Er. 65 Erschein» iögsich, miß« Sonn- und Feierlay?, mit derSomstaysbeilage: EießenerFamilienblätter Monatliche Vezuarvreise: 2850*Dlarhunö IbOMork 3rügerlohn,durct dicPost -?OOOMark,auchl)ei9iicht» erscheinen einzelner Hummern infolge höherer Gewalt.- I ern sprech. Dnschlüsfe: fürdieSchrift. kitung 112; für Derlag vnd Gefchäflsslelle 51. ilnfchrift für Drahtnach. richten: Anzeiaer Siehrn. poftscheälonto: Frankfurt a. DI. 11686. (Erftes Blatt 175. Jahrgang Samstag, 17. März 1923 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Dnitf und Verlag: vrvhl'sche Unlverfitälr-Vuch- und Sleindruckerei H. Lange in Gießen. Zchriftleitung und Geschäftsstelle: Zchnlstratze 7. Annahme von Anzeigen für ölt Tagesnummer bis zum ‘Jlad)rnr.tag uoetjet ohnejeöe Verbindlichkeit, preis für 1 mm hohe |ili Anzeigen o 27 mm'Breite örtlich 80 Mk.. auswärts 103911h.; für Rekl ame- Anzeigen van 70 mm Dreiie^OOMh.Dei'Platz. Dor|d)rih 20*/e Aufichlag. Sauptfchriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für 'Politik: Aug. Goetz; für Öen übrigen Teil: Ernst Vlumichein; füröen Anzeigenteil: Hans Leck, fämtlich in Dietzen. Wochenrückblick. Die wichtigsten Aufgaben der inneren Politik, soweit sie durch Gesetzgebung ihre Erledigung finden können, hat der Reichstag in den letzten Tagen gelöst: Das Geldent- w e r t u n g S g e s e tz und das Gesetz über die Wohnungsbauabgabe sind verabschie- bet Wir wollen uns nicht darüber wundern, bah die Gegensätze von Links und Rechts dabei sehr demonstrativ in die Erscheinung traten; die Steuerfragen waren von jeher die umstrittensten im deutschen Parlament, wenn auch das bekannte Wort des Altmeisters Adolf Wagner, die Deutschen seien unter allen Völkern die filzigsten Steuerzahler, durch den Machtspruch der Zeit längst keine Geltung mehr hat. Das wohlgeordnete Staatswesen von Einst, das infolge genau durchgcarbeiteter Organisation zum größten Teil sich selbst unterhielt, hat einer Auflösung, einer Auspowerung durch fremden Zwang Platz gemacht, so daß sich die Staatsbürger längst daran gewöhnt haben, dem Zusammenhalt deSUebrig- gebliebenen die größten Opfer zu bringen. Trotzdem hat der sozialdemokratische Redner Dr. Hertz am Freitag im Reichstag unseren äußeren Feinden die Freude bereitet, zu behaupten. die deutschen Steuern täten angesichts der anwachsenden Flut neuen Papiergeldes überhaupt keine Wirkung mehr. Diese Wollust des Riederreihens labte sich auch an Unwahrheiten demagogischer Verhetzung. Mit großer Schärfe trat dem Sozialdemokraten besonders der Zentrumsredner, Abg. Lange-Hegermann, entgegen, indem er ihm sinnwidrige Entstellung von Artikeln und bewußte Unrichtigkeit vorhielt. Aräch der Reichsfinanzmini st er stellte die unbegreiflichen Uebertreibungen des Abg. Hertz richtig. Dieser hatte u. a. erklärt, die Desitzstcuern brächten in Deutschland nur ein Achtel dessen auf, was von den Abzügen an Lohneinkommen einginge. Der Minister verwies demgegenüber auf die Kritik der Finanzsachverständigen in Brüssel, die eine fehlerhafte Ueberspannung der Desitz- steuern in Deutschland festgestellt hätten. 3m Mittelpunkte der Auseinandersetzungen stand aber die sachkundige Rede des Abgeordneten Dr. Helfferich, der tiefer in die Materie ein- drang und nachwies, daß der Lohn heute im allgemeinen 80 Prozent des Reallohns vor dem Kriege betrage, während der Wert des deutschen Aktienbesitzes auf den zehnten Teil des früheren Standes, auf etwa 4 Milliarden Mark, gesunken sei. Der sozialdemokratische Redner Dr. Hertz offenbarte die Schwäche seiner Position noch einmal durch gänzlich unsachliche persönliche Angriffe auf den deutschnationalen Redner, so daß dieser schließlich erklärte, auf solch niedriges Niveau der Auseinandersetzung nicht herabsteigen zu wollen. Der Ernst und die Verantwortung der Stunde waren dem Abgeordneten Dr. Hertz unbewußt geblieben. Sonst hätte er alten Hader ruhen lassen, wenn er etwas wußte, die exakte Rechnung bei einer solchen Finanzdebatte statt dessen herausgehoben. Das Geldentwertungsgesetz wurde mit den Sttmmen der bürgerlichen Parteien gegen die Sozialdemokratie angenommen. Das ist bedauerlich, war aber wohl nicht zu ändern, da die Sozialdemokratie gegen kleinere Abänderungen der Ausschußbeschlüsse lediglich die Obstruktion durch Fernbleiben fallen ließ, im übrigen aber ihren Agitationsstoff nicht aus der Hand gebc.i wollte. W.r haben die Arbeit des Steuerausschusses des Reichstags bei der Erledigung des Geldentwert'ungSgesetzeS durch einen Aufsatz des Abgeordneten Moldenhauer in Rr. 52 unseres Blattes genau geschildert; es kann bei den zahlreichen Anforderungen, die gegenwärtig an die deutsche Wirtschaft gestellt werden, kaum die Rede davon fein, daß der Besitz zu sehr geschont werde. Dem Auslande hat der Abgeordnete Dr. Stresemann wirkungsvoll en gegengehalten, daß Industrie und Wirtschaft bereit zu neuen Geldleistungen feien, falls daS Reparationsproblem endlich so angegriffen würde, wie die Sachverständigen aller Völker es für richtig halten. DaS Gesetz über die WohnungSbau- ab ga be bedeutet, um den letzten Arbeiten des Reichstages den Eindruck eines Zurück- weichens der Linken zu rauben, einen Erfolg sozialdemokratischer Auffassungen. Es wurde gegen die Stimmen der Rechtsparteien angenommen, weil diese für gewisse Zugeständnisse und Abgaben an soziale Parteieinrich- ungen, sowie für Gebundenheiten baulicher Neuanlagen von Gewerbe und 3ndusttie an die grundsätzliche Errichtung von Arbeiterwohnungen keine Verantwortung übernehmen wollten. Die Wohnunqsbauabgabe wurde auf daS Dreißigfache der Friedens miete festgesetzt. Auch in der so wichtigen Förderung der Wohnungsfrage können entscheidende Fortschritte erst erreicht werden, wenn Frankreich und England in ihren Forderungen als Sieger Vernunft annehmen. Alle Energie des deutschen Willens müßte sich also auch aus diesem Grunde gegen die schrankenlose Willkür und Roheit des Besatzungsunfugs richten, der keineswegs nur das Pfand- und Kontrollrecht repräsentiert, sondern die Gegensätze: Herr und Knecht in der gemeinsten und aufreizendsten Form hervorkehrt. Wir haben allen Anlaß, solche Gedanken und Notwendigkeiten keinen Augenblick außer acht zu lassen, denn — das „Gerede von Verhandlungen" will trotz der Kanzlerrede nicht verstummen. CS erhielt in den letzten Tagen Nahrung von außen, von der Brüsseler Tagung der Franzosen und Belgier, aber auch von gewissen Händen in London und Washington. Man darf nicht sagen, daß Regierung und Volk in Deutschland die Winke von außen her gänzlich uni» beachtet lassen oder sie von vornherein abwehren sollten. Man muh die Versuche und die Mache des Auslandes nur sehr sorgfältig auf ihren inneren Gehalt und ihre wahre Tendenz prüfen. Das programmatische Ergebnis der Brüsseler Konferenz ist meiner Beziehung gewiß bemerkenswert. Insofern nämlich daraus hervorzugehen scheint, daß die Brüsseler Politiker angesichts der Haltung des belgischen Volkes die französische Tatenlust herabzumindern sich bestreben, kann man vielleicht von einem Wendepunkt zum Bessern sprechen. Die unmittelbar nach der Tagung veröffentlichten Sätze sprachen auch von Verhandlungen mit Deutschland, erwähnten zum erstenmal die „Räumung" des RuhrgebieieS und erregten darum in London freundliche Aufmerksamkeit. Wie weit britische Hände beim Schieben der Kulissen ein wenig geholfen haben, bleibe dahingestellt. Aber was haben die Brüsseler Diktatoren uns denn sachlich angeboten? — Eine Neuregelung der Repa- rattonen nach ihren Maßstäben, Unterwerf u n g Deutschlands, und dann, nach Erfüllung deutscher Tributpflichten, „progressive Räumung des RuhrgebteteS". — Die übrigen Teile des Programms interessierten uns wenig; sie sollten der Welt nur zeigen, daß die ZwangSpvlitik ungeschwächt ihren Fortgang nehme. Poincare hat den Annexionsgedanken in Brüssel zurückstellen müssen. Nach weiteren, noch nicht gettärlen Andeutungen will man Deutschland sogar zu neuen Reparationsvorschlägen auffordern. Wie es auch um diese Taktik im einzelnen bestellt sein mag — Deutschland soll aufs Ungewisse hin, und unter Fortdauer des Reitpeitschenregiments im Ruhrgebiet, Vorschläge machen, um dann, wenn es die Erwartungen der Sklavenhalter nicht erfüllt, von neuem als Schuldiger geschmäht zu werden. Die englische Regierung, deren Sprecher im Unterhaus, Mc.Neill, zur Verdeckung der eigenen Schwäche und Lauheit wieder die dicksten Farben der Deut- schenverleumdung aufgetragen hat, unterstützt anscheinend diesen Plan. D e Meldung, wonach eine große allgemeine Wirtschaftskonferenz eine neue Gesamtsumme der Wiederherstellungen festfetzen solle, ist mit Vorsicht aufzunehmen. Wie die Dinge heute noch liegen, würde Englands Neigung, mit Frankreich um jeden Preis Frieden zu halten, auf deutsche Kosten unerhörte Kompromisse schließen. DaS Kabinett Euno wird die Einladung zum Gang aufs Glatteis nur mit einer Reihe wichtiger Vorbedingungen annehmen können. Die Gerüchte von einer Vermittlung. Eine englische Erklärung. L v n d o n, 17. März. (WTB.) Reuter. Da weiter Gerüchte über eine Vermittlungsaktion im Umlauf sind, wird nochmals festgestellt, daß Großbritannien an seiner Neutralitätspolitik gegenüber der Ruhrfrage festhält und die Auffassung vertritt, daß eine offenbare Lösung darin bestehen würde, daß Deutschland Frankreich und Belgien sondiere. Verhandlungen mit der Bank von England? Berlin, 16.März. Der „Lokalanzeiger" will wissen, daß sich der Direktor der Bank von England, Montague Norman, der sich seit einigen Tagen in Paris aufgehalten hat, auf dem Wege nach Berlin befindet. Die deutsche (Holdanleihe und der Riparatiousansschnft. Paris, 16.März. (WTB.) Die Repa- rationskommission beschäftigte sich heute vormittag mit der von der deutschen Regierung aufgelegen Goldanleihe. Die französische Delegation beftteitet dem Deutschen Reiche das Recht, eine solche Anleihe aufzulegen, da die Alliierten ein allgemeines Vorrecht in Deutschland besäßen. Auf Vorschlag des italienischen Delegierten d'Ameglio wurde die Frage wegen ihres Zusammenhanges mü anderen Fragen dem juristischen Beirat der Reparationskommission überwiesen. Eine Tagung der englischen Dölkerbundsvereinigung. London. 16. März. (Wolfs.) 2orb Robert Cecil und daZ 'parlamentgmtglicb der 2Irbei e.txirtei Clyncs hielten giftetn in dem Rat der Völkerbundsvereinigung, in dem fast 1000 Zweigstellen der Vereinigung ver- tr.-ten sind, Reden i b r di» br.rgenb n F agen ikr briiischen Außenpolitik, inLbsfviu.e.e int Zusammenhang mit der Ruhrbrse-tzung. Robert Cecil erflärte. er bedauere sehr den Einmarsch ms Ruhrgebiet aus vielen Gründen, aber bcfon^rs deshalb, toeil er eine starke ms.ionalistifche Erx-gunz in den betroffenten Ländern hervorgerufen habe. Der erste wesentliche Punkt sei, daß in der einen oder anderen Weise die drei beteiligten Patteien vor die O.»f.ertlich- feit träten, um genau zu erklären, was sic woll-.n. Gr glaube nicht, daß irgendeine verantwortliche Meinung in Frank.eich^.st,_-H-, die eine Annexion wünsche Er könne sich täuschm, ober dies sei s. n: bestimmte An ißt. E. glaub?, laß in F ank- reich in gewissem (Sinne ein tiefes Unbehagen herrsche. Die Repar.ationen seien aber augenblicklich eine sekunü-äv- Frag?, in Wirklichkeit sei Frankrvich um e ne S ff-en. Irgendein Vv'.lchlag im Völker mn) sei b»er cinyg? Ausw g. svwe t Ga außen in Betracht kommen, nämlich eine allg-mci e Davon tie, die den Gunk^atz des Artikels 10 dur.'rf rhre. Die D?'e l g ng an bm Ga.anliepakt im Völkerbund müsse allen Ländern in Europa und in der Welt offenstehen, so daß man nicht nur Frankreich gegen Deutschland, fonbem auch Deutschland gegen Frankreich ®a-antien gewähren müsse. In der französischen Presse und auch an einer anderen Stelle sei ein Vorschlag gemacht worden, der der Erwägung wert sei, nämlich, daß, um die Ostgrenze Frankreichs zu schützen, eine entmilitarisierte, neutralisierte Zone zwischen Frankreich und Deutschland bestehen soll, nicht ein separater Pufferstaat. Er glaube, daß eine solche Neutralisierung vorgenommen werden könne. Was die Reparationen betreffe, so glaube er. daß, wenn man erst einmal die störenden Elemente beseitigt habe, die Verhandlungen in sehr kurzer Ze t ene Lösung finden werden. Der erste Schritt rnüß'e fern die Angelegenheit in die Atmosphäre des Völkerbundes zu bringen und sie, wenn eben möglich, an den Völkerbund zu verweisen. Cs wäre wünschenswert und notwendig, daß Deutschland veranlaßt werde, dem Bunde beizutreten. C l h n e s sührte au5: Die Frage der Sicherheit habe artt gehört. nur eine Frage der Sicherheit süc Frankreich zu sein. Kein einziges Land fön ne sich aus die Dauer gesichert halten. Diese Frage der Sich-rhrit sei eine Frage der Sicherheit des gesamten Europa und der Welt. Er bedauere ties den Weg, den die Franzosen eingesch'agen hätten. Dieses Verfahren mü'se scheitern. Sich-rheiten und Reparationen ließen sich nur erreich-n durch die Frage einer größeren gemeinsamen Allianz, insbescn&ere zwischen den größeren Mächten Cu opaS. Er würde gern sehen, daß Schritte unternommen würden, um klarer und endgültiger feine Ansichten zu erklären. An- dcrwsests würde er gern ein? baldige Erklärung Deutschlands sehen, was c3 tun zu formen glaube und zu tun bereit sei. Eine Entschließung wurde einstimmig angenommen, in der die Notwendigkeit bekräftigt wurde, den Gedankenkomplex der interna tonalen Fragmi, d:r?n M ttelpunkt die Repa- ratirnSfrage bilde, eins^ließlich der Frage der m'.err.at onalen Sicherheiten, sobald wie möglich vor d n Völkerbundsrat oder die Volkerbundsoer» sammlung, trenn möglich mit Unterftütwng Deutschlands und der Vereinigten Staaten, za bringen. Ladh Asquith im Ruhrgebiet. Berlin, 16. März. Lady A s g u i t h, die sich gegenwärtig im Ruhrgebiet aufhält, hatte, nach einer Meldung der „Dostischen Zeitung", eine längere ilntcrrebung mit General Segn u 11 e und dem Chef der Ingenieurkommission. Nach den Aeuherungen der Dame hätten diese Herren in unzweifelhaft pessimistischer Weise von der Zukunft gesprochen. Aus ihren Worten sei herrr'-^e^anaen. daß sie sich bte Sache doch viel elnfacfer gedacht hätten, u id daß sie sich jetzt vor der scya^ren Aufgabe sähen, den dur ch den Einbruch verursachten wirtschaftlichen Wirrwarr wieder in Ordnung zu bringen. Auch beim Bergarbeiterverband tn Essen war Lady Asquith. Nach den Unterredungen mit den Gewerkschaftsführern lieh sie sich einen Bergmann holen, der praktisch unter Sag arbeitet und un'er- hielt sich mit ihm etwa eine Stunde über alle Arbeitsverhältnisse und Zustände auf den Zechen. Auf ihre Frage, warum jetzt die Arbeitnehmer und Arbeitgeber, zwischen denen doch sonst schwere Gegensätze bestanden hätten, in einer Front ständen, antwortete der Bergmann, in der gegenwärtigen Zeit gäbe es nur eine Front und die richte sich gegen die Eindringlinge. Der Arbeiter war der Ueberzeugung, daß die Franzosen kaum einen irgendwie rationellen Betrieb auf'den Gru- I den bewerkstelligen könnten. Die Lage der französischen Schwerindustrie. Paris. 16. März. (Wolff.) WaS von den großsprecherischen Reden, von den in Fanfarentönen gehaltenen Zeitungsartikeln der Regierungs- Presse zu halten ist, darüber klärt heute in ganz überzeugender Weise das Organ der französischen schwer ndustr e, „Irurnöe industrielle", di? öffentliche Meinung tn Frankreich auf, und man m iß sehr, bedauern, daß dieses Blatt nur eine beschränkte Zahl von Lesern in der breiten Masse ber Bevölkerung hat. lieber die Lage der französischen Schwerindustrie schreibt da» Blatt: »Auf den Halden der Ruhr liegen 403 000 Sennen Koks, auf die Frankreich Anspruch hat. Sie würden genügen, um zwei Monate in gewissem Grade die Tätigkeit unserer Hochöfen zu fubern, von denen 83 bis 93 Prozent gestoppt fmd. Bis jetzt haben die Deutschen alles getan, um die Abbeförderung za hindern. Die zivangr- weise Arbeitslosigkeit unserer Metallindustrie ist in der Tat eine der besten Waffen, über die sie gegen uns verfügen. Das Blatt be» trachtet dann die Ruhrfrage von folgenden zwei Gesichtspunkten: 1. Seit Beginn der Ruhroperation seien nach Frankreich aus Deutschland nicht mehr als zehn Waggons Koks her.:usgekommen. Die Franzosen haben dadurch bis jetzt etwa 20 Millionen Franken verloren, da die Industrie trohalledem ihre Arbeiter habe beschäftigen wollen. Ausschlag» gebrnd fei aber nicht dieser Verlust, sondern die Tatsache, daß künftig Tausende von französischen Arbeitern zum Feiern gezwungen sein würden, daß der Metallpreis steigen werde wie alle anderen Preise, und daß gerade die in der Pariser Gegend so zahlreichen Industriezweige von der Aibeitslcsigkeit scharf bedroht würden Das Ansteigen der Preise, die Arbeitslosigkeit und dar W.rrwarr. der daraus entstehen würde, sei gerade im gegenwärtigen Augenblick für die Sozialisten wünschenswert. 2. Während die französischen Hochofen stillliegen unb die alliierte Industrie Arbeitslosigkeit und Teuerung herannahen sähe, rühmten sich die Industriellen im nicht besetzten Deutschland, daß sie Kohlenvorräte oder 3m- prrtkvhle für drei Monate hätten. Wenn man das so weiter gehen lasse, müsse die Nuhrbesehung zu einem zwecklosen Unternehmen werden. Wenn die Besetzung eine Zwangsmaßnahme fei, so müsse der Zwang wirksamer durchführt trerben; sei de Besetzung feine Zwangsmaßnahme, so habe sie keinen Zweck Man habe jetzt 2'/, Monate im Ruhrgebiet gestanden. Irgendetwas hätte man dabei herausho'.en müssen. Wenn die Regierung jetzt den Beschluß gefaßt habe, die Kchlenhalden zu räumen, so verfüge sie doch sicher über die Mittel dazu, diese Räumung vcrzanc^- men Besitze sie diese Mittel ni-cht, so sei der Entsch'uß zum Unheil gefaßt worden. Aber dadurch habe die Regierung gegen ihre Pflicht verstoßen. Cs sei oft wiederholt worden, daß die Besetzung des Ruhrgebiets von den französischen Industriellen diktiert worden sei. In Wirklicher! seien dese Industriellen beiseite gestoßen worden. Wenn sie heute ihre Stimme erheben, so deshalb, tre'.t es sich nicht m.chr um ihren Gevtnn ober Verlust handelt, sondern um A beitSlosigkeit, Teuerung, soziale W rren und um die nationalen Gefahren, die daraus entstehen würden. Ein schweres Eisenbahnunglück. Mörs, 17.März. (WTB.) In der Nähe von Friemersheim hat sich ein schweres Eisenbahnunglück ereignet. Ein Militärtransport stieß auf einen Güterzug, und zwar mit solcher Wucht, daß sich die Wagen acht Meter übereinander türmten. Mehrere Personen wurden getötet, andere schwer verletzt. Die Unfallstelle wurde abgefperrt, so daß noch keine weiteren Einzelheiten bekanntgeworden sind. Neue Bluttaten. Die „Deutsche Allgemeine Zeitung" meldet aus Trier: In einsr Gastwirtschaft in Karthaus 'verlangte am Mittwochabend ein französischer Offizier, der von Marokkanern begleitet war, die Räumung des Lokals, obwohl die Polizeistunde noch nicht ein- getteten war. Als ihm ein Eisenbahner erwiderte, es sei noch nicht Polizeistunde, wurde er von dem Offizier nach vorhergehender Mißhandlung mit einer Reitpeitsche erschossen. M„ü n st e r, 16. März. (WTB.) Am 14. März ist in Recklinghausen in der Nähe der Zeche Blumenthal der Bergmann Hoffmann von den Franzosen e r s ch o s - s e n worden. Einzelheiten fehlen noch. Heute morgen ist die Zechenanlage „Hi- bernia" und die Zeche „Blumenthal" in Recklinghausen von französischem Militär besetzt worden. Die Belegschaft ist in einen Proteststreik getreten. Ans Buer. Buer, 16. März. (WTB.) In einer neuen Verfügung des Kommandierenden Generals der 32. Division werden der Bevölkerung der Stadt Buer einige Verkehrserleichterungen gewährt. So ist ab Sonntag der Straßenverkehr von abends 9 Uhr statt bisher 8 Uhr gesperrt. Auch dürfen die Kinos und Theater bis abends 8*/e bl* 6 laut« beaei ten mit de: Xr- ihrer 5Moiflb<|ic< im am 1. April. doch wird noch verhandelt. ran nde einer vage beruu«gelöft iwöm Feuilleton Bevt^ erwarte* twft-mmt Aach her t* 1 b* M*5r: W- bl 'BmHI- Bri der die Ge» Für Ablieferungen für di« Tonne 5üi QlbU «Irrungen für die Tonne wollen, konnte noch nicht festaestellt Verden. — Auf der Zeche 7Vesterholt sind den Ar zosen etwa 50000 Tonnen Koks In dir S>1 tn der XaftHnma 'dre* l>«n'reJ DerbafUie# hibti- fchen B^am.rn verlangt axro. Zurn Welchen de* < TDtefW ftdlicn d e ltäbttlchen ^uMUr. bU Mm Ein drohender Streik in England. London. 17 Mürz lWTB.s Bei der gdung. bk für die “Rri^ »beamten «Degen der ndjfefttr 1u»VTt* Heutiger Stand des Dollars IO Ubt hctmitieg* DerN» 20 000. SranHurt a. TL 20 925. T le nt« Ver.‘rofl « durch Me Tfchcchostvwtkri. Sdakn, Palen und VortugK ab. bi« de TOItuntere ■Uo'r be« Tkr- trno-c« txm SeonH sind <1 The wirtschaftlichen Bestimmungen bc« Ic.tn gkn tt>uif3 von Lausanne sollen au« dem Zen alliierte Adeinlandkommission heute In zwei Ordonnanzen die Beschlag- «ebmv der alfl Sachlieferungen auf Aeparationskonto bestellten und bezahlten Maren angeordnet, deren Lieferung angeblich von den Fabrikanten verweigert wird. (Urtbranb der Velqier. Tt b < h b 1, 18 Mürz (WB ) heut« vormittag erschien im hiesigen Anthau« ein belg,scher O f 1111 e r mh nnfgen Soldaten, um he zur Aus- Sblung nicht au« dem Rathaus« fortgefchaf't sxirm. wurden weg» tenemmen Um 12 Uhr mittig« versammelt« ch dk gesamte TKamr« i- und JL igcfte:i!mle Bertie ter bet städtttchcn B«'rt«5« Im Aathauf« und tu» hm en einstimmig eine Gntschlte klung an. n der argen da« Vorgehen der K- gier schärfster Gin- speuchetnge>g! und btt sofortige Freiluf ung kr Unterzeichnung verweigert. TIuswelfunqen. Appenweier. 17. März. (DTB.s Der Borstand de« hiesigen Postamts Oberpost. meister Sommer wurde von den Franzosen ausgewieien. we.| er sich gernelg-?rt hatte, Fragen der Franzosen zu beantworten. Trr Druck auf die Wem dies aeieMliche Grchdbung der LImlanepreife, tie'ch' fast die Hö Zk bet freien Marktvt.<« erreicht chi'et. ftattiefunben hat bad auch von den a verlangt werden, ba* sie nunmehr den Best der Umlage sch -eslstens zur Ablle'e ning bringen, damit endgültige Abrechnung erlöset kann und >?wan,7Sknatzna-men nach Möglichkeit vermieden werden Der Vrokpreis In (Rieften ist mtt TDtrfuni vorn 10 März ab auf 7 70 Mk für «In I 900 • ® r a m m • TH a t r« n b r o I festgesetzt werden Bon amtlicher Seit, wird un« t eiyi mllgekUt. hast dies« PreiSerddhung eine 5r lge be g^lwiten KommunalrerdandSpreif« für Mehl unb bet erhöhten Kohlerrvtrise ist. Letzter, hatten Ibn Urfach- darin, bah fett der Absperrung beS Auh^eviers b»t Z if ihr von Kohlen rxib G ek>7N völlig unterbunden ist Ihr B< träte seien ou'g^dmuch. and b> Blcker seien genötigt. Kc h'.en aul wnt entfernten Gebieten au beveb n da sich im Greife wesentlich höhet stellen, ale seither fchleiletel. 21iun l4>nrib< un« Krefeld, d e S abt brr w^tb.tüchn e > ©am nd- und Sei- bcninbuhrie. Ist auch w»« nicht a.lgcmrt-t kvkönnt ist. ein« Stab« brr Dmmantrn der t, dieser Hin- fhbt. bevor Dcufchland le«n« diü^nd, Kolonie Siidwesta^.öi m.t tbw roichm mimantMt*m petlpr «u den stol^trn Hottnungen k-re^ngte Bekannter Ist öchon bie Dtainantfchk i e-! e< von Ha naA a Main getK'rben tno auch eine Zach- MNie tür D auant'chl« hret «rrt*h-i tnpeben ist Bon dort au« »and b<« D amantsch eiferet vor fern Kriege Etnga- In bi« Täler her H Uib Ihrer mau schm 'ovr de« CbentrxilM Oden stem-?^»e. schon läng'» berttbm: durch brr Achat- schkefenien unirTen auch Stn N-t Di imnntöear» btthmg •fexi um fc*{b« V t »and Mele g,ch in Kre*eld am Xreberrbrin 0ln»i-Q pt« Xi- ngung kam her von 2m'icrban und Xitewrtea. b< dt« tn bie».*« CVlbOuitbrri hinein ein« Xrt Meitmonvovl für bai Schl ei »en v,-.^ T'.inantc* batten Der getHw« Begründer brr Ktefeiber Damunts che,»«t.i. Studienrat a L De Alsred Ob bl er. ist vor ttvnigen Tagen tn Tarrn- Sa d t i«l rtm-r K< f einem vch a-an'ast «tiegen r kst tn Fg-chkreiien b.-fennt geworden durch M^e •rünlwrg br# Bertin« »st Schnucksteint-e in#e *W< durch le iw vielen X Mm «brr 0be(!Mn- •nb Da.btdC-.i ' nV AA de'em OeMet *ü gr *L« em btt anerkanntste, Lw Die türkischen Gegen- Vorschläge. Barl«. 16. ML - (lOolf.) Die tütfl- sch« n Gcgenvorfchlügc lin? |>.d'. In Po iS etng.lr.1kn. Die Tü ö n st.Ü n nt>4> cen „Pe.it Ooui-nH folg nl« Fa.-Vervng^n- 1 Sir i« l *ng.n Me 3nM Oaftellorlga, die fetzt In it »li.m.fch.m B?fly Ist 2. MaS die go rtl; l chrn Co ini ei anli. g:. fo g d-.-uk n f e uen AuSlundern nur eine Bdchw rde Im Fo le einer 'Btnittdlung Mitch die tüd sch^m G. licht: zuzu- gefteben. Sie kommen wirb.t auf ben B>dchlcrg ?u uck. der In Lausanne In lebtet Minute von dem it -lien schm lk< g ..rt n Mon ogn« üoigckgt wutd«. den aber die Alliierter, zurückg-.'zogen baden 3 Die Türken weigern sich, die Gültigkeit Der von den Konstantinopeler Gerichten während der alliierten 'Nf^-tung g-'D vchenen Urtel« an zurr kennen 4 Sie Deilmign Cxt4 Recht, den Fremden die Auilüduna g.-totf er Beruf- zu untersagen. 5 Cie wollen sich Cu3 Recht Dorfk-balien, duich Steuerbefreiungen bte türkisch« 3n- bustriezu begünstigen, wat wie der Petit Pe f en' eiläb t, dn,u fü^r n nnntc, ban th gante Steuerlast auf dir XuüUn er fiele 6 Die Türken wollen durch Zolllmrstrvchmen die Möglichst stche n, »npi f«* Konti 'l^n in die Hoch au b. kmriwn 7. Sie MU m j n 14 X ü cf e r ft a t • t u n g c*wi fer hon tw TürfJ wL b-r B>l» kcml'1 g rp- 19 4 ieo u l g n Summ n 8 Sie Abstimmung der Arbc i?r b.*« Baugewerbe« übet Die Vorschläge der Arbeitgeber In der Lohnfrage sprach sich eine Mehrheit von 20 Prozent für den Streik aus. Gö droht ein Ausstano von einer Million Arbiter Kva kbeit herrsch' fn einem leb« trrxfenen choch. tanb. bellen Bevtzlk-rung zum g-ohn tel au« Aeg rn und M sch inam m l Jn^ incm besteht 5 entberft: In «tn-r Ba-rw Tnu»n?som«n. bunt deren St ch b « Kmikheit Ibedraui wird Te Ödteitungen bthtVn In Krvd- chautfchwel- lu,>g«2_ T>«rAnbru3g-* ufto 15n.gr Klarheit «der ben Verlaut dieser neuen Äranfbea Ist noch nicht gewannen Trr i^finb fteht am Nhri«.' 1. druckqedlete« leint Aenderung zu haben. Laitdkreitz f4ief;rit. In Hanau, so «rftanb auch m Krefeld «Ine Dia- mantlÄeHf*i|e Der erste In Krefeld aefchlls'«« Tomant trnrd« seinerzeit In der Sltzan, der ötabteen rbnetenprrfammrvng dem Obe bürccr- me ster feierlich ütvn 4bt «r war In eii Petichaft elnch^sten da« al« Combo! befer ÄrettSer Chi- bu'tT« kulturgefchchtllch.- Bedeutung bat - BN«kchten tir bi« Fukuis, die Diamant- JAe fetel tn Deufck anb hat ILstt stch antr den je« an Berhält i' ea. nachdem D^-fchs^dwast. atlj DtTteren gingen ist schver übe eben* »« W aber wr,a-7-hm.m. daß sch auch die» Kinst- genxtbr. nach>m et etnmil tn Dmt'chlamd beb • w geworden Ist. weiterhin entr4 f-{i wird ~ kT.jL1* benifche hdgienlsche «r- p«dItivn nach Brasilien bffl?fte »Qt F. Mu-k bi! auf •mlabtni bei Heu'N la- Mf?»r< Pev^fre« Obnja« et* Gn>e>n^ nach Trahl en untrrrwmrnr-. ü>*t b« n ich «i^e- -Mf. Mhng In der B-rlmer Me>>! 4tch-, Ge'eMchaf? hi der .Drufch-n Me>, nl chen D-^-nfch-stt- Aahdar not netbet sein St. kchen Der Heu». «>, Tii .id Gier |ed#|t M immer gegen bm Beud-r hetzt.' Und gtgm Ibn di« Fiuste zuckt. Bee de-, Finden a^.-r 'ich s^ duckt' rette- tatken ^Diderstasb fhe*en. 'iestai F-^ch« , anb MachhauS all« Schleier fallen unb bring an ajf le,»tilge« Borgehen, wobei sa al« s:a7rzöflfch.m Bertreier lei OberftleuMmt Xi- ch -1 , Todkßlen Auf Belage' der Kich-er ber Otgani'artetwn kam, dieser fra^tzSU ch« Ter* krauen«rnam, ber F-cht unb Mach ut iu hedbn- li ch-e Bet Handl ungen. worin et « -flurle. die 3 «tzc'en bnm4>*ei Unkersttztzung In ber Auh: operatltzn durch Herbeiführung eine« Staatsstreiche« in Bayern, roc allem, um Mc deuffch? Adw.^roM an dar Xubr am zerdrech.m. Aus die F a^c warum Frankreich rin tclche« 3ntrrtHe an einem Putfch In München habe in^etk Alch-ri. eJ begt rr jetzt eint ne« Bern tn ber eurovSifchrn Politik Die Auhr- rve-akion lei mich- ri*» Aavarat onSvoltkik. ssn- d«'n ber erste Schritt einer neuen eure *üischtti Prllkik unter B» rma chtftel lang Frankreich« G« werde ein ejre»j.* Bdikerbunb getchaf'en, bet 8 ankreich. Ftalie' bl« klein« »i- Knie, Baye-n unb teil.«ik Drutfch-Oesteere-ch umfafk Auf Ne F au«, ob Frankreich keine So o- wexrn beS Boll chewl«mu« habe, er* rAbrrte Alchen, ror Bekamofuna le) Bok'che- witzmuS brauch- Frankreich auch Baoern nicht, lagt ,«n ®nnf Bayern sich Frank eich' Dank.^r* Mi erwerbet, wem eur Uibrrftugang der Iran- zhllfchm Xui o.ercHon setzt eine Aktion In Münch.m gefv b Gegenu *r ber Behauvtung. tal* ttem.Tta« acharbt-Ofriilere an den Mach-n- l mann dl« Aufdeckung bei Berfchwdrung al« e.ilt Im bdfübnen. werden Ist. ha! e« s,h citgtjei ber urtSigh g<- t c'fenen atbeven Xt-rbnung nunme» rnnbg- lichm lasten, datz j.;4i den he' f11 chen C aat « deam ten wfc die demnächst fälli-en T-.-üge von dem gleiche! Fri'chninN« ab wie den A.lch^d«m:m — aPt e.te l-h früher aU an- mcrdnet war - ge^rhit wertet fbnnea. Di« Käst.-stellen hab ently.e bmb jnjccNe'eii — Segen ben Alk.holmItzdraUch Die Poivrided^den unb d e Ge Nrr—.e.ie st einem Slnfchrriien noch A tlM 21» de« Pslizen ftrafgefetzbuch« nicht gegeben sind, z B werm HauSgenoNen sich über D,unke,Helt eine« 7H1?- k-ewooner« beschweren Be'v ib« e» Gew'cht ist aid Ne Ermittelung ber Mir,' chrt-en ,u lege«, tn be- neu dem Betrunkenen 211*7b.M verabreicht wurde Auch foiang« M« in 2u«1>ch steb« de» D^rtchnf- l.-n befC^i k d Men gefeite« nc n^i fra In, f.nb, wirb die Berobrrichung a.k. vot fchcr Ge ttinte an Bettunkerre An Iah «j geben Haden be, beirrst en- ben Mir! zu Mrwmtn. 3m Dlederhvl^'osfuN« wirb unter Mmflflnben ber Aitnij auf Kon,es- slonSen'ztehung wegen Förderung der DöU».el angebracht fein. •• Annahmevon ScheckSImBetch«. babnverkehr. Um ben 3wLe vor Ausfällen gesichert ist. * Oberhesslscher Äunftoereln. Die für morgen angeiagfe Srvffnuna ber ^oUfdinUt-aueftellung Deutsch« r Künstler kann noch nicht erfolgen, da ein Teil der aa- gemeldeten Kunstwerke noch unterwegs Ist Tfe tclther In Kiel befindliche Ausstellung war skst Diehen bestimmt. Onfvlge be« unerwarteten Berkaus« der Kunstwerke muhten für die hie- sige Auest llung neue ÄpPeftioncn zusammen» gestellt werden Die Stdffnung der diesigen Ausstellung erfolgt doluusjtchtltch In ben ersten Tagen. ** Borbestellte Karten für die Benefizvorstellung „Die Dollarprin- -eslin- am Monta-adend müssen b S 12 Uhr mittags b<« Aufführungstagc« abgeholt sein. sSiehe Anzeige.) **D«rGley«ner Früh|ahr«pferbe- marft finbrt am Mlttu-vch ben, 21 JÜAn statt A 1» i«S entMH der heutig« A i^eigentril •• D i« Derorbnung gegen ben Durber bei DermittTung von Mohn- räumen vorn 31 Juli 1914 wird la» Heu:,gen ulngetQCTikll «meui txlunntgcg den •• D i e 'Beielnigiei, Ha nbelälehr» anballen Sieben (Km'a-ö.txilr unb T^it- ich ^ndrißfchule) let ei Tm t'iiilgct 21",eigen teil ben Beginn be« neuen Schuljahre« mit Wornoti}cn. — TageSkalenber für Cimetag. Kafh DereinShau«. 4 unb 8 Uhr Biächnta- BelkSspi.le - 2storta-L,chispl.-le .Eddie Polo Im 3lrfu« Grast". 1 Teil Der oeh.-lm-lßvoste öbutr. .Fattst In ber Sommertrlsch:" unb .Die 3 au ch"- Aerven". — Lich.fpielhuu« .flü>niu Danna* — TageSkalenber für Sonntag Siadttheoter 3 , U r .M in« Frau, bj« Fräulein". 7 Uhr: .Shwarzrvalbmädel" — chöclaal bo» Botantlchm Institut«. 3 Ubr: Dorttai und Hauptversammlung des Ob f- uib Girtenbia- verein« - Gewerkschaft«hau«. 4 Ubr chu«,- an restrlltenVersammlung Postkesfer 8' . Ute: Oesfentlich« Deriammlung de Demokratischen Partri — Gevrk chift«bau« 8 , U r TWr1 jmm* lunq ber Putzfrau m Gememdehau« Kirch st raste 9. 7'/, Uhr Fimil en »den) br« USirtSirg- verein«. — Kit > DereinSbaie«. 8 Uhr Orifenl- liche Ml-terver ammlung. - Au« dem Stabflbeaterbureai. Auf bk betben Opeie ten-Aaf ffrunoen am morgigen Sonntag fei nochmal« bdembrr« fk" «vielen Aachmittaa« 3*'? Uhr ^rb .M eine FZ» da « Frä » Iein" cetrben a*etb« ? Uste Hnbri die unbedingt |-gie Au'füst.nna von .Schwarz- »albmäber 'Mtt mit Marti Schellen» berg vorn Oferrtnu« In F.Lnsturt a Dl tn ber Aoife ber DJrbele. Der 'Barlburg-Dereln bittet Mit« da aus l«Ttpig>.ikn, bat ber 6v<.t« angeerigte Familien abend am SnmtaaabmS pünktlich um 7*^ Uhr bectmtt. da bk auswärtigen Mik» •rt f mben am friben X< tb Dttbcr »urudfabtwn müllen. f^rttrr*ran«l«(|t für Sonntag. cheiter. trocken, lag« mild, nachts leichßtz Fröste. Mir werden wüb'eid der nächsten Tage unter dem Sinstnst eine« ansgel^hnten Doch» auf da« vierte Sechstel. 'Roggen auf 500 000 Mk Dy.-i-en .. 560 000 , Gerste ,. 400000 . Hafer 350000 . aul bi« fünfte Sechstel: Aoagen auf 600 000 Mk Weiten n 675 000 w Gerite ,. 500 000 , Aus Sidbt und Land. (hieben, ben 17. Mär, 1923 Dn8 Deutsche t3olf^opfer. 3n ter Geschäftsstelle be* ,® l « h e n e r Anzeige r «' gingen für unsere bedrängten Dolf*- flenclkn Im Au Hegebiet unb am Ahein weiter «tn: Br«H«l-ch.'nr ch g.lammel? Im Posttzeller 3000. Darmstädter chau« 3öX). Adler 10X). zu'ammen 7000. Bez rkSschLik 1617. Geh Schulrat Dr ch.n- fell i2 'Rate) SObO. Ob.-rrcalf4ulc Kl VI 1 6164. Obers.-kunda 2t.algnm-xil um anläfJ ch ber Ber» fehuru 17 375, Aechtsankvalt Dr Dl ater, vereinnahmte Sühne in einer Strafsache >000. Gg. Bäcker 500). V A 5000. Kontirma.ndTNverrini- aung ber Luka«gemeinbe 8356. Bereinig ing hiienbt. Mas k- inb Literat trrreunbe 60X). Ungenannt Hungen 10)0. Hefter Knaust (2. Rate) 1000. Fr Kovv 1000, H P I 50 C.nffetb 'Gesundens 20. Au« einer Firn (lenfpexbe in Ao> beim a b 'Debet 11 000 Mark. Den Gedern herzlichsten Dank! Weitere Spenken werden in ber D e s ch S s t « stell e be« .Gteste ner Anzeiger«" angenommen Trr Preis ffir das Umlaqrqrtrridr. Die Preise für da« vierte unb fünfte Sechstel bet Getrrideumlaae au« ber flhmte 1922 finb von bet Aeich-regierung wie folgt erhöht worben: Die fremden Kontrolloffiziere. Berlin. 18 März (WTB ) switch n dem AMswäri-gen Amt und der Interalliierten Mlttärkontrvllksmmisiisn hat wäh- tenb ber l«5t«n Wochm übet de Beteiligung frart- tztf fchrr unb belg fcht O'fiziere an ben Äo-t:r."-Ll- bflrb.ungen ein Sheckt»<'ri flailgefunten 0« Klang nrchc. de Kommif i»e ba*u zu beweg-n. st s e beft O »wirre wahr end de. gegentob rti en Intlschen Periode iu« ber KontrvUe ga.-u za.ück- hält. S e rrflirt# im Gegenteil, hast sie in bk‘rr Hins chk bi« di« zum 15 Mur, geübte lrilw.nl« .Zurückhaltung ,etzt a i|geben inb jene Osftziere In veilem Um'angr wieder an ber Austenkont^oll, bete.hgen will Für ben Beginn btt lywmtnben Wcche f.nb brrttl« versch'«»ene KontroUhand- lungen ang lagt worden an denen sich seanzb- f'!ch« unb velg fdn 0 »tztere — teiteetfe 1»gar in Un item - Meiliger* w.-rdert Di- ReichZreg'-- ninj ist nicht In der Lag«. bi< Kommis ien in ber Au«,Ehrung b«fr< b. bäuerliche G.itfchl iste«. .tu g-n s c nicht in Unklaren g?| .tt«n wo.den Ist. zu vech ibem 3« bleibt ihr daher nur übrig, die OtrteniUchkcit nc4«nal« mit allem Aichdruck tarauf hinzuwri'cn. bast auch die trarrzös sch n unb brig schm Xontroll- cis z ert für un« »ich al« Organe Ihrer Regie- rungen, sondern leb glich al« Organe einer interalliierten Körperich.»t zu gelten haben. In ber auch b ej rn gen all.l.Tten Hruvtrnlch e vertreten s.nd. bie sich an ber Xubvgebk*t«aLioi nicht beteiligen 3cb« Ausschreitung gegen «Inrx bieder fremden Ofttz «re ist geeignet ber Arichtregieru. g unabsehbar« austenpvl»t«|chc Schwierrgleiten ein» zu tragen. ttmrbe vvn bet Gemeinde für über 130 Millionen Mark Holz verkauft. Daneben wurde Brennholz zu billigem Preise an die Orrsetnwohner abaegeben. * D t e Eisenbahn L ich—D r ü n be rg. Dus einer Gemeinde an bet Lich—Giünberger Eisenbahn wirb uns geschrieben: ^Troh der Zu- serkehi-s zugunsten des Güterverkehrs auS geschaftlick-en ©ninben vor einem leichtgläubigen länblichm Publikum ^rochtfertigen" zu fonrei. 2»urch bie einseitige Betonung ihrer geschäftlichen Inte» essen setzt sich bie Firma Lenz in CßMber- spru,ch mit den ®emetnbeLjeiangen und erregt ständig den Untiyillen ber Gemeinden, bie grobe Opfer gebracht haben. Man redet jetzt schon allgemein baoon. bat es bald am besten sei. man verwandele das Bahngslände wieder zu Ackerland und bcrtaufe die Schienen bei den heutigen hohen Preisen als altes Eisen. Eine Bahn, ble auf den Personenverkehr keine Rücksicht nimmt, ist mehr al8 wertlos. Die Dahn hat jetzt Kohlen, und ba (min man von ihr wohl auch verlangen, bat sie den berechtigten unb bekanntlich sehr be- sch idenen Wünschen ter Gemeinden Rechnung trägt. Der jetzige Zustand ist um so ärgerlichec. als es bekannt ist. bat bie Firma Lenz für ihre Industriewerke an ber Ei e ibahnstrecke mit Kohlen eingedeckt ist, unb bat sie zu ber Zett, wo sie für die Bahn keine Kohlen beschafft, große Mengen KMen bezieht. Za, sie hat sogar wahrend der diätischen Zeit, in ber bie Dahn wegen Kohleumangel fast flillgelegt wurde, aus ben Do träten ber ihr gehörigen vkerhessischen Kalk- unb Dtvininbustrie keine Kohlen hergegeben, sondern bie dort in reichlicher Menge lagernden Kuhlen noch weggeschafft." Slrcid Büdingen. "Ridda. 16. März. Hafer Mitbürger Geh. Iustizrat R ö m h e l d konnte heute auf eine 25jährige Amtstätigkeit in unserer Stadt zurückblicken. ®ie vielfachen und groben Verdienste des Jubilars auf dem Gebiete seines Berufs und auch um unsere Stadt und weit darüber hinaus wurden aus diesem Aniah mit Recht in ehrender Weise hervvr- gehoben. Kreis Friedberg. • Butzbach. 16. März. Die Technische Hochschule in Darmstadt hat den technischen Leiter der M e g u i n - A.-G., Direktor Bruno M ö h r i n g , zum Doktor-Ingenieur ehrenhalber ernannt, und zwar m Anerkennung seiner Verdienste um die Kohlenaufbereitung, insbesondere der Kohlenwäschen, sowie der Kokereimaschinen und Förderanlagen. Kirche unb Schule. • Erledigte Schulstelle. Erledigt ist eine Schulstelle für eine evangelische Lehrerin an der Volksschule in Lollar, Kreis Gieven. Eine Mietwohnung für eine alleinstehende Lehrerin kann beschafft werden. Sitzung der Stadtverordneten. (Schluh des Berichts.) Dietzen, 15. März 1923. Verlegung des Dolksschulbades an ber Lahn. Für diesen Zweck und für die Erweiterung des Freibades wird ein Kredit von 2‘/2 Millionen Mark bewilligt. Das Baumaterial soll zum größten Teil aus dem Durchgangslager genommen werden. Auf die Frage eines demokratischen Mitgliedes, ob jetzt auch dem DadebedSefnis der höheren Mädchenschule in ber neuen Anstatt entsprechend Rechnung getragen werde, antwortet Bürgermeister K r e n z i e n, die Schulverwattun- gen mühten sich über die Einteilung der Tage verständigen. Es werde u. a ein schöner Platz für Licht- und Lastoäder hergerichtet werden, der auch für die Höhere Mädche.ifchu.e vorgesehen sei. Weiter erklärt ber Redner auf eine Anfrage, die Wohnwagen oberhalb des Bades würden in Kürze von der Lahn fortgeschafft werden. Die Liebigshöhe. Für die Instandsetzung des Wirtschaftsgartens und für die Anbringung einiger Garderobe- flänber im Saale der Liebigshöhe wird ein Kredit von 1 230 000 Mk. bewilligt. Die Arbeiten sollen als Rotstandsarbeiten ausgeiührt werden. Zusammenlegung der Beerdigungen aus die Rachmittage. Auf Vorschlag der Daudeputation brschlietzt das Haus: Vom 1. April ab werden Beerdigungen grundsätzlich nur an Racyntttagsr vorgenommen. Für die ausnahmsweise Zulassung einer Beerdigung am Vormittag ist ein Gebührenzuschlag, der auf dem jeweiligen Arbeitslohn beruht unb zusammen mit den übrigen Gebühren entsprech end zu verändern ist, zu erheben. D.e Höhe derselben wird jetzt auf 2030 Ml. im Sommer und 6000 Mk. im Winter festgesetzt. Erhöhung der Wiegegebühren. Die W.egegebühr wird mit fofortiger Wirkung auf 10 Mk. für den Zentner und die Mindestgebühr auf 80 Mk. erhöht. Gleichzeitig wird die Stadtverwaltung ermäch'.igt, die Gebühren selbständig auf Grund der jeweiligen "Veränderung der Arbeiterlöhne festzusetzen. Rebentarif für die städtischen Arbeiter. Der mit Zustimmung der Bau- und "Betriebs- deputation abg.sch'.o^sene, dm 1. Januar ds. Is in Kraft getretene Rebentarif für die städtischen Arbeiter wird genehmigt. Kredit für die Erhöhung der städtischen Arbeiterlöhne. Ein für die Lohnerhöhung der städtischen Arbeiter ab 15. Februar bis 31. Rlärz ds Is. erforderlicher Kredit in Höhe von 30 210 000 Mk. wird bewilligt und die Stadtverwaltung zur Auszahlung der jeweils von dem Rhein-Mainischen Vezirksarbe tge-derverband fe lg Letzten Löhne, vorbehaltlich ber Genehmigung in der nächsten Stadl» verordneten-Sitzung, ermächtigt. Dezirksarbeitgeberverband. Für weitere Deitragsleistungen für ben Dezirksarbeitgeberverband wird ein Kredit vvn 20 000 Mk. bewilligt. (Siebener Vvlksbad. Der Aktien-Dcsellschaft (Siebener Volksbad wird zur Abwicklung noch schwebender Verbindliche.ten, vorbehaltlich späterer Abrechnung, ein Wecker cs unverzinsliches Darlehen von 1 Million Mark gewährt. Erhöhung des Schulgeldes für die Höhere und Erweiterte Mädchen- s ch j l e. DaS Kuratorium der Höheren Mädchenschile beantragt: Das Schulgeld für die Höhere Mädchenschule wird aus jährlich 6000 Mk., unb für bie Erweiterte Mäbchmschule auf 4500 Mk. mit Wirkung vom 1. April 1923 an festgesetzt. Es bleibt Vorbehalten, biefen "Betrag nötigenfalls einer weiteren Geldentwertung anzupasse i. Für Scliüleriirnen beider Schulgruppen, bereu Eltern ober sonstige UnterhattungspflichÜge nicht h (Sieben, ab:r in Hessen, wohnen, wirb ein Schul- geldzu schlag von 50 vom Hundert, für Schülerinnen, beren Eltern usw. nicht in Hessen wohnen, ein solcher von 100 Prozent erhoben. Ausländer zahlen ben vierfachen Grundbetrag. Das Schulgeld kommt in zwei Zielen zur Erhebung, and zwar das erste sofort und das andere Ziel am 1. Oktober 1923. Deigecrdneter Dr. Seib bemerkt zur Begründung des Antrages, die Stadt fei ge>wungen. mindestens biefelbe.i Schulgeld sähe zu nehmen, die SttttaMtns-SSSmtiaiuöet | 3. ©erbet. MW! am Main, Ä Für ®?lcbciüerfäufcr nünitige BeznaSaneUe. (,6Ms8 Xanj Sonntaa,den IS. März ab G Ubt u zugunsten der RubrbMe Saalbau Caf6 Leib. Speise-, Herren-, Schlafzimmer, Küchen sehr preiswert Carl Stückrath Asterweg 47. [isaso Lichtspielhaus Bahnhofstraße 34 Bahnhofstraße 34 Nur noch heute und morgen Monna-Vanna Der Film künstlerisch und technisch höchster Vollendung Anfang am Sonntag 3 Uhr. Letzte Vorstellung abends 8.15 Uhr. Großes berühmtes Orchester Ab Montag: Das Lied von der glutroten Blume Lin Märchen aus dem Nordlande. Schwedischer Kunst- film mit Gesangsbegleitung nordischer Lieder Ferner: Betrüger des Volkes Sittenschauspiel aus der Gegenwart «we_______ ____ Mieter-Verem Sonntag, den 18. März, abends 8 Uhr im Katholischen Derelnshaus veWW Wenau Reichstagsabgeordneter Beckmann: „Wohnungspotttik". Rechtsanwalt Hornberger: „Wohnungswucher". Die Hausbesitzer verlangen einen Zuschlag von 24755Wir bitten deshalb um zahlreiches Erscheinen zu dieser hochwichtigen Versammlung. Eintritt Mk. 10.-. „„.,-,0 Der Vorstand. Eddie Teil: Lustspn Akten Einlage: Die Frau o' rven sensat Schmuggler- Dramn I 2030c Akten Der gi 6 Akte Dazu: 6 Akte i.d Sommerfrische bet Staat fordert. Der sehige ganze Schulgelder trag dieser Anstatt reiche noch nicht einmal au« zur Deckung der Schullosten, die hier im Hahre 1922 entstauben seien. Das Haus stimmt hierauf bem Antrag zu, beschließt jeboch auf Antrag ber Stabw. Goerz, Schwab unb Schrnahl, von den Ausländern den zwanzigfachen und nicht den vierfachen Sah des Grunbbetrages zu nehmen. Hm bie Lernmittelf re ihei t an ber DolkS- unb Fortbildungsschule. Die Schuldeputativn unb ber F.nanzausschutz beantragen: 1. Der Antrag ber Fraktion ber U. S P.: ,Dfe Lernmittel tn ben Bolksfchulen unentgeltlich abzugeben", wirb abgelehnt. Es hnb. wie bisher, freie Leimmittel nur für bie Äinber unbemittelter ©cmeinbecimpotmer auf Kosten ber Stabt zu beschaffen mit ber Maßgabe, bah im Schuljahr 1923 bie Einkommensgrenze bei einem schulpflichtigen Kinde auf 400 000 Mark festgesetzt wirb. Für jebes weitere Äinb unter 18 Jah.en -soll bie Einkommensgrenze um 100 000 Mk. erhöht werben. Kinber mit eigenem Einkommen über 72 000 Mk. bleiben bei ber Kinderzahi unberücksichtigt: 2. ber hierfür erforberliche Kredit von 5 Millionen Mark wird bewilligt. 'Beigeordneter Dr. Seib erklärt, die Annahme des 11. S. P.-Antrages, ber noch aus bem vorigen Jahre stamme, würbe bie Stabt mit jährlich etwa 25 Millionen Mark belasten. Die Stabt könne biefer Ausgabe nicht zustinrir.en, zu ber sie übrigens auch gesetzlich nicht verpflich et sei. Reich unb Staat hätten wohl verfassungsmätzig bie Lernmittelfreiheit sestgelegt, aber für ble Bereitstellung bet Gelbmittel bät'en sie biS jetzt noch gar nichts getan, ja ble Deckung solcher Aufcven- bungen sei abgelähnt worden. Mit bem heute vorgeschlagenen Betrage könne etwa 900 Kinbern unserer Stabt geholfen we.'ben. Zwei svzialbemo- ktatische Anträge, beten einer ben Antrag ber früheren 11 S. P auigreift, währenb te: anbere wenigstens eine teiltoetfe Regelung im Sinne ber Linken verfolgt, werden nach längeren Reben gegen. die Stimmen der Linksfraktionen abgelehnt und mit derselben Mehrheit der Antrag bet Verwaltung zum Beschluß erhoben. Krebit für bie Volks- und Fortbildungsschule. Ein für die Beschaffung von Schreibmaterialien und Lehrmitteln für die Volks- unb Fort- bilbungsschule bereitgestellter Kredit von 150 000 Mark wird auf 500 000 Mk. erweitert. Stadtknabenschule. Für die Instandsetzung der Klingelanlage in der Stadtknabenschule wird ein Kredit von 100 000 Mark bewilligt. Oelen ber Fußböden tn den Schulgebäuden. Ein für diesen Zweck im Schuljahr 1923 er- fcrderlichrr Krebit in Hö(t Bieber bet Gießen. lOpiÜÄ LcbntinhreS. Halb- inbres- n. Inbres- flirte. Höhere Han- öclämdjflnife mit Fremdsprachen. PrtD.-Oanöelsftfjule Hermes Gießen Bahnbositrane 60. Tel 1097. Vroiv. u. Aiisnabmeschein frei. Anmeld. lägt. Restauration zumGambrinur Gonntnn, ben 18. Nlärz ab 6 Ubr nachmittags Konzert ES ladet freundlichst ent 2008D Fritz (Breilid). Kinm-SWen für Kinder von 940 Mk. an „ Damen „ 1260 „ „ „ Herren „ 1585 „ „ Größte Auswahl, beste Paßformen MH fiöHler, W6ea Neustadt 73 Am Oswaldsgarten Marte D'i -Wartburg . . . 440 000 Mart . 420 000 Mart Auf sämtliches Fahrradzubehör 15 Prozent Rabatt 2000D Beachten Sie bitte unsere Sonderausstellung Schulstraße S ---ttt--------r ' TFT TiümöhiimJnnniL TuilÄli Zur 5-6jäl?r Samenbaiß 01R38 01*04 Gießen, den 15. Mlrz 1923. Ecke Wrideiic a-.ee/ 5-Zioimer-Voliooiig|i”N [Verschiedenes! Mlta'tr I.. NN Öldiiabiirn PL | Empfehlungen [ 9®L> sua-oen j>nwfhi(irr 2«r. Ä Iiiiiüii ,11 i: an iudjtiq», {tAngert Qiuinit balbteH DH.er) rochtige General Fitiicterin CNwbtinMena e.<|r|: 22.1mtei-1i.-Be w. Dir DollenKinjrffli. WnL 7. vfnbr ’» . Ubl für $i6< r nUeanf laent uiiiiitveuif aui io. Irtn örn Biflmi Ttama in 3 nt.ca von Lfnar! Hel T.thibc w .Utzr. Herren-Fahrrad, gewöhnliche Art . . Herren-Fahrrad, bunte Streden . . . Herren-Fahrrad, gelbe Felgen . . . . eerne tetouc. NHD 3. 8. Ijdnjtr iiRita fuibetlefe* l ichi aum Gießen, Frankfurt a. M., Neuyork, 13. Mlrz 1923. ______VMD______________ Tirn#in(| .*<• V.dr« will ooo Bieore. ' Tin«. 7. wnxi* , llbr. Mittwoch«! Dtkra 2Lmimw«.-i(H morüuri iVulniieiiumn) Don jDonunö Jain T inaosie a unoble. Kni «.tfvbraee i 'N. d'oii lüdnrrm Cbcrfclier zi fae ki »der paLica ßkfi Lt deines dotel ober flen z beibe Nrftetiration in eitrr Yut. Lchr. Uno. n. 017RB a- d- üHrn WnAeierr I nrtitiqcr Mtai latdl \it itlbifia- bistki flnbriu Ai» fiele \a ibenetz» FOr alle Beweise der Liebe und Teilnahme beim Heimgang unserer geliebten Friedel danken wir herzlich. Caldö.C.PIockstr.S Jeden Sonntag von 4—11 Uhr Heute nacht entschlief sanft nach langem, mit Geduld ertragenem, schwerem Leiden meine liebe Frau, unsere treusorgende, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante Ellsab. Hainer geb. Hofmann im 70. Lebensjahre. In tiefer Trauer: Ludwig Hainer I. Familie Hch.Oestreich, Kinzenbach lucht ret 1 1 116 2 Irroibl. mObi. ßimnier* Echrilil. ftnarbair nnicr öifflö an den Wiek. Uns. rrbricn. Danksagung. FOr die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme beim Himchetden unserer heben Mutter Frau Louis Rothenberger Ww. sagen wir hiermit nur auf diesem Wege unseren innigsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Damenfrisieren, Shampoonieren sowie elek Vibrat-Masi und Manila empfiehlt Bemh. Dosch! ■errea- u4 Danas-/ rnuirniüUi /< w „Triumpf für • «rehe tüplr «H tfreielrw Selker - tüofirr ich'! «ifr Äiniiitün der am t Vlvril leme Vrbrr dee tdei. lucht Sie«'' renn ob L ÜleldldlL 2 dir. Änurb nmer 01'12 n d Gleit. Wna erd. Mädchen in# irtjr unter /'fltnilif wünscht Stelle in fleiue rm (UrfAäft ill fliiitrmi. ediriftl. Anstedotr unter 01X00 an bei (Rieft. An. (tötnsHtllani. 81 rranrtmtr|< uhrt Herr lii Saathafer Al tailAcB. ► ehnr hier slg-r Qualität zo lulenteaPniM» alle Gemäss- und Biomensamen; ferner sehr preiswert seidefreien Rotklee Eifeler (garantiert inländische Saat) Luzerne oder Ewigklee Schwedenklee Weißklee Gelbklee Saatwicken SaMlein Grassa len la ».ito«. end MI- tO iungen usw. usw. Putzfrau; bei puttni vobn nef. im. ttabnbollir.&O. Zu deutscher i>i' mlne in Mailand suche Ich ein tüchttges gewifiendastes Allern- mlldchen erfadren In der Odiidatbeit unb der dnrueil.chen «Ilche. Wut Mabchen mit amen *tchi. Vlabeif» bei [*D Stau TD.inenfell Eüdanlase 3 L Verein» | Bi intitilerTtftii GiritirtCiD;?|tl. ■Derfammlunq eoBBla«, |M.b.W« b irtmittaa^ 3 llbr bei Uralt. tfli tbrifoiio,Ltiu(brtl» tzoniuierlin aeem- net. da Ichtlne iualb- reiche We^enb. im Äreiie rtirhrn ne- lenen, au verfaulen EchneO en,Ich ofienr 9 ru. Blockttrahe V Dtrlnole rn. Bolreite. mitten Im Crt aelea. füt Vanbrv.. t^aubro tu (Helttah aerl ,n, Hn- »adi ina MC FonaaseNftein s Toan b G t l melk ,,n rr "CM( mit arfister Qapltnl lur hieugl lise' liu- lernevinen lolort ar- lucht. Licherd. II vor« b mben. 8dir. ftn- nrbote unter 0IMU4 an den tliei Wb» ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Welche GieBerel (tc rn üoltltöBe Stadttheater eoRBtco. IMNiri lnnfr»,t«Friilai flnl 3*/w Unbe v GIL UtRinai. tOniilwrl morn 56fßfiini SHroflniDDiöiDflOft Rui 7. Uube l>*4 llbt .'.Vonton. in.Blaes 'Hnbißfr öitidettl fnebt bdlb UIS2 Zlriüiri bei flmer Familie zi niirtrn. 9lnb rr# fir. Sfdaropg 23IL unb summen könne» ange- fahren werde»; ebenbakibft Berpßüet unb Handkoger qesncht. amn gjifr etnlt 15. ßanirknoogfl au faulen aeluchi "ni ItrewAltai II. INtl tiAentriin te u. leichte eluiv «erber- rolle A" faulet: ges. Gtibaulnoe 17 5AN DI 'Esute.iui- Kaufqesuche Kaufe J fortlaufend selb* l d>e Kaninchen Heinrich Euler Frauenklinik. VI. P. X |‘3rofiflüfri biIIin au verfaulen WeB^nweq 1«. (Hut erhaltener Holzherd bKliiiAiiut 4naoro4, itfleinuea iorn > ediornüfinooiün drehbar. !Dtiitrflüil)t,i6frll neu billig An oer- faulen Marbnraer ctrawr 14. tsrjii) Gei rrbeltrnec Gehrock» anb neuei KaffeefervieE Aepfel Aum kochen n backen habe noch btQlj ab« Auoeben. 0:s4? Sftimen 131.1 ”b' SinötrniiiCB au verknulen «.mir J4 >> I. Pb -tu i PB*rat " • 12 mit au ?t -i' • bdr v> eisiv. au urt Zur Eröffnung der Frühjahrs-Saison offerieren wir unsere IHarken-Fahrräder Adler Dixi-Wartburg _______ w.°^men*Fahrrader ----- IIahnen f CHetten unt K F~ *«l»r.. n. 01781 a. b S..H A-,, ig » Seftoerfteauna StiiimSi^rii BifBooorptinifffia. n.mnn n=» Munirn I Vermidtungen h«. Innd! fiS», u Nr. 65 Zweites Blatt Die Wohnungsbauabgabe. Don Dr. M a r e tz k y, M. d. R. Die Wohnungsnot in Deutschland nimmt elne immer bedrohlichere Gestalt an. Die Zahl der rvohnungslosen Familien wird auf l‘/2—2 Millionen geschäht, und der jährlich neu hinzukommende Bedarf an Wohnungen beträgt etwa 200—250 000. Dem steht gegenüber, daß die private Wirtschaft unter dem Zwange der Entwicklung, die auf dem Gebiet oeS Wohnungswesens seit dem Kriege vor sich gegangen ist, nicht mehr die Möglichkeit hat, neue Wohnungen zu bauen. Die Mieten haben nicht die Höhe, um das in einem Neubau angelegte Kapital zu verzinsen. Nur wenn die Miete etwa den dreitausendfachen Betrag der Friedensmiete erreichen würde, wäre eine neue Bautätigkeit In der freien Wirtschaft möglich. CS kann keinem Zweifel unterliegen, daß eine derartige Mietsteigerung undurchführbar ist, sie würde fast der Gesamtheit des Volles die Wohnmöglichkeit nehmen oder zum mindesten unerträghd) erschweren. Daher bleibt nur der zweite Weg, den Wohnungsbau mit Hilfe staatlicher Zuschüsse vorzunehmen. Die staatlichen Zuschüsse-können aber nicht ohne Deckung bleiben, wenn nicht auch auf diesem Gebiet eine bedrohliche Defizitwirtschaft einreißen soll, die ten Zusammenbruch der Staatsfinanzen ungemein beschleunigen würde. Daher hat sich die Mehrheit des Reichstages entschlossen, die staatlichen Zuschüsse für den Wohnungsbau durch eine Wohnungsbauabgabe in Höhe des 30sachen Betrages der Friedensmiete aufzubringen. So schwer diese Belastung den einzelnen und insbesondere den Mittelstand trifft, so ist doch zu bedenken, daß ohne diese Maßnahmen das Llnheil der Wohnungsnot ungehemmt über uns zusammenbrechen würde, und daß ferner das Baugewerbe mit feinen zahlreichen Nebengewerben zum Erliegen kommen müßte. In Zeiten eines so schweren wirtschaftlichen Druckes, wie wir ihn jetzt durchleben, wäre es doppelt unverantwortlich, das allgemeine wirtschaftliche Leben durch eine Stillegung der Bautätigkeit noch mehr zu erschüttern. Außerdem ist aber auch zu berücksichtigen, daß die Mieter in den alten Wohnungen gegenüber den Millionen Wohnungsloser insofern gesetzlichen Schutz genießen, als ihre Mietverträge unkündbar sind, und sie auf diese Weise vor dem Ansturm der Wohnungssuchenden geschützt sind. Wenn aber der Staat die Wohnungslosen durch gesetzlichen Zwang von dem vorhandenen Wvh- nungSbestand fernhält, ist es auf der anderen Seite gerecht, daß die privilegierten Inhaber dieser alten Wohnungen sich an der Kostenaufbringung für die Schaffung neuer Wohnungen beteiligen. Es gibt nur zwei Lösungen der Wohnungsnot; entweder es wird die Zwangswirtschaft im Wohnungswesen beseitigt, die freie Miete wieder eingeführt und damit der Wohnungsbau in freier Wirtschaft ermöglicht, oder der Staat gibt die Geldmittel für den Neubau von Wohnungen und deckt die aufgewandlen Beträge durch eine Abgabe auf die gesetzlich niedrig gehaltenen Mieten. Es kann keine Frage sein, daß der letztere Weg im Interesse der breiten Volksschichten der allein gangbare ist. Ungeachtet dieser von ihr geteilten grundsätzlichen Auffassung hat die Deutsche Dolks- partei gleichwohl die Wohnungsbauabgabe abgelehnt. Sie hat sich (an der Seite der Deutschnationalen) zu dieser Stellungnahme genötigt gesehen, weil die Mehrheit des Reichstages in das Gesetz eine Bestimmung ausgenommen hat, die geeignet ist, unseren selbständigen gewerblichen Mittelstand schwer zu schädigen. ES sollen nämlich aus der Abgabe Unterstützungen an Organisationen gezahlt werden, von denen behauptet wird, daß sie den Kleinwohnungsbau fördern und verbilligen. Da im Rahmen dieser Bestimmung vor allem auch eine geldliche Zuschußleistung an die sogenannten sozialen Bauhütten ins Auge gefaßt ist, und diese sozialen Bauhütten gegen das private Gewerbe den schärfsten Kampf führen, hat die Deutsche Unter dem Aeiheittbcmm. Roman von Clara D i e b i 66. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Ob es etwas nützen würde? Verzweifelt fuhr sich Adami durch die Dolle; es war nicht der Puder allein, der ihr dunkles Brarn ein wenig Heller schimmern machte, einzelne graue Faden zogen sich schon dem noch jungen Mann durchs Was gestern vormittag als noch unbeglaubigte Kunde nach Lutzerath hinaus gelangt mar, das bestätigte im Laus des Mittags der älteste Sohn aus der llcßmüßle selbst. Zu Bertrich (arteten sie nun das Sterbeglöcklein für seine Mutter und fernen Vater zugleich Der Hubert, sonst em harter Zunge, weinte, als er erzählte, wie der Vater durchs offene Fenster erschossen worden war, am Lotenbett der Mutter. Dann aber flammte er aus im Triumph, er vergaß ganz seinen doppelten Schmerz: er und der Nikla, sie hatten es den Räubern ordentlich heimgezahlt. Der Martin oben in ferner Kammer beim Taubensch.ag hatte nichts gehört — schade! — aber es war auch ohne ihn gegangen. Er hatte den einen Räuber getroffen; die beiden anderen waren leider entkommen, jenseits im Waldgestrüpp. Nun war der lote Räuber heut morgen angeschwemmt Worten unterm Brückenbogen zu Bertrich; das wllo- stürzende Wasser hatte ihn von Felsstufe zu Felsstufe geschleudert, an einem Zacken war er zuletzt hängengeb.leben. Zur völligen Llnkenntlichleit war sein K?pf zerschmettert, die Eingeweide hingen bem Halunken zum Baach heraus. Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen) Dolkspartei es als unannehmbar angesehen, diese sozialisierten Betriebe, die bereits durch die Gewerkschaften finanziell in der stärksten Weise gestützt sind, auch noch Lurch Zuführung von Steuerbeträgen der Algememheit vordem Cinzelgewcrbe zu bevorzugen. Da es sich hier um eine grundsätzliche Frage, eine Teilmaßnahme zur Sozialisierung unseres Wirtschaftslebens handelt, und diese Frage insbesondere von der Sozialdemokratischen Partei mit dem Gesetz verquickt wurde, sah sich die Fraktion der Deutschen Dolkspartei genötigt, das ganze Gesetz abzulehnen. Das Gesetz wurde gegen die Deutschnationalen, die Deutsche Dolkspartei und die Kommunisten sowie einzelne Abgeordnete der Mittelparteien am Mittwoch vom Reichstag angenommen. Deutscher Reichstag. 321. Sitzung, nachmittags 2 älhr. Berlin, 16. März 1923. In dritter Beratung wird der Ge'etzentwurf über Gebühren für Arbeitsbücher angenommen, wonach für verlorene oder vernichtete Arbeitsbücher bei Ausstellung reuet eine Gebühr bis zur Höhe der doppelten Selbstkosten erhoben werden kann. Ein kommunistischer An- Antrag auf kostenlose Ausstellung wurde abgelehnt. In blätter Lesung wird ter von dem Abg. Dr. Stresemann (D. Vpt.) und Genossen eingebrachte Gesetzentwurf angenommen, wo iach für die Weine des Iahrganges 1 922 die ZuckerungSfrist bis zum 30. Iuni ausgedehnt wird. Es wird zunächst eine Reihe kleiner Verlagen erledigt, darunter der Gesetzentwurf, der nach den AussckMstanträgen die älnterstützungssahe für Sozialrentner und ihre Hinterbl.e e ten vervierfacht und im besetzten Gebiet verfünffacht. Es folgt die zweite Beratung des Kohlensteuer g e s e tz e s. Nach der Vorlage soll die 40prvzentige Kohlensteuer bis zum 31. März 1924 verlängert werden. Ter Finanzminister wird nach den Ausschußbeschlüssen ermächllgt, nach Anhörung des Reichskohlenrats mit Zustimmung des Reichsrats und eines Re'chstagsausschusses den Steuersatz zu erhöbe i oder zu vermindern. Eine Ermäßigung muß danach erfolgen, wenn sie durch den Reichsrat verlangt wird und ein Reichstagsausschuß zustimmt. In meh-erea Entschließungen ersucht der Ausschuß die Regierung a) eine Nachprüfung der Steuersätze durch ten Reichs- kc'hlcnrat vornehmen zu lassen, b) den gemeinnützigen chai-ilabiven und kirchlichen Anstalten sowie den minderbemittelten Vvlkskreisen den Bezug von Hausbrandkrhle für den kommenden Win er zu Verbilligen. Ferner wird die Erwartung aus- gesprochen, daß die gestundeten Kvhlensteuer- beträge sofort eingezogen werden. Einem Wunsch des Ausschußberichterstatters Abg. Dr. Leopold (Dtschntl.) entsprechend erklärte Reichsfinanzminister Dr. Hermes: Die Reichsregierung wird sich wirtschaftlichen Notwendigkeiten nicht verschließen und ist bereit, einen Beschluß des Reichskohlenrats auf Ermäßigung der Steuersätze als Grundlage für ihre Entschließung zu verwerten. Ich gehe über diese schon im Ausschuß abgegebene Erklärung noch einen Schritt hinaus und sage, die Reichs reg ierung ist bereit, ihrerseits auf Grund des Paragraphen 11 (der die Ermächtigung des Reichssinanzministers enthält) die Initiative zu einer noch festzusehenden Ermäßigung der Kohlensteuer zu etgrvijen (Beifall rechts), allerdings unter der Voraussetzung, daß auch der Bergbau seinerseits bereit fein wird, in gleicher Weise an der Senkung des Kohlenpreises mitzuwirken (Beifall links), wie eS die Reichsregierung zu tun entschlossen ist. In der Aussprache verlangt Abg. G i r b i g (Soz.) Maßnahmen zur Sicherstellung der bei den Händlern vorhandenen Kohlenbestände für bie Verbraucher und spricht sich aus außenpolitischen Gründen für die Aufrechterhaltung und gegen ?me Ermäßigung der Kohlensteuer aus, während Abg. Koenen (Komm.) die vollständige Beseitigung der Kohlensteuer fordert. In der Abstimmung wird der grundlegende Paragraph 1, der die Steuervervflichmng feststellt, mit 395 gegen 8 Stimmen bei einer Stimmenthaltung angenommen. D:e nächsten Paragraphen werden in der Ausschußsallung angenommen. Abgelehnt wird ein Antrag der Linken auf fo- ftrtige Einziehung der gestundeten Kohlensteuer, ebenso ein kommunistischer Antrag, welcher Hausbrandkohlen für die minderbemittelte Bevölkerung und die Kohlen für Krankenhäuser und andere gemeinnützige Anstalten steuerfrei lassen will. Auch Paragraph 10, der die Höhe der Koh- lenfleuer auf 40 Prozent des Wertes festsetzt, wird nach eingehender Debatte angenommen. Abgelehnt wird ein kommunistischer Antrag, für HauS- brandkvhlen die Kohlensteuer um 10 Prozent herabzusetzrn, ebenso ein Antrag Gothein (Dem.), d.e Zuständ.gkeit des Reichstagsausschtsses zur Bed ngung für Aenderungen des Steuersatzes zu machen. Der Rest der Vorlage wird in der Aus- schutzfassung angenommen. Die von den Kommunisten zu dm einzelnen Paragraphen begründeten Abänderunasantrage werden abgelehnt. Ohne weitere Debatte w.rd darauf die Vorlage auch in dritter Lesung nach den Beschlüssen der zweiten Lesung angenommen. Um 3/4 Z Uhr vertagt sich das Haus auf Dienstag, 2 Uhr nachmittags: Kleinere Vorlagen, Haushalt des Reichspost Ministeriums. gur Frage des Preisabbaues. Von der Preisprüfungsstelle für die Provinz Oberhesfen wird uns geschrieben: Nach langen, erfolgreichen Bemühungen ist es den Organen der Reichs Verwaltung gelungen, in Verbindung mit der Reichsbank u id den sonstigen maßg b ichen Wiitscha t fakto e i des Reiches eine wesentliche Verbesserung irn Wertstand der inländisch n Zahluug!rn t el gegenüber dem Ausland durchzusetzen und damit eine beträchtliche Herabsetzung der Preise sowohl der vom Ausland eingeführten Roh- und Hilfsstofse, wie auch der Halo- und Fertigfabrikate, die mit ihrer Hilfe hergestellt werden. In den Kreisen der Geschäftswelt hat man sich gegenüber dieser Erscheinung zunächst vielfach sehr zurückhaltend gezeigt, teils unter dem Hinweis darauf, daß die hohen Löhne, Frachten und sonstigen Geschäftsunkosten einen wirklichen Preisabbau unmöglich machten, teils mit Rücksicht darauf, daß man an den Bestand dieser Preisgestaltung nicht recht glauben toellte auf Grund früherer Ersahrungen, daß der zeitweilig absinlende Kursstand der ausländischen Währung bald durch starken Auflauf von Rohmaterialien im Ausland wiederum einer steigenden PreiStendenz Platz machen werde. Gegenüber diesen Einwendungen muß heute betont werden, daß es der Reichsregierung bis jetzt gelungen ist, die Bewertung der ausländischen Zahlungsmittel auf den angestrebten Kursstand feit mehr alS Monatsfrist zu halten, und e3 muß zu gleicher Zeit daraus hingewiesen werden, daß die Reichsreg erung die Der.icherung abgibt, daß neue Steige ungen der Dran sportiv sten usw., auch neue Steigerungen der Drotprcise, sowie der Preise für künstliche Düngemittel nicht zu erwarten sind, im Gegenteil, daß in absehbarer Zeit mit einer Herabsetzung der Düngemittelpreise, sowie auch der Preise für sonstige Rohmaterialien zu rechnen ist. Unter diesen Umständen kann wohl zum ersten Male feit der noch kaum überwundenen KriegS- not von einer Stabilisierung der Währung gesprochen werden, und es wird daher die Aufgabe sein, unser gesamtes Wirtschaftsleben, besonders auch die Preise für Gegenstände des täglichen Bedarfs, diesen Verhältnissen anzupassen. Es ist nicht zu verkennen, daß die gesamte Handelswelt und auch die Erzeuger in dieser Richtung mit manchen Schwierigkeiten zu rechnen haben, und es ist deshalb auch nicht zu erwarten, daß dieser Preisabbau etwa in der Weise erfolgt, baß sämtliche Preise für in- und ausländische Erzeugnisse in kurzer Zeit dem Wert der heutigen Geldoerhältnisse angrpaßt find. Es muß dagegen unter allen Umständen verlangt werden, daß sowohl die Erzeuger, wie auch der Groß- und Kleinhandel, den herrschenden Verhältnissen des Geldmarktes insoweit Rechnung tragen, als sie der steigenden Markbewertung bei ihrer Preisbemessung der Produkte dieselbe Rücksicht zukommen lassen, wie sie sie der fallenden Markbewertung in früherer Zeit haben zuteil werden lassen. Diese Bewertung der steigenden Kaufkraft der inländischen Zahlungsmittel wird am einfachsten in der Weise erreicht, daß bei vorhandenen Vorräten, die zu verschiedenen Preisen bezogen wurden, unter Berücksichtigung der Vorratsmenge ein Durchschnittsvreis gebildet wird, der etwa dem Mittel aus den älteren und den neuen Warenpreisen entsprechen soll. Diese Kallulativn wird den Handel, besonders auh den Kleinhandel, vor dem oft nicht unberechtigten Vorwurf schützen, daß er seine Preise willkürlich festseye und sie wird auf der andern Seite die Möglichkeit geben, jeder weiteren Entwicklung der Preise Rechnung zu tragen. Die deutsche Bevölkerung hat ein Recht darauf, zu sehen, daß auch in den Kreisen der Erzeuger und des Handels dieser langsam ansteigenden günstigeren Gestaltung ihres Dermö- genswertes Rechnung getragen wird, und sie wird es dankbar begrüßen, wenn sowohl die Geschäfts- Adami atmete tief. Einer weniger! Aber es blieben der ileb?Itäter noch viel zu viele übrig. Dor allem, wo steckte der Bückler selber? Der junge Heßmüller schwor darauf, der Bückler selber war nicht dabei gewesen Zwei Den den Kcrlen waren kurz von Statur, kurz und gedrungen, der Bückler war groß und doch wieder nicht so groß wie der dritte von ihnen. Der war ein richtiger Mordskerl, groß wie ein Riese, das hatte er ganz deutlich gesehen Adami ging, begleitet von seinem Sekretär, mit dem jungen Ueßmüner zur Mühle hinab. Da war ganz Bertrich am Vormittag zusammengelaufen; jetzt aber lag die Mühle bereits wieder still, so ruhig und friedlich als sei es gar nicht möglich daß die Nacht zuvor hier Mord. Kampf und Blutvergießen gewesen seien. Adami betrat mit einem leisen Gefühl des Grauens den Hof. Als er zuletzt hier gewesen war, da hatte er das hübsche Mädchen gesehen mit dem eigentümlich ernsten Gesicht und der plötzlichen Wortkargheit, die Tochter des Hans Bast Nikolai von Krinkhof. Hetzt war fein Mensch auf dem Hof, nur der Hund [ag in der Hundehütte auf Stroh. Er bellte aber nicht, schlug nicht einmal an. .Den haken sie auch erschossen," sagte betrübt der Hubert, bückte sich und schob dem toten Hund noch das Stroh besser unter den Kopf zurecht. Eie tarnen ins Haus. Eine seltsame Stille. Der zweite Sohn faß in der Küche und putzte an feinem Gewehr. Der Richter sah sich die Kammer an und das Fensterchrn, aus der die Brüder die Räuber beschossen hatten. Dann traten sie In die Wohnstube. Kerzen brannten, ein Duft von Wech- rauch mischte sich mit dem von Tannengrün. Dom Ehebett war der Kattunvorhang ein wenig zur Seite geschoben; wie so oft wahrend der Krankheit der Müllerin, faß auch jetzt Maria am Bett. Aber statt der einen, lag nun noch ein zweiter barm; sie hatten den toten Müller neben feine Frau gebettet Seite an Seite lagen sie, ihre Körper berührten sich Ihre Totenstarre hatte nichts Schreckliches, sie waren beide so sanft aus dem Leben geschieden, daß kein Kampf ihre Züge verändert hatte. Maria hatte sie liebreich mit Grün umsteckt. Sie hatte alles getan, was man Toten noch Liebes erweisen kann, jetzt aber fühlte sie, mit ihrer Kraft war's zu Ende. „Wo warst du?" Damit hatte man sie hier gestern morgen empfangen. Lag irgendein Mißtrauen in dem Fragen von Hubert und Nikla? 3n der Frage des Martin sicherlich nicht. Er stürzte auf sie zu, er riß sie an sich als sie bleich stumm und verwirrt in der Tür stehen blieb. Was war hier vorgegangen? Alles, was sie befürchtet hatte — ach und viel Schlimmeres noch! Sie brach förmlich zusammen. In leidenschaftlichem Weinen lag sie vyrm Bett, ihre Hände verzweifelt ringend. Hubert und Niklas stahlen sich hinaus: der beruhigend zuzusprechen, das war des Martin Sache. Aber eine treue Seele war sie doch sie schien die Mutter wirklich sehr zu betrauern. Warum war sie nur so plötzlich verschwunden gewesen? Maria mußte eine Lüge sagen. Stockend nur kam ihr die von den Lippen: sie war hinaufgelaufen nach Krinkhof, um für die Kranke noch einmal von den Tropfen zu holen — es war spät geworden und dunkel, sie fiel über einen Stein und schlug sich die Stirn — der Dater hatte sie durchaus nicht mehr hirruntergehen lassen wollen. Sie glaubten eS ihr. Samstag, jk. März (925 wett, wie auch das Handwerk und die Erzeuge« durch entsprechende Kalkulationen d efen Verhältnissen Rechnung tragen. Ganz besonders muß davor gewarnt werden, innerhalb kürzerer Zeil zu wechselnden, oft recht stark abweichenden Preisen die verschiedenen Waren anzubieten, eine Erscheinung. die namentlich in den Kreisen unseres Kleingewerbetreibenden und des Kleinhandels oft zu beobachten ist und die dann stets zu gewissen berechtigten Klagen und Beschwerden der Verbraucher führt Es muß ganz besonders auch dem Handwerk anS Herz gelegt werden, daß es bei seiner Kalkulation die steigende Kaufkraft der inländischen Zahlungsmittel berücksichtigt und daß es demgemäß eine aus D u id solcher Kalktilationen durchgeführte Preisermäßigung eintreten laßt. Die Hessische Handwerkskammer In Darmstadt hat sich ebenso wie die Preisprüfungssteltt Oberhessen und die Kreis- und städt. Preisprüfungsstellen in der Provinz bereit erklärt, in allen den Fillen, in denen die Kalkulation schwierig erscheint, zur Unterftüßung, ganz besonders auch der Leineien Handwerker, solche Kalkulationen durchzusühren. Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß seitens der Preisprüfung jstelle 0. erbe f m, sowie auch der Kreis- und städt Preisprüfungsstellen der Prvvenz in absehbarer Zeit in ausgedehnter Weise eine Uebermacßung der Märkte und Derkäufe Platz greift, daß hierbei von den Verkäufern die Vorlage einer solchen Kalkulation verlangt werden und in allen den Fällen eine scharfe ülntersuchung hinsichtlich Wucher und Preistreiberei eintreten wird, in denen der Nachweis für eine kalkulatorische Nachprüfung der früheren Derkaufspreiie nicht erbracht wird Ties'S Vorgehen der Preisprüfungsstellen soll weder eine Bevormundung des Handels, noch einen polizeilichen Spionagedienst gepen die Geschäftswelt darstellen, es soll vielmehr nur ein Hchuh der Verbraucher gegenüber ungerechtfer.igten Forderungen mancher Handels- und Erzeugerkreise gewährt werden, wie er in den Zeiten der wirtschaftlichen Unsicherheit in einem geordneten Staatswesen unentbehrlich ist. Die Verbraucher werden wiederholt darauf aufmerffam gemacht, daß am Sitze jedes Kreis- amtes und in allen größeren Städten der Provinz Oberhesfen Preisprüsungsste len bestehen, die ausdrücklich angewiesen sind, alle oorlommenden Beschwerden wegen vermuteten oder nachweis- baren Preiswuchers und Kettenhandels auf das eingehendste zu untersuchen und in Fällen vorhandener Gesetzesübertretungen gegen die Schuldigen mlt aller Strenge vorzugehen. Die Bevölkerung wird gebeten, alle Anzeigen oder Beschwerden an diesen Stellen anzubringen, oder sie direkt an die Preisprüfungsstelle der Provinz Oberhesfen in Gießen, Bismarck- ftraße 14 1, zur KennrniS zu geben. Aus Stabt und Land. Gießen, den 17. März' 1923. Die Benutzunq von Schulraumcn durch Vereine usw. Das Landesamt für das Bildungswesen hat den Schulvorständen die folgende, in der jetzigen Ze t besonders bemerkenswerte Der.ügung zugehen lassen: Nach Artikel 50 Absatz III Ziffer 1 steht den Schulvorständen die Aufsicht über die Schulgebäude und das Schulinvmtar, sow e die Sorge für d.e ordnungsmäß ge Einrichtung und Ausstattung der Schulräume zu. Hieraas ergibt sich besonders für das Verhälttiis zum Rechte des Eigentümers (der politischen ober kirchlichen Gemeinde, einer Stiftung usw.), wenn Schulräume für andere Zwecke als solche der Schule verwendet werden sollen und dem Schulvorstand nicht aus einem besonderen RechtSgrund (Vertrag, Stiftung und dergleichen) ein unbeschränktes Derfügungsrecht über die Schulräume zusteht. das Folgende: 1. ‘IBeber können die Eigentümer ohne Zustimmung der Schulvorstände, noch die Schalvorstände ohne Zustimmung der Eigentümer Schul- räume für andere Zwecke als solche der Schule freigeben. 2. Die Schulvorstände haben bei ihren Entschließungen darüber, ob Schulräume z i anderen als Schulz wecken freigegeben werden sollen, die Interessen der Schule zu wahren. Dies seht für jeden Fall der Inanspruch rahme die eingehende Prüfung voraus, ob durch die Freigabe für die Schulräume und das darin vorhandene Inventar Nachteile oder für den Schulbetrieb Störungen zu befürchten find. Es wird sich in den meisten Fällen empfehlen, die Zustimmung nur unter dem Vorbehalt jederzeitigen Widerrufs zu erteilen und von diesem Vorbehalt Gebrauch zu machen, sobald es sich herausstellt. daß die Inanspruch- Oh, diese Lüge! Sie brannte ihre Lippen, diese Lippen, die, auch so oft, so oft lügen mußten, wenn sie nicht schweigen durften! Konnte sie denn, durfte sie denn die Wahrheit sagen? Daß der Mann da oben sie eingesperrt hatte in feinen Schrank; die geheime Tür, hinter der sie die Wand geschlagen mit ihren Händen, mit ihren Nägeln gekratzt, die sie mit ihren Schreien erschüttert, ihr erst wieder aufgetan hatte am Morgen. Ohne ein Wort war sie an ihm vor beigegangen; sie hatte ihn nicht mehr angesehen. »Wein' nit fo arg,“ bat der Martin, „wein' doch nit so!" Es war ihm schrecklich. sie so verzweifelt zu sehen. Sein Schmerz um d,e Eltern war groß — sollte ihr Schmerz denn noch größer fein? Beirr ff en stand er. Er nahm ihre Hand: „Kannste mir nit sagen, Daria, was dich noch eso toetnen macht?" Sie schüttelte den Kopf: nein, sie konnte nicht. Aber ihre Tränen versiegten. Sie erschrak. Wenn der Martin nun etwas ahnen würde?! Sie mußte sich besser zusammennehmen. älnd sie raffte sich auf, trocknete ihr Gesicht ab und preßte die tzippen zusammen, damit kein Schrei ihrer inneren Qual sich ihnen entringe. Alles, was der Tag an Pflichten erforderte, tat sie; jetzt war's getan, und nun faß s e neben dem Bett, und unten am Fußende faß der Mamin, und sie waren beide ganz stumm. Unb doch kreisten beider Gedanken um denselben Punkt. Es ist etwas mit ihrem Vater — hatten sie miteinander gcftittien, kam sie deshalb am Abend nicht gleich zurück? Wente sie barum noch so viel Hk iger? Aber warum erzählt sie es mir nicht? Darüber grübelte Martin. (Fortsetzung folgt) 'Xoggen 5r6guwg neuer «Ik-dkna jiiaui*jt*<>ä*i4 Der 36r Deinen euren >« ÄMbU* ÄwbdHC tk-r'ie konnte ,» guten Quält- Uten naA Bahrro Dtrtiu*! »erben. 2U$ TUI- Att en /e s»en baniu Jnierefle. Hafer zur bd iDurL-tx" Angebot ect>r geragt Auch TLti ©ar übenrvej.nö begebt L SS «tenmeöl baue gle ch a.ls het gm Ha u ng »«ngetne 3uiier- art.ft. konnte' leicht im Preise aazirhen 'flkxytn, wärt <*cn 38 ODO b J 3B 3X Tiit ‘M.'4)cn 3«* OJO Tlarf sterbt. Koggen. m5rk.lch?n 3e 300 S« 38'00 Tit ihengi 8»mmrTßxrt< 29 JOO b-j JOOCO TN (hefig >. Aartr. Qck Ichm 26 300 bil 26 500 Sl. pommerschm 26 300 k« 28 *02 St fHct dk Sa»« Oa D ata, loco Berlin 38OOD ix« iS 0G Sf «»e'ier) euggenlrri Hamburg 34 000 fc 4 34 500 Mk. TkjaumN (IX R .o IX003 b.« 125 030 TN ftchg). Roggen mehl IX Äi.o) !X 300 b « 110 300 S! .0« g Ee^-nßcK 22 003 S liroble.lge.unMt 13 500 bi« 14 500 St. T).etenfr.-u gut gdu »3 enb (roden. Bcrmahd 15 503 b.« 17 530 St. Rachmahd I35X b « 15 503 St (Ootxwi fein a xX ie« cht genannt, nedieben (ich btt prelle v o X Kilo) (3n einem Teil der Auflage rrlebrrbMt | Verhau dl un gsbere itf Haft auf beiden Seiten 1 Paris. 16 Mär» (T5TB ) Der .71 tu- Vor! Herold" Ich r bt rrbatilonetl. nach 3n» fcemaitonen gut untrrrichu--ler amrvlfflnff bet Äre le in Part« leien Iraikrtich jnb 'Maien ebenso besorgt m*e Deutsch and um eine ba'.Mga Aumahme non Rrvirat onsoerhanb ungim obre der erfle Schritt müsse non Deutschland kommen und ©erbe iatluchl ch innerhalb 14 Tagen erogen Stlatss.kreiür Hughes Id bereit» davon untrrtidyet (vorbei, buh jrbr< Angebot von B rllu von Hrnrfri-.ch in t>o!lcfli Umfange auf da« elnjeb-iMte einer Trü'ung unterlegen mürbe» Vorau »grfeNt Mh rt Sie pro- grel’ine Räumung d e.« Ruhrgebiet« i, Betracht ziehe de von Brüf'd iu» anjetunblgi werden lei San bitte el für lebt ©.i^r'ch-,a- I ch. bah die Sr.mwlen einer Herabsetzung de r deutschen Schuld ztmfch.7N 12 bt« 15 Milliarden Dollar Auftimnyn wurden, ooraas- ge’eftt. bah Onglanb lein Knq.*bot. bie eure- Düi’tben ftrieg4l<)u(ben zu (freiAm. au» echter» balien nx-rbe und dieses Angebot durch dne milltärilAe Xonnenrton. die Ne Sicherheit Frank- re 5 und Belgien« garantiert gegen einen beul- schon Angriff und auch Belgien sich antchkicha, das sehr besorgt sei ©egen der Oppoluioa feiner sozialistischen Abgeordnete». Briefkasten der Redaktion. (Aechtsgutachirn find ohne Verbindlichkeit bet 6ii »IX l- ItiW- 'S'Habl N6X - P» O irng 20f Mi Bochumer Dutz linbrni«..... ermamtte er »untbrleses Der Sobrnenbtclegramm« Funtbrief Ifl an St.str bei wia »KXX Ivhannesktrche Samstag. ärz 2: Beichte f. Taiuin 16 IMnr» flmiL Weil »rt> H.M0 IX..-i) »Tirus rmi/o »J02.T. irjb »Ia5tr unsrroach'enim waren allein »w Hiu» bwMm MiHbf . . IteWeei f lUwxe . Terl ner ^rabefltweerfL »evtl Arn D r obe fttn ",e r LLWJ.n IT®l*h,n? «®»4 be»e'ngt I «chjaNtndv 2xfb.M4 aus der <3w. unb bei Xobbcrn« roi Swn^etrtiate». 8 I r6 h • \i »tpei des mU »n- 1*0- 1117 MÖ »WH to •Hl in.ro iTKn 3SM> 7" eeax SEIFEN FLOCKEN 4Xl.M 87OX &.4HI0 MUD 6ik - N17N 40X83 sneiv. 55 XO IUX- i:ä- \niftnoiiiie . . . . C bribcb rf . . . 1*1 «nlr •‘»trnbau. Mibrluunbl..... Sihüc.t ".'ioninn Xeiiii# Öerebau Seb -TUl Prol Tr Braun in 3© dia ». »b rnbtftor ter 3abnbeilbmbe der hiesigen Ui oeditäl ernannt. markt turWnt in abgefchv» Sv kusallon Ifr^ In be» le« rwemer: Off eklen ©teber an Gf>w).- 600) - -. 87kN- 75-X1-WXV1 UOV- 0-V150 Jüiok-JH'Ok- —. U Wflr» • miL Wo teri *'23 H41 - mA— 44-D - 20- 2ivrben ... Celiiiinlork .. D.'ennork Teuilt)*Cefttr«. Pubnpfit. .. 4 Vena..... Vlotam Brief ro\- ©cg*. endete ed I »M rm.in rTTx.n 60MIU *et, :» <-3 <# a—ran Sinon-i no ujxy— 440» .—P- n ,— lianjO—4'»1U»■«• 1II2?1 •7*11.11) I8.*l 70 8 7.« S-JfWVG iühlio hebungsg ii:ib aanch'ieh I ftgungen neu gefchrlienr r •• Ausbau btt KiM 6>|- •17/4 auf b.-rfeiben Biu telle 3lne) Tag.*8 oer vr Ma. bei einer fbi>;eeigen Dachir>e 1 dis Dl.lchz.'wlcht und stürzte beruhtet Basler Lrau.r stand R ssec p vor der Velch sein?« F.eund^. aber schliehllch sich und erkinrt.' ei al« hin? Auf- St behauptet Da« DelchLkt bitü sich bef bauern- r CuhklrgiKi tn ^emk ch engen Dren, en »1 - 1 <1 - 1.0- 1.0- ifl) - h In der durch bie Tk- Oaie bat r b e r a. 15 M3 ich Die Herren Ban- ib»e Df » ।! । « k in ÄalW und Ged hübet in vaasvhe wurden in An- ihr.r Derdtenste em bw Untnerfliät flrbiueife . üühuer fabln ne .... •Küiarreiuevfe ?(beibeaiutnlt..... derbe in Ettingshausen maikungssperre ist angeurbnet SranfTurter Dev semnarkk. delegraphische Auszahlung.) 420 O - —.— —. 110*1-11750- -.— -. üoox-kxi) noa-ioüoo 1 WTO) -|IOOV- ——. 13»\-lOO«X- -.- *\d0 1I>1- H»V - 4«0i- 20- Dermi$c r Dampfer l.i'olae c. ei 3u,arnm?n- stvhc« mit einem slamesifchea Dampfer auf der Hchri nach ©r.igayoct gdunten. 31 Personen sind t o t. •• Keine 8 r hebnn g van Wagen- stanbge dem Der .kwl-il-gr an! be< b-.n*- schen Dr h mbrM I i ke'm Re 4)4 erft r m n ’ e- «Ium vor ml ti gc*t>orb.*n. j n in A > et ach der defanderm TktV rfai* nei b r Jr eduni von 'Bag.-n'tanb- »n> Cag r :*:b?ri adle e i zu f.i’fei. Der Retch4veike(r4mi" irr dai bar nif in In 10 - Mgung b-r osriidracht , O» )nbe nnj’orbiet. tast TDaflrnfianbtirlb un*> vag r telb nl hl In Recht ung n ' H • h r !i htnlh ge 11* eru-u- l 'nq de D ist ’J > r te » f n Zwei el dir- Uber besteht bih h . 8 Ist >er ÜUM ils istrci Onl- bbbrtrn 15ch»u.*n anzu©enden An Stelle ödiultxirf! indes tritt der Direktor, bet sich dem Oeprmai In Berb.ndung sehen tmrb Tie Tnirrunn*5 l r ©eiten? Aaf'eNv unb THa: P.ersvi - so eryLitt eine englifJk* 3eli- sch Ist ©ir.m gute K i n-vid.-n ut) ar >eilc:en TSar^rrg Iber ,9t Bedeutung der Ttbetnlanbe tür da« deutsche DeistestedeA und Prvl Dr. M a t s ch v d - Be i n fcbrr .D ml ch« Dehntk «nb deutsche Industrie ax Rhein unb Ruhr". Du sie geben eine wirksame Setfenlösung und einen kräftigen 5chaum. Sunlichf Gesdbchaff A. (5. Mannheim-Rheinau. nnibinn iflincT. Vnkr Cfr.- «A flen.nrfen..... G7®ülDmenfrtnet SCiOD) »nn» -M'iOu -fciiOH- au«dru kl ch aniurtknnm ist th< a isnahmstveife Ueberlal ung bti Schuirs «me tir a usschi östlich otwr fcbeciiwgeftb aef eilige BersnstaU eigen Ist stets von hem Tlachr^s abhängig m machen, bah s ch der zu' rnd,g» Amtsgeh.l'e zur Damahme der erfcibrrlich n D enstleistu igen auf Drunb eiikr B^.'indurung ir.il dem JktenHalier bereit ertlärt hat 4 D- Bestimmangm Lnb flTxy^ndh auf bie einer blchgtn Rarnilie Das eine Im Beuche» Haltung Denig oerinben DoNar 23 800 20850 Börsen ksrfs. Hranfhin n. W Berlin *m - KT»- 470 - rox- »o - t» äO •i'lrfaiibnnt........L.v»- ->. -- Wi irlHui. ffrrbubnuf &) 4) - 4W Crlin r. Crevl aniinl, -** sich Bekleidung 311420 (310 646) Die Durch- für bie fünf grbhtm S adte i IQ3 0 0K für nifdie FcrrtnJbant ?c-il<" IkTAiniiin .. 61 3.0>1-?'0»1- h iV\ —8 4) Kl -*7 l —ItiXX - Isen -47jul—4x30 -10 ‘XI - I. i vxn-i;wn-tr> oi-ntiA- IIVA-fno».— Gdjurfci i.........| Clemens 4 Onlske. . < Maliikrafiiverke . . . stdirriuerfe Mleger. . Daimler Dfoturen. . . . ohne n hot tt..... Wien ii in......... Tfeinflfttf. 4>T(inffntt. . Ltlmdfahrik Oers. . . . btchel .•teÜ'ioR fBaldbof . . . Hniftrlabr.Ara fen hnl duderlabrlr'fBaQ milrl Regelmässige Verbindung von Bremen über Soulheminon. Cherboarg nach Ne» York durch die prachtvollen amenhamar hen Regier ungKlemplae der Umied Stalen Lines «ahrne der Schusridnr» den BrDrresten ber Schule nicht d.enllch tft jn gleichem Vinns ist von den Jti.- s unb Stabilchulamiern zu verfahren, bi« tnu dieser Fragt bHafji Kirben. 3 Örtcmi b-r Schulvorstand in Uebcreirrfllm- nrung mit dem 3 grn.u-nn an. bah der 3e*d für bm de b/trtffrwen t Mrdume im Denzel tolle w Anipr-uch genommen nnWr, -m gemein."moer ist. Io bai der A.n?sgchitte der die etwa erorbecl ch n ‘D^nh leih engen t Heizung. Reinigung und Aufsicht) n bv*ergen sx wm es f'ch um etnr Benutz og zu Schilz»r-km baobdit Tiai.Li 262 313 (226 6)6) Darmssttdi 2>fltW (2A) 4<*4 rinschitestlich B-Neidung 342 382 (311 2D?, Offenta4) 251026 -241 102): To m» 2' d " l 1232 6 9 ei ,f hiiehl'ch B-kle d^nq ?8> Si Siehrn 2 8 .51 <23l 6 2 eintchl e!- licimbc flKM I , v\ibff alte Kind fror Das andere •« dbt ? In Itim-m Unverwandt es d,durch erixirmr-. Nah es In feinem -euch n ein Aeuerchen in,undtte Da« Setichrn ging In •SUimmv i auf und das darin Hegende ÄLib Per- 5rannte. - -----— ^otffschninark richten. ,s Marburg I' M3 re Am Shenltag be- garmen Hier umti zovlnricher Bettil.gung bit Ci:- «ungen der Ranf er enz beutfcher Uni- Versiislsrektai en unb beule wurde mit ginem astid.m schrn .stestuN In bei Aula Her Unt- becfildt d.e Tagung des Verbandes deutscher Hdchichulen crtlfnet. 2tm An- fd)iltHtnjerjfl betragt für Frankfurt a. M. 16 HUrx Börsen- stimmungsbild Mangels Ab beirr Lntigun- gen behielt de larfl eine ruhiges Aus- 'i-hon Her eerlgr SvUirnlvavierv trete* durch fester« Haltung beoot J* freien Berkehr steil» :e* tich die Kurst v^Öuch niedriger Der Tiio*t3.i- Nuo dem Bmt6verkü«biqunqsblatt. • Das Arnisverkünbigungsblaii Ar 22 Dom 16 Sän> entchalt Benuvung xnn Schulküumtn durch Berrinr u ib te.-gleichen — Schlemmerei und Alkohol mißbrauch — Tv ete- rung bet Klaviere. Automaten unb S*1tfre*. £*uru«ttogra und Cuiuertiigffrbe — Drrichuna einer Aa rngslrmung der B>uuntam)mer unb ■r i Tt Cdnbfrel« J e ;*n - C-bbbeng bet Schtachtgebühren im Kreta Stehen. — SchDcsntmarkt in S«ch — Setrnarft in Crün- berg — Dtcch'ruchen — 3e'Heilung der Setrrnde- pn.Be für das vierte unb rünf e S.'ch'lel der Umlage. Drnte 1922 - Dienslnachrichten - Fe.d- betelntgung Stangenrod — ®eiunLe.i. perlorm gabt, dm Vorfall in fchonrndster Delft Jrau Mac Pheiso.t inil^Ueilrn Aachden er geklingelt hatte und sie die tär bfhtile, fmjte er .TDoönl bter die Ditto.' Mac Pierso.i?' .Frau Mac P'^eisvn sa. aber teilte Winoe." antwortete sie. in ging ein schlaues und wehmütige» Lücheln über RasferN)« Züge: er streckte Ihr die Hand entgegen und sagte mli grober Sicherheit. .Dollen wir ttxtten T* Bau knote». pTnnnittl n-VI- 16 Uiar*. CAtrtiirr Tfrrrn ....... nTnniSnidit Ke tn...... TAnlHit *#otrn.......... »rf n-tditche 91 o tn........ i'o(l(lnbiM>t Wotrn......... Tt iiftNCthfTTfit \ IO) Krseta klintrtt'Ntfve Moira........ ifnallhbe Ko tn .......... nttftfche Ko tu t. • O —«Du ■!- (•ntatnrr ttttnban. Mio<)- —,-l.t7*wxi-ie»nA- kohiueif .’Urtjer.'irnrini') 0.-fX>TQ -SltM -3 rEKi - nlhverf Weitertoelit »oh-stinnii-xs"wxi -110,1- UNITED STATES LINES GIESSEN Handel. Berlin, 16 Mdrz Bdrsensttmmnngs- bild Am •ffetenmarh hat f,ch dir Realifa» tionsntigung Derfchbrst. t'O0 — 70.n Niit onaldank 7->O — Um- , !V> - .fOO- tonco -K A -xonoa- iuon- ubvr einer TLIltin Mark. Kicis taittfrbfld). • Lauterbach 14. Mlrz Din g liche« Ung lud er igne'e sich hier. Di 8? 1-6 »1X- -,->LVQ-7O>n- guvn—?irA—.‘¥¥mi-r w •<- fc .M1-IR7 n,j-*i!i i'.-.'in IV,- •n; a—17W\-»io - II w i blieben, w r>.n fit |ey' |.'derzeit In den 21erf. r zpa t e in >h 2 »nHd u ig bei IvnsU- graphisch. not bt auch nach S tttf- u ib Süd- ameilla, 2lh.- * und 3u trillen brieflich weiter- befüidert ist ii Ausl ich: genommen, den deutsche o Finsdrieldlenst auh für die H.nterlüadcr Deutschlands einmrlcht-n Ds w r> bin t z. B ein ftuntliriel von Dien nih Berlin als aewb' nlicher Biioi. no i hier nab Neuyvrl sunkrnt.legrap' ilch und non 71 u)irf w eher mit der P-st bei5 dert. S^r ben mfbrtei (l nur etRt Cbru tbjebüSr non JO Pf fi. bas Dort zu ertrlchten. währ-nd ein aetrf* ullBel 2c tg.nm n nach TTtu 'pr* 1 M'. 25 Pl in Gr di illhn kostet Der Inhalt must offen in hJM nglifchtr oder franzdfilcher Speiche «ibg fafil f.-in Abgekürzte Ailch lien find nur n.ich R.u., >rk wixb nach Deullchlund AulÄHlg VnnMri-i* Wieweit. ' Grst der IS Sdn. In der fetzten Rach drst frm Dieb das Schaus«mster In dem Geschult des Koufmemis Hellwig an ber Mnrktstr ist e n u_ib stahlen aus der Auslage zwei Balten Manfchester im Deut von He zung and B'l u ht'->i 44 677 (38 621). Mahnung IMS <7 3 , für BtittiMng 7» 861 (78 650). zu! . 314 03» <311 45 Wf Deut'ung au Ich ith.'ich Btsltid-'na ist ntrn 7 flebrear um 21.« Prozent einld^üenlid) Tefb'i?»1'-! i an 22.1 Prozent uid vorn 21. .he^ruar aus'chli st ich 7 «-<1< Dum en 8,3 Prozent unb einschi t',l h S'le.bung um 7J Prozent gestiegen. Man beaditc das große IOO DOLLAR und 5 Millionen- Preisen 3/chreiben Bedingungen auf Wunfch I Die blassen Schleimhäute and die fahle Geflehtshaui nehmen rvxh einer kurten Lecifer- rln-Kur wieder eine roflge Frljche an. Darin zeigt fleh febor Süßer- Udi die Wirkung des Leclferrlns. Für Blutarme, Bleidt/Üdifige, Unterernährte ifi Lcclfcrrin das befie Mittel ter UnterfUMumg und belferen Ausnutzung des täglichen Nahrung. Ärztlich vielfach erprobt und empfohlen. eMieus cNiMiscwe iweusreie miuMT m. 21. Mai Tag •Piler Redaktion, MlnMffleit bet fl.) s bdaimt Ift, tyftk Lines tHRTENi 21. Ml« 28. MW 4. Ann II. Apn 18. April X>urg > »pxV* 28. April 2. Mai 9.' al 16. Mal /erbindung mpion.Cherb.-r8 die pr>ch”"en jngsdampftf du etunr _ .yd. SSL fK- «iw. Qi bei KS iä*Ä $$,«• : w bV,“«w bii AK il. TBeil1?0 Äilo) )3)oTiyoooo ’i« 50003 V 003 . 21(12 X Ve- 00 Ä» i««» 00 Ti?» "000 Xl.t I 75 003 ff I75 333 ra»w nfe '^rchl 10 So b'z 13500 bis f'S.unbk trocken, 11 • Wuuljb msm n'ieberhuT’ ^beiden 6eilenf N> Der.Aeu. SlOnc(l' "ach 3n- yr amerHanil^ n'hrelj) ^[qien nb um eine baldige Verhandlungen, akc ,e von Deuilch, /"'sachlich innerhalb reiar'Hughez fei morden, dah jedes raickreich in vollem •Je einer Prüfung Öt, dgh es die pro» tuhrgebieis in lei aus angetündigt ut sehr Vahrs chein» r Herabsetzung Mlchen 12 bis 15 in Warden, voraus- Angebot, die eure* streich-n, .lufrechier- Angebot durch eine die Sicherheil Frankere gegen einen deal- ilgien sich anschlirhe, dec Opposition seiner )RANGE versuch/, revorzugf E 4 C 25 Sell 1818 Behördliche Anzeigen m. 770.-für 1900 ©ramm Der gegen 2024D Fendt. 4. Ziel Gemeindesteuern und Äanal- 1. bis 2. 3. zum 4. dergleichen) Mieträume anzubieten unter Qluf- 3. von Preis» Dummern, die zum Verkauf gezeigL 4. 1991V find nur zeitweise zugelassen. Kein Laden. Kein Laden. Sonntag geöffnet 11—6 Ahr. Rein. 2028 V 5 3. und 9 4 228 2025 D 454 01801 151 2027V Vechtel. Dock. 20016 29 200. 190. 50 500 500 12 87 2 12 17 72 2 Elektrotechnische Erzeugnisse u. Maschinen Fernruf 2181. Gießen. Ederstraßs 7. 3. Kl. 4. „ 5. „ 2. , 3. „ (Duchstabenadresse und anzubieten. fvrderung zur Abgabe angebvten. Brot...... Brötchen.... Weizenbrotmehl Roggenbrotmehl gebühren bis zum 7. April, Wohnungsbauabgabe 4. Ziel zum 7. April, 4. u. 5. Ziel Schulgeld bis 1. April, Beiträge zur Landwirtschaftskam- mer und Beiträge zur land- u rd fvr w rtschastliste 1 Deru.sgeno sen- Vcrordnnng den Wucher bei Zahn bis 20000.* Dienstag, den 20. März, werden aus den Dtstrickten Höler (Südseite), Fuchsstrauch und Hard versteigert: Am. Schc t- Holz Buche 118, Fichte 20; Knüppelholz Buche 15, Fichte 78; Stockholz Buche 52, Fichte 63; Reisig Buche ca 500, Eiche 200, Fichte 10; - Stammholz Buche Fstm. ca. 2,44, Fichte 3. Kl. 1,57; Bohnenstangen 400 Stück. Rur das Holz im HHler wird Vorkommen, sind blau unterstrichen. — Zusammenkunft 9.30 vormittags auf der Lich Garbenteicher Strotze, Waldanfang (Eberstädter Schneise). Weitere Holzversteigerungen finden voraussichtlich nicht statt. 6 Kiefern-Ltärnrne 21 „ HO „ 2 Fichten- „ 23 56 „ 133 263 Gebisse bis 500 000 .F Bekanntmachung. Zufolge der gestiegenen Kommunaloer- bandspreise für Mehl und der erhöhten Kohlenpreise werden unter Bezugnahme auf meine Bekanntmachung 00m 18. August 1922 folgende Höchstpreise für auf Brotmarken abzugebende Backwaren gemätz Beschlug der städtischen Lebensmittcldeputation vom 16. Marz 1923 mit Wirkung vom 19. März 1U23 festgesetzt: — 8,38 „ — 43,02 „ — 2,40 w — 7,68 w — 7,45 „ --- 15,87 „ = 0,98 „ St. = 68,31 Fstm. Bekanntmachung. Die nachstehende Verordnung wird Bekanntmachung. Folgende Abgaben werden hiermit für den angegebenen Termin brhuss Zahlung in Erinnerung gebracht: Mietwohnungen unter der Bedingung des gleichzeitigen Erwerbes von EinrichtungLgegenstäitden anzubieten. Kenntnis gebracht. Gichen, den 16. März 1923. Der Oberbürgermeister. 3.03.: Kcenzien. Aus Distrikt 9. 13. 15, 16, 18. 10, 3 uri> 2: 219 Fichten- und K esernstämme 4 Kl.. 62.76 Fm., 200 Fichtenstangen 1.—3. Kl. Atzbach, den 16. Mär; 1923. Der Gemeindevorsteher: Lasch. Holzsulnuissiou •Donnerstag, den 22. März 1923, norm. 10 Uhr, werden aus den Waldungen der Gemeinde Allendorf a. d Lumda, Forst- wartei II, folgende Holzsortimente im Sud- mijsionswege verkauft: Sühsioff ist gut, billig und bekömmlich. Erhältlich in Kolonialwaren», Drogenhandlungen und Apotheken. Zusammenkunft vormittags 9 Uhr am Gambacher - Lang' Gönser Weg am Wald- eingang. Gambach, den 15. März 1923. Hessische Bürgermeisterei. hiermit wiederholt » 4. » 5. Fichten 3. Nutzholzvecheigerung Am Mittwoch, dem 21. d. M., vormittags 9 Uhr, kommt in der Gastwirtschaft Keller, Atzbach. aus dem Gemeindewald Atzbach, Distrikt 9, 12 und 18 folgendes Holz zur Dersteige- Kiefern-Grub-mholz 279 Die Angebote sind getrennt nach Sortiment und nlasien, verschlossen, mit der Aufschrift „Holzsubmission" bis Freitag, den 23. März, mittags 1 Uhr, bei der unter« zeichneten Bürgermeisterei einzureichen, wo alsdann die (Eröffnung der Offerten erfolgt Nähere Bedingungen liegen auf der Bürgerin e sterei offen und werte 1 bei der (Eröffnung WeltunterTagespreis Oreh- u. Gleichstrom- Motoren FabßXanS„WPögeE'Q' in allen Stärken sofort ab Lager. Metallfaden-Lampen 10-50 Kz., 120 und 220 Volt. 018,e mit 4,69 Fstm. „ 14,89 „ „ 39,52 „ » 4,25 „ - 26,06 „ » 46,40 „ „ 68.37 „ „ 63,67 „ bekanntgegeben. Stangenrod, den 15. März 1923. Bürgermeisterei Stangenrod. Knau ft.1990V Holzversteigerungen in der Zürstl. (Vberförsterei Lich. Montag, den 19. März, werden aus den Distrikten Mühlberg, Schwarzwald, Höler (Rordseite), Langeberg u. a. ver- steigert: Am. Scheitholz Bule 120, Fichte 43; Knüppel Buche 31, Fichte 16; Knüppelreisig Buche 16; Stockholz Buche 28, Fichte 47; Aeistg Buche 320, Eiche 110; — Dutzscheitholz Luche 2,5; •Sftm. Stammholz Buche 4. Kl. 0,80, Ahorn 0,22, Kirschbaum 1,50, Esche 0,88, Akazie 0,33, Linde 0,21, Aspe 0,24, Els- beer 0,17; Derbstangen (Deichseln) Eiche 0,15, Esche 1,57; ca. 500 Bohnenstangen. Das Autzbolz aus dem Fürstlichen Echlohgarten (Fstm. Kiefer 2,61 .Ahorn 0,80, Akazie 3,34, Esche 4,40) kommt mit zum Ausgebot. Aur das Holz im Schwarzwald und Höler wird vorgezeigt. Die zu verkaufenden Aummern sind rot unterstrichen. Zusammenkunft 9.30 vormittags auf der alten (Siebener ©trabe, Waldeingang, unweit Steinbach. Em neuer Beweis für die Vorzüge des Sübstoffs ist das Ergebnis der Versuche in der staatl. Anstalt für Lebensmittelchemie in München. Der Leiter Geh. Aeg.-Aat Pros. Dr. Th. Paul erklärt: Sühstoff kann Zucker vorteilhaft überall da ersetzen, wo er als Eübgewürz in Frage kommt. Er muh aber sachgemäh und sparsam — d.h. nach Geschmack— verwendet werden. Srötiirnitspftiöeinatlt ja Siegen. Am Mittwoch, dem 21.März 1923, vor» mittags 7*/, Uhr beginnend, findet aus den städtischen Marktanlagen an der NodHeimer Strahe Pserdemarkt statt. Der Austrieb von Pferden aus Sperr« bezirken ist verboten. Bezüglich der in der Nähe des Marktplatzes vohandenen Stallungen erteilt Herr Lohukulscher Huhn Auskunft. (Eine Prämiierung kann in Anbetracht der auberorbenllid) hohen Unkosten nicht stattfinden. 199413 (Sieben, den 13. März 1923. Sie fiflötlfdje Ifetüemortt-Depuloflon. K 1 i ngfpor, Beigeordneter. Holzversteigerungcu hfO ßräflidicu gorftomts zu LuuW. 1. Montag, den 19. lfd.Mts., 107, Uhr vormittags, im Gasthaus „Jur Traube" zu Laubach aus den Distrikten: Wilo- frauberg, ßampertstor, Sützekopf und Haus- platz des Neviers Tiergarten; B-che Nm.: 5i0 Scheiter, 320 Knüppel, 110 Stöcke, 130 Neiserprügel, 238 Stammreiser (Schicht- Haufen), 173 Astreiser, 2 Nm. Eichenstöcke, 31 Nm. Weichholzstammreiser und einige Abteilungen Kohlreiser und Leseholz. 2. Dienstag, den 20. Ifd Mts., 107, Uhr vormittags, im „Sohnfer Hof zu Laubach aus den Distrikten Hirschrat und Lenzesberg des Neviers Nupp^rtsburg Scheiter Nm.: 590 Buche, 6 Eiche, 2 Kirsch, bäum; Knüppel Nm.: 470 Buche, 23 Eiche, 17Weichholz; 81Nm.Buchenstöcke, 25Buchen- ftammreijer (tls. gemischt mit Erle); Zopf- reifer: 918 Buche, 88 Erle Blau unterstrichene Nummern beider Neviere werden nicht ausgeboten. Händler Goldzenlrak Noll Mäusburg 15 Dietzen Mäusburg 15 Komme selbst ins Haus. 2eL 1549. SkM. WW Gietzkll Lirbigstrasie 16. Teleptz. 2054. Kostenlose ArbeftSvermitilnng und Be» tufob'.’iaiunn für beiderlei Wcichlertjb u. a. auch für Sl 1 icner>vn 1 f•* 11 und Kriegs- beicimbüiienfiirber. Es können cinneiiclh werden: a. bei biefinen ülvbcitncbcnt: Lcbrlinac: 2^rilenre 1 Backer,2?mklerer, 1 Giinabnivr, 2 Sckmicde, 2 Gärtner, 1 Dialer und Weiulnnder, 1 ®Liier, ein Diel) ier. 1 Buchbinder. 2 Speualer und Jn'tallatetire, 2 Kellner, 1 Schneider, 1 Schrinfeber. b. bei anSwärtiaen Tkrbeitaebern: 1 Lutbiulri. Shiedb, 1 uevbeirit. Knecht, 3 Treber, 1 allerer Banfchl''ster, Ma- schinenich osser über 30 Zab e alt, ei 1 Suennler und Znitaliatenr. Scbilinnc: 1 Steininetz, 1 Spengler und ftniialhitenr. Es suchen Arbeit: Schriftselrer, Buchdrucker, 2 Sdireiner, fianfleuie, Schrei- der und Reifende. Racker, Hausburfchen und Ansiänfer, Dkafchinenichlosser, Bau- schloffer. Schuhmacher, 1 Miau Fen iibcner. 1 Sanier, 1 lanbiuirlfrbafiL Verwalter. Bäcker und Dievaer, 2 Stellner, 1 Sfraii» fahrtr, 1 "Buchbinder. Mechaniker, em Heizer, 1 Wagner, mehrere Anstreicher. 3 Weinbiuder, 1 .Koudiwr. 2 ^antech- nifer. 1 LandwirtfchaftSpiaklikant, cm Müller. 1 Maschinenbauvrakiikant, ein Balmtechniker, 3 Schneider Lcb'liuge: 1 fianhnann, 2 Autoschlosser, 2 Schlauer, 1 Sveugler. 3 Mechaniker. 3 Elekirou'onieure. 2 Schubmacher mit Kost und Wohnnng, 1 Schreiner deSgl., 1 Schneider. Gclegcnlieltsarbciten werden ebenfalls cnineaenneniHiiiiicii. SV c I b I i dj e Abteil nn,: Ek ftinnen eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitaebern: Mädchen für tapafch- fra 11, 1 Kaüeeköchin, 1 Schiieiderinlehr- «lädchen, 3 Bureaulehrmädchen, I tÄulS- hduobälieriu. Die BerusSberatnnr, und ArbeitS- Q3ernifttluiia für Musiker findet TicnS- tag, DoilnerStag and Samstag von 10 bis 12 Ubr statt. 2021B zur öffentlichen 2023B „ 5a- „ 5b. Lärchen 5. -MM- findet beimir reichbaltigeAuswahl in neuen u. getragenen Anzügen, auch Dursck)enanzüge. wie auch in neuen Bozener Mänteln. Des- gleichen in neuen Loden-Joppen sowie feldgrauen Joppen, feldgrauen Hofen, gestreiften Hosen in allen Farben. Pilot-Hosen und neuen feldgrauen Dridges- Hosen, auch in anderen Farben preiswerL L. Rosenzweig Dietzen, Seltersweg 58 1. Eingang Ecke Dolksbad. rung: 33 Stück Eichenstämme 1.—5. Klasse (Schreiner- u.Wagnerho'z) 35,8 Fm., 8 Am. Cichen-Auhholz, 4 Mtr. lang, 6 Am. Eichen-Auhho.'z, 2 Mtr. lang, 5 Stämme Buchen 1.—3 Kl. 6 50 5m. ......- - 19, 12, schafl bis »um 15. April. Diejenigen, Die mit der Zahlung der genannten Angaben noch im Rückstände sind, werden hiermit gemahnt, bis zu den angegebenen Terminen die schuldigen Beträge zu beg;eid>?n, andernfalls auf Ihre Kosten die Beitreibung erfolgt. ©leben, den 16. März 1923. 20206 Stadtkasse Eieren. Wirhrlnffon hiermit zur Kenntnis, daß wir unsere Tätigkeit als Reisende bei der Firma Zahn & Klein, Bürbach 1. W. eingestellt und uns in derselben Branche, und zwar jeder für sich, selbständig ge nacht haben. Unsere vornehmste Aufgabe wird sein, unsere Kundschaft mit nur erstklassiger Ware zu bedienen, und wir bitten, das uns in unserer früheren Tätigkeit enttrenemrebrachte Vertrauen auch weiterhin zu bewahren. Hochachtungsvoll ,W6D Richard Flick • Fritz Krumm. Wahlbach b. Bürbach i.W., den20.2.23. 3-10 Mtr. lang, 44 Fstm. Buchenstämme, 33-44 Imtr. Durchrn., 4-6 Mir lang, 3,50 Fstm. Lärchenstämme, 2l -33 Imtr. Durchrn., 15-18 Mtr lang, 7,58 Fstm. Kiefernstämme, 27-37 Mir. Durchrn., 7-9 Mir. lang, 1,95 Fstm. Fichtenstämme, 12-27 Imtr. Durchrn., 6-18 Mtr lang, 68,25 Fstm Fichten » Derbstangen, 6-11 Imtr. Durchrn., 5-12 Mtr. lg., 19,72 Fstm. Fichten - Reisstangen, 4-6 Imtr. Durchrn., 5-7 Mtr. b., 1,52 Fstm. Asthma kann ine wa 1'>Wock acbcilt w. Svrecbft. deci nnd) mein. Aer- iab' sackl.geb Ar^ieö mtoieücn, Babnb.- £»otcl Lenz, jeden Montaaw-lUbr Dr. med. Alberts, Sve^.- Ar^i f A'ibmaleibcn. yerlinSWlL*^sl Nutzholz-Submission. Das nachverzcichnete Duchen-Schnitt» Holz soll aus dem Wege der Submission verkauft werden. Gebo'e s.nd verschlossen und mit der Aufschrift »Holzsubmiision" bis spätedens Freitag, den 2 3. März 1 92 3, vormittags 11 il b v, bei uns einzureichen, woselbst auch die Oessnung der Gebote erfolgt. Die Derkaussbedingun- gen, denen sich die Käufer mit Einreichung ihrer Gebote unterwe.fen, liegen bei uns zur Einsicht offen. Das Holz ist mit Ainde gemessen. Wegen Vorzeigung des Holzes wolle man sich an den Fvrstwarlaspiranten Dommers- hcim in Villingen wenden. 2 Duchen-Stämme 1. Kl. --- 5,44 Fm. 12 Duchen-Stämme 2. Kl. == 14,64 Fm. 8 Duchen-Stämme 3. Kl. = 10,57 Fm Hungen, den 13. März 1923. Hessische Bürgermeisterei Hungen. ............................................................ | Louis Rothenberger | | Gießen Frankfurt a. M., West 1 = Neuen weg 22 Adalbertstraße 26 = = lei. 176/2124. Telephoni Taunus 4904. = E Alteisen - Metalle • Lumpen = | Papier sowie sämtl. Rohprodukte = Antiquitäten. 50D e HiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiiniHiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiHiiiir; * Angebote sind nach Klaffen und Sortimenten getrennt pro F stmeier bis zu oben genannt-m Termin, verschloffen mit Aufschrift versehen an hiesige Bürgermeisterei einzureichen. Angebote mit zusammengezogenen Klaffen oder Bemerkungen versehen werden nicht berücksichtigt. Vorherige Besichtigung des Holzes wird empfohlen, weil meistens Dürr, und Käferholz vorhanden, und die Gemeinde keinerlei Garantie für die Qualität des Holzes übernimmt. Das Holz mutz nach erteiltem Zuschlag sofort entrindet werden. Das Holz ist mit Rinde gemessen. Förster Franz dahier zeigt auf Wunsch das Holz vor. Allendorf a. d. Lumda, 16. März 1923. Hess. Bürgermeisterei Allendorf a. d. Lumda Sparherde in (»hihelfen ii. Bleck, Em-u-Doupelkocker.. Elgar BorrmGMßD Eisenlmndluniz. Nutz-und Brennholzversteigerung. Mittwoch, den 21. März l. H., vormittags 11 11 b r, wird In der Lehrfchen Castwirtschaft zu Gichels- d orf Auhholz auZ tei Distrikten ® er- köpfe 8, Kitznersrotskopf 1, Lindes 3, Jrrhausköpfe 4, Hergwald 2 und Dremhvlz aus den Förstereien Ulfa, Stornfels und Eichelsdorf (Distr. AUe- berg 1, Kitznersrotskopf 1, Dörrenberg 3 und 7. Lindes 3, Langebüum 6 iv.) 8) versteigert: Auhholz: Stämme: Eich?3.Kl. 1 St. = 0,83 Fm., 4. Kl. 6 St. = 2,24 Fm., 5. Kl. 15 St. ■= 5,63 Fm., 6. Kl. 78 SL = 21,91 Fm.. Esch? 4. ÄL 1 St. 0,43 Fm., 5. Kl. 1 St. = 0,27 Fm., 6. Kl. 1 St. = 0,13 Fm., Hainbuche 6. Kl. 1 St. = 0,14 Fm., Aspe 5. Kl. 1 St. = 0,40 Fm., 6. KL 1 St. — 0 36 Fm. A u tz s ch e i t e r: Am.: 2 Eich?. 6 Buch? 1. KL, 8 Buche 2. KL, Auhknüpvel: A m : 4 Eich?. Brennholz: Scheiter Sm.: 113 Buche 1. KL, 45 Buche 2. KL, 9 Eiche, 5 Ahorn. Reisig: A m . 711 Buche, 653 Eiche, 78 Aspe, 3 Lärche. Stöcke: Rm.: 78 Buche, 14 Eiche 4 Fichte. Dec Dieterkreis für das 5^tubnuhhvlz ist auf Handwerker. Dauliebhaber und Kleingewerbetreibende unseres Bezirks beschränkL Das Hol; lagert fast sämtlich an versteint-en Stratzen. Aähere Auskunft durch die Herren Förster Ruppert in Ruinrvd, Zimmer in Ulfa, Jacob in Stornfels, Schmitt in Eichelsdorf und die unterzeichnete Stelle. Eichelsdvrf, den 16. März 1923. Hess. Oberförsterei EichelSdorf. mittlung von Wohntäumen. Vom 3 1. Juli 19 19. Auf Grund des § 1 des Gesetzes über eine vereinfachte Form der Gesetzgebung für die Zwecke der Uebereanas- wirtschaft vom 17. April 1919 (M-ichs- Ge.etzbL S. 394) wird von dem Veichs- ministerium mit Zustimmung des S aa- tenausschuises und des von der verfassunggebenden D uts chen Aatio iah er» fammlung geiväfjlten Ausschußes folgendes verordnet: § 1. Es ist verboten, durch öffentllche Bekanntmachungen oder sonstig: Mitteilungen, die für einen gröberen Perionen- kreis bestimmt sind, 1. Belohnungen für den Nachweis tr*n Mieträumen oder den Ätsch'uh von Mietverträgen über Mieträume auszusehen. 2. Mieträume unter einer Deckadresse Die Brotmarken Nr. 11 können noch bis einschliesjlich Dienstag, den 20. März 1923 zum al en Preis von den Bäckern beliefert werden. Sonderausgabe von Brot: Auf die Sondermarke Nr. 2 der Brot, harte werden in der Woche vom 19. bis 25 März 1923 1 Laib Brot von 1900 Gramm zu 675 Mk oder die entsprechende Mehlmenge von 1400 Gr. zum alten Preise ausgegeben. Beim Kauf von Mehl sind Daten oder Defätze mitzubringen, andernfalls der Der» Käufer für Stellen von Düten einen Zuschlag von 5" 0 für jedes Pfund berechnen darf. Die Bäcker haben die eingegangenen Marken Mittwoch, den 21. Marz 1923, vormittags an das Lebensmittelamt abzuliefern. 2012B Dietzen, den 17. März 1923. Der Oberbürgermeister (Cebensmittelamt). 3. B: Dr. Leib § 2. Wer dem Verbote des § 1 vorsätzlich zuwtderhairdett, wird mit Geldstrafe bis einhunderttausend Mark bestraft. § 3. Die gleiche Strafe (§ 2) trifft denjenigen, welcher sich für den Aachweis oder die Vermittlung von Mieträumen von dem Mieter Vermög nsvorteile versprechen oder gewähren läht, die einen von der Gemeindebehörde für Rechtsgeschäfte dieser Art festgesetzten Sah übersteigen. Die Geme'md.behörden sind zur Festsetzung derartiger Sätze berechtigt. § 4. Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündigung in Kraft. Der Reichsarbeitsminister bestimmt den Zeitpunkt, an dem sie außer Kraft tritt; sie tritt spätestens am 31. Dezember 1925 autzer Kraft. Weimar, den 31. Juli 1919. Das Reichsministerium: Da uer. Bekanntmachung. Der Nachtragsvoranschlag der Gemeinde Birklar für Nj. 1922 liegt vom 20. I. Mts. ab ein- Woche lang auf unserem Bureau zur Einsicht der Interessenten offen. Birklar, 16. März 1923. Bürgermeisterei Birklar. Müller. 1993V Bau- und Nutzholz- Versteigerung. Nächsten Dienstag, den 20. März, w rd im Gambacher Gemeindewald folgendes Bau- und Nutzholz versteigert: 126 Eichenstämme, 12-44 Imtr. Durchrn., Verkauf von Dünger. Der in der Zeit vom 1. April 1923 bis einschlietzlich 30. September 1923 zum Anfall kommende Dünger soll nach dem Gewicht, so wie er sich in der Grube befindet, verkauft werden. Angebote sind bis einschlietz. lich 26. März 1923 an die unterzeichnete Verwaltung einzureichen, wo auch die Bedingungen eingesehen werden können. Verwaltung der Veterinär-Kliniken. Holzsubiiiissioii. Die Gemeinde Stangenrod verkauft im Wege des schriftlichen Angebot» folgende Hol sorten: Kiefern 3. KL 1 Stück = 1,13 Fstm. Drucksachen allerArt liefert in jeder gewünschten Ausstattung stilrein und preiswert die Brünl’eche Univ. Druckerei, R. Lange. Brillanten bis 3 Millionen Sold Silber platin in alter bewährter Güte! UilUllUUÜMWUU> Stott fiartfit • f Verlobte Im März 1923 Öflr ble Wulbttbuna Im Ma chine ,schreiben heben 30 edircibaiefttlecn bcr ocilttx 2oft tut 5nf leuii.i American Line werden laaiich enlgruen.,enoniii,eu. (Soetbeitrabe 31 Vleichktrahe B Hansd-Schule Vogtjche Handelsschule Tri. 1001. Irl. *11 Hamburg ■ Newyork —v Goetz & (Eo., Herborn HMMMI Ü!S!S beginnt für WieWlWkll.Wei.ve!r!?li6kllllllvl!illsell • Nll^orni» tna jeder Art zum Seldstaddruch. ; ■HVVVlilV V,Ull)V Tanzlehrer. 01851 HANDSCHUHE Im Betrieb an raeeben bei Haaptvert I- WflÖM DDK $[!"»£ Friedrich C, Weiß, Grünberg 6000 6000 15000 mr 16000 Ml . 2a Mlrz 3. Apnl Bandsägen lohel- maschlun Emme. . Dilmonfonifii. pritno. Bwblüdriinib rinlnnb douvelte n. nmrilt. Lo". mit flbfcbluB Kanin' Rechnen HandelSk'inde mit Beiriebölrdre Oondeigrechi Äiiulntilrtf'roftbffl normulQTtunöe Deutlctz W-rtfitrnftsaeoaraohie Zct-oulchreiden Lienonaodte Malchtnculchrelben 21. . 5. Mai 12. , 22. , halbtayreiflaße s.vsllelchuloordilöunj Anny Mandler Arthur Loos Landwirlschaslslehrer Persilbleibt_ Persil Pamattlcrdampffr: Drdxhmibendampfrr „Minnekahdo" l>opp*-iM:hreubfndamplcr „Manchuriau r>opjKlHhraubcndanipfcr „Mongolia11 Drrmchraubcndampfrr „Minneteahda" (Nippel* h euhrndamplcr „Manchuria11 Doppcbchnubrndampler „Flnlend“ . . Doppcbcbraubcndamplrr „Mongolia“ . . Ich habe mich Liebigstraße 17 I als Zahnarzt niedergelassen Möbelfabrik Karl Hahn Gießen, Löberstraße 17. Ardeitstäqlich 20-40000 Mauersteine (Sianeff nmfli.tiecniiciMr) sofort lieferbar u Eduard Sabel, Wetzlar C*r rat au eilet ar ( Strafe, 13. (^rühlabrttarhblcr) günstig hereinznbekomrnen. Auch bin ich In der Lage, meine Dr. med. Adam Oien Nicht versetzte Schüler und Schülerinnen können verlorene Zeit wieder» gewinnen durch den Besuch des Gießener Pädagogiums. Oleine fllnflrn. Arbeitsstunden. Beiie (tuipfrbhinflrn In (Hirnen. Rciberea durch die Direktion Lteülgitr. rZernrus 2071». UUoD 10.April beginn des neuen Schulsahres II « i f r r i di i >’ I a d) r r : Hausbacköfen erstk!neigt" Fabrikats, rn alkn gi n. bJrvnOröflen mnd zu günstigen Preuca ab Lagt; lieferbar v Georg Schieferstein Maschinenfabrik Lieh, Femspr. Nr. 17 Lager aller Landmaschine® Reparaturen • Ersatzteile geb® Ich lerlbergebeus wieder bei Hrlrk-hii-rt-r Znlilwrlae ah. Bcnulxen ble die Gelegenheit und enitchlie ien Meskh aeterL Verlangen Sie Ang. bot leie- Varker f: aX)7D Otto Reitz, Gießen Telephon 1250. Asterweg 44. । _ _Heparafnren — Geschäfts- Empfehlung! Off Süddeutsche ßramtenverwrgungs- and Kredit- gnrIlse haft in Heidelberg hol irr nennt in Gießen für ihre Mitglieder eine Warrn vertnlungiiteilr eingerichtet, die der unterteichnete Vertreter der OeieU- ichaft für Gießen and Oberneisen nunmehr auf eigene Rechnung selbständig unterführt. - Die Mitglieder sowie sämtliche Staats-, Kommunal• und Privatbeamte werden gebeten, mir ihr Vertrauen auch fernerhin tu schenken und werde ich tn gleicher Weise wie bisher bestrebt sein, meine Kundschaft auf das Billigste und Vortnlhafleste tu bedienen. Dar Verkaufsraum Ist geöffnet von 10 bis 6 Uhr. Sann- und feiertags ist geschlossen. ' ehiaeln und koinbinici l durvb aalrmrdoul it. br 8c o u a »on Zuleitung und Mol ur Fnnanilwe aa bichr- UklSAWlilg! üom. orinio, lelieftfL d. BIö. 8000 Ml. Die Verlobung ihrer fiinder Anny und Arthur beehren sich anzuzeigen (Earl Mandler Frieda Mandler geb. Lenchtgens Jakob Loos Margarete Loos gtb. Müller Eietzen Neckargerach svaben) ®r. Strinweg 15 Villa Loo» ÜStoffe!! 150 cm breit Schwarz per Meter 14 000 Ml. Carl Sonntag Liebigstraße 63. tf ff Hamburg - Baltimore Hamburg - Boston Hamburg - Philadelphia usw. Auskunft erteilen: American Line, Hamburg, Bönenbrücke 2 Vertreteri Wilhelm Julimann. Gießen. Bahnhofstr. 65 Bcrriaiair Handelslehranstalten (Liehen Leiter 7l flumcleane. ltaai tch geprüfter Divloin-äaufm nin »nd D«»loni-Daud<-i»ietrrer. Seit fahren brfaimif erliNgM,e Diiiöl'libunaö'id", für den tfluiiiu tkml. tieh einaertchkete »Vachf teile am Blaue. Wir suchen laufend In groben und kleinen Partien: Silber-u. kanad. Pappeln». Aspen- und Linben^tommholz u. Hollen, 2 m auf®, lg.. 25 cm Durch in. auf® fllottlcbaflig; 17ISD Kiefern- und Lärchen-Langgruben- bnh. alle Sorten Brennhölzer. Ufa & ßentöf?. ßoiigroHhanölana Vonoflaül. BritfrtWölrr Str. 56. IfL18Z7. Jlolz ?. rorbach Kreuzplatz 6 drr.ruUe» mit hnh»r Tourvniahl n grölen .‘•ch wungmaMO'k. X «eHegete f »> «io HehbirkHt der L^rrr A. Rl. mei»rr»rarn|», Hhaliung d. r EJ t.Hwl •' da In d«*H Ibir rbipimcn d * wlhrrnd der Arbeit eutetao- d-no IMinnnc wieder aue«vbsoloe«ie« höherer Schulen, erw und höhere Mö-chenschale ttndihibniiirt, rin* u fet» mit Vlbf blüh und tiiiauekunde fonrnt «t W.irenkaikula.ion Haudelök.ind« mh Beirird^lrorel Wnrenhind. sfnbrik und 'Bunkbeiried Hnndrlo-'ind ^Büra rl.-iechl Hnut u. Brie'wcchiel jloriiuilrtifiinbt ICjril.tifllNflroirnpblf mit Lianig- iin6 tiiirgerkiinde Ureuidior. Uorreipoudena e.n de ^cgtrtunfl i entwrttn ukch jOhlArn Dv sch Paris. I riche chovo s N ki 6>.ttn fxr.tr rorden. gevf a ausfärr Mtwnöttag, im öcrw-TTTxn ttvrJ in oute?Hnten • L-an tone X, < «1 b.-i I! ub trtrN f:i«n jedes |lf ilttonl V