ar.2-r frf*«int glitt), ectrr Jain« eno gekriegt, r- it u#rSomi1ogtbtnagr thitfjtetrSamilimblinct mo*te-e 700LJ. IHeklam« Anzeigen v 70m n Breit« 225 JJ< x2*miD.Sd)l0n*1 piagDor|d)n)t 20' .Lus. schlag - BeranNooNlich sür Politik u. Feuilleton Dr Friebr Wilh. Gange |üt den übrigen Teil 6rnft 8lumld)«in;|ürbei Anzeigenteil ijans 'S«» süintli ch m ©i «gen Ein neue Der Fall Lossow. — Ein baye Entspannung des 2)erhc V« rl in, 20 Oft (Vrit> -XeL) Die bk Blät- ter mttkiten, frn bk bal^rrldy Ttcxrcruna wegen Falle» v Lossow von ber -Xei Seeckt 20» OencralftaatB- komm ess ar Kahr ba» Ersuchen tx» Aeichswedr- mmitkr», baS Blatt zu verbieten, abtebntr. cr- Mgk ba» Verbot be» Vlatte» durch den Rc>ch«- iDeSnnhnfkr selbst Trotzdem erschkn da» Viatt weiter RraMrehr erteilte Ge»eral >. Seeckt beut Nene- «al w. Lossow be» Befehl, ba* Verbot an», znfprechen eeb nötigenfafi* mit Gewalt durch, zuführe». Lossow lehnte bi einem offenen Selegzaann «n Seeckt bis Ausführung de» Befehl* ab, der ihn in Konflikt mit ber bayerischen (Regienmg bringe öiencml hon Seeckt eröffnete mmmefn General Ovsfow. dcch er sein Vertrauen nicht mehr habe und barau» die Konsequenzen ziehen muflc. tat Lossow nicht Für die 'ReichSregi.-rung war die Situation vollkommen klar Lyslow m-ir al» ein Meuterer anjufeben. ber nicht auf semcm 'Posten bteiben konnte, ba das da» Gnde ieder militärisch«' Di',iplin bedeuten würde Mit Rück- sicht auf die auheirpolitilche Lage bemühte lich die Veichsregierung. einen Ausgleich bcrbei\u- f übtet und machte den Versuch durch den banc- rtftbcn Gemras Äreb von Kressen st etn Lossow zur •krreidxing seine» Adfchkd» zu ver- anlafsen »k Mission Äreffenftem» scheiterte jebtrnb ebatfart». *$>* ©rtcbtguna de» Falle» soll beute m der Weis« erfolgen, bah ber »gehorsame General offiziell entlassen totrb. — Zu der Mitteilung der bayerischen 'Re- rn enrng an die AeichStegierung. bah he einen werteren amtlichen Verkehr mit dem Reich»webr- minifter abtebni, bemerken bk Blätter 5hc barye- rische Aegierung ist aus» Genaueste orienttcrt über den Ötaitb ber außenpolitischen Dinge, die beute so ernst ist wie in Beinern Z.'ilpunkt feil uer Unterzeichnung be» Versailler Frieden» Wenn sie trotzdem zum offenen Vruch treibt, so daß sie mit der vollen Verantwortung füi da» Kommende belast« Für ba» Reich gibt e» nur einen Weg Durchsetzung feiner Autorität, wie in Sachsen, so in Bayern! Der Reichspräsident und der sächsische Konflikt. Berlin. 26. Oft. lPttv.-Tel.s Wie bet „ifafl“ erfährt, haben beim Reichspräsidenten gestern Besprechungen beS Reichs» mchrnrinifter«. beS Reichskanzler« unb des ReichSinnenrnintsterS über die Lage in Sachsen unb in Bayern stallgefunben. 3n rein militärischen unb SicherheitSsragen liegt bk G»tfcheidimg allein in der Hand de* Reichspräsidenten, weil dieser ben Oberbefehl über bie gesamte Wehrmacht be# Reiche« nach ber Verfassung in Händen hat. Da« ReichSkadinett ist in diesen Fragen ziemlich ausgeschaltet. Infolge, dessen würde über die Abberufung einzelner Militärbefehlshaber, wie de» Generals von Lossow ober beS Generalleutnants Müller allein ber Reichspräsident zu befinden haben, ber die militärischen Personalsragen auf Vorschlag beS ReichSwehrministertumS ober beS Chefs ber Heeresleitung regelt. Schon Dieser Umstand zeigt, bah ba» v"n ber „Voss. ZtgI verbreitete Gerücht über eine so- fertige Abberufung be« Generals von Lossow unb be« Generalleutnant« Müller falsch ist; der Reichspräsident hat in den letzten Tagen, wie and) amtlich bestätigt ist, bi« Haltnng de» Generalleutnant* Müller gebilligt. Die Gerüchte über bie Abberufung be« Gene- ral« von Losfow werben an zustänbiger Stelle al« Kombinationen bezeichnet Das Schwanken, bas in ber politischen "Beurteilung unb politischen Behandlung der rein militärischen und Sicherheitsfragen sich bemerkbar macht, steht mit innerpolitischen Entwicklungen. bie sich vor allen Dingen bei ber Svzialbemokratie vollziehen müssen, in einem gewissen Zusammenhang Hinter ben Kulissen der Besprechungen, bie bie Führer ber sozialdemokratischen ÄeichstagSsraktion in ben letzten Tagen mehrfach mit bem Reichs» Präsidenten geyab' haben, muh sich die Ent- tchetbung Darüber vorbereiten, ob bie sozial- demokratische Partei ein burchau« auf frer Verfassung betuhenbe« Vor- gehen be« Reichspräsidenten jur Wiederherstellung Der Ordnung r Konflikt mit ischer Vorfloh gegen den Reick ltnisies zu Sachsen. - Die Krisi, unb Sicherheit im sächsischen Inbustrie- geblet mitmachen will, unb ob sie bereit ist, ba« Verhältnis des Reiches zu Bayern burch rein sachliche Verhanblungen zu klären. ®* scheint, dah «rater dem Smfluh de» Reich»- präfibeeten sich di« Haltung der Sozialdemo- tratie etwa» gegraften der WiederherstMung eine* engeren Derhältnisie» innerhalb der grohen Koalition verschoben hat. Da« würbe natürlich bie Möglichkeit ber Absplitterung e. ne « linken 5 I ü • gel« bei ben Sofialbemcflaten in aller- nächste Rähe rüden Die Entscheidung in bieser Frage ist in einem g-wissen Umfange bem am Sonntag erneut ftettfinbenben Be. zirkSparteitag ber Sozialdemokratie in Groh-Berlin Vorbehalten. Ganz unmöglich erscheint eine Verständigung mit bem jetzigen sächsischen Minisierpräsibenten in ben politischen Fragen, bie im übrigen von ben militärischen Fragen getrennt behandelt ©erben unb bie bem Reichskabinett unterheben, nachbem Zeigner in ber DonnerStagsiitzung be« sächsischen Landtag« noch einmal da« alte Material über bie Reichswehr ausgewärmt hat Zwist in der Dresdener Koalition? ®re«ben, 19. Oft. (WTB.s Der heutige — brttte - Tag ber grohen politischen Aussprache im Landtage brachte gleich zu Beginn einen Zwischenfall. Vor Eintritt In bie Tage«- orbnung erklärte ber kommunistische Abgevrd. netc Schneller zur Geschäftsordnung. in ber heutigen Morgenpresse sei festgestellt worben, bah baS Ultimatum be« Generals Müller an Die sächsische Regierung im Einverstänb» niS mit bem Reichspräsidenten. bem Reichs- fanzler unb bem Reichswehrminister ergangen sei. Street wird weiter festzestellt, dah Der Zivilkommissar Meyer, der von dieser Tatsache geweht habe, e« pflichtwidrig unterlassen habe, di« Regierung davon zu unterrichten. Ferner stehe fest, bah ber Zivilkommissar Meyer mehreren rechtsstehenden Sozialdemokraten, u.a Dem Abgeordneten Bethge, Davon Mitteilung gemacht habe Meyer und Bethge hätten e« also zugelassen, Dah Die sächsische Regierung in ihrer Erklärung gegen General Müller Den Vorwurf eine« Verst o h e « gegen Die Verfassung erhoben habe. Dieser Vorwurf richte sich gegen alle Diejenigen, Die Diese Tatsache verschwiegen haben. RechtSstehenDe SozialDemokraten halten anscheinenD einen Vorsloh gegen Die Regierung unternommen Schneller schloh W>r haben eine Anfrage formuliert, wie sich bie Regierung zu biefen Dingen stellt. Wir be- annagen, bah biefe Anfrage noch auf die heutige Tagesordnung gefetzt wird Weiter beanttagen wir, bie Sitzung auf eine Stunde zu unterbrechen, um ben Fraktionen Gelegenheit zu geben, hierzu Stellung zu nehmen Tlci der W^dCtUuf uchmo oer LunvtagSsi'- zung wurde cinftimmlg brfdjftü'en. bk frmmu- niflifdK Frage brüte noch auf bie Tagesordnung *u sehen unb zu befr.eibeln. sobald b?r Mini- sierpräsibent amvesenb sein würde 3m Laufe der Sitzung erlebten ber Mii-ifterprähdent unb gab zu ber Anfrage b.« Abg Scün.'lkr eine längere Erklärung ab, worin er die gestrigen Vorgänge al* ehr: Komödie bet Irrungen und Wirrungen bezeichnete Der Ministerrräsikent führte cm«, bar. ihm weder bei ber Verlesung de» V> :i deo WehrkreiSkommo ibeur« »och bei ber Abgabe der Regierungserklärung cm Mittwoch abend b> nnif t getpclcn fei, dah bi? Reichsiegieru n g hinter den Schreiben be» Generals Müller s ehe Ihm sei mitgeteilt worben dah baS Wek.rtr.-i«- kommanbo sich n;i! Berlin nur über b ? n prinzipiell a Inhalt des V-r "e rer- stänbigt Hobe, allo ba über, ob die sichlii i>> Regierung zu einer Stellungnahme zur Rebe tc» Mmiliers Böttcher vera.ilah'. werden falle. So- wett er gestern obenb habe leftfidL. können, leien Die weiteren Einzrlheiien. inSd.ttondere bie Formulierung be« Schreiben« in Berlin nicht betannt geweie.i Cr sei auch seht noch nicht in ber Lage zu lagen, wie weit bie Äenntm« de« RcichSvaosidcnlei und ber RcichSregierung von dem Inhalt de« Schreiben« tatsächlich gehe S« bleib noch seittu,teilen, dah die V.hauptun.i Schneller« u zuip^fenb se Zwischen ihm, dem Mmifl.ipräsrdente.i unb dem Abg Bethge besteh? auch i.t der politische.> Aai- faHung bet Frag« nicht die geringste Meinang»- retichiebenheii ober Reibung e* liege nicht der geriugst: Auhalt dafür bet, das, sozusagen von ewige» Mitglieder» bet feztaldemokratifche» Fraktio« ei» Komplott Bayern. swehrminister. — Beginnende der Sozialdemokratie. gegen di« Rrichorrgierrag grfchmiedrt g«> w?s«» f«l Hie aus gab Abg Wirth (6o< ) eine ®r- flätung ab worin er lagt?, bie Xrio l (. g unbegiünbct 'S i so>i.ilbentokra!isch. F ak- tion proleliiere mii allen Gnlschtedendeit geger ein Vorgehen, da« nach auf" en hin al« eine Schwächung der RegierungSkoali- t i o n angelehen werben könne Abg S e y s e >" t «Dem ) meinte, der Minill<-r- präsideni sei mit einer gewissen leichtfertig- teil über biefe wichttgen Dinge bin.neggeqan p i Rach bem Schlußwort be« Abg Schnelle, wurde in ber (Sclebigung der Tagesirbnung rorl- gelahren (?ine Aussprache Heigners mit Wfiirral Müller. Berlin, 20 Clt lPriv-"Tel.> R ich einer Meldung ber .Doll 3tg ‘ hat zwilchen dem suchstlchcu Ministerprafibenten Zeigner unb dem ©cnevalleutnant v Muller cme AuSsprach.' ftait- gefunben, bei ber sich beide bereit erklärten sich über bestehende Meinungoverschiebrnheiten zu Dcrttänbigen unb durch persönliche Verbindung eine Lösung etwa entstehender Schwierlgkeiten herbetzusuhren Seltsame ^ohlenpolitik der Staatsbetriebe. Berlin. 19 Oft n ihr. Kohlen an* England beziehe Bei einer Besprechung mit dem ReichSlanzler unb bem TcrfebrsminUle. habe der letzteine Ad- öntetung b ese» Zuft.ande« in Aufsicht gestellt 'S nz bclonkers wandt - sich ber Redner gegen die Täti.jlcit kes R.-ichskoh enkommilfa,«. tnbcmi ei Jagte, in bei Prinalwirtlchaft würde eine solche Behörde nicht 24 Stunden b'stehen Durch die Absä aflu'g tc« Rc chrlohl nkommisfaiiatS könnte Ni« Reich 600 Atb.itslrä'i. ,ratet Der Etc-atsrat stimmt: weiter einem Vesetz- enta urf über die Verleihung von Braun» fobfenfclbern an den Staat zu, wonach in ten P, oeinzen H?ffen»Rafsau Sachsen. Btr^'dct bürg, A edetich e'iett. Lberichle'i n.Pofen. Wcgpicus -> und bem Gebiet brr Slodtgemeinde Beilin di? Aufsuchung unb G.winnu.ig non B.ceuefohle allein d.-m Staate ankteht B.-ftehmdc Anfviuwe und Ter-Migungen werben burch bo» Gef.-tz ich! b.-iübrl A.ch längerer Aussprache rcir.bfd):;b2te bann bar Staatsrat auch bie preußische KreiSordnung. In einer Enlfchlieijung sorderte ber Staatsrat d.e Acuregel ing her Verfassung für die Land- kn In, ij tb i,derart bah die Siaatsaut'icht eingeschränkt wird, dal) (Singrifie in bie Delbltver. wal'.u.ii, nur bei GefetzeSvcrlctzungen möglich find 3um Schluh rrlebigte der Staatsrat ohne Aussprache bie Auesuhrungeanweifung zum Movr- fd-urgtlen unb eine Rovellc zum Feld- und Forst- prlizeigelch, bie auch hier eine gewisse Wert- bcständ.gkeit einführt Tie (ttcfä')rbunq der hessischen Kinder- speisnnqen. Darmstadt, 19 Oft (Priv-Tel.) Abg. Reumann beantragt, alSbalb bei der Reichs- r.gicrung zu t-Tanli igcn, bah die Kinderspei- Jung nunbilten» in dem seitherigen Umfange weitergeführt wirb unb bah ba« Reich, um b.c Äml r'p;iliing?n zu e Koalition bild« und gleichzeitig in d« Ländern mit den Kommunisten In einer Regierung sitzen Darüber müssen die Sozialdemokrat« sich Har werd« unb energisch die Fvlaerana ziehen, um ein Unding aus der Wett zu fd>affen, wie wir e« heute In Sachsen erleb«. Reichspräsident unb Reichsregierung, und mit lhaen offenbar auch die Mehrheit der sozialdemokrallschen ReichStagSftaktion, schei- rwn fest enlfchlosfen zu sein. In Sachsen tolcbcr verfassunaSmätzige Zustände herzust eilen, um t* sächsische Devdlkerung vor Anarchie und Hunger und unter Vaterland vor dem Bür- aerfrteg m bewahren. S« wird zur Erreichung diese« .Ziele« aller Energie und aller ®nt- schuchfreudigkeit der führend« Männer bedürfen, soll da« deutsche Volk tm gleich« Ärtd nicht rettungflo« dem LhaoS zu- wv der Lu Herr Feind darangeht, ble Beute de« zweit« Kriege«, das Rhein- unb Ruhrgebiet, an sich zu reihen. Die kühle Ablehnung bet jüngsten deutschen Demarche in Pari« und Brüssel zeigt, dah die Herr« dort nur auf diesen Augenblick betf ReichSzersallS lauern,in dem e« ihnen ein Leichte« fein wird, dem todmüden Fechter da« verderbenbringende Retz über den Kopf zu ziehen. Hehnust deS französische» ÄustenhaudelS. Pari«. 19 Oft (MB) Rach der offiziellen Statistik betrug die französische 8 i n f u br in ben ersten neun %m0Uh De« Oajxree 1923 40 *21 4*j Tonnen tm Werte tw 22 Ml 700 000 Arant« Da« bedeutet tm Vergleich zu der gleich'» Zett de» 'Borjabre« eine Vermeotunp um 3 141 278 Tonnen tm Weite oon 8 064 487 000 SrunU - Die 2 u « f u b t betrug *.i ben ersten neun Monaten bleie« jabte« 17 647 218 Tonnen tm Werte 21552 71.000 aiuni». axxe eine S e r m c b • rung um 1 906 757 Tomen ’m Wene ojn 6 258 052 000 Sto.iM gegemib— Dem gleichen Zeitraum bei Zahre« 1922 b--deutet. Poincar^s Nein. Pari«, 19. OtL (Pritz.Trl.) fvlr amtliche deutsch« Erklär»« über dir grschei- tert. Misst« des VstschaftlratS von Hoesch bei PotucarL Hal burch den französischen Ml. »ifterpräslbenten thu Entgegnung gefenben, In oer die deutsch« Vrröffmtiichunq al« len- beugte« nb ungenau hingestrllt wird. Poincar^ betont, er habe Herrn von Hoesch erk.ärt, daß die Einstellung de« pastiv« Widerstande« noch nicht eine vvllrndet Tat. fach.' sei, daß die Giseubahudrumten noch nicht einmal den Anfang mit ihrer Rückkehr zum Dienst gemacht hält« und dah die Welge. rung, die Bezahlung für die fikf^tungen fort, zufetzen, eine unjn.affige Vorwegnahme von Sntfcheidungen fei, die allein der Repa, tationbtoannifften zustehen. S« fei also not. toenbig, dah Deutschland zunächst die Liefe, rang« und Zahlung« wieder aufn.'hme W«n die Sage vom 11. Januar «vieder her. aestellt werd« solle, habe D.-utschland natur, stch die Berechtigung feiner Gründe vor der Reparation«r»mmiffteU gell«b zu machen Dieser Pariser Verdreh mgeb-scheid behängt inte voll unb ganz tue amtliche deutsche Xtelai- lung Die Lage rom 11 Januar /ann gai nicht wiebei her gestellt werden, weil Frankreich c« ja gjr nicht will und durch feine Matzn-ihmen tm Ruhr- gellet systematisch vei hindert Der zwanzigste O.'. teber ist der lefjte Tag. an dem bai Reich Ruhrkredite und Ruhruntersiühungen auszahlt Alle finanziellen Leistungen des 6 aitc« hören auf Die Bergreerksbelitzec ft.hen durchweg auf dem Standpunkt, dah sie die Urufetn schlichen müssen, da fie ohne den Reichs, zuschuh keine ReparatlcnSkohIe licicrn können. Mehr al« eine bartK1 Million Bergarbei er unb ihre Fa nullen. so eillärte der deutsche Geschäfts. • rägei in Pari« dem 'tanzöfisck Minislerpräfi- benten, stehen ohne Untcrbaltämittel dem Vei - hungern gegenüber D cu Icmmci noch JRIHicnen Aib. i er und Angestcllie anderer Industrien, deren B Ichif ig ng r; :!-.;nb;g r.-.n den, Betrieb der Kchlcuzechen ah bang; W iS wird geschehen? Wie werden sich die Arbeiter verhalten, wenn sie nach wenigen Tagen nicht« mehr zu efkn baten? Gegen tren wird sich die Wu' de. >tzun- flfmben lidten? Herr 'JJctncare Hit für diese Frage fein Verständnis gehabt. ®r konnte sich ben- feil, bah sein kühle« Rein einen neuen furchtbaren Sturz der Mark berocrrulen werde Trotzdem lehnte er alle deutsch« Vorschläge ab Sr nimmt e« in Kauf, dah der Sturm, der ,ctzt im Ruhrgebiet losbrechen dürfte, nicht nur für da« Reich von er- fchüttemder Wirkung rft. sondern auch für die fran- zöfifchen Pläne, die doch au« dem Ruhrgebiet ein produktive« Pfand, allo einen rentierenden Besitz der Einbruch«Mächte machen wellen. Poin- tare verlangte von dem deutschen Geschäftsträger die restlose Wiederherstellung de« tatsächlichen Zustande« im Ruhr gebiet Der dem 11 Januar 1923 Gleichzeitig beansprucht er aber die Aufrechterhaltung der fran- zösi f ch-belgiIchen S i f e n ba bn r c g i e die doch eine Folge be« Ruhreinbruch« ist unb vor dem 11. Januar nicht bestanden hat Za, Frankreich verlangt nochweitereLinien vor allem die einzige holländische Verbindungslinie über Wesel—Smmeiick. sowie die Auslieferung der Sifenbahn hon Frankfurt a M nach Darmstadt Auheidem wird verlangt, dah die deutsche Re- gieiung die fremde Regie mit allem erforderlichen Material aueftatte unb ihr noch die Auswahl der Typen der Lokomotiven übetlaffc Bedingungen über Bedingungen zum Ausbau der französiich- belgifchen Militärheirschaft. unb da« soll dann der Zustand sein, wie er von dem Tage des Einmärsche« bestanden hat? Alle Bedingungen, die Poincare bisher für den Abbau des Ruhr widerstände« stellte, hat Deutschland erfüllt Rur allzu willig, unter dem Diucke wehrloser Rat. Es fam der Augenblick für die von Frankreich in Aussicht gestellte Bereit- i o- ax-.panöiangen Aoer plötzlich til da« ungeb.-uie Op'er. tete Deutschland gebracht hat. ungenügend Reue Bedingungen (.-«erben gestellt mit der Behauptung, die Kohleiilleserun- gen feien jo noch nicht wieder aufgrnammen und damit fei auch dec passiv: Widersta.id nicht aus- oeneben 3n TTy-hrS»» h2! Deutschland nur erklärt. bub e« die Äoblenlieitrungcn nicht bezahlen und daher auch die Ruhri.idustric nicht zu Lieferungen zwingen könne. I»lange nicht die Arbeit im Ruh, gebiet wieder in Song gebracht ist Wollt ihr verhandeln, wie man wieder arbeitet und w e man liefert ? Wollt ihr euch endlich einmal über die Reparation nert'änNgen? Poin- care tagt nein Diese rsfenfichtlichc Deiloar heil der amtlichen stanzösllchrn Politik wird sogar in Pari« cmrhrnbi.T Leute Die sich von der dortigen Re- g'.enrrgtt rvpoganba nicht den Mund tvrble'en laffen. tre.f.M Darauf hin. hab am Ouai d Orkay rot (Xinfrdlung kes pottlt^en Widerstande« wieder- hclt betont a-Dibcn if;. Deutschland könne un- cbfcdna g ve > de- Ruhrir tz- ; -^-ri-it 1k-rbanb- lungcn mit bei R pe.riiionelemitiiilinn einl.iten M Xe- g*tiunq die>en Weg in einer gonzeR hon 3'tiff..i ui- er nntlitr BiH'uang dringend cmpfohI . n hat llnd nun Hemmt «t ch Poin- i Ziele on Rhein und Tluhr Ret atio '«lorderungen. Abbruch deS baff Loen Wide.ftt'-ides, Witdetaufnähme der 2Irbei: lind ihm ru1 Vorwände heu g.“igneten Zeitpunkt zur Erreichung dieser Ziele abzuwanen (England will sich am Ruhr, raubzug beteiligen? London. 20 Oft ich-d:e Finger bei e mm 'toeäl:|cn Versi.ch zu verbrennen Pein- car6 Hobe die Äcflanixn au- dem Feuer zu ho- | kn. Poincar^ brauche Line HilsS von 6ngianv 2» erwarten bü» er zeige, dah er etwas andere« wolle, als die toirtfchaflliche Zerstörung de« Ruhrgebiet« oder die politische Unterwerfung die- k« Gebiet« unter Frankreich Erschreckende Arbeitslosigkeit in Köln. Köln. 19. Oft. (WTB. > Wie die ^Rhein. 3tg.“, das hiesige Hauptorgan der Vereinigten sozialdemokratischen Partei, schreibt, erfuhr man im Lause der gestrigen Kölner Stadtverordnetenversammlung zum erstenmal von verantwortlicher Stelle, wie groh die Zahl der Arbeitslosen und Kurzarbeiter ist. Allein im Stadtbezirk Köln stehen neben 80 000 Voll- arbeitslosen annähernd 100 000 Kurzarbeiter; das bedeutet, dah von 700 000 Einwohnern Köln« jeder dritte nicht mehr vollbeschäftigt ist. „Wir rufen“, sagt da« Blatt, „namcn« der Kölner Bevölkerung die Ententemächte an, mit der deutschen Regierung gegen diefe entsetzliche Rot anzufämp- s e n. Wir mahnen in der letzten Stunde, von der Bedrückung«- und Gewaltpolitik abzu» sehen und alles daranzufetzcn. dah die Räder der geordneten Wirtschaft wieder in Dang kommen. Der stnnisch-rnsstfthe Äenflitt. Moskau, 19. Oft. (Russische Telegr.-Aa.) Der Volfokommlssdr für Auswärtige« T f ch t- t s ch e r l n bezeichnet in einer Rote an die finnische Regierung die Ermordung ztoeter Mitglieder der rufftsch-finnifchen Vrenzkvm- miffion al« einen planmäßig vordere i- teten Ueberfall einer illegalen gegenrevolutionären Gruppe, die von den örtlichen finnischen Behörden b e - günftlat werde. Die Sowjetregierung verfüge dafür über Matenal, das diese Auffassung bestätige, und werde sich mit einer finnischen Erklärung einverstanden erllären, die überführten behördlichen Personen einer strengen Strafe zu unterziehen und die Mitschuldigen. soweit sie feine Finnen feien, den Sowietbehörden aus.zullefern. Ze noch Ausfall der Untersuchung werde die Sowietreqicrung die Sicherstellung der Fa- mllten der Ermordeten verlangen. Kleine politische Nachrichten. 3n T u ba p t ft wirb die Ankunft eine« Tia-.'verlcS von Kindern au« dem Kubp- g> biet erwartet, deren Ettern Don dort auSae- trid.n find Die Verteilung brr $frnber an Die Bl b-veiler Tfkgeehcrn erfolgt Dutxb ben Verein ter RciSsbeutlchen R«h einer M .'s Dung au« MoSstru wird fetzt m Der Organisation Der Roten Armee der erste Versuch, zum 5erritoric»lfyftem über- - .igehen. Durx6gcfü’)r- Dst Zastngänge 1898 bi« I °01 werben em berufen. Sie sollen einen mili- lär.'f/en Unterricht in *ür zwei Wochen zufam» mengcfientem lerritpri al Dtoif tonen wieberhoten. Der totfächluch nur zwei Monate bauern wirb Die in Reval tagende Zinanzkvnferenz der daltifchen Staaten wurbe betnbet S« wurden Enischttehungen über bte Durchfüs^ runq der Währungsreform unb bi< praf- fildc 3ufammenarbet! der Zentralbanken angenommen Die NartoffefVersorgung in Bayern. München. 19 Oft (WTB » Gene ral staatS- fommiffat von Kahr bat mit sofortiger Wirk» famkeit für bas rechtsrheinische Bayern ungeordnet. Dah jeder Landwirt, der Herbst- fattoffefn angebaut bat, verpflichtet ist. bi« »um 17 Rovembei 3 0 Prozent seiner getarnten Kartoffelernte an Die Verbrauch oder die zum Kartoffel handel zugelnft-mx» Personen in Bayern abzugeben, widrigenfalls Enteignung erfolgt Zuwi.^e Handlungen trer- Den mit Gefängnis unb Geldbußen bestraft. Die Besoldungsfrage im Hessischen Landtag. Darmstadt. 19. OtL lPrrv -Tel.) Der Ff. narzausfchuh de« L.rndtage» beenbigte die Beratung bet BefolD.ing«nonelle Unter dem Sm- druck der politischen Gesamt läge unb der bringenden Rottoenbigkeit bei den StaatSauSgaben tn jeder nur erdenllichen Weife zu sparen, hat der Auslchuh sich bei den Aenderungen auf ein Rk inde stmah befchrünkL der Drut'pe 7 wurde bte Zahl ber für bte Förster roege» fe denen Spitzen stellen von 10 auf 25 erhöht Sine völlig neue Sinftufung erfuhr die Polizei- beamtenschaft dergestalt, dah bte Zahl der in die Gruppe 5 eingereihten Beamten auf 285. für bte Gendarmerie auf 137, für aic Straf- anstal'.swachttneister auf 58 und für die Kriminalbeamten auf 25 festgesetzt wurde. Letztere erhallen 37 Stellen in ber Gruppe 6. Die Stelle be« Cbcrbabemeiftcr« in Bad-Rau heim unb der Bademeister wurden um je eine Stufe gehoben Ferner kommt bte Stelle eine« Finanz- fefretär« bei der Staatsfchuldenverwaltung nach der Gruppe 7 Die Regierung wird mnrmefxr die Genehmigung der Reichsregierung einholett, damit die betr Beamten mit tunlichster Beschleunigung in ben Besitz ihrer erhöhten Bezüge gelangen Die Beamtenabbauverordnung. Berlin, 19 Oft. fW.B) Heute nachmittag fand tm Retchsmintsteriurn des -Timern eine Besprechung der Vertreter der ReichSregterung mit den Beamten-Spitzenorganisationen über bte eure g c [ u n g ber Arbeitszeit der Beamten Siebener Stadttheater. eHOfrrcyt: „-Sey dem, der ligtr De« groben Oesterretcher« einzige« Lustspiel, mll ben gestern do« ©tabtthenter dir P'»"«-» i-i^t rt-eilllchen Dinrerspi«lzell öffnete, möchte nun mit Gaube lieber ein Schaufpicl nennen, fo wenig h-tt ba« episch breit geholt«« Szenenspiel mit fei.wm feinen, tief verinnerlichten Humor mll ber landläufigen Lustspielkvmik gemein. Gerade Diefe« Fehlen de« üblichen war e« ja. toa« das Crtüd bei seiner Wiener Aufführung vor einem für diese Art Humor verständnislosen Publikum rtgelräfct Durchfallen liefe ®rft einer weit späteren Zelt blieb es Vorbehalten, den wahren Wert auch diele« Grillparzerschen Werke« erkennen und schätzen zu lernen Dem mttteiallerlichen Geschichtswerk de« Gregor von Tour« hat der Dichter den Stofs zu fernem Lustspiel entnommen Der kecke, lieben«, würdige Kücheniunge Leon ist entrüstet über den DtrmenrHeben Geiz feine« Bil-chof« unb geht letelut diefem HSHlichen Zuge ferne« von ihm sonst wohlgelittenen Herrn auf die Spur M« er erfährt, bah bzr edle Gregor ba« Lofegelb für fernen von heidnischen Germanen gefangen □ebaüenen Reffen zusammenhungert. zieht er mit bemtriftier gedachte, nur ton ber guten Frucht ber Wahrhaftigkeit überwuchert wird .Das ilnfrxuit. merk' ich, rottet man nicht au«. Glück auf. wächst nur der Weizen etwa drüber " Ter gestrigen ausgezeichneten Aufführung möchten wir gern eine programmatische Bedeutung Dafür unterlegen, in welchem Geist man den Spielplan untere« Theaters in ernster nach edlem, deutschem Kulturgut doppelt sehnsüchtiger Zeit zu gestalten gebend Wenn auch Her der Weifen da« Urfraut stet« überwuchert, r rd Sieben um da« Fortbestehen feine« Theater« keine Sorge zu habe., brauchen Adolf Teleky hatte für fei,' abgestürmte, wirkungsvolle Büfmenbllder unb eine frische, reibungslose Szenenfolge Sorge getragen Der Held de« Spiel«. Leon, der Küchenjunge, fand in feiner liebenswürdigen Frechheit, fernem gefunden Mutterwitz In Lafzi Hillinger eine prächtrge Wiedergabe Mit gut durchgebildeter Sprache und ausgeglichenem Spiel bot Hilllnger, der mit seinem Leon zum erstenmal vor da« ®iebener Publikum trat, eine wohlabgerundete! Leistung, die ihm in unferm <3nfembie eine gute Ginführung sicherte Leiber scheint aber die zweite Reuerwerbung ber Direktion ein ofieebarer Mih- gtifi zu fein, den wir bei voller Würdigung ber groben Lchwierigkeiten. bte e« in diesem Jahre bei den Reu Verpflichtungen zu überwinden galt, doch gerade für dieses 5rjd> aeme gesehen hatten Fränle-n A <11neggs Gdrit-I lief! fast alle« vermiffen. was das Irische, naive, saft dreiste, aber niemals kokette Grafentöchterlein auszeichnet Die Verlobte des Dalomir« ist trotz aller Urwüchsigkeit doch kein Kind mehr, wie e« Fräulein Aarnegg fast glauben machen wollte An den Ungeschick! stchiebenden Bewegungen trug offenbar baA unglücklich lange Gewand einen Teil der Schuld Der edle Bischof lag bei Herrn Dvlck in besten Händen Karl La m be r t i n S Atalus war ein verwohntes, anspruchsvolles Herrchen, dem man einen krallen Eigennutz wohl glauben Durfte Paul Schubert brachte mit seinem Kattwaid den vom Dichter gewollten Gegensatz zwilchen fränkikchec Kulturwelt und heidnischem Barbarentum wirkungsvoll zum Ausdruck. Der haih- tierische, idiotisch amnutenbe (Satornir ist eine etwas unglückliche Erfindung des Dichter«, der man mit der üblichen Komik nicht recht beikommen kann. Die ohnehin schon stark verzerrt« Rolle sühn leicht zu Uebertreibungen, eine Versuchung. der Oskar Fe igel leider restlos erlag Der Fischer Karl Zuhnkes hob sich durch fein markantes -Spiel auS den fleinen Rollen heraus, in denen im übrigen die Herren He 11 - bvrn. Marli i), Stichel. Holl. Leuthei fe r und L i n km a n n beschäftigt waren Das gut bestichte Hau» zeigte fich für die gelungene Aufführung lebhaft dankbar —e. Frankfurter Uraufführung. Mar Mohrt.Sirllkam Wrack" Mar Mohr, der Autor der luftigen Arabesken .Improvisationen im 3uni" (am nfh einer neuen, ernsten Komödie .Citillam Wrack" un Frankfurter Reuen Theater zur Uraufführung. Fühlbar bettnflufM von ©trinöberg, WedeÜnd unb der erocefsllmrstischen Richtung gibt er dfes- mal Phantasien über die verschiedensten gegebenen Themata, Phantasien, Deren beste« tm momentanen Sinfafl. in barocken Gpisoden, nicht crbrr ün G-f^uuligefug» uer Handttrng beruht. D:c Handll a selbst fchildert - nicht« gerade ubermähiq ' ue« den Kampf zwischen Besitz und Werden, zwischen Aller und Jugend, unb sie läßt die deutlich an Georg Kaiser gebildet« Herrscherrratur de« 3ngcnte.it« Bennv Arsadt an dem Strick ein Gnde nehmen, bet der jongtz Student, der einst ausgehungert vor dem S^rnfl gestanden, am Körper getragen hatte. Zwischen den beiden steht die Tochter de« Industrie- Magnaten . sie gibt sich SlrilL dem einen Studenten. bin und folgt dann doch ihrem Vater, als der. Heim, Reichtum and Beauemllchsett verlassend. neue Wellen sucht Qun Gnbe ist Re weder mit ihrem Freunde vereint, unb dieser labt ihr den Glauben, der Vater sei erneut auf die Wanderung und Suche der .Regenevatton" gegangen Schon dce knappe 3nba8«fliriennrg zeigt bte Zusammenhänge mit all den Menschheltsdeam«, die vor einigen Jahren so üppig aus der »röe sprossen 3n bielrt ist gar zu vtel bmtt»* geheimnist, unb die Lösung der Probleme erscheint di. ,iat zufällig und nkj« zwingend ®6 bleib: kein starker geWoffener Wnbrucf vom Ganzen, sondern die Teile ftidxn im Sedächvtttl auseinander, also wiederum .Improvisationen". Vor« Direktor Hellmer geleitet, tat bte Aufführung dem Werk alle Ghrr an, and fetegetönte Bühnenbilder von Totti) Simon- Wvlf «kehl unterstützten den Sttmnnrngsgehatt bei seltsamen Spiel« Auch die Künstfer. &os denen Walter Huna. Grete Holtz und Gerd Fricke die Hauptrollen trugen, waren alle mit dem Ginsatz ihrer besten Kräfte bei der Sache, und der Beifall galt sicher ihrem Bemühen nicht ta fegtet Linie. ©Ä men ®rfl tMr$ Me ‘3ernrUtümg eine* au* etne. QZa^batbode unterer 6taN stammenden OanN tiHrt* gelang e*. ble gewünschte Menge für dte 6tobt (2 000 Zentner) gu beschatten, fte Kar» löffeln werden gum Tagespreis bet Zohlwv berechnet unb al*bald vertoden flrti# Schotten. wg. Schotten, 20. Ott. 5)ter und hn aan-en Kreis herrscht augenblicklich gro^e Erregung wegen stark verzögerter Ausgabe des Zuckers. Vef der Finna 6. Kaufmann Sühne dahier lagern, wie fest- gestellt ist, feit fünf Wochen größere Mengen Zucker, über dessen Herkunft und Bestimmung widersprechende Angaben gemacht wurden. Zur Zeit sind noch Verband- langen mit der LandeSversorgungsftell« und der Zuckemcneilung Mainz im Dange. Die Dehörde bat nun cingegrifsen und die Ausgabe des Zuckers zu dem vor drei Wochen gültigen Preise eneicht. Unwillkürlich aber erhebt sich die berechtigte Frage Der entschädigt die Bezieher für die vor einiger Zeit bereits gezahlten erheblichen Bor- schüsse, wer entschädigt sie für ZinSver- I u st bei der ständigen Geldentwertung? Mit solchen unerträglichen Zuständen sollte um- gebend aufgeräumt und scharf zugegriffen werden, damit die Bevölkerung vor solchen unliebsamen Dorkommnlssen ein für allemal geschützt ist. mg Gebern. 20 Ofi Mil ter provisorischen Tcrtoallunfl brr burJ b-.n T^b des Fürstlichen Forstmeisters Ki ng Iböfl.r erleb ten Obcrförfter- helle unb mit Jteilebung bc* Dienste* als Verstund le« biesigoi Furilllchrn Hentomlc* trurte FvrflaNellor Dr Rünan j. bisher Alll- fiei.i am iersiwissenschaftlichen Jnjtitut der Lan- i ^uniDerlilüt Eichen, bwuftragt Die Tter» frrgun,] ber nichllanbwirtschaftlichm Bevölkerung im Dinteil rrtvffeln begegnet hier säst iin ch. rwinblichm Schwierigkeiten unb droht gc- vab.'Au Infaltn-i'bal »u werd.n, obwohl bie Karli fKkmie »ulricbenftellcnb au*gefallen ist unb g.nügend Kartoffeln am Orte vorhanden sind um len ch 1 > > b!lv, rfvrgem die Eindeckung zu nm, statt wie bisher mit 235 Millionen, währenk» die ilnterkvmmifsion des ©labtworbnetentollcglum* 120 Millionen vorgeschlagen hatte Dahingegen al er sebte die DaSgeselllchast unbekümmert um oufe Vereinbarungen heute den Preis auf 3 9 0 Millionen hinaus Sie albt dazu besannt, bah he ftrian den Preis nach Dem Stand des Dold- pknmg« berechnen werde Die (Jrregung in ber leur-lhrunu über diese Preispolitik ber Dasan- Itall ist auherordentlich Hark unb hat schon za Taufenten von Verweigerungen ber Dasrcch- t'u g. n geführt Das Vorgehen ber StoaksanwaU- fä oft g.qcn bie Gasanstalt, von dem dieser Tage ii Ur Presse bie Rede war. wirb durchweg al* eine |d,Dn; Geste aufgefafjt und dürfte, wie von mahgef :nber Seite versichert wird, zu nichts fü^ ren Vach einem Verhör durch den Unter- >u. ungSrichter wurde der Krimtnalbetrlebsastl- steni Paul Schulz unter dem bringenden Verlacht bc3 Verbrechen* im A m t feftgerom- men und dem Untersuchungsgefängnis zugesühiri Schulz bat mit dem schon vor Monaten verhafteten ?\rimina(belrietoaniftcnten Kappe gemeinsam Dielen und Fehlern Sacken, die sie amtlich txschl.ignahmen sollten, selbst abgefaufl uni wieder txräuheri und von dem Erlös herrlich und in Freu den gelebt Die Affäre dürste noch rech' weite Kreise ziehen ViS letzt stnd drei Po- lizeibeamte m der Angelegenheit Der- haftet. Bermikbtes. Chn Vcrlin. 19 Oki Oin Tc b l f e n j ä g e r tu Verlin hat cs hauptsächlich auf Ausländer abgesehen unb namentlich die Japaner aufs Korn genommen Ein Mann von 28 bis 28 Zähren etwa 1,15 Meter grob, mit einem grauen modernen Anzug und Augengläsern ohne Einfassung, tritt an die ahnungslrsen Ausländer heran, bittet sie hösticksl unb in gebildeter Sprache, mit ihm emen Augenblick auf bie Seite zu treten, fuhrt sie womöglich auf eine- Hausflur und stellt sich ihnen hier als Kriminalkommissar Fischer. Veauftragter des De o i s e n ko m m i f - f n r*. ber Tatei zeigt er fein Lichtbild und einen Ausweis des Polizeipräsidenten Richter Dieser g 'nze Ausweis ift n-atursich ebenso wie bk Unter- fckrist der Prlizeiprä'idon'en gefälscht. Die Ausländer glauben jedoch dem feinen Herrn unb entsprechen feiner Aufforderung, ihm die Brief - lösche auSzuhändigen Haben sie Devisen, so nimmt ter Herr .Kommissar" He an sich unb steckt sie in seine Tasche Haben sie keine, so trägt er auch kein Vedenken. bae deutsche Geld grünblkb durchzuzuhlcn und den gröhten Teil zu . beschlag- nubmen' 6o nahm er einem Herrn, ber vier Milliarden besah, drei ab und einem anderen von drei Mikliarden zwei mit ber Begründung, sie könnten bis zum Ende des MonatS auch mit einer Milliord wohl auskommen 3n jedem 5alU quittiert ber Schwindler auf Hauern 'Briefpapier mit der Unterschrift Fischer, Krimmmalkommistar N.~ Devisen, und bestellt bie Leute für den nächsten Tag nach dem Pol!z»ld!ensigeoäude am Molkenmarkt, Rimmer 4 Hier erfahren sie dann, dab sie einem Schwtndler ins Dorn gegangen such 9) i. Öle c n öle xa, yeaM Mtei ber Voefttzende, OHbrtftertal- Mrrftw ®C 8«Id •tiegtnfceü, ben bi ber Veam- isckchaft umlaufenden Gerüchten über den Inhalt yr 'zNanöen abbauDerocteiung en tgegenjutreten. 3- wies daraufhin, bah diese Verordnung ün -Irichstfmrnzminisiertum auSaeaibellet worden sei -nte fei zu keiner Zeit erwogen worden Die . rfrntblimgen über die Aeuoegrlung der Arbetis- Ktt worden auf kommenden Mittwoch vertagt, da i,- ‘Bemntenorgrm tsa ttonen entscheden Gewicht .„.auf legen, ban ihnen bet am kommenden Diens- a vom Aeichsval zu verabschiedende Entwurf eines Arbeitszeitgesetze» für bie g c - - erblichen Arbeiter und 21nge". rillen vvrge- l.-gt werde Dis »ree preußische ®rwnbftcnrr; Berlin, 19. Oft (MTV.) Der ständige iüisfchubbe* Preuh>Ich«, Landtags nahm den Re- z -rungsentworf zur Grundsteuer an Der Entwurf ‘i lediglich in einem Punkte modifiziert worben, „sofern, als die Abgabe pro zwei Morgen des -C1 idtorrtschaftlichen Grundbesitzes, die 3,60 Dvld- cxirt pro O-Hr betragen sollte, aal 25 ©olbrlenntg 5to Monat ermähigt wurde Die Abgabe für den s-adtstchen Grundbesitz bleibt mit 20 Doidpfennigen Tro Monat gleich 2,40 ®oO>nMrf pro Jahr be- Heben. Aus Stabt und Land. ® lefke n, den 20 Oktober 1923. Srntebanffeft. QRfln rnuft) bi der Defchlchte schon weit, etwa M die u.b fand rasch ihr «nbe, al« die neue Ernte heim- jrbrxwtü wurde. Wir sind seit Zahr und Tag ® Vedoängnis. nicht MUtwochS. sondern bie Se- thMtuna der Politik Europas verursacht unsere 5ot (fetzt ist die wirtschaftliche Lage bce beut- ’dxm Volkes beinahe hoffnungslos Ab und zu driichten die Zeitungen, bah Manschen, ble sich «ist troftood geregt unb ihren Mitmenschen wertvolle Dienste geleistet haben, verhundert sind. !ne tteeten, die in der Verborgenheit ben Hungertod sterben, werden nicht erwähnt und nicht ge »äbU. Gs ist felther in Deutschland viel Statistik getrieben worden, entsetzliche Tabellen würben rt sein, wenn man bie. bie oi diesen Jahren unter uns verhungern, statistisch eriaflen unb nach $ ter. ©taMtb. Deschlochl und Lebensumständea erzeichnen würde. Familienväter und Haus- ’uum werden jetzt tau Kampfe um bie unum- t^ltehen nötigen Wintervorräte schwer bedrückt , Teuerung an sich ist es. die viele zur Verzweiflung bringt, sondern das völlig ungebrannte, von Tag *u Tag ein rascheres Tempo »nnechmende Hinauflleltern der Preise und der Zwang, bah bie allermeisten nach Dvsdmark bejahten sollen, während sie nach 'Papicnnarf ent- lohnt werden Wir werden im AuSlande wegen unserer Viüionen bemitleidet, aber auch vergottet. ohne bah wir selber unS ber Erniedrigung. Ne sich in unseren Zahlen ausdrückt, beamhi werden. Kommt nicht bald durchgreifende Hilfe, fo Derben sich die Gräberreihen aus ben Sri bböfen 'ehr vermehren ffib tue Irrenanstalten sich in bedenfticher Weife füllen Da? Wort .Ern-edank- fest" erweckt in uns freundliche Bilder «röhliche Stimmung, wie bas bei "KünfKcr Daniel 6ho- hoaHerfl und bei Dichter Jeremias Gotthris bar- jefteflt haben, in diesem Zahle tritt bas alles wiüd. düsterer Emst waltet vor. t-' n Erntekranz und Srnterrigen wollen wir nichts höre.i. und in ten Gottesdiensten verstummen die fröhlichen Lob» tmd Danftledet Dennoch wäre eS verfehlt, wenn wir uns setzt »utlos vom Schicksal meistern liehen Auch in tiefem Jahre haben wir Gottes treues Walten in !>er Aatur gesehen. Der Winter war mild he— SytaiMMwim Srupt ommer. in dem die Sonne tasten durch bte graue Wolkenwand hinburchdrang. 'rigte ein sonniger Hoch'vmmer. der bis Ge- heibe gedeihen liest 3n goldenen Srptember- ’oaen reifte das Obst. Kartoffeln und Hackfrüchte ’mb gut geraten DaS Wort ber Heiligen Schrift hat sich erfüllt, das Wort des Pfalmisten brr ui seinem Gott spricht .Du machest da« Land voll Früchte, bte du sst»ffrft. du lälleft Gras Dachsen für das Vieh unb Saat zu Auy den Menschen. dost du B7vl auS der Erde bringest " Entschlich wäre *.*. trenn Infolge der (Mt.-iltung unseres WnilchistSlebenS. namentlich nufer er Währung. Dol'^enosten bei gcüllten Scheunen und Kellern in Vvt kommen tollten Denn wir cner solchen Ent-vick'ung tatenlos zulehm wür- de.t, wären wir . ti in Schimpf und Scheide t-in SchouPlatz der V^ltgesck. ch'e ui verschwinden •:' ist klar, dab Armen Unterstützungen Haus- '--mmlunqen fo nötig sie sind. ob*r gar ble sehr ~ Mlbk.edii steb nden WohltätigkeitSfelfe hier ’■ ecu Wandel ichosten können Es bedarf grunb« ' r .-’t Arbr I. ta.i der Volk und Aegierung >d h Hand gehen müllen e3 lind Hingebung, -rfer. Se'bstvcrkcuanung. Auhe und Ordnung. einträchtiges Zusammenhal- en in I len Schichten der Bevölke - "u n g nöl g trenn Deutschland roch gerettet wer- ‘■m soll Wir werben biete Aufgaben erfüllen, Denn wir nicht oergeffen. bat Gott noch lebt. *vr tebe Aot e nmal vorübergehen läfM. und bah 3 ZesuS Ehtistu« Gotteskräste vorho-nden sind, n-t denen geheitg" und Deraqjte Menschen Ne Seit und ihre Angst überwind«.., H. Z. Dis Anzeistsn-Lchliffselzahl ‘in Ne Woche vom 20. vis 26 Oktober ist vom Verein Rutscher Zeitungsverlegeraus 2Millivnenfestgesetzt kmilten- unb Vereinsanzeigen sowie Stellen- Ifuche zu besonders ermätz igtentzKreiseu. Der Wocyen-Vezugsprets be# Siebener Anzeigers stiebte Woche vom 22.-27. Oktober ist auf 660 Millionen Mark an De^gsgebLhr unb auf 90 Millionen Mark an Träger lohn festgesetzt. Die Ein- »ein um wer kostet fetzt 130 Millionen Mark Der Einzug durch bie Austräger erfolgt am Montag. Es wirb bringenb um Be- reitbafrung des Wochenbetrages gebeten, bamit Fehlgänge vermieden werden. Der- fpätete Zahlungen werden etwa eingetretener Geldentwertung entsprechend erhöht. Die VezugSprelSerHöhung gegenüber bet Vorwoche gleicht nur einen Teil ber gesteigerten Herstellungskosten aus, baS ergibt schon ein einfacher Vergleich mit bet Steigerung beS LebenShaltungsinberes um 534,2 vom Hundert. Don denPostbeziehern des Diestener Anzeigers wird während der nächsten tage der Restbetrag von 1 300 Millionen Mark durch die Post erhoben werden. Vis jetzt stnd nur 63.5 Millionen Mark etngejablt worden. Mit derAestzahlung ist derEefamtbezugSpreiS für den Monat Oktober ausgeglichen. Unmittelbare Einsendung an unS ist nicht angängig, weil die Post Me Weiterliefe, rung der Zeitung elnfteQt. wenn die Aesl- zahluogSnachnahme nicht etngelöR wirb. Verlag des Gichener Anzeigers. Trt. stzaSpraiS. Von ber Tircf'tcn d?S SläbtischenDas- Werks wird uns gesä r, ben Vach ctn;r Dekanntmachu tg des Gaswerk« im heutigen Anzeigenteil tu am Monl.tg. i'.-m 22. bet Prei« für das Kbm Sa S auf 3 2 0 Millionen Mark sestg f.-tzt to'tbca Es ist in letzter Ze t in verschiedenen Emgel mbten mit Vezug aus l-en ansch.inend hoh.-1 Kohlen- preis erwähnt werb.n bih der Kohlenpreis um etwa 35 Prozent am 15 Oktob-.r b. t..5g. ent worden fei, was auch zutreffend ist. dem 1 Ti-'.:: Gaskchlen ist von 52 13 aul 33.78 Golbnark ber- aigetent wcrden Zu bcrürffiltigcn ift >ch. bah die Kohlen in Goll mark g. kauft werdet unO b.ih bei der rasenden G.lde.tiweriu tg die K-':.i't1" doch IN Papiermori b- zahn w . f n> . . I toe- ser.tlich im Preise stieget Wä^r.nb bei L'-eg->.n ter Aufnahne im 2 V zir! am 10 b Vlis di? T"nne KoMcn frei Wert rund II Milli i,der. Vlk kostete, mühte- bei der jetziger. Ptetseihe-tza.t i ein Preis vr n SO Vitlüerben Mk . ingef. :>t ai.itcn Dieser Pr,is ist aber derrits li?n wieder überholt Worten. Dazu kommt b. r Umfl.i -b bah in den letzten Tagen die Fracht.n wted.rhri: ganz wefentlich erhobt worben sind unb b.ih die Löhne in den lei ten Tagen eine mächtig. Erhobung er fahren haben W.nn man auhetvem ut A.tracht kiehb bah vor Krtrg#t>,ginit bet einem Gasp eis von 17 Ps pro Kbm der Arbeiter einen Stun- denlohn von 35 bis 33 Ps bezog, während letz- lerer zur Zeit 600 biS 650 Millionen Mk b.tieg;, fo ergibt sich für heute dasselbe Verhältnis zwischen Daspreis und Arbeitslob" Erläuternd seien die ab 19 d Mts gültigen Gaspretse in folgenden Städten angeführt Frankfurt a W 390 Millionen Mark. Darmstadt 23 Gvldps 440 Millionen Mk Mainz und UMc^bitien 315 Millionen Mk Marburg 290 Millionen Viatk Hamburg 500 Millionen Mk 3ur (^lertriytätdvrridfraqr übermittelte unS Ne zuständig? städtische Verwaltungsstelle heute PormitMg c ne Tiklär-ang. bre fo umfangreich ist. bah wir fi - Vir heutige Dlati technisch nicht mehr bewältigen konnten Wir werden dte Erklärung ara MvNag bringen Vom kommenden Montag ab sollen übrigens die gleichen Strompreise wie in dieser Woche gelten Ferner werden wtr um bie Aufnahme der nachfolgenden Zeilen gebeten Der Vorsitzende einer Ltadtverordnetenfraktion teilt mit. bah auch ferne Fraktion sofort nach B ! in Nwerden der elektrischen Lichtpreise die nötigen Schritte bei der Stodtoerwallung getan und schr.stliche Anträge cingerrid)! hat, bah er aber, wie daS seither Vrauch tixir, von erner Derös.entli-chung derlei den abgcseben hat unb auch weiter abs eht. um sich nicht ben Dorwuis ber parteipolitischen Ausnutzung einer solch ernsten Frage machen »>> Bnftvrrtuiiq von ®tenerrü(fftänben statt Zuschlaff-t^rftednnq. Vom Finanzamt Diehen wird uns geschrieben T.t unpünktlicher Entrichtung der Voriuszah- lungen zur ® i n I o m m e n ft, u c r and Körper s ch a s t s st e u e r. cder d r auf diesen auf- l>iu enden Ahin-Auhr-Abgabc betrug l iöber der Zuschlag baS Vi isuche des Aückstand-s für jeden ang langen:n h.rlb.n Monat V.-i Zahlung mncrfMlb oer elften Woche noch Fa'figk it wurde der Zuschlag nicht erheben Mit Wiikang vorn 1 Oktober wird nicht mehr der feste Zuschlag in Höhe des Vierfachen erhob n. son- t zu Schotten unter Ver- knmg z.in» Fmauzamt Ohbba • • D e r Steuerabzug vvm Ar- b c i t S l o H n. Toni 21. Oktober ab ist Die Tct- H-''t:iiszaHI für Die Ermäßigungen beim Steuerabzug Dom 21.be IS'.ohn auf „zweihun- Dertjc^n" feftges.yt rrortjn. • ’ Der 21t i» Dc ft beitrag z u Den Kosten Der 5) a n 0 e ! « t a m m e r n ift Dom Ministerium für Arbeit unb WirlloV.fi bis auf treuere« auf 0,50 GoIDmaik festgefeyl n »rc.n. * * Don bc V e z i r t « s p !> r I .i ' f ® i c • hen Zin britie.t Vi iicli.i.u 192o l'.-ti.i.p n >i-‘ Einlagen i n epaiveri .» 107 653 000 000 Ti.i im Sä eck u :> Ued -r.r eiin igsi .itrh 4 -42 730 0:0 000 Ml »ujammen 4 850 V 00? 003 2)if Aückzohliinqea im 0parir 32 715 000 000 Vkf im S l,e k- ii 10 rletaer.rei' iitgso.^'ehr 2 „90 10) 000 0C0 Mi .u . ime-’ 2 421 !!-(X'0.0 Vit Ollithi: Lir„..,eü:vrichill' 2 427 2o5 000 V Ml ®eio nir n agv.ibcftanb ISn.'c cepicinbev 1923 2 430 06:0.0 000 211 r D i e Sozial - und K'leinrent. nerfürsorge. Zf.folge Cer ar.Oau .üiD fort- schreitenden Teuerung ift für Dio D , ?ch?u>tg Der llntcrftügungen in Der zweiten Citober- Hälfte Die ZnDelzahl 109 100000, unD nicht Die Zahl 40 400 000 mabgebend. • • Vorlchuhzahlung an b i c ®r- werbslvfen Wi t ri Ki i amt im neuesten AmiO-.'e. ü luigjngvbla I le anniglbt, fann den E>. - ntr.bSIcxn >us die li.ilrrslützuiigsfätz: für die lommr ? W.'ch" ei' Voifttuft in Höh eines Wochenbetrngs der einfachen Unter- ft Übung ! uebevihfl axibm. wie er fich nach den Sätze.' vom 15 Oktod c ergibt ” Anhenpolitifche Woche in ® i e 6 c n. Die Stubcntenfdaft der Hefllfchen C a n b c « v n i p c i f i i ä i ®i 11—1 Ubr geöffnet. Eine Glauben«- und MiffionS» konsci cnz findet von heute bi« Mittwoch im Ctabtrniffionöfaal Löberstrahe. statt. Heute abend 8 Uhr ist die Vegrühung 27amhafte Redner find gctocimen Räheies im Anzeigenteif DieMcchanikrZwang« Innung beruft in unserem brütigen 21n,eigentell eine Versammlung auf Monlag vormcktag in da« ®e- werbe Haus ein. (Siehe Anzeige.) Landkrei4 Gissten. ' D r ü n b e r g. 18 Oft. Aus dem Gallus- markt waren 344 Ferkel ausgetrieben. umgeseyi wurde nut ein lleiner Teil Die Fcrderungrn gingen auf den Vvrkrieg«preis zuruck, bei den Ibn- ; Innungen richtete man sich na3) dem Kur« der Steuermark. 8—10 Wochen alte Tiere sollten zwölf Milliarden 2llarck kosten, jüngere bis zu 7 Milliarden Der 2)erfäukv liehen fich nur unbedeutende Summen herunterhondeln und beharrten zumeist auf den genannten 'Beträgen infolge de« Vrrgcldmangel« wurden nur ganz vereinzelt 'Bar- ablck4üffe ge äftgl, dagegen toulchten Händler ver- fchiedenilich gegen Frucht (8—10 'Wochen alle Fcr kel gegen 1,5 oil Weizen ober mehr. Die meisten Verkäufe,- Enden (einen Absatz ihrer Tiere Ätei# «Isfeld. ' Alsfeld. 19. Oft. Der 2krfu<6 der Stabt- r-eiwalrung, fich burch eine nach Pommern ent- lanbte Kornmifjton Kartoffeln für Ne biesige Ver-ölkerung zu verschaffen, ist auf fo grotze Schwierigkeiten geflohen, bah es für die Kom- mrislonsmitglleder ausfichlslo« erschien, auf den dortigen Gnlshdfen überhaupt «was zu befzrm- Spröde« Barthaar 1* txul M*n bei Wtan «ft Ui-, be* >in ««■!<* M ba TmW, • « de BiMh ■. 1 mt*d«W*0«e eanbwtrtft>*ft. aw» <*—« sich w* TUbax Ictrbotanikh» Aorfchunasanftalt frtt 1918 M> Surtb eigen« 'Berfucb*- Ne Anbau Möglichkeit bet dru^bien Ichsen verbucht ®lne st hol iich al» put rx>Ulen Tie tnetffen bedetbe* mnuen au4> schon fett Um gern In »er» ♦4*ebmen ®egenben Sein WanM f melfl In tbahem. Thüringen und In brr Provinz Cutftfen) Mn*rt toocbe.. Bem Ä ö rnerbrogen kom- nen tn Jbettn che Jembtt Äörtonber. Genf unb RtamX, vährenö brr Anbau brt 3nt« noch unteren heutigen AermtntMen noch al» sehr unsicher gelten muh Don Jt r ä u t er b r o g e n Huben sich al» lobncnb gezeigt abgcjrennte Glucke Land 40 3ahte lang in ibrrm D'rholien bei starken und schwachen Liebe rfchlä^en beobachtet TLin fand dabei dah der Boden 20 Pfund salpEtersau. > c 3 Salz aut den Acre jede» 3->hr durch dm Degen erholt, aber buh brachliegende» Land ein», fünfmal ’owel von dielen Salzen verliert al« bebautes Land Sir Dei'uche haben bewiesen, a»|c toflfDiclig e» ist. Land buvNicoen zu lassen. fif • eigen andeterfeitS. wie wertvoll eS ift. tnenn der ■B'bcn wä dienddet naffen 3ohre«zei in geeigneter Weil« befielIt ist Die Degonmen.- wu-de in Dvthomsted durchschnittlich mü 28 Zoll fcfigeftellt, aber der Degen, ber wirklich Do Dc^er ausgenommen wird und für die ttmtr v-’tMig t’l, beläuft sich nur durchlchnittlich au* 14 Joll Der uti.'gt Degen macht nur bie Schuh« deS LandmanneS nah 1,1 für di« Behandlung von Wollwäsche das gegeben« Waschmittel. Es bewirkt die Säuberung selbsttätig, ohne mechanische Einwirkung, gewährt also größtmöglichste Schonung des Gewebes. Ein Verfilzen und Emscbrumpfen ist ausgeschlossen; die Stücke bleiben griffig und weich und behalten ihre Farben. - Man wäscht Wollsachen handwarm durch leichtes Drücken und spült in gleichfalls schwach* armem Wasser gut nach. - Beim Trocknen dürfen sie keiner großen Hitze (auch nicht der Sonne) ausgesetzt werden. Wollsachen -«brauchen Sic ein Waschmittel, das jedes Keiber, der Stoffe überflüssig macht. **■ Vdwn - ■ v .: «mm............ 1 Aufruf Ihre Verlobung beehren sich onzuzetgen Giehen, den 20. Oktober 1923 sicher hf der der liidit brnincn» le oi i 3ai««3it*to »Vegler _"Lt Freekteri z.Vi. |(S-A 01061.3immtr. ftw unb nnberc. Bauschutt Hascu ■ , I fotif: Irbcln «rexc-' Vereine *3GIB «ttgegcn Dreischraubendampfer. mittelst Doppelschrauben- und Vorzügliche Verpflegung. und Prospekte durch die Passage-Abteilung der 16322t 13 639 t 13639 t 12267 t 17221t Klugheit wir alle engver- kann ein während find, mögen ihr Ohr der öffnen und sich sagen, dah eine« sozialen Organismus bunbene Glieder sind Vicht Glied leben und gedeihen. Der nahende Winter sieht unser in schwerster Lot Jhnnn gibt rt ein Hau», tn dem nicht die Sorge täg. kicher Gast wäre And doch glücklich der, an besten Tisch stch nicht Mangel ■ab Lot noch hinzugesellen! Diele sehr viele in unserer Stadt find nicht so glücklich. Sie hungern und frieren und. Da« noch schwerer ist. ste sehen ihre Ktuder hungern und frieren. Ihre Lot •W e£ zu lindern DaS gebietet Men. fcheapsticht und Klugheit So ergeht her L»f an jeden, der nicht selbst Hanger leidet. Licht Leich turn, Wohl« habenheit ist eS mehr, da« allein heute verpflichtet. Wer nur sein Auskommen für die nächsten Tage geflcheri steht, bringe ein Opfer für den Darbenden, hen unverschuldet ein hartes So« traf Sind es doch nicht almosengewohnte Bettler, die um Hilfe rufen, sondern unsere Brüder und Freunde au« allen Schichten unsere« Bolke«. Berufs-, StandeSgenostenI Sollen unsere alten Leute still unter uns zugrunde gehen, ste, denen jede« Volk mit auch nur einiger Äultur Ehrfurcht und Liebe erweist? Sollen die Opfer vergesten fein, gebracht von denen, die im Felde Ihre Gesundheit darangaben, die Gatten. Daker. Ernährer vor dem Feinde verlieren muhten, stmnit wir anderen leben? Sollen brave Arbeiter und An- gestellte, kleine Gewerbetreibende und Handwerker, denen die Stockung dc« Wirtschaftsleben« ihren Erwerb ab- geschnitten hat, mit ihrer oft großen Kiuderschar mitten unter un« dem ärgsten Glend zur Beute werden? Sind Hal nicht Menschen, mit denen wir unser Letzte« teilen müsten? Schmeckt wirklich einem ein Bisten Brot, der all stch die« vergegenwärtigt, er habe Henn da« Bewuhisein, auch nach seinen wenngleich bescheidenen Kräften geholfen zu haben? Die Satten aber, die der Stimme de« Mitgefühls taub PITTSBURGH“ MANCHURIA“ MONGOLIA“ CANOPIC“ MINNEKAHDA“ Kostenlose Auskunft Paula Leicht Wilhelm Breitwicser Hervorragende Einrichtung der Kajüte und dritten Klasse. Für den Arbeitsausschuh: Dr. Jreh. Beigeordneter. vriiÄ SchuhputT. da« andere verwest Erhebt der Hunger übennächttg sein Haupt, so werden die Tage auch ihre« Wohlsein« gezählt sein. Leich. Land und Stadt suchen nach Kräften zu helfen. Aber bekanntlich find ihre Hilfsquellen begrenzt und ist ihre Hilfe daher allein unzureichend Angehörige aller BevdlkerungSkreise unserer Stadt haben stch deshalb zu einem Hilf« werk zusammengefunden, da« stch wiederum an alle wendet ES möchte seine Tätigkeit den ganzen Winter hindurch fortsehen und bittet daher besonder«, ein jeder möchte regel- mäßige Beiträge leisten, solange eS ihm sein Einkommen irgend gestattet. Spenden werben bei der Geschäftsstelle diese« Blatte«, der DezirkSspar- kaste und den hiesigen Banken auf Konto ^Winternothilfe Giehen 1923" entgegengenommen. Sie werden in kurzen Zeitabständen wertbeständig angelegt, soweit ste nicht sofort ihrer Besttmmung zugeführt werden Gaben in Lebensmitteln und Kleidung nimmt da« städtische Wohlfahrtsamt gerne klllhk 71) ZkNtNtt Krtti gebe neue Möbel ?£ 6. Sreivinskl eärtiamnclütr 3tieeel»fab6O Bekanntmachung. Ab 22. d. M tu erben bie gleichen Strompreise erhoben wie in ber vergangenen Woche 6362 B Giehen, ben 19. Oktober 1923. 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Mts beginnt die Ga«meiler- ablelung im 3 Bezirk S4 wird oon diesem Tage an für den rückliegenden, noch nicht bezahlten Berbrauch je Kubikmeter ©a« 320 Millionen Mk. erhoben Wird der Betrag bei der Ablesung nicht foforl enlkichtet so hat die Zahlung spätesten« innerhalb 3 Tagen an die ®ae- werkskaste zu erfolgen Bet Überschreitung dr« Verfalltages werden 5*, Tagevzinscn in Anrechnung gebracht 6371B Giehen. den 19 Oktober 1923 Städtische« Gas- und Wasterwerk Giehen. bfll ettDu al« . ax« Ser * e 11 "äon t«om T'lTtt buh, < ati ng rrtnj 1923 rtui Ute: n«f. «leih irifißi' (ten*. tttutfr iti 'n. 'S icn N me -25. 1H I2US XU. a. trom- .jenen 362 B ad acfl rnebl 152 l"att uni -’ltn erb- ter miet "her .31. I --1 r- jng Ufer t!. ;ge .ml 2H. Ufl uQI ttn- M. 24? Swett« Blatt Samstag, 20. ©ttobet <025 Siehrn« Anzeiger (General-Anzeiger sürGderhehen) Aufbau. Tton La rl Diem. 3» > Tchlagwörter. bte uniert jtli realeren UebcrKufltQ«-# abbauen. CfrruntMegenbe« aatbaaen Bentflcr Vura«. mehr QIrbetL Da« ifl dir IMang. nicht nur te6 7Uicb«tabtnett«. nein aad> t-c« TtoCte» THIcr, wa« nicht unmittelbar 'Berte Ktotkntx Arbeit Ift. muh heute doppelt scharf aus Daseinsberechtigung geprüft werden Ist daher bei Sport abnubauen ober ouhiubajen? Die Frage verdient eine besondere Beantwortung, denn Doll und Tleflietjng sind sich noch nrcht tn allen Teilen darüber fiar Jlur die Jugend weih e« Die AetchS- und Staatsbehörden Haden in ber Unterstützung der Tum- and Sportlachc angesichts der Birrfchaftskaiastrorhe nahe.ru die BaHen gritoedt Zwar geben we weiterhin Unterstützungen Ihr Realwert ift aber ein Bruchteil non dem, wa« sie früher geben wollten. noch wer grr von dem. wa» sie vor dem Krieg taten, nichts ,m vergleich mit dem, was sie anderen Bewegungen ^ufommen lassen Zweifellos besteht in den Aultanbigen Stellen der beste Bille die Verhältnisse wurden übermächtig. Cietjt heisst es sie von neuem prüfen Benn Sport Luxus ift möge er gründlich abgebaut werden, wenn er Autzwen hat, möge er ebenso entschlossen gefordert werden Das dazwischen liegt, ist leine AegierungSkunst, das ist ®etD46Teitaflen. Der Sport ich verstehe darunter Leibcs- übung schlechthin ift lufbaug ri. h> läge ich ®r ift in der Schulzeit wichtigste Ergänzung unserer re men GetsteSbrefsur. die un« wissenSbelobenc aber hn Eharakter unentwickelte Jünglinge liefert Vach der Schule ift er da s einzige 3 r • ziehungsmittel, las der Staat noch in der Hand haben Formte Dall der heutige Fortbil- hungsschulunterncht wrhl eine Unt-rrichtsgclegen- heil, aber feine Erziehungsgeleg.-nh«t ift, wird sicher zugegeben werden Benn die AeichSregie- rung und tie Länder d, Jugend vor den körperlichen Schaden der Schreibstuben, und Fabrik- arbeit bewahren dem Zigarettenrauchen und Schnaps tranken entwöhnen fic arbeitswilliger, naturfroher, sozial-einsichtiger und zu gesundem Vaterlands- und Behrltolz fx ranbilben wollen, dann möge Turnen. Sport und Bondern als 2L u s ba u a r be i t anerkannt und planmöhig gefördert werden DieS gebt nur durch Diel Geld betten Aatz- toert man m Gvldmark ermitteln möge Sportplätze bauen und damit bi? Krankenhäuser entvölkern, ist Aufbau, Banöerfce'bergen fchasfen und bcnril die Schwindsucht oemiinbcrn ist Ausbau. Schwimm unterricht geb. n und damit die Erkältungskrankheiten verringern, ist Ausbau. Spielen (offen und damit die Streitsucht bannen, Handeln lassen und damit die Vedeslut dämmen, ist Ausbau Statt Kranke Gesunde, ftakt Schwächliche Kräftige, statt Schwankende Tatlustige. statt Politisierende Arbeitende, statt Mihvergnügte Frohgemute schaffen. daS vermag der Sport DaS ist der Aufbau, den wir brauchen! Lin rechter Frauenberuf. Ommer stärker ist in den letzten Jahren eine Bewegung geworden, die wir als,.Hand- toetfertnnenbetDegung“ bezeichnen möchten. SS ist eigenartig, dah die (grau gezwungen ist, sich auf einem Gebiet, das in vieler Bezleyung ihr ureigenstes Ift, erst durch mancherlei Kämpfe Selbständigkeit und Gleichberechtigung zu erwerben. DaS Handwerk hat der grau schon seit primitiven Zeiten Beschäftigung gegeben, im Mittelalter gestattete man Ihr ohne Widerstreben, den Meistertitel zu erwerben, Gesellen und Lehrlinge zu beschäftigen. Man zwang sie fogar in die Zünfte, um und nrchr Dleichzcitig sind nach § 5 des erwähnlen Gesetzes Voranmeldungen abzugeben und Vorauszahlungen aus die Abgabe zu leisten, und zwar allgemein monatlich, anstatt wie bisher Dieitcliährlich Sollten rn einem Monat keine Einnahmen nachzuwri.en sein fo ist der zuständigen Raffe ste's eine Fehlanzeige abzugeben und zwar bis zum 10 eIneSMo nats iür den abgelaufenen Monat. BiS zu diesem Zeitpunkt mutz auch die jeweils entstandene Steuerschuld bezahlt fein Verspätete Zahlungen sind mit Zuschlägen nach An III des Gelbem- wertungsgefetzeo tn der jeweils gültigen Fällung zu belegen Cotoert die Pstichtigen den vorstehenden Be- lunmrungen nicht «Nfprochen haben wird empfohlen. dies fofort nachzuholen Nochmals die Dolks- küchenfrage in Giehen. De Beratung de« privaten ID internet bU le- werk« der Diek.ener CtnöobnerldKift zum Besten be* ratirlbenben Mitbürger, die am Dlen»tag rxxp mittag im Stabtverordneleiu-Slvungs'aalr stattfand. Hal verfchLdene Aeden gebracht die. ganz hu Einklang ml! unterer schon mehrfach itxigl ®lel 2lnz Ar 116 und 2271 vertretenen Ansicht, die Eirichtung einer Volksküche for- betten flben’o wie von uns in den Stauen diele« Blatte», wurde auch dort tm Sitzung»- foalc die U.-fx-^cuaung ausgesprochen datz die Volksküchen-^rinrichtung wohl allein die nm- fallende und tiefun lende SürforgemogiId)fei• für unseie Hilfsbedürftigen fein werde, unb bJ; man unbedingt lanach streben mutte, den von der Aai ler Zeit fchw gab starke Tvbrnfcn finanzieller An gegen 7i< Schaffung einer VoikSluche zu erkennen, tauchen brachte fic aber auch noch Gri nde vor. deren Stichhaltiak.it nicht einzulehen ist. Da eine gründliche Aussprache über diese Angelegcn- ri>1 lichtnahrne auf die städtische Finanzlage hat ua* trüber schon veranlafit. von diesem Bcgc lüdcn und vc>r,,ischlagen mit cinsachen ?l!>t- fein - jLeihen einer F. lbküche. die man eiest acht kostenlos, jedenfalls oste, billiger befemmt al« de.e C nbaucn von Ketteln. dre Onanfpnichaalime ehienamtlicher Hilfe von Damen des Voten Kie.rxes ober fonftigei hilföbereit.i Angeboei:ea der Bü'.gcddaft Verwendung i on Räumlichkeiten. entfprecchend einem VoZchiage des s >>>f B i n n. in denen die Einrichtung teilwei'. lazon vorhanden ifl t in durchaus zw denlspi em.mder Beile die Schassiing einer Vollvtüche zu bewe ' fielligcn Tiefe i Teil der Kosten fönntc air wohl r-erhültnismäfzig niedrig g halten ax-i b.-n. Tic Ausgaben für die Lebensmittel be Schaffung find bei der iLin,'.el'.erIrilung natü. iid> genau ebenfo vorhanden, wie bei b- Bei i,beilang im gemcinlamen Kochlöffel, und ferner wird die Ausgabe der Vcbenimittel bei t.n Linz l- tertei'-ung wohl auch von einer bdonbr.n le,al,! ten Kraft vorzenommen werden mülsen. l.'a n. B daS Bohlfahrtsamt überfchüslige HilsSkiaste nicht hat. die heute zum Teil brachlägen und erst tNird) die Lebensmittel-Ei nzelverteilung voll nahbai gemacht werden fönnten Ob man nun eine solche Kraft anftellt. ober eine Kochfrau für d n grohrri Kochkessel heranztehtz hat u T die g.Vichv iiaun zielle Wirkung Damit dürste zur Geldfrage wob! alles gesagt fein, was nach unseren frühem ®r närungen heute noch zu bemerten wäre SS war besonder« interessant, datz in jener Sitzung die Aotwcndigkeit einer Dc>! Iv- kü che auch von ärztlicher Seite hervorge- fctbcn wurde, die ja wohl am bestem fctn Defund- hcits- und Ernährungszustand werter Bevölle- rungskreise beurteilen kann Die Ansicht des Bohlfahrtsamtes. die alS Antwort auf d,e ärztliche MeinungSäufzerung und auf verschiedene andere. mit dieser gl. ichgerichtete Beben zum Ausdruck kenn ?af) manche hilfsbedürftig? C? '!<• di - e nstmals b stere Tage (eschen haben jed nf II ti Olafe rümpfen und wahrscheinlich nicht znr Voiko- kuck« geh.n würden kann wirklich nicht als ernstlicher Grund gegen die Errichtung einer Volksküche anges.hen werden Dir haben in unterem vorigen Artikel in Ar. 221 schon betont, katz heutzutage Bein notleidender Mensch einen Makel in ler Inanspruchnahme einer öffentlichen epcilcanfifllt finden kann und darf, weil ja doch die allermeisten, von den früheren Kapitalreninern überhaupt alle ohne eigene* Verschulden lediglich durch de- groben B ä b- r u ngsbetrug des Staates um ihren Aeätz gebracht und in das furchtbare Elend gestehen wurden Es darf sicherllch angenommen werden, dah diese Anstcht letzt Gemeingut reworden ist und dah fich kein Kapital- oder Sozialrentner, oder verlchümter Armer um einer Der- kehrten Anftchl willen selbst von dem Be^ug einer täglichen warmen Speise ousichaiten wird Benn da« Wohlfahrtsamt In dieser Hinstcht aul frühere Erlahrungen verweist, fo kann ihm cnl- gegengehallen werden, dah sich die Verhältnifie miNlerweile leider latastrovhal verschl-chteri haben und datz heulziitage siche-rlich mancher unterer Hils«bedüi< ige» Zmptmdungen unter- drücken wird, die rim fniber Fessel>t au» dem Gange zu einer Voll>speiseanftalt gewe'en wären Sollten aber auch beut.- noch hier und da not- letdimde Leute vvrhande' »ein. bi: den ^l.ihrungs- empfang In einer Mlen'Ji tKrt Küche fo verkehil beurteilen, wie man im V ohls-ihi tsami an- nimmt, 'n darf doch um d-.-'er .v.'iigen Personen willen nicht eine Giniilz ung unterbleiben, bie auf die eine oder b: andere Weise zu finanzieren wäre und stch-tzich von Hunderten notleidender ITilltuirg. r ubig begru'it mürbe Intercslar' ift in bi.*,.-m Jular.ui'.e-thnng eine Aeiiheiaing. die rv-t; gestern a.i» Er">erbsfosen. kreif»n hörten 5\i ioiiis die volle cnmtxilbir mit der 'stolf»kuchen-2i . i.htung ai-sgefprocheu und gleichzeitig b.-toni da»; man zur Herab- mintv: ung der Bete: -b 'lo"en gern' '-«ereil wäre, eft'tgb..: die eifoid । v .Ut ' i'i-' neitruie tiü d ge । Aiann rn o r Ä tuen a i de K ei'c der i'ini.rl'. le', i z.: n ' ' elfch.ile i V'c-.ui« ?ui rn und l nit gen >'> tv- i a ; : 1 >.i d ■ ludv zu f-hickr >. tn.'iu: ran l'f- ' •» •' d Vko., ■ • uvib-n Diese 2ü>i :t->.!:igkrtt zur >zt!f, etst.u.,, c; fd>eint uns beacht. .'e'i>ei t Aus unlerer fin1 j n BeirachUtng dee Stand piinlte» des Bobhab teamies zur Boll-küch.-iv frage darf die BürgerMiifl ali h I i di ablehr.e.id gegenüber Das ist edr~.iliu-.ernvi*e nicht d-n Fall und bi? brachte bie veranlii'» ,'iche Stelle auch am Dienst w Nur >.,m Aued-nick Die Leitung i,nse>ei Sozialfürfptge fmt :-or allem die B- fürchiang d.i»' der Stadl aus der Voiksküchen- rimid:mng eine sinanzielfe Velitstntig erivachfen könnte, die unter den jetzigen Fi,ta:izverbültnist<-n gänzlich nntiagbir wä,c Glicht nür allein lind der Anlicht, ba». das Bol.stahr'adaernat n,ch "ief.-i striätiing bin wohl etiia» gar zu petti miflil.t ill und datz fich. Wie oIkii in kur' :i Br-ten angcbeulci. nmnderl flog fei'« • Kostenhertibmindernng Ist.ten die eine Verwirk lichunq der Vofkelüfienged.inletrs nx>M g fl.iliclcn 3n de: Sinung am Dienstag iv.i lb nun ein neuer <-Nrilc entwickelt, nach dem die Volke kübensrage nnt.-r 1 t-.-.-itgeb iCer Ttttf.: ufi'.na de: p r i t a t c n V i c 'i c x' I ö t i <11 i ' - e ost wer den soll, datz d,e Sl«'».-eiW st tu-, nur nxli einen letz, kleinen T.il de st-st.-o : na-,en kziilte stn Aed't.i feilte i-.intflV mit. in br.t Kreifen von Hin del und •3n?i..ü :nv - c en. bitfl i-'b« Fi , a b'.tv do i- !".• 1 i ,!ma ia ober Zndu- st iellx abr.' l.-i■ ■ r -•i"t T, im Moral 2sto Ärhen ' .'t S. . >-' b. r ededarf tigen decken l-ll - so ? die Siad-i „,, noch ba» Voifrnst die S- i i u-tb 2 - )’ ieuch'un,, w - • unb -fr.vt ien ,v m.-n tzzw Si:t.zell>ersvNxM nicht au?ietd?c, uni di st'-t ckch.ili im ul le Tage eines Monats zu üb.- in m. konnten vielleicht ,iuck wii tfchaftliche Bcrb.iitbc sich nach biefer Aich tu ng bin niit'ietäfigen Wir hall :t beim ?lr - hn. .-n bi. i-r Mittel -I!.; den (Si::b. .:d. dal, 21- befaqien Citt-äg-inaci' sich fd)>n z.i einem sie • '"di fest umrittenen Platte ve-.-Htet IaiLxoi biefer Eindruck in greifbaren Tat fachen seine Bestätigung sindet, wären irrir d>, if eine-, groben ODfeibeivitf l und C'nhii- (ine der Lösung der d> äugenden Aifgabe schnell um ein gootzes Strick nähe'.gekommen. Die reinen Betriebskosten dürfte die Stadt u 2. ohne Bebenfen übernehmen ' men. um so mehr, alS fich eine Kostenhetabmindenmg in der von uns ge- kennzeichneten An stck>-rl'tz wirb erniög'.ichen laffen Jedenfalls sollten die berufenen Amts- stellen nicht fäuincn bei neueröffneten Mo.stichk'sr bereitwillig und tatinlrob - st e. zutreten, um vicl- lcicht duich ve re i n t e Unsti eiigu ig .n von opferbereiten Bürgern und Star i e w.tltitng die Volksküche in Diesten, bi. mir l'cute n.-ch mehr als früher für dringend notwendig hatten, als not- lindernde Tat ins Leben zu rufen. Aus Stadt und Land. Diesten, den 20 Oktober 1923. 2.11. Vond । L nbes - 11 n i n c r f i I ä t Die Ortsgruppe Di,st - dee . 2lkade.nitz!»e!i 5>ilss- bundee". die währen) bei trr.-j.i znt Unter- stütz.ing Doi: cbmaJ) kiieg.-v lu.ab; ;t,r 211 betntier g,grönbct worden uxir. bat iiitivii. b" ihre A if■ [Ölung vrlizogen Lo'""it ihre A>! gäbe» nicht erji.Ilt find, werden ft - "o' der in r.-gcr e'äügfcit lomnien. neben der baa L's-ii : • ivhcn b»nj HUsSbundes zwecklos geworden ttxir •• AuS b-’in Stabttbcat'-rbureau wird uns geschrieben Tami: an*er Äunflir.ftitut In Goethes „Faust" im Lichte der Physik. c «Ksperimentalphizfik. die allo In ihrer befrnberen Arbeitsweife von Goethe nichts lernen Innn Seme . Farbenlehre' vermag daher nach Biens Anficht d. :n Ptzhfiler nicht« zu bieten, aber, sagt rr. als Dar ml'uni von Beobachtungen der Aatut wird fie bebcatungäral! bleiben, soweit He n *1. au# ihrer Aall^ fallend, phtzfika- liftpe Erlläiu.'qen abgeben will Goethes Gröfze alS Aatu>wittenkichafller b.ruht auf der Darstellung der Aufgaben unb der allgemeinen Zusammenhang: der Bif onfoaH.-n mit der Defaml- peit bei Kultur unb auf d künstlerisch.-n Verklärung w.llenfchastlich,-. Ged^k-o D,e eia ■ i ' Schwärme, ist Ab-ei • beftri: - > a--- .Tabin" und einige andere .zeigen ist i*. r. c. male im Kampfe beS Leben -tn > ■ roll unter dem Leibe qet.>: ■'.) t zwei Ausdrücke tn f.mem ।brr ci:i dr- wenn das Lach lr. ■ und | Lache-in. bi* Gesichtem,.k. ditick > । in: be lich macht, wenn all bi-' Herzlich' 1 t:t u. ■ zutiefst in seiner Seele ruh"., c i cniqe \ tritt. 3bfen ift bis zu ein. m q ■ ab verlegen wie schtrx r er ft • u ■ : c.- butt sind, aber er hat ein io fchön. - _ ;u. und be Lächeln. Slick unb Händedruck fag vi l --. er nicht in Borte kleiden ii’i'i o'c. lön ite Sr bn lernet ein? Art während eine» Gclu.ua>--.« still lächelnd ichmunzelnd in'C b. ■ Ocu'f-ii— lagen mit einem Aufdruck gutmütiger Sche merci eine alnveiv nd?. ni-. wen : a.> u mutige, stets garz knapp' : rluita . i le:., in de. das Licber.sivüräi!, . seit • J" V verrät. Da» Läch.i ' Sch- de AuSbruchS Aber Ich k. .-v • ;ec anc- t Auch ruck an ihm > -In. ? Z. n Empörung, beincnbc. Hoy > feiner lltico geven können, einen 2Li»0rud von fa't g-aulam:. Strenge Dieser ist ei. den feine Dichter°eeie der Bell gegenüber am häufigsten eingenommen hat. runq .lutManb.f 1,.r Arbeiter l' OrtnerM' (hWtMtof« nh'irL'rge ♦00 000 000 f a4> 98 SW 988 900 Tro». M16OXXX» 1*«0>**»0 «*ict>oo aff Wertet. 3obanne«Hr' der cibaiien n Iber« rationen geb da» ®efcbäft M>t tebbulL 3u Sv TW 19 Ott (TBTB.) Der IMwti^r- London, «eoo >eoao eine unjweibcutl wendig fei, fei 47*0 tiooo 11000 DM 60*0 ■ooe 20000 8300 »0* 24000 (WoM ' Die vertrage» nidjt mehr anaucrfentien. 3n Umf< Irbett za Arbeiten Und rem Alter Weijpbrand *Ä nm HO* MIX» ■r* 700 J0 84 ICD 80DU0 tsoao ■00 610* 1200* 710* NO* 708* •00* 080* 1060* Toero 18300 MM 42*0 10030 43rmiV»‘ IX4V7»' IvfenunkTfhinuiig ltchen UnterriSi Pten'h-aln'diien . 800000 000 1 000 000 000 1*000 SW* MX 24*0 Urfunbenfiinu\-1« Sckluchstchrinq b„tyrm 1900* 140* 1»U« MO* FW 8MOO 6K0 k-OO 1680 168830 M*8 •MO» »1* 47* 9>7CUf» 1W1I80H 1*0006404. 6S1SDOO* I4V1V<-«1 ir.ir/iy..^ l«4ffV« 5l»N •68W »JO*. 78DO H* 1M40.« 1'0*0060* vrrsoooexje 4,7'2,90* I ZXXWJUC teowo V4MK UM* 40*0 164708 •1301 »TOM 1«00* 18*03 72000« SBOOUC 47780000* HO* 1880* lo’mfürl.-tf 'Pm6utt:nc ,tn Itiirt*- Ü-rwerb»- l">0* re« '7*0 *300 1*0* 172000 <70* 2>crflutung für nebenami- N c 11 e tot t e n r .• tu rbnu ng 64)0x4 ncrptkiuf. ferner werde, ."klirre. 3ran- befferx Handel. 3i«MfTiiter Börs«. B«tknoteM. (Ohne iBctnäbr.) hällmsie waren nl 11 TttrmcbnumflÄu fl lesti« Goldzollmock — 936 000 000 Paplermarki aebeeebMltung/tn** a* IS. Ottfrt.; 691 900 006 •tatbanbeliin** «■ 16- Ottbr . 1 OM 000 000 Vwirt4*xn*«1e> für 6t« Landab gab« ®r bet 1 entf^ulbigen vom IS. Oftnbet ab •»Ibjnttaufgelb tn>* 20. bl» 23. Oft: geworben schien To flieg 1 Ihm nicht mbglt* I'nnböimrt gegen ur Binfamm» ti1 ?tn:'Cbme de» 'Tterzst brt.,.----- - - - zum TLitiirud? TBerm man tu di« Rähe diele» 3DWefen» tzxranl. wirb man durch den lx^U- iemwrttfle.i Beeuch" um n*4u ein schär^res TBert nl gebrauchen, daran erinnert. dast hier wohl etnr Lchweinem^ltanstal'. sich beiinbet IBkinim mutet man bre# der Umgegend zu? Der Hilft- Haufen reich' bi» nahezu an txe Fenster de« Vachbarhaufeo 3fl inner Haid der 8 ladt eine MifN'atie ron fofcher Höhe gestattet' Warum lfl die Drude nicht abgcbedi ’ 6ot>ie( wir wissen, Dcbrr in allernächstei Habe «in Ztodtvervt^ neter Warum lähi er sich Io etnxi» dielen? Bin ordnungsliebender 'Bürger. Hn-mel dünge voller Drtist ingen Sturm Wolken rammelten fid) Wenn da» Schiff der Zivilisation nicht mit Vorsicht und «luabeil geleitet werde, würde e» unvermeidlich wrack «Die Lab vor Party verlangt aktive Politik Sm« Hebe Lloyd George». London 19 i?(i 3MB V'.ittermeldun- Autrlqc lnrdrnr Llod> ibvotgc in ferner Kehr n'cmaiionn'.-n Ampbitheiter m Thicagv. i a und da« Khao» in To0«r<®fleae8>etlangrn T»olbenlft6c CA. Trentbe JMtMenlH #/. Zeet<«w Wri^laD'.nl • r ,1844044'0 »1715 fff* 3710 «W -i in d. ' i -twnben drei ■i buicii " w.:d - (eine Repa meileich' i < es aber zu einer n fomm. r '. onb iJ.oi ge fchloh bei wiegemd 5tu r »Der bar ix’.un gen auf dem ®cbtett T«r 3nbuflrieoflten Sehr fest TaluiaixirIrre - Am Devisenmarkt .-rgaban sich etrwuU Prei»- flc gerurgen Dvllarrwien wurden mit OiOO bl» 10 000, bl» 9715 ble llOiX) Millioaeu gctrunbcU Für den Ossektrnmarkt bedeutet.' bi c Vewegurg einen Grund für wettere fiefligfeit Di.se kam aber nicht allgemein zum Durchbruch da di« Svekulatioo eine au'fallenbe Zurückhaltung au»- Übte 5He politisch« Lage wie auch die Sbelbver- rooo 6*» gdlfttfhmg Deutsche Wirtschaftrzahlen. Dollar a* 19. Oktober amtlich Perlin ®«lb 11 970 000 000 . Brief 12 030 000 000 Frankfurt a. M ®«Ib 11 471 250 000 . Pries l i 528 730 000 Hiilel/uE» M LatchsbankbollMr» a* 19. Oft»be 12 060 000 000 Lei4chckb«nrbt»k»»1 .........W Prspent Silderankavslbrei» bet Veichsdarrk IM9wo» tuizox« « y ... rwon inet, eine allgemeine ■um zu lassen. 3m oo* 26. bi» 23. QNbr. eiafchl 936000000 (b h. für «in« Gvldmart stad. 936 060 000 «rmarl zu »ndlen > »»^♦tflffcüabl ab 18. Oftbt. AaDi tnrrg • ÄTnrrttj V«M - •orbbuidrbrr tlceb Arwnmxrt p^d'ldere •bUiCD foUnurui ■nalo 6ont »um . . . e«btf»r Xr.um ..... • ol>lflm(b( ......... »rttilKumr Uten* . . Tkilfb m-1 Rürtoffeln. goltekd Pfr AuSfcid 11 üinbetl * d Iohanne»- gem P'r Au'ic.d 6 P'r Vcchtoisdc mer 9:'Bibel- btlpr im 3°banne»1aal. Pfr Vccker Ikirchberg. 10 Feir-rl. (?i i'nung d Dieseck. Srntr- danNcfi 9',. 11 Ainderkirch« 7' . ßit. Smlefcier Kafhofischc Gemeinden. ®iefWn. 8 im»tafl, 20. Dktobcr, 5 und 8 Veicht« emnlag. 21 Oktober, 6' . Vricht«, 7 Mrfsc, Äomm. d Zungsr. , 8 Aomm.. 9 tzoryoiiil n Pr«d , 11 VIcfsc m. Pr.' 4 3ungtr-..i- un Akimmtn.r'.ulcrgc 'Berlin. 19. Ott Der er ft« n oral lieben «urse an der Heu und THiltwoch• Xborm«mtnl erfolgt mir zu den neu ngetkifuen P reifen Man vergleiche bi« Be- (anntreachung nn 2-rze, gen teil de« gestrigen IMalle* Da« Publikum Da» ja durch bi« leb- br^le 'Beteiligung am Abonnement fein Tbeatv nicreft« unzweideutig betotefen Hal. wird grwih die HoltocnMgtcii der neuen Prei«geslaltung nicht ncrUrmcn 4»’>7Tnonr> !4*>4Hni/>- i irn-v>/n 11*71000 243.rr>v,i 44KN i»1lW'i ■•.«w> IWlim/' T?rtn0o«f -.17 .K> .M»>rrd te,n und de« wirtschaftlichen Lebens t«t AuhrgebielcS un:cr der Verwaltung bw Deutfchen "Reiche« zustande »u bringen Du« Ruhrgebiet und da» Rheinland feien deuIfch, und die britisch« Regierung mühte erklären, bah 1ic ebensowenig wie bi; deullche Reaierunq einer Veräuf-erung blefc» ffeMet» ober feiner Wirt- scha'tSvrganifaitonen z-lstimmen werd« Wenn ble Pssilik bei britischen Regierung fei diplomatisch untätig zu bleiben, und in Köln britische Lrugpen zur Einschüchterung der Hungeropfer der franzöfifchen Politif zu verwenden, wäre e» für die Würde England» belfer, sobald wie möglich bi« britischen Truppen iruck , uz iehen und die Repa alionsbestiinmun .en de» ZriedenS- ab(oäti wXtocnNg. bad M« G'l wir l11 » pr « If « inuwr sofort dem neueren L«b«n»hal- 'ung»ir. bei angtpafn werden Die LtreUn Steigerung de» Inde« werde t»u Tbeater- lafk erft bekannt, al» Me Au »gab« de» Frei- -ag» Abonnement» bereit» im Gang« war Bon den Sp«rrsl»abvre*ru«7t de» Freitag« tonnte be«balb nur der ursprüngliche, bereit» überbott» Brei» erhoben werben, doch wurde bet Au»gabe Ser Karten jeweil» barau' hingewiesen bah für dies« Plätze eine entsprechende Rachzahlung notmenbig werden würde Die Autzgad« der Kar- Ädtetrfctxrfl........ VtdeidouMev........ ■Ile €irttrt4itHKdtaw«n Iktaaann tDetnfro’nwrft . . C4ej«n Clanen« 4 6aKl »»Urvxit- 11* teunla T2»teta bon( Tii.rnto ilommenbb Tfri.llbanf........ > tiltr.it ®< GrrMrbent C.'tr ic.dult« CrrMIcofUtl 6)f'iar.::l ttlumu ®u|...... t*a»tr. • ...... llMI Vf fr “LM-k-O., l8Ti797IXiX> Lippen. Ibtö Ihr Herz pochte gegen tni ftbe, und ihr« Augen schwammrn Immer noch In Dränen Alle« wa« zwischen ihnen geschah, war so selbstrerständlich. to JwD und rein und klar wie der lichtblaue ftomnerlJtwtaantrogcn. der auf ihr junge» Glück Heru/Nerleuchtete. "Berliner Devssrnmorv. (Telegraphische Auszahlung) (Ohne Gewahr ) Markte. Terllnet Prodakfendörs« Berlin. 19. Oh Die krlollai: e>'.t:gerung Devisen Hali« eine fl Für ber Schisfenberger Weg sind Vorgärten vorgeschrieben Sin Mustervorgarlen scheint Schisfenberaer Weg 16 zu bestehen O der ist die StadtverMallung aniK-txr — ... - . . • »le» nichi «nergifch Die Baößjungtn von Mol -Xmnan von A r 1 u r D r a u f« w e 11 e r SS Forlsetzung "Rachdruck jrdwUn.) Auch ich bin durch oorob« 3«um u»ß aumdx&bulb gegangen, durch Ptd gr6l)er« aM Sie Bielleich! ich ^hwm bt« Rügen tietm Bnnerv toczm n ch- Do» .ch tarn Ihnen Dal setzt nicht lag«. ^bennol ®l«n Ote^ b6rm ati^ ^$5 ch 6ie nur eia» 1 ragen 6l*^L,r txrtrauen wie Si« «# 'rüber getan baiwn?- hob da» Äu*. da» tofang« -™1_ dew Boden geweUi batlz. und Iah Ihn mitbem trämn- verschteterl.m Bild an. La» will ich tnenn Sie mtr noch ver trau^ebanen. ^ach allem dem. was trerg* ’Qa“o5ti4 e» tonn' »eben Sie Fräu^t Käthe Wir beide »oll« Sumte sei» »K z^ ^*J£^TQlÄn' dchster lebhaft Sehr fest geigten sich besonder« Bütger*a>erft, Holzverkohlung. Scheid-xmstall. Vlaschmensabrir-Rttlen lebbas I Karlsruher. Daimler ÄIcbcr bevorzugt. Slektrifche Licht und Kraft. RS». Lahrneper bei groben Umsätzen erheblich höher Zuckerwerte. Sichel ®an«. Maln- trafttoerfe. 3nag sehr gesucht Berlin. 19 06 Devisen würben schon heut? voimtttag durch den Kausandrang für wertbeständig? Rn lagen gewaltig gefiel gen Dm Ruf- wäit»bewegung fetzt« fich an ber B6ri« fort Dem- qcmäf, wat die Stimmung am Ell«6enmare Verdoppelung de» bisherigen Kur»lu-ide« Unrwtlee:« Wert« stre- gen sogar teilwei'e auf da» "Bier- bl» Wlnffa4>c Auch Botuiapapier« wurden zum Teil doppel' so hoch (dk am Boi tage bewertet Dchlllahr,!»- unb Bantaltien standen brzügllch der Kurserhd- birftmin<7 7h zur Zoll.: Vom 3-iIanb '.rar baA Angebot auhcrordenllich g?rtnn Degen 'Ivwier- wähtung finden sich kaum Äbg«b?r und dt« Raderungen m Dold waren zum Teil erhöht. Di« Rech/getreibestelle beoboch ,lt gegenutt-r bei Offerten in Wetzen und Roggen Zurückhaltung. Sie erklärt« tn der Provinz billiger kaufen zu Drmen Die Wühlen vermochten nut wenig Ware iu taufen Die Preise für (Betreibe und Mehl stellten sich gewaltig höher Roggenmehl blieb äuferfi dringlich gesucht (Berit? tror febr stramm Haier stellt« sich bei stillem «Deichs' beträchtlich Häher 3n andere^ Artikeln war da» Deschäst erregt Weizen, märt 21 500 bi» 22 500,- Rogg«i, märf 19 500 bi« 20 500. mestpreust. 19 500. Hafer, märf. 15 000 bi« 16 000, Weizemnehl (100 Kilo) 65 000 bi« 99 000 (erregt), Roggenmehf (100 ÄUo) 59 000 bt« 62 000 (erregt), Weizen- und Roggen- Oer« 7500 bt« &500 (crregti. Kartoffeln 4000 lD.e Preis? verstehen sich rn Millionen und gellen, Ido Tein anbei « Dewtcht gnraitnl ist, für 50 Kilo ) Aranksurier Detreidebörs«. Frankfurt a M 19. Oki 3« Mieten heute 1« IOC Kilo Weilerauer Weizen 35 bi« 38 Loggen 32 bt« 35. Sommergerste 32 bi» 35. Haier. Inlänb 24 bt« 28. Weizenmehl, füdd Spezta: 0 PO bt« 65 bei Waggonbezug ab Müblen- flation, Loggen mehl 50 bi« 55, Weizen- und Loggeicklei« 10 bl» 11 (alles in Mllllarden) Den- denz s«dr ’eft. St,ntn®rrti»- Crfl abgtll T :io vvdavrtt f- Of 4 1 • ■ riiljarien «laron...... 9tie ot Qanrtre Wgrab ri-faton . oanzuiri rruw» ealovrd« fclerrtltka Äeliterrt BtlimrU remelüiu . . . . Ob#rbr6«rf ....... ettntt 6«T8b«B ..... :::::: führen Arthur Henderson erklärte tn einer Rede in Betr SafUe. ma« im Augenblick trol- Kämmerfcin, mein Jung?, und dank« der gütigen Fügung, ble dich vor Schverem bewahrt bat" Das Mädchen übcrietch!: einen Brief 3r tarn von ^nge und bat den Grafen zu einer Unterredung noch für den heutigen Abend Da machte sich Gunther sofort auf den Weg 3nge stand bereit« an bei st «'nen Pforte tbre« Frembrnhelm», die unmittelbar an ber Strand führte, dort, wo f'c 'ich zu llrffert pfbegten wenn sie sich verabredet ballen. S.e ainget beut? nicht wie sie es fonst taten zum TlorX i hinauf L ne kurze Strecke schritten sie bl« nach ber entgegengefeyten Richtung führend-- ^l.omenad- entlang Dann oerfiestasi sie guch biet« und schsugen einen stellen Fusspfad «in der zwilchen Wie'ea und Dünen nach Gleit- kau führte 3n die fl;beintnl»tn>:f ■ Dämmerung de« Abend« gehüllt hoben fich tu welchen Umrfffen die tpa'öFgcn Hdhen von Oliva S>« tMlicn b-Sher mir wenig und nur vt>- flfelttgültlgen Dingen gdDioten Jetzt blieb 3ngt e.n?n Augenblick aus dem Wiefenpfab ftch.-n und sagte Dost xt) dich heut" zu mir bav batte feint besondere Veianlaftung W r reifen nämlich morgen und ich hatte noch iStllgT» mit dir vj b. reden " .Ihr reist morgen st" Ir.igte rr >»oller Lr> staunen .So vldtzfich? Ihr battet doch einen viel längeren Bulen'*>.>(l vorge'e e . Dir erb- n este i die 0t chrich da st der Gut«fl Crmmrr. unh U:tDai-rent Urei» tlUfeO. —er Homberg a d. Ohm. 19 Oft 3* Omik de» Sommer» wurde der Weg nach dem Bahnhof neu hergestellt. Berbre tert und ranalrfVn Gr Hal sttzl «trw breite, fahrbare Btrafte und zu beiden Seiten mit Bafaltgru« fx» berfte Fuststrige O» wäre nun zu wünschen, hast nxb ha» Gelände um den Bahn hoi herum bald ausgebesiert wird 3a der Grnst-Ludwtg- Sträche will die Stadt einen Beu bau er» r-chten her all Beamienwvhaung gedacht ifl Da» "Baumaterial ist fchr>i angefahern Trotzdem sch««! bt? Ausführung bei ber grost-rn 2«uc- 'vrtg mehr al» fraglich ®tn hiesiger Landwirt batte durch Bohrungen am „ft^ben Berg" da» Bo r Han densein von Äoble feslstellen lasten Rach dein er da» Mulungsrvcht erworben, f chrttl er zur 3nangriff rmbmt de» ein deckten Lager« »e wur bei Arbeiter emgenomroen und em wagerechter Stollen gebaut, tn dem man nach etwa 100 Meter Länge an da» Kohlenlaoer txrantam Die Machtigkell ist noch nicht Ht- Mstellt Um da» Unternehmen auf eine breite l>nmbtage zu stellen, hat sich dnt Gewerk- f cha s t gebadet an der mehrere hiesige und auswärtige Herren beteiligt sind Not* . flonn . . I*' “Jici'n . ÄoninttfAf n- ,n Ixei't-C rmta. * U *UTr rttgnlfitr 'Rein' fnglif*' Jfertn Rtjlwni'D« V»er* RtlyUdM .Seim nnneri'lx «tetrn li4«*«ne-nni*< «tee gentxaii* W.-tr« . ItcnwnddW $or«. Schausilericheo Fremdenheim«, dellen wellgeSst- «te Fenster auf alte, d chlbelaubt« Bäume b>n- au«,trauten, so bafl da» Auge nicht» tx>n den umliegenden Käufern merkte 'ortbem nur in lauter Grün blickte, fasten fich Graf Guncher und Tor Tetzi-zen gegtrnübet .Wie es über mich getommen, ich weih es Ihnen nicht zu sagen. Hsr Graf." fchloh Tor Tehnzen seine Benote, bk er ohne ein Wart zu verschweigen, feinem Herrn abgetegi batk Ibib al« ber. sichtbar ergriffe, nicht« erwidert« .Het7i Grv', was ifl der Mensch, wenn er rarr tun taim, was er muh? Hat er denn keinen freien Willen mehrst" Da« fain ich dir nicht sagen, mein Jung« Unb kein Weiser der Wei! tarnt es Da« ist der dunkle Vorhang. Himer den wir mc kommen werden Ich glaub«, es gibt gute unb bö|c Dä- nxiQtn. die in den Mansche i wohr-en. die ihn iühu*t unb beeinfLufien Unb nur auf ba« eine tremnl e» an ob bk guten Dämonen siegen oder tue bäkn“ Da« leuchtet mtr wohl ein Herr Graf Aehnliche« hat» ich felber tn mir durchgemach, Bot kurzem erst. Rur möchte ch tnobl wisten, ob e« Lriae Mittel gibt den guten Deckdern zum Stege zu Derbd’en.* .Gewch gibt e» ein«. Gin fe^r efn'aches Indem wst tun, ein feder was Ihm "tyrrortnurt ist. und dabei tzs tarfxiten an dem Bau des Guten unb Gottgewollten. Tue deine Pflicht Mehr txrrfl bu nicht. Wo du sie aber tust. Da werden ie Otto1*» fWxne ■eil* •‘■enmine *r> fri.f »in.1!* ontninj t-V ' t*n«* Inr» -ertntt CoOürtb |a»r1| ^,|Tabr,n'O»4r,e 44U"*aoc wun» i4**noer • I171H* 11*4780. 148C10000 1 *37 8400< 114?'r>8* >1**** ■WMM !W*X *emoo* *isoae* 44»17S0*D 481'?*»* 6i uwooeue 9 xtoeoe* 8**tM0 8*7X7*» 20*1 r*» zoeuen* !**•**> **oax* il,'l w* 41*171® i*8-t»*e> ie«.*?*» imeoow i*4 8o** ttrew 1X778*014 788*08* fWO» ii7i-eo* i■ S2V71O0U0 «Sioen >*4o«* 4*79* 84176« Ktniae* nur** Jari-Tiarf Ä^rroeya . •tiwten ' 1 «tnrwt' !<«•>» C«trn eeNrpr*t . ife . linXt* 147*B7M" 11*7*0* '8*nd89C K44TI6M tMV7V« Mm« mvtrv» «rneenae s-^WOK >2214?* 7«7S «.IW «r’C’y« mm** f*ir»|«wtre Uranfitm » M emtn W.y- 6aT.y: Mi* 5*1.*. Twrroi 17 1». ie ia V 1» 1» 1» 6 * V iO 2 5 Q 6 e« ® O CD E a fl I Ek u R I n ca äs