Ur. 6Z Erscheint täglich, anher Sonn» und Feiertags, mit derSomstagsbeilage: DiehenerFamilienblätter Monatliche Seznaspreise: 1850Mark und 15VMark Trägerlohn,durch diePost ^OVOMark.auchbeiNicht» erscheinen einzelner Num- «ern infolge höherer Gewalt - Fernsprech- Anschlüsse: fürdieSchrist- leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnach. richten: Lmeiger Stegen. Poftsche« nnb Derlei: Brübl'fdjt Univerfittru ein Monat Gefängnis und 100 000 Mark Geldstrafe; die Zollinspektoren Schmidt und Sommer und die Zollwachtmeister Vossen und Giirdihki je zwei Monate Gefängnis und 100 000 Mark Geldstrafe. In Abwesenheit wurden verurteilt die Oberzollsekretäre Klug, Dann and Genvny sowie der Angestellte Schräder zu zu drei Monaten Gefängnis und 100 000 Mark Geldstrafe; Eisenbahninfpektor Nissen zu 100 C00 Mark und der Eisenbahn-Supernumerar Delissen za 50 000 Mark Geldstrafe. Die Franzosenherrschaft in Offenburg. Nach einer Meldung des „B. T." aus Offen - Burg hat das dortige Polizeikorps wegen ter französischen Grußforde^mng die Si adt verlassen und ist nach D i l l i n g e n gegangen. - Dir Offenburger Zeitungen sind für drei Tage verboten rvorden, weil sie Nachrichten über die Vorgänge in Du er brachten. Die Besatzungskostcu für das amerikanische Heer. Paris, 19. März. (Wolff.) Die Konferenz zur Regelung der Desahangskosten für das amerikanische Heer tagte von 10 bis 1 Tlhr. Der Tlnterstaatssekretär Wadswotth gab Kenntnis von den Demerkungen der amen kanischen Regierung auf die Vorschläge ter Delegierten ter europäischen Alliierten. Die amerikanische Regierung lehnt es ab, den Wert ter von Amerika beschlagnahmten deutschen Schiffe auf die Besatzungskosten verrechnen za lassen, erklärt sich aber bereit, einen Zahlungsplan zu erörtern, ter mit z u k ün f t i g e n I a h ° reszahlungen rechnet. Die von den Alli irrten gemachten Vorschläge konnten nach dieser Richtung als Verhandlungsgrundlage dienen. Die Delegierten ter europäischen Staaten treten morgen zur Prüfung ter amerikanischen Bemerkungen zusammen. Die nächste Vollversammlung findet am Donnerstag statt. Ein neuer Protest des Verbands der Bergarbeiter Deutschlands. Hamm, 20. März. (WTB.) Gestern hielt der Verband der Bergarbeiter Deutsch-, lands in Hamm eine Revierkonferenz bet Vertrauensleute, Betriebsräte usw. ab, die einstimmig eine Protestresolution gegen den gewallsamen Einbruch in das Ruhrgebiet annahm, welcher die Reparationsleistungen erschwere und den Dölkerhaß nähre. Die Fortsetzung des erbitterten Widerstandes mit ftiÄ>lichen Mitteln gegen dis Gewalt wird angekündigt und die rücksichtslose Unterbrüdung aller Bewegungen verlangt, die einen bewaffneten Kampf nach außen oder nach innen anftreten. Weiter wird die He' an- ziehung ter besitzenden Kreise zu den wirtschaftlichen und steuerlichen Opfern verlangt. Di: Entschließung wendet sich gegen jeden Versuch, der geeignet ist, den Widerstand zu lähmen oder den Kampf zu verlängern. Die Reichsregierung wird aufgefordert, keine Möglichkeit ungenutzt zu lassen, durch Vermittlung gleichberechtigter Staaten ten Ruhrkampf zu beenden und die Revara- tionskrise zu lösen. * ♦ ♦ Hamm, 20.März. (WTB) Die gestern ab- gehaltene außerordentliche Generalversammlung des Gewerkschaftsvereins chri st kicher Bergarbeiter für das Ruhrgebiet be- tvnte in einer Entschließung den festen Willen, unerschütterlich im Abwehrkampf auszuharren, bis der französische Imperialismus von seinem wuhn- sinnigen Dernichtungsplan Abstand nimmt und das Ruhr gebiet räumt, sowie Deutschland 'als gleichberechtigte Nation im Rate der Völker anerkennt. In einer Syrnpathieerklärung sprachen die christlichen Bergarbeiter den streikenden Käme- raten an ter Saar die vollste Anerkennung für ihren heldenhaften Kampf um die Derg- arbeiterrechte und ihre Enttüstung über das Verhalten der ftanzösischen Dergverwal Lung aus. Die Reise Lord d'Abernons nach London. London, 20. März. (WTB.) Die Reise Lord d'Abernons nach London wird In ter Presse viel beachtet. „Star" schreibt: Man fragt sich sowohl in parlamentarischen als auch in politischen Kreisen in London, wannunddurch welche Initiative das von allen einsichtigen Persönlichkeiten auf beiten Serien des Kanals a l s z w e ck l o s e r k a n n t e R u h r u n t e r- nehmen der Franzosen beende t werden wird. In manchen Londoner Kreisen f täfel Ttrcfhrr CteirgyeMr. T wrwibdbeT in* n gl elbet bl brm 2n- ivt« geirgei, flnb >e tferb erwartet, buh fee 'tcmfereru btt zur nächsten Woche bauert unb bah km. ba unsere unb fltchrt Or ee 3n enierc Poft-Abonnenie«. Dr: Bezogsrrei» für bat ^oftaboancemt tt« „•‘ebener 3r.wtgcrü* für b - Lichtspielhaus: .Tkie Lreb von ber chutrr>4-n gurrte" unb .Betrüger bet IktfW — Paläste ßUXffeek: . Scha«^tt>albftnber" unb .Qofemgdns Heirat * Vich. 20. 156t*. -er bei red i« Sicher Oft e r f e r 1e (mo r ! t wird nach alle» Brauch a» 3 Ofirrkirraa auf bna abäTbaünt 78II fette* Diarft tft ------------ch-ei rfe da Xrdmermartl txrbunbm 9t ftefe de reurr Betuch u» erwarten Lu« fet bthralaMfe» bn ar öfteren Xifgaben ftnb feffeiftlgt fee Herren Schubert. Soll. Hebing. 3acob M,h. n worbe au her in Belgrad noch In -irrt ar>- deren B.^hlte,ltßen gewählt Die unter der flüfe ung von Prvtit'ch siedenden rafetalen Dtsslbenlen ihnen eine »oUflänfege Niederlage. Die Beratung über die türkischen Gegenvorschläge. London. 20. 7B5ra Aeuler Soweit bisher tetamll ist. kommen fee akllierlen Sachverstünfegen am Wtttwlch unter dem Boditz Lord Curzons »ulammen, um fee türkischen Degenvor- lchläge -u befprrfen Die lagHorbnung um- lahl keine groben politischen fragen, da feeto bebte .Den 3 _ _ __ -rrMw_ tog barf auf besonderes 3nterefk rechnen, feste m einer neuen Etnrrchtung von Direktor Stein- - ter gegeben wird, fee das Werk den »r- foxbemllkn der Bühne nach Möglichkeit ange- nüber, bat Den Don 3uan gib, Herr 2 □ m b e r - ti n. ber noch vom Sommer In bestem Andenken ftebt unb der für den Aeft der Spielzeit dem Ber» «nde unserer Bühne angehören wird frmft ift ** na* »rgrfNwchen ^^'allfche» Oe- »rtaferrfeb 'ich -» einer bh gerofeuee Höhe ber feget neraag. Heinrich Xoeft. Vapft lieft ihm darauf, wie fee ^des^ 'ung ' mtNeilt. durch den Darb nalftaat-sekretör »afparl folgendes öfeelbm i gchen Srlauchtefter bochwürfegfter KJ Schmer, ergriffen, la# Seine ^Eiligkeit den Brief, in dem Du dem gemein- kirnen Alter Dein von Kummer und Sorge er» füll »es Her, kürzlich eröffnetes, Or tr.igr als »hrfslt und als Htr, aller Bischöfe Sorge um fee gaiqp Kirche unb tote er ft* «n deren Dlück er'reut, rufet ibn Ne Aot ktwr Kinder tn väterlicher Teil nähme Darum «JJ* ouch in tnftdnfegem Debet ,u Sot, fee *I1’5 ^er gütlichen Barm her, tgketl Und tm ernftm Bemühen, nach KrüNen den Aotkidenden gllTt angefe-then 9u taffen, lieft er ihnen »ugleich itxb fern beige* üg-en Scheck 4000000lr euber» . - --— dann ^oeifellos zunöchst N< Aachlieferung 5er aus den A«pavationsver» rflitttunqen rüiTTianfeacn Kohlenmengen verlangen werden. Die Kohlenknapphett wird also bis auf weiteres anbauern. 0s I:n” ^^ch^r Zeit fr au uZfehbr «■ »nüblew weift Jenes am» fer "!* yn,U* SfeeT Orfeftedat bs- , , v! eb We e Ii-i w M-i.a. »__ a____* aonftRM _ fte fee Antwort an die QUg|erung von Angora senden werde, bah ble friedensverhanblungen vor »Ilern iftcht wieder ausgenommen werden Os tterbt tn Vtmbon anerkannt, daft fee iDegentHr- •fildge Schwier iak.i en tx-rudafen. man fei traue aber darauf, daft sie sich überwinden lassen. uan ber Ansicht, daft bi nicht allzu langer frtt fttefeairt wieder nach Londw kommen werde «ne virkltche In Im AugenbtUk. daft lerne flacht den edlen 11, pi um wage um franf* reich und Deutlchla ,u «axngen. Derhandi.r.^ mtleinanber etn-uteilen Der Brand des Wiesbadener Slaatstheaters. Diesbaben. 19. Mür^ (Wolff.) Das 3 t a a t 6 f b c a t c r tn Wiesdaben Ift (Die wir tn unserer gestrigen Stabtauslage schon kur, meldeten. Die Schrtflltg.) tn der Bacht vom Sonntag auf Montag einem verheeren den ^roftseuer «um Opfer gefallen. Das Büh. nenhau« ntbft dem anftoftenben Kulis, lenraum unb die Arbeitsbühne flut vollstLnbig ausgebrannt. Das Feue, brach etwa um 10» , Uhr. kur, nach der Bor« fttlüinfl bes „Aienzf. aus: bte Udache ist ver- nrurlich tn Kur-fchluß zu suchen. Durch btt sich ennvickelnbe Hige würbe bat Dach btt Bühnenrau ms mit erplosionsOhnllcher St walt tn blt HOhe gehoben unb bald darauf stürmte auch das Bühnenhaus mü gewalt'gtm ®t,Oft ein Die Feuerwehr griff mit fei Motorspritzen und einer Dampfsprihe sowie mit 28 Schlauchietmngen ein. mufttt sich aber daraus befchrLnken. den Zuschauerrau« unb dir nach Süden gelegenen Sarderobema» aaStnesu halten, da bas Buhnenhau« nicht mehr *u retten war. Erst um 12« t Uhr war ber Dranb »um grdftten Leit gelöscht unb die Se- faftr eines Deltergreifens besetttgt. Den um- sichtigen Bemühungen der Feuerwehr, die un. ttr btn 2 n h'choadei, sehr ont «blieben. Sin« Zlptlperson, bte sich an den tWdjarbeiten beteiligte, muhte wegen Aouchvergiftung In bas städtische jfran- kenhau- gebrach, werben; sonstige Unfülle flnb nicht vorgekommen. Das Staatstheater würbe vor 30 fahren In ber Zeit von 1892-1894 nach den Plänen von JfrUner und Helmer erbaut. 1901 und 1902 erhielt das Prachtgebäude, bas auch tfteatertetfe nifch mustergültig war. einen von Baurat Denzmer tm Barock gehaltenen Anbau,Foher usw ). ber tm Innern herrliche Dekorationen eniftlelt. Bus dem Beickie. Die Aeise des Atichskan,l«rs nach 66b« deutschlanb Berlin. 19 TMri (WB ) Wre wir hö en. Ift der Betuch bes A«Ichska n »le rs D r SunotnAlünchen und 6 t ■ t, g a r t, ber für fe< Zett non, 4. bis 6. MLrz In 2 Ahftt genommen war H»D(ge der iiWMflgw r aber twr* werden muhte, für fee Zett vom 21. bU 25 Mürz geplant Lationslfozisiisten gegen Pazifisten. Das .1 D " meldet auk 5‘uttgan. baft am vrnrnag bi eine in Ludwigsburg ferar.h ilizte Beda mmlung ber frieic ‘ge'cLIffeft. tn ber Herr von Deriach fproch-n tollie. etwi 10 0 Statt- garter ?lm nah efrn Die Berianonlu^g Tiirbr von ber Berliner politischen Poll'd aut« a«!6ft Aobbach ber pedönlich an der Be-- 'ammlung Htnafen, tmirbe fe ft genommen unb dem Berliner Posi^dpräsifeum -i. «sühri * Iftflegen Ihn ein pfelwilUtr» »mittlungsver- fobren tregm des .... ba» »den on diesen 9rcigrullcn so schwer betroffenen niilien feiner besonderen Liede seinem Debet empfobl.-n .1 eine Seit, wo unser Berlag noch nidbt davon unttn. bi den nächsten Lagen noch .zu leistend« Mehrzahlung nut durch den B e r lOg direkt zurückvergütet werben Diese Tkuckzahlung wird nach endgültiger Festsetzung bes Abonnementsprelses erfolgen. Der in den edlen Märztagen gemeldete, nun aber nicht geltend« Bezug-vrets kann also unsere Leser auf dem Lande, die den ..Dieftencr Anzeiger" durch die Post beziehen, nicht ad- hali en. In Treu« weiter zu ihrem Heimatblatt zu stehen, das gerade tn dieser sturmbewegten Zeit wegen seiner schnellen unb umfassenden Unterrichtung ber L«s«richaft In keinem Hause Oberhessens fehlen sollte. Bon ber Landesuniversität. Ernannt wurde am 15. Mär» der Privaldozent an ber Landesuntvedttäl QHeften Dr. med. vet. Dtl- helm Schau bee zu Diesten zum au herplan- mdfttgen austervrdentlichen Prvfestor bet der veie- rinäimedizinischen Fakultät ber Landesunivediiäi •leften. ** Der Kartvsfelpreis Die Preis- Prüfungsstelle Ober Hellen teilt un» bezüglich bes Kartofselpreises folgendes mit Laut Mitteilung der amtlichen kanostelnotierungskommillton für das Wirtschaftsgebiet Hellen-Aastau unb Heften In franffurt a M vom 19 Mär, 1»23 bet'ägl ber Srzeugerpreis für alle Sorten 6feikf.ir,nffdn ab Bvllfethnffaiion bes Erzeugers 3000 Mark pro Zentner " Brotmarken für fee Zeit vom 1. April fe< 1. 3uli werden am kommmrd^n Donnerstag unb fredag ausgegeben. (Ötefe Bekannt- machung.) " Die Drudefeuerung Morgen, Mittwoch, nachmittags 4 Uhr. findet im Holet &4>uh etn Dvr.rag über Drudefeuerung mü an- schliehenden praktisch«» Kochvorfuhrungen statt. Dieter Dortrag sei unseren Hausfrauen und sonstigen Interessenten auf« wärmste empfohlen. Seit der Betonung be» Auhrgebiet» sind Steinkohlen kaum noch erhältlich Die Bevölkerung wird in aller Kurze fast ausfchliestlich auf fee Verwendung ber teueren enaU'chen Stefnft'Wen, oder minderwertiger Edatzbrennsiolle angetoteton fein Wenn auch in absehbarer Zeit das Auhrg.-dick burch bte Zran^ofen geräumt würde, so würde feer du rch durchaus noch nicht behoben nü 1?.üngdüftr fee «afterrrtXxi. btnrnHr-\r.r. und - beicmders im t dem furifee» Scht-stfel - drmentnr Tirhina fee tn fe« unnergrfr i» •leben (1 frbc 1914). als « ber Spitze der Urtxtnger fern TB«rf zum Sieg führte Zwischen ben beiden Orchetzerwedfe Iqm fra» Äammcdängert» E r l e r - S ch » a A d t — (Btcbener Stadttheater. Die DollarprbiHessl». OperelN von A M. Muilm unb 5 •rünbaum. Akuftk von Lev .Hall • leften. ben 20UMn 1903 f. . Di« ZettfertzÜlknllle b>cn schon auf manche ▲ K*1tpobnbdt Ju verzichten gelehrt. ?6nrn 'kl auch das von fe7 •(ebener Burgellhafr umner mti hfefeger Spannung erwartete alljäfe- ,5LXünT,tNft Ovfer gefallen flefte zu aLnQ der pvliitfche« und lft denn tn biefem mSK1 ”* !?nfl ^üntztor unb Bürger- i in ‘ «Andrere S.unfen tn fröhlichem gc Mllacn 3ufammenftin (xr.lnte. auf fee Benell,- Vorstellung beschränkt worden Unb doch erfüllte Xbenb (nnerfeUd fer gegcnuxlr'lg ,u »lefenfen •ren.zen tot ne MiMtm. freufebrtngcr Im Dtenlie fer Kunst ,u km PW fröhtich.« unb angeregte Stimmung, fee bas Publikum tttobrtnb ber gaa*en Vorstellung feferdchte ergab stch mit folgerichtiger Np?nwnfegfcti au» fer ®abl fes Stucke» Die .Dollar p rinzeff »u feu lTt>» iftre» vorgerückt Alters noch immer nichts von Iftter Nlub fett verloren Man hör: gern einmal feefe; fee -Ulen, bekannt.-« Melodien, fe« für manchen eine ?ugcnfen.men;nj fefe.-tnt. und man lucht auch feeber einmal fe riich ■■bet fee an Komik reiche Dclchichie aus 2Lner.la. feren fatiitlcher Unterton auf da» tiönb fe ?6niae deu'c lautet denn ft mtdllngL Duft aber bet Adw ^VOO- Sammlung fes Z Xdle ^ün frimUlen- ?itt,tor unb 'Beamte fer Storm- •ÜÜT ^“onalbanf (2. Rate> 156 003. Karl •sarxsn^> & g»aSär iSrara 5x^fienM brdelbe aus einem Berqleich 20CX'Police Mrwaltung#-3nfneftor P e« et 2.XX? wiben Arber ten, ber Fa. Ar-nold Müller 6000 Juan. Debet» herzlichsten Dank! Wellet« Ofenfen werfen in fer •eschäs tsstelle bes .D lestener Anzeigers" angenommen .. 3n der Quittung vom detften Kl III b unb n^t äl NI h ve^trke'chale. 2 Xate 1500 Mark frofl '»"krxtnnkn. um einen kÜnstlerllchen •enuft zu vermitteln Sl''1oem «~t»r dn™ «rfannt. man tn» trnl •enPeramert- Kla^fe^ sanglichen (Ifr^^Ku" X'chter Hellborn Xi Diener Zornes fe! Tir 6***to» rtnttfanfer«kxkiq^fl fenen »..T^r Vedoaen. unt* wtod« Sw*tei3SSl L »LVu * * S? SÄttf 1 ■ v ,»01855 EES-v™-sc oetn fett» feier Dtrra* ■ 1 •_ r,, , axf orr napee fen D-mk «ab d » • - - > .y» DufeifemS entwgnmefefcrti «roe* feS .I jP fee Darsteller Liefen em* extferliel- sozialistische Politik ie englischen Ui'terhaus. London, 19. März WTB) Der morgen ■m Unterbaute ftaltflnbenfen Au-tpeache über den von dem Arbeitermitglled Snowden iuubrtngenfen 2üilrag ftefe man nut grobem .3n:c.rile enigegrn Der Antrag bezeichnet das 'wU'lltstilche ör?f-nn al» einen frbifftLia und fordert bte altmähltche Äderung des augenfeick- tichen Systems durch eine industrielle und soziale Ordnung, fee sich auf O c f f e n tl t 4) t el I. bas Eigentum unb demokratische Kon- krolle ber Probuktionsmlktel unb der Probuktionserzeuaniffe gründe Der Tintraj wird al« das wichtigste parlamentarische Ereignis feit Unger Zell bezeichnet Deutsche Äinbrr in der Schweiz. Bern, 19. Mär». lWTB) Der Austchuft d«S Schwei zertfchen Dewerkschasts- ' uNdes veröllenlllcht einen Au ru» an alle Arbeiter, Ange «ellle und Beamte sowie an fee übrige Bevölkerung, loten sie tn der Lage feien, über ihren eigenen Haushalt hinaus noch für zwei Monate bte Sorge für ein Kind aus Datum 25750. —28000. —26000, -26000, olltürken oldinerikaner 20)00.- -,-281000.-278000. 9250 95,50 9M- 9500* 4600. Bochumer Guh .... 48000,— 46100,-477'0,- 7500, Was lehrt die Zeil? Pa last-Lichtspiele S Vornehmste* n. größtes Theater am Platze Mitteldeutsche TreditbanK 2055id Stücke zu 5,10,20,50 und 100 Dollar Zeichnung vom 12. bis 24. Marz d.Is Frankfurt a.M- Lckivei,er Noten i'nurabülte Cberbebarf 660- 4400,- 265,- 183,— 12L- 100- 120.— 110,- 130,- BuderuS Caro . . 28100. —27000. -290 6,-27000, 8S0ü<),-36000,-39000,-36000,- 24250,—23000,—22800,—21500, 2'600,- 28500,-29500,-30000,- 17. Mär» 8mtL Noitera 28^7 578,55 618,- 29,01 581,45 62b- 2S.92 526.30 620,50 222,50 Banknoten. 19. März. 3(i00 7— !C00a—37000.—37000,- A-OO^A -,000,—29750.—29-2 00,- 4610' V— 45500,-45100,—45000,- 50»),— 500».- — 32*0 - 3000- 955a— 9000 — 32'00,- 31009- 4500 - 45uO — 523.70 617.50 221,50 Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung.) französische Noten Dänische Noten Schwedische »Zoten Holländische »loten . . . . Deutsch-Oesterreich ä 100 Kronen Amerikanische Noten Englische Noten Italienische Noten Belgische Noten Ungarische Noten Tschechoslowakische Noten . . . Norwegische bloten N«manische Noten Spanische Noten Berliner HandelSges. . Conimerz- u. Privatbk. Darmst. u.Nationalbank Deutsche Bank Deutsche BereinSbank. DiSenmo Commandit . Metaltbank Mitteldent. Credilbank Oesterr. Credi'.anstalt. 4800,- 7:!00.— ?lntw.»Brüflet . Holland Vonbon ... , Pari»..... Schwel». . . Spanien.... Italien Vissabon-Ovorto Dänemark. . . Norweaen. . Schweden . . . HelsingiorS. . . Neunork Demsch'Oesterr. Budapest. . . Prag Agram .... Fräulein, 22 Jahre alt, evang., stattliche und schöne Erscheinung, sucht zwecks Heirat die Bekanntschaft eines soliden Herrn, dem es gelegen ist, einen glücklichen Hausstand zu gründen. Schöne Ausstattung sowie Vermögen vorhanden. Nur ernstmeinende Reflektanten wollen schriftl. Angebote mit genauer Lebensbeschreibung unter Nr. 01897 an die Geschäftsstelle des Gießen. Anzeig, gelangen lasten. Diskretion zugefichert, wie erbeten. Bergmann . Schlickert Siemens & Halske. Mainkrastwerke . . Adlerwerke Meyer. Daimler Motoren. . Heyligenstaedt.... Meanin Metaliges. frankfurr Schuhfabrik Herz. . Sichel Zeichnungen werden bei den unterzeichneten Zeichnungsstellen entgegengenommen. Prospekte mit den näheren Bedingungen liegen bei allen Zeichnungsstellen auf und werden auf Wunsch abgegeben. Reichsbankstelle. Commerz- und Privat-Bank, Aktiengesellschaft. Darmstädter und Nationalbank. Deutsche Dereinsbank. Direction der Disconto - Gesellschaft. Bries 3895,- 1326.— 4010.- 5500- 8290.- 28 65 '/.edm Inhalt, neu ob. gebraucht, zu kauten gesucht. 2063D1 ItMktks-Md0,—3-3250. -29000,— .KaliwerkWesteregeln 34000,-33500.-34000,— —.— 7500,- 7700,-7000, 130,— 130. 1120, 660. 4400, 300. 180. 125. 47° Dergleichen 3*/i7° Dergleichen 37° Dergleichen Dtsch.Svnr-'vräm.-Anl. 47> Preußische Konsol» 47° Hessen 3'/,7° Hessen 37° Hessen 3-5000.- 35000.- 36000,- 36500,- 6500— 60 5-6501-6500,- 6990,- 662.5,- 7200— 7000— 187-50,- 17500.-19000,- 19000,- Nur noch heute und morgen: Schwarzwaldkinder Ein Sittenbild nach Anzengruber in 4 Akten und »m Vorspiel. 2073c dreiaktlge Komödie: Berliner Produktenmartt. Berlin, 19. März. Am Produkten- markt war das Geschäft bei wenig veränderten Preisen recht ruhig. Die Käufer halten sich zurück, was übrigens auch von den Abgebern für Inlandsgetreide gilt. Für Weizen zeigte sich außerhalb mehr Nachfrage als in Berlin. Die Roggenpreise stiegen etwgs über die Samstag- Notierungen. Für Gerste und Hafer waren die Umsähe ganz unbedeutend. In den übrigen Artikeln ist die Geschäfts- und Preislage so gut wie unverändert. Weizen, märkifchen 39 000 bis 41 000 Mark, schlesischen 40 000 Mk. (fest), Doggen, märkischen 38000 bis 39 000 Mk. (fester), Sommergerste 30 000 bis 32 000 Ml. (behauptet), Hafer, märkischen 28 500 bis 29 500 Mk., pommerschen 28000 Mk. (fester), Mais, La Plata, loco Berlin 41 000 bis 42 000 Mk. (fest), waggvnfrei Hamburg 38000 bis 39 000 Ml., Weizenmehl (100 Kilo) 110 000 bis 125 000 Mk., Rvggemnehl (100 Kilo) 100 000 bis 110 000 Mk., We.zenlleie 20 000 Mk. (stetig), Rvggenkleie 21 000 Mk. (stetig), Raps 80 000 Mk. (stetig), Leinsaat 80 000 Mk. (stetig). Diktoriaerbsen 60 000 bis 70 000 Mk-, kleine Erbsen 45 000—50 000 Mk., Peluschken 60 000—75 000 Mk., Ackerbohnen 30 000 bis 35 000 Mk., Wicken 55 000 bis 75 000 Mk-, Lupinen, blau 45 000 bis 55 000 QKarf, gelb 70 000 bis 85 000 Mk-, Seradella, alt 75 000 bis 95 000 Mk., Rapslüchen 26 000 Mk.. Trockenschnihel 10 000 bis 14 000 Mk. Rauhsatter: Weizen- und Rvggenstroh, drahlgeb. 13 000 bis 15 000 Mk., Haferstroh, drahtaepreht 10 000 bis 12 000 Mk., Stroh, strvhfeilgebündelt 13 500 bis 14 500 Mk., Wiesen Heu, gut, gesund und trocken, Dormahd 15 000 bis 17 000 Mk., Rachmahd 13 000 bis 15 000 Mk. (Soweit fein anderes Gewicht genannt, verstehen sich die Preise pro 50 Kilo.) Frankfurter Getreidemarkt. * Frankfurt a. M., 19. März. Die Geschäftsstille am Getreidemarkt hält an. Es kam 19. März Amtl. Notiern. Brtek 1157.90 8263,10 98295.15 1335,85 388220 3218,05 1001,50 404160 3784,45 5538,80 Handel. Berlin, 19.März. DörsenstimmungS- bild. Das in weiten Kreisen der Geschäftswelt und der Bevölkerung vorherrschende Gefühl der Unsicherheit über die weitere Entwicklung der politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse bewirkte auch heute an der Börse ein Anhalten der De- schäftsstille. Bei der geringen Llnternehmungslust und der abwartenden Haltung waren die Kurse nur wenig verändert. 3n der Hauptsache ergaben ftch für die meisten Papiere Abschwächungen von 1000 bis 3000 Prozent, für oberschlesische Kokswerke 9000 Prozent, Riebeck Montan 12 030 Prozent. Für einige wenige stellten sich auch die Kurse höher, so Anglo Guano 3000, Harpener und Scheidemandel je 5000 Prozent. Von Auslandsrenten setzten die ungarischen ihre rückläufige Kursbewegung fort. Die übrigen sowie heimische Anleihen wiesen nur geringfügige Aenderungen auf. Die Geschäfts stille hielt auch werterhm vor, so dah sich der Kursstand nur wenig veränderte. Für die zu Ginheitskursen gehandelten Industriepapiere ist gleichfalls überwiegend nut mäßigen Abschwächungen zu rechnen. Auch am Devrsen» markt hielt die Geschäfts stille an. 7900,- 7900,- 7870, Frankfurt a. M., 19. März. Dörsen- stimmungsbild. Der Effektenmarkt zeigte am Wochenbeginn wieder ein ruhiges Aussehen. Spekulation und Publikum halten an ihrer reservierten Haltung fest, so dah die Ilmsatztätigkeit minimal blieb. Derkaufsneigung scheint vielmehr vorzuherrschen. Die grsten Kurse erwiesen sich als behauptet, was besonders für Montanwette zutrifft. Farbwette lagen ruhig. Bei den Elektropapieren war die Haltung uneinheillich Don Metall- und Maschinenaktien stellten sich verschiedene fester. Dalutapapiere folgten im allgemeinen der lustlosen Haltung des Devisenmarktes. Der Freiverkehr trug ein ruhiges Gepräge. Der Dollar wurde mit 20 800 bis 20 900 gehandelt. Hornhaut Schwielen und Warten beseitigt schnell, sicher, schmerz- und gefahrlos .1 In vielen Millionen Fällen glänzend IxUKIrOI bewährt. InApoth.u.Drcg.erhält!. Gegen Brennen, Fußschweiß u. Wundlaufen Kukirol- Fußbad. Drogerie G. Wallenfels, Markt 21. |963A I Lichtspielhaus _______BahnhofatraBe 34 2072c 3» Bis einschließlich Donnerstag: | h Lied m der glelrolei Blume. Schwedischer Kunstfilm. ' Wunderbare nordische Landschaften darunter die großen Kriseva-Wasserfälle. « Dazu: Geiiangsvortr&ge nordischer Lieder. Orchesterbegleitung vorzugsweise aus „Peer-ßynt . Ferner: Betrüger des Volkes Sittenschauspiel aus der Gegenwart in 6 Akten. Anfang 4 Uhr. Letzte Vorstellung 8.15 Uhr. ®ernvifd)tes* • Die größte Stadt in Zahlen. Die .Londoner Statistik 1920/21“, die von der Londoner Dtadtbehörde veröffentlicht worden ist, enthüll eine Fülle wichtigen Zahlenmaterials, das einen Einblick in das Leben der gröhten Stadt der Well gestattet. Bei den Ausgaben der Verwaltung müssen wir bedenken, dah es sich hier um Pfund handell, von denen ein einziges über 100000 Papier mark wert ist. Die Zahlen, die uns nicht so grob erscheinen, müssen daher mit 100 000 multipliziert werden. Für Ausbesserungen, Reinigung und Sprengung der Strahen wurde in dem einen Hahr die Summe von 1332 453 £ ausgegeben. Da sich die Ausdehnung der Londoner Strahen auf etwa 4000 Kilometer erstreckt, so kommen auf den Kilometer etwa 350 £. Am kostspieligsten sind die Strahen im Westminster-Viertel, und ebenso brauchen die in der City gelegenen Strahen grohe Aufwendungen, während die neu angelegten Wege der Vorstädte verhältnismähig wenig in Anspruch nehmen. Die Deleuchtungsrechnung. die London jährlich zu zahlen hat, ist ein anderer grober Posten in seinem Haushalt: sie belief sich auf 331 628 £. Für die Unterhaltung dec vier groben Stadtbrücken hat man 36 191 £ ausgeben müssen; davon verschlang die Towerbrücke allein 27000 £, und zu diesen Drückenkosten lammen noch 23 469 £ für die verschiedenen Tpnnel unter der Themse, 51 173 £ für die Fähre von Woolwich und 11 389 £ für die Themse-Kais. Die Londoner Bevölkerung nimmt beständig zu und hat jetzt 7V, Millionen erreicht. Aber die Einwohnerschaft der inneren Stadt nimmt dabei seit 1851 von Jahr zu Hahr ab, und ebenso ist es in den anderen Dietteln der Innenstadt. Die eigentliche Grafschaft London, die hauptsächlich die allen Teile umfasst, hat seit 1900 keine Devölkerungs- -unahme, während sich die Vorstädte von Groh- London sehr vergröbern. Die Aufräumungsarbeiten, die in den alten Stadtteilen Notwendig werden, erfordern manchmal grohe Summen. So wurden für die Arbeiten m Old Bailey 12 000 £ bezahlt, darunter 941 £ für die .Wegräamung menschlicher Gebeine". Die Londoner Märkte haben ihren besonderen Ausgabeetat: für sie besteht ein eigener Polizeidienst, der über 1000 £ im Jahr verschlingt: die Ausbesserungskosten werden mit 23 000 £ beziffert. Im ganzen aber bringt natürlich das Marktwesen grohe Ileber- schüsse. ------------ im Frühverkehr nur gn bescheidenen Abschlüssen, da die Käufer nur wenig Neigung zeigen, zu erhöhten Preisen zu kaufen. Für Weizen und Roggen war gut behauptete Tendenz un- verkennbar. Sonst blieb die Stimmung für Hafer und Gerste anfänglich noch ruhig. Weizen und Roggenmehl fand zu besseren Preisen Aufnahme. Futtermittel liegen fester. ES notierten: Weizen Mk. 87 000—90 000, Roggen Mk. 85 000—88 000, Sommergerste für Brau- zwecke Mk. 70 000—78 000, Hafer, inländ^ Mk. 45 000—60000, Hafer, ausländ., Mark 77 000—80 000, Mais La Plata Mk. 94 000 bis 96 000, MaiS Mfted Ml. 90 000—95 000. Wei- zenmehl südd. Spez.0 Mk. 135 000-170 000, bei Waggonbezug ab Mühlenstation. Roggenmehl Mk. 108 000—115 000, Weizen- und Roggenkleie Mk. 40 000—45 000, Speiseerbsen Mk. 120 000—150 000. Biertreber, getrocknet, Mk. 50 000—52 000 nom. Tendenz: schwächer. Frankfurter Diehmartt. fpd. Frankfurt a. M., 19. März.Auftrieb: 117 Ochsen, 42 Dullen, 963 Färsen, 168 Kälber, 148 Schafe und 1179 Schweine, sowie 23 amerikanische und 20 dänische Rinder. ES wurden bezahlt für einen Zentner Lebendgewicht: Ochsen Mk. 120—240 000, Bullen Mk. 140—200 000, Färsen und Kühe Mk. 120 bis 240 000, Schafe Mk. 90—170 000, Kälber fein- ster Qual. Mk. 210—240 000, mittl. Mk. 170 bis 200 000, gering Qual. Mk. —.—; Schweine unter 80 Kilogr. Mk. 200—250 000, von 80—100 Kilogr. Mk. 250—270 000, über 100 Kilogr. Mk. 260—280 000. Der Markt wurde bei langsamem Handel geräumt. Zellliosf Waldhos .... 18500 -18000,-19000,-18000,- ttuckertabr.Frnnkenlhal 1100^-10000,— Zuckerfabrik Waa.'äusel 10800,-10500,— (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Pomcarö toamt vor Deutschland. Paris, 19. März. (WTD.) PoincarS sprach gestern auf einem Bankett der Pariser Journalisten. Gr warnte sie vor falschen Nachrichten und sagte, in der moralischen Offensive, die Deutschland gegen Frankreich unternommen habe, schrecke es vor keinem Mittel zurück und suche in der ganzen Well schädliche Gase auszustreuen.. Diesem Deutschland brauche Frankreich nur feine Ruhe und Entschlossenheit gegenüberzustellen. Binnen kurzem werde es begreifen. Es werde gezwungen, Frankreich seine Reparationen zu gewährleisten und ihm endgültig seine Sicherheit zu garantieren, und dec Friede, auf den man so lange gewartet habe, werde zur Tatsache werden. Eine Inspektionsreise Le TrocgnerS. Paris, 19. März. (WTB.) Nach dem„Petit- Parisien" wird der gestern abend nach dem Ruhrgebiet abgereiste Minister für öffentliche Arbeiten Le Trocauer eine Inspettionsreise unternehmen, um die durch das Eisenbahnregime getroffenen Dispositionen zu prüfen und um den Güterverkehr zu verstärken. Pbönir Bergbau. . . . 47500,—46000,—46'KK).-4WG0,— Rbeinslabl 42000,-41503 - 41500,— 8,'iebeck Montan . . . 115000,-lü">00),-114350,- 105lOO,- Tellus Bergbau . . . 1000),- 9400,- -,- Hamburg-Slnier. Pake 38400,-3'050,- 37750,- 36600.- Norddcutscher Llovd. 20300.-20000,- 19750,- 19000,- ZementiverkHeidelberc 12000,- 10)50,- ——,— Philtvv Hol-mann . . 8103,- 8100 - 8925,- 800),— Slnglo-Cont.-Guano. .. — ,—65006—70000,—70.100,— Badische Anilin .... 21750^-2.000^-2 50'^—20506- (Yuldschmidl 19T.O,— lOMi—210'M),—19990,— Äriecbeimer Electron.17906—’7000,—18100,-17256— Höchster Farbwerke . 1" 00,-17006—17250,-16700,— Holrverkohlung .... 20000,-19000.— —,— — Niitnertzwerke 2(X)0O,-22500,- 2006-22000.— < cbcibeamtalt 24(06—23606— — 21 na- CleklrizilätS-Ges 12 0^12500,—1230c,—1250 -,— 2082L80 20927*20 20822.'80 2092720 28,78 ------ flurs 9urs 16.3. 19. 3. 89,25 90,- 1140,- 1150,- 660,— 660,— 4400.- 4450,- 280,- 260,- 200,— 200,- —,- 130,- 8256- 7< 0),- 8010,-8016- 21006- 228i)0,- -- 20000,- 22000,-20100,-19100, . 43900,-41506- —,- . 6000,- 5400- -,— — . 11730,-10000,— -,- — Geld Sirtes Geld 10:i9,75 1105,25 1152.10 8226.90 8268,10 8221,90 97655,25 98144,75 97804^5 1306,70 1313.30 13*),15 387'680 3892.20 3862« 321 Lvö 3228.05 3201.95 100L50 1006,50 1002.50 40:44,flh 4055.10 4022.40 37CM5 3784,45 3765,55 W26,15 5553^5 5511.20 21045- 20795.- 98425.- 974’5.- 991.- 979.- 1136- 1124,- 4:30- 410,- 628-- ' 608.- z E 2 I jsxo?«^ I ( f n 1 t Nachruf. bngjlhriM haJtigket Danksagung Teilnahme ich Namen Oießen, Min Statt Karten unserem heben VersiorDenen die zahlreichen Kränze und entgegengebrachten Beweise lerzFichst. Hinterbliebenen: i Beichele. Für alle Ehrungen, die esen wurden sowie für nir und meinen Söhnen Tagesangebot v.-etoL-eifei 800- StlrriJ 960.- sijjrittilf. 8H- Siihütli 1100- NMI ™ 181- P-»»ki eib.B?0.- Villiges e«mu«r: cillhiitieiZOO- Schade 8 Füllgrabe (Oebnbefftrahc 16, tkabwigkrahe 10, fl®«ntorhrefcc 14, «hranfiurtrr (gtrnbe M9. illill er» 1000.- iktt -,U'- eetant tde •*•#«*• lot. »fenb J1H.“ Äriae l-P«--«. Iiitliir|tr.3OOO.- •Me. Tafrlmaraerinr h-y^-e. $iritirrtri3?60- ^litrtiOie, 900 - Sriuti 'SL 900 - Ärnifiie 52t?(f soo.- efiifiijDlitr .' »>oo.— Slriliilt Paket 130.“ Verkäufe Hochtragendes $ri|d)eBüdltnge pft RHir mit netto * <0|unb Pik 4100. per Wb. Mk. 1000 Heue Bodheringe tifld aoo.- ff. Sauerkraut vfund Mk. 100.- FrifcheFifche IWittmort) iriibOllbrcintreflenb Po.Lttlaitis ointfiopi hn ganzen 4 H-ohmblgen AUuld)#n gesucht Offerten an A. Hanf, Ltsfetv. Schnepfenhain 12. erdete' gkilldt. 30fiOD etuhinit. 01X77 ^rn^fiK. 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'reckt brrttbn*lappofrrrr- die betten zur.lucht and Solle« Trerea Idem Tro nA- pen Schaden tritt- den biw emoeten. ♦o leThen eifungen anlegen und aus diesem Besitz Verluste infolge Rückganges des Dollarfurses erleiden, bürfen diesen Verlust vom gesetzlichen Reservefonds abschreiben. DvllaZchahanweisungen werden als Sicherheit für Zollkcedite angenonv- men illlier-Anstalt ann Kanzleiberg 5 ReparaturwerkstiUte Erinnerung. sts ühAi 07, st<£ ggle* 200 > Ihr, im )üt® irttif jll! in bekannten Paketen, Jose, gibt es überall iuiefa= nem Bohnen!*- Haus 4,«s ichule übr. cbnlc K 5 Se> ederu. 3t) fc>mme meiner ««W»“? Siegen und emp ehl "ich Z°m 5chne.de"- c. Hoß Fronhausen. ««nnen nimmt \ Vlitt- .4sg •* Zwangsinnung der Bau Unternehmer und Maurermeister im Landkreis Giesten. Rachdem bei der Abstimmung die Mehrheit der beteiligten Gewerbetreibenden sich für die Einführung des Beitrittszwangs erklärt hat, ist Dom Kreisamt angeordnet worden, dah zum 1. Mai 1923 eine Zwangs Innung für Bauunternehmer und Ma arermeifter im Landkreis Diesten mit dem vorläufigen Sitz in Diesten und dem Romen „ ZwangSinnung für die Bauunternehmer und Maurermeister des Landkreises Diesten" errichtet wird. Bon dem genannten Zeitpunkt an gehören alle Bauunternehmer and Maurermeister des Landkreises Diesten dieser ZwangSinnung an. *♦ Eine öffentliche Mieter »Berfa m m l u n g. etnberjfen vom Giestener Mieter- Verein. beschäftigte sich am Sonntag abend im Katholischen Dereinshaufe mit der Wohnungs» p c l i t i v und mit dem Wohnungsw i che r. Der Vorsitzende, Kaufmann Weihbäcker, wies m seiner Eröffnungsrede den Vorwurf, der Mieterverein bestehe aus oerfoppfrm Sozmlde.no- freien, zurück. Der Vorstand umfasse alle Parteien und finde deshalb immer einen Ausweg zur Verständigung. Das Reichsmietengeseh solle nicht aufgehoben, sondern zum Wohle aller ausgebaut toetben. Der Hausbesiherverein treibe Kala- strop^mpolitik, die Rot der Mieter fei mindestens so grob wie die der Hausbesitzer. 'Der letzte Za- schlag auf die Friedensmiete sei vom Kreisamt ohne Rücksicht auf die Einsprache des Mietervereins festgesetzt worben. ReichstagLabgeordneter Beckmann sprach hierauf über das Thema „Wvhnungspolitik".' Das Reichsmietengeseh sei von den Hausbesitzern betämpft worden, weil die freie Wirtschaft ihnen jede Forderung an die Mieter gestatte. Wenn die Hausbesitzer mit ihrer Forderung von 24 755 Proz. Zuschlag auf die Friedensmiete durchdrängen, bedeute dies eine Steigerung des jährlichen Friedensmietpreises von beispielsweise 650 Mk. auf 129 246 Mk. ober 10 770 Mk. monatlich. Auch was bte Hausbesitzer an Betriebskosten (210 Pr,z.) verlangten, sei za hoch Zu der aas 15Ö0 Proz. festgesetzten Wvhnungsbauabgabe könnten die Gemeinden ebenfalls 1500 Proz. erheben: indes fei zu bemerken, dast bestimmte Einwohnerkategonen, wie SÜetn- und Sozialrentner, Kriegsbeschädigte, alte Leute, bis zu einem gewissen Einkommen von Unter dem KreiheitZbaum. Roman von Clara Biebi^. 68. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) Rdamis scharfes Ohr horte Widerwillen, Granen, Schrecken heraus. Es durchfahr ihn: da, da dieses Mädchen, das in feiner Einfalt nicht all das verbergen konnte, was es doch gern Der» bergen wollte, würde ihm, ohne dast es das be» abfWigte. helfen, vieles aufzudecken. Gr durfte Maria Rikolai nicht aus ben Augen verlieren, ilnb kurz entschlossen sagte er freundlich: »Augenblicklich weist ich Ihr kernen Platz, auher einem bei mir “ „3u Lutzerath?" sagte sie zögernd. Oh, das war nicht weit genug weg für sie, lange nicht wett genug Da konnte der Martin sie ja allzeit erreichen. „Ich must viel weiter in die Wett," sagte sie leise .Das kann Sie ja auch Ich werde Ihr schon etwas verschallen, ich weist Leute genug. Aber das geht nicht so pasch ich must deswegen erst toreiben, ilnb wenn Sie gleich aus der Muhle fort will —“ ,3a, ja," fiel fte ihm hastig inö Wort- Dann pastt's ja gerade gut bei nur Meme Haushälterin will schon lange ihre Tochter an -Mosel besuchen, ich suche einstweilen jemanb, der sie vertritt.' Es war nicht so, ferner Alten würde cs sogar «icht recht sein, zu dieser Jahreszeit eine Reise m machen, aber das half nun nichts; und nwchte fie denken, was sie wollte, sie matzte sich fügen. Wit einer ileberredungskmst, die ihn selbst Der» Hungerte, sprach er atf Maria ein. Er sah chr Zdgern, ihr ZwestÄn, er sühtte ganz genau: bte Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhefsen) Dienstag, 20. März (925 .ÄfTOCL« .-JOBWiM der Abgabe befreit feien. Redner betonte die Rot- wembigkeit. der Delämpfung des Daustvffwuchers, uirter dem weite Volksschichten zu leiden hätten, er bezeichnete ferner als Ausweg aus dem Woh- nungselend die Gemeinwirtschaft im Dau- und Grtlndstückswesen. An der Wohnungsfrage sollten alle Mitarbeiten, die soziales Verständnis haben, denn fic fei eine Kulturfrage. Eine Erhöhung der Mieten sei zu billigen, aber nur zu einem Satze, der das Erträgliche nicht übersteige. Der Referent über den 2. Punkt der Tagesordnung: „Wohnungs Wucher", Rechtsanwalt Hornberger. bemerkte, dah das Reichsmietengeseh ganz gut sei, hätten auch die Hausbesitzer heraus- gefunben, denn es Neste sich auch gegen die Mieter an wenden. Die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches seien durch das Reichsmietengeseh nicht aufgehoben. Roch sei der Hausbesitzer verpflichtet, die vermieteten Räume im Stand zu erhalten; es fei verkehrt, anzunehmen, dast dies erst geschehen könne, wenn das Geld hierfür von dem Mieter aufgebracht sei. Es sei recht und billig, dah gegenüber den Einschräirkungen, die sich die Mieter auferlegen müßten, sich auch die Hausbesitzer einschränken. Hohe Mietpreise gefährden auch die Volkstoohlfahrl in sanitärer Hinsicht. Die Wohnungsbauabgave werde drucken, aber sie gereiche den M eiern zum Vorteil; sie müsse auch vom Hausbesitzer mitgetragen werden. Redner kritisierte weiter die Art und Weise der Fest" sehung der Friedensmiete durch das Mieteinigungsamt. Die Degründüng der Mietsteigerung mit höheren Hypothekzinsen sei nicht gerechtfertigt, weil die meisten Hypotheken gar nicht inehr beständen; die Gold-Hypotheken würden mit Papier abgetragen, es sei bedauerlich, dah hier der Staat nicht eingreifen konnte. Wenn alle in Gold errichteten Hypotheken ebenfalls in Gold zurükge;ahlt werden mühten, dann wäre die Reparationsfrage gelöst, bann würden auch die Mieten in Gold gezahlt. Redner behandelte weiter die Betriebs- unb Verwaltungskosten, die Grundsteuer usw. Auch der Hausbesitzer fei za Opfern verpflichtet im 3ntereffe des Ganzen, die Mieter mühten ja auch auskommen, nachdem sie ihre Goldwerte verloren. Grund und Boden seien keine Ware, denn beide seien vorhanden und nicht erst herzustellen. Der Handel damit sei Wucher. Stadtv. Mann erwartet eine Besserung in den Wohnungsverhältnissen nur von der ülebernafjme des Wohnungs- und Bauwesens in den Besitz der Allgemeinheit. Er wies auf die Schädlichkeit des Daustvffwuchers hin und bemerkte, dah bie Einwohnerschaft bzw. die Mieter selbst einen großen Teil der Schuld an den jetzigen Zuständen tragen, weil sie die Qfertretuhg ihrer Interessen in unrichtige Hände gelegt hätte. Schliehlich mißbilligte der Redner die Höhe des PachtgellreZ für die städtischen Triebviertel. Währ«rd die Frankfurter Stadtkämmerei für Kleingartenland pro Ar unb Jahr je nach A röste 300, 250 unb 200_ Mk. festgesetzt habe, fordere die Stadt Giesten für den Ar 6 Pfund Roggen, was einem Pachtpreise von 2400 Mk. gleich komme. Die Folge sei eine ungeheuere Verteuerung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse, besonders von Kartoffeln und Gemüse, denn die Landwirte legten der Preisstellung die städtischen Pachtpreise zu ©runbe. Der folgende Redner, Herr Bock, hält dieWvhnungsbauabgabe für zu hoch und empfahl stärkere Heranziehung derjenigen, die ihre Häuser in Miyivnenwerte umgewandelt haben. Herr Hebermehl brachte nachstehende, von der Versammlung einstimmig angenommene Gntscchiestungen ein: 1. „Die am 18. März 1923 in Giehen tagende stark besuchte Versammlung der Mie erschaft der Stadt Giehen erhebt einmütig Protest gegen die sprunghafte Steigerung der Mietzuschläge. Sie geht dabei von der Erwägung aus, dah bei der Festsetzung dieser Zuschläge nicht nur die Interessen der Hausbesitzer, fonbern auch die Existenzmöglichkeit der Mieter zu berücksichttgen ist. Es ist weiter dabei zu erwägen, dah der feines Goldbesihes jetzt vollständig entkleidete Richtgrundbesiher nicht die AusgÄre hat, aus seiner Arbeit den Wertbesitz- stand des Haus- und Grundbesitzers zu erhalten. 2. „Die am 18 März 1923 in Giehen tageirde öffentliche QEicterberfammlung richtet an das Hessische Ministerium für Arbeit und Wirtschaft die dringende Ditte, dahin zu wirken, dah das Wohnungsbauabgabegesetz dahin abgeändert wird, dah die Höhe der Abgabe nicht nach der Groste der bewohnbaren Fläche, sondern in erster Linie nad) der Steuerkraft des Inhabers bemessen wird. Das seitherige Verfahren hat zur Folge, dah die weniger bemittelten Volkskreise darnach trachten, enge, kleine und deshalb billige Wohnungen zu beziehen, was im Interesse der Volksgesundheit nicht gefördert werden darf." Heffen-Naffau. fpd. D a d Homburg v. d. H, 19. März. Eine nach sehr starker Romantik riechende Geschichte trug sich am Sonntag hier zu. Im wollte, ihrem Herzen entgegen, fort, weit fort Unb zwar nur ihres Vaters wegen. Ja, es war so, tote er sich's dachte: der Alte war ein Verbrecher, bte Tochter wustte darum, and nan suchte sie zu entfliegen. Aber das durfte nicht sein, die wichtigste Zeugin durfte ihm so rasch nicht tzus dem Gesicht kommen. Seine Miene war gütig, es wurde ihm nicht schwer, bleiern gequälten Geschöpf wahre Herzlichkeit zu zeigen. „Ziehe Sie nur fürs erste getrost bei mir an. Ich sorge schon." Er naht» einen Taler aus dem Perlbehäketten Deutelchen, das ihm Susanne einst gegeben hatte als erstes Brautgeschenk, und steckte ihr den in die Hand: „Also abgmnacht!" „Abgemacht," sagte sie fast tonlos. Dann reichte sie ihm die Hand. Er sah ihr noch nach, wie sie langsam, mit gesenktem Kops den Weg hinabscUich — die war schwer beladen! War denn heute ein Tag, an dem alles zusammen traf ? Adami war kaum oben in fein Haus getreten, als ihm ein Landjäger gemeldet wurde. Der Wann kam von der Mosel herauf. Da hatte man eine Stunde von Alf einen Menschen auf gegriffen; der muhte Tag unb Rächt da im Dusch gefteft haben,, er war ganz Dcrflammt, denn die Rächte waren noch kalt. Er bellte vor Husten wie ein heiserer Fuchs und schlang wie ein verhungerter Wolf. Er schien einer von der Bande des Bückler-Hannes zu sein. Heraas- zubekommen war aas dem Kerl zwar weiter nichts. Wenn man ihn nach dem Bückler fragte, war er wie aufs Ma al geschlagen und sehr furchtsam. Der Landjäger hatte ihn nicht gleich herauf- transportieren können, weil er krank war — ob wirklich ober ob's nur Verstell ang war, liest sich nicht sagen — man hatte ihn einstweilen zu Alf Stadtwalbe wurde ein junger Mann an einen Baum gebunden Dorgcfunben. Er war nur mit Hose und Hemd bekleidet und trug keinerlei Darschaft bet sich. Der junge Rlann berichtete, er sei von zwei Personen, die ihn auch dem Ruhrgebiet nach hier gebracht hätten, aas- geplünbert worden. Bei diesen Personen handele es sich um Mitwisser an der Grschiehung der beiden französischen Oftiziere m Buer, vielleicht um die Täter sechst, die jetzt auf dem Wege nach der Schweiz seien, um sich in Sicherheit zu bringen. Beide Personen seien Franzosen. Die zuständigen Behörden sind eifrig bemüht, Liebt in die Geschichte zu bringen. Schlichtungsausschutz der Provinz Oberhcssen. Sitzung vom 15. März. Die Lauterbacher Blechwaren - f a b r i k soll vom 5. März an den gelernten Arbeitern über 25 Jahre 1200 Mk. Stttndenlobn zahlen statt bisher, seit dem 15. Februar, 600 Mk., und die übrigen Löhne in demselben Verhältnis erhöhen. Der Grubenho z^ andüng Gerhard in Alsfeld gab der Sch ichtungsauZschutz auf, vom 5. Mär' an den vollwertigen Arbeitern über 25 Jahren 1175 Mk. Stunden lohn zu zahlen und ’ abweichende Entlohnung etwa minder leistungsfähiger Arbeiter mit dem Holzarbeiterverband zu vereinbaren. 15Dedttn.tete der Giestener städtischen St rastenbahn sind durch die Bftriebsein- fteUüng einer Teilstrecke anfangs März überzählig gewo ben. Die Stadtverwaltung ersuchte unter Hinweis auf den § 74 des Betriebsrä.e- gesehes den gemein amen Arbeiterrat der städtischen Betriebe, vorzusch'agen, welche Leute entlassen werden sollten. 2str Ar beiter rat beantragte aber zunächst gemeinsame Sitzungen mit den De- trieb&Dor ,ä den und der Detr.eb de u ation der Stadtverordnetenversammlung über die Frage der Unterbringung tvomöglich al er über ä l gen Sttastenbahnarbeiter in den anderen städtischen Betrieben in Stellen, die durch Pensionierungen, Sterbefälle unb Entlassungen frei geworden Ira en, und allenfalls über Ent.aisung besieraesiell ec Arbeiter und Pensionierungen in allen Betrieben. Die Detriebsdepu ation gab diesen Anträgen auf gemeinsame Sitzungen nicht statt, konnte aber die allgemeinen Anregungen des Aroeiterrais zum Teil noch berücksichtigen. Aus Grand ihrer Beschlüsse brachte die Stadtverwaltung 7 Strnhen- bahner in den anderen Betrieben unter und kündigte weiteren 8 Strahenbaenarbe.tern. sowie vier Arbeitern des Gaswerks. In der Ab e jnung der gemeinsamen Sitzungen mit der Betriebsdeputation unb den Detr iebsvorständen sah der Qlrberterrat eine Verletzung des § 74 beä De- triebsrätegesetzes und rief deshalb den Schlichtungsausschuh gegen die Kündigungen an. Dieser gab dem Einspruch nicht ftatt Gr stellte fest, dah weder dem Arbe'cterrät noch der Stadtverwalturag aus Anlast 8ev EntlassungsverHandlungen ein Vorwurf gemacht werden könne, gab jwvch der Erwägung der Stadtverwaltung anh im, etwaige besvirdere Härten zu vermeiden, wenn sich bei nochmaliger Prüfung der Verhältnisse der Beteiligten noch toeniger hart Betroffene finden sollten. ®em Kündigungseinspruch eines Arbeiters der öadfabrif Megerle in Friedberg auf Grund der Demcchilmachungsverordnung gab der Schlichtungsausschuh statt. Die Entscheioung mich § 87 des Betriebsrätegesetzes in derselben Sache setzte er aus bis zur Betbringung der Unterlagen für die Berechnung des letzten Jahresarbeits- Verdienstes. In allen Sachen erhielten die Streittelle Erklärungsfrist. Sitzung Dom 16. März. In der ©treitigfeit des Deutschen Metallarbeiterverbandes uno des Arbeitgeberverbandes für Lahngau Oberhessen über die tarifliche Regelung der Entlohnung, Aufwandsentschädigu'.geti undstvnsti- gen Zulagen der Montagearbeiter der Firmen Schaff st aebt und Appel in (Siehe) regelte der Echlichtungsausschuh die Streitpunkte durch Schiedsspruch. Die Parteien erhielten Erllä- rungsfrist. Gießener Strafkammer. Giesten, 16. März. Der Raturheilftmdige W. W. von Foredberg trat vom Schöffengericht Friedberg zu einer Geldstrafe aus Grund der Gewerbeordnung verurteilt worden, weil er sich den Titel „Homöopach", eine Bezeichnung, durch welche der Anschein erweckt toeröen könnte, dast e1 eine geprüfte Medizinalperson sei, beigefegt .hatte. Seine auf Freisprechung gerichtete (Berufung hatte Erfolg, in einen festen Stall gesperrt, bis er nach Lutzerath laufen konnte. „Ich komme herunter," sagte der Friedensrichter rasch. Er enlschlost sicy kurz: es toar das beste, er ritt mit dem Landjäger zusammen Helle abend noch bann blieb er die Rächt unten in Als, nahm morgen in aller Frühe den Vagabunden ins Verhör and konnte noch am selben Tage wieder hier oben sein. Er toar nicht dafür, unnütz Zeit zu verlieren. Hub nun hörte er noch etwas, das ihn um so mehr zur Elle anspornte. Der Landjäger erzählte: Gestern war ein Kommando Franzosen von Koblenz gekommen, berittene Chasseurs, die hatten am Reifer Hals den Bückler abfangen wollen, der sich da Lösegelb hinbeftellt hatte für ein Frauenzimmer, das von ihm verschleppt worden war in ein Hans im Wald. Das Haus gehörte einem gewissen Edinger, zu Pütcherich wohnhaft. Die Franzosen hatten sich in der Kapelle versteckt, aber der Bückler tarn nicht; und auch sonst keiner. Da waren sie barm überall berumgeritten ujtb hatten auch richtig das Haris von dem Edinger auf gefunden. „Et toar en französische Tänzerin, die drin sah. Die soll mächtig spektakelt haben, all ifjre schönen Ringe waren weg. Die hätte ihr en Kerl abgenommen. Sie wustt aber nit, wer der Kerl war." „Der Bückler!" Adami schrie laut auf. Aber bann besann er sich: konnte das fein?_ Vorgestern nacht war der lleberfall in der Mühle — und feilte zu gleicher Zeit der Bückler an der Mosel unten gewesen sein? Also war beim -üeberfaH der Wühle der Bückler wohl nicht dabei gewesen. Es zuckte etwas in Adami auf: Freude über die Bestätigung seiner Annahnre und doch ein gewisses Grauen. Alle Heroen vibrierten in ihm. Immer näher, immer greifbarer trat die Gestatt da das Gericht mmahm dast di ^ Bezeichnung Homöopath nicht als ein auf die Täuschung des Publikums 'bhpnefe-’^'. Titel, sondern als Beruf sbezeichnung gewählt toar. Glcichfalle. Freis p rechn ng erzielte der Arbeiter K. W. von G . en, de.- wegen Diebstahls eines Salles Briketts, bedangen unter erschweren- den älmständen, vorn Lchöfteirgericht zu einer Gefängnisstrafe verurteilt wocren toar. Trotz dringender Verdacht so runde, die gegen ihn Vorlagen, wurde auf ©ruitb der Beweisaufnahme ein voller Beweis für seine Täterschaft als nicht erbracht erachtet. Degen ein Urteil des Schöffengerichts Mih- bach, drirch das die jugendlichen K St. unb H. aus Rieder-Weisel wegen Kor-rerverleynng zu Geldstrafen und Büste an den verletzten, den sie gemeinschaftlich geschlagen hatten, wrurteiü worden axxren, hatte der Verletzte als Rebenkläger Berufung verfolgt, um eine höhere Butze zu erzielen. Seine Berufung wurde zurückgewiesen, da er es unterlassen hatte, in der ersten Instanz die geforderte 'Duste ziffermnätziq anzu- geben unb eine Erhöhung des in der ersten Instanz gestellten Dustanspruche--, als NElcher nur dec vorn Gericht als angemessen erachtete Betrag gefordert worden toar, in der zweiten Instanz nicht zulässig ist. Der aus der ülntersuchungshast vorgeführte Arbeiter A. F von Ober-Wöllstadt hatte im Rrvember v. Is. einem Hllfsschafftrer auf der Fahrt zwischen Frankfurt und Estwtz-Karben erst nach uK'fyrmaliger Aufforderung seine Qlrbeiter* wochmfa'hrkarte zur Kontrolle Dorqc-.eigt, ihm alsdann, nachdem er die Karte zwecks Rachprüfung an sich genommen 'batte, diese aus dem Dahichos Grost-Karben wieder entrissen. Dabei rce Kirch« und Schul«. T er[tu ona ausgehvben. p tonnet Sa ifl nxn r ich tonte noch doch konnte ihre Täter- au< 5 1 Mercedes V I.Üm Wd)«* 5. A Menden 2047 D 4 43 42 6 *dt* H Stirerer 2. 6.40 3» SämUtches tft aufgnaxbetwt fo«n< — mit Ausnahme der Scrb- and 'Ad*- V *1* 196 L 1 L*4r*fÄ-»te*e 4. 1 S VS HeU 9&rgerrerft«r«i Utzrutzaef 0 . Lvfever «Li chnis und 'IWrftr.gerjngA- 21vu*elKnertfWa ae'e*neh*i reer- Xt l' 11 Io modern wie ach dehnt4 an TT<-ne M 50 üinbati «-Kohle- IS. MLr^. 'Dolfs) «tB< — 32.81 -I2S.V) -309,00 — 0.48 • 0.66 - an ■ IX - 4.44 - Mi - 1.0« - 2,11 3 5eind.cheK.St. 4. 7 . 5 Ludwig C o ■ ■ c r |U Onheiden yim Lehrte ar der BollMchnfe m Großen-L i nde». - das Dorsche Ne Heberte»yun* daß !W aa4 ^abdämafri: nutze alle Mrjemgen Borchh- rung«maftregrln frtnrkn haben, bW erfvrtzerllch Un nitni» der core lebmlee See« bnkee Nrt^emfci f .grieOf* Berten. Gkßen. 19 «ir, 1321 Obed.'rterei Schiffendern Iie.teei. Sa brr D.en^'streche außer der Aoft imr einen Lochenlohr, non 600 TSLcut erfydp wo« rr such n 4x eunnal die a.'l.TneteanMjhen 'BebÄrtni'U an1ngen yi tonnet Sa ifl tun denen TruxttHailen eei Ichungen äußerst teil waren THartejcbofl r. flirt, le nen Ulttchuwcaen zu Haden, eine Betzauvwng. die den Ta.|schast a»ageich«eb«K u*b bld# erlösche« Ter iettherlg« »#UG. Vermischtes. Gene große 3, . 63.67 UNITED STATES LINES dienäf - !F3 - L90 = 1,29 * 0,73 - <62 - 17,77 * 60,34 * 72,10 — 1,74 - 1JS - W - 1Z1 - 0,46 * 25,39 * 22,43 = 21.56 x= 22,86 * 19,36 - 21,91 - 16,68 daß ihm dte Ver-sei noch einmal zugeforrchen vür^ den. em Vefchetd daran, aber noch nicht er gang «r war und bW MLglichftnt nicht aus.schießen HL daß c bet der Lar das Bemuß:i on Adfu Tnnege gerstrtt: lich Mr Zirme Auto« Aoureb «Ätzer Ltzh« dWvwngrn sind ISmMch m i' Ainde i« Llanq.<85:i» Carl «21,7 n th au» .und l enrn an d^4 Xnfabv- ------ --von der nächsten T-fS*« ve» 3ettner stzebenbnmich, mU Aobennfuhl 68, wo Nmiftchw -atz »er» der Wft . Te.lmnerlau *. s nd b.4 for< Titr Igs. 7,4 Am to), Wu8butbtei;M »* N-), **We«e: M *■ Ingfbeit tz«b na* Vasen qetrtnat pro ^ftreetfr bi» jum 26. b. M.. nachmittag» X Uhr, bei her unter,«ichneten Stele eiu- ium*<«. Woselbst auch bk Oeffuang her ««geböte erfolgt. Tie verbMufrbebiugnngen 66«««« bei i«e eingeseheu Werben «nb er» Met durch bte Angebote bie Rnerbeunung berklbe^ Tn» tzolz ist rett Atnbe gemessen. Leihgestern, ben 19 «Lr, 1923. [3D*D »ärgennetlkTfi Laihgistern._______ Bekanntmachung. 3» unter Handelsregister Abteilung A steckten ihm einen Anebel in ben Mund und erbrochen die Behältnisse, denen sie zahl« reiche, sehr wertvolle, zumeist in Platin gefaßte 'Singe, Ohrringe und verschiedenen Per- lenldin jl entnahmen. Srst nachdem die Diebe bereits längere Zeil verschwunden waren, gelang es dem MLdchen, andere Hausbewohner auf f» ne Lage aufmerksam yi machen. Auf die Ergreifung 5er TLter sind sstns Prozent des Wertes ausgesetzt. IbrfWwi •When 20778 GWchen. den 17 MLr, 1423. GeridberbürgmreriIWt. 3 B^l> UMenbeee. Bckanntinachnnft. SW IbMetMxr- Sandgruben find wWder ertftnrt :n> otrd Sand WW im Bor» pabre ansgegeden Regelmässige Verbindung von Bremen über Somhumptoa, Cherbourg auch New York durch die pruchrvollee troenkunit cd HcgwruD treieun pbe Lmied Stute» Uoc» Brotmarfenausgabe. Gonnersu ' ben 22. unb Areilag, ben 23. März 1923 stndei in den bekannten Brvtmarkn' ilrken vteAusgabr der Brot- farim 'ur die Zeit vom 1. Lpttl dis 1. Zuli 1»2.3 statt und zwar für die Be- 04berechtigten mit dem Lntangsdnch- en 207OH A —K Donnerstag, den 22 März. I / 5rettag, den 23 Mär, von Vormittage 8 12 Llhr und nachmittags 2 -6 Ubr Vicht rechtzeitig abgeholte Brotkarten kbnnen hei an gegen eine Gebühr von 3 Mk auf dem städtischen Vebensmittelamt Afterweg 9. Zimmer 4 in ®mp inetttbietend net teigerl werd«-»: 918 Zichtenfiämme 3 . 4 . 5j u. 5b Kl. - 310.56 6382 Fittiienderi's'angen 1 u. 2 Al. — Gin Verwalter von hier und ein Landwirt ans Tfrfwnar «mlwendeten im Bug «st von einem Acker des iHenfltertn des Ersteren eine Anzahl *BeigrnaütDm und fuhren sie nach TBiftmar. wo sie g^droichm werden sollten. 'Segen Diebstal ls trbwlten h« an Stell« der an sich verwirkt en ®e» fbngnisstrare von je einer Doche ®tlbftrafea von 1 5 0 0 0 b%ir 20000 Mark Der Vater des landwärts, aber falls aus TBthmar, wurde wegen Beidilf« »um Diebstahl an Stelle der an sich Der- wtrtien Getüngnistt rat- von einem Tag zu einer Geldstrafe von 1 0000 Mark verurteilt 3m Denench-r 1922 wurden von der mm Verkauf bestimmtru Milch des Hofguts Frieoel- bauten polizeilich Proben erhoben. Deren Unter» fuchrng ergab, daß 9 bis 32 Teile Baffer , 'gefetzt waren Der Bedacht, da« Master während des Betriebs brr 7Htl4n4t ilbmt auf dem Gu: » igeletzt »u haben, fiel auf ben Meller und seine Hrau. er stnion Aoareb Mützer jr. ftzhri tost al» «ufreeuu «»ter der l«te« Aowrab ««Her. Laug «Sa» Der U< bergan«) bet im Iktrwbe chssl» brttiubeeen Aarbemugen biebll*beit«n tft «»»geschtotzen. 'N. ben 16. «ar) 1923 2067B hessische» Amtegericht erfolgt Die verkauf»- »ub Zahlung«- bebtnqungen stub auf der vtztgermeisterei zu trfohre«, nutz werde« auch vor Ersfi- «uug der öubmisst»M besannt gegebe«. Beknnntniachung. Hu» der TBalbuna bet Gemeinde Leih, gestern soll durch schrinlich«-» Angebot noch, verzeichnete» tzolz verbaust werben der Gemeinde Atzendarf a. d Lumda, Forst, war Ul II, folgend« Holjsottimanti tm Sub- mhston»Wege oerbaust 6 Atefrm»Sldrere< J AI reti 4,66 Zstre. Stirere« < - Eeche 3-a. 4. Al 4 Sri* * Zst» Z'cht« I -1 AL 14 Sri* - 16.60 Zttre. if Uli) Eich« derer vWlfach v» bestrafter Dienst kracht, der zwei 64dt des gestohlenen Hafers fernes Br-rnls wegen ertwröerlautt hatte, wurde wegen Hehlerei Zu Drei Monaten Gefängnis voran rill. 3m Oft ober v Zs wurde aus einer etwa« alsetts tteheredon HoirniW in Sano-Gsns mittels 3'nstoigens ein Äalb ge'toblen und fotvri in der ALHn geschlachtet 3* derselben Nacht wurde ein Mann mit einer schweren Aifte aut dem Bahnhof tn Gießen angtbalwrr. es gelang ihm jedoch durch bte Umcr76brung re» rntfommen On der Aifte befand such das geschlachtete Kalb Den BenrLl-n»- gen der Hol »et und der Gendarmerie aeta endlich den Dieb In der Person eines Schr«..— aus Äreder-Aamftadt hft.uft«£jcn, der einens »ir AussLhrung des *itb^ab.l nach ge- 'Pedo ’.en Herstellen und diele von einer Anlage xut anderen fahren zu lallen. Gs versteht sich haft Liefe Eagtnffi ftruWrt flnb tu der' Hure 2Ufumuiatoreebatien« rwtllx-ndigen Strom, und das Reine fährt völlig sicher, geruchlos, fa flgerLuschlos nnd schnell für den