Nr. 92 Erscheint täglich, außer Sonn» und Feiertags, mit derSamstogsbeilage: Gießener Familienblätter Monatliche Sezvarprelfe: 3400 Mark un ö 200Mark Trägerlohn,durch dieDost 360OMark,auchbeiNicht, erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt.- Fernsprech. Anschlüsse: fürdieSchrift» leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Lnzeiaer Stehen. poftschecttonto: 5ranftvrt a. M. 11686. Erster Blatt 175. Jahrgang 8rettag, 20. April 1923 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhesten vruck und Verlag: vrühl'sche UniverfitÄr-Vuch' und Steinöruderei H. Lange in Sietzen. Zchriftleitung und Geschäftsstelle: Zchulftratze 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm Höhe für Anzeigenv. 27 mm Breite örtlich 80 Mk., auswärts 100 Mk.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 400 MK.Bei Platzvorschrift 20-/gAuf,chlag Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein; für de n Anzeigente,l: Hans Beck, sämtlich in Dietzen. Der Notenwechsel mit PoincarL über die Essener Bluttaten. 'Berlin, 19. Avril. (WTB.) Die f ran- höfische Regierung beantwortete den deutschen Protest vom 4. April gegen das am Öfter» samstag von den französischen Truppen auf den Kruppschen Werken in Essen ungerichtete Blutbad mit folgender, an den deutschen Geschäftsträger in Paris gerichteten Rote vom 18. April: Ihr Schreiben vom 4. April, womit Sie mir Bemerkungen Ihrer Regierung über die Zwischenfälle mitteilen, die sich am 31. März in Essen abgespielt haben, enthält unrichtige Behauptungen, zu deren Berichtigung ich mich nach sehr genauen Feststellungen der von mir angeordneten Untersuchung für verpflichtet halte. Zunächst muft festgestellt werden, d.ift die Automobilhalle der Kruppschen Werke nicht in der Mitte des Fabrikgebäudes, sondern sich am Rande einer Strafte befindet. Die Besetzung der Halle durch eine französische Abteilung, die mit der Requisition der Automobile Beauftragt war, konnte deshalb die Tätigkeit der Arbeiter in keiner Weise stören. Der Offizier, der die Abteilung befehligte, teilte überdies sofort nach seinem Eintreffen, also um 7 Uhr morgens, den Zweck seines Auftrages dem Chef der Automobilhalle mit. Cs konnte deshalb fern Zweifel über den Grund seiner Anwesenheit bestehen, die von den Arbeitern überhaupt nicht bemerkt worden wäre, wenn sie ihnen nicht signalisiert worden wäre. Erst um 9 Uhr traten die Sirenen infolge der Besprechungen zwischen Oem Betriebsrat und der Werkleitung in Tätigkeit, wodurch die Arbeiter genötigt wurden, die Werkstätten zu verlassen und sich um die Automobil- Halle zu sammeln. Die Menge beobachtete zuerst eine verhältnismäftig ruhige Haltung; jedoch traten Redner auf, die Ansprachen hielten und die Menge gegen den Offizier und die von ihm befehligte Abteilung aufreizten. Aus diese Aufreizungen, für welche die Werkleitung verantwortlich ist, muft die feindselige Haltung zurückgeführt werden, die von der Menge der Arbeiter in immer zunehmendem Mafte eingenommen wurde. Die Arbeiter schwangen Spazier st öcke und Revolver (!) und begannen Steine und Koksstücke auf die französischen Soldaten niederhageln zu lassen. Der Offizier wurde sogar an der Hand getroffen. Andererseits begab sich ein Teil der Aufwiegler hinter das Gebäude, um die französische Abteilung rückwärts zu fassen, während eine Lokomotive an die äufterz Mauer herangeführt und Dampf st röme in die Halle geleitet wurden, um die Desatzungsabteilung zu verbrühen. Der Offizier verlor trotz der sehr kritischen Gage, in der er sich befand, keinen Augenblick seine Kaltblütigkeit, obwohl er von allen Seiten umringt und bedroht war, überwältigt zu werden. Der Offizier veranlaßte die vorschriftsmäßigen Warnungen in deutscher Sprache. Als diese Warnungen ohne Wirkung blieben, lieft er zwei Schüsse in die Decke geben. Dann erst befahl der Offizier eine Salve, wobei er absichtlich als Zielpunkt den oberen Rand der Einfahrt der gegenüberliegenden Mauer angab. Dadurch wurde es möglich, die Zahl der Opfer auf das Aeufterste zu beschränken. Die Abteilung konnte sich alsdann in guter Ordnung zurückziehen. Ich füge hinzu, duft die Augenzeugen die Richtigkeit der Tatsachen, wie ich mich beehrt habe, sie vorstehend wiederzugeben, bestätigten. Diese Dar- stellung scheint keinen Zweifel über die 2lbsicht der Werkleitung und einiger Parteigänger bestehen zu lassen, aus Anlast der völlig nor-» malen Requisitionsmaßnahme einen Zwischenfall hc .Beizuführen, für den sie die Der- anttoortung tragen muh. Genehmigen Sie usw. gez.: Poincarö. Die deutsche Antwort. Die Reichsregierung Beauftragte den deutschen Geschäftsträger in Paris, die vorstehende ftanzö- sische Rote Ivie folgt zu beantworten: Die deutsche Regierung stellt mit Genugtuung fest, daft die französische Regierung, die bisher die deutschen Proteste gegen das Vorgehen ihrer Truppen im Ruhrgebiet unbeantwortet gelassen hat, sich jetzt veranlaßt sieht, zu den blutigen Ereignissen, die sich am Ostersamstag in Essen abgespielt haben, amtlich Stellung zu nehmen. Die Ausführungen der ftanzösischm Antwortnote können jedoch nicht als zutreffend anerkannt werden. Die der deutschen Regierung inzwischen noch §ugegangenen Rachrichten bestätigten die Darstellung der deutschen Rote vom 4. April in allen Punkten, auf die es für die Beurteilung des Sachverhalts ankommt, als richtig. Das gilt insbe- sondere von den Gerichtsprotokollen über die eidliche Vernehmung von mehreren Arbeitern und Angestellten der- Kruppschen Werke, die Augenzeugen der Vorfälle gewesen sind. -Die deutsche Regierung ist Bereit, Beglaubigte Abschriften dieser Derne!hmungs° protokolle der französischen Regierung zur Verfügung zu stellen, falls auch diese ihr Beweis- material herausgibt. ihn jedoch ohne jede Verzögerung zu der von beiden Teilen anzuerkennen- den Feststellung des Tatbestandes zu gelangen, schlägt die deutsche Regierung die Sin- feftungetnerinternationaten Unter-, s u chu ngskommissivn vor, die gemäß Bem Haager Abkommen von 1907 das beiderseitige Deweismaterial zu prüfen und auch alle sonstigen für den Zwischenfall in Betracht kommenden Taffragen aufzuklären Ahütte. Obwohl die deutsche Regierung den Antrag auf Einsetzung einer solchen Kvmniissivn anläßlich zweier früherer Verfälle im Ruhrgebiet vergeblich gestellt hat, erwartet sie, daft sich die französische Regierung jetzt einem internationalem Untersuchungsver- faftren nicht entziehen wird. Die französische Re- I gierung wird nicht behaupten wollen, daß der Zwischenfall von Essen seine einwandfreie Auf- | Härung in dem kriegsgerichtlichen Verfahren finden könnte, wie es anscheinend gegen die noch immer in Haft befindlichen drei Mitglieder der Direktion der Kruppschen Werke durchgeführt werden soll. Da es sich um die Frage handelt, ob die Schuld an dem Zwischenfall Bei den auf deutscher Seite Beteiligten Personen cder bei den französischen Desahungstruppen liegt, würde ein aus Angehörigen dieser Truppen gebildetes Kriegsgericht zugleich Partei und Richter sein. Der Aufruhr in Mülheim. Mülheim a. d. Ru hr, 19. April. (WTD.) Die Erwerbslosen zogen vormittags wieder vor das Rathaus, das sie umringt halten. Die Beamten sind dort eingeschloffen. In den Straßen der inneren Stadt, die von den Aufständischen beseht wird, wird ständig geschoffen. Auch auf das Rathaus fielen Schüsse, mich auf das Zimmer, in dem sich der Oberbürgermeister Dr. Gemke befand. Ganze Stadtteile sind von dem Verkehr mit der inneren Stadt abgeschnitten. Wie die Demonstranten in den Besitz der Waffen gekommen sind, ist noch unaufgeklärt. Mül.heim (Ruhr). 19. April. (WTD.) Kommunisten, Syndikalist enundVer- brechergesindel haben die Innenstadt von Mülheim beseht und die Stadt- ausgänge verbarrikatiert Das Rathaus Legt unter dem Gewehrfeuer der Auf- ständischen, welche Waffenhandlungen geplündert haben. Der Regierungspräsident hat angenrbnet, daß Schutzpolizei von Duisburg nach Mülheim entsandt wird. Elberfeld, 20. April. (WTD.) Um 7.20 Uhr gestern abend war die Gage in Mülheim schwer bedroht. Die Innenstadt ist vollkommen in den Händen von Kommunisten, Syndikalisten und Verbrechern. Es wird lebhaft geschossen. Der Regierungspräsident hat angeordnet, daft 100 Mann Schutzpolizei sofort von Duisburg nach Mülheim gezogen werden. Die französische De - sahungsbehörde in Düsseldorf hat sich roch nicht über die nachgesuchte Erlaubnis schlüssig gemacht. Falls die 100 Mann Verstärkungspolizei von den Franzosen nicht nach Mülheim durchgelassen werden sollten, fällt die ganze Verantwortung für alle Folgen auf die Franzosen. Der französische General Denvignes hat sich zu dem französischen General Simon begeben und von diesem zu dem Korpskommandanten nach Dredeneh. Wahrscheinlich wollen die Franzosen die Schutzpolizei nach Mülheim hereinlassen, nachdem sie sich über die gefährliche Gage klar geworden sind. Mülheim, 20. April. (WTD.) Der von den Kommunisten proklamierte Generalstreik ist m i ft (un gen. Es wird in allen Werken gearbeitet. Köln. 20. April. (WTD.) Wie die „Köln. Volksztg " über die Vorgänge in Mülheim noch meldet, kam es in den gestrigen Mittagsstunden infolge von Ausschreitungen des Pöbels zu z a hl- reichenStraßenkämpfen. Zur Abwehr der Aufrührer bildete sich unter der Geltung der wenigen Polizeibeamten, die nicht ausgewiesen sind, ein Selbstschutz. Die Ruhestörer haben aus Automobilen und sonstigen Fahrzeugen, die sie auf der Strafte anhielten, Barrikaden errichtet. Von beiden Seilen wurde mit alten Schrot- und Jagdflinten geschossen. Rach der „Köln Volksztg." sammelt sich auch in Re ck - linghausen zahlreiches lichtscheues Gesindel aus dem besetzten und unbesetzten Gebiet an. * Münster, 19. April. (Wolff.) In Essen sammelte sich heute morgen vor dem Rathause eine Anzahl Arbeitsloser an, welche Unter« stützung verlangte. Da dis Polizei von den Franzosen aufgelöst ist, hatte sich die Feuerwehr zum Schutz des Rathauses eingefunden. Dis jetzt ist die Ruhe nicht gestört worden. > Die Gewalttaten. Ludwigshafen, 19. April- (WB) Die Franzosen Heften heute auf der linken Rhein- brückenseite in Gudwigs Hafen die von Mannheim kommenden deutschen Eisenbahner eingehend untersuchen, anscheinend auf größere Geldbeträge, da sie Gehalts» und Lohnzahlungen vermuten. Bei einem tÄsenbahner, der von Gudwigshafen nach Mannheim ging, wurden 90 000 Mk. beschlagnahmt. Für die unerhörte Behandlung der Eisenbahner in der Pfalz durch die Franzosen ist folgender Fall ein gutes Beispiel: Ein Beamter in Kaiserslautern, In dessen Wohnung ein französischer Kriminalbeamter vergeblich die Auslieferung des Gehalts verlangt hatte, war auf das Polizeimilitärgericht bestellt worden. Dort wurde ihm, als er bestritt, sein Gehalt erhalten zu haben, von einem französischen Kriminalbeamten in Zivil zweimal mit der Hand heftig ins Gesicht geschlagen. Rach wiederhofter Behauptung, sein Geld noch nicht erhalten zu haben, wurde er nach einem anderen Miliiärbureau gebracht und erhielt dort, nachdem er bei seiner Behauptung blieb, von einem französischen Kriminalbeamten drei kräftige Hiebe. Darauf wurde er aufgefordert, das Gell» zu Hause zu holen. Cs wurde ihm ungeraten, über d i e Schläge zu schweigen, da man es andernfalls doch erfahren und sich rächen würde. Ausqewicsen. fpd. H ö ch st a. M., 19. April. Der bei der Frankfurter Reichsbahndirektion beschäftigte Eisenbahn-Oberinfpekwr Koch von hier wurde mit feiner Familie auSgewiesen. Der Fall ist um so bemerkenswerter, als die Frist der Ausweisung auf nur zwei Lage beschrankt wurde. Französische „Bildung". Eine deutsche Firma der hiesigen Gegend hatte, so schreibt das „Darmst. Tgbl.", vor einiger Zeit an eine deutsche Firma, mit der sie bisher in Geschäftsverbindung gestanden hatte, folgendes Schreiben gerichtet: Ihr Schreiben vom 23. März: Wir verstehen nicht, wie Sie uns zumuten können, von Ihnen zu kaufen, solange Ihre Gandsleute das Ruhrgebiet beseht halten. Da die ftanzösischen Berichte feststellen, daft keine Kohle mehr das Ruhrgebiet nach hier verläftt, sondern schon grofte Mengen nach Frankreich transportiert werden, so halten wir es für richtiger, daft Sie das Rohglyzerin im eigenen Gande mit Ruhrkohle destillieren, da die französische Kohle ja sehr knapp fein soll. gez. Unterschrift. Folgende Antwort ging darauf em (in französischem Text): Marseille, den 3. April 1923. 27, Rue de la Darse. Meine Herren I Wir sind im Besitze Ihres Schreibens vom 28. pto. Ihre Denkungsweise wird sich niemals ändern, die Peitsche wäre das einzigste Mittel,' Sie zur Vernunft zu bringen. Wenn unsere Truppen heute an der Ruhr stehen, so ist allein die deutsche Unredlichkeit, deren Zeuge die ganze Welt ist, daran schuld. . . . Richt damit zufrieden, Falschmünzer gewesen zu sein und den größten Schurkenstreich aller Zeiten begangen zu haben, haben Sie überdies noch die Keckheit, den Kops wieder hochzuhalten! Ich bedauere, nicht mächtiger in Frankreich zu fein, um Sie so zu züchtigen, wie Sie es verdienen, „Schmuhsinkenbande"!!! Die unkorrekte Art und Welse, wie Sie sich 1870 benommen haben, als Sie Sieger waren, muft Ihnen beweisen, daß wir etwas mehr „Gent- lemen" als Ihre schmutzige Rasse sind, und daß wir ein wenig besser gehandelt haben, als Ihre Väter uns gegenüber, „Saubande" . . . Es ist wirklich bedauerlich, daß man uns, als Sie im September 1918 „Knock-out" waren, verhindert hat, Ihnen das Maul vollzustopsen. . . . Sie würden etwas weniger anmaftenB fein, „Schweinebande l!l. Raymond Radisson. Französische Hotelpächter in Essen. D e r [ i n, 20. April. Den Morgenblättern zufolge ist das Essener Hotel „Handels- hof", das der Stadt Essen gehört, an einen Franzosen verpachtet worden. Der Vertrag mit der französischen Behörde lautet bis zum Ende der Besetzung. Der Pächter des „Handels- Hofes" erklärte einem ausländischen Korrespondenten, daft er die Pachtzeit auf ungefähr 3 0 Jahre schätze. Die Restaurationsräume im Hotel „Kaiser Hof" und im „Parkhotel" find für die Dauer von sechs Jahren zur Verpachtung von den französischen Behörden ausgeschrieben worden. Auch das Restaurant im Essener Hauptbahnhof soll von den Franzosen verpachtet werden. Die Verkehrslaqe. Frankfurt a. M., 18. April. (Wolff.) Die Reichsbahndirektion teilt mit: Die Bahnstrecken Dietz — Friedrichssegen und Diez — Hohenstein sind infolge Eingriffs der Franzosen außer Betrieb. Der Verkehr von Limburg (L.) nach dem Rhein wird über den Westerwald aufrechterhalten. Zu diesem Zwecke verkehrt vom 1. April d. Is. ab ein neuer Zug 3855 Limburg ab 12.50 mittags, in S iershahn 1.11 nachmittags W. E. Z. und in Sayn 2.38 nachmittags W. E. Z.' Ritts gegen Deutschlands Vergewaltigung. Frankfurt a. M., 18. April. (Wolff.) ES war geplant, während der Frankfurter Frühjahrsmesse einige führende Persönlichkeiten, die sich in den Dienst der internationalen Völkerverständigung gestellt haben, in Frankfurt sprechen lassen. Verkehrsschwierigkeiten und der Umstand, daft mehrere der nach Frankfurt gebetenen Herren aus persönlichen Gründen verhindert waren, zu erscheinen, ließen das Meeting nicht zustande kommen. Der bekannte italienische Staatsmann und Politiker R i t t i hatte für den Fall, daß die Versammlung hätte zusammentreten können, eine Kundgebung gesandt, in der es u. a. heißt: Der Vertrag von Versailles hat bestimmt, daß die Deutschen erklären mußten, sie und ihre Verbündeten allein seien für den Krieg verantwortlich. Diese Erklärung ist in den internationalen Verträgen etwas Neues und durchaus Lächerliches, denn welchen Wert kann die Erklärung von Besiegten haben? Lloyd George selbst hat in aller Aufrichtigkeit anerkannt, daß die Verantwortlichkeit für den Krieg, in verschiedenem Maße, ein wenig auf allen lastet. Aber wenn die Verantwortung für den Krieg nur zum Teil auf die Deutschen fällt, so fällt die Verantwortlichkeit für den Frieden allein auf den Sieger. Vier Jahre des Friedens haben mehl Ruinen, mehr Elend und mehr Unordnung gebracht als die vier Jahre des Krieges. Die Entente hat alle ihre feierlichen Versprechungen verletzt, hat alle ihre Verpflichtungen mißachtet und zuletzt die Ver- ttäge selbst gebrochen. Sie begnügte sich nicht mit dem Mißgriff an der Saar, sie beging das Verbrechen an Oberschlesien, und jetzt muft der Einbruch in das Ruhrgebiet bezeugen, daft die siegreiche Plutokratie, die Deutschland vorwarf, daß es nach der Herrschaft über Kohle und Eisen und nach der militärischen Hegemonie über Europa sttebe, jetzt selbst das Ziel zu verwirllichen suche, das sie der Absicht dei deutschen Großindustrie und Militärkaste zuschrieb. Heute kann das ausgehungerte, gequälte und in seinem innersten Leben bedrohte deutsche Volk vor der ganzen Welt stolz sein Recht hinausschreien. Heute haben weder Franzosen noch Belgier das Recht, Deutschland irgendeinen Akt, irgendeine Tat oder Absicht vorzuwerfen, nachdem es seine Kraft wiedergefunden hat im Kampfe des Widerstandes mitten unter den Gewalttaten und Verbrechen seiner Besieger. Ich habe alle Akten der internationalen Konferenzen lesen können, ich habe vielen dieser Konferenzen persönlich beigewohnt, ich habe alle Friedensdokumente geprüft, ich kenne die handelnden Personen des Dramas und habe mich überzeugt, daß die ausgeübte Gewalt nicht darauf gerichtet ist, eine Politik der Reparationen zu befolgen, sondern einfach und einzig darauf, das deutsche Volkzuerdrücken,seineEin hei tzu brechen und es aller seiner Hilfsmittel zu berauben. Heute bin ich überzeugt, daß Europa weder Frieden noch Frecheit noch Wohlstand haben wird, wennderverderblichenRe- parativnSpolitik kein Ende gemacht wird und wenn die schwersten Irrtümer der Friedensverträge nicht beseittgt werden. Solange Deutschland und die anderen besiegten Länder nicht ihre vollständige Autonomie erhalten haben und solange noch ein einziger Soldat der Entente auf ihrem Boden weilt, solange werden wir von Irrung zu Irrung, von Gewalttat zu Gewalttat, von Schuld zu Schuld, von Verbrechen zu Verbrechen gelangen. Als alter Freund Frankreichs, der wünscht, daß zwischen Deutschland und Frankreich auf dem Fuß vollkommener Gleichheit Beziehungen der Herzlichkeit und Freundschaft herge- stellt werden, und daß beide Völker zusammen, jedes nach seiner nationalen Eigenart, zum Fortschritt der Menschheit bettragen, gehörte ich zu jenen, die den Sturz des deutschen Militarismus wünschten und voraussahen, aber jetzt kann ich nichtohne Schaudern die Vergewaltigung DeutschlandSmit ansehen. Es ist nicht möglich, daß Deutschland, das noch immer das kultivierteste Land Europas ist und dem wir alle, Männer des Denkens und Forschens, einen so großen Teil unserer Kenntnisse verdanken, zugrunde geht. Sein Untergang wäre auch der Untergang von ganz Europa und wäre der Beginn einer Reihe von Kriegen und Revolutionen. Arbeiten wir alle an dem Werk des Friedens, auch wenn wir den Vorurteilen der Gewaltpolitik ttotzen müssen. Der Friede aber verlangt vor allem das Ende der Reparattonspolitik. Der Bericht der englischen Arbeiterabordnung aus dem Ruhrgebiet. Loudon, 18. April. (Wolff.) Gestern abenö wurde, wie bereits kurz gemeldet, der vom 3. AvrU datierte Bericht der aus den Parlamentsmitgliedern Adarnson, Tom Shaw und Charles Buxton sowie dem Drlgadegeneral Thomson bestehenden Arbeiterdelegation über ihren Besuch im Ruhrgebiet von 21. bis 27. März veröffentlicht. Der Bericht stellt fest, daft das Geschäftsleben im Ruhrgebiet stillsteht. General Degoutte habe die Lage richtig als Blockade bezeichnet. Auch die brlffsche Zone im Rheinland sei umzingelt. Unter diesen Umständen sei die Gage der britischen Kaufleute unmöglich geworden; ihre Geschäftsoperationen seien gelähmt durch die Rotwendigkeit. den Franzosen einerseits die Ausfuhrlizenz au bezahlen und andererseits durch die Tatsache, daft, wenn diese Gizenz bezahlt werde, die deutschen Arbeiter sich weigern, ihre Wagen zu befördern. Die allgemeine Ansicht scheine dahin zu gehen, daft die Industrie um die Hälfte zurückgegangen ist. Don einem Gebensmittelmangel sei nichts sichtbar. Die Gebensmittelpreise hätten Rei- gung gezeigt zu fallen. Dies könne zurückzuführen fein auf die Anstrengungen der deutschen Re- gierung, das Ruhrgebiet gut versorgt za halten. Tatsächlich bestehe Grund zu der Annahme, daß die Arbeiter das mächttgste Element des Widerstandes gegen die widerrechtliche Aneignung Neichswirtfchaftsminifter [Sg Dr. Becker 1 töricht Sonntaa, 22. Avril. 11 Uhr. 11 Billigste Bezugsquelle für spricht Sonntag, 22. 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Anz. erbet. r: L- uns fla't teilten Ziere nthbemtron«- von Schoben erleb ben btm eineeben. Io kverben fte ohne weitere» von mir ersetzt. 9OCO Chr» Fortkord XUebverlinb hklifr-liiii ?ftli Mittwoch abend 81/, Uhr verschied sanft nach kurzem Leiden unser lieber Vater, Großvater, Urgroßvater, Schwager und Onkel Philipp Mootz im 81. Lebensjahre. Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen (Ebelstr. 10), Kassel, Milwaukee, den 18. April 1923. Die Beerdigung findet Samstag, den 21. April, 2*/, Uhr auf dem Neuen Friedhöfe statt md na bau 4 , Ubr: Hamilien- Ausflug no4b#r earlbrub«. Zigarettenfabrik •u ntt tüchtigen branchekundlircn VERTRETER für (iieQcn evtl «rrAßeren Bcilrk. \nmit Referenzen unter 2M1I> an den Gießener Anteiger. Gestern vorauf tag PL Ubr entschlief nach kurzer, uheerrr Krank bei? trmer guter, geliebter Sohn und Bruder, tnkei und Neffe Hermann tto blühenden Alter von 11 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Hermann Weicker and Familie. Gießen (Uebigitraße 64), Nevark, Union-Hill, den 20. April 1923. Die Beerdigung findet Montag, den 23. April, nachmittags 3 Uhr, auf dem Neuen fried hof statt. M Brtitf Sieben Vrandpiatz CMtieCtaiH) Ria ilinb tn allen €o rol« bibber, »eie« tvestsäiliche m. bnn aoverfchr •*« rfel 4u lolnenbcn Vrrllen obtmirbrn **1# AttudiU'O-lfiOOXLa Unverheirateter, junger Kutscher zum baldigen Eintritt für Oberförsterei »V gesucht. 3NG Bewerber wollen sich unter Angabe des Alters und der Lohnonsprüche unter 2798D an die Geschäftsstelle de» Giehener Anzeiger» wenden. aebr^ lehr gut erU rot« neu. mobetn. ?lchllchrisi.los. wen. ber Siiiöibet Derart tMe1(bnr’bfluleabclür «00 «Ille. Ofliu &f frut UlGiKDen für Küche u Kous gesucht. 8chri«ll Hrgebete mit rannuTter®tr.lSUi WIAIIII!Ml|WMeiI und zahle Iflr Stirn pro Kilogramm... 150-170 MN ffir smoiDnuen..........1000 Von IWmiÄ sali neu, in vcrkaul Wo laut b Sirichaito« stelle b. an ben Tüchtige Hilfe Hausarbeit f. ton?- über n«l cht. b. nut. ibeAAblnitn nbet Jltiirhm •f. (wue n. sttiche« bet AiilriebenheUenbrn Meinungen a 1. Mai ob. fr Uber. |2757b Bi6il)efWni8f 51 jM. rüchltge» oiflüto per sofort gelacht. •neD L Denner Vabnbosltralie 40 Iticbtia.. lelbitänb. Mätzchen babOaub-tL (Harten* arbeit oer lebt. Aur Aübrunfl eines aut balts wegen Hk-r* Unratunfl be» leit* beit.ien Mflbchen^ au fiuberloleni Wit- tuer Itir lol. Inonnen FmterlieUunt nel. vorbanben. A. Schneider ter unb . tet tu na-besitze r '.'inbrauco tüchtiges fasiäta ueaen buben Vobn AU - Vertonen gei >cht. uüchin oorb. ItKSfll 5rau 3uL Siesel Marltiktaßc 8. 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Wie die .Köln. Dolkszto" aus Koblenz meldet, ist wegen der in der Nacht zum Sonntag erfolgten Der Haftung des Koblenzer Reichsbantoirektors Walz gezahlten Betrag, jedoch nur unter Abzug von 10 Prozent für die aus dem GrstattungSantrag entfte^enben DerwaltungSkoften: denn die Reichs- Der Wochenmarkt beginnt morgen ab schon um 7 Uhr morgens. 43000,-45000,-42250, -44806- 57000,-57000,- 57250,-58000,— RDV. Die Erstattung van Eisen- bahn f a h rg e lde rn. Die Reichsbahn erstattet für nachweislich nicht benutzte Fahrkarten den 1932.65 5336,60 4551.10 1466,30 553610 532415 7880.25 812,95 30049,70 41.® 660,50 885.50 299.25 Antw.»Brüffel .^ofinnb..... Vonbon Paris Schwei,. .. . Spanien.... Italien 2isjabon-Ovort» Dänemark. . . Norwegen. . Schweden ... Helsincilor». . . Neunork Demsch'Oesterv, Budapest. ... Prag...... Agram.... Sie verlangen preiswerte Ware Wir bringen Ihnen billige Preise 431 Ost—4700 4650st—4<»800^- 5TW0(V—650i> GOOüCV—61000<— 6500,- 7500.— -,— -,— 11006—12606— 11206-14006- 114iteuer. Daimler Motoren. . veyllgenstaedt.... JJieanln........ Melultgei. fvronffurt Schuhsadrik Herz. . Sichel.......... 1674,20 5112.75 4348.35 1453,65 5714.N 5162,90 822650 -telluofi Waldhof . . . . Znckerfadr.tt-rankenthal Zucker» abrtkWaa jäufel Frankfurt a. M. Berlin Schluh» Schluß. Schluß. Schtub» Hure Äur» Deuisch-Lnremburq. . 7»509,—&’>906-74000—85506- GclsenkirchenerBergw75500,-84')6)—73106-82506- Haroencr Liergbau. 150006-170u00,-147000,-162506- §1 alt werk A lcherSteben440 >0,-496)0,-44006-42256- Kaliwerk Westeregeln 55006—58000,— ——,— Vauraüiitte 5200 >,-"0906-50950,- 59000.- Cberbebnrf 49300,-49800,-4?250,—501 nmbilrg ^tmer. Pake 47UOO,— 55000, - 47006-53750,- Norddeulscher Vloob . 28006— 31000,-29400,-33100,- Märtte. Derlmer Produktenmartt. ferner: Herren-, Damenstiefel und Halbschuhe, Lackhalbschuhe in großer Auswahl zu annehmbaren Preisen (Telegraph ische Auszahlung.) 18. Avril 19. Avril bahn ist rechtlich nicht verpstichtel, für Reisen, die ein Fahrgast aus persönlichen Gründen auf- schiebt oder unterläßt, das Fahrgeld zu erstatten. Diese Entschädigungen werden nur aus Billig» seitsgründen durchgeführt. Bisher waren als Mrndestbetrag für Derwaltungskosten 5 Mk. festgesetzt, und ebenso wurden nur Beträge über 5 Mk. ausge^chll. so daß Fahrgelder bis zu 10 Mk. nicht erstattet wurden. Seit dem 1. April find diese Beträge einheitlich festgesetzt, und zwar entsprechend der Postgebühr für einen gewöhnlichen Fernbrief. Don den Reichsbahndirektivnen unb Eisenbahnverkehrsämtern, die schriftliche Er- stattungsatrträge durch Postanweisung erledigen, werden also zur Zeit Fahrgelder unter 100 Mk. nicht mehr erstattet. Bei den Fahrkartenausgaben, die mündlichen Anträgen im Fernverkehr durch sofortige Auszahlung entsprechen, wird dieser Mindestsatz nut zur Hälfte berechnet, so daß bei Rückzahlungen mindestens 50 Mark abgezogen werden. •• Deutsche Demokratische Partei Gießen. Man schreibt uns: „2ün Dienstag abend fand im Gewerbehaus die diesjährige Hauptversammlung der Demokratischen Partei Gießens statt. Wegen deS Ruhreinbruchs der Franzosen war eS unmöglich die Versammlung früher abzuhalten. Zunächst erstattete der Vv^itzende den Zachve^ericht für 1922. Da die Tätigkeit der totalen Parteivereinigungen stets von der Politik der Partei im Reiche getragen sein wird, so mußte er diese in großen Zügen lebendig werden lassen. Den Höhepunkt des politischen Lebens 1922 bildete die Konferenz von Genua und die scheußliche Ermorduna des Aeichsaußennrinisters Rathenau. Der Vorsitzende konnte an einer Reihe von Zahlen Nachweisen, wie im Anschluß an dieses Verbrechen die Mark immer tiefer fanf und gegen Ende des ZahreS fast völlig wertlos war. — Für die Gießener Deutsche Demokratische Partei waren die Wahlen im letzten Rodenrber zweifellos das bedeutendste Ereignis. Dabei war es gelungen, im Provinzial- und Kreistag die frühere Platzzahl ganz zu behaupten: die Stärke der Stadtvervrdnetcnfrakti)n entspricht der Stärke der hiesigen Partei, und verglichen mit dem Ergebnis der Landtagswahl 1921 brauchen auch hier keine Verluste gebucht zu werden. — Sodann berichteten die Stadtverordneten über ihre Tätigkeit, insbesondere in den Ausschüssen. Es zeigte sich dabei, daß in der kommunalen Politik die Demokraten bestrebt find, besonders in sozialer Hinsicht zu wirken. — Die anschließende Dorstandswahl brachte einige Veränderungen. Der sehr verdiente 1. Vorsitzende der Partei, Kreisschulrat Fischer, erklärte aufs bestimmteste, daß es ihm wegen seines neuen Amtes im jetzigen Geschäftsjahr gänzlich unmöglich fei, die Geschäfte so zu fuhren, wie er das im Inter- eisse der Gießener Demokratischen Partei für nötig erachtet, und er bat deshalb, von seiner Wiederwahl abzusehen. Glücklicherweise erklärte er sich nachher aber bereist den Posten des 2. Vorsitzenden zu übernehmen. Zum 1. Vorsitzenden wurde einstimmig Rektor Loos gewählt, der der Hessischen Volkskammer angehärte und zuvor in Darmstadt und der Provinz Starkenburg in vorderster Linie für die demokrattsche Dache gekämpft hatte. F-H." Kreis Lauterbach. • Lauterbach, 17. April. Den beiden hiesigen Turnvereinen wurde vom Gauturntaa in Gießen das diesjährige Gauturnfest des Turngaues Hessen übertragen. Es findet am 24. Zum in würdigem, dem Ernst der Zeit angepaßtem Rahmen statt. Die hiesige Turner- schaft steht jetzt schon mitten drinnen in den umfangreichen Vorbereitungen. Die an die Bürgerschaft der gastlichen Stadt gerichtete Ditte, den ankommenden Turnern Freiquartt-ere zu stellen ist in weitgehendem Maße erfüllt worden, so daß man um die älnterfunft der Turner nicht ' mehr besorgt zu sein brauchst Die Vereine des 4e/e Zolllürken 36875.-40006-87006-43-100,- 5*/0 ®olbmcrttaner310006-420000.-295006-401500- Berlmcr HnnhslSnef- 78000 - 74000.- /6736- 68000,- Commerz- u. "Lrivnibk. 15250,-15500-15100,- 15 <06- Darm i.u.Naliov.itbank 18000,-187.56- 18*06-19506- Douliche iSnnf 207o6- 30506- 30000.- 30906- Teuische Bereu,rbnnk. DiSconio (Sonimanbit . Merali bank Miuetdeut. Ereditdank Credi anstatt. 3216635 23233665 ----- 42.60 markt wiederum in engen Grenzen. Da« gebot von Getrc'De aus dem 3nlanb ist dabei ganz wesentlich zurückgcgangen. Rogg«, wurde weiter für die Reichsgetreidestelle gesucht und cbertfo wie Gerste und Hafer teurer bezahlt. Die Rtehlpreise gingen gleichfalls in die Höhe Auch für Hülsen- früchte und Futterstoffe bestand bei höheren Preisei, einige Rachfrage. Weizen, märtischen 61 000 bis 63 000 Mk. (erregt), schlesischen 59 000 bis 62 000 Ml., Roggen, märkischen 52 000 bis 53 000 Mark (erregt), schlesischen 51 000 bis 52 000 Mk.. Sommergerste 45 000 bis 47 000 Mk. (erregt), Hafer, märNschen 48 000 bis 50 000 Mk., pImmer scheu 47 000 bis 49 000 Mk. (erregt), schlesischen 46 500 bis 49 000 Mk., Mais. La Plata, loco Berlin 56 000 bis 57 000 Ml. (erregt), waggonfrei Hamburg 54 000 bis 55 000 Mk., Weizenmehl (100 Kilo) 155 000 bis 175 000 Mk. (sehr fest). Roggenmehl (100 Kilo) 145000 bis 155 000 Mk. (sehr fest), Weizen kl ere 29 000 bis 30 000 Mk. (ftcigerrb), Roggenlleie 29 000 bis 30 000 Mk. (steigend), Raps 105 000 bis 110 000 Mk. (fest), Leinsaat 105 000 bis 110 000 Mk. (fest). Viktoria- erbten 75 000 bis 82 000 Mk., kleine Erbsen 60 000 bis 65 000 Mk., Futtererbsen 54 000 bis 58 000 Märst Peluschken 60 000 bis 70 000 Mk.. Ackerbohnen 48000 bis 52 000 Mk., Wicken 65 000 bU 70 000 Mk , Lupinen, blau 60 000 bis 70 000 Mst, gelb 85 000 bis 95 000 Mk., Sera della, alt 115 000 bis 125 000 Mk, Rapskuchen 42 000 bis 44 000 Mark, Leinkuchen 65 000 Mk., Trvckenschniyel 17 000 bis 18 000 Mk. Rauhfutter. Weizen- und Roggenstroh, drahtgeb. 16 000 bis 18 000 Mst, Haferstroh, drahtgepreht 13 000 bis 15 000 Mst, Stroh, strvhseilgebündelt 17 000 bis 18 000 Mst, Wiesen Heu, gut, gesund und trocken, Vormahd 16 000 bis 18000 Mk., Rachmahd 14 000 bis 16 000 Mark. (Soweit kein anderes Gewicht genannt verstehen sich die Preise pro 50 Kilo.) Frankfurter Diehmartt. fpd. Frankfurta. M., 19. April. Auftrieb: 20 Rinder. 750 Kälber, 235 Schafe, 276 Schweine. Es wurden bezahlt für einen Zentner Lebendgewicht bei steigenden Preisen: Kälber feinster Qualität Mk. 280 000—320 000, mittlerer Qualität Mk. 220 000—270 000, geringerer Qualität Mark 170 000—200 000; Schafe Mk. 180 000—220 000, Schweine unter 80 Kilogr. Mk. 300 000—320 000, von 80—100 Kilogr. Mk. 330 000—350 000, über 100 Kilogr. Mk. 350 000—360 000. Der Kleinviehmarkt wurde bei ruhigem, der Schweinemarkt bei lebhaftem Handel geräumt (3n einem Teil der Auflage wiederholst) Schritte der Regierung zur Balutabesferung. Berlin, 19. April. (WTB.) Angesichts der plötzlichen Steigerung des Dollarkurses hat das Reichskabinett heute im Einvernehmen mit dem Reichsbankdirektvrium beschlossen, die Stützungsaktion für die Mark mit allem Nachdruck wetterzufüh- ren. Zu diesem Zweck soll, abgesehen von der Fortsetzung der börsenmäßigen Stützungsbetätigung, zunächst eine wettgehende Einschränkung der Erfuhr und die Einführung einer allgemeinen A n m e l d e - pflicht für den BesitzanDevisennach dem Stande des Tages, an dem die hierzu erforderliche Notverordnung erlassen wird, erfolgen. (Auf diese Meldung hin istz. D. daseng- llsche Pfund in Frankfurt a. M. im Augenblick des Telephongesprächs von 155 000 auf 125 000 heruntergegangen. D. Schristltg.) Drei Arbeiter vor ftanzösischem Kriegsgericht. Köln, 19. April. (WTB.) Rach einer Meldung der „Köln. Ztg." aus Cochem standen drei Steinbrucharbeiter vor dem französischen Kriegsgericht unter der Anklage, den Wasserturm, den die Frartzvsen besetzt hatten, mit Steinen beworfen zu haben. Sie sagten aus, ein Stein sei ihnen entglitten und fort geroßt. Das Urteil lautete gegen den einen, nicht erschienenen Arbeiter auf lebens! ängliche Zwangsarbeit und gegen bk beiden anderen auf je zehn Zahre Zwangsarbeist Schließung der Reichsbank in Koblenz. M00 - 9700. - 8750. - 9800 Berlin, 19. April. Infolge der durch die Steigerung der Devisenpreise eingetretene Un- t M H ------□ sicherheit hielt sich das Geschäft amP r o d u k t e n- die Reichsbank bis auf weiteres geschlossen worden. Herrenstiefel Rahmcnarbeit, Boxkalf, doppelsohlig . . Mk. Er. 92 Zweit« Blatt Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhefsen) Zreitag, 20. April 1925 herb Me Xubt-ref»»» txr: ctar kbo» oerber betäuben f r t r b< n I ft welche« der 3« a m i e a I • alle von 6. Rortlebung (Ttaitbrud tyrbotm ) Tö.'ttrrr ttxir. ton 4'« da« Wd- U<2> bei um1 er * nen körperlichen Cdmx.A «—rpfand Oie ra»Me 14, ab. fotgrj teilen me-.nte Ipürtn boli.’ oncbcrtr-lu den lk tatz tote JierBb, an ihrer Sogar Merredes feilen sich um Mr Lichter roßX lernte tu Mrwm grsh Sein ruttger Blick at.ig rx eene ges^llene Hreud- an I redete baraui da leben* böN- vnderlich bryiaberi dm ^Tfofrii Das Uloselkaus. Otomtin von LulscSchulzc-vrück S4e4rr1gfrler: jr'cit Wirtschaft hi». bk »war DcrUrfT tpo.-ten QUn. Beamten. Aber tnü baegrUesi Dazen unb einer Im (Herb darbenden Hamilk nxrb au4) bk Moral der rüchr g*»en 3 am*, untergraben Darum wollen sm gtmrin|m ^xai Ro'eu an der 3cn9 Halb tritar eV> k Gehalt beliebt bann »ufomrnenf affen. Darin unterftü-xn wie bk He» flknma mtl allen Mitteln Dte nmige Slbrunq I» ber BtatfflabUdkruug betrachten wir als Lknbe«Perrat Wir boken, bah >< Reicher gte» tung ib.-m Kamps nicht auf geben enrt» 'exange nicht Me lkbergt ifk auf den yrtetoTtaoerirM voll und ganz zur-ckgenommen hub Dk Mais» ftoMlilienind tfl aber Io unvorbereitet «1oV;k bah bte DiNlchast barunter gelitten bat Xbrt bk Jtebmafnon ber Äitbtlfpene hat ui unsinnigen gärten gegenüber Produzenten und Klein bä ndiern gefühlt Schließlich fordert der Bctoer Steigerung des Jiport* durch tarrjta •ef-tg der Butfubrabgato warnt vor einet weiteren Belastung des BHHki mb wünsch« Ichnellßens rin Scherge'eh für das Ambcx.f 3m übrigen sollten alle Hanbwersrrfn^en im Actchswerrkchaftsmmisiedum «entxa l tert werden Seme Parte« vertraue dem Reichswirrschafts- mhitfter in jeder Hinsicht. Sie vertraue auf ibn. bah er bk bei bet Kräfte ber Wirtschaft. Kapital und Arbeit, gemeinsam schüfen und muetnanber verbinden Wirch Morgen nachmittag 2 UM Bkttrrfwratung. Schluß 6* ,Albr Eva Mtie tap'er dazu mügebetkn - al« die Gönne laugt xm kinf und mit rblliche» Strahlen bas IXoicital »üllle. und ein Koda mit frhh(kirn 3lenfch* ganz langsam Xuberfchi Wucher keine Bebe mehr fein, bann erft wirb die 3a lutabefferung ene ba-e-nbe bleiben zum Segen unkres gernrin'amen Ba er» landes $. 3- BI o b r. Poft-3-AN Neue Teuerung und die Veamtendezüge. Der SeitaufsaU in unterer Ar 90. „Bene Xenerun^-, ha:, alle Dk nachsiehenbe Zulchr.ft beweist, tn manchen Beamtenkreisen Beunruhigung arüder erweckt, als feien bk auherordentlichen ,3#B>enbun<;en an bk Beamten als un^erednfenlflt titln worben ober als |Dillen die dtShert gen Erhalter als wei- tzerhin ausreichend bcze chnct werben. Davon kannkelneÄedesein Dir wi kn genau, bah der Beamte unb Aageftelltc mit der DiN- schaftsnvt der Zett nur za oft einen ohnmächtigen Kamps zu führen hat. um nur die not- wendigsten Lebensbedürfnisse tu decken. Der in Bebe hebenc# Aussatz galt nur einer objek- tiven Dürdiguna der gesamten Entwicklung unb gerade der Gefahren, denen wir wieder ent gegen ficu em. Die wir in früheren Artikeln den Wunsch ausgesprochen haben, die Legierung möge prüglfe Beftimmun- gen erlassen, um ungebührlichen Preiserhöhungen entgegenyitreten (allgemein gehaltene Warnungen vor Wucher verstimmen nur die redlichen Geschäslsleute». so sind auch heule wieder Ueberlegungen zur Lösung der problematischen Araaen wohl am Platze. Dewitz ist die unermüdliche Arbeit an der B a - luiaverbesserung ein Hauptziel, aber der Verfasser der nachstehenden ^uschrist hat den Anikel in Ar. 90 gründlich mißverstanden, wenn er meint, man habe „einen Dorwand gesucht, um einen erneuten Marksturz mit den Dehaltsaufbesserungen der Beamten zu begründen" Es wurde gestern darauf hingewiesen. datz die Dollarhausse vielleicht auf eine veränderte Intervention der AeichSbank zu- TÜchzuführen sei, aber es hat sich mittlerweile l'1 tz» »< *bt 3ribet tot’abetb lnt!M eine ms hetfrt Du« ln roten Äokn war um den Banb g^chi ingen. ihr Dutt r-, ch«e ftch mH bem Dritte der Berte .'As, schön, fegt« Arau toxi »»willkürlich ktagr dein habe mit einem ton greifen je* wo riet. : t« Im Janaar bet Dollar aal N 300 All --»scrgeschnellt war Atemanb toen, ^treilra. datz di -'-U f'tu.^ung »erchter ge» vn rxinr bet .-t-ero Dollar and txm 33? al« bei SD 003 Schon vor der Auhrbefetzung barten wir führt der lebner fort, 2 IKLI tmen Afjertslo'e Trotz der brvde ch.m Wi t^cha'ttk ik wa te e bk 3e Jrreoj roh brd fv'r xrre W?ch » u» a»Ma»n bi, vte - Odtbrä tc: 'v i r b< rw atllche ül.nt an kommen du h u 8 n Jtie r e rar g Xil’a lu g pci der Üitheitsfrvnt zeigte dec Xeichitri t cha»t - -iHier Dr Beier kurz nach be: Jlujr.cenung tn bau Die Ar >enerlcha't itz mit Recht emvön üoer die « St l u g ahm.- Aktallters «ejunften t«: P.i atu t.meiner De Ak fkro.g ter to; a • l-chatzanlli x dar beut.ich dewie en datz die süh^ enden Ärde der tauschen Wirtschaft ebenlvwe-iig wie die frühere die heurige Aeg.erung unter- ttützen wollen bei der S :ü.wig ber TMbnmj Der mangcjtbe Patriotismus der deufchen Kaolla- . .. ...^ Akars tal-i.ifie u gsak ton über tau 1 re eilt Das 'ehr eigenartig« Berhalkn der Keich«dank die toäb'e tö der Autaatms: der Do.Iar ctaöcn.do« den De i'enHamsterern grobe Kredlle grwüs te und Dc.n en belieb, bat dazu geführt bah die Reichs- tanf Gütern i-re Alame'chtachl verloren bat weil der Ernst der Lage von ihr und von der Ae- crir-u-xi nicht genügen? erkannt tmrb. Die Akark- Halt therung mutz fortgesetzt werden Bon einer 6iabiüer dedrüngte Deutschland ist die imcrlfant dK Kinterfpete sung zur Zeit das grö u? Dte Deutschamerikaner hoffen, wte Prof. 1 orB > sfe aus Pdlla- klte Aber als fk tann mit einem von dem Erdbeer-xtn sch ü.Ne. ba uch von bkier Poelk etwas m »er- Aachttüaltch erhielten ton vorn 1. Vorsitzenden der Ortsgruppe Dtetzen des Deutschen Eisenbahner-Berdandesnoch folgende Zuschrift, der wir um so lieber Aaum geben, als sie sich In sachlichem Aahmen bewegt und Inhaltlich in keinem Gegensatz zu unteren Auffassungen steht. Di« letzte (Xetaltta mb Lcbvaufbesterangs- Mtwgung itz k«f7»eswegs eine »crf - unter ausdrücklichem Protest der Spitzetwrganisationen diesen Weg «ingeschtagen Es liegt auch wirklich Sein Grund vcr. Xitz man von ber bisherigen An der Lohn- tatrxgungen der Staatsbeamten unb -arbeiter nta trxicht zumal weder die Gehälter der Beamten noch di« Löhne der Arbeiter der Teuerung an- g gebracht« Leitartikel .Reue Teuerung' hat nun in den interessierten Kneifen insofern eine Erregung (jerrorgerufen. weil er tatsacht ich so geaalten ist. als bekämen die Staat»- taamlen unb -at tat ter allzirviei Gehalt ober Lvhn. Datz dies nicht der ^jfl ist. lüht sich mit den amtlichen Bekanntmachungen in Cfbcer Seiümg. weiche uns immer und immer wieder E.-HSHungen tat Miet- Brot- und Mtlchvreite. sowie aller Beda Ns- und Lebensartikel bringen, sehr leicht rechtfeNigen Denn man einmal dte für die Staatsbeamten und -arbeiter vergleichbar« Privat- tnbuflrle heranztedi. Io findet man. datz bl« 3ximtm und Arbeiter mit chrem Einkommen wett hinter der Angestellten- unb Ari^eiterschtst tn btr Privattndustete »urückbletben Besonders kratz sind bk UnleNchledt bicr In Gtetzen unb Umgegenb — wie dies für einen aufmerftamen Beobachter teicbt aus den von llthnen gebrachten Beröffcnl- IId.tingen über bi« Berchandlungen des bidiicn So-richtungsaussckusfes erleben werden kann Aus diesen Beröffentltchungen kann man fesfsiellen. datz bk Staatsarbeiter, unb ganz beianders diesen igen ber S'aatSetsentahn-Berwaltang. mtl »drem Stunbenlokm zuzüglich Frauen- unb Ätntar- «cld Lnd ber lOproz LvhnoNSzulagt etwa 400 ils 500 Mark hinter bcrnjenlgcn eines Privat- arbeiters zurückbl-llben Gernu fo lieg en auch die Beifrlltnlfk zwischen den Staatsbeamten unb den Beamten der Privatbetriebe. Meine« Erachien« soll man mtl Artikeln. Me die Einkommensaufbesserung der Staatsbeamten und -at tat ter tachandeln. schon mit Rücklicht auf bi« outzenpolitische Lage im eigen Zutammnrbang mit der rrhen Gewalt eines franz-silchrn Mill- tarUmu« im Ruhrgebiet, sehr vorsichtig sein. auch bk Mittel an ber j^aitb Wir wollen Me Sr»u7»gtakttsa noch r: »dte re durch potzUtae BLifhiabeeen. ■■ ua*cr< va live .)anddsbi»ais crtoas all wer ar getiatu::. .ie5rut-*’4>ccxicn. »m Me 3tad auf dem T-ge» Xioxuu y erhalte» »»b et» werteres ">i«nh 'chaeilen der kV -m«taH3»a tu »er taber 3» mi .em vteibeiprvchenei Er.atz tagt# ch «»chts . m LcOnabbaa. aacr Ich u11: des Aecchswrrrjcha «rutes njrüd.yfubrrn Dir Xegtemg will alles tu«. um Me 'chwtetigr Lage de« Handwerk», des Gewerbes und der t;k tat Xu xgrb#: erb#- llchfi S» «deichet» Lebhafter BeJoILi zu. Mc Ne nicht farmte and dte fk doch fo eigen . igrtf! Den Kehtteim langen fk alle ml doppel- t-.»g mi: ihr an. Ite sah Taute Röschens lächel tao ®d cht über dem ihr cm- >v »d bereut Er lange vttrrnbe Strahlen über das I» keine» Wellche» ' ch ftäutelnbe 2Va'set Schwa « i-nb mal ia tzaud btuch- trügt. Unter Aorilassung ber unrtch- tigc.i Unterteilungen tautet dte Beamten-Zu- fchrlft wte folgt: 3n dem genannten Artttel wird darauf hin- grwieten. hah den Beamten des Dnlllchm Reiches fetzt •/< Ibrem gflamten Monatseinkommens als nutzetvrtanlllchc .Zuwendung angewiesen wurde unb tank Iben am 11. Mai das mtUere XU aus- boahlt werden soll Ulan kommt ui ber Schlutz- foigerung. bah man ben Beamten durch Me Bor- auszablung von 50 Proz für leben ber beiden Mknate eine auhergcmöbnltb Hobe Aufbesserung gegelten Ixita. durch weiche «In Din »uslchncllen btr Warcnprdl« hervorgeruscn tottibe zu, den ArtUel'chreiber wäre es viel tnert- Vvllei gewe . wenn tr bk Ursache ber Hilss- ahltm crgnlnbet ödtte. Mmn badurch wäre viel böses Blut vermieden irortat; wir Beamten aber wollen un« durch nachlie'xmta Ausführungen vor «nberechNgten AnanNeo- schützen Es lfi eine ziemlich befanntc Tatsache, bah Me BeamlrnbeAUflr von »eher weit hinter ben tatsächlichen BerbdltnHkn auru.fgtblleben sind, ba kann auch bic Tatsache nichts daran ändern, bah vetlchkbene Teuerungsaklionen In den vorher- Otgangenen Al analen zur Anpassung bei Gehälter vor genommen würben Da« Endergebnis war immer bas. bah bll zur Auszahlung der genehmigten Bezüge bk Teuerung um mlnbefiens bas D'-Vkelie flcfll«ge.i irwir unb Me beabsichtigte Wirkung ber Gthaltserhbdung eben ausdlte.' Die Rot- lay ber Bt imien tucht« btt Btglerung im März davulch zu iinbrrn. bah 1k am 19 März die Bezüge fili Avrll aus iahten lieh und burch «inen arrtzzügigen ytiteabl'iu w'tterr Hlllt wsaat« Aber wie Mb der Pttisabbau In Wiikltchlelt aus ? Ruc eiiizeine, meist aus dem AuSlande flam- mtnbc Waren gingen Im Preise etwa« zurück, bcfln böbtr ftl«g«n die 3 reU« für Me inlänbI Ich« n l ndwirt'chastl ichen 3 t- zeuantsse. D.e 3u:ter. weiche noch am l'r.März wlt 3000 52V y.t Id laufen 5var, fitei auf ÜTOO TCW Mk fk Milch kottel mit 750 AN. Vrv Liier auch saki da- Dovvell« w-e damals. 3rvt und Kartoffeln. ,ri Ich und Gemü'e fikjeit »roft bem Preisabbau -,:l iedem rage Dein auch de Preis« für terllla (tUm^ben und dte öetar- rt- ren Im Vteile »urücfglngen. fo war für ben Beamten bet um. ren Gruppen noch lang« fcHe Möglichkeit gegeben, sich auch t ^sächlich etwas anzulchalfen. wia.n Jin- kvmmen zurück Hatte doch der ungelernte Ar bei er in den freien 'Berufen ein tonkvmrn-n w'lches ten berauf ind zog llch über tarn Mond wte ei« 6 ttnet. bah da» Licht geheimnisvoll gtbdmüi wurde Wte dr BUrtanbUb fand das alles zw s-che» ben beiden Tfutzbä.teer bk llch schrat, u-.b fetetftch odHI:€!r Dte fonOrt Mädchen halchten in bte Barte» tnmimer Ihr* nrifk- - Kleider ichiormettea hell ta dem ufiatrtflcn ttcht Artestrr toefiegen Hand nthr. St®" Eva Et murmelte etwa«, lle lab fragend za Ihm auf Deutscher Reichstag. Berlin, 19. April 1923. Äif der Tagesordnung steht Mr «werte Beratung be« Etat« des Reichswittschas's- minlfteriums ^^2bg^D^ >) e r tz 'S) itxVt auf die g rotzen 25k?!!? abrr das rr,senbektänzle Dein- tafätz, über Me langen Ge»ichte über bk grauen Ssetnmauttn Zwei jra.te Autzdäurne fahlen wie tin Adbmrt ein Bild vsn wunderbarem ,3a ibet ein. den grünen «i Illen Strom bas weitze Dort dtt trotzigen SdM-.xbe im 3interg urtbe dm Burgrjtne, bte ebenso grau und trotzig rt« sk au« dem Aelkn htrvorzuwa^en 'ch en Bürgermeister Arnold« reicht« ihr «in ®(a« ■It grü ’tolig fonfthibem Dci i . Rich: Mahr u,'ere Heirat lli schönt tagte er ,Unb nun k^k«. Cte Jn dem toctrünf t't alte Pvelle der Motel vereinigt "