nqels I feine Milch beschafft 6>er\n könne Bei de.i Schul- I fts'i'imqen habe fich gezeigt, datz etwa 80 Pro« ber Kinder unterem Ob rt feien Dtr ZaN der an ^uhcifutok habe fich im I n*.m 3of,rc meh als verdvpp.-lt: in einer fächfischrn viadt fei reber zehnte Knabe tube-hilb* Mit- fdrnlb Herrn trage auch der Mangel h?n Mitteln m dm Ämnferjnftaltm 3m BubrgcNci feien Ntrd) N? ruck ich «io't Beschlagnahme von W)h- I nungen. Äronfentiu’era und 2^5 Itulr g-?bict ve leucht werde Dq8 Haus vertagt fich fvdann auf mocgai nachmittag 2 Uhr Schlutz nach 6 Uhr. nicht mehr, obgleich er heut mächtig prahlte pal> wa« sollte ihnen denn geschehen? Datz sie tüchtiger waren und stärker als ein ganzes Regiment Zraraofrn. bat hatte man dvcherst neulich gefeNn. und vor Wem sollte man sich denn sonst noch fürchten?! Aber Ne harte Aburteilung des Petrvnellen-Michei und de« Slleb.tz-Denzel. Ne fo manches Stücklein mit ihnen voll führt, hatte bod) dk allgemeine Zuver -wenn,hechte s°d« «tA«- ließen. jtob* d) Tnec ^d »u bnn^o war plündA L jetzt de w.. «» ®«5. »ft*** plfltJ Landkreis Gießen. • ®au bring en, 20. Febr 3n unserer ®o wetnde wurden für die R u h r h i l f e 139 020 Mk., 10 Ztr. Kartoffeln und 70 Pfund Mehl gesammelt. Diese Sammlung ist für unsere kleine Gemeinde em recht guter Erfolg. eu. Beuern. 19. Febr. Für die bedrängten Volksgenossen am Rhein und im Ruhrgebiet wurden zum Dolksopfer durch den Gemeinde- rat 100 000 Mk. bewilligt und au her dem durch eine Ortssammlung 34 430 Mk. in bar, 34 Zentner Kartoffeln und 22Vo Ztr. Frucht aus- geb-acht. Grohen-Duseck, 20. Febr Der ® e - 1 a ;.., D e r e l n „® e r m a n i a“, sowie fein schon lange bestehendes Quartett bereiteten dieser Tage gelegentlich der Feier des 60jährigen 6 t i f - tungsfesles des Vereins einer sehr zahlreichen Besucherschaft einen besonderen Genuh. Sämtliche Liedervorträge Eroten gute Leistungen der Sänger, und ein trefflich gespieltes Theaterstück bereicherte die Geselligkeit des Abends in bester Weise. Am Schlüsse der Veranstaltung wurde eine Geldsammlung zugunsten der Frontkämpfer an der Ruhr I------------------------------------------------------------------- Antwortet [Watt mit ött Widmung auf ta MW Doltoopftr! vorgenommen, die reiche Gaben brachte. — Die Gebrüder Max und Julius Zakvb von hier haben die Meisterprüfung mit der Rote „gut* bestanden. al. Allendorf a.d. Lahn, 20. Febr. Die Ruhrhilfe»Sammlung in unserer Gemeinde ergab ll1/3 Zentner Roggen, 35 Zentner Kartoffeln und etwa 30 000 Mk. Bargeld. — Aus unterer Bevölkerungsstatistik ist zu berichten: 3m Jahre 1922 wurden 26 Kinder (14 Knaben, 12 Mädchen) geboren, gegen 20 im (Zähre 1921 (10 Knaben, 10 Mädchen). Getraut wurden 14 Paare (1921 waren es 24). Gestorben sind 11 Personen, gegen 10 im Zähre 1921. (/)@>rüningen, 18. Febr. Gestern abend veranstaltete die Liga zum Schutze der deutschen Kultur hier eine kinematvgra- phische Vorführung. Es wurden zuerst verschiedene Filme gezeigt, die uns die Wirkungen des Versailler Friedensvertrags darstellten. Sodann führte eine sehr schöne Raturauf- aahme die Zuschauer im Bilde umS Rordkap ins Weihe Meer, während andere Filme uns das Leben im Wassertropfen und die Herstellung von Porzellan vor Augen führten. Die zahlreichen Zuschauer gaben durch ihren starten Beifall kund, dah sie mit den Vorführungen durchaus zufrieden waren. • R iede r - Dessin gen, 20. Febr. Der Semeinderot hat e i n st i m m i g beschlossen, der Semeinw irtschaf t Oberhessen beizutreten. Zur Oeiftung der BertvagszaUung soll noch ein nachträglicher Holzeinschlag vorgenommen werden. Kreis Schotten. • Schotten, 19. Febr. DaS KreiSamt wendet sich in einer amtlichen Bekanntmachung gegen einen Unfug, der auch im ,®i ebener Anzeiger" vom letzten Samstag in einem Artikel gegen den wilden Ge treidehandel schon gerügt wurde. Das Kreisamrt sagt in feiner Veröffentlichung: „Es wird beobachtet, dah in den Orten des Kreises von Fremden (Erwachsenen und Kindern) in großem Umfange Getreide erbettelt ober gegen Geld oder Gegenstände gefordert wird. Die Landwirte emp° finden dies als eine Belästigung, um so mehr, als die Erträgnisse der letzten Ernte ganz unzureichend und schlecht sind. Es ist gewih nichts dagegen einzuwenden, wenn notleidende Familien in der Stadt etwas Frucht oder Mehl zu erlangen suchen und Bauern ihnen helfen. Man hat ober beobachtet, dah Kinder die zusammengetragene Frucht hier wieder verkauft unb den Erlös teilweise für Zigaretten und andere Genuh- ntttiel verwendet, und dah Bettler den Erlös für verkaufte Frucht in Wirtschaften mit übergroßen Zechen vertan haben. Es wird uns auch versichert, dah einzelne Kinder bis zu dreimal in einer Woche mit der Bahn von Hanau aus angekommen seien. Meist werden nur ganz kleine Mengen in jeder Hofveite verlangt, 1 Teller voll, 2 Hände voll oder so." Die Gendarmerie und Ortspvltzeibehörden sind jetzt angewiesen, diesem Treiben energisch entgegenzutreten. a Laubach, 17. Febr. Unlängst wurde usgraben der Gruiwmauer eines Gebäudes nahe der sog. Unterbforte (wo biS 1825 daS I westliche Stadttor stand) in einer Tiefe von drei Metern ein gewaltiger Trog gefunden; er bestand aus einem einzigen Eichenklotz, dessen Holz durch das Lagern im feuchten Gelände steinhart geworden war. Die Fundstelle ist im Winkel von Waschbach und Steinweg. Rach sicherer UeE>erlieferung standen hier früher die Werkstätten der Lohgerber. 3n jenem Tröge aus Eichenholz wurden die Tierhäute ein- gegraben und zubereitet. Rach einer alten Karte von 1724 lag eine Lohmühle unweit davon an der Wetter, gegenüber der Stätte des jetzigen Bahnhofs, im Gartengelände der sog. .Laubach". Oberseibertenrod, 18 $ebr. Auch unsere Gemeinde hat beschlossen, den im groben Krieg gebliebenen Helden eine dauernde Ehrung zu erweisen. 3n die Mauer des hiesigen, so stimmungsvoll im oberen Ohmtal gelegenen Friedhofs soll eine Ehrentafel mit entsprechsrder Zuschrift und in künstlerischer Aus- schmückung eingefügt werden. Kreis Büdingen. * Altenstadt, 19. Febr Die hiestgeSamm- lung für daS Den tfche Dolksopfer ergab 271815 Ttf. Bargeld, 63,5 Zentner Frucht, 163 Zentner Kartoffeln und 5 Zentner Erbsen. Auher- dern hoben Arbeiter. Angestellte und Beamte 3 v. H. ihrer Bezüge der Ruhrspende überwiesen. Kreis Friedberg. * Maibach. 17. Febr. Die hiesige Gemeindejagd. seither jährlich für 1525 Mark verpachtet, wurde jetzt für jährlich 3 410 000 Mk. an einen Herrn Ha rtmannsHenn in Frankfurt- Heddernheim verpachtet. — Die Ruhrspende ergab hier: 15 Zentner Getreide, 30 Zentner Kartoffeln und 51 400 Mark. Starkenburg und Rheinhessen. rm. Darmstadt, 20. Februar. Ein Familiendrama hat sich in der Georgen strahe dahier zugetragen. Der dort wohnende Polizeiwachtmeister D i ck r o t h hat nach einem Zwist mit feiner Frau, mit der er in Ehescheidung lebt, seine Frau durch zwei Schüsse in den Kopf schwer verletzt und dann durch einen Kopfschutz sich selbst entleibt. Der Streit soll wegen des Kindes entstanden sein. Die Frau befindet sich in bedenklichem Zustande im Krankenhause. Kirche und Schule. Eine Dorfkirchentagung. Die diesjährige Tagung der Dorf- kirchenvorsteher in Oberhessen findet am Montag, den 5. März, tn Eichelsdorf bet Ridder statt. Sie beginnt mit einer Andacht in der Kirche, die Pfarrer S t r a ck - Wallernhausen hält. Der hessische Zugendpfarrer, Pfarrer Zentgraf, und ein Laie, Buchhändler Sonnenschein- Marburg, werden über die Frage sprechen: „Sie Kirche und die Jugend". Weiter wtrd noch die Frage behandell: „Wie erziehen wir unsere Gemeinden zu zeitgemätzen Liebesgaben?" Man erwartet auch in diesem Jahre eine rege Beteiligung der Kirchenvorsteher. Die Tagung beginnt nach Ankunft des Zuges vormittags 11 Uhr. Aus dem Amtsverkündigungsblatt. •" DaS Amtsver kündigungsblatt Rr. 15 vom 20. Februar enthält: Linderung der Lehrmittelnvt. Gewährung vvn Unterstützung an die Empfänger von Ruhegehalten und Hinter- bliebertenbezügen der Hessischen Versicherungsanstalt für gemeindliche Beamte. Die zur Entlas- sund kommenden Schüler, die ein Handwerk erlernen wollen. Wohnungsbaustatistik. Ausführung der Kreisfeuerlöschordnung. Wasserleit mgsarbei- ten. Zwangsinnung für das Schneider Handwerk im Kreise Giehen. Sonntagsruhe im Friseurgewerbe tn der Stadt Giehen. Aufbringung der Kostet der Handwerkskammer. Diehseuchen. Wiesenrund- gänge. Vertilgung der Raben und rabenartigen Vögel. Abschlutz eines Übereinkommens mit Rumänien wegen wechselseitiger Unterstützung Hilfsbedürftiger. Rodelbahnen. Vermischtes. * Die Würzburger Kiliansfahne. Eine der größten Sehenswürdigkeiten des Fränkischen Luitpold-Museums in Würzburg ist die Kiliansfahne. 3n einem Aufsatz der „Wester- mannfchen Monatshefte", in dem Dr. Klothilde Mayer diese wichtige Sammlung behandelt, erzählt sie auch näheres von diesem denkwürdigen Alt-Würzburger Wahrzeichen. 3m späteren Mittelalter stritten sich in Würzburg der Bischof, daS Domkapitel und die Bürgerschaft um die Herrschaft. 3m Jahre 1266 war es zu einer zwiespältigen Bischoföwahl gekommen. Das Domkapitel setzte Berthold von Sternberg als Pfleger ein, während die beiden Bewerber, Berthold von Henneberg und Konrad von Trimberg, beim Papst um die Entscheidung nachsuchten. Dem mächtigen Henneberger dauerte daS aber zu lange, und er suchte daher sich mit seinen Brüdern und seinem Anhang gewaltsam in den Besitz der Würde zu setzen. Da sammelte Berthold v)n Sternberg die Bürgerschaft und schlug am 8 August 1266 die Ritter in der Kihinger Mainebene. Roch heute wird zum Andenken an diese Errettung der Stadt an jedem EhriacuS-Tag das Glöcklein geläutet, das in einem Scitcntürmchen der Marien-Kapelle schwebt. Den Würzburger Bürgern wehte die Ki- lianssahne voran, die nach dem Siege, mit einer 3nschrist versehen, im Dom aufbewahrt wurde und zuletzt nach wechselvoller Wanderung tn das Luitpold-Museum gelangte. Das Evriacus-Panier besteht aus einem ungeheuren Stück naturfarbener Leinewand, viel zu schwer, um von einem einzelnen Menschen getragen zu werden. Der heilige Kilian, der Würzburger Ortspatrvn und Märtyrer, besten riesige Gestalt mit bunten Seidenstreifen aufgenäht ist, mutzte auf einem Wagen den in die Schlacht ziehenden Bürgern vorausgefahren werden, und man kann sich vorstellen, wie diese mächtige Gestalt mit den übergroßen, unbewegten Augen und den drohend nach Schwert und Bischofsstab greifenden Händen in der Erregung des Kampfgetümmels auf bic Gegner gewirkt haben mutz. Die Rücsteite des Banners war mit einer byzantinischen Seidenstickerei geschmückt, die jetzt losgetrennt ist und unter Glc^ aus bewahrt wird. Die Stickerei zeigt einen orientalischen König zwischen zwei Greifen und dürste in ihrer starren Monumentalität auf die Darstellung des heiligen Kilian eingewirkt haben, den ein fränkischer Künstler mit so schrecken- erregender Grotzartigkeit auf der Schlachtfahne der Stadt gebildet hat. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinden. Heute Abend 6 Uhr Passtonsgottesdienst in der IohanneSkirche. Handel. Frankfurt a.M.. 20. Sehr. Dörsen- stimmungsbild. Am Devisenmarkt machte die Befestigung Fortschritte. Auch das Geschäft wies eine Zunahme auf. Der Dollar wurde im Vormittagsverkehr 21 750 bis 22 500 gehandelt und zog im weiteren Verlause auf 23 250 an. Die festere Tendenz der ausländischen Zahlungsmittel begünstigte auch das Aufkommen einer zuversichtlicheren Meinung am freien Effektenmarkt. Das Geschäft war jedoch ruhig, da das autzenstehende Publikum sich noch Zurückhaltung auferlegt. Soweit Kurse von Bureau zu Bureau zr hören waren, lagen diese vorwiegend gut behauptet, teilweise auch fester. Dalutapapiere fanden bessere Ausnahme. Unter den Kasta-3ndustrieaktien sind Tertil-, Maschinenaktien, überhaupt Papiere, die etwas niedriger stehen, gesucht. Etwas vernachlässigt blieben QKontanattien. Der Dollar stellte sich um 1 Uhr auf 24 000—24 500. Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung.) Dalum 19. tVebructr 20. ^ebrunr Amtl. No:ierg. XmiL Notiera. (Pcth Brie» fflHb Vries «Ntw.-Drllffel . 1057,36 1062.65 1246 85 1253.15 Holland 791745 7957.35 9^6 75 93'23,25 London 93765.- 942N.- 110971,85111525,15 Paris 12063*5 1213.05 1446,35 1453,65 Schwei, 3778,05 3796,45 4526,15 4548.85 Spanien 3129,25 314535 3740,60 3759,40 Italien 965,10 969)90 1127,15 1132,85 Lissnbon-Ovorto--— — —— — Dänemark.... 3852,85 3872,15 4538,60 1561.40 Norwegen... 3740,10 3759,90 4339,10 4360,90 Schweden . . . 531L70 5338,30 6184,50 6215,50 HetfingsorS. . . 508,70 511,30 628,40 631,60 Neunork 20199 25 20300,75 23541,- 23659 - Teutsch-Oesterr. 2S,68 28,82 33.17 33,33 Budapest... 748,- 752,- 848,- 852,- Praa 60L50 604L0 698,- 702,- Agram 246,90 248,10 Banknoten. Frankfurt a.M^ 2d Februar. Bries Geld Schweizer Noten......... 4565.— 4495,— stiranzönsche Noten. 1446.— 1434 — Dänische Noten........... ——,— Schwedische Noten......... — - — .— Holländische Noten. . 9470 — 9330,— Deutsch-Oesterreich ä 100 Kronen 33 25 32,75 Amerikanische Noten........ 24125 — 23875,— Englische Noten 111500,- 110500,- Ztalienische Noten 1146,— 1134,— Belgische Noten 1266,- 1254.- Uugarische Noien 755,— 745,— Tschechoslowakische Noten .... 710,— 700,— Norwegische Noten ........ — Rumüntsche Noten ——,— Spanische Noten.......... — Märtte. Berliner Produktenmarkt. Berlin, 20. Febr. Es kosteten: Weizen, märkischen 57 000 bis 60 000 Mk. (fest), Roggen, märkischen 49 000 bis 50 000 Mk. (fest), Sommergerste, märkische 47 000 big 48 000 Mk.. oberschle- sische 43 000 bis 44 000 Mk. (fest), Hafer, märkischen 43 000 bis 44 000 Mk., ostpreuhischen 41 000 Mark (fest). Mais, La Plata, loco Berlin 59 000 W« 00 000 0® (steigend), WetMnmehk (100 Kilo) 150 000 bis 160 000 ML (fest), Roggenmehl (100 Kilo) 135 000 bis 145 000 Mk. (feft)7 Weizenlleie 30 000 bis 32 000 Mk. (fester), RoggenSeie 34000 bis 35000 Mk. (fester). Raps 100 000 bis 105 000 Mark (fester). Diktoriaerbsen 80 000 bis 90 000 Mark, Heine Er bl en 60 000 bis 70 000 Mk.. Peluschken 90 000 bis 110 000 ML. Acker bahnen 60 000 bis 70 000 Mk. Wicken 90 000 bis 110 000 Mark, Lupinen, blau 50 000 bis 70 000 ML, gelb 80 000 bis 110 000 Mk. Seradella, alt 120 000 bis 150 000 Mk.. Rapskuchen 38 000 Mk.. Trocken- schnihel 20 000 bis 24 0«) Mk. Rauhfutter: Wei- zen- und Roggenskroh, drahtgeb. 17 500 bis 20 200 Mark, Haferstroh, drahtgeprehl 17 500 biS 18 500 Mark, Stroh, strohseilgebundell 17 500 bis 13 500 Mark, Wiesenheu. gut, ges mb und trocken, Dor» mahd 22 000 bis 25 000 Mk., Rachmahd 21000 bis 22 000 Mk. (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen sich die Preise pro 50 Kilo.) Büchertisch. — Svend Fleuron: »Meister Lampe", em Roman von den dänischen Feldern (Eugen Diederichs Verlag, Zena.) Dieses Buch eines Raturkenners. Tierfreundes und Dichters zugleich wird viele Freunde finden. Richt nur dem Jäger wird es hohen Genuh bereiten, den Lebensrvmcm einer Hasenfamille und der Kinder eirres Wurfes kennen zu lernen. Rebhuhn, -Hahn und Familie mit den Augen des Dichters zu schauen, das Verhältnis dieser Bewohner und Kenner des Feldes zu ihren Feinden: Fuchs, Wiesel, Katze. Hund, Krähe, Elster, Habicht, Falke und des ,Bruders Langsam", des Menschen, gewisse rmatzen vom Struwpunkt der Kreatur aus zu beobachten, sondern auch dem Freunde der Ratur und ihrer Poesie. Warmblütigen Herzens empfunden, mit Dichterkraft erzählt und in feiner Sprache aus dem Dänischen übersetzt, erlebt der Leser diesen Tierroman mit, erkennt die Ratur als Schüherin ihrer Geschöpfe, fühlt sich ein in den Gesichtskreis des Tieres auf dem Felde und in der Luft und verfolgt gespannt das Ergehen der »Helden" bis zu dem Ende, da ihnen die Mühle, die für den grvhen Haushalt in der Ratur die Rahrung mahlt, ihre Zeit gesetzt hat und sie einfvrdert. (3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Die Entwaffnung der Schupodeamten in Essen. Essen, 20. Febr. (WTB.) Heber die heutige Entwaffnung der Echupobearnten erfahren wir noch folgende Einzelheiten: Um 7 Uhr früh wurde das Barackenlager in der Hammer- stratze. worin 400 Schupobeamten in Quartier liegen, von einem Regiment Infanterie mit einem Oberst und einem General sowie 22 Tanks an der Spitze, umstellt. Die Polizei wurde zur Abgabe der Waffen aufgefordert, wozu sie sich nach längeren Verhandlungen entschlotz. Die 'Bettgestelle und die Decken muhten in den Baracken bleiben. Die Privatsachen durften mitgenommen werden. Die 400 Mann zogen gruppenweise mit ihren Offizieren an der Spitze ab. Zur Aufrechterhaltung der Ruhe und Ordnung des Stadt- und Landkreises wird von den Behörden in anderer Weise gesorgt, da die Schupo keinen Dienst mehr versieht. Französische Unmenschlichkeit gegenüber den Gefangenen. Essen, 20. Febr. (WTB.) Heber die Unterbringung der von den Framzosen gefangen ge- aefetzten Heroen in Bredeneh wird bitter genagt. 3m Vreden eh er Gymnasium ist für die Gefangenen ein Raum her gerichtet, worin für zwanzig Personen Platz ist, während dort tatsächlich zeitweilig bis zu 50 Personen unter gebracht wurden. Oberbürgermeister H » v e n st e i n. Bürgermeister Schäfer und andere Herren befinden sich noch in Einzelzellen im Rathause zu Dreheney. 3n diesen Zellen wurden früher nur gewöhnliche Verbrecher eingesperrt. Zu deren Schutz bestanden schon damals die Vorschriften, dah eine Person höchstens 24 Stunden in einer solchen Zelle untergebracht weiden dürfe, weil der Aufenthalt daselbst äuherst gesundheitsschädlich sei. 3et)t sitzen diese Heroen schon eine Woche und länger in em und demselben Raum. Die Bahnhöfe Bochums besetzt. Essen. 20. Febr. (WTB.) Gestern nachmittag sind die 5 Bahnhöfe von Bochum von den Franzosen beseht worden. Die Beamten muhten fluchtartig die Bahnhöfe verlosten. Nahrung bei: Kufeke BrechdurchfaM • Diarrhöe. CflRqqartm 37 M nach mittag 3 Uhr sanft ent- Dic prima Kalbfleisch 2800 Mb. M 00 Rdflcrt. 1345B flffl «1'Zimmer- kür Schreibmaschine gesucht. 1341D '20ohiniii*i in Schriftlich« Angebote an diener Shm Am Gardinen Rorfritcnbont. Achtung! Achtung! Heringe Biitklinqe krisch ringet rosten bet Behehel- l»1e Tiefland Im Winter auf dem Gro B-Glock ner Heuchelheim, den 20. Februar 1923. Puppenwagen empfiehlt frritwfrt P.Friedr.Göto »aiftrafltt 48 I r. Rein fnben. n<9D hanS > Leiter- wagen wieder riegetrtfffn trauernden Hinterbliebenen: Lina Ruppert Familie Rink Familie Georg Kreiling Familie Lud wir Kröck Frau Louise Rinn Wwe. arS^"u"L gewandte Stenographin Marktftrahe 4. Teleobon UA H W* Zccfifdje grüne M4MBU«*aMIUia UM II UNrriD AMERICAN UHU INC Hetnz Fenner Aenne Fenner geb. Rück DerrnühUe [ Mietgesuche | tfnimtn»fanblbai an» brfeutem ÜJt- blrt lucht 1o*otl lifijbtrfj.Sinifflfr. ■?ctjr. Hnnrb. unter 01154 a.b. (Htefi. Wn» Palasl-Lichlspiele CrM!ais5 hinein 22 3- kaufmännisch UmganaSformen. im ('au-halt nnb Im Anden verseki. mlilMGIck. Achriftl. Angebote unter 01174 an den (Miefe. Ans. erberen Zur Leitung der Versand.Abteilung gewissenhaft, DiösicliligBr Herr gesucht Eintritt baldigst Ferner zum 1. April Verwandten und Bekannten die schmerzliche Mit- teilung, daß unsere Hebe Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau teil* taldr* Wwe. Ml. 3tmmer gea. gute Ue^ahiung per 1. 3., evtl, aut» T- 3 rrrnu md J Im .Hcnirimi der 2 labt. 4» mieten neftlchk. Schr. Ana u. OHM an den Ostes, An». antcti-wtcient- Tribus &l Sundheim Ptkcheiidcr Äer ---sz------=---- i Junge Frau Bfiflaitri. Bfrfn (ß o l b - Silber .Blattaa Segrifitik kauft zu hoben Vrrifen torl Brill 3o*ffirr firfniDlim 8. (Bear l*7a Nach kurzem Kranken lager entichliri unft gntrm auttag 1 Uhr linear liebe Mutter, Scbwiegermutter, Oroömutter, Schwester, Schwägerin and Tante Frau Katharine Lotz geb. Kolb Im 73. Lebensjahre. DerGraf von Essex historisch»! Kolomalrri taa 4u mät iaen •l- und Silber« gegenständen *■ TaacditrellcN Karl Wetter Uhrmacher, Glelf>n, Nitteraaffe 11. toitarrc ob. Vautf Idochwert. ,)n>tr > u. Mondo luie su verkaufen. Wo faat b. Geschäft»' stelle d. A. A. 01 UN t^lkHiolillk K- oerk. Aab. I. b. «*e- •cbaftci. » (Kg. wte, Kaufgesuche | MeMe •Donnerstag früh 9 Uhr eintreffen b: Srtfd|< BraltoenUfte mt grüne geringe ohne iPeroatftinn 1 tMuab Mk. toe».— fteng1.B8fll)ü6linge per Kille mit netto 5 Pfund Mk. 7<>OO.- p. vfd., ca 6^ Stück. Mk. 1700.— frtftfle BoOmops, Sartlnen unö inatjes-öetiiige Saaerirant 60.- Sehr. Berdux Sahnhofftrafee 27 gütuiiü. |3®wrl. SRäödirn - chriitliche Angeb ,n fL aeludn inner 1I«3I> an ben hm. Xdbcrf‘r- *’>.!• ^Stellena ngeuote) Ämättü. gonngogen-iX«."!:: Etudentische Ver bliibuna stich» geetonnes «nein nno Bertehrsloral. 2d>riltl. Angebote unter 011.13 an ben Dieb. An», erbeten. 4-5-gimmer- Die Zusammenkunft findet um 2 Ubr im Hofe de» Stabt hause« »artenftrafie 2 statt Diesten, den 19. Februar 1923. DwOberbÜrgermeister.Z.DDrAofenberg. Donner«tag, ben 22. Februar, von 1 Ufer ad, versteigere ich etctnfhr. t>3 p.. vollständige Beilen mit Zubedvr. ein neue» Federbett, 4 Kiffen. 1 6afa. 2 Sessel 1 Spiegel. 1 Regulator. I Kleiderschrank. 2 Kommoden. 2 Nachttische. 1 Aähtisch 1 Waschtisch 3 Tische 4 Stühle. 2 Schränk- cken. 5 Bilder. Bettücher Beitd-cken. Uebmüge Kissen belüge Handtücher. Tascheniudxr. Strümpfe. Schuf),f» llettler. Tüchtige« Midchen ba» kochen und fämi* ltdic vaubarbet’fn verleben kann, für kleinen HanSbnlt für iolort ober 1. Mar, "flucht 1331I» Siegfried Stern. 2eliet»mefl 71. 6ro8e Ankaufswoche * “■ hen,e h,e •***«•« aahle leb kstr Frauenhaare 7000 Mk. per Kilo 700 Mk. per 100 g .bMnr nehme i'—o rfinetirn Gelerenheit wahr \ich» eo klchi wtederk <• h rvndei iale^uheiL ÜH£ Süskind *euc*wen 29 13S7D Kein Ladt. Vortragsvereinigung Dintnlii, tu U. Pikriv, iknii v .ühr. la »er leaea Aila: ISflv Bilder aus dem alien GieHen Llehtklldervnrtrac du Herrn nibllethek*direiifor* Eb«l. Ilatrlltakartea: ( h.^lll- r and Abendk Gießener Konzertverein Beuatai, ■. Febraar 1911, aaebe. I ü¥r, ■•«Malta leaiert la dar üaivereltlfe-lala Berliner Vokal-Terzett Die Killlii — Klthe AaUeh — Dia. Bha. Alt« und neue deutsche ChonAtzn, Madrigale, deutsche Volkslied, u. Weben. Dntrirtskarten: Mk. 400.—. 3B0 - . 300.- and 200. - bei Ernst Challler und abends an d. Kasw. Studentenknrtrn Mk. IOl — belmlla ui verwalt er d. UnlverahÄL i,wv Empfehlungen | KlnöCF WOgCH SlnniOrnfii niarraoen KillötrftÜbk 1 rede Bettstelle nach ' • Map. an lebermann. Qataloa Ire Usu- ■Ib.ltabr. Sahl L Th. Verkäufe 6Ö id Lallettzaun IN. A Toren, 4 Vene bflbntr, 1 t>nhii, 1 eiserne Bettstelle, t Bnrftrdnr und verlch,ebenes au dereivegtaunShalder |u verkaufen, ul 121 Malabfldrn 32b. NORD-, ZENTRAL- UND SOD- AMERIKA AFRIKA, OSTASIEN usw. Billigt B.l6rd»ru*e ber d-uteeSw eed •uiltndlech. Hifen. - Herverreoen«# IM. KiatM mH Sp.li.- und HaucM.il. ErwUdaaelge Salon- e. Ka|üten4ampfer Ftwe w-'ct.«Mtltehe * »fiXHie r*i MAMBURG nach NEW YORK and Dr»ckiee*ee darr* MAMBURG-AMERIKA LINIE HAMBURG und dort* Vertreter te; GIESSENi S. Loeb, Zigarrenhaus Bahnhofatr. 92a. 487c Die Beerdigung findet Freitag, 23. Februar, nachmittags 3 Uhr, vom Sterbe haus, Brauhausstraße 41, aus statt istsn D Unerwartet verschied nach langem, I schwerem Leiden in der Klinik zu Gießen ■ meine heißgeliebte I Luise ■ meiner Kinder treusorgende Mutter, unsere ■ gute Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante im Alter von 30 Jahren. ■ Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Fr. H. Weber und Kinder. ■ Dutenhofen, den 20. Februar 1923. Die Beerdigung findet Donnerstag, den ■ 22. d. M, nachmittags 2 Uhr, statt. i.wd