Mittwoch. 17. Januar 1925 175. Jahrgang LelS er. ert und 'emmingen. '"ÄS esuche 2kt‘ der tt perlen ld- w ^ornhvfe„ ^»hnbMer. Die Verlegung des Kohlensyndikats g. hend abgedruckle Aus- bje in Deirachl tont- »ezuglchen Anträge für Zuständigen Pvli- von unerhörter Schärfe. Ansammlungen auf der Stratze werden nicht geduldet. Herausforderungen durch Singen irgendwelcher Lieder sind nicht gestattet. Auf Anruf hat jeder sofort stehen zu bleiben. Wird nicht sofort bei „S>alt“ stillgLstanden, dann erfolgt Gebrauch der Schuss Waffe. folgen. Versuche des Regierungspräsidenten und der Zechendertreter, zu Worte zu kommen, wurden in brüsker Weise verhind^ ZLtzUNg des ReichswirtschastsraLes. Reicsiswirtschaftsminiftor Dr. Bäcker über die Besetzung des Ruhrgebiets. Annahme von Hnjelgtn für die Tagesnummer bis zum Nachmiltag vorher ohnejede Verbindlichkeit. Preis für 1 mm höhe sür Anzeigen v 27 mm‘Breite örtlich 30 Mk, auswärts 40 Mk.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite ISOMk.BeiPlah, Vorschrift 20"/, Aufschlag Hauptschristleiter: Äug. lUoeh. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz, für den übrigen Teil: Ernst Vlumschein; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Giehen ’06iBl,teL ÄS vHt. " Aoko*1 ''*b M.U Erscheint täglich, auh« Sonn- und Feiertags, mit betSamstagsbeilage: GiehenerFamilienblätter MonollicheSezugspreise: 760 fDlarh und 40 Mark Trügerlohn.durch diePost 800 Rlark,auch bei Nichterscheinen einzelner Nummern infolge höherer Gewalt. - Fernsprech. Anschlüsse: sürdieSchrift- leitung 112; für Verlag und Geschäftsstelle 51. Anschrift für Drahtnachrichten: Anzeiger Stehen. postscheälonto: grontfurt a. M. 11686. » hoben iilrn tn* B itiiet plflß8- . 10- len 1®15 akcSZv' -t-------0335 nftiefel , fait nett- t zu vrlt. 1 e [ (f # r ** -•ÄS? tlie. ememden des Kreises Ziehen. , Darenbesteslungen auf- einer Legiiimativnslartc, die Dauer des Kalender- tteressenlen, welche ihren zen oder zu beginnen be? Dckanntmachung auffor» itimationskarte bei Ihnen e zu Anfang des nächsten itimativnskarten sein lön- r Benutzung des von uns - Amtsblatt ohne Aum- öigst vorlegen. die Bürgermeisterei des , in Gießen das Polizei- die Le'gitimw/Lnskarten st. Es sind nur unauf- lopsgröhe von mindestens ennbar und in der Regel ückfeite des Bildes ist die t, damit Berwechslungen wir darauf aufmerksam, rt in den Berichten an- rte ist nach Tarif Ar. 49 el von 35 Mark zu Verteilung zu entnch- Berichles angcken ob dw t demselben und auf welche abhing) erfolgt. : Weicker. .__ die Sitzung für geschlossen erklärt. Düsseldorf, 16. Jan.(WTB.) Fritz Thyssen wurde heute mittag vor si)en De- neralstab des Brückenkopfes Düsseldorf geladen. Im Auftrage des Generals D e - goutte erklärte General Simon ihm und den mit ihm geladenen Herren Generaldirektor Kesten, Derga's^ssor Runge und Direktor Wüstenhöfer, daß sie. wenn sie bei ihrer ablehnenden Haltung blieben, von jetzt an unter gerichtlichem Verfahren stehen würden. Sämtliche Herren erklärten auf Befragen, daß sie auf ihrem bisherigen Standpunkt verbleiben mühten. Die neue Sitzung mit Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Düsseldorf. 17. Han. Unter dem Vorsitz des Generals Simon fanden gestern zwei getrennte Sitzungen mit Vertretern der Ar- beitgeber- und oer Arbeitnehmerschaft statt, an denen auch Regierungspräsident Dr. Beschluß der Reparations- Kommission über neue „Verfehlungen" Deutschlands. Pari«. 16 Jan. (WTB.) DerVeschluh verReparationskommission, der in der heutigen Sitzung gefaßt wurde, ist In folgendem Protokoll niebergelegt worden. Die Kommission ist heute um 11 cklhr unter Vorsitz von Barthvu zusammengetreten und hat mit drei Stimmen unter Stimmenthaltung der englischen Delegierten folgender Deschluh gefaßt: 1. Seit dem 2. Januar sind von Deutschland keine Kohlenlieferungen bewirkt worden; 2. der Reichskommissar hat durch ein Schreiben an die fuständigen französischen und belgischen Stellen offiziös bekanntgegeben, dah die Reparationslieferungen sofort eingestellt Derben; 3. die deutsche Diehlieferungs- kom Mission hat die zuständigen französischen und belgischen Stellen offiziell davon in Kenntnis gesetzt, dah sämtliche Lieferungen sowohl für Re- xalations- wie auch für Restitutionszwecke ein- gestellt werden, dah die abfaf>rt bereiten Züge licht abgelassen werden und dah tatsächlich seit dem 2. Qanuar zwei Zuge mit Vieh und Pferden ton den deutschen Behörden auf der Fahrt auf- gehalten worden sind. Dieser Stand der Dinge ist die vorsätzliche und brwuht herbeigeführte Folge einer am 12. Januar von der deutschen Regierung den Regierungen von Frankreich und Belgien gemachten Rotifikation, beiden Wortlaut Don der deutschen Regierung der Reparationskommission mitgeteilt worden ist. In Anbetracht der aufgeführten ilmftänbe beschließt die Repa- ationskommlssion, daß bei den Frankreich und Belgien zu machenden Lieferungen seit dem 13. Januar zwei Verfehlungen Deutschlands im Sinne des § 17 des Anhanges 2 Abschnitt VIII des Vertrags von Versailles vor- ltegen hinsichtlich der Kohlen- und Biehl ieferun- &zu Repaiations- bzw. Restitutionszwecken. prechend dem § 17 des obenerwähnten Anhanges sind diese Versehlungen sofort den Re- gtenrngen von Frankreich. England, Italien und Belgien zur Kenntnis gebracht worden. Paris. 16. 3an. (WTD) Heber den Verlauf der heutigen Rachmittagssitzung der Reparationskommission berichtet Havas wie lolgt: GS waren sämtliche Delegierte zugegen mit Ausnahme des englischen Delegierten D r a b- burY, der unpäßlich ist und sich entschuldigen liest. An seiner Stelle hat der zweite englisch» Delegierte, Eimbel E o v k, der Sitzung beigewohnt. Der Sitzung habe auch der amerikanische Beobachter Dohben beirewohrt. Bar- !hou habe die französisch-englische Rote erläutert, die gestern ter Kommission übergeben wurde und die die deutschen Be.fehlungen feststellte. Der Berichterstatter unte.streicht die Mähi- gung In der Ausdruckswelse Dar - thous, die die anderen Delegierten anerfannt hätten. Barthvu habe auf die Tatsache hin- ßesen, dah sich Deutschland vom Tage der :ndung der französischen Militär-Ingenieur- kvmmisiion Ins Ruhrgeb et se nen Verpflichtungen entziehe. Der belgische Delegierte habe ihn energisch unterstützt. Darauf habe der italienische D elegierte auseinander- aesetzt, da Deutschland seire Lieferungen an Italien nicht eingestellt habe, habe für ihn kein Anlah Vorgelegen, die von Barthvu und Delacroix der Kommission vorgelegte Rote zu unterzeichnen. Dagegen 'hake er gegen die Tatsache der DerfMungen keinen Vorbehalt zu machen. Eine Denkschrift Bohdcns. Paris, 16. Can. (Wolff.) Zu den Gerüchten über die bevorstehende Stellungnahme des halbamtlichen amerikanischen Vertreters in der Reparationskommission, D o y d e n, stellt der „Reuyort Heralb" fest, bah der Kommission tatsächlich eine Den k- sehr ift vorliegt, die Dvyden vor etwa zwei Monaten nach der Rückkehr der Re'parations- kvmrnission aus Berlin auf Ersuchen Barthvus abfatte. Das Schriftstück soll nach dem Matt etwa 20C0 Worte umfassen und in der Zwischenzeit einer Rachprüfung unterzogen worden sein. Das Blatt teilt weiter mit, die Denkschrift befinde sich seit zwei Wochen in den Händen der Reparationskommission. Sie enthalte feine festen zahlenmäßigen Vorschläge für die deutsche Reparattvnsschuld und sehe keinen ins einzelne gehenden Plan vor. Sie entwickle jedoch den Grundsatz, daß die Reparationsschulb In der Hauptsache auf Grund der deutschen Zahlungsfähigkeit festgesetzt würde. Dortmund besetzt! Dortmund, 16. Jan. (Wolff.) Hm il.45 Uhr sind die ersten französischen Truppen in Stärke einer Kompagnie in das Zentrum derStadteingerückt.Mährend des Einmarsches kreiste ein Flieger über der Stadt. Irgendwelche Zusammenstöße sind bisher nicht zu verzeichnen. Dortmund, 16. Jan. (WTB.) Die Bahnhöfe, das Eisenbahn-Betrieb s a m t und andere öffentliche Gebäude sind von den Franzosen besetzt worden. Um 2 Uhr fand zwischen einer Abordnung von Offizieren und dem Dortmunder Oberbürgermeister Dr. Eickhoff eine Besprechung statt. 1 sind in d°r von 5000 M 16 IW"* Äsr* fitabt Vortrag *«"Ä nJSifiss®® .■ lanten n, Gold-’ ■ Platin» Itind* "undli » niw* S U Delcker. sietsamtc^ brbaunb Aulen- = un& ^auenseuche sest- b.wirls Chr. Lorch die Naus- und Klauen- Die französischen „Sanktionen" \ und Drohungen. Düsseldorf, 16. Jan. (WTB.) An der heutigen Sitzung nahmen deutscherseits der Regierungspräsident Dr. Grützner, neun Vertreter der bedeutendsten Zechen des rhet- nisch-westfälischen Industriegebiets, und französischerseits der General Simon, General D a n v i g n e und die Interalliierte Kontrollkommission teil. General Simon teilte mit, die deutschen Herren hätten einen Befehl des Generals Degoutte In Empfang zu nehmen. Er verlas dann den Befehl, wodurch die Zechenbesitzer zum letzten Male aufgefordert werden, spätestens morgen früh die Kohlenlieferungen an Frankreich nni) Belgien wiederaufzunehmen. Als e r st e Sanktion für das Verbot der deutschen Regierung, Kohlen zu liefern, sei Dortmund besetzt worden; sollte der Widerstand andauern, so werden weitere Sanktionen Franzosen fanden in Bochum spontane p a - trivtlsche Kundgebungen statt, wobei die Menge singend durch die Straß m zog. Die Schupo war den Massen gegenüber machtlos. Ls muh besonders betont werden, dah zur Zelt der. Umzüge der "Belagerungszustand über Bochum noch nicht verhängt war. Als ein durch GietzeimAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Drnd mid Verlag: vriihl'sche llniverfitSts-vuch- and Stcinörutferei R. Lange in Sietzen. Schriftleitnng und Seschästrftelle: Schulftratze <• wlrl8 6®* II, schlossen erklärt. Die Arbeitervertreter I Wir werden fraglos eine Verschlechtewaren empört, dah sie lediglich zur r u n g der Kohlenlage in Deutschland Entgegennahme eines Schriftstückes zu verzeichnen haben, wir werden uns uaiauf em« eingeladen worden wa re n. Einstim- stellen müssen, fremde Kohlen hereinzu- mig erklärten sie, aus solchem Anlah bringen, was selbstverständlich nach der Marit' kämen sie niemals wieder nach Düs- läge nur unter großen Opfern möglich ist. Auch seldorf mit einer starten Verteuerung unserer ße» . bensmit el müssen wir rechnen. Aus ter Roi der Ein Armeekorpskommando. Zeit darf niemand Vorteil ziehen. Wir müssen Essen, 16. 3an. (WTB.) Für den Um- auch mit Arbeitslosigkrtt rechnen. Aber an ber fang des bisherigen militärischen Aufgebots geschlossenen Aschen Abwchrflwnt wer^ alte der Franzosen ist bezeichnend, daß der kom- P toirb 6i8 dum Leh. mandterende General in B re den eh iDeben erfüllen. (Lebh. Beifall und Händellasche^ den deutschen Behörden d'.e bevorstehende An- Reddemann- Essen, Vertreter der tech. kunst eines Armeekorpskommandos mfc^n Angestellten, erflärte, dah mit allen Mit- ankündigte, im dreifachen Umfange seines Sta- teln, mit allen Geistes- und moralischen Kräften bes, und dah er die Bereitstellung der not- der französischen Gewaltpolitik Widerstand ge- wendigen Unterkunfträume dafür in Bredeney leistet werden müsse. hprlnnntp Unter stürmischem Verfall des Hauses wird 9 " darauf eine Entschliehung einstimmig Die Bluttaten in Bocbum- angenommen, in welcher der RelchZwirv ... ... \ f schaftsrat die Haltung der Regierung billigt und Essen, 16. Ian. (WTB.) Ueber den geftri- «egen den Gewaltakt Frankreichs und Belgiens gen Zwischenfall in Bochum, bei dem das P^st erhebt imb der Regierung seine Unter» erste Blut geflossen und ein hoffnungsvolles ftütumg versichert. Zur Verstärkung der Proteste Menschenleben vernichtet worden ist, wird uns toirb ixjrauf i>ie Sitzung abgebrochen, berichtet: ______ Unter dem Eindruck der Besetzung durch die Grützner teilnahm. In der ersten Sitzung waren von deutscher Seite neun Vertreter der bedeutendsten Werte des rheinisch-westfälischen Industriegebietes anwesend. Auher General Simon wohnten der Sitzung General Danvlgne, Generaldirektor C o st e und die übrigen Mltgli^er der Kontrollkommission bet Simon teilte mit, die Herren seien geladen worden, un den Befehl des Generals Degoutte entgegenzunehmen. Danvigne verlas daraus diesen Befehl, der an die Besitzer der Ruhrbergwerle gerichtet ist. Darin wird ihre Weigerung zur Kohlenlieferung festgestellt. Sie werden zum letzten Male aufgefvrdert, morgen früh die französischen Kohlenlieferungen wieder- aufzunehmen. Die erste Sanktion gegen das Verbot der deutschen Regierung bestehe in der Besetzung Dortmunds, die heute früh bereits durchgeführt sei. Sollte der Widerstand fvrtdauern, dann würden weitere Sanktionen erfolgen. Während der Befehl an die neun Vertreter verteilt wurde, erklärte der General weiter, dah die wichtigsten Besitzungen der Grohindusttiellen in dem Besitz der französischen Truppen seien und weiterer Widerstand von den schlimmsten Folgen begleitet sein würde. Regierungspräsident Dr. Grützner wünschte das Wort zu einer Erklärung, das aber verweigert wurde. Er bat nun um Aufklärung, warum ihm der Befehl zugegangen sei, über die Lage der Fabriken und den Sih der Direktoren der Werke in den nicht besetzten Städten Elberfeld und Barmen Auskunft zu erteilen. Die Antwort wurde ihm verweigert. Obwohl der Regierungspräsident wiederholt bat, seine Erklärung entgegenzunehmen, wurde die Sitzung für geschlossen erklärt. Dann wurden die Vertreter oer Arbeiter hereinaera'en. Anwesend waren die Vertreter der christlichen Gew^kschaften, der freien Gewerkschaften, der Hirsch-Dunckerschen Gewerkschaften, sowie die cklnionisten. Die letzteren waren in Widerspruch mit der vom Regie-ungspräsiden- ten abgegebenen Erklärung ein geladen worden. Danvigne verlas im Auftrage De^outtes eine Erklärung, in deren erstem Absatz es heih^, er bedauere fe st stellen zu müssen, dah feie Indu st riell ni noch die Lage zu versch e em suchten, die durch den bösen Willen der deutschen Regierung bereits so schanerig geworden sei.. Bei diesen Worten erhob sich Regierungspräsident Dr. Grützner und erflärte, dah oie'er Sah eine Beleidigung der deut s ch e n Regierung enthalte, die es ihm unmögliche mache, der Sitzung weiter belzuwoh'en. Er verlieh darauf mit feinem Vertreter das Zimmer. Die Ertlärung an die ‘Bergarbeiter- cvganifatumen wurde zu Ende gelesen und jedem einzelnen der Arbeitnechmervertreter überreicht, General Simon betonte, dah d'.e B?zieHungen zwischen den Gewerkschafte'i unv der sranzosischrn Desatzungsbehvrde in Düsseldorf steis die besten gewesen feier. Die Desatzungsbchörde habe stets alle Wünsche der Arbeite.-schäft entgegengenommen und ihnen zu entsprechen versucht. Simon forderte die Vertreter der Arbettnehnrerschast au , sich bei ihren Gewerkschafte r in Düsseldorf zu erkundigen, ob das nicht richtig sei, und betonte, dah der Zustand der Freiheit der Arbeiter in Düsseldorf jetzt nicht zu Vergleicher sei mit dem, I den sie früher gehabt häf er. Die B-rsatzungsarmee I sei niemals der Feind der arbeitenden Devölke- I rung gewesen. DaoSaf wurde die Sitzung für ge- Weg übrig, auf jeder Zeche g etoal tfame Eingriffe in Privateigentum zu machen. Piaktifch fehll den neuen Gewalthabern jede Möglichkeit, den gefchäststechnifchen Apparat des Syndikats anzuwenden. Er muh auf jeder einzelnen Zeche besonders verfügen und in jedem Elnzelsalle Farbe betenn.m inwleweit er Privatrecht verletzt. Es tritt dann auch klar in die Erscheinung. ob und in welchem Umfange er über d als die Fortsetzung des Krieges mit anderen Pfetten Gebiet töimen nicht -durch Mittel des Äkitteln bezeichnete, ist der Einnrarsch vor sich Syndikats gezwungen werden. Wenn sie sich abgegangen. dem man in zynischer Bemäntelung lehnend verhalten, so bleibt dem Feinde nur der leben militärischen und politischen Charakter ab- ■ — -- • ' ‘ ‘ " r --**»- sprechen wollte, was lächerlich anmuten würde, wenn die Lage nicht so furchtbar ernft wäre. Hinsichtlich der Fehlmengen an Holz und Kohle, die anb« esieits als Grund für den Gewaltakt angegeben wurde, ist zu sagen, dah Deutschland das möglichste geleistet hat. Wir haben sogar Frankreich angeboten, ihm englische Kohlen zu liefern, ein Angebot, das Frankreich ablehnte. Fran^ M) wollte eben Verfehlungen fest stellen, um Deutschland zu zersplittern and zu vernichten. Die Besetzung hat die Wohnumgs- Ä ■iS» fW 'Ji । Hamburg, 16. Jan. (WB) Von unterrichteter Seite geht uns nachstehende Mitteilung zu. Die Verlegung des Sitzes des Rhei' die König eallee tom'men&r Demonstration szu; in I «tt ch-.W estf S Ns che n Kohlen sh nb l! a t« die Rähe des französischen Postens bei dem Ei en° vrm Lste,^nachg bedeute e für d. ^Syw bahndirektionsgebäude kam, feuerte bic -2Bac»e Äff* Hüitde.to03nf ^dtesem"^Augen- gefetzten Beschlusses ist nicht nur in Deutschland, aiebenRra&en 3^ »tefent J .1 sondern namentlich auch im Ausland stark gewesen. A ?' “s‘2ii ife I Man verkennt die Bedeutung dieses Schrittes, ? T 9 hio9 »in r hin tot3 OTTAtln tödlich wenn man ihn lediglich als Demonstration /VI einer groben Industriegruppe eines zwar macht- m SucfaT gtoffm un5^ a^rer »a^unSet Iofen> aber doch nicht knechtisch gTtoorienen Lotte» tour^e- /tnsetge dieser Dnmange ®rt bewertet. Schwerwiegende, rechtliche und pval» syns d-r Denellerung ;ngt»rn. ober «tnes ift doch sicher' Dah bie ocrhälmismuh g unauffönioe Ibftema- lisch« örbrofleai ig der deutschen Wrttschast durch baA JtobtenfbnöiMl leichter aeworden toäre, aLA die öina<ünelQoben, bei der sie. Lechtsbruch auf Lochtsb.uch fciufcnb, ihr toaste* Gesicht zeiaen müssen. Qlu3 dieser Ueberieguna ergibt sich die arotze Bedeutung. weiche dttDerleguna bet Äot)(H Kohlensyndikats oder gar da- KodlLnsyndilai selbst -erschlagen 'e, Ifl unbercch- tigt. "Ukno Störungen in der ÄoXen-erlDrgung ebtieeten. so liegt da- unter feinen Umständen an den Maßnahmen de« Kohlensyndikats, sondern lediglich an den feindlichei Eingriffen. DicS gilt ganz besonder« auch für Störungen in bar P.Ldulllon OutoÄt nicht die französisch-belgische Kommission G ^enanordnungen trck.t, ist für dr.t glatt« Abwicklung de« Absatzes Sorge getragen. Es Ist auch dafür geforgt, bah die Loh melden aui Verfügung stechm. Bei Len Essener Vera- Lungen wurde ganz befonbere: 2Dert daraus gelegt. jede Tla’.. a'/mr auch unter dem Gesichts- bunfi der Interessen ter Arbeiter -u bet rach: en, denn jedem Bc «Uigien ist es klar, dah in unserer d«l-welfcl!«n La « di« Interessengegensätze zw> fch.n den A.britge ern und 2rbritnechn-?rn unter- g«chrn müssen in dem Gefühl, dem Frinde, dem wir Mack/mittel ntzcht ettqegenstE'len können, den festen Witten zu -et ei einig xusammenzustrhrn in echter deutscher Slotendnfdjaft Die Haltung Englands. London. 16 3an. lWollt) Dir Blätter nehmen tu Leitartikeln zu dem neuen Vormarsch der Franzosen Stellung. Dir .Daily QUair tritt Dafür eii. bx\ Grob.- Ditlannin und Frankreich wieder xulamntenlom- men und eine verdate Politik brsolarn. da c- sich für CtTgiaab darum Hande ob eJ allein sieben obet mit F.ankrcich bei einer Politik Aular.unen- toi fen wolle dir sich bereits a!3 reichlich gerechtfertigt (I) ertocije. Di: .Timer" t.tU dagegen der französische militärischen 2Ztu>n m'.l cuVlen Worten cal# gegen. Du« Dl»Ut schreibt, die Wahrheit sei. oaf) die Gaschichtc Europa- plötzlich einen Sprung In eine neue Sphäre getan habe Das allgemeine Reparation-Problem, wie es alle Alliierten bc- rühl«. ßnnt in den Hintergrund treten und Gr- toügungen strategischen und polilischm Dharakter- Slaa machen. Dann würde eine neue Lage in uioba geschaffen toerben und eine solche Lage würde bte Aufmerksamkeit selbsi der ruhtgslen aller britischen Aegierun- gen erfordern. Die ungarischen Ueberfälk- auf Rumänien und die litauischen ileberfälk auf ■QHemel seien Symptome einer neuen Unruhe. Die gesamt« wirtschaftliche Zukunft sei wieder unflditi und dunkel. Dir Franzofen hätten durch 16 « Aktion im Ruhrgebiet ein furchtbare- Risiko aus sich glommen, nicht nur lx^ünNch de- Repa rat io. -Problem-, sondern auch te3 F. luden- Europa- und der ganten Well. Es wäre ft begrüben, toenn bar Lauf der Ereignis^ die riiischcn und französ.schen Ansichten wieder in Einklang b Ingen würde Der ,1B c ft m i n H C v Gazette" zusolgc wartet die Regierung die Qrce’jn.ffc un> tk Ett- toldlH-.g im R :6vüe.let to i er'.In mit einig r Bc- fvrgni- bezüglich Cer Gage ab. aber in f.lnerlct 2lli»chi au in e volleren Wan sei nicht b:r Ansicht, dah di« französisch V.s?ckung von Bochum daä End« t*r Intervention bebcuie; nid Bnne di« Franzosen davon abhallen, nach Berlin zu marschieren. Dentscki'spttnischk'- HandclSabkotnmcn. 7> t r 11 n . 16. Han. Zwischen derdeut- fchen und spanischen Regierung Ist ein 616 28. Februar 1923 gültiges provisorische- Handelsabkommen abgeschlossen worden. Deutscher Reichstag. Verl In, 16. Zan. 1923. 3» Drginn der Sitzung versagte der Reich-- tun Me Genehmigung zur Strasveriolguna der sozialistischen und kommunistisch«! Ad geordneten Höll« in. Hemmele, X>r. Mole- Köh- «en, gröblich und 3 u bell sodann wurde der Auslicserungsvertrag mit der Tschechoslowakei In allen drei Le'u men gebilligt, da» Ge - zur Vereinfachung der All» acmtlno« r b nbl <6 el t « e r 11 3 r u n g do i Xarlfoerträgcu in dritter Le u ig angenommen und clvnfo elnr Rovellc xium W . Inge s e h. welche ich auf den Geb rauch französischer und pvrlugi f'.'cher Aerfun't.'namcn besteht. Äxnmc'jr kam die Aovelle zum Pr-ffe- eothanbigelcb zu. ersten Teralurg Danah soll die -olzve kauf-adgadc auquiften bei uui4- Dc.aülu ig für di. JJ.-cfU rückwirkend ab 1. 3anaar d 3^' von 0.5 aus iS Prozent erhöbt gxtoöl 3bg. Fischer lSo-.f n^cht für die Rot der Vreffe in erste LInii die üdermüg'.ae Steigerung der chv -preise u id die Preispotttik der lartellier- l«n Ptipierindustri« verantwvrllich. Von den vraat-f orNen sei bet gleich« Wu her getrieben tootben. wie von privaten Forstbeflhern Der Redner desürwor et einen Antrag auf Einführung Einer Äaturaiubgab« der Svl^wlrtfchuft und PsllchMese u ia.n von Papier. Rl^g. Külb lDcm.) bedauert, dah der Reichs- tat ntch^ dl« Tlritwenbiakell anedanm hab«, di« ülnterstühung der nockeldend«n Press« zur Reich-, sachc au machen und noch «in balb«j Prozent von ber RegicrungSoorlag« gestrichen had< R«dn«. b.-antragt bxegt,b>uig der 5o -adgad« auf 1 Prvzeit. 2bg Diever (D Vves bebauet? gleichfall- ble hohen Hol-preis« der Lande-fvrskverlvalcun gen und empfiehlt der Relch-regierrmg die Ven'-s. sichllgimg brr Den ®6«*TebaftBxr Be? ntarb i» RerchLw-r-fchnst-vat gegebene» 2tartgunj Abg Bruhn unterstützt den 3n:mg Äü£5 und beantragt di« Au-dehnunz der Hnier- st üt^ung-berechtr g-eng auf bte rellg lösen Wochen- Kälter. Schl restlich würbe ber Antrag s^ülb fast ein» stbnwtg angenommen, ber foztaUstifche Antrag u.*ti ber Antrag Vruhn den zu'ständiaen Au-- schu fen ühertoiefaL Dann wurde da- ’Oceffe« r.otgefe* tn zweit er dritter Leuna endgültig argtTDTTtmen tmb die Sitzung gegen halb 4 älhr gefdbtoffen. Akocgen nachmit-ag 2 Uhr 2brfragen und Anträge Aus Hessen. Hai dem FmauzoL-schust. rm. Darmstadt. 16. 3an. 3n der heut wen Sist ung des Finanzau -sch ufse 6 hielt der Dorf inende Ava Delp eine Ansprache, in der er gegen die durch da- französische Alllllär erfolgte Zi.er,ung de- Ruhrgebiete- lebhaften Protest erbeb. Der Antrag der Abg 'Birnbaum betr dir Gewährung einer Frauen'/ilagc an die toelb- lich« Kraft, die den Hau-Hall führt, wird für er- lebig! erklärt, nachdem die Regieruna mitgetelll hat, bah bei dem Reich die entsprechenden Schritte .< i btrfem Sinne ringele? tet wurden. Die Vorstellung de- Verbände- der Gemeinde- und Sraat-arbeiter fordert für die nur auf Privat- Detnag angestellten Hllf-arbeller eine GchallS» Zahlung ähnlich, tote bei den fest angestellten Beamten. Die Regierung teill mit, Ixih die postnumerando zahlbaren Gehälter nunmehr auch am 22. de- Monat- zur AuS.ahlung gelangen sollen, dast auherbem nunmehr am 10 itX* Monats ein Drittel de« Gehaltes ausgezahlt werden kann. Aus dem besetzten Gebiet. Mainz. 16. Jan. (Dolfs.) Der heutige „anafn-er 2InAeigerM wurde von ter Militärbehörde beschlagnahmt und da« Gr- schelnen des Blattes auf Drei Sage untersagt. lieber die Veranlassung zu diesem Borgehen l egen bestimmte Angaben nicht vor. wd. Bingen. 16. 3an. Laut ..Rhein- und Aahezeilling" hat die DesatzungSbehürde am D.enStag morgen die hier eintrefsendcn auswärtigen Zeitungen beschlagnahmt. DenTruppen.VeamtenundAn- gefleilten des Wehrkreises V ist fol- dcnüc Sivil ivnsbes ehl zugeaangen: .Wil Rstckstcht auf die ernste Lage, die die französlsch- belgtscheu Gcwaltmabnahmen am Aiederrhein für unfn gan es Daterlattd geschaffen haben, verbiete ich. dast Im Laufe des Monats Januar von Angehörigen der Division Tanzvergnü- ganger tn öffentlichen oder dem Reich? gehörigen Räumen veranstal'Lt werden. Ich erwart« weiterhin, dah di« Offb.lere. Unteroffiziere und Manu'chaften. ebenso tote die Beamten und Angestellten des Wehrkreis«- V sich in ber nächstlie- flenien auch In ber Teilnahme an anderweitigen Tan?Vergnügungen ober öffenllichen Lustbarkeiten diejenige Zurückhaltung auf- erlegen, ble der Trauer und dem Ingrimm über die neue schwere Misthandlung des deutschen Volkes angemessen ist. Der Befehlshaber: Rhein» ba c bl“ '• Die Wahl des Provinzialaas- fchufsc - der Provinz Oberhesfen. sowie der Ersatzmänner ist vom Provinziakdirektor Matthias auf Samstag. 16. Februar, vormittag- 10V| älhr an beraumt worden. Der Pro- vin.zial!aa hat 8 Mitglied« und 8 Erfarmänner au« ber Zahl der zum Prvvinzialtag wählbaren Angehörigen ber Provinz nach den Grunhlä^en bet Verhältniswahl zu wählen. Dl« Wahl findet Don IO*'-, hi- 11 Uhr vormittag- in dem Sitzungssaal« des Regierunasgebäudes. Landgraf-Pbl- Ilpp-Plotz Ar Z ftatt fPb Berschärste Pastkontrvlle Im besetzten Gebiet. Äick.t nur an den Zuaang-staiionen zu dem besetzten Heblet wird leit Tagen die Nachprüfung der 2luS- toellc tn verschärfter Weise norqerwmmcn, sondern auch In den entlegenen Hrenzortrn. besonder- tat Taunus, unterliegt jeyt lebet Ausflügler einer besonders scharfen Prüfung feiner Personalien. Am letzten Sonntag toarer. zahlreiche französische Soldaten an den Drenzllnle im Taunus mit der Äontrorie der Wie beauftragt worden. Biele Ausflügler, ble ihre LkuSwelse vergessen hatten, muhten ble Saumseligkeit mit bei sofortigen Erlegung einer „Butze" von nicht unter 1000 Mk. düsten, toenn sie eS nicht vor zogen, sich bis zu Ihrer 2Iburttllung durch das Wiesbadener oder Mainzer Militär gericht In franzd'lfch« 0bhur, b. h in Untersuch unashaft, zu Gegeben. 2UTo bei Reisen In das besetzte Seditt stets Päfse mirnehmen! *" DerEkektrizitätsvrelS. Bom EkeftrizitätSwerk w'rb uns mhietellt, dast Infolge der tmstervrdenrlichen ÄDblenpreKftrige- Aus Stabt und Land. Diesten, den 17. Zonuar 1923. Don der fenintniben Tarifcrl.öhung ber (?ifnibabn. Hleichzeitig mit ber bereits bekannt- gegebenen Erhdhung ber Personen- und De- päcktarife ab 1. Februar wirb die Entfernung für die Berechnung ber Mindest- sahrprelse sowohl für Ginzel- als auch für Zeitkarten von 11 Kilometer auf 9 Kilometer herabgesetzt. Die Erhöhung um 100 Prozent erftiedt sich auch auf die Schnellzugs- zuschläge, bk Mllitärfahrpreise und sonstigen Hcbschrensäye. An LchnellzugSzuschlägen werden also erhoben für ble Zone 1 (bis 75 Kilometer). Zone 2 (76 bis 150 Kilometer), Zone 3 (über 150 Kilometer) In ber 3. Klasse 200. 400. 600 Mark, in der 2. Klasse 400. 800, 1200 und in ber 1. Klasse 800, 1600, 2400 Mk. Die Depäcksracht beträgt vom 1. Februar 2 Mark für je 10 Kilogramm und 1 Kilometer. Die Mlnd^stsracht wirb ebenfalls verdoppelt, also auf 200 Mark festgesetzt. rang und Frachtenerhöhrmg die Strompreise tmILonar Januar nicht unerheblich erhöht werden mü’fen. D.e Erhöhung wird am Ende eines jeden Monats bekannt gegeben. Die Kohlenpreise werden nach einer Bekanntmachung des heutigen Anzeigen teils mit Dirtung vom 18. Januar ab wiederum beträchtlich erhöht. - BesihtoEchsel. Dl« Wirtschaft .Zum Philofcphentolld" ist von chrem Bett.« Harnt ck« l zum Preilc von 611« Millivven Mari an «tnen Saarlärider pcriaufl worden, der den Be- trieb am l. April übernimmt. Der landwirtschaftlich« Erundbelch tfi b* dem Bcriaulc nicht ein- begriffen •• Setoerbe-Legitimativnskarten. 23er nach 44 der Dcwerbevrdnuna Warenbestel- lunaen auttuchi oder Warr» ankauft, bedarf tnet- xu girier Legittmativnskarte. die für die Dauer teJ KalenderiahreS erteill wird. Diesbezügliche 2nircg- von Perionev in der Stad: Eichen lind für das 3abr 1923 alsbald bei den zuständige» Pvli'rireviere» zu stellen. Gültigkeit der Fahrkarten bet Tariferhöhungen, ilm dem ammen- bringen der Reifendru aas dte ltzstr» Tag: vor einer $acifcrbßjjni ovrzubeugen. Hal der Rrtch-- ce kehrlmi .i ter bc kimmt. dast d.e einfach«-, Fahrkarten f m.tlg aab bei Tariferhöhungen ihre vier- tägige Gültigkeit behalten. Die Rückzahlung der Hyvv- tbeten. Fu dieser jetzt viel erörterten Frage wird dem Wvlffburrau von xuständiger Reglern g»stelle mltg.ieUt. 2lu» wel'^n Bcrö'kerung-- r.eilen geht ber Reichsregierung dauernd eine Fülle von Anregungen zu. Die die Deldrnttoertung bet der Rückzahlung von Schufen perichiedeusler Btt. tnrb.'fondere bei HyJvthekea. brrücksich.igt sehen wollcn. Dabei wird u a ein Erlast geletz- llcher Vvclch.istrn befürwortet, wodurch die Rück- Sihstrrg der Ayvothekrn ai die Zustimmung der lau Higer gebunden werden soll Dl« Retchs- rcgteiun, dtr diese Anregung unter Derücksichti- gu -g des übermittelten Materials eingehend p üste. gelangte nach forjfättlaer Würdigu ig aller tn Betracht kommenden Gesichtspunkte au der Aullassung, dah grsehgeberische Eingr f e der bc- zeichneten Art a^u^ehnen feien, zumal ein.* Auswertung ber gelchu.'d-rtcn De rüge, und zwar sowohl des Kapitals als auch ber Zinsen, nicht in Au'sicht gestellt werden kamt. " Sie Brennst offversorgung der Landgemeinden. Für die D.ltrierung ber Haushaltungen ber Landgemeinden mil Brenn- flösset sind für den Rest le, l ufrnlea Han.b.attd- toir.fchaf S'ahteZ (30. April 19.3> w.itere 5 Ze t- ner frei gegeben worden Die Bargermelstereieii haben auf ‘Znforbem Dezugsschetne über dtese Olle ge au-zu stellen. ♦* Der Verband Hessischer Justiz- bureaubeamten hielt am Sonntag eine Dezirisvel samm u tg im .Poslleller ' In Glehen ab. zu ber Mitglieder aus ga tz Oderhessen er- schienen waren. Der Berbanbsoors.tzende Elses- Mainz hielt ein au)führliches Referat über alle Standessragen, die be otftebenbe Einsühru 'g des ReichsteiltarifS anb d e Arbeit zwischen Spitzen- Organ Hai Ionen und Regierung. Während de- nationalen Trauerglockengeläutes wurde zum Zeichen der Trauer die Versammlung^für eine Viertelstunde unterbrochen An ble Äu»führungen des Bori'yenden schlost sich eine rege AuZsprache. * Der Hausbesitzerverein hielt vor elniaen Tagen im Katholischen Verein5hau Z seine bie-jährige Hauptversammlung ab. Die uberau- -ahlreich erschienenen Mitglieder füllten dm groben Saal bi- auf das allerletzte Plätzchen. Aus diese Bekundung des ausseprägtesten Sollte- titatZgesübiS ariLs ber Vvriiyente Launspach in seiner Eröffnungsansprache besonder- hin. Der Verein sei heute eine Macht, an der man im konunu.nalpolitischen Geben un'erer Stadt nicht mit dnem Ach elzucken vv-übergehen kdnne D r Redner erkannte an. dast man beim Kreisamt Verständnis für die Rotlage de- Haurbesitzers babe. und elnsehe. dast geholfen werden müsse, fall- man nicht zu einem immer schlimmer werbe'den Verfall bei vorhandenen Wohnraume- kommen wolle Trotzdem seien die Zuschläge zur D unbmietr vom KrciSamt noch viel zu niedrig festgesetzt toorben; jeboch nur deshalb, weil man cer Meinung sei, dah zu einer Velserun j nur allmählich u tb nur schrittw.ile Übergeleitet werden könne Die Verechtigu xg der Hau-befltzerforbe- tu gen bestreit« man nicht So müsse sestgestellt werden, dast am Krei-amt ein günstigerer Wind w ch.', alS bei bet Surdr.'« noaltung In der vvm Mieterverein an daß KreiSamt gerichteten Eingabe sei tgesagt, bah die vielen armen Kleinrentner un) Witwen unter den Mietern bk erhöhten Mieten nicht zahlen könnten. Man vergesse dabei aber pani dast eS auch unter den Hausbesitzern zahlreiche völlig verarmte Klein- rtntner und Witwen ge'e und man verichvrige weiter bte Tatsache, di st u iter den Mietern sehr viele wären, die ein Millionen-Linkemmen hätten und doch ihren vieilei -t gun, mittellosen Hauswirten nur die lächerlich geringe M ete zahlten. Sber das Gesetz sie zwi.tge Da5 sei eine Er- -n davon, bast die WohnunrtSbauabgibe mit der Miet« gar nicht» zu tun hätte. Man wolle eben wohnen, aber nichtober nur wenig zahlen. Unter dielen Umständen müsse ber Hau ide'>yerverein gemeinsam? Verhandlungen mit dem Mieterverein in Zukunft als zwecklos ablehnen. Die Hauidetttzer würden für Ihre gerechte Sach: weiter kämpfen und trotz aller bitteren Erfahrungen die ^offnum nicht verlieren. bah auch für sie noch «inm.il die Morgenröte der Freiheit nach der fah elanqen drück-nden Zwa-gswi-tscha't andreche Rach diesen Auttüh- iu acn des Vorsitzenden wurde ber I-2dre5b?richt M «--Ne Vierteljahr 1923 feftge^tzt und der Vorstand beau'tragt Er» bebn» Se« früher anzuflellen. ob in Zukunft die Veittag.'zahlu tg auf Grund ber Vrandfassenwe-le eritHflen ttnjx. Bei der Vorstandswastl wu den btt an *betbenben Mitglieder wirder- und Pro- WId: Koob neugewäolt. Dmach erläuterte ber Dorittz-nde Launspach die V- echmrna ber aefetz'ichm Miete machte hnu' au'-nerkkam. bast vielfach zu niedrig war und beäbalb R.u «^tttzung beantragt werdet müNe. hiör.t /m). dast Reparaturen, vor allem bte •offenen ten O Mn ltvom 6. Januar 6 junge Bäumchen abgebrochen worden. Aus d.e Ermittlung des Täter hat der KrelSauSjchust 5000 Mark Belohnung ausgesetzt. Krcis Lauterboch. • Schlitz. 16 Ion Dom 20 Ianunr Ml einschließlich 30. Aprll' 1923 fallen auf der Gl recke Bad Salzschlirf-Schlitz die nur Sonn» und Freitag- verkehrenden Züge 2501 lV ) unb 2505 (6.) Schlitz ab 6 56. Bad SalzschUcl an 120. ab 7d8, Schlitz an 8.22 voruutto^s aui. Kreis Friedberg. • Butzbach, 16. Jan. Eine Berscmnn- lung ber Bereinigten Sozialdemokratischen Partei beschäftigte sich am 6amltaq mit dem Im neuen ©emclnberal entstandenen Konflikt wegen ter Besetzung der DemeinderatSausschüsse. Die Dersammlunq billigte die Haltung der sozialdemokratischen Vertreter im Cemeintcrat, Oie bekanntlich erklärt haben, in keinem Aus» schütz Mitwirken zu wollen. Hesfcn-Nnffats. fvd Frankfurt a. M. 16. (Ian. (Tn bet Rächt zum Mon ag wurden aus den G»s Ff Ix 1 s- räumen «tneS an der Bxkenh« rner Qanüti .af)« toobnenben Bankiers das gdamte Silbergeschirr im Wvrte rtri m hc als 5J M llionea Mari und alle erreichbaren Juwelen gestohlen. Der lrich.en Qlrixit be Stele kam der Umstand zustal en. datz bie 5ufcbä2en mit dicken Teppichen belegt waren, wodurch ter Schall auber- ordenllich adgeoäm.f! truric — Unter d n Augen einer im Rachbar Hause ein quartier'en Sicher- heit-toache f-l get S m» a' natm tut zwei verwegene Siebe in der ö chersi e mrr V. n f rat)« di« Fcnsterfchriben einer Wohnung ein u ;b ft a b» 1 e n aus den 2Uutn.m für etwa 3 Jll 1111 o n e n Mart Kleider und Schmuckfachen 2 s die beiden Diebe später mt zwei Kos e.m aus bem Hause kamen, wurden he zwar von den Bo- wachungsmannschaf en ge eb n. btetc aber un er» Irebert es, die Leute an zu lallen. — Aus der Villa eines Bankiers in Sachenhoufen stahlen Einbrecher tn der letzten Rach: fast ble ge’amen Silberfachen Im Wette von etwa 10 bu 12 QHLIionen Mark. fpb. Jrankfurta.M.16 3an Di« Doge auf dem Arbeitsmarkt verschlechtert Nch fortwährend Di« Zahl bet anL-mcldeH» 2-b*it#lofcn auf dem 2rbdttumt tvach'i ,u- fedends 3m Oegenla? hierzu fdeht dic Verringerung ber Arbeltsm-gstchkell da die Zahl der zur A^mclbvra kommenden offenen Stell«'' stetig er tinger wird Gegenwärtig beziehen nahezu 2 0 00 Personen 2 veits!os«nanterstüyung gegen 655 um bte gleich: Zett bei Vormonats Datum: -greifender Weise ausführlich die Gelten der Deutschen in der W5 1870,70 59L50 2380,95 2240,60 3218,05 299.25 12205,45 17,54 491.20 4&k8b Bries 313).- 1121.50 3230,- 6620‘- 23,- 16700- 77250,— 804.- 1006.- 641— 460,50 885$- Geld 3070,- 11K3.5O 3170,- 652Ö'- 22,50 16600,- 767.'*- 796,- 998,— 636,- 452450 875O'~ 2da.. 16. Jan. AeSamm. u!che Avthilfe da!-ia 4nd einige Achrungsmittel. n Dedürftigen nahezu boll- sieu 1 sche n Hausfrauen, in denen Wote ningen di« fremden Einquartierungen sich IrÄtmachen und unerhörte Ansprüche stellen. Gr ft-Ä weiter: ausführlich hin auf die wahntoitzi-e D-ersch-vendung. die der Feind mit deut- ety-em Geld und Gut treibe, auf die Unter® Gelb 997,50 62«.4O 74812450 1107,20 3174,85 2553 95 798»- 319of— 2992 50 4:«U,05 399,- 16309,10 22.69 638.40 456415 149.62 Gelb 738,15 47113.20 55860,- 827,90 22'4.35 1870L0 588,50 2369'05 2229.40 3201.95 298.75 12144,5.') 17,46 48S80 347,15 Kopf kühl und Füße warm, das erhalt gesund. Warme Füße kann man auch Im Winter stete haben, wenn man jeden Abend ein Kukirol-Fußhad nimmt Dieses hält die Füße warm und tiocken, kräftigt sie und verhütet Erkältungen und Wundlaufen. Eine Packung Kuklrol-Fußbad. ausreichend für zwei Bäder, kostet nur 200 Papiermark. Verkaufsstelle! Drogerie Wallenfels, Markt 21. 250A Ich der steigenden Bewegung des Dollar« «t, der anfangs 15 000, später 16500—15 500 genannt wurde. Besonders begehrt waren Auszahlung London, Aeuyork und Holland. 3m Effektenverkehr von Bureau au Bureau war die Tendenz sehr fest. Am 1 5lhr wurde der Dollar 15 600 genannt. Frankfurter Devisenmarkt. (Telegraphische Auszahlung.) ■ Zricvberg. 16 3an. Eine Terfw ,laten Sozi-ldemo. rtei beidiähisli I1* ™ S** [ wollen. toß. Saarbrücken, 16. Jan. BrotpreiS ist mit Wirkung von heute ab wieder erhöht worden. Das vierpfündige Mar- kenbrvt kostet jetzt 8 8 5 M a r k, das auf Marken erhältliche Brvtmehl kostet 27 8 Mk. je Pfund. Auch die Preise für Weihgebäck sind wieder erheblich gestiegen. Ein Weißbrot kostet bereits über 1000 Mk.. ein Weck (75 Gramm) 110 Mk. Auch andere Lebensmittel, Banknoten. ftrantfurt a.M., 18. Januar. Schwerer Noien Jrnntöllsche Noien.......... Dänische Noten Schwedische No en Holländische Noten Deuisch-Oe>terreich L 100 Kronen Äiiierikunliche Noten Englische Noien Jialiei'ische Noien Belgische 9lotett Unaarische No en Tschechoslowakische Noten Norwegische Noten Numänische Noten Spanische Noten . .. Die Deutsche Slot am Rhein. ©teilen, den 16. Januar 1923. GS war ein guter Gedanke der (Siebener Ih-rtsgruppe des Vereins für das I!)tutschtumimAuslande,in diesen Lagen l'rfhinecec nationaler Bedrängnis durch das |>2 itragsbrüchige Frankreich einen gut unterrrch- |rt_m Redner über die deutsche Rot am |R bein sprechen zu lassett. Daß man auch hier be- I ;ieri Rheinlanden zu vernehmen, bewies der auher- » r benllich starke Ändrang zu dem Vortragslolal. |. urteilungsweile sprach der Redner. Er lieft zu- kchst die Rot der deutschen Randgebiete, die ; niteshaß uns durch Len Versailler Vertrag ent» l cn hat, vor dem geistigen Auge der Zuhörer riehen. Das Saarland sei durch die Ein- Hcung des Franken, also durch die Doppelwäh- ing von Franken und Mark, in größte wirtschaft-- (Ile Rot gefommen, aber dennoch halte die Be° -hnerfchaft in aller Treue fest zu Preußen und 1,11 in Reiche. Die Rot des Memellandes, in :a.i jetzt die Litauer eingebrochen sind, um der ia-je bevorstehenden, wahrscheinlich polenfreund- den Entscheidung des Völkerbundes, den !ti Redner mit Recht das „Kasino der Pha- il läer“ bezeichnete, ein fall accompli entgegen» Mellen, lernte man fühlen, die be gische Schande h Eupen-MalmedH wurde in E.innerung irLracht, die Vergewaltigung des Deutschtums In Ri Tschecho-Slowakei, rn Deutsch - SD*fl erreich, Sudtirol und im deutschen ■ [{gab wurde in groben Strichen gekennzeichnet, ■ir b dann wandte sich der Redner dem Rheinland ■ rn allgemeinen und dem französisch besetzten ®e«= ■liel im besonderen zu. SSSÖ»; Q an 8.22 vomUtügs M Gietzeucr Strafkammer. Dieben, 12. Januar. Eine Anzahl Landwirte von Dusenborn hatten statt eines Wagens Laubstreu, der ihnen von der Oberförsterei bewilligt worden war, zwei Wagen voll abgefahren. Sie waren dafür vom Schöffengericht Schotten wegen Forstfrevels zu Geldstrafen von je 800 Ml. verurteilt worden, obwohl der Wert der gefrevelten Laubstreu 15 Mark tei weitem überstieg. Auf die Berufung des Staatsanwalts hob die Strafkammer das Urteil auf, indem sie ausführte, es sei ein Fun- damentalsatz der Rechtsprechung, dab die Gerichte nur die bestehend.n Gesetze anzuwenden hätten, nicht aber selbst Recht schaffen oder te- stehende Gesetze abändrrn dürften: das sei Sache ter gesetzgebenden Stellen im Staate: so hart und unbillig es auch sei, wenn bei der heutigen Geldentwertung geringfügige Straftaten, die vor dem Kriege als Forst- oder Feldfrevel zu ahnden gewesen wären, jetzt als gemeiner Diebstahl bestraft werden müßten. Abhilfe könne nur der Landtag durch Abänderung des Forst- und Feld- straf-Gesetzes schaffen: das Gericht sei an tee Bestimmung dieser Gesetze, wonach Forstentwen- dungen, bet welchen der Wert des gestohlenen Gules 15 Mk. übersteige, als Diebstahl zu bestrafen sei, unter allen Umständen gebunden. Die Angeklagten wurden daher wegen gemeinen Diebstahls zu je 800 Mk. Geldstrafe verurteilt. , Ein Urteil das den Polrtei-Detrtebsasststen- ten i. R. A Sch. aus Eichenrvd wegen Diebstahls von Steingrus in eine Geldstrafe von 503 Mk. genommen haste, wurde bestätigt. Der Landwirt H., der zum Absahren des Steingruses sein Fuhrwerk zur Verfügung gestellt hatte, tourte wegen Beihilfe zu einer Geldstrafe von 300 Mk. verurteilt. Die Ehefrau S. G. aus (Sieten war vom Schöffengericht zu einer Woche Gefängnis wegen Hehlerei verurteilt worden, weil sie eine Lampe, zwei (BiFtet und zwei Stücke Gardinen, die zwei jugendliche Dienstmädchen ter Herrschaft ter einen gestohlen hatten, zum Geschenk angenommen hatte. Ihre Berufung gegen dieses Urteil tourte verworfen. 3n einem anderen Falle hatte dieselbe Angeklagte wegen Diebstahls einer Pferdedecke vom Schöffengericht Gi.chrn eine Woche Gefängnis erhalten. Die Strafkammer konnte sich aber in diesem Falle von ter Schuld ter Angeklagten nicht ganz überzeugen und sprach sie frei Handel. Berlin, 16. Jan. Börsen st im- mungSbild. Die ungeheuerliche Markent- toertung im Auslaute und die trüben politischen Aussichten haben eine weitere katastrophale Aufwärtsbewegung ter Devisenkurse zur Folge gehabt. Bei fehlendem Angebot bewirkten schon kleine Käufe ganz gewaltige Steigerungen, nur ganz vorübergehend zeigte sich, infolge geringfügiger Abgaben, ein mäßiges Rachgeben ter Preise. Englische Pfund wurden bis 80 000 Mark bezahlt. Der Dollar stellte sich im Bormittagsverkehr auf 15 500, stieg dann bis 16 500. Am die Mittagsstunde trat eine leichte Abschwächung ein au; 15 500, die aber bald wieder von erneuter Steigerung abgelöst wurde. Die Umsätze hielten sich in sehr engen Grenzen. Für Effekten, namentlich für Industriepapiere, wurden meist um mehrere 1000 Prozent erhöhte Kurse genannt. Begehrt schienen hauptsächlich ober- schlesische Werte und Kallaktlen zu fein. Frankfurt a. M., 16. Jan. Börsen- stimmungsbild. Schon lange herrschte nicht solche Unsicherheit und Unklarheit an der Börse wie heute. Der ununterbrochene Bormarsch im Ruhrgebiet wird lebhaft besprochen. Die große Äachfrage nach Industrie- papieren hält an. Es handelt sich nicht um Ausschreitungen einer Spekulationesucht, sondern vielmehr um eine Art BerzweiflungS- hausse. Ausländische Zahlungsmittel schlossen Bries 1OO2J5G 6301,60 75187,50 1112^0 30.0.15 2566.05 802,- 32O<- 3007 50 401,— 163SXX90 22.80 041,00 459,15 154X38 icht einmal mehr fingen könne man ach Belieben. Tiefen Haß und große Gmpörung tute man daher jetzt allenthalben im Rhein- inte. irü du ng der persönlichen Freiheit ich das französische Gewaltregiment, auf die I - splhesuna ter Deutschen durch mit fran» Gelte bezahlte Subjekte, auf die Ver - clgung der Beamten und aller im jf|'mtlich?n Leben stehenden Personen: kein stetes Wort sei mehr möglich ohne Gefahr, besonders Fleisch- und Fettwaren, sind in der letzten Woche erneut stark im Preise gestiegen. Berlin, 16. Jan. (Wolff.) Zu ter kürzlich von ter Presse verbreiteten Nachricht, wonach die wegen Aufforderung zur Ermordung des Majoratserben zu zwei ZahrenGe- fänaniS verurteilte Gräfin Schlieffen die ©träfe bisher nicht angetreten, sondern Strafaufschub erhalten habe, teilt ter amtliche preußische Pressedienst mit, daß die Gräfin jetzt die ©träfe im Gefängnis zu Breslau verbüßt. Dessau, 16. Jan. (Wolff.) Heute vormittag ist das berühmte Orangerie-Gebäude im Wörlitzer Park durch einen Brand vollständig vernichtet worden, lieber die Entstehungsursache ist nichts bekannt. Der Schaden beträgt viele Millionen. ’ Bismarck und der Baumschuh. Bismarcks gewaltige Persönlichkeit of eibart sich dem feineren Beobachter manchmal besonders klar gerade aus fleinerei Zügen, und auf eine solche noch kaum beamtete Stelle im dritten Band ter „Gedanken und Erinnerungen" macht Philipp Hordt in ter von Eugen Dieterichs herausgegebenen „Tat" aufmerksam. 3n einer Fuhnote zum Kapitel über Caprivi, der sonst gerade persönlich verh'iltnismästig gut axgkommt, sagt Bismarck: „3d) kann nicht leugnen, baf; mein Vertrauen in den Charakter meines Rachfolgers einen Stvst erlitten hat, seit ich erfaßter habe, dast er die uralten Bäume von der Gartenseite seiner, früher meinet Wohnung hat abhauen lassen, welche eine erst in IührHunderten zu regenerierende, also unersetzbare Zierte ter amtlichen Reichsgrundstücke in ter Residenz bilte'en. Äch würde §erm von Caprivi manche politische Meinungsverschiedenheit eher nachsehen als die ruchlose Zerstörung uralter Bäume." Hördt hebt hervor, dah es sich bei dem einer solchen Bemerkung zugrunde liegenden Gefühl unt tiefste menschliche Werte hantelt: „Au3 dem Gefühl für die kosmische Urrer» buntenbeit alles Seienden und Wertenden heraus fällt Bismarck dieses Urteil über Caprivi. 3m einzelnen, in politischen Meinungen und Urteilen, mag er nun recht oder unrecht haben. Entscheid tend ist allein, ob er, der die Geschicke eines grohen Volkes lenken soll, mit seinen Wurzeln so tief hinunterreicht bis zu den Müllern unseres Geschlechtes, denn diese, und nicht der falsch oter richtig meinende Verstand, geben unserm Tun zuletzt Inhalt und Richte und lebendige Folge. Der Mangel an Ehrfurcht gegenüber einem in Qafcrßu itetten gewordenen Lebendigen beweist, datz dieser Mann wohl im einzelnen das Rechte sehen und wollen kann, teh aber in ihm nicht der Dämon mächtig ist, ter ihn mit nachtwandlerischer Sicherheit den Weg gehen cheiht, von dem Der Verstand erst nachträglich erkennt, daß er der richtige war, weil er zu dem durch unser tiefstes Wesen bejahten Ziele führte." Büchertisch. — Die andern Tage. Rovellen von Vicki Daum. (Stuttgart, Deutsche Verlags- anfiatL) — Vergänglichkeit des Schönen, vergebliches Ringen nach dem Glück, langsames oder rasches Versinken ins Dunkel — das alles gibt den ernsten Grundton dieser Rovellen. Daß sie trotzdem von weichlicher Wehmut, von hoffnungslosem Trübsinn freibleiben, danken wir der Dichterin, die den Zauber des Augenblicks, das Heitere ter Jugend und Gesundheit, den Humor des Alltäglichen sicher und rein festzuhalten und so das Dunlle, Trübe versöhnend aufzuhellen weih. — Die steuerliche Bewertung des Vermögens. Von Rechtsanwalt Dr. Fritz Haußmann, Regierungsrat Dr. Heinr. Höpker und Rechtsanwalt Dr. Richard Rosendorff. (Industrieverlag Spaeth & Linde, Berlin C 2.) — Dor allem wird dieses Buch für die Veranlagung zu dem neuen Dermögenssteuergeseh und für die Zwangvanleihe mit dem Stichtag vom 31. Dez. 1922 ein unentbehrlicher Ratgeber für die Steuerpflichtigen sein, um so mehr, als eine Selbsteinschätzung jedes Pflichtigen vorgesehen ist. Das Werk, an dem die ersten Pralliker des Steurr- rechts mitgearbeitet haben, gelangt erfreulicherweise in einem Augenblick zur Veröffentlichung, in dem die Frage ter steuerlichen Bewertung des Vermögens im Vordergründe des Interesses steht. Ein ausführliches Sachregister erleichtert die Handhabung in ter Praxis. — Fechten im Bild. Eine Einführung für alle in Technik und Taktik be8 Säbel-, Florett- und Degenfechtens von Hans Murerv, Dipl. Fechtmeister. Mit 36 Lehr bildern auf Kunstdruck und einer ausführlichen Fechtanweisung. Verlag der Stuttgarter Sportbücher, Dieck u. Ev., Stuttgart. — Fr. Köpcke! Mittelftreckenlauf im Bild. Mit 14 eigenen ganzseitigen Lehrbiitem auf Kunstdruck. Verlag ter Stuttgarter Spvrtbücher, Dieck u. Eo., Stuttgart. Ctts9J™“?S TOI ” W ÄZAV •en 2l^'l' n mlt Diden Ä-BtzS iTffSsSt IcÄon et«* I»® »w lf)t 1Z200- Märkte. Derllner Produklenmarkt. Berlin, 16. Jan. Am Produktenmirk! zeigte sich die Rückwirkung ter gewaltigen Devisensteigerung darin, dast Angebot vom Inlande gänzlich mangelte und die Ware auch zu beträchtlich höheren Preisgeboten nicht herausgelockt wurde. In Drotgetreite kamen nur vereinzelte Umfaße zu ungefähr 3000 Mk. höheren Preisen als gestern zustande. Das Gerstegeschäft ruhte fast vollständtg. Hafer wurde zu beträchtlich gesteigerten RotieruTigen in groben Posten nach dem Ruhrgebiet verkauft, auch Rährmittelfabriken und ter Konsum nahmen Ware aus dem Markte. Maismehl und die übrigen Artikel stellten sich beträchtlich teurer. Weizen, märkischen 26 500 bi- 28 000 Mk. (wild erregt), Roggen, märkischen 23 700 bis 24 500 Mk. (steigend), Sommergerste, märkische 20 500 bis 21 500 Mk. (steigend), schlesische 19 500 bis 20 500 Mk., Hafer, märkischen 20 000 bis 21 000 Mk. (steigend), pommerschen 19 000 bis 20 000 Mk., Mais, La Plato, waggon- frei Hamburg 24 000 bis 26 000 Mk. (steigend). Weizenmehl (100 Kilo) 65 000 bis 72 000 Mk. (steigend), Roggenmehl (100 Kilo) 58 000 bis 66 000 Mk. (steigend), Weizenlleie 12 500 bis 13 000 Mk. (steigend), Roggenkleie 12 500 bis 13000 Mk. (steigend). Raps 35 000 bis 38 000 Mark (steigend), Biktoriaerbsen 40 000 bis 41 500 kleine Erbsen 33 000 bis 34 000 Mk.. Futtererbsar 22 000 bis 25 000 Mk., Lupinen, blau 19 000 bl» 20 000 Mk.. Seratella, alt 46 000 bis 50 000 Mü, Rapskuchen 16 500 bis 17 000 Mk„ Trvckenfchnihel 7800 bis 8000 Mk. Rauhfutter: Weizen- und Roggenstroh, drahtgeb. 8000 bis 8200 Mk., Haser- sttwh, drahtgepretzt, 8000 bis 8200 Mk., Stroh stlohsrtlgebündell 7800 bis 7900 Mk., Wiesenheu, gut, gesund und trocken, Dormahd 8000 bis 8500 Mark, Rachmahd 7800 bis 8000 Mk. (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen sich die Preise pro 50 Kilo.) 25. Südwestdeutsche Zentral-Häuteauktiou ht Mainz. * Mainz, 16. Jan. Heute fand bei starker Betelliguna die 25. Südwestdeutsche Zew- tral-Häuteaukllon statt. Es wurden zum Aus- gebot gebracht zirka 9000 Grohviehhäute, 6000 Kalbfelle, 2500 Hammelfelle. Bei flottem Gebot und stark anziehenden Preisen wurde bas ganze Angebot rasch verkauft. Die Preise überstiegen wesentlich die Gebote der in letzter Woche vorausgegangenen Auktionen. Turnen, Sport und Spiel. * Der Lahn-Regatta-Verband wird feine diesjährige Hauptregalla am 8. Juli in Dießen, die 3. Herbstregatta am 26. August in Wetzlar abhalten. bt 13. Deutsches Turnfest in München 192 3. Die Stadt München hat »ur Durchführung des 13. Deutschen Turnfestes im Juli d. I. die sämtlichen Ausstellungshallen und die Theresienwiese kostenlos zur Verfügung gestellt, einen Zuschuß von 103 000 Mark bewilligt und einen Garanttefvnds von 300 000 Mark gewahrt. Die Theresienwiese, ter Festplatz, wird zur Durchführung ter Wettkämpfe mit einer 1500 Meter langen Aschenbahn, einer ebenso langen Rasenlaufbahn und 24 nebeneinander liegenden 100-Meter-Aschenlaufbahnen versehen. Die Hänge an ter Theresienhöhe werden zu natürlichen Tribünen ausgebaut, die hunderttausend Zuschauer fassen. " ikirien Eroberer« M^inlani) die Deutschen aller Stände h ft zusammengeschweiht. Der sozial- !-:mokratische Reichstag sabgeordnete Soll- nann habe treffend gesagt, Frankreich ahne Hast es zwischen sich und iten Gebiet durch feine (In einem Teil der Auflage wiederholt.) Gfft Shmpachie-Telegramm der englischen Arbeiterpartei. London, 16. Jan. (WTD.) Die .TimeS* melden: Die englische Arbeiterpartei bat an die sozialdemokratische Partei Deutschlands ein Telegramm gesandt, in dem sie ihre Shmpathie für die durch tee Besetzung des Ruhrgebiets so schwer gedrückte Ar- beiterklasse ausdrückt. Die irischen Anruhen. London, 16. Jan. (WTD.) Reuter meldet aus Dublin: Gestern tourte hier ein Angriff auf das Hauptquartier des irischen Befehlshaber- gemacht. In ter Rahe des RegierungsaebäuteS kam es zu heftigen Schießereien. 3m Zentrum ter Stadt wurden zahlreiche Bomben geworfen. Es steht rroch nicht fest, coieviel Verluste zu befiagen sind. Berlin. 15. Jan. (Wolff.) In dem vvw Kammergericht entschiedenen Prozeft des Prinzen Friedrich Leopold von Preu den gegen den preufischen Finanzminister um die bei Berlin zcvischrn Zehlendorf und Wannsee telegene Herrschaft Düppes-Drelin den hat das Kammergericht das Eigentum an diesen Besitzungen in vollem Umfange dem Prinzen zuerkannt und den Finanzminister ve» u r t e i l t, die Kosten beiter Instanzen zu tragen. Es hantelt sich um ausgedehnte Forst- und Landflächen im Wert von mehreren hundert Millionen. &t. Ah “"“5 "’fijen. kuig» j 1 4. 2lbri(T: ^nnnen ArZL k ^^4 todö' ’*>*. «,4, Aus dem Amtsvcr^ündigungsblatt. «* Das Amtsverkündigungsblatt Ar. 5 vom 16. Januar enthält: Wahlen zum Provtezialausschuft der Provinz Oberhessen. Abhaltung von Amtstagen in Grünterg und Hungen. Kreistagswahl. Belampsung ter Anwerbung zur Fremdenlegion. Staatliche Detriedskrankenkasfe für den Dollsstaat Heften. Brennsloffverlorgung in den Landgemeinten des Kreises. Anlegung des Grundbuchs für die Gemarkung Hattenrod. Viehseuchen. Beschädigung von Obstbäumen. Dienstnachrichten. Gewerte-Legitimationsrarten. LsndWirtschafl. Die Maul- und Klanenseuche. Erle scheu ist die Seuchr in Großen- 2 in b en und in Watzenborn-Stein- L " cAuSgebrvchen ist die Seuche in Alten- Duseck, das Sperrbezirk ist, E«nd tee Gemarkungen Wieseck. Trohe, Aödoen und Grof-en- Busca zum Beobachtunasgebiet gehören. Ferner wurde die Seuche noch sestgestellt in Ranstadt, Rohrbach und Aulendieoach (Kreis Büdingen) und ui Wermertshausen (Kreis Marburg). • Obbvrnhvfen, 15. Ian. Da ter ansteckende Scheideka tarh unter dem hiesigen Viehbestände erloschen ist, sind die be» hordlichrn Sperrmatzregeln aufgehoben worden. Richt Mttleid und Rührung wolle er erwecken, Icrm was das Rheinland jetzt erdulde, sei als ein geschichtliches Schickjal auizufassen, ater eine Mahnung sollten seine Worte sein. Zuerst unte Abg. Korell in umfaffenter Welse mit ierr von den Franzosen so gern verbreiteten Le- : nte auf, als ob das Rheinland von jeher llicruzosisch gefühlt habe und auch heute noch Franzosen hold gesonnen sei. Kein Land in. besetzten Gebiet, weder das zu Prmhen ärige Rheinland, noch Rheinhessen, noch die !^lz oder gar das kleine Birkenfeld, wolle zu . a n k r e i ch, sie alle hätten 'übergenug von l«onkreich! Schon lange, viele Jahrzehnte vor dem ' *ge, tebe im Rheinlands ein stark a u S = prägtes deuisches Rational-- o u b t s e i n geherrscht. Beim Einmarsch ter j Manzosen habe man nicht aus Schlimmes ge= chnet, aber waS dann und nun die ganzeck :i ^rc hindurch im besetzten Gebiet sich ereignet :■!.«, das sei nur angetan gewesen, das deutsche , hin l,. $r»bf l nben noch mehr als je möglich zu r liefen. Wenn die Bevölkerung im Jahre 1920 a&toerf ergab Dorten-Patsch noch mit passiven Mitteln ÜSK z--gewehrt bäte, so sei mittlerweile unter der ' 'Sösischen Bedrückung die Stimmung ter deut- Einwohnerschaft so geworden, datz ein i bk Qkihuiirulungtn jai 6e Baratt ft en -Unternehmen , m < den aktiven Widerstand der über- 16. 3ntl 2In bctütiQyl ’tigenb groben deutschen Mehrhett im be-> lin flnb in bet 2lad)tDDB ten Gebiet stoßen werde. Frankreich habe mit i Bäumchen abge> innen Eroberer-- und Dedrückermanieren im Auf die Ermittlung der ^Möfchub 5000 Mrk De- Mittel arreötben f2an«vHaldender, stürnttscher Beifall.) Im Anschlag an ten treffllchen von tiefer Vaterlandsliebe dunchglühten Vortrag fand die nachstehende, von tem Vorstand des hiesigen Vereins für das Deutschtum im AuSlande vorgeschlagene Entschließung einstimmige te» geister te Annahme: »Die heute versammelten Mitglieder und Gäste des Vereins für das Deutschtum im Ausland geben ihrer tief ft cn Empörung Ausdruck über die dem wehrlos gemachten deutschen Voll neuerdings angetane Gewalt. Wir geloben in diesen schweren Etunten Mann für Mann und Eh.au für Frau treu zur führenden Re - ate rung und zu unseren bedrängten Volksgenossen zu stehen und mit Hintansetzung aller Parteiungen alles zu tun, um unser getemütigtes Vaterland teueren Tagen von Recht Und Freiheit zuzuführen." Mit dem gemeinsamen Gesang ter letzten Strophe des Deutschlandliedes fand dann die erhebende Versammlung ihr Ente. Lauterbach. welche Mauer von Vn Dom 20. ImM bi.' te: Deutschen im besetzten Di---- - — ri923 fallen auf der Stitit svslitU aufrichte. Hierauf schilderte ter Dortoa i fiAlih Me mir Sonn' rnte in ' . 9 n.-.,. ovu ffi) mii Ugähligen 5_____ ^nzo fischen Desatzungszvne. vi^ hin auf die ungesühnten, nie ganz ungenügend bestraften Morde, big: von Desatzungssoldaten begangen tour- ien, er eiinnerte an die D i 11 l i ch k e i t s - )e rbrechen. wobei er in objektiver Weise (u«b nicht verschwieg, datz dort manch» Deutsche Wt ihre Ehre schamlos toeggetoorfen hat, !afh ater erfreulicher weise die weitaus größte !llchrzahl der teuftchen Mädchen und Frauen stz außerordentlich tapfer und brav hatte und kan manchrs Martyrium erduldet habe. Hier ki werte ter Redner an die seelischen Leiten ter ■Mieten. (hon §oiga »um die durch Xu"? 6j,:u||! 4 a 1L-Dben W-:-) die m Äubnjeoieiej -°.d 2da.. 16. 3an. ^rvereil' Lumda- DerernslNng d-hied ch cerbezug der OHitgliebe °M -öorfitjenten, Lchei 2 Dvrtrag tourte für die toben. Das besetzte Gebiet erdulde viel für das ätsche Reich, aber es leite gerne, wenn es n||e, das) man es im unbesetzten Bater- a n b nicht im Stich lasse. Aus die Hilfe es Auslandes brauchten wir nicht zu hoffen, ie komme nicht. Das unbesetzte Batertaird dürfe lot glauben, tem besetzten Gebiet mit Worten ■eilen zu formen, Taten müssten es sein zur it arfung des Mutes unserer dortigen Dvtts- cvvssen. Taten ter fürforgenben Räch- ten liebe, ter toirts chas t liMen Er- elchterung. ter geistigen Befrucht U.Ng und der geistigen Stärkung. 3m eigen müsse ganz Deu tschland so fest schlossen und einig zusammen stehen, wie eite in nationaler Beziehung alle Parteien des ätzten Gebiets. Rur Vertrauen auf uns e Ibft und Einigkeit, Ginigkeit, Sinigllstt Dnntcn unser Vaterland wieder aufwärtsfüh^n. öl, mutiger Zuversicht und Treue zueinander Mlten wir bestrebt sein, unser Recht mit schlichen Mitteln au wahren und zu verteidigen. Bulle ter Feind bad hindern, so müßten wir, toi Gott und unserem Gewissen gerechtfertigt, pur Wahrung unseres Rechts dann andere pflegung. Reiskirchen, den 17. Januar 1923. wünscht. 0837 jafr und n^v*e <0f Re aller Kiew* Reiaagaplo* - Versicherung I rt* Unter) I? der Jbfa sAmS ”>i>eranli I V^itfild sinh I stiegenen Unkojten, werden die ^Schschreise gemüh Beschluh der städtischen Brennstoff. bepalation vom 16. Januar 1923 auf Grund ber Vorschriften bes tz 17 der 3usfüpi wagen in ben Keller..... 4. Bei Abholung oon dem Lagerplatz bes Kohlenhändlers bis >u Hächstmengen oon 15 ßtr. 6. Bei Lieferung des Kohlenhändlers ab Lagerplatz bis vor das Haus ........... 6. Bei Lieferung in Säcken oder kärben bis zu -öchstmengen von 15 Zentner ab Lagerplatz des Kohlenhändlers bis in den Keller.............. Keltere Bestände find zu den seitherigen Höchstpreisen abzugeben Uebertretung dieser Höchstpreise kann auf Grund des ?4 ber ‘Pret-treibereiterorbnung oom 8.Mai 918 mit Gefängnis und mit Geldstrafe bis fi 200000 Mk oder mit einer dieser Strafen »straft werden, vorausgesetzt, dah das Gehst betreffend Verschärfung von Strafen oom 18. Dezember 1920 nicht Anwendung InbeL 451V Beschwerden über Mängel bei der Belieferung und Preisberechnung |mb beim städtischen Brennstoffamt ririubnnqen Giesten, den 16 Januar 1923. Der Oberbürgermeister. 5. V: Dr Selb Gesucht nach Frankfurt a. M. Mädchen ; daS kochen kann, sowie Hausmädchen das auch nähen und bllaeln kann. üt ruhigen, vornrbmen, kmder- lofrn OanibitL «n e Behnnd- tun* Hoi». Vobn. Neifeoergiitung Frau Dr. Banget, Frankfurt a. M., Lichtenberasteatz« S. OSTASIEN AUSTRAUEN 3rau Harle Slettphrcne y II. Tragen ^erhetr. in. Mnocheno suche tum 1. Februar 'lethiae». tüchligeS «81 UlflöHeo »u kleiner Familie. Zmi 3fl»dlfr Beeer Badnhoiftratz« 2 HL Bet einem oorlduf. Lohn von monatlich 800u Mark wird em Mädchen vom Lande nriuebt. das eine Suh rnttbefoTom muh. (Bitte Zeugniffe er» •X m1=>9* K5II 2.1” STU*!“! the vorstchenden Angaben beruhen auf Schätzung DaS Holz wirb mit Aind« gemesten. Die Käufer unterwerfen sich ben Verkauf debingungen. weiche zur 8in- licht bei unterzeichneter Stelle offeniiegen. Offerten, mit der Auffchrift .Holz^ub- miMon' verleben, stnb bis zum Wontag den 29. Januar b. JA., vonn. 11 Uhr bei uns einzureichen 440D dich, ben 11 Januar 1923. Heff. Bürgermeisterei Sich _________ BSlkee. __________ Nutzholzverkauf. Die v. Daffaoant Iche Sorsroerwaltunq Siegen berg bei «ad Nauheim Dtrhiuft gegen schriftliches Höchstgebot ca. 110 »hm. Nutzholz, darunter ca. 12 sTftm. L chen unb anderes Laubholz, ca. 20 Fstm. Kiefern (meih Grubenholz), Nrit Fichten Bau- und Sd)Rii:bc'< aller Klaffe" Termin am 2S. J*miir 1923. Bedingungen und alle näher— schriftliche» Unterlagen gegen Erintz tor StiblkoHen. Beßchrigung erucknschl -?! | | Mietgesuche | 5tin6crlo|r6 Orbe» paar (böhercr Beamter) sacht Z Simmei well« möfll. unmö dliert, mit Röchea- deauyong. Evtl, wird Lerpttegunff eillereivzelntllälte- rea Person mit« übernommen. Tchristl. Allgeb. unter 0348 an den Giek.Ain. erdeten. 3 möblierte Sinimer m. Llüchenbeniitzung von kleinem Haus- bnlt mit Mädchen sofort oder spätesten» 1. März negen Hobe Bergsttung (0961 L« mieten gesucht Cffer en an fimöegjenietetn. [Stellenangebote] BraunKohlenbridetts 2160 „ , , , ledienhoks, grob . . 4750 „ e , , .sechenkobs, nutz . . 5340 „ , . „ Die Preise verstehen sich ab Eisenbahn» wagen in Fuhren bis vor das Haus des Käufers ober frei Lagerplatz des Kohlen- Händlers für den Zentner einschließlich Darenumsatzsteuer. Zuschläge dürfen erhoben werden für Tonne r»tot und Ärcitae irl| treffen wieder irtichi WA ein zn mätztgei Vreiien. -« 6. <5. fiiehhen ^abnbolitrahe 51 TrlrPboe 64 J Säpelilii billigste »>eneruuA Göoar Borrman Iverfieiiflüanölue^r Siijtn tOtr üd werd, eichläbig ber grft. larl Neueniueq 41 * Gestern morgen 10*/, L*hr starb nach langem, I schwerem, mit Geduld getragenem Leiden, meine mnigstgehebte Frau, unsere liebe Tochter, Schwester und Schwigerin 4 Frau Marie Schulz Im Alter von 40 Jahren In tiefer Trauer . Heinrich Schul* und Angehörige. Gießen (Ebelstr. 26), Worfelden, den 17. Januar 1923. Beerdigung findet Freitag, 19. Januar, nachm 3 Uhr, > von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus, statt. [44,D Sthnligt 461. Gesucht y 2 tnätigt, htjjtrt möimto für Rüche n. HanS. Wilhelmstr. 25. Mädchen für OauSarbeit für tagsüber *. 1. jZebr. gesucht. Näheres hiortbeftr. IO1L w Freitag, den 19. Januar 1923, 10 Uhr vormittags Vüngerversteigerung auf dem Hofe der Neuen Kaserne. [45OD 1. (Hess.) ’BatL 15. 0ns.-Regt. Holzfubmission. Aus den Waldung en der Demeinbe Bit en - Buseck soll baS nachverzeichnete Holz un Submissionswege verkauft werden Distrikt Dichbusch- 438D 1 6 Fichtenstämme 4. ÄL mit 4,62 3m. 2 S . 5a . , 4^7 . 3 12 . 5b . 3,73 . 4 . 50DeihtannenstämmBaKl.'-2S.51 ■ 5. 200 , 5b . =66.02 . Das Holz ist mit Rinde gemessen. Angebote sind verschlossen nach «lasten getrennt, mit der Aufschrift .Holzsub- Mission" bis spätestens Montag, den 22. d. Mts., nachmittag« 2 Uhr, bei unter- zeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst die Eröffnung der eingelaufenen Angebote stattsindet. Die Bedingungen werden vor der Eröffnung der Angebote bekanntgegeben Alten-Buleck. am 15. Januar 1923. Bürgermeisterei Alten-Buseck. ___R a u. Holzabgabe durch schriftliches Angebot aus dem Gemeinde- wall): Los I 22 Fichten-Stämme 5a-Klaffe = 11,68 Festmeter. Los II 132 Fichten-Stämme 5b-Klaffe = 31,24 Festmeter. Di« Angebote find getrennt nach Losen mit Aufschrift versehen bis zum 22. d. M nachmittag» 1 Uhr bei der unterzeichneten Stelle «inzureichen, wo alsdann die Oeffnung erfolgt Das Holz ist sämtlich entrindet (Häferbom. .stetzlamationen werden nickt berücksichtigt. Zahlung hat bei Ueberweisung »u erfolgen. Zuschlagsfrist 8 läge. Leihgestern, den 15. Januar 1923. ______Bürgermel ftere£Ct|bgejtem. [443D Nutzholz-5ubmisfion. Bus den Waldungen der Stadt L i ch (Odcvhesten) soll im Suvmisstontwege nach, stehendes Stammholz verkauft werden Fichtenstämme 2. Klaffe = 5 3m. Iebaii4«rleaeet Sliceschule. t)a* Teminar Ist» echnlsch« Vrbrev innen. daS 2emtnet für i>tfluelld>e prn- • c n iTfnertnnrn. role die 2ril. S1. Januar hoben H besten mobnreW Bewerberinnen tee ^o: rnnit Tie preF did>e fl iinnbmertw «iina siir daS te* nische »emmar il nm 19. Rebrear. i>ür alle anderes Qnrle beoinni Hl:‘ €ommrrb übiabt » emMNorv t'rv ipefi 10 Mk. e*ri*K flnfranen IM Rü» rotte twi4iileaen.ee D Die edtunritiiee: Bros. Br. »reme* Oelmühlen- Verkauf. 1 vcfte <8»ei|che, Wärmpfanne, Kotltrgang, presse v.Zudeh. aii oert ober gegen (S'ttrr |u tauschen. Wühle lo ülalijlflL Knchentisch sowie Kommode zu aii verkaufen. (064 fiaulaut'oafie 10 I in nur erster Seschästriagt Au mieten evtl, ac kauf, gesucht, bchrii» hebe ttngeb. u. 'SM an d-Gieh. flnt. erb. 8cb. rrjr. 6rn inlt mit groin fitliltlliüit^ lkilitiüt io iili* örra Untrrnrbnn i ‘^ertrnuenb’teOani ufro.k Lch'iitl »na unter 0650 on bes wiehener BnAeigeH Ardniein. rerfeh to Schneidern nimmt noch Kunden Im Qaiile an /dir «ng.u.«iffHckM etlfn.’npröUM 1923. flnmelbiiugen 11 den gefetzt tikleUtee oerben (Heiverbcb. Himmel l Vebrniabdjenleaeg tat, den ftk$tnn . von 4-6 Uhr il für VebvS llnne ■•■feg, bei 22. aaru. u 3—6 UM MitAubringen fiel SknßnifllidKii au kleinem HauSh. 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