Nr. m Erscheint täglich, nutz« Sonn, und Feiertags, mit derSamstagsbeilage: GiebenerFamilienblätter Monatliche veruorpreife: 3400Mark und LOOMark Trägerlohn,durch dieDost 3600Mark,auchbeiN»cht. erscheinen einzelner Num- mern infolge höherer Gewalt.- Fernsprech. Anschlüsse: fürdieSchrist« leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 5k. Anschrift für Drahtnach. richten: Anreioer Lietzen. Poftschecktonto: SranTfurt a. M. 11686. 173. Jahrgang Donnerstag, 17. Mai 1923 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhesfen Vrvck mid Verlag: vrühl'sche Univerfitütr-Vuch- unö Zteinüruckerei H. Lange in Gießen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schnlstrahe 7. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe für Anzeigen v. 27 mm Breite Srtl. 100 Mk., auswärts 125 Mk.,-für Reklame Anzeigen von 70 mit Breite 500 MK.Bei Platz. Vorschrift 20"/. Aufschlag. Hauptschriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrißen Teil: Ernst Blumschein, für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Dietzen. Loucheur über den Ruhrkrieg I und die deutsche Leistungsfähigkeit. Dari-, 17. Mat. (WTB.) Der ehemalige Minister Loucheur dunerte sich gestern abenb in einer öffentlichen Rede in Vincennes in einer von dem republikanischen Komitee anberaumten Versammlung über die toirtschaftliche Lage Frankreichs. <3r sprach von dem Versailler Vertrag und seine Ausführung and sagte u. a.: Wir konnten rn den '^ertrag eine Reparationsziffer nicht einschreiben lassen. Sie muhte begrenzt bleiben durch de Zahlungsfähigkeit Deutschlands. Wenn man wollte, daß Deutschland seine Verpflichtungen erfülle, hätte man ihm die Weltmärkte offen halten müssen. Aber Deutschland sei durch seine Inflationspolitik f a st ruiniert Gs habe dadurch der Welt beweisen wollen, daß es picht zahlen könne. Seit einem Jahre führe es fast nichts mehr aus. Trotzdem aber wolle Frankreich bezahlt fein. Als die Ruhr- desehung vollzogen wurde, mar ich kein Anhänger dieser Aktion. Ich habe wohl gedacht, daß man zu Zwangsmaßnahmen tommen müsse, aber ich habe sie Im Einverständnis mit allen Alliierten ge- wünscht. Die Deutschen hegen die Hoffnung. die Welt den Einmarsch mißbillige". werde. Deutschland hat auch geglaubt, daß sich Meinungsverschiedenheiten zwischen den Franzosen die Anhänger der Ruhrbesehung waren, und denen, die Gegner der Besetzung sind, ergeben würden. Deutschland muß sich für besiegt erklären, denn Frankreich ist entschlossen, bis ans bittere Ende zu gehen. Richt ein Franzose, der die- sesRamenswürdig ist, kanndieRäu» mung des Ruhrgebiets vor der Anerkennung der Rechte Frankreichs billigen. Irgend jemand muß eingreisen, um es Deutschland zu ermöglichen, seine Verpflichtungen zu erfüllen. Das ist nur möglich durch eine internationale Anlerhe. Amerika, das reserviert bleibt, macht eine ernste Krise durch. Das Gold ist ein Reichtum, aber nur unter der Bedingung, daß man sich feiner bedient. Für Amerika gibt es nur ein einziges Mittel, sein Gold zu verleihen. Loucheur erinnerte dann noch daran, daß die von Frankreich verlangte Summe vernünslig sei. Jeder Gedanke der Annektion des Ruhrgebiets liege Frankreich fern. Die Besetzung öiefeS Gebiets sei kein Zweck, sondern ein Mittel, denn wenn die Besetzung bis jetzt scheinbar auch kein Ergebnis habe, so habe sie doch die feste Entschlossenheit Frank echs gezcigt. bezahlt zu werden. Die Besetzung des Ruhrgebiets sei auch eine Garantie und die Besetzung dürfe nur in dem Maße aufgegeben werden, in dem Deutschland seine Verpflichtungen erfülle Eine internationale Anleihe konneDeutschland dieMög- lichleit znm Produzieren und Exportieren ne- trab-cu, damit es in den Stand gefetzt werde, die Reparationen zu bezahlen. Schließ'ich sp ach Lou- dtevr noch Von der Sicherheit Frankreichs. Da der amerikanisch-englische Pakt nicht zustande gekommen sei, mühten Maßnahmen auf den linken Rheinufer getroffen werden. Keine Annektionen ! Damit würde man den Fehler Dism ircks wieder begehen, der Elsah-Lothringen annektiert habe. Sin besonderes Statut für die Rheinprovinz sei aber notwendig. Man müsse sie der Herrschaft Preußens entziehen, denn Preußen bedeute den Krieg. Außerdem m'ste ei >e internationale Organisation zurK ontrolleder Eisenbahnen auf dem linken Rhein- user geschaffen werden Frankreich wolle nur sein Recht, aber es wolle auch den Frieden gewinnen. Der Personenverkehr von und nach Antwerpen eingestellt. Brüssel, 17. Mai. (WTB.) Der gesamte Personenverkehr nach und von Antwerpen ist eingestellt worden. Die internationalen Züge Daris—Amsterdam und Amsterdam-Paris werben in Antwerpen festgehalten. Der französische Terror. Wegen Richtbezahlung einer der Stadt aufer- legten Geldbuße von zehn Millionen M-->rk wurden m Dortmund Bürgermeister Fischer und Stadtbaurat Koertgen verhaftet. Im Eastroper Militärgesängnis sind weiter eingeliefert worden: zwei Dureaubeamte und vier Arbeiter. Vom Kriegsgericht in Witten wurden verurteilt: vier Arbeiter aus Witten wegen Schmuggeleien zu je einer Million Geldstrafe und je zwei Monaten Gefängnis, ein Gastwirt und ein Maurer zu je 503 000 Mark Geldstrafe, weil sie ihre Brieftauben nicht angemeldet hatten, und ein Bahnbeamter zu einem Jahr Gefängnis unö einer Million Geldstrafe. Kleber Lennep und Mengede wurde der verschärfte Belagerungszustand verfängt. Düsseldorf, 16. Mai. (WTB.) Heute vormittag haben die Franzosen abermals bei zwei Zweigstellen der Düsseldorfer Erwerbslosenfürsorge die Kissen beschlagnahmt. In den Kaffen b" anden 15) 25 bis 3) Millionen. Gelsenkirchen, 16. Mai. (WB.) Beim Oberbürgermeister erschienen gestern drei französische Offiziere und 20 Mann und teilten ihm mit, daß auch Gelsenkirchen nunmehr eine dauernde Besatzung er halten werde, und zwar würden d r e i D a t a i l l o n e in die Stadt gelegt werden, von denen eines auf dem Flugplatz, das andere im Stadtteil Bismarck und das dritte in der Mitte der Stadt in der Rähe des Hauptbahnhofs untergebracht werden solle. Eine auhenpolitische Aussprache im Reichstag. Eine Zugentgleisung. Berlin. 16. Mai. (WTB.) Wie aus Ko- blenz gemeldet wird, entgleiste in Lützel bei Koblenz ein französischer Personenzug und liegt neben den Schienen. Bonar Law in Paris. Paris. 16. Mai. (WTB.) Havas meldet: Der englische Ministerpräsident Bonar Law ist heute vormittag 10 Uhr in strengstem Inkognito in Paris angekommen. Er wünscht, den völligen privaten Charakter seiner Reise in Paris zu wahren und wird jeden offiziellen Besuch vermeiden. Bonar Law hält sich einige Tage in Paris auf, reift aber nicht unmittelbar nach London weiter. Das nächste Ziel sei noch unbekannt. Mussolini und der deutsche Botschafter in Rom. Rom. 16. Mai. (Wolff.) Zu Ehren Mussolinis hat gestern der deutsche Botschafter ein diplomatisches Essen gegeben. an welchem der Generaldirektor im Ministerium des Auswärtigen, Senator ßonta« rini. der amerikanische und der englische Botschafter sowie andere Persönlichkeiten teilnahmen. England und Nuhland. London. 16. Mai. (WTB) Rach Anhörung des größten Teils der gestrigen Hnterhaus- debatte erklärte Krassin in iln'erre&ungen mit Pressevertretern, er habe gestern ein Schreiben an das Foreign Office gesandt. Es sei ursprünglich nicht seine Absicht gernelen, um eine Unterredung nachzusuchen. Jetzt hoffe er jedoch, daß eine Zusammenkunft stattsinden werde. Die russi'che Regierung wolle keineswegs einen Bruch des russischen Handelsabkommens. Sie wünsch? alle strittigen Fragen auf der Grundlage der Gegenseitigkeit zu erörtern. Aus einer Konferenz zwischen politischen Vertretern Großbritanniens und Rußlands könne die Frage der Propaganda geklärt werden. In der gestrigen Debatte über die englisch- russischen Beziehungen erklärte Mac R e i l l außer dem bereits Gemeldeten noch, die Regierung beabsichtige nicht, das Handelsabkommen aufzuheben, sondern sie wünsche im Gegenteil, daß seine Bestimmungen befolgt würden. Die Debatte im Unterhaus. London, 15. Mai. (WTB) Im Verlauf der IlnterhauZdebatte über die russische Antwortnote drückte Lloyd George seine Befriedigung über die Mitteilungen Mac Reills aus. Gr sagte, es sei sehr klug, diese Frage in Ruhe zu erörtern. Was die 5-ugc der Propaganda betreffe, so habe Russland bis zum Jahre 1901 große Summen sü sei-en Geheimdienst auZgegeben. um eine Propa' an' a Im Osten gegen britische Interessen durchzuführen. Man rede von einer revolutionären und einer zaristischen Regierung, es bestanden indessen in Wirklichkeit keine grundlegenden älnterschiede zwischen dem Zarismus und dem Bolschewismus. Tschitscherin sei auch ein Revolutionär im gewöhnlichen Sinne des Wortes. Unter Heiterkeit des Hauses erklärte Lloyd George, Tschitscherin fei ein ebenso großer Aristokrat wie Cu -rn. Dsr größte Teil der ruffischen Beamten hätte seine Ausbildung unter dem früheren Regime geno's n. und der Russe komme znm Vorschein, allmählich werde sich der Bolschewismus wieder zum russischen Imperialismus entwickeln. Die Russen machten Propaganda im Ramen d^s Friedens und der Brüderlichkeit, jetzt stehe man dem alten Rußland gegenüber, vor dem er sich immer gefürchtet habe Man dürfe jedoch feinen Fehler begehen und glauben, es fei Bolschewismus. Lloyd George bat die Regierung, jetzt, da sie diesen klugen Schritt unternommen habe, vollen Ruhen daraus zu ziehen. Er wies auf die augenblicklich sehr ernste Lage der Welt hin, in der man feine Streichhölzer fallen lassen bürfe. Seit 1914 Ratten Ultimata einen schlechten Klang. Dieses Wort habe die größte Katastrophe ter menschlichen Geschichte herbci- geführt. Er hoffe, dies werde nicht wieder geschehen. Wenn man den russischen Handelsvertreter wegschicken und alle Verbindungen mit Rußland abschneiden würde, so würde die dortige Revolution auf sich selbst zurückgeworfen werden und würde auf ihre früheren Mittel zurück- greisen. Glaube das Haus nicht, daß Männer in Ruf;'and vorhanden seien die lieber eine heaus- fcrdernde Antwort von feiten der britischen Regierung gehabt hät en? Das Ergebnis würde sein, daß jene Männer triumphieren Asquith, der nach Lloyd George sprach, schloß sich nachdrücklich den Ausführungen des Dor-redners an. Er sagte, es wäre nicht klug, den einzigen Faden einer freundschaftlichen Verbindung, der zwischen England und Rußland im gegenwärtigen Augenblick bestehe, ab zu schneiden. Es bedeute eine große Erleichterung für das Unterhaus, und werde es auch für ibie Dessentlichkeit bedeuten, zu wissen, daß de- Bestich Krassins vielleicht benutzt werden könne, um in diesen Fragen zu einer gemeinsamen Vereinbarung zu gelangen. Kennworthy erklärte, das Haus müsse aus einer Erklärung seitens der Regierung bestehen, daß, was auch immer das Ergebnis der ilnterrebung zwischen Curzon und Krassin sein werde, die älnterhandlungen nicht abgebrochen, sondern über die festgesetzte Zeit hinaus fortgesetzt würden, um dem Haus Gelegenheit zu bieten, seine Ansicht darüber auszusprechen. 356. Sitzung, vormittags IP/j älhr. Berlin, 16. Mai 1923. Sin von allen Parteien eingebrachter Gesetzentwurf über die Abfindung von Witwen in der älnfallversicherung wird debatte- los in allen drei Lesungen angenommen. Danach soll den Witwen, die eine Zulage zur Witwenrente bezogen haben, im Falle der Wiederverheiratung eine Abfindung von des Jahres- Verdienstes zugestcmden werden, nach dem die Zulage errechnet war. Rach kurzer Aussprache wird sodann der Gesetzentwurf über den Verkehr mit u n - edelen Metallen, Perlen und Edelsteinen in zweiter Lesung genehmigt Es handelt sich hier um die Einführung einer Konzessions- Pflicht und um ein Verbot des Erwerbs solcher Gegenstände von Jugendlichen. Das Reichsent- lastungsgeseh, das Liquidationsschädengeseh und das Reichsausgleichsgeseh werden in zweiter Lesung genehmigt. Es folgt die dritte Beratung des Etats des Auswärtigen Amtes, des Reichskanzlers und des Reichspräsidenten. Abg. Müller-Franken (6.): Der Rotenwechsel hat keine Befriedigung geschaffen. Im Gegenteil, der Terror im alt» und neu besetzten Gebiet hat wesentlich zugenommen. Wir haben die harten Kriegsgerichtsurteile von Werden und Mainz erlebt, die ein Hohn auf jede Gerechtigkeit sind. (Beifall.) In Frankreich und Belgien sollte man endlich einsehen, daß durch den oerftärE.en Terror eine Befriedigung der europäischen Verhältnisse nicht erreicht werden kann. In den Antwortnoten auf die deutsche Rote ist das einzig Erfreuliche, daß sie nicht den Weg verschütten, der zu erfolgreichen Verhandlungen führen kann und schließliche auch führen maß. Die belgisch-französische Rote verlangt von Deutschland die Einstellung des passiven Widerstandes. Selbst die französische Regierung sollte endlich cin'ehen, daß der passive Widerstand an her Ruhr ni ht von Cer. deutschen Regierung kommandiert, sondern aus dem eigenen Willen der Bevölkerung geboren ist. (Lebhafte Zustimmung.) Wäre es anders, dann wäre dieser passive Widerstand schon längst unter dem französischen Terror zufarnmengebrochen. Wir haben es nicht verstanden, daß in der deutschen Rote so viel von dem passiven Widerstand geredet wurde, den sollte man doch allein der Bevölkerung überlassen. Redner wendet sich dann gegen die Behauptung, die Sozialdemokraten hüllen die Rote beeinflußt, und fährt dann fort: Wir haben tatsächlich die Rote erst aus der Presse fonnengel^rnl innere Politik muß bei so wichtigen außerpolitischen Fragen überhaupt vollbommen außer Betracht bleiben. Wir müsse'' mehr Wert auf die Schaffung von Garantien für unser Angebot legen. (Graf Westarp (Dntl.) ruft hier dazwischen: „Es ist doch nichts da!") Man sollte doch hier nicht etwas glauben machen wollen, was uns fein Mensch im Ausland glaubt Wer die Entschuldung der Landwirtschaft beobachtet hat, der weiß,' daß doch noch einiges da ist. wenn es gilt, eine endgültige Lösung zu treffen, wenn es gilt, das Ruhrgebiet zu befreien und am Rhein geordnete Verhältnisse zu schaffen. Für diesen Fall dürfen überhaupt keine materiellen Opfer gescheut werden, so groß sie nur aufgebracht werden können. (Beifall links und in der Mitte.) Es zeigt sich aus den englischen Antworten, daß die Ziffern nicht so toeit aus» einander geben, daß nicht bei gegenseitigem ernsten Verhand'ungswilb.n ein Weg des ©ntgegenfom- mens 1 vorhanden wäre. Im Rahmen des deutschen Angebotes muß der Wiederaufbau der verwüsteten französischen Gebiete erreicht werden Eine Lösung läßt sich nur finden, wenn wir substan- iriirrte Garantien bieten Die dcutsche Rote läßt leider in diesem Punkte Konkretes vermissen. In das Gebiet dieser Garantien würden die jetzt sr.ilich noch nicht twrhandenen Eisenbahnüber- schässe gehören, vielleicht auch die Einnahmen des Vranr.twrinmonopols. Vor allem aber brauchen wir konkrete Garantien von Landwirtschaft. Industrie, Danken und Handri Wenn den Vrichz- kanz'er Privatbriese von Führ en der Wirtschaft in diesem Sinne hat, so genügt das nicht. Wir müssen jetzt schon gesetzgeberische Schritte j,ur Erreichung dieser Garantien vvrbereiten. Die Parteien, in denen die Führer der Wirtschaft sitzen, sollten jetzt schon erklären, daß sie daran arbeiten wollen. Auch eine Verständigung über die Koks- liefeiung wird gesucht werden müssen. Rur eine tri tschastliche Annäherung wird zur Entspannung führen. Wir müssen den Plänen begegnen, die auf eine Beschlagnahme unserer Eisenbahnen ausgehen. Darum sollten wir auch konkretere Vorschläge für politische Sicherungen machen, dann wird Frankveich zeigen müssen, ob es wirklich ökrnomischs dem Jammer herausführen wollen, in den uns der Krieg gebracht hat. (Beifall.) Abg. Dr. Leicht (Vahr. Dpt.): Im Ramen deS Zentrums, der Deutsch.Volks- Partei, der Demokr. Partei und der Dayr. Volks- parici habe ich folgende Erllärung abzugeben: Der gegenwärtige Augenblick erschrint unS als verfrüht, zu den auf das deutsche Angebot eingegangenen Antworten hn Reichstag Stellung zu nehmen. Wir werden uns deshalb an der parlamentarischen Aussprache nicht beteiligen. Wir sprechen aber die vertrauensvolle Erwartung aus, daß die Reichsregierung den Weg gehen wird, der in dieser für unser Volk und Vaterland so wichtigen Entscheidung notwendig ist. (Beifall bei den Mittelparteien.) Abg. Hergt (Dtschntl.): So sehr wir wünschen, daß die ange* knüpften Fäden nicht obreifkzn, so sehen wir doch jetzt, wo alle Antworten vor liegen, feine Möglichkeit, den Faden fortzuspinnen. Die Schwierigkeiten liegen ja nicht bei uns. Eng- laird hat durch die Rede Curzons die moralische Verpflichtung übernommen, nunmehr auch durchzuführen. was auf sein Betreiben eingeleitet wurde. Poincare verlangt bündige Angebote. Unter feinen älmständen darf dabei die deutsche Wirtschaft geschädigt werden. Rur etwaige äleberschüsse können für die Reparationszahlungen rn Frage kommen. Außerdem haben sich die Verhältnisse so geändert, daß im April nicht mehr möglich war, was noch im Januar geboten werden konnte Englands Forderung von rund 50 Milliarden Goldmark war basiert auf dem Ianuarstand; unser Angebot beruht auf den augenblicklichen Verhältnissen. Somit besteht kein großer Unterschied zwischen unserem Angebot und Englands Wünschen, und England hat sich selbst desavouiert, wenn es jetzt einen schroff ablehnenden Standpunkt etnnlmmt In feiner früheren Rede hat sich Lord Curzon ausdrücklich moralisch auf unsere Seite gestellt und sich gegen jeden Versuch einer Zerstückelung Deutschlands gewandt. In der Rote Hingt es anders. Der Ruhreinfall wird hier als eine vollzogene Tatsache angesehen. In diesem Punkte kann es aber für uns fern Paktieren geben. Was den passiven Widerstand anbelangt, so sind wir im Gegensatz zu Müller-Franken der Ansicht, daß die Regierung allerdings die Pflicht hatte, sich ausdrücklich zu ihm zu bekennen. Sind wir alle einig in der Fortführung des passiven Widerstandes, dann müssen wir darin übereinstimmen, dieses auch dem Auslande gegenüber entschieden zu be'onen. England ist also auch in diesem Punkte umgefallen. Den Forderungen Poincares gegenüber sind toir allerdings nicht der Ansicht, daß noch nicht alle Türen zugeschlagen seien. Höchstens können wir durch das kaudinische Joch gehen. Wir können schon, um den Glauben an die deutsche Ehrlichkeit nicht zu erschüttern, über unser letztes Angebot gar nicht hmausgehen. Wir müssen den ungebrochenen Widerstand ausrcch erhalten. TS5;V über unsere ursprünglichen Hoffnungen hinaus hat sich dieser Widerstand bewähr!. Der Wille zum Widerstand ist heute mindestens so stark tote vorher und hinzugekommen ist noch die Erbitterung über Die französischen Gewaltakte. Meine F-aktion ist zu allen Opfern bereit, um eine Lösung zu finden. Wir stehen hinter der Regierung, solange die Regierung die Abwehrregierung ist und bleibt. (Beifall rechts.) Reichsminister des Aeußeren §rhr. v. Rosenberg: Zu meinem lebhaften Bedauern muh ich es mir versagen, den Herren Q3o-r ebnem, die sich auf das Gebiet der außenpolitischen Debatte begeben hoben, im gegen'arirtige-n Augenblick auf d'eses Gcbiek zu folgen. Wie d.m Hohen Hause bekannt ist. ist nach der französischm und belgischen Antwort, die englische und die italienische Antwort auf unsere Rote vom 8. Mai am letzten Sonntag eingetroffen und gestern abend haben wir die Rote der japanischen Re^mrung erhallen. Die Re'.chsregierung ist mit Ernst und Sorgfalt, die der Wichtigkeit des Gegenstandes entsprechen, in die Prüfung dieser Antworten eingetreten. Die Prüfung ist noch nicht abgeschlossen. Bevor dies der F.ril ist. würde es den Intereffen des Landes rov dersprcchen, vom Reg erun^stisch ®rFlärangen zur Gesamtlage unserer auswärtigen Politik oder zu den s:e beherrschenden Spezialfragen abzugeben. Ich bitte aber das Hohe Haus überzeugt zu sein, dc.ß die Regierung sich der auf ihr lastenden Der- antiDorUmq bewußt und nur von dem einen Bestreben erfüllt ist, den Weg zu gehen, den ihr nach Pflicht und äleberzeugung das Interesse von Volk und Vaterland, das Interesse der Gesamtheit vor- schreibt. (Beifall.) Rach der Erllärung des Außenministers Der* lasten die meisten Abgeordneten den Saal. Rur zwölf Abgeordnete hören den kommunistischen Redner art Abg. ÄDenen (Komm): Wir stehen unmittelbar vor der Gefahr eines neuen Krieges. England hat sich In seiner letzten Rote der Front gegen Deutschland angeschlossen. Rußland, der natürliche Verbündete Deutschlands, wird jetzt von allen ta= pitalistisch-saszistischen Staaten bedroht, die der letzten Station des Proletariats dasselbe Schicksal bereiten möchten. Die Regrerung und die bürgerlichen Parteien haben nur Mut, wenn es gegen deutsche Proletarier geht. Sie wollen nur einen möglichst hohen Preis für den Verkauf des deutschen Ruhrgebiets an Frankreich. Hochverräterische Zechendirektoren wollen heute schon die deutschen Arbeiter zwingen, für die Franzosen zu arbeiten. Die Kommunisten sind die einzigen im JLibrgefriei, b*e bei ^taropien etazqVG) TB*ber- (lanb crtgegeirkOen. 2U>c Wulle 'tallHUr beat'ch« Tiptotnötfe. btt sich trimer nicht genug fcber ®e- h«unb<»l»malk enttükten tonnte, tretM |e%i ck> fit an bet Macht Ift, eoe Äabuwinpotild htm« Derf ft» Kocht Derben Ian Has 0a*Jl bt*t >».,•• im» toche ftnb Loten, bie br aal malen vrldftrnxd txbeuien, HHt Icatn Itrtocheurig ein gegen dt-'es angebüd) bemo/rai isch-oa t La.-r. ewia 7.'ch« 3c»m. Die 3toiixx.t en taahutb« unb Oieiinu fUbSln- lach unDerldbOnu Der Xebner brtHr'tlttf -etter gegen btt acpianU Xifbehung des otieiualifibcn öäitnart w Berlin XxuqU schließt bü allgemeine Aus'vrach« 3e der ®tn4eiheuiluiig -1 *xrr der Xbg Dr Äer |le(b (Hi heftig« ^griffe argen den Atichsoräsidertten. der von seinem Lech le der XnuefUt gegenüber «Dotuiionären Arbeitern leinen Heb tauch genta 4 t bade, -tn loemu» nistifcher Antrag auf Au Ide düng des Oetxdng- s chen Erlasses gegen bk pro»em rischen -ändert, fhalten anrb aboelebnt Der Etat des Attchs- piL'rdenten. des Aetchsta n^lers des X-«»drtU n Asn et «vr,»e das Gtalsgdetz Derben gegen Me Stimmen der ÄemmuntfHm angenotnmen. Das Gesetz über das Verfahren mit «uMen IBelaCen. bat 7*f 14*cndaf! u ng »a« r«ft. dos Clavl- dativnAschddenae'etz unb das Aeichsausgleichs- geietz werden in dritter Oefung genehmigt ®tn Ergänzungsaetetz zum Aeichssi« d - lungZge'etz. wonach den aus den abgetreimen G«bitten verdrängten Siedlern von den ßldtrung»verbünden 40000 Hektar zur 'Bertiaung gestellt werden. Wird nach den Aus' endgültig angenommen Ein beutfchnattonaler Abänderung San trag dazu wird In namentlicher Abstimmung mit 237 gegen 81 Stimmen abgehbnf Das Gesetz xur Sicherung der Drolver- f ora u n g I ü t 1 92 3 2 4 gebt an den Ausschuß Präsident 2 6 b f erbat und erbtest di ®r- taubntA. ,3etumnfl unb Tagesordnung der nächsten Sitzung r»i ch den Pfingstserien fefbft m tv m Gr schloß um ',,7 Ubt die St^ng rlt von den Abgeordnet.-n ntbenb angc1; Ansprache in der er darauf hinw.es. daß kahl- reich« Adarvrdmeie nach Frankfurt a M führen, um botl den Gedenktag des 3u,ammcntrlttt der edlen Aationalvedammlung In der Paulstirche btt 1848 zu feiern Eine neue deutsche Protestnote. 3er (In, 16 Mat 1W0M t Den Teale- rangm In Paris, London und D r ft 1 f e l wurde nachfokaende Lote übergeben: •brn. bk bea 11 4.en 31 frn» bobnbeamten im besetzten Gebiet enter allen Umftdnbm mm Timfl für die franzöfisch-belgifche Legte der 31 f en bahnen tm besetzten Gebiet *a ztkirgen geht die interalliierte Ahetnlandkom- Mission in immer schärferer unb rücksichtsloserer Meise gegen biek Bsamtenschift und ihre Kamillen vor Die Zahl brr AuSwetfun. gen von 3t'mbabnem aus dem besetzten Gebiet zählt bereits nach 3ebntaufenben. Die Vertreibung der 31 fenbobnbeamten aus Ihren Tob* n u n g e n. und zwar nicht nur aus den Di en ft- trtbnunoen. sondern auch aus Privakbäusem und Genvssenschaftskvlonien wird stzstematstch fort- gesetzt Am 2, 71al mußten die Ukrtttiobnungen der chnuntwerckstätt« Äreftlb-Oppum von 198 Kamillen geräumt werden. Am gleiche« Tage trorben 35 Familien In Troisdorf binnen weniger Stunden gezwungen, ihre Wohnungen zu verlassen Don der gletchrn Maßnahme wurden am 5 Mat 180 Eisen hahnerf amisten |n 9 u 6- ktrchen betroffen, desgleichen am 8. Mat 178 Jamtlten In Türen und 180 Familien in Bonn In den meisten Hätten ist die Hrtsl Mr Aäumung der Wohnungen so kurz bemessen, daß die Detrossenen nicht in der Lage sind, Ihren flau 8 rat mtlzunebmen Da es aber In einigen Fällen dank ubvrmen' Llt4er Anstrengung der 'BcuUlgten unb mit Hilf« mitleidiger Anch^rrn gehingzn war. ihre -ade zu retten, bat in letzter das System gewechsc l 1 ,>tzt wird meistens den Vertriebenen mir gehottet, bas mit- zu nehmen was sie auf dem Leide tragen bann nrch «In kleines Bündel geringen Umfangs AuS den gleichen Gründen werden die von den Kriegsgerichten gegen deutsche 3tlm- babher. die nichts getan haben, als ein weder mit dem VsGerrocht noch mit dem Diensteid vereinbartes Ansinnen ad-ulehnen. gefallen Urteile Immer grausamer Als ltzptsu Ähnlichen Anhalten unb Einrichtungen lehate Me •r gruch scher-, frtlfe. . es ft ex te^och f«ft. Mission wird von der Aegierung auf drei 1* leMefl Wer ntrnnu le w rang zu erklären, daß die Parteien alMaT.fh* hSfttgew Banen? ute.»Wen Am Dwinatiag findet nu au* das täUrsch« TSnüamf«* fein« Sitzung Par: entfliehet ertaej.-wgeue-er es ftex te>och feft. beh Vettis « l 0 S gtin. In einer UnreneLung Private Hiihrnnq der österreichische» b^g auebttrn fftr «ch alle Kinde- »oll« fitzhilch ktn. well« vW unb Senne, auch bt« Kleber bei Au hrei 1 e n ba hner! oder in kllenben Ctelluna« bdlnbllt*» Peildn- 1'4)feiten des praktisch« Dlrtschaftsleb«s be- fetzt. Die übrig« bret Mitglieder smb aus ben Jklh« des ^crionaU der Vunbesbabn« w fteöen Dl« Mitglieder des Vorlandes unb ber Verwaltunastomuiilsion duck« trsbrr einer gcketz- txMnben Köifr'chait noch ber Aegierung an- gchbt« Durch verschieb«- Vdttmmung« wirb ade» ber Ein'luß ber Arg, rung gewahrt Tarif- mahnabm« Unb s V an bl« Genehmigung ber jUgterung gebunten. _ „ ---w —. — 1 3abrt beftettt Aeun stellen werken mit Fachleuten des Verkehrs- wes«». ber Volkswir:schäft und mit selbllLuMg« Die Vrwiage eines AahmengefeßEs für die Lehrerbildung durch die Aeichs- regkerang wünschen. Ei» Stttik der ^ambrr-er 6'ch- türk 'cher- Ve.hoeZungen über Me Aepara wr - frag« lieb m et* truttL Phaie etngtirere.i De.- Plötzliche Kabinettskrise in London? London. 15. Mai. Der Vestand des Kabinetts Donar Lato Ist durch eine richterliche Entscheidung des Oberhauses gefährdet. Es erschien plbtzlich fraglich, ob ter Minister des Innern Bridgeman leinen Poste» toelrtr behalten kann Der Tatbestand ist kur, biefer: 3m -erbst vorigen Jahres wurden 100 irische Aevo.uttonüre auf Anordnung des Innenministers verhuftot und nach Irland tc- portiert, da sie angeblich Komplotte gegen die Sicherheit Englands vorbereiieien. Der mit- perbificte Carlen aprelli.'Ne gegen seine Festnahme vor dem Zivtlgertcht, das zu seinen Sunslen entschied. Gegen dieses Urteil har aber der Minister des Innern vor dem House os Lords appelliert, das sich gestern in dieser Angelegenheit für unzuständig erkläre. Diese Entscheidung hat große Unruhe im Parlament hervorgerufen, und e« wurde sofvtt ein Kadi- nettSrat einberufen. Es verlautet, daß der Minister des Innern bereits seine Entlassung eingereicht habe. „Desttnlnster Gazene" er- klärt, daß die fofortlae Entlassung der irischen Deportierten in Erwägung gezogen werde. Es müßten ferner Schritte unternommen werden, um den Minister des Innern vor der Schadenersatzklage der Verhafteten zu schützen. Eine dahin zielende ..IndemnUy Bill- soll sofvn nach den Pfingstserien beanttagt werden. Aach der „Dallh Mail" soll die Aufregung tm Unterhaus dadurch noch vergrößert worden sein, daß Bonar Law nach einer Aeutermeldung bereits seine Rückreise angetreten habe und sich auf dem Wege nach London befinde. Bo- nar Law wurde ursprünglich erst nach Beendigung der Pfingstserien zurückerwartet. turgt De--, Nrt bni «t>? Ätnbet M gut« !"bcke-.ber, «• bre ßaibt. etmuaf « W^d Hrw vom Au b kawas U6ei unb Aus bem Heidbe. •W Beamte» de^ e. Derlln. 16. Mai. iDolfs.) Die von einer Korrespondenz cerbreite.e Mitteilung "ber den angeblich gestern abend erfolgten Abschluß der Bekprechungen mit ben Spitzen- Organisationen über die Erhöhung der Beamten- und Anaefte!l:enbe.z2ge ist falsch. Insbesondere sind bk mti^e.cUien Trowntfin« unzu.refsend. D e Besprechungen, die bis Mitternacht dauerten, wurden heute vormittag fortgesetzt. X« Leheeebiltzmig. e r tl n . 17. Dai. Die vier Parkeie» der bürgerlichen Arbeitsgemeinschaft und die Deutfchugtionalen lowk ^te Sozialdemokraten Haden sich -u einem gemeinsamen Bodtoß in der Lehrerbll- dungssrage enckchlotsen. die von ter Aeichsregieru»g bisher ke« Ländern Überlas- 'en worden war. D.e sechs B^r:e c» habende» Schulrat Beu ermann err- : _i. igr. ber Aegie- Dien. 16 Mai. (WTV.) Die Regierung bat beute einen Gef«tzentwurs eingebracht, durch den zur Führung des Betriebs ber Vunbes- bahnen ein eigener Wlrtschastskörper als eigene turi st Ische Pedon gebUbet wirb Dieses Unternehmen tpfi b bet Wahrung ber allgemeinen Interessen nach kaufmännischen Grundsätzen geführt unb so eingerichtet werben, ba') die Aus- txtben in ben Einnahmen Ihre Deckung finden. Ais auf weiteres bdtxnml das Unternehmen etnen attiäbdich Im Atnanzgefktz festzusetzenben M^nbeszuschuft Bei der U«betnabme des Unternehmens erhalten bie Bund's bahnen vom Bund die vorhandenen Äaflenbeftänbe bis zur Höhe von 300 Milliarden Kronen als Grundkaoital zur Führung des Betriebes Organe des Unternehmen» Unb ber Vorstand unb die Verwaltungskommission Tie Leitung des Unternehmen» obliegt dem Vorstand, bellen Mitglieder vom Präsidenten ber Verwaltungzfommilsivn burd Vertrau bestellt werben. Die Ver' Uus Stabt unb Lanb. Gießen, 17. Mal 1023 Die Vreisdeschilhernnq von (Kege», ständen des notwendigen Ledens- dedarss. Das Pvllzeiamt Gießen weift bn ne^eften Amtsrerkündlgungsblatt auf ble Verordnung des chell Ministeriums des Innern unb tes chell Ministeriums für Arbeit unb Wirtschaft hin, nach ber bk Geaenftänbe des notwendigen Lebeusdedars s mit Preisschildern versehen werden müllen. Es betont, baß dicke Verorbmmg mzwischm in Kraft getreten ist. unb iaat bann: .Wir rnackwn hierauf — insbesondere die von ber Verordnung bttereffkrten Kreise des Handels unb des Gewerbes — aufmerksam mit dem An fügen, baß demnächst polizerliche Aevif Ionen vorgenommen werden. Werben bei blcken fert» adecten Aevtfionen Auwiberhanblungen fest gestellt, so wirb Strafanzeige erstattet werden " Wir haben unsere Oder bereits In unterer Bummer 97 vom 26 April über den Geltungsbereich bider Verordnung unterrichtet. Voll« aber bei ber Wichtigkeit der Sache Tm Interelle unserer Handes- und geofrrrbetreib.nbea Leser die entscheidende Bckllmmung ber Verordnung hier noch einmal wiederholen Danach hnb folgen de Waren mit Preisschildern ausiuzeichnen Brvt- waren unb Zwieback. Aeisch, Zlei'ch- und Wurstwaren aller Art. mit Ausnahme ber Luiuowaren, Hi'ch. unb Aäucherwaren Art, Äartiffeln unb KartoffelerZeugnisse, fri'ches und getrocknetes Gemüse. Milch unb Milchviävarake. Butter. Margarine unb sonstige Opr/efettr und Oele Sesam-, Cola-. Erdnuß-, Xü’ dle ufw». Käse beutlcher Herkunft. Eier. Elvrärxira'e. 'owie Eicr-ErsatzmIttel. Meyl. Grieß. Grau'^en Ha'er- flocken, chüllenfrüchse. Teigwaren. Ka'fee. Ka'f.e- Mischungen, Kaffee-Ersatz unb -3*km Tee. Tee- Mischungen unb Tee-Eckatz. Kafao Bock-, Ta'ck- schvfolabe und Schololadenpuloer Zucker unb einfache 3udermalen. Salz unb bl« gebräuchlichsten Gewürze, gew-hnliches öbft ifrifch und ae rtxfrcti, -onig. Kunsthonta. Obstmus. Marmeladen unb Gele?, mit Ausnahme von Daren bidrr Art in ßurutpodüngen, flitteneittet aller Art. (joU. Kohlen. Krks Briketts. Torf. Karbid. Benzin Benwl. Petroleum. Bvennfvirirus. Kernen «tn- facher Art. Streichhölzer. Berufskletdungsftücke einfacher Art. für ben nvtweudigen G-brauch bestimmte «infache Männer-, Stauen- unb Ktnber- dekic dunqsftückr. dnfache Odb-, XlnUr-, Bett- unb 5>"uS7räfch« gehst Stoßen, aus denen f* bergest-ll! trerben. 3clrn. Strickwolle unb Aähgarn einfacher Art. einfach: Männer-, tzraüen- unb Ämbethüie ober für ben notwenbia-n Gebrauch bestimmt? Schuhwarrn u-d ihre 3>- ta'en. e mach- 0e*er®ar n und CrK< edafucartn Döbel einfacher An. ^au*- u -b Küchengerät« «r) ch«r Art W.-lt lk ,ur Zonfftdru rg cknes chcms ,altoUra)are-t einfacher Art, SchulaN k«' Berbandustochk Tabak- gab Tabak- waren, P'eifen cknfacher Art. E^tne wettere lechen end XI*ton stch daher ' gcfltt 1 etngestrkl und lo.Un erst am Donnerstag oLer j.cag Bieter iurgenoaunrLe ben Man glaubt. Laß Ml dahin Ismet P r'cha Wellungen aus Angora erhalte, hader wird In den heutigen Unterrebungea ter Grieche' mit Ltn QUIheuen büeben u e bei ihrer lUpara- tionsre^weic« " 1 Uu c • ‘ einen Schiedifvruch Les Böcke bjnMra eJ obre teJ Otüekgri •ed.'tAbcfü vor In K -'.-rr ichfrettrn erflftk? man Me regrnträr igei C4irLTigHlm ig!a; unb «inen er-r u-« le-i Abbruch unter dem Einfluß des OberdeiehLshabers Pangalos befürwortet. '-tStifter, mir genaue« Adrell« und c->* füh '.uchc n Angaben werden an bu obige Ad roll« erbeten. M« demckche Da^-d- rd*aft bat tu anecken nenftlrcrte? Mm'« der ts -und rttna«enbe von I.uhrhnde«» eefaeee - ^en Auf ch« siea ist banoa «m sehr erbebttx: Teil «arfallen. Soweit ■c ee bider ÄWebenu. -ngei noch ixt rrr gur- ferge »ar bu Auackinr.r %a (eilen ist. wird tu stckerttch überall getr. getan werden Der vorstehende Aufruf für M« Araber ber Auhrei'e^- IcSeer fei ber 0M»mrrckam rwl Bur cheuMg uad ber ichn.cken chUtsdertitschatt un'erer Or et emptobUn Das Deutsche Vglksspfer. In ber Gckchättsftette des .Gießener Anzeige rf e-jrben für unsere bebeftsgua BollsgenoNe, im Au hrgebt« tuib om Igeln wen«, obgeltciext. Devp Aachbari 162 000. e!ctr.uh Göricke. Garbentttch, 5. Xrc 8100: Kckebrich Simon 3 Aat« I0CO. lanwerr.. D X Großen-Aoben 50000 281 Den Gebern herrschst«' Dank! Weiter, Spenden werben In der Geschäftsstelle des .Gießener Anzeigers" angencenmen. • ( Alchtlgftellung In ber BolksotckerMto vom 12 Ma, muß es statt W chanl« 50CO richtig heißen Wilhelm chankei 500Q. "BSlligen Geschäftsschluß am Pflnastsamstag kündigen sieden Gießener Geldinstitute im Anzeigenteil unseres heutigen Blattes an. Aamentllch 6k Gefchäfts- Delt mdge der Ankündigung ihre 21«fmeit1am- kett schenken. ee D Ie Aelnlgung der Schornsteine In Bäckereien. Heber bk Frage, wie oft Schornsteine in Bäckereien zu reinige« sind, hat das Ministerium des Innern eine Entscheidung erlasse», die vom Kreisamt im neuesten Arntsverkündlgungsblatt zur dffent- ltchen Kenntnis gebrach» wird. Es heißt ba: Die Schornsteine ber gewerblichen Bäckereien tverden In der Aegel unter ble ßß 26 unb 27 ber Schornsteinsegerordnung vorn 4. März 1921 fallen, sofern ee sich nicht um ^räßere, mehr fabrikmäßige Anlagen handelt, und wer- ben demgemäß mindestens viermal im Jahre zu reinigen fein. Bei ber besonderen Ar» des von den Bäckereien verwandten, stark ruß- bildenden Feuerunasmaterials wird iedoch zu- meist del Bäckereifchvrnsleinen eine dfiere Aei- niaung erforderlich sein. Eine testtmmte Ae- gelung für alle Fälle erscheint nicht angängig, ba di« Aouoenbtgkeit ber Aeintgung von der Art und Größe des Betriebs und von der Verwendung von mehr ober weniger rußdilden- dem Feuerungsmaterial abhänat. Be! normal benußten Bäckerei kam inen wirb eine monatliche 'Reinigung angebracht fein. △ Der Krel»Hlea«!i,uchtvereln fftr be« Kreis 9 le ft« n hielt unter dem Vorlitz des Canbtaalabg Fenchel in Sich feine Äaui t Versammlung ab. Als Vertreter dec Uanbwitt- schastskammer nahm Gen«lalf.frckär Oekonomt«- rat Wagner an ben Verbannungen teil De» wichtigsten Punst der Tagesordnung bildete b4# Tagung des Aeichsverbandt ber deutschen liegen- ,uchtvereine, die vom 22. bis 25. Juni In Gieße» f!ü'.:1tn>et Damit flnb eine Iiegenausstellung unb ein Cämmermartl in Vlch verbunden I-ngvkh- cutnabme unb Körung kosten für ItiJ für das Tier ie 100 Mk. " Oin Oberbeffe In Aheloheffm er mv, bet. Am Freitag. 4 d. M. siet ber K ceisvete r lnä ru r»» des Krelles Oppen beim, Bete- rinäcra» Dr. Karl Gerharb. eine* QUub- morb xum Opfer Er war am Aachoiittag in Aiersieln beruflich tätig unb wollt« gegen Abend ba 'Bahntn nicht geben — auf brm Londeoeg ntub Oppenheim Aurudf. ')rvn Pastanten fanb.1 ihn später mit schweren Kopfverletzungen, unter enteren einer tiefen Stichwunde am Ainterfopf lewufttlos auf ber vandüraße auf Die Mef- lasche war geraubt, ebenso Uhr und Kette, von der noch einig« Glieder an den Kleidern hingen Er verstarb am nächsten Morgen, ohne noch einmal das Bewußtsein wl.derer langt zu Haden Soviel beiannt dl, sind weiter« Aulllärungrn ba ber Tätedchast bisher nicht möglich gewef.-n Dm Bersiorden« war in Lang-Göns geboren, hat in Gießen fiubkrt und promoviert unb mehrere Oubre in Ober Helle« beruflich gewirkt Er war ein liebenswürdiger, allgemein beliebter Beamter •«/ Verein fftr das Deutschtum I« Ausland. Ortsgruppe Gießen, bittet «ns. bannd auhrw -r rm w mach» daß Me Iabrestagnng des C*rr-v und Aus^ndbeuckch. tum«. Qlt bat u ><■ j"» k ^'«ÄL oltjol>fet. * °°d ä»^ S I L durch U, L. 4 Iterir -nY^i" ^Uä: 1‘Xiss Qnflenommen. M'itk » ^Mtebtn1^ SWSfc l9 ihre Qlufmerllam. 'S der Schorn, i Heb« bk Frage, ideteien 8U reinig n des Innern eine vom Kreisaint Im Watt zur öffent. oirb. Es heißt da: üblichen Bäckereien ' die §§ 26 und 27 rg vorn 4. Mrz nicht um größere, n handelt, und wer. i viermal Im Jahre besonderen Art Les »andten, stark ruß. cials wird jedoch zu- inen eine öftere Rei- Eine bestimmte ‘Ke- )eint nicht angängig, Reinigung von der ds und von der Der- weniger ruhbilden- tbhängt. Bei normal t wird eine monat- t fein. nzuchkverein für (t unter dem Dorfl- in Sich leine tzauvt vetCT der Landtmvt. ifldtettt OrlvnvMe. Handlungen teil. 5>cn tiorbnung bildete die ; der deutschen Ziegen- z 25. Juni in Gießen Ziegenausstellung und verbunden. Jungvieh- tat für M für das i in Rheinhessen i 4. d. K, siel der W Oppenheim, Beta Hard, einem Raub- ir am Rachmittag m ,d wollte gegen Wend , auf dem Landweg nm Passanten sanden srxZ S,45.1 , den Kleidern tajÄ llorgen, ohne noch ew ^erlangt zu haben. ZM ML vKs rÄSjS "»r?5ä ^urallatE Scimburfl ' Igrtz- Äungen E Kam- ötiv, m1 g K-a ^L s-utsch- ic sagunfl stellen °n * Wrt’ nnnerfttag- A • SierkE. » und ^^Sin u und »* L lDinve. ££»‘* Eanbfrtl« «letzen. * Grvtzen-Duseck, 16. Mai. ®tne lt>- ^«nSwerte Tätigkeit haben bte hiesigen Schulkinder entfallet Sie haben bei ihren CItern unb bei den Rachbarsleuten für das Deutsche Dvlksopfer gefarnmett und da» durch 162 OOO Mk. zusammengebracht. Daß Geld Dvurde an die Sammel stelle des ,Gieh. Anz." ab- aeführt 3n welcher Gemeirrde werden die Kinder diesen auSgezeichnelen vaterländischen ®fer nach» aimxen? • Gr. »Linden, 16. Mai. Unser Turnverein (D. T.) bat daS Deutsche Volks» vPfer mit 50 000 Mk. unterstützt Die Dechilie wurde dem „Gieß. Anz " zur Weiterbeförderung übergeben. Grünberg, 16. Mai. Hier ist jetzt auch ein Stenvgraphenverein Babelsberger in- Leben gerufen worden. Zum Vorsitzenden wurde Amt-gericht-rat Glenz gewählt. Der junge Verein hat seine Arbeit mit einem 2lnfängerfurfu6 etngdeiiet. KreiS Friedberg. * Bad-Rauhe im, 16. Mai. DieZu- schlage zur Grundmiete sind hier mit Wirkung vom 1. Juni ab auf 9 200 v. H. festgesetzt worden. Davon entfallen 3000 v. H. auf die Betriebskosten, 3700 v. H. auf die laufenden Instandsetzungskosten und 2500 v. H. auf das große Inftandfetzungskonw. Kreis Wetzlar. Wetzlar, 15. Mai. Die hiesige Polizei verhaftete am Samstagabend z wei Personen, die bei der Firma Hehligen staedt tn Dieben zwei Treibriemen im Wert von über einer Million Mark gestohlen hatten. DaS Diebesgut wurde beschlagnahmt. — 3n letzter Rächt ist Hierselbst in einem Hause in der Helgebachstrahe ein Einbruchsdiebstahl verübt worden, wobei den Dieben zwei Fah r» räber, etwa 200 Eier, ein Quantum eingepökel- teS Fleisch, verschiedene Würste und etwa sechs Flaschen Schnaps in die Hände gefallen sind. Die Täler sind durch ein Kellerfenster eingestiegen unb haben die Keller räume und die Waschküche einer gründlichen Revision unterzogen. Man ist den Spitzbuben auf der Spur. Hcssert-Naffau. ][ Marburg, 14. Mai. Das im Weich - bilde unserer Stadt im Lahntal seitens 1er Universität und der Stadt auf dem 32000 Quadratmeter großen Gelände der sog. Hirsenwiese errichtete Stadion wurde gestern seiner Bestimmung übergeben. Trotz des stürmischen Wetters hatten sich Tausende einge- sunden. Als Vertreter des Ministers für Kunst und Wissenschaft war Ministerialdirektor Dr. Krüß aus Berlin und für die Kasseler Regierung Oberregierungsrat Stabiler aus Kassel erschienen. Ansprachen hielten älniversi- tätSdirektor Geh. Ober-Reg.-Rat Dr. von Hülsen, IlniversitätSdirekwr Prof. Dr. Schwenkenbecher, Geh. Iustizrat Pros. Dr. Andrö, Ministerialdirektor Dr. Krüß und cand. jur. Schulz. Freiübungen der Marburger Schüler gaben den Auftakt und Darbietungen der Marburger Turn- und Sportvereine bildeten den Schluß. Das Stadion ist eines der schönsten in Deutschland. fpd. Frankfurt a. M., 15. Mai. Unter Aufwendung sehr erheblicher Mittel plant man hier die Errichtung einer größeren Schiffs° werft. Entsprechende Verhandlungen mit der Stadt wegen ileberlaffung von Baugelände sind bereits eingeleitet. — Die Straßenbahn hatte bekanntlich für die Ausländer besondere Tarife eingeführt, die sich aber derart schlecht bewährt haben und der Verwaltung mir Rachteile brachten, daß man jetzt zur Aufhebung dieser Sondertarise schreiten will. — Mil Rücksicht auf den Ernst der Lage fällt auch in diesem Jahre die Feier des W ä l dche s t ages, des bekannten Frankfurter Lokalfeiertages am dritten Pfingstfeiertage, aus. fpd. Frankfurt a. M., 16. Mai. Der Magistrat bereitet eine Vorlage an die Stadtverordnetenversammlung vor, die eine namhafte Erhöhung der Straßenbahnsahrpreise verlangt. Die Forderung wird mit den wachsenden Ausgaben für Löhne and Gehälter begründet. — Während der Fahrt von Frankfurt nach Gießen machte eine junge Dame aas Berlin die Bekanntschaft eines jungen Herrn, der sie glänzend unterhielt and sich ihr gegenüber als Kavalier erwies Der junge Mann war 1er Dame in Gießen beim Verbringen des Reisegepäcks tn den Wartesaal behilflich, nahm aber dabei aus der Handtasche die wo hlgef üll te Geldmappe — und verschwand, bevor die Dame den Verlust ihrer Tasche gewahrte. Die Dame mußte für ihre Weiterreise fremde Hilfe In Anspruch nehmen. — 3n der Landwirtschaftlichen Halle fand «ine mit Hunden aller Rassen, aller Aller. Größen und Eigenschaften reich beschickte „Dö r Je“ statt. Richt minder stark aber war auch der Zustrom von Kauflustigen. Für einzelne Tiere wurden außerordentlich hohe Preise angelegt, vor allem für Jagdhunde, die von Zwischenagcnten für französische Offiziere erstanden wurden. Verschiedentlich spielte eine Million Mark für irgendeine» Köter gar keine Rolle. Die Vorgänge an der Giehener Oberrealschule vor Gericht. 3n unserer Rümmer 106 vom 7. Mai haben wir einen Bericht über die Verhandlung des De- leidigungSprozesses des Pros Michel» Gießen gegen den Schriftleiter Büchner von der „Hess. Landeszeitung" in Darmstadt vor der Darmstädter Strafkammer veröffentlicht Dieser Bericht kann, wie wir nachträglich zu unserem Bedauern fest st eklen muhten, nicht als vollkommen angesehen werden, denn aus mancher Ze igen» aussage läßt er 'bemerkenswerte Punkte fort und übet andere für die Beleuchtung der damaligen Vorgänge an der Gießener Oberrealschule sehr bedeutsame 3cugenetflärungen geht er nur ganz kurz hinweg. Hierdurch wird dem Leser eine mangelhafte Orientierung geboten. Dir hatten unseren ständigen Darmstädter M i t- arbeitet mit der Berichterstattung über diese Gerichtsverhandlung betraut, dieser Herr hat aber ohne unser Wissen den Auftrag einem anderen Berichterstatter weilergegeben, von dem wir dann jenen Bericht erhielten. Da sich dieser Herr ausdrücklich auf unseren ständigen Mitarbeiter berief, glaubten wir, dieser habe sich vor der Weitergabe unseres Auftrages darüber Sicher Heil verschafft, daß uns ein absolut einwandfreier Bericht geliefert werde Daß daS nicht geschehen, konnten wir, wie schon oben gesagt, erst später feststellen, ihn unseren Lesern nun ein vollständigeres Bild über jene für Gießen und ilmgegenb bedeutsame Verhandlung xu geben, tragen wir Heute — dabei gleichzeitig ein Ersuchen verschiedener Prvzeßbeteiligler erfüllend — nach einem auf ft en o g r a p hi scheu Auf zeichn ungen beruhenden Pro^eßbericht der „Hess Landeszeitung" das folgende über die wichtigsten Zeugenvernehmungen nach D. Schriftltg. Ü-2200JOO- Commerz- u. Prtvalbk. 19000.-20000,-19000.-22000 - Darinst.u.Nationalbank 2XM),- —— Mitteident. Ereditbank 12400- 132M - 11750-130-«),- Cc"t-rr. Freditanstalt. 3650Ü- 39000.- 35000, 38090,- Bochumer Guh.... -,-29200Q,-287000,-30')003,- Bnderu» 87000,-84750,-8700a-805-0.- ( 170 -00,-150000, - Padisrlie Änilln .... 57AXV—4900Qr—j/u0ü^4910(V— ßh'lbfrl'iulbt 7250'*,—7">250,— —7C00-L— ttzriecheiuier Electron 46000,—11000.—1/aGO,—43500,— Höchster ftnrbroerfe . 4400fV—39500 —4500IX—II100,— Holzverkohlung.....35000,-35009. — —,— — tiutgerstverke......78200,—74ä(XX— 7iKNX),- ^chcideanstalt.....610iXk—60000,— —,— —,— Ällg. 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Der Oberbürgermeister .Arbeitsamt) ___Dr. 2rey____________ Bekanntmachung. Auf ble durch Aushang erfolgte Bekanntmachung . die Zucterausgab« an Anstalten ufto. für den Mona« April betrestend. wird blermtl bingewiesen G-esten. den 16 Mat 1923 34148 DerOderburgermetster . v?eb«nsmttielamt>. Eberly-Famil e Fan*4kUnetl»r Kroney a •'rikaniecbenFen-erern-ttel. Sri n< fern rrenScMck • aJr w erden in de" 1'1 -ef»f spannend n Pi' wa‘>rheitejre«rca LT» Udert. In den Hauptrolle" Der große Frankfurterstoffverkauf findet nur noch einige Tage In Schwabs Hotel (Felsenkeller) statt Niemand verslume d e Gelegenheit sich Äußerst preiswert etnzudecken »*■ Besichtigung ohne Kaufzwang! -*a NB. Es empfiehlt sich für das kaufende Publikum, dieVormittage zu boputxon. Jos. Frank aus Frankfurt. Palast-Lichtspiele k Vamehmetee u»d grOOlee Theater am Ptafza Ab heute bis einechließL Sonntag, den 20. Mali Samson und Delila ^ Der Roman einer OpernUarvdo Eta dr» latlwke» Spiel In • Akten k. - foe Sidney Gerricli. K'l y** D*. Kib» unter dar Real* von Aleiardnr f^S Corn» den Ko nan einer berO'initen Operw«an«ert■*. L/i dk in der Oper x wi und iMüa* di- Roh* der ► ' j durundl- r: i Herta Cord» k^mnv hier ior voil. n hntfeiten« ihnm kan.ilrrt»ch-n KAnneea A fr-do k1 i.alaor eteot la d*r d« di«-'.en Kpwode ab bare ton Vl\ au Ihrer Seite. - F-rn-r 7^ ElmoderFurchtlose III.Teil |3. Episode) £ Das Haus des Grauens t 1 c l »m-r <*n » .V 'vom lonedram» In M A --l Beginn heute end mo Cikasbaroneß da» Taaspf-rd 2 Lo-gie R»