Montag, sy. März 1923 173. Jahrgang n. aber baf) dieser w !W»D ibler) Fe iot5 nl(t)t zum Ausstoß- tgenijeit, ein S e glaubte an ein Vermittluirgsersuchen, aber Havas selbst muh heute zugeben, bah Schritt bewußt oder unbctvußt von der französi- fchm Presse ebenfo falsch gedeutet worden ist, wie der Besuch Les deutschen Botschafters am Ur. 66 6t|ii,eini iöglich, außer Sonn- und feiertags, mit berSamstacsbeilaqe: (Biebener^amilienblctter Monotlicbeveziierpreise: 2850Mark und IbOMark Irägerlohn.durct diePost öOOOMark,ouchbei9licht- erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt.- 3 ern|pt cd)- Anschlüsse: für dieSchrist- leitung 112; für Verlag und Geschäfisslelle 51. Anschrift für Drahlnach- ' schien: Anzeiger tdiesjtn. t ostfcheatonlo: Srantfutt a. HL 11686. Offiziers erschien. Auf die Au farberu-g des Of izicrs, bas Gevehr adzugeben, giJ bet Ma- ro Lauer einige Schüsse ab. Der Offizier schoß wieder und verletzte den Marokkaner so schwer, bah dieser kurz darauf starb. Die lliitcrbriirfiinfl der Presse. fünfter, 17. März. (Wolff.) 3n(Red» linghaufen wurde die „Recklinghause- n e r Zeitung" wegen Ablehnung der Bekanntgabe einer französischen Verordnung vom 13. März ab bis auf weiteres verboten und der Verleger verhaftet. Die Aufhebung des Verbotes und die Freigabe des Verhafteten wird abhängig gemacht von der Unterzeichnung eines Reverses, in dem sich die „Recklinghausener Zeitung" zur kostenlosen Aufnahme sämtlicher französischen Bekanntmachungen usw. verpflichtet. Bei Ablehnung der Unterzeichnung soll der ganze Zeitungsbetrieb beschlagnahmt werden. Ludwigshafen, 19. März. (WTB.) Die „Pfälzische Volkszeitung" ist auf drei Tage verboten worden. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmiltag vorher ohnejede l)erbmölid)heit Preis für 1 mm hohe |ür Anzeigenv 27 mm Breite örtlich 80 MK , auswärts lOJtJJlk.; fürReklame» Anzeigen von 70 mm Breite 400 Mk.Bei Platz« vorjchrtzt 20"/, Anschlag. Hauplfchriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: ErnstBlumichein; fürden Anzeigenteil: Hans Leck, sämtlich in (Biegen. Ein Musterflück französischer (5'ntstcttnngskunft. Buer, 17. März. (WTB ) Obe bürgermeister Zimmermann und 6 :ar a f n ir f o Poppi n g h a u s, die als Geiseln festrehalten tr/urden. sind gestern abend w e)er f r e i g e l a s - I e n w-orden. General 2 a i g n,e ( o t in Reckling- hausen eröffnete ihnen, die Untersuchung in der Angeleger.h it te; Ermordung der beiden fran- zösisch.n Offiziere hätte ergeben, daß die Bevölkerung der Stadt kein Verschulden treffe, die Spuren führten nach der Schutzpolizei; die mutmaßlichen Täter seien gefaßt. Gs handle sich um d'.e Kriminalpolizei beamten Dur chhos f und den Elestro- montcur WitterShagen (B.-Pe seien auf dem W '.. sthvf in Bueb-Erle mit mc'h e e i Beamten Siat gespielt. Der Monteur Wittershagen hat von der Mordtat erst am folgenden Mordet ersähe en. — Wie erinnerlich, wurde ter Kinminalbeamte von den Franzosen festgenommen, weil er von landfremde in Gesindel denunziert worden war, nachdem er sie abe ids nach dem Verlassen der Wirtschaft zur Ruhe gewiesen hatte. Wittershagen wurde verhaftet, weil er das Unglück 'batte, mit Durchhoff in demselben Hause zu wohnen und dieser sich bei ihm vor den französischen Häschern versteckt fyat'e Es ist unrich- t i g, wenn die F anzosen behaupten, die beiden seien bei einem Fluchtversuch in dem Wäldchen unweit B'or erschossen Trnri?e r Tatsache ist vielmehr, daß beide auf dem Platze hinter dem Rat hause durch Kolbenschläge und Gewehrschüsse in bestialischer Weise hingemordet wurden. Die Anwvhrer des Rathausplatzes bezeugen dies einwandfrei. m (Siehrn '■W (imüher MdelSlevrer. öbllbutioftitälie für Etmleniu Hiaue. irikpreisen izehnöbel ■ar|Hahl1 raße 17. evlMini " 15 000 flli " 16 000 Hit "«•»Mn,, Mittwoch im Foreign Office Havas stellt die Dinge chrfolg? ci e3 gestern abend aus Wasl ington erhaltenen !< elegramms richtig: Das Staatsdepartement fat b [tätigt, daß der deutsch: Botschaftsrat sich zum Staatsdevartement beieben und eine (Rote übermittelt hat, in der die Ansicht der deutschen Rc-g erung klar bargelegt werbe. Es werde offiziell erklärt, bafj diese Rate kein Der- mittlungsverlangen enthält und bah. von den Vereinigten Staaten keine Antwort gefordert werde. Es werde hinzugefügt, bah infolgedessen die Regierung nicht eingreifen, auf die Rote nicht entwerten und ihren Inhatt auch nicht der französischen Do.schäft nf tteilen werde. Paris, 17. März. (WTB ) Der diplomatische Hava s.reda kt eur sch e bt offiziös, c& fei zu wiederholten Malen das Gerücht verbreitet worden, bah zwischen Deutschland und gewis en ausländischm Regierungen Verhandlungen über eine allgemeine Regelung der Reparationsfrage im Gange seien, ober alsbald aufgenommen werden sollten. Aus einer Umfrage m autorisierten Kreisen gehe hervor, dast die französische Regierung von te ar.i ea Verhandlungen keine Kenntnis (xibe. Sie bleibe in dieser Beziehung bei ihrer früher eingenommenen Haltung, und werde unter den gegenwärtigen Umständen jedes Vermittlungsangebot als unfreundschaftlich betrachten. Se sei auch entfch'oisen, die Sondierungsvers-ache nicht zu berücks chtigen, die seitens mehr oder minder berufener Termitller aus neutralen oder alliierten Ländern etwa bei ihr unte nommen würden. Sie werde nur unmittclba e offizielle Vorsa) äge, die von der deutsche Regierung kämen, in Erwägung ziehen.__ Der unerhörte Vorstoß der Franzosen tm Reparationsausschutz. Berlin, 17. März. (Wolff.) Rach Zeitunas- nachrich'en hat die sranzöfi che Aberd.nung rer Reparationskommiffion fegen bie Ausgabe der deutschen D o l l a r scha h a n We isungsanleihe Einspruch erhoben Dieser Einspruch ist ein Vorstoh gegen das Beheben der teutschen Regierung, die deutsche Wahrung zu stützen. Mit diesem Einspruch will man — unter dem Vorgehen, die ^te der Reraratwns- kommission zu wahren — die deutsche Abwehr ! aktion an der Ruhr zu treffen, indem man behauptet, den All irrten stehe auf Grund des Vertrages von Versailles eine General Hypothek über sämtliche deutschen Einnahmequellen zw Gegenüber diesem Ma wver der sranzos.sHen Reglerning must mit aller Deutlich'eit festgestellt teerten, cast die Revarationskommission 9 n r ke l n Rech t rat, bie deutsche Regierung in der Ausgabe von Aw leihen zu behindern. 3m übrigen geh aas dem Anleiheprospekt deutlich hervor dast bieSeDi sen aus dieser Anlei.^ nicht für 2lnsga^n des Reiches Verwendung finden. Sre ce,en m das Eigentum der Reichs bau k zur Bildung ein^ Fonds über, der' lediglich einen Devisen-Aas- gleichssonds darstellt, un) ter bis zur Ruc^ahlung der Dollarschatzanweisungen als solcher erbal e.i bleiben soll. Abgaben aus ihm dürfen nicht ohne Gegenleistung ftattfinben ^^^-A.^M,twl Dollarfchatzanwei.ungen soU die Reichsba..? Mittel in die Hand bekemmen. um das Ergeb .is lh ^ er olareichen M a r k st ü tz u n g s a k 11 o n zu sichern, al o eiE weiteren Währungsverschlech-erung vor- “Xuge^f unb ein weiteres Steigen der Preise aas- zuhatten. ber französischen Regierung gibt erneut ihre wahren Absichten in un- verhüllter Form au erkennen, sie zeigt beutlich dast es chr gar nicht darum zu tun ist. die deutsch Wäb ung gestützt zu sehen, um damit Deutschland reparatimsfähiger machen, sie w ll vielmehr un/er Mistb.auch der Reparationskommission der deutschen Regierung eines der Abwehrmittel aus der Hand s ch l ag e n Weil ihr gedes Mittel zur Verstärkung ihrer Machenschaften an der Ruhr rech' ist. geht sie über die wiederholt geäußerten Wünsche der Reparationskomnnsswn, Eine Rede des Reichspräsidenten in Hamm. Hamm, 18. Märr (Wolsf ) D'r Reichspräsident, Reich-arbeitsrninister Dr D r a u n s, R ichswir schaftsmin ster Dr Decker, preuhischer Minister des Innern S e v e r i n g und preustischer Handelsminister 6 i e r in g sindzuDe- sprechungen mit den Führern der Dehordei, der wirtschaftlichen Organisationen, der Ge'werkschaf- ten und der Arbeitgeberverbände des Ruhreebie- tes hier cingetroffen. In einer im Lause des Aach- mittagS abgehaltenen, von etwa 1500 D ^girrten und Vertretern des w'.rtschaf lichen und o';sen lichen Lebens des Ruhrgebiets besuch.en Versammlung sprach der Reichspräsident; er ttgle dar, dast Deutschland nicht durch eigene Schuld in diesen Kamps geraten sei; es habe von den unerträglichen Lieferungen des Friedensdikta's erfüllt, was es zu leisten vermocht, und die größten Opfer gebracht. um bie rechtlose Besetzung wette-er deutscher Gebiete zu verhindern; es habe im Dezember in Paris positive, von der gesamten deutschen Volk^w'.r schäft getragene Vorschläge gemacht, btc aber nicht entgegengenommen worden seien. „Co können wir", fuhr der Reichsvräsibent fort, „mit ruhigem Gewissen vor aller Welt feststellen, dast Deutschland es nicht ist, das biefa Auseinandersetzung verschuldet ober gar versucht hat. Die Unruhestifter, die Schuldigen an diesem Konflikt, der immer weitere Wellen schlägt und heute schon gart» Europa in Mitleidenschaft zieht, sitzen da, too man schon seit Jahr- hundertennachderRheingrenze strebt. Dieser Einbruch eines fremden Heeres in ein Neue Uebergriffe in Buer. Du er, 17. ML-z (WTD ) Der verhaftete Direktor des Gymnasiums, Ober- stud endirek'vr Prof. Weber u i der Otxbien- rat Reibüter s tzen noch in Haft. D e Verkehrseinschränkungen werden nach w.e vor mit aller Schärfe burchzeführv Seit e n r ganzen Wo-be sind sämtliche Cafes und Wirtschaften ge'ch'o'srn. Auch de Zeitungen sind immer noch verbaten. Dezeichierd ist, dast das Zeitungsverbot u tr folgenden Dedinguagen aufgehoben weder soll: D e Buer sch n ?e tunce.i werden verpflich'et, eiae Erklärung des ®e*e- als Laignelot zu bringen, in der die Entrüstung darüber zum Ausbr.ick gebracht wird, dast von deutscher Seite behauptet werbe, bie Täter seien in der Reihe der französischen Besatzung zu sichen. S e sollen weiterhin Erklärungen voi den deutscher Zeugen ve-öffentlichen, d'.e im strickten Gegensatz zu den eidlichen Aussagen stehen, die diese Zeugen vor dem Untersuchungsrichter gemacht habe-v Falls d'.e Zeitungen sich we'gem, die'e Erklärungen zu ver- össentlichm, sollen sie dauernd verboten bleiben. Vorläufig ist das Erscheinwa sämtlichTr Zeitungen unter dem fadensche'n'gen Gru-che an e.lagt, dast c:ne (!) Buers-che Danuckerei sich gewngert habe, Deileidskarten für bie Franzosen zu brücken. Durch biefe Mahnahme soll offenbar der Buer- schm Presse b e Möglichleit genommen werden, über die Mordtat und die durch nichts begründeten Repivssalien der 5:an^o''en zu berichten. De Erregung der Devolkerung ist nach wie vor äusterst gtost; das Fehlen der Zeitungen steigert diese noch. Buer, 17. März. (WB) In einer gemeinsamen Aussprache des Magistrats und der Bürgerschaft der Stadt Buer wurde die von den Franzosen gewünschte Bildung einer Einwohner- Polizei an S'elle der ausgewiesenen Schupo allgemein abgelehnt. 5ighr’renOröß^'sinl it iiren ■ Ern Attentat aus Smeets. Köln, 17 März (W-vsts.) Wie das WTD zuverlässig erfährt, ist Smeets heute abend durch einen Kopfschutz schwer verletzt werden. Sein Sekretär ist tot. Aach den bishergen amtlichen Feststellungen 'hat sich das Attentat auf Sm ets axe folgt abgespielt: Eine bisher unbekannte Person befand sich mit Smeets und seinem Sekretär In dem Privatbureau von Smeets in ue'sen Wohnung in der Lu remburger Straste. D eie dritte Person 'hat R e v o l v e r schü sse auf Smeets und seinen Sekaeiär ab^eaeben, wodurch der Sekretär sofort getötet und Snne'.s durch Kopfschuh lebensgefährlich verletzt wurde. Der Täter ist entflohen, es fehlt bisher jede Spur von ihm. Sm^ts wurde ins Augusta-Hospital elnce'iefert und dort operiert. Von der Polizei sind alle Matznahmen zur Ergreifung des Täters getroffen worden. Köln, 18. März. (Wolfs) Die an Smeets v-orgenommene Operation ist gut verlaufen. Die Kugel konnte entfernt werden. Der Zustand bti Verwundeten ist ernst, doch hofft man. ihn am Leben zu erhalten. Auf bie Ermittlung und Ergreifung deS Attentäters hat der Regie ungspräfident eine Belohnung von einer Million Mark ausgesetzt. Drei Ceu'e, bie noch am späten Abenb wegen Tatverba,chts 'e'tgenommen würben, mutzten wieder auf fre'e x Fast gesetzt werden, da Ermittlungen ihx-e Schuldlosigkeit ergäbest. Köln, 18. März. (Wolff) äleber den Anschlag auf Smeets werden noch folge ibe Einzelheiten berich'-et: Smeets befand sich mit feinem Schwager Kaiser und einem Dureauange- [teilten in einem als Be.lagsbureau der ^Rheinischen Republik' ein e ichieten Raum feiner Wohnung, als gegen 7 U.pr abends ein jun. er Mann Einlatz begehrte. Der ihm öffi e xden Schwägerin von Smeets erfiärte er, er wolle Zeitungen häufen. Er schritt aus das Bureau zu, öffnete die Tür und feuerte vier Revolverschüsse a 6, durch die Smeets schwer re.'letzt, Kaiser getötet wurde; der Angestellte entzog sich durch eine Bewegung dem auf ihn abgegebenen Schatz und blieb unverletzt. Der unbekannte Täter zertrümmerte bann eine Scheibe ber Korridortüre und entwich unbehindert auf die Straste, wo er sofort verschwand. Von zuständiger preutzischer Sei'e wird zu dem Attentat noch mitge^eilt: Als Tä'er kommt ein junger Mensch in Detracht. der einen heruntergekommenen Eindruck mach e und etioa 27 Zähre alt ist. Die QHorbFommiifion ber Kölner Polizei ist mit der Angele e ch.'it befatzt; es wird von den zuständigen Poli-^ibechörl en alles zur schaellstexi Aufklärung des Falles ge.an. Ein neuer Mord. Bochum. 18. März. (WB.) In der vergangenen Aacht gegen 2>/- Uhr ist in der Herkulesstraste in Essen ber Bu chbr ucker Kurt Schulte von französischen <5:[baten durch einen Kopsschuh schwer verletzt worden. Schalte ist heute nachmittag seiner Verletzung erlegen. Das Eisenbahnunglück bei Friemersheim. Köln, 17. März. (WTD.) Ein Augenzeuge des Eisenbahnunglücks in Friemersheim schätzt die Zahl ber Getöteten aus 2 5. Die Zahl der Verletzten scheint auch sehr groh ?u sein. Schrecklich war der Anblick der eben all in groster Za al getötete x unb ver'etzt n Vferbe. Das französische Mi itir ginn, träjxe b deutsche Aerzte die Verletzten verbanden, gegen das Pub'ikum schroff vor und traktierte es mit Kolb^astöh-n. Plündcrnnqen im Wormser Bahnhof. Worms a. Ah.» 18. März. Am Samstag vormittag besetzten die Franzosen sämtliche Dien st räume des Bahnhofes und nahmen als erste „Amtshandlung- dte Plünderung aller Behälter und Schränke vor. In den französischen Eisenbahndienst traten 30 Deutsche ein, ausnahmslos lichtscheues Gesindel, darunter ein wegen Diebstahls von der Verwaltung fortgejagter Eisenbahner. 1 Ausweisungen. Mainz, 17. März. (Wolff.) Beim hiesigen Zollamt wurden weitere sechs Zollbeamte ausgewiesen. Die Familien müssen innerhalb vier Tagen ihre Wohnung geräumt haben. Bad Ems, 17. März. (Wolff.) Hier kommen jeden Tag eine große Menge Auws mit Ausgewiesenen, hauptsächlich von der Mosel, an. Die Männer werden stets von Gendarmerie es ortiert, während die Familien allein fahren. Die Wagen der letzteren sind öfters mit Tannengrün geschmückt. Vor einigen Tagen wurde ein solches Auw angehalten und der Chauffeur verhaftet unter der Begründung, datz die Ausgewiesenen deutsche Verbrecher seien, die keine geschmückten Wagen brauchten. Nkarokkancr-Wrenel in Bad Ems. Dad ErnS, 17. März. (WTD) In ber Rächt vorn 11. zum 12. März, abends 11 Uhr. Der« la gt’ em angetrunkene r Marokkaner voi entern Gastwirt Kognak. Dieser würbe ihm verweigert. Er bedrohte darauf die 5.au des Wirtes, die flüchtete und sich einschloh. während der Wirt bie französische Wache zu Hilfe rief, bie bald unter Führung eines französischen bei denen bie Vertreter der französischen Re- I gierung in erster Linie beteiligt wa.en, unb bie mehr als einmal von ber beutschen Regierung | Matznahmen aus eigener Kraft zur Stützung ber deutschen Währung energisch verlangten, einfach zur Tagesordnung über. Dieser unerhörte Vorstoh, ber sich würdig anreiht an bie Terror- unb Willkürakte im besetzten unb Einbruchs- gebiet, muh bas ganze deutsche Volk zur Besinnung bringen unb aufrütteln. In dem Willen, ben f ranzösisch-belgifchen Einbruch in ! eutfches Gebiet abzuwehren, ist bas deutsche Volk einig. Es wirb auch biefem neuen Attentat auf seine einheitliche Abwehrfront burch eine u m s o ftärfere Beteiligung an der Anleihe zu begegnen wissen. Die das deutsche Gefühl verletzend r Militärkontrolle. Berlin, 17.März. (WTB) Der in ber gestrigen Wolsf-Avliz erwähnte Schriftwechsel des Auswärtigen Amt^s mit ber Interalliierten Militär-Kontrollkommission gipfelt in einem Schreiben vom 7. März, in dem das Auswärtige Amt ben Vorwurf ber beutschen Obstruktion gegen die interalliierte Kontrolle zurückwrist unb mit Beziehung auf seine früheren Vorstellungen gegen bie Deivxnbung französischer unb belgischer Kontrolloffiziere folgendes ausführt: „Sie Ausführungen meines Schreibens 2 f 504 vorn 16. v. M. können nicht einfach mit dem Bemerken abgetan werden, dah ein derartiger Ge- bankengang nicht zu^elafsen werden könne. Der ©ebantengang muh in der Tat zugelassen werben, ja er muh sich jedem unbefangenen Beobachter geradezu aufbrängen. Aus bem Wunsche heraus, jede irgend vermeidbare Verschärfung zu vermeiden, hat die deutsche Regierung ihn bisher nur angedeutet. Aachdem Sie indessen erklären, auf Ihrem formalen Recht bestehen zu wollen, sieht sich die deutsche Regierung zu ihrem Bebauern genötiqt zu erklären, bah sie sich ihrerseits für die restlose Zulassung belgischer und französischer Offiziere nicht einsetzen kann Jedes formale Recht findet seine Schranke in dem Rechts- grundsah, dah es nicht vexatorisch, fonbern nur insoweit ausgeübt werden darf, als es zur Erreichung des Vertragszweckes erforderlich ist, ein Grundsatz, ber nicht nur im Privatrecht, sondern auch im internationalen Recht Geltung hat, und auf den sich auch der Besiegte berufen kann. Der Vertragszweck ist im vorliegenden Falle Sicherstellung ber Entwaffnung Deutschlands. Dah dieser Zweck übrigens nicht nur nach deutscher Auffassung tatsächlich längst erreicht ist, habe ich an dieser Stelle nochmals zu erörtern. Jedenfalls ist er, soweit man ihn als noch nicht erreicht betrachten will, nach den Erfahrungen gerade ber letzten acht Wochen genau so gut zu erreichen, wenn während ber gegenwärtigen kritischen Periode im Auhenbienst ber Kontrolle nur englische unb italienische Offiziere verwendet werben. Die Hinzuziehung französischer unb belgischer Offiziere ist zur Erreichung bes Vertragszweckes nicht unerlählich; sie laäuft in ihrer. Wirkung lediglich darauf hinaus, bie Gefühle des deutschen Volkes zu verletzen anddie Gefahr von Zwischenfällen zu Der« grobem, bie bie deutsche Regierung zu verhüten bestrebt ist." Diese Ausführungen, die ben grundsätzlichen Standpunkt ber Reichsregierung feststellen, sind es, aus bie General Rollet unter dem 10. März mit ber Erklärung geantwortet hat, dah er bie Kontrolle am 15. März in ihrem vollen Umfange wieder aufnehmen lassen werde. iint rtbiere T2SÄ i'rporintärjen icrc anbieten 3u bönnen. “ Hgtöfce l e'-rba-- Siphons. Wetzen rfand. Telephons 'n Schuljahres ter: k fjanöfk(|j(je en Qöfjerer $0ulfn, 'l?ert Mchtnfchust iii ciin. n. houv. mit »»dÄIauzkimde idmcii mit .Qühiqi ■ SBineutultulailon ibe mit lcbrci.$Jimnbanbq 1 und 'ünnlbcirieb 'nnd'LÜMck.3!echt övieiiucdjlel irtimbe XieoiirnDble mit unb 'öürflcrfimbe . Morrefponöetu eiben vbie 2006c schreiben jinenltbrdbcn heben LystuirLrtfügunit. eue gdiuliabr flcnommen. brflrnse 32 SjaMsfdjuIe I, 2064. Deutsche Schritte in London und Washington. Berlin, 18. März. (WTD.) Wie uns bestätigt wird, ist im Laufe der diplomatischen Unterhaltungen, die in den verschiedenen Hauptstädten seit Beginn der Ruhraktivn gepflogen werden, der Standpunkt der Reichsregierung tn den letzten Tagen erneut auch in London und W a f h i n g - 1 o n dargelegt worden. Die Meldung aus Washington, datz «auch diese letzten deutschen Darlegungen weder ein Ersuchen um Vermittlung noch sonstige Anträge enthalten haben, ist richtig. Frankreich und die Dermittlunysgerüchte. Paris, 19. März (WTB) Die Olbenb- presse beschäftigt s ch mit ber gestrigen halbamtlichen Erklärung ber französischen Regierung, bah sie nur birette offizielle Vorschläge ber deutschen Reg-ie ung a.i- nehme. Es kann feinem Zweifel u iterüegen, bah bie französisch' Regierung in bem Augenblick, tn bem s e biere Erklärung veröffentlichen lieh, von bem beutschen Schritt in Washing » 1 o n unterrichtet war, unb zwar offenbar falsch. GietzeuerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhefsen druck und Verlag: vrühl'fche Univerfftäts-Vuch- und Steinöruderei R. Lanze in Siehrn. Schriftleitung un) Geschäftsstelle: Schulstrahe 7. frieblitbef unb orbdtfamel Qebiel. dec TBtü all Äntfrnbuag rtn*r 3i rfommil- gcfuntigt. Ist Der lcw «XuitN tmg in der Soaipbyk lc:b‘i Englische Arbeiter bei der Wiederaufbauarbeit in Frankreich. ntJ) einmal mie'eiW mannes fc ig.nummen vom 512Ofad>en am 5. Märsaus das 4Z5Cf trfefe 8-aät*. .1 < De.1 der 3c' en* n«b ,D>< J Heutiger Stand des Dollars 10 Ub< »otfiinaii: Berlin 20 O)0. Jranffur: a. UL 10 900. D.a:: Dermutet. 4 n f e 4>a < ■ d be Leit lag llaaa et» gnUtelt TLiti 5bj*b a t >d« t> d.a&g. ub U 14r« b< boin Bärtig Mas ■■i an Liw^nra taricker bi.it>« wird. 11 aßer» Am ArM?M wurde s d« slo^n chnidels- hinge «lenlch lebte - ?a>rc v.llähllg iur TR-fügung zu ta^en, bä tm dir 2ertre e te3 f an?M'chen ANnlsterium? für Ne Wr in ®c- bleie sich bemüht. Ne englischen Telegiettei Lurch einen Tlcbcttlf jnttaft für d s Engländer »ufde’en» Miftdlcn. dx d.mnächst bie ing der bei» ben OUgtcrungm finden unb unte^eichne/ werden solle. bah 1U nicht befohlen ober anarorbnei ttmrbc dAbnefatdtKnb ertragen CH mrjxtle ® z»iU» afu, o(a* sich durch alle birfe rohen, ge abeia sadistischen Qu Kerrien za Un-^onren'etL* l-t irdt n zu ifl’l n Co Haren CI' mi: ber Mrcht des et fernen D '.l.ns den Odo'.g rr.'dmp': 2 tchts ha t der Gegner erreicht, alle feine Methoden lind sehlge ' ch egen Las dank 3 ,n i h ut mH t«ron>*rnbe' a er tai Deutsche 2 e 110 ■ e It | ee t e r la TDetmar Mttv ktm 6. öo.urug*iniM« JU t w Ehrung Regens gestaller $1, v^iu Borrca.rslolgc, laiche von einen OxxM»^ uttu* b’e äbl'rtÄ ang.-'e irtn D • J ü g e 2^0 ab «•ebn 128 «chmi unb 273 (ab 1241. lalle* vom Sonntag, dem 18. März. a. zw«'ch<* g. anhurt unb Cicaburg b l au» meilcr cä aas hier unb in anderen Sä dm > aus lehr guh.-m g-ahe. ohne einer grr-a..' m 2^ -ri t nachzugeben. Um Nch Geld ju verschallen. ft fitf et bei reine* •tnMufen Schecks aus ebn- aber bte TRtftd «et TeAing feiner Tr h.nMI^fetten ,u haben ti« □Daren twrfrtleubcvte er und bat Geld oerpralM* er In leichtsinniger Ges wchafr - D-gem gl«.ter öd.©Intelcien tarn ebenfalls am grcUag bet and Tkufcoc iübra r.gcn Berben den Sorirag et» läutern. 3®t *. der doch n*>U ber genialste ab'cluie TUufiter brr JXobtM genannt »*aU” tk ?* ru^r' IDurblgang unb btfpnncwr IkbeilJau Über das cid^ha'lr Schassen Rogers auf!arbett Dir müllen eiwnal bebrnlc* - ohne damit «in SkrturteU aus» htcdb i\ 'aatc ibx von d» Schwedische Sammlung für bie Aiuhrbewohner. Stockholm. 17. HärL DoM) 3* leg c.u-fl»b«5irt JULma:»€ub wurde eine Sammlung für dir ÄotleiLendrN tm Auhrgebiet ttogeUttet. Die drSher tm Or» gebaif Don 22 000 Krone i mach jeutgeie Kurt etwa 120 MUI oaen fflarf) harrt ®tr Samm» luag i|t noch nicht aögrschlosfta. Eine Nede des Aeichvministers Dr. Luther. Sranffurl 0 TU. 12 Mär^ (TDT5) Ter <^elchlmln|Ner für 'Irnätrunn und LandDlrtlchzst. Dr Luther, sprach h irte al*nb im Älu - für Hude! Anvustrte und rille ftnf Ü e T ut l nds Abtoehrkamps ®P Tb.Jr sch^idertr als geuue Kennet Nf Olgenart.-n tel Auy.^ e »ktl. b-m er etne Ti f a ron 3abym als ® lener Oberbüraermditcr «’v Ott tut 5 • Minister un»e-str1ch batet be» le^etg brt Tat'.ch-. Nih die Te »(krung des -v e n-esnen deut'ch^, Stamm bax’f Te Io iNvi infv. e f e» 3efammen» sm h .ms »et f® (ebene 1 6 1 ä m m en sch d'em Monte s f>ir> > Ausdruck eitel cmWintcna entwickel Ui e auf das ausfch 'rN. Uch 1 nnb etwOrltlkb 1 Deutsch'ein abi. kllt *fel Cj ’;‘Vt krwr bat. tt* der gan^ Qb-ihf non Bli 1 M i? m Jetln b.e Ich H und nie die gto c 3ibrtkt.eyal e ung b4 2kJ f4 be vndcrs tm Xubr-3e >.rt ltr lk cke Jl I pr .1 b-if f b oh. 6 e türlen 1 er» Mugt Mn hab Ä ib und preuhei alles tun werden. um j ber Aor zu ft uuwirten Kein Opfer bar | uns z u grob lei*, wem ei gilt, ter Als - > we.cen. tnlbe'onbcre bte Ornäbra g sicher'übel len TBo sih adec statt Gerne.*' nn unb Cp rrter llf Ge rinn atz rinyel •<; z igt nojr <grwchrt. am e feine» Dillen ber Dünner ber Aoen Orbt -e s^''llt. Aber noch zeigen die Gegner feine Bereitschaft z u freier unb gerechter Berftündigung. au der die deutsche Aegterung Immer bereit I st. Aoch UriM>t del Ibn? « dcr Geist mtl tskifch.'r und wi.tschi'tlicher IHftatur Hie» rr*mb rot uns tim herüber im Zwrtfel sein. L-2» «s b.’bcuien trärte. trenn wir uns den Dach'- C« u ten Fiansre cht unterwürfen- bann wäre " g»^ch l.en um Zeiianb, öeJ> Ibeftimmung und .3ufunft ber deutschen Aeviblik. um ble wirt- fck'tttl che unb loyale Steilung ber deuilchen Ar- urxb l[ r ■ Uci.rir z -fischen Äabilaltlmul ein Dom Im Auge iiil lVr to l en. tte;X> Folge' el für u tfr.e Bolks» trinfchift Hütte, trenn bidel ßanb ber . t hle bauc.nb uns rer Arial ntAoaen wäre, bab es tarn zu dnbe wirt m;l der Öe'.btä ibjf’it unb ll. eilb w. .bsfüh'gle t ber deu.lchen Di tfchist. mst der gnf.-r Tulrtn aufs eijite otrf iu.)ft ist: b e V l n möjl d.- eil vieler 4)u alert lau ’:r.b b» H- scher Arbeiter träte rem ich et t> i ef< Srfcnntnis gibt uns den festen Dillen und die Krass, auszr» hallen in der Abwehr. Aus uns alchin geftc.'ü, müfen wir M fee Ichve-en ÄamDf tödlerlübren: tnr Hab wehrlos. »4 tbnnen ihn nur führen mit ber Waffe des Passiven Wider st ands, grttüot aus unser ffute5 Acch'. auf unkten selten. mH'cuglamm 1BII- len Bei Such Ihr Dünner von bet Ttubr, liegt b.e Last der Alwcdr. aber auch ihre Äcaftl Aus Luch vertraut Deutschland galtet aus. seid w.e bisher tapfer, fest, rubig und besonnen Dann ist unserer ge:e*> en Sache der Srsolg sicher. Unb dazu Glückaufs" Aach bm mit stürmischem BHsall ausgenommenen A Ifübrungen teS AeichsprdNLen e, sprachen Aeich arbetisminllter Brauns unb il» 5üfcrer ter Dlrlschastsorganlfa'ionen und ®e- e^rhchns en des Auhtgcdieis Aus allen Aus- fut-.u-tgen Na >g ber scsse Dille ten Abw.-Hr- fam;| mit allen Kräften durch» ih^l en unb die !■ h*'« XI b.r no mg bih an btefen Di lot a'ltt JrifAlb'rfycn tes Audrgeöiets bie fcinblichen VlAnt scheitern werben lamenweck.m txTbxeilet wo den. ckrog brr vor» bmihcncn Abweichungen je gen bi 3- S äle*, be» sonders stvrn lk stammenge»altet find, fix gewf« A.hmlrch-rit mit b:n echten Ao en. du ch d e es m einer gatigm Arche von Aillen Bo» trügem gelungm ist. s., zu er» ar.f.en unb in |):fl genommen. Dk 'Singe konnten nicht bei ihnen gefunden werden. Sie Haden sie wahrscheinlich auf der Flucht weg» geworfen. "SinPosthElser. derDollarbrtefe aus Amerika plünderte. Am Camiiag KAirb« ein 'PofUfL-Orr rot h« in (mH «n»w men. ber auf seinen B.'iellaängen ern chauvm augenmert a-jf T.ieft aus Amerika bitte. Nefe auf ihren Inhalt untertuchtr und tn etniaei Fäl» len die in ten B.leien Vorgefundenen Dvt arnoteg an [ich nahm Die so tn leinen B.sih grtomme* ei ard^e.en (Mbtetr6t,e verp-abtt et beim leibe*» schal lichm Cf dir et ** Allerlei Schwindeleien. Ol* Cchwlndler. ter sich schon in andern C übten Äcg» nar c schwindelt bitte, versuchte dieses Dandrer am Samskig auch tn uMeret Stadl. Or tele» t bonirrte einen Gdschüstlmmn an unb besteNte acht Flaschen K-vj-uf. die nach einer näher hc» »kick ne en Dehn rng aefchickt ttK-tX-n sollten Der Kaufmann beeilte sich mit der Ausführung bet Te'itllung, der Schwindler dervostt? aber te* liebe;bringet der Drre. Aue hi.-rdurch bfleb ber Geschäftsmann vor Schaden b.wahrt. Bor dem Gauner haben Blr vor einigen y.ijcn a 'üst! ch einer gleichen Schwindelei *n ,st t bjerg g warnt, heute mdchkea wir un'ert TI tnuna zur Bo.Ischl und -Post Indium lÄDne el llvn 00. 39. chrtt 2 7-MvUt umrahmt wurde, e h cht e ne bc ordere Rote durch de ge? alt- unb a-ntrol ei AuHü^r Pos St tlEf P 6 ® 1 ■ Hofers । ?yLU a b C ). rS3js‘s' lx e q--art gsten Vie e au»ie~alMt (4. 4 Ars chstnm?n (Cu.XipkW^t» rtrt r»-/rva^at'snm>. ix. IS. U Le ruu D*'tchags Dr alnger Lv» ap< l< «nar ratfU faUnmtJ do* 3vrsa. T*g« an ber Oq< Sr.ta.ig Prof Eu> uu^-n. — Är«Tj Ao-»«isch S^Us. De Ao»- r^L.?1L 'a U Ulk: KlrViU*«! R *^Hk*,s V Mte-e 3Uir4t (I) 1 O b « « n ‘0 ruaertixe'. b be w*.< <1 nc* Io bald t« Io Vägl.h s Grd* mbei (Mute; und. cor allen, wrt- Gara .i r > b e Xeg««r*ng fub U lt ge ch.l en Latte, bah bt nicht * irr heb- sichln Te.trsg, ba Ö e*t-Na‘(er auch .5.1 ch ■U |e-c- rttcifli4** Bvrsich aid Um^kbi vom ti.: g** ulb M^bi.ikgen (mi! bem gi?«n Lil.'e* sllenist tl g.tst< i« T.< r'.«/ichc* nicht getan) ocriMXi ! enb verwandt Barben D-e *3Ä.t bas C'^rogcM om! - -.bei »me Yrage*. ba Qrdn*g des Landes!Malers bel ebt. Bxb te- «miKb M* der sicht roch. X<"nti«f)f ITrr.ite bei denin. . Ö*l Mio. 17. D r, (DLB' Zu- B 'gib- luig Lennt b g bu» lihvaa b.-' P r 0 s e 110 r e n der Leipziger U ilDtrUtä ’ • DrVvr txr D Nzi Ische» 11und D Tunti Dirc t,r der DI chrt I- Mxi Acrvcnlttnck aus schn-Ulen De»< nab JtoJlau. Die 3e r u f u n g cr o'gt b rch einen Kurier ber C owjetregierung Riissi srche ^a,ibkottze«sio>ien au die ftirtna Kupp. Der Ausnahmezustand über Ehrenbreitstein. Koblenz. 17 Diez. (WLB 1 U 5*r bl« öi»bt qbrenbreltftefn 11 giftecn doi te.i J a zo en ber Ausnahme,* ia n t> ter jä :gt worbe ». Der Derkor auf bei St asten i.t von 10 Uhr abenbJ bis 6 U')t nwrgm 1 nut dn mit bdo b.ten griaubn siche nm vers.hen n perlenen. trit 2tuten unb Hedamnen. ge tat ei. 3*r Be ä iguna b < 2hi »tuomtw t-in.eJ lal s»> gt btr 'Bor an An ast g^e«, 3* be- Aaht ,urn 16. Därz i,t ei e Frauensperson b e sich mit rt »em franGlckSea C-ch» en e n -.eiai en hatte, ro» zw.i jmg n Ceut:n out 3tre»In t tei» ber« prügelt wvrb n Als drr aui bi» -U e ech ei des Dabchan- zurück.*)venb.' Co.bat bie iiuig n Crate mit bun C-ttyigeax>r LtbroJe. entr.b«» Idm diese bie Dal e und dra chtei ihm mi ber- leben ein? Berich int b i D.e beiden juigrn Leute wurdr» oec a tet unb nach Da«) ge ch : t, e.ei 0 zwei Aachtschu^l.ule. Aus 5'aDt und Land. Dieben, ben 19. März 1983. Tn» Tri».'dir QHHblrffr« 3n ter Geschäftsstelle des .Giestener An- zeigers- gingen für unsere bcdrängten Bolls» genojen im Auhrgediet unb am Ahe in weiter ein 2L B 1030. Krim »K xnntlar Miller 2) 0; Po Is amt tGäbneg Iber, I 00 Ge i 1 ke Gern 1 be litbtr-Djmen 323 830; Krieg rner x* Ariskirchei 30 033. C. K. 20.0. Hein ich Di in . Ctaa.libc u »b Idrutj • "B a -i e» u d 2 geteilten Id der 'pcsolnt aDtrrt.ton O0*r» Cefkn und bem Krttini Debet. 1 Aach 183 700; Schüchr ber O rers D Atcr'ai. ge alle 1 m Gtca'-e -Biel 225 ; 2. X ht LaunZ^ch 1033; A A5drs>.-Im. Cb eirer» md !e in Kr Ibort, 8mberlo*n 403); 2 D H.. eine Delle. 20)0; Doppel 0 >; klch i» D e <1300 • G Aermtng. C#itcrl3>:i 2 Aa e 5)33. D. L:ch 503. X X. 2Lb 8303; S-i t gege» Kest.cr 20 000 Mk. Den Geber* ber^Jl^tm Ta»!' Deiter* Sr* :.elcn tceitea. deuMch emrEnbe. bast. Bern ber -uir^ffifche Plan gelänge, es mit allen lo*i>i L'-.ichu-oen oct bei feie und euw Sirtlichs Verfk^ouro ber B v-Gerungsmolle etniiem c ärbt. A*i Cle'er Stunbtoge ki der "Buk •> fe leflem Mtdersta^b t.axkMt'. ber rtn «btee JclU txn gegenü.xr brm mi Itarrstifchen 5 rnkr 4ch 'ha - '.< k Drt.-r Xiterftnnb mü'fe mu C chrf uc»g r. «er deutsch-n Lebenscht.ir futr-r-. W<.1 sonst entweder cu Ohaos entsteh-* ob < ne s-iche Krüste.erschir- 6una in Gu.ova ctwtrerai wü.che, ba' jn*r«> bioScne ts.ikre Srtchu teru v^n bte H :je lej ■üt*m Der Df ister tvjtl sch est!ich noch au, bte schwerst airtlchast Ich^n unb innerpo Ui^. 11 Aul» gaben Kn Ke gle.ch eitia mU den X o.-hrtampf >> erfüllen seien, gab a e: ber Irttw liebtryrj- Mino Ausdruck, be*. wee bie B MJexa a am in unb ast der Auhr den äuste er JUrvf -äh.- durch'ampf« so auch u iler 1 ik.cJ Arichs- leben ber schax et B la kun^-v 0's burchrus gt- Lachsn» lei t w irde Da Aasfüd.ungen des Ät- nlfhr.e Hangen aus In bie Jw;r.«rX t*rst Hat unb Kraft Die 2rou bet Gä ter v«.beirukr ” Tia-i mm m be, gm ni Nsch-1 Bot'chiN rin Ber t r uberLandko Zessionen an bie Klri 2/“ V d e »b\ü t der 5o-m dur ch d.-n Beaoll» mäch gen ter tust schm 2e;leung 4ixb be.’. ber 0.una Kcupp urue.-e chtrt aecic-t Geschichte front, durch *>ch begründe.'. wil-fchaltUch em vvllk flnn Obie bah el auch nur einer Au'fsrd u.rg der Regierung bedürf' bäte fchlo' r-' Sie stch t* em gern unb entschchstenern D.derstu b >4 er. er. Lab vo* bet gU.’tDU- 3Uee* unb .TttrW* des?olles' - Da :st-V.ch «piqe. ab beim . w4cx; c< b ;1 bfteber^ und .Lsb.nz-.ins ^etnjuf*. — D1e 21hletif•2bIe11 ung t«f Spvrtclub 1100 hält am nächsten kam* tagabenb tm chvsek Kode ch:r bizU)43t.g< au bet» ordentliche Berfammlusg ab Als wich, tig^e: Punkt stecht auf bet razcsoednu** bie Ar ! des A.Ktt.lprvgramms 1 »2J (Lüch» res sieche 71 .zeige.) — .Tie Kücheufeuernng der fbar- ferne* chausfrau^ lautet tu» Sbrma eines Ht Tte "’Ä1’» '„ab - anb ‘t.i-4 ä?*V*fc »na 6,^ii MeiiunW-ir "Mn jLl'l Wi8t7n> -”9 °cLz"'d ^4mSQn ein.ti 1 k d«a ^ori'ron ’ nq ifi .. ta9 et. dje qü 'P1^ Qro- Krch age 'g: Pjm 1 *Mer an “ 9*- Die über ‘ «M ßÄ ^ai)ibmMgen ’A® vor- W 2'Ltm, be. miet faCfi ?‘en Aalen, dusch Fallen Äyji vet. „’l®1 daran, > ffer 6 6m *°n Datcnemvseh. er anderen Suj. §örm oder Der» >4 lind, flra|5ar 1 Darnl daher vor gleichzeitig auch i. 'IbtoQunge. mstüier, b;e ge. e Kächr zeigen, Abstecher nach Nachn. Tei die- >vn der Auswahl >ene Mnge ver. laber werkle die rte die Aachbar« wurden jedoch er- nmen-Dir Ringe rden werden. Sie der Flucht weg« Vollarbnefr e Am Samstag In fyift geiwrn- igen em tzcmpt- leala hatte, dreie d in einiger Fäl« feien Dvl'arnolen D-sch gekommenen ;e er beim leiden« tnrichAaele zeswan^^ >löl^Aus!all en ■'ti lost- i deitin? näbe L S--l' E' riraaeiie «,[i er» ir ieden Lstt, 1*»* (on^^vi konnte, it en d.e unet^ j d.e nil*L pirN Kk^--Ä nbileien. Gin dern Städten Äog« le dieses Manöver t Stabt Sr leie- n an und bestellte ch einer näher be» werden sollten. Der r Ausführung der rerpahtr aber den hierdurch blieb der Kttxifcrt Aor dem n Sagen anlayliH ;-iudberg gewarnt, nung zur DorsM [m Freitag wurde hiesigen Handels- nge Mensch lebte aus lehr ?rs?E ii K-ld _ Mgen glEr am FrcUag der >5 Dollars lUL 20* l9Jftfyrige Sohn eines früheren GeschästslnhaoerS tn Hast. Dieser hoffnungsvolle Jüngling hatte es verstünden, frühere Schuhlirferanten seines Vaters zu tauschen und ihnen für mehrere Millionen Mark Echuhroaren abzuschwindeln. Die Schuhe wurden auf dem kürzesten Wege zu Geld gemacht und dieses in lockerer Gesellschaft verjubelt. " D i e Vereinigung jugendlicher Musik- und Literaturfreunde teran- (leitete vor einigen Tagen einen vaterländische Abend, der aufz^rordentlich gut besucht war. Die Ansprache halte Dr. Lenz übernommen, der in packenden Ausführungen d c Rot unserer Volksgenossen im Ruhrg.b et schilderte und versicherte, ix-fo auch für Deutschland die Zeit der Befreiung kommen werde. G i s a Iven vom Stadttheater rief mit einigen pas'enden Rezitationen Helle De- aeiflerung hervor, d.e Deklamationen von C h r i - st i a n Rauch fanden guten Anklang jnt> febr willkommen und inlerclant waren Lichtbilder von „Deutschlands Rhein". Die Musikstücke Warden von dem Orchester des Vereins bestens zu Ge.'chc gebrach'. Der Erlös des Abends, 6000 Mk., tourender Ruhrhilfe überw.esen. Landkreis Giessen. • Annerod. 17. Marz. Die Schüler unserer Ober klasse sammelten 16 375 Mark für das Deutsche Dolksopfer. Das Geld wurre durch ti? Sammelstelle des .Gießener Anzeigers" weitergeleitet. A Groben-Linden. 17. März. Riesige Preise wurden bet der gestrigen Vec- steigerung im herrschaftlichen Walde für das Brennholz erzielt. Es kosteten zwei Raummeter Eichenscheit 333 033 Mark, Kiefernscheit 210000 Mark, Knüppel 180 000 Mark, Fichtenstöcke 100 000—120 000 Mark, fünf Raummeter Eichenwellen 200 000 Mark, Kiefernreisig 50 000 bis 60 000 Mk., Fichtenreisig 30 000—35 030 Mk. • Reiskirchen, 17. März, älnser Kriege r v e r e i n unterftütVe das Deutsche Dolksopfer mit einem Beitrag von 33 000 Mark. Der Betrag wurde in die Sammlung des „©Usenet Anzeigers" emgezahlt. alles. was sich dort aufhielt. Richt weniger als 8 0 P e r s o n e n, die sich nicht genügend ausweisen konnten, wurden zur näheren Feststellung ihrer Personalien mit aus das Polizeipräsidium komplimentiert. Gießener Strafkammer. ©leben, 13. März. Der Händler Wilhelm Weil von Inheiden hatte am 7..-Oktober 1922 auf dem hiesigen Wochenmarkt 120 Eier durch seine Tochter verlaufen lassen, die alle verdorben waren. Das Schöffengericht hatte ihn wegen Vergehens gegen das Rahrungsmiktelgesetz zu 2 Wochen Gefängnis und 10 000 Mk. Geldstrafe verurteilt. Seine Berufung wurde verworfen, die Strafe jedoch von der Strafkammer auf die Berufung der Staatsanwaltschaft auf das Doppelte erhöht. Auheroem soll das Urteil veröffentlicht werden. Die Arbeiter Otto Rybarczyk, Franz Hecker und W i l l i S u t e r von Frankfurt a. M. waren Mitte Jamiar d. Hs. in die katholische Kirche zu Dorn-Assenheim eingebrochen und hatten dort für den Gottesdienst bestimmte Gegenstände gestohlen. R. wurde zu 5 Jahren Zuchthaus und Suter zu 4 Jahren Gefängnis verurteilt. Gegen Hecker konnte nicht verhandelt werden, da er erkrankt ist. (BerichtsfaaT. Hamburg, 17. März. (Wolfs ) Das Schwurgericht in Harburg verhandelte gegen die © l b- Piraten, die im Oktober 1922 den Motor- schoner „Bertha" überfielen und die Besatzung zwangen, das Schiff in den Hadebusen zu fah.en, wo es sank. — Das Gericht verurteilte den Stcue.mann Kuhlmann als Rädelsführer zu 10 Jahren Zuchthaus, den Fischw Gustav Lange, einen der Haupttäter, der auch s eine Söhne zur Teilnahme angestif.et hatte, zu fünf Jahren Zuchthaus und einen Sohn des Lange in Anbetracht seiner Jugend zu einem Jähr Gefängnis. Kreis Alsfeld. • Rieder-Ohmen, 17. März. Sn unTe-ct Gemeinde wurden für das Deutsche Volks- vpser 329 800 Mark gesammelt. Die Summe wurde an die Oammelstelle des „©iefrener Anzeigers abgeführt. • Elpenrod, 17. März. Bei der Rutz- und Brennholzversteigerung der Oberförsterei Hainbach wurden große Preistreibereien der ©feigerer beobachtet. Bier Rm. Duchmprügel kamen auf 236—240 000 Mark, Buchnisch.it darüber hmauS, vier Rm Buchen- rcifer auf 35 000 Mk., vier Rm Fichtenstöcke auf l 60 000 Mk Händler waren von der Versteigerung ausgeschlossen. Starkenburg und Nhcinchesicn. ' Darmstadt, 17. März. Die Beamten des j Landesamts für das Di ld u n g s wes en ^haben in vorbildlicher Weise auch von ihrem A p r i l g eha l t zwei Prozent zur Stärkung des deutschen Widerstandes an Rhein und Ruhr gespendet. Insgesamt sind 198300 Mark gezeichnet worden. fpd. O s f e n b a ch, 18. März. Für mehr als sechs Millionen Mark Leder stahlen Arbeiter aus einer Fabrik und vergruben den ' Raub auf dcm israelitischen Friedhof in Bürgel. Als die Diebe später das Leder abhvlen । menten, ll-h. den sie von der Polizei überrascht und festgenommen. Hcffen-Naffau. fpd. Frankfurt a. M, 18. März. Don der Lahmeyerst raste, nahe dem Ostbahnhof, sprang am Samstag der Artist Franz Propst auf einen durch die Drücke fahrenden Personenzug. I @r schlug auf ein Bentilationsrohr auf, hatte / aber d.e Geistesgegenwart, das Rohr zu ergreifen, । welches brach. Propst wollte nun vom Zuge abspringen, kam aber ins Gleiten und stü z'.e vom W-a^en ab. Er wurde schwer verletzt und muß e dem H ll ggeisthos i al zuie ü'rt tow^en. , Die Tat wurde nicht etwa von einem Lebensmüden ausgeführt, sond.rn von einem Kino- a r t i st e n, der im Auftrag einer Gesellschaft i einen S e n s a t i o n s f i l m .steigen" la sen sollte. I Der Veranstaltung wohnte eine große Zuscha vermenge bei. fpd. Frankfurt a. M., 18. Marz. Bei einer Versteigerung von Wein was den , städtischen Weind rei bei Hvch^eim a M. tour- > den für acht Halb'tück 25 Mill.onen Mark gelöst, i Dine Flasche des köstlichen Wei-es kostet der Ladt seb't 7000 Mark. Gewöhn! che Sterb- liche werden sch also an diesem Trank nicht ergötzen können. fpd. F r a n k f u r t a. M , 18. März. Die kürzliche Revolverschiesterei im Gerichts- ’ gebäude, wobei ein Beamter lebensgefährlich verletzt wurde, gab zu einer ausgedehnte i Raz - !' zia in den Verhandln nyssälen Veranlassung. Ein gr.'stes Poli;eiaufge3ot drang gleichzei.ig in die Zuhörerräume ein und sistierte I Unter dem Zreiheittbaum. Roman von Clara B i e b i u. 67. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.) älnd Mcwia lcb‘e noch einmal du ch, was sie t erlebt hTvtde. und was sie immer wieder und wie» der e l bm würde durch diesen Wann, der ihr ! Vater war — nein, nicht länger erleben wollte, sie ging fort von hier! Ader wohin?---- Adomi war üle.nascht, die Tochter Les Schmieds hier am Bett zu finben. ,Das ist meine Braut." sagte Martin. Kein Stimmer ein-s Lächelns kam bei diesen Wrr en ruf las ML'-chengen Adami auffing, ilnö als er ihr die Hand gab, fühlte er. wie ihre kallen Finger in den feinen bebten. Dieses Mä'chm schic-n wahrlich keine glück- llch: Dr mt. Das war uneeg.eiflich. Der jüwste Müller s^hn gasiel Adami le'ondevs gut Aber ?chn sah er nicht mehr. ®5 i'ämmer'e l^e its, als der F ie^cnsricher den Rückweg nach Lutz vath einschlug. S in Sekretär trxK cin wenig vo aus: ihm gab der älteste von den jurgen älestnüllera noch tx>3 G l V. Als der zu'.ückncg mg verlangen, muh die Beleuchtung des Arbeitszimmers oder der Bibliothek einfach und doch intim sein, den Geist anregen, zur Arbeit locken. Festliche Räume wiederum be- m.m et etocil, wer von den Räubern den lief)- müil.r cif-;o,len h>t?" ^Rein." Er zog das .nein' lang, er war erstaunt .Mer weist et olfo nit, wie der hiistt?" „Rein," sagte er wieder und sah die Angst m ihren Augen. Sie sprach wieder hastig: ^Vielleicht hat der et getan, dm die äl-est unten angeschvemmt hat — nit wahr, Herrn, ber kann et doch gewesen sein?" Sie fragte es so dringlich, dast es ihm auf- ficL llnb als er sagte: »Der 'Täter ist noch unbe- f vnnf," schim sie auf uatmen. „Bis jetzt unbekannt" — da war wieder die Angst in ihrem Blick. Seltsam war die mit ihren Fragen. Unb warum pastte sie ihm hier auf, hätte sie das unten nicht auch fragen kö mm? Als D aut des Sohmes halte sie am En e doch ein besonderes Onte.esse und — es durchzuckte ihn plötzlich: sie war l'i-e Toch er Hans Dastsl Sollte sie, konnte sie am Ende mehr wissen als er und dir Müllers- sökmr? Er sah sie scharf an, da wurde ihr bleiches Gesicht bunfclrot jnb dann noch viel bleicher, als es zuvor gettxfcn war. „Höre Sie mal." sagte er freundlich, aber in einem bestimmten Ton, »es ist nötig, dast Sie mir kg1, was Sie weih. Ober —" er wollte ihr Mut machm — .was Sie auch vielleicht nur sich denkt." Er fahle nach ih e. schlaff hängenden Hand. .Wir sind hier doch nicht tm Ge ichtssaal. wir boide sind hier ganz allein, du kannst mir ruf ig erzählen, mein Äin\ was dich bedrück:. Dich bed.ückt ja noch mehr als ter Schmerz um t-ic Toten, das weist ich. Sage es mir, es wird dir dann viel leichter werden. Oder glaubst du, ich meine es schlecht mit anspruchen ein helleS. srvheS Licht Hier ist die Verwendung von Kristall am Platze, dessen lebhaft sich brechende Lichter den Menschen erwartungsvoll unb erlebnishungrig machen. Ganz verschieben ist wieder die Beleuchtung von Läden, Dureaus, Werkstätten, Raunen des öffentlichen Derckehrs, deren Beleuchtungskörper eine pral- tische, aber doch edle Zweckmah.gkeit haben sollen. 3n der Form und Farbe des Lampenschirmes die passende Rote zu finben, ihn nach seiner Lichtdurchlässigkeit Muste.uag unb Drapierung aus den ganzen Raum un) auf seine Bewohner abzustimmen, ist nur einem künstlerischen Geschmack möglich, wie ihn befonders die Frau besitzt. Des- Halo sucht der Lichttechniker in neuester Zeit immer mehr die Mitarbeit des schöneren Geschlechtes, das feiner empfindet und sich leichter und sicherer in Stimmungen emsühlt. Die technisch einwandfreien Formen find für die Lichtträger bereits vielfach gefunden, aber die moderne De- leuchlungsästhetik arbeitet nun an der grohen Aufgabe, diese sachlichen Lösungen zu lebensvollen künstlerischen ©enilben zu entwickeln, unb sie hat darin in jüngster Zeit bedeutende Fort- schrille gemacht Handel. Berlin, 17. März. Die Lage am Devisenmarkt erfuhr h u e feine Veränderung. Bei andauernder Lustlos gleit blieben die Um» sätze gering. Die Haltung war eher um eine Kleinigkeit fester. Die Devise Reuyork wurde amtlich mit 20 910 notiert Berlin, 17. März. Am Produkten- markt herrschte infolge der spärlichen A.igebote und der etwas vermebrte-n Rachrage ein? festere Tendenz. Weizen wurde seitens der Mühlen begehrt, für Roggen zeigte sich im Zusammenhang mit Tausch')Perationen gegen Gerste etwas Bedarf. ©erste erz e'.te trotz etwas vermehrten Angebots leicht gebesserte Pre se. Auch für Hafer bestand eine freundlichere Stimmung. Don Mais wurde verfügbare Ware verlangt. Mehl war bei geringen öckmsähen etwas fester. Auch die Preife für Futterstoffe stellten sich vereinzelt geringfügig höher. Frankfurt a.M., 17.März. Börsen- st i m m u n g S b i l b. 2lm Devisen- u. Rvten- markt war die Tendenz kaum verändert. Das Geschäft ist äußerst still, so dast die Kursfeststellung schnell vor sich ging. Der Dollar wurde mit 20 9C0 gehandelt und behielt diesen Stand. Im Cffektenverkehr war das Geschäft bei gro- ster Zurückhaltung ruhig. Aufttäge liegen nur in ganz bescheidenem Maste vor. Jedenfalls sind bisher noch keine Anzeichen zu bemerken, dast daS Publikum aus feiner Reserve herausgehen will. Im Verkehr von Bureau zu Bureau war ebenfalls kaum eine Amsatztätig- keit zu verzeichnen. Nachfrage bestand nur nach einigen Spezialpapieren. Teilwe.se war eine mastige DefJtigung'zu beobachten. Nennenswerte Abschlüße find nicht zustande gekommen. Auslandsrenten lagen lustlos. Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung.) Talum Antw.-Brassel . Rolland Vonbon rtct (Mein 'Brie» 1112.23 1117.80 10*9.75 1105,25 8S MIO S26S.10 82-26 !>0 8268.10 V7 ML0 9.8119,70 976"> ">,25 98141,75 132170 1328,30 13Oh.7O 1213.30 3'7'.30 3889.70 3872.80 3892.20 3206.95 32-23.05 8211,'5 3228 05 10 >2,50 100;,50 1001,50 100.;,50 4004,95 4025*05 4034.93 4055.10 37 H) 50 3 0 '.50 3765.55 3784,45 5.536.10 5-563.90 5521*15 5553,85 20797*85 2030215 20822^80 20927*20 2'>,(S8 2-,82 28,87 29.01 601.- 6<«. - 578,55 581,45 617,50 620.50 618.- 82t- Danknote». JOmnnurt n.M., 17. Marz. Gelb Schweizer 9?oten 3903,— 3K30— ran wüsche 9Zo;en 1'03 — 1°9I — Dänikbe 9?oten 4070 — 40o0 — Schwedische 9?o en 55 !5 - 512 > — Holländische Okoten 8290 — 8170.— Denisch-Oe'terrei l, 1100 Kronen 28 75 28-25 Awerikmilche Violen 31055 — 20805.— Englische Okoien 98400 — 9.490-— Z'Ntieiiisclie Noien......... 989 — 98 1 — 9'citufd)e Oioteit 110350 10'1 50 Ihmnt if he No en 460 — 440. - Tschechoslowakische Noten .... 628 50 603 50 Norwealsche '.Hüten ........ —— —.— Nnmänische 8koten 92 50 89:50 Svauische Violen — Büchertisch. — Helmu th von Moltke. ©in Lebensbild nach feinen Briefen und Tagebüchern. Har- bir?“ Sie hatte ihm ihre Hand entreißen wollen, nun liest sie sie ihm. Er fab bi« Qual, die sie würgte. .Am-.es Mädchm," sagte er. Da brach sie in Tränen aus. „Ich kann den Martin nit heiraten," schluchzte sie. Also to3 war der gan'e geheimnisvolle Kummer, bet ihm auf liefern jungen Gesicht gleich beim ersten Seh.n so aufgzfallcn war? Er war enttäuscht — l-lost Lieb-eskumn.er?l R.in m n'chlich konnte i ies hübsche Mä chen ihn nun wv'll noch intete ieeen, c6er l-och n cht in dem Maste wie zuvor, c-ls er ganz an. e.es te^mutete. .Warnm denn nicht?" fagte er, nur um etwas zu sagen. Als h.b-e sie liefe F.ag- gar nicht gehört, so sah (i: ihn jetzt an mit ihr n t.ä e g.füllten unb unendlich angstvollen Augen. .Ihr meint doch auch nit Herr Friedensrichter, bat et einer von hier herum is, der den Muller erschossen hat?" Zhr Atem flog, man merkte ihre Angst deutlich. Halt, da war doch mehr, als bl ost Liebeskummer! Die wustte etwas — manches — vielleicht fog-r ti les. Richt ums onst war die Loch' er Hans Tasts so in Angst und Aufregung, vie'l.icht war ihr Do'er Mitw f er, MittL er — Mi toi ser ganz ohne Ztoeifel. Es tixir ihm auf einmal klar: ter Schmied von Krinkhof wühle um den HeberfoU der Mühle, er holte, da die Tochter dort gut bekannt war, die Gelegenheit ausgekundschaflet, der Dant'e des Dückier den Plan gemacht, und er halle sie hingeführt. Masche aus Masche fügte sich dem Richer fester in dem Gewebe, das er wie ein Retz dem Ki-inkhofer über den Kopf zu ziehen hoffte. Also darum die Angst der Locher?! Rich der Martin war es und die Heirat, um die au »gegeben von Harms Martin Elster. (Verlag von Strecker u. Schröder, Stuttgart.) — Zum größten Teile sprich in dem Buch Moltke selbst, ilnb das ist sein gröstter Dorzgg, denn der „grofx Schweiger" ist einer unserer Klassiker. Sein edleS Eharakterbild tritt aus dieser Biographie tlar unb ergreifend hervor. So mancher Satz flingt, als wäre er noch für die heutige Zeit gesch-ieben, io z. 2. die Stellen aus den Anfängen der Schift- flelktcl Moltkes, in denen er von den Ansprüchen Frankreichs auf den Rhein sprich und prophetisch den gewalttätigen Geist der Franzosen branb- maitt. Die herrlichen Schilderungen seiner langen Orienterlebnisse und feiner Reisen sind eine spannende Lektüre. Der Mensch Moltke steht im Mittelpunkt des Buches, nicht der Soldat jab Stratege. 3n einer guten Einleitung jnb verbindendem Text hat der Herausgeber den mit Bildern und Skizzen geschmückten Band gerundet, der vom deutschen Volk mit Freude ergriffen werden wird. — DieZeitschrift „Meberßanbunb Meer" (Deutsche Derlagsanstalk, Stuttgart) bringt in einer ihrer letzten Nummern einen Aufsatz von F. Rau über die Einrichtung eines Sec-Aquariums. Die vorzüglichen Bilder, die den Erläuterungen beigefügt sind, werden nicht nar Liebhabern der ilnterfeefauna neue Anregungen geben, sondern das interessante Gebiet auch dem Laien näher rücken. Aus der ganzen Zusammenstellung des Blattes erkennt man das Bemühen der Zeiischrift, ihre Leser mit praktischen Reu beiten bekannt zu machen und ihnen wirklich nachahmenswerte Ratschläge leicht verständlich zu erteilen. Wer sich für die im täglichen Leben unentbehrlich? Technik interessiert, wird in der Rubrik .Technische Rundschau" viel Lesenswertes finden. (3n einem Teil der Auslage wiederholt.) Die Voratt^srtzttitgeu für eine amerikanische Vermittlerrolle. Par is, 17. Mär). (WTD.) Rach einer Meldung des „New Bork Herald" aus Reuyork ist vom Staatsdepartement gestern erklärt worden, dast Amerika nurauf französi scheS Ersuchen bereit sein werde, in der R u b r- frage einzugreifen, und unter der De- Higung, tast England un) D utschland in d e cm Sinne verständigt worden feien. Es wird nicht geleugnet, tast die diplomatischen Verhandlungen fortgesetzt würden unb dast bas Staatsdepartement daran teilnehme. Man nehme indessen nicht an, bah Frankreich ein Berliner Angebot n 30 Milliar- b e n © olbmark unter der Bedingung der Zurückziehung der Truppen aus dem Ruhrgebiet annehmen würde, falls nicht zuoerlässig? Garantien für die Sicherst e i t der französischen Truppen gegeben würden. Sm Plan zur Organisation des KohlenraubS. Paris, 17. März. (WTB) Rach dem „Jcurnee Industrielle" soll sich d.e Beschlagnahme von Kohlen unb Koks bucch ble Desatzungsmächle nach solgenbem Plan vottzie>en: Für bie Operation seien verschobene Gruben vrrgeseHen, deren Ramen man aber besser nicht nenne. Man könne indessen sagen, dast sie svtoahk auf dem rechten wie auch auf dem linken Rhein- ufer liegen. 3m Ansch'.uh daran werte man zur Drschlagnahrne auf den Gruben entlang dem Rh.in-Heme-Kanal schreiben. Es fei davon die Rede, dast dort seit Januar mehr als 600 000 Sennen Kohlen und 200 000 To. Koks angehäuft sei. Die Kohlen sollen nach dem Blatte anscheinend in der Hauptfach: auf dem Wasserwege ab- gcschafst werden. Rach den Gruben am Ahein- Hcrne-Kanal würden blc;eiigen in der Rühr von Essen an die Reihe kommen. 3m ganzen würden bie Franzosen imstande sein, etwa 750 000 Tonnen Kohlen und 450 000 Tonnen Koks abzusahren. Dollar« SchatzanMifnngen der venljchen Reiche; ©aiantiert von der Reichrbant Schluß der Zeichnung: soMend.ttiiri.MM 2048id sie weinte — der Vater war es, der Vater, am den sie so bittere Tränen vergost. Sie tat ihm sehr leib. Ader jetzt vorsichtig, nicht geradezu sie nach ihrem Vater fragen, damit er sie nicht verscheuchte wie damalsI .Der Mütter war ein sehr guter Mann, nicht wahr^' fragte er sie. »Oh, sehr gut!" .Dann ist wohl anzunehmen, dast kein Hiestger als Täter in Frage kommt. Das meint Sie doch sicherlich auch?" Sie nickte langsam und sah unendlich kummervoll aus. .Unb heiraten Witt Sie den Martin nicht?" Sie schüttelte wieder verneinend, aber dieS Schütteln war viel energischer als vorher das Ricken. .Das verwundert mich aber. Doch ein so lieber Mensch!" Der Schimmer eines wehmütigen Lächelns glitt flüchtig über ihr Gesicht: dann aber wurde das um so trauriger. Dor sich hinstarrend, sagte sie gequält: .3ch kann nit.“ Unb bann plötzlich, wie von einem rettenden Gedanken beseelt, aufatmend: .Weih der Herr mir feinen Dienst? 3ch bleib in der Mühl, bis dast bat Begräbnis vrrbei is, dann aber" — sie schluckte trocken, und dann sprach fh. ganz ruhig: .Der Hubert wird ja bald heiraten, sie brauchen mich bann nit mehr." , . „ £ .Sie will also auch nicht bei Ihrem Tater bleiben ?" .Olein, nein!" Es war ein leidenschafllicheS Okmeinen. , Fortsetzung folgt) MWIkM.M t* !. W Astoria-Lichtspiele 4 Ol-flB Eintritt frei! Eintritt frei! 5 Akt*. 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Nirgends schlügt das Herz so hoch vor Emde, und nirgends hi ngen die Töne so hell, wie auf Nordlandshöhen im Fröhling. 5 M kti<* äMi an 2 an 5 auf 1 Pol« (er. d lud-, i I"*1 jnfiic M bi la> r Silann rracktet M befr & laailW beftt IM 35,8 II 2 2 21 0.8 1,7 139 77 • Stadtthcater Tirwei**,!* wjjf. 21.timttHR.-Bil. Bit am Winle. 1 lnt7,ttea«y .Uet. litfluifd dntlsch lebten, wdt, sarder Mt 2b m bai Ser Or, mrgt l «rde» der etabt «testen. Aachstehenb ver^ichnetes Gruben. u_ 0mm ediliucnltr. 5. Todes-Anzeige. Am Samtlag abend V. Uhr wurde naeh etn*m erb^ta- reichen Laben meia geliebter Mana, uo er treaaoegeoder Vater Herr Wilhelm Eisenhauer Sparkassen-Rendant durch elaen eanfteo Tod toö «einer tebveren Kraakbeit «rUtet* In tlater Tranen Gott dem Allmächtigen hat e* gefallen, heute mittag um 12 Uhr meinen heißgeliebten Mann, unsem guten Vater, Schwager und Onkel Ludwig Steinmüller IL Landwirt Im C0 Lebensjahr tu lieh zu rufen. Die tleftraurmden Hinterbliebenen: Freu Ellsebethe Stcinmüllcr geb. Volk und Kinder. Allen dort a. d. Lahn, 18. März 1923. «♦bei boiien. fctabtt Mt 15 f«fn ; •Mi flahrrerbeain*« Deriaeimlwae nm Tvawerdiee. br«a » ttdri n,'. |fbt 3 «de d 2ant» aierch- k«.ll: «I ■tttic t* L-"-. W k Sie von Mittwoch, 21. Mürz, an steht in meinen StaDungen Rodheimer Strotze, ein gtSzerer Irantpori füjnjfluüunte msWM ttogeoh? Solle do) linder darunter erstklassige Herdduchtieee, zum Verkauf, ottn Joseph Stern, Gietzen Mrietbe «Liudeni» iudji lofon tu nn- länötgem Haute 1—2 gut mödl. Zimmer «Wulf OtMtlMHi Stbril'l ?innrbote imirr 0l>62 nn den ®leh Wnt erbeten. I - ....... (^'tif.,fnnbrrrd manfaröni- 3lnimer | für Mädchen i icsncht. gleich- ftrnffr ob.berm | 9iähr. Sc'iohhaQS Emanuel 31 SPltersiüffl 3L Zn wirklich ML gen Preisen bieten wir an: Scheibengardinen.....Ai er. 15OO. 2500 Gardinen. 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