Donnerstag, 18. Januar 1923 175. Jayrgang Ium 18. Januar. von Außerdem toüri seinem Amte fehlten die politische Schulung, politischen Gewalten nach Wir ihre allen Völkerrechtslehrern anerkannter unb hoch- gehaltener Grundsatz ist. Ich weih endlich, dah meine Haltung im Einklang steht mit dem französischen Landesrecht. Der D.fehl meiner zuständigen Behörde schafft für die Zechenvertreter einen Fall von höherer ©ettxilt, dei dem auch nach dem eüv rn mäflhd vrttien. « jitt mit ziG ttili|ii| mW ükMch (Ü?rttouen8iieOa ufro-K SckMÄ unter WO tuchter Aäir.Mg. SrtwS l“0 "V ttenett roiebetftil) diHtiii C9.Mii traße32 M.-0 Regierungspräsident Dr. Grützner an das Besatzungskommando. esuchej lnd A,matm' luf.gehid'L tfi'liiy9 itor ichitrom Ä Record IM eferbar. Fräulein perfehb Schneiden nimmt flotiNg W# einfachsten Böller- troh allem doch der Erneuerung, geht durch alle Nation, verlassen von allen der Humanität und des rechtes — leben wir wieder in einer Zeit Ein deutsches Gelöbnis AnmrldunA dennksek priiflinh,few gflSWs tag, AlicesGl^ ,el6n &6eül«"' förSri< tute WaLfrliii* r:KZ fer-J M? d"S hrt« eeni'fiii nm »Jfo Ä »««?&«; nehme. Niemand kann gezwungen werden, gegen sein Vaterland zu han- delnundeineehrloseHandlungzu begehen. Die Anforderung, die an mich gestellt wird, schafft für mich einen moralrschen Zwang, der auch nach dem französischen Recht jede Verantwortung meinerseits ausschlieht. Zusa.nmer.- fassend stelle ich fest und erkläre hiermit auf das bestimmteste: Zu einer Handlung gegen mein Vaterland und zu einer ehrlosen Handlung lasse ich mich nicht zwmgen. (Unterschrift.) Erscheint täglich, anher Senn« unb Feiertags, mit berSamstagsbeilage: GiehenerFamilienblälter Monatliche Bezugspreise: 760 Mark unb 40 Mark Irügerlohn,durch diePost 800 Mark,auch bei Nicht- erscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt. - Fernsprech. Anschlüsse: fürdieSchrift- leüung 112; für Verlag inb löeschäftsstelle 51. Anschrifl für Drahlnach- nchirnLnzeiaer Liehen. Postscheaionlo: Frankfurt o. M. 11686. ndes ßein-f.er ela 4 Ullea: i 6 09rarnHl|| französischen Recht jede persönliche Verantwortlichkeit ausgeschlossen ist. Er ist als ein Cmgrisf höherer Hand für mich absolut bindend. ____wdem würde bei der heutigen Sachlage die Lieferung von Vrennstrff an Frankreich und Del- gien die Aktion fordern, welche Frankreich und Belgien im Gegensatz zu unserer Regierung gewaltsam durchzuführen versuchen. Es wird also von mir verlangt, bafo ich einer gegen meine eigene Regierung gerichtete Maßnahme meine tätige Unterstützung gewähre und positiv daran teil- >a'b°nd i« ^ilnflebA >herd 'A jedenes] »g Ä ,Dorla» Anbiederungsversuche der Eindringlinge. D e r l i n, 18. Ian. Wie der .Vorwärts" aus Essen meldet, fand gestern zwischen dem französischen General Simons und der Dezirksleitturg des Eisenbahnerverbandes eine Aussprache statt. Simons üuherte den Wunsch, dah die Arbeiterschaft der Be atzungsdehöi^e Vertrauen entgegenbringen solle. Alle Wünsche und Beschwerden der Arbeiter werden wohlwollend geprüft und nach Möglichkeit zugunsten der Arbeiter geregelt werden. Die Arbeitervertreter protestierten zunächst gegen die Besetzung, die sie als Rechtsbruch und Vergewaltigung bezeichneten. Als Vermittler in Arbei'ersragen würden sie nur die deutschen Behörden anerkennen. Zur Besatzungsbehörde würden sie kein Vertrauen haben uno wollten am liebsten mit ihr überhaupt nicht in Berührung kommen. Das Wohlwollen der Besatzungsbehörde gegenüber den Arbeitern sei übrigens schon dadurch widerlegt, dah durch die Besetzung eine Steigerung der Lebensmittel um 50 Prozent eingetreten fet Eine unverschämte belgische Forderung. Berlin, 18. Ian. (WTB.) Wie die Blätter mitteilen, wurde zur Versorgung der belgischen Besatzung mit Bettzeug bis zum 1. Mai 1923 die Beschaffung groherer Mengen Matratzen, Bettlaken und Wolldecken im Gesamtwerte von 2'/2 Milliarden Mark vonderdeut- scben Regierung gefordert. Die angeforderte Stückzahl der einzelnen Gegenstände ist so grob, dah auf jeden Kopf der belgischen Besatzung im Rheinland mehr als 2 Matratzen, 4 blaken und 3 wollene Decken entfallen würden. Die Blätter nehmen an, dah es sich um eine verschleierte Requisition für die im widerrechtlich besetzten Ruhrgebiet verwendeten Truppen handelt. Heute vor 52 Jahren erfolgte in Versailles Die Kaiserproklamation. Das bedeutete die Erneuerung Deutschlands, die Gründung des Reichs, die den deutschen Rainen ttneber hoch brachte, dem deutschen Volke eine Macht wieder verlieh, die freilich von Anbeginn auch die Reider ins Feld rief. Die Einheit einer großen Millionen- oation ist eben etwas anderes als ihre Ohnmacht und Zersplitterung, die anderen Völkern zugute Jommt. Sie schlug sich neue Verbin- dunaen und durchdrang die Welt mit friedlicher Srpbenmg auf dem Gebiete des Han.dels und Wandels. Die Weltmächte, die dem deutschen fcn Eingriffen in die Lebensmittel- und Futter» Versorgung des gesamten besetzten Gebietes, insbesondere des Rußnenetes vereinbaren liehe. Schliehlich habe ich vorsorglich schon jetzt mit aller Schärfe davor zu warnen, irgendwelche anderen Waßnah.nen zu ergreifen, die eine Abschnürung des Ru hrgebie- tes vom unbesetzten Deutschland her- beiführen könnten. Die Errichtung einer Zollinie würde zur Folge haben, daß im Ruhrgebiet völlige Verwirrung und Störung der Dai-kehrs- mittel, namenllich der Eisenbahn, herbeigeführt werden würde. Das würde namentlich für die Anfang März beginnende Zufuhr von Kartoffeln nach dem Industriegebiet von verhängnisvoller Wirkung sein. Ich bemerke, dah das Industriegebiet mit Kartoffeln aus dem Osten Deutschlands versorgt wird. Rennenswerte Vorräte an Kartoffeln für die arbeitende Bevölkerung sind m dem Industriegebiet nicht vorhanden. Vielfach haben auch Personen, denen die Einkellerung von Kartoffeln im Herbst möglich gewesen wäre, diese Mahnahme nicht vornehmen können, weil infolge der großen Wohnungsnot die erforderlichen Kellerräume fehlten. Ich warne deshall» vor allen abschnürenden Mahnahmen im Verkehrswesen, well die Erfahrung bei der Errichtung einer Zollinie 1921 es zeigt, dah Persönlichkeiten. die mit den Derkehrsverhältnissen im Ruhrrevier nicht seit Icchr und Tag eingehend vertraut sind, der Aufgabe nicht gewachsen sind, an Stelle der deutschen Verkehrs Verwaltung dieser Verkehrsverhaltnisse auch nur einigermaßen Herr zu werden. Dazu kommt, dah das Gebiet, welches gegenwärtig der Besetzung unterworfen ist. das veÄehrstechnisch schwierigste Gebiet, nicht nur des europäischen Kontinents, sondern der ganzen Welt ist. ilen- ms.1 ieW, janne, lang, 5ubel). »er gegen lauschen. WW ntisch nmoderu feit. 0364 laReJl? iherd irAning kN- 0359 iweg22p- W WM mit Vobmmg rr trockn. Lagerm» in nur ch SWMtz xu mieten etnL c kauf, gesucht Etr liche Auned. u ® und-Gieb-MtN Ein deutscher Bescheid an die Reparationskommission. Paris, 17. Jan. (WTB) Die Re para, tionskommissivn, die heute die deutschen Vertreter über die Cicferungen von Benz ol an Italien auf Reparationskonto anhören sollte, ist, wie die Havas-Agernur mitteilt, gestern von der Kriegslastenkvmmission davon benachrichtigt worden, dah die deutsche Regierung ihren Aufklärungen, die sie schon früher abgegeben habe, nichts hinzuzufügen bebe. Sie verzichte deshalb darauf, angehört zu (Derben. Die Repara- ticnskommission hat unter diesen Umständen heute keine Sitzung abgehalten, S'.e wird erst am Freitag in der Frage der Denzollieserungen eine Entscheidung treffen und außerdem über Fragen Von untergeordneter Bedeutung beraten. Dis heute, so schließ die Havas-Agentur, sei der Tag, an dem die Bedingungen über das Deutschland für das Jähr 1923 zu bewilligende Moratorium diskutiert werden sollen, noch nicht festgelegt worden. Paris, 18. Ian. (WTB.) Wie die Havas- Agentur berichtet, wird sich die Reparationskommission zum ersten Male mit der Prüfung der deutschen Rote vom 14. R o- vember, betrrfeib die ReparationsZählungen für das Jahr 1923 am kommenden Samstag beschäftigen. Die Verkehrslage im Ruhrgebiet. Essen, 17. Jan. (Wolfs.) DleVerkehr«* und Betriebslage bei der Eisenbahn ist vollständig normal. Gestern wurde die übliche Anzahl Wagen angefordert und gestellt. Züge mit RepavattonskMe sind nicht herausgegangen, andere Kohlenzüge sind normal befördert worden. Aach heute ist die normale Anzahl Wagen angefordert: sie wird auch gestellt. Die gestern ange» meldeten Kontrollmahnahmen der Desatzungsbehörden sind nicht durchgeführt, sondern nach kurzer Zett wieder aufgehoben worden. Die Franzosen in Barmen. Der! irr, 18. Ian. Rach einer Presse-Meldung rückte gestern nachmittag eine srcrn^ös sche Kavallerie-Abteilung in Barmen ein, zog aber bald darauf in der Richtung auf Haspe aneber ab. Rach einer wetteren Meldung aus Düsseldorf erklärte General D e g o u t t e Pressevertretern gegenüber, dah die militärische Aktion un Ruhrgebiet vorläufig beendet sei. „Sanktionen." Paris, 17. Jan. (WTB.) Havas berichtet: Die französische, die belgische und die italienische Regierung haben den Befehl zur. sofortigen Ausbeutung der Do- manialforsten am linken Rheinufer erteilt als Sanktion für die am 26. Dezember durch die ReparationSkommis- sion festgestellten deutschen Verfehlungen bei den HolAieferungen. Essen, 17. Ian. (WTB.) Von franzö- scher Seite wird mitgeteUt, dah als eine der angedrohten Sanktionen in der kommenden Rächt eine große Anzahl leereEisen- bahnwaggonS beschlagnahmt werden sollen. Weiter sollen leere Schleppkähne, die sich auf dem Rhein und dem Dhein-Herne-Kanal befinden, ebenfalls beschlagnahmt werden. Düsseldorf, 18. Ian. (WTB.) Der Regierungspräsident Dr. Grützner hat an den Oberdelegierten für die deutsche Zivi (Verwaltung in Düsseldorf, General Danvigne, folgenden Bericht erstattet: Zunächst teile ich Ihnen mit, dah die zu den gestrigen Besprechungen nach Düsseldorf geladenen Vertreter der Arbeitgeber und Arbeitnehmer in ä uherste Erregung versetzt worden find durch die Behandlung, die ihnen gestern zuteil geworden ist. Sie haben dieser Erregung mir gegenüber den schärfsten Ausdruck gegeben. Rur ein kommunistischer Arbeiter- Vertreter schloß sich hiervon au3. Die Arbeitgebervertreter insbesondere erklärten mir gegenüber, daß sie sich dem ihnen zugegangenen Befehl in keiner Weise fügen werden. Die Arbeitgeber- und Arbeitnehmeroertreter haben es insb.sondere als äußerst peinlich unb mit der preminenten Stel- iu ig im wirtschaftlichen Geben Deutschlands und des Ruhrgebiets als unvereinbar gefunden, dah die Dcsatzu gsbehörden ihre der produktiven Arbeit in erster Linie bestimmte Zeit dazu in Anspruch genommen haben, ihnen eine weiteReisezuzumuten, um ihnen ledig- lich einen militärischen Befehl mit einigen Degleitwvrten zu übermitteln. Die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter, die gestern die Sitzung ausgesucht haben, haben mir ihren feften Willen ausgesprochen, niemalswiederzueinerpersonlichen Verhandlung vor den französischen Desatzuu gsbehörden zu erscheinen. Ich gebe hiervon Kenntnis, weil ich verpflichtet bin, der Desatzungsbehörde alle Momente mitzu- teilen, die eine erhebliche Beunruhigung in der Bevölkerung Hervorrufen, und ich fasse meine Ausgabe so auf, dah ich der Desatzungsbehörde auch solche Deunruhigungsmomente mitzuteilen habe, die nadj Ansicht der Arbeitgeber undArbett- nehmer durch das eigene Vorgehen der De° satungsbehörde hervvrgerufen worden sind, welches jedes Verständnis für die Bedeutung der Arbeitgeber und Arbeitnehmer im Ruhrgebiet vermissen läht. Zur E'harakterillerung der Wirtschaftsund Ernä'hrung-S-lagc in mcmcr/i Regierungsbezirk, tote sie sich in den wenigen Tagen seit dem 11. Januar zu gespitzt hat. teile ich mit, dah sie dadurch zu einer völlig unklaren unb für die deutschen Verwaltungsbe!/örden wie auch für die Desatzungsbehörde zu einer unübersichtlichen geworden ist und dah es bisher noch nicht im geringsten festskht, wer in den nächsten Tagen die Löhne für die Bergarbei- ter im Ruhrgebiet bezahlen wird. Es handell sich um 550 000 Bergleute bei einem täglichen Lohn von ganz gering gerechnet 4000 Mark, allo um einen Lohna u s w-an d De n ztoe i Milliarden 400 Millionen deutschen Papiermark. Die Bergarbeiter- schäft ist auf den ungestörten Bezug ihrer Löhne angetoieien, weil s'.e selbstverständlich über Kapital überhaupt nicht und über Ledensmitlelvor- räte in irgendeinem nennenswerten Mähe jedenfalls nicht verfügt. Die seit dem 11. Januar 1923 ergriffenen militärischen Maßnahmen haben in den wenigen Tagen bereits eine durchschnitttlich-e Steigerung der Lebensmittelpreise um 50 Prozent zur Folge gehabt, die sich tovhlge- merkt auf Preise bezieht, die bereits vor dem Einmarsch in das Ruhrgebiet als kaum erschwinglich bezeichnet wurden. An Getreide unb 2Nehl finb Vorräte bis 15. Februar 1923, äußerstenfalls bis 15. März 1923 im Bezirk vorhanden. Rach Mitteilungen, die mir m den letzten Tagen von holländischen Grohlaufleuten yigeganen sind, sieht das Auslattd, insbesondere Hollartd und Kanada, mit Rückstcht auf die völlig ungeflärten Verhältnisse davon ab, irlenbwelche Mengen an Speck und Fleisch • für das gesamte Ruhrgebiet zu liefern. Ich bemerke, dah irgendwelche nennenswerten Lager an diesen Waren im Ruhrgebiet kaum vorhanden sein dürsten. Als äußerst bedenklich muß ich es bezeichnen, dah die neu einmarschierenden Truppen nicht nur in meinem Regierungsbezirk, sondern auch im benachbarten westfälischen Verwaltungsgebiet zu Requisitionen an Futtermitteln übergegangen sind, da Deutschland, insbesondere der Westen, wie der Desatzungsbehörde EeTdnnt fein dürfte, unter einer äußerst starken Futternot leidet, die bereits zu einem erheblichen Rückgang in Milch, zu deren außerordentlichen Verteuerung und zu ganz erheblichen Steigerungen der Fleischpreise führte. Die Requisition von Futtermttteln übt ihren Einfluß nicht nur auf die landwirtschaftliche Erzeugung von Milch und Fleisch aus. sondern gefährdet auch die Versorgung derPferdeindenStädten aufs äuherste. Ich muh es als eine Verkennung der wirtschaftlichen Verhältnisse bezeichnen, trenn der militärische Befehlshaber in Essen, wie mir gestern der Oberbürgemreifler von Essen amtlich mittcrlte, aus dem Bestand für die Versorgung der städtischen Pferde 600 Zentner Sttoh requirieren läht. Ich habe das dringendste Ersuchen auszusprechen, in Zukunft jede Requtsitionvon LebenS» und Futter- mitteln in den ländlichen und städtischen Bezirken des gesamten BesehungsgebieteS, nicht nur des gegenwärtig neu besetzten Gebietes, z u unterlassen. Die Bevölkerung würde es nicht verstehen, tote sich überhaupt noch die Erklärung bei französischen Desatzungsbechörde, dah das mMtärilche Vorgehen lediglich den Schutz der französischen Ingenieure bezwecke, mit den schar- Minister Dr. Luther über die Ernährungslage. Berlin, 18. Ian. In der gestrigen Aus- spiachr zwischen bem Reichsernährungsminister Dr. Luther und den Gewesschastssüstrem aller Richtungen erklärte der Minister, daß bte B r o l- Versorgung bis Ende Juni oder Mitie Juli gesichert fein wird. Die Kartosfesernle befriedige im allgemeinen. Schwierig sei dagegen die F e 11- Versorgung, da sowohl Margarine als auch Schmalz größtenkells ihre Rohstoffe vom Auslände beziehen mühten. Der Flrifchverbrauch sei in sehr bedenklicher Weise gesunken. Die Regierung sei jedoch bemüht, die Einfuhr von Gefrierfleisch in erhöhter Weise vor^unshmen. lieber die Srnährungslage im Ruhrrevier sagte der Minister, dah die deutsche Regierung bemüht sei, die Versorgung des Ruhrreviers nach Kräften sicherzustellen. Die Zuckervorräte in Deutich- lar.d seien nach Ansicht des Ministers ausre.cheitd, so dah eine Zwangswirtschaft nicht in Frage komme. Der Minister teilte weiter mit, dah die Regierung für Kartoffeln und alle wichtigen Lebensmittel die Eisenbahnfrachten bis zur Hälf e herabsetzen werde. Schließlich machte Dr. Luther noch Mitteilungen über die Sparmaßnahmen. So mülle dem Wohlleben, das in gewissen Kreisen herrsche, energisch entgegengetreten werden. Auch der 'Der- chrauch in den Gastwirtschaften sei zu groß. Es sei daran gedacht, die Zahl der Fleischgerichte in den Restaurants einzuschränken und den Verbrauch von Milch und Kaffee in den Restaurants zu untersagen, um die Milch der werktätigen Be- völlerunq restlos zur Verfügung zu stellen. Arch der Verbrauch von Butter zur Zubereitung von Speisen in den Restaurants und die überaus starke Verwcrndmig von Mehl zum Kuchenbacken solle verboten werden. Endlich solle auch gegen die Schlemmerlokale und Luxusdielen in kürzester Zeit mit aller Schärfe vvrgegangen werden. Die Ausa-beitung eines Zwangswirtsch .Die Acichttregicrung e fu+t ter unb?arüi’teten Grh^*"lia ter QBaren- p cif? durch Produzenten und Droh- unb Kleinhändler mit allen Mitteln entgegeizuwi cken." 3n diefer Fonn sei ter Allrag eher annehmbar. Dbg Ber t h ien (D. Bpt.) HZll gleichfalls tic Ausstattung aller polit.fch-m Tendenzen bei cc Bchinblung tiefer wirtschalllichan Fvugen für coltt-aiHi. deine Pariet verurteile jeden Wucher: dethall: ’ imme sie tem jetzigen Antrag zu. Wenn da h b.ire 1'ntrrnehmertum sich gegen ben Verlust feiner Lud,'ianz wehre, sei bat verständlich.- daS treffe auch für die Kartelle zu. AuSwüch'e mühten bekämpft werten, aber man dürfe bas Kind nicht mit tem Bade auSsch'llten. ßcten- falls könne die Forderung des Diederteschas- fimaei'idfe8 nicht alt Wucher tezeichnrt werben unb b.i entsprechender Anwendung würbe bie bisherige 'TDudbcrgtfehgebung au-reichen. Deutscher Reichstag. Berlin. 11. Ian 1823. -Lu Beginn ter Sitzung verlas Präsident Lobe ein vom Salzburger Qaijbtag zur Abwendung ter aut ter wirt- schaftlichen und soziale» Aot für die Allgemeinheit drohenden De ähren alt notwendig EMix-tleir Die Verordnungen Itab tem Reich Stan unverütgllch zur Äennint« tu bringen un2> au s In Herling m au her Ärxlt zu etze r Hierauf umcOet m.-b xre Anfragen t UW Au! eine Qlnfraae tet Ava v. Schoch ^D.Btz.) tourte bestätig', oatz btt Dullddor'ar 3.-fa‘u'!gt» behorte einen Düsseldorfer Arbeiterwe- «p a fit, 18. Jan. sDLB.) ®o „TTzifln* flfbt über die Pläne der französischen Äegieruna im Ruhr gebiet folgen;* ^lufnärung: Ein« Untersuchung werde schon heute gegen die widerspenstige« Onteiftrid» kn des AuhrgebieteS eröffnet werden. Der Berichterstatter d«S Kriegsgerichtes werde sie vorladen. Die direkte Ausbeutung der Wälder Im Aheinland und Ruhrgebiet werde sofort beginnen. Auherdem würden mh Zustimmung der itallenischen Negierung einige italienische Ingenieure engagiert, um mit ten franzüs schen Ingenieuren zulammenzuarbei- tea. Wahrend der gestrigen Ministerkonsercnz sei die Lug« im einzelnen geprüft worden. Die neu festgestellten Verfehlungen und der Widerstand der deutschen Regierung werde eine Serie von progressiven Sanktionen nach sch ziehen. Darunter könne man die Ä o n f l fl f a 11 d ;i ber Staatsgruben ansuhren, d.e Ausweisung der preußischen Beamten und Beschlagnahme aller Steuern, die Aufrichtung eines Zollkordons. Weil dir deutsche Industrie, venreten durch den AelchS- fanzler Di. Luno. so schlieht der „2latin“, den WirtschaftSkriea will, wird sie ihn haben. Unb da fit sich aller ihrer Waffen bedient, werden Frankrech und seine Alliierten keine der ihrigen vergessen. Äffen. 1Z. Ian (WvM) In Vu er- 0 r , a lerh rin französischer Major ten Polizei- tommlllar einige Stunden einsperren, weil ter Beam e innerhalb ter ihm gefetzten Frist nicht bie für bai Aich'auartier ter Truppen ar. m-f örtert en 12 vollftz nhiigen Betten mit (teilt Jen. 30 toi-iteeen Bett?« unb 450 Slrohfäcle teschassen konnte, gelang schließlich. bU Forderung auf bie Hallte herab^uschia iben, wo« ater für bie Stadt noch Immer eine schwere MillionenauSgate teteutft»., da bie Strohsäcke, von denen da« Stück 5030 Mark kostet, gekauft werten mufUcn Ter (Erzbischof von Köln Aber bie französiichk Wrwaiktat. Köln, 16. 3an. Der Erzbischof von Köln. Kardinal Schulte, knnzeihnrt» in einer im u in »n ‘ t ernt'. HNorten bie ö aufam- leit ber französisch-rn Mu h'ha ter u tb fuhr bann fort .vhnmachtia unb vuhrlo- muh unser Volk uem Unrecht zustzau.n. ater furchtsam unb kleinmütig wollen wir tennoch nicht werben. (Sott wirb auch die franzöllfchen Bäume nicht in ben Himmel wachsen lassen! A, ter unerschütterlichen £rcu • te« deutschen Voltes zu Staat unb Reich werden schlic ttch auch bi. schllmmste.t scinbllchen Pläne zerfchellrr.i müllet." gen einer baraHoTcn SafcOTg euigemtefee bat unb bie Zurücknahme ter Ausweisung te« ’ j ter en Bürgermeister« von Lankau an die Bc- btr.gunc gefnurlt wurde, bah er Lnn -ff cn ltcheS Ami mehr au Sud- und sich feber polutschen Tät-g- teti eubaJte. Der französisch« Offizier, ber auf tem Bahnhof üi ßmbau einen Schafte- Schlagtn unb verhaftet yatte. all die,'« nach dem hrtausweiS fragte, habe einen Verweil er ten. etn Gesetzen twuri. ber den AdchSarbeitS- Minister ermächtig', bet Ort«löhnt und ArbettS- verdienste ber landwirtschasilichen Arbeiter für Versicherung»zwecke der Deltenlwenung an.upas- len. wird in erster und zweiter Leiung debatte- to* angertDcunen Sodann kommt ber soztzallstifch« Antrag auf Sinseyung eine« älntersuchung«au«fchus- s e« zur Beratung, ber fest stellen soll, inwieweit bie Dr nbu it'ten bie ® rote neb ftltln» Han dellwarenpreii« unbegründet erhöht haken. Abg. Iäckel lSvz ) begründet den Antrag unb meint, bat? btt DestzhungSkosten für deutsche Daren nicht en femt so gestiegen seien, bah bie Anpa'lung an ten Dettrnarkipreis ge-ech sertigt wäre Die Auhrke'etzung werte die Te d nz »ur Preiserhöhu ig noch steigern, batet müifr die At- gterur.g dafür sorgen, bah die Lasten te» Vaterlande« nicht Witter allein auf ter Schultern de« Proletariat« g legt werden. Aur auf tem Hkge einer gewissen Ttationaldierung ber Vöirtfchaft unb Eindämmung ter schrankenlosen Macht ber Kartelle und Syndikate könnt bie Dewinnsucht ber Sachwerttefitzer tegrcnzt werten. Abg Korthau« (3-) protestiert dagegen, bah die Krage ter AahrungSmlttelversorgung zur Darttisrage gemacht werte. Die EmährungS- srag? werte am testen gelöst barch ein Zusammenwirken ter groben Or jant’ationen ber Probten- ten, ter Händler und Konsumenten. Die Vor- atu Anträgen beS vkrrschaflSpolldsche» Ausschusses zu. Aus Hessen« tnt Darmstadt. 1L 3». Dir Drünbang r Hexischen Staatsbank, btt «chon 11 te-^b'ichiigt ist, steht nunmehr nach einer terungemUteilung in ter geitnata Sitzung 3uuiamiu«Ichull^s bevor Dem Landtag soll r . iur -3 n>E c-ttff f« te gestellt Die Beschaffung soll im Interesse fügung ter All! gerne i siko ober ein Gkstscheistch ta * W lerf le anteren Hehler wurde» ihn kJ KkÜch d' stcha etllffl sö 3D eit unternommen werden, ein Alerte enst soll damit für die Stabt hL te 8 • MD ‘4~ tiH bif i hetzt«» ad e«i»l> llTl-ra bente Einstellung mehrmals erneuert Der D.m sche Me» dallartetterverband beantragte, die wiederholte Verpfltch ung ter Arbeiter als .nerüberattenb eingestellt' für ungültig zu erklären Der Schlich- tungtau«M)uh erklärte sedvch. nur Im etwaigen einzelnen Streu-all wegen Ontlaf ung eine« Är- beiter«, ber die (•mrurrung te« .vvrüktra benbtn" ArteitSverhä.'tniNeZ verweigere, lasse sch ent'chei- „ Nr IfÄ] te' rS •*?! Sfi** "DerDesemver-ZvSerfLrAil» ftallcn unb gewerbliche Brtrlcbe wirb ton heitre ab auSgegeben. Aaheres ist aus der Ttelanntmad-ding in unserem ycurigen Anzeigenteile ersi^lltch. — Die Preise l ur Margarine unb lürPslanzensett »mb geltem erneut -m 464 ML tetr». 480 Ml für das Pfund erhöht tpoeben. •• Mtchtigfür vertriebene Slsast- Lothringer. B>ie Me .^fah-Lothringer Mtt» teilung" berichtet. i:t bie Frist für Sütrnribjug ooe Verdrängung-ichüdtn bi- zum 31. März 1323 verlängert toorben. •• Der Kindergarten des Frbb«l- Seminars der Allcefchule beging am 15. d M die wegen örfranhi.igen verschoben« Bveihnacht-feier au ber LieMg »Höhe, terrn g ober &K11 jn>n ten Ämtern und deren Angehorigeff ganz gefüllt war. Zwischen ten Spielen ber Ämter trug ter unter Leitung von Mulillehrtr Kasten ftetenbe Lhor te« Technischen u,i) te« Frodel» Seminars ter F ier angemellen.' 2t.'ter vor Die Erzählung ter Deihnachtsg?f chichte mü Vortute tu ig lebender Blltec und bu Berteilunj lleiner, no.i ten Semiaariitmnen und ten Ki itern a 'gefertigten Deschenkt biltelen ben Schiud ter J.ia •• Der Bühnenvolksbund ie.lt lo heutigen Anzeigenteil mit, welckx Dorstcl- langen Im Laufe des Winters noch für bl« Mitglieter st an finden tvcrben. *2*ornoti\cn. — TaaeSkalenbe r für Donners« tag. Lurnchalle ber Oberrcalschule. 8 Uhr. Mitgliederversammlung des HIie:erbere in«. — Aswria-Lichtspiele. ab heute: „Die Jungfrau von Orleans" unb „Der dicke Bill braucht Buhe." — L.chtsplelhaus, Bahnhofstrahe: „Das L:ebeSnest". len.er Teil. — Dalast-Lichte | spiele, ab heute: „Osiris, das Opfer ber Sklavin Aaisa", unb „Das Logiethaus für Denllemen". Wettervoraussage Zunächst noch tne ftre Schneefälle bei teilweise starken westlichen Winden, später auf* Härenb, Frost. Der Hochbruckkern im Westen bat sich süb* lich verlagert. Die auf seiner Vorteile Herr* schenden Westwinde h>iben 6d)nee gebracht. Gin Hochdruckrücken erstreckt sich noch Immer über Nord- unb Ostsee, lieber Island l egt em sehr tiefer Druck. Das starke Druckgefälle (40 Millimeter) bebingt zunächst starke westliche Winde mit Aiederschlägen in Form von Schnee. Später, bei weiterem östlichen Borrücken des trestlichen Hochbruck^ebie.es, ist mit ausllärender Witterung zu rechnen. Streit Friedberg. • Bad-Aauheim. 17. Zan. Die Otabk verordneten-Versammlung hat tem L e ben «• m i 11 e l a m t eben Kredit von 12 Millionen Mark zur Warenbeschasfung zur Brr- nicht verbunden sein. Hcsjctt-Nasiau, spd. Frankfurt a. M.. 17. (Jan. Dem kürzlich Ooogdegten s- 'TX1111 a r b< r - tragselal wird in ten n ichsten Tagen rin weiterer folgen, bellen Ziffern fich ater auch in ähnlicher Höhe bewegen inerten lieber die Deckung ter Darin gtforterten Summen zerbrechen sich alle Siabtrate bie Köpfe. fpb. Frankfurt a. M. 17 3an. Seit langer Zeit hat ter Postschaffner Ottomar Klein au« Bürgel bei Ottenbach aus tem Bahnpo st wagen ber O-Zug« zatschen Bald unb Franksurt, bie er bienstlich fuhr, grobe Mengen von Wertpaketen unterschlagen. Die Ihm batet m bie Hände gefallen en Sachen, wie Stoffe. Mäntel und auch LetenSmittel Tirflea Wrrte von vielen Millionen Mark bar. Die geraubten Sachen hat Klein dann an bie De drüber Willi und HeTmann Straub unb Paal H e i l v> MNUt te 5**N(i ten, ob da« Arbeit-Verhältnis trotz ten wiederholten Aeverten. bie el für ein vorn berg-hendes erklären rin baurrnbes geworden ist und bie Aeve fr ein- Umgehung von A r bei tert chutztesiim- mnigrn sind Den Strerrsall desselben Verbandes mit tet optischen Derkstatte Franke tz Lo In D'.ehen. ob »wri SlaSvo schleifet e 'gelernte ober anadrnre j Arbeiter Im Sinne ter Lohnabkommen ter Metallindustrie find, verwies ter Schlichtungsau-fchuF ans ten AechtSweg. Den Mllglletern ter Siebener Schloller* metRervereiniau ig beantragte ber Me allat ei et- verband bie ?a >(uig von Aufwand-entfchät igui»- gen an die Lehrt Inge an'zugeben. Der Schllch- m-gsauöschuh teichräntte sich darauf, im 2i»- tch'uh an die wi-terholtrn Srtuchen ter Hand- ae>k-kammer an di- Be e ligten, bte Zahlunn «« Lehrllngsvergüttrngen zu Händen ter gefrtz'icheff Vertreter ter Qebrtligt zu empfehlen und folgende Sätze dafür für ange-nrt’ei zu erklären 3m erste» - Lehrtahre wöchentlich 503 Mk. Im zweiten 700 Mark, Im braten 903 Ml. unb ün vierten 1220"211 , Heutiger Stand des Dollars 10 31hr vormittag- Berlin 22S00. Frankfurt a.M. 22800. ir ba« qe Zd> Sck^nbung hinausfchrelen In bie Welt! Fü letztere empfahl ter Vor.ragende, man möq< _ tu giiauLfchnitte ins Ausland hinau.ttchicken, die von ber mensch-nunwurbigen Lag: unseres Volke« fch uh h-s Linwen- »<*« 6* Prvtotoll erhoben buEbet «! Oafjt die Aochnung ter Tyrannen an- wachsen, bi« ein Tag bie allgemeine unb bie betontere Schuld auf einmal zahlt. Bezähme jeber bic gerechte Wut und spare für bas Danze seine Aach:, tenn Aaub begeht am allgemeinen Dut, wer selbst sich hilft In feiner eigenen Sache." sprechen. Auch stellte er ein Flugblatt, ba« von feiner Munch.ner Ab e se zu teyn/.n lei. kosten- loS für ten gleichen Zweck zur Verfügung. — Oft mustte ber Aeserent feine Anfprach: w gen te« begeisterten Beifalls unterbrechen. Er bat. ihm am SH uh feine* Vorträge- nicht zu applaudieren, fontern bas Dehörte still In sich zu verarbeiten zu fruchtbringenden Taten. Aach einer lleinen Pau'e sprachen bann ein Herr Hetz und al» Qkrtrc.ec itr.-er Parteien Pros. Dr K r a u « m ü l l e r, bet eingangs erklärte, baf*. bie politischen Partee i toegen ber brll aufeinander folgcntei Prvteü-Adenbe von einer besonderen Veranstaltung Abstand genommen hätten, Kreisschultat Fischer und Prof. Dr. Erhard. Alle Aedner schlollen sich ten Ausführungen des 'Xefeieiten an und forderten zur Einigkeit auf Alle Standes-, Haffen- und Parteiunterfchiede mühten verschwinden und zutückgestelli werden. In nationaler Einheitsfront müsse baS deutsche Volk ben Willei. seine Ehre nicht antasten zu lassen, zum Aufdruck bringen. Einstimmig warte bann eine öntfäile- hing genehmigt, in ber bie Versammlung telegraphisch ber Arichsregieruna mitteüt, dah sie flammenben Protest arten ba« Vorgehen ber Franzosen erhebt unb ber Regierung vollste Billigung unb älnterstützung ihrer ablehnenden Haltung zusagt. Sch.isifieller Distler verabscheute sich von ter Versammlung mit ben Worten Stauttackers (Wilh-lm Teil II, •): .Ietzt gehe jeber sernes Wege« still zu seiner Freunbfehaft unb fitenoh- fame. Wer Hirt ist, lt^ntre ruhig seine Herbe Aus Stadt und Land. ®leben, ten 18. Ianaar 1923. Die Protrslvcrsammluuq dcr L qa znm Schutze der deutschen Kultur reihte sich ten Kundgebungen ter beiten vorhergehenden Abend« rnuräig an. Wieder war es ein Deist de- einmutig-n Diterfpru-eö gegen die folgenschweren Ereignillc ter l-tzten Tage, ter bie ganze, zahlreiche Beriammlunz beseelte. Hierfan- ten die von glühendster Vaierlandslieb« getragenen Worte te« Schriftsteller- Distler ten lauiesten Widerhall. Mu packender Letendigteit schilterte ter Aedier die ungeh-ur? Aot unterer Vock-g-noffen im besetzten (testet An' ten Inhalt ter Aede brauchen wir nicht näher emmgehen. ba er sich ün groben unb ganzen mit ten Ausführungen von Pfarrer K o r e (I teckt, bie wir gestern eingehend wiebergaten. Und wie btefer, so verstand auch Schrtftsteller Distler bic Herzen feiner Zu )Srer mit namenloser Trauer, aber auch mit heiligem Zorn zu erfüllen ob ter grauenhaften Be.brechen bei französischen Salx?ran 1 an einem wehrtosen Dolle Dicht eigenlllch über .schwarze Schmach" wolle er sprechen, tenn eine solche gite e- vielleicht gir nicht in diesem Sinne, sondern veranlwortttch für bie Untaten ter unkultivierten Farbige.i feien leykcn Endes doch diejenigen, bi« sie zu Fronherren eines europäischen Volkes machten, bic weihen Franzosen Dem toaf.enlofen Deutsch land sei nur eine Art des Witerstande- gegen bie Eewali- taten ber Frinte möglich: 1. Einigkeit, 2. ber Aegierung ben Aucken stärken uaa 3. unsere Amtliche Personalnachrlch* ten. Ernannt wurde am 6. Januar der För- fter Heinrich Spaar zu Schellnhausen *um Förster bet Forstwanei Vrob-Jelbo, ObErsör- sterel Aomrob-Süd. Entlassen wurde am 10. Januar der DerwaltungS-Oberfekretär tet dem Kreisamt Schonen, Karl Weder, auf sein Dach suchen mit Wirkung vom 1. April 1922 an aus dem Hess schen Staatsdienst. — Eine Feier der Aeichsgründung fand heute vormittag In ter Denen Aula ter Univertität statt. Die Festrede hielt Professor Dr. S. W. Mayer. Däheres werten wir in unserer morgigen Ausgabe berichten. ** Verlängerung der Hasenjagd. 3m Hinblick auf die durch die dauernte nasse Witterung ter letzten Zeit bedingten betonteren Verhältnisse, die die Abhaltung von Treibjagden auf Hasen, namentlich in den tiefer gelegenen Landstrichen, vielfach nicht er- mSglichten, hat das Hess. Ministerium tes Innern Im Interesse ter Landeskultur die Schuhzeit für Hasen in diesem Jahre ausnahmsweise bis zum3 1.Zanuarver- längere •• Die BezirkSgrenzen mehrerer Vermessungsämter haben eint Kenterung erfahren, bri der einer Anpassung an die mnürlichen Verkehrswege 5edtniing gr. tragen wurde. Dadurch konnten b c Kreisgren- Aen, entgegen der seitherigen Abgrenzung nicht immer eingechUttn werden Dem Ver- me'sunasamt Sehen, Landtezirk, wurden außer den setcherigen ®etnarfungcn die ®c- •* Der Kr.lsau-Ichuh des Kreises Sieh" hat in feiner Sitzui, vom la Aiffuar t*xi Ergebnis ter Kreistag »wählen oom lü Ao- Jnncc^lh einer lilägigat ab 15. 3anuar läuft, tönie* Mizcn. 12. Fortsetzung. (Aachdruck verboten.) Westen hat sichst al smer OlDitjeite hen, Ä^nte Fracht.- - er|tredt stch noch Innnet «■ Ueber Island liegt ein as starke Druckgefälle (40 Mächst starke westliche schlagen in Fom t)on weiterem östlichen 2oi. 1 Hochdruckgebietes, ist mit ung zu rechnen. Friedberg. e i m, 1Z. Jan. Sie Stak [ung hat dem Leben j- kredit ton 12 lilliones nbeschassung zur Der- Seschasfung soll Im 3nteitl!t lenwmmcn werden, ein A> ist soll damit für die Stabt Gerichtssaak. Leipzig. 17. Jan. (WTD.) Das Reichs- Unter dem Kreiheitshaum Roman von Llara Vie big. Vermischtes. Grippe-Epidemie. Heidelberg, 17. Ian. Gtne Grippeepidemie herrscht zur Seit in unserer Stadt. Hs sind Hunderte von Personen davon befallen, ^rch tritt die Äranffelt im allgemeinen in leich- ieter Form auf. Qlud: in Zahlreichen anderen bradischrn Orlen ist die Gripp.- neuerdings 'nieder üe ziemlichem Maftstabe aufgetreten. Etuderltrrch'.lfe. tob. Karlsruhe, 17. Ian. Die schwere cv»irtschaftliche Rot, mit der unsere studierende jiu g e n d, vor allem aber auch jene der deutschen Kunstschulen zu ringen hat, hat eine größere Sahl StarlsruHer Hotels und Restaurants Veranlaßt, je einem Studierenden der Landeskunst- schule einen Wit tags tisch unentgeltlich zmr Verfügung zu stellen. Schnesstürme in Bayern. wd. München, 17. Ian. Schneestürme den gewaltiger Stärke legten heute vormittag dan St raßen bahnverkehr in München zeitweise daliständig still und verursachten auch starke Der- kcchrsstörungen namentlich bei den Gebirgsbahnen. Kist alle Telegraphen- und Telephonleitungen nach Rcrddeutschland sind teils unterbrochen, teils zerstört. Ruch die Leitungen nach Ludwigshafen mb Karlsruhe sind mir trillvsise betriebsfähig. Kirche und Schule. nn. Der erste evangelische Landes» fssrchentag. der auf Grund ter neuen Kirchen» mfaffung vom 1. Juni v. I gebildet wurde, wird amt Mittwoch, dem 31. Ianu ar nach einem «sentlichen Gottesdienst in der Stadtkapelle um i||i/t Uhr im Landesshnodalgebäude in Dar m - stiadt eröffnet werden. t. AuS dem Dekanat Grünberg, geriet verurteilte nach siebentägiger nichtöffent- mher Verhandlung den Arbeiter Schatz^ den y.eftnmwnteur Menzel, den Maurer M i x - d-c>rf und den Schreiner Müller, sämtlich aus zinen Brlllantrina verkaufen zu wollen, nach Sieg- )xirg, wo ihn Scherkenbach mit dem Hammer w schlug, die Leiche zerstückelte und kochte und Fleisch den Hunden vortoarf. Geld und Wert-- «chen teilten sich die Verbrecher. tob. München, 17. Ian. Das Vvlksgreicht Gemmingen verurteilte den Taglöhner S t r e - ; e L den Fabrilarveiter Danner und den S chuhmacher Krämer wegen Mords zum Tode, die Ehefrau des Krämer zu vier t Jahren acht Monaten Gefängnis we- gen Begünstigung. Die Verurteilten hatten ge= »Der Hannes soll leben! Vivat, juchhe! Alnb twiö Iulchen daneben!" Alle schrien es. Die Qusikanten bliesen schmetternd einen Tusch. Bück- fe: hob die Julie auf seinen Armen hoch in die Whe — er war ein kräftiger Mensch trotz aller Schlankheit — und sie kreischte dabei und stram- D-dte mit den Beinen. Plötzlich gab's eine Stille, auf das lachende Ansicht des Buckler war jäh ein Erblassen gs- wnrpen. Was war dem Hauptmann? Alle fchau- tet nach ihm. Gr hatte die Julie hastig zu Boden relassen. starr guckte er nach der Stubentür. Da "lm H- 3*" ffr ng über Ä 0Lu jtttittedeeine^ & lk auf eine br Den cschrecner Müller, fämtltcy aus -3C n . 1 Ella, Nalle, wegen Vergehens gegen das Sprengstoff- Lvgiethctttz fn, g-isetz, bei Müller und Mixdorf in Derbindung «mit Beihilfe zum Hochverrat, au je fünf Jah » JOrßU^aqt Iren Suchthaus. Die Angeklagten hatten wäh- mc'lere ' r«ld Der Märzunruhen 1921 Sprenastvff° it-to®in??nn7ka 6 6 a ttentate gegen die „© aaltet tun g“ ' ^lnCen,Ipaictau{« u ich das Polizeipräsidium in Halle ver- iucht. Bonn, 17. Ian. (WTD.) Das Schwurgericht verurteilte nach zweitägigen Verhandlungen den k»Hweinezüchter Scherkenbach aus Siegburg, >00,—7300 70000,—7ü090,— llatuoe, k Aschersleben2400 >,-34000.-27970, - —,— ÄnlimerkWesteregeln 242U(X— -,—26000,-37000,— Vaurabülte -,-2l77A-l»40o.-225i)0.- Cberbebari 27500,-3 >001-28000,-27000 - Pbönir Bergbau. . .. 29000,-350,0, -28500, -83uo*- Nheiniiaht........ 240Xl-27ü0J,-2400,—150>)0.— — vamburg Amer. Pake» 19 00,-28500.- —,— 2900st- Norddeulscher V(oab . 13500,-17.50,-15000,- 15001- .^ementtverkHetdelberg 8900,— 11000,- —,— —,— Vhilwv Holtmann . . 5900,— 12000,- 5300,— —.— Liugl0'Eont »s^uano. . .40006,— -,—40000,— —,— Badische Anilin .... 15000,-19. 00,-15500,-1890a- b> ibschnnd:.......17500,—‘JCyi'jO. - 133tQ,—2- 0)/— Grievbelnier Electron 14200,-18590,— -,—18000,— foudiitev ivarbiDerie . 14000,—16000.—14000,—1600'J.— £?ül.\ücrfoblnng.....I^JOO,—24060,— ■~»-— ;)i ütaerswerke 16500,—2' !0> Kl—15500,—30000,— ?cheldeani'.alt 2800*',—3 fOO,— — Alla. Elektrizitiit8.Ges 11500,-135 st-1100n^l2000^- Bermnann.......13250,—Iti'fN ',-12000,-16000— Schlickert 17000,—2t 00?,— 8000—2410' V— Dlemenö L Halske. . . 24E.—320 O— Miitetdeiu. Credltbank 3100,— 6590,— 3400, Öeiterr. Crebi:anstalt . 2980,— 4875.— 3040. 4J0 Zolliürken.....129(XX-^50a-13600, -20600,- 5o/u ©olbmerifaner —- ,—146000,-283000,— Berliner HandelHges. . 22000,-^)00.- 22000,- 2500»- Coinmer»- u. Privalbk. 4350.— ^)0,— 480»— 7a»).— Dannu. u.Nalionalbank 5325,-7100.— 5300.— 7 00.- Deutsche Bank 14000,-1800»- 14'«»- 21UC0,- Deiusche BeretnSbank. RI50,— 4500-— Diöconio (Eoiumonbtt . 700), - 126Ü0.- 7000.— 1150»- 2(hleriuer?e SHeuer. Daimler Motoren - . venlifienftaebt . . . . j)lenuin . 6000,— 12000,- 595'»,- 10'00,- . .500 ),- 80.0.- 5000,-8800,- . 9000,— 11800 - -,- 130)0 - 17000,-11750,-14500,- MeiNllftk?. Frankfurt. . Sdmbinövlf Herz .. . Sichel Hell ft off yjnlübof ... . Zuckersa'vr.ttrankenidai Z'.rckersabrtkWaa äufcl 340 0 -42VM),— 4000—5)0).- 7050.- 0000,— -,- -,— 13800- 13100,-207)00,- 7470 -100»'»,- 7300.-10000,- -,- Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung.) Datum.- 8577,0,- 85250, 9750,- 9W0, Märkte. Brief 3125,— 1236Ü0 Geld 1133.15 7281.75 857>37>,60 12)4,40 341645 2842.85 887,75 Bries 1002,7/1 6301,60 75187,50 1112,80 30.0,15 2566,05 802,- 16. Januar Amtl. No fers. 17. Januar Amtl. Notierg. ttntw.'Brüsiel . Holland...... London Paris Schweiz Spanien Jinlien Vtffnbon’Dporto Dänemark .. . 9!orroeaen . . Schweden .. . Oellingsorö. .. . Neunork Deulsch-Oesterr. Budapest..... Prag........ Agram 3208,- .300750 43^5,95 4OL- 1630690 22.80 641,60 47.9,15 159,38 878, 1121, 636» 499, 9591,- LVÄi.50 4900.20 448,85 1827>4,25 25,38 69:4,25 504,75 159,60 3609,- 3403,50 4924 80 451,15 18345,75 25,51 696,75 507L5 160,40 t^elb 997,50 f2')8,40 74812.50 1107,20 6054,85 2X53 95 798,- Aeld 336'.,- 1228.7,0 3470,- 4730.— 7103,- 24.73 18150.— 4820,- 7200.- 2.5:25 18250,- 3190,- 299250 1364A5 399,- 16309,10 22.69 638,40 45f!X5 149 62 Bries 1138.85 731825 85964.40 1250,60 34:537)5 2857,15 892,25 886,- 1129,- 644.- 507,- Danknote«. ^Tanftütt a.M., 17. Januar. Schweizer Sloten . Iran höfische Noten Dänische Noten . Schwedische No en Hotländtiche Noten Deuisch-Oe'terreich L 100 Kronen . Amerikanische Noten Englische Noten Italienische Noten Belmfche Noten ............ llnnariftte No en Tschechoslowakische Noten Norwegische Noten .......... Rumänische Noten Spanische Noten ....... Berliner ProduktemnarkL. Berlin, 17. Ian. Während am Produktenmarkt sich gestem nachmittag vermehrtes Angebot zeigte, fehlte heute, infolge der neuerlichen Steigerung der Devisen bie Ware. Die Forderungen stellten sich namentlich für Roggen wesentlich teurer; für Mehl bestand starke Kauflust seitens des westlichen Landesteiles. Hafer war weniger lebhaft als gestern bei starker Rachfrage. Gersle und Mais stellten stch höher bei ruhige« Geschäft. Die Preise für Kleie und andere Futterstoffe, wie auch Oelfaaten und Hülsenf Züchte zogen weiter ziemlich erheblich an. Weizeir, märkclchen 30 ZOO bis 32 000 Mt. (wild erregt), pommerschen 29 000 bis 31 000 All., Roggen, märkischen 2b 200 bis 26 ZOO All. (steigend), Sommergerste, märkische 22 000 bis 23 000 Mk. (sehr fest), schlesische 21 000 bis 22 000 Mk.. Haser, märkischen 22 000 bi« 23000 Mk., pommerschen 20 000 bis 21 500 All. (steigend), schlesischen 20 000 bis 21 500 All., Mais, La Plata, waggonsrei Hamburg 2Z 000 bis 28 000 Mark (sehr fest). Weizenmehl (100 Kilo) 75 000 bis 85 000 Mk. (steigens), Roggenmehl (100 Kilo) 6Z000 bis Z6 000 Mk. (steigend). Weizenkleie 13500 bis 14000 Mk. (fest), Rogaenkleie 14000 bis 14 500 Mk. (fest), Raps 40 000 bis 42 000 Mk. (fest), Diktoriaerbsen 48 000 bis 51 000 All., kleine Erbsen 45 000 bis 4Z 000 Mk., ©erabella, alt 46000 bis 50 000 Mk., Rapskuchen 18 500 bis 19 000 Mk., Trockenschnihel 9200 bis 9400 All Rauhfutter: Weizen- und Roggenstroh, draht- gebündelt 8400 bis 8600 Mk., Haserstrvh. draht- gepreht 8400 bis 8600 Mk., Stroh, strvhseilge- oündelt 8200 bis 8300 Mk, Wiesenheu, gut, gesund und trocken, Dormahd 8400 bis 8800 Mk., Aachmahd 7800 bis 8000 Mk. (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen stch alle Preise Pro 50 Kilo.) Frankfurter Getreidebörse. Frankfurt a. M., 17. Ian. (Amtlich.) Weizen alsbaldige Lieferung 60 000 bis 65 000 Mark, Roggen 50 000 bis 55 000 Mk.. Hafer 34 000 bis 40 000 All., Weizenmehl 90 000 bis 93 000 All., südd. Spezial 0 bei Waagonbezug ab Mühlenstation, Roggenmehl Z5 030 vis 80 000 Mark, Weizen- und Roggenlleie 26 000 bis 28 000 Mark. Tendenz: stark steigend im Einklang mit der katastrophalen Markentwertung. (In einem Teil der Auslage wiederholt.) Dor neuen Sanktionen. Paris, 17. Ian. (WTD.) HavaS berichtet über die nächsten Mahnahmen: Infolge der gestern festgestellten Verfehlungen Deutschlands bei den Kohlenlieferungen hätten sich die französische und die belgische Regierung entschlossen, sofort auf Konto der Alliierten die Kohlen st euer im besetzten Gebiet und im Ruhrgebiet zu erhebe n. Italien werde sich dieser Maßnahme an» schließen. Weitere Sankttonen seien der Gegenstand von Beratungen zwischen den drei alliierten Mächten, und zwar infolge der zwei weiteren, von der Reparationskommission fest- gestellten Verfehlungen in den Vieh- und Holzlieferungen, die namentlich in der Kontrolle der Dvmanialwälder bestehen werden. Diese werde vorbereitet und ferner die Errichtung einer Z o l l i n i e im Rheinland und im Ruhrgebiet geprüft. Sine Spende des Papstes für Deutschland. Paris, 17. Ian. (WTD.) Wie das „Journal" aus Mainz erfährt, hat der Papst eine Summe von 60 000 Lire aus feinem Privatbesttz zur L i n - derung der Rot in Deutschland gestiftet. Die Summe, die 450 Millionen Mark ausmacht, soll auf sämtliche Diözesen verteilt werden. Das Arbeitslosenproblem in England. London, 17. Ian. (WTB.) Donar Lato empfing gestern eine Qlrbeiteraborbnung, die den Wunsch aussprach dah das Parlament früher als vorgesehen einberufen werden solle, um sich mit dem Arbeltsloseirproblem zu befassen, Donar Laa» erwiderte, er sehe keinen Vorteil in der Einberufung des Parlaments vor dem 13. Februar und erklärte, die Regiernrrg betreibe augenblicklich die Durchführung von Plänen, die eine praktische Abhilfe bezweckten. Die Bezahlung der englischen Schulden bei Amerika. London, 1Z. Jan. (WTD.) Aach einer Meldung aus Washington, soll Grohbritan- nten vorgeschlagen haben, die b r i t i * scheu Schulden in 60Iahren bet ei nem Sinssatz von 3 Prozent zu bezahlen. Die amerikanische Kommission sei dagegen für einen Seitraum von 50 Jahren bei sofortigem Beginn der Sahlungen. Mutters Coraenkind ist blaft und schwächlich klagt oft über Müdigkeit und kränkelt viel. ES muh sorg'äUtge Pf!ege haben, besonders mnh eS nut ernährt werden. Die Mutier lut soviel sie kann, aber die hohen Preise von Fleisch, Butter, Eiern, Milch seven ihr enge Grenzen. Sie trifft deshalb eine gute Wahl, wenn sie dem Kinde „Stiifefe" nibt; dieses altbekannte und erfolge bewährte Nährmittel kräftigt das Kind, wird gut vertragen und Lt doch noch preiswert. Eine Tasse „Slufefe" tonet z.B. bei weitem nicht soviel rote eine Tasse Aiilch. Jede HaitSfrau kann sich daS bet einem Versuch leicht selbst ausrechnen. sprach er, tote einer, der sich entschuldigen will: „Ihr müfct nit glauben, wat alles erzählt artrb — bat mehrfte is nit wahr. Alnb Armen Han ich nie nix Alebles getan. Oh, andere, der Lehendecker aus 2auf<$fteb, der Seibert aus Liebshausen, der Peter Sughetto, und Fink der Rotkopf, stnd hunderttnal schlimmer als ich Ich hab noch nie einen umgebracht." „Entschuldig dich nit!“ Jetzt hatte die Frau sich wieder in der Gewalt, sie sprach ohne Tränen, fast tote der Richter in einem Verhör: „Mit Kalbfellen und der Kuhhaut hafte angefangen, Dann hafte Peerd gestohlen —“ „Et waren ja französische Peerd," fiel Bück- ler ein. »Peerd gestohlen." Die Frau beachtete feine Beschönigung nicht. »Darm bifte auf Straßenraub ausgegangen. Haste den Sender von Weyerbach und den Herz Göttschlick nlt ausgeraubt — ja oder nein?“ „3a.“ „Hafte nlt Türen eingebrochen. bist eingestie-- gen. haft die Leut festgebunden, hast ihnen den Mund verstopft, bat se nit schreien konnten, hast ihnen gehört hat?“ „O bau Dieb, miseradliger!“ Die Alnglückliche hämmerte §ich mit beiden Fäusten gegen die Stirn. „Würste nie nit auf die Wett gekommen, verflucht sei der Tag!“ „Hört auf!“ Er wollte der Frau die Ha.ck» festhalten, aber sie achtete feiner nicht. Wie eine, dir von Sinnen gekommen, fuhr sie fast schreiend fort: „Strahenraub, Straßenraub. Straßenraub — Einbruch. Einbruch, Einbruch. Su Hottenbach auf dem Daldeaauer Hof, auf btt alles weggeholt, wat für ginn (rein) pro ÄUo Mk. 5000. — Gießen, den Iß. Januar 1923. Büdingen. 482D [Verschiedenes 08X7 Telephon 890,1335. Ludwigstraße 6. Fernruf 10. flOD Ab heute: 470c Vechtel. [476D Vereine ■ wünsch,. 0837 Astoria-Lichtspiele 4 Beliebtest« Kme ib Platze! 473c Dm: bittet ■■■ i*O 11114:11611 «te Der Rhelnfllm| VerwieUaaeM 4, • s. 8.18 tHr. Zentrifugen Butter•= Waschmaschinen Kasten- und Leiterwagen 3t. Gerber lr Ijerrenabenö UW H Lllitrahri Tüchtig. erfnbrene» Mädchen i nrhid t *J,esüdrl.lüchl. VERTRETER event. au» früherem LfsiAierS- stände Angebote unirr tibtnxe F. T.7111 n. Ala Haafenstetn * ivogler. Arautlurla.M. 147BA Vie,i oo M "f-” Altpapier kann auch Ploeketr. 5 anccllefert werden. Abholung kann sofort koeleolo» erfolgen. [454h Höchste Preise! Höchste Preise! ttsl-Wlspiele Grtutes ;).metostaltaler am Platze GlrOen Je »< »ehen!! i Diejungfrau® von Orleans^ MonumentaJfllm In 7 Akten, a Danksagung FS» die vielen Scweire herrlicher Teilnahme aa dem ut» betroffenen schweren Verluste sagen wir «ucffn mich. Kea Gales Tafelklarier und tauft mii Ansatz «ii verkausen rtlHl Fraaklar’sr Str. 13 N Für Hasen-, Marder-, Ziegen, und Aehselle den höchsten Tagespreis. 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Alle diel» t'orftcQuna sind bü IHlnrvott, b. 24 i>ach von den MligllederS in bfrtiiiiAfallcnbbL Challier4Si«tfchestb ah ,e ro Mk. cmiw» !0«rn Itrbfimleflttt, Brrf ii' d. tfinirtill- kart.inA«rech»«MO cht Wer ^«orbcrirtf Dekane» gabed-Borfteiluagem crfelnt hn Wlrhfnet fliuciner. I47»r Der Veretaed» Bavaria $amilienabtnb holzverffeigerung. Montag, den 22. Januar, bom. 11 Uhr, werden 155 Rm. Brenn hol« - FichienstrxkdolL). gesund, stein- u. wur-el, lrei. und zwar: 255 Otm. in der Försterei Imdbdni Forstort Kuhstrauch 100 Qtm. in der Försterei Gleimenhain. Folftvrl Struth an den Bleisthietenden gegen sofortige Zahlung öffentlich versteigert Treffpunkt 11 Ufer Bentheim, Forstsrl Kuhstrauch Station AlSfeld. Mrhki.hchmtnkdl,kstWs1dT. Ueate letaler Tag: Das Liebesnest 5 (letBter Tellk Ab aerfea bis elasekl Imiai: , 7, Lya Mara u. Johannes Riemann M "Trix, der Roman einer T Millionenerbin i 6 Akte mich lern gielohnamlren ■ ft Roman von K. von Adleixfeld Bnlleatrem. — Ferner: w Am er! < an. Aristokratie Lustspiel In 4 Akten- Sr58 & f* -.,k< b w»1.1"ffnll 1- Unlversltäts-Cafi PlocketraBe 5 Zucker-Ausgabe für Anstalten, Gasthöfe, Apotheken und gewerbliche Betriebe. Der Dezember- Zucker ist eingetroffen Und wird ab heute durch die Import, und yandelsgesellichaft Benner, Ärumm A Sauer. Bleichsiray« 4, an die Bezugsberechtigten ausgegeben Preis M. 205.— für gemahlenen Zucker und M. 225. - für Würfelzucker für das Pfund. Die Ausgabe erfolal nur gegen BatAabiung und Abgabe der Marken A und B für Dezember 1022 Säcke und Gesahe zum rmfullen sind mitzubringen, auch bei Abholung gröberer Mengen. 471B Glesien, den 18 Januar 1923. Der D der b ürgermei ff er lLebenSmitlelamti Jagdverpachtung. Die am 15. Februar Ifb. IS leid- fällig» Jagd hiesiger Gemarkung (1270 Morgen, hiervon 170 Morgen Wald) soll SamStag. 10. Februar Ifb. IS. .mittags 1 tthr. in der Wirtschaft d«S Heinrich Schäfer, unter den del der Verpachtung bekanntgemacht werdenden Bedingungen auf wettere 6 Jahr« verpachtet werden. Die Jagd kann von der Haltestelle AUe- bürg der Bahnstrecke Stockheim - Lauter- bach in 10 Minuten erreicht werden BvlkartShain. 17. Januar 1923. Hefstsch» Bürgermeisterei BvlkartShain Winnecker. 460D Kleiner Raiim z. Ankauf von Wellen geeignet, womögi Im Zentrum der Lradl. zu uucien gesucht. ©tbrlfil. Angebote unter 1X614 an den Giesi. Hn*. erbeten. StellenangeDQte| Tiirtitigc ev. Verkäuferin fürManufaklur-und ’iVeihiuaren sindet Tanerftett. in einem büblcbcn Sur-Land- ftnbtctien. Lchrlftl. flngeb. mit Oiehalt»- oniorllchen b. freier Station n 477O an d.Älesi.flnH. erbeten Weitere» besseres Fräulein (oder Frau) an selbständiges Ar- beiten geiu.i. Kochen. (Lininachen. blähen ufiv. durchaus bc- wandert. In HauSH. in.2.stinderuA.Berir. d. Oa diiau bei gut. (Mebalt. bester Ber- ostegnng und Be- haudiuna sofort ne- sucht. 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Al. 121 St. ■ 10,10 Fstm., 2 AI 177 St. --- 7,62 Fstm. Nusibnüppel Tim.: 10,5 Fichte 2. Al. (3 m lang) lllutzrelsig Am.: 126 Fichte (Schicht- haustn). Brennholz: Scheiter Nm.: 129 Buche 1. AL, 49 2. AI , 98 Eiche 2. Al. AnÜppel Um.: 59 Buche 1. AL, 3 2 Al, 155 Eiche, 4 Airschbaum, 11 Lärche, 61 Fichte Reisig Rm.. 173 Buch«. 582 Eicke. Stöcke Rm.: 114 Buche, 204 Eich«, 8 Lärche, 7 Fichte Nur die blau unterstrichenen Brennholz- nummern kommen zum Ausgebot. Man beliebe sich bas Holz vorher anzusehen. Nähere Auskunft durck die Herren Förster Schmitt in Eichelsdors, Zimmer in Ulfa, Huppert in Nainrod und die vbersörsterei. Eichelsdorf, den 17. Januar 1923. Hesi Oberfflrperei Eichelsdorf Freitag ah 4 Uhr Konzert IXW1WW-»« i * II "■*******■*■ ArßkstkMSlMlllk erzielt inan bet Bennvung eines guten WWWM der gleichzeitig der beste fliifhemahrnngS- ort da» ganze .labt indurch Ist. Ständiges Lager bei: Friedrich r. weig, (Brünberg nord-, zentral- und sod- AMERIKA AFRIKA, OSTASIEN usw. 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